»Mr». P-I-st. - UZx -rt sie i) mit rfl n ™enit^e< bb5nben hmeinb«- ;MiebeuShw flIei' H Situ un/erm n^Ä p mtUd) entrichtet »n,. sstäFwfi ‘h'S&'Ä ÄÄ: 2SfQn8nis İWs. S?*SS8rJ mu/ Whigs alles Der. ■“«■■ NdM M anarchistische (Etybma ler aesordert.DK schreck, n W namMch gegen • Schon vor 50 Ähren mo Kommunisten in «loben, wie es die Som- ergreisung durch Mi m Deutschland versucht $ und Mord in seglicher bin# ihrer Ausgabe ae-, »riebene Programme, Die nennen würde, machten tr Partei die Runde und isung und Anleitung zur in Derbrechen. Eines, das eine entfernte Aehnlichteit volle Explosion im Petersburg, die die lnd Staunen erfüllt. „Die in einem zeitgenössischen L Februar um 630 Uhr tauptwache. Die kaiserliche ihren Tasten eben in das als ein furchtbarer Knall m-festen erbeben liefe und ben. Man eilte in den fienfter jerbroifyn, bis rcnleudjter yrtrümrM, leinanbergemorfen fanb. te dos Sitd gewütet, bes nMönditchen Leib- aus Dache befand. Die it den großen Steinplatten >ie höhe geschleudert und . Zehn wurden getötet, sübung solcher Verbrechen Da treiben geheime Der- inter den Kulissen renfes Spiel, sie sind auf > über alles genau, unter« • die genauesten Plane, sie Ortskenntnis, und nicmanb ne finb, wie sie heißen, vn- i Wellen, beten SW rot Mfl und verletzen eme JSImS &‘«*n EÄsä-s Tä* * m mÄ W\in waren da- uch 'N LMsardnun^ur-d ' .betn3tW NMsten« W die DeMevolU' n denen ein?s ,Mf.bie2t3* wurde tm g . Haus- Hauses M^liz-I fanb werden. Hr er. SSäffÄf len b^ Üenb. $er e!tiÄ >au?n anwel »u»e( ms stch Mi * gesanaen nd mon wL,nht von y* n, eine Karden °>c- '-‘*t oller Vt^o datiert ''^ Februar M MU MW «'iÄS -°SKS i ’6 märe._/<^5 rb,n Nr. 252 Drittes Blatt Gietzener Anzeiger (General-Anzeiger für Oberhessen)Zreitag, 27. Oktober (935 Ein gewaltiges Treubekenntnis zu Adolf Hitler. Riesenverfammlung in der Gießener Vottshalle. — Lleberwaliigender Beweis der Einigkeit von Volk und Regierung. Eine riesige Menschenmenge füllte gestern abend die Gießener Volkshalle. Abgesehen von den Versammlungen des Führes Adolf H i t l e r in früheren Wahlkämpfen an dieser Statte war bisher wohl noch keine Versammlung in der Volkshalle so stark besucht, wie die gestrige Kundgebung unter dem Leitwort: „D i e Nation tritt a n!" Man geht wohl nicht fehl, wenn man die Zahl der Teilnehmer auf mindestens 6000 bis 7000 Menschen beziffert. Der weite Raum der Halle war bis auf das letzte Plätzchen besetzt und bestellt; es war ein ungeheures Wogen und Schieben der Menschenmassen, das man vor Beginn der gewaltigen Kundgebung von der Bühne aus beobachten konnte. Nicht minder stark war die große Empore der Halle besetzt und bestellt, noch dazu nachdem die Gießener Stürme der SA. Schon nach den ersten Sätzen hatte er die innigste Berührung mit der geistigen Einstellung seiner Zuhörer gewonnen. Eindrucksvoll und zugleich erhebend war der Hinweis auf die geschichtlich ungeheuer bedeutungsvolle Tatsache der Einigung des deutschen Volkes zu einer im Geist und Willen geschlossenen deutschen Nation, in der durch die machtvoll vorwärtsstrebende Kraft des Nationalsozialismus endlich alle trennenden Schranken beseitigt worden sind. Mit Recht betonte der Redner, daß die Schöpfer des neuen Reiches auf diesen großen Erfolg besonders stolz sein können. Ernst und eindringlich war weiterhin der Hinweis, daß auch nach 'der Zertrümmerung der mar- xistischen und der bolschewistischen Organisationen *8 » - » Ankunft des Reichsstatthalters Wagner (In der Mitte km Vordergrund); links daneben Kreisleiter Dr. Harth, in der Volkshalle. hinter ihrer Standarte und den Sturmsahnen einmarschiert und bann zusammen mit den riesigen Massen der Zivilisten in mehrfacher Tiefengliederung auf der Empore Aufstellung genommen hatten. Ein überwältigender Anblick, der in Worten nur schwer zu schildern ist, den aber die Teilnehmer, die einen freieren Rundblick von ihrem Platz aus hotten, nicht vergessen werden! Schon lange vor Beginn der Riesenkundgebung wanderten von allen Seiten der Stadt her Männer und Frauen in unablässigem Strome der Volkshalle zu. Daneben marschierten geschlossen die Kolonnen der nationalsozialistischen Organisationen heran, die Gießener Stürme der SA. in dem wunderbaren Marschrhythmus der braunen Bataillone, die immer wieder das Herz jedes nationalgesinnten deutschen Mannes und der deutschen Frau höher schlagen lassen; die Gliederungen der NSBO. der hiesigen Betriebe und der Behörden traten in gleicher Geschlossenheit mit ihren Fahnen an. Daneben marschierten zahlreiche andere Vereine mit, beseelt und getrieben von dem gleichen Bekenntniswillen und der Bereitschaft, alle Kraft einzusetzen für das Gelingen des vom Führer und Volkskanzler Adolf Hitler in Angriff genommenen großen Werkes. Trotz der riesigen Menschenansammlung in der Volkshalle, in der die SS. den Ordnungsdienst in mustergültiger Weise versah, verlief alles reibungslos und in bester Disziplin. Die Halle war mit den Hakenkreuzbannern der deutschen Freiheitsbewegung reich geschmückt, wodurch dem denkwürdigen Abend trotz des Ernstes des Themas ein farbenfroher und festlicher Rahmen gegeben wurde. Von starkem Vertrauen und fester Zuversicht in die Führung des neuen Reiches war auch der herzliche Empfang geleitet, den die riesige Menschenmenge dem Redner des Abends, Reichsstatthalter in Baden und Gauleiter für Württemberg und Boden, Robert Wagner, ttotz seiner jungen Jahre einem der ältesten und bewährtesten Mitkämpfer des Führers, bereitete. Reichsstatthalter Wagner erschien in Begleitung des Kreisleiters Dr. Harth. Feierlich war der Einmarsch der Fahnengruppen mit ihrer großen Zahl von Freiheitsbannern, besonders eindrucksvoll gestaltete sich das Einbringen der Standarte und einer Anzahl weiterer Sturmfahnen, denen in schier endloser Länge die Kolonnen der braunen Soldaten des Führers folgten. Schneidige Marschmusik boten dazu die Kapelle und der Spielmannszug der Standorte. Nach einem kurzen Gruß des Leiters der Kundgebung, Pg. Hopfenmüller, trat sofort Reichsstatthalter Wagner vor. die Riefenverfammlung. die Idee des Marxismus an sich geistig noch immer in einem Teile unserer deutschen Nation überwunden werden muß. Diese Tatsache der noch zu vollbringenden gewaltigen Geistesarbeit ändert aber nichts daran, daß der Nationalsozialismus sich durch die Niederwerfung der Marxisten und der Kommunisten in der Tat nicht nur um das deutsche Volk, sondern auch um die ganze Welt ein nicht hoch genug zu veranschlagendes Verdienst erworben hat. Man kann nur hoffen und wünschen, daß die Einsicht nach dieser Richtung hin auch außerhalb Deutschlands möglichst bald Fuß fassen und weite Verbreitung finden möchte, daß aber weiterhin auch alle deutschen Volksgenossen ohne jede Ausnahme sich mit dem Redner einig fein sollten in der zutreffenden Uederzeugung, daß das deutsche Volk nur leben kann, wenn der Marxismus und Kommunis m u s nicht etwa für eine gewisse Zeit niedergehalten sind, sondern für alle Zeiten i h r Ende in Deutschland gesunden habe n. Unbestreitbar wird die deutsche Geschichte auch für diese innerpolitische, zugleich aber auch weithin nach außen wirk.nde Großtat des Nationalsozialismus der deutschen Freiheitsbewegung ein rühmliches Verdienst zuerkennen. Die gleiche Feststellung kann man schon heute als zutreffend bezeichnen für den gewaltigen Kampf, der im neuen Deutschland gegen die ungeheureNot der Arbeitslosigkeit bisher geführt wurde und der zweifellos mit dem gleichen Schwung und der gleichen heißen Liebe zum deutschem Bruder und zur deutschen Schwester im nächsten Frühjahr fortgeführt wird. Hierbei handelt es sich um den schönsten Dienst am deutschen Volke, für den leider in den früheren Jahren trotz vieler schönen Worte keine Taten zu verzeichnen waren. Daß dieser Kampf von der freudigen Mithilfe aller guten Deutschen getragen und gestützt wird, versteht sich von selbst, und auch Opfer werden für den hohen Zweck der Wiedereingliederung der arbeitslosen deutschen Menschen in die schaffende Front gerne gebracht werden. Völlig aus dem Herzen aller Besucher und Besucherinnen gesprochen waren ferner die prächtigen Worte, die der Reichsstotthalter Wagner über dos hinterhältige Treiben der Genfer Welt gegen das bis zum letzten Gamafchenknopf abgerüstete Deutschland sprach. Kein Wunder, daß fast olle paar Minuten ein gewaltiger Beifallssturm die Halle durchbrauste und dem Redner kundgab, wie stark sich die Riefenversammlung mit ihm einig wußte in der Stellungnahme gegen Kinmarftf) der Fahnen in die Volkshalle. W 24 das verantwortungslose Intrigenspiel der gegnerischen Diplomatie und der Hetzapostel in jenen Ländern. Das Ausland sollte doch endlich zu der Einsicht kommen, daß es eine völlige Fehlspekulation verfolgt, wenn es glaubt, Regierung und Volk im neuen Deutschland seien nicht der gleichen Meinung in den großen Fragen des Lebens der deutschen Nation und ganz besonders in der Frage der Abrüstung der anderen. Ganz betont muß immer wieder von jedem deutschen Manne und von jeder deutschen Frau von der Abrüstung der anderen gesprochen werden, denn Deutschland hat nichts mehr obzurüsten, weil es eben seine Abrüstung schon bis zum alleräußersten mit geradezu fanatischem Willen betrieben hat. Nunmehr ist die Reihe des Erfüllens an den anderen, an den Mächten, die es bisher nicht für nötig gefunden haben, zu ihrem im Versailler Diktat verpfändeten