Nr. 41 Erstes Blatt 185. Jahrgang Freitag, 17. Zedruar 1933 Erichein, tägltct), außei Sonntag» onb Feierlag» Beilagen: Die Onuftnertt (Bießener Familienblalter Heimat m Dild Die Scholl, monatsBejngsprels: Mil 4 Beilagen Uli 1.95 Ohne Illustrierte , 1.80 Zustellgebühr. . -.25 Auch bei Nichterscheinen von einzelnen Nummern infolge höherer Gewalt. Kernsvrechanschlüste unter Sammelnummer 2251. Anschrift für Drahtnachrichten Anzeiger Sieben, pokschecttonto: jtronlfurt am Main 11686. GietzemrAnzeiger General-Anzeiger für Oberhessen vrrck vnd Verlag: vrühl'sche UnweisttSlr-vuch' und Sleinbrudcret 8. Lange in Siehrn. Schrtftlettim- und Seschästrstelle: Zchuldtrahe 7. Annahme von Anzeigen für die Tagesnummer bi, zum Nachmittag vorher. Preis für | mm höhe für Anzeigen von 27 mm Breite örtlich 8, auswärts 10 Reichspfennig; für Reklameanzeigen von 70 mm Breite 35 Reichspfennig, Platzvorschrift 20" , mehr. Thefredakteur Dr. Friedr. Will). Lange. Derantworllich für Politik Dr. Fr. Wilh. Lange; für Feuilleton Dr H.Thyriot; für den übrigen Teil Ernst Dlumfchein undlürdenAn- zeigenteil i. D.TH.Kümmel sämtlich in Gierzen. Schwarze Tage am Michigansee. Oer Bankkrach in Oeiroii. — Rückwirkungen auf die amerikanische Wirtschaft. Die Stteichtenmg der Satten in den Ssziaiverordnungen. Berlin, 17. Febr. (CNB. Funkspruch.) Die be- absichtigte Erleichterung verschiedener Harten in der S o z i a l v e r s i ch e r u n g und der Reichsoersorgung wird für Ende dieser Woche erwartet. Im Rahmen einer Notverordnung werden wesentliche Teile der Notverordnung vom 14. Juni 1932 abgeändert werden. Vor allem die Bestimmungen über das Ruhen der Renten aus der Invalidenversicherung und der Kriegsbe- schädigtenfürsorgc. Die Ium-Notverordnung bestimmte, daß unter gewissen Voraussetzungen bei Doppelempfängern eine der beiden Renten zu ruhen habe. Die dadurch entstandenen Härten sollen jetzt beseitigt werden. Das finanzielle Ausmaß wird auf 24 Millionen Reichsmark jährlich beziffert. Auch die Vorschriften über die Anrechnung der Renten aus der Reichsoersorgung und der Beamtenpension auf Leistungen aus der Sozialversicherung sollen in der Form geändert werden, daß mindestens ein Drittel der Leistungen aus Invaliden- und Angestelltenversicherung bzw. Knappschaftsversicherung zahlbar bleibt. Von diesen Leistungen soll in Zu- fünft höchstens ein Betrag von monatlich 50 Reichsmark gekürzt werden. Außerdem wird die Altersgrenze für die Kinderzulagen und Waisenrenten vom 15. auf das 16. Lebensjahr erhöht werden. Hinsichtlich der Frage der 5 0 - P f e n n i g - Krankenscheingebühr rechnet man damit, daß eine Herabsetzung auf 25 Pfennig erfolgen dürfte. Sie neuen poüiciDräfihenten. Unter den neuen Polizeipräsidenten in Preußen ist die interessanteste Erscheinung zweifellos der neue Polizeipräsident von Berlin, Konteradmiral von Levehow. Gr war bereits vor dem Krieg Stabschef der Kreuzerdivisivn auf der ostamerikanischen Station, die 1903 die Blockade gegen Venezuela durchzuführen hatte Bei Kriegsausbruch war er Kommandant des Schlachtkreuzers Moltke, der an der Beschießung von Varmouth und Hartlepool, sowie an der Seeschlacht an der Doggerbank beteiligt war. 1916 wurde Levehow Ches der Operationsleitung des Kommandos der Hochseestreitflotte und nahm auf diesem Posten an der Skagerrak-Schlacht teil. Als 1917 ein Flottensonderlommando zu einer Expedition gegen Oesel und Dagö zusammen- gestellt wurde, erhielt Levehow das Kommando. Nach Durchführung der Expedition wurde er mit dem Pour le Merite ausgezeichnet. 1918 war er Ches des Stabes der obersten Seekriegsleitung im Obersten Hauptquartier, von Januar bis März 1920 als Konteradmiral Chef der Marinestation der Ostsee. Wegen angeblicher Beteiligung am Kapp-Putsch wurde er im April 1920 in Schutzhaft genommen, das gegen ihn eingeleitete Verfahren wegen Hochverrats muhte aber eingestellt werden. Ein zweiter Seemann wird Polizeipräsident von Harburg-Wilhelmsburg, Kapitän Karl Christiansen, ein Bruder des bekannten vo-X-Kommandanten. Er ist evangelisch, stammt aus einem friesischen Seefahrergeschlecht, hat von der Piele auf in der Handelsmarine gedient und war im Kriege Kapitänleutnant der Reserve. Als Kommandant des „Sperrbrechers A“ gelang es ihm, die englische Blockade zu durchbrechen und den deutschen Truppen in Ostafrika, die unter Lettow-Vorbeck kämpflen, Munition zu bringen. Der neue Polizeipräsident von Dortmund, der Landtagsabg. S ch e firn a n n, war Vollsschu.lehrer und wurde wegen nationalsozialistischer Betätigung ohne Pension entlassen. Auch er ist Kriegsteilnehmer und wurde dreimal verwundet, davon zweimal schwer. Der neue Polizeipräsident von Hannover, der nationalsozialistische Reichstagsabg. Lutze, ist katholisch, war Postpraktikanl und gehörte im Weltkrieg dem Infanterieregiment 55 in Höxter an. Zuletzt war er Adjutant und wurde wegen Verlust des linken Auges Mitte 1919 verabschiedet. Reichsmmister Göring über die Personalveränderungen. Barlin, 17. Febr. (CNB. Funkspruch.) Bei einem Pre'seempfang äußerte sich Reichsminister Göring zu den von ihm in diesen Tagen durchgeführten Personalveränderungen in Preußen. Wie ein Berliner Dormittagsblatt meldet, teilte er dabei u. a. mit, daß ihm jegliche Rachemotive bei seiner Personalpolitik fern lägen. Wenn ein Beamter eine im nationalen Sinne hohe Le.stung aufzuweisen habe, so versöhne das ihn, den Minister, mit einem Dutzend gemachter Fehler. Die mittlere und untere Beamtenschaft würde demnächst in gleicher Art wie die leitenden Beamten überprüft werden. Hier unterscheide er allerdings genau,_ wie weit diese unteren Beamten lediglich Austrägee ihrer vorgesetzten Dienststellen gehorsam ausgekührt hätten und wie weit sie darüber hinaus sich zu selbständigen Schikanen der damaligen Opposition hätten hin- reißen lassen. Der Ersatz werde künftighin nur aus national eingestellten Männern genommen werden. Eine völlige Um- Organisation sei auch bei der Kriminalpolizei notwendig, die in die Lage verletzt werden müsse, eine radikale Bekämpfung des Verbrechercuius durchzusühren. Besondere -Zeiten erforderten besondere Maßnahmen, und diese werde er in kurzem treffen. -3m Staate Michigan, dem Hauptsitz der amerikanischen Autoindustrie, ist eine schwere Dankenkrise entstanden, die den Gouverneur des Staates veranlaßt hat, ein einwöchiges Moratorium für alle Danken des Landes zu erklären. Allerdings ist es den Danken nachträglich freigestellt worden, den Zahlungsaufschub nach Belieben abzukürzen, jedoch haben von diesem Anerbieten nur einige kleinere Danken Gebrauch gemacht, während rund 600 Danken und Sparkassen mit insgesamt 1,6 Milliarden Dollar Kapital und Reserven ihre Schalter geschlossen haben. Ihren Ausgang nahmen die Schwierigkeiten von der Union Guardian Trust C o., deren Kapital etwa 60 Millionen Dollar beträgt. Dieses Finanzinstitut ist seit Beginn des Jahres 1932 zum größten Teil in den Besitz der Ford-Werke gelangt, so daß es als eine Art Privatbank dieses Konzerns anzusehen ist. Vielfach wird nun angenommen, daß diese Bank den Angriffen der Konkurrenzbanken und der hinter diesen stehenden Automobilfabriken erlegen sei, und daß dies nicht mehr und nicht weniger als den finanziellen Zusammenbruch der Fordwerke bedeute. Offiziell wird die Dankenschließung daraus zu- rückgeführt, daß Ford sich geweigert hat, von der staatlichen „Wiederaufbaugesellschaft", der Financc Reconstruction Corporation