8reItag.24»MrM33 Gießener Anzeiger (General-Anzeiger für Dberhessen) !7r. 71 Zweiter Blaff Wirtschaft SleArbeitsmaMagemSeffenundHeffen-Raffau be> Be> liarft, doch benutzte die Spekulation e Sturie zu Gewmnmitnahmen. Da- Wolle, Stolberger Zink, Niederlausitzer Kohle, Kali Aschersleben und Westeregeln, Goldschmidt, Harburg März und einige andere günstige Nachrichten aus der Wirtschaft regten an. Das Publikum.war wieder mit ziemlich u in fangreichen Kaufaufträgen im Markt, doch benutzte die Spekulation übermäßig hohe Kurse zu Gewinnmitnahmen. Dadurch wurden die vorbörslichen Taxen zu Beginn des offiziellen Verkehrs nicht immer voll gehalten. Die Anfangstendenz war aber trotzdem ausgesprochen fest. Spezialwerte wie Braubank, Deutsche Kabel, Bayern-Motoren, Kunstseideaktien, Bremer richt der Reichsanstalt für die Zeit vom 1. bis 15. März hat die F r ü h j a h r s e n t l a st u n g des Arbeitsmarktes in der ersten Hälfte des Monats März weitere beachtliche Fortschritte gemacht. (Bei den Arbeitsämtern waren am 15. März rund 5 9 35 0 0 0 Arbeitslose gemeldet. Bemerkenswert ist, daß der Rückgang mit rund 65 000 bereits stärker war, als in der zweiten Hälfte des Februar. Seit Beginn der Frühjahrsentlastung hat damit die Zahl der eingetragenen Arbeitslosen um über 1 1 0 0 0 0 abgenommen. 3m Borjahr lag dagegen der Höhepunkt der erfaßten Arbeitslosigkeit erst Mitte März bei rund 6 129 000 Arbeitslosen. Die Arbeitslosenversicherung erfuhr eine fühlbare Entlastung. Die Zahl der Haupt- unterstühungsempfänger ging um rund 84 000 Franksurt a. M., 23. März. (WER.) Lieber die Arbeitsmarktlage im Bezirk des Landesarbeitsamts Hessen in der Zeit vom 1. bis 15. März 1933 teilt das Landesarbeitsamt Hessen mit: Die Zahl der Arbeitsuchenden ist in der ersten Märzhälste um weitere 1059 oder 03 o. h. des Standes von Ende Februar 1933 zurück- gegangen. Der Höhepunkt der diesjährigen winterlichen Belastung des Arbeitsmarktes durch die Zahl der bei den Arbeitsämtern erfaßten Arbeitsuchenden war somit bereits Witte Februar erreicht, also früher als in den vorhergehenden Jahren, in denen erst von Ende Februar ab ein Rückgang festzustellen war. Die Abnahme während der Berichtszeit entfällt ausschließlich aus die Männer (1690), während sich die Zahl der arbeitsuchenden Frauen noch um 633 erhöhte. Am 15. März 1933 betrug die Zahl der verfügbaren Arbeitsuchenden insgesamt 337 881, davon waren 52 173 oder 18,3 v. H Frauen. Die Zahl der Arbeitslosen ging am 2616 auf 328 736 zurück. Innerhalb der einzelnen Arbeitsamtsbezirke war die Entwicklung noch uneinheitlich, nur in 11 Bezirken nahm die Zahl der Arbeitsuchenden ab. Der Rückgang liegt in der Hauptsache bei den Saisonaußenberufen. In der Landwirtschaft, Gärtnerei ufib Tierzucht ergab sich eine Abnahme um 246, in der Industrie der Steine und Erden um 417, im Baugewerbe um 1187 und bei den Bauhilfsarbeitern um 294. Auch in der Lederindustrie, im Holz- und Schnittstoffgewerbe, im Deklei- dungs- sowie im Berkehrsgewerbe ergab sich ein Rückgang. Bon der Gesamtzahl der verfügbaren Arbeitsuchenden waren 299 486 oder 88,6 v. H. Arbeiter und 38 395 oder 11,4 v. H. Angestellte. Die Bestandszahl der Hauptunterstühungs- empfänger in der Arbeitslosenversicherung nahm gegenüber Ende Februar um 3930 ab, die der Hauptunterstühungsempfänger in der Krisenfürsorge um 2245 zu, so daß in beiden Linker- stützungseinrichtungen zusammen während der Berichtszeit die Zahl der Hauptunterstühungsempfänger um 1685 zurückging. Cs wurden Mitte Februar in der Arbeitslosenversicherung 41 664, in der Krisenfürsorge 77 662, zusammen 119 326 Hauptunterstützungsempfänger gezählt. Die Zahl der unterstützten Kurzarbeiter ging zurück. Cs wurden in der Woche vom 20. bis 25. Februar 8804 Kurzarbeiter gegenüber 10 251 in der Woche vom 23. bis 28. Januar gezählt. Bei Maßnahmen des JreiroiUigen Arbeitsdienstes waren Ende Jebruar 16 650 Arbeitsdienstwillige beschäftigt. Die Zahl der beim Rotwerk der deutschen Jugend beteiligten Jugendlichen betrug Ende Februar 18 779 (Ende Januar 5407), von denen 16 098 (4241) eine gemeinschaftliche Mahlzeit erhielten. Bei 885 (265) beruflichen Bildungsmaßnahmen waren 22 222 (8178) Jugendliche