^ruor. "— iB 8tei|„. »-S- " X°8Una tin, ril erteilt. ^totlet; "thtP ™ Mhüm, l0[,5!l* «eilen TS® Sin. a) ^QU5lammlunfl urg: Kmufiger Krieaz, ^sammlung vom ; = 323 L 2 >6-" i n '5-^rZ^ »L-Mßz >■ i n p ■ g ” s p «■ u> •«cs 4h§ 9Ö' -- c S er^-s n 5 P C 2. sffl 's c'cr£» •h*3$3&8 ' * 2 5'"^’ 1 <» O ti ■^. s S’—2 5 •a-tp g»cw5ä -£■» » 3 @5; 5 »Jew&aa' r-EZ^rsZS" qs8^A; y x7^ <* 2-J < • 9 " Dienstag, 2| Sebruar (935 183. Jahrgang itr.44 SkühauSsabe GietzenerAnzeigcr General-Anzeiger für Oberheffen Drrd vnd verlos: Vrühl'fche Universitülr-voch- und Skinöruderel N. fange In Gießen. Schriftleitung und Geschäftsstelle: Zchufstraße 7. Mnnaime von Äiijtiaec für di, lageenummtr btt zum *Jlad)mitiag vorher. Preis für l mm höhe für Anzeigen von 27 mm Brette örtlich 8, autroärte 10 Netchspfennig; für Ne- klameatt,eigen von 70 mm Breite 35 Reichspfennig, Platzoorfchrift 20“ , mehr. Chefredakteur Dr. Friede. MUH. Lang«. Berantwoellich für Politik Dr. Fr. Wilh. Gange; für Feuilleton Dr H.Thyriot; für den übrigen Teil Ernst Dlumfchein und ’ür den Anzeigenteil i.D.TH.Kllmmel lamtlid) in <ßie ,rn Lrtcheini «ögltch, außer Sonntags und IeieNaq». Bella gen: *Dte Illustrierte Giegener Familiendlatter Heimat im Bild Die Scholle monati'Bejugsprels: Mit 4 Beilagen Ttlt. 1.95 Ohne Illustrierte . 180 Zustellgebühr .. . -.25 Auch bet Nichterscheinen von einzelnen Nummern infolge höherer Gewalt- Zernsprechanschlüsse unter Sammelnummer 2251. Anschrift für Drahtnach- richten Anzeiger Gleheu. pohscheckkonto: firoidfitrt am Main 11686. Japans weliwirtschafiUcher Vormarsch! Don Professor Dr. Hermann Levy, Äerlin. Japan- Aktivität hat sich In letzter Zeit nicht nur auf das außen-„poliiische" Gebiet beschränkt, sondern auch austerordentlich stark auf daS austen- .wirtschaf tliche" Gebiet übergegriffen. Daß die ganze, von Japan ausgerollte QU a n M d) u • rei-Frage einen ausgesprochen wirtschaftspolitischen Hintergrund hat, — weil Japan dieses Gebiet zum ausschließlichen Hinterland ferner Industrie machen will. — ist ia bekannt genug und durch den Lytton-Bericht erst neuerdings wieder »zur Genüge betont worden. Aber Japan befindet sich überhaupt auf dem weltwirtschaftlichen Dor- und Anmarsch. QHit welchem Erfolg, — das können die lehtversüg- baren Austenhandelsziffern zeigen. Im November 1932 erhöhte sich der Wert der ia- panifchen Einfuhr freilich um 47 Prozent gegenüber dem gleichen Monat des Vorjahres; aber der Wert der japanischen Ausfuhr steigerte sich gleichzeitig um nicht weniger als 97,1 Prozent! Wie froh wären europäische Export- fändet, wenn sic ähnliche Ergebnisse berichten könnten! 2m November 1931 hatte Japan noch einen Einsuhrüberschuh. Ein Jahr später kon- • statieren wir für den gleichen Qlionat, dah Japan« Außenhandel aktiv geworden ist. Der Ein- fuhrüberfchust betrug zehnmal so viel, wie im November dcS Noriahres der Einsuhrüberschuh betragen hätte. Damit hat auch die gesamte Handelsbilanz Japans für 1932 ein viel günstigeres Aussehen gewonnen als im Vorjahre. Die Entwicklung zu rasch steigender Aktivität der- selben ist unverkennbar. Im Vordergrund der japanischen Ausfuhrentwicklung stehen drei Erzeugnisse: Rohseide, Saum- wollfabrikate und Kunstse 1 de. Gerade auf dem letzten Gebiete hat Japan enorme Fortschritte gemacht. Im Jahre 1913 rangierte Japan überhaupt noch nicht unter den Kunstseide-Ländern der Well; im Jahre 1928 erzeugte es ca. 7j Mil- lionen Slilo, im Lahre 1931 jchon 20! Millionen, den zehnten Teil der Welterzeugung, mehr als z. B. Frankreich. Das nächstliegende Absatzfeld, das sich die \a- panische Aussuhrindustrie erobern muhte, war natürlich China. Der Erfolg ist unverkennbar. Schon vor chua einem Jahre hat eine englische amtliche Untersuchungskommission, die im Interesse des eng- lisü'cn Handels den Fernen Osten befuchte, festge- stellt, dah die Japaner das englische Textilgefchaft schwer beeinträchtigt haben; als Ursachen wurden angegeben: die starke, durchrationalisicrte Organi- sation der japanischen Industrie, ihre besondere Ab- fatzmethode, dann auch ihre besonderen Beziehungen zu dem Innern des chinesischen Reiches. Die eng- fischen Sachverständigen muhten eingestehen, dah die englische Textilindustrie, wenn sie sich den ja- panischen Methoden nicht anpasse, den ch i n e f i - schon Markt als verloren betrachten müsse. Man hat nun freilich den Warenboykott in China gegen Japan ausgerusen, besser gesagt aufrufen wollen. Denn nach den statistischen Cr° mittlungen scheint es, als ob dieser Boykott gar keine Wirkung gehabt hat. Im Oktober 1932 hat Japan nach China nicht weniger als 17,9 Millionen Quadratmeter Stoffe ausgeführt, während im gleichen Monat des Vorjahres diese Ziffer erst 6,7 Millionen betragen hatte. Und das Erstaunliche ist: dah Englands Ausfuhr an Stoffen nach China im Oktober 1932 nur die Hälfte betrug wie im Vor- fahr und dazu überhaupt nur 1,8 Millionen Quadratmeter ausmachte. Ein ganz ähnliches Bild bietet die Konkurrenz Japans in Britisch-Jn- bien, hier freilich haben sowohl England wie Japan mit der Konkurrenz der indischen Spinnereien und Webereien felbst fertig zu werden, aber es ist eine ganz bekannte Tatsache, dah man in England die japanische Konkurrenz auf dem indischen Markte am meisten fürchtet. Auch hier soll der Zusammen- schluh der japanischen Ausfuhrinteresfen in den indischen Häfen dem Absatz japanischer Erzeugnisse einen besonderen Vorsprung gewähren, dem leider die Zersplitterung der europäischen Händler nichts gegenüber zu stellen hat. Aber Japans Ziele gehen noch weit über Ehina und Indien hinaus. Zunächst einmal denkt man an die Eroberung von Märkten i m s o g e n a n n - ten »Nahen Osten" und in Asrika. Japan schafft hier neuerdings groste Lagerhäuser, eines besteht zum Beispiel in Port Said welche die kleinsten Aufträge einsammeln und rasch zur Ausführung bringen. Das Lagerhaus in Port Said ist in der Lage, Auftrage nach Aegypten, dem Sudan, Palästina, der Türkei, Syrien usw. auszuführen. Es soll einer der japanischen Wirtschafts-Stützpunkte ,n der Welt werden. Japan verfolgt diese Annäherung an die afrikanische Wirtschaft mit einem besonderen Zweck. Denn dasJnnereAfrikas — etwa ilganba, Kenya usw. — bietet, wenn einmal die heute noch unbekleidet gehenden oder durstig bekleideten Stämme zur Kleidung im zivilisatorischen Sinne übergehen, ein ganz gewaltiges und neues Bedarfsgebiet an 2 e f t •l • e J1- Heute schon kann der südliche Sudan durch Bahnen und auf der Nil-Schiffahrt erreicht werden. Die Ausnühungsmöglichkeit dieser neuen weltwirtschaftlichen »Chance" ist von den klugen ja» panischen Kaufleuten frühzeitig in Rechnung gestellt worden. Man sollte in den Kreisen der europäischen Ex- portindustrie die Aktivität der Japaner auch au weltwirtschaftlichem Gebiete nicht unbeachtet lassen. Während die Gefahr der Konkurrenz der USA. auf weltwirtschaftlichen Märkten bisher infolge der hohen Löhne Amerika- auf be- Frankreich sucht auch die Lustabrüstung zu verhindern. Erfolgreiche Verschleppungstaktik in Genf -Brandenburgs Anträge auf schnelle Entscheidung abgelehnt. Gens, 20. Febr. (TU.) Der Luftfahrtausschuß der Abrüstungskonferenz trat am Montag nach längerer Unterbrechung wieder zusammen, um die ihm vom Hauptausschutz zugefchobenc Entscheidung in den grundsätzlichen Fragen der Abschaffung der Militärluftfahrt zu treffen. Gleich zu Beginn der Sitzung kam es zu einem scharfen Zusammenstoß zwischen dem deutschen Vertreter Ministerialdirektor Brandenburg und dem Vorsitzenden des Ausschusses, dem Pariser panischen Botschafter Madariaga. Der Vor- itzende legte dem Ausschuß einen Vorschlag vor, wonach der Ausschuß lediglich die Internationalisierung und Kontrolle der Zivilluftfahrt und Luftpolizei behandeln solle. Brandenburg trat in deutscher Sprache, dem Versuch, die Hauptfragen her Abschaf, ung der Militärluftfahrt a u s z u s ch a I t e n, mit großer Schärfe entgegen und wies Madariaga nach, ich in offene Widersprüche mit seinen bisherigen Erklärungen verwickelt zu haben. Zu seinem größten Besremden müsse er feststellen, daß der Aus- chuh wieder den alten abgetretenen Weg endloser Aussprachen über Nebenfragen beschreiten solle. Der Luftfahrtausschuß stehe an der gleichen Stelle wie vor einem Jahre. Es solle wiederum der Starren vor den Ochsen gespannt und der alte Brei wieder durchgekaut werden. Ein solches Verfahren würde zu einem endgültigen Begräbnis der gesamten Lustabrüstung sich- ren. Brandenburg nahm den Vorschlag Pierre Cots auf, den Luftfahrtausschuß als einen Re- daktionsausschuh zu erklären, der nur die grunb- ätzlichen Fragen feststellen solle, auf die der Hauptausschuß Antworten zu erteilen habe. Der hauptausschuh müsse unverzüglich eine prinzipielle Entscheidung treffen, ob 1. eine völlige Abschaffung der Militärluftfahrt mit einem uneingeschränkten verbot des Bombenabwurfes und einer Reglementierung für die Zivilluftfahrt ober 2. eine völlige Abfassung der Militärluftfahrt mit einem uneingeschränkten verbot des Bombenabwurfes und einer Reglementierung sowie einer Kontrolle der Zivilluftfahrt oder 3. ein uneingeschränktes allgemeines Verbot des Bombenabwurfes durchgeführt werden soll. 3m Falle einer positiven Entscheidung einer der Fragen wird vorgeschlagen, die custkommisslon mit der J e ft f e tj u n g entsprechender Ausfüh- rungee ft Immungen zu beauftragen. 