Reibungsstellen iictjer unu \ »o ‘ , -If c^* mir (soziale »4$ a r t e i d o r ji u n u v«* i^-v das der Nationalsozialismus will Jedock, WI»-N wir lam»nt Einer Beratung vetfammelt Bundeskanz- auch daß mir mit diesem Gesetz ricylu n g s DollkuK hat über seine letzten Verhandlungen n t)% 0 r g e ft 0 B e n xnb mit der ^immehrführiing berichtet. Man hat den ^Veae aehen, uns völlig abkeyren von oen mar£i|ii . .. .. Entwicklung innerhalb der sch-n Methoden der Vergangenheit aber auch w cincr Gefährdung der gesamten Christlich- t-r h'n°u-st oB °n,über dar«$ * ( * s ? Berlin, 12. Jan. (VDZ.) Nach einer Verfügung vlliui uu. vun viv «M nge Lage gekommen fei. daß fid) innerhalb der . V. . . rvx • ...... _ w.nttziohonhffon fhlhpnhPtl Kä« b s wäre »SS.W» „Kraft rige Lage gekommen f-i, o°vi Uä, b Reichsanftalt für Arbeitsvermittlung ist die LÄ'Z:ffuWSfcJS «ÄS KS"K. Sie bilden eine Schicksalsgemeinschaft. So ist denn alles getan worden und wird in den Aussührungs- bestimmungen und Sozialordnungen noch besonders zum Ausdruck kommen, daß die Arbeitskraft des Menschen nicht eine käufliche Ware, sondern die Arbeit, die "Wirtschaft eine Mission im Volke ist, ein sittlicher Wert im Volk und daß die Wirtschaft, die Fabrik, das Werk über den bürgerlichen Elgen- tumsbegrifs hinaus der Gesamtheit unseres Volkes gehört und dieser Gesamtheit zu dienen hat. Die Maschine, der Arbeitsplatz gehört dem Arbeiter, der daran schafft, genau so, wie dem Unternehmer, der einen bürgerlichen Rechtstitel darauf hat. Z. hierfür sieht allerdings dann der Staat und damit die nationalsozialistische Gemeinschaft neue Wertmesser vor: Die Anständigkeit und Ehrbarkeit. Die Wenschen werden nicht gemessen nach Paragraphen, Verträgen, Verordnungen und Verfügungen, nicht danach, ob sie dieses oder jenes Gesetz übertreten haben und sich damit mit dem Bürgerlichen Gesetzbuch in Konflikt sehen, sondern das neue Gesek führt Ehrengerichte ein, die von den Menschen, die in der Wirtschaft selbst stehen, beseht sind und deren Ehrenrichter allein von der nationalsozialistischen Gesinnung der Anständigkeit und Ehrenhaftigkeit befeelt sind. Rentner und Kleinbürger sich mästen konnten. Der Schwerpunkt desÄbrüstungsgesprächs ist mit der Rückkehr Sir John Simons von seiner Weihnachtsreife nach London gerückt. Das britische Kabinett scheint aus dem Ergebnis der Fühlungnahme in Paris und Rom noch keine klare Folgerungen für ihre eigene Marschroute gezogen zu haben. Man möchte Zeit gewinnen und wirkt deshalb auf Henderson ein, den Wiederzusammentritt des Bureaus der Abrüstungskonferenz noch hinauszuschieben, weil man in London von der direkten 'deutsch-französischen Aussprache jetzt eher etwas erhofft, als nach der Wiederaufnahme der Konferenzarbeit in Genf ohne Deutschland. Diese Aussprache wird allerdings nicht gefördert durch die einseitige Stimmungsmache einer gewissen franzosenfreundlichen Presse, die wie „Times" und „Morning Post in einem anscheinend von Pans her geleiteten Spiel mit verteilten Rollen auf der einen Seite durch Verdächtigung der deutschen Friedensliebe Deutschland moralisch einzukreisen versuchen, und auf der anderen Seite sich eifrig bemühen, den Glauben zu Erwecken als ob die vielbesprochene, aber bisher noch nicht veröffentlichte Abrüstungsdenkschrift Frankreichs (das sog. Aide memoire) ungewöhnlich weitgehende Zugeständnisse der französischen Regierung enthalte, so daß es nur Deutschland zur Last falle, wenn man trotz dieses französischen Entgegenkommens zu keinem Ergebnis kommen sollte. Die Denkschrift ist wie gesagt bisher nicht veröffentlicht worden, man darf also mit Sicherheit annehmen, daß die Stimmungsmache der englischen Blätter auf einseitige und zweckbewußt gefärbte Informationen zurückgeht, die vermutlich aus dem Quai d'Orsay stammen und bestimmt sind, die englische öffentliche Meinung gegen Deutschland einzunehmen. Diesem Zweck dient es natürlich auch, wenn in dem „Times"-Bericht geflissentlich Frankreichs Bereitschaft anerkennend herausgestrichen wird, die Hälfte seiner Luftflotte abzuschaffen. Damit fall der durch die Luftrüstungsdebatte im Parlament um die Sicherheit der Inseln besorgt gewordenen britischen Oeffentlichkeit Sand in die Augen gestreut werden, denn auch die „Times" verrät nicht, ob Frankreich tatsächlich willens ist, die Hälfte seiner Luftflotte einschließlich seiner Bombenflugzeuge zu zerstören, oder ob diese, wie schon früher in Paris erwogen wurde, nur als Reserve ausrangiert oder dem Völkerbund zur internationalen Verwendung zur Verfügung gestellt werden soll. Das mag für England von großer Bedeutung fein, uns Deutschen, die wir über keinerlei Luftabwehrmittel verfügen, kann es ziemlich gleichgültig fein, ob Frankreich 6000 oder 3000 Kampfflugzeuge unterhält. Nicht weniger unklar find auch die andern Andeutungen der „Times" über den angeblichen In- Annahme von Anzeigen für die Mittagsnummer bis 8' /zUhr des Vormittags Grundpreise für I mm höhe für Anzeigen von 22 mm Breite 7 Rpf., für Text- anzeigen von 70 mm Breite 60Rpf.,Platzvorschrift oder schwieriger i-atz 25°/0 mehr Ermäßigte Grundpreise: Stellen-, Vereins-, gemeinnützige Anzeigen sowie einspaltige (öelegenheitsanzei- gen 5 Rpf.,Familienanzei- gen, Bäder-, Unterrichts- u. behördliche Anzeigen 6Rpf. Vereins- u.Tageskale- der im Textteil 12 Rpf. je mm Wien, 12. Jan. (DNB.) Der Christlich- Soziale P a r t e i v 0 r ft a n d hat sich im Par- Das Reichskabinett verabschiedet das Gesetz zur Ordnung der nationalen Arbeit. sätzen „Gemeinnutz vor Eigennutz" und „Dem Verdienst die Krone" zum Durchbruch zu verhelfen. Auftakt zur Weimarer RSBO-Tagung. Kundgebung der Organisation „Kraft dnrch Freude". Weimar, 13. Jan. (DNB.) Aus Anlaß der Tagung der Amtswalter und der NSBO. und der Deutschen Arbeitsfront in Weimar fand am Freitag ein thüringischer Heimatabend statt, der von der Organisation .Kraft durch Freude" veranstaltet wurde und die zahlreichen Teilnehmer in sroher Gesamtheit vereinte. Der stellvertretende Führer der Deutschen Arbeitsfront Stehr erklärte dabei: Für uns ist es symbolisch, daß die Veranstaltung gerade an dem Tage durchgeführt wird, an dem das Reichskabinett d a s Gesetz der Arbeit angenommen hat. Dies ist deshalb von so großer Bedeutung, weil uns in den letzten Wochen insbesondere vom Auslande vorgeworfen wurde, wir versuchten, den deutschen Arbeiter durch kulturelle Veranstaltungen von der Wahrnehmung seiner materiellen Interessen abzuhalten. Mit dem Gesetz der Arbeit ist der arbeitende Mensch in Deutschland mehr geschützt wie in einem anderen Lande. Wir haben immer die materiellen Interessen der Arbeiter vertreten und lassen uns auch nicht davon abbringen. Sonst hätten wir in all' den Jahren den Kampf nicht durchhalten können. Darüber hinaus aber wollen wir bewußt den deutschen Arbeiter wieder der deutschen Kultur zugänglich machen und ihm zeigen, was deutsches Volkstum heißt. Dank an öen Führer. Bert in, 12. Ian. (DRV.) Der Führer der Deutschen Arbeitsfront, Dr. Robert Ley, hat folgendes Telegramm an den Reichskanzler gesandt: „Wein Führer! Das in der Deutschen Arbeitsfront organisierte schaffende Deutschland dankt Ihnen von ganzem Herzen für das großzügige Werk, das mit der Annahme des Gefehes zur Ordnung der nationalen Arbeit verwirklicht worden ist. Wir sehen darin den D u r ch b r u ch des Gedankens der sozialen Ehre und sind stolz darauf, daß Deutschland als erstes Volk in der Welt diesen nationalsozialistischen Begriff in die Tat umgeseht hat. Sieg-Heil." haft entlassen worden. Amtlich wird in den Abendstunden mitgeteilt, daß die Verhaftung der nationalsozialistischen Führer Frauenfeld und Schattenfroh wegen offenkundiger Fortsetzung der Arbeit für die verbotene Rationaisozialistische Partei erfolgt sei. Erhebungen gegen die beiden Verhafteten wurden eingeleitet. Die Verhaftung des dritten nationalsozialistifchen Führers Leopold wird bestritten. Großes Aufsehen hatte die inzwischen wieder aufgehobene Verhaftung des bekannten Heimwehrführers von Riederösterreich, Graf Alberti, erregt, da Graf Alberti in den weitesten Kreisen wegen seiner aufrichtigen deutschen Gesinnung bekannt ist. Graf Alberti soll bei der polizeilichen Durchsuchung des Hauses des früheren 1 Gauleiters Frauenfeld angetroffen worden fein. Graf Alberti fei darauf von seinem Poften zurückgetreten. Der Vundesführer Starhemberg habe fofort eine Untersuchung der Angelegenheit eingeleitet. Weiter verlautet, daß in der letzten Rächt noch zahlreiche Verhaftungen und lleberführungen in das Konzentrationslager Wollersdorf vorgenommen worden find. Die der Regierung nahestehende Presse begleitet die Ausnahmemaßnahmen gegen den Rationalsozialismus mit dem Hinweis, daß eine General - Säuberungsaktion innerhalb dergesamten Beamtenschaft in Betracht gezogen werde. Krisis bei den Christlich-Sozialen. Wachsende Unsicherheit in der vaterländischen Front. Wien, 12. Ian. (DRB.) Im Zuge der von der Regierung ergriffenen außerordentlich scharfen Kampfmahnahmen gegen die nationalsozialistische Bewegung sind in den heutigen Rachtstunden die nationalsozialistischen Führer Gauleiter Frauenfeld, der Ehefredakteur der von der Regierung verbotenen nationalsozialistischen Deulschosterreichi- schen Tageszeitung S ch a t t e n f r 0 h und der Landesleiter für Riederöftcrreich Leopold verhaf- t e t worden. Der heimwehrführer für Riederösterreich G r a f A l b e r t i war gleichfalls in der Rächt verhaftet worden, ist aber wieder aus der Polizei- Der Beschluß des Reichs- kabmetts. Berlin, 12. Ian. (DRB.) Das Reichskabinett stimmte in seiner ersten Sitzung nach der Weihnachtspause dem vom Reichsarbeitsminister und Reichswirkschaftsminister vorgelegten Entwurf eines Gesetzes zur Ordnung der nationalen Arbeit grundsätzlich zu. Die Veröffentlichung des Gefehes wird im Laufe der nächsten Woche erfolgen. Der Ginu des neuen Gesetzes. Erläuterungen des Führers der Deutschen Arbeitsfront. B e r l i n , 12. Jan. (DNB.) Der Führer der Deutschen Arbeitsfront und Stabsleiter der PO., Dr. Robert Ley, schreibt im nationalsozialistischen „Zeitungsdienst" zu dem neuen Gesetz zur Ordnung der nationalen Arbeit u. a.: Das Gesetz geht von drei grundlegenden Erkenntnissen aus: Einmal: Führertum und Verantwortung gehören zusammen. Zweitens: Gefolgschaft und Führer, Belegschaft und Unternehmer sind auf Gedeih und Verderben verbunden. Drittens: Alle Abmachungen, Verträge und Anordnungen haben nur dann einen Sinn, wenn sie im Geiste der Anständigkeit und der Ehrbarkeit abgeschlossen sind. 1. Führertum und Verantwortung: Wir wollen in den Betrieben wieder, daß der Unternehmer zum wahren Wirtschaftsführer wird, daß er nicht allein sein Werk, sein Geschäft nach kaufmännischen Grundsätzen sauber leitet und führt, sondern darüber hinaus wollen wir, daß er tatsächlich in allen Dingen der Führer seiner Gefolgschaft fei. Wir wollen, daß der Unternehmer in allen Dingen richtunggebend, vorbildlich und der Belegschaft vorangeht. Dafür trägt er der Gemeinschaft des Volkes gegenüber die Verantwortung. Das ist im Gesetz klar und eindeutig verankert. 2. Unternehmer und Belegschaft gehören zusammen. Gesetz soll bem iruncrbitb Drei nationalsozialistische Führer in Oesterreich verhaftet. Lerzweiflungsiampf des Oollfuß-Sysiems. - Auch der Heimwehrführer Graf Alberti vorübergehend in Hast. Die diplomatischen Verhandlungen über das Abrüstungsproblem find im Interesse der öffentlichen Meinung Frankreichs für den Augenblick ganz zurückgedrängt durch den S t a v i s k y - S k a nd a l und seine möglichen politischen Folgen. Die Verquickung von Politik und privaten Finanzgeschaf- ten, die das demokratisch-parlamentarische System mit seiner Verwischung der klaren Verantwortlichkeiten in besonderem Maße begünstigt, hat bei dem Zusammenbruch des Bayonner Leihhauses 'wieder einmal wahre Orgien gefeiert. Nur mühsam gelingt es, durch die dicken Schwaden, die aus der Pandora- büchse von Bayonne aufsteigen, zur Klarheit über den Umfang der Korruptionsaffäre vorzudringen, denn es sind zu viele kompromittierte Männer von Rang und Stellung, die alles Interesse haben, daß der dichte Nebel, der die ausgezeichneten Verbindungen des ausländischen Hochstaplers Stavtz'ky zu parlamentarischen und ministeriellen Größen der dritten Republik schamhaft umhüllt, nicht so schnell gelüstet wird. Auch die französische Justiz erscheint m einem merkwürdigen Licht. Jahrelang hatte der Schwindler es fertig gebracht, die gegen ihn anhängig gemachten Prozesse von einem Termin zum andern zu verschleppen, obwohl seine anrüchige Vergangenheit der Polizei längst bekannt gewesen war. Wenn nun der Rus nach rücksichtsloser Säuberung dieses Augiasstalles in der französischen Oeffentlichkeit erhoben wird und die politischen Gegner des herrschenden Systems diese Bloßstellung zu einer eindringlichen Propaganda durch Boulevarddemonstrationen und Pfeiskonzerten vor der Kammer ausmü^en, so ist das also nicht weiter verwunderlich, gemessen an der Ausdehnung dieses Korruptionssumpfes, der Jahre hindurch unter der Decke die politische Moral der regierenden Schicht Frankreichs vergiftet hat. Wie weit der Skandal unmittelbare politische Folgen haben wird, ist im Augenblick noch nicht zu überschauen. Ministerpräsident Chautemps hofft jedenfalls mit dem Sühneopfer seines Kolonialministers die Existenz des Kabinetts gerettet zu haben und der Verlauf der Kammerdebatte läßt es tatsächlich möglich erscheinen, daß das Kabinett diesmal noch mit einem blauen Auge davonkommen wird, obwohl auch die regierende Radikalsozialistische Partei in Zusammenhang gebracht wird mit dem Schwindler Stavisky. Wenn auch Tardieu, der vermutliche Führer einer künftigen Regierungskombination der Rechten, alle Hebel in Bewegung setzen wird, um aus dem Stavisky-Skandal politisches Kapital zu schlagen und seine Gegner Hernot und Paul-Boncour, deren Schildträger der Ministerpräsident Chautemps ist, aus dem Sattel zu heben, so wird das Schicksal des Kabinetts bei der Zusammensetzung der gegenwärtigen Kammer doch wohl wiederum in der Hand der neusozialistischen Gruppe liegen, mit deren Hilfe Chautemps diesen Strauß bestehen dürfte. Es ist ja auch nicht die Regierung an den Pranger gestellt, die ja erst seit einigen Wochen am Ruder ist, sondern das System, das einen Korrupttonssumpf duldete, in dem ein Gauner wie Stavisky mit den Spargroschen der Ob jemand gerade nach die Grenzen der Gesetze beachtet hat und nach ,ruh-r-n Begriffen (traffrei auzqehen würde, ist für diese Manner b-lan^os Sie urteilen nicht nach der fein einflefabetten Tat, sondern sie urteilen allem nach der Gesin- n U n a aus der heraus die Tal geschah. Wr wissen, daß es noch einer ungeheuren Arbeit fcohnrf um jenes Jdealgebaudewirtschaft- H rf? p r "ilnd sozialer Ordnung aufzurichten, Ncher und ozc roil lieber die Beratungen des Franktionsvorstandes wird in einer parteiamtlichen Verlautbarung mit- qeteilt, es sei die einmütige Ueberzeugung zum Ausdruck getommeh, daß die Zusammenfassung aller vaterländischen Kräfte unter Führung des Bundeskanzlers unerläßlich fei, und durch nichts gestört werden dürfe Die Beratungen würden in der nächsten Woche fortgesetzt, die Abgeordneten würden dann über die in der Zwischenzeit in Besprechungen zum Ausdruck gekommenen Anregungen dem Bundeskanz l e r berichten. Man ist in politischen Greifen der Ansicht, daß diese Sätze, dem Verhältnis zwischen der Christlich-Sozialen Partei und der Vaterländischen Front gelten. Aus ihnen gehe hervor, daß in dieser Frage n 0 ch k e i n e E n t s ch e 1- düng gefallen fei. ErhöhtesFntereffe in England London, 13. Jan. (DNB. Funkspruch.) Die englische Presse beschäftigt sich lebhaft mit der V e r- h a f t u n g d e s G r a f e n A l b e r 11. Der Wiener Reuter-Vertreter will gehört haben, daß Graf Alberti seinerzeit auf dem Heimwehr-Kongreß den Wunsch zu erkennen gegeben habe, mit dem Justizministerium betraut zu werden. Da man aber dies verweigert habe, habe er sich aus Verärgerung darüber den National soziali st en Zugern and t. „Daily Herald" spricht von einem geradezu sensationellen Umsturzplan gegen die Negierung Dollfuß, dessen Entdeckung in letzter Minute die Verhaftung Albertis veranlaßt habe. Nicht nur Nationalsozialisten, sondern auch Führer derHeimwehr seien daran beteiligt. Das Blatt glaubt, daß Fürst Star- Hemberg über das, was am Werke sei, B e - scheid gewußt habe. Durch die inzwischen erfolgte Entlassung Albertis aus der Haft werden diese Kombinationen des Blattes erheblich entkräftet ,',T i m e s" sagt, offiziell bestehe die Nationalsozialistische Partei in Oesterreich nicht mehr. Trotzdem sei es ihr gelungen, über ein Dutzend der verschieden st en Organisationen für ihre Pläne zur Verfügung zu haben. Man könne mit Bestimmtheit behaupten, daß es nicht einen einzigen organisierten Beruf in Oesterreich gebe, mit Einschluß der Beamtenschaft, der nicht zu einem wesentlichen Teil mit den Nationalsozialisten durch die eng st e Sympathie verbunden sei. Oie Tschechoslowakei sendet die österreichischen Flüchtlinge nach Ungarn Zurück P r e fj b u r g , 12. Jan. (DNB.) Amtlich. Freitagfrüh trafen in Petrzalka neun Mitglieder des Streiner Freiwilligen Arbeitslagers ein, die nach Ungarn geflüchtet waren. Um 10 Uhr trafen weitere fünf Mann aus dem gleichen Lager ein. Allen 14 wurde auf dem Bahnhof mitgeteilt, daß fie wie - bpr nach Ungarn zurücktransportiert würden. Landhelfer und Arbeitslosenversicherung. ,) 1 n a u 5 h u D c mnrficht haben wir das Sozialen Bewegung zu rot-iuei uiuyt. tive System. In weifer Vor cht inaven wir aas ö „klärt, di- Christlich-Soziale Partei stehe letzt Gesetz elastisch gehalten, “Xn erm"*kn ' »or Entscheidungen. Eme neue Farm Gebiet nicht schon I°tzt stE^b-n d7e Tnb! der christlich-sazialen-oaterland.schen Bewegung m damit wir genügend Gelegenh ^hler auszu-? Oesterreich sei notwendig geworden Die neuesten Wicklung zu beobad)ten auftretenh tst r ' Borgänge im Heimwehrlager und die Loslosungs- merzerr, neue Erkenntnisse emz tiefes Gesetz bewegung von der Christlich-Sozialen Partei haben schweren Verhandlungen haben aefdiaffen. In! natürlich Erregung hervorgerufen. Es besteht der der Ordnung der nationalen Arbeit g schUl -ö ginbru(fJ bafe bie Regierung dadurch in eine schwie- unermiidlicher Zah'gkei w°rd°n wm 'n °e p -- »— ?-■------ uu hn6 tick innerhalb der in der Deutschen Arbeitsfront, in dem Wert j. Ur. u Erstes Blatt 184- Jahrgang Samstag, 13. Januar 1934 W Eichener Anzeiger no1? einzelnen Nummern Jxj XF General-Anzeiger für Oberhessen richten Anzeiger Stehen _ 5ronnuu?mMain 11686 Druck und Verlag: Vrühl'sche Univerfitäts Vuch- und Zteindruckerei R. Lange in Giehen. Schristleitung und Geschäftsstelle: Zchulftrahe 7 Der Geburtstag des Ministerpräsidenten Göring halt der französischen Denkschrift. Diese durchsichtige Stimmungsmache dient ganz gewiß nicht einer ehrlichen Förderung des deutsch-französischen Abrüstungsgesprächs, erschwert vielmehr die Rolle Englands als ehrlicher Makler, die Sir John Simon nur dann mit Aussicht auf Erfolg durch^ren kann, wenn es ihm gelingt, die Unabhängigkeit der englischen Auffassung, die er diesmal offenbar in Paris und Rom zu wahren vermochte, auch in Zukunft aufrecht zu erhalten. und dürften nicht als amtliche Stellungnahme der japanischen Regierung oder des japanischen Admi- ratstabes ausgelegt werden. Der Rlarineminifler betonte, es sei zu hoffen, daß eine vollständige F l o t - t e n v e r st ä n d i g u n g mit den Vereinigten Staaten möglich sei. Die japanische Regierung sei bereit, über diese Angelegenheit mit den zuständigen amerikanischen Stellen zu verhandeln. Berlin, 12. Jan. (DNB.) Die Nachrichtenstelle des Reichspostministeriums veröffentlicht einen vorläufigen Rückblick auf das Jahr 1933, dem wir folgendes entnehmen: Nie Spannung im Pazifik. Japan zu einer Flottenverständigung mit den Vereinigten Staaten bereit. T o k i o , 12. Jan. (DRV.) Der japanische Marine- mlnister erklärte am Freitag, die Mitteilung des japanischen Vizeadmirals Suetsuga über die Stellungnahme der japanischen Kriegsflotte zu einem etwaigen bewaffneten Konflikt mit den vereinigten Staaten seien eine r e i n p e r - jönliche Meinung des Vizeadmirals gewesen Günstige Entwicklung der Reichspost im Lahre -1933 Geburtenrückgang eine ernste Gefahr für die Sozialversicherung In den letzten fünf Zähren 40% aller Ehen in Deutschland kinderlos. Vor neuen militärischen Maßnahmen in Französisch-Marokko. V' 1^“n- (DNB.) Dor kurzem hatte ein geachtetes Blatt die Regierung um Aufschluß über bie Gerüchte von neuen militärischen sämtliche Generäle der Landespolizei, Abordnungen der Hitlerjugend und eine Reiterabteilung des Jungvolk. Staatsrat Stange ehrte den Ministerpräsi- denten durch Ueberreichuna einer Urkunde, durch die er zum Ehrenmeister des deutschen Handwerks ernannt wurde. Eine besondere Geburtstagsfreude bereitete dem Ministerpräsidenten eine Abordnung von Kindern aus Ober- schlesien, denen er im Anschluß an die Novem- ber-Wahlreise in der Ostmark eine kleine Weihnachts- Überraschung bereitet hatte. Unter den persönlichen Gratulanten bemerkte man viele Ritter des Ordens pour le m 6 r i t e. Auch im Osten haben englische Blätter sich am Minenlegen gegen Deutschland beteiligt. Die ersten Nachrichten über den Plan eines russisch-polnischen Garantiepakts zum Schutze der baltischen Randstaaten gegen einen deutschen Angriff stammen mit dieser ausgesprochen verleumderischen Note aus dem „Daily Herald". Inzwischen ist es nach einer scharfen Ablehnung Finnlands um diesen Pakt wieder ruhig geworden, die Absurdität eines russischen Schutzes für Finnland oder eines polnischen für Litauen haben wir ja hier schon er* örtert, aber trotz der in Moskau wie in Warschau natürlich prompt erfolgten Dementis scheint vom Kreml eine Anregung zu einem solchen Pakt tatsächlich ergangen zu sein. Polen hat ja schon vor Jahren den Gedanken eines Randstaatenblockes unter seiner Führung verfolgt, er scheiterte aber immer wegen seiner Spitze gegen Sowjetrußland, für die namentlich Litauen nichts übrig haben konnte. Nachdem nun aber mit französischer Hilfe die russisch-polnischen Beziehungen sich gebessert haben, wären die Grundlagen eines solchen Bündnisses ganz andere. Polen, das von ernstem Willen beseelt zu sein scheint, mit seinem deutschen Nachbarn auf einen erträglichen Fuß zu kommen, hat daran heute em weit geringeres Interesse, als Rußland, das für die vielleicht unvermeidliche Auseinandersetzung im Fernen Osten sich den Rücken nach Westen hin freihalten muß. Die wieder einmal recht unruhige Lage in C h i n a hat gestern unser Pekinger Korrespondent beleuchtet. Nutznießer des ständigen Bürgerkrieges in China ist Japan, das sich un- aehindert in den Randgebieten des Riesenreiches festfetzen konnte und nun mit der angekündigten Krönung des letzten chinesischen Kaisers aus der alten Mandschudynastie zumKaiservonMan- dschukuo den Trennungsstrich zwischen der japanischen Einflußsphäre jenseits der Großen Mauer und der republikanischen Zentralregierung im sog. „eigentlichen China" beträchtlich verschärft. Verschärft wird aber auch der Gegensatz zu R u ß- land, besonders wenn Japan daran gehen sollte, auch die Mongolei in sein Interessengebiet einzubeziehen, wozu die ersten Schritte schon eingeleitet sind. Von dieser ungeheuren Fläche, die sich von der Mandschurei her wie ein breiter Streifen zwischen dem russischen Sibirien und dem eigentlichen China bis zu den Quellgebieten der großen westsibirischen Ströme nach Westen hin vorschiebt, hat sich die äußere Mongolei, der Staat von Urga, längst von China gelöst und 1924 einen Volksrätestaat in Anlehnung an Rußland errichtet, während die innere Mongolei zwar nominell noch chinesische Provinz \ ist, aber tatsächlich von der Zentralregierung gänz- , lich unabhängig ist. Hier also würde Japan bei einer Festigung seines Einflusses in der Art wie in der Mandschurei in breiter Front auf das russische Interessengebiet stoßen. Die Gefahr ernster Verwicklungen zwischen beiden Weltmächten wäre kaum noch zu vermeiden. funksprechdienst wurde die Reichweite bedeutend ausgedehnt. Der Rundfunk entwickelte sich weiter günstig. Die Teilnehmerzahl ist auf 5 052 607 (Ende De- zember 1933) gestiegen. Im Rundfunkstörungsdienst sind etwa 200 000 Störungen des Rundfunk- empsangs erledigt worden. Insgesamt sind, abaesehen von dem Durchhalten des vorhandenen Personals, von Ende März 1933 bis zum Herbst mehr als 7000 Hilfskräfte n e u eingestellt worden. Das zusätzliche A r b e i t s - beschaffungsprogramm von 1932 (34 Mil- honen Mark) wirkte sich von Januar 1933 ab voll ÜUf\®5 jetzt in seinem Endstadium. Für 1933 hat die Reichspost neben den durch den lausenden Haushalt vorgesehenen erheblichen Mitteln für Be- !