teiligt. Oie Arbeitsmarkttage im Reich. Berlin, 23. März. (TU.) Rach dem Taxen meist von 1,50 bis 2 Prozent höher lauteten. Sie Tendenz war trotzdem freundlich, wobei die gestrige Reichskanzlerrede und deren relativ günstiges Echo im Ausland sowie die feste Haltung Wallstreets anregten. Die Llmsatztätig- keit war für Spezialwerte lebhafter, im übrigen war das Geschäft nur klein. Am Aktienmarkt waren einige Sonderbewegungen zu verzeichnen, Goldschmidt erschienen mit Plus-Plus-Zeichen und kamen 4.50 Prozent höher zur Rotiz. Ferner lagen Contilinoleum 4 Prozent, Deutsche Linoleum 2,65 Prozent, Kunstseideaktien bis zu 3,50 Proz., und Siemens 3 Prozent fester. Am Chemiemarkt war die Kursbildung uneinheitlich. Scheideanstalt verloren 1,25 Prozent, Metallgese.lschaft 0,25 Prozent. Deutsche Erdöl waren unverändert. I.-G. zogen bei größerem Umsatz 1,13 Prozent an, ferner gewannen Rütgerswerke 1 Proz. Die durchschnittlichen Erhöhungen des Montanmarktes stellten sich auf 1 Prozent. Rheinstahl lagen 2 Prozent und Harpener 2,25 Prozent fester. Bon Elektrowerten sind Lahmeyer und Schuckert mit je plus 2 Prozent, Felten mit plus 2,25 Prozent, (Betula und Elektrische Lieferungen mit je plus 1,50 Prozent zu erwähnen. Schiffahrtspapiere und die übrigen Gebiete des Aktienmarktes gewannen von 0,50 bis 1 Prozent. Etwas schwächer eröffneten Kali Salzdetfurth (minus 1,50 Prozent), Reichsbank und Lechwerke-Augsburg mit je minus 0,75 Prozent. Am Rentenmarkt stand Altbesitz mit plus 2 v. H. im Mittelpunkt des Interesses. Reichsschuldbuchforderungen zogen 1 v. H., Neubesitz und Schutzgebiete er.. 0,5 v. H. an. Stahloereinbonds geroannen 0,90 v. H., Reichsbahnvorzugsaktien tendierten zu 100,13 v. H. gut behauptet. Von Auslandwerten konnten sich Rumänen weiter leicht befestigen, da- gegen lagen Zolltürken knapp behauptet. Oie Heichsverficheruugsanffalt für Angestellte im Jahre 1932. 3n dem Bericht der Reichsversicherungsanstalt für Angestellte über das Geichäftsiahr 1932 wird u. a. mitgeteilt (eingetlammert sind die Zahlen des Jahres 1931 angegeben): Am 31. Dezember 1932 liefen 183 498 (155 514) Ruhegelder m.t 21 117 ( 25 316) Kinderzuschüssen 81 C37 (72 4t3j Witwen- und Witwerrenten und 26 629 ( 40 258) Waisenrenten. Insgesamt waren im Berichtsjahre 119 999 (113 436) Leistungs- anträge zu bearbeiten. Der Gesamtaufwand für öte Rente n l ei st u n g e n , Abfindungen und Beitragserstattungen einschließlich der von anderen Ber- fichcrungsträgern zu erstattenden Beträge machte im Jahre 1932 - 229,6 Millionen (220,3 Mil' lioncn) Mark aus. Rach dem Stande vom 31.De- zember 1932 betrug die monatliche Rentenletstung 16,5 Millionen (16,6 Millionen) Mark. Cs gingen 118 639 (136 346) Anträge von Ber- sicherten auf Gewährung eines Heilverfahrens ein. Hiervon entfallen auf ständige Heilverfahren 64 295 (77 900), auf nicht- ständige Heckverfahren 54 344 (58 446). Cs wurden 36 871 (48 316) ständige Heilverfahren durch- geführt. Die Kuren beanspruchten durchschnittlich in den Lungenheilstätten 112 (110) Tage, in den übrigen Sanatorien und Bädern 31 (30) Tage. Die Zahl der Anträge aus Gewährung von Zickchüslen zu Heilverfahren für tuberkulöse, tuberkulosgefährdete und rach.tische Kiiider von Bers.cherten unb für Waisenrenten betrug 4660 (6507). Zuschüsse wurden in 3527 (4792) Fällen bewilligt. Cs wurden für die Gesundheitsfürsorge insgesamt 21.9 (28,9) Millionen Mark aufgewendet. , , . Die Gesamtbeitragseinnahme belief sich auf 287,7 Millionen (343,4 Mill.) Mark. Der Beitragsrückgang ist auf die starke Stellenlosigkeit der Angestellten und auf das Sinken der Gehälter und Löhne zurückzuführen. Die Beiträge machen etwa 5 vom Hundert des durchschnitt- llchen Monatsverdienstes aus gegen 7 vom Hundert in der Borkriegszelt. Der Förderung des Wohnungsbaues wurde wiederum besondere Aufmerksamkeit geschenkt. Die Rachfrage nach Wohnungsbaudarlehen war jedoch infolge der auch die >Bau- ctigfeit lähmenden Wirtschaftskrise im Bergleich zu derjenigen der Borjahre nur gering. Die Gesamtneuanlage für Wohnungsbauzwecke belief sich auf 62 Millionen (128 Millionen) Mark. An versicherte Angestellte wurden 619 (782) Hypothekar.sche Darlehen für neuerstellte Eigenheime mit 