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Oktober und der Reichs- wahloorfchlag bis zum 29. Oktober eingereicht sein müssen. Das Tragen von Partei- und Gtahl- Helmabzeichen in der SA. München, 23. Okt. (WTB.) Wie einer Be- konntrnachung des Chefs des Stabes der NSDAP, zu entnehmen ist, ist den SA. -Anwärtern bas Tragen bes Parteiabzeichens der NSDA P., sofern sie nicht bereits Mitglieder der NSDAP, sind, weder zum Dienstanzug, noch in Zivil gestattet. Den in die SA. übergefübrten Stahlhelmangehörigen wird das Tragen des Stahlhelmabzeichens zum Dienstanzug aus dem linken Unterarm g e - ft a 11 e t. Das Abzeichen ist auf einem auf der Spitze stehenden schwarzen Tucheck (4X4 cm) anzubringen. Das Stahlhelmabzeichen kann a m Zivilanzug unter dem SA.-Abzei- chen getragen werden. Eine deutsche Gewerkschastsfront im Saargebiet. Saarbrücken, 23. Okt. (TU.) Zwischen den saarländischen Gewerkschaften unb Berussoerbanden, die für i ine bedingungslose Rückglie - berung bes Saargebtetes eintreten, haben in ber letzten Zeit Besprechungen über einen Zu- sarnrnenschluh stattgefunden. Das Ergebnis ist, daß die christlich-nationalen Arbeiteraewekt^f- tcn, der DHD. mit den übrigen Verbänden w Gesamtoerbanbes der Deutschen Angestellten, die Gewerkschaft Deutscher Eisenbahner und Staatsbediensteter und die Hirsch-Dunckerschen Gewerk- Schäften sich zu einer Deutschen Gewerk« djaftsfront vereinigt Haven. Den Vorsitz iat Peter Kiefer vom Gewerksoerein christlicher Bergarbeiter. Stellvertreter ist ber Geschäftsführer des DHD. In diesem Zusammenschluß der deutschen nationalen Berufsverbände ist auf gewerkschaftlichem Boden das Kampforgan geschaffen worden, das sein Gegenstück auf dem politischen Feld in der Deutschen Front hat. In der Deutschen Gewerkschaftsfront sollen alle Arbeiter und Angestellten Ausnahme finden, die eine Rückk ehr zum deutschen Vaterland erstreben. Die Deutsche Gewerkschastsftont wird ihre Tätigkeit am 29. Oktober mit einer Kundgebung eröffnen. Durchführungsverordnung zum Reichserbhofgefetz. «Berlin, 21. Okt. (TU.) Der Reichsjustuminister und ber Reichsernährungsminister haben jetzt eint erste Durchführungsverordnung zum Reichserbhofgeiey, insbesondere über die Einrichtung unb das Verfahren der Anerbenbehörden erlassen. Danach führen die bäuerlichen Beisitzer bei den Anerbengerichten die Amtsbezeichnung Anerbenrichter, bei den Lrbhofgerichten dis Amtsbezeichnung Erbhoftichter. Die Anerbenrichtek werden auf Vorschlag des Landesbauernführer» vorn Oberlandesgerichtspräsidenten auf die Dauer von drei Jahren ernannt. Anerbenrichter können nutz hältniffe fei entweder eine längere Zell erforderlich oder eine Unter st ühnng oon mehreren Personen, wahrscheinlich aber beides. Die Verwendung leicht brennbarer Stoffe, wie Zelluloid oder Benzin in größerem Umfange hält der Zeuge nicht für wahrscheinlich, weil dann das Brandbild hätte anders fein müssen. Ueberdies würde ein Aus- gießen größerer Mengen von Benzin oder Benzol den Raum in kürzester Frist mit einem explosiven Gemisch ungefüllt haben. Ein Anzünden wäre dem Brandstifter lebensgefährlich geworden. Gerichtschemiker Dr. Schatz-Halle erklärt: Ich bin der festen Ueberzeugung, daß im Plenarsaal mit einer selb st entzündlichen Flüssigkeit gearbeitet worden ist und daß zur Ausbreitung des Feuers eine Lösungsflüssigkeit gedient hat. Der Sachverständige bittet bas Gericht, im Interesse ber allgemeinen Sicherheit, bie Oeffentlichkeit auf kurze Zeit auszusHliehen, in der er bie Brandflüssigkeit betanntgeben werde. Der Vorsitzende schlägt vor, ohne nähere Bezeichnung oon der „Flüssigkeit" zu sprechen. Der Sachverständige ist damit einverstanden und betont, daß die starke N e b e I b i I b u n a, bie bei bem Branbe beobachtet worden sei, besonders charakteristisch für die Anwendung der „Flüssigkeit" wäre. Vier bis fünf Liter dieser „Flüssigkeit* hätten durchaus genügt, die starke Brandentwicklung hervorzurufen. Er sei überzeugt, daß man bei der Brandlegung im Plenarsaal Kohlenanzünder mit felbft- entzündlicher „Flüssigkeit" getränkt und sie auf eine mit Petroleum ober Schmierbenzin geredet. Niemand, ber die Tatsachen kennt, kann wahrheitsgemäß sagen, daß England nichts getan hat, um seine Versprechungen zu erfüüen. Ebenso wie bei der Räumung der Ruhr, wie bei ber Behandlung ber finanziellen Lage in Lausanne hat England dem Glauben Ausdruck verliehen, daß es keinen Frieden in Europa geben kann, daß es keine Regelung in Europa geben kann, solange nicht jede europäische Nation an demselben Tisch unter gleichen Bedingunaen mit anderen sitzen kann. Bereits in Gens, als ich den ftonoentionsentrourf unserer Regierung oor- brachte, habe ich erklärt, daß beide Parteien zur Abrüstung beitragen müssen, ihre Rüstungen herabzusetzen: Die nicht gerüsteten Parteien müssen die Besorgnisse ihrer Nachbarn verringern und dafür sorgen, daß Europa sich mehr beruhigt. Nutzlos wäre ber Versuch, in freundschaftlichen Beziehungen mit anderen Ländern zu leben, ohne sorgfältig zu studieren, wodurch in der Regel Nachbarnationen gereizt werden könnten. Ich kann behaupten, datz Deutschland niemals große Hindernisse bei der Anerkennung der Gleichheit gefunden hat oder gesunden haben würde, wenn es bereit gewesen wäre, den Teil zu tun, den ich angedeutet habe. Es gab keinen Vertreter auf der Fünfmachtekon- ferenz im vorigen Dezember, der geringsten Zweifel darüber hegte, daß die Grundsätze der Gleichberechtigung unter einer Bedin- g u n g angenommen wurden, über die die deutschen Vertreter keinerlei Zweifel