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Mengenabschlüsse Staffel B Erschemt lügttch, außer Sonntags und Feiertags Beilagen: Die Illustrierte Gietzener Familienblätter Heimat im Bild • Die Scholle Monats-Bezugspreis: Mit 4 Beilagen RM 1.95 Ohne Illustrierte , 1.80 Zustellgebühr .. „ -.25 Auch bei Nichterscheinen von einzelnen Nummern infolge höherer Gewalt Zernsprechanschlüffe unter Sammelnummer 2251 Anschrift für Drahtnachrichten: Anzeiger Gießen Auftakt zum Reichsparteiiag -1936 ■ (Scherl-Bilderdienst-M.) transportiert worden waren, im Lager an. In den Mittagsstunden marschierten die Kolonnen mit geschultertem Spaten noch immer, in den Nachmittagsstunden schien ein Ende noch nicht abzusehen, erst am Abend waren sämtliche Männer in ihren Unterkünften eingetroffen. In der Tat, ein imposantes Bild, das sich den Zuschauern dieses Einmarsches bot. Es hat sich im Reichsarbeitsdienst ein schöner Brauch entwickelt, der auf den Reichsparteitagen in Erscheinung tritt: ein „S ch ö n h e i t s w e t t b e- w e r b". Die Männer des Arbeitsdienstes werden angehalten, mit wenigen Mitteln interessante Schöpfungen handwerklicher und künstlerischer Art heroorzubringen. So haben die Feldmeisterschulen mit wenigen Griffen irgend etwas gebildet, was sie ihrer Heimat entlehnt haben: Die Ostpreußen schufen die Giebelansicht eines mit einem Elchgeweih geschmückten Bauernhauses und gleichzeitig bildeten sie mit Hilfe von buntem Sand eine Reliefkarte von Ostpreußen und Pommern. Die Schwarzwälder haben ein Schwarzwälder Bauernhaus entstehen lassen, die W e st f a l e n haben einen prachtvollen Herd ältester westfälischer Herkunft m ihrem Zelteingang errichtet. So hat jede Arbeitsdienst- abteilung etwas vorzuweisen, was aus der Verankerung des Arbeitsdienstes mit Heimat und Boden entspringt. Durch eine Preisverteilung wird diese schöne Handwerksarbeit belohnt und gekrönt. Erhöhung der freudigen Erwartung und der für Nürnberg typischen Stimmung bei. Ueberall gibt es Szenen freudigen Wiedersehens. Diejenigen aber, die zum erstenmal in die Stadt der Reichsparteitage gekommen sind, werden nicht müde, die alten Straßen und herrlichen Plätze zu bewundern und den Stätten des Parteitages einen ersten Besuch abzustatten. Die für die Innenstadt vorgesehenen baulichen Aenderungen, zu denen die Verbreiterung des Königstor-, Marientor- und Laufertor-Grabens, die Ergänzungsbauten des Deutschen Hofes und Grandhotels gehören, in dessen Gästehaus zahlreiche führende Männer aus Partei und Staat untergebracht werden, sind ebenso rechtzeitig fertiggestellt worden, wie die Neubauten auf dem gewaltigen Aufmarschgelände. Neue und breite Aufmarschgebiete gliedern das riesige Feld zu klarer Aufteilung. Volkstag der Deutschen Von Curt Hotzel. Festliches Nürnberg. Von unserem LZ.S.-Sonderberichterstaiier. Einmal in jedem Jahr hat das alte prächtige Nürnberg sein großes Erlebnis: das ist in den Tagen des großen nationalsozialistischen Treffens, das ist während des Reichsparteitages. Schon auf der Fahrt ins Frankenland wird man gewahr, wie alles nach Nürnberg strömt und wie stark alles von der Stadt des Reichsparteitages angezogen wird. Nicht nur, daß auf den Strecken Sonderzüge in auffallend großer Zahl anrollen — Nürnberg wird diesmal den bisher stärksten Besuch aufweisen —, nein, auchauf den Straßen längs der Schienenwege ist ein reger Verkehr in Richtung Nürnberg zu beobachten. Lange Autokolonnen fahren dahin, singende H i t l e r - I u g e n d ist auf dem Marsch, S A.- F o r- m a t i o n e n ziehen zu Fuß an die Pegnitz. Und kaum hat man selbst den ersten Atemzug in Nürnberg getan, da merkt man sogleich, daß diese Stadt im Zeichen großer Geschehnisse steht. Zug um Zug dampft in den Bahnhof ein; da gibt es keinen Aufenthalt, denn schon warten draußen die nächsten Sonderzüge zur Abfertigung. Mächtig dröhnt aus versteckten Lautsprechern eine Stimme, die Anweisungen gibt und Ordnung bringt in das Gewirr des Personenverkehrs. Unmöglich will es angesichts des Zustroms der Zehntausende erscheinen, aber alles klappt. Doch nun das festlich geschmückte Nürnberg! Fahnen wehen von allen Türmen. Freude erregen vornehmlich die Fahnen der Städte. Da finden die Königsberger SA-Männer plötzlich inmitten der Wimpel ihre Stadtfarben, die Hamburger ebenso wie die Oberschlesier. Man macht sich gegenseitig auf diesen Schmuck aufmerksam, wie überhaupt das festliche Kleid der Stadt eine Sehenswürdigkeit für sich ist. Und dann das, was jedem, der in den Parteitagstrubel hineingerät, für einen Augenblick den Atem verschlägt: die unübersehbaren Menschenmassen auf den Straßen und Plätzen. Das schiebt sich, das wogt hin und her. Aber auf allen Gesichtern liegt die strahlende Freude, die jeden Parteitagsteilnehmer packt. Wie eine große Familie kommen sich alle vor, gleichgültig, wo man steht, sich trifft und miteinander spricht. Stunden trennen uns jetzt nur noch von dem großen Auftakt zum Parteitag: von der A n - kunft des Führers! Ein jeder möchte ihn begrüßen, möchte ihm bei seiner Ankunft huldigen. Aber wie sollen die Zufahrtsstraßen zu seinem Heim die vielen, vielen tausend Volksgenossen fassen? Sie alle werden bei den verschiedenen Veranstaltungen Gelegenheit erhalten, ihn zu begrüßen. Und überall wird er zu ihnen, wird er ,um deutschen Volke sprechen. Bald ertönt das seierliche Geläute der Glocken von Nürnbergs Kirchen; dann kann die Arbeit dieses Parteitages beginnen, dem die alte freie Reichsstadt wiederum einen so herzlichen Empfang bereitet hat. Die AWd« im zeMmuck. Der Arbeitsdienst kann für sich die Ehre in Anspruch nehmen, an einem großen Teil der Vorbereitungen für den Reichsparteitag tatkräftig mit- qewirkt zu haben. Ihm ist das Entstehen der zahlreichen Z e l t st ä d t e in der Umgebung Nürnbergs zu danken. Er selbst hat sich in Langwasser unweit des Reichsparteitaggeländes em großes Lager geschaffen, das als Muster derartiger Unterkünfte angesprochen werden kann Nichts ist vergessen, an alles ist gedacht. Was im vorigen Jahr noch nicht geschaffen wurde, das ist heute als letzte Errungenschaft aufgebaut. Lange Straßen ziehen sich durch das Lager, sie überschneiden sich am Adolf-Hitlerplatz, dort, wo vier Säulen mit mächtigen Spaten errichtet sind. Drei dieser Säulen tragen als Inschrift die Grundregeln des Reichs- arbeitsdienstes „Treue, Gehorsam, Käme- r a d s ch a f t". Die vierte Säule zeigt die Zeichen des Neichsarbeitsdienstes, die gekreuzten Aehren und Spaten. Eine gewaltige Rtuin ö f u n fa n la gc, auf einem Befehlsturm errichtet, machte es möglich, daß alle Anweisungen bis in das setzte Zelt dringen. Am Montagvormittag trafen die ersten Formationen b es Reichsarbeitsdlen ft e s ein nachdem schon einige Tage zuvor etliche tausend Mann aus den Feldmeisterschulen im Lager Quar- i^r bezogen hatten. Mit klingendem Spie kamen die ehna 400 000 Arbeitsdienstmanner von de u^ liegenden Bahnhöfen, wohin sie in 63 Sonderzugen Wir entsinnen uns: Die ausländischen Besucher und Berichterstatter der Olympischen Spiele in Berlin waren am meisten erstaunt über die innere Einmütigkeit, mit der sich das ganze deutsche Volk in den Dienst der olympischen Idee gestellt hatte. Dieses Erstaunen ist der Beginn eines Begreifens, eines Verstehens der geistig-seelischen Tatsache des neuen Deutschland. Das deutsche Volk hat gelernt, sich als eine notwendige Einheit zu empfinden, es „reagiert" nicht nur einheitlich, es ist in einer noch nie erlebten Einheit aktiv. Es erlebt sich selber in allen seinen Willenskundgebungen als selbstverständliche Einheit nach dreieinhalb Jahren nationalsozialistischen Schaffens. Dieses Einheitserlebnis ist jetzt das überragende, es ist ausschlaggebend in allen Lagen der Nation. Und es verlangt immer wieder nach Erneuerung. Es will sich erproben, bewähren. Ein Volk, das so lange in Zerrissenheit lebte, das so lange die wirkliche innere Einheit entbehrte, das dann in vierzehn Jahren der Erniedrigung seine Zerrissenheit zum Prinzip seines „politischen" Lebens machte — ein solches Volk muß es als ein ungeheures Glück empfinden, wirklich eine Einheit zu sein. Der Deutsche ist ein soldatischer Mensch. Er erfüllt sich selber, seine Sendung und seinen Wesensausdruck am besten und reinsten, wenn er einheitlich handelt, wenn er geordnet marschiert, wenn er die Zucht einer Marschordnung spürt. Er ist deshalb kein Kommißmensch. Er braucht es nicht zu sein. Aber er ist ein Gehorchender, ein Geführter, ein dankbar Gehorchender „mit Leib und Seele"... Das bedeutet nicht, daß er eine Sklavenseele habe oder daß er normalerweise eine „Bedientennatur" fein müsse, wie man ihm nachgesagt hat: — nein, er i ft Soldat. Er stellt sich freiwillig unter das harte Gesetz. Er empfindet die Gemeinschaft am stetigsten als Marschordnung eines soldatischen Verbandes. Der Nationalsozialismus hat dem deutschen Volke diese Form gegeben als Sinnbildform. Fremde Beobachter fragten ehedem immer wieder beängstigt, ob denn der Nationalsozialismus die jungen Deutschen alle zu kriegswütigen Soldaten erziehen wollte. Manche dieser Beobachter waren vor der Machtergreifung davon überzeugt, daß Adolf Hitler dieses Ziel habe. Nun, sie haben jetzt, grabe zur Olympiade, wenn sie in Berlin waren, beobachten können, daß diese braunen Bataillone zwar in äußerst soldatischer Zucht, aber in ebenso ausgespro- chen friedlicher und stiedliebender Gesinnung der olympischen Idee dienten, also der Idee des Sichverstehens und des Friedens. Wenn also in diesem Jahre die Nationalsozialistische Deutsche Arbeiter-Partei in Nürnberg zum Parteitag aufmarschiert, wenn die dröhnenden Schritte ihrer friedlichen Bataillone über das Pflaster der uralten deutschen Kaiserstadt donnern — dann müßte jeder redliche Betrachter endlich die Ueberzeugung gewinnen, daß sich hier ein Volk in der Auslesemannschaft zusammenfindet, um in gesteigerter Form seine innere Einheit friedlich zu bekunden, die es im Geiste dieses einen Führers gewann. Bekenntnis zu diesem Führer und seiner Idee aber ist ja nichts anderes als gesteigertes und geweihtes Bekentnis der Einheit des deutschen Volkes. Dieses festlich immer wieder erneuerte Bekenntnis ist dann wieder eines der großen, in solchem Ausmaße noch nie erlebten Volksfeste der Millionen. Es find keine zu einem gewaltsamen, die Gier anstachelnden Ziele des Gewinns oder Genusses zu- fammengerotteten Massen, die sich da jubelnd finden — es sind Volksgenossen, die sich jubelnd im höchsten Dienst an der Nation vereinen. Das ist der neue Zauber dieser riesigen Feste des nationalsozialistischen Deutschland. Deshalb, weil sie reinen Herzens gefeiert werden, können sie auch kulturschöpferische Feste werden. Wer die Kampfbahnen und Versammlungshallen im neuen Deutschland sieht, der ahnt, was sich da für eine innere Form bildet. Da strebt etwas empor, das monumentaler Ausdruck einer neuen Seele ist, einer „Volksseele" — über die man lange genug gespottet hatte — bis sie sich selber erhob und zornig die Spötter davonjagte oder zum Schweigen brachte. Die gewaltigen Bauten des Reichssportfeldes in i Berlin gaben Zeugnis davon, die Bauten von ; Nürnberg, der erhabene Rahmen der Reichsvartei- ; tage, zeugen in intensiver Weife von dem kultur- schöpferischen Geiste dieser Feste des Bekenntnisses i der Nation zu ihrem Führer und seiner Idee. Die - Form, die das Volk erhielt, wird hier künstlerische ; Gestalt. Und der Aufmarsch der Partei-Einheiten gehört hinein in diese architektonische Form. So ■ steigert sich der Nationalsozialismus selber 3um i künstlerischen Ausdruck in der Gestalt seiner Felle. Daß ein Volk seine Zucht, die harte Zucht der i Einheit, zu einem Fest machen kann, ist die Gewähr - für die tiefe Friedlichkeit dieses Volkes. Sei- t ner Kraft wohl bewußt, aber bereit, sich einzuord- i nen in die große Völkergemeinschaft des gesicherten ! Friedens, so marschiert dieses Volk, das feine Idee, , gewiß eine revolutionäre Idee, keineswegs hinaus» l tragen will zur „Beunruhigung" anderer Völker, i Diese Idee ist ein Organismus, der einzia die - i f e s eine deutsche Volk erfüllt, ausfüllt, so = daß es an gar nichts anderes denkt, als sich in die- - fern organischen Geiste seiner Idee friedlich zu ent- - falten und zu entwickeln. Hier wurde eine Seele be- i freit, gelöst aus der Starre des fremden Zwangs, = des Zwanas fremder Schein-Ideen. Hier wurde eine - Kraft gelöst, die aber keine sprengende Kraft ist, - sondern eine wachsend-treibende. > Und diese Kraft findet ihren blühenden Ausdruck . alljährlich in dem großen Fest des Volkes in Nürn- Völlig umgestaltet worden ist die Zeppelinwiese, die dem Aufmarsch des Arbeitsdienstes und der Politischen Leiter sowie den Vorführungen der Wehrmacht dient. Eine kräftige 320 Meter lange Tribüne aus Jura-Kalkstein hat die frühere Tribüne ersetzt. 