au| tz^iert Kler OiboifN* Ltz SÄ ML ige. ' ^ölei. Rühmen >^kS? ' b&N«, r, S!°S-Ä"E w«5 in 'ZolorflugZeuge"' VVr r?®s gsslüge erl o g' Lars ausfuhrt- E«lar. s * H2,Ot Shring^ 6‘"es. ®c$!< K * P2(0:0)’ Ms Srotzen^' Garben 6- Leun. V rf1L>lunflen * reizt sich fein °''A°r, & K Sürdjte n,Kt°utru lesen, "^e, bie dich be- ff Her °ber, bu lieft ew° »ne Lew!- M- Es lohnte sich ßefegemeinfdjafien, le uufrurusen. - Gepflogenheit, ein heinungsjahrs aus ntmachen. Gegen- eine her wichtig. >schc fialfufation): rbgefetzt unb ans. 1 Äahre Ist, wenig. !>ze, lein Geschäft M W sucht bas r Sortimentsbud). '• Das ist traurig! Nein: ber Leser mmer lieber mmer mieber bas | Jen unb: (ein eige« i hüben. n kurzes Geschehen besonders lebenbig bann klappe, nach- U, nimm Feber unb' It bes Gelesenen, sg lschreiben, unb bann unb vergleiche dein en - nicht, um dich m zu erkennen, wie leben zum Ausdruck s hättest besser ma- u bekommst bei solang von bem, was h be(janbcln heißt, len Ertrag bieten, streben wieberhvlt. abpunkte bieten bir ur Beurteilung von ) auch zum Erken- ch eine gegrünbete, gebilbet host (ober, >er einem Teil bes jchem Durchdenken, vor Rätseln stehst), ng bei anbern. Diese t gemocht, wenn bu chost stänbest. Mit enbet ihr wohltuenb Buch, bas bir ge- , Deinen Geschmack rurückhaltenb bamit, te bu glaubst oer- ilich, wenn es dich ,is treibt, prebige ilj: dafür ober ba- verleihen - davon r nicht satt-. m°" ist zwiefach oeW st bitter zu Horen) fS: «'L S e«i» 'b”' irb er nicht »s0l> Mittwoch, 22. März 1933' 183. Zahrgang Nr. 69 Erster Blaff Oer Tag von Potsdam im Echo des Auslandes „Rahmen und im Kundes"' fest. Das Herriot im September Völkerbundspolitik, der feen Turiner-Rede vom eigenen realpolitischen antwortlichkeit Paris, 21. März. (1BIB.) Der englische Premierminister Macdonald und der britische Staatssekretär des Auswärtigen Sir 3 o h n Simon sind in Paris eingetroffen. Die Verhandlungen mit Ministerpräsident Daladier und Außenminister Paul-Boncour begannen kur; daraus in dec englischen Botschaft. Ls wurde darüber folgende amtliche Mitteilung ausgegeben: Die franzöfifchen Minister haben ihren Kollegen für die Informationen gedankt, die diese ihnen brachten und die es ihnen erlauben werden, die ihnen unterbreiteten Vorschläge einer eingehenden Prüfung zu unterziehen. Die Minister der beiden Länder werden binnen kurzem aufs neue miteinander in Verbindung treten. Die französischen Minister haben ihren Wunsch beteuert, baß im Interesse des europäischen Friedens im Rahmen und im (Bei ff e des Völkerbundes eine vertrauensvolle Zusammenarbeit zwischen den vier europäischen Mächten, die ständige Mitglieder des Völkerbundes sind, eingeführt werden möge. Ration, aus den Trümmern des Weltkrieges, aus der groben Rot der Zeit zu der Bewegung führte, aus der er die deutschen Menschen mit dem Willen zu einer neuen Volksgemeinschaft erfüllen wollte, zu der einzigartigen Erhebung -führte, die die Voraussetzung zu dieser Stunde in Potsdam war. Der Reichskanzler sagt im Grunde nichts Reues, aber der Ton, Form und Vortrag seiner Rede lassen erkennen, daß nach seinem Willen ein neuer Zeitabschnitt beginnt, daß die Revolution zu Ende tst und daß jetzt alle Volksgenossen, die guten Willens sind, zusammengeschweibt werden sollen „unter den Symbolen der alten Grobe und der jungen Kraft". An einzelnen Stellen der Rede Hitlers unterstreicht Hindenburg die Worte seines Kanzlers durch ein energisches Kopfnicken. Unb wieder ist nur Hindenburg als der lebendige Mythos des deutschen Volkes, als die Verkörperung des unerschütterlichen Lebenswillens und der n-versiegbaren Kraft der Ration im Raume. cI8 der Kanzler die Versammlung auffordert, sich oa erheben und in demütiger Ehrfurcht dem greifen Feld marsch all zu baldigen. Dann ruht Hitlers Hand in derjenigen Hindenburgs. Wir erleben in dem Raunt dieses nationalen Heiligtums sinnfällig lebendig den Schwur, den das alte Deutschland mit dem neuen verbindet und im Herzen schwö- Macdonalds Mißerfolg in Paris. Frankreich will Mussolinis plan zwar prüsen,hält aber an der Völkerbundslinie fest Auch ohne die sehr aufschlubreiche Begleitmusik der Pariser Presse konnte aus dem Kommunique herausgelesen werden, daß es Mar- donald nicht gelungen ist, seine französischen Kollegen für eine auch nur grundsätzliche Zustimmung zu dem Plan eines Viermächtepaktes zu gewinnen. Daladier und Paul-Boncour wollen in den Vorschlägen Macdonalds nur Annahme von Anzeige» für die Tagesnummer Ins zum Nachmittag vorher. Preis für I mm höhe für Anzeigen von 27 mm Breite örtlich 8, auswärts 10 Reichspfennig; für Re» hlamcanteigen von 70 mm Breite 35 Reichspfennig. Platzvorschrift 20' , mehr. Chefredakteur Dr. Friede. Wilh. Lange. Verantwortlich für Politik Dr. Fr. Wilh. Gange; für Feuilleton Dr H.THyriot; für den übrigen Teil Ernst Dlumschein und Für den Anzeigenteil i.D.Th.Kümmel sämtlich m Gieren. ist die Linie der von verkündeten französischen Mussolini in seiner gro- 23. Oktober mit der ihm Zielklarheit die Derber vier europäi- ren Tausenbe mit, die Augenzeugen sind, beseligt in dem Bewuhtsein. diese einzigartig« Stunde der deutschen Geschichte, vielleicht und hoffentlich den Geburtstag eines neuen gröberen und stolzen Reiches mit Augen und Ohren erleben zu dürfen. Ein Choral verklingt. Lind jetzt erhebt sich der Feldmarschall noch einmal. Ein leiser Orgelton tönt wie überirdisch durch den Raum, während ein greises Haupt hinter dem Gitter verschwindet, das den Weg zur Bahre des groben Königs öffnet. Wie tiefstes reli- gioses Erschauern läuft es in diesen Minuten über der stehenden Versanzmlung, bie ihren Cckc- harb und ihren Helden, den lebendigen Ausdruck unseres nationalen Stolzes und Strebens und unserer volkhaften Kraft jetzt stumme Zwiesprache halten toeib mit dem groben König. 3n dieser Minute steht Hindenburg zwischen dem kraftvollsten unb besten Vertreter bes alten Preu- bentums und dem Führer zum neuen Deutschland und legt im Geiste ihre Hände ineinander. Als Hindenburg wieder im Kirchenraum erscheint. wirkt in allen die Ergriffenheit noch minutenlang nach. Die grobe Stunde ist zu Ende. Trauben in der leuchtenden Frühlingssonne wartet die Menge, um die Führer des Reiches und ins neue Reich, um den geschlossenen Bund jubelnd zu begrüben. schen Grobmächte und die sich daraus ergebende Rotwendigkeit ihrer ständigen Fühlungnahme über alle groben Fragen entgegengestellt hatte. Daß Frankreich sich gegen diese auch von England anerkannte Notwendigkeit hartnäckig sperrt ist bereits die zweite Enttäuschung, die Macdonald von seiner kurzen Kontinentalreise nach ein beunruhigender Machtfaktor geworden ist. Gleichzeitig werden die Beziehungen zum Vorkriegsdeutschland und zum monarchischen Gedanken mit unverkennbarem Mibtrauen untersucht. 3m „QU atin' fragt Philip Barras, ob der Geist von Potsdam, der in Deutschland noch ganz lebendig sei, den Geist der Restauration bedeute. Bisher sei kein Anzeichen dafür vorhanden. Das moralische Prestige Hitlers im Reich gestatte daran zu zweifeln, dab er daran denke. Die Anwesenheit zahlreicher Abordnungen der Z e ntrumsjugenb in weihen Hemden habe auch zu denken gegeben. Man könne darin einen Beweis dafür sehen, dab hinter den groben schönen, aber etwas unbestimmten Zeremonien dieses Landes ein Gedanke wach sei und es fertig bringe, das Material eines festen politischen Gebäudes für morgen zu sammeln. Saint Brice vertritt im „3 o u r n a (" die Ansicht, daß die gegenwärtige Regierung auf einer unproportionierten Koalition beruhe. Ein Bündnis der Nationalsozialisten mit dem Zentrum sei nicht aus- zuschließen. Es sei um so wahrscheinlicher, als Hitler dieses Bündnis benötigt, um die Verfassung von Weimar unter normalen Bedingungen abzuändern „Petit Parisi en" schreibt: Es handle sich nicht nur um ein nationalsozialistisches Fest, das (Erldjemt täglich, auf}« Sonnlags unb Feiertags. Beilagen: Die Illustrierte Gienen« Familienblatter Heimat m Bilb Die Schalle monat$:Bcjugsprels: Mit 4 Beilagen RM 1 95 Ohne Illustrierte . 