lM e X V - • * •< JH ''■/ • t jS 4 >' Ä P6«fl "Sff- 5 ^-ssv.4 ■ < « * :*w ,. ••• - 'Nh. y*> |V IM . « r M :: 2 S1~ 3 3 LZ s’**E ~. ö> 2: = 3 -5-3 2.2« - ’S 'i L" 2 s§*s 2®. .20-3? Nr. 246 Dritter Blatt Keitag, 20. Gttober 1933 Gießener Anzeiger (General-Anzeiger für Gberheffen) Die Werbnng des Handwerks im Kreise Gießen Der Reichsstatthalter beim Abschreiten der Front der SA.: Reichsstatthalter und Gauleiter Spreng er die Feier. Gröningen. Reichsstatthalter und Gauleiter Sprenger auf dem Juxplatz inmitten der Jugend beim Verteilen von Gaben an die Jungens. — (Sämtliche Aufnahmen: Photo-Pfaff, Gießen.) begrüßt die SÄ.-Männer. Rechts im Vordergrund: Standartenführer Lutter. In der Mitte zwischen beiden, weiter rückwärts, der Kreisleiter der NSDAP. Gießen Dr. Harth (Allendorf). fürchtungen wegen dieses Gesetzes zu hegen, man solle doch erst einmal die Ausführungsbestimmungen der Regierung abwarten. Der Grundgedanke des Gesetzes gelte doch der Erhaltung eines lebensfähigen Bauernstandes. Weiterhin fei es das W i n t e r h i lf s w e r k, das manche Gemüter ausgeregt habe. Wenn man als Abgabe 10 Pfund Frucht und 1'/- Zentner Kartoffel pro Morgen Anbaufläche festgesetzt habe, so wolle man dadurch beweisen, daß auch jeder wirk' lich ein Opfer bringen solle und nicht nur eine kleine Spende. Die Höhe der Abgabe werde in Notstandsgebieten herabgesetzt ""den. Werter er. innertc der Redner an das Reichsnährstand ge setz, das sämtliche bäuerliche Selbstoerwaltun. gen unter einen Hut bringe. Durch das M 4) gesetz solle erstrebt werden, einen ständigen Milch- preis für die Bauern zu erzielen. Wenn auch anfangs nicht alles gleich klappe, so solle man doch den Blick auf das große Ziel nicht verlieren. Deutschland wird leben, wenn es sich auf einem gefunden Bauernstand als Grundlage aufbaut. Daher gelte für den deutschen Bauern am Linden) und die Gießener Reichswehrkapelle be- reicherten durch ihre Vorträge den Abend in schönster Weise. Das ortsansässige Handwerk stellte der NS.-Volkswohlfahrt Lebensmittel zur Abgabe an die Bedürftigen der Gemeinde zur Verfügung. Leihgestern. Die Feier in Leihgestern wurde um 6,30 Uhr durch einen gemeinsamen Weckruf des Trommler- korps und des Posaunenchors eingeleitet, denen eine Gruppe junger Handwerker in Arbeitskleidung vorausging mit einem Schild, auf dem zu lesen war: „Das Handwerk grüßt Euch!". Im Festgottesdienst in der vollbesetzten Kirche waren Handwerksgeräte vor dem mit Blumen geschmückten Altar aufgebaut, für die Handwerker waren die vordersten Plätze am Altar reserviert. Der Ortsgeistliche, Pfarrer R e u f ch , hielt die Festpredigt. Ein von Bildhauer Schrader angefertigtes Marmorschild mit der Aufschrift „Gott schütze das Handwerk" ziert in dieser Woche den Eingang zur Kirche. Im Festzug am Nachmittag marschierten an der Spitze hinter dem Trommlerkorps die SA. und der BdM. von Leihgestern, hierauf folgten drei Wagen mit Altmeistern, denen sich dann die eindrucksvoll gestalteten Festwagen der Handwerker und der Ein- zelhandelsgeschäste anschlossen. Die Metzger führten ein fettes Stück Vieh in dem Zuge mit, die Bäcker verteilten an die Jugend frische Brötchen. Hinter den Festwagen folgten sämtliche Ortsvereine, denen der Posaunenchor die Marschmusik stellte. Im Anschluß an den Umzug fand in der Wirtschaft „Zur Krone" eine Werbekundgebung statt, bei der Bild- Hauer Schrader von Leihgestern und Bäckermeister Frey aus Gießen Ansprachen hielten. Zur Bereicherung der Veranstaltung trugen der BdM., der Turnverein und die beiden Gesangvereine bei. Frl. Heß vom BdM. sprach einen Festprolog für das Handwerk, Frl. Merz trug ein Gedicht vor, der BdM. stellte zwei Sprechchöre. Die Turner zeigten an Barren und Pferd schöne Leistungen, die Gesangvereine „Eintracht" und ,Lie- derkranz" brachten schöne Volkslieder zu Gehör. Lang-Göns. In Lang-Göns nahmen die Handwerker in geschlossenem Zuge an dem Vormittagsgottesdienst teil, in dem Pfarrer R e u f ch (Leihgestern) predigte. In dem Festzug am Nachmittag wurden nahezu 30 geschmückte Wagen der einzelnen Handwerkszweige mitgeführt. Dabei fehlte auch das im Orte stark vertretene Käfegewerbe (Handbetrieb) nicht. Die Bäcker, Metzger und Kaufleute verteilten Brezeln, Zwieback, Brötchen, Würstchen und Zucker- roaren freigiebig unter die Kinder. Von auswärts, besonders aus Holzheim, waren viele Besucher erschienen. Auf dem Platz vor der Turnhalle, auf dem die Festwagen nach dem Umzug auffuhren, sprachen der Führer der NSBO., Karl Müller, hierauf der Führer des Handwerks in Lang-Göns, Schuhmachermeister Wenzel, sodann der Ortsgruppenführer der NSDAP., Karl Wenzel, als politischer Leiter, als letzter Redner Schneidermeister K. A r tz. Bei einer Kundgebung in der überfüllten Turnhalle am Abend hielten weitere Ansprachen der Kreisleiter der NS. - Volkswohlfahrt, Heinrich K l ö ß , Schlostermeister H u s s e l, Schuhmachermeister Wenzel und Handwerksmeister Frey (Gießen). Gemeinsame Lieder und Tanz beschlossen Der Feiertag in Grüningen begann mit einem Weckruf. An dem gemeinsamen Kirchgang beteiligten sich die SA., HI., die NSDAP, und die Handwerker. Nachmittags fand ein Festzug mit 24 Wagen aller Zweige des Handwerks statt. Bäcker und Metzger verteilten auch hier von ihrem Wagen Brötchen und Würstchen kostenlos an die Jugend. Der Festzug endete auf dem Sportplatz an der Turnhalle mit der Ansprache eines Handwerkervertreters. Dorf-Gill. In Dorf-Gill fand vormittags Gottesdienst statt, an dem sich mit den Handwerkern die Mitglieder der Parteiorganisation geschlossen beteiligten. Der Festzug am Nachmittag, an dem sich die SA.- Reserve, die Hitlerjugend, das Jungvolk, der BdM., die NS.