Wort zu stehen. Es gibt niemand in Deutschland, der auch nur im geringsten daran dächte, sich ganz besonders in der Frage der d e u t« scheu Gleichberechtigung durch die Abrüstung der anderen Mächte von dem Wege zu entfernen, auf dem der Führer Adolf Hitler der deutschen Nation voranschreitet. Richtig ist vielmehr — und das sollte das Ausland sich gehörig einprägen — daß Volk und Regierung des neuen Deutschland völlig einig im Willen und im Ziel sind: Wahrung des Friedens auf der Grundlage der Gerechtigkeit, Abrüstung der hochgerüsteten Staaten nach dem Vorbild Deutschlands und auf diesem Wege die Herstellung der Gleichberechtigung aller Nationen! Mit Adolf Hitler marschiert treu und geschlossen d i e deutsche Nation! Reichsstaichalter Wagner sagte in feiner etwa einstündigen Rede u. a., das nationalsozialistische Deutschland habe sich nach der Uebernahme der Macht vor allem zwei ganz große Aufgaben gestellt: die Ueberroinbung und Vernichtung des Marxismus, sowie die Bekämpfung der Arbeitslosigkeit. In den wenigen Monaten sei bisher alles daran gesetzt worden, diese beiden großen Aufgaben zu lösen. Niemand werde behaupten können, daß diese Bemühungen erfolglos gewesen wären. Darüber hinaus sei aber in den wenigen Monaten der nationalfozialistifchen Führung das deutsche Volk endlich auch eine geschlossene Nation. über alles einff Trennende hinweg eine geistige und willensmäßige Einheit geworden. Diese Tatsache dürfe uns mit Stolz erfüllen (Beifall). Wenn auch der Marxismus und der Bolschewismus überwunden und geschlagen seien — was nicht nur ein Erfolg für unser Volk, sondern auch für die ganze Welt sei, für den uns die gesamte zivilisierte Welt noch einmal dankbare Anerkennung zuteil werden lasse — so sei doch die Idee des Marxismus an sich noch nicht überwunden. Die NSDAP, kenne in diesem Kampfe keine Duldsamkeit. Entweder lebe der Marxismus, dann sterbe das deutsche Volk, oder das deutsche Volk solle leben, dann müsse der Marxismus sterben. (Stürmischer Beifall.) BeiderBekämpfungderArbeitslosig- k e i t habe die nationalsozialistische Führung bisher ebenfalls nicht versagt. Die Gegner der NSDAP, hätten sich 14 Jahre lang ohne jeden Erfolg bemüht, der gewaltigen Not der Erwerbslosigkeit Herr zu werden. Der Nationalsozialismus dagegen habe in wenigen Monaten über 2 Millionen arbeitslose Menschen wieder in die Arbeit zurückgeführt. Die bisherigen Arbeitsbeschaffungsmaß- nahmen würden sich aber erst noch auswirken, bisher handele es sich nur um Anfangserfolge. Im nächsten Frühjahr werde ein weiterer großer Angriff gegen die Arbeitslosigkeit die Wirtschaft noch mehr beleben. Erforderlich sei es jedoch, daß alles treu zum Führer und zum Nationalsozialismus stehe. In der Erfüllung dieser beiden großen Aufgaben seien nun die Ereignisse auf der A b - rüstungskonferenz hineingekommen. Die letzten 8 Monate deutscher Geschichte hätten der ganzen Welt Zeugnis dafür gegeben, daß das nationalsozialistische Deutschland in Ruhe und Frieden seiner Arbeit und dem deutschen Wiederaufbau nachgehen und eine glückliche Entwicklung für das deutsche Volk und die ganze Welt einleiten wolle. Während sonst — abgesehen von Deutschland und Italien — nirgendwo in der Welt neue Ideen und Kräfte wirksam geworden seien, habe das nationalsozialistische Deutschland die Grundlage einer neuen Kultur für den Wiederaufbau der Welt geschaffen. Die Stunde werde kommen, in der das deutsche Volk auch nach außen hin für diese Leistung gerechtfertigt dastehen werde. (Großer Beifall.) Belfere Zustände in der Welt würden nur aus dem Ideengut des Nationalsozialismus heraus entstehen. Adolf Hitler und das neue Deutschland seien für einen ehrlichen Frieden unter den Völkern (starker Beifall), der nicht auf Willkür und Gewalt, sondern auf der Grundlage der Gleichberechtigung und der Gerechtigkeit aufgebaut werden müsse. In Genf habe man aber eine neue Demütigung und Vergewaltigung des deutschen Volkes abgekartet. Ein führender Staatsmann einer großen Nation habe, bevor er nach Genf kam, erklärt, daß fein Land keinen Mann und keine Kanone abrüsten werde, gleichgültig wie die Konferenz in Genf ausgehe. Für uns stehe fest, daß die Mehrheit der anderen Kaufe- renzteilnehmer nur weitere Freiheit für die Aufrüstung für sich und die übrigen Staaten, für Deutschland aber neue Verfolgungen und Unterdrückungen erzielen wollte. Wenn von der anderen Seite erklärt worden sei, das neue Deutschland müsse sich erst bewähren und sich erproben lassen, so fei von uns darauf hinzuweifen, daß nicht Deutschland sich zu bewähren habe, sondern unsere ehemaligen Kriegsgegner vor den Abmachungen und Verträgen, unter die sie auch ihren Namen gesetzt hätten. (Stürmische Zustimmung.) Die Aufbauarbeit, den Glauben und das Vertrauen zur Regierung des neuen Deutschland hätten unsere früheren Kriegsgegner jetzt in Genf zerstören wallen, weil sie dem deutschen Volke die Lebensmöglichkeiten nicht gönnten. Das deutsche Volk sei dem Führer und Volkskanzler Adolf Hitler dankbar dafür, daß er Deutschlands Austritt aus der AbrüstunK- konferen; und dem Völkerbund erklärt habe (langanhaltender, riesiger Beifall und starkes Händeklatschen), es werde den Dank am 12. November an der Wahlurne abstatten und diesen Tag zu einem Siegestag der Vernunft und des wahren Friedens unter den Volkern gestalten. • Das deutsche Volk werde dabei ein überwältigendes Bekenntnis zum Führer und seiner Politik ablegen. Es werde damit auch am besten bekunden, daß entgegen allen Lügenmeldungen im Auslande das deutsche Volk und die deutsche Regierung vollkommen einig seien und nicht der geringste Anhalt bestehe, von einer Gewaltherrschaft der deutschen Regierung zu sprechen. Die deutsche Politik werde auch weiterhin der Welt beweisen, daß Deutschland nicht etwa eine Aufrüstung erstrebe, sondern sein ganzes Wollen nur Reichsstatthalter W a g n e r bei feiner Rede. (Sämtliche Aufnahmen: Photo-Pfaff, Gießen.) auf die Abrüstung in der Welt gerichtet sei. Deutschland habe abgerüstet bis zur Selbstaufopferung, nunmehr müsse unbedingt darauf bestanden werden, daß auch unsere ehemaligen Kriegsgegner die Verträge und Abmachungen einschließlich der Abrüstung genau so erfüllen, wie Deutschland sie auch eingehalten habe. (Stürmischer Beifall.) Deutschland sei entschlossen, den letzten Mann und die letzte Kanone abzurüsken. wenn unsere einstigen Kriegsgegner dasselbe tun würden. (Lebhafte Zustimmung.) Der Weg Adolf Hitlers sei der einzige Weg zum Wiederaufbau Deutschlands und der Welt, zur Anbahnung einer Atmosphäre gegenseitigen vertrauens unter den ifölFern, zur Einleitung einer friedlichen Entwicklung mit reichen Segnungen für alle. An diesem Wege werde Deutschland unter der Führung Adolf Hitlers unter allen Umständen festhalten. Es gehe dabei um die Schicksals- und Lebensfrage unseres 65-Millionen-Volkes, das eine andere Behandlung als bisher von der Welt verdient habe. Es gehe ums Ganze, und dabei habe jeder deutsche Mann und jede deutsche Frau die heilige Verpflichtung, zu ihrem Volke zu stehen. Das deutsche Volk werde in festem Zusammenhalten hinter seinen Führer Adolf Hitler treten und d i e Forde- rungenbes Führerszu seinen eigenen Forderungen machen. Der 12. November müsse und werde beweisen, daß der Führer und das deutsche Volk eins seien (Langanhaltender stürmischer Beifall), und daß über die Fragen des elementaren Lebensrechtes unseres Volkes, der Ehre und des Friedens, wie auch der Gleichberechtigung nur eine einzige Meinung zwischen dem Führer und dem deutschen Volke bestehe, die Meinung und der Wille, aufzustehen und zu fordern, daß das Daseinsrecht des deutschen Volkes und sein Anspruch auf den gebührenden Platz in der Welt auch von den übrigen Völkern anerkannt werde. (Starker, nicht enden- wollender Beifall.) Der stellvertretende Kreisleiter, Kreispropaganda- (eiter Hopfenmüller brachte das Gelöbnis unverbrüchlicher Treue zum Führer Adolf Hitler und zur deutschen Freiheit mit dreimaligen, begeistert aufgenommenen Sieg-Heil-Rufen aus. Anschließend folgte der gemeinsame Gesang des ersten Verses des Deutschlandliedes, hierauf der GefanA des Horft-Wesfel-Liedes. Unter begeisterten Sympathiekundgebungen verließen bann Reichsftatthcn- ter Wagner und anschließend die Fahnen der SA. die Volk-Halle Aus der Provinzialhaupistadt. Wie erhält man einen Aeichszufchuß und Zinsvergütung für Instand» sehungSarbeiten? Bon der Bürgermeisterei Gießen wird uns ge- schrieben: Dieser Tage wurden in den Tageszeitungen die gesetzlichen Bestimmungen über die Gewährung von Reichszuschüssen und Zinsvergütungen für die Durchführung von Bauarbeiten an Gebäuden jeglicher Art veröffentlicht. Für Gebäudeeigentümcr, Mieter und Pachter, die auf Grund dieser Bestimmungen die Zuschüsse in Anspruch nehmen wollen, ist folgendes genau zu beachten. 1. was ist vor Beginn der Arbeiten zu veranlassen? Unter allen Umständen ist vor Beginn der Arbeiten der oorgeschriebene Antrag zu stellen. Werden die Arbeiten oorAntragstellung begonnen, dann besteht nicht die Gewähr, daß ein Zuschuß oder eine Zinsvergütung gewährt werden kann. Die An- tragssormulare sino bei dem Städtischen -och- und Tiesbauamt Gießen, Asterweg 9, gegen Erstattung der Selbstkosten (10 Pf.) erhältlich. Dem Antrag sind folgende weitere Unterlagen beizufugen: a) Eingehende Kostenanschläge, b) eine Bescheinigung, daß die für die Ausführung der veranschlagten Arbeiten erforderlichen Geldmittel zur Auszahlung sichergestellt sind, c) eine Bescheinigung, daß nur solche Bauunternehmer und Lieferanten berücksichtigt werden, deren Gewerbebetrieb polizellich angemeldet und und in die Handwerkskammer oder das Han- delsreaister eingetragen ist, d) handelt es sich um die Teilung von Wohnungen, Umbau ober Ausbau von Gebäuden, dann sind die erforderlichen Baupläne, aus denen der Stand vor und nach der baulichen Veränderung zweifelsfrei erkennbar ist, beizufügen. 