3.4 Millionen (4,8 Millionen) Mark ausgezahlt. Der Berwaltungskostenaufwand betrug 2,9 (2,8) vom Hundert der Gesamteinnahme. Cs verbleiben also 97,1 vom Hundert dieser Einnahme für Zwecke der Versicherung. Berlin erst fest, dann abbröckelnd. Berlin, 24. März. (MTV. Funkspruch.) Schon im heutigen Vormittagsverkehr war in den Bank- büros eine recht zuversichtliche Stimmung festzustellen. Der gute Eindruck der gestrigen Kanzlerrede im In- und Ausland, der feste Verlauf der gestrigen Neuyorker Börse, ein neuer 100-Millionen-Auftrag der Russen, der Rückgang der Arbeitslosenzissern im Gummi, Contilinoleum, Lahmeyer und Siemens lagen über den Durchschnitt von 1 bis 2 v. Sy bis Au 5,50 v. Sy erholt. Während das Geschäft an den Aktienmärkten nicht übermäßig lebhaft war, standen fe st verzinsliche Werte bei großen Umsätzen wieder im Vordergründe des Interesses. Die Neubesitzanleche konnte nach anfänglicher Plus- Plus-Notiz 1 v. Sy gewinnen. Die Altbesitzanleihe gelangte 1,90 v. Sy höher zur Notiz, während Schutz- ?iebiete rund 1 v. Sy gewannen. Reichsschuldbuch- orderungen wurden bis zu 0,75 v. Sy höher gehan beit. Don Ausländern zeichneten sich Rumänische Renten durch Festigkeit aus. Auch im Verlaufe blieb das Geschäft am Rente n m a r k t, unter Bevorzugung der Neubesitzanleihe, lebhaft. An den Aktienmärkten bröckelten die Kurse, obwohl die Umsatztätigkeit ziemlich lebhaft blieb, eher ab, nur Kunstseideaktien und Braunkohlenwerte lagen fester und erfuhren teilweise mehrprozentige Kurssteigerungen. Eintracht Braunkohle gelangten verspätet 4,50 o. Sy über gestern zur Notiz. Am Geldmarkt war die Situation unverändert. Das Angebot an Wechselmaterial hielt an. Frankfurt freundlich. Frankfurt a. M., 24. März. (WTD. Draht- Meldung.) Gegenüber den höheren Vorbörsenkur - sen brachte die amtliche Börse eine gewisse Enttäuschung. Bon der Kundschaft lagen zwar in kleinem Umfange Kauforders vor, doch kam andererseits einiges Angebot an die Märkte, so daß die durchschnitllichen Kursbesserungen nur etwa 1 Prozent betrugen, nachdem vorbörslich die (v feg Der Gerannte Berliner Zeichner unb Karikaturist Paul Simmel mit seiner Frau. — Simmel, dessen luftige Bilder über die Grenzen der Reichshauptstadt hinaus bekannt und beliebt waxen, hat sich, wie bereits gemeldet, in einem Anfall von Depression das Leben genommen. auf rund 858 000 zurück. Dagegen stieg die Belastung der Krisenfürsorge weiter auf rund 1 535 003 Hauptunterstühungsempsänger. Die milde Witterung ist nicht nur dem freien Arbeitsmarkt, auch den Rotstandsarbeiten und dem Freiwilligen Arbeitsdienst zugute gekommen. Die Zahl der Rotstandsarbeiter in der Wert schaffenden Arbeitslosenfürsorge dürfte inzwischen 50 000 überschritten haben. Im Freiwilligen Arbeitsdienst wird die Zahl der Arbeitsdienstwilligen von rund 193 000 Ende Februar auf etwa eine viertel Million gestiegen sein. Lebenslängliches Zuchthaus für die Offenbacher Raubmörder. WSN. Darmftabt, 23.März. Das Schwurgericht verurteitte den 24jährigen Gürtler Georg Hausmann unb ben 23jährigen Musiker Hermann Distler aus Offenbach wegen gemeinsamen Raubes in Tateinheit mit Totschlag an ber pensionierten Postassistentin Anna Kreut- zer in Offenbach zu lebenslänglichem Zuchthaus unb Aberkennung ber bürgerlichen Eorenrechte auf Lebenszeit. Der Staatsanwalt hatte wegen Raubmordes die Todesstrafe b e a n-- tragt Das Gericht zweifelte indessen, ob die Angeklagten wirklich die Tat vorsätzlich ausgeführt hätten und nahm deshalb nur Totschlag an. Wettervoraussage. Der hohe Druck wirkt sich weiterhin aus, so daß der Witterunascharakter vorerst keine wesentliche Aenderung ersiihrt. Aussichten für Samstag: Vielfach heiter, jedoch zeitweise leicht bewölkt unb trocken, nachts noch leichter Frost, am Tage etwas milber. Lufttemperaturen am 23. März: mittags 5,5 Grad Celsius, abends 1,7 Grad: am 24. März: morgens — 0,7 Grab Maximum 6 Grab; Minimum — 2,2 Grad. — Erdtemperaturen in 10 cm Tiefe am 23. März: abends 6,4 Grad; am 24. März: morgens 1,7 Grad. — Sonnenscheindauer 10% Stunden. Oie Einsamsten her Wett. Robinson-Leben in unterer Zeit. Das Ideal des Robinson Crusoe, das in-früheren Zeiten einmal die Menschheit entzückte, ist