M M —— WSTAV HAVthAMi r M •/< unger! 'WM. Obstbaues k, L.^Zwung Don ?Serbaf und K?LS ? 8ufÖ5run8M £“ die Maßnahme Ä 1 3erlpfitterung der ,ÜW oon mlnbe> menhängenb, mexw •« Zuschuß beläuft 5 jedoch aut 36 $ nge unb Vortrags- durchMhrt, |ebo6 Daumpflege- uns uibe noch bie plan« und die Erhaltung Kreis der Betrag orderung an die Der« ■ bei der Reichstags« , d dem Auslande die Volkes zum Ausdruck dreifachen „Sieg-Heil!' Hitler wurde die vorstandsßtzmg legten 1 Amt nieder, um die mg freizuMchen. imarktpreise. dem heutigen Wochen« dos Pfund 1,30 Mark, Matte 20 bis 2-5 Pf, ier sinUdifche) 13 bis 10, Weißkraut, 5 bis 8, int, das Pfund 7 bis 10, flöte Rüben 10 110, Untertoblrab! 3 20 bis 25 $t, W 15 20 U. XÄ, TchrvMWEln W Ä) b\s 50, Kar- Mner 2,50 bis 2,80 12 bis 18 Pf, Birnen Hähne 70 bis Ta, Luy- 60 bis 70, Iiumentch. I 5 bis 8, Endivien 10 iflch 10, Sellerie 10 bis izen. ürSItisl««'®* Wenn der h-chn Wt. tr0&e- 16 und 18 W; ie Dorfmsik M Gastspiel „Umberto ur« ifche Bariton. “ j»Si«* ei>Wp Mry JDetben\i)at)n- .Na! } der ll)ter d,, .bas lub,Qmi Sf5' Mng d.f'°> -^^'sonein?8 01 »«Xtt’' KSk Äfffi j der tgt0, LG- Pereme UNO , drrn ^-Nereinbaru"O .^g>al' SUH s!»- Ä*^SÄ _ !ß<0 Horst, ^eranstaltuno \ht "b hiesigen M///, Wlnterhilj;, n Qrtsgruppenou' sammelt, hiervon Zentner, auf @on, iinb Detterleld 132 werden 409 Zentner iteM berichtete dann Äa« « Reiseeindrücke bei der Westfront. Dr. für einen würdige. Höfe im ehemaligen jeigte an Hand von ien die Lage und hat Jufianh der meisten r Dolksbimd Deutsche Ker von den behörd. rstühmig hatte, muffe en Mein, mehr als n/soerbänden unter- '.menjange jagte bet t) befonbeienDant, ro herrliches ®üen» (Ronen Q>e\oSxmn iitmty <£rte. M pnintooden Frick» Manischen und eng. 1 muffe sich, so fuhr ie wenig seither von aus dm deutschen iden, fouderu ein* e Zriedhöse, wie sie sprechen. > besonders die hessi' ■ Krieges große Ser« Höfe, in der Mehrzahl rohen, an denen stil orten sei. Daß diese hessischen Wnt5' kbrenpslicht- $’e ibemerftot* non -d-- >«««" ,rbaW* ff ammW" JJ f,in Men die für -K/oegebenen Lau- rt Toten vergessen. neu geweckt rtes Deutsche"- ^ eiedhöfe einten, bann, dem W ekenntnfs baefanW tourte. ”Lvti au bin IsSlfe* j ihren W* tL fültfl ouf ^r, -SoSelhM döschen ^.pojtuef ÄS & «Ä fe Fahrt nur noch führt r ,, zw'sche" b Msdr"' Kl-r- S-jö ■ftS irtschafi Besuch beim deutschen Volksatlas Reportage aus -em Berliner Schloß. Von Heino Gehrts. Kranffurier Börse. Mttagsbörse sehr still. Frankfurt a. M., 30. Oft Die außerordent- liche Geschäftsstille, die auch zu Beginn der neuen Woche infolge des herrschenden Ordermangels fortbauerte, übte auf die Kursgestaltung einen nachteiligen Einfluß aus, um fo mehr, als zum Ultimo einige Glattstellungen sowohl der Kulisse, als auch des Publikums erfolgten, denen nur beschränkte Aufnahmenetgung gegenüberstand, zumal die Schwäche des Dollars etwas verstimmte. Obwohl bei sehr kleiner Umsatztätigkeit bei Beginn durchschnittliche Rückgänge von 0,5 bis 1 v. H. ein- traten, war die Grundstimmung auf Grund einiger optimistischer Wirtschaftsmeldungen nicht unfreundlich. Starker gedrückt waren Reichsbankanteile mit — 3 v.H. auf 155,75 0. H. IG. Farben verloren 1,13 v.H. (116), Deutsche Erdöl 1,75 0. Sj. und Scheideanstalt 0,25 v. H. Bon Montanpapieren lagen Harpener im Angebot um 2,25 v. H. (75) niedriger, ferner büßten Gelsenkirchen 0,75 d. S). und die Mehrzahl der übrigen Werte von 0,25 bis 0,5 d. $). ein. Am Elektromarkt setzten Siemens 1,5 v.H., Lahmeyer, AEG. 0,75 v.H., Gesfürel und Rhein. Elektro bis zu 0,5 v. 5). schwächer ein, während Akkumulatoren 2 v.H. gewannen. Leicht gebessert waren noch Deutsche Linoleum mit + 0,25 v.H. Bon sonstigen Werten eröffneten Daimler 0,25 v.H. und Hapag (9,65) 0,13 v.H. niedriger. Im Verlaufe kamen noch eine ganze Reihe Papiere niedriger zur Notiz, so Bekula, Licht & Kraft, Elektr. Lieferungen und Aschaffenburger Zellstoff, die bis zu 1,75 v. H. nachgaben. Später traten keine größere Veränderungen ein, vereinzelt waren die Kurse leicht erholt, etwas stärker Reichsbank auf Nicht jeder wird wissen, daß das Beniner Schloß außer vielen Sehenswürdigkelten köstliches Gut unseres Volkes birgt. Seit Jahren hat die Notgemein- chaft der deutschen Wissenschaft Teile des Berliner Schlosses zu ihrer Arbeitsstätte gewählt. Wichtige Abteilungen und Institute der Berliner Universität sind heute im Schloß untergebracht, wertvolle Sammlungen und unersetzliche Bücher. Das Wichtigste von diesen Büchern ist der deutsche V 0 l k s a t l a s. In dem zweiten Hofe des Berliner Schlosses weist uns ein Schild „Zum deutschen Volksallas" den Weg. Hoch muß man in diesem alten Teil des Schlosses emporklettern, um diese wahrhaft zeitgemäße Arbeitsstätte deutscher Wissenschaftler zu erreichen. Wo einst das Personal des kaiserlichen Hofes wohnte, hoch oben unter dem Dach, arbeiten heute 20 bis 30 junge deutsche Wissenschaftler unter Leitung des Professors John Meyer. Sein erster Assistent ist Dr. S ch l e n g e r. Laut hallt der Schritt von Studenten in SA.