2. wer bekommt Reichszuschuh und Zinsvergütung? -auseigentümer, Mieter und Pächter, die arbeiten im Betrage von mindestens 100 Mark aus- uhren lassen, soweit die Aroeiten überhaupt zu- chußfähig sind. Der Antrag ist immer von bem- enigen zu stellen, auf dessen Kosten die Arbeiten ausgeführt werden. 3. wie hoch ist der Reichs,uschuß? a) Bei Jnstandsetzungs- und Ergänzungsarbeiten beträgt der Zuschuß ein Fünftel der als zu- fchußsahig anerkannten Kosten. b) Bei Umbauten, An- und Ausbauten 50 vom -undert, im -öchstsalle 1000.— Mark. 4. welche Arbeiten sind zuschuhfähig? I. Instandsetzungs- und Ergänzungsarbeiten an Gebäuden. Hierunter fallen Arbeiten jeder Art, die zur Beseitigung von Mängeln an Gebäuden dienen, und zwar: a) Ausbesserungen aller Art am Aeußeren und Inneren des Gebäudes, Putz- und Anstricherneuerung, Schönheitsreparaturen; b) Erneuerung der Dachrinnen und Abflußrohre und Umbetfen bes Daches; c) Erneuerung unb Ausbesserung von Fenstern, Türen, Fußböben, Decken, Treppen, Treppen- gelänbern; d) Erneuerung unb Ausbesserung der Beleuch- tungs-, -eizungs-, Gas-, Wasseranlagen u. dgl. Ergänzungsarbeiten sind Arbeiten, durch die der Wert des Gebäudes auf die Dauer erhöht wird (z. B. Einbau von Elektrizitäts-, Gas-, -eiz-, ßüf- tungs-, Bade-, Abortanlagen und von Auszügen, Anschluß an die Kanalisation u. dgl.). Als Arbeiten an Gebäuden gelten auch Instand- setzungs- unb Ergänzungsarbeiten an Einfriedigungen, sowie die Pflasterung von -offlöchen. II. Umbauten. Unter Umbauten fallen die Teilung von Wohnungen und der Umbau sonstiger Räume zu Wohnungen, die Schaffung von Wohnungen durch Aufstockung. Unter Umbauten fallen außerdem An- unb Ausbauten, selbst wenn durch sie keine selbständige Wohnung, sondern nur Teile einer Wohnung geschaffen werden, -ierzu gehören insbesonoere der Ausbau von Räumen für Zwecke des Luftschutzes. Die Vollendung eines angefangenen Neubaues gilt nicht als Ausbau im Sinne dieser Bestimmung. 5. Gewährung einer Zinsvergütung. Ueber die Gewährung einer Zinsvergütung erfolgen später und zwar tm endgültigen Bescheid genaue Anordnungen. Was ist die NG-Volkswohlfahri? Die NS.-Volkswohlfahrt ist nach Verfügung des Führers vom 3. Mai 1933 und nach Anordnung der Parteileitung vom 5. Juli 1933 die zuständige oberste Stelle der NSDAP, für alle Fragen der Wohlfahrt und Fürsorge. Sie hat die Führung der freien Wohlfahrtspflege und erläßt Richtlinien und Anweisungen für die fiemeinfamen Aufgaben. Die NS.-Volkswohlfahrt ist erner Dachorganisation für Wohlfahrts- unb Selbft« hllfcDcrbänbc. Die NS.-Volkswohlfahrt führt bie Reichsgemeinschaft der freien Wohlfahrtspflege, der der „Zentralausschuß der Inneren Mission , der Eharitas-Verband und das Deutsche Rote Kreuz angehören. Sie übernimmt die Gesundheitsführung des deutschen Volkes. Die NS.-Volkswohlfahrt ist hiernach die bleibende nationalsozialistische Organisation, die sich aus ständigen Mitgliedern zusammensetzt und feste Beiträge erhebt. Mitglied der NS.-Volkswohlfahrt kann nicht nur der Angehörige der NSDAP., sondern jeder unbescholtene Angehörige des deutschen Volkes, der das 21. Lebensjahr vollendet hat, werden. Jedes Mitglied der NSDAP, hat die moralische Pflicht, die Mitgliedschaft der NS.-Dolkswohlfayrt zu erwerben. Der Minoestbeitrag für Mitglieder der NSDAP, beträgt monatlich 50 Reichspfennig, für Nichtparteigenossen 1 Reichsmark. Was ist das Winterhilfswerk des deutschen Volkes 1933/34? Da» Winterhilfswerk bes deutschen Volkes 1933/34 ist eine gewaltige, in der Welt einzig dastehende -ilssaktion der Reichsregierung gegen -unger und Kälte. Träger des Winterhilfswerks sind unter Führung der NS.-Volkswohliahrt alle Organisationen der NSDAP., alle auf dem Boden des Staates stehenden gemeinnützigen Organisationen der freien Wohlfahrtsoerbände, ferner alle Reichs-, Staats-, Provinzial- unb Kommunalbehörden, sowie die Verbände der deutschen Industrie des -andeks und Gewerbes. Das Winterhilfswerk ist auf die Monate Oktober 1933 bis Marz 1934 begrenzt und daher nicht mit der NS.-Volkswohlfahrt identisch. Die Gau-, Kreis- und Ortsgruppenverwalter der NS.-Volkswohlfahrt sind jedoch, um die Führung der NS--Volkswohlfahrt im Dmterhilfswerk sicher- zustellen, gleichzeitig Gau-, Kreis- und Ortsgruppen- führer des Winterhilfswerkes. Die NS.-Volkswohlfahrt stellt den größten Test ihrer Mittel bem Winterhilfswerk zur Verfügung Ihre Aufgaben erstrecken sich jedoch weit über die Durchführung des Winterhilfswerks hinaus auf sämtliche Gebiete der sozialen Fürsorge. Hinweis zur Wahlpropaganda. Die Reichspropagandaleitung, Dr. Goebbels, teilt mit: Es wird darauf hingewiesen, daß soae- nannte wilde Propaganda (Bemalen und Verleben von Geh- und Fahrbahnen, privaten und öffentlichen Gebäuden, Mauern und Bretterzäunen usw.) nur mit Genehmigung des jeweiligen Besitzers gestattet ist. In Fällen, wo diese Genehmigung nicht oorliegt, ist wilde Prova- ganba verboten. Die Polizei ist gehalten, dagegen nach Maßgabe der Gesetze vorzugehen. An alle Gesamtverbände und ihre Llntergliederunqen der OAZ. Letzte Ereignisse machen es notwendig, darauf hinzuweisen, daß öffentliche Veranstaltungen der Verbände, soweit sie als Reichsoeranstaltungen durchgeführt werden sollen, beim Führeramt der tag, 29. Oktober, außer Abonnement und zu er- , mäßigten Operetten-Preisen, der Stimmungs'chlaaer von Walter Kollo, die Lustspiel-Operette: „Die Männer sind mal so...". Anfang: 19.30 Uhr; Ende: 21.30 Uhr. — Aus dem Stadttheaterbüro wird uns geschrieben: Auf Grund zahlreicher Nachfragen aus Theaterbefucherkreifen, die weder Abonnenten des Theaters, noch Mitglied der „Deutschen Bühne" sind, haben Intendanz und ßeitung der Ortsgruppe „Deutsche Bühne" Gießen beschlossen, zur Bor- stellung: „Die Hermannsschlacht" am Samstag, 28. Oktober (Spielbauer von 20 bis 2230 Uhr), ausnahmsweise auch Karten im freien verkauf abzugeben und zwar zum Preise von 0,30 bis 1,50 Mark. e •• Die Ausstellung von Wander» ge w e r b esche ine n und Ge w er b e«Leg i- timationskarten. Das Kreisamt Gießen weist im Amtsverkündigungsblatt vom 24. Oktober in einer Bekanntmachung an das Polizeiamt Gießen und die Bürgermeistereien der Landgemeinden des Kreises darauf hin, daß alle Wandergewerbctrei- benden unb bie ben Gewerbebetrieb im Umherziehen Ausübenben darauf aufmerksam zu machen sind, ihre Anttäge auf Erteilung des WandergewerbeHeute beginnt ein neuer Vornan Riesele Geschichte eines Heinen Pferdes von MkolauS Schwarzkopf in den Gießener Familienblättern Deutschen Arbeitsfront angemeldet und von diesem genehmigt werden müssen. Oertliche Veranstaltungen der Untergliederungen der Verbände find bei den Bezirksleitern der Deutschen Arbeitsfront geneh- migungs- und anmeldepflichtig. Diese Anordnung wurde getroffen, um störendes Nebeneinanderarbeiten zu vermeiden. Das Führeramt ist angewiesen, jede Veranstaltung rücksichtslos zu verbieten, welche nicht ange- meldet und genehmigt wurde. -eil Hitler! gez.: Dr. Robert Ley. In Verfolg dieser Anordnung bestimme ich, daß alle Veranstaltungen der Verbände bei der Bezirksleitung der Deutschen Arbeitsfront -essen und Hes- sen-Nassau, Abteilung 4 (Propagandaleiter v. Re- kowski) in Frankfurt a. M., Bürgerstraße 69, rechtzeitig angemeldet werben müssen. Frankfurt a. M., 26. Oktober 1933. Willi Becker, * Bezirksleiter der Deutschen Arbeitsfront -essen und -essen-Nassau. Achtung! „Leuten* sammeln Möbel! Am Samstag, 28. Oktober^ nachmittags, wird der Stamm II „Geusen" des Gießener Jungvolks in den Straßen der Stabt Möbel sammeln. Möbel, bas heißt: Tische, Stühle, Schränke unb Bänke, kurz alles, was eine Jungengruppe alles in ihrem -eim braucht. In vielen -äusern gibt es Stühle unb Tische ober sonst Sachen, bie nicht mehr gebraucht werben, bie wir Jungen aber noch sehr gut verwenden können. Deshalb bitten wir die Einwohnerschaft Gießens, alle nicht mehr gebrauchten Möbel uns für die -eime zu schenken. Am Samstagnachmittag wird in jedes -aus ein Junge kommen und darauf aufmerksam machen, daß bie Jungvolkbuben gleich erscheinen werben, um bie hoffentlich sehr zahlreichen Möbel abzuholen. Auch wirb der Spielmannszug des Jungvolkes durch die Straßen ziehen und bie Bewohner durch Märsche erfreuen. Die @ euf e n. Oie Spihenorganisation her Handelsvertreter. Durch einen Teil der Presse wurden Mitteilungen über die Gründung eines Reichskartells Deutscher -andelsoertreter-Derbände verbreitet. Der Reichs- ftanb bes Deutschen -andels erklärt bazu, daß er bie,er Neuarünbung vollständig fernsteht. Ebenso hat die vom Reichsstand anerkannte alleinige Spitzenorganisation der selbständigen -andelsver- treter (-anbkunasagenten), der Zentralverband Deutscher - a n d e l s v e r t r e t e r - Vereine, damit nichts zu tun, zumal gemischte Verbände hinter dem Kartell stehen. Die Handels- oertreter sind ausschließlich durch den Zentralverband in den Reichsstand eingeordnet. Daten für Freitag, 27.