Wird Oesterreich ablehnen? Der Reichskanzler spricht in Köln Lnb lediglich °° bit was an. und der Einheit. wahren suchen, und zwar Gewalt auf irgendeine auch dann, wenn m i t Art der Kampf gegen Amtliche Klärung K u n st - und der 0 3 2 I 12 IS i2 5 IS V 10 il London. 19. Febr. (TU.) Der japanische Ministerpräsident Saito hat dem Berichterstatter des ,Sunday Chronicle" während der Reise von Tokio nach Okitsu, wo er mit dem Prinzen Sai- onji eine Besprechung haben wird, eine Unterredung gewährt. 2m Augenblick, so erklärte Saito, werde sich Japan noch nicht vom Völkerbund zurückziehen. Die Entschei- dah Japan die Anerkennung des neuen Staates Mandschukuo auf keinen Fall zu- rüclziehen werde. Ministerium eine schnelle Gesamtuntersuchung in die Wege «geleitet: ob zu ihrer besseren Durchführung die Kunstschule vorübergehend zu schließen ist, unterliegt noch der Prüfung. Reichsminister Göring empfing den Führer des Rationalsozialistischen Studentenbundes Berlin, H i p p l e r , der erklärte, daß er die Vorgänge an der Staatlichen Kunstschule zwar nicht decken könne, sie aber durch die Erregung verstehe, welche das anstoherregende Verhalten gewisser Lehrkräfte an der Kunstschule hervorgerufen hat. Reich: tagsabgeordneter Hinkel erklärte, die deutsche Künstlerschaft fordere, daß die Kunstschule zunächst geschlossen und in ge- sundem deutschen Sinn wiedereröffnet werde. Dort habe eine Lehrmethode überhand genommen, die in ein unästhetisches und aller Ethik widersprechendes bolschewistisches Gebaren ausgewachsen sei. Auch an der Hochschule für W usi k, wo sich kürzlich ähnliche Vorgänge abgespielt hätten, wie in der Kunstschule, mühten Veränderungen erfolgen. Die ganze deutsche Künstlerschaft fordere insbesondere die E n t f e r n u n g der Professoren Bruno Paul und P o e l z i g von ihren Aemtern. Japans Angriff auf Zehot im Gange. Kleine politische Nachrichten. 2m Reichsanzeiger wird eine Verordnung über Zollrnahnahmen veröffentlicht, die Zollerhöhungen vorsieht für Buchweizen, Speiseerbsen, Futterbohnen, Grünfutter, Rot-, Wirsing- und Weihkohl, Salat, rohes Schweine- und Gänsefett, Rindertalg, Tafelkäse, eingedickte Milch, frische Seefische, Sprotten, Karpfen, Schleie, Forellen. Lachse und Hechte und Bienenhonig. regierung eines gefallen, nämlich der Sah: „Wir wollen nicht lügen und nicht schwindeln." 2ch sage Gottseidank, dah Hitler diesen Grundsatz proklamiert hat. Wenn man sich daran hält, dann wird auch in der Zukunft die Möglichkeit bestehen, den Hah abzubauen. Man sagt letzt, es müsse einGleichklangzwischen Reichsregierung und Länder regierungen hergestellt werden, das heiht die Länder sollen zu Provinzen gemacht werden. So _ist aber die Verfassung nicht zu verstehen. Die Länder haben ihre Regierungen nach ihremWil- len undGewissenselbstzubild en. Wer diesen Gedanken angreift, der greift damit den staatlichen Charakter der Länder selbst an. Das hat Herr von Popen in einer so ausgiebigen Weise getan wie kein anderer. 2ch werde getreu der Verfassung bis zum äußersten die bayerische Selbständigkeit zu lehnt. Zunächst noch kein Austritt aus dem Völkerbund. 48.55 12,485 3,063 170,17 74,07 64,41 76,53 14,49 0,837 4,217 58,91 21,53 16,60 8! .64 34,7 0,871 0,241 5-5ff 13,17 Berlin, 18. Febr. (WTB.) Der Preußische Pressedienst teilt mit: Zur der Vorgänge an der Staatlichen schule in D e r l i n - S ch ö n e b e r g Klagen über gewisse Zustände an der Schule, die zu dem Vorgehen eines Teiles der Schülerschaft Anlaß gegeben haben, hat der Reichskommissar für das preußische Kultus- ÄtiTm 6,394 48,45 2,465 3,057 59,83 13,93 >4-29 '6,37 4.45 1,833 1,209 18,79 11,49 6,56 11,48 14 12,07 1,869 1,239 >,554 13,15 -ra 58 87 64,11 It Ä 74-06 2?4i 76,-0 8I-« 34J1 L ie Vorgänge an der Staatlichen Kunstschule Seriiit Rcichskommi sar R st ordnet Untersuchung an. uns ausgenommen wird. 2ch bin darauf gefaßt, und es ifr zu hoffen, dah auch das bayerische Volk darauf gefaßt sein wird. Wenn man daran denkt, mit Gewalt eine Art Dechts- regierung durchzuführen, und man einer Partei dann die ganze Gewalt in die Hände spielen will und sich von dem Gedanken tragen läht, einen Reichsverweser zum deutschen König unter Einschluß von Bayern zu machen, so ist das für uns ein Ding der Unmöglichkeit. Auf allen Falle werden wir keinen preußischen Prinzen als deutschen König bekommen. Was wir Bayern in dieser Angelegenheit zu tun gedenken, ist ganz allein unsere Sache und geht niemand et- dung werde erst später angekündigt, wenn der Bericht des 19er Ausschusses endgültig vom Völkerbund angenommen sei und die japanische Regierung die Frage sorgfältig studiert habe. 2m weiteren Verlauf der Unterredung sagte Saito. Ein weißer Rabe in Frankreich. Paris. 19. Febr. (WTB.) 2n der Zeitung „Petite Gironde" schreibt de Dibrah. man halte Deutschland in zu engen Grenzen und bereite seinem natürlichen Expansionsdrang nach Osten und Südosten Hindernisse. Frankreich müsse die 2nitiative für eine Reugliederung der Weltkarte ergreifen, die Deutschland ein feiner industriellen Stärke und technischen Kultur würdiges Expansionsfeld verschaffe. De V i b r a h regt an, im Einvernehmen mit England und 2talien die Kolonialmandate neu z u verteilen und auch mit Deutschland, England und 2talien über gewisse Erleichterungen für Deutschland auf dem Balkan zu verhandelr LK- 'M« Mnkt| sKJ*115 Erleichterungen für den Krafisahrzeugverkehr. Berlin, 19. Febr. (WTB.) Den Abschluß der 30. Hauptversammlung des ADAC, bildete eine öffentliche Kundgebung im Herrenhause, bei der Reichsverkchrsminister Freiherr von Elz zu Rübenach in einer Ansprache u. a. ausführte: 2ch hohe bestimmt und glaube es sagen zu können, daß wir zum 1. April eine gewisse Ermäßigung der Kraftfahrzeugsteuer erreichen werden. 2n polizeilicher Beziehung habe ich versucht, dem wesentlichen De- schwerdepunkt der Kraftfahrer Rechnung zu tragen und eine Reihe polizeilicher Vorschriften erleichtert. Die Reichsregierung hat schon im Rahmen des ersten Arbeitsbeschaffungsprogramms 10 0 WillionenWark s ü r die Straßenunterhaltung und den Straßenausbau zur Verfügung gestellt, und die Reichsregierung ist gewillt, in dieser Richtung weiter zu schreiten. Mm fhr?n bcuti. Prozesse« bt- ’ den Krediten ln?9enoffen' dank ziemlich hoch Wratsvorsihende ™eiNu& gut,un- E zur Klebung ■ Das in der Oef- drtvonden.Avbl. Kun. Die Beran- Darmstädter Doh- ^Utektenkreisen stehende Schuld die- Aark bei der Boll«, hastenden Senossen -Kreditlage bestehe ' chkeiten von 18000 Fundes". 