Ser erste Gießener MmWuß im Dritten Reich Die Neuregelung des Anzeigenwesens notwendig, um den Grundsatz der „P r e i streue- “ wieder zur Gel- | und des „gerechten P r e i s e »' Nhem-Mamischer Zeitungsverteger-Verein Aus der Provinzialhauptstadt Beginnt das neue Jahr mit freudigem Opfer I Die Sammelplakette des WHW zum Jahreswechsel VieaufGrunddesGesehesüberwirl- schaftswerbung vom 12. September 1933 durch den Werberat der Deutschen Wirtschaft erlassenen Bekanntmachungen über die Neuregelung des Anzeigenwesens treten am 1. Januar 1934 in Kraft. Schon seit Jahren haben die Verufsverbände der Inserenten und Verleger versucht, Mittel und Wege zu finden, um die erheblichen Mißstände und die Un- wirtfchaftlichkeiten im Anzeigenwefen zu beseitigen. Die nationalsozialistische Regierung hat im Werberat der Deutschen Wirtschaft eine Körperschaft ge- fchassen. die gewillt und in der Lage ist. im Rahmen des Wiederaufbaues der Wirtschaft die Grundlage für ei ne Bereinigung des Anzeigenwesens zu schaffen und deren praktische Durchführung zu überwachen. Das deutsche Anzeigenwefen erfährt eine vollständige und grundlegende Neuregelung durch den Staat selbst. Die Aufstellung neuer klarer Begriffe und Grundsätze ist der Ausgangspunkt für die praktische Durchführung des Grundfahes „Klarheit und Wahrheit in der Reklame-. Es find u. a. feftgelegt: einheitliche Normung der Spaltenbreiten, bindende Vorschriften für Anzeigenpreislisten, unabänderliche Staffeln für Rabatte. feste Provisionssätze. einheitliche Geschäftsbedingungen. Verpflichtung zur Auflagenangabe. Ein rücksichtsloser Eingriff gegen das gegenseitige Unterbieten und den überspannten Preiskampf war tung zu bringen. Die gesetzlichen Vorschriften hierüber sind klar und eindeutig, ohne daß sie die ge- fchästliche Initiative des einzelnen Unternehmers unterbinden. Eine beachtliche Ergänzung erfahren die Bestimmungen des Werberates durch die Vorschriften des Schriftleitergefehes. nach denen künftig scheu Regierung in erfreulicher Wirksamkeit überall herbeigefuhrt wurde, und das starke Vertrauen in die Ttübilität unserer politischen Neuordnung, wie auch zu den weitblickenden und zweckdienlichen Maßnahmen der Regierung haben die Unter- nehmungslust und Zuversicht in der Wirtschaft unserer engeren Heimat alle redaktionelle Reklame untersagt ist. Trotz Kürze der Zeit haben die deutschen Zeitungsverlage die erforderlichen technischen und geschäftlichen Umstellungen, die zum Teil mit Schwierig- keilen verbunden waren, vorgenommen und damit ihren willen bekundet, an der Ausbauarbeit des Werberates der Deutschen Wirtschaft für das Anzeigenwesen tatkräftig mitzuhelfen. Sie haben die Zuversicht, daß auch die Inserenten dieser Neugestaltung der Grundlagen der Zeitungsreklame, die nicht zuletzt gerade auch in ihrem Jn- t e r e s s e liegt, verständnisvoll gegenüber st ehe n. Die Durchführung der Bekanntmachung des Werberates ist gesetzlicher Zwang. Ueber- tretungen werden streng geahndet werden, gleichgültig. auf welcher Seite sie erfolgen. Deshalb müssen die gesetzlichen Bestimmungen künftig alsunver- rückbare Norm für da» Anzeigengeschäft angesehen werden. Nur wenn es gelingt, auf den neuen Grundlagen reibungslos zufammen- zuarbeilen, werden sich auch bald die Vorteile geltend machen, die