neue Kredite aufnehmen zu lassen, um die Union- Bank zu retten. Die anderen Großkunden der Bank, hauptsächlich General Motors und Chrysler, hatten aber die Aufnahme weiterer Kredite gebilligt. Darauf zog Ford seine Guthaben in Höhe von 7,5 Millionen Dollar zurück. Der Gouverneur führt noch aus, daß Ford sich geweigert habe, den kleinen Einlegern Vorrang zu lassen und zu warten, bis die Dank genügend Barmittel herbeigeschafft habe. Deshalb sei die Schließung im Interesse der kleinen Konteninhaber erfolgt Von anderer Seite wird demgegenüber erklärt, daß schon seit dem Samstag der vergangenen Woche ununterbrochen Verhandlungen stattge- funden haben, um für die Fordbank eine Au f - fang-Gesellschaft zu schaffen, und daß sich die Verhandlungen deshalb zerschlugen, weil andere Autofirmen, insbesondere die General-Mo- torS, keine Neigung zeigten, dem Ford-Konzern die nötige Unterstützung zu gewähren. Da nun der Union-Guardian Trust das Rückgrat des Bankwesens im Staate Michigan bildet, und sein Bankerott unabsehbare Folgen hätte, blieb dem Gouverneur nichts anderes übrig, als ein allgemeines Moratorium zu erklären, um einen Run auf die Banken zu verhüten. Diese Version klingt bedeutend glaubwürdiger, und es wäre auch unve stündlich, daß man wegen 7,5 M llionen Dollar die gefam.e Donleneinrichtung e.n:s Staates in Gefahr bringen will. Die Einzelheiten der Entstehung der Krisis sind aber nicht so bedeutsam wie die Tatsache, daß die Lage ernst genug war und ist, um das Beneschs Werk. Der Pakt der Kleinen Entente. Prag, 16. Febr. (CRB.) Außenminister Dr. B e n e s ch erklärte dem Tfchechos.owakischen Prefsebureau, der unterzeichnete- Pakt bedeute in der Entwicklung der Kleinen Entente einen Kulminationspunkt, der aus dem gegenwärtigen Block eine starke internationale Einheit mit einer festen außenpolitischen Linie bilde. Der Pakt wolle weiter betonen, daß alle drei Staaten sich ihrer heutigen und künftigen gemeinsamen Aufgabe bewußt seien und ihre Position in Mitteleuropa vor allem durch eigene Kraft und eigene Arbeit behaupten wollten. Sie wollten ein durchaus klares Verhältnis zu den Rachbarstaaten und den europäischen Großmächten, ein Verhältnis voller Sicherheit und Unabhängigkeit, aber auch ein Verhältnis der loyalen Zusammenarbeit und Freundschaft. Unser politischer Pakt, so sagt Dr. Denesch, will allen sagen: Wir wünschen in Ruhe und Frieden arbeiten zu können. Wir wollen Frie- benä- und Konsolidierungsarbeit ohne Unterschied allen gegenüber leisten, insbesondere in der wirtschaftlichen Zus ammen- arbeit mit allen unseren Nachbarstaaten. Falls aber jemand unsere Rechte und Interessen a n t a ft e n würde, werden wir uns fest, entschieden, treu und solidarisch zur We h r setzen. Abschließend meinte der tschechoslowakische Außenminister, er sehe in dem erfolgten Ausbau der Kleinen Entente eine Bürgschaft für die ungestörte, gesunde politische und wirtschaftliche Entwicklung Mitteleuropas. Italien stark beunruhigt.' Rüstet Frankreich aus dem Balkan? Mailand, 16. Febr. (TU.) „Popolo d'Jtalia" nimmt von neuem äußerst scharf gegen Frankreich Stellung, wobei er insbesondere Frankreichs militärische Vorbereitungen in den Südost st aalen beleuchtet. Er tocift darauf hin, daß in den letzten Tagen aus einer bekannten tsche- 1 chischen, aber von französischer Finanz und dem sofortige Eingreifen der höchsten Stellen in den Vereinigten Staaten zu veranlassen. Es handelt sich ja bei den Schwierigkeiten nicht um ein einzelnes Unternehmen. Der Staat Michigan ist das Zentrum der amerikanischen Automobllindustrie, und es sind im ganzen etwa 400 Banken in Mitleidenschaft gezogen. Die amerikanische Kraft- fahrzeugindustrie ist eine der wichtigsten Industrien Amerikas überhaupt. In den Vereinigten Staaten werden alljährlich mehr Automobile her- gestellt als in der ganzen übrigen Welt zusammengenommen. Jede Bedrohung dieser Industrie kann also sehr leicht das Ausmaß einer nationalen Katastrophe annehmen. Es ist also verständlich, wenn man in der französischen Generalstab kontrollierten Waffen- sabrck 240 Kanonen herausgegangen und durch rumänisches Gebiet nach Südsla- wiengeschafst worden seien. Gleichzeitig habe man in Oesterreich eine gefährliche Spionageorganisation entdeckt, deren Leitung anscheinend bei dem französische nMilitärattache in Wien liege. Französische Kanonen und Spionen bewegten sich vonPrag nach Wien, Budapest und Belgrad, und es sei Paris, das diese Dinge leite und regele. Jetzt werde Oesterreich, das sich durch die Darlehensversprechungen Frankreichs nicht habe erpressen lassen, mit einem Rückzug der französischen Kredite bedroht. Der Grund sei klar: Oesterreich bilde die Scheidewand zwischen den beiden französischen Vasallen, Tschechoslowakei und Südslawien, und bei seiner heutigen Einstellung sei es ein evi - dentesHindernis für die Ausführung der Pläne des französischen Generalstabs, der an diesem Abschnitt Europas Militäraktionen bedeutenden Ausmaßes plane, die sich gegen Italien richten sollten. Der „Friedenswille" Frankreichs sei offenbar und die „Harmlosigkeit" seiner Vorbereitungen sei augenfällig, bemerkt das Blatt ironisch. Alexandra Tolstoi protestiert gegen das Sowjetregime. London, 15. Febr. (CNB.) Vor 25 Jahren hat L e o T o l st o i seinen berühmten 2luffah „I ch kann nicht schweigen" veröffentlicht, in dem er gegen die von der damaligen russischen Regierung geplante Hinrichtung von 20 Revolutionären protestierte. Heute veröffentlicht „Morning Post" einen Brief der Tochter des großen russischen Dichters. Unter Hinweis auf das Vorgehen ihres Vaters erklärt sie u. a., im nördlichen Kaukasus würden jeden Tag laufe n b e von Menschen erschossen oder in die Verbannung geschickt. Seit 15 Jahren habe das russische Volk in Sklaverei gelebt und Hunger gelitten. Aufstände würden unterdrückt mit einer Grausamkeit, wie Rußland sie seit Iwan ganzen Welt an den Vorgängen in Michigan und Detroit lebhaften und sorgenvollen Anteil nimmt. Andererseits liegt aber in dem ungc- M heuren Ausmaß der amerikanischen Automobilindustrie auch die Gewähr dafür, daß keine Sicherheitsmaßnahme, die Erfolg haben könnte, unterlassen wird. Wir dürfen also hoffen, daß die Krisis in Detroit lokalisiert werden kann. Sollte daraus ein neuer Impuls zur Sanierung der amerikanischen Zustände entstehen, dann kann sich die Gefahr von heute vielleicht morgen als die Kraft erweisen, die wohltätige Wirkungen auslöst. Der Krach von Michigan ist ein Warnungssignal und. wie wir hoffen, eines, das im rechten Augenblick erfolgte. dem Schrecklichen nicht mehr erlebt habe. In Kuban seien ganze Familien hingerichtet und 45 000 Personen, darunter Frauen und Kinder, in die Arbeitslager von Sibirien, das heißt in den sicheren Tod geschickt worden. Nach einem Appell an den Völkerbund schließt Alexandra Tolstoi: Ich wende mich an alle, die noch den Glauben an die Verbrüderung der Menschheit haben: Religiöse Menschen, Schriftsteller, Arbeiter, Mütter und Frauen, verteidigt Euch in einem gemeinsamen Protest gegen die Grausamkeiten, die an 160 Millionen wehrlosen Russen begangen werden! Oie Nundfunkstörung der Stuttgarter Hitler-Rede. Untersuchung des Sa'wtageaktes. Stuttgart, 16. Febr. (WTB.) Dom Polizeipräsidium wird milgeteilt: Entgegen anders lautenden Behauptungen war die Ueberwachung der Kabelleitung von der Stadthalle zur Post, durch deren Zerstörung die Uebertragung der Rede des Reichskanzlers