Der Stille Ozean der Gefahrenpunkt Nie britischen Dominions wünschen Zusammenwirken mit USA. den Frieden im Stillen Ozean zu sichern. Die Rede des Generals Smuts erregte in London außerordentliches Aufsehen. Es fehlt vorerst noch an redaktionellen Aeußerungen, doch läßt die Aufmachung der Rede in der englischen Sonntagspresse bereits die Bedeutung erkennen, die auch England den Aeußerungen des Generals beimißt, der in einem Sonntagsblatt „einer der größten Staatsmänner des Empire" genannt wird. Das Eintreten des südafrikanischen Politikers für eine enge Zusammenarbeit des Britischen Reiches mit den Vereinigten Staaten im Interesse einer Minderung der aus dem Fernen Osten drohenden Gefahren wird in London um so mehr begrüßt, als ein solches Zusammenwirken seit einiger Zeit bereits zu den weltpolitischen Tatsachen gehören dürfte. Truppen meutern in der Mandschurei. Kommunistenbanden in China. Schanghai, 9. Febr. (DNB.) Wie das Blatt „Schunpao" aus Schanghaikwan meldet, haben i n der mandschurischen Provinz Kirin über 1000 Mann Polizeitruppen gemeutert. Sie erschossen ihre japanischen Offiziere und führen jetzt einen Kleinkrieg. Nördlich der großen Mauer haben Einheiten der Volksmiliz gleichfalls gemeutert und die Ablieferung der Waffen an die Mandschuren und Japaner verweigert. In Dschehol soll die Organisation der „Gelben Schützen" in Stärke von über 500 Mann die Unabhängigkeit des Gebietes erklärt haben. Bei M u k d e n sammeln sich zahlreiche aufständische Truppen, um in die Stadt einzudringen. Vor den Toren der Stadt stehen über 2000 Freischärler. Die mandschurischen und japanischen Behörden haben den Ausnahmezustand oer- nale Angelegenheiten behandelte General Smuts die Lage im Fernen Osten. Der Völkerbund müsse bestehen bleiben, wenn die Zivilisation aufrechterhalten werden solle. Der nächste Schritt in Europa müßte in Richtung einer allgemeinen Abrüstung getan werden. Als Teil dieser' Politik müßte die deutsche Gleichberechtigung voll anerkannt und Deutschland auf diese Weise bewogen werden, wieder dem Völkerbund beizutreten. Smuts sprach sich dann gegen die „Experimente" aus, die jetzt in Rußland, Italien und anderswo unternommen würden und fuhr fort: Während Europa durch diese Konflikte zerrissen werde, erwache das schlafende Asien. Zwei Drittel der menschlichen Rasse hätten sich in Bewegung gesetzt, niemand wisse wohin. An der Spitze dieser Bewegung stehe eine große Macht, die bereits Flottengleichberechtigung mit den beiden größten Seemächten der Welt beanspruche. Man stehe hier einer der Hauptentwicklungen in der Geschichte gegenüber. Bei der Politik, die Japan jetzt eingeleitet habe, bestehe die ernste Gefahr, daß der Stille Ozean der mögliche Gefahrenpunkt der Welt werde. Japan sowie Rußland, China, die Vereinigten Staaten, Großbritannien, Kanada, Australien, Neuseeland und Indien, alle könnten hineingezogen werden. Man befinde sich am Scheidewege, der stets das kritische Stadium in diesen Fragen sei. Wenn Japan entschlossen sei, koste es was es wolle, eine Politik durchzuführen, die ein neues Flottenwettrüsten bedeute, oder die Unversehrtheit Chinas und den Frieden im Fernen Osten bedrohe, so würden die anderen Mächte des Stillen Ozeans ihre Politik danach richten müssen. Smuts betonte die Notwendigkeit eines Zusammengehens zwischen den Vereinigten Staaten und dem Britischen Reich. Die Dominien wünschten nichts mehr als ein enges Zusammenwirken mit den Vereinigten Staaten in Wellangelegenheiten. Wenn Kapstadt, 9. Febr. (DNB.) In einer-Rede I Japan wisse, daß tatsächlich eine Politik praktischen vor dem Südafrikanischen Institut für internatio-Zusammenwirkens zwischen der britischen und der ' amerikanischen Gruppe bestehe, so würde dies« Kenntnis aller Wahrscheinlichkeit nach genügen, um KÄ ö& s'e fie'St ‘Nie, feeren * SS 'er‘ fid) (*• °° °-rstL ? ®Qre, sie ■? SN en. 6rm.'* ’M, " ,Q"n jel «"Är, m IM -beften mi Ingens vei ®e>nes betten R die Trepp Lachen mi 50ruttf nach, daw Qn^Qm durch bi er bei sich. e>M Frühstück. 'm und überreicht, elegramm. en erfreuten Au» st bereits wiedki 'kurzer Zeit will Schiff am Freite; • Auf ihrem hüb, Helma nicht den« e Schreck. Stimm n zum nsegnungs- Kleid d preiswert oel mir, empfehle, sehen zt die Wahl vorzu- hmen, damit die Afr tigung mit Sorgfalt i, »ich gehen kann, on den vielen vor- andenen Arten hier inige iinfarWze Vollstotte^me Folie, in schwart Äbr&' [arocaine ute Kleiden^, a. 94 cm breit [attkrepp. . orzü^l-Q113^ ’hwarz il großem ort., mod. Tarbeg a. 100 cm br. *•*’ )attm. glänzend« . 01/96 cm breit garten! zu ine>n^ t * "jrfruor l’33 b^t ^9o 1<91 ltr.35 Erster Blatt 185. Jahrgang Montag, U.Zebruar 1955 Erscheint täglich, außer Sonntags und Feiertags Beilagen: Die Illustrierte Eietzener Familienblätter Heimat Im Bild • Die Scholle Monats-Bezugspreis: Mit 4 Beilagen RM. 1.95 Ohne Illustrierte „ 1.80 Zustellgebühr .. „ -.25 Auch bei Nichterscheinen von einzelnen Nummern infolge höherer Gewall Zernsprechanschlüffe unter Sammelnummer 2251 Anschrift für Drahtnachrichten: Anzeiger Siehe« Postscheckkonto: Frankfurt am Main 11686 Gietzener Anzeiger General-Anzeiger für Oberhessen Druck und Verlag: Vriihl'sche Univerfitäts Buch- und Zteindruckerei R. Lange in Gießen. Zchriftleitung und Geschäftsstelle: Schulstrahe 7 Annahme von Anzeigen für die Mittagsnummer bis 8* 1/,Uf)r des Dormittags Grundpreise für 1 mm höhe für Anzeigen von 22 mm Breite 7 Rpf., für Texi- anzeigen von70mm Breite 60 Rpf.,Platzvorschrift oder schwieriger Satz 25°/0 mehr Ermäßigte Grundpreise: Stellen-, Vereins-, gemeinnützige Anzeigen sowie einspaltige Gelegenheitsanzeigen 5 Rpf., Familienanzeigen, Bäder-, Unterrichts- u. behördliche Anzeigen 6Rpf. Mengenabschlüsse Staffel B Polens neue Versaffmg. Von unserem W. St.-Äerichierstniier. (Nachdruck, auch mit Quellenangabe, verboten!) Warschau, Februar 1935. Die Arbeiten an der Neugestaltung der polnischen Verfassung gehen ihrem Ende entgegen: in allernächster Zeit dürfte der „Sejm", die etwa dem Londoner Unterhause oder der Pariser Deputiertenkammer entsprechende „zweite Kammer" des Warschauer Parlaments, der neuen Verfassung die endgültige Zustimmung geben. Sie heißt im Volksmunde die „Pilsudski- V e r f a s s u n g". Mit Recht; denn sie geht durchaus auf die Anregungen und auf den Willen des Marschalls zurück. In ihrer endgültigen Form ist sie das Ergebnis jahrelanger Vorarbeiten innerhalb der politischen Gruppen, die hinter dem Marschall stehen, innerhalb des sogenannten „Regie- r u n g s b l o ck s" im Parlamente. Die neue Verfassung soll das Werk krönen und dauerhaft gesetzmäßig verankern, das Pilsudski im Mai 1926 mit dem gewaltsamen Sturz der damaligen Regierung unter Kanonendonner einleitete. Es handelte sich bei ihm nicht um den Sturz einer Regierung, sondern um den Sturz eines Systems — eben jenes liberalistischen Systems der Parteienherrschaft und Parlamentsallmacht, das in Polen, obgleich man schon 1918 schrieb, an die innerlich bereits überlebten Gedanken Rousseaus und der französischen Revolution, an die „Deklaration der Menschenrechte und Bürgerrechte" anknüpfte. Dieses System, nach dem „alle Macht dem Volke" gehörte, der polnische Sejm „souverän", das Staatsoberhaupt dem Sejm verantwortlich und nur der „Ausführer der Sejmbeschlüsse" war, dieses System — festgelegt in der „Kleinen Verfassung" von 1928 und grundsätzlich aufrechterhalten in der bis heute geltenden „März-Verfassung" von 1921 — hatte dazu geführt, daß Polen dem Ehrgeiz und den Sonderinteressen nicht nur der Parteien, sondern der einzelnen Parteiführer ausgeliefert war. Die Zeit 1918 bis 1926 war eine Kette von Regierungskrisen, lähmte den Aufbau des jungen Staates, vergeudete feine Kräfte in innerem Hader — und stellte die Sonderinteressen einzelner beruflicher oder sozialer Gruppen in den Vordergrund und über das Staatswohl. Pilfuski und seine Legionäre, deren ganzes Leben und Denken auf die Wiedererrichtung eines freien Polenstaates gerichtet war und die mit der Waffe in der Hand dafür eingetreten waren, sahen das Versinken der jungen Republik in Parteienkampf und Zerrissenheit; sahen, daß es den „Parteiführern" im Sejm immer um die Interessen ihrer Gruppe oder gar ihrer Person — selten um die des Staates ging. Daher der Staatsstreich von 19 2 6 — und daher das Wort von der Notwendigkeit einer „moralischen Sanierung" Polens, mit dem Pilsudski kam, und nach dem die Gegner heute die Pilsudski-Anhänger „Sanatoren" und das „Sanierungslager" nennen! Die „moralische Sanierung", die Gesundung der politischen Verhältnisse in Polen, ist Pilsudskis Ziel — und die Arbeit an diesem Ziele soll ihren äußeren Abschluß m der neuen Verfassung finden, -die „gesunde" Grundsätze für die weitere Entwicklung von Staat und Volk festlegt. Unmittelbar nach dem Umsturz von 1926 hat sich Pilsudski damit begnügt, einige dringlichste Neuerungen in der bestehenden Verfassung vorzunehmen: die Novelle von 1926 beschränkte die Allmacht des Sejms, gab dem Präsidenten das Auflösungsrecht und verlieh ihm Vollmacht, auch ohne den Sejm Gesetze zu erlassen. Die jetzige Verfassung ist keine „Reform" mehr der bisherigen, sondern ein grundsätzlicher Neubau, der sich aus die Erfahrungen der praktischen Gesundungsarbeit stützt, die die Regierungen der Pilsudskizeit seit 1926 gesammelt haben. Die neue Verfassung — um das vorwegzunehmen — löst noch nicht die organisatorischen Fragen, die das politische Leben erfordert. Gerade sehr wichtige Punkte, die die Volksvertretung betreffen, sind noch nicht völlig gereift und werden daher erst nach Annahme der Verfassung durch besondere Gesetze geregelt werden. Das gilt einmal für die Einzelheiten der Wahlbestimmungen zum Sejm und zum anderen vor allem für die G e st a l t u n g des Senats. Eine Volksvertretung auf Grund von Wahlen und in parlamentarischer Form bleibt erhalten — aber nur noch der Sejm, nicht mehr der Senat, werden künftig aus allgemeinen Wahlen hervorgehen. Für die S.'jm-Wahlen wird die Abgeordnetenzahl herabgesetzt und das Verhältniswahlrecht abgeschafft: letzteres bot bisher den Volksgruppen nichtpolnifcher Nationalität (nationalen Minderheiten) bessere Wahlmöglichkeiten als es künftig der Fall fein wird. Erst ein ergänzendes Wahlgesetz wird im übrigen darüber Aufschluß geben, ob künftig noch die Parteien ober aber b e - rufsständische Gruppen die Kandidaten aufstellen, ob man Ein-Mandats ober Mehr-Man- datskreife schaffen wirb unb so weiter, lieber bie künftige Gestaltung bes Senats bestimmt bie Verfassung vorerst nur grundsätzlich, daß er eine Körperschaft besonders um das Allgemeinwohl verdienter Personen sein wird, die zu einem Drittel vom Präsidenten ernannt, Z u zwei Dritteln gewählt wird. Sie soll aber nach einem künftigen Sondergefetz nicht aus allgemeinen Wahlen hervorgehen, sondern der Kreis oer Wähler sowohl wie der Wählbaren soll „nach dem Wert ihrer Leistungen und Verdienste um den Staat" geregelt und bestimmt werden. Gleichberechtigt auch als Verhandlungspartner. Englische Stimmen zur Auswirkung des Londoner Abkommens. London, 10. Febr. (DNB.) Zur außenpolitischen Lage schreibt der O b s e r v e r : Es würde zweifellos das Beste sein, wenn Sir John Simon einen Besuch in Berlin einrichten könnte. Sorgfältige Vorbereitung auf beiden Seiten sei notwendig. Wenn der Pakt wirksam werden solle, müßten drei klare Ziele erreicht werden, und zwar: 1. ein zehnjähriger Friede auf der Grundlage des Status quo; 2. ein Rüstungsübereinkommen und 3. eine vorher anerkannte tatsächliche Gleichberechtigung Deutschlands. Das heißt mit anderen Worten: Man könne nicht an Deutschland auf der Grundlage des Versailler Vertrages herantreten. Deutschlands bereitwillige Beteiligung sei wesentlich, und gegen eine vernünftige Kritik (an den geplanten Vereinbarungen) durch Deutschland dürften keine Einwände erhoben werden. Lord Allan of Hurtwood, der kürzlich zu Besprechungen in Berlin war, hielt in Park eine Rede, in der er u. a. folgendes sagte: „Es ist mir in Berlin zum Ausdruck gebracht worden, daß Deutschland nicht nur an die Rüstungsfrage denkt, wenn es auf feinem Recht besteht, künftig als gleichberechtigter und souveräner Staat behandelt zu werden. Was Deutschland verlangt, ist Gleichberechtigung auch im Ver- handlungsverfahren, wobei es gleichgültig ist, ob sich dieses Verfahren auf die Unterzeichnung eines Rüstungsabkommens oder auf die Teilnahme an Regierungspakten oder auf eine umfassendere Zusammenarbeit durch den Völkerbund bezieht. Es ist noch nicht ersichtlich, ob Deutschland der Ansicht ist, daß diese Grundforderung durch den Vorschlag erfüllt wird, der jetzt gemacht worden ist. Ader es muß ernstlich gehofft werden, daß der deutsche Reichskanzler sich in der Lage sieht, mit den anderen Nationen zusammenzukommen, um das ganze Problem zu erörtern, so daß Deutschland in ein frei verhandeltes A b - kommen ein treten kann." Lord Allan fügte hinzu, daß die internationale Lage stetig hoffnungsvoller werde. Zum Schluß zollte er der „klaren und entschlossenen Führerschaft England s", die bei der Behandlung der Saarfrage und bei den englisch-französischen Vorschlägen zutage getreten war, feine Anerkennung. Die „Time s" veröffentlicht eine Zuschrift von Lord Daves, der vor zwei Jahren die Internationale Commonwealth-Gesellschaft gegründet hatte, deren Hauptziel in der R e v i s i o n d e s Versailler Vertrages und in der Reform des Völkerbundes liegt. In der Zuschrift fordert Lord Daves die Einrichtung einer europäischen Luftpolizei, die dem tollen Wettlauf der Luftrüstungen ein Ende machen würde. Diese Luftpolizei müßte unter direkter Leitung einer internationalen Behörde des Völkerbundes stehen. Aus der Erkenntnis, daß eine Polizei ihre Pflicht nicht ohne ein Gericht tun könne, ergebe sich die Notwendigkeit, einen „B i l l i g k e i t s g e r i ch t s h o f (Equity tribunal) zu schaffen, der befugt sei, politische Streitigkeiten zu behandeln. Ist es fair, fragt Lord Daves weiter, Deutschland und andere Länder einzuladen, sich an der Einrichtung eines Systems zu beteiligen, das die in den Verträgen von Versailles und Trianon geschaffenen Mißstände verewigen könnte, ohne zugleich für die Mittel zur Herbeiführung einer schließlichen Aenderung zu sorgen, falls der bestehende Apparat für Verhandlung und Versöhnung versagt? Stätten und das Lufiabkommen. Nur eine Garantie unter Gegenseitigkeit. Rom, 9. Febr. (DNB.) Ueber die Stellungnahme Italiens zu den Londoner Besprechungen wird folgende amtliche Mitteilung veröffentlicht: „Die verantwortlichen italienischen Kreise haben mit großer Aufmerksamkeit die Besprechungen verfolgt, die unlängst in London zwischen der französischen und englischen Regierung stattgefunden haben und über die die italienische Regierung in den Einzelheiten auf dem Laufenden gehalten worden ist. Diese Kreise betrachten die Gesamtheit der abschließenden Erklärung über die Besprechungen mit Sympathie und sind der Ansicht, daß in ihr bie Möglichkeit einer Verständigung mit Deutschland und damit der Beginn einer Periode der Zusammenarbeit zwischen den interessierten Mächten gegeben ist. Was des Näheren den Pakt für gegenseitigen Luftschutz betrifft, so wird die Stellung Italiens demnächst im Sinne einer grundsätzlichen Zustimmung festgelegt werden, wobei die besondere Lage Italiens gegenüber England und umgekehrt noch zu erörtern bleibt. Die verantwortlichen Kreise Italiens haben mit Genugtuung von der Stellungnahme Englands betreffend die Unabhängigkeit Oesterreichs und die französisch-italienischen Vereinbarungen vom 7. Januar d. I. Kenntnis genommen." Daily Telegraph will wissen, daß Italien folgende Aenderung des Luftabkommens angeregt hat: Da Großbritannien nicht wünscht, die Luftgarantie auf den Fall eines Angriffs einer Signatarmacht auf Italien auszudehnen, beabsichtigt auch Italien nicht, feine eigenen Verpflichtungen auf entsprechende Hilfeleistung auf Großbritannien auszudehnen. Da indessen vorgeschlagen wird, daß Großbritannien eine Garantie Frankreichs, Deutschlands und Belgiens gegen einen Angriff einer dieser Mächte erhalten soll, wird Italien seinerseits erwarten, daß die drei Länder ähnliche gegenseitige Garantieabmachungen mit ihm abschließen. England ist Vermittler, nicht Partei. Oie Londoner Abmachungen bedeuten keine Wiederherstellung der Entente cordiale. Paris, 11. Febr. (DNB. - Funkspruch.) Im Gegensatz zu der üblichen Darstellung der französischen Presse, die die englische Politik als auf den französischen Kurs festgelegt schildert, klärt der Londoner Berichterstatter des „Petit Journal" die Vermittlerrolle auf, die England zwischen Deutschland und Frankreich zu spielen bemüht sei. Der Berichterstatter drückt die Ueber- zeugung aus, daß der englische Außenminister Sir John Simon nach der Besprechung mit den französischen Ministern in London und nach seiner Reise nach Paris nunmehr auch nach Berlin kommen werde. Gewisse Franzosen seien in der unvernünftigen Begeisterung befangen gewesen, daß die französisch-englischen Abmachungen von London eine Wiederher st ellung der Entente cordiale bedeuteten. Heute könne aber nicht w i e 1914 davon die Rede sein, daß sich Großbritannien die Sache Frankreichs zu eigen mache. In England habe man bald nach 1919 erkannt, daß der Vertrag nicht ewig sein Eikme. Ein neues Europa sei aus dem Frie- densoertrag heroorgegangen, und dieses sehe man als unantastbar an, nicht aber bie B e« ftimmungen, bie Deutschlanb automatisch in bie Reihe ber zweitklassigen Völker verweisen. Dies sei nach allgemeiner Auffassung ber Englänber ein geschichtlicher Fehler. Wenn baher bie moralische Front, bie durch ein vollkommenes französisch-englisches Einverständnis hergestellt worden sei, der Prüfstein der Organisierung und der Aufrechterhaltung des Friedens in Europa sei, so sei nach englischer Ansicht die deutsche Mitarbeit daran nicht minder notwendig. Die Engländer würden sich daher in der nächsten Zeit bemühen, Deutschland wieder in das Konzert der Nationen zurückzuführen. Man möge sich in Paris hüten, diese englischen Bemühungen als einen Extratanz des „perfiden Albion" auszulegen. Festgelegt sind in der neuen Verfassung die Grundgedanken, nach denen sich das staatliche Leben künftig regeln soll — während die mehr praktischen Fragen der Neugestaltung der Volksvertretung noch großenteils offenbleiben. Beherrschendes Prinzip für den Aufbau des Staatslebens ift die einheitliche Führung durch das Staatsoberhaupt, das nur „feinem Gewissen und der Geschichte verantwortlich" ist. Die gesamte Staatsmacht soll unteilbar und einheitlich in der Person des Staatshauptes zusammengefaßt fein. Daraus ergeben sich feine Rechte, die Minister zu berufen und zu entlassen ,auf die Bestimmung seines Nachfolgers wesentlichen Einfluß zu nehmen, Senatoren zu ernennen, das Parlament aufzulöfen ufw. Daraus ergibt sich auch, daß er für eine Fülle von Staatsakten keiner Gegenzeichnung durch die Minister bedarf, und daß er keiner Instanz verantwort- l i ch ist. Auf der gleichen Linie, die man wohl mit Recht als ein klares „Führerprinzip", bezeichnen darf, liegt auch die Bestimmung, daß die Minister nicht dem Sejm, sondern dem Präsidenten verantwortlich sind. Stärkster Ausbau der klaren, machtvollen Führerstellung des Staatshauptes — stärkster Abbau der parlamentarischen „Rechte" eimr versunkenen Zeit: so läßt sich in einem Satz der Sinn von neuen polnischen Verfassung aussprechen. Ihre Väter betonen gern, daß sie den Totalstaat und den Ein-Partei-Staat ablehnen und radikalere Lösungen des Auslandes nicht nachahmen wollen; andererseits ist ihr ausgesprochener Wille, eine einheitliche autoritäre Führung des Staates zu sichern und allem den Garaus zu machen, was „Partei" im Sinne der Vorkriegszeit und hier der Jahre vor 1926 heißt. Eine eigenartige Verbindung zwischen Führer-Prinzip und neuzeitlich demokratischen Gedanken und Formen wird unter der neuen Verfassung dem polnischen Staatsleben das Gepräge geben: damit legt sie einmal tatsächlich den Zustand rechtlich fest, der unter Pilsudski seit 1926 praktisch erwachsen ist — und zum andern beweist sie schöpferische Ge staltungskraft, die das polnische Volk auch in anderer geschichtlicher Zeit zeigte: es schafft sich heute eine baden st ändig polnische D e m okra - tie mit Führertüm, wie es einst eine Republik mit Königtum hatte. Aufruf Hilgenfeldts für das Erholungötverk des deutschen Volkes. Alles gilt dem deutschen Volke! Ministerpräsident Göring spricht in Dresden zu 25000 Volksgenossen. vor fast zwei Jahren zum letztenmale in der roieber bas Reich. Die Stunbe, als Hitler Kanzler bes Reiches geworben fei, habe b i e Rettung bes Reiches bebeutet. Ein Wunber fei geschehen, bas Wunber einer Volkwer - äu n g, bas Wunber ber Rettung Deutschlanbs. Langsam sei aus Tausenben von Einzelmenschen ein Volk unb eine Nation geworben, bis ber Sieg gewonnen worben sei unb bas Werk beginnen konnte. Damals habe ber Führer versprochen, bie Freiheit unb bie Ehre bes Volkes wiederherzustellen unb ben Volksgenossen Arbeit unb Brot zu geben. Freiheit unb Ehre, Arbeit unb Brot, biese beiben Begriffe finb unlösbar miteinander verknüpft. Durch bie Wiebererweckung biefer Be- nriffe ist es uns auch allein gelungen, bie Flut ber Arbeitslosigkeit zurückzudrängen unb Millionen, bie 'chon alles verloren hatten, roieber zurückzuführen in Arbeit unb Brot. Wir wissen genau, es gibt noch meles zu tun. Es ist unmöglich, alle Fragen auf einmal zu lösen. Zuerst müssen bie Voraus- f e tz u n gen geschaffen werben. Niemanb weiß es besser als wir, baß ber beutsche Arbeiter heute noch nicht bas Leben lebt, bas ihm zukommt, baß er heute noch auf vieles verzichten muß: aber wir sinb erfüllt von bem leibenschaftlichen Willen bie schweren Aufgaben zu lösen, bie bie Jahre' bes Aufbaues an uns