23 Meter hoch erhebt sich der Mittelbau, an den sich zu beiden Seiten ein Säulengang anschließt, bei dem 9 Meter hohe Säulen durch breite Fahnentücher verbunden sind. Riygs um das Zeppelinfeld sind 150 gewaltige Scheinwerfer der Wehrmacht aufgefahren. Diele tausend Scheinwerfer werden bei den abendlichen Veranstaltungen die Zeppelinwiefe taghell erleuchten. Die Rang-Tribünen haben gewaltige Fahnenhlocks erhalten. Die Zugangsstraßen sind zum Teil untertunnelt, um jede Stockung beim Aufmarsch der Teilnehmer und Anmarsch der Besucher zu verhindern. „Schönheitskonkurrenz" im Arbeitsdienst Bon unserem ir.S.-Sonderberichterstaiter. Das trübe und zum' Teil auch regnerische Wetter des letzten Tages vor der großen Heerschau Der Bewegung hat erfreulicherweise nicht angehalten. In den Abendstunden des Montag hellte es sich wieder auf und in einem zauberhaft schonen Bild versank die Sonne hinter den Türmen und Zinnen der alten Kaiserburg, die hohen und eng aneinander geschmiegten Dächer mit mattem Glanz überflutend. Kaurn hatte der Regen ausgehort, da le^en Nürnbergs Bürger den letzten Schmuck an ihre Häuser Wieder ist es der kunstsinnigen Bevölkerung dieser alten Kulturstadt gelungen, Feststadt em besonderes Gepräge zu geben, und es st bewunderungswürdig, mit welchem EmMsrelchtumste die Ausschmückung zu variieren w sien. Die h i st ° rifcben Bauten sind wieder fchwucklos geoue bÄ auf einige golbumränberte S.rlanben b e in ihrer ftarbentonung mit den altersgrauen ©rei 'nen'L^kchiige"W^ung ergeben. *»umb w.e- der unterstreichen Ringe aus laschem Goldgirlanden die schonen Lime I -f W-LW'WM mit silbernen und goldenen Fransen ^moas alte Nürnberger Stadtwappen tragen. Dr ^r torgraben und die Sjnigftr &iO S^i trieben. Rinder im Alter von 3/< Jahren kosteten , 220 bis 240 Mk., tragende Rinder über 500 Mk. Trotz schlechten Wetters war der Markt sehr stark j besucht. Die Industrie- und Handelskammer Gießen ' gibt Auskunft: 731: Richtlinien für die Erteilung von Bewilligungen für den Einkauf, die Herstellung und die Verarbeitung von Baumwollgespinsten ohne Zellwollgehalt zur Ausführung kurzfristiger Ausfuhrauf- 1 träge. — 732: Handels- und Zahlungsverkehr mit ' Äthiopien» — 733: ASKI und private Verrechnung^ ; geschäfte; neue Vorschriften. — 734: Broschüre „Der Ursprungsbezeichnungszwang in Frankreich" in neuer Auflage. Bestellungen bitten wir bei unserer Kammer aufzugeben. — 735: Verlängerung von Kontingentierungen in den Niederlanden. — 736: Rundschreiben des litauischen Handelsdepartements über die Einfuhr von Waren deutschen Ursprungs. Kurszettel der Berliner und Frankfurter Börse. Die hinter den Papieren angeführten Ziffern geben die Höhe der zuletzt beschlossenen Dividende an. — Reichsbankdiskont 4 o.H., Lombardzinsfuß 5 v. H. Frankfurt a. M. Berlin Schluß« kurs Gchlußk. Abendbörse Schlußkurs Gchlußk. Mittag« börte Dalum 5.9. 79. 5-9. 7.9. 6% Deutsche Reichsanleihe 0. 1927 101,25 101,25 101,25 101,4 4% Deutsche Reichsanl. von 1934 98,25 98,4 98,4 98,4 67i% Doung-Anleihe von 1930 .. Deutsche AnI.-AbIös.«Schuld mit 102,5 102,5 102,5 —- Auslos.-Rechten ............ 114,75 114,5 114,75 114,6 47i% Deutsche Reichspostschatzan Weisungen von 1934, 1....... 100 100,1 100,1 99,9 47i% ehem. 8% Hessischer Volk»- staat 1929 (rückzahlb. 102%) ... 98,5 98,5 98,5 98,5 4Yt% ehem.8°/<> Hessische Lande» banl Darmstadt Gold R. 12... 97 97 97 —— 5*4% ehem. 47i% Hess. Landes Hypothekenbank DarmstavtLiau. 100,9 100,9 •— — 47i% ehem. 8% Darmst. Komm Landesb.Goldschuldverichr. R. 6 93,4 93,4 — — Oberhessen Provtnz-Anleihe mli Auslos.-Rechten ............ 127 127 — Deutsche Komm. Sammelabl. An leche Serie 1 mit Auslos.-Rechten 119,25 119,75 119,5 119,5 47i% ehem.8°/r> Franks. Hyp.-Banl Goldpfe. 15 unkündbar bis 1935 97 97 — 67i% ehem. 47i% Franks. Hyp. Bank'Ltgu.-Pfanobrtese...... 5 7i% ehem. 47i% Rheinische 100,75 100,9 — — Hyp.-Bank-Ltqu.-Goldpfe. ... 100,9 100,75 100,9 100,75 47i% ehem. 8% Pr. Landespfand. briefanstalt, Pfandbriefe R. 19 97,5 97,5 97,5 97,5 47i% ehem. 7% Pr.Landespfand briesanst., Gold Komm. Obl. 20 95 95 95 95 Steuergutsch.Verrechnungsk. 34-38 109,65 109,65 109,7 109,7 4% Oesterretchische Goldrente... — — 31,25 31,75 4,20% Oesterreichtsche Stlberrente 3,25 3,25 3,3 3,25 4% Ungarische Goldrente....... 9,6 — 9,3 9,3 4% Ungnrische StaalSrente v. 1910 9,15 8,8 8,9 8,8 9,25 8,9 9 8,9 6% abgest. Goldmextkaner von 99 13,4 13,5 13,9 13,75 4% Türkische Bagdadbahn-Anleihe Serie l................... — — — , — Frankfurt a.M. Lerlin Schluß« kurs Schluß!. Abend« börff Schluß« turs Gchlußk. Miltag« böne Datum 5-9. 79- 5-9 7.9. 4% oeefli. Serie 11 ........... — _ 9,5 — 5% Rumän. vereinh. Rente v. 1903 7 7 7 4Vr%Ruinän.vereinh.Rentev.lSlk 10,15 10,05 —— 10,25 4% Rumänische vereinh. Rente 5,975 5,75 5,95 6 27*% Anatolier ............ 44,25 43,13 43,5 43,5 Hamburg-Amerika-Paket .... 0 14,25 13,9 14 13,9 Hamburg-Südam. Dampfschiff. 0 — 39 39 Norddeutscher Lloyd .. 0 14,13 14 14,25 14,13 A.G. für Verkehrswesen Akt. .. 0 114,25 114,5 114,25 114,25 Berliner Handelsgesellschaft ... 6 122 122 121,5 121 Commerz, und Privat-Bank ... 4 100 99,9 100 99,5 Deutsche Bank und DiSconto- Gesellschaft................ 4 99 98,5 99 98,5 Dresdner Bank.............. Retchsbank ................ 12 184 183,5 183,4 183 21.®.®...................... 0 36 35,65 36,13 36,13 Bekula..................... 159 Clektr. LieferungSgelellschaft... 6 126 147 126,25 Licht und Kraft ............. 7 147,5 147 147,5 146 Felten & Guilleaume......... 4 130,5 130 130,5 130 Gesellsch.f.Elektr.Unternehmung. 6 135,4 134,5 134,9 134,5 Rheinische Elektrizität ........ 6 — Rhein. Wests. Clektr.......... 6 131,75 129,75 131 130,25 Schuckert LCo............... 6 151 150 151,25 150,5 Siemens L Halske............ 8 187,65 186,9 187,5 187,5 Lahmeyer & Co.............. 7 139,25 — 138,25 Buderus ................... 109 107 108,5 107,5 Deutsche Erdöl .............. 4 122,5 123,25 122,75 122,4 Harpener................. 27» 129,25 129 129,5 129 Hoesch Eisen—Köln-Neuessen . 8 106,75 105,5 106,5 106,25 Ilse Bergbau ............... 6 — — 169 166,5 Ilse Bergbau Genüsse........ 6 133,5 133 133,25 133,5 Klöcknerwrrke ............... 3 110,4 109 110,25 108,75 Mannesmann-Röhren........ 8 105,65 104,5 105,25 104,4 Frankfurt a. M. Derlln Schlußkurs Gchlußk. Abend« börse Schluß« kurs Gchlußk. Mittag- börse Datum 5-9. 7.g 5.9. 7.9. Manssetder Bergbau .. ..... 6 7, 148,5 147,75 148 147,5 Kokswerke ........... ....... 6 — —— 128,75 128,5 Rheinische Braunkohlen ..... 12 —— — 223 Rhcinstahl ........... ....... 4 134,75 133,5 134,5 133,13 Bereinigte Stahlwerke. .....B71 105,75 104,5 105,5 104,75 Otavi Minen ........ .......0 32 32 32,13 31,75 Kaliwerke Aschersleben. .......6 119,13 118,75 Kaliwerke Westeregeln . .......6 118,5 118,5 118 118,25 Kaliwerke Salzdetfurth ..... IV. 174 175 174,5 175 S. G. Farben-Industrie.......7 SchetdeanstaU...............S Goldschmidt ................ 6 Rütgerswerke ............... 6 Melallgeiellschaft............. 5 161,5 161,25 161,25 161,5 272,5 272,75 — — 111 112 110,75 112 130 129,25 129,25 128,75 131 131,5 — 131,75 Ihtltpp Holzmann........... sementwerk Heidelberg ...... ementwerk Karlstadt......... 4| 123,75 123 1 124 7 142,5 143 - 6| 156 | 156 | — Schultheis Patzenhofer .......4 Aku (Allgemeine Kunstseide) .. 0 Bemberg...................6 Hellstosf Waldhof ............ 6 Zellstoff Aschaffenburg .......o Dessauer Gas ............... 7 Daimler Motoren............0 Deutsche Linoleum ............g Orenstein & Koppel ..........0 Westdeutsche Kaufhof.........0 Chade...................... 9 Accumulatoren-Fabrik....... 12 Conti-Gummi..............11 — — 105 105,4 64,4 65 64,65 65 86,75 86 86,5 86,25 148 146,5 146 146 119,25 120,5 119,5 120,5 — —— 105,9 105,5 119 118,5 119 118,5 170 170 — 169,25 — 83,5 83,75 53 52,25 53,25 52,25 — 399 •— 400 198 200 — 200 171 171 172 170,5 Grttzner....................01 33 I 33,5 I 32,65 Matnkraftwerke Höchst a.M.... 4 93,5 93,5 — Süddeutscher Zucker ........ 1O| 207 | 205,5 I 205,5 33,5 Devisenmarkt Berlin — Frankfurt a. Al. 5. September 7. September Amtliche Notierung Amtliche Notierung Geld Brief Geld Ärie juenud tim 0,700 0,704 0,700 0.704 Brüssel .... 42,06 42,14 42,05 42,13 Rio de Jan. 0,146 0,148 0,147 0,149 Sofia..... 3,047 3,053 3,047 3,053 Kopenhagen 55,94 56,06 55.94 56.06 Danzig .... 46,80 46,90 46,80 46,90 London.... 12,53 12,56 12,53 12.56 Helsingforß. 5,524 5,536 5,524 5,536 Parts ..... 16,375 16,415 16,37 16,41 Holland ... 168,87 169,21 168,81 169,15 Italien .... 19,57 19,61 19,57 19 61 Javan ..... Fugoilawien 0,732 0.734 0,732 0,734 5,654 5,666 5,654 5,666 Oslo..... : 62,97 63,09 62,97 63,09 Men...... 48.95 49,05 48,95 49,05 Lissabon... 11,385 11,405 11,385 11,405 Stockholm.. 64,60 64,72 64,60 64,72 Schweiz ... 81,06 81,22 81,05 81,21 Lpanten... 29,72 29,78 29,72 29,78 Prag...... 10,27 10,29 10,265 10,285 Budapest .. —— — — Reuyork ... 2,488 2,492 2,488 2,492 Banknoten. Äerltn, 7.September " 'Lries Amertkanyche Noten.............. 2,44 2,46 Belgische Noten.................. 41,92 42,08 Dänische Noten ................. 55,74 55,96 Englische Noten ................. 12,485 12,545 Französische Noten............... 16,32 16,38 Holländische Noten ............... 168.39 169,07 Italienische Noten................ Norwegische Noten .............. 62,75 63,01 Deutsch Oesterreich, 1 1OO Schilling Rumänische Noten............... ■— — Schwedische Noten............... 64,38 64,64 Schweizer Noten................. 80,87 81,19 Spanische Noten................. 28,69 28,81 Ungarische Note»................ Ur. 210 Drittes Blatt Gießener Anzeiger (General-Anzeiger für Oberhesfen) Dienstag, 8. September 1956 er der aus- Der Alfred fischen Prof. Dr. der Säch- des Deutwerden Modebilder, Tanz- und Gesellschaftsszenen gezeigt. (Siehe heutige Anzeige.) Gießener Arbeitsdienst beim Reichs- parteitag. wurde drei Jahre später Extraordinarius in Greifswald, kam 1903 als ordentlicher Professor für klassische Philologie nach Basel, und 1906 in gleicher Eigenschaft an die Universität Gießen, wo er bis 1914 wirkte und (1913) auch die Rektorwürde bekleidete. 