er- er darum bitten muh, von j e de r war, Zum Abschluß des Viererpakts 6J81 47,05 46, 12,56 12,56 12,54 o€d^ Den Abschluß der Veranstaltungen bildete ein gewaltiger Propagandamarsch der uniformierten Partciangehörigen zum Augustus-Plah, wo der Führer den Vorbeimarsch abnahm. Den Abschluß des vierstündigen Zuges mit rund 140 000 Teilnehmern bildeten die sächsischen Bergknappen in ihrer schmucken Uniform. Die Teilnahme der Bevölkerung war ungeheuer groß. Oer erste Zaschistenmarsch durch London London, 17. Juli. (WTB. Funkspruch.) lieber 1000 Mitglieder des britischen Faschistenverbandes aus London und den Provinzen veranstalteten am Sonntagabend unter ihrem Führer Sir Oswald Mosley einen Demonstrationsmari'ch durch das Londoner Westend. Der Marsch, der die Anwerbung neuer Mitglieder bezweckte, erregte großes Aufsehen. In einer Ansprache führte Sir Os» wald Mosley aus: Auf diesen Marsch werden weitere Märsche in allen größeren englischen Städten folgen. Sie werden e i n Sinnbild des fa s ch i st i s ch e n Marsches zur Macht sein. Obwohl die Bewegung erst vor zehn Monaten begonnen hat, ist ihr Wachstum schnei« ler gewesen als das irgendeiner faschistischen Bewegung in der Welk. 62-33 13,96 16-38 169,0« 22,3 70,1« äußerlichen Ehrung Ab st and zu nehmen. Ich habe mich deshalb entschlossen, dieses Heim mit dem Rarnen ihres größten Sohnes zu versehen, unseres Führers Adolf Hitler, der für unser Volk als erster seit Jahrhunderten eine große, echte, allgemeine deutsche Wohlfahrt bringen wird. Lind somit weihe ich dieses Haus a u f deutsche Volk zu zerbrechen oder zu verachten, vergeblich sein wird. Lind dann sehe ich nicht traurig in die deutsche Zukunft, sondern dann sehe ich sie hoffnungsvoll und freudig. Ich habe in meinem ganzen Leben noch niemals am deutschen Volk verzweifelt, auch nicht in der Zeit, wo es zu verderben schien. Ich war überzeugt, daß das deutsche Volk sich nicht am Ende seiner Kraft befand, und so lange ich die deutsche Geschichte überblicke, hat es sich immer noch zu sich selb st zurückgefunden. Wir müssen wissen, daß das Volk nur dem gehört, der dauernd um es ringt und kämpft. Wir müssen aber auch wissen, wir haben um nichts schlech - t e s gekämpft, sondern um das, was für uns Deutsche das Beste sein muß: Wir haben gekämpft für uns und unser VolkI erschienen, der nach dem Prolog und einer Begrüßung durch die Vertreterin der Frauenschaft die Weiherede hielt. ..Dieses Haus, das um des Volkes willen da ist", führte er aus, „ist ein Haus des Dienens. Wunsch des Führers ist es, dieses Heim nicht mit dem Rarnen seiner Mutter zu versehen, die eine so schlichte Frau daß der Staat den wir aufbauen, im Innern beschützt wird durch Festungen und Soldaten, wir wollen, daß er geschützt wird durch die Millionen lebender Menschen. (Tosender Beifall.) Die Menschen müssen lernen, das unwesentliche Aeußere nicht als das wesentliche anzusehen, sondern das entscheidende Innere in den Vordergrund zu rücken. Wenn man Schätze unseres Volkes im Geist sucht, dann wird man sehen, daß es unendlich reich ist (Beifall), daß Millionen unscheinbarer Menschen innerlich reich sind. Was sie im Herzen besitzen, ist so kostbar, daß wir ohne sie nicht mehr bestehen könnten (Beifall). Wir wissen, daß es unsere zweite Aufgabe ist, die Menschen auf dieses innere Gebot zu stellen. Dadurch, daß wir diese Schätze wieder gefunden haben, ist unser Volk reich und glücklich geworden. Die Köpfe haben sich wieder gehoben. Die Menschen leben aus Lieberzeugung, daß es wieder besser wird. Sie leben in dieser Lleberzeugung, weil sie den Weg zu ihrem Herzen unh ihrem inneren Glauben wieder gefunden haben. Das ist es, was das Volk glücklich und damit reicher sein läßt, und was uns in Zukunft nur noch mehr und mehr zusammenschliehen wird, so sehr, daß endlich auch im Auslande jeder Versuch, das 3,053 169.82 70,« 62,71 72,4 14,04 0,932 2,938 58.61 22,28 16,46 81,« 35.1« 81-78 0,881 0,23« 5,205 12,76 3,047 169,48 70.33 62.59 72,28 14,00 0,928 2,932 58,49 Ö.24 16.42 81.17 35,08 81.62 0,879 0,23» 5,1 12,7» 72-II' 80-.33 34,95 Dotierung । 3nt__ TbT i 47,05 12.56 3,053 169,77 70-32 62-5« 72,32 14-0 0.93 2,9g 58,66 22,27 16-46 81,48 35-1« 81-83 0,876 0 236 s'-° 12-73 Das pariser Echo. Paris, 15. Iuli. (WTB.) Die Tendenz, mit der man in französischen Kreisen die Unterzeichnung des Diererpaktes aufnimmt, findet ihren Ausdruck in einer Auslassung von H a - vas, wo die Bedeutung des Paktes als Zeichen der Annäherung zwischen Frankreich und Italien zum Ausdruck kommt, während die beiden anderen Vertragspartner, Deutschland und Großbritannien, in den Hintergrund treten. Im Gegensatz dazu erklärt „Ma- tin", man soll nicht annehmen, daß Italien nun außerhalb des Viererpaktes eine Verständigung politischer Art mit Frankreich suchen werde. Gegen den Viererpakt selbst macht der nationalistische „Figaro" Stimmung. Das Blatt schreibt, der Viererpakt lege Frankreich u. a. die Verpflichtung auf, die Frage Zier Grenzrevision zu prüfen und zwar entsprechend der Auslegung der anderen drei Vertragspartner. Das bedeute eine grundsätzliche Zustimmung Frankreichs zu dieser Revision. Ferner enthalte der Vertrag in aller Form die Verpflichtung für Frankreich, die Abrüstungsfrage zu regeln, d. h. Frankreich zu entwaffnen. Beide Punkte zielten darauf ab, Deutschland die Vorteile eines glücklichen Krieges zu verschaffen. Der ViererDer ersteAS.-ZMenkongreßDMchlands Weihe des ersten nationalsozialistischen Wohlfahrtsheims in Deutschland. Einfluß auch konstruktiv und nicht nur negativ in die Waagschale würfen. Genugtuung in Rom. Rom, 15. Iuli. (WTB.) Die Llnterzeichnung des Viererpaktes hat in ganz Italien lebhafte Genugtuung hervorgerufen, der auch die Presse Ausdruck gibt. Sortiere della Sera sieht im Diererpakt die einzige große diplomatische Initiative, die in den letzten Iah- ren ihr Ziel erreicht habe. Popolo d'Ita- l i a schreibt, daß mit dem Viererpakt den Kriegsschürern und ihren Propagandisten der Weg versperrt werde, und glaubt, daß der Pakt den Ausgangspunkt für eine ganz neue Orientierung des öffentlichen Gewissens und der Tätigkeit der Regierungen bilden werde. Wenn man sage, d?r Viererpakt schließe die Möglichkeit einer mehr oder weniger schrittweisen und radikalen Revision der Verträge aus, so sei darauf hinzuweisen, daß nur die gewaltsame Revision ausgeschlossen werde. Giornale d'Italia sagt, der Diererpakt sei ein Instrument der Tat für eine Politik des Wiederaufbaues und der Befriedung ausgehend von den im Leben der Völker gegebenen Realitäten. zu einem* großen Feldgottesdienst. Dann folgte die Weihe des Wohlfahrtsheimes. Als Vertreter des Reichskanzlers war Staatsrat Gauleiter Florian denRamenAdolf-Hitler-Haus als erstes nationalsozialistisches Wohlfahrtsheim Deutschlands." Ministerialrat Dr. Gütt beglückwünschte namens des Reichsinnenministers die RS.-Frauenschaft zu den Erfolgen ihrer Arbeit. Die Bedeutung der Frau und Mutter für die uns bevorstehenden Aufgaben könne nicht hoch genug eingeschätzt werden. Ministerialrat Dr. Beck führte u. a. aus: Die deutsche Frau ist es, die mit ihrer seelischen Kraft im deutschen Wesen Ewigkeitswerte gestaltet. Sie ist die Trägerin der Familie. Ohne nationalsozialistische Frau gibt' es kein nationalsozialistisches Deutschland, weil ohne sie alle politische Macht ihre schöpferische Straft verliert. Oberbürgermeister Dr. Wagenführ nahm darauf das Wohlfahrtsheim in die Obhut der Stadt. Zu der Schlußkundgebung des Frauenkongresses hatten sich an 50 000 Personen versammelt. Nach einer kurzen Ansprache des Staatsrates und Gauleiters Florian erklärte die Vorsitzende der Reichsarbeitsgemeinschaft der Deutschen Frauenver- bände Frau Paula Siber, daß es Aufgabe der Frau sei, zu helfen und zu dienen. Die deutsche Frau sei im Nationalsozialismus verwurzelt, weil er die Lehre der Volksgemeinschaft vertrete. „Zu diesem Kongreß", sagte die Rednerin zum Schluß, „sind wir zusammengekommen, um ein Fundament in unseren Herzen zu gründen, das Fundament der Hilfsbereitschaft und Hingabe." In diesem Geist richtete der NS. - Frauenkongreß dann ein Telegramm an den Führer folgenden Inhalts: „Wir 50 000 Frauen des ersten nationalsozialistischen Frauenkongresses in Düsseldorf versichern unserem verehrten Führer in einem starken Bekenntnis zu den verantwortungsvollen Aufgaben der Frau in der nationalsozialistischen Volksgemeinschaft unwandelbare Treue." — Mit dem Deutschland-Lied und dem Horst-Wessel-Lied fand der Kongreß dann seinen Abschluß. 58,57 62-57 ’4,02 16," 169, 224’ 70-4» 7233 Sb3' 35,” Düsseldorf, 16. Juli (CNB.) Zu einer großen Dolkskundgebung z u Ehren der Mutter des Reichskanzlers gestaltete sich der erste nationalsozialistische Frauenkongreß Deutschlands in Düsseldorf. Mit frischem Grün und zahllosen Blumen, sowie den Fahnen der Freiheitsbewegung ist das Klara-Hitler-Haus geschmückt, dessen Weihe den Mittelpunkt der Veranstaltung bildet. Dieses erste Wohlfahrtshaus der NS.-Frauenfchaft Deutschlands stellt mit seinen hervorragenden Einrichtungen eine Musterzelbe des Frauenarbeitsdienstes dar, dazu dienend, junge Mädchen für den Beruf als Frau und Mutter vorzubereiten und für das praktische Leben zu erziehen. Den Auftakt der Veranstaltungen bildete Die große Amtswalterinnentagung im Planetarium und ein großes Schauturnen der Turn- lind Tanzgruppen der NS.-Frauen- schaften in der Arena des Rheinstadions. Der zweite Kongreß versammelte die Teilnehmer im Rheinpark Pakt sei der Veginn einer fürchterlichen Erpressung. Nie Auffassung der „Times". London, 17. Juli. (WTB.