Samstag, 22.April 1955 185. Jahrgang flr.94 Erstes Blatt Die Vorbereitungen zur Feier der nationalen Arbeit be.terschaft begrüßt diese Tat. Sie ist ihr Gewerkschaften ausfordert, im DoLen Bewußtsein hoffnungsvolles Zeichen dafür, daß sich die Re- | ihrer Pionierdienste für den Maigedanken, für einer n. der der ! Bankwelt, der sich London, Amsterdam u. a. anschlossen, übertrugen die österreichische Krisis auch auf Ungarn und Deutschland. 3m Mai vermochte die Bank von England noch zu intervenieren, so daß es nicht zum Aeußersten kam. Aber die Kündigungen in Deutschland setzten sich unter dem Eindruck der intransigenten Hal- lung Frankreichs weiter fort- Die Ankündigung des Hoover-Plans mit seinem einjährigen Moratorium für alle politischen Schuldenzahlungen vermochte keine Erleichterung mehr zu bringen. Frankreichs Verschleppungstaktik löste die psychologischen 2lbsichten des Hoover-Moratoriums in - - - -• en der Berlin, 21. April. (CNB.) In einem Aufrufs des Borstands dcs Gesamtverbands der christlichen Gewerkschaften heißt es, die Reichsregierung hat den 1. Mai als Tag der Arbeit zum nationalen Feiertag erhoben. Die in den christl chen Gewerkschaften vereinigte deutsche Ar- sich indessen nur in Gemeinschaft mit den andern großen Wirtschaftsländern ermöglichen, da ein isoliertes Vorgehen das Silber der ganzen Welt nach Amerika ziehen würde und dort die Gefahren einer Inflation naherücken müßte. Es ist indessen durch- Das Tempelhoser Feld als Festwiese. (4roi zügige Ausgestaltung. Berlin, 21. April. (TU.) Bor Vertretern Presse schilderte Vizepräsident Dr. St ü ß n von glcrung Hitler zum sozialen deutschen Volkstum bekennt, daß ihr die Würdigung der deutschen Arbeit und des deutschen Arbeiters Herzenssache ist. Die nationale Weihe des 1. Mai an die deutsche Arbeiterschaft stärkt in uns die Ueberzeugung. daß über die Hossnung kapitalistischer Schlaumeier hinweg der neue deutsche Staat wahrhast national und wahrhaft sozial sein will. In dieser Hoffnung und in diesem Vertrauen begehen wir den Feiertag der deutschen Arbeit. In dieser Hoffnung und in diesem Vertrauen folgen wir dem Aufruf der Regierung zu den Feiern deS 'Tages, zu deren äußerem Rahmen wir für die christliche Arbeiterschaft die technischen Richtlinien bereit« be- tanntgegeben haben. Beteiligung der freien Gewerkschaften. plus 7 Proz. Interesse für bt.1 crnachlässjgt leschwächt. Die cozent ein, Deichs- >is zu 1,50 Prozent l gehandelten In- zzu? Prozent. Ain onnten sich Analv- Das Schicksal des Dollars. Ohne Zweifel, das beherrschende weltpolitische Ereignis dieser Tage ist das amerikanische Goldausfuhrverbot, das a.s e fter Schr.tt zur Ausgabe der Goldwährung durch die Vereinigten Staaten gedeutet wird. Die Rachrichten von drüben sind unklar und widersprechen sich vielfach, man kann daraus vorerst nur aus eine große Unsicherheit darüber schließen, wie man sich die Folgen dieses Entschlusses und den weiteren Gang der Dinge denkt. Wollen die Vereinigten Staaten ihre währungspolitischen Maß. nahmen, die sie getroffen haben, während sich der britische Premierminister Macdonald an Bord der „Bercngaria" der amerikanischen Küste näherte, in den bevorstehenden Verhandlungen als Druckmittel gegen England benutzen, um dieses zur Rückkehr zum Goldstandard zu zwingen? Oder will Amerika mit seinem Verzicht aus b:e Stützung der Goldparität des amerikanischen Dollars an den ausländischen Geldmärkten der kommenden Weltwirtschastskonserenz den Weg weisen, aus dem sich nach seiner Ansicht eine Lösung ver Weltwirtschaft aus der Deflationskrisis ermöglichen ließe? In Amerika wimmelt es gegenwärtig von Währungs- und Wirtschafts, plänen. Die Zeitungen servieren ihren Lesern täglich neue Vorschläge und jeder Abgeordnete und Senator trägt ein anderes Heilmittel für die Behebung der Krisis in der Tasche. Aber da Präsident Roosevelt, dem diktatorische Voll- machten in der Währungspolitik eingeräumt wer- den sollen, dem Ansturm der Frager gegenüber bisher stets erklärt hat, daß er sich noch für keinen bestimmten Plan entschieden habe, tappt man ned) im Dunkeln mit allen Voraussagen über die kommende währungspolitische Entwicklung in den Vereinigten Staaten. Doch wird diese für d e gesamte Weltwirtschaft und damit auch für uns eine Bedeutung haben, die es notwendig erscheinen läßt, sich ein möglichst vollständiges Bild von den Vorgängen in den Der- einigten Staaten zu machen. Man muß dabei zurückgehen auf das Jahr 1931, in dem der französische Krieg mit den goldenen Kugeln seine zweifelhaften Triumphe feierte. Frankreich verfolgte seine Machtpläne, die sich dainals wie heute im Donau- raum konzentrierten, mit vorwiegend finanzpolitischen Maßnahmen, für die es sich durch die Goldhortungen der • Bank von Frankreich in Stand gesetzt hatte. Damals galt es, das deutsch-österreichische Zollunionsprojekt zu überspielen und Oesterreich die goldene Schnur um den Hals zu werfen. Das erste Opfer war die Oesterreichische Creditanstalt, deren Fall im Mai 1931 ganz Mitteleuropa in eine schwere Vertrauenskrisis hineinzog Umfangreiche Kreditkündigungen der amerikanischen T5Ö3 45,45 12,Ö SW Ä 66,08 77,Ö 14,84 °'S 59.24 L 82.12 36,31 gl 2 0$ 0,23? 5’’S 13,39 53,3! s.» 11-5 ii $ 59,08 65,72 i \Ä । 75,75 L 24 . 71,64 ' 8 94 3,053 'M 14,# 0,852 3,844 59-36 21-2 16-78 82,28 36,$ 83,2< 0,901 5.10 13-47 2lnna jmt von Mnjfigen für die Sagesnummer bis zum Nachmittag vorher. Preis für | mm höh« für Anzeigen von 27 mm Breite örtlich 8, auswärts 10 Reichspfennig: für Ne» dlameanzeigen von 70 mm Breite 35 Reichspfennig, Platzvorschrift 20" , mehr. Chefredakteur Dr. Fnedr. With. Lange. Derantworklich für Politik Dr. Fr. Wilh. Lange; für Feuilleton Dr Jß.2bgnot; für den übrigen Teil Ernst Dlumschein und für denAn. zeigenteil i.D.TH.6ümmel sämtlich in Giegen. Bitterfeld, 21. April. (XU.) Der zweite Bundesführer des Stahlhelm. Oberstleutnant a. D. D ü ft e r b e r g , besichtigte das Arbeitslager in Schmiedeberg und äußerte sich auf einer start besuchten öffentlichen Kundgebung über die in der nationalen Revolution dem Stahlhelm zugewiesene Rolle. Die Ehre des deutschen Hamens und der nationalen Umwälzung verlangt Reinheit der Mittel und Gerechtigkeit im Handeln. Das im Deutschen lebende unbeständige Freiheitsgefühl des einzelnen muß sich mit dem staatlichen Gemeinschaftsgefühl vermählen. Rur freie aufrechte Män ne r sind wertvolle Bundesgenossen. Richt die politischen Konjunkturerscheinungen, die vor 14 Jahren sich so und heute über Rächt sich wieder so einstellen. Roch stehen Millionen Deutsche der nationalen Umwandlung feindlich gegenüber. Es handelt sich hier um die entscheidungs- volle Ausgabe der innerlichen Verschmelzung des deutschen Volkes, um die Schlichtung der seit Jahrzehnten aufgerissenen Kluft zwischen Millionen von Menschen. Gerade auf diesem Gebiete erwächst dem Stahlhelm ein großes Arbeitsseld. Roch lebt die unsichtbare graue Front, noch überbrückt die Soldatenerinnerung in Millionen alle Partei- unt> Konfessionsunterschiede. Oer Stahlhelm in der Front der nationalen Revolution Grundsätzliche Ausführungen OüsterbergS. 