3 m Falle einer negativen Entscheidung der ersten beiden Aragen schlägt die deutsche Delegation LIn ; etwa h n a h m e n für die Materialabrüstung auf dem Gebiete der Militärluftfahrt vor. Der englische Luftsahrtminister Lord Londonberry trat in einer großen Rede, die deutlich das außerordentliche Interesse Englands an einer Abschaffung der Militärluftfahrt zeigte, für ein international verpflichtendes Abkommen ein, tn dem der Bombenabwurf verboten, die gesamte Militärluftfahrt a t> q e f d) a f f t und alle Maßnahmen zur XI m - gcftaltung der Zivilluftfahrt für militärische Zwecke verboten werden. Der deutsche Vorschlag wurde von der französischen Staatengruppe unter Führung von Pierre Cot scharf bekämpft und vor jeder Entscheidung über die Militärluftfahrt die Behandlung der Internationalisierung und Kontrolle der Zivilluftfahrt gefordert. Der weitere Verlauf der Sitzung wurde in entscheidender Weise bestimmt durch die Vorschläge Brandenburgs, der in die Aussprache mehrfach zugunsten seiner Vorschläge eingrifs. Der Verlaus dieser Diskussion ergab einwandfrei, daß d i e Mehrheit einer sofortigen Entscheidung darüber, ob die Militärluftfahrt unter Reglementierung der Zivilluftfahrt allgemein verboten und daS Lust- bombardement allgemein abgeschasst werden soll, auch weiterhin wie in der ersten Phase der Abrüstungskonferenz auS dem Wege gehen will. Der deutsche Vertreter l eß jedoch nicht locker und bestand aus Abstimmung. L» wurdö sodann abgcflimml über die vom Präsidenten formulierte Frage, ob die Kommission gewillt sei, sich über die deulscl)en Vorschläge zu ent- scheiden, ehe man In eine Diskussion über die Bedingungen, unter denen die Militärluftfahrt eventuell abgeschasst, und das Cuflbombarbcmint verboten werden könnte, eintrete. Die Mehrheit sprach sich gegen öle sosor11ge Abstimmung über die dcutsä-en Anträge aus. Die deutsche Delegation wurde lediglich unterstützt von Sowjctruhland. Holland, der Türkei. Spanien und Belgien. Gegen die sosortige Abstimmung über die deutschen Vorschläge wandten sich die Tschechoslowakei, 3ugofla- wien, Schweden. England, Norwegen. 3ndicn und Kanada. Der Stimme enthielten sich Frankreich, 3ta- licn, 3apan, Polen, Slam, die vereinigten Staaten. Sie Franzosen kämpsen für Znlernalionalisiernng der Zivillnftsahri. Die weitere Aussprache im Luftfahrtausschuß, in der auf französischen Wunsch die Frage der Kontrolle und Reglementierung der Zivilluftfahrt behandelt wurde, verlies ohne jedes praktische Ergebnis. Die Mehrzahl der au der Luftfahrt interessierten Mächte erklärte sich für die Abschaffung der Militärluftfahrt, die Reglementierung und Kontrolle der Zivilluftfahrt und verlangte weitergehende Maßnahmen auf dem Gebiete der Einschränkung der Zivilluftfahrt. Der französische Lustfahrtminister Pierre C o t crtläcte, Frankreich sei bereit, auf die Mi- litärlustfahrt nur unter der Vorbedingung zu verzichten, daß eine Internationalisierung der gesamten Zivilluftfahrt und weitgehende Sicherungen gegen die Beschlagnahme der Zivilluf.fahrtzeuge, Verwendung privater Fahrzeuge für Militärluftfahrt und andere Sicherheitsmaßnahmen getroffen würden. Die französische Staatengruppe brachte in den Verhandlungen wiederholt neue Vorwände ein, um die von Deutschland und England geforderte Abschaffung der Militärluftfahrt unmöglich zu machen. Dagegen lehnte eine Reihe außereuropäischer Mächte, die Vereinigten Staaten, Japan und Kanada grundsätzlich eine jede Inter- Nationalisierung der Zivilluftfahrt ab. Der italienische Regierungsverlretcr wies auf die uöl- lige Sinnlosigkeit derartiger Pläne hin, die niemals Luftrüstungen endgültig verhindern könnten. Der deutsche Standpunkt wurde In den Verhandlungen von Ministerialdirektor Brandenburg immer wieder mit großer Schärse und Eindeutigkeit in der Richtung zum Ausdruck gebracht, daß die deutsche Regierung bereit ist, eine Abschasfung der Militär- lultsahrt dadurch zu erleichtern, daß eine Reglementierung und eine internationale Grundlage dieser Reglementierung der zivilen Luslsahrt stattsinde und gleichzeitig ein jeglicher Bombenabwurf vcr- boten wird. Aus der Aussprache ergab sich In voller Klarheit, baß der ernsthafte Wille zu einer Abschaffung der Militärluftfahrt nirgends besteht und die Internationalisierung und Kontrolle-der Zlvll- lustsahrt im Ausschuß lediglich Atir Verhandlung gebracht worden ist, um einer eindeutigen Stellungnahme zur Abschassung der Militärluftfahrt aus dem Wege au gehen und die Auoschußarbeiten in uferlosen Aussprachen in andere Richtung zu lenken. Die völlige Aussichtslosigkeit der Verhandlungen der Abrüstungskonferenz auf diesem Gebiet tritt in aller Deutlichkeit In den Verhandlungen zu läge. Der Lustsahrtausschuß wird jedoch die Verhandlungen über die Internationalisierung der Zivilluftfahrt weiter fortsetzen. Es fragt sich, ob unter diesen Bedingungen eine Teilnahme Deutschlands an diesen offenen Derschleppungsoersuchen noch möglich erscheint. Vor Senkung der Krafifahrzeugsieuer. Berlin, 20. Febr. Wie wir erfahren, wird augenblicklich im Rcichsfinan-minister.um ein Re- fcrenlenenlwurf über die Senkung der Kraftfahrzeug st euer erörtert. Dabei handelt eS sich offenbar vor allem um die Verwertung von zwei Gedanken. Da- ist 1. der Erlaß der Steuer sür mehrereMonate, wenn sie für den übrigen Teil de- Jahre- bezahlt ist. Auf diese Weife würde verhindert, daß aus Ersparnt-gründen im Winter eine so große Anzahl von Wagen st i 11 g e 1 c g t wird wie in den letzten Jahren. DaS zweite Prinzip, dessen Anwendung überlegt wirb, ist die Gewährung von Prämien für Vorauszahlungen. Daheißt, man will durch Nachlasse einen Anreiz zu größeren Vorauszahlungen bieten. Auch di"se- System würde naturgemäß eine Cenfing der Steuer bedeuten. ES bedeutet ferner praktisch einen Weg zur Bekämpsung der A r b e i t - l o f i g k e I t. denn je weniger Krastwagen stillgelegt werden, je stärker im Gegenteil der Krastverkeßr sich entwickelt, um so erheblicher sind auch die Veschäs- tigungSmöglichkelten für alle Kreise, die mit dem Kraftwagen zusammen hängen. sondere Erzeugnisse (insbesondere Autos, Maschinen bestimmter Art, BurcaubedarsSmaschinen usw.) beschränkt geblieben ist, hat Japan mit seinen außergewöhnlich niedrigen Löhnen heute vielleicht die größten Aussichten auf weltwirtschaftliche Expansion, gleichzeitig aber auch steht es bei seiner ilebctDöncrung unter dem stärksten Zwange zur Aussuhr. Lind dazu kommt immer wieder: daß dieser »weltwirtschaftliche Vormarsch" der Japaner auch im Einklang mit ihren imperialistischen und politischen Begierden steht und von diesen getragen und unterstützt wird. Japan droht mit dem Austritt aus dem Völkerbund. Tokio, 20. Febr. (TU.) Das japanische Kabinett hat am Montag in einer Sondersitzung über die dem Völkerbund gegenüber einzuschlagende Politik beraten. Der Ministerpräsident erstattete dem Kabinett Bericht und teilte mit, daß er mit den Ansichten des Staatsälteften, Prinzen Saionji, vollkommen übereinftimme. Sollten die (Empfehlungen des Völkerbundes von der Hvuptoerfammlung angenommen werden, so werde Japan hiergegen entichieden Stellung nehmen Die japanische Regierung hat beschlossen, sich für diesen Fall vorn Völkerbund z u r ü ck z u z i e h e n. Ueber Zeit und Art der Zurückziehung Japans vom Völkerbund sollen jedoch erst später Beschlüsse gefaßt werden, nachdem vorher noch der Kron- r a t befragt werden wird. Die Regierung wird ihre Dölkerbundspolitik auch