W Ä|| Lr. 283 Erstes Blatt 186. Lahrgang Donnerstag, 3. Dezember 1636 Giehener Anzeiger General-Anzeiger für Oberhessen -'n vS K As O P VNO krjchetmi tügltch, autzer W Ä Annadme von Anzerae» Sonntags und Feierlags jflHMF ▼ V für die Miltagsnummer esjüäss: 1 <▲ * ah a« a a* M■ aa M M 1 W ■ ▼ ■■ V| Grundpreise für??nm höbe MonatS'vezugspretr: HIVI $1/ SA BLr H S ■Jr ■ II Ä BX ■ ■ ■ 8L< ■ für Anzeigen von 22 mm sE-7» xJlvIivIlvl vUlWlUvl «=s X.9nXV®ew«™ V 'W einander zu überfallen, sondern auch zu er- w den. Welche Verwahrlosung, welche Roheit der IM iinnuna gehörten dazu, daß vom Marxismus IW- Kommunismus verhetzte Jungen es fertig- Hnrhi n. gerade solche Hitlerjungen feige zu über- |mb?n und zu ermorden, die im höchsten Pslicht- IWmun's m für ihre Sache Dienst taten. Die Hitler- ■Hiq-nb hat gerade nach der Machtergreifung die M'mmd'tgn der Bewegung hochgeehrt, darunter in SVtl.'rimaen Herbert Rorkus, der auf x lehrt) f* Mm Posten gemeuchelt war. 21 n di- ses Ereignis müssen wir uns immer wieder eirnnrrn. um zu verstehen und zu begreifen, was ir her Hitler-Juoend von Beginn an gesteckt hat. j1 is etwas Besonderes war und ist, nämlich Wi-seu des Nationalsozialismus, deshalb hat dH Hiller-Jugend sich früher härter und stärker für bin Kamvf stählen können und müssen, als jede andere Juaendgruppe In diesem Kampfgeist und in dieser Kampskraft steckte aber auch eine unge- deure Werbekraft, die sich nicht erst nach der Macht- .ergrejsuna entfaltete, sondern schon vorher da war. 'Ne deutsche Jugend ging ins Jungvolk, gina zur PMr-Juaend, ging zum Bund Deutscher Mädel, ril sie fühlte und ahnte, daß die kommenden Ge- sljlechter einem Staate angehören, in dem es nur noch " i n Staatsvolk, aber keine Parteien und keine t«! I b,e es e Iln Ml Uch bie l I Obers^ MNge i »Nüssen K in * 3UK iien Qii^ mittags^ •sitäts-A- mteö y's eaK {ale* »E.E*« jone(tf0 ffteWj Wk ooe< isCifl Ä-l ttaOe 'den sich s im ißorfo formen k oanuar Hiiler-Jugend. Der nationalsozialistische Staat, der ein Ganzes Isi kann folgerichtig einzelne Teile nicht sich selbst jheclassen. Am wenigsten die Jugend, denn die Ju- gnb ist doch immer berufen, den Staat selbst zu tra- M um von einer neuen Jugend abgelöst zu wer- btn. Dieser Wechsel erschöpft sich nicht, denn wie Ahresrmg sich an Jahresring setzt, so setzt sich Ge- R echterfolge an Geschlechterfolge, um in sich die währ der ewigen Dauer zu tragen. Die I u - —I n t> von heute wird immer das :aatsvolk von morgen sein, was aber Seher bedeutet, daß nur das Staatsvolk seiner sgabe gerecht wird, das in dem Geiste erzogen isi in dem sich die Staatsschöpfung entwickelt hat. J e sollte es auch nur denkbar und möglich fein, in einer Nation, die eine geschlossene Einheit sein nrtl und muß, gerade die Jugend sich selbst zu über» lo en, zumal nach den Erfahrungen der Systemzeit, jer auch nach den Erfahrungen der Vorkriegszeit! Die war es in der Systemzeit? Ein Teil der Ju- giiib wurde von konfessionellen Vereinigungen auf» giiommen, ein anderer Til ging zu parteipolitisch ^gezogenen Jugendbünden hinüber, während ein -liier Teil sich in Gruppenbildungen als Pfadfin- Ws oder Wandervögel zersplitterte. Aber gerade die- st Durcheinander war nicht nur für die Jugend ftost schlimm, es war auch ein Verhängnis für Volk: ir) Staat. Die Jugend wurde schon früh darin er» Men ober förmlich darauf hingestoßen, sich in par- ttvolitischen Lagern gegenüberzustehen, ober sogar bi Schützengräben des Klassenkampfes zu beziehen. ; war nicht nur die Ausnahme, es war leider on zur Regel geworden, daß, wenn sich Jugend- ihl. Der r Vollend." pll'lliche Zerrissenheit, keine sozialen Klassenkämpfe iß'br neben wird. Es gab nach der Machtergreifung eine Ueber= gengszeit, die genutzt worden ist, denn was noch an Jugenbbünden irgendwelcher Art vorhanden ; , war, bekam Zeit und Gelegenheit, sich aufzulösen unb einzugliedern. Unterdessen gingen Junavolk und L tziilerjugend ihren Weg weiter, um von Monat zu i N^nat, von Jahr zu Jahr in wachsendem Maße ' fesistellen zu müssen, daß die deutsche Jugend zu den Fahnen des Nationalsozialismus eilte. Die deutsche Jugend denkt und fühlt heute ganz anders, als die der Vorkriegszeit, denn bas muß sich jeder im Staate Adolf Hitlers sagen, baß zwischen 1914 und 1933 Ereignisse vor sich gegangen sind, die nicht nur eine politische und soziale Umwälzung, sondern auch eine geistige unb ! seelische Erneuerung, vor allem aber eine nationale ' Wiedergeburt hervorgerufen haben Es kann im I nationalsozialistischen Staat auch für die Jugend nur eine Gemeinschaft geben, vor allem auch deshalb, weil es die Jugend selbst ist, die diese unabdingbare Gemeinschaft will. Die Jugend von heute, die das Staatsvolk von morgen ist, will und muß für diesen Staat er zogen und geschult werden. Elternhaus unb Schule sind dabei ebenso die Träger der Erziehung, wie die Hitler-Jugend selbst, die auf Grund des Gesetzes vom 1. Dezember 1936 zu einer wesentlichen Einrichtung des nationalsozialistischen Staates geworden ist. Es ist immer die Beziehung zu rn Staate, die herausgestellt wird, also nicht auch die Beziehung, die etwa sonst noch in konfessioneller, oder religiöser Beziehung vorhanden sein kann. Das, was die deutsche Jugend in der Hitlerjugend lernt und erfahren soll, ist die E r z i e h u n g zum Volksgenossen, ist die Erziehung zu m Deutschen überhaupt Wenn es die Aufgabe des nationalsozialistischen Staates ist, nach ler Schöpfung der Nation diese Nation stark und liNüberroinblid) zu machen, so setzt diese Aufgabe wraus, ein Staatsoolk heranzuziehen, das in allen Teilen und Gliedern dieser großen Aufgabe gewachsen ist. Das ist nur möglich, wenn die Jugend sich richt selbst überlassen bleibt, wenn sie vielmehr erzogen wird im Sinne sittlicher Pflichterfüllung nicht nur her Volksgemeinschaft, sondern auch dem Staat I Gegenüber. Also Leistungssteigerung schlechten Leistungssteiaerung des einzelnen, wie der Ge- iamtheit. wobei jeder aus sich herausholen soll und muß, was wirklich in ihm steckt. Auch der Staat, ler mit höchster Macht und Kraft begabt ist, kann nicht alles von sich aus allein leisten, kann nicht durch Gesetze und Maßnahmen das Volk erziehen und ertüchtigen, sondern hiek muß jeder Volksgenosse mitwirken. Daß das geschieht, dafür bildet die Hitlerjugend die große Schule, wie sie in dieser Form sich in der Geschichte der Menchheit nicht ausführen und nachweisen läßt. Wer das heute noch nicht versteht und begreift, muß sich damit abfinden, daß eine Nation nicht eine Schöpfung und Angelegenheit ist, die dem Heute dient, sondern f ü r alle Zeiten da sein muß (Smpkmfl hrm ^öftrer Berlin, 2. Dez. (DNB.) Der Führer und Reichskanzler empfing heute den italienischen Straßenbauindustriellen Senator Puricelli in Begleitung des Generalinspektors für das deutsche Straßenwesen Dr. Tod t. Bei der Besprechung wurde u. a. auch der Plan einer Autobahn zwischen Berlin und Rom erörtert. Der Führer und Reichskanzler empfing heute ferner den zur Zeit auf einer Studienreise in Berlin weilenden früheren bulgarischen Ministerpräsidenten Professor Z a n k o f f. Oer Führer ehrt "Keichsteiter Bouhler. Berlin, 2. Dez. (DNB.) Gestern abend weilte der Führer im Hause von Reichsleiter B o u h» ler, der vor 15 Jahren seinen Dienst in der nationalsozialistischen Bewegung mit seiner Tätigkeit im Verlag des „Völkischen Beobachters" begonnen hat. Wachsende Aufgaben der ASV. Gauamtsleitertagung in Berlin. Berlin, 2. Dez. (DNB.) Der Hauptamtsleiter des Hauptamtes für Volkswohlfahrt, Hilgen- f e l d t, hatte zu einer Tagung feiner Gauamtsleiter eingeladen, auf der die Aufgaben des kommenden Jahres unter besonderer Berücksichtigung des von Ministerpräsident Göring dem Hauptamt im Rahmen des Vierjahresplanes übertragenen Ernährungshilfswerkes besprochen wurden. Das Reichsministerium für Dolksaufklärung und Propaganda, sowie das Reichsernährungsministerium hatten Vertreter entsandt Hauptamtsleiter H i l g e n f e l d t zeigte in grundsätzlichen Ausführungen über das laufende Winterhilfswerk, über das Hilfswerk „Mutter und Kind", über die Aufgabe der Schwesfernwerbung und über das Ernährungshilfswerk die umfassende Planung auf, die der Gesamtarbeit der NSV. hier über die alten Aufgaben hinaus ihr Gepräge gibt. Die Ausrichtung des gesamten Volkes auf das eine große Ziel der Stärkung aller Kraftquellen unserer Nation ist die ständige'Erziehungsaufgabe der NSV., die bis in die letzte Familie oorgetragen und immer mehr vertieft werden muß. Nach diesem Aufriß des umfassenden Planes sprach Pg. Werdelmann über die Organisation des Ernährungshilfswerkes und die verschiedenen Wege, die eingeschlagen werden sollen, um den größtmöglichen Erfolg zu erzielen. Pg. Schumann machte anschließend als Sachbearbeiter eines Teilgebietes interessante Ausführungen über die Verwertung der Küchenabfälle und anderer Rückstände verschiedener Industriezweige. Die Fi- nanzierungsfrage erörterte Pg. Meyer. Eine anschließende Aussprache brachte Gelegenheit, Anregungen zu geben und entgegenzunehmen, wobei besonders die Darlegungen des Vertreters des Reichsernährungsministers größte Beachtung fanden. Der Reichsschulungsbeauftragte der NS?» Volkswohlfahrt, Schirmer, beleuchtete die Vor» dringlichkeit der Schulung im Hinblick auf die der NSV. neu zufallenden Aufgaben Hauptamtsleiter Hilgen f eld t rundete zum Schluß das Bild der Erziehungsaufgaben der NSV. ab und betonte die einheitliche Steuerung sämtlicher Aufgaben. Mit einem Siegheil auf den Führer fand die Arbeitstagung ihren Abschluß. Oie Gchwei, wehrt sich gegen das bolschewistische Giff. Bern, 2. Dez. ^r allem gegen die revisionistischen unga- rücken Plane sichern müsse. Auf Grund dieser Aeuße- rungen möchte man vermuten, daß Polen Zugestönd- msse in der Richtung der Einschränkung der Be- tonung der polnisch-ungarischen Freundschaft gemacht hat. Um sich em möglichst genaues Bild über die Ergebnisse der Warschauer Reise des rumänischen Außenministers zu machen, wird es gut fein, zu beobachten, was über sie in Prag sowohl, wie in Budapest gesagt worden ist. Das Prager Echo wird noch aus einem anderen Grunde interessant fein. Es ist bekannt, daß der rumänische Außenminister gern zu einer Besserung öer tschechisch-polnischen Beziehungen beigetragen hatte. Für die Prager Wünsche auf ? l^m ■ ©ebiete zeigte man in Warschau bisher kein sonderlich großes Interesse. Polen gab zu oer« Itetyen, daß es nicht nötig hat, auf diesem Gebiet öer polnisch-tschechischen Annäherung die ersten Schntte zu machen. Aber vielleicht ist nach der Warschauer Reise des rumänischen Außenministers der Prager Wunsch nach einer Besserung der Beziehungen zu Polen ganz erheblich gestiegen! Wir wissen, das Antonescu aus Warschau mit einer reichen Ernte auf dem Gebiete des Ausbaues der kulturellen und wirtschaftlichen Beziehungen zu Polen heimgekehrt ist. Wir wissen auch, daß auch auf rein politischem und militärischem Gebiet alte Faden neu ' " ' Wenn das deutsche Volk in einem einig fei, dann darin, daß es dem Führer ans heißestem herzen danke, daß er Deutschland mit dieser geschichtlichen Tat Ehre, Frieden und Zukunft geschenkt habe. Der neue Vierjahresplan bedeute die dritte Etappe auf dem Wege der Wiedererrichtung der deutschen Unabhängigkeit. Es gelte nicht einen Autarkiestaat um der Autarkie willen zu errichten sondern unserem Volke die unentbehrlichen Lebens-' grunblagen aus eigener Kraft für die Dauer zu verschaffen. Die gesteigerte Nachfrage nach Rohstoffen sei zur Zeit nicht in vollem Umfange durch Einfuhr zu befriedigen, da wir sie nicht in Devisen bezahlen könnten. Hieraus ergebe sich die Notwendigkeit zur wirtschaftlichen Wehrhaftmachung die uns vom Unverstand des Auslandes aufgezwungen fei. Anderseits sei die Versorgung Deutschlands mit den nicht im Inland zu beschaffenden nötigsten Rohstoffen unbedingt sicherzustellen. Daher müsse der deutsche Außenhandel weiter gepflegt und gesteigert werden. Was die Finanzierung dieser neuen gewalttgen Aufgaben betreffe, fo gelten für sie alle die gleichen natürlichen Grundsätze und Methoden. Das „neue Wunder", das man in Deutschland auf finanzpolitischem Gebiet erlebe, erkläre sich aus der einheitlichen und straffen Zusammenfassung der gesamten Finanz- und wirkschafts- polittk. 9er rumänische Mmüerdesuch in Warschau Don unserem ständigen E. 3 -Äerichierstaiier. schossen. Die Besatzung, ein Sowjetrusse und ein polnischer Marxist, konnten sich durch Fallschirmabsprung retten. Sie wurden gefangen genommen. Drei weitere rote Flugzeuge wurden von nationalen Jagdfliegern südlich von Madrid ab- geschossen. 22000 sowjettussische Soldaten bei Madrid. Paris, 3. DeZ. (DNB. Funkspruch.) Nach dem „Figaro" sollen 22 000 Mann sowjetrus. sischer Truppen an der Verteidigung Madrids teilnehmen. Anerkennung der spanischen Nationalregierung durch Holland? London, 3. Dez. (DNB. Funkspruch.) Reuter meldet: Wie der Sender Salamanca offiziell mit- teilt, soll Holland die spanische National- regierung anerkannt haben. Frankreichs Kommunisten gegen Vlum. Paris, 2. Dez. (DNB.) Der Fraktionsoorstand der kommuni st ischen Kammergruppe hat in einer Sitzung am Mittwocknachmittag die Rede des Generalsekretärs der Kommunistischen Partei, Th o r ez, in St. Etienne gebilligt. Er hat weiter betont, daß die Politik der Regie- rung nicht dem Programm der Volksfront entspreche, insbesondere was die Verteidigung des Friedens anbetreffe. Der fommuni« stifche Fraktionsvorstand hat daher beschlossen, in die große außenpolitische Debatte am Freitag ein- zugreifen und insbesondere die Aufhebung der Waffeneinfuhrsperre gegen die spa- nischen Marxisten zu fordern. littschem und militärische... ______ ____ geknüpft wurden. Aber in welchem Um- . - Fäden der Verbindung auf diesen @e- bieten zwischen den beiden Ländern gesponnen wurden, das ist noch unbekannt. Von diesen mklg- ncherweise angeknüpften neuen Beziehungen hän« £>ie Auswirkung der Warschauer Reife für die europäische Politik ab. den Parteien in Spanien zu übermitteln und btt britische Regierung um die Durchführung biet». Beschlusses zu bitten. * Lord Plymouth brachte schließlich noch iUnt Ausdruck, daß die britische Regierung mit den Arbeiten des Nichteinmischungsausschusses nicht zufrieden fei und daß es im Interesse Europas liege, wenn die im Ausschuß vertretenen Staaten das Uebereinkommen gewissenhaft be- folgen. Die britische Reaierung verfolge auch mit einer gewissen Sorge die Berichte, die von einer zunehmenden Zahl ausländischer Freiwilliger in Spanien wissen wollen und sei der Ansicht, daß diese Frage im Ausschuß geprüft werden solle. Die nächste Sitzung des Unterausschusses findet am Freitagvormittag statt. Englischer Dampfer mit Kriegsmaterial festgehalten. London, 2. Dez. (DNB.) Der britisch; Dampfer „T h u r ft o n" (3072 Tonnen) ist von den britischen Behörden in Matta festgehatten worben. Der Dampfer war von der Sowjettegierung gechartert und hatte eine Ladung von 100 fow jetrussischen Lastkraftwagen an Bord. Die Finanz- und Wirtschaftspolitik führt heute kein Eigenleben für sich, sondern sei in den allgemeinen Rahmen der Politik tzineingestellt. Diesem Grundsatz seien ihre Erfolge seit der Machtübernahme zu verdanken. Die Wirtschafts- und Finanzpolitik vollziehe sich seit 1933 in drei Abschnitten. Der erste Abschnitt sei der der eigentlichen Ar- d e 11 s b e s ch a s s u n g gewesen. Sie habe bezweckt, durch sofortige Maßnahmen überhaupt erst einmal Arbeit zu schaffen und hierdurch die große Masse der Arbeitsuchenden in Lohn und Brot zu bringen Jrn zweiten Abschnitt sei die Arbeitsbeschaffung zugunsten anderer staatspolittscher Aufgaben in den Hintergrund getreten, deren Zweck nicht arbeite- markt- oder konjunkturpolitischer