1914 folgte der Gelehrte einem Ruf nach Freiburg; 1917 ging er von dort nach Leipzig, wo er bis zu seiner Emeritierung wirkte. Von Dörtes wissenschaftlichen Arbeiten seien vornehmlich seine Untersuchungen und Studien über Menander und über die griechische Komödie erwähnt. Geh. Regierungsrat Professor Dr. Peter Jensen, em. Ordinarius für semitische Sprachen und orientalische Geschichte, ist in Marburg an seinem 75. Geburtstag geworben. Jahrzehntelang hat er diese Fächer in Marburg vertreten und sich besonders auf dem Gebiete der Assyriologie einen hochgeschätzten Namen gemacht. Seine Sagenforschungen haben wichtige Zusammenhänge zwischen den Sagen der Kultur- und Naturvölker aufgedeckt. Bekannt ist auch Jensens Werk „Das Gilgamesch- Epos in der Weltliteratur". Der Führer und Reichskanzler hat den a. o. Professor Dr. Rudolf K ö m st e d t unter Berufung in das bayerische Beamtenverhältnis zum ordentlichen Professor der Universität Erlangen ernannt. Mit Wirkung vom 1. April 1936 ab ist ihm die Professur für Kunstgeschichte an der Universität Erlangen verliehen worden. Dr. phil. habil. Rudolf Buchner in Hamburg wurde zum ordentlichen Professor für mittlere und neuere Geschichte an der Universität Hamburg ernannt Die Gießener Arbeitsdienstabteilung, die mit 60 Mann am Reichsparteitag teilnimmt, auf dem Weg zum Bahnhof. (Aufnahme: Neuner, Gießener Anzeiger.) Urlaubsfahrt vom 19. bis 30. September: Allgäu — Pfronten. Zum letztenmal für das Jahr 1936 ins herrliche Allgäu nach Pfronten. Zahlreiche Fahrten find bereits nach dort unternommen worden. Inmitten der mit ewigem Schnee bedeckten Berge werden die Urlauber in dieser wundervollen Landschaft unvergeßliche Tage verbringen. Die gesunde Bergluft stärkt die Nerven, den Körper, und mit neuen Kräften wer- hypnotischen Schlummer, aus dem er nach einigen Minuten, wie es schien, sehr erfrischt und lebhaft wie sonst erwachte. Das Experiment, weit entfernt davon, ihm zu schaden, tat ihm augenscheinlich wohl. Seltsam war die allgemeine Muskelentspannung und Erschlaffung, die in dem Augenblick eintrat, ehe der Affe das Bewußtsein verlor. Die Versuche mit den Affen waren insofern wertvoll für den Psychologen, als sich erwies, daß die Affen, gleich den Menschen ganz individuell auf den Hypnotismus regieren, während die niedere Tierwelt und überdauern viele Geschlechter. Dann brauchen nicht so viele neue Stücke auf den Brautwagen, sondern man ergänzt, vervollständigt, wirft aber nicht schöne Schränke usw. hinaus, nur um für neue Platz zu schaffen. So wie die Geschlechter in Bauernhäusern nur immer das am Anfang oft vor Jahrhunderten begonnene Leben weiterführen, wie sie eine einzige Kette find, die nie abreißen soll, so ist es auch mit ihren Lebensdingen und Notwendigkeiten. Auch diese gehen ohne allzudeutliche Abgrenzung ineinander über. Da ist es eine Sünde am Ge- Und das mit Recht. Denn nicht umsonst wird unser deutscher Wein in hundert Liedern gepriesen, und wenn demnächst wieder die Patenweine zum Ausschank gelangen, bann wird sich der Wein sicherlich abermals manchen neuen Freund erringen. Oie Verdunkelungsübung in Gießen Zu der Verdunkelungsübung am morgigen Mittwoch von 21 bis 22 Uhr wird uns von der Polizeidirektion Gießen in Ergänzung ihrer bisherigen Mitteilungen durch die Presse noch berichtet, daß auch die Goethe st raße zwischen Wieseckbrücke und Bahnübergang Schiffenberger Weg in diese Hebung mit einbezogen wird. Das Derdunkelungsgeblet erstreckt sich demnach auf folgende Straßen: Am Nahrungsberg, Bergstraße, Hessenstraße, Gartenstraße von der Wieseckbrücke aufwärts, Löberstraße, Bleichstraße von der Wieseckbrücke ab, Gäßchen an der Wieseck entlang zwischen Bleichstraße und Alicenstraße, Alicenstraße von Frankfurter Straße bis Ludwigstraße, Ludwigstraße bis Bahnunterführung, Gnauthstraße Stephan- straße Le sinastraße, Bruchstraße, Henselstraße, Msmarckstraße von der Wieseckbrücke bis Bahnüberführung, Keplerstraße Goethestraße zwischen Wieseckbrücke und Bahnübergang Schiffenberger Weg.__ ______________ zeigt, daß die Hausfrauen nicht weniger als die Mädels den Wert dieser Einrichtung eingesehen haben. Es gebührt vor allem den Hausfrauen großer Dank, daß sie sich bereitfinden, die Mädels in ihrer Hausgemeinschaft aufzunehmen und in ihnen die Liebe zu wecken zu hauswirtschaftlicher Arbeit. Dazu gehört viel Geduld, denn ein junges Menschenkind, das eben die Schule verläßt und nie eigene Verantwortung zu tragen hatte, kann sich nicht immer so schnell umstellen. Allgemein hört man aber von den Hausfrauen, die einmal ein Mädel angelernt haben, daß sie es immer wieder gern tun. Es entspricht ja auch ganz ihrer eigenen mütterlichen Veranlagung, wenn sie ein junges Menschenkind so für seine künftigen Aufgaben vorbereiten können. Wir geben im folgenden zahlenmäßige Aufstellung der Werbung in den Kreisen unseres Gaues, die verdient, veröffentlich zu werden, denn sie stellt einen schönen Erfolg für die Arbeit der Abteilung Volkswirtschaft-Hauswirtschaft im Deutschen Frauenwerk dar: Alsfeld 8, Alzey 15, Biedenkopf 10, Bingen 16, Büdingen 5, Darmstadt 31, Dieburg 27, Dillkreis 12, Erbach 3, Gelnhausen 57, Gießen 55, Frankfurt 306, Groß-Gerau 35, Hanau 193, Heppenheim 6, Lauterbach 2, Maintaunus 29, Mainz 30, Oberlahn 25, Oberwesterwald 46, Oppenheim 20, Rheingau 35, Schlüchtern 9, Schotten 10, Unterlahn 89, Untertaunus 15, Unterwesterwald 41, Usingen 13, Wetzlar 12, Wiesbaden 228, Worms 193, Limburg 22. Auskünfte über das hauswirtschaftliche Jahr erteilen die zuständigen Arbeitsämter und die Abteilung Volkswirtschaft-Hauswirtschaft, die durch die Ortsgruppen bzw. Kreisleitungen der NS.-Frauenschaft zu erfragen ist. Sornoti^en. Tageskatender für Dienstag. NS:-Lehrerbund, Fachschaft II (Mädchenerziehung), 14.30 Uhr, Vortrag von Fräulein Studienassessor Karola Hirsch (Worms) über „Vordringliche Fragen der dreijährigen Frauenschule" im Biologie - Saal des Lyzeums.' — Gloria-Palast, Seltersweg: „Leise kommt das Glück zu dir". — Lichtspielhaus Bahnhofstraße: „Drei tolle Tage". — Cafe Leib: 20.15 Uhr, Gastspiel des Hellsehers und Zauberkünstlers Bellachini. Lustige rNoden-Revue im Stadttheater. Am Sonntag, 13. September, um 15 Uhr und 19 Uhr, findet eine Modeveranstaltung im Stadt- l theater Gießen statt. Mit Musik, Tanz und Gesang > Die beutfehe Arbeitsfront D.N.ö.-oemeinschaft „Kraft durch freuöe" Hypnotische Versuche an Tieren. Im Londoner Zoologischen Garten sind in letzter Zeit Versuche, Tiere zu hypnotisieren, gemacht worden, die bemerkenswerte Ergebnisse hatten. Die ersten Versuche beschränkten sich auf Schimpansen, von denen man drei junge Tiere ausgewählt hatte. Zunächst schienen sie ziemlich ergebnislos zu verlaufen; die Schuld lag aber sicher nicht bei dem Psychologen, der sie unternahm, vielmehr gingen zu große Störungen von den Zuschauern aus, denn für die Ausstrahlung des hypnotischen Willens ist völlige Ruhe und Üngestörtheit die erste Vorbedingung. Infolge der allgemeinen Unruhe herrschte unter den Versuchstieren ein bemerkenswerter Mangel an Aufmerksamkeit und Aufgeschlossenheit. Ein drei Jahre alter Schimpanse gab Possen zum Besten, die nicht zur Sache gehörten, und erwiderte den Blick des Hypnotiseurs überhaupt nicht. Ein älteres Tier konnte seine Naschsucht durchaus nicht bezähmen und war nicht davon abzubringen, des Wärters Taschen zu durchsuchen, anstatt dem geheimnisvollen Glanz des hypnotischen Auges feine Aufmerksamkeit zu schenken. Selbst ein Zauberstab, der in einem glänzenden Ball aus Metall auslief, konnte kein dauerndes Interesse erwecken. Noch der am meisten Zugängliche war Peter, ein sechsjähriger, recht lebhafter Affe, der solch ein kluges Eingehen auf die ernstere Seite der Angelegenheit bewies, daß er drauf in einer Einzelfitzung vorgenommen wurde. Die Ergebnisse dieses Versuchs waren uber^ raschend, denn der Affe setzte dem ruhigen Blick des Hypnotiseurs kein Hindernis entgegen, und als diese Wirkung noch durch einige magnetische Striche ergänzt wurde, sank er jogleich in einen sanften den sie zurückkehren. Diese Urlaubstage werden noch lange in Erinnerung bleiben. Der Teilnehmerpreis beträgt insgesamt 46 RM. Anmeldungen können umgehend noch auf der Geschäftsstelle Gießen, Schanzenstraße 18, getätigt werden. Gleichzeitig ist mit dieser Urlaubsfahrt eine F e - rienroanberung während derselben Zeit verbunden. Die Wanderung führt von Pfronten über Wertach, Sonthofen, Sigisrenger Horn zur Kemptener Skihütte und durch die Breitachklamm nach Oberstdorf. Nach einem Ruhetag in Sonthofen führt der Weg nach Jmmenftadt, über den Gigglstein, durch die Reiter Wanne nach Pfronten zurück. Der Teilnehmerpreis beträgt für Fahrt einschl. Uebernachtung und Morgenkaffee 31,— RM. Verpflegungskosten tragen die Teilnehmer daselbst an Ort und Stelle, entsprechend den in Anspruch genommenen Leistungen. Außer der Urlaubsfahrt ins Allgäu finden noch drei Fahrten statt: vom 10. bis 18. Oktober 1936 nach Thüringen; vom 1. bis 6. Oktober nach München zum Oktoberfest; vom 21 bis 27. Oktober nach Berlin ; vom 1. bis 6. Oktober Wanderung in die Bayrischen Alpen; vom 10. bis 18. Oktober Wanderung durch den Thüringer Wald. Zu all den aufgeführten Fahrten können nach wie vor Anmeldungen abgegeben werden. NSDAP. Ortsgruppe Gießeu-Güd. Befr.: Zahlung der Hilfskaffenbeiträge für Oktober, November und Dezember 1936. Alle Angehörigen der SA., SS., Marine-SA., Reiter-SA. und des NSKK., die im Bereich der Ortsgruppe Gießen-Süd wohnen, zahlen ihren Beitrag zur Hilfskasse für die Monate Oktober, November und Dezember am: Montag, 7. September, Dienstag, 8. September, Mittwoch, 9. September, jeweils in der Zeit von 20 bis 22 Uhr im Lokal „Tannhäuser", Frankfurter Straße 83. Wer seiner Verpflichtung gegenüber der Hilfs- faffe nicht bis zum 18. September 1936 nachgekommen ist, wird bei der Hilfskasfe in München abgemeldet und hat sich daraus entstehende Folgen selbst zuzuschreiben. NSDAP. - Amt für Volkswohlfahrk. Ortsgruppe Gießen-Süd. Am Montag, 7., und Dienstag, 8. d. M., findet im Bereich der Ortsgruppe Gießen—Süd die Lebens- mittel-Opferringsammlung durch die NS.-Frauen- fchaft statt. Die Einwohnerschaft wird gebeten, die Spenden bereitzuhalten. Betr.: Cebensmittel-Opferring der Ortsgruppe Gießen-Ost. Die Sammlung wird am Dienstag, 8., und Mittwoch, 9. September, von der NS.-Fraueüschaft durchgeführt. Die Mitglieder wollen die Pfundpäckchen bereithalten und die Mitgliedskarte zur Eintragung vorlegen. Der Inhalt der Päckchen ist außen sichtbar anzugeben. Ortsgruppe Gießen-Nord. Lebensmittel-Opferring. Am Mittwoch, 9., und Donnerstag, 10. September, wird die Pfundsammlung durchgeführt. Die Mitglieder werden gebeten, die Pfundpäckchen bereitzuhalten und die Mitgliedskarte zur Eintragung vorzulegen. Die Päckchen find inhaltlich durch eine klare Aufschrift kenntlich zu machen. Von der tlniversiläk. Von der Pressestelle der Universität Gießen wird uns mitgeteilt: Dozent Dr. Hall von der Universität Freiburg i. Br. ist mit Wirkung vom 1. Oktober 1936 mit der Vertretung der Professur für Straf- und Prozeßrecht an der Universität Gießen beauftragt worden. schlecht und am Volk, wenn man Dinge in das ländliche Leben einfügt, die einer anderen Gewohnheit und Art gemäß sind, die das Beste in der ländlichen Familie zerstören, den Raum, der in t:r Mitte stehen soll und muß: die Wohnstube! 