im Parlament barlegen. Rach der Kabinettssiüung begaben sich Minister- Präsident Salto und Außenminisk'er Gras Utschida zum Palast, wo sie dem Kaiser über die vom Kabinett gefaßten Beschlüsse berichteten. Wie verlautet, hat der Führer der japanischen I Delegation in Genf Instruktionen erhalten, wonach | er d i e V ö l k e r b u n d s v e r s a m m 1 u n g mit den übrigen Mitgliedern der japanischen Delegation zu verlassen habe, wenn der Schlußbericht über den chinesisch-japanischen Konflikt Aufammcn mit den Empfehlungen angenommen wird. Ferner soll er ermächtigt fein, mitzuteilen, daß Japan sich unter Innehaltung der in der Völkerbundssatzung vorgesehenen zweijährigen Kündig« ngs- s r i st vom Völkerbund zurückziehen werde. An der Abrüstungskonferenz will Japan, 'wie verlautet auch weiterhin t e i 1 n e h m e n. Die Völkerbundsoersammlung tritt am Dienstagnachmtt- tag zur abschließenden Behandlung des chinesisch- japanischen Konsliks zusammen. Die militärische Laqe in Mol. Ungünstig für China. London, 20. Febr. (LU.) Die »TtmeS" meldet. daß die chinesischen Streitkräste in Je hol aus 100 000 Mann geschäht würden. Die Mehrzahl dieser chinesischen Truppen sei kläglich ausgerüstet und schlecht organisiert. Südlich der großen Mauer stünden weitere 100 000 Mann, die vielleicht etwas besser für den Kampf geeignet feien. Bon den direkt unter der Kontrolle der chinesischen Regierung stehenden Streitkräften seien keine Truppen nach dem Norden in Marsch gesetzt worden. Die von einer großen Luftslotte unterstützten Japaner glaubten, daß sie ohne großen Widerstand in Jehol einmarschiercn könnten. Es bestehe die Gefahr, daß Kampfhandlungen in Jehol Zwischenfälle an anderer Stelle verursachen würden, die zu einem Kriegszustand zwischen Japan und I China führen müßten Die Ehinesen feien sich der 1 Verletzbarkeit ihrer See- und Flußhäfen wohl bewußt. Die Kanton-Separatisten, die einen VerteidtgungSauSschuß organisiert hätten, versuchten mehrere ihrem Wesen nach selbständige Provinzen Ausammenzuschließen. Tschanghsueliang stehe al« hauptsächlichster Unterstützer Nanking- so gut wie allein und habe die hossnungslose Aufgabe, Jehol zu verteidigen. Ein Mißerfolg Tschanghsueliang« würde daS Ansehen Nanking« schwer schädigen. Oie Aushebung des Alkoholverbots in USA. Auch bad N prüfen antenßatiö stimmt der Biainc-Poilagc zu. Washington, 20. Febr. (TU.) Dae Reprösen. tantenhaus hat am Montagabend mit Zweidrittelmehrheit die vom Senat bereite genehm.gle Dlalne- uorlage ebenfalls angenommen, womit d i e Aufhebung des Alkoholoerbote in Amerika beschlossen ist. Die vlainevorlage sieht vor: 1. widerruf des 1 8. Berfaffunge- Zusatzes (Alkoholverbot); 2. Ratifizierung dieses w dcrrufe nicht durch die Parlamente der Linzelstaaten. sondern durch für diesen Zweck besondere einberu- fene Konvente der Linzelstaaten und Z. B u n d e e s ch u tz für solche Bundesstaaten, die an dem Alkoholoerbot weiter se st halten. Die Vorlage muß innerhalv von sieben 3ahren von wenigstens 36 Bunbee ft aalen ratifiziert werden. ü \t> i» « 1. m ch i« IC ie i« IN ii- rt i- i« a» in r. Je m .'N er r« 1« in rn ii- ii r ift c- • r n- n- ii, n, fle en fle ch n •le d- n. IC. )() d. en 16 ie ch it it -S c, n n it lo l- r i» « r r r l i n Eiaisberatung im Finanzausschuß lasten. Wie die „DAZ." erfährt, ist der frühere Reichsinnenminister Dr. o. Keudell der National sozialistischen Partei, mit der ihn auf Grund seiner langjährigen Grenz- und Volkstumsarbeit bereits enge Beziehungen verbanden, als Mitglied beigetreten. Reichsminister Dr. HugenLerg läßt mit» teilen, daß er entsprechend dem Deichsminister- gesetz seine Aufsichtsratsposten bei sei- . nem Amtsanrttt niedergelegt habe. 1 9 n e die vorgeschriebene 9 in den Staatsdienst zu unter- dieses Tieres gleicht. Zahllose Legenden und Sagen knüpfen sich an gewisse von der Aatur geschaffene Einzelheiten, in denen man bestimmte Dinge wiederzuerkennen meint Reben der Lotz» trappe im Harz sei nur an jenen Abdruck einer gespaltenen Klaue erinnert, die sich in dem amerikanischen Staate 3owa an einem Abhänge des Mississippi findet. Natürlich glauben die Bewohner, datz hier der Teufel seinen Pferdefutz hin- gesetzt habe, während die Wissenschaft sich längst darüber einig geworden yt datz hier in älrzetten eine Moluske, deren Art heute verschwunden ist ihren Abdruck zurückgelassen hat Staatsanwalt a. D. Grauert, der von der Regierung Braun aus politischen Gründen entlassen worden war, ist zum Nachfolger des Ministerialdirektors Klausener (Ztr.) und Leiter der Polizeiabteilung im preutzischen Innenministerium vorgesehen. Seine Ernennung zum Ministerialdirektor steht bevor. * Der Oberpräsident der Provinz Westfalen in Münster G r o n o w s k i (Zentr.) ist vom preutzi- schen Minister des Innern entgegen anderslautenden Meldungen entsprechend seinem älrlaubs- gesuch von seinen Dienstgeschäften entbunden und beurlaubt worden. Die übrigen Vorbemerkungen des Staatsvoranschlages werden gebilligt. Ebenfalls Kapitel 3 1 und Bauverwaltung' mit 814 000 Mt Einnahmen und 434 000 Mk Ausgaben. Auf einen volksparteilichen Antrag hin erklärt die Regierung, datz sie Maßnahmen zu einem verstärkten Abschuß von Schwarzwild eingcleitet habe. Ein Dolksbundantrag fordert über den Etat hinaus weitere Mittel für den Wegebau und den Holz- anbau. Die Regierung erklärt jedoch, datz wettere Mittel nicht zur Verfügung gestellt wer- Den können, denn der Etat sehe bereits für diese Zwecke erhöhte Ausgaben gegen das vergangene 3ahr vor. y der unaufhörlich bildenden und schaffenden Natur auch Formen, die in frappantester Weise zu einer Vergleichung auffordern, in denen die Na. tur bereits vorhandene Dinge der Wirklichkeit nachahmt,^ sich also gleichsam selbst plagiiert. Was zunächst Felsformationen anlangt, so findet sich an den Meerufern von Norwegen eine Klippe die ganz getreu die Züge eines Fischers der Lofoten zeigt, wobei das Gesicht an der charakteristischen Nase, an den starken Backenknochen und dem zurücktretenden Kinn genau zu erkennen ift Seltsamerweise hat dieses Gesicht nicht den Ausdruck eines lebenden Menschen: die Augen sind geschlossen, die Linien starr, man denkt an einen Ertrunkenen. And so entstand der Merglaube, datz an diesem gefährlichen Meer wo der Malstrom so viele Fischer verschlungen hat die Natur ein merkwürdiges Denkmal und Abbild dieser Toten errichtet hat. 3m Stillen ?^°n wird von japanischen Fischern eine Nie- senkrabbe gefangen, deren Rückenschild dis grimmig verzerrte Maske eines wütenden Samurai darstellt, der den Mund breit aufgerissen hat und mit den Zähnen fletscht. Freilich liegt hier das „Plagiat" wohl nicht nur aufseiten der Atur, man kann aus alten japanischen Holzschnitten schließen, datz die Künstler zu der Auffassung dieser Gesichter durch die von der Natur so meisterhaft gegebenen Vorbilder angeregt worden sind. 1863 glaubte der englische Geologe Sir William Dawson in Kanada das älteste be- fcmnte Fossil gefunden zu haben, das den Namen Eozoon erhielt. Später wurde aber einwandfrei festgestellt, daß es sich hier um einen Stein handelte, der nur durch eine merkwürdige Laune der Natur die Spiralform und die durch Löcher unterbrochene Einteilung in Kammern erhalten batte, die an die Gestalt eines kleinen Kopf- futzlers erinnerten. Wunderliche Analogien schafft die Natur in ihrer unendlichen Fruchtbarkeit und der stets wechselnden Fülle ihrer Formen auch im Pflanzenreich. Auf trockenen Erbsenschoten haben chinesische und japanische Gelehrte Schriftzüge entdecken wollen: sie haben sogar aus Dielen merkwürdigen Punkten und Strichen ganze Seite SWfat r° Seite des Schi'Kmg, und in Diefc Eulenspiegeleien Der Natur einen geheimen <5inn gelegt. Die Armbandpflanze erinnert an Den von Schlangen umspielten Kopf der Meduse: u <$45dArD?err. ?o[etu8 wird von den Bauern nnt Recht Aehnlichkeit mit einem Negerkovf zugesprochen. 3n den trockenen Ebenen Asiens gedeiht eine seit dem Mittelalter als hellkräftig bekannte Pflanze, die die Eingeborenen „das Lamm nennen und deren Aussehen wirklich dem datz es gelingen wird, schon in diesem 3ahre Dem Ziel ein erhebliches Stück näher zu kommen. Forderungen der Siedler. unter dem Vorsitz des Präsidenten Lind- Rle^rlssigheim bei Hanau zufammengetrelene RcichssieDrertag nahm einstimmig eine Entschließung an, die an Den Reichskanzler und Den Rcichcernährungsmlnister abgesandt wurde. 