Art, deren Wirkung aber die gleiche gewesen sei. Dies sei neben öem Ausbau der Reichsautobahnen die Wehrhaftmachung des deutschen Volkes gewesen. britische Regierung fei bereit, für die Uebermittlung Des Planes zu sorgen. Im Verlauf der Aussprache brachten verschiedene «llein ihr Leben gehört, ihre pflicht erfüllen wird. Verkündung bes Gesetzes. Der Reichsjugendführer Baldur von Schi- rach verkAndete am Dienstag, 1. Dezember, um 20.30 Uhr, im großen Sitzungssaal der Reichsjugendführung vor dem Stabsführer Hartmann- ßauterbacher, vor den versammelten Amts- chefs der Reichsjugendführung und vor der Reichs- referentin des BDM. das Gesetz über die HI., in öem die Hitlerjugend neue und große Aufgaben erhält. Der Reichsjugendführer wies dabei darauf hin, daß durch die Schaffung dieses Gesetzes der Kampf und die Arbeit der HI. ihre Erfüllung finde. Ein neuer entscheidender Abschnitt der Jugendarbeit beginne nun. Der Reichsjugendführer dankte allen seinen Mitarbeitern, die in den Jahren des Kampfes und auch nach der Machtergreifung bis zum heutigen Tage durch ihre unermüdliche Arbeit mit dazu beitrugen, dieses große Werk zu vollenden. Die Gefühle, die die Mitarbeiter des Reichsjugendführers und darüber hinaus die gesamte Hitlerjugend in diesem historischen Augenblick bewegten, faßte der Stabsführer der Reichsjugendführung Hartmann-Lauterbacher in seiner Antwort an Baldur von Schirach zusammen. Stabsführer Lauterbacher wies darauf hin, daß die Hitlerjugend in dieser historischen Stunde von tiefem Glück erfüllt fei. Er beglückwünschte namens seiner Mitarbeiter den scher Kunst und Kultur besonders eng verbunden fühle. Dr. Goebbels lud feine Gäste zum Abend zu einem gemeinsamen Besuch einer Aufführung im Theater des Volkes ein. „ —,—«I Welche Bedeutung kommt der Warschauer Reise Ausgaben die Deckung der des rumänischen Außenministers zu? Die Bebeu- notroenoigen Ausgaben durch die laufenden norma- hing Rumäniens für das europäische Kräfte- len Einnahmen jicherstellen werde. Ferner in der spiel ergibt sich mit besonderer Klarheit aus der WiSnnkL“ fpo Hilf, die auch für die geographischen Lage bes Landes. Rumänien trennt ^11^0^6 oon Anleihen den Grundsatz der Wich- die Sowjetunion von der T chechoslo- M;*;1?. unb Dordringlichkeit des zu finanzierenden w a k e i. Vor vier Wochen war König Carol von llchektes befolgen muffe, und schließlich in einer Rumänien mit seinem Außenminister in Prag, wo V olC55poIs!tV' b,e einer die für die Tschechoslowakei beinahe lebenswichtigen -Begrenzung der Lander- und Gemeindeanteile an Fragen der Kleinen Entente, vor allem natürlich ! " n Ueberwelsungssteuern führe. Der mit die rumänisch-tschechischen Beziehungen besprochen der nftenHi^nnaÄ*! rx verbundenen Steigerung wurden. In Prag zeigte man nach diesem Besuch litt h 23 b,l8e "brigens abso- Zufriedenheit, ob ein Grund dazu vorhanden ist, mp'if ®-Opf bsr Bevölkerung gerechnet, l muß man abwarten. Es erscheint durchaus mög- — ltebe p n- oberen großen Staaten sei lich, daß bei der tschechischen Formulierung des (Er= TOirtfrhnH imh ? ^nfSUlbunq ber privaten gebmsses des Königsbesuches der Wunsch der Vater Bpssprnnn ho? oie bei! Schuldendienst sicherstellende des Gedankens gewesen ist. Während die Tschecho- ühor ?er C^U,^ ^h Ul<~' 1 ^clne Kraftwagen Ober auf irgendwelche Stellen, ^b S.e fei m ber roo fie feinbliche Posten vermuten, schießen. Vergangenheit keine Wohlfahrtearbett m überleb- Die nationalen Flieger entwickelten am tem Sinne gewesen sie sei auch in tiefstem Sinne Mittwoch ebenfalls eine rege9 DätiqteiT inbem sie ?aüe ^löft^mürben•Sed aIt> bem ®runb= etroa 60 Bomben mit verheerenber Wirkung über t l m , k r k , den feinblichen Stellungen abwarfen. Auch brei Erhallet die Jugend gesund und steigert die rote Bomber versuchten, bie nationalen Stellungen Leistungsfähigkeit der Leistungsfähigen. zu bombardieren. Da sie jedoch aus Furcht vor der Im Reichsberufswettkampf sei die Ebene der Flakarttllerie es vorzogen, aus sicheren Höhen ihre Pflichterfüllung geschaffen worden, aus der einzig abzuwerfen, richteten sie keinerlei und allein die schaffende Jugend das Recht herleiten toi‘1 * S'-L -Ä-WlitiN M6.6elgil» »»fi’itn ausl ,i, c--d «* jitf« S|allku’ yie« M d» I-ittjchliNid S-» ,nd hotd) 9« ef bie M " d» Mil»«-sd" toie -n, dch W * di- °° i(( betut)'. mit stift -rh°>t PlE-lgilch gerbe im Auslan! den nicht !^bs [fine Aussuhruno Wischen Abgeo - Frankreich! Aus der Ned sexistischen i Dag, hielt, gir andere Haltung 1 fitäroorlage stim Am Mittwoch Militärvorlage A>g. v a n si o e ten, dah die seitig gege Der Redner et schlossen habe, ft auf bie Worbgn ber Märlaft l weniger benn je । entschiedene! Mij-katholische Äaatsmi Mt an der bei Bits auf die Re 11 Oktober hin, Mit, sondern ai krÄeg vorgezei muffe die Schlußf Üiede auch für bie "oller Weise zieh dann gegen den eins Verteidigung un Vorsitzenden des HM. der bet Gefahr, die ooi Mnhnahine in könne, die j A sek auch unqe Mheren Ministi ßberale Abg.De^ ”9 ^nze belqif, znsammenbre Jngerung der 3 L^erteidigui «n, die Poli ■«Mie der Kii ?ch zum Au ÜM weiteren : ™>li!an)or(age er Wnifleri »Obei LLU IlttuM«» b Will Seil A8tie »i, . . Bet^« ihliiit ks in ^^"dert h< zeß liegen natürlich, wie auf der Gerichtsverhandlung immer wieder zur Sprache kam, die unglaublichen Zustände zugrunde, die in der Sowjetwirtschaft überall und in den neuen Industriegebieten, wie im west sibirischen Kohlenrevier, im besonderen, an der Tagesordnung sind: zahllose Unglücksfälle und Havarien, die Dutzenden von Arbeitern das Leben gekostet haben, Vergasung der Gruben, Explosionen und Verschüttungen, durch die forcierten Abbaumethoden unter der Peitsche des Stachanow-Tempos heroorgerufen, unmenschliche Arbeitsbedingungen für die Bergleute, die in meterhohem Grubenwasser stehend zur Arbeit angetrieben wurden usw. Daß dementsprechend die sogar in den Prozehberichten viel erwähnte „Unzufriedenheit der Arbeiter" bedrohliche Formen angenommen hat, ist freilich mehr als wahrscheinlich. Nach dem Muster des letzten Moskauer Prozesses mußten natürlich „Trotzkisten" und „F a s ch i st e n" die Sündenböcke sein. Einige Ingenieure und Techniker aus den betreffenden Gruben wurden als Opfer ausersehen. Es dürste der GPU. nicht allzuschwer gefallen sein, aus ihnen schon nach wenigen Wochen „Untersuchungs"-Haft „Trotzkisten" und „Schädlinge" zu machen! Die Methoden, die dabei angewandt werden, sind ja nur allzugut bekannt: Nächtliche Verhöre, bei denen der „Angeklagte" in einem grellen Lichtkegel st e h e n d stundenlang von dem — ihm unsichtbaren — GPU.- Beamten mit Fragen gequält wird, während er aus dem Dunkel um ihn herum nur Bajonettspitzen heroorragen sieht, Bedrohung aller Angehörigen und Verwandten des Opfers, „belastende" Aussagen eines Aufgebots von „Zeugen", die der GPU. in jedem Falle zu Diensten stehen, dazu die ewige Bedrohung mit sofortiger Exekution. Ist das Opfer dann „p r o z e ß r e i f" geworden, indem es die tollsten Ausgeburten der GPU.-Phantasie unterschrieben hat, so kommt der zweite Teil des Dramas. Dem Angeklagten wirb die Begnadigung oder Freilassung versprochen, wenn er sich im öffentlichen Prozeß nach dem Willen seiner Peiniger benimmt, alle gewünschten Selbstbezichtigungen und Verleumdungen seiner Schicksalsgenossen vorbringt, und mit keinem Wort dabei „entgleist". So kommen dann die berühmten, für das gewöhnliche Rechtsempfinden — etwa des Europäers — so frappierenden „G e - st ä n d n i s s e zustande, deren Wahrheitswert in jedem Falle gleich Null ist. Man hat hier Fälle erlebt, wo irregeführte und völlig zerrüttete Angeklagte sogar ihr'Todesurteil mit einem vergnüglichen Lächeln entgegennahmen, weil sie bis zum Augenblick der Exekution einfach nicht daran glaubten! Daß selbst Ausländer, hinter denen eine Großmacht steht, solchen Methoden gegenüber die Nerven verlieren, hat das Beispiel der englischen Metro-Vickers-Jngenieure aller Welt gezeigt, die sich auf dem Prozeß des Jahres 1932 zu den unglaublichsten „Geständnissen" bereit fanden. So ist es keineswegs verwunderlich, daß auch im Nowosibirsker Prozeß sämtliche Angeklagten alle überhaupt erdenklichen Verbrechen „eingestanden": „Arbeitermord", d. h. absichtliche Vergiftung der rorakten „nachzuweisen" hätte! Zwischen dem Nowosibirsker Prozeß und dem zu erwartenden großen „Faschistenprozeß" schiebt sich, wie ein groteskes Satyrspiel zwischen zwei ernsten Dramen, der Rätekongreß der „Sowjetdemokratie" ein. Mit der Derfassungskomödie möchte man dabei wieder einmal der Welt vorspiegeln, daß die Sowjetunion ein „Rechtsstaat" sei. „Freiheit des Wortes, Freiheit der Presse, Freiheit der Versammlung", sämtliche demokratischen Grundrechte stehen im übrigen auch in der bisherigen Verfassung verzeichnet — aller sie vertragen sich, wie die letzten Monstreprozesse, die erneute Unterdrückung und die neuen Verhaftungswellen zeigen, nach sowjetischer Auffassung ohne weiteres mit dem schrankenlosesten und brutalsten Terror, angewandt sogar gegen die Untertanen fremder Staaten, den die Geschichte bisher kennt. Die bolschewistische Heuchelei. Eine polnische Klarstellung. W a r s"ch a u, 2. Dez. (DNB.) Das Regierungsblatt „Expreß Poranny" nimmt zu den Drohungen Schdanows gegen die baltischen Staaten Stellung und schreibt: „Damit drohen die Sowjets mit nicht mehr und nicht weniger als mit einem Einbruch auf das Gebiet der baltischen Staaten. Es wäre indessen lächerlich, wollten die Sowjets behaupten, daß ihnen von den baltischen Staaten Gefahr drohe, daher kann auch die Rede Schdanows nur als eine Bekundung des Sowjet-Imperialismus bezeichnet werden, und es ist verständlich, daß sie in den baltischen Staaten Beunruhigung und Unwillen heroorruft. Es ist unverständlich, welcher Beweggrund Moskau zu einer solchen Drohung veranlaßte, die in einzigartigem Gegensatz zu den Friedenserklärungen Litwinows steht. Gegen die belgische Milttärpoliiik. Kritik wegen -er Einseitigkeit gegen Oeutschlan-.—Oer belgische Ministerpräsident über die Außenpolitik Belgiens.-Oie Militärvorlage angenommen. Abg. Gap von den katholischen Flamen erklärte, die Landesverteidigung müsse so eingerichtet sein, daß Belgien nicht in den Verdacht komme, daß es der Politik eines anderen Landes folge. Der Kommunismus bedrohe die ganze Welt. Der französifch-sowjekrufsische Pakt, der gegen Deutschland gerichtet sei, sei eine ständige Gefahr für den Frieden. Die bolschewistische Gefahr sei vielleicht mehr zu fürchten als die in der Aussprache von verschiedenen Rednern an die Wand gemalte deutsche Gefahr. Belgien sei bei der heutigen Organisation seiner Landesverteidigung nicht in der Lage, einen etwaigen Durchzug französischer Truppen zu verhindern. Die neue außenpolitische Richtung werde sich trotz der Sozialdemokraten in Belgien durchsetzen, weil das Volk diese Neuorientierung wolle. Das gegenwärtige Militärsystem sei jedoch ausschließlich gegen Deutschland gerichtet. Man bleibe in dem bisherigen System, das namentlich von dem früheren Minister für Landesverteidigung Deveze eingeführt worden sei, verstrickt. Der gemischte Militärausschuß habe die Möglichkeit eines Einmarsches der französischen Armee in Belgien ernsthaft überhaupt nicht in Erwägung gezogen. Nur der frühere Generalstabschef N u y - t e n habe vor der Einseitigkeit der belgischen Landesverteidigung gewarnt. Mit großer Mehrheit angenommen. Zwischen den Regierungspartein ist eine Einigung erzielt worden auf der Grundlage eines zu dem Regierungsentwurf eingereichten Abänderungsantrages, wonach die Dienstzeit bei der Infanterie nicht auf 18 Monate, wie es in dem ursprünglichen Entwurf vorgesehen war, sondern auf 17 Monate und bei den übrigen Truppenteilen auf 12 Monate festgesetzt wird. Die Regierung hat sich mit dieser Abänderung einverstanden erklärt. Die Vorlage wurde mit 12 7 gegen 43 Stimmen b e i acht Stimmenthaltungen angenommen. Die Mehrheit für die Vorlage setzt sich aus Sozialdemokraten, Katholiken, Liberalen und Rexisten zusammen. Gegen die Vorlage haben außer den Vertretern des nationalflämischen Blockes und der Kommunisten auch verschiedene Sozialdemokraten und flämische Katholiken gestimmt. GM -Terror und „Sowjeidemokratie" Von unserem Or. E. Gch.-Berichierstaiier. Bergarbeiter, willentlich angestiftete Explosionen, Schäülingsarbeit, „um die Verteidigungsfähigkeit der Sowjetunion zu schwächen" usw. Dies alles natürlich auf direkten Befehl einerseits Trotzkis und seiner „Mittelmäner" wie Pjatakow u. a., anderseits auf ausdrückliche Anordnung der „deutschen Faschisten", des Ingenieurs Stickling. Daß der frühere stellvertretende Volkskommissar für Schwerindustrie, Pjatakow, durch diesen Prozeß belastet werden sollte, ist nicht weiter verwunderlich. Pjatakow mußte als Sündenbock geopfert werden für all die unzähligen Fehlinvestitionen, Organisatlonsmängel, Rückschläge und Entgleisungen, die in der letzten Phase der bolschewistischen Wirtschaft wieder einmal zu verzeichnen sind. Daß er zu Attentaten gegen Molotow und den stellvertretenden Parteisekretär Eiche aufgefordert haben soll, ist natürlich nur schmückendes Beiwerk. Aber daß die GPU. und damit die Sowjetbehörden es wagen, mit einem reichsdeutschen Ingenieur, den sie vor mehreren Jahren s e l b st als Spezialisten berufen hatten, ihr Spiel zu treiben und ihm in der gleichen Weise wie den übrigen Angeklagten die absurdesten „Geständnisse" — unter ständiger Todesdrohung — in den Mund zu legen, ist als eine unerhörte Herausforderung zu bewerten. Dieses Verfahren wirft zugleich ein bedeutsames Licht auf die Absichten der Sowjetseite gegenüber den übrigen 34 verhafteten Reichsdeutschen, die zweifellos zu einem ähnlichen Prozeß „vorbereitet" werden sollen, der gemäß den bekannten Thesen der inneren und äußeren Propaganda die Verbindung von Trotzkismus, Faschismus, Schädlingsarbeit, Spionage und Ter- Kunst und Wissenschaft. Gedächtnisausstellung Rudolf Koch. Die aus Anlaß des 60. Geburtstages von Rudolf Koch von der Kunstgewerbeschule Offenbach und der Schriftgießerei Klingspor veranstaltete Ausstellung zum Gedächtnis des am 9. April 1934 verstorbenen größten deutschen Schriftkünstlers unserer Zeit, wurde in der Offenbacher Kunstgewerbeschule eröffnet. Der Direktor der Schule, Prof. Dr. Ebe r= Hardt, würdigte Rudolf Kochs Verdienste, der 1876 in Nürnberg geboren und 1906 von Dr. Karl Klingspor nach Offenbach berufen wurde. In jahrzehntelanger Arbeit schuf Koch eine Fülle schöner edler Schriften, die seinen Ruf in der Welt begründeten und Offenbach zur Stadt der deutschen Schrift machten. Als Lehrer an der Kunstgewerbeschule sammelte er begabte Schüler um sich, die sich unter der Bezeichnung „Offenbacher Schreiber" zu- sammenschlofsen. So entstanden prächtige Schriftblätter, Urkunden, Adressen, Scherenschnitte usw. Neben den buchgewerblichen Arbeiten widmete sich Koch auch Textil- und Metallarbeiten. Allerorten wirkt Kochs Lebenswerk in seinen Schülern erfreulich weiter. Ein Rundgang durch die Ausstellung zeigt das umfassende Schaffen Rudolf Kochs. Webereien, Stickereien, Metallarbeiten in Silber und Messing, Kirchliches und Weltliches, stehen neben den buchgewerblichen Werken. Auszeichnung eines Frankfurter Kulturfilms. Der neue Kultur-Tonfilm der Ufa „Besuch in Frankfurt am Main", erhielt von der Film» prüfstelle die seltene Auszeichnung „künstlerisch wertvoll und volksbildend". Er darf außerdem auch als Lehrfilm im Unterricht verwendet werden. Seine Uraufführung erfolgt in Frankfurt. Die Bücher des Verlages Bütten & Loeniug. Der Verlag Rütten & Loening, Potsdam, hat ein illustriertes Gesamtverzeichnis 1936/37 erscheinen lassen, das einen anschaulichen Ueberblick über den Verlag, fein» Autoren und deren Bücher gibt. Hauptschriftleiter: Dr. Friedrich Wilhelm Lange. Stellvertretender Hauptschriftleiter: Ernst Blumschein. Verantwortlich für Politik und für die Bilder: i. V. Ernst Blumfchein; für Feuilleton: Dr. Hans Thyriot; für den übrigen Teil: Ernst Blumfchein. Anzeigenleiter: Hans Beck. Verantwortlich für den Inhalt der Anzeigen: Theodor Kümmel. D. A. X. 36: 10 000. Druck und Verlag: Brühl'sche Universitäts-Buch- und Steindruckerei R. Lange, K.