186. Jahrgang Sietzener Anzeiger S:C-9 ® 6 :5 3 3-öS Z n der Deutschen Arbeitsfront Aufstellung ge° en. ■ n a; ie’ 8 öl u. a. ?S! 5 2 « 3 2-^3- 15« Br. OUCfl: ff/, ii s ; •*rA d»\ I -^2 Mit tosendem Beifall wurde der Dank Dr. Leys an den Führer ausgenommen, daß er das deutsche Volk zur Schönheit, zum Edlen und Erhabenen geführt habe. Mit dem herrlichen ^-ciur-Konzert Georg Friedrich Händels, bei dem Professor Fritz Heitmann den Orgelspart übernommen hatte, leiteten die Philharmoniker wieder unter Professor Peter Raabe zu der Ansprache des Präsidenten der Reichskulturkammer, Reichsminister Dr. Goebbels, über. „Ich bin in der glücklichenLage, bei der vierten großen Rechenschaftslegung der Reichskulturkammer und der in ihr vereinigten Einzelkammern des künstlerischen und kulturellen Lebens in diesem Jahre weniger von der Organisation und mehr von der Leistung sprechen zu können. „ , Jeder Künstler, der heute an den großen Aufgaben der Nation mitarbeitet, ist ein beredter Zeuge gegen die hier und da noch vorhandene, ebenso romantische wie falsche Vorstellung vom kunstschaffenden Menschen als einem Stubenhocker oder Hungerleider. Der deutsche Künstler von heute ist ein ernster, arbeitender, moderner Mensch, an Herz und Seele ausgeschlossen allen Fragen unseres nationalen und politischen Daseins. In den Einzelkammern der Reichskulturkammer wird er zu Standesbewußtsein, Disziplin und Korpsehre erzogen. Die Organisation soll darüber hinaus seine materiellen Bedürfnisse regeln, ihn, soweit das überhaupt möglich ist, für Alter und Krankheit sicherstellen, fie bringt die kunstschaffenden Menschen einheitlich zum Einsatz und erzielt damit bisher ungeahnte Wirkungen, sie appelliert für ihn und mit ihnen an die Oeffentlichkeit Mit Absicht möchte ich es bei der diesjährigen Rechenschaftslegung der Reichskulturkammer vermeiden, ins Detail zu gehen, mit Zahlen und Daten den unaufhaltsamen Siegeszug unseres Kulturlebens darzulegen. Denn dieser Aufstieg liegt so offen und für jedermann sichtbar zu Tage, daß er kaum eines Kommentars oder begleitenden Wortes bedarf. Die leeren oder gar verschlossenen oder verödeten Theater von ehedem sind wieder zu überfüllten Stätten der Bildung, des Ansporns und des heiteren Genusses geworden. Der deutsche Film, früher eine Domäne jüdischer und marxistischer Jntellektualität, hat mit wahrhaften Meisterleistungen im vergangenen Jahr seine große Probe bestanden. Die deutsche Preise, vor vier Jahren noch internationalen Zerstorungsideen oder unkontrollierbaren, anonymen Kapitalinteressen dienstbar, von Juden ge- Mchsminisier Dr. Goebbels als Führer der deutschen Künstler erstattet seinen Rechenschaftsbericht. Arbeit und Kunst gehören zusammen! Dr. Ley über das Bolkswerk „Kraft durch Freude". Ley führte dann in seiner Ansprache ♦ Mein Führer! S-2 « '"SS L" s •*h 3* a»A 5»^ O F; S ß i '--Z ,,5 & « w ?Dg3 * H O 2 ztj R V 4°- & Add Z - ?.jfcre ritte Jahrestagung ab. Der große Saal der £8lM-rmonte war mit elfenbeinfarbenen Tüchern , ui) ivldumwirkten Girlanden geschmückt. Auf der oer:-; leuchtete auf rotsamtenem Tuch mit Herbst- m umkränzt das Freiheitszeichen des neuen Ihland. Darüber prangte die Mahnung aus Reistersingern: „Ehret eure deutschen j t e r l" Rechts und links vom Podium, das )en festlich gekleideten Mitwirkenden besetzt hatten die Träger des kulturellen Lebens in etrieben, die Werkscharmänner mit den Deutsche Kulturpolitik als verantwortungsbewußte Kulturführung. Oie Lahrestagung der RGG. „Kraft durch Freude" und der Neichskutturkammer firmen. uf.att auch dieser festlichen Tagung war das _,, b nten an d i e großen Toten, die etliche Schöpfung des einige Jahre vor dem iDliegi verstorbenen Tondichters Wilhelm Berger, Dia, Professor Bruno Kittel mit 320 Sängern fei ms Chores und dem Philharmonischen Orchester miieem Eindruck werden ließ. Heinrich George fpMih Worte aus Goethes „Götz von Berlichingen": „Tas soll unser letztes Wort sein, wenn mir ster- ige Minuten nach 12 Uhr traf, von der Men- itemenge mit stürmischen Heilrufen begrüßt, der iiilser und Reichskanzler in der Phil- ; nlliiiDnie ein. Reben dem Führer nahmen in der ‘ e itei Reihe Platz der Präsident der Reichskultur- i f mrcr Dr. Goebbels, Reichsorganisations- ,-;leilfei2)r. Ley, der Vizepräsident der Reichskultur- :ktnir?r, Staatssekretär Funk, und die Präsite' der sieben Einzelkammern der Reichskultur- Mr. In den ersten Reihen sah man ferner lache Reichsminister, Reichsleiter und Gauleiter iliSDAP., die Staatssekretäre und Reichsstatt- tef, die Reichskulturwalter, die Vizepräsidenten i Fräsidialräte der Reichskulturkammer, särnt- > Neichskultursenatoren, hohe Vertreter der Wehret des Arbeitsdienstes und aller nationalsozia- !n Gliederungen. In den Parkettlogen hatten ^gehörigen des Diplomatischen Korps Platz Vorposten. Es war zu erwarten, daß das deutfch-japa- nische Abkommen gegen die bolschewistische Zersetzungsarbeit der Kommunistischen Internationale in der öffentlichen Meinung der Welt sowohl wie in den Staatskanzleien der Regierungen eine sehr verschiedene Beurteilung finden würde. Während wenigstens in der nichtmarxistischen Presse einer Reihe von Ländern, die die staats- und gesellschaftszerstörende Tätigkeit des Kommunismus am eigenen Leibe keimengelernt haben, wie z. B. Finnland, Oesterreich, Ungarn, Bulgarien, der deutsch-japanische Vertrag über gemeinsame Abwehr der bolschewistischen Gefahr auf volles Verständnis stößt, sucht man namentlich in Frankreich und England hinter dem klaren und vollkommen eindeutigen Wortlaut des Vertragstextes und des ihn ergänzenden Protokolls vielfach machtpolitische Zwecke, eine Unterstellung, die nirgends stichhaltig begründet werden kann und lediglich dazu dienen muß, die wahren Motive der beiden Vertragsmächte zu verdächtigen. Der Widerhall, den das Abkommen besonders in Paris und London gefunden hat, erhellt nur wieder einmal, wie sehr man doch noch in überlebten Vorstellungen befangen ist und eine allen Kulturnationen ye- meirtjam drohende Gefahr einfach nicht sehen will, wenn machtpolitische Erwägungen dies untunlich erscheinen lassen. Die englische Politik, die auf dem ostasiatischen Markt die japanische Exportwirtschaft als schärfsten Konkurrenten empfindet und auch ihre politische Vorrangstellung in China sowohl wie in der Südsee durch die Japaner bedroht fühlt, glaubt mit einer Annäherung an Sowjetruß- cmd einen Hebel in die Hand zu bekommen, mit dem sie nach Bedarf zum Schutz britischer Reichs- intereffen einen Druck ausüben könnte. Um dieses „höheren Zweckes" willen sind auch die englischen Konservativen, die bei sich zu Hause sich kommunistische Einmischungsversuche energisch verbitten und seinerzeit auch nicht vor Haussuchungen und Ausweisungen bei der sowjetrussischen Handels- delegation in London zurückgeschreckt sind, um sich den Kommunismus vom Leibe zu halten, gelegentlich nicht abgeneigt, gegenüber der von Moskau aus dirigierten kommunistischen Propaganda ein Auge zuzudrücken und mit der englischen Linken an einem Strang zu ziehen, um Sowjetrußland für den britischen Imperialismus einzuspannen. In Frankreich steht die Regierung der Volksfront so völlig im Banne der Kommunisten, daß sie es nicht wagt, eine von Moskau unabhängige Außenpolitik zu treiben. Das französifch-fowjet- rufsifche Militärbündnis, von Barthvu, einem Manne der Rechten, angebahnt und von Laval, der der Volksfront nicht minder fernsteht, abgeschlossen, hat zwar aus innerpolitischen Gründen schon lange nicht mehr den ungeteilten Beifall der Rechten, aber man hält doch auch hier an ihm fest, weil man in ihm ein brauchbares Rezept gefunden zu haben glaubt, um sich vor einer Verständigung mit Deutschland Herumdrücken zu können, ohne sich Öen* Engländern aus Gedeih und Verderb ausliefern zu müssen. Und wenn auch die französische Rechte wiederum weit mehr aus dem innerpolitischen Grunde ihres Kampfes gegen die Volksfrontregierung und die sie stützende Kommunistische Partei als aus außenpolitischen Ueberlegungen sehr scharf eine strikte Neutralitätspolitik im spanischen Bürgerkrieg gefordert hat, so hat die Regierung ihrem offiziellen Kurs zuwider doch die tatkräftige Unterstützung der bolschewistischen Revolution in Spanien durch die französischen Marxisten niemals ernsthaft hindern können, vielleicht auch gar nicht wollen. Auch im Londoner Nichteinmischungsausschuß haben sowohl die französische wie die englische Diplomatie gegenüber den Sabotageversuchen Moskaus und der dokumentarisch hundertfach einwandfrei belegten Hilfsaktion Sowjetrußlands für die spanischen Bolschewiken eine höchst zweifelhafte Rolle gespielt, obwohl grabe den konservativen, für Erhaltung von Staat und Gesellschaft sich einfetzenden Kräften in Frankreich sowohl wie in England angesichts der entsetzlichen bolschewistischen Greuel der bolschewistischen Revolution in Spanien und des offenbaren Bemühens Moskaus, aus Katalonien einen Stützpunkt des Bolschewismus in Westeuropa zu machen, nun endlich die Augen aufgehen follten über den wahren Charakter der roten Pest und ihr einziges Ziel der Vernichtung der abendländischen Kultur, auf deren Trümmern die jüdisch-kommunistische Unterwelt ihr Reich des Grauens zu errichten gedenkt. Wir sehen, daß es im wesentlichen machtpolitische Gründe sind, weshalb die Mehrzahl der französischen und englischen Blätter und nicht minder auch die Regierungen den so eindeutig ausgesprochenen Sinn und Zweck des deutsch-japanischen Abkommens nicht verstehen wollen. Sie wünschen ihre Verbindung mit Sowjetrußland nicht zu lockern durch eine eindeutige Stellungnahme gegen die kommunistische Gefahr, übersehen dabei aber, daß sie, wenn sie die Kommunistische Internationale mit der Regierung der Sowjetunion gleichsetzen, einer Auffassung huldigen, der man in Moskau stets ganz entschieden widersprochen hat. Obwohl tatsächlich nur die enge und allen Ableugnungen zum Trotz tausendfach bewiesene Verbindung der bolschewistischen Auslandspropaganda mit den staatlichen Machtmitteln des russischen Rätebundes den Kommunismus 311 der Riesengefahr für die übrigen Mächte macht, hat man in Paris und London diese Behauptung des nationalsozialistischen Deutschlands trotz des auf den beiden letzten Nürnberger Parteitagen beigebra*. ten unanfechtbaren Beweismaterials immer wieder ignoriert, weil fie nicht in das außenpolitische Rezept paßte, das man sich für die Erhaltung des in Versailles konstruierten europäischen Hauses mit Hilfe des vielbesungenen kollektiven Sicherheitsgeben haben, bis zu den gigantischen Bauten in Nürnberg und in München, in den Aufmärschen der Partei und in der straffen Disziplin unserer Soldaten, überall, mein Führer, führen Sie das Volk zu Schönem. Wir haben durch Sie gelernt, daß alleDeut- schen daran teithaben sollen. Schönheit der Arbeit, Freude am Leben, Mannestum und Disziplin, Zweckmäßigkeit und Kraft, mit einem Wort, die NSG. KdF. führt vielleicht am einfachsten diesen ungebändigten Lebenswillen durch deutsche Menschen aus. Wir wollen leben, wir glauben wieder an uns. Dadurch, daß wir die deutschen Menschen an die Schönheiten ihrer Kultur und ihres Landes heranführen, wecken wir in diesen Menschen selber ungeahnte schöpferische Kräfte. Jetzt entfaltet sich der faustische Mensch im deutschen Volk! Jehl werden selber Spiele geschrieben, Feste gemacht. Mit einem Wort: Veberall ist Leben und Wirken. Und zum zweiten: Nicht allein, daß im Einzel- menschen neue Kräfte entfaltet werden, noch vielmehr offenbart die NSG. „Kraft durch Freude" jene unsagbaren Energien, die in einem Gemeinschaftswerk sich ausleben können. Der Gemeinschaftssinn, allein die Tatsache, daß die NSG. „Kraft durch Freude" aus eigenem Können ihre Veranstaltungen finanziert, daß sie ohne jeden Zuschuß heute bereits arbeitet, ist der Beweis, daß wir hier einen Quell im Volke angeschlagen haben, der für uns alle völlig ungeahnte, neue Kräfte mobilisiert hat: Der Gemeinschaft s g e d a n k e, der Gemeinschaftssinn! Wer einmal mit „Kraft durch Freude" gereift ist, trotzdem die Schiffe überfüllt sind und die Waggons vollgestopft ihrem Ziel entgegenrollen, wird nie wieder anders reifen wollen. Es ist, als ob man hier eine ganz neue Umwelt antrifft. Die Menschen kommen alle hin mit dem Willen, sich zu freuen. Irgendein Griesgram, ein Meckerer, ein Miesmacher wird in diesen Reihen einfach nicht geduldet. Diese Menschen sind, ohne daß sie es wissen, wahre Sozialisten geworden! Sie haben das Bestreben, sich gegenseitig etwas Gutes zu tun. Das ist der größte Gewinn, den dieses Werk uns offenbart: Disziplin und Freude: Wahrer Sozialismus und Kameradschaft sind die Kennzeichen der NSG. „Kraft durch Freude". So ist es nicht zu verwundern, daß heute, an dem Tag der dreijährigen Wiederkehr, die Reichskulturkammer und die N S G.- kdF. gemeinsam diesen Tag begehen. Damit soll bekundet werden, daß die Arbeit und die Kun st zusammengehören, und daß wir dafür sorgen wollen, daß nie wieder die Arbeit als etwas Dreckiges und häßliches und Minderwertiges gilt, von der sich die Kunst abstellen müsse. Nimmt man dem Arbeiter die Kunst, so macht man ihn zum Proleten, und der Klasfenhaß wird von ihm Besitz ergreifen. Und nimmt man der Kunst den Arbeiter, d. h. die Masse des Volkes, so wird auch sie verdorren und verdursten müssen, weil sie sich dann im luftleeren Raum befände. Freude und Hoffnung sind die unverwüstlichen Grundlagen allen Schafiens. Von dieser Lebensfreude muß das ganze Leben erfüllt sein, alle Gebiete müssen davon erfaßt werden. So ist es mein Wunsch und meine Hoffnung, daß „Kraft durch Freude" einmal das gesamte deutsche Volk in all seinen Sparten und auf allen Gebieten erfassen möge. Unser Sozialismus ist uns kein Geschenk, das vom Himmel fällt, sondern die Mobilisation und die Organisation der Energien unseres Volkes. Deshalb richte ich an Sie den Appell: Deffnet dem Arbeiter, dem Bauer, dem Handwerker, dem gesamten Volke die Tore der Kunst weit und groß! Ruft das ganze Volk hinein in unsere Theater, in unsere Kunsttempel, laßt alle Menschen an dem Schönen teilnehmen. Schließt keinen Volksgenossen aus dieser Kulturgemeinschaft der Deutschen aus. Ich bin felsenfest überzeugt, daß wir alsdann ein Fundament für die Ewigkeitunseres Volkes bauen werden. schrieben zur Verdummung des ganzen Volkes, vertritt heute wieder mit deutschen Federn deutsche Ziele und wird einheitlich und geschlossen eingesetzt für die Verfechtung unserer nationalen Ideale. Das Schrifttum ist gründlichst gereinigt worden von jenen Elementen, die in der Ziet unserer Erniedrigung den Verfall unseres Geisteslebens heraufführten, es ringt in schweren Wehen zu neuem Licht. Die deutschen bildenden Künstler haben neue Aufgaben und können an ihnen ihre schöpferischen Fähigkeiten erproben. Monumentalbauten nie gesehenen Ausmaßes, Tausende von Kilometer neuer Reichsautobahnen zeichnen den Weg unseres architektonischen Aufbaues. Die deutschen K 0 n - z e r t s ä l e füllen sich wieder mit musikbesessenen Menschen, junge musikalische Talente besinnen sich aufs neue auf die Grundlagen der musikalischen Kunst in Melodie und Harmonie, der Rundfunk übermittelt Tag für Tag ungezählten Millionen unseres schwer arbeitenden und mit vielen Sorgen belasteten Volkes die Schätze unserer Kultur und unseres Geistes. Dann wandte sich Dr. Goebbels einer Reihe von Hindernissen und Hemmnissen zu, gegen die zur rechten Zeit angegangen werden müsse. Das habe nichts mit behördlicher Einmischung in die inneren Belange der Kunst zu tun, sondern diene zur Sicher st ellung der einheitlichen kulturpolitischen Linie. Eines dieser Probleme sei die Frage der Kunstkritik, die trotz aller Bemühungen immer noch Züge jener liberalistisch- jüdischen Zeit trage, die wir überwinden wollten. Die Kritik jener Zeit machte alles, was die Kunst zersetzen und verdammte alles, was ihr neue Lebenselemente zuführen konnte. „Die überheblichen Besserwisser", so erklärte der Minister, „die heule durch ewiges Querulanten tum den Aufbau unseres Kultur- und Kunstlebens mit ihrem mißtönenden Begleitgesang verfolgen, sind nur die getarnten Nachfahren dieser jüdischen Kritikerautokratie. Dir haben kein Mittel unversucht gelassen, die Kunstkritik auf den einzig richtigen Weg der Kun st betracht ung zurückzuführen und ihr damit die Möglichkeiten einer weiteren Existenz in die Hand zu geben. Alle diese versuche sind fehlgeschlagen. Schluß der Goebbels-Rede auf der zweiten Seile. ■3 •• 3 ÜE = D <3*0.? n 2 ö($)o 5 1 ~ 5" 5 »2 3 E h: § 3 ® 3 (jj cy f» H! ogH” Ms y M 0 v r töt r Ji' 1 2^3 r» ?? s i 2 v 5 I 3 3 2 n> 1 c & 2^2 3 ~ Q _ ar 3 2 2» 22 fr S 'S* 3 Z 2 As ich vor nunmehr drei Jahren meine Gedan- -> teil ü|er die NSG. „Kraft durch Freude" barlegte, die Rede von vielen Menschen mit sehr ge= nitfätn Gefühlen ausgenommen. Es gehörte em felhr f: arter Glaube dazu, in dem ersten halben Mh,in dem das Werk „Kraft durch Freude" an- Iakij:n mußte immer wieder die Menschen von der Nichukeit dieses Wollens zu überzeugen. Jedoch wir Nationalsozialisten sahen in diesen Gedcmken- gäpicei die einzige Möglichkeit, das große Sehnen urii) .fioffen des deutschen Arbeiters zu befriedigen .— ---7 und;4 erfüllen. Der deutsche Arbeiter selbst faßte -erg tetreuen zu unserem Wollen. So wurde die N<-G. "M1 durch Freude" aus theoretischen Gedanken 2 cy 3 & IT? Eröffnungen ein wahres Volks wer k. k'-M im Frühjahr 1934 rollten die ersten Zuge. - C5 offenbar, daß wir mit diesem Werk, fo'iclplitifd) gesehen, direkt ins Schwarze ge- trloj e n hatten. . 2? Kultur ist die Summe der Leistungen der P^(ir.genen Geschlechter. Jeder arbeitende Mensch ch Seinem Schassen ein Kulturträger, denn auch rS'-üal te Künster, Architekt und Ingenieur kann e nlulturwerk nicht ohne den arbeitenden Men- sck'ei vollbringen. Deshalb haben die Nachkommen b'»M«nsch?n, b. h. das getarnte Volk auf diese gen ihrer Vorfahren ein Anrecht. Der Schon- K'i-n der Menschen ist nicht gebunden an das und an die Examina, sondern an das (Erb= M urb an den Instinkt. Daraus kommt dann auch da r^-rständnis für die Kunst. Und zweitens: Jeder hat den Drang zum Höheren und zum Mhin. Es ist die heutige Staatskunst und deren We Erfüllung, das Volk an das Schone und heranzuziehen. Führer! Venn man mich fragen sollte, Aciies das größte Werk von Ihnen ist, fo ! iliuie ich, dies damit zu beantworten, daß Si?. mein Führer, das deutsche Volk zur 5hänheit, zu Edlem und Erhabe- 'l'r geführt haben. Von der herrlichen W e, die Sie, mein Führer, der Partei geben: Ls lebe die Freiheit!" Kanmerfänger Rudolph Bockelrnann sang E'bett' 5 „Beherzigung" in der Vertonung von jpgo 5Bolf, begleitet von den Philharmonikern unter: Hrneralmusikdirektor Dr. Peter Raabe. Die M!ibring Goethes „Allen Gewalten zum Trutz sich eriqalim" war das feierliche Bekenntnis dieser der beMjcen Kultur geweihten Stunde. H 279 Erster Blatt 186. Jahrgang ’ Samstag, 28. November 1956 te intraMrt zIlltOTflPr «Alnen^Numm-m EZ «Ermäßigte 6runbprei|t: Lttqe höherer Gewalt < Stellen-, Vereins-, gemein- ZM General-Anzeiger für Vberhessen -SS 11686 Druck und Verlag: vrühl'sche Uulverfitätr-Vuch- und Sleindruckeret «.Lauge in Siehen. Schristlettung und Seschästsftelle: Schulftratze r M-ng-nabschlüss-Staffelb Birlin, 27. Nov. (DNB.) In Anwesenheit des Stirer5, der gesamten Reichsregierung, der ragendsten Vertreter aus Staat, Bewegung Wehrmacht, Kunst und Kultur, Wissenschaft i.qgju Wirtschaft hielt in der Philharmonie die 9>e ih s k u l t u r f a m m e r gemeinsam mit der s;gri[5,:Gemeinschaft „Kraftdurch Freude" systems angefertigt hatte. Nun macht man sich plötzlich in Paris und London die bisher stets bestrittene GleichsetzuG; von kommunistischer Internationale und Sowjetunion zu eigen, obwohl der Bertragstext der russisch-japanischen Abmachungen diese Gleichsetzung bewußt vermeidet und stets nur von der Kommunistischen Internationale spricht. Moskau wird damit beim Wort genommen, und seine Fürsprecher in Paris und London sehen sich in den eigenen Netzen gefangen. Die Sowjetregierung hat erst vor wenigen Tagen dem japanischen Außenminister feierlich versichern lassen, daß^zwi- schen ihr und der Komintern eine reinliche Scheidung besteht. Sie kann sich also auch nicht von einem Abkommen betroffen fühlen, das sie selbst mit keinem Wort auch nur erwähnt, sondern sich ausschließlich gegen die Zersetzungsarbeit der Kommunistischen Internationale wendet, mit der die Sowjetregierung ja angeblich nichts zu tun hat. Sollten gleichwohl solche Zusammenhänge bestehen, müßte Moskau, das ja bisher aus dieser Tarnung Nutzen gezogen hat, nun auch sich damit abfinden, die Nachteile dieser Identität zu tragen. Die kurzsichtige Einstellung der französischen und englischen Oeffentlichkeit gegenüber der bolschewistischen Gefahr, der man auch ohne gemeinsame Abwehrmaßnahmen aller Kulturnationen hinreichend begegnen zu können glaubt, überrascht schon angesichts der Lehre, die man soeben in Spanien empfängt, sie überrascht aber noch mehr angesichts der Schwierigkeiten, die der Kommunismus unter Leitung Moskauer Agenten den Regierungen Frankreichs und Englands in ihren eigenen Kolonien seit vielen Jahren schon bereitet. Ueberall in den nordafrikanischen Besitzungen Frankreichs, unter den Schwarzen der Südafrikanischen Union und den Arabern der britischen Mandatsländer und Tributärstaaten Vorderasiens, besonders aber in Französisch - Jndochina und in Britisch - Indien machen sich die kommunistischen Emissäre die natlo- nalen Unabhängigkeitswünsche oder die wirtschaftliche Not der Eingeborenen zu Nutze, um den Aufruhr zu predigen und die Kolonialherrschaft Englands und Frankreichs zu unterwühlen. Der letzte Kominternkongreß in Moskau, auf dem Eingeborenendelegierte aus aller Herren Länder von ihrem Meister Dimitroff ihre Instruktionen für ihre Minierarbeit empfingen, lieferte ja allen, die sehen wollten, Beweise genug für die zentrale Leitung dieser kommunistischen Zersetzungsarbeit in den Kolonien, und die Vorgänge in Palästina, Jndochina, Südafrika habon ja deutlich gezeigt, welche Früchte die kommunistische Agitation bereits getragen hat. Vielleicht wird von hier aus einmal Franzosen und Engländern das Verständnis dafür beigebracht werden, daßauchdieAbwehr einer zentral geleiteten, nach einheitlichen Richtlinien arbeitenden und über die ganze Welt sich ausbreitenden kommunistischen Propaganda nur durch Zusammenarbeit aller Kulturnationen möglich ist, womit die deutsch-japanischen Abmachungen den Anfang machen wollen. Daß gerade Japan als erste Großmacht nächst Deutschland und Italien den Wert solcher Zusammenarbeit erkannt hat, kommt nicht von ungefähr. Japan kennt den Kommunismus wie wir aus unmittelbarer Berührung und hat auch schon früh energische Abwehrmaßnahmen ergreifen müssen. Eine marxistische Bewegung hat es in Japan schon vor dem russisch-japanischen Krieg gegeben, aber sie wurde schon in den Anfängen zerschlagen, ihr Führer Katayama floh damals ins Ausland und wurde später in Moskau Leiter der japanischen Sektion der Komintern. Die rapide Industrialisierung Japans nach dem Weltkrieg, mit der die Reform der Sozialverfassung nicht Schritt zu halten vermochte, führte zur Bildung von Gewerkschaften, aus denen 1623 die erste kommunistische Partei entstand, die damals schon mit Moskau enge Fühlung aufnahm. Scharfe Gesetze gegen die Verbreiter „gefährlicher Gedanken" ließen ein öffentliches Auftreten der Kommunistischen Partei nicht zu, aber unter der Decke wurde kommunistische Agitation trotz häufiger Massrnverhaftungen eifrig fortgesetzt. Erst die nationale Erneuerungsbewegung, die namentlich in der sich wesentlich aus Söhnen des schwer um sein Dasein ringenden Bauernstandes rekrutierenden Armee Fuß gefaßt hat und eine Zurückdrängung des in amerikanischem Tempo und mit amerikanischen Methoden hochgezüchteten Kapitalismus durch gesunde Sozialreformen fordert, hat dem Kommunismus das Wasser abgegraben. Aerger hat Japan den Kommunismus als außenpolitische Gefahr zu spüren bekommen Japanische Truppen haben schon in den Jahren 1919 bis 1921 während der auch von Frankr^ick) und England unterstützten Jnterven- tionskämpfe der weißen Armeen versucht, den Bolschewismus von Ostsibirien fernzuhalten. Als dies nicht gelang, suchte man durch Verhandlungen mit Moskau eine Abgrenzung der Interessensphären zu erreichen, aber erst 1925 kam ein solcher Vertrag zustande. Die Lage im Fernen Ollen wurde jedoch wieder gespannt als Marschall Blücher dort eine starke Armee oufstellte und daran ging, sie in Verpflegung und Munitionsversorgung von dem schmierigen Nachschub aus dem westlichen Rußland völlig unabhängig zu machen. Diele sowietrulsische 9frmee muß Japan als ständige Bedrohung seiner asiatischen Festlandsinteressen emvfinden. Es suchte fH) durch die Besekuna der Mandschurei zu sichern, aber blutige Zusammenstöße der sich bis an die Zähne bewaffneten Gren^truppen sind bis heute an der Taaesardnunq geblieben. Eine besondere Ralle hat die kommunistische Agitation in der Geschichte Chinas seit dem Weltkriege gespielt. Daß sie unter den armen Reis- bauern der innerchinesischen Provinzen, die ständig davon bedrabt lind, durch furchtbare Ueberlchwem- mungskatastraphen an den Bettelstab zu kämmen, wenn sie nicht Hunaers sterben oder in den Fluten zugrunde geben, reichlich Nahrung fand, ist ebenso erklärlich wie ihre Erfolge bei der akademischen Jugend in den großen Kültenvlätzen, die mit ansehen mußte, wie fremde Mächte die nationalen Interessen ihres Volkes ihrem eigenen Wirtlchafts- imverialismus opferten Das große Einigungswerk Marschall Tschiang kailchecks und die von ihm begonnenen wirtschaftlichen und sozialen Reformen haben den Kommunismus auch in China zurückaedränat. Aber für Japan, das von den fünf seinem Einfluß unterstehenden nordchinesischen Provinzen aus gegen die Innere Mongolei vorzustoßen sucht, um dem aus der Aeußeren Mon- aalei her nach Süd"N und Osten n-'i-dränaend-'n Baslch-wismus einen Riegel vorzuschieben, bedeutet di" kommunistische Bewegung eine nicht zu unterschätzende Gefahr. Japan hat in Verhandlungen mit Tschiangkaischeck versucht, diesen für eine gemein- same Abwehrfront gegen den Kommunismus zu gewinnen. Die militärischen Ereignisse in der inner- mongolischen Provinz S u i j a n scheinen jedoch dielen Verhandlungen ein vorzeitiges Ende bereitet zu b^ben wenn auch hier anscheinend nur mongolische und mandschurische nicht aber reguläre japanische Tnipp"n g"gen den chinesischen Gouverneur von Suijan im Felde standen. Die Lage ist hier schwer, sie verändert sich von Tag zu Tag, da auch die Politik des Auswärtigen Amts in Tokio sich nickt immer mit den Absichten der japanischen Festlano- armee deckt. Doch soviel steht fest, für Japan bedeutet der Bolschewismus solange eine Lebensgefahr, als es nicht gelingt, ihn von der japanischen Interessensphäre in China, in der Mandschurei und Mongolei fernzuhalten. Wenn also auch für Japan, wie wir sahen, das bolschewistische Problem sehr viel verzwickter liegt, als für Deutschland, so hat doch die Wühlarbeit der Komintern östlich und westlich der Sowjetunion die gleichen Abwehrkräfte ausgelöst, um der bolschewistischen Weltverschwö- rung Grenzen zu setzen Auch die Nationen, die heute noch Deutschlands und Japans Weckruf mit Gleichgültigkeit oder Mißtrauen begegnen zu können glauben, werden noch einmal den deutsch-japanischen Vertrag als Ausgangspunkt einer antikommunistischen Weltorganisation begrüßen, wenn sie erst die Folgen ihrer Vogelstraußpolitik am eigenen Leibe zu spüren bekommen. F. W. L. Lapanisch-iialiemsche Derständiaung Tokio, 27. Nov. (Ostasiendienst des DNB.) Wie die Agentur Domei meldet, ist die japanische Regierung entschlossen, die bisherige japanische Gesandtschaft tn Addis Abeba in eine konsularische Vertretung umzuwandeln. Nach dem förmlichen Beschluß des japanischen Kabinetts wird Mitte Dezember der japanische Konsul für Addis Abeba ernannt werden. Italien wird in Hingking, der Hauptstadt von Mandschukuo, ein Generalkonsulat einrichten, wodurch die gemeinsame Arbeit zwischen Italien und Japan sichergestellt sei. Die japanischen Interessen in Aethiopien würden durch Italien sichergestellt. Auch (5ore von oen jtohenern besetzt Rom, 27 Nov. (DNB) Die italienische Trup- venkolonne unter Führung von General Malta hat Gore besetzt. Damit haben die italienischen Truppen auf ihrem Vormarsch in Westabessinien auch in der letzten größeren Stadt dieses fruchtbaren und an Bodenschätzen reichen Gebietes ihren Einzug gehalten Gore, daß in Luftlinie über 350 Kilometer westlich von Addis Abeba und nur noch knapp 200 Kilometer von der Suda n g r e n z e entfernt ist, hat in den letzten Monaten eine gewisse politische Bedeutung erlangt, da nach abessinischen Behauptungen dort noch eine abessinische ©egenregierung bestanden haben soll. attache General O s h i m a gattenkapltän Kojima, I ' b e I s , Botschafter v. Ribbentrop, ____ sekretäre Dr. Meißner. Dr. Sammers Funk, Stabschef Lutze, * NSDAP. Dr. Dietrich, Ministerialdirektor^ Dieckhoff, Gesandter Freiherr v. Wei', Abendessen zu Ehren des japanischen DosschaUei, s ä ck e r , Gesandter von ® r b m a n n s b or r Gauleiter Bohle, Admiral Behncke, Adnii:^.