3m Zu- ahrseier der Stadt e getreten, au« die« kunstler-Kolonie an lonie zu errichten, Wie. damala fei ir Wohnungsbau' t Darmitadt dann leie und andere aplaner ve'rffindert rbene Gelände un- bet auch die Verlast in hohe von ren. Alle drei Se- oorden in der ehr« ft zu unterstützen, rum drei (Benoffen- beantwortet 91 o b I eften nicht gemein- fei der li'rörietung gegebenen Kredite nzwechsel der brache. Ende 1930 drei Genofsenschas- irt in Wechselschul« jetlagten 91ohl, len die Umwand- ^Verringerung. Da lerung, die Wechsel Bilanz „ein schönen Akten des Un- die Stenotypistin, gehört werden. die Wechsel zum oorden seien, wa- Abschließend mir- on;- und Kredit- - Dollsbank zum hsen. 6rid)355 zu Ratibor geboren. Rach dem Besuch des Gymnasiums entschloß er sich, Surist zu werden, studierte in Tübingen die Rechtswissenschaften, entschied sich Dann aber für die Musik. Er genoß an der Berliner Hochschule für Musik den Än'erricht von Haupt (O.gel), Grell, Wilsing, Kiel und Taubert, hatte von 1880—1883 eine Organistenstelle in Bonn inne, war nebenbei Aniversitäts- musiklehrer daselbst und kam Dann als Musikdirektor nach Bielefeld. Sm Fahre 1885 wurde er Lehrer am Konservatorium in Köln (Theorie und Orgel), heiratete 1886 eine Tochter des Bildhauers C a u e r und lebt seit 1890 als Gymnasial- mufiklehrer und Kirchenmusikmeister in Darmstadt, wo er 1899 zum Grotzherzoglichen Professor ernannt wurde. Ferner trat er 1912 dem Lehrkörper des Hochschen Konservatoriums in Frankfurt am Main bei. Mendelssohn ist ein Äachromantiker von sicherem Formgesühl. Sein Werk umfaßt außer zahl» reichen Chorkompositionen („Abendkantate" 1881, »Der Hagestolz" 1890, , Frühlingsfeier" 1891, «Paria" 1905, „Pandora" 1908) auch mehrere Opern wie „Elfi, Die seltsame Magd" (Köln 1896), »Der Bärenhäuter" (Berlin 1900), „Die Minne- bürg" (Mannheim 1909), ferner eine Reihe geistlicher Werke, so eine Kantate „Aus tiefer Rot", «Psalm 137“, Drei fünfstimmige Madrigale mit einem Text aus Goethes „Werther", eine (Sinfonie in Es-Sur, eine Klaviersonate, ein Streichquartett, eine Cellosonate und „Moderne Suite" für Klavier. Zu erwähnen ist außerdem die Reubearbeitung Der Matthäuspassion, Johannes- Passion und Weihnachtshistorie von Heinrich Schütz und eine von ihm herausgegebene Auswahl Monteverdischer Madrigale. Fn Anbetracht seiner Derdienste um die Belebung und Reugestaltung Der protestantischen Kirchenmusik toutDe Mendelssohn 1917 von Der älniversität Heidelberg und gleichzeitig Der theologischen Fakultät Der ülntverfität Gießen zum EhrenDoktor ernannt. Der Evangelische Kirchengesangverein für Deutschland zählt ihn zu seinen Vorstandsmitgliedern. Mendelssohn wurde ferner mit Dem staatlichen Beethoven- Preis und mit dem Hessischen Staatspreis (Georg- Büchner-Preis) ausgerechnet; Darmstadt hat ihm das Chrenbürgerrecht verliehen. — Mendelssohns Beisetzung erfolgt am Dienstagnachmittag in Darmstadt. Aus aller Welt. Verhaftung eines Falschmünzers in Wien. Der aus uvurttemoerg stammende 3ijährige Kaufmann Karl Ra geh Der wegen Verbreitung falscherfinnischerLausendmark- noten von Den Deutschen unD norwegischen Behörden steckbrieflich verfolgt wird, ist in Wien verhaftet worden. 16 voo-Tonnen-Dampfer auf Grund gelaufen. Der 16 000 - Tonnendampser „Montrose", der mit 186 Fahrgästen von Kanada nach Liverpool reiste, lies bei Aslew Spit in der Mersey-Bucht a u f Grund. Glücklicherweise geriet das Schiss auf sandigen Meeresgrund, so daß es keine schwereren Beschädigungen erlitt. Die Fahrgäste wurden mit Motorbooten nach Liverpool gebracht. Lastauto vom V-Zug erfaßt. — Zwei Schwerverletzte. An einem Bahnübergang der Strecke Berlin- Breslau bei dem Dorfe Gramschütz (Schles.) ereignete sich ein schweres Verkehrsunglück. Ein Lastkraftwagen, der eine Fußballmannschaft aus Brostau bei Glogau zu einem Fußballspiel nach Porschütz bringen wollte, durchbrachdie heruntergelassene Bahnschranke, als der l)°Zug Breslau-Berlin heranbrauste. Das Lastauto wurde beiseite geworfen und zum Teil zertrümmert. Zwei Fußballspieler, der Sohn des Sattlermeisters Dienert aus Drostau und Der 12jährige Schüler Strauh aus Glogau, wurden schwerverletzt. Wie durch ein Wunder blie- ben die übrigen 15 Insassen des Wagens unverletzt. Die beiden Verunglückten wurden sofort in das Glogauer Krankenhaus gebracht, doch besteht kaum Aussicht, sie am Leben zu erhalten. Das Unglück soll dadurch verschuldet worden fein, daß Der Chauffeur,. von Der Sonne geblenDet Die Schranken nicht rechtzeitig gesehen hat. Drei Hinrichtungen in Polen. Sn Rowogrodek verurteilte Das Standgericht drei Personen wegen Raubmordes zum Tode durch den Strang. Da Der Staatspräsident das Begnadigungsgesuch ablehnte, wurde das Urteil vollzogen. Aus der Provinzialhauptstadt. Fastenzeit. 2kur eine kurze Zeit trennt uns noch vom Ende des Karnevals, vom Beginn der Fastenzeit. Carne vale heißt Abschied nehmen vom Fleisch und stellt einen wesentlichen Teil der Fastengebote dar, die die katholische Kirche für Die Wochen vor Dem Osterfest vorschreibt. Was hier vom religiösen StanDpunkt aus zur Läuterung unD Reinigung der Seele gefordert wird, das entspricht Durchaus Dem Wunsche des Arztes und Hygienikers für die, um diese Fahreszeit besonders wichtige Beseitigung der Schlackenstoffe Des Körpers. Zwingt uns doch während Der Wintermonate Der Mangel an frischem Obst und Gemüse mehr als erwünscht. Dir Fleischkost in Den Vordergrund Der Ernährung zu stellen und Damit Die Vorbedingungen für eine Ueberladung des Körpers mit allerhand Stosfwechselschlacken zu schaffen. Allerdings ist es nicht nur die übermäßige Eiweihzufuhr allein, sondern auch der Mangel an Vitaminen, &ie häufig ungenügende Bewegung in frischer Luft, die im Winter träger werdende Verdauung und das Fehlen des belebenden Sonnenlichtes, die den Boden abgeben für körperliches Unbehagen und vermehrte Krankheitsbereitschaft. Zur Behebung solcher körperlicher Schwierigkeiten billigt auch der Arzt die Vornahme der sogenannten „Frühjahrskuren", die der Volksmedizin entsprungen sind und im ganzen nichts anderes Darstellen, als eine nur in ihrer verschiedenartigen Gestalt wechselnde Methode körperlicher Reinigung. Die beste Art einer Frühjahrskur ist die Anpassung der Ernährung an die fortschreitende Sahreszeit. Den verschiedenen „Dlut- reinigungsmitteln", und „Blutreinigungstees" kommt dabei nur eine, wenn auch nicht unerwünschte, abführende Wirkung zu. Sn manchen Gegenden Deutschlands ist in der Fastenzeit der Fischgenuß erlaubt. Auch