2b3*fi T176 47,0$ 12,5» 3,053 169,57 70,27 62.« 72.1 13.99 0,932 2,973 53,61 22-7 16," 81. J 35,12 8b« 0,876 o.tt- 5,205 12.71 TTTzran^a^ bis 25 ßiih » &15 24. MM M?ZZ tiÄ JSA"81^" Preis, ‘tofcbem senkten sich Ilr-, 0) 37 bis 40, c) U fe, mo nut 115 Stück 8m** aufgettieber .®Wt nur schwer zu k” M auf votwöchent- "5 27, b) 20 bis 21 tüd verminderte Austrieb tonnte eine Abwarlsbe- 15 nicht aushalten: diese *fe des Berichlsabschnittes .Wr jedoch gehemmt. ie Vorwoche dennoch um anfangs schleppendem t ausverkaust. Die Wache erungen: Schweine a) qe- 37 bis 40, d) 35 bis 39, 8"i6“nte$,*kT, neben.' '• h°lls!lde!! Rinnen *qu*';el)en,t«npf ht die vi L"" Die?. rrZKs ? l^hen iSM 2!rinn,n -LL" «a**S Seid — mc des Rhön-^ettz. | des Rhön-Bergbaues in ! in Neustadt o. T. eine “ gegründet, deren Vorsitz übernahm. Le Mittel zur lehmens, bas Ten Bergbau ausnehmen will, fliehen Zeichnung ausgelegten An- ' nationale Arbeit, i Gütersloh, stellten als ig der nationalen Arbeit is zum Nachmittag vorher. Preis für 1 mm höhe für Anzeigen von 23 mm Breite örtlich 8, auswärts 10 Reichspfennig: für Re» klameanzeigen von 70 mm Breite 35 Neichspfennig, Platzvorfchrist 20“ „ mehr. Chefredakteur. Dr. Friede. Wilh. Lange. Verantwortlich für Politik Dr. Fr. Wilh. Lange: für Feuilleton DrJj.Ibgriot; für den übrigen Teil Ernst Dlumfchein und für den An- zeigertteil L D.TH.Kümmel fämtlich in Gießen. Erscheint täglich, außer Sonntags und Feiertags Beilagen: Die Illustriert, Gießener Familienblatter Heimat im Bild Die Scholl. monat$:Be$ngspret$: «Ulit 4 Beilagen NM. I 9b Ohne Illustriert. . 180 Zustellgebühr .. . -25 Auch bei Nichterscheinen von einzelnen Nummern infolge höherer Gewalt 5ernfprechanschlüsfe nnter5ammelnummer2251 Anschrift für Drahtnachrichten i Anzeiger Liehen. Postscheckkonto: Frankfurt am Main 11686. GietzenerAnzeigcr General-Anzeiger für Oberhesfen Drud und Verlag: vrühl'sche Univerfiläis Such- und Steinörndcrei R. Lange in Sieben. Zchristleitung und Geschäftsstelle: Zchulftrahe 7. Das Reichskonkordat mit dem Vatikan es und der Freiheit des Bekenn nenz, rank d i e er» Der zu den am XL zu Ihrem Bevollmächtigten Seme lirni« iitu0, den Hochwürdigsten Herrn Kardinal Eu g e n Pacelli, Ihren Staatssekretär, der Herr Präsident des Deutschen Reiches zum Bevollmächtigten ernannt, den Vizekanzler des Deutschen Reiches Herrn Franz von Papen, die, nachdem sie ihre beiderseitigen Vollmachten ausgetauscht und in guter und gehöriger Form befunden haben, über folgende Artikel übereingekommen sind: gegeben bat, der reihe s i ch bald In d i e Spendenden ein, da das Kapital der Stiftung in Ansehung ihres hohen sozialen Werte» nicht hoch genug fein kann. Zahlungen für die „Stiftung für Opfer der Arbeit" erfolgen durch alle Banken oder ?o ft an ft alten (Postscheckkonto Berlin Ar. 120) an die Aeichskreditgesellschaft Berlin oder an die Reichs- bank. Berlin, 21. Juli. (CAB.) Der Bölk. Bc> obachter ist in der Lage, eine Reihe bedeutungsvoller Angaben über das riesenhafte Projekt der Schaffung eines Betzes von Autobahnen zu machen. Danach sind d i e Geländefragen bereits gelöst und mit der Vergebung der Arbeiten ist schon begonnen worden. Aach Erledigung der umfangreichen Vorarbeiten soll i n etwa ach t Wochen der erste feierliche Spatenstich ersolgen, den aller Voraussicht nach Reichskanzler Hitler selbst vornehmen wird. Durch den Dani der ersten 300 Kilometer langen Teilstrecke erhalten 1 3 000 Volksgenossen Arbeit und Brot. Die Arbeiten sollen so gefördert werden, daß dieerste Teilstrecke bereits im September näch - ft en Jahres fertigte ft eUt sein wird. Generaldirektor Willy Hof, der Mitarbeiter des von Adolf Hitler zum Generalinfpekteur für das Straßenwesen berufenen Dr. - Ing. Fritz Todt, erklärte zu dem gewaltigen Plan: Der Reichskanzler ist der Vater der deutschen AutobahnenI Mit raschem Entschluß hat er das deutsche Autostrahenneh in Angriff genorn- Berlin, 22. Juli. (Tel.-Un.) Das Konkordat zwischen dem Heiligen Stuhl und dem Deutschen Reich beginnt mit folgenden Worten: Se. Heiligkeit, P a p st Pius XI. und der Präsident d e s Deutschen Reiches, von dem gemeinsamen Wunsche geleitet, die zwischen dem Hei- lichen Stuhl und dem Deutschen Reich bestehenden freundschaftlichen Beziehungen zu festigen und zu fördern, gewillt, das Verhältnis zwischen der katholischen Kirche und dem Staat die helfen". Mit diesem schönen Spruch weist der Kanzler nochmals auf den dem Hilfswerk zugrundeliegenden großen Gedanken der Volksgemeinschaft hin. Das Bild wird denjenigen Spendern übermittelt, deren Gaben, ohne daß es irgendwie auf die Höhe des Betrages ankommt, eine opferbereite Betätigung der Gemeinfchaftsgefin- nung barftellt. Wer für die Hinterbliebenen der tödlich verunglückten Arbeiter noch nichts Das neue ülutobahneimeh wird in Angriff genommen Oie erste Teilstrecke innerhalb eines Jahres fertiggestellt. - Ankurbelung der Krastverkehrswirtschast. - Große Vorteile für die Fremdenindustrie. werden zwischen Italien un reich. Und in der Tat scheint sich nach den bis- Der Reichskanzler dankt Wehrkreispfarrer Muller. B e 11 i n , 22. Juli. (DTR. Funkspruch.) Der Herr Reichskanzler hak an Wehrkreispfarrer Müller folgendes Schreiben gerichtet: München-Berchtesgaden, 19. Juli 1933. Lieber Herr Pfarrer! Zum glücklichen Abschluß des großen Reform- und Einigungswerkes der Evangelischen Kirche möchte ich Ihnen herzlichdanken. Richt nur, daß Sie selbst schon vor vielen Jahren für dieses Werk der Herstellung einer einigen Reichskirche eingetreten sind, haben Sie als mein Vertrauensmann Außerordentliches für die Verwirklichung dieser großen Idee geleistet. Ihnen und den Deutschen Christen wird trotz allen Anfeindungen die Geschichte einmal das Zeugnis ausffellcn, eine der entscheidend ft en Taten der religiösen (Beftaltung des L e - bens unseres Volkes gewollt, gefördert und am Ende mit vollbracht zu haben. Ich möchte daher Ihnen und den Deutschen Christen danken und Sie auch für alle Zukunft meines besonderen vertrauens versichern. Mit deutschem Gruß gez. Adolf Hitler. Aus dem 34 Artikel umfassenden Vertragswerk sind besonders wichtig zunächst die Artikellund 2, die folgendermaßen lauten: Artikel 1: Das Deutsche Reich gewährleistet d i e Kür die Opfer der Arbeit. Reichskanzler Adolf Hitler stiftet fein Bild den Spendern für den Gesamtbereich des Deutschen Reiches in einer beide Teile befriedigenden Weise dauernd zu regeln, haben beschlossen, eine feierliche Ueberein- kunft zu treffen, welche die mit einzelnen deutschen Ländern abgeschlossenen Konkordate ergänzen und auch für d i e übrigen Länder eine in den Grundsätzen einheitlicheBehand- lung der einschlägigen Fragen sichern soll. Zu diesem Zwecke haben Seine Heiligkeit Papst Pius XL zu Ihrem Bevollmächtigten Seine Erni- Die Summe der Spende hat jetzt f a st Grenze von 5 Millionen M ark reicht. Alle Schichten des deutschen Volkes haben schon ein bewunderungsw u r d t - ges Zeugnis der wiedererwa ch t e n sozialen Verbundenheit des deutschen Volkes abgelegt. Unter dem Eindruck dieses Widerhalls hat Reichskanzler Adolf Hitler sich jetzt bereiterklärt, al» Anerkennung für die in den Spenden zum Ausdruck gebrachte foxtale Gesinnung