-G., sämtlich in Gießen. Monatsbezugspreis RM. 2,05 einschließlich 25 Pf. Zustellgebühr, mit der Illustrierten 15 Pf. mehr. Einzelverkaufspreis 10 Pf. und Samstags 15 Pf., mit der Illustrierten 5 Pf. mehr. Zur Zeit ist Preisliste Nr. 3 vom 1. Juni 1935 gültig. sätzen seiner bisherigen Außenpolitik treu. Die Außenpolitik werde aber den veränderten internationalen Gegebenheiten und Umständen ange- paht werden. Als Gegebenheiten, die die künftige Außenpolitik Belgiens bestimmt haben, bezeichnete van Zeeland die Aufrüstung Deutschlands, die Wiederherstellung der deutschen Wehrhoheit im Rheinland und die Schwächung des Völkerbundes. Die künftige Außenpolitik Belgiens werde von der Sorge striktester Unabhängigkeit nach allen Seiten hin charakterisiert sein. Ihren glänzendsten Ausdruck habe diese Politik in der Bede des Königs Leopold am 14. Oktober gefunden. Der Ministerpräsident protestierte sodann scharf aegen die Ausführungen des Führers der national- flämischen Opposition, wonach die Politik der Regierung im Widerspruch stehe zu der Rede des Königs. Die künftige Politik Belgiens umschrieb van Zeeland sodann nut einem Satz, in dem es heißt, daß Belgien keine Verpflichtung übernehme, kein Abkommen unterschreiben und fein Abkommen erneuern werde, das nur den Anschein einer Abhängigkeit Belgiens ergeben könnte. Aus die augenblicklichen Verpflichtungen Belgiens eingehend, erklärte van Zeeland, Belgien sei und bleibe Mitglied des Völkerbundes. Der Völkerbund fei allerdings für Belgien nur ein Instrument „zusätzlicher" Sicherheit. Zu der Londoner Vereinbarung vom 19. März erklärte van Zeeland, daß sie provisorisch sei und keineswegs einen end- hültigen Charater hätte. Sie müßte durch etwas Neues ersetzt werden. Eine Garantie der französischen und der deutschen Grenze, wie sie der Locarnovertrag Belgien auferlegt habe, sei aber in Zukunft unwirksam und gefährlich. Belgien sei der neuralgische Punkt Europas, der immunisiert werden müsse. Das sei der Sinn der belgischen Außenpolitik und auch der Zweck der von der Begie- rung dem Parlament vorgeschlagenen Verstärkung der Landesverteidigung. Die MMkärpottlik der Begierung stehe im Einklang mit der allgemeinen Politik der Begierung. Das militärische System sei gegen keine fremde Macht gerichtet. Belgien werde gegen den Staat die Waffen ergreifen, der seine Grenzen verletze. Wenn es nicht angegriffen werde, werde es niemanden bedrohen und auch niemanden unterstützen. Brüssel, 2. Dez. (DNB.) In der Nachmit- j tagssitzung der Kammer cm Dienstag entwickelte i sich eine lebhafte Aussprache über die Militär - Vorlage. Im Namen des n a t i o n a l f I ä m i - | schen Blocks erklärte der Vorsitzende des flämi- - scheu Nationalverbandes, i Abg. Gtaf de Giert«, i daß seine Parteifreunde der Vorlage nicht zustimmen könnten, da die belgische Militär- ivlitik einseitig auf die militäri- chen Interessen Frankreichs ab ge• teilt sei. Seit dem Abschluß des französisch-sow- etrussischen Paktes, so führte Staf de Clercq aus, werde Belgien aus südlicher Richtung bedroht. Der König habe in seiner Rede am 14. Oktober unzweifelhaft den Grundsatz einer ehrlichen Neutralität ausgestellt. Entgegen diesem Grundsatz werde die belgische Militärpolitik aber heute noch von dem französisch-belgischen Militärabkommen bestimmt und gehe von der Behauptung aus, daß die Gefahr für Belgien ausschließlich aus dem Osten komme. Staf de Clercq erklärte in diesem Zusammenhang, er wolle nicht weiter auf die Tatsache eingehen, daß ein Land wie Deutschland Vorsorge treffen würde, wenn es sehe, daß zwei seiner Nachbarstaaten, Frankreich und Belgien, ein Militärabkommen abgeschlossen hätten, und daß einer dieser Staaten, nämlich Belgien, auf Grund dieses Abkommens Grenzbefestigungen errichtet habe, die ebenfogut offensiven, wie defensiven Zwecken dienen könnten. Er wolle auch nicht von der vergifteten Atmosphäre sprechen, die Deutschland gegenüber durch eine gewisse Presse und durch gewisse Politik geschaffen würde. Ausführlich ging der nationalflämische Redner aus die zwischen Frankreich und Belgien bestehenden Militärbestimmungen ein und stellte fest, es sei bewiesen, daß das M i l i t ä r a b k o m m e n, auf dem auch die von der Regierung eingebrachte Vorlage beruhe, mit allen seinen Gefahren in der Kraft erhalten werde. Das Fortbestehen der französisch-belgischen Generalstabsvereinbarungen werde im Ausland den Eindruck verstärken, daß Belgien nicht selbständig sei. Staf de Clercq schloß seine Ausführungen unter dem Beifall der national- flämischen Abgeordneten mit dem Rus: „L o s von Frankreich!" Aus der Rede, die dann der Vorsitzende der r e x i st i f ch e n Fraktion, der Abgeordnete Pierre Day, hielt, ging hervor, daß die Rexisten eine andere Haltung einehmen. Sie wollen für die Militärvorlage stimmen. Am Mittwoch wurde die Aussprache über die Militärvorlage fortgesetzt. Der flämisch-katholische Abg. van H o e ck erklärte, niemand könne bestreiten, daß die Landesverteidigung einseitig gegen Deutschland gerichtet sei. Der Redner erinnerte daran, daß Frankreich beschlossen habe, seine Grenzbefestigungen künftig auch auf die Nordgrenze auszudehnen. Eine Erhöhung der Militärlast sei unter diesen Umständen heute weniger denn je angebracht. In' entschiedener Weise übte auch der Führer der flämisch-katholischen Kammergruppe, Siaatsminister van Gauwelaeri, Kritik an der belgischen Militärpolitik. Cauwelaert wies auf die Rede König Leopolds vom 14. Oktober hin, in der nicht nur für die Außenpolitik, sondern auch für die Militärpolitik Belgiens der Weg vorgezeichnet worden sei. Die Regierung müsse die Schlußfolgerungen, die sich aus dieser Rede auch für die Militärpolitik ergeben, in kraftvoller Weise ziehen. Van Cauwelaert wandte sich bann gegen den einseitigen Charakter der Landesverteidigung und gegen die Ausführungen des Vorsitzenden des Gemischten Militärausschusses, Hubin, der behauptet hatte, daß die einzige Gefahr, die von dem Generalstab bei seiner Maßnahme in Erwägung gezogen werden könne, die „Gefahr aus dem Osten" sei. Es sei auch ungemein bedauerlich, daß einer der früheren Minister für Landesverteidigung, der liberale Abg. D e y e z e , die Aeußerung getan habe, das ganze belgische Verteidigungssystem werde in sich zusammenbrechen, wenn es nicht mehr die Verlängerung der Maginot-Mauer darstelle. In der Landesverteidigung müsse, so erklärte van Cauwelaert, die Politik völliger Unabhängigkeit, die der König in seiner Rede verkündet habe, deutlich zum Ausdruck kommen. Im weiteren Verlauf der Aussprache über die Militarvorlage ergriff Ministerpräsident van Zeeland das Wort, wobei er sich u. a. aegen die Behauptung des Führers der nationalflämifchen Opposition wandte, daß die Militärpolitik der Regierung im Widerspruch stehe zu der Rede des Königs. Van Zeeland beschäftigte sich dann mit der politischen Seite des Problems der Landesverteidigung. Belgien werde mit allen Mitteln an der Aufrechterhaltung des Friedens Mitarbeiten. Wenn ein Konflikt ausbreche, so führte er aus, werde es sich bemühen, den Konflikt zu begrenzen und sich entschieden dafür einsetzen, daß Belgien nicht hineingezogen werde. Als einen Kriegsfall könne Belgien lediglich eine Verletzung seiner Grenzen ansehen. Die heutige Außenpolitik Belgiens sei keineswegs ein voller Bruch mit der früheren internationalen Politik Belgiens. Es fei aber auch irrig anzunehmen, daß sich in der Außenpolitik Belgiens gar nichts geändert habe. Belgien bleibe den Grund- Nachdruck, auch mit Quellenangabe, verboten! Der Brief unseres Moskauer Berichterstatters tft mit einiger Verspätung in unseren Besitz gelangt. Er erscheint uns trotzdem noch wert, der Oeffentlichkeit nicht vorenthalten zu werden. Moskau, 22. November 1936. Am 25. November tritt in Moskau der all» sowjetische Rätekongreß zusammen, dem die „demokratischste aller Verfassungen", die neue Sowjetkonstitution, vorgelegt werden soll. Stalin selbst wird dabei den Entwurf dieser Konstitution vertreten, der bekanntlich mit überhaupt nur hierzulande denkbarem Zynismus die bekannten „Freiheitsrechte" der westlichen Muster- oerfaffungen für ein Land in Aussicht stellt, in dem der brutalste Despotismus einer kleinen Schicht von bevorzugten Perteifunktionären und Polizeigewaltigen meist eindeutiger Rafsegehörigkeit seit nunmehr 19 Jahren über ein Volk von 170 Millionen herrscht. Täglich sind jetzt die Sowjetblätter voll von Berichten über die Rätekongresse aus allen Gebieten und „nationalen Republiken", die jeweils dem allsowjetischen Kongreß vorauszugehen haben. Die Sowjetunion wird darin wieder einmal als „das schönste, das freieste (!), das glücklichste (!), und mächtigste Land der Erde" gepriesen, die verlogene Phantasie der jüdisch-bolschewistischen Zeitungsschreiber feiert wieder einmal Orgien. Trotz Mißernte und Hungersnot unter Millionen kollektivierter Bauern, trotz der Hungerlöhne der Arbeiter, deren Lebensstandard mit dem eines anderen Volkes weißer Rasse überhaupt nicht verglichen werden kann, trotz Inflation und erneuter Wirtschaftskrise, wagen es die Sowjetblätter, den Sowjetkongreß unter dem Zeichen des „fröhlichen und wohlhabenden Lebens" zu begrüßen. Wenn schon im Lande selbst niemand mehr, weder Bauer noch Arbeiter, den Parolen dieser Lügenkampagne glaubt, so dürfte allmählich auch in jenen Teilen des Auslandes, die sonst unbeschwert von Kritik und oft gegen besseres Wissen der Sowjetpropaganda Gehör schenken, das Vertrauen in die vielberühmte „Sowjetdemokratie" gerade durch die letzte Terror-Welle einigermaßen erschüttert fein. Denn parallel mit dem Trommelfeuer der Presse- und Funkpropaganda für die „Sowjetdemokratie", die für den Sowjetkongreß Stimmung machen sollte, liefen neue Massenverhaf- tun gen, diesmal insbesondere in der Sowjetunion lebende Reichsdeutsche, 35 an der Zahl, betreffend und ein neuer Monstreprozeß der GPU., der nach Analogie des Moskauer Trotzkisten- prozeffes vom Sommer für die innerpolitischen Versager und die Mißwirtschaft in den Sowjetunternehmungen Sündenböcke herauszustellen hatte. Die Konstruktion des neuen Schauprozesses, der in dem westsibirischen Gebietszentrum Nowosibirsk vom 19. bis 22. November stattfand, und mit dem Todesurteil für sämtliche Angeklagten, darunter auch den reichsdeutschen Ingenieur Stickling endete, ist überaus durchsichtig. Dem Pro- Sthnrtathbetg ffleifterbrcmö S JumtefrM Aus aller Welt. Deutscher Dampfer in -er Nordsee gesunken. Der deutsche D a m p f e r „E l s a" ist bei Borkum g e s u n-k e n. Der Dampfer, der sich auf der Fahrt von Danzig nach Cherbourg befand, ist 849 Vrutto- registertonnen groß und wurde 1917 erbaut. Be- siher des Schiffes ist der Kapitän Weitendorf. An Bord befanden sich 14 wann, von denen zwei wann von dem deutschen Dampfer „Levensau" gerettet werden konnten. Die Suche nach den übrigen 12 Wann der Besatzung ist bisher ergebnislos verlaufen, so daß damit gerechnet werden muß. daß sie den Tod inden Wellen gefunden haben. Der Führer der deutschen Seeschiffahrt, Staatsrat Eßberger, hat folgenden Aufruf erlassen: Schon wieder ist die deutsche Seeschiffahrt von einem schweren Verlust betroffen worden. Der in Rostock beheimatete Dampfer „Elsa" ist im schweren Orkan in der Nähe von Norderney gesunken, nachdem durch einen schweren Brecher Kapitän und Rudermann über Bord gespült worden sind. Trotz der durch den Dampfer „Levensau" vorgenommenen Rettungsversuche konnten nur zwei Mann geborgen werden. Die deutsche Seeschiffahrt trauert um den Verlust von 12 braven deutschen Seeleuten, die in treuer Pflichterfüllung ihr Leben lassen mußten. Alle deutschen Handelsschiffe setzen die Flaggen am 3. Dezember Halbmast. * Während des schweren Sturmes am Dienstag hat das Feuerschiff „Borkum-Riff" Ke-ttenbruch erlitten und mußte infolgedessen seine Station verlassen. An Bord des Schiffes befindet sich alles wohl. „Borkum-Riff" wird, sobald ruhiges Wetter eingetteten ist, Borkum anlaufen, eine Reservekette, Kohlen und Lebensmittel übernehmen und dann seine Station wieder beziehen. Der steife Nordwest hat auch auf der Insel Norderney schwere Schäden angerichtet. Das gestrandete holländische Fischerfahrzeug „Frueojo I. M. 201" liegt in der Höhe des Norderneyer Leuchtturmes in einem Priel und gilt als verloren. Die Besatzung, vier Mann, wurde vom Motorrettungsboot „Bremen" gerettet. * Der Führer und Reichskanzler richtete an die Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger, Bremen, in Würdigung der am 1. Dezember bei schwerem 'Nordweststurm durchgeführten Rettung von vier holländischen Fischern folgendes Telegramm: „Der Rettungsmannschaft des Motorrettungsbootes .Bremen' der Statton Norderney spreche ich meinen Dank und meine Anerkennung aus. Gez. Adolf H i t l e r." Aus demBordbuch des^GrafZeppelin" Mit der Heimkehr des Luftschiffes „G r a f Zeppelin" von seiner letzten diesjährigen Südamerikafahrt wurde der zweite Fahrtenabschnitt dieses Luftschiffes abgeschlossen. Mit gewohnter Zuverlässigkeit und Regelmäßigkeit führte der „Graf Zeppelin" auch in seinem jetzt beendeten achten Betriebsjahr seinen Südamerikadienst durch. Auf 578 Fahrten hot der „Graf Zeppelin^ bisher insgesamt rund 1 650 000 Kilometer zurückgeleat — bei jedem Wetter über Land und Meer, in die Tropen, in die Polargebiete und rund um die Erde. Acht Jahre steht das Luftschiff in nur während der Wintermonate unterbrochenem Fahrdienst. Seit sechs Jahren führt es seinen fahrplanmäßigen Südamerikadienst durch. Nicht weniger als 139mal hat es den Atlantik überquert — ohne Vorbild und ohne Beispiel in der ganzen Welt. Ohne einen einzigen Unfall wurden annähernd 13 000 Fahrgäste und 100 000 Kilogramm Post und Fracht befördert. Auf sämtlichen Reisen war der „Graf Zeppelin" in diesem Jahre ausverkauft. Auf den meisten Fahrten mußten infolge Platzmangels Fahrgäste zurückgelassen werden. Angehörige fast aller Länder der Welt zählten zu den Zeppelin-Passagieren, unter denen Deutschland und die übrigen großen Staaten Europas und Südamerikas das Hauptkonttngent stellten. Inh und Erich Schüller zum Tode verurteilt. Das schlesische Sondergericht verurteilte die Angeklagten Fritz und Erich Schüller wegen Mordes, versuchten Raubes und Verbrechens gegen das Gesetz vom 13.10.1933 zur Gewährleistung des Rechtsfriedens, sowie wegen Transportgefährdung, Freiheitsberaubung und Vergehens gegen das Schußwaffengesetz zum Tode und zum Verlust der bürgerlichen Ehrenrechte auf Lebenszeit. Walter Schüller, der an dem gemeinsamen Mord und versuchten Raub in Löwen beteiligt war, 1932 jedoch noch jugendlich war, erhielt 8 Jahre Gefängnis. Wie in der Urteilsbegründung ausgeführt wurde, haben die Angeklagten bei dem Löwener Ueberfall aus nächster Nähe Schüsse abgegeben, so daß der Kaufmann Ludwig sofort tot zusammenbrach, obwohl er keinerlei Widerstand geleistet hat. Soweit es sich um den Eisenbahnüberfall des Fritz und Erich Schüller bei Rothwasser handelt, haben die Angeklagten es nur dem Zufall zu verdanken, daß sie keinen Menschen töteten. Aber sie haben sich gegen das Gesetz vom 13.10. 