auf den Rundfunk unterbrochen wurde, vom Telegraphenbauamt, dem auch als einziger Stelle die Führung dieser Leitung bekannt war, mit eigenen Kräften durchgeführt. Dieser Ueberwachungsdienst hat auch einen an anderer Stelle unternommenen Versuch,, die Kabel zu verstören, durch Derscheuchung der Täter verhindert. * Zu den im Zusammenhang mit der Rundfunkstörung der Reichskanzlerrede vom Reichspostmini- slerium gegen Stuttgarter Postbeamte getroffenen Maßnahmen schreibt der „Schwäbische Merkur": Die Sendeunterbrechung kann nur durch kommunistisch eingestellte Telegraphenbauarbeiter oder deren Anhänger geschehen sein. Sie ist aufs schärfste zu mißbilligen. Zu bedauern aber ist, daß man nun gegen Beamte der Reichspost, die sich in fahr, zehntelanger Tätigkeit um die Po st in Württemberg verdient gemacht haben und sich in Stuttgart über ihren Kollegenkreis hin- aus des größten Ansehens erfreuen, in so rigoroser Weise vorgeht und nicht einmal das Ergebnis der Untersuchung ah- Die Schöffe auf Roosevelt. Oie Hintergründe des Attentats aus den künftigen Präsidenten der Vereinigten Staaten. Das Attentat auf den neugewählten Präsidenten Roosevelt beleuchtet schlaglichtartig die inneren Verhältnisse der Vereinigten Staaten, die alles andere als ideal sind. Mehr als 17 Millionen Erwerbslose bevölkern nach amtlichen Schätzungen die Städte und Dörfer, siebzehn Millionen Amerikaner sind heute in der Union zu viel vorhanden. Bisher gewohnt, aus dem Vollen zu schöpfen, können die Opfer der Weltwirtschaftskrise noch immer nicht mit ihrer veränderten Lage fertig werden. Das zeigen die sich stets erneuernden Hungermärsche, das haben die betrüblichen Vorfälle in Washington bewiesen. Ist es da verwunderlich, wenn hemmungslose Demagogen die Leidenschaften und niedersten Instinkte aufzupeitschen vermögen? Ninxmt es da wunder, wenn eines Tages ein Irregeleiteter zum Revolver greift, um führende Männer niederzuschießen? Wir sind weit da 'M entfernt, für den Attentäter um mildernde Umstände zu bitten oder gar seine Tat zu entschuldigen. Sie ist ebenso scharf und unerbittlich zu verurteilen, wie jeder andere Mord, wie jede Vernichtung von Menschenleben. Die Schüsse von Miami geben aber doch zu denken, weil es sich bei dem Attentäter weniger um ein Opfer der allgemeinen Arbeitslosigkeit als um einen Mann handelt, der die unerfreulichen sozialen Verhältnisse der Union benutzen wollte, um durch die Tötung des künftigen Präsidenten die a n a r - chistischen Elemente zum Handeln zu bringen. Es wird zwar davon gesprochen, daß Zangara ebensogut auch ein Werkzeug der Unterwelt sein könnte, um Persönlichkeiten wie Roosevelt und Cer- mak, die ihr dereinst noch gefährlich werden könnten, rasch und sicher zu beseitigen. Aber daran glauben wir vorerst nicht, zumal der Attentäter selbst zugegeben hat, daß er schon vor zehn Jahren den italienischen König erschießen wollte. Das es aber in den Vereinigten Staaten eine Verbrechergilde gibt, die nicht nur schwer bewaffnet ist und große Städte terrorisiert, sondern auch über weitreichende Beziehungen verfügt, nimmt ebenso sehr gegen die Union ein wie das Fehlen eines ausreichenden sozialen Schußes für Arbeitslose und Kranke. .Würde Amerika über ein ähnliches System der Fürsorge für Arbeitslose und Hilfsbedürftige verfügen wie das Deutsche Reich, bann brauchten nicht von Zeit zu Zeit Militär und Polizei in großem Aufgebot gegen die unruhigen Elemente der Erwerbslosen vorzugehen. Dann würde es aber auch an dem notwendigen Nährboden für anarchistische und bolschewistische Pläne fehlen, für die sich von Jahr zu Jahr eine steigende Zahl amerikanischer Bürger erwärmt. Die unmittelbare Folge des Attentats von Miami wird natürlich ein scharf anti- bolschewistischer Kurs sein, von dessen Rückwirkungen auch das Verhältnis zur Sowjetunion nicht verschont bleiben wird. Diejenigen, die dauernd auch vor der leisesten Berührung mit Sowjetruhland gewarnt haben, werden es sich nicht nehmen lassen, dafür zu sorgen, daß, politisch verdächtige Elemente mit drakonischer Strenge verfolgt werden. Doch das alles wird nichts nützen, wenn die Arbeitslosigkeit bleibt. Erwerbslose sind nun einmal verderblichen Einflüssen leicht zugänglich. Davon wissen wir in Europa ein Lied zu fingen. Gäbe es bei uns statt der sechs Millionen Arbeitslosen nur eine halbe Million, dann gäbe es für uns- keine bolschewistische Gefahr, keine bürgerlriegs- ähnlichen Zustände, aber auch keine Hetzer und Wühler, unter deren Einfluß besonders haltlose Menschen sich bereit finden, den Mord und das Attentat zum politischen Kampfmittel zu erheben. r c 0 ). n 6 B« r n- n- n, r» n, 9C en en er« ige rch Ult leit rus rle, s- um er- be- ler- um seit tal- 3c- Cä- der ies- das für hier iber Itoel !an- ms- or - s e n uf- ffen sei- Bet- nach urch mgs über bige chen ab- »ruck gern sich derber- und den. 'fach und rülb, 9rab gens num cm kürz: wartet. Das war man — wir sprechen das mit Nachdruck aus — seither in Württemberg nicht gewohnt. Die Beamten haben, wie uns versichert wird, von sich aus getan, was sie konnten. Bom Telegraphenbauamt war sogar für alle Fälle e i n besonderes Kommando bereitgestellt, um einzugreisen, wenn sich irgendwo eine Störung zeigen sollte. Alle Stellen des Kabels zu schuhen, war ein Ding der Unmöglichkeit. Man hätte sonst vor leben Kabelkastcn einen Schuhmann stellen müssen. Der Mühlackersender war durch ein besonderes Landjägerkommando überwacht und vor Störungen gesichert. Die deutschnationalen Heichstags- kandidaten für Hessen. Frankfurt a. M., 16. Febr. Der erweiterte Landesvorstand derHessischen Deutschnationalen Volkspartei trat zu einer außerordentlichen Tagung in Frankfurt zusammen. Der LandeSvors'.hende, Rechtsanwalt L u c t u S - Mainz, erstattete Bericht über den RcichSparte'.tag in Berlin. Die Politik des Parteiführers wurde von der Versammlung einmütig gebilligt. Für die RcichstagSliste wurden die Kandidaten der letzten Wahl wieder aufgestellt. Die Liste beginnt mit den Hamen: Reichsminister Dr. Hugenb.erg, Landwirt Lahr, Syndikus M e e s in a n n. An den Führer Dr. Hugenberg wurde ein Huldigungstelegramm geschickt. Generalversammlung des Reichsbanners. Berlin, 17. Febr. (ERB.) Das Reichsbanner hält in der Zeit vom 16. bis 19. Februar seine Bundesgeneralversammlung in Berlin ab. Auf einer Pressekonferenz überreichte der Bundesführer H ö l t e r in a n n den Geschäftsbericht. Der freiwillige Arbeitsdienst deS Reichsbanners habe außerordentlich gute Erfolge gezeitigt. Rund 25 000 Reichsbannerleute feien im freiwilligen Arbeitsdienst tätig, das Reichsbanner verfüge über 41 geschloffene und 73 offene Lager. Die Ausgaben für Unfallbeihilfen und Sterbegelder betrugen von 1929 bis Ende Januar 1933 690 000 Reichsmark. Kleine politische Nachrichten. Der Neichskommissar für Preußen, Vizekanzler d. P a p e ii, halle Vertreter der in- und aus- ländischen Presse zu einem Bierabend In das Staatsministerium geladen, an dem die Reichsminister Dr. Hugenberg. Seihte und Göring, ferner die Reichs- kommissare Professor Dr. Popitz, Rust und Hölscher sowie die Staatssekretäre o. Bismarck, Nobis, Schleusener und Wiskott teilnahmen. Der nationalsozialistische Schriftsteller und Berliner Vertreter des „Riederdeutschen Beobachters" Peter Christian Broderfen ist bei der ReichSrundfunkgefellfchaft mit der Ueberwachung des politischen Tei- l e s gemeinsam mit Walter Beumelburg betraut worden. Frau