8.N-, leiZea ^eitn 5***l 8e Quelie. ^"«tieud, NIMM 'm>tag.d.->z.Lvrii g1«. 14.00 Uhr Mnpaööein chunden mit der irtMtöes ueum 'Obbausgelanbes Mliye teil- imeioird erront- Gaue sind bet? 11 eingelaben.' «NL (271SD « bevorstehenden )e daher, die Aus nach Erlaß dieses und sehen Ihrem er Weise Lie die • -vollen. b. des Kreises. -ruck) vom 6. Juni aß die dort gejor- päleffens 10. Mai r Pslichlseuerwehr he als stellv. Soiw Itfc 94 Zweite Blatt Uus Der provinzialhaupistaSt. Zrühlingsmenschen. Don Reinhold Braun. Sestern hotte man seinen Achtzigsten gefeiert, ; nb heute am frühen Dormittag stand er schon [ oi«der im Treibhaus zwischen seinen Saatkästen. er kann nun einmal das Schassen nicht lassen, der lt? Gärtner »Vater. Welch eine sichere Hand er >H Hail Es ist kein Leichtes, mit den grünen 3 nzigkeiten umzugehen. Wie behutsam seine "'i azctVe beim ^Verstopfen" der Pflänzlein, d. h. . rin Versetzen von einem Kasten in den andern, I rbfl Särtnerhände ... Was haben die in beinahe >'len Jahrzehnten nicht alles getan und gewirkt! ;tii und Ernte, Frost und Hitze, Sommer und i 13 inter ... Und wenn es köstlich gewesen ist...“ plötzlich blidtc der Alte von seiner Arbeit aus. ; lugen hat er. die zu denen gehören, die man nicht rcgißt. Run war ein seltsames Leuchten in i jmen ... .Lauter Frühling", sagte er, aus die Saatkäst- kn ringsum weisend. Ein ganzes Herz und ein I Ides, langes Gärtner-Leben standen dahinter, h bas man doch in zwei Worte hineinlegen kann... V In* den Glas-Schrägen des Treibhauses aber p oHperten die Schutzbretter unter einem wilden Einterflurm... So war auch manch Harsches über c8 Alten Dasein hingegangen- Aber er war auf» xcht geblieben. Und bann vernahm ich aus seinem Munde n Lause des Gespräches ein Stück richtiger Saat- llien-Weisheit. Diel Licht, viel Herz, viel Treue aicn dabei. Und mir war's, als ob mitten im vrm-überheulten Treibhause ein seiner, beseli« wilder Ton aus dem Hohen Liede ausklang. Einem von den wahrhaften Frühlingsmenschen :ar ich begegnet. Und es ist gewiß nicht ohne Ktautung, daß es einer im schlohweißen Haare tar Und einer von den Leisen, Schlichten und Aufrechten. Einer von denen, die bei den Quellen eblicben waren... Wohl auch des Menschen Inwendiges hat seine lahrcszeiten, und in manchem herbstet und win- trt es weit vor der Zeit; er hat nie einen rrchlen Frühling und Sommer in sich kennen iHlernt. Manchen traf ich, von dem man fager konnte: tfc ist in seinem ganzen Wesen, seiner Spring- Ibendigkeit ein richtiger Frühlingsmensch. Mit esundheit ist er auch gesegnet. Er braucht um e innere Frühlingshaftigkeit gar nicht zu nrpfen. Wie ein Geschenk fiel sie ihm zu. Liber ich erlebte auch solche, die sich ehrlich das ine erkämpften: Daß irgendwo in ihrer Seele ,,n unverwüstliches Stücklein vom „blauen Früh- Lngsreich" blieb. Und das spendete ihnen immer tine Freude; sie stellten sich selber das Blümlein .Zc-stegut aus diesem Reiche hinter sturmbedrängte .Dinterfenster, oder sie trugen es in die Kranken- (tubc zu einem lieben Menschen. Aus den ewigen tzerrgottsquelten chres Frühlings aber schöpften sic sich mancherlei Kraft für den Kamps. Das eine siel mir besonders bei ihnen auf, und h jedem Jahre war es das gleiche: Wenn drau- fcn in der Natur der Frühling zu erwachen be» pin, strömte eine sonderbare, heilige Unruhe in ihnen auf. Die Sehnsucht der Ganz-Jungen konnte kchi schöner, ursprünglicher sein. Und dann lärm für sie Tage, Wochen des wunderbaren Ein- krngs mit dem Frühling um sie herum. Dann taten sie ganz Aufgang, Blühen und heimliches Jllirgen durch und durch. Das bedurfte keiner tHen Geste, keiner schwärmerischen Worte. Das ic einfach da in ihnen und an ihnen. Es war tenn in ihrem Inwendigen wie eine neue Schöp- hingszcit. Und jahrhin und weiter hinaus blie- btn sie die heimlichen Meister des Lebens. Bon ihrem Wesen aber strahlte es wie eine Brisheit, die da sagen wollte: Wille zum Leben betautet den frohen, starken Willen haben zum Kruhling um uns und zu dem unverwelklichen in ms... Oie Hitler-Geburtstagsspende. Bon der Kreisleitung (Sieben der National- skNLlist.schcn Deutschen Arbeiterpartei wird uns ^schrieben: Ter von der Nationalsozialistischen Deutschen Arbeiterpartei im Ortsbereich Gießen durch- xlichrten Lebensmittelsammlung und -Verteilung cu8 Anlaß des Geburtstages des Führers Adolf Eitler war ein voller Erfolg ocschietan. Es fmnte in den 4 Ortsgruppen, sowie in den ftauenschaften einer groben Zahl notleidender Ivllsgcnossen Lcbensm.ttelspenden zugeführt terden. Es mag jeder erkannt haben, dab es ms ernst ist mit der Schaffung einer opferbereite Volksgemeinschaft, deren Bestreben es sein Ml, da zu Helsen, wo Hllse nötig ist. Die Freude, b.c an diesem Tag so manchem, von Sorgen be° kiMten deutschen Menschen bereitet wurde, war ziz'.c.ch das schönste Geschenk, das das neue feitfdjlanö feinem Führer barbringen konnte, linier Dank gilt all denen, die das Ihre zum fdtngen beigetragen haben. Zu der Spende in (Sieben erfahren totr vH dab das Ausmaß der Gaben an Bargeld «.id an Geldeswert der Lebensrnittel in würdiger De.se dem bedeutsamen Tage gerecht wurde. Sie Opferfreudigkeit war allenthalben groß. Die tülen von Firmen und von Privatpersmren taten eindrucksvoll Zeugnis ab von dem Witta, diese Spende zu Ehren des Neichskanzlers Ldols Hitler zu einer guten sozialen 5it zu gestalten. Im Bereiche der Orts- «rappe Süd der Gießener NSDAP. beztf- tat; sich das Ergebnis der Spenden an Bar- fiift und an Geldeswert der Lebensmittel auf rni 700 bis 800 Mark, im Bereiche der Orts- jt u b b e O st war der Ertrag der Sammlung irs gesamt auf 800 bis 1000 Wart zu beziffern, in Bereiche der Ortsgrubpe Nord. die tnen weniger leistungsfähigen Dell der Ein- tvhnerschaft umfaßt, kam an Geld und an Le» knsmitteln eine Sbende vön rund 400 Mark oj*. im Bereich der O r t s g r u p p e M i 11 e be- ,eserte sich der Gesamtertrag auf 800 bis 850 •Tart. Dank dieser großzügigen Obf ergäbe tret es möglich, einer großen Anzahl notleitan- ta Familien aus den Händen der mit der Der» kilung der Sbende beauftragten Angehörigen b.T NSDAP, eine große Freude zu bereiten. Dan sah viele strahlende Gesichter, namentlich mch von Frauen und Kindern. Dieses Ergebnis tat ein bedeutsamer Erfolg des Tages, durch frn der Geburtstag des Reichskanzlers Adolf Zitier auch in unserer Stadt noch zu einem be- ImterS bemerkenswerten Ereignis wurde. Taten für Samstag. 