Ur. 159 Erster Blatt Keitag, lü.Zuli 1956 186. Jahrgang Gautag Hessen-Mau 8.-i2.3uli in der Gauhauptstadt Frankfurt Programmheft des Gautages Hessen- Adolf Hiller." Ml Deutschem Gruß den Sprenger. Weitere Reichsmittel für dieKieinsiedlung i r de France“ on Lille über :r wurde der den vor dem olländer van r Frankfurter aden auf dem Lasferbal« ipest in Niirn- 'roiningstampi 3-Mannschast Das Gautag-Abzeichen, zeigt die Verbundenheit zur Bewegung! Das Gautag-Abzeichen gewährt freien Zutritt zum Volksfest, freien Tanz und freien Zutritt zum Feuerwerk. Nassau 1936 eine Festvorstellung des Schillerschen Trauerspiels „Eine Verschwörung des Fiesko zu Genua" statt. Trotz des regendrohendcn Wetters hatten sich auf dem einzigartigen Festspielplatz das Führerkorps der Partei und ihrer Gliederungen, mit dem Gauleiter und Reichsstatthalter S p r e n - g e r an der Spitze, die Spitzen der staatlichen und städtischen Behörden, Vertreter der Wehrmacht und zahlreiche andere Ehrengäste eingefunden. Die Festaufführung unter der Regie des Generalintendanten Meißner gestaltete sich zu einem un- vergeßlichen Erlebnis. Nicht nur die glänzende Aufführung selbst entzückte die Besucher, sondern auch die Stätte der Auführung, der Römerberg mit seinem architektonischen Charakter, der die Zuschauer schnell in die Zeit und in das Milieu des im reichen Genua spielenden Dramas entrückte, trug wesentlich zu der feierlichen Stimmung bei. Erfassung militärisch ausgebildeter Wehrpflichtiger älterer Geburtsjahrgänge. Berlin, 10. Juli. (DNB. Funkspruch.) Es sind Zweifel aufgetreten, welche Beamte sich bei den polizeilichen Meldebehörden anzumelden haben. Meldepflichtig sind nur diejenigen Beamten, die dem aktiven oder beurlaubten Stand des früheren Heeres, der Schutztruppe, der Kaiserlichen Marine und der Reichswehr als Offiziere oder Beamte angehört haben. Unberührt hiervon bleibt selbstverständlich die Meldepflicht f ü r a l l e, die s e i t d e m 1. Ja- nuar 1921 aus der Wehrmacht oder der Landespolizei ausgeschieden sind usw., wenn sie einem älteren, als dem Geburtsjahrgang 1913 angehören. Annahme von Anzeigen für die Mittagsnummer bis8'/,Uhr des Vormittags Grundpreise für 1 mm höhe für Anzeigen von 22 mm Breite 7 Rpf., für Text» anzeigen von 70mm Breite 50 Rpf.,Platzvorschrift nach vorh.Dereinbg.250/„ mehr. Lrmahigte Grundpreise: Stellen-, Vereins-, gemeinnützige Anzeigen sowie einspaltige Gelegenheitsanzeigen 5 Rpf., Familienanzeigen, Bäder-, Unterrichts-u. sie kastenmäßig erst im Rechnungsjahr 1937 verausgabt werden dürfen. Der Reichsarbeilsminister beabsichtigt, auch diese neuen Wittel noch im Laufe dieses Sommers zum größten Teil auf die Länder und Verwaltungsbezirke zu verteilen, sobald ihm nähere Unterlagen über den Stand des laufenden VI. Siedlungsabschnittes in den einzelnen Bezirken, über den nächstjährigen Bedarf, die Aussichten der Durchführung und die voraussichtlichen Möglichkeiten der Finanzierung vorgelegt finj). Nachdem durch die Bestimmungen des Reichsarbeitsministers über die Förderung der Kleinsiedlung vom 21. April 1936 das Verfahren wesentlich vereinfacht und die Durchführung der Kleinsiedlung erheblich erleichtert ist, sind damit auch die finanziellen Grundlagen geschaffen, um in diesem und im nächsten Jahr die Kleinsiedlung im größtmöglichen Umfange fortzuführen. Bulgarischer Königsbesuch in Italien. S o f i a , 9. Juli. (DNB.) K ö n i g B o r i s ist am Donnerstag mit kleinem Gefolge mit dem ^-implon- Expreß nach Italien abaereist. Er wird dort kurze Zeit Gast der königlichen amtlte sein. i'Field durchs oa 640 Kilo« iwanggpausei, - 2ln Preisen Veranstalter fer der besten Der Glückwunsch des Führers I zur Eröffnung des Flug- und Luftschiffhafens Rhein-Main. LPD. Frankfurt a. 7N., 9. Juli. Die telegraphische Meldung des Reichstatthalters und Gauleiters Sprenger von der Eröffnung des F l u g- und Luftfchjffhafens Rhein - 7Nain Hal der Führer und Reichskanzler mit folgendem Telegramm beantwortet: »Für die Meldung von der Eröffnung des Flug- und Luftschiffhafens Frankfurt am Main dankend, spreche ich Ihnen meine besten Wünsche für eine gute Weiterentwicklung dieses neuen europäischen Verkehrsmittelpunktes in Deutschland aus. Wöge die durch die erfolgreichen Fahrten des „Graf Zeppelin" und des „Hindenburg" so hoffnungsvoll begonnene neue Luftschiffverbindung mit dem amerikanischen Kontinent der Ausgangspunkt werden für ein erweitertes Reh der Luftfahrt im Dienste des völkerverbindenden Verkehrs. 'em Völker, ng begrüßt, m steht. - NSG. Im Programmheft des Gautages Hessen- Nassau 1936 ist die Sondertagung Wirtschaft, an der die Kreiswirtfchaftsberater des Gaues Hessen-Nassau und führende- Männer der Wirtschaft teilnehmen, auf 14 Uhr festgesetzt. Diese Zeit ist jetzt geändert. Die Tagung findet um 1 6 Uhr am vorgesehenen Ort, Dolksbildungsheim, Eschenheimer Anlage 40/41, statt. Die Kundgebung leitet Gauwirtschaftsberater Eckardt; es spricht: Führer hatte folgenden Wortlaut: „Mein Führer! Ich melde die feierliche Eröffnung des Flug- und Luftschiffhafens Rhein-Main. Der Sieg der nationalsozialistischen Revolution war Voraussetzung auch dieses Werkes des völkerverbindenden Luftverkehrs. In ihm ist der Schaffenskraft des deutschen Volkes und des deutschen Arbeiters im besonderen ein bleibendes Denkmal ge- etzt werden. Neben der Reichsautobahn gelegen, klingt über Flughafen, Autobahn und Reichsbahn der Rhythmus der Motoren zusammen mit der Dampfmaschine. Mit dem Weltverkehr wird Ihr Friedenswille und Ihre Friedenspolitik hinausgetragen in alle Welt und an alle Völker. Die Teilnehmer an der Feier, alle Mitarbeiter am Werke grüßen Sie mit der Versicherung voller Einsatzbereitschaft. Heil! Sprenger." Oie Meldung an Generaloberst Göring An den Reichsminister der Luftfahrt Generaloberst Göring sandte der Gauleiter folgendes Telegramm: „Ich melde die Weihe des Flug- w Maten yW läge sind. Ach i verlesen mei- | ilbiges Gesicht, zu haben, was it, da das Ge> Mittäter- g