Nr.45 Lvüharrsgabe 185. Jahrgang Mittwoch, 22. §ebruar (955 Eriche'»« «ägltch, outze, Lonnioys und geiertag». Beilagen: Die Onuftnerte ©ifßtner Familienblätter Heimat Bild Die Scholle monats Beingsprets: Mi» 4 Beilagen R2.4.1.95 Ohne Illusttierle , 1.80 Zustellgebühr.. , -.25 Auch bei Nichterscheinen von einzelnen Nummern infolge höherer Gewalt. $ern|pred)anfd)lüfie unter Sammelnummer 2251. Anschrift, für Drahtnachrichten: Anzeiger Liehen- popscheäkonto: fironlfurl am Blain 11686. MetzenerAnzeiger General-Anzeiger für Oberhessen VrvS «nv Verlag: vrühl'sche Universitälr-Vuch- und Zteindruckeret R. Lange in Sietzei. Schriftleitung und Seschaftrftelle: Schul'tra^e 7. Annahme van Anze.ge.i für die Tagesnummer bis zum Nachmittag vorher. Preis für 1 mm höhe für Anzeigen von 27 mm Breite örtlich 8, auswärts 10 Reichspfennig; für Re- Klamean'eigen von 70 mm Breite 35 Reichspfennig, Platzvorschrift 20“ , mehr. Chefredakteur Dr. Friede. Wilh. Lange. Derantworllich für Politik Dr. Fr. Wilh. Lange; für Feuilleton Dr H.THyr.ot; für den übrigen Teil Ernst Dlumschein und'ür^en Anzeigenteil i. D.TH.Kümmel sämtlich in ißiegen. VizekanzlervonpapensprichizurakademischenIugend Oie geistigen Grundlagen für eine Erneuerung des Reichs in christlich-konservativem Ginne. Berlin, 21. gebt. (LAB.) 3m Auditorium Maximum der Friedrich-Wilbelms-Lln.versität Berlin veranstaltete die nationale Studentenschaft aus Anlaß der Wahlen zum Allgemeinen Studentenausschuß (Asta) eine Kundgebung, auf der Dizekanzler v. Papen über die Eingliederung der akademischen Jugend in die Wirtschaft und den Staat nationaler Prägung sprach. Seine Aede, die der Rektor der Universität, Professor Dr. K o h l r a u s ch , einleitete, wurde durch den Deutschlandsender übertragen. Vizekanzler v. papen von den Studenten lebhaft begrüßt, führte u. a. aus: Der akademische Boden verpflichtet den Redner, seine Ausführungen aus den Riederungen der politischen Phraseologie herauszuheben und die Hörer, auf die allzugefühlsbetonte Einstellung dieser Tage zu verzichten. Wir müssen zur platonischen Auffassung von der Politik zurückkehren. In der Reuzeit hat sich der Mensch allzusehr dem diesseitigen Leben zugewendet, und das kommunistische Manifest bildet die Bollendung dieses großen Eätularisationsprozesses. Alle wahren Revolutionen sind solche des Geistes gegen die Mechanik. Deshalb ist nicht der Bolschewismus die wirkliche Revolution des 20. Jahrhunderts, der Bolschewismus, der vielmehr Sklavenaufstand und endgültige Mechanisierung des Lebens bedeutet. Die wahre Revolution des 20. Jahrhunderts, die überall in Europa angehoben hat. ist vielmehr die der heroischen und gottverbundenen Persön- (fc/feif gegen unlebendige Fesselung, gegen Unterdrückung des göttlichen Funkens und des Schöpferischen im Menschen, gegen Mechanisierung und Kollektivierung. Aus dieser meiner Ausführung wird klar, Waich unter Kampf gegen den Marxismus, wie wir ihn führen wollen, verstanden haben will. Daß der Marxismus heute verschwinden muß, ist die Quittung nicht fizr eine moralische, sondern für eine geschichtliche Schuld. Cs ist unmöglich, ungestraft die lebendigen Kräfte eines Kulturvolkes zu unterdrücken und alles Leben zu kollektivieren. Das ist die Schuld des historischen Ma- t e r i a l i s m u s eines Karl Marx, der die allgemeine Proletarisierung des deutschen Volkes zum sozialen System und zum politischen Ziel erhoben hat. Aber wenn wir diesen Kampf führen müssen, dürfen wir niemals die eigene Schuld der letzten Generation vergessen, die in der Reberbureau- kratisierung des Staates, in der verkapitalifie- rung unseres Lefitzes und unseres Unternehmertums diesen kollektivistischen Irrweg weitgehend vorbereitet Hal. Deshalb darf der Kampf nicht vom liberalen Standort aus geführt werden, nicht für das anonyme unkontrollierbare Finanzkapital, nicht für den zufälligen Besitzstand von heute, sondern für die Verwurzelung und Neuordnung des gesamten volkstumes. Eine geistige Revolution kann man nicht machen. Eie muß, wenn sie zur Durchführung gelangen soll, von der Gesamtheit des Dolks - tumes getragen werden, ilnb wenn heute bestimmte