-,!- Canaris, sowie Dr. v. Raumer mit i^/' Damen anwesend. nisterpräsident Göring, l , _ Freiherr v. Neurath, Heß Dr. Goe> zu Ehren des kaiserllch sapaniscyen Botschaft, M Grafen Mushakoji ein Abendessen, an außer dem japanischen Botschafter und @raM Mushakoji Botschaftsrat Inoue, der Milii^ Berlin, 27. Nov. (DNB.) Aus Anlaß des M fchlusfes des deutsch-japanischen Abkommens Msi W|UW' der Führer und Reichskanzler geften ' Ehren des kaiserlich japanischen Botschaft, . Ml W* a|en Mushakoji ein Abendessen, an bin M Xa«. IamawUX.im imh (h-t ■ l ( . ... >n u ue , utri meint er, 91^' 7 ~ ~ 7 ‘ l der Marmeattachs ball' gattenkapltän Kojima, Legationssekretär jj.% Ley. j nai und Attache Furuuchi mit ihren Damin =y Tag^C/nt 9 teilnahmen. Von deutscher Seite waren u. a. yrbei^^ct e ♦GGornrÄGhöni n r t rt n , die ReichSMinjf^ 'StA/ 1|1 ° ' fi.X Dr, . die Starz, S ~ - .n m e r s W m , Reichspressechef Ministerialdirektor x. U ^tssekre^^ ■■roiherr n TO.f? Mff,^Präsidenten MEIST \\ ■ Das Aufbauwerk der nationalsozialistischen deutschen Kultur Ehk- Sie Kunst dankt dem Führer Hn|ldd)(ettum ijtllung unb bau sie waren unsere Wegbegleiter, haben uns s muntert und ausgerichtet. So hart dieses Zeitall I|ld) selbst ein Urt hjpom sein, aus sei unb 6n rischen Genies aller Zeilen, unb wie । Deutschen haben allen Grund, dankbar ,u i sein, ihn zu den Unseren zählen zu dürfen. E, ist gemein und charakterlos, die deutsche Kunst, und Kulturgeschichte in eine Serie von Krimi. ' Notfällen aufzuteilen, und unter Zuhilfenahme 1 von kabbalistischen Zahlen feststellen zu wolle» ob Goethe Schiller vergiftet oder wer Mozart ermordet hat. Das ist eine Versündigung an* unserem großen Kulturerbe, aus dem wir alle, ob bewußt oder unbewußt stehen, dessen wir in unserer ganzen geistigen Existenz teilhaftig werden, in das wir hinein, geboren worden sind und das in unserer Zeil in ihr gemäße Formen weiterzuentwickeln und immer neuzugestalten unsere große kulturell« Verpflichtung ist. Vor ihm geziemt uns furcht und Dankbarkeit." war, die Musen haben nicht geschwiegen. Ul großen Genies, die in aufwühlenden Derstt. Bildern unb Tönen dieser Zeit ihr künstlerischr beutschen Künstler selbst richte. Sie Hadi uns bas Leben verschönt und vergoldet, in u» zähligen sorgenvollen Stunden haben sie unsin Die mehrtausendjährige Vergangenheit unseres Volkes sei ein einheitliches Ganzes und könne nicht nach Belieben und mit Willkür in ihre Bestandteile zerlegt werden. Niemand habe das Recht, an die Gestalter unserer Vergangenheit die Maß st übe unserer Gegenwart anzulegen. Karl der Große und Widukind seien für uns gleichermaßen leuchtende Figuren deutscher Geschichte. „Dasselbe", so fuhr Dr. Goebbels fort, „gilt auch für unser Kunst- und Kulturerbe. Es ist unhistorisch und zeugt von einem vollkommenen Mangel an Pietät, etwa Schiller oder Goethe mit einer leichten Handbewegung abtun zu wollen, weil sie uns angeblich nicht liegen. Auch ist Schiller kein liberaler Humanist, der unserer Zeit nichts mehr zu geben hat; er i st und bleibt eines der größten dichte- ■ 7 „iifritif *1 K*’ "mit fes- ^Kunstkritik jowo Eä l=W 116 K Seoölterung KSt'S E,, ürifitern GW Fällen S(?eti UwW'ch ub-r B nsjifpredjeri unp dargelegt. 3d) W strbokn. ach das Jahr 193 »«.sivesserung j tzuterjage »ch j ^gdie Veiler, li.hlin bet bis! , bet bisherig i 6« Verdrehung be l k 'Zrii jüdischer Ki Reichsminister Dr. Goebbels führte in feiner Rede fort: Man hat manchmal den Eindruck, daß die kritischen Komplexe schreibender Nörgler, die sich auf anderen Gebieten nicht mehr betätigen können, nun auf dem Gebiete der Kunst abreagiert werden sollen. Dem muß rechtzeitig ein Riegel vorgeschoben werden. Ich habe mich deshalb veranlaßt gesehen, in einem Erlaß vom heutigen Tage die Kritik überhaupt zu verbieten und sie durch die Kunstbetrachtung oder Kunstbe- schreibung ersehen zu lassen. Das bedeutet keine Unterdrückung der freien Meinung; aber seine freie Meinung darf nur der vor die Oeffentlichkeit tragen, der eine freie eigene Meinung besitzt und auf Grund seines Wissens, seiner Kenntnisse, seiner Fertigkeiten und Fähigkeiten obendrein das Recht hat, über andere, die mit den Schöpfungen ihrer Phantasie an die Oeffentlichkeit appellieren, zu Gericht zu sitzen. Oft aber ist es umgekehrt. Wir haben es in jüngster Zeit noch in Berlin erlebt, daß zwei-, dreiundzwanzig - jährigeJünglinge gegen vierzig-, fünfzigjährige verdiente, weltberühmte Künstler vom Leder zogen, ohne an ihren kritischen Gängen auch nur eine Spur von Fachwissen und Sachkenntnis ins Feld führen zu können. Sie sollen sich nun zuerst einmal darin üben, ein Kunstwerk zu beschreiben. Auch das ist schwer, und auch das muß man gelernt haben. Kann ein Kritiker mehr, und hat er das Bedürfnis, seine Fähigkeiten an den Mann zu bringen — nun, wir suchen auf allen Gebieten unseres künstlerischen Lebens so viele Könner, wir Haven so viele offene Stellen, die nicht zu besetzen sind, weil es an geeigneten Anwärtern fehlt, daß uns jedermann, der mehr kann als die heutigen im Kunstleben Tätigen — und das muß er ja, wenn er sie kritisieren will — zu positiver Arbeit herzlich willkommen ist. Es geht aber nicht an, daß während überall anderswo die öffentliche Meinung das große Aufbauwerk des Führers mit ihrer warmen Unterstützung begleitet, nun ausgerechnet der Künstler als letztes Opfer Freiwild der Kritik fein soll. Im übrigen wird die Kunst am Verschwinden der Kritik keinen Schaden nehmen. Falsche Grüßen sterben meistens spätestens nach einem J"br. auch wenn sie nicht von einem Kritiker getötet werden. Wirklichen Größen aber soll auf diese Weise d i e Freiheit ihres Schaffens und die Unantastbarkeit ihrer künstlerischen Ehre gesichert werden. Es soll in 50 Iahren von unserer Zeit nicht mehr dasselbe gesagt werden, was wir von der Zeit vor 50 Jahren sagen müssen: daß sie es, ohne einen Finger zu rühren, zuließ, daß die wirklichen Genies von kriti- schen Eintagsfliegen gequält und gemartert wurden und zum Teil sogar daran zerbrachen. Eine zweite Frage, die in diesem Zusammenhang eine nähere Betrachtung verdient, ist die der Erotik in der K u n st. Wir haben in den vergangenen Monaten ein paar Filme die Zensur passieren lassen, die in prüden und geschlossenen Kränzchen einiges Befremden hervorriefen, und zwar haben mir das mit Bewußtsein getan. Denn auch die Probleme, die die Geschlechter untereinander auszumachen haben, sind darstellenswert, vorausgesetzt, daß das mit dem nötigen G e - s ch m a ck geschieht. Es handelt sich also hier mehr um eine Takt- als um eine Moralfrage. Wir leben nicht in einem Franziskanerkloster; eine gesunde Zeit nimmt auch eine gesunde Stellung zu delikateren Problemen ein. Selbstverständlich ist die seichte und platte Zote, die zynische Gemeinheit für einen Menschen von noblem Empfinden nur verächtlich. Begrüßenswert aber ist eine starke und gesunde Sinnesfreude, die das Dasein als Diesseits bejaht, es dankbar hinnimmt und freudig gestaltet. Diese Sinnenfreude hat sich zu allen Freuden in der Kunst mehr an das Auge als an das Ohr gerichtet. Sie war immer frei, offen und unprüde. Aus ihr entstand zuletzt jede große Kunst Sie war dämonischer Antrieb der Antike und ihrer starken Formenkraft, mit ihr und'durch sie erhob sich die Renaissance zu dieser einzigartigen Zeit großer künstlerischer Gestaltung. Es wäre gefährlich und beklagenswert, wenn wir mit törichten und nicht verstandenen Redensarten diese unabdingbare Funktion des künstlerischen Schaffens allmählich abdrosselten und zur Erstarrung brächten." Der Präsident der Reichskulturkammer behandelte dann die vielgestaltige Problematik des Kitsches in der K u n ft. Es dürfe nicht alles, was primitin sei, als Kitsch verdammt werden. Es solle deshalb nicht nur auf das Produkt, sondern auch auf die Gesinnung geschaut werden. Nicht jedermann sei musikalisch genug, etwa eine große Wagner-Oper zu hören und zu genießen. Sollte er etwa deshalb überhaupt von der Musik ausgeschlossen werden? Nein, es fei gut, daß es auch andere Musik gebe, von der er etwas habe. Und auch die, die oiefe Musik schrieben, machten sich verdient um das Volk. A, auf dem « t dnis besitzt, y 'irb sich wenige ehr den Drang ng haben. Ich , n Kritiker des o . Deck, Brentan iile andere mehl r, Leistungei Men schrieben, der Kunstkritik ' Zeit noch oorb pgen Iahrhundk Kunstwerk sei n Ächtung und de MrG, aber sie n "en Richte '.'kb den jübifd b'9 Kerr überlas v ' M-'nn ich tfoitetatti Gesicht aufprägen, sind noch nicht da. Aber s it ireift, dann xch ich t .... .......... :J6, Saß nur btt lr Die Festversammlung während der Ansprache der Reichsorganisationsleiters Dr.Ley. — (Scherl-R) werden kommen, wenn ihre Stund« kommt. Wir aber sind nur ihre Wegberei' ter. Kommen sie, dann wollen wir sie fesllich mit Beglückung empfangen. Denn dann erst unsere Zeit vollendet, dann steht ein neue« reies Volk in Waffen, bekränzt ni>! )em Lorbeer Apolls. Dann können mir fr eligt unser Werk beschließen: Denn eine Zef ) a t s i ch erfüllt und ist durch göttliche Gnad« groß und gesegnet geworden." Der Eindruck der großen Kulturrede des Prcli' denten der Reichskulturkammer, die erneut die ti°f> Verflechtung und innere Verbundenheit des Tr<ü' händers der deutschen Künstler und Kulturschaii^ den mit der Kunst bezeugte, war gewaltig, ©türfll des Beifalls löste die Erklärung des Reicksministad aus, daß niemals in Deutschland der Künstler geehrt und die Kunst so begehrt worden sei nW im Dritten Reich. Auck die Ankündigung des Lr lasses, der die zersetzende Kritik durch eine schöpf rische Kunstbetrachtung ersetzt, rief jubelnde Zusti" mung hervor. Das Bekenntnis zur starken unb -fr sunden Sinnenfreude, zum Kampf gegen den in der Kunst, machte ebenso wie die Darlegung Wesenszüge der künstlerischen Gestaltung, die Minister in dogmatischer Klarheit auheigte, tiefD Eindruck, der in dem Dank an den Schirmherrn deutschen Kunst, den Führer Adolf Hitler, ausklarg dem das größte Kunstwerk gelungen fei, aus Urftoff Maffe ein Volk zu formen. , Die festliche Tagung schloß mit einer UraufM rung der Tondichtung Hermann Zilchers Der Minister kam dann auf die Wesenszüge der künstlerischen Gestaltung überhaupt zu sprechen. Die Dramatik schöpfe ihre Stoffe aus den Gegensätzen des menschlichen Lebens. Es sei ihr souveränes Recht, die Schwächen einzelner Stände und Berufe zu geißeln, und es dürfe sich kein Stand dabei beleidigt fühlen. Unterdes beginnt der künstlerische Gestaltungstrieb unseres Volkes neue Wege zu beschreiten. Die Schöpfung unserer großen nationalsoziallstischen Feiern ist einer der wichtigsten Faktoren unseres modernen Kulturlebens. Die Tage von Nürnberg, der 1. Mai in Berlin, der Bauerntag am Bückeberg sind jedem, der sie einmal miterleben durfte, auch als künstlerische Vision unvergeßlich. Aber nicht jedes 93er- einsfeft i ft eine kultische Feier, im Gegenteil, hier wirkt falsche Gemessenheit nur aufreizend und unwahr. Auch der Sprechchor kann aus Banalitäten keine Lebensweisheiten machen. Er ist dann nur ein Rückfall in die Primitivität. So pflegen Traditionen nicht zu entstehen. Das Unbeabsichtigte, Gewachsene und Gewordene ist auch hier das Dauerhafte und Bleibende. Die Kunst lebt vom Auftrag. Es muß deshalb in einer Zeit, in der der Private noch nicht wieder zum Auftrag zurückgekehrt ist, Sache des S t a a- t e s fein, der Kunst feine schützende und fördernde Hand zu leihen, Talente aufzuspüren und ihnen den Weg nach oben zu erleichtern. Nie hat eine Zeit größere künstlerische Aufgaben gestellt als die unsere. Aber die Künstler müssen sich auch ihrer bemächtigen. Alle sind sie aufgerufen mit» § uhelfen. Sie sind jetzt mit dem Staat und seinen Idealen verwachsen, sie leben nicht mehr als Abseitige neben der Zeit. Der Staat ist ihr Mäzen. Auch für ihr Alter soll gesorgt werden. Die starke Betreuung der Schiller-Stiftung, die Auswertung von zwei Millionen für die Stiftung ,Lünstlerdank", die Inangriffnahme der Alters- und Krankheitsversorgung für schaffende Künstler sind nur erste Anfänge eines großzügigen Sozialwerkes, das alle deutschen Künstler umfassen soll. Hier liegen im Augenblick neben der Kulturführung an sich die wichtigsten Aufgaben, die uns gestellt sind." Der Minister faßte dann noch einmal die Grundsätze der Aufbauarbeit der Reichskulturkammer zusammen. Die große Umstellung der deutschen Kultur sei gelungen. Die deutschen Künstler ständen wieder mitten im Volk. Ich spreche in Ihrem Hamen“, so sagte der Minister, „wenn ich Worte tiefer Verehrung und heißen Dankes an den Führer richte. Er hat in den vergangenen vier Iahren. die ihm wahrlich keine Sorge und Arbeit ersparten, über das deutsche Kun st leben seine schützende Hand gehalten. Jeder deutsche Künstler hat dabei das beglückende Bewußtsein gehabt, daß das nicht nur so nebenbei geschah aus einer amt- lichen Verpflichtung heraus, sondern aus dem Herzen kam. Und deshalb Hal es Eingang gefunden in den Herzen der deutschen Künstler. Weilder Führer selbst ein Künstler ist, hat der deutsche Künstler sich so fest ihm verschworen. Große Kunstwerke sind in diesen vier Jahren entstanden; das größte aber schuf der Führer selbst: Aus dem llrstoss Masse formte er ein Volk, eine freie Kation. Die Idee zu dieser Konzeption entsprang seiner künstlerischen Phantasie. Weil Sie, mein Führer, aus ihrem Fleisch und Blut sind, darum suhlen sich die deutschen Künstler Ihnen besonders verbunden und verpflichtet. Und sie sind von dem tröstlichen Be- wußtsein durchdrungen, daß die deutsche Kunst leben und gedeihen wird, wenn Sie Ihre sorgende und schützende Hand über sie halten. Und ich weiß es, daß ich in Ihrem Namen, mein Führer, spreche, wenn ich auch Worte des Dankes an die zähligen sorgenvollen Stunden haben sie unpn 0>cab beute bet f Phantasie beflügelt und Gefühle beschwingt, s« kri haben uns wieder weinen und lachen gelehrt, unfet« . * Zeit haben sie Feder, Meißel und Griffel gelieljin e ' Es wird der Tag kommen, da werden sie bieft IU(! ®e 1 ‘un9 a Zeit in unsterblichen Tönen unb Liedern befing) 7" 7 und feiern. Sie haben dem Volk in feinem schweren iir loü dem pnblifat Kummer M u t und Entspannung gegeben Astin Tilla Briem in der Solopartie mit- 27. Nov. (DNÄ.) Der Präsident der o e b b e I 6 , und der Spanien. Ministerpräsident £6on B'um, $ butfen. »HW worben fer. »erle von fr fraben uns m rt dieses Zella!! meist 7573 V richte. Sie fc vergoldet, in i haben sie u: ihle beschwing!, ichen gelehrt, un'! ganzen geif... das wir hinr amhaftesten Vertretern des deutschen Kunst- U3 über das Problem der Kunstauszusprechen und abschließend selbst meine r.___... e-iinUfriHP nnrh einmal UNMIN- ind Griffel gelt? a werden sie \ Kunstwürdigung statt Kunstkritik. tfin grundlegender Erlaß zur Tleuformung des deutschen Kulturlebens. ™. <|i omha testen JU ausführlich , . JUIC Mk auszusprechen unu uu|u;u<.Dm.v r«,...... - 1’n unferer c ngen 31ir Kunstkritik noch einmal unmiß- luentairfpln r”“! LA hnh» fPrm>r die ..Nackt- Warum Stickling verurteilt wurde. Moskau ist unfähig, die Mißstände in den sibirischen Bergwerken abzustellen. d Liedern bck-! in feinem schv» nnung geai- Alle Automobilinteressenten werden diese Tatsache mit Freude begrüßen, denn em FORD-Wagen ist dank seiner niedrigen Anschaffungs- und Unterhaltungskosten der ideale Wagen für Beruf und Sport. Die ständige Ausstellung aller neuen Modelle wird Sie über das umfangreiche FORD-Produktionsprogramm unterrichten! Der künftige kunstbericht seht die Achtung vor dem künstlerischen Schaffen und der schöpferischen Leistung voraus. Er verlangt Bildung, Takt, anständige Gesinnung und Respekt vor dem künstlerischen Wollen. Rur Schriftleiter werden in Zukunft Kunstleistungen besprechen können, die mit der Lauterkeit des Herzens und der Gesinnung des Ratioaalfozia- l ist en sich dieser Aufgabe unterziehen. Es ist daher auch mit Recht immer wieder verlangt worden, daß der Kunstbericht nicht anonym erfolgen darf. Ich ordne daher an: 3n Zukunft ist jede Kunslbesprechung mit vollem Kamen des Verfassers zu zeichnen. Das Amt des kunstfchriftleiters wird in der Verufslisle der deutschen Presse an eine besondere Genehmigung ge- knüpft fein, die wiederum abhängig ist von dem Nachweis einer wirklich ausreichenden Vorbildung auf dem Kunstgebiet, auf dem der betreffende Schriftleiter künftig tätig fein will. Da Beschäftigung mit künstlerischen Leistungen eine gewisse Lebens- erfahrung und Lebensreife bedingt, müssen Kunstschriftleiter mindestens 30 Jahre all sein, ehe sie für diesen Tätigkeilszweig der deutschen Presse zugelassen werden können. Shrsurch! vor drin Künstler und seinem Werl! werden muffen. Reichsminister Dr. Kvibbel ,!l "n7 nicht gezonert den Finger auf eme ff n srnunhe ru legen. Was da mit aller Deutna)reu Zer noch herrschende Mißstände in der deutschen Kunstkritik ausgesprochen wurde, entfprang e nem tiefen Derantwortungsbewußtsem und der Ehrsurcht vor dem Kunstwerk und dem Kistler, ohne die e Kulturpolitik überhaupt keinen Sinn mehr hat. Erst das Kunstwerk — dann die Kritik; erst derKunstler — dann der Kritiker. Es haben sich Mißstande berausaestellt, die unerträglich erscheinen. Deshalb hat der in diesen Fragen zuständlge Minister kur- zerhand die Kunstkritik verboten und an ihre S elle die Kunstbetrachtung und Kurrstbeschreibung gesetzt- Hier erwächst eine neue, nicht minder verantwor tungsvolle, aber auch überaus dankbare Au^abe; hier kann wirklich aufbauend und erzieherisch ge- wirkt werden, mit einer verständnisvollen und vor allem auch verständlichen Kunstbetrachtung kann das Volk besser und leichter an die Werke der Kunst herangeführt werden als durch eine «nm aus unberufener Hand. um. der in Begleitung des neuen Innenministers Dor- mon und des Wirtschaftsministers Sp’nasse erschienen war, und von der Menge mit dem Ge- anq der Internationale und den Rufen „Blum ans Werk — Waffen für Spanien! begrüßt wurde, versicherte, daß die Volksfront-Regierung von außen her schwer zu erschlagen sei, nur aus ihren eigenen Reihen könne sie zerbrochen werden. Unter Anspielung auf die Kampfansage des Arbeitgeberverbandes betonte Blum, daß die berechtigten Forderungen der Arbeitnehmer durchgese tz? werden wur den. Er kündigte das o bl i g a t o r . sch e Sch ' e d s- qerichtsverfahren und eine Vorlage über das demokratische St re i k r e ch t an, mahnte aber, nicht durch illegale Fabrikbesetzungen die Arbeit der Regierung zu erschweren. Die internationale Lage sei feit Drei Mo- Ein Mitarbeiter Sticklings berichtet. Bremen, 27. Nov. (DNB.) Ein Bremer Ingenieur, der in Kemerowo und m Nowosibirsk mit9 Dem deutschen Jnyenieur Stick Ung zusam- mengearbeitet hat, berichtet in der „Bremer Zei- tunq" über die Schwierigkeiten, die Stickling m folge der Unfähigkeit der Moskauer Gewalthaber Im Wege standen: Ich war in Kemerowo als Ingenieur bei dem gleichen Kohlentrust »Kusbaf. sugol" tätig, bei welchem Stickling b^chaftigt wa. $e9r größte9 Teil der Beleglchaft der Bergwerke be- stand9aus Verbannten. Als rch zum erstenmal die Betriebe betrat, fiel mir lofort 1M «ennae Arbeitsleistung und Arbeitslust der gesamten Belegschaft, vom Direktor bis zum letzten Arbeiter auf. Dieses Widerstreben gegen zede Ar beit ging soweit, daß es mir nicht möglich war, sehr wichtige Arbeiten fertigzustellen. Ich»hab-um Abhilfe gebeten, g e t a n w u r d e j e d o ch n r ch t s. Nach vielen Konflikten mit der Werksle-itung lehnte ich dann die Weiterarbeit ab. Damit war der Werksleitung chr heimlicher Wunsch erfüllt, sie und Praftdialräte, alle Mitglieder des Reichskultur, senates, die Amtsleiter der NS.-Gemeinschaft »Kraft durch Freude", die Offiziere der deutschen Wehrmacht und der Polizei, die Führer der SS., SA., des NSKK und des Reichsarbeitsdienstes, ferner zahlreiche andere Persönlichkeiten des politischen, geistigen, künsllerischen und wirtschaftlichen Lebens. In der Führerloge nahmen Reichsminister Dr. Goebbels und Frau, Reichsorgamsationsleiter Dr Ley und der Vizepräsident der Reichskulturkammer, Staatssekretär Funk, Platz. Die musikalische Leitung der Festaufführung lag in den Händen von Arthur Rother. In den Haupt- rollen wirkten mit Wilhelm Rode, der gleichzeitig die Inszenierung besorgt hatte, Bertha Stehler, Eyvind Laholm, Luise Willer und Gunther Treptow. Der starke Beifall, der der ausgezeich- neten Aufführung gespendet wurde, galt ebenso den darstellenden Künstlern wie auch den Mannern, die durch ihre politische Arbeit das deutsche Kulturleben neu gestaltet und zu einer neuen Blüte geführt haben. ,.! y Veranlassung, eine K r i ti k e r t a g u n g em- Sullnreil uier.fen. Ich habe auf dieser Srititertagung den ober neben. Elken Kritikern Gelegenheit gegeben, sich mit glaubte einen lästigen ausländischen Ingenieur, der ia q e g e n d e n W i l l e n d e r W e r k s l e 11 u n g dort war, loszuwerden. In Moskau wurde ich von einer Kommission des Kommissariats für die Schwerindustrie verhört. Diese Kommission war über die Verhältnisse in Kemerowo s e h r a u t unterrichtet und bat mich, die nur gestellten Aufgaben zu erledigen. Infolge der unhaltbaren Verhältnisse in Kemerowo wurde ich dann auf Wunsch nach Tomsk versetzt. In Kemerowo hatte ich Stickling kennen gelernt und hörte, daß auch er die gleichen Schwierigkeiten wie ich hatte. Aedes Jahr sind die Mißstände in Kemerowo zur Sprache gekommen. Jedes Jahr hat man Stickling versichert, daß man ihm volles Vertrauen entgegen- bringe. Immer wieder hat man Besserung der Verhältnisse zugesa g t. Jetzt ist .(5h^inS verurteilt worden, weil unzählige Leute in Moskau nicht in der Lage sind, lenen M’ßstanden abzu- helfen. Wenn je ein Urteil Hohn auf Menschenrechte war, so ist es dieses. Ein uu fähiger Älun* qel verurteilte einen Ingenieur, dessen Fähigkeit und Zuverlässigkeit man lange Jahre hindurch anerkannt und bestätigt hat. «Berlin, 27.Nov. (DNB.) 27.Nov. Der Prä- sident der Reichskulturkammer, Reichsminister Dr. Goebbels, hat anläßlich der dritten Jahres- tagung der Reichskulturkammer den Staatsrat unö Generalintendanten am deutschen Nationaltheater in Weimar, Pg. Dr. Hans Severus Z i e g l e r, unö den Staatsschauspieler Emil Jannings in den Reichskultursenat berufen.__________________________, Hauptschriftleiter Dr. Friedrich Wilhelm Lange. Verantwortlich für Politik und für die Bilder: Dr Fr W. Lange; für Feuilleton: vr. Hans-Thynot; für den übrigen Teil: Ernst Blumschein. Anzeigen- (etter- Hans Beck. Verantwortlich für den Inhalt der Anzeigen: Theodor Kümmel. D. A. X. 36: 10 000. Druck und Verlag: Brühl'sche Universitats-Buch- und Steindruckerei R. Lange, K.-G., sämtlich> m Gießen. Monatsbezugspreis RM. 2,05 einschlietznch 25 Pf. Zustellgebühr, mit der Illustrierten 15 Pf. mehr. Einzelverkaufspreis 10 Pf. und Samstags 15 Pf., mit der Illustrierten 5 Pf. mehr. Zur Zeit ist Preisliste Nr. 3 vom 1. Juni 1935 gültig. Paris, 28. Nov. (DNB. Funkspruch.l In der Pariser Winterradrennbahn fand eine Versammlung der verschiedenen, die Volksfront bildenden Parteien und Gruppen statt. Der Generalsekretär des marxistischen Gewerkschaftsoerbandes I o uh aux betonte, daß die Gewerkschaften angesichts der Haltung der Arbeitgeberschaft vor nichts zurucksch recke n würden. Der Generalsekretär der kommunisMen Partei Thorez beschuldigte die Arbeitgeberschaft, durch ihr Verhalten die nationale Wirtschaft zu so- dotieren. Er forderte erneut die Auf heb u n g der Waffensperre für das republikanische $Ofk , LL Jugend", an der neben dem Kittelschen Chor i«MH fraben des Hohenzollerngymnasiums und die ™ flnlnt Uni ** ...» er-.«- (n.lom «n her (CtnfnnrirHo mit» W1 (QrineQtt* L.-iin, 27.Nov. (DNB.) Der Präsident Der rtf:11üurfammcr, Dr. Goebbels, und der Ibren;a?r der Deutschen Arbeitsfront, Reichsorgamsa- waren > lu26i(.ler Dr. Ley, hatten aus Anlaß der ge- e «Lernen Tagung der Reichskulturkammer und Dr k ^Ä-tschen Arbeitsfront, NT.