22. April. 1073. Pabst Gregor VII. führt das Zölibat ein, — 1724., der Philosobh Immanuel Kant in Königsberg (Preußen) geboren. (thefoener LLoaicnmarktprcisc. * ® i e 6 e n , 22. QlbriL Cs kosteten auf dem heutigen Wochenmarkt Süßrahmbutter 110, Landbutter 110, Kochbutter 90. Matte 20 bis 25 Pf. das Pfund. Käse 5 bis 10, Eier 8 Pf. das Stück. Weißkraut 10 bis 15, Rotkraut 15 bis 18, Gelbe Rüben 10 dis 15, Rote Rüben 10. Spinat 15 bis 18, Spargel 60 bis 90, Sinter-Kohlrabi 6 bis 8, Feldsalat 80 bis 100, Tomaten 50 bis 60, Zwiebeln 10, Meerrettich 30 bis 50, Schwarzwurzeln 25 bis 30, Rhabarber 15 bis 20, Kartoffeln 3, Aehfel 25 bis 35. Dörrobst 35 bis 40, Obstmus 40 bis 45, Junge Hähne 70 bis 90, Suppenhühner 70 bis 80 Pf. das Pfund, Tauben 40 bis 60, Blumenkohl 30 bis 60, Salat 20 bis 25, Salatgurken 50 bis 60, Lauch 5 bis 10. Sellerie 10 bis 30 Pf. das Stück. Rettich, neue, 20 bis 25, Radieschen 10 bis 12 Pf. das Bund; Kartoffeln 2,50 Mk. per Zentner. Vornotizen. — Tagestalender für Samstag: NSDAP. 20.15 Uhr. Oswaldsgarten, militärischer Zapfenstreich, 21 Uhr, Cafe Leid, Militärkonzert — Sparer Bund, 20.15 Uhr, Kath Vereinshaus, öffentliche Versammlung — Vereinigung ehem Hess. Grenadiere, 20 Uhr, Cafe Edel, Monatsoersamm- lung. — (32)21., 20.30 Uhr, ,Hcss Hof". Monats- Derjammlung. — 1 Reichskurzjchristgesellschast, „Stadt Lich", Vereinsadend. — Kurzschristoerein von 1861, 20.30 Uhr, Cafe Edel, Haupt-Versamm- lung. — Lichtspielhaus, Bahnhofstraße: „Unmögliche Liede". — Astoria-Lichlspiele, Sellersweg: „Mein Freund der König" und „Ehe mit beschränkter Haftung". — Tageskalender für Sonntag: Stadttheater, 15 bis 17.15 Uhr, .Hasenklein kann nichts dafür". — Oberhess Kunstoerein, Turmhaus am Brandplatz, 11 bis 13 Uhr, große Frühjahrs- Ausstellung. — NSDAP, 20 Uhr, Cafe Leib. Fahnenweihe. — Lichtspielhaus, Bahnhofstraße: 11 15 Uhr, „Das Berner Oberland", ab 15 Uhr ,Ha treu ist die Soldatenliebe". Aftoria-Lichtspiele, Selters- weg: „Mein Freund der König" und „Ehe mit beschränkter Haftung". ** Geschäftsjubiläum. Der Milchhändler Ludwig Dönges von Heuchelheim, der durch den täglichen Besuch seiner Kundschaft in Gießen in wei- Gießener Anzeiger (General-Anzeiger für Gberhessen) Oer neue Gießener Giadtrai. OieamtlicheFeststellungderMandatsverteilung.-OieneuenStadtratsmiiglieder Die Gerneindewahlkommission der Stadt Gießen trat heute vormittag unter dem Vorsitz des Ge- meindewahlkommissars, Bürgermeister Dr. Seid, im Stadthaus Bergstraße zur Prüfung der von den Parteien für die Neubildung des Gießener Stadtrats eingereichten Wahloorschmge und zur Zuweisung der Sitze zusammen Der Gemeindewahlkommissar Bürgermeister Dr. Seid stellte zunächst fest, daß von der NSDAP., der Vereinigten Nationalen Rechten (Kampffront Schwarz-Weiß-Rot, Zentrum, Deutsche Volkspartei, Christlich-sozialer Dolksdienst) und Der SPD fristgerecht Wahlvorschlätze für den Gießener Stadtrat eingereicht worden sind. Zu den einzelnen Wahl- oorjchlögen bemerkte er, daß auf dem Wahloorschlag der NSDAP Rechtsanwalt Wilhelm Luley- Gießen zu streichen ist, da mittlerwelle seine Ernennung 3um kommissarischen Beigeordneten der Stadt Gießen von der Regierung erfolgte und nach den gesetzl.chen Vorschriften niemand zugleich Beigeordneter und Stadtratsmitglied sein kann, ferner ist von diesem 'Wahloorschlag der an 23 Stelle genannte Kulturinjpektor Heinrich Zocke! zu streichen, da er die erforderliche Zustimmungserklärung in der vorgeschriebenen Zeit n:cht abgegeben hat. Auf dem Wahloorschlag der SPD ist der Schriftsetzer Herbert Elsner zu streichen, da er am Wahltage noch nicht sechs Monate lang ununterbrochen in Gießen wohnhaft gewesen ist. Die Gemeindewahlkommission erkannte diese Feststellungen als zu Recht getroffen an. Für die Verteilung der Mandate kommt das Abstimmungsergebnis bei der Reichstagswahl am 5 März 1933 als Grundlage in Betracht Bei dieser Wahl erhielten die NSDAP 11 571, die als Vereinigte Nationale Rechte zusammengeschlossenen Parteien 4273 und die SPD. 4353 Stimmen. Hiernach erhalten von den 28 Sitzen des neuen Stabkais die NSDAP. 16 Sitze, die Vereinigte Nationale Rechte 6 Sitze und die SPD. ebenfalls 6 Sitze. Nach Den Wahloorschlagcn der Parteien werden folgende Personen dem neuen Sladtrat an« gehören: NSDAP.: Lotz, 21bam, Postassistent. Bartholomäus, Heinrich, Werkmeister. Walter Friedrich Former S o i d a n Franz, Gastwirt. Kurz, Adolf, Oberingenieur. Su d h e i m e r, Adolf, Kaufmann. Pape, Kari Otto. Bankbeamter. Wenderoth, Wilhelm, Arbeiter. Dr. Wo i k e w i tz, Paul, Studienrat. Noll, Wilhelm, Landwirt. Lembke, Ludwig, Kaufmann. Friedrich Otto, Lagerarbeiter. Hahn, Wilhelm, Gerichtsreferendar. Slum, Rudolf, Schreinermeister. Grahlmann, Bruno, Oberingenieur. Nicolaus, Karl, Dbcrforftmeifter. Vereinigte nationale Rechte: Zimmer, Jakob Friedrich, Rechtsanwalt. (3 o e r z, Heinrich. Lehrer. Kling, Georg, Rektor. Appel, Richard, Oberreallehrer. Brüning, August. Professor. N o r t h, Franz, Postajsistent. Sozialeemokratifche Partei: Mann, Albin, Gewerkschastsse/retär. Dr G u m b e I, Konrad, Volkswirt. Noll, Christine, geb Simon, Angestellte. Teuk> er, Otto, Buchdrucker. Häuser, Heinrich, Parteisekretär. Maier. Josef, Angestellter. u H ■ « H ——-— fi Eröffnung der Geländesportschule Bad Schwalbach. Am 20. April eröffnete die Inspektion Kasiel-Frankfurl a. M. des Reichs- kuratonums für Iugendertüchtigung in Bad Schwalbach eine neue Gelände- Sportschule Zu der Eröffnungsfeier waren zahlreiche Ehrengäste erschienen, u. a. auch der Reichsinspekteur von N e u f o i 11 e. Unser Bild zeigt Den Appell Im Hof der Kaserne, In der die Gelände-Sportschule ihr Heim gefunden hat, und den Reichsinspekteur o. Neuf- oille bei der Eröffnungsansprache tcren Kreisen bekannt ist, konnte dieser Tage das 25jährige Bestehen seines Geschäftes begehen. Als Vorsitzender der Milchhändlervereinigung von Gießen und Umgegend ist der Jubilar auch bei den Verhandlungen über die Gestaltung der Milchpreise wiederholt an hervorragender Stelle tätig gewesen. “ Ein Achtzigiähriger. Herr H. F. Rausch, Löberstrahe 7, begeht morgen, Sonntag. 