1.80 Zustellgebühr .. „ - 25 Auch bei Nichterscheinen von einzelnen Nummern infolge höherer Gewalt. Hernsvrechanschlüsse unter Sammelnummer 2251. Anlchrist für Drahlnach- richten Anzeiger Liehen. Postscheckkonto: frTonUurl am Ifiatn 11686. „Informationen" sehen und halten im übrigen am Gedanken einer Zusammenarbeit i m G e ist des "Bölter- gestern in Potsdam gefeiert wurde, sondern u m einen nationalen Akt, der dazu berufen war, eine neue Aera in den Geschicken Deutschlsnds zu eröffnen. Der Tag von Potsdam habe ein Dreifaches gebracht: geräuschlose Beerdigung der Weimarer Republik, Taufe des neuen Deutschlands und Weihe Adolf Hitlers. Die Franzofen hätten dreifachen Anlab, darüber nachzudenken. Römisches Echo. Rom, 21. Marz. (WTB.) Bon der römischen Abendpresse wird die historische Bedeutung des Tages mit lebhafter Snmpathie gewürdigt. Mit gleicher Sympathie wird die vaterländische Begeisterung der Hunderttausende geschildert, die in Potsdam zusammengekommen waren, und die tiefe, fast religiöse Ergriffenheit, mit der die Abgeordneten selbst die Reden Hindenburgs und Httlers aufnqh- men. Aus der Rede des Reichskanzlers werden besonders die Stellen gegen d i e Kriegs« fchuldlüge und g e g e n b i e ewige Trennung in Sieger und Besiegte sowie der Passus heroorgehoben, in dem der Reichskanzler Hitler sich als aufrichtiger Freund eines Friedens bekennt, unter dem endlich die Wunden verheilen können. als ob nur noch ein Mann den _ ganzen Raum erfüllte. Klar und eindringlich strömen die ganz einfachen und doch so bedeutsamen Worte an die von ihm erwählten Führer des Reiches und an die Vertretung des deutschen Volkes aus feinem Munde. Rur an wenigen Stellen steigert er seine Stimme. Rur zweimal unterstreicht er seine Worte durch eine Handbewegung, und alle fühlen die verpflichtende Eindringlichkeit in diesen Augenblicken. „Ich toeib“ — er toenbet sich etwas zur Rechten, zu Hitler zurück — „dab Kanzler und Regierung mit f e st e m Willen" — „der feste Wille" wird scharf hervorgehoben — „an die Lösung dieser Hauptaufgabe Herangehen." Roch einmal macht Hindenburg eine Handbewegung nach beiden Seiten zu den Volksvertretern, als er die Tlnterstützung des schweren Werkes fordert. „Die klare Erkenntnis der Lage und der Rotwendigkeit" — „das alte Preußen" und „das stolze Deutschland" —, das sind die Stellen, die Hindenburg klanglich stark unterstreicht. Dann geht Hitler zum vergoldeten Podest. So wie er heute spricht, ist er ganz herausgewachsen aus der Atmosphäre der Volksversammlung. Er ist von der geschichtlichen Bedeutung der Stunde offenbar ganz tief durchdrungen. Er spricht als der Wann, der Deutschland nun führen soll. Kurz zeichnet er den Weg. der aus dem geschichtlichen Zwiespalt der deutschen Hause mitbringt. Eine erste lag in dem alsbald fest- zustellenden Mißerfolg seines Auftretens in der Abrüstungskonferenz; fein Plan, der die Konferenz retten sollte, ist, wie so mancher vorher, entsprechend einer schon eingewurzelten Konferenz „unter Blumen begraben" worden. Wie vor einem Jahre erscheint auch jetzt wieder das O st e r f e |t als wahre Rettung der Konferenz, indem es eine gewisse natürliche Unterbrechung der Arbeiten und damit einen neuen Zeitgewinn für direkte Besprechungen zwischen den hauptbeteiligten Mächten herbeiführt. Dje völlige Berfahrenheit der Konferenzsituation und die Verlegenheit, in der sich die englischen Minister befinden, kann sich auch nicht deutlicher ergeben als aus der Tatsache, daß der englische Außenminister das Herankommen der Ostcrpause nicht einmal abgewartet hat, sondern den Kcmferenzpräsö benten Henderson gestern von Paris aus telephonisch veranlaßt hat, schon jetzt die Unterbrechung der Konferenz und damit die mehrwöchigen Verschiebungen der weiteren Aussprache über den Macbonalbplan in die Wege zu leiten. Amerika schaltet sich ein. Washington, 21. März. (TU.) Hohe politische Kreise gaben am Dienstag einen amerikanischen Plan bekannt, der ein europäisches Abrüstungsabkommen anstrebt. Der Plan besagt: 1. Die Vereinigten Staaten sind f ü r e i n e M i t - arbeit am Mussolini-Plan. Sie treten darüber hinaus für ein Abkommen über eine Gewaltverzichtanwendung in Europa für die Dauer der nächsten zehn Jahre ein Dabei soll der Kellogg-Briand-Vertrag zu Grunde gelegt werden, ohne aber Amerika im Falle von Vertragsverletzungen irgendwie zu verpflichten. 2. Die Bestrebungen der europäischen Länder bezüglich eines endgültigen Abkommens über d i e Landrüstungen wurden im Interesse der Erhöhung des gegenseitigen Vertrauens gebilligt. 3. Amerika bietet seine Mitarbeit beiderAusstellung der Ziffern für ein derartiges lieber- einkommen an ober will wenigstens ein lieberem kommen auf Grund des Mufsolmiplanes erleichtern. 4. Die Regierung der Vereinigten Staaten tritt dafür ein, alle europäischen Länder in den Mussolini-Plan aufzunehmen. London, 3. März. (WTB. Funkfpruch ) Die großen Feierlichkeiten bei der Eröffnung des neuen deutschen Reichstages in Potsdam werden von der englischen Presse in größter Aufmachung und spaltenlangen Berichten wieder- gegeben. In eindrucksvollen Ueberschriften wird besonders der feierlichen Zurückweisung der Kriegsschuldlüge durch den Reichskanzler Beachtung gewidmet. Die redaktionellen Aeußerungen der Blätter nehmen mit echt englischer Ruhe entsprechend ihrer politischen Tleber- zeugung Stellung und suchen sich über die gegenwärtige und künftig^ Lage in Deutschland klar zu werden. Vielfach wird der Gedanke ausgesprochen, daß der Reichstag sein eigenes Begräbnis begangen habe, und daß es mit der Demokratie einstweilen in Deutschland zu Ende sei. Der liberale „R e w s Chronicle" gibt der Hoffnung Ausdruck, Deutschland möge einsehen^ daß seine Interessen im Augenblick nicht in der Wiederbelebung alter Streitigkeiten oder der Stellung unzeitgemäßer und unmöglicher Forderungen liegen, sondern darin, dem immer lebhafter werdenden Wunsch der Völker Europas zu entsprechen, der auf ein friedliches und achtungsvolles Verhältnis mit allen Rachbarn und nicht zum mindesten mit Deutschland abzielt. — Die rechtskonservative „M o r n i n g P o st" sagt, die deutschen Republikaner würden jetzt einsehen, daß einer ihrer großen Fehler darin bestanden habe, dem Volk nur Parteigezänk geboten zu haben, anstatt wenigstens die AnsPe eines offiziellen Zeremoniells zu schaffen und so die Loyalität der Allgemeinheit zu fördern. Den besten Wegweiser zum Verständnis der Entwickelung, die am 30. Januar in Deutschland begonnen har, glaubt «Worning Post" in einer Stelle der Breslauer Rede des Vizekanzlers von Papen zu finden, wo der Staat von Weimar als ein Staat von Gnaden der vormaligen Feinde bezeichnet wurde, die das deutsche Voll im Zustande dauernder Tlnterlegenheit hüt- ten halten wollen. „Morning Post" gibt der Ansicht Ausdruck, daß die Hauptfundamente des Dismarckschen und des Weimarischen Regimes verschwinden und durch etvKas erseht werden sollen, was mehr dem System Mussolinis entspreche. . „D a i l h T e l e g r a p h" behauptet, die gestrige Feier bedeute die Verwerfung der Demokratie, der bürgerlichen Rechte und der Friedensidee durch die Mehrheit der deatschen Wählerschaft und fühlt sich befugt, Zweifel daran zu äußern, daß die neue Regierung einer Staatskunst fähig sei, die zu heilen und aufzubauen verstehe. Don ähnlichem Geiste der.Unfreundlichkeit getragen ist auch ein Leitartikel der „Times". Er bringt historische Betrachtungen über Friedrich den Großen, die den König so darstellen, wie ihn der Zerrspiegel feiner zeitgenössischen Gegner geschildert haben mag. Das Blatt stellt zwar fest, daß niemand dem Reichspräsidenten v. Hindenburg Größe, oder dem Reichskanzler eine bemerkenswerte Fähigkeit auf dem Gebiete der Redekunst und der politischen Strategie absprechen könne, schließt aber daran eine sehr unfreundliche Besprechung der innerpolitischen Vorgänge in Deutschland. Es handele sich zwar um Dinge, die Deutschland allein angingen, ein Uebergreifen auf das Gebiet der Außenpolitik würde jedoch die sofortige und unvermeidliche beklagenswerte Folge haben, Deutschland zu isolieren und die fremden Regierungen zu einer gemeinsam gegen Deutschland gerichteten Politik zu- sammenzuschweihen. Der Eindruck in Frankreich. Paris, 21. März. (TU., Sämtliche