-Gemeinschaft ,Kraft rop, »ä -iteube" zu einer Festaufführung von Sami Ärb Wagners „Fliegendem Hol- ?iNrellp* fiSr" im Deutschen Opernhaus eingeladen. In Rängen sah man fast sämtliche Reichs- ^err n i.Sdifiir und Reichsleiter, die Reichsstatthalter und ’mQnn«^Beter, Staatssekretärs und hohe Beamte der ebn(fen i:Ke'ing, die Präsidenten der sieben Einzelkam- umer\'14 M Reichskulturkammer, die Vizepräsidenten Die Rede, die Reichsminister Dr Goebbels auf der Jahrestagung der Reichskulturkammer gehalten hat, Darf zugleick als em Rechenschaftsbericht über das bisher Geleistete und als em Wi lensbe- tenntnis zur bewußten Führung und Gestaltung aller kulturellen Dinge im neuen Deutschland gewertet roeren. Der äußere Aufbau ist vollendet, die organisatorische Zusammenfassung und Gliederung der deutschen Kunstschaffenden in ihrer Gesamtheit ist abgeschlossen. Es kann jetzt an Die Losung der eigentlichen inneren Aufgaben einer deutschen Kulturpolitik herangegangen werden. Der Grundgedanke, von dem Dr. Goebbels dabei ausgeht, lautet: Man kann keine Kultur machen, sondern man muß die Kultur führen —, so wie es heute von uns geschieht. Die Krebsschäden der Vergangenheit sind ausgerottet; das brauchte im einzelnen kaum bargelegt zu werden; der Unterschied gegen früher liegt für jedermann offen zu Tage. Em paar Stichworte, Theater, Film, Presse, Schrifttum, kurz den gesamten Wirkungsbereich der Kulturkammer, andeutend, genügten, um Den unaufhaltsamen Siegeszug unseres Kulturlebens seit Dem Jahre 1933 zu kennzeichnen. Trotzdem gibt es noch immer gewisse Hemmungen und Unzuträglichkeiten im deutschen Kulturleben auch heute, die beseitigt und überwunden In der^vie heute. Er müsse gegen die Behauptung, daß ' i • Frankreich und seine Regierung schwach seien, protestieren. Frankreich bleibe, welche Richtung ferne Politik auch einschlagen möge, materiell stark. Es beiitie gegenwärtig, von der Sowjetunion abgesehen, die st ä r k st e Militärmacht auf Dem europäischen Kontinent. Seine Marine sei in Den letzten Jahren immer stärker geworden unD ebenso seine Luftflotte, Die es, was Die Qualität Der Mannschaften und Den Wert des Materials angehe, mit jeder europäischen Luftflotte aufnehmen könne. . . In Frankreich seien aber auch Politik und Diplomatie stark. Es sei Frankreich trotz allem gelungen, Die gelockerten und gebrochenen Freundschaften und Bündnisse wieder anzuknüpfen und enger z u ge ft alten und m Europa alle friedlichen Kräfte zusammenzuschweitzen. Man wisse dies im Auslande, aber man betone immer wieder selbst in Frankreich, daß Frankreich durch seine Regierung und seine inneren Zwistigkeiten geschwächt werde. Dieses Frankreich, das man als in sich zerrissen und gespalten hmstellen wolle, sinde sich zusammen, nicht nur, um die Unantastbarkeit seines Gebietes aufrechtzuerhalten, sondern auch um jeden Druck von außen gegen die Freiheit und Unabhängigkeit seiner politischen Be- schlüsse zu verteidigen. Bei allen gegen Frankreich gerichteten Intrigen werde immer wieder in Frank, ' reich das in Frankreich herrschende politische System - und die Bemühungen der Volksmassen um eine ' soziale Erneuerung angeprangert. Er bitte, diese Dolksmassen zu beweisen, daß die Starke Frank- , xeichs dadurch nicht geschwächt, sondern im Gegen- 'Mnlwickeln c > -/stMch bargelegt. Ich habe ferner Die „Nacht- grotze lultvMil verboten. ejieinf uns tf D( ba6 3at)X 1936 keine bcfriebt- 11 z<»de Besserung der Kunstkritik gebracht ho untersage ich mit Dem heutigen Tage etigültig die weiterführung der K un st- liLtU in der bisherigen Form. An 2)1, stelle der bisherigen Kunstkritik, die in Höriger Perdrehung des Begriffes „Kritik" In bet Zeit jüdischer Kunstüberfremdung zum Sn st richt er tum gemacht worden war, mtb ab heute der Kun st bericht gestellt; an die Stelle des Kritikers tritt der Kunst- schriftleiter. Der Kunstbericht soll weniger Wertung als vielmehr Darstellung und damit Würdigung sein, tr soll dem Publikum die Möglichkeit geben, sitz selbst ein Urteil zu bilden, ihm An- stcrn sein, aus seiner eigenen Ein- stellung und Empfindung sich über ti^HerW Leistungen eine Meinung zu bilden. r»rlin, 27. Nov. (DNB.) Der Reichs- n-tnster für Dolksaufklärung und Mo: aganda gibt folgendes bekannt: dü Kunstkritik ist im Rahmen der Neufor- E 1 e n • unb beß deutschen Kulturlebens eine der Fragen, > bantbat ^Lösung am dringlich st en, aber auch - L shwierigsten ist. Ich habe seit der Macht- beutfdie finJfcjung der deutschen Kunstkritik vier Jahre Zeit lr Die Kunstkritik sowohl aus Den Reihen Der schaffenden selbst als auch aus allen anderen ’ RCO^ fORO W°10 I üjx Bmn ich eine derartig einschneidende Maßnahme n*t ba. M.irfrii Dann gehe ich Dabei von Dem Gesichtspunkt i8, daß nur der kritisieren kann, Der auf Dem jliid, auf Dem er kritisiert, wirkli ches De r - SrDnis besitzt. Wer selbst schöpfen ch begabt v-irD sich weniger mit Kritik beschäftigen, als .Wahr den Drang nach eigener fcfjöpfenfther LMng haben. Ich erinnere dabei Daran, daß Die ,n Kritiker Des vorigen Jahrhunderts, Lessing, , J Ti eck, Brentano, Fontane, Gustav Freytag l iib viele andere mehr, s ch o n g r o ß e s ch o p s e - liste L e i ft u n g e n vollbracht h^en, ehe (Hrititen schrieben. Die Form, m Der sich diese t rit der Kunstkritik befdjäfHgten, ift and) für ttoie Zeit noch vorbildlich. Die großen Kritiker t h vorigen Jahrhunderts wollten n u r Diener ctr Kunstwerk fein. Sie gaben Rechenschaft i teil l er Achtung und Der Ehrfurcht vor Der Leistung rinderen, aber sie warfen sich nicht zum un- j rs baren Richter über fremde Leistung ausi :y9 blieb Den jüdischen Literaten von Heinrich •En> big Kerr überlassen, auf Die die bisher noch iitigie Form Der Kunstkritik zum Teil zuruckgeht. iOÄ r unö w\ iNN v Festaufführung iin Deutschen Opernhaus. er Zuhils stellen w a„. «CTraaiitnutH |ciu|i uw :..... lOet wer der Bevölkerung gaben nur vor einem ersündlg»! -------------- £don Blum verteidigt die Politik der Volksfront. »25 Die gute Hohner Damen V Stellenangebote! JUW.Müllü m., gut. Allge- Dampfsägewerk Abendsten; .Mn? Mer Ludwig Krftck Telefon J Dd.m mit dem -^-^1 **** Kissenfüllungen j*“?,1 ,2> Mnr|h| [05458 sucht. Bittorf 7543D gesucht. Kreuzplaf z 7523 D Photo Schunck & Cbe außerdem weniger Kohlen. Sehen Sie modernsten l» verkaufen 1 1 1 Selters weg 63 Telefon 2037 IVermieWngen | Hiffllll. - WOll. Bekanntmachung i. 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Nicolaus And.Johannes- kirche 5. verbraucht aber Keine Zeugnisse in Urschrift lonbem nur Zeugnis- abjchriften Dem Bewerbungsschreiben bet- legen 1 — Lichtbilder unoBewerbungsunter- lagen müssen zur Vermeidung von Verlusten auf der Rückseite Ra- men und Anschrist des Bewerbers Nagen! Dienstag, den 1. Dezember 1936, findet in Gießen Rindvieh- [Ruhvieh-) Markt statt. Auftriebszeit von 8 bis 9 Uhr vormittags. Sämtliches Vieh wird gegen Maul- und Klauenseuche schutzgeimpft. 7553C Nächster Schweinemarkt: Mittwoch, den 16. rr."?! stühle. [05508 Kugelberg 32 p. Das wünscht sich doch jede Hausfrau: einen Herd In der Küche zu haben, der Tag und Nacht Feuer hält. Der neue Dauerbrand-Herd billig bei Ludwig Haas Plockstraße 7 1560 A 3a, da liegt also vnb hört mit osse tonen nach, die ä in der Wohnt 6t hinausgehen g mit Peterchen t geben, aber 4 5 die Versprech W ist. 3m Zi a steht die Tür (in. Peters Geda lommen aus einet ms die Mutter ' jat. Besonders w linkem Ohr angel Erinnerung. Die nämlich beim Wa Mutter ist sür di< tappen hin will, nicht das erstemal kritischen Punkt n W Waschwas wie m rs dvä linkes nid) nicht so, b liche Gabe chai erfuhr? M t scheu zu Weih und jeder oe ihrer Erftillun Seltersweg 81 sind 2 schöne Wohnungen ;. Dezember ob. später zu verm. Näh. bei [05509 FrauE. Nowack, Liebigstr. 21 I. Telephon 2551. Harmonika Klavier-, Klub- u. diatonische Modelle in großer Anzahl am Lager. Prospekte bitte zu verlangen. Kinderharmonikas von 5.50 Mk. an. Billige Handharmonikas einreihig von 12.— Mk. an, zweireihig von 20.— Mk. an. Sportmodelle in Koffer, von 25.— Mark an, in guter Qualität Mundharmonikas in allen Tonarten u.Preislagen Nach erfolgter Renovierung empfehle meine Metzgerei und Speisewirtschaft. Preiswerte Speisen und Getränke in gewohnter Weise. ßrÖfftlUtlÖ Samstag, den 28. November Heinrich Rausch Metzgerei und Gastwirtschaft Neustadt 59 —Am Oswaldsgarten 7588 D Bett mit Kastenmatratze u. Keilen, Waschtisch, 1 eintürig. 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Hier strömen sie ihr gläubig-reines, unverbildetes inneres Sern und Ve» den aus, hier verstellen sie weder ihre Schrift noch ihr Herz. Dieses leuchtet aus jedem Schrerbzug heraus und zeigt darin das verborgene, oft scheu zurückgedrängte, oft leidenschaftlich glühende Haften, zeigt Träumen und vor allem Wollen Nicht Pu^ pen, Bücher, Luftgewehre allein smd es, die sich ein Kind wünscht, sondern noch viel mehr: tiebe, Verständnis, ungestörtes Wachsenlassen seiner Eigengesetzlichkeit. ig Worten sich sagen läßt und auch m icht mehr Platz bean prucht. Kaum daß lt9l , / hh» Berufe fjÄm idwig Hat ockstruße 1 — _ ft. Schweres Geld. Man stelle sich vor, daß man seine kleinen Besorgungen in der Stadt erledigen will und em Geldstück, groß wie ein Wagenrad, dazu mitnehmen müßte! Eine etwas umständliche Sache, aber die Leute auf den Yap-Inseln in der Südsee haben kein anderes Geld. Hier bestehen die Zahlungsmittel nicht aus Metall, sondern aus Steinen. Die Münzen sind runde Steine, groß wie Wagenräder mit einem Loch in der Mitte. Die gebräuchlichste Münze ist fast einen Meter groß, doch gibt es auch bei den wenigen Wohlhabenden einige, die sich des Besitzes von Geld rühmen können, das an die 3 Meter im Durchmesser mißt und deren Mittelloch so groß ist wie ein Bullauge. Zur Beförderung solchen Geldes müssen Sklaven angenommen werden, die es an Bambusstangen keuchend und stolpernd tragen Dabei ist dieses Geld sehr kaufkräftig.-Für einen Stern, der 2 Meter groß ist, kann man ganze Pflanzungen kaufen Die Yaps sind auch nicht der Ansicht, daß man seinen Reichtum verbergen müsse. Im Gegenteil, jede Familie bewahrt ihren Geldvorrat ür-u- ßen neben dem Hause auf, damit ihn jeder 'eb n kann. Das „Kleingeld" von etwa 20 Zentimeter Durchmesser bewahrt man drinnen auf, doch mm rühmt sich dieses Besitzes ebensowenig wie wir unserer Kupferpfennige und braucht es deshalb incht auszustellen. Keins dieser Geldstücke außerhalb des Hauses ist je gestohlen worden, aus dem einleuchtenden Grund, daß ein Dieb ja mit einem zeniner- chweren Stein nicht leicht davonkommen konnte. I 15.W-*'* Außer >t Zoo «r,tl Prinzeß Sohne, stand. e .. , r< Dem Blätternden wird zumute, als knupse Pch jetzt und hier zwischen ihm und seinen Vorvätern eine neue innige Beziehung — oder es erneuerte sich ein altes Band, von dessen Vorhandensein er nur bisher nichts wußte. Er spürte etwas wie I Sohnesliebe zu diesen Alten, die er nie kannte. Schlaf* »Luxusartikel,* Hi^übers Aeta brachtet über die ihm sein Vater nur fluchtig und ungenau '»ne Nach- oon ihm °-mgst°n-, 1°■ ™ UnLanh^Ufi*'nun geändert. Seit der deutsche R^ch-bLge/Zer seine Herkunst und Ab'ta— die Verschwägerungen seiner Famil'-, > Bekenntnis möglichst wert .r. der^ Zett zurück^ B° sö Auskunst'^gebende Blatt. ied°n, Bibelemtra^. bewah^atte Briest °und Stammbücher gewinnen seines Söhnchens vernahm. Der Vater konnte ia seinerseits nicht wissen, daß mittlerweile Frau Thomas „auf einen Sprung" gekommen war, er hatte sich gewundert und war schon ganz ärgerlich, weil niemand sich meldete, und er hatte doch bloß seiner lieben Frau sagen wollen, daß er heut eine halbe Stunde später zum Nachtessen käme. Stattdessen hörte er das Bekenntnis seines Sohnes, aus das er nicht gefaßt war, weil er dachte, der schliefe längst nebenan ... Und als das Stimmchen dann ängstlich schwieg und er noch einen tiefen Atemzug oder Seufzer zu vernehmen meinte, faßte er sich, geistesgegenwärtig, wie Väter manchmal in schwierigen Lebenslagen sind, räusperte sich gewalttg und sprach mit einer schwarzen und rostigen Baßstimme, hier sei nicht das Christkind, sondern der Nikolaus: und er hätte nur hören wollen, ob alle Kinder in der Stadt schon in ihren Betten lägen, wie sich's gehörte. Der kleine Peter solle schleunigst von Vaters Schreibtisch runter und unter seiner Decke verschwinden. Und was das Christkind anginge, so wolle er, der Nikolaus, ihm ausrichten, was er eben gehört habe... Knack, sagt das Telephon, und dann ist aus einmal alles still. Die Mutter freilich, als Frau Thomas, um ein Weihnachtsrezept erleichtert, verschwunden war, hat sich gewundert, daß ihr kleiner Sohn schon einge- chlafen war, als sie zum Gutenachtkuß an sein Bettchen trat. Als sie dann leise ins Nebenzimmer kam und dort den ausgehängten Hörer neben dem Telephon auf dem Tisch liegen sah, den das eilige Peterchen auf dem Rückmarsch ganz vergessen hatte, konnte sie sich's auch nicht erklären ... Bis am Ende der Vater schlüsselrasselnd heimkam: der wußte merkwürdig Bescheid und erzählte seiner erstaunten Frau eine lange Geschichte von Peterchen, vom Christiind und vom Telephon. litn. Nachkommen dann auch nicht zu vernichten Der mochten; das also auch ihm, dem Späten, noch - etwas sagen könnte. Vielleicht findet er gerade die Angaben hier nicht, nach denen er sucht, nach deren Entdeckung er am Ende das Bündel umschnürt und wieder weggelegt haben würde. Jetzt, wo er seinen Zweck zuruckstellen muß, läßt er sich verlocken, nicht nur zu blättern, sich oberflächlich klarzumachen, um was es sich bet jedem Blatt, jedem alten kleinen ledergebundenen Notizbuch, jeder Rechnungsaufstellung, die da beieinander liegen, handelt — sondern zu lesen! Und nun wird Schritt für Schritt immer mehr Vergangenheit der Familie — er fühlt bald: seiner eigenen Vergangenheit! — lebendig. Und wird auch mit dem zunehmenden Lesen immer lebendiger. Denn der Vorfahr hier, sein Urgroßvater, der erne Liegenschaft kaufte, zu dessen Hochzeit seine Freunde und Berufsgenossen eine so lustige undübermütige Festzeitung haben drucken lassen, der ist derselbe, der in der flachen Seitentasche des violetten Notiz- buches ein blondes Löckchen bewahrt hat. Dieses Löckchen ist in ein gefaltetes rosafarbenes Stückchen feinen Briefpapiers eingefchlagen: „Eve- lin" steht auf dem kleinen Umschlag und em Kreuzchen mit einer Tages- und Jahreszahl dabei. Im Nottzbuch aber finden sich neben den verzeichneten Geldausgaben von einer Ferienreife an den Rhein und neben Anschriften von Leuten, deren Namen dem Urenkel ganz fremd sind, em paar ©orte der Erschütterung über den Tod dieses Kindchens und ein Gesangbuchvers darunter, der dem weinenden Vater vielleicht hat Trost geben sollen. Plötzlich ergreift den Lesenden der Gedanke an den Tod dieses Kindes, das, wäre es damals am Leben geblieben und selbst eine Hundertjährige geworden, heute doch längst unter dem grünen Rasen läge. Warum rührt es den Mann? Sieht er sein Leben gespiegelt in dem der Vorfahren? Er halt das blonde seidenweiche Löckchen in der Hand, das aussieht, als wäre es eben vom Kopf eines feiner Kinder abgefchnitten, und denkt des Ahnen, der um den Tod dieses Kleinchens trauerte, als hatte [ er ihn gekannt, als stünde der Alte zu dem Urenkel ; etwa so, wie sein eigener Vater zu ihm, dem etwa achtzigjährig starb, als Übermütiger Student frohe und ernste Stammbuchspruche nut seinen Genossen tauschte. Wie strahlte allen die goldene Zukunft! Und der Himmel hing ihnen voller Geigen, Lauten, Zimbeln und was für Musikinstrumente man nur ersinnen mag! Dann trat er m den Be- ruf heiratete, hatte liebe Kinder, von denen — Die Ramilientajel zeigt es ohne Kommentar, nur mit Jahreszahlen und kleinen Kreuzchen an — außer dem blonden Evelinchen noch drei in so früher Jugend starben und den tiefen Schmerz des Vaters erregten, der schließlich nur den Stammhalter, den Großvater des späten Enkels, als Sohn behielt. Wie den Lesenden das alles ergreift! Me nahe verwandt er doch all den Vorvätern sich fühlt, die er nie gekannt hat, die bisher nichts als Namen für ihn waren und in deren Schattenbildern oder Daguerreotypien er jetzt nach Zügen sucht, aus denen er sie sich lebendig und gegenwärtig vorstellen kann; die er in seinen eigenen Zügen oder denen seiner Kinder wiederkehren weih. Beglückt und bereichert, nachdenklich und innerlich freudiger steht er vom Blättern in den alten Papieren auf und fühlt dem Ahnen Dank der sie nicht fortwarf oder verbrannte, sondern lv Pappendeckeln fest umschnürte und in den Schrank tat Da haben sie geduldig gewartet und nun ”ad) Jahren den Leser gefunden, für den sie bestimmt Peterchen nichts weiter übrig, als sich selber aufzumachen. Stieg also aus dem Bettchen und lief tapptapptapp auf bloßen Füßen ins Zimmer nebenan, enterte Vaters Stuhl und langte mit einem Seufzer auf der Schreibtischplatte an. Rrrrrr — machte es wieder, und Peterchen, dem's nicht ganz geheuer war, ergriff den großmächtigen Hörer, hielt ihn an fein gewaschenes Ohr und sagte, ohne sich vorzustellen in der Eile und ohne weitere Einleitung: Liebes Christkind, ich wünsch mir einen Pudelhund und einen Baukasten und das Pferdchen, das mit dem gescheckten Fell, weiht du, und ich bin auch immer lieb und beim Waschen schrei ich gar nicht mehr —. Peterchens Herz klopfte stark, weil er nicht wissen konnte, ob das Christkind dies alles so hinnehmen und einstecken würde, ohne sich etwa bei der Mutter nach Einzelheiten zu erkundigen ... Natürlich konnte Peterchen auch nicht wissen, daß es gar nicht das Christkind war, dem er sein kleines Herz so ganz vertrauensvoll ausschüttete. Es war nämlich der Vater am andern Ende, und der prallte zurück und brachte kein Wort hervor, als er plötzlich und sehr unvermutet die krähende Stimme ese in Flanell-1 ipelinstoffen lagen 12.50,113 . Levermat Tl.Spezialgesd- Ider Herren^ ch x 'v wtf ■ 'rN'"S, ,7 8*1 iP'sung* 5 ""dem;,. :.den,ein,i0„ :s*gd„ eid zuruckk waren. Oer Wunschzettel als Verräter. In dielen Wochen stnd Hunderttaulende non Kindern eifrig dabei, ihre Wunlchzettel sur Wechnach- ten zu schreiben, und sicherlich wird iede Mutter aus den geäußerten Wünschen auf die seelische und geistige Verfassung ihrer Kinder sch keßen. Es sind aber nicht nur die Wünsche, die die Eigentümlichkeiten der Kinder verraten, sondern auch die Form und die Handschrift des Wunschzettels las en a erlei wichtige Einblicke in die kleinen Herzen tun. lieber diese Frage plaudert die bekannte Graphologin Hel a Baresel-Schmitz im Dezemberheft von D e 1 - Hagen & Klasings Monatsheften. Sie stellt aus den dort abgebildeten Wunschzetteln fest, daß die Jungen sich bei der Abfassung leber zeichnerischen ober malerischen Ausschmückung zu enthalten pflegen. Wie .richtige Manner gehen sie gerabenwegs auf ihr Ziel zu schreiben unb crbnahe auf, was ihnen erstrebenswert ist; nichts Ueberflüffiges soll bie Kraft ihres Wünschens verbrämen. Anbers bie Mäbchen. Hie fühlen sich bem Himmel nahe (bie Jungen ber Erbe), bas »st auch aut so benn sie sollen als Frauen ja einmal Ji» tische Rosen ins irdische Leben flechten . Frühzeitig Es wird jetzt mancher, der sich früher nicht bie Zeit bazu nahm, öfters in alten Familtenpapieren blättern, in vergilbten Tauf- und Trauscheinen, Schulzeugnissen, Testamenten, Urkunden über Geschäfts- Grundstückskäufe ober Hypotheken, Briefen, Hochzei'tszeitungen, Stammbüchern unb was sonst nom Leben ber vergangenen Geschlechter uberbleibt. Unb er wirb dabei, fast ohne sein Zutun mehr unb mehr eine Anschauung von ber Zeit und bem Dasein seiner Vorfahren gewinnen. Ehedem bestand ihm dies Dasein der Ahnen aus ein v^ar Namen unb Daten; unb er betrachtete es, m" ^6en bie meisten Menlchen das Vergangene Hetzen als längst zu Staub Zerfallenes Ge- welenes Raumlales, bas nun außer ber Zeit liegt, iiuiamm'enaelchrumplt unb verborrt, la baß es mir - liÄt Imnig Worten sich l°S-" läßt unb auch >n der Seele nicht mehr Platz beansprucht. Kaum baß der Nachfahre neben den Namen nod) bie Beruf seiner Voreltern wußte unb bie Geschlechter aus benen die Mütter stammten. Es würbe nicht Leben ‘SB von 3 bis Sie bei wieder^ urhunaen einer K an bas gewaschene Ohr, an bas Christkinb unb ben Weihnachtsbaum unb vor allen Dingen an ben Baukasten, ben Pubelhunb unb bas Pferbchen, bas er sich so vrennenb wünschte... unb als er in seiner bunten und weihnachtlich glitzernben Gedankenkette bis hierhin gekommen, klingelte es wahrhaftig zum zweitenmal. Aber es war nicht die Vorplatzklingel und der Vater noch immer nicht, sondern das Telephon. Das Telephon klingelt nicht so laut, sondern nur ein bißchen, und da die Mutter mittlerweile mit Frau Thomas bei einem interessanten Rezept ür Zimtsterne auf dem Weihnachtsteller angekommen und sehr vertieft war, konnte sie nicht hören, was ihr kleiner Sohn durch die offenstehende Tur von nebenan hörte Als Peterchen sich von der ersten Enttäuschung erholt hatte, fiel ihm der Pudelhund wieder ein unb das gewaschene Ohr unb bas Christkinb... Ach je, ba war ja wohl bas Christkinb am Telephon, um sich persönlich zu ertunbigen. Da blieb ja bem Zeitschristen. — lieber bie Aufgaben ber Wehrmacht bes Dritten Reiches verbreitet sich ein Sonberheft ber „I I l u- ftrirten Zeitung Leipzig" (Verlag I. I. Weber, Leipzig), bas, wie Reichskriegsinmister Generalfelbmarschall von Blomberg in seinem Geleitwort sagt, bazu beitragen soll, Sinn unb Not- roenbigteit solbattscher Erziehungsarbeit bem beut- schen Volke näherzubringen. In zahlreichen Beiträgen nehmen hervorragenbe militärische Führer bes Heeres, ber Luftwaffe unb ber Kriegsmarine zu den Fragen beutfcher Wehrpolitik Stellung. Generalleutnant Keitel, Chef bes Wehrmachtsamts im Reichskriegsministerium, zeichnet ein Bild ber neuen Wehrschöpfung. Welche Bebeutung bem Kulturzu- ftanb eines Volkes als ber Voraussetzung für biß Wehrfähigkeit ber Nation zukommt, hat Generalmajor Dr. phil. h. c. v. Rabenau bargelegt, lieber „Deutsche Wehrwirtschaft" schreibt Oberst Thomas, Chef bes Wehnyirtschaftsamtes im Reichski i>ms- minifterium. Generalstabsarzt Prof. Dr. Waldmann macht mit der wichtigen Frage der Mustersng vertraut. Einen geschichtlichen Rückblick über das deutsche Heer von den Anfängen bis zum Weltkriege gibt General Beck, Chef des Generalstabs des Heeres, während Generalmajor Fromm Gliederung und Aufbau des neuen deutschen Volksheeres schildert. In den Aufgabenkreis unserer flotte Juprt der Beitrag „Kriegsmarine und Seegeltung von Konteradmiral Guse ein. Generalleutnant Kes - ring, Chef des Luftkommandoamts im Reichslust. fabrtminifterium behandelt Organisation und Taktik der Luftwaffe. Von den übrigen Beitragen ver- dienen hervorgehoben zu werden: "^geschwaber Nichthofen" von Oberst Übet, „Rundblick ni( s tiei’" Zwei Augenblicksbklder aus dem l1 en Seeherrschast zurückführen. Die Gees spannenden Seeromans sind der Ge- cÄche Weise, wen im politische Geltu 65 war das Der ssanischen Volksfroi . fiiNn in denen d- irr Freunde die E artiqfr Machtverhält knb noch Frankreü HMand ^iftonh t\M5 oV frefeftunq Wich tfanfreid) Wei seinen nordast Ein starkes eil : tar im Besitze empfind lucht sein, von i cpanien ist heute ^Wndlunq, die nr &r unmittelbar Um sogar den SÄJ/fc bie" ■”r J, m * l'i machen, über /men norbafrifai 'amteuropäifrfjer i’Jswiiben. ssnqla hrd) die eigenwi wümq mittel Manien siebt vor w Westmächte in turoüas zu werd« f.Wn Punkt, i hllusmus die qe i 135 ^n Angeln b 71 Schutze natur ' ** von inner diese erst v ''^agweite de ?rlich macht, fr, ? nur im Pnt * hrofte «Ai ,2 handelt, ist (EntWü Cj 'bero-amei beroo cJW* nur d öi‘Woffen fj Zugendschristen. — Bastelbuck. Neue Folge, Bd. 10. Mit Abbildungen und Plänen. Leinen 4,80 Mark. Franckhsche Verlagsbuchhandlung, Stuttgart. — (509) — Alles, was sich ein Bastler wünschen kann, lst im Bastelbuck zu finden. Stets ist Wert gelegt auf klare Angaoen, die alle einzeln erprobt sind, auf anschauliche Darstellung in Wort und Bild, auf eine Auswahl von Bastela'ufgaben für einfache Ansprüche und für gewiegte Bastler, auf die Angabe von Rezepten, prakttschen Winken und Ratschlägen für alle Arten von Bastelarbeiten. Bastelarbeiten fürs Haus — Spielzeug-Basteleien — Experirnen- tier-Basteln sind in gleicher Weise berücksichtigt. Der neue Band der Bastelbücher wird dem experirnen- tierfreubigen Jungen, dem Siedler in Garten, Haus und Hof, dem Bastler aus Leidenschaft, der Anregungen und Ratschläge sich wünscht, gute Dienste leisten. — Fritz R e ck - Malle czew en: Der Admiral der Schwarzen Flagge. Eine spannende Seeräuber-Erzählung für die Jugend. 164 S. Mit einem Titelbild und fünf Vollbildern von Willy Planck. Ganzleinen 3,60 Mark. Herold ■ Verlag GmbH., Stuttgart-SB. — (429) — Diese packende Erzählung führt den jugendlichen Leser in die erbitterten Kämpfe der seeräuberischen Flibustier gegen diö Spanier und gewährt einen guten Einblick in die wechselvollen Geschicke der Flibustier- Republik, jenes eigentümlichen Staatswesens, das sich ausgangs des 17. Jahrhunderts aus phantastischen Anfängen zu einem Machtfaktor der damaligen Politik entwickelte. Man erlebt die erbitterten Kämpfe, die auf den Zusammenbruch des Spanischen Weltreichs unb damit auf die ersten Anfänge Äo" Äüßa &flULi^n chÄE ■» ÄJ PnSen ßani) . .<*< ülriftot IP»*4 S'«*B «8Ä " -SS" $ sSf Erunfltn geraten riB1 Vertrauen - L|, die schließlich — Bernhard Schwertfeger: Die großen Erzieherdes deutschen Heeres. Aus der Geschichte der Kriegsakademie. Preis in Leinen gebunden 3,50 Mark. Akademische Verlags-Gesellschaft Athenaion GmbH., Potsdam. — (304) — Den Wahlspruch des alten Moltke „Mehr sein als scheinen" stellt der Oberst a. D. und Dr. phil. h. c. Bernhard Schwertfeger seinem Buch über die Geschichte der Kriegsakademie voran. Auch dieses, mit dem Großen Generalstab zusammen wohl das wich, tigste Bildungs- und Erziehungsmittel für die Her. anbÜbung von Führern in der alten preußisch, deutschen Armee, atmete den Geist des großen Moltke: Schlichtheit, strenge Selbstdisziplin und Streben nach jener letzten Klarheit, die nur eine umfassende Bildung gewähren kann. Schwertfeger, selber Schüler und später Lehrer an der Kriegsaka. demie, gibt einen kurzen geschichtlichen Abriß die- ser müttärischen Bildungsstätte, die erst jetzt vor kurzem im Rahmen Des nationalsozialistischen Volksheeres eine Wiederauferstehung gefeiert hat. Er schildert, oft humorvoll, immer fesselnd, ben Lehrbetrieb auf ber Akabemie, an ber ja eine Reihe ber bebeutenbften Felbherren bes Weltkrieges, namhafte Generalstäbler unb hervorragenbe Militärschriftsteller als Lehrer gewirkt haben. Hinben- burg unb ßubenborff, bie Generäle von Frentag» Loringhoven unb Bernharbi, ber spätere Chef bes Generalstabes von Falkenhayn, bereu Urteile über bie. Kriegsakabemie ber Verfasser in seinem Buch zusammengestellt hat, aber auch viele anbere bekannte Namen, wie Sauberzweig, Immanuel, Tappen, Moser, Eisenharbt-Rothe, Schmibt von Kno- belsborf, Kuhl erscheinen in ben Ranglisten der Kriegsakademie. Der Verfasser gibt bann eine in ihrer Kürze besonbers einprägsame Darstellung der Entwicklung bes strategischen Denkens von den Befreiungskriegen über Clausewitz und Willisen, über Moltke unb Freiherr von ber Goltz zu Schlieffen. Aber er wiberlvricht ausbrücklich ber Auffassung, als ob die Kriegsakabemie nun eine Schule ber Strategie sei und weist auf bie Sätze in ber neuen Vorschrift für bie „Truppenführung" bes Jahres 1936 hin: „Kriegführung ist eine Kunst, eine auf wissenschaftlicher Grunblage beruhenbe freie schöpfe, rische Tätigkeit ... Die Lehren der Kriegführung lassen sich nicht in Vorschriften erschöpfenb zusammenfassen ... Einfaches Hanbeln, folgerecht burch- geführt, wirb am sichersten zum Ziele führen". Die alte Kriegsakabemie hat es verstauben, für den Weltkrieg Führer unb Führergehilfen vorbereitend zu schulen, eine eigene Strategie hat sie nicht aus- gebilbet, das war auch nicht ihre Aufgabe. —e fen zu einem do «ehren. Die x Mrkehrs 1 «hl für die spanst ;jng im Atlantik, sillehr, vornehm künftigen Wirkunc ragen unterwarf« ai gleichkommen, Ü durch den Su M in stürmisch «ist. Dom atlant sHpolitisch im De ch vorläufig so g chtt des Mittelmei schichte ber Flibustier entnommen, unb jeder echte Junge wird seine helle Freude an den Helden unb ben Geschehnissen haben, die ihm diese, aller blutrünstigen Romantik abholde Erzählung vor Augen führt. — Jngeborg. Ein deutsches Mädchen im Großen Kriege. Eine Erzählung für deutsche Mädchen unserer Zeit von Heinrich Maria Tie de. Mit 9 Federzeichnungen von G. Kirckbach. 