1933 vergangen, da sie bewußt auf Bahnbeamte, die gleichzeitig auch Polizeibeamte sind, geschossen haben. Die Tat war ganz genau vorbereitet. Bei der Strafzumessung ist berücksichtigt worden, daß die Angeklagten typische Verbrecher sind, die mit zähem verbrecherischen Willen ihre Taten ausführten. Das Urteil des Sondergerichts ist endgültig. Die Angeklagten nahmen das Urteil weinend entgegen. Ehrung einer Hundertjährigen. Der Führer und Reichskanzler hat dem Fräulein Pauline Zinke in Apolda aus Anlaß der Vollendung ihres 10 0. Lebensjahres ein persönliches Glückwunschschreiben und eine Ehrengabe zugehen lassen. Sturm und Neuschnee im Schwarzwald. Seit Anfang der Woche herrscht mit nur kurzen Unterbrechungen heftiger Sturm über dem Schwarzwald und seinen Tälern. Am Dienstag begann es in den höheren Lagen zu schneien. Der Feldberg meldete am Mittwochabend eine Schneehöhe von 20 Zentimeter, der Schauinsland eine solche von 10 bis 15 Zentimeter bei weiter anhaltendem Schneefall. Die Temperaturen schwanken zwischen 2 bis 3 Grad unter Null. Rekordflug eines führerlosen Flugzeuges. Einen eigenartigen Rekordflug stellte ein französisches Militärflugzeug auf, das sich führerlos über eine Stunde in 1500 Meter Höhe hielt und ungesteuert eine Strecke von etwa 70 Kilometer zurücklegte, ehe es abstürzte. Ein französischer Flugschüler war mit dieser Maschine aufgestiegen, als ihn in etwa 1500 Meter Höhe Zweifel über seine Flugkenntnisse befielen, und er sich kurzerhand entschloß, mit seinem Fallschirm „auszusteigen". Er kam auch glatt zu Boden und war nur höchst überrascht, als die Maschine nicht folgte und Kurs auf St. Pierre de Moutiers Moulin nahm. Der Pilot machte sofort seinem Fliegerlager in Bourgos von dem selbständigen Flug seiner Maschine Meldung. Jede Minute erwartete man die Nachricht vom Absturz. Es vergingen aber fast zwei Stunden, bis ein Ferngespräch meldete, daß das Flugzeug in der Gemarkung des Schlosses St. Augusttn bei Moulin abgestürzt sei. — Die Schloßherrschaft hatte die Maschine, die mehrmals das Gebäude umkreist hatte und auch schon einmal zur Landung herunter- gegangen war, aufmerksam verfolgt. Als'man schon glaubte, daß sie sich zur Landung anschicken würdö stieg sie noch einmal auf und setzte zu einem aber! maligen Rundflug an. Endlich verfing sich das Fluq. zeug in einer Baumkrone und stürzte ab. Voller Sorge um das Schicksal der Besatzung eilten Hilfs, bereite herbei, konnten unter den Flugzeugtrümmern aber keine Spur des Piloten finden. — 2lls die Meldung des Absturzes in die Fliegerschule gelangte, saß der „Held" dieser Episode wohlbehalten beim Abendessen. pariser Weltausstellung 1937 muß verschoben werden. Der stellvertretende Vorsitzende des Pariser Stadt- rotes, Prade, erklärte in einem Vortrag, daß die Pariser Meltaus st ellung 19 3 7 infolge der Auswirkungen der Streiks und Lohnerhöhungen und der sozialen Gesetze keinesfalls pünktlich fertig sein werde, zumal die Arbeiter genau aufpaßten, daß man die bereits verlorengegangene Zeit nicht etwa durch erhöhte Anstrengungen auf- zuholen versuche. Zahlreiche Firmen hätten ihre Ausstellungsabsicht bereits aufgegeben. Es gebe zwei Möglichkeiten: entweder die Ausstellung auf 1938 zu verschieben oder, wenn man sie unter allen Umständen 1937 eröffnen wolle, einzugestehen, daß die Eröffnung vor dem Monat Juli unmöglich sei. Wetterbericht des Relchswetterdienskes. Ausgabeort Frankfurt. Die vom Atlantik ausgehende Wirbeltätigkeit setzt sich fort und verfrachtet dabei Luftmassen der verschiedensten Herkünfte und Temperaturen auf das europäische Festland. Während es gestern noch feucht-milde Meeresluft war, die zu verbreiteten Niederschlägen Anlaß gab, ist es heute Morgen Kaltluft polaren Ursprungs, die in Mittel- und Osteuropa Schneeschauer bringt. Von Westen her dringt zunächst wieder milde feuchte Luft nach, so bleibt für die Folge der Witterungscharakter sehr unbeständig. Aussichten für Freitag: Anfänglich 6e- deckt und weiterer Niederschlag, sowie mild, dann wieder mehr wechselnde Bewölkung mit Schauern, lebhafte Winde. Aussichten für Samstag: Bei Luftzufuhr aus West Fortdauer der wechselhaften, zu Nieder- chlägen geneigten Witterung. Lufttemperaturen am 2. Dezember: mittags 2,8 Grad Celsius, abends 3,4 Grad; am 3. Dezember: morgens 2,7 Grad. Maximum 4,4 Grad, Minimum, heute nacht, 2 Grad. Erdtemperaturen in zehn Zentimeter Tiefe am 2. Dezember: abends 2,3 Grad, am 3. Dezember: morgens 1,7 Grad. — Nieder- chläge 14,5 Millimeter. — Sonnenscheindauer 0,1 Stunden. s I kauft 7658D Kaufgesuche Gießen (Seltersweg 65), im Dez. 1936. 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TXL 1 .Dezember 2.Dezember Amtliche Geld | Notierung Aries Amtliche Notierung Geld Arlef Buenos Aire 0,694 0,698 0,694 0,698 Brüssel .... 42,05 42,13 42,08 42,16 'Rto de Jan. 0,1 0.1 0,147 0,149 Sofia..... 3,047 3,053 3,047 3,053 Kopenhagen. 54,55 54,65 54,50 54,60 Danzig.... 47,04 47,14 47,04 47,14 London.... 12,215 12,245 12.205 12,235 Helsingfors.. 5,395 5,405 5,39 5,40 Paris ..... 11,52 11,64 11,61 11,63 Holland ... 135,29 135,57 135,26 135,54 Italien.... 13,09 13,11 13,09 13,11 Japan ...... 0,712 0,714 0,712 0,714 Jugoslawien 5,654 5,666 5,654 5,666 Oslo..... : 61,40 61,52 61,35 61,47 Wien....... 48,34 48,44 48,95 49,05 Lissabon.... 11,095 Fl ,115 11,085 11,105 Stockholm... 62,98 63,10 62,93 63,05 Schweiz ... 57,17 57,29 57,18 57,30 Spanien.... 20,98 21,02 20,98 21,02 Prag....... Budapest ... 8,766 8,784 8,766 8,784 Reuyork ... 2,488 2,492 2,488 2,492 — 154,5 153 — 138 137 220,5 221 221,25 148,25 150,65 148,75 120,65 122,75 121,13 25,1 — 24,9 137,75 137,5 135,9 133,5 134,13 131,75 187,5 184 188,75 168,4 168,65 168,5 264,5 —- 127,4 127,25 127,25 137,75 137,5 137 155 154,5 155 133 134 133,5 166,25 - — - — 100 99,75 — » — . 109,5 110 109 163 162,5 161 141,5 140 140 —— 110 109,75 119,65 119,13 119 164 164,25 164 —— 90,9 90 60 61,75 60,75 — 240 197,5 198 198 164 163,5 163,9 35 35 35,25 95 - 204,5 203 205 Aerim,2Dezember Geld Ärief Amertkanllche Stören.............. 2,45 2,47 Belgische Noten.................. 41,96 42,12 Ur. 283 Drittes Blatt Giehener Anzeiger (General-Anzeiger für Gberheffen) Donnerstag, Z.Dezember 1936 Aus der Provinzialhauptstadt. Nie Julzeit ist da! Noch immer lastet grauer Himmel über Stadt und Land. Die kahlen Zweige der entlaubten Bäume starren in den Nebel. Der Regen klatscht an die Fensterscheiben. Die Tage sind dunkel und trübe, und fast scheint es so, als wollte sich die Welt in grauer, endloser Trostlosigkeit verlieren. Fröstelnd hasten die Menschen durch die Straßen — da bleibt plötzlich ihr Blick an einem Schaufenster hängen. Dort, wo noch vor kurzem düstere Trauerkränze an Tod und Sterben gemahnten, leuchtet mit silbernen und goldenen Bändern durchwirkt, der erste Julkranz! Auch daheim haben fleißige Hände in aller Stille aus frischem Tannengrün einen Julkranz gewunden. Bänder und Silberkugeln schmücken auch ihn; vier weiße oder gelbe oder rote Kerzen sind aufgesteckt. In das Dunkel der immer kürzer werdenden Tage fällt der erste zaghafte Schein kommenden neuen Lichtes. Eine nüchterne Welt, stolz auf den Schalter des elektrischen Lichtes an der Stubenwand, war schon drauf und dran, den Julkranz mit seiner bescheidenen „Kerzenstärke" zu verdrängen. Wozu ein Julkranz, wenn eine Drehung am Schalter genügt, den Raum mit künstlichem Licht zu überschütten? Doch wer bestaunt noch diese „Errungenschaft der Technik", die schon dem Kindö eine Selbstverständlichkeit ist? Wenn aber am ersten Julsonntag das erste Licht des Julkranzes angezündet wurde und sein schwacher Dämmerschein mühsam die Stube erhellte, wenn der Duft des frischen Tannengrüns das Zimmer durchzog, wenn Kinderaugen in das Licht der Kerze schauten, dann stieg in den Herzen der Kleinen und auch der Großen ein Ahnen von dem Wunder der Lichtwende auf, das sich nun mählich auch draußen in der Natur vorzubereiten beginnt. Zwar die vier Kerzen verkünden: noch ist nicht Lichtwende. Noch müssen wir durch dunkle Wochen gehen, bis die Sonne auf ihrer Himmelsbahn sich wieder aufwärts hebt. Aber, indem an jedem Julsonntag ein Licht mehr am Julkranz angezündet wird, wird der frohe Hoffnungsschimmer immer stärker. Vorfreude? Das ist der Sinn der Julzeit! Auch unsere nordischen Ahnen kannten diese Vorfreude auf die Lichtwende. Diese Vorfreude, diese Julzeit gilt es auszukosten! Anfangs, da will es noch nicht recht gelingen, mit einzustimmen in die Vorfreude der Kinder. Wenn aber dann die ersten Tannenbaumreihen in den Straßen der Städte aufgestellt werden, wenn die Läden sich weihnachtlich herausputzen und uns locken, dann fällt auch in uns das letzte Grau zusammen, und wir sind bereit, Julzeit zu begehen. Dornotizen. Tageskalender für Donnerstag. Gießener Konzertverein: 20 Uhr, Professor Wilhelm Stroß spielt in der Universitätsaula. — Weihnachtsausstellung oberhessischer Künstler, Eröffnung 17 Uhr im Turmhaus am Brand. — Gloria-Palast, Seltersweg: „Schatten der Vergangenheit". — Lichtspielhaus, Seltersweg: „Stadt Anatol". Spielplanänderung im Sladtlhealer. Aus dem Stadtheaterbüro wird uns geschrieben: Infolge anhaltender Erkrankungen im Personal findet die Aufführung von „Der Bettelstudent", Operette von Carl Millöcker, am Sonntag, 6. Dezember, nicht statt. Dafür geht das Gesellschaftsstück „Ein idealer Gatte", Schauspiel von Oscar Wilde, in Szene. Die Spielleitung führt Wolfgang Kühne. Anfang der Vorstellung 19 Uhr, Ende 21.45 Uhr. Ortsgruppe Gießen-Nord. Winkerhilfswerk 1936/37. Die Kohlenhändler werden aufgefordert, die in Zahlung genommenen Kohlengutscheine (Serie B) bis spätestens am Freitag, 4. Dez., 20 Uhr, auf der Geschäftsstelle, Walltorstraße 38, einzureichen. Später eingehende Gutscheine können nicht mehr angenommen werden. Tag der nationalen Solidarität. Wer sammelt in Gießen? Kreisleiter Dr. Hildebrandt, Gauamtsleiter Dr. Kranz. Die Alte Garde der NSDAP.: Kreisleiter z. b. V. Adam Lotz, Oberbürgermeister Ritter, Obersturmbannführer Münker, Heinz Horn, August Horn, Eifert, Adolf Treser, Franz Soldan, Fritz Walter, Wenderoth. Kreisamtsleiter: Schmelz, Heß, Delp, Klöß, Dopheide, Ewald, Nebeling, Cronjäger, Kopp, Kurz, Vogt, Georg Heß, Wagner, Frank, Schimmel, Schliemann. Hauptstellenleiter: Weber, Wolkewitz, Dietrich, Hassemer, Lahr, Wittlich, Heymann, Willi Hainbach, Müller (NSLB.), Karl Waag, Reitz, Stichler (Kreishandwerksmeister). Ortsgruppenleiter: Thomas, Horst, Holländer, Kreuder. Sämtliche Ortsgruppenamtsleiter, sämtliche Zellenleiter und Blockleiter. SA.-Brigadeführer Schmidt, Sturmhauptführer Bender; Obersturmführer: Mosbach, Vogt, Schmidt, Schuppe, Gernand; Sturmführer: Hummel, Lenz, Heß, Braun, Schwender, Plitt, Schulz; Obertruppführer: Pauly, Wießner, Burk, Momsen, Schulte, Herbert, Wichhoff, Beling, Euler, Pabst, Leipold, Büttner, Heyder, Gebauer, Fischer, Elfenstahl Diehl, Richter, Röder, Leitner, Schäfer, Henkelmann, Schneider; Truppführer: Krämer, Hamm, Grebe, Schütz, Schneider, Hofmann, Sauer, Walter, Fuchs, Magnus, Wagner, Goeres, Heil, Greilich, Schröter, Schneller, Schömbs, Fischer, Lyncker, Blodt, Hartmann, Strauß, Hahn, Ernst, Mettenheimer, von Foullon. SS.-Standartenführer Müller; Obersturmführer: Nakat, Schaarschmidt, Schütz; Oberscharführer: Hartwiger, Ruhl, Nagel, Schölch; Scharführer: Klages, Meckel, Kümmel, Pfeil, Brüning, Dietz, Evers, Karl, Naumann, Schlimbach, Schmidt, Spang Süß, Bolz, Balzer, Klöß, Goubeaud, Lung. NSKK.: Alle Führer bis zum bestätigten Truppführer einschließlich. Hitler-Jugend: Bannführer Heim, Kreisadjutant Käppele, Bannadjutant Völzing, Jungbannführer Taesler; Gefolgschaftsführer: Botz, Bergböfer, Rühl, Friedrich, Werth, Dörr; Scharführer: Stein, Zück. BDM.: Untergauführerin Käthe Pfeffer, Liefe! Göbel. Die 4 Gießener Gruppenführerinnen des BDM. NSDStB.: Studentenschaftsführer Frank. Die Mitglieder Müller, Mohr, Bartels, Hamel. Reichsarbeitsdienst: Feldmeister Weigel. Obertruppführer: Kaiser, Jatho. Truppführer: Wirbe- lauer, Hubenthal, Pfannkuche, Meineke. Arbeits- dankwalter: Hanß. Reichs-Luftschutz-Bund: LS.-Hauptführer Poppe, LS.-Oberführer: Braubach und Schuchardt, Ortsgruppenführer Clotz. Technische Nothilfe: Kameradschaftsführer Schuchmann und Naumann. Stadt Gießen:. Schlachthofdirektor Dr. Keller. Stadtbaurat Gravert. Stadtamtmann: Rotehrmel, Kaitzer. Behörden: Kreisdirektor Dr. Lotz, Oberregierungsrat Dr. Schönhals. Regierungsrat: Grein, Weber, Dr. Krüger. Direktor Wrede, Oberbaurat Grünewald, Baurat Leinert. Regierungsbaumeister: Keil, Knöll. Amtmann: Schüllermann, Müller, Pfaff. Oberstudiendirektor: Leonhardt, Angelberger. Rektoren der Gießener Volksschulen. Reichsbankdirektor: Antz, Leubauer. Reichsbankrat Dr. Schulte. Polizeioberinspektor Beate, Polizeihauptmann Keller. Oberregierungsrat Dr. List, Regierungsrat Sälzer. Regierungsrat: Klahr, Wecker, Dr. Trautmann. Verwaltungsamtmann Jbe. Oberregierungsrat Schmidt. Oberzollrat Jentsch. Postrat Gräfe. Regierungsbaurat: Lorenz, Mangold, Wagner, Kuhlmann. Regierungsbaumeister Löffler. Reichsbahnoberrat: Wilke, Niermann. Reichsbahnrat: Wahrlich, Niederstraßer. Reichsbahnamtmann: Wahl, Holzapfel, Hammel. Die höheren Beamten der Gerichtsbehörden. Die ordentlichen und außerordentlichen planmäßigen Professoren der Universität. Die Mitglieder des Stadttheaters. Freie Berufe: Dipl.-Jng. Karl Denninghoff, Otto Geyer, Leiter der Gießener Lichtspieltheater, Ernst Challier, Ludwig Klingler. Bankdirektoren: Mattern, Zeltmann, Fischer, Grießbauer, Hartmann. Betriebsführer des Gießener Anzeigers Dr. Hamann, Schriftleiter Blumschein. Geschäftsführer der Oberhessischen Tageszeitung Hermann Koch, Vertriebsleiter der Oberhessischen Tageszeitung Eduard Klein. Ortsgruppe Giehen-Süd. Am Dienstag, 1., Mittwoch, 2. und Donnerstag, 3. Dezember 1936, findet in der Ortsgruppe Gießen- Süd durch die NS.-Frauenschaft die WHW.-Pfund- sammlung statt. Es wird gebeten, die Lebensmittelspenden (Pfundpakete) zur Abholung bereitzuhalten. AGOAp. Ortsgruppe Gießen-Süd. Hilfskasse. Alle Angehörigen der SA., SS., Marine-SA., Reiter-SA. und des NSKK., die im Bereich der Ortsgruppe Gießen-Süd wohnen, zahlen ihren Hilfskassenbeitrag für die Monate Januar, Februar und März 1937 am Donnerstag, 3. Dezember jeweils in der Zeit von 20 bis 22 Uhr auf der Geschäftsstelle der Ortsgruppe, Frankfurter Straße 29H. Bei Nichtbezahlung der Beiträge erfolgt Abmeldung bei der Hilfskasse in München. Ortsgruppe Gießen-Mitte. Vetr. Kohlenabrechnung am 5. Dezember 1936. Die Kohlenhändler werden ersucht, die Kohlenscheine der Serie B am Samstag, 5. Dezember, 2 0,30 Uhr, auf unserer neuen Geschäfts st eile (Zigarrenhaus Moese r), Eingang Löwengasse, einzureichen. Es wird hiermit darauf hingewiesen, daß die Rückseite der Kohlenscheine außer der Unterschrift des Händlers auch die Unterschrift des Empfängers und die genaue Kohlensorte trägt. Nach dem 5. De- zebmer 1936 eingereichte Scheine haben keine Gültigkeit mehr. Hitler-Jugend Bann 116 Gießen. Vetr: Unterbannschulungen. Die Gefolgschaften 6, 7, 8, 9, und 10 haben am Samstag, 5. und Sonntag den 6. Dezember, in Großen-Buseck, die Gefolgschaften 11, 12, 16 MZ. und GZ. in Hungen Unterbannschulung. Beginn jeweils Samstag 20 Uhr, Ende am Sonntag gegen 15 Uhr. Die Unterbannschulung in Großen-Linden fällt aus. Vetr.: Jugendfilmstunden. Die erste Jugendfilmstunde ist am Sonntag, 6. Dezember. Der Film „Bengali" läuft 10.45 Uhr für die Gießener Einheiten im Gloria-Palast. . y*. Die deutsche Arbeitsfront n.9.=öemeinf(haft „firaft öurdi frcuöc' Abt. Feierabend. Als 6. Sondervorstellung bringen wir im Stadttheater am 12. Dezember, 20 Uhr, die Oper „Hänsel und Gretel". Preise der Plätze sind —.80 und 1.