^Ä^?6^rvecke ein neues zusätzliches Arbeits* deschaffungsprogramm über 76,6 Millionen Mark auf gestellt. Bis Anfang Dezember waren 80 v.H. oer.Aufträge vergeben. Die Reichspost hat mit ihren zusätzlichen Aufträgen feit Beginn 1933 rund 2 2000 Volksgenossen Lohn und Brot verschafft. Die Aufträge kommen in großem Umfang oent Handwerk und dem Gewerbe zugute. Deutsche Wünsche an den Weltpostkonoreß. x l1 (^3-) Maßgebende Kreise der deutschen Wirtschaft haben dem Reichspostministe- num außer der Forderung einer größeren Vereinheitlichung im internationalen Postverkehr noch zahlreiche Wünsche der Wirtschaft an den Weltpostkongreß 1 934 in Kairo über* mtttelt. Das Ministerium wird in Kairo die Ermäßigung der Päckchengebühr bei dem Kongreß beantragen. Weiter will die Reichspost dahin streben, möglichst viele Teilnehmer für die Ermäßigung der Druckfachengebühr für Verlegerzeitungen und Bücher im internationalen Postverkehr zu erhalten. Schließlich hat Deutschland u. a. die allgemeine Ermäßigung der Gebühren für Po st pakete beim Weltpostkongreß angeregt. Die Gebühren für dringende Pakete werden voraussichtlich um ein Drittel herabgesetzt werden. Deutschland hat ferner die Herabsetzung der Luftpo st Zuschläge beantragt. Namentlich sollen die Zuschläge für Drucksachen, Geschäftspapiere, Warenproben und Päckchen ermäßigt werden. Auch bei den großen Ueberseelinien wird größte Billigkeit angestrebt. Schließlich unterstützt das Reichspostministerium den Wunsch, den Päckchen verkehr auf alle Länder auszudehnen. hatten. Der reichsdeutsche Geburtenüberschuß war bereits im letzten Jahr um 200 000 geringer a l s derdes polnischen Staates, obwohl Polen nur die Hälfte der deutschen Einwohnerschaft zählt. Das hat zur Folge, daß der Anteil der Greise in Deutschland immer stärker werde, und daß also die Belastung der Sozialversicherung immer erheblicher werden muß, ohne daß genügend junger Nachwuchs im Arbeitsprozeß als Beitragszahler vorhanden ist. Die Invalidenversicherung hat bereits in den letzten Jahren erhebliche Beitragserhöhungen und Leistungssenkungen ausgewiesen. In der Zeitspanne von 1913 bis 1931 ist nämlich die Anzahl der Versicherten um rund eine Million zurückgegangen. Die bevölkerungspolitische Aufklärungsaktion darf auch diese Zusammenhänge nicht überfein. Operationen in Marokko ersucht. Amtlich ist keine Erklärung hierzu abgegeben worden. Es scheint jedoch etwas Wahres an den Gerüchten zu fein. Der „Matin" meldet aus Rabat, daß große Truppenteile in Rabat und Marakefch zum Abmarsch bereit ständen. Die militärischen Umernehmungen würden am 15. Januar beginnen Es handele sich um den A u s b a u und die Sicherung der vorgeschobenen Etel- Inn gen ander Grenze des spanischen Gebiets Rio del Oro. Eingeborenenstämme die sich unter französischen Schutz gestellt hätten sollten aus diese Weise vor den Angriffen der berurnftreifenben Nomadenstämme geschützt werden Spanien beteilige sich an den militärischen Operationen nicht. F Die Verkehrsentwicklung der Reichspost zeigt unter der nationalen Regierung zum ersten Mal nach langer Zeit ein günstigeres Bild. Besonders in Den letzten Monaten ist ein Steigen fast aller Verkehrszahlen festzuftellen. Der Gesamtverkehr blieb zwar gegenüber dem gleichen Zeitraum des Vorjahres noch größtenteils zurück, doch find die Rückgänge allgemein wesentlich niedriger als im Jahre 1932. Die Postbeförderung wurde durch weitere Beschleunigung des Eisenbahnverkehrs verbessert. Die Derkehrsschrumpsung im Kraftpo st betrieb scheint im wesentlichen zum Stillstand gekommen zu sein. Zu den Ende März 1933 bestehenden 1346 Landkraftposten sind bis Ende November 105 hinßugetreten. Durch die Landpostverkraftung werden jetzt über 10 Millionen Landbewohner versorgt. Das Luftpo st netz umfaßte im Sommer 1933 94 Linien und verband das Deutsche Reich mit fast allen Ländern Europas. Die deutschen Linien hatten eine Gesamtausdehnung von 32 900 Kilometern. Im Winter 1933/34 werden 36 Linien beflogen. Der Luftpostoerkehr Deutschlands mit überseeischen Ländern wurde durch Benutzung neuer ausländischer Luftpostverbindungen beschleunigt. Der P o st s ch e ck v e r k e h r hat mit dem Jahre 1933 sein 25. Geschäftsjahr vollendet. Die Zahl der Postscheckkonten ist von 1 021819 (Ende 1932) auf 1029 727 (Ende 1933) gestiegen. Im Telegraphenverkehr wurde der unmittelbare Fernschrei b v e r k e h r eingeführt. Ende 1933 nahmen bereits 30 Teilnehmer am Fernschreibverkehr zwischen Berlin und Hamburg teil. Die Zahl der größeren Firmen, Bankhäuser, Zeitungen usw. vermieteten Fernschreibleitungen betrug Ende 1933 55 mit 17 400 Kilometer Länge. Der Bildtele- g r a m m v e r k e h r wurde auf Frankreich, der Bildfunkverkehr auf Siam ausgedehnt. Im Fernsprechverkehr wurde der Fernsprechkundendienst auf alle Ortsnetze mit mehr als 10 000 Hauptanschlüssen ausgedehnt. Als neuer Dienst wurde das Wecken durch Fernsprechruf : ausgenommen. Bedeutende Fortschritte im Kabel- i bau ermöglichten die Einrichtung des Vierfach- ! sprechens auf einem Leitungskreis. I Der Funkverkehr wurde Ende des Jahres auf < 32 Funklinien mit dem Ausland betrieben, davon i umfaßten 16 außereuropäische Länder. Im See- f Angesichts dieser verschärften Lage im Fernen Osten hat die Sowjet-Union natürlich die Herstellung normaler Beziehungen zu den Vereinigten Staaten als ein erhebliches Plus gebucht. Roosevelt hat nun allerdings dem russischen Freudenrausch einen kleinen Dämpfer aufgesetzt, als er dem eben in Washington eingetroffenen ersten Sowjetbotschafter Trojanowski bedeutete, daß die Vereinigten Staaten sich zwar um die Aufrechterhaltung des Friedens bemühten, aber einen Derteidigungspakt mit Rußland nicht eingehen könnten. Aber wenn auch das amerikanische Marinedepartement den Großteil der pazifischen Flotte gleichzeitig in den Atlantik beordert hat, um Japan nicht nervös zu machen und den unter höchstem Druck stehenden, gefährlich brodelnden Hexenkessel im Stillen Ozean nicht zum Platzen zu bringen, so deutet doch alles daraus hin, daß Amerika gerüstet ist, jeder Verschiebung im indo-pazifischen Raum, die es als Bedrohung seiner Interessen betrachten muß, entgegenzutreten. Der Flug amerikanischer Marine-Flugzeuge von Kalifornien nach dem als Flottenstützpunkt auf dem Wege zu den Philippinen stark befestigten Honolulu zeigt, daß man in Washington auf der Hut ist und die innerpolitische Entwicklung in Japan, die immer mehr auf eine Militärdiktatur hintreibt, scharf beobachtet. Sßenn Japan in der Mandschurei und Mongolei auch Gebiete von ungeheurem Ausmaß und dünner Besiedelung unter [eine Botmäßigkeit gebracht hat, oder unschwer zu bringen vermag, so kann es doch in diesen klimatisch ungünftig gelegenen Ländern ja seinen von Jahr zu Jahr wachsenden Bevölkerungsüberschuß nicht unterbringen. Siedlungsgebiete findet es nur im Süden, auf den Jnfeln des malaiischen Archipels, in Australien und Amerika. Japans wirtschaftliche Ex- pansion hat die britische, holländische und amerika- nlsche Konkurrenz auf allen ostafiatischen Märkten langst aus dem Felde geschlagen, ja die japanische Ausfuhr fugt der amerikanischen Industrie im Mutterlande, wie in Südamerika, der britischen in Snbien, der italienischen in den Mittelmeerländern schweren Schaden zu. Aber diese Ausfuhr wird er* mjghdjt durch rücksichtsloses Valuta- und Lohndum- ping, das sich nicht restlos fortsetzen läßt, da Japan arm an Rohstoffen ist und die betroffenen Wirt- schaftsmächte zu Gegenmaßnahmen schreiten. Japan nähert sich also mit wachsender Beschleuni- Kbem kritischen Punkt, wo es nur noch einen oeg gibt. Die innerpolitischen Auseinander- setzungen m Japan, die sich mehrenden Attentate auf Männer des politischen Lebens, die als Zauderer und Hemmschuhe einer Politik der starken Faust gelten, deuten den ungeheuren Druck an unter dem Japan steht. Das Jahr 1934 kann für Dftaficn ein ähnlich entscheidungsvolles werden wie es einst das Jahr 1904 geworden ist. Damals konnte Japan vor den Augen der erstaunten Welt die Grundlagen seiner Macht auf dem asiatischen Kontinent legen. Heute würden die pazifischen Anlieger einem russisch-japanischen Duell kaum mit untergeschlagenen Armen zuschauen. Die Wahrheit über Ritzel darf im Saargebiet mcht bekannt werden. * rlin, 12. Jan. (DNB.) Das nationalsozia- Ususche „Saarbrücker Abendblatt" vom 9. ist von der Regierungskommission auf ad)t -tage verboten worden und die „H o m b u r • 9 e r Neuesten Nachrichten" haben das gleiche Schicksal erfahren, weil sie die im Reich allgemein bekannte Nachricht verbreitet haben, daß der frühere marxistische Reichstagsabgeordnete und Oberregierungsrat Ritzel von den deutschen Gerichtsbehörden wegen schwerer Vergehen steckbrieflich verfolgt wird. Diese mit dem Bild des Herrn Ritzel versehene Mitteilung ist diesem naturgemäß nicht sehr angenehm gewesen, da er jetzt im Dienst der Reaierungskommission des Saargebiets steht. Es wird interessant sein, zu sehen, ob die „Regierungs"?ommission daraus eine, Beam- tenbeleidigung" konstruiert. Keine Opposition gegen die Einheit der Evangelischen Kirche. München 12. Jan. (DNB., Der Evangelische Presseoerband für Bayern teilt mit: In der Oeffent- lichkeit ist vielfach die Meinung verbreitet, als stellten die von einer Reihe landeskirchlicher Führer einge- leiteten Schritte gegen den Kurs Der der- zeitigen R e i ch s k i r ch e n r e g i e r u n g eine ®efQf)r für die Einheit der Deutschen Evangelischen Kirche und eine Absage an die nationale Bewegung dar. Demgegenüber ist darauf hinzuweisen, daß es den genannten Klrchenführem um nichts mehr zu tun ist, als darum, die schwer erschütterte Einheit und Befriedung der Deutschen Evan. gell ch en Kirche zu gewährleisten, und daß sie in diesem Bestreben auch der neu errungenen Volks« ein^eit im Dritten Reich am besten zu dienen glauben. England will abwarten. Hoffnungen auf das deutsch-französische Gespräch. London, 13. Jan. (DNB.-Funkspruch.) Der „Daily Telegraph" erklärt, der Abrüstungsausschuß des englischen Kabinetts habe durch den Beschluß, zeitweilig in Der Abrüstungsfrage eine abwartende Haltung einzunehmen, eine „bremsende" Wirkung auf das For - eign Office ausgeübt. Die berufsmäßigen Diplomaten wünschten natürlich die Jinitiative in den europäischen Angelegenheiten wieder aufzunehmen, aber es sei für klüger gehalten worden, eine ungehinderte Fortsetzung Der Bespre- chungen zwischen Deutschland und Frankreich zu gestatten. Dies sei die Ansicht der Mehrheit der englischen Minister, Die sich diese Woche beraten haben. Die stärksten Befürworter dieser Politik seien der Ministerpräsident Macdo - n ald und der Kriegsminister Lord Heilsh am gewesen Es erscheine jetzt unwahrscheinlich, daß die Besprechungen bei der Ratstagung in Genf einen großen Fortschritt in Der Lage bringen wurden. Der parteilose Senator Armbruster vertrat dann den Standpunkt, daß das Vertrauen Frankreichs in die internationalen Pakte erschüttert sei und daß man folglich eine festere Grundlage finden müsse, um den Frieden zu sichern. Er befürchte, daß eine Abrüstung der Völker nicht mehr möglich sei. Die Abrüstungskonferenz fei nichts als eine „Konferenz der kontrollierten Aufrüstung". Von ihrer Arbeit fei nichts Gutes mehr zu erwarten. Frankreich fei von Gefahren umgeben. Man solle nicht wartey, bis es zu spät fei. Der rechtsgerichtete Senator Lernery wiederholte hierauf die sattsam bekannte Behauptung, Deutschland habe Genf verlassen, um sich jeglicher Kontrolle zu entziehen. Frankreich habe Den Fehler begangen, Deutschland die Gleichberechtigung auf der Abrüstungskonferenz zuzugestehen. Bisher sei alles Dem Willen geopfert worden. Die SoliDarität mit den ehemaligen Verbündeten aufrechtzuerhalten. Besser sei es, a l l e i n Widerstand zu lei st en, als sich „in Gesellschaft zurückzuziehen . Frankreich müsse seine Macht aufrechterhalten und seine Sachverständigen befragen, ob die Dienstzeit vorübergehend nicht erhöht werden müsse, ob die Befestigungen längs der belgischen und der chweizenschen Grenze nicht verlängert, ob die ranzösische Artillerie und die Luftstreit- kr äste modernisiert und ob Paris vor einem plötzlichen Luftangriff gesichert werden müsse. Die Bündnisse müßten gefestigt werden. Belgien müsse man helfen, sich zu befestigen und Polen und der K l e in e n Entente ihre Rüstungen ergänzen. Frankreich solle aufhören, an sich selbst zu zweifeln und nach London, Moskau oder Rom zu blicken. Berlin, 12. Jan. (DNB.) Dem preußischen Ministerpräsidenten ©Öring sind zu seinem 41. Geburtstag aus allen Teilen des Reiches und des Aus- landes zahllose Geschenke, sowie Tausende von Glückwünschen und Telegrammen aus allen Schichten der Bevölkerung, insbesondere den Kreisen seiner alten Mitkämpfer in der Partei, zugegangen. Als erster überbrachte der Führer persönlich noch am späten Abend des Donnerstag dem preußischen Ministerpräsidenten seine herzlichsten Glückwünsche. Gleichzeitig sprach auch der Reichspropa- gandaminifter Dr. Goebbels, der mit feiner Gattin erschienen war, seine besonderen Wünsche zum Geburtstag aus. Am Freitag übermittelte Staatssekretär Meißner die herzlichsten Wünsche und kameradschaftlichsten Grüße des Herrn Reichspräsidenten. Vom Reichskabinett fanden sich zur Gratulation ein: Die Minister von Blom- berg in Begleitung des künftigen Chefs der Heeresleitung, General von Fritsch, Röhm, Seldte, Schmitt, Darr 6, sowie sämtliche Mitglieder der preußischen Staatsregierung. In ihrem Namen richtete der preußischen Finanzminister Prof. Dr. P o p i tz eine herzliche Ansprache an den Ministerpräsidenten. Kurz darauf erschienen Abordnungen von Beamten, Angestellten und Arbeitern der Ministerien und Behörden. Persönlich überbrachten dem Ministerpräsidenten ihre Glückwünsche weiter sämtliche Oberpräsidenten der preußischen Provinzen, zahlreiche preußische Staatsräte, Reichsbischof Müller, Bergleute der R u h r Ein seltsames Wintersport, quartier. Französische Offiziere in Obergurgl. Berlin, 12. Jan. (DNB.) Der „Deutschen Zeitung" wird aus Tirol gemeldet: Während ganz Tirol infolge Der Deutschen Einreisesperre f a st fremdenleer ist, der Wintersport also Darnie- Derhegt, erfreut sich Obergurgl bemerkenswerterweise eines guten Besuches. Von den vorhandenen 100 Betten sind insgesamt 80 belegt. Es ist bemerkenswert, daß diese für Tirol sensationelle Ansammlung von Wintersportlern in Obergurgl ausnahmslos französischen Ursprungs ist, und zwar handelt es sich dabei um Franzosen, die Obergurgl schon im vergangenen Jabre ausgesucht hatten, um dort Dem Wintersport nachzugehen. Vielleicht findet das Interesse der Franzosen für Obergurgl feine Erklärung damit, daß es sich fast ausnahmlos um Offiziere der französischen Armee handelt, die sich offenbar sehr wenig Kopfzerbrechen darüber machen, daß man sich speziell in Italien über diese Wintersportfreuden französischer Offiziere in unmittelbarer Nähe Der italienischen Grenze Gedanken macht. Keine Abrüstungsneigung im französischen Senat. Die Rechte fordert Verstärkung der Rüstungen. Paris, 12. Jan. (DNB.) Im außenpolitischen Ausschuß des Senats gab Senator Sprenger eine Uebersicht über das Ergebnis der Unterredungen des französischen Botschafters in Berlin mit Dem Reichskanzler feit Dem September. Hierauf teilte er Das Der Reichsregierung nm 1. Januar überreichte Aide m£moire mit. Der Ausschuß beschränkte sich Darauf, dieses Schriftstück zur Kenntnis zu nehmen. Berlin, 12. Jan. (DDZ.) In Kreisen der Deutschen Arbeitsfront wird darauf hingewiesen, daß das Gespenst Des Geburtenrückganges eine schleichende Gefahr auch für die Sozialversicherung bedeutet. Die bei Dem mangelnden Geburtenstande drohende Vergreisung Des deutschen Volkes sei er st er Totengräber Der Sozialversicherung. Wenn im Jahre 1818 in Deutschland auf 1000 Ehefrauen noch 307 Lebendgeburten kamen, so belief sich Die entsprechende Zahl hn ver- Smen Jahre nur noch auf 100,7. Im Jahre 1932 en nur noch 975 000 Lebendgeburten gezählt gegen fast 3 000 000 im Jahre 1818. Im Durchschnitt Der letzten fünf Jahre seien in Deutschland 40 v. H. aller Ehen kinderlos gewesen, 33 v. H. hatten ein oder höchstens zwei Kinder, während nur 2 v. H. aller Ehen mehr als 3 Kinder Punkt 7.25 Uhr marschierte mit klingendem Spiel aus ihren Unterkünften aus Lichterfelde kommend d i e Stabswache Göring am Leipziger Platz auf, entzündete ihre Fackeln und marschierte geschlossen in den Garten, Der Das Wohnhaus Des QeburtstagsfinDes umgibt. NachDem Die Fackelträger um Die Villa herummarschiert waren, formierten sie vor der Hauptfront des Gebäudes mit den brennenden Fackeln einleuchtendes H. G Die Kapelle Der Stabswache spielte einen schneidigen Marsch, als Der Ministerpräsident unter feiner Stabswache erschien. Die Front abschritt und in kurzen Worten gerührt für Die Ehrung Dankte, die ihm seine Getreuen Dargebracht hatten. In Rose n h e i m wirD am Geburtshaus Des Minister- präsiDenten Hermann Göring am Sonntag eine GeDenktafel enthüllt. Die StaDt Frank- a r b e i t e r f cf) a f t, Abordnung der NDBÖ. I k°un,ch°ch^?n g °richL°" ®>rc"f’ür^ ein «Ü-. schließlich Selbstmord begangen. Die Sitzung dauert düng gestanden habe. Sein französischer Mittäter seiIkrasttreten dieses Gesetzes i mAmtbefiübliche n während des Krieges verhaftet worden und habe Mitglieder des Dorstandes bleiben schließlich Selbstmord begangen. Die Sitzung dauert sbiszu ° w *** rten. mzösisch« N im if. 'S der Berlin, 12. Jan. (DNB.) Das Reichskabinett hat ein Gesetz beschlossen, wonach bis zum 31. März Kleine politische Nachrichten. Vizekanzler v. P a p e n wird am Sonntag um 16 Uhr in Gleiwitz bei einer Veranstaltung der Arbeitsgemeinschaft Katholischer Deutscher sprechen. Die Rede wird von den Sentzern Breslau, München und Köln übertragen werden. Sie Anpassung der Vermögens-, Erbschafis- und GrunderwerWeuer an die Wertrückgänge. . — — . —— . . . ipfo* live in den ufzunehmen, i, eine un» Befpre« anb und > Ansicht »er i- sich di-!- «Befürworter tVacdo- heilsh°lN »einlich. öa& in Senf ige bringe" Apolitischen Wenger unterredun' lin mit dein eraus teilte muar über« ! beschrankte lnis zu nch cer vertrat men Frank. Wert sei dlage sinden -furchte, daß möglich sei. eine Jon« rüstung". r zu ernar. jeden. Man Schwere Gasexplosion in Westfalen HauSeinsimz in Plettenberg. — Vier Todesopfer. iarf im »erden. ation’tfoJ'“* latr °°t" auf js o m b “r 'M 'S. chen ' ü dem . °,u fi6tn' LS 'm d"' l>^. eine l"".Men ii-^L JU '«! D/eser* Vater weiss, was der beste Schutz feiner Zamilie ist: die Lebensversicherung. Niemals wird er sie deshalb aufgeben. Jn der Notlage sich einzuschränken, gibt es immer andere Wege. - Lebensversicherung ist der sicherste hort! Sie ist auch eine günstige Geldanlage, zwingt zu geordnetem Sparen und ist für jeden erfchwinglich. Grmelaschast zur pflege de» Lebeasverflcherungsgedonken« Am 27. Januar findet im ehemaligen Preußischen Landtag die zweite Vollsitzung der Akademie . ü r deutsches Recht statt. Bei dieser Gelegenheit wird die italienische Professorin Lea Me- riggi vom Deutsch-italienischen Institut der Uni- aeqität Frankfurt a.M. über das Thema „Fa- chismus und Recht" referier^. » Frau Paula Siber, stellvertretende Führerin des deutschen Frauenwerks, spricht am 18. Januar um 17 Uhr im Deutschlandsender über „Das Arbeitsgesetz der Frau". * Der Ministerialrat im preußischen Innenminister rium, Dr. med. Conti, ist aus Anlaß des Geburtstages des Ministerpräsidenten Göring zum Preußischen Staatsrat ernannt worben. Kunst und Wissenschaft. Veränderungen am hessischen Landestheater. Alljährlich wird den Bühnenangehörigen bis Mitte Januar der laufenden Spielzeit mitgeteilt, ob ihre bestehenden Verträge verlängert werden oder nicht. Das ist jetzt am hessischen Landestheater in Darmstadt geschehen. Neben einigen Darstellern erhielten auch Generalintendant Dr. P r a s ch , Hauptdramaturg Erich von Hartz und Verwaltungsdirektor Waldeck Kündigungsschreiben. Welche Verträge nach den nun einsetzenden Verhandlungen noch verlängert werden, muß abgewartet werden. Der Rundfunk im Dienste Beethovens. Berlin, 12. Jan. (DNB.) Die Reichsregierung hc folgendes Gesetz beschlossen, das hierdurch ver- fiibet wird: § 1. Die Geltungsdauer der Verordnung des Reichs- plifibenten über bie Anpassung ber Vermögens- ftuer, Erbschaftssteuer und ©runberwerbsfteuer an bi- seit dem 1. Januar 1931 eingetretenen Wert- rflfgänge vom 12. Mai 1932 (Reichsgesetzblatt 1, S192) wirb ausgebehnt: _ auf bie Vermögenssteuer für bas Rechnungsjahr 1 934, . auf Neu- unb Nachfeststellungen auf den 1. Januar 1934, sowie auf Neu- unb Nachveranlagungen zur Vermögenssteuer auf diesen Zeitpunkt; § 2, Absatz 3, ber Verorbnung vom 12. Mai 1932 bleibt unberührt, hinsichtlich der E r b s ch a f t s st e u e r auf bie Erwerbe, bei benen bie Steuerschulb im Kalenderjahr 1934 entsteht, L hinsichtlich ber © r u n b e r w e r b s ft e u e r auf bie Fälle, in denen bie Steuerschulb im Kalen- berjahr 1934 entsteht. § 2. Dieses Gesetz tritt mit Wirkung ab 1. Januar eine zweite Explosion. Lin dem eingestürzten Hause gegenüberliegendes Wohngebäude wurde beschädigt. Durch die umherfttegenden Mauersteine wurde ein Wann getroffen; er erlitt einen Beinbruch. Die Ursache der Gasexplosion konnte noch nicht mit Sicherheit festgestellt werden. Nach den Aussagen der Anwohner der Königsstraße wurde um 8.50 Uhr die Plettenberger Polizei fernmündlich davon verständigt, daß in den Häusern der Königsstraße, die an die Gasleitung nicht angeschlossen sind, ein starker Gasgeruch wahrgenommen würde. Zwei bis drei Minuten danach erfolgte im Hause Selle die furchtbare, weithin hörbare Explosion. Zu gleicher Zeit wurde das Haus von einer riesigen Flamme eingehüllt und stürzte in sich zusammen. Im selben Augenblick schlug auch vor dem Hause Selle aus der Erde eine mächtige Flamme und zwar an der Stelle, an der sich die Hauptrohrleitung der Ferngasversorgung befindet. Von dieser Flamme wurde die Frau Hoyer, die vor dem Hause stand, lebensgefährlich verbrannt. Man vermutet, daß an der Gasleitung eine schadhafte Stelle entstanden war und das ausströmende Gas feinen Weg in den in unmittelbarer Nähe liegenden Abwässerungskanal und durch diesen weiter in das anliegende Unglückshaus gefunden hat. Ein zehnjähriger Knabe, der im Hause weilte, wurde Lurch die Gewalt der Explosion aus dem Fe nft er geschleudert und so auf wunderbare Weise gerettet. $ffen, 12.Jan. (DNB.) Am Freitag kurz vor 9 Uhr ereignete sich in ber königstrahe im Flecken Plettenberg (kreisAltena) eine Gasexplof io n, bii fo heftig war, baß ein Wohnhaus jufam- nienstürzte unb sofort in Flammen auf- Jln g. Vier Hausbewohner wurden unter den Trüm- tnrrn begraben. An den Bergungsarbeiten beteiligen ftä neben ber Feuerwehr auch SA - unb SS.-Ab- lei'ungen. Die Explosion dürfte, soweit sich bisher übersehen läßt, auf bas Unbichtwerden der in unmittelbarer Nähe an dem Hause vorbeiführenben F-rngasleitung zurückzuführen fein. Das Gas fdjeint durch die Erbe in das Haus gedrungen zu fein unb fidf dann entzündet zu haben. Eine Explosion ber Frngasleitung selbst ist nicht erfolgt und, wie versiert wird, auch technisch unmöglich. Vas Unglück hat bisher vier Todesopfer geformt. Die 45 Jahre alte Frau Hoyer, die durch bii Sichflamme schwere Brandwunden erlitten hatte, isi heute nachmittag im Krankenhaus ihren Verletzungen erlegen. Zu gleicher Zeit wurden die Frau Selle, deren 21jährige Tochter und der Droalide Heese tot unter den Trümmern hervor- gr.ogen. Während Beauftragte der Arnsberger Regt rung und der Staatsanwaltfchaft Hagen an der Uiglücksstelle den bisher erfolglosen Versuch unternehmen, der Ursache der Katastrophe nachzugehen, eignete sich an ber gleichen Stelle gegen 15.30 Uhr noch an. Der neusozialistische Abgeorbnete M a r q u e t verlangte unter Berufung auf bie politische Wenbung der Debatte im Namen der Demokratie bie Herstellung ber Orbnung. Er und seine Freunde wollten überhaupt keinen Untersuchungsausschuß, sondern eine st a r k e Regierung, zu ber sie Vertrauen haben könnten unb bie bem ßanbe wieber Vertrauen einflüße. Ministerpräsident Chautemps branbmarfte bie Verleumber. Sie müßten angehalten werben, sofort ben Wahrheitsbeweis ihrer Behauptungen anzutreten. Er habe in einer Zeitung, an ber Tarbieu mitarbeite — gemeint ist bie Liberty —, eine fettgebruckte Artikelüberschrift bemerkt, bie behauptete, bie Regierung bereitete ein A11en - tat gegen bie Pressefreiheit vor. Er betrachte Männer, die fähig seien, Unschulbige mit Schmutz zu bewerfen, nicht als Journalisten. Darauf erhob der Direktor der Zeitung Liberty Abgeordneter D6sir6 Ferry, Einspruch, wurde aber vom Ministerpräsidenten direkt ausgefordert, die Artikel des früheren Mitarbeiters ber Liberty bes in ben Stavisky-Skandal verwickelten Aymarb, zu becken ober einzugestehen, baß er hinter bas Licht geführt worben sei. Ferry begnügte sich mit einer ausweichenben Antwort unb mit bem Hinweis barauf, baß Aymarb nicht mehr an ber Liberty mitarbeite, seitbem bekannt ge- ___vum 31. März 1935 im Amte, soweit nicht ihre Amtszeit infolge einer Wahl nach § 44 ber Rechtsanwaltsorbnung über biefen Zeitpunkt hinausreicht. Wenn in ber Zeit bis zum 31. März 1935 eine Ergänzung bes Vorftanbes erfordernd) wirb, geschieht sie burch ben Vorstanb im Wege ber Zuwahl. troffen worben. Die Verhältnisse, bie zu dieser Regelung geführt haben, liegen auch jetzt noch vor. Auch auf ben 1. Januar kommt eine Neubewertung bes Vermögens nicht in Betracht. Der vorstehend Gesetzentwurf sieht baher eine Ausdehnung des Ausschlusses ber Neufeststellungen unb Neuveranlagungen auf ben 1. Januar 1934 vor. Den seit bem letzten Stichtag eingetretenen Wertrückaängen soll auch biesmal burch einen Abschlag Rechnung getragen werben. Bei ber Bemessung dieses Abschlags konnten für das Jahr 1934 bie bereits allenthalben sichtbaren Anze i - chen für eine Besserung ber Wirt- schastslage nicht außer Betracht gelassen werden. Trotz ber gegenüber ben Vorjahren zweifellos günstigeren Lage ber Vermögensbesiher sieht ber vorstehend Gesetzentwurf für bas Jahr 1934 von einer Herabsetzung bes Abschlages ab. In ber Aufrechterhaltung bes bisherigen Abschlags von 20 v.h. liegt also ein erhebliches Entgegenkommen für bie Steuerpflichtigen. Die Vermögenssteuer für bas Rechnungsjahr 1934 beträgt hiernach — ebenso wie für bie Rechnungsjahre 1932 unb 1933 — 80 v. h. ber auf Orunb des Vermögens vom 1. Januar 1931 ermittelten Vermögens- j ft euer für das Rechnungsjahr 1931. Neufeststellungen bes Vermögens unb bie Neuveranlagung ber Vermögenssteuern auf ben 1. Januar 1932 unb 1. Januar 1933 sind daher burch gesetzliche Maßnahmen ausgeschlossen worben. Den seit bem letzten Stichtag eingetretenen Vermögensrückgängen würbe bei ber Vermögenssteuer durch einen Pauschalabschlag von 20 v. h. der für 1931 festgesetzten Steuer Rechnung getragen. Entsprechende Maßnahmen waren für bie Erbschaftssteuer unb ©runberwerbsfteuer ge« w Aschen q । tenb o?' Inerte8?"! L-Ü “Harter le 9 retnet' r u n g g iil Uw jn. man Wintersport, "mittel. 1 Grenze 18)4 in Kraft. 3n ber Begrünbung heißt es u. a.: Die Ver- migensfteueroeranlagungen für bie Rechnungsjahre 19)2 unb 1933 beruhten auf der Vermögensbewer- tur.g nach dem Stand vom 1. Januar 1931. Seit tiefem Tage sind in einer großen Zahl von Fällen erhebliche Vermögensveränderungen, insbesondere Vermögensrückgänge, ehgetreten. Die Berücksichtigung aller dieser Der- äröerungen durch eine „Neufeststellung" des Vermögens und eine „Neuveranlagung ber Vermögens» fluer" würbe wegen der großen Zahl der Fälle,,.---- , - - --- --- -v - « • . , au einer allgemeinen neuen Bewertung Auch für bie Erbschaftssteuer unb L b Veranlagung geführt haben. Diese Auf- steuer wirb nach bem vorstehenben Gesetzentwurf $oe märe aber für bie Finanzämter infolge ihrer an bem bisherigen Abschlag von 2 0 .