35 Erstes Blatt 185. Jahrgang Zreitag, 8. Februar l9Z5 f rn re- Landes geschlossene Siedlungen be- § 7 lautet gegen jeden, nehmungsgeist beseelt und infolgedessen auch zu I afrika in Kliphuvel gedeckt worden, wohin sich die wenig schöpferisch, um bei der wachsenden Kost- Teilnehmer der Britischen Reichspresse. ich hier alle nachung her it hier eine möglich wir der Urchls- n wollte. p es 1550 459 „fremde Bewohner" in Frankreich, 1126 etwa 2 498 250, 1930 rund 4 Millionen. le n Das Ergebnis der Abstimmung war in den Wandelgängen lebhaft besprochen worden, weil der Ministerpräsident bisher noch nie eine so geringe Anzahl von Stimmen auf sich v e r e i n i g t hat und weil man in diesem Ergebnis die er st en Vorboten einer Krise des Burgfriedenskabinetts erblicken wollte. Das ursprünglich veröffentlichte Ergebnis von 318 gegen 262 Stimmen ist für die Regierung aber noch ungünstiger, als die Wirklichkeit aus- iftion. Zamslagnch i r i e s it e ib ein- vird vin- eder ern- 'g ?n es ck It ,)den. Ge- . Der dig- i'ück- md- ab- ch in lfüh- Ge- das ,unb= wer- aße .zen. lb. )Md- ahn hen )en, loch ' an- zur lcht mitgerechnet waren dabei etwa 200 000 farbige mzöfche Untertanen aus den Kolonien und eine bestimmte Zahl von Saisonarbeitern und Tou- jen. Es entstanden in vier, verschiedenen Teilen spieligkeit seines Apparates einer raubbaumäßigen Ausnutzung örtlicher Wohlstandsquellen in kolonialen und halbkolonialen Ländern entraten zu können. lichkeiten des Lebens, wie wir sie vor dem Kriege hatten, zu verzichten haben. Wir müssen uns be- scheiden einrichten, wenn wir durch diese Selbstbescheidung und dieses Zusammenstehen die Zukunft unserer Kinder sicherstellen wollen. Wir befinden uns auf der richtigen Bahn, und wir werden unter der nationalsozialistischen Führung unsere Lage meistern, auch wenn sie noch so schwierig ist. konferenz, die zur Zeit in Kapstadt tagt, begeben hatten. Die Reden aus London und Kapstadt waren so deutlich zu hören, als ob fte in e i n und demselben Raum gehalten worden wären. Sir Evelyn Wrench, der den Vorsitz führte, verlas eine Botschaft des Königs von England, in der Georg V. der Hoffnung Ausdruck verleiht, daß die großen Entdeckungen auf dem Gebiete der Radiotelephonie dazu beitragen möchten, die freundschaftliche Zusammenarbeit zwischen den Nationen des Britischen Reiches weiter zu festigen. Paris, 7. Febr. (DNB.) Die Kummer hatte sich mit dem sozialistischen Vorstoß gegen die S p a r - Verordnungen aus dem vergangenen Jahre zu beschäftigen. Die Sozialisten beabsichtigten, die Einsetzung eines Sonderausschusses zu beantragen, der der Kammer einen Ablehnungsbeschluß gegen die Sparverordnungen vorlegen sollte. Um dieses Manöver zu durchkeuzen, stellte Ministerpräsident Fl and in die sogenannte Vorfrage, die den Vertagungsantrag einschließt. Die Sparverordnungen hätten immerhin 2,6 Milliarden Franken an Einsparungen ergeben. Die Regierung könne es nicht zulassen, daß diese Anstrengungen wieder zunichte gemacht würden. Gegen den normalen Weg habe die Regierung nichts einzuwenden, wohl aber gegen den von den Sozialisten vorgesehenen Sonderausschuß. — Dem Antrag des Ministerpräsidenten wurde mit 318 gegen 262 Stimmen von der Kammer stattgegeben. im Siid w e st e n waren fast völlig italienisch pworöen. Fast die Hälfte der Bevölkerung Niz- jcas bestand aus Fremden (91 712 von 201 872). In runden Industriestädten waren ganze Häuserblocks ccsschließlich von Italienern, Polen, Spaniern und libylen bewohnt. Im Pariser Stadtteil Zarrais am rechten Ufer der Seine waren die Matdonald über die Londoner Vereinbarung. daß man aus keiner Volkswirtschaft mehr herausholen kann, als in ihr ist. Es kommt darauf an, daß die Gesamtheit weih, die Ersparnisse des Volkes werden so angelegt, daß dem einzelnen kein Unrecht geschieht und die Gesamtheit doch eine Förderung erfährt. Wir müssen erkennen, daß wir in einer Notzeit leben, und daß wir für ein Jahrzehnt auf Annehm- t- it t- fe n n <3- te 8.20 ti.52 M iS 2b'9 61 vom deutschen Volk geprüft wird. Ich hoffe, das Ergebnis wird sein, daß Deutschland von neuem im Völkerbund erscheinen wird mit dem „Ehrenkranz", auf den es Anspruch erhebt. Frankreich und Deutschland könnten dort in Sicherheit miteinander sprechen, und die Folge dieser Aussprache würde hoffentlich darin bestehen, daß die zerstörte Straße zu einem größeren internationalen Abkommen über b i e Rüstungen wieder herge stellt würde, und daß die Nationen einen weiteren wesentlichen Schritt in Richtung auf den Frieden zurücklegen würden. Einige Leute seien anscheinend ziemlich beunruhigt durch den Vorschlag des Luftabkommens. In früheren Kriegen, wo nur Land- und Seestreitkräfte in Frage kamen, habe es bis zum Ausbruch der Feindseligkeiten Tage gedauert. Heute könnten schon innerhalb von sechs oder acht Stunden nach der Kriegserklärung feindliche Flugzeuge über den wich- tigften Städten eines Landes erscheinen. Bei solchen Bedingungen könne man sich nicht tagelang überlegen, was zu tun sei. Man müsse schnell handeln. Wenn man zögern würde, so würde dies nur eine Ermutigung zum Angriff für den Angreiferstaat bedeuten. 62* 80-jf 33.91 ändert werde ?°s Boll- Mark n- chter und Be- dis :'nög- ,sral- ann- vird, Ge- MK. 1) in Itelle l(aud) und ' peln sind hten weil jnen. n.3U= )tige der i n - Hier laße und ger- um der ) zu Auf -er richtigen Bahn. Eine auf der Leistung des Einzelnen aufgebaute Wirtschaftspolitik der Ordnung und des Vertrauens. - Oer Reue plan regelt das Auslandsgefchäst. Zundesbezick 3M in Kl , Maler a M. 1, A" •n Interessen- nicht mehr. , w. > Arbeiten, ins= en) oder Eiling ist deshM Krisenstimmung in Paris. Geringe Kammermehrheit für Flandin. — Oie Radikalsozialisten verschnupst. London, 8. Febr. (DNB.) Ministerpräsident Macdonald hielt in Luton in der Grafschaft Bedford eine Rede. Das englisch-französi- sche Abkommen, so führte er u. a. aus, sehe die wirksamste Vorbeugungsmaßnahme gegen einen Angriff vor, die jemals geschaffen worden sei. Wenn es iraendwo in der Welt einen Angreifer geben sollte, der einen Krieg plane, so wisse dieser Staat, daß er, sobald er feine Flugzeuge zum Angriff gegen seinen Feind entsende, er sich einer Verbindung von Mächten gegenüberbefinde, die ihm einen Sieg unmöglich machen würde. Dies sei ein großer Schritt zum Frieden, ein großer Schritt, um einen Krieg unvorstellbar und unmöglich zu machen. Außerdem würde Großbritannien, wenn dennoch ein Krieg ausbräche, nicht allein dastehen. Macdonald äußerte sodann die Ansicht, sowohl Deutschland (?) wie Frankreich hätten Forde- rung.en ge (teilt, die das andere Land in dieser Form nicht hätte mit Ehren annehmen können. Die Schwierigkeit bei einer solchen Frage bestehe darin, zu entscheiden, mit wem man z u - erst verhandeln solle. Wir begannen mit beiden Ländern gleichzeitig und gaben Frankreich eine Erklärung ab, die gegenwärtig Die fremden Einwanderer füllten zunächst die Licken aus, die der große Krieg m der französischen ilibeiterbevölkerung hinterlassen hatte; viel größer Piier noch war die neue Nachfrage, die die günsti- 1 |pi Entwicklungsbedingungen in der Nachkriegszeit Ifi r die französische Industrie eröffnete, te Reparationskohlen, die lothringischen Eisen- a3 Italic seine besten Kräfte nehme uni) .