sein neuestes Bild zur Verfügung zu stellen mit einem besonderen von ihm selbst stammenden und geschriebenen Denkspruch „Für Jeden, der fällt, zehntausend, frage zwischen Deutschland und Frankreich ist. Wie durch den neuen Pakt, durch das Eingreifen Englands und Italiens „über dem offenen Raume zwischen dem deutschen und dem französischen Volke eine Brücke errichtet wird, über die man von neuem zu Verhandlungen gelangen kann", so kann durch ihn in gleicher Weise auch eine Brücke geschlagen Der Viermächtepakt ist keineswegs-ein Abschluß: er ist vielmehr gedacht a l s Anfang einer zehnjährigen Friedensperiode, die Die vier Großmächte Europas garantieren. Für die Abrüstungsfrage legt der Pakt eine erneute gemeinsame Prüfung der durch die Abrüstungskonferenz nicht erledigten Fragen fest. Diese Auf- gäbe kann akut werden, wenn Hendersons europäische Rundfahrt zu positiven Ergebnissen nicht führt. Aber schließlich bilden Abrüstungs- und Sicherheitsfragc nur einen, wenn auch grundlegenden Ausschnitt des Gesamtkomplexes der durch das Versailler Diktat aufgerollten Fragen. Hier greift Artikel 2 des neuen Paktes ein, nach dem die Aussprache der vier Mächte den besonderen Zweck haben soll, die durch die Friedensverträge geschaffene Lage zu prüfen und aus dieser Prüfung die Folgerungen zu ziehen. Wenn sich auch die französische Presse über den Revi- sionsgedanken des Paktes geflissentlich au»- schweigt, der Pakt ist, wie e» in der italienischen und englischen Presse klar zum Ausdruck kommt, „ein Instrument für die etappenweise und friedliche Berichtigung der Friedensverträge". Sehr treffend wird die Sachlage in einem Briefe Dr. Edvyn Devans an die „Times" beurteilt; hier wird die These vertreten, „daß das Abrüstungsproblem solange unlösbar bleiben müsse, als nicht das Diktat von Versailles in einen echten Vertrag umgewandelt worden sei". Auch für die W e 11 w i r t s ch a f t s k o n- serenz könnte der Viermächtepakt Anwendung finden, ebenso im Rahmen einer deutsch-französi- schen Aussprache für die durch das empörende Vorgehen der Saar-Regierung in Fluß gebrachte Saar frage, die ja ausschließlich eine Streit- lang mißglücken Verständigungsversuchen eine gewisse Entspannung zwischen den beiden Staaten abzuzeichnen. Die Erfahrungen, die Deutschland in der Nachkriegszeit mit internationalen Vereinbarungen gemacht hat, sind wenig ermutigend gewesen. Deutschland hätte daher allen Anlaß, einem neuen Pakt- abschluß skeptisch gegenüberzustehen. Wenn Deutschland trotzdem unter Zurückstellung eigener besonderer Forderungen dem Pakte von Rom seine Zustimmung nicht versagte, so war das ein neuer schlagender Beweis für bie absolute Friedfertigkeit und generelle Ve r - ständigungsbereitfchast des neuen Deutschland, wie sie klar und eindeutig durch die große Kanzlerrede vom 17. Mai feftgelegt wurde. Wenn auch die andern Vertragspartner, insbesondere Frankreich, von dem gleichen ehrlichen Berstän- dlgungswillen beseelt sind, wie Deutschland, dann wird sich der Pakt von Rom als ein Instrument erweisen zur Ueberminbung ber Krise von Versailles, als ein Instrument zu ruhiger und stetiger po- litischer wie wirtschaftlicher Entwicklung, als ein Instrument zur Befriebung Europas. Den Prüf- st e i n für ben Wert ober Unwert des Paktes aber wird bie Abrüstungsfrage btlben. Berlin, 21. Juli. (TU.) In bie Freube an bem ersten Feiertag ber nationalen Arbeit fiel bie erfchütternbe Kunbe von bem Berg- mannstob. Reichskanzler Adolf Hitler rief damals zur Errichtung einer „Stiftung für Opfer der Arbeit" auf, aus der in Zukunft die Hinterbliebenen aller deutschen Arbeiter, die in ihrem Beruf tödlich verunglückt sind, unterstützt werden sollen. „Es darf nicht mehr vorkommen, daß in Zukunft solche Opfer der Arbeit auf bie und eindeutige Frage, wie der Pakt von Rom in die politische Wirklichkeit zu übertragen wäre. Er muß in diese Wirklichkeit überfuhrt werden, wenn er nicht feinen Sinn und feine politische Tragkraft verlieren soll. Die verschiedenen internationalen Friedensab- kommen der Nachkriegszeit, angefangen mit dem Völkerbundspakt, haben, wie die ßoearnooertrage und Der Kelloggpakt, keine Einleitung einer wirklichen Bereinigung der durch die Versailler Vorort- uerträge geschaffenen gewitterschwülen politlichi.n Atmosphäre bedeutet, zu einer Entspannung weder der europäischen noch der weltpolitischen ßage geführt. Wenn es um die Lebensfrage der Volker acht, wird und muß ein so heterogen zusammengesetztes Gremium wie das Genfer Weltparlament an (einer eigenen Unfähigkeit scheitern. Die lebenswichtigen Probleme der Völker können nur gelost und entschieden werden zwischen den dir e k t beteiligten Mächten selbst, nicht aber auf bem Wege internationaler Konferenzen. Das Fiasko der Genfer Abrüstungskonferenz und der Londoner Weltwirtschaftskonferenz sind Zeugnisse für die Richtigkeit dieser Auffassung. Der Viermächtepakt kann aber bei gutem und ehrlichen Willen aller Unterzeichnermachte eine reale Grundlage schaffen, von der aus über alle großen Fragen der europäischen Politik nicht nur geredet wird, sondern von der aus sie einer Losung nähergebracht werden können; denn in ihm verpflichten sich die vier Mächte, von denen das Schicksal Europas abhängt, sich „über alle sie an- gehenden Fragen zu verständigen" unb „eine aus bie Wahrung bes Friebens gerichtete Politik mirt» sanier Zusammenarbeit zwischen allen Mächten nach Kräften anzustreben." Hendersons Besuch. Aus feiner Runbfahrt nach ben europäischen Hauptstäbten hat Arthur Henberson, ber Präsident ber Abrüstungskonferenz in Berlin und München geweilt unb Gelegenheit gehabt, bei der Rücksprache mit dem Reichskanzler und den zuständigen Ressortministern den deutschen Standpunkt zu ber Frage der Fortführung ber Abrüstungskonferenz auf Grunb ber vorzubereitenben zweiten Lesung bes englischen Abrüstungsentwurfes kennenzulernen. Getreu ihrer bisherigen Politik wird die Reichsregierung unter Wahrung ihres grundsätzlichen Standpunktes sicher alles getan haben, um die Mission Hendersons zu erleichtern und, wie es in der amtlichen Verlautbarung heißt, „einen Erfolg der Abrüstungskonferenz vorzubereiten." Aber das Gelingen der Abrüstungskonferenz und die Abrüstung selbst hängen nicht so sehr von dem ehrlichen Willen der abgerüsteten Möchte, als vielmehr von der Einsicht der hochgerüsteten Staaten ab. Das Schicksal der Abrüstungskonferenz liegt mehr ober minder in der Hand Frankreichs. Und man wird nicht behaupten können, daß die Zweifel an bem Abrüstungswillen Frankreichs behoben sinb. Im Gegenteil, eine Reihe französischer Kundgebun- gen aus ber letzten Zeit unb bie Einstellung ber französischen Presse zu ber endgültigen Unterzeichnung des Viermächtepaktes müssen diese Zweifel nur verstärken. Der ausschlaggebende Faktor für ein Gelingen der Abrüstungskonferenz ist eine Verständigung zwischen Deutschland und Frankreich. Ein deutsch-französischer Ausgleich wäre der Schlüs- fei für die Zukunft der internationalen Beziehungen in Europa überhaupt. Der am 15. Juli in der Salla Mappamondo im Palazzo Venezia unterzeichnete Viermächtepakt, oder wie er in Der Geschichte ber internationalen Verträge heißen wirb ber Pakt iwi Rom