diese Zeugin 3 abgeschlossen. | lanbhmg wurde n zusammenge- | igeflagten nuhl er Sachoerstän- (Frankfurt am M der Ange- : körperliche oder s Frau Vogler inq äußerlicher mit einem Wust rantfurt «■ ® I ; Don d-n ®'I | betroffenen M ' J ngen f)* einer her«* Ni dem alten inin-Einspritz""S SSW* ieil Ä sE rann ? «Dlänn^ i e 9e l'h (Reget1' d es litt- Dem - a64 on, i>'< , dar°ut " teilt' r&s » "j-t w,n t* 9rtunj; Samals f, wieder, un verändert! "n Darstell und angezc ein wenin °uch wiedc Engels di, U""ne, de hi ?r "ein, einen Steren Fj; k.nach dy ö Ht. b06 ^iederseh^ fru den H'iC tz 4 hÄ ai Schichte :। Ä i6at nid). Lollar (Kirchstraße 6), den 10. Juli 1936. störenden Hitze ge 0 störenden nitze geschützt Er dient Ihrer Gesundheit Darum RM. 1 475 E. Hoffmann Leben, osito Schotten, Adolf- j Franks. Str. 9 Ul Hitler-Str. 94. Modernes 4372V Damensrisier- u. Waschtoilette billig abzugeben 2 Boot miiiföi- Breettieshofen fast neu, abzu- Alles jetzt in den Eisschrank! Speisen undGetränke sind dort vor der zer- Möbelhaus Koos Gießen, Schulstraße 6 Telefon 3904. Gegründet 1894 Die Beeidigung findet am Samstag, dem 11. Juli, nachm. 4 Uhr statt. ______________________03151 ItannplM mit Platten zu verkaufen, osis« Lonystr. 4,8. St Gestern vormittag ?y2 Uhr entschlief sanft nach schwerem, in grober Geduld ertragenem Leiden mein lieber Mann unser treusorgender Vater. Schwiegervater, Großvater, Urgroßvater, Bruder. Schwager und Onkel Ludwig Seipp VII, Straßenwart i. R. im nahezu vollendeten 79. Lebensjahre. Die Qual ist vorbei! Sonne -Tee regelt d. Stuhlgang ohne Nebenerschein. Vorbeug, geg. Rheuma. Gicht. Arterienverkalkung. 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Hier, im Mittelpunkt des Dorfes steht auf einer Wiese der große Fahnenmast mit der Olympischen Flagge. Links sieht man einen kleinen Teich am Fuße einer Anhöhe, auf der ein großes strohgedecktes Haus steht: die „B a st i o rt", eine Art alkoholfreier Erfrischungsbar, von der aus man einen herrlichen Rundblick genießt. Zur rechten Hand aber breitet sich im Schatten von zartbelaubten Birken ein kleiner See, über den eine romantische Holzbrücke führt. Hier steht auch das Holzhaus der vielbesprochenen „Sauna", des finnischen Dampfbades. Die wenigsten aber werden wissen, daß es in dem Olympischen Dors noch eine zweite Sauna gibt. Sie befindet sich im Hause des herrlichen Schwimmbades, das den Kernpunkt der Trainingsstätten im Dorf bildet. Das Schwimmbad ist in einer Halle, die sich nach Osten weit öffnet. Den Blick, den man von hier aus genießt, wird man so leicht nicht vergessen können. Man sieht auf die dicht neben der Halle liegende Trainingsbahn der Leichtathleten, die mit ihrer rotbraunen Aschenbahn sich schön in halten sich mehr zurück. Sie tragen oft auf den kurzgeschorenen Köpfen eine graue Mütze, die an 1 die Kopfbedeckung unserer Jockeys erinnert. Fast jeder hat einen kleinen Photoapparat bei sich, denn Knipsenswertes ist immer zu sehen. Drüben stellt sich gerade die vollständige Mannschaft der Australier einem Photographen. Sie lassen sich gern aufnehmen, das sieht man; denn einer, der sich verspätet hatte tippt dem Photographen auf die Schulter, und der macht selbstverständlich gleich noch einmal ein Bild, diesmal mit dem Nachkömmling. Wir kommen an den zahlreichen Briefkästen vorbei und machen eine für den Briefmarkensammler beachtliche Feststellung: da steht auf einem Schild geschrieben, daß die in diesen Briefkasten gesteckten Postsachen den S o n d e r p o st st e m p e l des Olympischen Dorfes erhalten, Briefe mit diesem Stempel werden bald sehr begehrt sein. Da schicken wir rasch einmal eine Postkarte ab. Die wird oben im Wirtschaftsgebäude geschrieben, für das wir uns jetzt interessieren. Drei Stock hoch erhebt sich das Gebäude, und es beherbergt nicht weniger als 40 Küchen und ebenso viele Speisesäle. Hier kommt jede Nation auf ihre Kosten, oder besser gesagt, auf ihre „Kost". Niemand braucht auf feine landesübliche Kost zu verzichten, da bekanntlich gerade die sportlichen Leistungen bei Umstellung auf fremde Ernährungsweise stark leiden. 650 Mann Personal, das in allen seinen Ausgaben bestens geschult ist — dafür sorgt der für die ganze Sache verantwortliche Norddeutsche Lloyd — betreuen die Olympia-Kämpfer in ihren leiblichen Bedürfnissen. Berge von Lebensmitteln lagern in den Kellern, natürlich in der für die Frischhaltung erforderlichen Temperatur. Um nur ein Beispiel zu nennen: Täglich werden 2000 Liter Milch, 10 000 Eier und 250 Kilogramm Butter gebraucht. Bevor wir das Olympische Dorf verlassen, wenden wir uns noch dem Hindenburg-Haus zu, dessen Bau versteckt auf der Seite liegt. Hier befindet sich der große Festsaal, in dem für die Unterhaltung der Olympiakämpfer während ihres Aufenthaltes gesorgt wird. Mit erwiderte, daß es ihm augenblicklich unmöglich fei, den Herrn zu empfangen, und schickte den Lakaien auch ein zweites Mal mit dem gleichen Bescheid die Stiegen hinab. Damit wollte sich indessen der Baron nicht zufrieden geben, er keuchte selber bis unter das Dach empor, wo sich die Werkstatt des besseren Lichtes halber befand, und stellte sich Holbein, der ihn mit finsterer Miene unter der Türe empfing, als der von Soundso vor. Der Herr Malermeister tue gut daran, sagte er, ihn nun nicht länger draußen stehen zu lassen; er sei ein Detter von des Königs Vettern selbst. Ein andermal, erwiderte Holbein, indem er die Türe langsam zudrücken wollte, ein andermal werde es ihm eine Ehre sein, den Herrn Vettersvetter zu empfangen, im Augenblick jedoch sei er, wie gesagt, beschäftigt; und als ihn hierauf der Baron, der den Fuß in die Türe geklemmt hatte, mit dem Bemerken, so werde er sich alleine umsehen, beiseite schieben wollte, packte er ihn um die Hüsten und warf ihn die Stiegen hinunter. Der Baron brauchte ziemlich lange, bis er unten ankam, wobei er Gottes Barmherzigkeit zu wiederholten Malen anrief. Während sich die Lakaien seiner annahmen und ihn in eine