Ur.49 Krühaussave 183. Jahrgang Montag, 2? 5ebruari933 (Etld)eini tdgltd). autzn Sonntags und Feiertags Beilagen: Die Illustrierte ©ießencr Familienblätter Heimat >m Bild Die Schalle Monatt-Vezug, preis: Mit 4 Beilagen 919.4.1.95 Ohne Illustrierte . 1.80 Zustellgebühr .. , - 25 Auch bei Nichterscheinen van einzelnen Nummern infolge höherer Gewalt. .4ernsprechanschlüsse unter Sarr11 IUI III Ml ■ III iniMIII — !III III ' ~TTI. IHM ~irii li|i. IW "MIIW überraschender Vielseitigkeit erwiesen, wozu sie doch beide vertraglich kaum verpflichtet sind. Ein besonders lustiger Einfall: die parodistische „Hohe Schule" alten Stils, geritten von Madame Wielander, unterstützt vom kleinen Paul (W rede). Das große, abwechslungsreiche, sichtlich mit Lust und Liebe aufgezogene Programm gefiel allgemein. Man amüsierte sich glänzend und spendete wohlverdienten Beifall. — Am Sonntag: Nachtkabarett unter künstlerischer Leitung des Dramaturgen Kühne. Nach einem Vorspiel der Hauskapelle (Moehl) eröffnete Kühne als Ansager das neue Programm mit Wilhelm Buschs Versen „Von den schönen Künsten". Konzertmeister Schmidt spielte die Zigcunerweisen von Sarasate: eine sauber und elegant dargebotene, ausgesprochene Publikums- Nummer. Anschließend Frl. Flemming und Herr F i e r m e n t mit einem Duett aus dem „Ball im Savoy". Dann sprach Frau Walther- Lederer in einem ältbayerischen Kostüm etliche Dialcitgedichte von Professor M. D i n g l e r mit liebenswürdigem Humor. Ewald B ä u l k e zeigte seine neueste Tanzfck öpfang: eine exotische Kostüm- Pantomime. Annemar.e O 11 m e r brachte zwei tadellos vorgetragene Koloratur-Lieder. Kapellmeister Moehl präsentierte einen eigenen Eng- lish Waltz, gespielt von der Jazzband, gesungen von vier Mitgliedern des Ensembles. Als Beschluß des ersten Teils ein literarischer Scherz von Hans von Gumppenberg; er heißt „Der Nachbar" und ist eine mehr als blutige Moritat in einem Satz; Mitwirkende: Heyser, Fas- sott, Koch, Berger, Beling, Bruck, Sieten, Wielander. Sehr komisch. Nach der Pause: die Hauskapelle mit dem Schlager für 1933. Herr Nieren rezitierte ein Gedicht von Endrikat im Stil der „ZehntenMuse". Anschließend zwei Klaviersoli: Herr Moehl mit Orchester. Liesel Beling hatte sich als Köchin frisiert und sang zur allgemeinen Freude einen Schlager aus den „Drei alten Schachteln". Während Herr Kühne einen Aufsatz von Karlchen Ettlinger unter die Leute brachte, erschien Herr Druck als Nowotny und fang ein Couplet von den Leuten, die heute keine Zeit mehr haben. Ernst Heck als Manager vom Zirkus Krönchen warb mit beschwörenden Worten für die zweite Vorstellung. Als schwungvoller Ausllang: ein Schlagerpotpourri, das die Mehrzahl der Solisten dieses Abends noch einmal mit je ein paar Takten Revue passieren ließ. — Es gab viel freundlichen Beifall und einige Wiederholungen. hth. Handlung wieder entlassen werden, der andere SA.-Mann ist noch nicht vernehmungsfähig. Das Auto wurde s'.chergestollt. Zuchthaus für einen Ueberfall auf einen Briefträger. Das Schwurgericht in Breslau verurteilte den Maurer Franz, der im Oktober 1932 einen Briefträger auf dem Bcstcllgang aus d e rn Hinterhalt erschossen hat, wegen vorsätzlicher Tötung zu 12JahrenZuchthaus. Unterschlagungen bei der Ortskrankenkasse Aschaffenburg-Land. Bei der Allgemeinen Ortskrankenkasse Aschaf- fenburg-Land sind Veruntreuungen in Höhe von 5500 Mk. aufgedeckt und von dem flüchtig gegangenen schuldigen Geschäftsleiter auch brieflich eingestanden worden. Die Verfehlungen datieren vom Iuni vorigen Iahres und waren so verschleiert, daß sie nur öur,t. ihn Fakir nennen — der im vierten Iahr- yunbed vor Christus lebte und ein Freund ^lefanders des Großen war. Dieser *'Qlanu8 fühlte sich bewogen, einen freiwilligen vpfertod auf dem Scheiterhaufen zu sterben. Alexander der Große war anwesend, als dies Opfer vollbracht wurde. Calanus stand schon auf dem Scheiterhaufen, da rief ihm Alexander zu: „Sag es mir, wenn ich dir noch einen Wunsch erfüllen kann!" Die Flammen loderten schon, und aus den Flammen tönte des Calanus Stimme: „Annötig; später; denn in den nächsten Tagen werde ich dich schon Wiedersehen..." Die Flammen vollendeten ihr Werk. Alexander aber starb wenige Tage darauf zu Babylon... Eine verblüffend erfüllte Prophezeiung soll einem anderen gekrönten Haupt des Altertums geschehen fein. Der römische Kaiser Diokletian wurde in Dalmatien als der Sohn eines Freigelassenen im Jahre 245 v. Ehr. geboren. Er diente sich im Heer hinaus und war noch Offizier niederen Grades, als er einmal mit seiner Hauswirtin in Streit geriet über feine Lebensführung. Die Wirtin schimpfte über feinen Geiz, uno Diokletian antwortete spöttisch: „Tja, wenn ich Kaiser wäre, dann könnte ich es mir leisten, freigebig