Wat 5 n d» £ö= = 301 ' 3 VS Ft- 10^0 ■'n.» 3 ilh - 3.2: o n'S' -"3 ä;J ? rt 2 5 2/ P 3 CTO 832« rahi ?»4 •h* HF A g?Zr Nr 42 Erstes Blatt 185. Jahrgang Dienstag, 19. ßebruar 1935 * Annahme von Anzeigen Erscheint täglich, auher JHHV Ä Mff V für die Mittagsnummer Sonntags und Feiertags I A A bis 8'/,Uhr des Vormittags » Gietzener Anzeiger«« von einzelnen Nummern l\^r Stellen-, Vereins-,gemein- Anschrift ^ fürDrahtnach. General-Anzeiger für Oberhessen richten: Anzeiger Gießen v w ’ behördlicheAnzeigenkRpf. $,«n^rtfÄn«inll688 Druck und Verlag: Brühl'sche Umoerfitätr-Vuch- und Steindruckerei R. Lange in Sichen. Schrift,eitung und G-schSftsftelle: Schulstrahe 7 M°ng°n°b,chMsi°Staff°,8 Frankreich aus gesehenen 11 benden diplomatischen Fra, 6er»n Europas getragen sein/' Im übrigen haben Reichsregierung der begründeten Ueb-rz-ugung daß • uLai+c im ^riihhprbff 1934 unsere — mit der der „Geist vertrauensvoller Aussprache zwischen volnüchen Auftasiung^w^tgehend identischen — Se• einzelnen Regierungen" auf den es °ng-stch.s der h ?n H n pn P n einen militärischen Ost- vielen schwebenden Friedensfragen unbedingt an- rnit^Emschluß Frankreichs und der Sowjet- kommt, in Genf leider besonders schlecht P ■... wnh ffphpn hnrüher in nor- aedeiht. Im übrigen wird die deutsche Vorliebe für bezahlt erhalten, aber keine Ware von Deutschland kaufen, ja, im Gegenteil, noch überdies Ware nach Deutschland verkaufen. Es kann deshalb gar nicht oft genug wiederholt werden, daß Deutschland willens ist, die eingegangenen Schuldverpflichtungen zu zahlen, dies aber nur mit Warenabsatz tun kann, ebenso wie es willens ist, Rohstoffe vom Auslande gegen seine Ferlig- tigfabrikate zu erwerben, dah es aber ohne Absatz nicht zahlen und nicht kaufen kann. gedeiht. Im übrigen wird die deutsche Vorliebe für den klärenden Wert zweiseitiger Verhandlungen durch die italienisch-französischen und die englisch-französischen Besprechungen der letzten Wochen ja vollauf bestätigt, auch wenn der Völkerbuna» in Rom ebenso höflich zitiert worden ist wie nach- Meinungsaustausch vorerst aus diplomatischem Wege Noch keine Steife Sir John Simons nach Berlin. her in London. _ „Mit welchen Mitteln künftig die Gefahr des Wettrüstens vermieden werden kann, die durch den Verzicht der hochgerüsteten Staaten auf die vertraglich vorgesehene Abrüstung entstanden ist", das beschäftigt uns „im Herzen Europas mehr als irgendeine andere Nation. Nur vergef- en wir in diesen Jahren, wo die Zwangsordnung von Versailles mehr und mehr zusammenbricht, nicht die bittere Lehre, daß der Völkerbund auf der ganzen Linie außerstande war, Recht vor Gewalt gehen zu lassen. Der wirkliche, dauerhafte Friede entsteht, wie jedes große Werk, nur Stück um Stück in unablässigem Bemühen. Es ist nicht unsere Schuld, daß die sogenannte „neue Diplomatie" in Genf nichts weiter getan hat, als den bestehenden Unfrieden jahraus, jahrein mit Worten zu verkleistern. Dr. Schacht an die Autoindustn'ellen. Berlin, 18. Febr. (DNB.) Der R e i ch s v e r - band der deutschen Automobilindu- st r i e veranstaltete am Montag im Zoo aus Anlaß der Automobilausstellung den traditionellen Festabend. In seiner Eröffnungsansprache gedachte Präsident A l l m e r s der hohen Verdienste, die sich der Reichswirtschaftsmini st er und Reichsbankpräsident für das Vaterland erworben hat, vor allem auch der großen Taten des Führers, der besonders für die Automobilindustrie und für die Motorisierung des Deutschen Reiches so Ungeheures geleistet hat. Mit einem Hoch auf den Führer schloß Präsident Allmers seine Ausführungen. Aeichsbankprasident Dr. Schacht Wir brauchen den Außenhandel. Aber ohne Absatz im Ausland keine Gchuldenzahlungen und keine Warenkäufe Realpolitik -es Friedens Don Dr. Max Claus. Am 5. Februar 1925 machte die Regierung des Deutschen Reiches den aufsehenerregenden Vorschlag, einen deutsch-französischen R h e i n p a k t zu schließen, mit Garantie Englands und Italiens. Ein halbes Jahr lang ließ der Hauptpartner Frankreich die Einladung in der Schublade liegen, und als dann endlich die erste Stellungnahme aus Paris erfolgte, war es eine Ausflucht in Richtung eines gleichzeitig zu schließenden O st p a k t e s. Bekanntlich kam dann, nach weiteren monatelangen Verhandlungen, der Westpakt in Locarno zustande, während in Osteuropa über einfache Schiedsverträge hinaus nichts unterzeichnet wurde. Am- 3. Februar 1935 erhielt die deutsche Reichsregierung — gleichzeitig mit Italien und Belgien — Mitteilung von einem englisch-französischen Kommunique, das die Folgerungen aus einer Besprechung der beiden Westmächte. über das gesamteuropäische Friedensproblem zog. Das Lon- staunt qewe en, wenn - kränkt gefühlt hätten, weil die Herren Laval und Flandin noch London fuhren statt nach Berlm. Wenn nun, gewiß nicht ohne Ermneru g sympathischen Berliner Besuch des Herrn Eden vor einem Jahr, die Reichsregierung Nch eben falls mit England zu unterhalten wünscht, so ganz gewiß nicht aus Scheu vor em deutsch-französischen Begegnung! Die Welt weitz, daß der nachbarliche Ausgleich mit Frankreich g - radezu einen Angelpunkt tm Fnedenspro- gramm des Führers und Reichskanzlers bebautet Nur hat Deutschland inzwischen leider feststellen müssen, daß die andere Seite noch keine^)egs.so weit ist. In Paris nimmt man, um n a ch B e r l i n zu kommen, den Umroeg öo n M os k au über Rom nach London. Da sollten die Franzosen Union geltend gemacht und stehen darüber in normalen diplomatischen Verhandlungen. Zu den kurz nach Neujahr in Rom zwischen Frankreich und Italien ausgearbeiteten Vorschlägen liegt eine deutsche Stellungnahme in Form von konkreten Rückfragen ebenfalls schon vor. Wir find in London zu einem Luftpack des Westens eingeladen worden und haben die Einladung angenommen In allen übrigen Fragen ist weder eine einschneidende Aenderuna noch gar eine befriedigende Losung zu verzeichnen, so daß wir sie als geeignete .Friedens- etappen entweder gar nicht oder — wie im Fall ber römischen Vorschläge noch nicht anerkennen wesentliche Rolle. Ich kann nicht eindringlich genug, auch vor Ihnen, meine Herren, darauf Hinweisen, daß Sie Ihren Export steigern müssen, wenn Sie eine ungestörte Weiterentwicklung Ihrer Industrie gewährleistet haben wollen. Meine Herren! Zusammenkünfte wie die heutige, so schloß Dr. Schacht, sind ja nicht dazu da, um sich des Erreichten zu erfreuen, sondern um neue Ziele zu stecken und zu ihrer Erreichung anzu- feuern. Das ungeheure Wollen, das unser Führer in das Dritte Reich hineingetragen hat, darf nicht im Feftesüberfchwang verrauchen. Wir wollen die Schwere unserer Aufgabe über der Freude des wirtschaftlichen Kampfes, den wir kämpfen, nicht vergessen. Wir können diesen Schwierigkeiten auch ruhig ins Auge sehen, denn mir wissen daß In diesem Bemühen, deutsche Waren im Auslande abzusetzen, um den Rohstofferwerb und die Leistung des Schuldendienstes zu ermöglichen, spielt, auch ruyig ins• er bayerischen Staatsoper und der bekannte Komiker Weiß Ferdl. Im Verlaufe des Abends hielten der Schirmherr des Münchener Faschings, Staatsminister Esser, Oberbürgermeister Fieh - l e r und Oberbürgermeister Dr. Riesen Ansprachen, in denen sie den im Vorjahre angebahnten Faschingsaustausch zwischen Köln und München feierten. Die Vertreter der beiden Städte tauschten dann künstlerische Ehrengaben aus. Jrn weiteren Verlauf des Festes erfolgte die Proklamation des Prinzen des Kölner Karnevals 1935. Die Münchener Fasch ingsgäste verließen Köln in einem Sonderzug, umjubelt von ihren Gastgebern, die sie in festlichem Zuge zum Bahnhof geleitet hatten. Drei Tote bei einem Gasrohrbruch in Stuttgart Einem schweren Gasunglück fielen im Stuttgarter Vorort Ostheim drei Menschenleben zum Opfer. Infolge Bruches eines Gasrohrs verbreitete sich in der Nacht im Erdgeschoß zweier Häuser Gas, das erst am nächsten Morgen bemerkt wurde. Als die Polizei die Erdgeschoßwohnung des einen Hauses öffnete, fand man von einer Familie den Vater und den 12jährigen Sohn t o t auf. Die Mutter und der 10jährige Sohn waren bewußtlos. In der Erdgeschoßwohnung des Nebenhauses wurde die Wohnungsinhaberin, eine Witwe, ebenfalls t o t aufgefunden. Der Untermieter war bewußtlos. Die drei Uebertebenben wurden sofort ins Krankenhaus eingeliefert, während zehn weitere Gasvergiftete in ihren Wohnungen belassen werden konnten. Die Ursache für den Leitungsbruch dürfte vermutlich in Setzungen des Boden zu suchen sein, die infolge starker Durchfeuchtung des Bodens in den vergangenen Wochen eingetreten sind. Auf welchem Wege das Gas in die beiden Häuser eingedrungen ist, bedarf der näheren Untersuchung. Zugspihflug 1935. Der Zugspitzflug 1935 wurde bei teilweise böigem, aber sonnigem Wetter von München aus durchgeführt. 58 Teilnehmer aus allen Gauen des Reiches erfüllten ihre Startverpflichtung. Entgegen dem ursprünglichen Plan war München Start- und Zielplatz. Der Abflug erfolgte nach Gruppen geordnet. Als Erster startete der Stellvertreter des Führers, Reichsminister Rudolf Heß, der Sieger des vorjährigen Zugspitzfluges. Nach knapp IV2 Stunden trafen die ersten Bewerber wieder auf Oberwiefen- feld ein. Als Erster kam Schmitt (Bayreuth) an. Gleich darauf zog Reichsminifter Heß die letzte Schleife über Oberwiefenfeld zur Landung. Mehr oder weniger größer waren die Abstände der weiter nach München zurückkehrenden Flugzeuge. Allgemein hörte man, daß das böige Wetter den Flug erheblich erschwerte und daß die Auffindung der Sichtmarken nicht leicht war, so daß die Buchung von Gutpunkten zu wünschen übrig ließ. verheerende Feuersbrunst in einer argentinischen Stadt. — Bisher drei Tote, 31 verletzte. In Rosario de Santa Fe (Argentinien) entstand infolge der Explosion einer Getreidetrocknungsanlage eine gewaltige Feuerbrunft. Das gesamte Personal der Berufsfeuerwehr und die Freiwillige Brandwehr der Eisenbahn bekämpften das Feuer. Es besteht große Gefahr des Uebergreifens auf den Getreidespeicher und Hafenanlagen. Bisher sind drei Tote und 31 teilweise schwer Verletzte geborgen worden. Verschiedene Arbeiter sind noch unter den Trümmern begraben. Der Tod hinter den Kulissen. Bei einer Theateraufführung des Vereins „Jungsteirer" in St. Marein in Steiermark ereignete sich ein eigenartiger Unfall. Es wurde das Stück „Andreas Hofer" aufgeführt. Ein Mitwirkender, der 26jährige Wagnermeister Josef Zach, übernahm es, hinter der Kulisse aus einem Revolver mehrere im Stück vorgesehene Schüsse abzufeuern. Zach benutzte scharfe Patronen und als Kugelfang ein großes holzstück. Auf das Stichwort krachten hinter der Bühne zwei Schüsse. Gleichzeitig hörten die Zuhörer einen Aufschrei. Eine der von Zach abgefeuerten Kugeln traf einen Ast in dem holz- stück, prallte ab und drang Zach in die rechte Brustfelle. Der unglückliche Schütze war sofort 10 t. Zugentgleisung in Rumänien. — Bisher drei Tote. In der Nähe von Constanza am Schwarzen Meer (Rumänien) e n t g [ e i ft e ein aus 60 Wagen bestehender Güterzug. 30 Wagen stürzten über die Böschung des Eisenbahndammes und wurden vollständig zertrümmert. Don dem Begleitpersonal des Zuges wurden mehrere Personen getötet und verletzt. Bisher wurden drei Tote geborgen. Der Sachschaden ist sehr bedeutend. Die Grippe-Epidemie in französischen Garnisonen. — Neuerdings fünf Todesopfer. Die Grippe-Epidemie hat weitere T 0 - desopfer in den französischen Garnisonen gefordert. In Bourges ist ein Stabsarzt, der die Erkrankten behandelte, an den Folgen der Ansteckung gtz st 0 r b e n. In Limoges wurden innerhalb einer Woche vier Todesopfer der Grippe in der dortigen Garnison verzeichnet. In Brive sind die Rekruten । des 126. Infanterie-Regiments wegen der Grippe- Epidemie für 14 Tage beurlaubt worden. Ein amerikanischer Neger zum Tode durch den Elektrischen Stuhl verurteilt. In Nashville (Tennessee) wurde ein Neger wegen eines Ueberfalles auf ein 14jähriges weißes Mädchen zum Tode durch den Elektrischen Stuhl verurteilt. Im Dezember v. I. hatte bereits eine Volksmenge versucht, das Gefängnis, in das der Neger nach feiner Verhaftung gebracht worden war, zu stürmen, um den Neger zu lynchen. Durch das Gewehrfeuer der Nationalen Garde waren damals vier Personen getötet worden. Sich selbst gerichtet. Der 33 Jahre alte Johann Z i r n g i b l aus Willersdorf bei Abensberg in Bayern, der, wie gemeldet, die Bauerntochter Therme Lehner aus Willersdorf erschossen und die Hausangestellte Anna G 0 e ß w a l d aus Wildenberg durch einen Schuß schwer verletzt hatte, hat sich in der Nähe von Rohr bei Regensburg erschossen. Wetterbericht des Reichswetterdienstes. Ausgabeort Frankfurt. Vom Ostatlantik her setzt sich noch äußerst starke Wirbeltätigkeit fort, führt jedoch jetzt von England in mehr nordöstlicher Richtung über Skandinavien hinweg. Dabei ist zunächst einmal bei uns absteigende Luftbewegung und mit ihr Aufheiterung eingetreten. Vor Norwegen liegt ein kräftiger Sturmwirbel, der einen kräftigen Ausläufer nach Irland zu entwickelt hat, an dessen Rückseite kältere Luft unter heftigem Druckanstieg vorstößt. Er wird auch auf unser Wetter Einfluß nehmen. Außerdem zieht vom Ozean her bereits ein neuer Wirbel heran. Aussichten für Mittwoch: Wieder unbeständig und überwiegend bewölkt, mit einzelnen Regenfällen, bei lebhaften über West nach Nord- west drehenden Winden im ganzen frischer. Aussichten für Donnerstag: Bei lebhaften südwestlichen Winden milder und wieder verstärkte Niederschlagsneigung. Lufttemperaturen am 18. Februar: mittags 9,4 Grad Celsius, abends 6,3 Grad; am 19. Februar: morgens 4,6 Grad. Maximum 9,4 Grad, Minimum 3,7 Grad. — Erdtemperaturen in 10 cm Tiefe am 18. Februar: abends 4,3 Grad; am 19. Februar: morgens 3,1 Grad Celsius. — Sonnenscheindauer 0,1 Stunden. Wintersport. Schwarzwald: Feldberg: heiter, 0 Grad, 117 Zentimeter Gesamtschneehöhe, verharscht, Ski und Rodel gut. Alpen: Garmisch-Partenkirchen: heiter, — 5 Grad, 12 Zentimeter Gesamtschneehöhe, gekörnt, Ski und Rodel gut. Hauptschriftleiter: Dr. Friedrich Wilhelm Lange. Verantwortlich für Politik: Dr. Friedrich W. Lange, für Feuilleton: Dr. Hans Thyriot, für den übrigen Teil: Ernst Blumschein. Anzeigenleiter: Hans Beck, verantwortlich für den Inhalt der Anzeigen: Theodor Kümmel. DA. I. 35: 12 195. Druck und Verlag: Drühl'sche Universitäts-Buch- and Steindruckerei R. Lange, K.-G., sämtlich in Gießen. Monatsbezugspreis RM. 2,05 einschließlich 25 Pf. Zustellgebühr, mit der Illustrierten 15 Pf. mehr. Einzeloerkaufspreis: 10 Pf. und Samstags 15 Pf» mit der Illustrierten 5 Pf. mehr Zur Zeit ist Preisliste Nr. 2 vom 2. Juli 1934 gültig. je nach wegen der Heizkraftl Briketts Volksgenossen in Stadt und Land meldet Euch sofort bei der nächsten Ortsgruppe der NS. - Volkswohlfahrt Brandsalbe — Borsalbe — Watte Mullbinden — Schnellverband Jodtinktur — Essigsäure Tonerde Baldriantropfen Wasserstoffsuperoxyd ? Kommen Sie jn die DROGERIE WINTER HO FF und lassen Sie sich das Wichtigste für Ihre Hausapotheke zusammenstellen, was Sie im Haushalt unbedingt greifbar haben müssen. 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März gefucht.Schr.An- geb.rn.Zeugn.u. 987V anü.G. A. Nr. 42 Zweites Blatt Gießener Anzeiger (General-Anzeiger für Oberhessen) Dienstag, fy.Zebruar (935 Von der Lholerazange bis zum Kabelbaum. 