3n der Entschließung heißt es u. a.: Die übergroße Mehrzahl Der aus nationalpolitischen Gründen angesetzten Siedler ist zu Bedingungen angesiedelt, d.e völlig untragbar sind. Om Zusammenhänge nut der verhängnisvollen Preis- katastrophe aus dem Gebiete der bäuerlichen Deredelungswirtschaft hat sich eine ungeheuere Aeberteuerung Der Siedlerstellen ergeben. Die Preise der Stellen betragen bis zu 600 und 700 Mark und noch mehr für den Morgen, obwohl die früheren Besitzer das Land zu einem ■rogramm zur Arbeitsbeschaffung herbelzu- fuhren, das bereits in Den nächsten Wochen feine sichtbaren größeren Auswertungen zeitigen durfte. Bei nüchterner Betrachtung Der Lage wüßte sich allerdings jeder von Anfang an sagen, öaß 500 Millionen für Die gesamten öffent- ließen Körperschaften Deutschlands nicht a u s - reichen könnten, um auch nur annähernd die Sachausgaben Der öffentlichen Hand wiederher- zustellen. Die von 1929 um fast vier Milli arden Mark zurückgegangen sind. Gerade in einer hochpolitisch so bewegten Zeit wie der heutigen, muß Die Arbeitsbeschaffung weiterhin denüberpartelllchenCharak- ter Der Schicksalsfrage einer ganzen Nation haben, to-.e ihn Der Reichspräsident von jeher gewünscht unD geföcDert hat. Wenn alle Stellen ihren Einfluß zum Einsatz bringen, um Die erfolgreich begonnene Arbeitsbeschaffung weiter auszubauen, dann habe ich keinen Zweifel Daran. -Hier liegt ein verwegener Ueberfall in Tateinheit mit Freiheitsberaubung vor", konstatierte die Polizei. „Haben Sie, Herr Direktor, Verletzungen Davongetragen?" Der auf Wunder gar nicht vorbereitete Dieb rückte Die Krawatte zurecht, befühlte sich am ganzen Körper und behauptete mit gepreßter Stimme: «Anscheinend nicht" Die Polizei ließ einen Blick, wie ihn nur Edgar Wallace glaubwürdig beschreiben konnte, durch die Wohnung schweifen und stellte fest, daß die Täter unter Hinterlassung ihres Werkzeugs entkommen seien. Dann wurde Dem Gentleman- Einbrecher die scharmante Frage vorgelegt: ob er sie beschreiben könne. „Haben Sie vielleicht einen großen Dicken bemerkt, so einen mit Sommersprossen? Den suchen wir nämlich schon lange." „Allerdings", erklärte der Gentleman-Dieb mit ^Uer&enDcc Stimme. „Ein großer Dicker ift dabei gewesen. Und ob er Sommersprossen tette. Außerdem hatte er einen Revolver, mit Dem er sehr leichtsinnig umging. 3ch habe selten eine so maßlos' Angst ausgestanden. Die Polizei schrieb alles auf. Sie führte die Protokollierung haargmau. Zum Schluß sagte sie: „So, Herr Direktor. Für uns ist Der Fall erledigt. Es empfiehlt sich, alles so stehen zu lassen, bis Die Herren vom Daubdezernat hiergewesen sind. Auf Wiedersehen!" Nachtrag für die übergeordnete Behörde, beim Verlasen des Hauses fließ Die Polizei auf Den Portier und schilderte ihm den Vorfall. „Aber nich doch, meine Herren", versetzte Der. „3$ ja Kohl. Direktors im Dritten Stock sind fett acht Tagen verreist!" Worauf sie das anmutige Exemplar eines Gentleman-Einbrechers doch festnahmen. Der Gerechtigkeit ist somll Genüge geschehen- Plagiate der Natur. Fast jeder Gebirgsort, bei uns in Deutsch, wnö UHb noch mehr in Der Schweiz, hat seine merkwürdigen und wunderlich gestalteten Fels- fonnationen, aus denen eine bewegliche Phan- tafie alle möglichen Gestaltungen des Lebens einen kauernden Hund, das Profil einer Frau, eine ^Goethe-Maske" usw. herauszudeuten ver- mag. Aber neben diesen mehr spielerischen Aehn- Uchketten, bei Denen ein vages Ungefähr nach Art eine- Vexierbildes zu allerlei Lösungen der eigenartigen LinienwirmiS einladen, gibt eS in Ein Runderlaß Görings an die preußische Polizei. B e r l i n 21. Febr. (CNB.) 21 mtlich. Der Kommissar Des Reiche für Das preußische Innenministerium, Reichsmmister Göring, hat an alle Poli- zeibehörden am 20. Februar D. I. folgenDen RunD- erlaß gerichtet: Ich glaube, mir einen befonDeren Hinweis Darauf ersparen zu können, Daß Die Polizei auchnurden Anschein einer feindseligen Haltung oder gar Den EinDruck einer Verfolgung gegenüvernationalenVerbänDen (S2l„ SS. unD Stahlhelm) unD nationalen Parteien unter allen Umständen zu vermeiden hat. Ich erwarte oietmehr von sämtlichen Polizei- behörden, daß sie zu den genannten Organisationen, tn Deren Kreisen die wichtigsten ftaatsaufbauenDen xraiie enthalten sind, Das beste Einoerneh« menßerftellenunDunterbalten. Darüber hinaus IfijeDeSetätigungfürnationale Zwecke und Die nationale PropaganDo mit allen Kräften zu unter stützen. Von polizeilichen Beschränkungen und Auflagen darf nurinDringendstenFällen Gebrauch gemacht werden. Dafür ist Dem Treiben staatsfeindlicher Organisationen mit Den schärfsten Mittelnentgegenzutreten. Gegen kommunistische Terrorakte unD Ueberfälle ift mit aller Strenge vorzugehen unD, wenn nötig, rücksichts- los von Der Waffe Gebrauch zu machen. Polizeibeamte, Die in Ausübung Dieser Pflichten von Der Schußwaffe Gebrauch machen, werden ohne Rücksicht auf Die Folgen des Schußwaffengebrauchs von mir gedeckt. Wer hingegen in falscher Rücksicht- nähme versagt, hat d i e n st st r a f r e ch t l i ch e Folgen ?u gewärtigen. 2er Schutz Der immer wieder in Ihrer Betätigung eingeengten nationalen Bevölkerung erforDert Die ftärifte Handhabung Der gesetzlichen Bestimmungen gegen verbotene Demonstrationen, unerlaubte Versammlungen, Plünderungen Aufforderung zum Hoch- und Landesverrat, Massenstreik, Aufruhr, Preisedelikte und das sonstige strafbare Treiben der Ordnungsstörer. Jeder Beamte hat sich stets vor Augen zu halten, daß Die Unterlassung einer Maßnahme schwerer wiegt als begangene Fehler in Der Ausübung. Ich erwarte und hoffe, daß alle Beamten sich mit mir eins fühlen in dem Ziel, durch die Stär- hing und Zusammenfassung alle nationalen Kräfte Deutschland vor dem drohenden Verfall zu retten. AnstellungS- und Beförderungssperre vor den Gemeindewahren in Preußen. Berlin, 20. Febr. (WTD. Funks pruch.) Der kommissarische preußische Außenminister hat an sämtliche Ober- und Regierungspräsidenten folgenden Erlaß gerichtet: Es ist bei mir zur Sprache gebracht worden, Daß Gemeinden und Gemeindever- bände beabsichtigen, nochvordenaml2. März 1933 stattfindenden kommunalen Neuwahlen Neueinstellungen und Beför-I deru n gen von Beamten in erheblichem Um- » willigt wurden, nur mit Zustimmung des Finanzausschusses zulässig ist, zweitens die nicht nur vorübergehende Beschäftigung von Personen zu tiDn, Etatskapitel, die ihrer Natur nach nicht dazu bestimmt find, unzulässig ist, und drittens d.e Regierung bis zur zweiten Lesung eine Nachweisung vorzulegen hat, welche Dram- ten und Angestellten gegenwärtig in anderen Dienststellen beschäftigt werden, als in denen, für die ihre Gehälter tewllligt wurden. xC$nt touti)e eln weiterer Volkspartei, luter /^roretg, aus grundsätzlichen Erwägungen und mit Rücksicht auf die außerordentlich ichlech- ten Aufruckungs- und Besörderungsverhältnisse der Beamtenschaft die älebernahme von Beamten ohne die vor '' " ' Dorbildunc Zweimal Gporifilm. 3n einem nur auf zwei Tage berechneten Doppelprogramm des Lichtspielhauses sieht man unter der lapidaren Überschrift „Mampf“ einen Autosportfilm Der Ufa, Der in seiner ganzen Anlage und in Einzelmotioen an den vor einiger Zeit eben- fatts hier gezeigten Rennfahrerfilm „Strich durch die Rechnung" erinnert Der bekannte Herrenfahrer Manfred von Brauchitsch hat die Hauptrolle: er ist ein netter, liebenswürdiger unD bescheidener Sportsmann; zu spielen im hergebrachten Sinne hat er nicht viel, aber allen Autofreunden wird Das Herz aufgehen, wenn sie sehen, in welchem Tempo der Junge mit seinem rassigen Wagen durch die gefährlichsten Kurven tobt. Der Regisseur Erich Schön- f e l D er hat aus dem Drehbuch photographisch und aufnahmetechnisch alles Mögliche herausgeholt; er sorgt auch für das gehörige Tempo und bringt nebenbei ein paar schöne Landschaftsbllder. Die um Die fpannenDen Rennberichte herumkomponierte Spielhandlung ist nicht übermäßig ergiebig; aber es find eine Anzahl guter Schauspieler am Werk: Lucie Höflich, Alfred Abel, Kurt Vesper- mann, G. H. Schnell, Jessie V i h r o g, Sian- Dine Obinger, Evelyn Holt, Hubert von M e y e r i n ck. Während dies also ein richtiger Sportfilm ist, Der allen Interessenten empfohlen werden kann, tut Der zweite — unter Dem Titel „Der Hochtouri st" — nur so, als ob er einer wäre. In Wirklichkeit: ein heiteres Lustspiel für die Fa- chingszeit Hier ist Otto W a l l b u r g Trumpf: der Kontrast zwischen seinem Leibesumfang und feinem unfreiwilligen bergsteigerischen Ehrgeiz in einer ihn heroisch umgebenden hochalpinen Landschaft würde auch ohne Die überquellende Beredsamkeit diese- früher in Frankfurt wirkenden Komikers den Be- schauer zum Lachen reizen. Aus dem Ensemble seien Mana S olv e g, Max Ehr lich und Trude Berkin e r hervorgehoben. 