auch heute noch trotz der Massenansammlungen der Menschheit in den großen Städten nicht ausgestorben. Lleberall auf unserm Erdball gibt es kultur- müde Einsiedler, die sich in die Verlassenheit abgelegener Fernen zurückziehen, um hier Frieden und Ruhe zu finden, und noch immer zeigt sich, daß die Einsamkeit „t>ie Wiege tiefer Gedanken" ist. Der Herausgeber der englischen „Heberfee- Daily Mail", der Briese aus allen abgelegenen Winkeln der Welt erhält, plaudert in einem Aufsatz seines Blattes von diesen „Einsamsten der Erde", mit denen er in Beziehung gekommen ist. Da schreibt ihm z. B. ein Mann aus Read Island, in der Rähe der größeren Herschel-Insel, 250 Meilen nordwestlich von Aklawik, von einer Insel hoch oben im vereisten Rorden Rord-Arnerikas tief im Polarmeer. Dieser Trapper und Händler Craig, der nur ein paar Eskimos und viele Schneestürme au Gefährten hat, berichtet, daß nut einmal in icbcm Jahr im Sommer ein Schiff an seinem Strande anlegt, aber er ist dabei ganz glücklich: „Dies Leben sagt mir mehr zu als jedes andere. Cs fehlt mir an nichts, unb ich glaube ganz ernsthaft, daß ich besser lebe als mindestens 90 Prozent aller übrigen Menschen. Schwer zu ertragen ist nur die tödliche Eintönigkeit der langen, langen WinterdämmerunA, besonders im Januar und Februar. Dann überfällt einen tiefe Dumpfheit, wenn Schneesturm nach Schneesturm rast, unb die furchtbare Kälte es unmöglich macht, herauszugehen. Ich habe mir aber eine eigene Art Philosophie ausgedacht, und mit dieser beschäftige ich mich, bis der Sommer kommt." Der einsamste Zahnarzt der Welt meldet sich von Beet- Island, einem der zahlreichen Inselchen der Vir- gins-Inseln in Westindien. Bees-Island hat nur zwei Einwohner, aber glücklicherweise ist die »große Welt" in Gestalt des kleinen Eilandes Tortola nicht weit entfernt. Hier gibt es mehr als 6000 Einwohner, aber nur einen Arzt und einen Schuhmann. Die ganze weiße Bevölkerung dieser zahllosen Inselchen beläuft sich auf 16 Seelen. Der Zch ratzt von Bees-Island segelt einmal in der Woche nach Tortola, um sich dort (Nahrung zu kaufen und Zähne zu ziehen. Die übrige Zeit beschäftigt et sich mit Schreiben und Lesen und ist dabei ganz glücklich. Auch im Innern des schwarzen Erdteils gibt es Flecke von unglaublicher (Ber- lassenheit. Da ist z. B. Fort Iameson in Rordost- Rhodesien, das von einer Eisenbahnstation 500 Kilometer und von der andern 600 Kilometer entfernt ist. „Wir sind tatsächlich in der Wildnis Mittel-2lftikas begraben“, schreibt ein Leser, der etwa 80 Kilometer von Fort Iameson entfernt, feinen Tabak baut. Fünf Monate im Jahr, während der Regenzeit, ist ber Weg nach der nächsten Eisenbahnstation Lusaka, die 600 Kilometer entfernt ist, ungangbar, und dieser einsame Borposten europäischer Zivilisation ist von jeder Berührung mit Weihen abgeschlossen. Der nächste Arzt wohnt 80 Kilometer entfernt. Richt minder einsam liegt Kuweit am Persischen Golf, am Rande der arabischen Wüste. In dieser (leinen Stadt, die von einem Scheck beherrscht wird, leben zwei Engländer und einige amerikanische Missionare. die oft monatelang nichts von der Außenwelt erfahren. Als die einsamste Frau möchte der Berfasser eine Engländerin bezeichnen, die am Ufer des Gippsland-Sees zu Victoria in Australien mitten in einem 15 Quadratkilometer großen Walde lebt. 3m Süden stößt der Wald an den Ozean, und wenn sie an der Küste steht, ist kein Land zwischen ihr und dem Südpol. Sie sieht höchstens einmal im Monat einen Menschen. „Die Küste“, schreibt sie, „ist 150 Kilometer lang._ für mich ein unendlich weiter Streifen goldenen Sandes. Oft bin ich das einzige menschliche Wesen an dieser Küstir . . .