23. April, in voller geistiger und körperlicher Frische seinen 80. Geburtstag. Herr Rausch, der schon seit 10 Jahren erblindet ist. stammt aus Zell (Kreis Alsfeld) und wohnt seit 27 Jahren in Gießen. •• Diebstahl in einer Gastwirtschaft. Der Pollzeibericht meldet: Ein vor einiger Zeit hier zugezogener angeblicher Kaufmann, der sich in einer hiesigen Gastwirtschaft auf» hell, benutzte die vorübergehende Abwesenheit des Wirtes, um einen Griff in dessen Büfett- lasse zu tun. Der Dieb erbeutete etwa 10 Mark. Kurz nach der Tat konnte er festgenommen und zum Polizei amt gebracht werden. Nach Aufklärung des Tatbestandes wurde er einstweilen wieder entlassen. •• Sommer-Urlaubskarten der Reichsbahn schon ab 29. April. Die um 20 v. H. verb.lligten Sommerurlaubskarten gibt die Reichsbahn bereits mit Wirkung vom 29. Avril aus Da der 30. April auf einen Sonntag fällt und der 1. Wai gesetzlicher Feiertag ist, ist somit also schon Gelegenhett gegeben, am Samstag vor diesen Feiertagen eine verbilligte Urlaubsreise anzutreten. ** Sonderzug von Gießen nach Heidelberg. Am Sonntag, 30. April, verkehrt von Gießen ein Derwaltungssonderzug nach Heidelberg. Der Fahrpreis für diesen Sonderzug ist stark ermäßigt, so z. B. von Gießen nach Heidelberg und zurück 5 Mk.. von Friedberg 4 Mk. Der Sonderzug fährt um 6.59 Uhr in Gießen, in Friedberg 7.34 Uhr. in Frankfurt a. M. West um 8.05 Uhr ab und kommt bereits um 9.27 Uhr in Heidelberg an. Der Sonderzug hält auf den zwischen Gießen und Friedberg und Friedberg und Frankfurt a M.-West gelegenen Stationen nicht. Wer sich von diesen Orten an der Sonderfahrt beteiligen will, der benutzt bis Friedberg (Einsteigestation in den Sonderzug) den Personenzug, der um 6.34 Uhr in Gießen abfährt und 7.27 Uhr in Friedberg an» kommt. Fahrkartenbestellung für diese Sonderfahrt nehmen alle Fohrkartenausgaben und Stellen des Mitteleuropäischen Reisebureaus entgegen. Rückfahrt ab Heidelberg 20.40 Uhr. Samstag, ?2?IpriH935 •• EinheitskurAschrift. Man schreibt uns: Durch die Verlängerung der Schulfer.en können d:e Unterr.chtskurse tar 1. RerchSkurz- schr:ftgefellschaft c. D. Gießen erst am 2. Mai beginnen. Der Ansängerlehrgang wird also erst am Dienstag, 2. Wai. in der Pestalozzi schule, Nordanlage 18. eröffnet. Der Retaschr. tu ter- richt beginnt am Donnerstag, 4. Wai. (Siehe heut.ge Anzeige.) *• Holz aus den Waldungen abfahren! Die Bürgermeisterei gibt im heutigen Anzeigenteil bekannt, daß wegen Käfergefahr das in den ftädttfchen Waldungen sitzende Nadel-Brennholz umgehend, spätestens jedoch bis 1. Mal abgefahren werden muß. *• Viehmärkte in Gießen. Am nächsten Dienstag findet in Gießen Rindvieh-sNutzoieh-) Markt statt, am Mittwoch folgt Schweinemarkt. - Landwirtschaftliche Vorführung in Lang-Göns. Die Ackerbau- und Grünlandabteilung der Landwirtschaftskammer für Hessen, Darmstadt, teilt uns mit, daß sie gemeinsam mit der Maschinenprüsungs- und Cöc* ratungsstelle der Landwirtschastskarnmern füc den Regierungsbezirk Wiesbaden und für Hessen am Landwirtschaftlichen Institut der Universität Gießen am Mittwoch. 26. April, 9 Uhr, bei Landwirt Albert Drückel in Lang-Göns eine Bor- führung von Kartoffelluiturgeräten der verschiedensten Systeme veranstaltet. Treffpunkt 8.45 Uhc bei Landwirt Albert Brücke! in Lang-Göns. Die Landwirte und sonstigen Interessenten sind zu dieser Beranstallung cingelatan. Baugeldzuteilung. Die Oefsentliche Bausparkasie für Hessen (Abteiluna der Landes- kommunalbank-Girozentrale für Hessen) in Darmstadt nahm in Anwesenhett einer Anzahl von Bausparern und Vertretern von Sparkassen ihre 7. Baugeldzuteilung vor Ausgelost und zugeteilt wurden diesmal 31 Verträge mit 149000 Mr., so daß nunmehr nach dreieinyalbjährigem Bestehen Der Bausparkasse im ganzen 139 Verträge über 763 300 Mk. Dertragssumme ausgelost sind- Alle deutschen öffentlichen Bausparkassen zusammen haben bisher rund 47 Millionen Mark an etwa 7400 Bausparer Zu- geteilt, ein ansehnlicher Betrag, den die Oesfent- lichen Bausparkasien in dieser kapitalarmen Zeit damit bisher dem Bau und Hypothekenmarkt zugeführt haben. Die nächste Baugeldzuteilung der Oefsentlichen Bausparkasse für Hessen findet voraussichtlich Anfang Oktober statt mit dem Stichtag 30. September 1933. Zuteilungsberechtigt sind alle Bausparer, deren Verträge spätestens am 1. Juli 1933 (bei Tarif 18 am 1 Juni 1933) beginnen und die mit Einzahlungen nicht im Rückstand sind. ** Denkmal Fußartillerie-Regt. „Generalfeldzeugmeister" (Branden- burgisches) Nr. 3. Man schreibt uns: Anläßlich des 70jährigen Gründungstages des Regiments im Jahre 1934 soll in der einstigen Garnison Mainz eine Wiedersehensfeier aller ehemaligen Branden- bürget stattfinden. Am gleichen Tage wird zur Erinnerung an dieses schöne Regiment und seiner sämtlichen Feldformationen ein Denkmal aus Stein und Erz enthüllt werden. Der Denkmal-Ausschuß unter dem Vorsitz des letzten Friedens-Regiments- Kommandeurs Oberst a. D. D e g n e r richtet an alle ehemaligen Angehörigen des Regiments die herzttcbe Bitte, durch Ueberroeifung einer wenn auch noch so kleinen Spende auf das Postscheckkonto Nr. 39600 Frankfurt am Main des Oberstadtsekr. i. R. Paul Lappe, Oberursel i. Ts. ihr Scherflein als Baustein beizutragen. Kameraden, an's Zugtau! Nähere Auskunft erteilen: Kam Regierungs. rat Zang, Mainz, Augustinergasse 55 und Kam. Aug. G öppe le, Frankfurt am Main,West 13, Rödelheimerlandstraße 128. Empfänge beim hessischen Gtaaispfäsidenien. WEÄ. Darmstadt, 21. April. Die Pressestelle der Staatsregierung teilt mit: Im Laufe des Freitag empfing der Staatspräsident die Dertreter des Südwestdeutschen Sportver- bandcs für Kleinkaliberschießen, die Herren General v. Rotberg, Rupp und Wagner, außerdem die Vertreter des Hessischen