-Uniformen in den langen Gängen des Schlosses wider, andere tragen das Stahlhelmabzeichen, alles besonders ausgesuchte und tüchtige Jungakademiker und junge Doktoren. Auch der Inhalt des Schwarzen Brettes von heute hat sich gewandelt. Straffe Arbeitsbestimmungen werden hier verkündet. Flüchtig lesen wir: „Die Dienstzeit endet um 16 Uhr, unter der selbst- verständlichen Voraussetzung, daß der Arbeitsbeginn pünktlich früh 8 Uhr beginnt." Ein anderer Zettel auf dem Schwarzen Brett gebietet ben Mitarbeitern, auf keinen Fall mit Bearbeitung bes Fragebogens 3 zu beginnen, wenn nicht alle Fragen bes Bogens 2 restlos geklärt und auf Kartothekblätter eingetragen sind. Mit Recht find diese Bestimmungen so streng, denn riesenhaft ist die Arbeit, die hier oben unter dem Dach des Berliner Schlosses geleistet werden muh. Der Atlas für deutsche Volkskunde wurde im Rahmen des Programms der Notgemeinschaft der deutschen Wissenschaft vor länger als 3 Jahren begonnen. Der neue Staat hat diese Arbeit außerordentlich belebt. Mächtig schreitet die ungeheure Arbeit vorwärts. Sie begann damit, daß in die deutschen Lande hinaus vier Typen von Fragebogen versandt wurden, die a n • nähernd20000Mitarbeiterinben Dienst der Arbeit am Volksatlas stellten. Diese Fragebogen auf ihren Wert zu prüfen und die Antwor- ten säuberlich in Kartotheken zu verbuchen, ist die Arbeit der Männer um Professor John Meyer. Die Fragen werden einzeln auf den Fragebogen durchverfolgt und, um eine einzige Frage zu sichten und auf Kartothekkarten einzutragen, braucht man eine Zeit von drei Monaten. Wer sind nun die 20 000 freiwilligen Mitarbeiter an diesem großen nationalen Werk, das langst ver- aeffene Volkssagen, Mythen, Brauche und uralte Rutsche Bezeichnungen festhalten soÜ? Nun, man wandte sich an alle Peinlichkeiten die jemals in ihren Gegenden als Forscher der Volksbrauche hervorgetreten waren, besonders wurde der Fragebogen an Geistliche und Volksschullehrer versandt. Natürlich wird mancher alte Bauer und mancher in Volksbräuchen kundige Schäfer wie auch manche „Weise Frau" in dem oder jenem stillen Dorf vergessen worden sein, weil man einfach ihre Anschrift nicht kannte. Jedoch ist alles getan worden, um die Mitarbeiter am Volksatlas auch aus den Kreisen zu gewinnen, die bisher nie etwas mit Wissenschaft und Statistik zu tun hatten. Es wird lange dauern, bis der deutsche Volksallas, der in zahlreichen Lexikonbänden erscheinen wird, der deutschen Oeffentlichkeit übergeben werden kann. Die späteren Atlanten werden, was Deutschland anlangt, außer ben Sonberkarten wie Bevöl- kerungsbichte, Jnbustrieausbreitung in Zukunft an bem großen Werk bes Volksatlas viel Bereicherung finben. Denn mannigfach, wie z. B. die Bevölkerungsdichte ist die Verteilung der Volksbräuche, Flurnamen in den deutschen Landen. Interessant festzustellen, daß die Quellen in Nord- deutschland spärlicher zu fließen scheinen als in den gesprächigeren Südmarken unseres Vaterlandes. Die Fragebogen aus dem Süden des Reiches scheinen farbiger und oielfeitiger beantwortet. Aber, wer die Verschlossenheit bes nieberbeutfdjen Volkes kennt, wirb zu bem richtigen Schluß kommen, baß im Süben bes Reiches bas Vorhcmben- fein an altem Brauchtum besroegen nicht reicher ist als im Norben Deutschlands. Es ist schwer, an den niedersächsischen Menschen heranzukommen. Das gilt sicher auch für Oberfchlesien, das nur wenige von uns kennen. Dort stecken im Volke zahllose Sagen und Volksbräuche verborgen, von denen die Fragebogen bes beutschen Volksatlas ein gut Teil für uns alle sammeln unb bewahren. Das beutsche Volk wirb zu ben alten Quellen zu- rücffinben, wenn bie Gesamtarbeit dieses völkischen Atlanten vorliegen wirb, möglich, baß wir alle viele alten Bräuche unb manchen Aberglauben als ur« germanisch neu erkennen werben unb baß bie Auf- eckung dieser alten Ströme völkischen Lebens in uns uralte, nur geahnte Gebanken roieber klar ins Bewußtsein zurückführen wird. Drei Millionen Karten sind heute schon von unserem Volks- atlas vorhanden. Die Gesamtarbeit dürste in vier bis fünf Jahren abgeschlossen sein. 157,75 (+2 v.H.). IG. Farben schlossen mit 116,25 v. H. Kassawerte lagen säst geschäftslos, aber eher etwas schwächer. Der Rentenmarkt lag zwar gleichfalls sehr ruhig, doch erwiesen sich deutsche Anleihen unb späte Reichsschulbbuchforberungen sowie Reichsbahn- VA. als wiberstanbssähig. Im Verlaufe würbe es hier lebhaft unb fest, Altbesitz 78,65 bis 79,25 ( + 0,65 v. H.), Neubesitz 12,70 bis 12,80 (+ 15 Pf.), späte Reichsschulbbuchforberungen 87,5 bis 88,25 (+ 