Nr. 2,2 Erstes Blatt 186. Jahrgang Donnerstag. 10. September,056 Annahme von Anzeigen für die Mittagsnummer bis 8l/,UI)r des Vormittags Grundpreise für, mm höhe für Anzeigen von 22 mm Breite 7 Rps., für Text- anzeigen oonTOmm Breite 50 Rpf.,Platzvorschrift nach vorh.Vereinbg.25°/„ mehr. 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Die große Proklamation des Führers auf dem Parteikongreß gibt die Richtlinien für die Aufbauarbeit der deutschen Wirtschaft. welche die NSDAP, zu jenem Kampfinstrument zusammenschweißten, mit dem der Führer den Wiederaufstieg des deutschen Volkes in die Reihen der Nationen von Ehre erkämpfte. Und unerhörter Stolz beseelt uns Deutsche, daß wir wieder als Nation von Ehre neben den anderen Nationen stehen. Deutschland ist im Besitz der vollen Gleichberechtigung. Deutschland ist im Besitz der vollen Souveränität über alle seine Gebiete, seitdem die deutsche Wehrmacht den Schutz der vordem entmilitarisierten Zone am Rhein übernahm. Dank der Wehrhaftmachung des deutschen Volkes vermag Deutschland seine Souveränität und das Selbstbestimmungsrecht seines Volkes erfolgreich zu verteidigen. der Stellung, ununter Einsatz des einer Ungeduld des den damals im Volke der Ehre. Wir ver- Von der feierlichen Eröffnung des „Parteitages der Ehre". Von links nach rechts: die Reichsleiter Frank, Rosenberg, Dr Frick Dr. Goebbels, Dr. Ley, Schwarz, Reichsführer SS. Himmler, Stabschef Lutze, der Führer, Reichsminister Rudolf Heß' Gauleiter Streicher. Weiter rechts in der ersten Reihe: Generaloberst Göring, Reichsminister R u st. Korvsfübrcr Hühnlein und Reichsleiter Amann. — (Scherl-Bilderdienst-M.) den bolschewistischen Mordbrennern in Spanien. Regierungen sind nicht mehr fähig, der von ihnen selbst vorgeschlagenen Neutralität im eigenen Volke Geltung zu verschaffen. Mit seinen alten Mitteln der Lüge und Tarnung erschleicht sich der Bolschewismus Eingang in die Länder: Er gründet „Volksfronten", wenn das Mißtrauen diesen „Kommunistischen Parteien" gegenüber zu groß ist. Er kämpft plötzlich für die „Demokratie", wenn ter Einsatz der Zukunft, Lebens — zu kämpfen in Unverstandes und Hasses für scheinbar wesenlosen Begriff Das Programm der nächsten vier Jahre. Einige Monate früher, als die Frist abgelaufen ist, die Adolf Hitler zu Beginn des Jahres 1933 für die Erfüllung seines großen Wiederaufoaupro- gramms gesetzt hatte, proklamierte der Führer bereits die Aufgabe der nationalsozialistischen Partei und des nationalsozialistischen deutschen Volkes für die nächsten vier Jahre. Das Ziel, das während dieses Zeitraumes erreicht werden muß, heißt: Vollendung des Aufbaus der deutschen Rohstoffwirtschaft. Mit anderen Worten: Es wird nach vier Jahren eine Industrie in Deutschland aufgebaut sein, die alle jene lebensnotwendigen Rohstoffe in ausreichendem Maße selbst herstellt, deren Erzeugung bei uns überhaupt möglich ist und die wir bisher unter großen finanziellen Opfern vom Auslande einführen muß- ten. Die durch eine solche Selbstversorgung eingesparten Devisen aber können dann zur Einfuhr derjenigen Rohstoffe und Lebensmittel verwandt werden, die unser „Volk ohne Raum" auch unter den günstigen Produktionsbedingungen und bei der größten Leistungssteigerung unserer industriellen und agrarischen Wirtschaft in alle Zukunft zusätzlich benötigt. Damit wird in vier Jahren der Augenblick eintreten, wo man die zeitweilige Verknappung gewisser Ernährungsstoffe wie Butter, Eier " und Fleisch als eine überwundene Kinderkrankheit des nationalsozialistischen Wirtschaftswachstums bezeichnen kann. Der Führer hat mit der Bekanntgabe dieses industriellen Aufbauprogramms keine billigen Versprechungen abgegeben, genau so wenig,' wie es | eine Phrase war, als er vor vier Jahren die Rettung des deutschen Bauerntums und die Beseiti-1 Die Männer, welche des Führers Kämpfer waren in dem Ringen um Deutschlands Ehre, Gleichberechtigung, Sicherheit und Frieden, die „alten Kämpfer" der Bewegung, sie lebten dem Begriff der Ehre. Nur die „alten Kämpfer" selbst wissen, was es hieß, innerhalb des eigenen Volkes gegen die Feinde dieses Volkes zu kämpfen, trotz Polizeiknüppel und Gefängnis, trotz Not, trotz Elend, unter Einsatz er dadurch mehr Mitläufer für seine dunklen Ziele zu erhalten hofft. Er gibt vor, gewerkschaftliche Ziele zu verfolgen, wenn die Gewerkschaftsführer ihm im Wege standen. „Trojanische Pferde in die Länder schicken". nennen Bolschewistenführer dieses. Um der Kultur, um des Friedens der Welt willen, um der Ruhe und des Glücks der Völker willen zeigen wir mit Fingern auf die „Trojanischen Pferde" und halten nicht ein, zu warnen vor den Menschheitsfeinden. Die Kulturwelt ist dem Bolschewismus gegenüber eine große Schicksalsgemeinschaft. Eine Reihe von Völkern haben dies erkannt. Wir begrüßen die Abgesandten dieser Völker besonders herzlich auf dem Reichsparteitag, vor allem die Vertreter der bedeutendsten antibolschewistischen Organisationen neben der NSDAP, der Faschistischen Partei Italiens. Deutschland tritt auf dem Parteitag als antibolschewistischer Machtfaktor in Erscheinung. Der bolschewistischen Kulturzersetzung gegenüber wird durch Wort und Tat aufbauender nationalsozialistischer Kulturwille zum Ausdruck gebracht. Je stärker die Partei, desto stärker unsere geistige Abwehrkraft gegenüber dem Bolschewismus! Je stärker das Heer, je stärker die reale Abwehrkraft. Wir wissen und zeigen: Partei und Heer sind so stark'wie nie zuvor! Wir danken dem Führer, daß er Partei und Heer so stark gemacht hat. Wir danken dem Führer, daß er uns bewahrt hat vor Bürgerkrieg und Brandschatzung, vor Mord, vor Hunger und Elend, daß er all das Schöne und Edle, das Deutschland in solcher Fülle besitzt, davor rettete, in Schutt und Asche zu sinken, daß er uns stark machte zum Widerstand gegen die internationalen Unruhestifter und Friedensbrecher. Mein Führer! Sie haben dem deutschen Volk den inneren Frieden im Kampf gegen den Bolsche- nrisrüuc errungen. Da? deutsche Volk blieb siegreich in diesem Kampf, weil Sie ihm die Tugenden Wiedergaben, die der Bolschewismus den Völkern raubt: Gegen die Niedrigkeit haben Sie die Gröhe gesetzt. Gegen Niedertracht den Adel der Persönlichkeit. Gegen die Lüge die Wahrheit. Gegen die Verleumdung die Ehre. Gegen Feigheit und Hinterlist Wut und Bekenntnis. Gegen Hoffnungslosigkeit den Glauben an die Zukunft. Gegen den Intellekt das Her;. Wit dem Einsatz des Guten im Volk wurden Sie dem deutschen Volk der Führer. In mutigem Handeln wurden Sie ihm der Innbegriff der Sicherheit, des Friedens und der Zukunft. Wir grüßen Sie als den Führer in die Zukunft, den Führer zum Frieden. Adolf Hitler — Sieg-Heil! Mit einem Sturm des Jubels wird die Versicherung Rudolf Heß' ausgenommen, daß Partei und Staat so stark sind wie nie zuvor, und spontan bringen die 16 000 dem Führer eine Huldigung dar> als Heß ihm dafür dankt, daß er Deutschland 3 u rn Friedenshort gemacht hat. Dann spricht der gastgebende Gauleiter Frankenführer Julius Streicher. Das Sieg-Heil auf den Führer und das deutsche Volk, mit dem der Frankenführer schließt, findet ein vieltausendstimmiges Echo. Dann gibt Rudolf Heß dem Leiter des Traditionsgaues München-Oberbayern, Pg. Adolf Wagner, das Wort zur Verlesung der Proklamation des Führers. gessen nicht, daß Deutschland es nächst dem Führer diesen alten Kämpfern verdankt, daß es nicht bolschewistisch wurde. Möge ganz Europa nicht vergessen, was es der Machtergreifuna durch den Nationalsozialismus verdankt Wir sind uns bewußt der ununterbrochenen Anstrengungen des Bolschewismus, sein Ziel der Revolutionierung der Welt zu verwirklichen. Jahr für Jahr hat der Nationalsozialismus seine warnende Stimme erhoben. Als Bestätigung all seiner War- ; nungen leuchtet das furchtbare Fanal des brennenden Spaniens durch die Welt. Mit tiefer Anteilnahme blicken wir zum spanischen Volk, von dem ein Teil selbst nicht ahnt, welche entsetzlicher Mißbrauch mit ihm getrieben wird Wir kennen diese maßlosen Manifeste des Hasses, wir kennen die Methoden, durch die Menschen eines Volkes gegeneinander gehetzt werden, den Sadismus, der sie ;um Wahnsinn treibt: Durch Spaniens Städte und Dörfer gellen die Schreie der Gefolterten. Männer und Frauen werden bei lebendigem Leibe verbrannt. bei lebendigem Leibe begraben. — Kinder werden gekreuzigt. Unersetzbare herrlichste Kulturschähe eines Landes alter Geschichte fallen der Vernichtung anheim. Gotteshäuser werden geschändet. Alles, was Menschen heilig, wird systematisch entheiligt. Die vergänglichen Reste in zurückliegenden Zeiten Verstorbener werden zynisch verhöhnt. Keine Grenzen kennt die Niedertracht! Was menschliche Hirne sich an Grausamkeiten auszudenken vermögen, findet seine Verwirklichung. In Spanien zeigt sich der Bolschewismus in feiner nackten Gemeinheit. In Spanien beweist der Bolschewismus erneut, daß er ein hohn auf die Kultur der Menschheit ist. vom Podium aus den Kongreß mit erhobener Rechten grüßt. Dann nimmt der Führer seinen Platz in der ersten Reihe ein. Mit langgedehnten Trompetenstößen beginnt das Vorspiel zu Richard Wagners „Rienzi^. Spielmanns- und Musikzug intonieren den Nibelungenmarsch. Während sich alle von den Plätzen erheben, ziehen in feierlichem Marsch 600 SA., SS- und NSKK.