4 Ifts rMr ■®Un® fttti0?01 ne „alte ^eradsch^ he ift * 1 * und *«• *M $9.1900 Sto iWI, ■Reinigung igon I'Wen. Der Licker Aber^bei L «« der Spield«. HetiattK ' W llhr. Sonntag «ft an den Aktien- rs die anfangs flat» sich kleine Kursab- Sie Äcubefihanleihe 0 Anfangsvcrluftcs ei Epezialtver-. auswelle in St« von Käufen aus •euer gelangten ver» iz und zu den Laternen noch Älans- le. e uneinheitlich. lpril. Auch im beugte man sich eint auf, da man start Klärung über dir itf&n ODäjjnin^ utimelbimgm ai abtoatienbt Ha!, )luß, der zum M Ltfe als b?r W die KmSgestaltuni neinheilliu-, üieDer- Lahmen von etwa »äst beschränk st- dgch war es relativ agen die Kurse W 1 größere Teran' ein. Dos Eeschall Zrozent hm und h«r di« Kursgestaltwz ihrend deutsche s t agsniveau gut w nbbriefe überto:egenb g;,Lahmeyer 132^ örtlichen und betrieblichen Verhältnissen entsprechenden Form Ausdruck gegeben wird. Lohnzahlungen für den i.Mai. Berkin, 21. April. (WTB.) Der Reichsminister des Innern hat für den 1. Mai eine Verordnung über die Lohnzahlung erlassen. Rach dieser Verordnung vom 20. April wird die infolge des Feiertages der nationalen Arbeit ausfallende Arbeitszeit bezahlt, und zwar so- weit Tarifverträge die Bezahlung ausfallender Arbeitszeiten an Wochenfeiertagen vorsahen nach den Bestimmungen der Tarifverträge. Im übrigen ist der regelmäßige Arbeitsverdienst für die ausfallende Arbeitszeit zu zahlen. Ein Aufruf der christlichen Gewerkschaften. des größten Silberlandes der Well, Msriko, das fast die Hälfte der Weltproduktion liefert, maßgebend beteiligt. Wesentlicher aber ist der Silber- preis für Amerikas Ausfuhr nach den großen Silberwährungsländern des Fernen Ostens, die — namentlich China — durch die starke Entwertung des Silbers in ihrer Kaufkraft empfindlich ge- schwächt, aber — und hier vor allem Japan — gleichzeitig in ihrer Wettbewerbsfähigkeit auf dem Weltmarkt erheblich gestärkt worden sind, beides sehr zum Schilden des amerikanischen Außenhandels. Wenn nun aus dieser Lage heraus sich Wünsche nach einer Wiedereinführung des Silbers als Wäh- rungsmetall neben dem Golds, was es ja in Amerika bis zur Jahrhundertwende gewesen war, äußern, so hofft man damit gleichzeitig auch durch die Verstärkung des Geldumlaufs eine Hebung des allgemeinen Preisniveaus zu erreichen. Diese Pläne üeßen 6r|d)tini tägltd), außer Sonntags und Feiertags Beilagen: Die Illustriert« (Biefiener Familienblatter Heimat mi Bild Die Scholle monats-Beingsprets: Mit 4 Beilagen RM 1.95 Ohne Illustriert« . 1.80 Zustellgebühr. . -.25 Auch bet Nichterscheinen von einzelnen Nummern infolge höherer Gewalt. liernsprechanschlüsse unter Sammelnummer 2251. Anschrift für Drahtnachrichten Anzeiger Gießen. Postscheckkonto: SronUvrt am Main 11686. Bochum. 21. April. (ERB.) Im Organ deS freigewerkschastlichen Bergarbeitcrverbandcs wird u. a. mitgcteilt, daß der Dundesausschuß den I.Mai 1933 als gesetzlichen Feiertag der nationalen Arbeit begrüßt und die Mitglieder der zösischen Ministerpräsidenten Laval, zu Besprechungen über die weltpolitische Lage (worunter Frankreich den Goldstandard, Amerika das Hoover-Moratorium verstand) nach Washington zu kommen. Während Laval sich auf den Weg machte, setzte Frankreich mit umfangreichen Gold- käufen in Reuyork ein und begann seine Dollarguthaben an sich zu ziehen. Diese wurden Mille Oktober auf 600 Millionen Dollar geschäht, so daß Frankreich unter den ausländischen Dollar- besitzern an der Spitze marschierte. Rur mit Mühe gelang es der Bundesreservebank, den Dollar in der Räbe des Goldpunkts zu halten, nachdem innerhalb von drei Wochen Gold in einer Höhe von 600 Millionen Dollar nach Europa abgeflossen war. Damals begann der Sturm des nervös gewordenen Publikums auf die amerikanischen Banken, die Rotenhamsterei und die Reihe der Zahlungseinstellungen, die ihren Höhepunkt Ende 1932 in dem Zusammenbruch des Bankensystems des Industriestaates Michigan erleben sollte. Die französische Politik hatte dank der Unterttüßung der Hochfinanz den -Erfolg, daß Laval in Washington den befürchteten zweiten Schritt Amerikas in der Art des Hoover-Moratoriums verhindern konnte. Die Erinnerung an diese Vorgänge des Jahres 1931 führt wenigstens von der einen Seite zu e\cm Verständnis der Ereignisse dieser letzten Tage. Heute fährt, wie damals Laval, in einem Augenblick höchster weltpolitischer Spannung, wo die Abrüstungsfrage in eine entscheidende Phase tritt, der Mussolinipakt zur Debatte steht und die Weltwirtschastskonserenz vorbereitet werden soll, H e r - riot als Beauftragter der französischen Regierung nach Wahington und heute wie damals begleiten seine Reife wachsende Goldabzüge der französischen Banken, die jetzt natürlich nach der schweren Krisis in der amerikanischen Bankwelt doppelt peinlich empfunden werden. Aber diesmal ist Amerika offenbar entschlossen, mit dem Gegenzug nicht zu warten, bis die goldenen Kugeln Frankreichs die Stellung sturmreif geschossen haben. Man kann sehr wohl das Goldausfuhrverbot Roosevelts als eine solche Abwehrmaßnahme gegen den französischen Versuch auffassen, die auf Erhaltung des machtpolitischen Status quo gerichtete rein negierende und hinhaltende Tak- ttk Frankreichs bei den kommenden Auseinander- aus unwahrscheinlich, daß (higlanb, in dessen Machtbereich das Hauptgoldproduktionsland der Erde, Südafrika, liegt, und Frankreich, dessen Staatsbank, wie wir sahen, einen riesigen Goldschatz gehortet hat, gutwillig auf diese Pläne eingehen würden. Man wird sie also auch wohl nur als taktisches Druckmittel Roosevelts auf der bevorstehenden Konferenz mit Macdonald und Hcrriot bewerten dürfen. Die Folgen der Abkehr Amerikas vom Goldstandard für Deutschland erhellen aus dem oben Gesagten. Die deutsche Ausfuhr, die eben erst in ihrer Märzbilanz einen erfreulichen Ausstieg um 52 Millionen Mark gegenüber dem Vormonat ver, zeichnen kannte, wird natürlich unter der Konkurrenz billiger amerikanischer Waren noch schwerer zu leiden haben, als bisher schon durch den Wettbewerb der englischen Exportindustrie Dagegen bestände die Möglichkeit für Deutschland, seine hohen Dollarschulden leichter abzustoßen. Eine Nachahmung des amerikanischen Beispiels lehnt Reichsbankpräsi- denk Dr. S ch a ch t in einer amtlichen Verlautbarung mit Entschiedenheit ab mit dem bedeutsamen Hinweis, daß dem deutschen Sparer nicht ein zweites Mal der Verlust seines Arbeitsertrages zugemutet werden könne. ein Richts auf. Die Kündigungen der ausländischen Kredite in Deutschland wuchsen nach dem Zusammenbruch des Bremer Rordwolle-Koirzerns am 13 Juli 1931 zu einem Run der Gläubiger auf einige große deutsche Banken an und zwangen die Reichsregierung zur Erklärung von Bankfeiertagen und strenger Devisenausfuhrkontrolle. Der französische Finanzimperialismus verlegte den Kriegsschauplatz nun nach London, das unter den in Deutschland festgefrorenen Krediten an Widerstandsfähigkeit bereits schwer eingebüßt hatte. Der Angriff Frankreichs auf das englische Pfund endete am 21. September 1931 mit der Aufhebung des Goldstandards für die Der Stahlhelm hat seit 1918 vom ersten Tage ab die Marxisten geistig und wenn nötia, mit der Waffe bekämpft. Die Stahlhclm-Aufnahmebestim- mungen sind schon seit der Gründung schärfer als die aller Parteien unö Bünde. Wir kennen den Wert der einzelnen und den Wanlelmut der Massen. Wir wissen, daß 10 Mann, die für eine Idee noch sterben wollen und können, stärker als 100 Laue sind. Die innen- und außenpolitische Lage verlangt einen starken Stahlhelm- Daß dieser treu zur nationalen Regierung steht, in der fein erster Bundesführer Arbeitsminister ist, bedarf keiner besonderen Versicherung. Gerade in unserem gefesselten Staat ist die E r h a l t u n g e i n e s s r e i w i l l i - gen Wehrverbandes wie der Stahlhelm in Anbetracht unserer militärischen Wchrlosigteit ein Gebot staatlicher Sicherheit. Gerade die sichtbare Anerkennung aller alten treuen Frontsoldaten und vor allem die unbedingte Gleichberechtigung dieser im vierjährigen Weltkrieg und 14jähriger Rach- kriegszeit bewährten Männer ist eine sittliche Voraussetzung auch zur Erlangung der äußeren Gleichberechtigung Deutschlands. Jeder Riß im nationalen Lager ist ein außenpolitischer Schaden. Deshalb, Einigkeit, gegenseitige Achtung, Der» trauensvolle Zusammenarbeit im nationalen Lager. Gietzeim Anzeiger General-Anzeiger für Oberhessen vn'6 vnd verloo: vrühl'sche Univelsttäkr-Vuch. und Steinöruderei N. Lanze in Giehei. Zchriftleitung und Geschäftsstelle: §chn!Nra^e 7. feßungen durch finanzpolitische Manipulationen zu stützen. Aber wenn Roosevelt nun dem englischen Beispiel vom September 1931 folgt und den Dollakkurs sich selber überläßt, so gilt dies vermutlich auch ebensosehr dem anderen Reisenden, der auf der Fahrt nach Washington soeben