:h anzuzeigen necker eimer lar seht unc fr 98unf* inirii $ kbth Sr Elchen, do 7jn -öiorocn , Und £,{'i" »-« ^)en! S,n kann fje ^useunL^!^' , 1 J1 tot er ^orfam von 6n w-e immer^°Us Un6 ?ss <‘s;- °d). So Im-^reinb 1 hinunter S 1s, QuiberiP-16^ sich £f&,ne^- -KD 9rö&‘en\nu*Jn ojtum auf ein« der 'jj®***^ 1 tok Gambach 2.3ulil933 ofer Neffenbach ffel ?b. Nattmann 22. Juli 1933 4715 D- 4716D sä werkrneisie' S§Z Nr. 170 SrühauSsabe 185. Zahrgmtg Montag, 24. Zu« 1953 Gietzener Anzeiger General-Anzeiger für Oberheffen Drutf und Verlag: vrühl'sche UniversttSls-vuch- und Steinömcferei R. Lange in Stehen. Schnstlettung und Seschästrstelle: Schulftrahe 7. Annahme von Anzeigen für die Tagesnummer bis zum Nachmittag vorher. Preis für 1 mm höhe für Anzeigen von 27 mm Breite örtlich 8. auswärts 10 Reichspfennig; für Re« klameanzeigen von 70 mm Breite 35 Reichspfennig, Platzvorschrift 20u, mehr. Chefredakteur Dr. Friede. Wilh. Lange. Verantwortlich für Politik Dr. Fr. Wilh. Lange; für Feuilleton vr.H.THyriot; für den übrigen Teil (Ernft Blumschein und für den An» zeigenteil i.V. Th.Kümmel sämtlich in Gießen. Erscheini täglich, autza Sonntags und Feiertags Beilagen: Die Illustrierte ©iefjener Familienblätter Heimat im Bild Die Scholl» Monats-Bezagsprets: ^JIH 4 Beilagen RM. 1.95 Ohne Illustrierte . 1.80 Iustellgebühr .. , -.25 Auch bei Nichterscheinen von einzelnen Nummern infolge höherer Gewalt. ÜernsprechanschlÜsse unter Sammelnummer 2251. Anschrift für Drahtnachrichten: Anzeiger Sieben. Postscheckkonto: Frankfurt am Main 11686. Oie erstenErgebnissederevangelifchenKirchenwahlen Welche kirchlichen Körperschaften wurden neugebildet? Berlin, 22. Juli (CNB.) Die in der Deutschen Evangelischen Kirche zusammengeschlossenen Landeskirchen führten am Sonntag Neuwahlen für diejenigen kirchlichen Bertretungskörperschaften durch, die nach geltendem Landeskirchenrecht durch unmittelbare Wahl gebildet werden. Es find dies in sämtlichen deutschen Kirchen die ört- lichen Gemeindevertretungen, in einem Teil der Kirche außerdem die Vertretungskörper' schäften der Gesamtkirche: Landeskirchentage bzw. Landessynoden. Demnach wurden u. a. die folgenden kirchlichen Körperschaften neu gebildet: In der Evangelischen Kirche der Alt» preußischen Union die kirchlichen Gemeinde- körperschaften (Gemeindekirchenrat und Gemeinde- Vertretung); die Provinzialsynoden und die Gene- ralsynode gehen hier aus indirekten Wahlen hervor, die im Laufe der nächsten Woche stattfinden werden. Hannover: Kirchenvorstände und, wo solche bestehen, Gemeindevertretungen; Schlesien: Landessynode und örtliche Kirchen- Vertretungen; Frankfurt a. M.: Landeskirchenversammlung; Waldeck: Kirchengemeindekörperschaften; Bayern: Kirchenvorstände; Sachsen: Kirchengemeindevertretungen bzw. Kir- chenoorstände; Württemberg: Landeskirchentag und Kirchengemeinderat; Baden: Landessynode und Gemeindekörperschaf« ten; Freistaat Hessen: Kirchengemeindevertretungen; Thüringen: Landeskirchentag und Gemeindevertretungen; Mecklenburg: Kirchengemeinderäte; Oldenburg: Landessynode und örtliche Kirchenräte; Bremen: Gemeindevertretungen. In' Danzig finden keine Kirchenwahlen statt. Hier bildet " is Konsistorium die neuen Körperschaften. Im Saargebiet sind die Wahlen auf August verschoben. Dir Berliner Kirchenwahlen. Zweidrittel Deutsche Christen. Berlin, 23. Juli. (WTB.) In Groß-Berlin haben, wenn man von einigen wenigen ländlichen Borortgemeinden absieht, rund 80 Gemeinden gewählt. Bis 23 Tlhr lagen d i e Ergebnisse aus 40 Gemeinden vor, unter ihnen aus den größten Gemeinden, so daß sich aus diesen vorläufigen Resultaten schon gewisse Rückschlüsse auf den Gesamtausfall der Wahlen ziehen lassen. Es erhielten die Deutschen Christen 118 311 Stimmen, Evangelium und Kirche 57 722 Stimmen. Die Deutschen Christen haben also Zweidrittel, die Liste Evangelium und Kirche ein Drittel der abgegebenen Stimmen erreicht. Die Wahlbeteiligung war prozentual gerechnet nicht wesentlich stärker als bei den letzten Kirchenwaylen im Rovember vorigen Jahres. Da ober infolge der Masseneintragungen der letzten Lage sich die Zahl der eingetragenen Wähler in den meisten Gemeinden verdoppelt, in einigen sogar verdreifacht hatte, war der Andrang der Wählermassen so stark wie noch bei keiner Kirchenwahl. Bor den Wahlräumen entfalteten die veiden Hauptlisten „Deutsche Christen" und „Evangelium und Kirche" eine lebhafte Wahlpropaganda. In Steglitz, Friedenau und Charlot- tenburg waren quer über die Straßen breite Lransparente gespannt, auf denen die Parole der Deutschen Christen stand: „Jeder Deutsche wählt Deutsche Christen." Ein anderes Plakat verkündete: „Wo steht der Führer: Er steht hinter der Liste Deutsche Christen." In Reukölln standen 17 842 Deutsche Christen nur 2292 Stimmen der Liste „Reukölln für Christus" gegenüber. Ebenso erdrückend ist 7>ie Mehrheit der Deutschen Christen in der größten Gemeinde Charlottenburg, in Luisen, wo das Stimmenverhältnis 8296 zu 2494 beträgt. In einigen Gemeinden des Westens dagegen hat die jungreformatorische Liste „Evangelium und Kirche' sich mit etwa 50 Prozent gegenüber den Rutschen Christen behauptet, so in Lichterfelde und Dahlem. Auch in der Innenstadt stehen in einigen Gemeinden die beiden Gruppen sich etwa in gleicher Stärke gegenüber, so in der Hei- mndsgemeinde, in Ricolai, der ältesten Gemeinde Berlins, und in Christus. Hannover und Braunschweig. 90 V.H. Kirchenvorstcher in Hannover Deutsche Christen. Hannover, 23. Juli. (TTl.) In der Stadt Hannover haben von rund 200 000 wahlberechtigten evangelischen Gemeindemitgliedern §2 000 ihr Wahlrecht ausgeübt. Das sind etwa 46 v. H. 3m ganzen sind etwa 265 Kirchen- rorsteher gewählt, von denen bestimmt 206 den Deutschen Christen angehören. Voraussichtlich tvird sich die Zahl noch etwas erhöhen. Man kann annehmen, daß 90 v. H. der Kirchenvorsteher der Glaubensbewegung Deutsche Christen angeboren. In der Stadt Braunschweig wurden in 11 Kirchengemeinden für die Liste Evangelium und Kirche 5270 Stimmen und für die Liste der Glaubensbewegung Deutsche Christen 26 048 Stimmen abgegeben. Es handelt sich um eine vorläufige Zählung, die sich aber wohl nur noch unwesentlich verändern wird. In Lüneburg erhielten Deutsche Christen 10 Kirchenvorstehermandate und 28 Gemeindevertreter- mandate, die Evangelische Gemeinde 7 Kirchenvorsteher und 22 Gemeindeoertreter. In Göttingen erhielten die Listen der Deutschen Christen durchweg 97,5 v. S). aller abgegebenen Stimmen. In Osnabrück erhielten ebenfalls die Listen der Deutschen Christen die absolute Mehrheit. In Hameln war nur eine Liste der Deutschen Christen aufgestellt. In Celle, wo die