Clara M e n d e bat sich der Deutschnationalen BolkSpartei angeschlossen. Auch der besonnte Vorkämpfer gegen die Kriegsschuldlüge Alfred v. W e g e r c r, der Herausgeber der Zeitschrift „Berliner Monatshefte", hat feinen Beitritt zur Deutfchnationalen BolkSpartei erklärt. Im englischen Unterhaus wurde der arbeiter- parteiliche MißtrauenSantrag, in dem die ReaierungSpolitik in der Arbeitslosenfrage als Fehlschlag bezeichnet wird, nach einer ab- fchliestenden Erklärung Macdonalds mit 414 gegen 49 Stimmen abgelehnt. Wie sie ihn bezwang Önginalroman von J. SchneiderHoetstl. Urheberrechtvschutz: Verlag 0. Meister, Werdau t. S. 1. Fortsetzung. Rachdruck verboten! „Sie laufen mir nicht weg nein. Aber mir fehlt cö meistenteils an der Lust. Man wird nicht fertig mit Sorgen und Aergerl" „Das haben andere auch." Harrach sah über das grüne Gewoge der Getreidefelder, die sich allmählich zu färben begannen. Ringsum erblickte das Auge nichts als tragende Weder. „Du solltest zufrieden sein. Bei mir bat's einen ganzen Strich verhagelt. Schwer. Komm doch einen Sprung herüber heut nach- mittag. Ich hab' das Haus bis unters Dach voll Gäste. Meine Schwester, die Brentano, hat ihre beiden Töchter mitgebracht, die Steffie und die Liesl. Sind blihsaubere Mädels geworden, die zwei. So halt wie heutzutage die Mädels find: sie reiten wie der Teufel, schwimmen und rudern, können Motorrad fahren und einen Wagen steuern." Merlin biß an seinem Schnurrbart: „In so hyper- moberne Gesellschaft passe ich ninuner. Man kommt sich darin vor, wie ein Bär, schneidet die Kartoffeln mit dem Messer und nimmt vom Backhuhn den Schenkel in die Hand." Harrach lachte: „Wär' gut, wenn wir Alten uns nach den Zungen richten müßten. Wir haben s hinter uns. Sie können machen, was sie wollen, und wir tun's auch. Also du kommst! Ich laß uns eine Wacholderbowle brauen. Das füße Gesüff von (Erb- beer und so weiter ist nichts für uns." „(Ee ist kannibalisch heiß", suchte Merlin auszu- knetfen. „Ach wo! Im Manöver felig war's noch heißer. Wann haft du deinen Nachmittagsschlaf hinter dir?" „Gege,. vier Uhr!" „Also, dann um vier Uhr." Er lachte vor sich hin, denn es schien ihm etwas durch den Kopf zu gehen. Sein Gesicht spielte In allen Fältchen. „Sei aber pünktlich. Die jungen Mädchen müssen Spalier stehen, und das Mannsooik schießt einen Böller ab." „Mach keinen Unfug, Rochus!" „Wo werd' ich denn! Also, auf Wiedersehen, mein Lieber!" Der Gaul hielt nicht mehr. Die Sonne stach. Er tanzte und hatte Schaum, Harrach gab ihm die Zügel frei. Merlin sah ihm nach, wie er Im Schatten der Elchen dahingalopplerte. Der Jettenbacher hatte gut lachen. Als Offizier war er ein Protektionskind gewesen und hatte lauter Generäle und Hofschranzen als Vettern gehabt. Dann hatte er die einzige Tochter des amerikanischen Großindustriellen Hovelt geheiratet und sechs Millionen Dollar mit. Seine beiden Töchter hatten ihm zwar dafür geholfen, indem jede einen armen Teufel zum Aus aller Well. Admiral a. D. von Rebeur-Pafchwih f. In Druden fta:b Admiral a.D Hubert von Rebeur-Paichwiy. u,emal£ diensttuender Generaladjutant des Kaisers. Don 1898 bis 1902 war Rebeur-Paschwih Marineattachö bei der deutschen Botschaft in Washington. 1906 erfolgte feine Beförderung zum Fregattenkapitän und feine Ernennung zum diensttuenden Flügeladju- tanten des Kaisers. 1912 wurde er Konteradmiral und Befehlshaber eines nach Rordamerika entsandten Kreuzerve.bandeS. Während des Krieges war er zunächst zweiter Befehlshaber der Auf- IlärungSschiffe der Hochseestreitkräste, dann Inspekteur des Bildungswesens der Marine, dann Chef des 2. Geschwaders und schließlich Ende 1917 bis zur Kcicgsbeendigung Chef der Mittelineer- div.sion. Als solcher war er gleichzeitig Höchst- kommandierender der osmanischen und bulgarischen Deestreitkräfte. Die beiden Danzig-Flieger nolgelanbef. Die beiden Danzig-Flieger, die am Donnerstag in Fürth zur Fortsetzung ihres Deutfchlandfluges aufgestiegen waren, mußten infolge eines starken Schneegestöbers auf dem Kavallerie-Exerzierplatz in Bamberg n o t l a n d e n. Die beiden Flieger blieben unverletzt, ihre Maschinen unbeschädigt. Jlur drei Ueberlebende auf der fiönigln-Coulfe-dkube. Von den auf her Königin-Louise Grube In Hindenburg (O.-S.) Verunglückten lind drei weitere Bergleute tot geborgen worben. Von den lebend geborgenen vier Bergleuten ist einer Inzwischen seinen Verletzungen erlegen, so baß bie Zahl her Ueberlebenben drei beträgt. Drei Leute liegen noch unter den Brüchen. Zwei von ihnen, die tot lind, werden voraussichtlich im Lause des Tages freigelegt werden. Die Lage des letzten Verschütteten ist noch unbekannt. Der Tod im konzerlsaal. Ein tragischer Zwischenfall ereignete sich in Utrecht bei einer Wagnerfeicr. Rach dem Vortrag des Vorspiels zum „Fliegenden Holländer" sollte der holländische Sänger Caro eine Arie vortragen. Während des Vortrages stockte plötzlich die Stimme deS Sängers und im nächsten Augenblick stürzte er vom Podium in den Saal. Wenige Minuten später trat der T o d ein, dessen Ursache in einer Herzlähmung zu suchen sein dürste. Des Publikums bemächtigte sich starke Erregung. Einige Personen wurden ohnmächtig. Die Veranstaltung wurde sofort abgebrochen. Der Vorfall mutet um so merkwürdiger an, als der Sänger hier zum letztenmal öffentlich auftreten wollte. Die Sl-Pauls-Kirche in San Franzisko niedergebrannt. Die St.-Pauls-Kirche in San Franzisko wurde durch ein Großfeuer zerstört. Neben her Kirche liegende Gebäude brannten ebenfalls nieder, wobei vier Personen schwere Brandwunden erlitten. Der Pfarrer her Kirche, der her kalifornischen Box- kommission angehört, hat sich bie Feindschaft eines Boxervereins zugezogen, so baß man Braubst i f t u n g vermutet. Aus der provinziathauptstadt. Bauer und Handwerker. Von Diplomlandwirt H Zimmermann. Die Menschen sind merkwürdigI Statt in Rot und Elend zusammenzustehen und mit vereinten Krusten an der Ucberwindung der schlimmen Der- . hältnisse zu arbeiten, blüht gerade in solchen Zeiten die Zwietracht mehr als sonst auf, verschärfen sich die Gegensätze zwischen den Ständen oft bis zum Haß. Arbeiter und Unternehmer, Bürger und Beamte, Fabrikanten und Geschäftsleute betrachten sich leider vielfach als Feinde. Besonders bedauerlich ist es, daß die verbitternde Wirkung der traurigen Verhältnisse der Gegenwart auch das freundnachbarliche Zufam- menarbeiten zweier Stände zu vergiften droht, die auf gegenseitiges Verstehen mehr als je angewiesen sind: Bauern und Handwerker. Wenn sich heute die Dauern treffen, kann man oft manche erbitterte Red« über die Preisforderungen der Handwerker hören, die den Bauern übers Ohr hauen möchten. Richt weniger kräftig äußern sich die Handwerksmeister über die Bauern, die alles dreiviertel geschenkt haben möchten, und den Rest schuldig blieben. Worum diese- gegenseitige Mißtrauen, die bösen Vorwürfe? Hauptsächlich darum, weil vereine beim andern schlechten Willen vermutet, wo doch nur Zwang der Verhältnisse vorliegt. Bestimmt wäre der Hauptgrund für viele Zwistigkeiten be- feitigt, wenn ein Stand die Röte deS andern besser kennen würde. DaS gilt besonders hinsichtlich deS Handwerkerstandes. Wie mancher Handwerker würde sich lieber die Zunge abbcißen, als zugeben, daß seine Selbständigkeit, auf die er einst so stolz war, leider längst verloren ist, daß er heute nicht viel mehr ist als ein Lagerhalter feines Lieferanten, und daß die