haben konnten: daß Deutschland in der Zwischenzeit beitrage zu dem Gefühl der Sicherheit der Ratio- nen, die der Abrüstung zustimmen wurden. Ich werfe diese Frage nicht auf um des Streites willen. Ich führe diese Tatsachen an, damit sie weiterhelfen. Eden wird England in Genf vertreten. Tie Lage gänzlich ungeklärt. London, 23. Okt. (TU.) Das englische Kabinett hielt am Montagnachmittag eine anderthalbstündige Sitzung ab, in der es sich mit der Abrüstungslage befaßte. Sir John Simon erstattete einen Be- richt über die Verhandlungen und Besprechungen, die mit den anderen Mächten ftattgefunben haben. Es wurde beschlossen, daß Unterstaatssekretär (Eben bie englische Regierung auf ber Sitzung des Büros unb des Ausschusses ber Abrüstungskonferenz am fommenben Mittwoch unb Donnerstag vertreten soll. Der Außenminister ist nicht in ber Lage, nach Gens zu gehen, ba auf ber Kabinetts- fitzung am Mittwoch bas parlamentarische Pro- gramm besprochen wird und Sir John Simon als Führer der nationalen liberalen Gruppe hierbei anwesend sein muß. Die Kabinettsverhandlungen standen unter ber Gewitterwolke bes inzwischen erfolgten Regie- runasfturjes In Frankreich, so baß eine gewisse Unsicherheit bemerkbar war. Auch würbe anerkannt, daß man die Meinungen unb Absichten des Präsidenten der Abrüstungskonferenz Hender- fon. nicht außer Acht lassen könne. Infolgedessen hat ber Unterstaatssekretär Eben ziemlich freie Hand für Genf erhalten. Englanb will anschei- nenb abwarten, welche Vorschläge die anderen Staaten zu machen haben. Während man am Montagmorgen für ziemlich sicher hielt, daß bie englische Regierung sich lebhaft für eine Vertagung ber Konferenz einsetzen werbe, herrscht nun bas Gefühl vor, baß Englanb anbere Vorschläge nicht unbebingt ablehnen würbe. Das Echo der Roofevelt-Rede Hausse an der Neusiorker Börse. den. Nach seiner Ueberzeugung mühte eine Person im Plenarsaal mindesten, 20 bi, 25 Minuten Zeit gehabt haben, vorausgesetzt, daß das Brandmaterial bereit stand. Die oon ihm erwähnte Zündslüssigkeit sei verhältnismäßig leicht zu beschufsen und in den Reichstag zu bringen gewesen. Es hätte genügt, wenn man die lm Reichstag vorhandenen Handtücher mit der Flüssigkeit begossen hätte oder die zerschnittenen Vorhänge dazu verwandte. Die „Flüssigkeit" habe einen kardolähu- lichen Geruch, den man schwer loswerden könne. Die Angabe oan der Lubbe» über die Inbrandsetzung halte er für ganz aus- geschlossen. 3n dem Umgang habe er wahrscheinlich gar keinen Brand beabsichtigt, sondern zufällig die Zündung-mittel verloren. Van der Lubbe müsse beim Linsleigen schon gewußt haben, daß bereit, andere Vorgänge in den Räumen sich abspielten, und et nur die Schuld durch sein eigenartige, Verhallen auf sich zu ziehen halte. Oberreichsanwalt: Der Angeklagte Torgler tft bis zu einer gewissen Zelt, mindestens bl» 20.20 Uhr, wahrscheinlich aber bis 20.40 Uhr, lm Reichstag gewesen. Kann nach der Art der Vorbereitung Torgler als Täter in Frage kommen? Der Sachverständige erwidert, daß der Zeit nach die Möglichkeit bestehe. Darüber, ob man, wenn Torgler mit dem Brandstoff besaßt war, am Portal 5 beim Verlassen de» Hause» den Geruch wahrnehmen muhte, läht der Sachverständige verschiedene Möglichkeiten offen. Wenn er von der Flüssigkeit nicht direkt etwas an die Hände oder Kleidung bekam, brauchte der Ge- ruch nicht auf ihn überzugehen. Dr. Seuffert: Wenn oan ber Lubbe diese getränkten Lappen vorfand auf den Plätzen und anzündete, mußte er doch selbst den Geruch an sich haben, als er festgenommen wurde. Sachverständiger: Jawohl, deshalb bin ich der Meinung, daß van der Lubbe im Vlenarsaal nichts getan hat. — Die Verhandlung wird dann auf Dienstag vertagt. Berlin, 23. Okt. (Wolff.) Im Reichstagsbrand- stifterprozeß haben heute die Sachverständigen das Wort, die beurteilen sollen, ob van der Lubbe allein die Brandstiftung durchgeführl haben kann, ober ob er Mithelfer gehabt haben muß. Sachverständiger Gey.Reg.-Rat Profesior Josse (Berlin) führt die rasche Ausdehnung des Brandes darauf zurück, daß Zünd - und Brennstoffe, wahrscheinlich Petroleum ober Benzol, in größeren Mengen verwenbet worden finb. Der Sachverständige lenkte die Aufmerksamkeit auf den Stenographenraum, von dem aus die Vorbereitung des Brandes im Saal höchstwahrscheinlich erfolgt fei, denn zum Stenographenraum sei jederzeit ein unauffälliger Zugang möglich gewesen. Mindestens 20KiloBrenn- st o s s m a s s e sei in den Plenarsaal geschafft worden. Die Entzündung der an verschiedenen Stellen verteilten Brennstoffe brauchte nur an einer einzig en Stelle zu erfolgen, wenn man Zündschnüre, Zündstreifen ober auch eine entzündliche Hilfsflüfsigkelt verwandte. Infolge des Luft- mangels sind nicht alle Telle des flüssigen Brennstoffes verbrannt, sondern ein Teil ist verdampft. Wir haben deswegen eine Mischung in bem Saal von Luft, Kohlenoryb, schwerem Kohlenwasserstoft unb Dampf bes flüssigen Brennstoffes. Das plötzliche Aufgehen des Plenarsaales in ein Flammen- meer ist ein Beweis dafür, daß im Saal in den unteren Schichten noch Luft gewesen war, und daß in den oberen Schichten em brennbares aber nicht explosives Gasgemisch vorhanden war. Die Vorbereitung der Brandlegung müsse eine gewisse Zeit erfordert haben unb von einer ober mehreren anbeten Personen ausgeführt fein. Er hält es aber für ganz ausgeschlossen, daß diese Vorbereitungen oon oan bet Lubbe kurz vor dem Brande getroffen worden feien. Die Anlegung des Brandes fei mit Sachkenntnis erfolgt, dafür spreche die Wahl des Brennstoffes und feine