Glaubensbewegung Deutsche Christen nicht organisiert ist, erhielten die Kandidaten der NSDAP, und die alten Kirchenoorsteher ungefähr je die Hälfte aller abgegebenen Stimmen. In Hilde sh e i m entfiehen von rund 7000 abgegebenen Stimmen 5800 Stimmen auf die Liste der Deutschen Christen und 1200 auf die Liste Evangelium und Kirche. Thüringen. Bon 51 Mandaten im Landeskirchentag 46 Deutsche Christen. Weimar, 23. Juli. (XU.) Die Wahlen zum Thüringer Landeskirchentag hatten das folgende vorläufige Gesamtergebnis: Glaubensbewegung Deutsche Christen 271 278, Christlicher Volksbund 20 439, Einigungsbund für reformatorisches Kir- chentum 14176. Es fehlen noch einige kleine Gemeinden, deren Ergebnisse das Gesamtbild jedoch kaum wesentlich ändern dürften. Die Mandate «erteilen sich wie folgt: Glaubensbewegung Deutsche hristen 46, Christlicher Volksbund 3, Einigungsbund für reformatorisches Kirchentum 2 Mandate. Bayreuth, 22. Juli. (WTB.) Die Rede, die der Reichskanzler Samstag abend im Rundfunk zu den evangelischen Kirchenwahlen hielt, hatte folgenden Wortlaut: Wenn ich zu den evangelischen Kirchenwahlen Stellung nehme, dann geschieht dies ausschließlich vom Standpunkt des politischen Führers aus, d. h. mich bewegen nicht die Fragen des Glaubens, der Dogmatik oder der Lehre. Dies sind rein innere kirchliche Angelegenheiten. Darüber hinaus aber gibt es Probleme, die den Politiker und verantwortlichen Führer eines Volkes zwingen, offen Stellung zu nehmen. Sie umfassen völkische und staatliche Belange in ihrer Beziehung zu den Bekenntnissen. Der Nationalsozialismus hat stets versichert, daß erdiechristlichenKirchen in staatlichen Schutz zu nehmen entschlossen ist. Die Kirchen ihrerseits können nicht darüber in Zweifel sein, daß sie des staatlichen Schutzes bedürfen und nur durch ihn in die Lage gefetzt sind, ihre religiöse Mission zu erfüllen. Ja, die Kirchen fordern diesen Schutz vom Staat an. Der Staat muß dafür aber umgekehrt von den Kirchen verlangen, daß sie ihm auch ihrerseits jene Unter st ützungzuteil werden lassen, deren er zu seinem Bestand bedarf. Kirchen, die dem Staat gegenüber keinerlei positiven Erfolg in diesem Sinne aufweisen können, sind für den Staat genau so wertlos, wie der Staat wertlos ist für eine Kirche, der gegenüber er unfähig ist, seine Pflichten zu erfüllen. Entscheidend für die Existenzberechtigung von Kirche und Staat ist die seelische und körperliche Gesunderhaltung der Menschen, denn ihre Vernichtung würde sowohl das Ende des Staates als auch das Ende der Kirchen bedeuten. Es kann daher auch weder der Staat den religiösen Vorgängen seiner Zeit gegenüber indifferent sein, wie es auch umgekehrt nicht die Kirchen gegenüber den völkisch- politischen Ereignissen und Wandlungen zu sein vermögen. So wie einst das Christentum, oder später die Reformation ihre gigantischen politischen Auswirkun- gen hatten, so wird jede politisch -o ö l k i sch e Umwälzung auch das Schicksal der Kirchen bet reffen. Rur ein Geistloser kann sich einbilden, daß etwa der Sieg des Bolschewismus für die Katholische oder Evangelische Kirchs belanglos wäre und daher weder Bischöfe oder Superintendenten in ihrer bisherigen Tätigkeit stören oder gar behindern würde. Die Behauptung, daß durch Die Tätigkeit der Kirchen allein schon solche Gefahren überwunden würden, ist unhaltbar und wird durcb die Wirklichkeit widerlegt, weder die Katholische, noch die Evangelische, noch die Russisch-Unierte Kirche haben oder würden dem Bolschewismus Einhalt gebieten können. Dort, wo sich nicht einekonkreloölkisch- politische Gegenwehr bildete, ist der Sieg des Kommunismus entweder schon gelungen, oder der Kampf zum mindesten bis heute unentschieden. Es ist daher klar, daß die Kirchen selbst zu solchen völkisch-politischen Erhebungen Stellung nehmen müssen. Dies hat zum ersten Male in einer klaren und eindeutigen Weise die Katholische Kirche dem Faschismus gegenüber in den Lateranverträgen getan. Das nunmehr unterzeichnete deutsche Konkordat ist der zweite ebenso klare Schritt In Eisenach erhielt die Glaubensbewegung Deutsche Christen 5712 Stimmen, der Christliche Dolksbund 1083 und der Einigungsbund für reformatorisches Kirchentum 739 Stimmen. In Weimar erhielten die Deutschen Christen 5921, der Volksbund 1568 und der Einigungsbund 77 Stimmen. In Gera lauteten die Ergebnisse 9411, 427 und 140. Einheitsliste in Frankfurt. Frankfurta.M., 22. Juli. (Lpd.) In Frankfurt a. M. war nur eine Liste der zu Wählenden eingegangen. Somit gelten die darin Genannten in der gesetzlichen Zahl nach der Reihenfolge als gewählt. Eine Wahl für die Landeskirchenversammlung und Kirchenvorstände findet in den evangelisch-lutherischen und unierten Gemeinden also nicht statt. 75 Prozent der zu wählenden Kirchenvertreter sind aus den Reihen der Deutschen Christen genommen worden, die restlichen 25 Prozent hat man nach dem Wert der Persönlichkeiten verteilt, ohne Rücksicht auf die Zugehörigkeit zu irgendeiner Gruppe. In erster Linie wurde aus Personen zurückgegriffen, die bereits im kirchlichen Leben eine Rolle gespielt haben. Einheitsliste auch in Nürnberg. Nürnberg, 23.Juli. (WTB.) In ganz Nürnberg hat kein Wahlkampf stattgefunden, da von feiten der Kirche im Einvernehmen mit Mitgliedern der NSDAP, eine Einheitsliste auf- gestellt worden war. Der Anteil der Nationalsozialisten an der Zahl der Kirchenvorstandsmitglieder beträgt durchschnittlich 70 v. H. In mehrerenGe mein» den wird biefe Ziffer aber weit überschritten. auf diesem Gebiet. Es ist meine aufrichtige Hoffnung, daß damit auch für Deutschland eineenZ)- gültige Klärung durch freie Vereinbarung der Aufgabengebiete des Staats und der einen Kirche eingetreten ist. Als Nationalsozialist habe ich den sehnlichsten Wunsch, eine nicht minder klare Regelung auch mit der Evangelischen Kirche treffen zu können. Dies seht allerdings voraus, daß an Stelle der Vielzahl der evangelischen Kirchen, wenn irgend möglich, eine einzige Reichskirche tritt. Der Staat hat kein Interesse daran, mit 25 oder 30 Kirchen zu verhandeln, um so mehr, als er überzeugt ist, daß gegenüber den gigantischen Aufgaben der jetzigen Zeit auch hier nur eine Zusammenfassung aller Kräfte als wirkungsvoll angesehen werden kann. Der starke Staat kann nur wünschen, daß er seinen Schuh nur solchen religiösen Gebilden angedeihen läßt, die ihm auch ihrerseits wieder nützlich zu werden vermögen. Tatsächlich hat sich auch innerhalb der evangelischen Bekenntnisse im Kirchenvolk in den „Deutschen Christen" eine Bewegung erhoben, die von dem Willen erfüllt, den großen Ausgaben der Zeit gerecht zu werden, eine Einigung der evangelischen Landeskirchen