0,75 v. H.). Von Jnbustrie-Obligationen verloren Stahlverein 0,90 v. H. Reichsbahn-VA. notierten 101,75 bis 101,90 bis 101,75 (+0,13 v. H.). Am Pfandbriefmarkt bröckelten Goldpfandbriefe etwa 0,25 v. H., ßiquibationspfanbbriefe teilweise 0,25 bis 0,5 v. H. ab, währenb Kommunal-Obliga- tionen meist etwas befestigt waren. Stabtanleihen gaben überroiegenb nach, 7 v. H. unb 6 v. H. Stadt Frankfurt je 1 v. H., 6 v. H. Stadt Mainz von 28 1,75 v. H., dagegen tarnen 6 v. H. Stadt Hanau von 26 nach Geldstreichung mit 74 (zuletzt 70,5) wieder zur Notiz. Staats- und Länderanleihen lagen ruhig und uneinheitlich. Von fremden Werten etzten Rumänen ihre Befestigung fort, 4 v. H. Einheitrumänen 3,30 (+ 30), 5 v. H. von 1903 3,55 (+55), 4,5 v.H. Oolbrumänen 5,50 (+ 50) unb 7 v.H. Monopolrumänen 33,75 (+ 4,75 v.H.). Tagesgelb war zu 3,75 v.H. etwas gefragt. Exportvaluta 24,40 (23,75 v. H ). Abendbärse: weiter sehr still. An ber Abendbärse herrschte weitgehendste Ge- chäftsstille. Orders lagen kaum vor, auch die Ku- ifse übte Zurückhaltung. Die Stimmung war nicht unfreundlich, und bie Berliner Schlußkurse lagen gut behauptet. Etwas fester tenbierten auf höhere Amsterbamer Melbungen Aku mit etwa 29,50 (plus 0,75 v. H.), ferner waren JG.-Farben beachtet unb leicht erhöht. Im Verlaufe blieb es sehr still, und Veränderungen waren kaum festzustellen. Deutsche Anleihen und Reichsschuldbuchforderun- gen blieben behauptet, ebenso, soweit Kurse notiert wurden, Gold- unb ßiquibationspfanbbriefe. U. a. notierten: Neubesitzanleihe 12,75, Altbesitzanleihe 79, Schutzgebietsanleihe 7,82, Reichsbahn-VA. 101,65, Reichsbank 158, Gelsenkirchen 44,50, Mannesmann 50, Rheinstahl 74, Stahlverein 29,50, Bekula 108, Chade 145,25, Scheibeanstalt 172,75, Licht 8- Kraft 88, JG.-Farben 116,13 bis 116,25, Holzmann 55,25, Metallgesellschaft 52,50, Siemens 131, Nordbeutscher Lloyd 10,25. Wetterauer Obstmarkt in Butzbach. * Butzbach, 30. Oft. Der Markt war gering beschickt. Nachfrage unb Angebot ausgeglichen. Es wurden bezahlt pro Zentner für: Tafelobst: Aepfel 10 bis 15, Birnen 6 bis 7. Wirtschaftsobst: Aepfel 4 bis 7, Birnen 3 bis 3,50. Tendenz ruhig. Frankfurter Getreidebörse. Frankfurt a. M., 30.Okt. Der Getreidegroß, markt eröffnete bie neue Woche in stetiger, aber sehr stiller Haltung. Die Nachfrage nach Mehl war weiter gering unb daher auch für Brotgetreide nur klein. Das Angebot war ausreichend. Arn Futter- mittelmartt waren Kleie und ölhalllge Artikel stark gesucht unb fest. Jrn übrigen waren die Preise gegenüber der Vorwoche unverändert, Braugerste gab eher etwas nach. Es notierte (Betreibe je Tonne, alles übrige je 100 Kilo) in Reichsmark: Weizen 193, Roggen 161 bis 162, Braugerste 181 bis 183,50, Hafer 137,50 bis 140, Weizenmehl, Suez. 0 mit Austauschweizen 28,75 bis 29,50, bito ohne Austauschweizen 27,25 bis 28, Roggenmehl, O- bis 60- prozentige Ausmahlung 22,50 bis 23, bito südb. Spez.O 23,50, Weizenkleie 9,50, Roggenkleie 9, Sojaschrot 14,85 bis 15 mit Monopolzuschlag (m. M.), Erbnußkuchen 16,30 bis 16,65 m. M., Palmkuchen 14,40 bis 14,55 m. M., Treber 16,25 bis 16,50, Heu 6, Weizen- unb Roggenstroh, draht- gepreßt 2 bis 2,25, do. gebünbelt 1,60 bis 2. Kar- toffeln: Jnbustrie hiesiger Gegend 2,30 bis 2,40 (zuletzt 2,30 bis 2,40) per 50 Kilo bei Waggonbezug. Tendenz: ruhiger. Frankfurter Schlachtvichmarkt. Frankfurt a. M., 30. Okt. Auftrieb: Rinber insgesamt 1724 (gegen 1438 am letzten Montagsmarkt), barunter 495 Ochsen, 90 Bullen, 583 Kühe unb 556 Färsen. Kälber 373 (407), Schafe 204 (127) unb Schweine 3555 (3798). Notiert würbe pro 1 Zentner Lebenbgewicht in Mark: Ochsen al) 29 bis 31, a2) 25 bis 28, b) 20 bis 24. Bullen a) 27 bis 30, b) 23 bis 26. Kühe a) 23 bis 27, b) 19 bis 22, c) 15 bis 18, d) 11 bis 14. Färsen a) 29 bis 32, b) 26 bis 28, c) 22 bis 25. Kälber Sonber- t klasse —, a) 36 bis 40, b) 30 bis 35, c) 25 bis 29, । d) 20 bis 24. Schafe e) 25 bis 27, f) 22 bis 24, g) 19 bis 21. Schweine a) 51 bis 53, b) 51 bis 53, c) 48 bis 52, d) 46 bis 50. Im Preisvergleich zum > letzten Montag gaben Rinber teilweise 1 bis 2Mk. nach, Kälber unb Schafe blieben unverändert, Schweine lagen ca. 1 Mark höher. Marktverlauf: ! Rinder ruhig, Ueberftanb. Kälber unb Schafe ruhig, ! geräumt. Schweine schleppend, Ueberftanb. lieber f Notiz würben verkauft: 1 Stück zu 56, 32 Stück Großer Bohrerfolg im deutschen Erdölgebiet. Ein neuer Erfolg in ber beutschen Rohölprobuk- tion wirb aus dem Nienhagener Erdöl- gebiet gemeldet. Eine Tiesdohrung hat in einer Tiefe von über 1200 Meter ein ergiebiges Erdöl- vorkommen angefahren. Die Anfangsproduktion beträgt 50 Tons täglich. Die Deutsche Vacuum Del AG., die Herstellerin von Gargoyle Mobilöl, die schon in der Vorkriegszeit führend in der Verarbeitung deutschen Rohöls war, hat sich mit dieser Bohrung