-Frauenschaft beteiligten, wurde von schneidiger Marschmusik des Posaunenchors und des Spielmannzugs der SA. angeführt. In dem Zuge war das örtliche Handwerk mit schön hergerichteten Wagen vertreten. Sattlermeister Garnes hielt eine Ansprache, der BdM. führte einen Handwerker- reigen auf, die NS.-Frauenschaft erfreute mit dem Vortrag einiger Lieder und Gedichte. Die Leitung der Feier hatte der Zellenwart Gustav Games. Lollar. Der Feiertag in Lollar wurde mit einem Festgottesdienst eingeleitet, bei dem Studentenpfarrer Sucker, Gießen, predigte. Nachmittags fand em Werbeumzug mit 15 Wagen des heimischen Gewerbes statt. Eine Kundgebung nach dem Festzug stand unter der Leitung des NS.-Hago-Leiters Weimer. Bürgermeister und Zellenletter der erfennung seiner Ehre. Der Führer habe nicht nötig, wählen zu lassen, da er “^ber es daß das Volk hinter ihm stehe, aber es gelte, dies der ganzen Welt zu ze i g e n, und das sei der Sinn des Volksentscheides am 12.No° "^Äuch der AustrittausdemVöl kerb und sei erfolgt weil man uns dort stets mit !Dlif3trauen behandelt h7be! Hier habe die NSDAP. Recht behalten, die stets gegen den Eintritt Deutschlands in diese Einrichtung gewesen sei, da mani ja bod) deren obersten Grundsatz, das © e l b ft b e ft i m mungsrecht der Völker, mißachtet habe. Am 12. November sei es Pflicht jedes Deutschen, das vom Führer begonnene werk der Weiterführung der friedlichen Arbeit durch Stimm- abgabe zu unterstützen. Ls gelte, alles andere zurückzustellen. Der müsse im Volke geächtet werden der sich dieser vaterländischen Pflicht entziehe. NUt ^nein Treue- gelöbnis zum Führer, in das d'e Tausende beaei- Hert einstimmten, endete die Ansprache, die sehr starken Beifall fand. Der Gesang des Horst-Wessel- Liedes beschloß die Kundgebung. = Grünberg, 19. Oft. Wenn sonst der zweite Gallusmarkttag nur noch einen Bruchteil des Verkehrs vom ersten Tage zeigte, fo war das Bild in diesem Jahr ein ganz anderes. Begünstigt von schönstem Herbstwetter setzte gegen Mittag ein starker Zustrom von auswärts ein, und lange vor 14 Uhr,, dem festgesetzten Zeitpunkt der Kundgebung, war der altehrwürdige Marktplatz Zeuge eines Schauspieles, wie es sich wohl nur selten auf ihm abspielt. Vor dem Eingang zum Rathaus die Fahnen der nationalsozialistischen Organisationen, die politische Leitung der NSDAP., im weiten Viereck SA., SA.- Reserve, HI., Jungvolk und Stahlhelm, dahinter große Zuschauermassen, die selbst die Fenster der anliegenden Häuser und der angrenzenden Straßen noch füllten und schätzungsweise zwischen 3000 bis 4000 Personen betrugen. Der Marktplatz trug reichen Flaggen- und Wimpelschmuck. Flotte Marschmusik der oberhessischen Orchestervereinigung unter Leitung von Kapellmeister H o r st (Grünberg) unter- hielt die Menge bis zum Eintreffen des Reichsstatthalters Sprenger und des Bauernpräsidenten Dr. Wagner, die kurz nach 14 Uhr an- tarnen. Nach kurzer Begrüßung und Abfchreiten der Front der aufgestellten Formationen begaben sich die Herren mit" (Befolge in das Rathaus. Vom Eckfenster des Sitzungssaales eröffnete dann Kreisleiter Dr. Harth (Allendorf) die Kundgebung. Als erster Redner sprach Landesbauernpräsident Or. Wagner. Er führte u. a. aus: In unserer raschlebigen Zeit vergißt man zu leicht, wie es noch vor kurzem war. Gar viele sind gleich bereit, mit ihrer Kritik ein- zusetzen, noch dazu über unverstandene Dinge und üb-r Kleinigkeiten. Was heute unsere Bauern stark bewegt, ist das R e i ch s e r b h o f g e s e tz. Jeden- falls könne er sagen, es sei voreilig und falsch, Be° lieber die Eröffnung der Werbewoche des deutschen Handwerks liegen uns zahlreiche Berichte aus Oberhessen und den benachbarten preußischen Kreisen vor. Aus diesen Berichten ist zu entnehmen, daß die Feiern überall einen würdigen Verlauf nahmen. In sämtlichen Orten waren die Straßen reich mit den nationalen Flaggen geschmückt, ferner wurde überall von den Rednern und der versammelten Menschenmenge in gebührender Weise den großen Führern des nationalen Reiches, dem Reichspräsidenten von Hindenburg und dem Volkskanzler Adolf Hitler gehuldigt. Leider ist es uns mit Rücksicht auf den stark in Anspruch genommenen Raum nicht möglich, ämtliche Einzelheiten der Berichte, insbesondere die Auszüge aus den Ansprachen der Redner, hier wiederzugeben. Wir müssen uns notgedrungen mit einem Auszug aus den Berichten begnügen, in dem die wesentlichsten Merkmale enthalten sind. Wir berichten nachstehend über den Verlaus des vorigen Festsonntags im Kreise Gießen, aus den übrigen Kreisen werden wir morgen noch berichten. Von der Zusendung weiterer Berichte über die Veranstaltungen vom vorigen Sonntag bitten wir aber abzusehen. Wieseck. In Wieseck fand vormittags Feldgottesdienst statt, bei dem Pfarrer Sattler die Predigt hielt. Nachmittags bewegte sich ein Festzug durch das Dorf, bei dem 18 Wagen mitgeführt wurden, die unter Leitung von Architikt Sattler hergerichtet waren und nach dem Eindruck unseres Berichter- ftatters zum Teil die Leistungen der Festwagen im Gießener Zug übertroffen haben. Bei einem Werbeabend, bei dem der Gesangverein „Gänger- kränz" unter feinem Chvrmeister Phil. Gros, die Männerturnriege des Turnvereins und die Kapelle M a n k mitwirkten, hielten NS.-Hago-Führer Kirchner und Bürgermeister und Ortsgruppen- führer Euler Ansprachen, in deren Rahmen auch zur Unterstützung der NS.