£ltobcr. 1728: der Forschungsreisende James Cook in Marton geboren (gestorben 1779); — 1760: der Feldmarschall August Gras Neidharbt von Gneisenau in Schildau geboren (gestorben 1831); — 1782: der Geigenkünstler Niccolo Paganini in Genua geboren (gestorben 1840); — 1833: der Forschungsreisende Rodert von Schlagintweit in München geboren (gestorben 1885); — 1858: der amerikanische Staatsmann Theodore Roosevelt in Neuyork geboren (gestorben 1919); — 1870: Kapitulation von Metz. Vornotizen. — Tageskalender für Freitag. Deutsche Arbeitsfront: Dolkshalle, 20.30 Uhr, Kundgebung; Redner: Gaubetriebszellenleiter Fritz Kern, M. d. R.; Thema: „Was will die Deutsche Arbeitsfront?". — Lichtspielhaus, Bahnhofstraße: „Ein gewisser -err Gran". — Aftoria-Lichkipielc, Seltersweg: „Bankkrach in Amerika". — Stadttheater: 20 bis 22.30 Uhr: /Wo die Lerche singt". — Kreis-Obst- unb Gartenbauverein Gießep: 15.30 Uhr, Katholisches 93er- einshau», außerordentliche Hauptversammlung. — DHE.: 20.30 Uhr, Monatsoersammlung. — Aus dem Stadttheaterbüro wird uns geschrieben: Heute, 20 Uhr, Lehärs Meister- Operette: „Wo die Lerche singt" als vierte Vorstellung im Freitag-Abonnement. Spielleitung: Paul Wrede; musikalische Leitung: Konzertmeister Kerzisnik; choreographische Leitung: Theo Bäulke. Operettcn-Preise. Ende: 22.30 Uhr. — Samstag, 28. Oktober, 20 Uhr, „Deutsche Bühne", Reihe 2: gerade Mitgliedsnummern (gelbe Mitgliedskarten), zweite Oktober-Vorstellung, das Drama: „Die Hermannsschlacht" von Steift Spielleitung: der Intendant Ende: 2230 Uhr. — Sonnscheines so rechtzeitig zu stellen, daß sie zu Anfang des nächsten Jahres im Besitz des Wandergewerbe- scheines sein können. Die ausgefertigten Wandergewerbescheine werden vom Kreisamt unmittelbar an die zuständigen Finanzämter abgegeben. Sie werden demnach nicht mehr am Kreisamt mitgenommen, sondern müssen beim Finanzamt abgeholt werden. In einer weiteren Bekanntmachung wird auch auf die Antragstellung zur Ausstellung von Gewerbelegitimationskarten hingewiesen. Dabei wird besonders betont, daß allein die Anmeldung des Gewerbes beim Finanzamt nicht genüat, um eine Legitimationskarte zu erhalten; der Antragsteller muß auch tatsächlich ein stehendes Gewerbe mit einer gewerblichen Niederlassung betreiben. Interessenten seien auf die Bekanntmachung besonders hingewiesen. ** „933 e n n i ch das gewußt hätte", hört man manchen Theaterbesucher sagen, der sich be- wegen ließ, ein Abonnement im Theater zu erwerben ober Mitglied der „Deutschen Bühne" zu werden, und nun ganz erfreut ist über das, was ihm an großen Vorteilen unb Vergünstigungen geboten wirb. „Ja, wenn ich bas gewußt hätte. Dann wäre ich schon früher gekommen." Meldun- gen für Abonnement unb „Deutsche Bühne" werben immer noch entgegengenommen. Du fehlst noch! •* Spenbe für bie Sanitätskolonne Gießen. Der Alice-Frauenverein hat der Freiwilligen Sanitätskolonne Gießen zur Unterstützung der weiteren Arbeit aus Anlaß des 30jährigen Bestehens am Samstage den Betrag von 50 Mark gespendet. * Letzter Tag der Abgabe von Fichte n d e ck r e i s i g. Die Bürgermeisterei Gießen teilt uns mit: Es wird nochmals darauf hingewiesen, daß der Verkauf von Fichtendeckreisig zum Preis von 40 Pf. je Welle mit Ablauf des heutigen Tages beendigt wird. In der Zeit von 9 bis 13 und 15 bis 17 Uhr kann noch Deckreisig im Hofe des Stadthauses, Gartenstraße 2, in Empfang genommen werden. * Warnung vor Kautionsbetrügern. In der weiteren Umgebung von Frankfurt a. M. treten zur Zeit zwei Betrüger namens Georg Hauber und Lothar Laute auf. Sie reifen mit einem Kraftwagen und suchen durch Inserate Lagerverwalter für eine Kraftfutterniederlage. Die sich meldenden Personen suchen sie auf, übertragen ihnen den Lagerverwalterposten und lassen sich in jedem Falle eine Kaution in Höhe von zirka 250 Mark zahlen. Das Publikum wird vor diesen Be- trügern gewarnt. Bei ihrem Auftreten ist die nächste Polizeidienststelle zu verständigen. " Hinausschiebung der näch sten Einheitsbewertung auf den 1. Januar 1 9 3 5. In den vom Wirtschaftsprüfer Hermann Will zu Gießen herausgegebenen „Aktuellen Steuerfragen" (Rundschreiben Nr. 20) lesen wir: Dor einigen Wochen hatte der Reichsfinanzminister angekündigt, daß die nächste Einheitsbewertung auf den 1. Januar 1934 stattfinden sollte. Wohl nicht zuletzt im Zusammenhang mit der vom Staatssekretär im Reichsfinanzministerium, Reinhardt, auf bem Juristentag angekündigten Steuerreform wird jetzt die nächste Einheitsbewertung auf den 1. Jan. 1935 hinausgeschoben. * Eine Wiedersehensfeier der 2. Komp, des Leib g. - Inf. - Regiments 115 findet am 4. und 5. November in den Räumen der Vereinigten Gesellschaft zu Darmstadt statt. Der Samstag sieht einen Begrüßungsabend vor. Arn Sonntagoormittag findet eine Ehrung der Gefallenen des Weltkrieges statt, und am Nachmittag wird man sich zu einer Wiedersehensfeier treffen. Anmeldungen nimmt Kamerad A. Raab, Darmstadt, Hobrechtstraße 33, entgegen. Aeue Bürgermeister unb Beigeordnete D a r m ft a b t, 23. Oft. (933591.) Die nachstehenden Bürgermeister und Beigeordneten wurden kommissarisch in ihr Amt eingesetzt: Undenheim: Lorenz Zaun L, Landwirt, an Stelle bes zurück- getretenen Beigeordneten. Ober - Widders- eim: Adolf Müller an Stelle des jurütfgetretenen Bürgermeisters Schäfer. Leidhecken: Adolf Ihaler, Landwirt, an Stelle des jurütfgetretenen Bürgermeisters Solzam. Inheiden: Rudolf Reitz an Stelle des verstorbenen Bürgermeisters. Appenrod: Wilhelm Justus, Landwirt, an Stelle des zurückgetretenen Bürgermeisters Glatthaar. Mosbach: Ferdinand Jörg, Landwirt, an Stelle des zurückgetretenen Beigeordneten Theodor Petry. Lorsch: " Phil. Degen für einen Seigeorbnten- poften. Dieburg: Franz Reis, Weißbinder, an Stelle des seitherigen Beigeordneten Franz Dur» kart. A st h e i m : Philipp Bender VL, an Stelle des zurückgetretenen Beigeordneten PHU Denzel III. Grafenhausen: Philipp Mager HL, an Stelle des seitherigen Bürgermeisters Petry; Pe- ter Knobel an Stelle bes seitherigen Beigeordneten Phil. Mager BI. Wackernheim: Daniel Storni ann an «teile bes seitherigen Bürgermeisters Helgen; Heinrich Esch an Stelle bes seitherigen Bei- äcorbneten Daniel Äormann. Stumpe rtenrob: arl Stein für den verstorbenen Bürgermeister: Otto Johst an Stelle des seitherigen Beigeordneten Friedrich Wilhelm Stein. Seibelsdorf: Bürgermeister Peter Diehl in Ruhlkirchen an Stelle Des seitherigen Bürgermeisters Pius Kranz. Ohmes: Bürgermeister Peter Diehl in Ruhlkirchen an Stelle Des seitherigen Bürgermeisters Pius Freidhof. Sitzung her Hess. HanhwerkSkammer. Darmstadt, 26. Oft. (DSN.) Die fürzlich verlegte Sitzung der Hessischen Handwerks- f a m m e r findet am Freitag, den 3. November, um 11 Uhr im Äammergebäube, Hügelstraße 16, statt. Auf der Tagesordnung steht u. a.: Zuwahl von fünf neuen Mitgliedern der Kammer, an Stelle von fünf zurückgetretenen Mitgliedern, Wahl des Vorstandes und der Ausschüsie, Feststellung bes Haushaltsplanes 1933 und Beschlußfassung über die erfolgte Gründung des Rhein-Mainischen Handwerkstages. Jahresversammlung bes Lanbesver« banbes her Inneren Mission in Heffen. Der Landesverband der Inneren Mission in -es- en hielt in Wörrstadt (Rheinhessen) seine dies- ährige Jahresversammlung ab, an der 93ertreter »es Staates, des Landeskirchenamtes, einzelner Kreisämter, der dem Verbände angehörenden Einrichtungen und Anstatten, zahlreiche Pfarrer der näheren und weiteren Umgebung und die Bevölkerung von Wörrstadt tellnahmen. Eingeleitet wurde die Jahresversammlung durch einen Festgottesdienst, mit der Festpredigt des Superintendenten der Provinz Rheinhessen, Oberkirchenrat Zentgraf, und einem Kindergottesdienst, gehalten vorn Direktor des -essischen Landesoer- eins für Innere Mission, Pfarrer Röhricht. In der öffentlichen Kundgebung am Abend, die von Darbietungen bes Wörrstädter Kirchenchores umrahmt war, sorach der Direktor des Zentralausschusses für innere Mission, D. Jeep, im vollbesetzten Saal bes Gemeindehauses über ,,3n-' nere Mission im Dritten Reich". Die Innere Mission hat im Ringen um die Gesundung unseres Volkes ihre besondere Aufgabe: Den Lebensunwer- ten mit ihren Anstalten zu dienen, die Gefährdeten vorn Verderben zurückzureihen und sie dem Staate als nützliche Glieder wiederzugeben, und die Botschaft des Evangeliums ins Volk zu tragen. Die Ausführungen des zweiten Vortrages von Direktor Pfarrer Röhricht über ,Innere Mission in der hessischen Kirche in Vergangenheit und Gegenwart" gaben einen tiefen Einblick in die vielgestaltige Arbeit der hessischen Inneren Mission, Die mit all ihren Einrichtungen bereit war und Ist, mitjuarbeiten an der Behebung vorhandener Volks- nöte. Die eigentliche Jahresversammlung leitete Dekan S i 11 e l - Udenheim mit einer Andacht ein. Nach dem Grußwort des Vorsitzenden des Lanbesver- Handes der Inneren Mission in Hessen, Pfarrer W a g n e r - Darmstadt, erstattete der Direktor des Landcsvereins für Innere Mission als Geschäftsführer des Landesverbandes der Inneren Mission in Hessen den Jahresbericht. Nach dem Jahresbericht HELFT AUS DER NOT, GEBT WÄRME UND BROT! Spenden f&r m deutsche Mnterhilfswerl durch alle Dankeo. 