Samstag, 3«. Dezember 1933 Gießener Anzeiger (General-Anzeiger für Gberhefsen) Rr. 305 Zweites Blatt Von HanS Friedrich Blunck, Präsidenten der Veichsschristtumskammer. «KssäffBSWS SM SSS. S. S?Ä» überflute Erscheinung 3U sein. Und sagt dann in Stille, mit einem Lächeln: „Bitte, ich bin allein und fremd, ich bin .. der wie du Bleiaießen. Von Sofie von Llhde. ren Siegsriedkämpen liebt, der will diese Geisier auch gar nicht abschütteln. Es stellte sich zwischen Stadt- und Bergvolk durch die Winterbesucher im Lause der Jahre eine Bindung ein, die unendlich viel wechselseitige Borurteile beseitigte und die für die menschliche Gesellschaft von sehr beachtlichem Werte ist. Und das verpflichtet. Wir werden '.war weniger als vordem „sitzen lassen", aber wir werden Man geniert sich ein bißchen, wenn man qläubisch ist, man will es gar nicht zugeben, und sagt entrüstet: „Aber wie können Sie nur so was von mir denken?" Trotzdem trägt man sorgsam gehütete kleine Talismane mit sich herum, trotzdem sagt man dreimal: „Unberufen!" und klopft unter Den Tisch. Trotzdem gießt man voll Hingabe an Silvester Blei, um ein wenig von dem zu erfahren, was die Sterne einem zugedacht haben. Und dabei wird man aufs freundlichste von heimlichen Wünschen und Hoffnungen unterstützt. Letztes Silvester in einer großen Gesellschaft flössen wir Blei. Es waren viele ernste Männer da, welche voll mitleidiger Geringschätzung die Achsel zuckten, als wir Frauen die Borbereitungen fürs Orakel trafen. Aber hätten sie dann diese Männer gesehen, als sie den Löffel geschmolzenes uns heißen wirst." — So, und nun hoffe ich, im Laufe der Wochen oder spätestens zum nächsten Silvester melden zu können, was unsere neue und junge Kameradin für lYort- |d)ritte macht und was sie leistet, indes die Tage wieder länger und die Nächte wieder kurzer werden... entbehrlich sei. ,, Adolf Hitler erkannte die Aufgabe, mit welcher allein das deutsche Volk aus seinem Elend heraus- geführt werden konnte, er sah, daß es auf zweifachem Wege zu geschehen hatte: Der Bauer, mußte errettet, — die A r b e 11 s 1 o s i g j feit überwunden werden. Die Errettung des | Bauern aus materieller Not geschah nicht nur seinetwegen, sondern auch um des Volkes wil- l e n, und erfolgte in völlig neuer Weise. Der Bauer wurde zur tragenden Säule d:s Staates. Wege wurden eingeschlagen, die eine völlige Abkehr bestellen von den bisherigen Maßnahmen, welche allein von der Preisseite her Rettung bringen sollten. Es galt, das gesamte Denken des Volkes umzustellen. Der Begriff Bauer erhielt wieder seine wuchtige Bedeutung: der Bauer soll nicht mehr der rückständige, durch den Weltverkehr überflüssig gewordene sein, er rückt in die vordere Reihe der Volkswirtschaft. Und mit ihm alles, was mit der Bauernschaft zusammenhängt. Als die bedeutendste Maßnahme des Führers und seines Reichsbauern- führers Walter Darre muß man zweifellos die Gesetze über den Reichsnährstand und den Erbhof ansehen. .. , r, Das Gesetz für den R ichsnahrstand faßt alle in der Landwirtschaft Tätigen, sowie die mit der Förderung der Landwirtschaft betrauten Körperschaften und Einrichtungen zusammen. Es beseitigt mit einem Schlage das seitherige Neben- und Gegeneinander der verschiedenen Stellen. Weiterhin werden dem Reichsernährungsminister weitgehende Vollmachten für Markt- und Preisregelung landwirtschaftlicher Erzeugnisse erteilt. Es wird damit den unglückseligen Preisschwankungen, die durch Börsenspekulationen noch verschärft wurden, Einhalt geboten und st a b i l e P r e i s v e r h ä l t - Blei ins Wasser gossen!! In großer Erregung, Aiige in Auge mit dem Schicksal, kippten sie das flüssige Metall in die aufzischende Kühle, mit freudiger Andacht fischten sie die durchaus nichtssagenden Bleiklumpchen her- aus, und dann gings los: „Donnerwetter, da hab ich doch wahrhaftig ein Haus! Sehen Sie, es soll eben doch sein, daß ich dieses Jahr baue, - „Gütiger Himmel, ein Ring! Aber ich hab' s ja gewußt, ich komme von dieser gefährlichen kleinen Frau nicht mehr los." — „Sehen Sie nur mal an, ein Geldstück! Ich werde mich aber nun auch wirf* sich nicht mehr abhalten lassen und mal frisch [Pefulierciliar b(?nn bn9 überlegene Lächeln der Männer hingekommenl Sie waren alle auf einmal recht angeregt, erfreut und gläubig, sie hatten es vollkommen vergessen, sich über uns luftig zu machen. Und betrachtete man sich ihre Orakelspruche, so sah eigentlich einer wie der andere aus. Freundliche Kraft der Einbildung! Da war ein älterer Herr mit einer zufriedenen Rundung des Bäuchleins und einem Näschen, dessen vercmugte Röte ein unaufhörlicher Lobgesang war auf Gottes Vom Wandervogel zur SA. Deutsche Wiedergeburt. - Zur geistigen Bilanz des Jahres 1933. opferndes Menschentum und Streben nach nordi- cher Grundlage unserer Kultur. . Was sich später, kurz vor dem Krieg, ober in der ersten Zct nach dem Krieg daraus entwickelte ging in die Breite. Einflüsse des Auslandes traten hier und da auf und wurden überwunden. Neue Gedanken versuchten sich durchzusetzen, verloren sich und versandeten. Es ging bunt, sehr bunt durch einander, und was alles man an Jungen un Strömungen, besonders in der Zeit nach dem Krieg, der Jugendbewegung zugeschrieben hat, ist kaum zu übersehen. Dennoch war auch jene z w e l t e Nachkriegsspanne nottvendig, sie brachte die Menge der jungen Arbeiter in die Bewegung hinein, sie führte nach dem Verlust der alteren FÜhrerschicht im Krieg zu einer Neuordnung des Gedankenguts, sie führte aber sonderbarerweise i m d r i 11 e n Z u st a n d , in der hündischen Bewegung, wieder zu den ursprünglichen Leitsätzen zuruck, nur daß die letzte Entwicklung harter eherner und ge- schlossener war, weil sie aus den Fehlern der Früh zeit gelernt hatte. . Ich wiederhole: Was den jungen nationalsozialistischen Kämpfern an politischem und ständischem Gedankengut, an Willen zur Umordnung des Staatsgefüges, an idealistischen Wünschen n ad) neuem echterrn Menschentum vorhanden war, laßt sich wesentlich auf die frühe Jugendbewegung zurückführen, durch die, ob m dieser oder jener Form, alle Führer der neuen Seit geschritten sind Es wäre vielleicht gut, wenn man scharfer betonen wollte, daß die Entwicklung von heute nicht der plötzliche Durchbruch einer Ga- rung, ein zufällig geglückter Umsturz aus sozialer Not war, sondern daß ste die Endentwicklung eines 30jährigen geistigen Kampf s war, der aus der wilhelminischen Zeit über die liberaldemokratische Periode zu der Gegenwart führte. Eine solche Erkenntnis bedeutet für Den geistigen Gegner zugleich die Zerstörung der immer wiederholten Erwartung, die Revolution werde aus Mangel an gesicherten geistigen Grundlagen einen Rückschlag erleiden. Man irrt sich sehr. Der Staat von heute wuchs aus der Jugendbewegung und aus dem prachtvollen männlichen Zusammenhalt der Kampfbünde. Man brauchte keine Vorbilder an der Politik des Südens oder Ostens! Die Jugendbewegung, um die Jahrhundertwende I begonnen, war bei Kriegsausbruch eine geistige Macht. Sie kämpfte nach der Enttäuschung der I Nachkriegsjahre zäh und unablässig um die Neu- Nisse geschaffen, die es dem Bauern wieder ermöglichen, auf weite Sicht seine wirtscha lichen Maßnahmen einzurichten. Die einseitigen Anordnungen der Negierungen vergangener Jahre .eßen völlig außer acht, daß der landw.rtschaft che Betrieb ein organisches Ganzes darstellt und niemals ein Betriebszweig ungestraft einseitig gefördert werden darf, ohne daß ein anderer in Mitleidenschaft gezogen wird. So hatte die einseitige Stützung der Getreidewirtschaft unfehlbar den Zusammenbruch der Viehwirtschaft zur Folge. Die heute getroffenen Maßnahmen erstrecken sich auf Forderung sämtlicher Betriebszweige und Erzeugnisgruppen, je nach ihrer Bedeutung für Die gesamte Volkswirtschaft wie auch für den einzelnen Bauernbetrieb. . .,. Wir sehen also, wie der Reichsernahrungsmlmster nicht nur um ausreichende Sicherung der Getreide- preise bemüht ist, sondern wie seine Sorge ebenso auch der Ordnung der Milchmarkte, wie neuestens dem Verkehr mit Milcherzeugnissen und Eiern gilt. Die deutsche Landwirtschaft litt unter der ungezügelten Einfuhr billig auf den Markt kommender ausländischer Erzeugnisse Zwar hatte man frufjer Die deutsche Landwirtschaft zur Steigerung ihrer Leistungen angetrieben, ohne jedoch gleichzeitig ihren