amerikanischen Boden betreten hat: Ramsay Macdonald. Wenigstens deutet das ängstliche Echo, das Roosevelts währungspolitische Maßnahmen in der englischen Presse gefunden hat, daraus hin, daß man dort von der Qlbteßr Amerikas von der Goldparität den Verlust des bisher allein genossenen Vorteils einer abgewerteten Währung auf dem Weltmarkt und die Einleitung eines erbitterten Handelskrieges der beiden angelsächsischen Weltmächte befürchtet, wenn England sich nicht bei den Besprechungen von Washington oder spätestens auf der kommenden Weltwirtschastskon- ferenz unter dem Druck des amerikanischen Vorgehens zu einer Rückkehr zum Goldstandard bequemen sollte. Es ist schwer ersichllich, ob dies tatsächlich das letzte Ziel der Rooseveltjchen Währungspolitik ist. Die binnenwirrschaftl-che Lage der Vereinigten Staaten würde nicht dafür sprechen, denn sowohl die amerikanische Landwirtschaft wie die Rohstoffindustrie versprechen sich von dem Verlassen der Goldwährung ein An st eigen der amerikanischen Inlandspreise bei gleichzeitiger Verteuerung der Auslandswaren, während die amerikanische Exportindustrie auf den Vorteil verbilligter Waren gegenüber der Konkurrenz auf dem Weltmarkt rechnet. In eine andere Richtung weisen i.i amerikanischen Zeitungen eben viel erörterte Pläne, die davon wissen wollen, daß Roosevelt der Weltwirtschaftskonseren; die Neuordnung des internationalen Währungssystems auf bimetalli- sti scher Grundlage Vorschlägen wolle. Derartige Gedankengänge, die auf eine Doppelwährung durch die Herstellung eines festen Verhältnisses zwischen Gold- und Silberpreisen hinzielen, sind zwar regelmäßige Begleiterscheinungen großer internationaler Währungskrisen, sie gewinnen aber an Interesse, wenn man sich die Bedeutung des Silbermarktes für die amerikanische Wirtschaft vergegenwärtigt. Die Dereinigten^Staoten haben nicht nur eine bedeutende eigene Silberproduktion (mit 2 Mill, von 8,1 Mill, kg ein Viertel der Wellproduktion), sondern sind auch an der Silbergewinnung Zentral-Hochbauverwaltung die Vorbereitungen zur Ausgestaltung des Tempelhofer Feldes als „Festwiese-. Die Kosten betrügen rund 250 000 Mark. Die ganze Anlage werde noch nicht b a g c • roefene Ausmaße aufweisen. Allein für die Tribünenbauten würden 30 000 laufende Meter und für die Barrieren 20 000 lausende Meter Holz benötigt werden. Die Barrieren wiesen eine Länge von 11 Kilometer auf. Die ganze Festanlage werde mit einem Fahnenwald umgeben werden. Dazu kämen noch die Masten auf dem Fahnenberg bei der Tribüne, die zum Teil 33 Meter hoch feien und besonders angefertigt werden müßten. Etwa 3500 Fahnen würden verwandt. Weiter würden 250 Kilometer Kabel verlegt, was einer Strecke von Berlin bis Harzburg entspricht. Außer den 13 500 Tribünenplätzen (5800 zu 3 Mark, 4400 zu 7 Mark, 2200 zu 5 und 1100 zu 20 Mark) fei für rund eine Million Plätze auf der Festwiese vorgesorgt. Mehrere Rettungsstellen mit je vier Aerzten seien vorgesehen. Die Berliner Verkehrsgesellschaft werde einen Ausnahmeverkehr einrichten und aus dem ganzen Reich würden zahlreiche eon» Verzüge eintreffen. Die Kartenbe Heilungen aus dem ganzen Reiche seien ganz außerordentlich groß. Die Reichsbahn wird am 1. Mai jede Lokomotive mit je einem schwarzweißroten und Hakenkreuzfähnchen oder zwei solcher Wimpel ausstatten. Ebenso ist für die Bahnhöfe Fest- beflaggung vorgesehen. Darüber hinaus werden Bahnhöfe und Lokomotiven mit frischem Grün ausgeschmückt. Sie Arbeitgeberverbände zum 1. Mai. Berlin, 22. Avril. (WTB. Funkspruch.) Zur Feier der nationalen Arbeit am 1. Mai hat die Vereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände wie folgt Stellung genommen: Die deutsche Reichsregierung hat den i.Mai, der früher ein Tag der Begründung sozialer Zwietracht war, in einen Feiertag der nationalen Arbeit zur Ehrung der Arbeit im Sinne der Einheit des deutschen Volkes umgewandelt. Die deutschen Arbeitgeber haben das Bekenntnis der Regierung der nationalen Erhebung zum sozialen Frieden und zur Beseitigung des unser Volk zerreißenden Klassenkampfes freudig begrüßt und sich der Regierung mit allen ihren Kräften zur Mitarbeit zur Verfügung gestellt. Es wird diesem Ziel der sozialen Verantwortung dienen, wenn dem Zusammengehörigkeitsgefühl zwischen allen Trägern der deutschen Arbeit, zu denen Arbeitgeber wie Arbeitnehmer gehören, am Feiertag der nationalen Arbeit auch von den Arbeitgebern in einer den britische Währung. 3m Kamps um die europäische Finanzdiktatur hatte Frankreich eine Schlappe erlitten, England hatte sich der französischen ilm- Uammerung entzogen und gleichzeitig durch die Abwertung des Pfundes feiner Aus» suhrindustrie gegenüber den Konkurrenten auf dem Weltmarkt beträchtliche Vorteile verschafft. Die Verstimmung in Paris über diese iinanzdiplomatische Riedcrlage wurde noch übertroffen durch die Angst vor einer Isolierung Frankreichs, wenn andere Goldwährungslander dem englischen Beispiel folgen sollten. Man fürchtete vor allem die Wirkung in Amerika und konzentrierte daher alle Anstrengungen auf Washington. Die Vereinigten Staaten hatten damals zwar eine Goldreserve, die mit fünf Milliarden Dollar fast doppelt so groß war wie die französische, aber Frankreich hatte große Guthaben im Ausland, toäßrcnb Reuyork zu außerordentlich hoben Beträgen kurzfristig an das Ausland verschuldet war, selber indessen nur über Guthaben verfügte, die entweder in Deutschland eingefroren waren, oder nach der Abwertung des Pfundes nur unter beträchtlichen Verlusten aus England zurückgezogen werden konnten. Unter diesen Auspizien begann die französische Hochfinanz schon Ende September mit dem Angriff auf den Dollar, nm unter dem Druck wachsender Goldverluste die Regierung von Washington für eine Vereinbarung über ein Festhalten am Goldstandard gefügig zii machen. Gleichzeitig erreichte die französische Diplomatie eine Einladung Hoovers an den ftan- ■— «2—--tiiT 45,55 12.71 Sem Andenken an den roten Kampfflieger. Am GsabeMansredvonNichthosens.-SedenkfeierndesNinges Deutscher Flieger. die Ehre der schaffenden Arbeit und für die gleichberechtigte Eingliederung der Arbeiterschaft in den Staat sich allerorts an der von der Regierung veranlahten Feier festlich zu beteiligen. — Der Zentral- verband der Angestellten schließt sich dem Ausruf des Bundesausschusses des Allgemeinen Deutschen Gewerkschafts-Bundes an. Seine Gliederungen beteiligen sich demgemäß an der von der Regierung veranlaßten Feier, und die Berwaltungsbureaus hissen am I.Mai die Rationalflogge. Beteiligung des GdA. Berlin, 2l. April. (LU.) Der Gewerkschaftsbund der Ange st eilten hat seine Untergliederungen und Ortsgruppenvorstände angewiesen, die GdA.-Mitglieder zur Teilnahme an den offiziellen Veranstaltungen des Tages der deutschen Arbeit aufzurufen und s i ch g e s ch l o s - sen an den Feiern zu beteiligen. Die Vorstände der Ortsgruppen haben sich sofort mit den offiziellen mit der Durchführung der Feier beauftragten Stellen in Verbindung zu setzen, den Beschluß ihrer Teilnahme bekannt zu geben und ihre Bereitwilligkeit zur Mitarbeit bzw. ihre Beteiligung an den Vorarbeiten zu erklären. Die gleiche Richtlinie ist an die Jung- angestellten und Zugendgruppen ausgegeben worden. Wo die Voraussetzungen dafür vorhanden sind, werden eigene Abendveranstal- Lungen abgehalten. Teilnahme der Deutschen Turnerschast. B e r li n, 21. April (TU.) Der Vorsitzende der Deutschen Turnerschaft, Neueirdorsf, hat anläßlich der Feier des 1. Mai folgenden Aufruf an die Vorstände der Turnvereine gerichtet: Liebe Turnbrüder! Die Reichsregierung hat den 1. Mai als den „Tag der deutschen Arbeit" bestimmt. Er soll in ganz Deutschland feierlich begangen werden. Es ist selbstverständlich, daß auch wir Turner an diesen Feiern freudig teilnehmen, und daß alle Turnvereine ihre Ehre dareinsetzen, an den Festzügen, die überall veranstaltet werden sollen, vollzählig teilzunehmen. Ich fordere alle Vereinsvorstände auf, sich sofort mit den örtlichen RSBO.