Itr. 269 Erstes Blatt 183. Jahrgang Donnerstag, 16. November 1933 er|d)tint lagttch. aast« Sonntags und Feiertag, Beilagen: Dte Illustriert, ©ttRenei Familienblüttei Heimat >m Bild Die Scholl» monats.Besngsprets. Mit 4 Beilagen NM. 1.95 Ohne Illustriert. . 1.80 Auch^Äi^Nichterschemen »an einzelnen Nummern infolge höherer Gewalt. Zernfprechansch lüste anterSammelnummer 2251 Anschrift für Drahtnach» richten: Lnzetger Siehe» Postscheckkonto: grenlfnrt am Main 11686. vietzener Anzeiger General-Anzeiger für Oberhessen vrrlik und Verlag: vrühl'jche Universttät5-Vuch. und Stetnörnderei TL Lange in Stehen. Zchristleitung und Seschästzstelle: Zchulstrahe 7. Annahme von Snjetgea für die Tagesnummer bi* zum Nachmittag vorher. Preis für 1 mm Höhe für Anzeigen von 27 mrn Breite örtlich 8, auswärts 10 Neichspfennig, für Re« Klameanzeigen von 70 mm Breite 35 Neichspfennig, Platzvorschrift 20“ „ mehr. Chefredakteur Dr. Friedr. Wilh. Lange. Verantwortlich für Politik Dr Fr. Wilh. Lange- für Feuilleton Dr H.THyriot; für den übrigen Teil Ernst Blumschein und für den Anzeigenteil i. D. Th.Kümmel sämtlich m Gieren teilt ferner mit: Unter scheidungen wieder in zurückverlegt werden. Der „Stahlhelm Wird England sich zn einer Znitiawe auftaffe«? Unzulttedenheit mit dem S.mon-Kurs.Kommt das Kabmeit zu einem Entschluh ? London, 16. Jloo. (Funkspruch. Reuter.) Das britische Kabinett hielt gestern seine allwö- chentii^e Sitzung ab. 3m Vordergrund der Beratungen staud die Abrüstungssrage. wie verlautet, wurde als nächstes Ziel der Abrüstungsverhandlun- geu und als Voraussetzung für ein allgemeines Abkommen die Annäherung der Standpunkte Deutschlands und Frankreichs bezeichnet. 3n Regierungskceisen scheint man der Ansicht zu sein, daß es zweckmäßiger wäre, e i n st w e i - len aus Genf zu verzichten und die Abrüstungsfrage in direkten Vorbesprechungen zwischen den einzelnen Rationen, insbesondere zwischen Deutschland und Frankreich, zu erörtern. London wird als ein für solche Besprechungen geeigneter Ort bezeichnet, wobei man von dem Gedanken ausgeht, daß eine Zusammenkunft aller Rationen In Genf oder anderswo zwecklos sei, bevor nicht über die Frage der Deutschland versprochenen Gleichberechtigung eine völlige Klärung erzielt sei. Inzwischen steht die englische Regierung in Fühlung mit der französischen, der italienischen. der ameritanischen und — wie man glaubt — auch mit der deutschen Regierung, um einen weg zu finden, Deutschland wieder zu der Abrüstungskonferenz und zum Völkerbund zurückzubringen. Bor Zusammentritt des Kabineits hatte die „Times" in einem bemerkenswerten Leitartikel geschrieben: Es bestehe ein beunruhigendes Gefühl darüber, daß die englische Regierung im letzten Augenblick einen Fehler mache, und daß gerade, als die Vollendung des Werkes in greifbare Nähe gerückt schien, ein in Paris gemachtes, unangebrachtes, englisches Zugeständ- n i s Deutschland den Vorwand für die Ablehnung des ihm gemachten Angebots gab. Die englische öffentliche Meinung habe niemals ganz verstanden, warum die englische Regierung sich mit einer A u f- schiebung des vollen Inkrafttretens des englischen Abrüstungsentwurfes einverstanden erklärt habe, der in Genf nach der Bildung der Hitler-Regierung e i n g e b r a ch t und der von der deutschen Regierung angenommen mar. Unter diesen Umstünden (ei eine neue unb eine unabhängigere englische Initia - Seldles Dank an den Stahlhelm. Berlin, 15. Nov. (WTB.) Der Bundesführer des Stahlhelms, Bund der Frontsoldaten, Reichs- arbeitsminister Franz S e l d t e, erläßt im „Stahlhelm" folgenden Aufruf: „Allen Kameraden sage ich für ihre Mitwirkung an dem Erfolg des 12. November, am Siege des deutschen Volkes meinen kameradschaftlichen Dank. Ich danke allen alten Stahlhelm-Kame- - raden, ich danke auch den jungen Kameraden. Ich gedenke in Dankbarkeit der Treue, die Ihr mir vom November 1918 bis heute gehalten habt. Ich gedenke des opferoollen Einsatzes im S t a h lh e l m k a m p f um die innere und äußere Freiheit. Ich gedenke der Hunderte von Toten und Tausende von Verwundeten, die