76 Seiten. Halbleinen 1,20 Mark. A. Anton & Co., Leipzig C1. — (516) — Eine schlichte Erzählung vom heldenmütigen Leben und Sterben der siebzehnjährigen Schwester Jngeborg. Sie ist eines der Tausende jener wackeren deutschen Mädchen, bie bei Kriegsausbruch eine ruhige Welt hinter sich ließen, um Schmerzen zu Hubern unb ber grauen Armee helfen zu können. Sa ist biefes Buch ein Requiem für ein deutsches Mädchen, bas sein Leben hingab im Kampf für Ehre unb Freiheit bes Vaterlanbes. — Achtung! Großaufnahme! Ursula breht einen Film. Ein lustiges Buch für Mäbel von Wolf Durian unb Viola Schäfer. Mit einem ganzseitigen Buntbilb unb zehn Federzeichnungen von Dttomar Rabebeul. 104 Seiten. Für Zehn- bis Vierzehnjährige. Halbleinen 1,80 Mark. A. Anton & Co., Leipzig C1. — (518) — Bumbaba hat eine großartige Jbee. In einer halbvergessenen finsteren Bobenkammer gründet sie die „Filmgesellschaft „Bumbaba" mit Regisseur, Star, Komparserie, Kurbelkasten unb Megaphon. Alle Mitwirkenben sinb reftlos begeiftert. Aber bie böse Konkurrenz ist auch am Werk. In Kätes „Blaubanb-Filmgesell- schäft", einer ausgesprochenen Rache-Grünbung, erwächst ihr eine gefährliche Nebenbuhlerin. Doch bann gibt es unverhofft einen großen Krach. Beide Unternehmungen geraten ins Stocken. Die feindlichen Filmkonkurrenten finden aber den gleichen genialen Ausweg aus der Klemme wie fo manche ihrer größeren Vorbilder: sie „vertrusten" sich^ „Bumbaba und Kompanie" heißt die neue Firma. Eine frisch und flott geschriebene unterhaltsame Erzählung, die allen viel Spaß bereiten wird. Kultur ohne viel menschliches Zutun neues Wachstum f-ldlUJ' Cllipi IllUt H , ----------- 1 sicht lein, von der leichten Möglickkeit Gebrauch ?■ mrtfhpn i'ihpr die Verbindungen Frankreichs ZU Fremde gegenüber zuhause gebliebenen verarmten Vettern erlauben können, ohne einen Rückfall in qlichenbeit und Gegensätzlichkeit. die das ganze amerikanische Leben beherrschen. Als Angehöriger eines Kulturvolkes mit einer tausendfäb'-iaen Geschichte ist man leicht geneigt, an diesen Widersprü- chen Kritik tu üben. Doch sollte man in dieser Be- üehunq vorsickttg sein und niemals vergessen. daß das heutige Amerika in unglaublich kurzer 3eit ge- schaffen worden ist. Dabei fiel die überschnelle Entwicklung in eine Zeit, die nur den grenzenlosen Individualismus gelten ließ. Unter diesen Umstan- h-»n wird man Harmonie wohl nicht erwarten W Rumäniens Außenpoliiik. Nationale Führer fordern Zusammenarbeit mit Deutschland. B u k a r e st, 27. Nov. (DNB.) In der KamE unterzog der Führer der Nationalchristlichen Part«, G o g a , die Außenpolitik Rumäniens einer ausführlichen Kritik. Entschieden wandte sich Gaga gegen ei ne Erweiterung der Bü n d • nisse zwischen der Kleinen Entente, der sowjet- russische Beistandspakt entspreche weder den Interessen Rumäniens noch den Interessen Jugoslawiens. Die zwischen Polen und der Tschechoslowakei be° stehendem Gegensätze seien mit dem polnisch-rumänischen Bündnis schwer zu vereinbaren. Goga erinnerte an die Interessengemeinschaft Rumäniens und Frankreichs während des Weltkrieges. Gerade Frankreich fei es aber gewesen, das seinerzeit Rumänien in der Bekämpfung des Bolschewismus bestärkt habe. Die Regierung Blum entspreche nicht mehr der traditionellen Linie jenes Frankreich, dem sich Rumänien immer verbunden gefühlt habe. Die Trübung der rumänisch- italienischen Beziehungen sei vor allem auf die Teilnahme Rumäniens an der Sanktianspolitir zurückzuführen. Lorenz-Rundfunkgeräte in den Preis- 76,— bis RM 395,— Fachgeschäften. Hat Amerika wieder Hoffnung? Oie amerikanische Landwirtschaft wandert nach Westen. Bon Dr. Friedrich Sohn. M>. 10. Mit 4,80 3M >tuttgarl. - ünschen fann, Wert geleat erprobt jnro, nb M, aus Mache 2n» die Eingabe Naischlä-rn chchiitzi. Der m experimk' Garten, hcs ist, der AD gute Dienst Ein deutscher Protest in Oslo. Oslo. 27. Nov. (DRV.) Der norwegische Außenminister kohl empfing am Donnerstagmil- lag den deutschen Gesandten Dr. Sahm. der im Auftrage der deutschen Reichsregierung den bereits angekündigten Schritt in der Angelegenheit der Verleihung des Friedenspreises an Karl von Ossietzky unternommen hat. D 'Im '•pW er bie 1, ,bei'4 ?hQ5S i'Plin mj /Mbit, ■ ‘ I« lor Wtftiln, ySS •ä | Sende M, en- hinden. 4 )n Freytgg, ° "hef b?5 Urteile über £mem Luch andere be- 'anuel, Xap. t von Kig. j nglisten bet ' ann eine in rstellung bet von den Le» ÜHifen, über u Schliessen, N*g, Schule bet in der neuen des Jahre; ist, eine aus freie schöpfe. Kriegführung ’fenb zusam- gerecht durch» > führen-. Die en, für den vorbereitend sie nicht aus» entstanden. , Von Landwirtschaft ist zunächst kaum etwas zu sehen. Rur ab und zu entdeckt man eine spezialisierte Farm, eine Hühnerfarm oder einen Gemüsebetrieb. Auch an verschiedenen Milchfarmen kommen wir vorüber. Es mehren sich die Anzeichen, daß wir uns hier in einem Wochenend - u n b Ausflugsgebiet d e r Neuyorker befm- < den. Wenn auch das Land mit Steinen reich ge- ; segnet ist, wenn die Fruchtbarkeit zu wünschen < übrig läßt und wegen der Unebenheit nur ein Teil , des Landes sich für den Ackerbau eignet, so muß es , doch verwundern, daß die Landwirtschaft in un- mittelbarster Nähe der großen Verbrauchszentren : eine so geringe Rolle spielt. Wir haben hier eine ; Frage angeschnitten, bei der wir einen Augenblick verweilen müssen: Wir in Deutschland leiden ^unter einer Landnot; jedes Fleckchen Erde muß «usge- ' nutzt werden, um die Ernährung des Volkes zu sichern. In Nordamerika dagegen herrscht em Ueberfluß an Land, nur der geeignet st e Boden braucht für die landwirtschaftliche Erzeugung in Anspruch genommen zu werden. Auf einer Fläche, die 13mal so groß ist wie das Deutsche Reich wohnen nur doppelt soviel Menschen. Auch in der Gegend, in der wir uns jetzt gerade befinden, hat die Landwirtschaft einmal eine viel größere Bedeutung gehabt. Bevor die Siedlungswelle in die fruchtbaren Ebenen des inneren Kontinents vorstieß, saßen hier viel mehr T^orrner. Sie konnten sich nicht mehr halten, als der „Mittlere Westen" seine aus jungfräulichem Boden gewonnenen Erzeugnisse zu billigsten Preisen an den Markt warf. Die Verbesserung des Verkehrswesens gab den ostamerikanischen Städten die Möglichkeit, sich aus entfernteren Gebieten zu versorgen. Viele Farmer in den weniger fruchtbaren Gebirgsgegenden des Oltens find in der zweiten Hälfte des vorigen Jahrhunderts und auch in den lebten Jahr- zehnten durch die wirtschaftlichen Verhältnisse gezwungen worden, ihre Farmen aufzugeben. Viele von ihnen haben, Tausende von Kilometer weiter westlich unter günstigeren Natürlichen Bedingungen eine neue Heimat gefunden. Der Wald eroberte das Land zurück, das ihm die ersten Siedler in zäher Arbeit abqerunqen hatten. Wäre unsere Zeit nicht so knapp bemessen, so könnten wir in einsamen Tälern den Svuren verlassener Siedlungen nachgehen. Ich erinnere mich lebhaft solcher Entdeckungsfahrten, die ich vor Jahren an anderer Stelle im Staate Neuyork und auch im nordöstlichsten Teil der Union, den Neu-England-Staaten. machte. Niemals werde ich ein ein- fnmos Gebircwtal in New Hamvshire vergessen, wo ich falt alle Farmen in verfallenem oder halbver- fcttmem Zustand vorfand. Nur jede zweite ober trifte Farm war noch bewohnt. Die verlassenen Rohbauten befanden sich mitten im Verfall, die Felder und Weiden wurden wieder von Sträuchern und Baumen üherwuch"ri. In den noch bewohnten Raufern fand ich nur alte Leute, die sich nicht zum . Verlallm der Heimat entschließen konnten und hier hort T"d erwarteten. Sie bauten nur das zum , Heben Natmendiaste an und wurden vielfach von i ihren Kindern, die iraendmo anders ein mues Leben gegründet batten mit Geld unterstützt. Auf manchen verlassenen Höf-m sand man die Gräber der lebten B^wahner. Ueherall in hm Gebirgs- mäldern her östlichen V»reinigten Staaten finden sich die Sm'ren solcher Siedlungen, die vielfach sch^n nnr Sir»hr3ehnhn verlass-'n wurden. D»e West Wanderung in der amerikanischen OnnhmrtWm-ft hat in her Nachkriegszeit, besonders in der Zeit von 1920 bis 1930. noch einmal einen mächtigen Auftrieb erfahren. Die Landwirtschaft Nordamerikas hat bis heute noch nicht einen Zustand erreicht, den man als einigermaßen dauerhaft ansehen kann. Diese Unbeständigkeit ist eine Besonderheit der amerikanischen Landwirtschaft, hie uns auf unterer Reife noch öfter beschäftigen wird. ursprüngliche Abhängigkeit befürchten zu brauchen. Es gibt aber Wechselwirkungen zwischen alter und neuer Welt, die unabhängig von dem Zuge zu einheitlicher panamerikanischer Frontbildung ftucht- barer Entwicklung fähig find und sehr wohl durch Macht- und Schwerpunktsoerschiebungen innerhalb Europas stark beeinflußt werden können, gerade zugunsten derjenigen Beoölkerungsgruppen, die bisher hüben wie drüben auf den gegenseitigen Verkehr und Güteraustausch den geringsten Einfluß auszuüben vermochten. Hierbei kann das unter schweren Geburtswehen entstehende neue Spanien eine wichtige Vermittlerrolle spielen. Nicht umsonst vollzog sich seit der Jahrhundertwende mit dem politischen Bedeutungswandel der geographischen Lage der iberischen Halbinsel eine bemerkenswerte Wiederbelebung und -krästig u n g spanischen Volkstums. Die übermäßige Beanspruchung während der Entfaltung des spanischen Weltreiches führte dazu, daß Spanien um 1650 die Hälfte seiner Bevölkerung verloren hatte und nur noch 4 400 000 Einwohner zahlte. Im Jahre 1800 war diese Bevölkerung wieder auf 10 451 000 gestiegen, nahm aber das ganze 19. Jahrhundert hindurch nur langsam zu, um von 1900 bis 1933 von 18 132 475 auf 22 242 000 anzuschwellen. Die jährliche Zuwachsrate stieg von nur 0,32 v. H. im Jahre 1897 aus 1,13 v. H. im Jahre 1933, d. h. höher als die italienische. Aus der anderen Seite des Atlantik gingen aus jahrhundertelanger Wirrnis unter bestimmendem Einfluß spanischer (ober portugiesischer) Rasse und ~ ~ neue Staatsvölker hervor, die sich Lin Beistandspakt mit Sowjetrußland, zu dem Rumänien durch Frankreich gedrängt würde, hätte eine Vernichtung des polnisch-rumänischen Bündnisses bedeutet. Der BesuchAntones- cus in Warschau werde die Fehler der Vergangenheit gulmachen und dem weiteren Ausbau der polnifch-rumänischen Beziehungen angesichts der bolschewistischen Gefahr dienen. Entschieden wandte sich Goga gegen jedes Zusammengehen mit Sowjetruh- land, das für Rumänien, welche Ergebnisse es auch haben sollte, nur verderbenbringend sein könne. Die europäische Zivilisation müsse dem deutschen Volk dankbar für die Stühe und Anfeuerung sein, dies von ihm in der Bekämpfung der bolschewistischen Gefahr erhalten habe. Eine Normalisierung der Beziehungen zu Deutschland fei sowohl vom Standpunkt der wirtschaftlichen Interessen Rumäniens wie auch von dem der Unantastbarkeit seiner Grenzen notwendig. Im Senat hob der frühere Ministerpräsibent Jorga ebenfalls hervor, daß das deutsche Volt ein wichtiger Faktor in der europäischen Politik sei. Der frühere Hanbelsminister Manoilescr übte scharfe Kritik an der Überschätzung des Völker- bunbes und wandte sich mit aller Entschiedenheit gegen ein Zusammengehen Rumäniens mit Sowjet- rußland. Auch Manoilescu trat mit Nachdruck für eine Besserung der Beziehungen zu Deutschland eiy. Er stellte fest, daß Deutschlands Politik keinesfalls den Interessen Rumäniens entgegengesetzt sei und daß demgemäß alles zum Ausbau der deutschrumänischen Zusammenarbeit getan werden muffe. zu machen, über die Verbindungen Frankreichs zu iinen nordafrikanischen Kolonien als Anwalt ge- i|i mteuropäifcher Belange eine heilsame Kontrolle luszuüben. England wie Frankreich fühlen sich !_irch die eigenwillige Wendung bedroht, die die knttvicklung mitteleuropäischer Verhältnisse nimmt kvanien steht vor der Wahl, ein Aufmarschgebiet Är Westmächte im Kampfe gegen die Kernlaiwe kurovas zu werden, wenn nicht aar zum a^chi- indischen Punkt, von dem aus der russtscke Bo - sftewismus die gesamte ahmblandische K'llturwelt Lus den Angeln heben möchte, ober als Bollwerk pm Schutze'natürlicher Kräfteentwicklung Gesamt - I(Jropag von innen Heraus zu dienen. Es ist diese erst von wenigen geahnte weltgeschicht- iKh» Tragweite der Ereignisse in Spanien die es «rilärlich macht, daß sie auch auf die Lander der Reuen*® eit Fernwirkungen ausuben, ohne daß end) nur im entferntesten davon die Rede fein hnnte als drohe der Unabhängigkeit ehemaliger 1Lironäifd)er Kolonien die aerinafte (Mahr. sich handelt, ist lediglich die Möglichkeit gleichlaufender Entwicklungen, die freilich im Laufe der ■Vit in ibero-amerikanischen Ländern tiefgreifende Wandlungen Hervorrufen würden. Daß nicht nur die Vereinigten Staaten, sondern : uch die lateinamerikanischen Lander heute mehr IC- Is ie entschlossen sind, geaenüber europäischen Vernicklungen Adstand zu halten und die Unad- l.änr bie anbere ber beiden Fronten im Manischen Bürgerkriege Haben mchts Mit dem ein ur allemal überwundenen AbHangigkeitaefuHl ge ' wnüber dem Mutterlande spanischer Kultur zu um; sie sind eher Gesten wohlwollender Gesinnung 3oi« sie sich reichgeworbene Verwandte m der pußte. Spanien ist heute Schauplatz einer geopolitischen agewanblung, die mit seiner Rolle im Entdeckungs- italter unmittelbar nicht nur nichts zu tun hat, indem sogar den Zwang mit sich dringt, gewisser- rafeen zu einem vorkolumdischen Standpunkt zu- ückzukehren. Die Lähmung des Mittel- reerverkehrs war einst die Voraussetzung s>wohl für die spanische wie die portugiesische See- gltung im Atlantik. Heute ist der atlantische I e r k'e h r, vornehmlich auf der europäischen Seite, inqünftigen Wirkungen weltpolitischer Krästeverla- terungen unterworfen, die einer teilweisen Lähmung gleichkommen, während der Mittelmeerver- >hr, durch den Suezkanal zu neuer Bedeutung Klangt, in stürmischer Aufwärtsentwicklung begris- rn ist. Vom atlantischen Verkehr bleibt Spanien r achtpolitisch im Vergleich zu England und Frank- rich vorläufig fo gut wie ausgeschaltet; als An- niner des Mittelmeeres hat es die Möglichkeit, auf cdnliche Weife, wenn auch nicht in gleichem Maße, reue politische Geltung zu gewinnen, wie Italien. Es war das Verhängnis der Organisatoren der spanischen Volksfront, daß nicht in ihren Köpfen, finb»m in denen des Generals Franco und fei- rer Freunde die Erkenntnis von der Gunst neu- o-tiq^ Machtverhältniffe aufdämmerte. Weder Eng- Irnb noch Frankreich konnten und können eine Ifärte Eigenentwicklung spanischer politischer Kräfte l"auch«n. England möchte Spanien nicht aus dem ■ uftanbe ein-'s ohnmächtigen Hinterlandes seiner l 6ieefeftunq Gibraltar herauskommen lassen; für Frankreich bildet es ein Hindernis auf dem Wege feinen nordafrikanischen Besitzungen. Ein starkes eiaenwilliges Spanien' muß Gibral- ttrr im Besitze Englands als Pfahl im eigenen ! xieisch.« empfinden; es muß anderseits stets ve^ neuerdings mit bemerkenswerter Schwunakraft aus weltwirtfchafllichen und weltpolitischen Abhängigkeiten herauszuwinden und genügend Talente für eine moderne fortschrittliche Entwicklung hervorzu- bringen vermögen. Sie verfügen über Gebiete mit noch wenig angetasteten gewaltigen natürlichen Reichtümern, deren fortschreitende Erschließung unter Beteiligung von Siedlern und Spezialisten aus übervölkerten und überorganisierten Ländern der Alten Welt neue Möglichkeiten für einen Wechselverkehr mit den „Völkern ohne Raum" ergeben werden. Es versteht sich von selbst, daß davon vor allem neue Antriebe für die Wiederbelebung von Handel und Wandel auf der iberischen Halbinsel ausgehen müssen. , Den nationalen Revolutionen auf beiden Seiten des Atlantik ist ber Zug zur Entwicklung von ausgeglicheneren Verhältnissen zwischen den Völkern gemeinsam, als wie sie das Eigeninteresse der „saturierten" Weltmächte England und Frankreich zulassen möchte. Auf panamerikanischer Seite kommt diesem Wandel die fortschreitende staatsbürgerliche Erfassung der indianischen Rasse nur zustatten. Von weltgeschichtlicher Warte aus betrachtet müssen die spanischen und portugiesischen Kolonisatoren für besser gelten als ihr Ruf. Sie haben wohl die Kul- tur der Eingeborenen zerstört, aber diese dafür auf angestammtem Boden leben und vorher wenig oder aar nicht bewohnte Landstriche in Kultur nehmen lassen. Dafür geben sie heute den stärksten Rückhalt ab für die wirtschaftliche und politische Eigenent- wicklunq ibero-amerikanischer Länder, die den „Völkern ohne Raum" in ber Alten Welt den Zugang zu noch freien Rohstoffquellen und Siedlungs- räumen sehr zu erleichtern vermag. Spanien und die Heue Wett. -43on Otto (Lorbach. So natürlich es ist, daß weite Kreise in latein- snerikanischen Ländern an den tragischen Vorlagen in Spanien regen Anteil nehmen, so sehr auf} man sich davor hüten, daraus voreilige Schlüsse auf eine Wandlung in den politischen Bergungen zwischen jenen Teilen der Neuen Welt utf) ihren alten „Mutterländern" zu ziehen. Mexiko unterstützt die spanische „Volksfront" rit Waffenlieferungen, während einige mittel- Merikanischen Regierungen sich beeilten, die Regierung des Generals Franco anzuerkennen, bevor Madrid in dessen Händen ist. Die öffent- Hje Meinung Argentiniens ist von dem 23er« falten Mexikos wenig erbaut und die Stimmung ji den maßgebenden Kreisen Brasiliens scheint le „faschistischen" Neigungen des alten portugiesi- hen Mutterlandes widerzuspiegeln. In allen ibero- Merikanischen Ländern, selbst in Mexiko, gibt es Vertreter der Aristokratie, der hohen Geistlichkeit pib des Offizierkorps, die die Vorrechte zurück- fllangen möchten, die sie während der letzten Jahr- ,!-nte an starke Volksbewegungen verloren; sie fib daher geneigt, die wesentlichen Unterschiede, |e hüben und drüben zwischen gleichbenannten gegriffen bestehen, ebenso zu übersehen, wie manche «uopäische Beobachter der spanischen Tragödie, t ren weltgeschichtlichen Sinn sie nicht begriffen hbsn. Die „Volksfronten", die feit dem großen Kriege t den meisten lateinamerikanischen Ländern tief« j-hende soziale Wandlungen hervorriefen, bewegen sich zugleich in der Richtung nationaler Unab- jingigfeit und vermochten gerade deswegen die eisschlaggebenden Träger der bewaffneten Macht ns ihre Seite zu bringen. In Spanien liegen die linge gerade umgekehrt. Die „Volksfront" nn anarchomarxistischen Gnaden drohte das eigene Land in immer stärkere Abhängigkeit von fremden Regierungen geraten zu lassen; deswegen verlor st bas Vertrauen der Träger der bewaffneten ktacht, die schließlich gegen sie eingesetzt werden DAS RADIO-HERZ der LORENZ-SUPER-EMPFÄNGER ist ein Bauelement, in dem die betriebswichtigsten Teile des Lorenz- Rundfunkgerätes - die hochempfindlichen Schwingungskreise mit den Umschaltorganen — vereinigt sind. -a Das Lorenz-Radio-Herz wird durch besondere Messungen genau geprüft, bevor es in die Empfänger eingesetzt wird. Das gewährleistet gleichbleibende Höchstleistung, Betriebssicherheit und Klangtreue der Lorenz-Super. Auch bei dem Nordatlantikflug der Maschinen «Aeolus" und .Zephir'' der Deutschen Lufthansa haben sich Lorenz-Funkgerate dank ihrer ^*r'^s.Sd^enver- und Güte wiederum ausgezeichnet bewährt und durch sichere Nachrichtenverbindung zu den glänzenden Erfolgen dieses Fluges beigetragen. Roosevelt in Rio de Janeiro. Panamerika und der Weltfriede. R i o d e I a n e i r o , 27. Nov. (DNB.) Auf feiner Reise zur Eröffnung der Konferenz in Buenos Aires traf Präsident Roosevelt zu einem emtagtaen Staatsbesuch in Rio de Janeiro ein. Bei der Fahrt durch die mit brasilianischen und amerikanischen Flaggen geschmückte Stadt wurden der Präsident Roosevelt und der brasilianische Präsident Vargas von der Bevölkerung begeistert begrüßt. — Am Nachmittag fand zu Ehren Roosevelts eine Sitzung des Parlaments statt, auf der Roosevelt in einer Ansprache erklärte, glücklicherweise sei der amerikanische Erdteil frei von den alten Feindschaften, die den anderen Weltteilen so viel Elend brächten. Gewiß gebe es widerstrei- tende Interessen auch zwischen den amerikanischen Staaten, aber sie seien weder ernster Natur, noch schwierig zu lösen. Die amerikanischen Nationen könnten der Zivilisation keinen größeren Dienst leisten, als durch Erhaltung des Friedens innen und außen. Der Re st der Welt stelle ein grimmiges Bild bewaffneter Lager und drohender Auseinandersetzungen dar. In dieser Atmosphäre von Besorgnis in der ganzen Welt hätten die amerikanischen Staaten die Pflicht und Aufgabe, auf diesem Erdteil einen unzerstörbaren Frieden zu schließen. Roosevelt schloß auch Kanada als einen Teil des amerikanischen Erdteils in feine Betrachtungen ein und drückte die Ueberzeugung aus, daß auch die Kanadier ihr eigenes Leben leben wollten, „frei von Eroberungen und frei von der Furcht vor Eroberungen". Roosevelt schloß: JSeine Nation kann ganz für sich leben. Wir haben alle den Glanz der Unabhängigkeit erlebt. Laßt uns jetzt alle den Glanz der Zusammenarbeit erleben. Wir sind alle voneinander abhängig, und wir kommen zusammen als Nachbarn, die auf leere Worte, diplomatische Triumphe oder raffinierte Geschäftsabschlüsse verzichten können. Wir denken weder an Herrschaft^ gelüste, noch an egoistische Bündnisse oder an das Gleichgewicht der Kräfte oder an ähnliche falsche Götter, die unter amerikanischen Nachbarvölkern keinen Platz haben." r. Der Ad> e. Eine span- iugenb. 1646. em von Willy erolö - W diese packende .ser in die er- en FlibuM >n guten Ein> jer Flibustier' itswesens, da; aus phautasn' ber damalige" ,ie erbitterten * des Spann Sten Anfänge jren. Di- sind »er » tnb M 4 eie aller blut NadA" ? Rärin I*1.? x S' Uri«*1 Für & *flIL hat eine 5ilmöee‘£ie, / „Ul ; Aonku^Äll' ” ff« Mk e*L- (• Pf ZdR. Soeben hoben wir in zwei modern eingerichteten UeberIanb=Dmnibuffen ber „©reg Ho und ° Linie den „Holland-Tunnel" durchquert. Mr befinden uns auf großer Fahrt durch USA. und Kanada. Vor uns liegt em ganzer Kontinent, hinter uns die Riesenstadt Neuyork mit ihrem Dölkergewimmel und noch weiter dahinter der Atlantik, den unsere „Bremen" m stchstagiger Fahrt durchfurchte. Sobald wir auf unterirdischem Wege den Hudson-Strom überwunden haben, erreichen wir den zweiten der 48 Bundesstaaten, aus denen sich die amerikanische Union zusammensetzt. Es soll heute durch die Staaten New Yersey und Pennsylvania bis in den nördlichen «teil des Staates Neuyork gehen. Es dauert noch eine ganze Weile, ehe wir die Großstadt hinter uns haben Um das auf der Halbinsel Manhattan gelegene Neuyork find gewaltige JndustnestaÄte ent- standen. Cs geht auf mächtigen Brucken Uber die Marschen New Yerseys, dann wieder durch Wohnviertel und vorbei an zahlreichen Fabrikanlagen. Nur langsam gewinnen wir das Freie. Unsere Sinne sind nach vorwärts gerichtet; wir ersehnen das offene Land und wollen fort von den Großstädten mit ihrem Benzingestank, chrem Rauch, ' Schmutz und Straßenlärm> Die heuttge Fahrt erteilt uns manche Belehrung. : Zunächst chuß dem amerikanischen Straßennetz ein Loblied gelungen werden. In 17 Tagen 1 5000 Kilometer zurücklegen, dabei viele Betriebe ! besichtigen und Institute besuchen, ist keine Klemig- 1 feit. Doch bei dem guten Straßennetz und mit Hilfe der bequem eingerichteten Omnibusse ist eine solche Leistung durchaus keine Unmöglichkeit. Die Zementstraßen, die das Land nach jeder Richtung hin erschließen, sind mit Nummern bezeichnet. Man braucht sich nur an die Nummern zu halten und auf die übrigen Bezeichnungen zu achten, dann kann man den Weg nicht verlieren. Slusgezeichnete Straßenkarten gibt es an jeder Tankstation und m jedem Hotel umsonst. Noch etwas anderes fällt uns auf: die vielen Reklame- Flächen, die zum großen Teil bei Dunkelheit angestrahlt werden. Muß man die wunderbaren Straßen Amerikas loben, so kann man Gleiches von der Reklame nicht sagen. In allen Teilen des Landes — ob in Connecticut, Delaware ober Kalifornien — findet man dieselben Reklamebilder. die keineswegs immer einen gepflegten Geschmack verraten. Am Wege, solange wir uns noch in ber Nähe ber Großstädte befinden, wimmelt es nur fo von T a n k st a t i o n e n. Man steht unter dem Eindruck, daß Amerika in ber Hauptsache von Tankstellenwärtern und Automechanikern bewohnt sei. Schönes und Häßliches findet sich dickt nebeneinander. Immer wieder erlebt man bie Unausge- fönnen. . _ , . „ Allmählich führt ber Weg ins ©ehtrge. Um das heutige Reiseziel zu erreichen, muffen verickle- bene ©ehirgsftränqe überquert werden. Die Herbst- ^nbf'Mft erstrahlt in den buntesten Farben, und das Land wird immer schöner. Nackbem wir bie Industriezentren hinter uns gelassen hoben be> herriffit derWald das Landsckaftsbild. Allerdings handelt es sick hier nickt um einen Wald, der mit unseren gepflegten Forsten verglichen werden könnte Was wir an Bäumen zu sehen b-kommen, ist nicht bas Ergebnis einer zielbewußten Forstwirtschaft. Bisher hat ber Mensck von d"m gelebt, .was bie Natur in verschwenderischer Fülle zu bieten der n^rmnefite. und auf den abgeholzten Strecken ist W geworden sind. Frau Elisabethe Germer, geb.Weller Die Brille nach Maß! im 69. Lebensjahre. Geller Brillen Heuchelheim, den 27. November 1936. Lieferant aller Krankenkassen 6038Ä schienen noch. 1 7585 D Gießen, im November 1936. 75170 7563 D Luihergemeinde litaJttta Ä „• Scliubmachermeister Heute abend 20 Uhr in der Ka- pelle des Alten Friedhofs: 7541 A WieGeige tauch zt... doch ohne Kollophontom v er stummen 6* UJAGENEn< SCHL01FL DEUTSCHE MÖBEL Doppelherz überall! HÖHENSONNE“ -C9-^/W-3K*4»t- Heute nachmittag entschlief sanft meine liebe Frau, unsere herzensgute Mutter, Schwiegermutter, Großmutter, Schwester, Schwägerin undTante Das groBe Fachgeschäft für Damen- und Pelzkleidung Frankfurt am Main, Zell 109, gegenüber der Hauptpost Bevor Sie schlachten,sehen Sie sich bitte unverbindlich unsere neuen Räucher* schränke an. — Ihre wohldurchdachte Konstruktion bietet Gewähr für eine wirklich gute Rauchware. Auch zur Aufbewahrung der Fleischwaren sind sie infolge guter Luftzirkulation be* sonders geeignet und schützen außerdem vor Ungeziefer. 