-Standarten aus dem ganzen Reich in die Halle. Das Altniederländische Dankgebet wird von den Teilnehmern des Kongresses flehend angehört. Rudost Heß eröffnet den Kongreß. Er erklärt u. a.: „Der Kongreß des 8. Parteitages der NSDAP, ist eröffnet. Diese abermalige große Heerschau der neuen deutschen Bewegung trägt den stolzen Namen „Parteitag der Ehr e" „Wir gedenken, wie Tradition und Herz es uns vorfchreiben, zuerst der Toten, die für die Ehre Deutschlands ihr Leben gaben. Der Stabschef der SA. verliest die Namen der Gefallenen." Unter leisem Trommelwirbel verliest Stabschef Lutze nach einem kurzen Gedenken der 40 000 Verletzten, die im Kampf um Deutschlands Wiedergeburt ihr Blut ließen, die Liste der gefallenen Opfer der NSDAP. Dann hat der Stellvertreter des Führers wieder das Wort Es waren die großen soldatischen Begriffe Ehre, Treue, Kameradschaft, Disziplin — der Ehrbegriff dem deutschen Volke gegenüber, Treue zum Führer, Kameradschaft untereinander und Disziplin gegenüber dem gegebenen Befehl — Spanien sich abspielt, kann sich i n Ländern täglich wiederho- schon sympathisieren Kulturvölker mit Parteitag der Ehre Der Giellverireier des Führers Rudolf Heß eröffnet den Parteikongreß. gung der Massenarbeitslosigkeit als die beiden ersten großen Ziele der neuen Staatsführung bezeichnete. Der Führer hat auch jetzt dem Wort sofort die Tat folgen lassen, indem er die Anordnungen für die Durchführung des deutschen Rohstoffprogramms herausgab. Er hat auch das deutsche Volk darauf hingewiesen, daß der neue Vierjahresplan ihm nicht wie eine reife Frucht in den Schoß fallen wird, sondern daß es großer Anstrengungen und Mühen aller Mitschaffenden bedarf, um den gewaltigen Plan der wirtschaftlichen Befreiung Deutschlands zu erfüllen. Mit diesem Bewußtsein, eine sehr schwere, aber auch lohnende Aufgabe vor uns zu haben, b e - ginnen mir alle, ob Unternehmer, Arbeiter oder Angestellte, ob Bauern oder Handwerker, ob Techniker oder Kaufleute, ob Wissenschaftler oder Beamte, ob geistig oder körperlich Schaffende, das Werk der nächsten vier Jahre. Wir sind dabei aber beseelt von dem erhebenden Gefühl, das die felsenfeste Gewißheit des endlichen Erfolges verleiht, weil der Wille einer sozial geeinten und genial geführten Nation unüberwindlich ist. Die Arbeitsbeauftragten des deutschen Volkes, wie der Führer Arbeitnehmer und Arbeitgeber in seiner Proklamation nannte, wissen heute auch, daß sie nicht schuften müssen, um einigen Konjunkturrittern Sondergewinne zuzuschanzen, sondern um das Wohl der Volksgesamtheit, um den allgemeinen deutschen Lebensstandard auf eine höhere Stufe zu bringen. Die Politik wird sich auch wieder als Helferin und Förderin der Wirtschaft erweisen, indem sie kraft einer starken Wehr unseren äußeren Frieden schützt und damit den ungestörten Fortgang unserer inneren Aufbauarbeit ermöglicht. So steht die Nation heute freudiger und geschlossener denn je bereit, nm h-n Willen des Führers zu voll- streck-m Nürnberg, 9. Sept. (DNB.) Der Partei- kongreß ist in jedem Jahre der politische Mittelpunkt des Reichsparteitages. Hier wird alljährlich die Proklamation des Führers als richtunggebende Willenskundgebung verlesen, hier erstatten die Führer der Bewegung ihre Berichte, holen sich die Tausende von Kongreßteilnehmern Kraft und Stärke für die harte und aufreibende Arbeit im kommenden Jahre. Wie ein gewaltiger Block liegt in freundlichem hellem Kalkstein die langgestreckte Halle da. lieber dem Hauptportal ist die Führerstandarte angebracht. In langen Bahnen hängen die Hakenkreuzbanner vom First herunter bis fast zum Böden. Wie ein seines Gespinst schlängeln sich goldene Bänder von den Fahnenspitzen herab. Blickpunkt der Stirnwand ist das mit einem doppelten goldenen Eichenlaubkranz umrahmte Hakenkreuz auf rotem Tuch. Die schlanken, schmalen Säulen tragen in Silber auf beiden Seiten die Hoheitszeichen, ihre Stirnseite ist mit breiten goldenen Bändern abgedeckt. Auf Konsolen stehen zu beiden Seiten mächtige Scheinwerfer. Heber der Eingangspforte verkünden goldene Lettern die Sinngebung des Parteitags 1936: »Ein starkes Reich ist das Bollwerk des Friedens". Auf dem Podium hat hinter dem Führerkorps das Reichssinfonieorchester Platz genommen. In der Mitte des Orchesters steht der Spieltisch der größten Orgel Europas. Sie wurde erbaut von Rudolf W u r l i tz e r bei Walcker (Ludwigsburg) unter der sachverständigen Assistenz von Musikdirektor Kissel (München). Während des Parteitages wird die Orgel gespielt von Professor Günther Ramin, dem Kantor der Thomastirche in Leipzig. Vom Führerkorps der Bewegung haben bereits die Reichsamtsleiter ihre Plätze auf dem Podium eingenommen. Vor dem Podium fitzen in den ersten Reihen auf der rechten Seite die vom Führer eingeladenen Gäste des Diplomatischen Korps. Hinter ihnen fitzen wie immer die Angehörigen der Toten der Bewegung. Auf der anderen Seite haben in den ersten Reihen die nicht der Partei angehörenden Reichsminister und Staatssekretäre sowie die Ehrenabordnung der italienischen Faschistischen Partei Platz genommen. Hinter ihnen sieht man hohe Vertreter der Wehrmacht sowie aller Reichs-, Landes- und städtischen Behörden. Kurz vor 11 Uhr künden Fanfaren die An- kunfl des Führers. Zu feiner Begrüßung spielt der Wusikzug der Gruppe Franken den Badenweiler Marsch. Wit ohrenbetäubendem Iubel wird der Führer empfangen, der, begleitet von seinem Stellvertreter Rudolf hetz, Gauleiter Streicher, dem Reichsführer SS. Himmler und dem Ehef des Stabes der SA. Luhe, langsam den Weg zum Podium hinauf- schreitet. Ihm folgen alle Reichs- und Gauleiter der NSDAP., die Obergruppen- und Gruppen- sichrer der SA., SS. und NSKK., die Obergebiets- und Gebietsführer der HI. und die Hauptamtsleiter der Reichsleitung. Der Sturm des Ivbels nmüelfälfiaf üch als her Führer Was in anderen l e n. Heute W ■ Die vroklamation des Führers auf dem Parteikongreß __fnnnrn ielhff bei hen meter in Deutschland können selbst bei den gröhten Anstrengungen und genialster Ausnützung des vorhandenen Lebensraumes — ihre vollkommene Ernährung aus dem Eigenen nicht finden. Was der deutsche Bauer gerade in diesen letzten Jahren geleistet hat, ist etwas Einziges und Einmaliges. Was der nationalsozialistische Staat geleistet hat in der Kultivierung der letzten Heide und des letzten Moores in Deutschland ist nicht zu übertreffen. Allein, trotzdem wird auf einigen Gebieten in unserer Ernährung stets ein Mangel vorhanden sein. Diesen Mangel durch einen Import von nutzen zu decken, ist um so schwieriger, als wir leider auch eine Anzahl wichtiger Rohstoffe in Deutschland Aufstände und Revolutionen. Nationalsozialisten und Nationalsozialistinnen! Ist es nicht fast etwas Symbolisches, daß, wäh- rend in anderen Ländern der haß regiert und Ruinen entstehen, in Berlin, umbraust vom Jubel eines glücklich gewordenen Volkes eine olympische Feier edel st er Menschlichkeit stattfinden konnte? Nein, trotz aller Bemühungen: es ist auch den jüdischen Berichterstattern nicht mehr möglich, diese Wahrheit zu verdrehen und das, was nun jene mit eigenen Augen zu sehen und nachzuprusen in der Lage waren und sind, in das Gegenteil umzulügen! Und diese gewaltigste Feier gab auch noch Das naüonalsozialiMche Deutschland ist Wirklichkeit geworden. eine andere Antwort auf die fortwährende Hetze dieser verdammenswerten Clique internationaler Friedensstörer: Alle diese Unzähligen, die bas neue Deutschland nun felbst zu sehen die Möglichkeit hatten, sie werden nicht bestreiten können» daß, wie immer der Emporstieg des deutschen Volkes auch groß und staunenswert war, er nicht auf Ko st en eines anderen Volkes erfolgte. Denn wem ha- ben wir in diesen vier Jahren ein Leid zugefügt? wem haben wir etwas genommen? welches Volk hat durch unseren Emporslieg etwas verloren? hätten doch unsere Kritiker in den anderen Völkern, statt den verruchten internationalen Hetzern zu glauben, überall dieselbe innere Arbeit geleistet wie wir. Es konnte heute, besonders in Europa, eine festere Gemeinschaft der Rationen geben, die dann durch gemeinsame Anstrengungen der gemeinsamen Rot auch leichter Herr zu werden vermöchte. nicht besitzen. 2. Die deutsche Wirtschaft ist daher gezwungen, die fehlenden Lebensmittel und Rohstoffe durch einen industriellen Export zu decken, der, weil es sich besonders bei den Lebensmitteln um unabwendbare Importe handelt, ebenfalls unter allen Umftän- den stattfinden mutz. Es ist dabei bedauerlich, daß die übrige Welt für das Wesen und die Größe dieser Aufgabe dank einer ebenso leichtfertigen wie geistlosen, ja, unnötig gehässigen Behandlung dieser Probleme kein Der- ständnis besitzt. Denn um eine Werteinheit Fett für Deutschland zu kaufen, muß eine Wertmehrheit an Export geleistet werden. Da es sich aber in Fragen der Ernährung nicht, wie leider auch manche frenv den Staatsmänner zu meinen scheinen, um boshafte Absichten handelt, sondern um lebenswichtige Ausgaben, muß der Export als Voraussetzung für diesen Import unter allen Umständen stattfinden. Es zeugt daher nur von einer wahrhaft bedauernswerten Unvernunft, einem Volke einen Vor- wurf über feinen billigen E £ P p r t machen zu wollen, das mangels eines lebensfähigen eigenen Wirtschaftsgebietes den Export unter allen Umständen braucht zur Hereinnahme der ihm fehlenden Lebensmittel. Wenn daher ein englischer Politiker erklärt, Deutschland benötige, keine Kolonien, denn es könne seine Rohstoffe ja ohnehin kaufen, so ist der Ausspruch dieses Herrn ungefähr genau o geistreich als die Frage jener bekannten bourbo- Nischen Prinzessin, die angesichts des nach Brot brüllenden revolutionären Haufens verwundert meinte, weshalb denn die Menschen, wenn sie schon kein Brot besäßen, nicht Kuchen essen