für die Inserenten und Verleger in einer Gesundung des Anzeigenwesens liegen. heil Hilter! des Winterhilfswerks, alle ihre Mitarbeiter und alle Spender auf den gewaltigen Erfolg ihres gemeinsamen Mühens im Interesse unserer notleidenden deutschen Brüder und Schwestern zurückblicken. Unsere rückschauende Jahreswechsel-Betrachtung konnte natürlich nur den wichtigsten Ergebnissen der kommunalpolitischen, der wirtschaftlichen und der sozialen Arbeit im scheidenden yatjre im Bereiche unseres Gemeinwesens gewidmet sein. Ohne Schönfärberei, in voller Erkenntnis der noch vor uns stehenden großen Aufgabe» und der mancherlei Schwierigkeiten bei der weiteren Durchführung der Wiederaufbauarbeit, aber auch beschwingt durch die starke Zuversicht, die wir aus der bisherigen nationalsozialistischen Aufbauarbeit für die weiteren Werke zur Wiedergenesung unseres Volkes schöpfen können, und gestärkt durch das berechtigte große Vertrauen, das allenthalben der Arbeit des Füg- rers und seiner Mitarbeiter entgegengebracht wird, arbeit des Führers und Volkskanzlers Adolf Hitler und der von ihm in die vorderste Front berufenen Männer mit aller Tatkraft und mit verantwortungsbewußter Hingabe vertrauensvoll zu unterstützen. Nur auf diesem Wege kann auch unsere engere Heimat mit dem großen deutschen Vaterland unter der Führung Adolf Hitlers einer glücklicheren Zeit entgegengehen! dürfen wir an der Jahreswende feststellen, daß wir in Gießen guten Grund haben, das Jahr 1 93 3 dank der Herrschaft des Nationalsozialismus als einen wertvollen Gewinn und Fortschritt für unser Gemeinwesen und damit für die deutsche Volksgemeinschaft zu betrachten. Die klare Erkenntnis dieses Gewinnes einer guten Staats- und Volksführung muß jeden einzelnes unserer Mitbürger veranlassen, die Aufbau- Zahreswechsel. Als die Befreiungskriege zu Ende waren, hat Joseph Freiherr von Eichendorff, der im Lützow- chen Freikorps mitgekämpft hatte, ein Lied gedichtet, das „An die Freunde" überschrieben ist. In diesem Liede, das leider nicht tief in den Gedankenkreis der Deutschen eingedrungen ist, zeigt sich der Dichter der Romantik als ernster Warner seiner Nation. Seine Mahnungen gipfeln in dem Verse: „Jetzt ist der Friede wieder wohl gekommen. Gesühnt ist manche Sünde vor'ger Zeit, Doch wird der Kamps nicht von der Wett genommen. So lang’ der Mensch sich ernst dem Streben weiht. Es hat'der Krieg den Funken kühn entnommen, Das Schlechte stürzt er um in blut'gem Streit: Das Beff're auf den Trümmern aufzusühren, Muß sich nun Geisterkampf lebendig rühren." Bei aller Verschiedenheit der politischen Lage der Jahre 1815 und 1933 hat dieses Wort auch heute noch Bedeutung, Bedeutung für das gegenwärtig lebende Geschlecht. In Trümmer war das Deutsche Kaiserreich im Jahre 1918 gesunken. Mehr als 14 Jahre vergingen, bis es gelang, den Trümmerhaufen wegzuräumcn und unter der Führung des Volkskanzlers Adolf Hitler den Neubau in Angriff zu nehmen. Das Unwesen der politischen Parteien hat sein Ende gefunden, siegreich ist der Kampf gegen Korruption und Mißwirtschaft, die den deutschen Namen immer mehr in der Welt herabsetzten, ausgetragen worden. Allem undeutschen Wesen wurde entgegengetreten, zu den Quellen des deutschen Volkstums wurde zurückgekehrt. Die Bettler und Landstreicher, die