als Ansang eines umfangreichen Produktionsprogramms nunmehr auch ber aktiven Bohrtätigkeit unter Aufwenbung erheblicher Mittel zu- geroanbt. Dieser neue Bohrerfolg ist umso bedeutungsvoller, als es damit gelungen ist, auf Grund geologisch-wissenschaftlicher Forschungen das als ölführend angesehene Gebiet beträchtlich in einer bisher unbekannten Richtung zu erweitern. Die Raffinerien ber Deutschen Vacuum Del AG. in Bremen unb in Hamburg, bie schon seit längerer Zeit ausschließlich beutsches Rohöl verarbeiten, sinb hierfür auf bas modernste eingerichtet. ♦ Voigt & Häffner AG., Frankfurt am Main. Die Voigt & Häffner AG., Frankfurt am Main, hat im Jahre 1933 bisher 160 Neuem- fiettungen oorgenommen unb bamit ben Stanb ihrer Belegschaft auf 1160 Arbeiter unb 340 Angestellte erhöht. Der Bestellungseingang, ber schon auf der GV. Anfang September als etwas höher als zur gleichen Vor,ahreszeit bezeichnet wurde, ist in ber letzten Zeit weiter gestiegen. Im Vertrauen auf eine Fortsetzung der wirtschaftlichen Belebung wurde die Produktion etwas über den gegenwärtigen Absatz hinaus gesteigert. UJirbemühmims aufbas fiußerfte, bafürju(brgm.&aß wenigstens dem ksunger in ber schlimmsten Kurwirkung Anhalt geboten wird./ Winterhilfswerk des Deutschen Volkes 1933/34. Gauführung Heffen-Naffau. Frankfurt a- 21L, Taunusstraße 111, Telephon 32288, Postscheckkonto: Frankfurt a. 2TL 28100. Bankkonto: Nassauische Landesbank, Frankfurt a. Girokonto 6200. zu 55 und 158 Stück zu 54 Mark. Fleischgroßmarkt: Beschickung: 692 Viertel Rindfleisch, 35 ganze Kalber, 20 ganze Schafe unb 175 Schweinehälften. Preis für 1 Zentner frisches Fleisch in Mark: Ochsen- und Rmbsleisch I 48 bis 52, II 45 bis 50. Bullenfleisch 45 bis 50. Kuhfleisch II 34 bis 40, III 25 bis 30. Kalbfleisch I unb II 57 bis 70, Hammel- fleisch 56 bis 62. Schweinefleisch I 65 bis 70. Ge- schäftsgcmg: ruhig. Mannheimer Getreidebörse Mannheim, 30. Dktober. Weizen (inländischer, 76/77 kg frei Mannheim) 19,50 bis 19,80 Mark, Festpreis per Dktober Bezirk 9 18,80, Bezirk 10 19, Bezirk 11 19,30; Roggen (inländischer, süddeutscher, frei Mannheim) 16,25 bis 16,50, Festpreis per Dkto- ber Bezirk 9 15,80, Bezirk 8 15,50; Hafer (inländi- scher) 14; Sommergerste (inländische) 18 bis 19; Gerste (Pfälzer) 18,50 bis 19,50; Futtergerste 16,50 bis 17; Mais (mit Sack) 18,50; Sojaschrot (Mannheimer Fabrikat, prompt) 14,50 bis 14,75; Biertreber (mit Sack) 16,50; Trockenschnitzel (ab Fabrik) 8,75 bis 9; Erdnußkuchen (prompt) 16,25 bis 16,50; Wiesenheu (loses) 5,40 bis 5,70; Rotkleeheu 5,70 bis 6; Luzernkleeheu 7; Stroh: Preßstroh Roggen- Weizen 2, Hafer-Gerste 1,80 bis 2; geb. Stroh: Roggen-Weizen 1,40 bis 1,70, Hafer-Gerste 1,20 bis 1,40; Weizenmehl (Spezial 0, mit Austauschweizen) per Oktober 29,25, per November 29,40, per Dezember 29,55; Weizenmehl (mit Jnlandweizen, alte Ernte) per Dktober 27,75, per November 27,90, per Dezember 28,05; Roggenmehl (70 bis 60 v. H. Ausmahlung, je nach Fabrikat, norddeutsches, prompt) 22,50 bis 23,50; Roggenmehl (Pfälzer und süddeutsches) 22,75 bis 23,75; Weizenkleie (feine, mit Sack) 9,50 bis 9,75; (grobe) 10 bis 10,25; Roggenkleie 8,50 bis 9,25; Weizenfuttermehl 10,75; Roggenfuttermehl 9 50 bis 11,50; Weizennachmehl 14,50 bis 15,75; Rapskuchen 12; Palmkuchen 14,25, Leinkuchen 17; Kokoskuchen 17; Sesamkuchen 16,50; Rohmelasse 8,25 bis 8,50 Mark. — Tendenz: ruhig; der Verkehr am heutigen Getreidemarkt blieb weiter klein bei ziemlich unveränderten Preisen. — Süddeutsches Weizenaus- zugsmehl 3 Mark höher, Weizenbrotmehl 7 Mark niedriger als Spezial 0. Mainzer Schweinemartt. Mainz, 30. Dkt. Auftrieb: 888 Stück. Marktverlauf: mäßig belebt, kleiner Ueberftanb. Notiert wurde pro 1 Zentner Lebendgewicht in Mark: b) Dollft von ca. 120 bis 150 kg Lebendgewicht 50 bis 53, c) vollst, von ca. 100 bis 120 kg Lebend- qewicht 48 bis 52, d) vollst, von ca. 80 bis 100 kg Lebendgewicht 44 bis 48, g) Sauen 42 bis 44. Deoifenmartl Berlin — Frankfurt a. ZU. Itranfnn u. vl SSt Hrte Datum 28 10. 28.10. 30-10. 86,25 85,5 86,25 85 87 87 86,5 75,25 75 87,9 87.65 87.9 86,5 87 Banknoten. belnilche >le. • 88 Berlin, 30Xttobcr 88.5 88 88.5 88.25 88 6,13 4,7 14 4,1 4,6 Die hinter den Papieren 88,25 87.65 96,75 98,75 85,9 78,9 12.75 90,5 98,6 85,9 79 12,7 78,65 12,65 67,91 80.99 34,98 68,19 81,31 35,11 88 87,65 87 71 75,13 87,65 88 87.65 79 12,75 88 87.65 90 99,25 86 Schwedische Note» Schweizer Roten.. Spanische Note».. Ungarisch« Noir» • 0,70 3.8 3,7 13,25 0.625 3,75 3,8 3,7 5,75 13,5 0,625 3,8 3.9 3,65 5.75 4,75 •% Deutsche ReichSanlelhe v. 1927 6% ehem.7% Dt.ReichSanl.v. 1929 67,% Doung-Anlelhe von 1930 .. Deutsche Anl.-Ablös.-Schuld mit Auölos.-Rechien ............. DeSgl. ohne Auslos.-Ncchte...... 6% ehem.8% Hess. Volksstaat 1929 (rückzahlb. 102%)........... 