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November, nachmittags 2 Uhr, vom Sterbehause, Wilhelmstraße 9, aus statt Meinung rote Mich wieder l fci die Straßen ei Danksagung Für die vielen Kranzspenden sowie die zahlreiche Beteiligung und die liebevollen Worte des Dekan Sattler bei dem Heimgang unserer lieben Entschlafenen Frau Marie Sommerlad Wwe. allen herzlichen Dank. Die trauernden Hinterbliebenen Wieseck, Dudenhofen, Würzburg, 26.11.36. ____________________________________________7544 D 05516 Gießen, Neuen Baue 15 Ausführung all. Facharbeiten gut u. Preiswert Kyffhäufer wurde das Geschwader zum Traditionsträger des unvergeßlichen Namens von Hindenburg. Für die wohltuenden Beweise herzlichster Anteilnahme, die uns beim Heim gang unserer lieben Entschlafenen zuteil wurden, sowie für die zahlreichen Kranzspenden sagen wir hiermit unseren innigsten Dank. M Etzelmüller Wwe. Familie Karl Reitschmidt Am Bahnhof Gießen Gewissenhafte Anpassung durch erfahrene Fachoptiker! 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Schindler war früher in der Eisenbahnerreparatur- werkstätte in Jena beschäftigt, wo er sich als kommunistischer Betriebsrat hervortat. Er war damals nicht der einzige, der, geblendet von dem Moskauer Trugbild, unter seinen Kameraden mit dem Schlagwort „Sowjetrußland ist das Paradies" für d i e Auswanderung nach dem Rätestaat Propaganda machte. Am 26. April 1932 reiste er selbst nach dem Sowjetparadies ab. Dort hat auch diesen ehemaligen Marxisten nunmehr das Schicksal vieler anderer erreicht, die zu spät aus ihren roten Träumen erwachten. Schindler ist ein weiterer Beweis dafür, daß die bolschewistischen Machthaber mit rücksichtsloser Brutalität auch gegen frühere Gesin - Matth. 7,13-29. 7«26D „Gehe! ein durch die enge Pforte“ Pfr. K. G. Steck, Frankfurt a. M. Am 6. Dezember fahren m. neuen Mercedeswagen zum Ml* nach HMa.ll. Reichsautobahn. Preis RM. 6,— pro Person, hin u. zurück. Noch einige Plätze frei. Mo-WM 7662D Ruf 3989. Gründlicher Klavierunterricht für Anfänger wird erteilt. 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Die fortschreitende Versandung des Wracks d e s Feuerschiffes „Elbe I" hat dazu geführt, daß die Hebeoersuche nunmehr eingestellt werden mußten. Der Leiter des Schiffahrtsamtes Cuxhafen hat sich mit dem Tonnenleger „Neuwerk" nochmals an die Unfallstelle begeben, um die letzten Entscheidungen mit den Bergern zu besprechen. Es wurde festgestellt, daß das am 27. Oktober gesunkene Feuerschiff ziemlich stark versande! ist. Man nimmt an, daß das Feuerschiff durch eine Tonschicht hindurch gesunken ist, und man konnte feststellen, daß es in den letzten 12 Stunden zwei bis drei Meter im Mahlsand versackt ist. So mußte man sich schweren Herzens entschließen, die Bergungsarbeiten e i n 3 u ft eHen. Der „geheimnisvolle Wann Europas" gestorben. In Monte Carlo ist S i r Basil Zaharoff, der „geheimnisvolle Mann Europas", im Alter von 86 Jahren unerwartet gestorben. Basil Zaharoff war einer der einflußreichsten Mitglieder der internationalen Hochfinanz und bekannt als der reichste Mann der Welt. Er war Hauptaktionär der englischen Vickers-Armstrong-Rüstungsge- sellschaft und damit einer der führenden Männer vom Rüstungskonzern Vickers-Maxim - Schneider- Creusot. Bei der Gründung der englisch-französischen Oel-Jnteressengemeinschaft war er maßgeblich beteiligt und kontrollierte schließlich eine Anzahl führender Banken. Während des Krieges, auf den er durch seine beherrschende Stellung in der Rüstungsindustrie entscheidenden Einfluß ausübte, entwickelte er im Interesse der Alliierten eine fieberhafte Tätigkeit und machte u. a. riesige Stiftungen zur Unterstützung von militärischen Lehrstühlen an den Universitäten von Paris, Petersburg und London. Im Jahre 1921 wurde er mit dem englischen Bath-Orden ausgezeichnet und damit nobilisiert. Er ist außerdem Großoffizier der Ehrenlegion. Unglaublicher Leichtsinn. — Das Geld im Ofen. Ein Arbeiter in Frammersbach bei Lohr a. M. steckte feine Ersparnisse in Höhe von 360 Mark, anstatt sie zu einem Geldinstitut zu tragen, in ein Säckchen und verbarg dieses hinter dem Backstein eines Ofens Der Schwager des Arbeiters, der ein warmes Bad bereitete, heizte ein, ohne von dem Geld zu wissen, und so blieb davon nur noch ein Häuflein Asche übrig. Kleine politische Nachrichten. Ministerpräsident Generaloberst Göring hatte als Beauftragter für den Vierjahresplan die Reichs st atthalter, Gauleiter und Oberpräsidenten zusammenberufen, um mit ihnen die wichtigsten organisatorischen Fraaen zur Durchführung des Dierjahresplanes zu besprechen. Dabei wurden insbesondere die Aufgabengebiete behandelt, in denen die Mitarbeit der leitenden politischen Stellen im Reiche einzusetzen hat. MUR RM 4400.- AB WERK Motorwagen WaüisOesellsMm,b,B, Frankfurter Straße 52/56 / (HESSEN / Ruf 2847/48 3% her es rni Unterschied ei ^öhnliä Ungewöhnlich f Oberes Sfürf < sich ein Umlegt ha W' ES ber die et EU tun | Hl du Knoche schüi litte» K Lbe5 P> -Ä* Gießen Curtl -Neborg" geh Götz, bie der 1511 seiner Frau i '5 gespielt hat; । 5 Mett. Ein siebten Fabel: s Eulen An. den Ungar yma von unei " Dichter und d c4ftu üMteiwiJ Ob eine sechsköpfige Familie in aller Bequemlichkeit reisen will, oder ob der Raum eines großen Sechssitzers für die Mitnahme übermäßig großer Gegenstände gewünscht wird - der Sechssitze« 1 »6« erfüllt diese Ansprüche zu einem Preis, der Wahrheit erstaunlich tsL ■ .. glei^S > !; "'-ne " Leise 55hÄr Leh' Adv« Ss daß t :=*ni naen y/L E W°ch°" °°7 Bi tourte o« *m]j !nt andere ersetzt- * einer art# EL# Denn es w G unö Erklärung drin den Borgar ' sie Zahl bezog si' Äete irie -Wichen Ereignis c Lche oerhältnismah wn einem Tage zu L* Spannung. 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Geschältsmann evang., möchte Mädel, nicht üb. 28 Jahr., kennen lernen zw. spät. Heirat Geb. wird Geschäft u. grüß. Besitz. Nur ernst- gern. Zuschr. u. R.D. hauptvost- lag. Marburg a. d. LahN. [7525D er HLnem, gehört das 5chwein, dod]muß es erst geschlachtet Samstag, 28.November 1956 Gießener Anzeiger (Generalanzeiger für Oberhessen) ür.279 Drittes Blatt Das Rote Kreuz an der Gulaschkanone An der Feldküche auf dem Kasernenhof. — (Aufnahme: Kempf.) b Fachoptika U i Herr Kühne verlieh dem rechtmäßigen Ottokar gerade die" "richtig? Mischung 3FSS&tt uÄ Und zuletztkam ja doch der Augenblick, wo man xfatin, ich muß «erst Gießener Gtadttheater Curt Götz: .Lngeborg". Arbeit an den verschiedenen Gulaschkanonen verteilt. Beim Anblick des zu verwendenden Materials, wie Erbsen, Kartoffeln und vor allem der riesigen Speckseiten, wurden manche Augen groß. Die Verpflegung von 1250 Mann erfordert große Mengen und jeder Kesses faßt bis 180 Liter. Für eine ganze Kompanie hatte noch keine von den Frauen gekocht. Doch hier stand die Sachkunde bewährter Unteroffiziere und Mannschaften treu helfend zur Seite. Herr Kühne führte Regie; er ist der richtige Mann für so ein Stück, er kann dergleichen, wie er des öfteren bewiesen hat, in der angemessenen Form in Szene setzen: er legte die Aufführung, mit dem rechten Gefühl für das spezifische Gewicht des Stückes, nicht auf einen Komödienstil an, den es gar nicht hat, sondern auf eine gepflegte, gut zurechtgemachte, witzige, spritzige, im Grunde natürlich unverbindliche Lustspielunterhaltung. (Wir erinnern an das Motto von Wilde.) Und es wurde auf dieser Linie allenthalben sauber und fließend gespielt. — Die von Herrn Löffler entworfene Dekoration gab der Szene den vorschriftsmäßig ele- aanten Rahmen, hätte aber, für unfern Geschmack, farblich ein wenig gedämpfter sein können. Fräulein Prinz spielte die Titelrolle — sehr leicht, sehr scharmant, wie es sein muß; immer an der gewissen Grenze entlang, die hier leicht überschritten werden kann, immer auch mit dem spielerischen Unterton, der sich dem Stil der Inszenierung einfügte. Uebrigens: sah sehr gut, frisch und jugendlich aus und führte, was immer gern gesehen wird, nebenbei eine kleine häusliche Modenschau vor. * Herr Lindt gab den Peter. Von Peter heißt es bei Götz: „Obendrein sitzt um seine Mundwinkel ein Teufel, in seinem Lächeln ein Weib." Das ist ja ein bißchen viel verlangt, aber Herr Lindt tat. was er konnte, und hielt sich, anfangs frech, später im aufreibenden Kampf mit seiner Anständigkeit, Ingeborgs Anzüglichkeit und auch mit der Erdbeerbowle, sehr wacker. Da dieser Lehrgang der erste in einer hessischen Garnison war, erschienen einige Leiterinnen der Landes- und Kreisverwaltung des Alicefrauenver- eins vom Roten Kreuz, um ihn zu besichtigen. Gerne wetden alle Teilnehmerinnen an diesen Kursus zurückdenken, der für sie sehr lehrreich war. Die kameradschaftliche Hilfsbereitschaft der Mannschaften zeigte auch hier wieder die enge Verbundenheit vom Roten Kreuz und Wehrmacht. Wenn der Adventskranz schon unter der Lampe hing und das Zimmer nach frischen Tannen roch, dann mußte es auch im ganzen Haus nach selbst- gebackenem Kuchen riechen. Das glaubten wir Kim der wenigstens; — und es war ja auch wirklich so, daß der Weihnachtsmann nie kam, ohne daß die Pfeffernüsse fertig waren. Aber das war so eine Sache mit den Pfeffernüssen. Erst blätterte eines Tages die Mama in einem alten Kochbuch nach Rezepten. Viele, viele Zettel lagen in dem Buch: vergilbt und etwas brüchig und mit Eselsohren und mit braungewordener Schrift. Man sagte uns dann wohl, das hätte noch die Großmutter geschrieben, und vielleicht hätte die es auch schon von ihrer Großmutter. Ja, es war gar nicht auszudenken, wie alt solche Rezepte schon sein mochten. Und was das alles für geheimnisvolle Dinge waren, die daraufstanden: Kardamom und Zimt, Succade, Nelken, Pottasche und was es an Unbekanntem noch mehr gab: schrecklich wilde Sachen für uns Kinder. Aber das schönste war ja, daß wir am. nächsten Tag zum Kaufmann gehen durften, um diese Siebensachen einzuholen. Es wurde dabei gehörig von allem probiert, von den Rosinen und den Mandeln und dem Kandiszucker. Nur diesen Gewürzkram in den Tüten, den konnten wir nicht brauchen. Erst, wenn der Teig fertig gerührt war, gab es wieder eine große Aufregung, damit die Schüsseln nicht so sauber ausgekratzt wurden, denn wir konnten tagelang bir Anna böse sein, wenn sie nicht genug für uns zu schleckern ließ. Es war ein großer Augenblick, und wir hatten alle Hände voll zu tun, daß wir mit den Schüsseln fertig waren, bis die ersten Kuchen aus dem Ofen kamen. Ganz schlimm ging es zu, wenn es zu toll wurde, wurden wir aus der Küche rausgeschmis- sen. Immerhin, das schmeckte, frischgebackene Kuchen aus der Tasche wegzufuttern!...... uns wieder brauchte. Denn nur ein, zwei Sorten wurden daheim gebacken, der Rest mußte auf großen Platten zum Bäcker hingetragen werden. Dabei durften wir helfen, und man betraute uns diesmal sogar damit, das fertige Gebäck nach einigen Stunden wieder abzuholen. Es war so üblich, daß dazu der größte Wäschekorb benutzt wurde. Ja, es waren damals Zeiten! Nun war es vielleicht so an die fünf Minuten bis zum nächsten Bäcker hin, wir beschlossen also, einen kleinen Wagen mitzunehmen. Der Bäcker war ein netter Mann, er hatte ein herzhaft gutes Lächeln, das uns vor Weihnachten besonders festlich schien. Wenn er lachte, wippten ihm die vollen Backen. Er half uns dann den gefüllten Korb auch richtig hinzustellen, er deckte das weiße Tischtuch drüber, und los ging es in vollem Braus die Straße lang. Ach, war das schön! Und bald war es nun Weihnachten, und drei volle Tage hatte es geschneit, und es gab noch immer mehr Schnee! Keine hundert Meter weit hielten wir an, um zu prüfen, ob alle Pfeffernüsse auch wohlgeraten waren. So nahmen wir von allen eine Probe und wühlten nach immer neuen Sorten, satt und unzufrieden, daß eigentlich nichts mehr in uns hineinwollte. Na, dann nicht, also wieder auf die Karre mit dem Korb. Von da an war das Interesse an den Kuchen nicht mehr groß. Es machte viel mehr Spaß, auf dem Schnee zu rutschen oder auch mal anzuhalten und einen großen Haufen Schneebälle hinzulegen, um sofort ein fürchterliches Geballer zu beginnen, wenn Kameraden durch die Straße kamen. Wäre es zu anderer Zeit gewesen, wäre die Geschichte auch sehr gut gegangen. Aber zwei „Mann" gegen acht, die sich mittlerweile angesammelt hatten, das war denn doch ein bißchen hart. Es wurde ein entsetzlich toller Kampf. Schließlich wurde die „Festung" mit Gebrüll gestürmt, und das hieß hier ganz genau so viel, als daß sie binnen eines Augenblicks geplündert war. Denn der Rest von 25 oder 40 Pfeffernüssen war wohl nicht der Rede wert, um damit nach Hause zu gehen. Wir aßen also stumm die letzten ihres Stammes auf und sahen schließlich in den leeren . Korb und fragten uns: Was nun? Ja nun, die Folgen waren sehr erklärlich. Wir bekamen mächtig Prügel - die wir allerdings ratenweise an die Plünderer zuruckbezahlten — aber (sorvas kommt von sowas) wir bekamen damals keine Pfeffernüsse vor dem Fest. Dor allem aoef • durften wir ein paar Tage später nicht zum Backer l gehen, um den Korb mit einer neuen Ladung Pfef- fernüsse abzuholen — und gerade das hatte doch i solchen Spaß gemacht. Nationalsozialistische «iiT^mn Kriegsopferversorgung Kameradschaft Gießen. ^Dsmuldnr. W z.Einnehk ’^Nadibeite- ”heke-p«*9.lA lriQiltt ,GrQt*spi» Ho SO 36 otsdam LLSCHAFT »LATZ 18 "C Vie deutsche flrbeitslront n.9.=0cmeihfdiaft „Kraft durch freuöc" rich Forster ist, als Dichter, auch unseren Kindern kein Unbekannter mehr, denn er hat ihnen schon oft durch seine schönen Stücke so manchen fröhlichen Nachmittag bereitet. Die Spielleitung des Märchens wie immer Karl V o l ck. Der Kapellmeister Ernst Bräuer hat die musikalische Leitung des Märchens und hat eine eigene Bearbeitung der Musik geschaffen. Die Einstudierung der Tänze und choreographische Leitung liegt in den Händen der Balletmeisterin Irmgard Zenner. Die Kostüme schuf Sophie Buchner — die Bühnenbilder Karl Löffler. Mitwirkende: Das gesamte Schauspiel- Personal. Die Vorstellung beginnt um 15 Uhr und endet 17.30 Uhr. Außer Miete. — Am Abend geht der große Erfolg „Zarewitsch" Operette von Franz Lehär in Szene. Die musikalische Leitung hat Hans H. Hampel. Die Spielleitung fuhrt Paul Wr e d e. Leitung der Tänze: Irmgard Z e n- n e r. Die Vorstellung beginnt um 19 Uhr, Ende 21.45 Uhr. — Ä . Dienstag, 1. Dezember, Anfang 20 Uhr, Ende 22 Uhr, „Jngeborg" Komödie von Curt Goetz. Spielleitung: Wolfgang Kühne. Dienstag-Miete. 11. Vorstellung. — Mittwoch, 2. Dezember, Anfang 19.30 Uhr, Ende 22.15 Uhr „Der Zarewitsch" Operette von Franz Lehär. Musikalische Leitung: Hans H. Hampel. Spielleitung: Paul Wrede. Mittwoch-Miete. 11. Vorstellung. — Freitag, 4. Dezember, Anfang 20 Uhr, Ende 22.45 Uhr Erstaufführung „Seiner Gnaden Testament" Komödie von Hjalmar Bergman. Spielleitung: Hans Geißler. Freitag-Miete. 12. Vorstellung. — Sonntag, 6. Dezember, Anfang 11.30 Uhr, Ende 12.30 Uhr, 6. Morgenveranstaltung. „Musik um Weihnachten Musikalische Leitung: Ernst Bräuer. Für Platzmieter ist der Eintritt frei. Anfang 15 Uhr, Ende 17.30 Uhr. „Prinzessin Allerliebst" oder: „Der wundersame Regenschirm". Märchenspiel von Friedrich Forster. Spielleitung: Karl V o l ck. Musikalische Leitung: Ernst Bräuer. Außer Miete — Anfang 19 Uhr, Ende 21.20 Uhr. Zum 14. Male, Raffinesse; es stand ihm gut. — Frau Stirl als Tante Ottilie war gar nicht so, wie es erst schien, sondern gab bald, schon vor der Bowle, eine Menge spaßiger Sachen zum Besten. Sehr hübsch machte endlich Herr Frickhoeffer den Diener, Herrn , Konjunktiv", der, wenn man Götz glauben darf, „eigentlich gar nicht vorhanden ist". * Das Publikum schien.sich höchst angeregt zu unterhalten. hth. Em Korb voll Pfeffernüsse. Von Max Martens. niser widm1* „er ZI**«' Tageskalender für Sonntag. Stadttheater: 15 bis 17.30 Uhr „Prinzessin Allerliebst — Der wundersame Regenschirm", Märchenspiel; 19 bis 22 Uhr „Der Zarewitsch". — Gloria- Palast: „Das Mädchen Irene". — Lichtspielhaus, Bahnhofstraße: „Arme kleine Inge". — 83. SS.- Standarte: 20.15 Uhr, Konzert des Musikzuges und Kameradschaftsabend im Cafä Leib. — DAF., Amt für Schönheit der Arbeit: 10 Uhr, Kundgebung „Gutes Licht — Gute Arbeit", Vortrag von Dipl.- Jng. Meißelbach, anschließend Tonfilm „Das Licht" im Lichtspielhaus, Bahnhofstraße. — Vortrag: „Nahrung und Ernährung", von Prof. Dr. Bür- ker, 11.30 Uhr, im Physiologischen Institut. — Sanitätsverein Gießen: 14.30 Uhr, Mitgliederversammlung im Burghof. — Reichsfachgruppe Imker, Ortsfachgruppe Gießen: 14 Uhr, Jahresfchlußver- fammlung bei Hopfeld. — Kaninchen- und Pelz- Ausstellung der Kreisfachgruppe Gießen: 16 Uhr in der Turnhalle am Oswaldsgarten. — Spieloereinigung 1900: Fußballmeisterfchastsspiel Burg gegen 1900; 20 Uhr Familienabend im Frankfurter Hof. — Adventsfeier in der Stadtkirche, 20 Uhr, es spricht Prof. D. Schlosser (Herborn). — Fröbel- seminar, Gartenstraße: 15 bis 19 Uhr, Märchentag für groß und klein. Sladtthealer Gießen. Heute abend findet die 4. Vorstellung für den' Theaterring der NS.-Kulturgemeinde statt. Zum letzten Mal der große Erfolg „Figaros Hochzeit", Oper von W. A. Mozart. Die musikalische Leitung liegt in den Händen des Kapellmeisters Paul W a l - t e r. Die Spielleitung führt der Intendant. Anfang 19.30 Uhr, Ende 22.45 Uhr. Freier Kartenverkauf zu Tagespreisen an der Abendkasse. Am morgigen Sonntagnachmittag findet die erste Aufführung des Weihnachtsmärchens statt. Es geht das Märchenspiel „Prinzessin Allerliebst" ober ■ „Der wundersame Regenschirm" nach Walter Barths Dichtung von Friedrich Forster in Szene. — Fried- dern nur in ihrer Phantasie gesehen. Ihr Gemahl die Feldküchen besichtigt und erklärt. Dann wurden die Schülerinnen auf die Das Entgegenkommen der Wehrmacht ermöglichte es, ungefähr 15 Angehörigen des Gießener Alicefrauenvereins vom Roten Kreuz, sich Kenntnisse in der Bedienung der Feldküchen zu erwerben. An sechs Vormittagen der abgelaufenen Woche waren Samariterinnen und Vorstandsmitglieder eifrig bemüht, in den Feldküchen des Infanterie-Regiments 116 die Mahlzeiten zu bereiten. Ein lieblicher Duft, wie man ihn sonst nur im Manöver kennt, verbreitete sich über den Kasernenhof. Nachdem die Teilnehme- rinnen am Montagvormittag von Stabszahlmeister Roth begrüßt worden waren, wurden vig tyrer, ile" w; fernes “WS nunmeljt ' i " ,s lh b°> Wt “Alte"; M biejes i 1 ffronto ’ Jen ein h, Wunjsi;, °«den |Glt Dornotizen. Tageskalender für Samstag. NSLB., Kreis Gießen, Mädchenerziehung: 15 Uhr Vorträge über „Der Lehrgang m volkstümlichen Handarbeiten im Juni 1936 irt der Mab- henberufsschule in Gießen. — „Stadtheater: 19.30 Hs 22.30 Uhr „Der Zarewitsch . — Seltersroeq: „Das Mädchen Irene - Si^fpiel- 5 aus, Bahnhofstraße: „Donner, Blitz unb Sonnen- ttein." - Kaninchen- und Pelzausstellung ber Ureisfachgruppe Gießen 16 Uhr in ber Turnhalle im Oswaldsgarten. — Biblische Woche der Lstther- zemeinde: 20 Uhr Vortrag a. M. „Gehet em durch bie enge P orte in der Kapelle des Alten Friedhof. — Frob-lf-mi- nar, Gartenstraße: 15 bis 19 Uhr Marchentag für zroß «nd klein. letzte Aufführung „Der Bettelstudent", Operette von Carl Millöcker. Musikalische Leitung: Hans H. Hampel. Spielleitung: Paul Wrede. Außer Miete. Die IHänner- und Frauenvereinigung der matthäusgemeinde Gießen veranstaltet am 1. Advent 20 Uhr in der Stadtkirche eine große Adventsfeier unter Mitwirkung des Pofaundenchors Lang-Göns, der Choralvereinigung und des Jugendmusizierkreises. Die Ansprache wird der bekannte Forscher nassauischer Geschichte und jetziger Direktor des Predigerseminars Herborn Prof. D. Schlosser halten. Der Eintritt ist frei. Jedermann ist herzlich eingeladen. (Siehe heutige Anzeige.) 7lGD., Ortsgruppe Gießen-Ost. Vetr. Lebensmittel-Opferring. Die Sammlung wird Dienstag, 1., und Mittwoch, 2. Dezember, von der NS.-Frauenfchaft burchge- iührt. Die Mitglieder wollen die Pfundpäckchen bereithalten und die Mttgliedskarte zur (Eintragung vorlegen. Der Inhalt der Päckchen ist außen sichtbar anzugeben. Es wird gebeten, daß sich außer den Mitgliedern auch diejenigen Volksgenossen beteiligen, die in der Lage sind, das WHW. zu fördern. Betr. kohlenversorgung. Die Kohlenhändler werden aufgefordert, die in Zahlung genommenen Kohlengutscheine bis zum 5 Dezember, täglich in der Zeit von 17 bis 19 Uhr, auf der Geschäftsstelle, Kaiserallee 52, gegen eine Wertquittung umzutauschen. Später eingereichte Kohlengutscheine können nicht mehr in Zahlung genommen werden. Sie sich bitte ien Räucher [durchdachte ähr für eine e. Auch iur hwaren sind kulation be- lütten auber sparen W izeiücbe Ge- ustellen D“ ten- erwarten? sM Götz der es wissen muß, hat (1- t ©eite 29) den Unterschied erläutert: „Die Stuckeschreiber . ZUMALXM- '■KfLn hm hat und bei der man sehr unter Me Ob-rfläch- fchürf-n kann unb soll) non nornhcr- ein aus. * Das Thema- zwei Männer und eine Frau Enie Lösungen des Problems sind fett Urgroßvaters Z-Oen ausvrobiert unb bnrchexerziert worben - ton Wn unb Stücke,chre,bern, .mmerw^r, laut unb leist, tragisch unb harter, Dur unb Mo . Eine besriebigenbe Lösung g'bt-s nicht, bas sa Fdion Goethe in ber „Stella . Gotz wech zwar auch keine neue Löfung. aber er gibt betn b custfpielhast neuen Akzent: bi- br-i Hauptpersonen setzen sich srieblich zu einer Bowle um^ben TM ^'°D^n''b°ar7Lan''nielleicht^b°i aller W mäßigen Ungezwungenheit, den unbewußt deutschen Beitrag in ber Behandlung des m aller Welt beliebten Themas erkennen: das PrEem wird als Problem erkannt und von allen Beteiligten und jjogar Unbeteiligten fachlich erörtert. ♦ Bei Götz ergibt sich bas breieckig- Problem aus einer SchLlerliebe: bas heißt: die Ist.rM Frau hat den berühmten „Andern" nicht tn Wirklichkeit, fon> verwandelt sich, um beide von dem Phantom zu erlösen, in die ideale Phantasiegestalt, indem er ihr vorschwindelt, jener geliebte Unbekannte sei er selbst gewesen. Als dann der Richtige erscheint, muß er den Schwindel aufgeben. Am Ende wird Jngeborg selbst ganz offen vor die Wahl gestellt: Ottokar ober Peter. Unb ba stellt sich oerblüffenber» weise heraus: sie liebt sie alle beide — Ottokar und Peter. Das ist schlimm. Und Peter und.Ottokar ihrerseits haben sich, allerdings bei schwindender Bowle und wachsender Beschwipsthett, schon zuvor wiederholt ihrer aufrichtigen Sympathie versichert. Eine schreckliche Situation. Zum Glück kommt sie, unseres Wissens, nur in Lustspielen vor. Wie das ausgeht, und wie Götz sich aus der Affäre zieht, läßt man sich am besten* irn Theater erzählen. — Jngeborg" gehört zu den wenigen Stücken von Turt Götz, bi- ber Herr unb Meister nicht p-r|°nlich mit feiner Frau unb [einem "brrgen Enfemb^e be uns g-fpi-lt hat: wir haben es IM Jahre 192S |et □et ae Dielt Ein Stück mit einer alten unb [ehr geliebten Fabel: [eit Goethe. M Sbfen unb Äjaupt. ßhifenbera und Löns, seit Den uran toten ’ öen Ungarn, ja sogar den Engländern ein Thema von unerschöpflicher Anziehungskraft auf tiie Dichter und die Stückeschreiber. Kameraden, die mit bem Ehrensturm zum Empfang unseres Reichskriegsopferführers antreten wollen, sammeln sich um 13.30 Uhr am Montag, 30. November, auf ber Geschäftsstelle, Gießen, Bahnhofstraße 38. Dienstanzug (bunkler Anzug, NSKOV. - Mütze, Hakenkreuzarmbinbe, schwarzer Binder, Orden unb Ehrenzeichen. Um 19 Uhr tritt der Ehrensturm auf dem Landgraf-Philipp-Platz an. Hitler-Jugend Bann 116 Gießen Am Sonntag, 29. November, findet im HJ.-Heim in Klein - Linden eine Führertagung der Ge- folgschaftsführer und Stellenleiter statt. Beginn 8.30 Uhr, Ende gegen 16.30 Uhr. Die angesetzten Wochenendschulungen fallen für diesen Tag aus. Aus der Provinzialhauptstadt. Glücklicher Advent! Dieser Tage wurde ich daran erinnert. Ich ging s zum April 19; leibt Vorbehalten ?en Wintersport»; jeweils von W Rückfahrt je: (Ende bei ftnben Festtag Ne vom Tage (Jem Feiertag, ^rn, für die b •rlmerfen! LKtschastsM Mel fordert ai fMen, fon JLWtoBhh J oies bereits sei s IMiünerfe ber 3««l=rialien °°rd-n bai J*als w O di-I-r । K«' ÄÜ'i OÄ. . iSSfls $ ÄW KM! a* Mio, bis90, ÄW i % if„* * * * 5 kf- 0? Yte 15 5’! !* /; “ kg 2 Ä ®ll, SUP 1 il Killt., S"1 Mauch 5 b' 10 bis 3°®’ D« Äiae Zahler feiei v '[((je .»Eine au 9 r MÄ « Viehniarr^ *) «°r« Oberheffen >k‘ d'd-- Bim,! mattet hnf. >- • Ürieif. Jen den voir Lun h h alle übriä Hingei en zu der L LP! lst frei. Wei mate bestellt. Kreis Alsfeld. i 1 UM KM FT 'Wrt'SBBB-FEIBBBB-SEBIE 1936/3? Vier Saba-Geräte von musterhafter Qualität! Ihr Radiohändler fuhrt sie Ihnen gerne und unverbindlich vor! c" ^Jsegennabn ibr,ei3ei^n \ unter großer Anteilnahme zu Grabe getragen. Galt es doch, einer stets fleißigen Persönlichkeit die letzte Ehre zu erweisen. Sie starb im Alter von neunzig Jahren. ti-i Deine weihnachlssreude hat nur dann ihre Berechtigung, wenn du anderen, die bedürftig sind, Areude durch ein weihnachspaket gemacht hast! LPD. Der Beschwerdeausschuß des Getreidewirtschaftsoerbandes Hessen- Nassau hat seinen Sitz im Verwaltungsgebäude der Landesbauernschaft Hessen-Nassau, Frankfurt a. M., Bockenheimer Landstraße 25. Beschwerden und Eingaben, für die der Beschwerdeausschuß des Getreidewirtschaftsverbandes zuständig ist, sind zu richten: „An den Vorsitzenden des Beschwerdeausschusses bei dem Getreidewirtschaftsverband Hessen- Nassau, Frankfurt a. M., Dockenheimer Landstr. 25." Da von dem rechtzeitigen Eingang der Beschwerden bei dem Beschwerdeausschuß des Getreidewirtschaftsoerbandes die Wahrung der vorgeschriebenen Fristen abhängt, ist es zur Vermeidung von Rechts- nachteilen notwendig, daß die genaue Anschrift be- achtet wird. der MF, i der Kreisha» Preußen. Kreis Weilar. + Rodheim a. d. Bieber, 28. Nov. Unweit der Amtmannsmühle scheuten gestern die Kühe eines hiesigen Landwirts vor dem ausströmenden Dampf der Lokomotive der Biebertalbahn. D i e Kühe rannten gegen den Zug. Eines der beiden Tiere, eine hochträchtige Kuh, wurde getötet. tbarer W- * di. W* lle% ? ^nte4 : h5blleÄI durch Lertz 7 0. Geburtstag. Trotz seinen hohen Alters vermag der Jubilar noch seinen Beruf auszuüben. <£ Ettingshausen, 27. Nov. Gestern abend wurde in unserem Orte die erste Verdunkelungsübung durchgeführt. Der größte Teil der Einwohnerschaft hat die hohe Bedeutung einer solchen Hebung erkannt und dementsprechend gehandelt. Die Häuser waren fast ausschließlich vorschrifts- mäßig verdunkell. Für die Durchführung der Hebung stellten sich Feuerwehr und SA. zur Der- fügung. — Im hiesigen Gemeindewald wurden dieser Tage die Holzhauerarbeiten in Angriff genommen. Es sollen viertausend Festmeter Holz geschlagen werden. 32 Volksgenossen, in fünf Rotten eingeteilt, finden dabei zusätzlichen Verdienst. 