6porfoffai enb Poftaastalie, ober Postscheckkonto Frankfurt a. IN. 28100. konnte die Gesamtarbeit sich ruhig weiter entwickeln. Die Nieder-Ramstädter Anstalten verzeichnen eine Zunahme ihrer Zöglinge. In sechs evangelischen Krankenhäusern wurden 4958 Kranke verpflegt, m der Kinderheilstätte Elisadethaus in Bad-Nauheim 677 Kinder. Die während des Krieges eingegangen« Herberge zur Heimat in Worms wurde im Berichtsjahr wieder eröffnet unb diente 24548 Wanderern vorübergehend als Heimat. In Jugenheim in Rheinhessen richteten die Nieder • Romstädter Anstalten in dem ehemaligen Erziehungsheim ein Schwachsinnigenheim ein. An verschiedenen Orten wurden Kleintinderschulen gegründet. Der verband evangelisch kirchlicher Frauenoereine und die Iu- genboerbänbe bemühten sich um die Ausbildung und Schulung ihrer Mitglieder zum Dienst in den Gemeinden durch Lehrgänge, Freizeiten, Kurzkurse und Einzeloorträge. Der Hessische Landesoerein für Innere Mission vergrößerte und vertiefte seine Männerschulungsarbeit im Kampf gegen das Frei- benfertum und führte Schulungswochen, Bertie- fungsfreijeiten und Treffen unter starker Beteilt- H durch. In der volksmtssionsarbeit standen im n Minter neben dem Direktor noch ein Volksmissionar und zwei Arbeiterevangelisten, die in zusammen 22 Gemeinden ihren Dienst ausführten. An der Wende der Zeit steht die hessische Innere Mission bereU, Staat und Kirche in alter Treue zu dienen! Dem Jahresbericht folgte die Rechnunasvorlag« 1932, Genehmigung des Voranschlags 1934 und Ergänzungswahlen zum Landesauslchuh der Inneren Mission. Als Abschluß der Jahresversammlung sprach nochmals D. Jeep- Berlin über „Di« neuen Aufgaben der Inneren Mission in Kirche und Volk." kneten y ^Üipp Jtf Wen, fcn.ÄS yhSfc S^ä tf)eri9en «ä-«Ä 5^) Die küriijid L«W WM AL?üb-rL ^«Wichen Hand. ^ES Unbt6t)eh jresDerfommlitna bimh “r (jeftprebigt des t und diente 1; Heiinat- ^.AanifBler sich u» dienst in.den 'b,rtlflmpf g'^?°Sertie' '^2ungsl0°^ Ktleill- l,snÄ.Kr "** S in »“• >i< ll“*h fr* 9Ji.-'fpOTt Amerika reifte, wird Ende dieses Monats hn Neu- yorker Madison Square Garden gegen einen noch nicht namhaft gemachten Mann seinen ersten Amerika-Kampf bestreiten. * Oie neuen Gauführer im Tennissport. Der Führer des Deutschen Tennis-Bnndes, Dr. W. Schom bürgt (Leipzig) hat jetzt die neuen Gauführer ernannt. Für die Gcme XI bis XVI wurden die folgende Herren zu Gaufuhrern ernannt: Gau XI (Mittelrhein).- Dr. O. Witte (Essen); Gau XII (NordHessen): Major a. D. See- bodm (Kassel): Gau XIII (Südwest): Rechtsanwalt Dr O Grüder (Frankfurt a. TL); Gau XIV (Baden): Konsul Boehringer (Mannheim); Gau XV (Württemberg): 21. Schmierer (Stuttgart); Gau XVI (Bayern): Major a. D. R. Sehn (München). Olympia-Kurse im Eissport. Neue Olympiakurse wurden im Einvernehmen mit dem Reichssportführer nach Berlin angesetzt. Diesmal sind die Eissportler an der Reihe, deren beste Kräfte und die befähigsten Nachwuchsleute in der Zeit vom 4. bis 17. November ausgebildet werden. Zu diesem Zweck steht an den Vormittagen das Freiluft-Eisstadion am Friedrichshain zur Verfügung, wo sich Schnell- und Kunstläufer sowie Eishockeyspieler unter Leitung bewährter Lehrmeister treffen. Für die Eishockeyspieler wurde ein bekannter Kanadier verpflichtet, der bereits die Ueberfahrt angetreten hat. Die Kunstläufer werden u. a. von dem deutschen Meister Ernst Beier, Kunstlaufwart Dr. Dannenberg und die Schnellläufer von Arthur D i e r e g g vorbereitet. Gießener Schachklub 1858 in Bad-Nauheim erfolgreich. Am vergangenen Samstag spielle der Verein in Bad-Nauheim gegen den „Schachverein Bad-Nau- Heim". Von 11 Partien wurden 7Vz gewonnen und 3*/2 verloren. Es gewannen die Herren Prof. Weißaerber, cand. jur. Wagner, Dr. Grötzsch, ßehrer Stumpf (Garbenteich), Sch m i d t, cand. phil. Wilhelmi, Dr. Gerhard. Prokurist Schäfer spielte remis. Das Rückspiel findet noch vor Weihnachten hier statt. Handball im Gau XII der OT. Wißmar II gegen Hochelheim II 1:7 (1:4). Beide Mannschaften trafen sich am Sonntag auf dem Wißmarer Platz zum ersten Wichtspiel. Hochelheim, die bessere Mannschaft, gewann verdient. Am Sonntag treffen sich die Mannschaften von Launsbach und Wißmar auf dem Launsbacher Sportplatz zu dem fälligen Pflichtspiel. Man erwartet einen ausgeglichenen Kampf. Wißmar wird sicherlich alles versuchen, um den Sieg sicher zu stellen. Das Spiel wird wahrscheinlich entscheidend dafür sein, wer in der Vorrunde Tabellenerster werden wird. Abturnen im Turnverein von 1846 Gießen. Alljährlich im Herbst veranstalten die etwa 13 000 Turnvereine der Deutschen Durnerschaft ihr Abturnen. Sie wollen damit ihren jugendlichen Turne- rinnen und Turnern, die noch nicht an Wettkämp- fen im größeren Verband teilnehmen können, Gelegenheit geben, ihre Kräfte im friedlichen Wettstreit zu messen, und durch große Schauturnen soll der Öffentlichkeit gezeigt werden, wie in den 23er» einen an der Volks- und Jugendertüchttgung gearbeitet wird. Auch der Turnverein von 1846 Gießen will anläßlich seines am kommenden Sonntag in feiner Turnhalle am Oswaldsgarten stattfindenden Abturnens allen Freunden der Turnsache einen Einblick in seinen Turnbetrieb geben, und Zeugnis ablegen, wie auch er ganz im Sinne der Ueberlie- ferungen der Deutschen Turnerschaft zu seinem Teil an der Verwirklichung der großen, von unserer nationalsozialistischen Regierung gesteckten Ziele tätig» sten Anteil nimmt. Die volkstümlichen Wettkämpfe sowie ein Gepäckmarsch wurden schon an den vorhergehenden Sonntagen zum Austrag gebracht. Die Gerätewettkämpfe, zu welchen auch der Kampf um den Wanderpreis der Gesellschaft Turn-Club gehört, finden am Sonntag von 9 Uhr ab statt, während das große Schau- und Werbeturnen am gleichen Tage um 15.30 Uhr in der Turnhalle beginnt Ein Familienabend mit Tanz in der Turnhalle beschließt die Veranstaltung, in deren Verlauf auch die Ehrung aller diesjährigen Sieger, insbesondere der siegreichen Wettkämpfer vom Deutschen Turnfest 1933 in Stuttgart vorgenommen wird. Auf die Anzeige in der heutigen Ausgabe wird hingewiesen. Werbeiurnen des Turnvereins „Gut Heil" Watzenborn-Steinberg. Am Sonntag veranstaltete der hiesige Turnverein ein Werbeturnen, bei der auch die beiden Vereinswanderpreise ausgetragen wurden. Schon frühmorgens weckte Trompetensignal die Einwohnerschaft. Drei Trupps der hiesigen SA. traten dann zu einem 20-Kilometer-Gepäck-Marsch an, wozu der Sieger» trupp 2 Stunden und 46 Minuten benötigte. Anschließend kämpften die Sportler des Turnvereins um eine von Dereinsmitgliedern gestiftete Plakette. Die höchste Punktzahl in diesem volkstümlichen Wanderpreisturnen erreichte Erwin Pfaff (außer Konkurrenz). Den Wanderpreis errang erstmalig Otto Sommer. Am Mittag versammelle (ich die Einwohnerschaft im neuen Schulhof, wo Bürgermeister Schäfer eine Ansprache hielt Zwei Massenchöre der hiesigen Gesangvereine, sowie weitere gesangliche Darbietungen der Schulkinder und des BdM. gaben den Auftakt zu dem Geräte- wanderpreisturnen. Hier konnte sich der Verteidiger Turner Wilh. Z i p s e zum zweitenmal in den Besitz der wertvollen Plakette setzen. Schauturnen, unterstützt von den beiden Gießener Turnern vom Turnverein 1846 Herbert und Schön- d o r f f begeisterte die Zuschauermenge immer wieder. Herbet zeigte eine Kunstfreiübung, die ernsteste Uebungsarbeit erkennen ließ. Der Reinertrag der wohlqelungenen Deranstallung kam der NS.-Dolks- wohlfahrt zugute. Kurze Sportnotizen. Ministerpräsident H. Göring hat die Schirmherrschaft über die Deutschen Skimeisterschaften, die vom 8. bis 13. Februar in Berchtesgaden stattfinden, übernommen. * Für bie Winterbilfe brachte das Fußballspiel zwischen Brandenburg und Norditalien einen ansehnlichen Betrag ein. Bei 33 000 zahlenden Zuschauern konnten rund 7000 Mark der Spende zum „Kampf gegen Hunger und Kälte" abgeführt werden. * Ein Hockeykampf Deutschland gegen Schweiz soll am 6. Mai 1934 in Stuttgart stattfinden. * Walter Neusel, der famose deutsche Schwergewichtsboxer, der kürzlich nach Ein Fußballkampf zwischen Königs- berg unb Warschau ist für den 12.November nach Der polnischen Hauptstadt abgeschlossen worden. * Berlins Fußballmeister, Hertha/BSC., spielt auf seiner Saarlandreise am kommenden Samstag in Neunkirchen und am Tage darauf in Saarbrücken. * Das erste Ski-Rennen der neuen Saison soll am 26. November auf dem fast 3000 Meter hohen Zugspitzenplatt veranstaltet werden. Aus- geschrieben sind ein Sprunglauf und ein Abfahrtsrennen. * Für bie FIS-fRennen, bie in tiefem Winter in ber Zeit vom 21. bis 26. Februar in Sollest tea (Schweben) zur Durchführung kommen, haben bereits zwölf Nationen, bar unter auch Deutschlanb, ihre Meldungen abgegeben. * Die Eishockeysaison des SC. Riesser- s e e wird Anfang Dezember mit einem Gastspiel des LTV. Prag begonnen. Weitere internationale Gäste in Garmisch und München sind der EHE. Davos, die Universitäten Oxford und Cambridge, die Pa- riser und Ottawa-Canadier und die Massachussets. * Eine R e k o r d e i n n a h m e brachte der Weltmeisterschaftskampf zwischen Camera und Paolino in Rom. Es wurden 1300 000 Lire vereinnahmt, das find nach deutschem Selbe 315 000 Mark. Dies ist bie höchste Summe, bie bisher bei einer Der- artigen Veranstaltung in Europa erreicht würbe. » Frankreichs neuer Sportführ er würbe Armanb Massarb, ein aufrichtiger Vertreter bes reinen SImateurgebanfens. Massarb, ber als Nachfolger bes verstorbenen Graf Clary zum Präsiben- ten bes Olympischen Komitees gewählt würbe, ist