Gruppen an d-e Durchführung dieser Aufgabe herangetreten sind, so will das nicht bedeuten, daß sie sich anmahen, für sich allein Volk und Staat zu repräsentieren. Wenn man bisher geglaubt hat, daß der Stimmzettel ein Spiegelbild dessen sei, was ein Volk in seinem innersten will oder daß der Stimmzettel zum Ausdruck bringen könne, was ihm von Gott und der Geschichte als Ziel gesetzt sei, so sind wir der Ansicht, daß es Zeit i st, dem Wahn ein Ende zu machen, als ob ein Voll gleich sei der Summe seiner Parteien oder als ob sein Wille und sein Ziel durch eine Partei- bureaukratie verkörpert werden kann. Unser Kampf gilt nicht der Linken, weil sie links steht, sondern weil sie das deutsche Volk in dem Zustand erhalten will, dem es sich in der Etunae seiner Riederlage und seines Zusammenbruches angepaßt hat. Warum begreift denn d.e Linke nicht, daß es noch eine andere Art von Demokratie gibt, als sie jene Anleihe darstellt, die in Weimar vom westlichen Staatsgedanken gemacht wurde? Die Zeit des Denkens in den Vorstellungen der französischen Revolution ist vorüber. Sie hatten den sozialen Krieg im Gefolge und den europäischen Unfrieden. Henle erst wissen wir, worum wir im Kriege unbewuht gekämpft haben: Um die Faustische Seele des deutschen Menschen, um die wahre Religiosität, um den neuen konservativen Menschen, um eine gerechte innere und äußere Ordnung Europas, um all das, was wir mit einem fast mythischen Begriff das „Reich" nennen. Die nationale Bewegung hat die Macht ergriffen. Wir wissen, daß Macht erhalten schwerer ist als Macht erobern. Und die Führer der nationalen Bewegung sollten sich keiner Täuschung darüber hingeben, daß Macht nur der hält, wer sie aus dem Gei st e heraus handhabt. Riemand streitet den links von uns stehenden Parteien Vaterlandsliebe und Bejahung des Volkstumes ab. Sie sollen dann aber auch beherzt mit allen pazifistischen und zersetzenden Strömungen brechen. Wir müssen das deutsche Leben auf allen Gebieten entmechanisieren, Wachstum und schöpferische Fähigkeiten unterstützen, Selbstverantwortung stärken, Persönlichkeitsentfaltung möglich machen, wo immer es auch geht. Richt nur ganz Europa, sondern insbesondere wir Deutschen stehen vor dem großen Problem, das Prinzip der Demokratie mit dem der Aristokratie zu versöhnen. Wir müssen uns wieder daran gewöhnen, zu Menschen auszuschen, die etwas sind kraft Geist und Eharakter: Die wahr und treu sein wollen, die Herren sind, weil sie dienen können, die nicht von sich reden, weil sie sicher in sich ruhen, die nicht manifestieren, sondern würde ausstrahlen. Der einzige Mann, der allen sichtbar diese Bedingungen erfüllt, ist unser Reichspräsident. Diese Volkwerdung ist die Voraussetzung für die wahre Demokratie, die den Klassenkampf ablösen muß. Die Energien liegen heute aus der politischen Rechten, nicht nur machtpolitisch, sondern auch geistig. Wenn wir aber den Parteienstaat beseitigen wollen, müssen wir z u - er st das eigene Parteibuch fortwer- f e n. Wir müssen die drei Heersäulen der nationalen Bewegung verschmelzen, müssen dem Staat alle geistig freien Menschen dienstbar machen. Uni) zu geistig freien Menschen soll die Hochschule besonders die akademische Jugend erziehen, ßangcmarrf ist ein Symbol und ein Vermächtnis für Sie, meine jungen Freunde. Es bedeutet, immer der Letzte zu fein, wenn es um eigene Rechte geht, aber immer der Erste, wenn es um die Pflichten gegenüber der Heimat geht. Unter stürmischem Beifall schloß Vizekanzler v. Papen mit den Worten, die Fichte einst den Berliner Studenten zurief, als unter den Fenstern der Universität französische Trommeln erklangen: Das neue Deutschland braucht Sie und Ihren ganzen ungeteilten Glauben an die deutsche Zukunft!" Das Reichskabinett beschließt die Abschaffung der Krankenscheingebühr. Reorganisation der Krankenkassen mit dem Ziel einer Ermäßigung der Verwal- tungskosten. — Abg.W enbeck Reichkommiffar für den gewerblichen Mittelstand Berlin, 21. Febr. Amtlich. Das Reichskabinett beschäftigte sich heute nochmals eingehend mit der k r a n k e n s ch e i n g e b ü h r in der Krankenversicherung. Es wurde einstimmig