stellen. Die Kraft der Revolution hat über die Parteien gesiegt, und so konnte das große Programm Adolf Hitlers beginnen. Reberall im deutschen Lande sehen wir heute die Fruchte der Arbeit. Wenn wir durch das Land fahren, können wir heute schon erkennen, was in den ersten beiden Jahren geschaffen worden ist. Das Rad hat sich zu drehen begonnen, und Ihr alle müßt dafür sorgen, daß der Schwung zunimmt und das Rad niemals anhatten wird. Das Millionenheer der Arbeitslosen ist verschwunden, und nun gilt es. die letzten hunderttausende in Arbeit und Brot zu bringen. Ich weiß, daß in dieser Halle Tausende sind, die die Rot der Ar- An ber Kunbgebung nahm die gosarnte thüringische Führerschaft ber NSDAP, unb alle Gliederungen unb Formationen, an ber Spitze Gauleiter ©auf. k e l unb Ministerpräsident Marschler, teil, um bie enge Verbunbenheit ber gesamten nationalsozialistischen Bewegung unb aller Stände des deutschen Volkes mit bem deutschen Bauerntum zum Ausdruck zu bringen. Als Vertreter bes Reichsarbeitsführers erklärte Gauarbeitsführer Dr. Becker, daß ber nationalsozialistische Arbeitsdienst sich als Wegbereiter jener großen Erziehungsarbeit fühle, die die nationalsozialistische Revolution sich als Aufgabe gestellt habe: die Gesellschaftsschichten von früher zu der Gemeinschaftsschicht des beutschen Volkes von heute zu führen. Der Bauernjunge unb Lanbarbei - ter sollen im nationalsozialistischen Arbeitsbienst gemeinsam mit bem Jungarbeiter und Stubenten aus ber Stabt jenen Geist gewinnen, ber dafür garantiert, baß niemand jemals roieber an ber Volksgemeinschaft des Nationalsozialismus, an bem Grundgedanken ber nationalsozialistischen Weltanschauung rütteln kann. Das sei ber tiefe Sinn des Lunbes zwischen Reichsbauernführer unb Reichsarbeitsführer. Rach ber großen Rebe des Reichsbauernführers schloß Gauleiter S a u ck e l die Kundgebung mit ben Worten: Jahrtausende hat das deutsche Volk für falsche Ideen geblutet. Durch ben Kampf bes Führers haben wir das göttlichste Gesetz von Blut und Boben roiebergefunben. In diesem Gesetz liegt ein Jahrtausend deutscher Zukunft beschlossen. Die Krönung dieser Entwicklung war auf dem Gebiet des Rechtslebens das Bürgerliche Gesetzbuch, in dem — wie schon sein Rame sagt — auf den Bürger hundertprozentig Bedacht genommen wurde, während die ehrliche Arbeit überhaupt nicht mehr nach ihrer Qualität, sondern nur noch nach ihrer Handelsfähigkeit gewertet wurde und vom Bauern sich überhaupt kein Wort mehr darin findet. Während der Blutgedanke des Rationalfozialismus zur Ueberwindung der Gegensätze von Bauer und Arbeiter führte und den neuen Begriff des deutschen Volksgenossen schuf, stellt sich das Bürgerliche Gesetzbuch dar als der sichtbarste Exponent einer Volksentwicklung, wie sie durchaus unerwünscht ist. äo wächst aus dem Blut und dem uns vom Herrgott überlassenen Boden das Ethosder Arbeit im deutschen Bauerntum und Arbeitertum herauf, um sich zusammenzufinden in der Ueberwindung des vom Arbeitslosendaseln lebenden Spießbürgerbe- gtiffes. Ich möchte ausdrücklich betonen, daß mir hier bet Begriff des Bürgers nur a l s Kenn, Zeichnung eines Typus dient, daß ich aber nicht daran denke, jeden arbeitsamen und strebsamen Städter, der durch sein Können und seinen Fleiß dem deutschen Volke bient, hier in diesem Sinne als Bürger zu empfinden. Wohl aber wird es die Aufgabe der Zukunft sein, das Bürgerliche Gesetzbuch zu ersetzen durch das Gesetzbuch der deutschen Volksgenossen, jener Gemeinschaft von Menschen gleichen Blutes, die das gleiche Ethos der Arbeit unb die Gemeinsamkeit des ihnen zur Verfügung stehenden Bodens zum gemeinsamen Schicksal eines Volkes verbindet. zwischen Rord unb S ü b geschaffen werben. Der rheinische Bergarbeiter soll bie Bobenstänbigkeit des Bauern in Pommern, Bayern ober einem anderen Teile unseres Vaterlanbes kennen unb achten lernen. Aus einem solchen kennenlernen erhoffe ich nach den Erfahrungen bes vergangenen Jahres, baß sich die Verbunbenheit aller beutschen Volksgenossen immer mehr vertiefen wirb zu einer begeisterten Bejahung ber beutschen Zukunft. Dann werben alle guten Kräfte in unserem Volke wachgerufen unb nutzbar gemacht für ben Wiederaufstieg unseres Volkes. Auch ber letzte Deutsche wirb sich in bem Gemeinschaftserlebnis I wiederfinden als lebenbige Zelle im Organismus bes Volkes unb frei werben von allen egoistischen Regungen. Daher rufe ich alle beutschen Volksgenossen auf bem Laube unb in ben Klein stabten auf, einen Ferienplatz für ein beutsches Kinb ober einen hilfsbebürftigen Volksgenossen zur Verfügung zu stellen, bamit bas Erholungswerk bes beutschen Volkes zu einem überragenben Erfolg geführt wirb. Berlin, 9. Febr. (DRB.) Der Hauptamtsleiter bes Hauptamtes für Volkswohlfahrt, Hilgen- f e l b t. veröffentlicht folgenben Aufruf: Dieberum trift bie RS.-Volkswohlfahrt an bie Oeffentlichkeit unb ruft Wärmer unb Frauen aller Schichten unb Stämme unseres Volkes zur Witarbeit an einem Erholungswerk des deutschen Volkes auf. Bereits im Hilfswerk „IHuttet unb Kind" ist biefes geschafft worben — sehr, sehr viel muh noch geleistet werben. Annähernb 200000 kinber unb runb 40 000 Wütter konnten bisher in Erholungsheimen Stärkung unb Gesunbung finben, unb 393 522 Kinber verlebten eine herrliche Ferienzeit als Pflegekinber bei unseren beutschen Bauern unb Siebtem, bei unseren Volksgenossen auf bem Lanbe unb in ber Kleinsfabt. (Eine solche Erholungszeif in länblicher Ruhe, fern der hast unb Unrast ber Grohsfabt, soll in biesem 3afjre aber nicht nur ben Müttern unb kinbem, fonbern auch allen übrigen erholungs- bebürftigen Volksgenossen möglich gewacht werben. Dabei werben Gegensätze überbrückt, Verstänbnis zwischen Stabt unb Laub, beitslosigkeit burchgekostet haben unb bie es um so mehr zu schätzen wissen, was es heißt, > sich durch der eigenen Hände Fleiß zu ernähren. Das deutsche Volk will nicht faulenzen, will keine Almosen haben, sondern sich durch bie ; eigene Faust Brot schaffen. Im Innern sind wir erstarkt, und aus der Geschlossenheit des ganzen Volkes haben wir die Kraft gewonnen, auch nach außen wieder kraftvoll aufzutreten. Die Einheit des Willens Hot uns stark gemacht. Wir sind keine Nation zweiten Ranges mehr. Wie war es noch vor wenigen Jahren? Niemals hat man früher die deutsche Regierung gefragt. Wir waren immer nur der Amboß, auf dem die anderen herumgehämmert haben. Damit ist es heute endgültig vorbei. Mit Recht bezeichnet man Adolf Hitler als Friedenskanz- le r. Hitler hat fürwahr für den Frieden mehr getan als jeder andere. Wenn er bie Gleichberechtigung Deutschlands verlangt, so tut er es, um den Frieden zu erhalten. Es ist eine alte Wahrheit, die schon seit Menschheitswerdung besteht, daß b e#i m Frieden das Schwert liegen muß, und wenn das Schwert verloren ist, dann ist der Friede verloren. Darum ist ein Volk friedlos, wenn es wehrlos geworden ist. Das haben wir durch Jahrzehnte zu spüren bekommen: und es war vielleicht die furchtbarste aller Schandtaten der vergangenen Regierungen Deutschlands, daß sie das deutsche Volk nicht nur technisch, sondern seelisch und moralisch a b g e r ü st e t haben, daß sie den Wehrwillen der Nation zu töten versuchten. Wir wollen ben Frieben. Aber bie Welt soll wissen, baß wir stark genug finb, ihn uns selbst zu erhalten. Ohne Einschränkung unb ohne Kompromisse finb wir einen geraden HJeg gegangen, ber zur Gleichberechtigung ber Nation führt. Adolf Hitler hat gewußt, daß er fein Volk nicht wirb freimachen können, wenn er feine Ration nicht innerlich fo stark macht, wie es für ein freies Volk nötig ist. Unzähligemale hat unser Führer seinen Friedens- willen kundgegeben. Genf haben wir nur Der- w'sen, weil man uns dort die Gleichberech- t l g u n g v e r w e i g e r t hat, nicht aber finb wir oon Senf weggeblieben, um uns jetzt wieder von Genf diktieren zu lassen. Hierfür tragen wir gegenüber unserem Volke die Verantwortung. Wir sind bereit, alles zu tun, um den europäischen Frieden zu sichern an erster Stelle steht der Friede unseres eigenen Volkes. Zum Frieden aber gehört biS den Arbeiter zur deutschen Kultur zurückführen müßten. Wenn erst einmal der deutsche Arbeiter Mitträger der Kultur geworden ist, dann haben wir unser Ziel erreicht, dann ist ein neues Kultur-Ideal geschaffen. Die westdeutschen Saue her RG. Gemeinschaft „Krast durch Sveube" tagen in Frankfurt. — Oer Präsident der Reichsfunkkammer spricht. Schafft Ferienplätze für hilfsbedürftige Volksgenossen! pg. Oreßler-Andreß führte dann u. a. aus: „Kraft durch Freude ist ein Werk, von dem die Deutsche Arbeitsfront sagt, hier werden wir zum ersten Male in der Geschichte der Deutschen Arbeiterbewegung als Menschen anerkannt, als vollwertige Menschen entdeckt, behandelt und gewürdigt. Der S o l i d a r i t ä t s b e g r i f f ist als ein politischer Wert von ungeheurer Bedeutung durch die Nationalsozialistische Partei erkannt. Indem wir durch Adolf Hitler fähig waren, d e n G e- gegensatz Nationalismus und Sozialismus in der S y n t h e s e N a t i o n a l s o z i a - tismus politisch z u erleben und zu gestalten, werden und müssen wir fähig fein, die Gegensätze der geistig-kulturellen Welt und der materiell- technischen Welt wieder zu einer Einheit zu verschmelzen. Wir fragen uns in dieser Zeit des Umbruchs, in dieser Zeit des Neuwerdens des nationalpolitischen Lebens in unserem Volk, was nun wohl aus den materiellen Forderungen der Vergangenheit werden soll. Erst muß einmal der deutsche Mensch (eben können und sich für jeden Fall ben Raum sichern, in dem er sich bewegen kann. Wir werden und müssen unsere Zielsetzungen immer etappenweise ausrichten. Darum lautet die Aufgabe der NS.-Gemeinschaft „Kraft durch Freude" dahin, durch immer notwendige, organisatorische Erneuerungen das Erlebnis der Arbeit immer größer und tiefer, immer weitreichender zu peftalten, damit diese Arbeit eines Tages vom deutsche" Volke völlig aufgefaßt wird und zur Lebenshaltung jedes einzelnen Volksgenossen die richtungweisende Bestimmung ergibt." Der Landesobmann der NSBO. Pg. Willi Becker dankte dem Reichsamtsleiter für seine politischen Interesse des Staates an der Erhaltung feiner Landwirtschaft das lebens- gesetzliche Interesse an der Erhaltung der für den Staat in Zukunft unumgänglichen Blutsguelle. Der Rationalsoziatismus müsse zu einer pfleglichen Behandlung der Frage der Vermehrung seiner Landbevölkerung kommen, um sich eine möglichst breite Basis seiner Blutsquelle zu sichern, die das Leben seines Volkes und seines Staates in die Zukunft hinein ficherstellen solle. s. ^nrr "geopolitische Apparat hat nach wie vor ow Aufgabe, das Gedankengut nationalsozia- l i st i scherAgrarpolitik, eine sich auf den ■olutsgebanfen aufbauende Agrarpolitik, im beut= 1d)en Landvolk zu propagieren. Es ist nicht die Aufgabe des agrarpolitischen Apparates, Fragen h™yfi9txar,?lrtfd,af‘ und Agrartechnik bem Landvolk zu vermitteln; dies ist ein- Ange- egenheit ausschließlich der berufsständischen Körperschaft des Reichsnährstandes. Je klarer der Aufgaben nationalsozialistischer Agrarpolitik, lleberwinhung des Gegensatzes von Stadt und Land. — Ern Gesetzbuch deutschen Volksgenossen. Bayreuth, 10. Febr. (DNB.) In einer außerordentlichen Stadtratssitzung entwickelte Gauleiter Staatsminister S ch e m m ein Bild des künftigen Bayreuth, das eine Zentrale d e r deutschen Erziehung sein wird. Politisch gesehen steht Bayreuth alsSitz derReichsamtsleitung des NS. - Lehrerbundes schon im Mittelpunkt der deutschen Erzieherschaft, denn der NS.- Lehrerbund ist die parteiamtliche Organisation aller deutschen Erzieher, von der Kindergärtnerin bis ,311m Hochschullehrer. In Bayreuth sieht das große Werk, das sich die im Nationalsozialismus geeinten deutschen Lehrer errichten, der Monumentalbau des Hauses der deutschen Erziehung, seiner Vollendung entgegen. Von diesem Hause wird der Geist des Nationalsozialismus in alle Kanäle des deutschen Erziehungslebens fließen und es mit dem starken deutschen Zukunftsglauben und dem Willen zur Gestaltung der Jugend im nationalsozialistischen Sinne durchfluten. Es ist kein Zweifel, daß Bayreuth im nächsten Jahre Sitz einer Öer drei Hochschulen für Lehrerbildung wird, die im Zuge der Neuformung des Lehrerbildungswesens i n Bayern errichtet werden. Diese Hochschule wird aus der bisherigen Lehrerbildungsanstalt hervor- gierung ersucht, ben Transport chinesischer Truppen | agrarpolitische Apparat in Zukunft ben Gedanken über den Gelben Fluß in der Provinz Szetschwan des Blutes pflegt, um so sicherer ist er Garant zur Bekämpfung der chinesischen Kommunisten- dafür, daß der Gegensatz zwischen Stadt banden zu übernehmen. Das japanische Außen- u n d Land in unserem deutschen Volke nicht wie- minifterium hat sämtliche japanische Schiffahrts- der auftaucht Aus der Notwendigkeit der Verteidi- linien angewiesen, sofort alle Transporte der chine- gung seiner Arbeit gelangte der Bauer zur B e - sischen Armee auf dem Gelben Fluß auszuführen, j a h u n g ber Waffe. Aus diesem Grund ist Es spielen sich heftige Kämpfe zwischen chinesischen auch noch zu allen Zeiten der Begriff des freien Regierungstruppen und Kommunisten ab. Bauern identisch gewesen mit bem Begriff bes Kommunistische Banden haben wichtige Städte im wehrhaften Bauern. Ganz anders ging aber Süden der Provinz Szetschwan besetzt und an der die bürgerliche Entwicklung, denn diese war Grenze der Provinzen Tscheschwan und Kwestschau von vornherein auf S ch u tz eingestellt und nicht einen Vorstoß unternommen. Die japanischen auf Verteidigung aus eigener Kraft. Staatsangehörigen in dieser Gegend sind nach der Entscheidend ist hier, daß sich im Laufe eines Jahr- Stadt Tschungking in Sicherheit gebracht worden, tausends langsam aber sicher ein Menschentyp entwickeln konnte, dem das eigene wirtschaftliche Wohlergehen wichtiger war als die Mühe und Not echterArbeit und ihrer Behauptung im Kampf gegen Feinde und Elemente. Zweierlei kam bei dieser Entwicklung zu kurz. Einmal wurde die ehrliche Arbeit des Arbeiters unb Handwerkers nur noch gewertet von den wirtschaftlichen Gesichtspunkten des reinen Handels her, und zum anderen wurde der Bauer mißachtet. melden, daß in seinem Arbeitsbereich allein dreieinhalb Millionen Mark zur Verschönerung der Arbeitsstätten aufgewandt wurden. Der Gau Hessen-Nassau meldete die Erfassung von 200 000 Menschen in 480 Januar-Veranstaltungen von "Kraft durch Freude", wobei allein 2400 Tages- Engagements mit Künstlern benötigt wurden. 2lm Sonntag verwies Reichsamtsleiter Dreß- l e r - A n d r e ß darauf, daß die gewaltige kulturelle Mission der NS.-Gemeinschaft „Kraft durch Freude" weniger in der Arbeiterkultur als in der Schaffung und Förderung einer neuen A r b e i t s k u l t u r hege. Allein richtunggebend für KdF. müsse der Alltag des Arbeiters fein. Daher könne man sich nicht auf eine Neugestaltung bes Feierabenbs beschränken, sondern müsse hineingehen in die Arbeit selbst, ihr einen neuen besseren Sinn geben und damit den Schaffenden adeln. Der Arbeiter müsse wieder zum B e - wußtsein seines Menschenwertes gelangen, was durch eine Beeinflussung von außen allein nicht zu erreichen ist. Die Arbeit selber muß einen neuen sittlichen Wert erhalten. I Das Amt Reisen und Wandern nur als Urlaub genügt nicht. Hier muß sich die Blut- und Boden- Theorie auswirken. Wenn wir den deutschen Arbeiter ins Erzgebirge führen, soll er nicht nur gut verpflegt werden, sondern einen tiefen Einblick SiitÄ? ST..1;;;:; L -■■■■"-™ ffSWÄ?! „T. ,'K'n ®s.«.w Schrifttum soll ein ständiger Begleiter unserer .Jn°^ *S Staatsbesuches des preu- Urlauberzüge werden. Es muß erreicht werden dem ^l ^Len Minist erprastdeuten eine Kundgebung statt, schaffenden Menschen in feiner Arbeit und durch A 25 000 Volksgenossen teilnahmen, feine Arbeit die Überzeugung seines Menschenwe^ ®or.mg erinnerte zunächst daran, tes zu geben und ihn hierdurch zu einem pflichtbe- sT DOrr ÖÜ 3roei Öa^ren zum letztenmale in wußten und opferbereiten Deutschen tu machen Hedden gesprochen habe. Damals habe Deutschland Die Rechenschaftsberichte der einAnei? Gauwarte 3errjJ!e?' u"d verblutet darniedergaben einen Ueberblitf der Organisation und prak- 5! ? U^nb-!^b °r^n ^abe öte ®rcn3e damals tischen Arbeit in den einzelnen westdeutschen Land- I n,d)fv5 anbJ5e®. garantiert, als durch strichen, So konnte z. B der Gau Düsseldorf & " ®lUe" öei ""deren Nationen. Heute stehe rnofh™ h.F, V, „0 0.r > roieder das Rech. Die ©tunho nU cvttior hüngt. Nach Mitteilungen ber chinesischen Presse haben japanische und mandschurische Truppen in den letzten drei Monaten 137 Expeditionen zur Unterdrückung der Aufstands- bewegung durchgeführt. Die Zahl der an den Kämpfen gegen die Japaner beteiligten Aufständischen betrug etwa 30 000. Chinesische Pressemeldungen besagen, daß zahlreiche mandschurische Truppenteile und Polizeistreitkräfte mit der Waffe in der Hand zu den Aufständischen übergegangen seien. Der Stabschef der japanischen Kwantung-Armee hat für die Bekämpfung der Aufstandsbewegung in Mandschukuo außerordentliche Maßnahmen getroffen. Die chinesische Regierung hat die japanische Re- wachsen. Auf dem Gelände hinter der Hochschule schafft sich der NS.-Lehrerbund ein großes Sportfeld, das der körperlichen Ertüchtigung der deutschen Erzieherschaft und ihres Nachwuchses dienen wird. Wird im Hause der deutschen Erziehung die deutsche Lehrerschaft politisch geschult, so gibt das Bayreuther Erziehungswesen Gelegenheit auch zu praktischer Schularbeit und Fortbildung. Bayreuth wird deshalb Musterschulen aller Gattungen besitzen. Vermutlich wird an Stelle des Städtischen Mädchenlyzeums eine Aufbauschule treten. Im Zusammenhang mit der Hochschule wird der Neubau einer Volksschule mit 18 Klassen nötig, wodurch auch die noch bestehende Raumnot einiger Bayreuther Schulen gelost wird. Daß sich um diese Zentrale der deutschen Erziehung noch andere Stellen mit Reichsbedeutung kristallisieren werden, ist eine natürliche Erscheinung. So schafft sich ferner die Deutsche Steno g r a p h e n s ch a f t gegenüber dem Hause der deutschen Erziehung ein eigenes Heim. Weiter ist die Errichtung eines großen Bibliothek- b a u e s geplant, ben ebenfalls der NS.-Lehrerbund errichten wird. Reichsleiler Sarre über die Ausgaben des agrar- politischen Apparats. mmifter R. Walther Darrö, hielt auf der großen agrarpolitischen Kundgebung eine Rede, in der er «ul die Desorganisation hinwies, bie bie deutsche Landwirtschaft früher gezeigt habe Der Grund dieses Wirrwarrs fei die 23 o r a n ft e 11 u n a des wirtschaftlichen Denkens vor allen politischen oder völkischen Ueber- legungen gewesen. Die Einigung des Land- volkes fei erst möglich auf der Grundlage der Weltanschauung des Nationalsozialismus. Der ewige Blutffrom des Volkes fei nur aus ber Landbevölkerung heraus lebendig zu erhallen. Denn dann trete zu dem ernährungs- . DAH'.Frankfurt a. M., 10. Febr. Elf west- Ausführungen und betonte, daß wir heute wieder beutsche Gaue hatten am Samstag ihre Der- ' ■ ■ • - treter der NS. -Gemeinschaft „Kraftdurch Freude" nach Frankfurt a. M. entsandt. Der Präsident der Reichsrundfunkkammer, Ministerialrat Horst Dreßler-Andreß, in seiner Eigenschaft als Reichsamtsletter der NS.