Verteilung auf eine große Anzahl von Stellen. Ohne die Verpuffung hätten die Brandstellen schnell gelöscht werden können, wie es lm Restaurant usw. geschehen sei. Rechtsanwalt Dr. Teichert weist darauf hin, daß man nach dem Brande, wenn der flüssige Brennstoff in Kanistern oder Flaschen hineingebracht worden wäre, Reste der Behälter hätte finden müssen. Dazu erklärt der Sachverständige Oberingenieur Werner, daß der Schutt sehr genau mit einem Löffel durchsucht worden fei, und daß man weder Flaschenböden noch Kani- fterrefte gefunden habe. Es bleibe freilich Die Möglichkeit, daß der Brennstoff in Gummi- blasen hineingebracht worden sei, was allerdings außerordentlich ungewöhnlich wäre. Der Oberreichsanwalt erklärt, er wolle einmal zu Ungunften des Angeklagten Torgler annehmen, daß dieser sich von 20.20 bis 20.45 Uhr mit dem Brandmaterial besaßt hat. Hätte der Angeklagte Torgler dann beim Verlassen des Reichstages nicht irgendeinen Geruch aus strömen müssen? Der Sachverständige Josse meint, diese Frage könne er nicht ganz präzise beantworten, worauf Rechtsanwalt Dr. Sack betont, daß er, wenn er als Autofahrer einmal nur für einen M o - ment an feinen Benzinbehälter herangehe, nachher einen ganz erheblich wahrzuneh- menben Geruch nicht nur an feinen Fingern, onbern auch an feiner Kleidung habe. Der Sachverständige wirft ein, daß der Bettes- sende ja seinen Rock wechseln und sich habe waschen können: dann wäre von dem Geruch nicht viel übrig geblieben. Der Geruch wäre übrigens viel geringer, wenn nicht Benzol, sondern Petroleum verwandt worden wäre. Der Angeklagte Torgler erklärt mit Nachdruck, daß er 20.45 Uhr längst nicht mehr im Reichstag war, sondern im Restaurant Aschinger. Nach seiner (Erinnerung habe er schon um 20.20 Uhr den Reichstag verlassen. Er habe nie in seinem Leben mit Benzin ober irgend wie gearteten Brandmaterial etwas zu tun gehabt. Der Angeklagte Dlmi troff fragt den Sachverständigen, ob er es für möglich halte, daß ein Brand ft Ifter In einer viertel- stunde diesen Brand entfachen könnte. — Der Sachverständige Joffe antwortet, er fei eine zeltlang der Meinung gewesen, daß das nicht möglich fei, al» er aber bei der Besichtigung sah, mit welcher Fixigkeit van der Lubbe arbeitete, möchte er doch glauben, daß bei entsprechender Vorbereitung die Entzündung so möglich war. Der Hausinspektor Scranowitz bekundet, daß er am 27. Februar zwischen 11 und 12 Uhr durch den Plenarsaal und auch durch den Stenographenraum gegangen sei und nichts Auffälliges bemerkt habe. Beim Stcnographenraum befinde sich die sogenannte S e i f e n k a m m e r, in der auch Spiritus zum Fensterreinigen und eine Flüssig- keit zum Verdünnen von Bohnerwachs ausbewahrt wird. Der Schlüssel zu diesem Raum fei aber stets unter Verschluß. Der Angeklagte Torgler weist darauf bin, daß am 14. Februar in Gegenwart von Scranowitz alle Räume, die den Kommunisten zur Verfügung standen, polizeilich gründlich durchsucht worden sind. 'Er fragt den Zeugen, ob er gesehen habe, daß irgendwelche Kanister, Denzinflaschen usw. gefunden worden seien. Scranowitz verneint die Frage. Als nächster Sachverständiger schildert bann Branddirektor Dr Wagner Derbrennungsver- suche an dem Eichcngcftühl des Plenarsaales. Es fei mit einem Kohlenanzünder in 18 Minuten nicht gelungen, die Stühle in Brand zu bringen. Einen Teppich, auf dem Tlfch und Stuhl standen, mit Hilfe einer brennbaren Flüssigkeit zu entzünden, gelang erst, als Reste eines Kleidungsstückes dazu geworfen wurden. In dem Plenarsaal, beffen Luftraum etwa 11000 Kubikmeter beträgt, konnte ein Ueberbrurf burch Brand nicht auftreten, wohl aber ein Ueberbrurf burch Verpuffung ober Explosion. Da» Feuer hätte bcn oom Zeugen geschilberten Umfang ohne venderuug der gewöhnlichen Verhältnisse im Plenarsaal nicht annehmen I können. Zu einer solchen Veränderung ber Der- tzS!." üOt. 8fra fe' «Rti6$< ÄS?? " '-S. - ßanbesba» ftfeid)«ttb ; Ac.i wordt". Die vollst Gustav! , a Leipzig eine - üi6 Hati. « xsls-DiUrs aus ewrifttViläjen Aw IbatorbntUnDtrp Acntraloorftanbes I- icanae!Wn Au! > wakn vertrauliche rrrji.'en gaben. 1 /\r AircheMm | Mieirifl d-s ® | tnlibfoung über ö I Iten unb kirchliche L fich.d°b °u> I auch otilti r Berbinbunflbi I r.anben mit der 1 Sn den Zentra' 3 der als er iD-Adols-Der! i) o f unb bi berufen. Prosissoi | btni bes Eustcw-i des Berkes, an |‘ Jahrzehnt fleht. I meister Dr. Go [ Aeiuraloorstand ( I 5r A. W. Be I. ft au B (fteidelbe kamp (Koblenz). Cibem mar e ■ Generalsekretär D I leriihL Darauf ei | 1« Liebesgaben, fc, feil gesammelte | ftafee von 25000 ■ rtatonifienmutter( f pguie. Sie Qabe I l im ftnbtrtrlioluni I ’a'ierrtid). Sie ach I c r'ammlung zu Der I Hart TDurbt für ' I l4nbsbeuifä)lv I tnttrftüfjuna ber 1 | Pemeinben (Eifer | fioiporagemeinbe | feiten weitere Q r d e im Jahre M I München bcftii । DieWjwnsi l Bulin, 23. f fangens«-, V :oa?rm ,n Sam 1 »"i-onrgesellschah L- lini.n iu beraten, l /"tschen Cy i ' n*ue Rin L Mr,r der Leich« ■ euerem Dank bi« I Pt fltmäfc Artikel | bie beutle ® I bJrnb< Obht | °." der beutitf ^«Willigkeit ber | Deutsche MÄ München, 23. Okt. (TU.) In einer Presse- Besprechung gaben ber stellv. Gauleiter Nippold und ©aupropaganbaleitcr Wenzel nähere Aufschlüsse über bie Feier bes 9. November, die der Erinnerung an den Marsch der Nationalsozialisten vom Bürgerbräukeller zum Odeonolatz gelten soll. Schon seit Wochen wird an ber Vorbereitung bes Programms gearbeitet, bas in großen Zügen nunmehr feststeht. Die Straßen, auf benen bie Kämpfer der deutschen Freiheitsbewegung