und bei jei’VStti löst- Äe.r be?^^5' 1CQr firiw, ^.«r Ln ist in £ '." leinet 'm Fnman aeb6r! '9feit ÄÄ«: •■ >■■“ $8 ZU H2:0). WZ ; Sr Lohn blieb M ®Jnute konnte D>A P abgewehrten Lall geller verwandeln. Lom »merte sich der deutsche 'n. Nm-inn R- 4.0 für 2eutschtanü. Mieter hau-hoch über« n last feinen Lall mehr ’itlminule brachte bereits 'recht der Torschütze. Lei eine immer größere $e« ch°ne Einzelleistung von 'gold zum sechsten Tor. Qnn M siebten Treuer n noch einmal mit aller erdfern, verMich. Fünf tbe Hohmann von einem e deratt heftig getrosten, n Platz getragen werben er Stürmern blieb untere n. Drei Minuten vor dem 1h das Ergebnis auf 8:0. i den Schlußpfiff, als dem in Durchbruch und damit t Antik. gesiegt. Unsere Mannschaft L,» 5'"! 4 S«* rtub60- . 6««”: ' »rr vl w-5d M |i •* Weitgehender Teilerlaß von Gteuerrückstä'nden in Hessen. Darmstadt, 21.Okt. Das Staatspresseamt gibt folgende Anordnung des hessischen Staatsministeriums bekannt: In letzter Zeit ist erfreulicherweise eine Besserung des Aufkommens an Staats st eu* e r n festzustellen. Dies ist wohl nicht nur eine Wirkung der verschiedenen Regierungsmaßnahmen, sondern es darf darin auch ein Zeichen dafür erblickt werden, daß die Bevölkerung mehr und mehr bereit ist, ihre Steuerverpflichtungen dem neuen Staat gegenüber zu erfüllen. In der Tat muß gefordert werden, daß insbesondere die feit der Machtergreifung durch die neue Regierung anfallenden Steuern pünktlich entrichtet werden. Die Bevölkerung hat nunmehr die Gewähr, daß mit den Steuergeldern auf das Sparsamste gewirtschaftet wird. Dazu muß die Einsicht kommen, daß der Staat die Steuern zur Erfüllung seiner vielfältigen Aufgaben unbedingt braucht. Andererseits ist die Regierung gewillt, die Abwicklung der Rückstände aus früherer Zeit nach Möglichkeit zu erleichtern. Darüber haben die Finanzämter folgende Anweisung erhalten: Zahlungen auf Landessleuern sind, wenn der Steuerpflichtige nichts anderes bestimmt, zuerst auf das Soll des laufenden Jahres zu verrechnen. Del pünktlicher Entrichtung der laufenden Steuerraten find die Finanzämter ermächtigt, die vorhandenen Staatsfteuerrück- ftände aus den Vorjahren zinslos zu stunden. Die Abtragung dieser Rückstände soll nach einem festen plan erfolgen, der unter Beachtung der besonderen Verhältnisse des einzelnen Falles und im Einvernehmen mit dem Steuerpflichtigen vom Finanzamt auszustellen ist. Die Tilgung kann sich nötigenfalls über einen Zeitraum bis zum 1. April 1936 erstrecken. Wenn neben den laufenden Steuern diese Tilgungsraten auf die Rückstände pünktlich geleistet werden, so wird ein Teil der Rückstände niedergeschlagen, und zwar von Rückständen aus dem Steuerjahr 1932 ein Viertel, von Rückständen aus dem Steuerjahr 1931 ein Drittel, von Rückständen aus den Steuerjahren 1930 und früher die Hälfte. Auf je 100 Mark Rückstand sind also nur zu zahlen für 1932 75 Mark, für 1931 66,66 und für die Jahre 1930 und früher je 50 Mark anders ausgedrückt: durch die Zahlung von je einer Mark werden getilgt von den Rückständen aus 1932 1,33 Mark, für die Rückstände aus 1931 1,50 Mark und für die Rückstände aus 1930 und früher 2Mk. Zahlungen auf die Rückstände sind zunächst auf die alten Reste zu verrechnen. Die Niederschlagung erfolgt nicht erst nach der Zahlung der gesamten Rückstände, sondern Zug um Zug mit jeder Tilgungsrate, sie kann nur zurückgenommen werden, wenn der Tilgungsplan ohne zwingende Gründe nicht eingehalten wird. Rückständige Zuschläge und Zinsen werden erlassen, sobald die Hauptschuld getilgt ist. Bereits früher erfolgte Erlasse und Niederschlagungen werden auf die neu zugebilligten Erleichterungen nicht angerechnet. Ein Entgegenkommen hinsichtlich der Rückstände kann ausnahmsweise abgelehnt werden, wenn die bisherige Nichtzahlung offensichtlich auf bösem Willen und nicht auf wirtschaftlichen Schwierigkeiten beruhte. Die Niederschlagung erfolgt unter Vorbehalt des Widerrufs für den Fall, daß die Zwangsversteigerung des Grundstückes, auf. dem die Steuern lasten, genehmigt oder das Konkursverfahren eröffnet ist. Diese Anordnungen gelten nicht nur für die Landwirtschaft, sondern für alle Steuerpflichtigen in Stadt und Land. Sie gelten auch hinsichtlich derjenigen Rückstände, die z. B. durch Hypothekenbestellung, Bürgschaft usw. gesichert sind. Nochmals sei betont, daß diese weitgehende Erleichterung nur dem gewährt wird, der seine laufenden Steuern pünktlich entrichtet und daneben feine Rückstände pünktlich und planmäßig tilgt. Den Gemeinden und Gemeindeverbänden ist empfohlen worden, bezüglich ihrer Steuerforderungen in gleicher Weise zu verfahren wie der Staat. Aus der Provinzialhaupistadi. Louis Frech 75 Jahre alt. Unter geschätzter Mitbürger Herr Louis Frech begeht am morgigen Dienstag, 24. Oktober, seinen 1b. Geburtstag. Der alte Herr, ein geborener Gie- Ejener, erfreut sich in weiten Kreisen der Bürger- chaft durch seine feinsinnigen und gemütvollen Schil- -erungen der Gießener Lokalgeschichte, wie auch third) seine schönen Lokaldichtungen, aber ebenso infolge seines stets freundlichen und allezeit hilfsbereiten Wesens mit Recht der besten Wertschätzung. Herr F re ch wird feinen morgigen Geburtstag außerhalb von Gießen begehen. GegenDerkehrsunfättedurchKadfahrer Von der Polizeidirektion Gießen wird uns mit- geteilt: Die in letzter Zeit in Gießen vorgekommenen Ver- kehrsunfälle lassen erkennen, daß an den Unfällen in ganz unverhältnismäßig hohem Maße Radfahrer beteiligt sind. Die Radfahrer werden deshalb noch- nials darauf hingewiesen, folgende Radfahrerunsitten zu unterlassen: Fahren zu mehreren nebeneinander, anstatt hintereinander scharf rechts an der Fahrbahn, Anhängen an Fahrzeuge. Umkreisen von Fahrzeugen und ähnliche Bewegungen. Wettfahren mit anderen Fahr- zeugen oder Radfahrern. Zickzacksahren unter Bean- spruchung eines großen Teils der Fahrbahn; Fahren unter Loslassen der Lenkstange. Unvermitteltes lieber- queren der Fahrbahn in der Fahrtrichtung ohne Rücksicht auf herannahende Kraftfahrzeuge. Mitnahme unooilchriftsmäßig großer Gegenstände. Fahren ohne ausreichende Beleuchtung oder Rückstrahler während der Dunkelheit. Mitführen einer zweiten Perston (mit Ausnahme von Kindern unter sechs Jahren, für die eine geeignete Sitzgelegenheit vorhanden ist). (§ 21 der allgemeinen Straßenverkehrsordnung.) Jungvolk sucht Unterkunft! Ausruf des Iungvolk-Stammes „Welfen". An alle Gießener! Unser hiesiger Stamm ist geteilt. Eine ganze Reihe Jungvolk-Iungenschaf- ten steht „obdachlos auf der Straße", das heißt, sie haben kein eigenes Heim. Sollen diese Jungen etwa den Winter über immer draußen spielen, bei Schnee und Regen, Kälte und Tauwetter? Nein! Das darf nicht sein! Deshalb fordern wir alle hiesigen Volksgenossen auf, ihre bekannte Opferfreudigkeit zu zeigen und uns zu helfen. Sehen Sie bitte einmal xu Hause nach, ob Sie nicht irgendeinen alten Tisch oder Stuhl, der noch einigermaßen zu gebrauchen ist, haben. Und dann, die Hauptsache: Wenn wir nun in einigen Tagen wirklich Einrichtungen für Was gibt es Neues in Italien? Don Or. Gustav W. Eberlein, Zftom. Vogeloasen überall. Um den Streit über die Nützlichkeit oder Schädlichkeit der Zugvögel und Singvögel zu klären, hat nun das italienische Forschungsinstitut für Biologie den praktischen Beschluß gefaßt, nach uni) nach im ganzen Lande Vogelschutzinseln einzurichten. In diesen „Oasen" — der Name ist gut gewählt, wenn man an die furchtbare Wüste der Vogelvernichtung denkt — darf weder geschossen noch mit Leimruten und Netzen gearbeitet werden. Außerdem bringt man Nistkästen an und richtet Futterplätze ein, natürlich ist es nicht so, als ob die ilalienische Wissenschaft im Zweifel wäre über den Wert der Vögel, aber sie muß sich neutral geben, um den vereinzelten Vogelfreunden zum Siege über die Masse der Vogeljäger zu verhelfen. Das kann bei dem Rückhalt, den die letzteren noch vielfach haben, nur glücken, wenn die breitesten Volksschichten, vor allem die Bauern, an Hand von greifbaren Ergebnissen auf dem Gebiete der Landwirtschaft und Obstkultur überzeugt werden. Die Schwierigkeiten, geeignetes Gelände für die Oasen zu finden, sind sehr erheblich, herrscht doch im ganzen Königreich noch das System der Patent- jagb, die dem Schießer sogar die „Jagd" in Gärten und eingezäunten Kulturen gestattet, wenn die Einfriedigung nur so hoch ist, daß man hinüberklettern kann. Das heißt, ein Haus- oder Anwesenheits- besitzer muß einen starken Zaun oder eine Mauer von mindestens 1,80 M er Höhe errichten, wenn er vor unliebsamen Feuerbesuchen verschont bleiben will. Daher überall die abweisend hohen Mauern der Villen. Der Gutsbesitzer, der auf seinen Feldern nicht jagen lassen will, muß sich erst aus dem „Volksgut" der allgemeinen Jagdfreiheit — das heißt: der planlosen Vernichtung alles Lebenden — loskaufen, bevor er eine — besonders zu besteuernde — Tafel mit dem „Divieto di caccia“ «Jagdverbot) anbringen darf, lieber die Massen- rangftätten, wo unsere armen gefieberten Sänger suhrenweise vertilgt werden, ist schon so viel ge- fchrieben und geklagt worden, daß es sich erübrigt, noch einmal darauf einzugehen. Man versteht aber, welch ein erbitterter Widerstand von dieser Gegend her den Schutzbestrebungen entgegengesetzt wird. Zweckmäßig fängt man also mit den Oasen bei den öffentlichen Parkanlagen der «tadle an, die überdies trefflich zum Anschauungsunterricht für die Jugend geeignet sind. Den rührigen italienischen Tierschutzvereinen gehört unsere ganze Sympathie. Dieser Tage wurden zum Beispiel auf dem Pincio in Rom in öffentlicher Feier Hunderte von Singvögeln der Freiheit zurückgegeben, nachdem sie, weil in der Schonzeit oder mit ungesetzlichen Mitteln gefangen, beschlagnahmt werden konnten. Die Ba- lilla, Mussolinis herrliche Jugendorganisation, stellte den Rahmen. So zieht der neue Geist ein im neuen Geschlecht. In zweiter Linie sind es. die Jagdschutzgebiete Privater oder die staatlichen Naturparkanlagen, die für die große Ausgabe in Frage kommen. So wurde soeben im Nationalpark von Stra bei Padua, einem zwanzig Hektar großen Gelände, eine Oase mit Hunderten von Nistgelegenheiten und Futterplätzen geschaffen. Die Wunderinsel Capri ist bekanntlich von Mussolini, der dort ein vollkommenes Jagd- unb Fangverbot erließ, erlöst worben. Im Geheimen wird freilich noch viel gewildert, aber wenn jeder Spaziergänger die Fallen und Netze rücksichtslos zerstört, wird den Vogeljägern die Lust allmählich schon vergehen. An der Tibermündung hat ein bekannter Ade- ligcr Zuneigung zu den „Stimmen des Himmels gefaßt, doch wird auch dort das Lerchenschießen noch als Sport angesehen. Besser also ist es schon, unzweifelhaft Oasen zu schaffen, wo sich die Vogel bedingungslos sicher fühlen. Die kahle Venus. Bevor der Oktober zu Ende geht, wird das Ka- pitol befreit sein. Von der Lawine einer zwei e - den Himmel eines anderen Italien, einer ver- iünaten Roma. Tag und Nacht arbeiten die Spitzhacken und Loren? um den Schutt abzuraumem Auch das sogenannte goldene Kapitol steht auf dos Campidoglio d’oro, von dem es bis ms M.tttlatter hinein hieß es berge genau ein Drittel der Schi tz des Erdballs. Später, als die letzten Goldgradtt und Marmorjäger abzogen, verwuchs es mit dem GY zu einem abscheulichen Klumpen. Wenn die Rede aufs Kapitol kommt, erhebt sich sogleich die alte Streitfrage, ob man die romycye Wölfin und die römischen Adler, die on der grotze Freitreppe hausen wie der kümmerliche Anfang eines zoologischen Gartens, nicht — da zu „pro- vinzlerisch" — entfernen solle. Woraus andere erregt und in ihrer römischen Würde verletzt betonen, im Gegenteil, man solle auch die Gänle hinzufugen, die berühmten schnatternden Gänse. Denn sagen öie selbst: Ohne die Gänse kein Kapitol mehr, ohne Ka- alle Jungenschaften haben, so können wir uns doch nicht in irgendeiner Straße aufpflanzen. Sehen Sie deshalb bitte nach, ob Sie ober Ihre Bekannten nicht ein Dachzimmerchen ober auch eine feste Gartenlaube ober einen kleinen Schuppen haben. Um diese Räume zu heizen, wären alte Oefen sehr erwünscht. Irgendeine Einrichtung haben Sie bestimmt. Ja, auch Sie können an dem großen Werke der Jugendertüchtigung mithelfen, denn ohne Heime mußte ja der Winterdienst fast völlig ausfallen. Wenn Sie nun irgendeinen Gegenstand, den Sie entbehren können, aufgetrieben (gefunden) haben, so melden Sie dies bitte auf unserer Geschäftsstelle in der Jugendherberge Ecke Asterweg-Schillerstraße zwischen 15 und 17 Uhr. Also: Auf Wiedersehen bis morgen ober übermorgen auf ber Geschäftsstellei Die Presseabteilung des Stammes Welfen. Anlagenkonzert der SA Reserve-Kapelle. Unter Leitung von Kapellmeister Bruno Hermann trat gestern die kürzlich auf Anregung und unter tatkräftiger Förderung des SA.