Derkehrs- verbandes unter Führung von Dr. R ö s e n e r. Als Vertreter des Rentnerbundes sprach Fräulein Walz vor. Staatsminister Or. Müller Ehrenbürger von Büdingen. WER. Bübingen, 21. April. Der Rat der Stadt Büdingen hat außer dem Staatspräsidenten auch dem Staatsmini stet Dr. Müller das Ehrenbürgerrecht verliehen. Frankfurt ehrt den Reichskanzler. Frankfurt a. M., 20. Aprll. (WSN.) Anlaß- lich des Geburtstages des Reichskanzlers Adolf Hitler wurden die Untermainbrücke in „21 b o l f» H i t l e r - B r ü ck e", der Platz der Republik ab Hohenstaufenstraße in „A d o I s - H i t l e r - P l a tz" (die Hohenzollernstraße wird in ihrer Benennung von der Mainzerlandstraße bis Hohenstaufenstraße weitergeführt), der Rathenauplatz in „H orft» Wessel-Platz" umbenannt. Durch die Umbenennung der Untermainbrücke in „Adols-Hitler- Brücke" soll gerade in Frankfurt, der allen Mittlerin zwischen dem Norden und Dem Süden, zum Ausdruck gebracht werden, daß durch das Wcrk Adolf Hitlers die für die deutsche Geschichte so verhängnisvolle Mainlinie endgültig überwunden i ft Die vereinigte Kltnger- und Adlerflychtschule wurde in „Adolf-Hitler- Schule" umbenanl. Urteile bee Oarm^adterSondergerichts WSN Darmstadt, 20 April Unter Vorsitz von Landgerichtsdirektor Schmidt tagte heule das Sondergericht. Es v.rurte l.e einen jüdischen Kaufmann aus Offenbach, tar einem Nationalsozialisten Greuelgeschich en über Iuden- mihhandlungen in Worms und Oberh. s en erzählt hatte, zu sieben Monaten Gefängnis; einen Landwirt aus Seligenstadt wegen Waffenbesitzes (Karabiner mit 190 Schuß Mun tion) zu vier Monaten Gefängnis, einen Kaufmann aus Seligenstadt wegen des Besitzes eines Armeerevolvers mit Munition ui dreiMona- t e n Gefängnis. Ein Kaufmann aus Mainz, tar ein Infanteriegewehr befaß, erhielt deswegen fünf Monate Gefängnis, ein Gastwirt aus Groß-Zimmern, in dessen Besitz ein kleiner Trommelrevolver gefunden wurde, sechs Wochen und ein ehemaliges Reichsbannermitglied wegen des Besitzes eines alten Infanteriegewehres. das jedoch nicht mehr unter das Schuhwaifen- gesetz fiel, einen Monat drei Tage Gefängnis. 0^* te'srr.' IS,unö w f ° nicht '"'Achö"e?kl dt- ^1, besonders 1 ^2 weniger S M D*eihQ6 j)errent ^Berhältnissen ft c-l-s die 0 fgie aneignen IW. L ne b,s vor hnt. -Len Händl "L° 1 «nnfbi ten gewe e ifXÄrbp Ei" ^Ä^^Sobald L*'Ä DluU«, tom' pd)l W. firf) jm rein« sollten wir ub- Äunae" bestimmte c morgen vormittag !i,»°I-0N ihrem Anblck LMehrte. ♦ 3n der dämmerkühlen frr Mmblas und 6er J § peerau stundenlang. Ei d ahl, und es war, als f Ün ost bis zum Wahns alles dort in ihm, so ru Herz schluo dort so gleich, inchts mehr an, daß sich Steinkreuz erhob, aus d siarb von verruchter Möi unendlich lange zurückzul Auch heute verließ er: frieden. Er fand den Sä mit 5 S 1 Erhältlich in allen Fadigeschäften iMerieren briegi Gewle» 273’A Danbrlnoer Straße 21 die Pflasterbinde Filzring Meftpflölieröend Frau B. Felder 2751 D Meisterin Kein Kalkzusatz nötig c 9 S 30 W S 30 G Stachel-und Spanndraht Die den So ES n © n n tt B a- t re S Wste. Halbdaunen, Pfd.l,60.Prob., Prl. gratis. Kirschberg, Berlin W. 30. 02499 Einfach in, fiÜÜSL durch . Kali, veffenllicher Sonulagsdienfk. Polizei: Telefon 2751, nur in dringende Notfällen Telefon 01. Feuerwache: Telefon 2244/45, Notruf Tel«, fon 02. Hauptpostamt: Beschränkter Schalterdienst 8 bis 21 Uhr. Stadtpostatnt: Für Schließfachabholer 7 bis 13 Uhr. Sanitätskolonne: Telefon 2500. Aerzte: Dr. S. Klein. Dr. Schäffer. Zahnarzt: Dr. Metz. Apotheke: Hirschapotheke. Den Konfirmanden zmn Geleit Don Amtsgerichisrat i. R. Karl (Steinberger. 2111 mein Wünschen für euch sei: Bleibt im Leben wahr und treu! Hasset das Schlechte, Liebt das Gerechte! Nach Hohem trachtet. "Die Drohnen verachtet! Hastet den Undank, Hader und Zank! Ein Mann — ein Wort. Werft den über Bord, Der der Schande verfällt Und lein Wort nicht hält. Vor Dem Alter zieht die Mütze. Werdet keine Nörgelfritze. Nie in der Welt Sei euch Götze das Geld! Ward's euch gegeben. Genießet das Leben, Doch nicht im Verschwenden. Das Glück kann sich wenden. Drum was ihr auch tut, Seid yilfreich und gut. Dann wird es zum Segen Für euch allerwegen. Der Menschheit Leid Seid helfend bereit, Zu heilen, zu lindern. Die Not zu vermindern. Doch seid nicht zu weich! Manch schlimmen Streich, Den das Leben mir spielte, Verdank ich der Milde, Dem weichen Gemüt, Das falsch mich beriet. Heilig eure Jugend fei, Bleibt den Idealen treu, Die ihr in dem Herzen tragt. Hallet hoch sie unverzagt! Und ein deutsch-romant'scher Sinn Führe euch durchs Leben hin! Doch unnützes Träumen Ersticket im Keimen. Nicht in der Märchenwelt Baut euch auf euer Zell, 2lnt 2. Mai beginnt mein neuer llnterrichtsturs im Weißnähen, (Sticken und Häkeln, Handarbeitsunterricht auch stundenweise u. auch Slbendunterr. Berufsausbildung. sowie sämtl. Wolf-Garten - u. landwirtschaftlich. Geräte Edgar Borrmann Eisenhandiung 1906A NORA Lautsprecher Einkreis-, Dreikreis und Superhet* Empfänger Wirtschaft. Frankfurt freundlich. Frankfurt a. M., 22. April. (WTD. Drahtmeldung.) Die Wcchenschluhborse eröffnete auf Eew'.nnmituahmen der Spekulation in etwas schwächerer Haltung, nachdem schon im gestrigen Abendbörsenverkehr die Kursgestaltung unein» heitlich und eine unsichere Stimmung zu bemerken war. Die /Rückgänge hielten sich indessen im Rahmen von 0,5 bis 1 Prozent, lediglich einige stärker gestiegene Spezialwerte erlitten Ein- büßen von 1.5 bis 2,5 Prozent. Das Geschäft war wesentlich kleiner, zumal von der Kundschaft Unfeuerhoh a Wagen B RM fre Haus Hartholz» .Erwerbs- loievroZtr.OOPs.ab Hoi, fvw.Sägemebl < Räuchern liefen Ful Wellböier Marburge Str. 24 Tel 2313 -5i «D Reparaturen an Maschinen aller Art sowie Lieferung von Transmissionsteilen usw. übernehmen sachgemäß und billig 2753 d Bejlißenslaedl & Comp. A. G.. Liehen Kübel ■ gut ^Qualität. schön billig ,mpreiS Großes Lager in Schlat zimmern, Speisezimmern, Küchen und sämtlich. Einzelmöbeln. Auch auf Teilzahlg. 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Ausfeld; 20: Bibelbesprechung im Johannessaal; Pfr. Bechtolsheimer. — Kapelle öes 24lten Friedhofs. 