schafft bie Möglichkeit direkter Aussprache zwischen beiben ßänbern. Sollte bie von Henderson vorgeschlagene Zusammenkunft zwischen dem deutschen Reichskanzler und dem französischen Ministerpräsidenten Daladier wirklich Tatsache werden — unb man muß annehmen, baß Hendersons Vorschlag nicht völlig in der Luft schwebt, war ber Präsident ber Abrüstungskonferenz doch vorher in Paris und Rom — so wäre eine solche Aussprache mit Rücksicht auf eine Klärung ber beutsch-sranzösischen Beziehungen begrüßenswert unb bedeutungsvoll. Aber bazu bebürfe es einer sehr sorgfältigen biplomatischen Vorbereitung, wenn ein Fehlschlag oermieben werden soll, der bisher das Kennzeichen aller derartigen Zusammenkünfte gewesen ist. Die meisten deutsch-französischen Unterhaltungen haben nämlich in der stickigen Atmosphäre von Gens stattgefunden, wo man das Mißtrauen künstlich züchtet, wenn es nicht schon aus natürlichen Gründen vorhanden sein sollte. Trotz der Anwesenheit eines deutschen Botschafters in Paris und eines französischen in Berlin sind alle Versuche direkte Beziehungen zwischen den beiden Nationen zu schaffen, gescheitert. Die Gesamtheit der SBe- Ziehungen zwischen beiden Ländern ist von Grund auf vergiftet. Dabei ist gerade hier die ungeheuerliche Bedeutung desVersaillerVertrages besonders bemerkbar. Er umfaßt alle Lebensoorgänge innerhalb der deutschen Nation. Ueberall gibt es Reibungsflächen und Zündstoff. Eine Besserung dieses Zustandes läßt sich daher im einzelnen überhaupt nicht erreichen. Was verlangt werden muß, im Interesse beider Völker, ist eine grundlegende und keine spezielle Lösung. Ohne eine Bereinigung des Klimas kann kein politischer Ackerbau betrieben werden. Wenn wir nun aber die Aussprache auch nur in diesem Sinne betrachten, dann ergibt es sich, baß der Anstoß ba;u von Süden herkommt. Italien hat ein unmittelbares und lebendiges Interesse an der allmählichen Aussöhnung zwischen Deutschland und F.ankreich. Dieses konkrete italienische Interesse muh also eine Begrenzung ber grundsätzlichen Aussprache auf die wichtigsten Dinge bewirken. Es handelt sich um die klare men und damit der Wirtschaft einen starken Auftrieb gegeben. Die Derkehrsbänder der Autobahnen verbinden die Wirtschaftszentren untereinander, führen nach Erholungsgebieten unb schaffen darüber hinaus eine engere Verbundenheit von Stadt unb Land und des ganzen Volkes. Roch nach Jahrhunderten wird die Tat Adolf Hitlers Bewunderung erwecken. Die Kraftverkehrswirtfchaft, betonte Generaldirektor Hof weiter, steht vor einem b e • beutenden Aufschwung. Man darf mit einer Steigerung des Kraftverkehrs rechnen, die in wenigen Jahren den bisherigen um ein Mehrfaches übersteigt, denn Deutschland ist im Gegensatz zu anderen Ländern immer noch schwach motorisiert Die Anlage der Autobahnen bringt auch für die davon berührten Städte und Ortschaften große wirtschaftliche Vorteile. Der Sauer wird seine Erzeugnisse schnell im Lastkraftwagen an den Bestimmungsort bringen lassen können, für die Industrie entstehen neue Möglichkeiten, und ganz besondere Vorteile wird der F r e m- denverkehr von den neuen Autostraßen haben. öffentlichen Ausübung der katholischen Religion. Es anerkennt das Recht der katholischen Kirche, innerhalb ber Grenzen bes für alle geltenben Gesetzes ihre Angelegenhei- ten felbftänbig z u ordnen und z u verwalten und im Rahmen ihrer Zuständigkeit für ihre Mitglieder bindende Gesetze und Anordnungen zu erlassen. Artikel 2: Die mitBayern (1924), Preußen (1929) und Baden (1932) abgeschlossenen Konkordate bleiben bestehen und die in ihnen anerkannten Rechte und Freiheiten der katholischen Kirche innerhalb ber betreffenden Staatsgebiete unverändert gewahrt. Für bie übrigen Länder greifen die in dem vorliegenden Konkordat getroffenen Der- einbarungen in ihrer Gesamtheit Platz. Letztere sind auch für bie oben genannten 3 ßänber verpslichtenb, soweit sie Gegen- I stände betreffen, welche in den Länderkonkordaten *. nicht geregelt wurden oder soweit sie die früher getroffene Regelung ergänzen. — In Zukunft wirb I ber Abschluß von Länderkonkordaten n u r i m (E i n • Leistungen ber öffentlichen Fürsorge angewiesen sinb. Es ist vielmehr eine Ehrenpflicht aller Deutschen, insbesondere aber der Begüterten unter ihnen, hier ihr B e st e s unb Mög- lich steszutu n", so hieß es in diesem Augenblick. Der Widerhall war ungeheuer. Hunderttausend e von Deutschen aus allen Gauen des Reiches und aus bem Ausland, reich und arm, alt und jung, beteiligten s i ch freudig an derSpende, um den Witwen und Waisen zu helfen. Schulkinder ammelten ihre Spargroschen, Vereine erhoben Umlagen und endlich viele opferten einen Teil ihres oft parlichen Einkommens. Taufende großzügiger Spenden von feiten Einzelner und von Unter« neh mun gen (|o 50 000 RM. der Reichsbank und 55 000 RM. des Kalivereins) gingen em. Die A r - beitsfront stellte 100 000 RM., die Beamtenschaft sogar 150 000 RM. Die größten Spenden tarnen aus der Inoustrie. Es sind dies je eine Million des Zechenverbandes in Essen und der Nordwestlichen Eisen- und Stahlgruppe. Deutsche Fußballbund veranstaltete Gunsten der Stiftung die Meisterfchaft um Adolf-Hitler-Pokal, deren Entscheidungskampf Sonntag im Stadion stattsindet. Aus der Provinzialhauptstadt uer* der- und zur von land die Macht erhalten, dann wäre der Besitz schwunden. Deshalb müsse jeder einzelne die zeitige Negierung nach Kräften unterstützen weitgehende Opfer bringen. Sein Vorschlag, Förderung der nationalen Arbeit eine Spende 100 Mark zur Verfügung zu stellen, wurde einstim- niig gutgehetßen. Sodann gab der Vorsitzende von den Richtlinien deo Zentralverbandes der Haus, und Grundbesitzer« vereine über die Gleichschaltung der Vereine Kennt- nis und machte Mitteilung von der vorgesehenen Verringerung der Zahl der Vorstandsmitglieder, die ihre Aemter niedergelegt hatten. Zum Zwecke der Bildung des neuen 23orftnnbes übernahm Oberingenieur Kurz den Vorsitz, er wies auf die Möglichkeit, bewährte Kräfte dem Vor. ein zu erhalten, hin und schlug den seitherigen 1. Vorsitzenden Malermeister Launspach als Führer des Hausbesitzervereins vor. Diesem Vor. schlag wurde allseitig zugestimmt. Der neu gewählte Führer dankte für das ihm entgegengebrachte Ver. trauen und berief als 2. Vorsitzenden Oberingenieur Kurz, als Schriftführer Kaufmann H. Schmidt, Oie Zulassung öffentlicher Spielbanken. Berlin, 20. Juli. (ERB.) Zu dem Reichsaefetz vom 14. Juli 1933 über die Zulassung öffentlicher Spielbanken in Baden-Baden, Aachen und anderen Kurorten, ist die Begründung ver» öffentlicht worden, in der es heißt: Das Gesetz soll die rechtliche Grundlage für die Zulassung von öf> sentlichen Spielbanken in einigen wenigen deutschen Bädern und Kurorten von Weltruf schaffen. Nach den Erfahrungen der letzten Jahrzehnte kann das nicht erlaubte Glücksspiel hinter verschlossenen Türen gerade in Baden-Baden und anderen Kurorten tatsächlich nicht ganz unterbunden werden. Es wird indessen davon ausgegangen werden können, daß eine behördliche Zulassung von öffentlichen Spielbetrieben die Spie- tigieren vorführen. Nach dem Abteilungsreiten der Fortgeschrittenen mußte infolge eines heftigen Regengusses eine unfreiwillige Pause eingeschoben werden. Als der Himmel sich wieder aufgeklärt hatte, begannen die Ginzelspringen, zunächst für das Iugendreiterabzeichen, dann für das Deutsche Reiterabzeichen in Bronze, den Schluß des Turniers bildete das Springen der Fortgeichrittenen. Bei der sich anschließenden Preisvertei- lung erhielten in der Anfänger-Abteilung den 1. Preis: stuck, meck. Schäfer, 2.: stuck, meck. vet. Ehlmann, 3.: stuck, meck. vet. Holland, 4.: stuck, meck. vet. Kinzler, 5.: stuck, phil. Schworm, 6.: Dr. phil. Wall- brecht. 