Pariser Blätter raumen den Vorgängen in Potsdam einen hervorragenden Raum ein. Im redaktionellen Teil tritt die Feststellung in den Vordergrund, daß Deutschland von neuer innerer Kraft beseelt, geschlossen hinter seinem Führer steht unb, daher für die Rachbarn Oie große Stunde. I Don unserer Berliner Redaktwn. Potsdam, den 21. März 1933. Alles bas, was in beim frifdjen sonnigen Frühlingstag an Klingen unb Singen burch deutsche Lande ging, an Jubel der wehenden Fahnen unter dem drohenden Schritt ber Soldaten unb ber braunen unb felbgrauen Bataillone, alles das, was insbesondere die Wallsahrt ungezählter Ta u |enbe in bie Stadt des großen Königs führte, bas fanb feinen Sinn unb Höhepunkt in ber einen Stunde an ber Gruft Friebrichs des Großen. Den Millionen Deutschen, bie bie Stimmung bie- s« weltgeschichtlichen Stunbe nicht nur mit ben Ohren, fonbern mit allen Sinnen erleben durften, strahlten Stolz, heiße Freude u n b t i e f e s Glück aus feuchtschimrnernben Augen. Dicht gelängt warteten bie Menschen auf ben beiden hohen Emporen des seltsam barocken Rechtecks der Potsdamer Garnisonkirche. Von allen Pfeilern unb Vorsprüngen des golbgeschmückten Marmors grüßen bie stolzesten Zeichen preußisch-beutscher Geschichte, bie Fahnen glorreicher Regimenter aus zwei Iahrhunberten. An allen Wänben ber Empo- reu, Tafel neben Tafel, geschmückt mit bem Ester- nen Kreuz unb mit ben Namen von Kämpfern aus ben Helbischen Zeiten beutscher Geschichte seit 1813. Heute hat jeder, ber bas schönste Ehrenzeichen erringen konnte, die Brust nicht nur mit bem Bank), fonbern mit bem Kreuz felbft geschmückt, bas Kreuz auf ber Friebensuniform, am felbgrauen Stahlhelmrock ober am Braunhemd, so fühlen sich die Menschen in dieser Kirche verbunden mit den großen Traditionen der preuhisch-deutschen Geschichte, mit denen dies Heiligtum der Nation erfüllt ist. und aus deren Geist das Dritte Reich wieder aufgebaut werden soll. Veteranen in ber Generalsuniform unb im abgeschabten schwarzen Rock, bie mit bem Felbmar- scholl selbst es an Jahren ausnehmen können, teils auf Krücken, werben auf ihren Platz geleitet. Sie nennen biefe Stunbe als bie tiefste Beglückung unb Hörste (Erfüllung ihres zur Neige gehenben Lebens. Das Summen im Gedränge der leuchtenden Uniformen aller Art unb bes feierlichen wchwarz legt stch als Musik von braufeen antünbigt, baß bie Gottesbienste zu Enbe sinb, und bafe ber Felb- mar schall kommt. Zunächst erscheinen die Abgeordneten der nationalsozialisti- schen Reichstagsfraktion in ben braunen unb schwarzen Uniformen ber SA. unb SS. in ge- fdjlollenem Zuge. Sie füllen ben Block zur Rechten bes Sessels, ber bem Reichspräsibenten vorbehalten Auf der Stuhlreihe zur Linken nehmen jetzt drei Braunhemden Platz. Mein Auge kreuzt den Blick mit einem frischen Iungengesicht, das mir so oft in politischem Kampfgespräch gegenüber saß. ohne Uniformrock, ohne Hoheitsabzeichen der SA. an der Uniform, nur im einfachen Braunhemd — dieser Junge ist heute Reichskommissar von Baden . . . Du hast recht behalten mit deinem ganz reinen sieghaften Idealismus, Robert Wagner, mit deinem Kampfeifer, der dich so früh und so besonders eng mit Adolf Hiller zu gemeinsamem Kampf und zu gemeinsamem Leid verband. Heute darfst du wie wir alle im Banne jener mythischen Erscheinung verweilen, die das Werden des ersten Reiches erlebte, und heute, neben Adolf Hiller sitzend, das neue Reich segnet. Die neuen Staatspräsidenten von Württemberg und Hessen neben ihm im Braunhemd. General Epp, der Reichskommissar von Bayern, erscheint in brauner Galauniform und grüßt seine drei Kameraden mit dem Hitlergruß. Am Ende dieser Stuhlreihe neben Epp nimmt der Vize- kanzler von Papen Platz. Die Länderreihe ist beseht. Gleichzeitig hat sich auch die Ministerreihe gefüllt. In der Kaiserloge erscheinen etwas ! im Hintergründe Mitglieder des Hohenzollcrn- hauses. Die Sonne wirft ihre Strahlen durch die Fenster auf die roten Sessel, auf denen der Reichspräsident, der Reichskanzler und der Reichstagspräsident vor dem vergoldeten Podest unter der Kanzel Platz nehmen sollen. Orgelton erfüllt den Raum. Draußen erllingt die Rationalhymne. Geleitet von seinem Staatssekretär, dem Sohne, gefolgt von Hitler und Göring erscheint im Kirchenraum die reckenhafte Gestalt des Mannes, in dem sich deutsches Schicksal seit zwei Generationen verkörpert. Es ist wohl keiner unter uns, der nicht von tiefster Ehrfurcht erfüllt wäre In dem Augenblick als die Gestalt mit dem schneeweißen Haupt langsam seinem Platz zu- schritt, dem Haupt, in dessen Erinnerung an das bewußte Miterleben und Gestalten der deutschen Auseinandersetzung von 1866. des Jubels beim ersten Versailles, des Jammers beim zweiten Versailles lebt und der nun der Jugend des erwachten Deutschlands die Tore geöffnet hat zur Gründung eines neuen Reiches. Die ganze Versammlung steht. Aus dem machtvollen Block der Braunhemden recken sich hunderte von Händen zum Hitlergruß tote zum Schwur. Die Vertreter der Länder recken ebenfalls die Hand empor. Schweigend und ergriffen stehen die Uebrigen. Der Feldmarschall grüßt mit dem Stab zur Kaiserloge, zu den Ländern, zur Reichsregierung. zu den Volksvertretern. Einen Augenblick steht er mit gesenktem Haupt, in offenbar tiefer Ergriffenheit vor bem Altar, ehe er sich niederläßt. Während die Melodie des Chorals sich niedersenkt, fährt sich Hindenburg einmal mit der Hand über die Augen. Keiner, der nicht bei dieser Be- toegung ein tiefes Erschüttern fühlt. Jeder ahnt, toas in dieser Stunde im Geiste dieses Mannes vorgeht. Dann steht der Marschall und es ist, GietzenerAnzeiger General-Anzeiger für Oberheffen Crrtf und verl-a: VrLhl'sch- UnIveistlSlr-vuch- und Steinöraderel R. £me In Sieben. Sflriftltifnng und Seschästr'tk'le: St'i’tT^e 7. Rom 1922. Als Adolf Hitler auf den Stuhl Bismarcks berufen wurde, frohlockte die italienische Presse. Sie zog aus diesem Ereignis die Schlußfolgerung, daß die faschistische Idee die Welt zu erobern beginne. In Deutschland gab es viele Leute, die je nach der Einstellung zur nationalsozialistischen Bewegung betrübt oder beruhigt sagen, Deutschland sei nicht Italien, und was dort möglich gewesen sei, werde bei uns an den ganz anders gelagerten politischen Tatsachen und an den viel stärkeren materiellen, geistigen und traditionellen Widerständen mit Notwendigkeit schei- tern. Man sollte sich ein vorgreifendes Urteil nicht zu leicht machen. Es ist gewiß nicht möglich, die Geschichte einer kommenden -Zeit auch nur in ihren allgemeinsten Umrissen im voraus zu schreiben. Aber es gibt Ideen, die in der -Zeit liegen und Bewegungen, die aus ihr heraus wachsen, und wenn man ihren Verlauf auch nicht im einzelnen berechnen kann, so vermögen doch Tatsochenvergleiche Rückschlüsse auf die allgemeine Richtung zu geben. Die innerpolitische und nationale Entwicklung in Italien und in Deutschland weist schon in einer früheren Zeit eine überraschende Parallele auf. Cavours nationales Einigungswerk in Italien ging zum Teil denjenigen Bismarcks voraus und hielt dann mit ihm Schritt. Die außenpolitischen Schwierigkeiten und die inneren Gegensätze landsmannschaftlicher und weltanschaulicher Art, die der Schöpfer des neuen Italien zu überwinden und zu überbrücken hatte, waren kaum geringer als diejenigen, die sich Bismarck entgegenstellten. Der Weg von Savoyen über die Lombardei, Denezien (die Herrschaftsgebiete Oesterreichs) nach Florenz und dann nach der Hauptstadt des Kirchenstaates läuft der preußisch-deutschen Entwicklung über 1864, 1866 nach dem Versailles von 1871 durchaus parallel. Wenn man nun das Italien von 192 2 dem Deutschland von 1933 gegenüberstellt, so glaubt man in weiten Kreisen der öffentlichen Meinung einen fundamentalen Gegensatz konstruieren zu können zwischen dem „Revolutionär" Mussolini, der nach dem Morsch auf Rom die Staatsmacht gewaltsam den bisherigen Inhabern entrissen habe, und dem Parteiführer Hitler, der wie jeder andere deutsche Kanzler vor ihm völlig legal berufen worden sei und eine Koalition mit anderen, vielleicht stärkeren Gruppen und Männern habe bilden müssen. Dieser älnterschied besteht nicht. Er ist