“ Briefmarkensammeln Das Sammeln von Briefmarken, das früher in der Hauptsache von der Schuljugend gepflegt wurde, ist längst zu einem Sport der Erwachsenen geworden, der eine weltweite Industrie geschaffen hat. Lleberall gibt es Läden, in denen man diese eigenartigen Papierstückchen zu den verschiedenartigsten Preisen erstehen kann. Herrscher und berühmte Männer reiten dieses Steckenpferd ebenso eifrig wie Schüler. Einen besonderen Aufschwung hat die Philatelie durch König Georg von England erfahren, der der berühmteste lebende Briefmarkensammler ist. Seine Sammlung von Briefmarken des Britischen Weltreiches ist in ihrer Vollständigkeit einzigartig und wird wahrscheinlich nie übertroffen werden. Der echte Sammler sucht sich die Marken, die er vor allem begehrt, in aufregender und zäher Jagd zusammen. Dieses Suchen ist eine ber Hauptwürzen seiner Leidenschaft, und es ist für ihn ein Glückstag. wenn er ein seltenes Stück zu billigem Preise ersteht. Jedenfalls darf bei ihm, ebenso wie beim Düchersammler, die Hoffnung auf eine gute Anlage des verauslagten Geldes nicht im Vordergrund stehen. Freilich spricht dieser materielle Gesichtspunkt häufig mit, unb es ist immerhin ein beruhigendes Gefühl, wenn man sich sagt, daß eine Sammlung, die man jetzt mit guter Kennerschaft und Vorsicht anlegt, in einem Jahrzehnt um 25 Prozent wertvoller sein wird als heutzutage. Die Spekulation herrscht auf dem internationalen Briefmarken-Markt und hat während der Krise nicht abgenommen. So sind z. D. die frühen englischen Kolonialmarken sehr gefragt und hoch bezahlt. Beim Handel mit Briefmarken können über Rächt Vermögen verdient werden. Sv kaufte kürzlich ein Sammler in England eine Mauritius von 1847 für 60 000 Mark und hatte innerhalb von drei Stunden nach einem Tele- phongespräch mit Amerika 23 000 Mark verdient, da er die Marke für 20 000 Dollars weckerverkaufte und diese Summe an dem niedrigen Sterlingkurs verdiente. Luftpostmarken steigen beständig im Wert, besonders solche amerikanischer Ausgaben, bei denen sich ein Druckfehler ein» geschlichen hat. Wenn man eine 6 Cent* oder 24 Cent-Marte mit einem fliegenden Flugzeug ersteht, so schaue man sie sich sorgsam an. Fällt an ihr nichts Besonderes auf, so kann man für sie nur 10 Pfennig bekommen; ist aber das Flugzeug umgekehrt dargestellt, dann wird dieses Papierstückchen meist teuer ausgewogen. Eine Marke, die immer teurer geworden ist, ist die Britisch-Guiana von 1856 in Magenta-Rot. Es sind für dieses überaus seltene Stück schon 100 000 Mark gezahlt worden. Dann gibt es eine gewöhnliche englische Penny-Marke von 1923, auf der das „P" irrtümlicherweise durch ein .,F" ersetzt ist. Wer eine solche Marke auf einem alten Briefe findet, kann damit viel Geld verdienen. Kürzlich kramte ein (Bergarbeiter in alten Familienbriefen, und sein Blick fiel auf eine Marke auf einem Schreiben, das von seinem Großvater aus Westaustralien herrührte. Der Schwan auf diesem Postwertzeichen flog mit dem Rücken nach unten und dem Bauch nach oben, dieser Tatsache verdankte er einen Gewinn von 6000 Mark. Einen hohen Wert haben verschiedene Kriegsausgaben von Marken erhalten trotz der zahlreichen Fälschungen, die auf den Markt gebracht wurden; aber man zahlt heute dafür nicht mehr soviel wie noch vor wenigen Jahren, und gar keine Rachfrage besteht nach den vielen süd- unb mittelamerikanischen Briefmarken, mit denen der Markt überschwemmt wurde. Viele Länder haben die Gelegenheit, durch neue Ausgaben Geld zu verdienen, zu reichlich ausgenuht und dadurch ihre Briefmarken entwertet. Das ist z. B. bei den Marken von Liechtenstein und von Indien der Fall. Wenn zwei dasselbe tun ... Gustav hatte Pech. Das kann niemand bestreiten. Rach harter Arbeit war er durch die eisenbeschlagene Tür eines Lagerraumes durchgedrungen und stand plötzlich einem unzweifelhaft mit ber gleichen Absicht gekommenen Mann gegenüber, ber ihn im Schein seiner (Btenblateme mit einem freundlichen „Guten Abend" und mit einem weniger freundlichen „Zu spät“ empfing. Er hatte einen bedeutend leichteren Weg als Gustav gewählt, ber allein drei Stunben gebraucht hatte, um die Tür aufzumeißeln. Mit Recht war also Gustav zornig und beschwerte sich über die Gemeinheit. Der andere reagierte aber nicht darauf, sondern riet Gustav zum Verschwinden. Der lieh sich jedoch seufzend auf die schon versandfertig geschnürten Ballen aus Opossums, Persianern und Rerzen nieder, die beinah fein geworden wären. Der Konkurrent, der anscheinend auf seine Helfer wartete, die sich nach einem gebrauchsfähigen Auto umsahen, wurde nervös und forderte Gustav wiederholt auf, den Raum durch bas Loch zu verlassen, das nicht der Zimmermann, sondern er, Gustav selbst, hergestellt