3n der F o r t g e s ch r i t t e n e n - A b t e i - lung errangen den 1. Preis: stuck, phil. Zimmermann. 2.: stuck, meck. vet. Rehnert, 3.: stuck, med. Ickes. Im Springen konnte stuck, meck. vet. Rehnert den 1. und einzigen Preis gewinnen. Das Iugendreiterabzeichen konnte verliehen werden an: Ruth Pauly, Ekkehard W e y l, Wilhelm Albrecht Kleeberger und Helmut Frölich, das DeutscheReiterab- zeichen in Bronze an: Anton Kowalzik und Julius Rotten. - Man hofft, daß es gelingt, diese neuen Erfolge in den nächsten Semestern noch zu steigern. W. Gießener Wochenrnarktpreise. * Gießen, 22. Juli. Es kosteten auf dem heutigen Wochenmarkt: Landbutter 1,20 Mark das Pfund, Kochbutter 1 Mk., Matte 25 Pf., Käse (Stück) 4 bis 10, Wirsing, grün und Weißkraut je 10, Rotkraut 10 bis 15, Gelbe Rüben 10 bis 12, Rote Rüben und Römischkohl je 10, Spinat 20, Bohnen, grün, 20 bis 25, Bohnen, gelb 25 bis 30, Erbsen 10 bis 12, Mischgemüse 10, Tomaten 25, Zwiebeln 10 bis 12, Rhabarber 10, Pilze 25 bis 30, Kartoffeln, alte 3, neue 4, Pfirsiche 40, Himbeeren 30 bis 35, Dirnen 20 bis 25, Kirschen 12 bis 28, Heidelbeeren 28, Stachelbeeven 10 bis 20, Johannisbeeren 10 bis 15, Erdbeeren 40, junge Hähne 80 bis 90, Suppenhühner 70 bis 80; Tauben 40 bis 50 Pf. das Stück, Eier, inländische S1/?, Blumenkohl 10 bis 50, Salat 5, Salatgurken 20 bis 30, Einmachgurken 5, Ober-Kohlrabi 5 bis 8, Rettich 5 bis 15, Radieschen 5 bis 8 Pf. das Bündel; Kartoffeln 3 Mark bis 3,50 Mark der Zentner. Schuh her nationalen Symbole. Wie die Polizeidirektion Gießen mitteilt, wird das Gesetz zum Schuhe der nationalen Symbole immer noch vielfach übertreten. So mußten erst kürzlich Beamte der Polizeidirektion auf dem Lande feststellen, daß die Symbole der nationalen Erhebung noch in vielfacher Hinsicht zu gewerblichen Zwecken mißbraucht werden. Es mußten zum Beispiel mehrfach Fliegennetze für Pferde beschlagnahmt werden, die das Hakenkreuz zeigten. Die Polizeidirektion sieht sich daher veranlaßt, nochmals auf strenge Beachtung des Gesetzes zum Schutze der nationalen Symbole Hinweisen. Hessische Personalien. Am 15. Juli wurden aus Anlaß des Heber- ganges der staatlichen landwirtschaftlichen Lehranstalten und Aemter an die Bauernkammer für den Bolksstaat Hessen auf Rachsuchen mit Wirkung vom l.Iuli 1933 aus dem Staatsdienst entlassen: bei der landwirtschaftlichen Dersuchs- station zu Darmstadt: Oberassistent Peter Meerstädter, Oberassistent Hans Dietz, Berwaltungssekretär Franz I r l e, Oberassistent Friedrich Seelbach, Amtsgehilfe Dalentin Sturm, Berwaltungssekretär Wilh. Lang, Berwaltungssekretär Ludwig Eikert; bei der Lehr- und Bersuchsanstalt für Wein- und Obstbau zu Oppenheim: Weinbautechniker Philipp Maul, Obcrgärtner Ioh. Josef Zehn- bauer, Fachlehrer Paul R e n t s ch , Amts- gehilfe Peter Kört her; an der Beobachtungsstation für Weinbau in Bingen: Weinbaulehrer Johann S ch ö n h a l s. Hauptversammlung des Hausbesitzer- Vereins Gießen. Der Hausbesitzer-Verein Gießen hielt gestern abend im Saale des Hotel-Restaurant „Hin- oenburg" eine außerordentliche Hauptversammlung ab. Der seitherige Vorsitzende, Malermeister Heinrich Launspach, mies in seiner Begrüßungsansprache daraufhin, daß die marxistische Regierung, die der Hausbesitzerverein jahrzehntelang bekämpft habe, verschwunden sei. An ihre Stelle sei eine nationale Regierung getreten, der man Vertrauen entgegenbringen müsse. Hätte der Bolschewismus in DeutschKleine politische Nachrichten. DaS Geheime Staatspolizeiamt hat die Tageszeitung „Cubcnborff8 Volkswarte" mit sofortiger Wirkung b t s zum 2 2. Oktober 1 933 einschließlich verboten unb das bis zum 22. Juli 1933 ausgesprochene Verbot der periobischen Druckschrift „Der Führer", Monatsschrift für Führer und Helfer der Arbeiter- jugcndbewegung, bis auf weitere- verlängert. • Die Wiener Presse berichtet über den Besuch des österreichischen Militärattaches beim Reichswehrmini st er. Dabei läßt sie eine liebenswürdige Aeußerung des Generals von Blomberg über die Uniform des Attaches in einem Lichte erscheinen, als ob der Reichswehr-^ Minister die Entscheidung der österreichischen Regie- rung für die alte Uniform billige. Wie das Reichswehrministerium dazu mitteilt, hat das nicht in der Absicht des Reichswehrministers gelegen. Vornotizen. — Tageskalender für Samstag: Stadttheater, 20.15 bis 22.45 Uhr, Die vier Nachrichter: „Der Esel ist los". — DHV., 20.15 Uhr, Cafö Leib, Mitgliederversammlung, Vortrag über „Der DHV. in der Deutschen Arbeitsfront". — Turnverein von 1846, 20.30 Uhr, „Bayerischer Hof", Mitgliederversammlung. — Deutscher Stenographenbund, Abend- ausflug auf die „Karlsruhe" mit Siegerehrung. — Lichtspielhaus, Bahnhofstraße: „Liebelei". — Tageskalender für Sonntag: Kcmf- nüinnischer Verein von 187s, 15.30 Uhr, Sommerfest im Garten des Vereinsanwesens. — Fünfziger-Vereinigung von 1925, 7.30 Uhr Ausflug an die Eiche. — Kirchenvorstand der Lutyergemeinde, 9.30 Uhr, Alte Friedhofskapelle, 15 Uhr, Waldbühne, Missionsfestgottesdienste. — Waldeslust, Konzert und Tanz. — Lichtspielhaus, Bahnhofstraße: „Liebelei". — M i f J ionsfeft der Luthergemeinde. Am morgige? Sonntag findet, veranstaltet von der Luthergemein^' e*n Missionsfest statt, das mit einem GottesL^nst in der Alten Friedhofskapelle eingeleitet werden wird Missionspfarrer G e r h o ld von der Luther'schen M sswn zu Le.pzig wird d.e Vrediat halten 1^ Uhr spricht Mi sionspfarrer G e r y o l d auf ?aS Mionsfest findet am TOontag,,2?.^''” * * in der Friedhofskapell^wen Abschluß. Auf die heutige Anzeige sei Ede'rzug ins Blaue! In bem Äbtn, ’b® "“Ti auf das Gießener ™ lenfe.n runb die Zahl derer, die bei oj” ben kostenlosen Auskunftsdienst bie!LÄn 1SrtCn 2Ur05 in Anspruch nehmen, 3u ^e‘ter"' tf^b °ln Sonntag, 30. Juli, ein Werbet, ,^"8 >ns Blaue veranstaltet, bei dem der nenVr 1'40 Mark beträgt. Vielfältig is?"k. bas ben Sonderzugsgästen bei 2£nEci am id) vorwiegend auf die Feststellungen erie('.