^anderen Hitarmen Ländern die roten Blut- für p e r d) e n zuführt", die ihnen fehlen. Na- tjii.ich hatte er dabei nicht die nordamerikanische Uron im Sinn, die man gewiß nicht „blutarm" ne uen kann, sondern Frankreich und den fran- Mchen Geburtenrückgang. Damals war zum ersten Ale aus statistilschen Erhebungen deutlich gewor- bet, daß Frankreich und andere Mttelmeerländer eir>nt erheblichen Teil der italienischen Heimat- Wden Zuflucht gewährten, für die sich die Tore der Hl en Welt geschlossen hatten. Während noch 1922 tb-a 220000 Italiener nach Ueberfee ausge- Djibert waren und nur 190000 nach europäi» Iden Ländern, Kleinasien oder Nord- icfrifa, landeten 1924 nur 138000 jenseits des Nantik, während 239 000 in anderen europäischen Ladern und nichteuropäischen Mittelmeerländern r? neue Heimat fanden. Deutschland, Oesterreich- ! iyarn und die Schweiz, die 1913 noch 211 000 Jta-. ür.er aufnahmen, waren als Einwanderungsländer 1 d - in mg iaß- chtet zend sfrei ' die >ürf° |?ifen kiBer» : bes osig- t 5 i er« Er- und Erdung £ung ber nur unb- ,< den um« h öl «ll'iig S| Mfe Ä 01 I ft Italien so gut wie ganz in Wegfall gekommen, j bi Hauptmasse italienischer Auswanderer mußte t für sie M ! «lr nunmehr von Frankreich aufgesogen ) ihrem 6t» l Orden. iskammer btt | 2n ber Tat übte Frankreich nach dem Kriege fht nur auf italienische, fonbern auch auf polnische, t,echoslowakische, belgische, spanische und andere Lswanderer eine starke Anziehungskraft aus. 1921 i möchte ich 1 , ltz diese !k.-1» misten Kellner Italiener, die meisten Schneider ? Tchechen, sehr viele Chauffeure ehemalige russische gegen jeoir I! Lfiziere und es wimmelte von Händlern aller mög- r Anordmr iyen Nationalitäten. Nördlich des Hafens de la der bildend - ! ktä gab es große slawische und ostjüdische Nie- )n dieser AI Flössungen, anderwärts ganze Armenierviertel. An sübt 2. hi-! dir Place de l'Opera gab es mehr fremde als fran- Merhcindc^ Mche Lädsn; fast nur fremde Namen und Jn- ibehörden r" I^iften fielen in die Augen, en beauftragt | raggeber gib« mfteüung hcr>s offenbar te'lIKF ------- o -, ,---- ---------« - r wirtschaftlichiWrimter fremder Völker. Die polnischen Ein- Skizzen odtt vmderer, die sich im Departement D u ist &Kiin(]i’n l'pDib niederließen, kamen mit Frauen und Kin- rigWleriiäi j fcn, Priestern und Schullehrern an und gründe- 'luigabe bar»||v eigene Dörfer. Polnischer Herkunft waren schließ- gqeber züirb||6 ein Fünftel der Bevölkerung von Lens, zwei 'siinstel derjenigen von Courriers, sieben Zehn- tt derjenigen von Oftricourt. Weite Bezirke $ mb i ’ . _ _ _ , । v ---I---/ * •* -VV «. VU I4ll| | eil LV ll i l VL4J llllil üT rirln^° »c e. ?n^e ^^.FesElgung der freund- i stellung einiger anderer Staaten zu schaftlichen Beziehungen. Wenn bei der Ueber- I uns. n 10. Februar I der Reihe Er 1 , ver öiaor, b ~ Hindenburg s-rMatte ei ehe ihn die I T Lebe Gott, | weiniges V tzoüandi i Len ßaag, land so herzlich nung für das 'Le d e r Türkei zu- diese Insel auf Grund des Friedensoertraaes mit 1835 wurde ihr von 1 der Türkei zufällt, versichern, daß sie den Ein. Spannung im Aegäischen Meer Oer Dodekanes als Keil zwischen Italien und Griechenland. Von Athen aus gesehen. Von unserem CR.-öerichterstatter. (Nachdruck, auch mit Quellenangabe, verboten!) Athen, Februar 1935. vernommen werden. Denn jede Beteuerung der Freundschaft gleicht einer tauben Nuß, wenn sie der gegenseitigen Achtung entbehrt, und wenn diese Achtung wieder die Elemente vermissen läßt, ohne die sie nichts weiter als eine Phrase bleibt. Deutschland und Japan haben in der Nachkriegszeit allen Nationen gezeigt, daß man wieder zuein- anderfinden kann, und daß es möglich ist, sich in diesen schweren Zeiten gegenseitig zu nützen, wenn man sich als gleichberechtigt behandelt. Diesen wichtigen Zug im deutsch-japanischen Verhältnis vermissen wir noch immer in der Ein- Ein Schulungshaus des Außenpolitischen Amtes der ASOBp. DNB. Berlin 7. Febr. In Gegenwart des Stellvertreters des Führers, Reichsminister Rudolf Heß, des Staatssekretärs Lammers, des Reichs- ftlhrers der SS., Himmler, von Vertretern der Heeres- und Marineleitung und vieler Behörden und Parteidlenftstellen fand die feierliche Einwei- Yung des Schulungshauses des Außen- politischen Amtes der NSDAP, statt. Dieses Haus wird als Internat zunächst etwa 80 in der auch Generalfeldmarschall von ______o einige ruhige Jahre verleben konnte, ehe ihn die Pflicht in das höchste Amt des Reiches berief. Generaloberst von Linsingen ist in Hildesheim geboren. Er entstammt einer alten Beamtenfamilie. Alter Tradition getreu, wurde er im Kadettenkorps erzogen und trat im Jahre 1868 in die preußische Armee ein. Er nahmam Feldzug 1870/71 töet Sprachgrups hMgherbeizusul i Me nicht w er aufrui \W W, daß unb iljnhe ist. Die sprucht Italien, aus reiner „Menschenfreundlichkeit- den Dedokanes für sich behalten zu haben. Der Friedensvertrag von Lausanne vom 24. I Juli 1923 bestimmt in Artikel 16, daß die Regelung der Dodekanesfrage den Interessenten anheimgestellt wird. 1929 fuhr Veniselos nach Rom und schloß den griechisch-italienischen Pakt ab, wobei Veniselos erklärte, daß es, wie es zwischen England und Griechenland keine Cypernfrage, so auch zwischen Italien und Griechenland keine Dodekanesfrage mehr gäbe. Er versicherte weiter, daß Italien weder durch „Jtalisierung", noch durch Bedränaung der Einwohner des Dodekanes das griechische Nationalempfinden stören würde. Die letzten Ereignisse auf Kalymnos beweisen Idas Gegenteil. Die Italiener scheinen sich in die Religions- und Kirchenfrage einzumischen und nehmen auch sonst den Einwohnern des Dodekanes gegenüber eine Haltung ein, die sich um das griechische Nationalempfinben nicht im geringsten küm- mert. Der Erfolg ist, daß die antiitalienische Welle in Griechenland hochgeht, daß auf den Athener Straßen und Plätzen der Ruf „Nieder mit Italien" erschallt. Im ganzen Lande finden Demonstrationen gegen Italien statt, die freie Selbstentscheidung der Bevölkerung des Dodekanes wird gefordert, „bannt sie den Weg zum Mutterland zurückfind e". sen Ehrentag feiern konnten, ist am 10. Februar Generaloberst o. Linsingen an l __ wird diesen Tag in Hannover verleben, der Stadt, m1" rttev-: W Generaloberst von Linsingen. Zum 85. Geburtstag des Führers der deutschen Sudarmee. Wieder kann einer der alten Heerführer des Weltkrieges seinen 85. Geburtstag feiern. Nachdem vor kurzem der Generalfeldmarschall v. Mackensen und die Generäle L i tz m a n n und Gronau die- Alft,1« » Berlin, 7. Febr. (DNB.) Der Führer unv Reichskanzler empfing heute den neuernannten kaiserlich-japanischen Botschafter, Grafen K i n t o m o M u s h a k o j i, zur Entgegennahme seines Beglaubigungsschreibens und des Abberufungsschreibens seines Vorgängers. Der Botschafter wurde nach dem üblichen Zeremoniell durch den Chef des Protokolls, Gesandten Graf Basse- w i tz, abgeholt und im Wagen des Führers zum „Hause des Reichspräsidenten" geleitet. Das Personal der Botschaft folgte in besonderen Wagen. Im Vorhof des Reichspräsidentenhauses erwies eine Ehrenwache des Heeres dem Botschafter die vorgeschriebenen militärischen Ehrenbezeugungen durch Präsentieren des Gewehrs und durch Trommelwirbel. An dem Empfang nahmen außer den Herren der Umgebung des Führers und Reichskanzlers der Reichsminister des Auswärtigen, Freiherr von Neurath, teil. Der Votschaster überreichte die kaiserlichen Handschreiben dem Führer und Reichskanzler mit einer Rede in seiner Landessprache, die in Uebersetzung wie folgt lautete: Herr deutscher Reichskanzler! Es ist mir eine besondere Ehre und lebhafte Freude, Eurer Exzellenz das kaiserliche Handschreiben überreichen zu dürfen, durch welches SM. der Kaiser, mein allergnädigster Herr, mich als Aller- höchstihren außerordentlichen und bevollmächtigten Botschafter bei Eurer Exzellenz zu beglaubigen geruhen. Freundschaftliche Beziehungen zu der großen deutschen Kulturnation sind in Japan gewissermaßen Tradition. Als Beispiel führe ick) meine Familie an. Mein Vater wurde im Jahre 1870 von unserer damaligen Regierung nach Berlin entsandt und hat sich hier vier Jahre hindurch a l s einer der ersten japanischen Studenten auf deutschem Boden dem Studium der Rechtswissenschaft gewidmet. Ich selbst bm zum ersten Mal im Jahre 1909 als Bot- f t s a tt a d) d nach Berlin gekommen und bis 1913 geblieben: ich habe damals bei dem hohen Stand des deutschen Geisteslebens, der deutschen Kunst