und Bekenntnisse anstrebte. Wenn diese Frage nun wirklich in Fluß geraten ist, dann wird vor der Geschichte nicht durch unwahre oder dumme Einwendungen bestritten werden können, daß dies das 03 er» Berlin, 22. Juli. (WTB.) Zum Abschluß des Konkordates wird folgendes mitgeteilt: Das nunmehr unterzeichnete Reichskonkordat bedeutet den ersten feierlichen Vertragsabschluß zwischen dem Deutschen Reich und der Ka tholischen Kirche am Ende einer tausendjährigen Auseinandersetzung. Es weist wie alle Akte der Regierung vor allem in die 3 u Iu nf t Die Herstellung des konfessionellen Friedens in dem bekenntnismähig gespaltenen deutschen Volke ist einezwingendeRotwendigkeit, um die wahre Einigkeit innerhalb des deutschen Vaterlandes herzustellen. Wie durch das Reichsstatt- Haltergeseh der Partikularismus in Deutschland endgültig beseitigt worden ist, so räumt das nunmehr vorliegende Reichskonkordat m i t den letzten Resten der Kulturkampf- stimmung inDeutfchland auf. Es wäre müßig, angesichts dieser geschichtlichen Tatsachen nach alter deutscher ilnfitte allzu sehr die Ein» zelheiten des Vertragswertes mit Haarspaltereien abzuwägen. Drei Hauptgesichtspunkte stehen im Vordergrund einer dem Geist dieses 03er» tragswerkes gerecht wer oenden 03etrad)tung. Die Einflußsphären des Staates einer- feits und der Kirche anderseits werden gegenseitig ge sicherl- aber auch abgegrenzt. Während im liberalen Zeitalter die Kirche zur Sicherung 'hres Einflusses stark in 3n Pommern. Stettin, 23. Juli. (TU.) Die Kirchenwahlen in Stettin und in der gesamten Provinz Pommern fanden außerordentlich große Beteiligung. In Stettin hatten 8 von 12 Kirchengemeinden s i ch auf eine Einheitsliste geeinigt, bei der die Deutschen Christen mit 65 bis 90 v. H. abschnitten. In der Provinz haben die meisten Gemeinden sich gleichfalls auf eine Einheitsliste geeinigt, wobei die Deutschen Christen gleichfalls mit der Mehrheit abschließen. In Stralsund z. B. hat die Einheitsliste ergeben: 100 v. H. für die Deutschen Christen bei 2 Gemeinden und 73^ v. H. bei einer Gemeinde. In Greifswald erzielten die Deutschen Christen bei drei Gemeinden 80 v. H. auf Grund von Einheitslisten. In den vier Stettiner Gemeinden, in denen eine Kirchen- wähl stattfand, erhielten Deutsche Christen 9209 Stimmen, Liste Evangelium und Kirche 4923 Stimmen. Maßnahmen des Reichsstatthalters in Mecklenburg. Schwerin, 22. Juli. (WTB.) Die Pressestelle des Staatsministeriums von Schwerin teilt mit: Der Reichsstatthalter Hildebrandt hat sü r Mecklenburg • Schwerin, Lübeck und Mecklen- burg-Strelitz die Anweisung erteilt, alle Ber- sammlungen, Aufrufe und Presseartikel der Anhän- ger der Liste Evangelium und Kirche zu verbieten. Das Verbot wurde notwendig, weil staatsgefährliches Material vorliegt, das durch die Anhänger der genannten Lifte mit lieber- einftimmung amtlicher kirchlicher Stellen verbreitet worden ist und gegen den Bestand und Ziel- setzung der nationalen Regierung s ch ä r s st e n s verstößt. dienst der völkisch-politischen Umwälzung in Deutschland und jener Bewegung innerhalb der evangelischen Bekenntnisse, die sich eindeutig und klar zu dieser nationalen und völkischen Bewegung bekannte, zu einer Zeit, da leider genau so wie in der katholischen Kirche zahlreiche Pastoren und Superintendenten in schärfster, ja oft fanatischer Weise, gegen die nationale Erhebung grundlos Stellung genommen haben. 3m Interesse des Wiederaufstiegs der deutschen Ration, den Ich untrennbar mit der national- sozialistischen Bewegung als verbunden ansehe, wünsche ich daher oerständlicherweise, daß d i e neuenkirchenwahlen in ihrem Ergebnis unsere neue Volks- und Staats- P o l i tif unter ft üften werden. Denn indem der Staat die innere Freiheit des religiösen Lebens zu garantieren bereit ist, hat er das Recht, zu hoffen, daß in den Bekenntnissen diejenigen Kräfte gehört werden möchten, die entschlossen und gewillt sind, auch ihrerseits für die Freiheit der Ration sich einzusehen. Dies wird aber nicht gewährleistet durch weltabgewandte und den Erscheinungen und Ereignissen der Zeit keine Bedeutung beimessenden Kräfte einer kirchlichen Versteinerung, sondern durch die Kräfte einer lebendigen Bewegung. Diese Kräfte sehe ich in jenem Teil des evangelischen Kircheuvolks in erster Linie versammelt, die im deutschen Christen bewußt auf dem Boden des nationalsozialistischen Staats getreten sind. Richt in erzwungener Duldung, sondern in lebendiger Bejahung! Die inneren religiösen Fragen der ein» rlnen Bekenntnisse werden davon über» aupt nid)4 berührt. Es ist nicht meine Aufgabe, dazu Stellung zu nehmen. das politische Gebiet vorgestoßen war, ist dazu heute keine Rotwendigkeit mehr. Denn der Staat! st inZukunstderGaranlder christlichen Mission der Kirche. Er sichert ihr die Bekenntnisschule und damit die religiöse Erziehung und Durchdringung des Heranwachsenden Geschlechts. Daraus ergibt sich aber auch, daß nunmehr die Diener der Kirche aus der parteipolitischen Sphäre ausscheiden. Der Geistliche wird sich in Zukunft ausschließlich feinen feelforger- üchen Pflichten zu widmen haben. Dieses Gebiet ist wahrlich umfangreich genug, um verantwortungsbewußten Persönlichkeiten weiten Spielraum zu einer gedeihlichen Entfaltung ihrer Kräfte zu bieten. Besonders bemerkenswert ist, daß sich das Deutsche Reich im Artikel 32 des Kontor öates verpflichtet, diesen Grundsatz auch gegenüber den Geistlichen aller nichtkatholischen Bekenntnisse durchzusetzen. Damit ist zu dem Verbote der Neubildung politischer Parteien ein durch die deutsche Geschichte der letzten 100 Jahre als notwendig erwiesener Zwang hinzugefügt worden. 3n engem Zusammenhang mit dem Verbot für Geistliche, politischen Parteien anzugehören oder für solche tätig zu sein, steht die Beschränkung der katholischen Verbände Staat und Kirche. Oie Rundfunkrede des Reichskanzlers zur evangelischen Kirchenwahl. Eine amtliche Erläuterung zum Abschluß des Reichskonkordates. einbar der Staats «iyen uw Die Dachrichter haben die Problematik mit sicherem Gefühl selbst empfunden: „Das sogenannte zweite Stück ist immer 'ne Gefahr. Man hatte mal mit Goethe Glück, doch jetzt ist Wagner-Jahr." Sie wollten sich vor einer Wiederholung ihrer eigenen Einfälle bewahren und verfielen, da „sie es nun mal mit den Klassikern haben", auf eine Flucht in die Antike — 300 vor Christus (mindestens). Sie borgten sich Las Motiv aus den „Abderiten" von Wieland und schrieben ihr zweites Stück um den längst berühmt gevwrdenen Streit um des Esels Schatten herum. Sie schrieben es, ihrem Grundsatz getreu, im Kollektiv: das Spiel entstand szenenweise unterwegs, auf der Reise, im Zug, im