Erzeugnissen dann den notwendigen schütz gegenüber der Auslandware angedeihen zu lassen. Unsere neuesten Verordnungen gewährleisten dagegen, daß ausländische Erzeugnisse bei gleicher Güte nicht wie bisher die Jnlandware unterbieten können. Dieses Ziel wird nicht nur erreicht durch eine angemessene Schutzzollpolitzk, sondern auch durch eine zweckmäßig e R e g e - (unq der Einfuhr, so daß diese nach Bedarf und nicht mehr planlos erfolgt. Dabei werden in Zukunft nicht nur die Belange der Landwirtschaft berücksichtigt, sondern ebenso auch die anderen Wirtschaftszweige, und zwar in Die besserer Weste, als bei dem seither üblichen 2krfaf)ren der Meist- bar machen und besiedeln sondern dah wir auch den im Olten unseres Vaterlandes dünn bevölkerten Raum wieder mit M-nIch°n -usMen. stündlich wird bei diesem Varü-h-n f mehr ein „G-schüst" für Siedlun«--,-,-« chasten be^ beuten, sondern Siedlung heißt in Zukunft bildung deutschen Bauerntums und w rd sich wie ftüher auch in der Geschichte als em Werk von segensspendender Dauer für unser Volk er- m I)er Führer hat vier Jahre für den ersten Abschnitt feines Werkes in Anspruch genommen. Wir eben, wenn wir auf das, was bereits tm elften Jahr geschaffen wurde, nicht nur einen chelverhei henöen Anfang, sondern wir stehen b e reit s mi t t e n im A u f st i e g in breiter Front. Mit welchen Hoffnungen tonnen' mir daher diesmal dem neuen Jahr entgegensehen!! Das große Werk, welches der Gesamtheit zu gute kommen soll, kann aberr nur ge- linaen wenn ein jeder an \ einem Teil in vollstem Vertrauen zur Führung mitzuhelfen bereit ist. Und wie nun der Lärm der Jahreswendefeier anhebt, wie die Gläser klingen und alle guten Wünsche laut werden — da geht die Tür auf. Kalte fällt wie ein Dammbruch herein. Schon will einer unmutig und rauh ein „Tür zu!" brüllen. Aber der Laut blieb ihm im Halse stecken: alle sind auf einmal ganz still und schauen verdutzt dahin wo eine helle Schneenacht hereinblinkt und im dunklen Rahmen ein fremdes Mädchen steht, lieber und über mit Schnee bepudert, ein wenig hilflos und doch nicht sonderlich erstaunt, nicht recht wissend, wohin mit Ski und Stock und dem schneeverklumpten Rock, und doch sich bewußt, gerade so und jetzt eine niiio ffrirhi’iminn zu lein. Und sagt bann in Die Du bist das neue Jahr!" ruft einer aus Runde. „Herein mit dir! Du bist willkommen die Stunde, die wir feiern, und gerade so wie gehst und stehst mit Schnee und Ski und doch ircinb in biefer Welt. So wollen wir aus bir was rechtes machen. Da schau her: Hier sind Skiläufer, Die was können, und die ihr Wissen und Können nicht für sich behalten wollen. Wir werden aus dir eine echte, rechte deutsche Skimaid machen. Muht selbst Den Rucksack tragen und das Leid und die xyreuD, musst | selbst die Brettl wachsen und selbst dich aus dem * Schneeloch herausrappeln, das du als Punkt Der Weinberge. Der goß ein völlig nichtssagendes Ding, bas ebensogut einen Hund wie ein Portefeuille barstellen konnte, aber er hob es strahlend aus dem Wasser und rief: „Dunnerfeil, ein Fläschchen! Aber bas ist ein gutes Vorzeichen: paßt auf, das gibt ein Weinjahr heuer!!" Und er schob fein bleiernes Etwas vorsorglich in die Brusttalche und, mit Dem Schicksal im reinen, sank er begeistert in einen Klubsessel. Da war ein gereiftes Mädchen — wir wollen sie Tante Minchen nennen —, die Männer sehr reizeiw fand und ziemlich an Torschlußpanik litt. Die goß, erzitternd in delphischen Schauern, den Inhalt ihres Löffels fo hastig ins Wasser, daß nichts weiter entstand als ein Bleiklumpen, ein völlig witz- unb formloser Klex. Wir wollten schon bedauern, aber das war bei Tante Minchen recht Überflüssig: bebend fischte sie das Ding heraus, glücksverklart hielt sie cs auf flacher Hand und flüsterte hingerisseri: „Em Mann!" Unser wildes Gelächter störte sie keineswegs, sie hörte es überhaupt nicht, sie zog sich ganz heiß vor Freude in eine Ecke zurück und träumte von den lieblichen Verheißungen des kommenden Jahres. Und was tat man selbst? Ich hatte den Zuschauer gespielt, ich hatte mich zärtlich mokiert über bas freundliche Stückchen Kind, was Da aus den Menschen herausschaute — aber nun kam ich selbst an die Reihe. Und da wurde mir doch gleich Ziemlich warm: ich goß recht andächtig. Es ist anzunehmen, daß das, was entstand, ebenso recht und schlecht nichts war, wie alle Die anderen Bleiklümpchen. Aber ich konnte es nicht beurteilen, ich war durchaus nicht mehr objektiv. Denn ewig heimwehkrank nach dem lockenden Glanz fremder Küsten und M^ere, goß ich ein Schiff — o, ein Schiff, eine Viermasterbark mit Dem Wind aller Erdteile in ihren Segeln! Und ebenso gläubig, ebenso beglückt wie alle andern, barg ich, was das Schicksal mir da ausgeplaudert hatte, in den tiefsten Tiefen meines Täschchens. Das einzige, was keiner Phantasie bedurfte und keiner Heimlichen Wünsche, um gedeutet 311 werden, bas waren viele Tropfen, die auf dem Grunde der Schüssel lagen; klare, schimmernde Tranen, die jeder von uns genossen hatte, die von jedem auf* zischenden Blei abgefprungen waren. Aber was sollten uns Tränen in dieser Stunde der Hoffnung und der Zuversicht? Wir sahen sie nicht. Doch während wir, im kindlichen Verlangen des Menschen, ein unbestimmtes Los freundlich zu erhellen, uns froh über das erstarrte Metall beugten, schritten drohen die ewigen Gestirne ihre uner- schütterliche Bahn, und Zeit und Schicksale stossen 1 dunkel hin, unabänderlich und unaushaltsam. kommen. Das heißt, wir haben mittlerweile die Hütte erreicht. Und da summt bereits der Teekessel der Glücklichen, die seit Weihnachten schon hier hauten, unb ba brennt ber Baum die letzten Kerzen des Jahres und dann — mit der Uhr in der Hand — steht auf einmal einer auf und sagt: „Nun, Kinder, seid mal still, ehe die Stund» des Lärmens kommt. Ich sage euch nicht Diel. Ich will feine Festrede halten. Ich will euch nur daran erinnern, was ihr schon alle wißt und was ihr zu tiefst fühlt: Es ist herrlich, es ist wahrhaftig wun- derooll, es ist — meinetwegen sagen wir in diesen Zeiten des Sportes: Es ist einfach Rekord, so über Täler und Menschen da heroben ein Skiläufer zu fein ganz in der Skiwelt, in der Siloesternacht — im ... Seid still, Kameraden der Berge, wartet mal ... 57 ... 58 ... 59 ... im neuen Jahr! begünftigung. , . In diesem Zusammenhang ist weiter an Öen Fettplan zu erinnern. Anlaß hierzu gaben die katastrophal gesunkenen Preise für Schweine und Butter Auch sollten die ungeheuren Summen Deut- (Den Geldes, welche für die Einfuhr pflanzlicher b-w. tierischer Oele und Fette alljährlich aus dem Lande wanderten, der deutschen Wirtschaft durch Jnlanderzeugunq erhalten bleiben. Ts durfte weitesten Kreisen der Bevölkerung unbekannt |em, Daß wir in früheren Zeiten oor Einfetzen der ausländischen Konkurrenz einen so ausgedehnten Del b au betrieben, daß unser Bedarf aus deutschem Boden gedeckt werden konnte. Sehr zum Schaden unsrer Landwirtschaft wurde der Oelfruchtbau zum Erliegen gebracht, er hat nun wieder Aussicht ausgenommen zu werden und wird in der Lage sein, einen nicht unbeträchtlichen Teil un tres Bebarfes zu decken. Sehr erfreulich wäre es selbstverständlich, wenn wir jede notwendige Ergänzung eines Bc* öarfes aus eigener kolonialer L a n D ° wirtschaft vorzunehmen in der Lage waren. Aehnliche ernste Bemühungen sind im Gange^auch unseren Rohstoffbedarf für die Web- warenindustrie auf dem Wea des Faser- Pflanzenbaues sowie der Wollerzeu * g u n g im Inlande zu decken. Betreffen die vorstehend geschilderten Maßnahmen die Einnahmenseite des Bauernbetriebes, so vermindern Zinssenkungen und S t e u e r e r I e i ar t e r u n g e n auf den verschiedensten Gebieten auch seine Ausgabenseite. Die zweite grundlegende Maßnahme zur Rettung des Bauernstandes bringt das Re i ch s e r b • hofgesetz, durch das der Bauer wieder fest nut bem Grund und Boden verwurzelt und der Boden Welch wunderbare Wendung hat sich im Verhält- nis un srer gesamten Volkswirtschaft zur deutschen Landwirtschaft vollzogen, seitdem ich an biejer Stelle Dor nunmehr Jahresfrist in meinen Betrachtungen ", ben g rohen (£ r n (t b e r a 11 g e e, n e n Big« hinwies der nicht zuletzt durch die dauernde Nernachtajjigung des Rahrstandes her- noraerusen worden war. Es geziemt ßch wohl m die,em Augenblick aus tiefften »erzen der tjorjeyung dajür