im Stahlhelm für Deutschland bluteten. Der Einsatz dieser Kameraden verpflichtet uns alle. Wir gedenken ihrer immer in tiefer Treue und Dankbarkeit. Um meine alten Mitkämpfer und Kameraden zu ehren, habe ich am 13. November, am 15. Jahrestag der Gründung des Stahlhelms, Bund der Frontsoldaten, ein besonderes Ehrenzeichen gestiftet, das jeder alte Kämpfer auf persönlichen Antrag erwerben kann. Für uns alle im Stahlhelm geht der Kampf um Deutschlands Ehre und äußere Freiheit weiter. Ich danke allen Kämpfern: aber der Dank besteht wie immer im Stahlhelm darin, daß neue Ziele angesprochen und angestrebt und neue Aufgaben auf die starken Schultern der alten Frontsoldaten gelegt werden. Frontheil Hitler! gez. Franz Selbte." Richtung auf die Gleichberechtigung neue Sicherheitsgarantien verlangt. Wenn die Sicherheit in der möglichst großen materiellen Ueberlegcn« heit über einen „möglichen Angreifer" bestehen soll und nicht in der Schaffung der rechtlichen und moralischen Grundlagen stabiler internationaler Beziehungen, die eine kriegerische Atmosphäre überhaupt nicht aufkommen lassen, so ist sie mit der auch von Frankreich grundsätzlich anerkannten Gleichberechtigung Deutschlands schlechterdings nicht zu vereinbaren. Sich auf einen übersteigerten, einseitigen Sicherheitsbegriff festlegen, hieße für Frankreich, die beginnende Diskussion auf das alte Gleis einer sich im Kreise drehenden Polemik über den Zusammenhang zwischen Sicherheit und Abrüstung schieben. Die Gaarmission des Vizekanzlers. Berlin, 15. Nov. (TU.) Die Ernennung des Vizekanzlers von Popen zum Reichsbeauftragten für die Saarfrage ist hie und da so aufgefaßt worden, als ob ein besonderes Saarministenum geschaffen würde. Das ist n i ch t der Fall. Vielmehr handelt es sich darum, daß die Arbeit der verschiedenen Ressorts zusammengefaßt und von einheitli- ch e n Gesicht spunkton geleitet werden Oeutsch-and bleibt Gläubiger Be lms An wort auf die französische Kammerdebat.e. von Popen vereinigt. Amerika an der Gp he der Klottenrüstungen. London, 15. Nov. (TU.) lieber das neue amerikanische Flottenbauprogramm hat der Marinekorrespondent des „Daily Telegraph" folgende Einzelheiten von amtlicher, amerikanifcher Seite erhalten: Das Programm, dessen Durchführung zu Beginn des Jahres 1937 beendet fein wird, umfaßt folgende Bauten: zwei Flugzeugmutterschiffe „Porktown" und „Enterprise" von je 20 000 Tonnen, zwei Kreuzer zu je 10 OOO Tonnen mit einer Bestückung von je neun 20-Zenti- meter-Geschützen, vier weitere 10 000-Ton- nen-Kreuzer mit je 12 oder mehr 15-Zenti- meter-Geschützen, ein 850-Tonnen - Flotillen - Führerboot mit schwerer Bewaffnung, 24 Zerstörer zu je 1500 Tonnen, vier Unterseeboote zu je 1500 Tonnen und zwei große i Kanonenboote. Zu dieser Tonnage müssen eine An- | zahl weitere Schisse von früheren Programmen hinzugezählt werden, die zur Zeit noch im Bau sind. Ferner wird die gesamte aus 15 Dreadnoughts bestehende amerikanische Schlachtflotte vollständig modernisiert, wobei für jedes Schiff eine Summe von rund 40 Millionen Mark aus- gegeben wird. Zu Beginn des Jahres 1937 werde Amerika eine allen anderen Staaten überlegene Flotte von annähernd ein 'r Viertelmillion Tonnen besitzen, die u. a. die modernsten Schlachtschiffe, das größte Personal und die größte Marine-Luftflotte umfassen werde. tive notwendig. Alle neuen Vorschläge würden mit den Richtlinien des englischen Abrüstungsentwurfes in Uebcreinftimmung fteheti müssen. Man müsse sich schärfer der Talsache erinnern, daß b i e Gleichberechtigung Deutschland bereits versprochen worden sei, und daß sie nach der Auffassung der englischen öffentlichen Meinung jetzt 15 Jahre nach dem Kriege schon überfällig fei. Außerdem habe Hitler sich daraus fest- gelegt, daß er an internationalen Konferenzen nur unter der Bedingung einer völligen Gleichberechtigung teilnehmen könne, das deutsche Volk habe seine Haltung natürlicherweise und sehr deutlich bestätigt. Wieder einmal habe man sich den Erfolg einer Konferenz infolge Zauderns und Der- tagung entschlüpfen lassen. Aus den