— Mark. Kartenoorbestellungen müssen umgehend auf der Kreisdienststelle, Schanzenstraße 18, eingereicht werden. Termin für die Einreichung aller Vorbestell-Listen der größeren Betriebe bei der Kreisdienststelle ist Montag, 7. Dezember. Abt. Reifen, Wandern, Urlaub. Die erste schöne Winterurlaubsfahrt führt vom 25. Dezember 1936, abends (Abfahrt in Frankfurt gegen 22 Uhr), bis 3. Januar 1937 (Ankunft in Frankfurt gegen 16 Uhr) nach Oberbayern. Der Teilnehmerpreis beträgt, einschl. Verpflegung und Unterkunft, 38.— Mark, der Skilehrgang beträgt 5.— Mark. Die Teilnehmer werden in den Orten Fischbachau, Hundham, Bayr. Zell, Schliersee und Umgebung untergebracht. Für die Zufahrt nach Frankfurt erhalten die Teilnehmer bei der Reichsbahn eine Verbilligung. Gebt ausländische Kleinmünzsr» dem WHW.! DNB. Die Neichsführung des Winterhilfswerkes fordert alle Volksgenossen auf, am Tage der nationalen Solidarität die in vielen Haushaltungen herumliegenden nutzlosen ausländischen Kleinmünzen ebenfalls in die Sammelbüchsen zu stecken. NieBerkaufssonntage vor Weihnachten Die Kreisgruppe Gießen der Wirtschaftsgruppe Einzelhandel weist die Bevölkerung und die Einzelhandelsgeschäfte des Kreises Gießen darauf hin, daß auf Grund der ergangenen Vorschriften in diesem Jahr lediglich der 13. und 20. Dezember für den Verkauf aus offenen Verkaufsstellen freigeaeben find. Die Verkaufszeit an diesen Sonntagen i)t für den Bezirk der Stadt Gießen von 12 bis 18 Uhr, für die Kreisgemeinden von 13 bis 18 Uhr festgesetzt. Vortrag in der Hochschulgesellschast. Auf Einladung der Gießener Hochschulgesellschaft wird Hofrat Professor Dr. Dr. h. c. Erich von Tschermak-Seysenegg, Ordinarius an der Hochschule für Bodenkultur in Wien, am Montag, 7. Dezember, im Studentenheim einen Vortrag über „Züchtung wertvoller neuer landwirtschaftlicher und gärtnerischer Kulturpflanzen" halten. Professor von Tschermak ist — wie man uns schreibt — Ehrendoktor der Philosophischen Fakultät unserer Landes- Universität, ihm wurde diese Auszeichnung zuteU für hervorragende Förderung, welche die Pflanzenzüchtung durch ihn erfahren hat. Nach kurzen naturwissenschaftlichen Studien zog es ihn einst zur Landwirtschaft, der er sich zunächst praktisch in Deutschland widmete, wo er auch, und zwar in Halle unter Julius Kühn und Merker, nunmehr Landwirtschaft studierte und promovierte. Im Anschluß an mehrjährige Tätigkeit in großen Samenzüchtereien Deutschlands, sowie im klassischen Lande der Blumenzucht, Holland, begann von Tschermak sich bei dem Botaniker Mac L e o d in Genth experimentell mit Bastardforschung zu beschäftigen. Seine Bastardierungsversuche mit Erbsen führten ihii zu der Wiederentdeckung der nach Mendel benannten Vererbungsregeln, gleichzeitig mit zwei Botanikern, dem Holländer de Vries und dem Deutschen Correns. Im Jahre 1900 legte von Tschermak seine Erfahrungen in einer Schrift nieder, mit der er sich in Wien habilitierte, und die ihn mit einem Schlage in der wissenschaftlichen Welt bekannt machte. Eine Fülle wertvollster Arbeiten für die Pflanzenzüchtung ist aus der Feder von Tschermaks fjeroorgegancten. Auch hat er bedeutsame Pflanzen der Landwirtschaft geschenkt. Man darf mit Recht darauf gespannt sein, einmal aus seinem Munde zu hören, wie es in der Werkstatt eines begnadeten Pflanzenzüchters ausschaut und wie Wissenschaft und Praxis im glücklichen Verein hohe Werte für die Allgemeinheit schaffen. Es ist daher sehr zu begrüßen, daß Prof. v. Tschermak der Einladung der Gießener Hochschulgesellschaft zu einem Vortrag über feine Arbeiten folgen wird. (Siehe heutige Anzeige.) Gießener Wochen Marktpreise. * Gießen, 3. Dez. Auf dem heutigen Wochenmarkt kosteten: D. f. Molkereibutter, kg 1,57 Mk., f. Molkereibutter 1,52, Markenbutter 1,55 bis 1,60, faßen? Nun, den Knicker keineswegs. Wer der Dame seines Herzens Schaumwein kredenzt, steigt mächtig in ihrer Achtung. SCHAUMWEIN ßcingt cfeoiisirin! Roman von Käthe Mehner. (Copyright by Aufwärts-Verlag, Berlin SW 68.) 23. Fortsetzung. (Nachdruck verboten.) Janna! Janna Heller! Wie leibhaftig sah er sie plötzlich wieder vor Augen. Hatte er nicht alles, was er getan hatte, um ihretwillen getan? Und doch hatte es ja alles nichts genützt. Janna liebte ihn nicht! Hatte ihn nie geliebt---er wußte es wohl. Und er selbst? War er nicht auch schuld daran? War er nicht egoistisch gewesen, hatte er Janna nicht gequält mit seiner Eifersucht, mit seinen ungerechten Vorwürfen? Und die Dankbarkeit, an die sie sich gebunden fühlte, die er selber nur benutzt hatte, um sie um so fester an sich zu ketten? Ein Stöhnen brach aus Ralf Rammelts Mund, während er einen Augenblick stehenblieb, um sich die Stirne zu trocknen. Immer stärker wurde die Angst, das Schuldbewußtsein in ihm, und die Reue, die nun zu spät kam... Nun war es für alles zu spät! Jahrelang war er frei ausgegangen — nun kam alles auf einmal, der Zusammenbruch und die furchtbare Strafe! Die Kupferaktien waren schon so gut wie verloren, sein Vermögen ruiniert! Und Janna, sein Glück, das er so schlecht zu halten gewußt hatte, Janna würde ihn wohl verlassen, jetzt, da Gerhard Brand wieder zurückgekehrt war... Immer dunkler wurde es, immer unheimlicher brauten die Nebel, während Ralf Rammelt seinen Weg weiter verfolgte. Jetzt wieder glaubte er fast Olga Willnoffs verzerrtes Gesicht vor sich zu sehen, wie er es zuletzt gesehen hatte, als sie vor ihm auf dem Teppich lag, nachdem sein Schuß sie getroffen. Schneller und schneller lief Rammelt auf dem schmalen, schlüpfrigen Pfad dahin, achtete es nicht, daß er stolperte, ausglitt. Der Gedanke, Olga könnte in diesem Augenblick vielleicht schon nicht mehr am Leben fein, gewann unheimliche Gewalt in ihm. Wenn man ihm nur noch ihr Ableben Mitteilen würde. Quälende Atemnot zwang ihn stehenzubleiben, doch von neuem trieb Angst ihn weiter. Da, endlich erschienen die Umrisse eines großen Gebäudes vor ihm. Das Institut! Keuchend stand Rammelt schließlich auf der Schwelle seines Büros. Erschreckt fuhr Dr. Lohmann, der persönliche Assistent Rammelts, von seinem Sitz hoch. „Um Gottes willen, Herr Doktor! Was ist denn mit Ihnen? Müller, kommen Sie doch schnell herüber! Herr Doktor fühlt sich nicht wohl!" Aufs höchste betroffen stürzte der Gehilfe herbei. Auch er unterdrückte mit Mühe einen Ausdruck des Erschreckens. Dr. Rammelt, den alle als unverwüstlichen, sich stets gleichbleibenden Kraftmenschen kannten, so völlig niedergebrochen zu sehen. Fast taumelnd war Rammelt in seinen Sessel gesunken. Große Schweißtropfen standen auf feiner Stirn. „Wollen Sie sich nicht lieber auf die Chaiselongue legen, Herr Doktor?" fragte der Assistent, gab dann dem Gehilfen einen Wink, ihn zu unterstützen. Schritt für Schritt leiteten sie Rammelt mit vereinten Kräften zum Ruhebett. Fürsorglich breitete der Assistent eine wollene Decke über ihn aus. Regungslos, mit geschlossenen Augen lag Rammelt einen Augenblick so da. Erst als der Gehilfe leise die Türe öffnete, um das Zimmer zu verlassen, rief er stöhnend aus: „Nicht Weggehen! Nicht weggehen!" „Ich will ja auch gar nicht weggehen, Herr Doktor!" sagte der Assistent beruhigend. „Ich habe nur den Gehilfen nach einem Kognak geschickt. Vielleicht hat der Portter etwas da. Oder soll ich lieber einen Arzt rufen?" „Nein, keinen Arzt! Ich brauche keinen Arzt!" erwiderte Rammelt mühsam. Dann lag er wieder still, stöhnte leise. Beängstigend lag die Stille in dem hohen Raum. Von der Decke fiel das grelle Licht der elektrischen Birne, beleuchtete unbarmherzig die wachsbleichen, fast verfallen aussehenden Züge Rammelts. Stumm stand der Assistent, lauschte auf die unregelmäßigen Atemzüge des Kranken, sank dann, selbst mitgenommen von Schrecken und Aufregung, in den Sessel am Schreibtisch. Aufatmend fuhr er sich über die Stirn, als der Gehilfe mit dem Kognak kam. Vorfichttg versuchte er dann Rammelt aufzurichten, ihm das Glas mit dem belebenden Inhalt an die Lippen zu bringen. Gierig trank Rammelt. Nach und nach kam das Blut wieder in die Wangen zurück. Aber plötzlich trat auch wieder der Ausdruck von Angst in feine Augen. Stammelnd rang es sich dann von seinen Lippen: „Fräulein Willnoff anrufen!" „Fräulein Willnoff Herr Doktor? Die Tochter von Herrn Justizrat Willnoff?" Erstaunt fragte es der Assistent, wandte sich dann zum Schreibtisch, wo der Apparat stand. Aber schon rief ihn die Stimme Rammelts zurück. „Nein, nicht Fräulein Willnoff! Verbinden Sie mich mit meiner Braut, Fräulein Heller!" „Gewiß, Herr Doktor!" Während er mit dem Gehilfen einen erstaunten Blick wechselte, stellte der Assistent die Verbindung her. Minuten, qualvolle Minuten für Rammelt vergingen. „So wecken Sie doch noch einmal!" Der Assistent gehorchte. Aber durch die Stille des Raumes tönte nur das eintönige tü---tü---der Leitung, das den Teilnehmer verständigt, daß die verlangte Person nicht zu erreichen ist. „Ich danke Ihnen für Ihre Bemühung, meine Herren! Sie können jetzt ruhig gehen, ich fühle mich schon bedeutend besser!" sagte Rammelt mit matter Stimme, die seine Worte Lügen zu strafen schien. Aber der Assistent glaubte jetzt schon besser verstehen zu können. Offenbar handelte es sich um irgendeine Auseinandersetzung Dr. Rammelts mit seiner Braut, die zu Aufregungen geführt haben mochte! Dergleichen kannte man ja, und es würde sich wohl auch von selbst geben. Wenn es nichts Schlimmeres war, so konnte man ihn jetzt ruhig sich selbst überlassen. In der Tat schien Rammelt sich schnell wieder gefaßt zu haben, denn er stand plötzlich, obwohl mühsam und schwerfällig, auf, um mit seinem Assistenten noch über dessen tägliche Arbeiten zu sprechen. „Vor allem erledigen Sie alles Laufende, Herr Dr. Lohmann, damit Sie gleich Anfang nächster Woche Zeit für das Gutachten gegen die Brand AG. haben. Ich muß es zuerst noch einmal durcharbeiten, ehe es herauskann!" „Noch einmal durcharbeiten, Herr Doktor? Es war doch schon ganz fertiggestellt, und..." „Lassen Sie das bitte meine Sorge fein, Lohmann!" unterbrach Rammelt kurz. „Es bleibt bei meinen Anordnungen!" Der Assistent nickte. „Selbstverständlich, Herr Doktor! Ganz wie Sie wünschen! Wenn ich sonst noch etnms für Sie tun kann.. „Schon gut, Herr Lohmann!" winkte Rammelt ab. „Sie können jetzt ruhig gehen! Ich habe hier noch eine Weile zu tun!"------- Als Dr. Lohmann und sein Gehilfe wenige Minuten später im dichten Nebel auf eine Gestalt stießen, die um Auskunft bat, wo das Institut gelegen fei, wußten sie nicht, daß sie den Generaldirektor der Brand A.-G. vor sich hatten. Höflich antwortete der Assistent auf dessen Frage nur: „Dort hinter Ihnen, wo das gelbe Licht brennt, das ist das Institut!" Dann schritt er eilig weiter, um feinen Gehilfen wieder einzuholen.---- Walter Brand atmete auf. Fast eine Stunde war er nun hier in diesem entsetzlichen Nebel herumgelaufen. Der Weg, den er am Kreuzweg gewählt hatte, mußte ihn in ent- * gegengesetzter Richtung geführt haben. Endlich, fast durch Zufall, war er bann auf den kleinen Pfad gestoßen, der ihn endlich ans Ziel kommen ließ. Einige Augenblicke noch stand er beobachtend vor dem großen, weitläufigen Haus. Nur hinter zwei Fenstern brannte noch Licht. Das eine davon konnte das Licht von Rammelts Arbeitszimmer fein, wenn er Glück hatte! Kurzentschlossen zog er die Klingel, verharrte bann, auf Schritte lauschend. Erregt folgte Walter Brand dem Pförtner, der ihm die Tür geöffnet hatte, ins erste Stockwerk, In dem Rammelts Zimmer sich befand. Also, — Rammelt war wirklich anwesend, und im nächsten Augenblick würde die Verhandlung zwischen ihnen beginnen, von der Glück und Wehe der Brand Aktien- gesellschaft abhing! .... Ralf Rammelt legte hastig den Hörer auf bit Gabel bes Fernsprechapparates, als ihm der späte Besucher gemelbet würbe. Kaum gab er sich Mühe, seine Ungeduld zu verbergen. (Fortsetzung fo(gH) ege im Rebel. heftens Drei Zehntel oder vier Zehntel der Dersor» or- gungsgebührnisse. die Künftig erhält Elternabend der Krauenschule Gießen mürbe diese erste und richtunggebende Sitzung des Gauausschusses für den 4. Reichsberufswettkampf mit dem Bekenntnis zum Führer geschloffen. Durch einen unbestechlich klaren Sinn für das Wo- sich gefestigte und geschlossene nach ollen Wi-n w« 1,1 ii,n b°rühm. gemacht hat. RewortL Otto Behaghel, der mehr als 48 Jahre un- nis feines Wesens ^etm- ferer Hochschule angehört hat, ist der berühmte Syn- "^un sich der Tag geendet bat' ‘ium musi- Heimatvereinigung Schiffenberg nur den Beden der Springform und Sibäck sich lange frtO hakten loll. Zur 8l<» tuUtetgtorten kettet ma» belegt ihn mit Papier. Backen Sie ßets nach den bewährten Setter« Rezepten mit Lr. Getker's Backpulver gBalin^t faef\2>eUtften* Einzelheiten Des deut- von I. A. Krieger."gesungen oom Collegi ^en Satzlebens hat er m den vier Banden seiner cum, wurde die Feierstunde beschlossen. Nach Dankesworten des Gcmjugendwalters der DAF. Unterbannführer Sauer an den Gauleiter SechsteiRat fün’s Backen’. Sie müssen die jormen gründlich fetten und - falle im Rezep» angegeben - mir Zwiebockkru« men oder gehackten Man» dein ausstreuen. Aasten» formen legt man mit Papier aus, wenn das Akademische Gedächtnisfeier für Hermann Hirt und Otto Behaghel „Deutschen Syntax" (1923 bis 1932) ins Bewußtsein gehoben. Die Grundlagen dieses Hauptwerks hat der Verfasser in einer Reihe vorausgesnndter Bücher erarbeitet, in Der planvollen Arbeit eines Lebens einem Gebiete treu, auf dem ihn die Fachgenossen einsam ließen, und Das nun durch ihn in Den Blickpunkt aller Sprachwissenschaft, längst nicht nur Der deutschen, gerückt ist. So steht seine Deutsche Syntax da, nach festem Plan fugenlos gezimmert, auf das feinste gegliedert, mit vollendeter Beherrschung des für jeden andern unübersehbaren Sprachstoffs. Un= vergessen wird Otto Behaghel auch mit seinen übrigen Werken bleiben, vor allem mit seiner oft aufgelegten „Geschichte Der deutschen Sprache". Hier tritt Der große Lehrer ins Licht, Der (ohne jemals oberflächlich zu werden) stets anziehend bleibt und jede wichtige Tatsache nachdrücklich einprägt. Auch ein Meister der wissenschaftlichen Kritik ist er während seines ganzen, gesegneten Forscherlebens gewesen. Durch 57 Jahrgänge hat er sein „Literaturblatt" geführt, alle Die Hunderte von Anzeigen hat er knapp und frisch, mit geprägtem Ausdruck und tapferem Herzen geschrieben. Die neben seinen Hauptwerken einhergehenden Einzelarbeiten, die von der ältesten germanischen Vorzeit bis zur Gegenwart, über Sprache, Literatur, Altertümer und Volkskunde das ganze geschichlliche Leben unseres Volkes umspannen, erreichen nahezu die Zahl tausend. Zwei Festschriften, zum 70. und 80. Geburts- Briefkasten der Redaktion. (Rechtsgutachten sind ohne Berbindlichkeit der Schriftleitung.) <5. £. G. Wenn Sie den Vermieter erfolglos aufgefordert haben, die erforderlichen Arbeiten vorzunehmen, und Sie Die Arbeiten dann selbst haben ausführen lassen, so haben Sie einen Anspruch auf Ersatz der von Ihnen gemachten Aufwendungen. Sie können bann mit der Ihnen gegen den Vermieter zustehenden Forderung gegen die Mietzins- forderung des Vermieters aufrechnen. Verbesserung in der Versorgung der alten Wehrmacht. In Hermann Hirt und Otto Behaghel hat die Philosophische Fakultät und damit unsere Universität zwei ihrer Besten verloren, Die zugleich zu ihren Getreuesten gehörten. Hermann Hirt, der im Tode oorangehen sollte, ist der Jüngere von beiden. Er hat seinen 70. Geburtstag, Den Die gelehrte Welt am 19. Dezember 1935 mit hohen Ehren begangen hat, kaum um ein Jahr überlebt. Die Festschrift „Germanen und InDogermanen", die ihm damals überreicht wurde, faßt zugleich sein Le- benswerk allseitig zusammen, indem sie von Volkstum, Sprache, Religion und Kultur her Die Auffassung bejaht, zu Der sich Der Forscher früh und im Gegensatz zu Den meisten Fachgenossen bekannt hatte: das Tiefland um Die Ostsee. Die alte Heimat Der Germanen, ist zugleich Die Urheimat Der Jndoger- manen. Mit