dankbar zu fein, daß fie uns in letzter Stunde ben langerfehnten Retter fandte, der in weifer Vor- aussicht unb berounberungsroerter Folgerichtigkeit bie Maßnahmen ergriff, welche allein geeignet sind, die Fehler Der Vergangenheit wieder zut zu machen. Wie sah es denn um unseren Nahrstand aus? Gewiß, man hatte, wenn auch sehr widerstrebend em- sehen gelernt, daß der Rus nach gerechter Berucksich- tiaunq unserer landwirtschaftlichen Bevölkerung mehr, als nur bas Verlangen nach Wiederherstellung der Rentabilität" eines Teiles der Wirtschaft bedeutete, nämlich, daß davon die Ernährung des Volkes abhängt. Stand man dem Zusammenbruch der größeren Wirtschaften noch gleichgültig gegenüber, so machte es die Regierenden doch stutzig, wenn auch mittelgroße unb kleine Betriebe, die man immer für krisenfest gehalten hatte, einen nach dem anderen zusammenbrechen sah. Die angewandten Mittel, um ben völligen Zusammenbruch Der Landwirtschaft aufjuhulten, bestanden n u r a u shalben Maßnahmen, gingen nie auf den Grund ber Dinge und konnten infolgedessen auch keine wirkliche Hilfe bringen. Der Bauer lebte von der Substanz, er verkaufte seine Erzeugnisse ohne ausreichenden Lohn für seine Arbeit und mußte dagegen alle Bedürfnisse teurer eintaufen. E s klaffte die Preisschere! Man sah vor allen Dingen in ber Lanbwirtschast allein die Quelle der Ernährung und übersah, daß fie vor allem a 1 s ewiger Jungborn des Volkes ebenso un- Die dMcheLandwirlschast imDritlenReich Don prolestor Or. S-ffouS, ßirelfor des Instituts für Pflanzenbau, und pflanzenzuchtung der LandesuniversitÜt Gießen. Gkiläufer-Neujahr. Don Carl 3. Luther, München. Wieder einmal steigen wir durch Nacht und Wald zur Skihütte aus. Es steht droben noch der geschmückte Weihnachtsbaum. Zum letztenmal soll er uns heute die Nacht und das Jahr erhellen. Und den Duft des Harzes und des Waldes durch den braunen, warmen Raum strahlen. Noch fingen die Stier ihr leises Lied durch Den Schnee des Tales. Der Sportzug aber oertnattert fein Rollen durch die Nacht, dem letzten Winkel des Gebirges zu. Dor mir fchlurpen Eschenhölzer, hinter mir bemühen sich Stahlkanten, meinen Hickory einzuholen. Dann — letztes Licht am Dorfrand, letztes Leuchten einer Lampe üben unseren Spurweg. Nun will uns ganz die Nacht aufnehmen. Das Dunkel des Waldes hat uns schon verschluckt. Schneller als am Tage steigen wir Skisäufer in der Nackt. Jst's der Wunsch, bald bas Licht ber Hütte zu sehen? Oder ist der Ski an sich schneller in der Nacht, ober der Schnee flüchtiger, ober kommen die Blicküberraschun- gen aus dem Dunkeln unverhoffter? Wie's auch sei, wir sind heute schneller übertn Wald als am Tag. Schon flimmern unbehindert über uns die Sterne, schon erhellt der Schnee der Berge das Dunkel der langen Nacht. Aber die Hütte ist immer noch weit unb hoch über uns. Schi, schi, schi, fingen die Schneeschuhe ihr Lied, klapp, klapp, klapp hören wir vor und hinter uns härteres Aufsetzen der Brettl. Da und dort zuckt durch die Nacht ber Keil einer rasch aufgeblitzten Taschenlampe - man hort manchmal Das gelle Lachen einer Mäbchenstimme. Es raunt unb raschelt schneeschallgebämpft burch Walb unb Paßtal, als ov stumme Solbatenkolonnen in Feindesnähe marschierten. Skiläufer ziehen durch die Nacht zu Berg. Wir kommen. Ja, wir kommen auch in bieicm Winter der Sparsamkeit. Der letzte Heller geht in Skiwachs auf. Die Lockung der weißen Berge und die Wunder der hellen Schneenächte find unroibcr1 stehlich. Wir find ja geradezu verpflichtet, zu kommen, zu euch Kameraden der Berge, die ihr mitten drin wohnt in der Welt des Skis. Wir wissen, daß in den deutschen Winterbergen durch uns Bebüri- nisse entstanden, die das gesellschaftliche und gesellige, ja bas kulturelle Gesicht unserer Zeit stark wandel- ten. Bedürfnisse, die auch schwere Zeiten nicht mehr einfach wegwischen können — Beziehung zwischen Stadt- und Gebirgsvolk, die gerade in schweren Zeiten verpflichtend sind. Wir unsteten Städter haben Geister gerufen, die wir nun nicht mehr los werben. Das heißt, wer in jeber Spekulation entzogen wirb. „Es will durch Sicherung alte? deutscher Erbsitte das Bauerntum als Blutquelle des deutschen Volkes erhalten. Die Bauernhöfe fallen oor U e b e r f d) u l b u n g u n ö Zersplitterung im Gr b gange geschützt werben. Deshalb bestimmt bas Gesetz, daß der Erbhof in der Regel grundsätzlich unveräußerlich und unbelastbar ist und Daß er ungeteilt auf Den Anerben übergebt." Dieses Gesetz verdankt letzten Endes sein Entstehen der Sorge um den Fartbe- ftanb unseres Volkes. Durch die liberalistische Wirtschaftspolitik erlebten wir die Entvölkerung des Landes und eine zunehmende V e r st a d t e - rung des deutschen Volkes mit allen ihren Schaden, insbesondere dem starken Rückgang der Geburten. Der Erlaß des Reichserbhofgesetzes und sämtliche im Reichsnährstandgesetz vorgesehenen Maßnahmen bedeuten also die Grundlage einer gesunden Bevölkerungspolitik. In derselben Richtung bewegen sich alle Absichten, welche einer planmäßigen Siehelunfl gewidmet sind. Nicht nur, daß wir dabei noch zur Verfügung stehende kulturfähige Oedländereien ur- Der Umschwung ist vollzogen. Wer glaubt, ihn rückgängig machen zu können, irrt ebensosehr wie jene irrten, die im Krieg und nach dem Krieg glaubten, bei Heimkehr das Wilhelminische Reich wiederherstellen zu können. Vielleicht dürfen wir deshalb weniger Sorgen vor Erscheinungen der Reaktion haben als darum, w i e w i r g e i st l g richtig unterbauen, was schicksalhaft über unser Volk und die Gegenwart gekommen ist. Notwendig ist deshalb, von Zeit zu Zeit sich zu erinnern, wie der Umsturz kam, seltsam genug und bezeichnend für die Zeit, wie wenig mir uns darüber Rechenschaft geben. Die innere Umkehr in Deutschland wurde durch zwei Strömungen vorbereitet. Da war Zmmchst Das konservativ-revolutionare Bur« qertum. Das sich mit Der alten liberalen Zeit nicht mehr abfinden konnte und sehr starke geistige Kräfte für ben Umsturz geliefert hat. Wesentlich stärker war die r e v o l u t l o n a r - s o z l a list i - s ch e R i ch t u n g , wie sie aus der Bewegung Adolf Hitlers hervorqing und zu einer Einheit mit Dem fämpfenDen Bürgertum zusammenschmolz, zu einer Einheit, in Der aUerDings Der Deutsche Sozialismus sehr balD führend wurde. Dennoch: diese Kämpfe der politischen Bewegun- gen waren wohl Mittel und Vorbereitung, sie genügten aber nicht, eine immerhin recht starke und gut gerüstete Regierung in kurzer Zeit hmwegzu- fegen. Die Entscheidung fiel durch die Soldaten der Revolution, durck die kameradschaftlichen Bünde der Sturmabteilungen (SA. und SS), Des Stahlhelms und der ihnen vorangegangenen Freischaren und Orden. Sie waren in ihren besten Kräften einer Jugend entsprungen die sich weniger auf Die politischen Ziele als auf Die große innere Umstellung verschworen hatte. Kemer von ben jungen SA -Männern hat ohne Geist unb Gedankengut der sogenannten hündischen Bewegung und damit der früheren Jugendbewegung den Marsch durch die Straßen getan. Das Gedankengut jener frühen Bewegungen ist nicht immer klar gewesen, wir wissen es Wenn man die drei Entwicklungsspannen der Jugendbewegung miteinander vergleicht, scheinen Ziel und Witten sich oft zu widersprechen. Dennoch jene ersten Wanderer, die um die Jahrhundertwende gegen die alte Zeit austtanden und gegen Schule und ältere Generation Deutschland wandernd durchzogen, truaen schon den Keim dessen, was heute geschehen ist, in ihren Leitsätzen, Volkseinheit, neues Gedenket der hungernden Vögel! Oberhessen CEitfftnrunbbofi bis 14 Mark, n- und Fichten- gestaltung des Volkes nach chrem Willen. Sie hat ihr Ziel erreicht, nicht als pfeubodemokratijche totaaiSjOrm, nicyl als Faschismus, der aus der Herrschaft einer Minderheit entstanuen ist, sondern aus dem e i g e n g e b a u t e n Weltbild deutscher Jugend, das sich in diesen Monaten zu erfüllen beginnt. Fragen wir noch einmal — so klar wir es Der- 50 Buch'nwellen 8 bis 9 Mark, E wellen 6 bis 7 Mark. Die Revolution ist gelungen, eine Revolution, die in der Jugendbewegung begann und im Nationalsozialismus zur Höhe geführt wurde. Aber wir stehen e r st i m A n f a n g der inneren Veränderungen, die das nächste Jahrhundert erfüllen werden. Gewaltig ist schon die neue Welt, in der unsre Jugend lebt. Erst später wird man Übersehen können, wie