und der deutschen Musik unauslöschliche Ein- drucke gewonnen: die jugendlichen Erlebnisse blei- den bei jedem Menschen immer in frischer und schöner Erinnerung und so habe ich auch später immer gern an Berlin zurückgedacht. Eure Exzellenz werden danach ermessen, mit wel- rlr 9S,eube 'ch nunmehr dem Befehl meines kaiser- llchen Herrn gefolgt und zum zweiten Male hierher gekommen bin. Und lassen Sie mich hinzufügen: 2ch bin um so lieber hierher gekommen, als ich hier Gelegenheit habe, «unmittelbar zu beobachten. wie Deutschland sich unter der klugen und energischen Leitung seines großen Führers auf feine alte Kraft besinnt und nach Jahren schwerer Not und leidvoller Prüfung wieder neuen Lebensmut gewonnen hat. Hieran schloß sich eine längere Unterhaltung. Alsdann stellte der Botschafter dem Führer und Reichskanzler die 12 Mitglieder seiner B o t s ch a f t vor. Beim Verlassen des Hauses er- wies die Ehrenwache dem Botschafter die gleichen militärischen Ehrenbezeugungen wie bei seiner Ankunft. Die Rückfahrt nach der Kaijerlich- tigA IE Dtion K»9e|e6t 1911 brach der türkisch-italienische Krieg aus, der am 22. April 1912 zur B e ° setzung von Rhodos und später der übrigen Inseln des Dodekanes durch die Italiener führte. General Ameglio versicherte im Namen Italiens feierlich, daß die türkische Herrschaft über die Dodekanes für immer aufgehört habe und in Zukunft die Autonomie den Inseln geschenkt würde. Auf dieses Versprechen, so erklärte der General dem Bischof von Rhodos persönlich, könn- ten sich die Dodekanesier verlassen, wie auf das Evangelium selbst. Jedoch bereits am 18. Oktober desselben Jahres gab Italien den Dodekanes an die Türkei zurück unter der Bedingung, daß vorher die Türkei die Friedensbedingungen über die Cyrenaika und Tripolis erfülle. Infolge dieses Abkommens konnten die Griechen in den Balkast- kriegen den Dodekanes nicht wie die übrigen griechischen, noch zur Türkei gehörenden Inseln besetzen, em Zustand, der bis zum Ausbruch des Weltkrieges dauerte. In dem Geheimvertrag vom 26. April 1915 wurde in London nach Artikel 8 den Italienern die völlige Souveränität über den Dodekanes zuqe- prochen. Am 30. Dezember 1918 reklamiert Veni- elos auf Grund der berühmtenl4 Punkte des Präsidenten Wilson den Dodekanes für Griechen- l a n d. Monate vergingen, doch niemand beschäftigte sich mit dem Dodekanes. Erft am 29. Juli 1919 wird ein Abkommen Tittoni-Veniselos abgeschlossen, m dem nach Artikel 5 Italien die Inseln, die es im Aegäischen Meere besetzt hat, an Griechenlandabtritt. Nur die Insel Rhodos bleibt unter italienischer Souveränität, erhält aber dafür eine lokale Autonomie: die Gemeinden auf Rhodos । 9"den das Recht, eigene Schulen zu unterhalten, j ebenso ihre Kirchenfragen im Einvernehmen mit dem orthodoxen Patriarchen von Konstantinopel zu regeln. Griechenland übernimmt es, Italien für alle von den Italienern errichteten Gebäude und Einrichtungen eine Entschädigung zu bezahlen und beim Patriarchen von Konstantinopel seinen Ein- siuß geltend zu machen, damit der Thron des Metropoliten von Rhodos durch eine den Italienern genehme Person besetzt werde. Im italienisch-griechischen Vertrag von S ö v r e s vom 10. August 1920 verzichtet Italien zugunsten Griechenlands im Artikel 1 auf die Inseln Stampasia, Charki mit Alimnia, Scarpanto, Cassos, Episcopi, Nisyros, Calymnos, Seros, Patmos, Lip- Symi und Kos, behält dagegen nach Artikel 2 J}t)0Ö05, dem zwei Monate nach Unterzeichnung dieses italienisch-griechischen Vertrages lokale Autonomie zugesichert wird. Weiter verpflichtet sich Italien die Einwohner von Rhodos durch freie Entscheidung über das Schicksal ihrer Insel bestimmen zu lassen, für den Fall, daß England ; Griechenland zurückgibt. Man denkt m Artikel 7 sogar an die Archäologie, und Griechen- land muß Italien versprechen, daß das italienische archäologische Institut in Athen noch 15 Jahre nach Unterzeichnung des Vertrages in den Inseln des Dodekanes Ausgrabungen durchführen kann und bei solchen dem italienischen vor anderen fremden der Vorzug gegeben wird. Hinsichtlich sn^?"^^astellorizo (auch Megisti genannt) existiert noch em besonderes Schreiben an Veniselos Dom 10. August 1920, in dem die Italiener, denen reichung des Beglaubigungsschreibens in Rede und Gegenrede aufrichtige Freundschaft gewünscht und die gegenseitige Achtung erneut zum Grundsatz des Verhältnisses Deutschlands zu Japan und umgekehrt gemacht wurde, dann möchten wir daraus die Hoffnung ableiten, daß diese Worte auch im Ausland oommer erklärte iiit Ueberfl'i iletes buri Militärluftschiffe Wie Verletz) tft e u t r o f i t ä t mnifter Dr. De ob bie sei, bie S Mach) i)U vrrh D lehung der Mutti «nicht unler o i werden, hieraus । i zogen werden, öaj ' mrcherhatten wi Ipr hollänbifdjen l u und zu Sßalier g» ö bann erreity werde ° Ec,daß jede ^nlerallenUi »onDhen werde ßftnke Wehrm 1 glchung öt chwe Sm °^era!stabes art Eaa" bie re< VOOManr W.etoa 300000 H^Uliqen tete u, M imße Reserve । 24 I änfcfjrij •e* mM "fn" u itsfrfol 8Beriet Jtoj?» "« Son.;« t'l« teil und zeichnete sich besonders durch die Fort- nähme französischer Geschütze aus. Dafür erhielt er das Eiserne Kreuz 2. Klasse. Seine weitere militärische Laufbahn gestaltete sich glanzvoll. Er wurde Kommandeur der 81. Infanterie-Brigade in Lüde ck. Danach übernahm er die 27. Division in Ulm, und schließlich wurde er 1909 Kommandierender General des 2. Armeekorps in S t e t t i n. Hier, an der Spitze seiner Pommern, hat er sich glücklich und wohl gefühlt und hat es verstanden, die pommerschen Truppenteile zu dem schwersten Waffengang der Weltgeschichte zu erziehen. Bemerkenswert ist, daß Generaloberst von Linsingen einer der wenigen Kommandierenden Generäle gewesen ist, die diese Stellung erreicht haben, ohne jemals I durch die Schule des Generalstabes gegangen zu r sein. Daß ein echter Soldat immer ein echter Soldat ist, das wurde bestätigt durch die Bewährung des Generalobersten von Linsingen im Weltkriege. Er rückte im August 1914 an der Spitze seines Armeekorps ins Feld, wo er an der Marneschlacht und an den Kämpfen bei Ypern teilnahm. In den ersten Wochen des Jahres 1915 aber wurde er nach den Karpathen geschickt. Er erhielt den Oberbefehl über die aus deutschen, österreichischen und ungarischen Truppen gebildete deutsche Südarmee, die in den Ostbeskiden, östlich des Rupkower Passes in die Front der Verbündeten emgeschoben wurde und die Russen in erbittertem Ringen aus den Karpathen herauswarf. Die Rus- sen wurden bis Zlota Lipa zurückgeworfen, die Karpathen, Przemysl zurückgewonnen und später Brest- Litowsk erobert. Der Vormarsch in die Ukraine war die letzte größere Bewegung, die er mit seinen Truppen auszuführen hatte. Generaloberst v. Linsingen gehört zu den geborenen Führernaturen. Er war seiner Truppe stets ein Vorbild und Beispiel, er wird in der Geschichte der deutschen Armee stets fortleben als ein großer Soldat und ein großer Charakter. In Athen erinnerte ein Flüchtling vom Dodekanes in der „C a s a d ' I t a l i a" den Bürgermeister von Athen und die griechischen Anwesenden an die Bedrückung ihres meerumspülten Vaterlandes. Er wies in würdigen Worten auf das Ungeziemende hin, in. solchen Augenblicken des Schmerzes in einem italienischen Propagandahause Vorträge über Italien anzuhören. Daraus entwickelte sich e i n Tumult, Tränengasbomben wurden geworfen und es kam zu einem Durcheinander, das die Polizei zum Einschreiten zwang. Wenige Tage danach wurden die Fenster der „Casa d'Jtalia" in Athen eingeworfen. Ein italienischer Professor, der an der Universität in Athen Vorlesungen halten wollte, wurde mit Hochrufen auf den Dodekanes empfangen. Sein Vortrag fiel natürlich aus. Und der Grund zu diesen anti-italienischen Ausschreitungen? Der Anlaß ist die Dodekanes- frage, die sich stets zwischen Italien und Griechenland schiebt