Dieser Erkenntnis fällt aus Der StuDier- stube Des Gelehrten Licht auf bedeutsame Fragen, die uns gerade heute tief bewegen. Akzent und Ablaut sind Die beiden sprachlichen Erscheinungen, mit deren Hilfe Hirt unbeirrbar in seinem Scharfsinn, Künstler in der Gestaltung seiner Gedankengebäude, das Indogermanische aufgebaut hat. Durch kühne Gesamtdarstellungen der einzelnen Sprachstufen hat er Die Entwicklung glaubhaft gemacht, Die zurück bis zur Ursprache führt, von der wohl keiner Der Mit- forschenden ein klareres und zugleich einfacherers Bild entworfen hat, als Hermann H i r t in Den sieben Bänden feiner „Indogermanischen Grammatik". Der anspruchslose Mann, Der in Gießen feit 24 Jahren vor wenig Hörern las, war in Der gelehrten Welt angesehen wie wenig andere. Sein Werk zeigt den krafttsoll klaren Entwicklungsgang eines Gelehrten, der von den meisterhaft beherrschten, aber nie überschätzten Einzelheiten zu den höchsten Fragen seiner Wissenschaft aufgeftiegen ist, ausgezeichnet durch einen unbestechlich klaren Sinn für das We- Der Reichsberufswettkampf im Gau Hessen-Nassau beginnt. Die Philosophische Fakultät, I. Abteilung, unserer LanDesuniversität hatte für gestern nachmittag zu einer Gedächtnisse! erstünde für Die in den letzten Monaten verstorbenen Herren Professor Dr. Hermann Hirt und Geheimerat Professor Dr. Otto B e h a g h e l eingelaDen. Der große Hörsaal der Universität war mit Bild und Büste der Verewigten und mit ernstem Grün würdig geschmückt. Das Collegium musicum unter Leitung von Prof. Dr. Gerber sang zu Beginn Der Feierstunde „Der grimmig Tod", ein geistliches Volkslied des 16. Jahrhunderts. Hierauf ergriff Professor Dr. Alfred Götze das Wort zu einer Gedenkrede, in der er etwa folgendes ausführte: ** Jubiläen In Den Bahnhofgast st ät- ten. Die Gefolgschaft Der Bahnhofgaststätten Gießen versammelte sich am Abend Des 1. Dezember zu einer Gemeinschaftsfeier. Es galt das 25jährige Arbeitsjubiläum Des Gefolgschaftsmitglieds Heinrich Ha uf sauer und das 30jährige Geschästsjubiläum Des Inhabers Der Gaststätten, Niemann, zu feiern. Auch eine größere Zahl ehemaliger Angestellter war zum Teil von fern herbeigeeilt, um fo über die Vereinheitlichung der Schultypen für die Mädchenbildung. Er Kennzeichnete dabei die Unter- schiede zwischen Lyzeum, Mudienanstalt und Frauen- schule und wies besonders auf die vielseitige Ausbildung innerhalb der Frauenschule hin, die für die Zukunft als der wesentlichste Schultyp zu bezeichnen sei. Er sprach ferner über die durck den Besuch der Frauenschule eröffneten beruflichen Laufbahnen, betonte aber, daß Die Frauenschule nicht Den letzten Sinn habe, „Berechtigungen" zu vermitteln, sondern immer in erster Linie den, einen kraftvollen lebenstüchtigen Typ der deutschen Frau herauszubilden. Im Anschluß daran gaben zwei Dberprimanerin- nen in klarer Unterteilung Der theoretischen und der praktischen Arbeit an der Schule, einen tiefen Einblick in Das, was ihnen Die Frauenschule an lebendigem Wissen und praktischen Fertigkeiten vermitteln konnte. Beide Referate wurden mit großer Freude aufgenommen. Nach einer kurzen Teepause wurden aus dem Kreise der Gäste verschiedene Fragen gestellt, Die von Direktor Schelhorn, von Oberregierungsrat Dr. Lift (Arbeitsamt Gießen) und von Fräulein Dr. H u o e r t i von Der Berufsberatung Des Arbeitsamtes Gießen eingehend beantwortet wurden. Fräulein Dr. Hubertt sprach insbesondere über den Begriff Der „Technischen Lehrerin" und wußte hier wertvolle Aufschlüsse zu geben, während Dr. List die hohen erzieherischen Werte Des sogenannten „Landjahres" und in grundsätzlichen Ausführungen Die günstigen Auswirkungen einer eng dem praktischen Leben verbundenen Schule kennzeichnete. Mit einer musikalischen Darbietung, Der Aus- Führung einer schönen kleinen Weihnachtskantate, klang Die Veranstaltung aus. Die Gäste des Abends nahmen Dann Gelegenheit, Die Ausstellung zu besichtigen. tag, verzeichnen Den ganzen Reichtum. Mit beneidenswertem Kraftüberschuß hat Behaghel weit über die Fachgrenzen hinaus Dem Deutschtum gedient. Um Das geistige Antlitz Hessens unD seiner Universitätsstadt hat er sich grundlegende Verdienste erworben. Unsere Hochschulgesellschaft hat er 1918 gegründet. Er trug den Ehrenring Des Deutschen Sprachvereins, war Mitglied Der Deutschen Akademie, Der Bayerischen Gesellschaft Der Wissenschaften und Der Gesellschaft Der Wissenschaften zu Göttingen. Dem Deutschtum weit über die Reichsgrenzen hinaus mihmete er eine lebungsoolle Tätigkeit; es war Der oerDiente Dank Des Vaterlandes, Daß ihm zum 80. Geburtstag Reichspräsident v. H i n D e n b u rg mit warmen Glückwünschen die Goethemedaille verlieh. Tiefer noch und nachhalliger muß Der Dank seiner Universität sein. Alle Fakullätsarbeit war ihm stets nur ein Stück Der Arbeit für die Gesamtheit. Dreimal hat er Last und Würbe Des Rektorats getragen. Wie er als Iubiläumsrektor 1907 Den Ansprüchen gerecht zu merDen wußte, steht allen tn leuchtenber Erinnerung, Die es erleben durften. Eine grabelinige, aufrechte, in Die Heimatvereinigung Schiffenberg hielt am Dienstagabend im Hotel Hopleld eine Ausschuß- sitzung ab, zu der Vertreter aus Gießen und der näheren Umgebung des Schiffenbergs erschienen waren. Nach Begrüßung durch den Vereinsführer, Ober- forftmeifter Nicolaus, berichtete dieser zunächst über die in letzter Zeit durchgeführten Aufgaben. Bei der Besprechung des Winterprogramms wurde zunächst beschlossen, am Samstag, 12. Dezember, Die übliche Weihnachtsfeier auf dem Schiffen- berg abzuhalten. Als Einleitung findet eine Vorfeier in Der altehrwürdigen Kirche statt, bei welcher Der Kirchenchor Hausen Mitwirken wird. Die Ansprache hält Pfarrer Steiner (Hausen). Anschließend ist eine Nachfeier im Saale Des Schiffenbergs vorgesehen. Die feierliche Ueb ergäbe Des Limes- ge landes soll nach Ferttgstellung Der Volkshalle in Watzenborn-Steinberg stattfinden. Bei dieser ©e- legenheit soll auch bas von Rektor i. R. Dalenttn Müller (Hausen) verfaßte historische F e st s p i e l zur Aufführung kommen. Die Aufstellung einer Blockhütte am nördlichsten Ende des Limes wird in Kürze in Angriff genommen, und zwar wird Die Schutzhülle, die an Den Eisteichen (in Der Nähe der Chaussee nach Hausen) steht, entsprechend umgebaut werden. Die Mittel für die Herrichtung und Aufstellung Der Blockhütte werden durch Stiftungen zusammengebracht. Weiter beschäfttgte sich Der Ausschuß eingehend Rente ungekürzt. Im Laufe des Monats Dezember wird ferner die Ehrengabe für solche versorgunysberechtigten Front- ' fämpfer ausgeschüttet werden, die nach den geltenden Vorschriften die Frontzulage nicht erhalten können und sich in besonders bedürftiger Lage befinden. Diese Ehrengabe war, wie bekannt, vom 2. August als Dem Erinnerungstage Des Kriegsbeginns 1914 Dem Führer durch freiwillige SpenDen zur Der- fügung gestellt worden. Dank den Bemühungen des Reichsarbeitsministers konnte die Spende noch über Den Betrag von einer halben Million Reichsmark hinaus erhöht werden. Nundfunkprogramm. Freitag, 4. Dezember. 6.00 Uhr: Morgenspruch. Gymnastik. 6.30: Frühkonzert. 8.10: Gymnastik. 8.30: Musik am Morgen. 10.00: Schulfunk. 11.00: Hausfrau, hör zu! 11.30: Landfunk. 11.45: Sozialdienst. 12.00: Buntes Mittagskonzert vom Rhein. 13.00: Nachrichten, anschlie» ßend auch aus dem Sendebezirk. 13.15: Buntes Mittagskonzert vom Rhein. 2. Teil. 14.00: Nachrichten. 14.10: Dem Dpernfreunb (XXVII). 15.00: Volk und Wirtschaft. Das Volkseinkommen wieder normal. 15.15: „Menschen in Wolken"; Flieger und was sie erlebten. 16: I. Kammermusik. II. Unterhaltungsmusik. 17.30: Die Normung im Handwerk. Von Wilhelm Erlenbach (DDI.). 17.45: Kehraus im Klelderschrank! Ein Funkbericht. 18.00: Musik aus Dresden. 19.00: Klänge Der Heimat (II). Die Seehasen musizieren. (Aus Konstanz). 19.40: Der Zeitfunk bringt Den Tagesspiegel. 20.00: Nachrichten. 20.10: Das Zernick-Quartctt spielt. 20.40: Der deutsche Weg (III). Eine Hörbildreihe. 21.30: Das Zernick-Quartett spielt. 22.00: Nachrichten, anschließend auch aus dem Sendebezirk. 22.30: Chormusik. 23.00: Unterhaltungskonzert des Rundfunk-Orchesters. 24.00 bis 2.00: Nachtmusik. Zur Vertiefung der Verbindung von Schule und Elternhaus veranstaltete aeftern Die Frauenschule Gießen im Turnsaal Des Lyzeums einen ungemein stimmungsvollen Elternabend. Mit diesem Elternabend war gleichzeitig eine Ausstellung verbunden, Die in anschaulicher und vielfältiger Weise zeigte, in welch lebhafter Weise Die Schülerinnen dieser Anstalt für ihre zukünftigen Berufe vorbereitet werden. In dieser Ausstellung war eine stattliche Anzahl von Kleidern zu sehen, die sich die Mädchen nach eigenen Gedanken und auf Grund eigener Handfertigkeit selbst genäht hatten. Man sah Jacken und Blusen, gestrickte und gehäkelte Kleidungsstücke und vieles andere mehr. Sehr interessant waren auch die Dinge, die aus dem Werkunterricht hervorgingen. Basttaschen und Lampenschirme, Schmuck- und Gebrauchsgegenstände, Dinge aus Holz und Metall herausgearbeitet und in künstlerische Form gebracht, ließen erkennen, daß an der Schule mit großem Ernste gearbeitet wird. Für den Elternabend selbst war Die Turnhalle prächtig hergerichtet worden. Auf weißgedeckten Ti- chen lagen zahlreiche kerzenbesteckte Adventskränze, tanDen Adventsständer aus frischem Tannengrün; auf jedem Platz fand man außerdem eine kleine Schale mit Weihnachtsgebäck vor, das von den Schülerinnen bei sparsamster Wirtschaft selbst gebacken worden war, außerdem wurde im Lause Des Abends von den Schülerinnen Tee gereicht, so daß sich insgesamt und schon vom äußeren Eindruck her Das BilD einer großen Familie bot. Direktor Schelhorn hieß, nachdem einige Schülerinnen in Der Besetzung einer kleinen Hausmusik ein Pastorale von Haydn gespielt hatten, Die Gäste herzlich willkommen, sprach in kurzen Umrissen über Das Erziehungsziel der Frauenschule, die im Sinne Der Schulreform die Erziehung Der Jugend zum deutschen Menschen wolle, und Dann Der Gauleiter und Reichsstatthalter Sprenger gab am gestrigen Mittwoch in der Eröffnungssitzung Des Gauausschusses des 4. Reichsberufswettkamvfes Die Richtlinien für diesen Leistungskampf Der deutschen Jugend. RSG. Nach Den Eröffnungsworten Des Gau- jugendwalters Der Deutschen Arbeitsfront, Unter» bannsührer Sauer, sprach Der Gebietsführer Der HI-, Brandt. Er begrüßte Den Gauleiter und Die Mitglieder deö Gauausschusses, in Dem die Partei, die DAF., Die HI. und alle an der Ertüchtigung Der Jugend beteiligten Organisationen vertreten sind. Gebietsführer Brand wies darauf hin, In wie starkem Maße es bisher gelungen ist. Die Jugend Zum freiwilligem Einsatz zu bringen. In Hessen- Nassau nahmen am 1. Reichsberufswettkampf 18 000, am 2. Reichsberufswettkampf 33 000 und am 3. Reichsberufswettkampf 56 000 Jungens und Mädels teil. Es läßt sich heute schon voraussagen. Daß auch diese Zahl übertroffen wird. Sn diesem Jahre steht der Berufswettkampf unter dem besonderen Zeichen des Dierjahrespla- n e s. Hieran wollen wir alle mitarbeiten und unter diesem Zeichen treten wir an. Der Reichsbe- rufswettkampf ist aber weiterhin ein starker Ausdruck unserer erfolgreichen Bekämpfung des Bolschewismus. Gauleiter und Reichsstatthalter Sprenger wies auf den großen Eindruck Des Gesetzes hin. Das Der Führer über die Hitlerjugend herausgelassen hat. Er schilderte den freiwilligen Einsatz und die Bewahrung während der Kampfzeit und die Be- rettwilliakett, mit der die Jugend daran ging zu lernen. Jetzt hat die ganze Jugend hier Dienst, wo Freiwilligkeit und Zwang sich vereinen. In Hessen-Nassau besteht eine gute Tradition. £as Ausbildungswesen ist in unserem Gau zuerst m geordnete Bahnen gebracht worden. Es fehlte an Lehrstellen und Ausbildung. Hier waren es Die Kräfte der Partei, die einsetzten, um die Not Der Jugend zu beseitigen. Der Gauleiter erinnerte Daran mie damals m wenigen Tagen V o r l e h r l i n g s -' verkstatten erstellt wurden, und an die er- taunlichen Leistungen innerhalb eines Jahres, Die nur aus Der Freiwilligkeit zu erklären waren. Heute f ZT $oIl ”!rftan?en- daß es mitten im Kampf um seine Existenz steht. Die Werke selbst beginnen Lehrlingswerkstätten einzurichten. Auf diesem Weg gilt es weiterzugehen, Denn lernen mn^ Der Junge, Das Mädel können. Wir wollen das Antriebs- und Ausbeutungssystem nicht wie es heute in Rußland besteht und mie es in Dem liberalisttschen System überall vorhanden war Der Gaulelter bezeichnete es als seine vornehmste Auf- gäbe, die Jugend zu betreuen. Das Vorbild soll Den Anipom geben. 1 -Der Reichsberufswettkampf ist Bestandteil des Schaffens unserer jungen Generation. Deshalb richtete unser Gauleiter an alle die Aufforde- LU n*9' i?3e 2rr,äger Des Reichsberufswetttampfes, Die Deutsche Arbeitsfront unD Die HI , zum Segen unseres ganzen Volkes zu unterstützen. An lagen und Zugängen zum Schiffe n b e r g. Auf Anregung der Heimatoer- eimgung laßt Das Forstamt Schiffenberg den in- folge der ungünstigen Witterung grundlos ae« morDcnen Jffieg opm Forstgarten zum Schiffenbera so Herrichten, daß Der Aufstieg zum Schi fenberg auch bei schlechtem Wetter möglich ist. Ebenso wird der Hintere Aufgang zum Schisfenberg neu her- genchtet. ferner befdiäWe sich Der Ausschuß eingehend mtt der Frage Der Beleuchtung Des Weges mn* orkfSv? £ 9 a r 1 c n_ $ u m Schiffenberg. Nach Abschluß Der zur Zett lausenden Derhandlun- gen mit dem Elektrizitätswerk Gießen über Die Jo tenfrage Dürfte Aussicht auf Verwirklichung Die es Planes bestehen, vorausgesetzt, daß Der HMche Staat sich bei der Durchführung des Projekts finanziell beteiligt. d Besondere Aufmerksamkeit soll auch den Ruhe- banken in der Umgegend Des Schiffenbergs ge- Aen.kt werden. Mit der Herrichtung Der ersten Sante wirb in Kürze begonnen. Weiter wurde Die Aufltellung einer D r i e n ti e r u n g s t a f e I in Der Nahe Des Hinteren Ausgangs oom Schiffenberg besprochen. Die Materialfrage, die zur Zeit besondere Schwierigkeiten bietet, soll demnächst entschieden werden. Zum Schluß wurde yoch über die Ausschmük- kung der Räume auf Dem Schiffenderg verhandelt. Es wurde beschlossen, in jedem Jahre einen bestimmten Bettag hierfür aufzuwenden. , jeder Versorgungsberechtigte min. bestens die Hälfte seiner Bezüge. Die Erwerbsunfohi, gen werden, was visher nur für die Empfänger einer Pflegezulage galt, von der Anwendung der Ruhens- Vorschriften völlig befreit und erhalten daher ihre Lundbutter 1,42 Mk., Matte 20 bis 25 Pf., Käse, Das Stück 4 bis 10, Wirsing, % kg 6 bis 10, Weißkraut 5 bis 6, Rotkraut 8 bis 10, gelbe Rüben 8 bis 12, rote Rüben 8 bis 10, Spinat 20 bis 25, Unterkohlrabi 6 bis 8, Grünkohl 12 bis 15, Rosenkohl 20 bis 30, Feldsalat 80 bis 90, Zwiebeln 7 bis 8, Meerrettich 30 bis 70, Schwarzwurzeln 20 bis 30, Kartoffeln, kg 4 Pf., 5 kg 40 Pf., 50 kg 3 bis 3.50 Mk., Aepfel, K kg 15 bis 25 Pf., Tafeläpfel 25 bis 30, Birnen 15 bis 20, Nüsse 45 bis 60 Pf., Hähne 1 bis 1,10 Mk., Suppenhühner 80 bis 90 Pf., Gänse 90 Pf. bis 1 Mk., Tauben, Das Stück 50 Pf., Blumenkohl 50 bis 70, Endivien 5 bis 8, Lauch 5 bis 8, Sellerie 10 bis 30, Rettich 5 bis 15 Pf. Neuer Lehrgang bei den Motorsportschulen der 71GKK. NSG. Der nette Lehrgang bei Den Motorsportschulen in Hessen in Helsa bei Kassel und W e st - mark in Diez a. d. Lahn läuft in der Zeit vom 4. Januar bis 6. Februar 1937. Anmeldungen hierzu müssen bis zum 12. Dezember 1936 der Motorgruppe Hessen in Frankfurt a. M., Lindenstt. 