°? ber®0,)n %ud) selb- ständig unabhänai'1 i^tnem Vater, ober nur, mle e^in ben W"ngen ^}m Betrieb bes Vaters als dessen ^N^er tat g gewesen sei, 1 war derart, baß d crl$* nl4t tue volle lieber- als Rechner Bauinspektor Mattheis, sowie als Beisitzer Architekt Phil. Nicolaus, Druckerei- desjtzer Alb. Klein unb Dentist Köhres in ben Vorstanb. Nach Beendigung ber Vorstanbswahl gab Architekt Nicolaus feiner Frsube über die erfolg, reiche Arbeit ber Stabtratsfraktion ber NSDAP. Ausdruck und beleuchtete kurz die Auswirkung ber bis jetzt getroffenen Sparmaßnahmen. Oberingenieur Kurz berichtete über die Tätigkeit des neuen Stadtrats, insbesondere über die getroffenen Maßnahmen zum Ausgleich des Boranschlags. Er erläuterte weiter die Bestrebungen zur Beschaffung von Arbeit und wies gleichzeitig auf die Schwierigkeiten, die sich bezüglich der Lösung des Zinsproblems ergeben, hin. Es bestehe Hoffnung, daß die Regierungsstellen billiges Geld zur Erbauung einwandfreier Wohnungen zur Bersügung stellen würden. Allerdings müsse bei der künftigen Bautätigkeit darauf gesehen werden, daß möglichst wenig Mietkasernen erstellt würden. Einfache aber einwandfreie Wohnbauten, mit viel Grünland dazwischen in Stadt und Land, mühten geschaffen werden. Zum Schluß wies der Redner noch daraufhin, daß zur Gesundung bes deutschen Volkes vor allem Sauberkeit in der Wirtschaft gehöre und daß die Mitarbeit des Hausbesihes an den Aufgaben des nationalen Staates dringend erforderlich sei. Er brachte ein dreifaches „Sieg- Heil!' auf Reichspräsidenten von Hindenburg und Reichskanzler Adolf Hitler aus. An die Ausführungen schloß sich eine rege Aussprache an. Reitturnier der akademischen Reitergruppe. Am gestrigen Freitag fand auf dem Hniver- sitäts-Reitplatz am Brand das Reitturnier des Sommer-Semesters statt. Die Leitung lag in den Händen des Hniversitäts-Reitlehrers S ch ö m b s, als Preisrichter halten sich zur Verfügung gestellt : Freiherr Röder von Diersburg und Graf Bredow. Das Reitinstitut, das schon feit 300 Jahren an der Hniversität besteht, hat in den letzten Jahren einen sehr erfreulichen Aufschwung genommen. Besonders zu begrüßen ist, daß die Studenten sich mehr als früher mit dem Reitsport angefreundet haben. Als in den Jahren nach dem Krieg alle Sportzweige lebhaft gepflegt wurden, war das Reiten aus mancherlei Gründen zu einem Stiefkind geworden. Das hat sich nun gewandelt und schon mehrere Jahre darf der Reitsport als vollwertiges Glied im Rahmen des Hniversitäts-Sportbetriebes angesehen werden. Es ist nicht mit Sportarten wie Handball oder Kugelstoßen zu vergleichen — es ist mehr: es ist nicht bloß Schulung des Körpers, sondern vielmehr des Geistes und persönlichen Mutes. Hnb deshalb sagen wir: equitarc ncccssc est. Am Vormittag fanden die Vorprüfungen der Anfängerabteilungen statt, die Dressurprüfungen für das Jugendreiterabzeichen, ferner die t h e o r e t i s che und praktische Prüfung für das Deutsche Rei- terabzeichcn. Hm 16 Hhr begann nach der Begrüßung der Gäste die Fortsetzung. Zuerst zeigten sich die Anfänger im Abteilungsreiten. Dann durften drei von Herrn S ch ö m b S eingeübte Kinder ihre Künste in Dol» vernehm en mit der Reichsregierung er Aas Konkordat legt bann in ben folgenden Artikeln fest, daß wie bisher ein Apostolischer Nuntius in Berlin und ein Botschafter des Reiches beim Heiligen Stuhl residieren wird. Dem Heiligen Stuhl sowie den Bischöfen usw. wird die f r e i e K o r r e s p o n d e n z zugesichert, Hirtenbriefe, Anweisungen, amtliche Diözesanblätter im Rahmen kirchlicher Zuständigkeit können ungehindert veröffentlicht werden. In Ausübung ihrer geistlichen Tätigkeit genießen die Geistlichen den Schutz des Staates gegen Beleidigungen und Störungen der Amtshandlungen nach Maßgabe der allgemeinen staatlichen Gesetzgebung. SUerifer und Or- oensleute sind frei von der Verpflichtung zur lieber* nähme öffentlicher Aemter und Obliegenheiten entgegen dem kanonischen Recht. Zur Annahme einer Anstellung oder eines Amtes im Staat usw. bedürfen Geistliche der Genehmigung ihres Diözesan- ordinarius. Sie ist jederzeit aus wichtigen kirchlichen Gründen widerrufbar. — Die weiteren Bestimmungen schützen das Amtseinkommen ber Geistlichen vor Zwangsvollstreckung (genau wie bei Beamten), Gerichts- und andere Behörden können über bei der Seelsorge anvertraute Dinge keine Auskünfte fordern, der Mißbrauch geistlicher Kleidung oder des Ordensgewandes steht unter derselben Strafe wie der Mißbrauch der militärischen Uniform. Die gegenwärtige Kirchenorgantfatlon bleibt bestehen, die etwaige Neueinrichtung eines Bistums oder einer Kirchenprovinz bleiben der Vereinbarung mit der betreffenden Landesregierung vorbehalten, gegebenenfalls mit der Reichsregierung. Dagegen können kirchliche Aemter frei errichtet und umgewandelt werden, wenn Staatsmittel nicht beansprucht werden. Nach Artikel 14 hat die Kirche grundsätzlich das freie Befetzungsrecht für alle Kirchen- amter ohne Mitwirkung des Staates oder der bürgerlichen Gemeinden. Bezüglich der Besetzung von bischöflichen Stühlen findet auf die beiden Sufsragan-Bistümer R o 11 e n b u r g unb Mainz wie auch für das Bistum Meißen, die für ben Metropolitanfitz Freiburg getroffene Regelung entsprechende Anwendung. Katholische Geistliche in Deutschland müssen deutsche Staatsangehörige sein, ein deut- sches Reifezeugnis haben, an einer deutschen ober an einer päpstlichen Hochschule in Rom ein dreijähriges philosophisch-theologisches Studium abgelegt haben; die Ernennung von Erzbischöfen, Bischöfen usw. wird erst ausgestellt, nachdem durch den Reichssta11ha11er festgeste 111 ist, daß ge - gen bic Ernennung Bebenken allgemeinpolitischer Natur nicht bestehen. Orden unterliegen in bezug auf ihre Gründung, Niederlassung, ihre Tätigkeit in der Seelsorge, im Unterricht, in Krankenpflege und charitativer Arbeit, in der Ordnung ihrer Angelegenheiten unb der Verwaltung ihres Vermögens staatlicherseits keiner besonderen Beschränkung. Geistliche Ordensober-, die innerhalb des Deutschen Reiches ihren Amtssitz haben, müssen die deutsche Staatsangehörigkeit besitzen. Provinz- oder Ordensoberen, deren Amtssitz außerhalb des deutschen Reichsgebietes liegt, steht, auch wenn sie anderer Staatsangehörigkeit sind, das Visitationsrecht bezüglich ihrer in Deutschland liegenden Niederlassungen zu. Nach Artikel 16 (elften die Bischöfe, bevor sie von ihrer Diözese Besitz ergreifen, in die Hand des Reichsstatthalters bzw. des Reichspräsidenten f o ( ■ genben Treueid: „Vor Gott und auf die Heiligen Evangelien schwöre und verspreche ich, so wie es einem Bischof geziemt, dem Deutschen Reiche und dem Lande .... die Treue. Ich schwöre und verspreche, die verfassungsmäßig gebildete Regierung zu achten unb von meinem Klerus achten zu lassen. In ber pflichtmäßigen Sorge um das Wohl und das Interesse des deutschen Staatswesens werde ich in Ausübung des mir übertragenen geistlichen Amtes jeden Schadeü zu verhüten trachten, der es bedrohen könnte." Die folgenden Bestimmungen gewährleisten Eigentum und andere Rechte ber Anstalten, Stiftungen, Verbände usw. der katholischen Kirche. Artikel 21 bestimmt: Der katholische Religionsunterricht in den Volks-, Berufs-, Mittelschulen und höheren Lehranstalten ist ordentliches Lehrfach und wird in Uebereinftimmung mit den Grundsätzen der Kirche erteilt. Im Religionsunterricht wird die Erziehung zu vaterländischem, staatsbürgerlichem und sozialem Pflichtbewußtsein aus dem Gei st des christlichen Glaubensgesetzes mit Nachdruck gepflegt werden. Den kirchlichen Oberbehörden steht im Einvernehmen mit der Schulbehörde die Möglichkeit der Prüfung des Religionsunterrichts zu. Bei ber Anstellung von katholischen Religionslehrern findet Verstä'ndiguna zwischen Bischof und Landesregierung statt. Die Beibehaltung und Neueinrichtung katholischer Bekenntnisschulen bleibt gewährleistet. In allen katholischen Volksschulen