im Jahre 1923 vorn Bürgcrbräukeller zur Feld- herrnhalle zogen, werden einheitliche Ausschmückung erhalten. Den fDlittelpunft der Veranstaltungen bildet die Einweihung des Mahnmals in der Feldherrnhalle. Es werden die meisten alten Kämpfer ber Bewegung nach München kommen. Am 8. November findet im Sterneckerbräu, dem ersten Ber- fammlungslokal ber NSDAP., eine Zusammenkunft Der älteften Kämpfer ber Sero e g u n g statt. Ferner treffen sich im Bürger- bräufeller bie Kämpfer von 1923. In beiben Lokalen wirb ber Führer Abolf Hiller sprechen. Um 23.30 Uhr flnbet ein Fackelzug der gesamten Münchener SA. statt. Ferner veranstaltet am Abend bes 8. November bie Lanbespolizei auf dem Königsplatz einen großen Zapfenstreich, bei bem Staatsminister Adolf Wagner eine Ansprache an die Versammelten halten wird. Um 24 Uhr wer- den Salutschüsse den Anbruch des 9. Novembers einleiten. Vormittags werden sich die alten Kämpfer der Bewegung beim Bürgerbräu auffteüen und unter klingendem Spiel nach der Feldherrnhalle ziehen. An der Spitze wird Reichskanzler Adolf Hitler genau denselben Weg marschieren, wie am 9. November 1923. In der Feldherrnhalle werden die 186 Standarten A u f ft e 11 u n g nehmen. Im Anschluß hieran findet die Weihe des Mahnmals durch den Führer statt, der eine Rede über sämtliche deutschen Sender halten wird. Schließlich erfolgt ein Vorbeimarsch der SA. vor dem Reichskanzler. Nachmittags erfolgt die Vereidigung der gefamten bayerischen Bürge rme i st e r durch Staatsminister Wagner auf dem Königsplag, nachdem am Vormittag bereits die Vereidigung der gesamten bayerischen Landespolizei statt- gesunden hat. Um 12 Uhr nachts wird vor der ocldherrnhallc durch den Führer selbst d i e S t a n - barte Abolf Hitler vereibigt. Bei der Feldherrnhalle werden für Zuschauer Tribünen errichtet werden. In den alten Sturmlokalen Münchens werden die alten Kämpfer Wiederfehens- feiern abhalten. Die Lokale werden festlichen «chmuck erhalten. Der Reichskanzler wird die Wahlliste führen. vermutlich auch Papcn und Leldte auf der Einheitsliste. Berlin, 23. Okt. (DDZ.) Die Vorbereitungen für die Aufstellung der Wahlliste für die kommende Reichstagswahl sind bisher noch nicht abgeschlosien. Jedoch dürste bisher bereits feststehen, daß In sämtlichen 35 Wahlkreisen eine Ein- he it s liste ausgestellt werden wird, ge s uhrt von 10 Persönlichkeiten mit dem Äany ler an d e r Spitze. Diese 10 Namen werden die einzigen sein, die auf dem Stimmzettel abgedruckt sind. (Es ist auch ein einziger Reichswahl- Vorschlag beabsichttgt. von besonderem Jnteresie wird sein, inwieweit Vertreter früher selbständiger Parteien von den Nationalsozialisten in den Reichslag wieder hineingelassen werden. Insbesondere gilt das hinsichtlich der früheren Z e n t r u m s p a r t e L Die Verhandlungen wegen Uederleitung eine» Tei- Die jugoslawische Regierung gibt in London bekannt, daß sie durch die ungünstige Wirt- schaftslage unb Devisenknappheit zur Su » pen - dierung der vollen Zahlung ihrer aus- ländischen Schulden gezwungen ist. Sie erklärt sich bereit, das im März 1933 mit bem Aus- jchuh zum Schutz ttanzöfi'chei Inhaber öcr serbischen und jugoslawischen Anleihen gehoffenr drei- jährige Abkommen auf englische Inhaber auszu- dehnen. N e ro y o r k, 23. Okt. (CNB. Eig. Meld.) Roosevelts Rundfunkrede wurde von der Neroyorker * ästigen Aktien- urben größere Käufe lang statt, an der die Vertreter des Gustao- Adolf-Werkes aus ganz Deutschland und evangelischen Auslandsdeutschtum teilnah aus dem TL Führer der Aeußeren Mission begrüßten mit bewirb Anderem Dank die Zusage der Kirchenleitung, daß >eit Flug- Jsland für Aufhebung des Alkoholverbols. th, * **55 „ , , Deutschtum teilnahmen. Der Lbgeordnetenversammlung ging eine Sitzung des ^mtralvorstandes voraus, bei der die Vertreter des sie gemäß Artikel 4 der Kirchenoerfassung gewillt lei, die deutsche Missionsarbeit unter ihre fördernde Obhut zu nehmen und nicht beabsich- enr der limien zu beraten, nach denen der Einbau der Mer der brutschen Evangelischen Mission in di e neue Kirche vollzogen werden soll. Die 3u|onnTl.t(',|"7oUf lchbrach. Das Luftschiff fuhr weiter nach dem U»*ML2SÄ ...... »utben 6972 Stimmen gegen nur 2 762 für das ‘erbot abgegeben. Da die vier kleinen Provinz- zusammen nur eine Mehrheit von vier Stirn- Versammlung zu verteilende Hauptgabe von 20 000 Ttart wurde für das evangelische Aus- MM ch den Mhrer. Aus aller Wett. ,Graf Zepelin" auf dem Wege nach Lhikago. !ixe, an der deutschen Missionsarbeit sowie an der Freiwilligkeit der Missionsgaben zu rühren. Die oon dem Deutschen Evangelischen Missionsbund goigelegten Richtlinien bieten b i e Grundlagen sirr d i e Neugliederung der Mission, üb er die die Reichskirchenregierung demnächst die inlgültige Entscheidung treffen wird. Durch ein- siirnmigen Beschluß wurde ein Deutscher Evangelischer Missionstag gegründet, tern alle evangelischen Missionsgesellschaften und Organisationen angehören. Ferner haben sich sieben io» den im nahen Orient arbeitenden deutschen ViWonsgesellschaften zum „C h r i st l i ch e n Ori- mtroer!" zusammengeschlossen. 