-Funkspruch.) „Times" meint, die erste bedeutsame Folge des Viererpakts scheine in einer Annäherung zwischen Frankreich und Italien zu bestehen. Das Blatt weist auf die Reibungsflächen zwischen den beiden Ländern in Nordafrika, dem Mittelmeer und vor allem in Südost- und Zentraleuropa und sagt, es sei nicht anzunehmen, daß die Freundschaft zwischen Italien und Ungarn sowie zwischen Italien und O e st e r- r e i ch im geringsten Grade geschwächt werde. Wenn der Viermächtepakt jetzt mehr Vertrauen und Herzlichkeit zwischen Italien und den drei Staaten der Kleinen Entente schaffe, werde das Ergebnis höchstwahrscheinlich in einer größeren Annahe- rung der Politik und der Interessen aller zentraleuropäischen Länder bestehen, die für die Wiederherstellung stabiler politischerund wirtschaftlicher Zustände im Donaubecken dringend erforderlich fei. Es sei nicht zu leugnen, daß die Regierungen der Kleinen Entente und Polen gegenwärtig von der Revisions- frage nichts wissen wollen. Benesch und Ti- tulescu seien zwei maßgebende Persönlichkeiten in Europa. Es wäre aber zu wünschen, daß sie ihren Oer Reichskanzler spricht am Leipziger Völkerschlacht-Denkmal zur sächsischen GA Oie Erziehung des deutschen Menschen zur Volksgemeinschaft. ^ranliutter Theater. Sonntag, 16. Juli, 20 Hr: M5da. — Montag, 17., 20: — Dienstag, 18., 19.30: 2er rg. - Mittwoch, 19., 20: Stag, 20., Geschlossen. - Freier Einstudierung: Der wn- iq 22., 19.30: Der Gras von "tag, 23., 19: Der Mn aDa- g, Den 24. Juli 1933 an bleibt cnhatber geschlossen. u s. Sonntag. 16. Onli, 20.15 tgmont:20Lhr:DerMskr- 17., 20: Zum ersten«-^ rachen. - Dienstag, 18., SZ.LSS HS« MS t W\ 20: Nationalsozialistische Grenzlandkundgebung. „Nur der Nationalsozialismus kann Oesterreich vor dem Bolschewismus retten. München, 16. Iuli. (TU.) In dem unmittelbar vor der österreichischen Grenzstadt Kufstein gelege- nen bayerischen Gebirgsort Kieferhelden fand eine große nationalsozialistische Grenzlandkundgebung statt. Der bayerische Innenminister W a g e- ner, dem von 55 Landgemeinden und von der Stadt Rosenheim die Ehrenbürgerurkunde überreicht worden war, erklärte, daß der deutsche Geist auch in Oesterreich zum Siege kommen müsse. Adolf Hitler habe das Reich vor dem Bolschewismus gerettet. In Oesterreich würden auch nur die Ratio- nalsozialisten das Bollwerk gegen den Bolschewismus fein. Vor den regierenden Männern Oesterreichs brauche sich der Kommunismus nicht zu fürchten. Er habe nur Angst vor dem National- sozialismus. Für diejenigen bei uns, die etwa glauben sollten, dem Marxismus jemals wieder zur Geltung verhelfen zu können, sei im Konzentrationslager noch Platz genug. — Der Salzburger Gauleiter Scharitzer wies auf die steigende Not na- mentlich unter den Bauern in Oesterreich hin und betonte, daß das Gewaltregime des Kanzlers Dollfuß und seiner Minister nicht mehr lange dauern könne. Je schärfer es herrsche, desto schärfer werde auch die Abrechnung sein. General-Anzeiger für Oberhessen vnick und Verlag: vrühllchc UnIverNälr-vuch- und Sleindruckcrei R. Lange in Sietzen. Schrisileitung und Seschästzftelle: Schulitratze ?. Henderson in Berlin. Berlin, 17. Juli. (CNB.-Funkspruch.) Der Präsident der Abrüstungskonferenz, Henderson, traf heute früh aus Rom hier ein, um mit der Reichsregierung die gleichen Fragen zu erörtern, die in der vergangenen Woche den Gegenstand seiner Besprechungen in London, Paris und Rom bildeten. Es handelt sich nach wie vor um die Frage des en g l i > ck> e n Konventionsentwurfes, dessen bescheidene Abrüstungsmaßnahmen Frankreich bisher die größten Hindernisse in den Weg gelegt hat. Es scheint Henderson nicht gelungen zu sein, bei (einem Pariser Aufenthalt eine Sinnesänderung d e r französischen Regie- rung zu der grundlegenden Frage der Materialabrüstung herbeizuführen; im Gegenteil, es wurde in Paris erklärt, daß Henderson für den französischen Standpunkt Verständnis gezeigt habe, was darauf schließen läßt, daß Frankreich von ihm eine Einwirkung auf die anderen Großmächte im Sinne der neuen französischen Sicherheitstheorie, die die Kontrolle in den Vordergrund stellt, erwartet. In Paris legt man augenblicklich großen Wert darauf, die Annäherung an Italien auch in der Abrüstungsfrage zu betonen. Ein Havas- Kommuniquä spricht wieder einmal von erfolgversprechenden Verhandlungen zwischen Paris und Ro m, man könnte nur wünschen, daß durch eine französisch-italienische Einigung in der Flvttenfrage die Hindernisse beseitigt werden, an denen bisher jedes allgemeine Abrüstungsabkommen gescheitert wäre, selbst wenn eine Verständigung über die Landabrüstungen möglich gewesen wäre. Der deutsche Standpunkt zu den schwebenden Fragen ist in der Rede des Reichskanzlers vom 17. Mai in unmißverständlicher Weise ausgesprochen worden. Annahme von Anzeige» für die Tagesnummer bis zum Nachmittag vorher. Preis fin ( mm Höhe für Anzeigen von 27 mm Breite örtlich 8, auswärts 10 Reichspfennig; für Re- klameanzcigen von 70 mm Breite 35 Reichspfennig, Platzvorschrist 20°,, mehr. Chefredakteur. Dr. Fnedr. Will). Lange. Verantwortlich für Politik Dr. Fr. Wilh. Lange; für Feuilleton Dr. H.THyriot; für den übrigen Teil Ernst Dlumschcin und für den Anzeigenteil i. D.TH.Kümmel sämtlich in Gießen. Erscheint täglich, außer Sonntags und Feiertags Beilagen: Die Illustrierte Gießener Familienblätter Heimat >m Bild Die Scholl» Moyats-vezugspreis: Mit 4 Beilagen RM. 1.95 Ohne 3Duftrierte , 1.80 Zustellgebühr .. , -.25 Auch bei Nichterscheinen von einzelnen Nummern infolge höherer Gewalt. 8ernsprechanschlüsse anter Sammelnummer 2251. Anschrift für Drahtnachrichten: Anzeiger Gießen. Postscheckkonto: Rranffun am Main 11686. a- ZMLZ SÄÄS -«S-Ks i^nentoare nicht widmen und MM ZZM "Z * di, Heimarbeiter getrost als bezeichnet «t b»mUtld)rn9en Qn einer ’ persönlichen Wifi ble unpersönliche Msckm nod) in verschiedenen ’ bie zugeschnittene Papier- ^bung den Arbeitern - äU5iJ?en*u ^dienen sich "ddeulschland kleinere Ziaac- rbeit zum Zwecke des„L, Mg der größeren Rippen im it5 erwähnte Spielzeugheim- nod) velbstverlauser an den >er, sondern zumeist Lieferant oroßkonfektion kann besonders 'r Serienwaren nicht auf die a und Mädchen verzichten und 'vßstädten Deutschland- Hünen aber auch Männer, die auf it und Hausarbeit vereinigen Hebung der die Eristenz der bedrohenden schlechten wiri- ienöig. Lon allen moralischen 'n, wäre das Werben der nicht nur ein unersetzlicher fenen Heimarbeiter, sondern und zugleich für die gesamte und die deuW ftultux’. N.L. Ur. 164 Erstes Blatt (85. Jahrgang Montag, (7. Zuli (955 Gießener Anzeiger Leipzig, 16. Iuli. (ERB.) Aus Anlaß des Tauparteitages der RSDAP. Sachsen sand am Sonntagvormittag eine Freiheitskundgebung der SA., SS. und HI. vor dem mit einer riesigen Hakenkreuzfahne geschmückten Völkerschlachtdenkmal statt, an der Reichskanzler Adolf Hitler, Reichsminister Dr. Goebbels, Stabschef der SA. Hauptmann Röhm, Reichsführer der SS. Himmler, Reichsstatthalter M u t s ch m a n n, Ministerpräsident v. Killinger und die sächsischen SA.- und SS.-Führcr teilnahmen. Die Kundgebung eröffnete Stabschef Hauptmann Röhm mit einem Gruß an den Führer Deutschlands und den obersten SA.-Führer, worauf Reichskanzler Adolf Hitler in einer Ansprache ungefähr folgendes ausführte: Ihr Männer, die Ihr hier steht, Ihr seid mit die Träger dieser Revolution gewesen. Ihr müßt nun aber dafür soraen, daß sie endgültig gelingt, d. h., daß dem deutschen Volke die innere Kraft wiedergegeben wird, ohne die kein Volk auf dieser Erde leben kann. Zwei Phasen hat diese Bewegung bis jetzt durchgemacht. Erstens, wir haben den Kampf um unsere Weltanschauung geführt gegen den Terror unserer Feinde. Niemals wäre unsere Idee in Deutschland sieghaft geworden, wenn nicht zuerst Tausende, Zehn- und dann Hunderttausende unserer braunen Mitkämpfer freiwillig mit Einsatz ihres Lebens f i ch für diese große Idee eingesetzt hätten. Der Geist der Revolution ist durch Euch geschützt worden. Dann kam die zweite Phase des Kampfes: Ihr habt endlich mit einem einzigen revolutionären Schwung den Kampf um die Ni acht bestanden, und nun steht vor uns allen die dritte und für die Zukunft entscheidende Phase unseres Ringens. In Dem Kampf der vergangenen Jahre ist klar geworden, daß bereits Millionen von der Idee des Nationalsozialismus ergriffen worden sind. Heute führen wir nicht mehr 13 oder 17 Millionen, sondern das ganze deutsche Volk, und deshalb erwächst uns die Aufgabe, die Millionen Menschen, die innerlich noch nicht zu uns gehören, zu erziehen. Die gewaltigen Aufgaben der Zukunft, das wissen wir, werden nur gelöst werden durch Dienst und Pflichterfüllung. Wir sind eine Farbe und sind Kameraden. Alle müssen lernen, i n den Volksgenossen den Kameraden und Bruder zu sehen und aus sich herauszureißen die Ueberlieferung der Vergangenheit, die uns auseinanderbrachte. Wir wollen hier am Boden dieses Denkmals, einer deutschen Arminsäule, das heilige Bekenntnis ablegen, daß keine Macht der Welt uns trennt. Das Band, das uns alle umfaßt, der Geist, der uns alle beseelt, und den wir nennen: Deutschland! Nach der Rede des Führers erklangen, von den Zehntausenden gelungen, das Horst-Wessel-Lied und das Deutschland-Lied. Anschließend begab sich der Führer zu der mehr als 25 000 Personen fassenden riesigen Maschinenhalle der Technischen Messe vor dem dort tagenden Amtswalterkongreß zu schließen. Er führte u. a. aus: Zwölf Jahre haben genügt, um aus Der Seele des Volkes heraus eine unerhörte Umstellung vorzunehmen. Diese Revolution ist, wie fast alles in unserem Volk, das Ergebnis methodischen Denkens und methodischen Handelns, vielleicht die organisierteste Revolution, die jemals stattgefunden hat. Die Macht zu erringen, ist nicht schwer. Schwer ist es, diese Macht auch zu bewahren, am schwersten aber die Menschen alle füreinenneuenroelt- anschaulichen Standpunkt zu erziehen. Wir wissen ganz genau, daß es heute in Deutschland niemanden mehr gibt, der sich dieser Erhebung widersetzen konnte. Wir wissen aber auch, daß für die Geschicke unserer Aktionen e n t s ch e i - d e n d sein wird, ob es gelingt, diese 65 Millionen Männer und Frauen geistig und innerlich in die Ideenwelt des Nationalsozialismus e i n z u - führen. (Beifall.) Wir werden dafür