Wartesaal, sogar im Kolleg; sie haben wieder alles allein gemacht: den Text, die Musik, die Bühnenbilder, die Regie, die Tänze und die Rollenbesetzung. „Am 24. Februar 1933 ging unser Esel im Münchener Volkstheater zum erstenmal los." Das Ensemble ist blendend aufeinander ein- gesprelt: es klappt alles aufs Stichwort. Rein darstellerisch heben sich drei große und ganz Preußen schlägt ein ReLchsgeseh zur Sicherung des Mchisfriedens vor nisterpräsident Göring erklärte u. a.: Es hat sich gezeigt, daß nur In bezug auf die Entlassenen wies der Reichsstatthalter darauf hin, daß sich der § 4 des Gesetzes zur Wiederherstellung des Berufs- beamtentuins natürlich in Hessen besonders ausgewirkt hätte, da die politischen Vorgänge der letzten 13 Iahre geradezu erschreckende Zu stände gezeitigt hätten. Daher sei die höchste Aufgabe der Zukunft die Erziehung des Beamten im nationalsozialistischen Geiste. An dieser Erziehung würden die schärfsten Maßstäbe angelegt werden. Der Beamte sei nicht nur Diener, sondern auch Führer des Volkes. Jeder leitende Beamte müsse in jeder Hinsicht das Vorbild seiner Sinterbeamten sein. Sein Geist und sein Charakter mühten seiner ganzen Abteilung den Stempel aufdrücken. Es müßte so kommen, daß der CB e am e zur Auslese des Volkes gehöre. Besonders ernst erläuterte der Reichsstatthalter die Möglichkeit, daß in kurzer Frist eine junge Generation antrete, die durch ihre nationalsozialistische Erziehung manchmal in der Lage sei, die älteren in nationalsozialistischem Handeln und Denken zu übertreffen. Die Folgen seien klar. Jeder Beamte habe daher die Pflicht, sich so tief als möglich in die nationalsozialistische Weltanschauung zu versenken. Wenn er das nicht könne, solle er ehrlich zur Seite treten. Der Begriff der Neutralität sei ein Begriff der Vergangenheit und gehöre der Vergangenheit an. Im neuen Staat gibt es nur noch Bekenner. Mit einem machtvollen Appell an das Ehr- und Pflichtgefühl schloß Reichsstatthalter Sprenger seine Rede, die einen tiefen Eindruck bei den Versammelten hinterließ. Ministerpräsident Dr. Werner dankte dem Reichsstatthalter für seine Ansprache und betonte, daß jedes hinzugefügte Wort nur eine Abschwächung bedeuten könne. „So schließe ich, indem ich Sie bitte, mit mir einzustimmen in den Ruf: Xlnferm obersten Führer Adolf Hitler ein dreifaches Sieg-Heil!" Gießener ©faMbeafer. Gastspiel der „Bier Nachrichter": „Der Esel ist los." nachsichtliche Strafverfolgung privater Berlin, 22. Juli. (WTB.) Ministerpräsident Göring empfing im preußischen Justizministerium in Gegenwart von Justizminister K e r r I, Staatssekretär Freister und Staatssekretär G r a u e r t die Presse, um über die Beschlüsse des preußischen Ministerrats Mitteilungen zu machen, die insbesondere die Verhängung der Todesstrafe betreffen. Mi- Das Motiv ist bekannt, aber es bildet nur das szenische Gerippe für ein „Stück mit Musik in neun Bildern nach dem Altgriechischen des Plagiates". Die Personen gliedern sich in zwei Parteien, die Beteiligten und die Unbeteiligten. Und um die klassische Fabel herum rankt sich aus Ironie, Ulk, Anpflaumung und aktueller Parodie in bunter Unbekümmertheit des plötzlichen Einfalls alles, was die Rachrichter so auf dem Herzen lw- ben — gegen die Politik, gegen die Juristerei, gegen das Radio, gegen die Operette, gegen das falsche Pathos, ... und sie schrecken auch, sympathischerweise, keineswegs davor zurück, sich über sich selber lustig zu machen: das ist das Allernetteste an ihrem Spiel. Sie sind, das wird man stellenweise gespürt haben, der von ihnen empfundenen Gefahr des „zweiten Stückes" nickt immer entgangen. Sie sind manchmal schon zu sicher, zu routiniert; sie verlassen sich in Axel Oxenstjerna. Der große schwedische Staatsmann Axel Oxenstjerna, der 1583 geboren wurde, lebt in der Geschichte als die „rechte Hand" des Königs Gustav Adolf fort. Die Tochter des Herrschers, die exzentrische Königin Christine, die den verdienten Mann später so heftig ihre Launen spüren lieh, hat von ihm gesagt, er sei nicht nur der ergebenste Freund ihres Vaters, sondern der „Genosse seiner Ratschläge" gewesen, und es sei fraglich, wer mehr zu preisen sei, ob Oxenstjerna wegen eines solchen Herrn oder ihr Vater wegen eines solchen Dieners. Der Reichskanzler Schwedens, der die Grundlage der Siege Gustavs Adolfs dadurch schuf, daß er für den Nachschub und die Verproviantierung des Heeres sorgte, führte auch die diplomatischen Verhandlungen und erntete die Früchte der Saat, die der König durch ferne Siege gesät. Er ist mehrere Jahre hindurch wahrend des Dreißigjährigen Krieges Statthalter in Preußen gewesen, dann „Generalgouverneur am Rhein": er hat feine ganze Persönlichkeit für einen Friedensschluß eingesetzt, und als dieser nicht erreichen konnte, kehrte er nach der Heimat zurück erst als Berater und Lenker der jungen Königin und Dann, als Christine auf den Thron verzichtete als väterlicher Freund ihres Nachfolgers Karls X.' Gustav. Doch nicht durch diese Taten lebt Oxenst- jerna im Munde der Nachwelt fort, sondern durch ein berühmtes Wort, das so oft zitiert wird, wenn die Welt wieder einmal an der Wirkung staats- mannifcher Weisheit verzweifelt. Als Axel Oxenst- jerna - so berichtet Lundblad in seinem „schwe- d fchen Plutarch — Nürchgeseht halte, daß fein ältester Sohn Johann juiu Führer der schwedischen Gesandtschaft bei dem Friedenskongreß in Osnabrück ernannt wurde, da machte der Sohn Einwendungen gegen diese verantwortungsvolle CBeru- Wir kennen sie schon, diese begabten und .... ternehmungslustigen jungen Leute aus dem Deutschen Seminar von Herrn Professor Kutscher in München: wir erinnern uns noch mit Vergnügen an ihre witzige Parodie „Hier irrt Goethe". Dieses Stück war ein enormer Erfolg, aber dennoch ergab sich nach etwa 250 Aufführungen die Notwendigkeit, das Reiserepertoir zu ergänzen. 1933) oder c) ein vergehen °ach Strafgesetzbuchs od nung oom 3eb' sorderung oder An d) ein verbrechen geg< die Neubildung °o 1933 begründet w Die Verurteilung aus Derlusl aller offei t esHeidjs.betCan j-ur den beurteil tiausflanb gehörigen 3 a 1 ach sich. Gegenstände, bi »riefen Vorschriften straf e6er bestimmt sind, sind i har zu machen, auch roi uoif) einem Teilnehmer stimmte Person verfolgt Hann, so kann die 6inji »nachung selbständig erka feind ganz überwunden schien. Vielleicht durch bestimmte Simstände, die uns in einem allzu milden Licht erscheinen ließen, erhebt der Kommunismus wieder da und dort frecher denn je das Haupt. 