Aeußerungen der heutigen Morgen- blätter geht noch nicht deutlich hervor, ob die Kabinettsitzung zu einem Beschluß darüber geführt hat, wie der tote Punkt in den Abrüstungsverhandlun- gen überwunden werden soll. Vielfach ist in der Presse von der Möglichkeit von Vi er möchte - besprechungen die Rede: es wird ferner an- gedeutet, daß die Abrüstungspolitik Sir John Simons nicht nur in der englischen Oeffenllich- keit, sondern auch bei einigen feiner Minister- kollegen Unzufriedenheit erregt habe. Ge- rüchte, daß der Staatssekretär des Aeußeren zurück t r e t e n wolle, wurden aber, wie „Daily Telegraph" zu berichten weiß, in Regierungskreisen für unbegründet erklärt. In der „Daily Mail" heißt es: In politischen Kreisen und auch bei einigen Ministern herrscht das Gefühl, daß dem Foreign Office ein Teil der Verantwortung für Deutschlands Weg zufällt. Es wurde beschlossen, daß die britische Regierung sich bemühen soll, Deutschland wieder zur Teilnahme an den Abrüstungserörterungen zu veranlassen. Daß Sir John Simon sich mit der französischen Regierung auf eine Ausdehnung b e r „Bewährungsfri ft" geeinigt, wird als ein unkluges Zugestänb- n i s betrachtet. „Daily Herold" will wissen, das einzige Ergebnis bet langwierigen Kabinettsberatungen sei die Entscheidung gewesen, daß Sir John Simon entgegen feiner ursprünglichen Absicht am Freitag nicht nach Paris gehen soll und daß praktische Zugeständnisse an Deutsch- I ( a n b notwendig seien. Berlin, 15. Nov. (CNB) Zu den gestrigen Erklärungen in der französischen Kammer schreibt die Deutsche Diplomatische Korrespondenz: Der erste und am meisten befriedigende Eindruck ist die Tatsache, daß niemand unter de n Verantwortlichen eine Politik der Abenteuer will. Das war nach verschiedenen Äußerungen französischer Abgeordneten und Journalisten eine zeitlang durchaus nicht selbstverstano- lich. Es wurden bekanntlich Ideen und Plane erörtert und befürwortet, die eine unmittelbare Gefährdung der Ruhe Europas in sich schlossen. Um so erfreulicher ist es, daß die Minister und eine starke Mehrheit der Kammer sich eindeutig für eine Politik der Besonnenheit und des Friedens ausgesprochen haben. Die Bereitschaft zu V e r h a n d l u n g e n die Paul-Boncour und Sarraut ausgesprochen haben, ist im Jnteresie des Fortschritts der internationalen Beziehungen dankenswert. Die französischen Minister gehen aber von unrichtigen Voraussetzungen aus, wenn sie von Deutschland Vorschläge erwarten. Man ist in Frankreich offenbar von früher her gewohnt, in der Rolle des Gläubigers aufzutreten und von dem Schuldner Angebote über Art und Umfang der Erfüllung feiner Verpflichtungen zu erwarten. Die Situation in der Abrüstungsfrage ist aber u m g e k e h r t. Es ist keine Antwort auf die berechtigten deutschen Forderungen, wenn Frankreich für jeden Schritt In Hinsicht so reibungslos wie möglich zu gestalten. Dabei wird naturgemäß auch die Verlegung der oicht der politischen Ent- I Zollgrenze eine Rolle spielen. Die Regelung all die Abrüstungskonferenz dieser Fragen ist also in der Hand des Vizekanzlers dem 11. November 1933 hat der Stabschef Röhm gemäß dem Vorschlag der Bundesleitung d i e Gliederung der SA. -Reserve I grundsätzlich geregelt, die vom Stahlhelm aufgestellt wird. Die entsprechenden Befehle werden den Gliederungen in Kürze zugehen. Entziehung des Dok orgrades. Berlin, 15. Nov. (VdZ.) Der preußische Kultusminister Rust ordnet an, daß der Doktorgrad einer preußischen Hochschule denjenigen Personen wieder zu entziehen ist, die unter Verletzung der Treuepflicht gegen Reich und Volk feindseliger Propaganda gegen Deutsw» land Vorschub l e i ft e n, oder die das deutsche Ansehen oder die Maßnahmen der nationalen Regierung herabwürdigen. Die Wiederentziehung des Doktorgrades wird auch in den fallen ermöglicht werden, in denen durch gerichtliche Bestrafung bzw. Entziehung der b'irgcr- l i dj c n Ehrenrechte die Unroürbigtcit des Trägers des Doktorgrades gerichtsnotorisch wurde. Die amtliche Mitteilung. Empfang des neuen polnischen Gesandten beim Reichskanzler. Berlin, 