Samstag, (8. November 1933 Gießener Anzeiger (General-Anzeiger für Gberheffen) .271 viertes Blatt Von der Arbeit der Winterhilfe. 3 i.r russisch - amerikanischen Annäherung. "WW y ...... Kleider, die von der Winterhilfe gesammelt wurden, werden vor der Weitergabe in große Desinfektionskammern gegeben, um jeder Gefahr der Uebertragung ansteckender Krankheiten oorzubeugen. Mit der Arbeit des Sammelns und des Verteilens ist es ja allein nicht getan, dazwischen liegt oft —Jo bei den Altkleidern — der umfangreiche Prozeß des Sortierens, der Reinigung und des Zurichtens. Nuginfeln als Brücke über den Ozean. Oben links: der russische Außenminister Litwinow; daneben der Kreml in Moskau, der Sitz der russischen Regierung. — Unten links: das Kapitolin Washington; daneben: Hüll, Amerikas Auß ' Minister. W . 1 v Das amerikanische Ministerium für öffentliche Arbeiten hat den großzügigen Plan bekanntgegeben im Abstand von je 500 Seemeilen inmitten des Atlantischen Ozeans schwimmende Inseln aus Stahl zu stationieren, um so einen regelmäßigen Flugverkehr von USA. nach Spanien und damit nach^^uropa zu ermöglichen. Fede Insel ist 380 m lang, alle zusammen würden Baukosten von rund 80 Millionen Mark verschlingen. — Unser Bild zeigt das Modell einer solchen Insel. Das yanze Volk für iTMflfjttlet W 1 (Weißen 9?.i t&i IPotslmH 88o 9U SPronirfurta/O »Si w 22 6u->SfMOr(-0rt 90» U«4m6ura 2!0vss«:dorf-W«1 91» JSIfc;kl»n6un) 82» 911 IIKerseburg 91o 12 Ihunngen 92p DLD 92» wurden. Je kleiner die Dörfer und mehr ist es wahrscheinlich, daß die während erfahrungsgemäß in den westen Deutschlands sehr oft die noch solche darin stehen, die schon i9«essen-H8SMu 20 Köln-Archen Zivoeienz-Trier E3über97% ^W-90,9% $395 96,97. 2^87-83,9% B93-9497. E585-86.9% (miD9l-9Z9% Q 84-64.9% Gesamtdurchschnitt Nordwest- deutschland, der Bezirk Köln«-' Aachen, der Bezirk Düsseldorf und Berlin. Die Tat- E$ bekannten sich zur N.S.D.A.P am 12.Nov.1955 J f' i.v.Hd.der abgegebenen Stimmer» 682 S2 Biden 92j 912 JlMKimWraiit«),) 7 Breslau 9»k eiieemtz 91.6 Pöppeln 9" Tie Verteilung der nationalsozialistischen Stimmen im Reiche 85 bis 97 Prozent der am 12. November abgeg«- benen Stimmen waren für die Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei. Das Ausländ glaubt nun, damit die Uebectreibung beweisen zu können, indem es nach« weist, daß in vielen Wahlkreisen die Begeisterung für den Nationalsozialismus nicht ganz so groß gewesen sei, wie durch den Wahlsieg behauptet würde. Es ist deshalb wichtig, die nackten Tatsachen einmal zu zeigen. Man sieht, daß die Grenzgebiete, voran Ostpreußen, alle über 93 Prozent liegen, unter 90 Prozent liegt im fache, daß gleichzeitig Industrie- und Landwirtschaftsgebiete unter die Gebt , drigftem Stimmenanteil fallen, zeigt, daß es keine politrschen Grunde hat, s rn.^Nch um Zufallsminderhetten handelt, die im wesentlichen durch d.e d^^;Ä^sweise desto " " 1 ‘ — - ■ Städte sind, je geschloffener die Siedlung-Wette, oeno Abstimmungslisten hundertprozentig rn prdnung smd, Großstädten und in dem gehöftweise besredelten Nord- Abstimniiingsberechtigten in den Listen fehlen, be<,w. längst nicht mehr abstimmungsberechtigt Uno. ^^Oahlkreise 11 l-Nenro-HoWm 9Qo K*Wet-8z^ra HWesei-(ms 84» «frankeo 91.» iSOsthannove» 91, TWM 96« 11 Sud WBuunsrtw 8ti Sfresd-WzenTZe H Westfalen Nord W Stupzio 97» 18 WWW Sud 91s SOOwctoxtSU ...... 9y IlWumemDerq 9M Oie „Geldquelle"! □C Marburg, 17. Nov. Schon öfters verschwanden in den letzten Monaten aus dem Kaffen- fchrank des Darlehnskassenrechner in Salzböden kleinere und größere Geldbeträge auf geheimnisvolle Weife, ohne daß es gelungen wäre, des Diebes habhaft zu werden. Der Rechner, ein älterer Mann, versteckte meist den Kassenschrankschlüssel im Tischkasten des Küchentisches, wo er ihn genügend gesichert glaubte. Trotzdem fehlten Ende September d.J. wiederum etwa 220 bis 230 Mk. in der Kasse. Nachforschungen des Rechners, der jedesmal die fehlenden Beträge ersetzen mußte, führten zu der Feststellung, daß der etwa 20jährige Sohn seines Nachbars St., welcher oft im Hause des Rechners verkehrte, trotz fehlenden Einkommens, in der Dorfwirtschaft größere Zechen machte. Der Bursche hatte sich dort auch einmal bei Bekannten geäußert, daß ihm bekannt sei, wo der Kassenschrankschlüssel des Rechners liege. Der auf Grund dieser Feststellungen vom zuständigen Landjäger vernommene Bursche gab nach anfänglichem Leugnen zu, in die Kasse des Rechners gegriffen zu haben. Als er nach wenig n Minuten sein Geständnis zu widerrufen suchte wurde er vom Landjäger in H a f t genommen. St. leistete bei der Verhaftung heftigen Widerstand. Vor Gericht stritt er zunächst olles ab; erst unter dem Eindruck der Zeugenaussagen bequemte er sich zu einem teilweisen Geständnis und nahm das Urteil des Richters, das wegen Diebstahls und Widerstandes auf 4 Monate 1 Woche Gefängnis lautete, sofort an. Aufgeklärte» Gprengffoffdiebstah!. WSN. Mainz, 17. Nov. 3m April 1931 wurden aus dem Spreng st ofsmagazln eines m der Gemarkung Finthen, gelegenen Stein- b r uch s durch Einbruch fünf Ki l o gramm Sprengstoff „Ammonit", e.ne größere Anzahl Sprengkapseln, sowie Zündschnur g e st o h l e n Der Diebstahl blieb seither unaufgeklärt, obwohl der WM W WS deutscher tuchertas 1p. NOVEMBER 1933 t Das Festplakat für den Luthertag am 19. November, an dem ganz Deutschland und mit ihm die gesamte evangelische Welt den 450. Geburtstag des großen Reformatckrs begeht. Der Eingang zu der Sonderausstellung „Fronttheater der Armee" und „Theater der Kriegsgefangenen", die im Theatermuseum der Berliner Staatstheater eröffnet wurde und interessantes Material zeigt, wie deutsche Künstler, aber auch dis Kriegsgefangenen in Deutschland, während des Weltkrieges versuchten, ihren Kameraden durch Theaterabende Unterhaltung zu bieten, wobei sie sich oft der primitivsten Mittel, wie z. B. einer Panzerrüstung aus Konservenbüchsen, bedienen mußten. WaS die Welt für Rüstungen ausgibt In den Jahren 1932/33 hat die Welt nach zuverlässigen Zusammenstellungen aus den Etats der einzelnen Staaten mindestens 20 Milliarden Reichsmark für Rüstungszwecke ausgegeben. Gleichzeitig hat die gleiche Welt rings um den Atlantischen Ozean, die den größten Teil dieser Summen zum Bau von Kanonen, Panzerschiffen, Bombenflugzeugen usw. aufwendet, über 25 Millionen Arbeitslose. Gewiß geben auch diese 20 Milliarden Rüstungsausgaben Millionen Arbeitern Brot, aber es ist doch nicht gleichgültig, ob man mit diesem Gelde Kanonen baut, oder dafür Kleider, Lebensmittel oder sonstige Waren, die der Mensch zum Leben und zur Arbeit braucht, erzeugt. Waffen und Kriegsgerät sind totes Kapital, das höchstens dazu geeignet ist, die Werte zu vernichten, die andere Menschen schufen, um arbeiten und verdienen zu können Würde man aber statt Rüstungsmaterial Bedarfsgegenstände für die Menschen erzeugen, so würden dadurch Arbeitslose in Stand gesetzt werden, selbst wieder arbeiten zu können und ihr Brot zu verdienen. davon: 4Ä DLD dafür könnte jeder Arbeitslose der Welt kaufen: für 800 RM- Cd. 20Milliarden RM. gibt die Welt für Rüstungszwecke aus. Verdacht seinerzeit bereits auf Mitglieder der Kommunistischen Partei gefallen war. Nunmehr gelang es der Polizeistelle Mainz, die Täter zu ermitteln. Es handelt sich um zwei bekannte F i n t her Kommunisten, die ein umfassendes Geständnis ablegten und auch angaben, daß der Sprengstoff hochverräterischen Zwecken dienen sollte. Der Sprengstoff, sowie die Sprengkapseln und die Zündschnur konnten durch die Staatspolizeistelle Mainz herbeigeschafft werden. Daten für Samstag, 18. November. 1832: der Polarforscher Adolf Erik Nordenskjöld in Helsingfors geboren (gestorben 1901); — 1836; der Mediziner Cesare Lombroso in Verona geboren (gestorben 1909); — 1863: der Dichter Richard Dehmel in Wendisch-Hermsdorf geboren (gestorben 1920). Daten für Sonntag, 19. November. 