2as Luftschiff „Graf Zeppelin" landete im Montag um 14.48 Uhr M. E. Z. auf dem pi-crineflughafen in Miami. Das Luftschiff kreuzte lUNächst wegen Morgennebels 300 Meter hoch über ler Stadt. Die Straßen waren von Menschen um- 'aumt. Die Dampfersirenen heulten, als die Sonne auch bie 9law- Rapen und : ebenen. (Sneto Mar Stallung der fianii- Mtr dieser Woche ersolgw, ntm 'Beitimmungen bie firei? im 2b. Oktober und her Siech' im 29. Oktober eingereuht sein MW (4X4 an) a"' mcrjen W® £ {ann am ^ahlhelimbzel^^.Nbzti« landsdeutschtum in Bessarabien, zur Unterstützung der dortigen Schulen bestimmt. Die Gemeinden Eisenstadt im Burgenland und die brasporagemeinde Rheinfelsen in Baden erhielten weitere Gaben. — Zum Tagungsort für bie im Jahre 1934 stattfindende Reichstagung wurde München bestimmt. L)ie Missionsarbeit in der neuen Kirche. Berlin, 23. Okt. (TU.) Der Deutsche S Äft',' anq» hn,„ "r. "-Ass ig halte er to. Cöb|,t$ llinnnn l 'UC flQnJ QU" S? *>abe « wahr. 3* * MW in den n M m, cxf. SS“'»» SSL« 5 er2ÄimW ~r; Frtber Vorbereitung vrage lammen? 8 ten mufete, W dn Tach, Möglichkeiten offen. Dem nicht direkt etwas m 'S bekam, brauchte b« tzv czuzehen. i van der Lübbe diese riand aus den Plätzen und doch selbst den Geruch er sestgenommen wurde. wohl, deshalb bin ich der tr Lubbe im Plenarsaal — Die Lerhandlung wird lertagt solche Bauern sein, die mit einem Erbhof im Bezirk des Anerbengerichts angemessen sind. Die Ernennung der Erbhofrichter schlägt der Reichs- dauernführer der Landesjustizverwaltung für jedes Erbhofgericht vor. Auch zu Erbhofrichtern dürfen nur Bauern vorgeschlagen werden, die mit einem Erbhof im Bezirk des Erbhofgerichts angesessen sind. Das Reichserbhofgericht wird bei dem Neichsministeriurn für Ernährung und Landwirtschaft gebildet. Präsident ist der Reichsminister für Ernährung und Landwirtschaft. Auf seinen Dor- s hlag ernennt der Reichspräsident einen zum Rich- hramt befähigten Beamten zum Vizepräsidenten. Las Reichserbhofgericht entscheidet in Oer Besetzung des Präsidenten, zweier Beamten und zweier Meichserbyoftichter, soweit nicht im Reichserbhof- gssetz etwas anderes bestimmt ist, finden auf das Verfahren vor den Anerbenbehörden die Vorschriften k»rs Reichsgesetzes über die Angelegenheiten der freiwilligen Gerichtsbarkeit sinngemäß Anwendung. Das Verbot, ohne Einvernehmen mit dem zu- ftänbigen Landesbauernführer Vorträge über Nas Reichserdhofgefetz zu halten, ist auf- xchoben worden. Die voilsdeuifche Arbeit des Gustav-Adolf-Vereins. Berlin, 23. Okt. (TU.) An Stelle der alljähr- lüchen Reichstagung des Gustav-Adolf-Vereins fand irn Leipzig eine Abgeordnetenversamm- evanstelischen Auslandsdeutschtums in Posen, Ober- schlesien, Oesterreich, Lettland und der Tfchechoslo- n>atei vertrauliche Berichte über die Lage ihrer Ge- imeinden gaben. Die Berührung der auslandsdeut- schen Kirchenführer mit der Heimatkirche gab ihnen gleichzeitig die Möglichkeit einer umfassenden Ur« 1 te ilsdildung über die jüngsten Ereignisse des politischen und kirchlichen Lebens in Deutschland. Dabei zeigte sich, daß auf dem Boden des Gustav-Adolf- Werkes auch weiterhin eine vertrauensvolle Verbindung der auslandsdeutfchen Gemeinden mit der Heimatkirche vorbanden ist. In den Zentralvorftand der Gustav-Adolf-Stif- hing, der als engerer Führerrat das weltweite Kuftav-Adolf-Werk leitet, wurden der Reichs» difchof und der sächsische Landesbischof Coch berufen. Professor Dr. Rendtorfs, der Bräsi- bent des Gustav-Lldols-Vereins behält die Führung des Werkes, an dessen Spitze er länger als ein Jahrzehnt steht. Auch der Leipziger Dberbürger- irteifter Dr. Goerdeler wurde wieder in den Z«ntralvorstand gewählt. Neu berufen wurde Prof. 2r. H. W. Beyer (Greifswald), Pfarrer Sie. hauß (Heidelberg und Konsistorialrat Hasenkamp (Koblenz). Von dem schwedischen Erzbischof ^Eidern war ein Grußtelegramm eingegangen. Generalsekretär D. Geißler erstattete den Jahres- Eie aus Neuyork gemeldet wird, auf dem Fluge lux Chikagoer Weltausstellung heute nacht um 1 llhr (Ostnormalzeit) Kap Maysi, die Ostspitze lon Kuba, überflogen. »on Partei’ und 6W ichcn in der SA. -- Wie einer Be- kriangelische Mission sb und trat in diesen • " J V'iM ber !RS2)2l$. Jagen in Barmen mit den Vertretern aller .«nmörtern Missionsgesellschaften zusammen, um über dieRicht- !; bericht. Darauf erfolgte die feierliche Ueberreichung der Liebesgaben. Die von der evangelischen Kinder- qlieder in dar hospitanienver' wett gesammelte Bremer Kindergabe in -Jimliften waren jum Mb W von 25 000 Mark kam dem Kinderheim des . vlDiunq nahezu abaeidN Oiakomssenmutterhauses Zoptau (in Mähren) /ritWij. IpNe.. Die Gabe der Gustav-Adolf-Frauenverein- aujber ßifte effleinenba ß°em Kindererholungshe-M'n Bad Hall m Ober- au(6 bie 72iv/ Oesterreich. Die alliahrlich von der Abgeordneten- Wie aus Reykjavik berichtet wird, lassen die vor- ««iv ^rmden Zählungsergebnisse der isländischen Volks- ' -erlich!".^zei-h"Ä Mmmung schon mit ziemlicher Sicherheit eine ' ^7*itn 1 ^r!e Mehrheit für die Aufhebung des lDfglcrler4eTWlarnnitr%u3 folgenden Distrikten: lun. REEMTSMA CIGARETTENFABRIKEN Diese Cigaretten werden In den Fatuika' betriebes in Altona-Bahrenfeld nacn^j isa»agen unseres technischen Muster- völlig neuen Methoden hergestellt Fabrikation». )je4eHu»g aut sämtliche TabaKe zweimal] Mundstück hergestellt. DI Ol AkW Die Cigaretten si^ Mus methoden, die ruW-s«> men zugunsten der Aufrechterhaltung des Alkohol- oerbots aufgebracht haben, dürfte das Ergebnis der Hauptstadt für das ganze Land ausschlaggebend sein. Reichsstatthalier von Epp als Ehrenführer des kyffhäuserbundes. Irn Bundeshaus des Deutschen Reichskriegerbundes „K y f f h ä u s e r" wurde der neue Ehrenführer, Reichsstatthalter General Ritter von Epp, durch den Bundesführer General a. D. von Horn feierlich eingeführt. Dor dem Bundeshause hatte eine Ehrenabordnung des Landesverbandes Berlin-Brandenburg Aufstellung genommen, die zum ersten Male mit der Hakenkreuzarmbinde