Preise durch seine Kosten für Material, Tariflöhne seiner Gesellen, Soziallasten und Steuern gleichsam vorgeschrieben sind, wenn er nicht von vornherein drauszahlen will. Rachgewiesenermaßen finden sich heute im Kleinhand- wcrk Preise, die zwangsläufig zur Folge haben, daß eine erhebliche Anzahl von Gewerbetreibenden für die Bestreitung des eigenen Lebensunterhaltes auf Beträge angewiesen ist, die vielfach nicht höher sind, als die Llnterstützung eines Arbeitslosen beträgt. Anderseits kennt mancher Handwerker noch nicht die tatsächliche Größe der Not, die in den Bauernhöfen eingezogen ist. Woher soll her Bauer das Geld auch nur für bie notwendigsten Aufträge an den Handwerker nehmen? Müssen doch die geringen Einnahmen, bie bei hem heutigen katastrophalen liefftanb her Preise für landwirtschaftliche Pro- dukte noch erzielt werben können, in erster Linie für Zinsen, Steuern unb anbere Lasten herhalten! So zwickt bie gleiche Not beibe Stänbe, bie auf Gebest) unb Verderb mlteinanber oerbunben finb. Bauernnot l st Hanbwerkernot unb Handwerkernot l st Bauernnot! Warum also Erbitterung unb Feinbschaft? Gegenseitiges Verstehen unb Zusammenhalten ist notwenbig! Wenn her Bauer weiß, baß sich her Handwerker Im eigenen Interesse mit dem mindestmöglichen Nutzen begnügt, unb wenn her Handwerker weiß, baß der Bauer jede Mark, die er erübrigen kann, dazu verwendet, feine Hanbwerkerrechnungen zu bezahlen, dann wird wieder gegenseitiges Vertrauen zurückkehren, bann wirb aber auch ein erster großer Schritt getan fein zur Versöhnung her Stänbe unb zur Anbahnung einer wirklichen deutschen Volksgemeinschaft, bie notroenbiger denn fe ist, sollen wir unter her Sorgenlast her Gegenwart nicht zusam- menbrechen. Vertrauen schafft Arbeit für den Hanbwerker unb Absatz für ben Bauern! Mann erwählte, obschon bie beihen Schwiegersöhne aus der Hocharistokratie kamen. Da hatte her Jetten- backer wohl ober übel tief in bie Taschen greifen müssen. Merlin schüttelte ben Kops. Urkomisch war das Leben manchmal. Urkomisch. Er sah ben Briefträger auf seinem ausgeleierten Fahrrad die Allee heraufkeuchen unb ging ihm ein Stück entgegen. Weiß her Teufel, was her wieher brachte. Was Gescheites wohl nicht. Möglich, baß einer cs wieher einmal gar zu eilig hatte, mit hem Gelb kriegen. Er riß bas Telegramm, bas er entgegengereicht bekam, auf, unb überflog bie Zeilen: „Unterfeeflugbootvcrfuch glänzenb gelungen. Hans Jörg." Lachen undAerger, Stolz unb Gleichgültigkeit stritten sich in seinem Gesicht. Er zog bie Börse unb fischte ein Dreimarkstück heraus. — „Trinken Sic eins auf das Vaterland! Mein Sohn hat eine große (Erfinbung gemacht." „Ich dank' auch, Herr Baron!" Ein militärisches Salutieren, ein Schwung aufs Rab, unb zwei junge Beine strampelten wieder bie Allee hinunter. Der Ichenhausener ftanb eine Weile reglos. „Aus bas Vaterland sollte er eins trinken, hatte er dem jungen Kerl befohlen. Weiß (Bott, immer machte man wieder dieselbe Dummheit unb gab sich solchen Ge- fühlsbuselelen hin. Trank vielleicht bas Vaterlanb eins auf fein Wohl? Holte es nicht im Gegenteil ben letzten Pfennig aus Ichenhausen heraus? Eigentlich noch mehr, als ben letzten Pfennig. Aber bas war blefclbe Geschichte wie mit Hans Jörg. Zorn unb Groll empfanb er zuweilen über ben Jungen unb war doch immer wieder stolz auf ihn. umfing ihn mit beiden Armen, wenn er kam, und die Lisaweth mußte die Dcrftaubtcftc Flasche Wein aus dem Keller holen, weil es doch nun einmal fein Sohn war — fein Einziger. Unb genau fo ging es ihm mit hem Vaterlanbe auch. Das mochte noch so zerfetzt und zerlumpt hafteten unb forbern, erpressen unb verlangen, baß man zuweilen meinte, es ginge nun unb nimmer. Und wenn's darauf ankam, liebte man es doch, stellte sich wie ein Schild davor hin unb schlug jebem den Schädel ein, der es wagte, auch nur mit einem Finger danach zu tasten. Weil es eben bas Vaterlanb war, bas einzige. Das Telegramm zufammenfaltenb, ging Merlin nach bem Hause zurück. * „Um clnolcrtclbrcl Uhr wecken", befahl er bem Schienten, her zugleich Reitknecht war. „Punkt vier Uhr muß her Nestor gesattelt fein. Du kommst mit hinüber unb nimmst ihn reicher mit zurück. Den Heimweg mach' Ich zu Fuß." „Der Herr Baron reiten nach Ebenhausen?" „Blad) Jettenbach.---Mein Sohn hat eine (Erfinbung gemacht, Jakob. Trink eine von dem Mosel, den er zu Weihnachten geschickt hat!" „Ergebensten Dank, Herr Baron." Jakob sprang bie Treppe voran unb öffnete bie Türe zu bem Ä Balkonzimmer, beckte bas Bett auf unb half Rock unb Weste abzulegen. Mit der fürsorglichen Behutsamkeit bcs langjährigen Bediensteten. zog er die Sähen herein unb hakte sie fest In die Riegel, verspritzte etwas Sauen- bei unb stellte bie Hausschuhe zurecht. „Wollen ber Herr Baron nicht noch ein Bab nehmen? Ich habe alles bazu vorbereitet." „Mit meinem Rheuma?" „Achtunbzwanzig Grab, Herr Baron. Ich reibe Sie hernach wieder trocken." „Dann nehmen wir also noch ein Bad." Darauf schlief Merlin wie ein Kind, bas frisch gewickelt ist. Um einvlerteldrei Uhr weckte ihn die Lisaweth indem sie kräftig gegen bie Tür pochte. Er war aber noch nicht einmal in das Beinkleid gekommen, ratterte unten schon ein Kraftwagen. Er fließ einen Sa den zur Hälfte auf, spähte nach der Auf. fahrt unb zog ben Kopf eilig reicher zurück. Da ijattc der Jettenbacher nun doch wieder Humbug gemacht. Eine junge Dame sprang vom Führersitz, stellte den Motor ab unb warf ben hellen Mantel in ben Fond. Die Scherhaube folate. Dann klopfte sic ben seinen Staub vom gelben Seher ber Schaftstiefel ab. Gerechter (Bott, roen mochte da her Harrach reicher geschickt haben! Er läutete Sturm nach Jakob unb als dieser nicht kam, schrie er nach ber Lisareeth. Aber von beiben war nichts zu sehen. Der Diener sattelte im Gutshof ben Nestor, während die Alte genug zu tun hatte, ben neuen Ankömmling zu betrachten. t Mit offenem Kragen, ben linken Arm in ben Rock zwängend, hastete Merlin die Treppe hinab unb sah sich einer jungen Schönheit gegenüber, bie in weißem Kleid unb flimmerndem Blondhaar zu ihm herauf- spähte. „Grüß Gott, Baron! Bitte, erschreckens nicht! Ich bin bloß bie Steffie Brentano! Wissens noch?" Unb ob er wußte!--Als Sechsjährige hatte sie einmal so viele grüne Stachelbeeren vom Ichenhausener Obstgarten verzehrt, baß alles Kops ftanb, weil man gewiß war, baß es Ihren kleinen Magen zersprengen würbe. Ein andermal hatte sie gesehen wie Jakob ein halbes Dutzend junge Katzen in den Weiher beförderte, sprang in derselben Minute nach und ließ sich nicht herausholen, bis auch bas letzte Katzeiivieh auf dem Trockenen faß. Legion waren bie Fälle, in benen sie Jettenbach unb bie gesamten Nachbargüter in Aufregung versetzt hatte unb nun war Ile in den paar Jahren, die er sie nicht mehr zu Gesicht gekriegt, solch un- verschämt hübsches Frauenzimmer geworben. „Ich bitte vielmals um Entschuldigung", er schoß In der Elle immer wieder an seinem Rockärmel vorbei, was zur Folge hatte, baß bas Mädchen bie paar Stufen heraufsprang unb ihm Zofcndienste leistete. „Ich bin noch nicht In Toilette/ Die kleine Schönheit machte ihn ganz verwirrt. / Don der Polizei beschlagnahmt. Das Polizeiamt Gießen teilt mit: Das Polizeiamt Gießen (Lanbeskriminalstelle) hat bie Nr. 5 des „Gießener Echo s", Jahrgang 5, her- ausgegeben am 17. Februar 1933, verantwortlich für Druck, Inhalt unb Verlag Rinn in Gießen, auf (Brunb ber Verorbnung bes Reichspräsidenten zum Schutze des deutschen Volkes vom 4. Februar 1933, § 7, in Verbindung mit ber Ausführungsverorbnung bes Hessischen Gesamtministeriums vom 8. Februar 1933 polizeilich beschlagnahmt unbein- gezogen, weil ber Inhalt, insbefonbere bie Artikel „Sraunmorb tobt", „(Ein Nazi-Halsabschneider" geeignet finb, hie öffentliche Sicherheit unb Drbnung zu gefährben. Daten für Freitag, 17.Februar. 