1231: die hl. Elisabeth von Thüringen in Marburg (Lahn) gestorben (geboren 1207);— 1805: Ferdinand Vicomte de Lesseps, Erbauer des Suezkanals, in Versailles geboren (gestorben 1894); — 1883: Wilhelm von Siemens, Ingenieur, gestorben (geboren 1823); — 1828; der Komponist Franz Schubert in Wien gestorben (geboren 1797); — 1869; Eröffnung des Suezkanals. — 1808; Einführung der preußischen Städteordnung. Die Schriftleitung. verwalten. Geschichten aus aller Welt ihm Oft Haufe zu Blankenese leben. Hier traf ihn noch ein ruft und vor Stelle aus ging, Er wurde nun Nachkur nach kehrte er im Schützenarabcn das er sich im ein Delegierung I, von der er vorher geträumt hatte, i ins Lazarett gebracht, dann zur Lanqenlchwalbach geschickt. Zwar September 1915 wieder in den zurück, aber von diesem Leiden. Krieae zuaezogen, hat er sich nie Er ein die Nachdruck, auch mit Quellenangabe, verboten! Malta, November 1933. Der britische Gouverneur Sir David Oer Kriegsfreiwillige Richard Nehmet. 3um 20. Geburtstage des Dichters am 18. November. Campbell hat bekanntlich durch kret die nationalistische Malta wieder ganz erholt, ihm blieb die Angst vor einer Embolie, die die lebensgefährliche Wendung der Krankheit bedeutet, und beim dritten Ankall ist er ihr fünf Jahre später erlegen Das Weihnochtsfest 1915 feierte er wieder im Schützengraben, aber im nächsten Jahr meldete sich die Venenentzündung von neuem, und die Aerzte erklärten ihm, daß er nicht mehr fcIbDicnftfähiq fei. Er erhielt dann im September 1916 einen Posten beim Oberkommando Absätze Einmal stand mein Vater und verhandelte mit einem Vorarbeiter. Tommy lag in der Sonne. Mochte nun die Sonne sich so explosiv in ihm gespeichert haben, wollte er die Unterredung beenden, jedenfalls sprang er plötzlich mit beiden Tatzen meinem Vater vor die Brust, daß er sich in die Stiefmütterchen setzte. Dann stand er mit schiefem Kopf vor dem Gefallenen und lachte. Mein Vater lachte, der Arbeiter lächle, ich lachte, alle lachten? Tommy, wie hoben wir gelacht' Tommy schlief mittags so gern auf den Blumenbeeten. Diese poetische Vorliebe trug ihm den dampfen . . Mein Bater sprach mit dem Iler. Es leckte die Hand und ging mit uns. Tommy war die Wonne meines Lebens, schnaufte wie ein Motor. Er marschierte wie Grenadier hinter mir her und trat mich auf Der 70. Geburtstag Richard Dehmels uns die Erinnerung an diesen starken Dichter feine eigenartige Persönlichkeit wieder lebendig die Seele. 13 Jahre deckt sein sterblich Teil schon bringen. Und ein Kleinhandel für sie kaum lohnen. Es wurde still um die tolle Tat — bis der Post- men die Sache nicht sehr tragisch, denn sie rechneten bestimmt damit, daß man die Verbrecher ertappen mußte, wenn diese an den Versuch gingen, die Marken in großen Mengen in den Verkehr zu " ‘ ......konnte sich schließlich Britische Diktatur im Mittelmeer Oie Sprachenfrage auf derZnsel Malta. Don unserem HA -Äen'chterstaiter. Endlich, nach zehn Jahren, war alles beglichen, und im selben Augenblick fand der Bankier auch feine Sprache wieder. Das erste, was er erzählte, war das Geständnis, diese letzten zehn Jahre frei- willig geschwiegen zu haben, weil er sich damals geschworen habe, nicht eher wieder den Mund zum Sprechen auszumachen, als bis feine Schulden erledigt feien. Vielen Bankiers und Geschäftsleuten auch der „alten" Welt als nachahmenswertes Beispiel ins Stammbuch geschrieben! Ein unverschämter Trick. (D.) Edinburg. Dor Monaten geschah in Dublin etwas noch nie Dagewefenes: eine Diebesbande brach ins Haupt- poftamt ein und erbeutete Briefmarken im Drigi- nalwert von 15 000 Pfund! Post und Polizei ncch- lie sich im Jahre 1614 im Frieden von Paris den Besitz der Insel sehr offiziell betätigen liehen. Man muß es den Engländern schon selbst über- lassen, ihr abgrundtiefes Mißtrauen, das sie seit einigen Jahren Maltas wegen gegen Italien haben, zu rechtfertigen. Sie behaupten in einer zwar leicht diplomatisch umschriebenen, aber sonst unzweideutigen Sprache tdiesmal ist es einwandfreies Englisch). daß Italien mancherlei Absichten auf Malta habe. Einmal aus strategischen Gründen und bann überhaupt, weil da unten ein Stück, wohin England seine Rheuma- und Lungenkranken schickt und unter dem Schutze von 7000 Soldaten, einige moderne schwere Geschütze und Kanonenboote Kur machen läßt, nicht zu Italien gehört, obwohl es eben doch eigentlich dazugehört. Das ging auch aus den Kommentaren zum Sturz der Nationalistischen Regierung auf Malta unzweideutig hervor. Italien versichert, es habe keine Absichten auf Malta, die Maltabewegung sei eine bodenständige Angelegenheit. So kam die englische Diktatur über Malta. Und man soll sich in der englischen Regierung in London nicht mit der Absicht tragen, den neuerlichen (alten) Zustand so bald schon wieder aufzugeben. Inzwischen strahlt weiter südlicher Himmel über das Gemäuer dieser uralten Welt. um mich sein:" beim faschistischen Parteisekretär Starace keinen Anklang, etarace, der in letzter Zeit zahlreiche, von reinem faschistischen Geiste getragene Verhaltungsmaßregeln für faschistische Würdenträger und Beamte, für Hochschulgruppcn und Jugend- organrfationen erlassen hat. gibt in einem neuer- lichen Rundschreiben an die Kommandeure der Ju- gendkampfbünde solgendes bekannt. Misizoffiziere, Armeeoffiziere außer Dienst und Hoch'chulfafchiften werden ausgesordert. in umfassenderem Maße als bisher die Führung der Jungendkampfdünde zu übernehmen. Aber der Parteisekretär bemerkt dabei ausdrücklich, daß diejenigen, die es nicht verstanden haben, ihrer physischen Erscheinung die nötige Schlankheit und Gewandtheit zu verleihen, nicht geeignet erscheinen, der faschistischen Jugend in der täglichen Schulung zu angespannter und wehrhafter Energie als Vorbild zu dienen. Wenn einerseits b e magere „Strifenfrau" von den Schwarzhemden eifrig bekämpft wird, so werden diele anderseits nun gegen ihre eigene Wohlbeleibtheit zu Felde rücken müffen! Briese an Fortuna. U) Paris. Im Mittelpunkt des Jnteresies der französischen Oessentlichkeit stand in den letzten Wochen die erste Ziehung der französischen Staatslotterie. Aus diesem Anlaß veröffentlichte ein Pariser Blatt Briefe, die einfältige Gemüter an den Direktor der Lotterie, Monsieur Guirard. gerichtet haben, von dem sie anzunehmen scheinen, daß er persönlich die glücklichen Preisträger aussucht und bestimmt. So schreibt ihm eine Loskäuferin, ihr einzige» Kind fei plötzlich schwer erkrankt. ,Dch habe die Losnummer ..., lassen Sie mich doch bitte um meines Kindes willen gewinnen!" Beigelegt war ein ärztliches Attest! Ein Handwerker teilt dem Lotteriedirektor mit, er habe drei Lose von verschiedenen Serien erworben. „Lassen Sie eins von ihnen gewinnen, Sie sollen 25 000 Franks davon abhaben! Es würde mich natürlich außerordentlich freuen, wenn Sie mir den Hauptgewinn zuschanzen würden. Ich möchte jedoch nicht in Ihre vielleicht schon getroffenen Dispositionen eingreifen und bin schon zufrieden, wenn Sie mir einen der Gewinne von eiiwr Million Franks zuweisen würben!" Ein biederer Bauersmann macht einen noch eigentümlicheren Vorschlag. Er teilt mit, daß er wegen der wirtschaftlichen Notlage nicht imstande sei, ein Los zu kaufen, wenn er nicht von vorn- herein die Gewißheit habe, mit einem „saftigen Gewinne heraus zu kommen. Wenn Herr Guirard sich feierlich dafür verbürge, werde er sogar dem Staate die Hälfte seines Gewinnes abtreten ... Kaiser Maximilians Zuwclcu. (k) I r i e ft. Kürzlich drang aus Amerika die Kunde nach Europa, daß eine amerikanische Bergungsgesellschaft im Begriff steht, jenes Schiff zu heben, oder doch „auszuweiden", mit