beschlossen, den Krankenschein vollständig zu beseitigen. Bei der Aufrechterhaltung der augenblicklichen Wirtschaft und Verwaltung der Krankenkassen kann nur eine Ermäßigung der Gebühr um 25 Rpf. eintreten. Ihn die völlige Beseitigung der Krankenscheingebühr zu erreichen, ist eine gründliche Re Organisation des gesamten Krankenkassenwesens notwendig, wobei insbesondere eine wesentliche Ermäßigung der Verwaltung sk ost en eintreten muh. Es soll aber auch das ganze Finanzwesen der Krankenkajsen geprüft werden, hierzu ist eine wesentliche Ausdehnung der Aufsicht über die Krankenversicherung notwendig. Das Reichskabinett wird hierfür alsbald die gesetzlich erforderlichen Voraussetzungen schassen. Ferner beschloß das Reichskabinett die Bereitstellung von 30 Millionen Reichsmark für die (5 c- Währung von Zuschüssen an mittelständische Kreditinstitute und die Weiterzahlung von Beihilfen für den Metallerzbergbau (an Lahn und Sieg). Das Reichskabinett genehmigte den Reichshaushalt für den Reichs- kommisfar für die Luftfahrt und beschloß die Einsetzung eines Reichs ko mmifsars für den gewerblichen Mi11elstand beim Reichswirtschaftsministerium. Schließlich befaßte sich das Reichskabinett mit der Prüfung der wirt- schaftsbetriebe der öffentlichen Hand, sowie mit den Bezügen der leitenden Angestellten von subventionierten Unternehmungen. « Wie wir erfahren, wird das Reichskabinett | seine Beratungen am Mittwochvormittag um । 11 Ufjr fortsehen, und zwar steht die Lage s der Reichssinanzen auf der Tagesordnung. Das Reichskabinett hat beschlossen, dem Reichspräsidenten als Reichskommissar für den gewerblichen Mittel st and den deutschnationalen Reichstagsabgeordneten W i e n b e ck vorzuschlagen, der als Syndikus der Handwerkskammer in Hannover über reiche Erfahrungen gerade auf diesem Gebiet verfügt. Ferner hat das Kabinett für den Posten des Staatssekretärs im Reichsarbeits- m i n i ft e r i u m den bisherigen Ministerialdirektor Krohn in Aussicht genommen; an seine Stelle tritt der Ministerialrat Engel. Die Einsetzung des neuen Reichskommissars und die finanziellen Hilfsmaßnahmen für die mittelständischen Kreditinstitute liegen in der Linie einer entschiedenen Mittelstandspolitik, wie sie von der Reichsregierung vom ersten Tage ihres Bestehens an unterstrichen wurde. 3n diesem Zusammenhang ist bemerkenswert, daß ursprünglich 38 Millionen für mittelständische Kreditinstitute und Konsumgenossenschaften beantragt waren, von benen aber d i e acht Millionen gestrichen wurden, die für Konsum Genossenschaften bestimmt sein sollten. Bei der Fülle des Arbeitsstoffes hat sich die Reichsregierung in der Dienstagsitzung noch nicht mit der Ausdehnung der Instandsetzungszuschüsse brschästigen können. Es ist aber anzunehmen, daß die Bemühungen der Reichsregierung auch hier in den nächsten Tagen vorwärts kommen, und zwar handelt es sich dabei darum, daß Zuschüsse auch auf landwirtschaftliche Betriebe ausgedehnt werden. Wenn dafür 20 Millionen zur Verfügung gestellt werden, so würde das, da 80 Prozent der Reparaturkosten von den Eigentümern zu tragen sind, eine weitere Arbeitsbeschaffung für 100 Millionen Mark bedeuten. Dazu kommt dann noch der Rühen, den auch die Landwirtschaft aus der Ausbesserung und Verbesserung ihrer Betriebe hat. Die Vorbereitung der Wahl. Acht Reichswahlvorschlage. B e r l i n, 21. Febr. (WTB. Funkspruch.) Dom Reichswahlausschuß wurden von den neun eingereichten Rcichswahlvorschlägen acht genehmigt. Es handelt sich um die Reichswahlvorschläge Rr- 1 Rationalso^ialistische Deutsche Arbeiterpartei, Rr. 2 Sozialdemokratische Partei Deutschlands- Rr. 3 Kommunistische Partei Deutschlands. Rr. 4 Deutsche Zentrumspartei. Rr. 5 Kampffront Schwarz-Weih-Rot. Rr. 6 Bayerische Dolls- partei. Rr. 7 Deutsche Vollspartei, Christlich- sozialer Volksdienst (Evangelische Bewegung), Deutsche Bauernpartei, Deutsch - Hannoversche Partei. Rr. 11 Württembergischer Dauern- und Weingärtnerbund. Eine Zulassung des Reichs- wahivorschlages der So z i a l i st i s ch e n Kampfgemeinschaft wurde vom Reichswahlausschuh mit Mehrheit abgelehnt. GiebenLandeswahlvorschläge für Preußen. Dom