hier begegnen sich Religion und Medizin in ihren Anschauungen, denn der Fisch, vor allem Der für Die breiten Massen der Bevölkerung hauptsächlich in Betracht kommende Seelisch, stellt im Vorfrühling eine wertvolle Vitamin-Quelle von stets gleichbleibendem Gehalt Dar und enthält neben vollwertigem Eiweiß noch eine Reihe lebenswichtiger Salze. Von Fastenkuren macht Die medizinische Wissenschaft übrigens überhaupt bei bestimmten Krankheiten in gewissem Umfange schon längst Gebrauch, nur handelt es sich hier meist nicht um völlige Rahrungsenthaltung, sondern um eine Einschränkung oder das Verbot gewisser Rah- rungsmittel, also um die Snnehaltung einer bestimmten Diät. Allgemein bekannt ist die Diät des Zuckerkranken, dessen Nahrung die Mehl- und Zuckerstoffe ferngehalten werden müssen. Die Diät leistet z. B. auch beim Fieberkranken, bei Typhus, beim Magengeschwür, bei Nieren-, Herz- und Gallenleiden oft unschätzbare Dienste, und es ist noch nicht lange her, daß die Diät-Behandlung nach Gerson-Sauerbruch für eine bestimmte Gruppe tuberkulöser Erkrankungen sich als ganz besonders geeignet erwiesen hat. Und wenn auch in heutiger Zeit kaum mehr vor einem übermäßigen Fleischgenuß gewarnt zu wer- den braucht, so kommt der Arzt doch nicht selten in die Lage, Gesunden wie Kranken die Einschaltung fleischloser oder mindestens fleischarmer Tage in den Ernährungsplan der Woche zu empfehlen, also gewisse Fastenperioden anzuraten, nicht nur Sur Fastenzeit, sondern zu allen Zei'en des Iahres. D. K. G. S. Wohttäiigkeiiskonzert für die Wmiernothilfe. 3m heutigen Anzeigenteil wird zu einem Wohltätigkeitskonzert eingeladen das übermorgen (Mittwoch) abend in der Neuen Aula der Universität zum Besten der Gießener Winternothilfe stattfinden wird. Das Musikkorps unseres Bataillons wird unter Lei- tung von Obermusikmeister Krauße Mozarts „Zauberflöte" zu Gehör bringen. Dabei werden als Sängerinnen und Sänger bestens bekannte Damen und Herren unserer Stadt Mitwirken. Den erläuternden Text zu den instrumentalen und gesanglichen Darbietungen wird Studienrat Prof. Dr. Emmel sprechen. Der Konzertabend wird den Besuchern einen hohen künstlerischen Genuß bieten, Der um so höher zu veranschlagen ist, als Opern in unserer Stadt ja nicht allzu oft zur Aufführung kommen. Der Besuch des Konzerts fei daher allen Freunden guter Musik dringend empfohlen. Um allen Mitbür- gern ohne große Opfer die Veranstaltung zugänglich zu machen, sind Die Eintrittspreise außerorDentlich nieDrig gesetzt roorDen; auch dieser Umstand sollte zum Besuche des Konzerts besonders anregen. Wer auf diesem Wege sich selbst einen Abend schmsten ^n^fri^en Genusses verschaffen und zugleich für die Winternothilfe fein Scherflein beitragen will — das Musikkorps und alle Mitwirkenden stellen sich völlig uneigennützig in Den Dienst Der guten Sach« —, Der versäume nicht Den Besuch dieser 23er» anstaltung. Daten für Montag. 21). Februar. 1810: Der Tiroler Freiheitskämpfer Andreas Hofer erschossen; - 1920: Der Polarforscher Rob. Peary m Washington gestorben. Vornotizen. — Tageskalender fürMontag. Rcstau» rant Hindenburg: 20 Uhr, Vortrag über Ostpreußen mit Lichtbildern. — Oberheisische Gesellschaft für Ra- tur= und Heilkunde: 20.15 ijhr, Zoologisches Institut, Bahnhofstraße 34 Sitzung. — Lichtspielhaus, Bahnhofstraße: „Kampf" und „Der Hochtourist". — Der Hausbesiherverein Gießen veranstaltet am Donnerstag, 23. Februar, im Hotel Hindenburg seine 26. Hauptversammlung. Reben Der Erstattung des Jahresberichtes, Der Rechnungsablage unD Der Ersatzwahl für ausscheiDende Vorstandsmitglieder wird man sich mit der Rot des Alt- und Reuhausbcsitzes, sowie mit verschiedenen anderen aktuellen Fragen beschäftigen. Aus die heutige Anzeige sei besonders hingewiesen. Von Der Landesuniversität. Der ordentliche Professor an Der Landesuniversität Dr. Hi t wurde mit Wirkung vom 1. April ab in De.i Ru'-estand versetzt. Ecne öffentliche Sitzung deS S t a d t r a t e s findet am kommenden Donnerstag, 17 älhr beginnend, im Sitzungssaale des Stadthauses Bergstraße statt. Auf der Tagesordnung stehen u. a. Vorlagen über die Gebühren für die Strahenreinigung und für die Benutzung der städtischen Kanäle, die Bewilligung eines Rachtragskredits von 150 000 Mk. für das Wohlfahrtsamt, eine Anzahl Dau- gefuche und Schankkonzessionsgesuche. ** -Unfall beim Rodeln. Der 13jährige Adolf Thomas, wohnhaft Schisfenberger Weg 36, stürzte gestern nachmittag beim Rodeln fo unglücklich, daß er den linken Unterschenkel brach. Der bedauernswerte Iunge wurde durch hiesige Arbeitersamariter in die Chirurgische Klinik gebracht. *• Die Altersvereinigung 18 8 3 — 19 33 veranstaltete am Samstag im Saale deS „Aquarium" ihre Februar-Monatsversammlung. Rach einer Begrüßungsansprache des 2. Vorsitzenden, Friseurobermeister Götz, und nach Erledigung des geschäftlichen Teiles wurden Die zahlreich erschienenen Mitglieder durch besondere Darbietungen gut unterhalten. Flotte Musik der Kapelle E i n b r o d t, sehr gut zu Gehör gebrachte Gesangsvorträge des Herrn Lust — worunter sich auch einige von dem hiesigen Lokald.chter Frech gedichtete befanden — und gemeinschaftlicher Gesang ließen die Stunden des Abends allzu schnell vergehen. Die Hebern ab me der Fünfziger-Fahne soll am 11. März im Cafe Leib stattfinden. ** Ländischer Abend der christlichen Pfadfinder schäft. Der Stamm „Ulrich von Hutten"°Gießen der Christlichen Pfadfinderschaft Deutschlands vereinigte viele Freunde der Bewe- gung am Samstag zu einem Bündischen Abend im Saale des Studentenhauses am Leihgesterner Weg. Der Einmarsch der Jungenschaft des ©tarn- mesGießen und derJungenschaft aus Bad-Nauheim, sowie Schargesang der Jugendlichen, frisch oorge- tragen, leiteten den Abend ein. Dann sprach der Führer Der ßanDesmarf, Pfarrer Schäfer von Bad-Nauheim, über das sechsjährige Bestehen der Wie sie ihn bezwang Originalroman von Z. Schneiver-Koerstl. Urheberrechtsschutz: Verlag O. Meister, Werdau i. S. 3. Fortsetzung. Rachdruck verboten! Maria Brentano bog sich trotz des Regenschauers aus Dem Fenster, von wo aus man Die Auffahrt und einen Teil der Allee überblicken konnte. Mo- torengeräusch durchbrach das Surren des Windes. Ein Aufatmen hob das Gesicht der schönen Frau, die sich wieder dem Bruder zuwandte. „Sie ist Da, Rochus. Bitte, sprich nichts von Dem zu ihr, was du mir eben gesagt hast. Das KinD ist so rasch verschüchtert." Harrach legte beide Hände auf Die Achseln Der Schwester und umfing ihre königliche Gestalt. „Ich