hatte. Schließlich gerieten sie in Streit, wobei sich Gustav als ber Schwächere erwies und schon nach kurzer Zeit zu Boden mußte. Dabei gelang es ihm aber» die Laterne auszulöschen, so daß sein wütender Gegner im Dunkeln nach ihm suchen mußte. Während er sich nun an allen möglichen Ecken den Kopf und die Ellenbogen zerstieß, war Gustav wirklich durch das Loch entwischt, und alarmierte nun, Rachsucht im Herzen, ben Portier, ber, aus bem Schlaf geweckt, Gustav mißtrauisch betrachtete. Schließlich nahm er den bavon nicht sehr erbauten Gustav beim Genick und führte ihn au bem Lager, wo der andere immer noch ergebnislos herumsuchte unb fluchte. Der Portier, ein Athlet, ergriff auch ihn, womit das Schicksal ber beiben besiegelt war. Vor Gericht stellte sich heraus, baß bie beiden Einbrecher sich wirtlich nicht kannten, sondern erst an dem finsteren Schauplatz Bekanntschaft gemacht hatten. Da sie jetzt für zwölf Monate Zelle an Zelle wohnen, werden sie reichlich Gelegenheit haben, sich näher kennenzulernen. Wie sie ihn bezwang Originalroman von 3 Schneider-Zoerstl. Urheberrechtsschutz: Verlag 0. Meister, Werdau t. S. (Schluß.) Je weiter man sich von der Insel entfernte, desto ruhiger wurde der Atem des Meeres. Der Horizont war ein einziges glüheickes Decken, aus dem rubinrote Flammen hochzüngelten. Sie leckten über die Wasser hin und schienen sie schmelzen zu wollen. Ströme von Kupfer und rinnendem Gold flößen dem Boot entgegen und kreisten es ein. „Madonna!" rief der Alte. „Sie haben recht gehabt! Sie schwimmt besser als ein Mann!" Merlin sprang auf, daß das Boot zum Schaukeln kam. Der Graubart riß ihn auf seinen Sitz nieder. „Sie haben Streit mit ihr gehabt! Ecco! Wenn sie sieht, daß Sie im Boot sind, macht sie womöglich zum Schluß noch eine Dummheit. — Verstehen Sie zu steuern Signore?" Und als Merlin nickte, winkte er ihm, nach seinem Platz zu kommen. Der Graubart schien ein guter Menschenkenner zu fein, denn er stülpte ihm 3ur Vorsicht noch seinen Hut über und warf ihm eine alte Joppe, die am Boden gelegen hatte, über die Schulter. Das Gesicht herabgedrückt, suchte Merlin nach der Gestalt, die in capriblauem Trikot auf sie zuge- schwommen kam. Der Alte stand im Boot und rief ihr ein „Buon giomo" entgegen. Schnurgerade hielt Hans Jörg auf sie zu. Nun tauchte sie an der Breitseite auf. Ihr rechter Arm hielt sich am Wulste fest. „Wohin fahren Sie?" „Nach Tonnta revale!" „Nicht nach Ostia?" „Nein! — Ich kann Sie aber auch nach Ostia bringen." Sie verneinte und faßte nach der Hand, die er ihr entgegenstreckte. Gewandt kletterte sie ins Doot. Der Graubart schmunzelte. Ecco!! Sie wars wohl wert, daß man nach ihr suchte! Selten, daß er so viel Schönheit auf einmal beieinander gesehen hatte. „Ein bißchen Rekord gemacht?" frag er, als sie das Wasser von den Hüften nach den Schenkeln herunterstreifte. „Ja!" „Ist ganz lau heute nacht!" Bedächtig setzte er seine Pfeife in Brand. „Da laßt sich schon schwim- men." Zur Seite rückend bot er ihr Platz neben sich, sodaß sie Rücken an Rücken mit Merlin zu sitzen kam. „Sind Sie von Tannta raoale aus gestartet?" „Don Ostia!" Er zog genießerlsch an seiner Pfeife. „Und gar kein biß^en müde? —" , „L>h, sehr —Arg, arg müde! Kann man in Tannta renale'Quartier bekommen?" Er blies den Rauch vor sich hin und zuckte die Achseln: „Schwerlich! Ein Mann vielleicht! Eine Signora?" er lachte verschmitzt. „Die Trappisten lieben die Frauen nicht!" Sie wurde nachdenklich, während sie sich die Arme warm schlug, sagte sie: „Aber in Ostia? —" „si, si! Dort schon. Schöne Quartiere! Ich vermiete auch!" Sofort erwachte ihr Mißtrauen. „Ich dachte. Sie seien aus Tanta revale?" „Niente! Ich habe nur dort zu tun. Aber es muß nicht heute sein!" „Dann bleibe ich bei Ihnen!" „Schön!" und zu Merlin gewandt befahl er: „Nimm Kurs auf Ostia!" Das Boot schoß erst über eine Welle hinweg, dann bog es scharf nach Westen zu. Stephanie zeigte nicht das geringste Interesse für diesen schweigsamen Menschen, der dort am Steuer saß. Die Antworten, welche sie dem Alten gab, wurden immer knapper. Nur einmal frug sie nach der Zeit. Es war drei vorüber. Daher auch dieses Todmüdesein. Sie hatte sterben wollen. Die Wellen hatten