Führer ber französischen Fechter unb war bei ben Olympischen Spielen 1920 in Antwerpen Sieger im Degenfechten. Wirtschaft. Neuerung im Lleberweisungsverkehr. Der Genossenschaftliche Giroverbanb ber Dresbner Bank, ber ältesten beutschen Jnkassovereinigung mit über 1200 Mitgliebern, gibt bie Richtlinien für eine wichtige Neuerung im lleberweisungsverkehr bekannt. Die tiefem Verbanb angeschlossenenen beutschen gewerblichen Kreditgenossenschaften werden künftig in ber Lage fein, Uederweisungsaufttäge ihrer Kunden im Eilgirowege ohne Spesenerhöhung so schnell auszuführen, baß ber begünstigte Ge- schäftsfreunb bereits am nächsten Werktage über ben angewiesenen Betrag verfügen kann. Diese Beschleunigung irn Ueberweisungsbienst wirb bem mit- telstänblschen Geschäftskreis ber Volksbanken sehr zustatten kommen unb bietet weiterhin ben Kreditgenossenschaften selbst Vorteile mannigfacher Art. * * I G. Farben su.cht 2Iuf berettungs- patente für Nickelerze in Kanada zu verwerten. Im Zusammenhang mit ben bei ber IG. Farbeninbustrie AG. entwickelten Hoch- bruckverfahren sinb ber Gesellschaft schon vor längerer Zeit gewisse Patente bezüglich ber Aufbereitung von Nickelerzen erteilt worben, bie innerhalb Deutschlanbs wegen bes mangelnben Nickelvorkom- rnens nicht ausgenutzt werben können. Von dem Unternehmen wirb beshalb gegenwärtig in Ottawa (Kanada) mit interessierten Kreisen wegen ber Vergebung tiefer Aufbereitungslizenzen Fühlung genommen. Größere Nickelkäufe sind von der IG. indessen bei dieser Gelegenheit — entgegen ausländischen Pressemeldungen — nicht vorgesehen. * Rheinische Metallwaren- und Ma- s ch i n e n f a b r i E, Düsseldorf. In der gestern abgehaltenen AR.-Sitzung der Rheinischen Metatt- waren- und Maschinenfabrik, Düsseldorf, wurde beschlossen, der am 28. November in Düsseldorf stattfindenden Generalversammlung nach angemessenen Abschreibungen (i. V. 2,016 Mill. Mark) die Ausschüttung einer Dividende von 6 v. H. vorzu- schlagen (i. V. nach Zuweisung von 300 000 Mark zum Reservefonds Vortrag des Restgewinns von 89 276 Tiart). Die Beschäftigung der Gesellschaft ist auch im laufenden Jahre durchaus zufriedenstellend. * „Getreidegroßmark t". Der preußische Minister für Wirtschaft und Arbeit hat angeordnet, daß die preußischen Produktenbörsen in Zukunft die Bezeichnung „Amtlicher Großmarkt für Getreide- und Futtermittel" führen. 3m abgekürzten Sprach- gebrauch sott der Name „Getreidegroßmarkt" verwandt werden. $ronffurfer Börse. Mttagsbörse: freundlich. F r a n k f u r t a. M., 26. Oft. Die Börse eröffnete allgemein in leicht befestigter Tendenz, wobei das Hauptinteresse sich mehr den Aktien zuwandte, was schon gestern zu beobachten war. Die Meldungen aus der Wirtschaft lauten nach wie vor günstig, daneben boten die festen Auslandsbörsen etwas Anregung. Abgesehen von wenigen Spezialpapieren war Die Umsatztätigkeit jedoch klein, zumal die Kundenorders noch keine nennenswerte Vermehrung erfahren haben. Die Kursbildung war etwas uneinheitlich, es überwogen aber leichte Befestigungen von durch- schnittlich 0,25 bis 0,75 v. H. Etwas lebhaftere Geschäft verzeichnete der Montanmarkt bei Kurserhöhungen von 0,5 bis 1 v. H. Elektroaktien waren durch den neuerlichen, empfindlichen Rückgang der Siemens-Aktie (—3,25v. H.) beeinflußt und meist nur knapp gehalten. Lediglich Bekula und Licht u. Kraft zogen etwas an. Weiteres Interesse im Hinblick auf die morgige Sitzung zeigte sich für Reichsbank mit plus 1 o. H., ferner lagen Deutsche Erdöl 1,75 v. H. fester. IG. Farben eröffneten gut behauptet und zogen später 0,40 v. H. an. Höher eröffneten außerdem Deutsche Linoleum (+ 0,75 d. S).) und Rütgcrswerke (+0,5d. $.). Dagegen gaben Metallgesellschaft 1 v. H. und Scheideanstalt 0,25 v. H. nach. Die Nebenwerte konnten sich etwa behaupten. Der Rentenmarkt lag zwar ruhig, aber gleichfalls freundlich. Deutsche Anleihen und späte Reicysschuldbuchforderunqen lagen nach behauptetem Beginn später etwa 0,13 bis 0,25 v. H. höher. Fest tendierten Reichsbahn-VA. (+ 0,90 v. H.) und Stahlverein-Bonds (+ 0,65 d. $).). Der Verlauf lag ziemlich ruhig, und die Kurse bröckelten in der Mehrzahl um 0,25 bis 0,5 v. H. ab. Chadeaktien verloren ca. 2 RM. Etwas höher lagen noch Rheinstahl (+0,25 0.$.), ferner Lahmeyer (+ 1,5 v. H.), Licht u. Kraft (+l v. H.) und Elektr. Lieferungen (+ 1,75 v. H ). Deutsche Anleihen und späte Schuldbücher gaben bis zu 0,40 v. H. nach, wogegen Reichs- bahn-DA. erneut 0,25 v. H. anzogen (101,65 bis 101,90). Gold» und Liquidationspfandbriefe sowie Rom« munal-Dbligationen und Stadtanleihen waren ver» einzelt etwas angeboten und gaben zum Teil im Ausmaße von 0,25 bis 0,75, teils auch bis zu 1,5 vH. nach. Sehr fest lagen von Stadtanleihen 6 v. H. Hanau v. 26, Taxe ca. 74 bis 75, gestern amtlich 70,5 v. H. Staats- und Länderanleihen lagen ruhig, aber eher etwas abbröckelnd. Von Auslandsrenten schwächten sich Schweiz. Bahnanleihen weiter ob, einzelne Türken lagen bis zu 0,13 v. H. höher. — Tagesgeld war zu 3,25 v. H. gefragt, Exportvaluta mit 23 weiter fest. Abendbörse: uneinheitlich. Die Abendbörse hatte wieder nur kleine Umsätze aufzuweisen. Auf Basis der Berliner Schlußkurse zeigte sich verschiedentlich geringe Nachfrage, doch war die Kursentwicklung nicht ganz einheitlich. Meist hielten sich die Abweichungen im Ausmaße von 0,25 bis 0,50 v. H. nach beiden Seiten. Etwas höher eröffneten IG. Farben, Phönix und Hapag, während Mansfelder und Rheinstahl je 0,25 v. H. nach« gaben. Der Rentenmarkt lag ebenfalls sehr still. Späte Reichsschuldbuchforderungen waren auf der ermäßigten Basis von 87,75 v. H. behauptet. Neubesitz bröckelte um 10 Pf. ab und auch die Altbesitzanleihe blieb nur knapp gehalten. Im Verlaufe zo« gen IG. Farben nochmals 0,25 v. H. an, ferner blieben am Kassamarkt Hypothekenbankaktien_ gefragt. Die Neubesitzanleihe erholte sich vorübergehend um 5 Pf., um gegen Schluß wieder 100 Pf. nachzulasfen. Neubesitz 12,70 bis 12,75 bis 12,65, Altbesitz 79,40, Reichsbank 158,50, Harpener 78, Mansfeld 22, Phönix 35, Rheinstahl 73,75, Stahl- verein 31, Bekula 109, Scheideanstalt 173, IG. Farben 116,50 bis 116,75, Hapag 9,90. «Zrankfurtcr Ll^lachwrehmarkt. Frankfurt a. M., 26.Okt. Aufttieb: Rinder 66 (gegen 81 am letzten Donnerstag), Kälber 808 (856), Schafe 442 (585), Schweine 676 (722). Kotiert wurde pro 1 Zentner Lebendgewicht in Reichsmark: Kälber a) 36 bis 40, b) 30 bis 35, c) 25 bis 29, d) 20 bis 24. Schafe e) 24 bis 26, f) 20 bis 23, g) 15 bis 19. Schweine b) 48 bis 51, c) 46 bis 50, d) 44 bis 48. Marktverlauf: Kälber ruhig, Schafe mittelmäßig, geräumt. Schweine schleppend, geringer Ueberstand. Fleischgroßmarkt. Beschickung: 961 Viertel Rindfleisch, 163 ganze Kälber, 44 ganze Schafe, 394 Schweinehälften. Preis für ein Zentner frisches Fleisch in Reichsmark: Ochsen- und Rindfleisch I 48 bis 52 II 45 bis 50, Bullenfleisch 45 bis 50, Kuhfleisch II 34 bis 40, III 25 bis 30. Kalb- fleisch I und II 58 bis 70. Hammelfleisch 56 bis 62. Schweinefleisch 1 65 bis 70. Geschäftsgang des Fleischgroßmarktes: ruhig. Mannheimer Getreidebörse Mannheim, 26. DEL Weizen (inländischer, 76/77 kg, frei Mannheim) 19,50 bis 19,80 TlarE, Festpreis, BezirE 9, per Oktober 18,80, Bezirk 10 19, Bezirk 11 19,30; Roggen (inländischer, süddeutscher, frei Mannheim) 16,25 bis 16,50, Festpreis Bezirk 9 15,80, Bezirk 8 15,50; Hafer (inländischer) 14; Sommergerste (inländische) 18 bis 19; Gerste (Pfälzer) 18,50 bis 19,50; Futtergerste 16,50 bis 17; Mais (mit Sack) 18,50; Sojaschrot (Mannheimer Fabrikat, prompt) 14,50 bis 14,75; Biertreber 16,50; Trockenschnitzel (ab Fabrik) 8,75 bis 9; Erdnußkuchen (prompt) 16,25 bis 16,50; Wiesenheu (loses) 5,40 bis 5,70; Rotkleeheu 5,70 bis 6; Luzernkleeheu 7; Stroh, Preßsttoh Roggen-Weizen 2, Hafer-Gerste 1,80 bis 2; geb. Stroh, Roggen-Weizen 1,40 bta^ 1,70, Hafer- Gerste 1,20 bis 1,40; Weizenmehl j^Stfe« zial 0, mit Austauschweizen) per Oktober 29,25, per November 29,40, per Dezember 29,55; Weizenmehl (mit Inlandweizen, alte Ernte) per Oktober 27,75, per November 27,90, per Dezember 28,05; Roggenmehl (70 bis 60 v. H. Ausmahlung, je nach Fabrikat, norddeutsches, prompt) 22 bis 23; Roggen- mehl (Pfälzer und süddeutsches) 22,75 bis 23,75; Weizenkleie (feine) 9,25 bis 9,50, (grobe) 9,75 bis 10; Roggenkleie 8,50 bis 9,25; Weizenfuttermehl 10,50; Roggenfuttermehl 9,50 bis 11,50; Weizennachmehl 14,25 bis 15,50; Rapskuchen 12; Palm» kuchen 14,25; Leinkuchen 17; Kokoskuchen 17; Sesamkuchen 16.50; Rohmelasse 8,25 bis 8,50 Mark. — Tendenz: ruhig, Stimmung angenehmer; die Geschäftstätigkeit ließ jedoch zu wünschen übrig. — Süddeutsches Weizenauszugsmehl 3 Mark hoher, Weizen-Brotmehl 7 Mark niedriger als Spezial 0. Mannheimer Klein-Biehmarkt. Mannheim, 26.Okt. Aufttieb: 17 Kälber, 10 Schafe, 19 Schweine, 676 Ferkel, 70 Läufer. Es wur- den notiert: Ferkel, big vier Wochen alt, 6 bis 8 Mark, über vier Wochen alt 10 bis 16 Mark. Läufer 16 bis 22 Mark. — Marktverkauf: Ferkel und Läufer mittel. Svrcmnunven ver Redaktion. 11 30 bis 12.30 Uhr. 16 bis 17 Uhr. Samstag nachmittag geschloßen Kurszettel der Berliner und Frankfurter Dorfe. Die hinter Den Papieren angeführten Ziffern geben die Hohe Der zuletzl beschlossenen Dividende an. — Reichsbankdiskont 4 o. H.. Lombardzinsfuß 5 o. H. Hranlwr- a. in. Berlin Gchluß- hirt Gchlußk. Abend» b-rse Schluß- furd Schlußk. IRillag- börse Datum 25.10. | 26-1 . 