-Reserve- Sturmbannführers S o l d a n gegründete S A. - Reserve-Kapelle Gießen mit ihrem ersten Anlagenkonzert vor die breite Oeffentlichkeit. Das Konzert fand am Hindenburgwall gegenüber dem Gymnasium statt und hatte eine sehr große Menschenmenge als Zuhörer angelockt. Die Kapelle, in deren Reihen sich zahlreiche frühere Militärmusiker befinden, erfreute mit der vortrefflichen Wiedergabe eines schönen Programms, mit dem sie sich in der besten Weise einführte. Die Darbietungen zeigten das Können der Kapelle in vielseitiger Weise und gaben ihr den berechtigten Anspruch, im Musikleben unserer Stadt als bedeutsamer Faktor gewertet zu werden. Die Zuhörer dankten den Musikern und ihrem Leiter für die vortrefflichen künstlerischen Leistungen mit starkem Beifall. Allgemein hörte man den Wunsch äußern, die Kapelle baldigst wieder musizieren zu hören. Zur Erinnerung an den Tag wurde im Anschluß an das Konzert eine photographische Aufnahme der Kapelle vor der Jo- hanneskirche von dem Photographen Pfaff angefertigt. Die Kapelle erbat hierzu ihren Begründer und Förderer, Sturmbannführer S o l d a n, in ihre Mitte. Unkenntnis — schühtvorSchaden nicht! Das, was unsere Väter erhofften und erstrebten, was so oft versucht und niemals gelungen ist, das „Deutsche Rationaltheater", steht heute in greifbarer Nähe. Der Weckruf Adolf Hitlers schafft dem deutschen Theater ein gesin- nungsmäßig geschlossenes nationales Publikum. Die „Deutsche Bühne" und das Gießener Stadttheater haben sich zusammengeschlossen in der Erkenntnis, daß es unsere vornehmste Aufgabe sein muß, in inniger Verbundenheit mit allen theaterliebenden Deutschen eine große Volksgemeinschaft zu fchaffen, die mit uns für die Verwirklichung dieses großen Ideals „Deutsches Nationaltheater" streitet. Eine schwere Arbeit liegt vor uns. Jeder Einzelne muß helfen. Der Schwerpunkt des Theaters liegt ja nicht auf der Bühne allein, er liegt auch im Zuschauerraum. Der deutsche Mensch muß wieder aufnahmebereit werden für eine wahrhaft deutsche Kultur. Es ist der Wille unseres großen Volkskanzlers Adolf Hitler, daß die politischen und wirtschaftlichen Kämpfe unserer Nation geadelt werden durch die Kunst. Diese Kunst soll allen Volksgenossen zugänglich gemacht werden. Dazu verhilft „Die deutsche Bühne" was muß ich von ihr wissen? 1. Mitglied kann jeder deutsche Bürger werden, dessen monatliches Brutto-Einkommen nicht mehr als 300 Mark beträgt. 2. Der Jahresbeitrag beträgt 1 Mark, für Eheleute 1,50 Mark, für Erwerbslose, Wohlfahrts- empfänger, Kriegerhinterbliebene und Kleinrentner 25 Pf. 3. Jedes Mitglied erhält die Vereinszeitung „Die deutsche Bühne^ monatlich, und zwar ohne zusätzliche Aufwendung. 4. Jedes Mitglied besucht während der Spielzeit allmonatlich zwei Veranstaltungen zum Preise von 1,40 Mark pro Person; als Unbemittelter sogar nur 1,20 Mark für beide Vorstellungen. 5. Spieltage sind je zweimal im Monat Donnerstag und Samstag. 6. Alle Mitglieder werden hinsichtlich der Güte der Plätze nach dem (ogenanmen Rollsystem vollkommen gleich behandelt; für Eheleute gibt es zwei nebeneinanderliegende Plätze. 7. Anmeldungen nehmen entgegen: a) Geschäftsstelle: Dr.Ruckelshausen, Goethestraße 30, b) Theater- kaffe, Johannesstraße. Sind Sie schon Mitglied der „Deutschen Bühne"? „Hitlerjunge Quex" im Lichtspielhaus. 1 Das Gießener Jungvolk, die Hitlerjugend und der BDM. marschieren täglich abends anläßlich der Aufführungen des Films „Hitlerjunge Quex" im Licht- fpielhaus auf. — Unser Bild zeigt das Jungvolk mit feinen Wimpeln, der Hitlerjunge Bötz spricht den Vorfpruch. — (Aufnahme: Photo-Pfaff, Gießen.) Oenwnftrationsabend der Friseure. In Verbindung mit der Reichshandwerker-Woche veranstaltete die Friseur-Innung am Donnerstagabend im Gewerkfchaftshaus einen sehr interesian- ten Demonstrationsabend. Der Jnnungsführer, Herr Schäfer, hieß die stattliche Anzahl der Teilnehmer willkommen und begrüßte besonders den Vertreter der Handwerkskammer Herr Steinhäuser, und die zahlreichen Gäste. In seinen kurzen einleitenden Ausführungen wies er auf die gegenwärtigen erfreulichen Verhältnisse in unserem Va° terlanoe hin und würdigte die Verdienste des Reichskanzlers um die Einigung des Volkes. Das Friseurhandwerk in feiner Gesamtheit fei vereinigt und stehe geschlossen hinter dem Führer. Sodann kam der Redner auf die Mode im Friseurhandwerk zu sprechen und betonte, daß es nur noch eine Mode, und zwar eine bewußte deutsche Mode geben könne. Vor allem werde mehr Beständigkeit in der Mode angestrebt. Es seien Richtlinien über die Haargestaltung herausgegeben worden, die in Verbindung mit dem Schneiderhandwerk, mit dem der Friseur enge zusammenarbeiten solle, geschaffen werden. Unter Berücksichtigung der gegenwärtig getragenen Kleider solle die Haarmode in weibpitol kein Rom, ist es nicht so? Und jeder nickt, um zu zeigen, daß er die Geschichte von der Errettung Roms nicht vergessen hat. Nun kommt noch die Venus dazu, die schaumgeborene. Jeder kennt die kapitolinische Aphrodite — aber wo ist die andere, die mit der Glatze? Venus mit der Glatze? Orrore! Unmöglich! Und doch war sie seinerzeit hier heimisch, sie kann sich mit den wachsamen Gänsen getrost messen, sie ist ein Vorbild weiblichen Opfermutes, eines Opfermutes, der das Vaterland über die Eitelkeit stellt. Schon die ersten christlichen Schriftsteller haben das zugeben müssen, obwohl sie sonst von den „Heiden" ja nicht viel hielten und alle sündhaft weißen Statuen dem ftaltofen überantworteten. Während der Belagerung des Kapitols, so lieft man bei den Alten, wurden die Kriegsmaschinen der tapferen Verteidiger, die Abwehrgeschütze, ausgeleiert, und es fehlte an Ersatzteilen, die Schleudern und Katapulte zu spannen. Da schnitten fick) die überlebenden Matronen die Zöpfe ab und brachten sie ihren kämpfenden Helden. Die Maschinen tonten aufs Neue in die Schlacht eingreifen und der feindliche Sturm wurde abgeschlagen. „Lieber wollten diese ehrwürdigen Frauen eine Zeitlang entstellt an der Seite ihrer Männer leben, als in voller Schönheit als Sklaven unter dem Feind!" Und da nun die Gallier abzagen, errichteten die Römer der Venus zu Ehren eine Statue auf dem Kapitol und nannten sie die Venere calva, die Venus ohne Haar. Selbst der heilige Augustin, berühmt durch seine Bekenntnisse, rühmte nach die heroische Tat der Kapitolsverteidigerinnen. Warum sie also nicht heute der Vergessenheit entreißen? Warum die Statue nicht erneuern? Vielleicht kommen wir also, wenn nicht zu einer glatzköpfigen, fo doch zu einer Venus mit Muschel- topf. Zeitschriften. — Das Oktoberheft von „Volk und Rasse" (I. F- Lehmanns Verlag München 2 SW., Preis 70 Pf.) bringt u. a. die Festrede, die Professor Dr. Lehmann, Tübingen, anläßlich von Joseph Gottlieb Kölreuthers 200. Geburtstag hielt. Erst feit Kölreuther weiß man, daß die Insekten durch Weitertragen des Blütenstaubes die Samen der Pflanzen zur Fruchtbringung befähigen, er bewies somit die Geschlechtlichkeit der Pflanzen. Der von Kölreuther ium ersten Male experimentell betriebenen biologischen Forschungsweise verdanken wir alle wesentlichen Erkenntnisse und Erfahrungen der Rassen- hygiene und Erbgesundheitspflege. — Dr. S. Ehrhardt berichtet über die „Rassenzusammensetzung des estnischen Volkes" und weist an Hand graphischer Darstellungen von statistisch erfaßten Körpermaßen das starke Vorkommen von Merkmalen der nordischen Rasse innerhalb des estnischen Volkes nach. Eine Bilderreihe charakteristischer Köpfe ver- anschaulicht die Ausführungen. — In seinem Auf- satz „Rassenkunde und Volksschule" bespricht Dr. Mierke die Möglichkeiten der rassischen Erziehung des Volkes durch die Schule. Darüber hinaus sollen die Lehrer für den Rassengedanken wirken durch Vorträge unter der Bevölkerung sowie durch Zusammentragen und Erforschung von Einzelbeobachtungen, nach denen die Rassenmerkmale eines Menschenschlages bestimmt werden können. — Ein Auszug aus dem im gleichen Verlag erschienenen Werke: „Volk in Gefahr" zeigt die erschreckenden Folgen der unterdurchschnittlichen Fruchtbarkeit der Vollwertigen und der überdurchschnittlichen Fruchtbarkeit der Minderwertigen. Das Heft wird in dankenswerter Weise zur Verbreitung des Rassegedankens beitragen. — Unter dem Titel: „4 5 0 Jahre Luther" erschien eine Jubiläums-Sonderausgabe der „Jllu- ftrirten Zeitung" (Verlag I. I. Weber, Leipzig). Daß diese von Lic. Oskar Thulin, Direktor der Lutherhalle in Wittenberg, herausgegebene Sck)rift besondere Beachtung verdient, wird schon dadurch dokumentiert, daß der neue Reichsbischof Ludwig Müller das Geleitwort dazu schrieb. Berufene Männer gestalten in diesem Heft das Bild des Reformators. Den einleitenden Aufsatz „Der gegenwärtige Luther" schrieb der Herausgeber selbst. Prof. Hahne umreißt die Gestalt Luthers von feiner Abstammung her in dem Artikel „Luther als mitteldeutscher Mensch". .Luthers Gedanken über den Staat" heißt ein Artikel von Prof. F. K. Schumann. Die charakterlichen Wesenszüge deutschen Volkstums in Luther zeigt der Artikel „Luther der Deutsche" von Prof. G. Ritter auf. Luthers Einfluß weit über das deutsche Volk hinaus behandelt Prof. H. W. Beyer in dem Aufsatz „Luthers Weltbedeutung". Prof. D. I. Ficker bringt eine interessante Uebersicht über „Luthers Siegel" und Wappen, und Univers.