sorgen, daß diese Arbeit der Erziehung zu einem Volke und einem Volksbewußtsein ausgeführt wird. (Beifall.) Die Erziehung von Männern und Frauen für einen neuen Dolksgedanken, zu einem neuen Staatsgedanken, können wir niemals anderen überlassen, sondern sie ist ewiges Vermächtnis unserer Bewegung. Die Aufgabe, dafür zu sorgen, dem Reiche, das wir wollen, die Mensch e n z u s ch a f f e n, die erprobt durch ihr Leid, die Erziehung des Volkes zu einem neuen Staatsgedanken durchführen, ist die große Funktion und bleibt für immer die Aufgabe unserer Partei. Die Revolution wird nun übergeleitel in eine planmäßige Evolution. Das ist die Ausgabe der kommenden Monate und Iahre, daß wir nunmehr dieses wunderbare Zusammenspiel organisieren zwischen den staatlichen Funktionen und der Organisation der Bewegung. Die Staatsgewalt, die unsere Gewalt ist, und die volksorganisakocische Erziehung, die wieder ein Instrument der Staatsgewalt ist, sollen beide einander ergänzen. Dir möchten nicht. W. Die Volksabstimmung. Ausdehnung derAnwcndungsmöglichkeiten Berlin, 15. Juli. (WTD.) 3n der Begründung zu dem Gesetz über Volksabstim- mung heißt es u. o.: 2Iach äleberwindung des Parlamentarismus war es geboten, die auf alte germanische Rechtsformen zurückgehende Einrichtung der Volks- a b st i m m u n g für große, die Gesamtnation bewegende Fragen in veredelter Form zu ermöglichen. Bach der Weimarer Reichsverfassung ist der Dolksentscheid nur für materielle Gesetzgebungsakte gegeben. Bei der Entscheidung politischer Fragen außerhalb der Gesetzgebung war die Anrufung des Gesamtvolkes bisher nicht möglich. Gerade für bedeutsame politische Fragen, die das Schicksal der Gesamtnation entscheidend beeinflussen, kann es jedoch von besonderem Wert sein, eine klare Stellungnahme des Volkes herbeizuführen. Das Gxsstz über Volksabstimmung ermöglicht es der Reichsregierung, das Volk zu befragen, ob es einer von i h r beabsichtigten Maßnahme zustimmt oder nicht. Bei der Maßnahme kann es sich auch um ein Gesetz handeln. Das neue Gesetz schafft also einen neuen Weg der Volksgesetzgebung, bei dem das Volk in seiner Gesamtheit der Gesetzgeber ist. Bei der Volksabstimmung entscheidet die Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen, und zwar auch bann, wenn die Abstimmung ein Gesetz betrifft, das oerfaffungsänbernbe Vorschriften enthält. Damit wirb einer Sabotage ber Volksabstimmung oorgebeugt. Ieber Volksgenosse, ber auf Achtung unb Verantwortungsbewußtsein gegenüber feinem Vaterlanbe Wert legt, wirb zur Stimmurne gehen. Aenderung des MilchgeseheS. Berlin, 15. Juli. (ERD.) Das Gesetz zur Aenderung des Milchgesetzes bezieht sich auf eine Qlenberung des Paragraphen 38, die die Möglichkeit gibt, die Erzeugerbetriebe und die Betriebe, die Milch und Milcherzeugnisse bearbeiten oder verarbeiten, sowie Betriebe, die mit Milch und Milcherzeugnissen handeln, zur Regelung der Verteilung und des Absatzes von Milch und Milcherzeugnissen zusammenzuschliehen. Der Minister hat dabei für größtmögliche Wirtschaftlichkeit Sorge zu tragen und Schädigungen des Gemeinwohles und der Wirtschaft zu verhindern. Den Verbraucher wird besonders interessieren, daß bei der F e st s e tz u n g der Preise und der Handelsspannen Preisausschüsse mitzuwirken haben. Bei der Bildung der Preisausschüsse sind Erzeuger, Handel und Verbraucher angemessen zu berücksichtigen. Oie Errichtung einer vorläufigen Filmkammer. Das von Reichsminister Dr. Goebbels einge- brachte Gesetz über die Errichtung einer vorläufigen Filmkammer sieht vor, daß zur Vereinheitlichung des deutschen Filmgewerbes eine vorläufige Filmkammer mit dem Sitz in Berlin als öffentlich-rechtliche Körperschaft errichtet wirb. Die vorläufige Filmkammer hat Die Aufgabe, bas beutsche Filmgewerbe im Rahmen ber Gesamtwirtschaft zu förbern, die Belange ber einzelnen Gruppen dieses Gewerbes untereinander sowie gegenüber Reich, Ländern und Gemeinden zu vertreten, sowie einen gerechten Ausgleich zwischen Arbeitgebern und Arbeitnehmern herbeizuführen. Der Filmkammer muß angehören, wer gewerbsmäßig oder gemeinnützig als Unternehmer Bildstreifen herstellt, vertreibt ober wer als Film- fdjaffenber bei ber Herstellung von Bilbstreifen mit» wirkt. Die Aufnahme in bie Filmkammer kann abgelehnt ober ein Mitglied ausgefchloffen werden, wenn Tatsachen vorliegen, aus denen sich ergibt, daß ber Antragsteller bie für bie Ausübung des Film- aewerbes erforderliche Zuverlässigkeit nicht besitzt. Der Vorstand wird vom Reichsminister für Volksaufklärung und Propaganda bestellt. Oie Angestellieusäule der Oeuischen Arbeitsfront. Wie der DHV. mitteilt, wird jeder ausgeschlossen aus der Gemeinschaft der Schaffenden, der sich nicht entschließen kann, sich seinem De » russverband in der deutschen Arbeitsfront anzuschließen. Er wird keinen Anteil haben an der Volksgemeinschaft und an ihren kulturellen und materiellen Gütern. Der deutsche Arbeiter und Angestellte im Gesamtverband der deutschen Arbeiter und dem der deutschen Angestellten wird den Unorganisierten ächten und meiden, der allein die Folgen zu tragen haben wird, die sich aus seiner Weigerung, sich der Gemeinschaft seiner schaffenden deutschen Brüder und Schwestern anzuschließen, ergeben werden. Zum letztenmal ergeht an alle älnorgani- s i e r t e n die ernste Mahnung; Entschließt euch, ehe es zu spät ist! Schäfer-Offenbach erschossen aufgesunden. F r a n k f u r t a. M.. 17. Juli. (TU.) Der aus der Boxheimer Dokumenten-Affäre her bekannte Dr. Schäfer aus Offenbach a. M. wurde am Montagvormittag am Bahnkörper der Strecke Frankfurt a. M. - Reu-Isenburg erschossen a u f g e f u nd e n. Die Leiche, die drei bis vier Schüsse an Hals und Bauch aufweist, ist offenbar von der Bahnbrücke heruntergeworfen worden. Don den Tätern fehlt noch jede Spur. Kleine politische Nachrichten. Ueber das Thema .Dolkbei derArbeif wird am Montag in der Zeit von 19.50 bis 20 Uhr der Reichsmini ft er für Volks- aufklärung und Propaganda, Dr. Goeobels, über alle deutschen Sender sprechen. * Aus Anlaß des Abschlusses des Viermächte. Pakts hat zwischen Reichskanzler Adolf Hitler und dem italienischen Ministerpräsidenten Mus. f o l i n i ein überaus herzlicher Telegrammwechsel stattgefunden. • Nach Maßgabe des § 14 MG. in Verbindung mit § 1 ber Verordnung des Reichspräsidenten zum Schutze von Volk und Staat vom 28. Februar 1933 wurde die in Berlin erscheinende Tageszeitung „Deutsche Zeitung" mit sofortiger Wirkung bis zum 15. Oktober 1933 einschließlich verboten. Aus aller Welt. Balbo-Geschwader in Ehikago gelandet Das Flugzeuggeschwader des Generals B a l b o ist am Samstag um 10.14 Uhr ostamerikanischer Zeit in Montreal (Kanada) zu seiner letzten Etappe nach Chicago gestartet. Um 11 Uhr hatte das letzte Flugzeug den Boden verlassen. Das Geschwader flog in südwestlicher Richtung, dem Laufe des St. Lorenzstromes folgend. Um 14.50 Uhr wurde die amerikanische Grenze über» flogen. Kurze Zeit darauf sind 42 amerikanische Armeeflugzeuge aufgestiegen, um das Geschwader zu begrüßen und nach Chicago zu begleiten. Dort ist das Geschwader um Mitternacht gelandet. Ganz Chicago war auf den Beinen, um die Ankunft der italienischen Flieger zu erwarten. Schätzungsweise eine Million Menschen hatte sich am Ufer des Michigan-Sees eingefunden. Es war ruhiges Wetter, die weite Wasserfläche lag fist unvewegt, als das Geschwader, umkreist von 42 amerikanischen Flugzeugen, die ihm von der Grenze Kanadas aus das Geleit gegeben hatten, in ber sechsten Nachmittagsstunbe (nach mitteleuropäischer Zeit eine Viertelstunde nach Mitternacht) auf dem See vor Anker ging. Rekordflug des amerikanifchen wellfliegers Post. Der amerikanische Weltflieger Wiley P o st, ber ben Rekorb in ber W e l t u m f l i e g u n g mit 8 Tagen 15 Stunben unb 51 Minuten hält unb ihn um etwa zwei Tage verbessern will, ist mit seinem Flugzeug „Winnie Mac of Oklahoma“ am Sonntag um 11.55 Uhr in Berlin gekmbet. Post hat bie etwa Aus der Provinzialhauptstadt. „Deutsches", „CRein deutsches" Erzeugnis! Dem Rundschreiben Rr. 14 ber „Aktuellen Steuerfragen", bie ber hiesige Wirtschaftsprüfer Hermann Will herausgibt, entnehmen wir folgenbes: Die Berliner Jnbustrie- unb Hanbelskammer hat zu ber Frage Stellung genommen, wann ein Fabrikant ein Erzeugnis als „rein beutsches" bezeichnen barf. Im Zusammenhang bamit hat sich bie Kammer sogleich auch über bie Frage ber Zulässigkeit ber Bezeichnung „beutsches" Erzeugnis geäußert. Rach ber Ansicht ber Kammer ist bie Bezeichnung „beutsches" Erzeugnis ohne Rücksicht bar- aus, ob bie verwanbten Rohstoffe ober Halbfabrikate in- ober auslänbischen Ursprungs sinb, für ein Fertigerzeugnis zulässig, sofern nur ber Herstellungsvorgang, burch ben bas Erzeugnis feine wesentlichen Eigenschaften erhält, in Deutschland liegt. Jedoch ist die Bezeichnung „rein deutsches" Erzeugnis für solche Fälle irreführend und deshalb unzulässig. Die Bezeichnung eines Erzeugnisses als „rein deutsches" erweckt den Eindruck, baß-nicht nur ber Herstellungsvorgang in Deutschland geschieht, sondern daß auch die Rohstoffe oder Halbfabrikate deutschen Ursprungs sind. Für solche Fälle, wenn also Rohstoffe unb Halbfabrikate auslänbischen Ursprungs sinb, kann bie Ankünbigung „rein beutsch" ehr wohl geeignet fein, im Publikum falsche Vor- teUungen über bas Erzeugnis heroorzurufen. Da es einzig unb allein auf bie burch bie Ankünbigung im Publikum hervorgerufenen Vorstellungen ankommt, muß für alle solche Fälle bie Bezeichnung als „rein" als unzulässig angesehen werben. j&ettte beginnt ber neue Roman von Matter Julius Vloem „Oer Mann, ber mit biefer Zeit fertig wirb" in bett Gießener KamMenAättetm 6000 Kilometer lange Strecke in 25 Stunben unb 40 Minuten zurückgelegt. Für bie Zwischenlanbung in Berlin war eine kurze Zeit vorgesehen, um zu tanken, lieber ben Flug erklärte Post, baß er teilweise sehr schlechtes Wetter unb wenig gute Sicht gehabt habe, baß ihm aber ber „automatische Pilot", eine Einrichtung, die den Kurs unb bie Lage bes Flugzeugs automatisch zu hallen vermag, außerordentlich zustatten gekommen fei. Um 2.08 Uhr setzte er seinen Flug fort. Die zweite Flugstrecke führt Post nach dem 7000 Kilometer entfernten Nowosibirsk. Post ist auf dem Flughafen Debau bei Königsberg glatt gelandet unb heute, Montag, um 6.45 Uhr zum Weiterfluge gestartet. Schweres Autounglück in Schlesien. — 5 SA.