erschienen war. General a. d. von Horn wies den neuen Ehrenführer des Bundes darauf hin, daß der Kyffhäuserbund sich rückhaltlos hinter den Volkskanzler Adolf Hitler gestellt habe. Der Führer werde im Kyffhäuserbund ein stets williges Werkzeug für die Mitarbeit am Wiederaufbau von Volk und Vaterland haben. Genera l von Epp bezeichnete es als besonders erfreuliche Tatsache, daß die durch den Hinzutritt des Kyffhäuserbundes erfolgte Erweiterung der nationalen Kampffront in einem Augenblick vor sich gehe, in dem Deutschland um seine Gleichberechtigung gegenüber dem Auslande kämpfe. In diesem Kampfe finde der Kysfhäuser- bund eine neue große Aufgabe. Dem Ausland müsse am 12. November gezeigt werden, daß das Deutschland von heute nicht mehr das Deutsck;land sei, dem man den Versailler Vertrag aufzwtngen konnte und daß das Deutschland von heute sich einmütig hinter die Forderungen der Reichsregierung stelle. General von Epp schloß seine Ausführungen mit einem begeistert aufgenommenen dreifachen Sieg-Heil! auf das neue Deutschland. Schwere Schlägerei in Kallowih. — (Ein Toter, vier Schwerverletzte. Nach einem großen Trinkgelage kam es zwischen arbeitslosen Haldenbewohnern in Kattowitz, die dort in notdürftigen Bretterverschlägen hausten, zu einer schweren Schlägerei. Mit eisernen Stangen, Steinen und Latten schlugen sie aufeinander ein. Auch der Bretterverschlag wurde angezündet und brannte ab. Einer der Beteiligten wurde e r - schlagen, ein weiterer liegt mit eingeschlagener Schädeldecke hoffnungslos im Krankenhaus. Außerdem wurden noch drei weitere Personen schwer v e r l e tz t, die jedoch von den Angehörigen weggebracht wurden. Die Täter halten sich verborgen. Der Streit soll wegen einer Frau aus- gebrochen sein. Italienische Grenzsoldaten von Schmugglern erschossen. Als drei italienische Grenzbeamte, die im Passeiertal stationiert sind und an der italienisch-österreichischen Grenze jeweils auf drei Tage Dienst tun, nicht in ihre Kaserne zurückkehrten, entsandte man eine Suchkolonne, die die Leichen der drei Grenzsoldaten in einer Schutzhütte in 3000 Meter Höhe sand. Die Leichen zeigen Schuß- und Schlag- wunden auf. Man nimmt an, daß die Grenzsoldaten das Opfer eines Kampfes mit Schmugglern geworden sind. Erst vor kurzem wurden in einer Schuhhütte im Passeiertal die verkohlten Leichen von drei italienischen Financieri gefunden, die offenbar e r - mordet worden waren. Wie nun vom Bundespolizeikommissar in Innsbruck in Erfahrung gebracht wurde, ist dieser Tage in das Krankenhaus Innsbruck der 1908 geborene italienische Staatsangehörige Johann G u f I e r mit einem Lungenschuß eingeliefert worden. Hier legte Gufler das Geständnis ab, er habe mit einem gewissen Paul H 0 fer aus Riffian in Südtirol Waren von Oester- reich nach Italien schmuggeln wollen; sie seien dabei von drei Financieri ertappt und in die Zwickauer Hütte gebracht worden. Dort habe man sie gefesselt und in ein Lokal gebracht. Später sei es den beiden gelungen, sich zu befreien und die drei Financieri nach heftigem Kampf zu Überwältigen. Gufler habe.dabei einen Lungendurchsckuß erhalten. Hofer habe dann die am Boden liegenden Financieri e r ° schossen. Hierauf fei er weggegangen und mit seinem Bruder und einem Begleiter zurückgekehrt, um den verletzten Gufler nach Oesterreich zu befördern. Bevor sie den Gufler nach Gurgl 'm Oetz- tal gebracht hätten, habe Hofer noch die Zwickauer Hütte angezündet, um die Spuren des Verbrechens zu verwischen. Hinrichtung in Stuttgart Der am 19. Juni d. I. vom Schwurgericht wegen Mordes zum Tode verurteilte ledige Tapezierer Robert Grötzinger aus Neckarweihingen (Oberamt Ludwigsburg) ist im Hofe des Stuttgarter Justizgebäudes h i nge r icht e t worden. Der Reichsstatthalter in Württemberg hat nach Lage des Falles von feinem Begnadigungsrecht keinen Gebrauch zu machen vermocht. Grötzinger hatte Ende März d. I. seine von ihm schwangere Geliebte, deren er überdrüssig geworden war, in den Weinbergen zwischen Oppenweiler und Neckarweihingen von einem Felsen herabgestürzt und dann die vom Sturz schon tödlich Verletzte durch Steinwürfe vollends getötet. Zwei Mörder von SS.-TRännern zum Tode verurteilt. Der Blattbinder Marquardt und der Schlosser B e ck in Chemnitz wurden wegen Feuerüberfalls auf die SS. am 4. April 1932 in Chemnitz, wobei ein SS.-Ddann getötet und einer schwer verletzt wurde, zum Tode und zu je zehn Jahren Zuchthaus verurteilt. Meine politische Nachrichten. Bei den Neuwahlen für die Kirchenkörperschaften der evangelischen Gemeinde in Kattowitz, haben die Polen eine außerordentliche Niederlage erlitten. Von den insgesamt abgegebenen 7826 Stimmen entfielen auf die deutsche Liste 7371. Für die Wahl der Gemeindevertretung kommen von insgesamt 31 243 abgegebenen Stimmen auf den deutschen Wahlvorschlag 29 360 Stimmen, während die polnische Lifte nur 1883 Stimmen erhielt. Damit sind die Polen in der Gemeindevertretung nur mit einem Sitz vertreten. Die Deutschen erhalten 19 Sitze. * In der Wohnung des ehemaligen nationalsozia- listischen Bundesrates und Hauptschriftleiters der nicht mehr erscheinenden „D e u t s ch - O e st e r r e i - chischen Tageszeitun g", Schattenfroh, wurde eine Haussuchung oorgenommen. Sch,, wurde festgenommen, aber abends wieder entlassen. * Im preußischen Finanzministerium begann die Schlacht st euerkonferenz der Länder, für die die Vorschläge zur Diskussion stehen, die der Deutsche Fleischeroerband den Länderregierungen unterbreitet hat, um die sich aus der Erhebung der Schlachtsteuer