-Musikdirektor G. Kempff läßt aufklingen „Welcherlei Musik man einst in Luthers Gottesdienst hörte". Dies ist nur ein Auszug aus dem Inhalt des Heftes, lieber 80, zum Teil farbige Bilder — darunter die monumentale erste Wiedergabe des Predellabildes vom Wittenberger Cranachattar — begleiten den Text. -ZA » .M. 15 i Ql 3 m L Ä D, oe QI ur. fti ü ch SU Ü1 bei bei vo CH eir lc» ml bei bui ber ner los We seh- QOI klic M. sehr Bel wui woi Bri UNS den ebei nun ist < bcn, Uchk Es werbe etwas Gewinnauszug Nachdruck verböte« Ohne Gewähr 8 je 16 02083 272638 396443 66129 beantr au« den Mitteln ber Genossenschaft 209698 241027 256871 293196 326865 345038 395369 119681 120236 1 36242 150803 185029-187384 94635 131494 158339 197425 211755 243584 158962 161352 125881 132184 158649 198279 212263 247751 85313 114831 134158 171136 20 »097 229286 2L 3024 281839 326851 339582 391569 100401 143426 158009 182972 222859 241039 251262 265875 287724 315346 341736 375254 108290 145301 160927 188125 226192 241056 256103 267580 289482 321961 350392 378073 211104 241107 259374 295909 335 »93 347709 395950 115060 145354 163766 188168 230484 242256 256395 270711 293506 323222 363677 380169 39912 86194 25634 76438 146437 165641 191196 233704 242976 262674 279338 296588 328608 388716 394214 163242 115333 t-t-jJI 141654 153301 1d2b41 248922 264622 281964 309339 335889 372783 150758 168944 201151 234 332 248666 264346 281266 803027 313764 872600 396389 2 «etDinne |u 5000 M. 6 tf.tcmn« !■ 3000 OX. 8 ®«trinne ia 2000 M. 858056 10 »tttrtnn. m 1000 OL 162006 345638 Nach unseren Feststellungen auf Grund der Jahresrcchnungen und der Belege sind aber vom 1. Januar 1927 bis einschließlich 30. Juni 1933 L «lasse 42. Preußisch-LüdDeutsch« (268. Preuß.) Staat».Lotterie 1 nü für Bcrroallungsfoflen insgesamt 42 942,21 2Tlf. ausgegeben worden, so daß die bilanzmäßig au»- geroiefene Summe um 25 370,93 Mark überstiegen ist. 14 »ttolnne in 800 M. 809 8090 10522 177088 138068 299766 wegen zwei In Ni Lehrer phviogi in ftlafan, Ä neut erklärt, daß eine Lohn st euerp flicht ber genannten Herren für ihre Tätigkeit bei ber ©e- nossenschaft nicht anerkannt werben könne. Der Redner beanstandet sodann die Kassen- r e d i f i o n e n der verflossenen Jahre. Die Tätigkeit der Kassenrevisoren hätte sich nicht nur auf die technische Seite, sondern auch auf die sachliche De- grünbuna der Ausgaben erstrecken müssen. Wenn bas geschehen wäre, hätte es nicht vorkommen können, baß Beträge für Derwaltungskosten unter ber Rubrik „Sonstiges" verbucht wurden. Der Redner vertritt den Standpunkt, daß die Kassenprüfungen nicht ordnungsmäßig geschehen find. Die neue Leitung ber Baugenossenschaft habe sich im Bewußtsein ihrer Verantwortung verpflichtet gesehen, vor den Mitgliedern und ber Oeffentlichkeit | biefe Aufklärung über die Vorgänge in ber früheren Verwaltung zu geben. Oer frühere Vorsitzende, Herr Fourier, nahm in ber anschließenden Aussprache Stellung zu den Darlegungen des neuen Auisichtsratsvor- sitzenden. Er wies zunächst auf die vielfachen und großen Schwierigkeiten in der Wohnungsfrage feit Kriegsende hin und und erklärte dann zur Sache selbst, daß schon im Jahre 1921 im Kreise ber früheren Leitung die Ansicht vertreten wurde, „man müsse den geschöftsführenden Vorstandsmitgliedern eine Entschädigung geben". Er habe sich gegen diese Meinung gewandt und auch nichts angenommen. Jrn Jahre 1926 fei bann der Antrag des verstorbenen Vorstandsmitglieds P a i r a n gefom* men, 1,25 v. H. ber Bausumme an die geschäftsfü hre nd en Vorstandsmit- glieder zu gewähren. Er (Fourier) sei an diesem Antrag nicht beteiligt gewesen, er habe sich auch geaen diese Bezahlung gewandt, sein Wider- spruch sei aber erfolglos geblieben, denn es fei ge- fagt worden, eine solche Regelung bestehe überall. Er habe in jenen Jahren schwere Kampfe für die Baugenossenschaft ausfechten müßen, dadurch fei er mübe geworden und habe nicht auch noch Streit mit seinen Mitarbeitern wegen ber 1,25 v. f). haben wollen. Er bedauere, daß er „dem bösen Geist erlegen lei". Das Baubarlehen von 12 000 Mark fei „e I n £? a p f u s". Die Genossenschaft Habe er dabei nicht schäbigen wollen. Die 12 000 Mark würden aber auch heute noch für die Genossenschaft da sein. Die Summe ber Zahlungen müße man auf die einzelnen Jahre verteilen und sich dabei doch auch die großen Schwierigkeiten der Geschäftsführung in jenen Jahren vor Augen halten. Er habe sich immer ganz besonders bemüht — und mit Erfolg, — ber Genossenschaft billiges Gelb zu per- schassen, und er habe auch dafür gesorgt, baß nicht fiunberttaufenbe für Zwftchenzinfen zu bezahlen waren, sonbern nur runb 5000 Mark. E r b e • bauere, daß er s i ch habe verleiten lassen, seine alten Prinzipien auf- I $ u g e b e n. Wenn es nach ihm gegangen wäre. 58 e-tomn. !■ 600 er. 1037 11153 19180 22434 42182 43866 57658 83477 95912 122449 126280 139565 165345 161518 184808 206509 252139 pingen Als Herr D ö l s e r nach Kassel verzog, beim Vorstand der Genossenschaft, ihm auf diese Sonderaufwendungen 1 b00 Mark fr ri,*« 8rt<*“ «eit jtas »"lad arbeiten ° d-ren r^UrausfeBen Itiiat werben J°J kj( Pändr mit j JJ Borhfl «•’: anb aufg ^»fftnöbd w< Baugenossenschast 1894. Die neue Leitung berichtet über den Stand der Genoffenschaff. Bai Die verfehl! nen gttf unb mehr /teigerni Ursachen bafüi solches Lu vaugewerbe, 6 mr Baulätigt r'nen Teilen Men. Jle zahllos, Haube der 6 Reparal bchwarzorbei fern i JrtDofen verbände, bie ( 2"* Derm mo" bei b( Un wb durch» Ö3n betonte & W 8n ber heutigen Rachmittaasziehung worden Dewim» über 100 M. gezogen 4 een sollen, d. h. biefer Saß wurde auch für 1926 bei- behalten. Die Summe dieser 1K v. H. belief sich auf 2500 Mark und wurde an die Herren Fou - r i e r unb Wölfer verteilt. Herr Fourier wünschte dann, da die Beträge sonst zu hoch kämen, die Fest- etzung einer beftimmttn zährlichen Ent- chäbigungssumme. In den späteren Proto- . sollen bis zur Gleichschaltung ist eine weitere Be- schränken mußte. Er Hobe angeiwmmen, _ chlußfassung über die 1K Prozent nicht festzu- Ausgaben ein ordnungsmäßiger Beschluß zugrunde teilen. I aeleaen habe. Der Satz von IV« o. H. Verwaltungs- Aach einem Auszug der Bilanzen von 1927 bis zum 30. Juni 1933 find für Berwaltungskosteu 15 771,28 Mark als verausgabt ausgewiefen. Denn man cher ber Fach! nti würbe, tannen fort* xm bas täM trflörlrt- Mwgroph dec Hal auch die neuer fleld tätigen. Stil w ist ernt große ht ungeMue Partt brad)tei teuren gefchaff lerri bezeichnt Jähn |o ft« ftbtm Haufe i btimbtl Jnr bie Jf NmifsHflgt fojnfdgen e La, Photogr ba notltibeni Lirtschast, bei entbehren kai Sport ober Li wenn aber Ar Freunde ohot Lilber liefern, lud ober gege richten fie bai finge ber Sir bongen bts p. N4 biefe nicht nor bet 376534 391213 32 ettotnae >■ 800 TL 19120 58451 64330 8011t 89273 110055 114999 117921 135520 174381 210343 223473 306246 313013 366’00 374509 56 m 500 TL 12654 30177 57970 60267 71823 77743 84181 89207 97474 105257 1 2757 160774 182247 198486 199878 208875 216268 253719 261706 285877 307475 321336 352411 373656 386180 351485 394785 398469 192 »«winne m 200 «L 9200 13095 1 3933 15403 16189 16607 20589 21359 22020 30666 34947 43750 49758 54490 57449 59126 63411 66129 73920 77273 80116 82706 83659 ------ ----- 123420 124319 Auf lebt gezogene Rümmer sind zwei Gleich hohe Gewinne gefallen, unb zwar |e einer aus bie Lose gleicher Nummer In den beiden Abteilungen I unb II ____________ Wie uns das Kreisveterinäramt mitteilt, wurden bei drei geschlachteten Schweinen m Neu- Isenburg, Kreis Offenbach, Trichinen fe ft gelt eilt Da bekanntlich der Genuß von rohem tn- chinöfem Schweinefleisch beim Menschen eine schwere Darm- und Muskelerkrankung mit tätlichem Aus- gang zur Folge hat, empfiehl die zuständige Re- gierungsftelle, bei den nun einfetzenden fog. Haus- jchlachtungen, die leider bis heute nicht der amtlichen Schlachtvieh- unb Fleischbeschau und Trichinenschau gemäß 8 2 bes Reichsfleischbeschaugesetzes unterstehen, reichlich von der Untersuchung des Fleisches auf Trichinen durch die zuständigen Fleisch- beschauet und Trichinenschauer ber betreffenden Gemeinden Gebrauch zu machen. Es ist ein Selbstschutz, der, wenn er nicht beachtet wird, gegebenen- falls bitter bereut wird. Efe 15%. SS*» wäre alles beim alten geblieben, b. h. bie beatw stundeten Zahlungen wären nicht erfolgt Er fd nicht auf bas Verdienen gewesen, aber er habe sich doch auf den Standpunkt stellen müßen, „was dem einen recht ist, ist dem anderen billig-, unb für bie geleistete Arbeit war bie Entschädigung auch gering. Er habe sich immer nur von der Sache unb von dem Bestreben leiten lasten, billig und solch Wohnung zu schäften. 3u der neuen Leitung könnten bie Mitglieder volles Vertrauen haben. Die weitere Aussprache. Lus bem weiteren Verlauf ber Aussprache ist hervorzuheben, daß Herr Degenhardt an seins Oppositionsstellung gegen die frühere Verwaltung der Genossenschaft erinnerte unb betonte, er müsse aber trotzdem anerkennen, daß die damalige Ber- waltung das beste für bie Genossenschaft heraus- holen wollte. Bei feiner kritischen Betrachtung ber früheren Verwaltung habe er immer den Standpunkt vertreten, daß bas frühere Vorstandsmitglieb P a i r a n „ber unsoziale Geist in ber Verwaltung war". Für die verausgabte Summe von 42 000 Mark hatte die Genossenschaft auch einen besoldeten Geschäftsführer anstellen und damit einem Manns flung der DHV -Kasse nicht mehr umstritten werden I rann. Diese Tatsache unterstrich auch Stoll. Bläß, der ehrenamtliche Führer ber Kasse des Bezirks Main-Weser, sti seinem Schlußwort. " Schmuckausstellung Heinrich Küchel Im Hotel Prinz Corl zeigte der Metallbildhauer Heinrich Küchel am Samstag und Sonntag wieder eine stattliche Reihe seiner Arbeiten, die dem Interesse eines breiten Kreises begegnete. Der Künstler, der sich in ernsthaftester Welfe um zeitgemäße Schmuckgestaltung bemüht batte u. a. Arbeiten ausgestellt, bie zum größten Teil in Silber getrieben, burch Halbedelsteine und Edelsteine verziert, in sicheren Formen für bas Kleid ber Dame, für bcn Anzug des Herrn als wertvolle Ergänzung bienen können Die Stücke zeichneten sich besonders durch materialgerechte Verarbeitung aus, ließen erkennen, daß ber Künstler bemüht ist. die Form des Schmuckes sinnvoll dem zu erfüllenden praktischen Zweck unterzuordnen und dabei doch etwas persönliches zu schaffen. Mit besonderem Jnterelle betrachtet man jene Schmuck- stücke, die In ihrer ornamentalen Verarbeitung, wie auch in ihrer Gesamtsorm. künstlerische Rach- schöpfungen nach alten nordischen Vorbildern (bie Herr Küchel an Heidestinden in Rn-dbeutlchlanb studieren konnte) geschaffen wurden. Man sah auch bas Hakenkreuz als Schmuck, zum Teil in feinen ältesten Formen, künstlerisch verwertet unb stilisiert. Besonbere Anerkennung verdient die Bemühung, des Künstlers, sein Teil dazu beizutragen, bie deutsche Bernsteininbustrie Im deutschen Osten zu iordern, indem er den Bernstein in verschiedenen iomblnationen mit Silber zeigte unb damit wert- volle Anregungen gab. Die Ausstellung die lehr gut besucht, übrigens in Ihrer äußeren Form 'ehr ansprechend gestaltet war, hmierfiefc den denkbar b-sten Eindruck von bem Schäften be« heimischen Künstlers. 