-Leitungen in Verbindung zu fetzen und sich bei ihnen Anweisungen für die Durchführung der Festzüge und aller sonstigen geplanten Feiern zu holen. Ich erwarte, daß sich überall die Deutsche Turnerschaft neben SA. und Stahlhelm stellt und tatkräftig und würdig hilft, den „Tag der deutschen Arbeit" zu einem Erlebnis für das gesamte Volk zu machen. Oie Neuordnung der evangelischen Kirche. Beschlüsse dcsAltpreußischcn Kircheilsenats Berlin, 22. April. (TU.) Der Kirchensenat' der Altpreußischen Evangelischen Kirche hat das Ergebnis seiner Beratungen in einer Erklärung zusammengefaßt, in der es u. a. heißt: „Die deutschen evangelischen Kirchen weisen den Vorwurf mangelnden oder lauen Eintretens für vaterländische Notwendigkeiten, woher er auch komme, mit Entschiedenheit zurück. Die Kirche darf und wird sich unter keinen Umständen von der Verantwortung obdrängen lassen, die sie vor ihrem Gott und Herrn hat. An organisatorischen Aufgaben der Gegenwart erscheint der Umbau des bestehenden Bundes der deut- scheu evangelischen Landeskirchen mit dem Ziel einer straffenZusammenfassungallerdeut- schenevangelischenKräftezu einheitlichem Aufbauwillen unter Wahrung des geschichtlich gewordenen Bekenntnisstandes von besonderer Dringlichkeit. Der Kirchensenat wird mit allem Nachdruck dafür eintreten, daß der deutsche evangelische Kirchenausschuß in kürzester Frist die Arbeit des engen Zusammenschlusses d u r ch f ü h r t. Für die altpreußische Kirche hat der Kirchensenat einen kleinen Kreis von bevollmächtigten Männern ernannt, der die Aenderung der bestehenden Kirchenverfassung mit Beschleunigung erledigt. Zu diesen Arbeiten wird der Ausschuß auch den kirch- e n Organen nicht angehörende Manner h e r a n z i e h e n. Es ist der Wille des Kirchensenats, daß in der Führung der Kirche und ihrer Verwaltung neben der Erfahrung der Aelte- reu die Tatkraft und das Vorwärtsstreben der Jüngeren mit zur Wirkung kommt. Ein Aufruf der Glaudens- bewegung„Oeutsche Christen" Berlin, 22. April. (TU.) Wie der Pressedienst der NSDAP, berichtet, hat der Kirchen- senat der altpreußischen Mission Die Ditte der Rerchsleitung der Glaubensbewegung „Deutsche Christen", zu den Beratungen zwei Beo- b ach ter dieser Bewegung hinzuzuziehen, ab» gelehnt. Pfarrer Hoffens elder hat darauf einen Aufruf erlassen, in dem es u. a. heißt: .'?*e Reichstagung hat im ganzen Lande und weit über die Grenzen Deutschlands hinaus wie mn Sturm gewirkt. Die Feinde des Dritten Reiches verstecken sich hinter die Kirche. Wir setzen ihnen ein gläubiges „Dennoch" entgegen. Ohne unsere Glaubensbcwegung bleibt die Reu- ordnung der Kirche ein Projekt in der Schublade. Huchen Fragen in Deutschland können nicht oh neundnochwenigergegendos erwachte Volk gelöst werden. Die Glaubensbewegung Deutscher Christen steht zum Bekenntnis der Vater lutherischer und reformierter Prägung Die Glaubensbewegung wird aber nie und nimmer zulosfen, daß das Kirchenvolk mit dem theologischen Streit vergangener Jahrhunderte „Alm oder mit den Verirrungen un- biblischer Romantik unserer Tage belastet wird. Wir wollen nicht, daß die Kirche mit ihren Behörden und Aerntern so tut, als könne sie sich dem Schicksal ihres Volkes entziehen. Gegenbesuch des Reichspräsidenten beim König von Schweden. Berlin, 21. April. (WTB.) Reichspräsident von Hindenburg stattete heute mittag Sr. Majestät dem König von Sch weden, der sich auf der Rückreise aus dem Süden einen Tag in Berlin aufhielt, und in der schwedischen Gesandtschaft abgestiegen war, in Erwiderung srüherer Besuche ein en Gegenbesuch ab. Anschließend gab der König zu Ehren des Herrn Reichspräsidenten ein Frühstück, an dem außer dem Gefolge sowie den Mitgliedern der schwedischen Gesandtschaft u. a. der R e i ch s - kanzler, Vizekanzler v. P a p e n , der Reichs- Minister des Auswärtigen Freiherr von A e u rath. Staatssekretär Dr. Meißner. Oberst v. Hindenburg, der stellvertretende Aus Anlaß des 15. Jahrestages des Heldentodes des berühmtesten Kampffliegers im Weltkriege. des Rittmeisters Manfred Freiherrn von D i ch t h o f e n, veranstaltete der Ring Deutscher Flieger in Berlin am Grabe auf dem Jnvaliden- friedhof eine Richthofen - Gedenkfeier. Am Grabe hatten Fahnen-Abordnungen der Fliegerverbände sowie eine Ehrenwache Aufstellung genommen, die vom Ring deutscher Flieger der Luftschiffer der SA.-, SS. und Stahlhelm-Fliegerstaffeln gestellt wurde. Dr. Knappe vom Ding Deutscher Flieger legte nach einer Gedenkrede einen Kranz nieder, worauf der Chef der Heeres- zleitung, von Hammer st ein, mit Worten der Dankbarkeit Richthofens gedachte und einen Kranz niederlegte. Pfarrer L ö r z e r, der Bruder des Präsidenten des Luftsportverbandes und selbst ehemaliger Kampfflieger, sprach Worte der Erinnerung. 2m Damen des Aero-Clubs von Deutschland legte Herr von Hoeppner einen Kranz nieder. Altmeister Oberleutnant a. D. Ernst übet, der mit den Angehörigen Richthofens erschienen war, legte im Damen der noch lebenden zwölf Angehörigen des Jagdgeschwaders Richthofen einen Kranz nieder. Zur Richthofen'Gedenkfeier des Rings Deutscher Flieger im Fliegerverbandshaus waren fast alle führenden Persönlichkeiten der Luftfahrt erChef des Protokolls Legationsrat Dr. R ö h r - ecke, Reichsgerichtspräsident a. D. Dr. S i - mons und der Präsident der Preußischen Akademie der Künste Professor Dr. Max v. Schillings teilnahmen. W,e der Reichskanzler Geburtstag feierte. München, 22. April. (TU.) Unter der Heber« schrift: „W o verbrachte der Führer seinen Geburtstag?" berichtet der „Völkische Beobachter", daß sich der Reichskanzler am Mittwoch nach der Fahrt von Berlin nach München gegen Mitternacht in der Grütznerstube des Münchener Rathauses einsand, wo er sich, wie schon gemeldet, im Kreise der bayerischen Staatsregierung und des ersten Bürgermeisters der Stadt München eingehend über ein großzügiges Bauprogramm monumentaler Bauten in München unterhielt. Sodann begab sich der Kanzler in eine Ortschaft in unmittelbarer Nähe des Tegernsees. Hier verlebte Hiller seinen Geburtstag in völliger Zurückgezogenheit. Am Donnerstag gegen 18 Uhr kehrte der Führer nach München zurück, um den Nachtzug nach Berlin zu erreichen. Vorher fand in München noch eine längere Aussprache mit Reichsminister Göring statt. Sein engster Stab und der Reichspressechef der NSDAP., Dr. Dietrich, begleiteten den Führer auf der nächtlichen Fahrt nach Berlin. Am Freitag gegen 9 Uhr fraf der Zug auf dem Anhalter Bahnhof ein. Hier begab sich der Reichskanzler sofort in die Reichskanz- l e i und besichtigte dort mit herzlicher Freude die Aufstellung der Geburtstagsgeschenke. Darauf ging der Führer wieder an seine Arbeit. Weitere Glückwünsche für den Reichskanzler. Berlin, 21. April. Grohherzog Ernst Ludwig von Hessen hat an den Reichskanzler Adolf Hitler folgendes Glückwunschtelegramm gerichtet: „Ihres Geburtstages, an dem ich dieWiedergeburtdesdeutschenVa- terlandes empfinde, gedenke ichinit besonderer Herzlichkeit und vielen guten Wünschen für Sie und eine goldene Zukunft der Ration. Heil!" — Das Präsidium des ADAC, hat zum Zeichen der inneren Verbundenheit seinem hochverehrten Mitglied dem Herrn Reichskanzler Adolf Hitler mit den herzlichen Glückwünschen zum Geburtstag für die Hitler-Geburtstagsspende den Betrag von 5000 Mk. übermittelt. — Der Reichsmini st er des Auswärtig en, Freiherr v. Deurath und Freifrau v. Deurath, haben aus Wildungen dem Reichskanzler telegraphisch ihre herzlichen Glückwünsche ausgesprochen. — Der Deutsche Industrie - und Handelstag richtete an Reichskanzler Adolf Hitler ein Telegramm, in dem er für die zu aufrichtiger Mitarbeit bereiten deutschen Industrie- und Handelskammern und die in ihnen vertretenen Berufsstände ton Industrie und Handel wärmste Geburtstagsglückwünsche ausspricht. Oes Kanzlers Baupläne für München. München, 21. April. (CDB.) Bei der in der Grütznerstube des Münchener Rathauses veranstalteten Ehrung