und niemals eine aufrichtige Freundschaft zwischen den Völkern reifen ließ. Von Regierung zu Regierung gibt es zwar keine Meinungsverschiedenheiten, die Dodekanesfrage ist nämlich „offiziell" nicht vorhanden, und die diplomatischen Beziehungen zwischen Italien und Griechenland sind denkbar gut. Das hindert aber nicht, daß die V o l k s m e i n u n g anders ist und sich die leidenschaftliche Kritik an Italien auch in der Presse recht breit macht. Sogar die eher als italienfreundlich anzusprechenden veniselistischen Blätter nehmen kein Blatt vor den Mund, und heftigere Ausdrücke gegen Italien, als sie z. B. die veniselistische Zeitung „Patris" findet, sind überhaupt kaum denkbar. Spricht doch die „Patris" von einer „kannibalischen Politik Italiens auf dem Dodekanes", und sie weist weiter auf die „vierzehn Punkte Wilsons" und den mit diesem Schlagwort verübten Betrug hin. Doch nicht nur diese eine Zeitung spricht eine solch? Sprache, fast die gesamte Presse stimmt unüberhörbar in dieses für italienische Ohren wenig angenehme Konzert ein. Das zeigt immerhin deut- uch genug, daß offizielle Freundschaften doch zweifelhafter Natur sind, solange sie nicht auch vom Volke anerkannt werden. Wir leben m einer schwierigen Zeit und kein Volk W SS bxr allgemeinen Weltdepression, welche den Wohlstand zerstört sowie Unruhe und Unfrieden w - ?Alge hat, verschont geblieben. Die einzige Möglichkeit, diese Schwierigkeiten zu überwinden, sehe ich durch em einträchtiges, verständnisvolles, auf gegenseitige Achtung gegründetes Z u- ' am men arbeiten derNationen gegeben. Ich erachte es als meine vornehmste Aufgabe in diesem Sinne an dem weiteren Ausbau der beiderseitigen Beziehungen, insbeson- d-s Handelsverkehrs zwischen Japan und Deutschland, zu meinem Teil nach Kräften mitzu- Un?xroßr^^ glücklich schätzen, wenn ich h erbei auf das Wohlwollen Eurer Exzellenz und auf Unterstützung durch die maßgebenden deutschen Instanzen rechnen darf. Gleichzeitig beehre ich mich, allerhöchste Handschreiben zu ÄM1"-'""' Der Rhrer und Reichskanzler antwortete ihm mit folgenden Worten: Herr Botschafter! Der Dodekanes lebte fast ständig, jahrhundertelang — unter Fremdherrschaft und erfreute sich dennoch einer sehr weitgehenden Autonomie, die eigentlich einer völligen Freiheit gleichkam. Am p'Jl'uar 1523 wurde der Dodekanes türkisch. Auf Rhodos fand eine grausame Schlächterei statt, die Bewohner wurden unmenschlich mißhandelt, dagegen wurde aber den übrigen zum Dodekanes gehörenden Inseln, mit Ausnahme der Insel Kos, em Regime vom Sultan zugesichert, das eine gänz- lidje und unbeschränkte Selbstverwaltung in ars - ®J3ief)ung gewährleistete. Den Generälen und Adnnralen des ottomanifchen Kaiserreichs wurde verboten, bei einer etwaigen Landung auf diesen gnleln öie Bewohner zu mißhandeln und den türkischen Beamten der Inseln war strengstens unter» tagt, sich in die Angelegenheiten der Doüekanisier einzumlschen. Ich habe die Ehre, aus den Händen Eurer Erzel- eic^- mit bem Abberufungsschreiben Ihres hur’? h^r0?n9Xr sQS Achten entgegenzunehmen, bunf) das S. M. der Kaiser von Japan Sie zum außerordentlichen und bevollmächtigten Botschafter bei nur beglaubigt. Es erfüllt mich mit großer Freude, daß Sie, Herr Botschafter, in Erin ne - rung an Ihre frühere Tätigkeit in . rUn und im Gedenken an den Studienauf- r ntx r ^.res verewigten Herrn Vaters in Deutschland so herzliche Worte der Anerken- P?” 9 Jür D a s D eutsche Reich gefunden haben. Ich danke Ihnen auch für die Würdigung Die Sie Öen Leistungen des deutschen Volkes qe- zollt haben unb bitte Sie, versichert zu sein, baß Ihre Wor e in Deutschlanb bankbaren W i d erb all finben werben. Doll Anerkennung ld) ?er .verbienstvollen Tätigkeit Ihres qe- schätzten Doraangers, ber für ben Ausbau bes neuen Deutschlanb stets reges Interesse unb großes Verstanbnls gezeigt hat. Das beutsche Volk bringt der großen japanischen Nation, ihrer alterwürbigen Kultur unb ihren heroorragenben Leistungen u n - eingeschränkte Bewunberung entgegen. Ich freue mich, feststellen zu können, baß auf ber ©runblage geistiger Verbundenheit auch die politischen unb wirtschaftlichen Vezlehunyen unserer beiben Nationen im Zeichen aufrichtiger Freunbschaft sich entwickelt haben, einer Freunbschaft, bie, wie Sie hervorheben, schon zur Trabition geworben ist. Ich de» grüße baß Eure Exzellenz es als Ihre vornehmste Aufgabe betrachten, burch ein verstänbnisoolles, auf gegenseitiger Achtung begrünbetes Zusammenarbeiten an bem weiteren Ausbau ber beiberseiti- gen Beziehungen nach Kräften mitzuarbeiten. Seien Sie überzeugt, daß ich unb bie Reichsregierung von bem gleichen Bestreben geleitet finb unb alles tun werben, um Ihnen bie Aufgaben Ihres hohen Amtes zu erleichtern. Im Namen bes Deutschen Reiches heiße ich Sie, Herr Botschafter, herzlich willkommen. Der Führer empfängt den neuernannten japanischen Votschaster Bekundung der traditionellen deutsch-japanischen Freundschaft. . ^'eser fojufagen paradiesische Zustand währte bis 1821 Trotz seiner von der Türkei garantierten Freiheiten nahm der Dodekanes am griechi - fefjen Freiheitskampf teil und gehörte J,osJum Vertrag von Konstantinopel vom 9. Juli 1832 3 um „Gri e ch i f ch e n S t a a t". Von diesem Zeitpunkt ab jedoch wurde sie der Türkei zu- ruckgegeben, und r*'" Mahmut II. völlige Selbstverwaltung und Autonomie zugesichert, die mit Unterbrechungen in den Zähren 1867 und 1869 bis zum 27. Juli 1909 wahrte, als die Iungtürken alle Privilegien aufhoben und den Dodekanes als türkische Provinz behandelten. Japanischen Botschaft fand unter demselben Zeremoniell wie die Hinfahrt zum Hause des Reichspräsidenten statt. Es war nicht unsere Schuld, daß es vor zwanzig Jahren zu einem Bruch des bis dahin freundschaftlichen Verhältnisses mit Japan kam. Jahre hat es bedurft, bis das Mißtrauen zwischen den beiden Nationen verschwand und beide Völker sich wieder bie alte Hochachtung entgegenbrachten. Blicken wir heute, nach bem Amtsantritt bes neuen japanischen Botschafters in Berlin, auf bie letzten Jahre zurück, bann bürfen wir wohl mit gutem Grunb ber Am sicht Ausbruck verleihen, baß auch sürberhin beide Völker unter der Sonne Platz haben, daß zwischen beiden NaUonen genügend Möglichkeiten eines friedlichen und aufbauenden Warenaustauschs bestehen wohnern dieser Insel zwei Monate nach der ttaflw nischen Besetzung eine breite Autonomie gewähren. 15 Jahre sind ins Land gegangen, doch die „breite Autonomie" steht noch heute aus. Italien stellte damals bereits den, Einwohnern des Dode» kanes Jnterimspäsie aus, in denen verzeichnet war; wtm Wu*';flR91u\ „Dieser Paß gilt bis zur Uebergabe der Insel Kalymnos (oder eine der anderen an Griechenland 21 ' -f abzutretenden Inseln) an Griechenland". Nach der Katastrophe in Kleinasien macht daz italienische Außenamt am 8. September 1922 dem griechischen Gesandten in Rom Metaxas die Mit« teitung, alle zwischen Italien und Griechenland geschlossenen Abkommen seien wegen der veränderten Lage im Orient hinfällig geworden. Auf Einwendungen des Gesandten meint das italienische Außenamt, daß andernfalls ja die griechischen Einwohner des Dodekanes „der Rache der Türken aus- geliefert seien". Wie man daraus erkennt, bean« g jD ’ -havs 2 M.