15. Rov. (TU.) Der Reichskanzler empfing am Blitlivochvormittag den polnischen Gesandten, der ihm feinen Antrittsbesuch machte. Die Aussprache über die deutsch- polnischen Beziehungen ergab volle Uebetein- ftimtnung beiber Regierungen in öer 21b- sjcht, die die beiden Länder berührenden Fragen a u f dem XDegeunmittelbarer Verhandlungen in Angriff zu nehmen und ferner zur F e ff i - gung des Friedens in Europa in ihrem Verhältnis zueinander auf jede Anwendung von Gewalt zu verzichten. Was tagt man in Warschau. Ein wichtiger Beitrag zur Wiederher- stellung des Vertrauens. Warschau, 16.Rov. (WTB. Funkspruch.) Das von deutscher Seite über die Unterredung zwischen dem Reichskanzler Adolf Hitler und dem polnischen Gesandten in Berlin, Lipski, herausgegebene Kommunique, wird von der ossiziösen „G a ; e l a P o l - s k a" folgendermaßen kommentiert: Ein wichtiges Ereignis ist eingetreten. Die Wichtigkeit dieses Aktes ergibt" sich besonders aus der Tatsache, daß die welt- meinung in den Beziehungen zwischen Deutschland und Polen einen Störungssaktor erblickte, aus dem sich unerwünschte Verwickelungen ergeben konnten. Die Richtangriffs ecklärung ist eine feierliche Erklärung beider Parteien, keines- falls derartige Verwickelungen her- aufbeschwören zu wollen. Der Verzicht auf Gewaltanwendung zwischen Rachbarn ist ein Akt von großer Bedeutung. Der Locarnopakt enthält die gegenseitige Richtangriffsverpflichtung zwischen Deutschland und Frankreich, die gestrige Erklärung enthält ei ne solche zwischen Deutschland und Polen. Eine der hauptsächlichsten Lücken des Locarnovertrages ist gestern a u s gefüllt worden. Die Bedeutung der Aussprache vom 15. Rovember für den Frieden der Welt ist nicht zu leugnen. 3e mehr die tägliche Praxis in den Beziehungen der beiden Länder, je mehr die ganze E>n- fteUung der Blassen, denen der gestrige Akt den Frieden zu sichern wünscht, dem Buchstaben und dem Geist dieses den Frieden hervorragend dienenden Uebereinkommens, wie es die Richlangrifsserklärung darstellt, entspricht, um so bedeutungsvoller wird dieser Akt für die w i e d e r h er st e llu n g der 5 i- cherheit und des Vertrauens in Deutschland und außerhalb Europas fein. Die Erklärung des Kanzlers im Blai muß als erster Schritt in dieser Richtung betrachtet werden, in der die Richi- angrissserklärung der nächste undbestimm- te r e Schritt ist. „Deutschland hat semenFnedms- ivillen bewiesen." Interessantes Echo in Frankreich. Paris, 16. Nov. (WTB. Funkspruch.) Das gestern in Berlin ausgegebene amtliche Kommunique über die deutsch-polnischen Beziehungen wird von der Presse als ein Ereignis bezeichnet, das von größter Bedeutung für die weiteren diplomatischen Verhandlungen nicht nur im Osten Europas, sondern ganz allgemein sein kann. Der Berliner Havas-Korrespondent hebt die Entspannung der deutsch-polnischen Beziehungen seit Uebernahme der Regierung durch die Nationalsozialisten hervor. Wenn die zwischen Polen und Deutschland aufgenommenen Derhand- iungen z u e i ne m Abkommen führen, wie das gestern ausgegebene Kommunique erhoffen lasse, dann werde ein großes Hindernis der Friedens st abilisierung in Europa beseitigt sein. Die Reichsregierung habe durch einen präzischen A k t ihren Friedenswillen bewiesen. „Le I o u r" schreibt: Es ist nod) viel zu früh, um die Stärke des aus dem Osten kommenden Paktes fellzufteNen. Ob die Demarche des polnischen Gesan.cen Lipski die Antwort auf bie Rede Paul-Boncours war oder nicht, ob Polen einem diplomatischen Abenteuer hat zuvorkommen wollen oder nicht, darauf kommt es nicht an. I e - der Europäer wird jedenfalls heute a u f a t m e n. 0er GWstand m Genf Henderson sucht direkte Verhandlungen zu hintertreiben. Genf, 15. Nov. (TU.) Der Präsident der Ab- rüstungskonferenz Henderson, hat an sämtliche Mitglieder der Abrüstungskonferenz eine offizielle Mitteilung über den gegenwärtigen aussichtslosen Stand der Verhandlungen gerichtet Die Mitteilung hat folgenden Wortlaut: . , ,, ;,3n der Sitzung vom 11 Jloucmbei hatte das Präsidium der Konferenz bestimmte einzelne Aufgaben