Ä schäftsbelastung untragbar gewesen. Die'v. h. f e st g e h a l t e n. LhautempS bleibt in der Kammer Sieger Heftige Angriffe gegen Tarbieu. - Vertrauensvotum für das Kabinett. Der Runbfunk wirb in zehn Reichssenbungen, bie jeweils um 21 Uhr beginnen, bamit jeber werktätige Hörer Gelegenheit zur Teilnahme hat, bie Werke Beethovens vermitteln. Die erfte biefer Sen- bungen am 14. Januar bringt Beethovens einzige Oper „F i b e I i o". Bis zum 19. Januar wirb bann jeden Abend eine Symphonie gesendet. Von Montag, ben 22. bis Donnerstag, ben 25. Ja« nuar, folgen bann bie Symphonien VI bis XL Es dirigieren neben Hans Pfitzner, Sigmund Hausegger und Franz Adam anerkannte Stabführer des deutschen Rundfunks. Parallel zu den symphonischen Werken wirb allabenblich an Stelle der sonst üblichen Nachtmusik ein umfassendes Kammermusikprogramm gesendet. Der Führer bei der Uraufführung des Film» „Wilhelm Tell". Anläßlich der Berliner Uraufführung des Films „Wilhelm Tell" erschien im Ufa-Palast am Zoo, von einer großen Menschenmenge jubelnd begrüßt, der Führer, ferner kurz darauf Ministerpräsident Göring, der den Abend seines Geburtstages im Ufa-Palast am Zoo verbrachte. Ferner waren anwesend Reichsminister Dr. Goebbels, Reichsminister Dr. Frick, der preußische Justizminister Kerrl, der preußische Kultusminister Rust, Gruppenführer Prinz 21 u g u ft Wilhelm und zahlreiche andere höhere SA.- unb SS.- Führer und Staatsbeamte. Wettervoraussage. Durch bas kräftige Störungssystem wirb fortgesetzt milde Ozeanluft nach dem Festland befördert, so daß das unbeständige Wetter fortdauert. Die Westluft verursacht neben wechselhafter Bewölkung, bie vor- übergehenb durch Aufklaren unterbrochen wird, auch vereinzelt noch Regenschauer. Die Temperaturen bleiben bei uns zunächst meist über Null. Aussichten für Sonntag: Wechselnd wolkig, mit Aufklaren, Temperaturen meist über Null, vereinzelte Regenschauer. Aussichten für Montag: Weiterhin wechselhaftes und verhältnismäßig mildes Wetter mit einzelnen Niederschlägen. Amtliche Dintersportaachrichten. Vogelsberg, hoherodskopf: Nebel, — 2 Grad, 30 cm Schnee, verharscht, Sportmöglich- keit an den hängen mäßig, im Walde gut bis sehr gut. — herchenhainer höhe: Nebel, + 1 Grad, 22 cm Schnee, Pappschnee, Sportmöglichkeit mäßig. — hochwaldhausen: Bedeckt, + 1 Grad, 20 bis 25 cm Schnee, verharscht, Sportmöglichkeit mäßig. Sauerland. Winterberg: Nebel + 1 Grad, 30 cm Schnee, 3 bis 5 cm Neuschnee, Pappschnee, Sportmöglichkeit gut. Schwarzwald. Feld berg: Starker Schnee-^ fall, —3 Grad, 30 cm Schnee, 6 bis 10 cm Neuschnee, Pulverschnee, Sportmöglichkeit gut. Alpen. Garmisch-Partenkirchen: Sprühregen, + 2 Grad, 27 cm Schnee, gekörnt, Sportmöglichkeit gut. Hauptschriftleiter: Dr. Friedr. Wilh. Lange. Verantwortlich für Politik Dr. Friedr. Wilh. Lange; für Feuilleton Dr. h. Thyriot: für ben übrigen Teil Ernst Blumschein unb für ben Anzeigenteil i. V. Tb Kümmel, sämtlich in Gießen. DA.: 11700 I $ a r i s, 12. Jan. (DNB.) Die französische Kam- mir hat bie Jnterpellationsbebatte zum Bayonner tzmanzskanbal fortgesetzt. Vor bem Kammergebäube |itö in ben großen Zufahrtsstraßen ist wieber ein Icrtes Polizeiaufgebot eingesetzt worben, N Kunbgebungen im Keime zu ersticken. Da bie iimonftranten gestern bie Taktik verfolgten, sich te ben Säuberungsaktionen ber Polizei stets i n iite Flure der Häuser auf dem Boulevard St. Girmain zu flüchten und bie Türen zu schließen, W nach bem Vorbeiziehen ber Streife wieber aufs neie eine Straßenkunbgebung zu versuchen, hat bie Mzei bie Pförtner angewiesen, bie Haustüren vf- stt zu lassen. Zahlreiche Geschäfte unb Caföhäuser jeden vorsichtshalber bie eisernen Läben < runtergelassen. In ber Kammer selbst e rschte schon in den frühen Nachmittagsstunden (ir lebhaftes Treiben. Die Tribünen waren bis auf hu letzten Platz besetzt. Als Abgeordneter Ybar- m q ar ai) die Darstellung von bem Selbst - narb Staviskys anzweifelte, protestierte hr Ttinifter präfibent unb erklärte, bie Re- titrunq habe eine Untersuchung eingeleitet. 5) erriet wies bie Unterstellung zurück, baß seine Partei von Stavisky Gelber für ben Wahlfonbs erhalten habe. Der Abgeordnete Tardieu Imd) zugunsten des Antrages des Abg. Ybarne- xaray für Einsetzung eines parlamen- tarischen Untersuchungsausschusses. Als Tardieu ausführte, daß unter feiner Regierung gegen die Betrüger schärfer vorgegangen worben fei — bas Bayonner Leihhaus fei unter einem Lmks- tarteüminifterium 1931 gegrünbet worben — würben Zwischenrufe laut, weil ber Innenminister bes Kabinetts Tarbieu feiner Zelt eine Genehmigung f ü r S t a v i f k y u n t e r- zeichnet hatte, bie es ihm erlaubte, wieder Die Spielfäle zu betreten. Tardieu parierte diesen Zwischenruf mit ber Bemerkung, biefe Glücksspielgenehmigung habe bie Sparer keine 500 Millionen gekostet. Dann konnte Tarbieu sich nur noch schwer Gehör verschaffen. Der sozialistische Abgeorbnete Ernest L a f f o n t unterbrach ben Abgeordneten Tardieu und sprach seine Entrüstung darüber aus, daß gerade Tardieu der Kammertzmorallsche Lehren erteilen wolle, ßaffont zählte eine Reihe von Geschäftsbetätigungen auf, die man Tardieu m der Vergangenheit vorwarf und erklärte, von Tardieu abwehrend unterbrochen, als ber 23 er f a 111 er Vertrag vorbereitet würbe, habe Tardieu sich wohl gedacht, daß e i n b i p l o rn a t i s ch e s W e r k- zeug zum Gefchäftemachen werben konnte unb werben mühte. Tarbieu antwortete darauf, bet ben Friebensverhanblungen sei Frankreich von Henri Simon vertreten worben, ber i 1935 WÄen zum Vorstand der Anwaltskammern Behauptungen w t b e r 1 e g t J. - e 43 Absatz 1 ber Rechtsanwaltsorbnung n i cht Derbin- stÄ ft . n b e dürfen. Di- beim bereit, erfolgten 3n. Arbeitsvergebung. Für den Neubau von 14 Kleinwohnungen am Anneröder Weg sollen unter Zugrundelegung der Reichsverdingungsordnung nachstehende Arbeiten vergeben werden: 1. Glaserarbeiten. 2. Schreinerarbeiten. 3. Installation der elektrischen Lichtanlage. Angebote auf Vordruck sind verschlossen bis zum Verdingungstermin am 222D Samstag, dem 20. Januar 1934, vormittags 10 Uhr, bei uns einzureichen. Vordrucke sind daselbst ab Montag, den 15. Januar 1934, erhältlich. Gießen, den 12. Januar 1934. Städtisches Hoch- und Tiefbauamt: G r av e r t. WM Wn .. , , mit outen mit guten Zeug" Iflährfipn illUVUjtll snchtStelle.evtl. Für Küche und 3ur Mithilfe im für Küche und Detr.: angestammten Heimatblatt sm 223D Küchenben. m. i Postkarten Brühl, OieDen uni. 136Dnn den Gießen. Anzeig. Die scheine nissen ges. [0208 Alicenstr. 18 p. In gut. Hause 2-3 schön möbl. Zimmer und von bekannter Wirksamkeit erlassen Sie zweckmäßig im Gießener Anzeiger. Seit 1. 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Januar: Meilbach: rm Scheitholz: Bu. 6, Ei. 17; Knüppel: Bu. 101, Ei. 49, Fi. 21; Wellen (Reish.): Bu. 6200 (meist sehr gute Forst- wellen): fm Schnittholz: Ei. 4. u. 5. Kl. 2; Stammholz: Ci. 1. u. 2.Kl. 4; Linde 1. u. 2.Kl. 1; Derbstangen: Fi. 1. u. 2. Kl. 15 — 200 St., Esche 10 St, Hainbuche 3 St.; Gartenpfosten: Ei. 250 St.; Bohnenstangen 500 St. Die Forstwellen sitzen meist an der Straße Lich— Hattenrod. — Zusammenkunft: 10 Uhr ebendort, Stadtwaldgrenze. Weitere Versteigerungen: 29.1. Brunnenwald usw, 30.1. Riedwald. 2430 Tüchtiges fleiß Mädchen sucht Stolle für vormitt. Zu erfr. i. d. Geschäftsst. d. G. A. 0238 Mtierlmi wachs.u.treu,sch. Tier, Umst. halb. bstl.i.guteHände abzugeben. [0210 Asterweg 50 p. Einfaches HAUS 7 Z., Küche, Bad, Zubeb., Zentralheizung, fließendes Warmwass., steuerfrei, vor 2 Jahren erbaut, Nähe Univ., mit gr. Obstgarten, zinsl. Hnpotbel, Umst. halb. gstg. zu verkaufen. Schr. Ang. unt. 0204 a. d. G. A. 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Januar 1934, vormittags 10 rchr. in der Wirtschaft touts Lich in Londorf aus den Forstorten Hainstruth, Slcklergeheg, Rinnwege, Katze- geheg, Holzapfeldrusch, Dietzehohi, Steinberg, Alle Brunnen, Gebrannte Eiche, Miltelburgerseif uni) Dietrichswald: 6 Eichen-Stämme Kl. 1 und 4 Eschen- Stämme Kl. 1; 3,9 rm Kiefernnutzscheit, 9 rm Elchen- Gartenpfosten, 4 rm Woidepfähle; 4 Eichen-Deichseln und 4 Fichten-Derbstangen 2. Kl. Brennholz, rm: Scheiter: Buche 280, Eiche 10, Kiefer 5, Fichte 50; Knüppel: Buche 250, Eiche 70, Birke 2, Fichte 55, Kiefer 120; Knüppel-Reisig: Eiche 10, Fichte 10; Reisig: Buche 400; Stöcke: Buche (Scheit) 16, (Wurzel) 6, Eiche 6. Donnerstag, den 18. Januar 1934, vormittags 10 Uhr, in der Wirtschaft Hofmann, Geilshausen, aus dem Forstort Noll: 241D Brennholz, rm.- Scheiter: Buche 400 (darunter 4 rm Werkholz), Eiche 10, Fichte 4, Kiefer 4; Knüppel: Buche 250, Eiche 10, Fichte 10, Kiefer 40; Reisig: Buche 400; Stöcke: Buche (Scheit) 30. Vorherige Besichtigung wird empfohlen. Auskunft erteilen die Förster Kornmann (Londorf), Kalberlah (Rüddingshausen) und Schmidt (Odenhausen). Das mit 00 geschlagene Holz wird nicht versteigert. Londorf, den 12. Januar 1934. Hessisches Forstamt Rabenau. Holzversteigernng in der Fürst zu Solms-Lichschen Oberförsterei Hohensolms. Donnerstag, 25. Januar: Windelbach: rm Scheich. Bu. 116; Knüppel Bu. u. Ei. 122; Nadelh. 10; Wellen (Reish.) Bu. u. Ei. 7260. Einige Buchenstämme (4. Kl.), Eschen, Eichen u. Hainb. (1. u. 2. Kl.); desgl. Fichtenderbstangen 2. u. 3. Kl. 244V Zusammenkunft: 10 Uhr, Straße Frankenbach— Gladenbach. Einfahrt zur Windelbach. Weitere Versteigerungen 1.2. in Hohensolms, 8.2. in Bieber, 9.2. Jsselscheid. K-M.-MU Walltorstr. 48 p. links per 1. 4. zu verm. 257 D A. Becker, Keplerstr. 9. Große 259 D 8-3.-MW. Moltkestr. 27 p. p. 1. 4. zu verm. Näh. A. Becker, Keplerstraße 9. 111111111111111111111111111; Liebigskl.88 IM 5 Zimmer, Bad, Balkon, Zubehör auf den 1. 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Die amtsgerichtliche Verfügung ist an der Ortstafel Bergstraße 20, Stadthaus, zur Einsicht ausgehängt. Gießen, den 5. Dezember 1933. I. A. des Hessischen Amtsgerichts Gießen: ____________Leo, Ortsgerichtsvorsteher.___________ Bekanntmachung. Veranstaltungen im Jahre 1934. Für die Anlegung eines Verzeichnisses der Gießener Verbände, Vereine und Innungen ergeht an sämtliche in Frage kommenden Vorstände die Bitte, dem Städtischen Verkehrsamt, Stadthaus, Bergstraße Nr. 20, bis zum 1. Februar 1934 die nach erfolgter Gleichschaltung festgelegte neue Adresse mitzuteilen. Gleichzeitig ersuchen wir um Mitteilung, ob und welche größeren Veranstaltungen (Kongresse, Tagungen, Ausstellungen, besondere Sport- und Vereinsveranstaltungen) für das Jahr 1934 geplant, und welche Termine hierfür in Aussicht genommen sind. Gießen, den 12. Januar 1934. 2IOC Bürgermeisterei Gießen. I. V.: vr. Hamm. | Vermietungen | Eiirtam.- Haus in gutem Zustd., mit Garten, in der ober. Löber- straße/ z. 1. 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Aber sagen Sie ihm, daß die Königin am Apparat ist, wiederholte die Königin energisch. Und Nick, der schon viel Aerger damit gehabt hatte, telephonierende junge Damen für den Maler abzuweisen, antwortete grob: Ja, ja, die Königin, das sagen sie alle! und hängte an. Am nächsten Tag allerdings, nachdem Hen - n t g f e n nüchtern geworden war, erinnerte er sich der Sitzung und schrieb einen langen Entschuldigungsbrief. Und das Bild, das ganz Kopenhagen erwartete und schon halb aufgegeben tjatte, wurde wirklich fertiggestellt. Aber es war das letzte Bild, das der Maler Hennigsen gemalt hat. Weg, jedes Haus, jedes kleine Bächlein, selbst das Gerinsel der Skispuren auf den Uebungsplätzen sind aus dieser 3000 Meter Höhe zu erkennen. Aber alles scheint ohne Leben zu sein. Er liegt wie eine heilige Stille über dem Ganzen, die man zu sehen und zu fühlen meint. Hier oben kennt man keine Grenze. Die Land- flalten. Darum erscheint es uns weniger notwendig, daß die Bolksmassen den Aufbau beispielsweise irgendeines herrlichen Meisterwerkes der Musik verstehen und es im besten Falle nachzuerleben vermögen, als vielmehr, daß sie selb st wieder musizieren und s i n g en und ihrem Erleben im Volkslied Worte schaffen. Erst wenn dieses lebendige Eigengestalten hier und auch auf anderen Gebieten entsteht, erst wenn hier die Quellen wieder unmittelbar fließen, kann von Volkskultur gesprochen werden. Drrrum wollen wir zum Volke nicht hingehen und ihm zwar Verehrungswürdiges und uns Wert» volkstes vermitteln, das ihm jedoch als Ausdruck Fremde Länder find Glücksache, wenn man , Sitten und Gebräuche nicht kennt. Vor kurzen berichteten die Kopenhagener Zeitungen von einer Verirrung, die sich Ausländer in einem großen Speiserestaurant gegenüber dem „Tivoli" geleistet eines anderen Lebensgefühls, eben des einer kulturellen Führerschicht, fremd bleiben muß. Wir wollen ihm hinweghelfen über den Bruch, der in seiner Überlieferung, sei es in der des Bauernstandes oder der des Handwerks, entstanden ist, indem wir anJeineroergangenenUeberHeferung wieder antnüpfen. Nicht darum, um Vergangenes auszugraben und zu konservieren, sondern aus der Notwendigkeit heraus, an den Blutstrom des deutschen Volkes wieder herankommen zu müssen. Und diesen Blutstrom erleben wir in der durch die Jahrtausende hindurchgehenden Ueberlieferung des Volkstums, im Brauchtum des Bauern und der Handwerksgilden, im Ursprung allen Bühnenspiels, dem Laienspiel, in der Volksmusik und dem reichen Schatz des Volksliedes. Der Reichsbund Volkstum und Heimat hat von dem Stellvertreter des Führers, Ru- ragen, auftauchend aus dem Wolkenmeer, silbern erglänzend ober wie schwarze Silhouetten in den Himmel gepackt die Grate der Alpenkette empor. Das ist wie ein Wunder. Es gibt kein besseres Wort für dieses Erleben. Dies ist eine andere Welt als die, die man eben erst verließ, eine andere Welt auch, als man sie auf anderen Flügen, immer wieder gepackt, imitier wieder mitgerissen, erlebte. Himmelsflug! Das ist es. Ganz klein wird der Kopenhagen fitzt. Der Porträtist der Königin. Dor einem Jahr noch malte Hennigsen das haben, das Karwendelgebirge, wir eine Ahnung von Innsbruck und glücklich von einer strahlenden Sonne beschienen. Und doch, welche N ot bergen die Täler, welche Seelenkämpfe die winzigen Hütten! Wie manches Auge mag sich sehnsüchtig an un-seren Adler hängen, der aus Deutschland kommt und wieder dorthin zurückkehrt. Es geht nicht höher mehr hinauf. Das Zillertal gibt uns eine Gasse. Näher rücken die Berge an uns heran, schauen neugierig mit weißen Strahlaugen ins Kabinenfenster hinein, breiten weiße Halden wie Leintücher aus, uns zum Landen einzu- laden. Wie zum Gruß scheint unser rechter Flügel fast die Halde zu streifen. Die Motoren dröhnen stärker. Letzte Anstrengung wird von der Maschine verlangt Sie muß sich noch höher schrauben, die schimmernde Barriere zu überspringen, die dem Ziel vorgelagert ist. Ein weiter Kessel bis zum Rand mit weißer Wolkenwäsche gefüllt, in dem die Riesenmutter eine Schöpfkelle und ein paar Wa sch - Hölzer stehen ließ, tut sich auf. Dort unten soll Friaul liegen, aber das ist jetzt weggewischt, als sei es Vineta, eine versunkene Stadt, richtig versunken im Seifenschaum, mit dem Mutter Natur ihre Wäsche wäscht. Die Sonne ist gewandert. Sie bestrahlt jetzt rotglühend fantastisches Gewölk von Felsenzinnen und Felstürmen. König Saurins Rosengarten. Und nun sind wir mitten in denDolomilen. So fern und hoch man über diesem doch so bekann- Mensch, ganz still, ganz zufrieden, nur hungrig des Schauens, des immerwährenden Schauens. Immer höher steigen die Zacken ins Blickfeld, immer schneller laufen die mit schwarzen Punkten gesprenkelten Schneefelder auf uns zu. Und dann schweben wir über b e ni Gebirge. Der Nebel ist verschwunden. Nur hier und da hat sich noch ein Nebelknäuel in eine Schlucht verkro- nigspaar, und von dieser Zeit erzählte man sich bei Nick eine Geschichte, die Nick selbst nicht gern hört, aber schlecht bestreiten kann, da sie sich vor glaubwürdigen Zeugen zugetragen hat. Es ist bekannt, daß der Maler Hennigsen, wenn er Nicks Lethe getrunken hatte, alles vergaß, selbst die Sitzungen beim Königspaar. Die Königin, die den Maler sehr schätzte, ließ ihn dann von einer Hofdame anrufen und an die Verabredung erinnern. Als Hennigsen eine der nächsten Sitzungen wieder versäumt hatte, erfuhr die diensttuende Hofdame in seiner Wohnung, daß er bei Nick säße, und rief in dem Lokal an. Als die Verbindung hergestellt war, nahm die Königin den Hörer, um dem Maler mit ein paar Worten ins Gewissen zu reden. Aber zu ihrem Erstaunen kam nach einigen Sekunden nicht der Maler an den Apparat, sondern noch einmal der Wirt, der kurz erklärte, den Maler in diesem Zustand nicht heranbringen zu können. Sagen Sie ihm pitalien dieser Gesellschaft der Garantierung und Beschaffung von Reparaturgeldern für den Hausbefitz, die nicht durch Reichszuschuß gedeckt sind, und dienen also dessen eigenem Interesse. Ganz besonders auch soll die so geschaffene Garantie in größtmöglichem Ausmaß der Arbeitsbeschaffung durch den Hausbesitz dienen, wie es der volkswirtschaftlichen Bedeutung des Hausbesitzes entspricht. Daraufhin hat Pg. O. S i • m o n angeordnet, daß jedesMitgliedderDer- banbsDereine einen bestimmten Pflicht- Geschloffene Beteiligung der rhein-mainischen Hausbesitzer am Garantieverbond. Füns Christensen liegen im Rennen. Wir fahren getrennt weiter nach Ordrup zum Radrennen: ich mit der Elektrischen, in der es sehr privat zugeht. Der Schaffner gibt aus einer kleinen Trillerpfeife, wie wir sie zu Silvester in Knallbonbons finden, die Abfahrtsignale. Mein Begleiter radelt nebenher. Das Fahrgeld für ihn wäre hinausgeworfenes Geld, meint er, dafür könnte man tn Ordrup lieber wetten. Wirklich wird beim Radrennen mit derselben Leidenschaft gewettet, wie bei uns beim Pferderennen. Am Totalisator ist ein solches Gedränge, daß ich den iungen Mann mit der Butterblume verliere. Setzen Sie auf Christensen", ruft er mir noch nach, „der ist sicher." Leider liegen fünf Christensen im Rennen, und ich verliere drei Kronen. Wahrscheinlich habe ich den falschen erwischt. Dafür kommt der junge Mann um einige Kronen schwerer zurück und wir fahren nach Amager, einem Vorort von Kopenhagen, wo auf dem ehemaligen Fort ein — Rummel entstanden ist. Aus dem Rückweg von Amager kommen wir an der berühmten Erlö'serkirche vorbei, an der a U ß e n eine Wendeltreppe bis an die Spitze führt, von wo aus man eine wunderbare Aussicht über ganz Kopenhagen und den Sund hat — wenn man bis obenhin kommt. „Ich hoffe, Sie sind schwindelfrei , sagt der junge Mann forschend, „denn Beerb,gungs- kosten sind natürlich in der einen Krone nicht einbegriffen. Uebrigens hat die Hälfte aller Touristen. Von £ Oswald. Sensation im Schlaraffenland. zeichneter Geschäftsmann. Dafür lieb er aber feine Stammgäste auch wie seine Kinder und ist stolz auf jeden einzelnen. Und er hat Grund dazu. Denn fast alle namhaften Maler und Bildhauer Kopenhagens sind hier versammelt. Da ist der Bildhauer Jean Gauguin, Sohn des berühmten Paul Gauguin, der wie sein Vater Autodidakt ist und sich erst mit dreißig Jahren — bis dahin wer er Tischler gewesen — der Kunst zuwandte. Mit ihm zusammen traf man bei Nick bis vor kurzem den berühmten zeitgenössischen Maler Dänemarks Hans Hennigsen, der dem Trunk so verfallen daß er heute mit vierzig Jahren im Armenhaus (Nachdruck, auch mit Quellenangabe, verboten.) Venedig, Januar 1934. „... zur Ausreise aus dem Reichsgebiet über jede amtlich zugeiasiene deutsche Grenzübergangsstelle mit Ausnahme der Grenzübergangsstelle nach Oesterreich .. so heißt es kurz und bündig und nicht ohne Ernst in dem „Sichtvermerk", den ein recht gemütlicher Wachtmeister in meinen Paß hineindruckt Die Tausend-Mark-Sperre besteht also noch und wird streng gehandhabt. Durch sie sind Oesterreich, das schöne Tirol und die vielen Heben Wintersportplätze für uns Deutsche zu einem verschlossenen Land geworden. Nun, es mutz sein! Einmal wird Herr Dollfuh doch wohl sein Experiment aufgeben, den österreichischen Homunkulus in seiner schwarzgelben Retorte lassen, da alles Bemühen umsonst ist, einen Menschen aus ihm zu machen. Wenn aber nicht durch Oesterreich, wie kommt man dann nach Italien, da Schwyzer Fränklis allzu teuer sind? Wenn nicht durch, dann eben drüber weg. Das morgendliche München ist voll riefeligem Nebel. Tröstend sagt der wackere Beamte Der „Lufthansa" zu uns wenigen fröstelnden Reisenden: „Draußen ist es manchmal besser!" Manchmal? Na hoffen wir das Beste vom Besserwerden! Auf dem Flugplatz sinkt die Hoffnung bereits auf den Nullpunkt. Immer dichter wallt das graue Gespenst über das weite Feld. Irgendwo rattert dröhnend ein Flugzeugmotor, den wir nicht sehen. Die notwendigen Formalitäten sind schnell erledigt: Barsumme, die man bei sich trägt, in den Paß eingeschrieben und das Gepäck von freundlichen Zollbeamten gesichtet. Ehe man noch lange überlegt hat, sitzt man im Flugzeug. Es ist etwas eigentümliches um einen Nebel- f l u g. Man sitzt wie in einem Glaskasten, der in Watte gepackt ist — keine schöne weiße, weiche Watte freilich, sondern ein fast unheimliches graues Etwas, das gegen die breiten Scheiben der Kabine mit immer stärkerer Kraft anzurücken scheint. Das Gedröhn der Motoren wirkt so doppelt schutzvoll Stilles Oesterreich Ein Alpenflug von München nach Venedig Von unserem Ka-Berichterstatter. F r a n k f u r t a. M., 12. Jan. (LPD.) Der Treu- händer der Arbeit für das Wirtschaftsgebiet Hessen, Handelskammerpräsident Pg. Dr. L ü e r , hat an den Führer des Verbandes der Haus- und Grund- „Aienzi" im Frankfurter Opernhaus. Nach einer Pause von 15 Jahren sah man im Frankfurter Opernhaus Richard Wagners große tragische Oper „R i e n z i" in neuer Ausstattung und Inszenierung erstmalig wieder. Das schwierige Werk war mit einer liebevollen Sorgfalt vorbereitet, Fleiß und Hingabe gestalteten die Aufführung zu einem Erfolg, der geradezu festspielartigen Charakter hatte. Man muß vorweg die Inszenierung rühmen, für die der Generalintendant Hans Meißner verantwortlich zeichnete. In schöner Harmonie mit den Bühnenbildern Ludwig Sieverts entwickelten sich die zahllosen Massenszenen der Oper — für die man erhebliche Verstärkungen eingesetzt hatte — zu einem packenden Fluß von Bewegtheit und Farbe. Die Chöre, deren Zahl und Schwierigkeit in erster Linie bestimmend sind für die Seltenheit von „Rienzi"-Aufführungen, trugen unter der Leitung von Kurt Kretzschmar in hervorragendem Maße zu dem Erfolg des Abends bei. Schließlich hatte auch das Orchester (Karl Maria Z w i ß l e r) einen feiner besten Tage. Den Rienzi sang und spielte Paul Helm mit einer klugen Einteilung seiner Kräfte. Bei seiner großen Szene im letzten Akt hatte er noch soviel Reserven, daß er hier zu einer überraschenden Wirkung kam. So konnte er gut neben der Altistin Magda Spiegel (Adriano) bestehen, die ihre ganze Meisterschaft, die souverän beherrschte Geste und den vollen Glanz ihrer stimmlichen Mittel entfaltete. Elsa Kment (Irene) sowie die übrigen Solisten mit ihren mittleren und kleineren Aufgaben und auch die Tanzgruppe fügten sich mit besten Kräften ein. Endlos währte der Beifall. gl. die ich hier heraufgeführt habe, auf halbem Wege kehrt gemacht." Bei Nick. Als wir wieder herunterkommen, zittern uns beiden die Knie, und wir beschließen einen Aquavit zu trinken. Den besten Aquavit aber gibt es bei N i ck, einer kleinen Kneipe, die von Hafenarbeitern, Malern, Journalisten und anderen ausgepichten Kehlen benutzt wird. Nick, ein riesiger Kerl, der zugleich Oberkellner, Wirt und Rausschmeißer ist, sieht es nicht besonders gern, wenn „Fremhe" bei ihm erscheinen. Er ist von 11 Uhr an meistens betrunken, und obwohl er es bestimmt nicht böse meint, ist es dann besser, ihm nicht zu widersprechen. Wir bestellen zwei kleine Gläser Aquavit, aber Nick stellt sich einen Stuhl an unseren Tisch und wechselt die kleinen Gläser in große unf. Jawohl, auch im Schwips ist Nick noch ein ausge- Menschen" sprach. v Wir wollen heute weniger von der Notwendigkeit einer neuen Kultur sprechen, am allerwenigsten von einem zu schaffenden nationalsozialistischen Stil. Man kann Kultur nicht wollen und nicht organisieren. Sie wird einmal von selbst aus einem neuen Volkstum hervorwachsen. Denn Kultur ist der Gestalt gewordene Ausdruck des Volkstums. Die entscheidende Voraussetzung für jegliche Neugestal- tung auf der seelischen und geistigen Ebene t ft bas Werden eines Volkstums. An ihm gilt es zu schaffen, ihm den Boden zu bereiten. Aus der politischen Erweckung des Volkes, das es bis in feine Tiefen aufgewühlt hat, und aus dem neugewonnenen Lebensgefühl heraus wird das neue Volkstum erstehen. Die Entwicklung neuen Volkstums kann sich jedoch nur von unten nach oben vollziehen, so wie die politische Bewegung des Nationalsozialismus auch von unten nach oben durchbrach. Träger neuen Volkstums und neuer Volkskultur müssen und können nur die Volksschichten fein, die auch zu Trägern der politischen Erhebung wurden: Bauern und Arbeiter. Aus dem Lebensgefühl des in feinen breiten tragenden Schichten erwachten Volkes wird das neue Volkstum werden. Dann erst wieder wird Volkstum und Kultur die Einheit darstellen, die wir in den Volkskulturen vergangener Epochen bewundern. So prägte im Mittelalter die noch nicht zerspaltene Volksseele ihren einheitlichen Ausdruck den Städten, dem bäuerlichen Leben und den Sitzen der Herrschenden auf. Im liberalistifchen Zeitalter vertiefte sich die Kluft vollends, die Volkstum und Kultur auseinanderriß. Der einfache Volksgenosse hat nicht mehr Anteil an der kulturellen Gestaltung, wie sie in Kunst und Wissenschaft nur noch von einer Oberschicht geformt wird. Als sichtbaren Ausdruck dieser Kluft erleben wir den Unterschied zwischen der Schicht der „Gebildeten" und der „ungebildeten Masse". Weltanschaulich besteht diese Kluft für uns Nationalsozialisten längst nicht mehr. Aber es gilt, sie auch in der Wirklichkeit zu beseitigen. Während eine liberaliftifd) bestimmte Bildungspflege versuchte, durch Arbeit von oben nach unten „Kultur ins Volk zu tragen", wird der Nationalsozialismus einen gänzlich anderen Weg gehen. Wir haben erkannt, daß alles, was dem Volke zu eigen fein soll, aus i h m selb st hervorwachsen muß. Wir wissen, daß wir von einer Volkskultur erst dann sprechen dürfen, wenn die breiten tragenden Schichten des Volkes wieder aus sich selbst den eigenen Ausdruck ihres Lebens gebe i t r a g zeichnet und so seine Verbundenheit mit Dem großen Arbeitsbeschaffungswerk unseres Führers Adolf H i 11 er kund tut. ©er Luchs jetzt im ©iilkreis? Dillenburg, 12. Jan. (LPD.) In einem Walddistrikt der Oberförsterei Driedorf wurde von Holzhauern ein verendetes Reh ohne Kopf gefunden. Mehrere Forstbeamte, die sofort eine Untersuchung vornahmen, stellten einwandfrei fest, daß der Kopf von einem Raubtier abgebissen war. Das Stück, das noch warm war, wurde vorsichtig aus der Decke geschlagen, wobei man auf dem Rücken und auf beiden Seiten hinter den Blättern die Eingriffe des