3 und inneren Auftrieb, sie stellte aber zug eich! auch an die oußermusikalischen Bestandteile dieses Films; be deutende Anforderungen, denn em MißverhalttiiS zwischen dieser Musik und einer unzulänglichen Handlung, Spielführung oder Darstellung wurde ein mehr als peinliches Ergebnis gezeitigt haben Der Regisseur Geza von Bolvary, der ferne Begabung des öfteren vor freilich minder ansprucys- vollen Aufgaben beweisen konnte, hat die 'M Drehbuch liegenden Schwierigkeiten erkannt und die Erwartungen, die ein geschmackvolles Publikum an feine Arbeit stellen mußte, nicht enttäuscht: er bat sich in Stil und Gefühlslage jener Zeit vor hundert Jahren hineingelebt und sie in der Tat lebendig zu machen verstanden; ihm gelang jene oben angedeutete Verschmelzung der klanglichen und bildhaften Elemente der Fabel ausgezeichnet: besonders eindringlich in der Szene des ersten großen Pariser Konzertes unmittelbar nach dem Warschauer Aufstand. Chopin spielt, im Innersten erregt und aufgewühlt von der soeben erhaltenen, alarmierenden Nachricht aus seiner Heimat, vor einem erlesenen Publikum; das ganze geistige Paris jener Zeit befindet sich unter den Zuhörern: Victor Hugo, Balzac, Dumas, in einer Loge der Lyriker Müsset an der Seite von George Sand ... Chopin beginnt mit einem zarten Menuett von Mozart und geht dann unvermittelt in eine stürmische Phantasie über, in der sich das freiheitlich-kriegerische Pathos des jungen polnischen Aufstandes mit visionärer Gewalt zu spiegeln scheint. Wie dies im Film sinnfällig gemacht' wird, gehört zu den eindringlichsten Leistungen der Regie, welche ihre reichen materiellen Mittel überaus sicher und kultiviert verwaltet; man kann das auch an anderen Szenen, von mehr lyrischem, stimmungsmäßigem, bildhaftem oder gesellschaftlichem Charakter mit Genugtuung beobachten. (Wer den tränenvollen Ausklang des Ganzen, der das Titelmotiv wiederholt und verstärkt, als gefühlsmäßig überbetont empfindet, muß doch bedenken, daß ein volles Jahrhundert zwischen jener und unserer Zeit liegt, und daß freilich inzwischen mehr als nur das Kostüm einen entscheidenden Gestalt- wandel durchgemacht hat.) Bolvary hat auch mit einer sehr sicheren Hand ein feinfühlig zusammenspielendes, persönlich abgeftuftes Ensemble ausgewählt: Wolfgang Liebeneiner gibt den Chopin, und wir finden, daß er für die Rolle ungemein geeignet ist: er hat das Aeußere, er hat das musikalische Temperament, den nationalen Elan, Empfindsamkeit, Schwärmerei und Leidenschaft eines liebenden Herzens; wir haben diesen jungen Schauspieler kaum je so sicher, hingegeben und doch beherrscht am Werk gesehen. Hanna Waag ist die Constantine Gladkowska und sie scheint uns hier die Linie fortzuführen, die sie mit einer früheren, ähnlichen Rolle („Musik im Blut") begonnen hat: eine zarte, sehr anmutige und ganz und gar lyrische Erscheinung, dem Kostüm wie der Gefühlslage jener Zeit entsprechend, verhalten und verinnerlicht im Ausdruck. Sibylle Schmitz, hier wie damals ihre Gegenspielerin und ihr Gegenbild, gibt die George Sand: eine elegante, geistreiche und kapriziöse Dame, wahrscheinlich viel hübscher als das berühmte Modell, in der Männertracht so ungezwungen rare im Biedermeierkostüm; übrigens wurde in der Darstellung mit Takt und Geschick alles vermieden, was das Bild der Sand öfters empfindlich getrübt und entstellt hat. Eine prächtige, mit Wärme und Güte, mit Gemüt und Humor lebendig und plastisch gerundete Gestalt ist der Professor Elsner des Wiener Komikers Romanowsky. Gustav Waldau, Henckels, Hans Schlenk, Julia Serda, Albert Hörrmann und Erna M o r e n a sind in kleineren Aufgaben mit Anerkennung zu nennen.— Im Beiprogramm interessiert vor allem die Ankündigung des Films „Hohe Schule" mit Rudolf Forster. —r— „Jemandem aufs Dach steigen." Wie Jakob Grimm in den „Rechtsaltertümern" mitteilt, war es ein alter deutscher Rechtsbrauch, dem Manne, der sich seines Weibes nicht erwehren konnte, im wahren Sinne des Wortes auf das Dach zu steigen, ihm den First einzuhauen und das Dach von oben bis unten herabzureißen. So lieft man z. B. folgende Bestimmung aus den „Blankenberger Statuten" vom Jahre 1594: „Ist ein man so weibisch, daß er sich von seinem eigenen Weide raufen, schlagen und schelten läßt und solches nicht eifert und klaget, der soll des raths beide stadt- knechte mit müllen gewand kleiden, oder da ers nicht vermag, mit Gefängnis gestraft und ihm hierüber das Dach auf feinem Hause abgehoben werden." Durch das Dachabdecken wurde symbolisch zum Ausdruck gebracht, daß ein Mann, der Schläge seitens seiner Frau geduldig hinnahm, nicht würdig sei, ein Obdach zu haben. Um dieser Bestrafung einen besonderen Eindruck zu verleihen, wurde sie meistens am letzten Fastnachtstage oder am Aschermittwoch vollstreckt, auf den in früherer Zeit die Fastnachtsbelustigungen oft ausgedehnt wurden. In einem aus der Gegend von Mainz stammenden Amtsbericht vom 8. März 1666 wird eine derartige Erekution folgendermaßen beschrieben: „Es ist ein aller Gebrauch hierumb in der Nachbarschaft, falß etroan ein Frauw ihren Mann schlagen sollte, daß alle des Fleckens oder Dorffs, worin das Factum geschehen, angrenzende Gemärker sichs annehmen; doch würdt die fach vff den letzten Faßnachttag oder Eschermittwoch als ein recht Faßnachtspiehl ver- fparet, da denn alle Gemärker, nachdem sie sich 8 ober 14 Tag zuvor angemeldet, Jung und Alt, so Lust dazu haben, sich versammeln, mit Trommeln, Pfeiffen und fliegenden Fahnen zu Pferd und zu Fuß dem Orth zuziehen, wo das Factum geschehen, vor dem Flecken sich anmelden, und etliche aus ihren mittlen zu dem schulthesen schicken, welche ihre Anklag wieder den geschlagenen Mann thun, auch zugleich ihre Zeugen, so sie deswegen haben, vorstellen, nachdem nuhn selbige angehöret, und aus- fündig gemacht worden, daß die Frau den Mann geschlagen, würdt ihnen der Einzug in die Flecken gegönnt, da sie dann also baldt sich alle sambdt vor "des geschlagenen mans Hauh versammeln, das Hauß umbringen, undt falls der Mann sich mit ihnen nicht vergleichet undt abfindet, schlagen sie Leitern ahn, steigen auf das Dach, hauwen ihmS die Fürst ein undt reißen das Dach bis vff die vierte Latt von oben ahn ab, vergleicht er sich aber, so ziehen sie wieder ohne Verletzung des Hauses ab, falß aber der Beweiß nicht kann geführt werden, müssen sie unverrichteter fach wieder abziehen ..." Merkwürdigerweise hat unsere Sprache die Erinnerung an diesen alten Brauch in den Redensarten „Jemanden aufs Dach steigen" oder „Jemandem auf dem Dache fein" bis zum heutiges Tage, wenn auch in veränderter und abgeblaßter Bedeutung, bewahrt. Die Geschichte vom alten Tom. Eine schmerzlich-heitere Liebesgeschichte besonderer Art findet in der englischen Oeffentlichkeit allgemeine Teilnahme. Der Liebhaber ist ein dreiundsechzig Jahre alter Schäfer namens Tom Briggs aus Harborough in der Grafschaft Leicestershire, der sich während vieler Jahre stillen und zuverlässigen Wächterdienstes bei seiner Herde achtzig ganze Pfund, also einen Betrag von etwa tausend Mark erspart hatte, um in diesen Tagen ein fröhliches Hochzeitsfest feiern zu können. Nach dem Tod seiner ersten Frau hat Tom über zehn Jahre lang für sich allein gehaust und allwöchentlich ein kleines Geldstück von feinem kargen Wochenlohn beiseite gelegt, um einmal Ada Driver heimführen zu können, die er lieb gewonnen hatte. Nun endlich war der Betrag groß genug, um den beiden eine Hochzeit mit Einrichtung und Hochzeitsreise zu ermöglichen, und Tag und Stunde der Eheschließung wurden festgesetzt. Da entdeckte der alte Tom eines Morgens, daß ihm ein Dieb in der Nacht fein ganzes gespartes Geld, das er in einem Zigarrenkistchen aufbewahrte, gestohlen hatte. Die Suche nach dem Dieb war vergebens. Aber der alte Tom ließ sich dadurch nicht beirren, er sagte mit der Weisheit und Gelassenheit, die ihm sein Tagewerk verleiht: „Wir werden heiraten, was auch immer geschehen möge, und wenn wir keinen Heller besitzen." Und Ada Driver, eine freundliche braunäugige Frau, versicherte lächelnd: „Wir werden heiraten, als wenn nichts geschehen wäre. Denn der Diebstahl beweist ja nur, daß Tom jemanden braucht, der sich um ihn kümmert und ihm die Sorgen um das Wenige, was er besitzt, abnimmt!" So wird denn eine Hochzeit gefeiert werden, an der zwar nicht soviel Gäste teilnehmen werden wie an der des Herzogs von Kent; aber ebensoviel gute Wünsche werden die beiden Alten in ihr gemeinsames Leben begleiten, Wirtschaft Devisenmarkt Berlin — Frankfurt a. 211. Banknoten. 8,4 8,4 5 o. H. 62,53 80,44 33,59 62,79 80,76 33,73 1 Zentner Lebendgewicht in RM.: Ochsen a) 36 38, b) 31 bis 35, c) 26 bis 30, d) 23 bis Bullen a) 34 bis 35, b) 30 bis 33, c) 27 bis d) 24 bis 26. Kühe a) 33 bis 34, b) 27 bis c) 20 bis 26, d) 12 bis 19. Färsen a) 37 bis bis 25. 29, 32, 40, Die allgemeine Frist zur Abgabe der Einkommensteuererklärung 1934 läuft am 2 8. Februar 1 9 35 ab. Die Veranlagung der Einkommensteuer für das Jahr 1934 ist die erste Veranlagung auf Grund des neuen Einkommensteuergesetzes vom 16. Oktober 1934. Wie bereits aus unserem in Nr. 16. vom 19. Januar auf der Sonderseite „Zeitfragen des Mittelstandes" veröffentlichten Artikel „Die Gewinnermittlung im neuen Einkommensteuergesetz" hervorgeht, beschreitet das neue Einkommensteuergesetz in vieler Hinsicht neue Wege. Zu dem neuen Einkommensteuergesetz ist nunmehr die erste Durchführungsverordnung vom 6. Februar 1935 erschienen. In dieser Durchführungsverordnung ist auch der Kreis der zur Abgabe der Einkommensteuererklärungen verpflichteten Personen festgelegt. Gegenüber der seitherigen Regelung ist hierbei insoweit eine Erweiterung eingetreten, als nunmehr neben den sonstigen erklärungspflichtigen Personen auch unbeschränkt Einkommensteuerpflichtige, die weniger als 8000 Mark, aber mehr als 4000 Mark Einkommen hatten und in diesem Einkommen Einkünfte von mehr als 300 Mark enthalten waren, die weder der Lohnsteuer, noch der Kapitalertragssteuer unterlegen haben, zur Abgabe der Erklärung verpflichtet sind. Ein Lohnempfänger, der z. B. ein Lohneinkommen von 3800 Mark hat und außerdem noch 600 Mark Einkünfte aus Vermietungen oder aus Zinsen (z. B. für ein Sparkassenguthaben oder eine Hypothekenforderung), ist nunmehr auch zur Abgabe einer Steuererklärung verpflichtet, selbst wenn er vom Finanzamt nicht aufgefordert sein sollte. Der Ehemann hat in seiner Steuererklärung auch die Einkünfte seiner Ehefrau anzugeben, die bei der Zusammenveranlagung der Ehegatten mit seinen Einkünften zusammenzurechnen sind. Der Haushaltungsoorstand hat in seiner Einkommensteuererklärung aud) die Einkünfte seiner mit ihm zusammen zu veranlagenden Kinder, soweit diese nicht Arbeitseinkünfte aus einem dem Steuerpflichtigen fremden Betriebe darstellen, anzugeben und mit seinen Einkünften zusammenzurechnen. Steuerpflichtige, die nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches oder auf Grund anderer gesetzlicher Vorschriften Bücher führen und regelmäßig Abschlüsse machen, haben der Steuererklärung eine Abschrift der unverkürzten Bilanz, der Verlust- und Gewinnübersicht, und wenn ein Jahresbericht (Geschäftsbericht) oorliegt, auch diesen beizufügen. Nach dem Einkommensteuergesetz dürfen Steuerpflichtige, die verpflichtet sind, Bücher nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches zu führen, bei Wirtschaftsgütern und forstwirtschaftlichen Gewinns. Für Einkünfte aus Gewerbebetrieb und aus Land- und Forstwirtschaft wird bei der Veranlagung für das Kalenderjahr 1934 die Steuer auf Antrag nur in Höhe von 20 v. H. erhoben, wenn die folgenden Voraussetzungen erfüllt sind: 1. Der Gewerbetreibende oder Land- und Forst» .wirt muß unbeschränkt steuerpflichtig sein; 2. die Einkünfte müssen in einem inländischen Be» trieb erzielt worden sein; 3. bei Gewerbetreibenden müssen Bücher nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches geführt sein und bei Land- und Forstwirten muß ordnungsmäßige Buchführung vorliegen; 4. die Einkünfte müssen als „Steuerbegünstigte Rücklage" in der Bilanz ausgewiesen sein; 5. die Einkünfte, die dieser steuerbegünstigten Rücklage zugeführt werden, dürften 25 o. H. des Gewinns, gekürzt um einen nach obigen Ausführungen abgesetzten Verlustvortrag, nicht übersteigen; 6. der Betrag, der aus den Einkünften für das Kalenderjahr 1934 der steuerbegünstigten Rücklage zugeführt wird, darf zusammen mit d n Beträgen, die auf Grund des Einkommensteuergesetzes 1925 in der Fassung der Notverordnung 25,75 1,3 7,95 7,55 7,7 10,75 des Anlagevermögens, deren betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer erfahrungsgemäß fünf Jahre nicht übersteigt, die Absetzungen für Abnutzung mit einem höheren Betrag, als sich bei Verteilung der Anschaf- fungs- und Herstellungskosten auf die Gesamtdauer der Verwendung oder Nutzung für ein Jahr ergibt, und ohne Rücksicht auf den Teilwert bemessen. Diese Bestimmung ist nunmehr aud) auf Gewerbetreibende und Angehörige der freien Berufe, die — ohne dazu verftichtet zu sein — Bücher nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches ordnungsmäßig führen, ausgedehnt worden. Hierdurch wird für derartige Steuerpflichtige Gleichstellung mit den Vollkaufleuten herbeigeführt. Die Anwendung der Vorschriften, kurzlebige Wirtschaftsgüter über das normale Maß hinaus abzuschreiben, ist jedoch nur zulässig, wenn die Anschaffungs- oder Herstellungskosten für kurzlebige Wirtschaftsgüter und die Absetzungen für Abnutzung in der Buchführung auf einem besonderen Konto ausgewiesen werden. Uebersteigen die Werte für kurzlebige Wirtschaftsgüter bei Altanlagen, die nach den Vorschriften des Einkommensteuergesetzes 1925 zum Zwecke der Gewinnermittlung in der Schlußbilanz für das Wirtschaftsjahr 1933 (1932/33) angesetzt sind oder anzusetzen gewesen wären, die Ansätze in der entsprechenden Handelsbilanz, so ist die erhöhte Absetzung nur in der Höhe zulässig, in der sie in der Handelsbilanz vorgenommen wird. Von den danach verbleibenden Beträgen ist die Absetzung für Abnutzung nach Maßgabe der Restnutzungsdauer vorzunehmen. Dabei darf jedoch der Ansatz in der entsprechenden Handelsbilanz nicht unterschritten werden. In dem neuen Einkommensteuergesetz sind die Vorschriften über den Verlustvortrag und über die Steuerbegünstigungen von Rücklagen aus steuerpolitischen Gründen nicht mehr enthalten. Als lieber« gangsregelung bestimmt die Durchführungsverordnung, daß Gewerbetreibende, die Bücher nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches führen, und buchführende Land- und Forstwirte berechtigt sind, bei der Ermittlung des Einkommens für 1934 die in den beiden vorangegangenen Wirtschaftsjahren entstandenen Verluste abzusetzen, soweit sie nicht bei der Veranlagung für die Steuerabschnitte 1932 (1931/32) oder 1933 (1932/33) ausgeglichen oder abgezogen worden sind. Der Abzug darf nicht übersteigen: 1. bei Gewerbetreibenden: die Hälfte des im Wirtschaftsjahr 1934 (1933/34) erzielten gewerblichen Gewinns; 2. bei Land- und Forstwirten: die Hälfte des im Wirtschaftsjahr 1934 (1933/34) erzielten land- 26 1,175 7,85 7,6 7,7 11 26 1,25 7,85 7,5 7,6 11.13 25,75 1,2 7,75 7,5 7,7 11 Spenden für das Winterhilfswerk Sämtliche Zahlungen für den kreis Gießen, die das Winterhilfswerk 1934/35 betreffen (Spenden, Slraßenfammlungen, hausfammlungen, Eintopfgerichte ufro.), sind nur auf Konto der Vezlrksfpar kaffe Gießen, 3t r. ,4600 oder auf Postscheckkonto Frankfurt a. ZIL Ztr. 5979 einzuzahlen bzw. zu überweisen. Die Einkommensteuerveranlagung für das Jahr 1934. b) 33 bis 36, c) 27 bis 32, d) 23 bis 26. Kälber b) 36 bis 44, c) 30 bis 35, d) 22 bis 29. Lämmer und Hämmel b2) Weidemasthämmel 36 bis 37. Schafe nicht notiert. Schweine al) 50 bis 52, a2) 50 bis 52, b) 48 bis 52, c) 47 bis 52, d) 44 bis 50, gl) 44 bis 48. Im Preisoergleich zum Markt vom 11. Februar gaben Kühe, Kälber und Schweine 1 bis 2 Mark nach, Ochsen, Bullen, Färsen und Hämmel blieben unverändert. Marktverlauf: Rinder langsam, geringer Ueberftanb (22 Ochsen, 5 Bullen, 2 Kühe, 7 Färsen). Kälber ruhig, ausverkauft. Hämmel und Schafe ruhig, Ueberftano (8). Schweine ruhig, nahezu ausverkauft (85 Ueberftanb). Französische Noten............... Holländische Noten............... Italienische Noten................ Norwegische Noten .............. Deutsch Oesterreich, ä 100 Schilling Rumänische Noten............... Schwedische Noten............... Schweizer Noten................. Spanische Noten................. Ungarische Note»................ Großhandelspreise für Fleisch unb für Fe11waren. Beschickung bes Fleischgroßmarktes: 508 Viertel Rinbfleisch, 76 ganze Kalber, 8 ganze Hämmel, 77 halbe Schweine. Preise' pro 50 kg in RM.: Ochsenfleisch b) 56 bis 60, c) 52 bis 56. Bullenfleisch b) 52 bis 54. Kuhfleisch b) 44 bis 50, c) 30 bis 40. Färfenfleisch b) 56 bis 60, d 52 biq 56 hl 62 hia 70 66 hie 69 1 Wieder ein Uanbüberfall in Frank,uri. Der Täter festgenommen. LPD. Frankfurt a. M., 18. Febr. In ber Nacht zum 15. Februar lernte ein Schneibermei- fter in einer Gastwirtschaft einen Mann kennen, ber ihm erklärte, er wohne in ber gleichen Gegenb wie ber Meister, unb man könne ben Weg gemeinsam nach Hause antreten. Man ging auch zusammen nach Hause. Als ber Schneidermeister vor seinem Hause angekommen war unb sich von seinem Begleiter verabschieben wollte, würbe er von Sie« fern plötzlich gewürgt unb niebergeschla- gen. Dabei entmenbete ber Täter dem Ueberfal- lenen seine Barschaft in Höhe von 6 Mark. Es ge- lang ihm, unerkannt zu entkommen. In der folgenden Nacht konnte der Täter jedoch ermittelt und f e st g e n o m m e n werden. Es handelt sich um den 22jährigen Otto D o r n b a ch aus Frankfurt a. M., dem außer dem Raubüberfall noch ein Diebstahl nachgewiesen werden konnte. Dörnbach hat ein umfassendes Geständnis abgelegt. Äerlin, 18. Februar Ameritanuche Noieu......... Belgische Noten............. Dänische Noten ............ Englische Noten ............ markt in unserer Stadt war mit 251 Ferkeln beschickt. Nach flottem Handelsgeschäft verblieb nur geringer Ueberftanb. Es kosteten 6 bis 8 Wochen . z . alte Ferkel 15 bis 20 Mark, 8 bis 10 Wochen alte c) 52 bis 56. Kalbfleisch b) 62 bis 70, c) 56 bis 62.1 Tiere 20 bis 25 Mark. vom 5. Juni 1931 eine solche Rücklage bereits bilben, 40 v. H. des für den Schluß des Wirtschaftsjahres 1934 (1933/34) feftgefteüten Be» triebsDermögens nicht überfteigen. Die Steuer für die Einkünfte, die ber steuerbegünstigten Rücklage zugeführt werben, wirb nach einem Satz von 20 v. H. gefonbert berechnet unb ber Steuer hinzugerechnet, bie sich für bie übrigen Einkünfte nach den Vorschriften des Einkommen- fteuergefetzes vom 16. Oktober 1934 ergibt. Uebersteigen im Wirtschaftsjahr 1934 (1933/34) oder in einem späteren Wirtschaftsjahr bei dem Steuerpflichtigen, oder seinem Rechtsnachfolger die Entnahmen aus dem Betrieb die im Wirtschaftsjahr erzielten Einkünfte aus Gewerbebetrieb ober aus Lanb- unb Forstwirtschaft, so ist ber Unter- fdjiebsbetrag von ber nach ben bisherigen Vorschriften steuerlich begünstigten Rücklage abzuziehen unb 5 v. H. nachzuversteuern. Als Entnahme gilt hierbei auch bie Veräußerung des Betriebes, die Veräußerung von Anteilen am Betriebsvermögen und bie Aufgabe bes Betriebs. Den Entnahmen stehen Darlehen gleich, bie bem Unternehmer (Mitunternehmer) ober seinen Angehörigen aus Mitteln bes Betriebs gewährt werben Be>i der Veranlagung von Steuerpflichtigen, zu beren Einkünften Renten aus der reichsgcfetzlichen Invaliden-, Angestellten- und Knappschiiftsversiche- rung oder Bezüge gehören, die ganz ober teilweise auf frühere Beitragsloistungen des Bezugsberechtigten oder feines Rechtsvorgängers beruhen, ist z^r Abgeltung der Werbungskosten von diesen Einnahmen als Mindeftbetrag ein Pauschalbetrag von 200 Reichsmark abzusetzen. Gleiches gilt für Steuerpflichtige, die lediglich Einkünfte aus Kapitalverm gen haben, wenn diese den Betrag'von 1200 Reichsmark jährlich nicht übersteigen. Kurszettel der Berliner und Frankfurter Börse Die hinter den Papieren angeführten Ziffern geben die Höhe der zuletzt beschlossenen Dividende an. — Reickisbankdiskont 4n.fi einbez. 151,50, Daimler Motoren 48,65, Scheide- anftalt 205,75, Deutsche Linoleum 137,50, IG. Farben 141,25, Gesfürel 114, Holzmann 83,25, Lah- meyer 119, Mainkraft 90,25, Schuckert 99,75, Zellstoff Waldhof 52, Feinmechanik Setter 72, Reichsbahn-Dorzugsaktien 118,50, Bad. AG. für Rhein- fchiffahrt 70, Hapag 30. Nachbörse: Muag 70,25 Geld. Frankfurter Schlachtviehmarkt. Frankfurt a. M., 18. Febr. Auftrieb: Rinder 1124 (gegen 1214 am letzten Markt vom 11. Februar 1935), darunter 309 Ochsen, 98 Bullen, 317 Färsen, 400 Kühe. Kälber 478 (456), Schafe 48 (138), Schweine 3763 (3636). Notiert wurden pro *% Oesterreichische Goldrente. }'3°% 0esterreichi,ck«e Silberrente <% Unflarijdje Goldrente 4% Ungarische Staatörente ü. 1910 *¥2% deSgl. von 1913 ........ 6% abgest. Goldmextkaner von 99 4% Türkische Zollanleihe von 1911 43^2üififd)e Bagdadbahn-Aulethe Geld 2,45 57,96 54,14 12,135 16,42 167,96 21,33 61,01 Rhein-Mainische Mittagsbörse. Tendenz nachgebend. Frankfurt a. M., 18. Febr. Die ungewöhnliche Geschäftsstille der Vorwoche war auch das Kennzeichen der ersten Börse zum Wochenanfang. Die ytiiiiffe verharrte angesichts des Fehlens fast jeglicht-r Kundenaufträge in starker Zurückhaltung und ließ sich auch durch günstige wirtschaftliche und wirtschaftspolitische Nachrichten nicht zu größerer Betätigung bewegen. Der Abschluß der Stillhalte-Verhandlungen bot dem deutschen Rentenmarkt etwas Anregung, wenngleich größere Umsätze auch nicht zustande- kamen. Altbesitzanleihe und Reichsschuldbuchforderungen in späten Fälligkeiten waren allerdings je 0,13 v. H. leichter. Umschuldungsanleihe, Zinsver- gütunasscheine und Stahlverein-Bonds sowie Reichsmark-Anleihen konnten sich aber gut behaupten unb auch am Kassarentenmarkt ergaben sich keine nennenswerte Veränberungen. Der Aktienmarkt erfuhr bagegen überwie- §enb leichte Abschwächungen von durchschnittlid) ,50 bis 0,75 v. H. bei benfbar kleinsten Umsätzen. Auf bie im Berliner Börsenprospekt gemachten Angaben über noch unbestimmte Dividendenaussichten lagen Daimler Motoren im Angebot unb setzten mit 48,65 (50,40) ein, um nach dem ersten Kurs weiter zu weichen auf 48,25. Am Montanmarkt waren insbesondere Mannesmann mit 77,25 (78,50) gedrückt, auch hier find die Dividendenausfichten noch recht unklar, sonstige Bergwerkspapiere ließen meist um 0,50 bis 0,75 v. H. nach, lediglich Gelsenkirchen lagen mit 70 v. H. behauptet. Elektropapiere hatten kaum Geschäft, im ganzen aber gut gehaltene Kurse, nur Felten gingen um 0,75 o. H. zurück und auch AEG. waren kaum gehalten. Die Farben-Aktie setzte mit 140,75 um 0,25 v. H. leichter an, ferner verloren Scheideanstalt 0,50 v. H., während Metallgesellschaft mit 94,50 (94,25) voll behauptet blieben. In der heutigen HV. wurden feine besonderen Ausführungen gemacht. Zellstoff- und Kunstseideaktien lagen schwächer, Aschaffenburg —1,25 v. H., Waldhof — 0,75 v. H. und AKU. —0,90 o. H. Niedriger lagen außerdem Reichsbank mit 163,50 (164), Moenus Maschinen mit 85,75 (86), Deutsche Linoleum mit 138 (138,50), behauptet andererseits Conti Gummi mit 143,13 (143), Kaufhof mit 38,90 (38,75) und Feinmechanik Setter mit 72,40 (72,25). Der Verlauf blieb auf allen Marktgebieten farblos, die Kurse bröckelten meist weiter geringfügig ab, insbesondere am Montanmarkt. Hier lagen Harpener mit 97,25 bis 97,50 (99,50) schwach. SG. Farben und Daimler konnten sich auf den ermäßigten Kursen behaupten. Fest lagen Zement Heidelberg mit 117,25 bis 118 (116,25). Der Kassamarkt lag heute sehr still. Am Rentenmarkt bröckelten Altbesitzanleihe auf 111,75 (112) ab, sonst blieben die Kurse behauptet. ''Gold- und ßiquibationspfanbbriefe lagen bei kleinem Geschäft behauptet, Kommunal-Obligationen zogen teilweise bis 0,25 v. H. an. Auch Stadtanleihen waren zumeist etwas höher gefragt. Staatsanleihen, fremde Werte und Jnbustne-Odli- gationen lagen geschäftslos. — Tagesgeld war mit 3,25 v. H. (3,50) etwas leichter. Abendbörfe: behauptet. An der Abendbörfe entwickelte sich angesichts der anhaltenden Orderlosigkeit kaum Geschäft, zumal die Kulisse mangels Anregungen in ihrer Zurückhaltung verharrte. Die Kursgestaltung war bei nicht unfreundlicher ©runbftimmung wohl nicht ganz einheitlich, Montanwerte blieben zumeist unerholt, im großen unb ganzen konnten sich bie Kurse jeboch im Vergleich zum Berliner Schluß behaupten. Im Frei- verkehr zeigte sich etwas Interesse für Maschinenbau-Unternehmungen AG. (Muag), bie zunächst mit 69,75 (Berliner Schluß 69,25) einsetzten unb im Verlaus ber Abenbbörse bis auf 70,25 anzogen, wobei verhältnismäßig lebhafte Umsätze ftattfanben. Anbere Maschinenwerte lagen bagegen ruhig. Am Kassamarkt blieben Bankaktien unoeränbert. Auch bas Rentengeschäft bewegte sich in sehr engen Bahnen, etwas Geschäft hatten lebiglich Kom- munal-Umschulbung zum letzten Mittagskurs; auch bie übrigen variablen Werte blieben unoeränbert. Von Stabtanleihen zogen 6 (7) v. H. Frankfurt von 1926 weiter an auf 92 (91,75). Am Auslanbsren- tenmartt Junten sich Schweizer Bahnanleihen etwas erholen; 4prozentige SBB. von 1912 160,25 (158,25), 3,5prozentige do. 150 (149). U. a. notierten: Altbesitzanleihe 111,90, 7 v. H. Stahlverein 97,50, 6 (7) v. H. Stadt Frankfurt 92, 6 v. H. Frank. Hyp. Bank Gold R 13 bis 15 95,75, 5,5 v. H. do. Liquidation 99,13, Adca 73,25, Commerzbank 82, DD.-Bank 82,50, Dresdner Bank 82,50, Reichsbank 163,50, Gelsenkirchen 69, Harpener 97, Kali Aschersleben 102,25, Mannesmann 77,65, Mansfeld 92, Rheinftahl 95,50, Stahlverein 45,50, Cement Heidelberg 118, SG. Chemie Bafel 100 v. H. Äric> 2,47 58,20 54,36 12,175 16,48 168,64 21,41 61,25 Hammelfleisch b) 70 bis 75. Schweinefleisch b) 70 bis 75. Fettwaren: Roher Speck unter 7 cm aus hiesiger Schlachtung 68 bis 72, Flomen 80 bis 85. Marktverlauf: ruhig. Frankfurter Getreidebörse. Frankfurts. M., 18. Febr. Der Getreidegroßmarkt lag allgemein still. Das reichlichere Angebot von Brotgetreide fand angesichts des schleppenden Mehlgeschäftes nur schwache Aufnahme. Futtergetreide blieb bei geringem Angebot weiter stark gesucht. Auch ölhaltige Futtermittel und Mühlennachfabrikate waren bei großer Nachfrage noch ungenügend angeboten. Es notierten ((Betreibe je Tonne, alles übrige je 100 Kilo) in RM.: Weizen W IX 206,50, W XIII 210,50, W XVI 214,50, Roggen R IX 166,50, R XIII 170,50, R XV 174,50, alles Großhandelspreise der Mühlen des genannten Preisgebiets. Futtergerfte G IX 168,50, G XI 171,50, G XII 173,50, Hafer H XIII 166,50, H XIV 168,50, alles Großhandelspreise ab Station, bei Wasserverladung über 100 Tonnen 3 Mk. mehr. Sommergerste für Brauzwecke 200,—; Weizenmehl W XIII 27,50, W XVI 27,95, Roggenmehl R XIII 23,60, R XV 24, alles plus 0,50 Mark Frachtausgleich. Weizennachmehl 17, Weizen- futtermehl 13, Weizenkleie W XIII 10,73, W XVI 10,95, Roggenkleie R XIII 9,99, R XV 10,23, alles Mühlenfestpreife ab Mühlenstation, soweit sie in dem Bereick der Landesbauernschaft Hessen-Nassau fallen. Sojaschrot mit Monopolzuschlag 13, Palmkuchen m. M. 13,30, Erdnußkuchen m. M. 14,50, alles Fabrikpreise ab südd. Fabrikstation. Treber — Trockenschnitzel 9,62 bis 10,02, Heu 10,50, Weizen- und Roggenstroh, drahtgepreßt oder gebündelt 5 bis 5,40. Kartoffeln, gelbfleischige, hiesiger Gegend, 2,80 bis 2,90 Mk. per 50 Kilo bei Waggonbezug. Tendenz: ruhig. Schweinemarkt in Alsfeld. * Alsfeld, 19. Febr. Der gestrige Schweine- Sranrfurt a. M Berlin Zrankfutt a. M. Nerlln Schluß» kurs Schluß. Abcnd- börs" Schluß» lur» Schluß?. Miiiag- Pörfe Schlußkurs Schlußr. Abendbörse Schluß- kurS Gchlußk. Miiiag- borfe Datum 16 2- 18.2 16.2 18-2 L)atum 16-2 18-2 16-2 18-2. 4% desgl. Lene 11 ............ 6% Rumän. verelnh. Rente v. 1903 4^,°/k>Rumän.vereinh.RLNtev.l91S 4% Rumänische vereinh. Rente .. 2%% Mnatolier .............. 8,4 4,4 7 4,13 34,75 34,75 33,9 86,75 114,75 83 83,25 83,25 164 30,5 139,75 106 118,25 86,9 114,75 99,5 144,75 120 91 99,5 70 99,25 121,5 86,5 78,5 8,4 4,4 7 4,1 34,4 30 33,9 86 114 82 82,5 82,5 163,5 30,13 140 105,25 118 85,5 114 99,75 144,5 119 90,65 99 69 97 121,5 85,75 4,13 34,25 34,5 27,65 34 86,9 114,75 82,75 83,25 83,25 164 30,4 140 105 118 86,13 114,75 109,25 99,75 145,5 119,5 91 99,5 70 99 87,4 121,5 86,5 4,3 7,05 4,13 34,25 30,13 27,5 33,65 86,25 114 82 82,5 82,5 164,25 30,25 139,4 104,5 118 85,4 114,5 110,25 100 144,75 118,5 90,5 100 69 97 86,5 143 85,13 77,75 Mansfelder Bergbau...... 0 Koköwerke................ 0 Phönix Bergbau.............0 Rheinische Braunkohlen .....10 Rheinftahl ............... 0 Bereinigte Stahlwerke........ 0 Otavi Minen ...............0 Kaliwerke Aschersleben........5 Kaliwerke Westeregeln........ 5 Kaliwerke Salzdetfurth.....?y2 I. ®- Farben.Jndustrte.......7 Scheideanstalt...............e Goldschmidt ................0 RütgerSwerke ...............0 Metallgesellschaft.............0 92 55 207 95,75 46,25 12,25 105 104 141 206,5 92,5 102,65 94,25 ,,6I 53,65 52,75 74,13 50,4 138,5 38,75 159,5 143 34,5 90 1641 92 54,5 205 95,5 45,5 12,5 103,5 '04 148 141,25 205,75 91,75 103 94,5 83,25 118 127 53 52 48,5 137,5 39,e 194,5 158,75 142,5 34,131 90,25 | 92,65 101,75 55,13 205,25 96 46 12,25 105 104,75 141,25 92 103,65 94,75 83,75 102,75 53,13 118 52 74,5 127,75 50,13 137,5 84,13 38,5 193,5 159,75 143 162 92,5 102,25 54,65 203 95,75 45,65 12,5 102,25 102,25 148 141,25 92 103,4 94,75 83,5 101 53,13 116,25 51 73,5 128 48,5 138 84,5 39 194,5 159,5 142,25 34,4 Hamburg-Amerika»Paket ..... O Hamburg-Südam. Dampfschiff. O Hansa-Dainpfschiff ........ o Norddeutscher Lloyd .........o A G. für Verkehrswesen Akt. .. 0 Berliner Handelsgesellschaft ... * Commerz, und Privat-Bank ... 0 Deutsche Bank und Disconto» Gesellschaft....,........... o Dresdner Bant..............o ReichSbank ......... 12 A.E.G....................... Bekula..................... o Elektr. Lieferungsgesellschaft... 6 Licht und Kraft . fl gelten & Guilleaume......... 0 Äesellsch.f.Elektr.Unternehmung. 5 Rheinische Elektrizität ........ 5 Schuckert L Co............... 5 Sie mens L Halske........fTT 7 Pbiiipv Holz mann...........0 Zementwerk Heidelberg ......0 Zementwerk Karlstadt......... 0 Schultheis Payenhofer ....... 0 Aku (Allgemeine Kunstseide) .. 0 Bemberg................... 0 Hellstoff Waldhos ............0 Zellstoff Aschaffenburg .......O Dessauer fflafl ........ 7 LahmeyerLLo............. 10 Buderus ......... 0 Deutsche Erdöl............... Gelsenkirchener............ g Deutsche Linoleum...........O Orenstein & Koppel..........O Leonhard Tietz ..............0 Cbade......................10 Harvener................... Hoesch Eisen—Köln.Neuessen .. 0 Ille Bergbau ............... 6 Ille Bergbau Genüsse ........ e Klöcknerwerke ........... q Mannesmann-Röhrea........ 0 Aeeumuiatoren-Fabrik........ O Conti-Gummi...............O Grtyner................. o| Mai'nkraftwerke Höchst a.M...» 4 Frankfurt a.Il. Berlin Schluß» lurs Schiußt. Abend» börsr Schlußkurs Schluß!. Millag- börie Odium 16.2 18 2 16.2. 18.2- 6% Deutsche Reichsailleihe v. 1937 6% tijem.7% Dt. Reichöanl. v. 1929 6%% Doung-Anlethe von 1930 .. Deutsche Anl.-Ablüs.-Schuld mit Auslos.-Rechten ........... 99,13 101,5 112,13 96,75 95,75 99,25 114,75 113,75 95,75 95,75 99,13 99,5 97 97 105,3 99,13 101,25 111,9 96,75 95,75 99,13 99,4 101,5 112 99,5 101,13 111,9 Desgl. ohne Auslos.-Rechte .... 6% ebem.8% Hess. Bolksstaat 1929 lrückzahlb. 102%) ...... 6% Hess. Landesbank Darmstadt Gold.R. 12..... 6^2% Hess. Landes-Hypotheken- bank Darmstadt Liqui....... Oberhessen Provinz-Anleihe mit Auülos.-Rechten ....... Deutsche Komm. Sammelabl. An- leihe Serie 1 mit Auölos.-Rechten 6% ehern. 8% Franks. Hyp.-Bank Boldpfe. 15 unkündbar biß 1935 6% ehem. 7% Franks. Hyp.-Bank Goldpfe. 16 unkündbar bis 1936 W/o ehem. 4J4% Franks. Hyp.. Baiik-Liqu.»Pfandbriese...... 6'4% ehem. 4/2% Rheinische Hyp.-Bank-Liyu.-Goldpfe. ... 6% ehem. 8% Pr. Landespfand- bdefanftalt, Pfandbriefe R. 19 6% ehem 7% Pr. Landespfand. brkc-fanstalt. Pfandbriefe R. 10 Bteuergulsch. Verrechnungskurs.. 113,13 95,75 95,75 99,13 99,5 97 97 105,4 113,65 95,75 99,75 97 97 105,3 113,13 99,75 97 97 105,4 16-Februar 18-Februar Amiliche Notierung Geld | »rief Amtliche Notieiung Geld | Brief Buenos Atre. Brüssel----- Rio de Jan. . 0,638 58,17 0,194 3,047 54,19 81,29 12,135 5,355 16,43 168,35 21,20 0,707 5,649 61,00 48,95 11,015 62,57 80,72 34 05 10,405 2,491 0,642 58,29 0,196 3,053 54,29 81,45 12,165 5,365 16,47 168,69 21,24 0,709 5,661 61,12 49,05 11,035 62,69 80,88 34,11 10,425 2,495 0,640 58,17 0,194 3,047 54,35 81,31 12,17 5,372 16,43 168,38 21,20 0,709 5,649 61,17 48,95 11,04 62,75 80,72 34,03 10,407 2,498 0,644 58,29 0,196 3,053 54,45 81,47 12,20 5,382 16,47 168,72 21,24 0,711 5,661 61,29 49,05 11,06 62,87 80,88 34,09 10,427 2,502 Kopenhagen. Danzig..... London ..... HelsingforS.. Paris ...... Holland ... Italien..... 