dem die Kronjuwelen Kaiser Maximilians von Mexiko nach feinem unfeligen Ende antransportiert wurden. Der dunkelrote Bübin, Diamanten, Saphire — man wußte, daß der Kronfchatz große Werte enthielt. Aber eine genaue Aufstellung über die Schätze hatte niemand, so daß den tollsten Gerüchten Tür und Tor geöffnet waren. Nun hat eine italienische Journalistin, Lina Gasperini, im Staatsarchiv von Triest eine große Liste über jene Juwelen entdeckt, die damals für Kaiserin Charlotte hergerichtet wurden, die später im Irrsinn in Belgien starb. Am 26 Juli 1657. am Vorabend ihrer Hochzeit mit Maximilian hatte der belgische Hofjuwelier Jean Dufour nach einer gründ- lichen Uederholung die Juwelen wieder zu Händen der fünftigen Kaiserin und Maximilians zurück- gereicht. Er gab eine Liste mit, die in zwei Abschriften hergestellt wurde, von denen eine auf Umwegen nach Triest kam. Diese Liste wird gewiß für die Schatzsucher in den mexikanischen Gewässern ein starker Anreiz 'ein, eifrig nach der großen eisernen Kassette, die die Juwelen bergen soll, zu suchen. Da ist eine Halskette, die allein 200 000 Franken damals wert war! Seit 130 Jahren hat Malta dem britischen Reich nicht soviel Kummer bereitet, wie in den letzten drei Jahren. Es klang so gut und sah so portreff- lich aus, wenn man von der ftonftitutionel- len Regierung dieser Insel sprechen konnte. Britisches Minderheitenrecht und Prinzipien Der Eigenverwaltung leuchteten strahlend am Firmament. Freilich nur vom 14. April 1921 bis jum 26. Juni 1930. Nachher paßte das, was auf Malta geschah, England nicht mehr in den Kram. Und da setzte man Diktatur an die Stelle der Eigenverwaltung. Schon von 1930 bis 1932 war Malta ohne eine Konstitutionelle Regierung, dann ver- dichteten sich die taktischen Notwendigkeiten, die zu einer Neuwahl und zur Einsetzung einer neuen Regierung veranlaßten. Bis man jetzt wiederum die Regierung stürzte. Der Hauptsündenbock in der Maltesischen Regierung war, nach englischer Auffassung, Sir Ugo P. Mifsud und neben ihm der Minister für das Erziehungswesen Dr. Enrico Mizzi, von dem behauptet wird, er habe der italienischen Sprache mehr Vorrecht verschaffen wollen, als erträglich ge- wefen sei. England versucht, und beweist das an genauen Statistiken aus der 241 621 Köpfe starken Bevölkerung, daß nur allerhöchstens 10 v. H. aller Einwohner von Malta italienisch sprächen, mäh- renb der Rest Maltesisch oorziehe und sich im offiziellen und Amtsverkehr der englischen Regierungstreue bediene. Mizzi ließ nun aber Italienisch auch außerhalb der Schulstunden an den Volksschulen lehren, wo an sich Italienisch überhaupt nicht gelehrt werden darf. Ja, man baute besondere Zwi- schenschulen aus, die eine glatte Umgehung der englischen Vorschriften und somit „eine Erweiterung des ausländischen Einflusses und der ausländischen Propaganda" bedeutete. Englisch, Italienisch und Maltesisch. Verworrene Probleme. Für England aber bei der Wichtigkeit der Insel als Stützpunkt zwischen Gibraltar und Suez in jedem Falle sehr bedeutsame Probleme. Es ist kein leichtes Stück, eine Geschichte Maltas zu schreiben. Man weiß positiv, daß Oie Phönizier die Insel und vor allem Gozzo als Kolonialstützpunkt für die Kriegsflotten benutzen. Sie führten auch dementsprechend sehr starke Gebäude auf Gozzo auf, wo man diese Reste heute noch unter schönem blauen Mittelmeerhimmel in praller südlicher Sonne findet und bewundert. Das war schon um 1400 v. Ehr. Später kamen die Griechen, die Karthager, die Römer als Herren über Malta in das Blinkfeuer der Geschichte. 400 Jahre nach dem Apostel Paulus erschienen die Vandalen hier und führten sich, trotz ihres ihnen mit Unrecht angeredeten schlechten Benehmens solange gut auf, bis die Goten sie ablösten, denen dann wieder die Byzantiner und schließlich die Araber folgten. Diese hinter- ließen den tiefsten Eindruck, obwohl schon um 1100 die sizilianischen Normannen dominierenden Einfluß über die Insel gewannen. Jene Sprache, die heute als Maltesisch gesprochen und mit römischen Buchstaben geschrieben wird, ist ein verwaschenes, schlechtes, halb vergessenes Arabisch, in dem aber ein Dutzend andere Sprachen ebenso ihre Kennzeichen und Einflüsse hinterließen, wie die Nassen dieser Völker, die die 10 ober 12 Zungen redeten. So erwuchs aus diesem Konglomerat der Rassen ein Typ, eben der Maltesische, mit viel italienischem schluß, sein Leden einzusetzen, sondern »erst die Idee, für die er kämpft", und als ein solcher Held, der für die Idee der Geltung des deutschen Geistes in der Welt und des Kampfes für eine bessere Zukunft ins Feld zieht, hat Dehmel feine Kriegszeit aufgefaßt. Im Unterstand fühlte er sich zunächst „wie neugeboren"; „das ist die einzige reine Freude des kriegerischen Urzustandes: man hat ein Vorgeschmack der Ewigkeit". Diese Auszeichnung findet sich in seinem Tagebuch, das er längere Zeit geführt hat und das einen tiefen Einblick in fein Empfindungsleben gewährt. Nur eine größere Kampfhandlung hat er am 12. November als Vize- feldwebel mitgemacht und sich dabei so bewährt, daß er zu Weihnachten 1914 das Eiferne Kreuz erhielt. Am 3. Januar wurde er Leutnant. Durch Beschießung der Stellung immer dem Tode ausgesetzt, riß der reife Mann durch sein feuriges Bor- oild die jüngeren Kameraden mit sich- Stets war der „Batet Dehmel" freundlich und hilfreich, dichtete sogar „massenhaft", weil jeder Mann feiner Kompanie einen gereimten Neujahrsgruß von dem berühmten Poeten nach Haufe schicken wollte. Er bewunderte den Aufschwung seines Boltes. „Was unser Bolf jetzt von oben bis unten an Aufbietung aller guten Kräfte des Körpers wie der Seele leistet", schrieb er am 10. April 1915, „daheim wie im Felde, Mann und Weib, ist ohnegleichen in der Weltgeschichte." Doch der lange Aufenthalt im Graben, der „Äampf mit dem Dreck", der ihm schlimmer schien als der mit dem Feind, die Unbilden der Witterung, denen er ausgesetzt war, untergruben seine sonst so feste Gesundheit. Er träumte mehrfach, daß er am Knie verwundet worden sei, als er, fiebrig und erkältet, mit entzündeten Augen in den Schützengräben an der Aisne lag. Als er bann mit feiner Truppe zurückgezogen wurde, stellte sich eine Benenentzünbung im linken Oberschenkel heraus, die genau von ber tat dann noch einige Monate in n?nbicnrt unh tonnt’ in seinem au m Rücktritt gezwungen unb bas Parlament aufgelöst. Bis auf weiteres wirb General Eampbell bie Insel „diktatorisch" Wesen unb starkem mohammedanisch-sernorienta- lischem Einfluß. Mit ben Böltern wechselten auch die Namen, die man ber Insel Malta mit ber schonen Hauptstadt Baletta unb ben Nebeninseln Gozzo, Eomino unb Filfoa gab. Freilich ist letzten Enbes bas aus dem Altphonizifchen ftammenbe Melite, was soviel wie Zuflucht heißt, wieder zu Ehren getommen. Auch die Araber sagen Malita. Und als Karl V. dem Iohanniterorden die Insel Malta schenkte bzw. als Lehn gab, nannte man die Johanniter in Zukunft Malteser. Malta war einsam und stark, trotzte den Jahrhunderten und fiel erst — immer noch sizilianisches Lehen wie einst unter Karl V. — durch Berrat in die Hände Napoleons. Damals schrieb man 1798. Zwei Jahre später zogen die Franzosen ab. Sie überließen die Insel den Engländern, die diesen hochbedeutsamen Punkt nicht mehr verließen bis auf den heutigen Tag, nachdem Mein $rch für ihn und ließ unten in her Allee haften. Wir gingen langstnn zum Bater. „Tommy kann nicht mehr gehen." Die Kehle war mir wie zugelchnürt. „Die Kinder haben ihn bc- schimvft Ein I-’rrier hat ihn gebissen ' — ..