zu fein, aber so ..." Die Wirtin schrie: „Spotte nicht, du Anwissender! Du wirst einmal Kaiser fein — wenn du nämlich einen Eber erlegt hast!" — Diokletian erschauerte, denn er wußte, daß die Frau hellseherische Fähigkeiten hatte. Seit dieser Zeit ging er eifrig auf die Jagd, erlegte manchen Eber. Aber Kaiser wurde er nicht, und Diokletian ließ alle Hoffnung fahren. Da wurde im Jahre 234 der Kaiser Rumerian in seiner Sänfte von dem Arrius Aper erdolcht. Das Dolk schrie Rache, Diokletian stürzte herzu, und es gelang ihm, den Mörder mit einem Dolchstoß zu töten. Aper hieß der Mörder — „aper“ heißt zu deutsch Eber. Jetzt wurde Diokletian vom Heer zum römischen Kaiser ausgerusen — er hatte endlich den richtigen Eber gefällt ... Man mag über diese Beispiele vielleicht skeptisch denken, weil sie immerhin nicht genugsam belegt scheinen. Verblüffend ist aber eine Prophezeiung des französischen Theologen d ' A i l l h, der in einer 1420 (!) erschienenen Schrift „Heber die Hebereinftimmung der Cternentu.iue mit der Theologie" die — große französische Revolution des Jahres 1789 voraussagte! Er beschäftigt sich in feiner Schrift u. a. mit der im Jahre 1789 auftretenden Konjunktur des Saturns und schließt daraus: „Wenn die Welt dann noch besteht, und das weiß Gott allein, so wird es in diesem Jahre mancherlei schreckliche Derän- berungen und Amwälzungen geben, vor allem bezüglich der Gesetze." Riemand wird leugnen, daß diese Weissagung sich restlos erfüllte — worauf seinerzeit vor allem Alexander v. Humboldt nachdrücklich hinwies. Das 16. Jahrhundert ist, von unserem Thema auS betrachtet, das Jahrhundert des großen „Magiers und Propheten' Rostradamus. Seine prophetischen Dierzeiler, die auf Jahrhunderte vorausschauend die Weltgeschichte begleiten. sind berühmt. Als Beispiel hier einer dieser „QuatrainS" in der Aebersetzung. „Man sieht goldfarbene- Feuer vom Himmel bis zur Erde. Geschlagen vom Hochgeborenen. Wunderbare- Geschehen. Große- Menschenmorden. Gefangen des Großen Reffe. Der Hochmütige entgeht einem effekthascherischen Tod". Dunkel, wie alle Weissagungen des RostradamuS. Aber men erinnere sich: Am 2. September 1870 geht Sedan in wilden Flammen auf. Rapoleon III., der Resse des großen Korsen, wird geschlagen und gefangen genommen von Wilhelm !., dem Ahnenreichen, Hochgeborenen. Eine Riesenarmee gefangen — getoib ein wunderbares Geschehen. Die Kämpfe waren außerordentlich blutig — großes Menschenmorden. And Rapoleon hat vergeblich auf bem Schlachtfeld den Tod gesucht, um wenigstens mit einem heldischen Effekt das verfehlte Leben und den verlorenen Krieg zu enden ... Eine seltsame Prophezeiung beschäftigt sich mit ben beutschen revolutionären Ereignissen der Zähre 1848 49 — seltsam vor allem insofern, ols der „Prophet" feine Weissagung ableugnet und sie gerade dadurch für die Rachwelt verblüffend bestätigt 3m „Iserlohner Öffentlichen Anzeiger" vom 7.3uni 1848 las und lieft man folgenbe Ausforderung: „Wie ich vielseitig hörte, berechnet man mich für den Mann, der in jüng- fter Zeit zuerst das Gerücht verbreitet hat, als sollte am Himmelfahrtstage ein gräßliches Blutvergießen und Morden zu Iserlohn ftattfinöcn. 3ch erkläre hiermit, daß ich solches nie gedacht noch ausgesprochen habe, und verspreche demjenigen eine gut? Belohnung, der mir den, welcher dies Gerücht als von mir ausgehend verbreitet hat, so anzeigt, daß ich ihn gerichtlich belangen kann. Llps, Hauderer" — And was geschah? 3m 3ahr darauf richteten am Himmelfahrtstag in den Häusern der aufständischen Stadt 3serlohn die e ncücken^e.i Truppen ein furchtbares Blutbad an; allein am glichen Tage fielen bereits ung?'ä)r fünfjg Menschenleben diesem Blutbad zum Opfer. . . Auf den Weltkrieg bezieht sich eine Weissagung deS Hauptmanns v. G i l l h a u f e n. der im 3ahre 1918 als Major den Heldentod starb. 3n seinem Rach aß fand sich nachfolgende Prophezeiung, die, nach einer Randbemerkung, im | Herbst 1915 vom deutschen Kronprinzen geöffnet, gelesen und dann Dillhaufen wieder zugestellt wurde. Sie lautet im Auszug: „Berlin SO 23. Mariannenplah 20. den 3. Aug 1914. WaS ich am 3. August 1914 gegen 2 Ahr sah: Wie wird der Krieg verlaufen? Richt in kurzer Spanne Zeit. Richt nur gegen einen starken Gegner. 3m Westen taucht neben Belgien und Frankreich England auf ckls unser bedeutendster Gegner. 