7, vorliegen. Der Anmeldung muß beigefügt sein: Bescheinigung des zuständigen Wehrmeldeamtes oder Wehrbezirkskommandos, daß Der MelDepflichtige zu einer motorisierten Einheit Der Wehrmacht vorgesehen ist. Zur Einziehung gelangen nur Wehrpflichtige, Die für zwei- oder mehrjährige Dienstzeit (nicht 8-Wochen-Kurse) in Frage kommen; außerdem Freiwillige, die den vom Wehrbezirkskommando bestätigten Freiwilligenschein vorlegen. DNB. Mit Gesetz vom 1. Dezember 1936 hat die Reichsregierung Milderungen der Ruhensvor- schriften des Reichsversorgungsgesetzes beschlossen, du am 1. Januar 1937 in Kraft treten. Die im Gesetz vorgesehenen Verbesserungen erfüllen einige wesentliche Wünsche der Kriegsbeschädigten und zeigen erneut, daß die Reichsregierung bemüht bleibt, be- stehende Härten der Versorgung auszugleichen. Hier- nach finden künftig die Ruhensvorschriften Des § 62 Des Reichsversorgungsgesetzes nur noch Anwendung beim Bezüge eines Einkommens aus einer Beschäftigung im eigentlichen öffentlichen Dienst. Eine Beschäftigung bei gemischtwirtschaftlichen Betrieben, bei Denen sich also mehr als die Hälfte Des Kapitals im Besitz Der öffentlichen Hand befindet, sowie bei solchen Unternehmungen unD Einrichtungen, Deren Einkünfte auf Grund gesetzlichen Zwanges aufgebracht werben, gilt nicht mehr als Verwendung im öffentlichen Dienst. Als Mindestbetrag verblieben bisher dem im öffentlichen Dienst Beschäftigten min- ihre noch heute bestehende Derbundenhett mit ihren ehemaligen Arbeitskameraden und dem Betrieb darzutun. Betriebsführer Niemann feierte Den Jubilar Haussauer als ein Muster von Fleiß und Treue, überreichte ihm ein Diplom Der 3nDuitrie- und Handelskammer, einen Sessel für Das künftige Alter und einen namhaften Geldbetrag. Auch Die Pflichttreue der übrigen Belegschaft, Die zum Teil 10, 12, 19 und 23 Jahre im Betrieb tätig ist, wurde durch ehrende Worte und eine Spende gewürdigt. Berufskamerad Stelzig aus Weimar sprach für die ehemaligen Gefolgschaftsmitglieder, erinnerte an die stets harmonische Zusammenarbeit mit Dem Betriebsführer und erzählte heitere Episoden aus seiner früheren Tätigkeit. Vertrauensrats-Mitglied Krieger Dankte in herzlichen Worten im Namen der Belegschaft für die ausgesprochenen Anerken- nungen und gelobte weiterhin Treue Der Gefolgschaft. Bei musikalischer Unterhaltung (Herr B u ch - w a l d) und beifällig aufgenommenen humorvollen Vorträgen (Herr Lind vom Stadttheater) blieb Die Belegschaft in angeregter Stimmung noch lange beisammen. Gchöffengenchi Gießen. Wegen fahrlässiger Tötung standen Die Angeklagten H. Schr. aus Lüdge und W.H. aus Salzböden vor den Schranken Des Schöffengerichts. Der Angeklagte Schr. parkte am 5. April 1936 zwischen 11 und 12 Uhr mit seinem Kraftwagen auf Der Landstraße kurz vor Lollar, ohne sein Fahrzeug vorschriftsmäßig beleuchtet zu haben. Ein von Gießen kommendes Motorrad, besetzt mit dem Fahrer und einer Beifahrerin, fuhren auf Das Fahrzeug auf, wobei die Beifahrerin so unglücklick gegen Den Wagen geschleudert wurde, daß sie noch in derselben Nacht an den Folgen der Verletzungen gestorben ist. Das Schöffengericht verurteilte Den Angeklagten Schr. zu Drei Monaten und den Angeklagten H. zu einem Monat Gefängnis und zur Kostentragung. Eine weitere Sttafsache wurde wegen Unzuständigkeit an die Große Strafkammer verwiesen. W «*n. oberen tüte. Als ÜRietpr ■ig M einen Out geplante 91 ff« fahren. Ob Mi sollen, ist gtai Entscheide albern Gutacht til Ansicht der Rat Bekämpfung tilst vache weist )in. Der Ortsbauern ufiirt, daß die l «hiitle getan hät Jimerft dazu, daß AMit sich ein gleii Ziundstiicken als r (0^ W 3 @er - Illsch aM «ti BK ' L, ®runbfu y iien entft* #ag iW " 2« foii di-» irJining " &t!auf au « »eriaui »» _ ' ii In \ ,itl-hrb-.lch ■i((e. Don eine sMung für die' Mstraße ist, iD allgemein W feine besondere ? Tibot nicht eM h Lerkrhrsschild Lagern von \ -it (eine Entscheu kge, die in einet isiröe, getroffen h i tik Stadt ist grt rdjmefäüen muh i ulfemt fein. 3. Mattshainer S Schulsc wegen W IBufcbad Mutungen att ®r «en Oberrei 'Ne wurden bei Mgesundheitsami •fflMontag gesch Car + Lollar, 2 hauptloger M W Dienste Wer Firma zi M bei seinen Ar 'Lf hiesigen L J Veranlassung i ^?uslandsah?t :£ ^*e Dorsühr sowie de X- Saubrü Ä"”“" den Ur .öon der in fernen bei £ ■ÄS? 1 bunter wM'fch , ™«ubr*m her kreis Vehlar. Oberheffen Schulgefechtsschietzen. Kreisamt Gießen gibt bekannt: Das Ergän- unter der Stabführung von L Schreine r (Alten- Jingsbatoillon Jnf.-Regt. 116 wird am 7., 8. und Buseck) Männerchöre, Gemischte und Frauenchore ^Dezember, jeweils in der Zeit von 8 bis 16 Uhr, zu Gehör brachte, und den Mitgliedern des BDDL L Schulgefechtsschießen im Raume Langd—Rod' und der HI. bestritten. Den musikalischen Teü bot L - Sta^rtsMen - Ulfa - Stornfels und Herr Schreiner mit seiner Kapel/e. Den Darbretun- Gonterskirchen abhalten. Das gefährdete Gebiet wird gen wurde reicher Beifall gezollt. -ährend der vorgenannten Schießzeiten von der [ß 2IHenborf a. b. Lda., 2. Dez. Am ver- SJl.-tfport -US Vor neuen Säten im Schiwinter 1936/37 Glossen. m. 7171V roalters btr en Gauleit« Vatsherrensihung in Grünberg. + Grünberg, 1. Dez. Stadtrechner Geh - Zu- un- ^atsherren erfolgen nicht. ' Beratung einer Nachtragshaushaltssatzung und Schütze. Herber-Aaier wurden in Wien gefeiert. Wie auf allen ihren Schaulauf-Reisen wurden die deutschen Olympiasieger im Paarlaufen, Maxi Herber und Ernst B a i e r, bei ihrem ersten Auftreten in der Wiener Engelmann-Arena am Diens- geführten Sammlung für das Winterhilfswerk wurde der stattliche Betrag von 63 Mark gezeichnet. — Die Kartoffelspende der hiesigen Orts- gruppe für das Winterhilfswerk erbrachte insgesamt 290 Zentner. Aus Ettingshausen wurden 90 Zentner, aus Queckborn 140 und aus Münster tagabend stürmisch gefeiert. Die Tausende von Zuschauern, die sich zu der Veranstaltung eingefunden hatten, waren begeistert von dem flüssigen, an Schwierigkeiten überreichen Vortrag des deutschen Paares. Mit Tücherschwenken und lauten Beifallsrufen zwangen sie Herber-Baier zu immer neuen Zugaben. Vorher hatten die Geschwister Pausm ihre Kunst gezeigt und gefielen ebenfalls mit ihrer gut durchgearbeiteten Kür. Amerika folgt deutschem Beispiel. USA. führt den Sporlgroschen ein. Auf der am kommenden Wochenende in der Texasstadt Houston stattfindenden Jahrestagung der amerikanischen Amateur-Athletik-Union wird über zahlreiche bemerkenswerte Anträge entschieden wer- den müssen. In erster Linie geht es um die finanzielle Sicherung künftiger Olympia-Expeditionen. Es dürfte noch in Erinnerung fein, daß die letzte Ausreise der amerikanischen Olympia-Mannschaft in der festgesetzten Stärke von Reuyork nach Berlin wegen der fehlenden Gelder stark gefährdet war. Erst im letzten Augenblick gelang es, durch Sammlungen und Stiftungen den zur Gesamtsumme fehlenden Betrag zusammen zu bekommen. Diesem Zustand soll durch die Einführung eines kleinen Zuschlages auf jede Eintrittskarte abgeholfen wer- den. In Aussicht genommen ist ein Einheitsbetrag von 5 Cents, was den Stock zum Olympiafonds geben soll. Preußen. Schiffszusammenstotz auf der Lahn. 60 Zentner gespendet. kreis Friedberg. 5 Münzenberg, 3. Dez. Dieser Tage wurde der älteste Bürger unserer Gemeinde, Heinrich Walter, unter großer Anteilnahme der Be- England schlug am Mittwoch vor 36 000 schauern auf dem Arsenal-Platz in London die garische Ändermannschaft mit 6:2 (3:1). Die Engländer hatten in letzter Stunde ihre Mannschaft auf einigen Posten geändert, während die Ungarn wie vorgesehen antraten. Der Arsenal-Mittelstürmer Drake war mit drei Toren Englands erfolgreichster ,.nes außerordentlichen Nachtrag Haushaltsplanes für 193 6. Durch An! . 630: Fch am SOlorgti or zu! M Buntes M fjten, anW Buntes M i: Nachricht .00: Bolt un) eder norN ' und WQ61- lnterhaltuM nbwert, Sw Kehraus w q. Musik aii’ (II). Die 6* 40: Der P' : MhriM 20.40: T« t 21-30: Dti fiten, n- Thomnifi- fielt ili^elt dtt et et sW ArteitenvE AnspruchflU| Hä jungen*. . Linie bj drr deutle :rprimantrift duschen utz einen tiefa uenschule t "Kkeiten v«, 1 rE grojti ?en leepauii verschied^ yeDjorn, ojj amt OieU der SBeruij. ^gehend k Jberti spi«j »ied)ni((t? Aufschlüsse j erziehet^ nü> in gniri Auswirkr oerbundek g. der L» mchtskantch i des Abeck Hung zu bt-. völkeruna ZU Grabe gebracht. Er starb tm Mer von 89 Jahren. Der Gesangverein „Eintracht , zu dessen Gründern der Verstorbene gehörte, erwies ihm die letzte Ehre. Pfarrer Lenz sprach herzliche Worte des Dankes für seine segensreiche Arbeit in Gemeinderat, Hospital und Kirchenvorstand, m denen er bis vor wenigen Jahren tätig war. Hch. Walter nahm am Kriege 1870/71 als Fuhrmann teil. — Die Drescharbeiten in unserer Ge- meinte haben jetzt für dieses Jahr ihr Ende gefunden. Beifall aufgenommen. > Daubringen, 2. Dez. Arn Samstagabend lanb im Saale der Wirtschaft Schäfer ein „Kraft- durch - Freude - Gemein s ch a f t sabend statt. Der Obmann der Ortsgruppe „Kraft durch Freude" Mainzlar-Daubringen, B o l d e (Mainzlar), begrüßte die Teilnehmer und wies auf den Der Nachwuchs voran. Wie schon seit Jahren ist auch in diesem Winter die neue Wettkampfzeit unserer Schiläufer wieder auf Deutschlands höchstgelegenem Wintersportplatz, auf dem Zugspitzplatt, gestartet worden. Gleich die erste Veranstaltung des Schiwinters 1936/37 eröffnete bei einer außerordentlich großen Beteiligung einen erfreulichen Ausblick: Der Nachwuchs drängt vor! Die junge Garde unserer Schiläufer ist sogar schon dabei, die alte Klasse mit ihren Leistungen zu überflügeln; und das ist ein deutliches Zeichen für den Auftrieb, den die Olympischen Winterspiele dem deutschen Schisport gegeben haben. Garmisch rüstet zur Nach-Olympiade. In wenigen Wochen wird auch auf den übrigen deutschen Wintersportplätzen die neue Schiwett- kampfzeit einsetzen. Für die Weihnachtstage steht eine ganze Reihe von Veranstaltungen in Aussicht. Ein Ort wird auch in diesem Winter wieder im Mittelpunkt des Wintersportlebens stehen: Garmisch-Partenkirchen, dessen Ruhm durch den Erfolg der IV. Olympischen Winterspiele über die ganze Welt gegangen ist. Zur Erinnerung an die unvergeßlichen Tage vom Februar 1936 soll auf Wunsch des Reichssportführers nun alljährlich auf diesen großzügigsten Wintersportanlagen der Welt eine Internationale Wintersportwoche durchgeführt werden, die erstmalig für den 23. bis 31. Januar 1937 ausgeschrieben wurde. Alle olympischen Wintersportarten stehen wieder auf dem Programm, und da außer den besten deutschen Schiläufern, Eisläufern, Eishockeyspielern und Bobfahrern auch viele Gäste aus dem Auslande wieder am Start sein werden, werden alle diejenigen, die am Erlebnis des letzten Winters nicht teilhaben konnten, Gelegenheit haben, sich nachträglich noch eine Vorstellung von dem großartigen Ereignis der IV. Olympischen Winterspiele zu machen. Einen bevorzugten Platz nehmen natürlich wieder die Schiwettbewerbe ein, die am 23. Januar mit dem Abfahrtslauf der Frauen und Männer auf der berühmten Olympiastrecke vom Kreuzjoch nach Garmisch beginnen und am 31. Januar mit dem Son- dersprunglauf auf der Großen Olnmwaschanze Höhepunkt und Abschluß erreichen. Dazwischen steht ein Eishockey.Fünfländerturnier und das Kunstlaufen der Meisterklasse im Kunsteisstadion zu erwarten, auf dem Eise des Rießersees werden die Deutschen Meisterschaften im Eisschnelläufen und auf der Olympia-Bobbahn spannende Kämpfe der schweren Stahlschlitten veranstalten. Andere große Veranstaltungen. Im Februar, wenn auch in den übrigen deutschen Gebirgen die Wintersportverhältnisse erfahrungsgemäß am günstigsten sind, werden zunächst die Deutschen Schimeisterschaften ausgetragen. Korbballspiel im Bezirk Grünberg. Die ein- bis dreiklassigen Schulen im hiesigen Bezirk trugen auf dem Sportplatz die Bezirksmeisterschaft im Korbballspiel aus. Folgende Schulen, die aus den einzelnen Unterbezirken als Sieger hervor- gegangen waren, nahmen daran teil: Beuern, Göbelnrod, Ober-Beffingen und Weickartshain. Vorrunde: Göbelnrod — Weickartshain 4:0, Ober- Bessingen — Beuern 2:1 (nach Verlängerung). Entscheidung: Göbelnrod — Ober-Bessingen 4:0. Gö- belnrod, bas verdient die Bezirksmeisterschaft errang, nimmt nun an den Spielen um die Kreismeisterschaft teil. Iuhball-Länderkampf England-Ungarn 6:2. Zu den wichtigen Veranstaltungen des kommen- den Schiwinters gehören noch die Deutschen Hochschulschimeisterschaften in Oberammergau am 30. und 31. Januar, die Reichsjugendwettläufe vom 26. bis zum 28. Februar in Neuhaus (Thüringen) und zur gleichen Zeit die Wintersportwettkämpfe der NSDAP, in Rottach-Egern, die zum zweitenmal ausgetragen werden. Nach Olympia — Nachwuchsschulung. Nach den letzten Wintern mit ihren vielen Großkämpfen und nach den Olympischen Winterspielen soll die Arbeit des kommenden Winters vor allem der Aufbauarbeit auf breitester Grundlage und der Förderung des Nachwuchses gelten. Die Begeisterung für den Schisport ist in Deutschland zwar in allen Kreisen sehr groß, Hunderttausende fahren allwinterlich zu Sport und Erholung in die verschneiten Gebirge, aber nur ein geringer Hundertsatz dieser Schiläufer betreibt aktiv diesen Sport. In Norwegen ist der Schilauf der am weitesten verbreitete Volkssport, und jeder Schiläufer ist zugleich auch Wettkämpfer. Diese Entwicklung wird bei uns ebenfalls angestrebt. Deshalb zeiat das Wettkampfprogramm für den kommenden Winter eine so große Zahl kleinerer örtlicher Der- anftaltungen, die in erster Linie für den Nachwuchs bestimmt sind und für die Schiläufer, die bisher nicht im Wettkampf tätig gewesen sind. Um sich ganz dieser Aufgabe widmen zu können, an der sich auch die Hitler-Jugend rege beteiligt, wird der deutsche Schisport in diesem Winter nur wenig auf großen internationalen Veranstaltungen im Auslande vertreten sein. Es ist nur ein Start bei den als Weltmeisterschaften geltenden FJS.- Rennen in Ehamonix vorgesehen, obwohl unsere Abfahrtsläufer nach ihren überragenden Triumphen bei den Olympischen Winterspielen hier nichts mehr zu gewinnen haben. Dann sind wir auch an den berühmten Holmenkollen-Rennen in Oslo beteiligt, bei denen unsere Läufer und Springer immer viele neue Anregungen bekommen. Die Hochschul-Schi- läufer werden außer an ihren eigenen Meisterschaften auch zu den alle zwei Jahre zum Austrag gelangenden Akademiker-Weltmeisterschaften fahren, die in diesem Winter vom 1. bis 6. Februar in Oesterreich in Z e l l a m S e e, ausgetragen werden. Die neue Grenzregelung mit Oesterreich wird einen regeren Sportaustausch mit Tirol und den anderen österreichischen Ländern bringen, wobei wieder unser Nachwuchs vielfach starten wird. Zu wünschen bleibt nur noch, daß wir recht viel Schnee bekommen, denn nach den letzten schneearmen Wintern hat sich bei allen Schiläufern ein richtiger Schneehunger eingestellt, der zu Taten drängt. 0m. Ährend der vorgenannten , _ rruppe abgesperrt werden. Das Betreten des ab- Äperrten Geländes ist für die Dauer des Schie- i«ns verboten. Den Weisungen der Absperrposten :3 unbedingt Folge zu leisten. Für die Dauer der Schießübungen werden folgende Straßen bezüglich ler im Kreise Gießen liegenden Strecken gesperrt: । Straße Langd — Ulfa; 2. Straße Rabertshau- — Ulfa: 3. Gemeindeweg Langd — Schotten. U mleitung im Kreis Gießen erfolgt über Raderts- laufen — Ulfaer Kreuz — Ulfa. ,inger trägt die Rechnung für 1 935 vor tnb gibt einzelne Erläuterungen. Abteilung I (Be- rieb) verzeichnet eine Einnahme von 263 763,68 ftarf und eine Ausgabe von 239 119,10 Mark. Dor fteft von 24 644,58 Mark enthält u. a. noch 19 806,64 njart Ausstände, die sich nach Mitteilung des Stadtrechners unterdessen stark ermäßigt haben, (n Abteilung II (Vermögen) ergibt sich eine Einnahme von 24128,36 Mark und eine Ausgabe von '1956,69 Mart. Der Rest von 2171,67 Mark besteht Zweck des Abends hin. Das Unterhaltungsprogramm wurde vom Gesangverein Daubringen, der ' ~ .....irung von L S ch r e i n e r (Alten- 1 St r o f b o r f, 2. Dez. Dieser Tage wurde von einem großen Trauergefolge Hegemeister i. K., Adolf Praß, der weithin bekannte ehemalige „Waldhausförster" zur letzten Ruhe geleitet. Der Verstorbene, der ein Alter von 71 Jahren erreichte, stammte aus Steeg am Rhein. Nach beendigter forstlicher Ausbildung trat er als Freiwilliger beim Jägerbataillon Nr. 11 ein, dessen Verlegung von Hagenau im Elsaß nach Marburg er mit3 machte. Mit ganzem Herzen ein tüchtiger Soldat, widmete er sich anschließend seinem Forstberuf al^ ein echter Heger und Pfleger der ihm unterstellten Reviere, zunächst in Neef an der Mosel, und von 1901 ab auf dem Forsthaus Waldhaus im Krof- dorfer Forst. 