25.10. 26-10. 6% Deutsche Retchranleihe v. 1927 91 91,5 89,75 91,75 6% efjem.7% Dt. Reichsanl. o.1929 99,25 99,65 99 99,25 Wi% Boung-Anlcihe von 1930 .. 85,5 85,5 85,75 85,25 Deutsche Anl.-Ablös^Schuld mit 79,65 79,4 79,9 79,5 DeSgl. ohne Auslos.-Rechte...... 13,15 12,65 13,2 12,8 6% 61)601.8% Heft. Bolksstaat 1929 (riickzahlb. 102%) ............ 87,75 87 87,25 87,25 6% Hell. Landeibank Darmüadt Gold R. 13.............. 87,25 87 87,5 87 6J4% Heil- Lander-Hypotbeken» 87,6 87 Oberhessen Provinz-Anleihe mit Auslos.-Rechten ........... ■■ — Deutsche Komm. Sammelabl. ju leihe Serie 1 mtl Auslos.-Rechten 75,65 75,65 75,9 75,75 6% ehem. 8% grants. Hyp.-Bant Goldpse. 15 unkündbar bis 1935 88,25 88 — — 6% ehem. 7% Franks. Hyp.-B-mk Goldpse. 16 unkündbar bis 1936 88 87,65 654% ehem. 4'A% Franks. Hyp^ 87,75 87,5 6J4% ehem. i/t% Rheinische Hyp^Bank-Liqu.-Golbpse. . -. 88,5 88,5 • 6% ehem. 8% Pr. Landespsand» briesanstalt, Pfandbriefe R. 19 88,5 88,5 88,5 88,5 6% ehem. 7% Pr. LandeSpfand» briesanstalt, Pfandbriefe R. 10 88,25 88,25 88 88 Gieuerguttch. VerrecknungskurS 87,5 87,65 87,5 87,65 4% Oeiierretchische Golvrente... 13,5 13,5 13,25 — 4,20% Oeslerreirhische Sllberrente 0,65 0,625 0.65 0,65 4% Ungarische Goldrente....... 3,9 3,95 3,85 3,9 4% Ungarische Staatsrente v. 1910 3,65 3,65 3,75 4 3,5 3,65 6^ abgest. Goldmexikaner von 99 5,75 5,75 5,85 6 4% Dürkische Zollanleihe von 1911 4,85 4,25 4.95 4,9 4%,Dürkijche Bagdadbahn-Anleihe •eritl.................. — — 4,9 4,78 Hranklun a.Dl. Serlln Schluß« kurS Schluß!. Abend- börie Schluß« hirt Schlußk. Millag» böese Datum 25-10. 26-10. 25.10. 26-10. 4% desgl. Serie » ........... 4,8 4,8 4,95 4,95 i% RumSn. vereinh. Rente v. 1903 — — 2,7 3 4^r%Rumän.vereinh.Nenlev.l91L 4,9 4,9 5 4,6 4% Rumänische vereinh. Rente .. 2.6 2,65 2,7 2,5 2 %% Anatolier ........ 24,25 24 24 13 24,25 Hamburg-Amertla-Paket ..... 0 10 9,9 10,25 9,65 Hamburg-Südam. Dampfschiff. 0 — — — 20,25 oansa-Dampfschisf........... 0 — — 16 15 Norddeutscher Lloyd ......... 0 10,5 10,4 10,75 10.25 A G. für Verkehrswesen Akt. .. 0 44,5 45 44 45,75 Berliner HandelSgesellschast ... 4 83 82,75 83 82,5 Commerz, und Prioai-Bank ... 0 41 41 41,25 41,25 Deutsche Bank und DiLconto» 42 Geselllchasi................ 0 42 42 42 Dresdner Bank.............. 0 50,5 50,5 50,5 50,5 Reichsbank ................ 12 159 158,5 159,4 158,5 81.6.®......................0 17,4 17 17,25 16,65 Bekula.....................o 109,4 109 109,13 109 2lektr. Lieferung»gesellschaft... 6 75,5 77,25 77,25 78,5 Licht unb ürasl ........6 90 90,5 89 90 Belten & Guilleaume......... 0 40,75 41,5 41 41,9 Gelellsch.s.Elektr.Unternehmung. 6 74,5 73,5 74 73,65 Rheiniiche Elektrizität ........ 6 77,5 78 78,65 78,25 Schucken L Co............... 6 86,75 87 86,75 8b, 5 SiemensLHalSke....... 7 132,25 129 132,5 115,6 128 Lahmeyer L Co............. 10 115,5 116 116 Buderus ...................0 Deutsche Erdöl ....... 4 63,5 92,25 63,6 93,6 63 92,5 63,25 92,9 Geilenkirchener..............0 46,5 45,5 46,4 45,5 harpener.................. 0 78,25 78 77,5 77,5 Hoesch Eisen—Köln-Neuelsen .. 0 — — 52,75 52,75 31|e Bergbau ............... S •— 128 126 130 Ille Bergbau Genüge.....«... ö 93 93,5 50.5 93,5 94 Klöcknerwerke........ 0 51 51,25 50,75 vranneSmamt-Rübren........ Oi 61 61 61 60,5 Jranifuri a. M. Serliu Schluß« kurs Schlußk. Abend- börik Schluß« lurs Schlußk. mittag» börse Datum 25.10. | 26.10. 25.10. 26.10. Mansfelder Bergbau......... 0 22,75 22 22,4 22,25 Kokswerke .................. 0 — — 67.13 67,5 Phönix Bergbau............. 0 35 35 34,9 34,9 Rbeinilche Braunkohlen ..... 10 180,5 181.25 180,5 180,5 Rheinstahl .................. 0 73 73,75 73 74 Vereinigte Stahlwerke........ 0 32 31 31,75 30,75 Olavi Minen ............... 0 10 —— 10 10.13 Kaliwerke Aschersleben........ 5 107,5 — 108 106 Kaliwerke Weslcregeln........ 6 108 108 108 107,75 Kaliwerke Salzdetfurth.....7% 151,5 150 150,5 150 g. ®. Farben-gnbuslrie....... 7 116,4 116,75 117 116 Scheideanstalt............... 9 173,75 173 — Goldschmidt ................ 0 40,25 40,75 40,75 40,25 Rütgcrswerke............... 0 47,5 56,5 47,5 46,5 Mctallgesellschast............. 0 — 53 54 53 Philipp HoUmann........... Zementwerk Heidelberg ...... Kernentwed Karlstadt......... 0 56 56 57,13 66 0 72 72 0 80,5 80,25 Schultheis Payenhoser ....... 0 — — 86,75 86.25 Aku (Allgemeine Kunstseide) .. 0 28 28,75 27,25 29 Bemberg................... 0 39,5 38,5 39,75 38,5 Zellstoff Waldhos ............ 0 33,5 33,5 33,25 33,5 Zellstoff Aschaffenburg ....... 0 — — 19,5 Dessauer Gas ............... 7 — — 102,5 102 Daimler Motoren............ 0 28,25 27 28,13 27 Deutsche Linoleum........... 0 40,5 41,5 40,5 41,5 Orenstein L Koppel .......... 0 — — 27,25 26,4 Leonhard Tietz .............. c 14,5 14 14,75 14,5 Lhade...................... 10 152,25 149,5 152,5 149,5 Acru mulatoren-Fabrik........ 0 162,5 130,4 162 164 162 Conti-Gummt............... 0 131 130,5 131,5 Gritzner.................... 0 16 16 Mainkrastwerke Höchft O.TL... 4 60,5 171 60,5 — Süddeutscher Zocker......... 6 171 171 1171,28 Devi enmartt Berlin — Frankfurt a. 2H. 25.Okiober 26.Oktober Amtliche Notierung Amtliche Diotleninn Gew Srie Gelb Srtr HeliingforS.. 5,869 5,881 5,854 5,866 Wien....... 48.05 48,15 48,05 48,15 12,41 12,4c 12,41 12,43 Budapei» ... Sofia ...... 3,047 3,05! 3,047 3,053 Holland .... 169,28 169,62 169,23 169,57 Oslo....... 66,73 66.87 66,58 66,72 59,31 Kopenhagen. 59,34 59,46 59,19 Stockholm... 68,53 68,61 68,33 68,47 London..... 13,28 13,32 13,25 13.29 Buenos Aires 0,963 0,961 0,963 0,967 Neunork.... 2,782 2,788 2,792 2,798 Brüssel..... 58,54 58,66 58,46 58,58 g talien..... 22,11 22,15 22,10 22,14 Paris ...... 16,41 16.45 16,41 16,45 Schweiz .... 81,22 81.38 81,17 81,33 Spanien.... 35,08 35.16 35,08 35.16 Danzig..... 81,70 81,86 81,72 81,88 Japan...... Rio de Ian.. 0,799 0,80 0,799 0,801 0,227 0,229 0,227 0,229 Ittgoslawieu. Liiiabou.... 5,295 5,305 5,295 5,305 12,69 12,71 12,69 12,71 Banknoten. Serlln, 26.Oktober Geld Sries Amerikanische Sloten...... 2,745 2,765 Belgische Noten.......... 58,30 58.54 Dänische Noten ....... 58,93 59,17 Englische Roten ......... 13,21 13.27 16,37 168,81 16,43 Holländische Noten....... 169,49 3taHen(|(f)f ................ 21,93 22,M Norwegische Noten .............. 66,42 66,68 Deutsch' Oesterreich, i 100 Schilling Rumänische Noten....... — —»» 68,16 80,99 68,44 81,31 Spanische Noten......... 34,95 35,M Ungarische Note» — Oberheffen gegen spröde Häut’ Mk. 3.65 HJfaessMaM Kreuzplatz 15 Kreuzplatz 15 6617 A KYWWJ5» TKHNIKÜM R uh II 1 Air Jnqa Heuchelheim, 26. Oft. Am Montagabend hielt die Freiwillige Feuerwehr eine Kaufen Sie! Auch Sie schallen damit Arbeit I Haus-Muhren Wand- und Tischaulsalzuhren dir. v. d. Fabrik i. Schwarzwald Haus-Standuhren von RM. 50.- an Wanduhren von RM. 18.- an Tausende von Dankschreiben zufried-Kunden! Verlangen Sie sof. uns. neuen. Katalog Nr. 6. E. Lautier 6.m.b.H.,Uhrenfabrik Schwenningen a. N. Schwarzwald. 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Es handelt sich um den in den Opelwerfen tätigen amerifonischen Ingenieur Peter Coof, der, wie die Untersuchung ergab, mit seinem Auto in einer Kurve von der Fahrbahn abgekommen war, auf das Feld geriet und aut einen Unfrauthaufen aufprallte. Preußen. Kreis Wetzlar. WSN. Wetzlar, 25.Oft. Ein seltene» Fest konnte die Hauptapotheke von Kurt Hiepe am Sonntag feiern. Die 250 Jahre alte Apotheke ist 180 Jahre im Besitz der Fa- milte Hiepe. Alle Apotbekeninhaber dieser Familie haben sich um das Wohl der Stadt, wie auch des Kreises Wetzlar große Verdienste erworben. Bedeutend« Persönlichfeiten sind aus der Familie hervorgegangen. Genannt sei nur der General Sixt von Arnim, der ,A?öroe von Flandern", der Ehrenbürger der Stadt Wetzlar. < Wißmar, 26. Oft. Mit dem 1. November scheidet auf eigenen Wunsch Refwr G ö r n e r t au» seinem bisherigen Wirfungsfreise an der Schule in Wißmar aus. Er wurde auf eine Rektorstelle nach Biebrich versetzt. < Odenhausen (Lahn), 25. Oktober. Die NSDAP, veranstaltete dieser Tage in der Gastwirtschaft Korber eine Versammlung, die gut besucht war. Stützpunktleiter E. Schneider eröffn nete den Abend. Pg. Mack (Niederkleen) sprach m packender Weise über das Thema «Lamps um das Schicksal des deutschen Volkes". Mit einem dreifachen „Sieg-Heil!" auf den Führer Adolf Hitler wurde die Versammlung geschlosien. < Salzböden, 25. Okt. Die in unserer Gemeinde durchgeführte Sammlung für die NS - Volfswohlfahrt erbrachte 20 Zentner Roggen und 113 Zentner Kartoffeln. Außerdem ergab die Haussammlung den ansehnlichen Betrag von 70,50 Mark. won iBieiie ~ Inter wiche Damen-Schllpler, m.k’scidener Dec kc.wann.Piiischtutter, 1.35 Klndar-Schllpfer, reine Wolle, besonders preiswert.... 