eine Legende, die durch die einfachsten geschichtlichsten Tatsachen zu widerlegen ist. Mussolini hat seinen Vorgänger Facta in genau der gleichen Weise abgelöst, wie Hitler auf Schleicher folgte. Italien befand sich im Herbst 1922 im Zustand der völligen wirtschaftlichen Auflösung. Die älnfähig- keit der Regierung Facta, die herrschende Rot zu meistern, hatte Massenstreiks in der Industrie und auf den Verkehrsmitteln ausgelöst. Gegen die Gefahren des nationalen Zerfalls setzten sich die faschistischen Verbände der Männer zur Wehr, die ihr nationalistisches Fronterlebnis in sich trugen und deren Führer es nicht dulden wollten, daß die Enttäuschung über die Friedensoerträge durch die innere Auflösung des Staates vermehrt werde, die vielmehr im Innern eine neue Ordnung und eine starke Regierungsgewalt forderten, damit von dieser Grundlage aus Italien auch nach außen hin wieder groß und stark gemacht werden könne. Zwischen den streikenden Marxisten und den nationalistischen Faschisten, die überall als technische Nothilfe einsprangen, tobten bürgerkriegsähnlick)e Kämpfe. In Rom schwankten der König und sein Ministerpräsident Facta, ob sie die Militärmacht einsetzen sollten. In dieser Zeit saß Mussolini in dem Redaktionsbüro seines Mailänder „Powlo d'Jtalia". Am 28. Oktober rief ihn sein Freund Pronta aus Rom an. Er möge sofort in die Hauptstadt kommen, um sich an die Spitze seiner Schwarz- Hemden zu stellen und den König durch ein Ultimatum zu zwingen, ihm die Macht zu übertragen. Mussolini lehnte ab. Er werde erst kommen, wenn ihn der König rufe, wenn er Facta entlassen habe und ihm den Auftrag zur Regierungsbildung gebe. 3n Rom schwankte man noch 24 Stunden. Sosste man nicht doch die Armee einsetzen und schießen lassen? Aber damit allein war es ja schließlich nicht getan. Facta sah nicht einen Weg, auf dem er dem wirtschaftlichen und sozialen Chaos hatte steuern können. Man tarn zu dem Entschluß, der faschistischen Bewegung die Türe in den Staat zu öffnen. Am 29. Oktober telephonierte der General Mangarini nach Mailand. .Der König ruft mich also?" fragte Mussolini. „Ich komme nicht, ehe mich nicht der König offiziell zum Ministerpräsidenten ernennt." Mussolini wußte, daß seine Bewegung den Gipfel bereits überschritten hatte. Die industriellen Verbände hatten die Zuschüsse gekündigt. Der Generalsekretär Olivetti muhte dem Duce bekennen, daß die Kassen erschöpft seien und daß man in aller Kürze die Soldzahlungen an die Legionen einstellen müsse. In dieser Situation spielte Mussolini ein ganz großes Spiel. Er verlangte zu einer Zeit, wo die Macht seiner Legionen nach außen noch wirkte, vom König „alles oder nichts". Er bekam alles. General Mangarini bestätigte ihm die Ernennung zum Ministerpräsidenten. Ehe Mussolini den Zug nach Rom bestieg, verkündeten Extrablätter des „Popolo dItalia". daß der Duce Ministerpräsident sei. Als ganz „legal" ernannter Ministerpräsident saß Mussolini in dem Zuge von Mailand nach Rom, und was die Legende von dem „M a r s ch nach Rom" weih, das war im Grunde gar nichts anderes als der Fackelzug der SA-, der SS- und des Stahlhelms durch das Brandenburger Tor und durch die Wilhelmstrahe in der Rächt nach dem 30. Ianuar. Es war eine große Kundgebung des Iubels und der Begeisterung nach der vollzogenen Einigung zwischen dem König und dem Duce. Auch nach dem 29. Oktober konnte Mussolini nicht als Diktator auftreten. Er mußte eine Koalition bilden. In seinem Kabinett sahen so starke Persönlichkeiten des alten Italien, wie der Admiral Thaon di Revel, der General Digz, Federzoni di Stefans und Origlio. In den leitenden Kreisen des Heeres schaute man argwöhnisch auf die Organisation der Schwarzhemden. Der Hof und die Führer des alten Italien schauten herablassend auf den „Emporkömmling". Mussolini konnte das Parlament nicht auflösen. Er muhte sich mit ihm zunächst auseinandersetzen, ihm Rede und Antwort stehen. Es schienen alle Garantien im Sinne des alten Italien, dos Hofes und der^ Armee, gegeben. Dennoch setzte sich der Mann und seine Bewegung durch. Mussolini wußte nach der Machtergreisung nicht im einzelnen, welchen Weg er gehen sollte. „Ihr fragt nach unserem Programm? Wir wollen Italien regieren! Regieren unabhängig von Parteien und ihrer veralteten Ideologie und ihren Phrasen! Regieren im Geist einer neuen Ordnung und Disziplin!“ Oer Reichspräsident am Sarkophag des alten Kaise . Berlin, 21. März. (WTB.) Der Herr Reichspräsident Generalfeldmarschall von Hindenburg begab sich nach der Potsdamer Feier zum Mausoleum im Charlottenburger Schloßpark, wo er am Sarkophage Kaiser Wilhelms I. ein Lorbeergebinde mit schwarzweißroter Schleife niederlegte. Das Potsdamer Glockenspiel als Pausenzeichen des Oeutschlandsenders. Die Reichsrundfunkgesellschaft teilt mit: Von Mittwoch, 22. März, ab wird der Deutschlandsender ein neues Pausenzeichen führen. In Zukunft werden als Zeichen die ersten Klänge des Glockenspieles der Potsdamer Garnisonkirche erklingen, um den Hörer an die denkwürdigen, vom deutschen Rundfunk aus Potsdam übertragenen Feierlichkeiten des 21. März zu erinnern. Oie neuen Notverordnungen unterzeichnet. Berlin, 22. März. (CRD.-Funkspruch.) Der Reichspräsident hat die angekündigten Wie sie ihn bezwang Dnginalroman von Z. E>chneider»Foerstl. Urheberrechtsschutz: Verlag O. Meister, Werdau L 5. 29 Fortsetzung. Rachdruck verboten« „Ja!" Sein Körper bog sich etwas zusammen. „Sie oersprack an Isabellas achtzehntem Geburtstag mir von Graf Harrach das Jawort zu erbitten. Und ---ich muß damals von Sinnen gewesen sein, Herr Baron--ich glaubte nicht so lange warten zu können und wollte um jeden Preis diesem Zustand ein Ende machen--da tat sie ein Letztes--Ihre Frau, Herr Baron, diese Frau, die ich verehren werde bis zu meinem Ende-- sie schenkte mir, um mich das Gleichgewicht wieder finden zu lassen, ihr Vertrauen, gestand mir, daß auch sie liebe, genau so aussichts- und hoffnungslos wie ich." Merlins Atem ging laut. Brandt suchte nach Worten, wie er das, was sie ihm geoffenbart hatte, sagen konnte, ohne sie zu schädigen und ihn zu verletzen: „Sie weiß, daß sie von Ihnen nicyt geliebt wird, Herr Baron!" Nun war es heraus, was Segen oder Unheil bringen konnte. «Mein Herr!" Hans Jörg hatte die Faust gehoben, entspannte sie und ließ die Hand wieder herabfallen. „Die Frau Baronin sagte so!" entgegnete Brandt entmutigt „Sie quält sich--Sie ahnen nicht, wie sie sich quält, den Weg zu Ihrem Herzen zu finden und wie sie sucht nach allem, was Sie bezwingen könnte, nachdem ihre Liebe dies nicht vermacht hat. Und da riet ich ihr — ich wollte sie doch trösten, wie sie mich getröstet hat — zu versuchen, Ihnen ein Kamerad zu werden, sich in das Milieu hineinzufinden, in dem Sie nun einmal leben und ganz darin einzudringen. Sie nahm den Vorschlag sofort mit Begeisterung auf. In der Jagdhütte, sie wurde selten um diese Zeit benutzt habe ich ihr die ersten Kenntnisse über die Technik des Flugwesens vermittelt. Ich habe als Flieger gedient, und es war mir ein Leichtes, ihr alles zu erklären und die geeigneten Bücher und Schriften zu verschaffen. Und die gnädige Frau begriff so rasck.--Die Praxis gestaltete sich natürlich ungleich schwieriger. Wir machten zwar ab und zu einen kleinen Abstecher nach Oberwiesenfeld, dort habe ich auch die ersten Flüge mit ihr unternommen. Aber länger als einen Tag auszubleiben, durften wir uns nicht getrauen, es hätte fönst Verdacht erregt. Sie war mutig wie ein Mann und als sie dann soweit war, ohne mich auskommen zu können, habe ich um meine Entlassung auf Ichenhausen gebeten---" „Uno dann, Herr Oberleutnant?" Joe Brandt taumelte —. „Weiter habe ich nichts mehr beizufügen, Herr Baron!" „Sie haben meine Frau seither nicht mehr gesehen?" --— Ein atemlanges Schweigen: „Nein!" „Nun haben Sie gelogen!" Joe Brandt hob die Hand und ließ sie wieder herabfallen. Das grelle Licht, das von der Decke kam, bohrte sich wie eine Spitze in feine Augen. „Ich will annehmen", kam Merlins Stimme zu ihm herüber, „daß es das erstemal an diesem Abend ist. — Warum hat meine Frau Sie mit nach Rom genommen?" Joe hatte das Gefühl, als sackten feine Füße in dicken Schlamm. Er vermochte keinen mehr zu rühren. Berge stürzten über ihm zusammen und begruben ihn unter Schutt und Gerölle und meterhohem Unrat. Unter halbgeöffneten Lidern sah er zu Merlin hinüber, setzte zu sprechen an und schüttelte den Kopf. Die Zunge gab keinen Laut mehr. „Sie müssen diese Lücke unbedinkt ausfüllen, Herr Oberleutnant", gebot Hans Jörg schroff. „Warum hat meine Frau Sie mit nach Rom genommen!" Joes Kehle würgte, als fei er am Ersticken. Nahm dieser Kreuzweg denn kein Ende mehr? Mußte auch das Letzte, das Allerletzte, noch gejagt sein? Und wußte dieser Mensch denn um jeden Gedanken seiner Frau?