Preußischen Landeswahlausschuß wurden folgende Listenvorschläge angenommen: Nr. 1 Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei, Nr. 2 sozialdemokratische Partei Deutschlands, Nr. 3 Kommunistische Partei Deutschlands, Nr. 4 Preußische Zentrumspartei, Nr. 5 Kampffront Schwarz-Weiß-Rot, Nr. 7 Deutsche Lolkspartci, Christlich-sozialer Dolksdienst (Evangelische Bewegung), Deutsch-Hannoversche Partei, Nr. 16 Nationale Minderheiten in Deutschland. Der Vertreter der Sozialdemokratischen Partei, Dr. Hamburger, betonte, daß sich die Partei wohl an den Ausjchußsitzungen beteilige, daß diese Mitarbeit aber den Standpunkt der SPD. unberührt lasse, der dahin gehe, daß die Auflösung des Landtages der Reichs- und Preußenverfassung und dem Urteil des Staatsgerichtes vom 25. Oktober 1932 widerspreche. Die Sozialdemokratie sehe der Entscheidung des Staatsgerichtshofes entgegen. Neun Wahlvorschläge im Wahlkreis Heffen-Oarmstadi. D a r m ft a b t, 21. Febr. (WSR.) Heute abenb tagte ber Wahlkreisausschuh bes Wahlkreises 33 (Hesfen-Darmstabt) unter bem Dorsitz des Wahlleiters Ministerialrat Dornemann. Bis zum Ablauf ber Einreichungsfrist waren elf Wahl- Vorschläge eingegangen. Zwei Dorschläge, und zwar bie Sozialistische Kampfgemeinschaft unb bie Kampfgemeinschaft ber Arbeiter unb Dauern, würben wegen Richteinhaltung ber gesetzlichen Vorschriften bzw. zu später Beibringung ber vom Gesetz geforderten Unterlagen nicht zugelafsen. Folgenbe neun Wahlvorschläge wurden vom Ausschuß anerkannt: 1. Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei sHitler-Bewegungl (Hitler, Dr. Frick, Göring, Robenberg, im ganzen 39 Bewerber). 2. Sozialbernokrat. Partei Deutsch- l an b 8 (Dr. Mierenborf, Ritzel, Weber, Stessan, im ganzen 12 Bewerber). 3. Kommunistische Partei Deutsch- l a n b s (Thälmann, Brenzel, Zeih, Geist, im ganzen 16 Bewerber). 4. Zentrumspartei (Dr. Brüning, Dr. Bockius, Knoll. Blank, im ganzen 12 Bewerber). 5. Kampffront Schwarz-Weiß-Rot (Dr. Hugenberg, Lahr, Dr. Meesmann, Bauer, im ganzen 12 Bewerber). 7. Deutsche Volks Partei (Dingelbey, Dr. Riepoth, Frl. Birnbaum, Decker, im ganzen 8 Bewerber). 8. Christlich-Sozialer Dolksbienst (Dieth, Lehrer Greb, Wiemer, Kunz, im ganzen 14 Bewerber). 9. Staatspartei (Dr. Heuh, Dr. Weiner, Frau Dr. Kemps, Christ, im ganzen 27 Bewerber). 10. Deutsche Bauernpartei (Dr. Fehr). Mit Ausnahme ber Sozialdemokratisch n Partei, bie ihre Reststimmen birelt ber Reichslifte zuführt, haben alle übrigen Parteien mit bem Wahlkreisverbanb 19 Hcssen-Rassau Derbinbungs- erHärungen abgegeben. Die Wahltteisvorschlagskflen für den Wahllreis Hessen-Nassau. Kassel, 21. Febr. (WSN.) Der Kreiswahlaus- fchuß hat unter dem Vorsitz des Kreiswahlleiters Oberregierungsrat Dr. S ch ö n k ä s für den Wahlkreis 19 Hessen-Nassau für die Reichstagswahl folgende Kreiswahlvorschläge zugelassen: 1. Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei. 2. Sozialdemokratische Partei. 3. Kommunistische Partei. 4. Zentrum. 5. Kampffront Schwarz-Weiß-Rot. 7. Deutsche Dolkspartei. 8. Christlich-sozialer Volksdienst. 9. Deutsche Staatspartei. 10. Deutsche Bauern-Partei. 12. Deutsch-Hannoversche Partei. Für die preußische Landtagswahl wurden folgende Vorschläge zugelassen: 1. Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei, la. Mit Hindenburg für ein nationales Preußen. 2. Sozialdemokratische Partei. 3. Kommunistische Partei. 4. Zentrum. 5. Kampffront Schwarz-Weiß-Rot. 5a. Radikaler Mittelstand. 7. Deutsche Volkspartei. 8. Christlich-sozialer Volksdienst. 9. Deutsche Staatspartei. 12. Deutsch-Hannoversche Partei. 17. Sozialistische Kampfgemeinschaft. 