-Volkswvhlfahrt aufgefvr- dert wurde. Die Bäcker und Metzger stellten die auf den Festwagen mitgeführten Back-, Fleisch- und Wurstwaren in uneigennütziger Weise dem NS.» Hilsswerk zur Verfügung. Alten Buseck. Der Tag des Handwerks wurde auch in Alten- Bufeck in würdiger Weife gefeiert. Zellenwart Becker hielt auf dem Sammelplatz die Eröffnungsrede, worauf Schreinermeister Müller auf die hohe wirtschaftliche Bedeutung des Handwerkerstandes hinwies. Mit zahlreichen sinnvoll hergerichteten Wagen der einzelnen Gewerbezweige bewegte sich daraus ein stattlicher Festzug unter Beteiligung der Schulen und Vereine und unter den Musikklängen des Posaunenchors durch die festlich geschmückten und reichbeflaggten Ortsstraßen. Heuchelheim Die Feier in Heuchelheim wurde mit einem Festgottesdienst in der vollbesetzten Turnhalle eingeleitet, bei dem Pfarrer Weisel predigte und der Konfirmandenchor unter Leitung von Lehrer W o l f s ch m i d t mitwirkte. Im Festzug am Nachmittag marschierten die SA., Hitlerjugend, Jungvolk, BdM. und die Gemeindevertreter mit den Handwerkergruppen mit. Der Trommlerchor des Turnvereins und eine Kapelle sorgten für die Marschmusik. Zahlreiche Festwagen wurden mitgeführt. Die Metzger und die Kolonialwarenhändler verteilten an die Kinder Wurst bzw. Süßigkeiten. Zu dem Werbeabend in der Turnhalle war der Andrang der Besucher gewaltig. Ansprachen hielten hierbei Schreinermeister Ludwig Rinn als Vorsitzender des Gewerbevereins, Bürgermeister Rinn und Lehrer Dr. Reibt. Zur Verschönerung des Abends brachten die Gesangvereine „Germania", „Liederkranz" und „Teutonia" Chöre zum Vortrag, von Mitgliedern des Eewerbeoereins wurde ein von einem Heuchelheimer Handwerksmeister verfaßtes Theaterstück aufgeführt, ferner traten acht Mitglieder des Gesangvereins „Liederkranz" als Handwerksburschen mit einem Wanderlied auf. Mit einer Ehrung der ältesten Handwerksmeister des Ortes durch den zweiten Vorsitzenden des Gewerbevereins, Rudolf Gilbert, schloß der Abend. Klein-Linden. In Klein-Linden predigte Pfarrer Bremmer im Festgottesdienst, an dem die nationalen Verbände geschlossen teilnahmen. Der Festzug am Nachmittag vereinigte die nationalen Verbände, die übrigen Ortsvereine und die Handwerker zu einem Marsch durch die Ortsstraßen, bei dem die Gießener Reichswehrkapelle die Marschmusik stellte. Prächtig geschmückte Festwagen wurden mitgeführt. Im Garten des Gasthauses „Zur deutschen Eiche" hielt der kommissarische Bürgermeister Fischer eine Ansprache. Bei dem Werbeabend im Gasthaus „Zur deutschen Eiche" sprachen der hiesige Führer des Kampfbundes, Schreinermeister Wilhelm Fey, und Zellenleiter Dr. Crößmann. Der Männer- gefangoerein „Arion" unter Ehrenchormeifter Nicolai (Großen-Bufeck), die „Nationale Gänger- Vereinigung" unter Chormeister Köhler (Großen- 12. November nur eine Parole: Die letzte Vauernstimme an die Urne für den Führer, denn ohne Adolf Hitler kein deutscher Bauer und kein deutsches Vaterland. (Großer Beifall.) Neichsstatthalter (Sprenger erklärte in seiner Ansprache u. a.: Erbhofrecht und Winterhilfe, zwei wichtige Worte, aber vielfach falsch verstanden. Erbhof g e s e tz bedeutet Gicherung des Bauern-- ft a n b e s , fo lange der deutsche Bauernstand lebt. Winterhilfe bedeutet, daß jeder Deutsche a b g e b e n muß, damit jeder instand gesetzt wird, im Frühjahr, wenn die dritte Welle gegen die Arbeitslosigkeit in Bewegung gebracht wird, die Ar- beit mit frischer Kraft aufzunehmen. Ge- rade über den Winter komme es Darauf an, die Arbeitskraft zu erhalten. Deutschland und sein Führer Adolf Hitler wollen den Frieden. Auf der Abrüstungskonferenz reden die andern fo viel vom Abrüsten, damit sie nicht abzurüsten brauchen. Trotz der vor V« Jahren verspräche- nen Gleichberechtigung verlangt man von Deutschland eine Probezeit mit der Begründung, dem heuten Deutschland könne man nicht trauen. Das sei eine Herabwürdigung des deutschen Volkes zu einem Volke zweiter Klasse. Der Führer habe hier- auf die einzia richtige Antwort erteilt, indem er unsere Vertretung von der Konferenz zurückzog. (Beifall.) Es fei ein Märchen, wenn im Ausland verbreitet werde, Regierung und Volk in Deutschland seien nicht eins, der 12. November werde die Welt eines andern belehren. Es gelte für uns nicht zu verhandeln um ein paar Kanonen, sondern um die deutsche Lhre. (Beifall.) Geit dem 30. Januar habe das deutsche Volk -Iles, was seit 1918 geschehen sei, getilgt, und durch das Bekenntnis zum Nationalsozialismus 1 stelle es sich frei vor die Welt und fordere die An- Mchsstaühaüer Sprenger uni) Lanbesbanernpräsident Dr. Wagner in Grimberg Große Bauernkundgebung. 3. 2 S -s - = 3 n a S 8 5s G s B C sS "s 's c r. . « c .«• ,_rt 8'-ö 7^-2. — s e o*— ^6** 2^ '■ Qr « S« * «2. r. 0 £ r. -.-3^ C n ,25" -2 rt SS fs £ _s NSDAP. Wagner hielt die Hauptansprache, an- schließend nahm er die Weihe der Hakenkreuzfahne Der NS.'Hago-Ortsgruppe Lollar vor. Der Führer der NS.-Hago Weimer nahm die Fahne als Zeichen der Volksgemeinschaft in treue Obhut, Malermeister Moos wird sie künftig dem Lollarer Handwerk oorantragen. Abends fand unter starker Beteiligung der Einwohnerschaft ein deutscher Handwerkerabend statt. Hierbei hielt Bürgermeister Wagner eine Ansprache über die NS.-Volkswohl- sahrt, zu deren Gunsten eine Sammlung mit dem Ertrag von 68,50 Mk oorgenommen wurde. — 3n der Kirche zu Kirchberg hatten sich am Vormittag die Handwerker von Daubringen, Mainzlar, Ruttershausen und Staufenberg vollzählig eingefunden, Dekan Buhmann hielt hter die Fest- vrediat. 3n Staufenberg wurden nachmittags in dem Festzug zwölf Festwagen mitgeführt. Treis a.d. Lumda. In Treis a. d. Lumda wurde der Tag mit Glockengeläute eingeleitet, anschließend fand das Wecken durch die SA.-Kapelle statt. Im Festgottes- dienst am Vormittag wirkte der Posaunenchor mit Der Festzug am Nachmittag führte mehrere schön geschmückte Festwagen des Handwerk» durch die Straßen, ferner nahmen daran die SA., die Hitler- Jugend, der BDM, die Mitalieder der NSDAP., die Schulen und viele Einwohner teil, die Marschmusik stellte die SA.