--„Sie war noch nicht ganz sicher! Sie *- ich konnte die Verantwortung nicht übernehmen, die gnädige Frau ohne jegliche Begleitung aufsteigen zu lassen. Und sonst wollte sie sich niemand an- vertrauen.--Hier hat sie die letzte Etappe der Reife zurückgelegt." Merlin war zu ihm herübergekommen. Sie standen jetzt Auge in Auge. „Haben Sie nie bedacht, Herr Brandt, daß darin eine Gefahr liegt? — Ich meine in dieser Stellung, die Sie da zu meiner Frau eingenommen haben?" Joe hielt den Blick Jörgs ruhig aus. „Unser beider Wille war so rein, daß Gott selbst nichts anderes als ein gerechter Richter sein könnte, wenn er an Ihrer Statt hier stünde." -'Das will ich gelten lassen, Herr Oberleutnant" Merlins Rechte streckte sich ihm entgegen. Joe hob die seine und fragte verhalten: „Sie wissen auch das Letzte, Herr Baron?--" „Alles, ja! — Ich habe es schon bei jenem Flug über die Campagna gewußt. Sie haben nicht genügend Vorsicht malten lassen. Ich bekam die post- lagernden Briefe ausgehändigt. Natürlich nur die Notverordnungen über den Erlaß einer Amnestie und die Maßnahmen zur Abwehr heim- tückischer Angriffe gegen die Regierung der nationalen Erhebung unterzeichnet. Der Charakter der Amnestie ist in den Bestimmungen selbst eindeutig dahingehend festgelegt, daß lediglich politische Straftaten amnestiert werden sollen und rein kriminelle Delikte ausgeschaltet bleiben. Aenderung der Geschäftsordnung des Reichstags. Berlin, 22. März. (DDZ.) Der Geschäftsordnungsausschuh des Reichstages lehnte heute unter dem Vorsitz des Abgeordneten Högener (SPD.) mit den Stimmen der Rationalsozialisten gegen die Stimmen der Sozialdemokraten bei Stimmenthaltung des Zentrums und der Bayerischen Dolkspartei den sozialdemokratischen Antrag ab, die 11 in Haft befindlichen sozialdemokratischen Abgeordneten sofort aus der Haft zu entlassen. Die Anträge der Regierungsparteien auf Aenderung der Geschäftsordnung (Abschaffung der Institution des Alterspräsidenten, pflichtmähige Teilnahme an den Verhandlungen und Ausschluß bis zu 60 Sihungstagen im Falle unentschuldigten Fernbleibens) wurde angenommen. Wahl des preußischen T inister- Präsidenten erst im Dcu.i Berlin, 22. März. (TDZ.) Es ist damit zu rechnen, daß der Preußische Landtag sich bereits nach seiner heutigen Sitzung bis zumMai vertagt. Es besteht die Absicht, bis zum Mai in Preußen die kommissarische Regierung amtieren $u lassen und erst dann die Wahl des Ministerpräsidenten vorzunehmen. Die Personenfrage ist bisher nicht entschieden. In Preußen soll jedoch wie im Reiche der Parlamentspräsident dem Kabinett angehoren. Vermutlich,bleibt es bei der Ernennung des Landtagspräsidenten K e r r l zum preußischen Iustizminister. Beschränkung des Hausierhandels mit Arzneimitteln. Berlin, 22. März. (VDZ.) In einem Erlaß an die Nachgeordneten Behörden weist der kommissarische preußische Innenminister Goring erneut auf die strengste Beachtung früherer Grund- erlafse hin, die sich auf den Straßen- und Hausierhandel mitArznei- undGe- heimmltteln beschäftigen. Minister Göring erklärt dazu, es könne im Interesse heilungsuchender und oft auch mittelloser Volksgenossen nicht geduldet werden, daß im Straßen- und Hausierhandel w e r t l o s e Schw i nd e l m i 11 el zu betrü- gerischenPreisenin zunehmendem Ausmaß feilgeboten und verkauft würden. Der Minister ersucht daher, daß nachdrücklichst gegen dieses Llnwesen vorgegangen werde. OerReichsbundderKrregSbeschädigten zur Lage. Der Reichsbund der Kriegsbeschädigten hat eine Kundgebung an seine Mitglieder herausgegeben, in der es heißt: „Mit der Wahl vom 5. März hat die Mehrheit des deutschen Volkes sich zu einer neuen Staat Führung bekannt, die damit auf verfassungsmäßigem Weg vom Volk in aller Form bestätigt worden ist. Diesen verfassungsmäßigen Willen des Volkes haben auch wir als Kriegsopfer zu achten. Auf dem Boden strenger Verfassungsmäßigkeit und parteipolitischer Reutralität wollen wir für das Wohl unserer Mitglieder und der Gesamtheit der deutschen Kriegsopfer tätig sein. Wir glauben an die Einlösung des Wortes, nach dem der Kriegsbeschädigte der erste Bürger im Staate sein soll. Wir glauben an die wahre Bedeutung des am 12. März unter stärkster amtlicher Betonung begangenen Volkstrauertages, eine gute Versorgung für die Hinterbliebenen unserer gefallenen Kameraden zu schaffen. Unserem Vaterland und unserem Volk, denen wir im Kriege die größten Opfer gebracht haben, bleiben wir immer verbunden." Meine politische Nachrichten. In Bayern wurden zur Vermeidung aller Umstände, welche die öffentliche Ruhe und Ordnung zu gefährden- geeignet sind, sämtliche sozialdemokratischen periodischen Druckschriften weiter für die Zeit vom 21. März bis 4. April 1933 einschließlich verboten. — * Der Münchener Oberbürgermeister Dr. Schar- n a g I hat dem kommissarischen Innenminister Adolf Wagner seinen Rücktritt erklärt. Der Minister hat den nationalsozialistischen Stadtrat F i e h l e r zum kommissarischen ersten Bürgermeister für München bestellt. —-...... ■ ' - - - ■■ . - Aus der Provinzialhauptstadt. Oie Tage der Saat. Wenn die Lerchen zum Himmel steigen und sich die Wiesen mit frischem Grün überziehen, wenn sich am Wegrain die Gänseblümchen zeigen und von verborgenen Plätzen die Veilchen ihren Duft in die Frühlingsluft senden, dann rüsten sich die Menschen, um in Feld und Garten den Sarnen in die harrende Erde zu senken. In braunen, schweren Schollen liegt das Land, wie eine Wiege. Darinnen aber schaffen und wirken geheimnisvolle Kräfte. Die winzigen Samen- körnchen, in sommerlicher Hitze gereift, werden nun in das dunkle Erdreich gelegt und sofort beginnt ihr Leben. Sieckehnen sich, schwellen an und treiben ihre Keime der Sonne entgegen. Mit emsigem Fleiß nährt sie die mütterliaje Erde. Bald finden die zarten Keimchen den Weg zum Licht. Scheu und neugierig kommen sie hervor, und bald schmückt ein frisch-grünes Kleid die braune Erde. Die Lerche baut ihr^Rest im Schutze der Hälmchen, die kleinen Vöglein liegen tvohl behütet hinter den grünen Vorhängen. Kornblumen und Klatschmohn kommen zu Besuch. Es ist für die Samenkörnchen das schönste Auferstehungsfest. Diese Gedanken strömen uns zu, wenn wir den fleißigen Landwirten, den emsigen Gärtnern tzu- schauen. Gibt es ein schöneres Bild als den Säemann dort auf dem Acker? Es ist ein „kleiner" Dauer. Sein Betrieb erfordert noch keine Maschine. Reben am Weg steht der Pflug mit den Kühen. Sie haben nun Zeit, denn ihre erste Arbeit ist getan. Frischer, kräftiger Erdgeruch steigt aus dem gepflügten Land, die Schollen glänzen im Sonnenlicht, Stare und Bachstelzen lesen Würmer und Larven aus der aufgerissenen Erde. Der Landmann aber nimmt bedächtig das weiße Säetuch, bindet es sorgfältig um und füllt es mit Körnern aus dem Sack, der auf dem Wagen liegt. Llnd nun beginnt d i e Arbeit, die uns von jeher als die schönste und ehrwürdigste aller Arbeiten erscheint: die Aussaat. Aehnlich empfanden auch unsere Vorfahren. Der erste Samenwurf, er wurde stets eingeleitet mit einem Blick zum Himmel, mit einem Gedanken an Gott, der doch nur allein Wachsen und Gedeihen geben kann. „Das walte Gott!" sagt der Dauer, und dann fliegen die Samenkörner in breitem Wurf durch die milde Frühlingsluft wie ein leichter Regen auf die wartende Erde. Schwer und langlam schreitet der Dauer, wendet am Ende des Ackers und beginnt, den zweiten Streifen zu besäen. .. über den frisch gepflügten, dampfenden Acker hin, wie von heimlicher Musik aus der Tiefe der Erde begleitet, von segnenden Winden umfungen aus des Himmels leuchtenden Höhen...