hat Reichskanzler Adolf Hitler die Grundlagen und Ziele eures großartigen Programms monumentaler Bauten in München für die nächsten Jahre dargelegt. Wie die „Münchener Zeitung" hört, handelt es sich in erster Linie um zwei Monumentalbauten, die den Kranz der Münchener Baudenkmäler vermehren sollen. So ist ein gewaltiges Reichsparteihaus der D S D A P. bereits in den Plänen festgeleat, das in unmittelbarer Dähe des Braunen Hauses entlang der Arcisstraße gegenüber dem Königsplah errichtet werden soll. Der zweite Plan Hitlers gilt der Errichtung eines Kunstausstellungsgebäudes an der Prinzregenten st raße auf der Seite .des Englischen Gartens. Oie Führertagung der NSDAP, in München. Der Kampf um die Seele des deutschen Arbeiters. v MLnch e n, 21. April. (XU.) Die Reichspressestelle teilt mit: Die große Führertagung der NSDAP, begann am Freitagoormittag mit einer Xngung der ©auleiter in Anwesenheit des Amtsleiter Heß, Schwarz, Bouhler, Buch und Grimm unter Vorsitz des Stabsleiters Dr. Ley. Die Beratungen befaßten sich vor allem mit organisatorischen Einzelfragen und mit den gewaltigen Aufgaben, die durch den Sieg der nationalen Bewegung der Partei gestellt worden sind. Die Tagung stand im Zeichen des einmütigen Willensbekenntnisses, die nationalsozialistische Erziehung als den Trä« schienen. Worte für das Gedenken Richthofens sprach der erfolgreichste noch lebende Kampfflieger Ernst Übet. Staatssekretär Milch überbrachte die Grüße des Ministerpräsidenten Göring. Generalmajor Wilberg, einer der ersten deutschen Armeeflieger, hielt die Gedenkrede auf den roten Kampfflieger, den erfolgreichsten, den Deutschland und Die Welt hervorgebracht hätten. Darauf nahm Wilberg die Uebergabe des vom Ring Deutscher Flieger im Gedächtnis an den Kampfflieger gestifteten Richt- h o f e n p o k a l vor. Mit dieser Auszeichnung, die als Ehrung für die erfolgreichsten deutschen Sportflieger des Jahres gedacht ist, wurde der Bonner Arzt Dr. Ruff bedacht und zwar nicht für eine ausgesprochen fliegerische Einzelleistung, sondern für die aufopfernde Tätigkeit, die er im Interesse der Ausbildung des fliegerischen Nachwuchses im Laufe des Jahres vollbracht habe. Dr. Ruff hat im Jahre 1932 23 Schüler in über 800 Flügen geschult und davon mehr ^lls die Hälfte bis zum Erwerb des Pilotenzeugnisses gebracht. * Die Funkstunde Berlin und die Schlesische Funkstunde veranstalteten im Rahmen der „Stunde der Nation" ebenfalls eine von allen deutschen Sendern übernommene Gedächtnisfeier für Richt- Hofen. ger der nationalen Revolution und als das gewallige Fundament des Dritten Reiches mit immer neuer Kraft zu stärken und vorwärts zu treiben, um so dem Führer zu dienen und als Bindeglied des neuen Staates der Garant der deutschen Zukunft zu sein. Am Nachmittag fand eine große Tagung der Landes- und Gauobleute der Nationalsozialistischen Betriebszellenorganisation statt, in deren Mittelpunkt eine Ansprache des Stabsleiters Dr. L e y stand. Dr. Ley wies einleitend auf die tiefe Verbundenheit der politischen Führung der Partei mit den Fragen der deutschen Arbeiterschaft hin. Der Nationalsozialismus habe es sich in der ganzen Zeit seines Kampfes zur Aufgabe gestellt, den deutschen Arbeiter, der, verseucht durch das Gift des Marxismus, der Nation entfremdet worden war, wieder zum Volk zurückzu- führen. Es sei die innerliche Vollendung der nationalen Revolution, aus den Heimatlosen wieder deutsche Menschen zu machen. Die NSBO. habe die Aufgabe, den deutschen Arbeiter wieder zu dem zu machen, was er sein muß, e i n Glied des Volkes. Eine deutsche Arbeiter- front müsse aufgebaut werden, wie sie im Bauerntum bereits vorhanden ist. Diese Front müsse auch eine geistige Einheit darstellen und in Adolf Hiller den Führer sehen. Dr. Ley forderte die Führer und Unterführer der NSBO. auf, die historische Stunde in ihrer vollen Größe zu erkennen uni) sich ihrer würdig zu zeigen. Er schloß seine eindrucksvollen Worte mit einem dreifachen Sieg-Heil auf den Führer. Am Samstag werben sich um 11 Hhr alle Führer der Partei, Amtsleiter, Gauleiter, höhere SA.- und SS.-Führer und alle übrigen Führer der Bewegung in dem historischen Saal des alten Rathauses zu einer Sitzung versammeln, in der Hitler den Vorsitz sührt. Um 20 Hhr ladet die Stadt München durch ihren ersten Bürgermeister Fiehler die Führer der RSDAP. zu einem Fe st a be nd in Gestalt eines Münchener Bierabends in demselben Saal ein. Am Sonntag finden Sonderbesprechungen des Führers und der Reichsleitung mit den einzelnen Gauleitern statt. Abends sind für die Führer der Bewegung etwa 100 Plätze für die F e st v o r st e l l u n g die „Meistersinger" im Rationaltheater bereitgehalten. Adolf Hitler wird dieser Festvorstellung beiwo- nen. Kleine politische Nachrichten. Reichspräsident v. Hindenburg empfing Freitagnachmittag den Reichskanzler Adolf Hitler zu einer Besprechung schwebender politischer Fragen. Der Herr Reichspräsident empfing den auf einer Europareise befindlichen früheren amerikanischen Botschafter in Berlin Professor Schurmann. * Im Gegensatz zu dem Vorgehen in Bayern, Württemberg, Baben und anderen Ländern sind bisher in Preußen keine Entlassungen von Schutzhäftlingen erfolgt. Die Zahl der in Haft befindlichen Personen beträgt in Preußen etwa 10 000. Es sind aber auch in Preußen Prüfungen der einzelnen Fälle eingeleitet, und es wird demnächst die Entscheidung darüber fallen, wie weit auck in Preußen Schutzhäftlinge aus der Haft entlassen werden können. • Aach der Verhaftung des bisherigen Verbandsdirektors der Pommerschen landwirtschaftlichen Genossenschaften v. Knebel»Döberitz ist der landwirtschaftliche Gaufachberater der RSDAP. Dloedorn zum kommissarischen Verbandsdirektor ernannt worhen. • Das Mitglied des Kuratoriums der Physikalisch-Technischen Reichsan. st a l t Professor Dr. Einstein hat zu der nationalen Erneuerung Deutschlands in einer Weise Stellung genommen, die seine weitere Zugehörigkeit zu dem Kuratorium der Physj. kalisch-Technischen Reichsanstalt unmöglich macht. Professor Einstein ist daher als Mitglied des genannten Kuratoriums gestrichen worden. Dem Reichsarbeitsminister Franz Seldte ist von den Städten Bad Oeynhausen und Bad K ö s e n in Anerkennung seiner großen Verdienste um die nationale' Wiederaufrichtung des deutschen Volkes einstimmig das Ehrenbürgerrecht verliehen worden. Professor Dr -Jng. Fritz G e r st e n b e r g, der Dorfttzende des Reichsbundes Deutscher Technik, hat sein Amt niedergelegt. Sachso lg e r wurde auf einstimmigen Vorstandsbeschluß hin der Vorsitzende der ilnter- kommüsion Illi) der politischen Zentralkommission der Reichslettung der RSDAP. Reichstogsabge- ordnetet Diplomingenieur Gottfried Feder. Der Polizeipräsident von Berlin hat mit Zustimmung des preußischen Staatsministeriums und nach Anhörung des Oberbürgermeisters der Stadt Berlin den Reichskanzlerplatz tn Adolf-Hitler-Platz umbenannt. Es ist beabsichtigt, eine ordenlliche Professur für Wehrwissenschaft schon zum Sommersemester 1933 an der Technischen Hochschule Berlin zu schaffen. Zur Durchführung der Gleichschaltung in den berufsständischen Vertretungen wurde Roland Hageneier, Schriftleiter der „Hessischen Landeszeitung", zum kommissarischen Vorsitzenden des Landesverbandes Hessen im Reichsverband der Deutschen Presse ernannt. Er wird die nächste Hauptversammlung voraussichtlich auf den 7. Mai ein- berusen. Kunst und Wissenschaft. 