-Kapelle. Auf dem Adolf- Hitler-Platz hielt Schreinermeister H. Becker eine Ansprache, ein Schüler und ein Lehrling trugen je ein Gedicht zur Verherrlichung des Handwerks vor, anschließend sprach der Ortsgruppenführer der NSDAP. Euler. Der Gesangverein .LieDerkranz" bereicherte die Veranstaltung mit schönen gesanglichen Darbietungen. Allendorf a.d. Lumda. Der Feiertag in Allendorf a. d. Lumda wurde mit Dem Wecken durch Den Spielmannszug Der SA. eingeleitet. Im DormittagsgottesDienst, an Dem Die HanDwerker unD Gewerbetreibenden mit Fahne, sowie Der BDM. geschlossen teilnahmen, predigte Der Ortsgeistliche Pfarrer Andres. Im Festzug am Nachmittag unter Dorantritt des SA- Spielmannszugs wurden zahlreiche Festwagen des Handwerks mitgeführt, ferner nahmen alle Kreise der Einwohnerschaft an dem Zuge teil. Auf dem Festplatz brachte der Mönner-Gesangoerein unter Leitung von Lehrer Schmidt, Kesselbach, das Lied „Bruder, reicht die Hand zum Bunde" zum Vortrag. Ansprachen hielten sodann Der NS.-Hago- Fuhrcr Bauunternehmer Joh. Jost Benner 2., Pg. Michel, Gießen, Das Schlußwort sprach Der Kreisleiter Der NSDAP. Dr. Harth, Allendorf a. D. Lumda. Der Männer-Gesangverein brachte sodann noch einen Chor zum Vortrag. Grünberg. In Grünberg nahmen an dem Festgottes, dienst die Organisationen der NSDAP, und Die übrigen Vereine teil. In Der stark besuchten Kirche prcDigte Dekan Schmidt. Nach dem Gottesdienst fand am Denkmal vor der Kirche eine Gefallenen- Ehrung statt, bei Der NS.-Hago-Führer SchneiDer- meifter O. Stein sprach unD einen Kranz nicDer- legte. Nachmittaas folate ein umfangreicher und abwechselunasvoller Festzug, an dem sich die na« tionalsozialistischen Organisationen aller Gliederungen einschließlich SA., HI. und. Stahlhelm, sowie die Handwerkerschaft der Stadt mit zahlreichen Festwagen beteiligten. Auf dem Marktplatz hielt Der Präsident der Hessischen Handwerkskammer Müller eine Ansprache, in deren Rahmen er auch die Weihe Der neuen Fahne Der NS.-Hago oornahm. Weiter sprach noch NS.-Hago-Führer Stein. Eine große Zuschauermenge nahm Den Zug mit starkem Interesse in Augenschein. Die Umgegend von Grünberg. In Saasen fand vormittags gemeinschaftlicher Kirchgang der Handwerker statt. Nachmittags folgte im_Anschluß an die Weihe der Fahne Der örtlichen NS.-Hago ein Festung mit schön geschmückten Wagen, Die Das örtliche Handwerk eindrucksvoll Dar- Hellten. Nach dem Zuge schloß eine Festrede die Veranstaltung. In Queckborn nahmen an dem Festzug die SA., das Jungvolk und Die ortsansässigen Hand- werter teil, ferner wurDen Festwagen mitgefübrt. NS.-Hago-Führer Küfermeister Linkmann hielt Die Ansprache. Die GemeinDen Ettingshausen, Harbach, Münster und Ober-Bessingen begingen Die Feier gemeinsam. In Dem Festzuge wurden 21 Wagen Der verschiedensten Handwerks- berufe mitgeführt. Unter Dorantritt Der Schul- juacnb. Der Vereine, Der HI. unD Des Jungvolks Ehr Der Wagenzug Durch Ober-Bessingen, Dann hren "Die Wagen allein weiter nach Münster, von rt nach Ettingshausen, hierauf nach Harbach unD von dort nach Ettingshausen zurück: überall in den beteiligten Orten ging Der Auszug Der beteiligten Bevölkerung in gleicher Welse wie in Oder Bessingen vor sich. In Ettingshausen hiell nach einem $Rufih)ortrag Pg. GrünewalD eine Ansprache. Hungen. fflne elnDrucksoolle Kundgebung für das Hand- werk war auch Der Feftzug in jungem Eme gewaltige Menschenmenge nahm Den prächtigen Um« auo Der HanDwerks-Gruppen und -wagen mit großer Sympathie unD BewunDerung auf. An Dem %uge beteiligten sich auch verschiedene Gruppen aus Der Umgegend. Nach Dem Umzug horte Die Menge Ansprachen des NS -Hago-Führers Hungen, Schnei- Dermeifter G. Müller, Des Bauunternehmers Hch. Koch, Des Ortsgrupvenleiters Kirchhofer unD Des Bürgermeisters FenDt. Die Gesangvereine „Eintracht" und „SieDerkranz" bereicherten Die Kundgebung mit verschiedenen Gesangsoortra- gen in bester Weise. Vom späten Nachmittag ab waren gesellige Veranstaltungen in Der „Xroube und im „DarrnstäDter Hof". Kirche und Schule. Kirchen-Einweihung in Groß-Eichen. <> Groß-Eichen, 18. Okt. Arn Sonntag wurde in feierlichem Gottesdienst unsere neuner- gerichteteKircheeingeweiht. Kaum konnte das Gotteshaus Die Msnschenmassen fassen Die Weihehandlung nahm der Superintendent von Ober- Hessen, Oberkirchenrat D. Wagner aus Gießen, vor. Die Feier war umrahmt von Chören des Män- nergesangvereins und der Schulkinder. Um Den festlich geschmückten Altar hatten Die Fahnen Der Vereine Ausstellung gesunden. Nach Der Weihehandlung hielt der Ortsgeistliche Pfarrer K ö n i g Die Predigt, Die in Dem unter Dem Geläute Der Glocken gelungenen Liede: „Nun danket alle Gott" ausklang. Anschließend an den Gottesdienst fand noch eine kleine interne Feier statt, an der Kirchenvorstand, Kirchengemeindeoertretung, sämtliche an den Erneuerungsarbeiten beschäftigt gewesenen Handwerker, sowie die Vertreter der Behörden teilnahmen. Oberkirchenrat D. Wagner übermittelte Grüße des Prälaten Dr. Dr. D. Diehl und Des Dekans SchrniDt (Grünberg), Die beide leider nicht Der Feier beiwohnen konnten. Er gab weiter feiner Freude Ausdruck über Das wohlgelungene Werk. Alsdann sprach Pfarrer König allen Denen Dank aus, Die durch ihre Spenden und Arbeiten an Der Wiederherstellung Der Kirche mitgeholfen haben. Kreisdirektor Dr. Iann (Schollen) übermittele die Glückwünsche Des Kreisamts. Baurat Kessel (Schotten) gab einen Ueberblitf über Die Wiederher- ftellungsarbeiten unD schloß mit Dem Wunsche, Daß allezeit reicher Segen von dem schmucken Gotteshaus für Die Gemeinden des Kirchspiels ausgehen möge. Die Kirche ist im Jahre 1747 erbaut worden und zwar an derselben Stelle, an Der auch Die frühere Kirche gestanden hatte. Deren Fundamente bei Der Anlage Der Grubenheizung aufgefunöen wurden. Damals zeigte Die Kirche schöne Malereien, Die bei einer Renovierung im Jahre 1875 übertüncht wurden. Jetzt werden diese alten Malereien von Kirchenmaler