-Gemeinschaft sprach auf einem Appell im Garten des Rheingauer- Hofes, zu den Gau- und Kreiswarten. Im Saale des Rheingauer Hofes fand anschließend die Haupttagung statt, die durch den Gauwart von Hessen-Nassau, Pg. v. R e k o w s k i, mit einer Begrüßung der auswärtigen Kameraden und Gäste verbunden war. _ . Bayreuth, Der Weg zu einer neuen Arbeitskultur, eine Zentrale der deutschen Erziehung Das Schaufenster als Werbemittel wesentlich gesenkt diesem Jahre die noch z u g e l a s - der der steuerlich wird, werden au; und gewerblichen das deutsche Volk. Glaubt ihr etwa, daß er oder seine Mitarbeiter überhaupt noch ein Privatleben führen können- Glaubt ihr etwa, daß überhaupt noch etwas in uns ist, das uns gehört? Alles gilt dem deutschen Volk (Stürmischer Beifall.) Wir haben uns dem Volk verschrieben mit Haut und Haaren und sind dazu da, daß dieses Volk wieder aufersteht. Deshalb müßt ihr Vertrauen haben! Denn euer Vertrauen ist allein die Basis, auf der wir arbeiten können. Wer dieses Vertrauen zerstört, zerschneidet das Band und will uns kraftlos machen. Erst eure Liebe und euer Vertrauen gibt uns die Kraft, hart zu bleiben und durchzustehen. So oft wir ins Volk gehen, holen wir uns neue Kräfte. Das muß so bleiben. Wer an diesem Vertrauen rüttelt, begeht Landesverrat und wird vernichtet werden. Volksgenossen! Wir leben in einer großen Zeit; denkt darum nicht klein, sondern versteht die Größe dieses Erlebens. Dankt dem Allmächtigen, daß er das Volk gesegnet hat; bleibt treu dem Führer, der uns gerettet hat! Bald wird der Tag da sein, an dem wir sagen dürfen: jetzt, Kameraden, ihr zwei Millionen, die ihr draußen geblieben seid, und ihr Kampfgenossen, die ihr für unfern Führer und feine Fahne gefallen seid, EuerOpferistnichtum- s o n st gewesen. Wir haben den Wechsel, den ihr mit eurem Blut geschrieben habt, eingelöst. Dann werden wir den Stein errichten, auf dem geschrieben steht: „Ihr starbet, auf daß Deutschland lebe!" Wenn das Ergebnis des Schaufensterweltbe- werbs eine Leistungssteigerung für die Zukunft bringen wird, dann wird der Schaufensterwettbewerb von dem Erfolg gekrönt fein, für den die Veranstalter — Reichsjugendführung und Deutsche Arbeitsfront — kämpfen. Sieht der Einzelhändler ein, daß sein Schaufenster wirklich die kostbarste und anderseits die billigste Werbefläche ist, die er zur Verfügung hat, und läßt dann seine Waren von einem erfahrenen Schaufenstergestalter ausstellen, so wird es ihm möglich sein, schon in verhältnismäßig kurzer Zeit festzustellen, daß die Schaufenster wirklich erfolg- brinqend für ihn sind. Auch diejenigen, welche schon Schaufenster gestaltet haben, sind angehalten, ihre Kenntnisse zu revidieren. Ein neues Fundament ist geschaffen worden in Form der zusätzlichen Beruss- schulunq, in der die im Einzelhandel tätigen Kameraden Kenntnis von allen Werbefächern erhalten. Der Schaufensterwellbewerb des Reichsberufs- wettkampfes wird dazu beitragen, die nötige Aktivität in das. Schaufenster zu bringen und es zu einem Umfahfaktor zu entwickeln. Kommanditgesellschaften und die Einzelkaufleute ein Interesse hatten, sieht das neue Gesetz nicht mehr vor. Da -aber der Einkommensteuertarif, wenigstens für das Jahr 1934, noch nicht werden konnte, werden auch in über kleine Fenster in seinem Laden verfugte, ine wir als Butzenscheiben mit Bleiverglasung kennen, machte der Einzelhändler schon dadurch Werbung, daß er in kunstvoller, kostbarer Ausstattung sein Zunit-Wappen vor seinen Verkaufsräumen anbrachte. Diese mit reicher Heraldik versehenen Wappen waren also das Kennzeichen für das Publikum, das daran erkannte, was für eine Art von Waren in diesen Geschäften gekauft werden konnte. Als man dann richtige Spiegelglasscherben zur Verfügung hatte, war plötzlich die Schaufensterfläche vorhanden und der Anfang der Einzelhandelswerbung, das Zunft-Wappen verschwand als Kennzeichen. Dieser kleine historische Ueberblick zeigt, wodurch der Einzelhandel schon immer Werbung in seinen .Verkaufsräumen betrieben hat. Es erscheint deshalb geradezu merkwürdig, daß heute, wo wir in Deutschland über mehr als 800 000 Schaufenster verfügen, nur ein Bruchteil der Einzelhändler die Möglichkeiten der Schaufensterwerbung richtig ausnutzt, während noch vor 200 Jahren jeder Verkäufer einer Ware seinen Ehrgeiz daran setzte, tm Rahmen der zur Verfügung stehenden Mittel eine gediegene, handwerkliche Bildwerbung zu verwenden. Tatsächlich ist das Schaufenster das Sprachrohr für die Ware und die Verbindung zwischen Verkäufer und Käufer, da man im Schaufenster die Ware in ihrer natürlichen Veschaf- fenheil vor Augen sieht, wie es bei keinem anderen Werbemittel möglich ist. Es genügt natürlich nicht, bei der Verschiedenartigkeit der Wegen Verrats militärischer Geheimnisse hingerichtet. Berlin, 9. Febr. (DNB.) Die I u st i z p r e s s e. st e l l e Berlin teilt mit: Die vom Volksgerichtshof am 9. August bzw. am 16. Oktober 1934 wegen Verrates militärischer Geheimnisse zum Tode verurteilten Kurt Boehm aus Ludwigshafen und Paul M o r z aus Stuttgart sind, nachdem derFührerundReichskanzlervon feinem Begnadigungsrecht keinen Gebrauch gemacht hat, heute morgen in Berlin h i n g e r i ch -- t e t worden. Meine politische Nachrichten. Der F ü h r e r u n d R e i ch s k a n z l e r hat den Gauleiter Joseph Bürckel zum Reichs körn» missar für die Rückgliederung des Saarlandes bestellt. Wie die NSK. erfährt, findet am 14. Februar in Berlin eine R e i ch s l e i t e r t a g u n g und am 15. Februar eine Gauleitertagung statt. An den Eröffnungsfeierlichkeiten der Deutschen Automobilausstellung 1935 am 14. Februar nehmen sämtliche Reichs - und Gauleiter teil. * Die Leitung des amerikanischen Freiwilligen Arbeitsdienstes kündigt an, daß die Zahl der Mitglieder von 365 000 a u f 6 0 0 0 0 0 Mann erhöht werden soll. Man werde künftig nicht nur die auf den Wohlfahrtslisten stehenden jungen Leute berücksichtigen, sondern versuchen, möglichst brauchbares Ausbildungsmaterial auszuwählen. Alle militärische Ausbildung in den Lagern des Arbeitsdienstes lehnt man ab; von 8000 kürzlich Entlassenen sind nur 18 in das Heer eingetreten. gewerblichen oder landwirtschaftlichen Gewinns von 1934 abzusetzen. Steuerlich begünstigte Rücklagen, an denen besonders die offenen Handelsgesellschaften, die Berlin, 9. Febr. (DNB.) Vor der Presse sprach der Staatssekretär im Reichsfinanzministerium, Reinhardt, über die Erste Verordnung zur Durchführung des neuen Einkommensteuergesetzes. In dem Einkommensteuergesetz vom 16. Oktober 1934 ist eine Bestimmung enthalten über erhöhte Absetzungen für kurzlebige Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens. Die Aufwendungen hierfür können im Jahre der Anschaffung oder Herstellung bereits voll vom Gewinn abgesetzt werden. Diese Zulässigkeit erhöhter Absetzungen ist im Gesetz beschränkt auf Vollkaufleute und aus buchjührende Landwirte. Durch § 9 der ersten Durchführungsverordnung wird jetzt diese Vorschrift auch ausgedehnt auf Minderkaufleute, d. h. also auf Kleingewerbetreibende und Handwerker sowie Angehörige der freien Berufe, die Bücher nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches führen, ohne dazu verpflichtet zu fein. Die Vorschrift des Gesetzes erstreckt sich nicht nur auf solche Wirtschaftsgüter, die im Jahre 1934 erst angeschafft oder hergestellt worden sind, sondern auch auf diejenigen, die bei Beginn des Wirtschaftsjahres 1934 bereits vorhanden waren. Auf diese Weise soll schneller zur Verwirklichung des Grundsatzes der Angleichung der Handelsbilanz an die Steuerbilanz gelangt O»e Neugestaltung der Einkommensteuer Erläuterungen des Staatssekretärs Neinhardt. werden. Nach § 32, Ziffer 2 des neuen Einkommensteuergesetzes ist eine S t e u e r m ä ß i g u n g auf Antrag auch für volljährige Kinder bis zum 25. Lebensjahr zu gewähren, sofern diese Kinder aufKostendes Steuerpflichtigen für einen Beruf ausgebildet werden, auch dann, wenn die Kinder nicht zum Haushalt des Steuerpflichtigen gehören. Eine Ausbildung der Kinder auf Kosten des Steuerpflichtigen ist dann gegeben, wenn der Steuerpflichtige die Kosten der Berufsausbildung einschließlich des Unterhaltes ganz oder überwiegend trägt. Als Berufsausbildung gilt auch Ausbildung in der Hauswirtschaft gegen Lehr- oder Schulgeld. Nach der Durchführungsverordnung wird nunmehr als außergewöhnliche Belastung auch der Unterhalt von Kindern ober bedürftigen Angehörigen, selbst wenn sie nicht zum Haushalt des Steuerpflichtigen gehören, angesehen und die steuerliche Ermäßigung gewahrt, wenn es sich um Angehörige handelt, die das 25. Lebensjahr bereits überschritten haben. Ebenso kann ein Unverheirateter, der seinen Vater, seine Mutter, seine Schwester ober andere Angehörige unterhalten muß, eine Ermäßigung nach § 32 des Einkommensteuergesetzes beantragen. Ein D e r lu st v o r tra g ist nicht mehr vor- ,gesehen. Um aber Härten zu vermeiden, ist für das Wirtschaftsjahr 1934 zuaelassen, den Verlust aus Gewerbe- unb landwirtschaftlichen Betrieben, der Beruf sgruppenamt Achtung! Heute letzter Anmeldetag für ben Schaufensterwettbewerb ur ,junge Kaufleute" in ber Zeit vom 17. bis 24. Februar. Der Schaufensterwettbewerb gilt als Teilausgabe innerhalb des 2. Reichsberufswettkampfes der deutschen Jugend. Anmeldungen sind schriftlich zu tätigen bei dem' Berussgruppenamt in ber DAF., Gießen, Lonystraße 18. Der Arbeitseinsatz im Januar. kng. der Hochschule ein großer en Ertüchtigung hres Nachwuchs e der deutschen politischge. !rziehungswesen cher Schul- Bayreuth wird Gattungen des Städtischen i u l e treten. wird der Neu- t 18 Klassen hende Raumnot uirb. beutfdjen Er- eitf)5bebeufun$ Ache Erschec- itsche Stenn Hause der im. Weiter ist Zibliothek- tS.-Lehrerbund Sicherheit zu Lande, zu Wasser unb in ber Luft Deutschlanbs liebt ben Frieben, Deutschland braucht ben Frieben, unb barum wirb Deutschlanb, was auch immer kommen wirb, feinen F r i e - den sich erhalten auf der Basis ber vollständigen Gleichberechtigung nach jeder Richtung. Das deutsche Volk ist wieder frei geworden, der Deutsche darf wieder stolz fein Haupt aufrecht tragen. Der Führer Hal Deutschland auf seinen Platz geführt, und die Welt hat einfehen wüsten, daß es nicht möglich ist, ein Volk von 65 Millionen freiheitliebender Menschen dauernd in Knechtschaft zu halten. Die Welt hat erkannt, daß sie mit diesem Deutschland klar übereinstimmen tnuß, und wenn der Führer nach unserem einzigen herrlichen Siege an der Saar erklärt hat, daß uns nun nichs mehr trennt von der Verständigung mit unserem westlichen Nachbarn, dann meinen w i r es ehrlich. Aufrichtig hat er die Hand zur Verständigung gereicht; jetzt liegt es am anderen, einzuschlagen. Neuer Zwischenfall an der abessinischen Grenze. Italien plant gründliche Maßnahmen. Rom, 10. Febr. (DRV.) Nach Mitteilung der „Agenzia Sfefani“ hat der durch die ständige Zusammenziehung von bewaffneten abefsinischenGruppen hervorgerufene Druck im Gebiete von Ualual und in der Umgebung einen neuen Zwischenfall hervorgerufen. In der Frühe des 29. Januar übersielen bewaffnete Abessinier den bewaffneten italienischen Posten 21 fbub südlich von Ualual Es entstand ein Gefecht, in dessen Verlauf fünf Italiener getötet und sechs verwundet wurden. Die Verluste der Abessinier stehen nicht fest, sollen aber größer fein. Die italienische Gesandtschaft in Abeba hat Anweisung erhalten, wegen dieses neuen Zwischenfalles bei der Regierung von Abessinien formellen P r o t e st zu erheben. Der römische Berichterstatter des „Malin" glaubt zu wissen, daß man in italienischen Regierungskreisen nach dem neuen Zwischenfall an der italienisch- äthiopischen Grenze entschlossen sei, von Grund auf Ordnung zu schaffen. Die Regierung scheine eine Reihe militärischer Maßnahmen im östlichen Afrika zu planen. Seit einiger Zeit werde Kriegsmaterial verschifft. Auch hätten in der letzten Zeit Reserveoffiziere Ein- berufungsschreiben erhalten. Man fei ber Ansicht, daß Italien, wenn es eine Expedition nach Abessinien in die Wege leiten wolle, mehrere Jahresklassen einberufen müsse. Kunst und Wissenschaft. Ehrentag der schwäbischen Dichtung. Der vom 18. bis 23. März zur Durchführung gelangende 2. R e i ch s b e r u f s w e 11 k a rn p f der deutschen Jugend wird in der Woche vom 17. bis 24. Februar durch einen großen Wettbewerb über Schaufensterdekoration eröffn^. Damit wird ein Sondergebiet der zusätzlichen Berufsschulungsarbeit in der Hitler-Jugend und der DAF. in dem Bdrdergrund des Interesses geruckt Die Bedeutung des Schaufensters für die Verkaufswerbung soll den jungen Berufskameraden mit Eindringlichkeit eingeprägt werden. Gerade in den kleineren und mittelgroßen .Geschäften in den Nebenstraßen, Vororten und in Kleinstädten liegt die Schaufenstergestaltung noch sehr rm argen, während die Einzelhandelsbetriebe in den großen Geschäftsstraßen die Bedeutung des Schaufensters im ganzen Ausmaß erkannt haben und ihr m der Schczufenstergestaltung Rechnung trogen. Aber auch die in den anderen Einzelhandelsbetrieben tätigen jungen Berufskameraden sollen ihr Können un ihren Leistungswillen einmal beweisen. Jeder zung Kamerad und jede junge Kameradin fallen öaoo überzeugt sein können, daß man sie „entoetren wird, auch wenn sie in einem Kleinladen tn einer Seitenstraße ihre Pflicht an ihrem Arbeitsplatz erfüllen. Ein Werbemittel, das man ständig vor Augen sieht, das nicht nur eine begrenzte Anzahl von Menschen erfaßt, sondern Millionen von Volks- genossen stündlich vor Augen steht, ist das Schaufenster. Als die Glasindustrie noch nicht in der Lage war große Spiegelflächen in einem Stuck herzustellen und der Verkäufer einer Ware deshalb nur „ b a r b e i - " ^eitsbienn "°U°r un» "ikmond (5 r nationalsozia, sei ^chsbmiernfiih- hsbanemführer; Sn9mitben uW Volk für lampf des Füh- V?" und liegt ein Ren. vorhandenen Ware diese nur einfach in das Schaufenster hinzulegen, dazu ein Plakat an- zufertigen, das in Lackschrift irgendeine nichtssagende Bezeichnung führt, sondern, da jede Ware einen besonderen Verwendungszweck hat, bedarf sie eben einer werbenden Darstellung, die sich alle erkannten Hilfsmittel der neuzeitlichen Verkaufs-Psychologie zunutze macht. Sehen wir uns die vielen öden, trauernden Fensterhöhlen an, die wir in den Seitenstraßen und manchmal auch leider in den Hauptstraßen unserer Städte vorfinden. Verstaubt, oft verschmutzt liegt ber Fleiß deutscher Arbeit in unmöglicher Ausmachung auf Bretterböden, verliert dadurch sein Ansehen, und kein Mensch bekommt Lust, wenn er Ware in derartiger Aufmachung sieht, diese auch zu besitzen. , „ . Woran liegt das? Es liegt vor allem an der Unkenntnis über die Erfordernisse einer guten, ge= chmackvollen Schaufensterdekoration und an der mangelhaften Ausbildung der Berufsangehongen auf diesem Gebiet. Der Schaufensterwettbewerb soll deshalb gerade auch hier eine Aenderung schaffen und diesem beruflichen Tätigkeitsgebiet des Emzel- handelskaufmannes in echter Leistungssteigerung neuen Auftrieb geben. Die Reichsschrifttumskammer hatte den ersten der D i ch t e r e h r e n t a g e, die sie in diesem Jahre in den deutschen Gauen veranstaltet, ins Schwaben- land, das Herzland deutscher Poesie, verlegt. Den Auftakt des Ehrentages für die schwäbische Dichtung den die Reichsschrifttumskammer mit Unterstützung der Landesstelle Württemberg-Hohenzollern des Reichsministeriums für Volksaufklärung und Propaganda vom 9. bis 11. Februar in den Hauptorten der schwäbischen Dichtung, in Stuttgart, Marbach und Tübingen, durchführt, bildete die Festausführung „Karl IX. von Frankreich", ein Schauspiel des Gaukulturwartes Dr. Georg Schmück le, im württembergischen Staatstheater. Der Aufführung, der Reichsstatthalter Gauleiter Murr und Ministerpräsident Mergenthaler, ferner zahlreiche schwäbische Dichter und Schriftsteller sowie Vertreter von Kunst und Wissenschaft beiwohnten, ging eine Begrüßung der Ehrengäste voraus. Ministerpräsident Mergenthaler erinnerte an den großen Sdmmben Friedrich Schi11er, dem dieser Ehrentag besonders gewidmet sein soll, und betonte, Daß die lebende Generation schwäbischer Dichter, Denker und Künstler die Aufgabe habe, das Vermächtnis der großen Gestalter deutschen Wesens weiterzutragen, bis aus dem blutgedüngten Volkstum heraus das große Genie geboren werde, das dem dichterischen Sehnen unserer Zeit (Erfüllung bringe. In diesem Zusammenhang verwies der Mlnisterprasl- bent auf die große Aufgabe von Staat und Bewegung, den Dichtern auch die nötige m a t e r l e l l e Unterstützung zuteil werden zu lassen, damit sie nicht auf Almosen angewiesen seien. Das wart- tembergische Kultusministerium benutzte diesen Ehrentag, um für das Jahr 1935 einen „Sch wa- bischen Dichter-Ehrenpreis" tm Betrage oon 2000 Mark für die beste Leistung schwäbischer Dichter und Dichterinnen ober Angehörige des schwäbischen Kulturkreises auszusetzen. Im Nomen des deutschen Schrifttums und im । Auftrage des Präsidenten der Reichsschrifttumskam- Schaufenster brauchen einmal eine persönliche Note. Die Ware im Schaufenster gestalten heißt: un Interesse der Volksgemeinschaft mithelfen, die Arbeitsschlacht zum Sieg zu führen. Der Leiter der Reichsgruppe Industrie zum Reichsberufswettkampf. Der Leiter der Reichsgruppe Industrie, Präsident Ewald Heckert, hat einen Aufruf an die Industrie gerichtet, in dem er zur Unter st u tzung des in der Zeit vom 18. bis 23. März stattfindenden Reichsberufswettkampfes der Hitlerjugend und Deutschen Arbeitsfront auffordert. Präsident Heckert weist darauf hin, daß dieses der beruflichen Ertüchtigung der deutschen Jugend dienende Werk nur unter Mitarbeit zahlreicher bewährter Wirtschafts- vraktiker zum guten Gelingen gebracht werden kann und bittet deshalb, daß aus industriellen Unternehmungen sich Ingenieure, K a u f l e u t e, Werkmeister und sonstige b e r u s e r - sahrene Persönlichkeiten der Wettkampfleitung zur Verfügung stellen möchten. Deutsche Arbeitsfront. Berlin, 9. Febr. (DNB.) Nach dem Bericht der Reichsanstalt für A r b e i t v e r m i 11- lung und Arbeitslosenversicherung hat der häufige Wechsel von Frost und Regenperioden im Januar den Arbeitseinsatz wesentlich beeinflußt und neben ber stärkeren Freisetzung von Arbeitskräften aus den Außenberufen auch zu einer gewissen Zurückhaltung m der Wiederaufnahme der unterbrochenen Arbeiten d,e erst nach Eintritt beständigen Wetters in vollem Umfange wieder in Gang gebracht werden konnem geführt. Die Zahl der Arbeitslosen ist deshalb tm Januar um rund 369 000 auf 2 973 000 gestiegen. Sie liegt damit noch um rund 51 v. H. unter dem Höchststand vom 31. Januar 1933 und um 21 v.H. unter der Zahl am gleichen Stichtage des vergangenen Jahres. Der Stand der Arbeitslosigkeit ist aber gegenüber dem Vorjahre w e - fentlich günftiger, als in diesem Zahlenbild zum Ausdruck kommt, roeil bei einem fohlen Vergleich die u n g e w ö h n l i ch g u n ft i g e W e 11 er- fa g e im Januar des Vorjahres und die Tatsache zu berücksichtigen ist, daß der im Jahre 1934 erreichte hohe Beschäftigungsgrad die Gefahr zahlenmäßig stärkerer Entlassungen bei Storung ber Außenarbeiten durch die winterliche Frostperiode ohne weiteres in sich schließt. '-Von dem Januar- zuqcmg entfällt der weitaus größere Teil auf die Außenberufe (Landwirtschaft, Forstwirtschaft, Industrie der Steine und Erden, Baugewerbe, Ver- kehrsgewerbe). Am stärksten sind das Baugewerbe und die ungelernten Arbeiter betroffen, die am Gesamtzugang allem mit etwa 61 v. H. beteiligt sind. Die Konjunkturgr u p - pen weisen Demgegenüber nur germgfugige Verschiebungen auf. Diese Bewegung laßt eindeutig erkennen, daß die Witterungsemflusse den Arbeitseinsatz stark beeinflußt haben. Kennzeichnend dafür ist auch die geringe Zunahme der Arbeitslosigkeit ber Frauen, für bie eine Beschäftigung m den Außenberufen nur in geringem Umfange in Betracht kommt. . KomnmnistschießtSaardeutschenmeder Saarbrücken, 10. Febr. (DNB.) In der : Wirtschaft „Zur Stadt Straßburg" kam es zu einer Schlägerei mit bekannten Separatistenhauptlingen. wobei der ehemalige Leiter des Abstimmungsburos der Einheitsfront im Gebäude der Arbeiterwohl- kadrt - von dem die 100 000 Einspruch- gegen die Abstimmungsberechtigung von Mitgliedern der Deut- icken Front ausgingen —, der Kommunist C ’ fi o ft e, einen jungen Mann durch einen Revol- „ertoui schwer verletzte. Die Wirtschaft ist ein bekanntes Separatistenlokal. An einer Wand ge* und die er was es HD. ; zu ernähren, mlenzen. will 1) durch die lassen. nt> aus der G* m wir die M >r kraftvoll auf- llens hat uns SÄS nert haben- Da- Mit Recht be- edenskanZ' i Frieden mchc as Schwere '«‘ritt "As h-b-n Wtion ZU die NI UNS «*5 dch et wenn W-* rsA? HÄ * ö« 51 ogen Air r; -'L E Volksgenossen! Nicht alles ist erreicht; aber wenn so mancher Nörgelnbe an euch herantritt, dann überlegt und gesteht, daß Großes geschaffen i ft, aber niemand kann alles auf einmal machen. Was heute noch nicht erreicht ist, wirb morgen geschaffen werben. Dafür bürgt euch ber Führer mit feinem Willen, mit feinem Sehnen, mit seiner Sorge unb seiner Liebe für ber Wirtsstube sind Hammer und Sichel angemalt. Hieran nahmen einige junge Leute Anstoß. Sie fanden Widerspruch bei den Stammgästen des Lokals, Kommunisten und Separatisten. Es kam zu einer Auseinandersetzung. Schließlich zog L Hoste einen Revolver und schoß den Josef Hubertus nieder. L'Hoste wurde verhaftet. Hubertus ist operiert worden. Sein Zustand ist befriedigend. Eine tapfere Saardeutsche gestorben. Die Witwe Johannes, die ihres Stimmrechts verlustig gegangen war, weil sie bei der Abstimmung im Schwesternhaus in Mettlach erklärt hatte: „I ch b i n d e u t s ch geboren und will auch deutsch sterben!", ist im Alter von 85 Jahren in ihrem Heimatort Besseringen bei Merzig gestorben. Ihr Ausspruch war zu einem geflügelten Wort im Abstimmungskampf geworden. Aus dem Reich waren ihr unzählige Anerkennungen für ihr mutiges Wort und viele Geschenke zugegangen. "t. ba6 > Ui» > 'l.