4- Grünberg, 27. Nov. Eine notwendige Reparatur an der Heizung im Volksschulgebäude ergab für die Schüler am heutigen Freitag einen unterrichtsfreien Tag. Die Klassen unternahmen entweder kleinere Gänge, oder sie betätigten sich in Ballspielen auf dem Sportplatz. Die H-izunasanlage in der Volksschule wurde im Söhre 1908 eingebaut, es ist dies die erste größere Reparatur. Kreis Schotten. § Ruppertsburg, 27. Nov. Auf Veranlassung der hiesigen Ortsgruppe wurde auch hier der Beschluß gefaßt, durch Anlage einer M a u l b e erst f l a n z u n g die Voraussetzung für Seidenbau zu schaffen, wie er ja vor mehr als 60 Jahren im benachbarten Laubach schon betrieben wurde. Die Gemeinde hat 1000 Setzlinge bestellt, die im kom- > menden Frühjahr verpflanzt werden. Sie will dadurch auch zu dem Gelingen des Dierjahresplanes men der W -eit" der 2$ "mtagvorM w Kundgelm iMonsoottiq“ nfilms den l , handwch die Dielfad» 5 zur Schaffe» lrbeit erlaufe plom-Ingenit, Elternabend in Großen-Linden. Uraufführung des Landschulheim-Filmes. - Ein Abend der Gemeinschaft Elternhaus und Schule. W1 10 bis 30 Pf. * Eine öffentliche Mahnung der S t a d t k a s s e zur Bezahlung des vierten Ziels der Gemeindesteuern und der vierten Rate Bürgersteuer 1936 enthält unser heutiger Anzeigenteil, säumige Zahler seien besonders darauf hingewiesen. ♦♦ Eine allgemeine Viehzählung findet am 3. Dezember statt. Die Stadtverwaltung beitragen. HI Ruppertsburg, 28. Nov. Die hiesige Ortsgruppe des Voltsbundes Kriegsgräberfürsorge hielt am Mittwoch eine sehr gut besuchte schöne Feierstunde ab, in der die Ziele und Aufgaben des Dolksbundes den Be- suchern vor Augen geführt wurden. Heber 100, zum Teil bunte, Lichtbilder ließen die bereits geleistete Arbeit des Bundes eindrucksvoll erkennen. Gesangliche Darbietungen umrahmten den Vortrag. * Eichelsdorf, 27. Nov. Der Adjutant der Kreisleitung Schotten, Heinrich D a h m e r, wurde als kommisiarischer O r t s g r u p p e n l e i t e r, Zellenleiter undBürgermeister unserer Gemeinde Landkreis Gießen 00 Klein-Linden, 28. Nov. Die NS.-G. »Kraft durch Freude" veranstaltet am heutigen Samstagabend im Saale des Gasthauses „Zur deutschen Eiche" gemeinsam mit dem Landschafts- bund „Volkstum und Heimat" und der Heimatvereinigung „Schiffenberg" einen Dorfgemeinschafts abend. Lehrer Rau, der Beauftragte des Volksbildungswerks Klein-Linden, wird einen Vortrag halten über das Thema »Kriegs- und Notzeiten in Klein • Linden während des 17. und 18. Jahrhunderts". Der BDM. und der Männer- ge angverein „Harmonie" werden an dem Abend mitwirken. Der Eintritt ist für alle Volksgenossen frei. u c» cx) Eberstadt, 27. Nov. Im Saale der Neuen Schule fand eine D ortragsveranstaltung statt. Ein Wolgadeutscher sprach an Hand von ßW- bildern über die Not der Geistlichen und der kirchlich gesinnten Menschen in Rußland. Der Tatsachenbericht hinterließ bei allen Zuhörern einen tiefen Eindruck. — Dieser Tage wurden die m unserem Orte für das Winterhilfswerk ge- spendeten 300 Zentner Kartoffeln ihrem Bestimmungsort zugeführt. Hnsere Einwohnerschaft hat erneut ihre Opferbereitschaft bewiesen. /V B e l l e r s h e i m , 28. Nov. Heute feiert Frau Lina Bopp Wwe., geb. Köhler (aus Inheiden), m geistiger und körperlicher Frische ihren 80. Geburls- tag — Am Donnerstag wurde ttn hiesigen Ge- meinde- und Markwald die Holzhauer arbeit durch drei Rotten von je sechs Mann aufgenommen. Zur Fällung kommen 1800 Meter Nutz- und >nnO°b3b o r n t) o f e n , 27. Nov. Kommenden Sonntag wird in feierlichem Rahmen das nun fer- tiggestellte R a t h a u s g e b ä u d e seine Weihe erholten. Gleichzeitig soll mit diesem festlichen Akt die neu gegründete Freiwillige Feuerw ehr, die zum erstenmal in der Neuuniformierung antritt, ihre Weihe erhallen. . . * Hungen, 27. Nov. Der einzige hier noch lebende Altveteran von 1870/71 Wilhelm Philipp Kohlheyer begeht am 30. November seinen 90. Geburtstag. Der Jubilar, der zugleich der älteste Einwohner unseres Städtchens ist wurde im Feldzug 1870'71 bei Gravelotte verwundet. Er gehört einem alteingefesienen Hungener Bauerngeschlecht an. Wenn er auch infolge eines körperlichen Leidens schon seit Jahren das Zimmer hüten muß, so nimmt er doch noch verhältnismäßig regen Anteil an dem Tagesgeschehen. -- Ober-Bessingen, 28.Nov. Am kommenden Montag feiert der Schuhmachermeister Karl Würtz in körperlicher und geistiger Frische seinen ♦ Gießen, 28. Nov. Auf dem heutigen Wochen- ararkt kosteten: D. f. Molkereibutter, XA kg 1,57 Mk., - Molkereibutter 1,52, Markenbutter 1,55 bis 1,60, Landbutter 1,42 Mk., Matte 20 bis 25 Pf., Käse, Das Stück 4 bis 10, Eier, Bulgaren, Klasse B 11, Wirsing, kg 6 bis 10, 50 kg 4,50 bis 5 Mk., Weißkraut, % kg 5 bis 6 Pf., 50 kg 3 bis 3,50 Mk., Rotkraut, % kg 8 bis 10, gelbe Rüben 8 bis 12, rote Rüben 8 bis 10, Spinat 20 bis 25, Hnterkohlrabi 6 bis 8, Grünkohl 12 bis 15, Rosenkohl 20 bis 30, Feldsalat 80 bis 90, Zwiebeln 7 bis 8, Meerrettich 30 bis 70, Schwarzwurzeln 25 bis 30, Kartoffeln, kg 4 Pf., 5 kg 40 Pf., 50 kg 3 bis 3,50 Mk., Aepfel, % Kg 15 bis 25 Pf., 50 kg 15 bis 25 Mk., Tafeläpfel, % kg 25 bis 30 Pf., 50 kg 30 Mk., Birnen, % kg 10 bis 25 Pf., Nüsse 45 bis 60, Hähne 1 bis 1,10 Mk., Suppenhühner 80 bis 90 Pf^ Gänse 90 Pf. bis 1 Mk., Enten 90 Pf. bis 1,10 Mk., Tauben, Das Stück 50 Pf., Blumenkohl 50 bis 70, Endivien 5 bis 8, Lauch 5 bis 8, Rettich 5 bis 15, Sellerie I Kirtorf, 27. Nov. Die D r e s ch a rb e i t e n in unserer Gemeinde haben dieser Tage für dieses Jahr ihr Ende gefunden. — Am Sonntag wurde im Saale von Johs. Becker durch die Gaufilm- stelle der F i l m „F r i e s e n n o t" gezeigt. Im Hinblick der besonderen Wichttgkeit dieses Fllmes war Lpd. Die Geltungsdauer der Sonn- , lagsrückfahrkarten nach Wintersport- platzen verlängert. Die Geltungsdauer der -nach den Wintersportplätzen des Taunus, Vogels- berges, der Rhön, des Odenwaldes und des Schwarzwaldes ständig aufliegenden Sonntagsrückfahrkarten wird, wie im vorigen Winter, auch für den kommenden Winter während der Zeit vom 1. Dezember 1936 Lis 31. März 1937 auf Samstag vormittag ausge- Lehnt. Eine weitere Verlängerung der Geltungsdauer bis zum April 1937 bei günstigem Wintersportwetter bleibt Vorbehalten. Die Sonntagsrückfahrkarten nach den Wintersport-Zielbahnhöfen gelten also zur Hinfahrt jeweils von Samstag 0 Hhr bis Sonntag und zur Rückfahrt jeweils von Samstag bis Montag 24 Hhr (Ende der Rückfahrt). Bei den in diese Zeit fallenden Festtagen gelten die Karten in gleicher Weise vom Tage vor Feiertag bis zum Tage nach einem Feiertag, ausgenommen Weihnachten und Ostern, für die besondere Anordnungen gellen. Fwd. Hasen- und Kaninchenfelle nicht f o r t w e r f e n ! Die Fachgruppe Haute und Felle der Wirtschaftsgruppe Groß-, Ein- und Ausfuhrhandel fordert auf, Hasen- und Kaninchenfelle nicht fortzuwerfen, sondern der Verwertung in der Hut- unb Hutstoffindustrie zuzuführen. Im Wildhandel ist dies bereits selbstverständlich, die Kaufleitte sollen aber auch ihre Kunden dazu anhatten, solche Felle nicht fortzuwerfen. Fwd. Verwertung alter Glühbirnen. Im Rahmen der Sammlung wertvoller Alt- und Abfallmaterialien ist der Rohproduktenhandel aufgefordert worden, auch ausgebrannte Glühbirnen zu sammeln, damit die wertvollen Metalle des Sockels als Rohstoff erhalten bleiben. Großes Iuaendoericht Gießen Ein Niähriq-s Mädchen aus Sich war b-,chu^ Mat, am 16. September in Bellersheim vorsätzlich ein Gebäude in Brand geftedt zu haben indem sie das Anwesen des W. Sch. m ®etter^et?k dem sie zu dieser Zeit b-schastigt °>°r, anzundete^ Degen Brandstistung verurteute sie da- Große Jugendgericht zu einer G e f a n g n l s st r a f e v o n einem Jahr und zur Tragung der Kosten des Verfahrens. Acht Wochen der Hntersuchungshaft wurden der Angeklagten auf ine Strafe an^rechnesi Von der Strafe muß die Angeklagte noch weitere vier Monate Gefängnis verbüßen, hinsichtlich der Reststrafe wird Strafaufschub bewilligt und die Bewährungsfrist auf fünf Jahre festgesetzt. ♦ Grüningen, (Kreis Gießen), 27 Nov. Dor einigen Tagen traf hier der in unserem Dorfe im Jahre 1867 geborene Johannes Schäfer, der als 17jähriger nach Amerika auswanderte, zum Besnch ein. Er hatte sich während einiger Wochen das deutsche Vaterland in seinen schönsten Teilen angesehen und sich davon überzeugen können, daß in Deutschland alles anders ist, als im Ausland gesagt und geschrieben wird. Nun will er einige Zeit bei seinen Verwandten verleben. Arn vergangenen Mittwochabend hatte er seine Schulkameraden, seine Freunde und den ihm nahestehenden Adam Jsheimschen Gesangverein zu einigen tarne- radschaftlichen Stunden in die Sina- und Turnhalle eingeladen. Im Verlaufe des Abends wurden viele Erinnerungen, Erlebnisse und Geschehnisse aus dem Laufe der 52 Jahre, die Johannes Schäfer fern der Heimat weilte, ausgetauscht. Ganz besonders unterhiell man sich über die Kriegs- und Nachkriegsjahre, wahrens der Schäfer in brief- lichem Verkehr mit seiner deutschen Heimat stand und immer seine Hilfe anbot. Der Gesangverein verschönte die Stunden durch manches Heimat- und Vaterlandslied. Ortsgruppenleiter und Bürgermeister M a r st e l l e r hieß den Heimattreuen Mann in seiner H-imcttgemeinde willkommen und bat ihn, seine im neuen Deutschland gewonnenen Eindrücke in weitem Kreise jenseits des Ozeans kundzutun. Dem lieben Freund und Gönner ließ der Adam Jsheimsche Gesangverein im Laufe des Abends eine bletbende Ehrung zuteil werden. Nach einer Sammlung für das Winterhilfswerk, die den Betrag von 15 Mark erbrachte, schloß der Vereins- Vorsitzende Friedrich die Stunden kameradschaftlichen Beisammenseins in üblicher Weise. Tages müsse es so weit kommen, daß jedes Kind in jedem Jahr einmal einige Tage im Schullandheim zubringe. Ministerialrat Ringshausen wies in feiner Ansprache darauf hin, daß heute die Jugend den Blick in die Weite gewinne, daß der Blick auf das Große gerichtet sei, auf das ganze Vaterland, auf das Reich, das uns der Führer gegeben habe. Die Jugend solle zu einem frohen Volk erzogen werden, denn nur einem frohen Volke gehöre die Zukunft. Mit dem Wissen allein seien die Lebensaufgaben nicht zu bewältigen, wenn nicht der unbeugsame Wille und ein unerschütterlicher Glaube hinzukommen. Den Willen zur Tat und den Glauben an das deutsche Volk lebe uns der Führer täglich vor. Nachdem der Redner noch den Blick in die Vergangenheit, in jene Zeit gelenkt hatte, da volksfremde Elemente das völkische Leben deutscher Menschen zu entwurzeln versuchten, wies er abschließend darauf hin, daß es gelte, alle deutschen Tugenden neu lebendig zu machen, die Er- ziehung zur charaktervollen Persönlichkeit durch den charaktervollen Erzieher zu fördern und auf dem jetzt beschrittenen Weg zu bleiben. Die Darbietungen des Abends brachten einen frisch-fröhlichen Ausschnitt aus dem Leben der Großen-Lindener Schuljugend im Schullandheim. Die Kinder zeigten, wie sie chre Freizeit ausgestaltet hatten, sie gestalteten eine Schul- gemeinschaftsstunde mit viel Gesang, Musik und Volkstanz, und führten luftige Gespräche in ihrer heimatlichen Mundart. Den Höhepunkt des Abends steltte die Erstaufführung des Filmes dar, der durch Schulrat Lorentz (Darmstadt) während des Schullandheimaufenthaltes der Großen-Lindener Jugend an der Bergstraße ausgenommen worden war. Der Bildstreifen zeigte in vollkommener Weise die Fülle der Erlebnisse der Kinder und gestattete einen tiefen Einblick in die Gemeinschaft, wie sie sich im Schul- landheim entwickelte. Der Film war ein Zeugnis sprühenden und unverbildeten Lebens, der Lebensfreude, wie es schöner nicht zu denken war. Für dis Großen-Lindener wurde der Film natürlich zu einem besonderen Erlebnis, well die Eltern hier ihre Kinder im Fllmbild sähen und die Kinder sich selbst auf der Leinwand begegneten. Bürgermeister Michel versprach am Schluß des Abends, daß er dafür sorgen werde, daß nächstes Jahr jedem Kinde die Möglichkeit gegeben werde, solche Tage in einem Schullandheim zu verleben. Herzlichen Dank sagte er den Lehrkräften der Schule, die alle Verantwortung und Arbeit übernahmen, um den Kindern dieses Erlebnis zu ermöglichen. Rektor Siegfried schloß den gehaltvollen . Abend mit dem Gedenken an den Führer. Mit dem • Deutschlandlied und dem Horst-Wessel-Lied klang ; der Abend aus. ♦ Großen-Linden, 28 Nov. Die Schule : Großen-Linden hatte für den gestrigen Freitag abend in Schaums Saal zu einem Elternabend ein« geladen, der sehr gut besucht war. Einen großen Teil der Vortragsfolge bestritten die Kinder der Schule. Sie leiteten mit chren kraftvoll gelungenen Vaterlands-, Volks- und Heimatliedern und ihren Gedichten über zu den Ansprachen und zu Filmvorführungen, und sie waren sichtlich stolz darüber, gah sie wieder einmal in ihrer Sing- und Spielge- meinschaft vor die Eltern treten konnten. Rektor Siegfried wies in seiner Begrüßungsansprache auf die selbst- verständlich gewordene enge Verbundenheit von Elternhaus und Schule hin, und begrüßte dann die Gäste des Abends, Schulrat Nebeling, Ortsgruppenleiter Will, Bürgermeister Michel, die Vertreter der HI. und des Jungvolks, schließlich auch den Vorstand der Schule. Im Verlaufe des Abends konnte er auch Ministerialrat Rrngs- haufen und Schulrat Lorentz (Darmstadt) willkommen heißen. Der Redner erinnerte bann in die Schullandheimarbeit als einen Ausdruck nationalsozialistischen Kulturwillens und betonte, daß die Schule bestrebt sei, das künftige deutsche Volk in der heuttgen Jugend stark zu machen für den Lebenskampf und diese Jugend im Willen zur Gemeinschaft zu er- ziehen. Der Aufenthalt im Schullandheim, der die Jugend bei Wanderungen, beim Spiel, beim Sport, bei Bauernbesuchen, in der Beobachtung der Natur, der Landschaft, in geschichtlicher Betrachtung der Heimat usw. vereinige, sei ein Weg zu dieser er» strebten Erziehung. Im Landschulheim bahne sich Lebensunmittelbarkeit, Gemeinschaftswille und Kameradschaft an. Das höhere Lebensziel, das in der Gemeinschaft begründet ist, sei wohl allen den Kindern von Großen-Linden nach ihren Schullandheim- Aufenthalten (1935 im Vogelsberg, 1936 in Heppenheim) bewußt geworden. Mit der Verlesung eines eindrucksvollen Berichtes über die Tage des Aufenthaltes an der Bergstraße beschloß Rektor Siegfried seine beifällig aufgenommene Ansprache. Schulrat Nebelmg-Aießen wies darauf hin, daß die Schule mit der Einführung von Schullandheim-Aufenthalten vor neue Aufgaben gestellt sei. Der Schullandheirn-Aufenthatt sei ein Teil der Erziehungsarbeit der Schule zum Nationalsozialismus. Dankbar habe man dafür zu sein, daß die Versuche gelungen sind. Großen-Linden habe dabei Pionierarbeit geleistet, und der Elternschaft von Großen-Linden sei besonderer Dank zu sagen für das Vertrauen, das sie den Erziehern ihrer Kinder entgegenbrachten. Die Arbeit und der . Erfolg feien des Einsatzes wert gewesen. Die Ju- r genb werde durch solche Schullandheim-Aufenthalte . mittiger, stärker und selbstsicherer gemacht. Eines weist in einer Bekanntmachung in unserem heutigen Anzeigenteil auf diese Zählung hin. Interessenten seien besonders darauf aufmerksam gemacht. ** Diehmärkte in Gießen. Am nächsten Dienstag, 1. Dezember, findet hier Rindvieh- (Nutzvieh-) Markt statt, am Mittwoch, 16. Dezember, wird Schweinemarkt abgehalten. ** Freie Vereinigung ehern Anaehö- ri g e r d e s R. - I. - R. 2 2 2. Sett 1919 treffen sich alljährlich die Angehörigen des R.-J.-R 222, um in schlichter Form die Erinnerung an die Schlacht bei Lodz zu feiern, in der das Regiment nach dem Schutzengrabenkampf im Westen zum ersten Male in offener Feldschlacht Beweise seiner Tapferkeit oblegen konnte. In diesem Jahr wird Kamerad Pfarrer Kornmann, 3/222, einen Lichtbilder- rortrag über seine Teilnahme an dem deutsch-französischen Frontkämpfertreisen im Mai 1936 in Verdun halten. Im übrigen fei auf die heutige Anzeige [eroiefen. nPD. Derfendung von Weihnachts- paketchen nach dem Ausland. Kleinere Weihnachtssendungen an Empfänger im Ausland werden vielfach als „Warenprobe* oder auch als „Mischsendung" zur Post gegeben. Die Versender übersehen dabei leicht, daß die meisten Länder nur folche Warenproben zulassen, die keinen Handelswert haben und nicht zollpflichtig sind und daß bei den sog. Mifchsendungen jeder Gegenstand für sich die für ihn gültigen Gewichts- unb Ausdehnungs- grenzen nicht überschreiten darf. Aus solchen kleinen Verstößen gegen die bestehenden Bestimmungen ergeben sich fiir Empfänger und Absender nicht selten viel Aerger und Verdruß (Nacherhebung von Gebühren, Zollschwierigkeiten ober gar Beschlagnahme). Waren mit Handelswert, auch wenn sie zollpflichtig sind, können dagegen nach fast allen Ländern in ssog. Päckchen versandt werden. Es empfiehlt sich lür jeden, dem die einschlägigen Bestimmungen -nicht geläufig sind, vor der Absendung von Weih- nachtspaketchen nach dem Ausland bei den Post- anstalten Auskunft über die allgemeinen Versen- Dunasbedingungen, über Zollverhättnisse, Einfuhrbeschränkungen usw. einzuholen. Dar der Kofter und Karton verschwunden. Personen, die sachdienliche Angaben zur Herbeischaffung >er Stücke machen können, werden ersucht, der Kriminalpolizei Nachricht zu geben. Gietzener wochenmarktpreife ti i" S* bei f ltte? Sthotsl^W igunfl- fliW 1| wx ,llid Wjf # I die Veranstaltung gut besucht. — Dieser Tage wurde die Flachsablieferung in unserem Orte vorgenommen. Der Flachs wurde von den Bauern und Landwirten zusammengefahren und aufgeladen. Dann rollten einige Wagen nach der Bahnstation Ehringshausen; von dort ging der Flachs an die Haupt-Ablieferungsstelle Frankfurt (Main) ab. Es wurden in unserem Orte fast 160 Zentner zusammengebracht, ein Beweis dafür, daß. sich jeder an dem Anbau des Flachses beteiligt hatte, zum Nutzen und Segen unseres Volkes und Vaterlandes. — Am Mittwoch wurde die älteste Ortsbürgerin, Frau Katharine Honstein Wwe., tat I iS S! ‘“'M r ln 6 Millers ttk des K MW Birnen, mt bel.il ■ ' „b«n M »Ifstnetls t ® $erfaU[ i Abfchlußrechnnng der 150-Lahrfeier der Stadt Grünberg. + Grünberg, 28. Nov. Am gestrigen Freitagabend sand die Schlußsitzung des Hauptausschusser für die 7 5 0 - I a h r f e i e r statt, die sich mit der Rechnungsablage beschäftigte. Die von Stadtrechner Gehringer oorgetragene Rechnuna schloß mit einer Einnahme von 3686,27 Mark und einer Ausgabe von 3428,14 Mark ab, so daß ein Heberschuß von 258,13 Mark verbleibt. Wie Bürgermeister Wagner mitteilte, soll der Heberschuß als Fonds für Werbemaßnahmen der Stadt Verwendung finden und zur Deckung der Kosten des demnächst erscheinenden Werbeprospektes dienen. Er konnte weiter feststellen, daß die Feier einen erfreulichen Beweis für Heimcttsinn gezeigt und ebenso allseitige Mitwirkung von den verschiedensten Seiten erfahren habe. Daß die Feier, begünstigt vom Wetter, einen guten Verlauf genommen habe und daß ihr Eindruck bei den zahlreichen Besuchern allseits ein guter war, sei ihm von verschiedenen Seiten versichert worden. Auch (Bauleiter und Reichsstatthalter Sprenger habe sich anerkennend ausgesprochen. Gut eingefügt in die Deranstaltuna habe sich auch die Heimatausstellung, die allseits Anklang gefunden habe. In der Aussprache wurde im wesentlichen nochmals der gute Verlauf der Feier unterstrichen. Mit Dankesworten an alle Mitwirkenden bei der Gestaltung dieser bedeutungsvollen Feier für die Stadt schloß Bürgermeister Wagner die Schlußsitzung. Deutschamerikaner besucht seine alte Heimat. * Lützellinden, 28. Nov. Am morgigen Sonntag feiern Georg Schäfer, Landwirt und Hausschlachter, und Frau Marie, geb. Engel, das Fest der Goldenen Hochzeit. Der Jubilar steht im 75., seine Frau im 74. Lebensjahr. Beide - „ ; (v- I sind noch sehr rüstig und nehmen an allen Haus- und ® Lu 11 ,e ^elb-arbeiten teil. Georg Schäfer hat von 1881 bis 1884 beim Jnf-Regt. 116 in Gießen gedient. Nieder-wöM :r drangen Ei» t Fensterschck r-Wöllstad! 1 die Büsetttch len Schlüssel ein ienautomai gr« et Der M ienen (Mach etwa 37:8 an itweM w xyn nad) tom M (Ließen in cMigi. tyr- uffangtaftn iö tn gebeten - PolizeibH ;en 19 Uhr W wn der SM Koffer und Kc -ze Zeit ab, n zu holen. » Wen zuruckkc abarte Senile M m der M -nnteTev« itb Pfalf'W iebirauenif-t m wertvoller^ unb sich diele M bas * die beiden W Menden W sv3f Puppenwagen, Rollbettchen, Kindertische und -Stühle Kinos, Kinderautos. Bubirädchen, Wipproller, Schaukelpferde, Kasperltheater, Bilder- und Märchenbücher, J.H.Fuhr SonnenstraBe Nr. 25 7537 D Alles in nur guter Qualitätsware Ihre Verlobung geben bekannt Ihre Vermählung geben bekannt Berlin-Dahlem, Grat 2 Gießen, Wilhelmstraße 20 05505 7515 D Gießener Brauhaus Sonntag, 29. November Pils abends 20.15 Uhr, imCate Leib, Gießen Anschließend TANZ Eintritt 50 Pfennig Das Produkt langjähriger Erfahrung I. Sturmbann, 83. SS-Standarte Gießen, bartenstraße 1 7518 D 7060 D • >' 7570 D W Der Arhtlinnl Dienstag, 1. Dezember HUiuuiiy. ggjttwoch, 2.Dezember noo on öle SLIMl Bel Mr. fff Lichtbildervortrag des Kameraden Pfarrer Kornmann über seine Tell- Konkurs-Verkaul herzlichst eingeladen. 7578D im Ausstattungshaus $releBerehiiflnngpöemllDfletiörifleröe5H.3.H222 7556 A Beachten Sie L. Althoff, Konkursverwalter. Geschmackvoll Druckerei. SchulstraOe 7. Anruf 2251 7567 D 7527 A mit Uhrwerk n. elektrischem Antrieb und allem Zubehör Vornehm Persönlich Brifhl'sche Dipl.-Kfm. Ernst Ludwig Rinn Inge Maria Rinn, geb. 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Lollar, im November 1936. _____________7542D Samstag, den 5.Dezember, 20 Uhr, im Andres, Giehen, Sonnenstrahe cmnetu osfeiet W edna I Urome uif u hnMf rvB EmlMMhrw I 1 ,'i Erste Liebe nach dem Roman „Die Sextanerin“ von E. Neubauer mit Ellen Schwanneke Rolf Wanka Ein Film, der jeden angeht, der jung geblieben ist. In starker dramatischer Handlang — durchsetzt mit humorvollen Episoden - erleben wir das Schicksal der kleinen Inge. Beiprogramm u. Fox-Ton-Woche Puppenzimmern, neuzeitliche Formen — moderne Einrichtungen MWM Samstag, 28., und Sonntag, 29. Mov., »on 15 bis 19 Ubr: 7377 D 2 Mörcbeoiage fUr grob nnd klein im Fröbelseminar, Gartenstraße 30. Stadtkirche Adventsfeier am 29. November, abends 8 Uhr unter Mitwirkung: des Posaunenchors Lang-Göns der Choralvereinigung des Jugendmusizierkreises Die Ansprache hält: Prof. D. Schlosser-Herborn Eintritt frei tosiD Jedermann herzlich eingeladen Für die kalten Tage finden Sie bei mir in großer Auswahl molligwarme WINTER.-MÄNTEL entzückende KLEIDER und Seide Bitte lassen Sie sich unverbindlich die neuen Modelle deutscher Modekünstler vorführen WOLD UND SEIDENSTOFFE nur beste Qualitäten, in vielen Farben und letzten Ausmusterungen DS LOEWE STEGLITZ Märchen-Vorstellung „Frau Hohe“ Dazu Das tapfere Schneiderlein und Der Struwelpeter Kinder 3'.) u. 50 Pf., Erwach. 50 u. 75 Pf. Gloria-Palast bis Sonntag, den 29. November „Das Mädchen Irene“ Anfangszeiten in beiden Theatern: Werktags 4.6,8.30; Sonntags 3,5.30.8.30 7540 A L.sB. Volkstum und Heimat Dienstag, den 1. Dezember 1936, abends 8 Uhr, in der Aula des Gymnasiums 7555 D Films und Liditbildvortrag von Dr. Winter (Heppenheim): Heimifdies Brauchtum Ein Mädchenchor der Schillerschule unter Leitung von Rektor Stroh wirkt mit jedermann willkommen! Eintritt 20 Pfennig. „^fieingold“ Ludwigstr. 6 Samstags verlang. Polizeistunde. UHsUnhta Heute und morgen ab 20 Uhr 75200 TANZ Saalöffnung 19 Uhr. Lichtspielhaus I Heute Samstag — letzter Tag! Donner,Blitz u. Sonnenschein mit Karl Valentin, Liesl Karlstadt Ab morgen Sonntag ©KONZERT des Musikzuges der 83. SS-Standarte Leitung: SS-Untersturmführer Bach RADIO AG । BERLIN- Klein-Linden Sonntag, den 29. November TANZ Anfang 4 Uhr 7519A Franz Rathenow. STADT BERLIN Heute Samstag, den 28.Novembei KONZERT bis 4 Uhr geöffnet 7592A meine Preise für: Schlafdecken — ChaiseL-Decken Reisedecken — Tischdecken Bettvorlagen — Kissen usw. Ludwig Haas dariehen und O beihilfen Gießen Plockstr. 7 Gießen r O C C T I KT I 7 C1 D 7 A T Damen- und Backfischkleidung, / O O U 1 UDJVD[\ZL/\DI1 Kleiderstoffe und Modewaren Gießen, Kreuzplatz 13 - Fernsprecher 2301 Gießen Sirebendorf Mreis Alsfeld) Sahnhofstraße 18 Gießen 29. November 1936 zur nr. 279 Wertes Matt Kietzener Anzeiger (General-Anzeiger für Gberhesfen) Samstag, 28. November 1056 J^ö " t-hi Das Lederlager — ine Lederausgabe. H er eßen An der Stanzmaschine für Sohlen und Absätze. 7518 D Lang-Göna erkieises Letzte Etappe: Kontrolle der fertigen Schuhe vor der Verpackung. An besonders langarmigen Maschinen werden die Langschäfte genäht. An der Holznagelmaschine (Aufnahmen [8j: Neuner, Gießener Anzeiger.) Der Schaft erhält auf maschinellem Wege vesen und Haken. W jS irche ’eier )ends 8 Uh fer wohl weniger Gedanken darüber, welche Unsumme der geistigen und körperlichen Arbeit des Menschen der Herstellung der Schuhe oorausging, für ihn ist es nur wichtig, daß der Schuh paßt und Der Zuschneider schneidet den Schaft nach festen Schablonen. Es ist immer eine kleine Freude, in Butzbach, unserer kleinen Nachbarstadt, Einkehr zu halten. Die Eisenbahnfahrt von Gießen aus dauert nicht lange, kurz ist der Aufenthalt in Großen-Linden, bald zeigt der stattliche, vielgestaltige Kirchturm von Lang-Göns sich, Bäuerinnen steigen aus und stellen geschickt die Körbe auf ihre Köpfe, — Kirch- Göns kommt dann als nächste Station. Drüben tauchen dann, meist von zarten Nebeln umflossen, die Türme der Burg Münzenberg auf — das kennt man eigentlich alles schon und doch leidet es den Freund unserer schönen oberhessischen Heimat nicht auf dem Sitzplatz. Schließlich kreischen dann die Bremsen des Personenzugs und „Butzbach! Butz- Ibach!" ruft der Schaffner den Zug entlang. Und wenn man auch Pflichten hat, in dieser unserer kleinen Nachbarstadt und „Perle der Wetterau", wie sie von den Einwohnern gerne genannt wird, so wird man doch die wenigen Minuten Zeit finden, um zum Marktplatz zu gehen mit seinen schönen Fachwerkbauten der Bürgerhäuser, dem stattlichen Rathaus und dem hübschen Brunnen. Das Ganze: ein Urbild des Marktplatzes einer schönen deutschen Kleinstadt. Die Fräsmaschine verhilft der Sohle zum sauberen Rand. in sich. Der Fachmann wird deshalb kaum den Versuch unternehmen, dem Laien die vielen Unterschiede klarzumachen, die es in der Lederbranche, fei es von dem Charakter der Tierhaut und des Tieres her, oder von der der Gerbung und Färbung her, gibt. Erwähnt fei nur. daß in der Nie- für ihn ist es nur wichtig, b „ . daß er vor allem nicht drückt ... derwekfeker Straße einer Fabrik in erster Linie für Arbeits-, für Soldaten- und Marschstiefel — derbere Leder das Rohmaterial sind.. Rindleder vor allem! Es wird zwar auch feineres Schuhwerk hergestellt, allerdings in geringerer Menge. Aber wenn es sich auch um einfacheres Schuhwerk handelt, das hier von etwa 120 Volks- aenoffen angefertigt wird, so ist der Weg des Rohmaterials bis zum fertigen Schuh doch vielfach gewunden, und erst aus einer unendlichen Fülle von Arbeitsgängen geht das Fertigfabrikat hervor. lieber 450 Paar Stiefel am Tage beträgt die „Kapazität des Betriebes". ter-Herbo't ; frei md eh eingeladen .