3n Afrika haben wir auch schwer zu kämpfen, doch scheinen es auch Weiße zu sein, die uns dort zu vernichten streben Italien eilt, mit England, Rußland, Frankreich gemeinsame Sache zu machen, wider uns. Auf dem Ballan Serbien und Rumänien. Ich sträube mich gegen Rumänien, aber eS bleibt. Rußland macht unö große Mühe, aber es wird gelingen, trotzdem 3apan ihm hilft, tote Amerika England hilft! Der Krieg ist schauerlich und wird viele Jahre dauern. Immer neue Feinde kommen, ich sehe sie aus allen Ländern der Erde zu England eilen und mit ihm gehen. Gewaltige Entfernungen wird eS geben, auf denen wir kämpfen müssen; und fast alle Dölker der Erde werden hineingezogen. Ich sehe den Krieg in Ausführung von Rordamerika bis Australien, von Serbien und Japan bis zum Kap Horn. And überall taucht England auf. Auch in allen Ministerien unserer Feinde sitzt es fest und regiert brutal unb egoistisch, und alle beugen sich. Deutschland kommt in furchtbare Lage, und 1918 wlrd's am schlimmsten. Ich sah den Kaiser, angetan mit Hermelinmantel und die Krone auf dem Haupt, öle Beine feines eigenen umgestürzten Thron- fessels absägen; während dieser Arbeit wurde der Hermelinmantel immer grauer und pulvriger, allmähl ch abfallend, während die Krone immer mehr zusammenschrumpfte und der Kaiser selbst in Richts zerrann. Deutschland geht furchtbar aus dem Krieg hervor, und an die dreißig Jahre braucht's zur Erholung ..." Man vergiss nicht: diese Weissagung geschah am 3. August 19141 Sie geht allerdings schon über auf das Gebiet des H-llsehenS und Fern- sehens. (Fortsetzung folgt.) Ergebnisse Gießener Zußballmannschasten. Gestern wurden zwei Derbandsspiele der 1. Be- zirksllasse ausgetragen. Die 1. Mannschaft des D f B. siegte im Kampf gegen Wallau in letzten entscheidenden Minuten mit 4:2 (22) Toren. Das Ergebnis entspricht dem Spielverlauf. Haupt lieferte diesmal ein ausgezeichnetes Spiel und brachte allein drei Tore auf fein Konto. Die 1. Jugend des Derelns spielte vorher gegen Wetzlar 1. Jugend. Der harte Kamps endete mit 4:4 Toren. Die 1. Elf der Spielvereinigung 19 0 0 trat mit viel Ersatz in Wetzlar an und verlor dort Überraschend hoch mit 5:0 Toren, nachdem die Gastgeber zur Halbzeit nur mit 1:0 führten. Ockershaufen liegt nach dem Ausgang der beiden Spiele der Gießener Mannschaften mit knappem Dorsprung als lachender Dritter an der Spitze der Tabelle der 1. Bezirksklasse. Die 2. Elf verlor gegen Watzenborn-Steinberg auf eigenem Platz mit 9:0 Toren. Die 1. Jugend kam kämpf, los zu Punkten. Die 2. Jugend gewann in Lich mit 5:0 und die Schüler gegen Wieseck Schüler mit 4:1. Fußball in Heffen'Hannover. Borussia Fulda Meister? Borussia Fulda legte auf dem Wege zur Bezirks- Meisterschaft von Hessen-Hannover am Sonntag eine wichtige Etappe zurück. In einem fesselnden Kampfe schlug sie in Kassel den SC. 03 mit 6:2, nachdem die Kasseler bei der Pause noch mit 2:1 in Führung gelegen batten. Damit dürfte den Fuldaern der Titel wohl endgültig sicher sein, denn in den noch aus» stehenden beiden Spielen gegen die Marburger Mannschaften werden die Fuldaer ihren Vorsprung von drei Punkten kaum einbüßen. Möglich ist sogar, daß man die Borussen schon nach dem ersten Spiel zum Meister erklären wird, da am 12. März bereits die Bezirksrneister fcststehen sollen. In Mar» bürg büßte Hessen Hersfeld gegen die dortige Germania einen Punkt nach einem 4:4 ein. Borussia Fulda liegt nunmehr mit 28:4 Punkten an der Tabellenspitze, gefolgt von den Kurhessen Kassel mit 23:7 Punkten. Mit weitem Abstand nimmt ST. 03 Kassel mit 16:14 Punkten den dritten Platz ein. Oer Wessen schlägt die „Hofen Teufel^ 7:0. »Les Diables Rouges", eine Vereinigung belgischer Internationaler, die als Mannschaft fast der Nationalmannschaft Belgiens gleichzustellen ist, mürben am Sonntag im Köln-Müngersdorfer Stadion von der westdeutschen Repräsentatio-Eif ganz überlegen mit 7:0 (1:0) abgefertigt. Vor der Pause konnten die 15 000 Zuschauer allerdings noch nicht erwarten, daß der Sieg dermaßen hoch aüsfallen würde. Die „Roten Teufel" spielten in dieser Zeit noch sehr aweckmäßia und wenn auch die Westdeutschen schon jetzt etwas mehr im Anariff waren, so formte doch die belgische Hintermannschaft dafür, daß die Rheinländer nur zu einem Treffer kommen konnten. Diesen Treffer schoß der Halbrechte Wiegold (Fortuna Düsseldorf) in der 25. Minute. Der west- deutsche Sturm hatte sich noch nicht zurechtgesunden und auch die Läuferreihe lieh sehr zu wünschen Übrig. Der Angriff lief zahllosemale in die geschickt ausgemachte Abseitsfalle der Belgier. Nach der Pause änderte sich bas Bild gründlich. Die Westdeutschen liefen nun zu ihrer besten Form auf, sie spielten wie aus einem Guß. Nachdem in ber 7. Minute Wiegold auf 2:0 erhöht hatte, war nur noch eine Mannschaft auf bem Felb. Die Bel- gier hatten jetzt nur noch Abwehrarbeit zu leisten, einen Flankenball von Claus lenkte Braet, der Tor- hü.ter ber „Roten Teufel" ins eigene Mall Eine Minute später erhöhte Hoffmann auf 4:0 und wiederum später brachte ein Selbsttor des linken belgischen Verteidigers den fünften Treffer ein. Bold darauf sorgte Wiepold für einen sechsten Tref° fer und schließlich