B e r i ch t e r st a t t e r n mit der Bitte übertragen, ihre Berichte dem Präsidenten einige Zeit vor dem Wiederzusammentritt des Hauptausschusses zu übermitteln. Die Berichterstatter muhten jedoch, als sie ihre Arbeit auf- nahmen, feststellen, daß gegenwärtig eine Reihe von Schwierigkeiten beständen, die ohne eine vorhergehende Lösung bestimmter politischer Fragen nicht geregelt werden konnten. Die Berichterstatter werden daher ihre Berichte e r st bann bem Präsidium oorlegen können, wenn sie mit b e n Führern ber einzelnen Aborbnungen bie Fühlung ausgenommen h a b e n. Der Vizepräsibent Politis unb ber Hauptberichterstatter Benesch haben sich bereit erklärt, auf Wunsch bes Präsibenten Henberson nach Genf zu kommen, sobald für sie bie Möglichkeit be- Heue Grundlagen für die deutsch-polnischen Beziehungen, i MZZWWZ K 4, .< nen Ressorts und verschiedenen Ministerien sowohl Beide Mächte verzichten auf ,ede Anwendung von Gewalt und werden ihr Verhältnis ßänbern ^rcu6en zueinander in direkten Verhandlungen regeln. ÄS I tungen für bie Volksabstimmung im steht, hier mit ben Führern ber Aborbnungen <5aar gebiet getroffen werben müssen. Die viel- zufammenzutreffen." fach auch in Frankreich zum Ausdruck gekommene Diese Mitteilung Hendersons bezweckt, die Auf- Auffassung, baß eine Art V e r h a n b l u n g s f o m • merksamkeit auf bie Tatsache zu lenken, baß bie missar bestellt worden sei, ist unzutreffend. Die Abwesenheit verantwortlicher Vertreter ber Mächte Ernennung hat nichts mjt einer vorzeitigen zu einem vollstänbigen ©tillftanb ber Ab- Rückgliederung des Saargebiets zu tun, denn rüstungsverhandlungen geführt hat unb baß daher nach den Bestimmungen bes Versailler Vertrages bie vom Präsibium zuletzt beschlossenen Arbeiten mutz der V ö l k e r b u n b bie Rückgliederung regeln, nicht mehr weitergeführt werben könnten. Im Januar schon wird sich ber Völkerbundsrat mit Henberson will erreichen, baß bie Minister ber ber bevorstehenden Abstimmung befassen müssen. Es Großmächte unverzüglich nach Genf kommen, wird noch mancher Arbeit unb Vorbereitung behüt- um ber Abrüstungskonferenz einen neuen Auftrieb fen, um bie Rückgliederung bes Saargebietes vor zu verleihen. Zweifellos sollen hierburch etwaige allem in wirtschaftlicher unb verwaltungsmäßiger direkte b i p l o m a t i s ch e D e r h a n b l u n g e n zwischen ben Großmächten unter bun- ben unb bas Schwergewicht ber politischen Ent^ Der Führer und Reichsminister Dr. Goebbels, der Präsident der Reichskulturkammer, begeben sich in den Festsaal. — Zur Rechten sieht man die Mitglieder des Reichskabinetts. ftrttz Dir A ung, die heute durch den Marschtritt a u Die der im mürbenden Schlaffheit, die vor dem Ernst des Lebens kapitulierte, trat jene heroische Lebens- dann Rede das nun beglückende Wirklichkeit geworden ist. Kraft Gesetzes übernehme ich die Führung Reichskulturkammer insgesamt. Kraft der mir Gesetz verliehenen Vollmachten ernenn« ich: Gegen den Dilettantismus, für eine echte deutsche Kunst. geistern die Schatten einer Zeit, die längst vergangen ist, während draußen auf den Strotzen das Volk anfsteht, um den Marsch ins leuchtende Leben anzutreten. Das ist die Tragödie des kulturschaffenden Menschen in Deutschland, der, an der wende zweier weltgeschichtlicher Epochen stehend, den Bruch mit der Vergangenheit zu vollziehen und den weg zur Zukunft zu finden, nicht den geistigen Mut ausbringt. Eine tödliche Krise, wenn sie von langer Dauer ist. Eine Zeit der Selbstbesinnung und des geistigen Umbruchs. wenn der künstlerische Mensch die Kühn- heit besitzt, den luftleeren Raum, der sich zwischen dem Gestern und Morgen aufgetan hat, zu durch- stohen und mit festem Fuße das gewonnene Neuland zu betreten. Der Aufmarsch, den wir begonnen und vollendet haben, ist ein Aufmarsch der Gesinnung. Kein Volk der Erde hat heute mehr (Bruno als das deutsche, mit Vertrauen und fester Zuversicht in seine Zukunft zu schauen. An die Stelle einer zer- Zurn Präsidenten: Rechtsanwalt Dr. brauner Kolonnen klingt, die den Bauern begleitet, wenn er die