6% ©elf. LandeSbcmk Darmstadt Gold R. 12............... 67,% Hell- Landes-Hypothekenbank Darmstadt Ltqui...... Oberhellen Pcovinz-Anleihe uth AuSlos.-Rechten .......... 4% Vesterretchtiche Goldrente. 4,20% Oesterrelchlfche Sllberrente 4% Ungarische Goldrente ....... 4% Ungarische SlaalSrente v. 1910 47:% de«gl. von 1918 ......... 6% adgest. Goldmexikaner von 99 4% Türkische Zollanlcthe von 1911 s-L Türttlche Bagdadbahn-Anlelhe Kurszettel der Berliner und Frankfurter Börse. angeführten Ziffern geben die Höhe der zuletzt belchlosfenen Dividende an. — Reichsbankdiskont 4 o H.. Lornbardzinsfuß 5 v. H. Lmertkanische Noten.............. Belgische Noten.................. Dänische Noten ................. Englische Noten ................. Französische Noten............... Holländische Noten............... Italienische Noren................ Norweglsche Noten ......••••• •.• • Deutsch Oesterreich, 4 100 Schilling Rumänische .................... Geld 2,71 58.33 58,73 13,16 16,37 168,81 21.98 66.22 30-1 . 89T 99,13 86 3trlm fur* börse Deutsche Komm. Sammelabl. An. leihe Serie 1 mit AuSlos.-Rechten 6% ehern. 8% tzrankf. Hyp.-Baak Solbpfe- 15 unkündbar 618 1935 6% ehem. 7% Franks. Hyp.-Bank Goldpse. 16 unkündbar bis 1986 67.% ehern. 47»% Franks. Hyp.- Bank-Ltqu.-Bsandbriele....... 57i% ehem. 47,% M ' ’ Hyp.-Bank-Lläu.-Goldpl 6% ehem. 8% Pr. LandeSpsand- briesanstalt, Pfandbriefe R. 19 6% ehem. 7% Pr. LandeSpsand. briesanstalt, Pfandbriefe R. 10 Gteuergutich. BerrechnunaSku» grieP 2,73 58.57 58,97 13.22 16.43 119,-r* 22,06 66.48 Franuur a. Ul. Echluß- turS Gchlulst. Abendbärse Schluß» turd Schlußk. Minag- börse Datum Mansselder Bergbau.........0 KvkSwerke 0 Phonir Bergbau.............0 Rheinische Braunkohlen ..... 10 Rhelnstahl ................c Bereinigte Stahlwerke........0 Otavi Minen ..............0 Kaliwerke LlfcherSIeben...... 6 Kaliwerke Westeregeln........6 Kaliwerke Salzdetfurth.....IV* I. ®. Farben.Jndustrte.......7 ScheideanstaU...............9 Goldschmidt ................0 RülgerSwerke ...............0 Metallgesellschaft.............0 Philipp Holzmann ...... v Zementwerk Heidelberg ...... t Lementwerk Karlstadt.........0 Schultheis Payenhofer ....... 0 Aku (Allgemeine Kunstseide) .. ( Bemberg..................0 Zellstoff Waldbos ............0 Zellstoff Aschaffenburg .......C Dessauer BaS ...............7 Daimler Motoren............< Deutsche Linoleum........... 0 Orenstein & Koppel..........0 Leonhard Tley .............. Thade.............. 10 A«umulatoren»Fabrik........< Lontl-Bummi............... Sriyner.................... Mainkraftwerke Höchst a-M.... Süddeutscher Lurker ......... 28-10. 22 35 73.75 29.5 10 106 117,13 173 39 46.25 52,75 56,25 72 80 28,75 38,25 33 27 41,75 14.25 148,5 160,5 129 I 15 59,13 1 171 30-10- 22,5 34,75 74 29.5 10 106 107 116,25 172.75 39,5 45,75 52.5 55,25 71,5 80 28.75 38 33 17,65 26,65 42 14 145.25 162.5 129 1 15 60 171 28.10. 21,5 67,25 34,65 181,75 74,25 30 9,9 116,75 45,9 j i6z 86 28,5 38,b 33 18,65 100,75 26.75 42 26 148.5 162 129.25 1 m3 30-10- 22,65 67 34^5 74.13 29.9 9.75 107^5 116 39.5 45.9 55,75 85.5 28,75 33 18 101 26,5 41,75 25 145 162 128,75 I in Datum .Vrnnflur a. DI. flerlln Schluß- hirt 28-10- | Schlugt. Abend. böri 30-10. Schluß» turS 28.10. Schlußk. Mittag« börle 30.N. 4% desgl. Serie II 5% Rumän. verelnh. Renle v. 1903 4^%Rumän.veretnh.Rentev.l913 4% Rumänische veretnh. Rente - - 8%% Anatolier ............... Hamvurg-Amerika-Poket ..... 0 Hamburg-Südam. Dampfschlff 0 Hansa-Dampffchiss..........0 Norddeutscher Lloyd ......... 0 A G. für Verkehrswesen Akt. .. 0 Berliner Handelsgesellschaft ... 4 Commerz- und Privat-Bank ... 0 Deutsche Bonk und DtSconto» Gefellfchafi................ 0 Dresdner Bank..............0 Reichsbank ................ 12 ...........................0 Bekula..................... 0 Elektr. LIekerungSgesellschaft... S Licht und Kraft 6 Bellen & Guilleaume........ 0 Gefellsch.f.Elekrr.Unternehmung. 6 Rheinische Elektrizität ....... 6 Schuckert & (So. ............. 6 Siemens S Halske............ Lahmeyer L Lo....... 10 Buveru» ...................0 Deutsche Erdöl .............. < Gelsenkirchener.............. k Voesch Eisen—Köln-Neuesfen .. 0 Ilse Bergbau ............ < Hile Bergbau Genüss»...... < Klöcknerwerke ...............< ManueSmann.Röhren........ 0 4,8 3 5 3 23,75 9,75 10,4 45 81,25 41 42 50,5 158,75 16,25 109 77.75 89 41,5 73 77,25 86 131,5 118 62,25 92.5 45 77.25 94,5 50 50,5 4,8 3.55 5,5 3,3 23.75 9.65 10,25 45 81 41 42 50,5 158 15,5 108 76 88 41 72,5 77 86 131 117 62,25 90,75 44,25 75,5 94,25 50 50 4.9 3,25 5 3,1 23.9 10 20,25 15.5 10.4 46 158,5 15,65 108.5 77 81,75 41,5 72,75 77,5 86.4 132 117 91,5 44,5 76 52 94.75 49,5 80 5.75 34 9,65 14,75 10 45,5 80,5 41 42 50,5 157,5 16 108,13 75.25 87.5 41 73,25 77 85.4 131 115 62,25 91 44,4 75,13 52 93,5 49,75 49,8 28-Oktober 30-Oktober Amtliche Dotierung Amtliche Dotierung frei' Nrie Geld ?r>r Hellingfor».. 