3m vollbesetzten Saale des Gewerkschaftshauses fand am Freitagabend eine außerordentliche Generalversammlung der Baugenossenschaft 1 894 statt, in der die neue Leitung über ihre Tätigkeit seit der Amtsübernahme und über das Ergebnis ihrer Prüfung der Geschäftsführung in den letzten Jahren Bericht erstattete. Die Versammlung wurde von dem Aufsichtsrats- Vorsitzenden H. Schneider geleitet, der einleitend betonte, daß durch die Gleichschaltung der Genossenschaft auch eine völlige Umgruppierung in der Verwaltung stattgefunden hat, bie in einer geaen früher völlig veränderten Auffassung der Geschäftsführung zum Ausdruck kommt. Der Vorsitzende des Vorstandes, Zustizinspektor Allendörfer, erstattete zunächst kurz Bericht über die Tätigkeit des neuen Vorstandes feit der Amtsübernahme. Rach der Uebernahme der Geschäfte hat eine eingehende Prüfung der Rechnungen bis 1927 rück- roärts stattgefunden; darüber berichtet der Aufsichts- ratsvorsitzende. Die vom alten Vorstand noch in Angriff genommenen Neubauten find soweit fertiggestellt und bezogen. Weitere Neubauten sind für bie nächste Zukunft nicht vorgesehen. Bei ber Uebernahme ber Geschäfte ber Baugenossenschaft burch den neuen Vorstanb wurden Zinsrückstände von rund 19 000 Mark und beträchtliche Steuerrückstände oorgefunden. Stelle. Die neue Leitung sah sich verpflichtet, die Hypothek zum nächstzuläfsigen Termin zu kundigen. Wir haben mit Herrn Fourier versucht, diese Sache zu bereinigen, leider ist es uns aber nicht gelungen. An Hand des Protokolls haben wir festgestellt, daß der Witwe eines ehemaligen Vorstandsmitgliedes von der Genossenschaft 1000 Mark als zinsloses Darlehen gegen Sicherheit zur Verfügung gestellt wurden. Eine Rückzahlung die- (es Darlehen war nicht festzustellen. Während manche Mieter drei bis vier Untermieter haben, wurde von der früheren Verwaltung einem anderen Mieter, der feine Wohnung gut in Ordnung hielt unb auch einen Zuschuß zur Herrichtung ber Wohnung leistete, die Miete erhöht, weil er einem jungen Ehepaar aus Menschenfreundlichkeit Unterkunft gab. Einem anderen Mieter, der eine gleiche Wohnung innehatte, wurde die Miete unverändert gelassen. Die neue Verwaltung hat diese unterschiedliche Behandlung ausgeglichen, indem sie die beiden Mieten gleichwertig festfetzte. Der frühere ehrenamtliche Rechner, Herr Wölfer, machte für feine Wohnung in ber Karl- i Vogt-Straße 10 Sonderaufwendungen in Höhe von 3000 Mark, die zu feinen Lasten eine Existenz bieten können. Im übrigen nahm ber Redner Stellung gegen die Wasserverschwendung unb begrüßte Wohnungsreparaturen in ben Hau- fern in „Plattenhausen . Das frühere Vorstandsmitglieb Herr Mülles erklärte, daß die Derwaltungskosten nicht über bas normale Maß h’nausgeganaen feien. In biefen Kosten feien auch bie Jnflationsjahre mit ihrer Mehrarbeit enthalten. Nicht nur Herrn Wölfer, sondern auch anderen Mietern feien bie Ausgaben für Verbesserungen ersetzt worben. Der frühere Kassenrevisor Herr Schneiber, erklärte, daß er wegen Mangel an Zeil bei ben Revisionen nicht jeben Posten habe prüfen können, sondern sich nur auf die technische Prüfung be- - - - - - , baß hen 111283 132471 M zurückzuzahlen. Diesem öntrag wurde statt- gegeben; Herrn Wölfer wurden also 1800 Mark zurückerstattet. Ich habe in ber ordentlichen Generalversammlung schon den Standpunft vertreten, daß bei ber umfangreichen Arbeit bie Tätigkeit bes Geschäftsführers hauptamtlich ausgeführt werden muß, um dadurch praktischen Sozialismus zu bekunden, der einem Volksgenossen eine Existenz schasst. Die neue Leitung hat unseren ersten Rechner mit der hauptamtlichen Geschäftsführung betraut unb ihm dadurch eine Existenz erschlossen. Alle übrigen Mitglieder ber Leitung üben ihre Tätigkeit ehrenamtlich aus. Am 20. Januar 1926 stellte bas verstorbene Vor- tanbsmitglieb Pairan ben Antrag IV« v. H. ber Bausumme von dem Bau S (Wohnhausbau am Kugelberg) an den geschäftsführenden Vorstand zu verteilen. Bei einer Bausumme von 60 000 Mark machten die VA v. H. 750 Mark aus. Diesem Anträge wurde stattgegeben. Am 28. September 1927 ist erneut ein Beschluß festzustellen, nach dem VA Prozent der Bau- u m m e von 16 neuerstellten Wohnungen an bie gelegen habe. Der Satz von IV« v. H Verwaltung»- kosten fei ihm auch bedenklich gewesen. Die Prüfung der Rechnung sei immer so gewissenhaft wie möglich vorgenommen worden. Der neue Aufsichtsratsvorsitzenbe Herr «chnet« der, bestätigte dem früheren Vorsitzenden F o u rier, daß er sich um die Genofsenfchaft große Verdienste erworben habe und baß er auch an bem Zustandekommen der Beschlüsse nicht schuld fei: ZU bedauern fei nur, daß er (Fourier) feine alten Prin- zipien auf gegeben habe. Die Erklärung des frühe- v . ren Kassenrevifors bestätige nur die Ansicht Der Die Ausgabesumme verteilt sich auf bie Empfänger neucn Genossenschaftsleitung. Zu den Aeuherungen wie folgt: Herr Emil Müller erhielt in der Zeit be5 Äerrn Müller möchte er nur bemerken, baß von 1. Januar 1927 bis 30. Juni 1933 insgesamt ba5 gahr 1927, von wo ab bie Zahlungen fest- 8152,52 Mark, Herr F ourier bekam in dieser ^stellen waren, kein Jnflationsjahr mehr Zeit 11803,07 Mark, Herr Wölfer erhielt vom roesen fei. 1. Januar 1927 bis zum 31. Dezember 1932 21 924 Nach der Erledigung einer Anfrage aus ber Der- Mark. Aus den Einzelheiten dürfte folgendes in- iQmmlung über eine Derwaltungsangelegenheit der terefsieren: an Herrn Wölfer wurden im Jahre Gegenwart wurde die Versammlung von dem Dor- 1928 gezahlt: nach den Angaben der Bilanz 600 si^nden mit dreimaligen Sieg-Heil-Rufen auf den Mark, in Wirklichkeit jedoch 4930 Mark, im Jahre ^hrer und Dolkskanzler Adolf Hitler und mit 1930 nach der Bilanz 1384 Mark, in Wirk- Am gemeinsamen Gesang de« ersten Verses be» 1 i ch k e i t fedoch nach den Büchern 4659 Mark. Diese Deutschland-Liedes geschlosien. Sonderentschädigungen sind von der früheren Der- __ waltung für Mehrarbeit bei den Bauabschnitten ge- , leistet worden. Der neue Vorstand und Auftichtsrat I Amtsgericht Gießen, stehen fedoch auf dem Standpunkt, daß diese Tätig- » keit als Vorstandsmitglieder ausgeübt I Der Arbeiter W. O. von Gießen erhiett wurden und nicht als Verwaltungsmänner. Don I Körperverletzung einen Strafbefehl von Wichtigkeit ist auch, daß für die Zahlungen von 1927 M o n ate n Gefängnis. Dor Eintritt bis 1933 eine Beschlußfassung des Dor- Hauptoerhandlung am Freitag nahm Der niy» tanbes und Aufsichtsrats nicht vor- klagte feinen gegen diese Strafe Erhobenen Ein» liegt. Das Finanzamt interessierte sich natürlich sprach zurück. Im Sommer d. I. hatte Der finge- auch für diese Vergütungen wegen der Erhebung der klagte einen Wortwechsel mit einem Anwohner der Lohnsteuer. In Briesen an bas Finanzamt wurde Kläranlage, in dessen Verlaus D. °en Anwohner jedoch erklärt, baß die Herren Fourier, Wöl-s burch einen Steinwurf am Kopf verletzte.______ f e r unb Müller für ihre Tätigkeit bei der Baugenossenschaft kein Einkommen erhielten, sonbern lediglich Aufwandsentschädigungen in Höhe der tatsächlichen Ausgaben. Auf einen Widerspruch des Finanzamts wurde er- sicherer Form gestaltet werden. länger getragen. Allzukurz geschnittenes haar (Her- renschnitt) werde verworfen. Die deutsche Haarmode betone nach Möglichkeit bie freie Stirne, besonders aber die Nackenlinie. Als Haarfarben seien Bordeauxrot und ähnliche Töne abzulehnen. Zur Behandlung der Haut sollten nur deutsche Erzeugnisse verwandt werden. Uebertriebene Verwendung von Lippenstift unb Schminke seien unangebracht unb eben alls zu verwerfen. Die Ausführungen des Jnnungführers wurden mit großer Aufmerksamkeit oer olgt. Im Anschluß daran wurden durch praktische Vorführungen (Dnbuüeren am modernen Bubikopf, Legen von Wasserwellen, Frisieren und Haarschneiben für Herren usw.) die vielen Möglichkeiten geschmackvoller und künstlerischer Haargestaltung in eindrucksvollster Weise gezeigt. Der Jnnungssuhrer gab Die notwendigen (Erläuterungen. Meister Gehilfen unb Gehilfinnen zeigten ihr Können und dienten mi ausgezeichneten Arbeiten, die aUgemeinen. Beifall fanden. Besonders konnte man bie Feststellung ma dien, baß sich die Beteiligten ernsthaft um eine Dollenöete Anpassung der Frisur an Gesichtsform und an die Kleidung anftrebten unb dadurch den jeweiligen Gesarnteinbruck zu erhöhen wußten- Der Quherorbentsiche lehrreiche und unterha sarne De- monftrationsabenb würbe burch musikalische Dar- bietungen verschönt. Die Veranstaltung in ihrer Ge- samtheit bars als wohlgelungen bezeichnet werben. Vorsicht Trichinen! 258611 259824 262040 276833 315989 323028 326087 329430 343050 365620 372985 396228 150 »twi-ne iw 200 OL 10438 12138 17621 20016 39366 45515 50742 56150 64766 71490 77531 ----- ----- —.....— 108120 ------ 264976 266086 272638 298187 318777 320638 336230 337173 338297 350050 363996 380157 20 rage-pränneu. Äuf jede gezogene Nummer sind 2 Prämien >n tf 1000 RM gefallen, unb zwar je eine auf bir Lose gleicher Nummer in ben beiden Abte Hunger» 1 unb IL 0115 24564 76180 98216 134807 188638 178060 186391 236182 836113 Der neue Vorstand vertritt bie Ansicht, baß es besser gewesen wäre, wenn bie frühere Leitung bie jüngsten Neubauten nicht oorgenommen unb bafür besser bie Verpflichtungen ber Genossenschaft erfüllt hätte. Zu einer Mietsenkung ist bie neue Leitung bereit, sobalb bie Mittel biefe Maßenden nahmen erlauben. Zur Zeit schweben mit ber Stabt . Verhandlungen über eine Zinssenkung. Falls diese Verhandlungen zu dem gewünschten Ziele führen, wird der Frage der Mietsenkung näher- | getreten. Der Vorstand beanstandet den hohen <«•01 non^n_ Wasserverbrauch in manchen Häusern, der — Tageskalender für Montag:^ Licht- I teilweise den normalen Verbrauch um bas 2V-fache spielhaus, Bahnhofstraße: .^Hitterjunge Quex . übersteigt. Wenn hier nicht freiwillig gespart wirb, — Aus bem Stadttheaterburo wird mu6 foer Mehrverbrauch an Wasser auf bie Miete uns berichtet: Morgen Dienstag: vierte Vorstellung umgelegt werben. Eine Besichtigung ber im Dienstag-Abonnement mit einer Wieberholung I Wohnungen hat ergeben, baß manche Wohnun- der luftigen und entzückenden Operette: „Die Man- I gen j0 pfleglich behandelt werden, wie es er- ner sind mal so", von Walter Kollo. Spielleitung: I forderlich ist; teilweise ist die Beschaffenheit der Heinrich Hub. Musikalische Leitung: Konzertmeister I Wohnungen so, daß eine vollständige Reparatur am Kerzisnik. Operetten-Preise. Spieldauer von Platze wäre, wozu aber die Mittel fehlen. Eine 20 bis 22 Uhr. I Neuherrichtung ber Wohnungen ist einstweilen aus- — SA. - Reserve Gießen, Sturm I, geschlossen heute, Montag, 20.30 Uhr, Sturmabend bei Soldan. ’ • Oer Vorsitzende des Aufsichtsrats ** Das Fest ber Silbernen Hochzeit Schneider begehen morgen Dienstag die Eheleute Kaufmann . ,.,ri ... Christian Iughard und Frau Marie, geb. Häuser, erinnerte zunächst an die grundlegende Umgcftal- Ludwiastraße 36 tung der Leitung der Genossenschaft durch die "Mitalieberverfammlungdes DHV. Neubildung des Vorstandes unb Aufsichtsrates. Man berichtet uns: Auf Veranlassung der DHV.