1600: ber Philosoph Giorbano Bruno aus Nola wirb in Nom verbrannt: — 1854: ber Großinbu» striellc Friebrich Alsreb Krupp in Essen geboren; — 1856: ber Dichter Heinrich Heine in Paris gestorben. ©etoinnausgug 5. Klasse 40. Preuß-Süddeuffche (266. Preutz.) Staats-Lotterie Ohne Gewähr Nachdruck verboten 7. Ziehungslag 15. Februar 1933 On der heutigen Vormistagszlehung wurden Gewinne über 400 M. gezogen 16 »-»'nut .■ 6000 u 1000 M. 3481 10596 19760 21638 24399 28056 35120 39266 49984 54397 60528 70484 82417 91330 104738 117897 117995 118622 119901 135635 138437 140116 146748 149432 168413 174968 175211 177480 178286 178630 185397 187174 190676 190736 200201 201929 215603 218780 226123 231382 239672 260869 263036 275509 289640 299415 310607 318440 324228 324496 332382 343232 348866 365293 356835 358779 364666 374038 381567 391580 393701 396483 398740 160 S.w.nn« -u 500 M. 8766 17384 18767 22599 24630 25073 26023 28400 39859 40261 40299 44740 46258 46845 48521 56545 58016 60900 67573 80499 84978 89944 95983 103637 106186 103942 121045 123212 124556 125203 128839 131489 139987 140191 154328 163065 171146 172214 179611 181946 183680 188675 197715 197305 200041 202072 203477 208189 242776 247713 248217 250909 254313 255277 257270 258443 258730 259740 265268 276027 277609 291246 292089 295946 308793 309199 309525 310280 315939 317138 317915 319646 327343 329663 336315 339726 345135 350467^372876 379602 3n bei heutigen Nachmlttagszichung wurden Gewinne über 400 M. gezogen 2 »etolnne m 25000 OT. 122567 14 Gewinn. 5000 M. 113218 161682 190720 196476 202647 319625 376401 6 »ttolnne tu 3000 921. 21739 151088 221541 48 »ttoinn« tu 2000 M. 42794 46292 47907 53506 63966 77068 98602 121213 189220 197650 226354 249279 260003 263889 285286 315470 319202 319333 336439 341431 351931 370864 379861 392136 102 »etoinne «u 1000 M. 11920 20347 24517 26920 72966 78151 94636 96933 103774 108144 114751 115796 117059 120841 131340 144154 144473 147141 143091 149745 159963 163800 165040 170011 174757 176069 185702 189777 202967 217215 236722 250546 253267 256892 257197 267356 288729 291338 292924 306462 312155 320775 327274 331809 341106 357777 358241 363919 384365 387040 393033 170 G-winn« s D A P. in unserem Dorfe eine k a 0 n & > I d) e Feier. Am Nachmittag zog die SA. unter Voraniritt einer Musikkapelle durch Die mit Fahnen geschmückten Straßen des Dorfes. Am Kriegerehrenmal wurde eine kurze Gedächtnis- feier abgehalten. Am Abend fand im Saale des Gastwirts Ludwig Müller die Feier statt, die von den Bewohnern unseres Dorfes zahlreich besucht war. Den Auftakt zu dieser Feier bildete der Einmarsch der SA. Im Mittelpunkt der Deronstal- lung standen zwei vaterländische Theaterstücke die von der Nationalsozialistischen Iugendgruppe Hoch, meisel aufgefuhrt wurden und reichen Beifall aus- losten. Umrahmt wurden die Darbietungen von Ge- dichtoorträgen und einer Ansprache. Wettervoraussage. Vom Rordmeer her ist eine Störung über Südskandinavien südöstlich vorgedrungen und schneidet die Kaltluftzufuhr ab. Sie läßt durch ihre Rückseite etwas wärmere, maritime Luft nach Deutschland hinflleßen, so daß vorerst wechselnd-wolkige- Wetter und vereinzelte Schneefälle zu erwarten sind. Gleichzeitig wird der Frost dadurch etwa« abgeschwacht, so daß die Temperaturen vorerst auch nachts nur wenig unter den Gefrierpunkt zu liegen kommen. Da aber der Luftdruck von Westen her wieder ansteigt und kältere Luft abwärts fließt so ist später mit Bewölkungsrückgang und wieder etwas kälterem Wetter zu rechnen. ' Aussichten für Samstag: Wechselnd- wolkig zunächst etwas milder und einzelne Schneefalle. Aussichten für Sonntag: Wollig und wieder mehr aufklarend, Rachtfrost, nut vereinzelt noch leichte Schneeschauer. Lufttemperaturen am 16. Februar: mittags 0 2 Grad Celsius, abends —5,7 Grad: am 17. Februar: morgens —3,3 Grad. Maximum 0,3 Grad Mini» mum —7,6 Grad. — Erdtemperaturen in' 10 cm Tiefe am 16. Februar: abends 0 Grad: am 17 Februar: morgens —0,1 Grad Celsius. — Nieder- lchläge 0,2 mm, — Sonnenscheindauer 614 Stunden. Grippe, Erkättungs-Krankheilen! Gegen Grippe und Erkältungskrankheiten sind Togal- Tabletten ein hervorragend bewährtes Mittel. Togal ist stark harnsäurelösend und in hohem Maße bakterientötend! Im Anfangsstadium genommen verhindert Togal den Ausbruch der Grippe. Erstaunliche Erfolge! Mehr als 6000 Aerzte-Gutachten! Ein Versuch überzeugt. In allen Apotheken. Mk. 1,25. 12.6 Lith., 0.46 Chln., 74.3 Acld. acet. »alle. (611V Gegen spröde Haut Neue. reise RM 0.15*100 61 NIVEA — CREME =1 I STAND 259 65 PS. 11Ö PS ? Wirtschaftliche Fahrzeug- Dieselmotoren für Lastwagen und Omnibusse von l'A bi$ 8’ATon n e n Nutzlast AUTOMOBIL-AUSSTELLUNG BERLIN 1933 HALLE II BUSSI NG- NAG vereinigte nutzkraftwagen AKTIENGESELLSCHAFT BRAUNSCHWEIG Generalvertretung: Adam Kircher/Automobile Gießen, Bleichstraße 15, Fernruf 3338 i e IX n e S a n n i- ir ß •le d- n. 00 cd. en US Z»' e r en- inen, Ur- en, rgc len ngc sich jten er- stge ivd) mit weit auS rrke, ts- um er* öe- Bcr- * jum t seit ital- Ge- „Q-ö» , der iges- • dafür : hier eider Zwei Man* benS- tor - j f e n ) u f - dessen । wei- Wet- ) nach Durch tdings über iebige )lichen n ab» Druck Kigern •n sich päter- lieder- ;g und rocken, lielfad? ig und mild, 8 Grad wrgens nimum 10 cm . März: ),0 mm. 88 98. 105 78 75, 50 L5O Julius Schulze Gießen (Stephanstr.19), Darmstadt, den 16. Februar 1933. Q1Q14 Kreuzplatz 1110 A Gäste willkommen! 1I/0D Sehihsohlen zu Meilspreiseo! 01033 I. Qualität: II. Qualität: f) 7ft Herren-Sohlen L.i V genafi..genäht o goklet Herren-Sohlen I) JA genag., genäht o.geklebt L«™ Dr. Scholls Fußpflegedienst 1183 A Kostenlose Beratung durch Fachkräfte Damen-Sohlen fl |A Damen-Sohlen | OA genag.,genäht o.geklebt L»iU genag.,genähto.geklebt I.Ov H.-Absätze 0.95 -1.10 D.-Absätze 0.60 - 0.80 empfiehlt in dauerhafter, sauberer Ausführung 16 Wolkengasse 16 01013 1189 V i Kaffee RASSOL Sintern Betitelet Ml! ganz außer gewöhnlich billig, und zwar: 90 Verschiedenes Uebersichtlich zum Aussuchen Im L Stock aufgelegt 1178 A SdmlstU Sn 8 Sagen | Verkäufe | 4/20 Üpel- Zweisitzer Herren-Sohlen genug., genäht o.geklebt 1 gr. Fl. MK. 1.E0 Im Alter im Alter von 90 Jahren gestern morgen um 2 Uhr durch einen sanften Tod zu sich in die Ewigkeit abzurufen. in großstädtischer Stoffauswahl - Beachten Sie bitte unser Spezialfenster für Maßbekleidung Gott dem Allmächtigen hat es gefallen, unseren lieben, unvergeßlichen Vater, Schwiegervater, Großvater und Urgroßvater von Reichardt, van Honten. Eszet usw., sowie lose gute Haushaltware, Pfund Alk. 1.00 Ab Samstag bringen wir einen großen Posten reinwoUene, gute ADDIERMASCHINEN verkauft und verleiht äusserst günstig NIEDERHAUSEN 4 CO. SeltersweglTErsterStock von Nie der-Köhler. n47o mit warmem Futter, extra schwere Qualität, Giöße 42-48............ Gesundheitssdwhe f. Damen- v. Herren in ollen Weifen, modern in d. Form, auch mit Gelenkstützen 8.90 10.50 12.50 innen gerauht .......... DameneRödce DamensSdilüpfer innen gerauht, in gut Qualitäten. 