3 fort hoyt Aktien 9 buhlte, wi toemt bi Stil W, e peeube n ->S° -r b Sj« SW 1 > « Al tlSmlnbunci SG?'"" «in >p. Sjott Os 6 «“’4 'V^unterrichtsf ter ' seiner » ;S,'S ' x eine von SJS® Uss h‘»s; liütfgeblieben str Uo.H.), ist durch VMUnehmen und Vi erer", bes S Moangsmitteln (® Unugehen, wenn E sozial dazu i ■Binnen, und wo I • ■ öaftlicfjen oder I M machen. Das sc i)» in allen Falle, Itcnberen Familie eie auch bei linde Men Erleichterun Erze endgültig vc Men Minister f Ausbildung befar Wir geben dies erwarten, daß all Widerstand der w be? Lernmittelbeiti gen, sv wie sie ai Kinder bezahlen. ' fidjerung haben, 1 Pfennig für <5ad >cf (Derforgur * Dorführungsgerät Pfennig zu Vern dabei zur Verwe Geräte und Film im Laufe der Z schulen in jeder jede Schule im nötigen Anzahl r gesagt werden, ! Echulveranstaltu! ftaltungen des D : Honen zur Serfi Pdrfcgi nid LPD. Die Gaupi Auf verschiedene 1 AF.-Mitglieder, d bagsfrei sind. Sie aus die Unterstützu bag auf Gewährui stellen. Dieses Rech Zu, die im Besitz । roten Mitgliedskar A, BDM. oder § müssen den vollen US Nr. 42 Drittes Blatt Gietzener Anzeiger (General-Anzeiger für Gberhesien)Dienstag, 19. Zebruar 1955 Oer Sturmschaden in Oberhessen -4600 r. 5979 uns und front freundlichst eingeladen. Gez.: Kurz. der ronfitiil Z 20 werden. Nachdruck verboten! 10. Fortsetzung die beiden Männer verschwanden. men. 13. Kapitel. Nun stand er au oem «aynoof uno ipuyit uh . - - e,h dienen^ d-r Sperre aufmerksam nach emem Manne, auf m.t kann rch A-n d.enen? (Fortsetzung folgtI) den die Befchreibung patzte, dre ihm in dem bet tun Men, 4/35 ungen, •). sind hfolger die Virtschasts- etrieb oder der Unter- 1 Vorschrif- ziehen uni) ’röufjerung nteilen am > Betriebs. I, die dem nen Ange- rf werden f)tigcn, zu icfe&lifyn svech'che- teiliDfife zsbereeh- n, \\X M 1 Eimch- z von 200 teuetpfid)- iluerm gen ReichsMt daß in allen Fällen sozialer Notlage der einen oder anderen Familie die nötige Rücksicht walten soll, wie auch bei kinderreichen Familien die nötigen sozialen Erleichterungen eintreten sollen, die in aller Kürze endgültig von dem Herrn Reichs- und Preußischen Minister für Wissenschaft, Erziehung und Volksbildung bekanntgegeben werden. Wir geben dies zur allgemeinen Kenntnis und erwarten, daß alle einsichtigen Eltern sich ohne gehören nur lustige Menschen, nicht solche wie ich!" Er wollte sagen: die in Trauer sind. Aber er schwieg. Denn auf einmal war ihm, als wäre es nicht nur die Trauer um den Vater, die zwischen ihm und der lauten Fröhlichkeit Sankt Paulis stand — nein, auch die Trauer um Helma. Um Helma, die mit glänzenden Augen aus dem Fenster sah, die eifrig und immer eifriger sprach, die, jetzt auf eine Lichtreklame deutend, mit einer verlangenden Stimme sagte: „Dorthin, in dies Lokal möchte ich. Das muß interessant sein: Variets, Tanz." „Aber Helma!" Horst war nun wirklich ehrlich empört. War das noch seine kleine Helma, die durch den Tod des Pflegevaters so tief getroffen, die schluchzend neben ihm in dem Gesellschaftszimmer des Hotels gesessen? Aber ehe er noch etwas zu erwidern vermocht, hatte der Südamerikaner dem livrierten Chauffeur schon zugerufen: „Paradiespalast!" Horst wollte vor dem Südamerikaner, der ihm von Minute zu Minute unerträglicher wurde, keine Szene machen, sonst hätte er einfach den Wagen halten lassen und wäre mit Helma ausgestiegen. Nun bog der Wagen in eine kleine Seitengasse, hielt; der Chauffeur wandte sich um. „Was ist?" hörte Horst den Südamerikaner durch has Sprachrohr sagen. „Ach so, die Zufahrt ist gesperrt? Nun, dann steigen wir hier aus und gehen die paar Schritte zu Fuß." Der Wagen hielt. Bastiem stieg aus, half Helma heraus. Horst folgte. Man ging schweigsam durch die kleine dunkle Gasse. „Hier durch den Torweg kommen wir von hinten an den ,Paradiespalast' heran", wandte sich Senhor Bastieni an Horst, der verbissen ihm und dem jungen Mädchen folgte, als gehörte er nicht dazu. Da plötzlich ergriff Bastieni Helma beim Arm, wich mit ihr zur Seite, trat schnell in eine kleine Nische, die sich seitwärts in die Wand des Torwegs schmiegte. Denn ein Trupp offenbar betrunkener Seeleute kam ihnen entgegen. Horst ging ruhig vorwärts — da auf einmal ballte der eine, unverständliche Drohworte murmelnd, seine Fäuste. Ehe Horst noch recht wußte, was mit ihm geschah, brach er, von einem furchtbaren Hieb mit einem Schlagring getroffen zusam- Hopmans Freund Martins hatte die Depesche an die Wirtschafterin Lindemann programmäßig bekommen Denn Frau Lindemann war nur ein fingierter Name, und die Dahnstraße eine fingierte Adresse, die der Post genau bekannt war. Alle derartigen' Nachrichten Hopmans wurden sofort an Martins weitergegeben. Ebenso hatte Martins das zweite Chiffretelegramm Hopmans erhalten Nun stand er auf dem Bahnhof und spähte an ' f ... ft f fTürtMMÖ Alt? Straße hin und her. Nach einiger Zeit erschienen die beiden Männer wieder und gingen in einem leise geführten Gespräch die Straße hinunter. Unauffällig folgte ihnen Martins. Er konnte gerade noch einige Brocken der Unterredung auffangen, dann trennten sich die beiden Männer und bestiegen jeder eine Elektrische, die sie in entgegengesetzter Richtung fortführte. Martins schwang sich auf den Vorderperron bet Bahn, bie ber eine ber beiden Männer bestiegen, und stellte nach einiger Zeit mit Befriedigung fest, daß der Mann vor dem Ostbahnhof ausstieg, von dem aus die Züge in Richtung Gernrode gingen. Dann fuhr Martins mit einer anderen Bahn zurück zu dem kleinen Privathotel. In einem Zigarrenladen daneben hatte er ein kurzes Gespräch mit einer Nummer und schritt bann, langsam gehenb, auf und ab. Nach einiger Zeit kam ein Herr auf ihn zu. Die beiden begrüßten sich und gingen bann zusammen in bas Privathotel, wo sie nach bem Wirt fragten. Der Portier holte ihn aus einem Hinterzimmer heraus. Der Wirt war ein bicker, behäbiger Mann mit einem roten, gutmütigen Gesicht. „Können wir Sie in einer bisfreten Angelegenheit einmal sprechen?" fragte Martins. Der Dicke sah bie beiben mißtrauisch an: „Wollen Sie eine Offerte machen? Dann be- baure ich. Oder sind Sie vielleicht von ber Steuer? Bei mir ist alles in Drbnung; ba kann jeher, bet will, in bie Bücher gucken!" Martins lächelte amüsiert. „Weber das eine, noch das andere, Herr Stiewe! Wir erbitten nur eine private Auskunft von Ihnen!" Bei diesen Worten Martins öffnete der andere Herr feinen Mantel und zeigte unauffällig auf eine kleine Marke, die er am Jackett befestigt hatte. „Nun bin ich im Bilde!" meinte Herr Stiewe. „Na, bann kommen Sie mal, meine Herren!" Als sie in einem kleinen Hinterzimmer mit einer Doppeltür angelangt waren, in bem ein Tisch, ein paar Stühle unb ein Schreibtisch ftanben, meinte Herr Stiewe: „So, hier können wir ganz ungestört reben! Wo- br. In ber chneidemei' mri kennen, hen Gegend Beg gemein- inch zusW' 'ter vor sei- von seinem er von bie» rgeschla' m Ueberfal- tark. Es fle» mmenjW edoch ernN - Es Hande" ibach aus verfall noch nnte. W bgelegt- Aus ber provinzialhauptstabi. Lernmittelbeitrag für den Unterrichtsfilm. Vorn Stadtschulamt Gießen wird uns ge- parte genoffen in der DAF. nicht beitragsfrei. LPD. Die Gaupressewaltung ber DAF. teilt mit: Auf verschiebens Anfragen teilen wir mit, daß OAF.-Mitglieder, die Parteigenossen sind, nicht beitragsfrei sind. Sie haben bas Recht, unter Verzicht auf die Uitterstützungseinvichtungen der DAF. Antrag auf Gewährung des Verwaltungsbeitrages zu stellen. Dieses Recht steht aber nur Parteimitgliedern zu, die im Besitz eines Mitgliedsbuches oder einer roten Mitgliedskarte sind. Mitglieder der SA., SS., HI., BDM. ober Sta., bie nicht Parteigenossen finb, müssen den vollen Beitrag zahlen.__________________ empfangen. Vorsichtig folgte Martins den beiden und fuhr ihnen in einer Autodroschke nach. Die beiden fuhren in einer Taxe nach dem Zentrum der Stadt unb überquerten ben Akazienplatz. Balb hielt bie Taxe vor einem kleinen Privathotel, in bem d'.c Martins schlenderte wie ein Straßenpassant, die Auslagen betrachtet und nichts Besseres zu hat, als Welt und Menschen zu betrachten, in der lge bereits des Wirt, eilten Be. r steuerbe- wird nach echnet und Oe übrigen Wommen» rgibt. (1933/34) ; ■ bei dem Ergänzend ist dazu noch zu bemerken, daß Lebensmittelhandel dahin verständigt worden ist, den vorstehenden Aufruf seinerseits tatkräftig zu unterstützen. Von den bessergestellten Volksgenossen wird daher erwartet, daß die in beschränkter Menge zur Verfügung stehenden billigen Margarinesorten den minderbemittelten Volksgenossen überlassen '’Mt, i gniH» m«6 «tl ** (L644 58,29 0,196 3,053 54,45 81 12,20 5,382 16,4 168, 21,2 0,71 5-6S 6b$ 49,z 11-8 62, 80-2 34-Ä 10,427 2,502 Deutsche berufstätige Zugeud! Iungbauern! Deutschland ist seit alten Zeiten das Land der Arbeit, das Land des Erfolges gewesen. Gewissenhaftigkeit und Treue seiner Arbeiter sicherten ihm diesen Erfolg vor allen anderen Nationen der Welt. Wenn die Hitler-Jugend und die Deutsche Arbeitsfront die gesamte deutsche Jugend zur Teilnahme an dem vom 18. bis 23. März 1935 stattfindenden NeichSberusSwettkampf auffordern, tun sie es in der Erwartung, daß sich Deutschlands Jugend der Groß» dieses Auftrages bewußt werden möchte und sich des Erbes feiner Väter würdig zeigt! Darum deutsche Jugend melde dich sofort zum Reichsberufsweiikampf! Meldeschluß am 28. Februar 1935! Hitler-Jugend, Bann 116. lauf des heutigen Abends ihm vorgeschlagen hatte, einem Anwalt zur sehr genauen Kontrolle zu übergeben. Endlich brach man auf, nachdem Senhor Bastieni in der kleinen Bar, die neben dem Speisesaal lag, noch schnell ein paar Cocktails hatte servieren lassen. Helma hatte erst gezögert, dann auf einen auffordernden Blick des Südamerikaners und fern ächelndes: „Was wir lieben!" ihr Glas mit einem krampfhaften Lächeln gegen Horst erhoben und es in einem Zuge geleert. Horst überschlich em Gefühl des Schreckens und der Abwehr. Was war denn nur mit feiner kleinen Helma geschehen? Hatte sie dem Sekt zu sehr zugesprochen? Die drei Glas, die sie getrunken, waren offenbar zu viel für sie gewesen. Die Art, wie sie ihm jetzt lockend — er konnte sich nicht helfen —, in die Augen gesehen — nein, es paßte nicht zu dem scheuen Madel, das er heute nachmittag vor sich gehabt. Immer fremder wurde ihm feine kleine Adopttv- schwester Es war noch vieles an ihr, was anders werden mußte. Da würde er viel zu tun haben. feine Liebe von heute, die ihn überkommen wie ein Frühlingssturm, schattete Traurigkeit. Aber er machte gute Miene zum bösen Spiel. Gemeinsam bestieg er mit Senhor Bastieni und dem jungen Mädchen einen Wagen, der vor dem war ein eleganter, dunkelblauer, amerikanischer Wagen. _ f „Ich habe ihn für die Zeit meines Hamburger Aufenthalts von einer Firma gemietet!" erklärte der Südamerikaner. „Die Autotaxen in allen Ehren, aber ich liebe es nicht, in Wagen zu fahren, in denen jeder Beliebige gesessen Bitte, steigen Sie ein!" Bald rollte der Wagen von dem Restaurant fort dem Viertel von Sankt Pauli zu. Die Straßen hier in den vornehmen Geschäftsgegenden lagen bereits im Dunkel. Je mehr man sich aber Sankt Pauli näherte, um fo lebendiger wurde es draußen. Schon flammten die ersten Lichtreklamen auf: Feuerräder drehten sich rasend auf einem grünen oder blauen, leuchtenden Hintergrund, Lichtschlan- qen rannten an Häuserwänden empor und verkündeten Adressen von Vergnügungslokalen, Zahnpasten, Schuhgeschäften — die Großstadt lockte und rief mit tausend bunten Lichtern. Es war trotz des Spätherbstes ein Abend von sommerlicher Sutze. Die Fenster der zahlreichen Caf6s und Tanzlokale der Reeperbahn waren geöffnet; von überallher kam Musik, Lachen, Lärmen. „Hier ist es lustig — nicht wahr? Der Sudamerikaner sah mit einem beifallheischenden Lächeln zu Horst. Der machte sein steifstes, norddeutsches ^Bmeifjen Sie", fagte er froftig, „wenn ich ba nicht mittun kann! Ich suhle setzt es mar sehr um recht von mir, jetzt hierher zu kommen. Hierher NIVEA mild, leicht schäumend, ganz wundervoll im Geschmack. Helma lächelt. Kriminalroman von Klothilde von (Stegmann. Urheberrschtsschutz: Füns-Türme-Verlag, Halle (S.). Chiffretelegramm gegeben worden war. Endlich sah er in einer Menschengruppe diesen langen, hageren, dunklen Mann, den Hopman ihm beschrieben. Er wurde von einem anderen untersetzten Menschen Die Konsum-Margarine gehört der kaufschwächeren Bevölkerung. Wer sie unberechtigt einkauft, schädigt ärmere Volksgenossen und versündigt sich an Volk und Vaterland. Für den, der Arbeit und ausreichendes Auskommen hat, sind die anderen Preisklassen — Mittel- und Spitzensorten' — bestimmt. Bessergestellte Volksgenossen! Mehreinkommen verpflichtet! Denkt an die Aermeren!" $5 oft K oi4 tra9. Nitz \ Ih ba9 a,'n Kütf. ' mit b n ; "Wteutr, erorbnung Liebt soziale Rücksicht beim Margarine-Einkauf! Die Verbraucher-Genossenschaft Gießen bittet um den Abdruck folgender Zeilen: Der Reichskommissar für die Vieh-, Milch- Fettwirtschaft hat folgenden Aufruf erlassen: „Margarine-Verbraucher! von Fichten wie mit einer einzigen starken Hand glatt umlegte. Der Windbruch hat zum Teil auch hemmend auf den Straßenverkehr eingewirkt, da umgestürzte Bäume über die Landstraßen geschleudert wurden und jegliches Passieren auf Stunden hinaus unmöglich machten. Wie in den Wäldern, fo hat der gewaltige Sturm auch in den Ortschaften selbst vielfach große Schäden angerichlel. In Staufenberg sind an manchen Gebäuden die Ziegeln des halben Daches abgerissen und fortgeschleudert worden, ebenso sind in den Gärten viele Obstbäume dem Sturm zum Opfer gefallen. Aus der Gegend von Deckenbach, Merlau und Ruppertenrod werden uns gleiche Schäden gemeldet. Dort traten im Zusammenhang mit dem Sturm auch elektrische Entladungen auf. Die Dächer wurden zum Teil ganz, zum Teil zur hälfte vom Sturm abgedeckt, fo daß die Dachziegeln mit lautem krachen in den Dorf- slrahen herumfielen. Viele Gartenzäune wurden glatt umgelegt. In Ruppertenrod ist der Schaden an den Gebäuden namhaft, da manche Dächer ganz abgedeckt und sehr viele erheblich beschädigt wurden. Auch in Ober-Ohmen wurden die Dachziegeln wie am laufenden Band von der Gewalt des Sturmes von den Dächern geschleudert und flirrten die ganze Nacht hindurch über die Straßen. Am Sonntag- morgen machten sich viele Ortseinwohner daran, die Schäden an den Dächern wenigstens notdürftig wieder auszubessern. Ferner wurden in den Gärten große Zerstörungen angerichtet, ja an der Posthaltestelle an der Ohmstraße die dort stehende Straßenlampe glatt umgerissen. Weiter hinauf in den Vogelsberg sind die Schäden an den Häusern und in den Gärten, soweit es sich nicht um ganz geschützte Lagen handelte, ebenfalls groß, da die Dächer, die Gartenzäune und die Obflbäume dem wütenden Sturm nicht standhallen konnten. Zugleich ging im Vogelsberg allenthalben starker R e a e n nieder, der den Gebirgsbächen große Wassermengen zuführte. Jede Kammer erhält einen vom Landesbischof zu ernennenden Vorsitzenden. Die Kammer bildet eine Arbeitsgemeinschaft. Die Zahl der Mitglieder soll in der Regel zehn nicht übersteigen. Sie werden vom Landesbischof im Einvernehmen mit dem Landeskirchenrat auf die Dauer von sechs Jahren ernannt. Weitere Sachbearbeiter können jederzeit hinzugezo- gen werden. Der Landesbischof und die Landeskirchenratsmitglieder haben 'bas Recht, jederzeit an den Beratungen teilzunehmen ober einen Vertreter zu entfenben. Die Einberufung erfolgt nach Bedarf durch den Bischof. Die Kammern haben alljährlich über ihre Tätigkeit einen Bericht vorzulegen. Der Landeskirchenrat behält sich vor, wissenschaftlich hervorragende Arbeiten von Kammermitgliedern in Druck zu geben und in Form eines Jahrbuches ber beratenden Kammern ber Landeskirche