wollten! Wenn das deutsche Volk und das Deutsche Reich nicht 15 Jahre lang ausgepreht und um seine gesamten internationalen Ersparnisse gebracht worden wäre, wenn es nicht feine gesamten Auslandskapitalien verloren hätte und wenn es vor allem noch feine eigenen Kolonien besähe, dann würden wir diese Aufgaben jedenfalls leichter zu meistern in der Lage fein. Der Einwand, daß uns Kolonien auch nicht viel helfen würden, ist unberechtigt. Eine Staatsführung, die unter den Voraussetzungen der beutkhen die heute nicht mehr wegzuleugnenden wirl- fchaftlichen Leistungen zuwege bringt, würde jedenfalls auch Kolonien wirtschaftlich nützlich zu verwalten wissen. Denn es war z. V. für die deutsche Staats- und Wirtschaftsführung jedenfalls schwieriger, in unserem übervölkerten Gebiet die Erwerbs- losenziffer von 6,5 auf 1 Million herunterzudrücken und allen dabei das tägliche Brot sicherzusiellen, als in jenen Ländern, die jedenfalls diefe Frage bisher nicht zu lösen in der Lage gewesen zu sein scheinen. datz in vier Jahren die Defizite unserer Länderund Städte beseitigt und datz das Reich ein S t e u e r m e h r a u f k o turn e n von jährlich nahezu fünf Milliarden erhalten wird: datz die Deutsche Reichsbahn endlich wieder ihre Sanierung erfährt, ihre Züge aber als die schnellsten der Welt fahren werden; datz das Deutsche Reich Straßen erhält, wie sie, feit es eine menschliche Kultur gibt, in dieser Gröhe und Schönheit noch nicht gebaut wurden, und dah von diesen projektierten ersten 7000 Kilometer nach nicht einmal vier Jahren später schon übet 1000 Kilometer in Betrieb und über 4000 Kilometer im Bau fein werden; dah ungeheure neue Siedlungen mit hunderttaufenden an Häusern entstehen, in alten Städten des Reiches aber gewaltige neue Bauten emporwachsen werden, die mit als die gröhten der Welt anzusprechen sind; dah sich Hunderte und aber Hunderte riesiger Brücken über Schluchten und Taler ziehen werden und dah die deutsche Kultur so und in ähnlichen herrlichen neuen Leistungen ihren Ewigkeitswert bestätigen wird, dah die deutschen Theater eine wieder- auferftetjung feiern werden, genau fo wie die Darbietungen der deutschen Musik, dah dabei aber das deutsche Volk einen lebendigen Anteil nehmen wird an dieser umwälzenden geistigen Erneuerung und dies alles, ohne dah auch nur em Jude in dieser geistigen Führung des deutschen Volkes mehr in Erscheinung tritt! Wenn ich damals prophezeit hätte, daß in vier Jahren die ganze deutsche Presse, nur dem deutschen Volke dienend, von einem neuen Ethos erfüllt sein wird, daß von der deutschen Wirtschaft das Gesetz einer neuen Berufsehre proklamiert wird, ja daß überhaupt d e r deutsche Mensch eine Erneuerung seines Wesens und seines handelns erlebt. den tonnte. , , . s. Es ist aber selbstverständlich, daß man dabei die Zügellosigkeit einer freien Wirtschaftsbetätigung beenden mußte zugunsten einer planmäßigen Leistung und eines planmäßigen Einsatz e s. Die nationalsozialistische Führung hat dabei stets vermieden, auf die Wirtschaft mehr Einfluß zu nehmen, als unbedingt nötig war. tote mußte dabei allerdings einen Grundsatz an die Spitze ihrer Erwägungen und damit ihres handelns stellen: weder die Wirtschaft noch das Kapital find selbstherrliche Erscheinungen und damit einer eigenen Gesetzmäßigkeit unterworfen, sondern an der Spitze und damit ausschließlich und allein die Lebensge-setze aufstellend steht d a s V o 1 k. Richt das Volk ist für die wirtschaft da, sondern die Wirtschaft ist eine Dienerin am Volke. Und Volk und Wirtschaft sind nicht Sklaven des Kapitals, sondern das Kapital ist nur ein roirt- fchaftliches Behelfsmi11el und damit ebenfalls den größeren Rotwendigkeiten der Erhaltung eines Volkes untergeordnet. Wo wäre aber Deutschland hingekommen, wenn wir diese Grundsätze nicht allmählich in unserem wirtschaftlichen handeln durchgesetzt und zur Wir- kung gebracht hätten. Das deutsche Volk ist heute in seinen Spitzenreichtümern, gemessen an vielen anderen Völkern, so arm. Allein der durchschnittliche Lebensstandard ist trotzdem ein Verhältnis- mäßig hoher. Diesen Lebensstandard des - breiten Volkes z u v e r b e s s e r n , ist das Ziel per 1 deutschen Wirtschaftspolitik. Allein diese Derbefse- ' rung kann — wie die Dinge nun einmal hegen — 1 leider nicht nach allen Seiten, sondern nur nach ' bestimmten Richtungen b in erfolgen. - Denn dies ist ein weiterer Grundsatz unserer na tionalsozialistischen Wirtschaftspolitik daß nichr der Lohn oder die Lohnhöhe das Enp» scheidende ist, sondern d i e P r o d u k t i o n und da- mit jener Anteil, der auf den einzelnen Kontrahen Es waren wirklich ungeheure Anstrengungen not- wendig, um unter diesen Umständen 1. die Zahl der Arbeitslosen in Deutschland zu vermindern und 2. ihnen auch das tägliche Brot zu sichern. Denn derAufbau einer reinen Sinnenwirt* schäft ist ja leider in Deutschland nur beöingt möglich, da wir weder nahrungsmittel- noch roh- stoffmäßig im heutigen eigenen Währungsgebiet auszukommen vermögen. Trotzdem haben mir npr- sucht aus unserer Erde und aus unserem Boden herauszuwirtschaften, was herausgewirtschaftet wer- Die gewaltigste Krönung aber hat dieser Aufstieg im letzten Jahre erfahren, in den zwölf Monaten, die seit dem vierten Reichsparteitag vergangen sind. Am Abend des 30. Januar 1933 gab ich öem deutschen Volke in einer kurzen Prokla- mation die Zielsetzung unseres Kampfes bekannt. Ich habe damals gebeten, mir vier Jahre 3 e i t zu schenken. Nach ihrem Ablauf wollte ich dem deutschen Volke Rechenschaft geben über die Erfüllung oder Nichterfüllung dieses Versprechens. Unsere Gegner waren überzeugt, daß wir niemals dazu kommen würden, die Nation um dieses Urteil zu befragen, denn man bemaß die Höchstzeit unseres Regimes auf kaum sechs bis zwölf Wochen. Was aber hat in diesen vier Jahren der Nationalsozialismus aus Deutschland gemacht? Wer von diesen Gegnern könnte die Stirn besitzen, auch heute noch gegen uns als Ankläger aufzutreten? Was ihnen damals in meiner Proklamation als phantastisch und unerfüllbar erschien, erscheint uns heute als die bescheidenste Ankündigung einer turmhoch darüberliegenden Leistung. Diese Gegner haben damals es nicht für möglich gehalten, das uns heute \0 kl-rin vorkommende Programm des I J 1933 Wenn ich ihnen damals vorausgesagt hatte, daß c es nach diesen vier Jahren nur mehr ein Volk i geben wird, daß keine Sozialdemokratie, kern i Kommunismus, kein Zentrum, aber auch feine bürgerliche Partei sich mehr am deutschen Leben werde versündigen können, daß keine Gewerkschaft mehr sein wird zur Verhetzung des Arbeitnehmers und kein Unternehmeroerband zur Derderbung des Arbeitgebers, daß nach diesen vier Jahren keine Länderregierung mehr existieren wird, daß es m Deutschland keine Landtage mehr geben soll, datz die 16 Fahnen und damit die 16 Traditionen zu bestehen aufgehört haben werden und emgeholt werden und daß die ganze Nation, anaefangen von ihren arbeitenden Menschen bis zum Soldaten nur mehr hinter einem Bekenntnis unö u n - ter einer Fahne marschieren wird Was hätten sie aber erst gesagt, wenn ich ihnen prophezeit haben würde, daß in diesen vier Jahren Deutschland sich aus den Sklavenketten von Versailles gelöst haben wird, daß das Reich wieder die A11 g e m e i n e Wehrpflicht erhält, dah wie im Frieden jeder Deutsche zwei Jahre für die Freiheit des Landes dienen wird, daß eine unsere Küsten und unseren handel beschützende neue Flotte im Bau begriffen ist und eine gewaltige neue Luftwaffe dann die Sicherheit unserer Städte, Fabriken und Werksanlagen garantiert, daß das Rheinland unter die Ober- Hoheit der deutschen Ration gebracht und damit die Souveränität des Reiches über das gesamte Gebiet wieder aufgerichtet fein wird. Was hätten sie gesagt zu meiner Prophezeiung, daß dieses, damals so zerrissene Volk, ehe noch vier Jahre vergangen sein werden, für die nationaliozia- Mische Politik des Wiederaufbaues, der Ehre und der Freiheit der Nation zu 99 Prozent zur„Wahl- urne schreiten und mit 99 Prozent ihr „Ja aus- zu erfüllen. Was würden sie aber wohl erst gesagt haben, wenn ich ihnen das Prpgramm vorgehalten hätte, das die nationalsozialistische StaatssU)- rung seitdem in knappen vier Jahren nun tatsächlich verwirklichte? , „ , ., wie hätten sie wohl gespottet, wenn ich ihnen am 30. Januar 1933 erklärt haben würde, daß nach vier Fahren Deutschland seine Erwerbslosen von sechs Millionen auf eine Million beseitigt haben wird; daßdieZwangsenteignungdesdeut- fchen Bauern beendet sein wird; daß die Einnahmen der deutschen Landwirtschaft höhere fein werden als jemals in einem Jahre unserer Frie- oerfügen? Die Probleme unserer nationalen wirtschaftlichen Erhaltung find unendlich schwere. 