1498 Anlemmädchen im Gau Heffen-Aaffau Ein schöner Erfolg des Deutschen Irauenwerkes. ein gleichartigeres Verhalten gegenüber solchen Versuchen zeigt. Öochfcbulnorbricbfen. klassische Philologe Geh. Hofrat Wer aber hat das „Büfett" ms Haus auf dem Lande gebracht? Wer hat die Wohnstube zerstört? Gewiß: die junge Frau! Aber sie ist nicht allem schuld Nachbars Käthe und Müllers Grete haoen s, wie sollte ich's nicht haben? Das ist das eine. Das andere ist das Wort des Handwerkers: Du mußt ein Eßzimmer haben. Und dann ist er darangegangen und hat nach Muster und Katalog ems gebaut und ist sehr stolz darauf gewesen. Auf ferne saubere Arbeit stolz zu sein, hatte er auch Grund aber daß er so wenig Sinn mehr für Echtheit und Wahrhaftigkeit des ländlichen Lebens hatte, das hat viel verdorben und auf lange Zeit hm das Jr . . rtrtfrknhtnf Sich mpm man zurückziehen, denn was sollen sie darin tun? Essen tun sie in der Küche, nahe am Herd. Sie haben gar keine Zeit, im Eßzimmer zu essen, dort aufzu- decken, wo man in Gegenwart des fremden „Büfetts" nicht mit genagelten Schuhen und in Hemdsärmeln sitzen kann, wo man ganz richtig empfindet, daß ein weißer Kragen und geputzte Fingernagel dazugehören, die sich der Mensch auf dem Lande wirklich nur Sonntags leisten kann, und auch dann hält die gesegnete Erde in Spuren an den Fingern fest: Treue gegen Treue! Es ist schon etwas sehr Schönes um diese Spuren! Ich will nicht mißverstanden sein! Doch verlassen wir das „Eßzimmer" und gehen wir 3ur Wohnstube! Was finden wir dort? Da steht der große Lehnstuhl für mübegearbeitete Menschen, da ist die Nähecke für die Frau und Mutter, da ist Platz für die spielenden Kinder, da ist die Ruhe für Erzählen und Wohnen. Ein Sofa, vielleicht. Aber etwas steht noch in der Ecke: der Schrank, m dem hinter Glas die schönen Tassen blinken, die erinnern an Kindtaufen und Hochzeiten und aud) an Begräbnisse, an den Besuch von Onkel und Tante, die auch einmal in dieser Wohnstube Kind waren und fort in die Welt fahren mußten, um ihr Brot zu finden. Da ist der breite Tisch, der wärmende Ofen, da hängt der Zeitungshaken an der Wand und der Pfeifenstock, da ist ein Bücherbrett, falls man Bücher liebt. Da ist alles was man sich wünscht zum Wohnen, Blumen und Bilder gehören dahin, und die junge Frau kann wenn sie em Herz danach hat, aus der Wohnstube em Stuck Lebensmitte machen, so schön und behaglich, datz das Glück nicht vom Hause weicht. Körte in Leipzig, Mitglied , , Akademie der Wissenschaften und _____ scheu Archäologischen Instituts, beging am 5. September seinen 7 0. Geburtstag. Körte, 1866 in Berlin geboren, habilitierte sich 1896 in Bonn, NSG. Seit ihrem Bestehen bemüht sich die Abteilung Volkswirtschaft-Hauswirtschaft im Deutschen Frauenwerk, die jungen, schulentlassenen Mädchen, bevor sie einen anderen Beruf ergreifen, ein Jahr lang in einen Haushalt zu bringen, um ihnen für ihren späteren Beruf als Hausfrau das nötige Rüstzeug zu verschaffen. Die Verantwortung der Hausfrau gegenüber der deutschen Volkswirtschaft ist so groß, daß sie eine gute Schulung und Durchbildung jeder Hausfrau verlangt. Es ist selbstverständlich nicht möglich, jedes junge Mädchen, das später als Schneiderin, im Büro oder im Verkauf seinen Lebensunterhalt selbst verdienen will, zuvor zu einer perfekten Hausfrau auszubilden. Wenn einmal Liebe und Verständnis zur Hauswirtschaft geweckt sind, dann wird die spätere junge Hausfrau ihren Weg immer zu finden wissen. Die Bemühungen gehen dahin, jedem Mädel einmal in einer Hausgemeinschaft Einblick zu verschaffen in die Pflichten der Hausfrau, den ihr angeborenen Sinn zu wecken für diesen eigentlichen Beruf jeder Frau. Es ist bereits in den vergangenen Jahren gelungen, auf diesem Wege viele Mädels einem hauswirtschaftlichen Beruf zuzuführen. Durch die tatkräftige Werbung der Kreisabteilungsleiterinnen und Ortsreferentinnen der Abteilung Volkswirtschaft-Hauswirtschaft ist es in diesem Jahre möglich gewesen, 1498 schulentlassene junge Mädchen dem Anlernjahr zuzu- führen. Noch im letzten Jahre betrug die Zahl der Mädels, die in Frankfurt a. M. eine kleine Abschlußprüfung über ihre Fähigkeiten, die sie im An- lernjahr erworben hatten, ablegten, nicht mehr als sieben. Daß sich der Gedanke eines hauswirtschaftlichen Jahres mehr und mehr durchsetzen konnte, Oie ländliche Wohnstube. Von Josefa Behrens-Totenohl. Die westfälische Dichterin, die dieses Jahr durch den westfälischen ßiteraturpreis aus- Xt wurde, erhebt hier die besinnliche Frage nach einer Erneuerung der bäuerlichen Wohnkultur. B iSn-SÄfe-yt «8ÄS& fang von der Saar, den Caseler Hitzlay von Ruwer, die Mülheimer Himmelsleiter, das Neu- magener Rosengärtchen, oder das Oestricher Len- chen aus dem Rheingau, den Kreuznacher Krötenpfuhl von der Nahe, das Binger Schwätzerchen oder die Bechtheimer Gotteshilfe aus Rheinhessen, das Forster Ungeheuer aus der Rheinpfalz, den Cauber Backofen vom Mittelrhein, den roten Wal- porzheimer Pfafsenbera von der Ahr oder den fränkischen Escherndorfer Lump? Schon diese und alle die anderen Namen der Weine machen Appetit. Aus der Provinzialhauptstadt. Verstehen Sie es, Wein zu trinken? Eine merkwürdige Frage — was ist beim Weintrinken schon zu verstehen? Nun, wir wollen einmal sehen. Zunächst muß der Wein kalt fein, nicht wahr? Das ist richtig, aber schon hierbei wird meist der erste Fehler gemacht. Der Wein wird oftmals viel zu kalt getrunken. Die Temperatur des Weines darf sich keinesfalls dem Gefrierpunkt nähern. Die richtige Kühlungsgrenze für unsere guten weißen Weine liegt bei 10 Grad Celsius, für rote Weine bei 15 Grad Celsius. Bei stärkerer Kühlung „erschrickt" der Wein und verliert den Duft und die Zartheit seiner „Blume". Der Wein soll auch, wenn er aus der eben entkorkten Flasche in das Glas gegossen ist, erst einige Augenblicke stehen, damit er sich mit der Lust „vermählen" kann. Genießer setzen das Glas sogar zunächst in eine leichte kreisende Bewegung, damit der Wein sozusagen aufgelockert wird und seine ätherischen Oele frei werden. Wenn man nach dieser kleinen Zeremonie zum Trinken kommt, dann soll man besonders den ersten Schluck nicht allzu rasch und durstig hinunterstürzen, sondern man soll den edlen Saft über die Zunge gleiten lassen, damit alle Geschmacksnerven den Genuß in sich aufnehmen können. Selbst das Geräusch des Schlürfens ist hierbei unter Kennern erlaubt. Doch Kenner zu sein, ist gar nicht so einfach. Man muß das Gefühl dafür haben, die Traubensocte, den Boden, die Landschaft, den Jahrgang und die Pflege des Weines beurteilen zu können. Die Preis- würdigkeit und die Güte des deutschen Weines ermöglicht es aber eigentlich jedermann, sich allmählich etwas von dieser Kennerschaft zu erwerben. Die Freude des Genießens wird hierdurch vervielfacht. Man versteht dann die liebevollen Bezeichnungen, die den Weinen gegeben werden: das sie rassig, elegant ober zart, milde, lieblich, rund und mollig, oder aber feurig, kräftig, nervig, stahlig und charaktervoll genannt werden. Auch die Namen der verschiedenen Weine sprechen bekanntlich ihre eigene Sprache. Was soll man als Beispiel nennen? Etwa den Serriger Vogel- brac^ß- £ Qnnhß in die Häuser Wenn mir heute °us dem Land ^^ater kämmen, mo noch eine a ®1 beiden alten leben, dann finden der Küche sitzen. Leute irgendwo in einer & die es em zwilchen offenstehenden Türen. ^kinfu6böben Lnd aus geht 'N der m° en Mb u ^ller Bemachen es kalt Die Leute M^inm ober triebfamteit. Um (ic bet’ IPlel^ auch die Kinder werden ihnen »ugefchoben. w yiten. Und zuletzt „im Wege find, fo 9ut ®l a[ten Leute mit ihren kommt es dann, daß eingretfen und Mit- müden Gliedern bo% ”^iftcnöorin fitzen, geht X™ tu. »' «*" Sw-Ä “ es ist nicht gut, da von em ■ 1Barum aber noch von einem schonen jn ber Wohn- sL?'LtL.°Pn? Wohnstube haben^sie^nuht aus der Wohnstube em Eßzimmer in Eßzimmer, in dem keine v iwn„, in dem der dem sich alle, auch Die 1*“» ®oi,n|tUDnn* alle aekann Wohnhaus der Landleute geschädigt Ich weiß, man di- wir noch alle gerann L°on Handwerk nach Bro ginge und Hausfrau zers ■ g. bie sunqe Frau wird sagen, daß so besonders in Ehz-mmer L-macht^Em d ° langes Beide irren, wenn wir wieder darau - ausgehen, gute Dinge statt vieler Dinge anzuschasfen. Haben » . . »orWoYon sie nie ihren Wert Oberheffen Abwehrwille, Gemeinschaftswllle und Disziplin vereinigt, das ist Lustschuh! ** Der Gesangverein ^Heiterkeit" feierte am Samstagabend sein 58. Stiftungsfest mit einem gut besuchten Kommers im Dereinslokal Western D i t t m a r und Schneider hergerichtet worden war, zur Verteilung kam, konnte man allenthalben hören, noch nie so gut hergerichtetes Hammelfleisch gegessen zu haben. Nach dem Essen blieb man noch lange gemütlich zusammen. Der geschäftsführende Leiter des Ortsverbandes hielt eine kurze Ansprache, in der er auf die Wichtigkeit der Rohstoffgebiete für die deutsche Wirtschaft hin- wies. Alle Besucher wurden aufgefordert, sich mit allen Kräften für die Werbearbeit im Winterhalb- jahr. einzusetzen. Die Veranstaltung wurde in der üblichen Weise geschlossen. ** Dienstjubiläum bei der Reichsbahn. Am gestrigen Montag, 7. September, konnte der Wagenputzer beim Reichsbahnbetriebswerk Ludwig Weber aus Leihgestern auf eine 30jährige Dienstzeit bei der Reichsbahn zurückblicken. Die Arbeitskameraden ehrten den allseits beliebten Jubilar durch die Ueberreichung eines Bildes unseres Führers und eines Sessels, ferner hatten sie seinen Arbeitsplatz mit Blumen geschmückt. ** Straßensperre. Am morgigen 9. September wird wegen Ausführung von Gleisarbeiten am Straßenübergang der Bahnstrecke Friedberg- Hungen die Landstroße Bellersheim — Treis-Horloff für die Zeit von 6 bis 13 Uhr für jeglichen Verkehr gesperrt. Die Umleitung erfolgt über Obbornhofen—Wohnbach—Berstadt. ** Zur Richtig st ellung. In unserem gestrigen Bericht über den Kameradschaftsabend des VDA. muß es bei dem erwähnten Wort des Führers selbstverständlich richtig wie folgt heißen: „Volkstum kennt keinen Verzicht auf Volkstum." Tod aus, so daß die Genossenschaft zur Zeit 411 Mitglieder zählt. Der Geschäftsanteil beträgt 10.— Mark, die Haftsumme ist 100.— Mark. Das abgelaufene Geschäftsjahr brachte einen erfreulichen Aufstieg; der Umsatz betrug über 100 000 Mark. Es wurde eine Saatgut - Reinigungsmaschine angeschafft, die von den Mitgliedern eifrig benutzt wird. Die vom Rechner Karl Weiß erläuterte Bilanz schloß mit einem Reingewinn von 748,73 Mark ab. Der vom Vorstand und Aufsichtsrat vorgeschlagenen Verteilung des Reingewinns wurde zugestimmt. Das Geschäftsguthaben wird mit 5 v. H. verzinst, der Rest des Reingewinns je zur Hälfte der Betriebs- und Reserverücklage gutgeschrieben. Hierauf wurde dem Vorstand und Äufsichtsrat Entlastung erteilt. Oberrevisor Hartmann erläuterte dann das neue Einheitsstatut, das von der Versammlung angenommen wurde. Bei der Ergänzungswahl wurden Johannes Sommer VII. für den Vorstand und Georg Konrad Buß und Karl Hirz III. für den Aufsichtsrat wiedergewählt. Zum Aufsichtsrat kam ferner an die Stelle eines verzogenen Mitgliedes Karl Hirz II. Im Anschluß an den geschäftlichen Teil hielt Herr Fritz als Außenbeamter der Bäuerlichen Hauptgenossenschaft einen Vortrag. Nach seinen Darlegungen über den Verkauf des Flachses und die zur Aussaat kommenden Getreidearten wurde die Versammlung in üblicher Weise geschlossen. D L iich, 6. Sept. Wie schon oft, so waren auch heute wieder fremde Gäste in unserer Stadt zu Besuch. Die Frauenhilfe aus Treis a. d. Lda. war unter Führung des Ortspfarrers Büchner hierhergekommen. Sie beteiligte sich am Morgengottesdienst und ließ sich dann die Schönheiten unserer Marienstiftskirche zeigen. Nach dem Mittag, essen im Gasthaus „Zum Löwen" begaben sich die Teilnehmer zu Fuß nach Kloster Arnsburg, das besichtigt wurde. Während des Nachmittagskaffees setzte starker Regen ein, so daß der Rückweg nach Lich trotz der guten Straße nicht ganz angenehm war. Mit bem Abendzug kehrten die Mitglieder, die z. T. von ihren Männern begleitet waren, in ihre Heimat zurück. = Li ch, 7. Sept. Die Schulkinder der hiesigen Volksschule unterstützten das Winter- hilfswerk bzw. die NSV. wirksam das Sammeln von 7 ZentnerAehren. Das Druschergebnis betrug 190 Pfund Weizen. Dieser Tage wurden am hiesigen Bahnhof die erstenZwetschen