18. Kampfgemeinschaft der Arbeiter und Bauern. Ein Wahlaufruf der Kampffront Schwarz-Weiß-Rot. Berlin, 21. Febr. (TU.) Die Führer der Kampffront Schwarz-Weiß-Rot veröffentlichen folgenden Aufruf: „An das deutsche Volk! Die Regierung der nationalen Erhebung ruft das deutsche Volk am 5. März zur Wahl auf, daß es d i e B a h n frei mache für die rettende Tat. Diese Regierung ist kein Parteiregiment, sondern der im Angesicht Hindenburgs feierlich beschworene Bund aller nationalen Kräfte. Wir Führer der Kampffront Schwarz-Weiß-Rot haben von jeher für das fruchtbare Zusammenwirken aller Deutschen und gegen den Herrschafts- anspruch selb st süchtigen Partei g ei- ft e s gekämpft. Auck in diesem Wahlgang ringen wir nicht um die Ausdehnung der eigenen Macht innerhalb der Regierung, sondern allein um d i e Vertiefung und Befestigung der nationalen Ei n h e i t. Hir sind aber entschlossen, diese mühsam errungene Einheit gegen jeden erneuten Angriff des Parte iH ei st es bis zum äußersten zu verteidigen. Denn das deutsche Voll will Führer, denen das Vaterland über der Partei steht. Es fordert Männer, die sich in Demut beugen vor der Große der Verantwortung, die sie vor Gott und dem Vaterland tragen. Leuchtendes Vorbild solchen selbstlosen Dienstes an der Gesamtheit ist uns allen der Generalfeldmarschall von Hindenburg. In seinem Namen und in seinem Sinne führen mir den Wahlkampf, auf daß sein Wort wahr werde: „Ich will von Parteien nichts wissen. Das ganze Deutschland soll es sein". Deutsches Volk, entscheide dich. Du willst keinen Rückfall in P a r t e i h e r r sch a f t, sondern Bewahrung und Vertiefung der endlich errungenen nationalen Einigung. Folge uns unter Schwarz-Weiß-Rot, mit Hindenburg für ein neues Deutschland! (gez.) Generalfeldmarschall von Mackensen, von Papen, Hugenberg, Franz Selbte." „Wie „Ich mag diese modernen Sachen nicht", schüttelt Federmann den Kopf. „Nicht einmal am Schluß des vierten Aktes hat man erfahren, was aus dem Major im ersten Akt geworden ist." Das Schauspielhaus veranstaltet einen Sondern aocnd: Moderne Einakter. Federmann kauft zwei Karten. „Wie war's denn?" fragt Mücke, „hat es dir gefallen?" „Ach", sagt Mücke, „tun sie denn immer noch Wey - „Keine Ahnung", flüstert Federmann weiter, „der Arzt hat sie dabehalten." Schlechte Zeiten in Monte Carlo. Wo sind die „Dank-Sprenger" von einst, das rst die melancholische Frage, die die Spielbank von Monte Carlo an die Welt richlet. Dieser be» rühmtcste Tempel des Glücks macht die größten Anstrengungen, um in dieser Zeit der Wirt- schaftskrise Besucher und zwar wagemutige gcld- kräftige De, ucher an seine grünen Tische zu fes- seln. Als man den Schlager von dem „Mann, der d.e Bank von Monte Carlo sprengte" sang, da waren noch bessere Zeiten für das Casino. Dce,er Glücksheld war der Engländer Charles Wells, der sprengte die Bank sogar mehrere Male an einem Sage. Zwölfmal mutzten die Kru- Piers an verschiedenen Tischen nach neuem Geld senden, da ihre Vorräte ei schöpft waren. Aber dieser furchtbare Gegner ging denselben Weg to;e alle Banksprenger. Trotz seines märchenhaften Glückes, mit dem er sagte: „Morgen um 11 Ahr werde ich die Dank sprengen", und es auch wirklich tat, ist er im Elend gestorben. Aach seinem ersten reichen Beutezug fuhr er mit Säcken Goldes nach England zurück. In der nächsten Saison kehrte er in eigener Jacht, auf der hohe Aristokraten seine Gäste waren, zurück. Das war im Suni 1892. Sechs Wochen später wurde die Iacht versteigert, die Spielbank hatte jeden Pfennig den er einst gewonnen, zurückerhalten, und arm wie eine Kirchenmaus zog er davon. 3n der Geschichte von Monte Carlo gibt es eine lanae Deihe solcher Bank-Sprenger, die am grünen Tisch Reichtümer aufhäuften und doch mittellos starben. S.tfe v°m Glanz der Sortuga umlchim- werten Abenteurergestalten waren für die Geschäfte der Spielhölle am Ende kein Schaden sonderwein ungeheurer Vorteil. Die auaenblick- lichen Verluste wurden um das Vielfache eingebracht durch d e unvergleichliche Reklame, die DDn dem glücklichen Spiel einzelner durch die ganze Welt verbreitete. Erfahrungs- gemäß ist der Besuch der Casinos stets außer, ordentlich gestiegen, wenn die Bank einmal oder öfters gesprengt war. Deshalb sehnt sich Monte Carlo heute nacy kühnen Spielern die alles auf eine Karte setzen und womöglich die Dank sprengen. Aber es scheint, als ob die Weltkrise r^ämpfk hat: jedenfalls hat sie die Geldbeutel so zusammenschrumpfen lassen, daß lehr große Summen kaum noch gesetzt werden. Oer Fernostkonfliki vor dem Völkerbund Oer Ausschußbericht wird der Völkerbundsversammlung vorgelegt. Jedermann. Von Hans Riebou. Federmann