45. Kongreß der Deutschen Gesellschaft für innere Medizin. Der 45. Kongreß der Deutschen Gesellschaft für innere Medizin in Wiesbaden nahm mit den Beratungen über die Bedeutung der Schwermetalle für normale und krankhafte Vorgänge seinen Ausklang. Professor He u b ne r-Berlin führte über die chemisch- pharmakologische Grundlage aus, wie eng die Metalle mit der Entwicklung der menschlichen Kultur verknüpft sind. Heber die klinische Bedeutung der Schwermetalle erstattete Professor Martini- Bonn ein Referat. Heber gewerbe- toxikologische Erfahrungen referierte Professor Baader- Berlin an Hand des Manuskripts des erkrankten Professors Zangger- Zürich und eigener Erfahrungen. Pro Jahr werden in Deutschland gegen 1500 neue Fleischvergiftungen gemeldet. Da manche Präparate mit ihren Phantasienamen den Laien wie den Aerzten so gut wie nicht auf ihre Zusammensetzung und etwaige Schädlichkeit bekannt sind, forderte ' der letzte Referent einen gesetzlichen Deklarationszwang mit Giftvermerk und Angabe der chemischen Zusammensetzung. Aus aller Welt. Der Silberne Lhrenschild für Canbesöfonomieiat Johannssen. In Anerkennung der hervorragenden Verdienste um die Landwirtschaft, insbesondere das landwirtschaftliche Genossenschaftswesen, hat der preußische Minister für Landwirtschaft, Domänen und Forsten dem Landesökonomierat Dr. h. c. Peter Johannssen in Hannover, Ehrenpräsidenten des Reichsverbands der deutschen landwirtschaftlichen Genossenschaften, am Tag der Vollendung seines 75. Lebensjahres, der mit dem Geburtstag des Reichskanzlers Adolf H i t - ler zusamme. fillt, den Silbernen Ehrenschild für die Landwirtschaft verliehen. Oberpräsident Lutze hat Dr. h. c. Johannssen die Auszeichnung persönlich mit den herzlichsten Glück- und Segenswünfchen überreicht. 27. ordentlicher Deutscher Sängertag in Dortmund. Die Eröffnung des 27. ordentlichen Deutschen Sängertages in Dortmund in der Westfalen- Halle erfolgte durch den stellvertretenden Vorsitzenden des Deutschen Sängerbundes, Rektor G. Brauner. Er machte hierbei einige grundsätzliche Ausführungen über die Ausgabe des DSB. im Deutschland der nationalen Erhebung. An den Reichspräsidenten und den Reichskanzler wurden Huldigungstelegramme gesandt. Dr. h. c. Hans B o n g a r b « Saarbrücken, sprach über die kulturpolitische Lage im Saargebiet. Politisch und wirtschaftlich sei das Saargebiet zur Zeit völlig von den Franzosen abhängig, die die wichtigsten Negierungsposten innehaben. In kulturpolitischer Hinsicht sei die Eroberung der Saar durch Frankreich nicht geglückt. Die von Paris aus veranstalteten Konzerte und Ausstellungen würden von der deutschen Bevölkerung gemieden. Eine bedeutende Rolle spiele bei dem kulturellen Kampfe um das Deutschtum und die deutsche Volksgemeinschaft der Saar-Sängerbund. Weiter sprachen Dr. Heinrich Langemann - Hannover, und Dr. h. c. L a n g s - Kassel über musikalische Zeitfragen des DSB. Nach ausgedehnter Aussprache wurden die Verhandlungen vertagt. Der erste Tag wurde mit einem großen Festkonzert abgeschlossen. Der Deutsche Sängerbund umfaßt mehr als 16 000 deutsche Männergesangvereine im In» und Auslande. Auslralienflieger Bertram in Köln gelandet. Der deutsche Australienflieger Hans Bertram erschien, von Berlin kommend, mit seiner Junkersmaschine über der Stadt Köln. Rach einem kurzen Fluge in Richtung seiner Vaterstadt Remscheid landete er auf dem Kölner Flughafen. Zu seinem Empfang hatten sich seine Eltern, Angehörige und Freunde eingefunden. Dor dem Rollfeld hatte SA. Aufstellung genommen, deren Begrüßung Bertram mit dem Hitlergruß erwiderte. Zwei Kinder verbrannt. In Lokstedt bei Hamburg brach in einem Lagerschuppen einer Tauwerlfabrik Feuer aus. Aus dem brennenden Schuppen stürzte ein 12jähriger Knabe, dessen Kleider in Flammen standen. Mit schweren Brandwunden mußte der Knabe ins Krankenhaus gebracht werden. Dort ist er seinen Verletzungen erlegen. Die Leiche eines zweiten Knaben wurde verkohlt aus dem eingeäscherten Schuppen geborgen. Man vermutet, daß die Kinder mit Streichhölzern gespielt haben. Wettervoraussage. Der hohe Druck über den britischen Inseln breitet sich weiter über Deutschland aus, so daß die Störungstätigkeit für uns mehr ausgeschaltet wird. Wenn auch durch die Rückjeite des Polentiefs zeitweise noch Haufengewölk entsteht, so wird doch durch ihren hohen Druck auch stärkeres Aufheitern bewirkt. Infolge der sich durchsetzenden Sonnenstrahlung werden die Temperaturen tagsüber wesentlich höhere Werte erreichen als seither. Ob die Hochdruckwetterlage sich längere Zeit halten wird, läßt sich noch nicht vorausbestimmen, zumal über Rordskandinavien sich eine neue Störung südwärts drängt. Aussichten für Sonntag: Neben Wollenbildungen auch stärker aufheiternd, tagsüber wärmer und meist trocken. Lufttemperaturen am 21. April: mittags 6,3 Grad Celsius, abends 2,3 Grad; am 22. April: morgen» 2,7 Grad. Maximum 7,8 Grad, Minimum 1 Grad. — Erdtemperaturen in 10 cm Tiefe am 21. April: abends 11,5 Grad; am 22. April, morgens 5,3 Grad Celsius. — Sonnenicheindauer 2% Stunden. derökonvmkui Agenden 'Btt» sbesondere daS vesen, Hot der Haft, Domänen , erat Dr. h. c Wt, tzhienprä- deutschen land» am Lag der ihres, der mit cs Wolf §it» nenEhren» erlichen. Ober- Iohannsien die len herzlichsten eicht. ingerlag i Deutscher der Dcstsalcn' inden Borjigen- »ttor 'Bmii- indsötzliche Au-- 53. im Deutsch- . den Reichsplä' apolitische Lage fchastlich sei da- n Franzosen ab- ingsposten inne- ei die Eroberung eqlückt. Die von und Ausstellun- jöllerung gemie- -°> dm ku um- und die den ch icrbund. Weiter inn-W musikaliE mter Aussprach L Der erste Jafl ert nbgesch^tz mebr als i, und Auslände. In gelandet. Hans 2ek' mend. mü sei Lt Vaterstadt in« S'*£ «Aw -ft er seinen 1 ä im eingc' spielt haben- ietein6^cn' als l fhalten f/fft Ehrungen desReichskanzlers inOberheffen Gelang. der Schulkinder imb Mannerchöre des Rundfunkprogramm !er Vereins „Liederkranz"-Odenhausen unter bewährter Stabführung von Lehrer Eberle- Lollar. Weiter folgte das Theaterstück ..Heil Hitler", das mit seinem tiefen Sinn sichtlich auf die Zuschauer wirkte. 3m zweiten Teil der Feier gab die hiesige Deutsche Turnerlchaft durch vorzügliche Hebungen an Pferd und Darren einen Be- weis ihres Könnens. Mit dem gemeinsam gesungenen Horst-Wessel-Lied endete die Feier. rede. Gr gab In beredten Worten etn Bild deS Werdens und Wirkens unseres Führers und gedachte in Ehrfurcht der tapferen 6‘2L-Hiänncr. die sich für die Bewegung opferten. Der Dank am Geburtstag bestehe nicht aus Worten, sondern in der ernsten Verpflichtung, unserem Führer treue, unverbrüchliche Gefolgschaft au leisten. Wit dreifachem Sieg-Heil auf den Kanzler schloß die Rede. ES folgten weiter Gedichte Oie Beisetzung bet erstochenen GA.'HilfSpolizisten Hofmann. WLR. Friedberg. 21. April. Unter Teilnahme von etwa 30X) Personen, zahlreichen 601- und SS-Abteilungen, Stahlhelmgruppen usw. wurde gestern in Wölfersheim der erstochene SA.-Hilfspolizist Hofmann zur letzten Ruhe gebettet. An der Gruft sprachen u. a. der Staatskommissar für das Polizeiwesen in Hessen Dr. D e st, Darmstadt, Aegierungsassessor Dr. D a l z vom Kreisamt Friedberg und Polizei- major von der Recke. Zahlreiche Kranzspenden legten Zeugnis ab von der Wertschätzung, deren sich der so jäh aus dem Leben Gerissene erfreute. tung Paul Laven. 12: Mittagskonzert. 15.20: Stunde der Jugend. 16.30 aus dem Kurhaus Wiesbaden: Konzert des Städtischen Kurorchesters. 18: „Dos Elsaß-Lothringen-Jnstitut", Vortrag von Dr. phiL folge. 20: Festkonzert anläßlich der Elsah-Lothringen- Tagung in Frankfurt a. M. 21.45: Zeitfunk: „Leute von der Grenze". Leitung Paul Laven. 22: Zehn Minuten Verkehrserziehung, von Lorenz Eismoyer. 22.45 bis 24 aus Budapest: Zigeunermusik. Freitag, 28. April. 7.15 Uhr: Frühkonzert. 12: Mittagskonzert. 16.30: Nachmittagskon^ert. 18: „Die Halleschen Ausgrabungen im Geiseltal", Vortrag von Professor Dr. Johannes Weigelt, Holle. 18.25: „Die Aufgaben des Stohlhelmers", Vortrag von Kapitän zur Ses a. D. Weihe. 19 vom Deutschlandsender: Reichssendung. Stunde der Nation: „Wir rufen zum 1. Mai auf!". 20: „Der Freischütz", romantische Oper, Musik von C. M. von Weber. 22.30 bis 24: Nachtmusik. Samstag. 29. April. 7.15 Uhr: Frühkonzert. 10.10 bis 10.40: Schulfunk: „Richard Wagner" von Hans Rosbaud. 12 von Leipzig: Mittagskonzert I. 13-30 bis 14.30: Mittagskonzert II des Symphonieorchesters Pforzheim. 15.30: Stunde der Jugend. 