verladen. Der Preis war in Anbetracht der reichen Ernte sehr gut; er betrug 5 bis 6 Mark für den Zentner. Die Apfelbäume sind je nach Lage der einzelnen Obstbaumstücke bzw. den Sorten entsprechend sehr verschieden behangen, so daß man von einer Mittel ernte sprechen kann. Die Der- steigerungen werden in etwa 2 bis 3 Wochen beginnen. )( Lich, 7. Sept. Gestern nachmittag fand in unserer Stiftskirche im Gottesdienst in Anwesenheit der Eltern und Paten die feierliche Eröffnung des diesjährigen K o n f i r m a n d e n u n t e r richts statt. Am Schluß des Gottesdienstes traten die Eltern der Kinder an den Altar heran, um sich nach alter Sitte durch Handschlag zu verpflichten, die Geistlichen in jeder Weise zur Erreichung des Zieles des Konfirmandenunterrichtes zu unterstützen Es wurden 23 Knaben und 24 Mädchen aus Lich für den Unterricht angemeldet, dazu kommen noch drei Konfirmanden aus Nieder-Bessingen und vier aus der Erziehungsanstalt Arnsburg. csd Langsdorf, 7. Sept. Unser diesjähriger Konfirmandenjahrgang zeigt eine merkwürdige Zusammensetzung: unter 23 Kindern befinden sich nur 4 Buben bei 19 Mädchen. Die Filialgemeinde Bettenhausen gab nur 6 Mädchen und keine Knaben. In feierlichem Gottesdienst wurde gestern die Konfirmandenzeit eröffnet. Sie wurde unter das Bekennerwort in Römer 1,16 gestellt. Es ist gewissermaßen ein Jubiläumsjahrgang; denn da es urkundlich feststeht, daß unsere Gemeinde im Jahre 1537 evangelisch war, wird man im Jahre 1937 die 400-Jahrfeier des evangelischen Bekenntnisses begehen können. Kreis Friedberg. + Butzbach, 7. Sept. Die Kriegerkameradschaft „H a s s i a" hielt im „Deutschen Haus" ihre diesjährige Generalversammlung ab. Nach der Begrüßung des Kameradschaftsführers, Strafanstaltsdirektor Bausch, gedachte er zunächst der im verflossenen Vereinsjahre verstorbenen 10 Kameraden, ebenso der bei dem (Brühen- Führer und Reichskanzler, sowie der Gesang der Nationallieder beschlossen die schlichte, aber erhebende Feier. Der Abstieg von der Höhe begann unter strömendem Regen, der aber glücklicherweise, je tiefer man kam, nachließ und endlich sogar für einige Zeit der lieben Sonne, von allen freudig begrüßt, das Feld überließ. Unsere Gießener lenkten ihre Schritte nach dem Schwarzbachtal, wohl dem lieblichsten Tale des Vogelsbergs, und in diesem abwärts zur Mittaqsraft nach Hochwaldhausen. Nachdem man noch dem anerkannt schönen Fachwerkbau Oberhessens, der im benachbarten Ilbeshausen liegenden Teufelsmühle, einen Besuch abgestattet hatte, wurde wieder das Auto bestiegen, und in flotter Fahrt ging es, diesmal bessere Aussicht genießend, durch das reizvolle Niddertal über Gedern, Hirzenhain, Lißberg, Ortenberg, Bad Selters nach Nidda, wo der Schlußtrunk genommen wurde. Durch Ansprachen und heitere Vorträge kam auch der Humor zu seinem Recht, und nach genügender Rast fuhr man gegen Abend der Heimat wieder zu. Gießener Dochenmarktpreife. * Gießen, 8. Sept. Auf dem heutigen Wochenmarkt kosteten: D. f. Molkereibutter, % kg 1,57 Mark, f. Molkereibutter 1,52, Landbutter 1,42, Markenbutter 1,55 bis 1,60 Mark, Matte 20 bis 25 Pf., Käse, das Stück 4 bis 10, Wirsing, kg 8 bis 10, Weißkraut 6 bis 8, Rotkraut 8 bis 10, gelbe Rüben 5 bis 10, rote Rüben 8 bis 10, Spinat 15 bis 20, Römischkohl 8 bis 10, Bohnen, grün 15 bis 20, gelb 15 bis 20, Unterkohlrabi 8 bis 10, Erbsen 25 bis 30, Tomaten 10 bis 15, Zwiebeln 8 bis 10, Kartoffeln, kg 4 bis 4% Pf., 5 kg 40 bis 45 Pf., 50 kg 3,50 bis 3,80 Mark, Frühäpfel, % kg 12 bis 15 Pf., Falläpfel 3 bis 6, Birnen, 10 bis 15, Zwetfchen 9 bis 10, Pfir-siche 35 bis 60, Brombeeren 30 bis 35, Preiselbeeren 35 bis 40 Pf., Hähne 1 bis 1,10 Mark, Blumenkohl, das Stück 10 bis 50 Pf., Salat 8 bis 10, Salatgurken 5 bis 20, Einmachgurken 1 bis 3, Endivien 5 bis 15, Oberkohlrabi 4 bis 10, Lauch 4 bis 8, Rettich 5 bis 10, Sellerie 20 bis 25, Radieschen, das Bündel 10 Pf. aus. Fast jeder Baum mußte gestutzt werden. In der vergangenen Woche wurden öie erst e nZwet- schen im Bahnhof verladen. Für den Zentner wurden 5 Mark bezahlt. Aepfel und Birnen bringen eine Mittelernte. — In unserem Orte wurde wieder ein Fußball-Sportverein gegründet, dem durch die Gemeinde der frühere Sportplatz, der bisher als Wiese verpachtet war, zur Verfügung gestellt wurde. # Steinbach, 8. Sept. Bäckermeister Johann Deuker und seine Ehefrau Lina, geborene Leu- ning, feiern am morgigen Mittwoch das Fest der silbernen Hochzeit. Das Ehepaar Deuker, das neben der Bäckerei eine Gastwirtschaft betreibt, hat in Steinback) seine Heimat gefunden. Herr D. stammt aus Holzhaufen im früheren Kreise Kirch, yain, Frau D. aus Gießen. "Y" Watzenborn-Steinberg, 7. Sept. Die hiesige Bäuerliche Bezugs - und Absatz- Genossenschaft hielt am Samstagabend im Saale „Zur Krone" ihre ordentliche Jahreshauptversammlung ab. Der zweite Vorsitzende des Aufsichtsrats, Johannes Philipp, leitete die Versammlung. Direktor Konrad Hanack berichtete über den Stand der Genossenschaft im abgelaufe« nen Geschäftsjahr. Am 27. März 1935 erfolgte die gerichtliche Eintragung der Genossenschaft beim Amtsgericht Gießen. Der Mitgliederstand betrug vor der Eintragung 530 Mitglieder; 112 doppelte Mitgliedschaften wurden gestrichen, 7 schieden durch Brand durch Funkenflug. * Nieder-Florstadt (Kreis Friedberg), 8. Sept. In der letzten Nacht nach 22 Uhr brach hier in dem Grundstück des Einwohners Jakob Scherer, Horst-Wesfel-Allee wohnhaft, infolge Funkenfluges aus dem Schorn st ein in einem Stallgebäude Feuer aus. Die Flammen ergriffen ra^ das ganze Stallgebäude und dehnten sich van dort auf einen mit Heu und Stroh gefüllten Anbau, weiterhin auf das Wohnhaus aus. Der tatkräftigen Arbeit der Feuerwehren gelang es, das Wohnhaus zum größten Teil zu retten, jedoch konnte nicht verhindert werden, daß ein Teil des Wohnhauses mit einigen Möbeln, der Anbau mit Heu und Stroh und das Stallgebäude den Flammen zum Opfer fielen. Wer Liebe fät wird Liebe ernten. CO Lich, 6. Sept. Zu einer Feier eigener Art hatten sich gestern und heute eine große Zahl Frauen und Jungfrauen zusammengefunden, die z. T. aus weiter Ferne herbeigekommen waren. Es handelte sich um die Ehrung einer alten, verdienen und beliebten Lehrerin. Deshalb waren auch die verschiedensten Altersklassen vertreten. Einem damaligem Bedürfnis entsprechend ließ sich FrauThusnelda Junker, die vor ihrer Verheiratung als Lehrerin an der Höheren Töchterschule zu Düsseldorf tätig gewesen war, im Jahre 1905 bereitfinden, für die Töchter hiesiger Familien, die den Wunsch nach erweiterter Schulbildung hatten, eine besondere Mädchenschule einzurichten. Sie war vom Hessischen Unterrichtsministerium genehmigt und stand unter staatlicher Aussicht. War es auch nur eine sog. einklassige Schule, die die Alterstufen von 10 bis 14 und 15 Jahren umfaßte, so verstand es die verständnisvolle Lehrerin, unter- tützt von Siner Reihe von Hilfskräften aus der Stadtschule, mit Liebe und Hingebung die Schülerinnen so zu fördern, daß sie beim Uebertritt in andere höhere Schulen stets Anschluß fanden. Und diese Liebe und Fürsorge haben die Schülerinnen ihrer nun mehr als 80jährigen Lehrerin nicht vergessen. Mußte auch in den unteren Schuljahren manchmal hier und da eine Zurechtweisung erfolgen, die der Betroffenen augenblicklich nicht immer angenehm war, so geschah sie stets mit mütterlicher Liebe nach dem Lutherwort: „Der Apfel muß bei oer Rute sein", und spätere Einsicht hat sie als berechtigt anerkannt. Das zeigte sich am gestrigen Abend in allem, was a ehemaligen Schülerinnen ihren Lehrern, vor allem Frau Junker an Liebe und Verehrung entgegenbrachten. Eingeleitet wurde die Feier durch em gemeinsames Abendessen im Gashaus „Zum Löwen', zu dem die alten Lehrer als Gäste geladen waren. Manche frohe Erinnerungen wurden dabei ms Gedächtnis zurückgerufen und ausgetauscht fröhliche Schullieder, z. T. mit neuem Texte, erklangen, musikalische und poetische Vorträge wechselten miteinander ab und gemahnten an glückliche Jugendtage. Heute morgen nahmen die alten Freundinnen, deren manche sich seit Jahren nicht mehr gesehen hatten, am Gottesdienst teil, legten dann an den Gräbern der verstorbenen Lehrer ehrende Blumenspenden nieder und unternahmen, teils zu Fuß, teils zu Wagen, einen gemeinschaftlichen Ausflug nach dem benachbarten Kloster Arnsburg. Nach gemeinschaftlich eingenommenem Kaffee olgten die Teilnehmer einer Einladung der gräflichen Herrschaften in den großen Saal des Schlosses, wo sie, durch zwei- und dreistimmigen Unglück in Bochum umgekommenen Bergleute. Die Versammlung ehrte die Toten in üblicher Weise. Anschließend gab er den Jahresbericht. Die Zahl der Mitglieder ist auf 250 gestiegen. An dem Geburtshause des verdienstvollen früheren 1. Vorsitzenden, Medizinalrat Dr. Vogt, wurde eine Gedenktafel enthüllt. Das an der St. Markuskirche gelegene Kriegerdenkmal von 1870/71 wurde ausgebessert. Das Vereinsvermögen ist auf rund 900 Mark an- gewachsen. Für 40jährige Mitgliedschaft wurden 8 Kameraden, für 25jährige ebenfalls 8 Mitglieder mit schönen Ehrenurkunden und Ehrennadeln ausgezeichnet. Zum stellvertretenden Kameradschafts- ührer wurde Oberstudiendirektar Dr. Gans, zum 2. Kassenwart Gösch und zum stellvertretenden Schriftwart S t a u b a ch bestimmt. Die Versanmv Gesang unterhalten, sich noch einer Stunde gemütlichen Zusammenseins erfreuten. Mit großer Befriedigung sahen die Beteiligten auf die wohlgelungene Veranstaltung zurück, die ihnen noch lange im Gedächtnis bleiben wird. Das Ganze: ein Bild echter, wahrer Freundschaft und Volksgemeinschaft, aus früheren Tagen stammend und sich gut in die neue Zeit einfügend vorbildlich und richtungweisend für das junge Geschlecht. Landkreis Gießen # Lollar, 7. Sept. Zu einer zweiten Schulungstagung hatte unser Obst- und (Barten- bauoerein für den gestrigen Sonntag eingeladen. Nachdem im Vorsommer der Obstbau in der Praxis besprochen worden war, fand nun ein Rundgang durch die Hausgärten verschiedener Vereinsmitglieder statt, zu der sich eine stattliche Zahl Interessenten eingefunden hatte. Als Leiter der Veranstaltung war der Vorsitzende des Obstbauoereins Wieseck, Herr B e p p l e r, gewonnen worden. In einem kurzen Einführungsvortrag wurden die Grundlagen des erfolgreichen Gartenbaues gestreift und dann an Hand von Beetpflanzungen die Düngung der Kulturen, die Bodenbearbeitung und Sortenwahl besprochen. Es bot sich dabei reichlich Gelegenheit, die in diesem Jahre besonders stark auftretenden pilzlichen Krankheiten aufzuzeigen und die entsprechenden Schädlingsbekämpfungsmittel zu empfehlen. An den Himbeeren fand sich die Rutenkrankheit stark verbreitet, an Weinspalieren und freistehenden Rebstöcken waren es der Meltau und die Peronospora, die mancherorts fast die gesamte Beerenernte vernichtet haben. Auf die Vorteile der Reihensaat, die zur Benutzung neuzeitlicher Gartenwerkzeuge die Voraussetzung bildet, wurde hin- gemiefen. Reichlichen Besprechungsstoff lieferte der gartenbauliche Obstbau, ob Hochstamm ober Buschbaum das Gegebene im Hausgarten sei. An Ort und Stelle wurde das Verjüngen der Beerensträucher und der Schnitt der Johannisbeerbüsche und des Formobstes vorgeführt. Auf Fragen aus der Versammlung wurde dann noch auf die Bedeutung des Torfmulls hingewiefen, der, fachgemäß aufbereitet, einen vollwertigen Ersatz für Stallmist darstellt und bei Baumneupflanzungen und Saatbeetherrichtung im fortschrittlichen Gartenbau nicht zu entbehren ist. Auch die Pflege des Komposthaufens wurde dabei berührt, der in keinem Garten fehlen sollte. Nachdem noch Kulturanweisungen für Herbstsaaten gegeben und Anfragen von Teilnehmern beantwortet worden waren, schloß der