2D et sich in Zukunft gegen einen Träger der nationalsozialistischen Bewegung ober einen Träger des Staats vergreift, muß wissen, daß et binnen kurzer Frist dafür sein Leben verliert. Dabei genügt es vollkommen, wenn er überführt wird, daß et die Tat beabsichtigt hat oder daß die Tat nicht mit einem Tode, sondern n u r m i t einer Verletzung geenöel hat. Der 2Ui- nlfterraf hat der Reichsregierung zur beschleunigten Verabschiedung einen Gesetzentwurf oor- gelegt, in dem die Todesstrafe, ausgesprochen durch Sondergerichle, verhängt wird bei Ueber- fällen. wie ich sie soeben geschildert habe, ferner auch in solchen Fällen, wo in Zukunst das Ansehen und der Bestand des Staates angetastet wird durch Verbreitung der sog. Greuelpropaganda. Denn auch diese trägt dazu bei. den neuen Staat zu unterwühlen und vor allen Dingen Verhältnisse zu schaffen, die unter Umständen durch ihre unwahre Berichter ft attung zu schweren Rückschlägen für Deutschland führen könnten. Ich bin überzeugt, daß die Reichsregie- rung diesem Gesetz raschestens betreten wird. Wir find von dem Standpunkt ausgegangen, daß in solchen Fällen von mildernden Simständen in Zukunft nicht mehr geredet werden kann, son- wußt. daß die bisherigen straf- und strafverfahrensrechtlichen Bestimmungen nicht ausreichend diesen Maßnahmen die nötige Grundlage geben. Einmal läßt sich eine nachhaltige Abwehr aller das Aufbauwerk des Staats gefährdenden Angriffe nur erzielen, wenn d e r a r t i g e Re ch t s- Verletzungen grundsätzlich mit der Todesstrafe bedroht sind. Die bestehenden Strafbestimmungen tragen diesem Gedanken nicht hinreichend Rechnung. Insbesondere reichen sie in den Fällen, in denen Angriffe auf Beamte der Strafverfolgungsbehörden und Mitglieder der nationalsozialistischen Kampsformationen erfolgen, soweit nicht Mord im Sinne des Paragraphen 211 des Strafgesetzbuchs vorliegt, in der Regel nicht aus. Dasselbe gilt auf dem Gebiet der E i n - fuhr illegaler Schriften. Zum anderen gewährleisten die bestehenden prozessualen Vorschriften die gebotene Beschleunigung der Aburteilung, insbesondere in den vorstehend genannten Fällen, nicht. Die Notwendigkeit der Einleitung und Führung einer Vorunt^suchung. sowie der Verhandlung vor dem Schwurgericht bedingt eine für das Schutzbedürfnis des Staats Preußen trifft schärfste Abwehrmaßnahinen gegen staatsfeindliche Umtriebe. Todesstrafe für Angriffe auf Träger der nationalen Revolution. — Künftig un- und vereine auf solche Zwecke, bie abseits aller Parteipolitik, abseits auch von jeher Art Gewerkschaftspolitik liegen. Die katholischen Verbände und Vereine zerfallen, sobald sie zugelassen sind, in zwei Hauptgruppen, solche, die aussckließlich religiösen, rein kulturellen oder charitatioen Zwecken dienen, und solche, die außerdem noch einem anderen, hauptsächlich berufsständischen Zwecke gewidmet sind. Die Vereine der ersten Gruppe können ihr Leben, vorausgesetzt, daß sie sich innerhalb der ihnen gesteckten Grenzen bewegen, frei und unbehindert führen. Die Vereine der zweiten Gruppe können einem innerstaatlich betreuten Verbände eingegliedert werden und verzichten insoweit auf ihre Selbständigkeit: doch dürfen auch sie unter dieser ange ührten Voraussetzung selbständig chre Zwecke au die bei ihnen herkömmliche Weise verfolgen. Sie werden sich besonders sorgfältig davor zu hüten haben, nur den Anschein parteipolitischer oder gewerkschaftlicher Tätigkeit zu erwecken. Die Vereine beider Gruppen werden in ihrem Eigentum und ihrem Eigenleben vom Reiche geschützt. Rechtliche Nachteile dürfen durch die Zugehörigkeit zu solchen Vereinen usw. deren Mitgliedern weder in der Schule, noch im Staatsleben erwachsen. Das Reichsministerium des Innern stellt im Benehmen mit dem deutschen Episkopat ein Verzeichnis der Verbände und Vereine auf. Veränderungen, Neugründungen oder das Erlöschen der Verbände oder Vereine sind dem Rcichsmini- sterium des Innern zu melden. Die Liste wird demnächst veröffentlicht werden. Dochschulnachnchten. Dem bekannten Staatsrechtler an der Universität o st - Professor Dr. Carl Schmitt, wurde vom bayerischen Kultusministerium die durch das Ab- ^ben von Professor R o t h e n b ü ch e r an der Universität München erledigte ordentliche Professur für Staatsrecht angeboten. . ^e.r Universität Berlin werden die folgenden Ordinarien wegen Erreichung der Dienstalters- grenze von den amtlichen Verpflichtungen entbun» Den: der Ordinarius für Hygiene, Geh. Hofrat Professor Dr. Martin Hahn, der Ordinarius für •“u9enheilfunbe, Geh. Medizinalrat Professor Dr. ückmann, und der Ordinarius für beut* fd)e Philologie, Professor Dr. Max Herrmann. Dem a. o. Proseffor Dr. Werner Cate l von ber .f Unioersitäts-Kinberklinik ist ber Lehr- ststhl für Kinberheilkunbe an ber Universität Leip» 3 l g (an Stelle von Professor Dr. Georg B e s s a u) angeboten worben. .Das Sächsische Ministerium für Volksbildung beabsichtigt, an der Universität Leipzig einen Lehr» st"hl für Vorgeschichte zu errichten. Der Ordinarius für slawische Sprachen und Literaturen an der Universität Königsberg Professor Dr. Paul Rost, wird auf seinen Antrag von den amtlichen Verpflichtungen entbunden. individuell voneinander abgesetzte Spielbegabungen heraus: Bobby Todd (Anginös): Käutner (Eseltreiber Taxos) und Heyne, der Eigenbrödler Diogenes in der Tonne mit Aad io und Telephonanschluß Troja 22045. Dom Ensemble: Nina von Putlitz (Angina), Edith Anders (Coctaila), Julius Herker (Oberst Monokolos), Hansen und Voelge (Rechtsanwalt und Linksanwalt) und Impekoven (Bankier Apropos). Es war ein sehr heiterer Abend: das gut besetzte Haus spendete in angeregter Stimmung reichen Beifall. Wir würden uns freuen, die Nachrichter übers Jahr mit ihrem dritten Stück wiederzusehen. Dis dahin: Gute Reise und „Grüß Zeus!". hth. WSN. Darmstadt, 23. Juli. Die Staatspressestelle teilt mit: Am Samstagmorgen versammelten sich die Spitzen der staatlichen und städtischen Behörden im großen Saal des ehemaligen Staatsministeriums, in dem sich jetzt die Diensträume des Reichsstatthalters befinden. Pünktlich um 11 Sltjr traf Deichsstatthalter Sprenger rr.it seinem Stabe ein und wurde von dem Ministerpräsidenten Dr. Werner und Staatssekretär Jung begrüßt. Hierauf stellte der Ministerpräsident dem Herrn Reichsstatthalter die einzelnen Beamten vor. Im Anschluß an die Vorstellung richtete Reichsstatthalter Sprenger an die Versammlung eine Ansprache von großer Eindringlichkeit und Klarheit. Deichsstatthalter Sprenger wies darauf hin, daß gerade die Beamtenschaft in Hessen besonders den Wandel in der letzten Zeit empfunden habe, so wie Hessen das erste Land mit rein nationalsozialistischer Regierung gewesen sei, so habe es jetzt die Aufgabe, in Fortsetzung dieser Tatsache das Muster eines nationalsozialistischen Staates