Sänfte packten, lief Holbein, der zum Dachfenster hinauskletternd auf Umwegen auf die Straße gelangt war, zum König und bat ihn um seine Verzeihung, wenn er ihn in der Person eines seiner Diener gekränkt haben sollte. Der König, der Holbein auf das höchste schätzte, gewährte ihm Generalpardon für alle feine Sünden wider die Höflichkeit, wie er sagte, und ließ ihn durch einen Seitenausgang hinausführen, denn der beleidigte Baron wurde soeben in einem Tragsessel hereingebracht. Er verlange, sagte dieser, nachdem er den Vorfall so dargestellt hatte, als sei er, im Begriffe, Holbein auf das ehrenvollste aufzuwarten, von diesem grundlos und heimtückisch über die Treppen hinuntergestürzt worden — er verlange, daß der König diesen unerhörten Kerl von Pinselschwinger zu Wasser und Brot in Eisen lege. Als der König wenig Neigung zu solchem Verfahren spüren ließ und auch der Vorhalt, daß mit der Person eines Barons auch die der königlichen Majestät selber aufs höchste beleidigt fei, nicht verfing, winkte der Wütende seinen Lakaien und wollte sich mit der Drohung, er werde sich nunmehr sein Recht selber verschaffen, zum Saale hinaustragen lassen. Das werde er sich, sagte der König, ihm den Weg verstellend, auf keinen Fall unterstehen, wenn er nicht Kopf und Kragen dabei aufs Spiel setzen wolle. Er scheine nicht zu wissen, was ihm, dem König, an einem Menschen wie Holbein gelegen sei. Als ihn hieraus der Baron etwas blöde anstarrte, fuhr er fort: „Ich kann, wenn es mir einfällt, aus sieben Bauernlum- Wenn man die scharfe Torkontrolle, die niemand ohne einen entsprechenden Ausweis und schon gar keine Frau hindurchläßt, passiert hat, dann bleibt man zunächst einmal einen Augenblick stehen. Man muß sich fragen, ob man in Döberitz bei Berlin oder in der Nähe von London, ob im Olympischen Dorf oder im Park eines englischen Lords ist. Denn was das Auge hier sieht, erinnert an die herrlichen englischen, seit Jahrhunderten gepflegten Parkanlagen: Weite grüne Wiesen ziehen sich hin, unterbrochen von Baumgruppen und durchzogen von wundervoll gepflegten Wegen. Dazwischen sieht man, halb versteckt im Buschwerk und in Baumbestände einbezogen, einzelne Häuser mit freundlich hellem Wandbewurf und roten Ziegeldächern. Man kann es fast nicht glauben, daß hier 5000 Olympiakämpfer untergebracht werden, man denkt an Organisation und Bürokratie usw. Man könnte es bedauern, daß hier keine Frauen ihren Fuß hineinsetzen dürfen. Denn eigentlich sind sie ja viel empfänglicher für solche Naturschönheiten. Aber sie würden vielleicht in lauten Jubel ausbrechen, und dann wäre die idyllische Ruhe hier gestört, die ja gerade einen der wertvollsten Punkte des Olympischen Dorfes ausmacht. Der Witz bei der Sache ist nur der, daß ausgerechnet die Wehrmacht das Olympische Dorf so prachtvoll errichtet hat, bei der es sonst doch nicht gerade leise herzugehen pflegt. Man braucht ja nur einmal die ausländischen Olympiakämpfer zu fragen, was sie über das Olympische Dorf denken. Die Japaner sind gewiß keine Menschen, die über jede Sache in helles Entzücken ausbrechen. Aber so etwas haben sie doch noch nicht gesehen, das bringt sogar ihre sonst meist unbeweglichen Gesichter zum Lachen, nicht nur Lächeln. Der„Gchlangenmann^. Es gibt eine Menge Steckenpferde, aber eines der seltsamsten ist sicherlich das eines gewissen George Wateridge, der sein ganzes Leben in seinem Landhäuschen nahe Lyndhurst in Hampshire (England) verbracht hat. Dort müssen Schlangen eine seltsame Anziehungskraft auf ihn ausgeübt haben, denn er sammelte sie leidenschaftlich seit Jahren zu Tausenden. Eine unfaßliche Liebhaberei — aber eine, die sich lohnt! Denn nicht allein dem Londoner Zoo, sondern auch ausländischen Instituten und Menagerien verkauft dieser unerschrockene Sammler seine Beute. Die zum Festland hinübergehen sollen, werden mit der Luftpost befördert, denn die gewöhnliche Post erlaubt keine Schlangenpakete. Der Londoner Zoo hat allein im letzten Jahr 150 Ottern, die einzigen englischen Giftschlangen übrigens, erhalten. Obwohl der Fang so vieler Giftschlangen kein Kinderspiel ist, denn gerade im Frühling und Frühsommer sind sie angriffs- und beißlustig, so empfindet Herr Wateridge doch vor diesen sonst von allen Landleuten so gefürchteten Tieren keinerlei Scheu. Er wird zuweilen gebissen; doch er scheint irgendwie immun dagegen zu sein. Das Gift, das durch zwei kleine Löcher in die Hand einbringt, saugt er heftig heraus und spuckt es sofort aus. „Es gibt so viel neumodische Gegenmittel", meint er, „meins aber ist doch das beste, unfehlbarste." Um seine Lieblingstiere zu fangen, gebraucht er ganz einfache Hilfsmittel, einen Stock, der in eine Gabel ausläuft, und ein paar langgestielte Zangen. Während er diese Instrumente in der einen Hand hält, bewegt er sich leise und behutsam über die Stellen, die die Schlangen bevorzugen, alte Steinbrüche, verrotteten Moosboden, trockenes Heibeland. Wenn er nun eine Natter erspäht, verlangsamt er feine Schritte, hebt die Hand und schon nagelt der Gabelstock die Schlange gleichsam fest an den Boden. Dann befördert die langgestielte Zange die sich wild- bäuntende und wiüdende Schlange in den Sack. schiedsgruß zu. Die eisernen Tore des Eingangs zum Olympischen Dorf schließen sich hinter uns. Draußen ist andere Welt, wir haben eben in einem Paradas saftige Grün des kurzgeschorenen Rasens schmiegt. Auf der Bahn und den anderen Anlagen tummeln sich die Olympiakämpfer in leichtem Training. Man erkennt die südländischen Gesichtszüge Läufern. Die Japaner KleinerBummel durchs Olympische Dors Kein Zutritt für Krauen.