fabrizierte der arg in Bedrängnis geratene Torhüter Braet noch ein weiteres Selbsttor. Der Sieg der westdeutschen Els, die ein vorzügliches Kombinationsspiel zeigte, war in jeder Hinsicht verdient. Die ganze Mannschaft war nach bem Wechsel sehr ausgeglichen. Dagegen konnte bei ben Belgiern nach gutem Beginn später nur bie Hintermannschaft gefallen. Aber sie war bermahen unter Druck gesetzt, bah auch ihr Schnitzer unterliefen. In Morsels-Holland hatte das Spiel einen korrekten Leiter. Eintracht führt... Die süddeutschen Endspiele. Cs ging zwar diesmal bei den süddeutschen Endspielen in beiden Abteilungen ohne größere Acberraschungen ab, aber die Ergebnisse wirkten sich doch auf die Gestaltung der Tabellen nachdrücklich aus. In der Abteilung I war das Treffen zwischen München 1860 und Sp.-Bg. Fürth die bedeutendste Partie. Die 63er konnten die Fürther vor 10 000 Zuschauern nach Kampf mit 3:1 (1:1) schlagen und damit ihre führende Position be- hcrupten. Sehr leichtes Spiel hatte der 1. FC. Rürnbrrg. der zu Hause vor 6300 Zuschauern den FK. Pirmasens glatt mit 5:0 (4:0) Treffern schlug. Auch in Kaiserslautern gab es einen Fa- voritensieg. Die Münchener Bayern führten den 8000 Zuschauern ein gutes Spiel vor, da- sie auch mit 4:1 (2:0) sicher gewinnen konnten. In Mannheim endete das Derby der Rhein-Tertreter mit einem nach hartem Kampf errungenen 4:2- (1:0*)®leg von Waldhof über Phönix Ludwigs* Hafen. In der Tabelle führt München 1860 sicher mit 12:2 Punkten vor 1. FC. Rürnberg mit 11:5 und ED. Waldhof mit 10:8 Punkten. 3n der Abteilung II hat sich ein Führungswechsel vollzogen. Der vorjährige süddeutsche Meister Eintracht Frankfurt, der jetzt allmählich wieder in Schwung kommt, hat sich nach seinem 6:0 (4:0) • Cieg über Bückingen wieder an die Spitze gesehll Die Eintracht war in guter Form, besonders bewährte sich die Wiederein' stellung von Ehmcr als Torschütze. Der FSD. Frankfurt fiel durch die 1:3 (1:1) -Riederlage, die er sich vor 8000 Zuschauern in Stuttgart bei den Kickers holte, auf den zweiten Platz zurück, den er nun gemeinsam mit den Kickers hält. Wor- matia Worms blieb zuhause auch im Rückspiel gegen den Karlsruher FD. mit 2:0 (0:0) erfolg- reich. Der vor 3500 Zuschauern erzielte Erfolg der Wormser wurde in erster Linie durch die größere Härte erreicht. Phönix Karlsruhe endlich schlug zuhause vor 3000 Personen Mainz 05 knapp aber verdient mit 4:3 (32). 3n der Tabelle der Abteilung II führt nun die Eintracht mit 11:5 Punkten vor FSD. Frankfurt und Stuttgarter Kickers mit je 10:6. Es folgen Wormatia Worms 8:6, Karlsruher FD. 7:7, Phönix Karlsruhe 6:10, Anion Böckingen und Mainz 05 mit je 4:10 Punkten. Kurze Sportnotizen. Der Deutsche Tennismeister Gottfried von Gramm qualifizierte sich beim len- nis-Turnier in Beaulieu durch einen 6:4-, 6:3-Sieg über DHff für das Endspiel, bei bem er auf ben Austen-Bezwinger Bela von Kehrling trifft. Deutscher M e i st e r i m Halbschwergewichtsboxen würbe ber Berliner Seelig, ber feinen Gegner Hartkopp in Hamburg über zwölf Runben klar nach Punkten schlug uno nun neben feiner Mittelgewichtsmeisterschaft noch einen zweiten Titel inne hat, » • Westbeutschlanb siegte im Hockey- f a m p f vor 2000 Zuschauern in Düsseldorf über Holland B mit 3:1 (3:0). Zu den Holmenkoll-Rennen vom 1. bis 5. März entsendet ber Deutsche Skioerbanb ben Baiersbronner Langlaufsieger Leupolb (Breslau), W a r g (Aschberg), Bogner (Traunstein) und Stoll (Berchtesgaden). Ioan Shiley, bie Dlympiasiegerin im Hochsprung, hat ihre sportliche Laufbahn schon als Zwanzigjährige abgeschlossen unb eine Stellung als Sportlehrerin angenommen. Einen neuen Weltrekord schwamm ber Franzose Jaques Cartonnct. Er verbesserte feine eigene Höchstleistung im lOO-Meter-Brustschwimmen in Paris von 1:13 auf 1:12,4 Minuten. A m 1 0. M ä r z findet jetzt im Neuyorker Madison Square Garden der Kampf um bie Weltmeisterschaft im Halbschwergewichtsboxen zwischen bem Bonner Heuser unb bem Titelhalter Maxie Rosenbloom statt. 3 bis 5 Mark auf 105 bis 107 RM. erhöht, nachdem man anfangs der Woche um etwa 3 Mark herunter- gegangen war. Kunst und Wissenschaft. Deutschlands Ski-Elite im Schwarzwald Um die deutschen Skimeisterfchasten. Zu Beginn der Deutschen Skimeisterschaft hatte der Schwarzwald am Freitag sein schönstes Winterkleid angetan. Auf dem Kniebis hatte man eine vorzügliche Langlaufstrecke abgesteckt, die in einer Schleife wieder zum Ausgangspunkt zurückführte. Die Strecke selbst befand sich in ausgezeichnetem Zustande, und erfüllte alle Anforderungen. Zuschauer und Teilnehmer waren bei bester Stimmung. Als erster von den rund 140 Teilnehmern am 15-Kilometer-Langlauf ging der im Schwarzwald ansässige schon 70 Jahre alte Norweger Blankvansbraaten auf die Reise, ihm folgte der mehrfache deutsche Meister Gustl Müller, der in dem frischgefallenen tiefen Pulverschnee die schwere Aufgabe des Spurens hatte. Wohl hielt Müller die Führung bis zum Schluß, doch kam er mit seiner Zeit von vornherein nicht als Sieger in Betracht. Der Breslauer Herbert L e u p o l d , begünstigt durch einen guten Startplatz, lief ein hervorragendes Rennen. 