herauszubilden. Erste Aufgabe sei eine grundlegendeVer- einfachung, die ja schon eingeleitet sei. Kein Mann mehr als nötig dürfe beschäftigt werden, und der Dienst im Ministerium müsse wieder als höchste Ehre angesehen werden. Die Zahl der B e a mt en müsse zur Bevölkerungsz ahl in entsprechendem Verhältnis stehen. Es sei selbstverständlich, daß diese Entwicklung nicht ruckweise oder durch Bruch vor sich gehe, sondern organisch wachsen müsse. Mit Anerkennung gedachte der Herr Reichsstatthalter der Beamten, die sich im nationalen Interesse vorzeitig hätten pensionieren lassen. Es sei zu wünschen, daß auch in Zukunft noch weitere diesen Entschluß faßten, damit die Jugend nachrücken könne und die Erfahrung der älteren nicht verloren sei. In der Folge der Deamtengenerationen dürfe keine Lücke entstehen. Ber Beamte als Träger des nationalsozialistischen Gtaatsgedankens. Eine Ansprache des Reichsstatthalters an die Spitzen der hessischen Behörden. D?r Schließlich dürfte sich die Oeffentlichkeit mit der Frage des Verhältnisses des Reichskonkordates zu den bisherigen Länderkonkordaten (Bayern, Preußen, Baden) besonders beschäftigen. Das Reichskonkordat tritt den genannten Länderkonkordaten im allgemeinen ergänzend zur Seite. Das Bistum RIeißeu sowie die S u f f r a - ganbisf üraer Roltenburg und Mainz, die bisher nach nicht von Cänberfon- korbaten erfaßt waren, erfahren hier eine den Verhältnissen in den übrigen deutschen Ländern weitgehend angeglichene Regelung. Die Zeit für eine Beseitigung der Länderkonkordate und für eine Herübernahme ihrer Bestimmungen in ein Reichskonkordat ist noch nicht gekommen. Die staatsrechtliche Entwicklung des Deutschen Reiches läßt aber erwarten, daß diese Notwendigkeit in absehbarer Zeit einkreten wird. Dann wird das gesamte Gebiet der Staat und Kirche gemeinsamberührenden Fragen in einem einzigen Reich skonkordat zu regeln sein. Schließlich sei noch erwähnt, baß neben der Neuregelung der Militärseelsorge auch bie Minberheiten berührt werben. Während ber Hl. Stuhl bisher feierlich au seinen immer vertretenen Grundsätzen von der Aufrechterhaltung der Muttersprache im Religionsunterricht sich bekennt, beweist das Reichskonkordat seinen loyalen Willen zum Schutz anbersvölkischer Minderheiten auf der Grundlage vollkommener Gegenseitigkeit. fung und erklärte, er fühle sich einer so wichtigen Aufgabe nicht gewachsen. Da soll ibn der Vater: mit den lateinischen Worten beschwichtigt haben An nescis, mi fili, quantilla prudentia regatur orbis?“ ö. h. „Weißt du denn nicht, mein Sohn, mit wie wenig Verstand die Welt regiert wird." Georg Brandes hat einmal in einem Aufsatz die Frage behandelt, ob dieses berühmte geflügelte Wort tatsächlich aus dem Munde Oxenstjernas stamme, und erklärt, daß dafür nicht der geringste Beweis vorliege. Die Mitteilung Sundblads stammt aus viel späterer Zeit, und von Zeitgenossen wird nirgends etwas darüber berichtet. Es gibt auch schon frühere Aussprüche, die sich so skeptisch vernehmen lassen. So soll z. B. Papst Julius III. auf die Bemerkung, daß er doch schwer unter der Herrschaft über die ganze Welt zu tragen habe, geantwortet haben: „Wenn ihr wüßtet, mit wie wenig Aufwand von Verstand die Welt regiert wird, so würdet ihr euch wundern." Jedenfalls ist Oxenstjerna durch dieses Wort berühmt geblieben. In der 27. Auslage der „Geflügelten Worte" von Büchmann (Berlin 1925) heißt es allerdings, der Ausspruch werde Oxenstjerna zu Unrecht zugeschrieben: auch hier wird Papst Julius III. (1550 55) nach einer portugiesischen Quelle als Slrheber angegeben. R. O. Da gibt es z. B. im ersten Teil eine Szene beim Rechtsanwalt, die man — überraschende szenische Ausbeutung des Schatten-Motivs — nur als stumme, aber überaus plastische Silhouette erlebt, und deren heitere Wirkung sich als absolut unfehlbar erweist. Dann haben sie einen griechischen Gassenhauer unter dem Titel „Mir schwant so was von ßeba", der sich eines sehr delikaten Motivs aus der klassischen Mythologie mit herrlicher Unbekümmertheit im Stil des modernen Operettenschlagers bemächtigt. Sehr hübsch, auf ähnlicher Linie liegend, macht sich auch das Duett „Sie müßten mal zum Doktor gehn, Herr Doktor", gesungen in ber Bar „bei Phckippi" von Fräulein Coctaila und dem Halsnasenohrenarzt Anginös. Im Kasseler Wartesaal entstand die Angelszene mit dem Terzett Anginös, Taxos, Diogenes und dem wahrhaft ergreifenden Gesang vom nußbraunen Mädchen. Ganz gläpzend aber ist in ihnen in Text, Rhythmus und Vortragsstil jenes „muntere Kriegs- lieö" gelungen, welches, zur Kithara gesungen, mit einer großartigen Frechheit den ganzen Horner, Odyssee und Jliah^ in einem zweistimmigen Couplet so witzig wie originell .^usammenfaßt". Die Kollektivarbeit sieht im Einzelnen so aus: den Text, den wir anzudeuten versuchten, schrie- ben Kurd E. Heyne. Helmut Käutner und Bobby Todd: die Musik, geschickt und einfallsreich bei sparsamsten Mitteln: Heyne, Norbert, Todd. Die Regie, routiniert und improvisatorisch zugleich, führt Kurd E. Heyne Kostüme und Bühnenbilder: ausgezeichnete Entwürfe von Käutner. den ersten Szenen manchmal zu ausschließlich auf ben Wortwitz unb ben Kalauer, unb man wirb einige Male besorgt um Fortgang unb glücklichen Ausgang bes Konfliktes in Abdera. Aber es finb ihnen wiederum einige Höhepunkte gelungen, wo sie in ber sprubelnden Originalität ber Erfindung und ber gelockerten Improvisation ihrer Spielfreudigkeit weit über die normalen Grenzen eines harmlosen Studenten-Ulks unb einer Dilettantenbühne hinausgelangen, unb wo man ganz unmittelbar empfinden kann, welche lebendigen Impulse unb welche fruchtbaren Anregungen vom Laienspiel her für bas Theater in unserer Zeit überhaupt sich entwickeln können. Berlin, 22. Juli. (WTB.) Das preußische Staatsministerium hat der Reichsregierung den Entwurf eines Reichsgesehes zur Gewährleistung des Rechtsfriedens mit der Bitte um Beratung durch das Deichskabinett und mit folgender Stellungnahme zu dem Inhalt des Gesetzentwurfs überreicht: Die bis in die jüngste Zeit fortdauernden und sich steigernden Angriffe staatsfeindlicher Elemente gegen Beamte des Staates und gegen die Kämpfer der nationalsozialistischen Revolution erheischen schärfste Abwehrmaßnahmen. Deshalb hat das preußische Staatsministerium in seiner heutigen Sitzung eine Reihe von Maßnahmen getroffen, die dem Zweck dienen, eine besonders schnelle, einheitliche und unnachsichtig e Verfolgung derartiger Rechtsbrüche zu gewährleisten. Diese Maßnahmen sollen der SA. und SS. die Gewißheit geben, unter alten Sim» ständen auf den wirksam st en Schutz der Staatsgewalt rechnen zu können. Das Staatsministerium ist sich dabei aber be- Eingriffe in die staatliche Hoheitssphäre | dern das jeder, der sich in Zukunft an den Beamten des Staates, an einem SA.