stets in schlecht regierten Ländern die Plage der Bevölkerung waren, sind von der Landstraße verschwunden. Von der Not des Schicksals schwer betroffene Volksgenossen sucht man aus dem Sumpfe herauszuziehen und in die Arbeitsfront einzugliedern. Der Gedanke der Erziehung spielt eine große Rolle: nicht nur die Jugend, auch die irregeleiteten Volksgenossen, die schon über das Jugendatter hinaus sind, sollen zur nationalen Staatsgesinnung und zur Charakterfestigkeit erzoaen werden. Gemeinnutz soll vor Eigennutz gehen, der Einzelne soll nur gelten, wenn er sich in das Staatsganze eingliedert. Mit der Bekämpfung der Arbeitslosigkeit setzt man an jedem Tage, den die Sonne heraufführt, aufs neue wieder ein. Standesunter- schiede sind angesichts der großen nationalen Aufgaben ausaeschattet. Kein Deutscher soll mehr hungern und darben. Kein Werk erbarmender Liebe haben wir seither kennen gelernt, das so das Volksganze umspannt wie das Winterhilfswerk. Das Ausland beginnt einzusehen, daß man unserem Volke die Schuldlüge nicht mehr aufbürden und es in seinem Willen zur Wehrhaftigkeit nicht mehr hemmen kann. Als das Jahr 1933 begann, standen die christlichen Kirchen in außerordentlicher Gefahr. Die Gottlosenbewegung, eine aus den dunkelsten Tiefen der Mcnschenseele aufgestiegene Erscheinung, die, was infernalischen haß gegen das Christentum betrifft, ihres Gleichen nicht in der Weltgeschichte hat, drang aus dem unglückseligen Rußland immer mehr über die deutsche Grenze. Diese Sturmflut ist an dem Damm, den ihr mutige, die Zeichen der Zeit verstehende Männer entgegensetzten, zum Stillstand gekommen. Für die evangelische Kirche war das Jahr, das nun in die Ewigkeit zurücksinkt, nicht nur ein Lutheriahr, sondern auch ein Jahr der Besinnung auf ihre eigentliche Art. Die deutsche Revolution des Jahres 1933 ist nicht nur eine politische sondern vor allem eine ethische Revolution. Um ihren Führer Adolf Hitler geschart haben die Deutschen in dem nun mit raschen Schritten seinem Ende zuschreitenden Jahre mit Erfolg des Dichters Wort beherzigt: „Das Bess're auf den Trümmern aufzuführen, muß sich nun Geisterkampf lebendig rühren." Dafür danken wir Gott, in dessen Hand das Schicksal der Völker ruht, der die Völker auch lenkt. Ihn bitten wir, daß es auch „ r, fahren ist es für den I wall zu Wohnungen umgestattet und sie dem Wohl- n ft Jie 3ab ■ I Wsamt zur Verfügung gestellt. Als größeres Loka chronisten eine angeneh o m^l i e n A r - Bauprojekt nun ber Weiterbau der neuen beN^zu steh' ohne di'bei das Bewußtsein zu Pestalozzischule in den Eichgärten soweit gediehen Lf1 n pTi'a hock trotz mancher erfreulicher daß die Arbeiten bereits vergeben wurden und EGzelerscheinunaen^'N'Gesamtergebnis des verflos- ihre Inangriffnahme für die nächste Zett zu er- hnA alhrT aufwärts gegangen sei, sondern warten ist. Alle diese Maßnahmen Haden in be- der Abmarick mr^iefe sich immer mehr beschleunigt achtenswerter Weise zur Wiederbelebung der heinu- döb?