16.30: Akkordeon-Duette, gespielt von Erika Collmer und Max Kettnoker. 17: Vesierkonzert. 18: Zeitsragen. 1825: „Die Einführung der Reformation in Frankfurt", Vortrag von Kirchenrat D. Johannes Kübel. 19 vom Deutschland- sender: Reichssendung: Stunde der Nation. Konzert: H. Pfitzner. 20 aus der Festhalle Karlsruhe: Bunter bayerischer Abend mit Weih Ferdl. 22: Zehn Minu» ten Deutscher Almanach. 22.30 bis 24: Nachtmusik. Sonntag, 23. April. 6.15 Uhr von Bremen: Hafenkonzert. 8.30: Katholische Morgenfeier, Kapelle der Barmherzigen Schwestern, Darmstadt. 9.30: Stunde des Chor- gesangs. 10.45: Stunde der Kammermusik: Aus den Bach-Studien von Willy Renner. 11.15: „Neues aus aller Welt", Vortrag von Prof. Dr. Walter Behr- mann. 11.30 von Leipzig: Kantate von Johann Seb. Bach. 12: Mittagskonzert. 14.40: Stunde des Landes. 15.30: Stunde der Jugend. 16.30 von Mannheim: Nachmittagskonzert. 18: „Menschen um Wagner. Ludwig Schemann", Vortrag von Dr. Carl Gebhardt, Frankfurt a. M. 18.25: „Der Hund von Ellern- deck", eine Novelle von Bernhard Rehse. 18.45: „Struwwelpeter", musikalisch koloriert von Norbert Schultze. 19.20: Kammermusik für Violoncello und Klavier. 20 von Baden: Operettenmusik. 21: „Das Narrenschneiden", ein Fastnachtspiel von Hans Sachs. 21.30: „Gesänge aus Tegnörs Fritjof-Sage": Sprecher Paul Paschen. 22.30 bis 24: Nachtmusik. Montag, 24. April. 7.15 Uhr: Frühkonzert. 12: Mittagskonzert. 15.20: „Sollen wir unseren Kindern noch musikaiische Ausbildung zuteil werden lassen?" Vortrag von Johanna Schlosser. 16.20: „Wilhelm 1. von Oranien in Be- ziehung zu seinen Stammlanden Nassau-Dillingen", Vortrag von Dr. C. Dönges, Dillenburg. 18.25: Englischer Sprachunterricht, erteilt von Oberstudienrat Paul Olbrich und Johanna Meuschke. 19 von München: Reichssendung. Stunde der Nation: „Deutsches Schicksal — Deutsches Lied", ein Quer» schnitt durch das historische Volkslied. 20: Alte deut- sche Volkslieder, zur Laute gesungen von Elsa Laura von Wolzogen. 20.30: Des großen Kampffliegers^ Landfahrers, Gauklers und Magiers Till Eulenspiegel Abenteuer, Streiche, Gaukeleien, Gesichte und Träume von GerhartHauptmann. 21.05: X.Montags, konzert des Frankfurter Orchestervercins. 22: Zehn Minuten Deutscher Almanach. 22.30: Selbstanzeige: Paul Alverdes. 22.45 bis 24: Nachtmusik. Dienstag, 25. April. 7.15 Uhr: Frühkonzert. 12: Mittagskonzert des Rundfunkorchesters. 15.20: Stunde der Hausfrau. 16.30: Nachmittagskonzert des Rundfunkorchesters. 18: „Der Aufbruch Asiens und seine Bedeutung für Europa", Vortrag von Dr. Scott-Pistolekors, Frankfurt a. M. 18.25: „Die moderste Gefechtsführung", Gespräch zwischen Oberstleutnant Schröder und Hauptmann Botsch. 19 von Königsberg: Stunde der Nation: „Danzig als Erlebnis". 20: Wettsingen. 21: Zeitfunk: 1. .Hberhessischer Schäfertag", 2. Schiit- zen heraus!", Hörbericht. 21.45: Klaviermusik: Franz Schubert. 22.10: Zehn Minuten Deutscher Almanach. 22.45 bis 24: Nachtmusik. Mittwoch, 26. April. 7.15 Uhr: Frühkonzert. 10.10 bis 10.40: Schulfunk: „Streit um Amerigo Vespucci", ein Hörspiel. 12: Mittaaskonzert. 15.20: Stunde der Jugend. 16.30 von Pforzheim: Nachmittagskonzcrt. 18: „Tönende Handschrift", Vortrag von Rudolf Psenninger. 18.25: Zeitfunk. 19: Funtstunde Berlin: Reichten- düng: Stunde der Nation: „Fest der Handwerker" von Louis Angely. 20 von Berlin: Rundfunkprobe- schreiben des Deutschen Stenographenbundes. 20.20: Unterhaltungskonzert des Philharmonischen Orchesters Stuttgart. 21: Junge Schauspieler im Kampf, eine Hörfolge. 21.45: Liederstunde. Donnerstag, 27. April. 7.15 Uhr: Frühkonzert erwerbsloser Berufsmufiker, Kassel. 9 bis 9.40: Schulfunk: „Aus Wirtschaft und Verkehr", „Von der Reitpost zur Reichspost", Lei- Elsaß-Lothringen-Jnstitut", Vortrag von Dr. pf Karl Pöschel. 18.25: „Großstadtentwicklung in D> gangenheit und Zukunft", Vortrag von Dr. jur., Dr. phiL, Dr. rer. pol. Carl G. Cornelius. 19 von Köln: Stunde der Nation: „Frühling am Rhein", Hör» Lanvtreis Gießen. U Großen-Linden, 21. April. Gestern abend fand im Saale des Gastwirt- Faber auS Anlaß des GeburtS.ages deS Reichskanzlers eine Kundgebung statt. Der Saal war schon dicht beseht, als die SA., SS. und die Zugendverbände von einem älmzug durch die reichgeschmückten Straßen der Stadt eintrafen. Die Standartenkapelle 222 Friedberg eröffnete die Feier mit einem flotten Marsch. Ortsgruppenleiter Decker begrüßte die Erschienenen. Parteigenosse Lehrer Siegfried (Leihgestern), schilderte dann in markanten Worten den Charakter und die tiefe Religiosität des Kanzlers und schloß mit einem dreifachen „Sieg-Heil" auf das fernere Wohlergehen Adolf Hitlers. Rach dem gemeinsam gesungenen Horst- Wessel-Lied folgten noch ein Gedichtvortrag und Reigen des Bundes deutscher Mädchen. Mit Hn- terhaltungsmusik. die sehr großen Beifall fand, und Tanz fand die wohlgelungene Feier ihr Ende. O Holzheim, 21. April. Am Donnerstagabend sand in dem festlich geschmückten Saale des Gastwirtes Gg. Sarnes jun. anläßlich des Geburtstages des Reichskanzlers Hitler eine nationale Feier statt, die sehr gut besucht war. Rach einem Marsch (Gg. Sarnes sen. Geige, Frl. Buß, Gießen, Klavier) wurden unter Musikbegleitung die Fahnen (Hakenkreuz-, Jungvolk-, Krieger-, Gesang- und Turnvereinsfahne) eingebracht. Die Begrüßungsansprache des Ortsgruppenführers der RSDAP. Kuhl gipfelte in dem Sah: „Glaubt an eine bessere Zukunft!" Ein Dorspruch, Gedichtvorträge und gemeinsam gelungene vaterländische Lieder (Klavierbegleitung Frb D u h , Gießen) wechselten in bunter Reihenfolge. Der Gesangverein „Harmonie" (Leitung Gg. S a m e s) trug viel zum Gelingen des Abends bei. Der Turnverein (DT?) erntete für feine Darbietungen großen Beifall. Den Höhepunkt bildete der Festvortrag des Studienrats Dr. Buß, Gießen, der sehr beifällig ausgenommen wurde. 3n feinen dreiviertelstündigen Ausführungen gab er den aufmerksam lauschenden Zuhörern einen Heberblick über die ersten Werdejahre deS Kanzlers. Er beleuchtete dessen deutsches, soziales und Jronterlebnis. Alsdann sprach er in packenddn Worten über den 14jährigen Kampf um das Deutschtum. Rach dem Horst-Wessel- und Deutschlandlied dankte der Leiter allen, die sich um den wohlgelungenen Abend verdient gemacht hatten. ---- - Wahenbor n-S t e i n 6 e r g, 21. April. Unter starker ‘Beteiligung der Einwohnerschaft beging gestern abend im Saale des Gasthauses „Zur Krone" die hiesige Ortsgruppe der RSDAP. die Feier des Geburtstages des Reichskanzlers in eiirdrucksvoller Weise. Rach der Eröffnungsansprache des Dürgermeisters K. Schäfer gab stuck. phiL K. Schäfer einen Rückblick über Den Lebensgang des Bollskanzlers. Die beiden Ausführungen: Symbolisches Festspiel für das erwachte Deutschland: „Heil Hitler" und das Festspiel »Horst Wessel" gaben der Beranstaltung in würdiger Weise ein sinniges Gepräge. Geoichtvorträge trugen zur Ergänzung des Programmes bei. Die Deranstaltung war umrahmt von musikalischen Dorträgen. Sämtliche Darbietungen wurden mit lebhaftem Beifall ausgenommen. Die Ortsgruppe kann die ganze Veranstaltung als einen recht schonen Erfolg für sich buchen. is Steinbach, 21. April. Zu Ehren des Reichskanzlers Adolf Hitler bewegte sich gestern abend ein großer Fackelzug, an dem sämtliche hiesige Vereine mit ihren Fahnen und Musik teilnahmcn, durch das Dorf nach dem neuen Schulhof. Hier grüßte der Gesangverein „Ein- tacht" mit dem Lied „Freiheit, die ich meine". Anschließend sprach Ortsgruppenleiter Heinrich Rink über das Leben des Reichskanzlers und weihte die neu gepflanzte Linde mit dem Rainen „Adolf - Hitler - Lind e". Bürgermeister Krämer übernahm sie in den Schutz der Gemeinde. Heinrich Ludwig Gerhard hielt eine vaterländische Ansprache und gedachte der deutschen Treue, worauf der Gesangverein „Germania" einen schönen Chor vortrug. Als Abschluß sangen alle Teilnehmer gemeinschaftlich den ersten Vers des Deutschlandliedes. Die ganze Veranstaltung zeugte von echt deutscher Gesinnung in unserer Gemeinde. t Treis a. d. Lda., 21. April. Gestern wurde im Beisein des Bürgermeisters Michel und des Ortsgruppensührers K. Euler aus demLinden- platz bei der alten Schule, den der Gemeinderat in Adolf-Hitler-Platz umbenannt hat, eine Hitler-Linde gepflanzt und am Abend feierlich eingeweiht. Rach einem von der SA.