3m ganzen beliefen sich die Ginnahmen au« der Pauschalsteuer im Rechnungsjahr 1932 33 auf etwa 170 Millionen gegen 184 Mill. Mk. im vorausgcgangenen Rechnungsjahr. Der M Inder e i n g a n g des letzten 3ahres umschließt be- reits eine S e n k u n g der Kraftfahrzeugsteuer um fünf Prozent. Die Erfahrung, Die man schon mit dieser Senkung gemacht hat, spricht gerade vom Standpunkt der Einnahmen des Reichs aus durchaus für eine weitere Senkung. ES ist beabsichtigt, die Länder für den Ausfall durch entsprechende Abzweigungen aus denTreib- stoffzöllen zu entschädigen. Die Neuordnung voraussichtlich am 1. April in Kraft treten. Wie wir erfahren, hat heute nachmittag im Hause des Reichsministers G o e r i n g eine Besprechung mit Geheimrat v. Opel und einigen anderen führenden Vertretern der deutschen Automobilindustrie stattgesunden. An dieser Besprechung hat auch Reichskanzler Hitler te iIgenommcn. Man kann wohl annehmen, daß sie dem ganzen Komplex der mit dem Kraft- fahrwesen zusammenhängenden akuten Fragen galt i macht darauf aufmerksam, daß jedes Mädchen nicht | nur jur einen Erwerbsberuf, sondern auch für den ■Beruf Der Hausfrau und Mutter vorbereitet wer- den muß. Die hauswirtschaftliche Schulung der Mädchen ist gerade in einer Zeit, tn Der jeder Haushalt mit knappsten Mitteln wirtschaften muß, unentbebrlicß. Der Verband muß angesichts der 2'at[a9?'. 6aB die überaus größte Zahl Der er- werbstätigen Mädchen in späteren Fahren wieder den Berus verlassen und als Hausfrau und Mutter einer tfamiüe vorstehen, nachdrücklichst dagegen Einspruch erheben, daß der hauswirtschaftliche Un- terricht zugunsten des beruflichen Unterrichts gekürzt wird. Durch das hauswirtschaftliche Bolljahr wurden mit einem Schlage die Schwierigkeiten, die sich aus Der doppelten Ausgabe Der Berufsschule ergeben, nämlich einmal das junge Mädchen für ben Erwerbsberuf und zum zweiten für Den Beruf Der Hausfrau unD Mutter vorzubereiten, beseitigt Der BerbanD ist Der Ansicht, daß durch eine Zu- sammenschmelzung von Berufsschule, Erwerbs- losenkursen, Freiwilligem Arbeitsdienst und Fu- gendnotwerk ohne größeren Aufwand für die jüngeren Erwerbslosen das hauswirtschaftliche Bolljahr geschaffen werden könnte und Damit Dem Bolks- ganzen ein großer Dienst geleistet werden könnte. Eine Erklärung des ireichskanzlers. B e r l i n, 20. Febr. (TU.) A m t l i ch. In den letz- ten Tagen haben zahlreiche Vereine, Verbände usw. an Reichskanzler Adolf Hitler Die Bitte gerich.et. Den Ehrenoorfitz bei ihnen zu übernehmen, Kongresse, Ausstellungen unD ähnliche Veranstaltungen 3u eröffnen oder an ihnen teilzuneh- m e n. Aus grundsätzlichen Erwägungen muß der Reichskanzler Adolf Hitler im allgemeinen davon Abstand nehmen, derartigen Bitten zu entsprechen. In Der heutigen besonders arbeitsreichen Zeit würde es auch Dem Reichskanzler gar nicht möglich sein, häufig an Veranstaltungen dieser Art teilzunehmen. Reichskanzler Adolf Hitler wird jedoch selbstverständlich Den Bestrebungen aller Organisationen, die ihm unterstützungswürdig erschei- nen, sein Interesse entgegenbringen und sie fördern, soweit es ihm möglich ift Kleine politische Nachrichten. Amtlich wird mitgeteilt: Reichskanzler Hitler SfiD anläßlich seiner Ernennung aus Dem In- unD usIanD so zahlreiche Glückwünsche zugegangen, Daß es unmöglich ist, sie alle einzeln zu beantworten. Der Reichskanzler spricht deshalb auf tiefem Wege allen denen, die seiner gedacht haben, seinen tief empfundenen Dank aus. • Am Dienstag spricht Vizekanzler von P a p e n um 20 Uhr im Auditorium Maximum Der Berliner Universität Die Rede wird durch Rundfunk über das ganze Reich übertragen. ■:W' r -MM " -<■.. «ec ■ v > Jte< tätig läßt mit- un Le'.Hzmillislcr- 18 b o fi e n bei fei* . egt habe. ^richten. Kanzler fiitkr o« dem 3n. und Uamünl*e m. He QUt einzeln zu Ipricht deshalb aus wer gedacht haben, in 2) rf«’8^Ä ÄSS ««“Ä* ^ Un LichtspleDeus Bahnhofstraße einen Film von Günther Plüschow feben. Dem Bildstreifen ging ein intercfian- tcs Vorspiel voraus. Hauptmann Köhl unterhielt sich mit dem Sohne des Tsingtau-Fliegers und erzählte dabei interessante Einzelheiten über den Kampf um Tsingtau, der in einigen Reportagebildern skizzenhaft festgehalten war. Mit Günther Plüschow machte man bann eine Reise auf dein Viermaster ,Parma", die um die Süd- | spitze Amerikas, um Feuerland, führte und in Plüschow den Wunsch wachrief, jenes hoch aufragende. zerklüftete und zu großen Teilen unerforschte Land kennenzulernen und selbst zu erforschen. Dann erlebte man mit ihm im Filmbild die Ausreise des kleinen, kaum 15 Meter langen Segellutters , Feuerland" um in einer der stillen Duchten des Feuerlandes vor Anker zu gehen. Bald kam das Flugzeug, eine „SjeinleT- Maschine, nach und die Forschungsflüge begannen. In vielen schönen, künstlerisch und technisch ausgezeichneten Bildern wurde Feuerland lebendig Man sah Gletscherteile in das Meer brechen, die Berge aufragen, die hohen Schneefelder glänzen. sah den winzigen Kutter vor dem Hintergrund einer großartigen Landschaft. daS Flugzeug sich aus dem Fjord in die Hohe schrauberr. um dann die pittoresken Bergriesen von oben zu befrachten, bis schwere Debelbänke die Sicht verhüllten und die Flieger zu gefahrvoller, aber doch glücklicher Landung zwangen. Doch einige Male erlebte man den Flug über die Berge, bis schließlich das Schicksal dem Leben der Flieger durch Absturz ein Ende fetzte. Der Film war ein schönes, ein gleichzeitig heiteres und tiefernstes Erlebnis. ** 1 933 ein Maikäferjahr. Dach über, einstimmenden Meldungen über versch'edene Anzeichen auf Feldern und Aeckern stehen wir vor einem Maikäfer fahr. Vielerorts wimmelt der Boden von Engerlingen, so daß aus das Eintreffen einer ungewöhnlichen Mackäferplage gel^Iof- sen wird. Der Hauptansturm der Maikäfer durfte aber erst 1934 erfolgen, während man für 1933 nur mit dem Eintreffen des Vorfchwarms rechnet. Jahre mit starkem Auftreten von Maikäfern sollen übrigens nicht zu den schlechtesten zählen, denn eine alte Bauernregel sagt: „Maikäferjahr — ein gutes Jahr!" nichtung der arischen Rasse schlechthin. Zu diesem Zwecke zerstöre er, wie man in Rußland sehe, zunächst das Familienleben, weil er damit von Grund auf auch den Staat und das Volk zerstöre. Aus die» sen Bestrebungen fei auch die Gottlosenbewegung entstanden. Der Sion der hlllerschen Sendung sei die Schaffung eines neuen deuIschen Volkes. Er (Redner) habe auf Grund genauer Kenntnis Hillers den unerfchütterlichen Glauben, daß Deutschlands Schicksal bei ihm in wunderbarer Hut geborgen sei. Hiller wende sich mit der beoorstehen» । den Reichstagswahl an den deutschen Men- | schen in feiner Gesamtheit. Er wolle, daß unser Volk sich der blutsmäßigen Gemeinschaft wieder bewußt werde und sich dabei immer vor Augen halte, daß es kein deutsches Elnzelfchicksal. sondern nur ein Gesamtschicksal der deutschen Nation gebe. Der Redner betonte in diesem Zusammenhänge, daß die DattonalsoziaNsten in der Reichsregierung enb in Preußen mit ollen wahrhaft deutschen Menschen, auch wenn sie nicht in der NSDAP, vereinigt seien, loyal und im vollen vertrauen auf ehrliche kameradschaftliche Zusammenarbeit jutn Wohle des Volkes arbeiten werden. Nur wenn sich unser Volk in voller Erkenntnis der nationalen deutschen Schicksalsverbundenheit zu- (ammenfinbe, werde es die Kraft aufbringen, die zur Wendung des deutschen Schicksals zum Besseren notwendig sei. Er richtete bei der Betrachtung dieser großen deutschen Zukunftsaufgabe eine nachdrückliche Absage an alle undeutschen Strömungen und Einflüsse, die insbesondere auch im Kulturleben und auf weiten Gebieten des deutschen Bildungswesens in vielfältiger Form sichtbar seien. Die deutsche Volksbildung sei zu einem Warenhaus gemacht worden. Demgegenüber verlange die NSDAP, eine Kultur- und Bildungsarbeit. nach der die Seele des deutschen Menschen hungere und die sie unbedingt brauche. Er als Leiter der Kulturpolitik in Preußen sehe seine Aufgabe in voller Uebereinftimmung mit dem Streben der DSDAP. darin, alle Kräfte zu unterstützen, durch die dec deutsche Dichter und der deutsche Künstler als Gestalter des deutschen Gig nwcsms wieder in E sch inung treten könnten. 