1. Die 136 Menschen auf den Quadratkilosprechen wird? Hätte ich dies und all das viele andere vor vier Jahren prophezeit, dann hätte man mich unter dem Gelächter der ganzen Welt als einen Wahnsinnigen gebrandmarkt. Allein dies alles ist nun Wirklichkeit geworden. Dies ist die Tat von knapp vier Jahren. Wer kann es uns verdenken, wenn wir alle, die wir an diesem Werk tätig waren, in stolzer Befriedigung auf diese Leistung blicken. Die nationalsozialistische politische Führung Deutschlands hat in die- ser kurzen Zeit ein Wunder vollbracht, und die zu ihr gestoßene nationalsozialistische Armee hat dieses Wunder erhärtet. Heute steht das Reich in seiner politischen Führung und seiner militärischen Sicherheit gefestigter da als je zuvor. Das zweite Wunder aber, was uns mit bitterer Befriedigung erfüllen muß, ist die Feststellung, daß wir leider mit unseren sonstigen Prophezeiungen nur z u Recht behalt en haben. Unruhe, Haß und Mißtrauen erfüllen die andere Welt. Von einer Großmacht und wenigen anderen Ländern abgesehen, finden wir in Europa fast überall die Zuckungen bolschewistischer lerer Machtübernahme? Da wir in dieser Stunde den Kongreß der Ehre eröffnen, erfüllen uns zwei Empfindungen: Erstens, mit welchem Stolz können wir jetzt zurücksehen auf die nun hinter uns liegenden vi^r Jahre und besonders auf das letzte. Und zweitens, welche Rechtfertigung erhält unser ganzes Handeln gerade heute bei einem Blick in diese zerrissene und haltlos gewordene Umwelt' , Wie viele Jahre — Jahrzehnte — laufen im Leben eines Volkes ab, ohne daß sie eine besondere Würdigung verdienen und damit eine nachträgliche Erwähnung erfahren! Wie oft scheint nicht die Trägheit des geschichtlichen Geschehens den Inhalt des Lebens ganzer Geschlechter für die Nachwelt auszulöschen. In ruhigem Fluß ziehen ereignislos Jahrzehnte vorüber, in denen es aber auch sorgende unö ringende Menschen gab, ohne daß ihrem Handeln jene Größe zuteil wurde, die allein zu einer geschichtlichen Feststellung und damit Erwähnung führt. Und wenn der Nachwelt drei oder vier Jahre eines Dolksgeschehens als besonders bemerkenswert überliefert werden, dann sind es in den meisten Fällen Jahre des Zusammenbruchs, die eine so außerordentliche Würdigung erhalten und nur selten Jahre eines wirklichen volk- l i ch e n A u f st i e g s. Denn immer benötigte das Einreißen eines Reiches, der Zusammenbruch einer Wirtschaft, die revolutionäre Vernichtung einer staatlichen Organisation, die Zerstörung einer Autorität eine kürzere Zeit als deren Aufbau. Mr Rationalsozialisten können demgegenüber mit stolzer Befriedigung die Behauptung aufstellen, daß selb st der Zusammenbruch Deutschlands seit dem Rovember 1918 sich in einem langsameren Zeitmaß vollzog, als der seit vier Jahren erfolgte allgemeine Wiederaufstieg der Ration. Wie zähflüssig erscheint uns heute doch der Lauf der Zeit des Regimes vor der nationalsozmlistifchen Revolution. Gewiß, es ging von Jahr zu Jahr steigend nach abwärts, allein wie wenig bleioen uns diese Jahre mangels jeder Große der handelnden Personen und der sie erfüllenden Ereignisse im Gedächtnis haften. Ein Jahr wie das anders Regierungen kommen- und Regierungen gehen. Personen wechseln und erscheinen wieder. Allein, je bewegter der Wandel im Personellen, um so unbedeutender die Große der Ergebnisse im Sachlichen. Es blieb immer die Frage übrig, warum dieses Kommen und Abtreten der Erscheinungen, wenn doch das Resultat des Handelns immer das Gleiche blieb. Und stets gleich geblieben war der Verfall. Im Jahre 1933 wird nun der Nationalsozialismus nach seinem 14jährigen Kampf um den deutschen Menschen mit der Leitung des Rev ches betraut. Und welch ein Wunder hat sich seitdem in kaum vier Jahren vollzogen? An diesem vierten Reichsparteitag seit unserer Machtübernahme können wir Nationalsozialsten mit namenlosem Stolz vor die Augen unserer Anhänger und unter das Urteil der ganzen Nation treten. War dies nun eine w i r k l i ch e R e v o 1 u t i o n gewesen oder war sie keine? Ist diese Umwälzung heute vor unserem Volke gerechtfertigt durch unsere Leistungen oder ist sie es nicht? Und vor allem, wer hätte sonst dieses Wunder' außer uns vollbringen können? Rattonalsozialisten und Rattonalsozialistinnen! Wenn jeder Reichsparleilag bisher ein Tag der Rechlferligung unseres kämpfens und Ringens war, dann gilt dies am höchsten von dem heutigen, kein anderer konnte uns daher mit höherer Genugtuung erfüllen als dieser. Denn auf allen Gebieten unseres nationalen Lebens ist feit vier Jahren ein unermeßlicher Aufstieg eingetreten. Einmalig find das Tempo und das Ausmaß des politischen Aufstiegs und vor allem: geschichtlich einmalig ist die innere Konsolidierung der deutschen Ration. Jahrhundert! „ Allein diese Sorgen belasten die deutsche Re- . qierunq nicht moralisch sondern immer nur । seelisch und leider auch physisch- Denn nicht wir sind für die Ursachen dieser Sorgen verantwortlich, sondern eine schicksalhafte Ver - gangenheit sowie das leider oft so große U n- verständnis unseres eigenen Volkes und das Nichtverstehenkönnen und -wollen anderer. Wie oft stürzte sich nicht diese schamlose feindliche Lügenkampagne mit förmlicher Wollust auf die Nachrichten über den Mangel an Eiern, Fett, an Fleisch in Deutschland. Welch eine Verwirrung m den Köpfen dieser literarischen Ehrenmänner. Gewiß, es war für diese Kritiker leichter, die Folgen einer wahnsinnigen menschlichen Perblendung und ihrer 2lvs- wi'rkungen zu registrieren, als es für uns schwer war, diese Folgen zu überwinden. Während aber diese jubifd) - bolschewistischen Hetzer von Weltrevolution reden und am liebsten die menschliche Kultur in Brand und Schutt verwandeln möchten, hat das nationalsozialistische Deutschland mit unermeßlichen Anstrengungen im Rahmen und innerhalb der Grenzen seines eigenen Reiches und Vermögens gearbeitet und versucht, nach besten Kräften die Not zu lindern und das Leben der Nation für die Zukunft sicherzustellen. Wie einfach ist es doch für die Staatsmänner gewisser Länder, deren Kritiker nichts als ebenso haßerfüllte wie oberflächliche Angriffe kennen, die wirtschaftlichen Probleme ihrer Lander zu lösen, gemessen an den Schwierigkeiten, die Deutschland' besitzt. Was wollen andere von Not reden, die z. B. 15 bis 20 mal soviel Grund und Boden auf den Kopf der Bevölkerung besitzen, wie wir in Deutschland. Was wollen diese von Schwierigkeiten reden, wenn sie im Bereich ihrer Währungshoheit über alle Rohstoffe der Erde Allerdings: dieser staunenswerte und geschichtlich einmalige Emporstieg ist uns nicht als unverdientes Glück in den Schoß gefallen, sondern er ist das Resultat unerhörter An- ftrengungen und nervenaufreibender Sorgen. Was eine dumm- und gedankenlos nörgelnde Umwelt in einer vermeintlich geistreichen Kritik so oft glaubte an uns in unverhohlener Schadenfreude feststellen zu können, traf ohne weiteres zu. In diesen vier Jahren hat die Regierung des deutschen Volkes mehr Sorgen gehabt als alle anderen Regierungen vielleicht in einem halben Die Proklamation des Führers hat folgenden Wortlaut: „Parteigenossen! Parteigenossinnen! Nationalsozialisten! Wieder ist das nationalsozialistische Deutschland zur großen Heerschau angetreten. Zum 8. Reichsparteitag treffen sie sich, die politischen Kämpfer, Kämpferinnen und Soldaten auf diesem für uns Nationalsyzialisten so heiligen Boden von Nürnberg. Wenn aber die Tagungen der Parteien einer vergangenen Zeit einst erfüllt waren von den Kämpfen miteinander ringender Jnteressenten- gruppen oder Machtklüngel, dann sind die Tage unserer nationalsozialistischen Bewegung Wochen des heißen Bekenntnisses zu unserer Idee, zu unserer Bewegung und — seit vier Jahren — z u unserem d e u t s ch e n D o l k im nationalsozialistischen Dritten Reich. Noch stets hat die Richtigkeit unserer Lehre und unserer Grundsätze bei diesen größten Demonstrationen derJ8e= megung ihre stärkste Bekräftigung erhalten durch den immer wieder sichtbaren Erfolg. Und daher schien auch, daß alles, was auf diesen Tagungen hier die Zukunft an Aufgaben stellen mußte, gemessen art dem bisher Erreichten, weiter erreichbar, ja selbstverständlich sei. Wann aber konnten mir auf Das zurückliegende Erreichte zufriedener blicken als an diesem vierten Reichsparteitag fett un- denszeit vorher; daß sich das gesamte Rationaleinkom- men von 41 Milliarden auf jährlich über 56 Milliarden steigern wird; v . daß der deutsche Mittelstand und das deutsche Handwerk eine neue Blute erleben würden; daß sich der handel wieder erholen würde: dah die deutschen Hasen st ädte nicht mehr toten Schiffsfriedhöfen gleichen und dah 1936 auf den deutschen Wersten allein über 640 000 Tonnen Schisse sich im Bau befinden würden; bafc unzählige Zabriken ihre Arbeilerzissern nicht verdoppeln, sondern verdrei- und vervierfachen und dah zahllose andere in knapp vier Jahren neu aufgebaut werden; dah eine Krupp-Fabrik wieder erzittern wird von dem Dröhnen und hämmern der Maschinen des deutschen Wiederaufstiegs und dah aber alle diese Unternehmungen als oberstes Gebot ihres Einsatzes den DienstanderRationund nicht mehr den skrupellosen Gewinn des einzelnen erkennen würden; dah sich die stillen Automobilfabriken nicht nur beleben, sondern unerhört ver- qrößern und dah sich die Produktion der Kraftfahrzeuge von 45 000 des Jahres 1932 auf rund eine Viertelmillion steigern würde; ten am Wirtschaftspro^eß trifft. Die national- fozialistifche Wirtschaftsführung hat vielleicht auf manche populäre Schlagwörter und Handlungen verzichten müssen, aber sie hat dafür das deutsche Volk vor Enttäuschungen bewahrt. Es wäre der Staats- und Wirtschaftsführung ohne weiteres Möglich gewesen, die Löhne um 20, um 40 oder um 50 v.H. zu erhöhen. Allein die Lohnerhöhung ohne eine Produktions- st e i g e r u n g ist ein S e l b st b e t r u g , den das deutsche Volk schon einmal durchgemacht hat. Es ist nach nationalsozialistischer Wirtschaftsauffassung ein Wahnsinn, die Löhne zu erhöhen und dabei, wenn möglich, die Arbeitszeit zu verkürzen, d. h. die Produktion zu beschränken. Denn das Gesamtlohneinkommen des Volkes verteilt sich auf die Gesamtproduktion, die konsumiert werden kann. Wenn mithin das Gesamtlohneinkommen um 15 v. H. steigt, die Gesamtproduktion aber um 15 