hatte nie gedacht, daß Du eine so mustergültige Frau unD eine so zärtliche Mutter fein könntest. Deine erste Ehe —" »War Der größte Irrtum meines Lebens, ja!" „Er ist tot, Maria." Sie nickte unter einem Erschauern. „Und als ich Dann Brentano heiratete, war.mir, als hätte man mir Ketten abgenommen. — KinD! —" Ihre Hände streckten sich Stephanie entgegen, die, ohne geklopft zu haben, auf sie zugelaufen kam. „Bin ich nicht prompt zurück, Mama?" Die Mäd- chenaugen strahlten. Es stand etwas in ihnen, das grau Maria nicht zu enträtseln wußte. Aber man Durfte um keinen Preis Der Well jetzt mit einer Frage kommen unD mußte Dem Kinde Zeit lassen. Es würde von selber sprechen, wenn es mit sich im reinen war. Während draußen Blitz und Danner über den Park hinfuhren, flammten in dem großen Speisezimmer zu Jettenbach Die Lichter auf. Zuweilen streifte Frau Maria Das Gesicht der Tochter und wurde von einer geheimen Angst erfüllt. War es möglich, daß sich Stephanies Herz für Sixtus Merlin aufgetan hatte? Sie erzitterte bei dem Gedanken und vergegenwärtigte sich den Leidensweg ihrer ersten Ehe. Aber sie war ja da! Und sie würde über das Kind wachen, daß es nicht auch dem gleichen Irrtum zum Opfer fiel, der einstmals ihr selbst zum Verhängnis geworden war. Man ging spät zu Bett. Stephanies Schlafzimmer, toi ches an die Räume Der Mutter grenzte, blieb immer für Diese offen. Frau Maria sah Licht' Durch Die Seide der Portieren schimmern und horchte oer» halten auf. Sonst war die Tochter immer die erste, welche im Schlummer lag. Heute leuchtete die blaue Ampel wie ein waches Auge in Das Dunkel des Parkes, und schien nicht verlöschen zu wollen. Auf leisen Füßen, immer den Teppich als Weg benützend, schlich sich Frau Maria nach Den Portieren. Stephanie saß im Nachtkleid auf Dem RanD Des Bettes und hielt etwas zwischen Den Fingern, das sie eingehend betrachtete. Dann neigte sich das Blondhaupt. Die Lippen drückten sich lange Darauf. In Frau Marias Körper erschlaffte jeder Muskel. So weit war das also schon gediehen! So weit! Und sie war dabei gestanden und hatte nichts dagegen getan. Gar nichts! Zorn und Verachtung über Mer- lin, der das junge Wesen so zu beeinflussen verstanden hatte, erfüllte sie. Aber noch war es nicht zu spät. Sie würde morgen hinüberfahren und mit ihm sprechen. Das Kind brauchte gar nichts davon zu wissen. Er mußte doch einsehen, daß es ein Unding war, die Jugend ihrer neunzehn Jahre an seine Sechzig zu fesseln. Als gegen zwei Uhr das blaue Licht noch immer aus Stephanies Zimmer floß, ging sie auf nackten Fußen hinüber, es zu löschen. Der schlanke Körper prägte sich unter der Seidendecke ab, das schmale Gesicht lag tief in die Kissen gedrückt. Die Hände aber umspannten ein Bild, das — Frau Maria traute ihren Augen kaum, zwar einen Mann darstellte —, aber einen ganz, ganz anderen als sie erwartet hatte. Sie suchte, wo sie dieses schmale, ernste Glicht schon gesehen hatte, diese Augen, die über alle Wirk- lichkeit hinweg in Die Träume Des eigenen Innern sahen. Und Dann kam jäh Das Erinnern. Das war Merlins Sohn! Ein Schrecken ohnegleichen ergriff sie. Sie wollte nicht Stephanie, die Reine, Unerfahrene an diesen Menschen gefettet wissen, von Dem man faate, er habe kein Herz im Leibe. Wenigstens keines für eine Frau. Dieser Mann, Der nichts als seine Maschinen kannte und nach nichts anderem als nach Erfolg und Ruhm jagte. Dem feine Erfindungen alles und ein Weib nichts war. Schauermären erzählte man sich von ihm. Seit drei Jahren hatte er keinen Schritt mehr auf Ichenhausen gesetzt. Und bas war doch seine Heimat. Er zog die Frauen an, wie das Licht die Falter der Nacht. Sie verbrannten sich daran, und wenn sie Dann zu Boden taumelten, strahlte er unbeirrt weiter. Sein Herz zuckte nicht einmal, wenn ein anderes seinetwegen zerbrach. Frau Marias Gesicht bekam einen harten, energi« scheu Ausdruck. Dann lieber noch den Alten. Er würde ihr Kind auf den Händen tragen und ihm eine Liebe schenken, wie sie kein anderer zu schenken oermoch'e. Sie ging nach dem Tisch, auf welchem eine Zeit- schnst aufgeschlagen lag. Ein förmlicher Taumel er- frist sie. „Hans Jörg Merlin, der Erfinder des Flug- Unterseebootes". Und wieder dieses schmale, stolze Gesicht. Es^ochte em Bild aus den allerletzten Tagen fein. Die Schulern zurückgedrückt, die Hände in den Taschen des Rockes vergraben, lehnte er gegen die Reeling eines Schiffes. Sein Blick war nicht mehr verträumt wie auf dem Photo, das Stephanie in den Händen hielt. Strena und von bezwingendem Willen erfüllt, sah es Dem Beschauer entgegen. Maria Brentano fror. UnD Diesem Menschen sollte sie ihr Kind aus- liefern? — Nie! Sie hatte Stephanie nicht geboren. Aber ihr ganzes Herz war von Liebe für Dieses un- schulDige Geschöpf erfüllt. Niemals, auch nicht für Den Zeitraum einer StunDe, war ein Mißton in ihrem beiderseitigen Verkehr gewesen. Das Mädchen hatte mit vollen Händen gegeben und sie. Die Mutter, hatte roieDerum mit vollem Herzen geschenkt. Sie lag Den Rest Der Nacht schlaflos. Immer wieder grübelte sie, ob wirklich etwas zu fürchten war, oder ob der junge Merlin für Steffie nur eilten vorübergehenden Schwarm bedeutete. Als sich das Morgenrot in satten Tönen über Schloß Jettenbach ergoß, verfiel sie in einen unruhi- gen, von wirren Träumen gequälten Schlummer, aus welchem sie gegen neun Uhr Der Kuß Der Tochter weckte. • Der SoDertfee lag in amethiftfarbenem Blau, Das gegen Die Ränder hin in weißlich graue Tönung überging. Sonntagsglocken riefen von den Ufern her. Der Säntis glitzerte mit schneebedecktem Haupt in Den Vergißmeinnichtton des Himmels, während Die Rauchfahnen Der Dampfer langgestreckte Nebelfahnen über das Spiel Der Wellen hinzogen. »Ist die Welt nicht aller Schönheit voll Merlin?" Doktor Oehme ließ Den Kahn in das schilfbewachsene Ufer gleiten und wartete, bis der schmale Landungs- sieg in Sicht kam. „Wollen wir Rast machen? — Ja? Ich habe Hunaer nach Kaffee und braungebatfe- nem Kuchen und Appetit auf ein Glas Wein und eine Platte Seeforellen. — Du nicht?" „Nein!" Merlin faß» zurückgelehnt und sah mit halbgeschlossenen Augen in den Sonntagsfrieden, der über Den Wassern lag. „Ich bin mir immer noch nicht im klaren, irgend etwas an der Propellerordnung stimmt nicht recht. Es stört nicht und stört mich doch!" „Heiliger Gott! Heute am Sonntag!" „Macht der Sonntag etwas aus? — Du hast Die ganze Nacht geschlafen, und ich habe gegrübelt, ob es an den Schrauben liegt ober an was sonst. Nie- manb hat