Belte (Nieder-Ramstadt), wieder heroorgeholt und erneuert. So grüßen nun von Den Emporen wieder Die Evangelisten unD Apostel unD geben Dem Inneren Der Kirche ein lebendiges Aussehen. An Der Orgel hat eine Gefallenen- Chronik Platz gefunden, so daß Die ©cmeinDe Die Namen ihrer aefallenen Helden stets vor Augen hat. Hinter dem Altar wurde ein kostbarer Lüster aufgehängt, eine Stiftung eines auswärtigen ehemaligen Gemeindeglieds. An weiteren Stiftungen sind zu nennen zwei Altarleuchter und eine gestickte weiße Altardecke. Die Weißbinderarbeiten wurden von der Firma Martin Ellrich (Groß-Eichen) ausgeführt, Die Arbeiten an Der Heizgrube durch Maurermeister Momberger (Groß-Eichen), Die Schlosserarbeiten durch Schlossermeister P h i l i p p i (Groß-Eichen), Die Schreinerarbeiten durch die Schreinermeister Faust und Rahn (Groß-Eichen), Die Arbeiten an Der Lichtanlage wurden von Installateur K. Peter zu Groß-Eichen ausgefüht, Der auch Die Lieferung neuer Beleuchtungskörper hatte. Auch alle kleineren Reparaturen wurden von einheimischen Handwerkern ausgeführt. Die Orgel wurde durch Orgelbauer Schlosser (Nieder-Ohmen) einer gründlichen Reinigung unterzogen. Die Bauleitung hatte Oberbau- sekretär Bickhardt (Laubach) vom Hochbauamt Schotten. In Babenhausen II fand am 17. Sonntag na* Trinitatis das Dekanats-Missions- f e st statt. Im Festgottesdienst predigte Missionar L a u k (Frankfurt a. M.) von der Basler Mission. Der Posaunenchor gab durch treffliche Vorträge dem Gottesdienst eine besondere Weihe. Ansprachen hielten Dekan Widmann (Schotten), der Vor- sitzende Des Dekanats-Missionsvereins Pfarrer R ö - m e r (Schotten), Der auch Den Jahresbericht erstattete, und Der frühere Ortsgeistliche von Babenhausen II Pfarrer Bühler (Londorf). Mrischasi. Genossenschaftliche Krediiversorgung für das Handwerk. Es wird Den Außenstehenden oft unbekannt fein, daß von Den rund 52 000 in Deutschland bestehenden Genossenschaften allein über 22 000 auf Kreditgenossenschaften entfallen, in Denen HunDerttausende von Handwerkern organisiert sind. Sie finden in diesen seit Jahrzehnten bestehenden Bankeinrichtungen fortlaufende Förderung ihres Erwerbs und ihrer Wirtschaft. Allein 27 o. H. beträgt Der An- teil Des selbständigen Handwerks an Den gewerblichen Genossenschaftsbanken. Leiber gibt Die Stattsti k keinen Aufschluß Darüber, welcher Gesamtbetrag an KreDtten an Das HanDwerk entfällt. Von Den von Deck gesamten KreDitgenosienschasten ausgeliehenen KreDtten in Höhe von über 3 MilliarDen Mark sinD in jeDem Fall viele HunDerte von MU- lionen Mark an Das HanDwerk ausaeliehen. Welchen Anteil hier insbefonDere Der ÄleinfreDit hat, ergibt sich Daraus, Daß allein bei Den aeroerb- lichen KreDttgenossenschaften sich Die Durchschnilts- höhe Des einzelnen ÄreDits an Das einzelne Mit- glieD nur auf etwa 1500 Mark beläuft. So wirD man erkennen, in welch übergroßem Umfange gerade das Handwerk mit Kleinkrediten von genossenschaftlicher Seite versorgt wird. Dazu kommt, daß Die yenossenschastlichen Einrichtungen Dem HanDwerk m jeDer Weise zur Verfügung stehen. Die Tatsache, Daß Der gegen Wechsel oDer SchulD- schein gegebene BuchkreDit bei Den gewerblichen Genossenschaften stänDig wächst, erweist Das große VerstänDnis Der Genossenschaftsbanken für Die gegenwärtigen KredttbeDürfnisse. Die bankmäßige Möglichkeit Der FörDerung Dieser ÄreDitart liegt in Der engen Verbundenheit Der Genossenschaft mit ihren MitglieDern unD in Der genauen Kenntnis Der örtlichen Verhältnisse. Die Genossenschaften verfügen im PersonalkreDitgeschäft wie kein anDeres Kreditinstitut über jahrzehntelange Erfahrungen, die sie willig — entsprechend ihrer Aufgabe — auch Der Förderung Des Deutschen HanDwerks zur Verfügung stellen. Sie können Dies um so mehr, als durchweg in Der Verwaltung Der Genossenschaftsbanken maßgebliche HanDwerker vertreten sinD, um Die Interessen Des für Die Deutsche Wirtschaft so ungeheuer wichtigen BerufsstanDes zu wahren unD zu förDern. * Arbeiterein st ellungen bei West- waggon. Auf Grund von Anträgen Der Reichsbahn aus dem Arbeitsbeschaffungsprogramm konnten die Vereinigte Westdeutsche Waggonfabriken AG., Köln, ihre Belegschaft in Der letzten Zeit um rund 400 Köpfe vermehren. Weitere Arbeitereinstellungen sollen in Der nächsten Zett ermöglicht werDen. $ranffurfer Börse. Mttagsbörse: uneinheitlich. Frankfurt a. M., 19.Oft. Die Tatsache, daß von der Kundschaft nur in kleinem Umfange Orders, und Da nur für wenige Spezialgebiete eingetroffen waren, führte zu Beginn Der heutigen Mittagsbörse bei Der Kulisse zu verstärkter Zurückhaltung. Indesien blieb Die Grundstimmung freundlich, und Die Kurse zeigten gegenüber kleinen Realisa- tionen Der Kulisse ziemlich WiDerftanDskraft, wobei Die Ausführungen leitenDer und führender Persönlichkeiten der Wirtschaft, sowie Die bessere Beurtei- hing Der außenpolitischen Lage unD Die weitere Erholung Der Deutschen Werte an Den AuslanDbörsen etwas anregten. Die Umsatztätigkeit war sehr klein, leDiglich am Rentenmarkt war Das Geschäft in Der Attbesitzan- leihe (plus 0,5 v. H.) etwas lebhafter. Neubesitz lagen wider Erwarten nur knapp behauptet, späte Reichsschuldbuchforderungen blieben zu 87.13 v. H. unverändert. Stahlverein-Bonds gäben um 0,65 v. H. und Reichsbahn-VA. 0,25 v. H. nach. Am Aktienmarkt war Die Kursgestaltung uneinheitlich, es überwogen aber kleine Rückgänge von 0,25 bis 0,50 v. H. im Durchschnitt. Etwas stärker gedrückt waren Ilse Bergbau Genuß und Deutsche Linoleum (je minus 1,25 v. H.), Licht & Kraft, Siemens und AG. für Verkehrswesen (je 1 v. H.). Dagegen eröffneten Lechwerke Augsburg mit plus 2,5 v.H. recht fest, ferner gewannen Lahrneyer 1 v. H., Reichsbank und Akkumulatoren je 0,5 v. H. IG.