Vereinsobmann Herm. Dietz mit herzlichen Dankesworten an den Rundgangleiter. O Kesfelbach, 7. Sept. Die Hosreite des Arthur Schönfeld ging durch Kauf in den Besitz des Zirnmerrneifters Heinrich Nachtigall über. Q> Odenhausen a. d. Lda., 7. Sept. Die hiesige Witwe Lina Körbächer wurde, als sie eine Kuh im Stalle ankoppeln wollte, von einem der Tiere mit dem Horn in ein Auge gesto -- feen, so daß sie ärztliche Hilfe in Anspruch nehmen mußte. Die Verunglückte wurde sofort in die zlugenninif nach Gießen gebracht und operiert. Man hofft, das Auge erhalten zu können. » Kroßen-Buseck, 8. Sept. In der letzten Nacht wurden aus einer hiesigen Hühnerfarm durch Einbruch elf Hühner, weiße Leghorn, ein Jahr alt, gestohlen. Die Ermittelungen der Gendarmerie nach dem Täter und dem Verbleib der Hübner sind im Gange. CD Queckborn,' 7. Sept. Die Zwe tsch euer nte fällt in unserer Gemarkung sehr reichlich „Zum SHipkapaß". Der Vereinsführer gab einen Rückblick über die Entwicklung des Vereins, die eine würdige Stätte in der Pflege echten deutschen Volkstums erkennen läßt. Aber auch die Förderung geselliger Unterhaltung lag bei der „Heiterkeit" stets in guten Händen, nicht minder traditionell umschlingen treue Freundschaftsbande die wackere Sän- aerschar und ihre Förderer. Das konnte nicht treffender zum Ausdruck kommen als in der Ehrung von zehn verdienten Mitgliedern. Christian Reitz erhielt für 60jährige Sängertreua — gewiß ein seltenes Jubiläum dieser Art — eine Franz-Schubert-Pla- fette, für mindestens 25jährige aktive Mitgliedschaft wurden zu Ehrenmitgliedern ernannt Phil. Hof, Willi Rathenow, Willi Ude, Martin Herrlich und Rudolf Schickedanz, während die passiven Mitglieder Heinr. Volz, Friedr. Diehl, Wilh. Schütz und Karl Volz für 25jährige ununterbrochene Zugehörigkeit mit entsprechenden Ehrenurkunden ausgezeichnet wurden. Der mit Ge- langsvorträgen umrahmte offizielle Teil wurde in der Üblichen Weife geschlossen. ** Der Reichskolonialbund, Orts- v erb and Gießen, hielt am Samstag im Kolonialheim „Burghof" feine Monatsoersammlung ab. Der Besuch war — wie man uns berichtet — derart stark, daß das neue Kolonialheim fast zu klein war. Dies ist ein Zeichen dafür, daß durch die Gründung des Reichskolonialbundes unter Führung des alten Kolonialkämpfers Ritter v. E p p der koloniale Gedanke erheblich gesteigert wird. Der geschäftsführende Leiter des Ortsverbandes, E. Schneider, gab die Ziele des Bundes bekannt und machte es jedem Mitglied zur Pflicht, bis zu der nächsten Versammlung mindestens ein neues Mitglied zu werben; es müsse in Gießen ein Orts- verband von mindestens 1000 Mitgliedern entstehen, was nicht schwer fei, da in Gießen im Jahre 1926 bereits 280 Kolonialfreunde sich zusammengefunden hätten, in einer Zeit, in der das Verständnis für überseeische Rohstoffgebiete noch nicht so rege war wie heute. Im Anschluß an die Versammlung wurden die letzten Vorbereitungen für das Hammelessen, das am nächsten Tage stattfand, getroffen. Leider war zu diesem für die Gießener Kolonialbewegung traditionell gewordenen „Hammelbraten" kein afrikanisches Wetter, und so mußte die Feier vom Burghofgarten in das Heim verlegt werden. Trotz des schlechten Wetters waren so viele Kolonial- freunde erschienen, daß das Heim überfüllt war. Don irgendwelchen Belustigungen mußte deshalb Abstand genommen werden. Als der gebratene Hammel mit dickem Reis, der von den alten Süd- Gebt überschüssiges Obst der IlS.-Irauenschast! NSG. Der Gau Hessen-Nassau ist ein sehr obstreicher Gau. Wenn man die Landstraßen entlang fährt, so dehnen sich rechts und links lange Reihen von Obftbäumen. Im Herbst kann man überall Fallobst liegen sehen, das vielfach unter den Bäumen verfault und umkommt. Um die Not im Winter zu lindern, hat sich schon im vorigen Jahre die NS.-Frauenschaft, sowie die Abt. Volkswirtschaft- Hauswirtschaft zur Verfügung gestellt, um der NSV. Wintervorräte einzukochen. Viele hundert Zentner Obst, z. T. Fallobst oder auch Obst, das die Besitzer nicht mehr zu verwenden wußten, wurde so verwendet und bedürftigen Volksgenossen im Winter ausgeteilt. Auch in diesem Jahre hat die Abt. Volkswirtschaft-Hauswirtschaft, sowie alle Ortsgruppen der NS.-Frauenschaft die Absicht, auf diese Weile zu helfen. Alle Volksgenossen, die überflüssiges Oost in ihrem (Barten haben, oder die kein Interesse an Fallobst haben, werden gebeten, die zuständige Ortsgruppe der NS.-Frauenschaft zu verständigen, die das Obst gern abholt ober in Empfang nimmt. Es darf in diesem Herbst nichts umkommen. Durch die Zusammenarbeit der NS.-Frauenschaft mit der NSV. wird es ermöglicht, allen Volksgenossen Marmelade zum Winter zu verschaffen. Oer Tag des deutschen Volkstums. Am 12. Oktober jedes Jahres feiern die spanisch und portugiesisch sprechenden Völker der ganzen Welt ihren „Dia de la raza“, den Tag ihres Volkes, an dem sie sich, trotz aller Zerstreuung und politischen Zersplitterung, ihrer völkischen Zusammengehörigkeit und ihrer gemeinsamen Leistungen mit Stolz erinnern. Stärker als je hat sich auch unter den Deutschen in allen Kontinenten dieses Gemeinschaftsbewußtsein während der letzten Monate offenbart. Zur Olympiade in Berlin strömten neben den fremden Völkern auch die deutschen Brüder van allen Enden der Erde zusammen, und die sich anschließende Tagung des (Baues Ausland der NSDAP, bewies, welche Stärke und Geschlossenheit der Nationalsozialismus ihnen draußen gegeben hat. Denn der Ausländsdeutsche steht, wie Reichsminister Dr. Goebbels in Venedig der deutschen Kolonie erklärte, nicht mehr allein aus Vorposten, sondern er weiß sich mit Stolz als Glied eines starken und großen Volkes, und der wirksame Schutz, den die Heimat den Deutschen in Spanien leistete, bewies dieses Wort durch die Tat. Den Geist dieser alle Deutschen der Welt umfassenden Gemeinschaft des Kämpfens und Opferns in einem jeden von uns hier im Reiche wecken und stärken, das soll der „Tag des deutschen Volkstums", den ganz Deutschland am 2 0. September begeht. Der VDA., der ebenso wie in früheren Jahren die Ausgestaltung des Festes übernommen hat, wird sich dabei nicht auf die Schulen beschränken, die ja in früheren Jahren die Stützen des volksdeutschen Gedankens waren, sondern er wird sich an alle Volksgenossen wenden, zumal ja heute seine Arbeit alle Schichten des Volkes durchdringt. In unserer Stadt wird eine Kundgebung im Theater gipfeln in einer Vorführung auslanddeutscher Kunst, die getragen wird von den künstlerischen Kräften des Stadttheaters, und uns Leben und Kämpfen der Brüder draußen im Spiegel der auslanddeutschen Kunst zeigen wird. Familienzusammenkunst des Bezirks- Lehrervereins Sießen-Landvom NSLB. Einmal im Jahre werden die Arbeitstagungen und geschäftlichen Sitzungen des Bezirks-Lehreroer- eins Gießen-Land unterbrochen, damit bei einer Familienzusammenkunft Unterhaltung und Frohsinn zu ihrem Recht kommen. Diesmal versammelten sich die Mitglieder mit ihren Angehörigen am Samstag in der „Bergschenke", um dort einige Stunden in guter Kameradschaft und froher Geselligkeit zu verleben. Für abwechslungsreiche Unterhaltung hatte der Vorsitzende des Bezirks-Vereins, Rektor Siegfried (Großen-Linden) gesorgt. Er begrüßte zunächst die zahlreich Erschienenen, besonders die mit- wirkenden Künstler vom Gießener Stadttheater (die Herren Paul Nieren, Hans Seitz und Gerd Geiger) und betonte den hohen Wert dieser Familienzusammenkünfte, denn rechte Freude könne sich erst in der Gemeinschaft entfalten. Darauf wechselten gemeinsame Gesänge mit heiteren Vorträgen der drei Schauspieler ab. Der „Ansager" Paul N i e r en konnte im Laufe des Tages auch recht zart und humorvoll für das Stadttheater werben. Alle Darbietungen, auch die Dialektvorträge von Rektor Sarnes (Lich) fanden ungeteilten Beifall der Versammelten. Bald herrschte die fröhlichste Stimmung. Rektor Siegfried konnte auch Schulrat N e b e l i n g als Gast begrüßen. Zum Schluß dankte er allen Mitwirkenden, besonders den Herren vom Theater. Bis in die späten Abendstunden blieb man dann noch bei Unterhaltung und Tanz zusammen. BHC. Gießen. Dem schönen Brauche folgend, der die Mitglieder 1 des VHC. alljährlich im September am Ehrenmal auf der Herchenhainer Höhe zu einer würdigen i Feierstunde zu Ehren der im Weltkrieg gefallenen DHC.-Brüder vereinigt, lenkte auch der VHC. 1 ©iefeen am Sonntag seine Schritte nach der Bergeskuppe. Wegen der Vorverlegung der Gedenk- 1 feier waren die Zweigvereine des VHC. gezwun- i aen, ihre vorgesehene Wanderung zu ändern, und : |o fuhren denn in früher Morgenstunde rund 40 Teilnehmer per Auto von Gießen durch das ober- hessische Land über Hungen, Nidda, Schotten, am Großen See und Gedern vorbei hinauf nach Hartmannshain. Verhiefe die schon früh erschienene Sonne einen guten Tag, so sollte diese Hoffnung zunächst enttäuscht werden, denn je höher man kam, um so dichter wurde der Nebel, der im Flachland kaum zu spüren war. Doch tapfer und unverdrossen begann die Wanderschar nach kurzer Frühstücksrast ihren Aufstieg über Herchenhain, am Vater Bender-Heim vorbei zum Gefallenendenkmal auf dem Gipfel der Herchenhainer Höhe, wo sie als erste ankam und wo sich dann nach und nach die Abordnungen der verschiedenen Zweigvereine, teil- weisL mit ihren Fahnen und Wimpeln, einfanden. Viele vertraute Gesichter aus früheren Zusammenkünften sahen sich wieder und gar manche alte Freundschaft wurde durch einen kräftigen Händedruck neu besiegelt. Nach der Begrüßung der Erschienenen gedachte Rektor D e r n-Osfenbach namens des Hauptvorstandes unter Niederlegung । eines Kranzes in längerer Ansprache mit packen- : den, trefflichen Worten unserer im großen Kriege I gefallenen VHC.-Brüder, von seiner Tochter wirkungsvoll unterstützt durch den Vortrag zweier vaterländischer Gedichte. Das Lied vom guten Kameraden, ein begeistertes Sieg-Heil auf unseren < kfurt a. M., 7. Sept. Das E x - glück im Werk Griesheim LPD. Fran daß von den Blauweißen nichts zu sehen war. Der Unterschied war der, daß bei den Frankfurtern der Ball lief, während bei den Blauweißen die Spieler laufen mußten. Hierdurch hatte Germania ein starkes Uebergewicht. Der Spielverlauf vor der Pause sah die Blauweißen in starker Bedrängnis. Die Gäste setzten sich sofort vor dem Tor der Gastgeber fest, da es dem bestrickenden Netz p l o s i o n s u n g_____ der IG. Farberrindustrie hat nunmehr ein Todesopfer gefordert. Einer der bei dem Unglück verletzten zwei Arbeiter ist seinen Brandwunden im erfolgreich abschloß. Nach dem Wechsel hieß es bald 5:0 durch Elfmeter, den der Mittelstürmer verwandelte. Jetzt begann der Umschwung. Waren es seither die Bsauweißen, die stark hin und her gejagt wurden, so mußten jetzt die Gäste sich manchen Ball erlaufen. Als der erste Gegentreffer gelang, steigerte sich dies noch mehr, und die Gäste wurden stark zurückgedrängt. Als sich der Vorsprung immer mehr verringerte. Lehrmund und Zeiler (Elfmeter) sagten für die beiden anderen Tore, konnten die Gäste froh sein, an einem so großen Vorsprung zehren zu können. Die Gäste zeigten eine technisch und taktisch gute Mannschastsleistung. Das Glanzstück war der Sturm, der durch seine schnelle flüssige Kombination und die kraftvollen Schüsse, besonders die des Mittelstürmers, jeden Fußballfreund begeisterte. Die Läuferreihe war der vorderen Reihe sowie den Schlußleuten eine wertvolle Hilfe. Die Hintermannschaft konnte ihre Sicherheit von der ersten Hälfte während der Drangperiode der Blauweißen nicht immer unter Beweis stellen. . 1900 in der Aufstellung Fischer; Zeiler, Lippert; Erhard, Heilmann, Garth; Schellhaas, Ranft (Enders), Jäger, Lehrmund, Henkelmann konnte erst in der zweiten Hälfte befriedigen.