bemerkt, baß bas Motorengeräusch anbers klang, als ich es im Ohre hatte." »Es hat boch alles tabellos geklappt", seufzte Oehme. „Es hat geklappt, ja! Zu toll! Immer behellige ich bich wieber mit meinen Angelegenheiten. Geh' Kaffee trinken unb Seeforellen essen. Vielleicht klügle ich's inzwischen heraus." „Du kommst mit!" Unsanft stieß ber Kahn gegen ben schwankenben Steg. „Glaubst du, ich habe dich umsonst über ben See gefahren? Unb ich bente auch, ich hätte mir’s oerbient, baß bu einmal, nur biefes Mal beinen Willen bem meinen unterorbneft. Fünf ^ahre lang bin ich btr untertan gewesen unb habe immer nur auf bas gehört, was bu gesagt, unb bas getan, was bu wolltest. Nun fei bies eine Mal ein bißchen nett zu mir." Merlins Augen erwachten. Ein tiefes Rot ließ fein Gesicht erglühen. „Ich weiß, wie unleiblich ich zuweilen bin!" „Zuweilen, ja!" Oehme sprang, als Erster auf ben Steg, hielt Das Fahrzeug an ber Kette fest und wartete, bis Merlin ausgestiegen war. Sorglich befestigte er ben Kahn an bem Pfahl, ber weit aus Dem Wasser ragte. „Kaffee ober Wein?" frug er, als sie aufwärts fteigenb einer rebenumsponnenen Laube zusirebten. „Wein! Ich trage eine solche Unruhe im Blut. Vielleicht verliert sie sich bann. Sechs Monate habe ich nichts mehr von meinem Vater gehört." „Unb wie lange bist bu nicht zu Hause gewesen?" Drei Jahre!" Merlin las den Vorwurf in ben Augen bes Freundes und senkte ben Blick: „Ich habe keine Zeit ge° „Für Deinen Vater?" »Ich bitte bich", fuhr Merlin auf, fühlte, baß er im Unrecht war und sprach gemäßigt weiter: „Ich habe ihn mehr als ein Dutzendmal gebeten, zu mir zu kommen!" „Er zu Dir!" «Soll ich über einen ber Felsen springen Dann kannst bu mich suchen, ba unten." „Alter!" Oehmes Arm streckte sich unter ben Berlins. „Man muß auch einmal bas eigene Ich beiseite setzen unb an Die benfen, Die uns lieben!" „Wer liebt mich benn?" tarn es resigniert zurück. „Dein Vater!" „Der — ja!" „Unb ich!" „Du auch, jawohl! Dann ist aber auch schon Schluß." Oehme wollte etwas erroibern unb schluckte bas Wort hinab. Merlin war im Augenblick in einer gefährlichen Stimmung. Vielleicht machte es bie Sonntagsruhe ringsum, ober bas enbliche Ausruhen nach ben Jahren angestrengtester Geistestätigkeit. Nun lag bas Flugunterseeboot als fertiges Resultat unten im Hasen unb oerfünbete ben Ruhm seines Erfinbers. Man mußte Merlin Zeit lasten, sich wieber im Alltag zurchtzufinben, unb auch wieber an anberem Inter- effe zu nehmen, als nur am eigenen Schaffen. Die kleinen Tische bes im Grün versteckten Eafös waren weiß gedeckt. Ginster, mit bunfelblutenbem Mohn vermischt, brannte in Den geschliffenen Vasen, welche Die Mitte einnahmen. „Kommst bu mit?" frug Merlin, zog Die Hand zurück unD überließ es bem Freunbe, bie Taste voll- zuschenken. Er hatte sich an bem Nickelhebel Die Finger verbrannt. „Wohin sott ich mitfommen?" „Heim, nach Ichenhausen!" (Fortsetzung folgt.) ®ewinnau» nnt ju 5000 M. 166377 297267 28 »etDlnre ju 3000 M. 8351 73003 128102 137591 182204 220398 222065 259569 281944 302069 306855 317358 58 »«rinne »u 2000 DL 2301 7630 24585 53057 ------ ------ ------ 159996 171720 192 Gewinne ,u 500 Dl. 297 14873 15559 ----- 19299 19770 21811 22152 22904 24219 36191 44332 44619 47784 63169 64839 64957 66028 70227 78865 --------------------Q7551 89710 99027 99120 213018 215458 232995 282934 286792 298973 372411 389452 393379 1947 5908 6492 10819 46372 58817 7653Ö 80228 80336 83468 86260 89529 99910 110958 114660 116018 116950 117449 118334 ---- ------ ------ ------ ------ 140998 391176 395781 Christlichen PfandfindersckM und die Ziele des Bunds Er schilderte die Jahresaufgoben, die der Bund leinen Mitgliedern stellt, um sie zu den sitt- lichen Ideen eines christlichen Lebens zum Tat- christentum zu erziehen. Die Arbeit und der Kamp, gehe aber auch um Volkstum und Heimat. Die Heimat fei in vielen Fahrten erwandert worden, und das schwarze Danner mit dem weißen Kreuz wehte auch schon im Auslande, in Schweden und Norwegen, an der Nordsee und am Mittelländischen Meer, in England, im deutschen Osten und an den Stätten des Heiligen Landes. Aus innerer Der- pslichtung sei die Christliche Pfadsinderschast auch an den Gräbern der deutschen Helden in Frankreich gewesen. Die Pfadfinderschaft wolle Helfer fein im Ausbau des neuen Reiches, das nicht ohne den Glauben an Gott und Jesus Christus geschaffen werden könne. Nach einem weiteren Scharlied sprach der Führer des Gießener Stammes, cand. theol. Walter Hotz über die Frankrelchfahrt deutscher Christlicher Pfadfinder. Der Vortragende Ichil- derte in lebendiger Sprache die große Reise, welche die kleine Gruppe in heiß umstrittenes Kampfge- lande in Frankreich führte und sie jenes gigantische Ringen, an den Zeugnissen und Denkmälern, an zerstörter Landschaft und zerschossenen Hausern, an ragenden Baumstümpfen und aufgewühlter Erde nacherleben ließ. So wanderten sie auf den Spuren des Weltkriegs durch die Vogesen und den Wasgen- wald zur blutgedrängten Erde von Verdun, m die weiten Ebenen der Champagne, bis Reims, Pilger- ten zu den deutschen Kriegergräbern, um nach erlebnisreicher Fahrt in die Heimat Zurückzukehren. Der Vortragende schilderte die vielen Erlebnisse an Hand einer Reihe ausgezeichneter photographischer Aufnahmen, die von den Jungens wohl zum großen Teil selbst gemacht worden waren. Die vielen Zuhörer folgten dem Vortrag mit gespannter Aus- merksamkeit. Ein Sprechchor und das gemeinsam gesungene Deutschlandlied beschlossen den Abend. Das Auto im Mühlbach. u Großen.Linden. 19. Febr. Am SamS- tag gegen 10 Ahr ereignete sich unweit der Aniversitätsmühle ein Anfall, der noch verhältnismäßig glimpflich ablief. Ein Person e n- t r a f t w a g e n aus Frankfurt geriet in der Kurve nahe der Aniversitätsmühle auf der glatten Straße ins Rutschen, glitt gegen den Muhl- hach zu und stürzte die etwa 1,50 Meter hohe Mauer hinab in den Dach. Der Kraftwagen fiel dabei auf die Seite, so daß den sofort herbeieilenden Einwohnern Gelegenheit gegeben war, den Insassen — einen Herrn und zwei Damen, die sich auf der Reise nach Göttingen befanden — die Türen des Autos zu öffnen und sie aus ihrer unangenehmen Lage zu befreien. Glücklicherweise hatte niemand Verletzungen erlitten. Das Auto wurde schwer beschädigt durch eine Gießener Firma mittels eines Kranes aus dem Dach gehoben und abgeschleppt. Oer Darmstädter Do'ssbanl-Prozeh. MSN. D a r m st a d t, 18. Febr. In der heutigen Sitzung des Prozesses gegen den Aussichtsrat und die Direktoren der Darmstädter Doltsbank wurde zunächst der Kausmann H e tz l e r , der Inhaber der A.