5,904 5,916 5.844 5,856 Wien....... 48.05 48,15 48.05 48.15 Prag....... 12,405 12,425 12.405 12,425 Budapest ... — —- — —— Sofia ...... 3,047 3,053 3,047 3.053 Holland .... 169,23 169,57 169.23 169,57 LSlo....... 67,13 67,27 66.38 66.52 Kopenhagen. 59,64 59,76 58,99 59,11 Stockholm... 68.83 68,97 68,08 68.22 London ..... 13,35 13.39 13,20 13.24 Buenos Aires 0,963 0,967 0.963 0,967 Neuyork.... 2,847 2,853 2,757 2,763 Brüssel..... 58,49 58,61 58,49 58,61 Italien..... 22,10 22,14 22,10 22.14 Laris ...... 16,405 16,445 16.41 16.45 Schweiz.... 81,12 81.28 81,17 81.33 Spanten.... 35,11 35,19 35,11 35.19 Danzig..... 81,67 81,83 81.70 81,86 Japan...... 0,801 0.803 0,795 0,797 Rio de Ian. . 0,227 0,229 0.227 0,229 Jugoslawien. 5,295 5,305 5,295 5,305 Lissabon.... 12.69 12.71 12.66 12,68 Schöffengericht Gietzen. Mm gestrigen vierten Derhandlungstag wurde in einer umfangreichen, äußerst verwickelten Betrugssache, verbunden mit Konkursvergehen, das Urteil gefällt. Mngeklagt waren der Kaufmann Josef Oppenheimer wegen Betrugs in mehreren Fällen und wegen Anstiftung zum Betrug, der Fabrikant 9t Lch. ebenfalls wegen Betrugs, sowie Vergehens gegen das GmbH-Gesetz und die 9ti3O., der Kaufmann K E. wegen des gleichen Delikts und der ehemalige Bankbeamte (9. W. wegen Betrugs und Untreue. Sämtliche Angeklagten sind aus Butzbach. Der Vorgang reicht ziemlich weit zurück. Im Jahre 1928 ging die Firma Oppenheimer, Butzbach, in Konkurs. Konkursverwalter wurde der Angeklagte Sch. Die Abwicklung des Konkurses erfolgte nicht in der üblichen Art, sondern es wurde Im Mai 1930 ein Zwangsvergleich (20 o. H.) geschlossen und gleichzeitig eine GmbH, gebildet, die Die Verpflichtung des Gemeinschuldners, Befriedi- gung der bevorrechtigten Gläubiger und Zahlung der 20-v. H.-Tilgungsquote, übernahm. Gesellschafter waren die Angeklagten Sch., E., Oppenheimer und der Zeuge Sch. Es entstand auf diese Art das seltsame Stadium, daß einerseits der Konkurs noch nicht beendet war, andererseits aber bereits eine bürgerlich-rechtliche Gesellschaft bestand. Sch. war so gleichzeitig Konkursoer- walter und Geschäftsführer der GmbH. Die neugegründete GmbH., die ein halbes Jahr später, nach Beendigung des Konkursverfahrens, Ins Handelsregister eingetragen wurde, erwies sich jedoch als nicht lebensfähig und ging ebenfalls pleite. Den Angeklagten Oppenheimer und Sch. wurde nun zur Last gelegt, die Gläubiger durch Vorspiegelung falscher Tatsachen zu jenem Zwangsvergleich verleitet und sie empfindlich geschädigt zu haben. Die dreitägige Beweisaufnahme ergab, daß das für Oppenheimer auch zutrifft, während Sch. n gutem Glauben gehandelt hatte. Die beiden Geschäftsführer Sch. und E. waren außerdem angeklagt wegen Verstoßes gegen RDO. und dgl., weil sie die Krankenkassen- und sonstigen Beiträge nicht ordnungsgemäß abgeführt hätten, und außerdem wegen Vergehens gegen das GmbH.-Gesetz durch nicht rechtzeitiges Anmelden des Konkurses. Beides konnte den Angeklagten nicht nachgewiesen werden. Darüber fühlten sich die Angeklagten untereinander betrogen und eine Reihe von Zeugen durch die Angeklagten. Die Beweisaufnahme ergab klar und deutlich, daß die treibende Kraft bei allen Manipulationen der Jude Oppenheimer — in Butzbach als führender Kommunist bekannt — war. Ihm persönlich wurden noch einige Betrugsfälle zur Last gelegt, die ihm jedoch nicht alle eindeutig nachgewiescn werden konnten. Er war es auch, der einen unbescholtenen Bankbeamten, den Angeklagten W., zum Betrug verleitete, indem er ihn dazu veranlaßte, ungedeckte Schecks bis zu einer Höhe von mehreren tausend Mark unverbucht zu lassen, um ihm (Oppenheimer) dadurch einen höheren Kredit bei der Bank zu verschaffen. Während feine Gläubiger leer ausgingen, steckte Oppenheimer ein Gehalt von monatlich 650 Mark und mehr ein. Er verstand es meisterhaft, den Namen des bis dahin unbescholtenen, vertrauensseligen Sch. zu feinen unsauberen Manipulationen zu mißbrauchen und noch andere ins Unglück zu stürzen. Der Staatsanwalt beantragte für Oppen- ftelmtr eine Gesamtstrafe von acht Monaten Gefängnis, für Sch. drei Monate und 100 Mark Geldstrafe, für W. sechs Wochen, für E. Freisprechung. Das Gericht erkannte nach zweistündiger Be- vatung auf eine Gefängnis st rase von insgesamt fünf Monaten für Dopen» hclmer, einen Monat für W., Sch. und E. mürben sreigesprochen. W. wurde unter Ansetzung einer dreijährigen Bewährungsfrist bedingter Strafaufschub gewährt. Bekanntmachungen Entlassen wurden mit sofortiger Wirkung aus dem hessischen Staats- dienst auf Grund des § 4 des Gesetzes zur Wiederherstellung des Berufsbeamtentums vom 7. April 1933 am 19. Oktober 1933 der Oberrechnunasrat bei