- Weiter erklärte ber Rebner u. a.: 2me «Beratungen Kasse Berufskrankenkasse ber Kaufmannsgehilfen, werben vom Vorstand unb Aufsichtsrat gemeinsam Ortsgruppe Gießen, hielt Herr Dr. Kranz, ber geführt, womit beide Stellen außer der rechtlichen Leiter ber Abt. Erbgesuickiheits- und Rassenpflege auch die moralische Derantwortung gemeinsam vor bei der Hess. Aerztekammer, einen Dorttag über bas den Mitgliedern und der Oeffentlich eit übernehmen. Thema „Volk in Gefahr". Ausgehend von einer Der Vorstand und der Aufsichtsrat haben m biologischen Betrachtung bes Werdens und Der- wochenlanaer mühevoller Arbett eine Prüfung des gehens ber Kulturvölker und der Bedeutung der gesamten kaufmännischen Materials Dorgenommen Geburtenziffer für das Leben dieser Völker wurde um festzustellen, wie früher m ber Genossenschaft bie Bevölkerungsentwicklung unb Bevölkerungsbe- verwaltet wurde Wahrenb iN iebem ordungsmahig wegunq in Deutschland während ber vergangenen geführten Geschäft die Geschäftsbücher entsprechend Jahrzehnte näher besprochen. An Hand von reichem der gesetzlichen Vorschrift von den letzten 10 Jahren Kurven- und Zahlenmaterial zeigte der Dorttagende, vorhanden sein müssen, sind daß wir ein sterbendes Volk wären, wenn es nicht hri ber Baugenossenschaft 1894 außer den gelingt, die Geburtenziffer auf die notwendige Höhe Iahresrechnungen unb ben Belegbänben weber Ä ÄZX 7/nn^n »'« jage, noch «affend Ehanden. wir nur durch eine energische Bekämpfung bes Ge- Das Fehlen biefer Bücher behinberte bie Prüfungs- burtenriKfganges begegnen. Durch wirtschaftliche arbeit außerorbentlich. Jnfolgebessen konnte bisher und soziale Maßnahmen der Staatsregierung allein nicht aufgeklärt werden, ob die Nachweisungen über sei dies aber nicht möglich, wenn nicht gleichzeitig bie Geschäftsanteile der Mitglieder in Ordnung sind, eine Umstellung aller Volksgenossen in weltanschau- Nach Lage ber Dinge war bie neue Leitung ge- licken und sittlichen Fragen herbeigeführt werde, zwungen, einen Anwalt in Anspruch zu nehmen. „Wir brauchen nicht nur ein Staatsbewußtsein, Nach Auffassung ber neuen Leitung ist ber frühere sondern auch ein gesteigertes Dolksbewußftein, roel- Vorsitzenbe Fourier an bem Fehlen b e r ches von einem betonten Rassebewußtsein getragen Bücher schuldlos; er hat nichts unversucht weiden muß. Ausgeprägter Rationafttolz und Ra- gelassen, um die fehlenden Bücher in den Besitz tionalbewußtsein auf der Grundlage der nordischen ber neuen Leitung zu bringen. Weitere Ausfüh- Rasse sollen unser Ziel sein." Im Anschluß an den rungen zu dieser Angelegenheit sind jetzt nicht mog- überaus beifällig aufgenommenen Vortrag berief)- |jch. ba sonst in schwebende Verhandlungen einge- tete ber örtliche Rechnungsführer der Kasse, Koll. griffen würde. Geitz, über die Entwicklung der Ortsgruppe Gie- Meine Ausführungen tragen nur orientieren ber DHV.-Kasse, während der Geschäftsführer renden Charakter, in eine Verhandlung über des Bezirkes Main Weser, Koll. Rüdiger, einen biete Sache kann jetzt nicht eingetreten werden, kurzen Ueberblirf über bie Lage der Kasse hn All- I Nach dieser Maßgabe habe ich einige besonders gemeinen gab. Einheitliche Satzungen und sonstige bemerkenswerte, bis jetzt festgestellte Fälle bekannt- Reformen werden zum 1. Januar 1934 erwartet, zugeben ffeft steht ^ber schon jetzt, daß die Daseinsberechti- | einem blcfigcn Bürqcr wurden aus den Mitteln der Baugenossenschaft zu einem Wohnungsbau, an dem die Genossenschaft kein Interesse hatte, 12 000 Mark zur Verfügung gestellt. Das geschah ohne Genehmigung des Vorstandes und Aufsichtsratz der früheren Verwaltung, lediglich auf Veranlassung der Herren Mölfer und Fourier. Die Hypothek kam noch dazu an die dritte W Sichen. oon (Sitten erhielt Strafbefehl oon jrai I Lor Sinttvü. >' sttM ?tT r (£.ta\t nhvbenen öw Mt Ä- h°tte der W- X M einem Anwohner oti Verlauf D. den Anwohner : am Kopf verletzte. WM «ren ,.toas bgJ biQio^ und er neu?n lolih iff '4tÄ M die b^'Jr "’öflt 'j.^noilenSX^' Aschen 8Ärolh rQU5* uhere BnrJ ;"~!rS !S":« SÄW'fi fij« Schneide. Jongel an ^elf bei bei! t-ch"-fche $rüfuna be. » ongenoiwn, daß hen ? !er 8ÄU® SMMr n„1,< v.H. LerwMnar, l^ich gewesen. Die Prü« mer so gewissenhasi wie eben. or^enbe S)en 6dmh Wen Vorsitzenden Fou die Tenossenschaft große ! unb baß er auch an dem ftzüsse nicht schuld sei-, z« (yourier) jeme allen Prim Die Erklärung der frühe« - ätige nur die Ansicht bet timg. Zu den Aeutzemngen ächte er nur bemerken, baß wo ab die Zahlungen fest« Znslationsjahr mehr einer Anftage aus der Der« erwalnmgsangelegenheit der 3eriammlunq von dem Dor« en Äeg'heil-Rufen auf den [er Adolf Hitler und mit anq des ersten Lechs des jlofien. rtnaesiBg :.) Llaats-Lottem Atachbnick verbota aH °°b IFJjS« « fammet bi » N.vwder M ä yw“ I M 231062 288787 163242 115333 ZÄ & 00* i L 127761 i «W 1W982 $ rM 161352 x 78438 126861 1611g H -Ä jhl . 809 6090 10522 ? io» kS'S Z !,g?Ä WFff 1Z ü ft MBB 109 Mz 350 3984" Avin»» Ä» ----- MZ- 5MZ FZ g ü g Ser Tapezierer als Ausgestalter der Wohnung. Don Rudolf Leisler, Obermeister der Sattler- und Tapezier-Innung. Schon von jeher war der Beruf des Tapezierers einer der vielseitigsten. Mehr als in jedem anderen Berufe bleibt bei ihm die meiste Arbeit doch gute chandwerksarbeit, welche die Maschine nie ganz ersetzen kann. So war üuch in früheren Jahren der Tape- zierermeister die einzige kompekenle Persönlich- kett bei Linrichlen einer Wohnung oder bei ganzen Umzügen. aSo sollte es In Zukunft auch wieder sein und »leiben. Was nun in der Stadt der Tapezierer ist, das b't auf dem Lande der Sattler. Er führt dort die Arbeiten des Tapezierers aus. Er hat außerdem in der heutigen Zeit des Autos das Ausschlagen und Holstern der Kraftwagen übernommen. Hat in einem Neubau der letzte Bauhandwerker das Haus verlassen, so ist es der Tapezierer, der seine Arbeiten beginnt. Er belegt die Böden mit Linoleum, deren Ausführung wirkliche Fackkennt- nisse voraussetzen, wenn die Arbeit einwandfrei erledigt werden soll. Sodann werden vom Tapezierer die Wände mit Tapeten versehen, oder mit Stoffen bespannt: Vorhänge und Dekorationen werden genäht und aufgehängt, Bettzeug, Matratzen und Holstermöbel werden angefertigt, an Ort und Stelle gebracht, dort geschmackvoll ausgestellt, die Bilder werden aufgehängt usf., so daß ein gemütliches, wohnliches Heim entsteht. Dies kann jedock nur dann der Fall sein, wenn man zu dielen Arbeiten einen wirklich tüchtigen Fachmann yeranzieht, der sein Handwerk auch versteht. Gar mancher hat schon bittere Erfahrungen gemacht, wenn er von einem Pfuscher oder einem Berufsfremden Tapezier- oder Linoleumarbeiten hat aussühren lassen. Gar mancher hat es schon bitter bereut, wenn er sich, durch den im ersten Augenblick billigen Preis, verleiten ließ, ein Polsterstück, sei es eine Chaiselongue oder dergl., von einem Hausierer zu kaufen, oder ein solches als billige Fabrikware zu erstehen. Er mußte bald erfahren, daß diese billige Ware, durch die kurze Lebensdauer, viel teurer wurde, als ein vom Fachmann im Handwerkbetrieb hergestelltes Stück. Ver gut bedient fein, und mit Lieferung und Arbeit zuftieden fein will, gehe nicht zum Pfuscher oder zum Schwarzarbeiter, kaufe keine Fabrikware, sondern berücksichtige den Handwerker und lasse alle oben aufgeführten einschlägigen Arbeiten den Tapeziermeister ausführen. Berufsphotograph — Amateur graphen fast ganz verloren gegangen. für den Baugewerbe und Schwarzarbeit Jahren so Familien-, Fachphoto- Lehrer photographieren ihre Schüler, einzeln oder in Klassen, Geistliche ihre Zöglinge, Kameraden sich l graphen nicht! Die verfehlte Wirtschaftsführung in der vergange- Pen Zeit und die auf sie zurückführende sich immer mehr steigernde Arbeitslosigkeit waren die Haupt- Ursachen dafür, daß die sogenannte Schwarzarbeit ein solches Ausmaß angenommen hat. Gerade das Baugewerbe, das an sich schon durch die Einstellung der Bautätigkeit lahmgelegt war, hatte in allen feinen Teilen unter der Schwarzarbeit stark zu leiden. Die zahllosen Klein- und Kleinslbaulen am Rande der Großstädte, auf dem Lande draußen, die Reparaturarbeiien wurden vielfach von Schwarzarbeitern, d. h. von erwerbslosen Maurern und Zimmerern ausgeführt. Die zahllosen Beschwerden der baugewerblichen Verbände, die Selbsthilfemaßnahmen der einzelnen Innungen vermochten dieses liebel nicht zu steuern, veil man bei den Regierungsstellen mit entschiede- »en und durchgreifenden Maßnahmen zurückhielt. Man betonte immer wieder, daß die einzige Möglichkeit, die Schwarzarbeit wirksam zu beheben, in einer Beseitigung Der Arbeitslosigkeit liege, und lehnte mit dieser Begründung den geforderten Erlaß von Verboten und ähnlichen Maßnahmen ab. Man unterschätzte die schädlichen Auswirkungen der Schwarzarbeit, die ja nicht nur in dem ungleichen und ungesunden Wettbewerb mit dem regulären Baugewerbe lagen, von denen vielmehr auch Der Bauherr, die Steuerbehörden, die Träger der Sozialversicherung und letzten Endes die Arbeiterschaft selbst betroffen wurden. Die Tätigkeit eines solchen Schwarzarbeiters ging in der Regel so vor sich, daß er, sobald er Aussicht auf die Ausführung einer Bauarbeit hatte, sein Gewerbe polizeilich anmeldete. Er übernahm dann den Auftrag zu einem Preise, der von keinem Baugeschäft gehalten werden konnte, weil ihm die Fähigkeit zu kalkulieren fehlte. Die Arbeiter, die er annahm, mußten sich mit einem Lohn begnügen, der weit unter den Löhnen lag, die tariflich festgesetzt waren Wenn man sich zurückversetzt in die Seit, in welcher der Fachphotograph noch als Künstler bezeichnet wurde, hätte man nicht geglaubt, daß eine Zeit kämmen könnte, die für ihnen einen harten Kampf um das tägliche Brot bedeuten würde. Aber es ist leicht erklärlich. Seit dem Jahre 1902, in dem der Photograph dem Berufshandwerk eingereiht wurde, hat auch die Photoindustrie erkannt, daß für sie ein neuer Weg geschaffen sei, um sich erfolgreich zu be- tätigen. Mit der Fabrikation der Kleinblldkameras ist eine große Anzahl Spezialfabriken entstanden, die ungezählte Mengen dieser Neuheit auf den Markt brachten und damit ein Heer von Amateuren geschaffen haben. Diese anfangs als Spie- Cerei bezeichnete Tätigkeit hat sich im Laufe der Lahre so stark entwickelt, daß sich heute in fast federn Hause und jeder Familie ein Photoapparat befindet. Für die Photoindustrie ein Segen — für den berufstätigen Photographen eine Kalamität, sozusagen eine richtige schädigende Konkurrenz! Das Photographenhandwerk ist seit Jahren einer der notleidendsten Berufe, obgleich kein Gebiet der Wirtschaft, der Kultur und Politik die Photographie entbehren kann. Solange die Photographie als Sport oder Liebhaberei betrieben wird, ist sie schön, trenn aber Amateure ihre ganzen Verwandten und Freunde photographieren und ihnen eine Anzahl Bilder liefern, einerlei, ob gegen Entgelt, unentgeltlich ober gegen Erstattung der Auslagen, so verrichten sie damit Schwarzarbeit, sind also Schädlinge der Wirtschaft, denn sie nehmen den Angehörigen des Photographenberufes das Brot. Durch diese gedankenlose Schwarzarbeit ist nicht nut der überwiegende Teil der selbständi- §en Berufsphotographen völlig verarmt, fon- ern es find auch mehr als 20 000 Photogra- phengehilfen brotlos geworden. Das Publikum im allgemeinen ist , Augenblick mit diesen kleinen Amateurbildchen scheinbar befriedigt, kommt aber die Notwendigkeit, aus irgend einem Grunde von dem Kleinbild eine Bergröherung unfertigen zu lassen, so stellt sich leider sehr oft heraus, daß unter 100 von solchen Ausnahmen sich kaum eine zum vergrößern eignet. Dann allerdings kommt die Reue, daß man nicht Den Weg zum Fachphotographen gefunDen hatte. Junge Männer, Mädchen, Kinder, überhaupt jedermann sollte dafür besorgt sein, daß fein Bild in die Familie kommt, bevor es zu spät ist. Gerade heute, wo der Berufsphotograph unter den wirtschaftlichen Verhältnissen am meisten in Mitleidenschaft gezogen ist, sollte es Pflicht eines jeden Volksgenossen sein, zu helfen, zumal er damit sich selbst Den besten Dienst erweist. Deshalb nochmals: Vergeßt den Berufsphotountereinander, Ingenieure oder sonstige Angestellte größerer Firmen stellen Der Firma ihre photographischen Erzeugnisse