-Alkoholfreie Bar und finnisches Dampfbad. Nicht weniger als 40 Küchen. Oie Lehrerausbildung auf dem Gebiet körperlicher Erziehung. Der Reichsstatthalter in Hessen, Landesregierung — Abteilung II — hat die nachstehende Verfügung an die Direktionen der höheren Schulen und die Kreis- und Stadtschulämter gerichtet: Durch einen Erlaß des Reichs- und Preußischen Ministers für Wissenschaft, Erziehung und Volksbildung vom 24. April 1935 ist die Ausbildung der Turnlehrkräfte einheitlich für das Reich geregelt worden. Danach müssen alle Bewerber und Bewerberinnen an einem Ausbildungsjahr, das in Hessen an der Universität Gießen am 1. Oktober 1936 zur Durchführung kommt, teilnehmen: Die Ausbildung steht offen: 1. Studierenden, die die wissenschaftliche Prüfung für das höhere Lehramt ablegen wollen; 2. Studienreferendaren (-innen) und Studienafses- foren (-innen), die die Lehrbefähigung in dem Fach „Leibesübungen und körperliche Erziehung" nachträglich erwerben wollen (Erweiterungs- Prüfung); 3. mit besonderer Genehmigung a) Studierenden anderer Fakultäten, für die die Teilnahme an der Ausbildung eine wesentliche Ergänzung für die Berufsausbildung ist: b) Bewerbern und Bewerberinnen, die bereits andere Lehrbefähigungen (nicht des höheren Lehramts) besitzen; c) Bewerberinnen, die technische Lehrerinnen werden und die Lehrbefähigung für Turnen erwerben wollen. Voraussetzung für die Zulassung ist bei allen unter 1. bis 3. genannten Bewerbern und Bewerberinnen der Nachweis arischer Abstammung, so- wie die körperliche und charakterliche Eignung. Die unter 1. und 3a genannten Studierenden haben die erforderliche Ableistung der Grundausbildung, die unter 2. und 3b und c Genannten eine der Grundausbildung der Studierenden entsprechende körperliche Vorbildung nachzuweisen. Die letzteren haben sich außerdem gegebenenfalls einer Aufnahmeprüfung zu unterziehen. Die Unterrichtsgebühren betragen für die Studierenden unter 1. und 3a 35 Mark je Semester, für die übrigen Teilnehmer und Teilnehmerinnen 75 Mark je Semester. Die am Schluß der Ausbildung abzulegende Prüfung gilt für die unter 1. und 2. Genannten als Vorprüfung für die wissenschaftliche Prüfung für das höhere Lehramt an Schulen in dem Fach „körperliche Erziehung", für die Bewerber und Bewerberinnen unter 3b und c als Abschlußprüfung. Die durch letztere erworbene Lehrbefähigung hat nur in Verbindung mit anderen Lehrbefähigungen Gültigkeit. Den Bewerberinnen unter 3c wird da- es gern noch einmal sieht. Außerdem ist es hübsch, wie die Sache weiter geführt, am Ende richtig ernst wird (und doch immer die leise spielerische Ironie behält, welche die gewagte Fabel gewissermaßen menschlich tragbar macht). Und es war ein liebenswürdiger und feiner Einfall, in dem Augenblick, als eigentlich alles aus und vorbei ist mit dem Geständnis der Frau, den Mann seinerseits, dem es ganz ernst ist, beichten zu lassen ... auf eine halb lächerliche, halb rührende Weise. Und dies ist nun beinahe noch erfreulicher als das Wiedersehen mit Marlene, die die Alte geblieben ist und doch etwas Neues mitgebracht hat —: die Begegnung nämlich mit ihrem Partner Gary Cooper. Der spielt entzückend, mit soviel Natürlichkeit und leisem Humor, mit einer so erfrischenden und herzlichen Männlichkeit, daß man seine Freude daran hat. Vom übrigen Ensemble möchten wir Alan Mowbray und John Halliday herausheben. — Das Manuskript schrieben (für die Paramount) E. I. Mayer, Waldemar Young und S. Hoffen- ftein nach einer Komödie von Hans Szekely und R. A. Stemm! e; Musik von Frederick Holla n d e r und Leon Robin; sehr gute, klare Photographie von Charles Lang. Auch die klangliche Uebertragung ist einwandfrei; störend empfindet man nur, daß der Film nicht nachsynchronisiert wurde, sondern englisch gesvrochen wird — mit eingeschnittenen deutschen Zwischentiteln. Doch sollte dies niemanden abhalten, die Begegnung mit Marlene Dietrich nach so langer Zeit zu erneuern. * Im Beiprogramm sieht man neben der Wochenschau einen Reisefilm, einen Kulturfilm „Metster- fpringer in aller Welt" (mit herrlichen Zeitlupen- Aufnahmen) und einen Vorspann zu „Peter Ibbetson". —r“ ©er Besuch bei Holbein. In bem „Deutschen Anettwtenbuch" bas Paul Alverbesunb Hermann R i n n be, Georg D. W. Callwey in München erscheinen ließen, unb bas eine Sammlung ->->n Kurzgeschichten aus wer Jahrhun- berten enthält wirb solgenbe lustige Episobe aus bem Leben Holbeins einer alten Geschichtensamnn lung nacherzäkstt: „Ein englischer Baron, ber sich aus seine Abkunst nicht wenig zu gute zu tun • pflegte, wünschte einst ben Maler Holb-m, als Mer eben an einem Porträt arbeitete, in (einer Wer - : statt zu besuchen, um, wie er durch einen voraus- , geschickten Lakaien wissen lieh einmal zu sehen was l ber Meister Schönes mache, Holbein, bem nichts so verhaßt war, als über ber Arbeit gestört zu werben. rneln sieben Barone machen, aber aus sieben Baronen noch nicht einen einzigen Holbein. Hast du das begriffen?" Das begriff der Baron zwar nicht, aber immerhin begriff er, auf eine weitere Warnung des Königs, er werde jeden Holbein angetanen Schimpf als einen Schimpf an feiner eigenen königlichen Person betrachten, genug, um sich mit der Bitte um eine gnädige Verzeihung und dem Gelöbnis, gegen den Maler nichts weiter zu unternehmen, sehr kleinlaut aus der Türe hinaustragen zu lassen. künstlerischen Darbietungen vorwiegend leichteren Charakters werden die Gedanken der Sportler auf wohltätige Weise abgelenkt, da ihre Nerven naturgemäß vor den Kämpfen stark angespannt sind. In dem großen Saal, der wie ein Theater eingerichtet ist, befindet sich eine hübsche Pühne, die mit allen technischen Erfordernissen ausgestattet ist. Davor liegt ein Orchesterraum. Eine Filmleinwand kann herabgelassen werden, so daß man auch auf das Kino nicht zu verzichten braucht. Schwer nur kann man sich von diesem idyllischen Dorf trennen, die Besuchszeit ist begrenzt. Noch einmal einen kurzen Rundblick über das Gelände, das von den Strahlen der untergehenden Sonne in ein warmes Rot getaucht ist. Wir winken noch den Störchen, die auf besonderen Wunsch der Engländer hier angesiedelt worden sind (ein Engländer kann sich ein deutsches Dorf nicht ohne den in England unbekannten Storch denken), einen Ab- Wiedersehen mit Marlene. ; Gloria-Palast: „Sehnsucht." < Wie lange haben mir sie nicht SeJei>en ... Mit । dem Blauen Engel" wurde sie über Nacht berühmt und zugleich als Typus festgelegt: sie war I durch diese Rolle zu dem gestempelt was die Arne . rikaner einen Vamp nennen, eine Frau ohne Herz, ohne Seele, gefährlich, schillernd.immer an öer Oberfläche, sinnlich und verführerisch, aber falt unö innerlich wertlos. Ein Typ, der „drüben im Film eine beträchtliche Rolle spielt, bet uns aber feiten ist- das erklärt die Ausnahmestellung, die sie in Deutschland einnshm, zumal sie wirklich spielen konnte und noch kann. Wir sahen sie auch im Schanghai-Expreß", in einer ganz andern Um- aebung- aber es war im Grunde die gleiche Frau. Damals sprach sie schon englisch. Jetzt kommt sie wieder, und man ist erstaunt, wie wenig sie sich verändert hat — in ihrer äußeren Erscheinung und Darstellungsstil. Sie ist verblüffend aufgemacht Engel"' die Worte sind, abgesehen davon, daß sie Aber nein, mqj 9 ö berechtigten Einwande) MMHW MZWUSs herausstellt, er ist sogar ganze und ihm allein ist -S zu Geschichte em gutes unb h ‘ bitter (während damals d'° „Schonen^^ag Rj(m und .^«^Ä^Ba'rzage "geschickt und witzig ge- SS » a) b) c) Kampf dem Verderb! Sie Wirtschaft Kurszettel der Berliner und frankfurter Börse Devisenmarkt Berlin — Frankfurt a.HL Berlin Frankfurt a. M. Schluß!. börse 8-7 | 97 | 124,5 1 124,9 I 142,75 1 - I 1SC| -I 124,75 150 6| Banknoten. Reiten & Guilleaume 4 Gesellsch.f.Elektt.Unternehmung. 6 | 329ä| 32-“l I 229,5 1 229,5 1 die Höhe der zuletzt beschlossenen Dividende an. — Reichsbankdiskont 4 v.H., Lombardzinsfuß 5 v. H. Die hinter den Papieren 4| 124,75 7 142,75 32,65 229,9 63,92 80,99 33,69 95 109,5 o 8 6 7 6 6 6 8 7 37,5 156 135 159,5 133,75 144,5 136,65 163,5 203,5 143 107 129,5 130,5 116 133,25 112,5 106,75 108,75 129,5 132 117,13 174 134,65 112 107,65 107,25 128,13 130,9 116,5 174 133,25 112,25 106,9 01 4 1O| 33 95 230 2,432 41,76 55,34 12,405 16,385 168,46 62,31 2,452 41,92 55,56 12,445 16,445 169,14 62,55 64,18 81,31 33,83 108,65 129,75 132 117 135,75 112 107,65 37 156 134,5 160 143,5 131,5 136,75 160,5 203 141,75 o 5 6 7 0 8 0 0 6 18 11 52,75 84,5 156 116 123 193,5 46,75 404,5 219 192 110,25 53 84,5 156 116 121,13 122,75 193,25 83,25 47 409 217,5 191 101,25 97,3 102 112,5 100 98,75 97 100,9 93,5 123 119,5 97 101,13 101,3 37 156 134,25 161 134,25 143,65 131,75 136 161,5 201,5 142 109,65 52,75 85 151,5 115,5 120,5 121,75 191,25 82,65 45,9 407 189 101,4 97,25 102 112,5 100 98,75 97 100,75 93,5 123 119,65 97 101,1 101,65 97,5 95 109,5 53 84 154 115 122 192,65 46 412 191 Rheinische Elektrizität Rhein. Wests. Eleltr. Schuckert & (io...... Siemens & Halske... Lahmeyer & Co..... 37,4 t56 134,5 159,5 133,75 144 137 162,65 204 142 •2L®.@ Bekula Elektr. LieferungSgelellschast ... Licht und Kraft ............. »regn Lohn- Der Reichsstatthalter in Hessen — Landesregierung — gibt über die Arbeitszeitregelung in dreschereien folgendes amtlich bekannt: Auf Grund der §§ 9 und 13 der Arbeitszeitord- nung vom 26. Juli 1934 erteile ich nach Anhörung der zuständigen Landesbauernschaft unter dem Vorbehalt des jederzeitigen Widerrufs bis auf weiteres den Lohndrefchereien nachstehende Ausnahmegenehmigung: 1. Die regelmäßige werktägliche Arbeitszeit darf m den Monaten bis 1. November 1936 bis zu 13 Stunden betragen. Bei notwendiger Mehrarbeit kann sie überschritten werden, doch darf die werktägliche Ge- famtarbeitszeit im Rahmen einer Doppelwoche nicht mehr als 156 Stunden betragen. Hakenkreuzfahnen heraus zum Gautag Heffen-Naffau! 4% Oesterretchlfche Soldrente... 4,20% Lesterreichtfche SUberrente 4% Ungarische Soldrente....... 4% Ungarische Staatsrente v. 1910 4V,% oesgl. von 1913.......... 6% obgest. Golomerikaner von 99 4% Türkische Lagdadbahn-Anleihe Serie I.................... duenoo titrr Brüssel .... Rio de Jan. Sofia ..... Kopenhagen Danzig .... London.... Hellingfors. Paris ..... Holland ... Italien .... Japan ..... Jugoslawien Oslo..... Wien Lissabon... Stockholm.. Schweiz ... Spanien... Prag...... Budapest .. Reuyork .. sche Kochkunst. Reste sind gut zu verarbeiten. Der Ueberschuß einzelner Nahrungsmittel in einzelnen Jahreszeiten muß durch Haltbarmachung zu Vor- rat verarbeitet werden. Einige Beispiele: Durch die Landbuttererzeugung gehen rund 125 000 Tonnen Fett verloren, die erhalten werden können, wenn die gesamte Buttererzeugung auf die Meiereien übergeht. Bei den Brauereien könnten 343 000 Doppelzentner Hefe zu hochwertigen Erzeugnissen verarbeitet werden, wenn mehr Trockenanlagen eingerichtet würden. Die Entfettung der Seidenkokons, die in Deutschland gewonnen werden, brächte 2 bis 3000 Tonnen technischer Fette. Ca. 150 000 Tonnen Altmetall geht jährlich dem deutschen Volke verloren. Heber vier Millionen Zentner Kartoffeln werden jährlich durch Fäulnis und falsche Lagerung der Volksernährung entzogen. Eine Verbesserung der Kühl- und Gefrieranlagen kann der Bevölkerung wertvolle Nahrungsmittel für knappe Zeiten erhalten. Ein Mäusepaar hat jährlich 480 Nachkommen, deren Nahrungsbedarf sich in einem Jahre auf rund 17 Zentner Speck beläuft. Ein Feldmäusepaar hat jährlich 360 Nachkommen, die 18 Zentner Ge- treibe fressen. Ein Rattenpaar bekommt jährlich 900 Nachkommen, die 60 Zentner Brot vertilgen. Die Ernte steht vor der Tür. Unser Erntedank soll darin bestehen, daß wir unser kostbares Nahrungsgut sorgfältig behandeln und erhalten, damit die nicht einfache Aufgabe, den Lebensraum für alle Volksgenossen zu sichern, auch wirklich erreicht wird. 29,9 2,7 8,75 8,75 8,6 her das Zeugnis über die Prüfung erst nach Abschluß ihrer übrigen Berufsausbildung ausgehändigt. Die Meldungen zur Teilnahme müssen bis spätestens 15. August 1936 an das Institut für Leibes- Übungen der Universität Gießen gerichtet werden, oas auch erforderliche weitere Auskunft erteilt. Die Arbeitszeitregelung in Lohndrefchereien. Amerikanische Roten Belgische Noten.................. Dänische Noten Englische Noten Französische Noten ........... Holländische Noten Italienische Noten................ Norwegische Noten Deutsch Oesterreich, * 100 Schilling Rumänische Noten............... Schwedische Noten Schweizer Noten Spanische Noten Ungarische Noten legen. 4. Lohndrefchereien, die gegen vorstehende Ausnahme- genehmigung verstoßen, können durch das zuständige Gewerbeaufsichtsamt von dieser Aus- nahmegenehmigung ausgeschlossen werden. Z'.t muß 1. ihren Einkauf sachlich richtig und zur richtigen Zeit tätigen, denn die Erzeugung liegt jahreszeitlich verschieden, 2. sie muß das Nahrungsgut richtig aufbewahren. Dazu dient die zweckmäßige Einrichtung der Speisekammern (Kühlung). Das Nahrungsgut muß auch richtig zubereitet werden, benn es entstehen viele Verluste durch fal- 2,6 8,95 ! 8,6 8,65 I 14,25 I preise): Ochsenfleisch a) 80. Bullenfleisch a) 76. Kuhfleisch a) 77, b) 65, c) 54. Försenfleisch a) 80. Kalbfleisch b) 95, bis 105, c) 85 bis 95. Hammel- fleisch b) 90 bis 95. Schweinefleisch b) höchster Preis 74. Fettwaren. Roher Speck unter 7 Zentimeter 60 bis 65, Flomen höchster Preis 80. Marktverkauf: Mit Ausnahme von Rindfleisch ruhig. Die Industrie- und Handelskammer Gießen gibt Auskunft: 585: Wirtschaftswerbuna auf Auslandsmessen. — 586: Bekanntmachung KP 162 der Ueberwachungsstelle für unedft Metalle betr. Kurspreise. — 587: Deutsch-englischer Güterverkehr. Beförderung von Gütern über Zeebrügge—Harwich. — 588: Anordnung WL1 der Ueberwachungsstelle für Wolle und andere Tierhaare (Regelung der Lumpenwirtschaft). — 589: Anordnung 12 der Ueberwachungsstelle für Eisen und Stahl (Schrottmarktregelung). 160,50, Aschaffenburger Zellstoff 115, Reichsbahn- Vorzugsaktien 122,90, Hapag 13,25, Nordd. Lloyd 14,50. Frankfurter Schlachtoiehmarkt. Frankfurt a. M., 9. Juli. Auftrieb: Rinder 75 (gegen 39 am letzten Donnerstagsmarkt), bar- unter 6 (7) Och en, 6 (2) Bullen, 48 (25) Kühe, 15 (5) Färsen. Kälber 893 (581), Schafe 74 (53), Schweine 873 (795). Notiert wurden pro 50 Kilo- qramm Lebendgewicht in Mark: Ochsen a) 45 (am 2.7. —), Bullen a) 43 (—). Kühe a) 40 bis 43 (—), b) 34 bis 39 (—), c) 27 bis 33, d) 25 (—). Kälber andere a) 63 bis 67 (64 bis 68), b) 57 bis 62 (58 bis 63), c) 47 bis 56 (50 bis 57), d) 38 bis 46 (42 bis 49). Lämmer und Hümmel b2) Weidemast 48 bis 50 (47 bis 48), c) mittlere 46 bis 47 (-). Schafe e) beste 42 bis 46 (—). Schweine al) 57 (57), a2) 57 (57), bl) 56 (56), b2) 55 (55), c) 53 (53), d) 51 (51). Sauen g2) an- bere Sauen 48 bis 53 (—). Marktverlauf: Kalber, Hümmel und Schafe ruhig, ausverkauft. Rinder und Schweine wurden zugeteilt. Ueberftanb: 143 Schweine. Großmarkt für Fleisch und Fett- waren. Beschickung des Fleischgroßmarktes: 1067 Viertel Rindfleisch, 741 halbe Schweine, 164 ganze Kälber, 6 ganze Hümmel. Notiert wurden pro 50 Kilogramm in Mark (bei Rindfleisch alles Höchst- Philipp Hol»mann .... gemeniroer! Heidelberg .'mentwerl Karlstadt.. Schultheis Patzenhoser Mu (Allgemeine Kunstseide) Bemberg................ Zellstoff Waldhof . Zellstoff Aschaffenburg .... Dessauer GaS ............. Daimler Motoren . Deutsche Linoleum . OrensteinL Koppel ....... Westdeutsche Kaufhof...... Ehade................... Accumulatoren-Fabrik Conti-Gummi............ Gritzner................. Matnkraftwerke Höchst a.M. Süddeutscher Zucker Schluß. XX Oie Deutsche Reichsbahn im Mai. Fwd. Die Betriebseinnahmen der Deutschen Reichsbahn erbrachten im Mai 325,40 (im Vormonat 303,04) Mill. RM. Hiervon entfallen auf den Personen- und Gepückoerkehr 94,91 (84,61), auf den Güterverkehr 210,69 (196,88) und auf sonstige Einnahmen 19,80 (21,55) Mill. RM. Die Aufwendungen für die Betriebsrechnung beliefen sich auf 290,68 (277,13) Mill. RM. Hierzu treten noch die monatlichen sonstigen Ausgabeverpflichtungen, wie Beitrag an das Neich, Dienst der Schuldverschreibungen, Anleihen und Vorzugsaktien und ferner die sonstigen festen Lasten. Diese Ausgabelasten des Bericytsmonats, wie auch die aus der Zeit von Januar bis April noch vorhandene Mehrausgabe in der Gesamtrechnung konnten aus den im Mai erzielten, zum großen Teil saisonmüßig bedingten Betriebseinnahmen bealichen werden. Im Personalbestand, der eine Kopfzahl von 661 530 aufweist, ist eine wesentliche Veränderung gegenüber dem Vormonat (661451) nicht eingetreten. Die Gesellschaft „Reichsautobahnen" c?nde Mai Fwd. Bei der Gesellschaft „Reichsautobahnen" sind im Mai 85 Kilometer neu in Betrieb genommen worden, so daß nunmehr insgesamt 304 Kilometer in Betrieb sind. Neu in Bau genommen wurden 51 Kilometer. Damit sind nunmehr insgesamt 1882 Kilometer in Bau. Bei den Unternehmungen wurden 114 174 (Vormonat 103 750) Köpfe beschäftigt. Unter Berücksichtigung der Einnahmen ist bis Ende Mai über 1202,3 Mill. RM. verfügt worden. Der Personalbestand bei den Geschäftsstellen der Reichsautobahnen betrug im Berichts- monat 7288 Köpfe gegen 7092 im Vormonat. Der Schafbestand im Deutschen Reich Anfang Juni. weitere Zunahme um 9,9 v. H. Fwd. Mit der Schweinezühlung zu Anfang Juni d. I. ist auch wieder eine Sonderzählung der Schafe verbunden worden. Nach Mitteilung des Statistischen Reichsamts waren zu Anfang Juni d.J. insgesamt 4,99 Mill. Schafe im Deutschen Reich vorhanden. Ohne die Angaben für das Saarland, für bas Vergleichszahlen aus dem Vorjahr fehlen, weift der Sommerbeftand an Schafen gegenüber Juni 1935 eine weitere Zunahme um 449 000 Tiere - 9,9 o. H. auf. Der Sommerbestand an Schafen ist somit auf Grund der Förderungsmaßnahmen der Reichsregierung in fast demselben Maße weiter gestiegen, wie bei der Dezemberzählung 1935, bei der sich ein Mehrbestand um rund 440 000 Schafe = 12,6 v. H. gegenüber der Winterzählung 1934 ergab. An der Aufwärtsentwicklung der Schafhaltung sind die Jungschafe mit einer Gesamtzunahme um 225 000 Tiere = 12,6 v. H. am stärksten beteiligt. Von den Besichtigung der Motorsportschule des NGKK. in Diez. Diez, 9. Juli. (LPD.) Durch die hiesige Motorsportschule sind feit ihrem Bestehen schon einige tausend motorbegeisterte deutsche Männer gegangen und zu tüchtigen Kraftfahrern und Helfern an der Motorisierung Deutschlands herangebildet worden. Augenblicklich läuft der 19. Lehrgang und geht demnächst seinem Ende entgegen. Das gab Anlaß zu einer Besichtigung der Schule durch NSKK.