der Oberrechnungskammer Johannes Ass, der Oberassistent beim Amtsgericht in Hirschhorn Jakob Beher, der Gerichtsassessor Dr. Ludwig Engel beim Amtsanwalt in Gießen; aus dem Vorbereitungsdienst für den hessischen Staatsdienst: der Gerichtsreferendar von Friedberg Erich M i - I i u 9, der Gerichtsreferendar Karl Delp in Darmstadt; auf Grund des § 2 des gleichen Gesetzes au» dem hessischen Staatsdienst: der Iustizoberwachtmeister inMain; Josef Stengle; aus dem hessischen Staatsdienst am 20. Oktober: der Derwaltungspraktikant Rudolf Heinrich Lehmann bei der Buchhaltung der Ministerial- Abteilung 1b, der Amtsaerichtsrat beim Landgericht Darmstadt Julius G i l m e r. 3n den Ruhestand verseht wurde auf fein Nachsuchen der Rechnungsdirektor bei der Ministerialabteilung II Georg Philipp Metzger, gemäß § 5 (2) des Gesetzes zur Wiederherstellung des Berufsbeamtentums vom 7. April 1933 mit Wirkung vom 1 Februar 1934 unter Anerkennung feiner dem Staate geleisteten Dienste. Ueberfragen wurden am 14. Oktober 1933: der Lehrerin Erna Como zu Bürstadt, Kreis Bensheim, eine Lehrerstelle an der Volksschule zu Worms; der Lehrerin Helene D o r y zu Finthen, Kreis Mainz, eine Lehrerftelle an der Volksschule zu Bürstadt, Kreis Bensheim; der Lehrerin Barbara Eckart zu Nackenheim, Kreis Oppenheim, eine Lehrerstelle an der Volksschule zu Finthen, Kreis Mainz; dem Lehrer Heinrich Müller zu Ober-Gleen, Kreis Alsfeld, eine Lehrerftelle an der Volksschule zu Gießen; am 17. Oktober dem Lehrer an der Volksschule zu Nieder-Wiesen, Kreis Alzey, Friedrich Schneider, eine Lehrerftelle an der Volksschule zu Flonheim, Kreis Alzey; Sonderzüge nach München zum 9. Jlovember! 75 Prozent Fahrpreisermäßigung. Von der Gauleitung München-Oberbayern der NSDAP, wird uns nutgeteilt: Aus Anlaß der Veranstaltungen am 8. und 9. November in München verkehrt zunächst ein Sonderzug von Kassel über Gießen nach München mit folgenden Abfahrts- und Ankunftszeiten: 7. November 21.19 Uhr ab Kassel Hbf., * 22.27 Treysa, 22.54 Kirchhain, 23.12 Marburg, 23.46 Gießen, 8 November 10.30 Uhr an München Hbf. 9. November 22.10 Uhr ab München Hbf., G i e • 6 e n an 10. November 8.55, Marburg 9.42, Kirch- hin 9.59, Treysa 10.27, Kassel an 11.39 Uhr. Karten mit einer Fahrpreisermäßigung von 75 Prozent sind bei den örtlichen Dienststellen der NSDAP, erhältlich. Niemand sollte sich diese außergewöhnlich günstige Gelegenheit, München zu besuchen, entgehen lassen. Soweit möglich, wird die Gauleitung Freiquartiere oder verbilligte Unter- kunstsmöglichkeiten bereitstellen. Duartieranmelbun- aen sind zu sammeln und, soweit noch nicht ge- schehen, umgehend dem Quartieramt der Gauleitung Müychen-Oberbayern, München, Barerstr. 14, zu melden. Verbilligte Anschlußfahrten von München aus sind wie folgt vorgesehen: Sonderzug Berchtes- des Personalamtes. am 19. Oktober: dem Lehrer Wilhelm Werte zu Esienheim, Kreis Mainz, eine Lehrerstelle an der Volksschule zu Mainz; sämtlich mit Wirkung vorn Tage des Dienstantritts an. Zugelasfen ward«: am 9. Oktober 1933 der Bürgermeister a. D., Dr. Friedrich Dahlem, in Bad Dürkheim zur Rechtsanwaltschaft bei dem Landgericht der Provinz Rheinhessen in Mainz. 3n den Ruhestand verseht wurden am 14. Oktober 1933: die technische Lehrerin an der Volksschule zu Worms, Margarete Dietz; die Lehrerin an der Volksschule zu Mainz, Hedwig Marcks, Witwe, geb. Ulrich; die Lehrerin an der Volksschule zu Worms, Regina Falkenstein; die technische Lehrerin an der Volksschule zu Worms, Katharina Lautenschläger; sämtlich auf Nachsuchen mit Wirkung vorn 16. Oktooer 1933 an. Auf Grund des § 6 des Gesetzes zur Wiederherstellung des Berufsbeamtenturns vom 7. April 1933 wurde mit Wirkung vom 1. Februar 1934 der Ministerialrat und ftimmiübrenbe stellvertretende Reichsratsbevollmächtigte, Dr. Manfred Heinrich Martin Edward, in den Ruhestand versetzt. Entlassen wurden mit sofortiger Wirkung auf Grund des § 4 des Gesetzes zur Wiederherstellung des Berufsbeamtentums vom 7. April 1933: am 20. Oktober 1933: die Pfleger bei der Landes- Heil- und Pflegeanstalf in Heppenheim a. d. B., August Ullrich, Jakob Fleck und Hans Winkler; die Oberpfleger bei der Landes-Heil- und Pflegeanftalt in Alzey, Valentin Thamerus und Georg Maurer; der Pfleger bei der Landes-Heil- und Pflegeanstalt in Alzey, Georg Gölz, der Gerichtsvollzieher in Herbstein, Heinrich W e • ber, aus dem hessischen Staatsdienst; der Gerichtsreferendar in Darmstadt, Alfred Gern, aus dem Vorbereitungsdienst für den hessischen Staatsdienst; auf Grund des § 2 des gleichen Gesetzes der Spar- kassenkontrolleur bei der Bezirkssparkasse „Mathil- denstift" in Vilbel, Heinrich Karl Roth, aus dem Dienst der Bezirkssparkasse „Malhildenstift" in Vilbel. gaben — Königssee am Freitag, 10. Novern- ber: ab München gegen 6.30 