‘ch'o, armer Tommn" Mein Bater beugte sich zu dem fiunb und liebkoste ihn Dann ping er ins Haus Kurz darauf kam er wieder, rief den Hund unb ging. Ich lief mH. unb mein Bnh»r hinberte M'ch nicht A"f der Wie'e hinterm Haus blieben wir Heben Mein Bater streichelte den Hund der ihn dankbar ansah Er hielt ben Fang des Tieres m feiner großen Hand und schoß ihm mit dem Revolver hinter dem Ohr ins Gehirn. bie kühle Erbe; auch er ist ein Opfer bes Weltkrieges geworden, ist an den Folgen einer Benen- entzünduna gestorben, die er sich im Felde geholt hat. Mit Der unvergeßlich großartigen Erhebung des deutschen Boltes im August 1914 ist die Gestalt dieses Dichters eng verknüpft. Keiner hat Dem heldenhaften Opfermut, der vaterländischen Be- acisterung stärkeren Ausdruck verliehen, als Dehmel in seinen Kricgsgedichten. Er sah in diesem Krieg eine schicksalhafte Notwendigkeit, um alle guten Kräfte im deutschen Volk heraufzubeschwören, sah auch für sich darin jene heroische Steigerung, die dieser märkische Iägerssohn ersehnte. Der 51jahrige meldete sich sogleich als Freiwilliger, aber sein Gesuch stieß zunächst auf Schwierigkeiten, unb erst am 27. konnte er triurnphierenb schreiben: „Hurra, ich darf mit! Eben bin ich eingestellt worben ins Ersatzbataillon bes Infanterie-Regiments Nr. 31, Altona, IX. Armeekorps. Wieber adlerjung!" Mehr als ein Bierteljahrhunbert vorher war er wegen feiner damaligen Krampfanfälle bei ber Musterung zurückgeftellt worden und hatte damals unmutig ausgerufen: „Wenn aber mal Krieg ist, gehe ich doch mit!" Worauf ihm ber bie Aussicht führende Unteroffizier verächtlich antwortete: „Sie dürfen ja gar nicht!" Dehmel, als Bergsteiger unb unermüb- sicher Wanberer körperlich geübt, war bei ber Aus- bilbung ber beste Springer und der zweitbeste im Kiimmzug. Er fühlte sich wohl im Soldatentum, dessen „kriegerisches Doppelwesen aus Unbänbigfeit unb Selbstbeherrschung, Freiheitslust und Ordnungsliebe, Leidenschaft unb Vernünftigkeit" seiner eigenen Natur entsprach. Aus bleiern Erlebnis entsprangen seine Gedichte, die damals durch alle brutschen Blätter gingen; nie war er so volkstümlich gewesen. Als am 6. Oktober 1914 ber Ausmarsch seiner Truppe erfolgte, ba jubelten ihm bie Studenten mit den Worten zu „Hurra. Bater Dehmel, hurra, hoch", unb ber „Vater Dehmel" ist er für feine jugenblichen Kampfgefährten geblieben. Am 18. Oktober liegt er im Schützengraben bei Tracy-le-Val an ber Aisne unb hat mit Unter brechungen bis zum Sommer 1915 am Gr^ rrirg im W sten teifgenommen. Nach sein r Aufsaisi-ng von Helbentum machte ben Helben nicht ber Ent- Nachbruck, auch mit Quellenangabe, verboten! Born verlorenen Sohn. (hk) SacramentD. In Kalifornien gibt es einen bekannten Baseball- fpieler, Frank Forsyte. So gut er spielt, so still unb fast trübsinnig ist er in seinem Privatleben. Man weiß nur, daß er ganz allein durch die Welt geht. Einem guten Freund erzählte er einmal, daß er verheiratet war, daß aber seine Frau starb, als ber Junge, ben sie ihm geboren, vier Jahre alt war. Als er bann auf ein Baseball-Tournee ging, ließ er sein Kinb bei einer Familie in Topeka. Doch als er nach einigen Monaten zurückkehrte, war bie Familie mit unbekanntem Ziel verzogen. 18 Jahre hatte er nun nach biefer Familie unb seinem Kinb gesucht unb weber bie Familie noch bas Kinb ent- decken können. Und nun fand er seinen Sohn doch wieder. Frei- lich unter sehr tragischen Umständen. Er sah in einer Zeitung ein Bild von einem jungen Mann, ber sich Roy Mann nannte, unb ber seine Frau, Helen Lee, in Roseoille ermordet haben sollte. Eine äußere Aehnsichkeit mit feiner verstorbenen Frau, Gesichtszüge, die wiederum an ihn selbst erinnerten, veranlaßten Frank Forsyte, sich in bas Gefängnis zu begeben, wo der bereits zum Tod am Galgen verurteilte Roy Mann untergebracht war. Sie hatten erst einige Worte gewechselt, da war sich der alte Baseballspieler im Klaren darüber, daß er feinem Sohn gcaenüberftanb. Himmel unb Hölle hat Forsyte in Bewegung gesetzt unb sein gesamtes Vermögen in ben Kampf geworfen, um fein Kinb, das er nach 18 Jahren wiederfand und an dessen Unschuld er glaubte, vor dem Tode zu retten. Der stumme Schuldner. * (z) R e u t) o r f. Im Oktober 1923 machte in Baltimore eine Privatbank pleite. Es waren drei Firmeninhaber, von denen sich zwei mit der Kasse dünn machten und den dritten mit ber ganzen Bescherung allein zu- rückließen. Dieser, Mr. Donoghue, fiel vor Aufregung in ein langwieriges Krankenlager, unb, als er sich von ihm erhob — war er stumm — Das hinderte ihn jedoch nicht, sich nun wieder mit aller Energie feinen Geschäften zu widmen, denn er machte es sich zur Ehrenpflicht, sämtliche Gläubiger feines verkrachten Unternehmens zu befriedigen. Diese unterstützten ihn auf jede Art unb Weise. In monatlichen Raten zahlte Donoghue seine Schulden ab, und als vor etwa einem Jahre bie Gläubiger ihm den Vorschlag machten, bie Rest- schuld nun als abgeglichen zu betrachten, lehnte er diesen Borschlag ab. ____________________ birettor eines Tages einen Brief erhielt, einen sehr freunbsichen Brief übrigens, in dem ihm mitgetedt würbe, daß die gestohlenen Marken bis auf einen lächerlichen Rest verkauft worden seien. Als kleine Entschädigung wollte man ber Post bie 150 Brief- marken-Automaten verehren, bie ben Verkauf so gut besorgt hätten. Unb darauf folgte eine genaue Angabe ber Standorte, mit kleinen, luftigen Zeichnungen am Ranb. Unb als man nachforschte, stellte es sich heraus, daß ber Brief bie volle Wahrheit gesagt hatte. In winzigen, einsamen, entlegenen Ortschaften fanb man die angegebenen Briesmarken-Automaten. Die Diebe hatten sie vor dem Einbruch in Amerika be- stellt unb hinterher in Ortschaften, die auf der Land- karte nicht verzeichnet sind, am Rathaus angebracht. Und natürlich waren ihnen die Bewohner dafür ganz besonders dankbar, denn dadurch wurde ihnen der nicht sehr angenehme Weg in den nächsten größeren Ort erspart. Niemand hatte etwas von dem Unrecht der Angelegenheit gemerkt — am aller- wenigsten bie Post. Und darum mußte sie ziemlich schwer büßen. Gegen solche Organisation kommt man schlecht an. Lob der Schlankheit. (a. d.) Rom. Im faschistischen Italien genießt ber berühmte Julius Cäsar als Staatsmann bie größte Verehrung. Sein persönlicher Geschmack scheint aber nicht in allen Dingen geteilt zu werden, jedenfalls findet das Cäsarwort: „Laßt wohlbeleibte Männer großer Kriegsverlust, als am 6. Januar 1917 fein Stiefsohn fiel, den er sehr geliebt hatte. Mit wehem Herzen erlebte er die weitere Entwicklung. Ende 1919 packte ihn sein Leiden von neuem; bie gefürchtete Embolie trat ein, unb wenig später kam bas Enbe. ÖJt.-'fpOTt Abermals VfB. gegen 1900 s nialen Gedanken gekommen ist: Er hatte dringend nach der nächsten Stadt ver- Zwei unerbittliche Rivalen begegnen sich morgen wieder einmal auf dem Waldsportplatz des VfB.: die Liga der Spieloereinigung 1900 und die Liga des Vereins für Bewegungsspiele! Zwei Gegner stehen sich gegenüber, die sich schon manchen harten Kampf geliefert haben, manchen Kampf aber auch, der nicht in bester Erinnerung ist. Angesichts des morgigen Spieles ist es aber angebracht, alles frühere ausgelöscht sein zu lassen, alles zu vergessen, was gewesen war und sich so gegenüberzutreten, wie es wahre Sportskameradschaft befiehlt. Die Chancen der einzelnen Mannschaften zu erwägen ist fast unmöglich, denn bis jetzt ist von keinem der beiden Vereine eine Mannschaftsaufstellung cndgültia sestgesetzt. Die Gegner wollen naturgemäß möglichst vermeiden, ersatzgeschwächt anzutreten und sind deshalb bemüht, alle Widerstände zu überwinden. Mit Ersatz kämpfen zu müssen, wäre für jeden der Gegner ein unerfreuliches Vorzeichen. Gemessen an den bisherigen Ergebnissen der beiden Mannschaften kann man behaupten, daß beide gleichwertig sind. Die Blauweißen, wie auch die Grünweißen haben in den bisherigen Verbandsspielen gleich gut und gleich schlecht gespielt. Ständige Ärndispositionen, oftmals von