v. H. sinkt, so wird diese Lohnerhöhung im Auskommen des einzelnen Menschen nicht nur e r - gebnislos sein, sondern im Gegenteil wegen der Senkung der Produktion zu einer vollkommenen Entwertung des Geldes führen. Wir sehen den letzten Beweggrund inflationistischer Entwicklungen in einem sich steigernden Mitzver« hältnis zwischen Gesamtlohneinkommen eines Voltes, das anwächst, und der Gesamtproduktion eines Volkes, die sinkt. Ls war daher der eiserne Grundsatz der natio- nalsozlalisiischen Führung, keine Steigerung des Stundenlohns zuzugeben, sondern die allgemeine Einkommensteigerung, durch eine Steigerung der Leistung, d.h. durch eine Steigerung der Produktion herbeizuführen. Wenn die deutsche Nationalwirtschaft heute um rund 15 Milliarden Löhne und Gehälter mehr auszahlt als im Jahre 1933, dann nur weil die Gesamtproduktion sich in einem ähnlichen Verhältnis gehoben hat. Dies erst garantiert bei steigenden Löhnen einen gleichbleibenden Kreis und damit ein verbessertes Auskommen, da die Lohnsteigerung dann eben nicht eine höhere Belohnung der Arbeit an sich, sondern die Entlohnung der höheren Arbeitsleistung darstellt. Ernährung lind Rohstoffversorgung. Oie schwierigsten Probleme der deutschen Wirtschaftsführung. Es ist aber klar, daß diese Steigerung der deutschen Produktion sich im wesentlichen nur auf jenen Gebieten vollziehen kann, die ihre Befriedigung in Grundstoffen finden, die wir in Deutschland selb st besitzen, d. h. wenn wir durch die stärkste innere Wirtschaftsbelebung das Einkommen unseres Volkes noch so sehr erhöhen und den letzten. Mann in Arbeit bringen, so wird dadurch die deutsche Getreideanbaufläche nicht größer, d. h., der deutsche Lebensmittelmarkt kann durch die nun einmal gegebene Begrenzung unseres Bodens nur ganz unwesentlich gebes- sert werden. Das ist das schwerste Problem, dem wir gegenüberstehen. Denn wir haben seit 1933 über 5 Millionen Menschen zusätzlich in die Produktion gebracht, d. h., ihren früheren Lohndurchschnitt als Erwerbslose in den meisten Fällen um 100 und zum Teil bis zu 200 o. H. verbessert. Dies gilt jedenfalls für die größere Masse der in den Erwerb gekommenen Menschen. Es ist verständlich, daß viele dieser jahrelang unterernährten, nun zum erstenmal wieder wenigstens etwas verdienenden Volksgenossen sich zuerst auf den Lebensmittelmarkt stürzen, d. h. aber, daß nun mit einem Schlag 5 Millionen Einkommensträger mit einer größeren Kaufkraft als die früheren Arbeitslosen den deutschen Lebensmittelmarkt zusätzlich belasten. Dem sind die immer wiederkehrenden und durch die Jahreszeiten bedingten Verknappungen an Butter, Eiern, Fett und zum Teil auch an Fleisch zuzuschreiben. Der Einwand unserer ausländischen Besserwisser, daß die Regierung dann, st a t t Rohstoffe zu kaufen, eben Lebensmittel kaufen sollte, ist ebenso kindisch wie bewußt Derfogen. Denn die Rohstoffe, die benötigt werden, sind ja die Voraussetzung, um überhaupt einen Export zu treiben, der uns den bescheidenen Lebensmittelankauf ermöglicht. Wollten wir diesen Rohstoffimport aufgeben, so würde die Folge davon nur eine sofortige Steigerung der Arbeitslosigkeit sein. Als nationalsozialistische Staatsführung stehen wir dabei aber auf einem ebenso natürlichen wie vielleicht manchem Ausländer unverständlichen Standpunkt, nämlich: Es bewegt uns nicht so sehr die Frage, ob manchesmal die Butter mehr oder weniger ist, oder ob die Eier etwas knapper werden, sondern es verpflichtet uns in erster Linie die Sorge, daß d i e breite Masse unseres Volkes in Arbeit und Verdienst bleibt und sich damit vor dem Zurücksinken in die grauenhafte Hot der Erwerbslosigkeit bewahren kann. Ls interessiert uns weniger, ob die oberen Schichten das ganze Jahr so und so viel Butter bekommen, als wir uns vielmehr sorgen, der breiten Masse, wenn möglich, den Bezug billiger Felle sicherzustellen, vor allem aber, sie nicht arbeitslos werden zu lassen. Das werden natürlich die bürgerlichen Regierungen unserer Umwelt als gänzlich unverständlich ansehen; allein Deutschland hat auch keine bürgerliche Regierung, sondern eine nationalsozialistische. Die Aufgaben unserer nationalen Wirtschaft. Es ist daher auch die große Aufgabe unserer Volkswirtschaft, die Konsumkraft unseres Volkes in jene Richtungen zu lenken, die wir aus den Möglichkeiten unserer eigenen nationalen Produktion befriedigen können. Da eine Produktionssteigerung unserer Landwirtschaft nur in sehr begrenztem Maße stattfinden kann, muß die Steigerung unserer Produktion auf anderen Gebieten stattfinden. Es ist die Aufgabe unserer Dolksführung und Volkserziehung, das Interesse der Nation auf diese Gebiete hinzuführen und seine Lebensbedürfnisse nach diesen Richtungen hin zu steigern. Wenn aber fremde Kritiker für die deutsche Butternot d i e deutsche Rüstung verantwortlich machen, d. h. uns also oorwerfen, daß wir, statt Butter zu kaufen, die deutsche Aufrüstung durchführen, dann kann ich diesen bedeutenden Nationalökonomen nur den Rat geben, sich einmal zu überlegen, was denn die Folge sein würde, wenn die Millionenmasse der deutschen Arbeiter, die heute für die inneren deutschen Bedürfnisse und damit auch für unsere Rüstung tätig ist, auf die Fabrikation ..von Exportartikeln angesetzt würde. Ich fürchte sehr, daß diese klugen Wirtschaftspolitiker d a n n e r st recht Verzweiflungsschreie ausstoßen würden angesichts der unter solchen Umständen nicht zu vermeidenden Ueberschwemmung des Weltmarktes mit billigen deutschen Exportwaren. Die deutsche Wirtschaft hat wie jede gesunde Nationalwirtschaft zunächst das Bestreben, die eigenen Möglichkeiten der wirtschaftlichen Erhaltung unseres Volkes so gut als möglich auszunützen, um sich erst in zweiter Linie mit der in sich und damit auch an sich gesunderen eigenen Wirtschaft an der Weltwirtschaft zu beteiligen. Da nun der nationalsozialistische Staat unter keinen Umständen gewillt ist, eine Beschränkung seiner Dolkszahl vorzunehmen, sondern im Gegenteil entschlossen ist, diese natürlichste Fruchtbarkeit der Nation zu steigern, sind wir gezwungen, die Folgen dieser Entwicklung für die Zukunft zu überlegen und zu bedenken.. Eine wesentliche Steigerung des Bodenertrages ist nicht möglich, eine wesentliche Steigerung des Exports in absehbarer Zukunft kaum. Es ist also die Aufgabe der nationalsozialistischen Staats- und Wirtschaftsführung, genauestens zu untersuchen, welche notwendigen Roh stosse, Brennstoffe usw. in Deutschland selb st herge- stellt werden können. Die dann dadurch eingesparten Devisen sollen in der Zukunft als zusätzlich der Sicherung der Ernährung und zum Ankauf jener Materialien dienen, die unter keinen Umständen bei uns beschafft werden können. Und ich stelle dies nun heute als das neue Vier-Jahres-Programm auf: Der neue Vier-Iahresplan. In vier Jahren muß Deutschland in allen jenen Stoffen vom Auslande gänz - lich unabhängig sein, die irgendwie durch die deutsche Fähigkeit, durch unsere Lhemie und Maschinenindustrie, sowie durch unseren .Bergbau selbst beschafft werden können! Der Reuaufbau dieser großen deutschen Rohstoffindustrie wird auch die nach Abschluß der Aufrüstung freiwerdenden Menschenmassen nationalökonomisch nützlich b e s ch ä f t i g e n. wir hoffen, damit die nationale Produktion auf vielen Gebieten erneut steigern zu können, und zwar im inneren Kreislauf unserer Wirtschaft, um damit die aus unserem Export stammenden Eingänge in erster Linie für hie Lebensmittelversorgung bzw. für die Versorgung mit den uns dann noch fehlenden Rohstoffen zu reservieren. Die notwendige Anordnung zur Durchführung dieses gewaltigsten deutschen Wirtschaftsplanes habe ich soeben erlassen. Die Ausführung wird mit nationalsozialistischer Energie und Tatkraft erfolgen. Unabhängig davon kann Deutschland aber nicht auf die Lösung feiner kolonialen Forderungen verzichten. Das Lebensrecht des deutschen Volkes ist genau so groß wie die Rechte der anderen Rationen! Ich weih, meine nationalsozialistischen Volks- genossen, daß dieses neue Programm eine gewaltige Aufgabe darstellt, allein sie ist wissenschaftlich auf vielen Gebieten bereits gelöst, die Produktionsmethoden sind in Erprobung begriffen und zum Teil schon entschieden und festgelegt. Es wird daher nur eine Frage unserer Ener- gie und Entschlossenheit sein, dieses Pro- aramm zu verwirklichen. Als Nationalsozialisten haben wir das Wort „unmöglich" nie gekannt und wollen es daher auch in Zukunft nicht als eine Bereicherung unseres Wortschatzes aufnehmen. I n vier Jahren werden wir der Nation über diese Riesenarbeit der Sicherung ihrer Ernährung und damit ihres Lebens und ihrer Unabhängigkeit wieder Rechenschaft ablegen. Vielleicht wird aus dem Munde westlicher Demokraten bald erneut die Klage zu vernehmen sein, daß wir nun auch der Wirtschaft keine Freiheit der eigenbeliebigen Betätigung geben, sondern sie in die Zwangsjacke unserer staatlichen Planung nehmen. Allein Sie werden, meine Volksgenossen, verstehen, daß es sich hier nicht um Demokratie oder Freiheit, sondern um Sein oder Nichtsein handelt. Nicht die Freiheit oder der Gewinn einiger Industrieller steht zur Debatte, sondern das Leben und die Freiheit der deutschen Nation. Wer glaubt, im Interessenkreis dieser Freiheit und dieses Lebens nicht bestehen zu können, hat keine Existenzberechtigung in unserer Gemeinschaft. Die Nachwelt wird uns einmal nicht die Frage vorlegen, ob wir in dieser kritischen und bedrohlichen Zeit die demokratische Freiheit — sprich Zügellosigkeit hochhielten, sondern nur, ob es uns gelang, ein großes Volk vor dem wirtschaftlichen und politischen Zusammenbruch zu bewahren. Im übrioen haben wir vor uns eine Millionenmasse anständiger arbeitender Menschen in Stadt und Land. Sie schenkt uns ihr Vertrauen, sie erwartet von uns, daß wir für die Erhaltung ihres Lebens die richtigen Entschlüsse treffen. Wie lächerlich und bedeutungslos ist dagegen das Gerede einiger unbelehrbarer Demokraten oder jüdischer Journalisten. Soll diese gewaltige Aufgabe der wirtschaftlichen Erhaltung unseres Volkes gelingen, dann ist die Voraussetzung der geschlossene willensmäßige und staatsrechtliche Einsatz unseres Volkes, d. h.: Ohne den inneren sozialen Frieden kann dieses neue Riesenprogramm feine Lösung nicht finden. Die natlonalsozia- SORTE Röo, /M th.