- oder SS.-Mann oder Stahlhelm-Mann, der ja auch zur SA gehört, vergreift, raschestens mit dem Tode dafür büßen mutz. Ich habe somit zur Freiheit des heutigen Staates eine Sicherung geschaffen und zu schaffen versucht, wie sie bisher keinem zuteil geworden ist und ich bin überzeugt, daß diese ganzen, heute getroffenen Maßnahmen mit dazu beitragen werdest, der staatstreuen Bevölkerung, vor allem aber unseren treuen Kämpfern in der Polizei, in der SA. und SS. das Gefühl zu geben, daß sie jetzt tatsächlich geschützt sind gegen diese fortgesetzten Sieberfälle. 2Vir haben jetzt ein Gesetz geschaffen, das dem Ministerpräsidenten die Möglichkeit gibt, erweitert von Begnadigungen und Niederschlagung von Verfahr en Gebrauch zu machen, dort, wo ich der Ueberzcugung bin, daßindervergangen- h e i t Kämpfer der nationalsozialistischen Resolution zwar gegen dle Form des Ge- sehes gefehlt haben, aber sicher nur, um tatsächlich der Revolution und da- mit Staat und Volk zu dienen. 3n solchem $atle werde ich begnadigen bzw. die Verfahren niederschlagen lassen. Nachdem der Führer nun erklärt hat, daß dieRevolution beendet, und der Auf- und Ausbau des Staates nun beginnt, war der Tag dieser Erklärung der Stichtag für Begnadigung und Niederschlagung, van nun ab verlangen wir von jedem, wo immer er auch steht, daß er sich mit seiner ganzen Person einsetzt für die Autorität des nationalsozialistischen Staates unb damit des deutschen Volkes. Es gibt nun in aller Zukunft nur eine Autorität, die des Staates, die wiederum ihre Autorität ab- leitek aus dem grenzenlosen Vertrauen des deutschen Volkes. z Jür die in § 1 bezeich lad) der Verordnung d 21. März 1933 gebildeten siändig, soweit nicht bie l gerichts oder der Obedanbc; An die 6A. (&üi Weitetet Ersatz WMethn Berlin, 22. W M hltt folgenden Erlatz he I Der 621.= und 66.=' un) jeder andere 'Beamt bes nationalsozialistischen feindlichen Kleine den ur feine Pflicht tut,! at 21 n feen Schutz, dei der < Äch habe deshalb im uiinister angeordnet, do £ riffe auf SA. unb 6 Führer unterstellt ungegliedert und somit t^er von diesen Bestim -E-ktiven Formationen der 3,011 den Strafverfolgung °"°°ltschaft und Gericht rschleuniaung oe lo«6traeta ha« Formation, ’d> mit mir m dem Wuns absoluteste Rechtes' ■ I rjseb..c" im Staat zu a g. ?s begt im Sinne her I*,»« S'°«i da ' Sp-M | Julian beenL'?°^' Aufbau bennn, W und ^rafgesehen Zungen, gleicht ln 6h hrfÄs Werte9 de Helmen pm>er, Eem betracht?'^ °b ■ p'uch stehen 7 h ,dien Staats i 6rW nnU5?UrVK?iir 3nabiqunVk ber i i ^tatsfeinbj ^erliche ptS^te, $et[i7'wn w Hm aut Abwehr 6. Ti I T« 1 L; Itirt i*® n)«l»ltn ", I* ™ 1 "i.hall* «uS 1 28 -tebtuat xwn . b) ein vergehen E 1 boWWJ? beuten zur u geben. U V" der lind geaen xl«6t 1ä[[cMe0en diese m straf« und strasversah«' ungen nicht ausreichend nötige Grundlage geben, achhaltige Abwehr aller taata gefährdenden An« SerartigeLechts« ö/äh/k'ch mit der )t find. Sie beftcfyn- agm bicfem Sebanlen . Insbesondere reichen t Angriffe ans Dram« den und Miigiieder der chfformaiivnen erfolgen, nnne des Paragrachen vvrliegi, in der Regel uf dem Gebiet der Ein« eisten. 3um anderen nden prozessualen Dor« efchleunigung der sondere in den vorstehend Die Aotvendigkeit der ; einer Voruntersuchung, >or dsn Schwurgericht be« »utzbedürfnis des StaalA ,le sich einer so wichtigen Ja soll ihn der Daten ulen beschwichtigt haben i prudentia regatur orbis. licht, mein Sohn, mit wie elf regiert wird. Georg : einem Aufsatz bu W hmtc geflügelte Dort tak OrensijernaS stamme, und er geringste WwJ »g xW> stammt aus mü itgeMen wird nirgends s gibt auch schon stuh« m?sch vernehmen lasten. K auf Si-Sem--üK der Herrschaft uta he be geantwortet hab«. evenig Mfmndv^n wird.so wurdetthrA Irmftie.m lö® " ‘l® 8i,6ma* tiTc=ni Hui»™* ?"«„ Bi» her angegeben- odiricbten. , „ s,r Unwerstlöt echtler an W DOm :t S«®' Äs »' er an der st"' ** :rlin rreichu"S.b , „aen W* hsiS'e^', ordinarinr ,gp- »-N-- ®“it i# * für Dolk^Lehr- ium einenLey it L e 'pachten. ch t e iü L , n unb &L sSs» ;.S- Oer preußische Gesetzentwurf hat folgenden Wortlaut: s zu 15 Jahren wird bestraft: L 2D er einen Beamten der Sloalsanwaltschaft Bet der Polizei oder einen Angehörigen der Sturm- ' jl.ilungen (einschließlich des Stahlhelm oder der chralzstaffeln der NSDAP, oorsöhlich tötet » : wer es unternimmt, eine der vorbezeich- ?tA. und 66. Ein weiterer Erlas; des preußischen Ministerpräsidenten. Berlin, 22. Juli. Ministerpräsident Göring 'Pt solgenden Erlaß herausgegeben: 2>er SA.« und SS.-Mann, der Polizeibeamte in) jeder andere Beamte, der bei der Errichtung t :■ nationalsozialistischen Staates gegenüber staats- Iiinblichen Eleme itcn unter Einsatz seines Lebens in e Pflicht tut, lat Anspruch auf d e n höch- «c n S ch u tz, dc i der Uaat zu gewähren vermag. Jjji habe deshalb im Einklang mit dem Iustiz- rmiftcr angeordnet, daß künftig alle Angriffe aus SA. und SS. (der Stahlhelm, der sich km Führer unterstellt hat, ist damit in die SA. lmgegliedert und somit Bestandteil der SA. und h i) tr von diesen Bestimmungen mit betroffen), die .tftiren Formationen der NSDAP, und die Polizei "tn den Strafoersolgungsbehörden, Polizei, Staats- o «alischaft und Gerichten mit allergrößter lefchleunigung verfolgt werden, so daß tc Strafe der Tat des Frevlers auf dem Fuße folgt. Die aktiven Formationen der NSDAP., die den vlionalsozialistischen Staat erkämpft haben, treffen ‘ fj| mit mir in dem Wunsch, unter allen Umständen kbsolutesteRechtsficherheitunbRechts- IrLeben im Staat zu gewährleisten. ft liegt im Sinne der SA. unb der SS., als Sräger des Staats, daß von nun an alle Handlungen, die mit den Gesetzen des :: i a t 5 nicht in Einklang stehen, u n • rbittlich auf das ftrengfte verfolgt arten, da der nationalsozialistische Staat pri - m :e Eingriffe in staatliche Hoheits - pfjären, insbesondere in die Gerichtsbarkeit n Staats, nichtdulden kann. Bon dem Augen« cv ab, in dem nach den Worten des Führers und fanzlers des nationalsozialistischen Staats die Re- rii.tion beendet ist und der nationalsozialistische lu’fbau begonnen hat, werden deshalb alle mit den •xafgefefecn nicht in Einklang stehenden Hand« in gen, gleichviel, von wem sie begangen sind, u n • uchsichtlich geahndet werden. 