ergebenden Härten zu mildern. Wettervoraussage. Das ftanzosische Tief bringt langsam weiter nach Deutschland vor. Da über Island und dem Nord- meer starker Druckanstieg erfolgt ist, wird milde, maritime Lust südwärts gedrängt, die sich auch bei uns bemerkbar machen wird. Es kommt daher zu starker Dunst- und Wolkenbildung, wobei vereinzelt auch Niederschlage auftreten. Der nächtliche Temperaturrückgang wird dadurch etwas abgeschwächt. Späterhin wird sich jedoch der hohe Druck von Norden her durchsetzen. Aussichten für Mittwoch: Morgens stärker dunstig, tagsüber bewölkt, nachts milder, einzelne Niederschläge. Aussichten für Donnerstag: Nach vorübergehender Wetterverschlechterung wieder Besserung in Aussicht. Lufttemperaturen am 23. Oktober: mittags 13,5 Grad Celsius, abends 5,4 Grad; am 24. Oktober: morgens 3,5 Grad. Maximum 15,7 Grad, Minimum 2,9 Grad. Erdtemperaturen in zehn Zentimeter Tiefe am 23. Oktober: abends 7,6 Grad, am 24. Oktober: morgens 6 Grad Celsius. — Sonnenscheindauer 6 Stunden. — Niederschläge keine. Eewlnnauszug L Klasse 42. Preußisch-Süddeutsche (268. Preuß.) Staals-Lotterie Ohne Gewähr Nachdruck verboten 2. Ziehungstag 21. Oktober 1933 Auf jede gezogene Nummer sind zwei gleich hohe Gewinne gefallen, und zwar je einer auf die Lose gleicher Nummer in den Abteilungen I und II beiden 3n der heutigen Vormittagszkehung wurden Gewinne über 100 M. gezogev 2 Sewiane,» 2000 M. 182856 6 Gewinne 50 1000 M. 116222 157958 212164 16 Gewinne,u 800 M. 8562 16963 43393 113452 228889 277268 382547 385433 131619 154045 189982 225397 244691 270048 281747 308542 319802 348068 371351 399062 101456 131894 156548 198101 227077 246294 270080 291145 309842 326649 350764 382830 116843 137508 182178 219288 234023 266066 272864 291975 314966 332798 361137 388669 131228 151487 185033 225113 244494 269356 277637 302574 318498 343185 363972 390054 104067 132459 167966 211710 232416 259764 271381 291373 313084 326862 351947 386103 119896 338755 394913 11917 41729 67367 97913 117364 141428 185015 2228-16 240734 266189 276188 301040 315313 338897 363372 390009 46 Gewinn, »u 600 W. 14765 32150 37405 55792 64026 68883 84129 97674 99033 104018 ------ 142992 164372 187337 190188 277368 341435 361707 380086 386406 388625 198 Gewinne,u 200 M. 3863 6476 6765 15120 16544 24200 29992 33684 40917 44997 49316 50554 52312 64764 65288 74140 83081 87005 88834 91238 95364 98990 99980 ------ ------ ------ Sn her heutigen Nachmittagsziehung wurden Gewinne über 100 M. gezogen 54107 163865 20 TageSpramien. Auf jede gezogene Nummer sind 2 Prämien ?u }e 1000 RM gefallen, und zwar je eine auf die Lose gleicher Nummer in den beiden Abteilungen I und 1L 229023 62182 146652 176169 211886 246862 261077 289225 339707 356015 382707 245147 128245 147205 183805 230816 250863 264209 293545 344517 366724 391866 156763 191019 232832 250936 266379 300026 346128 363856 125279 173485 208239 246544 259260 272116 330837 351510 380847 163696 193037 236776 254918 269848 306993 347669 366566 18 Gewinne ,u 800 M. 10832 223570 266497 268998 311137 119285 168937 203253 240898 267317 271569 326677 350048 371739 6 Gewinn» ju 2000 M. 132340 14 Gewinne su 1000 M. 21850 204827 278117 279285 372097 ------ ------ 347160 357140 40 Gewinn« ,u 500 M. 36592 67496 75974 122555 145595 168678 176154 177601 183699 191226 274889 282369 293209 300136 307573 329690 349264 367813 388821 399424 160 Gewinne ,u 200 M. 1750 2233 3765 4619 6604 13088 14865 23195 37212 37836 46618 46847 62710 62944 64463 66706 65653 65861 88241 88511 91095 96271 96997 101626 102986 104266 104422 104513 ------ ------------ 64916 76004 126154 260594 319115 344945 178164 185213 219819 398284 Die Ziehung der 2. Klasse der 42. Preußisch- Süddeutschen (268. Preußischen) Staats-Lotterie tzndet am 15. und 16. November 1523 UfltL trizitätswerk. 6547C Winterthur Versicherungen Prospekte und Auskünfte bereitwilligen Subdirektion Frankfurt a. M Ooethestraöe 30 Telephon 23 847 Mitarbeiter überall gesucht V Kinder-, Aussteuer Studiengeld Unfall-, Haftpflicht-, Auto-, Kautions-, Einbruch-Diebstahl-, Betr.: Besetzung der Stelle des Diplom- Ingenieurs beim Städtischen Elek- Für das Städtische Elektrizitätswerk mit Ueberlandanlage und Straßenbahn wird ein Diplom-Ingenieur des elektrischen Fachs gesucht. Bewerber mit Kenntnissen auch im Gas- und Wasserfach werden bevorzugt. Die Vergütung erfolgt etwa nach Gruppe 2d der Hessischen staatlichen Besoldungsordnung. Ob frühere Dienstjahre angerechnet werden können, bleibt besonderer Vereinbarung Vorbehalten. Bewer- bungen mit Lichtbild, Lebenslauf- und Zeugnisabschriften sind bis zum 10. November 1933 an die Bürgermeisterei Gießen, Stadthaus, Bergstraße 20, einzureichen. Gießen, den 21. Oktober 1933. Der Dezernent für die städtischen Betriebe: Dr.-Ing. Hamm, Bürgermeister. Suchen Sie einen lohnenden Nebsrwevdlenfi wollen Sie sich als Verrufs-Vevtveiev betätigen, oder wollen Tie als solcherden Kreis Ihrer Vertretung andern oder erweitern, dann bitte bewerben Sie sich bei uns. Wir übertragen Ihnen die Vertretung einer alten deutschen Vers.-Ges. für Personen- und Sachversich. Berufs- Vertreter, welche Erfolge nachw. können, werden beoort. Cfiert.u.F.H.10ü2iui Als Hamen'tcin A Vogler. Frankfurt M. r,5-.ov Lin Lied vom Glück. Roman von Anny von panhuys. 