9.30: Pf. Lenz; Konfirmation der Kinder der Luthergemeinde; Feier des hl. Abend- mahls. — pekruskapelle. 9.45: Pfarrofsiftent Änell Konfirmation der Kinder der Petrusgcmeinde; Feier des hl. Abendmahls; 18: Pfarrassistent Knell. - Slein-Lindeu. 10: Gottesdienst; 11: Kindergottes- dienst. — Heuchelheim. 10: Hauptgottesdienst; lz- Katechismuslehre. — wieseck. 9.30: Beichte; 10: Prh digtgottesdienst; im Anschluß Feier des hl. Abend- mahls. — Allen-Buseck. 10: Gottesdienst. — Trohe. 13: Gottesdienst. — Großm-Duseck. 10.30: Gottesdienst. — Oppenrod. 9.30: Konfirmationsfeier mil Beichte und Feier des hl. Abendmahls; Kollekte. katholische Gemeinden. Samstag, den 22. April. Gießen. 16.30 und 19 Uhr: Beichte. — Llch. 18- Beichte. Sonntag, den 23. April. WeißerSonntag. Gießen. 6.30 Uhr: Beichte; 7: Messe; Kommunion der Frauen; 8: Kommunion; 9: Hochamt mll Pce. digt; Feier der ersten hl. Kommunion der Kinder; 11: Messe; 15: Weihe der Erst- kommunikanten an die Gottesmutter; Andacht. Montag, den 24. April. Gießen. 8 Uhr: Dankamt der Erstkommunikanten. Pfialterkem Blechd. (8 Pflaster) 88 Pfg. in Apoth. und Drogerien. Sicher zu haben: Med.-tirog. naus Mintenburg, d. Eigei, Sei- tersweg 68a; Löwen-Drog. W. KHbinger NIL Selteraweg 69; H.Noil.Lndw gspIats-n.Ketb ■tadt-Drog.; Germania-Drog. C. Seibel, Frkf. Str. 89; 0. Winterhoft, Drog., KrenxpL 9 NosprasitO Solbar d.. schweren westf. u. hannoversch. Rasse, ^.cere stnd breitbucklig m. Schlavvohren u. stammen v. schweren Zuchtsauen. Aus Wunsch weiß oder schwarzbunt. Liefere tede Stückzahl unter Nachnahme 12-14RM. 8-10wöch 14-16RM l0-12„ 16-19 „ 12-15 „ 19-21 „ 85?.Stück ab hier. Offert, freibl. Zum versand kommen nur allerbeste derlei u werden zur Ansicht geliefert. Bei Nicht- gefallen nehme zurück. Für prima gesunde ^iere 10 Tage Garantie. Bei Bedarf wenden Sie sich bitte an Aerkelversaud H. 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Duderus und Harpener lagen jedoch sehr widerstandsfähig. Leicht rückläufig waren noch Daimler, Lahmeyer, Allgemeine Lokal und Kraft, Deutsche Atlanten, Demberg und Schuckert. Dagegen eröffneten AEG., Dekula und Aeichsbank von 0,5 bis 0,75 Prozent fester. Akkumulatoren Berlin zogen 2 Prozent an. Schiffahrtsaktien und Zement Heidelberg waren bchauptet. Deutsche Anleihen waren nach gut behauptetem Beginn im Verlaufe von 0,25 bis 0,50 v. H. fester Stahlvereinbonds zogen 0,75 v. H. an. Späte Reichs- schuldbuchfovderungen waren zu 82,50 bis 83 v H. wenig verändert. Am Pfandbriefmarkt ergaben sich überwiegend Erholungen von 0,50 bis 1 o. H. Auch Staats- und Stadtanleihen, sowie Dollarbonds konnten sich um 0,50 bis 0,75 v. H. befestigen. Von fremden Werten blieben Zolltürken und Gold- und Silbermexikaner gut behauptet. An den Aktienmärkten unterlagen die Kurse im Verlaufe kleinen Schwankungen, per Saldo neigten sie aber wieder weiter zur Schwäche und die Um- satztatigkeit ging auf ein Minimum zurück. Tages, geld war zu 3 o. H. unverändert leicht. Elfen im Mondesgfanz, Schlagt aus dem Sinn euch ganz. Blickt in die Wirklichkeit, Furchtlos und kampfbereit. Laßt euren Glauben von niemand euch rauben. Wenn Zweifelsstunden Schlagen euch Wunden, Seid niemals verzagt, Spötter verjagt! Phrasen verschließt euren Mund. Lest ihr Bücher, sei's kein Schund! Lest, was deutsche Männer schrieben, Vom deutschen Haß, vom deutschen Lieben! Körner weise euch die Bahn Friedrich Friesen, Arndt und John. Wahrlich, ihr seid gut beraten. Leset ihr von deren Taten. Wollt im Leben einst ihr frei'n, Haltet eure Fugend rein, Rein vor jedem Schmutz und Tand. Schwärt's den Ettern in die Hand! Hasset die Lüge! Dem Deutschtum zum Siege Helft, wo ihr könnt, Keine Rast euch gönnt! Hasset auch die Heuchelei, Was ihr denkt sagt frank und frei. Fern sei euch oas Strebertum, Geht nur Wege, die nicht krumm! Präget euch dieses Sprüchlein ein, Mög' es euer Führer fein! durch NORA M Zwei kreis-Empfänger **' Besonder« wertvoll durdti auf co. 60 Stationen geeichte Zeigerskalo bequeme Einknopfbedienung einwandfreie Trennschärfe hervorragende Klangqua/ttät eingebauten Sperrkreis auf Wunsch mit dynam. Lautsprecher eingebaut von RM, 120,— o. Röhren ob frankfurter Straße 31II. KYFWAUSCR TECHNIKUM h «mtur« un« BAD WANKENNAUSEN ■ der ration. Liefern;. 10 Ztr. Tragkraft, stcuer-u.führschfrei., Wasserkühlg. 2575D Jng. K. L. LLolff Ebelstraße 16. Schulranzen- echt Leder von Mk. 2.85 an Carl Schunck Bahnhofstr. 64 288oD Hartbrennbolz P Wagen 5 Zn. . 5 NM. fre- Hand Nicht versetzt! Verlang. Sie Prospekte von d. Höheren Privatschule GielTen (VI=OI). Obersekundareife und Abiiur. Tägl. Arbeitsstunden. Beste Erfolge u. Referenz. Ober- sekundäre! eu Abitur f. Berufstät. durch d. 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Auch gehörte re Frau in das Herrenhaus von Zweilinden, die r>: aus Verhältnissen stammle, in denen sie sich Hrfcheinllch kaum die allernotwendigste Giemen« rb.löung hatte aneignen können. Sie hatte vorhin t»ähnt, daß sie bis vor einigen Jahren zu den genannten wilden Händlern gehört hätte und mit renn Blumenstrauß ständig auf der Flucht vor rDnungspolijiftcn gewesen wäre. Er seufzte heim- h, und es war ihm, als presse man mit fester Faust 'n Her§ zusammen. Laut sagte er: „Sobald ich dir das Armband ge« vcht habe, Mutter, können wir jederzeit abreifen " : war mit sich im reinen, er wollte fortan nicht rtjr mit den verlockenden Gedanken spielen, das l nt Mädchen könne sein werden. Er wollte sich guten Gesundheit gehört auch unbedingt eine regel- mHöige Will man zu diesem Zweck ein Mitte! haben, an das sich der Körper nicht gewöhnt. 