sehr der März 1933 die Welt veränderte, daß dieser Umbruch sie weitertrug als die Gedanken der Französischen Revolution, daß eine alte Welt stürzte und daß wir Deutsche eine neue Lebensform Vorleben und einen neuen Glauben an Mensch und Menschheit in uns tragen. Ein junger Wille zur Pflicht, stärker, als ihn das letzte Jahrhundert geboren hat, ist aufgewachsen. Eine Gemeinschaft beginnt, die von neuer Wesentlichkeit träumt und künstlerischen Willen und schöpferisches Walten nicht als Aufgabe der Masse, fons-rn als Rechtfertigung eines Volkes vor seinem Gott erkennt. ? Reiskirchen, 29. Dez. Am Abend des ersten Weihnachtsfeiertages veranstalteten die hiesige Mäd- chengruppe des B D M. und die Jungmädel einen wohlgelungenen Weihnachts- und Werbeabend, der einen überfüllten Saal gebracht hatte. Zu Beginn begrüßte die Gruopenführerin Pg. Lina L a u n s p a ch die Besucher. Sie schilderte ihren Zuhörern den Weg und die Ziele der Hitler-Jugend besonders des BDM. und bat alle, mitzuhelfen am großen Friedenswerk unseres Führers. Dann lief vor den Augen der Zuschauer ein Bild nach dem anderen ab. Lauter Beifall dankte den Mädels bei der Borführung der alten Volkstänze und der kurzen Theaterstückchen. Besonders zeigten sich hier die Kleinsten. Ein Bild „BDM. auf Fahrt", zeigte die Lust und yreube, mit der sich die heutige Jugend n unserer schönen Gottesnatur bewegt. Ein Scherz- spiel, bei dem auch die Ringführerin Lisii Kleewitz. Gießen mitwirkte, bildete mit dem Liede des Reichs,ugenbführers „Unsere Fahne flattert uns °°™n • • •" den Schluß des Abends, der ein voller Erfolg für die deutsche Jugendbewegung war L Steinbach, 29. Dez. Am Heiligen Abend sand in unserer Kirche eine C h r i st v e s p e r statt D'e Kmder der ersten Schulklasse führten das kirchliche Weihnachtsspiel von Glock-Gerok „Der 'Rua 3ur Krippe" auf. Die drei Schulklassen hatten die • crforberlid)en Lieder mit ihren Lehrern ein- geübt. D,e Feier mar gut besucht und fand großen Anklang Auch in A l b a ch hatten die Kinder unter Leitung ihres Lehrers eine Christvesper veranstaltet .ehr gut besucht war. In beiden Gemeind-n erhielten die Kinder Geschenke von Kirche und G»° melnde. In dem Gottesdienst am ersten Feiertag nnrfte der evangelische kirchliche Frauenchor mit ?mpitehUn*,Cr kUn9 fctncs Dirigenten Schleuse zwei Weihnachtslieder. )( Großen-Linden, 30. Dez. Der ameit. aftefte Mann Großen-Lindens. Konrad Seth wird am 1. Januar 8 8 Jahre alt. u f.C»anfl,?önX' 28 Dez. Am Mittwoch ver- anftaltete in der Turnhalle die hiesige NS - Frauenschaft eine Weihnachtsfeier für öle Schulkinder. Die Oberklasse sang einige Lieder unter Leitung von Lehrer H e r b ft, Gedichte wur- ?1?..°°^agen "nd große Freude herrschte, als zwei weißgekleidete Engel erschienen und die G'- schenke austeilten. Ansprachen hielten Lehrer Herbst und Frl. «chwinn, die Leiterin der hiesigen NS-Frauenichast. Letztere wies besonders darauf Arm,?Q~riMrjl,nbcr das Geschenk zu Gunsten sSSt SÄ"*! "Achtet und sogar noch viel Gebäck mitgebracht und geschenkt hätten. Zu diesen Gaben werden von Bäckermeister Chr Kaiser Lang-Gons, eine größere Zahl Brezeln gestiftet werden. Zu Neu,ahr soll mit diesen Geschenken ar- men Stadtkindern eine Freude gemacht werden Un- ter gemeinsamen Gesängen verlief die Feier äußerst froh und harmonisch. 1 ln. Lang-Göns, 29. Dez. Heute fand die erste Versteigerung des Gemeindeholzes in der Turnhalle statt. In früheren Jahren waren die Versteigerungen stets an Ort und Stelle im Wald 3um ersten Mal wurde heute mit diesem Brauch gebrochen Der Besuch von Kauflustigen war sehr stark, die Preise, da es sich um vorzügliches Brenn- hob handelt, verhältnismäßig hoch. Für je 2 Raum- Meter Buchenscheit wurden bezahlt 21 bis 23 Mark Buch-nk^upoel 18 bis 21 Mark, 15 bis 17 Mark, Kie ern'chctt 11 Hochzeit im £ efier Fürflenfiause - Lich, 29. Dez. Heute findet auf Schloß Neuhausen in Thüringen die Vermählung von Dr. Hermann Otto Wilhelm Ludwig Erbprinz zu Solms-Hohensolms-Lich mit Gertrud Freiin von Werthern statt. Der Einzug des jungen Paares ins hiesige Schloß wird Mitte Januar erfolgen. 1’anDtrciö toicRcn. <£ Lollar, 29. Dez. Im Saalbau „Zur Linde" hielt die Sängeroereinigung Lollar im Kreise ihrer Mitglieder eine wohlgelungene Weihnachtsfeier ab. Der Abend war sehr schön aus- fiefüllt mit gesanglichen Darbietungen, sowie an- prechenden Theaterstücken, die in ihrem Charakter der jetzigen Zeit entsprachen. Besonders das Theaterstück „Adolf Hitlers Weiynachtsfeft" fand guten Anklang, zumal die Rollen sehr gut gespielt wurden. Der Führer des Vereins sprach kurz über Inhalt und Sinn der diesjährigen Weihnachten, über die wiedererstandene Hoffnung und Freude von Millionen von Menschen, denen der Führer wieder Arbeit und Brot gegeben und den anderen, die noch nicht im Arbeitsprozeß eingegliedert sind, durch ein Winterhilsswerk, wie es die Welt noch nicht gesehen, frohe Weihnachten bereitet. * Großen-Buseck, 29. Dez. Arn zweiten Weihnachtsfeiertag hielt der Gesangverein „Heiterkeit-Sängerkranz" im Saalbau Wagner sein Winteroergnügen ab. Der Saal war bis auf den letzten Platz besetzt. Nach einem gut vorgetragenen Weihnachtschor begrüßte der Vorsitzende Seipp die Teilnehmer; er schloß seine Ausführungen mit einem dreifachen „Sieg-Heil" auf das deutsche Lied, den deutschen Männergesang und den Volkskanzler Adolf Hitler. Sodann wurden sieben Mitgliedern, die auf eine 25jährige treue Vereinsmitgliebschaft zurückblicken können, Ehrenurkunden überreicht. Ein flott gespieltes Theaterstück wurde dankbar ausgenommen. Die Pausen wurden ausgefüllt durch Konzertstücke der Musikkapelle, außerdem gelangten noch einige Ge- fannsoortrnge unter Leitung des Chormeisters K. Nicolai zu Gehör. Sämtliche Darbietungen fanden verdienten lebhaften Beifall. Kammerer begrüßte dte zahlreich Erschienenen wies kurz auf die Bedeutung der diesjährigen Weihnachtsfeier hm. Einleitend fanq man gemein- am bas SJteb „O. du fröhliche, o bu f=lig *- p>ra7 Pg. Jung-Watzenborn. In eindrucksvollen zog er Vergleiche zwischen den Weihnachts- feiern früherer Jahre und der heutigen Feier. Wie überhaupt alle religiöse Gefühle von den Kornmu- nisten verhöhnt und verspottet worden seien und aUem ba5 Deihnachtsfest von ihnen in den Schmutz gezogen worden ist, um schon den Kindern den Glauben an die Liebe und Allmacht unseres Schöpfers zu rauben, so sei nun das Weihnachtsfest Kreis Schotten. , u p p e r t s bürg, 29. Dez. Zum Besten , Wi nte r h ilfs w er ks veranstaltete der hie- ^unnergesangverein, gemeinsam mit Mitgliedern der SA. und des BdM., im Schlörb- schen Saale eine Abendunterhaltung, die außerordentlich stark besucht war. Der Ortsgruppenleiter, Bürgermeister Lind, begrüßte mit herzlichen Wor- ten und gedachte der besonderen Bedeutung des ersten Weihnachtsfestes im Dritten Reich. Der Dor- sitzende des Gesangvereins, Wilhelm Port, gab nähere Erklärungen zu den einzelnen Darbietungen. wurden einige Theaterstücke aufgeführt, die von Weihnachts- und Daterlandschören des Gesangvereins umrahmt waren. Das Schlußwort sprach der Chorleiter. Er betonte, daß das Weihnachtshilfswerk zu Weihnachten neue Kraft bekommen müsse, wenn es gegründet, getragen und erwärmt werde von dem Licht und Heil, das in Bethlehem der Menschheit erschienen sei. Dem „Sieg-Heil" auf das Vaterland und seine Führer folgten, von der Masse begeistert gesungen, das Deutschland- und das Horst- Wessel-Lied. Die Einnahme betrug 67 Mark. — Dieser Tage vollendete der frühere Kirchendiener und Feldschütz Heinrich G r e b von hier in körperlicher und geistiger Frische sein 8 6. Lebensjahr. Herr Greb ist Altoeteran des Krieges 1870/71, den er im 2. Hessischen Infanterie-Regiment mitmachte. Er kann sich eines stattlichen Familienkreises erfreuen. Drei Töchter, 12 Enkel und 16 Urenkel hängen mit großer Liebe an ihm. Kreis Büdinacn # Hirzenhain, 29. Dez. Die NS.