zur Verfügung. Sie verhinDern damit eine Auftragserteilung an einen Berufsphotographen. Vielfach wird auch bewußt aus Der Amateurtätigkeit ein ftänDiger Nebenerwerb. Gegen alle Die Wirtschaft IchäDiaenDen Amateure vorzugehen, gibt jetzt Die Verordnung über Die Bekämpfung Der Schwarzarbeit Die Möglichkeit, unD es werden entsprechende Anzeigen der Berufsorgani- sation erstattet. Wirkliche Amateure, Die eine Schä° Digung Der Wirtschaft nicht beabsichtigen, werben es Deshalb für ihre Pflicht halten. Das Entwickeln ihrer Filme unD Platten, sowie Das Kopieren Derselben einem tüchtigen Fachphotographen zu überlassen, um Diesem gelernten Fachmann Verdienst zukommen zu lassen. Andererseits sind die in früheren reichen Aufträge von Kinderblldern, Studenten- und Vsreinsgruppen dem und von dem regulären Baugefchäst eingehalten werden mußten. Sobald Der Bau ausgeführt und ein neuer Auftrag nicht mehr zu erhalten war, meldete der Schwarzarbetter fein Gewerbe wieder ab. Die Träger Der Sozialversicherungen hatten, ebenso wie Die SteuerbehörDen, in Der Regel Das Nachsehen. Die Arbeit selbst war vielfach schlecht ausgeführt, so Daß sich sehr oft unb sehr halb Mängel ieigten. Der Bauherr, ber ben Schwarzarbeiter ür biese Mängel haftbar machen wollte, mußte ie Feststellung machen, baß er bas Gewerbe längst abgemelbet hatte unb erwerbslos war. Auf biese Weise sinb viele Bauherren um ihr mühsam erspartes Gelb gebracht, ber Arbeiter um seinen Lohn betrogen, bas Baugewerbe geschäbigt unb Versicherungsträger unb Steuerbehärben um ihre Beiträge geprellt worben. Nach ber Machtergreifung durch die nationalsozialistische Regierung ist auch auf diesem Gebiet ein Wandel zum Besseren eingetreten. Die Reichsregierung hat der Schwarzarbeit entschiedenen Kamps angesagt und unterstützt alle Maßnahmen, die zu einer wirksamen Bekämpfung der Schwarzarbeit führen. In den Bestimmungen über die Gewährung von Zuschüssen für InstanDsetzunHS- und Umbauarbeiten sind Arbeiten, die von Schwarz- arbeitern ausgeführt werden, von der Bezuschussung ausdrücklich ausgenommen; Länder und Gemeinden ordern in Erlassen und Verfügungen ihre nach- jeorbneten Stellen zur Beseitigung dieses Miß- taubes auf. Erfreulich ist, daß sich auch die Arbetterschafk mit aller Bestimmtheit gegen die Schwarzarbeit einseht. So hat sich ber ftettoertretenbe Führer bes Ge- I famtoerbanbes ber Deutschen Arbeiter, Pg. B r u k- 1 ter, in scharfer Form gegen die Schwarzarbeit ausgesprochen unb betont, daß derjenige, der Schwarzarbeit leistet, vergibt ober annimmt, sich am Allgemeinwohl versünbigt, ble Wirtschaft schäbigt unb sich an ben elementarsten Interessen ber Arbeiterschaft vergeht. Wer bie Schwarzarbeit bekämpfe, schaffe wirkliche Arbeit. Das beutsche Hanbwerk unb mit ihm auch das deutsche Baugewerbe können froh fein, daß die Winterhilfswerk des Deutschen Volkes 1933/34. Gauführung Heffen-Naffau. Frankfurt O.2IL, Taunusstrahe 111, Telephon 32288, Postscheckkonto: Frankfurt a. 2H. 28100. Bankkonto: Nassauische Landesbank. Frankfurt a. HL, Girokonto 6200. Regierung Wolf Hitlers auch hier Wandlung geschaffen hat und sie noch weiter schaffen wird. Wenn in diesen Tagen das Handwerk zu seiner Werbewoche aufrief, und an die Volksgenossen mit dem Wunsch herantrat, Arbeit für bas Hanbwerk zu schaffen, so war unb ist es bie Pflicht eines jeben, ber Arbeit schaffen kann, biese Arbeit nur an bas reguläre Hanbwerk zu vergeben. Kein Bauauftrag, er mag noch so geringfügig fein, barf bem Schwarzarbeiter erteilt werben! Wirtschaft. Berliner Frühbörse. Berlin, 23. Dtt. (WTB. Funkspruch.) Wie die vergangene Woche geschlossen hatte, lag auch ber heutige Frühverkehr abwartenb. In allen an der Börse interessierten Kreisen herrschte weiter Zurückhaltung, zumal es an neuen Anregungen fehlte. Man rechnet bamit, baß Renten wieder eher gefragt unb Aktien vernachlässigt sind. Kurstaxen werden aber noch nicht genannt. Am Devisenmarkt errechnen sich über Zürich das Pfund gegen Paris 82,02, Mailand 60,10, Spanien 38,40, Amsterdam 7,96, Schweiz 16,5650 unb Kabel 4,52. Frankfurter Börse. Freundlicher. Frankfurt a. M., 21. Dtt. Zum Wochenschluß erfuhr bas Geschäft zwar keine stärkere Belebung, immerhin war es auf einigen Spezia^ebieten etwas lebhafter als an ben Tagen vorher. Von ber Kunb- schaft lagen überroiegenb Kaufanträge vor, baneben ging auch bie Kulisse etwas aus ihrer Reserve heraus, zumal aus ber Wirtschaft weiter günstige Nachrichten vorlagen, so u. a. weitere Arbeitseinstellun- gen in ber chemischen Jnbusttie, ber erhöhte Rhein- unb Ruhrkohlenabsatz usw. Trotz einer gewissen Ungleichmäßigkeit in ber Kursbilbung überwogen Durchschnittsbefestigungen oon 0,50 bis 1 v. H. Am Rentenmarkt eröffneten beutsche Anleihen unb späte Reichsschulbbuch- forberungen (86,50) gut behauptet, währenb Stahl- verein-Bonbs (62) um 1 v. H. gebrückt waren. Von Aktien setzten Reichsbankanteile bei recht lebhaftem Geschäft ihre Aufwärtsbewegung um 2 v.H. fort, ferner lagen Deutsche Linoleum, offenbar auf eine Zufattsorber, um 3,13 v. H. höher. Am Montanmarkt blieben Phönix unb Stahlverein gesucht unb plus 1,25 v. H. bzw. plus 1 v. H. Kunstseibe- unb Elektroaktien setzten überroiegenb von 0,25 bis 0,50 v. H. niebriger ein, Siemens waren aber weiter etwas erholt. IG. Farben lagen mit 116 v. H. knapp behauptet unb hatten sehr ruhiges Geschäft, währenb Scheibeanstalt 0,40 und Metallgesellschaft 0,75 v. H. gewannen. Im übrigen eröffneten Südd. Zucker 0,75 v.H., Zement Heidelberg 0,25 v.H. leichter, dagegen Daimler Motoren 0,25 v. H. höher. Der Verlauf hatte wieder ziemlich ruhiges Geschäft, doch blieben die Kurse in der Mehrzahl gut behauptet. Weiter fest lagen Reichsbank mit plus 1,25 v. H. auf 156 v. H., ferner waren IG. Farben 0,50 v.H. höher, zum Schluß aber nicht ganz behauptet, unb Scheibeanstalt unb Metallgesellschaft zogen um je 0,25 v. H. an. Deutsche Linoleum gaben 0,40 v. H. nach. Fester zur Notiz tarnen u. a. Elektr. Lieferungen (+ 1,13 v. H.), Gelsenkirchen (+ 1,25 v. H.), Mansfeld (+ 0,75 v. H.) unb Rheinstahl (+ 0,50 v. H.), bagegen Harpener (— 1 v. H ). Altbesitzanleihe zogen um 0,25 v. H. auf 79 o. H. unb späte Reichsschulbbuchforberungen um etwa 0,50 auf 87 v. H. an, währenb Neubesitz nur knapp gehalten waren (12,37,50—12,30). Am Kassarentenmarkt war bas Geschäft ruhig, ©olbpfanbbriefe unb Kommunal-Dbligationen, sowie Stabt-, Staats- unb Länberanleihen lagen ziemlich unoeränbert, ebenso ßiquibationspfanbbriefe, mitunter ergaben sich Abweichungen von 0,25 bis 0,50 v. H., nach beiben Seiten. Am Auslanbsrentenmarkt notierten Türken unb Bosnier etwas höher. Taues- gelb blieb zu 3,25 v. H. unverändert. Exportvaluta 21 v. H. (21,50 bis 21,75 v. H.). frankfurter Schlachtviehmarkt. F r a n k f u r t a. M., 23. Dtt. Um 10 Uhr vormit- tags war folgende Marktlage: Borauftrieb: 1438 Rinder (446 Dchsen, 95 Bullen, 457 Kühe, 396 Fär- fen), 410 Kälber, 127 Schafe, 3502 Schweine. Es wurden notiert: Rinder: Dchsen 22 bis 31 Mark, Bullen 23 bis 30, Kühe 12 bis 28, Färsen 22 bis 32, Kälber 20 bis 40, Schafe 16 bis 27, Schweine 46 bis 54 Mark. — Marktverlauf: Rinder, Kälber und Schafe ruhig, Schweine mittelmäßig. Frankfurter Eiermarkt. Frankfurt a. M., 21.DEL Die Zufuhren in deutschen Eiern blieben sehr knapp, Landeier seh- len weiterhin fast vollkommen. Das Angebot von Auslandeiern ist zwar ebenfalls klein, aber ausreichend. Das Geschäft war verhältnismäßig zufriedenstellend, in der Hauptsache erstreckte es sich aber auf Kühlhausware, Da sie wesentlich billiger als fri che ist. Es notierten in Pfennigen je Stück franfo Frankfurt a. M.: Deutsche Frischeier Klasse S 12,75, Klasse A 12,25, Klasse B 11,75, Klasse C 11. Hol- länber, Flanbern und Dänen Klasse 8 12,50, Kl. A 12,25, Klasse B 12, Klasse C 10,50. Bulgaren 9,75 bis 10,25, Rumänen, Ungarn unb Südslawen 9,50 bis 9,75 Kühlhauseier sogenannte Westware (Hol- länber, Flanbern) 9,75 bis 10,50, bito Dftroare (Balkan usw.) 9,50, beutsche Kühlhauseier 9,50 bis 11. Frankfurter Buttermarkt. Fran kfurt a. M., 21. DEL Das Angebot von beutscher Butter war währenb ber ganzen Woche sehr knapp, boch blieben bie Preise hierfür mit 145 bis 148 Mark unverändert. Angesichts ber Bereitstellung von entsprechenben Buttermengen burch bie Reichsstelle für Dele und Fette bürste in ben näch- ften Tagen mit einer stetigeren Marktentwicklung unb auch mit etwas nachgedenben Preisen zu rechnen sein, zumal bie Nähe Des Ultimos Das Geschäft ruhiger roerDen lassen Dürfte. Die eingeführte Aus- lanDbutter stellte sich dagegen weiter teurer, hol- ländische Markenbutter erhöhte sich auf 153 bis 155 nach 148 bis 152 Mark per 50 Kilo franko Frankfurt a. M. Allgäuer Butter- und Käsebörse. Kempten, 21. DEL Molkereibutter, 1. Qualität, 125 Mark (zuletzt 125 Mark), 2. Qualität 123 (123 Mark); LanDbutter 116 (116) Mark. Marktlage und Preise unverändert. Die hinter den Papieren angeführten Ziffern geben die Hohe der zuletzt beschlossenen Dividende an. Berlin Jranirun a. M. Berlin IVranlfurt a.Trt. $ron1tun a. M. «y furt b«rke | börse 20.10. I 21-10. 20.10. 21-10. Datum 4,95 10,13 10 85,75 85,5 85 85 87 86,25 86,25 116,5 116,5 87,5 88 0 74,75 74,5 74,4 74,4 56,5 57,75 Philipp Hohmann .... Zementwerk Heidelberg Tcmeoltverk ftadftabt.. 87,5 87,5 A.E.G. 87,25 87,5 87,5 87 88,25 88,5 88 88 87,75 88 0 4,95 5 4,8 4.7 88 87,5 109 153 78,5 12,35 88 87,5 88 87,5 42,5 50,5 92,25 51,25 50,5 42,5 50,5 156,25 116,5 171,5 39,5 46 88 87,5 79 12.3 78,65 12,35 78 9 12,35 o 0 12 0 0 o 105,5 75,5 85,5 41 71,5 76,5 85,5 128 114 92,25 50,5 49,75 42,5 50,5 156 62,5 92 46,5 78,5 5,05 3,15 4,45 2,65 24,75 42,5 50,5 152,5 7 9 0 0 0 56,25 72,25 Schluß- turd 10,75 38,5 82,5 41 10,75 38,75 83 41 17,65 104,9 76,5 85 40,75 71,9 76 85 129,5 114,5 62 92,75 45,25 79,5 17,5 105,4 76,65 85 40,5 72,25 75 85,5 129 114,5 10,25 22 17 10,75 38,75 82,75 41,25 39,5 46,13 53 10,4 21,5 17 10,75 39,9 83 41 39,5 46,75 54 Buderus ..... Deutsche Erdöl Geilenkirchener 17,65 105,65 76 85,25 41 71,5 74.5 85,25 127,75 115 61,75 91,75 45,13 79,5 51,75 124,5 92,25 50,4 50,25 92,25 46 78,25 52,25 122 92 51 50,4 0,625 3,95 3,8 3,8 56,25 | 72,5 | 4,8 3,15 4,75 2,55 24,25 I. ®. Farben-Jndustrte SchetdeansiaU........ Goldschmidt ......... RütgerLwerke........ MelaUgesellschast...... 34,5 174 72,75 32 10,25 10,25 0,625 3,9 3,8 3,7 0,65 3,8 4 3,6 6,25 5,05 13,7 0,65 3,8 3,7 3,75 4,8 2,75 24,13 4,8 3 4,3 2,45 24,13 Hamburg-Amerika-Paiet ..... 0 Hamburg-Südam. Dampfschiff. 0 ManSselder Bergbau .. Koksiverte ........... Phönix Bergbau...... Rheinische Braunkohlen Ryeinsiahl........... Bereinigte Stahlwerke. Llavi Minen ........ Kaliwerke Aschersleben. Kaliwerke Wcslcregcln. Kaliwerke Salzdetfurth Harpener................. Hoejch Eisen—Köln-Neuessen Ilse Bergbau ............. Ilse Bergbau Genüsse...... Klülknerwerke ............. TOannti ................ 116,4 172 39,75 45,75 54 0 0 0 3 6 0 0 Kurszettel der Berliner und Frankfurter Börse. Reichsbankdiskont 4 o. H., Lombardzinsfuß 5 v. H. Hansa-Dampsschiff........... Norddeutscher Lloyd ......... A.G. für Verkehrswesen Akt. .. Berliner Handelsgesellschaft ... Commerz, und Privat-Bank ... Deutsche Bank und DiSconto- Gesellschaft................ Dresdner Bank.............. Reichsbank ................ : Schultheis Payenhofer .......0 Aku (Allgemeine Kunstseide) .. 