“ meiner Frau. Der Beamte hat wahrscheinlich gedacht, daß es so in Ordnung ist!" Es war das erstemal, daß Joe Brandt den Baron lächeln sah.-- Als ein Klopfen an der Türe erfolgte, strich er sich über die Stirne. „Ich habe nicht gedacht, daß wir jo viel Zeit benötigen würden, uns auszusprechen. Mein Freund wird ungeduldig, und meine Frau fürchtet sich womöglich, wenn ich so lange ausbleibe. Ich nehme an, daß es Ihnen ein Vergnügen bereiten wirb, sich einmal ohne jede Verstellung mit ihr unterhalten zu können. Man spricht immer gerne von jemand, den man liebt und die kleine Isabella ssr wirklich ein ganz entzückendes Mädel, an dem Sie sicher Ihre Freude haben werden. Meine Frau wird ohne Zweifel ihr Versprechen halten, bei Onkel Harrach eine Lanze für Sie zu brechen und was an mir liegt, soll ebenfalls geschehen. Ihnen zu Ihrem Glück zu verhelfen.--" Und als er Joes Augen verdächtig aufschimmern sah, half er ihm rasch über die wehe Stimmung hinweg „Kommen Sie morgen zu uns nach Ostia. Doktor Oehme weiß Bescheid. Wir essen dann zusammen zu Mittag. Ich werde auch Frau von Guielmo bitten, unser Gast zu sein. — Jedenfalls freue ich mich, Sie wieder zu sehen. Und für heute meinen Dank für Ihre Offenheit und daß Sie meiner Frau ein so selbstloser Freund waren.--Aus morgen bann!" „Auf Wiebersehen, Herr Baron!" Die Hänbe ber beiben Männer lagen noch für einen Augenblick in festem Drucke ineinanber. Merlin begleitete Branbt noch bis zum Ausaang unb sah bort bereits bie Scheinwerfer bes Autos leuchten, bas Oehme für ihn zur Fahrt nach Ostia hatte bestellen lassen. Die Uhr zeigte vier Minuten nach elf. Um halb ein Uhr konnte er Stephanie in den Armen halten. * Merlin hatte versprochen, recht leise zu (ein, wenn er zurückkomme.--Und bas tat er bann auch. Zwar knarrte bie Türe bes Parterrezimmers etwas, als er mit abgestreiften Schuhen hinein- fchlüpfte, aber sie klappte bafür um so lautloser ins Schloß. Er hatte einen Höllenburst von Rom mit herausgenommen, aber im Hotel nicht Zeit gehabt, auch nur ein Glas Wein zu trinken. Der Chianti, welcher auf ber Kredenz stand, war reichlich warm, aber immer besser als das noch wärmere Wasser ber Leitung. Es schüttelte ihn förmlich, ols er ihn trank. Ganz gräßlich war bas, wie gefärbtes Spülwasser. Da war ber Wein aus dem Ichenhausener Keller ein wahrer Göttertrank. Er mußte lächeln, als er jetzt an den Vater dachte und was der für Augen machen würde. Aber er sollte es erst ganz zuletzt erfahren. Warum hatte er so lange stille geschwiegen und hatte mit Steffie unter einer Decke gesteckt! Ob sie schlief? Oder bereites gehört hatte, daß er zurückgekommen war? — Er horchte nach oben, aber es regte sich nichts. Er griff wieder nach dem Glase, in welchem ein letzter Rest bes roten Weines schimmerte, besann sich unb stellte es auf ben Tisch zurück. Ein Trunk war schon Strafe genug gewesen. Man oerbarb sich höchstwahrscheinlich den Magen damit. Er löschte das Licht, knipste die Treppenbeleuchtung auf unb begann vorsichtig bie Stufen nach bent Oberstock zu nehmen, lieber jebe einzelne, bie knarrte, empfanb er etwas wie Aerger. Vor ber Türe bes Schlafzimmers blieb er eine Weile stehen unb horchte. Es war. sicher, bah ihr bas Warten zu lange gebauert unb sie barüber eingeschlafen war. Behutsam brückte er bie Klinke herab unb trat ein. Trotzbem kein Licht brannte, floß boch von außen genügenb Helle in ben Raum, daß die Gegenstände deutlich zu erkennen waren. Milchig verschwommen schimmerten die weißen Laken des Bettes vor ihm auf. Er wußte nicht, ob er das war, der aufgeschrien hatte oder ein anderer. „Stephanie?" Die Kissen zeigten noch den Eindruck ihres Körpers. Die Decke war hochgezogen, als gälte es einen frierenden Leib zu schützen. — „Stephanie!" Diesmal hörte er seine eigene Stimme im Zimmer widerhallen. Die Zofe kam. Noch wirren Traum im Blick. „Ist die Signora krank?" Er zeigte, hektische Flecken auf den Wangen, nach dem leeren Bett. „Sie wissen, wohin sie gegangen „Ich weiß es nicht, mein Herr!--Bei Sanfta Maria de la Traoestare — ich weiß es nicht." Sie hatte Furcht vor ihm, wie er, die Finger in das Leinen der Kissen gedrückt, den Blick in sie hinein- bohrte. Den Körper etwas gegen sie vorgeneigt, frug er: „Wenn Sie nicht wissen, wohin sie gegangen ist — sagen Sie mir bann wenigstens, wann sie bas Haus verließ." Das Mäbchen schüttelte sich vor Angst. „Signore", unb als er verärgert auffuhr, weil er eine Lüge fürchtete, stieß sie hervor: „Die Mabonna bei Angelo soll mich tot zu ihren Füßen sehen, wenn ich auch nur gehört habe, baß ihr Fuß über bie Treppe ging. — Und ich schlafe so leise " „Sehen Sie nach, ob meine Frau etwas an Gepäck mit sich genommen hat. Sie wissen am besten« was sie von Rom mit herausbrachte." (Fortsetzung folgt.) M " -aB ick-'K Ä •« Mm« «!■ tun. we den se'^-en le' betanfinu erf nl$el Seiten. blühende «mi6nie»e^ A*.3* 1{in Sommer w 1 in Beige; M Stabt erworben. ^chwarz-w d-W- P‘ ®eu$oe eefen, scheu Polize amten kunsd ber Landeskok- Achvarz-Me 0ri । AnW >m SÄ sSt Sejfr mit iun »itU'ßi: ■<§Ha '^eschSdig^ ^schädigt«, l,, u ölieber r W titQu8e 1 MÄ> Q a i $ M Ärf,: JE, AutralW ltm Äieöct Ewn^vvker Ä EAer D-tonllng !' eine .gute Der. L <]n*r flefaU ?• Unserem Dater. ft* »• «rie e v°ben, bleiben Ax küchrichjen. aller L’ün fbnung M . I°r>°l' "tchen Drmf. k.vom 21. März sich verboten. mster Dr. Schar- hrn 3nnenminifter üätritt erklärt. .aKonalschalWchen ' mmissarischen ersten bestellt. Iaht der Pflug mit ben denn ihre erste tiger Erdaemh steigt die Schollen gläiuen ib Dachstelzen lesen r ausgerissenen Erde. bedächtig das weiße ; um und füllt es mit iuf dem Wagen liegt. 'rbeit, die uns von würdigste aller 2t< tiiirivuna >he und 0 ntljche iere Dorsahren. 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Die Ausstellung wird unter der Bezeichnung .Hessen, Land und Leute" dem Gedanken der Heimat gewidmet sein und ein Bild des zeitgenössischen hessischen Kunstschaffens aus dem Erlebnis der engeren Heimat heraus bieten Die hessische Landschaft das Bolk, wie eS lebt und arbeitet, das Porträt des Volkes in feinen landschaftlich verschiedenen Typen, Bildnisse hessischer Persönlichkeiten, die heimische Pflanzen- und Tierwelt das ist eine überreiche Stosfülle, aus der der Künstler schöpfen kann. Zum erstenmal sollen außerdem in dieser Ausstellung die Erzeugnisse noch lebendiger volkstümlicher Handwerkskunst gezeigt werden. Die Ausstellung wird vom hessischen Staat, der Stadt Darmstadt und dem Gau Volksstaat Hessen des Reichsverbandes bildender Künstler ge- mcmfam veranstaltet. Die Veranstalter sehen in die Ausstellung die Hoffnung, daß sie der in vielen Menschen neu erwachten Empfindung für die Heimat und die in ihr beschloffenen unvergänglichen Werte entspricht und daß sie ein umfassendes Bild von der Vielfalt künstlerischen Schaffens tn Hessen bringt. Förderung des Obstbaues durch Vertilgung der Obstbaumschädlinge. Für den Kreis Gießen sind vom Kreisamt folgende Anordnungen zur Vertilgung der Obstbaumschädlinge getroffen. 