Pflugschar durch die Ackerschollen zieht, die dem Arbeiter Sinn und höheren Zweck seines schweren Daseinskampfes zurückgegeben hat, die den Arbeitslosen nicht verzweifeln läßt unb die das grandiose Werk des deutschen Wiederaufbaues mit einem fast soldatisch anmutenden Rhythmus erfüllt. EsisteineArtvonstählernerRomontik, die das deutsche Leben wieder lebenswert gemacht hat, eine Romantik, die sich nicht vor der Härte des Dasein versteckt oder ihr in blauen Fernen zu entrinnen trachtet, eine Romantit, die den Mut hat, den Problemen gegenüber zu treten und ihnen fest und ohne Zucken In die mitleidslosen Augen hineinmschauen. Diese neue Gesinnung gibt Deutschland ein Tempo und eine Durchschladskraft seiner aufbauenden Arbeit, wie sie bis dahin für unmöglich gehalten wurden. Rur ein künstlerisches und kulturelles Bestreben, das sich von ihr willig und widerstandslos erfüllen läßt, wird oon Dauer fein und die Zukunft gewinnen Feierliche Eröffnung der Reichskulturkammer. Festsitzung in der Berliner Philharmonie tu Anwesenheit des Reichskanzlers.-Reichsminister Goebbels spricht über „Vie deutsche Kultur vor neuem Anfang". Die Feier schloß mit dem ..Wacht auf*, Thor au* den „Meistersingern oon Richard Wagner, ausge- führt vom Bruno Kittelschen Thor mit dem Philharmonischen Orchester. Kammersänger S ch l u * • n u 6 fang auf Wunsch des Führers als Einlage noch ,Lu nei gung* von Richard Strauß: sowohl ihm, als auch dem Komponisten dankte der Führer persönlich. k.*«66' I Scheuermann. Zu Mitgliedern des Präsidialrates: Theodor Loos, Führer der Reichsfachschaft Film. Karl Auen. Direktor Dr. Franz Beelitz, Rechtsanwalt Dr. Walter Plügge, Ministerialrat Dr. Botho M ü l e r t, Ooerregierungsrat Arnold R a e t h e r. Möge der deutschen Kunst und Kultur aus der neugegrünbeten Reichskulturkammer Segen und Förderung erwachsen Wir danken dem Führer, daß er uns die Möglichkeit hierzu gab. Wir werden durch Fleiß, Hingabe und Bereitschaft die« sen Dank am wirksamsten abstatten Der kultur- schaffende Mensch in Deutschland hat hier den Weg zum neuen Staat gefunden. Möge er dabei die Beglückung erfahren, die uns alle erfüllt: Bahnbrecher, Formgeber unb Gestalter eines neuen Jahrhunderts zu fein. Unb nun: An die Arbeit unb „Glückauf zum Meistersingen?* das der Komponist selbst dirigierte, ergriff Reichsminister Dr. Goebbels zu feiner „Die deutsche Kultur vor neuem Anfang" Wort. Or. Goebbels spricht Mein Führer! Meine Damen und Herren! Berlin, 15. Roo. (III.) Der große Saal der Berliner Philharmonie ist fesllich geschmückt Auf gelbem Hintergrund hängen goldgeflochtene Tannengewinde an der Stirnwand herunter, die Mitte ziert ein herbstlaubumkronztes rotes Fahnentuch, dessen weißer «reis mit dem Hakenkreuz gleichfalls ein Herbstkranz ziert. Blumen unb Girlanden in grün unb zartgelb überall. Zahlreich sinb bie Gäste erschienen, so bas gesamte Reichskabinett, bie Staatssekretäre Funk, Meißner, Lammers, sowie bie Staatssekretäre ber übrigen Reichsministerien, Ab- miral Dr. h. c. Raeder, Prinz August Wilhelm, ber Kommandant oon Berlin, General Schaumburg. Reichsbischof Müller, Bischof Karow (Berlin), ber Reichs st atthalter in Hessen, bie Kultusminister ber Länder, alle Vertreter der Länderregierungen beim Reich, namhafte Vertreter der Wirtschaft, oon der Kunst, u. a. Gerhart Hauptmann, Richard Strauß, Hans Friedrich Blunk, Werner Krauß, Käthe Dorsch, Kraußneck, Paul Wegener, Heinrich George, Hermann Stehr, Pfitzner, Hanns Fohst, Beumelburg, Hans Grimm, ferner sämtliche Rektoren der Berliner Hochschulen. Auch das Diplomatische Korps war äußerst zahlreich vertreten. Der Führer, der, geleitet von dem Reichsminister Goebbels unb bem Staatssekretär Funk, den Saal betrat, wurde von allen Anwesenden durch Erheben oon den Plätzen und durch den deutschen Gruß geehrt. Der Führer begrüßte zuerst die Mitglieder des Reichskabinetts, dann Gerhart Hauptmann. Unter der Stabführung von Wilhelm Furtwängler spielte einleitend das Berliner Philharmonische Orchester bie Ouvertüre zu „Egmont*. Friedrich K a y ß l e r sprach bann die Worte