-Dolks- Wohlfahrt hat auch im hiesigen Ortsgruppen- bereich in den letzten Monaten eine segensreiche Tätigkeit entfaltet. Von allen Seiten flössen dem Winterhilfswerk Spenden in Gestalt von Bargeld, Naturalien und Bekleidungsstücken zu. Die Zahl der zu Betreuenden beläuft sich z. Zt. auf 135, die sich auf vier Gemeinden, darunter zwei Notstandsgemeinden, verteilen. Besondere Freude herrschte über die reiche Zuteilung von Lebensmitteln, Brennmaterial und fabrikneuen Schuhen vor Weihnachten, letztere für bedürftige Schulkinder. Dor den Gemeindehäusern brannten geschmückte Lichterbäume, Ansprachen und Musikvorträge leiteten den Heiligen Abend ein. Für die Kinder wurden besondere Feiern in den Schulen und in den zur Verfügung stehenden Sälen abgehalten. Alle Verbände, Helfer und Helferinnen hatten sich freiwillig in den Dienst der guten Sache gestellt. Mit strahlenden Augen zogen die Beschenkten nach Hause in der Erkenntnis, Weihnachtsfeiern, in denen der Sozialismus durch die Tat bewiesen ist, erlebt zu haben. Mrci* .'«cir». —Homberg, 29. Dez. Die hiesige Ortsgruppe der NSDAP, hielt in der festlich geschmückten Stadthalle ihre Weihnachtsfeier ab. Ein Vorspruch ging der Begrüßungsansprache des Ortsgruppenleiters voraus, cand. ehern. Mül- I e r brachte auf dem Klavier ein weihnachtliches Stück zum Vortrag, und trug, wie auch ein SA - Quartett, im weiteren Verlaufe des Abends zur Verschönerung der Feier bei. Gedichtvorträge, gemeinsam gesungene Lieder, ein Kinderspiel ustv. unterhielten die Teilnehmer auf das Beste. Pg Geißer sprach über den Sinn des Weihnachts- fcstes im Dritten Reich und schilderte die Verhältnisse in unserem Daterlande vor einem Jahre. Stür- xnischer Beifall dankte dem Redner. Nachdem noch verschiedene Darbietungen am Klavier, ein weiteres Gedicht und ein Gesangsvortrag eines gemischten Quartetts zu Gehör gebracht waren, dankte Rechtsanwalt W a g n er allen Mitwirkenden, erinnerte an die Winterhilfe und forderte zu weiterem Opfer auf. Das Horst-Wessel-Lled bildete den Abschluß der Feier. — Auch das hiesige Arbeitslager hielt eine Weihnachtsfeier ab. Märsche und Konzertstücke der Kapelle verschönten die Feier. Die Herren Roth und R ö d i n g hielten Ansprachen, während die Arbeitsdienstwilligen einige Sprechchöre zum Vortrag brachten und Theaterstücke auf- führten. Jeder Teilnehmer erhielt ein kleines Geschenk, ferner Backwerk und Obst, das von der Einwohnerschaft geftiftet und von der NS.-Frouen- schaft hergerichtet war. preuhev. JHrcie rseirtar. z Lützellinden, 29. Dez. Don einem Diebstahl wurde die im Oberwald unserer Gemeinde beschäftigte Holzhauerrotte betroffen. Als die Arbeiter morgens an ihre Arbeitsstätte tarnen, mußten sie feststellen, daß von ihrem unter Reisig verstecktem Werkzeug mehrere Aexte und eine wertvolle Schrotsäge fehlten. An einer entfernten Stelle wurden später die Axtstiele aufgefunden, welche die raffinierten Diebe zur Un- kenntllchmachung des gestohlenen Gutes abgesägt hatten. Bei den im Nachbarwald der Gemeinde Hörnsheim tätigen Holzhauern haben die üblen Burschen ebenfalls einen Besuch abgestattet und dort zwei Aexte mitgenommen. Don den Dieben fehlt bis jetzt jede Spur. der Weihnachtsgeschichte. Dazwischen fang ein Cbor der Frauenschaft unter Leitung von Lehrer Stein drei vassende Weihnachtslieder. Zum Schluß trat der Weihnachtsmann auf, ließ singen und sagen von der Heilinen Nacht und teilte, gefolgt von seinen kleinen GehiEen mit ihren vollgevackten Wagen, iebem der 600 Kinder ein Meihnachtspäckchen aus. Die strahlenden Augen der Kinder waren der beste Dank an alle, die sich der mühevollen Arbeit der Vorbereitung unterzog-m hotten. )( Lich, 28. Dez. Die Weihnachtstaae brachten unserer Gemeinde mehrere erheb-mbe Feiern. Arn 24. Dezember hielt zunächst die Kleinkinder- schule in der Kirche ihre Weibnachtsbescherung ah. Während die Gemeinde „ihr Kinderlein fomnvt" fang, zoaen die Kinder ein. Hierauf erfreuten sie die Erschienenen mit ihren Liedern, G°dichten und Aufführungen und wurden dann noch e»n»r An- fvrache van Dechant Kahn, der b»r Schwerer Lina und allen G"bern dankte, reich befch-nkt. Im Krankenhaus fand eine von den Schwestern vorbereitete Feier statt, bei b»r in banfensm-’rter Weise die Chorschule unter Leitung von Lehrer Stein durch Vortrag von drei Chören mitwirkte. Die Ansprache hielt her Krankenhausseelforger, Stiftsdechant Kahn. Die Kranken wurden nut allerlei schönen, von der Stadt nur Vsrfüaung gestellten Gaben bedacht. K»gen Abend verf"mm»lte f'ch die kleine Gem»inhe Arnsbura mit her An- ftaltsaenvinhe im Schloß zu einer schlichten erhe- benöen W"ihnachtsfeier, die durch einen unter Lci- bmg der Anstaltslehrerin Frl. Römer, stehenden Kindercho«- verschönt wurde. Auch hier hatte S'itt- hcdiant KaHn hie Ansnrache übernommen. Die Bescherung der Kmder fand im Bursenbau statt. den Höhevunkt-n kirchlichen L"bens gehört an W'ihnachten die Feier der Kinderkirche am Nachmittag des ersten Feiertags. Unter Oraelspiel ^og bie or°f,e Schar der 260 Kinder in die voll- befeMe Kirche em. Die Aufmache hielt dm L'iter d-s ^nderoottesdienstes. Stiftsd-ch^nt Kahn. Zum tzochfuß erhielten die Rmber Bih-ln. Ne"- T-lla- mrnte Kindero-fanobücher, erzähf-nde Schriften, Spruchkarten, Bilderbücher u. a. m Die Mitt'! bo’,u hatte öle Gem-mhe in einer reichen W»ihnack^s- rollene non 112 Mmk zur Verfirnung gestellt. In SrhAHA ?efucht-n Weihnachtsonttesbi-nsien wirkten nnn oY beide unter der Leitung non n'hrer Stein, mit ,in^LVIar' ~9 Der Hiesige Turnver- T)ürinn/mf .2)omL"r5tao in der Gastwirtschaft WnrniLnhJ nu’ne <2"neralDcrfommI”nq nb Der Varsikende, ß-hrer Rrausarill, begrüßte hie leifnebmer, erstattete den Johresb-richt und teilte ^ch't m?» tUr A?'nn b/s nahre3 hie Turnttunhen besucht gewesen feien, allerdings fei der m-n ? ,®cr(auf?. des wahres wieder zurückgegan- ? feL?en »e,teren A-sführunaen berichtete er JZj®" K"is- und d-r Ga„verfomml"na in b^rich.^»nneI erstattete den Kossen- H o l z h e i m, 29. Dez. Am dritten Weihnachts- feiertag hielt die NF. -Frauenschaft, Ortsgruppe Holzheim, im Saalbau Sarnes ihre sehr gut besuchte Weihnachtsfeier ab. Die Führerin, Frau Sophie Jung, hielt die Begrüßungsansprache. Die Frauenschaft brachte ein Lind unter Leitung von Dirigent Sarnes zu Gehör. Gemeindeschwester Luise führte eine Reihe Lichtbilder von der Geburt Christi vor, wobei einige Weihnachtslieder ge- meinschaftlich gelungen wurden. Zellenwart Kuhl hielt eine kurze Ansprache. Kinder brachten Gedichte zum Vortrag. Einige kleine Weihnachtssoiele wurden vorgesuhrt. Ferner folgten noch vierhändig ge- fviclte Klaviervorträge von Geschw. B u ß - Gießen, Gitarren- und Mandolinenvorträge mit G"fang sowie eine kurze Ansprache von Bürgermeister Buß' Am Schlüsse der Feier fand eine Weihnachtsbescherung für alle anwesenden Kinder statt. —/ L i ch, 28. Dez. Heute Nachmittag fand in der Turnhalle die Weihnachtsbescherung der Schulkinder durch die N S.-Fr auen- sch o s t statt. Zu Beginn der Feier begrüßte die Leiterin, Fr. Brand, die Kinder und Erwachsenrn und wies auf Weihnachten als besonderes Fest für die Kinder hin. Weihnachtslieder 4)er Kinder w"ch- leiten mit Gedichten ab, die Frl. Emmy und Elisabeth Menges sehr wirkungsvoll vortrug-n Stiftspfarrer D rauht hi-lt rine Ansprache, betonte die Bedeutung des christlich-n und deutschen Weihnachtsfestes, erinnerte die Kinder an ihre Dflichten im Driften Reich und brachte auf den Rührer ein dreifaches Sieg-Heil aus. Mitglieder der NS.-Frauenfchaft stellten unter der künstlerischen ßeihma von Frl. Weber drei lebende Bilder aus Snr,CinCm^neUxen Ach°'"d.ut des ganzen deutschen Volkes erstanden. Nie wurden solche Zustände in Deutschland wiederkehren. Mit einem „Sieg-Heil" U??s n- l^ne Rede, anschließend wurde das Horst- Wesftl-Lied gesungen. In bunter Reihe folgten dann h!J des Gesangvereins „Frohsinn", 1 Schulkinder, die Reigen des BDM und die Vorführungen der Turner. Dazwi- schen spielten Mitglieder des BDM. ein luftiges Euck- Wahrend der Voriührungen erstrahtte ipUtyie h«? ^"stbuum in (einem Lichter- cUm U ut,r hatte die Veranstaltung ihren Abschluß erreicht. Sehr be'riehigt verließen die Teilnehmer des Abends den Saal. Die Einnahmen beliefen sich auf 51,15 Mk. — Der bei den Holz- ^-.Erarbeiten im Gemeindewald be> fchoftigte Arbeiter Ernst Groß von hier wurde von einem stürzenden Baum so unglücklich getroffen, daß er eine schwere N i e r e n q u e t s ch u n g davontrug, die seine Uebersührung in das städtische Krankenhaus in Hungen notwendig machte. (D Orüningen, 29. Dez. Landwirt Fritz Müller wurde zum Gemeinderechner bestimmt. f. Orüningen, 29. Dez. Am zweiten Weihnachtsfeiertag konnten Wagnermeifter Adam Buß und feine Ehefrau Susanne, geb. Bender, das Fest der silbernen Hochzeit