«d 4'"’N, 4 So entstehen viele Tausend Schuhe. Wir besuchen eine moderne Schuhfabrik. — Spaziergang zwischen Maschinen. Maschinen, die fast durchweg sehr geräuschvoll arbeiten. Auch hier findet das Auge zwischen vielen blitzenden Maschinenteilen, zwischen den vielen Re- gaken, auf denen die halbfertigen Schuhe in den verschiedensten Stadien ihrer Entwicklung stehen, keinen Ruhepunkt. Hier reißen für Minuten die „Zwick", bzw. „Ueberholmaschinen", mit denen der Schaft über den Leisten gespannt und auf der sogenannten „Brandsohle" befestigt wird, die Aufmerksamkeit an sich. Hier ist eine der wichtigsten Etappen des Betriebs. Erfahrene und geübte Facharbeiter schaffen mit äußerster Konzentration. Nicht anders ist es an der Holznagelmaschine, an der (nachdem die feste Sohle vorbereitend mit einigen Stahlstiften auf dem fertig gezwickten Schaft und der Brandsohle befestigt ist) in einem erstaunlichen Tempo Sohle und Schaft mit vielen Holznägeln innig verbunden werden. Der Arbeitsgang, der mit der Hand vielleicht erst in einer guten halben Stunde zu bewältigen wäre, kann von der Maschine in etwa einer Minute erledigt werden. Es gibt neben der Holznagelung auch noch zwei andere Möglichkeiten der engen Verbindung von Sohle und Schaft, und zwar das Durch nähen oder Doppeln und ein einfaches Klebeverfahren. Auch für das Durchnähen stehen Volksgenossen vor außerordentlich hochentwickelten und leistungsfähigen Maschinen. Der holzgenagelte oder genahte Schuh geht dann über eine hydraulische Formpresse, in der die Sohle vollkommen der geschwungenen Leistenform angeglichen wird. Schließlich erhäit der Schuh auf einer weiteren Maschine den fertigen Absatz aufgenagelt, der in einem Arbeitsgang mit fünf oder mehr Nägeln befestigt wird. Alle weiteren Arbeitsgänge dienen nun dem „Ausputz". Sohlen und Absätze werden an Maschi- nen, die mit hoher Tourenzahl laufen, gefräst, so daß sie am Rande Glätte und Form erhalten, sie werden geschmirgelt, mit Farbe versehen, und schließlich poliert. Auch diese Arbeiten gehen zum größten Teil an Maschinen vor sich, und der schassenden Menschen Aufgabe ist es, mit empfindsamer Hand den Stiefel, den Schuh, so an die rotierenden Messer, an Schmirgelscheiben und Polierbürsten zu halten, daß der erstrebte Zweck erreicht wird Der Arbeitsgang, wie er hier geschildert ist, kann nur die wesentlichsten Etappen der Herstellung eines Schuhes aufzeigen. Je nach der Art der abzufertigenden Schuhe ist der Arbeitsgang im einzelnen abweichend, vielleicht komplizierter oder überhaupt schwieriger. Ein Damenschuh aus feinem oder feinstem Leder wird naturgemäß eine andere Behandlung erfahren müssen, wie ein Arbeitsschuh, der bestimmt ist, von einem Erdarbeiter bei der Reichsautobahn getragen zu werden. Zwischen den Hauptarbeitsoorgängen liegt auch noch manche ergänzende Arbeitsleistung und der letzten Kontrolle des Schuhes vor der Verpackung geht auch manche Kontrolle unterwegs voraus. Der hohe Wert des Rohmaterials, des Leders, verbietet energisch jegliche Fehlproduktion. Wenn die Schuhe dann über das Lager der Fabrik, des Groß- und des Einzelhandels in die Hände des Käufers übergehen und ihrer Bestimmung zugeführt werden, bann macht sich der Käu- Aber es ist in Butzbach genau so, wie fast überall: neben dem Altväterlichen, Gemütvollen und den iraulichen Reizen der alten Stadt, bergen die Mauern auch vieles von dem, was jüngste Vergangenheit und Gegenwart schufen. Die moderne Technik unserer Zeit- ist durch zwei Industrien in Butzbach vertreten: durch Landmaschinenbau, Eisen- konstruktionsbau und Schuhfabrikation. Damit ist Butzbach weit über den Bereich seiner alten Stadtmauer hinaus bekannt. Wenden wir uns heute der Schuhindustrie zu! Sine der Fabriken liegt inmitten der Stadt, bie zweite draußen an der Niederweiseler Straße. Die Firma Iouß hatte die Freundlichkeit, uns Einblick zu gestatten in ihren Betrieb. Das ist der erste und starke Eindruck beim Betreten des langgestreckten Hauses an der Niederweiseler Straße: viel Licht und Luft, gemischt mit dem würzigen Geruch frischen Leders bringt auf den Besucher ein. Aber auch bas Ohr kommt zu seinem Recht. Wenn die Tür zwischen Empfangsraum und einem der Fabriksäle aufgeht, bann überfällt ein vielstimmiger Lärm ben Gast, ber Lärm vieler Maschinen unb Motoren, bas Surren von Nähmaschinen brängt sich auf; Geräusch unb Bewegung teilen sich in feinster Vibration bem Fußboben mit. Aber auch bas Auge hat gleich bei einem Blick in biese Stätten rastloser Arbeit ein interessantes Bilb aufzunehmen. Der Blick schweift über eine Fülle ber komplizierten, vielseitigen Maschinen, über schaffenbe Hänbe, über das Rohmaterial, Halbfertigfabrikate unb fertige Schuhe. Es fällt babei nicht schwer, zu erkennen, baß der größte Teil ber arbeitenben Volksgenossen in einem solchen Betrieb ber Schuhfabrikation an Maschinen steht unb sie beherrscht. Der Mensch bestimmt und leitet ben Gang ber Dinge, Maschine und motorische Kraft führen aus. Transmissionen übertragen die Kraft; viele Maschinen haben eigene Motore. Kaum findet das Auge einen Ruhepunkt in dieser schier erdrückenden Vielfalt ber technischen Erscheinungen. Unb boch bewegen sich bie Menschen ruhig unb selbstsicher in biefer Welt der Technik, mit einer selbstverständlichen und aus der Gewohnheit gewonnenen Sicherheit. Sie erfüllen hier in der Betriebsgemeinschaft ihre Pflichten an ber Maschine, wie jeder anbere Volksgenosse auf feine Art. Jede der Maschinen ist mit ben notroenbigen Schutzvorrichtungen zur Unfallverhütung versehen. Wie anregend ist es doch, an ber Hand eines Fachmannes burch einen neuzeitlichen Betrieb zu gehen unb in organischer Folge bie Entwicklung kennenzulernen, die von ber gegerbten Haut zum fertigen, sauber verpackten Schuh führt! Selbstverständlich könnte man sich schon im Lederlaaer, in ber Lederausgabe des Betriebes, lange aufhalten. Das Leder schließt ja schon alleine eine Wissenschaft Auf einem Rundgang wird man bald drei große Arbeitsgänge erkennen: die Herstellung des „Schaftes", die Vorbereitung des Bodens (Sohle und Absatz) und schließlich die Vereinigung der beiden Teile, aus denen sich der Schuh aufbaut. Verfolgen wir einmal in gedrängter Ueberschau die Entstehung des„Schaf- tes" (jenes Teiles also, ben der Laie von seinem Schuhmachermeister her als das „Oberleder" kennt). Der „Zuschneider" schneidet, nach festen, metall- gesäumten Schablonen, die einzelnen Teile des Schaftes mit einem scharfen Messer aus. Einzelne Teile, kleinere Teile vor allem, werden mit dem Stanzeisen ausgestanzt. In allen vorkommenden Größen liegen die Schablonen und Stanzeisen bereit. Und während hier die Lederteile geschnitten oder gestanzt werden, ist man an anderer Stelle damit beschäftigt, die Futterteile vorzubereiten. An den Steppmaschinen, durchweg kräftig gebauten Spezialmaschinen, werden von Näherinnen die vielen Teile zum Schaft vereinigt. Auf langarmigen Maschinen werden die „Langschäfter" genäht. Für Strapazierschuhe und schwere Arbeitsschuhe stehen Maschinen Da, bie in einem Arbeitsgang brei Nähte nebenein« anbedegen. An einer rascharbeitenben unb komplizierten Maschine werben bie Schäfte mit Oesen unb Haken versehen. Während in einetn der Säle von vielen Händen bie Schäfte hergestellt werben, werben an anberer Stelle bie Böden oorgearbeitet. Hier stehen bie Arbeiter an gebrungenen Stanzmaschinen, mit beren Hilfe unb starkwanbigen Stanzformen bie Sohlen unb bie Absatzflecke aus bem Kernleber gestanzt werben. Besonbere Pressen geben ben Sohlen bie in sich geschwungene Form, anbere Maschinen vereinigen bie ausgestanzten Absatzflecke zu fix und fertigen Absätzen. Schaft, Sohlen und Absätze treffen sich bann in einem Saal, der angefüllt ist mit einer Unzahl von Aber von vielen Millionen Paar Schuhen, die durch die deutsche Schuhindustrie heryestellt werden, drückt sicherlich nur ein verhältnismäßig geringer Prozentsatz, denn der nach ernster Arbeit in seiner Form festgelegte normale Schuh wird dem normalen Fuß keine Schwierigkeiten machen. Wäre es nicht so, so könnte die schnellebige Menschheit der Gegenwart ihren eiligen Geschäften bei weitem nicht so (im Sinne des Wortes) eilig nach gehen, wie sie es täglich tut. 05505 Dienstag, den 1. Dezember. Wirtschaft Westdeutsche Kaufhof 59,75, Süddeutsche Zucker AG. für Verkehrswesen 123,25, Hapag 14,25. Donnerstag, den 3. Dezember. Rundfunkprogramm 1 Kirchliche Nachrichten Autohilfe: Rufnummer 04 beim Postamt. Oie Bezirl 155, 204, II 10 bis bis 12,00; 65 bis 75 Gesetz zuläßt, an und erkannte auf die obenange- gebene Strafe. sSpä Jranffurter Obst- und Gemüfemackt. Frankfurt a. M., 27. Rov. Am Gemüsemarkt blieben die Zufuhren reichlich, nur inländischer Blumenkohl war knapper. Bei kaum veränderten Preisen war die Nachfrage lebhaft. Ital. Blumenkohl ausreichend angeboten. U. a. notierten: Blumenkohl, Steige 12 Stück 4,75 bis 5,50, ital. Steige 9 Stück 3,25 bis 4,00; Eskarol 5 bis 15; Feldsalat 30 bis 70; Gelbe Rüben 3, Karotten 4 bis 5; gelbe Kartoffeln, 50 Kilogramm 3,00 bis 3,15; Oberkohlrabi 3 bis 7, Unterkohlrabi 3 bis 4; Kopfsalat 5 bis 10; Rettich 3 bis 12; Rosenkohl 16 bis 20; Rote Rüben 3 bis 6; Rotkraut 2*/2 bis 5; Sellerie, je nach Größe 8 bis 30; Spinat 13 bis 18; Schwarzwurzel 18 bis 25; Tomaten 40 bis 60; Weißkraut 2 bis 3, do. Filter 3 bis 3Vr; Wirsing 3 bis 6; Zwiebeln 5Vi bis 6. geglichene Marktlage aufrechtzuerhalten, ist auch für die Folge ein sparsamer Butterverbrauch geboten. An den Fettmärkten war das Angebot von Schweine- und Rindersett rechlich. Es notierten in RM. per 50 Kilo frei Frankfurt a. M. (Großhan- delsverkaufspreise an den Kleinhandel): Deutsche Markenbutter 148, Feine Deutsche Molkereibutter 145, Deutsche Molkereibutter 140 bis 142, Landbutter 125. Holländische Butter 148. Margarine A 97, B 86. C 56. Deutsches Schmalz 100. 18; Kranzfeigen, 25 Kilogramm 11,50 Haselnüsse 35 bis 40 (ital.); Trauben (holl.); Walnüsse 36 bis 45 (rum.), 25 Id. Garbech Id. Katzenfur Id. Holzheim Id. hörnshei Id. TivMr "eidr AnnM Nfelnbm ksoii icheinlich Vax M mutz mv Wach sollte in lunf'-n komme, Mint ebenfalls ■ sicherer Sieg 8 bis 21 Uhr. Stadtpostamtr Für Schließfachabholer bis 13 Uhr. Sanitätskolonne: Telefon 2500. Falls behandelnder Arzt nicht zu erreichen: Mefeck. 20 Uhr: Evangelist Urban (Möttlingen).— Münzenberg. 20: Mädchenabend. — Trais-Alünzeu- Amtsgericht Gießen. Wegen fortgesetzten schweren Diebstahls in mehreren Fällen und des einfachen Diebstahls in zwei Fällen wurde die 20jährige E. B. aus Weidenau (Sieg) unter Annahme mildernder Umstände zu einer Gesamtgefängnis st rase von sechs Monaten und zur Kostentragung verurteilt. Von der Strafe gelten sieben Wochen als durch die Un- Frankfurter Eiergroßmarkt. Frankfurt a. M., 27. Nov. Die Anlieferungen von Eiern sind weiter zurückgegangen und reichen nur zur Hälfte der Anforderungen auf Zuteilungen aus. Trotzdem konnten durch Hereinnahme von dänischen Frischeiern die im Zusammenhang mit der Weihnachtsbäckerei erhöhten Anforderungen des Verbrauchs ziemlich glatt befriedigt werden. Für die nächsten Wochen werden zusätzliche Mengen von Kühlhauseiern erwartet. Es notierten in Pf. pro Stück frei Frankfurt a. M. (Großhan- delsverkaufspreife an den Kleinhandel): Kühlhauseier S 10% bis 11. A 10% bis 10%, B 9% bis 9%, C 9 bis 9%, D 8% bis 8%. Aerzte: Frau Dr. Marx; Dr. Neumann-Spengel. Zahnarzt: Dr. Hinrichs. Apotheke: Pelikan-Apotheke. Sonntag, 29. November: 6 Uhr: Hafenkonzert. 8.05: Gymnastik. 8.45: Morgenmusit. 9: Katholische Morgenfeier. 9.45: E. Ed. Dwinger: „Und Gott schweigt?" Bericht und Aufruf. 10. Chorgesang. 10.30: Waldemar v. Daubnern. Gedenkstunde zum 70. Geburtstag des Komponisten. 11.15: Kantate von Johann Sebastian Bach: „Ich freu mich in dir". 12: Reichssendung: Schlußansprache des Reichsbauernführers und Reichsernährungsministers Rr. Walter Darr6 auf dem Reichsbauerntag in Goslar. 13: Musik am Mittag. 14: Kinderfunk. „Achtung, Kinder! Straße frei! Alle machen mit bei unserem neuen Verkehrsspiel. 14.45: Das Volk erzählt. 15: Deutsche Scholle. 16: Nachmittagskonzert 18: Lieder vom Oberrhein. Alemannische Volkslieder aus Schwarzwald und Elsaß. 18.30: Besinnliche Fährt durch Allemannien. Hörfolge 19: Die möchten wir hören! 20: Sportbericht mit Ausschnitten aus dem Kunstturnen-Städtekampf Frankfurt—Leipzig—München. 20.20: „Aurora". Große heroische Oper in drei Akten. 22: Nachrichten, auch aus dem Sendebezirk. 22.15: Sportspiegel des Sonntags. 22.30: Nachtmusik. 24 bis 2: Nachtmusik. bis 30 (ital.), 27 bis 35 bulg.; Zitronen, 300 und 360 Stück 9,50 bis 10,50; Zwetschen 20 bis 22. 1900 Gießen —1 Fwhnhaufen — War - M ÄÄ feeren «fetalen »fee Vereine t3?taöufer Schaft bis Q haben, so , W Naunhe « D'llenburae ^Alchlagenen ÄJd)Ia9en k ist zu Evangelische Gemeinden. Sonntag, den 29. November. Gießen. Stadtkirche. 9.30 Uhr: Pfarroerwalter Da- merau; Beichte und hl. Abendmahl für die Matthäus- und Markusgemeinde; 11.15: Kinderkirche für die Matthäusgemeinde; Pfarrverwalter Damerau; 17: Pfr. Becker. — Zohanneskirche. 9.30: Pfr. Bechtols- Heimer; Beichte und hl. Abendmahl für die Lukas- und Johannesgemeinde; 11.15: Kinderkirche für die Lukasgemeinde; Pfr. Bechtolsheimer; 17: Pfr. Ausfeld; 10: Dibelbefprechung im Johannesfaal; Evangelist Urban aus Möttlingen. — Kapelle des Allen Friedhofs. 9.30: Pfarrvikar Weckerling; Beichte und hl. Abendmahl für die Luthergemeinde; 11.15: Kinderkirche für die Luthergemeinde; Pfarrvikar Wecker- ling. — Pelruskapelle (Wetzlarer Weg 59). 9.30: Pfr. Trapp; Beichte und hl. Abendmahl für die Pe° trusgemoinde; 11.15: Kinderkirche für die Petrus- gemeinde. — Saal der Neuen Krippe. 11: Kinderkirche für die Johannesgemeinde; Pfr. Ausfeld. — Wleseck. 10: Weihegottesdienst anläßlich der Enthüllung des Kriegerehrenmals; Chorschule; Kollekte; 16: Evangelist Urban (Möttlingen). — Allen-Vuseck. 9.30: Beichte; 10: Gottesdienst; ^eier des hl. Abendmahls; Kollekte; 13: Kinderkirche. — Steinbach. 10: Gottesdienst unter Mitwirkung des Kirchenchors; Kollekte. — Albach. 12.30: Gottesdienst; Kollekte. — Rödgen. 9: hl. Abendmahl für die Juaend. — Annerod. 13: hl. Abendmahl für die Jugend. — Heuchelheim. 10: Hauptgottesdienst; Kollekte. — Kirchberg. 10: Gottesdienst, anschließend hl. Abendmahl für die Jugend von Ruttershausen. — Mainzlar. 14: Gottesdienst. — Lollar. 20: Gottesdienst. — Treis a. d. Lda. 9.30: Beichte mit Abendmahl; 10: Hauptgottesdienst; Pfr. Andres; 13: Lit. Adventsfeier. — Allendorf a. d. Lda. 10.15: Hauptgottesdienft; Vikar Repp; 13.30: Lit. Adventsfeier; 17: Kinder-Adventsstündchen; 20: Schluß der Bergpredigt; Pfr. Andres. — klein- Llnden. 10: Gottesdienst; Kollekte; 11.15: Kindergottesdienst. — Garbenteich. 13: Gottesdienst. — hausen. 10: Gottesdienst. — Lich. 9.30: Missionar Blümer; Kollekte; 12.45: Kindergottesdienst; Mssionar Blümer; Kollekte; 20: Missionsabend im Gemeindesaal mit Lichtbildern; Missionar Blümer; Kollekte. — Watzenborn-Sleinberg. 10.30: Kindergottesdienst; 13: Hauptgottesdienst. — Nieder-Vessingen. 14: Missionar Blümer; Kollekte. — TNuschenheim. 11: Gottesdienst. — Virklar. 14: Gottesdienst. — Langsdorf. 11: Hauptgottesdienst; 20: Beginn der kirchlichen Woche; Pfr. Lenz, Münzenberg. — Dettenhausen. 9.30: Hauptgottesdienst. — Münzenberg. 11: Gottesdienst; Beichte und hl. Abendmahl für die Mittleren; Kollekte; 20: Advents-Abendgottesdienst; Kollekte. — Trals-Münzenberg. 9: Gottesdienst; Beichte und hl. Abendmahl für die Aelteren; Kollekte; 18.30: Adoents-Abendgottesdienst; Kollekte. — Hungen. 10: Gottesdienst; 13.30: Kindergottesdienst; 19.30: Vortrag. — Wlrberg. 9.45: Gottesdienst mit Feier des hl. Abendmahls für die Jugend; Kollekte. — Veits- berg. 13.15: Gottesdienst; Kollekte. Montag, den 30. November. Müazenberg. 20 Uhr: Mädchenabend. Ob st und Südfrüchte: Sehr starkes Angebot von Aepfeln und Birnen, auch im übrigen waren die Zufuhren reichlich, bei Walnüssen teilweise Ueberstände. Nachfrage nicht besonders lebhaft, Preise fest. 11. a. notierten: Aepfel I 30 bis 35, II 20 bis 28, Goldparmänen I 32 bis 35, Renetten 24 bis 28, Schafsnase 15 bis 20; Dirnen I 24 bis 30, II 16 bis 20, Mollebusch I 18 bis 20, Münzenberg. 20 Uhr: Mädchenabend. Evangelische Sladtmission (Ehrislliche Gemeinschaft innerhalb der Landeskirche), Löberstraße 14. Sonntag, den 29. November. 8.30 Uhr: Morgenandacht; 13.30: Sonntagsschule; 20.15: Evangelisationsvortrag. — Mittwoch, den 2. Dezember. 20.30: Bibelstunde. Ehristliche Gemeinde Gießen, Zu dßn Mühlen 2. Sonntag, den 29. November. 9.30 Uhr: Erbaungs- stunde; 20.30: Predigt (Prediger P. Heck). — Dienstag, den 1. Dezember. 20.30 Uhr: Bibel- und Gebet- stunde. Daptiftengemeinde, Gartenstraße 13. Sonntag, den 29. November. 10.30 Uhr: Kindergottesdienst: 20.30: Predigt. — Donnerstag, den 3. Dezember. 20.30 Uhr: Bibelstunde. Neuaposlolische Gemeinden, Händelstraße 1, Eder- straße 13. Sonntag, den 29. November. 9.30 Uhr: Gottesdienst; 16: Gottesdienst. — Mittwoch, den 2. Dezember. 20.30 Uhr: Gottesdienst. katholische Gemeinden. Samstag, den 28. November. Gießen. 16.30 und 19 Uhr: Beichte. Sonntag, den 29. November. 1. Adventssonntag. Gießen. 6.30 Uhr: Beichte; 7: Messe; 8: Kommunion; 9: Hochamt mit Predigt; 11.15: Messe mit Predigt; 17.30: Christenlehre und Andacht. — Grünberg. 9.45: Hochamt mit Predigt. — Hungen. 8: Hochamt mit Predigt. — Lich. 10: Hochamt mit Predigt, 20: Vortrag und Andacht. — Nidda. 8.15: Hochamt mit Predigt. — Schotten. 10.30: Hochamt mit Predigt. Montag, den 30. November. Laubach. 7.30 Uhr: hl. Messe. Mittwoch, den 2. Dezember. Gießen. 7 Uhr: Gemeinschaftsmesse mit Ansprache für Studenten in der Kapelle des Katholischen Schwesternhauses. — Hungen. 7.15: hl. Messe. । Oeffentlicher Sonntagsdienst. Polizei: Telefon 2751, nur in dringende« Notfällen Telefon 01. Feuerwache: Telefon 2244/45, Notruf Tel«- • fon 02. Hauptpostamt: Beschränkter Schalterdienst Montag, 30. November: 6 Uhr: Morgenspruch. Gymnastik. 6.30: Frühkon- zert. 7: Nachrichten. 8.10: Gymnastik. 8.30: Musik zur Frühstückspause. 9.30: Nachrichten. 10: Schulfunk. „Der Flötenpeter". Märchenspiel von Hans Balzer. 11: Hausfrau, hör zu! 11.30: Landfunk. Tierkrankheiten und ihre Verhütung. Wir sprechen mit einem holländischen Tierarzt. 11.45: Sozialdienst. 12: Schloßkonzert I. 13: Nachrichten, auch aus dem Sendebezirk. 13.15: Schloßkonzert II. 14: Nachrichten. 14.10 Alles für Euch! Wunschkonzert. 15: Volk und Wirtschaft. Der deutsche Handel nach dem Südosten. 15.15: Kinderfunk. 15.45: Nachmit- tagskonzert. 16.45: Erzählungen unserer Zeit. Edzard H. Schaber lieft aus seinen Jugenderinnerungen „Des Vaters Mühle". 17: Nachmittagskon^ert. 17.30: Philipp Klas. Eine Hörfolge um ein Eifeler Heldengrab von Peter Kremer. 18: Fröhlicher Alltag. 19: Schon jetzt bedenken: Mit Verstand und Liebe schenken. 19.40: Der Zeitfunk bringt den Tagesspiegel. 20: Nachrichten. 20.10 „Der Kreglin- ger Schrein", Funkspiel. 21: Konzert. 22: Nachrichten, auch aus dem Sendebezirk. 22.30: Tanzmusik. 24 bis 2: Nachtmusik. Opernkonzert. Frankfurter Duttergroßmarkt. ------- , . - . t a. M., 27. Nov. Auch die Eingänge berg. 9.30: Hausabendmahle. -.......... * । Mittwoch, den 2. Dezember. ■ 'M**1 |L^iin! Um dea *r E- te* l sas i |k(inert« ”n? IJitirin tonnen Ue । einige Zeit W I r’jfummsn der - .--endlich noch ein i werden m zn der G a u k l a 11 fflölg kommen, zurr I men Merstaw । erforderlich ist Mdergirmes- hochelheim—w Heuchelheim— dir Niedergirmefe sie diesmal r Die hochelhein kLivegs unterfcha L^gen 1900 her k wird sich der rMe und sichersi I n Zweifel in he khn sich schon of timm Falle tonnt Ben. Wird der c Wl Alle Anzeichen i die Spielstärke g, ftn die Heuchelheim Fwd. Erweiterung des Ausfuhrverbots für Tierhaare, gebrauchte Säcke usw. Im Deutschen Reichsanzeiger wird eine Verordnung des Reichs- und preußischen Wirtschaftsministers veröffentlicht, durch die das Ausfuhrverbot für künstliche Tonerde geändert und die Ausfuhrverbote für Tierhaare und gebrauchte Säcke ermeüert werden. Weiter ist die Ausfuhr von gebrauchten dichten Geweben aus Flachs, Hanf usw. verboten worden. Die neuen Ausfuhrverbote sollen ausschließlich innerwirtschaftlichen Notwendigkeiten Rechnung tragen, während die Aenderung des Ausfuhrverbots für Tonerde nur eine Klarstellung bringt, ohne sachlich an dem bestehenden Zustande etwas zu ändern. * Das deutsch-rumänische Verrechnungsabkommen vom Oktober 193 6. Das deutsch-rumänische Zusatzabkommen vom Oktober dieses Jahres bringt u. a. Erleichterungen für die Auftauchung der sogenannten Allsorderungen, d. h. der Waren- und Kapitalsforderungen gegen rumänische Schuldner, die vor dem 1. September 1934 entstanden sind. Wie der Dresdner Bank von der ihr nahestehenden Societatea Bancara Romana, Bukarest, mitgeteilt wird, ist es nunmehr unter bestimmten Voraussetzungen möglich, ein Transfer« gesuch zugunsten des Sonderkontos B bei der Deutschen Berrechnungskasse, Berlin, bei der Rumänischen Nationalbank zu stellen. Außerdem besteht die Möglichkeit der Uebertragung der in Frage kommenden Beträge auf das Reise-Derkehrs-Konto II der Deutschen Derrechnungskasse. Nhein-Mainische Börse. Freundlich, aber still. Frankfurt a. M., 27. Nov. Die ausgeprägte Geschäftsstille der letzten Tage hielt auch heute an. Trotzdem blieb die Stimmung weiter freundlich und kleine Käufe des Publikums führten überwiegend zu leichten Erhöhungen, zumal Angebot kaum vorlag. Am Aktienmarkt eröffneten die ersten No- tierungen meist 0,25 bis 0,50 v. H. höher oder zumindest gut behauptet. Etwas lebhaftere Umsätze ohne besondere Gründe verzeichneten Westdeutsche Kaufhof mit 58,13 bis 59,65 (58,50). Montanpapiere setzten durchweg 0,25 v. H. freundlicher ein, Rheinstahl gewannen 1,25 v. H. auf 151. Don Kaliaktien Westeregeln plus 2 v. H. Chemische Papiere lagen voll behauptet, Th. Goldschmidt 1 v. H. höher. Elekttoaktien lagen bei Abweichungen von 0,25 bis 0,50 v. H. ruhig. Maschinen- und Motorenwerte tendierten ebenfalls nicht ganz einheitlich. Von Bankaktien lagen Reichsbank 1,25 v. H. fester, dagegen Bank für Brauindustrie 1,75 v. H. niedriger. Im einzelnen eröffneten Zement Heidelberg mit 167,25 bis 167,50 (166), AG. für Verkehr 0,75 v. H. hoher, dagegen Bemberg 0,50 v. H., Jul. Berger 1 v. H. schwacher. Feldmühle Papier notierten unv. 145. Am Rentenmarkt tarnen Altbesih mit 118,70 (118,65), Reichsbahn-VA. mit 125,75 (125,65) zur Notiz. Kommunal-Umschuldung lagen mit 89,65 behauptet. Zertif. Dollar-Bonds wurden 0,25 bis 0,50 v. H. freundlicher bewertet. Im Verlaufe schrumpfte das an sich schon sehr geringe Geschäft am Aktienmarkt vollkommen zusammen und auf allen Märkten herrschte Stagnation. Vereinzelt bröckelten die Kurse etwas ab, doch wurde das gestrige Schlußniveau voll behauptet. Westdeutsche Kaufhof waren noch etwas beachtet und zogen auf 59,75 an. Auch die Farben- Aktie notierte mit 167.50 nach 167,25, dagegen gingen Verein. Stahl auf 122,75 nach 123,15 zurück. Die später zur Notiz gekommenen Papiere lagen unverändert. Variable Renten lagen gleichfalls geschäftslos. Am Pfandbriefmarkt notierten Liquidationspfandbriefe nicht ganz einheitlich. Stadtanleihen zeigten vorwiegend die letzten Kurse. Von Auslandsrenten wurden 4proz. Ungarn Gold mit 7,90 (7,85) notiert. Der Freiverkehr lag sehr still. Man nannte u.a.: Adlerwerke 104,50 bis 106,50, DDM. 150 bis 152, Ufa 60. Tagesgeld unv. 2,75 v. H. Abendbörse ruhig. An der Abendbörse war die Umsatztätigkeit sehr klein. Mangels Anregungen und Aufträge übte man allgemein Zurückhaltung. Trotz der Geschäftsstille blieb die Haltung freundlich und die Kurse wichen gegen den Berliner Schluß nur um Pro- zentbrucyteile ab. Etwas schwächer lagen Bemberg mit 112,50 (114). Auch der Rentenmarkt lag sehr ruhig. U. a. notierten: 6proz. JG.-Farben 133,90, Commerzbank 108,50, DD-Bank 109,25, Dresdner Bank 106,75, Buderus 122,50, Mannesmann 118,25, Rheinstahl 150,25, Verein. Stahl 122,25, AEG. 38,90, BMW. 139,75, Bemberg 112,50, Be- kula 170, Conti Gummi 162, Deutsche Erdöl 142,50, Scheideanstalt 264, Licht und Kraft 155,50, IG- Frankfurt -. --------—, Farben 167,25, Gesfürel 143, Goldschmidt 128,25,! oon deutscher Butter zeigen eine beträchtliche Ab- ( Iimghans 111,75, Thing 133, M°-nus 95, Schlickert natjme Da aber die Barrate bei d-n V-rteilern I . °r£r\ r, > r < et r r-n rrr- s. s. . .. 11-X. . O.hrtfh rnrtron PflHntP hlP levvaiie l)cacu- ___________________ - Gießen. Sladlkirche. 20 Uhr: Abendandacht. — noch erfreulich hoch waren, konnte die lebhafte Nach- 20: Bibelstunde; Stiftsdechant Kahn. — 2Hün- frage des Konsums befriedigend beliefert werden, en berg. 20: Frauenabend, obwohl die Margarineabgaben sich ebenfalls m Donnerstag, den 3. Dezember. rangen bemerkbar. Aus Holland wurde Butter im Ausfeld. 20: Adventsandacht. - Rahmen der Abmachungen geliefert. Um eine aus- Hungen. 20.15. Frauenhilfe, geglichene Marktlage aufrechtzuerhalten, ist auch für Freitag, den 4. Dezember. terfuchungshaft verbüßt. Die Angeklagte war in Gießen in Stellung. Sie beschaffte sich auf raffinierte Weise einen Nachschlüssel zur Geldkassette und bestahl ihre Herrschaft in schändlicher Weise. Sie scheute sich auch nicht, nachdem sie sich nicht mehr in dieser Stelle befand, mittels Nachschlüssels zur Mitternachtsstunde in die Wohnung einzudringen und ihre Diebstähle fortzusetzen. Ebenfalls unter Verwendung eines Nachschlüssels bestahl sie eine andere Familie, bei der sie sich später in Stellung befand. Die Angeklagte gab wohl ihre Straftaten zu, zeigte jedoch zu Beginn der Hauptverhandlung keine Reue. Erst am Schluß der Beweisaufnahme bequemte sie sich dazu, einzusehen, daß sie sich schwer vergangen hat. Der Strafantrag des Vertreters der Staatsanwaltschaft lautete auf ein Jahr Gefängnis. Das Gericht berücksichtigte bei der Strafzumessung die Unbestraftheit und die Jugend der Angeklagten, sowie daß sie aus achtbarer Familie stammt. Das Gericht wandte daher die ganze Milde, die das Kurszettel der Berliner und Frankfurter Börse. Reichsbankdtskont 4 v.H., Lombardzinsfuß 5 v. H. Jranffurt o.M. Berlin ©dum 26 1b 26-11 10,05 10,1 30 30,8 Hamburg-AmerHa-Paket 14,4 14,25 O 108,5 108,5 ReichSbant 1r Banknoten. 2'/i Hoeicti Eisen—Söln-Neuessen .. 3 116,25 9 Die hinter den Papieren angeführten Ziffern geben die Hohe der zuletzt beschlossenen Dividende an. 109,25 106,75 185,25 170 135 109,25 106,75 186,5 144 124,5 118,25 121,5 142,5 109,25 106,75 186,5 122,5 I 143 I 153,5 118,75 14,5 122,5 14,5 123,25 123 143,5 152,5 119 189,5 144 125 119 10,2 5,85 30 14,4 39,65 14,4 123,5 124,13 108,5 109,25 106,75 186,65 122,5 143 151 118,5 6,95 10,2 5,85 31 6 S 8 14,5 39,75 14,5 122,13 124,5 108,4 Schluß- kurü Schlußkurs 170 134,75 155,75 144 125 118,75 145 124,75 118,4 170 124,25 155,5 137,5 143,5 129,25 138,75 155,5 200 136 170 134 155 137,75 143,13 130,25 138,75 156 199,75 135,5 4% vesgl. Serie n ............ 