Schillers „Ueber das Erhabene*. Reicher Beifall dankte Schlusnus für fein Lied „An bie Musik* und besonders für Hugo Wolffs „Heimweh". Rach einem festlichen Präludium von Richard Strauß, Zum Vizepräsidenten der Reichskulturkammer: Staatssekretär Walter Funk. $ür die Reichsmusiklammer: Zum Präsidenten: Generalmusikdirektor Dr. Richard Strauß. Zu Mitgliedern des Präsidialrates: Generalmusikdirektor Staatsrat Dr. Wilhelm Furtwängler, Professor Dr. Paul ® r a e n e r, Präsident ber Akademie für Musik, Profesior Dr. Fritz Stein, Professor Gustav Haoemann, geschäftsführendes Bor- ■ ßtipvt nr;r Berfa: frfen. mono 6jhijfolgtr röten noch trefft!5 : ki lorgkr icqitrl ! kandlagsabg bei im Wt 1 5 iflun«! Itattathnwer cmrbneten t t'ilatnommt Nah an M Pf» ff P.8 Itint $ nm btrarti iffinbetn Mistel!» kneibiqung ) Luddi H tt mehrs lei mir, a e't in ber ?er ftelln rnt Perwe MZ auigtl • t o i i beto biupt nicht bauer erI Mm Äfli Hadjmitug । Ml juiamn kbren fei, t bttlem Zelt, ramt wisse Firmen a Prozesse: bleibt •ttftlunfl fü 3 tau i *Wt 16$ QQjntrunu WTrötn, to ita prüfyi, £ richsfa - ^oember 19 JiIippopH u n scpttmbti habt. unter ■ ... -- bkS -v ' . r n 2 dcr 2 von Sä». 1925 Sö tt als lirihlid V.5 Atsamta l|en (Hernrim taiipereinfut ^'jteier ärb« V Sundes^ imali in W •jt uni mit I 1V-). 1933, m- lam Ad fr g.iarbtib soll ihnen jedes Gefühl trostloser Leere genommen werden, dos sie bisher von der Ration und ihren treibenden Kräften trennte. Die deutsche Kunst braucht frisches Blut. Wir leben in einer jungen Zeit, ihre Träger sind jung, die Zbeen, die sie erfüllen, sind jung. Sie haben nichts mehr mit der Vergangenheit, die hinter uns liegt, gemein. Auch der Künstler, der dieser Zeit Ausdruck geben will, muß empfinden and neugestalten. Nichts wäre irrtümlicher, als wenn die Gründung ber Reichskulturkammer, bie der Entwicklung unb nicht dem Stillstände dienen soll, so verstanden würde, als wäre damit dem Banaujen- tum die Bahn freigemacht und ber Jugend der Weg nach oben versperrt. 3m Rahmen ber Reichskulturkammer soll jede Konjunkturhascherei oon vornherein ausgeschlossen fein. Wir wollen einen deutschen Künstlertyp züchten, der bewußt unb offen, mit Stolz und (Eigenart den Ausgaben dient, die die Zeit uns gegeben hak. Niemand fürchte, daß hier die Gesinnungshudelei eine Heimstätte finden könnte. Wir haben den Mut, großherzig zu sein, unb wünschen und hoffen, baß unsere Großherzigkeit burch gleiche Großherzigkeit seitens ber Künstler selbst belohnt wird, der wir unsere ganze Sorge und fördernde Pflege angebeiben lasten wollen. was deutsch und echt i st, das soll die Welt aufs neue erfahren. Die deutsche Kunst, die zum Volke zurückführt, wird den Lohn dadurch empfangen, daß das Volk wieder zu ihr zurückkehrt. Dieser Wunsch und diese Hoffnung steht am Anfang unserer gemeinsamen Arbeit. Ziehen wir unter die Vergangenheit, die wir mit dieser Rechcnschaftlegung hinter uns lassen, einen Strich und fangen wir mutig mit der Zukunft an. Jeder, der dem neuen Staat feine Kraft;u rVerfügung stellt, ist uns willkommen. Der Dank aber der Männer der Revolution gilt allen den deutschen Künstlern, denen die Gnade de» Schaffens in den vergangenen Jahren Trost in der Trübsal und Stärke im Kamps gab. Auch sie waren Wegbereiter des neuen Staates, der Tagung der Evangelischen pfarrervereine. Nürnberg, 14., Nov. (WTB.) Zum ersten Male tagte ber Verband Deutscher Pfarrervereine in Bayern. Neben zahlreichen baye- rischen Geistlichen hatten sich Delegierte au» allen Teilen des Reiches eingefunden. 