-Leule gelötet. Am Sonntag früh gegen 7 Uhr ereignete sich in Tost im Landkreis Gleiwitz ein schweres Verkehrsunglück. Ein mit 25 Mann ber Kapelle ber SA.-Standarte 63 aus Oppeln besetzter Lastkraftwagen befanb sich auf ber Fahrt nach Gleiwitz, wo ein Runbfunkfrühkonzert gegeben werben sollte. Aus bisher noch nicht geklärter Ursache raste der Lastkraftwagen in einer Kurve gegen einen Baum. Der Wagen, der völlig gerhrümmert wurde, riß noch zwei Telegraphenftangen um. Zwei SA.- Leute waren sofort tot, 15 weitere wurden verletzt, davon sechs schwer. Von den Schwerverletzten st a r b e n im Laufe des Vormittags noch zwei im Krankenhaus in Groß-Strehlitz. Der Lenker des Lastkraftwagens verübte nach dem Unglück Selbstmord durch Erschießen. Die Jugend zieht nach Bayreuth. Den Bemühungen bes Herrn Reichsministers für Volksaufklärung und Propaganda, den Bayreuther Festspielen im 50. Todesjahre Richard Wagners dadurch eine besondere Weihe zu geben, daß durch Verteilung von freien Eintrittskar- ten an bie Jugend diese den Festspielen den Stempel aufprägt, ist ein voller Erfolg be» schieden gewesen. Sowohl die Regierungen der Länder wie andere Behörden haben eine große Anzahl von Karten zu die- sem Zweck erworben. Das Propagandamini st e r i u m selbst bringt über 3300 Karten zur Verteilung an um bie nationale Erhebung ver° biente junge Männer durch die Kultusministerien, den Kampfbund für deutsche Kultur, die Reichs- jugendführung der NSDAP., den NS.-Lehrerbund, die (Bauleitungen unb bie Oberste SA.-Führung. Das Propaganbaministerium selbst hat keine Karten mehr zur Verfügung, so baß alle Anforberun- gen an bie genannten Stellen zu richten sinb. Für bie Inhaber aller Freikarten ist freie Eisenbahnfahrt. Die Inhaber ber vom Propaganbaministerium selbst ausgegebenen 3300 Freikarten erhalten auch in Bayreuth freie Quartiere. Wettervoraussage. Der Luftdruck steigt von Westen her kräftig an, so daß die nordöstliche Störungstätigkeit weiter be- seitigt wird. Die zunächst noch zufließenbe kühle Luft fuhrt weiterhin zu wechselhafter Bewölkung, doch wird sich mit der Zeit der hohe Druck durchsetzen und mehr Aufheiterung bringen. Dabei werden infolge ber Sonnenstrahlung bie Temperaturen tagsüber ansteigen. Vorhersage für Dienstag: Wechselnd wolkig mit Aufheiterung, Temperaturen noch schwan- kend unb meist trocken. Vorhersage für Mittwoch: Weiter Besserung der Wetterlage unb tagsüber fortschreitende Er- wärmung. Lufttemperaturen am 16. Juli: mittags 18,8 Grad Celsius, abends 15,2 Grad; am 17. Juli: morgens 16,2 Grad. Maximum 19,3 Grad, Minimum 13 Grad. — Grbtemperaturen In 10 cm Tiefe am 16. Juli: abenbs 20,2 Grad; am 17. Juli: morgens 16,4 Grad Celstus — Niederschläge 10,8 mm. — Sonnenschein- dauer 4z Stunden. Borrwtjzen. — Tageskalender für Montag: Lichtspielhaus, Bahnhofstraße: „Die Rächt im Forsthaus". •* OberbahnhofsvorsteherHeinzel- mann nach Frankfurt a. M. versetzt. Mit Wirkung vom heutigen Tage ist Oberbahnhofsvorsteher Heinzelmann, der seit einer Reihe von Jahren beim Gießener Bahnhof tätig ist, an das Detriebsbüro der Reichsbahndirektion Frankfurt a. M. versetzt worden. Herr Heinzel- mann hat sich stets in außerordentlich eifriger und anerkennenswerter Weise um die Förderung der Gießener Derkehrsinteressen bemüht, auch durch rege Mitarbeit im Vorstand des Verkehrs- Vereins. Dem allseits beliebten Beamten wurde am Samstag eine herzliche Abschiedsehrung bereitet. ** Das Gefallenen-Ehrenmal Im Landgraf-Ludwig-Ghmnasium. Wie uns von der Interessengemeinschaft Gießener Kunstbildhauer einerseits und dem Hessischen Hochbauamt andererseits mitgeteilt wird, ist in dem über die Einweihung des Gefallenen-Denk- mals im Landgraf-Ludwig-Gymnasium von der Direktion herausgegebenen Bericht ein Irrtum enthalten. Wie das Hessische Hochbauamt hierzu mitteilt, wurde das Denkmal entworfen von dem damaligen Amtsvorstand des Hessischen Hochbauamtes Gießen, Herrn Oberbaurat D c^r t h, welcher auch die Ausarbeitung der Pläne zu dem Denkmal überwachte. Die Ausführung erfolgte im Juni d. I durch das Hessische Hochbauamt. Die Stein- und Bildhauerei Louis Schmidt, Gießen, war mit der Lieferung der für das Denkmal verwendeten Maulbronner Sandsteine und der Ausführung der Steinhauerarbeiten betraut. Der Entwurf und das Modell des Kopfes und der symbolisierenden Grabkreuze stammt von Bildhauer Ludwig Güngerich und wurde in dem Atelier der Interessengemeinschaft Gießener Kunstbildhauer (Ködding und Güngerich) ausgeführt. Die Steinübertragung der Plastik geschah im gleichen Atelier durch Steinbildhauer Zentgraf, Queckborn. "Die Zuschüsse desReichesfürdie Instandsetzung von Wohngebäuden für die Teilung von Wohnungen und den Umbau gewerblicher Räume zu Wohnungen betrifft eine Bekanntmachung im heutigen Anzeigenteil. Interessenten seien besonders daraüf aufmerksam gemacht. 60 Zähre Tierschutzverein für Hessen. Zu der Jubiläumstagung des 60jährigen Bestehens des Tierschuhvereins für Hessen, die in Dar mstadt abgehalten wurde, waren Ministerpräsident Professor Dr. Werner sowie zahlreiche Vertreter der Behörden, der Kirchen und befreundeter Organisationen erschienen. In seiner Begrüßungsansprache teilte der Vorsitzende Ministerialrat Ringshausen u. a. mit, daß alle ähnlich gerichteten Organisationen zu dem großen Hessischen Heimatbund zn - sammengefaßt werden, in dem die Hunde-, Katzen-, Kaninchen-, Vogelzucht-, Raturpflege-, Pflanzenschutz- und Wandervereinigungen, sowie alle Organisationen, die sich mit Volkskunde und Vockspflege befassen, vereinigt werden. Der hessische Ministerpräsident wurde zum Ehrenmitglied des Bundes ernannt. Rach dem Ministerpräsidenten Dr. Werner, der in seinen Worten ein warmes Empfinden für das Tier als den Helfer und Freund des Menschen zum Ausdruck brachte, sprachen noch Prälat D. Dr. Dr. Diehl, Provinzialdirektor Dr. Gebhardt, Landforstmeister Hesse sowie Ministerialrat G u n t r u m namens des Odenwald» klubs und Ministerialrat Braun für den Vogelsberger Höhenklub. Der Tierschuhverein hat der Spende zur nationalen Arbeit einen Betrag von 1500 Mk. übermittelt. Die Festrede hielt Oberreallehrer Frank über die Entwicklung des TierschuhgedankenS bei den Kulturvölkern. Die Kundgebung war umrahmt mit musikalischen Darbietungen, Rezitationen und Chören. 25. Zubiläumstagung des hessischen Dogelschutzvereins. Verbunden mit einer Arbeitstagung beging ber Vogelschutzverein für Hessen in Eber- stabt seine 25. Jubiläumstagung. Der Vorsitzende Landforstmeister Hesse hieß die erschienenen Mitglieder und Vertreter her Behörden herzlich willkommen. Er teilte u. a. mit, daß der Verein 10 0 0 Mark für bie Spende der nationalen Arbeit gegeben habe. Professor Grohen-Buselk nahm rsaminlung seine Gleich- reinslokal vor. Als QJertre- hen Epielverbandes waren el, Iugendfachwart Don- igenbgruppenleiter W. Ph>' men. Zunächst wurde die vom e Satzungsänderung einmutig -m dann der bisherige Vor- lieberlegte, wurde zum W- [lieb W. Philipp »E ies Bereinssuhrers geschritten sührer Henkel einige mi inommene Worte über 6 Haltung an die anwesenden irauföin wurde der seitherige Klingelhöser, M WM- rde unb Fch r guqenbte'üo M Ä gegeben. M »Sä* *"S6BÄ‘«ä ’i 1,116 i&sSv- g J sowie uje t rungen ^schanlage Agiler. )hnun?,-krage Heluuf des MS-- MO- rtzStzK KV"" Wirffchast S.Ji.-fport 9ie$enveriun9heri>euttoen®etreibeerntei933 Buntes Allerlei Die offizielle Festbluse für die Turnerinnen, die an dem Deutschen Turnfest in Stuttgart teilnehmen. Sprechstunden der Redaktion. 11-30 bis 1230 Uhr, 16 bis 17 Uhr. Samstag nachmittag geschlossen. Anzeigenaufträge sind lediglich an die Geschäftsstelle zu richten. lenen Tieren. Auch das Auftreten der Erdmaus, über das man nur wenig wußte, konnte des näheren gezeigt werden. Don der Kurzohrigen Wühlmaus heißt es in Brehms Tierleben: .Sie liefert den i Beweis, daß auch bei uns noch manches Tier so gut wie unbekannt lebt." Ihr Dorkommen wurde aus Sulengewöllen für eine ganze Reihe von Orten n Schlesien und in der Lausitz festgestellt. Die größte Bereicherung gewährten aber die Untersuchungen für die Derbreitung der Aordischen Wühlratle, eines Ragers, der erst seit 1840 bekannt ist, als ein Exemplar aus Rußland auftauchte. Bei uns galt das Tier bisher als Seltenheit allerersten Ranges, aber Uttendörfer konnte es in Gewöllen mehrfach nachweisen, so in der Reumark und bei Stettin und in der Umgegend von Berlin sogar verhältnismäßig häusig. Aus diesen Funden zeigt sich, .daß es manchmal bequemer ist, die Eulen für sich kleine Säugetiere jagen zu lasten, als sich selbst der Mühe des Follenstellens zu unterziehen." * Bettenhausen, 17. Juli Ler 24,ahrige Arbeiter Wilhelm (Behringer von Bettenhausen erlitt bei der Arbeit an der Kreissäge einen s ch w e r en Unfall. Ein großes Holzstück, das wahrend des Sägens absplitterte, traf ihn mit großer Wucht am Kopf, so daß er mit einer schweren Kopfverletzung in die Gießener Chirurgische Klinik einge- liefert werden mußte. Das Befinden des Verunglückten ist den Umständen entsprechend gut s. S t e i n h e i m, ~ Verantwortlich für Lokales, Provinz, Wirtschaft und Sport: I. V.: H. L. N e u n e r. Rahrungsrückstände, wie Haare, Federn, Knochen, Fischgräten, Insettenbeine usw., die von den meisten insektenfrestenden und vielen sifchfrestenden Dögeln durch den Schnabel ausgeschieden werden. Solche Klumpen finden sich überall, am häufigsten in der Rähe der Raubvogel- und Gulenhorste sowie unter den iog^.Gewöll-Bäumen", die von