2n schönem Stil legte er die Strecke in der besten Zeit von 1:20,52 zurück. Zweiter wurde der Borjahrssieger Rotz (München) vor Ponn (Berchtesgaden). Bayern wird Stasfelmeisler. Am Samstagvormittag wurden die Staffclmei- sterschaften zur Durchführung gebracht. 2n den 40 Kilometer führenden Kurs blieben die beiden Bayerischen Staffeln überlegen in Front. Sieger wurde Bayern II (Darchin- g?r, Steinhäuser, v. Kaufmann, Heyde und Gustl Müller) in der guten Zeit von 2:34,29 vor Bayern I (Ponn, Bogner, Däuber, Motz und Hagnl in 2:36,11. Die weiteren Plätze belegten Allgäu! (2:36,45), Allgäu II (2:39,41), Schlesien (2:42,08), Schwaben I (2:42,48), Sachsen (2:44,22), Allgäu III Schwarzwald I, Schwarzwald 11, Schwaben II, Schwaben III und Mitteldeutschland. Am Rachmittag des gleichen Tages wurden die Sprungläufe der Reichswehr und der Jungmannen ausgetragen. Sieger der Jung- mannen wurde: 1. Hans Marr (Oberhof), Rote 214,4 (42,5 Meter, 47 Meter): 2. Dietel (München), 208,7 (42 Meter, 50,5 Meter): 3. Finkbein (Dairsbronn), 181,2 (41,5 Meter, 42,5 Meter). Bei der Reichswehr belegten die ersten Plätze: 1. Hering (Hirschberg-, Rote 210,1 (43,5 Meter, 45,5 Meter): 2. Oberschühe Huhn (Freiberg), 206,8 (40 Meter, 42,5 Meter). Erich Recknagel Sprunglauf-Sieger. 2m Sprunglauf gab es insofern eine kleine Enttäuschung, als die Einheimischen auf der verbesserten großen Mustalschanze mit Weiten von 60 bis 70 Metern gerechnet hatten, aber nur Alfred Stoll, Berchtesgaden, war es möglich, die 60 Meter zu überschreiten. Der erste Platz fiel wegen der Schönheit und Sicherheit seiner Sprünge an Erich Recknagel, Oberschönau in Thüringen, der Weiten von 50,507 53 und 57 Metern erzielte. Einen neuen Schanzenrekord mit 61,50 Meter brachte Stoll (Berchtesgaden) an sich. Er erzielte außerdem Weiten von 57 und 56 Metern und kam auf den zweiten Platz. Der dritte Platz fiel an Kratzer (Rottach) mit Sprüngen von 52, 53,50 und noch einmal 53,50 Meter. Den vierten Platz holte sich Gustl Müller aus Day- risch-Zell mit 55, 53,5 und 51,5 Meter. • Die deutsche Ski-Meisterschaft im xusammen- gesehten Lauf (Kombination) fiel überraschend an Max Fischer (Wangen, Allgäu), der zwar im Langlauf nur den 12. Platz besetzt hatte, aber im Sprunglauf am Sonntag die gleichmäßigste Leistung bot. Eishockey-Weltmeisterschaft in Prag. Am Freitagabend hatten sich im Prager Eisstadion nur 2000 Zuschauer zu den Kämpfen Deutschland — Schweiz und Ungarn — Polen eingefunden. Deutschland hatte in seinem Spiel wieder erhebliches Pech und konnte gegen die Schweiz nur ein Unentschieden 1:1 (0:0, 1:1, 0:0) erzielen. Auch das zweite Abendspiel zwischen Ungarn und Polen endete 1:1 unentschieden (0:0, 1:0, 0:1). Der Samstagnachmittag sah 9000 Zuschauer bei dem Spiel Kanada — Tschechoslowakei. Die Kanadier waren ständig überlegen und hängten die Tschechen sicher mit 4:0 (2:0, 1:0. 1:0) ab. Die Kanadier haben sich durch diesen Sieg für das Finale qualifiziert. * Europameister im Eishockey wurde die Tschechoslowakei, die am Sonntag nach zweimaliger Verlängerung Oesterreich mit 2:0 schlug. Wirtschaft. Weitere Entlastung der Reichsbank. B e r l i n, 25. Febr. (WTB.) Rach dem A u s- weis der Reichsbank vom 2 3. Febr u a r hat sich in der verflossenen Dankwoche die gesamte Kapitalanlage der Bank in Wechseln und Schecks, Lombards und Effekten um 41,3 Millionen auf 2754,2 Millionen Reichsmark verringert. 2m einzelnen haben die Bestände an Handelswechseln und -schecks um 26,3 Millionen auf 2273,9 Millionen Mk., die Bestände an Reichsschahwechseln um 14,3 Millionen auf 3,3 Millionen Mk.. und die Lombardbestände um 0,7 Millionen auf 76,1 Millionen Mk. abgenommen. Die Effektenbestände blieben mit 400,9 Millionen Mk. nahezu unverändert. An Reichsbanknoten und Rentenbankscheinen zusammen sind 72,8 Millionen Mark in die Kassen der Reichsbank zurückgeflos« sen, und zwar hat sich der Umlauf an Reichsbanknoten um 68,5 Millionen auf 3111,2 Millionen Mark, derjenige an Rentenbankscheinen um 4,3 Millionen auf 390,6 Millionen Mk. verringert. Dementsprechend haben sich die Bestände der Reichsbank an Rentenbankscheinen auf 36,4 Millionen Mk. erhöht. Die fremden Gelder zeigen mit 364,8 Millionen Mk. eine Zunahme um 9,4 Millionen Mk. Die Bestände an Gold und deckungsfähigen Devisen haben sich um 0,3 Millionen auf 920,7 Millionen Mk. erhöht. 