0ür die Zeit bis zur Errichtung des natio- cl ozialistischen Staats, d. h. bis zur Erklärung tr Beendigung der Revolution durch tu Führer und Kanzler, werde ich in geeigneten ! jinjelfällen prüfen, ob Handlungen, die für sich ' Hein betrachtet, mit den Strafgesetzen in Wider- )rtd) stehen, zur Errichtung des nationalsozialisti« liffi Staats begangen sind unb werbe dejahenben« il£$ durch Nieberf chlagung oder Be« pibigung der Tatsache Rechnung tra. g? a, daß der Töter zu der Errichtung des natio« N.l sozialistischen Staate handelte. Wirksamster Schutz SA - unb SS.«Mannes gegen Anariffe der 6!aatsfeinbe, Niederschlagung der Verfolgung der rr Errichtung des nationalsozialistischen Staats be- mraienen Handlungen, unwiderrufliche Festlegung K; Grundsatzes, daß künftig jede ftrafbare N ü!IoI.°Rechte...... 6% ebem. 8% Heft. Bolksstaat 1929 11,2 11,4 11,65 11,3 (rürfjaölb. 102%)...... 75,75 Oberhellen Provinz-Anleihe mt Auslos.-Rechten ............ 6% Hell. Landesbank Darmstadt 66 65,5 — — Gold R. 12........ 6%%4>ef|. Landes Hypotheken. bank Darmstadt Stauf . ... 80 80 79,5 80 85,25 85 Deutsche Komm. Sammelab l.An leihe Serie! mit Auslol.-Rcchten 67,75 67,75 68 67,75 B% ehem. 8% Franks. Hyp.-Bani Goldpse. 15 unkündbar bis 1935 6% ehem. 7% Franks. Hyp.-Ban! 83 82,5 — — Goldpse. 16 unkündbar bis 1936 6%% ehem. 4>/,% Franks. Hyp. 82,5 82,25 — — Bank-Liqu.«Pfandbriese ..... 6y,% ehem. 4>/,% Rheinllche 87 86,75 — — Hyp.-Ban k-Liqu.-Goldpfe. ... 6% ehem. 8% Pr. Landespsand 86,4 86 — — briefanstalt, Pfandbriefe R. 19 6% ehem. 7% Pr. Landespsand 84 85 84 85 briesansialt. Psandbriese R. 10 34,25 86 84,5 86 84 86 84,75 86 t% Oesterreichilche Goldrente... 12 12 12,25 4,20% Oesterreichilche Silberrcnte 1,15 1,1 5,1 4,5 — 1,1 4% Ungarische Goidrenle ....... 5,1 5 4,5 5,1 4,9 4% Ungarische SlaatSrente v. 1910 4,65 4yt% desgl. von 1913......... 4,75 4,75 4,75 4,75 5% abgest. Goldmerilaner von 99 7,5 7,8 8,5 7,9 4% Türkische Zollanleihe von 1911 4% Türkische Bagdadbahn-Anleihe 4,85 5 5,05 4,95 «erie i ............... 4.85 4,9 5 1,9 Frankfurt a.M. Berlin Schlußkurs Schluß!. Abend« börse Schlußkurs Schlußk. Mittag« börse Datum 21.7 22.7 20-7. 21.7. 4% desgl. Serie 11 ........... 5,05 5 5,15 5,1 6% öhimän. vereinh. Mente v. 1903 4,6 4,5 4?4%Rumän.veretnh.Rent-v.l913 _ 8.95 8.95 4% Rumänische vereinh. Rente — _ 4.1 4,05 8%% Anatolier............. 23,9 23,75 24,5 24,25 Hamburg-Amerika-Paket ..... 0 — 15 15,13 15,25 Hamburg-Südam. Dampfschifs. 0 — 25 Hansa Dampfschifs........... 0 — — ___ 19,4 Norddeutscher Lloyd ......... 0 16,25 16,13 16,25 16,25 A.G. für Verkehrswesen Akt. .. 0 45 46 46,5 45 Berliner Handelsgesellschaft.... Commerz- und Privat-Bank... 4 0 90,25 49,75 89 — 89 50.25 90 50 Deutsche Bank und Diüronto- Gesellschasl................ < 55,5 55 55 55,5 Dresdner Bank.............. 0 45,25 45,25 45,25 45,25 Reichsbank ................. 1 152 153 149,25 152,5 A.E.G...................... ( 21,5 21,65 22,5 92.13 Elektr. LieferungSgesellschasi ... 5 86 86,25 88 86,25 Licht und Kraft ............. 6 100 100,5 102,75 100 Felten & Guilleaume ........ 0 50,25 50 50,75 50,25 Gesellschaft für Elektrische Unter« nehmungen............... 4 — 83 85 84 Rheinische Elektrizität ........ 6 91 Schurken LCo.............. 0 105,25 104 106 105 Siemens & Halske ........... r — 154,5 156,75 15R Lahmeyer LCo.............. 10 123,5 122,5 125 124 Buderus ................... — 72 74,4 73 112,75 119.5 Gelsenkirchener ........... 0 62,13 62,5 64,5 62,13 Harpener................... 0 97 97 97.75 98 Hvelch Eisen—Köln-Neueslen.. 0 —- 68 66,25 Flse Bergbau ............... 7 — 155 155 157 Ilse Bergbau GenÜsfe........ Klöeknerwerke ............... 7 0 111 56 112 55 113,75 57,75 112 Mannesmann-Röbren........ 0 63-5 63,75 64,65 63,75 Frankfurt a. 371. Berlin Schlußkurs Schlußk. Abend« börse Gchluß- kurs Schlußk. Mittag« börse Saturn 21-7. 22.7 20-7 21J. Wiansfeioet Bergbau...... ... 0 26,75 27 25,5 26.75 Kokswerke ............... ... 0 — 80,25 80 Phönix Bergbau.......... ... 0 —— 39.25 41,25 39 75 Rheinische Braunkohlen ... Rbeinktabl ............. ...1( 202 203 202 202,75 ... O 91,25 91 92,65 91,9 Bereinigte Stahlwerke..... ... 0 39 38,75 40,5 39,25 Otavi Minen ............ ... 0 14,5 — 14,4 13,9 Kaliwerke Aschersleben..... ... 6 124,65 124,5 125 125 Kaliwerke Westeregeln..... ... 6 126,5 126 125,13 125 Kaliwerke Salzdetfurth .... ... P 173 171 170,5 172 I G. Farben-Jndusme ... 130,9 130,25 132,4 130,9 172,75 171,5 — — Goldschmidt ............. ... 0 49,65 49,5 49,75 49,5 Rütgerswerke ........... ... 0 58,5 57,5 59,65 58,25 Metällgesellschaft......... 55 54 55,75 55 Philipp Holzmann........ Zementwerk Heidelberg ... Cementwerk Karlstadt...... ... o 53 52,5 54,5 53 ... 4 82 82,5 - ... 0 77 77 - — Schultheis Pahenhofer..... ... 0 — — 119 118,4 Aku «Allgemeine Kunstseide) ... 0 35,25 35,25 35,75 35,13 Bembetg................ ... 0 50,5 50,5 51,75 50,75 Zellstofi Waldhos ......... ... 0 40 40 40 40 Zellstoff Aschaffenburg .... ... 0 21,75 21 21,5 23 Dessauer Gas ............ ... 7 — —— 108,65 106,5 Daimler Motoren......... ... 0 29,75 30 30 29,9 Deutsche Linoleum ....... ... 0 44,4 43,5 44,65 44,25 Orenstein L Koppel ....... ... 0 — — 36 36,5 Leonhard Tietz........... ... 6 16,5 16,5 16,75 16,75 Chade................... ...12 170 170 173 170 Gritzner......... ... 0 20,5 21 21,65 Mainkraftwerke Höchst a.M. ... 4 64 63,5 Süddeutscher Zucker ...... ••• 8 153,5 153,5 155 153 Devisenmarkt Berlin - - Frankfurt a M. 20. Füll 21 .Füll Amtliche Notierung Amtliche Notierung roelD Srtei Geld Brief Helsingfors. 6,164 6,176 6,164 6,176 Wien...... 46,95 47,05 46,95 47,05 Prag...... 12,52 12,54 12,52 12,54 Budapest ... — — — Sofia..... 3,047 3,053 3,047 3,053 Holland .... 169,63 169,97 169,23 169,57 Oslo...... 70,03 70,22 70,13 70,27 Kopenhagen. 62,29 62,41 62,34 62,46 Stockholm.. 71,93 72,07 71,98 72,12 London ..... 13,94 13,98 13,95 13,99 Buenos Aires 0,928 0,932 0,928 0,932 Neuy ort.... 2,967 2,973 2,967 2,973 Brüssel..... 58,59 58,71 58,49 58,61 Italien..... 22,18 22,22 22,13 22,17 Paris..... 16,44 16,48 16,40 16,44 Schweiz ... 81,12 81,28 80,97 81,13 Spanien.... 35,06 35,14 35,04 35,12 Danzig.... 81,72 81,88 81,67 81,83 Japan...... 0,874 0,876 0,874 0,876 Rio be Jan. 0,234 0,236 0,234 0,236 Jugoslawien Lissabon... 5,195 5,205 5,195 5,205 12,69 12,71 12,69 12,71 Banknoten. Serlln, 21.Füll Geld Brief Amerikanische Roten...... 2,92 2,94 Belgische Noten........... 58,33 58,57 Dänische Noten .......... 62,08 62,32 Englische Noten .......... 13,91 13,97 Französische Noten........ 16,36 16,47 Holländische Noten....... 168,81 169,49 Italienische Noten........ Norwegische Noten ...... 22,01 22,09 69,96 70,24 Deutsch Oesterreich, i 1OO Schilling Rumänische Noten........ ——- Schwedische Noten........ 71,81 72,09 Schweizer Noten.......... ....___ 80,79 81,11 Spanische Noten.......... 34,91 35.05 Uno arische Äotm ......... :umn MlilheZ WauM 26 lutit®.«"