einzelnen Dögeln regelmäßig ausgesucht werden, wenn sie sich ihres Gewölles entledigen wollen. Diese Ausscheidungen haben seit langem die Aufmerksamkeit der Dogel- forscher erregt, da sie die beste Möglichkeit gewähren, sich über Art und Menge der Rahrung zu unterrichten. So hat der bekannte Ornithologe Gehr v Schwcppenburg mehr als 21000 Gewölle deut- scher Eulen untersucht und darin die Reste von mehr als 55000 Wirbeltieren gefunden, über 73% tarnen dabei auf Mäuse, über 23% auf Spitzmäuse, wäh- rend nur 1,68% auf kleine Vögel, 0,45% auf Frösche, 0,35" g auf Maulwürfe und 0,12% auf Fledermäuse entfielen. Richts beweist bester die Rütz- lichkeit der Eulen als diese Zahlen. Aber nicht nur für das Studium der Dögel und ihres Ruhens oder Schadens ist das Gewölle von großem Wert, sondern auch für den Säugetier-Forscher. Gr kann auf diese Weise die Wohngebiete von Tieren entdecken, die sich sonst noch immer der näheren Erforschung entzogen haben. Derartige Untersuchungen hatO. litten- dörfer angestellt und berichtet darüber in den Mitteilungen des Deceins sächsischer Ornithologen. Er Hal sich systematisch mit den Gewöllen des Waldkauzes und der Schleiereule beschäftigt und dabei das Dorkommen von Kleinsäugetieren festgestellt, die sich durch ihr nächtliches Leben der sonstigen Beobachtung entziehen So herrschte bisher über die Wohngebiete der Haus-Spitzmaus und der Feld- Spitzmaus große Unklarheit. Run haben Gewöll- funöe aus Luxemburg, dem Rheinland, der Provinz Sachsen, Thüringen und dem Westen des Freistaates Sachsen gezeigt, daß beide Tiere in diesen Gegenden häufig sind, während siL z- B. in der Umgegend von Berlin ganz zuHehlen scheinen. Die Kleine Haselmaus, die nach den bisherigen Angaben in Deutschland nirgends häufig sein soll, wurde in den Gewöllen des Waldkauzes in Der Kreishaupt- Mannschaft Bautzen verhältnismäßig häufig ange- troffen, sie gehört also dort keineswegs zu den sel- preußeu. Wiederaufbau des Limburger Schlosses in Etappen. WSN. Limburg, 16. Juli. Vor einigen Tagen weilte eine Regierungskommission in Limburg, um die Ruinen des vor vier Jahren abgebrannten Limburger Schlosses zu besichtigen und sich gleichzeitig über die einzuleitenden Maßnahmen hinsichtlich des wen entsprechend gut . . 16. Juli. Lehrer Helm, der die Unterklasse in unserer Schule führte wurde eine Schulstelle in Groß-Gerau übertragen Sein Nachfolger ist Lehrer R a i ß. - 9r 3 n i) e i b e n, 15. Juli. Dieser Tage feierte der älteste Einwohner unseres Dorfes, der Straßen- warter i. R. Heinrich Frank, feinen 8 9. Geburtstag Mit Stolz berichtete er immer wieder gern von feinen Erlebnissen in den Kriegen 1866 und 1870/71, die er beide mitmachte Er. der heute hier noch alleiniger Veteran dieser Kriege ist, war Mitbegründer und lange Jahre Vorstandsmitglied 50iahrigen Bestehen des Turnvereins am 10. November d. I. die feierliche Einweihung begehen zu können. s. Trais-Horloff, 15. Juli. In unserem Dorfe haben die Masern derart um sich gegriffen, daß in den unteren Jahrgängen nahezu 40 Prozent der Schüler dem Unterricht fernbleiben Aus Anordnung des Kreisgejundheitsamtes wurde deshalb die Unterklasse auf einige Zeit geschloffen. o. Brauch11sch siegte in seiner Klasse in 9:24,1 (76,595 Stbkm). Der absolut schnellste Fahrer war der Schweizer Stuber, der die Strecke als Ka- tegorienfieger in 9:12,9 (78,147 Stdkm.) durchfuhr. Tilden kommt nach Bad Ems. Am 29. und 30. Juli wird in Bad Ems ein len« nis-Länderwettkampf Deutschland — Amerika ausgetragen. Einer der hervorragendsten Tennisspieler der Welt, W. Tilden, wird mit seinem Landsmann Barnes das Sternenbanner vertreten: für die deutschen Farben werden Roman Najuch und H. Messerschmidt kämpfen. Die gesamte Ten- niswelt wird diesem Ereignis sicher das größte Interesse entgegenbringen und es nicht versäumen, den Weltmeister im Kampf mit Deutschlands stärksten Spielern zu bewundern, lieber die vorzügliche Emser Platzanlage äußerte sich Tilden, daß sie ihm „als eine der schönsten Anlagen der ganzen Welf geschildert worden fei. Hexenglauben bei -en Papuas. Wie stark Zauberei und Hexerei unter den Papuas noch im Schwange sind, zeigt der Jahresbericht des Gouverneurs des Papua-Gebietes aus Reu-Guinea, Sir Hubert Murray. „Der Glaube an Geister," heißt es hier, .findet fich noch überall, auch wo man ihn nicht erwarten sollte. Selbst die eingeborene Schuh- mann-Truppe erhält regelmäßige Besuche von Geistern und empfängt von ihnen Befehle, die auch gehorsam ausgeführt werden. Hexen gibt es auf allen diesen Inseln, die nach dem allgemeinen Glauben 500 km weit bis Port Moresby liegen, wobei sie als Flugzeug statt der sonst üblichen Besenstiele halbe Kokosnuhschalen benutzen. Sie üben einen verhängnisvollen Einfiuh auf diejenigen aus, die sich ihr Mißfallen zugezogen haben. Wir haben dies auf die glaubwürdigste Weise erfahren, nämlich von den Hexen selbst. Infolgedessen sind die .Hexenflüge" streng verboten worden, aber es ist zu befürchten, daß diese Befehle nicht beachtet werden. Ich kann nicht hoffen, daß die Hexerei in absehbarer Zeit aussterben wird, dazu wurzelt sie viel zu tief in den Dorstellungen des Volkes, aber ich denke, daß sich dieser Aberglaube allmählich abschwächen wird. Die Zauberer werden für alles Unglück verantwortlich gemacht, so auch für die Grippe, die hier herrschte ebenso für die Wirtschaftskrise. Als die Mitglieder des Bergstammes der ‘Sara im Kikori-Bezirk von dieser ihnen unverständlichen Erscheinung hörten, drohten sie, die Krise auf eine neuartige Weise zu lösen. Als sie nämlich fanden, daß die Eingeborenen an der Küste zu arm waren, um ihnen für ihre von den Bergen gebrachten Waren etwas zu bezahlen, iahten sie das als persönliche Beleidigung auf und drohten, sie würden den Gegenwert für ihre Waren in Menschen mit sich nehmen, die sie zu ihren Sklaven machen wollten. Glücklicherweise gelang es dem englischen Residenten, ihnen die wirtschaftlichen Dor- gänge so klar zu machen, daß sie von ihrer Absicht abhanden und versöhnt abzogen. Wie man aus „Gewöllen" Tiere entdeckt. Unter einem „Gewölle" verstehen Jäger und Do- gelforscher die verfilzten Klumpen unverdaulicher Perfonalveränderung bei der Dresdner Dank. Durch Beschluß des AR. der Dresdner Bank ist Direktor Erich Riemann, bisher Direktor der Zentralverwaltung der Firmen Brüder Mannsmann, als Direktor in die Leitung der Zentrale des Instituts berufen worden. * Gebr. Stollwerck AG., Köln. Die Gesellfchaft hat, wie die Verwaltung mitteilt, in dem am 30. Juni abgelaufenen Geschäftsjahr der wirtschaftlichen Lage entsprechend mit relativ befriedigendem Erfolg gearbeitet. Dor allem konnte die Liquidität des Unternehmens erheblich verbessert werden. Obwohl der Abschluß noch nicht vorliegt und demgemäß im AR. noch nicht beraten werden konnte, ist die Wiederaufnahme der Dividendenzahlung zu erwarten. Frankfurt freundlich. Frankfurt a. M., 17. Juli. (WTD. Drahtmeldung. ) Obzwar die erste Börse zu Beginn der neuen Woche die Kurssteigerungen fortsehte und die Tendenz als weiter befestigt zu bezeichnen ist, brachte sie in gewisser Hinsicht doch eine gelinde Enttäuschung deshalb, weil von der Kundschaft nicht die Aufträge Vorlagen, die man nach dem Börsen verlauf vom Samstag erwartet hatte und darüber hinaus am Rentenmarkt sogar Abgaben erfolgten. Die Kulisse übte daher einige Zurück- Haltung, zumal die Außenhandelszisfern für den Monat Juni, die einer Einfuhrüberschuß brachten, verstimmten. So kam es nur zu kleinen Umsätzen und nach den ersten Kursen waren fast allgemein kleine Kursrückgänge zu beobachten. Die ersten Rotierungen brachten jedoch gegenüber der Schluh- kurse vom Samstag beahtliche Steigerungen. Erhöhtes Interesse wendete sich wieder den Mon- tantoerten zu, wobei Klöckner-Werke plus 2 Proz. und Phönix mit plus 1,5 Proz. am stärksten betätigt waren. Im übrigen betrugen die Erhöhungen. bis 1 Prozent. Rur Ilse-Bergbau Genußscheine ließen etwas nach. Sehr feste Kurse hatte der Elektromarkt aufzuweifen, vornehmlich Schuckert und Siemens mit plus 3 Proz., wobei besonders bei Letzteren Stillhaltekäufe getätigt worden fein sollen. Dekula gewannen 1,75 Proz. Lahmayer 1,5 Prozent. Start erhöht lagen Eonti- Gummi mit plus 2 Proz., Dt. Linoleum mit etwa 1,13 Proz. und Scheideanstalt mit plus 1,5 Proz Auf den Rebenmärkten ergaben sich Besserungen von 0,5 bis 1 Prozent. Schwächer setzten IG. mit minus 0,25 Proz., Dt. Erdöl mit minus 1,63 und Zellstofs-Waldhof minus 0.5 Proz. ein. Nachdem nach den ersten Kursen wieder leichte Erholungen eingetreten waren, unterlagen die Kurse später verschiedenen Schwankungen. Weiter befeft'gt waren Montanwerke, während IG. sehr uneinheitlich genannt wurden. Das Geschäft zeigte infolgedessen keine Belebung, abgesehen von den größeren Umsätzen am Montanmarkt. Am Rentenmarkt gaben Altbesih 0,75 Prozent nach, Reubefitz und späte Reichsschuldbuchforderungen waren jedoch behauptet. Don Industrieobligationen lagen Stahlvereinbonds bemerkenswert fest (plus 1 Prozent,. Goldpfandbriefe tendierten nicht ganz einheitlich, jedoch meist 0,25 Prozent höher. Liquidationspfandbriefe und Kommunalobligationen waren gut gehalten. Staats- und Stadtanleihen lagen ruhig. Auch der Auslandsrentenmarkt verkehrte in stiller Haltung: Schweizer Werte zogen jedoch auf festere Züricher Kurse an. Tagesgeld war zu 3 Prozent leicht. frankfurter Schlachtvichmarkt. Frankfurt a. M., 17. Juli. Auftrieb: 1441 Stuck Rinder: 438 Ochsen, 94 Bullen, 502 Kühe, 380 Färsen, 479 Kälber, 40 Schafe, 4270 Schweine — Es wurden bezahlt: Ochsen: vollfleischige, jüngere, 29 bis 32; ältere 25 bis 28: sonstige oollfleischige 22 bis 24. Bullen: jüngere, oollfleischige 26 bis 29; son tige oollfleischige 22 bis 25. Kühe: jüngere, voll- fiel chige 25 bis 28. sonstige oollfleischige 21 bis 24; fiel chige 17 bis 20; gering genährte 12 bis 16. Färsen (Kalbinnen, Iungrinder): oollfleischige, ausge- mästete 29 bis 