Rotwenddgkerten diktiert haben die Schasfung eines einheitlichen Mannschaftskörpers verhindert. Insbesondere die Spielvereinigung hatte in dieser Hinsicht mit großen Schwierigkeiten zu kämpfen. DfB. konnte die Mannschaft etwas konstanter halten. Für die Spielvereim- aunq könnte ein Sieg in diesem Kamps den engeren Anschluß an die Spitzengruppe bedeuten Die VfBer dagegen haben schon reichlich viel Derlustpunkte und es wird für sie schwer halten, aufzurücken Die Grünweißen spielen auf eigenem Platz. Dos könnte Vorteil sein. Wie das Spiel aber ausgehen wird, ist nicht vorauszusehen. In einem solchen Lokalkampf treten Momente des Kampfgeistes, der Stimmung in der Mannschaft, der Resonanz im Publikum, des Eifers, der Depression usw oftmals bestimmend in Erscheinung, während das tatsächliche Können in den Hintergrund tritt. So steht auch hinter der Frage nach dem Ergebnis aus diesem Kampf ein großes Fragezeichen. Lediglich eines steht außer Frage: daß es zu einem spannenden harten und vielleicht — auch rassigen Kampf kommen wird. Als Schiedsrichter wurde Ketterer (Hanau), ein in Gießen unbekannter Mann, verpflichtet. Es sollte ihm nicht schwer fallen, völlig unparteiisch zu sein Man mag nur wünschen, daß ihm sein Amt nicht allzu schwer gemacht wird. Das Publikum wird aber auch diesmal mit hochgespannten Erwartungen kommen. Hoffentlich bleibt ihm — nicht zuletzt im Interesse der Vereine — keine Enttäuschung. Dor dem Spiel der beiden Ligamannschaften treten die Schüler des VfB. gegen die Schüler des Sportvereins Heuchelheim an. _____ Neulich hat man Herrn Anton Wutfckkowitfch, seines Zeichens Gemeindevorsteher von Andrihje- witschi drei Monate eingesperrt und die Gerichtsoerhandlung zeigte wieder einmal mit aller wünschenswerten Deutlichkeit, wie billig es sich doch im Südostsn reifen läßt, wenn man es gescheit genug anfängt und vor allen Dingen sich nicht erwischen laßt. Anfänger im — ia-r—• Zwecke dem Schaffner gelb", gewiegte Leute sparen auch dies und machen cs wie Herr Wutschkowitsch, der auf folgenden ge° Jetra9ene fräto LNenb, "neuer. kr 3u, "N'ziere A'itcn Abe als ’ihunbt ,u ""ktdaH Winben nle .notige N-Nicht n(, in der ,ejfcits die löen eisch 5 nun ge. de rurfcti reifen müssen, auch zwei feiner Freunde hatten die gleiche Absicht, und da keiner dem Staate etwas schenken wollte, wurde die Geschichte so geschoben: der Gemeindevorsteher schrieb für sich und seine beiden Freunde einen Haftbefehl und einen Irans» portschein aus, und erteilte dem Gemeinde-Diener den Befehl, den Transport ins städtische Amtsgericht JMs-MlinschastSlamps im fiimfllurnen Bezirk Hessen in der Zwischenrunde. len Dingen sich nicht erwischen .Blindfahren" zahlen zu diesem er und Kontrolleur ein „Trink- 20: Gemeindeabend. katholische Gemeinden. Samstag, 18. November. Gießen. 16.30 und 19 Uhr: Beichte. Sonntag, 19. November. 24. Sonntag nach Pfingsten. Gießen. 6.30 Uhr: Beichte: 7: Messe: Kommunion der Kinder: 8: Kommunion: 9: Hochamt mit Predigt: Und ein kleines Perlarmband wurde mit 150 000 Franken angesetzt. Der blutigrote Rubin wird auf 500 000 Mark nach heutigem (Selbe geschätzt, die anderen Schmuck» stücke lassen sich in ihrem Werte gar nicht im einzelnen übersehen. Es dürste aber nicht zu niedrig gegriffen sein, wenn man den Schatztauchern er- zählt, daß sie gut drei bis vier Millionen in Stei- nen aus dem Meere bergen können — eben wenn es ihnen gelingt, die Kassette zu finden. Die Liste non Triest beweist es. Die billige Reise. (ht) Bukarest. g Vorher wird die zweite Mannschaft im Freundschaftsspiel der neu erstandenen zweiten Mannschaft der Gastgeber gegenüberstehen und sollte einen sicheren Sieg mit nach Hause nehmen. $(£ 1929 Klein-Linden. fildn-Clnben I - Lollar II. Klein-Linden empfängt morgen die spielstarke Ligareserve von Lollar. Die sehr junge Platzmannschaft wird um eine Niederlage gegen Die spiel- starken Gaste nicht herumkommen. Sie sollte jedoch, wenn die Einheimischen sich einigermaßen zusam menraffen, in erträglichen Grenzen gehaltei^erderu Oie Westdeutsche Leichtathletik- Rangliste. In der westdeutschen Leichtathletik-Dereins-Rang- liste, die soeben bekanntgegeben wird, führt sowohl lei den Männern als auch bei den Frauen die Mannschaft von Hessen-Preußen Kassel, die in diesem Jahre zu schönen Erfolgen kam. Preußen Krefeld, Duisburg 99 und 21 <523. Köln folgen als nächste lei den Männern, in der Lifte der Frauen nehmen Turu Düsseldorf, Duisburg 99, Viktoria Köln und VfB. Bielefeld auf die nächsten Plätze Beschlag. Die Wertung wurde nach der Liste der 20 Bestleistungen lorgenommen, wobei der Beste jeder Konkurrenz mit 20 P., der zweite mit 19 usw. bedacht wurden. Ehren-BezirkSoberturnwart W. Will, Gießen, in die Führerschaft beru en. Der Führer des neuen Turngaues Nordhessen, Bernhard Andrö (Hersfeld), hat ehrenhalber zu Mitgliedern des (Sauturntages berufen: Bezirks- Ehrenvertreter Artur Pfeiffer (Wetzlar), ehemaliger Führer des bisherigen Mittelrheinkreises und des alten Gaues Hessen) und Bezirks-Ehren- oberturnroart Wilhelm Will (Gießen) (langjäh- 3. Karl Bettln, Tv. Wieseck: 4. Hch. Dechent, Tgm. Friedberg: 5. A. Eberspächer, Tgm. Marburg: 6. Walter Fink, T. u. Spv. Marburg: 7. Karl Reuter, Tv. 1846 Gießen: 8. Richard Seth, Tv. Großen-Linden; 9. Alfred Eckhardt, Tv. Nidda. Bezirk Lahn-Dill: 1. 21. Lenz, Tv. Sinns 2. E. Rompf, Tv. Dillenburg: 3. K. Stengel, Tv. Eibelshausen; 4. H. Kreuter, Tv. Merlenbach: 5. F. Sieger, To. Limburg: 6. Schänrich, To. Erbach; 7. R. Busch, Tv. Limburg: 8. H. Fluck, Tv. Limburg: 9. H. Butti, Tp. Sinn. Der Erste jeder Mannschaft turnt als Ersatzmann. Handball im Gau XII der OT. Gießener Turnerschasl II — Spvg. 1900 II. Am morgigen Sonntag treffen sich auf dem Uni» versitätssportplatz erstmalig in dieser Verbandsrunde die zweiten Mannschaften der beiden genannten Vereine. Die Gießener Turnerschaft steht in dieser Klasse an erster Stelle und wird auch am kommenden Sonntag ihrem Gegner (komplette Aufstellung vorausgesetzt) einen Sieg nicht leicht machen. Allerdings fehlt der Mannschaft der Gießener Tur^er- schast noch die nötige Zusammenarbeit. Nach den Dorsonntagsspielen zu urteilen ist die Spielstarke beider Mannschaften ziemlich ausgeglichen, so daß ein interessanter Kamps zu erwarten ist. Hlto. Jugend — Tgde. Friedberg Jugend. Die Jugend des Männerturnvereins Gießen stößt am nächsten Sonntag auf einen ihren gefährlichsten Gegner. Die Turngemeinde Friedberg steht mit ihr gemeinsam in der Jugendklasse des Kreises Gießen an erster Stelle, lieber die Führung in dieser Klasse dürfte wohl das bevorstehende Spiel Ausschluß geben. Die Männerturner werden alles daran setzen, um auch in diesem Spiel ehrenvoll abzuschneiden. In dieser 23erbandsserie hat die Jugend des Männerturnvereins bei 3 Spielen bereits ein Torverhältnis von 51:1 (!) erzielt. Als letzte Großveranstaltung des bisherigen Gaues (Kreises) Mittelrhein der DT. werden nochmals Geräte-Mannschaftskämpfe der 24 Bezirke des Gaues in Vor-, Zwischen- und Endrunde durch- 'Unvermeidbar find Mer und Tod. Lebensversicherung isi daher nötiger als irgendeine andere Versicherung. Die volle Summe wird sofort bei vorzeitigem Tode ausgezahlt - spätestens aber im vereinbarten Mter. Lebensversicherung ist der beste Zamilienfchutz, den jeder nehmen sollte und den kein Gewissenhafter aufgibt! Gemeinschaft zur pflege ües Lebensverflcherungsgeöankens 11: Messe mit Predigt; 17.30: Andacht. — Lchzell. 11: Hochamt mit Predigt. — Grünberg. 9.45: Hochamt mit Predigt. — Hungen. 8: Hochamt mit Predigt — Laubach. 10: Hochamt mit Predigt: 14.30: Dortrag und Andacht. — Lich. 10: Hochamt mit Predigt: 20: Vortrag und Andacht. — Nidda. 8.30: Hochamt mit Predigt. Mittwoch, 22. November. Hungen. 