Uhr, an München 22 Uhr; Preis 6,40 Mark. Bergbahnen-Sonderzug München — ©ar» misch , Freitag, 10. November: ab München gegen 7 Uhr, an München gegen 22 Uhr. Fahrpreise: München—Garmisch—München 3,50 Mark, München—Garmisch—Zugspitze (Schneefernerhaus) und zurück 14,50 Mark. Ermäßigte Karten für Wankoder Kreuzeckbahn 3,50 Mark. Auto-Rundfahrten am Dienstag, 7. und Freitag, 10. November: München—Landsberg— Oberammergau —Garmifch —Walchensee—Isartal— München 8,80 Mark, München—Isartal—Walchensee —Garmisch—Oberammergau—München 7,80 Mark. Stadtrundfahrten durch die festlich geschmückten Straßen Münchens 2,50 Mark. Die Sonderzüge werden nur durchgeführt bei einer Mindestbeteiligung von 300 Personen, die Zugspitzfahrt bei 100 Personen. Autofahren bei vollbesetzten Wagen. Die Fahrten finden bei jedem Wetter statt, gelöste Karten können nicht zurückgenommen werden. Anmeldungen sofort nach Ankunft in München bei: Norddeutscher Lloyd, Lloydreisebüro GmbH., Brienner Straße 5 am Wittelsbacher Platz, Amtliches Bayerisches Reisebüro, München-Hauptbahn- Hof, Mittelbau; Verkehrsabteilung des Gaues Mün- chen-Oberbayern der NSDAP, 'München, Hauptbahnhof, Saal 52. Rundfunkprogramm. Mittwoch, 1. November. 635 Uhr: Mannheim: Morgenkonzert. 8.45i Meffe des elsässischen Komponisten Theodor Schacht. 930: Feierstunde des Schaffenden^ 10: Kacholisch« Morgenfeier: Allerheiligen. 10.45: Stunde des Chor- aejangs. 12: Mittagskonzert. 13: Kleine» Kapitel der Zeit. 13.15: Mittagskonzert. 14.30: Sinderstunde. 16: Nachmittagskonzert. 18: „lieber den Tod", von Dr. Drexel. 1830: Die Stillen im Land; aus der Chronik des schlichten Leben». 19: Reichssenduna: Stunde der Ration: „Die Mannheimer Schule'; die Wiege der deutschen Klassik. 20: Griff in» Heute. 20.10: Die Herrgottsschmyer von Ammergau; Volks- ftück von L. Ganghofer Neuert. 21.20: Abendseier: Notturno für Klavier, Violine und Violincello in Es-Dur von Fr. Schubert. 22.20: Du mußt wissen .. 22.45: Unterhaltung»muj>k 23: Eurydike; beschworene Schalten abgeschiedener Frauen. 24 bi» 1! Nachtmusik. Donnerstag, 2. November. 6.05 Uhr: Morgenkonzert. 7.15: Frühkonzert. 10.10: Schulfunk — Erläuterungen von Gedichten von Platen und George. Vortrag von Albert H. Rausch. 10.45: Praktische Ratschläge für Küche und Hau». 12: Mittagskonzert. 14.40 stunde des Liede». 16: Nachmittagskonzert. 18: Spanischer Sprachunterricht. 18.20: Johann Heinrich Darnieder, ein schwäbischer Künstler. Zur 175. Wiederkehr feine» Geburtstage». Don Dr. Karl Blanck. 18.35: ..Persien in deutscher Vorstellung und in Wirklichkeit". Gespräch zwischen Edgar Manfred Eber und Petek Reisdorf. 19: Reichslendung: Stunde der Nation. Konzert zum Allerseelen-Tage. 20: Griff in» Heute. 20.10: Lus Totenmessen. 22.20: Du mußt wissen .. 22.45: Alte Kammermusik auf alten Instrumenten- 0.15 bis 1: Johanne» Brahms. Taten für Tiendtag, 31.Oktober. 1517: Luther schlägt seine 95 Thesen gegen den Ablaßhandel an die Tür der Schlohkirche zu Witten- berg an: — 1632: der holländische Maler Ian Meer oan Delft in Delft geboren; — 1731: Vertreibung der evangelischen Salzburger; — 1855: der norwegische Polarforscher Otto «verdrup in Bindal (Hel- geland) geboren. flirtbfidie Tlachricbfen. Evangelische Gemeinden. Dienstag, 31. Oktober. Cangeborf. 20.30 Uhr: Gottesdienst zur Feier de< Reformationstages, verbunden mit Ehrung alter Kirchenvorsteher, Kollekte.— Letten hausen. 19: Gottesdienst; Kollekte. Mittwoch, 1. November. Langsdorf. 20 Uhr: Andacht zum Beginn ber Win- terarbeit des Frauenvereins. katholische Gemeinden. Dienstag, 31. Oktober. Gießen. 16.30 Uhr: Beichte; 18: Rosenkranzandacht mit Segen; 19: Beichte. Mittwoch, 1. November. Aller heiligensesl. Gießen 630 Uhr. Beichte; 7: Messe; 8: Kommunion; 9. Hochamt mit Predigt; 11: Messe mit Predigt; 14: Vesper mit Segen; 16.30: Beichte; 17.45: Rosenkranzandacht; 18: Predigt und Andacht für die Abgestorbenen; 19: Beichte. — Grünberg. 9 45: Messe mit Predigt. — Hungen. 8: Hochamt mit Predigt. — Cid). 10: Hochamt mit Predigt. — Nidda. 8.30: Hochamt mit Predigt. — Schotten. 10.30: Hochamt mit Predigt. Donnerstag, 2. November. Allerseelenlag. Gießen. Don 6.30 bis 8 Uhr sind hl. Messen; 8: Seelenamt für alle Verstorbenen ber Pfarrei; 17.30: Beichte; 18: Rosenkranzandacht für die Abgestorbenen. Freitag, 3. November. Gießen 6.30 Uhr: Segensamt. — Cid). 7.15: Segensmesse. geziemend In Kenntnis zu setzen. Ml» ■•br schlau Ocker Uehüsir. 76 lll. Die Beerdigung findet statt । Dienstag, den 31. Okt-, nachmittags 3* , Uhr. vom Portale des israelitischen Friedhofes. — Um allseitige Beteiligung bittet Der Vorstand Zo verkaufen: Speise simmert Sieh c) la schwererAuiltthr , last aea, Sofa aüt Umbaa, Nußbaum pol. loltatoUe m. Einlage, lllr. Kleldorschrank. 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