33; oollfleischige 26 bis 28; fleischige 22 bis 25. Kälber: beste Mast- und Saugkälber 37 bis 40; mittlere Mast- und Saugkälber 33 bis 36; geringe Kälber 24 bis 32. Schweine: Fettschweine über 300 Pfund Lebendgewicht 34 bis 37; voll- fleischige von zirka 240 bis 300 Pfund 35 bis 38; oollfleischige von zirka 200 bis 240 Pfund 35 bis 38; oollfleischige von zirka 160 bis 200 Pfund 34 bis 37; fleifdjige von zirka 120 bis 160 Pfund 32 bis 36. — Marktverkauf: Rinder ruhig, ausoerkauft. Kälber und Schafe ruhig, geräumt, Schweine schleppend, geringer Ueberftanb. beitragen. Der Markt wird hierdurch seine natürliche Funktion wieder erhalten. Die im Getreidemarkt tätigen Wirtschaftsgruppen werden daher zum erstenmal seit langer Zeit wiedek ungestört und ohne Sorge vor unberechenbaren Eingriffen der öffentlichen Hand ihre Aufgaben erfüllen können. Es muß nunmehr aber auch mit aller Lnk- schiedenheit gefordert werden, daß eine spekulative Gefchäftsmethode bei der Erntebewegung, die doch letzten Endes der Brofoerforgung der Bevölkerung dient, endgültig verschwindet. Eine weitere — und zwar besonders erfreuliche Stütze wird der Getreidemarkt von der Konsumseite her erfahren. Im Zuge der nationalen Wirtschaftspolitik und der Arbeitsbeschaffung hat eine Kauf- traft Steigerung begonnen, die einen ständig wachsenden Verbrauch an Lebensmitteln und besonders auch an Brot erwarten läßt. Unter diesen Umständen bedarf es lediglich einer Vorsorge gegen den Verkaufsdruck in der ersten Hälfte des neuen Ge- treidewirtschaftsjahres. Hierbei kann auf einige nebensächliche Mittel verzichtet werden, die im ver- gangenen Jahr den erstrebten Erfolg nicht erzielt, den beteiligten Wirtschaftsgruppen aber da und dort Schwierigkeiten bereitet haben. Dohl aber ist es notwendig, die Bergung und Bewegung der Ernte ausreichend und billig 3 u finanzieren. Hier hat die Reichsreaierung die geeigneten Dor- kehrungen getroffen. Ferner aber und vor allem wird die Ausfuhr von Getreide ermöglicht mit dem Ziel, die gleiche Menge (Betreibe zu einem späteren Zeitpunkt, wenn ber deutsche Markt einen entsprechenden Bedarf aufzeigt, wieder einzuführen. Der Gesamtplan sichert nach menschlichem Ermessen einen gesunden Ablauf des Getreidejahres. Die Getreideernte 1933 wirb, wie von amllicher Seite mitgeteilt wirb, nach bem Stand ber Felber zu Anfang Juli 1933 voraussichtlich nicht ben gleich hohen Ertrag bes Vorjahres bringen, bei normaler Weiterentwicklung bes Felbbestanbes aber auch nicht stark hinter ber Ernte 1932 Zurückbleiben. Da zu ben neuen Getreidevorräten notfalls die in den zurückliegenden Monaten geschaffene nationale Ge- treibereferoe bes Reiches treten könnte, ist bie Be- barfsbeckung im Wirtschaftsjahr 1933/34 allein auf nakionalwirlfchaftlicher Grundlage, also ohne zusätzliche Getreideeinfuhr, gesichert. Um dem Markt Raum zu geben für eine Preisentwicklung, die bem Bauern ben gerechten Lohn ür Arbeit unb Aufwenbung sichert, wird daher im Gegensatz zu ben vergangenen Jahren eine zusätzliche Einfuhr von auslänbischem Ge- treibe von vornherein nicht zugelassen werben. Die Gesundung bes inneren Marktes wird ferner durch ben Preisausgleich zwischen inländischem (Betreibe unb ausländischen Kraftfuttermitteln erstrebt werben. In ber letzten Zeit sinb in (Betreibe bauenden Betrieben in stänbig fteigenbem Umfange — entgegen früherer Gewohnheit — an Stelle von selbst erzeugten Futtergetreibe auslänbische, besonbers billige Kraft futtermittel verfüttert worden mit der Folge, daß der Ge- treibemarft durch die so frei werdenden (Betreibe» mengen übermäßig belastet würbe. Das wirb künftig oermieben werben burch eine Preisbilbung für bie monopolmäßig bewirtschafteten, eiweißhaltigen Futtermittel, bie ben Ersatz von (Betreibe burch bieses Futtermittel unwirtschaftlich macht. Zur Festigung des Marktes wird ferner der , i? 0 r t f a l ( jeder künstlichen, bisher auf Kosten der Gesamtheit durchgeführten Verbilligung von Futtermitteln > unseres Kriegeroereins, dem er heute noch als Ehrenmitglied angehört Er ist geistig und körperlich noch recht rüstig und nimmt mit Interesse An- teil an den Geschehnissen des öffentlichen Lebens. s. Utphe, 15. Juli. Da vor eimgcr Zeit alle offenen Maßnahmen des freiwilligen Arbeitsdienstes eingestellt wurden, mußten auch die Arbeiten an der Ausfüllung eines Teiches abgebrochen werden, der seinerzeit durch die Braunkohlenförderung der Grube .Friedrich" entstanden war. Seit Beginn der Woche ist die Arbeit als Rotstandsarbeit wieder ausgenommen worden. Es werden durch den Unternehmer Heinrich Dietz etwa 20 Mann von hier und Umgegend 40 Stunden die Woche beschäftigt. Der Stundenlohn beträgt 48 Pfennig. Rach 5er- tigstellung des Projektes werden etwa 7 bis 8 Morgen Ackerland gewonnen, die Eigentum der Gemeinde sind Mreiö Büdingen * Nidba , 17. Juli. Heute morgen wurde ber Ar- DeitsbienftroiQige Paul Stober aus bem Arbeits- bienftlager Nibba mit einer schweren K o p f v e r- i etzu n g besinnungslos in bie Gießener Chirurgische Klinik einge.liefert. Der bebauernsroerte Mann war mit bem Motorrad gestürzt unb hatte eine schwere Kopfverletzung, anfdjeinenb einen Schädelbruch erlitten Sein Befinben ist ernst Wieberaufbaues zu beschäftigen. Es wirb bei ber finanziellen Notlage bes Staates nicht möglich sein, bas Schloß in einem Zuge roieber aufzubauen. Man ro*r^?a5 Limburger Schloß je nach Vorhanbenjein ber Mittel in Etappen aufbauen. Kreis Wetzlar. 0 Groß-Rechtenbach, 13.Juli. Zum kom- missarischen Seigeorbneten bes Amtes Rechtenbach ist Bürgermeister Lanbwirt Wilhelm Langsborf aus Groß-Rechtenbach von bem Vorsitzenden bes Kreisausschusses ernannt worben. " Königsberg, 15. Juli. Nachdem für Sonntag, 23. Juli, für alle Gemeinden unseres Bezirkes kirchliche Urwahlen festgesetzt worden sind, muß die für Sonntag, 23. Juli in Hohensolms geplante Kundgebung der Glaubensbewegung .Deutsche Christen" bis auf weiteres verschoben werden. Der Termin für die Kundgebung in Hohensolms wird noch bekanntgegeben werden. Max Schüler bei den süddeutschen Schwimm-Meisterschaften Dritter im Springen. Der Gießener Schwimmverein hatte seinen Springer, Max Schüler, zu den am gestrigen Sonntag in Darmstadt im Auftrag des Kreises V im Deutschen Schwimmverband vom Darmstädter Schwimmklub .Jung-Deutschland" durchgasührten süddeutschen Schwimm-Meisterschaften zur Teilnahme an den Springwett- bewerben gemeldet. Aus verschiedenen Städten Süddeutschlands hatten sich in Darmstadt siebe n Bewerber um die Springmeisterschaft eingefunden. Die Leistungen der einzelnen Kämpfer waren sehr gut; alle Teilnehmer zeigten ein ziemlich ausgeglichenes Können. Die größere Wettkampferfahrung brachte dem Mannheimer Vertreter den 1., und dem.Münchener Dertreter den zweiten Sieg. Der Gießener Max Schüler mußte sich mit dem dritten Platz zufrieden geben. Bei weiterem eifrigen Training dürste auch ihm eines Tages ein erster Sieg ^schieden sein. Dazu ist es aber notwendig, daß von ihm späterhin erstklassige Veranstaltungen besucht werden, damit er sich die nötige Wetlkamps-Ersahrung aneignet. ADA (5- Bergrekord - kennen. Das neunte Rennen um ben ADAC.-Bergrekord auf bem Schauinslanb, bas am Sonntag burchge- führt würbe, hatte sehr unter ber Ungunst ber Witterung zu leiben. Infolge bes ständigen Regens hatten sich natürlich viele, bie sonst als Zuschauer gekommen wären, baoon abhalten lassen. Daher gab es biesmal nicht ben üblichen Massenbesuch. Die Rennen ber einzelnen Klassen selbst verliefen sehr fpannenb, ba sich bie Konkurrenten ziemlich gleichwertig waren. 128 Wagen- unb Motorrab- fahrer stellten sich bem Starter zur „Rekorb"-Fahrt über bie 12 Kilometer lange mit 178 Kurven versehene Strecke. Da bie Straße burch ben Regen sehr schlüosrig geworben war, mußte mit aller Vorsicht gefahren werben. Darin liegt auch bie Erklärung, warum bei ben Motorräbern keine neue Bestleistun- gen erzielt würben. Schnellster ber Motorräber war ber Schweizer Hünni, ber 9:38,3 Minuten (74,714 Stbkm.) brauchte. Bei ben Settenwagen- Maschinen zeigte sich Möritz-München als ber Beste. Bei ben Sportwagen gab es zwei neue Klas- senrekorbe. (3 r i e m • Ludwigsburg fuhr auf Amil- car für bie Klasse bis 1100 ccm in 10:42,0 (67,288 Stbkm.) einen neuen Rekorb heraus, unb Jellen- Graz (Alfa Romeo) drückte bie Bestzeit ber Klasse bis 3000 ccm auf 9:24,1 Min. (75,949 Stbkm.). Weitere Erhöhung des Schmalzzolles Im Rahmen des großen Fcttprogcamms der Reichsreaierung ist tm Mai 1933 auch der Sch malzzoll aus 75 Reichsmark erhöht worden, um die Schmalzpreise in ein angemessenes Verhältnis zu den Preisen für die übrigen inländischen Fette zu bringen. Dieses Ziel ist nicht erreicht worden, da seitdem in den wichtigen Ausfuhrgcbieten die Währung sich entwertet hat und ausländisches Schmalz in Deutschland daher zu ständig gleitenden Preisen angeboten werden konnte. Um das mit dem Fettprogramm verfolgte Ziel zu erreichen und das wachsende Mißverhältnis zwischen den Gestehungspreifen und Verkaufspreisen zu beseitigen, muh daher der Schmalzzoll von neuem erhöht werden. In einer Verordnung vom 14. Juli 1933 wird daher der Schmalzzoll von 75 Reichsmark auf 100 A e i ch s m a r k erhöht. Die Verordnung tritt am_ 19. Juli 1933 in Kraft. Aus den gleichen Gründen sind auch die Zölle für Speck (von 36 Reichsmark auf 60 Reichsmark) und für Premier jus, Rinder» und Schaftalg und Schweine- und Gänsefett erhöht worden. IMMMMA. Vornan von Helma von Hellermann. 