Nassau- Hessen ber Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Dir Kosten für die beratenden Kammern werden durch landeskirchliche Mittel gedeckt. Deutsche Arbeitsfront. Betufsgruppenamf — Fachgruppe Baugewerbe. Am Dienstag, 19. Februar, abends 8 Uhr, monatliche Zusammenkunft im Ortsgruppenheim des Be- rufsgruppenamtes, Lonystraße 18. Es spricht Regierungsbaurat Steinbach über „Wasserkraftmaschinen". Zu diesem Vortrag sind auch die Mitglieder des NS. Bundes Deutscher Technik und des Reichsbundes Deutscher Baumeister herzlichst eingeladen. NSBDT. (früher KDAL). Kreisamtsleitung Gießen. Die Mitglieder des NSBDT. sind zu dem heute, Dienstag abend, 8 Uhr, im „Hotel Hindenburg" stattfindenden Vortrag von Regierungsbaurak Steinbach über „Wasserkraftmaschinen" von der Berufsgruppe der Techniker der Deutschen Ardeits- Nach den heute früh bei uns vorliegenden Berichten hat der gewaltige Sturm in der Nacht zum Sonntag an zahlreichen Stellen im nördlichen Teile der Provinz Oberhessen großen Schaden angerichtet. In den Waldungen in unmittelbarer Nähe von Gießen ist der Windbruch zum Glück nicht allzu umfangreich, obgleich auch hier manche Bäume umgerissen wurden. Dagegen hat es im Staufenberger Wald auf dem Höhenzug zwischen Mainzlar und Treis a. d. Lda. einen gewaltige n Windbruch gegeben. An der Stelle des Waldes, die vor einigen Jahren schon einem riesigen Sturm zum Opfer fiel, sind in der Nacht zum Sonntag wiederum etwa 2000 Festmeter Fichtenbestand von dem Sturm glatt umgelegt worden, so daß der ganze große Fichtenbestand ein wüstes Trümmerfeld bildet. Im Bezirk des Forst- amts Rabenau, zu dem die Waldungen von Allertshausen, Rüddingshausen, Odenhausen, Beuern, Bersrod, Geilshausen, Kesselbach und Londorf gehören, sind dem Sturm schätzungsweise etwa 4000 Festmeter Wald zum Opfer gefallen, davon allein in ben Walbungen ber Gemeinbe Beuern etwa 1000 bis 1500 Festmeter. Weiterhin ist erheblicher Walbschaben in ben Forsten nach Lu mba unb Atzenhain zu festzustellen, jeboch liegen aus biefen Bezirken genauere Melbungen noch nicht vor. In der Gegend von Ruppertenrod und Ober-Ohmen hat der Sturm in den Waldungen ebenfalls sehr böse gehaust. In den Forsten des Staates, der Gemeinden und des Riedeselschen Besitzes sind ungeheure Windbrüche eingetreten, stellenweise hat der Sturm richtige Gassen in den Forst gerissen und viele Hunderte von Fest- metern Holz zu Boden geschleudert. In zahlreichen Walddistrikten bietet sich ein Bild der fürchterlichsten Zerstörung, das die Frontkämpfer des Weltkrieges an manche durch schweres Granatfeuer verwüstete Waldungen erinnert. Stellenweise muß ein gewaltiger Wirb e Im i n d gehaust haben, der die Bäume mit den Wurzeln aus dem Boden herausdrehte und ganze Strecken „Wie, jetzt schon?", fragte Senhor Bastieni mit seiner größten Liebenswürdigkeit. „Jetzt fängt doch der Abend er ft an. Ich hoffte. Sie würden mit mir jetzt noch einen Besuch in Sankt Pauli machen. In Hamburg gewesen und nicht Sankt Pauli gesehen zu haben, 'das ist gerade so, wie in Rom gewesen zu fein und den Papst nicht gesehen zu haben." „Sie vergessen", gab Horst steif zur Antwort, „daß wir in Trauer sind. Ohnehin hat meine Verwandte sich nur zögernd zu dem heutigen Abend ent chlofsen — und ich glaube mcht, daß sie Neigung hat, die Vergnügungen Sankt Paulis kennenzulernen." , , . , . Senhor Bastieni sah mit einem Lächeln in Helmas Augen: .. , . ... . „Nun, mein gnädiges Fräulein, ist es st», wie Ihr Verwandter sagt — oder hätten Sie nicht doch Lust, einen Blick auf die altberühmte Reeperbahn zu werfen?" , „ ... ... Und nun geschah das, was Horst nicht verstand und lange nicht vergessen konnte: He ma sah mit diesem merkwürdigen, undeutbaren Ausdruck den Eüdamerikaner an. „Oh, ich hätte große Lu t bie Reeperbahn zu sehen unb Sankt Pauli .. / Dann wandte sie sich schmeichelnb an Horst: „Bitte, bitte, Horst, willige ein! Ich habe schon viel von Sankt Pauli unb bem öergnügungsüiertel Hamburgs gehört. 3* m°*te nicht von hier fortfahren, ohne es wenigstens einmal mit eigenen Augen gesehen zu ^en. Horst fühlte, wie etwas in feinem Herzen er fette, wenn bu willst, ist e- mir natürlich ein 8 Der' ©übameritaner, wie um jede Ueberlegung -bzuschneiben, winkte dem Kettner unb beglich trotz Horsts Protest bie gesamte Rechnung. Diese ftreube müssen Sie mir schon lassen, Sen- hnr" pr bittend. ,Es handelt sich doch um eine 'halb geschäftliche Angelegenheit, und ich habe Sie um diesen Abend gebeten. ®Iauben ©ie r ; üqte er lächelnd hinzu, „ich werde bet der gefdjaft- ichen Verbindung mit Ihnen schon auf meine Ko- * Schiefes'Horst wieder nur fo, ober lag etwas wi7 ein kleiner versteckter Hohn m ben ta to Süblänbers — aber er mußte sich sicher tauschen. Woher kam eigentlich dies unbestimmte, unbehag- N Gestühl 8as er Senhor Bastieni gegenüber immer wieder empfand? Er Aob es aufjbte Sf lucht. Immerhin nahm er sich vor, die Abmachun xen geschäftlicher Art, Die Senhor Basttem im Ver- Dieser Aufruf findet keine Anwendung auf diejenigen Verbraucher, die sich durch Fettverbilligungsscheine ober bereit Stammkarten ausweisen können. Diesen Volksgenossen steht bie verbilligte Margarine nach Maßgabe der Fettoerbilligungsscheine zur Verfügung. Beratende Kammern in der Evangelischen Landeskirche Nassau-Hessen. Gemäß Artikel 4 Absatz 4 und Artikel 8 Absatz 1 und 2 ber Kirchenverfassung von Nassau-Hessen wurden auf Beschluß des Landeskirchenrates folgende fünf beratende Kammern gebildet: eine Kammer für theologische Fragen, eine Kammer für Rechts- und Verwaltungsfragen, eine Kammer für Erziehungsfragen, eine Kammer für Gottesdienst und Kultus, kirchliche Kunst und Archivwesen, eine Kammer für das Gemeindeleben und freie Liebestätigkeit. Die Aufgaben dieser Kammern sollen darin bestehen: 1. bestimmte Vorlagen, die ihr vom Landesbischof ober Landeskirchenrat zugeleitet werden, durchzuarb eiten und ein ratsames Gutachten darüber abzugeben; 2. von sich aus bestimmte Fragen theologischer oder allgemeinkirchlicher Art aufzugreifen, eingehend zu behandeln und als Gutachten dem Landesbischof oder Landeskirchenrat vorzulegen. legünftini ! schrieben: 1 lein> V' Der Unterrichtsfilm ist von dem Herrn Reichs- \ und Preußischen Minister für Wissenschaft, Er- ■ Ziehung und Volksbildung als ein Gruppen lern- mittel erklärt worden, das von den Kindern aller butschen Schulen gemeinschaftlich beschafft und, da es feiner Eigenart nach nicht anteilig in die Hand ber einzelnen Schüler gegeben werden kann, von ber Schule betreut wird. Der Lernmittelbei- i r a g für den Unterrichtsfilm ist daher nicht, wie vieles andere (Jugendherbergspfennig, LDA.-Sammlung usw.) eine freiwillige Sammlung, jonbern eine von ben Schülern bzw. beren Erziehungsberechtigten zu forbernbe Pflichtlei - ft u n g aller ber Schüler, bie nicht gesetzliche Lern- mittettreiheit genießen, fonbern auch für ihre übrigen Lernmittel aufzukommen haben. Seine Einziehung burch die Schule ist also eine dienstpflichtige Tätigkeit der Lehrer. Wo die Leistungen in einzelnen Schulen im Verhältnis zu dem Sollaufkommen in auffälliger Weise zurückgeblieben sind (hinsichtlich der Prozentzahl 75 v. H.), ist durch die Schulleiter eine Nachprüfung vorzunehmen und nachträglich gegen alle „Ver- ! roetgerer" des Beitrages mit den gesetzlichen Zwangsmitteln (Einziehung durch die Gemeinden) vorzugehen, wenn feststeht, daß diese wirtschaftlich ;unb sozial dazu in der Lage sind, ihn leisten zu «können, und wo kein Grund vorliegt, aus wirtschaftlichen oder sozialen Gründen Zugeständnisse zu machen. Das schließt selbstverständlich nicht aus, Widerstand der neuen Bestimmung zur Zahlung de- Lernmittelbeitrags für den Unterrichtsfilm fügen, sv wie sie auch die übrigen Lernmittel ihrer Kinder bezahlen. Die Eltern dürfen die volle Versicherung haben, daß der Betrag bis zum letzten Pfennig für Sachleistungen zu dem vorgesehenen Zweck (Versorgung der Schulen mit Filmen und "s Dorführungsgerät) verausgabt wird und daß kein Pfennig zu Verwaltungs- oder ähnlichen Zwecken dabei zur Verwendung kommt. Die Lieferung der ! Geräte und Filme beginnt ab Februar, fo daß sich | im Laufe der Zeit das Netz der Belieferung der Schulen in jedem Kreis allmählich verengert, bis : jede Schule im Besitz eines Apparates und der nötigen Anzahl von Schulfilmen ist. Dazu darf noch ' gejagt werden, daß das Gerät auch für öffentliche Schulveranstaltungen (Elternabenden) oder Veranstaltungen des Dorfes oder irgendwelcher Drganifa- tionen zur Verfügung steht. fei ai Schulungen des B-M i a über nen gerichtet hatte, wurde gemeinsam zu Mittag itertum" gegessen. Die Schulung nahm bald ihren Fortgang lies Wetter häufige Trip die ErkältuM sehr leid* * ** allgemM Ak (öi eir^ eine oerrt^^ diese Uri Manche t 'er ^uhö Kterien Imatme» Oberhessen. Landkreis Gießen. Festnahme wegen Verdachts der Kindestötung. sprach über Zweck und Aufgabe des Sozialen Amtes im BDM. Nackdem die Abteilungsleiterin IV des Untergaues noch ein paar Worte an die Führerin- Pflichtarbeitsgemeinschaft am Mittwoch, 20. Februar, in der neuen Destalozzischule. 15.30 Uhr Weißt du, wie ein Brief beurteilt wird, der nicht mit Wohlsahrtsbriesmarken frei- gemacht ist? ; Ssührer G K Nach der ! i Mitglieder L - Philipp - ,i g Treue im LiitÄum Schl Mpradje. 5 Ifeer Adolf llomie mit d f M klang bi .?rnt) o f e n, '■ :en in die <11 waren in [ jnf Ehefchlief türbesälle. — r*ft zugu p' Gemeinde d lummlung | Speck. — i Ätopffleru Warf. Wenroth, M^rsitz von MkalvechM verein Pf ;r wies ir Whohe Nation Erzeugui f- daß der £ F* Plan i P das große M kaltes aus ( VNW. Der F wljren gegi F pes Vorsitz F Ne den Vlick IN 6er bäuerl r':,ipung und I wo üualitätsst [Waren Zeu fwmütiungen j ff Nen in ist, als de ^Wart beste Das, was an Erscheinungen des Verfalls in den Jahren nach den Kriegen bemerkbar geworden fei, sei zurückzuführen auf den rassischen Verfall. Dieser Zustand und Zusammenhang sei von Adolf Hiller in seiner ganzen Tragweite erkannt worden. Deshalb habe er die Rasse zum Maßstab für unser Volk gemacht. Der Rassengedanke sei durch ihn systematisch in das Volk hineingetragen worden. Ein Volk, das den Weg der Raffe gehe, werde allen anderen Völkern bald voraus fein. Aus dieser Tatsache ergaben sich grundsätzliche Forderungen des Nationalsozialismus. !Jl(5£S., Kreis Gießen. Fachschaft „körperliche Erziehung", Bezirk Gießen. Selbstbesinnung eines Volkes. Schulungsveranstaliung des Veichsbundes der Deutschen Beamten Kreis Gießen. |l>* fiort u> Ut w E W. A Aw dar ««i Da die Zollgrenze gegen das Saarland schon jetzt fortgefallen ist, brauchen den Paketen und den bisherigen zollpflichtigen Briefsendungen die sonst üblichen Zollpapiere usw. nicht mehr beigefügt zu werden. Im übrigen (Gebühren, Auslandsform- dlätter usw.) bleiben die bisherigen Vorschriften bis zum 28. Febr. in Geltung. Wegen der völligen Gleichschaltung des Verkehrs mit dem Saarland vom 1. März an wird besondere Mitteilung ergehen. , . , . v . , zunächst mit der geistigen Haltung Oswald Spenglers in seinem Buche „Der Untergang des Abendlandes", in dem der Untergang des Abendlandes als ein unumgängliches Schicksal dargestellt sei. Der Redner umriß ferner das Verhältnis von Spengler zu Nietzsche. Seinen weiteren Ausführungen fei folgendes entnommen. Alle Frauen der Nachkriegszeit feien auf das Problem der inneren Gesundheit zurückzuführen und nur von diesem Gesichtspunkt aus zu lösen. Das deutsche Volk sei eines der Unverbrauchtesten. Auf dem Wissen um diese Tatsache beruhe der haß gegen unser Volk. Insbesondere die Franzosen — eines der verbrauchtesten Völker Europas — seien sich dessen bewußt. Mussolini habe das Glück gehabt, als Staatsmann früher für die Förderung der volkserhaltenden Kräfte eintreten zu können, wie Adolf Hitler. In Deutschland sei den Parteien vor, wie auch nach dem Kriege, die Partei als solche, wichtiger gewesen als die Erhaltung der Volkskraft. Spenglerschen Gedanken vermöge der Biologe nicht zu folgen. Der Untergang einer Kultur sei abhängig von der Lebenskraft eines Volkes. Unser Volk, ehedem in Gefahr, habe die Gefahr dieses Unterganges überwunden. Schöpferische Kräfte seien aus dem gesunden deutschen Volke wieder wachgerufen worden. Vornokizen. — Tageskalender für Dienstag: Stadttheater: 20 bis 22.30 Uhr „Die Hofen des Herrn von Bredow". — Lichtspielhaus, Bahnhof- ftrafte: „Abfchiedswaher." — Stickerei- und Spitzen- Wcrkschau 14 bis 18 Uhr im Turmhaus am Brandplatz. — Oberhessische Gesellschaft für Natur- und Heilkunde Abtl. Naturwissenschaft: 20 Uhr im Zoologischen Institut, Bahnhofstraße 84, zwei Vorträge. — StaDttheater Gießen, heute abend das historische Komödienspiel „Die Hosen des Herrn von Bredow" von Paul Beyer, frei nach Willibald Alexis gleichnamigem Roman; Spielleitung dieser humorvollen Aufführung hat Heinrich Hub. — D e r Goethe-Bund hat, wie er uns schreibt, für Mittwoch den bekannten Heimatdichter und Wegbereiter eines gesunden und geachteten nationalen Arbeitertums, Oberpräsident August Winnig, zu einem Vortrag über das Thema: „Dom Proletariat zum Arbeitertum" eingeladen. Ein bedeutsames Vortragserlebnis ist zu erwarten. (Siehe heutige Anzeige.) — Kaufmännischer Verein. Kommenden Freitag abend Vortrag von Dr. R u ck e l s h a u s e n über das Thema „Die neuen Steuergesetze". (Siehe heutige Anzeige.) * Die Judenfrage werde für die Zukunft unseres Volkes auch in rassischer Hinsicht einer Bereinigung bedürfen insofern, als Eheschließungen arischer Volksgenossen mit Juden gesetzlich unterbunden würden. Adolf Hitlers Gedankengänge über die rassischen Forderungen für unsere Zeit und unser Volk seien vorbildlich klar und richtungweisend. Leider stehe in der Gegenwart der Kinderreichtum noch im entgegengesetzten Verhältnis zur wirtschaftlichen Basis Der Familien. Familien besten Erbgutes seien fast durchweg klein, Familien weniger guten und schlechten Erbgutes wiesen demgegenüber eine hohe Kinderzahl auf. Förderung muffe der nordische Mensch erfahren, der sich nach seinen seelischen und geistigen Gütern als solcher erweise, bas äußere Erscheinungsbild des nordischen Menschen sei dabei sekundärer Natur. Der Staat werde Förderer der Rasse des Volkes sein. Der Hebel müsse hier an der Wohnungsfrage angefeht werden. Die Siedlung (im deutschen Osten) gelte es voranzutreiben. Die Schulreform müsse die pflege, Haltung und Förderung der erbgefunden Jugend anstreben, Talente ausbilden, gefunde Körper schaffen, in denen allein ein gesunder Geist wohnen könne. Die Steuerpolitik müsse die Familie berücksichtigen. Deutschland sei das Herz Europas. Nur wenn das Herz gesund sei, könne Europa leben. Es gehe heute um Europa als Ganzes, um das Abendland wirtschaftlich, kulturell, militärisch. Ein Krieg in Europa würde Selbstmord und Volkstod der weißen Rasse bedeuten. An uns Deutschen liege es, an allen Widerständen stärker zu werden. Deutschland wolle den Frieden, dürfe aber nicht wehrlos bleiben. Ein wehrloses Volke reize zu Krieg und Ueberfall. Es müsse einer „europäischen Einsicht" zum Siege oer- holfen werden, da Asien in den Kampf um die Macht auf der Erde eingreife. Deutschland habe hier seine große abendländische Sendung zu erfüllen. (Lebhafter anhaltender Beifall!) Zum Schluß des anregenden Schulungsabends wies der Kreisamtsleiter pq. Heß auf das bisher im Dritten Reich Geschaffene hin und sprach von den verschiedenen Gesetzen, die zum Wohle des Volkes geschossen worden seien. Der Beamte, so betonte der Redner u. a. müsse stets Fah- nenträger des Dritten Reiches fein. Zum Schluß orderte er auf, zu leben in der Idee Adolf Hitlers, in Kameradschaft, in Disziplin und in der Treue zum Führer. Mit einem dreifachen „Sieg-Heil!" auf Führer und Vaterland, mit den gemeinsam gelungenen er» ten Versen des Horst-Wessel-Liedes und des Deutschlandliedes, sowie mit der Ausbringung der Fach- chaftsfahnen fand der Schulungsabend seinen Ab- chluß. Der Goethebund lädt unsere Mitglieder ein zu dem Vortrag des Oberpräsidenten Winnig über das Thema: „Vom Proletariat zum Arbeitertum" 0e.