0 Bemberg................... 0 Zellstoff Waldhvs ............0 Zellstoff Aschaffenburg .......0 Dessauer GaS ............... 7 Daimler Dlotoren............0 Deutsche Linoleum...........0 Orenslein S Koppel.......... 0 Leonhard Tietz ..............0 Lhade......................10 Accumulatoren-Fabrik........0 Sonti-Gumml............... 0 I Gritzner....................01 I Mainkrastwerke Höchst a,$U.. 4 • Süddeutscher Zucker......... •! 4% Oesterrelchtsche Goldrente... 4,80% Oesterreichische Silberrente <% Ungarische Goldrente....... <% Ungarische Staatsrente V. 1910 4J4% dergl. von 1913.......... 1% abgest. Goldmexikaner von 99 4% Türkische Zollanleihe von 1911 «^Türkische Bagdadbahn-Anlethe 4% Deutsche Reichsanlethe v. 1927 4% ehem.7°/o Dt.ReichsanI.v. 1929 iy*% Doung-Anleihe von 1930 .. Deutsche SInl.-Mlös.-Schuld mit Auslos.-Rechlen ............. Dergl. ohne Aurlos.-Rechte...... 4% ehem.8°/„ Hess. BolkSstaat 1929 (rückzahlb. 102%)............ i% Hess. Landesbank Darmstadt Gold R. 12.................. Wt% Heft- Landes-Hypotheken- bank Darmstadt Ltaut......... vberhessen Provinz-Anleihe mit Auslof.-Rechlen ............. Deutsche Komm. Sammelabl. Anleihe Serie 1 mit Auslos.-Rechten «% ehem. 8% Franks. Hyp.-Bank Goldpfe. 15 unkündbar bis 1935 t% ehern. 7% Franks. HyP.-Banl Goldpfe. 16 unkündbar brs 1936 H4% ehem. 4'/,% Franks. Hyp.- Bank.Liqu..PIandbrtese....... Wx% ehem. 4'/,% Rheinische Hyp.-Bank-Liau.-Goldpfe. .. - - 1% ehem. 8% Pr. Landerpsand- briesanstalt, Psandbriese R. 19 <% ehern. 7% Pr. Landespfand- briesanstalt, Psandbriese R. 10 kteuergutsch. Verrechnungskurs • ■ ............................0 Bekula.....................o Elektr. Lieferungsgesellschaft... 6 Licht und Krast ............. 6 Felten 8 Guilleaume.........0 Gesellsch.s.Elektr.Unternehmung. 5 Rheinische Elektrizität ........ 6 Schlickert & (Io. .............5 Siemens L Halske............ 7 Lahmeyer L Eo.............10 börfe 21.1 - 89 RS9,13 85,4 Berlin tuf* börse Datum S% desgi. Serie 11 ............. 5% Rumön. vereinh. Mente v. 1903 4V-%RumSn.vereinh.Rentev.l913 4% Rumänische vereinh. Rente .. 2!4% Anatolier ............... 20.10. 89* 99,25 85,6 Echlupr. Abcnd- bSrlc 21-10. 22,75 . 01 22 • 0 — . 0 33,25 10 174,5 . 0 72,25 . 0 31 . 0 10,25 . 5 110,5 . 5 110,65 IVA ~ 21-10- 89,75 99,4 85,5 Schluß?. 2Jlinag» börse 21.10. 22 65 66,4 34,25 174,5 72,5 31,9 10 108,5 108,5 153,5 I Schluß- I turs Datum | 20-10- 20-10- 89,25 99,5 85,5 20-10- 22,75 66,5 33,65 174 72,75 31 10 110 110 152 Devisenmarkt Berlin — tanffuti a. N. 20.Oktober 21 .Oktober Amtliche Roiierung Weif' | Arie AmtllMe Notierung Geld | Arie Helsingsor».. Wien....... Prag....... Budapest... Sofia...... Holland .... Oslo....... Kopenhagen. Stockholm... London ..... Buenos Aires 9?eupod .... Brüssel..... Italien..... Paris...... Schweiz.... Spanien.... Danzig..... Japan...... Rio de Ian. . Jugoslawien. Litiabo» .... 5,924 48,05 12,44 3,047 169,23 67,38 59,89 69,13 13,41 0,963 2,962 58,45 22,12 16,41 81,19 35,11 81,62 0,799 0,227 5,295 12,68 5,936 48,15 12,46 3,053 169,57 67,52 60,01 69,32 13,45 0,967 2,968 58,57 22,16 16,45 81,35 35,19 81,78 0,801 0,229 5,305 12,70 5,954 48,05 12,42 3,047 169,23 67,78 60,19 69,58 13,48 0,963 2,977 58,49 22,06 16,41 81,27 35,08 81,67 0,809 0,227 5,295 12,68 5,966 48,15 12,44 3,053 169,57 67,92 60,31 69,72 13,52 0,967 2,983 58,61 22,10 16,45 81,43 35,16 81,83 0,811 0,229 5,305 12,70 27,4 40.5 27,25 86 27,25 85 27 Banknoten. 40 40 39 Scrlln, 21 .Oktober Geld 2?nef 33 33,5 33,4 33 Amerikanische Noten.............. 2,93 2,95 —— — — 19,9 Belgische Noten.................. 58,33 58,57 — — 98 98,75 Dänische Noten ................. 59,93 60,17 26,25 26,5 26,13 26,4 Englische Noten ................. 13,44 13,50 _ 40 37 26,25 40,75 27,25 Französische Noten............... Holländische Noten............... 16,37 168,81 16,43 169,49 15 15 15 15 Italienische Noten................ 21,94 22,02 150 152 151,5 152 Rorwegische Noten .............. 67,61 67,89 162,5 162 162,13 162,25 Deutsch Oesterreich, ä 100 Schwing — —• 12/ 126,5 127,5 128,25 Rumänische Noten.............. — — Schwedische Noten............... 69,41 69,69 — 15 81,09 34,95 81,41 59 m 170^5 170,5 170 Spanische Noten................. Ungarische Note» .............— 35,09 ! I ( i I 1 t 3 2 d d t, ü y n *E Ä D Dl 01 Ul ft Ü d «u u de de DO CI eil fo> mi bei du bei nci loi W. leb bli. wr wu wo Bei uns den ebei nur ist Dri. den. lichl Existenzkampf des Küferhandwerks Kampf gegen hunger und Malte In der Notzeit der Nochkriegsjohre dürften wohl beinahe alle gewerblichen oder handwerklichen Berufe einmal zu Worte gekommen (ein, um ihre eigene Not und diese meistens als die größte zu schildern. Bisher hat die Küferinnung noch nicht zur Veröffentlichung ihrer Bedrängnisse die Zei- tung benutzt, glaubt aber jetzt im Belange ihrer Mitglieder zu diesem Mittel greisen zu müssen, um der Mitbürgerschaft einmal darzutun, daß das Schicksal der Zeit auch bei dem Kürferrneister keine Ausnahme gemacht hat. Ja, Küfermeister! — Gibt es die auch? Wenn man an die Möglichkeit einer solchen Frage heute glauben kann oder glauben muß, so weih man gefäßen, die in Eimer-, Wannen- und Buttensorm die Holzgefähe oerdröngten. Sogar zum Verland von Lebensrnitteln verwendet man Metallgefabe, was gesundheitlich n i ch t u n b e d e n k l i ch ist, wie jüngst ein Erlaß des Preußischen Innen- minifteriums bekundete. Entgegen falsch gefaßter Meinung ist die hol), waschbütle noch immer das ideale wafchgefatz, und hier hätte die Hausfrauenschaft eine Mog- lichfeil, dem barnieberliegenben Handwerk einen neuen Antrieb zu geben, wenn die Waschküche wieder mit soliden und auf die Dauer gesehen billigeren holzbüllen ausgestattet würde. Es muß betont werden, daß die Gefahr der Rostflecken an der Wäsche bei Verwendung oon Zink- gefäßen sehr groß ist, während sie beim Gebrauch von Holzbütten überhaupt nicht besteht. Ein nicht zu verkennender Vorteil der Holzbütte gegenüber der Metallwanne besteht auch darin, daß in ihr die Waschlauge bedeutend länger heiß bleibt. In diesem Zusammenhang verdient bemerkt zu wer- den, daß Waschmittelfabriken ihre bildlichen Re- klamedarstellungen in ihrem eigensten Interesse stets in Verbindung mit Holzwaschkübeln bringen. Auf dem Gebiet der Bierfaßherstellung ist auch ein Umschwung dahingehend eingetreten, daß an Stelle von Holzlagerfassern sich Stahlfaß und Aluminiumtank an deren Stelle zu drängen suchen. Hier dürfte sich jedoch bald herausgestellt haben, daß „Holz Holz Heibr — will sagen: niemals kann für Getränke, sei es Bier oder wein, ein dem hol, vollwertiger Metallersah geschaffen werden, weil die geistigen Getränke etwas lebendiges sind, deren Entwicklung die Verbundenheit mit dem gleichsam lebendigen Holz nicht entraten kann. Die zielsichere Art unserer neuen Regierung belebt die Hoffnung auch im Küfergewerbe, daß es im neuen einigen Vaterland ein Wiederauferstehen der alten Blütezeit gibt. Kunst und Wissenschaft. Reichskarlell der deutschen Musikerschaft. Der Landesleiter für Groh-Hessen, Paul Ficht- m ü l l e r , teilt mit: Das Reichsministerium für Volksaufklärung und Propaganda gibt folgende Verfügung bekannt: „Das Reichskartell der deutschen Musikerschaft untersteht als alleinige Spitzenorganisation der gesamten deutschen Musikerschaft unmittelbar dem Reichsministerium für Volksausklärung und Propaganda und bildet die Grundlage für den berufsstäiwischen Aufbau der deutschen Musikerschaft. Die neuerdings aufgetauch- ten Versuche, durch irreführende Pressemeldunben dem Reichskartell der deutschen Musikerschaft diese Bedeutung abzusprechen, sind unaesetzlich und von ollen Amtsstellen zu unterbinden. Durch diese Verfügung ist nunmehr amtlich eindeutig festgestellt, daß das Reichskartell der deutschen Musikerschaft alleinige Spitzenorganisation ist, uni) es kann somit kein Zweifel mehr darüber bestehen, daß alle Musiker in ihm organisiert sein müssen. Parteiamtlich bestätigt sind u. a. folgende Berufungen: Stadtrat Paul F i ch t m ü l l e rKammermusiker, Darmstadt, Gutenbergstrahe 31, Fernsprecher 3491, zum Landesleiter für Groß-Hessen. Beruh. Zeh, Darmstadt, Heinrichstraße 185, zum stellvertretenden Landesleiter. Albert Kasten, Musiklehrer, Gießen, Hitlerwall 12, zum Drtsgrup- pcnleiter für Gießen. „wir Kriegsfreiwilligen von 1914/1915." Eine geistige Jdeengemeinschaft, die sich ursprüng- I lich „Bund der Kriegsfreiwilligen oon 1914/1915" Spenden für das deutsche Winterhilfswerk • öurch alle Danken, Sparkassen und Postonstaltcn ober Postscheckkonto Frankfurt a. M. 28100. keine Brücke zu schlagen von der Zeit, in der der stolze Faßbindermeister Sonntags im hohen Hut zur Kirche ging und der heutigen Zeit. Die Zahl der Meister der klugen Kunst, „die alles reiflich überlegt und faßlich barflellt", ist heule überall auf eine nicht zu nennende kleine zufammengefchrumpft, und diese wenigen fämp- fen einen unglaublich harten Kamps um ihre Existenz. Wie ist ein solcher Umschwung möglich gewesen? Zu den Gründen, die in heutiger schwerer Zeit auf alle Gebiete des Erwerbslebens anwendbar sind, kommen verschiedene andere hinzu, oon denen einige genannt seien: Da ist zunächst die Tatsache zu verzeichnen, daß sich der Verkauf des Weines und der Spirituosen, der früher fast ausschließlich in Fässern geschah, heute f a ft ebenso ausschließlich in Fla - schon vor sich geht. Kein Wunder, daß hierdurch der Bedarf an Fässern dementsprechend klein wurde und deren Herstellung einschränkte. Des ferneren erwuchs dem Küfer eine i n d u ft r i e l l e Konkurrenz durch die Herstellung oon Metall- nannte, hat sich zu einer „Nationalen Lesegemeinschaft: Wir Kriegsfreiwilligen von 1914/1915" zusammengeschlossen und ruft die Freiwilligen des großen Krieges — die im befreundeten Italien in der „Associazione Nazionale Volontari di Guerra" die mächtigste Organisation sind — zur geistigen Sammlung für das Dritte Reich. Eine Zeitschrift „Wir Kriegsfreiwilligen von 1914/1915" (Verlag Berlin W. 50, Marburger Straße 14) gibt Kunde vom Wesen und oon den Zielen dieser idellen Gemeinschaft, die den Frontgeist von 1914 und den Geist des neuen Deutschland zu einer lebendigen Einheit verschmelzen will. Strafkammer (Sieben. Wegen Bettelns wurden die Arbeiter Wilhelm Müller aus Essen und Gustav Krause aus Kassel seinerzeit vom Amtsgericht in Herbstein zu 14 bzw. 10 Tagen Haft verurteilt. Ferner Denkt an die „Stiftung für Opfer der Arbeit"! Einzahlungen an Reichskreditgesellschast Berlin W 8. Behrensslraße 21/22, sowie auf deren Reichs- banfgirofonlo und deren Postscheckkonto Berlin 120 unter Angabe der Kontobezeichnung: „Stiftung für Opfer de* Arbeit". wurde in diesem Urteil die Ueberweisung an die Landespolizeibehörde angeordnet. In der Berufungsverhandlung am Freitag wurde im Falle Müller das Urteil des Vorgerichts insoweit aufgehoben, als das Gericht von einer Ueberweisung an die Landespolizeibehörde absah. Irn Falle Krause wurde die Berufung des Angeklagten, der schon schwer vorbestraft ist, kostenpflichtig verworfen. Der Staatsanwalt stellte einen entsprechenden Antrag. 