20. Fortsetzung. Nachdruck verboten! Da sah ich zum erstenmal Frau Maloreen in Gesellschaft jenes Mannes, den sie heute als Fremden begrüßte. Sie bewohnten eine Flucht im zweiten Stock, und man nannte sie Monsieur und Madame Traillon." Er schwieg einen Augenblick; es schien, als zögere er. „Das — Ehepaar verkehrte ausschließlich in ausländischen, hauptsächlich französischen Kreisen. Von den Deutschen dort wurde ..." Wieder stockte er. Eine befehlende Geste Steinherrs. . wurde es gemieden!" vollendete Georg von Vandro, angestrengt den Aschenbecher betrachtend. „Es hieß, die beiden stünden im französischen Nachrichtendienst." Das Gesicht des aufmerksam lauschenden Mannes hatte sich verfinstert, aber es blieb ruhig. „Ich dachte mir schon Aehnliches", sagte er langsam. „Es wäre durchaus möglich, daß ... Lassen Sie mich Ihre Mitteilungen mit meinen Erfahrungen während des Londoner Besuches ergänzen." Georg von Vandro horchte überrascht auf. „London? Als Sie mit Madame — mit Frau .. Steinherr bejahte kurz. „Daß der ihr also wohlbekannte Franzose mitflog, haben Sie vielleicht gehört, auch daß sie sich seiner kleinen Ritterdienste absolut nicht mehr entsinnen konnte." Ein stummes Kopfneigen. Gespannt hingen des jüngeren Mannes Blicke an den Lippen des anderen, der nun von jener seltsamen Begegnung im nächtlichen Nebel und von dem kleinen Heft, das die Maloreen ihm so schnell entrissen, berichtete. „Ich versuchte zu kombinieren; aber jede Lösung beruhte auf Vermutungen. Mir fehlte jeglicher klare Beweis. Immerhin, ich war mißtrauisch geworden, und von da ab auf der Hut. Sie wissen ja, daß ich nach London flog, um mir das neue, stahlhärtende Verfahren, das der in England lebende Doktor Ever- lein erfand, zu erwerben, ehe mir andere zuoor- kamen. Es gelang mir auch. Aber jene anderen hatten wohl Kenntnis vom Zweck meiner Reife. Zweimal wurde ein Einbruch ins Laboratorium nur durch die Wachsamkeit des Erfinders und feiner Helfer verhindert. Und zweimal versuchten sie es bei mir. Ws wir — immer vorsichtshalber zu viert — auf die Bank von England fuhren, um den einen Teil der Formel auf mein Tresor zu bringen, gab es direkt vor dem Portal einen Zusammenstoß mit Fremden. Ein Kerl riß mir den Mantel auf — es gelang mir aber, ihm den Arm umzudrehen. Er schrie auf. Sofort war Polizei da. Aber die Kerls waren schon verschwunden. Unglaublich schnell ging alles." „Und das zweite Mal?" fragte Georg von Vandro, atemlos zuhörend. „Da beehrten sie mich im Hotel mit ihrem Besuch", lachte Steinherr kurz auf, „und zwar in der Nacht, in der sie mich im Besitz der ganzen Formel wähnten. Da ich ein wenig von Chemie verstehe, interessierte mich die Zusammensetzung des Wundermetalls, und ich hatte mir eine Kopie erbeten; wollte sie einmal durchstudieren und bann sofort verbrennen. Unterließ es jedoch, wiederum: vorsichtshalber — was durchaus kein Fehler war, wie ich später merkte. Während ich spät nachts am Schreibtisch saß und allerlei alte Briefschaften durchsah, hatte ich auf einmal das Gefühl, beobachtet zu werden. Aber nirgends war etwas Verdächtiges zu merken, so gründlich ich jede Ecke und jeden Winkel im Zimmer, an der Wand und an der Decke absuchte. Da kam mir eine Idee. Ich legte einen alten Brief in einen Umschlag, schrieb „Geheimformel" darauf, versiegelte ihn und legte ihn unter mein Kopfkissen. Ich war fest entschlossen, wachzubleiben, um einen eventuellen Besuch gebührend empfangen zu können. Doch überfiel mich gegen Morgen plötzlich eine derartige bleierne Müdigkeit, daß ich wie ein Sack in Schlaf versank. Als ich sehr spät und mit scheußlichen Kopfschmerzen erwachte, fehlte der Brief unter meinem Kopfkissen, während sich sonst alles im Zimmer in tadelloser Ordnung befand. Hoffentlich hat der Briefinhalt Freude bereitet!" „Und jetzt?" fragte Georg von Vandro nach kurzer Pause. „Tja — jetzt scheinen die lieben Freunde zu wissen, daß der eine Teil der Geheimformel sich in Deutschland befindet!" lächelte der andere, dem Rauch seiner Zigarette nachblickend. Er lächelte dann Vandro an: „Die Herren Franzosen sind außerordenllich geschäftstüchtig, das muß man ihnen lassen. Kommen selbst in harmlosester Absicht — und bringen sich gleich einen Kundschafter mit." Die breiten Schullern reckten sich, als Steinherr sich aufrichtete: „Aber wir wollen unhöflich sein und ihre Neugier nicht befriedigen, daher liegt das Rezept in drei verschiedenen Ländern in drei verschiedenen Tresors. Nur richtig zusammengestellt, ergibt sich das richtige Resultat. Und diese letzte Formel befand sich für eine einzige Nacht hier. Heute früh wurde auch sie in sicheren Gewahrsam gegeben. Das wissen die Freunde meiner Tätigkeit aber nicht. Ich lasse Werk und Geschäftsräume noch Tag und Nacht bewachen. Wollen mal sehen, ob sie darauf hereinfallen und die Kostbarkeit wieder hier vermuten." „Wer bürgt für die Unbestechlichkeit der Wächter?" fragte Georg von Vandro. „Ihre Zahl", erwiderte Steinherr lakonisch, auf die Klingel auf seinem Schreibtisch drückend. „Einer paßt auf den anderen auf, denn es sind hohe Belohnungen für Entdeckung und Meldung jeder kleinsten Unregelmäßigkeit ausgesetzt worden, und bekanntlich gönnt man die sich selber in erster Linie. Die Post!" Zu dem an der Tür erscheinenden Boten gewandt. „In zehn Minuten soll Herr Siegel zum Diktat kommen! — Um zwölf Uhr müssen wir wieder hineinfahren; Aufsichtsratssitzung in der Deutschen Bank." „Sehr wohl, Herr Steinherr." Georg von Vandro sprang auf, stand rank und schlank vor dem großen Mann im Sessel, der ihm freundschaftlich zunickend die Hand bot. Welch festen Handdruck der kleine Blonde hatte; an dem war nichts Schlappes und Halbes. Einen Augenblick lang sah Steinherr ihm nach, dann kam die eingelaufene Post, der Sekretär -- die Arbeit begann. Müde, durchfroren, langte Georg von Vandro abends gegen neun Uhr im Gartenhäuschen an. Aber fein Gesicht hellte sich auf, als Wera ihm entgegenlief und die Arme um feinen Hals schlang. Fest drückte er sie an sich, küßte ihr Haar, ihre Wange, die sich endlich ein wenig zu runden begonnen, den Mund, der sich willig seiner Zärtlichkeit darbot. „Ach, das tut wohl!" Er stellte sich mit dem Rücken gegen den alten großen Kachelofen, dem stetige Wärme entströmte, und rieb seine Schultern nach Kinderart Dagegen. „Und wie behaglich und reizend alles aussieht, Weralein. Es lohnt sich, fortzumüssen, um so empfangen zu werden!" „Es war ein anstrengender Tag für dich. Lieber" — und ein einsamer für mich, fügte ihr Herz stumm hinzu; aber das durfte Georg nicht wessen. Besorgt betrachtete sie die blassen, abgespannten Züge des Gatten; aber sogleich spannten die sich zu einem Lächeln. „Müde bin ich wohl, Schatz, aber sonst wohlauf. Ich freue mich auf den schönen Abend mit dir!" Sie gab sich anscheinend damit zufrieden, blies ihm einen Kuß zu. „Es gibt Lende und Rotkraut!" Alsdann verschwand sie in die Küche. Aber obwohl das Essen diesmal vorzüglich zubereitet war, vermochte Vandro nur wenig davon zu genießen. Erst als er auf Weras Nötigen einen heißen Grog gebraut und, das dampfende Glas vor sich, mit feiner jungen Frau in der Sofaecke saß, schwand endlich das Kältegefühl auf Brust und Rücken, das er den ganze» Tag gespürt. Ganz in die wunschlose Stille des Beisammenseins versunken waren die beiden Menschen, die das Schicksal so seltsam zusammengeführt, und genossen aus tiefstem Herzen ihr Glück, als ahnten sie, daß feine Dauer nur kurz sei ... 24. Kapitel. „Sie wollen die Hüte haben, mitzukommen zur Werkbesichtigung der Herren? Wie liebenswürdig von Ihnen, Frau Jenny. — Aber gewiß — vielen Dank!" „Aber nur, wenn es Ihnen wirklich recht ist!" vernahm er die Stimme der Maloreen im Hörer. „Ich merkte gestern, daß Sie das Französisch etwas mangelhaft sprechen, und da dachte ich, es fei Ihnen vielleicht lieb, eine befreundete Seele zur Seite zu haben." Das spottende Lächeln um des Mannes Mund vertiefte sich. „Und da will Frau Jenny den rettenden Engel spielen. Famos! Ich bin Ihnen wirklich zu außerordentlicher Dankbarkeit verpflichtet!" Schwer war es, den Hohn aus seiner Stimme zu hatten. „Ich werde etwas früher kommen, um bei der Ankunft der Herren zur Stelle zu fein!" versprach die Frau. Legte den Hörer langsam und sorgsam auf den Apparat zurück und wandte sich dem Manne zu, der, die Hände hinter dem Kopf verschränkt, auf der Chaiselongue lag und ihre Bewegungen in fauler Behaglichkeit verfolgte. „Er erlaubt es?" Unter breiten weißen Lidern funkelten die grünen Augen ihn gereizt an — schlossen sich bann, als wollten sie einen unerwünschten Anblick ausschließen. „Aber natürlich!" Es klang gleichgültig und müde. .Der Mann lachte. Unter dem kleinen dunklen Schnurrbart schimmerten spitze weiße Zähne. „Natürlich, sagt sie und schläst beinahe ein, während wir vor Spannung den Atem .Inhalten! Meine liebe Jenny, du bist das seltsamste Wesen, das Gott je erschuf. Wenn man dich endlich genau zu kennen wähnt, gibst du neue Rätsel auf. Aber vielleicht ist es gerade das, was einen immer wieder anzieht .Du bist die einzige Frau, deren ich noch nie überdrüssig geworden bin." l Fortsetzung folo' ' Gießen, den 17. Juli 1933. 04314 AufWunfch der Verdorbenen findet die Beerdigung in der Stille ftatt Samstag, den 15. Juli, ift meine liebe Frau, meine gute Mutter, Schwiegermutter, Großmutter, Schwefter, Schwägerin und Tante Chriftine Diehl, geb.Hallftein im 65. Lebensjahre nach kurzem, in großer Geduld getragenem Leiden Rill in Gott heimgegangen. Im Namen der Hinterbliebenen: Nikolaus Diehl, Gend.-Insp. i. R. 4605 D Gießen, den 17. Juli 1933. Danksagung. Für die vielen aufrichtigen Beweise der Teilnahme während der Krankheit und beim Heimgang unserer lieben, unvergeßlichen Frau Jenny Wetterhahn sage ich hiermit allen herzlichsten Dank. Louis Wetterhahn im Namen aller Hinterbliebenen. | Vermietungen \ Kleinere 2-3imm.-lDoön. mit Küche, 3. St., in fein. Hause. Kevler- straße7, s.d.l.Ang. jit vermieten, (oiao? Näheres PaulEim, Friedrichstraße 14,1. Ceetes Simmet? abzg. Asterwcg 10. Gut möbliertes Zimmel nur an Dauermieter su vermieten. ««»M Bahnhofftr. 