-Farben setzten mit 118,25 um 0,40 v. H. niedriger ein. Im Verlaufe war die Stimmung überwiegend etwas schwächer, offenbar hat der Rückgang Der Siemens-Aktie auf etwa 129 nach 131,25 etwas verstimmt. Die Kurse bröckelten meist um 0,5 bis 1 v. H. ab. IG. Farben galten etwa 117,40 v.H. nach vorübergehenD 117 v- H. Fester lagen andererseits SüdD. Zucker mit plus 1,5 v. H., auch Lechwerke gewannen erneut 0,5 vom Hundert. Bon deutschen Anleihen gaben Altbesitz ihren Gewinn wieder her, Neubesitz verloren 10 Pfennig und späte Reichsschuldbuchsorderungen 0.13v.H. Die Umsätze schrumpften stark zusammen. Gold- und CiquiDationspfanDbriefe blieben ziemlich unverändert.Nass. Landesbank Gold lagen fest. Korn- munal-Dbligationen waren zunächst stark gesucht, bei Festsetzung Der Kurse kam jedoch überraschend Material heraus, so daß Die Kurse meist nur un- verändert blieben. Von Stadtanleihen lagen Mainzer, Darmstädter und Frankfurter bis zu 1,75 v. H. fester. Länder- und Staatsanleihen jeigten nur unwesentliche Veränderungen, ebenso rote Der Aus- lanbrentenmarft. Tagesgeld blieb zu 3,25 v.H. unverändert. Ex» portoaluta ebenfalls zu 22 v. H. Abendbörse: sehr ruhig. Der Mangel jeglicher Anregungen sowie das Fehlen neuer Orders ließen Die Abendbörse in s e h r ruhiger Haltung verkehren. Die Kulisse nahm weiter abwartende Stellung ein. Verschiedentlich schnitt sie noch zu kleinen Realisationen, so daß die Berliner Echluhkurse nicht immer voll behauptet blieben. IG.-Farben setzten beispielsweise 0,25 v. H. niedriger ein, anberjeits lagen Betula 0,65 v. H. hoher. Auch im Verlaufe hielt die Geschäftsstille an. Am Rentenmarkt lagen deutsche Anleihen behauptet, dagegen gaben späte Schuldbuchforderungen um 0,25 v. H. auf 86,75 v. H. nach. Kassarenten lagen sehr still und unverändert. Don fremben Werten lagen Schweizer Bundesbahnen (4 o. H) mit 128,25 1,25 v. H. fester. U. a. notierten: Neubesitz 12,25, Altbesitz 78,90, Reichsbank 149,25, Buderus 62, Phönix 32,5, Stahlverein 30,25, Aku 28, Bekulg 116,13, Scheideanstalt 171,25, IG.-Farben 117. frankfurter Lchlachtvichmarkt. Frankfurt a. M., 19. Okt. Auftrieb: Rinder 81 (gegen 149 am letzten Donnerstag), Kälber 856 (684), Schafe 585 (406), Schweine 722 ( 781). Notiert wurde pro ein Zentner Lebendgewicht in Markt Kälber a) 35 bis 39, b) 29 bis 34, c) 24 bis 28, d) 20 bis 23. Schafe e) 24 bis 26, f) 20 bis 23, g) 15 bis 19. Schweine b) 47 bis 50, c) 47 bis 50, d) 44 bis 48. Im Preisvergleich zum letzten Donnerstag gaben Kälber 1, Schafe 1 bis 2 und Schweine 2 Mk. nach. Marktverlauf: Kälber ruhig, Schafe mittelmäßig, geräumt. Schweine langsam, etwas UeberftanD. Fleischgroßmarkt. Beschickung: 900 Viertel Rindfleisch, 120 ganze Kälber, 40 ganz« Schafe, 324 Schweinehälften. Preis für ein Zentner frisches Fleisch in Mark: Ochsen- und Rindfleisch I 52 bis 55, II 46 bis 52. Bullenfleisch 46 bis 52. Kuhfleisch II 36 bis 42, III 25 bis 32. Kalbfleisch II 62 bis 70. Hammelfleisch 60 bis 65. Schweinefleisch I 65 bis 70. Ruhig. Preußen. Kreis Wetzlar. 0 Hörnsheim, 19. Okt. In einer hier abge- haltenen Bauernversammlung wurde eine Milch- absatzgenossenschaft gegründet. In den Vorstand wurden gewählt: Johann Schäfer (Vorsitzender), ferner Wilhelm Friedrich und Wilhelm Lang I.; in den Aufsichtsrat Wilhelm Lang II. (Vorsitzender), sowie Heinrich Jung und Otto Schneider. Kreisfachberater Langsdorf (Groß-Rechtenbach) sprach über Die Stellung Des Bauern im neuen Staat. 0 Groß-Rechtenbach, 18. Okt. Die hiesige evangelische Gemeinschaft feierte dieser Tage ihr I a h r e s f e st. Nach Posaunenoortrag, Schriftverlesung und Gebet durch Prediger Tripp- l e r hielt Pfarrer Kriesang - Dortmund Die Fest- predigt. Die zweite Ansprache hielt Der Ortsgeist, liche Pfarrer Harth. Die Schlußansprache wurde von Pfarrer Koch-Lützellinden gehalten. Gesangs- oorträge Des Männer- unD Des Gemischten Chore» verschönten die Feier. — In Der jüngsten Sitzung Der GemeinDevertretung wurde über Die Verpachtung Der „Großen WeiDe" verhandelt. Der Wiesenkomplex, Der an ftauenDer Nässe litt, war in Diesem Jahre Drainiert roorDen. Die neuen Päch- ter müßen sich verpflichten, das LanD einige Jahre zu bebauen. Ferner mürbe beschlossen, Die rest- lichen Notstandsarbeiten (Drainage, Aufforstung) jetzt ausführen zu lassen. 0 NieDerkleen, 19. Oft. Dieser Tage sand hier in Der Gastwirtschaft Ohly eine vom Orts- dauern sichrer N e r n geleitete Versammlung statt. Kreisfachberater ßangsDorf hiell einen Vortrag über bäuerliche Gegenwartsfragen. Anschließend sprach Geschäftsführer Dornberger (Wetzlar) über die Neuregelung Des Milchabsatzes. Nach reger Aussprache rourDe eine Milchabsatzgenossenschaft gegrünDet In Der anschließend abgehobenen Mitgliederversammlung wurden folgende Landwirte in den Vorstand gewählt: Ernst Eisen- Hardt (Vorsitzender), Heinrich Rücker, Robert Ludwig: in den Aufsichtsrat wurden bestimmt: Louis Messerschmidt (Vorsitzender), Heinrich Eisenhardt, Robert K n o r tz. Devisenmarkt Berlin — Frankfurt a. M. Jrantfun a. JJl. Berlin 18.10. | 19-10. 18.10. 22.5 22.5 i 32,5 10! 10 10,13 118,4 117,25 148.5 । 149,25 56 1 7-3l 58 56,25 Banknoten. o 0.65 4,15 <5 Wen-Äi!a.«tarne« 6,2 । 0 SM 1« 109 155 o 0 0 132 128,75 «15 i 115.75 72,25 30,25 10,25 15 152 162.5 127 15 58,5 168,5 Schluß für« 0.85 3.95 3.95 3.75 6,1 10,65 39 83 41.25 17 10.5 39 83 41,25 98 27 35.75 27 15,5 151,75 162,25 126 10 21,75 17 10.5 40 83 41,25 Taitnler ü?o taten Dasti he ttnitu Crenfteui S ScppeJ Leonhard Ite» kbade........ 28,65 42 34,75 20 13,1 22.5 68.5 32,65 177 73 31,4 10 110 109,4 155,5 17.75 115,65 75,25 88 41.25 72,25 79 85.5 21 65 66,5 32.65 175 72.5 30.25 9.75 111,5 109 152 15.75 153.5 162 '28 'S 57 1 73 42.5 50,5 118.65 171,5 40,5 47 52,5 63,5 92,13 80.5 52.5 28 37.5 £dmlti>et» Sanenöofet . üfu (euiatmeine tunftleibe) Bembere Bhlltvv HoUmann .... gementrved Heidelberg lementoetf ftaxlQaoi.. 