2m einzelnen haben die Goldbestände um 35,7 Millionen auf 786,7 Millionen Mk. abgenommen, die Bestände an deckungsfähigen Devisen dagegen um 36,0 Millionen auf 134,0 Millionen Mk. zugenommen. Die Deckung der Roten durch Gold und deckungsfähige Devisen betrug am 23. Februar 29,6 Prozent gegen 28,9 Prozent am Ende der Borwoche. * *DieJndexziffernderGroßhandels- preise. Die vom Statistischen Reichsamt für den 22. Feoruar berechnete Indexziffer der Großhandelspreise stellt sich auf 91,7 (1913 = 100); sie ist gegenüber der Vorwoche (91,2) um 0,5 v. H. gestiegen. Die Indexziffern der Hauptgruppen lauten: Agrar- stoffe 84,1 (pius 2,2 v. H.), industrielle Rohstoffe und Halbwaren 86,9 (unverändert) und industrielle Fertigwaren 112,1 (minus 0,1 v. H.), von diesen Produktionsmittel 114,5 (unverändert), Konsumgüter 110,3 (minus 0,2 v. Sy). * Schubert & Salzer A G., Chemnitz. Der Aufsichtsrat der Schubert & Salzer AG., Chemnitz, beschloß, der Generalversammlung am 28. März oorzuschlagen, aus einem Reingewinn von 1 292 000 Reichsmark 7 v. H. Dividende auf die Vorzugsaktien und 10 v. H. auf die Stammaktien zu verteilen. Außerdem sollen anläßlich des 50jährigen Jubiläums der Gesellschaft 100 000 RM. für Wohlfahrtszwecke und Gratifikation an die Arbeitnehmer verwandt werden. Frankfurter Eiermarkt. Frankfurt a. M., 25. Febr. Infolge der rasch gestiegenen Preise hat sich der Kleinhandel vom Einkauf fast völlig zurückgezogen, zumal auch der Konsum die erhöhten Preise nur zögernd bewilligte. Da auch die Zufuhren stärker wurden, nahm man schon anfangs der Woche eine Ermäßigung von 0,25 bis 0,50 Pf. vor, um später die Preise nochmals im gleichen Ausmaße zurückzunehmen, weil das Angebot immer stärker wurde, während das Geschäft immer mehr nachließ, wobei auch die bevorstehenden Zollerhöhungen zur Zurückerhaltung veranlaßten. Es notierten in Pf. per Stück loco Frankfurt a. TL: Bulgaren 7,75 bis 8, Jugoslawen 7,75 bis 8, Rumänen 7,50 bis 7,75, Holländer 8 bis 9,50, Flandern 8 bis 8,75, ungestempelte bayerische Landeier 8,50 bis 9, deutsche Frischeier je nach Größe 8 bis 11. Frankfurter Buttermarkt. Frankfurt a. TI., 25. Febr. Auf das Eingreifen der Reichsregierung hat sich das Angebot in deutscher Butter so stark verringert, daß die Nachfrage zum größten Teil nur aus holländischer Butter befriedigt werden konnte, ohne daß der Absatz eine nennenswerte Belebung erfuhr. Geringere Qualitäten von deutscher Butter sind vollkommen verschwunden. Die Preise für holländische Butter stellten sich mit 110 bis 112 NM. um 3 RM. niedriger, dagegen haben sie sich für deutsche Markenbutter um preisausgaben der Universität Gießen für das Jahr 1933/34. Don der Landes-Llniversität wird uns mitgeteilt: Für das 2ahr 1933/34 werden folgende Preis» aufgaben gestellt: Bon der Theologischen Fakultät: Für den akademischen Preis: Die Lehre von der Offenbarung und vom Wort Gottes bei Gabriel Diel. Für den Leydhecker Preis: Das Gemeindeideal Wichems. Bon der Juristischen Fakultät: Das Wesen der Einrede des bürgerlichen Gesetzbuchs. Bon der Medizinischen Fakultät: Lieber das Berhalten und die Bedeutung der Erythrokonten bei perniziöser Anaemie. Bon der Beterinärmedizinischen Fakultät: An Lebern geschlachteter Rinder ist die Entwickelung der Abweichungen bei der Angiomatose zu untersuchen und nach der Llrsache der Erkrankung zu forschen. Bon der Philosophischen Fakultät: 1. Aus dem Gebiet der Englischen Philologie: Oliver Wendell Holmes als Vertreter amerikanischen Biktorianertums. 2. Aus dem Gebiet der Kunstgeschichte: Es soll Entstehung und Wesen, Geschichte und Formentwicklung des deutschen Sacramentshauses im besonderen an Beispielen Hessens und des Mittelrheingebietes dargestellt werden. 3. Aus dem Gebiet der Mittleren und Reueren Geschichte: Beiträge zur Geschichte des Bistums Worms. , . „ r „ 4. Aus dem Gebiet der Mineralogie: Es soll versucht werden, auf Grund des Chemismus der mitteldevonischen Eruptivgesteine das Lahn-Dill- gebiet als petrographische Provinz zu charakterisieren. . . 5. Aus dem Gebiet der Mathematik: Die Seh- nen-Congruenz der algebraischen gewundenen Kurve 3. Ordnung ist Trägerin eines ternären Gebiets. Man soll die Geometrie der automorphen Transformationen der Sehnen-Con- gruenz studieren, die durch die linearen Substitutionen des ternären Gebiets induziert werden. Wer sich um einen Preis bewirbt, muß mindestens in einem der beiden auf die Stellung der Aufgabe folgenden Semester an der Uni» versität Gießen immatrikuliert gewesen sein. 2ede Bewerbungsschrist darf nur einen Verfasser haben. Die Bewerbungsschrift ist in der Sprache abzu- faffen, in der die Aufgabe gestellt ist. Auf dem Titel ist ein Kennwort anzubringen. Die Bewerbungsschrift ist vor dem 1. April 1934 einzusenden unter Beifügung eines verschlossenen, mit dem Kennwort der Arbeit, versehenen DriefUmschlags, der die Aufgabe des Verfassers und seine Adresse enthält. Die Sendung ist an die Fakultät zu richten. Beim 2ahresfest der Universität am l.SuIi 1934 verliest der Rektor die Urteile und ver- kündigt die Ramen der preisgekrönten Bewerber. 