5% fliumän. veremh. Rente v. 1903 4V>A>Rumän.vereinh.Rentev.lS13 4% Rumänische verctnh. Rente . 2%% Anatolier............ BuderuS ..... Deutsche Erdöl Harvener... 1,9 7,8 6,5 6,8 9 7,9 6,35 6,75 8,9 1,7 7,85 6,95 4% Oesterreichtsche Goldrente... 4,20% Oesterreichische SUberrente 4% Ungarische Goldrente ...... 4% Ungarische Slaatsrente v. 1910 V/i% deSgl. von 1913.......... 5% abgest. Oolbmeritanez von 99 4% Türkische Bagdadbahn-Anleihe Serie >................... Devisenmarkt Berlin — Frankfurt a.2Jt Ä.E.G...................... O Bekula.....................8 Eleltr. Lieserung-geiellschast ... 6 Licht und Kraft ............. 7 .veilen & Guilleaume......... 4 Yesellsch.f.EIektr. Unternehmung. 6 Rheinische Elektrizität ........ 6 Rhein. Wests. Elektr.......... 6 SchuckerlLCo............... 8 -lernend & Halske............ 8 Lahmeyer L Eo.............. 7 Ilse Bergbau ....... Ilse Bergbau Genüsse Klölknerwerke ....... ManneSmaira-Röhren 139 138,75 155,25 | 155 199,25 199,75 -I 135,5 23 1,9 1 7,95 : 6,7 6,95 9 Hamburg-Südam. Dampfschiff. O Norddeutscher Lloyd .........O A.G. für Berkehrswesen Mt. .. 0 Berliner Handelsgesellfchasl ... 6 Commerz, und Brivat-Bank ... 4 Deutsche Bant und Dtsconto. Gesellschaft................ 4 Dresdner Bank.............. 4 tidilugf. Miltag' börse 27-11. ..... 155,5 137,5 I 136,75 143,5 ! 143 Schluß'. Abend- börü 27-11- ^ranlfurt a. M. 3erlin Schluß- kurS Schlußt. Abendbörse Schluß- iure Schlußk. Mittagbörse Datum 26.11 2711 26-11- 27.11- ManSfeiver Bergbau....... 153,25 — 153 — Kolswerte ................ .. 6 — — 137,75 137,5 Rheinische Braunkohlen .... 12 224,5 224 224,5 224,5 Rbeinstahl ................ .. 4 149,75 150,25 150 150 Bereinigte Stahlwerke...... BYi 123 122,25 122,5 122,4 Otavi Minen ............. .. 0 25,75 25,4 25 75 25,65 Kaliwerke Aschersleben...... .. 6 136,5 136,75 136 136,75 Kaliwerke Westeregeln...... .. 6 133 135 134,5 134 Kaliwerke Salzdetfurth..... 7% 188 188 181,75 3. G. Farben-Jndustrte..... Scheideanstal^............. .. 7 167,25 167,25 167,13 167,13 .. 9 263,5 264 — — Goldschmidt .............. .. 5 128,5 128,25 127,5 128,25 Rütgerswerke ............. .. 6 138,5 137,5 138,25 Melallgesellschast........... .. 5 152,75 152,75 152,75 153 Philipp Holzmann......... .. 4 133,5 133,75 134,25 133,75 Zementwerk Heidelberg .... .. 7 166 167,5 Eementwerk Karlstadt....... .. 6 160 Schultheis Payenhoser ..... .. 4 — — 100,13 99,9 4ltu «Allgemeine Kunstseide) .. O — —— — — Bemberg................. .. 6 114,5 112,5 113,75 113,25 Zellstoff Daldbof .......... .. 6 160,75 160 160,5 160,5 Zellstoff Aschaffenburg ..... .. O —— 139,5 139 140 Dessauer Gas ............. .. 7 — — 110 109,9 Daimler Motoren.......... .. O 121,75 122,25 121,25 121,25 Deutsche Linoleum......... .. 8 164 164 164,5 164,75 Orenstem & Koppel ........ .. 0 — — 92 92 Westdeutsche Kaufhof....... .. 0 58,5 59,75 58,5 59,75 Cbade .................... .. 9 239 239,25 — 238 Accumulatoren-svabrÜ...... . 12 — — 199 201 Conti-Gummi . ...... . U 162 162 163 162 Gritzner.................. .. 0 34 34,13 34,13 34,13 Mainkraflwerke Höchst a.M.. .. 4 95 95 — Süddeutscher Zucker....... . 10 1 204,13 204 203,75 203,5 Frankfurt a. M. | Berlm Schlußkurs Schlußk. Abendbörse Schlußkurs Schlußk. Mittag- börse Dalum 26 11 27 11 26 11 27-11- 6% Deutsche Retchsanleihe v. 1927 4% Deutsche Reichsanl. von 1934 101,25 101,25 101,25 101,25 98,25 98,25 98,25 98,25 5H% Donng-Anleihe von 1930 . 103 102,9 102,75 102,75 Deutsche Anl.-Abloi.-Schuld mit AuSIos.-Rechten ............ 118,65 118,7 118,75 118,5 4>¥i% Deutsche Reich-postschatzan Weisungen von 1934, 1....... 99,9 99,9 99,9 99,9 4Vi% ehem. 8% Hessischer BolV- staat 1929 (rückzahib. 102%) ... 98,5 98,5 __ _ <¥»% ehem. 8% Hessische Landes bant Darmstadt Gold 81. 12... 97 97 __ 97 5%% ehem. 4V,% Hess. Lande- Hypothekenbank DarmstavtLioil. 100,5 100,2 — 4¥t% ehem. 8% Darmsl. Komm Landesb.Goldschuldverschr R.k 93 93 _ — Oberhcssen Provinz-Anleihe mi> Ausl oi.-Rechten ............ — _ _ Deutsche Komm. Sammelabl. An leihe Serie 1 mit Auslos.-Rechten 122,25 122,13 122,4 122,25 <%% ehem.8% Franks. Hyp.-Banl Goldpse. 15 unkündbar bis 1935 97,25 97,25 97,25 97,25 B%% ehem. 4ft% Franks. Hhp. Bank-Liqu.-Pfandbriese...... 100,75 100,8 — 6%% ehem. 4'/,% Rheinische Hyp.-Bank-LicsU.-Goldpse. ... 100,65 100,65 101 100,8 4%% ehem. 8% Pr. Landeöpfank^ briesanstaU, Pfandbriese R. 19 97,5 97,5 97,5 97,5 *%% ebcm. 7% Pr. Landespfand briesanst., Gold Komm. Obl. 20 95 95 95 95 kteuergu tich. BerrechnungSk. 34-88 109,8 109,8 109,9 109,9 26Movern er 27-November Arniliche Notierung Amtliche Notierung Geld 2ri,f Geld Brief auenos Alke 0,692 0,696 0,692 0,696 Brüssel .... 42.07 42,15 42,07 42,15 ■Rio de Jan. 0,147 0,149 0,147 0,149 Sofia ..... 3,047 3,053 3,047 3,053 Kopenhagen 54,41 54,51 54,41 54,51 Danzig .... 47,04 47,14 47,04 47,14 London.... 12,185 12,215 12,185 12,215 Heljingfors. 5,38 5,39 5,38 5,39 Parts ..... 11,59 11,61 11,59 11,61 Holland ... 134,95 135,23 135,04 135,32 Italien .... 13,09 13,11 13,09 13,11 )avan ..... 0,711 0,713 0,711 0,713 Jugoslawien 5,654 5.666 5,654 5,666 OSlo..... 61,24 61,36 61,24 61,36 Wien...... 48,95 49,05 48,95 49,05 Lissabon... 11,065 11,085 11,065 11,085 Stockholm... 62,82 62,94 62,82 62,94 Lchwelz ... 57,17 57,29 54,15 57,27 Lpantea... 21,48 21,52 21,48 21,52 Prag...... 8,771 8,789 8,771 8,789 Budapest .. Reuyork ... 2,488 2,492 2,488 2,492 Lerlin,27 November K 1 Kreisklaffe. Garbenheim—To. Dorlar Katzenfurt—Tv. Atzbach Holtheim—Tv. Gröningen Hörnsheim—Tv. Dutenhofen „ ...... tage: 5 , ____________ v._,_______ö 'i en sicherer Sieg der Holzheimer. Anders sieht es , hilfswerkes abgeführt werden. Echallerdlen- fachabholer I dem Gegner, dem es gelungen ist, die Gießener auf eigenem Platze zu schlagen. Wenn auch seit dieser Niederlage die Gießener Äugendmannschaft eine stetige Formoerbesserung aufzuweisen hat, so wird sie sich in Leihgestern gewaltig anstrengen müssen, wenn sie den Gastgeber schlagen will. Man hofft auf einen knappen Sieg der Hiesigen. VfB.-R. 2. Jgd. — Garbenteich 1. Jgd.: Die zweite Äugend sollte, zumal sie den Vorteil des eigenen Platzes hat, die Garbenteicher nach einem spannenden Spiel schlagen. VfB.-R. 3. Jgd. — Lollar 2. Jgd.: Die Lollarer zweite Jugend ist eine ausgeglichene Mannschaft, Die durch die Hereinnahme von Spielern aus der ersten Schülermannschaft an Spielstarke bedeutend gewonnen hat. Unter diesen Umständen wird man ein ausgeglichenes Spiel sehen, dessen Ausgang ungewiß ist. DsB.-R. 4. Jugend — Heuchelheim 2. Jugend: Vor kurzem konnte die dritte Jugend in Heuchelheim Goslar, 27. Noo. (DNB.) Der Reichsbauernführer empfing am Freitagmittag die zum vierten Reichsbauerntag in Goslar erschienenen Ehren- gäste aus dem Auslande. Nicht weniger als 20 Nationen hatten ungefähr 150 Vertreter nach Goslar entsandt, die vom Reichsbauernführer mit herzlichen Worten begrüßt wurden. Es ist mir eine freudige Genugtuung, so erklärte er u. a., hier in Goslar die Vertreter des ausländischen Landvolkes wiederum in so großer Zahl begrüßen zu können. Das Bauerntum ist der Lebensquell des Volkes und muß deshalb erhalten und gestärkt werden. Wehe dem Land, das sein Bauerntum zu einer Menge industrieller Landarbeiter umformen will, wie das der Bolschewismus mit den grausamsten Mitteln tut! Der Bolschewismus richtete die blühende Landwirtschaft zugrunde. Trostlosigkeit und Oede atmen seine Dörfer und Felder. Sein einst reichen Ertrag spendendes Ackerland kann nicht einmal mehr Die eigene Bevölkerung ernähren. UeberaU da, wo man das Bauerntum zerstört, muß die Folge fein: Verödung des Landes, Versiegen des Lebensquelles dieses Volkes und damit der Verfall dieser gesamten Nation. Die fortschreitende Gesundung des deutschen Bauerntums gab aber die Möglichkeit, wieder eine vermehrte Einfuhr landwirtschaftlicher Erzeugnisse aus dem Auslande zuzulassen. Denn unser Ziel ist nicht, eine restlose Autarkie herbeizuführen, sondern den notwendigen Bedarf zu decken und so die Ernährung des Volkes in jeder Lage sicherzustellen. Wir wissen, daß zur restlosen Deckung des Nahrungsmittelbedarfes eine Einfuhr gewisser Nahrungsmittel notwendig Man kann behaupten, daß auch der Sonntag mie= bir eine Reihe von Spielen bringt, die interessanter kcht sein können UeberaU setzt der Enükampf ein. Hertings werden sich die Spiele der 1. Kreisklasse irch einige Zeit hinziehen, weil durch das Wieder- hnzukommen der Mannschaft des Tuspo. Groß- $>d)tenbad) noch eine ganze Reche von Spielen «:chgeholt werden muß. ivtil-e 692 ',07 147 047 ,41 ,04 185 ,38 ,59 ,04 ,09 711 654 ,24 ,95 065 ,82 771 488 in Hörnsheim aus. Wohl wird man Hörnsheim auf den ersten Blick die größeren Chancen einräumen, man darf aber nicht vergessen, daß auch Dutenhofen spielen kann und daß hier außer einem guten Sturm auch eine vorzügliche Hintermannschaft zur Stelle ist. Einseitig ist wieder das Spiel in Groß- Rechtenbach. Es ist kaum anzunehmen, daß Her- Schwundausgleim, automat.Trennsdiärfe-Regelung unh, 8«8.■ bzw 388.- Leudit-Amplimeter,Stummabstimmung,Blitzwählerusw. UlULtAXlt/ZXUWVL UL Wechselstrom Allstr.(oGl -BL| (fertig. 42.15 0,143 3,053 54,5] 47. 12.2'5 n ,ni i.B Berlin, 27. Nov. (DNB.) Die Reichsanstalt für Arbeitslosenvermittlung und Arbeitslosenversicherung hat erstmals Ende Oktober d. I. eine B e - standsaufnahme der noch vorhandenen Arbeitslosen nach ihrer Einsatzfähigkeit durchgeführt. Anlaß dazu war einerseits der in einzelnen Berufen sich dauernd verschärfende Mangel an Facharbeitern, andererseits aber das Bedürfnis, für die kommende Aufgabe des Vierjahresplanes gerüstet zu sein. Am 31. Oktober waren bei den Arbeitsämtern insgesamt 1076 000 Arbeitslose vorhanden. Davon waren 582 000 Facharbeiter (gelernte und angelernte Arbeiter aller Berufsgruppen), 161000 Angestellte, 333 000 ungelernte Arbeiter. Unter den 1076 000 Arbeitslosen befanden sich etwa mehr als ein Fünftel, nämlich 237 000 (22,0 v. H.) Arbeitskräfte, die nicht mehr voll e i n s a tz f ä h i g sind. Zu dieser Personengruppe gehören diejenigen Arbeitslosen, die aus Gründen, die in ihrer Person liegen, (wie körperliche Behinderung infolge Gebrechlichkeit und Ueberatterung oder zeitliche Behinderung, z. B. bei den Frauen Gebundenheit an den Haushalt und die Kinderpflege) einen angebotenen Arbeitsplatz zwar nicht mehr voll, aber mindestens noch bis zu einem Drittel ausfüllen können. Die Zahl der Arbeitslosen umfaßte damit alle diejenigen Arbeitskräfte, die bis zu Zweidritteln ihre Arbeitskraft oder Arbeitsbereitschaft eingebüßt haben. Bei den Facharbeitern und Angestellten ist der Anteil der nicht voll einsatzfähigen Arbeitslosen ungefähr gleich groß. Es entfallen auf 100 arbeitslose Facharbeiter 16,8 (99 000) und auf 100 Angestellte 16,3 (26 000) nicht voll Einsatzfähige. Unter den Ungelernten ist dagegen dieser An- teil mit rund einem Drittel (33 v. H. oder 112 000) wesentlich höher, da in diese Gruppe während der Wirtschaftskrise 1930 bis 1933 eine größere Zahl ehemaliger Facharbeiter, die in ihrem Beruf nicht mehr unternommen konnten, abgedrängt wurden und auch bei der Wiederbelebung des Arbeitseinsatzes zum Teil infolge Ueberatterung oder verminderter Leistungsfähigkeit für ihre alten Berufe nicht mehr ohne weiteres verwendungsfähig ist. Nach Abzug der 237 000 nicht voll Einsatzfähigen verbleiben in den drei großen Gruppen der Facharbeiter, Angestellten und ungelernten Arbeiter 839 000 voll einsatzfähige Arbeitslose. Im einzelnen können innerhalb des Kreises der 582 000 arbeitslosen Facharbeiter 411 000 oder 70,6 v. H. im Beruf voll eingesetzt werden, aber in der Mehrzahl nur an ihrem Wohnort oder dessen nächster Umgebung. Aehnlich liegen die Verhältnisse bei den 161 000 Angestellten, von denen 113 000 oder 70,2 v. H. in ihrem Beruf und Wohnort, dagegen nur 46 000 oder 28,4 o. H. auch außerhalb ihres Wohnortes verwendet werden können. Don den 333000 Ungelernten sind nur ein Fünftel, nämlich 71 000 oder 21,4 v. H., zum Ausgleich in anderen Bezirken geeignet. Unter Einbeziehung von 18 000 (3 v. H.) Facharbeitern itn. \n mch bftaijb in yw aus ®eitei- : Umftänbe i f e d o nj eti verurteilt. 5 durch die Up i Stellung. 6« je einen M ihre herrscht sich auch nicht r Stelle befand, htsstunde in N Wahle fort)» Tg eines M fainilie. bei w Die AngeW e jedoch zu Neue. Erst ® nte sie sichte jungen W; der Staats®1 Iefängnis. afzumesiung. er AngeNaG ie flammt. M Milde, die W । hie obenan-1 H 11-5 185-2 2500. irreichen: lmann-Spengel ein überlegenes Spiel liefern. Da dis vierte Jugerw die dritte schlagen konnte, so müßte sie auch die Heuchelheimer schlagen können. , ZE.Teutonia* Watzenborn-Steinberg Wahenborn-Sleinberg I — Mufchenhelm I. Nach kurzer Pause ist es der Sportverein Mu- schenheim mit seiner 1. Mannschaft, der gegen die 2. Mannschaft der Teutonen in Watzenborn-Steinberg ein Verbandsspiel austragen will. Da der Neuling Muschenheim erst in diesem Jahr wieder eine Mannschaft in die Verbandsspielserie schickt, die sogar später noch hinzugeteitt wurde, so daß sie bis jetzt nur wenige Spiele ausgetragen hat, kann die Spielstärke der Gäste nicht genau bemessen werden. Da die Einheimischen bis jetzt ungeschlagen an der Spitze der Tabelle stehen, werden sie versuchen, auch die Gäste mit einer Niederlage nach Hause zu schicken. Sieg erforderlich ist. Bezirksklasse. Niedergirmes—Münchholzhausen Hochelheim—Mto. Gießen Heuchelheim—1900 Gießen. Die Niedergirmeser müssen mit Ersatz antreten, fi daß sie diesmal wohl den kürzeren ziehen wer- In. Die Hochelheimer dürfen auf eigenem Platz tineswegs unterschätzt werden. Das beweist schon !is gegen 1900 herausgestellte Ergebnis. Um so rehr wirt sich der Mtv. vorsehen müssen. Das richtigste und sicherlich auch spannendste Spiel steigt r ne Zweifel in Heuchelheim. Beide Mannschaften hrten sich schon oft gegenübergeftanben. Noch in Innern Falle konnte Heuchelheim bis jetzt Sieger beiden. Wird der große Wurf nun morgen gelinge? Alle Anzeichen sprechen dafür. Denn einmal if die Spielstärke gestiegen und zum anderen kämp- fn die Heuchelheimer auf eigenem Gelände. In der Gauklasse kann Wetzlar zu einem ßrfolg kommen, zumal der Gegner Tuspo. tum den Widerstand leisten dürfte, der für 20 Nationen auf dem Reichsbauerntag zu Gast und 5000 (3,2 v. H.) Angestellten, die zwar nicht mehr in ihrem Beruf, aber für weniger qualifizierte Arbeit in fremde Bezirke verpflanzt werden können, machen alle für den Ausgleich geeigneten Arbeitslosen nur 302 000 oder 28 v. H. der Gesamtzahl der Arbeitslosen aus. Die Unterteilung der noch vorhandenen im Beruf voll einsatzfähigen Facharbeiter in die einzelnen Berufsarten und Berufe weist mit aller Deutlichkeit auf den bekannten Facharbeitermangel hin. Hierfür nur einige Beispiele: Als arbeitslos wurden im ganzen Reich am 31. Oktober nur 7500 voll einsatzfähige Maurer gezählt bei einem 1933 ermittelten Gesamtstand von 446 000 Maurern, ferner nur 3700 Zimmerleute (Gesamtstand 168 000), 219 Ku pferschmiede (Gesamtstand 14 000), 735 Dreher (Gesamtstand 153000), 645 Werkzeugmacher (Gesamtstand 50 000) und 364 Schweißer (Gesamtstand 22 000). Die Feststellungen über die Einsatzfähigkeit der Arbeitslosen werten von nun an laufend vorgenommen. 2. krelsklasse. Tv. Lang-Göns—Mtv. Gießen II Tv. Wetzlar II—Tv. Nauborn Tv. Hausen—Tv. Lich Tv. Beuern—Tv. Wißmar. Wie verlautet, sollen die Gießener auf Spiel und Punkte verzichtet haben, weil durch Krankheit keine vollzählige Mannschaft zusammenzubringen ist. Wetzlar wirt keine Mühe haben, gegen Nauborn zu gewinnen und auch in Hausen sollte es zu einem sicheren Sieg der Platzbesitzer kommen. Wohl ist das Vorspiel äußerst knapp ausgegangen. Hausen wirt aber auf eigenem Platz die Angelegenheit schon anders gestalten. Beuern ist spielstark, obwohl es sein letztes Spiel unter mißlichen Verhältnissen verloren hat. Es kann daher an einem sicheren Sieg kaum gezweifelt werden. Jugendklasse. Mtv. Gießen I — Spvgg. 1900 Gießen; Mtv. Gießen II — 1846 Gießen; Tv. Holzheim — Tv. Lich; Tv. Grüningen — Tv. Lang-Göns; Tv. Hochelheim — Tv. Groß-Rechtenbach; Tv. Oberkleen — Tv. Ebersgöns; Tv. Nauborn — Tv. Münchholzhausen; To. Wetzlar — Tv. Atzbach; Tv. Beuern — Tv. Lollar; Tv. Allendorf (Lda.) — Tv. Londorf. Schöner Erfolg des Opfersonntags des Zachamts Handball. Die Bezirksklasse am Sonntag. 1900 Gießen — Burg (Kleemann, Bissenberg) Frohnhausen — Naunheim (Gerhard, Steinbach) Wetzlar — Dillenburg (Post, Wieseck). Nach ihren letzten Erfolgen sind die Burger als tue Mannschaft zu betrachten, die auch den 1900ern einen schweren Kampf liefern wird. In Frohnhausen soll es ein Lokalspiel geben, das ffr beide Vereine von größter Bedeutung ist. Da be Frohnhäuser für dieses Spiel ihre komplette Mannschaft bis auf einen gesperrten Spieler zur Citelle- haben, so ist man geneigt, ihnen einen Er- fiög über Naunheim zuzutrauen. Die Dillenburger sind nicht die Mannschaft, die b*> ungeschlagenen Wetzlarer auch noch auf eigenem (Mänbe schlagen kann. Ein einwandfreier Sieg der lslatzbesitzer ist zu erwarten. Gpielvereinigung 1900 Gießen. 1900 Liga — Burg. Die Blauweißen empfangen am Sonntag den Sport- und Spieloerein Burg zum fälligen Der- lundsspiel. Die Burger sind neben dem Sportlerin Lollar die Mannschaft, die sich in diesem °uhr den Aufftieg zur Bezirksklasse erkämpft haben. Inb, wie man aus dem Tabellenstand ersehen I nn, nicht zu Unrecht, denn verschiedene andere Mannschaften, die länger in dieser Klasse verweilen, rußten sich schon recht nette Ueberraschungen qe- f llen lassen. Zuerst wurde diesen allerdings wei- tr feine Beachtung geschenkt, da man allgemein b:r Annahme war, es würde sich um Darüber- krtende Erscheinungen handeln. Als man aber das :| - esultat aus Bissenberg erfuhr, mußte man feine Ansicht schleunigst ändern, denn wer es weiß, wie Ichwer in Bissenberg zu gewinnen ist, der war von Hn 3:1°Sieg der Burger mehr als überrascht. Unter ' l erücksichtigüng dieses Umstandes ist es also keine lichte Ausgabe für 1900 und es ist empfehlenswert, Erficht walten zu lassen, damit nicht abermals ene Ueberrafdjung zuftairte kommt. Ein Blick in Oer Führer an Reichsschatzmeister Schwarz. München, 27. Nov. (DNB.) Der Führer sandte an Reichsschatzmeister Schwarz zu seinem 61. Geburtstage folgendes Glückwunschtelegramm: „Mein lieber Parteigenosse Schwarz! Wenn ich an Ihrem heutigen Geburtstag mit besonderer Herzlichkeit Ihrer gedenke, so verbinde ich damit meine w ä r m st e n Wünsche für Ihre baldige Wiederher st ellung. Die Bewegung und das Vaterland haben Ihnen mehr zu danken, als Worte auszudrücken vermögen. Ich vertraue darauf, daß ein gütiges Schicksal Sie noch lange mir und meinem Werk erhält als den Reichs« fchatzmeister der NSDAP. Ich bin mit herzlichsten Wünschen allezeit Ihr Adolf Hiller." Weiterbericht des Relchswetterdlenftes. Ausgabeort Frankfurt. Ueber Mitteleuropa schiebt sich in Verbindung mit zwei über dem Mittelmeergebiet und dem Nordatlantik liegenden Tiefdruckwirbeln eine flache Tiefdrucksenke. An ihrer Vorderseite kam bei uns im Bereiche einer Zwischenostströmung am Samstagmorgen stellenweise leichte Aufheiterung durch, doch muß bei dem Eindringen feuchterer Luftmassen in der Höhe mit neuer Eintrübung und mit dem Aufkommen leichter Unbeständigkeit gerechnet werden, wenn auch etwa auftretende Niederschläge sich in bescheidenen Grenzen hatten werden. Aussichten für Sonntag: Vielfach bündiges und meist bewölktes Wetter, nur gelegentlich leicht aufheiternd, strichweise auch geringfügige Niederschläge, bei schwachen Winden Temperaturen wenig geändert. Aussichten für Montag: Fortdauer der vielfach dunstigen und kalten Witterung und nur geringfügige Niederschläge. internationalen Eishockeykämpfe im Olymvia-Eis- ftabion. Am 26. Dezember gibt es bas Treffen SC. Rießer See gegen Budapest ober bie Wespen. Dann greift ber Wiener EV. in bie Ereignisse ein, ber am 29. Dezember gegen Budapest unb am 30. Dezember gegen Rießer See spielt. Der Enbkampf wirb am 31. Dezember ausgetragen. nosemeyers Gegner in Südafrika. Mit dem am 1. Januar in East ßonbon statt- finbenben „Großen Preis von Südafrika" wirb bie neue Automobilrennzeit 1937 zu bem ersten möglichen Termin eröffnet. An biefem Rennen, bas als Vorgabefahren ausgeschrieben ist, beteiligen sich als einzige Deutsche auch bie beiben Auto-Union-Fah- rer Bernd Rosemeyer unb Ernst von Delius. Sie treffen auf eine stark gerüstete unb wohl vorbereitete Gegnerschaft. Am stärksten ist Englanb vertreten, bas mit Earl Howe, Cyril Paul, Pat Fair- field, Mrs. Petre und R. Seaman, ber bei ben Mercebes-Versuchsfahrten fein Können unter Beweis gestellt hat, gut vertreten ist. Aus Frankreich erscheint Wimille mit feinem Bugatti; ber Schweizer Ruesch, Taruffi-Jtalien unb der Amerikaner Peter de Paolo sowie der in Johannisburg beheimatete Clark und der englische Pistonfahrer Thorne vervollständigen das Teiinehmerfeld. £>pferfdg der Schützen am 14. Mär,. Dom Fachamt Schießen des Reichsbundes für ßibesübungen, Ortsgruppe Gießen, wird uns mit- giteilt, daß als Winterhilfsopfertag der Schützen 6r 14. März festgesetzt wurde, und nicht der 14. De- ymber, wie wir nach einer Notiz des DNB. am jenstag berichteten. Die Verlegung des Opfertages gschah auf Antrag des Verbandsführers des Deuten Schützenoerbandes von Cleve. zeihtkampf Deutschland - Oesterreich? Wie aus Wien gemeldet wird, befindet sich der gserreichische Fechtverband in Verhandlungen mit bim deutschen Fachamt für Fechten wegen eines g-nderkampfes. Mit der Austragung des Kamp- jk- soll — ebenfalls nach österreichischen Nach- rchten — bereits für den Januar 1937 zu rechnen skN. Eishockey im O ympia-Eisstadion. Um den Ritter von Hall-Pokal. Die diesjährigen Spiele um den Ritter von Hilt-Pokal beginnen am 25. Dezember, dem ersten Heihnachtsfeiertag. „Budapest! Tornai Egylet" und bi: Zehlendorfer Wespen eröffnen den Reigen der Groß-Rechtenbach—Tv. Herborn. Beide Mannschaften haben schon oft unb ..... riech selnd em Erfolg gekämpft. Diesmal wirb wahr- fqieinlid) Dorlar unterliegen, denn feine Mannschaft muß voraussichtlich mit Ersatz antreten. — Wchach sollte in Katzenfurt leicht zu zwei weiteren $unf' n kommen. — Die Paarung in Holzbeim scheint ebenfalls ziemlich ungleich. Die Voraussage: Die Opferspiele des Fachamtes Handball brachten für das Winterhilfswerk einen erfreulichen Betrag. Im Sportkreis Gießen konnten insgesamt 203,17 Mark an bie zuständige Stelle des Winterbleiben wirb, um so mehr, als bas große Erwerbslosenheer roieber in ben Arbeitsprozeß eingeschaltet worben ist. Wir finb beshalb bereit, eine gesteigerte Einfuhr landwirtschaftlicher Erzeugnisse zuzulassen. Allerdings muß bie Möglichkeit ber Bezahlung dieser Mehreinfuhren durch vermehrte Ausfuhr gesichert sein und die Bauern diesseits und jenseits der Grenzen müssen sich in gemeinsamer Verständigung über die örtliche und zeitliche Beschickung der deutschen Märkte und über die zu liefernden Waren verständigen In letzter Richtung liegen verheißungsvolle Ansätze auf Grund von Deutschland geschlossener Handelsverträge vor. Ich bin aber der Auffassung, daß diese Ansätze weiter ausgebaut werden müssen, damit das Endziel einer stetigen und dauerhaften Zusammenarbeit des Bauerntums diesseits und jenseits der Grenzen erreicht werden kann. Anschließend richtete der Reichsbauernführer an die einzelnen ausländischen Gäste Begrüßungsworte. Der an der Spitze der italienischen Abordnung stehende Präsident der faschistischen Landwirtschaftlichen Provinzialunion von Rom, A r m e n i f e, überbrachte dem Reichsbauernführer ein Schreiben des Präsidenten der faschistischen Vereinigung der Landwirte von ganz Italien, in dem das italienische Landvolk dem Reichsbauernführer in außerordentlich herzlichen Worten gehaltene Wünsche übermittelt. Im Namen der ausländischen Abordnungen richtete sodann Senator F u d a k o w s k i (Polen) herzliche Worte des Dankes für die freundliche Aufnahme in der Reichsbauernstadt an den Reichs» bauernführer. Der Präsident der ungarischen Landwirtschaftsgesellschaft von M e c s e r erklärte, daß Goslar zu einer Idee geworden sei. die Tabelle dürfte genügen, um sich darüber klar zu werten, daß es nicht mehr allzuviel Möglichkeiten gibt. Die Aufstellung für dieses Spiel ist folgende: Rahn; Zeiler, Lippert; Erhard, Heilmann, Lehrmund; Ranft, Schellhaas Müller, Garth, Hein. Die Leitung liegt bei Kleemann (Bissenberg). Jugendfutzbatt 1900 1. Jugend — Tuspo. Wieseck 1. Jugend: Zu einem Freundschaftsspiel empfängt die erste Jugend die gleiche Mannschaft des Turnvereins Wieseck. Die Gäste stehen in ihrer Gruppe an erster Stelle und bewiesen auch am vergangenen Sonntag im Spiel gegen den VfB., daß sie zu spielen verstehen. Die Blauweißen werden das Spiel in der gewohnten Aufstellung bestreiten. Was unsere Mannschaft an Spielerfahrung voraushat, werden die Gäste durch Eifer auszugleichen versuchen und kann daher mit einem ausgeglichenen Spiel gerechnet werden. 1900 2. Jugend — Allendorf 1. Jugend: Zum Pflichtrückspiel tritt die zweite Jugendmannschaft in Allendorf an. Das Vorspiel konnten die Hiesigen hoch für sich entscheiden, doch wird die Mannschaft am Sonntag auf einen Gegner stoßen, der alles daranfetzen wird, zu Hause günstig adzuschneiden. Die 1900er müssen das Spiel sehr ernst nehmen, wenn nicht eine Ueberrafdjung eintreten und die Tabellenführung gefährdet werden soll. Man rechnet mit einem knappen Sieg. 1900 3. Jugend — Großen-Buseck 2. Jugend: Die dritte Jugendmannschaft fährt nach Großen-Buseck, um gegen die dortige zweite Jugend ein Freundschaftsspiel auszutragen. Nach den bisherigen Ergebnissen zu urteilen, sollten die Blauweißen in der Lage sein, auch den Kampf in Großen-Buseck siegreich zu gestalten. DfB.-Reicbsbahn Gießen. Die aktiven Mannschaften sind spielfrei. Jugendfuhball. VfB.-R. 1. Jgd. — Leihgestern 1. Jgd.: Die erste Jugend muß nach Leihgestern und damit zu Ertrag. :1ltunbcti V Taungs, \ *7 Dieni. und ®eU ^onntao h;. M;20.S er-20.301$ rQBe 1, Edii, er- 9.30 U r ^twoch, 2 8: ftommui Me mit Pit, ~ (Brunbeta Predigt; 20: Hochamt mit mit Predigt. >!t in dringend« Notruf Itii 4 1 7522 A Bernard-Stone r für Herbst und Winter Große Auswahl SPIELWAREN den ' (fLlretere Ull-ertreters Stoffspezialhaus BERNARD & SOHN Gießen - Plockstraße 14-16 7598 A CARLlMnwfiCK GIESSEN SELTERSWEG 81 Ihnen ’*n Wir bieten pullove* Im Konkurs %ertcn g Ausverkauf Wolle« 6.50 7566 D zusammen t.Äöfirdto Die Möbelecke am Brand 7564 D Rudolf Rödiger O.H.G Fernruf 2497 Elektromotore Radiogeräte Elektrische Koch- und Heizgeräte 7591 D Jacken Paletots Mäntel Füchse Skunks Modernisieren Umarbeitung SS JNHA3ER- CARL HEINZ SCHLÜTER Elektrische Anlagen jeder Art und Größe Beleuchtungskörper in großer Auswahl Es wird mein Bestreben sein, durch sorgfältigen Einkauf meiner Kundschaft gute Ware zu billigen Preisen zu liefern. 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