sie immer wieder hochgehoben, immer wieder. Und sie waren so lau und leicht gewesen. Nicht eine einzige, die ihr wehe getan hatte. Ostia kam näher. Fein, wie ein Schleier spann sich Nebel um die Stadt. Das Boot hielt geradewegs auf den Steg zu, der ein Stück ins Meer führte. Stephanie stieg als erste heraus und ging über die federnden Planken. Sie war müde zum Umfallen und hatte keinen anderen Wunsch mehr, als nach dem Hause des Alten zu kommen und dort auf ein Bett zu finken. „Ich bezahle Sie hernach," sagte sie und merkte, wie alles sich um sie zu drehen begann. „Hat keine Eile, Signora. — Sie könnens dann dem Pedro geben", er zeigte nach Merlin, der die Kette um den Pfahl schlang. „Er hat gesteuert." Mit langen Schritten stapfte er auf die Hütte zu, wozu brauchten die beiden jetzt noch einen Dritten? Sie hatten sich wieder und das war genug Stephanie ging mit langsamen Füßen auf Merlin zu. Als sie vor ihm stand, nahm er den Hut ab und sah sie an. ,Lans Jörg!" — Jede Flucht unterblieb. Nur ihre Hände waren in Schreck und Abwehr gehoben und fielen dann kraftlos herab. .„In der Campagna wärst du besser zu finden gewesen", sagte er heiser. „Du weißt, auf bös- williges Verlaßen steht Scheidung, und du wolltest für immer gehen! — Du!" Kein Ton kam von üjren Lippen, in bie er nun die feinen wühlte. Der Strand war menschenleer. Niemand als sie beide. In leuchtender Schöne kam die Sonne von Osten heraufgezogen und umspülte sie mit ihrem Licht. Als Merlin für eine Sekunde Die Arme von der schlanken Gestalt löste, sah er ihr Taumeln und die totenähnliche Bläße, die Mund und Wangen überzogen. Mit raschem Griff hob er sie empor. Nina stieß einen Schrei aus, als er zur Eartentüre hereinkam. „Doltore — Kommen Sie, Dotlore." Oehme stürzte die Treppe herab, sah und streckte die Hände nach Stephanie aus. Wortlos legte Hans Jörg sie ihm hinein. „Sie lebt!" sprach der Doktor über das zur Seite gleitende Haupt hinweg. Merlin nickte nur. Zunge und Glieder waren ihm gelähmt. Sorglich auf das Lager gebettet, bemühte sich Oehme um die Bewußtlose, indes Hans Jörg mit hängenden Armen neben ihm stand. „Wie wußtest bu?s frug er, als der Doktor mit einem tröstenden Lächeln ihm die Hand auf die Schulter legte. „Don der Nina. Sie hat in ihrer Angst an Frau von Guielmo telephoniert und diese hat wieder Joe Brandt verständigt und dieser mich. Er läuft schon seit zwei Stunden durch ganz Ostia. Ich glaube, er ist ein guter Mensch. Ich rannte immer im Kreise und erhielt von einem jungen Turschen den Bescheid, daß du mit seinem Vater ausgefahren bist. — Wo hast du sie gefunden?" „Sie schwamm unserem Boot entgegen. Da ich steuerte, erkannte sie mich nicht. Erst als wir an Land tarnen, sah sie mich. Sie vermochte nicht einmal zu fliehen, so müde war sie. Sie hat Unmögliches geleistet. Jede andere wäre verloren gewesen. Er neigte sich über Stephanie und drückte sein Gesicht gegen ihr bleiches, regloses. Oehme sah, wie ihm die Schultern zuckten. Leise drückte er die Türe hinter sich ins Schloß. Wenn die junge Frau erwachte, brauchten diese beiden geliebten Menschen keinen außer Gott, der ihnen diese Stunde geschenkt hatte. Eine Woche später, an einem Samstag, als der Himmel aus vollen Schleusen schüttete und der große Gutshof von Ichenhausen ein einziger See war, fuhr die Kutsche, welche bas junge Paar brachte, an die Rampe. Merlin stand mit aufgespanntem Schirm und hielt ihn über die Schwiegertochter, deren beide Arme um seinen Hals gelegt waren. „Nun hast du mich wieder, Papa!" Hinter ihr kam die zwischen Lachen und Aerger schwankende Stimme Hans Jörgs: „Ist bas nicht ein Unfug? — Bei diesem Hundewetter hetzt sie mich von Rom hierher. Sie will am Sonntag in Ichenhausen fein: Sie will ganz einfach. Du hättest mir auch eine weniger temperamentvolle Frau aussuchen können, Papa!" „Die hätte dich bann aber sicher nicht bezwungen!" lachte Stephanie, schob ihren Arm durch den des \ alten Merlin und schlüpfte mit ihm ins Haus. Als > sie im großen Eßzimmer immer und immer wieder | ihren Mund auf feine Wangen drückte, schalt Hon- Jörg. „So viele Küsse auf einmal habe ich noch nie bekommen. Ich bekomme höchstens drei im Tag." „Die drei, die ich freiwillig