1. Die Verpflichtung der Baumbesitzer, binnen 4 Wochen nach Aufforderung durch die Ortspolizei, dürre Bäume und Aeste aus Feld und Gärten zu entfernen: 2. die Verpflichtung der Vaumbesiher, innerhalb 14 Tagen nach erfolgter öffentlicher Bekanntmachung oder nach vorausgegangener besonderer Aufforderung durch die Bürgermeisteret Bäume, Sträucher und Hecken von R a u penne st e r n zu befreien: 3. die Verpflichtung der Vaumbesiher, innerhalb 14 Tagen nach erfolgter öffentlicher Bekanntmachung oder nach vorausgegangener beson- derer Aufforderung durch die Bürgermeisteret die Bäume in Feld» und Gartengrundstücken und Hofreiten von Misteln zu reinigen: 4. die Verpflichtung der Vaumbesiher oder Autzungsberechtigten. die mit B l u t l ä u s e n behafteten Bäume binnen 8 Tagen nach öffentlicher Benachrichtigung durch die Ortspolizeibehörde zu reinigen. . v Bei Zuwiderhandlungen wird nicht nur aus Geldstrafe erkannt, sondern es kann auch Entfernung der dürren Bäume und Aeste und der mit Aaupennestern behafteten Zweige und Aeste sowie das Ausschneiden der Misteln auf Kosten der Säumigen durch die Ortspolizei vorgenommen werden. . , „ In Anbetracht des Umstandes, daß lahrlich bis zu 40 Prozent der Obsternte durch Schädlinge ver» nichtet werden, und in Anbetracht der Bedeutung einer guten Baumpflege für die im Interesse der Volksernährung nötige Erhöhung unserer Obsterträgnisse wird allen Beteiligten eine gewissenhafte Bekämpfung der Obstbaumschädlinge zur Pflicht gemacht. Gleichzeilig wird daraus hingewiesen, daß das Bespritzen der Bäume mit Mitteln der Schädlingsbekämpfung jetzt von besonders guter Wirkte Bürgermeistereien des Kreises sind beauftragt, alsbald die Baumbesitzer zur Entfernung der dürren Bäume und Aeste. fowie zur Säuberung der Bäume, Sträucher und Hecken binnen vier Wochen aufzufordern, die Durchführung der Vorschriften streng zu überwachen und bei Versäumnis der Vaumbesiher die Entfernung der dürren Bäume und Aeste und der Obstbaumschad- singe aus Kosten der Säumigen durch die Gemeinde zu veranlassen VornoNzen — Tageskalender für Mittwoch: Stadttheater, 20 bis 22.15 Uhr, „Nina". — Guftao- Adolf-Derein, VDA., Stadtkirche, 20 Uhr, Vortrag mit Lichtbildern über „Kirchliche und oolkliche Not in Siebenbürgen." - DHV., 18.25 Uhr, im Heim, Rundfunk-Zwiegespräch über Angestelltenoersiche- rung. — Lichtspielhaus, Bahnhofstraße: „Der Rebel?. — Aus dem Stadttheater bureau wird unS geschrieben: Heute. 20 Uhr. alS 23. Vorstellung im Mittwoch-Abonnement zum letzten Wale die Komödie „Aina" von Bruno Frank: Spielleitung: Karl H e y s e r- Gewöhnliche Preise. Ende 22.15 Uhr. — Die nächste Wiederholung der Operettenneuheit „Glückliche Aeise" am Freitag. 24. März. 20 Uhr. als 24- Vorstellung im Freitag-Abonnement- Operettenpreise. Ende 23 Uhr — Die letzte Aufführung der Operetten- Acvue „Im weißen Röhl" am Sonntaa. 26. März Kleine Opcrettenpreise. Vorzugsgutscheine haben Gültigkeit. — Osterskikurs in der blauen Silvretta! Der Hessenskikursverlag. Darmstadt. Welche Gedanken mögen den jungen Siedler bewegen. wenn er so zum erstenmal den Samen auswersen kann auf dem neu erworbenen Landl All seine Wünsche und Hoffnungen legt er in diese Saat Unwillkürlich wird diese Arbeit zu einer feierlichen Handlung. Unfc ist es in unseren Garten mcht ebenso/ Denn die Mutter noch spät nachmittags Gemüse- und Salatsamen ausstreut. daneben aber nicht ver- gißt, in kleinen Kistchen und Töpfen den Blumensamen legen? Dicht nur die Sorge für das 12gliche Leben etfüllt sie, nein! Sie denkt auch an etwas Freude und Farbe, die uns so bitter not- hm. Und so sät sie sorgsältig und hossnungssroh den feinen Blumenfamen, um sich und die Ihren dereinst an den leuchtenden Frühlings- und Sommerkindern zu erfreuen. Die Tage der Saat sind scheu und zagend, aber voller Sonnenschein und Erwartung auf kommende, blühende Zeiten. . 2t S. Amtsniederlegung des Beigeordneten Or. Bosenberg Der ehrenamtliche Beigeordnete unserer Stadtverwaltung, Zustizrat Dr. Rosenberg, der seit dem Sommer 1919 der Verwaltung angehörte, hat jein Beigeordnetenamt niederge- legt. Iustizrat Dr. Rosenberg, zu dessen Dezernat die Geschäfte der land- und forstwirtschaftlichen Deputation, des Marktwesens und des sozialpolitischen Ausschusses gehörten, hat sich in langjähriger Mitarbeit stets eifrig um die beschicke unseres Gemeinwesens bemüht und sich durch sein Wirken große Verdienste um die Allgemeinheit unserer Stadt erworben. Schwarz-weiß-rote Kokarde für die hessische Polizei und Gendarmerie. WSA. Der Staatskommissar für da« Polizei- wesen, Dr. B e st, hat anaeordnet, daß die hessischen Polizei- und Gendarmeriebe- amten künftig an der Dienstmütze über der Landeskokarde die Reichskokarde Ächwarz-Weiß-Rot zu tragen haben. Gruß der Sänger. Anläßlich der vaterländischen Kundgebung am gestrigen Abend hatte — wie man uns mitteilt — der Bauer sche Gesangverein aus dem Seltersweg am Hotel Hindenburg Aufstellung genommen und begrüßte in kurzen Abständen die einzelnen Zuggruppen durch Sängersprüche, für die durch stürmische Heilrufe der Zugtell- nehmer gedankt wurde. Daten für M ttwoch, 22 März 1459: Kaiser Maximilian I. in Wiener-Neustadt geboren; — 1797: Kaiser Wilhelm I. in Berlin geboren. — 1832: Johann Wolfgang von Goethe in Weimar gestorben. Berusswettkamps im OHV. Die Ortsgruppe Gießen im Deutschnatio- nalen H a n d l u n g s g e h i l f e n - V e r b a n d führte am Sonntag — wie man uns berichtet — einen Berufswettkampf für mann- siche Kaufmannsgehilfen und Lehrlinge bis zum 22. Lebensjahr durch. An ihm nahmen über 50 Iungkaufleute teil. Das Protektorat über den Berufswettkampf hatte für Hessen Herr Staatspräsident Prof. Dr. ®er- ner übernommen. Der Ehren- und Prüfungsausschuß in Gießen setzte sich aus Lehrern der Kaufmännischen Berufsschule, Arbeitgebern und Kausmannsaehilsen zusammen. Kreis,ugendführer Bepperling. Gießen, wies in seiner Ve- grüßungsansprache auf die Bedeutung des Be- russwettkampfes hin. der keine Spielerei sei. sondern eine Uebung. in der sich der Iungkauf- mann einer Selbstprüfung unterziehen solle. Wer diese Prüfung bestehe, dem werde es ein Ansporn zur weiteren Berufsausbildung sein, wer dagegen Mängel in seiner Berufsbildung fest- stelle, der müsse durch rastlose Arbeit an ihrer Beseitigung arbeiten, wozu ihm durch die vielseitigen Bildungseinrichtungen des DHV. hin- reid^nb Gelegenheit gegeben sei. Die DHV.» Iugend bekenne sich freudig zum neuen Staat auf nationaler und völkischer Grundlage. Wer aber diesem Staate dienen wolle, der könne es am besten über den Beruf, denn nur Fleiß und Tüchtigkeit des Einzelnen und Einordnung in das Ganze, könne Deutschland zur Freiheit führen. Deshalb dürfe es für die DHV.-Iugend nur das eine Ziel geben, im Berufe die Tüchtigsten zu sein. Die Teilnehmer traten sodann in den Wettkampf ein, der in den Pflichtfächern in Deutsch, kaufmännischem Rechnen und Situationsaufgaben bestritten wurde, wozu Wahlfächer in Handels- Geographie, Fremdsprachen und Kurzschrift traten. Das große Interesse der Iungkaufleute an ihrem Berus wird wohl am besten dadurch bekundet daß fast alle Teilnehmer neben den Pflichtfächern ein oder mehrere Wahlfächer, teilweise sogar sämlliche, belegten. Der Prüfungsausschuß. der unter Vorsitz von Diplom-Handels- lehrer Rück nach dem Wettkampf zusammentrat, ermittelte die besten Arbeiten, die dem Gau- Prüfungsausschuß in Frankfurt a. 1 zugeleitet wurden. Die durchschnittlich erzielten Leistungen Eine Porzellan-Medaille, die die Staatliche Porzellan-Manufaktur in Berlin anläßlich der Reichstagseröffnung herausgibt. / veu i , j 358 bis (TinMirfw Jlothrirbfett Evangelische Gemeinden. Mittwoch, den 22. März. Stadtkirche. 18 Uhr: 4. Passionsandacht: Pfarrer Becker. Auf dem heutigen Schweinemarkt standen Ferkel zum Verkauf. Es kosteten: Ferkel 6 Wochen alt 18 bis 20 Ml., 6 bis 8 Wochen alt 20 bis 24 Ml., 8 bis 13 Wochen alt 25 bis 29 Mt Tendenz: Mittelmäßig, Ueberstand. Wirtschaft. Schweinemarkt in Gießen. führt über Ostern feinen letzten Skikurs für diese Saison durch. Ludwig Lantschner, einer der bekannten Innsbrucker Skiläufersamilie wird den Skiturs auf dem 2400 Meter hohen Dersailhaus leiten. Die Schneelage auf dem Versailhaus beträgt zur Zeit etwa 3 Meter. Das Gelände ist für Anfänger und Fortgeschrittene erstklassig. Zwei Skilehrer erteilen Unterricht. Näheres ist aus der gestrigen Anzeige ersichtlich. — B u n d H a u s u n d S ch u l e. Del dem am Freitag, 24. März, 20 Uhr, im Iohannessaat ftattfinbenben Familienabend wird Amtsgerichtsrat Gros „Oberhessische Erzählungen" vortragen. Musikvorträge werden den Vortrag umrahmen. Siehe heutige Anzeige. * Bilder vom Fackelzug und weitere Bilder von bet militärischen Feier im Kasernenhof fink) von heute nachmittag ab im Schaukasten des Gießener Anzeigers" in der Schulstrahe zu sehen. Unsere Mitbürger seien besonders darauf hinge- toiefen. ,. , „, * Eine Spülung sämtlicher Stra- henkanäle findet in der Zeit vom 27.Marz bis 22. April statt. Die Leitung der städtischen Kanalisationswerke hat der Bürgerschaft gestern in einer Bekanntmachung davon Kenntnis gegeben. •• Die erste Schnepfe im Schiffen- berger Wald wurde am Freitag von Forst- reserendar