157000 Mark Lleberschuß beim Frankfurter Sänger-Bundesfest. WSN. F r a n t f u r t a. TL, 25. Febr. Die Abrechnung über das XI. Deutsche Sänger-Bundesfcst :fi nunmehr abgeschlossen; sie schließt mit einem Ueber- schuß von 157 254,99 Mark ab, wodurch alle bisherigen deutschen Sänger-Bundesfeste in den Schatten gestellt werden. An dem lleberschuß ist vertragsmäßig die Stadt Frankfurt a. TI.- mit 16 950 Mack beteiligt. Es besteht die Gewähr, daß dieser Betrag kulturellen und wohltätigen Zwecken zufließt. Unter der Bedingung, daß dies geschieht, wird der Festausschuß-Vorsitzende bei den Organisationen des Deutschen Sängerbundes den Antrag vertreten, daß auch von dort ein beachtlicher Betrag für gleiche Zwecke zur Verfügung gestellt wird. Briefkasten der Redaktion. (Rechtsgutachten sind ohne Verbindlichkeit der SckrifNeitung.) w. G. 2113. Die Eheschließung zwischen Geschwisterkindern ist gesetzlich nicht verboten. E. K. In 21. Zum Zwecke der Sicherung der Ehefrau für den Fall, daß der Ehemann vor ihr stirbt, ist die Errichtung eines Ehe» und Erbvertrags oder eines gemeinschaftlichen Testaments geboten, die beide nut vor dem Amtsgericht oder einem Rotar errichtet werden sollten. Wird ein gemeinschaftliches Testament privatfchriftlich errichtet, so besteht immer die große Gefahr, daß ein Fehler unterläuft, der die Ungültigkeit des Testaments zur Folge hat. Gegenüber der Sicherung der Ehefrau dürfen die entstehenden Kosten keine Rolle spielen. Der Ehemann kann auch Grundeigentum auf die Frau überschreiben lassen. Dieses kann aber nur durch einen gerichtlichen Akt vor dem Gr^ndbuchamt oder einem hessischen Rotar geschehen. R. R., Vleichsirahe. Eine Verordnung des Reichspräsidenten, die auf Grund der Reicyö-verfafsung erlassen wird, wird von ihm erlassen und gleich- Schafft Lebensmut und neue Hoffnung durch die Winternothilfe. zeitig noch von den zuständigen Reichsministern unterzeichnet, beispielsweise eine Verordnung gegen den unbefugten Gebrauch von Kraftfahrzeugen von dem Reichsjustizminister, dem Reichsverkehrsminister und dem Reichsminister des Innern. Eine Verordnung auf Grund einer Rot- verordnung wird von dem zuständigen Fach- minifter erlassen, beispielsweise die Verordnung über die Berücksichtigung der Renten aus der Sozialversicherung vom Reichsarbeitsminister. Richten Sie eine Eingabe an diesen unter der Adresse: „An den Herrn Reichsarbeitsminister in Berlin". Das genügt. Gewinnauszug 5. Klasse 40. Preuß.-Süddeutsche (266. Preuß.) Slaats-Lotlerie Ohne Gewähr Nachdruck verboten Aus jede gezogene Nummer sind zwei gleich I hohe Gewinne gefallen, enb zwar je einer I auf die Lose gleicher Nummer in den beiden I Abteilungen I und II | 15. Ziehungstag 24. Februar 1933 In der heutigen Bormittagszlehung wurden Gewinne über 400 M. gezogen 8 OetDlnne m 10000 9B. 140684 241075 245079 41159 104835 130085 313465 1 0 l?«tp'nr» »n 5000 M. 229450 274950 30 ®etoinne »u 3000 M. 98273 138132 143048 241293 244034 296144 68 Oetoinne |U 2000 M. 64667 67752 100946 138729 143923 169066 254334 255902 306948 320154 324515 342896 9465 36537 53786 85083 147187 216523 231395 3£5'.*7 325805 129 15965 27745 50192 104879 121805 132246 182141 196185 214851 309249 309426 316590 366553 369307 380101 4868 11390 13544 21673 352820 187329 214655 248218 288556 370661 84422 105299 130209 158451 201956 224822 262918 17795 69148 86929 116436 130687 168170 192593 241932 263076 314674 338664 358546 376999 94437 118729 132221 174328 204207 250709 271704 319918 343048 363130 382005 115282 132398 159926 202625 231256 263387 362375 115939 134698 181062 204318 241825 265308 368553 110692 119688 151941 179000 238944 254147 291254 328368 351366 368022 386243 185127 207508 246153 272818 370201 122693 156494 183509 239434 259421 294771 336320 353185 369382 391835 126143 166630 185657 240647 263058 313591 338337 355583 370495 392964 95574 119190 147196 174651 2.36793 253656 284099 325048 348666 365977 384459 195558 217842 253357 341324 388868 386132 120 ®etotnne jn 1000 QJJ. 170 Gewinn« »n 500 M. 1766 3300 6546 14887 18719 25038 34301 37534 39577 68292 73552 73955 75037 76401 82635 83416 ----- ----- ------ 111471 115386 36435 56777 61834 62227 64951 76826 83929 ----- 86293 94393 95917 97537 100102 101134 ------ ------ 118550 120174 122529 136546 142060 14*369 397412 ön der heutigen Nachmittagsziehung wurden Gewinne über 4UU M. gezogen 2 Gewinne zu 75000 M. 271902 2 Dewin«« jo 10000 M. 11 361 8 G-winn« ,u 5000 M. 11961 171978 208909 166309 71036 zu fe 142628 176408 207468 227448. 