1 25,75 KindersSdiliipfer von Meßmer,Ronnefeidf,Teekanne usw. zu Original preisen, sowie feinster loserTee, '/«Pfd. 1.00,1.40 a Kakao ist am 11. Februar 1. J. in seinem 89. Lebensjahre sanft entschlafen. Die Beisetzung hat auf Wunsch des Verstorbenen in der Stille stattgefunden. Herzlichsten Dank allen, die uns ihre Teilnahme bezeugten und die den Verstorbenen durch Kranz* spenden ehrten. erfand die drückenden Schuhe Damen-Pullover. reine Wolle, entzück. Machart 1 viel Färb., mitu. ohne Arm Herren-Pullover, reine Wolle kräft. g» strickt, mit u. ohne Arm. alle Größen Kinder-Pullover, reine Wolle kräft.gestr.,m. Arm bis 6jähr.. bes. gute Qua' Bettjäckcben, r. Wolle, gestr. o gehäkelt, in vielen Farben u. flotter Machart Jedes Stück mengen. Verlangen Sie nui echtes iRafioi in Origmalflaschrn u. weisen Sie Nachahmungen zurück. Allein. Hersteller: Engelapotheke (Biegen. Zu haben in allen Apotheken. Die trauernden Kinder: Ferd. Schneider, Oberregierungsrat Elisabeth Schneider. Die Beerdigung findet am Sonntag, dem 19. Februar, nachmittags 21/2 Uhr. vom Traueihause aus statt. Im Namen der trauernden Hinterbliebenen: loh Georg Schmidt Klein-Linden, 17. Februar 1933. Wilh Schmidt Lud Jung XVI. WiroufgeklärtenMenscher) wissen wohl, daß es keinen Teufel mehr gibt, aberviele wissen noch nicht, daß es für jeden Fuß sehr bequeme Schuhe gibt. Den empfindlichen oder gar kranken Füßen gehört ein Paar Gesundheitsschuhe, medizinisch gearbeitet, die ebenso elegant sind wie Modeschuhe. Sehen Sie sich einmal die Auswahl an bei Spezialitäten meiner Firma: Für die liebevolle Anteilnahme an unserem Schmerz sowie für die Ehningen unseres lieben, unvergeßlichen Entschlafenen Herrn Wilhelm Lenz. Maschinensetzer sagen wir h erdurch unseren herzlichen Dank. Im Namen der Hinterbliebenen: Katbinka Lenz, geb. Schmidt und Kinder. Gießen, im Februar 1933. Unser lieber, guter Vater Herr Konrad Schneider Herrn Johann Georg Schmidt Veteran von 1866, 70 und 71 Das ist doch etwas anderes.. so ein maßbearbeiteter Anzug von KÜHLER Die neue Verarbeitungs-Methode verbessert und verbilligt ihn - Stadttheater Gießen. l038 Samstag, 18. Febr. 15.45—19 Uhr Schüleroorstellung ^rchülervreise Hamlet Prinz v. Dänemark Trauersviclin5Auf züg. u. Shakespeare. in vollendeter Qualität, per Pfund Mk. 2.60, 3.00, 3.60, 4.00 2 Tee außergewöhnlich billig lllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllll£ Generalvertreter nur flöececfie -Kraft von führender Zwecksvarkasse, welche einer behördlich anerkannten Treuhand- geiellschaft untersteht, sofort gesucht. Ausführliche Bewerbungen mit Angabe der bisherigen Tätigkeit unter 1180V cm den Gießener Anzeiger. 35 w. 224 er Zusammenkunft im „Andres" imD erst Samstag, den 25. Febr., 20 Uhr wonverolkisWetzen, Olflo bcl°nbers auch Kränkliche, «UV zurückqevlievene und olche mit tteifen Beinen, gesunden und 1630 entwickeln sich überraschend schnell, wenn Sie durch jedes Futter 1 Eßlöffel voll echte» Traubensaft eigener Kelterung, ver Flasche -4 ohne Glas RM. Pianos vreiSw. zu verkauf. Piano Haus Förster 85iD Bahnhofstr. 71 Gegründet 1876. C7H.I Verein W.'zröhl'chkeit Gießen Samstag, 18. 2. 33 KaeiveivSallien 1182O Der Vorstand. Modeha sNOWaCliK"...,, Tapeten der Muster karte 1933 befinden sich sämtlich a.Lager Wiederverkäuter erhalten ihren Rabatt. v?iD Alleinverkauf der Hansaban-Tapeten Tape'enhaus Hch. Kreiling BahnbofstraOe 29. KOHLER Herrenbekleidung (Maßabteilung) Gießen • Seltersweg Nr. 17 1183 A Mod.Herrenzimmer echt Eiche mit Nußbaum. Bücherschrank i'dreiteil.), Schreibtisch, rund, ft p ft Tisch, zwei Stühle, ein 'esset yhll * mit echt.Leder abzug. f.RM. CiUUi Möbelhaus G.Koos Gießen, Plockstraße 14. 0102s Ab heute verkaufe ich — soweit Vorrat — DamensHemdhosen fa feingestrickt, weiß, rosa.....1.25, 95 Pf. N-Jalofflon Möbelhaus G.Koos, Gieße» S2Ä Plockstraße 14» oiors oionStcvhaustr.28I sV—6V Mk. Wochenverd enst. Zustand, billig 2 ,, zu verkaufen. 0988 01015 Tägliche Bai Auszahlung. Albert stiebe! Zu melden Samstag, den 18. Februar,' ^"Sor! a.ü. l-aiuäa. vorm. 10 bis H'/„ nachmitt. 3 bis 5 Uhr, tm „Bayrischen £of" bei Herrn Hagel. Heinrich D riefelt Seltersweg 70 n?iD Ruf 2481 Samstag, den 25. d- 2TL, nachmittags 3 l-hr, findet in dem allen Schulsaal, dahier, die diesjährige 1174D ordentliche Generalversammlung des Spar- und Vorschuhoereins Beuern II L. G. tn. b. £). statt, wozu wir die Mitglieder hiermit einladen. . Tagesordnung: 1. Vorlage der Rechnung pro 1932 und deren Genehmigung. 2. Beschlußfassung über Verwendung des Reingewinns. 3- Vorlage des Revisionsberichts. 4. Vereinsangelegenheiten. Di; Rechnung liegt 8 Tage lang, vom 18. bis 25. d. 2R., im Lokal des Rechners zur Einsicht der Mitglieder offen, Beuern, den 15. Februar 1933. Der Aufsichtsrat bes Spar- und Vorschuhvereins Beuern II E. G. tn. v. H. Ph'l- S 0 m m e r l 0 d VI., Vorsitzender. Derjenige der anmeinem Hause 2 Aushängeschilder mitLert:Kolleg- hefte u. Füllhalter- Nevaraturen abge- hängt hat, ist ermittelt und erfolgt Anzeige, falls Schilder nicht bis Montag zurückgegeben sind. Paplerhans Jnng 01024 Seite rsweg29. MU Trauer 11 WunM iÄ? KlßiSei*- / PiA KrttämA fi '• IKRKV aMfj#" ik*£. -&mat von schwerem Husten und starker Verschleimung befreit. - Daa Beste, was Ich gcfund.’n. - Alles versagte, nur Husta-Glycin hat geholfen. - Seit 10 Jahren litt Ich an Husten und Atembeschwerden, mit 2 Flaschen vom Leiden erlöst, • Ein Versagen niemals festgestellt. Dr. K. - Solche und ähnliche Urtel e liegen In Menge vor. Nehmen auch Sie bei Husten. Asthma und Verschleimung nur U 11 s t a - G 1 y c I n, FL RM. 1.6ö, Probefl. RM. 1.—. Hustobons (Bonbons). Dose RM. 0.75. Hilfe unter Garantie Erhältlich: 2a Medizinal-Drouerie Haus Hindenburg Kaiser Droz. Emst Noll. Lindenp atz 5 Drog. Winterhoff, Kreuzplatz j)—10 »erV Mod.Speisezimmer echt Eiche mit Nußbaum, — — —- Büfett. Kredenz, Auszug- || f L tisch u. 4 Stühle mit echt / I'I ■ Leder abzugeben für RM. & g Ve Möbelhaus G.Koos Gießen, Plockstraße 14. 01027 »LunrVofiDeUev" Morgen Samstag, abends 8 Uhr die dritte graste Kappensitzung mit Jazz. Geöffnet bis 4 Uhr nachts! h?6d Flioloipparal i Gr. 9x12 cm, 4,5 Ovtik, bill. zu verk. Iflarktztr. 21 (Laden). | Kaufgesuche | Lmousine bis 4 PS., wenig ge- braucht.gegen Kasse zu kaufen gesucht. Schrift!. Ang. unt. 0989 a. d. GH. Anz. 1880-1930 Samstag, 18.Febr. Bockbierabend bei Alterskollege i Sehnlts s.VenUloben [Vermietungen | uWih. zum 1. Avril zu vermieten. Schr. Ang. u. 01017 a. d. G.A. 3-Zjtnmer-WohDiiDy m.Lagerraum, nähe Bahnhof, zu verm. Näh. J. Baer oioro^stanlage 431. | Mietgesuche | l-r/rZimiBer-Whng. gesucht von älterer Dame zum 1. 4. Preisangebote unt. 01019 a.d.Gieb.Anz. Montag, den 20. Februar 1933, abends 20 Uhr, im Restaurant Hindenburg Bortroi: „lieber WM" mit Lichtbildern von Frau M.lta Fritsch, Königsberg. Allgemeiner Deutscher Frauenverein (Lrtsgruvve Gießen). Deutsch.Ostbund (Ortögr.Giehen). Frauengruvve d.V.D.A. 50 p, (Stellenangebote Fleihiges sauberes Mädchen nicht unt. 30 Jahren sof. gesucht. imD FrankfurterStr.66. Halb.agsmädclien gesucht. H85D Westanlage 39II. |Stellengesuche| Solides älteres Mädchen das sckion längere Jahre in bess. Hause tat.war, suchtLtelle in ruhigem, frauenlos. Haushalt. Gute Zeugnisse Vorhand. Schriftl. Ang. unt. 01016a. d. Gy. Anz. Erfahrenes Mädchen sacht Stelle in klein. Haush. Schr. Ang. unt. 01002a.d. G.A. Hlllllllllllllllllllllllllllllllli Ehrliches, fleihiges lagestnöömen j suckt z 1.3.Stellnug m klein. Haushalt. Schr.Ang.unt. 0997 a.d. Gies;. Anzeiger. Illlllllllllllllllllllllllllllllllll leiden viele Menschen unter starker Verschleimung.Abendiu morgens 1-2 Kaiser*, Brusf-Cara- mellen u.derSchlelm löst sich angenehm. Gebrauchen Sie deshalb stets die • bewihrfen Jetzt: Beatei 35 PL, Dose 40 a. 75 PL Zu haben in Apo- ! theken, Drogerien ! und wo Plakate sichtbar. 