Grell geschossen. Berlin zunächst fest, tpäter uneinheitlich. Berlin, 22. März. (WTB. Funkspruch.) Durch die gestrige Börsenunterbrechung haben sich die Orders bei ben Banken in so starkem Umfange an- gehäuft, daß ihre Ausführung heute zu den ersten Kursen manchmal Schwierigkeiten bereitete. Zahlreichen Käufen standen aber auch Derkaussaufträge gegenüber, so daß das Geschäft wider Erwarten festen Charakter annahm, ohne daß diese Umsatztätigkeit kursmähig immer so stark zum Ausdruck kam. Bevorzugt lagen natürlich wieder Spezialpapiere, zu denen außer IG. heute noch Reichsbankanteile, Deutsche Linoleum, Lahmayer, Goldschmidt, AEG., Licht und Kraft und Dortmunder Union zu rechnen sind. Lahmeyer, und Goldschmidt erschienen sogar mit Plus-Plus-Zeichen. Schiffahrtsaktien lagen demgegenüber heute vernachlässigt und Westeregeln mit minus 3,75 v. H. und Rheinische Braunkohlen mit minus 2,75 v. H. sogar ausgesprochen schwach. Arn unnotierten Markt setz- ten Wintershall auf die angeblich beabsichtigte Einführung in den amtlichen Verkehr ihre Aufwärtsbewegung um 2 v. H. fort. Auch im Verlause blieb es auf den Aktienmärkten zunächst freundlich. Goldschmidt wurden 6 v.H. höher auf 58,50 v.H. festgesetzt. Auch AEG. im Zusammenhang mit den neuen Auslandsaufträgen und IG.-Farben in Erwartung der Dioidendenentscheidung auf der am 7. April stattfindenden Bilanzsitzung setzten ihre Aufwärtsbewegung weiter um 0,50 v.H. fort. Arn Rentenrnorkt hielt die lebhafte Nachfrage nach Deutschen Anleihen an. Die Neubesitz, anleihe konnte 0.90 v.H. gewinnen, Schutzgebiete gingen etwa 0,50 v. H. höher um und die Altbesitzanleihe kam 1.25 v. H. über Montag zur Notiz. Reich.Zchuldbuchforderungen waren relativ wenig verändert, Industrieobligationen lagen nicht ganz einheitlich, Reichsbahnvorzugsaktien erreichten die Parigrenze. Auslandsrenten lagen meist leicht gebessert, Anatolier gewannen 1,25 o. H. Don wenigen Papieren abgesehen, wurde es gegen 12.45 Uhr an den Aktienmärkten etwas schwächer. Während Schubert & Salzer und Eintracht Braun- kohle je 2,50 o. H. gewannen, und Stolberger Zink noch um 1 o. H. anzogen, bröckelten die meisten Papiere bis zu 0,50 v. H. und Spezialwerte wie Rheinische Braunkohlen, Contigummi, Berlin, Karlsruher Industriewerke und Julius Berger 1,50 bis 2 v. H. ab. Am Geldmarkt blieb die Situation vollkommen unverändert. In Reichsschatzanweisungen, Reichswechseln und Privatdiskonten war die Umsatztätigkeit nicht übermäßig groß. $ranffurt fest. Frankfurt a. M., 22. März. (WTB. Drahtmeldung.) Die Aufwärtsbewegung an der Vörse nahm auch nach der Unterbrechung des Verkehrs ihren Fortgang. Allerdings kam das Geschäft bei Beginn nur zögernd in Gang und das Interesse konzentrierte sich in erster Linie auf den Aktienmarkt. Obgleich besondere Anregungen nicht Vorlagen, blieb auch die Abschwächung in Reuyorl ohne Einfluß. Die Kundschaft hatte weitere KauforkXtrs gesandt, denen sich die Kulisse mit Deckungen bzw. Käufen anschloß, nachdem sie verschiedentlich leicht realisiert hatte. Die ersten Rotierungen wiesen durchschnittliche Befestigungen von 1,50 Prozent auf. Darüber hinaus waren Spezialwerte bis zu 4 Prozent höher. Besonders fest waren Elektrowerte, voran Lahmeyer, die zunächst mit Plus-Plus,Zeichen erschienen waren und schließlich mit 5,50 Prozent auf 140 Prozent anzogen. Auch Schuckert mit plus 4 Prozent und Gesfürel mit plus 3,75 Prozent lagen bemerkenswert fest. Auf erneute Auslandsaufträge konnten sich AEG. um 2 Prozent erhöhen. Siemens gewannen 1,50 Prozent. Am Chemiemarkt standen IG. mit plus 4 Prozent im Vordergrund des Interesses, es erhielten sich Hoffnungen auf eine unveränderte 7prozen- tige Dividende. Rütgerswerke lagen 1,25 Prozent höher, wogegen Deutsche Erdöl 0,75 Prozent nachgaben. Am Montanmarkt eröffneten Laura- hütte 2,65 Prozent, Gelsenkirchen, Phönix und Stahlverein bis zu je 1,50 Prozent fester. Fest waren u. a. noch Reichsbank mit plus 3,25 Prozent, Bank für Brauerei-Industrie mit plus 2,50 Prozent und Deutsche Linoleum mit plus 3,50 Prozent. Schiffahrtsaktien lagen heute wesentlich ruhiger und von 0,39 bis 0,75 Prozent niedriger. Aus den übrigen Marktgebieten hielten sich die Erhöhungen in dem oben erwähnten Durchschnitt. Aach den ersten Aotierungen lagen einige Papiere auf Gewinnmitnahmen etwas schwächer. Am Rentenmarkt hielt sich die Umsatz- tätigkeit in bescheidenen Grenzen. Von Deutschen Anleihen gewannen Altbesitz 1,13 Prozent, Aeu- besih 0,39 Prozent und Schutzgebiete etwa 0,65 Prozent. Späte Reichsschuldbuchforderungen und Stahlvereinsbonds lagen bis zu 0,50 Prozent höher. Fest waren Reichsbahnvorzugsaktien, die mit plus 0.75 Prozent die Parigrenze um 0,25 Prozent überschritten. Am Pfandbriefmarkt bestand überwiegend kleine Aachfrage, so daß meist Erhöhungen von 0,50 bis 1 Prozent zu verzeichnen waren. Kommunalobligationen waren stark gesucht und etwa 2 Prozent fester. Stadtanleihen und Staatsrenten sowie Industrieobligationen lagen ruhiger. Im Verlaufe herrschte fast Geschäftslosigkeit und die Kurse bröckelten auf Gewinnsicherungen leicht ab. Die Grundtendenz blieb aber fest. Von Renten lagen späte Rechsschuldbuchforderungen matt und etwa 1 Prozent niedriger, auch Deutsche Anleihen gingen etwas zurück. Tagesgeld war xum Satz von 3,50 Prozent zwar verändert, doch war erhöhte Aachfrage vorhanden. Oer neue Spezial-Betrachlungs-Apparai O.R.G.M natur-nikotinarm, aber hoch aromatisch, fast kräftig-würzig und nur 5 Pf. Der dazu gehörige Spezial-Detrachtungs-Apparat D.R.G.M. Ävparai tntt Ltniemchuy bei Nichkbeautzuug flach luiammertflcflappt Zum ’JUifMen luden Steg rm y4 Bogen nach unten uno rechten Steg ün ¥i Bogen herumNapoen ist für 90 Pf. vorn Zigarettenhändler oder gegen Üeberweisung auf Postscheckkonto Dresden 28893 -Bllderstelle Lohse, Dresden-^. 24", portofrei er» ^ältlich. ist in sehr exakter Werkstattarbeit aus kräftigem Metall hergestellt und äußerst haltbar lackiert. Gegenüber älteren Modellen besitzt er den Vorteil ganz flach zusammenklappbar zu fein, so daß er bequem in der Westentasche mitgefuhrt werden kann. 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Allerdings sollte man auch nur wertvolle Bilder und kein Talmi sammeln. 264 echte Bromsilber-Fotvs im Großformat von 42x60 mm „Zeppelin-Weltfahrten" liegen den Packungen folgender Zigarettenmarken bei: Club 3Vz Pf., flach mit und ohne Gold, Liga SV» dick-rund, o. M., fowie Sanct Georg, Denken Sie an Stoffe, denken Sie an L Bernard im 63. Lebensjahr. Gießen (Ebelstr. 16), Herborn, Höibacb, Berlin, den 22. März 1933. 1981 D Neuen Friedhof statt. 01811 1807 nach längerem Leiden entschlafen ist. IßSiD Die Beerdigung findet Donnerstag, den 23. März, naehm. 3 Uhr statt. Wir bitten um za Ireiche Be- Herr Wilhelm Neidei V. teiligung. Der Vorstand. im 82 Lebensjahre. Heuchelheim, Essen, den 21. März 1933. 1983D H K O Die Beerdigung findet Donnerstag, den 23. März, naehm. 3 Uhr, vom Trauerhause Gießener Straße 79 aus statt Gestern abend entschlief sanft nach einer schweren Operation unser lieber guter Vater, Schwiegervater, Großvater, Urgroßvater, Schwager und Onkel Die Beerdigung findet Donnerstag, den 23. März, naehm. 3 Uhr, von der Kapelle des Neuen Friedhofs aus statt. Gießen (Mittelweg 14), Offenbach a. M.. Frank urt a. PL, Darmstadt, den 22. März 1933. Die Beerdigung findet am Freitag, dem 24 März, naehm. 230 Uhr, auf dem Neuen Friedhof statt. Todes-Anzeige. Am Montagabend 83/, Uhr entschlief sanft nach langem, schwerem Leiden mein guter Mann, unser lieber Schwager und Onkel Altersvereinigung 1870-1920. Unseren Mitgliedern die traurige Mitteilung, daß unser lieber Altersfreund Heinrich Schweitzer In tiefer Trauer: Familie Wilhelm Neidei VL Familie Herman Hofmann Familie Ferdinand Kröck nebst Enkeln und Urenkeln Im Namen der tieft lauernden Hinterbliebenen: Kath. Hahn Wwe. In tiefer Trauer die Hinterbliebenen. L . Studentenheims wegen der großen Wichtigkeit zahlreich zu besuchen. 1870d Der Borstand. im J7S7V Werbeschriften kostenlos. Neuer gr. Möbelkatalog RM.1.50, Se'^re» W nähen • sticken - kurbeln - zeichnen machen Hohlsaum - Wir fertigen Gardinen und Matratzen an H68A