-Ober- gruppenführer S e y d e l und weitere führende Männer des NSKK., der Partei und der Behörden. Aber auch die Wehrmacht bekundete ihr Interesse an der Arbeit der Schule durch die Teilnahme des Kommandierenden Generals General der Artillerie D o l l m a n n und von Offizieren feines Stabes. Die Vorführungen der Schule aus ihrer Unterrichtsarbeit und ihrer motorspotlichen Betätigung fanscn hohe Anerkennung. Die Besichtigung endete mit einem Vorbeimarsch auf dem Marktplatz der aus diesem Anlaß fahnengeschmückten Stadt. Tödlicher Derkehrsunfall in Hu'da LPD. Fulda, 9. Juli. Ein tödlicher Derkehrs- unfall ereignete sich gestern in der stark befahrenen Frankfurter Straße. Als zwei Radfahrer einen dritten Radfahrer überholen wollten, fuhr im gleichen Augenblick ein Lastwagen mit Anhänger vorbei. Der Anhänger erfaßte den einen der beiden Radfahrer, der stürzte und unter den Wagen zu liegen kam. Ein Rad des Wagens ging ihm über den Kopf. Trotz sofortiger Hilfe verstarb der Verunglückte auf dem Transport in das Krankenhaus. Die beiden anderen Radfahrer, die von dem Heber« fahrenen mit zu Boden gerissen wurden, blieben un- verletzt. Briefkasten der Redaktion. (Rechtsgutachten sind ohne Verbindlichkeit der Schriftleitung.) 3. F. ln G. Zu der beabsichtigten Untervermietung der Wohnung bedürfen Sie der Genehmigung Ihres Vermieters. Eine von Ihnen vorgenommene Untervermietung wäre unter Umständen ein Räumungsgrund für den Vermieter, wenn dieser Klage gegen Sie erheben wollte. 2. In besonderen Fällen kann diese Arbeitszeit auf Antrag mit vorheriger Genehmigung des zu- ständigen Gewerbeaufsichtsamtes weiter ausgedehnt werden. Der Antrag ist durch den Orts- bauernführer zu begutachten. 3. Lohndrefchereien, die von der Ausnahmegenehmigung Gebrauch machen, haben nachstehende Bedingungen zu erfüllen: über 1 Jahr alten Schafen ist die Zahl der roeib- lichen Tiere um 158 000 = 6,6 v. H. gestiegen, wahrend an älteren männlichen Tieren rund 66 000 - 17,7 v. H. mehr vorhanden waren als zu Anfang Juni 1935. Vom Gesamtschafbestand zu Anfang Juni d.J. waren rund 2 Mill. Tiere = 40,3 v. H. noch nicht 1 Jahr alt (Fungschafe). Don den älteren Tieren (über 1 Jahr alt) entfiel der größte Teil auf Mutterschafe und Zibben, an denen im ganzen 2,5 Mill. Tiere -- 50,9 v. H. des Gesamtbestandes estgestellt wurden. An Schafböcken und Hümmeln Über 1 Jahr alt waren 438 000 Tiere - 8,8 v. H. des Gesamtbestandes an Schafen vorhanden. Rbein-Mainische Börse. Mttagsbörse behauptet. Frankfurt a. M., 9. Juli. Die Börse setzte am Aktienmarkt ruhiger als gestern ein, da Kaufaufträge fast nur für einige Montanwerte vorlagen, während sonst, insbesondere vom berufsmäßigen Börfenhandel, etwas Zurückhaltung geübt wurde. Die Kursaestaltung war wieder uneinheitlich, die Grundtendenz konnte man als fest bezeichnen. Nach den ersten Kurien zeigten sich uberroie- genb Ansätze zu einer mäßigen Befestigung. Die Kursveränderungen hielten sich allgemein in engsten Grenzen. Montanaktien schwankten nach beiden Seiten von 0,25—0,75 v. H., wobei leichte Erhöhungen überwogen haben, obwohl die Kulisse vielfach realisierte, Klöckner lagen 1 v. H. höher. Recht lebhaft waren Verein. Stahlwerke, Hoesch und Buderus. Am Markt der chemischen Werte blieben die Kurse bei kleinsten Umsätzen behauptet. Auch Elektropapiere zeigten bei ruhigen Umsätzen zumeist die Dortagskurse, Schuckert aber 0,75 v. H. schwächer. Zellstoffaktien wurden weiter etwas angeboten und ließen 1 v. H. nach, nur Feldmühle gut behauptet. Maschinen- und Motorenaktien setzten bis 0,75 o. H. höher ein, aber BMW. verloren 0,75 v.H. Etwas schwächer eröffneten ferner AG. für Verkehrswesen, Rheinmetall-Borsig und Westdeutsche Kaufhof. Stär- kere Abschwächungen erlitten Reichsbank-Anteile mit minus 2,13 v. H. und Ilse Bergbau Genuß mit minus 2,50 v. H. Auslandswerte lagen fest, Ehade A—C 413 (404,50), Kunstseide Aku 53,40—53,25 Innerhalb der werktäglichen Arbeitszeit sind den Arbeitern Pausen in einer Gesamtdauer von mindestens 2 Stunden zu gewähren. Arbeiter unter 18 Jahren dürfen von der Lohndrescherei nicht beschäftigt werden. Heber Anfang und Ende der Arbeitszeit so- wie über Anfang und Ende der gewährten Pausen ist ein genaues Verzeichnis zu führen, das durch die beschäftigten Arbeiter täglich zu bestätigen ist. Dieses Verzeichnis ist auf Verlangen den Gewerbeaufsichtsbeamten sowie den Polizeibehörden zur Einsicht vorzu- Darum Kampf dem Verderb? 1. Deutschlands Lebensraum ist eng begrenzt. 2. Deutschlands Nahrungsfreiheit muh gesichert sein. Devisen müssen bis zum äußersten gespart werden, so daß alles aufzubieten ist, um die Ernährung aus dem deutschen Raum heraus zu sichern. Die Nahrungsfreiheit wird erreicht durch: a) Mehrerzeugung, b) bestmögliche Erhaltung des erzeugten Nah- rungsgutes bis zum Verbrauch. Mehr als IVz Milliarden Mark beträgt der Verlust, der jährlich durch unsachgemäße Behandlung beim Nahrungsgut entsteht. Die Durchführung der Aktion „Kampf dem verderb". Kampf dem Verderb hat bereits beim E r z e u - ge r einzusetzen, also auf dem Bauernhof. Richtige Behandlung der geernteten und erzeugten Güter ist Aufgabe des Bauern. In Lebensmittelbe- und -vertrieben müssen die Verlustquellen ausfindig gemacht werden, um sie auszuschalten. Der Handel muß umfangreich aufgeklärt und geschult, werden über richtigen Einkauf, richtigen Transport und richtige Lagerung. Eine große Aufgabe hat auch die Hausfrau. (52,75). Am Rentenmarkt blieben Altbesitz und Zins- ' Vergütungsscheine unverändert. Späte Schuldouch- foröerungen waren zu 98 (97,75) gefragt, Kommu- nal-Umschuldung bei etwas größeren Hmsatzen 88.10. Zertif. Dollar-Preußen lagen mit 68,13 unverändert. Don fremden Anleihen Anatolier I und II fest mit 43,50 (42,25); 