___________________ Spielvereinigung 1900 Gießen. 1900 — Wehlar 1:1. Das Spiel gegen Wetzlar hat die Erwartungen nicht ganz erfüllt. Bei Wetzlar fehlte Wohlgemuth, und bei 1900 war es Lehrmund, der ersetzt werden mußte, so daß dem Spiel die Momente entzogen waren, auf die die Erwartungen abgestellt waren. Das Spiel begann mit wenig System. Die Glätte des Bodens erschwerte den Spielern die Ballkontrolle und den Stand. Hierdurch sah man ein teilweise planloses Spiel. Erst als sich die Spieler einigermaßen mit den Verhältnissen abgesunden hatten, kam etwas Besserung auf. Vor allem bei Wetzlar, die mit halbhohem Spiel und ihren weiten Abschlägen etwas in Vorteil kamen. Zwei klare Chancen, die während dieser Zeit herausgearbeitet wurden, klärte Fischer durch glänzende Paraden. Auf der Gegenseite hatte Lippert Gelegenheit, zum Erfolg zu kommen. Sein Strafstoß ging jedoch knapp über die Latte. Torlos ging es in die Pause. Nach dem Wechsel kam Wetzlar zum Führungstreffer. Bei einem Gedränge vor dem Tor der "Blauwi^ißen konnte Garth mfr noch mit der Hand abwehren. Den Elfmeter verwandelte Blech II. Jetzt bekam das Spiel erst seinen Höhepunkt. Auf beiden Seiten mehrten sich die Anstrengungen um eine Verbesserung des Resultats. Bei einem Durchbruch schien es den Blauweißen zu glücken, als Jäger allein auf das Tor zusteuerte. Sein Schuß geht jedoch an dem herauslaufenden Tormann vorbei an den Pfosten. Nochmals setzen die Blauweißen zum Gegenstoß an, und bei einem Gedränge ist es Ranft, der einschießt. Kurz darauf pfiff der Schiedsrichter wegen eintretender Dunkelheit ab. Bei Wetzlar war die Hintermannschaft mit Gunya, Benner, Krikau zuverlässig. Die Läuferreihe mit Kotlar, Zielberg, Hahn gut in Aufbau und Abwehr, während der Sturm in der Besetzung Zambedri, Blech I, Hüth, Zehner, Blech II nicht ganz befriedigen konnte. 1900, in der Aufstellung Fischer; Zeiler, Lippert; Erhard, Heilmann, Garth; Schellhaas, Ranft, Schombert, Jäger, Henkelmann, war ebenfalls in der Hintermannschaft am sichersten. Schiedsrichter Grote, Lollar, leitete umsichtig und sicher. 1900 — Germania 94 Frankfurt a. 2N. 3:5. Fußball der heimischen Mannschaften betrogen, obgleich er ein Aufrührer ist, dem man das Wort nicht zu halten braucht. Es war nicht meine Sache, für den Abtransport zu sorgen, und wenn ihm die Regierung da zuvorgekommen ist, bleibt das sein Pech." Er zuckte die Achseln, bedauerte aber keineswegs. „Was mag aus den drei Deutschen geworden sein", sagte Durham sinnend. „Hätte ich noch warten sollen auf sie? Aber das chinesische Fahrzeug war heran; es feuerte bereits; ich erkannte nicht gleich, ob auf uns oder gegen die Chinesen an Land. Sie hätten mir einen Wink geben sollen, daß man die „Mary D." nicht anzugreifen beabsichtigte." Che Wong schüttelte den Kopf. „Man ließ sie entkommen", sagte er, „das ist ein Unterschied." Der Kapitän sah ihm ins Gesicht, und er hatte das sonderbare Gefühl, daß da immer noch etwas nicht stimmte. Aber er fragte nichts mehr. Er hatte fein Geld. In Singapore, morgen, würde er es beheben. Che Wong mochte sehen, wie er wieder nack China kam. Es gingen ständig Dampfer von Singapore nach Hongkong und weiter nordwärts die Küste herauf. Alles erledigte sich wundervoll glatt. Durham bekam sein Geld. Che Wong verabschiedete sich. Die „Mary D." zog heimwärts. Die beiden Brüder Durham saßen abends in der Kapitänskajüte und waren guter Dinge. Das Geschäft hatte sich famos gelohnt. „Und du bist bei der Fahrt noch den unerwünschten Schwiegersohn losgeworden", lachte Durham, der Maschinist. Dem Kapitän gefiel der Einwurf nicht. Er verzog das Gesicht. „Die Sache drückt mich", bekannte er ehrlich. „Man läßt seine Leute nicht im Stich." „Sie hätten zurückkommen können. Das kleine Boot hat lange genug gewartet. Ich sage dir, die drei Deutschen wollten gar nicht zurück. Ich kannte zwei von ihnen gut. Es sind Abenteurer, unzuverlässige Naturen. Du brauchst Dir keine Gedanken zu machen. Selbst wenn du noch drei Stunden gewartet hättest, die Burschen wären nicht zurückgekommen. Schreib ins Logbuch: Bei Macao desertiert!" „Du meinst, sie leben noch?" (Fortsetzung folgt!) ders schwierig, da außergewöhnliche Mtterungs- verhältnisse herrschten. Das Mittel der Zehntage- vorhersagen war hinsichtlich des Eintreffens der Voraussage 1933/34 = 80 v. H., 1935/36 = 85,5 v. H. Die Steigerung der Zuverlässigkeit ist also offensichtlich. Bemerkenswert ist noch, daß Prof. Baur, der Leiter der Homburger Forschunasstelle, den nassen Sommer bereits Anfang Juni oem Reichsnährstand und zahlreichen Personen vorausgesagt hatte. Ein Opfer des Explosionsunglücks von Griesheim. 1900 nicht möglich war, aus von Kombinationen herauszukommen. Durch den Halbrechten kommen die Germanen in der 15. Minute zur Führung. In der 20. Minute war es der Mittelstürmer, der durch eine Glanzleistung auf 2:0 erhöht. Einen halbhohen Ball zieht er an dem auf ihn startenden Lippert vorbei und aus der Luft saust der Ball, für Fischer unhaltbar ins Netz. Das dritte Tor dagegen hätte nicht zu sein brauchen, denn eine Flanke des Rechtsaußen, die zu dicht vors Tor kam, wollte Fischer mit einer Hand meistern. Der nasse Ball entglitt ihm jedoch und der herbeieilende Halblinke konnte mühelos einsenden. Für das vierte Tor zeichnete wieder der Mittelstürmer verantwortlich, der eine schöne Kombination Biedenkopf, 7. Sept. (LPD.) Der H e s s i - sche Geschichtsverein hielt m Biedenkopf seine diesjährige Hauptversammlung ab._ Nach einer Sitzung des Hauptvorstandes am 4. September fand am Abend die Begrüßung der Teilnehmer in Form eines Hinterländer Heimatabends statt. In der am 5. September ftattgerunbenen Mitgliederversammlung wurdeiizunachst^^^ Mm* und Kassenbericht erstattet. Der Verein hatte im abgelaufenen Geschäftsjahr 60 Neuan- Landes- bibliothe sdirektor Dr. H o p f-Kafsel, wurde zum bes Vereins ernannt. In jedem an- geschlossenen Verein sollen im Winter wenigstens drei Vortragsabende abgehalten werden ' Die nächstjährige Hauptversammlung soll in Hofgeismar abgehalten werden. In der onfchlie- henden Hauptversammlung hielt Staatsarchiorat Dr. W r e d e-Marburg einen interessanten Vortrag über den historisch-geographischen Aufbau des Kreises Biedenkopf. Der Vorsitzende, Dr. Hopf- Kassel, wies in einem Schlußwort kurz auf den Sinn der Hauptversammlungen hin. Nach einem Rundgang durch die Stadt begaben sich die Teilnehmer auf das Schloß und besichtigten das Heimatmuseum, sowie die Ausgrabungen an der alten Burg. Mit einer gemeinsamen Fahrt durch das Hinterland, bei der zugleich die wichtigsten geschichtlichen Sehenswürdigkeiten besichtigt wurden, fand die Tagung ihren Abschluß. Die Zehntage-Wettervoraussage 1936 Die Steigerung der Zuverlässigkeit offensichtlich. LPD. Frankfurt a. M., 7. Sept. Die Zehntagevorhersagen sind in dem erweiterten Zeitraum 1936 erstmalig wöchentlich ausgegeben worden, eine Einrichtung, die sich sehr bewährte, denn sowohl die Landwirtschaft, als auch die übrigen Interessenten konnten sich auf diese Weise auf den betreffenden Tag einftellen. In diesem Äahre waren die Vorhersagen beson- Unbekannte ßracht. Roman von Zranl «j.Braun. 35. Fortsetzung. Nachdruck verboten! Der Offizier Iah den Europäer an. hier durste 'ich uumm ÄÄ Lang, der sich bei uns an Bord b°'wdet gehandelt bat- H-ck bei den ja eigfnttid) nichtkmehr geschehen. L°digttch«der Me Gedanke AraÄ dachte? menmne,6ie PaMe °°r,un^n^waren, würden Hans und John m gehalten, haben? Oder hatten f'e "1“%JUVr gefährlichen für einen Angsthasen, der sch Roman zur Sendung entledigen wollte und einen Ausrede erfand? rarnfu>lpien auf ange- Er wurde aus seinen sie nehme Art aufgescheucht. P standen die nicht herankommen ^ehen sprang UN- beiden vor ihm. Jtuooii willkürlich auf. „Was gab esf Waffen „Nichts Sonderliches Man hat roir untersucht, weil man Jr . br;nqen. Die Leute wollten bei dem Genera e'i 9 Irrtum einge= waren nachher, nachdem > e m entfd)u[b.igten s,ch sehen hatten, sehr höflich batte schon seine blumenreich." Hans Lore^z zitier wie ist alte gute Laune roieberg änberf au5, bist du cs dir ergangen? Du hebst eübriqen3 die Pakete? seekrank geworden? Wo sin Hast im sie versteckt? hing wurde in der üblichen Weise geschlossen. — Am gleichen Abend fand sich die Marinekame- radschaft zur Monatsversammlung im Vereinslokal zusammen. Der Kameradschaftsführer Karl Schlemm machte die freudige Mitteilung, daß auf dem Skagerrak-Platz am kommenden 31. Mai ein Marine-Ehrenmal eingeweiht werden soll. Einen Steinblock von 60 Zentner Gewicht habe die Gemeinde Driedorf im Westerwald bereits kostenlos zur Verfügung gestellt. Arn kommenden Samstag und Sonntag werde die Marinekameradschaft Oberursel dem Butzbacher Marineverein einen Besuch abstatten. Kreis Scholten y S ch o t t e n, 7. Sept. Von der Ortsgruppe Schotten des Reichsluftschutzbundes wurde im hiesigen Schulungslager der DAF. ein dreitägiger Schulungskursus abgehalten, an dem etwa 70 Amtsträger und Bürgermeister teilnahmen. In vielen theoretischen und praktischen Vorträgen wurden die Kursusteilnehmer über die verschiedenen Gebiete des Luftschutzes, der Organisation, die Arten der chemischen Kampfstoffe und deren Bekämpfungsweise eingehend unterrichtet. Ein Vertreter der Landesgruppe Hessen und der Bezirksgruppe Oberhessen wohnten dem Kursus bei und gaben noch viele praktische Hinweise und Anregungen. Besondere Aufmerksamkeit fanden die Fragen des Luftschutzes auf dem Lande und die Behandlung der Tiere im Luftschutz. Eine größere Planaufgabe wurde praktisch durchgesprochen. Die Teilnehmer waren im Schulungslager ausgezeichnet untergebracht und verpflegt und sprachen sich sehr lobend Über alles Gebotene aus. <£ Ruppertsburg, 7. Sept. Unser Dors hat keine Arbeitslosen mehr. Alles, was arbeiten kann und will, hat Beschäftigung gefunden. In der Landwirtschaft ist Mangel an Arbeitskräften. Nur sehr ungern sah man am Samstag die Arbeitsdienstmänner, die bei der Ernte mithalfen, ziehen. — Wer jetzt durch unsere Obstpflanzungen aeht, hat seine Freude an dem überreichen B e- hang der Zwetschenbäume. Trotz dieses Behangs sind die Früchte schön entwickelt. Die Schildlaus haben wir durch mehrjähriges planmäßiges Spritzen fast vollständig vernichtet. Die Apfelbäume bringen nur eine schwache Mittelernte. * Eichelsdorf, 7. Sept. Der Bürgermeister unseres Ortes, Karl Knodt II., der seit 1923 die Bürgermeistereigeschäfte führte, hat sein Bürgermeisteramt niedergelegt. Da bekanntlich der langjährige Gemeinderechner unseres Dorfes M i tz e kürzlich wegen Unterschlagungen von über 15 000 RM. seines Amtes enthoben und verhaftet worden ist, wird angenommen, daß der Rücktritt Fes Bürgermeisters von seinem Amt auch eine Folge der Verfehlungen des Gemeinderechners darstellt. 4- Ober-Schmitten, 7. Sept. Die Birn- und Zwetschenversteigerung der Gemeinde hatte eine größere Zahl von Kauflustigen angelockt. Der gute Behang drückte die Preise, so daß sie für jeden erschwinglich wurden. Der Durchschnittspreis für Zwetfchen stellte sich auf 3 bis 5 Mark. Unter diesen Umständen konnte auch der kleine Mann seinen Bedarf decken. Zum erstenmal nach vielen Jahren des Ausfalls konnte die Gemeine einen größeren Erlös aus ihren Zwetfchen- bäumen buchen, die der Verjüngung und guter Pflege bedürfen. Kreis Alsfeld. T Deckenbach, 7. Sept. Am gestrigen Sonntag wurden in der hiesigen Kirche die Konfirmanden aus den Orten Deckenbach, Höingen, Schadenbach und Büßfeld vorgestellt. Nunmehr beginnt der Konfirmanden-Unterricht. Insgesamt werden 17 Konfirmanden eingesegnet, und zwar von Deckenbach 3 Knaben und 4 Mädchen, von Höingen 1 Knabe und 3 Mädchen, von Schadenbach 1 Mäd chen und von Büßfeld 2 Knaben und 3 Mädche- Preußen. Jahreshauptversammlung des Hessischen Geschichtsvereins. Krankenhaus erlegen. Briefkasten der Redaktion. (Rechtsgutachten sind ahne Verbindlichkeit der Schriftleitung.) h. E. k. Zur Verwertung als Altmaterial wird auch Staniolpapier (Blech) von der Altmateri-al- Großhandlung Fritz Schmidt, Gießen, Schlacht- hofstraße 30 (Pulvermühle), die mit der Sammlung von Altmaterial und dessen nutzbringender Verwertung beauftragt ist, aufgekauft. Stammtisch Frankfurter Hof. Ein Skatspieler, der 30 Augen bekommt, ist nicht geschnitten, sondern er ist aus dem Schneider heraus. 