ÄeseEmpfindung konnten wir bei den frühe- scheu Wirtschaft und zur Entlastung unseres Ar- rpn Jahresrückblicken niemals loswerden. Die Tat- beitsmarktes beigetragen, und sie swd damit im lachen dafür lagen ja auch zu offenkundig zutage, Rahmen der derzeitigen Gießener Möglichkeiten uns nur ^Entwicklung auf dem Arb«tts- zu einem wertvollen Stutzpunkt im Kampfe gegen 3 n der fiürforaetätiqfeit und aus dem Ge- das Elend der Arbeitslosigkeit geworden. biet/'der Finanzwirtschaft,' wie des Steuerwesens Die Befriedung des öffentlichen Lebens, die dank vor Augen hielten. Erfreulicherweise ist gegenüber der umfassenden Maßnahmen der national ozialisti- dieser Entwicklung der verflossenen Jahre nun ein > •« prfrtuf.Aw Wirksamkeit überall grundlegender Umschwung zum Besseren zu verzeichnen. Wie im großen im Reich, so hat auch im kleineren Raume unserer Stadt Gießen die nationalsozialistische Revolution wie die Befreiung von einem schweren Albdruck gewirkt. Traf man noch vor einem Jahre überall Menschen ohne rechte Hoffnung, voller Zweifel und Verbitterung, mit nur noch geringer oder gar keiner Hoffnung an, die sich fatalistisch einfach im Strome der Abwärtsentwicklung dahintreiben ließen, so begegnet man heute allenthalben der Ueberjeugung, daß es unter der nationalsozialistischen Führung, die auch in der Kommunalpolitik die ausschlaggebende Position besitzt, vorwärts und auswärts geht. Neue Hoffnung erfüllt die Herzen, starkes Vertrauen in die nationalsozialistische Ausbauarbett leitet alle Handlungen und Entschlüsse, und volle Zufriedenheit mit der von der nationalsozialistischen Führung unbedingt gewährleisteten Ordnung ist das starke Fundament, auf dem der Neuaufbau unseres Volkes in allen seinen Teilen und an allen Orten in verheißungsvoller Weise im Gange ist. Unter diesen Umständen ist es selbstverständlich, daß die Jahresschluß- bilanz 1933 auch in kommunaler Hinsicht ein ganz anderes, ein freundlicheres Gesicht hat als die Jahresschluhbetrachtungen früherer Jahre. in Zukunft, von dem Deutschen gelte, was vor 118 Jahren der treue deutsche Warner gesagt hat: „Friede dem Herd und ewiger Krieg dem Bösen, so mag uns Gott von aller Schmach erlösen," Wir danken Gott, daß er unser Volk in dem Jahre, das nun von uns Abschied nimmt, vom Internationalismus, dem Egoismus und der Gottlosigkeit zur vaterländischen Gesinnung, zum Geist der Volksgemeinschaft und zum Christentum zurückgeführt hat. H. B. Ausschreiben des hessischen SiaatSministerS. Keine Mischehen mit Nichtariern. Beamte, Angestellte und Arbeiter im Staatsdienst und der Gemeinden und Körperschaften des öffentlichen Rechtes haben vor einer Eheschließung die arische Abstammung des zukünftigen Ehegatten der vorgesetzten Dienststelle nachzuweisen. Fahnen heraus am Neujahrstag! Am Neujahrstag flaggen alle staatlichen und kommunalen Dienstgebäude, sowie die Gebäude der Körperschaften des öffentlichen Rechts und der Gemeinden. Beurlaubung von Angehörigen der SA., 55. und der HI. im 5taatsdienst zu Ausbildungskursen. Beamte, Angestellte urtb Arbeiter im Staatsdienst können zu Amtswalterkursen, soweit diese parteiamtlichen Charakter tragen, und zu Sonderkursen der SA., SS. und HI. beurlaubt werden, wenn die Gesuche rechtzeitig zur Vorlage gelangen. Dem Urlaubsgesuch ist in jedem Falle das (Ein» berusungsschreiben beizufügen. Für geeignete Vertretung ist zu sorgen, ohne daß dem Staate Mehrkosten entstehen. Die Dienstgeschäfte dürfen durch die Beurlaubung nicht notleiden. Eine Anrechnung dieser Urlaubszeit auf den normalen Urlaub findet nicht statt. Diese Anordnung findet auch