-G. für das Papierfach in Darmstadt, vernommen, der in den Jahren 1925 und später ebenfalls bei der Doltsbank erhebliche Spekulationsgeschäfte abwickelte und im Jahre 1931 einen Verlust von etwas über 200 000 Mark erreicht hatte. Der Zeuge gibt an, daß auch bei ihm die Kredite ohne die notwendigen Sicherheiten gegeben worden eien. Der angeklagte Direktor Becker, dem er eine Bedenken wegen der Höhe seiner Schulden chon früher geäußert habe, habe ihn jedoch Der- tröstet mit der Bemerkung: „Machen Sie sich keine Sorgen, wir haben ja einen sehr vernünftigen Auf- sichtsrat**, ober in ähnlichem Sinne. Den Zusammenbruch feiner Firma führte der Zeuge auf den Schalterschluh der Doltsbank zurück. Auch der Zeuge Gandenberger hat bei der Doltsbank erhebliche Spekulationsgeschäfte getätigt. Auch ihm gegenüber habe die Direktion der Volks- bank in der gleichen weitherzigen Weife bei der Sicherheitsanforderung verfahren. Es sei wohl von ihm einmal eine Hypothek verlangt worden, die indessen nie eingetragen wurde. Der Geschäftsführer der drei Darmstädter Baugenossenschaften, S u b f e , betonte, daß die ganze Konstruktion der von ihm geleiteten Genossenschaf, ten nach seiner Ansicht normalerweise nur mit einer Unterbilanz arbeiten konnte. Die Baugelder wurden nämlich durch Vermittlung der Genossenschaft bei der Handwerker-Zentralgenossenschast beschafft. Die Genossenschaften mußten der HZG. Sicherheiten geben, worauf die HZG. die Baugelder mit Ruck- orderungsrecht an die Dolksbank überwies. Mehr» ach sei jedoch das Geld bereits an die Genosfen- chast ausgezahlt worden, bevor die Sicherheiten gegeben waren. Rach einer längeren Auseinandersetzung zwischen dem Vorsitzenden, dem Anklagevertreter und dem Zeugen S u b k e über die Finanzwechsel gab der Zellae zu, daß es möglich sein könne, daß die re Floren der Volksbank die Wechsel angeforbert hätten, um den Sollsaldo der Baugenossenschaften herunkerzusetzen. Das Gericht beschloß weiter die Vernehmung des Rechtsanwalts Neuschäffer und die Vernehmung der von der Staatsanwaltschaft geladenen Steno- typiftin Riedel, die über die Vernehmung des Angeklagten Werner in der Voruntersuchung vor dem Staatsanwalt Aussage machen sollte. Es ergab sich, daß sie sich an Tatsächlichkeiten nicht mehr erinnern konnte und das Empfinden habe, daß Suggestivfragen nicht gestellt wurden. Landkreis Gicken. • Garbenteich, 19. Febr. Heute nachmittag ereignete sich hier auf dem Grundstück von i Stumps ein Anglücksfall. Die junge Ehefrau Wirtschaft. Marie Stumpf stürzte, als sie mit Futterholen in der Scheune beschäftigt war, von der auS- gleitenden Leiter ab und erlitt einen Anter- schenkelbruch. Durch die Freiwillige Sanitätskolonne vom Roten Kreuz Gießen wurde die bedauernswerte Frau nach der Ehirurgischen Klinik gebracht. Oie Offenbacher (Heldräuber noch nicht gefaßt. Das Auto gefunden. WSR. Offenbach, 19. Febr. Die drei Räuber, die am Freitag die beiden Dankboten um 1 4000 Mark beraubt haben, konnten bisher noch nicht ermittelt werden. Das zur Flucht benutzte Auto ist in der Wehrheimstrahe in Frankfurt a. M.-Bornheim herrenlos aufgefunden worden. Rach den FeststeUungen der Polizei ist der Wagen am 10. Januar in Düsseldorf gestohlen worden. Briefkasten der Hcöaffion. (Rechtsgutachten sind ohne Verbindlichkeit der Schriftleitung » Jraa 211. IN., Gießen. Die Frage der Dersiche- rungspflicht ist bei Stundenmaocyen im Aller von 16 bis 21 Jahren im allgemeinen dann zu bejahen, wenn ihr Gesamteinloinmen den Detrag von monatl. 21,90 Reichsmark überschreitet. Cs ist dabei zu berücksichtigen, daß Sachbezüge (Kost, Wohnung, Kleidung) in den vom Versicherungs- amt festgesetzten Werten dem Einkommen zuzu- rechnen sind. Zuständig für die Versicherung ist die Allg. Ortskrankenkasse Giehen-Stadt. Wir empfehlen Ihnen, Deitragstabelle bei der Kasse anzufordern und die Frage der Dersicherungs- pflicht durch die Kasse bzw. das Dersicherungs- amt prüfen zu lassen. Wettervoraussage. Obwohl da- (Barometer über dem Festlande an- gestiegen ist und somit der hohe Druck von Westen her sich bis über Westdeutschland ausgebreitet hat, bleibt das W .er noch nicht ganz störungsfrei. Der Hauptteil des Tiefdruckgebietes ist wohl südlich nach dem Mittelmeer abgezogen, doch sind über Ostdeutschland noch flache Storungsrest« erhalten geblieben. Auch entwickelt sich das Rord- meertief weiter südöstlich und versucht warme 2ufi vorzutreiben. Da über dem Kontinent aber durchweg Kaltlust Platz gegriffen hat und durch di< wenn auch geringe Schneedecke die Ausstrahlunx begünstigt, bleibt zunächst der Frost erhalten. Di< Warmluft des Rordmeertiefs dürfte sich bei uni nicht sonderlich auf die Temperaturen auswirken doch wird dadurch zeitweise Bewölkung hervor- gerufen, wobei auch einzelne Schneefälle nicht ausgeschlossen sind. Aussichten für Dienstag: Roch Frost teils wolkig, teils aufklarend, vereinzelt auch etwas Schnee. Aussichten für Mittwoch: Fortdauei des Frostwetters. Berlin freundlich. Derlin, 20. Febr. (WTD. Funkspruch.) Die freundliche Grundstimmung, die in den letzten Tagen die Dörse beherrscht hatte, hielt auch zu Beginn der neuen Woche an. Zwar konnte das Geschäft im Durchschnitt kaum größeres Ausmaß an- nehmen, doch zeigte sich nach wie vor geringes Kaufinteresse des Publikums für verschiedene Spezialpapiere. Cs wurde vor allem als ermutigender Faktor angesehen, daß die Kundschaft an ihrem Besitz sesthält. Hinzu kamen heute Käufe aus Stillhaltegeldern, und im Zusammenhang hiermit stellte man weiter Betrachtungen über die Folgen des Stillhalteabkommens an. Die Beruhigung über die Detroiter Dankschwierigkeiten, die in Amerika Platz gegriffen hat, die gut behauptete Tendenz der Reuyorker Dörse vom Samstag, die beabsichtigte Ermäßigung der Autosteuer und noch einige andere Momente haben sich natürlich günstig ausgewirkt. Die Kurse wiesen zwar keine ganz einheitliche Haltung auf, doch überwogen Desserungen, die bis zu 2 Proz.^ gingen. Verschiedentlich waren auch kleine Rückgänge sest- zustellen, die aber kaum über 0,5 Proz. hinaus- gingen. Darüber hinaus gingen Elektrisch Schlesien 1,25 Proz. und Chade 3,25 Mark ein. ©tarier gefragt waren Harpener, Siemens, Rheinische- Westfälische Elektrische, Akkumulatoren, Stöhr, Deichsbank und Allgemeine Lokalbahn sowie Deutsche Werke, die sogar 2,5 Prozent anzogen. Im Vordergrund des Interesses standen aber Rheinische Braunkohlen, die bei Plus-Plus-Rotiz 9,25 Proz. gewannen. Die bekanntgewordenen Einzelheiten über den neuen Dividendengarantievertrag zwischen Rhein.