Raubtiers feststellen konnte. Die Forstleute sind davon überzeugt, daß der Mörder in dem berüchtigten Luchs zu suchen ist, der feit einiger Zeit in den oberhesfischen und nordnassau- ifchen Wäldern fein Unwesen treibt. und beruhigend. Da, auf einmal trifft Das Auge ein Feuerstrahl. Blendendes Licht durchflutet unser schwebendes Heim. Das Flugzeug hat die Nebeldecke durchstoßen und segelt nun durch lichtes Blau, in gleißenden i Sonnenstrahlen über einen weich wogenden, weißen > Teppich mit sanftem Wiegen dahin. Am Horizont Junges Volkstum. Von Werner Haverbeck, Organisatorischem Lester des Reichsdundes Volkstum und Heimat. Aus dem Chaos des völligen Verfalls unserer Zeil erhob sich die Deutsche Revolution des Nationalsozialismus als Wiederbesinnung des deutschen Volkes auf feine eigenen Werte und als Wiedererweckung längst verschütteter Kräfte. Die politische Neuordnung der vergangenen Monate öffnete den Lebensraum für das Wachstum eines neuen Volkes. Die Volkwerdung, die von der politischen Ebene her vorbereitet ist, steht freilich erst am Anfang. Ihr aus den tiefsten Wurzeln deutschen Volkstums Kräfte zuzuführen, heißt nunmehr die Aufgabe. Der Führer selbst bringt diese neue Aufgabe zum Ausdruck, wenn er vor nicht langer Zeit von der Notwendigkeit der „E r z i e h u n g d e s d e u t s ch e n hatten. In diesem Schlaraffenlokal gibt es für drei Kronen ein Diner mit einem halben Hummer und dreißig verschiedenen Gängen. Beim Essen herrscht dort ein feierliches Schweigen, selbst die Kellner werden nicht gerufen, sondern durch das Blinken kleiner Leuchttürme, die auf jedem Tisch stehen, benachrichtigt. Da plötzlich ertönte von einem Tisch, an dem ein ausländisches Ehepaar mit einem dicken kleinen Jungen saß, lebhafter Lärm. Das Söhnchen, dieser ungezogene Lümmel, behauptet nämlich, schon nach deni neunten Gang satt zu sein. Vergebens erinnerten die Eltern den kleinen Jungen an das traurige Ende des unglücklichen Suppenkaspers, und so wandte sich die energische Mutter an den Kellner und verlangte Papier, um die restlichen einundzwanzig Gänge einzupacken. Ein zweiter Kellner erschien der Oberkellner, der Geschäftsführer und schließlich der Wirt, um zu erklären, daß er inner* halb einer Woche pleite wäre, wenn alle Gäste den Rest einpackten. Aber hier hatte der Wirt die Rechnung ohne den Gast gemacht. Die gestrenge Mutter holte aus der eigenen Tasche Papier und begann einzupacken - Sie hatte gesiegt. Aber am nächsten Tag erschien in zwei großen Zeitungen das Bild der packenden Familie, das ein rascher Reporter im Lokal geknipst hatte. Es ist schwer zu sagen, was großer war, das Gelächter oder das Entsetzen der Kopenhagener. Der längste Mann von ganz Seeland. Im allgemeinen ist es nicht leicht, die Dänen aus der Ruhe zu bringen, und ihnen die gute Laune zu verderben. Auch wenn es Strippen regnet, fahren die Kopenhagener Rad. Würdige, altere Herren, sowie mondäne Frauen, die Aermsten und die Elegantesten, sie alle radeln, zum Kino, zum Büro und zum Stelldichein. „Auch die Prinzessinnen radeln, und früher auch der König," erzählt mir Der junge Mann am Hafen, Der sich erboten bat, mir ganz Kopenhagen für eine Krone zu zeigen Der lunqe Mann trägt eine „Butterblume" für die Sonne, nähern wir uns schon Den Schnee- unb Eishäup- w. b. H. zu beteiligem Wie bekannt, büenen Die tern d-r österreichischen 3-ntralalp-n. Wie still liegt SÄ 7 ÄÄ uni ten Land schwebt, eigentümlich — so vertraut fühlt man sich diesem Gebiet, dessen Charakteristik die gleiche bleibt, ob man sie von unten als Wanderer oder von oben als Flieger erlebt. Jeden W^g, den man ging, glaubt man wiederzuerkennen, jede Felsenzinne mit ihrem Namen nennen zu können. — In immer tieferem Rot flammt der Himmel, gelbes Leuchten Dazwischen. Unter uns braut sich wieder Nebel zusammen. Aber er ist nicht mehr wie ein weiches Daunenbett. Das sind vorsintflutliche Molluskenungeheuer, die mit kraftlosen, gleitenden Armen drohen, riesige dunkle Fischmäuler aufsperren, als wollten sie uns aufschnappen, wenn wir stürzen. Plötzlich tanzt ein dunkles Segel am Fenster vorbei. Wir haben die Adria ganz dicht unter uns und nun erkennen wir fern auch die weichen Umrisse des Campanile, des Glockenturmes von S.an Marco ..Das Flugzeug landet im Flughafen San Nicolo di Lido von Venedig. Rücktritt des Oberbürgermeisters von ©armstadt. Darmstadt, 12. Jan. (LPD.) Wie eine Darm- ftäbter Wochenschrift mitzuteilen weiß, scheidet der Darmstädter Oberbürgermeister Dr. Müller am 31. Januar aus den Diensten der Landeshauptstadt, um Direktor des L a n d e s f i n a n z a m t s zu werden. Wer als Nachfolger in Frage kommt, ist zur Zeit noch nicht bekannt. Zum kommissarischen Bürgermeister in Offenbach ernannt. ist und der si'ch nicht °7 Z-7,° 7"Cb7n sch^ WSmine bes Rhein-Main-Gebietes ° B % uns noch bas dunkle Auge des Walchensees Zw'lmgenl-ur S'M ° n en Schreiben ge an, sahen wir viersach hintereinander g-lag-b wie r.ch et das einen dringlichen Ausru>°n b ° ft au s- Steinmäuerchen. die Riesenkinder im Spiel geoaut £ ® I1 6 ® J &c 5 b e 1 n' ® a * n ®irhnnn. K ' erhniditen fld) geschlossen durch Beitragszeichnung an der , »if, •n:(Al)n fflnrnrtfionprhnnh dols Heß, den Auftrag erhalten, das, was vereinzelt feit Jahren und oft feit Jahrzehnten um die Neugestaltung des deutschen Volkstums kämpft, zusammenzufassen zu einer großen W erkgemeinschaft. In den vergangenen Monaten ist der Zusammenschluß der gesamten führenden Verbände und Vereine der deutschen Volkstums- un^ Heimatarbeit im Reichsbund Volkstum und Heimat erfolgt. Zehntausende von Vereinen und Verbänden haben sich unter Verzicht auf ihre organisatorische Selbständigkeit der nationalsozialistischen Führung unterstellt, Vereine und Verbände, die ihre Eignung und Bewährung im Kampf um das deutsche Volkstum bewiesen haben. Nachdem sie nunmehr aus ihrer Vereinzelung herausgelöst und zu gemeinsamer Arbeit zusammengesührt sind, kann von hier aus Entscheidendes getan werden für die Werte, die uns als höchste Verpflichtung gegeben sind: Volkstum und Heimat. Ä und hohe Bärenstiefel für den Regen. In Kopen- Kovenvaaen für eine Krone, tagen muß man für jede Witterung gleichzeitig am F f y I gezogen sein, sagt er, das Wetter ändert sich schnell. Und ich bekomme wirklich ganz Kopenhagen für eine Krone zu sehen: Thorwaldsens Grab, das im ihre Hofe feines Museums liegt, und das wir alle aus Dem traurigen Andersen-Märchen kennen, die kleine Hafenkneipe „Christian IV.", in der Hamsun im letzten Jahr sich vor den Journalisten und Bewunderern versteckte und wochenlang unerkannt wohnte, — und sogar den König und die Prinzen, die häufig in dem großen Cafö am Äongens Nytorv, dem Potsdamer Platz Kopenhagens sitzen, ohne von den Kopenhagenern besonders beachtet zu werden. „Sie müssen wissen", erzählt ber. junge Mann mit ber Butterblume, „ber König ist ber längste Mann von ganz Seelanb, unb bie Leute aus seiner Umgebung sagen, baß er dänisch fluchen kann wie ein alter Seemann. Und das ist keine Kleinigkeit, den Christian VII., ist der erste König, der fließend dänisch spricht Sein Vater, der aus einem deutschen Fürstenhaus stammt, sprach noch mit einem Akzent und sein Großvater nur Deutsch. Rüsselsheim, 12. Jan. (LPD.) Der Orts- ; gruppenleiter der NSDAP. Dr. Schranz, Be- , , , amter der Finanzabteilung der Opelwerke, ist zum chen, ein Wolkenfetzen wie eine Fahne an eine kommissarischen Bürgermeister in Os- Bergspitze anaehängt. Tief unten liegen die Täler " v im dunklen Grün der Tannen eingebettet. Jeder meinen werde das Zeugnis über die Handlungs- der Arbeit, Schanzenstraße 18, statt. reife. * Gießen, 13. Jan. Auf dem heutigen Wochen- • Sinn für Z Ä ^-glichen Schaden. Weiter ,ah man in der Opfer leicht zu beschaffen, wenn man für jfye b'm.^Äft"?“n8ÄS Ministerpräsident Hermann Göring Berlin. „Reichsleiter Alfred Rosenberg München. Die Gießener Studentenschaft sendet dem Vorkämpfer für eine neue deutsche Kultur die herzlichsten Glückwünsche zum Geburtstage." Amt für Beamte der NSDAP Arn Sonntag, 14. Januar, findet im großen Saale des Gewerkschaftshauses Gießen, Schanzenstr. 18, um 15 Uhr beginnend, eine Versammlung der Fachschaft Reichsbahn statt. Tagesordnung: 1. Bericht über den Reichsbund der Deut- schen Beamten E. V. 2. Vortrag über Rassenfragen. Sprecher: Dr. med. Kranz, Gießen, Leiter der Abteilung Evbgesunbheits- und Rassenpflege bei der hessischen Aerztekammer 3. Allgemeines. Bei der Wichtiakeit der Tagesordnung und bei der günstig gewählten Zeit wird erwartet, daß nicht nur die in Gießen ansässigen dienstfreien, sondern auch die auswärtigen Kameraden zahlreich erscheinen. Amt für Beamte: gez. Heß. meinen werde das Zeugnis über die handlungs» ! — NS. -Frauenschaft Ortsgruppe gehilfenprüfung als Nachweis der erforderlichen Mitte. Die nächste Ortsgruppenversammlung fin- Sachkunde ausreichen. bet am Montag, 15. Januar, 20.15 Uhr, im Haus Aff Brnhimirtfliximifflnfti lbin95 «"gezeigt und als Zutaten grünes Gemüse, wer Salate, gedunstetes Obst, rohe oder eingekochte Artfonfrom nid Waldbeeren vorzuziehen; von Fleischsorten sind ge- «arenrreuz als ^ymool ). | ftattet $irn, gries, Kalbfleisch, Geflügel und Fisch. Von Stadtrat I. E i l e m a n n, Kommissarischer | Bei den Magen-, Darm - und Gallen- Stadtschulrctt in Berlin-Neukölln. blasenleiden ist die Fastenzeit so lange auszu- Adolf Hitler und die Seinen mußten unter unge- Zehnen, bis der Patient keinerlei Beschwerden mehr heuren Opfern ihre fast aussichtslos scheinende Er- fühlt und mit Bestimmtheit angenommen werden ziehungsaufgabe beginnen. Schritt für Schritt haben kann, daß der ganze Darm völlig leer ist das kann sie verschüttete, versumpfte Quellen deutschen Volks- manchmal mehrere Tage, sogar eine ganze Woche tums freigelegt, gereinigt, neu gefaßt. 14 Jahre dauern. In dieser Zeit soll ungezuckerter schwarzer lang hat sich die Unreinlichkeit gegen die Reinlich- Tee, Pfefferminz-Dder Kamillentee, das einzige Ge- feit gewehrt. Nun wehen Hitler-Fahnen über allen trank bilden. Die Wiederaufnahme der Nahrung be- Straßen. ginne man mit Suppen aus Haferschleim, Sago, Rot, weiß, schwarz ist unsere Fahne! Rot — Reis, Grieß und gehe allmählich zu Breien und unser Blut, der Boden unserer Rasse und unseres leichten Gemüsen, wie Gelbrüben, Spinat, Kar- Volkstums, rot das Symbol unserer ßebensgemein- toffelbrei über, bis schließlich der Körper nach und lchaft, in der jede Pflanze, jedes Tier, jeder Mensch "ach wieder für die gewöhnliche Kost geeignet ist. leben soll nach dem Gesetz, nach dem sie alle ihr Tie Ernährung chronisch Kranker (z. B. Schicksal angetreten haben. Die Franzosen, die Eng- Zuckerkranker, Rheumatiker und Nierenleidender) ist länber, die Amerikaner mögen leben nach Lebens- nid)t so einfach und muß von Fall zu Fall vom bebingungen, die ihnen eigen finb. Uns soll man Hausarzt eigens verordnet werden. Rohe Früchte leben lassen nach Lebensrechten, wie sie deutschen müssen, soweit sie ärztlich erlaubt werden, auf dem Menschen eigen sind. Rot heißt für uns im Inneren Lande noch viel häufiger Verwendung finden, als Deutschlands: jeder Bayer, jeder Rheinländer, jeder das bis jetzt der Fall war. Besonders Rheumatiker Ostpreuße, jeder Thüringer soll bleiben, was er ist; brauchen die im Obst enthaltenen Vitamine, und für eines muß er aber fein — ein ganzer Deutscher! Nierenkranke, bie doch salzarm leben müssen, sind Wir wollen die Mannigfaltigkeit deutschen Lebens Fruchte eine wertvolle und schmackhafte Zutat. Be- pflegen; an der Eigenart und Geschlossenheit deut- bäuerlich ist auch, baß bei den Bauern noch viel zu schen Lebens zu rütteln, hat aber niemand das wenig Gebrauch von Rohmilcherzeugnifsen (süße Recht. Wir beneiden die anderen Völker um ihre Heimatlieder nicht, uns aber soll man singen lassen aus Treue und Hingebung heraus „Deutschland, impfen Grund- ist unser f J ISitUNg btt KeiNMt zes Bekenntnis zur Reinheit, Sauberkeit und Ehr- Reichsarbeitsminister hat schon früher zu diesem I Samstag: Deutsche Bühne: Schauspiel: „U-Boot Zweck besondere Mtttel bereitgestellt. Jjm allge- 116". — Sonntag: Operette „Die lustige Witwe". nung und bie nötigen L' J?1" ^tsausgang von Pohl-Göns eine Anzahl terabenbe benützt Autos, bie nicht weiter konnten. Aehnliche Verkehrs- ftörungen waren auf der Landstraße nach Marburg Vornotizen. und auf den übrigen Spaßen zu bemer^n. — Tageskalender für Samstag: Stadt- I m ® $ ?,e.£.e r U nJ 1 durch Glatteis, theater, 20 bis 22 Uhr „hessisch' Volk bei Sang unb nachmittag wurde im Nizza der 69jährige Tanz." — Lichtspielhaus, Bahnhofstraße- Zücht' m"bstumme Jnvallde August P a ß b a ch . wohnhaft linge". — Astoria-Lichtspiele/ Seltersweg- Der ^"dengasse 1, m hilflosem Zustande aufgefunden. Der große Käfig". - Bund Nat.-Soz. Handelsvertreter, Mann war auf bem Glatteis ausge- Ortsgruppe Gießen, 17 Uhr, Hotel Viktoria, Ser- "^.b,.!° unglücklich gestürzt, daß er eine fammlung. n?were Schadelverletzung erlitt. Die Freiwillige r- i r-i £>anitätsfo(onne vom Roten Kreuz brachte den Ver- — xagesfalenber für Sonntag: Stadt- unalücktpn in hi» ' tbeakr, 15 bis 17 Ubr „H-stifch Volk bei Sang und »* y e r " ? „ Tanz"; 19 bis 22 Uhr „Anneliese von Dessau". - Mita Viin ,. aIk ^r‘ Ob-rhessischer Kunsto-r-in, Turmhaus am Brand. 'I‘P'’AU"S'’r,:n,murbc' 11 bis 13 Uhr 1 Jahres-Austtelluna Deutsche ■ er =!r ^aiserallee em Stuck Vieh führte, von Plastik des Mittelalters". - Lichtspielhaus, Bahn- fotabM®faSSfe« ÄS' Führer in- hofstraße: „Flüchtlinge". — Astoria-Lichtspiele Sel-1 Glatteises anscheinend die Herrschaft über terstneg: „Der große Käsig" — Angehöriae der Ib03 t>erlorcn 6°tte Der bedauernswerte ehemaligen 105 ^Jnst-Dioision Generasteldmarfchall T'* Schädeloerletzung in n. MaFensen. 10 Uhr. fiokl Kobel. Zusammen- U Äh"'.t werden. fünft. - Evangelische Stadtmission. Löberstraße 14 an, l fam ber 15 und 20.30 Uhr, Volfsmissionsvorträge. - Orts! Wilhelm Geller, Wilhelmitr.5, gruppe Gi-ßen-Nord der NSDAP., Fahnenweihe: hiesigen Bahnhofs ,o 9 Uhr Kirchgang der Amtswalter; 20 Uhr, Eafä 4 «£“• 5al?.’1ba^ eVnc? lch"-r-n Blut- Leib, Fahnenweihe. - OSC., 15 Uhr, Mtv.-Sport- Knie erlitt. Der Beamte tat aber trotz. Platz, Handball Gießener Turnerschast II gegen ' Dienst und .fuhr noch nach L-mburg. OSC. I. - Hessischer Jagdklub, Ortsgruppe Gießen V v m“6te er ledoch nach seiner Rückkehr 14 Uhr, Deutscher Hos, Neuenweg 5 Bersammlung ^"'willigen S-mtat-kolonne oom Bahnhof und Vortrag » aus nach feiner Wohnung gebracht werden. or~ r-1 k iik i u . J ** Außerkurssetzung von Po st wert- Stadttheaterbureau wird Zeichen. Wie der Parlamentsdienst des Deutschen uns geschrieben, heute zugunsten ber Gießener Nachrichtenbüros meldet, verlieren die Postwertzei- Winterhilfe eine vorn Heimatdichter Georg H e ß chen mit dem Bilde des früheren Reichspräsidenten zusammengestellte und m Szene gefetzte volkstum- Ebert, die Zikfermarke zu 100 Pf. der Ausaabe ttche Darbietung: „hessisch Volk bei Sang unb 1923, die Luftpostmarken von 1926/27 mit dem Bilde • Sonntag, 14. Januar, nachmittags Wl^ des stch zum Fluge erhebenden Adlers, die Dienst- derholung der volkstümlichen Darbietung: „hessisch Marken zu 50 und 100 Pf. der Ziffernausgabe 1923 k b." Sang und Tanz , Reinertrag zugunsten und die Dienstmarke zu 50 Pf. der Ausgabe 1924 ®,I.€|ener Winterhilfe. Abends die Operette mit dem Reichsadler mit Ende Juni 1934 ihre Gül- "O" Dessau. — Dienstag: Opern-Abend ttgkeit zum beimachen von Postsendungen Nicht L?er betrogene Kadi und Die Nürnberger verbrauchte Wertzeichen dieser Art können im Mo- Op4r "Mona Ltsa" ,-Freitag: nat Jnll bei den Postanstalten gegen anders Post. Festspiel. „Alle gegen Emen — Einer für Alle . —' Wertzeichen umgetauscht werden. Dem treuesten Soldaten Adolf Hitlers in Preußen sendet die Gießener Studentenschaft zum Geburtstage herzliche Glückwünsche." bilarin ist treue Leserin des „Gießener Anzeigers". ** Die erste Jahres-Ausstellung des Oberhesfischen Kunst Vereins findet vom 14. Januar bis 4. Februar im Turmhaus am Brandplatz statt. Sie zeigt deutsche Plastik des Mit- . . , telalters, etwa 200 Großaufnahmen des Kunstge« fer- unb Krausenminze, Salbei, Raute, Eberraute, schichtlichen Seminars der Universität Marburg. Petersilie, Liebstöckel, Sadebaum, Hauslauch, Anis, Interessenten seien auf die heutige Anzeige hinge» Schwertlilie, Rose, Lilie und noch verschiedene an« wiesen. bere, heuhutage noch aeschätzte Zierpflanzen wie ** Das Museum im Alten Schloß ist Eisenhut, Rittersporn, Essigrose, Rosmarin, die um am Sonntag zwischen 11 unb 13 Uhr geöffnet, r f^na(^ten blühende Christwurz usw. In einem "Brennholzversteigerung derStadt solchem Garten war demnach das Nützliche und An- Gi e ß e n. Bei der gestrigen Brennholzversteige- genehme mit mancherlei gemütvoll-schonem vereint rung der Stadt Gießen, Försterei hochwart, wurden und der Garten schon damals das, was man heute folgende Preise erzielt: Buchenscheite 1. Klasse 10,50 eqtrebt: bie erweiterte Wohnung während der Mark, 2. Kl. 8,50 Mk.; Hainbuchenscheite I.Kl. 7.50, schonen Jahreszeit und ein Plätzchen für beschau- 2. Kl. 6,50 Mark; Eichenscheite 1. Kl. 7,20, 2. Kl. 7 l'che Ruhe inmitten einer verschonten Natur. Mark. Buchenknüppel 7,50, Hainbuchenknüppel 6,50, Inzwischen sind wir in vielen Stücken anspruchs- ?Än voller geworden. Wer die Mittel besitzt, überträgt! Ä i2nn%sin3?»„^-Lie 100 einen Teil des ihm liebgewordenen Luxus auch auf Jl* ^ork ie 100 Wellen, Fuhtenreis- ben Garten. Es ist aber fr aal ich ob kostivieliaes! ^^9en (Bohnenstangen) 7,50 Mk. je 100 Stuck. Beiwerk immer dem guten Geschmack entspricht unb ^°ummeter# Hainbuchenstöcke die aufgewendeten Mittel mit dem Genuß in Ein- st Raummeter. klana stehen, den der Garten dem Beüker in hipt>pnI . . *lutounfaHe durch Glatteis. Die vermag. Man kann vielmehr der Ansicht sein, daß gliche Vereisung der Straßen in Stadt ein der Lage des Hauses angepaßter Hausgarten besonders im Fährverkehr auf mit einigen trockenen, sauber gehaltenen Wegen sehr störend ausgewirkt. Der Auto- einem Bleich- unb Kinderspielplatz, etlichen Beeten darunter besonders zu leiden, jedoch für das notwendigste Gemüse, viel Blumen, unter tefCR Un^aö Der* denen die Arznei- und Gewürzpflanzen nicht zu !2U^en' t sah man ganze fehlen brauchen, vor allem aber einem fonnigen pnr^n6 Don b,tbsen steilen Anstieg der unb einem schattenspendenden Sitzplatz, sehr viel Großen-Linden zu bei der Glatte zur Annehmlichkeit einer Wohnung^ falbes Lebens bewältigen konnten; das gleiche Bild zeigte beitragen kann. Eine kleine, selbstge.zimmerte, grün Zwischen Klein- umrankte Laube, die eine'oder andere selbst ge- ^»d-n und Großen-Linden. Ein schwerer Lastkraft- bastelte Bank, ein freistehendes Gitter für Schling- roar ??? be5 ^ausiee glatt in den Straßen- gewächse, zum Schutz gegen unerwünschten Einblick, sÄi" ^rutscht, ^osi stl^r Ketten; ein anderer und eine Schlingrose an der Mauer verleihen bem ^0^00^ war bei Pohl-Gons über ben Straßen- Oarten eine persönliche Note unb sind mit etwas qZcy mochte den Bauersfrauen empfehlen, Fieber- Handelssperre jetzt schon wesentlich freier gestaltet rranf€, beionöers ftinber, ^uned^t fyungern $u laufen, werben soll. Dafür waren vor allem bie Wünsche oebr oft ist nach 24 Stunden schon kein Fieber mehr und Klagen des hausbefitzes maßgebend. Für Läden nachzuweisen und die Krankheit überwunden. Das in solchen Bauten, die bereits vor dem 14. Mai s" 0 l darf nicht unterdrückt werden. Bei 1933 vorhanden ober im Bau waren, soll feine Fieber ist es sogar sehr wichtig, oft Flüssigkeiten Bedürfnisprüfung mehr angewandt werden. In hU we* ber Wasserverbrauch des Fiebernden Zukunft ist lediglich zu prüfen, ob mit der Eröff- ^ Verdunstung und Nierenaus- nung eine in unmittelbarer Nähe liegende 23er« lebror0£? 11 dann am nächsten Mor- kaufsstelle gefährdet wird. Die Gefährdung ist erst .8,en2?5,hie„r lr?LäU^Ofle?„r?’Cr^ snb „D,eroSbnct ba"n °nzunei>m°n, wenn ber zu befürchtende Um- .. .JtÄiT « (“Ucn.fitb die Angehori. atzruckgang die Weiterfüßrung des bestehenden Ge- gen auch fugen und den Arzt md)t, ane das manch, jchaftes in Frage stellen würbe. Es genügt die Be- mal Dorfommt, quälen, mit dem Verlangen nach fürchtung, daß eine solche ©efährbuna mahrfthein= Appetttrnitteln von denen die meisten bochnichtlichzu er warte nist ein7^rüungb6r ^^m^ns« w.-rken, oder dem kranken Körper sogar schädlich Verhältnisse des bestehenden Betriebes istbe7die?en sein können. Solche Medikamente sind erst am Platz Feststellungen nick anaänain Tüp ffipfimhnnn ho« in ber seit ber Genesung Wann diese beginnt, ertt Einzelh-nK- Vellas "dÄ kebenkunLe" Be kennt der Arzt genau. Sehr erfrischend bei starkem triebe nicht künstlich erhalten blieben Fieber in allen Fallen von Gnppe, Lungenentzun- Die Berücksichtiauna der farhlirfipn un» düng, Lcharlack usw. sind rohes Obst unb Frucht- keine Verschärfung d?r Sver^ badt^npn fnnhp^ safte. Alkoholische Getränke dürfen nur mit ärztlicher besonders dem erfahrene^ faufmä^nHAp'n Erlaubnis gegeben werden. In der SenefungAit stellten die Lndung e7ner felbstanSn ErMe^ sind Dreie non Stets, Grieß, Saga, Grütze, Pud-'auch wahrend der Zeit der Sperre ennöglichen. Der Die neuen Richtlinien des Reichswirtschaftsministers stellen klar heraus, daß durch die Lockerungs» 1 Verordnung vom 28. November 1933 eine Art ' Bemerkenswert dabei ist, daß keinerlei Erleichte- HÄ Ä^bu“er rungen etwa für die Neuaründung oder Ausdeh- ?? S r?„ nuna unerwünschter aroßkavitaliltilcher Betriebs« I ^is 13, Wirsing, das Pfund 15 bis 20, Weißkraut , formen aef(haf?en finb ^rapitallltl^er ^"nebs- 10 bis 12/ Rotkraut 12 bis 15, Gelbe Rüben 10 bis formen getanen pno. 12/ Rote Rüben 10, Spinat 25 bis 30, Unterkohlrabi Deraanaenheit und Geaenwart 6 bis 8« Grünkohl 15 bis 20, Rosenkohl 35 Pf., xL/ Feldsalat 1,- bis 1,20 Mark, Zwiebeln 10 Pf., Meer. OC0 I rettich 30 bis 45, Schwarzwurzeln 20 bis 25, Mar- Ser verstorbene Wiener Botaniker Kemer von »offeln, das Pfund 3 bis 3S Pf., der Zentner 2,80 Marilaun weist nach, daß das Urbild unseres bis 3 Mark, Aepfel, das Pfund 14 bis 20 Pf., Birnen Hausgartens, der altgermanische Bauerngarten in 8 bis 12, junge Hähne 80, Suppenhühner 70 bis 75, die Zeit der Karolinger reicht unb damals bereits ®änje 70 bis 75, Tauben, das Stück 40, Blumenkohl eine ganze Anzahl heute noch geschätzter Pflanzen 85 bis 50, Salat 30 bis 35, Endivien 10 bis 25, Lauch enthalten hat. Sein Kennzeichen waren einfache $ bis 10, Retttch 5 bis 15, Sellerie 10 bis 40 Pf. Sxrm'™übcrfid’tIid’fc Efache Gliederung durch ge- Daten für Samstag, 13. Januar, etliche ObsLäume »fcZ ^9: ^Schriftsteller Kar- Bleib.reu in Berlin bleibendem Zwecke bienten die gleichen Pflanzen, geboren (gestorben 1928). Davon waren seit Ludwig bem Frommen vorge- Daten für Sonntag, 14. Januar. I schrieben die verschiedenen Minzenarten, wie Pfef-1 1742: gestorben der Astronom Edmund Halley in Greenwich (geboren 1656); — 1874: gestorben Phil. Reis, der Erfinder des Telephons, in Friedrichsdorf bei Homburg (geboren 1834), — 1905: gestorben ber Physiker Ernst Abbe in Jena (geboren 1840). F?-cheit ^,'d Brüderlichkeit bewußt ab°"unstr Wahb kann üUcf) für die zweite Hälste des Monats Januar bezogen bittet unV milsuteilen° ’ daß" fie ^Rechnungen ^nur Ord7un?der werden gegen Älsiattung der halben monatlichen Äezugsgebuhl KrLL b°ig;fü7t7stein Cieferfd,eia Dinge wollen wir, die nicht jedem das Gleiche, wohl ** Städtische Brennholzversteige. aber jedem, seiner Begabung und Leistung entfpre- Kaaa ZK****Xl|X^ rungen finden am Dienstag und Freitag nächster chend, willig das Seme gibt. Man gebe uns den /Slw-llllwfl DEE jkffUlIlI|IE Woche statt. (Siehe heutige Bekanntmachung.) Lebensraum, Luft und Licht durchflutet, in dem die D WWW Vv ** Die BedarfsbeckungsscheineL für deutsche Seele genesen kann, und wir werden zeigen, * . T , , - Sachleistungen an Fiilfsbebürstiae daß wir ein Bollwerk des Frieden sind. Die irratio- Dtingt VOlUlÖ. jüllUürdH BinneUCd ^rOpC^DtOmüntDCrf DOn®erfb betrifft eine Bekanntmachung des Wohlfahrtsamtes ins Gothberg unter dem Titel „Das Rätsel einer Frühlingsnacht- 8[at,t-auf b,c btfonber5 an die Ehre eines Menschen und an die Ehre einer ^Veranstaltungen im Jahre 1934 Nation. An Ehrerbietung und an Ehrfurcht anderen AAX^U anmelden! Die Bürgermeisterei bittet in einer Volkern gegenüber werben wir es dann nicht fehlen AD? DEC lOTElulOilBlBElI Bekanntmachung im heutigen Anzeigenteil die Ver. k a r eine, Verbände und Innungen um Mitteilung ihrer p,i^d--'iie°zLL^e:'KrN°in bÄ: tritt während der Zeit der Inventurverkäufe besonders eindrlng. für 7°s" ÄT"gep'l°°nt°en Auf .'f7Di-°B°r°'i,stellung und^s,ege^ll7de7d7N llch an die einheimischen Käuferkreise heran. Das Lerbindungs- ^-Bekanntmachung sei besonder- aufmerksam g°. Lh°"n°'^L Ä o°m 9'ieb Wischen Äerkauf und Einkauf in Stadt und Kreis Gießen soll gelten: Wägen, Wagen Wirken. wie auch In der weiteren Umgebung seit Urgroßväterzeiten z e r l i n g, Neustadt 36, in geistiger und körper» ?^r^kenkreuz ist Symbol entschlossenen deutschen sicher Frifche ihren 80. Geburtstag feiern. Die Ju» »sSffiÄTÄÄnÄ Hl w* WteW Nt dieteNee Ämeis« ein Symbol des Schöpfers der Welt, auch des Schöpfers ber deutschen Menschen unb der deutschen I Erde. Das Hakenkreuz mahne uns täglich unb stündlich, uns unserer Verantwortung bewußt zu sein. Doll- unb Magermilch, saure Milch, Buttermilch, Wir sind verantwortlich (Bott, der uns zu deutschen Molke, weißer Käse) gemacht wird. Diese Produkte Menschen geschaffen hat; wir sind verantwortlich sind äußerst nahrhaft, weil sie so ziemlich alle Aus- den deutschen Menschen, die vor uns getämpft bauftoffe des Körpers enthalten. haben; wir sind verantwortlich den deutschen Men- non» r\fc»r*»A%»tntnAin$loH>ircffiott OverhesseN wenn wir schöpferische Menschen sein wollen, müs- &5ÄSÄ.S. sä-■ BMMÄM 5 *) Aus ber soeben erfrfiienenen Sckritt Deuttrhe $orf^la6 bcr hessischen Regierung durch den Herrn Se e le^ d e ufich e r Wien ich b eu t fch e Kultur und Nw ^ichsstatthalter in Hessen mit Wirkung vom Tage ttonal'sozi^alismus" Verlag von stelle Meyer ^es Dienstanttitts unter Berufung in das Beamten« S 8 ^Eyer Verhältnis zum Oberregierungsrat bei der Provin- \?,8* , - K zialdirektion Oberhessen ernannt worben. AranfenfoR auf dem Lande. Oie Gieß ner GiuSentenschast beglück- - German Hübner. | wünscht Göring und Bosenberg. Die Gießener Studentenschaft hat gestern nach- stehende Glückwunschtelegramme abgesandt: M weit dies möglich ist, sollen die gesamten Erträgnisse dieser Stiftungen dem Winterhilfswerk zur Verfü- liegendes Volksvermögen zum Kampf gegen hunger an schwere Verletzung zuzog. das Leben geschenkt. Kreis Wetzlar. Preußen. Notbremse! (Sin neuer Staatsbürger. Am Sonntag, 4. Februar 1933 findet in Giehen ein Tag des Winterhilfswerks statt. Die Ausgestaltung dieses Tages wurde dem SS.