werden nur solche Lehrer ange» stellt, die der Kirche angehören und den Erfordernissen der katholischen Bekenntnisschule entsprechen. Orden und religiöse Kongregationen sind im Rahmen der allgemeinen Gesetze zur Gründung und Führung von Privtschulen berechtigt. An den Sonn- unb Feiertagen wird in ben Kirchen ein (Bebet für das Wohlergehen des Deutschen Reiches und Volkes eingelegt. Besonders wichtig sind dann Artikel 31 unb 32: Diejenigen katholischen Organisationen und Verbände, die ausschließlich religiösen, rein kulturellen und cha - ritativen Zwecken dienen und als solche der kirchlichen Behörde unter st eilt sind, werden in ihren Einrichtungen und ihrer Tätigkeit geschützt. Diejenigen, die außerdem auch anderen, darunter auch sozialen und berufsständischen Aufgaben dienen, sollen unbeschadet einer etwaigen Einordnung in staatliche Verbände den obengenannten Schuh genießen, sofern sie Gewähr dafür bieten, daß sie ihre Tätigkeit außerhalb jeder politischen Partei entfalten. Die Feststellung der Organisationen und Verbände, die unter die Bestimmungen dieses Artikels fallen, bleibt der Vereinbarung zwischen der Reichsregierung und dem deutschen Episkopat Vorbehalten. Insoweit Reich und Länder sportliche oder andere Jugendorganisationen betreuen, wird Sorge getragen, daß deren Mitgliedern d i e Ausübung ihrer kirchlichen Verpflichtungen an Sonn- und Feiertagen regelmäßig ermöglicht wird und sie zu nichts veranlaßt werden, was mit ihren religiösen und sittlichen Heberzeugungen und Pflichten nicht vereinbar wäre. Aus Grund der in Deutschland bestehenden besonderen Verhältnisse, wie im Hinblick auf die durch die Bestimmungen des vorstehenden Konkordats geschaffenen Sicherungen einer, die Rechte und [er zwingen wird, auf ihre bisher im Verborgenen geübte, ständig von Strafe bedrohte Tätigkeit zu verzichten. Eine behördliche Zulassung und lieber* wachung ber Spielbetriebe wirb außerdem ermöglichen, diese Betriebe wirtschaftlich zu e r = faffen unb bamit zum Nutzen ber All- f e m e i n h e i t auszuwerten. Zu erwarten ist erner, baß sich Spieler, die wegen der Spielmöglichkeiten bisher ausländische Bäder ausgesucht haben, zum Besuch der in Betracht kommenden deutschen Kurorte entschließen werden. In den letzten Jahren hat das benachbarte Ausland verschiedentlich i n unmittelbarer Nähe deutscher Bäder an der Reichsgrenze Spielkasinos zu dem Zwecke gegründet, aus dem Spielverbot in Deutschland Vorteile zu ziehen, wie z. B. Niederbronn im Elsaß, bann Herbesthal unb Altenberg In Belgien. Diesem unerwünschten Wettbewerb soll ein Ende gemacht werden. Die Gesetze, welche die Zulassung von Spielbanken bisher verhindert haben, werden nicht außer Kraft gesetzt. Jede Zulassung von Spielbanken außerhalb des Rahmens des vorliegenden Gesetzes, also z. B. durch eine Landes- regierung oder eine Stadtgemeinde ist nach wie vor ausgeschlossen. Wie draußen gearbeitet wird. Revaf, 21.Juli. (CNB.) Unter der Überschrift „W ie falsche Meldungen ent st ehe n" chreibt die „Nevalsche Zeitung" vom 19. Juli: In )cn „Sonumed" Nr. 152 finden wir unter ber lieber- chrift „Die beutschen Waffenfabriken arbeiten" folgenbes Telegramm: „Paris, den 17. Juli. Die lothringischen Waffenfabri- k e n arbeiten nach Meldungen französischer Blätter mit voller Belegschaft; vor allen Dingen werden Granaten angefertigt. Es sei soviel Arbeit vorhanden, daß die Fabriken sogar an Sonntagen arbeiten." Sollten „Sonumed" wirklich nicht wissen, daß Lothringen seit 1918 leider z u Frankreich gehört und daß es sich mithin nicht um deutsche, sondern um französische Munitionsher st ellung handelt? Freiheiten der katholischen Kirche m Reich und Ländern wahrenden Gesetzgebung, erlaßt der Heilige Stuhl Bestimmungen, die für die ©ct ft lieben und Ordens leutedie Mitgliedschaft in politischen Par- teien und die Tätigkeit für solche Parteien ausschließen. Auf Artikel 34 folgen noch folgende Schluß- ° 3u Hrkund dessen haben die Bevollmächtigten dieses Konkordat unterzeichnet. Geschehen in doppelter Hrschrist in der Vatikanstadt am 20. Juli 1933. Gez.: Eugenio Cardinale Pacelli. Gez.: Franz von Papen. Dem Konkordatstext ist ein Schluhproto- toll vorn Tage der Unterzeichnung angefugt, das einen Bestandteil des Konkordats selbst bildet unb einzelne Artikel ergänzt. Danach bleibt der Apostolisck) e Nuntius in Berlin Doyen des Diplomatischen Korps. Das Recht ber Kirche auf Steuererhebung bleibt gewährleistet. Sofern gegenüber der Besetzung von Kirchenämtern Bedenken allgemeinpolitischer Natur im Zeitraum von 20 Tagen nicht geltend gemacht werden, nimmt sie der Heilige Stuhl als nicht bestehend an. Kirchlich geleitete Konvikte und Gymnasien gelten steuerrechtlich als Bestandteil der Diözese. Wenn Privatanstalten zur Ausbildung von Lehrkräften herangezogen werben, sollen Anstalten ber Orben entsprechet berücksichtigt werben. Das Recht vorheriger kirchlicher Einsegnung von Ehen bei schwerem sittlichen Notstand wird dahin erläutert, daß die Urkunden nicht schnell genug beigebracht werden können. Bezüglich völkischer Minderheiten verspricht ber Heilige Stuhl gleichwertige Schutzabmachungen in anderen Konkordaten. Die Seelsorge-Abmachungen gelten auch für den Arbeitsdienst. Das Verbot parteipolitischer Betätigung soll auch für nichtkatholische Geistliche gelten. Die entsprechenden Verbotsbestimmungen des Heiligen Stuhls bedeuten keine Einengung der pflichtgemäßen Verkündung und Erläuterung der dogmatischen und sittlichen Lehren und Grundsätze der Kirche. States >L°LAL n in *Ä?Qnn für ^^nen.iyr , ’: stud- Phil '•et. Rekn W- Ö;?'; ’ kn Häuften et w. Preise. b„M ^le 10, LvmLlrn 25 ZKÄ ?? * y' Irschen 12 ^ beeren 10 bi« 20 Erdbeeren 40, fan/v pww;iä£ Sji’gtaMWbt HL \ ®Q^Ql9uden 20 iber-Stoblrabi 5 bis 8 Jen 5 bis 8 Pf. m« d bis 3,50 Mark der '" Juli 1933, und der httiDod), S. August in izen. ür Samstag-, Stabt* j Die vier Nachkichter: ■- 20.15 Uhr, TasL Selb, rtrag über „Der Dj)3. nt“. — Turnverein von ler Hof", Mitgiiederver- mographenbund, Abend- * mit Siegerehrung. - >e; „Liebelei". ür Sonntag: Rauf- , 15.30 Uhr, Zommecsest ?fens. - Fünsziger-Der' r Ausslug an die Eiche, tljergemeinbe, 9.30 Uhr, ir, Waidbühne, Mission»' iluft, Konzert und Tanz, ‘rage; „Liebelei", ßu/f>frgeme\n\)t. *, vecan(ia((t( 00a » stens einen Teil ihres Besitzes in Sicherheit bringen. Die Ortsfeuerwehr griff sofort ein und rief außerdem die Feuerwehren aus den benachbarten Orten Eulersdorf und Wallersdorf zur Unterstützung herbei. Auch die Motorspritze von Alsfeld wurde alarmiert. Glücklicherweise sind Menschenleben nicht zu beklagen. Landkreis Gießen. • Londorf, 22. Juli. Am Montag, 24. Juli, kann Herr Gg. Schneider, wohnhaft Marburger Straße bei bester Gesundheit feinen 7 5. Geburtstag feiern. Kreis Friedberg. O ® ambad), 21. 