-dbiK lener c? ■ di- LS “Weit» in den Jahren 1933 unb 1932 entstauben ist, von bem Gewinn bes Jahres 1934 bis zur Hälfte Des steuerlich begünstigten Rücklagen se n. Von hem Gewinnanteil, begünstigten Rücklage zuaeführt Antrag bei landwirtschaftlichen Betrieben nur 20 Prozent Einkommensteuer erhoben. AllerDings sind für Die steuerlich begünstigten Rücklagen nur Abführungen in Höhe von 25 v. H. Des Gewinns zulässig. AußerDem Darf Die Gesamtrücklage, Die im Jahre 1934 gemacht worDen ist, mit Den früher ge- bilDeten Rücklagen zusammen 4 0 v. H. Des mit Abschluß Des Wirtschaftsjahres 1934 festgestellten B e - triebsoermögens nicht übersteigen. Wenn nach Dem bisherigen Einkommensteuergesetz Die Entnahmen in einer Höhe nachzuversteuern waren, Daß Steuersätze von 30 bis 40 Prozent erreicht würben, ist eine Erleichterung in ber Form geschaffen worben, Daß Die Beträge, Die Der steuerbegünstigten Rücklage entnommen werben, in Zukunft nur mit 5 Prozent er faßt werben, so baß bie Gesamtbelastung ber Den Rücklagen zugeführten Beträge nur mehr 25 Prozent erreichen kann. Die Abgabe zur Arbeitslosenhilfe wirb bei Der Veranlagung zur Einkommensteuer 1934 eingerechnet. Die Abrechnung beträgt bei einem lebigen Steuerpflichtigen 4V2 Prozent ohne Rücksicht auf Die Höhe Des Gehaltes, bei einem kinDerlos Verheirateten ist sie auf 3V2 Prozent beschränkt, Da in Der Steuer Des Le- Digen ein größerer HunDertsatz Der Abgaben zur Arbeitslosenhilfe enthalten ist, als in Der Steuer Des kinDerlos Verheirateten. AußerDem wurDen Junggesellen über 55 Jahre Den kinDerlos Verheirateten gleichgestellt, so Daß sie nicht unter Die erhöhte Einkommensteuer Der LeDigen fallen. Das Voraus- zahlungsfystem wirD feit Dem 1. Januar an- Ders qehanDhabt als früher. Wenn früher ohne Rücksicht auf Die Höhe Des Gehaltes 10 Prozent einbehalten wurDen, so waren Die Fälle nicht selten, Daß Die hohen Gehaltsempfänger, Deren Steuer zum Teil bis 30 unb 40 Prozent bes Einkommens ging, außerorbentlich hohe vierteljährliche Barvorauszahlungen unb schließlich ein h ohe Abschlußzahlung nach Erhalt Des <5teuer= bescheiDes aufzubringen hatten. Diese Betrage flüssig zu machen, war Den Gehaltsempfängern zum Teil schwer. Die Neuregelung sieht vor. Daß im Abzugsverfahren für Die großen Gehaltsempfänger bereits wesentlich höhere B e t rage als früher Einbehalten wurDen. Natürlich fmD Demgegenüber Die Vierteljahrs-Barvorauszahlungen und'Abschlußzahlungen wesentlich kle iner Auf Anfrage erklärte Der Staatssekretär, Daß Die GrunDsteuer für Den älteren Neuhaus- besitz, Die vor 1V2 Jahren gesenkt worDen ist, ab 1 April 1935 keine Erhöhung erfahren wird. Die Veranlagungsrichtlinien werben voraussichtlich am 16. Februar herauskommen. Er empfehle, Das bie Steuerpflichtigen, insbesondere Unternehmer unb Gewerbetreibenbe, mit ber Ausfüllung unb Abgabe ihrer Steuererklärung warten, : bis bi'efe Veranlagungsrichtlinien erschienen sind. fei Grubenunglück im Oürener Bergrevier. Sieben Bergleute bei einem Wassereinbruch auf Grube Laurweg ums Leben gekommen. Auf der Grube Laurweg bei Kohlscheid im Verg- revier Düren sind am Samstagabend oberhalb der 350-2Neler-Sohle im Flöh Sentereck aus einer Störung große Wassermassen in den Streb durchgebrochen. Von den hier beschäftigten acht Bergleuten konnte sich nur einer retten. Wit dem Tode der übrigen muh aller Wahrscheinlichkeit nach gerechnet werden. Weitere Leute sind nicht gefährdet. Die Gefolgschaft kann vollzählig einfahren. Die Bergungsarbeiten sind im Gange. Die verunglückten Bergleute wurden durch die Wassermassen in die Rutsche, den Transportweg für die losgelöste Kohle, gespült und anscheinend von der nachrutschenden Feinkohle zugeschwemmt. Der gerettete Bergmann entging nur dadurch dem Schicksal seiner Arbeitskameraden, dah er sich geistesgegenwärtig an das in der Strecke befindliche Luftzuleitungsrohr klammerte und in dieser Lage eine Stunde lang verharrte. Er erlitt nur leichtere Verletzungen. Einer der sieben Toten ist inzwischen geborgen worden. Der Tote lag noch in der Rühe seiner Arbeitsstätte, war also nicht, wie man zunächst von allen sieben Vermißten annahm, vom Wasser fortgeschwemmt worden. Die Rettungsarbeiten gehen planmäßig weiter. Wann man an die Leichen herankommen wird, kann noch nicht gesagt werden, weil man nur langsam und unter großen Vorsichtsmaßnahmen vorgehen kann. Zum Teil ist es notwendig, schwere Steine erst zu zerkleinern, um sie forträumen zu können. Ein Geretteter berichtet. Der gerettete Bergmann Franz S i' m o n s, dem es im letzten Augenblick gelang, sich vor den herein- brechenden Wassermassen in Sicherheit zu bringen, erzählte über den Hergang des Unglücks folgendes: „Ich hatte gegen 19.15 Uhr mein Butterbrot gegessen und war dann wieder an die Arbeit gegangen. Beim Hauen der Kohle hörte ich plötzlich — es mag 19.45 Uhr gewesen sein — ein knallähnlich e s Geräusch. Kurz hinterher bemerkte ich, daß irgendwo Geröll herunterfiel. Nachdem ich meinen Arbeitskameraden zugerufen hatte, daß oben etwas nicht stimme, schnappte ich meine Lampe und sehe, als ich nach oben komme, das Wasser die Rutsche herunterlaufen. Ich rief noch schnell: „W a f- s e rl", nahm mir meine Stempel und sah im gleichen Augenblick, wie zwei Bergleute ins Wasser herunterfielen. Als der erste Wassersturz etwas nachgelassen hatte, bin ich über das Luftrohr gesprungen und habe mich auf einen Blindort gerettet. Auf einem Wasserrohr bin ich dann an den Ort Nummer 2 heraufgestiegen. Bis gegen 21.30 Uhr habe ich auf dem Rohr gesessen und Klopfzeichen gegeben. Als das Wasser etwas nachließ, erreichten mich die Rettungsmannschaften. Nachdem mich meine Retter in Sicherheit gebracht hatten, drangen sie weiter vor." * Die beiden Fahrjungen, die auf einer Kiste saßen und ihr Butterbrot verzehrten, bemerkten einen kalten Luftzug, und sahen wenige Sekunden später das Wasser kommen. Der gerettete Hauer Mer- tinelli war von dem Wasser weggespült worden und im Schlamm steckengeblieben. Als die beiden Fahrjungen ihn bemerkten, eilten sie zu Hilfe und vermochten mit vereinten Kräften den Hauer aus seiner gefährlichen Lage zu befreien. Das Wasser an der Bruchstelle ist bis 2.30 Uhr in einem fort ausgelaufen. Der natürliche Zustrom ließ dann, nachdem ihm von den Rettungsmannschaften entgegengearbeitet worden war, nach. Was bis dahin in den Sumpf abgelaufen war, konnte von den Pumpen bewältigt werden. Zur Zeit besteht keine Gefahr mehr für eine Vergrößerung des Unglücks. mer legte Professor Suchenwirth am Schillerdenkmal in Marbach einen Kranz nieder. Der Abend vereinigte Dichter und Volk im Festsaal der Liederhalle in Stuttgart zu einer Feier. Zahlreiche Ehrengäste erschienen, um die Großen des Schrifttumes zu ehren. Der Präsident der Reichsschrifttumskammer, B l u n ck, feierte Schwaben als die Heimat der Dichter. Volksdeutscher Schrifttumspreis der Stadt Stuttgart und des Deutschen Auslandsinstitutes. Die Morgenfeier zum Ehrentag der f ch w ä- bischen Dichtung, die in Anwesenheit einer großen Festgemeinde im Hause des Deutschtums in Stuttgart stattfand, erhielt besondere Bedeutung durch die Verkündung der Stiftung eines Volksdeutschen Schrifttumspreises der Stadt Stuttgart und des Deutschen Auslandsinstitutes. Durch die Schaffung dieses Schrifttumspreises will die Stadt Stuttgart, der Sitz des Deutschen Auslandsinstitutes, durch tausendfache Beziehungen mit allen Volksdeutschen verbunden, das schriftstellerische Schaffen durch Bearbeitung auslandsdeutscher Stoffe besonders fördern. Der nach dem Urteil des Preisgerichtes beste Roman oder die beste Erzählung volksdeutschen Inhaltes wird mit einem Preis von 2 0 0 0 Mark ausgezeichnet. Die Verteilung wird alljährlich am 9. Mai, dem Todestage Schillers, in Stuttgart erfolgen. Die erste Preisverteilung für das zurückliegende Jahr soll bereits am 9. Mai dieses Jahres stattfinden. Die deutschen Dichter, so führte Oberbürgermeister Dr. Strölin in seiner Ansprache aus, werden aufgerufen, das Volksdeutsche Erlebnis dem Volke nahezubringen. Im Mittelpunkt der Morgenfeier stand die Festansprache von Prof. Dr. Suchenwirth, dem Geschäftsführer der Reichsschrifttumskammer, über das Thema „Schwaben, eine Kernzelle des Deutschtums". In seinen geistvollen Ausführungen zeigte der Redner die allumfassende und erobernde Kraft des schwäbischen Geistes auf. Odenwaldmaler Professor Johannes Lippmann f. Im Alter von 77 Jahren ist im Darmstädter Krankenhaus der seit zwei Jahrzehnten in Lichtenberg i. O. ansässige bekannte Odenwaldmaler Professor Johannes Lippmann gestorben. Der in Offenbach geborene Künstler arbeitete eine Reihe von Jahren im Atelier Klimsch in Frankfurt a. M., später in Dresden und München. Später gehörte sein Schaffen ganz dem Odenwald, seiner Landschaft und feinen Bauerntypen. Dem Künstler wurden viele Auszeichnungen zuteil. U. a. wurde ihm im Jahre 1915 die Professur verliehen und im Jahre 1930 bekam er den Georg-Büchner-Preis. Trotz allen Ehrungen blieb er der schlichte naturverbundene Sohn seiner hessischen Heimat. Die Beisetzung von Professor Junkers. Unter außerordentlicher Beteiligung fand im Münchener Waldfriedhof die Beisetzungsfeierlichkeit für Prof. Junkers, den Pionier der deutschen Luftfahrt, statt. Die Trauerrede hielt ein langjähriger Freund der Familie Junkers, Pastor Dr.' Werner aus Dessau. Im Namen des Führers und Reichskanzlers legte der Präsident des Luftamtes Eberth einen Lorbeerkranz mit weißen Rosen nieder. Der Stellvertreter des Führers widmete seinen Kranz „Dem großen deutschen Erfinder, dem Pionier des Flugzeugbaues in ehrenvollem Gedenken". Ministerialrat B ä u m k e überbrachte je einen Kranz für das Reichsluftfahrtministerium und für den Reichsluftfahrtminister Hermann Göring. Als Vertreter des Wehrkreiskommandanten Adam war General T s ch e r n i n g erschienen, der im Auftrage des Reichswehrministeriums Generaloberst von Blomberg einen Kranz niederlegte. Im Namen des Deutschen Luftsportverbandes widmete Präsident L ö r z e r einen Kranz. Weitere Kranzniederlegungen erfolgten durch die Rektoren der Technischen Hochschulen in München und Aachen, durch Vertreter der Junkerswerke und der Arbeiter. Schließlich sprach noch Reichsgerichtspräsident a. D. Simon. Die Hessische Landesuniversität Gießen hat aus Anlaß des Ablebens von Professor Junkers, der Ehrendoktor der Gießener Philosophischen Fakultät war, ein Beileidstelegramm an das Dessauer Werk gerichtet. Aus aller Wett. Denkmalsenlhüllung am Grabe des Generals von Horn. Am Jahrestage der Beerdigung des langjährigen Bundesführers des Kyffhäuserbundes, Generals der Artillerie a. D. von Horn, wurde am Grabe auf dem Jnvalidenfriedhof in Berlin ein Grabstein enthüllt, der im Auftrage des Bundes von Prof. H o f ä u s geformt wurde, lieber 100 Fahnen des Kyffhäuserbundes und der Regimentsvereine, denen der Verstorbene angehörte, umsäumten das Grab. Oberpfarrer Richter-Reichhelm hielt die Weiherede. Der Bundesführer des Kyffhäuserbundes, Oberst a. D. Reinhardt, zeigte das aufopfernde Leben des ehemaligen Bundesführers auf, das besonders in der Nachkriegszeit ein Kampf gegen Versailles, die Kriegsschuldlüge und den Kulturbolschewismus gewesen ist. Als der Nationalsozialismus die Macht übernahm, hielt der Verblichene feine Arbeit für gekrönt. Unter den Klängen des Liedes vom guten Kameraden fiel die Hülle vom Grabmal, das als riesiges Bafaltkreuz weit über die Gräberreihen hinwegragt. Auf dem Kreuz steht ein Spruch, den, wie Bundespräsident Reinhardt sagte, nur wenige für sich in Anspruch nehmen können: „Wer auf die preußische Fahne schwört, hat nichts mehr, was ihm selbst gehört." Unter dem Familienwappen steht die Inschrift: „Er führte den Kyffhäuserbund für Deutschland und für seine Kameraden vom Jahre 1926 bis 1934. Nach der Denkmalsenthüllung legten Landesverbandsvertreter des Kyffhäuserbundes Kränke am Grabe nieder. Mit dem Gebet aus dem Zapfenstreich schloß die.Weihestunde. Lin Almdorf unter einer riesigen Lawine begraben. Eine der größten Lawinen der letzten Tage ging in den Zillertaler Alpen im Finsingtal nieder, durch die das Almdorf Schellenberg vollkommen vernichtet wurde. Insgesamt wurden 12 Hütten mit Wohnungen, 23 Viehställe und zwei Scheunen, sowie die Kapelle der Siedlung und die Gastwirtschaft weggerissen. Da die Siedlung im Winter nicht bewohnt ist, sind keine Todesopfer zu beklagen. Auch der oberhalb der Alm liegende Schutzwald sowie der Wald auf der gegenüberliegenden Seite wurden restlos weggefegt. Die Lawine war zwei Kilometer breit. — In Osttirol verschüttete eine Lawine den Bauern Albert Weiler. Seine Leiche konnte bisher nicht geborgen werden. — Die Täler von Hinter-Hornbach und von Namlos sind seit Tagen gänzlich von der Außenwelt abgeschnitten. Im Oschnitztal wurden drei Bauernhäuser durch Lawinen beschädigt. Der bekannte Wintersportort St. Anton war längere Zeit ohne Licht, da die Kabelleitungen zerstört waren. In den Hotels muß- ten Petroleumlampen und Kerzen gebrannt werden. Schweres Eisenbahnunglück in der Sowjetunion. — 18 Tote, 19 Verletzte. Auf dem Bahnhof Karian-Stroganowo, zwischen Tambow und Oblowka (Rjasan-Ural-Bahn) stießen ein Personenzug und ein Güterzug zusammen. Achtzehn Personen waren sofort tot, neun schwer, und zehn leicht verletzt. Auf Veranlassung der Bundesstaatsanwaltschaft der Sowjetunion wurden acht Beamte fe ft genommen. Die bisherigen Ermittlungen sollen ergeben haben, daß es sich um eine grobe Pflichtverletzung diensthabender Beamter handelt. Von einem der Beamten namens Bogdanow steht fest, daß er betrunken Dienst tat. — Zu dem Eisenbahnunglück bei Tambow erklärte Staatsanwalt Ljubimow der Presse, daß dieses Unglück ein Beweis für die Disziplinlosigkeit und Verantwortungslosigkeit der sowjetrussischen Eisenbahnbeamten sei. — Weiter wird gemeldet, daß in der Nähe von Kersch ein zweites großes Eisenbahnunglück durch einen Zufall verhütet wurde. Ein Dorfjunge ging an den Schienen entlang und entdeckte, daß diese an einer Stelle gebrochen waren. Bei einer kurz vorher vorgenommenen Kontrolle wurde dies Dort den Beamten aber nicht bemerkt. Der Junge gab Signale, und es gelang, einen Zug anzuhalten, in dem sich über 300 Fahrgäste befanden. Auch wegen dieses Vorfalles ist eine strenge Untersuchung eingeleitet worden. Wetterbericht des Reichswelterdiensies. Ausgabeort Frankfurt. Der anhaltende Druckfall über Nordeuropa t)at die Wetterlage bereits völlig umgestallet. Die Zufuhr kontinentaler Luftmassen aus Osten und milder, feuchter Luft vonz Meere her hat seit Sonntag Bewölkung und Schneefall gebracht. Im Osten, namentlich in Polen und in Böhmen, wird heute noch strenger Frost beobachtet, aber in Frankreich kommt es über gefrorenem Boden stellenweise schon zu Regenfällen. Da der Luftdruck im Raume England-Island weit stärker fällt, wird eine südwestliche Luftströmung sich verstärken und voraussichtlich Tauwetter herbeiführen. Aussichten für Dienstag: Vorwiegend trübes Wetter mit einzelnen Niederschlägen, teilweise schon Regenfälle, bei südwestlichen Winden weiterer Temperaturanstieg. Au ssichten für Mittwoch: Vorerst unbeständiges und mildes Wetter mit lebhafteren Westwinden und Niederschlägen. Lufttemperaturen am 10. Februar: mittags —1,8 Grad Celsius, abends —4,4 Grad; am 11. Februar: morgens —4,8 Grad. — Maximum —1,2 Grad, Wintersport. Rhön. Wasserkuppe: Nebel, —11 Grad, 50 cm Gesamtschneehöhe, 2 cm Neuschnee, Pulverschnee, Ski und Rodel gut. Vogelsberg. Hoherodskopf: Nebel, — 12 Grad, 58 cm Gesamtschneehöhe, 3 cm Neuschnee, Pulverschnee, Ski und Rodel sehr gut. Schwarzwald. Feldberg: Schneefall, —13 Grad, 180 cm Gesamtschneehöhe, Pulverschnee, Ski und Rodel sehr gut. Har z. Schierke: Schneefall, —9 Grad, 82 cm Gesamtschneehöhe, 2 cm Neuschnee, Pulverschnee, Ski und Rodel sehr gut. Hauptschriftleiter: Dr. Friedrich Wilhelm Lange. Verantwortlich für Politik: Dr. Friedrich W. Lange, für Feuilleton: Dr. Hans Thyriot. für Den übrigen Teil. Ernst Blumschein. Anzeigenleiter: Hans Beck, verantwortlich für den Inhalt der Anzeigen. Theodor Kümmel. DA. I. 35: 12 195. Druck und Verlag: Drühl'sche Unioersitäts-Buch- und Sleindruckeret R. Lange, K.-G., sämtlich in Gießen. Monatsbezugspreis RM. 2,05 einschließlich 25 Pf. Zustellgebühr, mit der Illustrierten 15 Pf. mehr. Einzeloerkaufspreis: 10 Pf. und Samstags 15 Pf^ mit der Illustrierten 5 Pf. mehr Zur Zeit ist Preisliste Nr. 2 vom 2. Juli 1934 gültig. Nachruf. 814Ä Watzenborn-Steinberg, den 11. Februar 1935. 827 D | Einspaltige Kleinanzeigen NtaniMeilnen gesucht. 817t) Großen-Buseck, Annerod, Alten-Buseck, den 10. Februar 1935. O54O Die Beerdigung findet Dienstag, 12. Febr., nachmittags 21/2 Uhr statt 824 Dl EP ZU verkaufen. Bahnhofstr.29Hr. Illlllllllllllllllllllllllllll Mit ihm verlieren wir einen eifrigen Förderer unserer kirchlichen Einrichtungen. Durch sein liebevolles und offenherziges Wesen hatte er sich die Herzen aller erobert. Wir werden ihm für alle Zeiten ein ehrendes Andenken bewahren Am 8. Februar ds. Js. verschied der erste Vorsitzende des Evang. Kirchenchors, der Evang. Frauenhilfe und des Evang. Mädchenbundes Evang. Kirchenchor, Evang. Frauenhilfe und Evang Mädchenbund. Grundpreis von 5 Pf. für die Millimeterzelle veröffentlicht! UckfuKdick Die trauernden Hinterbliebenen: Simon Hof Familie Heinrich Hof III. Familie Christoph Hof Familie Heinrich Döll. Gutes Beiprogramm und Ufa-Ton-Woche Täglich: 4.00 Uhr, 6.00 Uhr und 8.30 Uhr Programms! Abends 8.30 Uhr: Overettenvreise. Der goldene Pierrot. Operette in 8 Bildern, Musik vonW.W.Goetzs Lichtspielhaus Gießen Heute Montag: Beginn der Aufführungen eines hochaktuellen und spannenden fielt Mädchen für sofort gesucht. Schrift!. Angeb. unt.733Dan den Gieß. Anzeiger. 3u erfr. in d.Geschäftsstelle des Gietz.Anzeig.os4i Brennholzversteigerung. Donnerslag, den 14. Februar 1935, 9 Uhr, bei Gastwirt Erb, Beltershain, aus Försterei Rein- hardshain, Forstorte: Alterhag, Beltershainerwald, Börningerberg, Hoherod, Jungebuchen, Langebuchen, Laubachskopf, Ochfenftall, Steinkaute, Steinwege und Wirbergerwaldlache: 819D rm Scheiter: Buche 433, Hainbuche 21 (rb.), Eiche 82 (rb.), Birke 3 (rb.), Kirschbaum 3 (rb.), Kiefer 4 (rb.), Fichte 77 (rb.); Knüppel: Buche 370, Hainbuche 48, Eiche 146, Aspe 3, Kiefer und Lärche 51, Fichte 140; Reisig: Buche 520, Eiche 88; Stöcke (gepfannt): Buche 92, Eiche 2. Am Ende der Versteigerung werden 281 rm Fi.- Schichthaufen aus Forstort Ochsenstall freihändig abgegeben. Blau unterstrichene Nummern kommen nicht zum Ausgebot. Vorherige Besichtigung des Holzes wird empfohlen. Personen mit Rückständen an Domanial- gefällen aus 1934 und früheren Jahren wird kein Zuschlag erteilt. Bei Zahlung nach dem lO.l.Ul. empfiehlt es sich, die Quittung vor dem Versteigerungstermin dem Forstamt vorzulegen. Falsche Namensangabe und Angabe von fremden Käufern ohne Auftrag sowie von minderjährigen, nicht geschäftsfähigen Personen wird als Betrugsversuch verfolgt. Grünberg, am 9. Februar 1935. hessisches Forstamt Grünberg. Großwäscherei Edelweiß Schtitzenstraße. Herr Pfarrer Staubach Watzenborn-Steinberg Keine Ursprungszeugnisse, lonbem nur Zeugnis- ablckirlsten dem Be roerbungdid)reiben beb legen! — Lichtbilder undBewerbungsunter» lagen müssen zur Vev meibung von Verlusten aus der Rückseite Ra- men und Anschrift des Bewerbers tragen f Samstag nachmittag 5% Uhr verschied in der Klinik zu Gießen meine liebe Frau, unsere gute Mutter, Schwiegermutter und Großmutter Elisabethe Hof, geb.Wagner nach kurzer, schwerer Krankheit im Alter von 75 Jahren. Große Festvorstellung unterMitwirkung des Musikzuges der SA.- Standarte 116, Leitung Musikzugführer Herrmann [Verschiedenes [ ’iiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiii Srfjoroioöenöraun. Sagöhuno (Hüde) Name „Heiko" wurde durch ein. Kraftfahrer am 22.Dez.l934aus Seelbach (Kreis Marburg) unberechtigter Weise nntgenomm.und soll angebl. dies, entlauf.sein. Beschreib. des Hundes :RechtesOhr geschlitzt, lange Rude, Läufe u. Bauch getigert. Nachricht, falls irgendwo zuge- lauf.o.gekauft,an ] werden zum ermäßigten | Mietgesuche"| 3 Wen Küche, Bad, evtl. Balkon, per sof. zu miet, gesucht. Schr. Angebote unt. 0485 an den Gietzen.Anzeiger Fürbaldo.sväter 2 Zimm. Küche in gutem Hause gesucht. Schrift!. Angeb. unt.8221) andenGietz.Anz. Gut emvfohlene Dom.-Sdineiöerin in ob. nutzer dem Hause zu sofortig. Nähen von Kleidern und Wäsche gesucht. Schrift!. Ang. unt. 826D an o. Gieh. Anz. Werbe-Drucksachen Mittwoch, den 13. Febr., abends 8.30 Uhr im 82öD „Hindenburg" B. Ö.-Äbeno . - ■£<, - Ein großef Spielfilm :*■" des Meisterregisseürs CARL FROELICH , der dieTradition der Filme .„Mädchen in Uniform", „Reifende Jugend" und „Krach um Jolanthe" fortsetzt i ’m, ganzen Reiche begeisterte Aufnahme fand. ' M Es wirken mit: (..Inge Kick, Mario Wonck, Carl Dannemann, Ruth Eweler, Carl de Vogt, Heinz Rippert, Eleonore Stadie, Liselotte Wohl, Paul W. Krüger (der Volkskomiker aus - ,,Kroch um Jolanthe") und 40 junge Mädels D eser Film behandelt in lebenswahrer, humorvoller Form' Thenje.n, die die heutige Jugend interessieren." Jlllo-Pßlz»lßl nT/'u-u BmMliltoi 9. Seiler, Bauer Seeiöaojgr.marö. Ulllllllllllllllllllllimni1 bei Brühl, Schulstr. 