-Westf. Elektrische und Rhein. Braunkohlen, der in der Aufsichtsrats- sihung bei Rhein. Braunkohle am 23. Februar zur Beratung kommen wird, veranlaßten das Rheinland und die hiesige Spekulation zu Kaufen. Auch am Rentenmarkt schien daS Kaufinteresse anzuhalten. 2m Verlaufe wurde das Geschäft allgemein etwas lebhafter und die Kurse konnten erneut bis zu 1,50 Prozent anziehen, wobei Kalipapiere, Siemens, Rheinische Braunkohle und Contigummi im Vordergrund standen. Am Geldmarkt hat sich in der Erwartung einer Diskontermäßigung eine leichte Versteifung durchgesetzt, so daß sich der Tagesgeldsatz auf 4 50 bzw. 4,40 Prozent an der unteren Grenze stellte. Reichswechsel per 15. Mai und Reichsschatzanweisungen per 16. Oktober blieben weiter recht gut gefragt, doch ist daS Geschäft am Privatdiskontmarkt ruhiger geworden. Frankfurt ruhig und fest. F r a n k f u r t a. M., 20. Febr. (WTD Draht- Meldung.) Mangels nennenswerter Publikums- bete'ligung eröffnete die Dörse zu Beginn der neuen Woche zwar in sehr stiller Haltung doch war die Tendenz weiter befestigt, wobei die Eonderbewegung einiger Epezialwerte dem Gesamtmarkt etwas Anregung bot- Im Vordergrund des Interesses standen Rheinische Braunkohlen, die auf den bevorstehenden Abschluß des Interessengemeinschaftsvertrages mit dem RWE...der den Aktionären der Rheinischen Braunkohlen-AG- mater-e.Ie Verbesserungen bringt — u. a. ist eine Mindestdividende von 12 Prozent garantiert —, um 2 Prozent auf 203,5 Prozent anzogen. Der Amsah war ledoch nicht groß, ebenso hielt er sich auch auf den übrigen Marktgebieten in engen Grenzen. Stärker befestigt waren noch Siemens mit plus 4 Prozent, wobei man erneut Käufe aus Stillhaltegeldern beobachtet haben wollte. Bei Beginn betrugen die durchschnittlichen Kursbesserungen von 0,5 bis 1 Prozent, doch traten später meist neue Erhöhungen von 0,5 bis 1 Prozent ein. Am Chemiemarkt eröffneten 2G. mit 108,50 Prozent unverändert, später zogen sie auf 109,75 Prozent an. Deutsche Erdöl blieben mit 92,13 Prozent gut behauptet. Von Montanwerten eröffneten Harpener 0,75 Prozent, Buderus, Gelsenkirchen, 2Tfe Bergbau-Genuß, Phönix und Rheinstahl je 0,50 Prozent höher, Mannesmann blieben nur knapp gehalten. Am Elektromarkt betrugen die Besserungen von 0,50 bis 1 Prozent. Olur Bekula setzten etwas schwächer ein. Reichsbank lagen 1,75 Prozent fester, ferner konnten sich Holzmann 1,25 Prozent und 3cment Heidelberg um 0,75 Prozent und Aku um 0 50 Prozent befestigen. Deutsche Erdöl gaben dagegen 1 Prozent nach, Daimler blieben zu 24,25 Prozent unverändert. Am Rentenmarkt lagen Reubesih, späte Reichsschuldbuchforderungen und Stahlvereinoonds gut behauptet, wogegen Altbesitz 0,25 Prozent Nachlaßen. Der festverzinsliche Markt lag fast ge- schäMos bei meist unveränderten, teilweise etwas nachgebenden Kursen. Auslandrenten sehr ^ojm Aktienmarkt waren die Kurse im Verlause bei äußerst geringer Amsatztätigkeit unverändert. IG. zogen vorübergehend auf 110,25 Prozent an, gingen aber wieder aus 109,75 Prozent zurück, Reichsbank waren nochmals um 0,75 Prozent höher, Rheinische Braunkohlen und Siemens blieben mit 204 bzw. 142,50 Prozent gut gehalten Deutsche Anleihen bröckelten etwas ab. Tagesgeld war zu 3,75 Prozent unverändert. Frankfurter Lchlachtvrehnrarkt. Auftrieb: Rinder 1280 Stück: darunter 374 Ochsen, to Bullen, 391 Kühe, 344 Färsen. Kalber 636, Schafe 44, Schweine 3712. Es wurden notiert: Rinder. Ochsen: vollfleischige, ausgemastete, höchsten Schlachtwerts, jüngere 27 bis 30, ältere 24 bis 26, sonstige vollsleischige, jüngere 21 bis 23; Bullen: jüngere, vollfleischige, höchsten Schlacht- Werts 26 bis 29, sonstige vollfleischige oder aus- gemäftete 22 bis 25; Kühe: jüngere, vollfleischige, höchsten Schlachtwerts 23 bis 26, sonstige voll- fleischige oder ausgemästete 19 bis 22; fleischige 16 bis 18, gering genährte 12 bis 15; Färsen (Kalbinnen, Iungrinder): vollfleischige, ausgemästete, höchsten Schlachtwerts 28 bis 31, voll- fleischige 25 bis 27, fleischige 22 bis 24; Kälber: beste Mast- und Saugkälber 37 bis 40, mittlere Mast- und Saugkälber 33 bis 36, geringe Kalber 27 bis 32; Schweine: vollsleischige Schweine von zirka 240 bis 300 Pfd. Lebendgewicht 44 bis 47, desgl. von zirka 200 bis 240 Pfd. Lebendgewicht 43 bis 47, desgl. von zirka 160 bis 200 Pfd. Lebendgewicht 43 bis 46, fleischige Schweine von zirka 120 dis 160 Psd. Lebendgewicht 40 biS 43. Marktverkauf: Rinder rege, ausverkauft, Kälber und Schafe rege, geräumt, Schweine lebhaft, ausverkauft. Frankfurter Eiermarkt. Frankfurt a. M., 18. Febr. Bei weiter- hin sehr geringen Zufuhren blieb die Stimmung fest, die Preise zeigten überwiegend neue Erhöhungen von 0,50 Pf. per Stück. Das Geschäft gestaltete sich weiter lebhaft, da der Kleinhandel infolge des besseren Absatzes kauft, was zu bekommen ist. Zeitweise erfuhr das Geschäft eine Stockung, weil der Großhandel nicht genügend Ware vorrätig hatte. In Fachkreisen rechnet man mit Anhalten der gebesserten Lage. Es notierten in Pf. per Stück loco Frankfurt (Main): Bulgaren 8,50 bis 9, Jugoslawen 8,50 bis 9, Rumänen 8,50 bis 9, Holländer 9 bis 11, Flandern 9 bis 9,75, ungestempelte bayerische Landeier 9 bis 9,50, deutsche Frischeier je nach Größe 8,50 bis 12. Lufttemperaturen am 19. Februar: mittags —1,1 Gräd Celsius, abends —6,4 Grad: am 20. Februar: morgens —4,4 Grad. Maximum —1,6 Grad, Minimum — 8,5 Grad. •* Weiße Zähne: Chlorodont ULTRA in jeder Packung der mild-süssen der Lieblinge von Bühne und Film Gießen (Ostanlage 7), den 18 Februar 1933. Lollar, den 18. Februar 1933. Die Beerdigung findet am Dienstag, dem 21. Februar, nachmittags 4 Uhr statt Die Beerdigung findet Dienstag, den 21. Februar, nachmittags 2 Uhr. 1252 D | Kiufqesuclie | Eiche: Klasse 1 Verschiedenes Buche 11,14 Reiskirchen, den 19. Februar 1933. Die Beerdigung findet Dienstag, 21. Februar, nachmittags 2 Uhr, statt näheren Bedingungen sind daselbst n n. tlinit. S stl. 21: 13*/e Uhr auf dem Neuen Friedhof statt. Winkrthur Verkäufe ML Vemcherwngcn Kampf Gießen, den 18. Februar 1933. 1249 D Mitarbeiter überall gestiebt rennen, größtes Lagesordnung: 1. Jahresbericht 1247 D Der Ho tourift preiswert auf bei mit iof ohnunD u. breit Pikanterie, ins wunderbare Reich der Berge, usic Dazu; Die neue Ui a-Ton-Woche! sonn, beste! 