feiern. Der Gesang- verein „Eintracht" brachte seinem langjährigen Vorsitzenden Fackelzug und Ständchen bar. Der Rechner des Vereins Karl L e i d i ch übermittelte Glück- Schon die Jugendbewegung sah mit Sorgen d e n Zerfall des europäischen Bündnis- s y st e m 3, der zu Kriegen führen mußte, und ver- nagte das Selbstbestimmungsrecht, für bie eingesprengten Volksteile kulturelle Selbständigkeit und Staatsbürgertum des Wirtoolks. Sie glaubte an die geistige Macht der „Dolkheit", sie glaubte, daß nur auf dem Weg über selbstbewußte Nationalitäten ein Zustand ech- ter Duldsamkeit in Europa geschafft werden könnte, der ein jedes Volk das andre achten und in feinem Bestand unantastbar bestehen lassen würde. Sie bekämpfte deshalb die gewaltsame Germanisierunz wie Romanisierung, sie wandte sich gegen den Imperialismus und hat sich mit noch größerer Leidenschaft gegen die Politik der europäischen Demokratien gewandt, die unter scheinheiligen Versprechungen von Freiheit und Selbstbestimmung die brutal- ften Unterdrücker aller Minderheiten wurd n. Echte Freiheit bedeutete nach ihr das Recht her Volks- gruppen, ihre eigne Kultur zu pflegen, während bie Demokratien von heute sie unterdrücken. Echte Freiheit bedeutet für sie eine Gemeinschaft von starken Volkschaften — und hier wird ihr Traum niemals enden —, die in einer Dolkogesell- schaft (nicht in einem Völkerbund der Sieger) neben- einanderstehen und um die höchste Kunst unb um ben besten Bau her Nationen als ehrliche Partner ringen. Erst bie Anerkennung ber Unterschiede der Nationen, erst das Recht auf Erleben des eignen Volkstums, soweit bie Sprache reicht, erbringt pne Nachbarpflicht unb jene schöpferische Freuds bc« Wetteifers, auf bie bie Volker bisher vergeblich warteten. Das Zweite war bas Ringen um neues Menschentum, um die Echtheit des Worts, um bie Wirklichkeit ber Familie, um bie Vercmtmorllich- feit bcs einzelnen vor seinem Volk, für fein Tun unb Lassen. Wir wissen, baß oft Pedanterie, noch öfter ein Muckertum aus jenen Forderungen entsprungen ist. Die Jugend glaubte an Uebcrroinöuna jener Gefahren, sie hat sie bisher Überwunden Hingahe des einzelnen an die Gemeinlchatt, Bekenntnis zur Frau als Mutter unb Gesellin, Glaube an bie Dinge, bie jenseits ber Wirklichkeit |inb. wurden bie Grunblagen jenes neuen Menschenrums, bas man vor 30 Jahren zuerst ber skeptischen liberalen Welt entgegenfteüte. Ja, auch her 01 an he an Oott! Man hörte roieber ben Ruf, ber bem (Dien' sehen bie Erbe gab, sie zu gärtnern, ber, ba er uns fleben gab unb uns den Platz zuwies, auch verlangte, baß wir bas wirkende Dasein bejahten, daß wir das Schaffen und den Kampf um die Gestaltung unseres Volkes erlebten, daß wir mit beiden Füßen im Irdischen stünden, ohne zu verge'ien, daß dies Leben nur ein Teil des ewigen Seins ist. Die nordische Grundlage unseres Volkes war bas brltte Kampswort Erinnert man sich noch, wie es vor 30 Jahren ftanb? Man wird sich erinnern, baß bas Bilb unsrer Vorväter meist mit wilden Tieren unb Metgelagen zusammengezeigt würbe, baß schon bas Mittelalter nichts als Finsternis war und daß es in der Vergangen- beit nur ein Helles Licht gab: die Erinnerung an antike Helden und an das große Ereignis des Aufstiegs Israels. Was sich heute vollzieht, ist eine Wandlung, die, oft noch ohne wissenschaftliche Grundlage, einfach gläubig eine vom Schicksal gerufene Loslösung von versunkenen Welten fordert Sie ist zugleich Neubildung des Willens zu uns selbst und zu ehrlicher Erfüllung des Auftrags her Schöpfung, das Leben dort zu bejahen wo sie uns berief — im Norden. Seltsam genug, wie altdeutsches Gedankengut fast traumhaft in uns auffteigt. Ich führe — ein einzelnes Beispiel — an, wie in diesen Jahrzehnten bas schon verlorene deutsche Recht langsam von neuem zur Geltung kommt. Ist denn ber echte Sozialismus, der auf ber Pflicht zur Gemeinschaft beruht, etwas' anbres als bas wieder auflcbcnbe deutsche Rechts leben ber früheren Vergangenheit? Ist benn eine Verfassung, bie nicht aus ber Diktatur heraus, son- dem aus dem Auftrag des Volkstums regiert, etwas andres als bie schon von Tacitus beschriebene Farm altgermanischen Staatslebens? Wir prebigen bie Ucberroinbung ber Schichten ohne Pflichten: früher preblgte man jenes: Wer nicht will deichen, muß weichen! — Wir mißtrauen der Bedeutung des Hochkapitalis- mus, ber römischen Eigentumsbegriffe. Früher galten Grund und Boden als Gepreingu t des Volks, unb Lehen war, was ber einzelne baren besaß. Wir glauben, baß ber Mann, der seine Pflicht gegen fein Volk recht begriff, nicht ohne den schöpferischen Anteil ber Kunst bas Leben zu befruchten unb zu erfüllen vermag. Ist cs etwas anbres, als was schon bie Ebba befahl? Wir bejahen bie Bebeutung bcs von der H and Geschaffenen, ben menschlichen Willen im gestalteten Ding unb sträubten uns gegen bie Menne!- fältigung durch die Maschine Vor tausend Jah'en haben unsre Vorväter einen gleichen Einwand dem l mögen — nach dem Ausbau dieser Jugendbewegung, bie uns, wie wir glauben, in bie gewachsenen Lebensformen neuen Volkstums geführt hat. Ich nannxe oben brei D.nge: Volkseinheit, menfch- ttche Hingabe unb norbiiche Grunblage unsrer Kultur als Ziele jener ursprünglichen Jugendbewegung (Ziele, die übrigens in ihren Wurzeln auf Die alte Burschenschafterbewegung unb auf ben Sturm unb Drang ber frühen beutschen Romantik zuruckgesührt werden müssen). roir Zunächst an diesen drei Forderungen fest. Wir wissen, wie stark der Glaube an bie xraft b e s Volksganzen als lebenbigen Körpers in ber Gegenwart verwirklicht ist. Der pnbioibualismus, ber mit Recht jedem Menschen seinen eignen Weg zwischen Erde und Gott vor- zeichnet, hatte sich auf die Beziehung von M nsch zu Mitmensch übertragen und war zu einer Grimasse brutaler Selbstsucht geworden Die Jugend stellte ihm die Volksgemeinschaft gegen- über; sie glaubte an das uralte Blut dieses Volkstums, das den Menschen formt, das in ber Sprache wesentlich wirb, bas schier unwirklich in bie Erbe ftromt unb aus ber Erbe von neuem wirb als ewiger Bellanb. Sprache, Wesensart, bas Der- lanaen nach künstlerischer Erregung, Hingabe unb Wchrwille sinb Ausdruck dieses Erbes. Die Land- fchaft bildet dieses Erbe weiter, bildet es auch um. Ader das Wesentliche eines Volkstums bleibt, es wandert von Geschlecht zu Geschlecht, es verfällt, es steigt auf, es wird niedergerungen und siegt wieder. In die wirkende Staatspolitik übertragen, forderte die Jugendbewegung deshalb ben Kern- staat eignen Volkstums, der aber in seinen geistigen Zusammenhängen weit über die Grenzen hin- ausgeht Einbruch römischer Masienwaren entgegengesetzt. Wir wollen, bah ber Grunbstock unsrer Raffe, bar germanische Blut in uns, wieder zur Geltung komm:. Wir erleben es in uns, wenn w'r d i e Freiheit ber See verlangen, wenn wir bas Wort vom Unrecht b e s leeren Lanbes prägen; wir bejahen es, wenn wir Bauerntum für ablig erklären. Langsam, kaum spürbar, lösen wir uns vom Humanismus zu echter Humanität, lösen wir uns vom Unglück übernommener Lebensanschauungen zur Wiebergeburt bes Eigenwillens. Wir beginnen ein Volkstum zu erleben, bas nicht erst ein Jahrtausenb alt ist, bas wir vielmehr burch vier Jahrtausenbe zuückoerfolgen können, bas in zwei Blütezeiten Denkmäler in unferm Boben zurückließ — größer als bie ber gleichzeitigen Kultur bes Mittelmeers. Wir erkennen bie Größe biefes Volkstums unsrer Untäter, bas aufftieg unb sank unb aus bem wir in ewiger I Rett» von neuem aufstehen, um barüber hinauszuwachsen. I Spenden für die NS -Dolkswohlfahrt werden eingezahlt aus Konto Nr. 4513 NS.-Dolkswohlfahrt des Kreises Gießen bei der Bezirkssparkasse Gießen. Jlodmdifen Evangelische Gemeinden. Sonntag, den 31. Dezemder. Silvester Stadtt.rche. 9.30 Uhr: Pfr. Becker: 20: rtr. State. _ 3obanne6titdie. 9.30: Pfarrassistent Balz, 20. mfr Bechtolsheimer. — Kapelle des Alten Friedhofs. 9 30 Mr Lenz: 18: Beichte und hl. Abendmahl für dik ÄhergeLinde: Pft- Lenz. - q 45- Mr Trapp; 20: Pfr. Trapp. — Die eck. iu. chau'ptgottesdienst: 18: Liturgische Jahresschlußfeier _ Großen-Vuseck. 10.30: Gottesdienst; 19.30: Sil- vesteraottesdienst; Posaunenchor. — Oppenrod. 18. Silvcstergottesdienst. — ^einbach. ^uptgottes- dienst 19.30: Silvestergottesdienst. — Albach. 12.30. Lwuptaottesdienst; 18.30: Silvcstergottesdienst^ - heuchecheim. 