7.15 Uhr: Messe. Veffenttlcher Sonnlagsbienff. Polizei: Telefon 2751, nur in dringenden Notfällen Telefon 01. Feuerwache: Telefon 2244/45, Notruf Tele« son 02. Hauptpostamt: Beschränkter Schalterdienst 8 bis 21 Uhr. Stadtpostamt: Für Schließfachabholer 7 bis 13 Uhr. Sanitätskolonne: Telefon 2500. Aerzte : Frau Dr. Marx, Dr. Hofmann. Zahnarzt: Dr. med. dent. Buchinger. Apotheke: Hirschapotheke. MODERN ODER UNMODERN? Ebenso wie man heutzutage Benzin nicht mehr aus Kannen und Fässern, sondern aus der Benzinpumpe entnimmt, ebenso verlangt der moderne Automobilist unver- teuerte Markenware überall und in jeder Menge aus geeigneten Oelauslitervorrichtungen. 6837V SHELL AUTOOELE aus dem plombierten SHELL AUTOOEL-Kabinett ist eine ideale Lösung der Velversorgung für jeden Kraftfahrer. Der Plombenverschluß der SHELL AUTOOEL-Kabinette und ihre überwachte Befüllung garantieren unverfälschten Markeninhalt, nämlich SHELL AUTOOELE in un- tabeliger Beschaffenheit. Prachtvoller Glanz erstrahlt schnell und mühelos auf jedem Fußboden durch Gefest, dem Marken- Bohnerwachs mit besonderen Vorzügen. Gefest hat einen angenehmen Geruch. Gefest ist garantiert ohne Harzzusatz, klebt deshalb nicht und ist so besonders hygienisch. Gefest macht den Boden gehfest, denn Gefest ist wasserfest und naß wischbar. 5662A Getragene Wollsachen sind wieder wie neu, wenn sie in Persil gewaschen werden. Weich und mollig ist alles, und die Farben sind leuchtend und frisch. Für alle farbechte Wolle ist die schonende Persil- Kaltwäsche das zeitgemäße Erneuerungsbad. Persil wäscht Wolle wunderbar 6057^ Ausgaben, die vermieden werden können! Der Mittelstand muß darauf bedacht sein, jede finanzielle Belastung auf ein Mindestmaß herabzudrücken, um seine wirtschaftliche Sicherheit nicht zu gefährden. Es wird jedoch in vielen Fällen übersehen, einen häufig wiederkehrenden Ausgabenfaktor zu beachten, der schwere Rückschläge nach sich ziehen Fann. Das sind die Krankheitskosten. Bei unvorhergesehenen Krankheitsfällen müssen oft Mittel bereitgestellt werden, die. wenn es nicht ganz unmöglich ist, nur durch Schädigung anderer Jnterefsen aufgebracht werden können. — Durch die private Krankenversicherung ist eine Einrichtung geschaffen worden, die einen den Bedürfnissen des Mittelstandes in jeder Weise entsprechenden Schutz in Krankheitsfällen bietet. Es empfiehlt sich darum, rechtzeitig Vorsorge zu treffen und Mitglied einer Krankenversicherung . zu werden. Durch seine Tarifgestaltung und durch seine hohen Rückvergütungssätze hat sich der Deutsche Ring Krankenversicherungsverein a. G.. Hamburg, in eher Hinsicht den Bedürfnissen des Mittelstandes angepaßt. 6629D W\3. ‘WWn n W • Jus tu, Haft Briefe, ' der Lalle, o°n den, sie d die glück, nt. Jr ein^s y habt d,e h bitte um 'Stiegt war Direktor mit, nen erour- 'innen, Sie ds würde ®enn Sie irben. fsch i» getrojfe- ion Mir. von einer linen noch üt, bah er i)t imstande von vorn- n „faltigen" en Euirard ■ sogar dem sten... klen. ) Trieft be nach Tu. gsgeietlfäait i, oder doch leien Kaiser m unseligen nielrote Rühle, dah der eine genaue niemand, so Tor geöffnet ififtin, Lina ■ eine gW bamals für bie später i 1857, am i\ W einer gründ- : zu Händen ians zurück- >i Abschriften uf Umwegen chatzsucher in r Anreiz sein, Jette, die hie st eine hols- 15 wert war! 5 schlief er in ich Hause, io en, Ornaments unter die ochste tzunde den fernen ,r Fremdes, so «n Sronzelaiit Zernhardinenn ie von Skonti. oarnm nrieein Tim 6W ; ßcnb, M1- oruftenb, ein schwer echter W* Jfc* ** lit uns J»g und durch d^n K^zen sS ibert*" Fcn' ts:i ?n bet Ä i «* Ve* «* «ft»**j '’bin*"*' ”ir «* n’1 auszusühren. Dem blieb nichts anderes übrig als zu gehorchen: unter „Bedeckung" marschierte bas saubere Klee- , — ... —* , -w--'-/-:. ~ blatt zum Bahnhof, kam ungehindert durch die geführt mit dem Ziele, die beste Bezirks-Mann- , Sperre und gondelte in bester Laune ab. Leider schäft zu ermitteln. Die Vorkampfe sind, wie wir hatten die Herren aber die Menschenkenntnis des seinerzeit berichteten, abgeschlossen. Am morgigen Schaffners unterschätzt... dem fiel nämlich auf, daß Sonntag treten die acht Sieger der Dorrunden- die „Arrestanten" ein äußerst fideles Betragen an kämpfe und die Mannschaft unseres Heimatgaues den Tag legten, während der Gefangenenwächter Hessen als beste der in der Vorrunde unterlegenen recht verschüchtert in der Ecke saß. Mannschaften in drei Gruppen zu je drei Mann- An der Endstation angekommen, machte dieser schäften zum Zwischenkampf an. Die drei Sieger Menschenkenner die Bahnhofspolizei auf diesen son- aus diesen Treffen bestreiten dann anfangs Dezemderbaren Ge angenentransport aufmerksam, der Ge- ber den Endkampf. Die Mannschaft unseres Heimat meinbebiener „verquatschte" sich, unb ber ganze gaues stanb in den Kämpfen ber Dorrunbe be- Schwindel kam heraus. Alle vier mußten darauf kanntlich den Bezirken Mam-Offenbach-Hanau und sofort die Rückreise antreten, ber Fünfte im Bunbe Kinzia in Offenbach a. gegenüber unb würbe war diesmal aber ein richtiger Transportbegleiter, damals mit nur ganz geringem Punktabstcmd auch ließ diesmal der Transportschein an Deutlich- Zweiter hinter Maßi-Offenbach-Hanau. keit nichts zu wünschen übrig... 3n der Zwischenrunde zu der unsere 0 , I Hessenriege zugelassen worden ist, steht sie morgen in Weilburg den Dorrunde-Siegern: Bezirk Frankfurt a. M. und Bezirk Lahn-Dill gegenüber. — 1 Die Hessen haben in Frankfurt mit seiner auser- lejenen, vielerprobten Mannschaft einen Gegner, den sie nicht bezwingen, mit dem sie sich aber in Ehren schlagen werden. S i n n w e 11 (Bad-Nau- . heim), der beruflich verhindert ist, turnt nicht mit; riger verdienter Dberturnmrt unseres bisherigen für ,hn tritt Dechent (Friedberg) in die Mann- Gaues Hessen). schäft. Ahrens (Marburg) wird durch Herbert Der Gauturntag wird gebildet vom Führerstab (Gießen) ersetzt. (bisher Vorstand), vom Führerring (Fachwarte), den Die M a n n s ch a f t e n treten wie folgt an: 12 Kreisführern und einer Anzahl verdienstvoller Bezirk Frankfurt: 1. H. Helmer, Tgm. Turner der alten und der jungen Turnergenera- Bornheim; 2. Karl Haßler, Tgm. Bornheim; 3. G. tion. Vertreter der letzteren ist der bekannte Kölner Küchler, Tgm. Bockenheim; 4. F. Mann, Tgm. Turnfestsieger Karl Reuter (Gießen). Dazu kam- Bornheim; 5. H. Ott, Tgm. Eintracht Frankfurt; men ehrenhalber noch verdiente Turner aus der $ U Zellekens, Tgm. Eintracht Frankfurt, 7. K. Frontaeneration des Weltkrieges (Schriftleiter Dr. Hörnis, To. Niederrad; 8. L. Hermann, Tgm. Fritz Metz (Kassel) und bewährte Kämpen der na- Bockenheim; 9. Ernst Winter, Tgm. Eintracht tionalsozialistischen Freiheitsbewegung, unter letz- Frankfurt. „ , t terem der bekannte Hessenturner und Sturmführer Bezirk Hessen: 1. Hch. Herbert, Tv. Hans K ö h l e r (Marburg). 1846 Gießen; 2. Karl Schick, Tv. 1846 Gießen; Die Eishockey-Aational-Mannschast aufaestetti. kirchliche Nachrichten Nach einem Uebungsspiel in Berlin wurde jetzt Evangelische Gemeinden, die deutsche Eishockey-Nationalmannschaft, die am mQDember Wochenende in Prag ihr erstes dieswinterliches ft[ein-£inben 20 30 Uhr - Liturgische Reformations- Gastspiel austragt, wie olgt au gestellt: Tor: Eg- Riem unoen z . u ) • Bi ) putllerfeier ber ginger; Verteidiger: v. Bethmann-Hollweg, Schrottle stier in der Kirche -- wieseck. 17.30. Lutherfeier (Rießersee): ö. 1. Sturm: Dawydor, Jaenecke (beide Schuljugend (Lichtbilder). q-rin4tntic Berlin), Heximer (Kanada); -o. 2. Sturm: Lang, Sonntag, 19. November. 23. Sonntag nach Trimtatis. | Strobl '(beide Rießersee), Diedemann (Füssen). $ciet i>C9 450. Geburtstages Dr. Martin Luthers. Stadtkirche. 9.30 Uhr: Professor Dr. Schmoll; 11: Kinderkirche für die Markusgeme>nde; Pfr. Becker; 17- Psr. Mahr. — Johannestirche. 