-Sturmbann IV/33 übertragen. Ich bitte, dem Sturmhauptführer 31 i cf e 1 jede Unterstützung zuteil werden zu lasten. Die Amtswalter der VSV. sind verpflichtet, sich bei Anforderung restlos zur Verfügung zu stellen. heil hltlert gez. Klotz, Kreisführer des WHW. f. d. R. gez. M o h a u p t, Kreisgefchaftsfuhrer des WhV. Aufruf des Winterhilfswerks an die deutschen Ststungen. Das Winterhilfswerk des deutschen Volkes 1933/34 bittet die Verwaltungen aller deustchen Stiftungen, die im Jahre 1933 und in den vorigen Jahren Ausschüttungen nicht vorgenommen haben, die Erträgnisse ihrer Stiftungen der Reichsführung des Winter- hilfswerkes Berlin, Reichstag, bekanntzugeben. So- und Kälte eingesetzt werden kann. K.eideisammlung der Ortsgruppe Gießen-Ost. Die für Freitag, 12. Januar, angekündigte K l e i - Äersammlung unterblieb wegen des Glatteises und wird auf Montag, 15. Januar, nachmittags verschoben. Schneider, Ortsgruppenwalter. Ortsgruppe Gießen-Süd. Betr. Winterhilfswerk. Ich mache die Hilfsbedürftigen meines Ortsgruppenbezirkes darauf aufmerksam, daß jede Veränderung in ihren Einkommensverhältnissen stets sofort der Ortsgruppe schriftlich, oder in der Sprechstunde mündlich mitzuteilen ist. Wer Veränderungen seiner Einkommensverhältnisse nicht mitteilt und gegebenenfalls Unterstützungen aus dem Winterhilfswerk zu Unrecht bezieht, macht sich strafbar. gez. Friedel, Ortsgruppenwalter. ^interhilssiverk des deutschen Volkes 1933/34 Kreisführung Gießen. = Fellingshausen, 12. Jan. Der 11jährige Sohn Richard der Witwe Katharine Schäfer von hier verunglückte heute beim Schlittenfahren auf der vereisten, steil abfallenden Straße am Ausgang unseres Ortes nach Krofdorf dadurch, daß er aus der Fahrbahn geriet, mit seinem Schlitten gegen einen Pfahl fuhr und sich c" einem auf dem Schlitten befindlichen Lenker eine LPD. Fran kfurt a. M., 12. Jan. In dem Personenzug von Frankfurt nach Marburg wurde kurz vor der Station Vilbel-Süd plötzlich die Rot- ..... .bremse gezogen. Der Zug wurde daraufhin auf gung gestellt werden, damit auf diese Weise brach-. ber Station Vilbel-Süd, die eigentlich keine Halte- ~ stelle ist, ungehalten. Was war geschehen? Zugführer und Schaffner eilen den Zug entlang, aus dem Stationsgebäude springt der Bahnhofsvorsteher. Aus einem der letzten Wagen des Zuges rufen Stimmen. Eine Tragbahre wird verlangt. Die Beamten eilen mit einer Tragbahre zu dem Wagen, wo die Hilfe verlangt wurde. Die Fahrgäste steigen alle aus, eine junge Frau wird vorsichtig auf die Trage gebettet, ein Etwas dabei. Sie hatte elftem neuen Staatsbürger währens der Fahrt *$TU4 ***^ BEGINN MONTAG DEN15.JAN. Frankfurt^goetheSTR.p-41 Inventur Verkauf Gießen (Lindenplatz 11). den 12. Januar 1934. INVENTUR VERKAUF Beginn: Montag, den 15. Januar Gießen, den 13 Januar 1934. die Hinterbliebenen: Blusen - Röcke Karl Stein und Familie Katharina Dun. ei, heb. Stein PhliDP Stein und Kinder Kindermäntel Kleider-Stoffe jetzt Mk. 7.80 Größen 0214 Paar jetzt Mk. 1.55 ehe Qualität fiebr. Imheuser Mein Inventur-Verkauf am Markt beginnt am Montag, dem 15. Januar 201 A Wollgarne • Stricksachen • Strümpfe 232 D 235 D V ONKEL PFIFFIG SPRICHT vom Montag, dem 15. Januar bis Samstag, dem 27. Januar Versäumen Sie nicht, diese günstige Einkaufsgelegenheit zu nützen Heute nacht verschied plötzlich nach kurzem, sehr schwerem Leiden meine innigstgeliebte Frau, unsere treubesorgte unersetzliche Mutter, Schwiegermutter, Großmutter, Schwägerin und Tante Frau Katharina Lemp, geb. Köhler Im Alter von 63 Jahren. im Alter von 73 Jahren. In tiefer Trauer Im tiefen Schmerz: Familie Wilhelm Lemp nebst allen Angehörigen. Gießen (Asterweg 10 III), den 12. Januar 1934. Die Beerdigung findet Montag, den 15. Januar, nachmittags 2 V2 Uhr, von der Kapelle des Neuen Friedhofes aus statt. Bergisches Kraftfutterwerk G.mb.H. Düsseldorf-Hafen Die Beerdigung findet Montag, den 15. Januar, nachmittags 3 Uhr, auf dem Neuen Friedhof statt Farbige Herren-Hemden, prima Popelin, beste Bielefelder Verarbeitung jetzt Mk. 4.80, 4.00, 3.50 Farbige Herren-Hemden, beste Popelinstoffe, nur in Halsweite 33. jetzt Mk. 3.60 Weiße Herren-Hemden, durchgemust, prima Popelinstoffe beste Bielefelder Verarbeitung jetzt Mk. 6.30, 4.50 Sporthemden mit festem Kragen, einfarbig in blau, grau und mode jetzt Mk. 5.30, 4.00 Herren-Nachthemden mit kochechten Besätzen, beste Verarbeitung, 120 cm lang jetzt Mk. 4.00 Ein Posten Herren-Schlafanzüge, alle Bücher für den Naturfreund und Wanderer Waldweben. Die Lebensgemeinschaft des deutschen Waldes in Bildern. 150 eigene Naturaufnahmen aus dem Tier- und Pflanzen leben des heimatlichen Waldes auf 128 Kupfertiefdrucktafeln, nyt lebendigem und aufschlußreichem Einführungstext von K.Gerhard und O. Wolff.................... Oanzleinenband RM. 4.80 Umgang mit Mutter Grün. Ein Sünden- und Sitten buch von W. 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Kreuzplatz Nr. 15 . 230A Fernsprecher Nr. 2773 Samstag, l$.Januarl93| Gtetzeim Anzeiger (General-Anzelger |ür Gderhessen) Hr.U Drittes Blatt $J.4pori Wbaü-Verbandsspiele des Sonntags Die interessanteste Begegnung der Bezirksklassen- iele ist Zweifellos der Kampf in Bad-Nauheim. spiele ist zweifellos der Kampf in Bad-Nauheim. Gießener untere Mannschaften. SÄÄ"« M .Der Spi-Wettieb der Gießener unteren Mnnn- gesetzt wahrend die Nauheimer durch den Ausfall Lasten ist am morgigen Sonntag to fP ÖÄSÄS »SÄ ä&Ä formen herausbildeten. Mann von in ein klei- Als er wenige Minuten später, die Ellbogen in geräumt hatte, fand unser solcher Menge, eine aus mer an gelbem Neid krepieren zu machen. So bog mit donnerndem Gelächter zur Zielscheibe unzicm- , ÖUIUUCIUI VUC — w.........o- • ' c . und Schädelhöhe nicht bedeutend abgenommen I Lehrbuchs der Geburtshilfe und haben. Diese Feststellungen stimmen mit den For-> Gynäkologie (mit von Jaschk. Rassenveränderung bei den Niedersachsen. Oie Spiele der Bezirksklasse. Ursprünglich waren für die Bezirksklasse der Gruppe Oberhessen 5 Spiele vorgesehen, so daß alle Mannschaften beschäftigt gewesen wären. Es gelangen jedoch voraussichtlich nur vier zum Austrag. Das Spiel der Liga des VfB. Gießen gegen die Liga des Sportvereins Wetzlar ist abgesagt worden. So bleiben folgende Begegnungen: Spv. Lollar — „Teutonia" Watzenborn-Steinberg 1900 Gießen — FC. Ockershausen Spv. Bad-Nauheim — Germania Marburg DfR. Butzbach — Groß-Karben. teren werden deshalb eifrig bemüht sein, den Germanen ihren ersten Tabellenplatz streitig zu machen und wenigstens wieder d i e beiden Punkte aufzuholen versuchen, um welche die Germanen in Front sind. Wer den Kampf gewinnen wird, ist nicht klar vorauszusehen. Immerhin gibt man der Platzmannschaft die größeren Chancen. Mannschaften einen glücklichen Sieg zu erringen. Bei den Watzenborn-Steinbergern ist eine gewisse Formverbesserung in den letzten Spielen festzustellen Ob es aber dazu reicht, auch in Lollar esnen Sieg sicherzustellen, ist ungewiß. Die Reserve von Watzenborn-Steinberg empfängt zu Hause die 1. Mannschaft aus Naunheim. Der 2. Mannschaft wird es wohl schwerlich gelingen, einen Sieg herauszuholen, sie sollte aber versuchen, ehrenvoll zu bestehen. — Die Jugend spielt in Gießen gegen die Jugend von VfB. Da die Gästemannschaft noch recht gute Aussichten auf den ersten Platz ihrer Gruppe hat, wird sie sicher alles daransetzen, um die zwei wichtigen Punkte mit nach Hause zu nehmen. Ob ihr dies gelingt, muß man abwarten, denn Heuchelheim ist auf eignem Platz stets ein gefährlicher Gegner ge- A u s W i e n kommt die Meldung, daß das oster- reichische Bundeskanzleramt für Tennisspieler und Bobfahrer ausnahmsweise die Erlaubnis erteilt habe, an sportlichen Konkurrenzen in Deutschland teilzunehmen. * Sein Profidebut gab der frühere ameri- kanische Tennismeister und einstige Wimbledonsieger, Ellsvorch Vines, in Neuyork. Er unterlag dem um fast 20 Jahre älteren ehemaligen Weltmeister Big Bill Tilden nach einem rassigen Kampfe mit 6:8, 3:6, 2:6. Eine Verpflichtung zur Erringung des Deutschen Turn- und Sportabzeichens hat der Gau Mitte des Deutschen Fußball-Bundes und des Deutschen Leichtathletik-Verbandes allen Spielern der ersten Fußball- und Handballmannschaft des Gaues auferlegt. Die Fachschaft Kanusport im Deutschen Wassersportverband wurde bei dessen Gründung im Oktober 1933 in der Hauptsache vom alten Deutschen der Spielvereinigung 19 0 0 empfängt die 2. Elf von Lollar, ebenfalls zum Verbandsspiel. Außerdem stehen sich die erste und die zweite Jugendmannschaft der Spielvereinigung im Ver- Spiefoereinigung 1900 — FL. Ockershausen. Die Blauweißen haben die Liga von Ockershausen zu Gast. Die Mannschaft der Spielvereinigung hat nach den verschiedenen Niederlagen, die sie in den letzten Verbandsspielen hinnehmen mußte, schwer um die Position in Tabellenmitte zu kämpfen. Das bevorstehende Treffen, selbst wenn es auf vertrautem Grund und Boden ausgetragen wird, bedeutet noch keinen Sieg. Allerdings sollte man erwarten dürfen, daß die Mannschaft Leistungen zeigt, wie es in Marburg geschah und wenigstens ein ehrenvolles Ergebnis herausholt. Die Mannschaftsaufstellung 'teht noch nicht endgültig fest. Heilmann wird oor- -lussichtiich nicht dabei sein. Hoffentlich läßt sich die Mannschaft dadurch nicht aus dem Konzept bringen. Spv. Lollar — FL. „Teutonia" Watzenborn- Steinberg. Die Ligamannschaft des FC. Teutonia Watzenborn-Steinberg trägt diesmal in Lollar das Verbandsrückspiel aus. Auf eignem Platze gelang es den Teutonen bei ausgeglichenen Leistungen beider gen; worauf sie, ohne Zweifel irrtümlicherweise, beide Hundertmarkscheine und die Aktentasche ergriffen und damit im Gewirr der Seitengassen verschwanden wie die berühmte Stecknadel im Heuhaufen Der Wirt, immer noch auf seinem Pflasterplatz würzte im Maße seines wiederkehrenden Sprechvermögens diesen Bericht mit einer großen Zahl ungeschminkter Vorwürfe, in die er ungerechterweise den anwesenden Sieger mit einbezog. Wir unternehmen es nicht, den Gefühlsabsturz, den der unseliae Mann bei dieser furchtbaren Wendung durchmachte, mit Worten nachzubilden. Dagegen stellen mir uns bewegt seine mitleiderweckende Erscheinung vor, wie er keuchend und dampfend dastand und den Wirt aus kugelig vorguellenden Augen anstarrte; indessen das von ihm niederrieselnde Wasser sich rings um seine stämmigen Beine zu zwei Tümpeln sammelte, auf deren Oberfläche schwermütig der Widerschein des Mondlichtes glänzte. VfR. Butzbach — Groß-Karben. In diesem Spiele stehen sich zwei ziemlich gleichwertige Mannschaften gegenüber. Der Ausgang des Kampfes ist nicht vorauszusehen. bandsspiel gegenüber. Handball im Gau XII der DT. Der zweite Spielsonntag des neuen Jahres sieht wieder eine Reihe von Mannschaften auf den Plan. In der K r e i s k l a s s e treffen sich: Heuchelheim — Hochelheim. hinein r., , . , , Er versackte sogleich, arbeitete sich wieder hoch, spie den unerwünschten Wasserballast von sich und schwamm mit wütenden Stößen ohne Besinnen drauflos Bald nötigten seine schwerer werdenden Kleider ihn zu besonnenerer Anwendung seiner Kräfte etwa in der Mitte des Flusses aber packte ihn ein Wirbel, drehte ihn dreimal herum, tunkte ihn gründlich unter und wollte ihn kaum wieder loslassen. Davon wurde er völlig nüchtern; und als er mühsam wieder hochgekommen war, verhehlte er sich nicht, daß es hier nicht um hundert Mark, sondern ums Leben ging Er spuckte mit dem Wasser einen kräftigen Fluch auf seine blödsinnige Dummheit aus, ließ unversehens ein Stoßgebet folgen, nahm sich zusammen und strebte mit verzweifelter Zähigkeit schräg zur Stömung dem Ufer zu. Gerade als er in einem saugenden Wirbel Strudel aus Wasser, rauschendem Gebrause und der Neuordnung im Deutschen Skiverband ab. Es kommen ein Langlauf, ein Abfahrts- und ein Sprunglauf zur Durchführung. Der Langlauf in der Umgebung des Feldbergs führt über eine Strecke von 14 Kilometer Länge mit 350 Meter Gesamtsteigung. Die Abfahrtsläufer starten um 11 Uhr am Drunhildisfelsen über eine 2500 Meter lange Strecke mit 300 Meter Höhenunterschied. Der Sprunglauf beginnt um 14 Uhr auf der Feldbergschanze. Die Wettbewerbe sind aus allen Städten des Bezirks sehr gut beschickt. Für den Akademischen Skiklub Darmstadt starten auch sechs Norweger, hie zur Zeit in Darmstadt studieren. Die Schneeverhältnisse im Taunus sind zur Zeit noch ausgezeichnet. Neue Rtchtiimen für das Trouenrudern Einem fühlbaren Mangel an einheitlichen Richtlinien im deutschen Frauenrudern wurde jetzt endlich abgeholfen. Die Abteilung für Frauenrudern im Deutschen Ruder-Verband hat soeben neue Richtlinien herausgegeben, an denen alle führende Köpfe des deutschen Frauenruderns mitgearbeitet haben. Die Bestimmungen zeichnen sich durch Klarheit und Kürze aus. Besonders wird den Frauen das Wanderrudern empfohlen. Ganz erfreulich ist OieGkimeisterschasten der Hmeljugeno des Oberoebiets West. mit der Durchführung beauftragt: Gebiet 12 Westmark. Die HJ.-Sklmeister,chaften des Obergebiets West, die am heutigen Samstag und am morgigen Sonntag auf der Hohe Acht bei Adenau (Eifel) stattfin-> den, soll den HJ.-Skiläusern Gelegenheit geben, untereinander Fühlung zu nehmen, |omie die besten Einzelläufer tr' die besten Ski-Mannschaften zu ermitteln. Allju.-Uich will der Obergebietsfuhrer em. anderes Gebiet mit der Durchführung beauftragen. In diesem Jahre hält das Gebiet 12 Westmark die Skimeisterfchaften auf der Hohe Acht (höchster Berg der Eifel) ab. Dieser land,chaftl,ch schöne Skiplatz am Nürburgring liegt zentral im Obergebiet und ist durch Bahn und Auto gut zu erreichen. Die Siegerehrung wird der Obergebietsführer Lauterbacher selbst vornehmen. Die drei ersten jeder Klasse erhalten wertvolle Preise, den drei besten Mannschaften fällt je ein Wanderpreis des Reichsjugendführers, des Obergebietssührers und des Staatsrates Gauleiter Simon zu. Außerdem erhalten die fünf ersten Sieger jedes Wettbewerbs je eine Ehrenurkunde. Die Abwicklung der Wettbewerbe. Die Rennstrecke wurde gestern abgesteckt. Am heutigen Samstag finden die Begrüßung, die Aus- lafung und ein Heimatabend statt. Am Sonntag ist morgens Gelegenheit zum lieben und Streckenlaufen gegeben. Dann wird startfertig angetreten. Weniger später beginnt der 1. Start. Ein gemein-^ sames Mittagessen ist vorgesehen, am Nachmittag wird man sich zu Kunst und Scherz aus dem Uebungshanq treffen. Die Siegerehrung beschließt den Tag. Gemeldet wurden für die einzelnen Klaffen: 1. Einzelwertung: Klasse A: HI. über 16 Jahre; Klasse B: HI. von 14 bis 16 Jahren; Klasse C: Jungvolk unter 14 Jahren. 2. Mannschaftslauf: Die in der Klasse A und B laufenden Teilnehmer können je drei von einem Bann als Mannschaft gemeldet werden. Die durch Fahnen gekennzeichnete Laufstrecke beträgt 4,5 Kilometer, für das Jungvolk 2 Kilometer. Start und Ziel liegen vor dem Forsthaus Hohe Acht. Ski - Wettbewerbe im Taunus Gute Beteiligung für die Kämpfe am Sonntag. Der Bezirk III der Skigaue 12/15 hält am 14. Januar im Taunus seine ersten Skikonkurrenzen nach Ein stämmiger, bürgerlich gekleideter heiterer Gemütsart, geriet, eine etwas abgeschabte Aktentasche unterm Arm, eines Abends in ein kleines Wirtshaus am Flußufer. Er steuerte, müde von einem ehrlichen Arbeitstage, auf einen der blankgescheuerten Holztische los, ließ sich, behaglich durch den unmodisch biederen Schnauzbart prustend, nieder, aß mit Lust und Sachkenntnis, was der dicke Wirt an Gerichten zu bieten hatte, und spülte die kräftige Kost hörbar und nachdrücklich mit einem Glas Bier hinunter. Danach blickte er sich mit erwachender Aufmerksamkeit in der Schankstube um, warf hier und dort ein Wort ins Gespräch der Gäste, rückte schließlich (mit Verlaubi in eine Stammtischrunde ein und erlangte mit seinen Witzen, Mordgeschichten und Biergesängen bald das, «uuuci «u„ —-—jr'v r „ Uebergewicht über den bisherigen Ehrenmeister des * kreisenden Sternen zu versinken wähnte, spurte er Kreises. Schließlich, als auch die Ausgepichtesten Grund unter den Fußen, verlor ihn wieder,,stram- ihre Ladelinie erreicht sahen und Anker gelichtet nette, packte irgendwo eine Kette tiei mit oem hatten, suchte sich der Unverwüstliche einen neuen Gesicht auf nassen Sand unb feierte Quer über dem Liegeplatz bei den letzten Gästen, zwei fremden Körper eines umgekippten Bootes hegenö feine Männern, und schickte bald in traulichem Verein wunderbare Rettung mit einem ungemein mitztonen- mit ihnen Lieder und Lachsalven zur rauchge- den Gebrüll. .. bräunten Decke empor, daß das säuberlich geschnitzte Als er meiuyc - Modell der Galeasse „Simon van Dordrecht" an die Hüften gestemmt und den Kopf schief gegen den feinem Strick wie bei grober See schwankte. über die voller Zivilkleidung zu durchschwimmen. Das Anerbieten zunächst mit HohngelaKer ausgenommen, mürbe zum Gegenstanb einer Wette um hundert Mark gemacht; man trommelte den Wirt, der drinnen gerade die Stühle aus die Tische stellte heraus, ernannte ihn t-?tz seines weisen Abratens zum Schiedsrichter upb hinterlegte bei ihm beiderseits den Wettbetrag. Hierauf packte der kühne Schwim» mer seine Wertsachen in seine Aktentasche, übergab . . i i-l-,.. f X. Ct wiXot'rohoTl niin Schwimmer in der Nacht Bon Karl Lerbs. Die Rassenforschung kommt immer mehr zu dem Ergebnis, daß auch die Rasse beim Menschen im Verlaufe jahrhundertelanger Entwicklung den wechselseitigen Einflüssen der Umwelt ausgesetzt ist, daß sie also kein ein für allemal feststehender Bestandteil der menschlichen Erscheinung ist. Die Rassen befinden sich inmitten einer großen Auseinandersetzung zwischen den Erbanlagen und der Umwelt. Eine der Hauptaufgaben der modernen Rassenforschung wird es sein, festzustellen, wie weit die Wandlungen der rassischen Gleichgewichtszustände auf den einen oder anderen Faktor zurückgeführt werden muß. So läßt sich z. B. nachweisen — wie einem aufschlußreichen Bericht in der Frankfurter Wochenschrift „Die Umschau" über die Untersuchungen der Schädelfunde aus Niedersachsen von Saller zu entnehmen ist —, daß sich das Rassenbild der niedersächsischen Bevölkerung seit der Germanenzeit stark verändert hat, obwohl seitdem keine wesentlichen Wanderungen stattgefunden haben. Die niedersächsische Bevölkerung ist damals eindeutig lang- schädlig gewesen, während sie heute vorwiegend die runde Kopfform aufweist, und zwar ist der Prozentsatz der Langschädel von 62 in der Germanenzeit bis auf vier in der Gegenwart zurückgegangen. Die zunehmende Verrundung der Kopfformen ist hauptsächlich auf eine Vergrößerung der Schädelbreite zurückzuführen, während Schädellänge gen Hochelheim II; Wißmar — Ruttershausen und Launsbach — Krofdorf II. Von Bedeutung sind die Spiele in Beuern, Gieren und Wißmar. Während alle anderen Kämpfe nur Positionskämpfe darstellen, sind in den letzten Spielen Entscheidungen für die Erringung von Gruppenmeister-Titeln zu erwarten. OSL. I — Turnerfchaft II. Am morgigen Sonntag wird ein für die Kreisklasse sehr bedeutungsvolles Handballspiel zwischen der OSC.-Mannschaft und der zweiten der Gießener Turnerschaft ausgetragen. Die Turner führen die Tabelle an, aber relativ steht der OSC. besser. Der Gewinner dieses Spieles dürfte voraussichtlich auch der Sieger in der Runde der Kreisklasse werden. Die OSCer haben zwar noch kein Verbandsspiel verloren (das Vorspiel endete 3:3), aber in Gesellschaftsspielen nicht immer gut abgeschnitten. Dagegen haben die Turner schon manchen schonen Sieg erfochten. Die Tagsform wird das Spiel entscheiden. Kurze Sportnotizen. Zwei neue O l Y m p i a-V e r s u ch s-A ch t e r wurden jetzt zusammengestellt. Es handelt sich um die Mannschaften des RC. Germania Königsberg und der Berliner RG. von 1884, die beide 1933 eine Reihe schöner Erfolge zu verzeichnen hatten. ♦ Eine Vergrößerung des Hauptplatzes in Wimbledon ist von den Engländern angeregt roor- den. Da man für *bas Davispokal-Schlußspiel mit einem Riefenandrang rechnet, soll das Fassungsvermögen der Zuschauerränge erheblich erweitert werden, so daß 18 000 Personen untergebracht werden können. * Die Durchführung der Südwestdeutschen Eissportmeisterschaften, die am Wochenende in Frankfurt a. M. stattfinden sollten, ist durch den Witterungsumschlag erneut fraglich geworden. v Wieder unentschieden endete em Eishockeykampf zwischen England und Amerika. Diesmal trennten sich die beiden Mannschaften nach einem rassigen Kampfe in London torlos. Die „Ottawa-Kanadiers" besiegten in Prag eine oer- > stärkte Mannschaft der Slavia mit 4 :0. iiche Reform notwendig sei. Es gibt 15 Millionen Radfahrer in Deutschland, sie alle zu erfassen, ist die Ausgabe des Verbandes. Ihr Bedarf schafft Tausenden deutscher Volksgenossen Arbeit und Brot. Dieser Gemeinschaft mußte man zunächst den Rahmen geben, die Industrie hierin eingliedern, die sportliche Seite dem umfassenden Kreis der Leibesübungen einfügen. Diese Ausgaben sind gelöst und jetzt gilt es, den Berufssport in jene Bahnen zu lenken, die der heutigen Zeit entsprechen. Das Schwergewicht des Radrennsports liegt in den Kämpfen auf offenen Bahnen in der Sommerzeit. Der Radsport ist in der glücklichen Lage, daß ihm auch im Winter große Hallen zur Verfügung stehen. Der Höhepunkt der Wintersaison sind die Sechstagerennen^ und das Dortmunder erhält insofern erhöhte Bedeutung, weil es dazu ausersehen ist, unter anderen sportlichen Regeln dem Grundgedanken der Sechstagerennen Geltung zu verschaffen. Mit dem Starsystem soll gebrochen werden, die Fahrer sollen sich ihr Rennen nicht nach Gutdünken einteilen und erst ihr Können zeigen, wenn andere sich abgeracfert haben. Dortmund kann also berufen fein, der Ausgangspunkt für den Umbruch der Sechstagerennen in der ganzen Welt zu werden." Die Sechstagerennen stehen am Scheidewege, Dortmund wird den Beweis erbringen, ob derartige Rennen auf dieser Basis für den deutschen Sportbetrieb von Wert sind oder nicht. I -»ö-v I ' ' . ' v v , VLLUUtri 3.UUU 11L ------— 1 wesen, indessen rechnet man mit einem, wenn auch Kanu-Verband und von den nach der Revolution knappen, Erfolg der Gäste. Entstandenen NS.-Wassersport-Organisationen gebil- Roth — Allendorf a. d. Lda.; Bernsfeld — Schotten, bet. Bis zum Ende 1933 sind über 130 bisher keinem Obwohl Allendorf bereits schon als Meister der Verbände angeschlossenen Kanuvereine der Fach- Gruppe gilt, wird die Mannschaft auch in diesem beigetreten. Nunmehr haben der Führer des Spiel einen Sieg herausholen. In Bernsfeld sollte Deutschen Kanu-Verbandes und der Führer der Schotten den Sieger stellen. | „Deutschen Jugendkraft" ein Abkommen zur Ein- Jn der B-Klasse stehen 6 Begegnungen auf dem glieberung der Kanu-Abteilungen dieses Verbandes Programm und zwar spielen: Aßlar — Nieder- in die Fachschaft „Deutscher Kanu-Verband abge- airmes II- Beuern - Burkhardsfelden; OSC. Gie- schloffen. Damit ist em weiterer großer Schritt zur ßen — Turnerschaft Gießen II; Heuchelheim II ge- Einheit im Deutschen Wassersport getan. aber, baß den Stilruder-Wettbewerben nunmehr eine einheitliche Linie gegeben wird. Weiter wird den Vereinen noch eine brauchbare Anleitung zur Durchführung von Frauen-Ruderwettbewerben jeder Art gegeben. Um die Reform der deutschen Gechsmgerennen Der Führer der deutschen Radsportler, Rittmeister a. D. Ohrtmann , sprach im Rundfunk über die Reform der Sechstagerennen. Wir geben seine Ausführungen auszugsweise wieder. „In den ersten Jahren waren die Sechstagerennen wirklich sportliche Wettkämpfe, leider haben sie in Deutschland eine Entwicklung genommen, die der — Gott sei Dank — hinter uns liegenden Zeit entsprach. Alles wirkte zusammen, um den sportlichen Wert dieser Prüfung der Berufsradfahrer immer mehr herabzumindern und dabei gingen auch große Leistungen einzelner Fahrer unter. Als mir der Neuaufbau des Radfahrwesens übertragen wurde, war ich mir klar darüber, daß eine gründ- Heldenkampf auf einem Leuchtturm. Der einsam im Meer an der Westküste Schottlands auf einem kleinen Felsen stehende Leuchtturm Dhu Hearteach ist kürzlich die Stätte eines opfer- mutigen Kampfes der drei Leuchtturmwächter ge- wesen, die dort von dem Wogenanprall der wild- bewegten See eingeschlossen waren. Einer von ihnen hatte einen schmerzhaften Knöchelbruch und andere nicht unbedenkliche Verwundungen und wurde von feinen Kameraden nach Anweisungen behandelt, die ein Arzt funkentelegraphisch vom Festland erteilte. Nach einer vierzehntägigen Abschließung von der Umwelt konnte man endlich daran gehen, den Dampfer „Hesperus" von dem nächstgelegenen Hafenstädtchen Oban zur Hilfe zu entsenden. Der furchtbare Südweststurm aber ließ den Versuch, an dem Felsen des Leuchtturms zu landen, scheitern. Während der Dampfer in einiger Entfernung non Dhu Hearteach ankerte, bemühle sich ein Teil der Besatzung mit einem Motorboot an den Leuchtturm heranzukommen. In der gleichen Zeit versuchten die Leuchtturmwärter unter unendlichen Mühen, die zerstörte Landungsstelle wieder herzustellen. Von riesenhaften Wellen, die wütend gegen den Fels antobten, wurden zwei von ihnen in die kochende See hinabgerissen, und nur mit Aufbietung aller Kräfte konnten sie sich wieder an das Ufer retten. Sie mußten ihren schwerverletzten Kameraden noch einmal über die schwankende Treppe in den Aufenthaltsraum des 45 Meter hohen Turms bringen. Der Dampfer begab sich einstweilen in den Hafen zurück Noch eine lange und bange Woche haben die beiden Wächter am Krankenbett ihres schwer- leidenden Kameraden gewacht und die Lat"-' ' 1 für die Schiffahrt in Ordnung gehalte- ihnen wirksame Hilfe bringen fonr tnem Stria wie oei giuuc, • Wind geneigt, in dröhnendem Dauertauf über Du XL»ÄÄ“» MMSL-s-MMZ Gebiete, wie Schweden und Dänemark, überein. Eine ähnliche Entwicklung wurde übrigens auch bei Tieren festgestellt, wo die Haustierrassen gegenüber den Wildformen durchschnittlich rundere Kopf- Öod>fd)utnathndkann Wir In Freiburg (Breisgau) ft* besonders 57 Jahren der Ordinarius fü Gynäkologie, Direktor der Um Professor Dr. Otto Pankow wirkte früher in Jena und ai MH Akademie in Düsseldorf. Er mc W/V« tendr-mq, etoaPtHFdebimöiTlSteintreppe zum!