Öc'„. „ £ , . ~ x am Mittwoch, 20. Februar, 20 Uhr in der Neuen ,nü einem Referat der Grenz- und Auslandreferen- Aula. Verbilligte Eintrittskarten zu 60 Pfennig des Untergaues. In großen Zügen streifte sie sind gegen Ausweis bei Challier zu haben. che Aufgaben ihrer Abteilung und gab den Führe- X < K rinnen Ratschläge für die GA.-Arbeit in den Grup- OCr pO|WCrrCl)r nut OCH! (DOOrlünO. pen und Scyaren. Dann sprach der Sozialreferent Inländische Zahlungsmittel dürfen vom 18. Febr. des Bannes noch einmal über Sozialarbeit. Plötz- an nach dem Saarland versandt werden. Post- Il$ erschien zur Freude und Ueberraschung aller anroeifungen, Postaufträge und Postnachnahmen I die stellvertretende Obergauführerm E. R' ' sind bis zu den innerdeutschen Höchstbeträgen zugelassen und in der Reichsmarkwährung auszustellen. manische Frau Vorbild sein soll. Es folgten dann ein paar Stunden, die geschäftlichen Besprechungen gewidmet waren. Nach dem gemeinsamen Essen sprach zum Schluß noch die Untergau-GA.-Referen- tin und Führerin des Ringes 11/116 über koloniale Arbeit. Mit ein paar Liedern fand die Schulung ihren Abschluß. Die Schulung des Rings III/116 L i ch fand in Watzenborn-Steinberg statt. Sie begann ebenfalls mit Frühsport und Morgenfeier. Im Mittelpunkt des Morgens stand ein Referat der Untergausozial- roartin über die Sozialarbeit in unserem Bund. Dann folgte eine Stunde geschäftlicher Besprechungen. Mittags hielt die Untergauführerin ein Referat über das Bauerntum. Unter der Leitung der Volkstanzreferentin des Untergaus wurden noch Volkstänze getanzt und zum Schluß neue Lieder gelernt. Die Führerinnen des Rings IV Gießen- Land trafen sich in Großen-Linden. Auch sie trieben zuerst eine Stunde Sport. Nach der Morgenfeier sprach die Ringführerin über Blut und Boden. Sie erzählte vom Bauerntum der Germanen und gab dann einen Ueberblick über die Geschichte der Bauern. Sie sprach von der Notwendigkeit des Verbundenseins mit Blut und Boden und von dem Bauernstand, dem eigentlichen Volksadel, dem Volksernährer, dem Lebensquell der Nation. Dann hielt die Ringärzttn einen interessanten Vortrag über Erb- biotogie. Die Ringführerin erklärte die Aufstellung einer Ahnentafel, um die Führerinnen zum Anlegen einer eigenen anzuspornen. Nachdem sich die Mädel durch ein gemeinsames Mittagessen gestärkt hatten, vernahmen sie ein Referat ihrer Ringführerin über das Memelland. Sie hörten von der Bedeutung dieses Gebiets, um das soviel deutsches Blut geflossen ist, um das zuletzt unsere Freikorpskämpfer in heldenhafter Weise gestritten haben. Damit war der „ernste Teil" der Schulung beschlossen. Die Führerinnen fanden sich dann noch zu fröhlichem Singen und Tanzen von Volkstänzen zusammen. Zum Schluß wurde Werkarbeit getrieben, und zwar bastelten sie einen ganzen Zoo von Stofftieren! Die Schulung war besonders schön und eindrucksvoll. Man hatte den Führerinnen nicht nur neues Wissen und Anregungen gegeben, sondern sie haben auch den Geist wahrer Kameradschaft empfunden. Und das ist doch eigentlich das Wichtigste. $ Alten-Buseck, 18. Febr. Am Freitag fand ‘ die erste Holz-Versteigerung in unserem ■ Gemeindewald statt. Im Vergleich zum vorigen Jahr wurden hierbei sehr gute Preise erzielt. Es kosteten: Buchenscheite 24 bis 26 Mark, Eichenscheite 12 bis 14 Mark, Kiefernscheite 14 Mark, Buchenknüppel 16 bis 18 Mark, Eichenknüppel 5 bis 7 Mark, Kiefernknüppel 8 bis 12 Mark, Eichenreiser 3 bis 5 Mark, Buchenstöcke 10 bis 12 Mark, Eichen- stocke 8 bis 10 Mark je 2 Raummeter und Buchen- reifer 8 bis 10 Mark 5 Raummeter. — Die am gestrigen Sonntag durch die Jungmädels durch- geführte Haussammlung vom Eintopfgericht in der Zelle Alten-Buseck erbrachte den Betrag von annähernd 30 Mark. — An gestrigen Sonntag wurde unter großer Beteiligung die zweitälteste Frau unserer Gemeinde, Frau Marie Christine Brück, zu Grabe getragen. Sie erreichte ein Alter von 90 Jahren und war bis vor kurzer Zeit köperlich und geistig noch sehr rege- A Lollar, 18. Februar. Am Samstagabend fand hier im Saale des Gasthauses „Zur ßinbe" eine Veranstaltung der NS. -GerneinschafL „Kraft durch Freude" statt, ein Geselliger Abend", der gut besucht war. In einleitenden Worten des Kreiswalters der NS.-Gerneinschaft „Kraft: durch Freude" wies dieser besonders auf derem Zweck hin und kam weiter auf die Urlaubsfahrtem ZU sprechen, die er angelegentlichst empfahl. Alsdann sang, spielte und tanzte die bekannte Truppe „Trautners frohe Kumpanei". Als Ansagerin fungierte die Schauspielerin Elisabeth Neuwirth, die im weiteren Verlauf auch ihr schauspielerisches- Können zu zeigen Gelegenheit hatte. Durch ihre launige, mit Scherzen und heiteren Anekdoten gewürzte Ansage, verstand sie es schon gleich zu An»- fang eine fröhliche Stimmung heroorzurufen, die nicht nur den ganzen Abend anhielt, sondern sich im Verlaufe noch steigerte. Richard Stahl, der aus der „Freischütz"-Aufführung in Gießen bekannt ift. fang mit schöner Stimme „Jan, der Reimer" „Deutschland erwache!", „Zu Rüdesheim in der Drosselgass'" und „Immer ist es nicht Frühling und erntete reichen, verdienten Beifall. Elfriede Sch m i d t tanzte „G'schichten aus dem Wiener Wald", „Spitzentanz", „Marsch" und „Ungarischer Tanz" und versetzte mit ihrer schönen Kunst die Zuschauer derart in Begeisterung, daß sie auf stürmisches Verlangen den letzteren Tanz wiederholen mußte. Der vom Frankfurter Rundfunk her bekannte Komiker Karl Reul löste mit seinen humoristischen Darbietungen, von denen besonders die als Professor in einer Szene mit Elisabeth Neuwirth eine Glanzleistung genannt zu werden verdient, wahre Lachsalven aus. Hans Trautner selbst als Spielmann erwarb sich mit seinen neckischen Lredlein — erwähnt seien: „Ich ging einmal spaziere" und „Das Häuslein am Mond" — ebenfalls reichen Beifall. Der Abend nahm einen glänzenden Verlauf und kann als voller Erfolg gebucht werden. Tanz, der sich bis in die Morgenstunden ausdehnte, schloß sich an das bunte Programm an. * Leihgestern, 18. Febr. Dieser Tage hingen sich einige Kinder, ohne baf? es der Fuhrmann merkte, an einen Wagen. Beim Abspringen brach das Töchterchen des hiesigen Bergmannes Mattern, das sich ebenfalls an dieser alten Kinderunsitte beteiligte, ein Bein und mußte in ärztliche Behandlung gebracht werden. Rundfunkprogramm RUkkwoch, 20. Februar: 6.15 Uhr: Von Stuttgart: Gymnastik. 7: lieber- tragung nach Stuttgart und ab 7.20 nach Mim- chen bis 8.15 Uhr: Frühkonzert. 8.15 bis 8.35: Von Stuttgart: Gymnastik. 10.15: Schulfunk. Tonmale- rei in der Musik. 10.45: Praktische Ratschläge für Küche und Haus. 11.45: Sozialdienst. 12: Von Stuttgart: Mittagskonzert. 13.15: Von Stuttgart- Mittagskonzert. 15.15: Von Kassel: Liederstunde 16: Uebertragung auf den Deutschlandsender bis 17.30: Doppel-Nachmittagskonzert. 18: Aus Zeit und Leben. Lebensspiegel im Beruf. 18.40: Dom Deutschlandsender: Automobil-Ausstellung 1935. Ein Funkbericht aus der Ehrenhalle des deutschen Kraft- fahrzeug-Konstrukteurs. 19: Von Leipzig: Heitere Adendmusik. 19.45: Das Leben spricht! 20.15: Dom Deutschlandsender: Reichssendung: Stunde der jun- gen Nation. Sport und Spiel in der HI. 20.45: Lachender Funk. 21.20: Von Warschau: Anläßlich Geburtstages von F. Chopin: Konzert. 22.30: Tanzmusik. 24 bis 2: Nachtkonzert. v , z _ .tiefe mit zwei Begleiterinnen, um dem Ende der Tagung noch beizuwohnen. Nach einer kurzen Pause richtete die Untergau-Pressereferentin einige Worte an die Führerinnen. Sie sprach vom Sinn und Wert der Pressearbeit und forderte rege Mitarbeit. Dann ergriff die stellvertretende Obergauführerin das Wort und gab in ihren Ausführungen den Führerinnen wertvolle Anregungen. Am 17. Februar fand in jedem Ring des Mädeluntergaues 116 eine Schulung für die Mädelfchar- und -fchaftsführerinnen statt. Die Ringe 1/116 Gießen und 11/116 Großen-Bufeck hielten ihre Schulung gemeinsam in Gießen ab. Zuerst wurde Frühsport unter der Leitung der Gießener Ringsvortwartin getrieben. Dann sammelten sich die Führerinnen zu einer kurzen schlichten Morgenfeier. Sie fangen ein Lied, ein Mädel las Richard Euringers „Deutsche Mythe", es folgte noch ein Lied, den Schluß bildeten Baldur von Schiracbs Wortö: „Das ist die _ Wahrheit, die mich dir vervand; ich suchte dich und Die Kriminalpolizeistelle Gießen teilt uns mit- Pant) mein Vaterland..." Dann sprach die Unter- Auf Grund einer Anzeige wegen Verdachts der Lehrerin Elise Da ab über die germanische Abtreibung gegen eine Hausangestellte wurden am Prau' Wir lehnen den durch die radikale Frauen- 15. Februar die Ermittlungen einqeleitet Das im emanzipation herausgestellten Frauentyp ab. Aber Verdacht stehende Mädchen stellte bei der polüeb roir wollen auch nicht ins Extrem verfallen. So lichen Vernehmung die ihm zur Last gelegte straf- wir eine neue Haltung, für die uns die ger- bare Handlung in Abrede, gab aber zu, Anfangs September 1934 ein Kind geboren zu haben. Die Mutter der Verdächtigten hat dann das Kind am folgenden Morgen nach der Geburt in ihrem Hauswarten vergraben. Die schon stark in Verwesung übergegangene Kindesleiche wurde am 15. Februar ausgegraben und auf den Friedhof verbracht. Auf Grund des vorliegenden Ermittlungsergebnisses mutter I &9ul besuchten Schulungs°-r°nst°ttung nsb Iünbenb Vr.Serg A geehrt-! Jjotonn den peitsch X L'Üt* n " «Reitsch x! Jahre n ytfbtn. 3it vDiirben l ^nb einstin ......... uCl llCutn ..10. Februar trafen sich dl- Madel- und Knabenturnen. 16.30 Uhr Leiftungsturnen, 17.15 i ^ug>nadel-Rlna- und Gruppenführerinnen des Uhr Mädchenturnen. -e 1 =„.u2*6 Jung rn a del - unterga u e s Arbeilsgemeiufchaf. für Melbefprechung. Bejirf Giehen-Sladt und Gießen-Land. aller Führerinnen bewirken. Nach kürzer Begrü- Mittwoch, 20. Februar, 15.30 Uhr, Zusammen- ßung sprach die Untergauführerin zunächst als fünft in der Schillerfchule zu Gießen. Leiterin des Perfonalamtes zu den Mädeln. Dann Vekchsbund Volkstum und Heimat. ” ^fera-t 6e-r untergau^oMwartin. si- Orksring Gießen. 00 Klein-Linden, 18. Febr. Am Samstag abend hielt der Geflügelzuchtverein Kleip^ Linden im Cafe Lutz feine diesjährige Genera!» Versammlung ab. Aus dem Jahresbericht fei ent» nommen, daß im verflossenen Jahre 5 Mitglieder» Versammlungen stattgefunden haben. Von den Mi!» gliedern wurden die Ausstellungen in den Nachbar» orten gut besucht und diese Ausstellungen, soweit dies möglich war, gut beschickt und mancher schöuz Erfolg verbucht. Auf der deutschen Rasseschau m Essen hatten zwei Mitglieder ihre Tiere ausgestellt und ebenfalls damit gut abgeschnitten; es waren dies der erste Vereinsleiter, Georg Lutz, mit Schönheitsbrieftauben und der zweite Vereins» leiter, August Lenz; letzterer erzielte mit Zwerz. rhodeländern dreimal sehr gut und zwei Zusatzpreisi« Die örtliche Werbeschau des Vereins, die am 21, Januar in der Wirtschaft „Zur Burg" abgesehen wurde, war ein voller Erfolg für den Verein. Dir Vereinsrechnung zeigte einen günstigen Stand und fand nach Prüfung durch zwei Mitglieder die Genehmigung der Generalversammlung. Nach der Neubesetzung einiger Vorstandsämter setzt sich der Vorstand nun aus folgenden Personen zusammen: 1. Vereinsleiter Georg Lutz, der zugleich bas Amt eines Ortsfachberaters für Geflügelwirtfchait bekleidet, 2. Vereinsleiter August Lenz, Schrifi» führer Theo Leib, Rechner Otto Lippert. Zeugwart Wilhelm Lenz. Das Amt eines Vereins» dieners wurde dem Mitglied Wilhelm Sch los fee übertragen. Die Versammlung befaßte sich zum Schluß noch mit den von dem Reich geplanten Maßnahmei zur Beschaffung von verbilligten Futtermitteln und mit den Aufgaben der Erzeugungsschlacht. cxd Heuchelheim, 18. Febr. Der Gesang, verein „L i e d e r k r a n z" veranstaltete ant Samstagabend in der Turnhalle sein diesjährige; Winterfest. Die Feier war sehr gut besucht M nahm einen schönen Verlauf. Der zweite Vorsitzends des Vereins Adolf Reuschling wies in feinet! Begrüßungsansprache auf die Bedeutung des Qe, fanges zur Pflege echter Volksgemeinschaft hin» Gerade nach des Tages Last und Mühe erwecke eilt gemeinsam gesungenes Lied wieder neue Kraft unb Freude an dem täglichen Berufsleben. Im Laust des Abends wechselten Musikvorträge mit Gesangs» ( ( vorträgen unter der Leitung des Dirigenten Gern» Hardt (Gießen) ab. Die vorgetragenen Siebe# fanden besonderen Anklang, weil sie meistens int Volkston gehalten waren. Es kamen zu Gehör Chöre des bekannten schwäbischen Komponisteil Silcher sowie Lieder von Seitz, Müller, Böhme, ! Ullrich und Stollwerk. Ein von Mitgliedern des Vereins in hervorragender Weise gespielter Schwank wurde mit großem Beifall aufgenommen. Den Schluß des offiziellen Teils bildete ein humoristisches Kostümduett. Hierauf blieben die Besucher noch lange beim Tanz beisammen. Die Musik wurde von $ der Kapelle Leib (Launsbach) in guter Weise aus- geführt. ** Don der Universität. Von der Pressestelle der Universität Gießen wird uns mitgeteilt: Der ord. Professor an unserer Universität Dr. Karl Danselow hat den an ihn ergangenen Ruf auf das Ordinariat für Waldbau an der Universität Freiburg i. Br. zum 1. April 1935 angenommen. Spielplanänderung des Stabt» Theaters. Morgen fällt infolge Erkrankung des Herrn W r e d e die angesetzte Operetten» Vorstellung „Alt-Wien" aus. Dafür gelangt bas \ „ , „ . _ heitere Komödienspiel „Die Hosen des Herrn von Ne und Meh- Bredow" von Paul Beyer unter Heinrich ft u b s 2 W - ^Zahl, die Herabsetzung der Zahl der Regie zur Aufführung. u 0 5 (£rbuntud)hgen und die Vermehrung der Fruchtbar- **Kaufmannsgehilfenprüfuna 1935 bei den Erbtüchtigen. Gegenwärtig habe man in Die Industrie- und Handelskammer Gießen weist «°ch allen Anlaß, über Geburtenrückgang nochmals auf die Pflichtprüfung Der Lehrlinge, die .gen. Alle Kräfte mußten darangesetzt werden, in.ber Zeit zwischen 1. 7. 1934 und 30. 6. 1935 ihre JInfero% d“ .verhindern. Lehrzeit beendet haben, hin. Soweit die Meldunaen ^eich habe den Gedanken an eine rassische nach Nicht abaegeben sind, sind sie unocr3ÜaHd) erneuerung bereits aufaegeben. Der Geburtenrück- spätestens bis 20. d. M., auf den bei der Kammer 8?"8.?' in diesem Lande zu katastrophal.) Unsere erhältlichen Formularen vorzunehmen Bemühungen muhten alle darauf hinauslaufen, die ** Sterbefälle in Gießen. Es oerftarben ^Men Kräfte in unserem Volke zu aktivieren. in Gießen in der Zeit vom 1 bis 15 Februar- k Unfruchtbarmachung der Erbkranken sei eine 1. Heinrich Wahl, Kaufmann, 59 Jahre' alt fiitle- m ek ^orberunaen für ein rassenbewußtes brandftraße 11. — 3. Maria Höninger Orben«J ^ Notwendigkeit dieser Ausmerze müsse schwester, 25 Jahre alt, Liebigstraße 24. L- 4 c?{u aüer Widerstände festgehalten werden. Christ- sabeth Reinecke geb. Müller, 51 Jahre alt Roon- die Aufgabe, Schwache straße 28. — 5. Sofie Hanstein geb. Kißner Wwe 5r.?nFe 3U unterstützen, nie aber die Aufgabe, 72 Jahre alt, Schulstraße 5. — 6. Geora « ^klstenz neuer Schwächlinge Hervorrufen zu Bierverleger, 74 Jahre alt, Klinikstraße 21 __ 9*Ik ^^bem leistungsfähigen Menschen garantiere Mathilde Schaefer, ohne Beruf, 59 Jahre alt Die^ Staat die Existenzmöglichkeit. straße 13. — 10. Christine Schäfer geb. Nicolai , er Asylierung habe der Staat ein weiteres Wwe., 86 Jahre alt, Diezstraße 13. — 11. Karo- gbsellschaftsfeindliche Elemente — aus Denen linc EmDen geb. Häuser, Wwe. 83 Jahre alt ^cu» Jmm । SSfi. »».n nun durchweite Vorlagen zu E, PEL-Sieger der DeutfrhlanÖ-fcihrt! OPEL gewinnt -en Dcutfthlmid-Polml fahrt.' Der überragende OPEL-Erfolg: &te *" OPE L -er luuerläffige ter Weise ow i Freitag fand I in llnferes zum vorig» ife erzielt, fe ?, Etchenscheitr ?arf, Buchen^ ipel 5 bis 1 Kchenreisec '’lart, 6id)en* mb ftutyn’ 4.preis IDilly und Arthur Engeffer auf Opel 6 Zylinder 2 fiter, finerhennungspreis des Sportpräsidenten des DDflC Pol- ITIafor Guthnecht auf Opel 6 Zylinder 2 fiter. fluch in der oorausgegangenen ftraftfahrjeug-UJinterprufung Rottach-Egern 1935 taar Opel mit weitem Dorfprung Sieger als Oester der 2 fiter» Aaste. Der bekannte Opel-fahrer Carl a. Guilleaume mit (einem Bruöer Paul als Beifahrer errang auf Opel 2 fiter die höchste Punktzahl seiner Klaffe. lommen. HumorW Besucher isik wurde m Beifallskundgebungen. onn )_( 9t u p p e r 15 b u r g, 17. Febr. Ihr 8 9. Lebensjahr vollendete heute unsere ä l t e st e Einwohnerin Frau Högy. Geistig noch sehr frisch, nimmt sie an dem Wiedererwachen unserer Nation lebhaften Anteil. Aus allen Kreisen der Bevölkerung gingen ihr Glückwünsche und Geschenke zu. Frau Högy ist langjährige Bezieherin des Gießener Anzeigers, den sie täglich mit großem Interesse liest — Dieser Tage hielt unsere Gemeinde ihre zweite Holzversteigerung in diesem Win- getragen, eie und war bis noch \W SamslWdm - .