^stie le" - ! Ä bet ver Ibieyny : KL I JÄ 6» Ei»*™? iklriwrt - vale Mn unb 0?fa^en Lnrachenfrage n Hellen unb F. raben droh- |L an die Fro i «richlel hätten I i (inen Ausgl UND M M M io er 10-)» UQ3;>riiluny»vuu9 yuut ucjiuiinue |uujuu/e nuiyuven: fräs dkiy)>c Geschichte und die Entstehung der Weltstaaten lc |ie*Cn,le Äu e die geographische Bedingtheit der verschiedenen “ [r gbiehnaräume kennenzulernen, um von innen heraus vrd Gesetze der verschiedenen Staaten begreifen zu n bös if r * Aii tSrien, Kenntnis zu nehrneia von den politischen, ^chj '^^chmiMaftlichen und kulturellen Problemen der 6' r 4: ?.en (Einlffir enwart, von den verschiedensten naturgegebenen ', ll. Er wurde labe in Lü» Division in >9 Komman« i (Stettin, fyiit er sich verstanden, i schwersten hen. Bemer- isingen einer ■äle gewesen ohne jemals egangen ZU echter Sol« Lewährung n der SD ,er Marne« i teilnahm. aber wurde >rreichlschen deutsche östlich des Zer bündeen erbitiefl : Die As» 'N, die Kak' Ifraine»« mü leg Tit »■/$, lrmee stets Südfrankreich, unter der ungeheuren Menge des niederfallenden Regens und Schnee^ schwer zu leiden hat, bringt jeder Tag verheerenden Lawinenstürze stens ins Rollen geraten. Ist das Schneefeld, über das sie hingleiten oder hinrollen, im Auftauen begriffen, so drücken sie sich in dasselbe ein und pressen von ihm umsomehr Schnee in sich ein, je größer und schwerer sie werden. Daß solche Lawinen, die man als Grund- oder Schlaglawinen zu bezeichnen pflegt, weil sie zuletzt eine rasende Geschwindigkeit erlangen und auch G e st e i n s - schütt, Erde, Rasen, selb st Baum st ämme vom Untergrund des Schneefeldes mit sich fortreißen, sich ganz besonders zur Zeit der allgemeinen Schneeschmelze im Frühjahr bilden, ist leicht begreiflich. Anders geartete Lawinen, die sog. Staublawinen, gehen gewöhnlich zur Winterzeit nieder. Sie bilden sich in den höchsten Gebirgsregionen, wenn infolge starken Schneefalls die Mengen des Schnees für die schiefe Ebene der steilen Berggehänge zu groß wird, um auf ihr schon genügenden Halt zu finden. Staublawinen werden sie deshalb genannt, weil ihre bergabwärts stürzenden Schneemassen bei der auf so großer Meereshöhe herrschenden Kälte sich nicht ballen, sondern zerstäuben. Abgesehen von der Kälte entstehen diese Lawinen deshalb so häufig während des Winters, weil an Richtlinien über die Zukunftsaufgaben im Dienste der Volksgesundheit zu empfangen. Eine große Reihe von fachlichen Vorträgen gab wertvolles Rüstzeug für die Arbeit. Mit einer Reihe von Referaten über Berufsausbildungs- und Erziehungsfragen, über Finanz- und Krankenkassenfragen wurde die Tagung geschlossen. Der Angeklagte im Rundfunkprozeh Dr. Bredow aus der Untersuchungshaft entlassen. Im großen Rundfunkprozeß wurde am Donnerstag der Haftbefehl gegen Dr. Bredow aufgehoben. Der Oberstaatsanwalt hatte sich damit einverstanden erklärt, weil Dr. Bredow feit nahezu einem Jahr und vier Monaten sich in Untersuchungshaft befindet und bei der Höhe der zu erwartenden Strafe im Verhältnis zur Dauer der Untersuchungshaft der Fluchtverdacht ausgeräumt ist. In der Begründung des Beschlusses erklärte der Vorsitzende: Unbeschadet der Frage, ob die bereits verhandelten und noch zu verhandelnden Tatbestände zu einem Schuldbeweis geführt haben ober ob ein dringender Tatverdacht gegeben ist, hält das Gericht nach dem bisherigen Ergebnis des Verfahrens Verdunkelungsgefahr und Fluchtverdacht nicht mehr für vorliegend. Der hohenlychener Rauschgisiskanbal vor Gericht. Zuchthaus für ben Hauptangeklagten Pannwih. Nach elftägiger Verhandlung verurteilte bie Große Strafkammer bes Lanbgerichtes Prenzlau ben früheren Leiter unb Inhaber vcrfchiebener Sanatorien in Hohenlychen, ben 43jährigen Dr. med. Hans Pannwitz wegen Verleitung zum Mein- eib, Konkursverbrechens, versuchten Betruges unb Vergehens gegen bas O p'i u m - g e f e tz zu einem Jahr acht Monaten Zuchthaus und zu tausend Mark Geldstrafe. Die Mitangeklagten des P., der 60jährige Apotheker Hans Spangen- b e r g und besten Sohn, Heinz Spangenberg, würben wegen fortgesetzten vorsätzlichen Vergehens gegen bas Opiumgesetz zu je 2000 Mark Geldstrafe verurteilt. Der Angeklagte Pannwitz, der in seinem Ende 1933 wirtschaftlich zusammengebrochenen Sanatorium angeblich Entziehungskuren f ü r Rauschgiftsüchtige durchgefuhrt hatte, hatte die notwendigen Medikamente ohne Beachtung der Vorschriften unb Bestimmungen für bie Aufstellung der entsprechenden Rezepte bezogen. Die Spangenbergs hatten ihn lange Zeit hindurch aus den Beständen der ihnen gehörenden Apotheke in Lychen Rauschgifte ohne die notwendigen Unterlagen geliefert. Auch innerhalb 'bes Sanatoriums erfolgte bann die Verausgabung der Rauschgifte an die Patienten ohne jegliche Kontrolle von Dr. Pannwitz durch die Schwestern, bie teilweise nicht einmal bie vorschriftsmäßige Ausbilbung besaßen. Bei ber schlechten unb unsorgfältigen Aufbewahrung ber Rauschgifte kam es sogar dazu, daß mehrere Schwestern selbst rauschgiftsüchtig wurden. Die Frau des Pannwitz hatte 1933 im Dämmerzustand S e ldstmord begangen. Im Verlaufe der behördlichen Ermittlungen über den Tod der Frau waren die geradezu ungeheuerlichen Rauschgiftvergehen des Pannwitz und ber Spangenbergs auf- gedeckt worden. (Ein teurer Hasenbraten. Im November wurde in der Gemarkung Wenighösbach bei Aschaffenburg ein Hase geschossen. Da er gewildert worden war, erhielten die Schuldigen ihre Strafe. Aber da hatten verschiedene Zeugen in dem Prozeß, in dem lediglich der Jagdfrevel gesühnt wurde, offensichtlich unwahre Behauptungen mit ihrem Eid bekräftigt, obwohl der Richter eindringlich auf die Gefahren einer iioart des er ff feiern öer Sehor^ . Ein-ne» Ul' Besheim ge- wmtenfamilie. Kadettenkorps die preußische ____ ________ ____ _______ _ _ , >g 1870/71 Körner erklärte Außenminister de Graeff,daß Der „Weiße Tod" geht um... Wie Lawinen entstehen und wie man sich vor ihnen zu schützen versucht. der „ he gelNJ l°d) bie k^yeronen aufnehmen, und zwar in ber Hauptsache lQ U 5 A.g tu b e n t e n , bie schon im Auslanb waren |tn be3 ftbie Absicht haben, ins Auslanb zu gehen. Das I^kichvpi ^luirnpolitische Amt sowie bas Auswärtige Amt Ibe et N;9ei>en Lehrpersonal entsenben. Deutsche Wissen- | Qu! ^ijtialer sollen Vorträge halten. b". D rLeiter bes Außenpolitischen Amtes berNSDAP., »n* m Kiihsleiter Alfreb Rosenberg, erklärte, bieses ber A dßz^chilungshaus habe bestimmte sachliche Aufgaben: eir Verletzung ber nieberlänbischen Jl ( u t r a [ i t ä t zu betrachten sei. Verteibigungs- Miifter Dr. Deckers sagte, man habe vielfach Zweifelt, ob die hollänbische Wehrmacht in ber Sc ge sei, bie Ueberfliegung ber hollänbischen Ernzen durch Militärflugzeuge einer kriegführenden Macht zu verhindern. Eine vorsätzliche Ver- ilmng ber Neutralität könne von kleinen Staaten Tud) t unter allen Um stäuben abgewehrt wben. Hieraus bürfe aber nicht ber Schluß ge- A en werben, baß bie Neutralität zur Luft nicht t''Lien andere Staaten unb Völker besäßen. 11J vQben. f r. Walter Schmitt, außenpolitischer Schrift- lafc V°m r des „Völkischen Beobachters", übernahm die lento ^e9bße;ung des Außenpolitischen Schulungshauses mit lQ(fi i Erklärung, daß er dieses zum Mittelpunkt einer Itt &11 uMcneinschaft machen wolle, deren Einzelglieder vom ImifA wobejM' rer der Nation jederzeit zu den notwendigen Iran " Eng-Sugaben eingesetzt werden könnten. lin QUd) ---------- ■ * n e j) o b LerSprachenkonflitt in Finnland k^oneg zcldmarschall Mannerheim mahnt zur ^röe. Versöhnung. feinen6£^3Welsingfors, 7. Febr. (DNB.) Anläßlich bes MAP« ’Jftjnebergtages, bes (Erinnerungstages an ben |s Dodp. Un"ö:d)ter b e s finnischenNationalliebes, kQ(. .3 rictete ber bekannte Führer ber Weißen Armee im HnqQen Fe’ fmischen Freiheitskriege, Felbmarschall Manner- enifrfje hei m, zusammen mit zwei seiner Mitarbeiter, ben ben ®tierälen Ignatius unb halben, einen 1 Mit ifnr6! 21 fruf an bas finnische Volk, worin er zur V e r- hwnüZnLInnung in öer Sprachenfrage auffor- Hrfieihnn?ber. Er erinnert an bie Waffenbrüberschaft bes bröerf j? •! V' iheitskrieges, in bem sowohl bie finnisch als zu " bie ifhmebifcb forechenben Volksaenolien mit gleichem ^^,/v7/LANOLIN - CREME I N DOS k N UND TUBEN VON RM-.15 BIS 1- Büchertisch Darstellung in dem Buche von Theodor Jakobs, Und Europa die sich auf genaue Kenntnis der geschichtlichen Vor- > fieren müssen. Heinrich V eiten VIII, im 64. Lebensjahr. Die trauernden Hinterbliebenen: Familie Enners. 