273741 318612 332897 373190 398697 261386 304484 393045 130121 167850 271852 333592 24431 74447 118209 173611 199420 225167 266893 295569 323880 352652 383139 122258 174069 206600 226091 267473 296885 324049 357436 395789 137799 225832 291663 377425 139039 251406 301C-2 387241 158512 177011 211733 237004 278247 320189 338583 376261 399862 181172 218457 237731 280832 322467 342759 378727 265452 323462 395961 115981 167411 194095 223758 249907 288428 322951 350678 383077 136730 195504 291255 334489 verblieben: 3 Prämien 302887 20 D-vinn, ra 3000 M. 4267 25732 87649 178569 236794 261958 264319 314133 384467 384961 38 Gewinn« ,u 2000 M. 9353 9811 46412 62178 112334 128263 129375 138898 140417 159504 160799 178844 179480 226937 266762 287746 399442 140 Gewinne zu 500 M. 17639 23603 24167 24302 ------ 34882 39789 43158 43701 48581 74535 83492 95540 97421 105499 ------ ------ ------ 165893 306601 353731 380024 72 Gewinn« zu 1000 M. 2749 4745 9524 16733 23131 34293 35683 65476 96063 101478 108176 ------ ------ ------- 144421 1CC222 Im Gewinnrade 500000, 2 Gewinne zu je 20U000, 4 zu je 1OU- 00, 2 zu je 75000, 6 zu je 50000, 18 zu je 25000, 88 zu je 10000, 231 zu je 5000, 472 zu je 3000, 1394 zu je 2 «'0, 2808 zu >e 1000, 4678 zu je 500, 13674 zu je 400, u. 100 Schlußprämien zu je 3000 TL Kurszettel der Berliner und Frankfurter Börse - Reichsbankdiskont 4 v. H.. Lombardzinsfuß 5 v. H. Datum 109,25 108,9 76,5 76,5 76,5 34,5 60,75 61,9 60,75 61,9 84,5 84 49,5 48,75 o| 84 84,25 86,65 86.9 4,5 4,25 86,25 86 Banknoten. 83,5 83,5 83,5 83,5 84 84 13,5 13,5 1,35 24 36 5.35 5,65 oi 10,9 143,25 •I 25 Die hinter den Papieren angeführten Ziffern geben die Höhe der zuletzt beschlossenen Dividende an. 5,85 5,85 6,13 5,325 68,75 8,95 13,25 1,25 69,1 8,95 0 ol 36 123 37,25 42,5 o 0 0 0 0 109 156 36,75 34,25 38,5 48 25,5 67,5 76,75 93 79,5 77,25 93 79,5 112,5 24,4 35,5 40,25 36 124 24,25 35 40 36 121,5 48,25 51 36,75 43 109,25 157,25 37 42,5 34,5 6,3 5,3 (Btfhnet...........- mauifraftroerie Höchst clä. Süddeutscher Zucket 79 93,5 | 79 I 77,9 93,5 79,5 68 8,95 5,9 7 100.25 34,4 39,5 48 J. ®. Farben-Industrie Scheideanstalt Goldschmidt ... Rütgerswerke .. Metallgesellschafl 5,5 25,25 6,13 5,3 5,8-i 7 10 5,5 25,13 10,25 5,5 25.13 67,75 8,9 Berlin - Frankfurt a Bl. 25.5 68,5 | A.E.S Gleftr. Lieferungigesellschast ... Licht und Straft ............. Felten L Guilleaume Gesellschaft für Elektrische Unter- nehinungen............... Rheinische Elektrizität Schucken & (£o.............. Siemens & Halile Lahmeyer & Eo.............. 34,5 40 48.5 100,13 34.4 38,75 47,25 24,25 111,65 24 Bereinig re Stahlwerke. Vtavi Minen ........ Kaliwerke Aschersleben. Kaliwerke Westeregeln . Kaliwerke Salzdetfurth . 0 . 0 . 0 . « .12 Hamvurg-Amertta-Patei ..... Hamburg-Südam. Dampfschiff. Hansa Dampfschiff......... Norddeutscher Lloyd A ffl. für Verkehrswesen Akt. .. Berliner Handelsgesellschaft.... Commerz, und Prival-Bank... Deutsche Bank und DtScont» Gesellschaft................ Dresdner Bank Reichsbank ............ 48,5 I 51,5 j 58 4,251 6% Deu eiche Retchsanleihe o. 1921 6% ehern.7% Dt.RelchSanl.v. 1929 6’/2% Doung-Anleihe von 1930 .. Deutsche Anl.-Ablös.-Schuld mfi Auslos.-Rechten ............ Desgl. ohne Ausios.-Rechte...... 6% ehern. 8% Hess. Bolksktaat 1929 (rückzahlb. l/)2%) ........... Oberhessen Provinz-Anleihe mii Auslos.-Rechten ............ Deutsche Äomm. Sammelab I.An leihe Seriei mit Auslos.-Rechten 6% ehern. 8% firantf. Hnp.-Bant Golvvse. 15 unkündbar bis 1935 6% ehern. 7% Franks. Hnp.-Banl Goldvfe. 16 unkündbar bis 1936 6%% ehern. 4*/2% Franks. Hyp. Eank-Llau.-Pfandbriefe ..... v;t% ehern. 4>/z% Rheinische Hyv.-Bank-Liqu.-Goldpse 6% ehern. 8% Pr. Landespfand briesanstalt, Pfandbriefe R. 19 6% ehern. 7% Pr. Landespfand briefanftalt, Pfandbriefe 81. 10 Philipp Holzmann .... Zementwerk Heidelberg Sementroed Karlstadt.. Wayb L Freytag..... Saturn ....... o .......0 6 .......6 9 *% Oösterreichische (Solorente... 4,20% Oesterrelchische Silberrente 4% Ungarische Gvldrcnte 4% Ungarische Staatsrente ö. 1910 4’/,% desgl. von 1913 6% obgest. Goldmexikaner von 99 4% Tüdilche Zollanleihe von 1911 4% Türkische Bagdadbahn-Anleihe Serie l ................... 4% desgl. Serie 11 ... 6% RumSn. verein h. Rente v. 1903 4'/r"/oRumän.vereinh.Rentev.l913 4% Rumänische vereinh. Rente .. 0%% Anatolier - BuderuS Deutsche Erdöl Gelsenkirchener . Harpener.................. Voesch Eilen—Aöln-Reuelsen. Ilse Bergbau ........... Ilse Bergbau Genüsse . Klocknerwerke .............. Mannesmann-Röhren Mansfeloer Bergbau Oberschles. fiofüroerfe Pbünir Bergbau Rheinische Braunkohlen .... Rheinstcchi Schultheis Patzenhoser Aku