-ins g-Men und hatten plötzlich seine Einwand- schungsergebniji-n °u- der Rasseng-,chichte anderer Wasser hinab und warf sich mit dumpfem Plumps mit ein, zwei zünftigen Magenhaken k. c>. geschla- ~~u11u 1 ’ Wnrmtt o nhnp irrtumhdiermei e zuiri an uer «uunuun । —. - - ■ .. , f, stützte sich auf gespreizte Hände, hatte aus zunächst nicht ersichtlicher Ursache ein kornb umenb aues Ge- sich und stieß Töne aus, die lenseits aller Schil- derungsmöglichkeiten liegen. Erst nach geraumer Zeit war aus seinen Aeußerungen ein Bild der Ereianisse zu gewinnen Danach waren die beiden fremden Männer in jäher Ernüchterung zu der Er- ih?es Meges°den Wettb^rag gewiß" als Erbmasse MA i äs sä .mi" ää Schuh -er arbeiien-en Krau! Gesundheitliche Gefahren der weiblichen Jugend. Staats- und bevölkerungspolitische Gründe haben Erziehung und Ertüchtigung unserer Jugend mit Recht in den Vordergrund des Interesses gerückt. Besonderer Fürsorge bedarf ohne Zweifel die berufstätige weibliche Jugend. Denn schon nicht allen Frauen ihr eigentliches Arbeitsfeld im Haufe und als Mutter zuge- wiesen oder erhalten werden kann, dann muh doch alles darangeseht werden, eine gesund- heitliche Schädigung der weiblichen Jugend im auherhäuslichen Beruf zu vermeiden. Naturgemäß sind, wie der beratende Arzt im Jugendamt der Deutschen Arbeitsfront Dr. med. Hoste schreibt, die weiblichen berufstätigen Jugendlichen erheblich mehr gefährdet als die männlichen, werden sie doch durch das viel stärkere biologische Geschehen und durch die häufig nicht sehr günstigen allgemeinen Lebensbedingungen so in Anspruch genommen, daß die zusätzliche Belastung ihre körperliche Entwicklung hemmt. Beobachtungen des Gesundheitszustandes bei den Lehrmädchen ergeben vielfach ungenügende Mahverhällnisse hinsichtlich der Gröhe und des Gewichts. Nicht nur, daß schon von vornherein eine gewisse Auslese nach der Eignung der einzelnen Berufe erfolgt, wie sie die körperliche Entwicklung des jungen Mädchens bei der Entlassung aus der Schule gerade aufweist, ohne daß dabei die mögliche und notwendige Entwicklung berücksichtigt wird, sondern die körperlich ansprechenden „Reiz"- Berufe, wie die den Organismus entwickelnden „Reizmangel"-Berufe betonen noch mehr die an sich schon günstige Auslese. Auf dem Boden einer so unzureichenden gesundheitlichen Festigung entwickeln sich naturgemäß mannigfaltige Krankheitszustände. Die Krankenkassenstatistiken weisen deutlich aus, daß die weiblichen Versicherten anfälliger sind und häufiger ärztliche Hilfe in Anspruch nehmen müssen. Auch die Sterblichkeit der berufstätigen Frauen zwischen dem 25. und 40. Lebensjahr ist höher als die der Männer. Das gleiche gilt für die Tuberkulosesterblichkeit der Frauen, und zwar in der Stadt sowohl wie auf dem Lande. Bei den Lehrmädchen zeigen sich schon die Anfänge solcher Erkrankungen, die als ausgesprochen chronische Leiden vielen Frauen das Leben schwer machen. Dazu gehört die erhebliche Anzahl der Fälle von Neurasthenie. Während die Haushaltungsschülerinnen dabei meist unter dem Durchschnitt liegen, zeichnen sich die Berufe mit hoher geistiger Anspannung (Kontoristinnen und höhere Handelsschülerinnen) durch 5,5 bzw. 10,7 v. H. Erkrankungsfälle aus. Entsprechend ihrer Eigenart weisen die geistigen Berufe auch die höchste Zahl von Augenschädigungen (12,3 bis 16,5 v. H.) und auch eine ausgesprochene Trägheit der Verdauungsorgane in 7,5 bzw. 9,8 v. H. der Untersuchten auf. Dadurch wird dann auch verständlich, dah schon eine erhebliche Anzahl der Mädchen (35 v. H.) und wieder gerade aus den geistig beanspruchten Berufen, deutliche Störungen der besonderen weiblichen Organfunktionen zeigt. Diese Tatsache verdient nicht nur Beachtung, weil sie den Beginn frühzeitiger und oft lebenslänglicher Gesundheitsstörungen darstellt, sondern weil sich damit auch bevölkerungspolitisch eine deutliche Schädigung der Familie wie der Allgemeinheit ergibt. sch. Tag und Aachl für das Winterhilfswerk. Im Rahmen des großen Winterhilfswerks des deutschen Volkes wurde mit dem Beginn des neuen Jahres in allen Städten des Reiches und auf dem Lande die Straßen-Lotterie eingesetzt. Rasch sind die Verkäufer der Losbriefe mit ihren leuchtend roten Aufschlägen auf den grauen Umhängen bekannt und volkstümlich geworden. Sie haben in den wenigen Tagen des Verkaufs schon viel Not lindern dürfen und haben schon manchem eine unerwartete Freude geschenkt. Denn die Straßen-Lot- terie, die der Reichsleitung der NSDAP, unterstellt ist, gibt jedem die Möglichkeit, für den Zweck des Winterhilfswerkes auch noch persönlich einen hohen Geldbetrag zu gewinnen, wenn das Glück ihm gewogen ist. 50 Pfennige kostet solch ein Losbrief. Mit diesen 50 Pfennigen wird diesen geholfen, die Not : leiden, wird jeder selbst beschenkt, der mithilft im Kampf gegen hunger und Kälte. Denn auch der, der nur eine Niete zieht, kann sich an der Prämienlosung beteiligen, die für jede aus- gespielte Serie 5000 Mark beträgt. Es mehren sich aus dem Reich die Berichte, dah große Gewinne gezogen wurden. Erfreulicherweise sind sie an solche gefallen, die selber der Hilfe bedürfen. Ein paar Beispiele nur aus der Fülle von unzähligen, sollen Kunde geben von der Freude und dem Segen, den die grauen Glücksmänner schon gestiftet haben: In Tegel kaufte sich ein Arbeitsloser ein Los. Den Betrag von 50 Pfennigen hierfür erhielt er geschenkt. Die Freude des Mannes war unbeschreiblich, da er einen Hundertmarkgewinn zog, der sofort ausgezahlt wurde. In seiner Freude über den Gewinn spendete er von dieser Summe 20 Mark für das Winterhilfswerk. In Berlin-Friedenau traf ein Kaufmann auf die grauen Glücksmänner. Er hatte gerade noch eine Mark in der Tasche und kaufte sich zwei Lose. Beim Oeffnen der Losbriefe beachtete er zunächst nur die beiliegenden Postkarten, bis er von einem der umherstehenden Zuschauer auf den hohen Gewinn von 500 Mark aufmerksam gemacht wurde. Auch dieser glückliche Gewinner stiftete sofort 50 Mark für die Winterhilfe. Die aber Zeugen dieses Glückes waren, die rissen sich um die noch übrigen Losbriefe, bis der graue Glücksmann in ganz kurzer Zeit ausverkauft war. In Dresden hat ein Taxi-Chauffeur eine gute Fahrt gemacht und 50 Pfennige Trinkgeld erhalten. Er kaufte sich em Los und gewann 1000 Mark. Das gleiche Glück begegnete einem Berliner Rechtsanwalt, der in einem Hotel in Rathenow abgestiegen war. Auch er zog einen Gewinn von 1000 Mark und stiftete gleich 100 Mark für die Winterhilfe. Auch an drolligen Zwischenfällen fehlt es nicht an dieser Straßenlotterie. In Leipzig erschien eine junge Dame bei der dortigen Hauptgeschäftsstelle der Straßen-Lotterie mit einem Losschein und konnte nicht glauben, daß sie nun tatsächlich 500 Mark gewonnen hatte. Es schien chr unfaßlich, denn sie hatte Die gewonnene Winterschlacht — ein Sieg der AS.-Dolkswohlfahrt. das Los nur gekauft, um auch zu ihrem Teil zur Linderung der Not beizutragen. Wie sie erzählte, kam ihr das Geld um so gelegener, da sie es gut für in Not geratene Familienmitglieder verwenden konnte. Der bekannte Glücksengel der Kinder ist auch wieder eifrig am Werk. Nicht nur in Berlin, wo ein Kind einen 5000-Mark-Gewinn gezogen hat, auch in Leipzig ist mancher Hunderter und Fünfziger von Kinderhand gezogen worden. Gläubig vertrauend griffen sie in den geheimnisvollen Kasten des grauen Glücksmannes hinein, um dann jubelnd ihren Eltern das Gewinnlos auszuhändigen. Bekanntlich sind alle Gewinne der Reichswinter- hilfslollerie steuer- und abgabefrei und werden zu vollem Nennwert ausgezahlt. Tag und Nachti st die Straßen-Lotterie am Werk. In ganz Deutschland werden durch diese Straßen-Lotterie etwa 4000 bisher arbeitslose Verkäufer beschäftigt, rund 1500 Buchdrucker und Buchbinder und etwa 400 kaufmännische Angestellte. Aber was weit wesentlicher ist: das kleine Opfer von 50 Pfennigen dient zur Linderung der Not unserer Aermsten! Mit dem Beginn des neuen Jahres ist von der Reichsleitung aus die Aufforderung an jeden Deutschen ergangen, weiterzukämpfen gegen die Not. Der wahre Nattonalsozialist weiß, daß Nationalsozialismus bedeutet: Opfer bringen! Keiner darf und kann sich hier ausschließen! Darum versuche auch du dein Glück und nimm ein Los für dein Volk! Rundfunkprogramm. Sonntag, 14. Januar. 6.35 Uhr: Hafenkonzert. 8.45: Katholische Morgenfeier. 9.30: Feierstunde der Schaffenden. 10: Evangelische Morgenfeier. 11: Matthias Claudius: An meinen Sohn Johannes. 11.30: „Meinen Je- fum laß ich nicht." 12: Einweihung des neuen Freiburger Senders. 13: Kleines Kapitel der Zeit. 13.10: Märsche großer deutscher Meister. 14.25: Zehn Minuten für die Landwirtschaft. 14.35: Stunde des Landes: Nassauische Heimatdichtung. 15: Konzert. 16: Kasperl-Stunde: Kasperl als Meisterboxer. 17: Nachmittagskonzert. 18: Fröhliches Zwischenspiel. 18.25: Fußball'Länderkampf Deutschland — Ungarn. 19.10 Es lebe das Leben. Sketsch. 20: Beethovens Fidelio. Große Oper. 22.40: „Die Umstellung der Rundfunkwellen nach dem Luzerner Plan", Vortrag. Ittontag, 15. Januar. 8.05 Uhr: Morgenkonzert. 12: Mittagskonzert. 14.40: Stunde des Liedes. Lieder von Heinrich Scherrer. 16: Nachmittagskonzert. Das Opern-Jnter- mezzo. 17: „Luftschutz tut not", Gespräch. 17.45: Ernst von Wildenbruch. Zu feinem 25. Todestag. Id; Jugendstunde. 18.25: Französischer Sprachun- 21: „Mit 1001 Kilo-Her(t)z". Ein 9i nT^g^^Lunkpotpourri. 20: Griff ins Heute. OD Beethoven. 1 Symphonie E-Dur oon ffrnff ebIe Riat" Eine Erzählung 22 45- Mdenbruch. 22.20: Du mußt wissen, mia 23: Kammermusikwerke von Ludwig van Beethoven. 24 bis 1: Nachtmusik. Die^gfag, 16. Januar. 1045° BraVtis^°^enkonzert. 7.15: Frühkonzert. 12 m>itfnncpl^e Ratschläge für Küche und Haus. Stu^e de? Rundfunkorchesters.. 14.40: 17 bis 17 16 bis 17.45: Nachmittagskonzert. 17 45- w -'läge: Sport- und Reiseabenteuer. ^«nge duschen suchen ihren Beruf. 18: Stunde der Jugend. 18.25: Italienischer Sprachunterricht. 19: 1 Pfalzabend des Südwestfunks. 20: „Deutschland im Kampf um gleiches Recht und gleiche Sicherheit", Vortrag. 20.10: Aufforderung zum Tanz: 21: Ludwig von Beethoven. 2. Symphonie in v-Dur op. 36 21.30: Stimmen der Kindheit. Kindheitsdichtungen des 19. Jahrhunderts. 22.20: Du mußt wissen 22.45: Unterhaltungsmusik. 23: Ludwig van Beethoven Kammermusik. 24 bis 1: Von deutscher Seele. Stefan George: Das Jahr der Seele. Anschließend: Musik. Mittwoch, 17. Januar. 6.05 Uhr: Morgenkonzert. 7.15: Frühkonzert. 10.10: Schulfunk: Die Brüder Grimm. 10.45: Praktische Ratschläge für Küche und Haus. 12: Mittagskonzert. 16 bis 17.45: Nachmittagskonzert. 17.45: Aus Zeit und Leben. 18: Stunde der Jugend. 18.25: Deutsch für Deutsch. „Sprecherziehung". 19: Eine Stunde Soldatenmusik, gesungen und geblasen. 19.45: Die Löwin und der General. Hörspiel. 21.55: Weltpolitischer Monatsbericht. 21: Ludwig van Beethoven. 3. Symphonie L-Dur, op. 55, „Eroioa". 22.40: Beim Dortmunder Sechstagerennen. 23: Ludwig van Beethoven. 23.45 bis 1: Nachtmusik. Donnerstag, 18. Januar. 6.05 Uhr: Morgenkonzert. 7.15: Frühkonzert 10.45: Praktische Ratschläge für Küche und Haus. 12: Mittagskonzert. Kleine Ueberraschungen. 14.40: Bunte Kinderstunde. 16: Preußische Anekdoten. 16.30: Musik auf alten Instrumenten. 17.15: „Junge Kunst". Gespräch zwischen Reichsjugendführer Baldur von Schirach und dem Reichsdramaturgen Dr. R. Schlösser. 17.45: „Die Entstehung der bürgerlichen Welt- und Lebensanschauung." 18: Bismarcks Werk — unsere Aufgabe. Von Prof. Dr. Dannen- bauer. 18.25: Rasse ist entscheidend. 19: Unterhaltungskonzert. 20: Griff ins Heute. 20.10: Fürsten und Bürger — Künstler und Schranzen. 21: Ludwig van Beethoven. 4. Symphonie in 6-Dur, op 60. Das Reichssymphonieorchester. Leitung: Frz. Adam. 21.35: Kleine Sachen. 22.20: Du mußt wissen. 22.45: Unterhaltungskonzert. 23: Ludwig van Beethoven. Ausführende: Kleemann-Quartett. 23.45: Schlußbericht vom Dortmunder Sechstagerennen. 0.10 bis 1: Nachtkonzert. Freitag, 19. Januar. 6.05 Uhr: Morgenkonzert. 7.15: Frühkonzert. 12: Mittagskonzert. Alte und neue Lieder. 14.40: Stunde der Frau. 16: Nachmittagskonzert. 17: (Vom Deutschlandsender) „Luftkampf und jetzt. 17.45: Aus der Tagesarbeit eines Jugendamtleiters im Saargebiet. 18* Stunde der Jugend. 18.25: Englischer Sprachunterricht. 19 bis 21: Umtausch gestattet! Ein Wunschprogramm. 20: Einlage: Griff ins Heute. 21: Ludwig van Beethoven. 5. Symphonie in E-Moll, op. 67. 21.30: Unbekanntes Europa. „Schumi Mariza!" Bulgarien. 22.20: Du mußt wissen. 22.45: Kleine Unterhaltung. 23: Ludwig van Beethoven. 24 bis 1: Vom Schicksal des deutschen Geistes. Klassische Haltung und Wirklichkeit. Anschließend: Musik. Samstag, 20. Januar. 6.05 Uhr: Morgenkonzert. 7.15: Frühkonzert. 10.10: Schulfunk: „Worms, die Stadt der Helden und Bekenner". 12: Mittagskonzert: 14.30: Kinder- stunde. 15.10: Lernt morsen. 16: Bunte Volksmusik. 17: (Vom Deutschlandsender): „Luftschutz im eigenen Haus", Gespräch 17.15: Zum 5-Uhr-Tee. 18: Stimme der Grenze. 18.35: Stegreifsendung. 19: Stunde der Nation. Schlesische Musik um 1800. 20: Saarländische Umschau. 20.10: Bunter Abend. 22.20: Du mußt wissen. 22.45: Buntfunk. 23: Nachtmusik. 24: Wolfgang Amadeus Mozart. Konzert. Aus aller Welt. Ein Geschenk der Stabt Genua für den Führer. Wie die NSK. meldet, übermittelte der Leiter des Reichssinfonieorchesters der NSDAP., Pg. Adam, dem Führer die Prachtausgabe eines in deutscher und italienischer Sprache gedruckten Werkes über Christoph Columbus, das dem Reichssinfonieorchester bei seiner Dortragsreise mit der Bitte um Ueberreichung an den Führer vom Bürgermeister der Stadt Genua übergeben worden war. Um den Abbruch des Hamburger Gängeviertels. Staatssekretär R e i n h a r d, der am Donnerstagabend in Hamburg eingetroffen war, stattete am Freitagvormittag u. a. dem Reichsstatthalter Besuche ab. Darauf wurde der Staatssekretär im Dürger- meistersaale durch einen Vortrag über das Sanierungproblem der unwürdigen Wohnviertel Hamburgs anhand von Karten und Plänen unterrichtet. Es folgte eine Besichtigungsfahrt durch das Gängeviertel. Dabei wurde dem Staatssekretär auch der Häuserblock gezeigt, der bei der Sanierung als bau- und kulturgeschichtliches Denkmal erhalten bleiben soll. Gegen Mittag fand eine Hafenrundfahrt statt. Ein Ehepaar wegen Kindesmordes zum Tode verurteilt. Das Schwurgericht Landsberg a. d. W oerurteilte den 33jährigen Landarbeiter Franz Spöhr und dessen 21jährige Ehefrau Margarete, geb. Hoffmann, aus Berlin-Friedrichsfelde, „Kolonie Brandenburg", wegen Kindesmordes zum Tode. Beide haben ihr etwa fünf Monate altes Kind in einer Schonung getötet und verscharrt, und zwar hat die Ehefrau das Grad hergeftellt, während der Ehemann das Kind erschlug und verscharrte. Der Grund zur Tat war, daß Spöhr feine Stellung bei einem Landwirt in der Neumark infolge von Streitigkeiten verloren hatte und nach Berlin zurückkehren wollte, wobei ihm das Kind im Wege war. Das englische Flottenflaggschiff „Nelson" auf Grund gelaufen. Das britische Flottenflaggschiff „Nelson" ist, als es den Kriegshafen von Portsmouth verlassen wallte, auf Grund gelaufen. Man nimmt an, daß es nicht möglich sein wird, das Schiff in einem Tag wieder füllt zu machen. Die „Nelson" ist eines der größten und modernsten Kriegsschiffe der Welt. Es heißt, daß es fast unbesiegbar fei. (Eisregen und Glatteis in Berlin. In Berlin setzte am Freitag gegen 21.30 Uhr ein Eisregen ein, der durch ^tretenden Frost bald sämtliche Straßen mit einer dünnen Eisschicht überzog. Der gesamte Berliner Verkehr wurde dadurch gestört und teilweise lahmgelegt. Es kam zu einer Fülle von Autozusammenstößen. Insbesondere der Autobusverkehr litt stark unter dem Glatteis. Abschüssige Straßen waren überhaupt unpassierbar. Viele Autos fuhren gegen Bäume, Gaskandelaber, gegen andere Wagen ober gegen die Hausmauern. Das Glatteis hatte ferner auch eine Fülle von Unfällen von Straßenpassanten zur Folge, so daß die Rettungsstellen schon um 23 Uhr Hochbetrieb hatten. Eine ganze Reihe von Personen mußte mit gebrochenen Gliedern den Krankenhäusern zugeführt werden. Ausschreitungen auf dem Pariser Nordbahnhof. Auf dem Nordbahnhof von Paris kam es zu Ausschreitungen von Reisenden, die, über die Verspätung eines Vorortzuges erzürnt, eine stürmische Kundgebung veranstalteten. Der Vorortzug aus Beaumont, der vornehmlich von Büroangestellten benutzt wird, hatte 14 Minuten Verspätung bei einer Fahrzeit für die Gesamtstrecke von eineinhalb Stunden. Die sechs anwesenden Polizisten, die den Verkehr in der großen Halle aufrecht erhalten wollten, wurden abgedrängt und dann mißhandelt. Ein Unteroffizier und drei Polizisten wurden verletzt. Vier Reisende wurden verhaftet. Ein Polizist mußte ins Krankenhaus übergeführt werden. 10000-Mark-Gewmn fällt an zwei Wormser Arbeiter. Worms, 12. Jan. (LPD.) Bei der Ziehung der Nationalsozialistischen Arbeitsbeschasfungslotterie fiel ein 10 000-Mark-Gewinn auf ein Los, das von zwei Arbeitern der Zuckerfabrik gemeinsam gespielt wurde. Beide haben eine größere Familie mit zum Teil arbeitslosen Angehörigen und können das Geld gut gebrauchen. Oie erste Sicherungsverwahrung emeS Gewohnheitsverbrechers in Hessen. LPD. Mainz, 12. Jan. Der öfters, darunter mehrmals mit Zuchthaus, vorbestrafte 39jährige Gärtner Robert Paul I st e I, zuletzt wohnhaft in Mainz, ist kaum nach Verbüßung einer längeren Freiheitsstrafe aus dem Zuchthaus entlassen worden, als er nachts in der Verkaufsstelle des Konsumvereins wiederum einen schweren Einbruch verübte. Das Bezirksschöffengericht verurteilte den unverbesserlichen Verbrecher zu drei. Jahren Zuchthaus und fünf Jahren Ehrverlust. Weiter wurde auf Grund des § 20 a des neuen Strafgesetzes gegen den Verurteilten als gefährlichen Gewohnheitsverbrecher die Sicherungsverwahrung ausgesprochen. flirtbtiche Jiacbnchten. Evangelische Gemeinden. Sonntag, 14. Januar. 2. Sonntag nach Epiphanias. Stadlkirche. 9.30 Uhr (zugleich Universitätsgottes- dienst): Prof. D. Cordier; 11: Kinderkirche für die Markusgemeinde, Pst. Becker; 17: Pst. Mahr. — Johanneskirche. 9.30: Pst. Ausfeld; 11: Kinderkirche für die Johannesgemeinde; Pst. Ausfeld, 17: Pfarrassistent Balz; 20: Bibelbesprechuna im Johannessaal; Pst. Trapp. — Kapelle des Alten Friedhofs: 9.30: Pst. Lenz; 11: Kinderkirche für die Luthergemeinde; Pst. Lenz. — Petruskapelle: 9.45: Pst. Trapp; 17: Pst. Trapp. — Wieseck. 9.45: Hauptgottesdienst; 11: Kinderkirche. — Alten- Buseck. 10: Gottesdienst. — Trohe. 13: Gottesdienst. Steinbach. 10: Gottesdienst und Kollekte. — Albach. 12.30: Gottesdienst und Kollekte. — Heuchelheim. 10: Hauptgottesdienst; 11.15: 1. Kindergottesdienst (5. bis 8. Schuljahr); 13: 2. Kindergottesdienst (1. bis 4. Schuljahr). — Kirchberg. 10: Gottesdienst; 16: Missionar Laut: Missionsfilm; 19: Missionsfilm; Missionar Laut. — Klein-Linden. 11: Kindergottesdienst; 13.30: Gottesdienst. — Watzenborn-Steinberg. 13.15: Hauptgottesdienst. — Garbenleich. 10: Gottesdienst, Missionar Laut, Frankfurt. — Hausen. 12.30: Gottesdienst, Missionar Laut, Frankfurt. — Langsdorf: 11: Hauptgottesdienst; 19.30: Abendgottesdienst. — Vellenhaufen: 13.30: Hauptgottesdienst. — Hungen. 9.45: Gottesdienst: 10.45: Kin- dergclltesdienst; 20: Besprechung biblischer Fragen im Sälchen. — Langd. 11.15: Gottesdienst. katholische Gemeinden. Samstag, 13. Januar. Gießen. 16.30 und 19 Uhr: Beichte. Sonntag, 14. Januar. 2. Sonntag nach Epiphanie. Gießen. 6.30 Uhr: Beichte; 7: Messe; Kommunion der Jungfrauen und Hausangestellten; 8: Kommunion; 9: Hochamt mit Predigt; 11: Messe mit Predigt; 16.30: Versammlung der Jungfrauen- Kongregation; 17.30: Andacht. — (Brünberg. 9.45: Messe mit Predigt. — Hungen. 9.30: Hochamt mit Predigt. — Lich. 7.30: Hochamt mit Predigt; 20: Christenlehre und Andacht. — Lollar. 8.45: Messe mit Predigt. — Nidda. 8.30: Hochamt mit Predigt. Montag, 15. Januar. Laubach. 7.30 Uhr: Messe. Mittwoch, 17. Januar. Hungen. 7.15 Uhr: Messe. Oesfentlicher Sonntagsdienst. Polizei: Telefon 2751, nur in dringenden Notfällen Telefon 01. Feuerwache: Telefon 2244/45, Notruf Telefon 02. Hauptpostamt: Beschrankter Schalterdienst 8 bis 21 Uhr. Stadtpostamt: Für Schließfachabholer ? bis 13 Uhr. Sanitütskolonne: Telefon 2500. Aerzte: Dr. Mehl, Dr. Schäffer. Zahnarzt: Dr. Adam. Apotheke: Pelikanapotheke. Gewlnnauszug 4. Stiefle 42. Preußisch-Süddeutsche (268. Preuß.) Staats-Lotterie Ohne Gewähr Nachdruck verboten Aus jede gezogene Nummer sind zwei gleich hohe Gewinne gesallen, und zwar je einer auf die Lose gleicher Nummer in den beiden Abteilungen I und II _________ 2. Ziehungstag 11. Januar 1933 In der heutigen Vormittagsziehung wurden Gewinne über 300 M. gezogen 2 Gewinne ,u 2000 M. 353037 6 Gewinne,u 1000 M. 78596 245718 358285 24 Gewinne zu 800 M. 9636 59973 125669 180216 242207 253521 265898 328521 357085 368695 387547 398246 40 Gewinne ,u 500 M. 26401 29522 37464 95378 114533 121243 126375 128659 133838 154435 219364 236996 275709 286581 305980 311808 320320 340171 369451 369690 162 Gew.nne zu 400 M. 4484 6657 10219 14250 19315 21572 24039 28380 29406 34387 51693 51698 66217 74186 74520 75031 76746 79571 82074 84939 85486 85933 88009 90626 94898 105723 113855 121326 125396 128276 129986 130756 130978 143929 144534 145009 145840 151894 169919 160164 167218 167365 169298 178247 179777 184618 185817 194304 197265 198339 207973 208810 220197 222223 243723 247224 252425 258066 265440 268692 268957 274699 275257 281458 288568 298253 301251 301719 321034 321077 331230 334521 354895 358082 358876 361406 363272 363905 364626 391420 391638 3n der heutigen Nachmittagsziehung wurden Gewinne über 3UU M. gezogen 2 Gewinne zu l ÜOOOO M. 233910 2 Gewinne zu 60000 M. 158055 2 Gewinne zu 6000 M. 282542 4 Gewinnezu 3000 M. 60567 295320 2 Gewinne zu 2000 M. 86937 6 o ew „ne zu 1000 M. 72007 100071 372852 18 Gewinne zu 800 M 60728 67361 104376 148489 182469 187226 244995 293435 389723 48 Gew.nne,u 500 M. 8146 20178 42816 49994 55040 68394 108968 110190 120399 143024 153743 162360 163026 207663 231678 247088 262074 267161 303361 338018 352880 362036 388326 394914 178 Gewinne zu 400 M. 6362 7142 10493 17004 21902 23167 24619 26104 27914 29974 43901 48293 49827 61862 64528 68638 71691 77764 79107 92324 94580 95880 96416 100949 101828 102814 108738 109014 109967 110874 115960 121104 140238 142732 156441 166320 166518 163267 163208 165170 166698 167229 170694 171748 184508 185488 186274 196270 205135 208445 222399 224994 241852 242394 247606 260171 263256 276166 289909 291379 294056 305609 306312 308616 311851 312989 318734 324491 324677 329854 331526 331857 336762 338312 341452 345238 358481 360053 361984 363006 366874 367307 367833 369329 371270 376137 386325 389257 392085 20 TageSpiäunen. Auf side gezogene Wummer find 2 Prämien zu te 1UUO RM gefallen, und zwar ie eine auf die Lose gleicher Nummer in den beiden Sloteilungen I und II. 27340 69482 80591 129354 133295 135019 179351 194215 289672 342755. Die Ziehung der 5. Klasse der 42. Preußisch- Süddeutschen (268. Preußischen) Staats-Lotterie sinbel vom 8. Februar bis 14. Mär- 1934 statt. in zwei «cht Nächste Woche! Dr. med. Curt Mayer Facharzt für innere Krankheiten Gießen, Kirchenplatz 11 0226 praktiziert wieder! Ehestands-Darlehen werden in Zahlung genommen! 229 D Brühl’sche Druckerei, Schulstraße 7, Anruf 2251 Wenn gute Ware besonders billig ist 247 A Ziehung der Lotterie fiel in Los, das joiuiöx IWW >en Gewinne 18 ’3 521 122 659 551 Wir beraten Sie Wir entwerfen Wir drucken gut ist die billigste! Mercedes Kleinschreibmaschine nur 182.— RM. schon für mtl.RM.7.9( Franz Vogt & Co. 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BERNARD Plockstraße16 • GIESSEN • Plockstraße16 212 A Nr.N vierter Blatt Gießener Anzeiger (General-Anzeiger für Vderheffen) Samstag, lZ.ZanuarM^ w ■ M W Der amenkamscheGeschwaderflug über denpazisik Hermann Görings Geburtstag. Geschichten aus aller Welt Oberheffen ♦ Grohen-Linden, 12. Jan. Die 11jährige feiern. Kreis -llsfeld. mußte. , , £ n .. * Lang-Göns, 12. Jan. In der letzten Zeit wurden in unserer Gemeinde wiederholt Wäsche- d i e b st ä h l e ausgeführt. Auch in der Nacht zum 9. Januar war der Dieb wieder unterwegs und stahl ous einem offenen Schuppen im Anwesen von Anna Görlach Wäsche im Werte von etwa sechs Mark. Sachdienliche Mitteilungen erbittet die Gendarmeriestation Gießen. I. Gedern, 11. Jan. Die Eintopfgericht« s a m m l u n g am vergangenen Sonntag ergab in der Ortsgruppe Gedern den Betrag von 102,90 Mark. Die Str atzensammlung am 17. De- Ministerpräsident Göring verläßt seine Wohnung am Potsdamer Platz in Berlin, die von Hunderten von Gratulanten den ganzen Tag über umlagert war. Von San Diego (Kalifornien) sind sechs amerikanische Marine-Flugzeuge zu einem Geschwader« flug gestartet, der zunächst bis nach Hawai führen soll. Man nimmt an, daß nach Be» wältigung der ersten Etappe die Maschinen den Flug zu einem Weltrundflug ausweiten werden. I Alsfeld 11. Jan. Eine für die hiesigen Dereinsverhältnisse denkwürdige Sitzung fand dieser Tage im kleinem Saale des „Deutschen Hauses" statt, nämlich die Verschmelzung der beiden hiesigen Gesangvereine „Lieber- kranz" und „Harmonie" zu einer gemein- Stimme noch in einer halben Meile Entfernung deutlich vernehmen könne. Hier der Beweis, und tatsächlich stimmte Lewis vor Gericht ein Lied an, daß der Richter sich entsetzt die Ohren zuhalten mußte und den Sänger wegen Ungebühr in eine Geldstrafe nahm. Sodann stellte er fest, daß Herrn Lewis' Gesang mit Kunst überhaupt nichts zu tun habe und eher einem Jndianeraeheul gleiche, und wies die Klage kostenpflichtig ab. Herr Lewis soll seit diesem Tage nur noch Rachelieder singen. Eine Katze reiste um die Welt. (—) Liverpool. In einem kleinen Landhaus in D. lebt, ein wenig ältlich und dick geworden, eine Katze, die sich rühmen kann, die weitestgereiste Katze dieser Erde zu sein. Man schätzt, daß sie in ihrem kurzen Leben 1,5 Millionen Kilometer zurücklegte, unzählige Mäuse auf diesen Kilometern fraß und das Ideal einer Schiffskatze darstellt. Sie ist noch nicht lange in diesem Landhaus. Dort kann sie bis zu ihrem Tode an Hongkong und Hawai, an Pernambuco und Peking träumen. Diese Katze zeichnete sich nicht nur durch ihre Anhänglichkeit an das ihr zugeteilte Schiff aus, sondern uuch durch eine wirklich erstaunliche Begabung, die sie befähigte, sich niemals zu verlaufen. Denn sie machte in jedem Hafen, den ihr Schiff anlief, einen Ausflug. Sie war für die Tage des Aufenthaltes in fremden Zonen spurlos verschwunden. Aber ein paar Minuten vor Abgang des Schiffes war die Katze stets wieder zur Stelle. Woher sie die Abfahrtszeiten wußte, hat kein Tier« Psychologe und kein Katzenfreund je ermitteln können. Auch wo sie inzwischen weilte, weiß niemand. Immer war sie auf dem Posten, wenn es auf große Fahrt ging. In den Häfen aber nahm sie Ferien vom Ich. Eine Mumie bringt Unglück. (z) Paris. (—) London. Eine bittere Enttäuschung erlebte der auf seine Kunst überaus stolze Strahensanger Lewis vor dem Gericht in Laidon (Essex). Er hatte gegen einen gewissen Humphrey die Klage enigereicht, seinen bissigen Hund auf ihn gehetzt zu haben, wahrend er in der Nähe von Humphreys Haus feine Kunst ausübte. Der Köter hatte dem Straßensänger ein Hosenbein zerrissen und ihm ein Loch in den Unter« ^LewisErzählte vor Gericht, der Hund Humphreys babe Zuerst seinem hervorragenden Gesänge mit augenscheinlichem Interesse gelauscht und sich so- aar wenige Schritte von ihm entfernt auf das Straßenpflaster niedergesetzt, um des Sangers Stimme besser hören zu können. „Gerade pausierte ick ein oder zwei Sekunden", berichtete Lewis, „um d?n nötigen^ Atem für eine besonder-hohe Note einnubolen als Herr Humphrey aus fernem Haufe aefS fam und den Hund auf mich hetzte Das Gaerte auch keinen Augenblick, feinem Herrn “US und lohnte mir den Genuß, den ich ihm oerMafft hatte (1), mit dem schwärzesten Un- b0TOfter Humphrey, der zur Anklage vernommen wurde erklärte die Erzählung des Straßen,angers jur erstunken und erlogen. Er habe nicht einmal gewußt, daß Lewis vor ferner Tur gelungen habe. Lille letztere Aussage jedoch war für Herrn Lewis w viel Mit hochrotem Kopfe sprang ervon. der Zeugenbank auf und erklärte in leidenschaftlicher Erregung, Humphrey muffe ihn unbedingt gehört haben denn er finge immer so laut, daß man feine Nachdruck, auch mit Quellenangabe, verboten! Das ist der Fluch der bösen Tat! k. Washington. Es ist heute nicht mehr abzuschätzen, auf wie- viele Jahre jemand früher in den USA. ins Gefängnis gekommen wäre, wenn er die verwegene Idee gehabt hätte, die „Internationale" zu fingen oder eine rote Fahne aufzuziehen. Nun ist auf einmal alles ganz und gar anders. Auf jedem der 496 dafür in Frage kommenden Überseedampfer muß eine schöne rote und absolut kommunistische Fahne vorhanden fein, feit die „normalen Be- Ziehungen" zu Sowjetrußland wieder ausgenommen find. Doch damit nicht genug: die Bordkapellen sind angewiesen, die .