- Kapelle gespielten Musikstück und nach Absingung deS Deutschlandliedes übergab der Ortsgruppenführer Euler unter einer mit einem Sieg-Hell auf Hitler ausklingenden Rede die Linde in die Obhut des Bürgermeisters Michel, der sie in Schuh und Pflege der Gemeinde übernahm. Danach trug der Gesangverein „ Liederkran-" unter Leitung seines Chormeisters K- R i k o l a i, Gro- Hen-Buseck, Awei vaterländische Chöre vor- Hierauf hielt Pfarrer Bogner die Weiherede. Er erinnerte an die historische Bedeutung dieses Platzes, der schon vor Jahrhunderten der Sland- ort der alten Dorflinde gewesen sei, unter der Geri.cht gehalten und die Gemeindeangelegenheit geordnet worden seien, hob die Bedeutung des 20. April hervor und ermahnte zur Treue gegen Volk und Vaterland und zur Einigkeit unter den Volksgenossen. Er schloß mit einem Sieg-Heil auf Reichskanzler Hitler. Daran schloß sich passend ein Chor des Kirchengesangvereins unter Leitung seines Dirigenten Lehrer Walter an. Mit dem Gesang des Horst-Wessel-LiedeS, einem) kürzen Dankeswort des Ortsgruppensührers an alle Einwohner, die sich an der heute ausgeteilten Hitler- Spende so reichlich beteiligt hatten und dem Vortrag des Badenweiler Marsches durch die 621.» Kapelle schloß die erhebende Feier. Kreis Schotten. □ Saubach, 21. Aprll. Gestern wurde der 44. Geburtstag unseres Reichskanzlers Adolf Hitler auf Veranlassung der RSDAP.-Orts- gruppe Laubach auch hier in würdiger und schlichter Form begangen. Gegen 23.15 ölhr nahmen die SA. und der Stahlhelm mit ihren 3ugendgruppen vor der „Helle" Aufstellung und marschierten unter Leitung des Sturmbannführers Hahn unter Borantritt der Laubacher Musikkapelle durch die Straßen der Stadt zu den Anlagen vor dem Schühenhof, woselbst eine Adols-Hitler-Eiche gepflanzt wurde. Die Weiherede hielt der Ortsgruppenführer Kaufmann Pott, wobei er mit packenden Worten auf die großen Taten unseres Volkskanzlers hinwies. Bürgermeister H o g y nahm die Eiche in die Obhut der Stadt. Die Feierlichkeiten wurden anschließend im überfüllten Saale des .Schützenhofes" fortgesetzt, wo mehrere Gedichte auf Hitler zum Vortrag kamen und ein schöner Reigen, ausgeführt von Mitgliedern des Bundes deutscher Mädchen, Ortsgruppe Laubach, getanzt wurde. Ortsgruppenführer Pott gab sodann einen ausführlichen Lebenslauf unseres Reichskanzlers. Anschließend wurde das Deutschlandlied gesungen. Die fleißige Kapelle wartete mit schonen Konzertstücken und flott gespielten Militärmärschen auf. An der programmähig verlaufenen Feier nahm fast die gesamte Einwohnerschaft unserer Stadt teil. V Gedern, 20. Aprll. Der Geburtstag des Reichskanzlers, unseres verehrten Ehrenbürgers Adolf Hitler, wurde hier in würdiger Weise gefeiert. Das 300 Mann starke Arbeitsdienstlager veranstaltete am Vormittag einen ilmjug unter Vorantritt des Spielmannszuges. Rachmittags bewegte sich ein großer Festzug, an dem die RSDAP. mit allen Gliederungen, fast alle Vereine, Körperschaften, das Arbeitsdienstlager und viele Einwohner beteiligt waren, durch die Straßen nach dem Adolf-Hitler-Plah, wo zu Ehren des Reichskanzlers und Ehrenbürgers eine Eiche gepflanzt wurde. Ortsgruppenleiter Alfred Klein leitete die Feier mit einer Ansprache ein, anschließend wurde von den Amts- toaltern der Baum gesetzt. Die Weihe des Platzes und des Baumes vollzog dann unser Ortsgeistlicher Pfarrer Saal. Die Festrede hielt Lehrer C m r i ch von Rieder-Seemen. Bürgermeister Müller nahm die Anlage in den Schutz der Gemeinde. Die Stadtkapelle und der Gesangverein „ Liederkranz" bereicherten die Feier durch ihre Vorträge. Mit dem Deutschlandlied und dem Horst-Wessel-Lied fand die Veranstaltung ihren Abschluß. 4- Groß-Eichen, 21. April. Gestern abend fand hier anläßlich des Geburtstages des Reichskanzlers eine erhebende nationale Feier statt. Rach Anbruch der Dunkelheit bewegte sich ein großer Fackelzug durch die Straßen unseres Ortes. Der Zug endete vor tz der Turnhalle, wo Me Pflanzung einer Adolf- Hit l e r - E i ch e vorgenommen wurde. E. D r e i f sprach im Rainen der Ortsgruppe der RSDAP. Worte der Begrüßung. Rach einer Ansprache de- Bürgermeisters Faust wurde die Eiche gepflanzt. Pfarrer König hielt die Weiherede. Rach einem Liede de- Gesangverein- und dem Horst-Wcssel-Lied nahm Bürgermeister Faust die Siche in den Schutz der Gemeinde: er schloß mit einem brausenden Sieg-Heil auf den Kanzler. Kreis Wetzlar. • Wißmar, 21. April. Der Geburtstag des Volkskanzlers Adolf Hitler wurde auch in unferm Dorfe in würdiger Weife gefeiert. Die Feier verschönen halfen der Gefangverein „Germania", der Turnverein „Gut Hell" und die Freiwillige Feuerwehr durch ihre Spielleute. Besonders gefiel der von der Wißmarer Schuljugend ourgetragene Sprechchor „Deutscher Rat". Lehrer Schnorr schilderte in herzlichen Worten das Leben und Wirken Adolf Hitlers. Nach dem Weiheprolog, vorgetragen von Frl. Schwalm, wurde eine „Adolf-Hitler- Eiche" gepflanzt. Gemeindevorsteher B e st schloß die schön verlaufene Feier mit einem Hoch aus Vaterland, Reichspräsident und Reichskanzler. Das Deutschlandlied erklang zum Abschlüsse. • Odenbausen (Lahn), 21. Aprll. Zu einer eindrucksvollen Feier deS Geburtstags Adolf Hitlers hatte der hiesige Stützpunkt die Dörfer Odenhausen und Salzböden eingeladen. Rach der Eröffnungsansprache deS Stützpunktleiters Ernst Schneider und De- grühungsworten des komm. Gemeinde-Vorstehers Karber hielt Pg. Lehrer Willig die Fest- Deklaralivnz. zabe der chr- ,r Verden in leHvergistun- ale mit ihren -n Aerzlrn b Aschen @e, i'nin Dies- uber di« (Be- normale und Q;mefIot Vie it niÖiS &• krsUund iQnnt ’ ft L'"». 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Mit dem Verstorbenen ist ein Veteran unseres Vereins und darüber hinaus ein treu deutscher Mann von uns gegangen, der mehr als 7UJ ahre dem schönen Wassersport gehuldigt hat. Ehre seinem Andenken Dienstag. 25-Avril» 8.30 Uhr abends aufferordentlicke Geieral-Versannnlung im Bootshaus. Tagesordnung: Anträge. - Sport. Wir erwarten zahlreichen Besuch. 2754DDerBorstand Kameraden besucht recht zahlreich die heutige Veranstaltung des Sturms 17/116 i.Cafs Leib. T erVorstand.274gp Jnhalls-Ueberstchl: zu Lang-Äons au Hausen. — Die A Antrag der Direkt im Alter von 58 Jahren Im Namen der trauernden Hinterbliebenen: I^arie Freund, geb. Schneider nebst Kindern und Angehörigen Schriitl. Ang. unt. 02527 a. d. GH. Az. Heute früh 2 Uhr verschied plötzlich unerwartet in der Chirurgischen Klinik in Gießen mein lieber Mann, unser guter, treusorgender Vater, Schwiegervater, Großvater, Schwiegersohn, Schwager und Onkel Herr Christian Avemann Die Beerdigung findet am Sonntag, dem 23. April, nachmittags um 3 Uhr statt einen sanften Tod abberufen. Die trauernden Hinterbliebenen: Lehrer Chr Albach und Familie Lehrer E Albach und Familie Luise Albach. Nahe, Bad Homburg, den 21. April 1933. Bergisches Kraftfutterwerk G. m. b. HM Düsseldorf-Hof «n belr. (Etnennun Artikel 1. E- Hessen eingesetzt. Artikel 2. Der unterstellt; die Tciti. Artikel 3. Zu Wirkung der Reich- Darmstadt, den Nroutag. nachmittags 5 Uhr: Adolf Hitler- Ehrenscheiben- Schieheru sjioD Paddlergilde GieBen aV. Sonntag,d.?3.Avril nachm. 14.00 Uhr Anpaddein verbunden mit der Weihe des neuen Bootshausgeländes Vollzählige Teilnahme wird erwartet. Gäste sind herzlichst eingeladen. Ahoi! [27iöD Der Vorstand. xx1CB-___gos rechnende Kuben IZ (hnl&iBiiieiiQflus m.Gart.,vornehme, schöne Lage, billig z. verk. Schr. Ang. u. 02521 a. d. GH. Az. Oß, meine 3-üße! So hört man immer und immer wieder klagen. Tlnd wie ist es mit Affinen? Gehören Sie auch dazu? 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