3n der Bilbungsarbeit dürften nur solche Lehrer die deutsche Jugend erziehen, die gewillt seien, die deutsche Seele zu nähren, aber nicht sie zn zerstören. Der im Auftrage der Deutschen Lufthansa zu einer schwimmenden Insel umgebaute Lloyd- Dampser „W e st f a l e n . der als Stützpunkt für den geplanten Flugbootdienst Europa—Südamerika gedacht ist. hat vor wenigen Tagen zur allgemeinen Zufriedenheit seine erste _ offizielle Versuchsfahrt unternommen. Natürlich ent- fpr.cht der nur 5300 Tonnen große Dampfer in keiner Weise den Ausmaßen der „F. P. 1" aus dem bekannten Film — und es wird auch kaum so lein, daß Wugzeuge unmittelbar auf ihm landen werden. Aber auch bei den maßgebenden De- Bornotizen. — Gastspiel des O r i g i n a l-K öl n e r- Hänneschen-Theaters. Der Goethe-Bund hat, wie man uns mitteilt, auf allseitigen Wunsch zum zweiten Male das berühmte Original-Kölner- Hänneschen-Theater unter Leitung von Dr. Riess en»Köln für Sonntag, 26. Februar, zu einem Gastspiel eingeladen. Bei feinem ersten Gastspiel im vorigen Winter in unserer Stadt hatte das Theater großen Beifall bei jung und alt gefunden. Es finden Atoel Nachmittagsvorstellungen für jung und alt statt, In denen das orientalische Märchenspiel ,Hänneschen und die Wunderlampe" zur Ausführung kommt. Abends wird .Genoveva, e Trauerspill zom Dutlache", in 5 Akten gegeben. Die Eintrittspreise sind äußerst S.JtXfpOTt 19001. - VfB. Zriedberg 1. L (0:0) Line unverdiente Niederlage. Die Elf der Spielvereinigung bereitete am Sonntag ihren Anhängern eine höchst erfreuliche angenehme Äeberraschung. Die Mannschaft spielte wie aus einem Guß. Die Verhältnisse, unter denen gekämpft werden muhte, waren dabei sehr schwierig. Der Boden war sehr glatt. An die Spieler wurden also höchste Anforderungen in bezug auf Körperbcherrschung gestellt. Erstaunlich war unter diesen Umständen, dah ein ausgesprochenes und meist flaches Kombinationsspiel gezeigt wurde. Gegen die am Vorsonntag gezeigten Leistungen waren die Vlauweihen nicht wieder zu erkennen. Die 1900er traten in der am Samstag veröffentlichten Aufstellung an. Auch die Friedberger hatten ihre Mannschaft ohne Ersah zur Stelle. Die Gäste waren sehr eifrig. Technisch allerdings kaum besser als die Hiesigen; in der gesamten Spielanlage glichen sich die Mannschaften sehr. Dos Spiel begann mit einer etwa viertelstündigen Druckperiode der Vlauweihen; die nachdrücklichen Angriffe scheiterten aber immer wieder an der Verteidigung der Gäste. Allmählich schufen die Friedberger das Gleichgewicht im Feldspiel, Angriffe wechselten ständig, beide Torleute hatten immer wieder einzugreifen, entledigten sich ihrer Aufgaben aber zum Teil nur mit Glück. Ein Elfmeterball für Friedberg, von Schlarb verschuldet, wurde von den Gästen bewuht haltbar geschossen. Schlarb hielt denn auch den schwach geschossenen Ball. Ecken auf beiden Seiten brachten nichts ein. Gegen Schluß der ersten Spielhälfte drängten die Friedberger wieder mehr, aber auch ihnen war kein Erfolg beschieden. Lippert lieh eine glänzende Chance aus. Die zweite Halbzeit begann wieder mit einer kurzen Drangperiode der Gastgeber, vorläufig auch mit negativem Ergebnis. In der 20. Minute der zweiten Halbzeit gingen die Vlauweihen in Führung. Schneider schoh nach kurzem Geplänkel vor dem Friedberger Tor flach in die linke untere Ecke ein. 1:0 für 1900! Geraume Zeit 6Iie6 es bei diesem Ergebnis und man glaubte schon den Sieg für 1900 sicher, denn die Gäste schienen vorübergehend etwas nachzulassen. Allmählich aber kamen sie wieder auf, wurden aggressiver, die 1900er spielten dagegen nun ihversrits etwas zerfahrener und vermochten den Gästen nicht mehr den bisherigen Widerstand entgegenzusetzeü. So kam es nach einem Angriff auf das Gießener Tor zu einem vom Tormann mühsam gehaltenen Schuh, zu matter Abwehr und zum verhängnisvollen Rach'chuß, dem der am Boden liegende Schlarb nicht gewachsen war. 1:1! Auf wesentlich andere Art fiel kurz vor Schluß das zweite Tor, das Siegestor der Gäste. Aus ziemlicher Entfernung ging der Ball auf das 1900er Tor. Schlarb versuchte den Ball zu halten, glitt aber anscheinend dabei aus, fiel, und der Ball sprang auf dem harten Boden über ihn hinweg in das Tor. Das Tor erschien aber haltbar. Einen unentschiedenen Ausgang des Spieles (1:1) hätte man für den Spielverlauf entsprechend ansehen können. Die Viederla-ge aber, so knapp sie war, hatten die Gastgeber nicht verdient. Die Elf der Spielvereinigung verdient für diesen Kampf ein Gesamtlob. In der Verteidigung war diesmal Zeiler sehr gut, Luft zuverlässig wie immer. In der Läuferreihe waren Langsdorf und Schmidt besser als Glitsch, der diesmal schwerfälliger erschien. Im Sturm gefiel vor allem Heilmann; Goebel hätte man sich etwas eifriger gewünscht. Schneider, Best und Lippert befriedigten durchaus. Die Gäste hinterliehen einen vorzüglichen Eindruck. Es wurde sehr fair gekämpft. An der Leistung des Schiedsrichters war ernsthaft nichts auszusehen. Es gab nur wenige Strafstöße und keinen Verletzten. Spiele dieser Art könnten dem Fußball mehr Freunde gewinnen. Eisverein Zweiter bei den Eisschieß Meisterschasten von Cronberg. Eine Moarschaft in der Aufstellung: Mohr, Dickelhaupt, Strack und D ö p f e r nahm an den 4. Cronberger Meisterschaften teil. Gegner waren Sportklub Forstheusstraße Frankfurt, Eisverein Bad Soden, Eisverein Lorsbach, Eisschießfreunde Cronberg und Tennis- und Eislaufverein Cronberg, der 1. Sieger wurde. Von 5 ausgetragenen Spielen konnte Gießen 4 gewinnen. Verloren ging lediglich das Spiel gegen TEV. Cronberg mit 15:11 Punkten, so daß der Eisverein einen ehrenvollen 2. Platz belegte; nach dem ungünstigen Abschneiden auf den SWDEV.- Meisterschaften gewiß ein schöner Erfolg. Rumänien Weltmeister im Zweierbob. Entscheidung des Sonntags. Die Hoffnungen der Deutschen, die nach den beiden Fahrten des Samstags führenden Rumänen Papana-Huber auf „Rumänien 1“ am Sonntag einzuholen, erfüllten sich nicht. Die Rumänen sicherten sich durch zwei schneidige Fahrten den Titel der Zweierbob-Weltmeisterschaft endgültig. Der Bob „Deutschland I" mit Grau-Brehrne wurde sogar von der ersten Mannschaft des HDW. noch vorn zweiten Platz verdrängt. Bob „Deutschland II“ schied durch Sturz im letzten Lauf ganz aus dem Rennen. Die Zackelfallbahn bei Schreiberhau befand sich in bester Verfassung, lediglich in den hohen Lagen wurde der Schnee durch die stark wirkende Sonne etwas weich. Da das starke Schneetreiben aufgehört hatte, waren die Rennen außerordentlich gut besucht. Oie Eishockeyspieler in Prag. Deutschland schlägt Polen 2:0. Auf der Prager Kunsteisbahn wurden am Sonntag die Kämpfe um die Eishockey-Weltmeisterschaft fortgesetzt. Vor 4000 Zuschauern errangen unsere Vertreter einen knappen 2:0 (0:0, 1:0, 1:0) Sieg gegen die polnische Mannschaft. Durch diesen Sieg hat sich Deutschland den ersten Platz der Gruppe II gesichert. Die deutsche Mannschaft zeigte zwar das belfere Spiel, es fehlte aber immer noch an der richtigen Zusammenarbeit. In den übrigen Spielen war die Tschechoslowakei über Rumänien 8:0 (2:0, 4:0, 2:0) erfolgreich, während Oesterreich über Italien mit 3:0 (0:0, 2:0, 1:0) siegreich blieb. Karl Schäfer wieder Kunsllauf-Ivellmeisler. Auf der Dolder Kunsteisbahn wurde am Sonntag die Weltmeisterschaft der Herren im Kunstlaufen entschieden. Der Wiener Karl Schäfer, der sich Schon bei den Pflichtübungen einen kleinen Dor- prung vor dem Berliner Ernst Baier gesichert intte, vergrößerte diesen durch seine prachtvolle Kür, gegen die kein anderer Bewerber aufkam. Baier hielt sich sehr gut und wurde glatter Zweiter vor dem eleganten Finnen Niikaanen, dem Wiener Erdös und seinem Landsmann Haertel. Oas längste Gkirennen der Welt. wafa-Lauf bei 25 Grad Kälte. Unter denkbar schwersten Bedingungen wurde am Sonntag das längste Skirennen der Welt, der Wasa-Lauf ausgetragen, der der Erinnerung an die Flucht des schwedischen Königs Gustaf Wasa gewidmet ist. Morgens um 7.30 Mr wurde das Häuflein der Teilnehmer bei 25 Grad Kälte aus die Strecke geschickt, die mit Start in Sälen und Ziel in Mora über 90 Kilometer die gleiche ist, die der unglückliche Schwedenkönig nm Jahre 1526 zurücklegte. Die Anteilnahme des Publikums war auf dem ganzen Kurs überaus rege und wo die Läufer vorbeilämen, wurden sie mit Anfeuerungs- gcschrei stets ein Stück begleitet. Das Rennen ergab ein unerwartet knappes Ende, denn der Sieger Häggblad (Umea) konnte sich in 5:57,09 nur mit 21 Sekunden vor Wikströrn (Lulea) ins Ziel retten. In 5:58,55 traf Kufen (Orsal als Dritter am Ziel ein. Daten für Dienstag, 21.Februar. 