hat einen Reffen. Der Reffe be- ln^eLd^"^"^ *°ftCn’ ®?mnafium Am Donnerstag ist Reifeprüfung gewesen. Am 6SetÄn!"mmt * ^gramm:"?Abit'u7 nicht Federmann, kaum hat er das Telegramm ge- Federmann und Mücke sind im Völkermuseum. Odba sn der Halle stehen lebensgroße Neger und Chinesen aus Gips- Zwei Meter hohe Göhen- sratzen hangen vor den Hütten, und ägyptische Mumien liegen in den Schränken. Anten im Keller aber ist das Seefischaquarium. Schwarzblaue Tintenfische schwimmen in den Glas- dassins, goldschillernde Quallen, knallrote Tief- seefische, und unten auf dem Grunde liegt eine grau-blaue schweratmende Seegurke, die schon von einem Hummer aufgefressen ist. "Pfui Teufel", sagt Federmann und dreht sich um Gott sei Dank, daß es so etwas in Wirklichkeit nicht gibt." * ^ücke hat einen anonymen Brief bekommen. ..Sofort in den Papierkorb wcr'en", sagt F-der- mann, „auf anonyme Briefe soll man nicht das geringste geben." Suckt Mücke die Achsel, „hast du auch schon solche Briefe bekommen?" A ^gt Federmann. „Vor einem halben | den zum Teil ganz erheblich verbessert, so daß das Fazit 19 neue Turnerschafts-Bestleistungen ergibt. Den Löwenanteil an den Erfolgen hat- I ten die Kölner und Hamburger Schwimmer. 1 kaufsgesellschaften nehmen, wie die „Kölnisch, Zeitung" hört, einen günstigen Verlauf. In der Belieferung der Niederlande wird das deutsche Kontingent 70 Prozent und das belgische 30 Prozent betragen. Da auch über die meisten Einzel-- heiten eine Einigung erzielt wurde, dürfte der endgültige Abschluß des Abkommens unmittelbar bevorstehen. Sranffurfer Abendbörse sehr still. Franlfurt a. qh., 21. Febr. Nachdem schon im Mittagsverkehr kaum Almsätze zu verzeichnen waren, verkehrte die Abendbörse zwar in nicht unfreundlicher Haltung, das Geschäft stagnierte aber so gut wie ganz. Die überwiegend schwächeren Auslandsbörsen mahnten zur Zurückhaltung. Gegenüber den Berliner Schlußnotierungen lagen die Kurse unverändert, nur Aku waren zunächst Weites angeboten, später machte sich aber etwas Nachfrage bemerkbar, so daß die Berliner Schluhnotiz von 36 Prozent behauptet blieb. Der Rentenmar kt lag bei unveränderten Kursen lustlos. Neubesihanleihe 8,88, Altbesitzanleihe 67,50, Schuhgebietsanleihe 6,30, 6prozentige Stahlderein 67,50, Reichsbahn-VA. 93,75, Dresdener Bank 61,50, Reichsbank 150,25, Gelsenkirchen 59,50, Rheinstahl 74,50, Stahlverein 35, Bekula 120,63, AEG. 26,38, Scheideanstalt 157,50, 3©.- Farben 108,50, Lahmeyer 118,50, Siemens 139, Rütgerswerke 43,25, Hapag 17,13. Gewinnauszug 5. Klasse 40. Preuß.°Süddeutsche (266. Preuß.) Staats-Lotterie Ohne Gewahr Nachdruck verboten 11. Ziehungstag 20. Februar 1933 179748 191303 110239 152646 103178 103737 Sn der heutigen Nachmittagsziehung wurden Gewinne über 400 M. gezogen 128445 152561 168700 188388 209116 224548 246546 259839 273158 301170 312807 351558 372583 151152 186103 257238 290505 333492 361292 133392 155181 168718 193187 211788 228438 246556 261361 275652 303344 314306 357204 376649 192364 259615 294212 339884 367788 112067 135459 157718 177070 196098 216992 231165 255672 268800 286424 308579 328495 362056 383398 149078 175423 252492 284030 325563 359915 99427 127341 152445 164965 188329 203931 223418 240418 259465 272247 298114 312476 344540 370357 102973 149130 184314 256497 288475 332021 360294 135263 157714 173818 194115 214236 230727 247069 265543 278910 305664 319475 361706 379017 225032 232942 267155 278162 302084-323937 345420 351651 377398 381253 118732 138458 161668 177836 201711 218783 234376 257778 271215 296266 312058 340280 362287 396241 101098 145269 81739 ^23-^^M/60496 58484 62622 66924 75903 81'39 82in°£Cn77?0 97189 97585 99203 123462 137890 147582 159235 171325 10’724 79278 92740 97334 „„64 ®«fo*nne 2000 M. 39488 40573 54014 57028 36076B 1® 3B48B0 NW Ä ” - 119 ^""e1909 13979 24478 25583 28457 2 Gewinne fu 10000 M. 171003 14 ©etn’nnr »u 5000 M. 8701 3 262312 287129 331201 379977 MJL®ttoinne ,n 3000 M- 124929 363607 206 ©etomne ,n 500 M."278"4l"37 4749 4851 21790 27096 28675 38365 43577 48456 54260 54681 56123 Sn der heutigen Vormittagsziehung wurden Gewinne über 400 M. gezogen Auf jede gezogene Nummer sind zwei gleich hohe Gewinne gefallen, und zwar je einer auf die Lose gleicher Nummer in den beiden Abteilungen I und II 145554 191219 267860 312567 348342 399991 153712 215379 279386 313710 357241 164764 226771 289158 323067 382781 166024 237752 297440 328529 384827 । 