7298V Trockenes Anmachholz ver Ztr. 1.40 Mk. b. Abn. o. 5 Ztr. 1.30 Mk. v. Ztr. liefert frei Keller 01022 H. J. Schäffner SchiUenberger v. egtfl Fast neuer rex# , , , । Gasltenl u.ßasliejzo{en Ryeinwemhaus biti n«D OJief,en. SelterStoeo g.Mbnb°fstr.S8Hth. ——----—---------------- Scb.Vogalkäüg 100X W0MWW. Mm MWS Büfett (1.60 m) mit Kühlschrank, vvgel,gutsing. und eingebauten Tonnen, Tisch rienh. n. Wein,, N st- und zwei Stühle abzugeben für ueet.u.versch.kl.Käf. w-150 LNavk 6 bViebiflfit\Q93llI. 50. 35. 1.50 50. fixe * 20 (|ft- kU 'VVttzicheL). ^ed.v.r.A. ii/OD lit&t: r.« xw 0.60-0.80 sführung 01013 uranhhdje, lettene unb I63D schnell, ill echte, gr. Fl. Olk. 1.10 Onginalpa^n [lefler: Engel« Apotheken. lefler* fends 8 Ubr oße oackts! 1176D •obenPosten und zwaf • »c tO ö SS o cn s-> xs* —t l*> <3 Ä O «V <*D o E E 3 s o Ä E s o 2 SoE g 8 h B ■e ö E €K »JO 9 ® E 8 L IS ® e E ■6* t. C7 c E® e § E ä ax in 8 -® e9 O °E>- B S sr B = 8 ,E » s e BE3Ü , - L. o =5 L.8Z8 E A Hö S82 8 E£S g ^E •e ~K=9hA BÖ 8 o. = E e 19 E ■e e (9 ö E 8 Z -O 8 o -e 19 8 « to c4>?e e>- ■e E® ■e Ii = S « 3 E_ A-o ® 08 3 2 Ee~(9£5^ ; E E ® e-e 19(9 E = E g ® 5 i x O e> — E 3-R 2to - 8 Z.-Eo E o i* tj «-b 1 '6"S 1 (9r c o = *8 A = . *ti ü --LS = 8° e e 31 8 55 e 8 E 3 . 3«g,5 o’e g B 8 ?E LZM«-AZZ 3 5 ®C5 •% E B - -B* >n mopp xa,EE 3Ä^I I §=; 8 8 8 * 2l±a - e g- § «B-e„ ,E -6'^~ E 3 Z 2 5£l=l S-^ *. L gS-Jül L-b^ ’ - £® Q. 8L-r e = (9 «- HMIä a-°e hl« =s 59 = E A « xA.E -D- s -s-b 19 e"£ = ? = h-» « ° ■“ = »» E §SB x 3 ° "5Oe.: e «. j$ ä jo «ft i--B" "5^ 3 2x>e B a o 5 8 = a 5-Q- A 8 ® er; E E E 8 E 8 E ~ = -| A °=L E «ft 3 <5 S a» = Ä> E c «e s c c o ® a c £> 05 'S* 2 Q 3 C -X> «3 3 A <3. jÖ c jo e ;a -3- *= c 5. c. e V !• eu a H-2 e» 3 3 -e so *Z C Ä L 8 ff'LZ C67 y a. E LZ d 8 5 c Z E E o £*• . 3 52 §3 3 :Q o . D -O JO —- fs- E CTg JD « E « -e.b - 8 'S" c ZZ So- W 3. ~ SO e -e tzG S E 1 Q E S ZK ^öö X A t« a e e 3 « ÖS*- 8 w jo'-° to । §E E°-= 'S-*3® JO O -2-E-s- jO*=> _T £1 >21JD — _ -— o.— JO '-£O- 5. a> —; e *£*to o ä =-*8 <« o ß Ef^ u E.B ®(9 -e :O E E - :O E O H jO 3 E Z. 3 — o C? E3 c m E 05 E 3 Ä E X» eE "ä> M ■3 3 i -So C E A e 3.-5 o 2 c 5s §(9a 3 l-'S E •" "g.s Z -M u. Q Z 8 O 05 Z sr L*S 2 «D jS i> E S» 8 3 EX = ® e *E e 8 =-B ?■ 19® 8 E^ H 8 gjf -E >z> 3 = to S5 E «e 8® to-22 e 8 K gsO. E (9 ,S€ e (9 Q E 5 (9 E c ■ 8 -e- ®.E D 2Ä-S- Bgö? sr r-v (9 ® ■S 8 =E jg S sioex (9 u B5 O B 5 (öS to L-3Z 19(9 S?i)l55aÄ A(9 L?C? p JC? e%(9 (9 c?(9 sr C7 o E s E e O E EZ (9 ■e n E _6? M - £ ä 3 A ^A jO E ei e(9 ? = » g «E (9ZK ’fsE % E 19 a® ® V|S t 5 <9 5 3 E E = 3 =19 ® c „ ®(9 M - a» E ^B in ,__ o 2 ® A jo A ZA® L L§3 A 3 o ^E, «■E o 2 oH 2» •E* o in • £ «,B ’Z €£ AAX ®^ ä<953 E 5 XD & o E S r-. 5* = ES9-^ L-bZGL^^ I * 50 £ E55-, E — E C® A-Z^Zi EoHä^H 3^X_55 8 8 8 8 «E <$> ®2 E £:2 So 3 «3A * a ° -r „ -a x:' 8 8 A s-: tf> ®“o _* E E 6# d3 © -3 «-• a o A A E 3 *ti 3 5 i o s- d» M -» E a 2 ■9 at vi> 3» cs n« st. in cd a< er )ie as c(l ur >rt m- u8 .u* nn ar. :bc an ICH >cS rig cm cu- >ur utz dc» e r Die nb« icn. me. 200 irb. )sen aus ■08- l c r >en- fin- )en, Arien, •rge ilen ngc sich ften er- sige ULCf) mit weit aus rrte. ts- um erbe- Ocr- zum seit ital* Ge- (Sä- ber gee- baS für hier ider Zwei lan- ens- o r * s e n uf - essen wei- Det- nach >urch ings über :bige ichen ab- Drucf igem sich ater- rder- unb >cfcn. lfach und nilb, Grad •gens mum ) cm ilärz: titi© = AZ KZ:- TO TO .X gr O: to TO to zg® ffl SG) a-2. L E-a^ ■o> s —' y" y 5 5 3 s e 3 8 o XOT MM 'd-Cfl a§ 5-a 8 3 S9s - c> ° 2 3*’ 4 = =• = 8 sEr n> H<^5 2 E*-1 E H g 8 =* S. ° Q. -2.3 aw s gS ^5» to er 3£S35 II = 3 = - S S3 2 5 3 §3§5? S s.© ^-2.3-G) 8 । erd- o P I — •"*■ p 3S ffS3 2* 3 3 » cra co S d S Cfl to E Ü® g3 = ? 8 -> g ~ g Cfl'i 3 L?O er o. .« O" 5->2 2-6 § Glz ^ä'U ZI3 to S to 5*5 C: ~45«3 ö=3» Z.Z-Z.3 § 3 LSZ 8 iZ3 = £ H G)e = =-aro t^e * 3^0 3 ■ö5s?srg WC r SS 3 D Z.Z' _._a A-ä a?a~ 2- ®33» S = o 3 g S8 6) @3o? 5* gS«3 ^s3 *5*4" er 2 LT A «’S“ 3 3 * ° G>3 A© ass ö'd s-ta® a So S® TO O or ao i 3 5*3 ~g L Gl3-® ■ — S's" O: 2. 3 l$>" § %"2- 6) öS -■ x tiH Gl 0° LS- r-za © 5-5 - 2.3 «= ti3 -a5"yy' aöo • <-, $5^ 2^3 -SD' 8 HB §8- S0 s 6) % 8 to 8 8 8 3 K- - (y — 3 *30 * 8 380 A -2.3 o - CO 8 8 £-co 285 3X3 - 8*8 3 2.0 §2 2r33: » 8 3 Q 3 to 3 9:3 8 §■2 o a s 3 3 O: TiTCfl 3 * 3 H2. Gig = 2 c 3 A_ ^3 arl-asS? 3 O 5 es*« " 3 Z l?Vt g» » o§2 5-a <5. 2=g: 3 2-cftO 3 = 3 S>3 o 3 » e 3 3 3 ~_3 £^3 2^^yff t^=*.3 T.sx'ss cr5 s ^s 3 o ZS 5 | S o 3 TO S? P 3 »5-3 = -" ö ■^3 3X5 S K)2^ 3 » 3 TO Ls AZ. a?«®) 03 = 2-2 sg; -" ZAZ5 LS^Z to 3 5 _61 S-.® 3 2 a— 3 = 3.0 3 —.3. — 7.K * 2. "i g-2.LKLT 3 3 3 to £0 ®-(F)toro 3 2- t:^3 2 2x:2» H a o* 2 K-K©ffti,2 ^§ff5s 3 H5 K» 3 =,c§ 5g.3O E 3 8 2.x Vy«© — 5 "2 3:2 o TO es® '^1 o 3 s a ä*ä 3’82® ZLA. ^s^Z>3 L h.O to — --^3 3 3 A- 3 3 — ® or cy 3 3 cz P . 1 ^3 e 3 8 LZZ LS n B 3 3 S3 3g -SSg*©«A- tS2 - a- H p- ^5- 5-.-p.-a-3 -2* 5=30 2.-0 ® = a s X er— 3 -‘O 3x Q _ 3 L ri <3 a 3 s o*a nM s®,- 2.a3 3 ® — tigS^ TO 3 — e 2. I A3 er 8 P = 2 3 (£ O ' e yX*9* x==«e ksen o 2 3 8 3 8 ©gl 53® % 8 313b 2.3’ e — x®, 3 © = e X X —. r m 2 ZM rr — —. 3 3 S 5 © a X 0 »r-53 EZ.S3 ff CP - = X o Q- 8-o- TO TO — e AZ e "• - — ®. g cr= S?o 8 o i_. O -Axy> Sa A — 3 ^„a 2 *» 3 3' 3 2.® yx,er xc er 5 - ® SAjAi:®'« . 3 o 3 ey = TO ' - y ® 3 ' S 5* o x ® Q = 3 3g3®.'Äto= ®^83.Ler^ 2-2*4 3S=g - L g .0 5 g orX = 3 to-rtxx “"o 8 x S2 OTto^O 3 S.y E 3 =L-X _ zoä- 5 P, -» 3 3 Z.® §3..r Her2 er Ac X* ® x^s — — — T3 Z-ZJZL X-3.® e =aa3 ®*a3 2 n '3SZ^§ rr. •• a SGßsMZZZ .2.- = ^y ...2. „ - ÖDX msä^5 2 | 3 0:0 । 0;0-<0 *5^ *1 g • y A -’ Z>8 g » 3 0 to 3nSi»sfg 61 ~ o 3 2 CO ----AZ 3 3p L 2 r-1 e .. — 5. b er co er a KflS X-Ö-. LS p: X "= 3 3 Zb ® Jx Z*1 OrßTO to to e- xxx ..^23-8 ö x 6) ®S =aaS: 2 To X. X Q 2.fi> «‘d-3'o: o ö 1 o § LD3T XZ $1 3 LZ « Eia^-X®* ‘ S.S g —X eZSLZgLyJ^EBa-' !:„!§=.§ s l^ir 2 w 2 gXe," | X8 grg' Z.3S3 3 X® _ c § «* g ^x3 x” Z5 ZE:= 2 S croC2- O Jn 2 z^-2-^3 a -3 — PP — x— — IP® ^~ = ®_8 Z" ff^"3 P So-'1 a ra g 3. 3 & W , ® O- Z § ® 8 - -oa X—i «32 2—3 - - §.(O3u,a,x'§* 5 AX - 3 « co e 5 ö3 8 <0 er o er o K CO er K Ito ' To TO C S - 2^ -ei3 7t 3S X 0 § CP 2. f DZ 3§ er = 2. -L 3 sr er er to Or to 2. er 8 X o . « — TO . a * 3 . O* 3 TO to y 8 2 ’*3 0 ^.LS * ts to 8 3 ABO — -«-ex D "* to" -er Gl' 2 HEB-' 2 -—3 p to*. ®o«> — -.3,Oto er 5.to ea—Cflo-o 3 "72? ® « O s y —-- a& °3L§M c - affiner" 82 8J2, 5.3 Is2> 3S 3 gö' p a x S' SCÖ? 3 ? er-P 3 3 to" ?2 2^ Z ^Z-Z*L 8 S 3: 05 6) U> ö 3 a 2.©3 3 TO X ts y Z2 'S LS öc a 3 2 (S cx 2 3. Z Br S 3 G)H e o X*11 s er to ©az —. ra 3 — 3 TO 13 P 3t$ 3 to 3 = Ar K X ® S" 2. ti X 3 § e ** 3 — 3 S LS s 8 g o u» S' 3 © P: rS £ '’d^' 52)- o 2 i! o jroOrer |?»3- 3 i o Gi ^xS 3 LA 8 o LL @O1; i*i,s X e -X 3 co 8 g>||r 3X5 3 3 8 öS ^"5 TO TO P — 3 c<£-r A?TO O TO 3 3« C: s co er cd p:O* E-2 61 614? X. TO y y- TO^ §s 3 to “3 = 2öd *3 6)^X Ho :3 ^toxf 3 0 -8'2- . ~ TO « 2- ~ 3» ti^tiy R3~ o 5 3 S-SxxaO'Z X p •ti Cfl S o 3 C 5 F c 3 3 8 § Kl 3 s s to 3 8 ~ | ti n H o