46, II. e- G. m. b. h. in Lollar. Die verehrlichen Mitglieder unserer Genossenschaft werden zu der am Sonntag, dem 23. Juli 1933, nachmittags 4 Uhr, im Gasthaus „Jur Traube" bei Herrn Otto Nuhn, Lollar, stattfindenden 4602D außerordentlichen Generalversammlung eingeladen. Tagesordnung: 1. Gleichschaltung: Vorstandswahl, Aufsichtsratswahl. Lollar, den 15. Juli 1933. Der Vorsitzende des Aufsichtsrats: Hofmann. Bekanntmachung. Betr.: Zuschüsse des Reichs für die Instandsetzung von Wohngebäuden, die Teilung von Wohnungen und den Umbau gewerblicher Räume zu Wohnungen. 4599C Auf Anordnung des Herrn Reichsarbeitsministers wird der Zeitpunkt für den Beginn der Arbeiten bis zum 1. August d. J. und der Endtermin bis zum 1. November d. 3. hinausgcschoben. Gießen, den 14. Juli 1933. Bürgermeisterei Gießen. I. V.: Dr.Hamm. beionö. Fr edhow-Banle, -Sessel, Gießkannen, Kramttänder ufro sowie beransnebmb., vat.Wasche- (922A ufähle. ver Stück NM 5.— u. 6 — Edgar Borrmann, Gießen. Büromöbel und Karteien in l^olz und Stahl. Niedrige Preise, gute. Ausführungen foc.hmgnh i.sche Bedienung'. Niederhausen Giessen Bahnhofstraße gegenüber Hotel Schütz Q SichererSdmlz gegen Regen und Staub ist für Ihre Kamera eine solide Ledertasche. Ich habe für alle Apparate Kamerataschen in großer Auswahl vorrätig. Mo-Bans Carl Beitel Frankfurter Straße 39. Betr.: Konkurs über den Nachlaß der Eheleute Eisenbahnsekretär i. 5R. *6arl Müller XXII. und Luise, geb. Loh, in Gießen. Beschluß. Der mit seiner Entlassung einverstandene Konkursverwalter Herr Eugen Rothenberger in Gießen wird aus seinem Amt als Konkursverwalter entlassen. Zum Konkursverwalter wird mit Einverständnis des Gläubigerausschusses Herr Bürovorsteher Karl Laux in Gießen, Bahnhofstraße 76, bestellt. 4606D Gießen, den 11. Juli 1933. Hessisches Amtsgericht. Mittwoch, den 19. 3u(i, vormittags 10 Glotzer Lotzen WSeltelMg zu vermieten. Schriftl. 2(ng. unt. 04308 a. d. Gß. Az. | Mietgesuche | 5-Zimmer-Wohng. mit Bad u. Zentralheizung in gut.Lage z.l.Okt.zumiet.ges. Schriftl. Ang. unt. 4607V a. d. Gß. Az. Sonnige 5-6-Zimniep-Wohnung Uhr, findet im „Deutschen Haus" die diesjährige Lohholzversteigerung statt. Es kommen zum Ausgebot 7970 Stück prima Lohwellen und 241 rm Lohholzknüppel. Das Holz sitzt an der Weiperfelder Straße, und ist sehr günstige Abfuhrgelegenheit nach der Wetterau. 4545D Brandoderndorf, den 12. Juli 1933. Maurer, komm. Ortsbürgermeister. Cal6ReslauranLster und Frau Anna, geb. Erb Wieseck, den 15.3u1i 1933 04309 Lichtspielhaus Giessen Ab heute nontag: Hermann Speelmans der Liebling des Publikums, und Camilla Spira in: (Der Fall Roberts) IEine unerhörtspannende, geheimnisvolle Kriminal- ■ geschickte von Lieb und Leid, in die auch die war- jä men Lichter eines befreienden Humors fallen und ■ zu Höhepunkten führen, wie sie nur selten in einem I Film werk erreicht werden. 4601C I Dazu gutes Beiprogramm u.Ufa-Tonwoche Hi (Verschiedenes Bücher für den Naturfreund •••••••••••• Zur Ablösung einer ersten Hypothek NM. 30 000 auf erstklasf. Wohnhaus gesucht. Schr. Angebote unt.04312 a.d.Gieß.Anzeiger. und für den Wanderer Waldweben. Die Lebensgemeinschaft des deutschen Waldes in Bildern. 150 eigene Naturaufnahmen aus dem Tier- und Pflanzenleben des heimatlichen Waldes auf 128 Kupfertiefdrucktafeln,mit lebendigem u. aufschlußreichem Einführungstext von K. Gerhard und O. Wolff.............Oanzleinenband RM. 4.80 Umgang mit Mutter Grün. Sünden- u. Sittenbuch von W. Si hoenichen. Brosch. RM. 3.—, geb. RM. 4.— Die deutsche Landschaft Von E.L.Schellenberg. Brosch. RM.2. —, geb.RM.3 — Hugo BermQhlerVerlag ■ Bln-Lichterfelde W nähen - sticken - kurbeln * zeichnen machen Hohlsaum - Wir fertigen Gardinen und Matratzen an i465a --- Haus.« Handarbeit x* \ 5. M1933 Vermählung er- :n danken vir herzlichst fertig i4^ freiimeifltr .Mtb.&b ws Giessen nann Speelmans bling des Publikums, und [la Spirs in: Sei«* .j „bereite. or n* $r°q n*J 0,5 et !S*bes$., bme,hen Dlenfl1|animeniei HWnneHS bie ?5 ®lö(t9 rt-“ab» 'b°- '••• l5*'-Ä SaPifel. 8 buben erren? ’ÄloWen >Ur «d-K See®,1"*« dUt au Äch bin öen r-ttenden bei bet lrerMÄS °."lprnch b wandte fiİ>m auf )cm S°Pi DeriSnne i« »- $™Ä15 a*™ und müde. Inter bem (leinen dunklen ki?^Äbe Zähne. , * U"d schläft beinahe ein. Innung den Atem Malten, f blil das ieltfamf ®efen enn man dich endlich genau ? du neue Rätsel auf. Aber . ’ ®Q5 C|nen immer wieder W Frau, deren ich nach nie iehung foln- .r jP (Der Fall Roberts) .geheim^Jch^^ | Uid.ui416^fallenund ■ I en. rfa.Ton***S_5 -ZE WM 01309 ............................****** ö) c o ö> L- o «o Ck» = E 3 C O 6 Ä- « r*> r- S o ffs S (9 1 o "c 55 e a e es E - Q "’S es'Sj = e' es. 2 c ££ s C :o ■ «> E. 5 -c a U E CM = E o E ®-= KZ E C 8*°" «g- es —: Zs°» g s 5 "3 *3 c55 c:- O»to Ek'S -= c I- ■e” HZIZ. Jj1 KZL a a iS E — ee - 2 - ;O E« «a E 5 = e «KZ a 'ü e3 ZN SU) I-! 3 Sa•o 5 z N in 3 g E o N O L> ZS E Ä :S a E^: 4§ ,~ti E C C o tu :O es Z E —-—.a :3 n> E . asstf o o a.2? a „ — o = = E E3 ®e(9ö = aM e S. o o g(9.?a E S ;es -Ü ’S 2 *- 1— a. o u- _ £ £ a-:Q •cX3._ E °:= = =-Ee . _ ioSE-C E C &> n* o ~:q 2 O>E 3 U(9 Z- ’fi • s =, - 05 U. _ -:3 J u ND 2 -- । ■0-2 = AZ £X S(9 ■a- =S“ S es a a 3 = ^H *° *° a._ E E 3-^.2 s- s. 3 S5 N-« -_yQ 2Z ° § s €S — 5 " = (9 ■ 2 : s en o — «’P SÄ' - - CM 3 . cJs E 3’Z 2. 3 3 c» CS o -=> Eg 3 o — O = u u — o O o § L A 9a *0 E es 2 HZ es— = 5'2 " E —"a 2 s a E •° E s -q . 3 o s — a a ° ° E “■£ = e^^ e «•e-o s £- §2 .2 S® E E Z E L CM £ a 03 a = 5 2 —a E • - C -A o ; w.l E* 3 es -— . . > es cE-e.= s o 1^2 ° 2 £ <5. E55:^ 7 a E csa 3- la- ^^-^27 E E c c € c = •; = ö (9 -n *(M--c. s^ =e- -Eg? o s = : = =€ -Z^LZ; P a W ■» 3 O a 3 es e 3 'S a :3 W e? eä o •ö 3 M a 5 <5 o 3 3 o» 5> a 3 3 "ö 3 5 i s o 2 3 S P B 3=2 re 2. 6) =S 25" 3 A 3*-* CD O O O -j sa-^S-OTS 2 « «3 §3 8 Z- re 61 O CO toc ^<2 5 ° a 3 0 0 O O «1 .3 5 sa = a 6 O n B?8 §’»«’« 5 h- a V» 3 3 H 2«. 61 £ ö »c 2 A 2 ==F A Ko OTÖD5 a » k> 6)3 2 C3rt> £? % a* O. ro <» D re -re re 3Ö!D a,g 3 g 2 3 5a== 2. H 3 8 co -S‘t3§ LZ s «öS 3 = 22 S 3 3 A3a a 3 6)2 3 S a 6) O -3 3 re 3 « a 3t= s » 3 °5-» 3 re co 3 -'S* 3: "co o e ' Qe §Z £3at3 »-5 2. 3 « s • u> ie?aö a §.« «c g gre' p 8 — ; . n 5 3 = 3 5 3% o 3 O 2 2 co g 2 a2> &§ ?8 5 3 61 SarsS 5 eX3 D:. — D °.QP 3 8 =a « o 2. 2.A in re re e öa^^a rs©^ -2.8 »8 g H " cy(S^a3 VI 3 61 v> 3 6)£S .a-3 3 ©©§.-s-c? a as ~ a« S a s V O* o M3 s--^ 3 612 rs •3 2.« 2. or « ® aa- s 2 3 !- -S £-3*0 §3 o 8 ro 8 s A a03 o g« 3g^ 61^61^« Z 3 re 3 :B6)53 3’8« 8 a o -FZ DZ •g*®: 3 3 i'6iw S 3 6) H«6)2 % a ra 2 a 3 3 OTÖT „ :"re- Ä 8 3 "re" ^3 3 a o-co 3 « - 5-8 ?^a?3 VZ O«" ». ;-=2ö?8 V t? O 3 ^>3 ys5,a 6)or-2 ro 2 - . re ul 3 " Ko 2 ■ 'S> o- ti= re o a o 3 o* = 5« aago o 2.« 3 8 ä35 a 2 3 3 « 6)2.» .5^ " cn. 2 3 O) 3 S ■&3 -a B, a~ Z 8 ■3 O . O CO 2 3 a- E>; o- O cy ä 68 "o öo O 3.2 3" ~ u> 7 3 3 5 n 3 a 3 2 ü 3 a,ä Lrso ^S-3 5 = ti 3 £3 Ä o 3 a o 3 3 5 - 8 KZ o-_ti »a 3 o 3 -9* £23 3 3 © 8 »6)2; 8 3? o >3* ~ o 3 ö w®' _re 6)"= 3 3 Ä tö'o' 2.3 re ro ys: Za§ 3' 3 3 er 3. 3 3 s JgoraS s-i '-O -# »-) KJ j *-< O 2-3 §§0,0,3 2.0 HÄ3?^35 £22 ®©e 3 2 a ro 2. es »as "H "ro" ”Cr) o 3 3«a o-X-o ~p- a ö 6)^ 2.§ 3 3ZB a = ro » «61® ®öo3 2-8 5 Z3' 3 61 Z ■■es- 3 au #.g _a 2.3 ö 3 Sie Sie DonFrih $ «g 3 £2-^3 3. r- a-o a5 2 o §& = go^: CT61 S32=i c^8 2 ? "15.5 5 3 3ZCZ 8 3§-S 3 ro_. a .a‘ 8 ro g 3.CO 8 3 = H rs3 8. 2--a säg 3 2 t32 3 ~ S Z 3.^ 3 .ao g vT _ a^_ ga« 6)0 o 8:ca _ 1-1 S' 3* CF—. — — - 5 3 e:3. cr-3!re 3 -• 2 2 3 3-2-2 re s* 3 8 6)(SS «3 » ö -O - 3Ö? 5-2 --Z - S^ÄS1 6)2-^ 2=0-0 s _ 2 8 3! WO* a« a So? 8 ’ 5-" o ö3.' 3 ÖB6)* 61a = 8 o Q: <6 ro S5a“ °3 = 8S,33°3 " 3 2 2.aP-gf.3 g s= .v 3 c 3 a 3 cro- S ®3 3 ®3 . 3 CflÄ 3 ES -3- S-l © --, o g 5 5-3- Z ”‘ ti 3 a 3 Ao a.**®s co — © 3‘o £20'8- 3^0 3 3 3 a3a ®^f8& 2, o »3-f 3 AZ"-«ZGZ 3 3 §-A 3 h* Ö3-O O o 3 c 3 - 2 ® iag , o a 2. & § a n >-t o er e§g3 5 Z-^es a-3 ® « H 2 »8 ' 6) 2 ■ • a* »■ 3 3 8 Süuerfte dm tz2 des ist überschri Zuwendunge atflbb Iflutd „(D •£ beitnehm g e n über be lohnes hina> nicht als L Sinne des als Schen steuergeletzes, gust 1933 bis von 2ed< gen. Dedaise tung des er nanzämtern ( berechtigen j und Hausge (2) Die C . für Slrbeüni lohn mehr al Die 2egr die folgende sind, den ©i Nachtrag, Nermehrr Minderung d, zu helfen, bc malige Zr des vereinbar ren. Solche ei geltenden Sinfi pflichtiger Arb laufender Arb Unternehmer, i: Höhung der 2?ac Minderung der stärken, wird d erleichterungen k düngen nicht auch nicht s sind, trenn sie 31. Dezember 1 darssdettu' Dedarssdeäunc bei den Finan ben. Die llnte darfsdecku beitnehw.e Dedarfsdeäunj Kleidung, Da kaufsstellen er durch die Deld umge Zweck den Fi Die Folge l Ed hoffentli nehmer ihren Zungen in bet Scmber 1933 c Zuwendungen ' Sratifikati f^rer Steuererlc jcn Füllen gen von solchen l'Stsindanr 2?®Weit i h 2Bo4)cn und < D>e Lohnsteuer 6”* gilt n« Reichsmark er E für neue Ä! l«n iA'Ht s»,«r b? Hs? «tunoen B8 d d die Eracht oder '?up l auf ei ^yten lauf '^Aei dom tzj^befre oder bom «hen. deutsch^" überrag, fliegt, f5?nNi Mr £? »n ß^^toitfu Sinai arbejN und p ' Ottern Beuern Ä*1’ •»irKi^fts dÄL.te : ti) O: O a> © 3 3! O: 6 D © 3 p.3 3 3 f 8 3 2 3 oaS' .-co a- si £2 o- xs «-±2 o 5 J? 3 i-rsÄ-5 o 2.3 -3 n CC >:=" -3* e a c 2.3^ - -> 3 ro ’ « 001 ’l ■ g » C- H c o.-c g re er—-UTS 3 ™ ra 3S25-53re2..X ~ "■ 3 Ka 0.2 8 o-a» o o 8 w ro 3 3 Z^-Z3 O 2.3 ihi §5 c S-, *3 3.0 0 ® a re, a a p ad 3 9^1 3 ■-g §s 3 - ro D o l-k 3 O«** 3 "o £• ö2.§£2«s3>3. Uf,0 j S’”' . Oll 3 cafflil llostriert» ef^rift ilU rieten: p-M-ckl jMlsllltamW 3?Z3 Z- 6) re° « a =- o, 8 c® per 1§2 » 2Z =5_^re«g —45» Ao-2 re 5 ° i: 3 CT O- 3 3 '3 reo 2 -• p ' o ©g i.Z-2.3 3 £56Dr • o a o s En a 2 «3 2 — §> 3-2 5 2. JJ'ß = = =: "2.3a=°^-r1 § 3 3 §5 A 3 3 05 2.2 o"5 0 2 S-Z^= y. o xx e 5 § S-i 3 oje a □ a '-,-.o 2. o &• p-ä O* ry Z O ro ^"Z2"2-' 8-§ 2 6)et0=-?2o. § = 0 - §s-a- 3 =77 re O —-O^ Ul >3' 2 ox -• W i= O-" =, re-.2, re 3^3 g » 3 > hstg =-pre 2 " ■ O- <—> re re o re _. — g® vi 0 g ges o-a = o <» /? 5* " S»5 2 2 3 B re- ' ® "« e ^2c5 3 i-öP? Z 3^g3. 2 o a • 2- o 68 o ß)3 «60 re g ^«Z 6) a E002.S a- ~ ,3 w §3g a © 2 5 £SS 3 3 8 8 8 8 B 3 3 3 8' 8 S 3 3 O « « 3 £S 5 3 « 3 3 8 X5 3 3 3 3 o A v» 8 8 '