Anwendung auf die Beamten, Angestellten und Arbeiter der Provinzen, Kreise und Gemeinden, sowie aller sonstigen Körperschaften des öffentlichen Rechts. Weihnachtsfeiern ohne Tanz und Tombola Das Kreisamt Gießen gibt im neuesten Amts» verkündigungsblatt folgendes bekannt: Die von einigen Kreisleitungen der NSDAP, in der Presse veröffentlichten Anordnungen über die Verbindung von Weihnachtsfeiern mit Tanzbelustigungen, Tombolaveranstaltungen und dergleichen entsprechen nach Mitteilung der Ministerialabtei- lung la — Polizei — den Anordnungen des Herrn Gauleiters und Reichsstatthalters und sind deshalb verbindlich. Danach ist die Verbindung von Weihnachtsfeiern mit Tanzbelustigungen, Tombolaver- anftaltungcn und dergleichen nicht gestattet. Nicht verboten dagegen sind Tanzbelustigungen usw. ohne Weihnachtsfeiern oder Weihnachtsfeiern ohne Tanzbelustigungen usw. Winterhilfswerk des deutschen Volkes 1933/34. Kreisfützrung Gictzcn. Der Rektor der Landesuniversität überwies dem Winterhilfswerk eine größere Summe als Ersparnis von dem diesmal in vereinfachten Formen gehaltenen alljährlichen Rektorratsfest. Bei dieser Gelegenheit fand auch eine Verlosung von Werken notleidender Gießener Künstler statt. liS-Volkawohlfahrt (Dießen-Süd. Unsere Sprechstunden in Angelegenheiten des Winterhilfswerks werden im Hotel hopfeld (Saal) künftighin nur noch Mittwochs gehalten. gez. Friedel, Ortsgruppenwalter, Wenn unsere Mitbürger beim Rückblick auf das scheidende Jahr in kommunalpolitischer Hinsicht zunächst den Stadtrat betrachten, so werden sie ebenso wie wir die Feststellung machen, daß durch die nationalsozialistische Revolution auch in diesem Gremium wieder gute deutsche Tradition zur Geltung gekommen ist. Wer die Vorgänge im Stadtratssitzungssaale unter der Herrschaft des parlamentarischen Systems aus der Nähe beobachtet hat und auch letzt unmittelbar Zeuge der Arbeitsform im gegenwärtigen Stadtrat ist, wird zugeben müssen, daß die Wandlung der Dinge durch die nationalsozialistische Neugestaltung einen starken Gewinn darstellt. Nur allzu oft wurden früher die Stadtratssitzungen von den marxistischen Parteien zum Schauplatz hemmungsloser Demagogie und agitatorischer Reden zum Fenster hinaus gemacht, wobei jm Laufe dieses Jahres neu geweckt und verstärkt, sich die zwei Kommunisten häusig genug in wüster Daraus ist eine begrüßenswerte Aufstiegbewegung Weise aufführten und die Sitzung terrorisierten, unseres heimischen Wirtschaftslebens entstanden, die Diese Redeattacken lösten natürlich die entsprechende in vorteilhaftem Gegensatz zu den wirtschaftlichen Gegenwirkung bei den anderen Stadtratsgruppen Verhältnissen vor einem Jahre steht, und die dies» aus, so daß manche Sitzung zu einer Zeitvergeu- mQ[ $ $ in einem wesentlich regeren Weihnachts- dung und Kostenverschwendung führte, die der geschäft ihren markantesten Ausdruck gesunden hat. Freund ruhiger, sachlicher und verantwortungsbe- %on ejner pfleglichen Fortführung dieser aufwärts wußter Aufbauarbeit nur lebhaft bedauern mußte, gerichteten Entwicklung wird unser Gemeinwesen Und wie im Plenum, so ging es gelegentlich auch I xm Anschluß an die bisherigen erfreulichen (Ergeb- in den Kommissionen zu, weil eben auch dort zett- nj(je weiterhin starken Nutzen zum Besten der weilig