4- TrrnVTFVv man am besten ein reines Naturprodukt, mit dem wav* eine stets gleich gute Wirkung erzielt. Sie tun bestimmt wenn Sie zu diesem Zweck zu dem viel gelobten Wop greifen. In Apctheken, Drogerien und Reformhäusern schon zum Preise ab 27 Pfennige erhältlich. Mlda-Werk-MlnchenU Oie stummen Gäste von Zweilinden Vornan von Anny vonpanhuys. । Copyright by Belletristische Korrespondenz Bechthold. Unwillkürlich las er den Zettel. Ein eisiger Schreck lähmte ihm Arme und Beine, sein Atem stockte, der Schlag seines Herzens schien auszusetzen. Aus dem Zettel stand, von unbekannter Hand geschrieben, ein Name, aber ein Name, der ihm Entsetzen Ins Blut jagte, vor dem ihm graute. Und der Nam? gehörte Lebenden. Ein Mann, der nun D.Kaminka,Marktplatz11,gegr.1B94 Besondere Abteilung Musik-Instrumente Grammophon- u. Elekirola-Apparate, Schallplatten sowie alle Zubehörteile. — Stets Neueingänge. LA! in mal von ihrem Anblick berauschen lassen, ehe er himkehrte. erür Wulf Speerau gab es kein größeres Glück li feine heimlichen Kirchenbesuche. In die Kirche jtnes Viertels und die der benachbarten Viertel |hg er nicht, well er fürchtete, dort einmal von je- wnb gesehen zu werden, der ihn kannte. Aus diese leise hätte Angela davon hören können. Und sie bitt nicht erfahren, daß er, der früher stets über bi> Religion gespöttelt hatte, in die Kirche ging. 3n der dammerkühlen Kirche Bel6n an der Ecke br Ra mb las und der Straße Carmen saß Wulf Epe trau stundenlang. Er fühlte sich dort unendllch tr.^l, und es war, als fiele dort von ihm ab, was oft bis zum Wahnsinn quälte. So still ward Ales dort in chm, fo ruhig wurde fein Sinn, fein hrz schlug dort so gleichmäßig, als ginge es ihn gar itdjis mehr an, daß sich in der fernen Heimat ein k:rinkreuz erhob, auf dem geschrieben stand: Hier flirt) von verruchter Mörderhand ... Es schien ihm irenblid) lange zurückzuliegen. üüid) heute verließ er die Kirche beruhigt und zu- (rieben. Er sand den Schlüsiel zur Haustür an der Stelle, wo ihn Angela, wenn er nicht daheim war und sie auch ausgehen mußte, hinzulegen pflegte. Gleich nach chm kehrte sie schon wieder zurück. Sie hätte eine kranke Bekannte besucht, sagte sie. „Und so fein hast du eitles Ding dich dafür gemacht", lächelt» er. Angela sah den Vater sorschend an. Er veränderte sich immer mehr zu feinem Vorteil, stellte st» fest. Früher zu Lebzetten ihrer Mutter, war er oft In bitterböser Stimmung gewesen und hatte zuweilen getrunken, bis er sich kaum noch aus den Füßen halten konnte. Aber jetzt, wo es ihnen besser ging, trank er nur noch selten ein Gläschen Wein oder Schnaps. Er empfand seine Existenz als ganz erträglich, seit er sich nicht mehr als Gelegenheitsarbeiter herumzudrücken brauchte. Er tat chr manchmal recht leid, denn es mußte doch schwer sein, sich mit einem trüben, grauen Alltagsleben abzufinden, wenn man einmal so ein vornehmer Herr wie er gewesen ist. Sie betrat ihr Stübchen, um sich umzuzlehen, das Handtäschchen hatte sie auf dem Tisch in dem Raum liegenlassen, der als Wohn- und Arbeitszimmer sowie Küche zugleich diente. Wulf Speerau sah das schwarze, schon stark abgenutzte Ledertäschchen auf dem Tische und dachte unwillkürlich, Angela sollte sich doch nächstens einmal ein anderes kaufen. Das konnte sie sich aber auch wirklich ohne Reue leisten. Mechanisch nahm er den kleinen Geaenstand zur Hand und öffnete ihn. Ein Zettelchen flatterte heraus. Er dachte, daß es sich wahrscheinlich um eine für Angela wichtige Notiz handelte. Vielleicht um die Adresse einer Blumenbestellerin. woUen wir uns leichter machen. Tatmenschen wollen wir sein ... zielsicher, lebensfroh! Das fällt leicht, wenn unser Heim eine „Oase“ inmitten der rauhen Zeitenstürme ist — Drum pflegen Sie . Ihr Heim . . . alles, was dazu notig ist . . . geschmackvolle Tapeten und die passenden Dekorationsstofle sind srrade jetzt so günstig im Preise! 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Wuls Speerau wollte Genugtuung empfinden, weil er nun auch schon tot war, der die eigentliche Ursache gewesen, daß er Deutschland verlassen hatte. Aber er konnte keine Genugtuung empfinden, ev gelang ihm nicht. Er dachte, Bettina Claudius sah vornehm und hübsch aus und noch jung. Er aber, der sie verschmäht, well er sie für arm gehalten, war ein alter Mann, der, wenn es ihm jetzt auch erträglich ging, doch ein ganz, ganz armer Schlucker war und auf Der sozialen Leiter tief unten sich befand. Sein Leben war verfehlt! Angela brachte das Armband und zeigte es ihm. Seine Finger, die es hielten, bebten ein wenig, denn jetzt stürmten die Erinnerungen mit Macht auf ihn ein. Er sah das Bild des Mannes, den er heimtückisch erschoßen, sah das Ottsried von Zweilindens, der ihn mit der Peitsche gejagt und ihm die Genugtuung verweigert, und er sah das Herrenhaus von Zweilinden, darin er so gern Herr geworden wäre. Er gab das Armband zurück. „Also morgen vormittag wird dieser Herr von Zweilinden das Armband bei dir am Kiosk abholen", jagte er merklich verstimmt, „aber es wird hoffentlich das letztemal fein, daß du ihn siehst. Höre, Kind, sein Interesse für deine Blumen erscheint mir ver dächtig. Du bist sehr hübsch, Angela, und so ein Herrchen denkt nur daran, sich ein bißchen zu amü fieren. Ich rate dir, sprich nicht mehr als notwendig mit Ihm." Er hatte sich förmlich erregt. Angela begriff den Vater nicht. Konrad von Zweilindens Betragen gegen ste war achtungsvoll, sie hatte keinen Grund, sich über ihn zu beklagen. Er mußte dem Vater sehr unsympathisch sein. Sie machte sich am Herd zu schaffen, kochte das Abendessen, aber ihre Gedanken waren nicht bei dem, was die Hände mechanisch taten. Wulf Spcrau trat hinaus vor die Haustür, chm war es im Zimmer zu eng geworden. Sein Kovf war wirr, er wollte versuchen,im Freien zu irgendwelcher Klarheit zu kommen. Er konnte es nicht fassen, daß ein solcher Zufall möglich war wie der, welcher fetzt den leidlichen, mühsam errungenen Frieden seines Lebens erschütterte. Millionen über Millionen von Menschen wohnten doch aus der Erde, aber seltsamerweise gerade den Menschen lernte Angela kennen, der den Namen Konrad von Zweilinden trug. Ausgerechnet er muhte ihr hier begegnen. Mußte bas geschehen? Warum war das Schicksal so grausam und mischte die Karten so berechnend, so tückisch? (Fortsetzung folgt.) Schrelbmaschlnen-FarbbÄndor für alle Schreibtnasch. bei best. Quai. । von 11—15 mm br., 10 m lang. BH. l.N, von 16—25 mm br., 10 m laug. BH. I.M. Bei Dutzendbezug Rabatt! Farbbandaufirischen äO°/o. Chee. techn. Labors- torinm Bonavora, Ebelstraße 18 p. [ouu »ilpril ',l6"6lnn| 9®s$ä,'"l4 A4D."i««n’ 4-April nya , in Wb durch MU reis-Empfongi nitfoä durdii 60 Stationen get: rskala » Einknopfbedir ’reie Trennsdwh jendo K/angqu ten Sperrkreis sch mit dynam. l ler eingebaut , 120,- o. 