1.65, Damen-Sch.Opfer, reine Wolle, in vielen Farben ......2.25, Damen-BÖcke, reine Wolle. bestes Fabrikat........MO, Damen-Ünterileb-Schltpfer, _ echt Mako, Juvena.....O./o, Daman Hemdkosea, echt Mako, mit Träger und Achsel. .1.25, LeupinCreme und Seife seit Jahr.be währt b. Flechte - Hautjucken Ausschi.. Wundsein usw.lewan-Drog. W.IUI- b-nger ■aehL.Salte-iweg 71 a; Drog. Wiatertotl, Kremplet] 1L „„v der oberen Brauhausstrahe vorgesehen. Unter Führung des ersten Kommandanten Schmidt wurde der angenommene Brandherd von der Brauhaus- straß« aus mit Hydranten und von rückwärts, von der sog. Bleiche aus, mit der Feuerspritze Mampft Die Hebung klappte trotz der Dunkelheit vorzüglich und legte Zeugnis davon ob, daß die Wehr gut diszipliniert und ausgebildet ist. In der anschließen- den Generaloeriommlung wurde beschlosien, das in diesem Jahre stattfindende 55jährige Bestehen der Wehr am 18. November in der Turnhalle festlich zu begehen. • Lich , 26. Okt. Am morgigen Samstag, 28. Oktober, kann unsere Mitbürgerin Frau Margarete M i t t n a ch t, Wwe., in körperlicher und geistiger Frische chren 88. Geburtstag begehen. Kreis Büdingen. DSN. DadSalz hausen, 26. Okt. Das Ortsoberhaupt von Bad Salzhausen, Bürgermeister Röper, ist in der Nacht zum Dienstag an einem Herzleiden im Alter von 57 Jahren geftorben. Der Heimgegangene wurde im Jahre 1910 zum Beigeordneten von Salzhausen gewählt. Als im Jahre 1912 Bad Salzhausen, das bis dahin ,wr Bürgermeisterei Kohden gehörte, mit einer selbstöichigen Bürgermeisterei ausgestattet wurde, wurde Röper der erste und bisher einzige Bürger- meifter des Bades Salzhausen. Um die Entwicklung dieses ober-hessischen Badeortes hat er sich große Verdienste erworben. Kreis Schotten. * Ulfa, 26. Okt. Die hier unter der Leitung von Pfarrer Flechsenhaar durchgesührte Sammlung für die Winterhilfe erbrachte das Ergebnis von 315 Zentnern Kartoffeln, 93 Zentner Getreide und 30 Mark Bargeld. Kreis 2llsfclv. ch Nieder-Gemünden,25. Okt. In der jüngsten Monatsversammluna des hiesigen Geflügelzuchtoereins befaßte man sich in der Hauptsache mit den Vorbereitungen für die kommenden Verbandsschauen. Es wurde dabei betont, daß den Züchtern für die Beteiligung an verschiedenen Schauen alle nur mögliche Unterstützung zuteil werden solle. Den Mitgliedern erwachse hieraus die Pflicht, am Aufbau der Rassegeslüaclzucht und an der Hebung der vielgestaltigen deutschen Volkswirtschaft mitzuwirken. Eine besondere Ausgabe der Vereine sei es, unter sachkundiger Kritik die Leistungen von Jahr zu Jahr zu steigern und dies auf den Geflügelschauen zu beweisen. Die für den Verein Nieder-Gemünden hauptsächlich in Frage kommende Schau ist die vom 1. bis 3. Dezember in Alsfeld stattfindende Kreisschau, lieber die Bedingungen berichtete Kreispropagandawart, Lehrer Lotz. Kreisführer Otto S ö d l e r machte zum Schluß auf die Ausstellungsbestimmungen der I Fachschaft 2 „Rassegeflügelzucht" aufmerksam. Arbeitsdienst-Jubiläumsfeier in Büdingen. wg. Büdingen, 26.Okt. Unsere alte ebrwür- hige Stabt Büdingen stand heute unter dem Zeichen der Jubiläumsfeier des Freiwilligen Arbeitsdienstes. Diese Feierlichkeiten, zu der sich etwa 2000 junge Arbeitsfreiwillige aus näherer Und weiterer Umgebung hier einsanden, erreichten ihren Höhepunkt darin, daß der Reichsstatthalter für Hetzen und Hessen-Nassau, Gauleiter Sprenger, Bübingen mit seinem Besuch beehrte. Schon am frühen Morgen weckte bie Musikkapelle des hiesigen Lagers bes FAD. durch schneldige Märsche. Nach und nach trafen Autos piit nreiroult- gen aus allen Lagern der Umgebung ein. Mit Musik und Sang marschierten die Züge auf den großen, seich geschmückten Sportplatz zum Feldgott es- d i e n st. Es war ein prächtiger Anblick, die langen, strammen Reihen aufmarschieren zu sehem Pfarrer Adam (Büdingen) hielt bie Prebigt. Ss., oä., NS.-Frauenschast, HI, ID. und die Spitzen der Behörden sowie die Bevölkerung Büdingens beteiligten sich an dem Gottesdienst. Um 11.30 Uhr war bann bie Begrüßung des Reichsstatthalters Sprenger mit seiner Begleitung am neuen Kreisamt angesagt. SA., Ss. und die gesamte Schuljugend bildeten Spalier. Durch eine voraus- gegangene Besichtigung der Ausgrabungen auf dem ftfauberg bei (Blauberg verzögerte sich jedoch das Eintreffen bes Reichsstatthalters. Trotz ber kalten Witterung lieh sich ,edoch die Menge nicht ab- halten, den Herrn Reichsstatthalter zu begrüßen. Die Kraftwagen fuhren zum Sportplatz und Reichsstatthalter Sprenger, Ministerialrat R i n g s h a u - (en, Lanbesbauernführer Dr. Wagner mit dem übrigen Stabe schritten die Front ber Arbeitsfreiwilligen, ber (SS., SA., der HI. und des Jungvolks ob, während die Musikkapelle des hiesigen Lagers spielte. 4. Scheint Dir'« immer noch zu teuer; denk Du sparest noch an Steuer! Drum renoviere! m6id Nimm Abermann! war ber neue Marktplatz dicht gefüllt von Zuhörern, um der Rede des Herrn Reichsstatthatters Sprenger zu lauschen. Büdingen prangte in reichem Flaggen- schmuck, bie Häuser ber Altstabt waren festlich beleuchtet und den allen Marktplatz zierte ein riesiges Hakenkreuz mit unzähligen Lichtern. Noch einmal gab ber Rebner dem Wunsche Ausbruck, jeber möge auch bei seinen Nachbarn barauf hinarbeiien, daß dem Auslände am 12. November ein einiges Deut'ch- lanb gegenüberstehe. Begeistert nahm die Bevölkerung die Worte bes Herrn Reichsstatthalters auf und stimmte in bas dreifache »Heil Hitler!" freudig ein. Oer „Kalte Marlt^ in Homberg. —j) 0 m b e r g, 26. Okt. Der K a I t e M a r k t, mit dem gestern ein Vieh-, Schweine- und Krämermarkt verbunden war, begann vor der Stadthalle um 8.30 Uhr. Zum Viehmarkt waren 18 Stück Großvieh, 4 Färsen und ein Kalb aufgetrieben. Der Auftrieb zum Schweinemarkt betrug 302 Stück Ferkel. Für sechs bis acht Wochen alte Ferkel war- den pro Kopf 10 bis 15 Mark, für acht bis zehn Wochen alte 12 bis 18 Mark, und für zehn bis zwölf Wochen alte 15 bis 20 Mark bezahlt. Die Tendenz des Marktes war lebhaft, so daß der Markt bald geräumt war. Der Markt wurde von Bürgermeister Sch welker mit einer Ansprache eröffnet. Der Redner gab zunächst einen klaren Abriß über bie Geschichte des .Halten Marktes" und schilderte die Marktgepflogenheiten in alter Zeit. Sodann wies er darauf hin, daß der diesjährige Markt der erste jubenfreie Markt sei und zum Handel von Bauer zu Bauer veranlasse. Wenn auch mancher Bauer glaube, daß sich der Handel so nicht durchführen lasse, so müsse Demgegenüber um so mehr gezeigt werben, baß es möglich sei, zudem der Markt von ber Stabtoerroaltung nach Kräften unterstützt werde. Nachdem Bürgermeister S ch w e i k e r noch über die zukünftige Form des Handels gesprochen hatte, schloß er mit einem dreifachen „Sieg-Heil!" auf den Volks- kanzler Adolf Hitler die Ansprache. Infolge bes günstigen Wetters wies auch der Krämermarkt, ber sich auf dem Marktplatz abspielte, einen starken Besuch auf. Mit Paketen beladene Käufer schoben sich durch die Massen, die die Straßen und vor allem den Marktplatz füllten. Im Vergleich zu früheren Jahren war der Marktoerkehr sehr lebhaft. Für Homberg und die Dörfer der Umgegend bedeutet der historische „Kalte Markt" ein besonderes Ereignis, das man sich so leicht nicht entgehen läßt- Landkreis (titcftni. Kleidcrveloure, in schönen Druckmustem _ per Meter........................Mk. 1.15, 0.98, Wawchwanit, neuartige Drucke, alle Modefarben per Meter................Mk. 1.85, 110, 1.45, 1.25, WaNchNmnt, Lindener Ware, in ganz entzückenden Mustern, per Meter.......................Mk. Bouclö-Nchottcn, 90 cm breit, echtfarbig per Meter..............................Mk. Bouclt-Nchotten, Halbwolle, 85 cm breit 1 Qrt per Meter................................Mk. W» Tuchnoppcn, solider strapazierfähiger Kleiderstoff 1 Crt 85 cm bi eit, per Meter............ Mk. l.UU Preise Qualität Dämon-Strümpfe, A feinmaschige Matt-Seide l.Vv Demen-Strümpfe, K.-Seide, alle Modefarben....... Ü.OV Sodann eröffnete Oberstfeldmeister Schmidt vom Stammlager Büdingen die Kundgebung, begrüßte den Herrn Reichsstatthalter und dankte ihm für seinen Besuch. In seiner Rede führte er aus, daß vor Jahresfrist das erste Lager im Kreise Büdingen, und zwar auf dem Herrnhaag, gegründet wurde. Viel Schwierigkeiten und Mißstände feien zu beseitigen gewesen, was nur durch alle Willens- traft erreicht worden sei. Reichsstatthalter Sprenger dankte für den freundlichen Empfang und wähnte, im Geiste Adolf Hitlers weiter zu kämpfen vnd besonders am 12. November d. I. aller Welt zu zeigen, daß Deutschland einig sei. Mit einem drei- sacken Hitler-Heil" und dem Absingen der ersten , «... u ‘ -----v...... Strovhen des Horst-Wessel- und des Deutschland- Nachtübung mit anschließender Generalversammlung Liedes schloß die Kundgebung. Am frühen Abend l ab. Als „Brandobjekt" waren zwei Scheunen m Neu aul^enonnnen: Oolaardlnon, ohne Gräten, i. Olivenöl, große Dose......nur 45 Pf. 0elaardinen,2großeDosennur 55 Pf. Streichkäse, flteüig, Sch. nur 80 I'i. Staagenklae, o. B., , Pfd. nur 23 Pf. Camembertklae,31 reif.. .nur 25 Pf. Teemettwurst, 200 g .. nur 35 Pf. Seeiachsschuitxel, < fd. nur 25 Pf. ■ariarlue, Kons.-Ware, 1 Pfd. 63 Pi Beines Cocosfett......1 Pfd. 55 Pf. Beines Schweineschmalz 1 Pfd. 88 Pf Salat 11, reinschmeck., 1 Liter 96 Pf. Thams*Garfs Niederlage: 6625 d Giehen, Marktplatz 8, Tel. 2829 Bestellungen frei Haus! Wir sind ein rein deutsches ehr etliches Einzelhandels-Geschäft. ■ Wenn Sie Gefest kaufen wissen Sie genau, was Sie für Ihr Geld erhalten, denn Gefest ist ein Marken-Boh* nerwachs erster Qualität mit ganz bestimmten Eigenschaf» ten und Vorzügen, Im Preis so vorteilhaft, daß jede Hausfrau Gefest verwenden kann* Gefest konserviert den Detektiv K. Gerz, Bad-Nauheim, Kur- straßel? erlebintaUe vertrauliche Privat- u Getchästtzanaele- flcnbeiten, wie AuS- kllntte,Bcobachtun- gen,Erm ttelunaen, Belchatzuno v. Be- roeßmat in Slrat- u. Zirnlvroi. Urena dtskr. 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