1677: der Philosoph Baruch Spinoza im Haag gestorben; — 1779: der Rechtslehrer Karl von Sa- vigny in Frankfurt a. M. geboren; — 1866: der Mediziner August von Wassermann in Bamberg geboren; — 1916: (bis 9. September) Schlacht bei Verdun. Bezirksgenoffenschast für Viehverwertung zu Butzbach. Pb. B u tz b a ch, 19. Febr. Im „Hessischen Hof“ fand heute nachmittag eine außerordent- liche Generalversammlung der Bieh- verwertungsgenossenschaftButzbach e. G. m. b. H. statt, die von rund 150 Mit- gliedern besucht war. Zur Beratung stand ein in der Generalversammlung am 25. Januar nicht erledigter Punkt betr. die Durchführung der Lieferpflicht bei Großvieh. Der Vorsitzende des Aufsichtsrats, Landwirtschaftsrat Dr. Dienst führte u. a. folgendes aus: Satzungsgemätz besteht nach § 4 die Lieferfrist für Großvieh bereits seit Gründung der Genossenschaft, sie ist jedoch bis jetzt, laut Be- schluh einer früheren Hauptversammlung, noch nicht durchgeführt worden, da man noch keine Erfahrungen hatte und diese erst seitens der Geschäftsführung sowohl, als auch seitens der Mitglieder selbst sammeln wollte. Dies ist inzwischen geschehen durch Einarbeitung in die Ver- kaufsvraxis am Markt und der Händler und am Orte. Heute können Qualität und zu erzielender Preis mit genügender Sicherheit angegeben werden, weiterhin ist die Geschäftspraxis des Handels erkannt. Die Ursache der Wahl des jetzigen Zeitpunktes für die Einführung der Lieferpflicht sind zweierlei Art, eine organisatorische, um die Genossenschaftler mehr zur Einheit und Geschlossenheit zu bringen und eine wirtschaftliche insofern, als trotz wesentlicher Zunahme der Mitgliederzahl (z. Z. über 950) die Lieferungen an Schweinen usw. immer weiter abnahmen, die Unkosten insofern stiegen, als bei der geringen Zahl der Lieferungen die Kilometerzahl der Transporte die gleiche blieb, die Frachtaus- nuhung schlechter wurde, und der Enderfolg eine Erhöhung der Unkosten war. Im Interesse der Genossenschaft liege möglichst großer Umsatz und kleine Unkosten, und nicht umgekehrt kleiner Umsatz und große Unkosten. Es setzte ein» rege Aussprache ein, bei der alle möglichen Bedenken vorgebracht wurden. U. a. meinte W. Köhler, Ober-Kleen, zur Zeit sei die Einführung der Lieferpflicht noch nicht angängig, da bei Einführung ein Rückgang der Mitgliederzahl unvermeidlich sei. Tröster, Griedel, schlug vor, noch zwei Jahre zu warten und zwischenzeitlich pro Mitglied 1 Mk. Unkostenbeitrag zu erheben usw. Die Abstimmung ergab für Einführung der Lieferpflicht 7 7, dagegen 47 Stimmen, so daß nunmehr die Pflicht eingeführt ist. Hinsichtlich der Abgabe an die Genossenschaft wurde auf Antrag G ö r l a ch , Cberstodt, beschlossen, für Großvieh 1 Mk., für Schweine 1 Mk., für Kälber und Schafe 70 Pf. beim Verkauf an Metzger festzusehen. In seinem Schlußwort betonte Dr. Dienst, daß mit dem heutigen Beschluß ein Wendepunkt in der Genossenschaft eingetreten und ein großer Fortschritt getan worden sei. Wirtschaft. * Hessische Landes-Hypothekenbank in Darmstadt. Die Hessische Landes- Hypothekenbank in Darmstadt gibt bekannt, daß nach Abzug des Verwaltungskostenbeitrags, nach Ausschüttung auf die Serien 1—24 der teil- nahmcberechtigttn Kommunalschuldveischreibun- gen von 10 Prozent in 4,75 Prozent Liquidationspfandbriefen und von 5 Prozent in bar, sowie nach Darabfindung der Inhaber der Rachkriegsserien 26—50 die Aktivmasse noch 1 237 427 Mark beträgt. Die teilnahmeberechtigten Kommunalschuldverschreibungen belaufen sich auf 53 963 414 Mark. ' Für Ueberprüsung der Zwecksparkassen. Angesichts der Zusammenbrüche zweier Kieler Zwecksparkassen hat der Arbeitsausschuß der Interessengemeinschaft Rorddeutsch- scher Zwecksparkassen am Montag beschlossen, eine Eingabe an die Senate der drei Hansestädte zu richte^ welche darum ersucht, schnellstens Maßnahmen zur Ausmerzung unlauterer Elemente im Zwecksparkassenwesen zu ergreifen. Angeregt wird weiter die Ernennung eines Staatskommissars zur Ueberprüsung der Kassen und die Einführung einer Landesaufsicht bis zu einer reichsrechtlichen Regelung. * Aufhebung d e r K a m p s p r e i s e b e i m westdeutschen Z^mentverband. Wie nach der Verlängerung des Westdeutschen Zementverbandes erwartet werden konnte, sind die Kampfprcise des Verbandes, denen sich der Hüttenzementverband in Düsseldorf angeschlossen hatte, mit Wirkung vom 18. Februar aufgehoben worden. Die Verhandlungen über die nach der Verlängerung des Westdeutschen Zementverbandes notwendig gewordene neue Verständigung mit dem süddeutschen Zementverband nehmen einen günstigen Fortgang. Frankfurter Abendbörse still aber behauptet. Frankfurt a. Kl., 20. Febr. Die Signatur der heutigen Abendbörse war weitgehendste Geschäftsstille auf allen Marktgebieten, da von der Kundschaft keine Aufträge Vorlagen und die Kulisse auf Grund der meist schwächeren Auslandmeldungen stärkste Zurückhaltung übte. Im Vergleich mit den Berliner Schlußkursen blieben die Rotierungen ziemlich behauptet. Rur Aku gaben auf schwache Meldungen aus Amsterdam um 1 Prozent nach, auch Siemens bröckelten leicht ab. Im Verlaufe bk?eb die Stimmung lustlos und die Kurse unverändert bis auf Aku, die um wettere 0,5 Prozent zurückgingen, während andererseits Re.chsbankanteile um Bruchteile eines Prozentes anzogen. Auch der Rentenmarkt lag nahezu ge- schäftsloS, ohne daß es zu nennenswerten Der«» änderungen gekommen wäre. Späte Äeichsschuld- buchforderungen mit 76,25 Prozent und QHta besihanleihe mit 68 Proz. lagen jedoch 0,13 Prozent niedriger. Von fremden Werten blieben Schweizer Bundesbahn-Anleihen gesucht. Reubesitzanleihe 8,90, Altbesitzanleihe 68, Schutzgeb.elsanleihe 6,47, 6prozentige Stahlvereins« Bonds 68,75, 5,5prozentige Frankfurter Hypothekenbank-Liquidation 86,80, Reichsbank 151,50 bis 151,60, Gelsenkirchen 60,50, Phönix 35. Stahl- verem 35,25, Rhein. Braunkohlen-Kasse 201. 2lcu 37,25 bis 33,75, AEG. 23,23, Chade 133,50, Conti Gummi 127, IG.-Farven 109,25, Gesfürel 78,75, Holzmann 47,75, Metallgesellschaft 35. Siemens 140,75, Zellstoff Waldhof 49,50, Reichsbahn-Vorzugsaktien 93,60, Rordd. Lloyd 17,75. Schöfferhof-Binding 161. Frankfurter Getreidebörse. Frankfurt a. M., 20. Febr. Auf die in der Vorwoche erfolgten Regierungsmahnahmen verkehrte die Getreidebörse in fester Tendenz, das Geschäft hielt sich aber, infolge der stark erhöhten Forderungen in engen Grenzen. Auch das Mehlgeschäft war nur klein, die Forderungen waren um 1 Mark erhöht. Am Futtermittelmarkt bewirkte die Ankündigung neuer Zvllmahnahmen ein Anziehen der Preise. Cs notierte (Getreide je Tonne, alles übrige je 100 Kilogramm) in Mark: Weizen 210 bis 212,50, Roggen 167.50 bis 170, Sommergerste für Brauzwecke 177,50 bis MO, Hafer inl. 135 bis 140, Weizenmehl südd. und niederrh. Spez. 0 29,75 bis 30,75, Roggenmehl 60proz. Ausmahlung 23,50 bis 24,75, Weizenkleie 7,75, Roggenkleie 8,25, Soyaschrot 10,25 bis 10,75, Palmluchen 9,00 bis 9,35, Erdnußtuchen 12 bis 12,20, Treber 11,50, Heu 4,30 bis 4,50, Weizen- und Roggenftroh drahtgepreßt oder -gebündelt 2,20. Kartoffeln: Industrie hiesiger Gegend unverändert 1,65 bis 1,70 Mk. per 50 Kilogramm bei Waggonbezug. Tendenz: ruhig. Gewinnauszug Ln der heutigen Vonnittagszkehung wurden Gewinne über 400 M. gezogen 144330 146264 318636 326766 98 Gewinn« »u 151084 221032 288006 303869 118080 151351 233626 290791 309338 123196 152288 235381 297898 321375 109773 31019 120484 158875 187700 227414 259631 302584 332745 336837 398765 167533 223942 285579 348014 120575 159398 196174 231194 276966 314201 335346 365876 398811 119455 171820 238785 288692 374988 95395 133715 177831 277014 301028 369840 121566 166421 196859 243772 279053 315306 338469 371466 333036 1000 M. 31391 379955 127224 163982 265136 299366 343414 108517 126900 169996 199199 249118 287114 321356 342732 372529 101067 144040 180776 243865 290467 383809 108481 139602 183094 277650 301111 394188 358279 113754 198138 49252 184072 399042 16 Gewinn» >n 3000 M. 348766 355320 364505 82 ®»n> »ne zu 2000 Tl. 4 Gewinn« iu 10000 M. 8 vewinn« in 5000 W. 243654 156425 186857 203037 25’481 293564 326542 350749 397406 -- ---- . 