**■ meins-hol- eg J| Ehrenpreises der Stadt Neustadt pol. fjptm. Meffert mit Dogt £ auf Opel 6 Zylinder 2 fiter. 1* Preis Lari o. Guilleaume mit f rau auf Opel 6 3ylinder 2 CtL die Versammlung. Kreis Iriedberg. Gemeinde Wohnbach beteiligte, beschlossen. Pfarre« Göbels (Frankfurt) hielt die Liturgie und dis Predigt über Römerbrief 12. Pfarrer Göbels, der als Vertreter des Landesbruderrates der Bekenntnisgemeinschaft Nassau-Hessen einen Teil dis Nachmittags unter uns weilte, stellte mit heiligem Ernst das Wort Gottes, wie es im Tert an uns erklang, in unseren Kreis, in die Gememde, in dis Gegenwart der Kirche. Fast 30 Gemeinden des Dekanates Hungen mit etwa 40 Abgeordneten nahmen an der Synode teil und erfuhren etwas von der Gemeinschaft des Glaubens an Christus, von wahrer Kirche. Preußen. Kreis Wehlar. Ein Presseurteil: „Die Deutschland-fahrt 1935 - die anstrengendste sportliche Prüfung der letzten fahre - eine ganz tolle kannte W llnsagem Neuro ich hausp'elE •e Durch W Anekdoten? gleich/v lorzurufen, lt, sonderns Stahls Dießen beko^ , der NeM Asheim in' .icht/K i dem ^Nach gemeinsam eingenommenem Kafsee im I Führer, das Vaterland und die Deutsche Turner- Pfarrhaus wurde die Arbeitstagung mit einem schäft und dem Gesang einiger Turnerlieder schlag Gottesdienst in der Kirche, an dem sich auch die die Versammlung. Buchen-Scheit 6,50 Mark, Buchen-Knüppel 4,25 Mark, Buchen-Reisig 50 Pf. und Buchen-Stöcke 4,25 Mark. Kirche und Schule. Kreis Friedberg. In Wohnbach fand die zweite Tagung der Freien Bekenntnissynode des Dekanates Hungen ^Eröffnet wurde die Arbeitstagung, die sich über einen ganzen Tag erstreckte, mit Lied, Andacht über 2. Korintherbrief 12, Vers 9, gehalten von Pfarrer Eitel (Wölfersheim). Im Mittelpunkt des Vormittags stand eine gemeinsame biblische Betrachtung über das Wesen der Gemeinde. Die Leitung und Einführung lag in den Händen des Ortspfarrers Paul Lenz, der in feiner, tiefgründiger Weife den zahlreichen Gemeindeabgeordneten, die alle ihre Bibeln mitgebracht hatten, an Hand der Heiligen Schrift das Wesen der Gemeinde in neun Sätzen darlegte, nämlich: „Wodurch entsteht die Gemeinde?", „Was ist die Gemeinde?", „Wie pflegt die Gemeinde ihr Wesen?", „Welches ist die Hauptaufgabe der christlichen Gemeinde?", „Wie kommt es zu den Aemtern in der Kirche?", „Hat die Gemeinde neben ihren Hauptaufgaben noch Nebenaufgaben?", „Woher kommen die äußeren Ordnungen und Einrichtungen in der Kirche?", „Wie verhält sich christliche Gemeinde zu christlicher Kirche?", „Wie erhält die Gemeinde ihr Wesen rein?" Den Abschluß des Vormittags bildete die Erledigung geschäftlicher Dinge, aus deren größerer Zahl die Erweiterung des Dekanatsbruderrates auf sechs Mitglieder, nämlich 3 Pfarrer und 3 Laien Das Spiel begann sofort mit Angriffen der Gäste, die ihre stärkste Mannschaft zur Stelle hatten. Die Einheimischen verfügten über eine sichere Hintermannschaft, die geschickt die Drangperiode der Dillenburger unterband. Die Teutonen spielten dann leicht überlegen. Nach wiederholten Chancen fiel der erste Treffer. Eine Vorlage des Halblinken Fischer wurde von Burk unhaltbar verwandelt. Dis ' ninftp nprfiirhfpn nun durckl weite Vorlagen zu Er» Alen N • belang humorDA, di- AÄ genannt seien. Das gemeinsame Mittagessen bestand in einem guten, kräftigen Eintopfessen, das im Pfarrhaus zubereitet und auch dort im Versammlungsraum gegessen wurde. Am Nachmittag hielt Pfarrer Hotz- (Villingen) einen interessanten, ausführlichen Vortrag über „Kirchliche Wochen", in denen die Kirchengemeinden je eine Woche lang durch tägliche Morgenandachten, tägliche Bibelstunden am Mittag und tägliche Vortrage am Abend über biblische Themata zur Stärkung ihres Glaubens in einen kirchlichen Rhythmus gestellt werden sollen. Nach folgender Aussprache wurde einstimmig beschlossen, solche „Kirchlichen Wochen" in den Gemeinden des Deka-,-- --------- - _ ~ h ™ Nates Hungen baldigst zu beginnen und durchzu- der Turnerinnen noch aus K Wagner und W. 'Hofmann. Mit einem „Gut Heil! auf den In den Uebungsftunden wurden in reichem Wechsel die Grundübungen auf allen Gebieten turnerischer Arbeit gelehrt. Körper- und Laufschule, Bodenturnen, Geräteturnen und Hallenspiele wurden, beginnend bei den einfachsten Hebungen, sowohl praktisch wie turnsprachlich und methodisch durchgenommen. Der Aufbau von Musterriegen für die großen Feste des Jahres wurde im Beispiel an der Kreismusterriege gezeigt. Zwischendurch hatten einzelne Lehrgangsteilnehmer Gelegenheit, in kleinen Lehrproben ihr Geschick im Abhalten von Turnstunden zu zeigen. Die Kritik hieran war tagspause sprach Kreisführer Daupert (Wiefeck) über die Dietarbeit des Turnwartes. So war keine Minute unausgenutzt. Die einzelnen Lehrwarte Kreismännerturnwart Karl Reuter, Turnwart Karl Müller, Kreisvolksturn- wart Dr. Wilhelm Loh, alle Gießen, Hnterkreis- turnwart Jansen (Sinn) und ihnen allen voran der ewig junge Kreisoberturnwart Paul Schüler (Wetzlar) waren bestrebt, ihr bestes Können zu vermitteln, so daß alle Teilnehmer mit reichen Anregungen wieder in ihre Vereine zurückkornrnem Mit dem Wunsche, daß das Gelernte den Vereinen in ihrer Arbeit weiterhelfen werde, schloß Kreisführer Daupert den Lehrgang. „IC.Teutonia" Wahenbom-Eteinberg Watzenborn-Steinberg I — Dillenburg I 3:1 (1:1). In diesem letzten Verbandsspiel auf eigenem Platze konnte die erste Mannschaft der Teutonen einen verdienten Sieg erringen. Mit recht wenig Hoffnungen sahen die Einheimischen dem Treffen entgegen. Die Platzverhältnisse waren die denkbar ungünstigsten. Weiter machte die Mannschaftsaufstellung Sorgen; Fett, Buß und Schäfer mußten ersetzt werden. Mit ^stündiger Verspätung betrat Dillenburg den Platz. Wochenendlehrgang zur Dorturnerausbildung für Landvereine. Trotz der starken Beanspruchung durch die Olympiavorbereitung will die Deutsche Turnerschaft keineswegs die von ihr von jeher gepflegte Breitenarbeit vernachlässigen. Der starke Aufschwung der Turnerei im vergangenen Jahre hat besonders bei den Landvereinen eine starke Nachfrage nach geeigneten Lehrkräften laut werden lassen, so daß in erster Linie ihnen geholfen werden mußte. Der Turnkreis Lahn-Dill war in der glücklichen Lage, hier sofort durch Bereitstellung der nötigen Geldmittel Abhilfe zu schaffen. So fanden sich denn an den beiden vergangenen Sonntagen und am Samstag über 50 geeignete Murner in der Turnhalle des Gießener Turnvereins von 1846 zusammen. Hatte man noch anfangs 1934 geglaubt, daß den Turnvereinen die Jugendlichen verloren gingen, so war man überrascht, daß die Teilnehmer sich fast nur aus den Altersklassen zwischen 18 und 25 Jahren zusammensetzten. tunden beisammen. Kreis Büdingen. * Berstadt, 18. Febr. Der Holzhauer Heinrich W o l s von hier erlitt bei der Arbeit einen Unter- chenkelbruch des rechten Beines und mußte nach Gießen in die Klinik verbracht werden. X E ch z e l l, 18. Febr. Zwecks Raumgewinnung wird die hiesige Dampfmolkerei, Eigentum einer Genossenschaft von etwa 600 Mitgliedern in neun Orten der nächsten Umgebung, nach den Anorderungen des Milchwirtschaftsverbandes einem 1 m b au unterzogen, um zwei isolierte Behälter, e 2000 Liter fassend, ferner Rahmreifer, Säureentwickler, Quarkpresse und Mühle u. a. zweckentsprechend aufstellen zu können. tz. Michelnau, 18. Febr. In dem seit Ende des Weltkrieges unregelmäßig und wenig benutzten Steinbruch am Südteil unseres Dorfes werden jetzt wieder vorläufig acht Steinbrecher, meist von hier, voraussichtlich auf längere Zeit beschäftigt, um den bekannten roten Basaltlavatuffstein zu brechen. Schon vor einigen Jahren fand diefer Stein wegen seiner dekorativen Wirkung beim Bau einer Kirche in Holland reichliche Verwendung. Mehrere Schiffsladungen dieser Steine wurden zu diesem Zweck nach dort befördert. Kreis Schotten. (V Krofdorf, 18. Febr. Gemäß den Bestimmungen des Führerstabes der Deutschen Turnerschaft hielt der Turnverein Krofdorf am gestrigen Sonntag eine Versammlung ab, die sich mit der Annahme der E i n h e i t s s a tz u n g fü£ den Reichsbund für Leibesübungen in der Fassung für die Vereine der DT. befaßte. Vereinsführer Jaeger begrüßte die Turner und Turnerinnen mitz einem turnerischen Vorspruch und verlas dis neuen Satzungen, die alsdann in vollständigen« Wortlaut angenommen wurden. Die vorgeschriebene! Wahl des Vereinsführers fiel einstimmig auf dett bisherigen Vorsitzenden CH. Jaeger. Diefer em nannte als Mitglieder des Dereinsführer- st a b e s : Stellvertreter E. Leib, Kassenwart E. Schleenbecker, Schristwart K. Debus, Diet-, Presse- und Werbewart E. Praß, Ober« turnwart H. Amend, Führerin der Frauen und Mädchen Hilda Schmidt. Dem Vereinsführerring gehören außer den genannten Mitgliedern des Führerstabes an: Altersturnwart Emil Wagner, Männerturnwart W. Hofmann^ Frauenturnwart Ed. Heyer, Jugendturnwart P« Koch, Schülerturnwart E. Rinn, Schülerinnen» turnwart W. Röhrsheim, Gerätewart W. Reh. Schmuckwart K. Leib, Festwart Gustav Leib. Zu Kassenprüfern wurden bestimmt: K. Dau« b e r t s h ä u s e r und A. Rinn. Der A e l t e st e n - rat, dem die Schlichtung persönlicher Streitigkeiten, Ehrenoerfahren und Ernennung von Ehrenmit« gliedern obliegt, besteht außer dem Vereinsführer, | dem Dietwart, dem Oberturnwart und der Führerin □ Laubach, 18. Febr. Am Samstag veranstaltete der hiesige Sturm 32/R. 116 im „Schützen- hof" einen Kameradschaftsabend, der sich eines guten Besuches, auch von umliegenden Gemeinden, die zu dem Reservesturm gehören, erfreute. Der mit der Führung des Sturmes beauftragte Kamerad Dr. Schmitt begrüßte nach dem Einmarsch der Sturmfahne die Besucher und wies insbesondere auf die in der SA. ausgeprägte Kameradschaft hm. Anschließend wurden, gemeinschaftlich mit Kameraden aus Hungen, lebende Bilder aus dem Soldatenleben im Weltkrieg gezeigt. Außerdem sprachen Obersturmbannführer Hahn und Ortsgruppenleiter Henze, die für den Gemeinschaftsgeist und die Volksverbundenheit im Dritten Reiche treffende Worte fanden. Bei gemeinsamem Gesang und anschließendem Tanz vergingen die Stunden allzu schnell. Der wohlgelungene Abend wurde umrahmt von Musikvorträgen der SA.-Kapelle unter Leitung des Obertruppführers Naumann. — Der vereinigte Männergesangverein „Eintracht-Harmonie" gab gestern abend im Saale des „Schützenhof" ein Konzert, wobei Mit prächtigen Leistungen aufgewartet wurde, Männerchöre und musikalische Darbietungen des ebenfalls von Chormeister Schreiner (Alten-Buseck) geleiteten Streichquartetts wurden abwechselnd zu Gehör gebracht. Die ausgezeichneten Darbietungen veranlaßten die Zuhörer mit Recht zu lebhaften eine dieser Baurnwarteien umfaßt elf umliegende' Gemeinden; für die Nvnnenröther ein Ansporn und eine Verpflichtung, auf dem Gebiete des Obstbaues vorbildlich auf andere Ortsvereine zu wirken, wozu auch die klimatisch günstige Lage unserer Gemeinde beitragen wird. Nach diesem Appell an die verantwortungsbewußte Mitarbeit aller Mitglieder wurden noch eine Reihe praktischer Maßnahmen zur Obstbaumpflege und zur Schädlingsbekämpfung be- prochen. Herr Mißler schloß mit einem drei- achen Siegheil auf den Führer, der uns wieder die Voraussetzung für den persönlichen und volkswirtschaftlichen Erfolg unserer Arbeit geschaffen hat, läpm 27,25 Mark. " Hannen rotl), 18. Febr. Dieser Tage fand - Vorsitz von Heinr. Mißler die dies- nmih-W's Generalversammlung des Obst- und 1: enbauaer eins bei Gastwirt Rinker statt. Urämie ^i^kMißler wies in seinen einleitenden 5ßor= oeftrioen’Öcij bie hohe nationale und volkswirtschaftliche- »teiüaunq bie der Erzeugungsschlackt hin und betonte 3 MEch, daß der Obst- und Gartenbauverein ’ löhn großen Plan des Reichsnährstandes ein- löii und das große Ziel der Ernährung des lufl^n Volkes aus eigener Scholle mit allen Irijlu unterstützt. Der junge Verein, erst vor M vier Jahren gegründet, entfaltet unter der flfag feines Vorsitzers Mißler eine rege h it, die den Blick der Bauern gerade auf pb. Butzbach, 18. Febr. Der hiesige Eisenbahnverein hielt am Samstagabend im „Hefsi- chen Hof" sein diesjähriges Wintervergnügen ab. Nach einem Dorspruch und der Begrüßung des Vereinsvorsitzenden, Reichsbahn-Obersekretär Scheller, wurde ein nettes Singspiel aufaeführt, das allgemeinen Beifall fand. Weitere humoristische ler, wurde ein nettes Sinasp allgemeinen Beifall fand. W , ... Darbietungen sowie Mundartvorträae trugen wesentlich zur Unterhaltung bei. Der anschließende Tanz hielt die Mitglieder bis in die frühen Morgen- Kons, 18. Febr. Am Samstag fand k ®/aXne die diesjährige Winterveranstaltung ( , b<2„urn^Turnvereins statt. In feiner Be- ( , t #"fDrad)e wies Dietwart Albert Schmidt i iö^Äe Bedeutung der Turnvereine hm und . / W i t gwv ba6 die Turnvereine schon immer 1 n.9e (ff1 nn? ba, Sinne gearbeitet hätten und auch i > । e"“1 " und Reichskanzler Adolf Hitler ! » * Im mürben. Zum Eingang und zwischen den ! SÄ '^Darbietungen spielte die hiesige Kapelle. °cn W Am Vorspruch, gesprochen von Frl. Hedwig Un9en, C' begannen die Vorführungen der Schuler E Lwung-n, es folgten Volkstänze der Schule- 4 hnnn bie Keulenübungen der Turnerinnen, ete «Sil r-Lhcren Beifall fanden, und verschiedene an- ff Setungen, darunter Musikeinlagen, von ■S » K ©filier und Willi Bopf auf der e>te W" ^t. Nach einer größeren Pause wurden te mit V Wirftüde, das eine ernsten, das andere k^Inhatts, aufgeführt. Beide Stücke die led- '' d'e ’ ’fcAflott gespielt wurden, fanden reichen Bei- 9" abgeff ■ Ar Vereinsführer, Karl Müller, wies noch n Vereinf21 fUH darauf hin, daß in der letzten Zeit lumer in den Verein eingetreten feien; er [ieber biea tir tier Hoffnung Ausdruck, daß sich das V Nach? Bindern werde. Dietwart Albert Schmidt er J ||J L Schlußwort und dankte den Darstellern rfonenAij Villen die mit dazu beigetragen hatten, den -r zugle^ K harmonisch und gemütlich zu gestalten. Tanz Alzheim, 18. Februar. Bei der hiesigen Lipvr hXia oom Eintopf-Gericht am oori= 'i"es VmL Mlüog, die von der NS-Frauenfchaft vor- Schlo Jdiien wurde, kam der ansehnliche Betrag von 'khzumCÄu) jMark zusammen. '^Nnahir' ' -fberftabt, 18. Febr. Der hiesige Turn- ^rmitteln^.i n „Gut Heil" hielt im Gasthaus „Zum (ad)t >'nen" seine Hauptversammlung ab. Vereins- er Gesan- Gustav Koch hieß die Teilnehmer willkom- nftaltete mb gedachte zunächst der im vergangenen et diesjähch *h Verstorbenen, insbesondere des Reichspräsi- t besucht hr von Hindenburg und des ehemaligen ite MW Führers Dr. Berger; ihr Andenken wurde Dies in L sicher Weise geehrt. Kassenwart Karl Schn e i- tung des £ r-rftatfete sodann den Rechnungsbericht. Schrift- leinidjart Philipp Reitschmidt berichtete über die he erwecke ," «liirit des Vereins im Jahre 1934. Oberturn- eue Kraftu- «rWilhelm Reitschmidt gab bekannt, da m. Im V ergangenen Jahre insgesamt 270 Turnstunden mit Gesamt bowlten wurden. Im weiteren Verlaufe der Mten Ger. l-nmmlung wurden die neuen Satzungen be- igenen Lied-, gegeben und einstimmig gutgeheißen. Der be= ! meistens h vir» Bereinsführer G. K o ch wurde einstimmig ?n zu ffirfS kngewählt. Nach der Wahl zweier Kaffenprüfer KompoO- [irti die Mitglieder Wilhelm Reitschmidt, üller, Uhl lcuSuhl, Philipp Herbert und Kar^l Re it- italiedern i,- S) dt für Treue im Verein mit Ehrendiplomen