4proz. Mexikaner Gold etwas leichter mit 9,50 (9,70). Im Verlaufe herrschte auf allen Marktgebieten weitestgehende Geschäftsstille. Die nach den ersten Notierungen teilweise erzielten leichten Erhöhungen konnten sich nicht behaupten. Montanwerte blieben aber relativ fest, allerdings bei stark geschrumpften Hmsätzen. Farben-Jndustrie gingen auf 167 nach 168,13 zurück, ferner verloren Scheideanstalt 1 v. H. Don später notierten Werten gewannen Licht & Kraft 1,50 o. H. auf 161, Kali Salzdetfurth 2 v. H. auf 182, dagegen gingen Westeregeln auf 125,50 (126,50) zurück. Der Schluß der Börse brachte Abschwächungen von 1 v. H., insbesondere bei Montanwerten. Am Kassamarkt zeigte sich einige Pu- blikumsnachfrage, besonders Mez Söhne und Konserven Braun waren gesucht. Variable Anleihen blieben auch im Verlaufe ruhig und unverändert, Kommunal-Hmschuldung 88,10 Brief. Der Pfandbriefmarkt lag still und unverändert. Stadtanleihen lagen bei kleinen Abweichungen ruhig und uneinheitlich. Am Auslandsrentenmarkt wurden Dalutapapiere höher genannt. Der Freiverkehr lag still. Pokorny 104,50 (104), Growaq 84,25 (84,50), Wayß & Freytag 116,50 (117), Auto-Hnion 125 zuletzt 127). Tagesgeld unv. 2,50 v. H. Abendbörse schwächer. An der Abendbörse herrschte allgemein starke Zurückhaltung. Am Aktienmarkt war die Hal- tung weiter etwas schwächer und unsicher, die Kurse bröckelten überwiegend weiter ab. Schiffahrtsaktien konnten sich bei kleinen Hmsätzen gegen die schwachen Schlußkurse von Berlin etwas erholen, Hapag auf 13,25 (13) und Nordd. Lloyd auf 14,50 (14). Der Rentenmarkt lag wieder nahezu ge- schäftslos. Don Auslandsrenten gingen Schweiz. Bahnanleihen etwas zurück, auch Ungarn nannte man etwas niedriger. U. a. notierten: 6 v. H. IG. Farben 130,50, 4 v. H. Defterr. Einheitsrente 1,^5, 4 v. H. Ungarn Gold 8,70 bis 8,75, 4 v. H. Rumänen E 5,60, 4 v. H. Schweiz. Bundesbahn 218, do. 3Vz v. H. 209, Adca 82,50, Commerzbank 95,25, DD.-Bank 97, Dresdner Bank 97,50, Buderus 107, Harpener 130,50, Mannesmann 107 bis 106,75 Brief, Hoesch 116, Rheinstahl 144,75, Vereinigte Stahlwerke 102,65 bis 102,50, AKU. 53, BMW. 138,25, Ehern. Albert 125, IG- Chemie volle 212, Conti Gummi 191, Daimler Motoren 122, Scheideanstalt 271, Licht und Kraft 160, IG. Farben 167, Gesfürel 143,50, Gritzner 32,90, Holzmann 124,50, Lech- werke 110, Mainkraft 95, Muag 112,50, Schuckert Datum 6% Deutsche Retchsanleihe o. 1927 4% Deutsche Reichsanl. von 1934 bVi% Doung-Anleihe von 1930 . Deutsche Anl.«Ablös.«Schuld mh Auslos.-Rechten ............ *¥i% Deutsche Retchsoostschayan Weisungen von 1934, I *yt% ehem. 8% Hessischer Volks staat 1929 (rückzahlb. 102%) .. 4Yi% ehem. 8% Hessische Landes vanl Darmstadt Gold R. 12... 57i% ehem. 4H% Hess. Landes Hypothekenbank DarmstabtLiou 4Vi% ehem. 8% Darmst. Komm Lanoesb.Goldschuldverschr. 8t. 6 Oberhesjen Provin^Anleihe mti Auelol.-Rechten ............ Deutsche komm. Sammelobl. 8In leche Serie 1 mit AuSlos.-Rechten 47«% ehem^% Franks. Hyv.-Ban! Goldpfe. 15 unkündbar bis 1935 6%% ehem. 47i% Franks. Hyp Bank-Liqu^Pfandbriese...... 67i% ehem. 4*/,% Rheinische Hyp.«Bank-Liqu^Goldpse. .. - 4 7i% ehem. 8% Pr. Lanoeöpfank briefanstalt, Pfandbriefe R. 19 471% ehem. 7% Pr. LandeSpfand briefanst., Gold Komm. £bl. 20 Lteuerautlch.Berrechnungsk. 34-38 ™r* "rle Buderus ................... ■ Deutsche Erdöl 4 Harpener................. 27a Hoesch Eisen—Köln-Neuessen .. 3 Ilse Bergbau 6 Ilse Bergbau Genüsse 6 Klöcknerwerke ............. 3 Mannesmann-Röbren 3 Frankfurt a.M. Berlin Frankfurt a. M. Berlin Schluß« kurS Schlußt. Abend« börse Schluß« kurS Schlußt. Mittag« börle Schluß« kurS Schluß!. Abend« börse Schluß« kurS Schlußt. Mittag« börse Datum 8.7 9.7. 87- 9.7. Datum 8.7. 9-7- 8.7- 9-7- 4% oesgl. Serie u ............ _ _ — — Mansselver Bergbau....... 67a 141,5 — 141,75 141,5 5% Rumän. vereinh. Rente v. 1903 6,8 6,6 — 6,5 Kokswerke .................. 6 — — 131,5 130 4'/,%Rumän.vereinh.Rentev.l913 10 10,3 10 10,13 Rheinische Braunkohlen ..... 12 238 237 238 236^5 4% Rumänische vereinh. Rente . 5,55 5,6 5,7 5,6 Rheinstahl .................. 4 146,5 144,75 146 144,75 2 7*% Anatolier............ 42,25 43,5 42 43,65 Vereinigte Stahlwerke......37a Otavi Minen ...............0 103,5 29 102,5 28,75 102,9 29 102,75 28 Kaliwerke Aschersleben........d 126,5 126,75 126,5 127,25 Hamburg-Ämenka-Paket .....0 14,25 13,25 14,5 13 Kaliwerke Westeregeln........5 126,5 125,5 128 125,5 Hamburg-Südam. Dampfschiff . 0 —- — 40,25 41 Kaliwerke Salzdetfurth.....17a 180 182 180 180,5 Norddeutscher Lloyd .........0 16 14,5 15,5 14 A.G. für Verkehrswesen Akt. .. 0 Berliner Handelsgesellschaft ... 6 117 116 116,25 120 116 119,5 I. ®. Farben-Jndustrie.......7 168 167 168,13 167 Commerz, und Privat Bank ... 4 Deutsche Bank und Diskonto« 95,25 95,25 95,25 95,5 Scheideanstalt...............9 Goldschmidt ...... 6 272 113,5 271 112,5 113,4 112 Gesellschaft................ 4 97,25 97 97,25 97,25 Rütgerswerke ............... 6 130 128,5 130,13 129,25 Dresdner Bank.......... 4 97,25 97,5 97,25 97,5 Metallgelellschafl............. 6 138 137,9 137,9 137,9 Reichsbank ......... 1- 197,25 195,13 197,25 195,75 8.Juli 9.Jul Amiliche Rotiemna Amtliche Jlotlerupg Geld | Brief Geld | Brie- 0,673 0,677 0,671 0,675 41,93 42,01 41,91 41,99 0,140 0,142 0,140 0,142 3,047 3,053 3,047 3,053 55,56 55,68 55,54 55,66 46,80 46,90 46,80 46,98 12,445 12,475 12,44 12,47 5,485 5,495 5,485 5,495 16,44 16,48 16,435 16,475 168,95 169,29 168,88 169,22 19,53 19,57 19,53 19,57 0,726 0,728 0,726 0,728 5,654 5,666 5,654 5,666 62,54 62,66 62,52 62,64 48,95 49,05 48,95 49,05 11,305 11,325 11,305 11,325 64,16 64,28 64,14 64,26 81,22 81,38 81,17 81,33 34,03 34,09 34,03 34,09 10,30 10,32 10,30 10,32 2,480 2,484 2,480 2,484 8.7 9-7 101,25 101,13 97,25 97,3 102 102 112,6 112,5 100,1 100,1 98,75 — — 97 — — — — — — 119,5 119,75 — — — — 101,5 101,5 97,5 97,5 95 95 109,5 109,5 30 30,25 2,55 2,7 9,2 8,75 8,6 8,4 8,9 8,6 14,2 14,1 Berlin, 9-juü i ®v(b Bries ' 1