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Mittwoch, den 26. April 1933, Schweinemarkt. Austriebszeit von 8 bis 9 Uhr vormittags. Auf dem Rindviehmarkt wird sämtliches Vieh gegen Maul- und Klauenseuche schutz- geimpft. Gießen, den 22. April 1933. Bürgermeisterei Gießen. I. 23.: Dr. Hamm. Jean Weisel, Gieben, Sonnenstr. 6, Tel. 3888 Prospekte über ermäßigte Pauschal - Badekuren vom 1. Mai bis 30. Sept, versendet die Badeverwaltung Bad Salzschlirf bach und Umgegend, insoweit solche für Lauterbach in Betracht kommen; in Lrainfeld, Volksschule, alle gewerblichen Schüler, bisherige und neu em» tretende aus dem ganzen Bezirk am Mittwoch, dem 26. April. 8 Uhr vormittags; in Schlitz, Hinterburg, alle gewerblichen Schüler, bisherige und neu eintretende aus dem ganzen Bezirk am Donnerstag, dem 27. April, um 8 Uhr vormittags; in Herbstein, Altes Schulhaus, alle gewerblichen Schüler, bisherige und neu eintretende aus dem ganzen Bezirk am Donnerstag, dem 27. April, 8 Uhr vormittags. Amtsvelkündlgungen aus oberhessischen und preußischen Kreisen (Reihe 3 und 4) Sperrsitz (Reihe 10 bis 1. Rang (Reihe 5 und 6), Logenrückplätze Sperrsitz (Reihe 14 bis Heute letzter Tag Asta Nielsen, die überragendste Filmdarstellerin unserer Zeit, in Unmögliche Liebe Die Tragödie einer reifen schönen Frau Ab Sonntag Aufgepaßt, es kommen die Husaren Kreis Gießen. Die Firma Ihring-Melchior, Kornm.- Ges. in Lich, hat unter Vorbehalt Des jederzeitigen Widerrufs längstens bis zum 1. Oktober 1933 die Erlaubnis erhalten, an Sonntagen und den gesetzlich zugelassenen Festtagen in der Zeit von 6 bis 9 und 11 bis 13 Uhr Bier und Eis ausfahren zu Kreis Schotten. In vielen Gemarkungen des Kreises greift auf den Wiesen, und zwar vor- >. B.^€äu&e^ GIESSEN AM OSWALDSGARTEH Restaurant Karlsruh Bedarfs-Haitest der elektr. Straßenbahn Grenzweg Wieseck—Gießen 2599 D 16 bis 18 Uhr. Nach Einzahlung auf Postscheckkonto Frankfurt a. M. 37210 Kasse des Stadttheaters Gießen erfolgt Uebersendung der Abonnementskarten. Kreis Lauterbach. Betreffend: Beginn des allgemeinen Berufsschulunterrichts in Lauterbach und Unterrichtsbeginn der gewerblichen Abtellung in Herbstein, Schlitz und Crainfeld. Es haben sich einzufinden: 1. in Lauterbach am Montag, 24. April, um 4 Uhr in der Volksschule alle Berufsschüler einschließlich Mädchen des 1. und 2. Berufsschaljahres, auch die neueintretenden Schüler von Lauter- ■■WollwareiB Hr.95 SS?'; BMWi -ei'N-^7 fflit 4 * Aellg-büh- aud) oon Mrs !ü rid)ien: HW pasche zr-Wrian L BERN ARD Plockstraße Nummer 16 Das große Stoffspezialhaus ______________________________________________________2748 Münche Pressestelle ö vormittag b anwesenden Leiter, sowd im Dahm« ÄSI21P- Münchener Hitlers war traltommiilio erschienen, cl Lmfslciter,! Frank, 8" Der Leichs öffnete die c Loten der T den Führer,' Heil darbrac Dann ergr Dort. Er c in München nisse von ei Dühne gegai Gröhe heute Ml historih flifdje Bewc neuen Staat Zukunsl unt nalionalsozia winne, desto Es folgten l. Mai znn Ausgaben dL aus'chusses d schusjes, B u । die Schürfe, i Par'e.niitglie Der Stabs,' auf den schwe in den legten gen zum Siege Glaube an i ön der über Hitlers ha! Sieges gcsch Mendel. Kampfgeist müs derbe Deutsch,! DE geeint sei. Als Äertrete der A-ichssühr ausanmena der Detve lei erzwu &r * 5A. und ro (j x hlpl dafürter Rr, Sen öS tz/^9eführ?^'sZi! ^?"teiln'wüst Das t>°gege„ Zeichen sKi Wir bieten an.- wirklich gute, schwere >< 60» Damen Pullover». Men kurze oder lange Formen, mit und ohne Arm, reineWolle, alle Farben, zum Aussuchen, jedes Stück........ .. .... Kartoffeln, Bohnen, Erbsen und viele andere Gemüse- sorten müssen sorgfältig gehäufelt werden, damit die kurzem schön bedeckt sind und das Kraut seitlichen Halt hat. — Mit einer gewöhnlichen Kartoffel-Hacke ist das eine mühseligeScbinderei, vom seitlichen Hacken wird man lendenlahm und krumm. Fritz aber macht diese Arbeit Vergnügen, denn mit dem Wolf-Häufler kommt er dreimal so weit! Den zieht er einfach aufrechtstehend und rückwärtsgehend am langen Stiel hinter sich her. wobei die Furchen auch viel gleichmäßiger wer ien. Wolf-Geräte sind eben von Praktikern erdacht — schauen Sie sich mal die vielerlei Formen an bei Sladttheater-Abonnement, Die Einlösung des achten Abschnitts der 'Abonnements für Dienstag, Mittwoch und Freitag hat an der Theaterkasse, Johan- nesstraße 3, zu erfolgen, und zwar: Montag, den 24. April 1933, für die Dienstag-Abonnenten, Dienstag. Sen 25. April, für die Mittwoch-Abonnenten, Mittwoch, den 26. April, für die Frei- in dem neuesten Militär-Lustspiel aus der Vorkriegszeit Ja treu ist die Soldatenliebe Für solche Schüler, die ein Handwerk ergreifen wollen, aber augenblicklich noch keine Lehrstelle haben, empfiehlt es sich ebenfalls, schon gleich mit Besinn des Schuljahres in die gewerblichen Abteilungen einzutreten. * Als Grundlage für die Umlegung der Beiträge zur land- und forstwirtschaftlichen Berufsgenossenschaft für Hessen dient das nach besonderem Muster gemarkungsweise aufzustellende Verzeichnis (Umlogekataster) aller Grundsteuerpflichtigen der betr. Gemarkung soweit sie beitragspflichtig sind. Nicht aufzunehmen sind diejenigen Grundsteuerpflichtigen, die: nur solche Grundstücke besitzen, auf denen ein landwirtschaftlicher Betrieb nicht stattfindet, nur Gebäude nebst zugehörigen Hofräumen sowie nur kleine Haus- und Sorten besitzen, wenn letztere nicht näßig und in erheblichem Umfang mit besonderen Arbeitskräften bewirtschaftet werden und deren Erzeugnisse hauptsää)lich dem eigenen Haushalt dienen, wiegend am Rande der Bachläufe und Bewässerungsgräben die Pestwurz immer weiter um sich. Die Wiesenbesitzer sind verpflichtet, durch öfteres Abmähen der Blätter und Blütentriebe zur Eindämmung beizutragen. Da eben die Blüien- triebe der Pestwurz, die von trüb fleisch- rosaer Farbe sind, ausgetrieben