25üd)erfifd). — Hundund Katze — unsereFreunde! Ein Sonderheft mit 40 Bildern. (Verlag Knorr & Hirth, München). Preis 75 Pfennig. Kurz und bündig ist hier alles Notwendige gesagt, was man über Behandlung, Ernährung, Pflege, Zucht und Aufzucht von Hund und Katze und ihr Zusammenleben mit dem Menschen wissen muß. Die verschiedenen Vertreter des Hunde- und Katzengeschlechts werden an Hand vieler prächtiger Bilder vorgeführt, ihre Rassenmerkmale und Eharaktereigenschaften erläutert. Wer ein Tier hält, ober wer sich gar mit der Absicht trägt, einen Hund ober eine Katze anschaffen, für ben ist dieses prächtige Sonderheft gerade das rechte! Bolschewismus — ober? Ein Weg zur Rettung. Von Dr. Fritz Wittich. Mit zahlreichen Tabellen. Preis 1 Mark. (Verlag „Offene Worte", Berlin W. 35, Bendlerstraße 8.) — (28) — Raubvögel, Kriminalroman von Gerard F a i r I i e. 256 Seiten, Ganzleinen 3 Mark. Phönix- Verlag Carl Siwinna, Berlin SW.il. — (411) — Die Schilderung eines spannenden Kriminalfalles, bei dem Scotland Pard natürlich ein gewichtiges Wörtchen mitzureden hat, ergibt eine fesselnde Unterhal- tungslettüre. — Die Flucht aus der Fremdenlegion. Abenteuerliche Erlebnisse zweier Legionäre. Von Emilio Salgari. 320 Seiten. Ganzleinen 3,90 Mark. Phönix - Verlag Carl Siwinna, Berlin SW 11. — (427.) — — Mathematisch - Physikalische Bibliothek: Karte und Kroki. Don Dr. H. Wolfs. 2. Auflage, herausgegeben von Stublenrai Dr. K. Rüsewald. Mil 47 Figuren in Tafeln (57 S.) kl. 8. (Reihe I, Band 27). Kart. 1,20 Mark. — Die Dreiteilung des Winkels. LonStudienrat W Breidenbach. Mit 43 Figuren (IV und 38 S.), N. 8. (Reihe I, Band 78). Kart. 1,20 Mark. Verlag von B G. Teubner in Leipzig und Berlin 1933. — (155/156) Bekanntmachungen des Personalamts. 3n den Ruhestand verseht wurde auf Grund des § 6 des Gesetzes zur Wiederherstellung des Berufsbeamtenlums vom 7. Juli 1933: am 28. Juli 1933 der Arbeitshaus Hauptmacht- meister i. e. R, Heinrich Michael Wolfen- städter in Dieburg, mit Wirkung vom 1. No- oember 1933 an. Aus Aachsuchen am 22. September 1933 der Oberstudienrat an der Oberrealschule zu Gießen, Profesior Dr. Philipp M a e n n d) en ; am 27. September 1933 der Studienrat an der Oberrealschule zu Gießen, Professor Ludwig W e - der, unter Verleihung der Amtsbezeichnung „Oberstudienrat"; beide mit Wirkung vom 1. Oktober 1933 an; am 27. September 1933 der Oberstudiendirektor an der Oberrealschule und dem Progymnasium zu Alzey, Professor Dr. Josef K ö h m , mit Wirkung vom 9. Oktober 1933 an; am 28. September 1933 der Studienrat an dem Gymnasium und der Realschule zu Bingen, Professor Heinrich Luttenberger; am 30. September 1933 der Lehrer an der Volksschule zu Darmstadt, Wilhelm Reeg; der Lehrer an der Volksschule zu Kelsterbach im Kreise Groß-Gerau, Johannes Mayer; der Lehrer an der Volksschule (Hilfsschule) zu Offenbach am Main, Jacob Becker; der Lehrer an der Volksschule zu Bosenheim im Kreise Alzey, Jakob B u m a n n ; der Lehrer an der Volksschule zu Ober-Mossau im Kreise Erbach i. O, Wilhelm Sdjaffnit; der Lehrer an der Volksschule zu Bauschheim im Kreise Groß-Gerau, Paul Appell; sämtlich vom 1. Oktober 1933 an. „Junge, ich bin ganz aufgeregtI Da entdecke ich eben aut Schrecken, daß Mama vergessen hat, mir mein Posterisan einzupacken Ohne dieses wunderbare Uämor- rhoiden-Mittel bin ich ungenießbar Was mache ich nur, wenn mich in den nächsten Tagen die verwünschten Hämorrhoiden plagen»“ „Sorge Dich nicht, Papol Hier in London kannst Du ganz sicher Posterisan bekommen " in allen Apotheken Posterisan-Salbe für RM. 1,63. Posterisan-Zäplchen lür RM 435 gum Jtodwn von. MAGGIs Fleischbrühe Diesem siindlichB ist ein Ranz famoser Kerl. Er bringt Ihnen täglich große Ueber- raschungen. Er ist so liebenswürdig und spendet Ihnen eine wohltuende Wiirme den ganzen Winter hindurch, ohne Unterbrechung. Er möchte sich Ihnen gern vorstellen U . Oranier ist sein bekannter, von bestem Ruf begleiteter Name. Da lohnt es sich sogar, wenn Sie Ihren alten Ofen rauswerten, denn mit dem Oranier sparen Sie Kohlen. Er ist der anspruchsloseste Ofen unter den Oe,en und — gibt sehr warm, denn die Glut umgibt ein Luftzirkulations-Doppelmantel. Harmonisch und doch sehr zweckmäßig laufen die Linien dieses Ofens. Er ist eine Ziede im Heim. Bitte kommen Sie mal ans Lager zur zwanglosen Besichtigung zu J. B. Häuser, Gießen Am Oswaldsgarten emA Ruf 2145-2146 Zerlegbare Karloffelgestelle D.R.G.M. für 3 unb G Henttter emvfieblt billigst un* Edgar Sorrmann.Eiscnbandlvng UlUllllllilllllllllUllUIIIUIIIIIIIIIIUIIilllUUlllllllllUIIUIIIlll Amtsverkiindigtmgen aus den oberhessischen Kreisen. Unter Roggenbrot oder Mischbrot im Sinne der Verfügung vom 12. September 1933 sind nicht die sogenannten Spezialbrote (Steinmetz, Graham, Hannover, Oehnhäuser usw.) zu verstehen. 6536C Als Spezialbrot allgemein haben solche Brote zu gelten, die auf Grund eines bc- I sonders gearteten, von dem gewöhnlichen Verfahren abweichenden Backverfahren gewonnen werden, oder die sich in ihren Aus- gangsftoffen und besonderen Zutaten von gewöhnlichem Tagesbrot wesentlich unterscheiden. tircid Gießen. Die Gemeinde Muschenheim beabsichtigt, in Flur III ihrer Gemarkung das Bachbett der Wetter zwischen der Reumühle und der Provinzialstraßenbrücke im Zuge der Prooinzialstrahe nach Trais-Münzenberg zu verlegen. Die Pläne nebst Beschreibung liegen auf der Bürgermeisterei Muschenheim zur Einsicht vom Erscheinen dieser Bekanntmachung im Amtsverkündigungsblatt vom 20. Oktober ab vier Wochen lang offen. Die Inter- I effenten werden hiermit aufgefordert, etwaige Einwendungen mit Begründung innerhalb der Dffenlegungsfrift bei dem Kreisamt Gießen oder bei der Bürgermeisterei Muschenheim schriftlich oder zu Protokoll vorzubringen. Rach Ablauf der Frist können Einwendungen rechtsgültig nicht mehr erhoben werden. [Verschiedenes! Jagdhund Ajax <'Bnumticner) m der Glnautbürahc ibkniii jefcommea. Äbeuaebcn «dürft* ttteffekt&alUltwD Bekanntmachung. In unser Handelsregister, Abteilung B, wurde am 18. Oktober 1933 bei der Firma k>- Schafsstacdt, Gesellschaft mH beschränkter Haftung in Gießen, folgendes eingetragen: Durch Beschluß der Gesellschasts- Versammlung vom 13. Januar 1933 ist das Stammkapital um 300 000 RM. herab- gesetzt und beträgt jetzt nur noch 300 000 RM. Generaldirektor Heinrich Schaffstaedt ist durch Tod aus der Gesellschaft ausgeschieden. § 13 des Gesellschaslsverlrags ist durch Beschluß der Gesellschafterversamm- lung vom 13. Januar 1933 geändert (Stimmrecht). 6541D Gießen, ben 20. Oktober 1933. Hessisches Amtsgericht. Bekanntmachung. Arbeilsvergebung. Die Ausführung von rund 3500 Ifd. Meter Gasrohrgraben soll auf Grund der RDO. öffentlich evtl, getrennt vergeben werden. Die Verdingungsunterlagen liegen auf dem Technischen Büro des Gas- und Wasserwerks, Gartenstraße Nr. 3, Zimmer Nr. 1, aus. Die Vordrucke sind dort er- hältlich. 6534 D Die Angebote sind verschlossen und post- frei, mit entsprechender Aufschrift versehen, dis zum 30. Oktober 1933, vormittags 12 Uhr, bei uns einzureichen. Die Dcffnung der Angebote erfolgt in Gegenwart der erschienenen Anbieter. Zuschlags- und Bindefrist: 4 Wochen. Gießen, am 20. Oktober 1933. Direktion der Städtischen Elektrtzitäts-, Gas- und Wasserwerke Gießen. B r a u b a ch. 2. Um Dein Haus zu renovieren Hilft das Reich Dir finanzieren Mei d Frage Absmianii! ZiMWMMW. Montan, ben 30. Oktober 1933, narfim. 2 Ubr, versteinere idi meistbietend gegen Barzahlung folgende Gegenstände: 4 Gaobackberde 1 2direibitt)rant 7 Sofas 6 Tische 10 Stühle 5 Wanduhren 6 Büfetts .. , 1 2ofa mit umbau 2 Bücherschränke 1 Sefrctär 2 Grammovbone 3 Schreibtische 4 Sellel 3 Radioavvarate 1 neuen Kastenfchr. 1 alten Kasicnichr. 1 Kleiderschrank 2 CliaiielongueS 2 Bern kos 1 groben Spiegel 1 Plüschscstel 1 elekt.Wakchmasch. 1 Klavier 6 'l'lüftbihible 4 Schreibmaschinen 4 Schreibtische 1 dreit.Aktensckrank 2 Bücherregale 1 cl. Ständerlamve 2 Korbsessel 1 elektr. KruvD- stkegistrierkaste 1 Registrierkasse 1 Waage „Ade" Crt der Versteigerung wird eine halbe >runde vor Beginn derselben bei der Allg Ortskrankenkasse bekanntgegeben. Durch sofortige Bezahlung d.Rückstände werden obrrntehenbe Wrtmntanbt wie« der rrcinfncbnt. Bei narhgcttnrfrnrr wirtschaftlicher Notlage können größere Abschlagszahlungen geleistet werden. Wiqra 9rt5li6oleo(one eiefim • Slaot. Der O0U3ichunflöbeanue. Muhl, umd Statt Karten! Die glückliche Geburt ihrerTochterIngr id geben in großer Freude bekannt ZRofemarie (Storito, geb. Birnbaum Dr. Karl Richard Stanko Lad Homburg (Luisenstraße 99), ben 21. Oktober 1933 653 D Lichtspielhaus - Gießen I Xur noch heute u. morgen Dienstag I Das wunderbare Erlebnis I Hitlerjunge Quex | Ein Film vom Opfergeist der deutschen Jugend! 1 In jeder Abendvorstellung Aufmarsch der I Banner der Jugend-Verbände mit Spiel- I scharen und Fanfarenbläsern und Prolog. I 6533 c gesprochen von einem Gieß. Hi tierjungen. I Gutes Beiprogramm und Ufa-Ton-Woche I Morgen Dienstag vorm ttags 830 Uhr I Sonder-Vorstellung für die Berufsschulen | Im Zeichen des Wiederaufbaus der Wirtschaft bietet al tangesebene deutsche Lebens - Verftchevungs - Gesellschaft tüchtigem Fachmann aussichtsreiche, gutbezabl- te Anstellung im Außendienst. Der wichtige Srgauifations- und Reifeposten wird oomebmiid) zur Unterstützung des überlasteten Beurksleiters eingerichtet.. Gleichzeitig wird auch Richtfackleuten, deren Einarbeitung durch geschultes Personal erfolgt. 'Gelegenheit zur Gründung einer guten Eristeirz geboten. Beste Aufstiegsmöglichkeiten bei Bewährung! Ausführliche Bewerbungen mit Lebenslauf, Lichtbild und bei Fachkräften ErfolaSnachwe,sen erbeten unter 6437V an die Geschäftsstelle des Gießener Anzeigers. Berfchwiegcnbeit »uaefi(fiert! e GQ a-o §2 2 SS 3 EN ^y-S a p -^Ö iS «t y -tt* 6> P C u-. 2 2 R = oft®?' e na p 3 5 ca»» K w s s a> kg:p(j? Tc « ZK 19 « Q 2 N ® o ■-*y S 2U2L6 *s 8S6-?e- 1 vgoa SS KB« KLZ gy^y^S3» 5 3 SI's c na _. y SB oa <-• ss 5® 2 W Ä g^-e> Ece K'ZB« w rs s © s >£ = •ö K^ 3 y 2-o « 2 ß 2 na s oa « c oa (D g69 iSO o ’e”a s 2 NiSL^iLSKiS8 s § 2 $= N 00 e <3 *3» d o Q y ci.E K to to 2 2 Ä g? p £e 2^. 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K S =r r d - c S--T «’S er Äg = 6> a-o Ös 6 StB ■= -VL 2 <* 5 "»2 3 o C* Gr ■- o —, X — o o ~ Ja °s s c- o 2.0 —---o- o — er D — o — n O — o ^<7^ = ~x-x- —. — P> ~ <='=■ O 5. --TJ er?0 2 s 5, ^(5) 2 S. a 3 2I = o =*2 - Os r-2.a *■* 3 CT O o5n !L o G — ei • «a ° L s- OD 2 — 61 s. -#C O O _ , -» 2 S-O- =^?5‘ * 3 1 3* — D C- ° 3 — Ö.£ S-2. ??ö-a S; 3 o ^r, o er X =1 3"^ 2 n^3 2 2 Z. X O-Ö“ ZS« tS5eS 3 K ' C _ ~ 2* r£ 03 n ö « _ 53 ?O-° r* ö"y €?- «8- _ 2-23?§-S=-O®?S'«t = X , *= ff 2 2 3 x 2 q 5.^2 " s 2. o = =*=,2 ~ 3 s ‘$5 ^ZZV' = 3ü5 = -2 = 2 _ ■ » 2 ss =?s'^ X 3 = 7' 2_ _x,2 ö)= *2,^ = 3,0 = ^’ä& - — = S S.-2 — 3 2: «-,<7 3 (S) 3- = e^2 o °-5 5 3 — S o 2=2 _ B --- - 5 2. Z1 ^c- 2 - L7 ° 2 2 " ° =5 2.2 ?’"« Q. •* O •* o'o’e X 2 2 2« - X 6 2 AS'^c- K a S 3 G Sti1 c<- d aö o 3 B a 8"2 5 3 a2 8 •* ° 5CX— ?a « a S 2 O = 3 O «O —t =>- “2 . - r-. G -*=a »s;r?k §"f» 3,^-0 -?=? ero - 3 r»7 $s| o 2-3 er _ L»x r» O 3 3 «3 «sas 3 - Cv Z^3 8 ° O S = 3 o*3 ° 2. «g.—w-etä 3 0 = “""“ „ X = o" 2 5"10 "* CP** ?ZZ8 2 O--- ~ O —- 3 3 6 3 50 K 3 k e 2.3 3 0:? " 3 E» o o qa » c= 3 o- « 3 2.3 X o o o 3 £e = 3 2- So ?S oo 2 8 3 3 8 3 O Cr 3 li = 1 SO M Jo W ejs ax 3 3 3 a3 ~ o ^3 3 S ?2g g. MlK r- 2 O Z? 3 ?£ o' ° a < <- er 2.3 e»o Xg g?5 a*s?a 2 3 T Oa. KSa »3* 3=.®. 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