7 -Vertreter^ sucht bedeut. Fabrik d. Batterie* Industrie f. Giehen. Bezirk. Nur bell, eingef. Herr.woll. sich melden unter Angabe der bisher. Tätigkeit und der z. Z. vertret. Firmen unter L. M. 4340 durch Olidag, Anz. G. m. b. H.,Leipzig C.l. Tüchtig, solides Weil verfekt in allen Hausarbeit., sehr gut bewandert auch in Krankenpflegersucht Stellung z. 1. März. Schr.Angeb.unt. 0539 and. G.A. | Verkäufe Sämaschine 2 Meter mit Hin- tersteuer sehrbillig abzugeben. Schrift!. Angeb. unter 0542 an den Gietz. Anz. Hofe- Magnus Wehner beginnt feinen Roman „Die Hochzeiiskuh" heute in den KamiKendlüttev« feit, den haupten. reu M I innenioi sua Lefördert wurden. Auch jetzt werden Ausbau und Weiterentwicklung Idieser wohl wichtigsten Luftverkehrsstrecke, bie es ermöglicht, eine Luftpostsenduni; von 4 bis 5 Tagen von Berlin nach Rio de Janeiro zu befördern, die früher mindestens 3 Wochen brauchte, zu den Aufgaben gehören, die sich die Deutsche Lufthansa für 00 Klein-Linden, 10. Febr. Der hiesige Männergesangverein „Arion" feierte am gestrigen Samstagabend unter außerordentlich starker Teilnahme seiner Mitglieder und Freunde sein diesjähriges Winterfest. Der Vereinsleiter, Lokomotivführer M ü l l n begrüßte die vielen Gaste, u. a. auch den Kreiswalter Koch- Gießen, und gab seiner Freude darüber Ausdruck, daß sich auch viele auswärts wohnenden Vereinsmitglieder zum diesjährigen Winterfest eingefunden hatten. Kreiswalter Koch-Gießen vom Hessischen und Deut- schen Sängerbund sprach von der hohen Bedeutung und der besonderen Aufgabe der deutschen Männergesangvereine im kulturellen Leben des Dritten Reiches und forderte die Heranwachsende Jugend zur Mitarbeit am deutschen Lied auf. Mit dem beifällig aufgenommenen Sieg-Heil auf unseren Führer klang seine Ansprache aus. Die dargebotenen Chöre des Vereins (Kompositionen von Schreiber, Schwarz, Reim, Silcher und Strauß), von Ehrenchormeister Konrad R i c 0 l a i - Großen-Buseck geleitet, zeichneten sich durch Feinheit im Vortrag und gute Klangwirkung aus, so daß die Zuhörer starken Beifall spendeten. Besonderes Interesse brachte man den beiden Chören „Grenadiere" und „Radetzky" entgegen, die mit Orchesterbegleitung zum Vortrag gelangten. Die Stahlhelmkapelle wartete mit aus- gezeigneten Musikvorträgen auf und wurde öfters durch starken Beifall zu Zugaben genötigt. Em größeres Theaterstück, um dessen gutes Gelingen sich namentlich Mitglied Heinrich Dormehl verdient gemacht hatte, fand bei den Zuhörern dankbare Aufnahme. Tanz beschloß das wohlgelungene Das neue Streckennetz legt gegenüber dem des Vorjahres das besondere Schwergewicht auf die verkehrswirtschaftlich und verkehrspolitisch wichtigsten innerdeutschen und zwischenstaatlichen Linien, [beim Lange, rich W. Lange, r Öen übrigen r; j)ans Leck, qen: tyeobot mb Verlag: leindruckerei Hm. W A W 15 Pf. mehr, stags 15 Pf, lehr i 1934 gültig. ler des Wirtschaftsaufbaues. Als Träger objektl- Der Wirtschaftspflege würden sie dem Jntereffenaus. gleich dienen und hätten nach wie vor eine doppelte Aufgabe zu erfüllen. Auf der einen Seite würden sie gewisse, auf Gesetz beruhende Aufgaben erledigen anderseits seien sie Selbstverwaltungskörperschaften, die aus eigner Initiative tätig werden. An den Vortrag schloß sich eine eingehende Aussprache an, in der schwebende Organisationsfragen der Wirtschaft erörtert wurden. Im weiteren Verlaufe der Sitzung wurden Fahrplanfragen behandelt. Alsdann wurde ausdrücklich auf die im März stattfindende Kaufmannsgehilfenprüfung hingewiesen, an der alle männlichen und weiblichen Lehrlinge teilzunehmen haben, die ihre Lehre in der Zeit vom 1. Juli 1934 bis 30. Juni 1935 beendet habeix bzw. beenden werden. Die Arbeitgeber aus den Kreisen Friedberg, Büdingen und Schotten sind verpflichtet, ihre kaufmännischen Lehrlinge bis spätestens 20. d. Mts. bei der Industrie- und Handelskammer Friedberg anzumelden. Nachdem Syndikus Dr. Göbel das Steuersäumnisgesetz erläutert hatte, wurden verschiedene interne Angelegenheiten behandelt. Die Sitzung wurde vom Versammlungsleiter dann in der üblichen Weise geschlossen. Landkreis Gießen. Oer Greco als Dorfschatz. Die spanische Akademie der schönen Künste steht vor der schwierigen Aufgabe, die Bevölkerung des Dorfes Martin Munoz de las Posadas in der Provinz Segovia von der. Notwendigkeit zu überzeugen, daß das Altargemälde des berühmten Malers Greco, das sich in ihrer Kirche befindet, zur Wiederherstellung nach Madrid gebracht werden muß. Ein Sachverständiger des Madrider Prado- Museums war abgesandt worden, das Bild abzuholen, aber er fand einen so unfreundlichen Empfang, daß bewaffnete Gendarmen seinen Rückzug decken mußten, den er ohne das Bild schleunigst aus Angst vor der drohenden Haltung der Bauern antrat. Diese sind nicht so große Kunstfreunde, daß sie ihr Altarbild wegen seiner Schönheit über alles lieben, sondern sie haben gehört, daß das Werk eine Million Peseten wert ist, und sich ausgerechnet daß auf jeden Haushalt bei einem Verkauf 6500 Peseten kämen. Deshalb find sie entschlossen, ihren Schatz unter keiner Bedingung herauszugeben, bevor jeder von ihnen voll ausbezahlt ist. Ilung isikznges , Leitung iann Zeitgewinn von 2 Stunden 25 Minuten, zwi-1 schen Berlin und Rom von 1 Stunde 35 Minuten' und zwischen Stuttgart und Barcelona von 2 Stunden 5 Minuten erreicht. Aehnlich groß sind die Zeitgewinne auf allen Strecken, vornehmlich aber auf denen, die mit Schnellflugzeugen beflogen werden. Don Moskau gelangt man erstmalig sogar an einem Flugtage nach London. Der Bäder dien st der Deutschen Lufthansa, der sich regster Inanspruchnahme erfreut, wird im Jahre 1935 mit )u 52-Flugzeugen durchgefuhrt. Auch die Strecken, auf denen Sonntags geflogen wird, haben eine Bereicherung erfahren. Neben den Personenstrecken seien jedoch die P 0 st- und Luftexpreßgut-Linien nicht vergessen. Außer den Nachtpoststrecken nach London und Paris wird die Schnellpoststrecke Berlin—Athen, die im Laufe dieses Sommers voraussichtlich bis nach Kairo vor- getrieben werden wird, durchgehend sechsmal wöchentlich beflogen. Aus dieser kurzen Zusammenfassung der wichtigsten Verbesserungen im Luftverkehr 1935 geht hervor, daß es der Lufthansa dank der verständnisvollen Förderung, die ihre Arbeit von feiten des Reiches, insbesondere des Reichsluftfahrtministe- riums erfährt, immer mehr gelingt, die Aufgaben zu erfüllen, die ihr als Trägerin des deutschen Luftverkehrs beim Wiederaufbau unseres Vaterlandes vom Führer zugewiesen worden sind. Nicht nur in Deutschland selbst, nicht nur in Europa und in Oberhessen. Industrie- und Handelskammer Friedberg * Friedberg, 9. Febr. Die I n d u st r i e - und Handelskammer Friedberg hielt eine gut besuchte Tagung ab, die von dem Präsidenten der Kammer, von der Emde, geleitet wurde. Der Syndikus der Kammer, Dr. Göbel, hielt einen Vortrag über die Industrie- und Handelskammern im Wirtschaftsaufbau. Er erläuterte zunächst die neuen reichsgesetzlichen Bestimmungen über den Aufbau der gewerblichen Wirtschaft und schildert die Stellung der Industrie- und Handelskammern nach der ersten Verordnung zur Durchführung des Gesetzes zur Vorbereitung des organischen Ausbaues der deutschen Wirtschaft vom 27. November 1934. Die bewährte Einrichtung der Jndustrie- unb Handelskammer habe eine erfreuliche Anerkennung gefunden. Die Kammern bildeten die Eckpfei- 1 Grad, 50 cm Pulverschnee, Nebel, —12 cm Neuschnee, it. Mefall, -13 lverschnee, Ski Grad, 82 cm Pulverschnee, n>»u’ me ls Z., V*C. ttl i ^erette Ä»* "'“"len. eff’ ■ n[uit | I Uiion -er 1 ie A I ♦ mS*1 LH bim, T-Un- ä-S un?" "waren. j »1 Manben i ,lren9e Unten ' fort d'utop« hat vsten und S Sonn- 9t 3m Osten, i'wird heute n Frankreich ^"weise schon Mume Eno- cine südwest, 5 Voraussicht. 'Vorwiegend Wagen, teil, lchen Winden .Vorerst un- lebhafteren mittags -1,8 111- Februar: —1.2 Grad, von einem machtvollen, zeitweilig an Rob. Schumann gemahnenden Temperament; freilich nicht ein Verfallen in Zügellosigkeit, wohl aber kündet sich der Gegenwartsmensch Richard Strauß hier an. , Schon vom ersten Ton dieses an der Spitze des ■ Programms stehenden Werkes an fanden die Konzertgebenden den Kontakt mit dem Hörer. Energie- ■ gebunden, im Nachspüren der vielfältigen Sttm- mungsumschxoünge gab sich der Kopfsatz. Die Im- provisation (2. Satz) zeigt schon eher den kommen- den Strauß: hier war es ein feinsinniges Nach- tdiaffen im Erschöpfen des Kantablen und der klanglichen Sublimiertheit (die Sordino-Arabesken der Violine!). Das Finale, zunächst lastend, herb, duster, blühte im Allegro auf zu vollem Strömen des Impulses, gespannt, im Kontrast der klanglichen Episoden; ausladend die zündende Koda. Beethovens Frühlings-Sonate (op. 24 E-Dur), ein Werk klassischer Ausgewogenheit, Hai auch in der Hausmusik ihren Platz gefunden. Und doch wie unendlich reich erschien es hier m dem gegenseitigen Verbundensein der beiden Partner- ein Geben und Nehmen, ein Aufemander- eingehen voll liebevoller Hingegebenheit an das Werk bei bewunderungswürdiger Klarheit Der thematischen Feinheiten. Im letzten Programmteil baute sich Mar R e - gers Präludium in steilen Steigerungen auf, mit feinem Nachgeben in den Gegensätzen, Die Geige führend mit markanter, impulsgetragimer Linie Regers Valse d’amour erklang voll Beschwingtheit, reizvoll, bestechend durch die ungemein auberen Doppelgriffe. In seiner prickelnden schaumenden Bewegtheit gab M 0 z art 5 Rondo dem Konzert den Ausklang; besonders wirkungsstark durch die Kontraste in den Seitenthemen und tn den Kadenzen. Ganz besonderen Anteil an dem Abend trug Heinz Lamann als Partner am Flügel; er ging auf den kleinsten Wink der Solistin em unb folgte ihr ohne aber andererseits von der unbedingten musikalischen Selbständigkeit etwas aufzugeben. Heinz Lamann ließ immer wieder aufs neue ferne hohen pianistifchen Fähigkeiten erkennen so daß ein nach jeder Richtung hm ausgeglichenes Zufam- menspiel möglich war. ' Nicht endenwollende Hervorrufe dankten den bei- . den Künstlern, und immer wieder fanden sie sich 1 zu Zugaben bereit. Hier sei es der ©eigerm aber 1 ganz besonders ehrenvoll vermerkt, daß sie nicht - mit lockender, leichterer Musik dankte, sondern vor- l nehmlich ernste Werte bot Dr* daß hier unbedingt von einer geradezu unumschränkten Meisterung der letzten technischen Schwierig- feiten gesprochen werden kann und muß. Hier Y wirklich der Weg frei, so daß das Instrument zum unverfälschten und durch nichts behinderten Künder seelischen Erlebens werden kann; hier wird es offenbar, wie bedeutungsvoll sich der Schritt vom instrumentalen Klang zum feelengetragenen Ton auswirkt. Auf dieser so selten anzutreffeüden Basis, die die letzten bindenden Schranken fallen laßtz ist der Schlüssel gegeben für die Fruchtbarmachung der Lebenswerte in den Werken der verschiedensten Stilrichtungen, der vielfältigen Ausdruckswelt geigerischer Musikkündung; und Mana Neuß ist eine Gestaltungsgabe zu eigen, die 'n die Tiefe bohrt und letzte Werte fördert und aufschließt. Schon das Programm mit den charakteristischen Gaben von der Dorklassik bis in die Moderne hinein läßt die Wesensart der Geigerin ermessen. Mit ihrem hohen Einfühlungsvermögen ist sie leder Stilepoche gewachsen durch ihre verantwortungs- bewußte Gewissenhaftigkeit dem Werk gegenüber, die ihm sein urtümliches Anrecht gibt und es aus den Bedingungen seiner Zeit, seiner Lebenserfassung heraus gestaltet und wachwerden latzt. das Jahr 1 ~ ~ ~ ---- ä.-f Flugzeit, die bisher noch nicht em einziges Mal überschritten, in den meisten Fällen jedoch erheblich 1 unterboten wurde, wird noch mehr verkürzt f Werden, um dadurch sowohl der deutschen als auch Der südamerikanischen Wirtschaft, mft der uns viele Häden eng verbinden, noch besser zu nutzem Der Luftverkehr war durch seine Abhängigkeit won der herrschenden Witterung früher in starkem Maße ein Saisvnverkehr. Dank der Vervollkommnung unserer Flugzeuge, der Entwicklung von Geräten für den Flug ohne Sicht und der seit fahren von der Lufthansa systematisch betriebenen Blindflugausbildung ihrer Besatzungen haben nunmehr die meteorologisch ungünstigen Monate ihre Schrecken völlig verloren. Schon in den vergangenen Jahren gelang es immer mehr die Flu'gpläne einander anzugleichen und den Saison- charakter verschwinden zu lassen. In diesem Jahre nun gehen wir einen großen Schritt weiter denn es wird künftig nur noch zwei 5 Lu 9 P l an e im Jahr geben, statt deren vier wie bisher. Genau wie die Eisenbahn hat der Luftverkehr künftig nur einen Sommerflugplan und einen WinterfUig- plan, die sich in der Hauptsache durch die Verschiedenheit der Zeiten unterscheiden werden Aber noch in anderer Beziehung ist das Jahr 1935 entscheidend für den Luftverkehr, insbesondere den innerdeutschen. Die kurzen regionalen Verbindungen und die Limen der von der Deutschen Luft- Gießener Konzeriverein. Drittes Solistenkonzert: Maria Nentz. Mehr als bei jedem anderen Jnstrumentalsolisten ist bei dem Geiger der Ton und seine daraus erwachsende instrumentale Fähigkeit ausschlaggebend für den Erfolg. Zwei extreme Pole stehen sich da Gegenüber. Dem einen weist eine fast instinktmäßige, angeborene musikalische Begabung den Weg; der andere, mehr von der geistigen Einstellung her- kommend, wird oft erst nach dornenvollen Muhen mit Einsetzung aller Studienenergie zu seinem Ziel Vorstößen. Der eine wird durch das Musikalisch-Instrumentale, ja Geigerisch-Spielerische zahlreiche be- geisterte Hörer gewinnen; der andere wird durch eine musikalisch-geistige Durchdringung des Werkes um seine Anerkennung ringen. Beide Grundtypen scheiden sich streng durch die Auswahl ihrer^Programme. Was dem einen als ergiebigstes Feld gilt, schließt sich für den andern aus. Glücklich ist der zu schätzen, bei dem sich. beide Faktoren, eine ausgesprochene musikalisch-instrumen tale Begabung mit tief schürfender .mustkaü ch-ger ftiger Gestaltungsfähigkeit so vereinen wie bei M a r i a N e u ß. Sie konnte und mußte die große Künstlerin werden, denn sie bringt alles das mit, was uns den Geiger an sich fp fd)a^nr “ n aL scheinen läßt, ja uns zu begeistern verm g, auch jene durchdringende Kraft musikalische fteUunq, die dem Werke sein letztes Recht gibt, sei nen in ihm gebundenen Anforderungen restlos nach kommt. Und so kann von vorn herein feftgeftcüt werden, daß wohl selten ein Konzert so a ,. Wartungen ohne den geringsten Rest von $ matif erfüllt, ja übertroffen hat, wie Der Abend nenn, pper', ,r ous ' Südamerika sieht die Lufthansa ihr Aufgabengebiet. Mit allen Mitteln wird am Ausbau derGroß- (uf tmege nach Nordamerika und dem Fernen Ostern gearbeitet. Hoffen wir, daß uns das Jahr 1935 der Erschließung dieser Strecken näher bringt, denn die Flugzeuge, die die Farben des neuen Deutschland in die Welt hinaus, über Meere und Erdteile hinweg in fremde Länder tragen, sind nicht nur Helfer des Verkehrs und damit der Wirtschaft, sie sind auch Künder deutschen Schaffensgeistes und werben und wirken in der Ferne für Deutschland. Winterfest. , ~y Watzenborn-Steinberg, 10. Februar. Gestern nachmittag ereignete sich hier an der Ecke der Hermann-Göring-Straße und Kirchstraße ein Verkehrsunfall. Die hiesige Gemeindekrankenschwester Berta Mühlhausen, die auf dem Wege war, Patienten zu besuchen, fuhr mit ihrem Fahrrad mit einem Radfahrer von Hausen zusammen. Der Radfahrer konnte mit einigen leichten Verletzungen feinen Weg fortsetzen, die Krankenschwester aber mußte, da sie Verletzungen am Kopfe erlitten hatte, von der Freiwilligen Sanitätskolonne vom Roten Kreuz Gießen im Auto in die Klinik nach Gießen gebracht werden. cv> Eber stadt, 10. Febr. Die hiesige Milchabsatz-Genossenschaft hielt im Gasthaus „Zur Post" ihre Generalversammlung ab, die 00m Aufsichtsrat-Vorsitzenden Georg S ch m a n D t geleitet wurde. Der Rechner, Hermann Biehl, erstattete den Geschäftsbericht, dem zu entnehmen war, daß die Genossenschaft gegenwärtig 91 Mitglieder zählt, die im vergangenen Geschäftsjahr an die Milchzentrale Gießen 970 966 Liter Milch zu einem Durchschnittspreis von 12,8 Pfennig pro Das vorläufige Gesamtergebnis des I zahres 1934 zeigt deutlich, daß die deutschen 1 öuftverkehrserfolge nicht zufallsbedingt waren, son- 1 Jem in ihrer Stetigkeit eine Folge der durchgreifenden Maßnahmen unseres Führers und ter Reichsregierung sind, die sich ständig «eiter auswirken. Im Jahre 1933 beförderte die deutsche Lufthansa rund 95 000 zahlende Fluggäste; m Jahre 1934 stieg diese Zahl auf rund 130 000, alfo um mehr als ein Drittel. Noch starker war das Üafteigen der Beförderungsleistungen im Luftpost- aerkehr, wo ein Mehr von fast 90 Prozent zu verzeichnen ist. Da die S t r e ck e n n e tz l ä n g e nur oon 23 460 Kilometern im Jahre 1933 auf 24 833 Kilometer gestiegen ist, find diese Erfolge neben der I Verdichtung des Verkehrs vor allem der besseren Ausnutzung unserer Flugzeuge zu danken, wodurch 3er deutsche 'Luftverkehr der Eigenwirtschaftlichkeit ?in beträchtliches Stück näher gekommen ist. Durch die Verwendung der dreimotorigen Junkers ) u - 5 2 - Großflugzeuge auf allen wichtigen innerdeutschen und den großen zwischenstaat- !«lichen Verbindungen konnte die Flugplan ge- 'chwindigkeit von 160 bis 180 Stundenkilometer auf 240 Stundenkilometer gesteigert werden. Auf den im vergangenen Sommer zum erstenmal versuchsweise betriebenen Blitz strecken zwischen Berlin, Hamburg, Frankfurt a. M. und Köln, auf Venen Heinkel He 7 0 Schnellflugzeuge verwendet wurden, gelang es sogar, eine planmäßige Reisegeschwindigkeit von mehr als 300 Stundenkilometer zu erreichen. Das wichtigste Ereignis des vergangenen Jahres war aber zweifellos die Eröffnung des planmäßigen Transatlantik - Luftpost dien ft es Deutschland — Südamerika, jener rund 14 000 Kilometer langen Luftbrücke, die den Atlantischen Ozean überspannt und Europa nahe an den lüdamerikanischen Kontinent rückt. Welche überragende Bedeutung diese Strecke nach einjährigem Bestehen schon erlangte, beweist wohl nichts deutlicher als die Tatsache, daß auf den bisher plan- mäßig durchgeführten 56 Transozeanflügen rund zwei Millionen Luftpostsendungen oon Maria Neuß. .... s>tut, Entscheidend ist vom ersten Augenblick ihres Aus tretens an ihr gewinnender Ton, voll Warm, Rundung unb schwebender Kraft; bald prunkvoll strömend, einem fülligen ©läfertlange 9^'^' „ . wieder voll Innerlichkeit wie eine edle menschUlye Stimme in ihrer Unmittelbarkeit, dem femsten seelischen Schwingen nachgebend. Je "ach dem s fordern der historischen Stilgebundenheit des We • kes breit, pastös, ja pompös, beherrscht, aber nie bloß gewollt, immer aufblühend m organischer Naturkraft; dann wieder gesanglich, weich, von Grazie und wiederum leidenschaftlich durchgluyr bis zur letztmöglichen Expansion des emotionalen Aufschwungs und absinkend in letzter, lebensahnen- der Verhaltenheit. Immer getragen von dem lebendigem Atem des Bogens, der sich nnt einer ideal durchgebildeten Fingertechnik \o zufammenftndet, Das erwies am stärksten T a r t i n r s T e u fe 1 s - triller-Sonate. Wohl hört man sie auch von anderen Geigern, dann aber meist als Prüfstein einer ermögenden Technik. Tartini aber fordert mehr. Diese Faustische Musikernattrr, die mit höchstem geigerischen Können zum Wegweiser m die Zukunft wurde, ist durchglüht von stärkster musikalischer Dämonie auf der Grundlage eines fast ans Mystische grenzenden Erkenntnisttiebes. Und diese Welt wurde wach durch Maria Neuß werden letzten Satz der Sonate mit feinen „teuflischen Schwierigkeiten durch die Kombination von Tnllerketten mit gleichzeitiger selbständiger melodischer Thematik im Konzert hörte, der muhte durch die •Unmittelbar« feit des Eindrucks gepackt sein; da bewunderte man Gicht, da war man überwältigt, da spurte man das Außerordentliche des Erlebens. Ein gänzlich verschiedenes Klangreich in der E 8- Dur-Sonate von Richard Strauß. Noch hat sich in diesem 1887 entstandenen Werk die Lo^ lösung von der Nachklassik einst vollzogen. Und doch zeigt es schon seine persönliche Note an, nicht Abbruch mit der Linie der Ueberlieferung, wohl aber eine ausweitende Ausnützung überfommener Ausdrucksmittel. Nicht bewußte Beherrschtheit wie etwa bei Joh. Brahms, sondern ein freies Sich-Geben, er- füüt von stärkstem musikalsichem Impuls, getragen Hansa 1934 übernommenen Deutschen Verkehrsfluß G. rn. b.H., die sogenannten ,^) u p f st r e ck e n' sind nahezu völlig verschwunden. Damit ist ein Kapitel deutscher Luftverkehrsgeschichte liquidiert, das der damaligen Zeit und der damaligen Entwicklung entsprach, das aber im heutigen Stand des Flugwesens keinen Platz mehr hat. So sieht das Streckennetz für 1933 nur46Perfonen st recken vor, während es im Vorjahre noch 60 waren. Diese 46 Strecken sind die besonders gut benutzten, wahrend die fortgefallenen durchweg Kurzstrecken ohne n, die sich die Deutsche Lufthansa f u r 1' ^n€n täglich mehrfache Verbindungen bestehen 19 3 5 gestellt hat. Die planmäßige | me'rben @5 jst vorgesehen, daß auf den täglich zwei- bisher noch nicht em emziges Mal ma{ beflogenen Strecken eine Morgen- und Knxx™ lohn* orhebhch i 2l b en d v e r 1) i n d u n g geschaffen wird. Auf I den dreimal täglich beflogenen Strecken soll darüber hinaus noch eine Mittagsverbindung bestehen. So wird zum Beispiel zwischen Berlin—London, Berlin-München, Berlin—Frankfurt a. M und Berlin-Köln dreimal täglich in beiden Richtungen Flugverbindungen bestehen, zwischen Berlin — Kopenhagen, Berlin — Stuttgart, Berlin — Rheinland-Brüssel, Köln —Hamburg und Köln- —München zweimal am Tage. Zwischen Berlin und Hamburg ist ein Aerobus-Verkehr mit He 70= Schnellflugzeugen vorgesehen, der dreimal täglich verkehrt, dazu kommt ferner noch die bisherige planmäßige Strecke als vierte Verbindung. Schnellverkehrsflugzeuge verkehren auch auf den Strecken Berlin-Frankfurt a. M.—Mannheim, Berlin-Köln, Berlin—Nürnberg—München und Köln —Hamburg. Besonders Erwähnung verdient auch die neue Strecke Amsterdam-Frank- furt —Mailand, die von der Lufthansa in Betriebsgemeinschaft mit der hoAändischen Luftverkehrsgesellschaft betrieben wird. Diese Strecke ha von Amsterdam aus Anschluß nach London, Hüll und Liverpool. Die Beschleunigung im europäischen Streckennetz der Lufthansa wird sich stark bemerkbar machen. I So wird z. B. zwischen London und München em nennenswerte Frequenz waren. Das zweite hervorstechende Merkmal des Jahres 1935 ist die Verwendung der ) u-52-F lug- zeuge, die als Hauptmuster des deutschen Luft- oerkehrs vier Fünftel aller Lufthanfa-Strecken befliegen. Die älteren Flugzeugmuster verschwinden also nahezu völlig, so daß das umfangreiche Be- chaffungsprogramm der Deutschen Lufthansa ;etzt abgeschlossen ist. Weiter ist die Verwendung von He-7O- und )u-16O - Schnellflugzeugen auf einer ganzen Reihe besonderer Schnellverbindungen zu bemerken. Diese Maßnahmen schaffen die Möglich- bisherigen Schnelligkeitsvorteil zu be- Wirtschaft w* alten "G von l Kurszettel der Berliner und frankfurter Börse. Frankfurt a. M. Berlin Devisenmarkt Berlin — Frankfurt a. 211. furd 8-2 | 9.2- 86 144.25 S.it 8.25 Die hinter den Dividende an. — Reichsbankdiskont 4 v. H., Lombardzinsfuß 5 v. H 93.13 102.65 56,75 209 144.5 93.75 106.4 96 Belgische Noten Dänische Noten Englische Noten 103.25 56.4 121 52.25 77 128.5 51.9 126-5 85 40.13 57-96 54.24 12.155 16 375 167-73 21.33 61.12 62.64 80.44 33.78 62.90 80-76 33-92 28.25 1.25 8.1 7.75 10.65 32.9 165 27.8 1.25 8-1 7.75 7.75 10.9 ,r, ' v für des 93 102.9 56.65 209 97-25 47.5 12 4 108-25 155 27.75 1-2 7.95 7.65 7.8 10-4 die Kameraden, insbesondere die Kameraden der Offiziersvereinigung, die ehemaligen Kriegsgefangenen und die ehemaligen 116er. Er erinnerte in seiner weiteren Ansprache an die Treue des Saarvolks zum Mutterland und gab ferner einen kurzen geschichtlichen Rückblick auf die Bedeutung des 30. Januar für unser Volk. Für die Kyfshäuserkame- raden bedeute der 30. Januar aktive Mitarbeit und Treue zum Führer. Das Deutschland-, das Horst-Wessel- und das Saarlied beschlossen, nachdem die SA.-Kapelle zusammen mit dem Trommler- und Pfeiserkorps den Großen Zapfenstreich gespielt hatte, den ernsten Teil der Veranstaltung. Im weiteren Verlauf des Abends gelangte ein luftiger Dreiakter zur Aufführung, der großen Beifall fand. Buderus Deutsche Erdöl Gelsenkirchener Harpener Hoesch Eisen—Köln-Neuessen Ilse Bergbau Ilie Bergbau Genüsse Klockneriverke Manneslnana-Äöhrea «(NM A.E.G Bekula...............****** Aektr. LieserungSgescllschäst''' Licht und Kraft Selten & Guilleaume......... m^Iu^^eieItriUnterne^mun0. Rheinische Elektrizität Schlickert L Co * SiemensL Halske **" Lahmeyer L Eo ’ V..L 27.5 1.2 7.9 7.65 7.75 10-5 gebracht werden. * Bieber, 11. Febr. 12. Februar, feiert der l Spenden für das WinterMwerl Sämtliche Zahlungen für den kreis Gießen, die das Vinterhilfswerk 19 3 4/35 betreffen (Spenden, S iraßenfammlungen, Haussammlungen, Eintopfgerichte ufw.), find nur auf Konto der Bezirksfparkaffe Gießen, 7t r. 4600 oder auf Postscheckkonto Frankfurt a. 211. Nr. 5979 einzuzahlen bzw. zu überweisen. Daten für den 11. Februar. 