42,5 50,5 148,25 75 88 41 72.5 78 86 129 115,5 42,5 50.5 62 92 45,5 80,5 28 42 34.5 20 88,25 28,75 43 35 19,5 98,75 28 37 27,5 15.5 152,5 162,25 129 39.5 46.75 52,13 1 38.25 45,5 52,9 86 28.25 42 34,5 117 171,25 38.13 45 5 52,25 27 36,25 63.25 93 47 81 93.25 50 61 128 94.5 62 91,75 45,25 79,5 51.25 126 12.25 50 60.25 6.?' 6,05 32.25 177,5 | 73 31,5 । 10,25 110 111.5 155 1 42,5 50.5 149.9 41 25 72.75 78 86,5 132.5 115 C5, Ceftenrtt6fl<6< •erbten ti.... j.90», Ceftrntidrtltfw eOenrttit 4% UnganlAe •olbrentt....... 4“. Ung.mllx 6:aattoate k 1910 desgi. von 1913.......... 8% adge l. •elbmerffan« den 99 " anleide oo« 1911 i'c'i •HM M 10,65 40 83,25 41 1 Kurszettel der Berliner und Frankfurter Börse. DieJjinter Den Papieren angeführten Ziffern geben Die Höhe Der zuletzt beschlossenen DioiDenDe an. - ReichsbankDiskont 4 o. H.. LombarDzinsfuß 5 o. H. ITtoj. dSrie 19.10. 18,5 117.13 1 76 89,5 । 41 72.3 j 79 86,25 1 Cxbcntf ..... Wie : I•■rrft g. ®. fforden-Inbustat fcitrtbecnftaU........ •oldlchwlvt ......... Rütgettoede........ iReianedeUldxift...... trctiiugr. «dend- -I 18,13 «17.25 116,13 Votum Dlansselder Bergbau ÄcUwede ... ..... Bhonv: Bergbau .... Rbeiniiche Braunkohlen Rbelnftabl ........... bereinigte €ta6lrocde. C lernt ®Hnen ........ Äalurede SllcheKIeben. Raltmedt Sefteregeln . Raltoeite Ealjbetswnb •rt|ne...... ■ mMMdi S^ddeui «lten Ä «utileaunie......... 0 »eleUjch.l üieta.Unlernednumg. 5 Vdeintlche SietalzitLl ........ 6 Schocken » Sn..............5 etemnua fällte............7 Lod«everH«k............ 10 VandekHypochek» dank tcrmilabt Staut........ Cberbepen Prootns-tlnlet-e ml! RuUot..Rechten .......... Deutsche 5ammetabl. in. leide Serie 1 mit «uti.'i,.Serf-ten 8% edern. 8% ptar.fi. Hop -Vanl •clbpfe. 13 unfjTbb.it bU 1935 •% ehern. 7% ßranff. pso -Bant •oldkle. 18 un fünf bat bU 1936 8-dem. 4U% Htenff. vanf.Liau.-Vl 'ndbriele....... 8H% edern. 4H% Rveinttche Pvv.-Banf.Ltau ^H. tkvle. ... 6% edem 8% ft. 8anbe4i'ianfr bnefanitalt. Bl an bk tiefe H 1» 6% edern. 7% Pt. VanbHplanb. brtelanflalt. Vlanbdtiese R. 10 Cttutraude. verrechnuiiüskurl.. Xranffurt o.M Berlin tfi-lup- fürs Ochlußt. toben b- b-rir Echlu», fürs ticbluBf. Mittag« bir^t 18.10. | 19.10. 18.10. 19-10- 5,05 — 5 5,05 2,5 — — 3 4.2 4,3 4.35 4,3 2,3 2.4 2,3 2,5 24,25 24,25 24.25 24-;s 18. OH ober 19. Oktober fimihdw »elf Äenerung 1 riete Amtliche ®elb Kotierung Srie peiltngfars.. 5,799 5,811 5,884 5,896 tBten....... 48,05 40,15 48.05 48,15 Prag....... 12,43 12,45 12.43 12,45 Bubape« ... — — 3,047 3.047 3 053 Holland .... 169.28 169,62 169,23 169.57 Cito....... 66.93 Ropenbagea. 58,59 58.71 59.49 59.61 Ltockboim... 67,63 67.77 68.68 68.82 London..... 13.11 13.15 13.32 13.36 Buenos teri 0,963 0.967 0.963 6,967 9?cut)od .... 2,862 2.868 2.937 2.943 Brüssel..... 58,47 58,59 58.41 58,53 .Italien..... 22,13 22,17 22.12 22,16 Parts...... 16,42 16,46 16.415 16.455 Lchwet» .... 81 .27 81.43 81,25 81.41 Spante«.... 35,11 35,19 35,11 35.19 Tan,,g..... 81.67 81,83 81,67 81.83 3acan ..... 0,781 0,783 0,789 0,791 Rio be Ian. . 0.227 0.229 0.227 0.229 Iugollawten. 5.295 5,305 5,295 5.305 tiiiatitm .... 12,69 12,71 12,69 12,71 Berlin, ig.CHobtr mefb «rW - Ämenfanmte Roten.............. 2.89 2,91 velgtlche Note».................. 58.25 58.49 Düntlckie Roten ................. 59.23 59,47 Lngltsche Rote» ................. 13.28 13,34 i)ranjölisLe Rote»............... 16.375 16.439 Holländtlche Roten............... 168.81 169,49 Atolteniiche Roten................ Norwegische Roten .............. 22.00 22,08 66,77 67.03 Deutsch Ceiicrtetdi 4 100 Lchillwg Rumänische Rote,............... • - - .T-ei’.iie Rote»............... 68.51 11,07 34,98 68,79 81,38 39,11 Schwerzer Rote»................. Loanijche Rott»................. Uneantoe Rotte • • • ............. 6467 A Zirka 1000 Stück Kinder-, Damen- und Herren •J' H ■>v. uni) erklärt hatte, daß die Turnerschaft sich restlos Höhepunkt der Kämpft> oas jwaiurncn. für das neue Reich einsetze, würdigte Ministerin:. I Turner von yam-OffenbaJ-Sjanau fließen habet ■rat Ringshausen namens der hessischen Re- I insbesondere durch schwierlge^Abgange^Wenn^auch^ Sprem «ttnvcn der iHebnTtion. 11.30 bie 12.30 Uhr. 16 bl« 17 Uhr Samstag aodimittaa qelthlofien Tlac/i aaforn ScMaf ist-cMti vü£ Oüc/ifcr. Vvrsuc/ienSi&s maZ mit- Der bisherige Mittelrhein-Gau der DT. führt als letzte größere Veranstaltung zur Zeit Mannschafts. fämpf” im Kunstturnen durch. In acht Gruppen eingeteilt, haben die 23 Bezirke des großen Gau- nebiets die Vorkämpfe im wesentlichen bestritten. Die Besten dieser acht Gruppen — sieben stehen bereits fest —treten in drei Gruppen zu den Kämpfen der Zwischenrunde an. Die drei Sieger, die hierbei festzustellen sind, nehmen dann am Endkampf zur Ermittlung des besten mittelrheinischen Bezirks teil. Jeder Bezirk stellt eine aus acht Turnern und einem Ersatzmann bestehende Mannschaft. Jeder Teilnehmer hat je eine Kürübung an Pferd, Barren und Reck und eine Freiübung zu turnen. Gewertet port BezirkSlnannschMamps der ST. Ministerialrat Ringshausen bei den mitielrheinischen Turnern. gierung treffend die Volkstums, und Erziehungsarbeit der DT. Die Turner würden, so führte der geschätzte Redner unter starkem, bejahendem Bei» fall aus, als einer der wertvollsten Teile des deutschen Volkes und als eine seit Jahres Zeiten be- stehende Volksgemeinschaftszelle auch in der Zukunft und in den schweren Kämpfen, die uns noch beoorstehen würden, voll und ganz ihren Mann stellen, so wie sie schon in der Vergangenheit sich immer ihrer vaterländischen Pflicht bewußt gewesen wären. Oer Kampfverlauf. Zum Kampfverlauf ist zu sagen, daß sich ber rein ländliche Kinzig-Bezirk tapfer und ehrenvoll