Klassenhaß und parteipolitische Verranntheit I Bürgergesamtheit erwarten dürfen. (Eine wesentliche die Oberhand über die erforderliche Sachlichkeit bei Voraussetzung ist hierfür jedoch, daß jeder der Erledigung der Ausgaben gewannen. Es ist gut, deutsche Volksgenosse sich verpflichtet fühlt, daß die nationalsozialistische Revolution diesen an jejnem Teile mit aller Kraft mitzuarbeiten an Unfug in der kommunalpolitischen Arbeit mit aller ber Verwirklichung der hohen Ziele, die sich die Gründlichkeit ausgemerzt hat! Die neue Ordnung m nationalsozialistische Führung im Reich und in der der kommunalpolitischen Betätigung stellt die fach- engeren Heimat, wie auch im Wirtschaftsleben ge= liehe und von ernstem Verantwortungsbewußtsein hot. Jeder einzelne muß sich als verantwort- geleitete Arbeit erfreulicherweise als oberstes Ge- sicher Mitträger für die Gesamtentwicklung fühlen setz für alles Geschehen auf. Für leere Reden zum unjj danach sein ganzes Handeln einrichten. Fenster hinaus wird keine Möglichkeit gewahrt, $jc cng€ Tchicksalsverbundenheit aller deutschen noch viel weniger für Tendenzen, deren Zweck etwa Volksgenossen hat in den letzten Monaten in unse- auf Spaltung und Gegeneinanderhetzen der verschie- I rem Gemeinwesen auch auf dem Gebiete der christ- denen Schichten der Bürgerschaft gerichtet wäre. Der Nächstenliebe einen sehr erfreulichen Ausnationalsozialistische Gießener Stadtrat, der .aus örurf gefunden. Das großartige, außerordentlich dem völkischen Umbruch des Jahres 1933 entstand, segensreiche Winterhilfswerk und die hohen wollte nichts anderes fein als ein Kreis von Man- ^je[€ der N S. -Volkswohlfahrt, die ein nern, deren einziger Zweck und Ziel n u r A r b e i t wichtiger Bestandteil des großen Aufbauwerks im Dienste des Gemeinwohls heißt. Diese bes und Volkskanzlers sind, haben bei un- selbstgestellte Aufgabe hat er bisher in vorbildlicher teren Mitbürgern bisher eine erfreulich starke Be- Weise erfüllt und damit gegenüber den früheren reüjdjaft zur Mitarbeit und zum Opfern für die Zuständen eine Wandlung dokumentiert, d,e der Dom schwer betroffenen Volksgenossen ge- oollen Zustimmung der Bürgerschaft wert ist. Dabei tunl)en Dank dieser vortrefflichen sozialen Hilfshat auch die Qualität der geleisteten Arbeit gewon- arbcit roar e5 in diesem Winter möglich, die fernen, denn sie war erfüllt und fruchtbar gestattet forflUng unserer hilfsbedürftigen Mitbürger mit den durch die Gemeinsamkeit der Gedanken über die Ur- Notwendigkeiten einer menschenwürdigen Lebens- fachen und die Ziele, durch die Fernhaltung aller baltung in bester Weise durchzuführeix. Darüber Hemmungen und Minderungen aus Haß und Ne,d. 1)in0U5 gdang e9 ferner der hingebungsvollen und Betrachtet man die wichtigsten Teile der Arbeit aneifernden Tätigkeit des Winterhilfswerks und des nationalsozialistischen Stadtrats im Verlaufe I QUer seiner Helfer, wie auch der Opferfreudigkeit dieses Jahres, so kommt man zu der erfreulichen ,n den breitesten Schichten unserer Einwohnerschaft, Feststellung, daß die auf zweckmäßige positive unseren notleidenden Mitbürgern ein Weihnachts- Leistungen eingestellte Tatbereitschaft voll zur Gel- fest mit so umfassender Versorgung zu bereiten, wie tung gekommen ist. Als einen besonderen Gewinn |je c5 seit Jahren