schenke", lachte Steffie. „Die du dir selber stiehlst, sind da nid) mitgeredjnet." „Stehlen ist gut", bemerkte Jörg und sck;ob sie frohgelaunt von sich. — „Ich möchte gerne nach Konstanz telephonieren, was alles los ist, wir sind durchgesahren. — Aber es läßt mir keine Ruhe. Du kannst inzwischen Vater alles erzählen. Es wird ihn sicher interessieren, wie groß die Veranlagung seiner Schwiegertochter zu —" Sie hielt ihm beide Hände über den Mund und schob ihn nach der Türe, die ins Arbeitszimmer führte. Er drückte sie Ins Schloß, kam noch einmal zurück und griff nach seiner Brieftasche, die er auf den Tisch gelegt hatte. Ehe sie darnach faßen konnte, hatte er sie bereits in seinem Jackett verstaut. „Du bist mir zu gründlich Kind", wehrte er; der Spott, der ihm dabei um die Mundwinkel flitzte, war gutmütig. „Sie enthält übrigens diesmal nichts von Belang. — Briefe von Justizrat Peterfeim findest du seither keine mehr", und als ihr die Tränen in die Augen schossen, zog er sie tröstend an sich: „Strafe mufjte sein, kleine Frau. Ich hatte da einen Mitarbeiter, der sich scheiden lassen wollte und mich bat, für ihn Schritte einzuleiten. — Aber es war unnötig. Das junge Paar vertrug sich wieder. Sie hat mir aus lauter Dankbarkeit und Freude, weil ick den Vermittler zwischen ihnen machte, ihre Pyotographie geschenkt. — Du hättest nur eine einzige Frage an mich zu stellen gebraucht. Es wäre so einfach gewesen." „Und hat so weh getan!" Das Gesicht gegen seine Schulter gedrückt, meinte sie leise. „Was wir heimlich tun, bringt immer Schmerzen, Liebes, Nur was wir Auge in Auge ausfechten, das gibt Ruhe, weil es Gewißheit bringt." Der alte Merlin hatte sich hinausgeschlichen und tätigte den Anschluß nach Konstanz, und als bann die Klingel aufsurrte und die Werst sich meldete, nahm Stephanie den zweiten Hörer ans Ohr Sie war jetzt Hans Jorgs Kamerad und mußte wißen, ob alles für ihn gut stand. Ein (eifer Schrei entschlüpfte ihr, als sich Joe Brandts Stimme meldete. — Jörg nickte ihr zu. „Sie haben sich eingelebt?" frug er in den Apparat. — „Ja? das freut mick. Ich komme morgen oder übermorgen, ja! — Meine Frau auch. Sagen Sie bitte Oehme, daß ich ihn ersuchen laße, ein Zimmer für meine Frau zu bestellen. — Auf Wiedersehen!" Stephanie frag nicht, als er den Hörer zur Seite legend ihr in die Augen sah. Sie schlang nur die Arme um seinen Hals und küßte ihn. — Sie wußte nun mit Gewißheit, daß ihre Liebe ihn endlich bezwungen hatte. Ende! C.E222 QQOO UU Mk. ?I26A Farben 5 .00 Spezial-Fenster. 2119 A hafte Neuheit an! Dessms 58.00 8O31D Herrenmoden-Richter, Neuen Bäue 3 Meter 160, 98. 21270 werden: 98 seioenfutter 58.00 Sämtliche Zubehörteile wie Galerieleisten usw. Gießen Aus- ■3m M JC-HM UCKER. Ausgesuchte Qualitäten, schöne Farben, neue Muster, und nicht zuletzt die niedrigen Preise werden Sie erfreuen. Em unverbindlicher Besuch zeigt Ihnen die großen Vorteile. Beachten Sie unser Oberhessens größtes Spezialhaus für Herren- und Knaben-Sportkleidung Dekorationsstoffe moderne Jacquardmuster.... Schwedenleinen garant wascnecht, 80 cm und 120 cm breit, Meter 135, 95» Stores abgepaßt u. 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S Io '2 v "=2-2 fie ’ los lIi T "°ch l'S1^ Se[Qnq"^ Ä$ .g'1?*«. t« 2, M mit QU« Ihr? (S btn ^'0« Frage ! ’ WQre s° ein|5 ®e^* gegen [eint , l""ner Sdjmerien N SÄ’1’to« .f erH sich meßet«, ’orer ans Dfjr Sie unb mußte oiffen, Mer Schrei ent. 5 Stimme mettete. 'fn sich eingelebt’* o°s freut midi. en. ja! - Meine «hme, daß Ich ihn meme Frau zu be. 1EF " L üe E^MZ cüO-,; SEE 19« ^-'-S "5 2€ #Ee2.T“' <5^2 EAE^ c±E —T ®g?? .. =€«! E 2 «* — E e 2 «* . 2-£ä =ft o 2 ="2.= e 3 «- 2 - w a- a uEt” S-E^5=l u T ** 2 --U — o(9 = 5Eo U tj 2 a - ■° s S Eo jter, und nlch* Em unverblnd- hten 2§LU§JT 2 § E E (9 - „ E/3 L o 2 E--o‘£*3 ® EZZ. S c 2.« e»-'W'=PEo’T*E E>H u . = 2« - 2 =K *« 3 £» u'g 2 V ° s= ato DZ4 "E _ 3 u p .E LS o^9 s E E Br 2 Ä E Sz E E 22 2 5$ S <3 C? to H N ä = SS 13 2 E-o « Fa = E (9 E E a u- cjCä (L E c <$> c c A2 2 C ® E 3 E tf« E o H c « E C E eE tfl « N *1 N a 5 g? es cs u o E c E = tf» EN a^j a tf> E CS E 2 BE; G a E Q SB a a ö e. 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