schlug, daß er aber in der „hohen Schule" des Kunstturnens, wie sie von den beiden Gegnern gezeigt wurde, nicht bestehen konnte. Die Führung in dem spannenden Kampf wechselte bis zum letzten Gerät ständig zwischen den Bezirken Hessen und Main- Offenbach-Hanau, die sich als ebenbürtige Partner erwiesen. Wenn Main-Offenbach-Hanau knapp, aber verdient Sieger wurde, so fiel dabei entscheidend ins Gewicht, daß der Schlußmann der Oberhessen (Ahrens-Marburg), von dem man normalerweise die höchste Leistung erwarten durfte, als schlechtest bewerteter Mann seiner Riege im Gesamtergebnis ausfiel. Auch Seth (Großen-Linden) holte für die Hessen-Mannschaft nicht die Punktzahl, die man sonst von ihm gewohnt ist. Als schwierigstes Gerat erwies sich wieder das Pferd, mit dem sicy Hessen noch am besten abfand. Das Versagen von Ahrens ließ es aber um 11 Punkte hinter Main-Offenbach- Hanau fallen. Am Barren wurde im allgemeinen mit ausgeglichenen Leistungen aufgewartet. Den Höhepunkt der Kämpfe bildete das Reckturnen. Die wird auch die Leistung des Ersatzmannes. In Offenbach a. M. begegneten sich am Sonntag, wie schon kurz berichtet, die Mannschaften von drei mittelrheinischen Bezirken, von denen infolge der Neueinteilung von Turnen und Sport zwei ganz und einer mit einem wesentlichen Gebietsteil nunmehr dem neuen Gau Nordhessen anaehören werden. Es sind die Bezirke Hessen, Kinzig und Main-Offenbach-Hanau, die sich einen hochwertigen Kampf lieferten. Der Veranstaltung wohnten außer bekannten mittelrheinischen Turnerführern, sowie dem stellvertretenden Gauführer von Nordhessen, Dr. Rau (Butzbach), und dem Gauoberturnwart der Nordhessen, R. Paul (Gießen), auch Vertreter der städtischen und staatlichen Behörden und der NSDAP, in größerer Zahl bei. Nachdem der Bezirksführer von Main-Offenbach-Hanau, K. Dauner (Offenbach a. M.), in seiner Begrüßungsansprache auf den tieferen Sinn der von der DT. schon immer geförderten Mannschaftskämpfe hingewiesen die Leistungen der Hessenturner mit zwei Ausnah. men über der Punktzahl 50 lagen, so bleibt das Reck für unsere heimische Mannschaft doch das Gerät, an dem sie sich noch etwas mehr „Draufgängertum" aneignen mutz. Das Ergebnis. 1. Main-Offenbach-Hanau 1587 (1757 —170); 2. Hessen 1550 (1724 — 174); 3. Kinzig 1270 (1402 — 132) Punkte. Bester Einzelturner war E. Hainz, Tgm. Dietesheim (Maingau), mit 216 Punkten. Ihm folgen: A. Eckhardt, Tv. Nidda (Hessen), und H. Bohländer, Turn- u. Fechtklub Klein-Steinheim (Maingau), 210 Punkte; W. Sinnwell, Tv. Bad-Nauheim, 204 Punkte; A. Eberspächer, Tgm. Marburg, 203 Punkte. Alle übrigen Teil nehmer des Kampfes tarnen an die 200 Punkte nicht heran. Bester in der Kinzig-Mannschaft war R. Kraft von der Turnerschaft Büdingen mit 180 Punkten. Die Mannschaft unseres Heimatbezirkes Hessen erscheint in folgender Rangfolge: 1. A. Eckhardt, Tv. Nidda, 210 P.; 2. W. Sinnwell, Tv. 1860 Bad-Nauheim, 204 P.; 3. A. Eberspächer, Tgm. Marburg, 203 P.; 4. Karl Reuter, Tv. 1846 Gießen, 192 P.; 5. W. Fink, T. u. Spv. Marburg, 189 P.; 6. und 7. R. Seth, Tv. Großen-Linden, Karl Bettin, Tv. Wieseck, 187 P.; 8. Karl Schick, Tv. 1846 Gießen (Ersatz), 178 P.; 9. A. Ahrens, Tgm. Marburg, 170 P. Arbeitsgemeinschaft der Gießener Turnvereine. Dem Zuge der Zeit nach Vereinfachung und Zu- sammenschluß folgend sind zwischen den beiden Gießener Turnvereinen Verhandlungen angebahnt worden mit dem Ziel, eine Verschmelzung beider Vereine in die Wege zu leiten. Mit der Erreichung dieses Zieles findet eine Periode ihren Abschluß, die das bisherige Nebeneinander der beiden Vereine beendet und das große Ziel des doch alle einenden Verbandes der Deutschen Turnerschaft mehr als bisher in den Vordergrund gestellt wird. Mit der sich anbahnenden Einigung werden die Vorzüge eines einzigen starken leistungsfähigen Vereins mehr in Erscheinung treten, als es bisher der Fall sein konnte. Der jetzige Versuch, zu einer Einigung zu gelangen, zeugt einerseits von dem guten Verhältnis, das sich in letzter Zeit zwischen den Vereinen herausgebildet hat, andererseits aber auch von einer verantwortungsbewußten Vereins- ührung, die der Erkenntnis, daß ein Zusammen» chluß für die turnerische Arbeit auf allen Gebieten nur fruchtbringend sein wird, auch praktische Ver» wirklichung zu geben sucht. Wenn auch ein vollständiger Zusammenschluß aus vereinstechnischen Gründen nicht so rasch herbeigeführt werden kann, wie es vielleicht mancher wünschte, so haben sich doch inzwischen in den einzelnen, von den Vereinen gepflegten Zweigen der Leibesübungen Arbeitsgemeinschaften gebildet, die einen ersten Schritt auf dem Wege zur endgültigen Verschmelzung darstellen. Das gilt für das Schwimmen, das Dolksturnen und das Spiel. Auf den beiden ersten Gebieten wird jetzt nach Abschluß der Wett- kampftätigkeit die Zusammenarbeit nach außen hin nicht so in Erscheinung treten, dagegen wird sie sich voll auf das Spiel auswirken, somit für die eben beginnende Handballspielzeit schon in Kraft treten. So sind von Mtv./Tv. 1846 für die Verbands- spiele zwei Mannschaften gemeldet, von denen die erste in der Gausonderklasse des Gaues VII (Nord- Hessen) spielt. Wie die vereinigte Mannschaft, die die Gießener Turnerschaft zu vertreten hat, sich zu- sammenfinden wird, bleibt abzuwarten, und es dürfte schon einige Zeit dauern, bis Die Mannschaft die gleiche Geschlossenheit und Ausgeglichenheit er- reicht hat, auf Grund der sich die Mtv.-Mannschaft bis in die damalige Kreisklasse durchkämpfen konnte. Die Werkstatt für gute Maßarbeit liefert Ihnen tadellos sitzende Hemden in guter Ausführung. - Jeder Wunsch findet Beachtung, und das Wichtigste, Sie werden zufrieden sein. Maßhemden in gutem Stoff ab Mk. 725 c.o. 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