142029 171414 246520 300299 332704 388689 144214 183497 266795 306550 332992 397606 2 Gewinne,n 75000 M. 238317 2 Gewinne zu 50000 Ai. 337925 4 Gewinne,u 5000 M. 315082 394148 6 Gewinne ,n 3000 M. 236137 265340 389348 50 Gewinne ju 2000 M. 25500 36026 46839 64637 68269 72279 75553 83099 98785 99058 106671 106934 115582 123008 156169 182948 188547 194406 224696 239270 286585 299155 319232 332928 356896 100 Gewinne zu 1000 M. 4372 8415 17266 20429 22670 29066 30472 42470 58441 61922 66283 77369 78663 89009 118281 119330 121919 ------ ---- 139527 156780 196289 216371 252128 282585 313353 329996 369143 394289 116641 141154 157223 193409 224907 259140 282821 320928 330752 371362 102483 134222 155141 190434 207989 241670 265707 308230 328896 361134 388361 121358 141364 170622 202099 229812 262893 286878 325730 336244 371464 125716 150450 188203 206232 238603 265471 302955 327702 352673 386339 107917 136919 155285 191960 213209 251892 280245 310045 329865 364652 390813 160 Gewinne »u 500 Di. 16149 16641 25265 31177 34138 38994 42163 43733 72575 73463 75396 81416 83617 85985 88423 89908 93616 113084 '----- ------ ------ Im Gewinnrade verblieben: 2 Prämien zu je 600000, 2 Gewinne zu je 200000, 4 zu je 100- 00, 4 zu je 75000, 6 zu je 50000, 22 zu je 25000, 118 zu je 10000, 294 zu je 6000, 620 zu ic 3000, 17 0 zu je 2 " 0, 8604 zu je 1000, 603 l zu je 500, 17842 zu je 400, u. 100 Schlußprämien zu je 3000 M. $ranlfun a. JJL Berlin Devisenmarkt Berlin ranffurl a. M furd lurd 20.2. I 21.2. 20.2. 20.2. ! 21.2. '.Datum 20.2. 21.2. 77 77 63,5 61,4 60,13 61,5 60,5 84 84 83,5 83,75 87,25 86 84 83,75 83,75 ic 84 o 5,4 5,45 an. — 5 v. H. 6,13 5,45 0 0 79,5 94,1 78,5 68,13 8,95 b o 5,55 25,25 6,13 5,475 o 6 6 0 71,75 61.5 150 26,5 82 91,5 52 6,416 48,55 12,485 3,063 170,17 74,17 64.51 76,53 14,51 0,837 4,217 59,01 21,55 16,63 81.98 34,83 82,38 0,871 0,241 5,566 13,19 13,4 13 77,25 99 87,5 139 118 17,25 38 30,75 17,4 41 97,5 53,5 67,6 8,9 6,05 6,7 46,75 90,75 59,25 88 53.4 151,5 107,25 44,5 59,25 23,75 68,5 34,65 201,5 74,5 6 6,13 6,8 10,9 5,95 25,25 13,25 1,3 67 5 8,9 A.E.G................. Elekrr. Lleferungügesellschaft Ltchl und Kraft ............. Fellen & Guilleaume ........ Gesellschaft für Elektrische Unternehmungen ............ Rheinische Elektrizität ..... Schustert & Go.............. Siemens & Halske........... Lahmeyer L So...........‘‘j 68 ! 8,9 77 63,5 ! 6 6,1 6,8 10 13 5,6 25,3 13,25 1,3 6 6,15 6,8 10,65 5,7 25,5 13,75 1,3 Helsingfors.. Wien...... Prag....... Budapest... Sofia...... Holland .... OSlo....... Kopenhagen. Stockholm... London ..... Buonos Aires Neuyork.... Brüssel..... Italien..... Parts..... Schweiz... Spanien.... Tanzig.... Japan ..... Rio de Jan. Jugoslawien Lijjahon... Schluß-^ch'uß'. 1 Abend- 79 I 94 | 78,75 86,8 86 | 83,5 | 84 I Hamdurg-Amenla-Patei ..... , Hainburg-Südain. Dampsschisf. o Hansa Dampfschiff........... o Norddeutscher Llopd .........o A G. für Verkehrswesen QÜL .. 0 Berliner Handelsgesellschaft.... 4 Commerz, und Privai-Bank... 0 Deutsche Bank und DiScont» Gesellschaft.. Dresdner Bank Reichsbank ... Buderus ..... Deutsche ErdSI Gelsenkirchener............... Harpencc............ ' 0 Hoesch Eisen-Köln-NeueHen.'.' o Ne Bergbau ........... 7 Ilse Bergbau Genüsse 7 Klockuerwerke .......... 0 Mannesmann-Röhren......" 0 ManSfelder Bergbau .........g Oberschles. Kokswerke....... 0 Phönix Bergbpu........... g Rheinische Braunkohlen ......ic Rhetnstahl.......0 «w- AS bflrft 79 | 94,1 78,5 4% Oeslerretchische Kolbrenle... 4,20% Oesterreichttche Silberrente <% Ungarische Goldrenie ....... 4% Ungarische StaatSrenle v. 1910 4»/,% vesgl. von 1913 ........ 6% abgelt. Goldrnexikaner von 99 4% Türkische Zollanleihe von 1911 4% Türkische Bagdadbahn-Anleihe Serie I..................... 4% desgl. Serie ll ............. 6% Rumän. verelnh. Rente v. 1903 4'/.