0.20 fm 15,65 „ 28,95 „ 12,56 „ 11,55 „ alt, fiel zum Q ADDIERMASCH NEN verkauft und verleiht Wieseck. Gießen, den 19. Februar 1933 2. Rechnungsablage 3. Bericht der Rechnungsprüfungskommission 4 Ersatzwahl der ausscheidenden Äorsiandemitglieder 5. Aussprache über dieRot des Alt- und Reuhausbesitzes und sonstige aktuelle Tagesfragen Oer Vorstand. Es ist bestimmt in Gottes Rat, dab man vom Liebsten, was man hat, muß scheiden. ;u er- 246D Versicherungen mit und ohne Gewinnanteil, Renten- Wohltätigkeits-Konzert zum Besten der GießenerWinternothilfe Schweizerische Unfallversicherungs- Gesellschaft unterricht in Einzel- stund, u. Kursen erteilt z. ied.Tageszeit Tanzschule Bä ulke V Wolfstr.31.Tel.3835 Latein - Nachhilfe für Quartaner ges. Schr. Ang. m. Prs. u. 01092 a. d. G. 21. vom Trauerbause, Gießener Straße 103, aus statt Dieses köstliche Tonfilm-Lustspiel führt _ins Reich der ausgelassenen Freude zu Die Stud. Reformverbindung Adelphia im V D. B. L A. d. C.: Karltried Schott X- Unfall-, Haftpflicht-, Kaut'ons-, Elnbruch-Diebstahl-i Auto- Nach Gottes unerforschlichem Ratschluß entschlief nach kurzem, schwerem Leiden Samstagabend. 7 30 Uhr, im 29. Lebensjahr unser lieber, braver und unvergeßlicher Sohn, Bruder, Schwager, Onkel Bräutigam und Schwiegersohn Armin Becker, Ingenieur Haus kauf. ges. Schr. tg.m.Preisu.Laae 01094 a. d. G. A. Stellung. Schrift!. Angeb. u. 01096 a.d.Gieh.Az. Ein Film der singenden Rennwagen — Nürbuig __________ Rennen des Kontinents — Berg rekord auf der Freiburger Schauinsiand-Bahn. im Alter von 42 Jahren. Die tieftrauernden Hinterbliebenen: Gg X. Hainer, Schreinermeister Marie Hainer Wilhelm Hainer und Frau, geb. Seth. Dienstag, den 21. Februar 1933 Mittwoch, den 2?. Februar 1933 nachm. 4y2 u. abends 8% Uhr: Original Kölner Masken-Schau Revue Die neuesten in ersten Ateliers angefertigten Maskenkostüme werden durch rheinische Mannequins vorgeführt Heinz-Bonn - Walden der rheinische Komiker-Karnevalist vom Westdeutschen Rundfunk sagt an. Melitta Schmoll vom Reichshallentheater, Köln singt und tanzt Abds. anschließend Tanz Dunkler Anzug erbeten I Gott dem Allmächtigen gefiel es. meinen lieben Mann, unseren guten Bruder, Schwager und Onkel Herrn Karl Ludwig Krell am 18. Februar. 151/« Uhr. im 79. Lebensjahre durch einen sanlten Tod zu sich in die Ewigkeit abzuruten. In tiefer Trauer: Frau El. Krell nebst Angehörigen. Gießen. Aschaffenburg. Mainz, den 20 Februar 1933 (Schiffen berger Weg 33) Die Beerdigung findet am Mittwoch, dem 22. Febr., Es hat Gott dem Allmächtigen gefallen, heute morgen Frau Elisabeth Körber, Witwe im 74. Lebensjahr zu sich zu rulen Oie Iraner* Hinterbliebenen. Gießen (Frankfurter Str. 76III), den 18 Febr 1933 Die Beerdigung findet am Dienstag, dem 21 Febr. um 3*/r Uhr. auf dem Neuen Friedhof statt 1260D In tiefer Trauer: Familie Jakob Becker, Dentist Familie Erich Carl£ Else Komp, Braut Familie Hch. Komp, Ingenieur Todes-Anzeige. Gott dem Allmächtigen hat es gefallen, meinen herzensguten Mann, unseren treusorgenden Vater, Schwiegervater, Großvater und Bruder Ludwig Philipp Müller Die Beerdigung findet Mittwoch, den 22. Februar, nachmittags 2 Uhr. von der Kapelle des Neuen Friedhofes aus statt 1250D Zusammenkunft vormittags 10 Uhr auf der Kreisstraße Beuern—Allertshausen, am Eingang in den Wald. Beuern, am 18. Februar 1933. Bürgermeisterei Beuern. Linden st ruth._________ 2 spronglähige Eber vered. Landschwein. 6* 2 und 8 Monate Einfahrt, iof billig zu verkaufen. Schr.Ang.u.. 01097 an den Gieß. Anz. Wieviele Tabaksorten sind in einem Villiger-Stumpen? Je nach der Preislage sind es ein halbes bis ein volles Dutzend lauter Ueberseer. Wichtig ist die Verteilung. Eine Stumpenmischung ist wie ein Männerchor. Die Stimmen müssen richtig ver- Ji teilt sein, wenn das Lied harmonisch klingen soll. Der Raucher schätzt die feine, ausgeglichene Harmonie des Villiger-Stumpens. Villiger-Stumpen sind etwas Besonderes! Preislagen 8, 10 und 15 Pfg. Fabriklager Frankfurt a. Br. jtiscaeahelmer Str. 25, TeL 62615. Tief geht die Wunde, die der Tod gerissen. Ja. bitter ist. Dich Heißgeliebte zu vermissen, W r halten still und treulich aus; unsere Liebe währet über’s Grab hinaus. Plötzlich und unerwartet verschied nach kurzer, schwerer Krankheit meine innigstgeliebte Gattin. Mutier. Tochter, Schwiegertochter, Schwester. Schwägerin und Tante FrauWilhelmineLaunspach,geb.Nürnberger am 18. Februar, abends 7.45 Uhr, im Alter von 29 Jahren. In tiefer Trauer: Philipp Launspach VI, and Kind Familie Heinrich Nürnberger 11. Familie Heinrich Launspach IV. " Karl Thöl (aktiv S. S. 1918-22.) Prospekte und Auskünfte bereltwllllgstt Subdirektion Frankfurt a.M. Mainzer Landstr. 19 Tel. S. Nr. 33347 Heute vormittag entschlief sanft nach kurzer, schwerer Krankheit meine liebe Tochter, unsere treusorgende Schwester, Schwägerin und Tante Fräulein Luise Hainer In tiefer Trauer: Margarete Müller, geb. Löcfael Wilhelm Müller und Frau. geb. Appel Karl Müller und Frau, geb. Bötz Ernst Buh und Frau Lina, geb. Müller Ai na Müller nebst allen Angehörigen. StWShKstyWMMßN ».». Gßrtzrn Am Donnerstag, 23. Februar 1933, abends 8*4 llhr, findet im Saale des „Hindenburg" die Segen Grippe „Olbas“ das zuverlässige Heilöl! KRÄUTERHAUS JUNG, Naturheilmittel in der SchulstraBe._______oioeo I Lichtspielhaus • Gleisen Heute Montag Tonfilm- Doppelprogramm: 1. Ein aufregender, unterhaltender Groß film mit ■ Manfred von Brauchitsch u. 01091 a. d. G.A. [Stellengesuche) SMklMel mit langj. Zeugnisi. Bullenverkauf. Die Gemeinde Heuchelheim beabsichtigt einen gut genährten Vogelsberger Bullen zum Schlachten zu verkaufen. Angebote pro Zentner Lebendgewicht sind bis zum Donnerstag, dem 23. Februar 1933, mittags 12 Ahr, schriftlich aus der unterzeichn neten Bürgermeisterei abzugeben. Die Mittwoch, 22. Februar, 20 Uhr, None Aula der Universität Aufführung der Oper Die Zauberfloie von Mozart Ausführende: Musikkorps des I. Batl. 15. Inf. - Regt, unter Leitung von Obermusikmeister Krauße. Mitwirkende: Frau Gretel Woelke, Frl. Else Mangels dorff. Frl Lotte Woermann, Frl. Erna Haase. Herren Schuchardt, Kruger. Bambei. Luft. — Den erläuternden Text spricht Studienrat Prof. Dr. Emmel. Eintrittskarten zu 1.50 Mk., 1.00 Mk. und 50 Pfennig in der Musikalienhandlung Ernst Challier. MllMkkWl tzlls Dienstag, 21. Aebruar: 0 089 MtzMppe nach kurzem Krankenlager von seinem mit großer Geduld ertragenem Leiden heute nachmittag 5 Uhr im 59. Lebensjahre zu sich in die Ewigkeit abzuruten. klein, Bencrsbelm TeL 41 Hungen. 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