-Sonderberichterstatter. Drohte auch der Himmel noch so sehr, d i e Hitler-Jugend ließ es sich nicht nehmen, a l s erste dem Führer am Mittwoch früh zu huldigen. In langer Marschreihe zogen die Jungmannen mit wallenden Fahnen und Bannern am Quartier 2ldolf Hitlers vorüber, des Mannes, dem sie ihr Leben geweiht haben. Man merkte ihnen auch diesmal den Stolz und die Freude an, am Führer vorbeiziehen zu dürfen, dazu mit den Feldzeichen des Kampfes um die Erneuerung Deutschlands. Und mit ihnen marschierte im Geiste d i e gesamte deutsche Jugend an Adolf Hitler vorüber. Das war nicht immer so. Wir haben die Zeiten nicht vergessen, da Söhne deutscher Mütter, verblendet und verführt durch oolksfremde Elemente, hinter rotem Tuch herliefen und Parolen in die Gegend schrieen, deren Sinn sie selbst nicht verstanden und durch die sie innerlich auch gar nicht berührt wirrden. Das, wofür zu kämpfen diese Verirrten vorgaben, hielt denn auch dem nationalsozialistischen Ansturm nicht stand. Das Erwachen der Jugend, soweit sie im volksfeindlichen Lager stand, kam; diese irregeleiteten jungen Menschen wandten sich entsetzt von den Ideen ab, die sie als verwerflich erkannten, um jetzt um so entschlossener für die Sache einzutreten, die ihrem Gefühl, ihrem Herzen und der nun einmal durch nichts wegzuleugnenden nationalen Grundeinstellung entsprach. Daß die deutsche Jugend durch das bolschewistische Fegefeuer nicht hindurchgehen mußte, das ist das Verdienst der HI., die am Mittwoch durch ihre Fahnenabordnungen dem Führer ihre Huldigungen darbrachte. So kamen die Hitlerjungen zum Führer, in einigen Tagen ist der Führer bei ihnen, bei den vielen tausend nach Nürnberg geeilten deutschen Jungen, die unsere Hoffnung, unsere Zukunft sind und die die Bürgen deutscher Freiheit sein werden. * Schon zu früher Morgenstunde hatten sich vor dem „D e u t s ch e n H o f" die ersten Schaulustigen angesammelt. Vor dem Eingang des Gästehauses waren mit dem Stellvertreter des Reichsjugendführers, Stabsführer Hartmann Lauterbacher, die Amtsleiter der Reichsjugendführung, die Gebietsführer und Gebiets-Jungvolkführer angetreten. Punkt 9.30 Uhr hörte man vom Plärrer her den ersten Trommelschlag. Im gleichen Augenblick erschien auch der Führer mit dem Reichsjugendführer Baldur von Schirach auf dem Balkon des Gästehauses. Minutenlang jubelte die Menge ihm zu, dann waren der Musikzug und der Spielmannszug des Gebietes Franken heran, die in schneidigem Schritt vor dem „Deutschen Hof" einschwenkten. Nun marschierten obergebietsweise die Hitlerjungen mit ihren Fahnen am Führer vorbei. Man merkte ihnen die Strapazen des viele hundert Kilometer weiten Marsches nicht an, um so mehr die Freude darüber, daß sie nun am Schluß ihres Marsches am Führer vorbeimarschieren dürfen. Die schöne symbolische Handlung des Marsches der Jugend aller deutschen Gaue mit ihren Fahnen zum Führer, die von nun an immer ein Bestandteil der nationalsozialistischen Reichsparteitage werden soll, hatte damit ihr Ende gefunden. Vor dem Hotel begrüßte auch Reichserziehungsminister R u st die Jugend des Deutschen Reiches. Der Bolschewismus in Theorie und Praxis. Rundfunkübertragung der Reden von Alfred Rosenberg und Dr. Goebbels. Nürnberg, 9. Sept. (DNB.) Am Donnerstagnachmittag, um 5.30 Uhr, werden die Reden von Reichsleiter Alfred Rosenberg und Reichsminister Dr. Goebbels auf dem Parteikongreß in Nürnberg über alle deutschen Sender übertragen. Alfred Rosenberg spricht über das Thema „Der entscheidende Weltkampf", Reichsminister Dr. G o e b- b e I s nimmt zu dem Problem „Der Bolschewismus in Theorie und Praxis" in einer großen grundsätzlichen Rede Stellung. — Reichsarbeitsführer Hierl gibt bekannt, daß die für 18 Uhr vorgesehene Reichssendung vom Appell des Arbeitsdienstes und der für alle Arbeitsdienstlager angeordnete Gemeinschaftsempfang auf Fre i- tag, 17 Uhr, verschoben ist. „Das politische Deutschland." Rudolf Hetz eröffnet die Nürnberger Ausstellung. Nürnberg, 9. Sept. (DNB.) Die große Ausstellung „Das politische Deutschland" im Germanischen Museum, die in vielen wertvollen Dokumenten vom Schicksalsweg des deutschen Volkes aus drei Jahrtausenden Kunde gibt, wurde am Mittwochnachmittag von ihrem Schirmherrn, dem Stellvertreter des Führers Rudolf Heß, feierlich eröffnet. Veranstaltet wird die Ausstellung vom Amt Schrifttumspflege der NSDAP. Die Eröffnungsfeier ging in dem langgestreckten hohen Steinbau der im 14. Jahrhundert erbauten Karthäufer-Kirche des Germanischen Museums vor sich und fand so einen dem geschichtlichen Charakter der Ausstellung würdigen Rahmen. Den Altarraum an der einen Schmalseite trennten Blumen und Blattgrün vom Hauptteil. Unter den Ehrengästen sah man den Reichskriegsminister von Blomberg, die Reichsminister Rust und Graf Schwerin von Krosigk, den Ches der Ordnungspolizei General D a I u e g e sowie zahlreiche führende Persönlichkeiten der Gliederungen der Bewegung und des Staates und der am Kultur- fchasfen maßgeblich beteiligten Organisationen, ferner die Leiter der Bayerischen bezw. der Preußischen Staatsbibliothek, Ministerialdirektor Butt- mann und Dr. Crü ß. Reichsleiter Alfred Rosenberg verwies auf die immer stärker zutage tretende Sehnsucht des deutschen Menschen, sichvoneinemneuenStand- p u n f t a u s ein Bild des geschichtlichen Werdegangs unseres Volkes zu machen. Gerade unsere Zett des Kampfes um die Neuordnung auf allen Gebieten bringe besser als jede andere Verständnis für den Geist auf, der aus diesen Dokumenten von drei Jahrtausenden deutscher Geschichte sprechen. „Wir sehen in diesen Schaustücken die Widerspiegelung der ewigen Werte des deutschen Charakters, wie wir in ihnen ebenso auf eine Vergangenheit sehen, die ihren Kreislauf endgültig abgeschlossen hat." Reichsleiter Rosenberg schloß mit Dankesworten an den Stellvertreter des Führers für die Uebernahme der Schirmherrschaft und an die Preußische und die Bayerische Staatsbibliothek, das Germanische Museum sowie die zwanzig anderen Archive und Büchereien, die ihre kostbaren Schätze für diese Schau zur Verfügung gestellt haben. Darauf erklärte der Stellvertreter des Führers Rudolf Heß die Ausstellung für eröffnet. Anschließend an den „Festlichen Marsch" von Händel unternahmen die Ehrengäste in mehreren Gruppen einen Rundgang durch die Ausstellung. Er endete in dem Raum „D a s ewige Volk", der kostbare Dokumente aus dem Schaffen der größten Söhne unseres Volkes birgt. Das Nürnberger Städtische Streichquartett spielte hier zum Abschluß Haydns Vartiationen über das Deutschlandlied. Kommunistische Sabotageakte Auf den österreichischen Bundesbahnen zwei Höllenmaschinen explodiert. Wien, 10. Sept. (DRV. Funkspruch.) Am Mittwochvormittag erfolgte im Gepäckwagen des um 8.10 Uhr von Wien abgegangenen v - Z u g e s bei der Einfahrt in den Bahnhof von Payerbach eine Explosion. Der Wagen geriet in Brand und mußte abgekoppelt werden. Personen kam nicht zu Schaden. Rach den bisherigen Feststellungen war eine in einem Reifekorb verpackte Höllenmaschine explodiert. Am gleichen Tag wurde im Fundbüro des Wiener Westbahnhofes ein Reifekorb a l s herrenloses Gepäckstück abgegeben, der bald darauf explodierte. Die Explosion richtete glücklicherweise nur unbedeutenden Sachschaden an. Die Polizei hat umfangreiche Rachforschungen nach den vermutlich in beiden Fällen gleichen Tätern eingeleltet. Wie von vertrauenswürdiger Seite mitgeteilt wird, dürfte es sich um kommuni st ische Sabotageakte handeln. Marxistische Forderungen an Blum. Verzicht auf Neutralität. P a r i s, 10. Sept. (DNB. Funkspruch.) Der V e r- waltungsausschuß der marxistischen Gewerkschaftsoerbände CGT. gab eine Mitteilung heraus, in der es u. a. heißt: Die Gewerkschaften Frankreichs find entschlossen, ihre So - lldaritätsbeweise aufrechtzuerhal- t e n. Sie weigern sich, den ausländischen Forderungen nachzugeben, die ihnen die Kundgebung ihrer Solidarität verbieten sollen. Die Mitteilung behauptet, daß diese Haltung durch die Unterstützung bestimmter Mächte für die spanische Militärgruppe beeinflußt sei. Unter diesen Umständen, so wird weiter erklärt, glaubt der Ausschuß, von der französischen Republik verlangen zu müssen, ihre Neutralitätspolitik zu überprüfen. Der Ausschuß verlangt ferner von der Regierung die möglichst schnelle Einberufung des Völkerbundsrates, um das international^ Recht sicherzustellen. Die Mitteilung fordert schließlich alle Anhänger des CGT.