4870 5221 6578 22900 23534 24472 25869 38177 39992 42905 48919 50665 ----- ------ 147509 188123 193802 208951 261198 267797 282537 51013 66890 69682 73491 90556 117568 ------ ------ ----- - - - V- ------- 10331 25039 28758 50260 55501 79516 86933 89812 93071 95182 102608 102748 107732 110242 ------ Ohne Gewähr 10. Ziehungstag Nachdruck verboten 18. Februar 1933 6. Kstye 40. Preuß.-Süddeulsche (266. Preuß.) Siaals-Lotlerie 144 Gewinn, .n 500 cm. 3190 14768 17967 23769 28531 31777 31784 33616 36086 36336 42352 46536 54080 69031 76707 82885 87367 90489 98993 112547 116832 -----‘ ------ -----' 147813 ' 177383 204535 251893 238539 324562 344332 381671 3n der heutigen Nachmittagsziehung wurden Gewinne über 400 M. gezogen 4 Octoinne ,n 10000 M. 115438 154689 „12 ®inne 5000 211945 232157 240416 259129 263378 269194 290756 352972 367566 398739 80345 116901 137438 194542 232874 283540 337124 399494 118541 146021 201968 234381 292697 349767 148070 202215 238297 296941 365637 128765 159196 214239 240962 297534 378285 136138 160661 219248 256094 311687 382359 136160 188438 231196 266503 336901 384904 100 Gewinn, fu 1000 M. 13323 15805 19570 22726 23544 32303 35780 48352 ----- ------------- 53955 59685 63862 66842 123626 ------ ------ 101628 103617 104968 121616 142843 161689 191383 207507 236985 259774 288265 316482 327693 344236 381086 398326 123648 147652 162663 192145 212246 246898 260864 296385 316971 329136 357474 382458 399348 114073 132482 154562 182187 202300 232338 254677 283902 311853 321928 335029 368730 387909 97531 119102 136110 159460 191005 204803 233656 257054 286689 315373 324661 335822 378989 396040 130835 147942 168603 195641 215392 247139 270669 299671 317141 329657 363788 383588 107261 130897 148715 115154 196604 222243 248348 276300 301312 321314 331214 367355 387701 216 Gewinne ,u 500 M. 5341 5691 6938 7283 8571 9884 13861 17538 30233 37597 44363 46529 48650 50086 51036 51677 54477 64138 64523 65488 70989 73305 77577 85848 86399 89660 94319 “ Kurszettel -er Berliner und Frankfurter Börse 108,25 109,25 o 47,5 48 4,5 4,25 4,5 4,5 Bantnoten. 0 Grttzner.................... gi vlainkras,werke Höchst a.». «I Süddeutscher Zucker gj 27,5 I 65 145] 28 27 144 Sie hinter den Papieren angeführten Ziffern geben die Höhe der zuletzt beschlossenen Dividende an. Reichsbankdiskont 4 o. H., 5 o. H. ? 36,5 137.5 47,75 52,25 35,5 194,5 76,5 47,25 92,25 60,5 88 26,25 81,5 91,75 52,5 35 201 77 26,4 82 91 51,4 24,25 37,5 46,75 51,25 27,5 65.25 24,25 36,5 36,5 133,5 37,25 42,5 35 58,68 64,02 14,43 16,54 169,46 21,43 /3,85 . o . 0 . 0 . 7 . 7 , 0 , 0 0 . 0 0 .10 0 47 92 60,25 87,25 109,25 159 37,25 43,25 35 26,13 82,75 92 52,75 37,25 46 49 25 108,5 157,5 37 42,75 35,25 102,4 38,25 45 50 25,25 114,13 24,5 36 41,25 36,75 133,75 26,75 80,5 91,25 52 78,9 99,5 88,4 139.25 118 102,5 37,25 45,5 49 25,13 113,5 23,9 36,5 41,4 36,5 137 79 101 89,25 141,25 119 154 108,75 44,75 61,25 23,5 78,75 99 88 138,75 117,75 2,46 76,20 81,44 34,63 36,75 45,5 49,5 Philipp Hoizmann .... Zementwerk Heidelberg Lementwerk Karlstadt.. Wans & Arevtaa ----- <1 ®. Farben-Induftrte Scheidcanstalt Goldschmidt . Rüigerswerke Metallgekellschaft 108,25 44-5 61 22,5 37,5 43,5 46,75 92 60,5 86,25 53,5 150 108 44,5 60,75 23 70 35,13 194,5 76,5 2,43 76,50 81,76 34,77 47,13 92,25 60,5 89,5 53,5 152,5 108 44,4 60,5 23,75 69.9 35 202,25 76,4 Devisenmarkt Berlin — Jranffurl a 2TL 4,22 58 92 64,28 14,49 16,60 170,14 21,51 74,15 Berlin, 20.Februar Amerikanische Rote» Belgische Noten Dänische Noten Englische Noten Yranzöstsche Noten Holländische Noten Italienische Noten ..... Norwegische Noten Deutsch Oesterreich, 4 100 Schilling Rumänische Noten............... Schwedische Noten Schweizer Noten Spanische Note»................. Ungarische Note» ............... 78,75 99,5 89,25 140,75 118,5 . o . 0 . 0 . 0 . 0 . 7 . 0 . 0 . 0 . 6 .12 Schultheis Payenhofer..... Aku lAIigemeine Kunstseide) Bemberg................ Zellstoff Waldhos Zellstoff Aschaffenburg .... Dessauer Gar ............ Daimler Motoren Deutsche Linoleum ....... Orenstein L Koppel ....... Leonhard Tieh........... Tbade................... Buderus Deutsche Erdöl Gelsenkirchener............ Harvener Voesch Eisen—Köln-Neuessen Ilse Bergbau ............. Mir Bergbau Genüsse....... Klöckncrwerte ...... Mannesmann-Röhren....... Maneselder Bergbau Obcrschles. Kokowerke........ Münir Bergbau Rheinische Braunkohlen Rheinstahl 10 0 o 0 Frantsur, a. .VI. Äeriin Schluß« kurS Schlugt. Abend« börse Schluß. lurS Schlupf. Mittag, börse 'Datum | 18.2- 20-2. | 18-2. 20.2. 6% Deunche Retchsanleihe o. 1921 78,75 79 79 79 6% fbera.7% Di.ReichsanI. v. 1929 93,9 94 94 94,1 5y2% Doung-Anleihe von 1930 .. Deutsche Anl-Ablos.-Schuld mti 78,75 78,75 78,75 78,5 AuSlos.-Rcchten .......... 68,5 68 68 68,13 Desgl. ohne Aurlos.-Rechte...... 6% cbrm.8% Hess. Bolksstaat 1929 9,175 8,9 9,13 8,95 (ruckzahlb. 102%) ........... Oberhessen Provinz. Anleihe m(i 76,5 77 — 77 Aurlos.-Rechten .......... Deutsche Komm. Sammelab l.An 64 63,5 — — leibe Serie 1 mit Auslos.-Rechten 6% ehern. 8% Uranks. Hyp.-Banl 61,13 61,4 61,5 61,5 Goldpse. 15 unkündbar bis 1935 6% ehem. 7% Franks. Hpp.-Ban! 84,25 84 — — Äoldvse. 16 unkündbar bis 1936 5Vi% ehem. 4'4% Franks. Hyp. 84 83,5 — — Bank-Llou.-Pfanbbriefe ..... 6*4% ehem. 4yt% Rheinische 87 86,8 — — Hyp.-Äank-Liau.-Goldpfc. ... 6% ehem. 8% Pr. Londesvfand 86,5 86 — — briesanstali, Pfandbriefe R. 19 6% ehem. 7% Pr. Landespsand 83,5 83,5 83,9 83,75 brtekanstalt, Psandbriese R. 10 84 84 - - 4% Oesterreichlsche Golbrente... 13 13,25 13,5 13,4 4,20% Lesterreichische Silberrente —— 1,3 1,3 1,3 4% Ungarische Golbrente ....... — 4% Ungarische Staawrente v. 1910 — — 4V,% desgl. von 1913 ........ — * — — 6% abgest. Golbmexiknner von 99 6,25 6,13 6,4 4% Türkische Zollanleihe von 1911 4% Türkische Bagdadbahn-Anleihe 5,4 5,45 5,4 5,4 Serie 1 —— 6 5,9 6 4% desgl. Serie II ............. 6,1 6,13 6,1 6,15 4% Suman, verelnh. Rente v. 1903 6,9 6,8 6,95 6,8 4^4 %Rumän.vereinh.Rentev. 1913 10,9 10,9 5,95 10,75 10,65 4% Rumänische vereinh. Rente .. 5,65 5,75 5,7 8%% Anatolier ............... 25,25 25,2 25,5 lyramiun u. du Berlin Schluß. kurS Echiußk. Abend« bflrfe Schluß, kurs Gchlußk. Mittag, börse Dalum 18.2. 20.2. 18.2. 20.2. vamburg-Aiiierlla-Paket ..... < 17,5 17,65 17,5 17,65 Hamburg-Südam. Dampsschiss. 0 38 39,75 Hansa Dampfschiff........... ( — - 32 Norddeutscher Llohd ......... 0 17,9 17,75 17,9 18 8/ G. für Verkehrswesen Akt. .. ( 40 40,25 40,5 41 Berliner Handelsgesellschaft.... 4 98 98 98,25 98 Commerz, und Privai-Bank... Deutsche Bank und Dtscont» t 53 53 53,5 53,5 Gesellschaft................ Dresdner Bank.............. 0 0 71,75 61,5 71,75 61,5 71,75 61,5 71,75 61,5 Reichsbank ................. 1 150 151,65 150,65 151.5 Frankfurt a.M. Berlin Schluß« kurS Schlupf. Abend« börs> Schuß» fürs Echlusk. am: lag« bör e Datum 18-2- 20.2. 18-2. 20-2. Vereinigte Stahlwerke........u Otavl Minen ...............o Kaliwerke Aschersleben........« 35 25 15,5 113 31.25 15,5 113,5 35.25 15.5 114.5 35,4 15,25 115 65 Kaliwerke Westeregeln........6 Kaliwerke Salzdetfurth....... p 116 172.5 117,75 176 116,75 173.5 117,75 176 18. Februar 20. Februar Amtliche Notierung Amtliche Dotierung mein I Brie Gelb 1 Brie Helslngior». Wien...... Prag....... 6,394 48,45 12,465 6,406 48,55 12,485 6,394 48,45 12,465 6.406 ” 48,55 12,485 Budapest ... Sofia ..... 3,057 3,063 3,057 3,063 Holland .... Oslo....... 169,83 73,93 64,29 170,17 74,07 64,41 169,83 74,03 64,39 170,17 74,17 64,51 Kopenhagen. Stockholm.. 76,37 76,53 76,37 76,53 14,51 0,837 4 217 58,96 21,54 16,62 81,78 34 83 82.33 London ..... 14.45 14,49 14,47 Buenos Aires 0,833 0,837 0,833 Neuyork... 4,209 4,217 4,209 Brüssel .... 58,79 58,91 58,84 Italien..... Paris..... 21,49 16,56 21,53 16,60 21,50 16,58 Schweiz ... 81,48 81,64 81,62 Spanien... 34,72 34.78 34,77 Danzig .... 82,07 82,23 82,17 Zapan..... 0,869 0,871 0,869 0,871 0,241 5,566 13,19 Rio de Jan. Jugoslawien Lissabon... 0,239 5,554 13,15 0,241 5.566 13,17 0,239 5,554 13,17 A.E.G...................... Elektr. Lieferungsgesellschast ... ü Licht und Kraft ............ 6 Reiten & Guilleaume ........ 0 Gesellschaft für Elektrische Unter- Rheinische Elektrizität ........ 5 Schuckert L Co.............. 0 Siemens & HalSke........... l Lahmeyer Ätto.............. 10 Geld 23rW