32. Fortsetzung. Nachdruck verboten! „Bewahre, Herr von Malten! Davon ist's ziemlich still geworden in der Gegend. Was ich meine, ist auch noch kein richtiger Klatsch. Es könnte aber so weit kommen. Es handelt sich um Ihre Braut, Fräulein Olbers." „Was sagt man von ihr?" fragte er viel ruhiger. Die Wirtschafterin spielte mechanisch mit ihrer schwarzen breiten Schürze. „Der Wollner, der Fräulein Olbers nicht leiden kann, hat sie gesehen, schon zweimal, drüben im Böhmischen, wie sie einen alleinstehenden Herrn besucht hat, und er meint, das gehöre sich nicht, besonders nicht, wo sie doch der Herr von Malten heiraten will. Er hat mich gebeten, e» Ihnen zu sagen. Heute hat er sie zum zweiten Male gesehen. Es war schon Abend." Achim von Malten erwiderte ärgerlich: „Dieser Wollner kann morgen sein Krämchen zusammenpacken. Diesmal fliegt er bestimmt heraus. Der Kerl saugt Iich das einfach aus den Fingern. Er haßt meine Braut und will ihr schaden. So ein Filou." Auguste Helm druckste, wandte dann resolut ein: „Es tut mir leid, Herr von Malten, aber an der Sache ist etwas Wahres daran. Der Mann beschwor es beim Leben seiner Kinder, als ich es auch an- zweifelte. Und er liebt feine Kinder abgöttisch. Achim von Malten zerdrückte verstimmt den Rest seiner Zigarette im Aschenbecher. „Es kann nicht wahr sein, und wenn, dann han- beit es sich eben um einen ganz harmlosen Besuch. Wahrscheinlich hat meine Braut geschäftlich bei dem betreffenden Herrn zu tun." Frau Helm zuckte mit den Achseln. „Wollner erzählte, er hätte heute unter einem Fenster des Hauses im Böhmischen gehört, daß eine Männerstimme drinnen in einem Zimmer geklungen: ^ch lasse dich nicht, so lange ich lebe. Und komme Ich ins Unglück, dann ziehe ich dich mit hinein!'" Etwas sonderbar war Achim von Malten doch zumute nach dieser Fortsetzung. Aber er erwiderte trotzdem: „Der Kerl lügt! Nur gemeine Rachegefühle bewegen ihn dazu!" Auguste Helm erhob sich. „Es ist mir natürlich sehr peinlich, daß ich nun wahrscheinlich von Ihnen auch falsch beurteilt werde, ober ich hielt die Mitteilung, wie ich vorhin schon erklärte, für meine Pflicht. Uebrigens können Sie a selbst ein bißchen Umschau halten, der Herr jen- eits der Grenze heißt Bernd Brussak und soll rüher Zirkusreiter oder so etwas gewesen sein und etzt von seinem Ersparten leben." „Die heißt der — der Herr?" fragte Achim von Malten. Auguste begriff nicht, warum der eben noch ziemlich ruhige Mann mit einem Male vollständig verwandelt war. Seine Augen sahen fast drohend aus. Sie wiederholte den Namen langsam und deut- lich. Er nickte. „Gut, liebe Auguste. Ich danke Ihnen. Ich bitte Sie nur, über das, was Sie von Wollner erfahren, zunächst zu keinem Menschen zu sprechen, auch zu meiner Mutter nicht, und Wollner ebenfalls um Schweigen zu bitten. Ich beabsichtige, die Sache zu untersuchen." Auguste nickte eifrig. „Wir schweigen, Herr von Malten — verlassen Sie sich daraus." Nachdem Auguste gegangen war, zog Achim von Malten eine dicke Joppe an und setzte den alten Iagdhut auf. Er verspürte Sehnsucht nach frischer Luft. Die Neuigkeit verwirrte ihn, schien ihm unglaublich. Der frühere Besitzer des Kleeblattes, nach dem der Kommissar suchen lassen wollte, wohnte so nahe, und Roberta kannte ihn? Ihr sollte er zuge- rufen haben: ,Hch lasse dich nicht, solange ich lebe! Komme ich ins Unglück, dann ziehe ich dich mit hinein!" ... Unglaublich war das! Er erinnerte sich aber, wie bleich Roberta beim Lesen des Pariser Brieses geworden, und erkannte jetzt, daß sie das Kleeblatt absichtlich hatte beiseite bringen wollen, als sie behauptete, sie hätte es ihm Aurücfgegcben. Ihm war es, als sähe er etwas Unheimliches, Grausiges vor sich, was er nur ahnte, doch nicht klar begriff. Er benutzte den kleinen Ausgang des linken Schloßflügels und wollte einen Spaziergang durch den Park machen. Draußen würde fein Kopf klarer werden. Er hatte, der späten Stunde wegen, eine kleine elektrische Taschenlampe und seinen Revolver eingesteckt. . Langsam wanderte er durch den Park, leine Gedanken nahmen ihn dabei stark in Ansprucy. So erreichte er den sogenannten Gartensaal. Das war ein flaches, einstöckiges Gebäude, das früher im Sommer für Feftlicykeiten benutzt wurde. Jetzt geschah das schon seit Jahren nicht mehr. Er stutzte plötzlich. Ihm war es, als wenn er ein Geräusch Härte. Er blieb stehen. Das Geräusch wiederholte sich abermals. Er schlich vorwärts und ließ vorsichtig den Lichtkegel seiner Taschenlampe umherspielen. Vor Verblüffung blieb er plötzlich wieder stehen. Dort hinter dem Gartensaal gewahrte er ein weißes Pferd. Er atmete gepreßt; ein bißchen Grauen war wohl auch dabei, denn er dachte, es mußte das Pferd fein, das die weiße Reiterin immer benutzte, das Spukpferd. Er schüttelte den Schreck ab, betrachtete das Pferd. Es war sehr kräftig gebaut und sah aus wie ein beliebiges, gut gehaltenes, lebendiges Pferd. Don Spuk keine Spur. de de dc. El eii fol ml de du de ne los W feb aoi Ni M feb Sc wu wo Br UlU den ebe nur ist Ori den lich! SvischeFische und frische Fiisch-FiletS Mittwoch früh 9-Ubr ein treffend. Irische Voll-Bückinge . .Pfund 0.30 Richard Grünewald Bahnhofstraße 27 hui Fernspr. 3631 Zur Bekämpfung des Frostspanners jetzt Leimringe anlegenl Bewahrte Fabrikate von hellem Lelm Unterlage-Papier sowie den neuen „Fix - Fertig'* erhalten Sie im 6447a Samenhaus Heb. Hahn Bahnhofstraße » Telefon34O3 eines, sich für meine — Rein christliche- Unternehmen. — 5643 V wird nicht zurückgehalten, unerträglich. Hat der Arzt dann gibt es für Sie nur gesetzlich geschützten 3 ,Heila"-Model1e D.N.G.M. - neuester K onslruktion - zu interessieren. Darunter 1 Modell: ohne Nuckenfedcr, ohne Tchcnkelriemen, ohne starren etabt- oder Eisenbiigcl! 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