nicht mehr gekannt hatten. Mit verzeichnen wir dabei die Entscheidung, durch die dieser Feststellung soll in keiner Weise die Hilfs- eine straffe Zusammenfassung der Lei- bereitschast der früheren Jahre in ihrer Bedeutung unserer städtischen Betriebe her- tung und in ihrem Werte gemindert werden, aber beigeführt wurde. Diese Zentralisierung der Werk- die objektive Betrachtung der Dinge gebietet doch Verwaltung in der Spitze entspricht einer bringen« die Feststellung, daß die dieswinteriiche Versorgung den wirtschaftlichen und verwaltungstechnischen Not- I unserer hilfsbedürftigen Volksgenossen weit umsas- Wendigkeit, bei der die städtische Betriebswirtschaft I fenber burchgeführt würbe als in früheren Jahren, an sich unb auch bie Belange ber Steuerzahler I und daß vor allem der wirkliche Opfergei st, und Verbraucher nur gewinnen können. Von er- der aus der nationalsozialistischen Weltanschauung freulicher Entschiedenheit des Willens sind auch heraus bei dieser christlichen Liebestat zur Gel- die Pläne erfüllt, die auf möglichst weitgehende I jung tarn, bei dem sozialen Hilfswerk der frühe- Ardeitsbeschaffung und dadurch auf die I ren Jahre leider nicht d i e überragende Bedeutung Beseitigung von Not und Elend in vielen Familien I erlangte, die er in dem jetzigen Kampfe gegen Hun- unserer Stadt gerichte' sind. Eindrucksvoll kam I ger und Kälte zeigte. Mit berechtigter Befriedigung dieser Wille in der auf große Gesichtspunkte ge- I rönnen in der Stunde der Jahreswende die Leiter richteten grundlegenden Rede des nationalsozialistischen Fraktionsführers Hahn bei der Verabschiedung des städtischen Voranschlags in der Sitzung vom 30. August zum Ausdruck. Zur Verwirklichung jener Ankündigungen ist mittlerweile die Bautätigkeit in dankenswerter Weise angeregt worden durch die Errichtung von Kleinwohnungsbauten am Anneröder Weg, die bis jetzt im Rohbau fertiggestellt sind, durch den Ausbau von Straßen innerhalb der links von der Licher Straße entstandenen, von der Baugenossenschaft 1894 mit geförderten Siedlung unb durch die Schaffung der dort erforderlichen Kanal- und Versorgungsleitungen, ferner burd) eine ganze Reihe von Straßenbauarbeiten, bie namentlich im Sübviertel im Laufe der letzten Monate zur Freube ber bärtigen Anwohner burchgeführt mürben. Weiterhin hat bie Stabt die sogenannte alte Aliceschule auf bem Gninbstück ber alten Vestalozzischule am Werner- Siraßensammlung für das Vmkerhilfswerk. 21 m morgigen Sonntag und am Neujahrstag wird in unserer Stadt eine Stvreun-, den,verwandten.Bekannten u. Gönnern bereiche Glückwünsche nun neuen Inbr1 SvanrRaibenow n Familie Geschäfts - Übernahme Ich habe den Omnibusbetrieb meines Schwiegervaters Herrn Carl Hoos in Annerod b. G eßen übernommen und führe, wie bisher. Nah-und Fernfahrten für Gesellschaften und Vereine aus. Bei vorkommendem Bedarf bitte ich mich zu berücksichtigen. Ich sichere allerbeste und billigste Bedienung zu. Emst Dreischmeier 07207 Omnibusbetrieb — Gesellschafts-Fahrten Lieh (Oberhessen), Hungener Straße 43 / Fernruf Nr. 207. Der Naturforscher Natur und Technik Bebilderte Monatsschrift für das gesamte Gebiet der Naturwissenschaften und ihre Anwendung in Naturschutz, Unterricht, Wirtschat und Technik. 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