1847: der Physiker Thomas Alva Edison zu Milan in Ohio geboren (gestorben 1931); — 1905: der Dichter Otto Erich Hartleben in Salo am Gardasee gestorben (geboren 1864). Taten für den 12. Februar. 1804: der Philosoph Immanuel Kant in Königsberg i. Pr. gestorben (geboren 1724); — 1809: der bzw. stehen vor der Vergebung. Die Aufträge die Neubauten werden infolge einer Anregung RWM. auf eine Anzahl Werften verteilt. Rhein-Mainische Msttagsbörse. Tendenz behauptet. englische Naturforscher Charles Darwin in Shrewsbury geboren (gestorben 1882); — 1834: der Theologe Friedrich Schleiermacher in Berlin gestorben (geboren 1768); — 1894: der Musiker Hans Bülow in Kairo gestorben (geboren 1830). sollen. Wünsche, ob Knabe oder Mädchen, sollen möglichst erfüllt werden. Durch Umfrage konnte festgestellt werden, daß eine Anzahl Pflegeeltern sich wieder zur Aufnahme von Kindern bereit erklärte, weitere stellten ihre Zusage in Aussicht. Auch von den Nachbarorten Stockhausen und Weickartshain liegen von den Pflegeeltern vom vorigen Jahre durchweg schon zustimmende Antworten vor. + Grünberg, 10. Febr. Bei der ersten Holz- versteigerung, die unser neuer Bürgermeister Wagner leitete, sollte er auch, wie üblich, seinen „Einstand" geben. Es wurde ihm ein Zweig Tannengrün überreicht, dem eine Karte beigefügt war, worin in poetischer Form auf die Einhaltung dieser " S-.l-e hingewiesen wurde: Hamburg-Amerika-Paket Hamburg-Südam. Dampfschiff. Hansa-Dampfschiff . ......... Norddeutscher Lloyd AG. für Verkehrswesen Akt. .. Berliner Handelsgesellschaft ... Commerz, und Privat-Bank ... Deutsche Bank und Disconto- Gesellschaft Dresdner Bank Reichsbank * Giinstige Entwicklung der Farbenausfuhr. Trotz aller Schwierigkeiten, die sich der deutschen Ausfuhr im verflossenen Jahre entgegen« stellten, weist die deutsche Farbenausfuhr gegenüber dem Jahre 1933 zum Teil eine beachtliche Steigerung auf. Die Ausfuhr der hauptsächlichsten Farbengattungen, und zwar in Anilinfarben, sowie Teerund Schwefelfarben betrug in den beiden letzten Jahren insgesamt 27 033 (20 714) Tonnen. Die Ausfuhr in den übrigen Farbengattungen (Alizarin- Farbstoffen, Indigo, Bronze, Schmelzfarben, Chromfarben, Bleiweiß, Zinkoxyd, Zinksulfit, Eisenoxyd) hat sich im Jahre 1934 mit 67 590 Tonnen ungefähr auf der Höhe des Vorjahres (68197 Tonnen) gehalten. * Neue Großaufträge der Deutsch- Amerikanischen Petroleum-Gesellschaft. Die Verhandlungen zwischen der genannten Gesellschaft und den deutschen Werften wegen Vergebung großer neuer Tankschiffbauaufträge sind zum erfolgreichen Abschluß gebracht worden. Nicht weniger als sechs Uebersee-Großtanker sowie sechs Leichter und sechs Barkassen im Gesamtbauwert von rund 18 Millionen Mark sind vergeben worden die Höhe der Er liec baut aus bie Leitei den schlai entbehrlic auch her Mtjen in und Mau, pn einem Ni ein jur ledoch gebo Tchwar W Bürg L7-ß-° Ni und Wsl05 u 5ere sieben J? Freud! S Kober ptta” d, Ä S* "V6 4% Oesterretchtfche Goldrente.. 4,20% Oesterreichische Silberrente 4% Ungarische Goldrente 4% Ungarische Staatsrente v. 1910 4%% desgl. von 1913 6% abgest. Goldmexikaner von 99 4% Türkische Zollanleihe von 1911 4% Türkische Bagdadbahn-Anlethe Latum Mansselver Bergbau.........0 Kokswerke ............. 0 Phönix Bergbau o Rheinische Braunkohlen 10 Rheinstahl ..................o zehnte lang das Amt des Ecmeinderechners für Fellingshausen versehen und ist seit 1895, also 40 Jahre lang, Mitglied des Kirchenvorstandes. Er erfreut fick um seiner Treue und Rechtschaffenheit willen allgemeiner Wertschätzung bei den Behörden und in der Gemeinde. Seine Frau entstammt der Familie Will auf der Obermühle, deren berühmtes Glied, der Kupferstecher Joh. Georg Will, am 5. November 1715 auf der Obermühle geboren und 92jährig am 5. April 1808 in Paris gestorben ist. Herr Bender ist 75 Jahre alt, seine Gemahlin steht im 82. Lebensjahr. Möge dem Jubelpaar durch Gottes Güte weiterhin ein friedlicher, sonniger Lebensabend beschieden sein! Frankfurt a. M., 9. Febr. Die Börse erfuhr auch am Wochenschluß keine stärkere Veränderung, vor allem blieb die Geschäftstätigkeit auf allen Marktgebieten klein. Die Zurückhaltung dauerte weitestgehend fort. Indessen war die Grundtendenz freundlich und von wenigen Ausnahmen abgesehen, lagen die Kurse gegenüber der Abendbörse gut behauptet. Am Aktienmarkt zeigte sich für einzelne Spezialwerte weiteres Interesse. Besonders Kunstseidewerte blieben beachtet. AKU. zogen bei etwas größerem Geschäft auf 55,50 bis 55,75 (54,75) an, auch Bemberg waren um 2,13 auf 120,13 v. H. bei allerdings minimalem Umsatz erhöht. Leichte Nachfrage bestand außerdem nach Schiffahrtspapieren, wobei Hapag und Nordd. Lloyd je 0,40 v. H. gewannen, AG. für Verkehrswesen biteben zu 88 v. H. behauptet. Elektrizitätswerte hatten recht stilles Geschäft, etwas beachtet waren im Zusammenhang mit dem RWE.-Abschluß Lahmeyer mit 121,50 (120), Schuckert und AEG. setzten unverändert, Licht und Kraft 0,40 v. H. und Gesfürel 0,25 v. H. niedriger ein. Chemische Werte biteben selbst bei der Steigerung der Farbenausfuhr unberührt. IG.-Farben, die sogar 0,65 v. H. nachgaben, ferner eröffneten Gold- „Aus unserem Walde ein grüner Strauß Zum Gruß überreicht mit offenem Wort, Er wirke sich zum Glücke aus In Ihrem neuen Heimatort! Doch die Moral von der Geschicht: Vergiß — Bier und Wein und Schnäpse nicht!" Bürgermeister Wagner gab auch seinen „Einstand", aber nicht in Form von Alkohol, sondern er stiftete einen Betrag für die Winterhilfe. — Die NS. -Gemeinschaft „Kraft durch Freude" veranstaltete am gestrigen Samstagabend in der Turnhalle einen „Bunten Abend". Den zahlreichen Besuchern wurde durch ein abwechslungsreiches Programm, das hauptsächlich heiteren Inhalts war, einige vergnügte Stunden bereitet. Neben dem Ansager Adolf Hille, der sich mit Witz und Humor feiner Aufgabe widmete, gefiel der Tenor Rudolf Ley mit seinen Liedern, ebenso entzückten die beiden Tänzerinnen Maud H o l- st e m und Hilde Plank mit ihren Tänzen. Sehr unterhaltend wirkten auch durch erstaunliche Leistungen in körperlicher Gewandtheit und Mimik die beiden Künstler Pumps, der komischste aller Jongleure und Gummi, der fallende Mann. Den musikalischen Teil des Abends bestritt das Goethe- orchester. Tanz beendete die Veranstaltung. Kreis Lauterbach. 4- Lauterbach, 8. Febr. Die Vereinigung ehemaliger 116er hielt dieser Tage im Johannisberg ihre Hauptversammlung ab. Insbesondere stand die Frage der Auflösung der Vereinigung zur Aussprache. Der Führer der Vereinigung, Kamerad Burg, wies auf den Haupt- tagungspunkt (Auflösung der Vereinigung) hin und gedachte dann des verstorbenen Kameraden Söll, dem ein kurzes Gedenken gewidmet wurde. Der Geschäftsbericht und der.Kassenbericht wurden gutgeheißen. Vereinsführer Burg gab dann zur Kenntnis, daß der Verband ehemaliger 116er nur noch als ein loses Gefüge zu betrachten fei, da ja die Regimentsvereine nunmehr dem Kyffhäufer- bund angeschlossen seien. In diesem Zusammenhang verlas er einen Brief des Verbandsvorsitzenden, in dem die fünftigÄi Ausgaben des Verbandes bzw. SS Tac Vss F’fli >,?S; ■; K gh* Mud Meilneh" ho auf einew ! Emo llhr r ! Finnen. Wem i” m cs durch A-cschule -r ^Mirunk' 1 hisiM schweb ‘ Gießend ch-Mwen. MM von ©«er auf ön in weit große! Mich roar, a Jahre gelingen. H, mindestens m aus der em ju finden und anschaulich zu i* inä Seele. 2Ii jung eingeheni de- Heimes fi Hut hingewies milde wurde innerhalb bei b;i5 im S)in Preußen. Schwerer Verkehrsunfall. Ein Toter, drei Schwerverletzte. Frankfurt«. M., 10. Febr. (LPD.) Arn Sonntagmittag geriet ein Personenkraftwagen, der mit vier Personen besetzt war, auf der Straße Frankfurt—Vilbel in einer Kurve ins Schleudern und sauste mit großer Wucht gegen einen Baum. Der Fahrer des Wagens, der Arzt Dr. Rabe, wurde getötet, während die drei andern Insassen mit schweren Verletzungen dem Krankenhaus zugeführt werden mußten. Die Ursache des Unfalls ist noch nicht einwandfrei geklärt. Amtliche Betreuung der Mietausgleichstelle für die Stadt Wetzlar. * Wetzlar, 10. Febr. Der Land rat des Kreises Wetzlar gibt bekannt: „Unter dem Vorsitz des Dezernenten des Herrn Regierungspräsidenten in Wiesbaden für Preisüberwachung hat im Kreis- Haus unter Beteiligung der Kreisverwaltung und der Stadtverwaltung mit den Vertretungen der Mieter- und der Haus- und Grundbefitzeroereini- gungen eine Besprechung über die Höhe der Mietpreise für Wohnungen stattgefunden. Den Anlaß hierzu gaben Besorgnisse in Kreisen der Mieter, daß infolge des zur Zeit herrschenden Brie' 2.473 58.20 54.46 12.195 16 435 168.41 21.41 61.38 der Vereinigungen kurz umriffen wurden. Nach der Erledigung der Beitragsfrage gab der Vereinsführer bekannt, daß außer dem Jahresbeitrag noch 30 Mark an die Kriegsgräberfürsorge abgeführt werden sollten. Mit einem dreifachen Sieg- Heil auf Führer und Vaterland fand die Versammlung ihren Abschluß. — Die hiesige Freiwillige Feuerwehr kann in diesem Jahre auf ihr 80jähriges Bestehen zurückblicken. In einer Sitzung des Führerkorps wurde das Programm für die Veranstaltung bereits feftgetegt. Für den 21. Februar, den eigentlichen Gründungstag der Wehr, ist eine Festoersammlung mit gleichzeitiger Generalversammlung sämtlicher Feuerwehrmänner vorgesehen. Am 13. und 14. Juli wird die öffentliche Jubiläumsfeier stattfinden, die gleichzeitig mit einem Kreisfeuerwehrtag verbunden sein wird. Man erwartet zu diesen Tagen 1500 bis 2000 Feuerwehrmänner in Lauterbach. — Der hiesige Kriegerverein hielt einen Familienabend ab, der durch schneidige Musik der SA.-Kapelle unter Mitwirkung des Trommler- und Pfeiferkorps eingeleitet wurde. Vereinsführer L o ch e l begrüßte Schlußkurs 8-2 93~ 56.75 209.5 Liter lieferten. Die vorgetragene Bilanz wurde genehmigt, dem Vorstand und dem Rechner Entlastung erteilt. Die ausscheidenden Vorstands- und Aufsichtsratsmitglieder wurden wieder gewählt. Der Vorsitzende Heinrich G e r l a ch gab das neue Einheitsstatut bekannt und wies darauf hin, daß ab Januar die Berechnung der Milch nach Fettprozenten erfolge. Eine rege Aussprache beschloß die Generalversammlung. * Steinbach, 10. Febr. Die Gattin unseres Lehrers, Frau Anna Klinker, erlitt beim Eislauf auf den Teichen zwischen Steinbach und Lich einen Unterschenkelbruch. Die Verunglückte mußte zur ärztlichen Behandlung nach Gießen gebracht werden. CO Ettingshausen, 10. Febr. Zu der hier durchgeführten Holzsubmission wurden viele Angebote abgegeben. Die Preise bewegten sich je nach Klasse von la bis 4a Fichte von 13 bis 22 Mark. Sämtliches Fichtenholz ging an die Herren Heinrich Seipp I. (Ettingshausen), S ch ä f e r (Hungen) und Müller (Queckborn) über. Für Kiefernholz wurden für die Klassen la bis 4a 12 bis 23 Mark bezahlt. Das Kiefernholz ging an die Firma Gerhard (Siegen). — Dieser Tage verschied hier einer der ältesten Einwohner unseres Ortes, der Landwirt Michael Kühn. Er war bis zu seinem Lebensende gesund und rüstig. + Grünberg, 9. Febr. Im Rathaussaale fand unter dem Vorsitz von Kaufmann Mantel, als Amtswalter der NS.-Volkswohlfahrt, eine Besprechung mit den Volksgenossen statt, die im vorigen Jahre Kinder in Pflege hatten. Hier waren im Sommer Kinder aus der Darmstädter Gegend und im November Saarkinder untergebracht. Wie der Amtswalter feststellen konnte, waren die Pflegeeltern fast überall mit ihren Pfleglingen zufrieden, in einigen Fällen haben sich sogar sehr herzliche Beziehungen angebahnt. Da auch in diesem Jahre wieder Kinder zur Verschickung kommen sollen, wird von der Leitung der Volkswohlfahrt Wert darauf gelegt, daß die Volkgenoffen, die voriges Jahr Kinder in Pflege hatten, sich auch dieses Jahr wieder zur Aufnahme von Kindern bereit erklären. Vorgesehen ist die Unterbringung von Kindern aus Sachsen, die in den Monaten Juni und Juli kommen schmidt 1 v. H. leichter, anderseits zogen Metallgs- sellschaft 1 v. H. an. Zellstoffpapiere lagen bis 0,25 vom Hundert freundlicher. Hoher lagen ferner Ce- ment Heidelberg mit 114,25 (113,75), Daimler mit 50,90 (50,50) Moenus Maschinen mit 87 (86,90) und Conti Linoleum Zürich mit 130 (l. K. 129) Montan- werte waren fast geschäftslos und zunächst fast ohne Notiz, Phönix lagen 0,25 v. H. leichter, anderseits waren Laurahütte auf 22 bis 22,50 (21,50) erhöht. Reit' nkanteile und Bank für Brauindustrie eröffn,, t beide unverändert. Der Rentenmarkt war wiederum sehr vernachlässigt, bei zumeist etwas abbröckelnden Kursen. Altbesitz gingen auf 112,13 (112,50), späte Reichsschuldbuchforderungen, Kommunal - Umschuldung und Stahlverein-Bonds um je 0,13 v. H. zurück, Zinsvergütungsscheine lagen mit 89,75 behauptet. Von fremden W'erten lagen 5prozentige Silbermexikaner mit 5 v. H. 0,13 v. H. leichter. Im Verlaufe konnte sich das Geschäft nicht beleben und auch die Kurse zeigten nur kleine Veränderungen. Etwas fester lagen Moenus Maschinen bis 88 (87), Daimler 51 (50,90), AKU. 56 (55,75), Hapag 32 (31,75), auch IG.-Farben waren auf 144,50 erholt. Fest lagen Zellstoffaktien bei Erhöhungen bis 2 v. H. Das Gros der Papiere blieb auf dem Anfangsstand unverändert. Die später zuc Notiz gekommenen Montanpapiere waren wenig verändert, etwas schwächer Klocknerwerke mit minus 0,65 v. H. Der Kassamarkt lag still. Von Bankaktien waren Frankfurter Bank weiter gesucht uni» auf 110,75 erhöht, gestern 107,75, Großbanken lägen: aber schwächer. Am Rentenmarkt bröckelten die Kurse der variablen Papiere zumeist weiter ab, so Altbesitz auf 111,90, späte Reichsschuldbuchforderungen auf 97,25- (97,65), auch Kommunal-Umschuldung und Zinsver- gütungsschsine waren nur knapp gehalten. Gold- und Liguidationspfandbriefe lagen gut behauptet, Kommunal-Obligationen vereinzelt bis 0,25 v. H. fester. Stadtanleihen bröckelten dagegen weiter ab. Fremde Werte lagen ruhig. Tagesgeld blieb zu 2,9.0 o. H. sehr leicht. Jranffurter Schlachtviehmarkt. Frankfurt a. M., 11. Februar. (Vorbericht.) Um 10 Uhr war folgende Marktlage: Dorauftrieb: 1214 Rinder (370 Ochsen, 113 Bullen, 380 Kühe, 351 Färsen), 456 Kälber, 138 Schafe, 3636 Schweine. Es kosteten: Rinder: Ochsen 22 bis 39 Mark, Bullen 23 bis 36, Kühe 14 bis 34, Färsen (Kalbinnen) 23 bis 39, Kälber 24 bis 44, Hämmel 33 bis 37, Schafe 18 bis 34, Schweine 38 bis 53 Mark. — Marktverkauf: Rinder ruhig, Kälber, Hämmel, Schafe und Schweine mittelmäßig. Französische Noten Holländische Noten Italienische Noten Norwegische Noten Deutsch Oesterreich, ä 100 Schilling Rumänische Noten Schwedische Noten Schweizer Noten Spanische Noten Ungarische Sloten •••«•••«•••••••• w ÄS börse Mangels an Wohnungen die Mietpreise hochgetrieben würden. Es wurde bei der Besprechung ein Einvernehmen unter allen Anwesenden dahin erzielt, daß in jedem Falle einer Meinungsverschiedenheit zwischen Mieter und Vermieter über die Angemessenheit des Mietpreises die Miet- ausgleich st elle in Wetzlar angerufen werden soll, und zwar auch dann, wenn die.Parteien nicht einer Organisation der Mieter oder der Haus- und Grundbesitzer angehören. Die Mietausgleichstelle ist gebildet aus Vertretern der Mieter und der Vermieter und einem unparteiischen Vorsitzenden, dem Rechtsberater bei der Kreisleitung der NSDAP., Rechtsanwalt Oppermann, hier. Da diese Ausgleichstelle sowohl von den Verwaltungsbehörden, als von der Partei mit der Regelung der Mietzinsstreitigkeiten beauftragt ist, darf angenommen werden, daß durch ihre Tätigkeit eine sowohl den gerechten Interessen der Vermieter, als der Mieter entsprechende Mietzinsbildung in Wetzlar gesichert ist. Kreis Wehlar. 0 Wetzlar, 10. Febr. Die Milchoerwertungsgenossenschaft Wetzlar hielt im Gasthaus „Zum Riesen" ihre erste Generalversammlung ab. Der Vorsitzende des Aufsichtsrates, Ortsbauernführer R e d h a r d t (Wetzlar), gab zunächst einen kurzen Ueberblick über die Tätigkeit der Genossenschaft seit der Gründung. Die Genossenschaft habe sich gut entwickelt und werde auch im neuen Jahre die ihr gestellten Aufgaben erfüllen. Oberrevisor Berg von der Kreisstelle Wetzlar trug die Bilanz vor. Der erzielte Reingewinn betrug 100,20 Mark. An der Anlage der Sammelstelle wurden 6000 Mark abgeschrieben. Vom 18. Juni bis 31. Dezember 1934 wurden 625 579 Liter Milch bei der Sammelstelle eingeliefert. An Markenmilch wurden in derselben Zeit 181299 Liter verkauft. Es wurden dann zu dem Vorstands- und Aufsichtsrat Ergänzungswahlen oorgenommen. Das neue Einheitsstatut wurde von der Generalversammlung einstimmig angenommen. Der Bezirksbeauftragte Weber (Gießen) sprach über das Herstellungs- Schlußk. Abend- börfc 9.2 93" 56.75 209 :. Am morgigen Dienstag, hiesige Ortsbivger Hein-l rich Bender mit feiner Gattin das Fest berp goldenen Hochzeit. Herr Bender hat Jahrverbot der Landbutter. Sie überall verbreitete Meinung, die Milchabsatzregelung habe eine Auflockerung erfahren, ist irrig. Wohl ist es richtig daß der Uebernahmeschein D seit 1. Januar 1935 gefallen ist. Aber die Verordnung betreffend da; Herstellungsverbot der Landbutter besteht, und zwar für die Gebiete der Molkereigenossenschaften uni der Einzugsgebiete für Frischmilch. Stabsleiter Fischer von der Kreisbauernschaft Wetzlar sprach ebenfalls über Sie Milchmarktregelung, die im Interesse der gesamten deutschen Bauern uni Landwirte nach den vorgezeichneten Richtlinien durchgeführt werden müsse. Kreisobmann Langsdorf wies darauf hin, daß das Ziel der nationalsozialistischen Agrarpolitik, einen einheitlichen Milch, preis für alle zu schaffen, sich zur Zeit noch nichts verwirklichen lasse. Es sei aber damit zu rechnens daß nach einer gewissen Übergangszeit die verschiedenen Milcherzeugerpreise fallen würden. * Krofdorf, 10. Febr. Am gestrigen Sams-1 tag ereignete sich hier ein Unfal l. Sie 73jährige Frau Margarete Bader kam unglücklich zu Fall und erlitt einen Bruch des linken Unterschenkels. Sie mußte in die Klinik nach Gießen Sranrfuri a. M. Berlin Schluß« lurs Schlug. Abcnd- börfe Schluß- lur» Schlußk. Mittagbörse lOafum 8-2- 9-2 8-2 9.2 4% desgl. «Serie 11 ............ 8.2 8.25 — — 5% Ruuiän. vereinh. Rente v. 1903 4 65 4.7 — 4.4 4!4%Rumän.vereinh.Rentev.l9i3 7 — 7.2 7-1 4% Rumänische vereinh. Rente .. 4 3 4.3 4.25 4.25 2y*% Anatolier ............... 35.25 35.25 35.75 35-9 Frankfurt a.M. Berlin Schlußkurs Schlußk. Abend- börsc Schlußkurs Schlußk. Mlitag- börse Saturn 8.2- 9 2. 8.2. 9.2- 6% Deutsche Reichsanleihe v. 1927 6% ehem.7% Dt.Reichöanl.v. 1929 ”71% Doung-Anleihe von 1930 .. Deutsche Anl.-Ablös.-Schuld mit Auslos.-Rechten .. ...° 99.25 102 112.5 97.5 95-75 99-75 112.5 114.5 96 96 100.25 100 97 97 104.9 99.25 102 112 97-5 95-75 99-65 99-5 102 112-25 99 5 102 112-25 97-5 Desgl. ohne Auslos.-Rechte..... 6% ehem.8% Hess. Bolköstaat 1929 (ruckzahlb. 102%) ...... 6% Hess. Landesban! Darmstadt Gold R. 12...... 95-75 6y?% Hess. Landes-Hypothekenbank Darmstadt Liqui.. Oberhessen Provinz-Anleihe mit Auslos.-Rechten ......... Deutsche Komm. Sammelabl. An- leihe Serie 1 mit Auslos.-Rechten 6% ehern. 8% Franks. Hyv.-Bank Goldpfe. 15 unkündbar bis 1935 6% ehem. 7% Franks. Hyp.-Bank Goldpfe. 16 unkündbar bis 1936 614% ehem. 4V2% Franks. Hyp.. Bank-Ltqu.-Pfandoriese...... 96 96 99.9 100 97 97 104.9 114.5 96 113-75 96-25 5%% ehem. 4/2% Rheinische Hhp.-Bank-Liqu.-Goldpfe..... 6% ehem. 8% Pr. Landespfandbriefanstalt, Pfandbriefe R. 19 6% ehem. 7% Pr. Landeöpfand- briefanstalt, Pfandbriefe R. 10 Gteuergutsch. Verrechnungskurs . 100 97 97 104.9 99-9 97 97 104-9 8-Februar 9-Februar Amtliche Notierung Amtliche Notierung Geld I Brief Geld Brief Buenos titre. 0-643 0.647 0.639 0 643 Brüssel..... 58.17 58.29 58.17 58-29 Rio de Jan. . 0-194 0-196 0.194 0-196 Sofia ...... 3-047 3 053 3.047 3 053 Kopenhagen. 54 46 54 56 54.45 54-55 Danzig..... 81.24 81.40 81.24 81-40 London ..... 12.195 12-225 12.19 12 22 Helsingfors.. Parts ...... 5.385 5.395 5.385 5-395 16-415 16.455 16.415 16-455 Holland ... 168.26 168.60 168-15 168-49 Italien..... 2L30 21.34 21-30 21 34 Iavan ...... 0.711 0.713 0.711 0-713 Jugoslawien 5.649 5.661 5-649 5 - 661 Cdlo.....: 61.30 61 42 6128 61.40 23ien....... 48.95 49-05 48.95 49 05 Lissabon .... 11-07 11 09 11.07 11.09 «Stockholm... 62.88 63-00 62 86 62-98 Schweiz .... 80.72 80.88 80.72 80.88 Spanien.... 34.03 34.09 34.02 34.08 Prag....... Budapest ... 10.40 10-42 10-39 10-41 Neuyork... 2.500 2-506 2-500 2-506 Banknoten. Bereinigte Stahlwerke........ 0 47-5 47-65 47.65 31.4 32 31-65 31-65 Otavi Minen ............... 0 12-4 12.4 12-25 28.75 29.25 Kaliwerke Aschersleben........ 5 108 108-5 107-75 _ _ Kaliwerke Westeregeln........ 5 108 108 108 0 33-75 34-13 34 34-5 Kaltwerke Salzdetfurth.....7y2 155 155 155-5 0 4 88 116-5 88 115 5 88-25 116 88-25 114.75 I. ®. Farben-Jndustrte....... - 143-75 144-5 143-5 0 86.75 85 87 85 Scheideanstalt............... 9 205 205 0 0 88 88 86-5 86.5 88 88 86.5 86.5 Goldschmidt ................ Rütgerswerke............... Metallgesellschaft............. 0 0 0 93.75 105.25 95 85-5 113-75 92-75 106.25 95.75 86 114.25 93.75 105-25 95-5 862 12 0 167 31-5 167 31.5 167 31.25 166.25 Z1.4 Pbiiivv Holzmann........... Zementwerk Heidelberg ...... Cementwerk Karlstadt......... ? 142 142 142 141-9 0 127 127 - 6 6 108-25 120-25 108.5 119.9 108.5 120 108.75 119.25 Schultheis Patzenhofer ....... 0 _ 104 0 86 86 75 86.5 87-5 Aku ift AÄ 'ft :9elunq88thPt!