10: H?uvtgottesd.enst; J^ressch^ß- aottesdienst. — Kirchberg. 10. — c°Uar. ZU. »u n-sf-raottesdienst — Klein-Lindcn. 10: Hauptgotles- S 1 K rsöttesbienft; 20: Silvestergottes, d n ' - w-henbv?n.SieinLerg. 10.30: Hauptgottes. Predigt; 17.30: Dank-Andacht und Predigt. — Laubach. 3.15: Dank-Andacht und Predigt. — Lich. 10: Hochamt mit Predigt; 20: Donk-Andacht und Pre- djgt. — Nidda. 8.30: Hochamt mit Predigt. — Schotten. 10.30: Hochamt mit Predigt. Montag, den 1. Januar. Neujahr. Fest der Beschneidung des Herrn. Gießen. 6.30 Uhr: Beichte; 7: Messe; 8: Kommunion; 9: Hochamt; 11: Messe; 17.30: Vesper; Andacht mit Segen. — Grünberg. 9.45: Messe mit Predigt. — Hungen. 8: Hochamt mit Predigt. — Lich. 10: Hoch- Sonntag, 31. Dezember. Sonntag nach Weihnachten. Gießen. 6.30 Uhr: Beichte: 7: Messe; 8: Kommunion; 9: Hochamt mit Predigt; 11: Messe mit Predigt; 16.30: Beichte; 17.30: Predigt und Silvester- Andacht und Tedeurn; 19: Beichte. — Grünberg. 9.45: Messe mit Predigt. — Hungen. 8: Hochamt mit amt mit Predigt; 14: Dank- und Dittandacht — Lollar. 8.45: Messe mit Predigt. — Nidda. 8.30: Hochamt mit Predigt. Mittwoch, den 3. Januar. Hungen. 7 Uhr: Messe. Donnerstag, den 4. Januar. Gießen. 17.30 Uhr: Beichte. Freitag, den 5. Januar. Gießen. 7.30 Uhr: Segensamt. — Lich. 7: Segens- messe. OessentNcher Sonntagsdienst. Polizei: Telefon 2751. nur In dringenden Notfällen Telefon 01. Feuerwache: Telefon 2244 45, Notruf Telefon 02. Hauptpostamt: Beschränkter Schalterdienst 8 bis 21 Uhr. Stadtpostamt: Für Schließfachabholer 1 bis 13 Uhr. Sanitätskolonne: Telefon 2500. Für Sonntag: Aerzte: Frl. Dr. Gürtler, Dr. Geyer. Zahnarzt: Or. mecl. Petfch. Apotheke: Pelikanapotheke. Für Montag: Aerzte: Or. Wolf, vr. Neumann-Spengel. Zahnarzt: Dr. med. dent. Schöttler. Apotheke: Hirschapotheke. dienst; 20: Silvestergottesdienst: 24: Mitternachts- feier —Dettenhausen. 9.30: Hauptgottesdienst; 18.30: Siloestergottesdienst. Montag, den 1. Januar. Neujahr. Stadtkirche. 9.30 Uhr: Pfr. Becker; 11: Kinderkirche für die Markusgemeinde; 17: Pfarrassistent Balz.— Johanneskirche. 9.30: Studentenpfarrer Surfer; 17: Psr. Bechtolsheimer. — Kapelle des Alten Friedhofs. 9.30: Pfr. Lenz: 11: Kinderkirche für die Luther- gemeinde. — Petruskapelle. 9.45: Pfr. Trapp. — wiefeck. 9.45: Houptgottesdienst; Kollekte; 11: Kin- derkirche. — Großen-Vuseck. 10.30: Gottesdienst: Kirchenchor; Kollekte. — Oppenrod. 9.30: Gottes- dienst; Kollekte. — Steinbach. 10: Kollekte. — Albach. 12.30: Kollekte. — Heuchelheim. 10: Hauptgottes- dienst. — Kirchberg. 10: Kollekte. — Mainzlar. 13.30. — Doubringen. 13.30. — Klein-Linden. 13.30: Haupt- gottesdienst. — Watzenborn-Steinberg. 13.15: Hauptgottesdienst; Kollekte.— Garbenteich. 10: Gottesdienst. — hausen. 13: Gottesdienst. — Lich. 10: Stistrdecbant Kahn: Kirchenchor; Kollekte. — Hungen. 9.45: Gottesdienst; 13.30: Kindergottesdienst. — Langd. 11.15: Gottesdienst. — Langsdorf. 11: Hauptgottesdienst; Kollekte. — Bettenhausen. 13.30: Hauptgottesdienst: Kollekte. katholische Gemeinden. Samstag, den 30. Dezember. Gießen. 16.30 und 19 Uhr: Beichte. Meiner werten Kundschaft, allen Freunden und bekannten Ein recht glückliches neues Jahr voll Arbeit und Erfolg wünscht Ihnen Bekleidung und Ausstattung • Gießen • Bahnhofstraße 2-4 ____________7891D 'S’’ 7616 D Familie Georg Hebstreit 7820 7784 P Preise bei 7369 A Allen Lesern, Mitarbeitern und Freunden des Gießener Anzeigers wünschen wir ein Unseren werten Güsten und Gönnern ein glückliches neues Jahr! Unserer verehrten Kundschaft die besten Glückwünsche z. neuen Jahr Herzliche Neujahrswünsche allen Kunden, Freunden und Bekannten Meiner Kundschaft, allen Freunden und Bekannten beste Jleujahrswünsche! Konsum-Verein Gießen und Llmgegend e. G. m. b. H. Unfern verehrllchen Mitgliedern Zum Jahreswechsel wünsche ich meiner verehr!. Kundschaft, allen freunden und bekannten ein gesegnetes glückliches neues Zahr! (kdgar Borrmann nMU aisenwaren-, Werkzeug-, Hous- und Küchengerätehanblung Brühl'sche UniversitätS-Buch- u. Steindruckerei, R.Lange,Gießen l 15Ü Meiner werten Kundschaft und Gästen sowie allen Freunden und Bekannten ein glückliches neues Fahr! Kari Haas und Familie Bäckerei, Konditorei. Gasch Blechstr. 21 7"'3l Oie besten Glückwünsche zum Jahreswechsel Otto Heyder und Familie Schleiferei - Wehsteinstraße 12^ Familie Kunz, Metzgerei, Äleichstraße Dir. 29 7812D J. B. Häuser Am Oswaldsganen Gießen, Ruf 1145/2146 Allen Geschäftsfreunden und Bekannten die besten Wünsche zum Jahreswech el! Familie W. Feuerbach Gießen, Marburger Straße 30 '818 D Willkommen Im neuen Jahr Glück eoH es Ihnen bringen und weiteren Aufstieg. Und 1934 soll allen Hausfrauenwiederbeweisen: Qualitätsware, gute Bedienung und niedrige Unserer verehrten Kundschaft, allen Freunden u. Bekannten herzliche Glückwünsche zum Jahreswechsel! Photo- und Radio-Ruhl, Gießen plockstraße 12 Unserer werten Kundschaft, allen Freunden und Bekannten die besten Jleujahrswünsche! Bäckerei Schomber und Sohn, Walltorstraße 7M(0l> Unserer werten Kundschaft, Freunden und Bekannten herzliche Glückwünsche zum Jahreswechsel! Karl Krug, Mehgermeister u. Familie Marktplatz 23, Telephon 3472 7799 Unseren werten Gästen, Freunden und Bekannten ein glückliches neues Jahr! Unserer werten Kundschaft, allen Freunden und Bekannten herzliche Glückwünsche zum Jahreswechsel Karl Lapp und Familie Oachdeckergeschäst und Bauklempnerei, Diezstr. 7 77'2D herzliche Glückwünsche zum neuenIahr! Magnus Becker und Familie Kohlen- und Holzhanblung, plockftraße 8 und Dalltorstraße 53 7836 u Gin glückliches neues Fahr wünscht Heinrich £id), Installation 7819 D Stoffspezialhaus Bernard Gießen,PlockstraßeNr 16 Meiner Kundschaft, allen Freunden und Bekannten die besten Neujahrswünsche! Backerei Lange, Neustadt 37 , 77?5 D Unserer werten Kundschaft,Freunden und Bekannten herzliche Glückwünsche zum Jahreswechsel! Meiner werten Kundschaft sowie Freunden und Ä kannten herzliche Glückwünsche zum neuen Fahr! Karl Herling u. Frau, Marltstr. 12 Spenglerei und Installation 7835 D Unseren werten Gästen, Freunden und Bekannten ein glückliches neues Fahr! Leopold Herr und Frau Restaurant „Zum Krokodil" 7839 D Herzlichen Glückwunsch zum Jahreswechsel allen Kunden, Freunden und Beka nten Ruhls Feh er, Losch-Dienst, Gießen Schanzenstraße 3 beste Glückwünsche zum neuen Jahre Der Vorstand Ein glückliches neues Jahr verbunden mit dem herzlichsten Dank für das unserem Hause im vergangenen Jahr entgegengebrachte Vertrauen wünschen wir allen unseren Kunden! gesegnetes neues Jahr! Schriftleitung und Verlag des Gießener Anzeigers Unserer werten Kundschaft, Freunden und Bekannten herzlicheGlückwünsche zum Jahreswechsel! 7863 d L Best und Frau, Bleichstraße 11 Unserer werten Kundschaft >ow.e unfe en Gästen, Freunden und Äe annten ein glückliches neues Fahr! Heinrich Faulstich und Frau Wirtschaft und Metzgerei 78141) Meiner werten Kundichast viel Glück und Gesundheit im neuen Jahr! o?22< Daniel Baum Zentralheizungen / Frankfurter Straße 29 Meiner werten Kundschaft, allen Freunden und Bekannten herzliche Glück- und Segenswünsche zum neuen Jahre! Carl Sommer Herren, und Knabenkonsektion * Bahnhofstr. 14 oi Unferer werten Kundschaft sowie allen Freunden und Bekannten herzlichen Glückwunsch zum neuen Jahr! £. Kronenberg, Bäckermeister, und Frau Gießen, Löwengasse 23 77dbi Meinen werten Kunden, Berwandlen, Freunden und Bekannten em glückliches neues Fahr! Schuhhaus Haas Marktstraße 2L. '885 l- Heinrich Balser und Frau Elektroinstallateur 76181 Herzlichen Glückwunsch | zum neuen Fahr: 7?7»v ♦ (5rnfl Hedftreit und Frau, Gießen | Restauration u. Gafch Frankfurter Str 66 | Herzliche Glückwünsche zum Jahreswechsel allen unseren werten Gästen, Kunden, Freunden und Bekannten Earl Heckmann und Frau Metzgerei und Gastwirtschaft Kaiserallee 32 7837 Unserer werten Kundschaft, Verwandten, Freunden und Bekannten ein glückliches neues Fahr! Gase und Konditorei Haas Neuenweg 2 78’1 D Familie Heinrich Dippel Gastwirtscha't 77960 Heinrich Greilich und Frau Restaurant.Zum Gambrinus" Klinikstraße 21 851 n 7817 D KOHLER dßt'uveJijel'tMen TZuvuJjsm, fäetmdeft uweteA Uomäga Das Fachgefchäft für gule.Herren-uKojbenldeidung| Unserer wetten Kundschaft, (Säften, Nachbarn, Freunden und Bekannten herzlichen Glückwunsch zum Fahreswechsei! Gustav Loichinger und Familie Restaurant,3um Graf Zeppelin^ Wilhelmstraße 49 7815 D Herzliche Glückwünsche zum neuen Fahr! Lichtspielhaus Astona-Lichtspiele 7785 D Unseren werten Kunden, Freunden und Bekannten ein glückliches neuesIahr! Familie Gustav Müller Bäckerei, Konditorei u.Eaft,Kaiserallee22 Auf die Tteuherstellung unseres Eafäs weisen wir besonders hin! 78491 Unserer werten Kundschaft, allen Freunden und Bekannten wünschen wir ein glückliches neues 3af?r! Neils 6 Kraft ..................... 