sind, ist es ratsam, daß diese Triebe sofort entfernt werden. Dadurch wird die Samen« bildung verhindert und einer Verbreitung dieses lästigen Unkrautes entlang der Bachläufe vorgebeugt. Zur Bekämpfung der Pflanzen ist aber außerdem unbedingt erforderlich, daß die Blätter im Laufe des oommers öfters abgemäht werden, damit keine Referoestoffe in den Wurzelstöcken abgelagert werde können. Häufig begehen die Wiesenbesitzer den Fehler, die Blätter beim Mähen der Wiesen stehen zu lassen. Hierdurch wird nur die Verbreitung des Unkrautes gefördert. Auch in dem letzten Winter find wieder erhebliche Schäden an Straßen, Wegen und Hofreiten entstanden, weil die Bäche und Abzugsgräben zur Abführung des Wassers nicht im Stande waren. Diese waren mit Geröll und Schutt belagert oder verwachsen. Seit langem war eine Ausräumung bis auf die Sohle nicht erfolgt. Die Gemeinden find nach dem Bachgesetz zur ordnungsmäßigen Räumung und Instandhaltung verpflichtet. Das Kreisamt Schotten beauftragt die Bürgermeistereien damit, die. erforderlichen Arbeiten, soweit es Witterung und Wasserstand zulassen, auszuführen. Das sich ergebende Steingeröll ist gut für Straßen und Feldwege zu verwenden: Erdaushub wird gern von Landwirten für Wiesen usw. genommen. Weiter weist das Kreisamt auf sorgfältige Offenhaltung aller Kanäle, Durchlässe und Einläufe hin. Kreis Büdingen. Auf Grund des Artikels 24 der Wiesen- poiizeioerordnung ordnet das Kreisontt Büdingen an daß die auf den Wiesen wachsenden Herbstzeitlosen zur Zeit des höchsten Saftstandes, welcher demnächst eintreten wird, durch Ausstechen, Aus- rupfen oder Abhacken der Pflanze famt Schaft und Zwiebel beseitigt werden. Dies hat möglichst bei feuchtem Wetter zu geschehen, damit der Schaft nicht schon dicht unter dem Boden abbricht. D.e Pflanzenteile sind sorgfältig zu beseitigen und dürfen besonders nicht auf Wege oder in Fischgewässer geworfen werden. Die Beseitigung der Herbstzeitlosen hat bis zum 1. Juni l.J. bei Vermeidung der Veranzeigung säumiger Wiesenbesitzer stattzufinden. Die Vertilgung der Herbstzeitlosen auf in eigener Bewirtschaftung stehenden Gemeindewiesen hat auf Kosten der Gemeinden zweckmäßigerweise durch Kinder zu geschehen. 'Auf verpachteten Wiesen hat der Pächter dafür Sorge zu tragen. Gegen säumige Wiesenbesitzer haben die Feldschlltzen Anzeige zu erheben. Dittkreis. Die Dienststunden in den Bureaus der landrätlichen und der Kreiskommunalverwaltung sind für das Sommerhalbjayr, und zwar vom 19. April d. I. ab, wie folgt festgesetzt worden: Montag, Dienstag, Donnerstag und Freitag: vormittags von 7 big 1 Uhr, nachmittags von 2 bis 4.30 Uhr; Mittwoch und Samstag: von 7 Uhr vormittags bis 2 Uhr nachmittags Die Sprechstunden für das Publikum ynb wie bisher Dienstag, Donnerstag und Freitag vormittags. lediglich solchen Grundbesitz in der Gemarkung haben, der zu einem land- wirtschastlichen Betrieb gehört dessen Sitz außerhalb Hessens gelegen ist. Soweit das die Befreiung rechtfertigende Verhältnis nicht schon von Amts wegen berücksichtigt worden ist, werden die Beitragspflichtigen hiermit aufgefordert, längstens bis zum 1.3uni 1.3. die Befreiung von der Beitragspflicht bei der Bürgermeisterei derjenigen Gemarkung, in der das Grundstück gelegen oder der es polizeilich zugeteilt ist, zu beantragen. Die Anträge werden von den Bürgermeistereien nach Prüfung und unter Mitteilung des Ergebnisses derselben an den Vorstand der land- und forstwirtschaftlichen Berufsgenossenschaft eingesandt. Stoße WM-WWlW auf dem Graf zu Solms - Laubach'schen Hofgute Münzenberg. Infolge Wirtschaftsabgabe kommt am Mittwoch, dem 26. d. M.» und nötigenfalls weitere Tage, jedesmal vormittags 9 Uhr beginnend, auf dem Hofgute zu Münzenberg das sämtliche lebende und tote Guts« Inventar zur freiwilligen öffenllichen Versteigerung. Es kommen zum Ausgebot: 11 Pferde, darunter eine hochtragende Stute und ein einjähriges Hengstfohlen, sonst Arbeits- und Schlachtpferde; 63 Stück Rindvieh (sämtlich schwarzbuntes Niederungsvieh), darunter frischmelkende Kühe und tragende Rinder, außerdem 1 schwerer Bulle,- 3 Ziegen; diverse Schweine, darunter tragende Sauen und Sauen mit Ferkeln, 1 älterer Eber und eine Anzahl Ferkeln; 24 Mutterschafe mit Lämmern (ober» hessisches Landschaf), ferner 11 Jährlinge: eine komplette Schmiedeeinrichtung, eine Schäferhütte, verschied. Kasten- und Leiterwagen und Wirtschaftswagen, 1 Garbenbinder, 1 Gelieideableger, 1 Grasmäher, verschiedene Pfluge und sonstiges Inventar: ferner zirka 50 Stück Schweine- und Schafetransportkäfige verschiedener Größe: eine Hack- ma chine mit Reserveteilen, eine Drillmaschine, ein Halb» verdeck, 1 Ponnywagen, 8 kompl. Pferdegeschirre u.a.m. Die Versteigerung beginnt mit dem Schafvieh, anschließend das übrige Vieh. Es wird gebeten, die Steigobjekte vorher zu besich» tigen. Die Versteigerung erfolgt nur gegen Barzahlung oder mit bestätigtem Reichsbankscheck. 2729d Mahnung. Die Zahlung der für den Monat März 1933 rückständigen Beiträge zu unserer Kasse wird mit Frist bis 29. April 1933 gemahnt. Nack) diesem Termin erfolgt Kostenberechnung und Zwangsbeitreibung. Samstags können Einzahlungen nicht getätigt werden. 2733D Gießen, den 21. Aprll 1933. Allg. Ortskrankenkasse Gleßen-Land. Näheres aber " Brunnerv uren durch die Mineralwasser-Großhandlung Die zu zahlende achte Rate beträgt für: Ranglogen 2 bis 6 und 13 bis 17, RM. 1. Rang (Reihe 1 und 2) Familien-Drucksachen Verlobungsanzelgen . - Vermählungsanzeigen bei Bruhl, Schulstraße Geburtsanzeigen ■ Lichtspielhaus • Gießen ■ LMhSuefsn nachmittags und abends können zu jeder Zeit Anmeldungen erfolgen. Zuschneiden u. Anproben f. Damen, die sich selbst schneidern wollen. Näh. L. Schmidt, Tamen-Schneidermeisterin Bleichstraße 11 P-________________02513 Bekanntmachung. Wegen Käfergefahr muß das noch in den städtischen Waldungen sitzende Tlaöcl- Brennholz (Kiefern- und Fichtenscheiter und -knüppel) umgehend, jedock) spätestens bis 1. Mai d. 3. aus dem Wald abgefahren werden. 2716C Gießen, den 21. Aprll 1933. Bürgermeisterei Gießen. I. V.: Dr. Selb. 2. TE S