3ull. Am Donnerstagabend hatte die Glaubensbewegung „Deutsche Christen" zu einem Vortrags- und Ausspracheabend in den großen Saal der Wirtschaft zum Fachgemäße Beratung ist unsere Spezialität! Kostenlose Fuß- Durchleuchtung durch unseren Pedoskop- Röntgen- Apparat Nicht mehr fühlen sondern sehen ob ein gekaufter Schuh paßt! Sie können durch das dickste Oberleder hindurch sehen, wie der Fuß im angezogenen Schuh liegt PEDOSKOP Fnßltiidondon •teht lederzeit besondere ausgebildetefaeh- rUDIClUCIlUGlI |(Undige Bedienung koetenlos zur Verfügung 4691 A BAD fRANKtNUAUSEN trw eine»«« ArweefüeflMeievqtteu KYFfHXUS£R TECHNIKUM für J*oe~ev>-1 und wem-neieren la Lahn-Kies-Splitt la Lahn-Sand alle Körnungen, reingewaschenes, bestes Betonmaterial, v. allen Baubehörden tetiD alh anerkanntu.vorgeschrieben C. Rübsamen Fernruf 3659 Verfiröieraafien Ihrer Reis e-Aufnahmen sind lebendige Erinnerungen von Ihren Ferien. 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Gerstadt. Bedeutende rheinische Sekt-Kellerei sucht zwecks Neuorganisation des Vertreternetzes 1. Ökt. geräumige 5-Zimm.-Wohn. m. Bad. Schr. Ang. u. beiten in verschiedenen Losen bleibt Vorbehalten. Angebotsvordrucke sind, soweit Vorrat reicht, ab Montag, den 24. Juli d. I., nur vormittags, bei Herrn Bauinspektor Brenner in Nidda, Ludwigstraße 23, erhältlich. Die offenliegenden Bedingungen sind bei dem Genannten einzusehen. Die Angebote sind verschlossen und mit entsprechender Aufschrift bei uns — (Sie- hen, fjitlerroaU 37 I — bis zum Dienstag, dem 1. August d. 3., vormittags 11 Uhr, gestern nachmittag 2 Uhr plötzlich und unerwartet im Alter von 75 Jahren sanft entschlafen ist. Im Namen der trauernden Hinterbliebenen: Frau Marie Weller nebst allen Kindern und Angehörigen. portofrei einzureichen. Die Oeffnung der Angebote erfolgt Gegenwart der erschienenen Bewerber. Zuschlagsfrist drei Wochen. Gießen, den 21. Juli 1933. Provinzialdirektion Oberhessen. Tiefbau. am 29. Juli Mainz, am 31. Juli Marburg, Danksagung. Für die überaus zahlreichen, wohltuenden Beweise liebevoller Teilnahme, die uns beim Heimgajige unserer lieben, unvergeßlichen Entschlafenen Frau Katharina Wagner, geb. Belloff zuteil wurden sowie für die trostreichen Worte des Herrn Pfarrers, sprechen wir auf diesem Wege unseren herzlichsten Dank aus. Im Namen aller Hinterbliebenen: Adam Wagner, Weißbindermeister. Gießen, den 22. Juli 1933. Jung. oerb. Mann, m. eig. Motordreirad, ehrlich u. zu- oerl., sucht Post, als Warenverlßiler irgend welcher Art. Kaution möglich. Schriftl. Ang. unt. 04383 an d. G. A. am 1. August Friedberg, Anfang August von |'w die Lieferung von zirka 16 100 qm Kleinpflastersteinen, Wer nimmt e. Gegenst. L Lastwagen mit nach Alsfeld, Gärtnerei Hubing? 4711D Schistenb. Weg 23, Telephon 3642. Schlämmsand, Basaltkleinschlag, Basaltsplitt, Basaltsand, Stücksteinen (Basaltsteine), Portlandzement. Allst.gb.Dam.,30er. hs!.,g.Ersch.,m.sch. 3-Z.-W.m.gb.ä!t.b. Herrn i. gut. Pos. k. lern, zwecks spät. Heirat. Auto- od. Wassersport!, ang. Schriftl. Ang. unt. 4731D a. d. G. A. Vereine 1880-1930 Fahvartie. Abm. 2 UhrTorh. Walltor. Bei ungünst. Wett. „Wellersburg". o43va Vergebung von Materiallieferungen und Straßenbau- arbeiten. Auf Grund der Reichsoerdingungsordnung sollen im öffentlichen Wettbewerb vergeben werden: 4706D Für die Kleinpflasterherstellung auf der provinzialslraße „Ranstadt—Selters": l Maß-Korsettfabrik sucht einige branchek. > gebildete Äeifebamen. Prima Kollektion, niedrige Preise, hohe ; Provision mit Vorauszahlung. Eventuell Gruppenführung zu des. Vergütung. Anfragen erbeten unt. 4705V a. o. Gieß.Anz. Bekanntmachung. Dienstag, den 25. Juli 1933, findet in Gießen Rindvieh- (Nutzvieh-) Markt statt. Auftriebszeit von 6% bis 1% Uhr vormittags. Sämtliches Vieh wird gegen Maul- und Klauenseuche schutzgeimpft. 4701C Der nächste Schweinemarkt findet Mittwoch, den 9. August 1933, statt. Gießen, den 22. Juli 1933. Bürgermeisterei Gießen I. V.: Dr. S e i b. Frack-Anzug neu, komvl., erstkl. und auf Seide, preiswert zu verk. Zuschneid. Meixner Wageng. 6. [ 04377 Witwer, 55 Jahre, berufstät., m. ein, Heim, sucht vast. Lebensgefährtin, n. unt. 40 I. Schriftl. Ang. m. Bild unt. 04411 an d. G. A. Verschwiegenheit wird zugesichert. Aelt. Irl., verf. in all. Arb. u. Koch., s. MW bei älter. Ehepaar, einz. Dame oder Herrn bei besckeid. Anspr. Schr. Ang. u. 04409 a. d. G. A. Allen Verwandten und Bekannten die traurige Mitteilung, daß mein herzensguter Mann, unser lieber Vater, Schwiegervater, Großvater und Urgroßvater Heinrich Weller IX. laEapokmatralzen äl35- Schrift!. Ang. unt. 4732 D a. d. G. A. Spedition Wer übernimmt wöchentlich an 1 bis 2 Tagen Stückgutfuhren von jeweils 3-4 Tonnen, evtl, mehr, im Umkreis bis 60 Kilom. von Gießen aus? Schrift!. Ang. unt. 04373 an d. G. A. beim Weinhandel gut eingeführte Vertreter mfi'M h.ul(d|e Dolk ^Äbtr ge S”'?( n lei."' Ä m wird es für den ge < ÄS W kni düS lEö. Spielt. Keines ff eine oernun und Wahr bie schlechteste, ur hjiier als eine D( Ste. insaa iw&ii tobe,.5‘Sn ' otnmtanW'" Goldes zu pol" ! insoweit stimn" der Bevölkerung Währungsjrag fragen. Ein t Umstände reich r völkerung im ® dern Völkern des freilich nur reut tisches Glück dur qcn aus dein 0 weiß. Der Reick noch dem grohei aend aus pol Machtsteigerung chende Steigern seiner Bevölkert wiegend das Er rung gegen d Deutschtums wc physische wie g schen Rasse sc Französischer Eü Wohlstand ande er konnte nur ir chologische Ursai komplexes, der n nisse schatzbildeni Mißbrauch kredit stungszwecken zur Frankreich bih drittgrößte ' tische {Imperium 1 größer als bie ni ober tyina. Es hm Millionen, bie über Honen Duabrotfiloi Bevölkerung steht e dritischen Imperium Bereimgirn Staate würde es nach der nach der Bevälkeri In allen fünf Gr zugte Platze Mittelmeeres, daeher ein Binde- 1 fügt es über ein das Mutterland feite des ilequa1 man jagen tarn b i 5 zum & 01 ■B r eitengrai fischen Ozean bchen Ende die Stillen Ozean 3 dreitausend Kilo schen London uni !n, der Siiösee üb die trefflid, "Eichen Sltiant Werbern Pai iutomöiielwagen bieten an: 04413 am 27. Juli nach Weilburg, b) die Ausführung von zirka " qm Vorprofilierung, qm Kuroenerhöhungen _____ lfd. rn Randsteinsetzen. Die Vergebung der Lieferungen und Ar- S. Milche Nützliche ^ufQmn ■ Cu°raQ r<6effi ein|Cben9a No bes ■ W- f»!$i 7-Zimmer-Wohn. mit Bad, Balkon, Veranda, Fremden- zimm. u. allem Zu- behörz.l.Okt.Nahe Bahnhof zu verm. Schrift!. Ang. unt. 04370 an ö. G. A. Amtsverkündigungen aus den oberhessischen Kreisen. Kreis Alsfeld. Für die Ablieferung der Kreisumlagen für das Rj. 1933 an die Kreiskasse gelten die seitherigen Anordnungen. Hiernach hat die Ablieferung der Umlagen an die Kreiskasse nach Fälligkeit eines jeden Steuerziels zu erfolgen. Die Nachweisung über die abgelieferten Beträge ist bis spätestens den 20. des auf die Fälligkeit der einzelnen Steuerziele folgenden Monats an das Kreisamt einzusenden. Die Nachweisung über das 1. Ziel der Steucrvorauszahlungen für 1933 wollen die Gemeindekassen des Kreises dem Kreisamt Alsfeld bis zum 1. August d. 3. vorlegen. 