1900 Ah. — Lollar Ah. Dieses Spiel kam wieder nicht zum Austraa. da es die ßoUarer AH. abermals oorzogen, zu Hause zu bleiben. Dies ist um so unverständlicher, da es schon das drittemal ist, daß die Gäste nicht zum Spiel antraten. Dieses Verhalten ist mehr als unsportlich. Kreisklasse schlägt Bezirksliga. Teutonia Wahenb.-Stbg. I — VfB.-R. Gießen (Liga) 12:1 (4:1). Nachdem die Teutonen nach der Sommerpause bei Pokalspielen in Leihgestern und Lich jedesmal in beiden Klassen Pokalsieger blieben, sah man dem Spiel in Watzenborn-Steinberg, gestützt auf das gezeigte Können bei beiden Pokalturnieren, gegen VfB.-R. Liga mit etwas Zuversicht entgegen. So wurde man denn auch nicht von dem Können der Platzmannschaft, die künftighin der 1. Kreisklasse zu- geteilt ist, enttäuscht, ja jeder objektive Zuschauer dieses Spieles mußte sich allen Ernstes fragen: Wer von diesen beiden Mannschaften gehört denn eigentlich der Bezirkslasse und welche Elf der Kreisklasse an? Daß VfB.-R. Gießen dieses Spiel nicht auf die leichte Schulter nahm, zeigt die Mannschaftsaufstellung, die folgendes Aussehen hatte: Balser Lotz Knauß K. Sauer Mund Fenster Bischof L. Schmidt Fehling Heß Sponik O. Fett O. Haas K. Brücke! R. Lang E. Häuser E. Burger Hrch. Schmandt W. Schmandt K. Jung Karl Schmandt Teutonia stellte: E. Happel. Mithin fehlten bei VfB.-R. nur Leuthäuser II und Hauptfeld, während die Teutonen auf den gesperrten Verteidiger O. Burger sowie den ernstlich verletzten Läufer K. Schäfer verzichten muhte. Ferner probte man den Spieler Ernst Häuser aus der zweiten Mannschaft auf Rechtsaußen aus. Die eingestellten Leute bewährten sich. Die Platzmannschaft hatte Platzwahl und wählte gegen den Wind. Sofort nach Spielbeginn mußte die Hintermannschaft der Gäste stark ihre Abwehrtätigkeit aufnehmen, denn der Teutonensturm hatte sich „etwas vorgenommen". Alle fünf Stürmer setzten sich bis aufs Aeußerste ein. Das schöne, schnelle Kombinationsspiel sowie der Einsatz wurden auch bald durch zählbare Erfolge belohnt und nach wenigen Minuten konnte Fett den Führungstreffer erzielen und damit den Torreigen eröffnen. O. Haas erhöhte umgehend auf 2:0, dem Mittelstürmer Karl Brücke! ein drittes Tor anreihte. Die Gäste, durch diese Erfolge verblüfft, kämpften jetzt hart, aber jederzeit fair, um eine Verbesserung dieses Resultats, sanden aber die Teutonen, durch diese Erfolge und die Zuschauer noch angefeuert, in einer ausgezeichneten Verfassung. Als dann Knauß einen feinen Kombinationszug im Strafraum mit der Hand unterband und O. Fett den fälligen Elfmeter in gewohnter Weife zum 4. Erfolg in die Maschen setzte, war man bereits von dem Sieg der Einheimischen überzeugt. Kurz vor Halbzeit verkürzte der Halblinke Heß der Gäste auf 4:1, jedoch stellte Lang in der ersten Minute der zweiten Halbzeit durch einen 5. Treffer die alte Tordifferenz wieder her. VfB.-Reichsbahn schnitt sein Spiel mehr und mehr auf die sehr gute linke Seite Heß-Sponik zu, jedoch wuchs hier der , kleine Ersatzaußenläufer W. Schmandt über sich > selbst hinaus und meisterte seine Aufgabe, diesen ! gefährlichen Flügel zu halten, zur vollsten Zu- ' friedenhett. VfB.-R. kam für einige Minuten etwas ■ besser auf, jedoch mürben während dieser Zeit von beiden Stürmerreihen herausgearbeitete Torgelegenheiten ausgelassen. Dann setzten die Teutonen noch- ; mals zum Angriff an. Die Stürmer kombinierten, schossen aus allen Lagen, setzten nach, und noch siebenmal mußte Balser den Ball aus den Maschen holen. Sämtlichen Stürmern gelang es, sich in die Liste der Torschützen einzutragen. Die Gästehinter- mannschaft hatte infolge des raschen Abspieles des Gegners wenig Gelegenheit zur erfolgreichen Abwehr. Balser war trotz der zwölf Tore noch nicht einmal schlecht. Ihn trifft keine Schuld an dieser Niederlage. Die Verteidigung siel infolge der an» haltenden Erfolge ber Platzelf immer mehr ab. Die Läuferreihe gab sich die redlichste Mühe, den einheimischen Sturm zu halten, war jedoch gegen diese Fünferreihe, in der jeder Spieler einen so außerordentlich starken Siegeswillen hatte, vollständig machtlos. Der grün-weiße Sturm kombinierte schön, kam jedoch an den sicheren Verteidigern der Teuto- wesen waren, als das chinesische Kriegsfahrzeug die „Mary D." in die Flucht jagte. Er fragte auch nicht mehr nach den Empfangsbescheinigungen bes Generals Wei. Durham sah ihm währenb der Fahrt bis Singapore mit wachsendem Erstaunen zu. Einmal saßen sie in der Kapitänskajüte, und Durham konnte die Aeußerung nicht länger zurückhalten: „Eigentlich ist unser Unternehmen mißglückt, Mr. Che Wong. Nicht durch unsere Schuld. Aber der Zweck, dem General Wei die Waffen zu liefern, dürfte verfehlt sein. Sicher hat der Dampfer der Zentralregierung Truppen gelandet und sich der Waffen bemächtigt, ehe Weis Leute sie hätten wegbringen können." „Natürlich ist es so gewesen." „Das ärgert Sie nicht?" Ich finde es korrekt und fair, daß Sie die Ladung sofort bezahlt haben. Wie gesagt, wir haben getan, was wir konnten. Aber daß Sie über den Fehlschlag noch erfreut scheinen ober wenigstens so etwas wie Genugtuung empfinden ..." Er brach ab. Che Wong kicherte wie ein albernes Mädchen. „Sie schauen nicht durch, Kapitän", sagte er. „Was durchschaue ich nicht?" Durham stutzte. „Haben Sie etwa doppeltes Spiel getrieben? Wußte die Zentralregierung, daß in jener Nacht an jenem Küstenpunkt Waffen für General Wei gelandet werden sollten?" „ Gewiß. Haden Sie sich nicht gewundert, daß das Bewachungsfahrzeug uns ganz unbehelligt ließ? Wir durften entfliehen." Che Wong blieb gelassen. Durham hielt einen Augenblick die Luft an. „Che Wong"", stieß er dann heraus, „wenn Sie mir das vorher gesagt haben würden..." „Hütten Sie es mit der Angst bekommen. Ich weiß das. Deshalb war es besser so. Ich bin im Dienst der Zentralregierung und kehre jetzt nach Kanton zurück oder nach Schanghai, wohin man mich beordert." . „Haben Sie denn Ihr Geld vom General Wei bekommen?" _ , , , Che Wong schmunzelte. „General Wei hat vor- her seinen Scheck nach London schicken müssen. Ich habe dafür eingekauft. Ich habe die Waffen auch abgeliefert. Im Augenblick, wo sie am Macao- Ufer waren, galt der Auftrag für mich als erledigt. Ich habe demnach den General Wei nicht einmal „Die Pakete existieren nicht mehr." „Was sagst du da?" „Die Wahrheit. Setzt euch und hort zu. Rudolf Terbrügge erzählte ihnen mit merklichem Herzklopfen die Geschehnisse. Er bemerkte gut die Bestürzung in ihren Gesichtern. „Wir haben die Explosionen gesehen sagte Hans Lorenzen. Er erbleichte noch nachträglich. „Alle Wetter, Rudolf, was bist du für ein fixer Kerl!" Er hielt ihm die Hand hin in impulsiver Glück", sagte Rudolf Terbrügge leise, „Zufall, daß ich in den stillen Raum geriet. Hier auf Deck hätte keiner von uns das dünne Ticken gehört. Sie saßen ganz still. „Der Schurke , sagte John Schnakenbeck einmal leise, aber es kam vom Kerzen. ,Wenn mir der Hund noch einmal über den Weg 'läuft...", und er sah seine Hände an. ,Das wird nicht der Fall sein", meinte Hans Lorenzen. „Tsai Ta Wang wird erfahren, daß diese „Weiße Wolke" gut in Kanton angekommen ist Wir müssen also hinter seine Tucken geraten sein, und also wird er, ehe der Dampfer wieder in Victoria sein kann, das Weite gesucht haben. Er fährt einfach mit seinem .Hausboot ein paar Kilometer südlich oder nordwärts. Die 6ayr- zeuge sehen sich alle ähnlich. Polizeiliche Anmeldung kennen Jie nicht. Du findest den Mann nie- m©ie brachen das Gespräch ab. Eine gewisse Zeit ninrt xhin in der sie — wahrscheinlich alle ähnlichen h—' Gedanken nachgingen. Plötzlich dann war eine körperliche Müdigkeit ba. Die Sonne; ober die Erregungen der letzten Zeit.. Zuerst schnarchte Hans Lorenzen. Dann folgte ihm weitaus weniger melodisch aber lautftarter, M'n Schnakenbeck. Rudolf Terbrügge erlebte eine 2lrt Halbschlaf. Chinesen waren hinter ihm her und er warf Bomben. Sie gingen jedesmal dicht ^Die ' Weiße Worüber machte gute Fahrt. Der Perlfluß lag spiegelglatt und ruhig. Der Abend versprach schön zu werden. 13. Kapitel. zu erreichen. An zweiter Stelle warf die Mannschaft des Vereins „Gut Holz", die die Holzzahl von 1430 erzielte. Nun war man gespannt; wird es dem „Vorwärts" gelingen, feinen vorjährigen Sieg zu wiederholen, Die in die Mannschaft gesetzten Hoffnungen haben sich bestätigt. Alle 10 Mann haben sich von ihrer besten Seite gezeigt, ohne Versager, erreichten sie eine Holzzahl von 1564 Holz. Wenn sie mit einem knappen Unterschied von 21 Holz hinter der Mannschaft von „Alle Neun" geblieben sind, so haben sie durch die erreichte Holzzahl bei den vorher stattgefundenen zwei Kämpfen, den Sieg an sich gebracht. Die in großer Zahl anwesenden Zuschauer sind auf ihre Rechnung gekommen. In der Einzelbewertung erreichten die Kegler Theodor Hildebrand mit 173 Holz, Wilhelm Strack mit 171 Holz, beide vom Kegelklub Luftschutz — das Gebot der Stunde! „Alle Neun", Willi Rupp mit 168, Hans Küm - m e l mit 166 und Aug. Niermeyer mit 165 Holz, alle drei vom Kegelkranz „Vorwärts", die Bestleistung. In den drei Kämpfen erreichten Kegelkranz „Vorwärts" 4613 Holz, „Gut Holz" 4472 Holz und „Alle Neun" 4387 Holz. Weitmeisierschasten der Amateur- und Berufsstraßenfahrer. Die Schweizer Weltmeisterschafts-Woche wurde am Sonntag im Berner Bremgartenwald mit den Titelkämpfen der Amateur- und Berufsstraßenfahrer beendet. Neuer Amateur- Weltmeister wurde etwas überraschend der Schweizer Buchwalder, dem kurz vor Schluß des 145 Kilometer langen Rennens ein Ausreißversuch glückte. Der Schweizer gewann in 3:58:01 Stunden vor Weber, Schweiz (3:58:12), und Fravalli, Italien (3:58:48). Als bester Deutscher erreichte Meister Scheller den neunten Platz; Schöpflin wurde 13., ßöber und Ruhland belegten den 22. bezw. 23. Platz. A. Magne, Frankreich heißt der neue Meister der Berufsstrahenfahrer. Der Franzose unternahm ebenso wie Buchwalder wenige Runden vor Schluß einen Alleingang und traf mit nahezu neun Minuten Vorsprung am Ziel der 220 Kilometer langen Fahrt ein. Seine Zeit war 5:53:32 Stunden. Bini, Italien, und Middelkamp, Holland, folgten. Meister Umbenhauer hielt sich stets mit im Vorderfelde und belegte im Spurt den neunten Platz, während Geyer und Bautz vorzeitig ausschieden. Eportamt „Krast durch Freude". Heute folgende Kurse: Kleinkinder gymnastik: von 16 bis 17 Uhr, Frankfurter Straße 60, Gartenhaus. Neuanmeldungen nimmt die Lehrerin vor Beginn der Uebungs- ftunbe an. Fröhliche Gymnastik und Spiele — Frauen: von 20.30 bis 21.45 Uhr, Lyzeum, Dammstrahe 26. Schwimmen: Anfänger und Fortgeschrittene: von 20 bis 21 Uhr (Frauen und Männer), Volksbad, und von 21 bis 22 Uhr (nur für Frauen). NUR HEUTE f Cafd Leib Dienstag, 20.15 Uhr • Bellachini Grobes Sensations-Gastspiel! Wollstoffe Seidenstoffe Modewaren derFa. Ä. Richter K. G (seither Seltersweg Nr. 71) Der Konkursverwalter 5558 D Gewinnauszug Von der See eintreffend Ohne Gewähr Nachdruck verboten Kabliau ohne Kopf 26. Ziehungstag 7. 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