-Verbandes auf, den Ertrag einer Arbeitsstunde einem spanischen Hilfswerk für Flüchtlinge zu widmen. Auf die Innenpolitik übergehend, protestiert sie gegen „Verletzungen sozialer Gesetze" und erklärt drohend, daß die Gewerkschaften nicht ruhig der Beeinträchtigung ihrer Rechte zusehen würden. Der Ausschuß verlangt die allgemeine Einführung der 40-Stundenwoche und erklärt im übrigen treu zum Volksfrvntprogramm und der daraus hervorgegangenen Regierung stehen zu wollen. Die Nationalisten erobern Arenas ve San Pedro. Lissabon, 10. Sept. (DNB. Funkspruch.) Wie „Diario de Lisboa" meldet, haben die Nationalisten Arenas de SanPedro nordwestlich von Toledo eingenommen. Die Einnahme gelang e r ft nach heftiger Gegenwehr der Mar- xi ft e n, die verzweifelt um diesen letzten größeren Stützpunkt vor Toledo kämpften. Durch das Artilleriefeuer der Nationalisten wurde die Ortschaft größtenteils in Trümmer gelegt. 250 Mann der Marxisten wurden getötet und zahlreiche verwundet. Staaisreform in Belgien. Stärkung derAutorität und Unabhängigkeit. Brüssel, 9. Sept. (DNB. Funkspruch.) Mi- nifterpräfibent Van Zeeland kündigte vor den innenpolitischen Ausschüssen der Kammer und des Senats an, daß die Regierung sowohl gegen die extremen Bewegungen von rechts wie von links vorgehen und alle Versuche, die bestehende Ordnung umzustoßen, bekämpfen werde. Unter der Arbeiterschaft mache sich eine ungerechtfertigte Ungeduld bemerkbar, die zu wilden Streiks geführte habe. In einem großen Teil der öffentlichen Meinung sei eine regelrechte Panik st immung festzustellen und in dieser Atmosphäre der Verwirrung seien neue Bewegungen entstanden, die radikale Losungen anstrebten. Es seien Versuche festzustellen, in Belgien zwei Fronten zu errichten. Die Regierung sei entschlossen, diesen Gefahren entgegenzutreten. Dies sei aber nur möglich, wenn man sich zu einer tiefgreifenden Staatsreform entschließe. Man müsse die Autorität des Staates stärken und dem Land mit dem Bewußtsein der gemeinsamen Verantwortung das Gefühl der nationalen Disziplin wiedergeben. Belgien lehne es ab, das außenpolitische Spiel irgendeiner Gruppe zu spielen. Die Regierung habe lediglich belgische Interessen zu wahren. Sie werde es niemals zulassen, daß diese Interessen durch irgendeine Kombination der ausländischen Diplomatie verletzt würden. Kleine politische Nachrichten. König Eduard VIII. besuchte in Wien den Bundespräsidenten M i k l a s in seinen Amtsräumen im Bundeskanzleramt. Das Gespräch der beiden Staatsoberhäupter dauerte eine halbe Stunde. Nachmittags suchte der König einen bekannten Wiener Ohrenspezialisten auf, den er schon seit Jahren wegen eines kleinen Ohrenleidens konsultiert. * Der französisch-syrische Vertrag wurde im Beisein des Ministerpräsidenten, des stellvertretenden Außenministers und des französischen Ober« kommissars in Syrien unterzeichnet. Der Führer der syrischen Abordnung hielt eine Ansprache. Unterstaatssekretär Vienot erklärte u. a., daß die französische Regierung demnächst über die gleichen Fragen mit der Republik des Libanon verhandeln werde, die ebenso wie Syrien berufen sei, unabhängig zu sein. Kunst und Wissenschaft. Wiener Rüntgenologen-Kongreß. Die Beratungen und Vorführungen auf dem Wiener Röntg enologenkonareß erreichten mit den Vorführungen von Professor Janker (Bonn), die mit stürmischem Beifall ausgenommen wurden, ihren Höhepunkt. Professor Janker zeigte zahlreiche Röntgenfilme, welche die Herztätigkeit, die Atmung, die Tätigkeit des Magen- und Darmtraktes sowie den Schluckakt der Speiseröhre erkennen ließen. Besonderes Aufsehen erregte aber die Vorfühung eines Röntgentonfilms, welcher die Vorgänge im Kehlkopf während des Sprechens zeigte. Auch die Vorführungen von Professor Reynolde (London) und Professor van de Maele (Brüssel) fanden großen Beifall. Rhein-Main-Geblel Deutschlands größter Welngau. Nachdem auf dem ersten „Rhein - Mainischen Winzertag" in Mainz der gesamte Weinbau des Gaues Hessen-Nassau sich zu einer Gemeinschaftswerbung vereint hat, ist das Rhein-Main- Gebiet heute mit einer Rebenfläche von 18 000 Hektar (1000 Hektar Jungfelder einbegriffen) der größte ©ein g au Deutschlands und zugleich der deutsche Zentralweinkeller. An zweiter Stelle folgt mit etwas über 16 000 Hektar die Saarpfalz. Wetterbericht des Relchswetterdienstes. Ausgabeort Frankfurt. Der zum Schwarzen Meer abgezogene Wirbel brachte auch unserem Bezirk am Mittwoch noch einzelne Schauer, mehr und mehr macht sich jedoch der Einfluß des nachrückenden Hochdruckgebietes geltend, das in der Nacht zum Donnerstag Aufklärung und damit auch kühlere Temperaturen und rühmorgens Nebel herbeiführte. Trotzdem die vom Atlantik ausgehende Wirbeltätigkeit sich fortsetzt, ist ein stärkeres Eingreifen von Tiefdruckausläufern auf unser Gebiet nicht mehr zu erwarten, vielmehr wird das Wetter in unserer Gegend wesentlich durch Hochdruckgebiete beeinflußt werden. Aussichten für Freitag: Anfangs heiter bis bewölkt, stellenweise auch etwas Regen, an» chließend wieder Witterungsbesserung und schwache Luftbewegung. Lufttemperaturen am 9. September: mittags 16,7 Grad Celsius, abends 12 Grad; am 10. September: morgens 9,6 Grad. Maximum 16,7 Grad, Minimum heute nacht 8,7 Grad. — Erdtemperaturen in 10 cm Tiefe am 9. September: abends 15,1 Grad; am 10. September: morgens 13,1 Grad. — Niederschläge 0,2 mm. — Sonnenscheindauer 1,3 Stunden. Nr. 2,2 Drittes Blatt Gießener Anzeiger (General-Anzeiger für Oberhessen) Donnerstag, ,0. September,936 Der Luftschutz wirbt! Folge ihm! rigkeiten voll bewußt. der Ge- das Zeitschnsten. am eine Frankfurter Theater. Die neue Spielzeit hat begonnen. Trotzdem brachte er's nicht übers Herz, diese zahmen Freunde, die Most und Hutzeln brachten, auszuhauen und ihre Wurzelstöcke in den Kachelofen zu schieben. Er duldete sie mit bekümmerter Liebe und düngte und säte um so sorgfältiger zum Ausgleich. Heute noch erinnere ich mich, und je länger je tiefer, seiner Art und Seele; es ist als fülle sein Wesen noch lange nach seinem Tode mein Gemüt mit Ruhe und Sicherheit, dienender Kraft und Verachtung der gemeinen Unrast. Er war wie die Erde stumm und stark; nur wenn der Himmel eingriff mit Unwetter und Sonne, Fluch und Segen, tat er sich auf und sog ein und nahm auf sich, um fruchtbar zu werden und reif. Seine größte Stunde war, als er die Nachricht vom Soldatentod seines einzigen Sohnes erhielt, der im Wytschaetebogen bei einer Sprengung in Stücke gerissen .wurde. Eine Weile saß er damals wie versteinert am Tisch, sein Gesicht war leer und grau, seine Faust lag wie ein Erdbrocken auf der Eichenplatte. Dann erhob er sich wortlos, müde, langte den blauen Bauernkittel vom Nag Et kl )c Neues Sauerkraut Salzgurken.......... Deutsche Vollheringe 3 stück 20 Milchner Heringe, Holl., 3 stück 25 flli Oh 3“ oo ins teil na öd a D Zeil b a 139 ihre um cher den |om I. - drei Hut den EDO bat Bet oor Mo nr LH So' Bei Freitag RM. 60,— 50,— Der Oberbürgermeister. 5567 C Gießen, Bahnhofstraße Ab heute Donnerstag: Ein entzückendes Lustspiel D. für wer! betet Deli Fag Bril und b) Wahl-Miele. Die Einlösung der ersten Rate mit 11,— RM. kann an den oben angegebenen Tagen erfolgen. Gießen, den 4. September 1936. Der Oberbürgermeister: Ritter. Schmiß, Tempo, zündende Ko mlk — und dazu ein imponierender Aufmarsch der erprobtesten Filmlieblinge 6591a Magda Schneider, Adele Sandrock Wolf Albach-Retty, Leo Slezak Beiprogramm und Fox-Ton-Woche Tägl. 4, 6. 8.30, Sonntag 3, 5.30,8.30 Uhr gland und Amerika im Kleinsten statt. Unter den Augen eines nglischen Botschaft treten an diesem i-Wannsee folgende zehn deutsche Kampfe an: Arran Hoffmann, Jo- Willy Sekus, Max Schulz, Ernst Fritz Maelter, Erich Hotopf, Erich Weltrekord über 100-Meter-Iiücken Mit einem neuen Weltrekord über 100 Meter Rücken wartete die holländische Olympia-Siegerin Senfs am zweiten Tage des Kopenhagener Schwimmfestes auf. Sie schwamm die Strecke in 1:15,7 und verbesserte damit den seitherigen Weltrekord ihrer Landsmännin Rie Mastenbroek um eine Zehntelsekunde. Heber 500 Meter Kraul unterlag der Deutsche Gerhard Rüste (Stettin) dem amerikanischen Olympia-Sieger Adolf Kiefer über 500 Meter Kraul. Der Amerikaner siegte in 6:22,8 vor dem Deutschen mit 6:28,1. Gportamt „Kraft durch Freude". Heute folgende Kurse: Leichtathletik, Frauen und Männer: Von 18.30 bis 20 Uhr, Universitätssportplatz am Kugelberg. Fröhliche Gymnastik und Spiele, Frauen: Von 20 bis 21 Uhr, Lyzeum, Dammstraße 26. Von 21 bis 22 Uhr, Lyzeum, Dammstraße 26. Reiten: Von 21 bis 22 Uhr, Universitäts-Reitinstitut, Brandplatz. Reue „fib5.