( n tor oie > 'tien1U£ !'el ber Sachsen sehen. Wir werden deshalb bei aller Arbeit, die wir ut irgendeiner Form am deutschen Volkstum leisten, diese beginnen, indem wir im Bauerntum die lebendigen Kräfte sich in natürlicher Folge entwickeln lassen, die uns Bürgen sind, daß bestes Kulturgut gewahrt und gepflegt wird. Schaffen wir alle iBor3 bebingungen, welche notroenbig sinb, bie bäuerliche Frau aus ber schwersten Arbeitsfron zu lösen, baß sie Zeit unb Kräfte gewinnt, ihre Eigenart zu entfalten, Mittelpunkt bes Familienkreises unb ber häuslichen Kultur unb Geselligkeit zu sein, bie m ihrer Vielheit bes Kultur bes Dorfes gestaltet. Machen wir bie bäuerliche Frau körperlich und geistig stark und fähig, Trägerin und Erhalterin des Bluterbes zu fein für alle Zeiten, dann wird sie nicht nur lebendigste Trägerin des Volkstums ihrer Heimat und Landschaft, sondern des gesamten Reiches, des Großdeutschlands der Zukunft fein. Abschluß ber Führertagung: Gemeinsamer Gesang bes Liedes der HI. kampf bewegte. Alle Teilnehmer trafen sich zu einem Referat des Sozialamtsleiters, der darauf hinwies, daß die HI. nun auch immer mehr darangehen muß, für die Zukunft vorzubauen, durch Maßnahmen zur Gesunderhaltung der Jugend und zur Betreuung und Schulung auf beruflichem Gebiet. Dazu erläuterte anschließend der Jung- bauern-Referent im Sozialamt der HI. die Durchführung der fachlichen Schulung der Jungbauern. Er betonte dabei, daß der Landjugend schon die agrarpolitischen Ziele des Nationalsozialismus nähergebracht werden müssen, damit sie zur Erkenntnis kommt, daß sie der Garant der deutschen Volks- VornoUzen. — Tageskalendrr für Montag: Lichtspielhaus, Bahnhofstraße: „Ich für dich — du für mich". — Stickerei- und Spitzen-Werkfchau im Turmhaus am Brandplatz von 14 bis 18 Hhr. 15 Hhr Vortrag mit praktischen Vorführungen im Cafs Leib über: Selbstfärben, Entfärben, Entflecken, Entglänzen usw. — Um 18.15 Hhr im Geologischen Institut, Braugasse 7b: Vortrag von Professor Dr. Hummel über „Phosphorsäureversorgung Deutschlands". (Mitglieder des NSBDT. (früher KDAJ.j sind eingeladen.) — O b e r h e f f i f ch e r G e f ch i ch t s v e r e i n. Nächsten Donnerstag abend im Hörfal des Kunstwissenschaftlichen Instituts Lichtbilder-Vortrag von Professor Dr. Frölich über: „Steinerne Zeugen mittelalterlichen Rechtslebens, besonders auf hessischem Boden". (Siehe Anzeige vom Samstag). Heist Hauöinschnsten sammeln! Der Museumsverband für Kurhesfen und Waldeck betreibt zur Zent — mit dem Ziel späterer. Veröffentlichung — die möglichst vollständige Sammlung hessischer Hausinschriften, d. h. aller Inschriften, die sowohl an Wohnhäusern als auch an öffentlichen Gebäuden im Regierungsbezirk Kassel, der Provinz Oberhessen und den Kreisen Biedenkopf und Wetzlar nachzuweisen sind. Den Grundstock der geplanten Veröffentlichung, deren volkskundlicher, auch familiengeschichtlicher Wert ohne weiteres einleuchtet, bildet eine von Amtsgerichtsrat v. Baumbach in Fronhausen (Lahn) in jahrzehntelanger Arbeit geschaffene Sammlung; diese wird jetzt ergänzt durch die Ergebnisse einer soeben unternommenen Umfrage in denjenigen Kreisen, die den Nachforschungen des Herrn von Baumbach und seiner Mitarbeiter noch nicht, ober nicht ausreichend zugänglich waren. Bei dieser Sammelarbeit darf sich der Museums» verband vor allem in der Provinz Oberhessen weitgehender Unterstützung durch den Hessischen Verein für Volkskunde erfreuen. Trotz aller Bemühungen droht noch manche hessische Hausinschrift durch die Maschen des naturgemäß weitläufigen Sammelnetzes zu schlüpfen. Aus diesem Grunde erbittet der Museumsverband die gütige Mitarbeit aller Heimatfreunde und -forscher unseres Bezirkes! Falls sie Sammlungen von Haus- inschriften innerhalb eines kleineren oder größeren Kreises angelegt haben, wäre der Verband für Mitteilung bzw. leihweise Ueberlassung dieses Materials dankbar. Weiter ergeht an alle Hausbesitzer die Bitte, den Wortlaut der an ihrem Hause Vorhände» Inen Inschriften dem Museumsverband für Kur» Der Führer des Bannes 116, Bannführer Ernst f e i m, hatte für Samstag und Sonntag eine vochenendfchulung in Lich angefetzt. Sämtliche Interbannführer, Gefolgschaftsführer, Sozialwarte, le PO.-Adjutanten sowie der gesamte Bannstab nahmen an dieser Tagung teil. Das Licher HJ.-Heim Leute als Tagungsraum. Für das leibliche Wohl |zr Teilnehmer war in vorbildlicher Weise gesorgt. Der Spielmannszug der Licher HI. holte die Führer mit klingendem Spiel am Samstag an der Kahn ab und brachte sie in ihr Quartier. Nachdem >sr Bannführer die Tagung eröffnet hatte, unterbreitete er das Tagesprogramm der Schulung. Anschließend fand ein Heimabend unter dem Motto Hitlerjugend in der Kampfzeit" statt. Kampflieder |er HI. und Erzählungen einiger alter Kämpfer eftalteten den Abend zu einem Erlebnis und brachen zum Ausdruck, daß der revolutionäre Geist der ■•t h'd. nicht verlorengegangen ist. Nach einer kurzen Saufe fanden sich die Führer zu einem Kamerad- chaftsabend zusammen, der mit seinen Liedern und listigen Vorträgen verschiedener Hitlerjungen den fischen, fröhlichen Geist der neu heranreifenden lugend zeigte. Alle Teilnehmer verbrachten die Nacht zum Sonn- zer genannt, sind von 3.30 Hhr ab am Werk, reinigen die Streu, füttern und melken. Von dem Lauf fteg gehen im rechten Winkel die Futtertische ab, zu denen von beiden Seiten her die Köpfe von je 13 schwarz-weißgefleckten Kühen symmetrisch ausgerichtet sind. Jede Kuh hat vor sich ein keilförmiges Loch in der Raufe, eben groß genug, um mit dem Maul den für sie bestimmten Futterberg zu erreichen. Durch eine Rinne vor ihrem Trog läuft zu gewissen Stunden ein genau bestimmtes Quantum Trinkwasser. So ist die reale Situation, Zweckmäßigkeit herrscht, und manchmal habe ich gedacht, »ich könne nie mehr in diese Milchfabrik gehen. Doch zuweilen wischt mir die Dämmerung im Stall alle Sachlichkeit fort. Schattenhaft nur find die massigen Tierleiber unter meinen Füßen. Daß Leben webt, höre ich nur am Gebrumm, riech ich am zärtlich milden Dunst, und meine Liebe zum Getier findet plötzlich wieder ihre unmittelbare Erfüllung. Frieden und Wärme ist im Raum. Ich sitze auf einem Futtersack; meine Körperlichkeit geht ein in die Stallwand, so wie auch die Knechte kaum noch zu sehen sind, als sie nach einiger Zeit auf großen Kiepen das Futter hereintragen. Wie durch eine telepathische Verbindung wissen alle Kühe eines jeden Futtertisches, daß ganz oben die Fütterung begonnen hat: Beschaulichkeit weicht verlangender Hnrast, lange Hälse winden und wittern, Gier dröhnt, muht, rumort. Unb schon beginnt das Schmatzen und das Zerknacken der runden Rüben. Bis wieder die Stille schwingt und über ihr ein geheimnisvolles, dunkles Brausen. Als ob in weiter Ferne ein Nebelhorn summt. Das ist die Stimme vom „König"; der Herrscherton des zwanzig Zentner schweren Bullen, der mitten unter den Kühen steht, gefesselt und mit einem großen Nasenrmg gesichert, ein Gebirge von Kraft. Aus dem Milchkuhstall führt eine Tür zu den Kälbchen. Nur zwei Tage dürfen die Neugeborenen bei den Müttern bleiben; sie stören sonst die Milch- produktion. Aber in dieser kurzen Zeit sind die ' Kuhmütter besonders stolz, stehen wachsam mit pe= - drehtem Kopf gegen uns Menschen, und ihre oe- wegliche lange Zunge wascht das schwarz-weiße Etwas im Stroh. Am dritten Tage schreien sie ununterbrochen nach dem plötzlich verschwundenen Lindsay, der Führer der englischen Expedition, die im Sommer des vorigen Jahres Ms Inlandeis von Grönland überquert hat, hielt vor der Königlich Geographischen Gesellschaft in London einen Vortrag, der aufschlußreiche Einzelheiten über die 103 Tage dauernde Schlittenreise der drei jungen Engländer über eine Strecke von fast 2000 Kilometer enthüllte. Die drei Mitglieder der Expedition, die ihre Kleider 15 Wochen lang nicht vom Leibe bekommen haben, hatten sich die Aufgabe gesetzt, den unbekannten Teil be °uk Z “morooQe i. n5r*'«- iien,®Qt die ÄiJh E'neiy n?^er9tuppe studierte @;n "eisL7' ^en Liedervor. Quartett" ern. rnöereins mit NÄ 4 c?n noch- !? Stimm««« Z tr“Ö feiner *«. einen aus. imern in guter 0q3 bie '> en Vogels. 19ute Schnee« Meldet werden ’ortler in ben Oer Skisport- fuhren im .Krastfahrstelle Dmnibuffe stel. ^isenbahnver- annshain. deutscher r n d. 3m An- 1 Teilnehmers che Himalaja« gabend in der wurde, sei mit« en bestehende iber Wilhelm Stück Geolo- >er haben sich, bewährt und ndern an Güte ia Schaum be- iele Auslands« i. 3n den letz« r ein Auftrag chörde ein, die rselben Firm Kolonien der r Wissenschaft« IsbeziehmM Wrten in , bie trfannl eut^e f)anb» erreicht wer- itlict), münb« instag gegen ich- und Lud« Kraftwagen, bnen wurden (immer W siegt hier im die Pr P ia$ Fenster ju cht. Er bückte gesehen, einen luf, den er in n dann sofort en. Dann ging te den heißen »i, von Helma mmer absuG immer mehr o daß Helma iner f*" i Hände sehen ld nun Men dem der Dieb' ,st weiter, bis ,rt öffnete sie je Wand ei * in Kelch W inende Herbst' m Glanz Ze-' » E°°> u”6, (o ttaund« i,Ä‘* fS&S SZ7 ein«* fr * bufr i rf- oder »i a|| V*Ta ST# i- * fia« eeft"»«; in <1 Tack Der gute Schuh für flUe Alleinverkauf für Gießen: SCHUHHAUS Heinrich Wolff Gießen / Sehersweg 4 ner war der in Marburg studierende Oesterreicher Knobloch. Knobloch wurde Sieger der Klasse I mit 21, 24 und 28,5 Meter sowie der Note 281,6. Der Meistertitel fiel an den Besten der Kombination Lang-Sprunglauf. Es war Emil Schleicher vom WSB. Gersfeld. Schleicher hatte im Langlauf hervorragend abgeschnitten, der dort erreichte Vorsprung sicherte ihm den Titel, da er im Sprunglauf mit nur mäßigen Leistungen aufwartete. Insgesamt erhielt er 519,3 Punkte. Die Kombinations-Placierung brachte unter den drei ersten nur knappe Punktdifferenzen. Edelmann (Kassel) als Zweiter kam auf 514,35 und Zeiß (Kassel) auf 513,10. Oie Oberhessen bei den Mitteldeutschen Skimeisterschastsn. die Tabelle mit vier Punkten Vorsprung on, und sie dürften auch die Meisterschaft im Gau erringen. Borussia Fulda kam in Kassel bei Sport zu einem schönen 2:0-(l:0-)Erfolg und bleibt weiter den Ha- nauern auf den Fersen. Auch der SC. 03 Kassel konnte in Fulda einen schönen Sieg für sich buchen. Die Kasseler schlugen Germania knapp 2:1 (0:1). naueres Zuspiel schufen sie manch heikle Situation, während es Wetzlar immer wieder durch weite Schläge und schnellen Ansturm versuchte. Schlarb fing aber diese hohen Bälle, durch seine Vorderleute gut assistiert, mit größter Sicherheit ab. Nur ein unglücklicher Kopfball von Lippert, der dem Mittel- läufer Jäger ins Gesicht prallte, überraschte ihn und führte nach einigem Geplänkel zum Wetzlarer Ausgleichstreffer, vom zahlreichen Anhang viel bejubelt. 1900 ließ sich aber nicht deprimieren, sondern griff forsch an. Die Freude der Gäste dauerte aber auch nicht lange Ein feiner Paß von Wilhelmi zu Schmelz brachte letzteren in Schußstellung. Zu spät war der Abwehrversuch des Wetzlarer Torhüters. Ein flacher Schuß flitzte unter dem sich werfenden Torwart ins Netz. Die Blauweißen hatten wieder die Führung an sich gerissen, um sie auch nicht mehr abzugeben, so sehr sich für die Folge auch Wetzlar um den Ausgleich bemühte. Man weiß nicht, wem man von den Gießenern in dieser Periode den Vorzug geben soll, ob dem schnellen Zeiler, dem bedächtigen und sicheren Lippert und Mank oder den Kämpfern Jäger und Hainbach. Der Sturm unterstützte durch eminenten Eifer. Es hagelte auf beiden Seiten Strafstöße, die in der Hitze des Gefechtes verursacht wurden. Endgültig entschieden wurde das Treffen, als sich Schmelz mit einem Strafstoß durch die aufgebaute Abwehrmauer einen Weg bahnte. Günther besorgte durch schnellen Start den Rest. Schreyer im Wetzlarer Tor ließ den Ball aus den Händen ins Gehäuse gleiten Die Gäste hatten in der letzten Viertelstunde in ihrer Kampfkraft merklich nachgelassen, so daß die Gießener Abwehr merklich aufrücken konnte. Schlarb war durch die solide Abwehr seiner Vorderleute kaum vor große Aufgaben gestellt. Mit einem Strafstoß, der von der Gießener Querlatte ins Aus , sprang, endete der überaus spannende Kampf. 1900 schlug den Meister, dank seines ungeheuren - Eifers, verdient. Schiedsrichter Wingenfeld = i^ulda) stand stets über den Parteien. 1900 schlägt Wetzlar 3.1 Ein Großkampf - 1000 Zuschauer. Sieger der ersten Herrenklasse, Emil Schleicher vom Winter-Sportverein Gersfeld mit 1:23:19. . Nach ihm schnitt sein Bruder am besten ab und die drittbeste Zeit erzielte der Sieger der Klasse II, ! der Kasseler Sorbeye. Zu den Läufen waren 100 Nennungen abgegeben worden, die aber angesichts der in mehreren Orten herrschenden Grippeerkrankungen nicht alle erfüllt wurden. Die Teilnehmer kamen aus allen Orten des Gaues wie Kassel, Gießen, Schotten, Fulda, Frankfurt, Wiesbaden, Darmstadt u. a. Ergebnisse: 18-Kilometer-Langlauf, Klasse I: 1. E. Schleicher (WSV Gersfeld) 1:23:19 Std. (Bestzeit); 2. W. Schleicher (WSV Gersfeld) 1:29:33; 3. O. Baier (WSV. Gersfeld) 1:32:03,5; 4.Seyffert (Rhönclub Frankfurt) 1:32:08 5. Schütrumpf (Rhönclub Frankfurt) 1:45:28. Klaffe II: 1 Sorbeye (Skiklub Kassel) 1:29:38 2. Edelmann (SC. Kassel) 1:29:42; 3 Burkard (WSV. Gersfeld) 1:33:02 4 H. Brinkmann (WSV. Kassel) 1:34:09); 5. Tarussio (Pion.- Vatl. Münden) 1:36:08. Altersklasse I: 1. Knüttel (WSV. Gersfeld) 1:30:06. Altersklasse II: 1. Cassel (Skiklub Kassel) 1:41:23. Altersklasse III: 1. Kiefer (SC Taunus Frankfurt). Der Samstagnachmittag brachte auf dem Steilhang des Reesberges bei Gersfeld ein kombiniertes Abfahrts- und Slalomrenne n im Rahmen der Mitteldeutschen Ski-Meister- schasten. Hier besetzten die Frankfurter Läufer die ersten Plätze. Die Überraschung war, daß sich ein Jungmann, Roth (Ski-Gilde Frankfurt a. M.), als Schnellster der 100 Teilnehmer entpuppte. Roth brachte die 1,6 Kilometer lange Strecke, die einen Höhenunterschied von 250 Meter bewältigte und durch Harsch und teilweise auch Eis sehr schnell, aber wenig „gfiihrig" war, in der Tagesbestzeit von 2:34 Minuten hinter sich. In der Herren-Klasse dominierten zwei Vertreter des Rhön-Clubs Frankfurt a. M., Seyffert und Hemmerich, mit 2:34,6 bzw 2:38,7. Auch bei den Damen war Frankfurt an erster Stelle zu finden. Die Schwester des siegreichen Jungmannen, Liesel Roth, triumphierte hier in 2:57,2. Am Sonntag wurden die Meisterschaftskonkurrenzen mit dem Sprunglauf auf der Simmersbergschanze zu Ende geführt, dem leichtes Schneetreiben und beißender Frost beschert waren. Der harte Schnee stellte hohe Anforderungen an die Springer. Als bester Mann ging der 17jährige Jungmann Reinau (WSV Gersfeld) über den Sprunghügel; er stand 20, 24 und 30 Meter und erhielt die Bestnote von 288. Sein schärfster Geg- Fast 1000 Zuschauer wohnten dem Treffen zwi- i schen den beiden Tabellenersten bei und sie werden i trotz der grimmigen Kälte den Besuch nicht bereut < haben, denn ein Spiel mit so viel Kampf und solcher । Spannung hat man in Gießen bis jetzt selten erlebt. । Der Charakter des Spiels war Kampf; Kampf von Anfang bis zu Ende, und es wird deshalb wohl niemand geben, der die in Erscheinung ge- ttetenen technischen Mängel besonders unter die Lupe nimmt. Die Wetzlarer traten komplett an. Lediglich hatte man Schreyer statt Gunya ins Tor gestellt. 1900 mußte neben Horz in letzter Minute einen ferner Besten, den Mittelläufer Heilmann, ersetzen. Damit schien es, daß die Chancen für die Hiesigen auf Null gesunken seien. Zum Ueberfluß war Schme^ bei Beginn noch nicht zur Stelle und hatten sich die zehn Blauweißen zunächst sehr ihrer Haut zu wehren. Wetzlar konnte aber das Gießener Bollwerk nicht überwinden. Die Platzbesitzer griffen beherzt an und es dauerte gar nicht lange und der Kampf war vollständig ausgeglichen. Hammer (1900) setzte den ersten gefährlichen Schuß scharf unter die Latte. Mit dem Eintreten von Schmelz waren die Waffen gleichmäßig verteilt. Der schnelle Kampf wechselte von Tor zu Tor. Aufkommende Härten unterband der Spielleiter immer mit größter Aufmerksamkeit. 1900s Angriffe waren durchdachter. Eine weite und hohe Vorlage nach rechts lenkte Wilhelmi hoch über den herauslaufen- den Torhüter hinweg zum Führungstor ins Wetzlarer Netz. In unvermindertem Tempo lief das Spiel. Die aufmerksame Gießener Hintermannschaft ließ sich aber nicht überrumpeln Sie lieferte m ihrer Gesamtheit ein ganz überragendes Abwehrspiel. Mit dem Pfiff zur Pause mußte es eigentlich 2:0 für Gießen heißen. Günther, der für Heilmann eingesprungen war, zögerte nach einem famosen Eckball einen Moment zu lange mit dem totsicheren Einschuß Auch nach dem Wiederbeginn ließen sich die Hiesigen das Heft nicht aus der Hand nehmen. i Frisch und unverdrossen spielten sie gegen den kor- Mitteldeutsche Ski-Meisierschasten. E. Schleicher (Gersfeld) siegt im Langlauf. Mit dem 18-Kilometer-Langlauf nahmen am Freitag die seinerzeit wegen schlechter Schneeverhältnisse ausgefallenen Skimeisterschaften der Gaue 12 und 13, des ehemaligen Mitteldeutschen Skiverbandes, ihren Anfang. Die nach' norwegischer Art angelegte Strecke führte von Gersfeld zum S i ch e l s k ö p f ch e n auf den Eierhauck und von dort in scharfer Abfahrt zurück zum Ziel in Gersfeld. Wetter- und Schneeverhältnisse waren sehr gut. Der Höhenunterschied zwischen Start und höchster Stelle betrua 300, die Gesamt- [teigung 600 Meter An dieser Aufgabe scheiterten die meisten der aus den Städten kommenden Läufer, während die urwüchsigen Rhönbewohner hier im Vorteil waren. Die Bestzeit des Tages lief der Aus anderen Gauen. Gau Südwest: FK. Pirmasens — Sportfreunde Saarbrücken 4:1; Kickers Offenbach gegen l.FC. Kaiserslautern 1:0; Phönix Ludwigshafen gegen Union Niederrad 4:0; Wormatia Worms gegen Borussia Neunkirchen 1:1; Eintracht Frankfurt — Saar 05 Saarbrücken 2:0. Gau Bayern: Bayern München — Wacker München 4:1; Spvgg. Fürth - 1. FC. Nürnberg 2:1; BC. Augsburg — Schwaben Augsburg 2.0, Jahn Regensburg — 1860 München 2:0; 1. FC. Schweinfurt 05 — Spvgg. Weiden 5:0. Handball der nordhessischen Gauliga. Kasseler Tgm. — Tv. Kirchbauna 10:6; Tuspo. 86/09 Kassel — Tv. Wetzlar 13:6; Tuspo. Bettenhausen — Tv. 61 Eschwege 9:6. Im Abfahrts- und Slalom-Lauf der Herren kannte Lotz vom Skiklub Gießen mit der Zeit von 2:46,2 Minuten den fünften Platz und Rudi B e n d e r von der Skizunft Schotten in 2:48,6 Minuten den 6. Platz belegen. Im Abfahrts- und Slalomlauf der Jungmannen belegte Weyl vom Skiklub Gießen den dritten Platz mit der Zeit von ( 3:01 Minuten. JmSprunglaufderKlaffell konnte sich । Manekowski (Reichswehr Gießen) vom Skiklub Gießen mit Weiten von 18, 19,5 und 18,5 Meter den dritten Platz erringen. In der Meisterschaftskombination kam Manekowski auf den fünften Platz. Das Frankfurter Reitturnier. Der erste Tag. Das 2. Große Nationale Reit- und Fahrturnier in der Frankfurter Festhalte nahm nach verschiedenen Vorprüfungen am Samstagabend vor etwa 6000 Zuschauern seinen Anfang. Im Mittelpunkt des Eröffnungsprogramms stand der „Preis vom Kaiserdamm", ein Jagdspringen der Klasse M, bei dem es nur zwei fehlerlose Ritte gab. Siegerin wurde Frau Dr. P i p o auf Catchen mit der besten Zeit von 80,2 Sekunden. Den zweiten Platz belegte mit einem fehlerlosen Ritt Oblt. a. D. Betzel auf Alexander in 89 Sekunden und der gleiche Reiter holte sich auch den dritten Platz mit drei Fehlern und 100,6 Sekunden auf Ferro. Neben den Schaunummern brachte der erste Tag noch einige Dressur- und Eignungsprüfungen für Reitpferde und Gespanne. Die drei Schaunummern waren ein voller Erfolg. Zuerst wurde ein „Rennen der Römischen Quadrigen" gezeigt. Die beiden Gespanne, mit Oldenburger zur Zett in Hessen stehenden Hengsten bespannt, wurden von Landesstallmeister Dr. Send’er (Darmstadt) und Dr. Hirsch (Darmstadt) gefahren. Als zweite Schaunummer folgte die „Bayerische T r a b e r g u a b r 111 e , eine Vorführung von zwölf Renntrabern im Sulky und den Höhepunkt der Schaunummern bildeten die Vorführungen der vier Kuban-Kosaken die mit ihren verwegenen und tollkühnen Kunststücken auf dem Pferde die Zuschauer in atemraubende Spannung versetzten und stärksten Beifall guittteren konnten. Der Sonnkagnachmittag. Nahezu 9000 Zuschauer folgten mit Spannung und Begeisterung den Ereignissen in der Manege. Zu Beginn des Nachmittags kamen zwei leichte Jagdspringen zum Austrag. In der beschränkten Klasse holte sich der Wiesbadener B e r g e r 6 auf dem Schimmel „Epona" den Sieg. In der großen Konkurrenz lag zuerst die Vortagssiegerin „Cäth- chen" unter Claus Pipo in Führung. Dr. Hillen- blink schaffte aber ebenfalls 0 Fehler in besserer Zeit auf der sicheren „Seelenruhe". In einem fabelhaften Ritt übertraf aber kurz vor Schluß der Hamburger F. Mer gell mit „Colombine" auch diese Leistung und siegte in überzeugendem Stil. In den Reit- und Dressurkonkurrenzen hatten Meister A S t a e k und Gustav Lange neue Erfolge. Besonders gefiel die Tandem-Prüfung der Wagenpferde, wo W. Dörenkamp (Köln) nicht zu schlagen war. Hanau 93 vor der Meisterschaft. Die Fußball-puuktespiele im Gau Nordhessen. Bei den sonntäglichen Fußball-Meisterschaftsspielen im Gau Nordhessen konnte der Tabellenführer Hanau 93 durch einen 3:0-(l:0)Sieg über den VfB.-Friedberg seine Position festigen. Die Hanauer führen weiter An den Mitteldeutschen Skimeisterschaften beteiligten sich auch verschiedene Skiläufer unserer engeren Heimat. Zwar konnten sie sich nicht auf den ersten Plätzen behaupten, immerhin schnitten sie in Anbetracht der starken Beteiligung sehr gut ab. Gewinnauszug 5. Klasse 44. Preußisch-Süddeutsche (270. Preuß.) Klassen-Lotterie Ohm Gewähr _____________Nachdruck verboten Aus jede gezogene Nummer sind zwei gleich hohe Gewinne gefallen, und zwar je einer auf die Lose gleicher Nummer in den bähen Abteilungen I und II 1. Ziehungstag 8. Februar 1935 Ön der heutigen Vvrmittagsziehung wurden Gewinne über 150 M. gezogen 316798 2 Gewinne zu 10000 M. 270992 4 Gewinne zu 5000 M. 335100 340250 8 Gewinne zu 3000 M. 92184 189514 140554 399892 130635 294974 300956 314865 326812 328850 337040 378392 379590 383908 121615 172474 237049 258767 127403 177430 239589 263444 22728 39738 49710 64473 74134 91310 128246 183445 241821 270900 21763 37036 47724 68567 72860 87376 07552 ! 