8: Pfr. Ausfeld; Militärgottesdienft; 9.30: Pfr.Ausfeld; 11: Kinderkirche für die Johannesgemeinde; Pfr. Ausfeld; 17: 3ugenbfpiek »er S,ie W-ng .900 | d°m°Lbe!! ^ Am morgigen Sonntag nehmen die Pflichtfpiele Pfr.Ausfeld. — Kapelle des Alten Friedhofs, der Jugend und Schuler ihren Fortgang. 1900 ozg-' Pjr.Lenz; 11: Kinderkirche für die Luther- erste Jugend empfängt die erste Jugend von Wiefeck xmeinde- Pfr. Lenz. — petrustapeUe. 9.45: Pfr. Beide Mannschaften sind noch ohne Derluftfpiel. S- Sjnderkirche für die Petrusgemeinde; Der Sieger wird Tabellenerster. — Die zweite mk/Lrapp — wiefeck. 10: Feftgottesdienft (Schüler- Jugend spielt vorher gegen d,e erste Jugend des W Festkollekte: „Luthers Bibel für die evangeli- VfB. 1900 kann voraussichtlich nicht vollstandia ^Deutschen im In- und Ausland"; 16.30: lieber^ antreten. Ein Sieg des Gegners durfte ziemlich ^en " gcftaftes aus Berlin (Ansprachen des sicher fein. - Die ersten Schuler empfangen die I R°chAchofs und des Reichsmnenministers Dr. Frick, Schüler von Großem-Bufeck. Beide Mannschaften K^rebe oon Professor D. Erich Seeberg): 20: Ge- sind gleich spielstark. Wer den Sieger stellt ist nicht 2nbeabenb ^it Lichtbildern von Luther und der vorauszusagen. Lutherbibel: Kollekte. — Alten-Duseck. 9.30: Beichte: Handvall. 10; Festgottesbienst: anschließenb hl. Abenbmahl; Kol- Das Spiel gegen Tv. Hachenburg mußte aus lefte; jg M: Lichtbildervortrag in der Kirche über Anlaß des Lokalkampfes 1900 — VfB. verlegt 2)r vfRartin Luther, des deutschen Volkes Reformator, werden. Grohen-vuseck. 10.30: Festgottesdienst (Posaunen- W-henb»m-Si-mberg in Wch'ar. - Watzenborn-Steinbergs Liga tritt am mor- ^nDmrox 13. s?est'aottesdienst. — Albach. 13: Festigen Sonntag zum ersten Male in Wetzlar an und Gottesdienst zu Luthers Geburtstag mit Festspiel der hat einen nur dem Namen nach bekannten Gegner 9 ü(er. ^llekte. — Steinbach. 13: Festgottesdienst: vor sich. Diese Tatsache wird die Mannschaft aus ^ittDirf’un,j bxs Frauenchors: Festspiel „Unser Lu- Watzenborn sicherlich abhalten, irgendwie leichtfer- , „9 Heuchelheim. 10: Festgottesdienst tig zu fein uni) Punkte °uf Spiel zu fetzen die de "Lng"ifch-N Kirchengefang. durchaus nicht verloren werden müssen. Wetzlar . -lollekte 11: Abendmahl der Burschen: 13: wird für die Watzenborn-Steinberger ^in schwerer Kind'ergottesdi'enst: 13.45: 2. Kindergottesdienst: Gegner sein, der zu dem auf eigenem Platze sehr 1 «mo«gonesmem 6in unb ^prechchor: stark und in seiner Verteidigung Rhier unubenmnö’ • eU(b [jebe Christen g’mein" durch die zwei lich erscheint. Allerdings haben die Wetzlarer mit ” f Schuttlassen; 20: Vortrag des Architekten dem schußkraftigen Sturm ihrer Gaste und mit 0 j n ) 'I Gir(hbera. 10: Mitwirkung dem unermüdlichen Kampfeseiser der Watzenborn- K [ upb Gesangvereins Lollar: Kollekte zur ^Ipln^n* her" la^llT un^ fann^burch einen even- Verbreitung ber deutschen Lu/herbibA und tuellen knappen Sieg m Wetzlar mit dem Gastgeber ^psan Pf 2{benbmQ{)I für bie Jugend von auf gleiche Punktzahlen kommen. Mainzlar. — Lollar. 13.30: Kollekte. — Klein-Linden. Sportabieiluna des Tv. Wieseck. IO: Feftgottesdienft: ll: Kindergottesdienst; 16.30: Am morgigen Sonntag tritt die erste Mann- Rundfunkübertragung der Reichsfeier; 20: Gemeinde- schast zu ih^em fünften Verbandsspiel in Groß"n- abend zum ßutherfeft. — Watzenborn-Steinberg. Buleck^gegen die dortige erste Mannschaft an Die 1 10.15: Kinder-Festgottesdienst; 13: Festgottesdienst Gastgeber^ sind auf ihrem kleinen Platze ein nicht unter Mitwirkung von Kirchen- unb Posaunenchor, zu unterschätzender Gegner. Wieseck wirb auf ber Kollekte. - Hausen. 10: Mitwirkung em es Sprech- Hut sein müssen, wenn bie Punkte nicht verloren chors unb bes Frauenchors. — Garbenteich. 13 Mit- z)ur ieinwmuii । mirfun bines Sprechchors. — Langsdorf: 11: Haupt- gottesbienst, Männerchor; Kollekte; 20: Abenbgottes- dienst — Bettenhausen. 9.30: Hauptgottesbien,t; Männerchor; Kollekte. - Lich. 9.30: Festgottesbienst; Posaunen- unb Kirchenchor: Kollekte; Pastor Lic. Bohn (Berlin); 14: Kinber- unb Jugendgottesbienst; Oberhessen. Zucht- und Auhviehmarlt in Laubach. Gestern vormittag fand auf der „Helle" der erste Zucht- und Nutzviehmarkt ohne jüdische Händler statt. Trotz des kalten Wetters gelangten 25 Stück Rindvieh zum Auftrieh. Wider alles Erwarten waren auch aus der näheren und weiteren Umgebung in großer Anzahl Kauflustige und sonstige Interessenten erschienen. Eine unter Leitung des Kreisbauernführers Straub- Rainrod stehende Kommission nahm die Schätzung des zum Verkauf stehenden Rindviehes vor. Bei flottem Handel wurde fast der gesamte Bestand abqesetzt. Hiermit hat sich erwiesen, daß auch bei Ausschaltung des Zwischenhandels ein guter Absatz ermöglicht werden kann. Die Finanzierung wurde, da die Ge- nyssenschaftsbanken von Reichswcgen hiermit beauftragt sind, zum größten Teile von der Laubacher Bank vorgenommen. Es ist angeregt worden, im kommenden Jahr mehrere Viehmärkte in Laubach abzuhalten. Landkreis Giciren. • Großen-Linden, 17. Roo. Heute gegen 13.30 Uhr ereignete sich hier ein Berkehrsun- fall. Die Ehesrau des Wilhelm Weiß von hier wurde von einem Motorradfahrer an- gefahren, zu Boden geschleudert und erlitt dabei eine leichte Gehirnerschütterung. Der Unfall kam dadurch zustande, daß sich der Motorradfahrer und ein Lastkraftwagen mit Anhänger in einem sehr schmalen Straßenstück begegneten, während die bedauernswerte Frau dicht an einer Hauswand ging, bei einem plötzlichen seitlichen Schritt aber von dem Motorradfahrer erfaßt wurde. # Lollar, 17. Nov. Am Mittwoch hielt der Radfahrerverein Lollar zum Zwecke der Gleichschaltung im Bercinslokal Scherb eine außerordentliche Generalversammlung ab. Der bisherige 1. Dorsitzende Th. Beckel eröffnete die Versammlung und begrüßte insbesondere Bürgermeister Wagner und Bezirkssportwart Deibel- Gießen. Bezirkssportwart Deibel umriß kurz Zweck und Ziel des neuen Radfahrerbundes. Bürgermeister Wagner würdigte dann in kurzen Zügen den Sinn der Gleichschaltung und schug als 1. Führer den. seitherigen 1. Vorsitzenden Th. Beckel vor. Spörtkamerad Beckel dankte der Versammlung und versprach, den Verein im Sinne unseres großen Führers Adolf Hitler zu führen. Zu feinen Mitarbeitern bestimmte er: 2. Führer L Hofmann VI, Schriftführer K. ft reu ter, Kassierer Fr. Zcherb, 1. Saalfahrwart R. Scherb, 2. Saal- fahrwart und Zeugwart ft. Niederhöfe r, Stra- ßenfahrwart W. Arnold. Der seitherige Schriftführer wurde aus dem Verein ausgeschlossen. Das Deutschlandlied und das Horst-Wessel-Lied beschlossen die Versammlung. Hc Daubringen, 17. Nov. In einer außerordentlichen Generalversammlung nahm der O b st - und Gartenbauoerein Daubringen von seinem Mitglied Lehrer Beppler Abschied. Der Vorsitzende Wilhelm Walter VII. überreichte dem Scheidenden als Dank und Anerkennung für sein Wirken im Verein einen Blumenstrauß. Unter Uebergabe eines Diploms wurde Lehrer Beppler außerdem zum E h r e n m i t g l i e d des Vereins ernannt. Der 2. Vorsitzende, Bürgermeister P r e i ß, würdigte die Verdienste des Ehrenmitgliedes und stattete den Dank des Vereins und der Gemeinde ab. Lehrer Beppler dankte sodann für die ihm zuteil gewordenen Ehrungen. — Am Samstag, 25. November, hält Obstbauinspektor R e n t s ch bei Gastwirt Ludwig Weimer einen Vortrag über den Obst- und Gartenbau. e J Schotten ± Groh-Eichen, 17. Nov. Gestern fand hier unter dem Vorsitz von W. Bork eine Versammlung des Ob st- und Gartenbauoereins statt, zu der fast alle Mitglieder erschienen waren. Eine Anzahl schöner Obstbäume wurde unter den Mitgliedern verlost. Weiter wurden Fragen des Obstbaues besprochen. Der Vorsitzende sprach in seinem Schlußwort darüber, daß es das Bestreben der Regierung sei, den deutschen