0488 Göbelnrod, Butzbach, den 8 Februar 1935. öffentHchungen einer Anzeige I 745 D 2323 - Kleine Preise h,£ große Wort! y4 Pfd. 12 Schachtel 20 11 qm, Schätzungsbetrag Gießen, den 7. Januar 1935. Romadour Paket 20 Heringsalat Hausfrauenart . V« Pfd. 15 Fleischsalat 74 Pfd. 18 Mettwurst, grob Pfd. 1.00 Oelsardinen Dose 15 2700,— RM. 1266,— RM. Kaufhaus Karl Kerbers das Haus der kleinen Preise Gießen, Schulstraße 11 765 * Lieferung frei Haus Pfd. 85 Pfd. SO Mayonnaise, allerfeinste v, Pfd. 25 Fettheringe in Tomaten .. .Dose 25 Fleischwurst Bierwurst.. Heute morgen 3 Uhr verschied nach langem Leiden unser lieber Vater,Sch wiegervater.GrofivaterSch wager undOnkel Einspaltige Kleinanzeigen werden zum ermäßigten Grundpreis von 5 Pf. für die Millimeterzeile veröffentlicht llliiliiiiiiiiiiifiiiiiiliiiiliilliiliiiiiiiiiiiiiiiiiiiiniii Limburger Käse Halbfettkäse 20% i. T. Camembert Käse Allgäuer Schweizerkäse .*/< P d. 25 Vollfettkäse 45°/, i. T. l_Eine ganz groBe Leistung: Apfelsinen süß, saftio. dünnschalig 2 Pfund 25 Pf. 165,— RM. Sa. 22 745 — RM — „DerLöwevon Vrzezin y". Von Theodor Jakobs. Geb. 118 Seiten mit einer Karte. 3 RM. (Hanseatische Verlagsanstalt, Hamburg 1934.) — (350) — Die heldenhafte Durchbruchsschlacht von Brzeziny, die selbst unter den großen Waffentaten des deutschen Heeres während des Weltkrieges heroorragt, ist dem persönlichen Mut und der besonderen Fuhrereigenschaften des Generals Litzmann zu verdanken, der seit jenen Tagen als der' Löwe von Brzeziny in die Geschichte eingegangen ist. Die Herpilegeiin m. guten Zeugn. sucht Stelle, evt. auch f.LialbeTge. Schriktl. Angeb. unt. 0495 an den Gieß. Anzeiger. Im Auftrage des Hessischen Amtsgerichts Gießenr Karle, Ortsgerichtsvorsteher. Die Beerdigung findet Samstag, den 9 Februar, nachmittags 2 Uhr statt und zum Bauen Abermann. Zuverläss.älteres Mädchen sucht Stellung in kl. Haushalt: übernimmt evtll. d. Führung eines Haushalts. Ang. unt. 0489 an den Gieß. Anzeiger k Bekanntmachung. Betr.: Baulandumlegung im Eichgärtengebiet da Gemarkung Gießen. Nachdem die Vorarbeiten für die Baulandum« legung für die Grundstücke Flur III Nr. 197, 198, 199, 200, 201, 202, 202%o, 2205/lo, 221, 222, 223, 224Vio, 2245/io, 225, 226, 2271/io, 2276/10, 328, 330, Flur XVIII Nr. 58, 76, 77, 78, 79, 80, 81, 82, 83, 84, 85, 854/io, 857/io, 86 (teilweise), 87 (teilweise!, 113 (teilweise), 114, 115 der Gemarkung Gießen offengelegen haben, bringen wir hiermit zur oft gemeinen Kenntnis, daß am Samstag, dem 23. Jebruor 1935, vormittags 9 Uhr in dem Stadthaus Bergstraße 20, Zimmer Nr.S, zu Gießen über die vorgebrachten Wünsche und Ein- Wendungen verhandelt wird. 729C In der Tagfahrt wird auch die Wahl der von den Grundeigentümern zu wählenden Mitglieder des Umlegungs-Ausschusses — ein Vertreter der be> teiligten Grundeigentümer und ein Sachverständiger für die Bewertung der Grundstücke — und deren Stellvertreter vorgenommen. Die Wahl erfolgt mit Stimmenmehrheit der anwesenden Grundeigentümer und bei Stimmengleichheit durch das Los. Wenn im der Tagfahrt Grundeigentümer der Umlegung widersprechen, so hat dem Umlegungs-Ausschuß außerdem ein von diesen. Grundeigentümern zu wählende» Vertreter anzugehören. Die der Umlegung zustimmenden und widersprechenden Grundeigentümer wählen ihre Vertreter und deren Ersatzmänner dann in getrennten Wahlgängen. Alle Beteiligten werden eingeladen, sich hierzu einzufinden. Gießen, den 5. Februar 1935. Bürgermeisterei Gießen. Dr. Hamm, Bürgermeister. laOberhess. Land-Blut- und Land-Leberwurst.........Pfd. 50 Prima Rotwurst..........Pfd. 60 Hausmacher Leberwurst.. Pfd. 80 Feinster Kochschinken zart und mild ...........%Pfd.3O illlll II HIHI Hl 1111111111111 Mediziner sucht zum 1.März oder 15.Februar möbliertes Jimmer mit elektr. Bel. Schr.Angeb.unt. 0486 a. ü.G. A. MiiimiiiiiiiiniiiiiiHim Für die wohltuenden Beweise mitfühlenden Gedenkens, die große Teilnahme sowie die schönen Kranzspenden beim Heimgang unserer geliebten Entschlafenen sagen wir unseren tiefempfundenen Dank Im Namen der trauernden Hinterbliebenen: Sophie Graeber. Heuchelheim, im Februar 1935. zungsbetrag Jlur IX, 7!r. 61, Bauplatz, da- felbsk, 422 qm, Schätzungsbetrag Gießen, den 11. Dezember 1934. H Telephon • Nr. 3909 | Vermietungen [ MöblHirnrner sev. Eingang für 20 Mk. sofort zu vermieten. 0493 Wilhelmstr. 11 erste Etage. | Mietgesuche | ZZIINM Küche, Bad, evtl. Balkon, per sof. w miet, gesucht. 2chr. Angebote unt. 0485 an den GießenLlnzeiger Internationalen Zahlungsausgleich, ihre Stellung im zwischenstaatlichen Zahlungswesen und ihre Bedeutung für Deutschland. Eine wirtschaftliche und bankbetriebliche Abhandlung über die BIZ., Verlag Konrad Triltsch in Würzburg. — (10) — Die Arbeit hat sich die Aufgabe gestellt, nach einem Ueberblick über die Entstehungsgeschichte auf Grund der dreijährigen Tätigkeit der BIZ. die Frage zu klären, ob die BIZ. in den zwischenstaatlichen Zahlungsorganismus hineingewachsen ist und ob die deutschen Belange einmal bei der Tätigkeit der Bank als Reparationskasse zum andern in dem Zusammenarbeiten der Zentralbanken zur Erleichterung der weltwirtschaftlichen Beziehungen gewahrt worden sind. Die Arbeit kommt zum Schluß, daß die Bank ihre Aufgabe als Reparationskasse im wesentlichen erfüllt hat. Zusätzliche Kaufkraft konnte sie nicht schaffen, sie konnte nur dafür sorgen, daß die vorhandenen Kapitalien an die richtige Stelle geleitet wurden. Die von Deutschland benötigten lang- und mittelfristigen Kredite hat die BIZ. nicht in dem ihr möglichen Umfange gewährt. Sie ist auch nicht an eine Neuerschließung von Pro- duktions- und Absatzgebieten in unentwickelten Ländern durch Finanzierung von Unternehmungen herangetreten. Die gesunden nationalen Kräfte werden künftig eigene Wegen suchen müssen, um den zwischenstaatlichen Zahlungsausgleich durch eine organisatorische Umgestaltung des Welthandels neu zu beleben. Man wird die Erfahrungen der BIZ. dafür nutzen können, sie selber jedoch, die ihre Entstehung den Tributen verdankt, wird überflüssig werden. Rollmops......\ Bismarckheringe I 1-Liter- Hering in Gelee • ( Dose Kronsardinen.. J WW Bratheringe o. Kopf, 1-Liter-Dose 60 In der Hausarbeit und im Kochen erfahren. Mädchen mit guten Zeugnissen baldigst gesucht. Vorstellung 11 12 oder 6-7 Uhr. 739D Zu erfr. i.d.Ge- schäftsst.d.G.A. Schnittbohnen........V, Dose 50 Gemüse-Erbsen.......Vi Dose 50 Haushalt-Mischung.... 7i Dose42 Karotten.............Vi Dose 35 Junge Brechbohnen ... Vi Dose60 Junge Erbsen........7, Dose 60 Erbsen mit Karotten ... 7t Dose 55 Gemischtes Gemüse ...'/, Dose 65 Spinat...............7i Dose 50 Stangen-Spargel......7, Dose 85 Apfelmus, tafelfertig .. V, Dose 55 Pflaumen mit Stein. •. • 7i Dose 48 Birnen ..............7i Dose 75 Erdbeeren..........7t Dose 1.00 Berufstät.Dame sucht bis l.März freundlich möül.Simmer mit elektr. Licht. Schr.Angeb.unt. 0483 an d. G.A. i — „Die Frau zwischen Noch und Schon.