109234 117115 127793 39139 05421 133474 203256 253142 283555 320213 361097 121280 141234 203604 253763 287240 323314 374764 393333 40306 51261 66329 76215 91987 40605 55051 68933 77604 93192 187855 250215 272724 315001 337148 384793 117965 132885 146683 158114 165559 171293 181654 191451 216926 229544 239956 245497 253291 267092 270577 280813 290445 302389 317205 325715 345703 855704 368943 378177 397498 27482 40755 56102 69784 79316 93559 16631 30372 44557 57606 69824 86034 94752 18132 31827 46744 58418 72395 86232 96472 108807 116333 124792 142327 152763 161832 169561 177436 187791 206239 226583 232814 241432 248092 256199 268623 277373 281757 291822 311541 321105 336673 347780 364934 371131 387421 143380 153326 162147 170665 179873 187805 207709 227804 239101 243910 248714 256677 269349 280265 281783 295158 312868 322117 338973 352466 365542 372772 393666 112103 117594 131545 146533 154654 164514 170996 180533 190311 210865 228229 239287 244313 248727 266675 270429 280727 287062 300537 313681 324797 342533 353873 365631 374651 396855 114816 120773 132994 152622 158657 166745 174747 183315 197498 217548 230673 240791 247503 253702 267199 272705 280897 290711 303566 319133 327802 345845 360016 369365 378213 399968 115733 123420 136335 152738 160566 169275 174983 185672 200253 221210 232020 240995 247851 256056 268399 274272 281096 291329 310190 320817 336237 346147 362290 369901 383854 46756 88938 110 Gewinne zu 500 M 16909 24106 28326 35270 ---- 43683 50391 62647 75907 82635 86641 881994 12 Gewinne zu 2000 M. 184953 219100 355500, 97713 99683 102557 103595 103632 ------ 113124 — 32 Gewinne zu 1000 M 6141 32426 86332 107956 110418 150350 169500 191950 194330 206677 271424 325522 337248 347806 356246 ------ - rx n- ... ....... crxcx en? i ac\rxf\ n a 1 rws noor t 1462 12709 23949 385936 ------ „ _ 414 Gewinne zu 300 M ----- ----- 22822 1 Brennholzverkauf des Iorstamts Krofdorf am Donnerstag, dem 14. Jebruar, bei Gastwirt •SSÄSffi w.« es ”Sm,.ÄS SS K*«Te“ 56; 57. ------------------------------------- Diese 3 wesentlichen Eigenschaften der guten vfcckvo" Familien-Drucksache r. ...... bietet Ihnen In zahlreichen neuzeitlichen Aus- Persönllcn führungsarten schnell und zu mäßigen Preisen Brühl'sche Druckerei, Schulstraße 7, Anruf 2251 In der heutigen Nachmittagsziehung wurden Gewinne über 150 M. gezogen 380333 30968 32380 96650 97505 98354 135628 166854 207821 238447 300291 349443 141749 182601 218622 240854 319796 349534 151132 169384 180627 191661 194680 209048 221418 228334 239541 250436 266342 280332 298403 320285 338224 354776 375812 392687 100052 160261 200767 230557 274313 348342 392301 18039 32776 41466 50870 64602 73642 91679 66910 99502 160127 198168 229424 254492 339963 28386 32927 47080 53520 64813 75495 92526 ! 103393 110536 116835 132784 140032 30839 34654 47799 60106 68619 85483 38592 50510 61019 69654 86360 106316 114855 122221 135258 145454 161730 172584 187624 193887 203412 212107 224953 233219 243244 259624 274537 286911 308695 325980 345669 364016 384632 396663 102037 107813 114873 129683 136574 146881 167102 175346 190291 194139 205216 212504 227658 233876 244700 262777 274753 290627 316553 327903 348253 371819 385335 399562 193312 225577 252757 338056 375600 28133 32820 44982 51797 64738 74985 92130 102495 108271 115292 131012 138059 148546 168636 177454 190716 194433 206882 220835 227886 237238 247424 264008 276985 292127 318260 330030 352807 372706 388264 189813 221945 252638 323480 374635 28522 34234 47185 57724 68175 76716 93486 38807 50559 63930 72007 86780 104325 111434 119586 133266 143274 156143 169844 184740 191865 195670 211758 221689 229390 240009 253152 268806 282248 302786 320336 338509 356114 376477 392833 105440 113437 120834 135190 144561 156333 171419 185705 193138 201799 211922 223173 231716 243156 255295 274092 285718 303258 324975 344284 356149 380628 395253 2 Gewinne zu 300000 M. 66438 2 Gewinne zu 50000 M. 232395 2 Gewinne zu 5000 M. 155071 ^398"EewinneH' 300 M. 1597 3649 3857 4161 4295 5398 0936 .9127 ,9388 J 3851 17052 6 Gewinne zu 3000 M. 267844 338774 353069 12 Gewinne zu 2000 M. 127106 141041 174840 206674 269603 394945 30 Gewinne zu 1000 M. 6273 10453 29478 93617 129885 141668 169238 197472 219032 233727 801688 308509 327297 367938 379817 112 Gewinne zu 500 M. 7247 7340 8315 12589 21132 24491 24601 25575 29035 41163 47530 ----- 60567 64697 71605 82779 91942 94603 ...... ... 155704 156188 20 Tagesprämien. Auf jede gezogene Nummer sind zwei Prämien zu je 1000 NM gefallen, und zwar je eine auf die Lose gleicher Nummer in den beiden Abteilungen I und II: 5749 18259 20325 102206 154166 163046 205165 212777 228893 331307 Im Gewinnrade verblieben: 580 Tagesprämien zu je 1000 Mark, 2 Gewinne zu je 1000000, 2 zu je 100000, 2 zu je 75000, 2 zu je 50000, 8 zu je 30000, 12 zu je 20000, 48 zu je 10000, 194 zu je 6000, 386 zu je 3000, 976 zu je 2000, 1938 zu je 1000, 4778 zu je 500, 19188 zu je 300 Mark. Slla Anzeigen-Attiengefellschaft Annahme von Anzeigen für alle Zeitungen und Zeitschriften Gießen / Schulstraße 7 Güdwestdeuische Eishockeymeisterschaften in Gießen Sieger: Frankfurt-Forsthausstraße. — Der Kunstlauf im Gießener Eisverein. Die Spiele in ihrer Gesamtheit nahmen einen sehr schönen Verlauf. Dor allem wurde sehr fair gespielt, lediglich die Frankfurter pflegten eine etwas härtere Technik, die eben darauf zurückzuführen sein dürfte, daß sie in ihren seitherigen Spielen sehr aus sich herausgehen mußten, wenn sie zu Erfolgen kommen wollten. Das Kunstlaufen. P ch - - Leider mußte dem zahlreich erschienenen Publikum im Rahmen der gestrigen Eissportveranstaltung eine kleine Enttäuschung bereitet werden. Das Ehepaar Trauth aus Stuttgart mußte leider in letzter Minute absagen. Wenn man auch gerne die graziöse Kunst von Frau Trauth und das vollendete Paarlaufen beider gesehen hätte, so wurde man doch von den Gießener Kunst-Eisläuferinnen und Läufern reichlich entschädigt. Vor dem letzten Eishockeyspiel warteten die Damen Georg und Will wie auch Herr Willy Loh mit einfachen, aber überaus sicher gelaufenen Figuren auf, in den Pausen sah man ferner die Damen Georg und Will im Paarlauf mit den Herren Dr. Heinemann und W. Loh. Das was hier gezeigt wurde, verdient alle Beachtung, denn die Ausführung der einzelnen Figuren ließ erkennen, daß der Kunsteislauf auch in unserer Stadt eine ernste Pflegestätte hat. Gerätewettkampf Großen-Linden— Launsbach—Leihgestern. •a ‘Be c - 5- G o Ci 3 to 3 £ 3 .HZ 3l$)ä O C E-öt O-S E 3 «s (j] Ä 5 = ss=- 0 SSgirf 3--'c 5eE=:3, * jo ° : Is 3 2^ i-E e=1b|eJ NeuttcheÄvbettsrvoni Hotel Schütz Ohne Gewähr Verwaltungsstelle 19 / Gießen Nachdruck verboten 35295 722 D 16 1431 3050 3652 4265 253452 391900 300944 302396 35D 300 M 8146 10494 Verlangen Sie 815 V 161292 200140 253062 313604 386772 307766 500 M. 22281 36701 56514 77853 86091 92168 109428 149376 186237 254803 339870 398125 12216 27329 39529 45265 58170 67788 81023 93056 118055 152769 187901 242204 301730 380517 28198 40411 60057 78888 88216 95338 112373 118854 121427 134196 147455 157640 167912 180830 189120 199079 211015 223455 243031 259493 269171 286049 290997 308362 321810 328925 338956 351063 366122 391150 83617 122163 149941 202508 276838 353040 1031 272009 39659 267022 94412 7408 302394 68514 282386 24230 39059 57070 l 78802 86481 i 94960 103850 116030 121255 129895 146934 151623 167698 179367 188689 198764 205410 222044 241679 255825 269152 285919 289174 307805 320810 328241 338244 348238 365575 382765 283239 182414 337863 92701 288242 i 17375 27546 40172 49717 59240 68940 82959 96516 108086 114070 127694 135926 144589 156084 180469 184379 191053 216380 233235 245970 266073 275915 299341 325181 330610 339350 351833 363418 371737 379924 389798 396861 Sie sind so heizkräftig und er- fliebig, daß man mit ihnen sparsamer feuert, als mit anderen scheinbar billigen Brennstoffen 138655 175396 214539 272470 362733 112053 142240 176632 229437 292751 365916 28331 46346 63037 80471 89977 123668 161524 207464 292093 356601 31302 48251 67641 81768 90312 104026 125547 162528 211394 321426 361230 21627 35783 50640 74006 84165 90603 107760 142445 180134 241802 329728 388513 165185 203044 256324 344561 389985 20090 30854 43685 61190 61324 75269 86171 135610 165195 207078 263855 354887 245401 277007 399122 9793 15031 29734 107019 306929 314749 327504 903 6341 25931 61944 207579 233299 236220 321215 103353 115995 119968 126812 145317 151570 166759 178079 186475 197081 204961 218801 240360 254728 263773 281819 288603 307058 320519 326944 336429 348101 364481 380600 119013 128694 140943 148059 160275 181849 185877 198184 221651 238703 261016 273913 280149 309704 327501 332834 341300 356502 365725 373519 382264 392288 399254 23723 34990 44536 52003 65662 79001 90635 24823 37415 45173 62350 66376 79137 92250 20047 32086 48394 69141 82120 90592 ‘ftufir-fiformbri&etts A nfängerkursus llllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllll 28089 41447 49862 69586 70838 84665 96880 ! 108646 118711 128122 137226 145621 157049 180543 185876 194444 218643 234906 258319 272598 278077 309607 326166 330741 340529 354317 364745 372036 380342 390949 397013 ter am frühen Nachmittag zurückfahren mußten, weil sie am Abend noch ein Spiel in Frankfurt bestreiten mußten. Man sah einen rassigen Kampf der die Frankfurter in den ersten beiden Dritteln nur leicht im Vorteil sah. Erst im letzten Drittel arbeitete sie eine eindeutigere Ueberlegenheit heraus Nachdem das Ergebnis bei Schluß des zweiten Drittels noch 2:2 lautete, sicherten sich die Frank- furter im letzten Abschnitt mit 4:2 Toren den Sieg und damlt die Südwestdeutsche Meisterschaft. Mit besonderem Interesse sah man dann dem Kampf Die Wintersportler, die Skiläufer wie auch die Eislaufer, haben sich in diesem Winter 1934/35 lange in Geduld wappnen müssen. Hatte schon der Dezember des vergangenen Jahres die Skiläufer sehr heftig enttäuscht, so der Januar dieses Jahres die Eisläufer. Seit Monaten — feit Mitte November, wenn wir uns recht erinnern — stand die Eiswiese an der Moltkestraße unter Wasser, und man harrte des Frostes, der den kleinen See schließen sollte. Man wartete lange vergeblich. Endlich zu Ende der vergangenen Woche fiel heftige Kälte herein und in wenigen Tagen erreichte das Eis die Starke, die für den Eislauf gegeben fein muß. Der Gießener E i s v'e r e i n , der sich mit der Durchführung der Südweftdeutschen Eissport- rneisterschaften vor zwei Jahren in beste Erinnerung beim Südweftdeutschen Eissportverband brachte, erhielt für den vergangenen gestrigen Sonntag die Ausrichtung der Südweftdeutschen Eishockeymeister- schaften übertragen. Die Veranstaltung wurde allerdings, wie es entsprechend dem Wetter auch nicht anders sein konnte, sehr kurz anberaumt. Erst am Donnerstagabend konnte die Entscheidung über die Austragung fallen. Für den Meisterschaftswettbewerb hatten vier Mannschaften gemeldet, und zwar der bekannte Club Frankfurt-Forsthausstraße, der Wintersportclub Radevormwald (Westfalen), der Wintersportclub Kassel und der Eisverein Gießen. Leider blieb die Mannschaft aus Radevormwald aus, so daß die Meisterschaft unter den übrigen Teilnehmern aus- gekämpft werden mußte. Die Spiele wurden so aus- getragen, daß jede Mannschaft gegen jede spielte. Da nur drei Partner erschienen, waren also nur Gewinnauszug 5. Klasse 44. Preußisch-Süddeutsche (270. Preuß.) Klassen-Lotterie 105033 1308Ö5 163183 219785 323387 376808 drei Spiele zur Ermittlung des Meisters notwendig. Als Favorit gingen die Frankfurter in den Kampf, öa sie vor kurzer Zeit erst aus der Schweiz zurück- kehrten und während ihres Aufenthaltes in den 2Upen viel Zeit und Gelegenheit hatten, Eishockey zu spielen und außerdem an starken Mannschaften ihr Können entwickeln konnten. Tatsächlich hat die Mannschaft große Fortschritte gemacht. Bei den in Aeßen ausgetragenen Südweftdeutschen Meisterschaften vor zwei Jahren rangierten sie noch mit hohen Niederlagen an letzter Stelle. Gießen — Frankfurt 0 :15. Das e r ft e Spiel des gestrigen Sonntags wurde bereits um 9 Uhr ausgetragen. Es sah die Frankfurter und die Mannschaft des Eisvereins Gießen im Kampf. Gießen mußte diese Begegnung ersatzgeschwächt bestreiten und hatte außerdem nicht den etatmäßigen Tormann zur Stelle. Hinzu kam, daß die Hiesigen überhaupt kaum eine Möglichkeit 3um Training hatten und an diesem Vormittag zum ersten Male zum Wettspiel angetreten waren. Das Ergebnis, das der Kampf brachte, ist deshalb kaum verwunderlich. Die Gießener verloren mit nicht weniger, denn mit 15:0 Toren Selbst der Ehrentreffer blieb ihnen versagt. Der gutaufgelegten kampfstarken und technisch sehr fortgeschrittenen Frankfurter Mannschaft hatten sie nicht allzuviel entgegenzusetzen. Kassel — Frankfurt 2:4. Das zweite Spiel wurde zwischen Kassel und Frankfurt ausgetragen und zwar zu einer Zeit, wie sie ursprünglich nicht vorgesehen war. Das Spiel stieg bereits um 13.15 Uhr, da die Frankfur- 18 Gewinne zu 2000 M. 186034 222213 226633 24 Gewinne zu 1000 M 164555 213964 233648 292395 321913 366434 Gefl. Anmeldungen werden gerne entgegengenommen Tanzschule Bäulke Wolfstraße 31 Telefon 3835 2 Gewinne zu 30000 M. 297871 2 Gewinne zu 5000 M. 26709 10 Gewinne zu 3000 M. 297545 366740 2 Gewinne zu 10000 M. 43475 2 Gewinne zu 5000 M. ----- 4 Gewinne zu 3000 M. 22 Gewinne zu 2000 M 176529 187349 ------ Tanz-Unterricht Donnerstag, den 14. Februar, 20 Uhr, beginnt ein neuer 28 Gewinne zu 1000 M. 172100 181416 187354 3n ber heutigen Nachmittagsziehung wurden Gewinne über 150 M. gezogen Gießen — Kassel (2:3) entgegen. Siefes Spiel brachte den Hiesigen zwar auch nicht den Sieg, wohl aber eine knappe und W ehrenvolle Niederlage. Die Mannschaft des Gie- PnT F'bverems (3 immer I; Rinn, Walter 2 oh- F- Werner, O. I u n g st und Willy Loh wartete jetzt mit einer einheitlicheren Leistung auf unö kam sehr häufig sehr gut zum Zug und zu ta- dellofen Angriffen. Die Kasseler hatten es nicht leicht, ihren Sieg zu landen, denn insbesondere die Gießener Verteidigung war sehr auf der Hut. Nach dem ersten Drittel lautete das Ergebnis 1:1. Das zweite Drittel sah die Gäste aggressiver und erfolg- reicher. Es fielen zwei Tore für Kassel und man fürchtete fast eine klare Niederlage der Einheimischen auch in diesem Spiel. Im letzten Drittel vermochten die Kasseler aber zu keinem Erfolg mehr zu Kommen da die Hiesigen sehr aufmerksam spielten und den Gegner nicht mehr voll zur Entfaltung kommen ließen. Die Kasseler kamen zu keinem weiteren Tor mehr, wahrend die Mannschaft des Gie- ßener Elsverems auf 3:2 Tore verkürzen konnte ,^00 Gewinne zu 500 M. 3169 15206 16584 16969 17345 28746 36246 36916 59845 68894 69606 62577 87602 89127 91825 96996 ------ ---- 119349 125752 ------ ------ Torfstrxu □ Torfmull s Kunstdünger 'tets au» Lager. S.Trechsler Slelnsl.73.Tel.Z58i ^ieinrÄeeeiieB Ahten sich an die -Bevölkerung der engeren Heimat! Haram: Kleinanzeigen in die Heimatzeitung, den GießenerAnxeigei 400 Gewinne zu 18562 19237 " 390 Gewinne zu 300 M. 11 6858 13145 13890 --- Der Naturforscher vereint mit Natur und Technik Bebilderte Monatsschrift f. das gesamte Gebiet der Naturwissenschaften u. ihre Anwendung in Naturschutz, Unterricht, wirtschaft und Technik Herausgeber: Dr. Richard Rein „Der Naturforscher“ ist die allgemeinverständliche,hochwertige naturwissenschaftliche Monatszeitschrift für geistig Anspruchsvolle, die bei hervorragender Ausstattung nicht auf oberf läch - liehen Aufputz, sondern auf Gehalt eingestellt ist. „Der Naturforscher“ bietet Beiträge in Bild und Wort von angesehenen u. bedeutenden Mitarbeitern aus allen Gebieten der , Naturwissenschaft. Preis: vierteljährlich nur RM. 2.50. Probehefte u. Werbeblätter kostenlos! Zu beziehen durch jede Buchhandlung Hugo Bermühler Verlag Berlin-Lichterfelde 94 Gewinne zu 500 M. 10367 18574 21696 28543 42241 44825 48079 56844 65372 79169 82323 101590 ------ ------ ------ ------ Morgen Dienstag abend Schlachtfest b!8 L- • Sieger: Großen-Linden. Unter sehr starker Beteiligung wurde gestern im Saale der Gastwirtschaft „Zum Löwen" zu Leihgestern erstmalig ein Gerätewettkampf zwischen den Turnvereinen Großen-Linden, Launsbach und Leihgestern ausgetragen. Nach herzlicher Begrüßung des Vereinsführers Will sprach noch der als Obmann fungierende Kreisführer D a u p e r t (Wiefeck) kurz zu dem bevorstehenden Kampf. Er machte bekannt, daß ein Wetturner von Launsbach nicht erscheinen konnte und daß deshalb von den andern beiden Mannschaften je ein Turner mit der niedrigsten Punktzahl bei der Gesamtwertung ausscheiden müßte und somit nur sechs Turner jeder Mannschaft am Kampf beteiligt seien. Zum Kampfgericht gehörten noch die Herren Lettin (Wieseck) und Karber (Odenhausen). Es erreichten: Barren: Großen-Linden 95Ve, Leihgestern 89V2, Launsbach 83 Punkte. Pferd: Großen-Linden 92V2, Leihgestern 87, Launsbach 81 Punkte. Freiübung (je ein Turner): Großen-Linden 19, Leihgestern 17, Launsbach 15 Punkte. Reck: Großen-Linden 98, Leihgestern 93Vr, Launsbach 70 Punkte. Es war hiernach Großen-Linden 1. Sieger mit 305 Punkten, dann folgte Leihgestern mit 287 Punkten und Launsbach mit 249 Punkten. Die besten Einzelturner ohne Freiübung waren Richard Seth vom To. Großen-Linden mit 55V2 Punkten, Rudolf Rohrbach und Karl Velten vom Tv. Leihgestern mit 49 bzw. 48 Punkten. Die höchste Punktzahl bei den Freiübungen erhielt Fritz Weitershaus vom To. Großen- Linden mit 19 Punkten für eine Hebung. Zum Schluffe fand eine schlichte Siegerehrung statt, wobei Kreisführer Daupert noch einmal auf die gezeigten Leistungen hinwies und die Zuschauer mahnte, an der Verbreitung des schönen deutschen Geräteturnens mitzuwirken. Mit Oie Spiele der Bezirkskiaffe, Gruppe Gietzeu-Oill. Der gestrige Sonntag brachte in der Gruppe ns2)HI nur zwei Spiele. Die Spielvereiniguna 1900 gewann auf eigenem Platze gegen den Sport« nerein Wetzlar mit 3:1 Toren. In Sinn war Naun- Platzbesitzer siegten mit 3:0 Toren. -luetzlar steht als Gruppensieger endgültia fest Die epietoereinigung 1900 folgt an zweiter Stelle, hat aber nur einen Minuspunkt mehr wie der Meister. Oer erste Strecken-Gege-flug im Winter '"den Wintertagen find die Piloten des Deutschen Forschungsinstituts für Segelflug auf dem Griesheimer Sand nicht müßig. So konnte jetzt der bekannte Segelflieger Heini Dittmar auf dem Flugzeug „Sao Paulo" einen Fernsegelflug von 64 Kilometer durchführen. Er ließ sich hochschleppen und unter Benutzung thermischer Aufwinde flog er bis auf den früheren Exerzierplatz von Neustadt Im Gewinnrade verblieben: 560 Tagesprämien -u je 1000 Mark, 2 Gewinne zu je ICXjOOOO, 2 zu je 100000, 2 zu je 75000, 3 zu je 50000, 6 zu e 30000, 12 zu je 20000, 46 zu je 10000, 190 zu e 6000, 372 zu je 3 >00, 936 zu je 2000, 1S86 zu 1000. 4584 zu je 500. 18398 zu je 300 Mark. ?!Ä^^zogen,e Nummersind zwei Prämien zu je 1000 NM gefallen, und zwar je eine auf die Lose gleicher Nummer in den beiden Abteilungen 1 und II: 3254238934022668873734506 '26290 208849 223837 Pinu nnt™ ^h.9c hem ~; JaffeL Gefährliche Situation vor dem Gießener Tor. — Rechts oben: Die Mannschaft des Gießener Eisvereins - unten. Aus dem Kampf Frankfurt-Forsthausstraße — Kassel: Frankfurt (Schwarz) im Angriff. — Rechts unten: Der Frankfurter Tormann in Druck. 29900 42789 50647 60535 71880 85988 _____ _____ _____ _____ 97558 98259 100697 105554 106469 > 110154 Auf jede gezogene Nummer sind zwei gleich hohe Gewinne gefallen, und zwar je einer auf die Lofe gleicher Nummer in den beiden _____________Abteilungen I und II 2. Ziehungstag 9. Februar 1935 ön der heutigen Vormittagsziehung wurden Gewinne über 150 M. gezogen Nekannimachuttg ll.Februar 1935 sind nachstehende Geschäfts- stellen für dreGreßenerOrtsgrnvven eröffnet worden. ^rtsaruvve: (ließen -Mitte, «Wethestraße >9; Ließen-Nord. Ederstraße (Wirtschaft Nohl), Gießen -O it, Lrcher Straße 17; Greßen-Süd , Frankfurter Straße 23 (Hinterhaus), ^e Geschäftsstunden der oben aufgeführten Qrts- aruvven und tote folgt festgesetzt: .. ,, Montags, Donnerstags u. Freitags von 19 bis 21 Uhr Beitragszahlung: "Eckt in Betriebsgemeinschaften erfaßten Mit- glteder der DA<>., welche wir als lose Mitglieder -ihre Beiträge bei der in ihrem -oeztrt liegenden Ortsgruppe. A^in den Betriebsgemeinschaften erfaßten Mit- B°tLbLkm7insL°ft^'° UOr ,6ce ticitränc bei d°r Betriebsgemeinschaften in Gießen müssen bis zum 22. eines reden Monats mit der Berwal- tungsttelle abgerechnet haben. oerwaz- Unterstützungsanträge, sowie sonstige Anliegen der Mitglieder werden ebenfalls in den Tienststunden öH”?tr von den genannten losenMit- gliedern dort entgegengenommen. Wir bitten diese Anordnungen zu befolgen, damit eine regelmäßiae Betreuung unsererMrtglieder gewährleistetwerdenkann. 96651 102388 103162 113742 114360 115471 118988 119258 119677 122388 123544 126471 134816 139093 145087 148290 148958 149777 158169 163540 165350 171031 172564 177027 181869 183929 184279 194914 194971 196163 199412 203389 203973 213892 214108 215007 223579 234537 238012 244098 244594 246809 260276 260631 261703 272974 274055 274659 287303 287929 288365 293628 294924 304114 308418 310479 316283 321973 323364 323692 329101 329720 335677 339306 342960 343046 351907 355566 355687 369636 375429 378062 393580 396027 396892 20 Tagesprämien. 111418 113063 113493 122729 125374 125468 131255 134581 135526 142193 144007 144248 150557 151292 153760 163095 168471 177033 182256 182270 184289 186081 186444 189025 204164 209928 212323 229333 229749 230098 239542 242625 244213 261367 263746 264586 274025 274825 275535 184696 290022 294617 315343 320356 322312 328619 330055 330067 333328 335606 337260 343753 344307 349775 360815 361074 363215 367157 367240 367764 375360 377954 378951 384489 387900 388083 392368 392557 395268