“-$portfurfe! Allgemeine Körperschule, Frauen und Männer. Der Kursus für allgemeine Kör- Oie Neichssiegerprüfung der Dienst- und Schuhhunde. Lpd. Marburg, 9. Sept. Das kommende Wochenende bringt in Marburg die diesjährige R e i ch s f i e g e r p r ü f u n g der Fachschaft für das Dienst- und Gebrauchshundewesen. Am Samstagvormittag finden die Fährtenarbeiten auf den am Nordausgang der Stadt gelegenen Aföllerwiesen statt. Der Sonntag bringt die Gehorsamsarbeiten und die Prüfung im Sicherheitsdienst am geschützten Verbrecher. Schwindler sammelt „für den Arbeitsdienste. Lpd. Groß-Grau, 9. Sept. In den letzten Tagen sprach bei zahlreichen hiesigen Geschäftsleuten ein junger Mann oor, der sich als Angehöriger des Arbeitsdienstes bezeichnete und für ein „Arbeitsbien st männer - Treffen" in Groß-Gerau Spenden sammelte. Tatsächlich wurden ihm auch namhafte Geldspenden ausgehändigt. Hinterher kamen den Spendern jedoch Bedenken, daß es sich um einen Schwindler handeln könne. Die Nachforschungen ergaben, daß im Arbeitsdienstlager Dornheim, von wo der Schwindler kommen wollte, weder von einem Treffen in Groß-Gerau, noch von einer Sammlung etwas bekannt war. Oie Diphtherie in Dieburg im Abflauen. Lpd. Dieburg, 9. Sept. Die im Kreise Dieburg herrschende Diphtherie, die insgesamt drei Todesopfer gefordert hat, ist i m A b f l a u e n begriffen. Die wegen der tückischen Krankheit geschlossenen Schulen nehmen bereits am kommenden Montag wieder den Unterricht auf. Giadiiheaier-Mieie a) Stamm-Miete. Die Einlösung des ersten Abschnitts der Stamm- Miete für Dienstag, Mittwoch und Freitag hat an der Theaterkasse, Johannesstraße 3, zu erfolgen, und Zwar: 5583C Montag, den 14. September 1936, für die Diens- tag-Mieter, Dienstag, den 15. September 1936, für die Mittwoch-Mieter, Mittwoch, den 16. September 1936, für die Freitag- Mieter in der Zeit von 10 bis 13 und von 17 bis 18 Uhr. Nach Einzahlung auf Postscheckkonto Frankfurt am Main 37210 Kaffe des Stadttheaters Gießen erfolgt Ueberfenbung der Mietkarten. Die zu zahlende erste Rate beträgt für: NvSmttevrrngs-Vfevde-LNavkt Mittwoch, den 23. Sevtember 1936, 8.30 Uhr. Meldeschluß: Freitag, den 18. Sevtember 1936,10 Uhr vorm. — Nichtarier sind vom Besuch des Marktes ausgeschlossen. — Hevbtt-Schau- und vevkaufs-LNesse Vom 20. bis einschließlich 27. Sevtember 1936. run; feru orte war schei anzr woh (Sch fand bera kreis nicht um Ei senkt been Ä gerei Zu ! Fühl turn w SZ Achtung! Gastwirte horcht auf! „Ekrü" (mit dem Postillion) DasZeichen d.Kulmbacher Braukunst- statte, wird auch den verwöhntesten Ansprüchen gerecht. — Ein Gebot der Stunde ist es, auch im Gaststättengewerbe das Leistungsvrinziv in den Vordergrund zu stellen durch die Mitführung des weltbekannten.stets wohl- lichen -Ersten kulmüMerLeli yanil VUfU.y, Zimmermann, Spoerer, Karl Jaensch und Walter Gehmann. Jenseits des Kanals und jenseits des „großen Teiches" schießen gleichzeitig die Vertreter von England und Amerika. Heia berg n gemiefe Moska wisss Völker ist ein Seuchi mit muß. schewii in der sowie werdet uns bi gezeigt, Rußlan gersnöt Völker seuchun sozialer Um di Macht jüdische als zel Gegner lassen. Ausma Meinen die M alles l Spanie der toi wir in l bis in a nur zur Aigen r Bas miwster derer . kennens Nürnbe rigften oller ho Kennzeic Bolfchew stehung i .form geg mus, danur ein bringen ten, mä Fünfjohr Zeiten ui Moskau den jpQr wahrend ^ilfe der !n den sp innere P *> Sni sich gego jud) niJr ^nngmut dewlism 5® lie w'smus. System fon ?ies An. lUn9 jede ;>r bi Mmii E N' solchen Q er eine 9 9firn be betl Len"'« fi S'lpiel, 'cven>istn Seraöe < 3U ernäf) “”9 «on "" Siehe ßtoeilf, ft rera i?9.Q1 in A01 ?'■ 1°' ichi-d,J aflein J®'l< ter,, „ls'ni frn Pis-i Mur , c ch'sten^ lc hoffen l,en Uni Dienstag u. Mittwoch RM. 50,— 40,— Heute Donnerstag Erstaufführung Der große Willy-Forst-Film, der von allen Film freunden seit Monaten mit Spannung erwartet wirdI ISreitog, den 11. September, 'ab 10 Uhr, verkaufe ich in meinem Lokal, Neuenweg 28: 3 Kassenschränke, 3 Schlafzimmer (Krrschbaum), 1 Herrenzimmer (modern), 1 Klavier (Steinman), 5 ein- u. zweitürige Kleiderschränke' 7 Büfetts, Vertikos, Auszieh-,runde und ovale Tische, Kommoden, Sofas und Sessel, Betten mit Roßhaarkeil, Wasch- und Nachttische, Flurgarderoben, Oefen, 1 Wäschemangel, 1 5flammiger Gasherd für Hotel, 2 Weinschränke, Zmn-Teller, -Schüsseln u. -Krüge. Verkauf findet bestimmt statt. C 5593 d *•$(11111169 Neuenweg 18 perschule, der in den Sommermonaten abgesetzt wurde, findet ab nächster Woche wieder regelmäßig Mittwochs von 20.30 bis 21.45 Uhr im Lyzeum, Dammstraße 26, statt. Außerdem läuft ein Kursus Freitags von 20.30 bis 21.45 Uhr im Lyzeum, Dammstraße 26. Vorherige Anmeldung ist nicht erforderlich. Die Kosten betragen 20 Pf. für den Uebungsabenb. Kindergymnastik: Dieser Kursus findet regelmäßig Dienstags von 16 bis 17 Uhr in der Frankfurter Straße 60, Gartenhaus, statt. Vorherige Anmeldung ist nicht erforderlich. Die Kosten betragen 20 Pfennig für die Uebungsftunbe. Dieb im Krankenhaus. Er ließ sich nach und nach in verschiedenen Krankenhäusern aufnehmen. LPD. Frankfurt a. M. 9. Sept. Dieser Tage wurde der 22 Jahre alte I. M. von der Kriminalpolizei fe ft genommen. Er hatte sich in den letzten Wochen in verschiedenen Krankenhäusern in Frankfurt a. M. aufnehmen lassen, um dort die Patienten zu bestehlen. Sobald der Dieb in den Krankenhäusern den Aufbewahrungsort der Barmittel der mit ihm im selben Zimmer zusammenliegenden Patienten ausgekundschaftet hatte, kahl er bei günstiger Gelegenheit das Geld und lüchtete damit. In einem anderen Falle erbot er ich, für fchwerkranke Patienten in der Stadt Be- orgungen zu machen. Er ließ sich bann vom Arzt einige Stunben Urlaub geben unb verfchwanb, ohne sich jemals roieber blicken zu lassen. Der Dieb hatte bereits im Jahre 1934 ähnliche Diebstähle begangen unb würbe damals auch bestraft. Man verständigte daher nun alle Krankenhäuser in Frankfurt und bat; beim Erscheinen des Täters sofort die Polizei zu verständigen. Als er wieder in einem Krankenhaus erschien und um Aufnahme nachsuchte, konnte er feftgenommen werden. deutschen Mannschaft, der die Palen auseinanderbrachte. Nur noch Starzyr piak konnten sich in der Spitzengrupp Doch mußte auch Kapiak bald bas ? Vor Deutsch-Krone mußte ber Berlin wicz wegen Rabschabens zurück unb schloß sich Der Zweiten Gruppe an, bie schon sechs Minuten im Ruckstanb war. Im Stabion zu Schneibemühl trat Scheller roieber ben Spurt an unb hatte bamit gewonnen. Hinter ihm kamen In einer Gruppe zehn Fahrer burchs Ziel, barunter auch als einziger Pole Starzynski. Deutsche Erfolge bei der Dauer-. Prüfungsfahrt zum Plattensee. Einen eindeutigen Beweis von dem Hochstand der deutschen Motorindustrie unb bem Können unserer Fahrer legt bas Ergebnis ber schweren Dauerprüfungsfahrt Bobensee—Plattensee über 1000 Kilometer ab. Im Wettbewerb ber Wagen über 2000 ccm enbeten acht Fahrer gleichzeitig auf bem ersten Platz, barunter die beiden Mercedes-Benz mit Hirte und Krauß. Die Hanomagfahrer Häberle, Bucourt unb Roehricht erhielten je fünf Strafpunkte. In ber Wagenklafse bis 2000 ccm waren 20 Fahrer „unbestraft", unter ihnen bie Abler- mannschaft mit Guilleaume, Löhr und Prinz zu Schaumburg-Lippe, sowie weitere zehn deutsche Teilnehmer. Der Adler-Mannschaft wurde auch zusammen mit der ungarischen und österreichischen Fabrik-Vertretung der Mannschaftspreis zuerkannt. Bei den Motorrädern waren die Marken NSU., DKW., BMW. und Puch erfolgreich vertreten. Deutschland — England - Amerika. 4. Fernwetikamps im Kleinkaliberschießen. Zum 4. Male findet am kommenden Sonntag der Drei-Länder-Fernwettkampf zwischen Oelsardinen, y4 Klub, 30 mm....Dose Oelsardinen, Portionsdose......Dose Bratheringe n. Hausfrauen-Art, y2 Dose Bratheringe in Burgundersoße.. Dose Fettheringe in Tomatensoße.....Dose (Ein Quell d. Freude für den Naturfreund Bewies Eenen Kleine Kreatur in Wasser, Busch und Halm Don Karl Otto Bartels. 164 Naturaufnahmen aus dem Leben der niederen Tierwelt mit erläuternden Dildunter- fchriften, Namensan. gab. u. ausführlichem Text (62 Seiten). Mit einem Geleitwort von Profess. Dr. Deegener, Universität Berlin. Dieses Werk bringt er- staunlich vielseitige undtrefflich gelungene Einzelbilder und Bildfolgen aus dem reichen Leben der zahllosen kleineren Lebewesen. Aue der Freude am Beobachten ist ein wertvolles naturgeschicht- liches Urkundenbuch geworden, das hervorragend geeignet ist, die Liebe auch zum kleinsten Naturgesche- hen zu erwecken. Gebunden RM. 4,80. Ditte verlangen Sie kostenlos unsere bebild. Werbeblätter! Das Buch ist durch jede Buchhandlung zu beziehen! HugoBermühler Verlag Berlin. Lichterfelde LweckSBekämpmagoei Schwarzarbeit können Arbeits-Angebote von Handwerkern nur mit Ramensnen- nung u. unter Vorlage desGewerbenachweise« ausgenommen werden Verlag de-SiebeoerÄozetgers von der nächstgelegenen Niederlage' Der Versuch lohnt, wie zahlreiche Beispieke selbst aus den kletnsten Ortschaften lehren! Interessenten dient mit einem ausführlich gehaltenen Angebot, das neue Wege weist, die Sperrsitz Reihe 8—11, 1. Rang Reihe 3—6 unb Logenrückplätze Sperrsitz Reihe 12—15, 2. Rang Reihe 1 Mitte Sperrsitz Reihe 16—18, 2. Rang Reihe 2 unb 3 2. Rang Reihe 4 unb 5 unb vorbere Seitenreihe Die Einlösung muß vor der 1. folgt fein. Buch: Jochen Huth u. Willy Forst. Musik: Peter Kreuder Wo dieser neue Willy-Forst-Film bisher anlief, war er ein beispielloser Erfolg bei Publikum und Presse! Kulturfilm. Wochenschau. - Täglich 4,6,8.30 Ohr. Sonntag, 3,5.30, 8.30 Ohr Familienlogen mit 5 Plätzen Familienlogen mit 4 Plätzen Sperrsitz Reihe 1—7, 1. Rang Reihe 1 unb 2 unb Logen- vorberplätze 5,— INiekvorstellung er- Ihre Geschäfts- Drucksachen •teilen dleVerblndung her zu Ihren Erzeug- nlssen.Man stellt sich die Beschaffenheit Ihrer Waren so vor, wie man Briefbogen. Brief Umschläge, Postkarten, Rechnungen, Geschäftskarten Ihres Hauses beurteilt. Legen Sie deshalb Wert auf gepflegte Drucksachen I Wir bieten sie Ihnen preiswert I Brühl’sche Druckerei Schulstr. 7. Ruf 2251 Ächtung! Bei Slrom- umslelluogl Wir liefern bei gleichzeit Ueber- nahme der freiwerdend. Gleichstrom - Motoren zu günst. Preisen Drehstrom-Motoren in allen Größen, neu u. gebraucht. „Stimag“, Frankfurt a. Main, Rot- Hntstraße45. 5279d Nach „Mazurka“ und „Maskerade“ Willy Forsts erstes Lustspiel, mit einer Besetzung wie sie bisher kaum mög- lich war, mit einer Fülle von optischen und dialogischen Einfällen, die den Film zu einer Spitzenleistung deutscher Lustspielproduktion machen Renal6Müller-JenDyJiigo-Ä[lollWohli]röcl(-HeinzRülimann Hilde Hildebrand Heinz Salfner, Dr. Paul Laven MU tato l - ü r