* > Roman von Hans Richter. Geheftet 3 Mark, Ganz» : leinen 4,50 Mark. (Verlag Ernst Keils Nachf. Aug. Scherl, Berlin SW 68). — (127) — In diesem neuen Roman zeichnet der Autor eine junge Studentin, die als Frau zwischen dem Noch und Schon, zwischen den Anschauungen unserer Vor- fahren und dem, was ganz Moderne an ihre Stelle setzen möchten, steht. „Neue Richtung der Frau? Ich glaube, wir tun nur so aus Angst, man könnte unser wirkliches Herz entdecken", erklärt sie einmal einer älteren Dame gegenüber. „Die Frau von heute tritt anders neben den Mann, als die Frau von früher — vielleicht weil ihr Verstand mehr geschult ist — wenn sie dabei Frau bleibt, ist dagegen nichts einzuwenden. Kameradschaft ist gut, aber die Kameradschaft zwischen Mann und Mann ist eine ganz andere als die zwischen Mann und Frau." Den reizvollen Rahmen zu der bunten Handlung gibt das Leben und Treiben der internationalen Gesellschaft. Meine politische Nachrichten. Im spanischen Parlament gab Außenminister R o ch a von der Regierungsbank aus einem Abgeordneten der „Union Republicana" wegen einer anzüglichen und beleidigenden Aeuße- rung eine Ohrfeige. Vom Kreisgericht in Oviedo wurde e i n marxistischer Rädelsführer des O k - toberaufstandes in Asturien zum Tode und zu 50 Millionen Peseten Geldstrafe verurteilt. Es handelt sich um einen Universitätsdiener, der für die Zerstörung der Universität, der Bank von Asturien und zahlreicher anderer öffentlicher und privater Gebäude verantwortlich ist. Zwischen dem Chef der japanischen Militärmission und dem Oberkommandierenden der chinesischen Truppen in Tschachar fand eine Aussprache statt, bei der es gelang, eine Vereinbarung zu treffen, den Vormarsch der japanischen Truppen und den Rückzug der chinesischen Truppen bis auf weiteres einzustellen. Um Zusammenstöße zu vermeiden, wird eine besondere Kommission aus japanischen und chinesischen Vertretern eingesetzt. — Weltbrand von Morgen. Ein Zukunftsroman von Werner Chomton. (K. Thienemanns Verlag, Stuttgarts. Für Erwachsene und die reifere Jugend. Gebd. 3,20 Mk.) — 327 — Das Buch ist ein Zukunftsbild. Die mit eindringlichster Lebendigkeit geschilderten Luft- und Seeschlachten, die Kämpfe der Tankgeschwader und die vernichtenden Bomdenangriffe auf Industriestädte geben einen Begriff von dem, was uns bevorstehen tonn. Darüber hinaus ist das Buch eine Mahnung an uns und eine Forderung, uns auf die Kraftquellen zu besinnen, die uns stark machen werden. Blut und Boden sind die Wurzeln unserer Kraft und Einigkeit. Und stark ist nur der, der stark sein will. Im Osten glimmt das verborgene Feuer, das zu einem Flammenmeer bis an die Tore Europas, bis an die Küsten Amerikas und Afrikas auflodern tonn. Der Abwehrkampf der weißen Rasse beginnt. Nur ein Zusammenschluß der weißen Völker kann den Machtblock schaffen und allein die Möglichkeit geben, der geballten Wucht einer buddhistisch-mohammedanischen Welt erfolgreich ine Stirn zu bieten. Doch der Sieg gehört dem, der die stärkere Seele hat. Und Europa wird vor allem diese Kraft mvbili- Jm Auftrage des Hessischen Amtsgerichts: __________Karle, Ortsgerichtsoorsteher.__ Zwangsversteigerung K Am Montag, dem 25. Februar 1935, vormittags 10 Uhr, werden im Amtsgerichtsgebäude in Gießen, Gutfleischstraße Nr. 1, zweites Obergeschoß, Zimmer 221, die auf den Namen Ludwig Deller der Dritte in Klein-Linden eingetragene Grundstücke versteigert: 7300 Grundbuch für Gießen, Band 65, Blatt 3809: Flur IX, Ur. 54, Bauplatz in dem Wasserfall zwischen Chaussee und Aulweg, 600 qm, Schät- ZwangsversteigerungK J,'3* Am Montag, dem 25. Februar 1935, vormittag, 10.30 Uhr, werden im Amtsgerichtsgebäude in Gießen, Gutfleischstraße Nr. 1, zweites Obergeschoß, Zimmer 221, die den a) Schneider, Karl Dritter, zu und b) Schneider, Bauline, geb. Döpfer, dessen Ehefrau, zu % zugeschriebenen Grundstücke versteigert. 7310 Grundbuch für Gießen, Band II, Blatt 69: Flur I, Ur. 493/w, hofreite in der Steffansmark — Bleichslrahe Nr. 5 —, 332 qm, Schätzungsbetrag 22 580,— RM. Flur I, Nr. 325/io, Hofreitegrundstück in der Steffansmark, für sofort gesucht. Schriftl. Angeb. unt.733Dan den Gieß. Anzeiger. Frau oder Ult. Fräulein zur selbständigen Führung eines «vaushalt.gesucht Schriftl. Ang. u. 740D a. d. G.A. 2 lern Sei in günstiger Lage für Bürozwecke, am liebst. Bahn« Hofstraße, ver 1. Avril zu mieten gesucht. Angeb. mit Preis und Flächeninhalt u. 0482 a. d. Gieß. Anzeig, erbeten. tachäftsdrucksach« Rechnungen Briefblatter Briefumschläge Postkarten Geschäftskarten bei Brühl, Sehuletr.f gange stützt, läßt noch einmal die große Schlacht blutooll miterleben. Theddor Jakobs stellt mit Recht — Dr. Kurt Klipstein: Die Bank für die Gestalt des greifen Generals in den Mittelst----x:---r. ~ * -------' *f * • punkt feines Werkes. Den 65jährigen beseelt der Feuergeist ewiger Jugend. So wie wir den General aus den großen Versammlung der NSDAP, während des. Kampfes um das neue Deutschland kennen, ist er uns auch in diesem Buche gegenwärtig: Ein unermüdlicher Kämpfer, eine gerade, offene Persönlichkeit. Der Atem der Schlacht beseelt die Sprache des Verfassers, wenn er die hetzenden und jagenden Geschehnisse wieder Gestalt gewinnen läßt. Geist und Wille jener Regimenter und jener Tage erstehen in jeder Zeile dieses Buches wieder. Diese glühende Darstellung von Kampf und Not, Führerwille und Huldenmut, ist ein ewiges Zeugnis deutschen Kriegertums. Sie wird keinen unberührt lassen, der Sinn für die großen Waffentaten und für männliche Tugenden besitzt. Die Gestalt des Generals Litzmann wird hier zu dem Bild des zeitlosen, heldischen Kriegers, der uns in alle Zukunft Beispiel und Vorbild sein wird. Das Buch sollte deshalb weit verbreitet werden. Plockwurst, schnittfest. Pfd. 1.00 Zervelatwurst..........Pfd. 1.20 Jagdwurst.............Pfd. 1.00 Feinstes Dörrfleisch.....Pfd. 1.00 Fuldaer Preßkopf.......Pfd. 1.00 Schwartenmagen.......Pfd. 1.00 Feinster Schinkenspeck Pfd.1.20 S$effer6«*"■ (t Biufjlf i“ h«6 ®“n 6ah- aber nun J11 üiutfdN. haben---1^ dunklen Ml womit enblid den Neugieri Knes 3 Das ist di Nna, getcer Külow. al begleitet, dem und lehnte es ren, ob es ni England, ins im Salonwa denn Paul'2 achhen, imr Herr mit kav auszuspüren bompiem, ir Goldstück ar liehen Leibkl lasse getragi aus der 5)o aus den £ nun mal \ Was für Vermögen und laust Paul Thu es war ei Hotel — steht scho- der Men, Leibkock l $rau, bis sie unb fii. Waus j Äas wer Wmmt ? wunden hc Ehemann ermannte | Ehejahr fd er tonnte und Fall V von feiner ®elt..,n er die arc hatte.. S* «i iPQQI Ken-i m Preir L"'ie .7>ls 9et»4 ganze Kalber, 11 ganze Hämmel und 739 Schweinehälften. Preise pro 50 kg in RM.: Ochsenfleisch b) 56 bis 60, c) 52 bis 56. Bullenfleisch b) 54 bis 56. Kuhfleisch b) 44 bis 50, c) 30 bis 40, Färsenfleisch b) 56 bis 60, c) 52 bis 56. Kalbfleisch b) 62 bis 70, c) 56 bis 62. Hammelfleisch b) 70 bis 75. Schweinefleisch b) 70 bis 75. Fettwaren: roher Speck aus hiesiger Schlachtung unter 7 cm 68 bis 72, Flomen 80 bis 85. — Marktverkauf mittelmäßig. Schuckert und AEG. blieben gehalten, Felten gingen dagegen um 0,90 v. H. zuruck. Montanpapiere lagen bei wenig veränderten Kursen sehr still. Gelsenkirchen 72 (unv.), Harpener 101,50 (unv.), Stahlverein 47,75 (47,25), dagegen Klocknerwerke 86,50 (87,13) und Phönix 56 (56,50). Von Schiffahrtswerten gaben Nordd. Lloyd auf 33,50 (33,90) nach. Etwas freundlicher fetzten Reichsbank (plus 0,50 v. H ), Gebr. Junghans (plus 1 v. H.) und Westdeutsche Kaufhof mit 39,90 bis 40,13 (39,75) ein. Am Zellstoffaktienmarkt erhöhten sich Aschaffenburg auf 72,50 (72,40), Waldhof lagen mit 51,65 um 0,40 v. H. niedriger Kali Aschersleben notierten mit 108 unverändert, Hanfwerke Füssen ließen um 0,25 v. H. auf 68,75 nach. Arn Rentenmarkt war das Geschäft minimal. Späte Reichsschuldbuchforderungen konnten sich um 0,25 v. H. auf 98 erholen, vorbörslich lagen sie allerdings schon bei 98,25 0. H. auch Reichsbahn- Vorzugsaktion waren mit 118 (117,90) mäßig gebessert. Altbesitzanleihe, Kommunal-Umschuldung und Zinsoergütungsscheine waren knapp behauptet, Stahlverein-Bonds minus 0,25 v. H. Im Verlaufe trat zwar keine nennenswerte Belebung des Geschäftes ein, die Haltung war jedoch allgemein etwas fester. Leicht belebt waren Mon- *% Oesterreichttche Goldrente... <,2O% Oesterreichische (Silbenente 4% Ungarische Goldrente....... 4% Ungarische StaatSrente v. 1910 <*-'i% DeSgLtion 1913 ...... 