3r Zimmer a. Herrn od. Dame m. od. ohne Pens, zu verm. Angenehmes Heim w. geb. Schrift!. Ang. unt. 04390 an d. G. A. Bekanntmachung. Für unsere sechs Einzelgemeinden ist zur Wahl der Gemeindevertretung nur je eine, von der Wahlkommission nicht beanstandete Vorschlagsliste eingegangen, mithin gelten die auf dieser Liste Verzeichneten als gewählt. Die Listen beginnen für die Rlalthäusgemeinde mit „Landgerichtspräsident i. R. Ludwig Neuenhagen", die TNarkusgemeinde mit „Hutmachermeister Rudolf Richter sen.", die Lukasgemeinde mit „Juwelier Karl Noll", die 3ohannesgemeinde mit „Oberstudienrat i. R. Professor Dr. Otto Weimar", die Luthergemeinde mit Bürodirektor i. R. Rechnungsrat Eduard Schiffnie", die Petrusgemeinde mit „Rektor Nebeling". Die Wahlakten liegen Montag, den 24. d. M., von 15 bis 17 Uhr. im Markus- saale (Kirchstraße 9 p) zur Einsichtnahme durch die Wahlberechtigten offen. Beanstandungen des Wahlverfahrens und der gesetzlichen Eigenschaften der Gewählten können innerhalb dieser Frist bei den Vorsitzenden der Wahlkommission schriftlich erhoben werden. 4724D. Gießen, den 22. Juli 1933. Für die Wahlkommission der Matthäus-, Markus-, Lukas-, Johannes-, Luther- und Petrusgemeinde. I. A.: B e ch t 0 l s h e i m e r. W-Tropfen ein neues, sofort wirkendes Mittel, haben Tiefenwirkung und treffen das Hühnerauge mit der Wurzel direkt in der Unterbaut. Der Schmerz hört sofort auf; das lästige Hühnerauge wird weich und so lose, daß Sie es in einigen Tagen mit den Fingern herausheben können (desgl. Hornhaut). Vollständig unschädlich. Kein gefährliches Schneiden mehr. Die Original- Flasche „W-Tropfen“ m. Auftragepipette kostet 90 Pf. und ist in allen Drogerien, Apotheken und Sanitätsgeschäften zn haben. Kreis Schotten. Am Sonntag, dem 23. 3uli d. 3., wird m der Zeit von 8 bis 12 Uhr während der Vorführungen und Hebungen der Wehren das sogenannte „Kreuz" in der Stadt Schotten (an der Molkerei) für jeglichen Kraftwagen- und Fuhrwerksoerkehr gesperrt. 4687C Umleitung für den Verkehr nach und von Laubach und Ulrichstein findet über den Berg statt. Der Verkehr von und nach Breunges- tnr 1 Busenborn darf nicht über Michelbach, sondern nur über Eschenrod erfolgen. t>en Anordnungen der Polizei ist genauestens Folge zu leisten. Kreis Friedberg. Die Schulsprechstunden sowie die Sprechstunden in der Fürsorgestelle für Lungenkranke fallen innerhalb der Zeit vom 20.311!! bis einschließlich 22. August 1933 autz, aus achtb. Fam. zum sof. Eintritt ges. Nur schriftl. Bewerbung, an Neils & Straft, Kraftfahrzeug- Reparatur, Gießen, Marb. Straße 68. (<64gD ix Reich ui._ 3ugenöuib Seite Gelegenheit! 2 gr. Perser Teppiche (für Herren- und Speisezimmer), 3 Perser Brücken (feine Knüpfungen) 1 Meislergemälde (Prof. Seyler) umstände!), z. jed. annehmb. Preise z. verk. Schr. Ang. u. 04410 an d. G. A. Ein. gesp., gut rep. EeUos billigst zu verkauf. Kurt Otto, Geigenbaumeister, Steinstr. 60. l 04397 Sorge getragen,;nd splitternden Böden; oft geht u 8 ü b u n g i h schon Im Treppenhaus los ... I vf llchtungen 0Drum nicht länger zögern: n?Mc$?»mpäefAnkurbeln he'fenl-- ihren religiösen unöl,erden sehr 0erne beraten im und Pflichten nicht Grund der in Deutschsten- und Linoleumhaus Verhältnisse, wie im ÄTÄHch Hochstätter 4725 A Ausga öes »eu ^tuotefonin tyran Itr wied,'' ®le5 u. Nie; es schaut? -rpstj, M tt iel5bcr ?olf59emein2!l Unl über |(ar JWh zu neuen §i ' M di 3-3imm.-DJoön. (evtl, dazu e. Man- sardenzimm.), sch. große Räume, Parkettböden, stießend. Wasser, Glasveranda, gr. Küche, zum 1. Oktober zu vermieten. 04366 Näh. Löberstr. 201. Schöne 3-Zim.-Wohn. mit Küche, Badez., Balkon, sowie all. Zubeh., Nähe Nord- an!., v. 1. 8. bezw. 1.10.4. verm. Anfr. u. 04412 a. d. G. A. Kleines Haus best. aus 3 Zimmer u. Küche, Nebenr., z. Alleinbewohnen zu vermieten. Schrift!. Ang. unt. 04399 an d. G. A. 1 Privat- uchverlreler Nachweis!, gut ein» gcf. b. d. best. Beamten- und Priv.- Kundschaft werden v. führ, christlich. Privat-Tuch-Ver- sandhaus gesucht. Prachtv. Kollekt. Erleicht. 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Man legte Friedrich dem Großen eine Anklageakte vor, in der ein ganz abscheulicher Fall von Gottlosigkeit geschildert war. Es war da nämlich ein verruchter Bösewicht gegriffen worden, der sich standhaft weigerte, an die Auferstehung zu glauben. Friedrich schrieb an den Rand der Akte: „Ist Seyne Sache. Wenn Er am Iuengsten Tag nicht aufstehen will, soll Er doch Meinetwegen liegen bleiben." Die Eingabe. Friedrich der Große fand eines Tages auf seinem Schreibtisch folgende Eingabe: „Allerdurchlauchtigster ...! Ew. Majestät thue ich zu wissen: 1. daß es an Gesangbüchern für die königl. Prinzen und Prinzessinnen fehlt: 2. daß kein Holz vorhanden, um die königl. Loge in der Kirche zu heizen und 3. daß das Geländer an der Spree hinter der Kirche den Einsturz droht. Ich ersterbe... usw. Schmidt, Küster der Domkirche zu Berlin." Friedrich antwortete sogleich: „Dem Küster der Domkirche zu Berlin, Schmidt, thue ich zu wissen: 1. daß, wer singen will, sich die Gesangbücher kaufen muß: 2. daß, wer warm sitzen will, das Holz dazu anzuschafsen hat. Uebrigens benachrichtige ich den Küster Schmidt: 3. daß dos Geländer an der Spree Ihn nichts angeht und 4. daß ich mich mit Ihm weiter in keine Correspondenz einlassen will. F-" Spitzbergen-Expedition. Spitzbergen, die Inselgruppe im nördlichen Eismeer, soll schon im 11. Jahrhundert den Wikingern bekannt gewesen fein. Aber bis zum Ende des 16. Jahrhunderts wußte man jedenfalls nichts Näheres von diesem Gebiet im hohen Norden, und erst unter- nehmende norwegische und russische Jäger entdeckten seine Küsten auf der Suche nach Nobben und Walrossen. Ein ungeheures Morden verreichen Tierwelt hob nun an, und nachdem Spitzbergen durch säst 300 Jahre wertvolles Jagdgebiet geworden war. ist das Tierleben an den Küsten fast vernichtet. -Erst zuAnfang unleresJahrhunderts erregten dieBoden- schätze der Inseln die Aufmecksamkeit, verschiedene Versuche zur Ausbeutung wurden unternommen, und besonders die Norweger haben das Land auch wissenschaftlich erforscht. Ein Teil aber ist noch falt unbekannt, nämlich Neu-Friesland im Norden von West-Spihbergen. Das Eiskap Neufriesland, das einen Raum von etwa 3000 qkm umfaßt, ist erst einmal flüchtig durchquert worden, und zwar von Kapitän Slaxrud bei seinem Versuch 1913, die überlebenden der unglücklichen Schroeder-Stranz- Expedition zu retten. Um diese Lücke unserer geographischen Kenntnisse auszufüllen, ist jetzt eine neue Expedition aufgebrochen, die von der englischen Universität Oxford ausgerüstet worden ist. Die Mitglieder reisen auf dem Motorschiff .Jsbjörn". Vom Meer aus erscheint die Westküste des nördlichen Neufriesland als ein riesiger Eisgletscher, der sich gegen 1300 Meter hoch erhebt: die Landung an dieser Stelle dürste also sehr schwierig sein- Dagegen hoffte man, an der Ostküste beffere Gelegenheit zu haben, und erwartet, daß der Treurenberg-Gletscher einen verhältnismäßig leichten Weg nach dem Innern bieten wird. Es sollen daher von der Treuren- bucht aus drei Schlittengesellschasten in dos Innere abgehen, um das Innere und den Osten von Neufriesland topographisch und geologisch zu erforschen. Die Reisenden sind auch mit Apparaten ausgestat>et. um die Dicke und Art des Jnland-Eises zu untersuchen. 03M11 Deilbmg, ܰMam 29. Juli von M iskßige 4547* . unt. G. A. Sore, L2.00 del ab llgeg. mmD ler L erau). W. leiL ib, uer. 11. Pr. nter . A. !me e flege- glä"- ei 1574 V binger g 18a; Kreuz- rogerie slr. 53; Elges. la. , Hi- chäd., tigut mien Ang. G.A. Eü MtilM Zpifiiqe Hebt wen. 3 & alS am qirte Wnblung. Sir. 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