^Internationale" recht fleißig zu üben, damit sie in der Lage find, mit diesen einst so verhaßten, aber vom neuen Freund so geliebten Klängen das Herz der Sowjets zu erfreuen. Die rote Flagge soll — nach den Anweisungen — immer dann gehißt werden, wenn ein Sowjetdampfer einen amerikanischen Dampfer begrüßt. Und wenn es einer russischen Schiffskapelle einfallen sollte, die Klänge der Sternbannerhymne über das Meer zu senden, dann muß sich die amerikanische Schiffskapelle bequemen, die auf- reizenden Klänge der „Internationale" zu intonieren. --Niemals hörte man so oft die „Internationale" in Amerika, und gar auf Kriegs- und anderen staatlichen Schiffen, wie in diesen Tagen. Die Polizisten auf der Straße und auf den Hafenbooten horchen mit gesträubten Haaren auf, wenn ihnen mehr oder weniger richtig die Klänge des Liedes vom roten Rußland ans Ohr bringen. Doch bann besinnen sie sich auf bie Regierungsanweisung. Der gestohlene WalsUch. In jeher Woche starben Hunberte von Männern unb Frauen. Aber ihr Tob verursachte keinen großen Ausfall an Arbeitskraft, ba ja bauernb Nachschub erfolgte unb frische Gefangene eingeliefert würben. Jeder Ausfall an Arbeit im Pensum des einzelnen wurde ihm auf die Beköstigung angerechnet, die sowieso schon gering genug war unb kaum bie Energie ergänzte, bie man bei ber schweren Arbeit verbrauchte. Diese Darstellung bes Bischofs ist vollkommen einroanbfrei unb neutral. An sich finb bie Geistlichen, bie aus Ruhlanb ausgetauscht würben, angewiesen worben, über ihre Erlebnisse nicht in ber großen Öffentlichkeit zu berichten. Nur aus bem Bericht bes Mgr. Slosken finb biefe Einzelheiten bekanntgeworben. Trotz ber Gefahr, ebenfalls unter bie Anklage ber Spionage gestellt zu werben, gibt es noch immer katholische Geistliche, bie als „Privatleute" in riesenhaft versteuerten Kirchen ihre Ausgaben erfüllen. famen Sängervereinigung, die künftig den Namen Gesangverein „Liederkranz-Harmonie Alsfeld" führt. Es handelt sich um zwei angesehene alte Vereine, von denen ber „Lieberkranz" im Jahre 1839 als Nachfolger des ehemaligen Alsfelber „Collegium musicum“ gegründet wurde, während die „Harmonie" 1872 gegründet worden war. Die Gründung fand in würdiger und feierlicher Form statt. Der Gesangverein „Liederkranz" hatte im kleinen Saale mit seiner Fahne Aufstellung genommen, um den Bruderverein mit einem Chor zu empfangen. Nach entsprechenden Ansprachen der Behördenvertreter, der Kreisleitung ber NSDAP. Alsfeld, sowie des Vorsitzenden des Sängerkreises Alsfeld, ber beiden seitherigen Vereinsvorsitzenden, sowie des Kreischormeisters wurde die Verschmelzung ber beiden Vereine für vollzogen erklärt. Als gegenseitiges Symbol der Derdunbenheit wurden die Fahnen der Vereine ausgetauscht. Am Schlüsse ber offiziellen Feier gab der Vorsitzenbe der neuen Sängervereinigung, Steuerinspektor Hermann Bender, einen Ueberblicf über die Aufgabe, bie der neue Verein im Laufe bes Jahres zu erfüllen gedenke. Er wird zu Ostern ein Konzert mit Orchester veranstalten. Wer bie ehrenvolle Tradition der beiden Vereine und ihr anerkennenswertes Wirken in der Oeffentlichkeit in Alsfeld kennt, für den ist es gewiß, daß ber neugeschaffene große Klangkörper mit 120 Sängern, getreu seiner Ueberliefe- rung, auch in Zukunft einen Ehrenplatz in bem kulturellen Leben unserer Stadt einnehmen wirb. N Flensungen, 12. Jan. Dieser Tage fanb in ber Gastwirtschaft Reitz eine Versammlung ber Ortsgruppe ber NSDAP. Nieber- Ohmen statt. Propaganbaleiter Pg. Nickel leitete bie Versammlung. Ortsgruppenleiter Pg. Erb überreichte einigen neuen Parteigenossen bie Mitgliebskarten unb verpflichtete sie burch Hanb« schlag. Lanbwirtschaftlicher Fachberater Pg. Eisenach sprach über bas Erbhofgesetz. Zum Schluß ermahnte ber Ortsgruppenleiter bie Parteimitglieber, auch weiterhin für bas Winterhilfswerk zu opfern. st. Ober-Gleen, 11. Jan. Dieser Tage fanb im Saale ber Gastwirtschaft L. Ruppert ein gut An bie Rache, bie angeblich ber seinem Grabe entrissene Tut-anch-amon an seinem Entbecker, bem Lorb Carnarvon, genommen hat, erinnert bie unglaublich tlingenbe Geschichte, bie burch alle Parier Blätter vor kurzem ging unb in allen Einzelheiten ben Tatsachen entsprechen soll. Ein „bouquiniste“, einer ber Altbücherhänbler am Seinekanal, erwarb vor einiger Zeit von einem ehemaligen Frembenlegionär für ganze achtzig Francs eine kleine Mumie, offensichtlich bie eines Kinbes. Am selben Tage schon würbe ihm bas wertvollste Buch seines Lagers im Werte von über fechshunbert Francs gestohlen. Er brachte btefen Diebstahl jeboch nicht mit ber Mumie in Verbindung. Tags barauf erftanb ein Pariser Sammler die Mumie, nahm sie unter ben Arm unb ließ sich von einer Taxe nach Hause fahren. Aber man kam nicht so weit, unterwegs stieß bas Auto mit einem Möbeltransport zusammen, ber Kraftwagen würbe zertrümmert, ber Chauffeur brach nur ben Arm, aber ber Besitzer ber Mumie muhte mit einem schweren Schäbelbruch ins Krankenhaus, wo er in ber Nacht noch starb. Die Mumie war heil ge- wunbert sich heute selbst, bah er biefe Strapazen überstand. Er würbe tm Jahre 1927 von ber GPU. unter ber Anklage ber Spionage verhaftet. Zu bieser Klage bürste er sich niemals äußern. Man verweigerte ihm nicht nur ein ordentliches Gericht, fordern hörte in ber einzigen Vernehmung, bie von Beamten ber GPU. zu ber Anklage vorge- nommen würbe, feine Rechtfertigung überhaupt nicht an. Seinen Bischofsring unb fein Bifchofs- kreuz nahm man ihm gleich zu Beginn feiner Leibenszeit ab. Er hat beibe Stücke nie mehr wiebergefehen. Man überführte ihn sehr halb schon nach ber berüchtigten Strafkolonie Solovizki, bie allgemein ben Namen „Tobesinsel" führt. Die Arbeit, bie man ben Gefangenen aüferlegte, war ungeheuer schwer. Wer zu schwach war, bie Arbeit auszuführen, würbe rücksichtslos geschlagen, unb zwar mit schweren Knuten, so bah mancher unter ben Schlägen zusammenbrach. (st) Neuyork. Amerikanische Milliardäre bürfen ihre Launen haben. So gefiel es Mister Lewis in Detroit, sich einen zahmen Walfisch zu halten, ber verhältnismäßig klein lebendig gefangen war. Lewis ließ feinem Walfisch ein riesiges Bassin bauen, pflegte unb fütterte bas Tier, bis es schließlich em Gewicht von 55 Tonnen erreicht hatte. Lange Stunben verbrachte er am Raube bes Bassins, gab sich Mühe, den Walfisch zu zähmen unb ihm Kunststücke beizubringen. Alle seine Gäste muhten seinen Liebling berounbern. Der Unterhalt verschlang natürlich sehr viel Gelb, aber Lewis erklärte, baß er lieber seinen letzten Dollar verlieren, als sich von feinem Walfisch trennen würbe. Dennoch schien bie Trennungsstunbe zu schlagen. Die Geschäfte zwangen ben Milliardär, von Detroit nach Neuyork uberzusiebeln. Nach langem Grübeln entschloß sich Harry Lewis, bas Riesentier mit sich zu nehmen unb ihm auch in Neuyork ein passenbes Unter- kommen in feiner nächsten Umgebung zu gewähren. Ein Tankwagen von ungeheurem Ausmaße würbe gebaut, ber Walfisch verlaben, unb ber Tank bem Schnellzuge angehängt. Nun aber geschah bas Unglaubliche! Der Tankwagen kam nicht in Neuyork an, er würbe mitsamt bem zahmen Walfisch unterwegs gestohlen, unb alle Nachforschungen nach bem Verbleib bes Tanks blieben bisher vergeblich. Der Walfisch hat einen ungefähren Wert an Tran, Fischbein usw. von 25 000 Dollar. Lewis hat bie hoppelte Summe an Belohnung bem versprochen, ber ihm feinen Walfisch wieher lebenbig zurückbringt, er glaubt, bah ihm irgenb ein Geschäftsfeinb einen bösen Streich gespielt hat. Der enttäuschte Stratzensänger. blieben ... „ ..... Ihr Besitzer würbe em Vetter bes Verunglückten, ein Lehrer, ber ber Mumie einen bevorzugten Platz in seiner Stubierstube einräumte. Kaum war bas geschehen, würbe nachts bei ihm emgebrochen Außer Bargelb fiel ben Dieben ber gesamte Schmuck her Lehrersfrau in bie Hänbe, auherbem bie Mumie Aber auch ben Gaunern brachte sie Unglück: sie würben in berfelben Nacht noch von ber Polizei geschnappt. Die Lehrersfrau war bie erste bie bas an bie Mumie geknüpfte Verhängnis empfanb, und sie letzte es durch, daß ihr Mann das ab cheu- liehe Ding jetzt einem befreunbeten Apotheker schenkte. Dieser stellte bie Mumie in eine Ecke seines Laboratoriums, — bas in ber nächsten ^ckst ab- brannte. Das einzige, was bte Feuerwehr rettete, ^Der^Apoth^ker schenkte sie einem Kollegen zum Geburtstage. Dieser zweite Apotheker ist dieser Tage in seinem Schlafzimmer, wo auch die Munue untergebracht ist, mit Gas vergiftet ausgesunden worden. Die Polizei war noch Nicht IN der Lage sestzustellen, ob es sich um einen Ungluckssall oder um Selbstmord handelt. Nunmehr war doch nicht mehr an dem unheimlichen Einfluß derMumie zu zweifeln, und als die Hinterbliebenen des Apothekers, um das Unheil loszuw-rden du! Mumui dem Louvremufeum anboten, lehnten beide Direktoren das Geschenk ab. Und ein Pariser Blatt macht allen Ernstes den Borschlag, die Mumie m die Morgue das Leichen,chauhaus, zu bringen Dort kann sie kein nennenswertes Unheil mehr stiften ... Todesinsel im Weißen Meer. k. Rom. Der ehemalige Bischos von Minsk Mgr Slosken, hat jetzt in Rom vor einem engen Kreis über seine Erlebnisse in Rußland erzählt, von wo er durch einen Austausch über Litauen entkommen konnte. Bor allem berichtet er über di- grauenvollen Zu- stäube auf ber Zwangsarbeitsmsel Solovizki im Weißen Meer. Dort weilte er mehrere Jahre unb lungsabenb. Kreis Schotten her Winterhilfe 59,85 Mark, bie Sammlung ber H I. am Weihnachtsbaum vor bem Rathaus 24,80 Mark, bie Zwillingspfennigspenbe in ber Zeit vom 26. November bis 6. Januar 42,77 unb bie Sammlung in ben Schulen ins- gesamt 27,75 Mark. Für Monat Januar würbe in Gebern für eine Plakette ber Betrag von 20 Mark gezahlt. Der Turnverein Gebern konnte als Reinertrag zweier Theaterabenbe 44,30 Mark an bas Winterhilfswerk überweisen. — Der * Grohen-Linben, 12.Jan. Die lljaprige besuchter Schulungsabenb ber hiesigen Elli Hilpert von hier kam, anscheinenb beim NSDAP. -Ortsgruppe statt. Ortsgruppen« Eislauf, so unglücklich zu Fall, bah sie einen f^r sßg. L. B'e ck er eröffnete bie Versammlung. Unterschenkelbruch erlitt unb in bie Chi- Der Bunb Deutscher Möbels fang ein Lieb. Der rurgische Klinik nach Gießen gebracht werben Schulungsobmann Pg. Engel sprach fobann über ' „Blut unb Rasse". Seine Ausführungen gipfelten in bem Wort unseres Führers: „Die Sünbe roiber Blut unb Rasse ist bie Erbsünbe bieser Welt unb bas Enbe einer sich ihr ergebenben Menschheit." Der Gesang bes Horst-Wessel-Liebes beschloß ben Schuch Saasen, 12. Jan. Unsere Gemeinbe brachte bisher für das Wint-rhilsswerk folgende ................... B ....... Spenben auf: 46 Zentner Getreibe, 150 Zentner ftar- | ^mber ergab burch ben Verkauf von Weihnachtstoffeln, an Bargelb für Dftober 186 Mark für No-! piatetten 80,31 Mark. Für Weihnachtsgaben« oember 139,90 Mark, für Dezember 115 Mark, ms- farfcn gingen 88 Mark ein. Die Strahenfamm- gefamt also über 440 Mark. Für unsere nur a50 DOtn Zi Dezember unb vom 1. Januar ergab Einwohner zählenbe Gemembe bebeutet bas eine §7 34 Das von ber Sturmbannkapelle IV/466 beachtenswerte Leistung. — Das Ehepaar Georg &er Turnhalle veranstaltete Konzert brachte Glatt haar konnte bieser Tage bei bester Ge- ---- ™ ~ sunbheit bas Fest ber silbernen Hochzeit Volksmissionswoche im Dekanat Friedberg. Vorn Hessischen Lanbesverein für Innere Mission wirb uns geschrieben: Es ist bas tiefste Anliegen ber Deutschen Evange- lischen Kirche, baß bas ihr anvertraute Evangelium wieher eine Macht in unserem Volk werbe, haß viele in unserem Volk erkennen, baß bas Wort Gottes allein bie Quelle ihrer Kraft ist unb bah bieses Wort allein ihnen bie rechte Wegweisung für ihr Hanbeln geben kann. Um bie Durchbringung bes Volkes mit ben Kräften bes Evangeliums muht ich seit ihrem Bestehen bie Kirche in Prebigt unb Seelsorge. Besonbere Zeiten aber verlangen besonbere Mittel unb Wege. So ist seit Jahren, seitbem bie Evangelische Kirche in ben Weltanschauungskampf ber Gegenwart hineinverwickelt worben ist, ber Ruf nach Evangelisation unb Volksmission erhoben worben. Freie Vereine waren es meist, bie biefe Arbeit trieben. Heute hat bie Deutsche Evangelische Kirche bie Volksmission als ihre Aufgabe anerkannt. In Hessen ist seit Jahren ber Hessische ßanbes- verein für Innere Mission in Darmstabt ber Träger ber kirchlichen Volksmission. Dieser Verein veranstaltet zusammen mit bem Dekanat Frieb - berg in ber Zeit vom 28. Januar bis 4. Februar in sämtlichen Gemeinben biefes Dekanats unter ein- heitlichen Themen eine großzügige Volksmis« si 0 nsw 0 che. An ben einzelnen Abenben werben in allen Kirchen bes Dekanats folgenbe Themen be- hanbelt werben: „Rabikale Revolution", „Gott ober Schicksal", „Blut, Rasse unb »oben im Licht bes Evangeliums", „Braucht ber arische Mensch Erlösung?", „Der Totalitätsanspruch Jesu Christi , „Die neue Kirche im Dritten Reich", „Das Wort sie sollen lassen stahn!", „Ein Blick in bie Zukunst . Hessische Pfarrer unb bewährte Evangelisten unb Volksmissionare finb für hie Arbeit gewonnen worben. Landkreis bUesren. Wirtschaft und des Konsums mehr in Erscheinung. Männern, 6449 Frauen und 2844 Kindern, das ist ein durchschnittlicher Besuch von 246 Erwachsenen und 89 Kindern. Zum Abendmahl gingen 2000 Ge- 100 Kilogramm. Von Rauhfuttermitteln Sie gewerblichen Genossenschaften im neuen Zahr Devisenmarkt Berlin — Jranffurl a M 27,65 27,25 27,5 96,5 96,9 Banknolen. 94 94 96,9 94 94 96,9 74 104,5 57,5 -88,75 94,5 100 94,75 97,75 19,475 95,5 93,75 93,25 92 96,75 94 94 89 93,75 94 94 96,9 5,30 5,35 7,70 5,25 5,25 o 0 0 0 0 4 0 0 0 12 0 0 6 6 0 74,5 104 58,25 88,5 26,4 121 91,25 100,5 53,75 89,25 92 102 148 110 29,75 66 88 49,25 58,5 60,5 26,5 121 91 54,5 89,5 102,25 147,5 110 107,5 58,13 61 29,5 64,75 88 49 58,5 60,5 164,75 26,75 120,5 90,25 100 54 89,65 102 147 112 o 4 0 0 0 6 e o 0 108,25 58,5 61,5 29 65 87,75 50 57,75 61 166,25 74,5 103 58,5 88,5 66 108 58,5 61,5 27,5 23,1_3 29,25 64,75 88 50 57,75 61 166,25 94,9 100,10 95 97,6 19,40 95,5 93,75 95,25 100,10 95 98,5 19,10 95,75 93,75 74 103,13 57,75 88,75 65,65 108 58,13 60,65 Ohne Familie kein Volk. Schützt die Familie! Der Deutsche Genossenschaftsverband e. D. schreibt uns: 94,5 100,10 94,9 98,4 19,10 95,5 93,75 93,25 93 96,65 94 94 92,75 94 94 94 96,9 des notwendigsten Bedarfs. Das an und für sich nur kleine Angebot der Landwirtschaft trat infolge der Zurückhaltung der Mühlen, sowie des Handels In Roggen war es ausgesprochen knapp, während Weizen mehr als ausreichend zur Verfügung stand. Weizen notierte unverändert 197 Mark, 4% Oesterretchtsche Golbrente 4,20% Sesterreichische Stlberrente 4% Ungarische Goldrente 4% Ungarische Slaatsrente v. 1910 4*4% deSgl. von 1913 5% abgest. Goldmexikaner von 99 4% Türkische Zollanleihe von 1911 4% Türkische Ba-daobahu»Anlethe Das Kennzeichen des Frankfurter Getreidegroßmarktes auch in der abgelaufenen Woche war neben einer weiterhin stetigen Grundstimmung die außerordentlich geringe Umsatztätigkeit. Neubestellungen wurden kaum aufgegeben, auch die Abrufe aus alten 2,50 Mark auf 177,50 bis 180 Mk. per Tonne. Für Futter- und Zndustriegerste zeigte hinterließ 433 Stück Ueberstand. Kälber hatten trotz der größeren Zufuhr 1470 (826) gutes Geschäft und erzielten Erhöhungen um 2 bis 4 Mark. Auch Lämmer, Hämmel und Schafe erzielten ähnliche Steigerungen und wurden nach mittelmäßigem Handel geräumt. Der Austrieb betrug 389 gegen 270 Stück. großer Ueberstand (215 Stück). Das Schweinegeschäft gestaltete sich bei ebenfalls um 1 bis 2 Mark niedrigeren Preisen sehr schlecht, und die Beschickung von 5051 (gegen 2784) ♦ Umbaumaßnahmen im Erdölkonzern. Die außerordentliche Generalversammlung der Deutschen Petroleum AG. genehmigte gegen 410 Stimmen eines Aktionärs den Vertrag, wonach die Rositzer Mineralöl-Raffinerie von der Deutschen Erdölgesellschaft auf die Deutsche Petro- sich kleine Nachfrage. Hafer hatte feste Markt- und Preislage. Das Angebot seitens der Landwirtschaft war klein. Die Nachfrage erstreckte sich nur auf beste Qualitäten. Der Preis zog um 1,50 Mark auf 146 bis 149 Mk. per Tonne an. Der Futtermittelmarkt verharrte in fei- 19,25 0,825 5,4 5,35 5,2 7,25 5,3 5,35 weniger als 2,7 Milliarden Mark. Auch die Warengenossenschaften des Handwerks und des Einzelhandels, die auf Grund hatten. Am Rindermarkt betrug der Auftrieb 1579 (plus 404) Stück. Nach schleppendem Handel und bei 1 bis 2 Mark zurückgehenden Preisen verblieb Ä.E.G Bekula Elektr. Lieferungsgesellschaft..' Licht und Kraft ..... 19,5 1 5,5 5,3 5,1 7,40 5,25 Wochenbericht vom Frankfurter Produktenmarkt. Kölner Butterinarkt. Köln, 12. Jan. Deutsche Markenbutter 133 bis 136 (zuletzt 133 bis 136), deutsche Molkereibutter, 1. Qualität 132 (132), deutsche Molkereibutter, 2. Qualität 127 (127). Die Preise sind Großeinkaufspreise in Mark für je 100 Pfund ab Versandstation einschließlich Faß. 26,5 121,4 90 100,25 54,5 89,25 93 101,5 147,5 112,5 19 0,80 5,2 5,10 5,15 7,5 5,3 5,35 stücke zu Gehör. Kirche und Schule Landkreis Gießen. ner ruhigen Haltung. Abschlüsse wurden nur in kleinem Umfange bekannt. Die Preise bröckelten meist leum AG. übergeht, sowie den damit zusammenhängenden Dividendengarantievertrag, für die außenstehenden Aktionäre der Deutschen Petroleum AG. Der Uebergang bedeute die Möglichkeit einer zweck- roenigen Äusnaymen aogefeyen, ryre ziufgauen ermäßigen Verarbeitung des Rohöls und einen neuen, fünt unb (jn,b organisch in unsere Volkswirtschaft Wirkungskreis für die Gesellschaft aus dem Gebiete, hineingewachsen. der Gewinnung von Del aus Braunkohlenteer. Nach । Ansicht Sachverständiger könne der Erwerb als ein I steregeln mit plus 2,75 v. H. festgesetzt, unverändert blieben Reichsbankanteile, Gesfürel, Licht 8r Kraft und L. Tietz. Daimler Motoren waren 0,40 v. H. mv. freundlicher, Siemens 0,50 v. H. schwächer. ark niedrigeren Preisen sehr Im V e r l a u f e herrschte weitgehendste Geschäfts. ---- - ----- stille, doch lagen die Kurse am Aktienmarkt ziemlich unverändert. Später ergaben sich teilweise Rückgänge, so bei Farben um 0,50 v. H. auf 124,65, Scheideanstalt um weitere 0,50 v. H. auf 172,50 v. H., andererseits lagen Aku erneut 0,65 v. H. höher und Conti-Gummi zogen um 2 v. H. und Silten & Guilleaume esellsch.s.Elektr.Unternehmung. 5 Rheinische Elektrizität ....... 5 Schuckert L Co............5 Siemens L Halske............ 7 Sabmetjei & (Jo............. 10 | feit Jahren stilliegende Betriebe wieder In Gang zu setzen. Viele Werke werden an die Lagerauffül- 'lung Herangehen, da sie erwarten, daß sie bei der Bedarfsdeckung an Kleinschlag für den Bau der Reichsautobahnen berücksichtigt werden. * Hamburg wieder an führender Stelle der Nordseehäfen. Nach den Angaben des Handelsstatistischen Amtes verzeichnete von allen großen Nordseehäfen des Festlandes nur Hamburg eine beachtenswerte Steigerung des Schiffs- und Warenverkehrs im November gegenüber dem Vormonat, während der Seeverkehr in den übrigen Häfen (mit Ausnahme des Versandes über Antwerpen), entsprechend der jahreszeitlichen Bewegung zurückging. Zweifellos ist diese Entwick- lung eine Folge der deutschen binnenwirtschaftlichen Belebung, wie auch der steigenden Bedeutung Hamburgs als Transithandelsplatz für »Mittel-, Nord- und Osteuropa. Hamburg konnte damit wieder die führende Stellung unter den Nordseehäfen einnehmen. Kurszettel der Berliner und Frankfurter Börse. Dividende an. - Reichsbankdiskont 4 v f). Lombardzinsfuß 5 v. H. ihrer Solidität und ihres gesunden Aufbaus sich besonders in der Wirtschaftskrise bewährt haben, stehen noch vor der Erfüllung hoher volkswirtschaftlicher Aufgaben für den gewerblichen Mittelstand. Die selbständige, aber wirtschaftlich schwache Exi- stenz kann gerade in der Genossenschaft einen starken Rückhalt finden. Gemeinsam mit den Kreditgenossenschaften sind auch die Warengenofsenschaften bereits an sich Ausfluß eines sozialen Wirtschaftsprinzips. Das deutsche gewerbliche Genossenschaftswesen gibt daher den Geist des neuen Staates wieder. Durch die Grundsätze der Gemeinnützigkeit, der Selbsthilfe und der Selbstverwaltung ist in ihm das verankert, was weltanschaulich und politisch den Anschauungen des neuen Staates entspricht. Auch im Rahmen der Arbeitsbeschaffung haben sich die Genossenschaften bewährt. So sind vor allem die Baugenossenschaften wichtige Träger vieler Handwerker-Aufträge geworden. Aber auch die Lieferungsgenossenschaften, die sich besonders im Handwerk organisiert haben, vermitteln der wirtschaftlich schwachen Existenz Aufträge, besonders öffentlicher Art, und verbürgen pünktliche Zahlung. In letzter Zeit werden auch auf dem Gebiete der Hausreparaturen Instand- setzungsgenossenschaften gebildet, die ebenfalls in der Arbeitsbeschaffung tätig sind. Turnverein Gedern brachte das am zweiten Weihnachtsfeiertag mit gutem Erfolg gespielte vier- aFtige Lustspiel „Die deutschen Kleinstädter" von Kotzebue am vergangenen Sonntag zugunsten des Winterhilfswerkes zur Aufführung. 23 Mann der Sturmbannkapelle IV/466 unter Leitung von MZ- Führer Möller (Hirzenhain) hatten sich wiederum in den Dienst der guten Sache gestellt. Der Ortsgruppenwalter der Ns.-Volkswohlfahrt, Pfarrer 6a al, begrüßte die Besucher und sprach denl Turnverein seinen Dank aus. Das Theaterstück wurde von den Darstellern sehr gut aufgeführt und lV4i4.„ _lövövVv,., —, ~.v —— - sand reichen Beifall. In den Pausen brachte die | Kontrakten beschränken sich nur auf die Deckung Sturmbannkapelle deutsche Märsche und Konzert- ° Garbenteich, 11. Jan. Nach den Kir-,gung stano. 'Weizen notierte unoeranoert ivcarr, chenbüchern wurden in der Gemeinde Garben- ebenso wie Roggen zu 172,50 bis 173,50 Mark per ieich im Jahre 1933 getauft fünf Kinder, konfirmiert Tonne behauptet blieb. 13 Kinder (in Normaljahren 20 bis 25 Kinder). Es s Die Tendenz am Braugerstenmarkt war fanden 11 Trauungen statt. Beerdigt wurden acht gedrückt. Die Nachfrage der Brauereien und Mälze- Pcrkonen. Die Gottesdienste waren besucht von 6360 reien war sehr schlecht. Die Notiz senkte sich um Wochenbericht »om Frankfurter Scklachtviebmarkt Der Frankfurter Schlachtviehmarkt war in der verflossenen Woche bei fast allen Viehgattungen zu stark beschickt, so daß die Preisbildung überwiegend nach unten ausfiel. Das Geschäft war bei allen Gattungen ziemlich schlecht, erst gegen Wochenende trat vermehrte Nachfrage für Kälber, Hämmel und Schafe auf, die schließlich auch gegenüber der Vorwoche nicht unwesentliche Preiserholungen zu verzeichnen H a u s e n , 11. Jan. Die K i r ch e nft a ti st i k für die Gemeinde Hausen weist folgende Zahlen auf: Im Jahr 1933 wurden sechs Kinder getauft, vier Kinder konfirmiert, eine durch die Zeitverhältnisse noch sehr bedingte Anzahl. Getraut wurden sechs Paare. Kirchlich beerdigt wurden drei Gemeindeglieder. Die Gottesdienste wurden besucht von insgesamt 2104 Männern, 3125 Frauen und 1832 Kindern. Am heiligen Abendmahl nahmen teil 703 Personen, nämlich 326 Männer und 377 Frauen. Aus der Ja h r e s g es ch i ch t e ist zu bemerken, Der Genossenschaftsgedanke, der auf den Gemeinsinn und den Gemeinnutz abgestellt ist, hat sich, nachdem er besonders in den letzten 80 Jahren zu einer bedeutenden Entwicklung gekommen ist, auch im Dritten Reich durchgesetzt. Die heute bestehenden etwa 52 000 Genossenschaften haben, von wenigen Ausnahmen abgesehen, ihre Aufgaben er- Reichsbank 1,25 v. H. an. Die variablen Reichsan. leihen lagen im Verlaufe gleichfalls merklich ruhi- ger, Altbesitz 0,40 v. H., Neubesitz 30 Pf. und späte Schulbücher 0,25 v. H. leichter. Altbesitz waren am Schluß der Börse wieder etwas höher. Am Kassa- markte der Jndustrieaktien war das Geschäft klein, bei Abweichungen um 1 bis 2 v. H. nach beiden Seiten. Der Pfandbriefmarkt hatte bei ziemlich gut behaupteten Kursen nur kleines Geschäft, etwas fester lagen einige Kommunal-Obligationen sowie sämtliche Werte der Nass. Landesbank Wiesbaden. Stadtanleihen tendierten überwiegend bis zu 1 v. H. niedriger. Staats- und Länderanleihen lagen ruhig. Von fremden Werten notierten Schweiz. Bundesbahn-Anleihen ca. 2 bis 3 v. H. höher, ferner lagen von Auslandsaktien Chade um 5 Mk. fester. — Tagesgeld blieb zu 3 v. H. unverändert. Mbenbbörfe: sehr still. Infolge der nur geringen Publikumsbeteiligung nahm das Geschäft an der heutigen Abendbörse sowohl am Aktien- als auch am Rentenmarkt einen seh,«' stillen Verlauf. Die Grundstimmung war jedoch in Weiterwirkung der heutigen günstigen Wirt- schaftsberichte freundlich, und das Kursniveau blieb im Vergleich mit den Berliner Schlußkursen gut behauptet. Von Anleihen eröffneten Neubesitz mit 19.10 unverändert, Altbesitz 0,13 v. H. niedriger. Stahlverein-Obligationen gaben 0,40 v. H. nach. Am Aktienmarkt setzten IG. Farben 0,25 v. H. höher ein, während Scheideanstalt ihre Abschwächung um 0,50 v. H. fortsetzten. Der Verlauf lag nahezu geschäftslos. Die Börse blieb bis zum Schluß sehr ruhig. Altbesitzanleihe bröckelten zunächst nochmals 0,13 v. H. ab, waren dann wieder leicht erhöht. Im übrigen traten keine Veränderungen mehr ein. Am Markte der Auslandsrenten lagen Schweiz. Bundesbahn- Anleihen nicht ganz behauptet: 4proz. von 1912 (139,50 nach 140, 3»/-proz. do. 132 nach 134). U. a. notierten: Neubesitzanleihe 19,10, Altbesitzanleihe 98,40 bis 98,25, bis 98,40, 6proz. Stahlverein 74,25, Schutzgebietsanleihe von 1909 9,65, Reichsbank 166,25, Gelsenkirchen 57,50, Rheinstahl 87,25, Stahlverein 37,50, Betula 121, Conti Gummi 151,50, Chade 147, Scheideanstalt 172, IG. Farben 125, Gesfürel 89,50, Holzmann 67,50, Schuckert 101,75, Siemens 147,50, Schöfferhof-Binding 176, Reichs- bahn-DA. 110,50 bis 110,40, Nordd. Lloyd 29. Mainzer Getreidcmarkt. M a i n z, 12. Jan. Bei ruhiger Allgemeintendenz notierten (Großhandels-Einstandspreis per 100 kg loko Mainz) in Mark: Weizen 19,70; Roggen 16,80 bis 17; Hafer 14,50 bis 14,75; Braugerste 17,75 bis 18,35; Jndustriegerste 17,50; Malzkeime 14,25 bis 14,60; Weizenmehl (füdd., Spez. 0) 29,80; Roggenmehl (0—60 v. H., nordd.) 