7801 D Meiner werten Kundschaft, Verwandten, Freunden und Bekannten die herzlichsten Glückwünsche zum neuen Fahr! Wilhelm Rebhut und Familie Gellerei, Rodheimer Straße 56/58 785 D Herzlichen Glückwunsch zum neuen Fahr! Otto Rahnefeld und Frau (5afE Leib 780. D Meiner werten Kundschaft, Freunden und Bekannten ein glückliches neues jafyr! Friedrich Rau Schlossermeister 7797 n Unseren werten Gästen, Freunden, bekannten und Verwandten ein glückliches neuesIahr! Adolf Repp und Frau Restaurant.postkcUcr- Unserer werten Kundschaft und Gästen, Freunden und Bekannten ein glückliches neues Zahr! Ludwig Reuß und Familie Bäckerei, Konditorei und EafL GelterSweg 46 7838 D Unseren werten Gästen, Freunden und Bekannten ein frohes neues Fahr! W. Schmid und Frau ,Zum ^rauftübeP, Wolkengasse _______ 77880 J Prosit Reujahr! Meinen wetten Gästen, Freunden und Bekannten herzliche Glückwünsche zum neuen Fahre! 7793d Hans Schmitz ,3um UenHIdje*, Sonnenstraße 13 Unseren werten Kunden, Verwandten, Freunden und Bekamt.en ein glückliches neues 3al?r! Fritz Schreiner und Familie Brot- und Feinbäckerei Germaniazwieback-Ääckerei 78971 Unseren werten Kunden, Freunden, Verwandten und Bekannten ein glückliches neues Fahr! Fakob Schupp und Familie Fahrradhandlung 761’D Bahnhofstraße 29 und Steinstraße 38 Unseren werten Gästen und Bekannten Meiner werten Kundschaft sowie meinen Gästen die besten G ückwünsche zum neuen Fahr! Phil. Weber XL, Fellingshausen Gastwirtschaft und Metzgerei Z85W, Zum Jahreswechsel die besten Glückwünsche! HanSOppermann undFrau, Alten-Buseck Gastwittschafi und Schuhmacherei^, Gin glückliches neues Fahr wünscht Ludwig Weimer und Familie Gastwirtschaft u. Metzgerei, Oaubringen ,686 D Allen Verwandten und Geschäftsfteunben yerMe GlülklvtlMez. neukllZaljr! Philipp Volkmann Schlosterei u. elefr. A lagen, Heuchelheim Gleichzeitig gebe ich bekannt, daß das von mir betriedne Elettro-Fnstallationsqeschäft t>. meinem Sohn W. p. Dolkmann. Elektrometer, ab 1. Ianuar 1934 übernommen wird Oie Geschäftsräume befinden sich in meinem Hause, Wilhelmstr. 34, Tel. 2827. Ich bitte das mir entqegenaebrachte Vertrauen auf meinen Sohn übertragen zu wollen. Oie Schlossere, Oesen- u. Herde- Handlung führe ich weiter. 7912D Unserer werten Kundschaft, Gasten, Freunden und Bekannten wünschen wir ein glückliches neues Fahr! Familie Heinrich Lotz Metzgerei und Wirtschaft, Gardenteich 7902 l Unserer werten Kundschaft, Freunden und Bekannten die besten-Glückwünsche zum neuen Fahre! Heinrich Krahl und Familie Brot- u. Feinbackerei, Großen-Linden 7755 D die besten Neujahrswünsche! Franz Soldan und Frau Restaurant zum schwarzen Walfisch Seltersweg 50 7789D Ein glückliches neuesIahr wünscht Familie Hermann Vogel Schuhmachermeister Mittelweg 7 7852d Fernruf 4244 Meiner wetten Kundschaft, Freunden und Bekannten ein glückliches neues Fahr! Ludwig Weber und Frau Krofdoifer Straße 30 ——— 8791 Profit Neujahr! Meiner werten Kundschaft, Freunden und Bekannten herzl. Glückwunsch zum neuen Fahr! Familie Fean Weisel Mmeralwasser-Großhandlung Eonnenstraße 6 ______Tr[||.......... 7840D I Unserer w.Kunbschaft, Gasten u Bekannlen'| ein glückliches neuesIahr! Karl Wallbott und Familie ! Metzgerei und Wirtschaft, Annerod J Fernsprecher Nr 2490, Amt Gießen Mumimimmmmi ■»>•«»........ Ein glückliches neuesIahr wünscht Saalbau und Keglerheim Waldlust Alten-Buseck .......... ............ ... ....... , 68=» [ | Meinen w. Gästen. Freunden u. bekannten ein glückliches neues Fahr!-? || Phil Weber ll. D.ttsckaft. FeNinqshausen' Unseren werten Gästen, Kunden, Verwandten, Freunden und Bekannten ein glückliches neues Fahr! Lorenz Burk und Familie Heuchelheim - Gießen / Turnhalle 7873 0 Ein glückliches neuesIahr wünscht allen Bekannten 7756d Iosef Gentner nevst Frau, Heuchelheim Gastwirtschaft zur Wilhelmshöhe Herzliche Glückwünsche zum neuen Fahre! 7862d Fakob Günderoth und Frau Gasthaus zur Ludwigsburg, Heuchelheim Meiner w. Kundschaft,Freund, u. Bekannt. die besten Glückwünsche zum neuen Fahre! 7887d Schneidermsir. Ed. Sieker, Klein-Linben Em glückliches neuesIahr \ wünscht Familie Fritz Hinterlang | Metzgerei und Wirtschaft, Kle.n-Linden | ....... Unseren werten Kunden, Freunden, Verwandten und Sekannten ein glückliches neues Fahr! Karl Hinterlang jun. u. Familie Metzgerei 7686D Klein-(inben, Wetzlarer Straße 20 Gin glückliches neuesZahr wünscht August Bender u. Familie Gastwirtschaft und Metzgerei, Krofdorf ,,,,,, 7620 i Ihren wetten Gästen und Gönnern die besten Glückwünsche zum Jahreswechsel! Heinrich Hettche und Familie Gastwirtschaft ,3um Schwan- Lollar, Neujahr 1934 ... '637 D Herzlichen Glückwunsch zum neuen Fahr! Familie Heinrich Bremer Lebensmittel, Lollar 7613 D Fhren werten Gästen u. (Sönnern ein recht fröhliches neues Fahr! HeinrichHofmann undFamilie Lollar Gasthaus „Zur Linde" und Tabakwaren«Großhandlung 7645 u Die herzlichsten Glückwünsche zum neuen Fahr! Karl Hofmann II. und Familie Lollar, ,3um Deutschen Haus- 7638 D Unseren werten Kunden, Gästen, Verwandten, Freunden und Bekannten ein glückliches neues Fahr! Ludwig HofmannVI. und Familie Gastwirtschaft und Metzgerei, Lollar 764) Unserer werten Kundschaft, Verwandten, Freunden und Bekannten die herzlichsten Glückwünsche zum neuen Iahre! Georg Kreipl und Familie Bäckerei, Lollar 7636 D Unserer verehrten Kundschaft, Freunden und Bekannten ein herzliches Prosit Reujahr! * Fritz Dampf und Frau, Lollar 7931 D Herzlichen Glückwunsch zum neuen Fahre! Karl A. Müller und Frau Lollar r.. ........7646 D Herzlichen Glückwunsch zum neuen Fahr! Konrad Moos und Familie Metzgerei und Gastwirtschaft Lollar 764 ID Herzlichen Glückwunsch zum neuen Fahr! Bernhard Nürnberger u.Frau Metzgerei, Lollar 764? D Herzliche Glückwünsche zum neuen Jahre! Karl Romer, Lollar Radio, Fahrräder, Nähmaschinen 7 41 D Unseren werten Kunden, Gästen, Der- wandten und Bekannten die herzlichsten Glückwünsche zum neuen Fahr! Familie Carl Dolkmann Lollar, Metzgerei und Gastwittschaft 7639 o Öin fröhliches neues Fahr wünscht seiner freuen Kundschaft und allen Bekannten Karl Wagner und Frau Maßstbuhmächermeister, Lollar I ________________ 7647 D Unserer werten Kundschaft, Gasten, Freunden und Bekannten die herzlichsten Glückwünsche zum neuen Fahr! Familie F. Bechtold Metzgerei und Wirtschaft Rodheim a. d. Bieber 7'190 Sin glückliches neues Fahr wünscht Familie Karl Häuser X,Steinberg Metzgerei und Gastwittschaft ,3ur Wilhelmshöhe- 7861 d Unserer wett n Kundschaft, Freunden und Bekannten wünschen wir ein glückliches neues Fahr! Ludwig Häuser und Frau Bäckerei, Steinberg 7704 D Unseren wetten Kunden sowie Freunden und Bekannten herzlichen Glückwunsch zum neuen Fahre! Milchhanblung Wilh. Lecke und Familie Gießen Steinberg Ludwigsplah 8 bei Gießen 7780 D Herzliche Glückwünsche zum Fahreswechsel! Heinrich Braun und Familie Gastwittschaft und Metzgerei, Wieseck 786 u Oie besten Wünsche zum neuen Fahr! Familie Wilhelm Vorfeld und Karl Schwalb, Wieseck Am Rk ujahrstag Tanzmusik mit Humorist. Einlage 777 D Unserer verehrten Kundschaft, Gästen, Verwandten und Bekannten die herzlichsten Glückwünsche zum Fahreswechsel! 7782 D Otto Haas und Familie Metzgerei u. Wirtschaft, Wieseck, Alicestr. Oie herzlichsten Glückwünsche zum neuen Fahre! Familie Heinrich Hormann Gastwirtschaft ,3um kühlen Grund-, Wieseck Am 1. Januar Tanz! i Unserer wetten Kundschaft, Verwandten, Freunden und Bekannten die herzlichsten Glückwünsche zum neuen Fahr! Familie Karl Lein Brot- und Feinbäckerei, Wieseck 77830 Unserer werten Kundschaft, Verwandten, Freunden und Bekannten die herzlichsten Glückwünsche zum neuen Fahr! Familie Gustav Weller Brot- und Feinbäckerei, Wieseck 7781 o Unserer werten Kundschaft, Freunden und Bekannten die herzlichsten Glückwünsche zum neuen Fahre! Hermann Ullrich und Familie Brot- und Feinbäckerei, Wißmar 7687D