%RumSn.oereinh.Renlev.lS13 4% Rumänische vereint). Rente .. 8%% Anatolier............... Kurszettel der Berliner und Frankfurter Börse den Papieren angefuhiten Ziffern geben die Höhe der zuletzt befchlosienen Dividende an. — Reichsbankdiskont 4 o. H __Datum 8% Deutsche ReichSanleive v. 1921 «% ehe m.7% Dt.Reichsanl.v. 1929 5^r%Doung.-Anleihe von 1930 .. Deutsche Anl.-Avlos.-Schuld mii Auslos.-Rechten ........ Desgl. ohne Auslos.-Rcchte 6% ebem.8% Hess. Bolk-staat 1929 trückzahlb. 102%) ......... Sbcrhessen Provinz.Anleihe mit Auslos.-Rechten ............. Deutsche Komm. Eammelab l.An leihe Serie 1 mit Auslos.-Rechten 6% et>em. 8% Franks. Hnp.-Bant Goldpfe. 15 unkündbar bis 1935 8% ehern. 7% Franks. Hyp.-Ban! Goldpfe. 16 unkündbar bis 193« &%% ebem. 4'/r% Franks. Hyp. Bank-Liau.-Psanbbriefe ..... b'/r% ehem. 4-/r% Rheinische Hyp.-Bank-Liqu.-Goldpfe. ... 6% ehem. 8% Br. Landespfand briefanstalt, Psandbriese R. 19 6% ehem. 7% Pr. Landespfand briefanstalt. Psandbriese R. io 21.2. 78,25 94,1 78,25 ivraniiun u. jji. Berlin Schlußkurs Sch.ußk. Abcnd- b5rfe Schlußkurs Echlußk. Mittag« börfe Frankfurt a.M. Berlin Schlußkurs Schluß! Abend« börf • Schlußkurs Schlußk. Mittag- bßr e Datum 20.2., | 21.2. 20-2. 21.2. Bereinigte Stahlwerke.... ... u 3S.25 35 35,4 35 Ctatii Minen ........... ... 0 15,5 15,5 15,25 15,25 Kaliwerke Aschersleben.... ... 6 115.5 114 115 65 114 Kaliwerke Westeregeln .... ... 6 117,75 116,5 117.75 115,5 Kaliwerke Salzdetfurth ... ... 9 176 173 176 174,4 3 G. Färben-Industrie ... Ccheidcanstalt........... ... 7 ...10 109,25 159 108,5 157,5 109,25 108,25 Goldschmidt ............ 37,25 43,25 36,75 43,25 37,5 43,5 36,9 43.96 Rütgerswerke ........... ... 0 Metallgesellschasl......... ... 0 35 34 35 Philipp Holzmann....... Zementwerk Heidelberg .. Zementwerk Karlstadt...... ... 0 ... 4 ... 0 47,75 52,25 47,25 52 48 47,75 Wayh & Frchtag ......... ... 0 4,25 m\ 4.5 4,13 Schultheis Patzenhofer..... ... 0 102,4 38,25 101,5 36 42,25 49,5 25,25 Aku (Allgemeine Kunstseide) Bemberg................ ... 0 36,75 45,5 49,5 36 Zellstofk Waldhof......... 49,75 26,25 50 25,25 114,13 Zellstoff Aschaffenburg .... Dessauer Gas............ ... 0 Daimler Motoren......... 24,25 36,5 36,5 133,5 24,5 36,75 36,5 126 113,25 Deutsche Linoleum ....... Orenstein L Koppel....... Leonhard Tietz........... ... 0 ... 0 24,5 36 41,25 24,5 36,9 40,5 Lhade................... 36,75 133,75 37 125 Grltzner.............. 27,5 65 96 26,4] 26,5 Mainkraftwerke Höchst a.R. ... 4 Süddeutscher Zucker ...... ... 8| I 27 । 143,5 20. Februar 21. Februar Amtliche Ronerung fS'eih | Arie Amtliche .Kotierung Geld | Arie' 17,65 i 17,13 z 17,65 39,75 32 17,75 17,13 18 40,25 41 41 98 97,5 98 53 53 53,5 71,75 71,75 71,75 61,5 61,5 61,5 151,65 150,25 151,5 26,25 26,4 26,13 81,5 81,5 82,75 91,75 91,25j 92 52,5 52 52,75 78,75 77,25 79 99,5 98,5 101 89,25 88 89,25 140,75 139 141,25 118,5 118,5 119 47,25 46,75 47,13 92,25 91 92,25 60,5 46,75 60,5 88 88,25 89,5 — — 53,5 154 — 152,5 108,75 106,75 108 44,75 45 44,4 61,25 59,25 60,5 23,5 23,4 23,75 — — 69,9 35 34,75 35 201 200 202,25 77 75 76,4 6,394 48,45 12,465 6,406 48,55 12,485 6,404 48,45 12,465 3,057 3,063 3,057 169,83 170,17 169,83 74,03 74,17 74,03 64,39 64,51 64,39 76,37 76,53 76,37 14,47 14,51 14.47 0,833 0,837 0,833 4,209 4.217 4,209 58,84 58,96 58,89 21,50 21,54 21,51 16,58 16,62 16,59 81,62 81,78 81,82 34,77 34.83 34,77 82,17 82,33 82,22 0,869 0,871 0,869 0,239 0,241 0,239 5,554 5,566 5,554 13,17 I 13,19 13,17 Banknoten. Berlin, 21 -Februar Geld 1 SRe? Amerikanische Noten.............. Belgische Noten.................. Dänische Noten ................. 4,20 58,73 64,02 14,43 4,22 58,97 64.28 Englische Noten ................. Französische Noten............... Holländische Noten............... 16,55 169,46 21,44 73,85 16^61 170.14 Italienische Noten................ Norwegische Noten .............. 21,52 74,15 Deutsch Oesterreich, A 10Ö Schilling Rumänische Noten............... Schwedische Noten............... Schweizer Noten................. 2,46 76,20 81,64 34,63 2,48 76,50 81,96 34,77 Spanische Noten................. Ungarische Roten................