iefterSdjr Zeichnet. Zum Schluß hielt noch der Dietwart ■ inuirje Ansprache. Mit dreifachem „Sieg-Heil Führer Adolf Hitler und die deutsche steche, sowie mit dem gemeinsam gesungenen Irrlkmbüeb klang die Versammlung aus. Obbornhofen, 18. Febr. Nach den Ein- r:' ngen in die Standesamtsregi- er'934 waren in unserer Gemeinde zu ver- ftn-: fünf Eheschließungen, neun Geburten und Ji'Sterbefäüe. — Die von Mitgliedern der Es-iuenschaft zugunsten des Winterhilfswerkes Mer Gemeinde durchqeführte Fleisch- und !n [ammlung ergab 26 Pfund Wurst und I $.inb Speck. — Die gesammelten Ersparnisse V Eintopfgericht am gestrigen Sonntag feLÄ chZweig der bäuerlichen Veredelungswirtschaft eSn W\ 11 Jerbefferung und Vermehrung der Obstbau- «uf "£■ und Qualitätssteigerung des Ertrags sind » r Inte 116,1'M sichtbaren Zeichen des Erfolges der mel- UrlaubsW Bemühungen. Der Vorsitzer gab bekannt, =ä- toeeassffssÄ's ! Baumwart bestellt wurde. Nonnenroth als als bei der vorigen. Es^kosteten^er^au^^ 1 Sieger her Deutfchlanb-fahrt und Gewinner des Deutfchlanb- &C Pokals, des Ehrenpreifes des Präsidenten des DDflC und des er W — - — - >■ < n n ITlrtffrtrt mit ilnnf der, W ■•^.531 bod .M j.essef den harsch heroo^-agei Wz «M I JLI Iw/ -1 «h< M'ßM » I ;. A' W yi M 4 <- ■ • < * ■;' Ht 4* *- j T Sf* W MA55-5CHNEI v -;g ■-T Goethe-Bund • Giefeen Mitglieder! Leisiungs-Schai spricht über: 925D Mittwoch, den 20. Februar: Kaufmännischer Verein M ein. Eintritt frei I 970 D Werbe-Drucksachen liefert Brühl'sche Druckerei , den 22. Februar, abends 8 Uhr in unserem Vereinshaus g: Dr. jur. Ruckeishausen erhalten Sie se stens und prei PllOtO :P Löwengasse 8 Aufnahmezeit: WerLtig 8-19, Sonntags von 11-11 Oie letzten vermißten Ballons gefunden Vom $furm nach der Tschechoslowakei enkführk. Am Montagabend ging bei der Sportleitung der Deutschen B a l l o n m e i st e r s ch a f t e n Darmstadt 19 35 aus Prag die Meldung ein, daß die Hülle des letzten Ausreißers in der Tschechoslowakei gefunden sei. Es handelt sich um den Ballon „Biele- feld", der am Samstagabend aus dem Netz gerissen einem Trompetensignal angekün^r, Zuschauern jubelnd begrüßt, ein. folgten dann Husu in 1:34:31, in 1:32:50, Hoffsbakken in 1:31:54 1:36:35 an. Die beste Zeit der zielte der Deutsche Walter Motz Hagen (Norwegen) benötigte nur 1 der Finne Karpinen mit 1:27:58 Leistungen aller Läufer sind bei Witterungsverhältnissen als ganz bezeichnen. folgen zu kommen. Es blieb beim Versuch. E. Happel im Tor klärte sicher. Durch unglückliche Abwehr des Watzenborn-Steinberger rechten Läufers, der den Ball ins eigene Gehäus lenkte, stand die Partie bei Halbzeit 1:1. Jnsere Mitglieder, Freunde sowie die Mitglieder es früheren Gewerbevereins laden wir hierzu Sieger in der FIZ-Moisterschaft wurde er weger Oddbjörn Hagen. Trotz der schach Konkurrenz seitens der erstklassigen 6Mn konnte Willi Bogner (im Ausschnitt) dkl bi Platz für Deutschland erobern. Holzheim II — pohl-Göns II 7:7 (2:0). Vorher begegneten sich die 2. Mannschaften beider Vereine. Dort sah man in der ersten Halbzeit die Platzmannschaft in der besseren Form und auch noch in der ersten Hälfte der zweiten Spielzeit. Das Spiel artete dann etwas aus. Die Gäste kämpften mit Eifer und erzielten ein Unentschieden. Tv. Garbenheim — Tv. kahenfurt 6:3 (3:1). Zwei Staffelsieger der Kreisklasse II trafen in die- sem Gesellschaftsspiel in Garbenheim aufeinander. Die erste Hälfte brachte mit zwei Trefferunterschieden den richtigen Maßstab für den Verlauf., während nach der Pause die Partie ausgeglichener verlief. Tv. Heuchelheim II — Tv. Dutenhofen 8:2 (3:2). Die erste Hälfte brachte für die Gäste, mit Hilfe des starken Windes, einen ziemlich ausgeglichenen Kampf. Trotzdem war die Platzmannschaft die etwas bessere Mannschaft und holte sich mit einem Tor die Führung. Nach dem Wechsel spielte die Platzmannschaft in guter Form und mit Hilfe des Windes wurden noch fünf Tore geschossen, die aus recht schönen Angriffen resultierten. heim 2:3 (Ges.-Sp.); Heuchelheim II — Launsbach 1:1; Alten-Buseck — VfB. II 2:2 (Ges.-Sp.). Handball im Kreis Lahn-OiUlGauXII) Holzheim I — Pohl-Göns I 5:8 (1:7). der Verbrauchergenossenschaft (M im Cafe Leib (Walltorstraße) Oer 18=Slm.=£anglouf bei den FZG.-Rennen. Wieder ein finnischer Sieg. — Moh bester Deutscher. Am Donnerstag wurde bei den Rennen des Internationalen Skioerbandes. der 18 - km - Langlauf ausgetragen, bei dem es, wie schon im Staffellauf, einen finnischen Sieg gab. Karpinen distanzierte die besten Norweger und Schweden. Die beste mitteleuropäische Nation war wieder Deutschland, die mit Walter Motz den siebten Platz belegte. Unter den 20 ersten befanden sich vier Deutsche und drei weitere Mitteleuropäer, alles andere waren Skandinavier. Während des ganzen Rennens fiel der Schnee in riesigen Mengen nieder, an der Jaro- limek-Schanze, wo sich Start und Ziel befanden, herrschte ein heftiger Schneesturm mit Windstärken von 8 bis 10 Sekundenmeter. Der Schlesier Leupold war als Zweiter gestartet, übernahm aber bald die Führung. Seine Kameraden, die nicht am Rennen teilnahmen, spurten ihm, um ihm die Arbeit zu erleichtern. Bei dem heftigen Schneetreiben hatte aber das Spuren keinen allzu großen Wert. Leupold traf als Erster am Ziel in 1:37:48 Stunden, von Restaurant Stadt Mainz Stimmung! 9740 Humor! Bis 4 Uhr nachts geöffnet! Vom Proletariat znmAMertnni Eintrittskarten: Bnndesmitglieder erhalten gegen Einlösung des Gutscheines Nr. 1 bis zn zwei Plätzen freien Eintritt; Verbandsmitgileder (Kaufmännischer Verein, Kontrollabschnitt Nr. 9, Volkshochschule, NS.-Lehrerbund) zum Preise von 60 Pf. Nichtmlt- glleder zu 1.25 M., Militär, Studenten und Schüler zu 40 Pf. bei Challier und an der Saalkasse. Samt- liehe Plätze sind an diesem Abend numeriert Naafs Häuschen Mittwoch, 20. Februar Schiachtfest! Am Sonntag trafen sich beide Mannschaften zum fälligen Freundschaftsrückspiel in Holzheim. Die Gäste, gleich in Form, erzielten sofort ihr erstes Tor. Holzheim kombinierte schön, kam aber nicht zum Erfolg. In der Mitte der ersten Spielhälfte fiel das erste Tor für die Platzmannschaft. Die Gäste legten sich dann wieder mächtig ins Zeug und konnten dann bei dem Stande 7:1 für Pohl-Göns die Seiten wechseln. Nach Wiederanpfiff konnte Holzheim in kurzen Abständen drei Tore aufholen. Stand 4:7. Dann war das Spiel eine Zeitlang ausgeglichen. Die Gäste verstanden es meisterhaft, eine Mauer zu stellen, so daß ganz selten ein Strafwurf durchging. Im Ganzen betrachtet, stand die Holzheimer Elf dem Meister der Bezirksklasse nicht viel nach und konnte mit der ehrenvollen Niederlage 5:8 das Spielfeld verlassen Jahres-Mitgliederversammlung am 20. Februar Jür Verteilungsstellen 2,4,29,37, abends 8 Uhr, im C eü Am 21. Februar für die Verteilungsstellen 1, 3,11,15, abends 8 Uhr, im Cafe Leib Der bekannte Dichter und Wegbereiter eines geachteten nationalen Arbeitertunis Oberpräsident August Wonnig Gruppenmeister DfB.-Kurheffen 05 Marburg Zn der Bezirksklasse, Gruppe Marburg, ist nun auch die Meisterschaft entschieden. Der VfB. Kurhessen Marburg spielte zwar auf eigenem Platz gegen den Tabellenzweiten Sportverein Bottenhorn E unentschieden 1:1 doch genügte der Punkt zur Erringung der Gruppenmeisterschaft. Die Marburger hatten keinen guten Tag, lediglich das Schlußdreieck mit dem überragenden Torhüter Weyand war in voller Form. Späterhin wurde die Mannschaft durch Verletzungen der Spieler Berndt und Böttner behindert, denn mit nur neun Mann im Feld ließen sich die sehr spielstarken Bottenhorner nicht bezwingen. Die Gäste stehen mit Recht am zweiten Tabellenplatz, sie spielen einen guten Fußball und haben eine ausgeglichene Mannschaft. Die beiden letzten Spiele des VfB. Kurhessen gegen Biedenkopf und Sarnau haben auf die Erringung der Meisterschaft keinen Einfluß mehr. Zußbailergebniffe der Kreisklaffen. Grünberg — Wieseck 2:0 (Ges.-Sp.): Krofdorf — Großen-Buseck 1:2; Garbenteich — Stein II ausgefallen; Nauborn — Burgsolms 3:1; Naun- heim II — Wetzlar II 6:1; Fellingshausen — Rod- Am Mittwoch, dem 20. Februar 1935. Am 20. und 21. Februar 1935, jeweils von 3-iö n abends 8 Uhr, in der Neuen Aula A - — Nach Seitenwechsel dasselbe Bild. Harter Kampf! 5mmer wieder kam der einheimische Sturm vor. Doch Dillenburgs Hintermannschaft klärte durchs kräftiges Dazwischenfahren. Eine ganz klare Sache vergab der Gäste-Mittelstürmer, als Happel aus dem Tor lief, aber zu Fall kam und der Ball anstatt ins leere Tor geschoben, danebengeknallt wurde. Im Gegenangriff vollbrachte Lang eine Glanzleistung, als er im Alleingang, die massive Abwehr umspielte, mit dem Leder ins Tor lief. Zn einem weiteren Angriff brachte der unermüdliche Sames den Ball zu Lang, man versuchte diesen Spieler abzudrucken, aber geschickt lag die runde Lederkugel vor dem Mittelstürmer O. Happel und dieser lenkte unhaltbar zum dritten Treffer ein. Das Spiel zeigte wohl wenig technisch schöne Leistungen, dies aber nur infolge der schlechten Bodenverhältnisse, es konnte aber dafür mit seinen vielen harten Kampfszenen, die aber stets im sportlichen Rahmen blieben, um so mehr begeistern. Schiri Schneider, Vilbel, leitete das Spiel einwandfrei zur beiderseitigen Zufriedenheit. ♦ wurde und bis einen Kilometer südöstlich von Dalcic bei Pisek (Südböhmen) entführt wurde. Die deutsche Gesandschaft hat sofort die notwendigen Schritte eingeleitet, um die Rückbeförderung der Hülle nach Darmstadt durchzuführen. Diese große Entfernung, die die g a s e n t l e e r t e Hülle des Ballons zurückgelegt hat, gibt am besten ein Bild von der ungeheuren Gewalt des Sturmes. Der Ballon „Nordmark" wurde in der Nähe von Würzburg gefunden, während „Stragula" den Weg nach der O b e r p f a l z eingeschlagen hatte, wo er geborgen wurde. Schachklub 1858 Gießen. Am 10. Februar spielte der Schachklub Gießen in Dillenburg gegen den Groß-Schachverein „Siegerland" an 16 Brettern. Das Spiel endete 4:12 für den Groß-Schachverein „Siegerland". Ein solcher Verein hat eine größere Auswahl von stärkeren Spielern als ein Stadtverein. Trotzdem gewann Gießen am 1. Brett und spielte am 2. Brett schlicht. Außer weiteren drei „Schlicht"-Partien gewann Gießen noch eine Partie. Von den verlorenen Partien standen bis zu den letzten Zügen zwei auf sicherem Gewinn und zwei weitere zum mindesten „schlicht". Vier der stärksten Spieler des Gießener Vereins sagten am letzten Tage vor dem Wettkampf aus dringlichen Gründen ab. Am Sonntag, dem 17. Februar, verschied plötzlich und unerwartet unser einziger, innigstgeliebter Sohn, unser unvergeßlicher Enkel, lieber Neffe und Cousin Gießen (Diezstraße 4), Marburg, Wetzlar, den 19. Februar 1935. Die Trauerfeier erfolgt Mittwoch, 20. Februar, um 2 Uhr, auf dem Neuen Friedhof. Von Beileidsbesuchen bitten wir absehen zu wollen. 0655 Die trauernden Hinterbliebenen: Familie Heinrich Ihm. Heute morgen 6 Uhr entschlief sanft nach kurzem, schwerem Leiden, 18 Tage nach dem Tode ihres Mannes, meine liebe Mutter, Schwiegermutter, Großmutter und Schwester Wilhelmine Ihm Wwe., geb. Keller im 63. Lebensjahre. Die Beerdigung findet Mittwoch, den 20. Februar, nachmittags 3 Uhr, vom Sterbehaus Rabenauer Straße 50 aus statt. 971 dM Für die vielen Beweise herzlicher Teilnahme, die trostspendenden Worte und die zahlreichen Kranzspenden beim Heimgang unseres lieben Entschlafenen Pfarrer Robert Staubach sagen wir innigsten Dank. Altersvereinigung 1879—1929. Wir benachrichtigen hiermit unsere Mitglieder von dem Ableben unseres lieben Alterskameraden Heinrich Balßer. Die Beerdigung findet am Mittwoch, dem 20. Februar nachmittags IV, Uhr, auf dem Neuen Friedhof statt’ Um zahlreiche Beteiligung bittet der Vorstand. Gießen, den 17. Februar 1935. 9gsD 185125 „16 Gewinne zu 2000 M ’9,.2’2 20781*9 2758™' 323 67 384676 Gewinne zu 1000 SR 17317 ooroo 40010 70010 q-tAa» -?2892 180924 148475 148596 151429 236954 neBme W1 1000, 3380 zu I- 500. 13486 jij.300 Mark' 25570 195356 240658 386451 151455 165866 185881 195103 212569 229366 253487 265989 284983 308203 323342 339791 363737 379632 392157 165272 184660 193100 211283 227413 251969 265248 282236 301828 320543 338662 361166 372168 389847 105811 131655 139543 151076 164537 177615 192021 207148 223118 250833 263116 275354 298079 319588 337294 349623 371612 388507 154056 168371 167763 200283 219279 236356 255657 270646 286132 310138 326915 340853 368354 383703 398H8 156093 172737 168767 205049 221329 238217 256329 272000 288305 316597 333587 341254 366627 384933 398537 158358 174248 191347 205402 222951 241815 261085 273468 288491 319207 334899 348876 369557 387175 399268 Im Gewinnrade verblieben: 420 Taaesm-rlrni-« SU ie 1000 Mark, 2 Gewinne zu se lOGOOm 9 ie 100000. 2 au ie Tfionn o.S? zu 3moo,8zu FAoTa £ L 5000, 284 zu se 3000, 658 zu L 2000 UlA V» 1000, 3380 zu ie 500 im#zu je 2600 33826 erteilt Sckir.ZE 0652 ^1- 19800 21584 2179723211 25147 S Ä 363M 40055 Gelegene fabrikntifl Mk.il ffiH Ä @ = s = Die Bf« gmU 147519 149968 159876 170025 17793? l§9§04 193714 207708 208342 242098 297917 qnonno 3n der heutigen Nachmittagsziehung wurden Gewinne über 150 M. gezogen 395972 263892 299068 336333 363867 or„t r k 2ü Tagesprämien. Ä ""d Zwei Prämien zu se gefallen, und zwar se eine aus die Lose gleicher Nummer in den beiden Abtellungen I und Ih 52774 68755 62261 105955 ioonRi 240154 277690 304286 395221 130051 4 Gewinne zu 6000 M. 6917 215783 Gewinne zu 3000 M ---- 237534 297656 iHiiei i 112459 114945 116526 123697 ä ä »iS im Alter von 7 Jahren. Willi Im Namen der trauernden Hinterbliebenen: Hermann Fritz und Frau, geb. Schuchhardt Wieseck, den 18. Februar 1935. Für die trauernden Hinterbliebenen: Clotilde Staubach, geb. Wagner. Watzenborn-Steinberg, den 18. Februar 1935. Werbe-Drucksachen bei Brühl, Schulstr.7 978 D Verkäufe Gebr.Saemaschjne 2 Meter Hintersteuer, sehr billig zu verkaufen. Schr.Angeb.unt. 0666 an d. G. A. Vollständiges Bett« billig zu verkauf. SltzanMskr. 16 n r. Gewinnauszug onJJ^^eS)inne zu 2000 M. 327468 345680 395739 175758 227459 295617 136548 137441 138050 140168 *42898 150687 164252 168974 178394 189507 202705 220799 229159 234932 244453 249439 256388 278398 286513 303793 319527 335208 356189 368869 378004 387740 396757 161819 167839 175134 184438 197128 212781 228084 230434 241279 246820 253810 266550 286107 295385 314073 332411 346073 363640 373559 383878 394652 155430 164484 169818 179511 191365 205323 226019 229912 235274 244470 251936 257923 279089 286603 304243 331070 336165 356430 370631 379213 389078 397111 159569 167160 172052 181466 194236 211151 227937 230257 239609 246490 253484 264062 285835 293631 308370 332280 345002 362446 372190 383282 394462 156001 165656 170009 180471 191572 211012 226563 230182 237257 245422 252068 260665 284918 292218 305884 331390 340537 358301 370689 382896 392188 398962 142910 163060 168606 177211 188471 198333 214058 229129 230776 242177 248234 253823 270787 286298 296054 318061 332520 347534 366064 374426 386039 394837 y. öleyungslag 18. Februar 1935 Sn der heutigen Vormittaasziehung wurden Gewinne über 150 M. gezogen JAZ UN 283604 202308 2 Gewinne zu 5000 M. 336726 334567 n‘ iU 3000 8437 246576 330664 LUZd^00"-2«^ 34356 34816 21790 25338 33014 34006 llÄHl! OA zr QIOC/O DÖ4 2'2 420844®4279ie 48m14646 23994 29623 sMMDSi-Z ÄSSM »■=■ 51 44. Preußisch-Süddeutsche (270. Preuß.) Klaffen-Lotterie Dbne Gewähr Nachdruck V 8 9 ?ummcr f,nb aroei gleich gefallen, und zwar se einer auf die Lose gleicher Nummer in den beiden Abteilungen I und H_________ eilten we leben}' kr großc Mischen Winkt be: iingenomn So seh empfinden auf die E Sie steht halb j nur noch baren würde, i Ehrenrec Ganz deutsl frage guten ( London zwar ü fenübei darf, fi woraus ergibt. 1 fidj Sin, zogen, de die Tatso zugesproc Deutfchla läge nei schärft daß die nie ande päifch treten if Auster tunge Jahre c schon Deutsch 'n Fra sind qu gen - völlige ( Steigern Belegun Die So hum je ihrer 1 Vertrete! lassen. 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