23,50 bis 23,75, (südd.) 24 bis 24,50; Weizenkleie (fein) 11 bis 11,10, (grob) 11,65; Roggenkleie 10,75 bis 11,50; Weizen- futtermehl 12,50; Biertreber 17,50 bis 17,75; Sojaschrot 15,30 bis 15,40; Trockenschnitzel 10,10 bis 10,20. lunpajt öaajoeqianüiger ranne oer ^rwerv uis> eui h oha &S*-SS Ä^SS aber noch nicht ausgeschüttet werden, das Ergeb- Frankfurter Börse. ANltagsbörse: uneinheitlich. Frankfurt a. M., 12. Jan. An der Börse ist es stiller geworden. Die Publikumsaufträge haben etwas nachgelassen, auf der anderen Seite hält die Bankkundschaft jedoch an ihrem Besitz fest, was allein schon zu einer an sich widerstandsfähigen Tendenz führte. Aktien waren infolge der Geschäftsstille uneinheitlich, Renten gut gehalten, teilweise weiter fest. Die Ausführungen des Staatssekretärs Reinhardt über die Frühjahrs-Arbeitsschlacht, daneben die Meldung über Steigerung der Roheisengewinnung, den erhöhten Stickstoffabsatz und anderes mehr, gaben der Börse eine Stütze. Farbenindustrie eröffneten zunächst mit 0,90 v. H. schwächer, glichen aber im Verlaufe diesen Verlust fast wieder aus. Scheideanstalt in Nachwirkung der GD.-Mitteilung um weitere 2 v. H. ermäßigt, dagegen Metallgesellschaft 1 v. H. höher. Elektrowerte durchweg gut gehalten, AEG. 0,13 v. H., Betula 0,75 v. H. fester. Von Montanwerten blieben Phönix und Gelsenkirchen unverändert, dagegen gaben Mannesmann 0,50 v. H. und Klöcknerwerke 0,40 v. H. nach. Schiffahrtswerte bröckelten leicht ab, Hapag um 0,25 v. H., Nordd. Lloyd um 0,50 v. H. Kunstseideaktien fester, besonders Aku um 0,90 v. H. I Am Rentenmarkt war die Altbesitzanleihe um insgesamt 0,90 v. H. befestigt, Neubesitz eine Kleinigkeit freundlicher, späte Reichsschuldbuchforderungen gut behauptet. Das Geschäft in Dollar- Bonds und umgetauschten Reichsmark-Anleihen hat wesentlich nachgelassen, die Kurse lagen indes unverändert. Am Aktienmarkt wurden später Kali We- nis werde vorgetragen. Der Dividendengarantievertrag sieht einen Mindestsatz von 4 v. H. einschl. 1940 vor. * D i e Westerwälder Basaltindustrie gut beschäftigt. Die Westerwälder Basaltindustrie, besonders die zusammengeschlossenen Kleinbetriebe, hat neue Aufträge der Deutschen Reichsbahn über den vorgesehenen Rahmen hinaus erhalten. Bei der Regelmäßigkeit der in der letzten Zeit erfolgten Abrufe, bei denen es sich fast durchweg um Basaltkleinschlag handelt, war es möglich, daß die Kirche im Jahre 1933 innen und außen neu hergestellt wurde. Die Kirche, die sich in völlig verwahrlostem Zustande befand, ist nun eine schmucke Dorfkirche geworden; besonders der Chor bietet mit idem aus dem Gießener Museum zurückgegebenen Kruzifix auf dem Altar ein besonders künstlerisches Bild. Am ersten Pfinastfeiertage wurde die Kirche durch Oberkirchenrat D. Wagner neu geweiht. Am Himmelfahrtstag fand wieder auf dem Schiffen- berg ein Frühgottesdienst statt, unter Mitwirkung des Frauenchors von Hausen und des Posaunenchors von Watzenborn. Am zweiten Advent hielt Dekan Gußmann in Hausen und Garbenteich eine ordentliche Kirchenvisitation. Frauenchor und Fraüenverein stellten sich wie seither in den Dienst der Gemeinde. Kreis Schotten. ± Groß-Eichen. 12. Jan. Aus der kirchlichen Statistik 1933: In unserem 920 Seelen zählenden Kirchspiel wurden im Jahre 1933 13 Kinder getauft (darunter 1 aus Klein-Eichen) und 15 konfirmiert (6 Knaben und 9 Mädchen, davon 5 Mädchen aus Klein-Eichen). Kirchlich getraut wurden 5 Paare (in Klein-Eichen 1 Paar). Kirchlich beerdigt wurden 14 Personen (darunter 5 aus Klein- Eichen). Der Gottesdienst wurde in Groß-Eichen im Durchschnitt wöchentlich von 89,99 Männern, 101,39 Frauen und 130,52 Kindern besucht; in Klein-Eichen, -das nur alle 14 Tage Gottesdienst hat, wöchentlich im Durchschnitt von 14,17 Männern, 12,69 Frauen und 6,25 Kindern. Es ergibt sich demnach als Gesamtdurchschnittszahl aller Gottesdienstbesucher in jeder Woche: 104,16 Männer, 114,08 Frauen und 136,77 Kinder. Diese Zahlen bedeuten 38,58 v. H. der landeskirchlichen Evangelischen oder 31,67 v. H. der evangelischen Erwachsenen des Kirchspiels. Am heiligen Abendmahl nahmen insgesamt 1019 Personen teil, das sind 110,75 v. H. der landeskirchlich Evangelischen oder 147,89 v. H. der evangelischen Erwachsenen. Am Kindergottesdienst nahmen 879 Knaben und 667 Mädchen teil und an der Christenlehre 164 Burschen und 148 Mädchen. An Gaben für kirchliche Zwecke und christlicher Liebestätigkeit gingen in den Kirchspielsgemeinden 1044 Mark ein (darin sind rund 550 Mark Gaben von Gemeindegliedern für die Wiederherstellung der Kirche enthalten). Das sind auf den Kopf des erwachsenen Gemeindeglieds 1,52 Mark. schaftlichen Geschäftsbetriebes für vorwiegend wirtschaftlich schwache Kreise des Mittelstandes. So haben sich, wie auch in der Banken-Enquete vielfach zum Ausdruck gekommen ist, die Kreditgenossenschaften zu wahren Vobksbanken entwickelt. Von dem heute vorhandenen Kontingent der Mittelstandskredite, das mit rund fünf Milliarden Mark angegeben wird, betreuen sie von sich aus im ländlichen und gewerblichen Abschnitt nicht pambutfl.iHmerl!a-$atet ..... Hamburg-Südam. Dampfschiff. Hansa-Dampfschiff Norddeutscher Lloyd . öl.®, für Verkehrswesen Akt. .. Berliner Handelsgesellschaft ... Commerz, und Privat-Bank .. Deutsche Bank und DiLconto» Gesellschaft Dresdner Bank Retchsbanl ............... ; Berlin, ir-Hmuar Amerikanische Roten.............. Belgische Noten.................. Dänische Noten ..••••••••••••••• Englische Noten ...... französische Noten ...... Holländische Noten ........... Ftolienische Noten. ...... Norwegische Noten ....... Deutsch Oesterreich, i 100 Schilling Rumänische Noten............... Schwedische Noten ...» ..... Schweizer Noten.. ...... Spanische Note»............ Ungarische Note» •••••••••••••<•« Buveru« Deutsche Erdöl . ........ Gelsenkirchener............ Harpener voesch Eisen—Köln-Neuessen Zlse Bergbau . ..... Ilse Bergbau Genüsse...... Klöcknerwerke Mannesman u-Räbrea ..... Datum •% Deutsche RetchSonlethe v. 1927 6% ehem.7% Dl. Reichsanl. v. 1929 5%% Doung-Anleihe von 1930 .. Deutsche Anl.-Ablöi.-Schuld mit Auslos.-Rechten DeSgl. ohne Auölos.-Rechte...... •% ehern.8% Hess. BolkSstaat 1929 (rückzahlb. 102%) .......... 6% Hess. Landesbank Darmstadt Gold R. 12 ........ 5*4% Hess. Lande^Hhpotheken» bank Darmstadt Staut Oberhessen Provinz-Anleihe mü AuSlos.-Rechten . . . Deutsche Komm. Eammelabl. Anleihe Serie 1 mit AuSlos.-Rechten 6% ehem. 8% Franks. Hvv.-Vank Goldpse. 15 unkündbar bis 1935 6% ehem. 7% Franks. Hyp.-Bank Goldpse 16 unkündbar bllt 1936 ty*% ehem. «'/,% Franks Hyp^ Bank»Ltau.-Psandbrtefe 6K,% ehem 4Vi% Rheinische Hyp.-Bank-Ltau.-Goldpfe. 6% ehem. 8% Pr Landespfand. brtesanstalt, Pfandbriefe R 19 6% ehem. 7% Pr Lanoespfand- vriefanstaU, Pfandbriefe R. 10 Steuergutich Verrechnungskurs nein uiii|unge uciumu. uic -pici|c uiuututii msgi tneinbeglieber, nämlich 1297 Männer und 637! um 10 bis 15 ,Wnn\d ab Gs notierten: ®ei3ene Frauen. Der Frauenverein hielt wieder seine regel- ^eie 10,85, ^Menfuttermehl ^, 9toggenHete 10,75, mäßigen Zusammenkünfte ab. Dem Winterhilfswerk flasch rot 15,35 bis 15,45, Pa lm kuch en 15,60 bis wurden 30 Mark überwiesen. In der Gemeinde ist ^ö™BM)en 1 n 1 p'6;» der Wunsch laut, daß die Kirche renoviert werden bis 17,75, Trockenschnitzel 10,25 bis 10,40 Mark je möchte. Zugleich würde es gerne gesehen, daß die 1°° ^^gramm. Von R au h f u t ter m 111 ein Kirche erweitert wird und einen Turm erhält. Es ^6 Heu kräftig an. Die Notiz stellte sich auf 7 Mk. sollen Verhandlungen eingeleitet werden, ob die Fi-, u«ch 6,50 bis 6,70 Mk. in der Vorwoche, nanzierung sich durch Reichszuschüsse ermöglichen! ^^urtoffel lagen ruhiger und etwas ruck- (äfef i gängig. Industrie hiesiger Gegend kosteten 2,60 «Haulen. 11.Jan. Die Kirch enftatistik bis 2,65 (2,70) per 50 Kilo bei Waggonbezug. Front,m. u. 2)1 Serlin Schluß- furt Gchlußk. Abend« börse Schluß» tvrS Schlußk. Mittag» börse 11.1. 12 1. 11.1. 12-1. Frankiun a. M. Berlin Schluß» hird Schluß!. Abend, börse Schluß» turü Schlußk. Miltag» börse Datum 11-1. 12.1. 11-1- 12.1- 4% desgl. Serie II ......... 5,5 5,2 5,25 — 5% Rumän. vereinh. Rente v. 1903 4 4 4 3,70 4)4%Rumän.veretnh.Rentev.i9i3 6,40 6,4 — 6 4% Rumänische vereinh. Rente .. 3,35 3,5 3,40 3,40 3%% Anatolier ............. 26,75 26,80 27,13 27,13 Frantlun a. M. Senin Schlußkurs Schluvk. Abmd» börsc Schlußkurs Schlußk Mi nag- Wrle. Datum 111.1. 12-1. 111. 12-1- Mansselder Bergbau .. .. 0 28 — 27,9 28,75 Kokswerke ...... .. 0 —— —— 86,5 87,25 Phönix Bergbau...... .. o 45,25 45 45,4 45,25 Rheinische Braunkohlen . 10 198 198,5 — 199 Rheinstahl ...... .. 0 87,25 —— 86,5 86,25 Bereinigte Stahlwerke. .. 0 38 37,5 38,4 37,75 Olavi Minen ..... .. 0 11,5 11,5 11,65 — Kaliwerke Aschersleben. ä e ■ ■ ■ .. 5 — 113 — 112 Kaliwerke Westeregeln . .. 6 113,75 116,5 —— 114 Kaliwerke Salzdetfurth ..... IV, 152 151 151 152 F. G. Farben.Jnvustrte .. 7 125,4 125 125,65 124,75 Scheideanstalt........ .. 9 175 172 — — Goldschmidt ........ .. 0 — 46,75 47 47 RütgerSwerke ........ .. 0 53 53 52,9 52,9 Metallgeiellschafk...... .. 0 65,5 66,5 65 66 PHUWP Holzmann .... - 0 69 67,5 69 68 Zementwerk Heidelberg « Ä • ■ .. 0 82,5 - - Zementwerk Karlstadt.. .. 0 91 91 - Schultheis Payenhofer .. 0 — — 93,5 94 Aku (Allgemeine Kunstseide) .. 0 42 E—- 42,25 43,65 Bemberg ...... .. 0 46,25 — 46 — Zellstoff Waldhos ..... .. 0 49 48 48,25 47 Zellstoff Aschaffenburg .. 0 36,18 35,25 — — Dessauer Gas .... .. 7 — — 114 113,25 Daimler Motoren..... .. 0 37 37,25 37 37,5 Deutsche Linoleum ... .. 0 47 — 47 47,25 Lrenstein L Koppel ... .. 0 — J),25 59,9 Leonhard Tietz ...... .. 0 15,75 15,75 15,5 15,65 Thade . ......... ..10 141,5 147 141,5 147 Aerumulatoren-Fabrü. Ä Ä Ä Ä • .. 0 187,5 —— 187 188 Lontt-Gumm« ....... .. 0 — 151,5 151,5 151,5 Grtyner............. - 0 21,13 21 21,4 21 Mainkraftwerke Höchst a.M- - 4 70,5 70,5 — Süddeutscher Lucker .. -.8 190 192 190 11.Januar 12-Ianuar Amtliche Sein Notierung I Srle Amtliche Notierung Geld ?rie ^iftngfni.. 6,044 47,20 6,056 47,30 6,044 47,20 6,056 47,30 Prag....... 12,45 12,47 12,45 12,47 BudapeG ... Sofia...... 3,047 3,053 3,047 3,053 Holland .... 168,58 168,92 168,63 168,97 Ö«lo....... 68,63 68,77 68,68 68,82 Kopenhagen. 60,94 61,06 60,99 61,11 Stockholm... 70,43 70,57 70,53 70,67 London ..... 13,665 13,695 13,665 13,695 Buenos Aires 0,648 0,652 0,658 0,662 Neu vor! .... 2,677 2,683 2,687 2,693 Brüssel..... 58,27 58,39 58,29 58,41 .Italien..... 21,98 22,02 22,01 22,05 Baris ...... 16,41 16,45 16,42 16.46 Schweiz .... 81,09 81,25 81,17 81,33 Spanien.... 34,52 34,58 34,62 34,68 Danzig..... 81,47 81,63 81,47 81,63 sfopan...... 0,809 0,811 0,811 0,813 Rio de Ian.. 0,226 0,228 0,226 0,228 ^ugoflarolea. 5,664 5,676 5,664 5,676 Lissabon.... 12,45 12,47 12,45 12,47 Geld 3rlef 2,64 2,66 58,13 58,37 60,73 60,97 13,62 13.68 16,38 16,44 168,21 168,89 21,89 21,97 68,51 68,79 — —— — ——» 70,36 70,64 80,99 81,31 34,48 34,62 — - getroffen, der ein Geständnis in solcher Form, wie i umgerührt und ist ganz schnell wieder inAmmer Sie es taten, ablegte. Mag Kriminaldirektor Doktor gegangen. Mich hat sie nicht gesehen. Als sie die Tur ,— ' ,, ,y. , « ......., V - 11-4.,,..- ... iU-nw. Q.immnv nufmnrhfo tIPI hrtfi htet nerunler. Miller, der hoffentlich bald kommt, die weitere Unter- Zimmer. 21. Kapitel. Nachdruck verboten! 32 Fortsetzung Ich ‘XüberfSnenau^nbn^Wnaufent^t Sie sich so oie, unnütz- (Schluß folgt.) Ratlosigkeit prägte sich auf Irenes Gesicht aus. Oberhessischer Kunstverein EllliW.SlOWM.LöÜM.14 Sprechstunden Samstng, den Hugo Bermühler Verlag - Bln-Llchterfelde INVENTUR Deutsche Plastik des Mittelalters undWMllvMKlM VERKAUF! 214D Eintritt für Mitglieder frei, für Nichtmitglieder 0.30 RM. 207 D BelftdenBlinden 206 D Hlndenburgwall 18 Neue Besuchszeiten: Sonntags von 11 bis 13 Uhr Dienstags, Mittwochs u. Donnerstags16 bis 17 Uhr 13. Januar 1934, in Sich, nachmittags, im Gasthaus Stein. 0224 IIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIH üvonnes Geftcinmis Vornan von Klothilde von Stegmann Ürheberrechtsschuh: Fünf-Türme-Derlag Halle (Saale) - >)rene rouruc ituei i ui. > .. 9 beobachtete also „Wae haben Sie denn eigentlich für em Betau- getan zu haben? die Küche. Dort hat bungsmittel in den Kaf,ee hmemgetan? "')a' en aemackt. hat ibn 1 Ratlosigkeit prägte sich aus Irenes Gesicht aus.___________________ Setz Dein Haus in neuen Stand. Abermann geht Dir zur Hand! g5c ^äs ist Ihren künftigen Kollegen gegenüber nicht Doktor Miller steckte zunächst einen Augenblick den nett gehandelt! Wenn es ein so großes Geheimnis Kopf in Seeburgs Zimmer, der IM eifrigen Gespräch ... . ° , _____ -rr— a-.xuTam i tnil- tTPnßnm nnftnnn - “ gitimnffihnll Volkstümliche Naturwissenschaft ) «illllllWH/vVig reichbebilderten, leichtverständlich geschriebenen Werken «U4 CAltnflfrtvH erbitte) und in verschiedenen Preislagen bieten unsere Verla^serzeug- QWtDarletien im smnriiianf ?isse' s-e v--rn,i,tdn c,-nc"ti Mitglied des Verbandes deutscher Kunstvereine unter dem Protektorat u. Ehrenpräsidium des Herrn Reichsstatthalters General Franz RittervonEpn suchung übernehmen." Jetzt aber war es mit Irenes Fassung vorbei. Aufschluchzend schlug sie die Hände vor das Gesicht. „Doktor Miller kommt!" flüsterte sie. „Dann ist alles umsonst!" Feldbach ließ auch diese, ihm unverständlichen Worte ins Protokoll aufnehmen. Dann verließ er das Kurze Zeit darauf läutete die Wohnungsglocke stürmisch. Kriminaldirektor Doktor Miller schien es eilig zu haben, Seeburg zu sprechen. „Ist Sceburg gesund? Ja? Nun, dann können wir die restlichen Schwierigkeiten klären. Haben Sie etwds gefunden, meine Herren?" Feldbach berichtete von Irenes angeblicher Nacht» fahrt, von dem Fund der Dokumente in ihrem Zimmer, der Betäubung und schließlich von Irenes Geständnis. Dann deutete er auf Franz Walburg, der bei Doktor Millers Erscheinen aufgesprungen war. „Dieser Herr behauptet, Ihnen persönlich etwas mitteilen zu müssen. Er hat sich strikte geweigert, uns etwas anzuvertrauen." „Aber Walffurg", sagte Doktor Miller lächelnd. reichen konnte." , . , Walburg berichtete ihm über seine vergeblichen Bemühungen, Doktor Miller wegen des Aktenstücks B518 zu benachrichtigen. Er begriff nicht, daß sem Bericht wenig Eindruck auf Doktor Miller machte. „Recht, Walburg! Haben Sie sonst noch etwas für mit Matzow dastand. „Guten Tag, Seeburg! In einer Stunde erzähle ich Ihnen und dem Herrn Legationsrat Matzow lauter vergnügliche Dinge." „Nun, meine Herren , wandte sich Doktor Miller dann an Fcldbach und Werbel, „es tut mir leid, kochen." _ .... „Ach nein?" fragte Doktor Miller freundlich. „Seit wann können Sie in der Küche telephonieren, wenn der Apparat im Zimmer ist?" Irene wurde feuerrot. Doktor Miller fuhr fort: „Nein." „Wann sind Sie denn wegen der Nachtfahrt angerufen worden?" ... E£ „Da war ich allerdings gerade beim Kassee- Der ist ja nicht hier." Erstaunt fragte Feldbach: „Woher wissen Sie das, Miller?" Und lachend gab Doktor Miller zurück: Irene: „Genügt Ihnen das — oder wollen Sie noch mehr hören?" Kriminaldirektor Feldbach sah Irene gespannt an, während der Protokollführer wie rasend schrieb. „Fräulein von Merten, Ihre Aussage ist im Protokoll vermerkt. Legen Sie sich jetzt in Ihrem Zimmer hin. Sie brauchen Ruhe. Ich schreite noch nicht zu Ihrer Verhaftung, weil ich einen Kollegen erwarte. Der wird sich mit Ihrem Geständnis weiter zu beschäftigen haben. Ich habe meine Pflicht erfüllt. Allerdings, ich habe noch nie einen Schuldigen ist, dann sollen Sie es mir auch ganz allein erzählen! Kommen Sie, wir gehen in Wassiliews Zimmer. Die Zeit ist da, in der Sie für wenig Geld unsere bekannten Qualitäts-Schuhe kaufen können. Hier die Beweise: zu ihrem Zimmer ausmachte, fiel das hier herunter. Er übergab Dotier Miller eine kleine, leere Am- Fertige Herren- und Knaben-Kleidung Tuche Detektiv K. Gen Bad-Nauheim Kurstraße 17, erleb. alle vertrauliche Privat- und Gescbäftsangele- nenbeiten, wie Auskünfte,Beobachtungen, Ermittelungen,Beschaffung vonBe- weismaterial in Straf- undZiv.il- vroz., streng diskret. SvrechÜ.: 9-12^ u. 3-6 Ubr. mich?" r . Walburg fuhr mit der Hand in seine Tasche. „Ich weiß nicht, ob das wichtig ist, Herr Doktor. Ich habe ja nun inzwischen hier gehört, daß Fräulein von Merten im Verdacht steht, Herrn von Seeburg betäubt zu haben. Die ist aber sicher mcht schuld gewesen. — Als sie ans Telephon gerufen wurde, ging nämlich Fräulein Dumont — ich weiß jetzt: das war auch die schöne Dame damals vom Esplanade-Hotel, als ich Zeitungsverkäufer spielte und Herrn von Holtay, Herrn von Malesius, den französischen Herrn und die Dame beobachtete — Fräulein Dumont ging rasch in t1* sie sich mit dem Kaffee zu schaffen gemacht, hat ihn Kinder-Schuhe in farbig, schwarz und Lack, nur un- j90 sere bekannten hochwertigen Qualitäten........................Mke Überschuhe, Hausschuhe, jetzt besonders günstig im Preis! Mehr als dieses Angebot sagen unsere Fensterl Eintritt frei. Jedermann ist herzlich eingeladen. Inventurverkauf vom 15.-27. Januar Herren-Schuhe in schwarz und braun, darunter Chasalla-Schuhe zu Mk. 12.50,10.50, 8.50, ^/So?! Sie haben es also ganz allein gemacht?" "Ja!" * "Wieviel Kopien haben Sie denn angefertigt?^ ,',Nur die, die in meinem Zimmer gelegen hat. ,'Und wieviel waren das?" Böhringer Goethestraße 22 worden?" Ohne zu überlegen, antwortete 3rene: „Um zweiundzwanzig Uhr zwanzig Minuten. „Schön!" meinte Doktor Miller. „Können Sie mir vielleicht erklären, wie Sie zwischen einundzwanzig Uhr fünfzehn und zweiundzwanzig Uhr zwanzig Minuten folgendes gemacht haben, das Schriftstück aus Seeburgs Zimmer entwenden, es photographieren, entwickeln, Kopien davon arrferti- gen!? Wie können Sie das alles eigentlich m Vieser | kurzen Zeit gemacht haben?" durch Erteilung von Aufträgen an die Blinden-Selbsthilfe in Hessen und Hessen-Nassau Sitz: Offenbach a M., Geleitsstraße 63 Werkstätten in Offenbach, Frankfurt am Main und Darmstadt 51 blinde Handwerker erhalten durch Herstellung von Besen und Bürstenwaren aller Art, Korbmachen, Stuhlflechten, Klavierstimmen und Reparaturen Arbeit Deshalb berücksichtigen Sie unsern alleinigen Vertreter für Gießen und Umgegend; Willi PFUND / Gießen GIESSEN . S E LTE RSW EG I. Jahres-Ausstellung vom 14. Januar bis 4. Februar 1934 im Turmhaus am Brandplatz arte ssssD Dampfsägewerklollar B.nuun. tonnt Wlim-Wt Redner: Pfarrer Eckard (St. Cbrischona) u. tu Sonntag, 14. Januar, nachmittags 3, abends 8'/. Uhr (zugleich Jahresfest der Oberbess. Gemeinschaften). Montag, lo.Jan.,vorm.l0,nachm.3,abds.8V2Ubr. Dienstag, 16.Jan.,vorm. 10, nachm. 3, abds. SVtUfir. Mittwoch, 17. Jan., norm. 10 und abends 8lA> Uhr. M°ma-MSWWHkls-AMbkNderSlöMM „Lumina!!" antwortete sie schnell. . „Daß die Wirkung von Lumina! durch Kchfem aufgehoben wird, das wissen Sie wohl nicht, Frau- lein von Merten?" Irene schwieg. w , lf , , , , „Wann sind Sie zu der Nachtfahrt abgeholt Ich muß Ihnen etwas erzählen: Fräulein von Mer- ten hat ein falsches Geständnis abgelegt. Wenn nur auch der Grund nicht klar ist, aus dem heraus sie es tat Wie? Sie glauben mir nicht? Ditte, rufen Sie Fräulein von Merten hierher zur Vernehmung." Müde und abgespannt trat Irene ein. Angstvoll sah sie Doktor Miller an. Dessen vergnügte Begrüßung erschien ihr wie Hohn. „Nehmen Sie Platz, Fräulein von Merten! Sie wollen also Herrn von Seeburg betäubt haben? Sind Sie denn gar nicht aus der Küche herausgegangen, während Sie den Kaffee zubereiteten? „Ich weiß über seinen augenblicklichen AUsemycur ganz genau Bescheid. — Also, Walburg, kommen Sie! Was gibt es Neues?" .. „Ach Gott, Herr Doktor, Sie sind so vergnügt! Und ich ängstige mich halbtot, weil ich Sie nicht er- ''Hier sind aber zwei!" fiel Kriminaldirektor Feld- ba'ch ein, indem er das Kuvert aufmachte „Ach ja, richtig — zwei! Ich hab s bloß vergeben". beteuerte Irene. „Und was haben Sie mit dem Film gemacht, nachdem Sie die zwei Kopien hergestellt haben? „Den — den habe ich im Walde weggeworfen! In dem Walde, in dem Sie vorhin angeblich nicht waren! Also zwei Kopien waren es Fraulem von Merten? Sie wissen wohl nicht, daß die Entwicklung jeder einzigen Kopie eine halbe Stunde dauert? Denn Verkleinerungen muß man doch besonders sorgsam entwickeln." „Ich hatte ja auch eine Stunde Zeit! gab Irene ^.UnbTer", fragte Doktor Miller jetzt »h°"iese dritte Kopie gemacht, die ich hier in Händen habe. — Wollen Sie Ihr Geständnis noch immer mcht widerrufen. Fräulein von Merten? Sie« sehen doch, daß ich Sie in jedem Punkte widerlege. „Nein, ich bleibe dabei!" sagte Irene verzweifelt Auch dabei, das Betäubungsmittel in den Kaffee Schlagfertig antwortete Irene: . „Die Nachtfahrt habe ich ja nur vorgeschwindeU! Sie sind aber eine eifrige Bekennerin! Der bereits verhaftete Chauffeur tritt aber leider als Zeuge gegen Sie auf. Nun aber etwas anderes. Wo haben Sie denn eigentlich die Kopien hergestellt? Im Zimmer von Herrn Wafsiliew? Ah so — der war aber doch gestern abend zu Hause. Oder wollen Sie behaupten, daß Sie mit chm unter einer Decke gesteckt haben?" __ er war nicht da!" erwiderte Irene Irenes Ratlosigkeit, ihr Erschrecken bei dem furcht- , baren Gedanken Seeburg verdächtigt zu sehen, wurde von dem Beamten falsch 9etKUtet- Nur das nicht!, dachte Irene zitternd, Wenn man Seeburg wirklich vernimmt und ihm sagt, daß eine Unschuldige in Verdacht geraten ist, was wird er dann tun? Er wird Pvonne schützen wollen, weil er sie liebt. Er wird aber auch nicht zugeben, daß der Verdacht auf mir ruhen bleibt Dann wird er also erklären, daß er schuldig ift, obwohl er ebenso unschuldig ist, wie ich selbst. Nehme ich aber tue Schuld auf mich, dann wird man Seeburg nicht vor diese Alternative stellen, dann braucht er auch kein falsches Geständnis abjutegen. Wenn er die Schuld auf sich nimmt, würde er mit seinem empfindlichen Fern- aefühl nicht weiter leben wollen. Für mich ist er verloren. Aber retten kann ich ihn, ohne daß er da- von je etwas zu erfahren braucht! Ein Leuchten kam in Irenes Augen. Ohne Schwanken klangen ihre Worte an Feldbach: Sie haben recht, Herr Kriminaldirektor! Wenn man etwas getan hat, soll man es auch eingestehen. Herr von Seeburg war es nicht. Ich, ich allein, habe die Tat begangen!" Und ein leiser Spott zuckte bei diesen Worten um ihre Mundwinkel. „Herr Werbe! und Sie haben so meisterhaft Ihre Schlußfolgerungen gezogen, daß ich mich ergebe. — Also, schreiben Sie getrost in Ihr Protokoll: Ich, Irene von Merten, gestehe, Herrn von See- burq ein Betäubungsmittel in den Kaffee getan zu haben. Ich habe dann die Akten aus seinem Zimmer herausgeholt, habe sie photographiert, habe sie dann wieder hineingetragen, und ich wollte sie einem Unbekannten geben, den ich Ihnen nicht nennen werde." Mit einem harten Auflachen in der Stimme schloß pulle. „Ich habe es eigentlich nur aufgehoben, um es ihr wiederzugeben. Nachher mußte ich schnell fort und habe dann die ganze Geschichte vergessen. Sie fiel mir erst wieder ein, als ich von dem Verdacht gegen Fräulein von Merten hörte." Treuherzig fügte er hinzu: „Meinen Sie, daß dieses Glasflaschchen etwa von Wichtigkeit ist. Herr Kriminaldirektor?" Doktor Miller lachte laut auf. „Das kann man wohl jagen, lieber Walburg." Er roch an der Ampulle. „Das ist nämlich nicht mehr und nicht weniger als das einzige Beweisstück, das noch gefehlt hat. Sie haben Dusel gehabt, Walburg! Und offene Augen! Verlassen Sie sich darauf, ich denke an Sie. Nun wollen wir aber die Sache hier rasch zu Ende führen. Zeigen Sie jetzt mal Ihre Befähigung, Walburg. Während ich drinnen ver- nehme, durchsuchen Sie mal dieses Zimmer gründlich. Vielleicht, daß Sie irgend etwas finden, was verdächtig ist. Der Herr, der das Zimmer hier bewohnt, kommt sicher jetzt nicht nach Haufe." Walburg machte sich sofort an die Arbeit, und Nisse, öie vermiucm einen uns.. ... nlsse des Naturgeschehens und damit durch erweitertes Wissen erhöhte Freude an den vielfältigen Schönheiten der Natur. - Verlangen Sie Prospekte und auch Probehefte der Zeitschritt „Der Naturforscher* Damen-Schuhe farbig Chevreau, Wildleder, schwarz Boxkalf und Lackleder, darunter Chasalla- ftgQ Schuhe zu.......Mk. 9.90, 8.50, 6.50, 5.50, etwa 200 liroOauinahmen des kunstgeschichtlichen Seminars der Uni- versität Marburg Alice-Schule Beginn eines neuen Kochkursus Montag, den 22. Januar. Dauer 40 Kochvormittage. Schul* geld 45 Mk. Anmeldungen können noch entgegengenommen werden Steinstrabe 10, nachmittags x/i3 bis 1/24 Uhr im Büro. 165D llllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllll 208 A 227 A ®o*/e be 'S diu fi ft aus Starre Siottina Giefaen/Seltersweg 87 vormals Geschäflsüberoabme! fiescbäbsverleW! 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