6% abgelt. Oolbmejrltaner von 99 4% Türkische Zollanleihe von 1911 4% Türkische Bagdaobahn-Anlei-e Mansfelber Bergbau .. Kokswerke.......... Phönix Bergbau...... Rheinische Braunkohlen Rheinstahl ........... Bereinigte Stahlwerke. Otaoi Minen Kaliwerke Aschersleben. Kaliwerke Westeregeln . Kaliwerke Salzdetfurth 9- ®- Farben-Jnbustrie Scheibeanstalt....... ©olbfdimibt RütgerSwerke Metallgeselllchaft 1:24,5 von Hanni Holzner- Plauen am 15. Januar in Kopenhagen, 500 Meter Brust in 8:17,5 von Martha Genenger am 10. Januar in Ohligs. Kanusport und Olympiade 1936. Die Zulassung des Kanusports, der in Berlin 1936 erstmalig vor dem Sportforum der ganzen Welt in Erscheinung treten wird, zu den Olympischen Spielen, zeigt schon jetzt ihren günstigen Einfluß auf die Entwicklung des Kanusports. In allen Staaten geht man an die Arbeit, um für Berlin gerüstet zu sein. Von den jüngeren Landesverbänden hat soeben England seine Beteiligung zugesagt: es wird in folgenden Bootsarten starten: Auf der 1000-Meter-Strecke im Einer- und Vierer-Kajak, Einer- und Zweier- Kanadier, auf der 10 000-Meter-Strecke hn Einerund Zweier-Faltboot, Einerkajak und Zweierkanadier. Man kann darauf rechnen, daß sämtliche dem Internationalen Kanu-Verband bis jetzt angeschlofsenen Nationen — 17 an der Zahl — am Start in Berlin vertreten fein werden. Oie Spiele der KreiSklassen. Krofdorf — Lollar (Keller, Naunheim); Großen- Buseck — Heuchelheim (O. Rüspeler, Gleiberg); Grünberg — Lich (Kaietsch, Wetzlar), Soft. Wetzlar — Werdorf (Wolf, Allendorf); Spfr. Wetzlar II — Hermannstein (Bernhardt, Tiefenbach): Tode. Wetzlar H — Aßlar II (Schneider, Gießen); Werdorf II — Berg ha usen (Offenbacher, Gießen); Ehringshausen — Waldgirmes (Ott, Bonbaden); Heuchelheim II — Krofdorf II (Bender, Fellingshausen); Kinzenbach — Fellingshausen (Schnabel, Wieseck). Krofdorf empfängt Lollar und wird versuchen, die Schultheis Payenhofer Aku «Allgemeine Kunstseide) .. Bemberg ................. Zellstoff Waldhos Zellstoff Aschaffenburg Dessauer Gas .............. Daimler Motoren ....... Deutsche Linoleum Oren stein L Koppel Leonhard Tietz .............. Edade......................: Akkumulaioren-Fabrü (EontMBummi ........... Geld 2-453 57.96 54-30 12-17 16.375 167 86 21-21 61.20 » V SEX Einzigartiger Erfolg der deutschen Zinskonve sion. Nachdem die Frist zum Einspruch der inländischen Besitzer gegenüber den Angeboten der Emissions- inftitute auf Umtausch ihrer mit 6 v. H. und mehr verzinslichen Pfandbriefe, Kommunalobligationen und verwandten Schuldverschreibungen in 4^pro= zentige Werte abgelaufen ist, zeigt eine Zählung der angemeldeten Proteste, daß fast sämtliche Besitzer dieser Wertpapiere dem Umtausch zugestimmt haben. Bei einem Gesamtumlauf von 8,39 Milliarden Mark der Zinssenkung unterliegender Werte beträgt die Summe der bisher formgerecht zum Protest angemeldeten Stücke nur 19,47 Millionen Mark, also 0,23 v. H. des Umlaufs. Wenn auch die Protestfrist für ausländische Besitzer noch läuft, so dürfte sich das genannte Ergebnis doch nicht mehr entscheidend ändern. Der einzigartige Erfolg der deutschen Zinskonversion, der selbst günstige Ergebnisse ähnlicher Zinsaktionen in anderen Ländern noch weit übertrifft, beweist, daß Art und Zeit- vunkt des Umtauschangebots richtig gewählt wurden. Der entscheidende Schritt auf dem Wege der organischen Zinssenkung ist gelungen. Die günstigen Wirkungen des Zinsabbaues auf die gesamte Wirtschaft werden nicht ausbleiben. v. H.), AKU. 50,90 (50,75), andererseits Feinmechanik Setter 71,65 (72), Hapag 31,40 (31,50). Am Kassamarkt kamen Haid 8c Neu mit 30,75 (27,50) wieder zur Notiz, Strohstoff Dresden waren zu 95 (93) gesucht. Großbankaktien blieben stärker gefragt und waren im Anschluß an die Abendbörse weiter fest. Am Rentenmarkt waren späte Reichsschuldbuchforderungen und Reichsbahn-Vorzugsaktien um weitere 0,13 v. H. erholt, auch Zinsvergütungsscheine zogen auf 89,80 (89,70) an, während Altbesitz und Kommunal-Umschuldung eher noch abbröckelten. Goldpfandbriefe und Kommunal-Obligationen lagen unverändert, Liquidationspfandbriefe z. T. weiter befestigt. Stadtanleihen lagen uneinheitlich, matt waren 7 v. H. Frankfurt mit 92,25 (93,50), auch Heidelberger gaben um 0,75 o. H. auf 91,25 nach, während Mainzer und Darmstädter etwas erholt waren. — Tagesgeld 3 v. H Mbenbbörfe: Banken fest, sonst behauptet. Die Abendborse war im Grundton fest, hatte aber angesichts der nur geringen Publikumsbeteiligung kleines Geschäft. Der volle Erfolg der deutschen Zinskonverfion und die Dividendenerhöhung um 1 v. H. auf 6 v. H. beim Rheinisch-Westfälischen Elektrizitätswerk (RWE.) bot etwas Anregung. Bei nicht ganz einheitlicher Kursbildung waren die Berliner Schlußkurse zumeist aber gut behauptet. Das Hauptinteresse richtete sich weiterhin auf Bankaktien, von denen bei lebhaften Umsätzen Commerzbank auf 87,50 (85,90), DD-Bank auf 87,50 (86), * Zinsverbilligung für Bodenver- besserungsdarlehen um ein Jahrverlängert. Der Reichs- und preußische Minister für Ernährung und Landwirtschaft hat sich entschlossen, die im Haushaltsjahr 1935 ablaufende — einfache und verstärkte — Zinsverbilligung des Reiches für Bodenoerbesserungsdarlehen nochmals allgemein um ein Jahr zu verlängern. Die Verlängerung erfolgt, ohne daß es eines besonderen Antrages für den Einzelfall bedarf. Ichein-Mainische MittagSbörse. Tendenz: sehr still. Frankfurt a. M., 7. Febr. Die heutige Börse eröffnete noch stiller, als gestern. Die Ausgestaltung war wiederum etwas ungleichmäßig, im allgemeinen blieben die Veränderungen nach beiden Seiten gering. Der wieder nur minimale Auftragseingang aus dem Publikum vermochte die Kulisse aus ihrer starken Zurückhaltung nicht zu befreien, zumal die Börse eine Ausdehnung der Zinskonversion, insbesondere auf Staatswerte, in kurzer Frist vermutet. Das in kleinem Umfange vorhandene Interesse richtete sich auch weiterhin auf den A k - tienmartt. Im großen und ganzen war die Tendenz, angeregt durch verschiedene günstige Momente, wie der Abschluß der Basler Saarverhandlungen und der bisherige Verlauf der Stillhalte-Be- sprechungen in Berlin, widerstandsfähig. Am Che- miemarft eröffneten IG. Farben mit 143,50 (144), andererseits Deutsche Erdöl 0,75 o. H. und Metallgesellschaft 0,50 v. H. hoher. Elektroaktien lagen zu- meist etwas fester, ganz besonders Lahmeyer mit 121,25 (118), ferner erhöhten sich Licht & Kraft um 1 v. H., Siemens und ©effürel um je 0,25 v. H. Kurszettel der Berliner und Frankfurter Börse. Die hinter den Papieren angeführten Ziffern geben die Hohe der zuletzt beschlossenen Dividende an. — Reichsbankdiskont 4 v. H., Lombardzinsfuß 5 v. H. 31-75 1 32-91 90 - 1651 164.251 Gchlußk. Mittag« börse | 7-2- Belgische Polen............... Dänische Noten Englische Noten ..... Französische Noten Holländische Noten Italienische Noten Norwegische Noten Deutsch Oesterreich, 4 1OO Schilling Rumänische Noten ............... Schwedische Noten Schweizer Noten ... Spanische Noten ..... Ungarische Note» Oatum 6% Deutsche RetchSanlethe v. 1997 6% ehent.7% Dt.RetchSanl.v.lSLS 6¥i% Doung-Anleihe von 1930 .. Deutsche Anl.-Ablös.-Schuld mH Auslos.-Rechten ............ Desgl. ohne Auslos.-Rechte...... 6% ebem.8% Hess. Bollsstaat 1929 srückzahlb. 102%) ............ •% Hess. Landesbank Darmstadt Gold R. 19................. 614% Hess. Landes-Hypothekenbank Darmstadt Ltqui........ Oberhesjen Provinz-Anleihe mit Auslos.-Rechten ............ Deutsche Komm. Sammelabl. An- leihe Serie 1 mit Auslos.-Rechten 6% chem. 8% Franks. Hyp.-Bank Goldpse. 15 unkündbar bis 1935 *°/° ehem. 7% Franks. Hyp.-Bank Goldpse. 16 unkündbar bis 1936 ehern. 4%% Franks. Hyp.- Bank-Ltqu.-Pfandbriefe....... 6K% ehern. 415 Holland .... 168.30 168.69 168-28 168.62 Italien..... 21-30 21-34 21 30 21 34 Japan ...... 0.711 0.713 0711 0.713 Jugoslawien 5 649 5.661 5-649 5-661 Oslo..... : 61.36 61 48 61.36 61-48 Wien....... 48-95 49-05 4R.9S Lissabon .... 11-08 ii.iö 11 08 11.10 Stockholm... 62-94 63.06 62-94 63.06 Schweiz .... 80.72 80 88 60-72 80 88 Spanten.... 34-01 34-07 34-03 34-09 10 40 Budapest ... _ _ _ Neuyork... 2-499 2.505 2-500 2-506 Banknoten. 100 100-25 97 97 97 97 104-75 104.9 27.75 28.13 1-25 1-25 8 8 7.8 7.75 7.8 7-7 10.5 10.65