1929 trat er in den Ruhestand, den er bis zu seinem Ableben in Krofdorf verbrachte. Hegemeister Praß und seine Familie erfreuten sich bet allen Deoölkerungskreisen größter Wertschätzung. Besonders die Wandersleute aus Stadt und Land kehrten gern und oft zu einem Plauderstündchen im allzeit gastlichen Forsthaus ein. Die Berufskollegen und Holzhauer ehrten am Grad in besonderer Weise I den Verstorbenen, dessen Andenken in der Geschichte ö,oy Marr. Der yten von a/tari , - ----- liquidierten Ausständen. Einwendungen der oersität Dorpat, wobeie r die ru s sch ...... M j i»?rpn prfnfapn ni*t. biete besuchte, gab der Redner em erschütterndes s und Bild von den Leiden und den Qualen eines treu , gs.hu seinem christlichen Glauben stehenden Volkes. , 'auspauspianes s u r iuoo. duloj -autauf Teuflische GeisteEÖchte mü ber ! ™ 1 •□n Gelänbe zur Förderung des Wohnungsbaues dem lebendigen Gott und Christus toben sich dort , E rines Grundstückes zur Errichtung des Zelt- seit Jahern aus, Tod und Verderben Millionen drin- ■ ugers de? Hitlerjugend sind im ganzen 4233,06 Mk. gend, die sich offen zu chrem Glauben bekennen. Ausgaben entstanden. Da diese Im Voranschlag für Dabei wurden zwei Wege nacheinander b^gem ! 936 nicht vorgesehen waren, wird dies durch einen Der eine führte zur o.U^aWl^c^ ?MAtraa hienu nackaebolt. Kirche und Tarnung, indem der Staat, sich für die Abänderung der Marktordnung. Bilder in der Kirche interessierend, dieselben auf stach einer Verfügung des Kreisamtes vom 7. No- seine Kosten Herstellen ließ, um das Gebäude dann :Bmber soll die Marktordnung in der Weise eine als Museum für sem Eigentum zu erklären. Der an- Lenderung erfahren, daß Arzneimittel nicht mehr bere deutete eine Radikalkur durch plötzliche Beschlag um Verkauf auf Märkten zugelassen werden. Es nähme der Kirchen,^ Derbannung, oder ein „F Dirb in vorgeschlagenem Sinne beschlossen. lmmer-Derschwinben chrer Diener und derer d e Derkehrbeschränkungen in der Markt- treu blieben. Selbstverständlich werden die Glau- ,-asse. Don einer Seite war eine Verkehrsbe- bigen für alles von den Machthabern verantwort Kränkung für die enge Marktgasse, die eine Haupt- lich gemacht, was außen- und auch innenpolitisch -erkehrsstraße ist, gefordert worben. Diese Ansicht nicht nach ihrem Wunsche geht. 2luf die Jugend hat oirb allgemein geteilt. Wie weiter ausgeführt wird, man es vor allen Dingen abgesehen, die man für ü eine besondere Polizeiverordnung über ein Park' gottlose Ideen elnzufangen und für^. sdren Got lerbot nicht erforderlich, es genügt die Ausstellung Lemn zu gewinnen sucht, an dessen an der -on Derkehrsschildern. Kremlmauer an jedem 22. Januar Tausende und LagernvonHolz. Bürgermeister Wagner aber Tausende vorillrerzlehen, und dessen Bilder ,ibt seine Entscheidung bekannt, die er über diese man zusammen mit dem des gegenwärtigen Macht- ftage, die in einer vorhergehenden Sitzung beraten Habers Stalin auf die Mare der noch vorhan- nurbe, getroffen hat: 1. Lagern von Holz innerhalb denen Kirchen stellt. Und trotzdem — die Kirche ter Stadt ist grundsätzlich untersagt. 2. In Aus- Rußlands lebt. Mag man auch ihre äußere Organi- fahmefällen muß gelagertes Holz bis Ende April sation zerschlagen haben mögen ihre Diener recht-, -ntfernt sein. 3 Lagerplatz für Holz ist die alte broh und heimatlos n der Verbannung oder noch Aeickartshainer Straße hinter der Unteren Ziegel- in der Freiheit langsam dahinsterben, m den Kel- lütte Als Mietpreis gilt der Satz vom drei Pfen- lern, ober Wälbern, wo auch nur zwei oder drei ria für einen Quadratmeter Lagerplatz. versammelt sind in Christi und seines Gottes Namen, Geplante Neugestaltung des K i r - unbeobachtet von der großen Mörderin Tscheka^ sie e n v l a tz e s. Es ist vorgesehen, hier eine Rasen- leben und suchen Kraft bei ihrem lebendigen Gott, läche anzulegen. Zu diesem Zwecke wird jetzt schon Tief ergriffen lauschte die Gemeinde den Ausfuh- iie an der oberen Bismarckstraße anfallende Erde rungen des Redners. Mit einem Dantesmort an hier ungefähren. Ob die alten Kastanienbäume ver- den, der ber Gemeinde einen Blick in bas furcht- schwinden sollen, ist nicht entschieben. Dor ber end- bare Martyrium eines Christenvolkes ermöglicht »ulligen Entscheidung über die Platzgestaltung soll hat, schloß ber Abenb. «eben dem Gutachten eines Sachverständigen auch «^Leihgestern, 3-Dez Der hiesige Land- die Ansicht der Ratsherren gehört werben. wirt Johannes Heß XXL, Hindenburgstrahe 52, Bekämpfung der Mäuseplage. Auf kann am morgigen Freitag, 4. Dezember, seinen diese Sache weist'das hiesige Landwirtschaftsamt 8 0. Geburtstag in guter körperlicher und gei- in. Der Ortsbauernführer, Ratsherr Großhaus, stiger Frische begehen. Der Hochbetagte, ein großer trflärt daß die Landwirte hierzu die nötigen stattlicher, vom Alter noch nicht gebeugter Mann, Schritte getan hätten. Bürgermeister Wagner ist in der glücklichen Lage, noch alle vorkommenden bemerkt dazu, daß er nachprüfen lassen wolle, in landwirtschaftlichen Arbeiten in Hof und Feld ver- -vieweit sich ein gleiches Vorgehen bei den städtischen richten zu können. . Grundstücken als nötig erweise. Langsdorf, 2. Dez. Neulich haben unsere , Bauersleute die Kartoffeln für das Wln - Schulschluß m Butzbach terhilf swer k verladen. Mit etwa 280 Zent- (Hrivveevidemie hern wurde das Lieferungssoll etwas Überschritten, wegen lönppeepivcin Die diesjährige Stiftung übertraf auch die vorjah- LPD. Butzbach, 2. Dez. Wegen starker Er- rigen um eine kleine Menge. Mit Ausnahme von Irantungen an Grippe unter den Schülern ber ganz wenigen, noch nicht 2 v. H. ausmachenden diesigen Oberrealschule und der Stadt- Ackerbetrieben hat sich unsere gesamte Bauernschaft schule wurden beide Schulen auf Anordnung des freudig hinter das WHW. gestellt. Es ist schon so, Kreisgesundheitsamtes zunächst bis zum kommen- daß das WHW zu den selbstverständlichen Lebens- den Montag geschlossen. Ordnungen des deutschen Volkes gehört. Landkreis (ßichen Bettenhausen, 3. Dez. Durch den im _ . , r l Sommer erfolgten Tod der hochbetagten Eheleute -s- Lollar, 2. Dez. Abteilungsleiter Klink el Johann Heinrich R o t h I., deren Nachkommen nicht vorn Hauptlager der Buderusschen Eisenwerke: r unfcr€m Dorfe blieben, wurde eine ansehnliche lonnte am Dienstag auf eine 25jähnge Tätigkeit ^ofreite [eer Nunmehr wurde sie von dem bei dieser Firma zurückblicken. Der Jubilar erfreut Maurermeister D ü r i n ae r erworben, dem Versieh bei seinen Arbeitskameraden allen Ansehens. ncf)men nad) für 8000 Mark In dem alten Hofe, - Im hiesigen Lichtspielhaus wurde dieser Tage ber gaf)rf)Unt)erte lang einer und derselben Sippe ruf Veranlassung der Kre'sschulfilmstelle ber biente wird nun bald junges Leben erblühen. Die Auslandfahrt des Kreuzers „Karlsruhe ge- Ober-Beffingen, 2. Dez. Am Sams- jeigt. Die Vorführung wurde von den hiesigen t mürben die in unserem Ortsgruppenbereich gestauten, sowie den Schulen von Ruttershausen, Kartoffeln für das Winterhilfswerk ver- Mainzlar, Daubringen und Staufenberg besucht. faben _ Am Montag wurde hier die angesetzte Die Bilder von dem Leben unserer blauen Jungens Derdunkelungsübung durchgeführt, die den an Bord, von der Begrüßung durch die Auslands- gestellten Anforderungen entsprach. deutschen in fernen Landen und die Naturaufnah- V Ettingshausen, 3. Dez. Bei der am men sanden bei den Schülern großes Interesse. -- vergangenen Sonntag durch die SA.-Reserve durch- Die NS.-Gemeinschaft .Kraft durch Freude > ----- y ----8 veranstaltete dieser Tage einen heiteren Abend, der tinen schönen Verlauf nahm. Musikalische, rezitato- rische und artistische Darbietungen lösten einander in bunter Reihenfolge ab und wurden mit großem U Allend orf a. d. Lda., 2. Dez. Am vergangenen Montagabend wurde durch die Ortsgruppe Alten-Buseck, Untergruppe Allendorf a. d. Lda., des Reichsluftschutzbundes, der Film „Volk in Gefahr" in der hiesigen Stadthalle voraeführt. Der Film bot sehr viel Lehrreiches. Der Befüch der Veranstaltung war über Erwarten gut. — Seit 1. Dezember d. I. ist in unserer Stadt durch das staatliche Kreisgesundheitsamt eine Beratungs - stelle für Mütter und Säuglinge eingerichtet worden. Die Beratungen finden un me- figen Rathaus statt, und sind unentgeltlich. Sie stehen uyter Leitung von Prof. Dr. Frick, Oberarzt der Universitäts-Kinderklinik zu Gießen und finden jeden dritten Mittwoch im Monat, erstmalig am 16. Dezember, statt. ... ss- Allendorf (Lahn), 3. Dez. Bei ber jungst hier durchgeführten Treibjagd wurden 38 Hasen, fünf Füchse und ein Fasan geschossen. Leihgestern,!. Dez. Im Mittelpunkt des zweiten Gemeindeabends am 1. Advent stand der Vortrag des Pfarramtskandidaten Zeis (Lang- Göns) über das Thema: „Dämonen über Rußlan d". Nach einem halben Jahr an der Uni- h, Frguh, ä i« h X .b!A«5 l9ten ä' ,b'K m 2. le9mns S ln jur jk >!tz Lpd. Diez, 2. Dez. Bei der durch Sturm, Regen und Schneetreiben verursachten schlechten Sicht stießen bei Laurenburg bas schwer beloben zu Tal fahrende Lahnschiff „Lahn 12" und der zu Berg fahrende „Lahnfahrt 6" zusammen. Durch den heftigen Zusammenprall wurde der Steuermann von „Lahnfahrt 6" aus dem Steuerhaus auf Deck geschleudert und erheblich verletzt. Beide Schiffe wurden schwer beschädigt und konnten erst nach vie- -r... n len Stunden, in denen die Reparaturen notdürftig des Krofdorfer Waldes fortleben ausgeführt wurden, die Fahrt fortsetzen. ! w* ^etzt nur ein Schein — und doch schon das Unterpfand der Sicherheit für heute und später. DaS wissen die vielen Frauen, denen der Mann oder der Verlobte den LebenSverstcherungSschetn zu Weihnachten schenkt. Diese glücklichen Frauen können nun ohne Bangen der Zukunft entgegensetzen, denn die Versicherungssumme steht bereit, wenn daS Schicksal eS fordert. Und gewährt ein gütiges Geschick den Ehegatten einen gemeinsamen Lebenö. abend, dann verbürgt die Lebensversicherung die Sorgloslg» keil ihrer alten Tage. — Ein solches Geschenk schafft wahre Festesfteude,. eü bekundet wie kein anderes fürsorgende Liebe, Im ganzen Hause KÖHLER froher Weihnachtsgeisti 7623 a KOHLER Seltersweg 17 GIESSEN Seltersweg 11 Evtl. Änderungen gewissenhaft sofort in eigner Schneiderei ei ßoiiptbobnbofgafinätten Brühl'ache Druckerei. Schulstraße 7, Anruf MSI WM GLORlfl Heute Donnerstag Erstaufführung Luise Ullrich,Gustav Diessl,Luci Höflich 1906 1936 Samstag, 5.Vez.: vierabenü mit Konzert Sonntag, 6. Dezember: Zamilien-Tlbenö Marktstraße 23 7670 A Tel. 2417 7660 d Lebkuchen-Nikolause Lichtspielhaus Lebkuchen-Herzen, extra groß Kl. Schok.-Herzen, Sterne u. Brezeln Bti. 28 Damen-Kittel mit langem Arm 4.90 Oberhemden Bielefelder Fabrikat. 5.90 Damen-Nachthemd elegante Ausführung.. 7.90 Damen-Pullover in aparter Ausführung ... 8.90 G/ESSEN*MjMJ6ßURG ICf 7656 A d PPLAST Giessen ... und zum Bauen Winkrhilfswtctoes ötutfchcn Uoltts 1936/37. SCÄFJllGRABE 70 62 88 84 92 90 92 92 500 g 48 500 g 55 500 g 35 steht unser diesjähriger Weihnachts- Verkauf. Wie schon die 7 Schaufenster zeigen, machen wir es mit der Fülle preiswerter Festgaben jedem leicht, Herzenswünsche zu erfüllen. — Hier ein paar Beispiele: Haselnüsse Walnüsse... Dattelfeigen Spekulatius......... Hanseaten-Gebäck Brezel-Mischung ... Anis-Gebäck....... Kringel-Gebäck.... Spitzkuchen........ Kokosmakronen ... Elisen-Lebkuchen.. Persipan-Kartoffeln .. Paket 28 .. Paket 28 । 125 g 1 8 125 g 1 6 125 g 22 ■ 125 g 21 ! 125 g 23 I 125 g 23 ' 125 g 23 ! 125 g 23 ' 125 g 30 1 125 g 35 i 125 g 24 Schok.-Lebkuchen-Herzen Schok.-Lebkuchen-Sterne... Lebkuchen-Mischung... .500 g Nürnberger Mischung .. .500 g Geschmackvoll Vornehm Persönlich Stück 1 0, 5 ... Stück 25 Basler-Lebkuchen Lebkuchen-Schnitte... Nuß-Lebkuchen....... Vollmilch-Schokolade. Lebkuchen-Herzen ... 500 g120 500 g140 500 g 96 Ulster-Paletots schmissige u.gedieg.Verarbeitung 28.- 33.- 39.- 47.- 56.- Herren - Ulster schwere, reinwollene Qualitäten 33.- 39.- 47.- 56.- 68.- Wetter- Mäntel Gabard. u. Loden, Slipons o. Ragl. 22.- 29.- 35.- 42.- 49.- Als Regenschutz prakt. Lederol-und Gummimäntel 9.5010.50 12.5015.-18.50 ......kleine, 3 Stück 1 0 Stück 1 0, 5 .........Paket 16,12 .............Paket 22 5 Stück in Cellophan 22 .....2 Tafeln ä 100 g 55 30 Jahre gastronomische Höchstleistungen Geschenke aus dem fortschrittlichen Fachgeschäft für Herren-und Knaben- Kleidung wirken wertvoll! 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Trotzdem I i, weiter in der I;1/ indessen nur lmmunistische Ein i-’Jrbe und insbesoi He und die wei Wche Einmischun I, Die Kommuniste doltsfront - Regien auf das ' dem sie trotz ft -tien sind, da sie ein Anwachse •f* den nächsten S feindlichen > Wahlen t « unnatürlich ^Abgeordnete Ml Marxisten Wen Partei 'L Drittel der :»®Pf abli .Preise vertret :£ern und Klein, i »Her n :#en haben. Di Sinr «-mdü ll b-id-n Älifta i S die und, *"9in6pan bÄ? $■»4" schrei der t Nt JLS 1.; de *r g "islti '* ie, ,Itet« ^'stenz ( NS.-Kulturgemeinde Kartenansgabe Im Dezember Samstag, 5. Dez., 17 — 19 Uhr Montag, 7. Dez., 18V, — 20 Uhr Vorstellung: Samstag, 19. Dez., Beginn 20 Uhr Gerhard Hauptmann: 76«4D „Der Bogen des Odysseus“ LS Ä. Will m ! toinaen denenig - § der Later h Bäumchen-we Kein Minister'- l ergattern hoste Mische Lage im M ansehen. We Volksfront-; ' BLn Kammer ub i f von insgesamt allen kritischen Jings sind bie ironi" 1° «eIld hnt allgemein ■ Nadiers sek | Me". Aber die a französischen ; indwerker und , mso konservat! | mMchen Kleu ! artri organifiert il w Abneigung ge ftlfaai, als p M Atreter mil M riachen mö k yenreid), ui M Armee" zu /^Zorherrschafts iti h Kommun Schatten derVergangenheif (Zwei Schwestern und ihre Schicksale) W Ein Film von Werner Hochbaum, in dem W Luise Ullrich eine Doppelrolle spielt, mit I der sie wohl alle ihre bisherigen Leistun- I gen übertroffen hat. Beiprogramm u. Ufa-Ton-Woche I Damen-Nachthemd schwere Köperqualität 5.50 Kunstseidene Tischdecken i30xi60cm,.5.75 iS Äs^ji'ch^ d ^äerer * M |flLl»li Sl4 Dl* jflNÄTOZ Ein Ufa-Film mit Rose Stradner j Aribert Wäscher, Harry Liedtke, Karl Wellmer I Spielleitung: W. Tourjansky I Ein packender Film «ler Gegenwart um ■ | das Oel! Gustav Fröhlich, von einer I I neuen und aufs neue sympathischen I I Seite im erstmaligen Zusammenspiel mit I Brigitte Horney als urwüchsiges Balkan- I N mädchen. Ueber Vernichtung und Un- I I tergang triumphiert die Liebe zweier W Menschen! Beiprogramm u. Fox-Ton-Woche I Angebote aus verschiedenen Abteilungen! Damen-Unterkleider Bemberg-Seide.....4.50 ............................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................... MM g MM.» J.I und Modell-Anzüge für ganz hohe Ansprüche, wie ,,Aquastrella“ und ,,Burberry“, in großstädtischer Auswahl. Derartige |fjarÄBn-IrBälllUI Stücke kosten: RM. 88.-, 98.-, 116.-, 126.- Maßanzüge und Uniformen aus eigener Werkstatt in höchster Vollendung; | Verschiedenes| Jüng.Kaufmann sucht tätige Beteiligung mit grösserer Kapital-Einlage an einem guten Geschäft. Schriftliche Angebote u. 05549 and.Gieß. Anzeiger erbet. Gröbere Anzahl WMMN versch. 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