Obstmarkt vom Ausland möglichst unabhängig zu machen und schloß mit einem „Sieg-Heil" auf den Führer. — Arn nächsten Montag, 20. November, feiert Frau Marie Bork, Witwe, in seltener körperlicher und geistiger Frische ihren 8 0. Geburtstag. — 3 Rainrod, 17. Nov. In einer gemeinsamen außerodentlichen Generalversammlung des hiesigen Turnvereins und des Gesangvereins, die unter Leitung des Führers des Turnvereins, Lehrer Deubel, stattfand und zahlreich besucht war, wurde nach Ansprachen von Lehrer Deubel, 3m Namen des Volkes für das Winterhilfswerk! Tic Hitlerjugend. lumer Karl Bing und Sangesbruder Kreisbauernführer August Straub 5. der Zusammenschluß beider Vereine beschlossen. Die seitherigen Vereinsvorstände traten von ihren Aem- tern zurück. Der neue Verein erhielt den Namen „Vereinigter Turn- und Gesangoer- e i n". Einstimmig wurde zum Führer des Vereins Lehrer Deubel bestimmt. Dieser ernannte zu seinem Stellvertreter Bürgermeister D e ch e r t, zum 1. Turnwart Straßenwart Wilhelm Bechtold, der seinerseits als 2. Turnwart Karl W i n g e f e l d und zum Männerturnwart Wilhelm Fe ick bestimmte. Weiter wurden bestimmt: zum Kassenwart August Bechtold 3., zum Schriftwart Karl C a r l 6, zum Dietwart Lehrer L e h m e r, zum Zeugwart Wilhelm Schmidt, zu weiteren Vorstandsmitgliedern Jakob Dambmann, August Schwab und Heinrich K r o m m 2. Die Turnabteilung des Vereins zählt 32, die Gesanqsabteilung 47 Mitglieder. Mit dem Wunsche, daß Die Vereinigung der bisherigen beiden Vereine zu einer Dereinsorganisation für die gemeinsame große Sache und alle Mitglieder segensreich fein möchte, und mit dreimaligen begeistert aufgenommenen Sieg-Heil-Rufen auf den obersten Führer Adolf Hitler, schloß Lehrer Deubel die Versammlung. t. Gedern, 17. Nov. Den von dem aufgelösten Arbeitsdienstlager in Gelnhausen hier zur Wiedererrichtung eines Arbeitsdienstlagers eingetroffenen Führern und Mannschaften wurde ein herzlicher Empfang bereitet. Die nationalsozialisti» schen Organisationen begrüßten die Führer und die Mannschaften. Ansprachen hielten dabei Bürgermeister B e n e r , Ortsgruppenleiter Klein und der Lagerleiter Oberfeldmeister Keller. preuhen. Mrcie Serdar. T Waldgirmes, 17. Nov. Drei Geschwister von hier konnten in über zehnjährigem Streit um das Erbteil ihrer Eltern nicht einig werden. Auf Antrag kamen nun gestern im Saalbau Raabe 5 Hektar 47,73 Ar Land zum gerichtlichen Verkauf. Ein Amtsgerichtsrat, zwei Rechtsanwälte, ein Justiz- infpektor und ein Iustizfekretär von Wetzlar vollzogen in Gegenwart van mehreren hundert Zuschauern den Akt. Das Ganze, gerichtlich auf 23 560 Mk. geschätzt, kaum auf 27 899 Mk. Nur zwei kleinere Parzellen von zusammen 9,27 Ar gingen in fremden Besitz über, aller übrige steigerten die Ge- schwister. Die Grundstücke liegen in den Gemarkungen Waldgirmes und Dorlar. Da die Erben auch noch Liegenschaften in der Gemarkung Königsberg zum Amtsgericht Gladenbach gehörig haben, findet von dort aus noch einmal eine Versteigerung statt. Das Elternhaus hot eine Schwester vor 11 Jahren auf demselben Wege erworben SriefTaften der Redaktion. lRechtsgutachten sind ohne Verbindlichkeit der Schriftleitung) ■R. 5- Die richtige Antwort mußte nicht „Graf Zeppelin", sondern Junkers G 38 oder D 2500 ober „Generalfeldmarschall von Hindenburg" lauten. Sprcmnuuvcn Der iNcDattion. 11.30 bi, 12 30 Uhr. 16 bl, 17 Uhr. Sam,tag nachmittag geschlossen J3*Sodener b«; HUSTEN. ERKÄLTUNG Stoffe In der Stadtkirche. Zweites Konzert für Herbst u. Winter gegen Ausweis. «9»oD Gießen • Plockstraße 16 Gießen :: Seltersweg Das Fach-Spezialhaus für gute Herren- und Knabenkleidung euiiiliiiiiiiiiiiiieiiiiiiiiiiiiiiiiiiieieiimmiiiieiiieiiiiiiiiiiiiiiiitiiiiiiiiiiiimmiiiiiiiiiiiiiiiiimiiiiiiiiiiiimiiiiimimiiiiiiiiiiiiiiiiimiimiiii Rundfunkgeräte netc Dienstelle einzureichen. , sowie 70S4V Los 1: ungefähr 1200 km in der Försterei Los 2: der Försterei Los 3: der Försterei Los 4: Försterei der Das Gebot ist sowohl für entrindetes. 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Häuser • Gießen Am Oswaldsgarten - Ruf Nr. 2145 2146 Misierpriisungs- Vorbereilungskurse Zu Beginn des Fabres 19.34 werden von uns Borbereitungskurse für die Meister- Prüfung im n-rübiabr 1934 eingerichtet. Die Kurse sollen nach Möglichkeit in den Kreisstädten aboebaltcn werden. Meldungen für die Teilnahme an diesen Bor- bereitunfiskurfen ersuchen wir spätestens zum 1. Dezember 1933 an die unterzeich- ERNST RAU Brandpl. GIESSEN RufitO« gegenüber dem alten Schiel, früher Th. Brück (Die Schaufenster sind ebenda beleuchtet) X3A Annahme von Bedarfs- deckungaacheine für die Ehea.andahllfe I Witwer, ev., Ans. 50, im Staatsdienst, wünscht ält. 9Jläb* dien vd. Witwe o. Anhang, zw. bald. Heirat kennen zu lernen. 5dir. Bildung .unt. 06560 an d. Ä. A. Stoff-Spezialhaus Bernard Professor GüntherRamin Organist zu St Thomae, Leipzig Bach: Praeludium, FugeEs-Dur, Choralvorspiele, Toccata D-Moll. Reger: Kyrie und Gloria, Choralvorspiele, Introduction und Passacaglia D-Moll. Eintrittskarten: 1.50, 2.25 und 3 RM. bei Ernst Challicr und abends an der Kasse. Studentenkarten 80 Pf. bei Herrn Sekr. Ritter und im Neuen Studentenhaus Niederlage der Firmen: Bechstein, Schledmayer, Feurich, Thürmer, Mannborfi u a. m. 7 3ID Ev.SiadimtMon • Vöben'tr. 14, Vortrag 19.11., 87« Uhr: „Ich kann nicht anderN “(Öutbcr). Sie hat bestimmt nicht unrecht, wenn sie es so meint, daß sie die geringen Monatsraten <1(135 bzw. 14.40 mit von nur Mk. lU derMieleseibst erspart hat Sie gibt ihre Wäsche jetzt nicht mehr auswärts, sondern wäscht sie mit Spielerei selbst Mil dem Gelbe, was sie früher regelmäßig für ihre Wäsche ausgeben mußte, hat sie In kurzer Zeit ihre Miele bezahlt 7025A Miele Waschmaschinen zu haben bei BeleucblunOskörpern Eine Speisezimmerkrone mit Schirm von RM. 19.50 an. 7041 Beleuchtongsbaos Wilh. Afunano Ludwig- Ecke Bismarckstrahe • Tel. 3870 Reichs-Karlell der deutschen Musikerschalt gemeinsam m. d.Kamplbund I. deutsche Kultur OrtNgruppe Gießen. Dienstag, den 21 Nov. 1933. am ,,1 der Hausmusik“ 20 Uhr pünktlich im Saale des Gesellschaftsvereins, Sonnenstraße Hausmusik aus alter und neuer Zeit Werke von Bach, Haydn, Mozart, A. Kn ab, H. Kocher-Klein u. a. Ausführende : Schüler und Schülerinnen hiesig. Priv.-Musiklehreru.-Lehrerinnen. Für Deckumr der Unkosten Programme ä 50 Pf. (Schüler 30 Pf.), die zum Eintritt berechtigen, bei Ernst Challier, Neuenweg 10 und abends an der Kasse. 7037d ää 7060 a KOHLER Der Kragen sitzt fest am Halse und das Hauptgewicht des Mantels wird von der Körperachse getragen, so daß man Ihn nie lästig schwer empfindet. Es ist der Mantel für ganz hohe Ä ftl fifi Ansprüche. Dieses Jahr schon ab . . . 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Oeffnung der Gebote erfolgt in Anwesenheit etwa erschienener Bewerber zu dem genannten Termin in Zimmer 6. Zuschlagsfrist 8 Tage. 7033C Die Bedingungen können während der Dienststunden im Stadthaus, Bergstraße, Zimmer 18, eingesehen werden. Gießen, den 16. November 1933. Bürgermeisterei Gießen. I. B.: Dr. Seid. Cale-Reslaurant »Bürüerliol« Jeden Sonntag u. Donnerstag i Saal MANTEL Hei connto StMt ®ic5en Heiwal Dion M 4 Obnt- ßuH AuÄ von iniolg ßntkk- P1 frtrf1 Des Sri jum l der s-i Df Das dies- Dtri um war sef nn la Berlin, Z Live j Ser blaatsk Soniüa Seburt- trösfnet Unter l bischos Slaaist btr Xti lid/ftit. j Dr. Üfufl die Aurs mit tin fahr mit fantmcni mehr mation. die wir Boden Ityn 0 Kirchen Die Bedeut Händen besitzt i Bell 95Zh< ksemplo Bibeln Heber ble söge, Ledeutu fioner von Äüi $)olbei $ef Xeii Ltrli »uröe bii «ittin Dom arid i fifforiai über di ."ne fu in der wollen bie jß "dos t d'kseni d •über fi Sun Vn zum Kunden ? 6e[ IS* 4U ^"ge t d'nbu b" Äeitf % D°ir s» 7» Ml «3Ttria