3n Anwesenheit des Kirchenministers Bischof Hossenlelder hielt der Verdandsoorsitzende Pfarrer D. Dr. Schä s er (Remscheid) ein Referat über das Thema „Die Pfarreroereine im Wandel der Zeit" Der liberale Staat habe sein Zdeal in der Trennung oon fliraje unb Staat gesehen. Der totale Staat könne diese Trennung nicht anerkennen, da sich auch der Mensch nicht in einen politischen, wirtschaftlichen unb religiösen Menschen trennen laste. Soweit die dDangt- lischt Kircht äußert Erscheinungsform sei, müsse fit sich diesem Wandel anpaffen. Unberührt bleibt nur ihre Verkündung der Botschaft von dem Reich, bas nicht oon dieser Welt fei. Die Pfarreroereine selbst müßten sich satzungsgemäß oon aller Politik and Kirchenpolitik fernhalten. Pfarrer Kop erstattete den Tätigkeitsbericht, bem zu entnehmen ist, daß der Verband über 17 OOO Mitglieder zählt. - Dr Arpp (Thüringen) erstattete den Rechnungsbericht über bie Verbandskasse unb bie Kasse ber Amtsbrüderlichen Nothilfe — Dr. Fahrenhorst dankte namens des Evangelischen Bundes für bie wirksame Unterstützung ber österreichischen Geistlichen. — Ein Vertreter des Gustav Adolf-Vereins sprach den Dank für die den evangelischen Geistlichen in Rußland gewährte Hilfe aus. , Kirchenminister H o s s e n f e l d e r bat rm Namen des Reichsbischofs um die Mitarbeit ber Pfarreroereine bei dem Aufbau der Reichskirche. Unser deutsches Volk müsse gegenwärtig eine Zeit bet Vereinsamung durchwachen, die auch die Kirche auf sich nehmen müsse. Der Reichsbischof werde künftig an einem Sonntag jedes Monats für alle Kirchen im ganzen Reich den gleichen Predigttext und das gleiche Lied anorbnen. D Dr. Schäfer wurde einstimmig zum i. Vorsitzenden wiedergewählt. Der bisherige 2 Vorsitzende Schnizer (Württemberg) wurde wm Ehrenmitglied des Vorstandes ernannt. Den Schluß der Ta- gung bildete ein Vortrag von Pfarrer Kern (®og- gingen), des landeskirchlichen Beauftragten für Volksmifsion In Bayern über das Thema „Volks- Mission als Gebot der Stunde*. Wechsel in der Berliner Govleitung der Deutschen Christen. Barlin, 15.Noo (WTB) Zur Amtsenthebung des Berliner Gauobmanns ber OlaubtBfbe- roegung Deutsche Christen, bie an Anschluß an feine Rebe auf der Sport palastkundnebung am Montag dieser Woche erfolgte, gibt der Pressedienst der Deutschen Christen d,e Stellung, nähme des Reichsl-iters Bischofs Hof. enjelbcr bekannt, die aus einem Brief an den bisherigen (Bauobmann Studienassessor Dr. Krause hervorgeht. Darin heißt es: Nachdem ber Herr Reichsbfichos sie von Ihre» Sirchenämtern suspendierte, entbinde ich o der Wt Wo und teilet die Rangern sei, müsse sie rührt bleibe nur dem Ifr Politik and em deutschen Botschafter in Rom, von H a s s e 11, und dem deutschen Konsul in Florenz, Stiller, der Präsident der Konföderation ber geistigen Arbeiter, Exzellenz B obrere, ber Vertreter des italienischen Unterrichtsministers, die städtischen Behörden in Florenz mit bem Bürgermeister an ber Spitze, bie Ortsgruppenführer ber NSDAP, von Rom unb Florenz, Dr. Dreßler vom Reichspresseamt der NSDAP., zahlreiche deutsche Künstler unb Aborbnungen der Hitlerjugend unb ber Ballila. Nach ber Einleitung des feierlichen Aktes durch die vom deutschen NS.-Reichssinfonieorchester unter Franz Adam aufaeführten „Meistersinger" - Ouvertüre sprachen der Kommissar des Künstlersyndikats M a - r ai na i, Botschafter von Hasse11 und Exzellenz B o b r e r o. Der deutsche Botschafter jagte u. a., daß, wenn wir Deutschen des Dritten Reiches entschlossen seien, unsere Kultur auf germanische Grundlage zu stellen, wir doch keineswegs vergessen sollten, welch großen Einfluß auf unsere geistige Entwicklung das klassische Rom und auch das Italien der Renissance ausgeübt hätten und noch ausübten. Es fei deshalb für uns nicht nur ein Ausdruck nationalen Stolzes, wenn wir ben Florentinern unb Italienern unser künstlerisches Schaffen vorführten, son- bern auch eine Dankesschuld gegenüber einer Nation, die in Vergangenheit unb Gegenwart uns so frucht- bare Anregungen geschenkt habe. Nach bem Spiel ber beiden italienischen Nationalhymnen, des Deutschlandliedes, und des Horst-Wessel-Liebes, die den begeisterten Beifall der Anwesenden erweckten, begann ber Runbgang durch die Ausstellung, die etwa 300 Arbeiten umfaßt und erfreulich gegen bie vor vier Jahren auf der großen Ausstellung in Venedig gezeigten Werke absticht. Wettervoraussage. Die ozeanische Störung ist mehr südlich abgedrängt worden und kommt daher bei uns weniger zur Geltung. Obwohl durch ihre Vorderseite noch milde Luft vorgeschoben wird, die Anlaß zu nebliger Bewölkung gibt, dürfte das Wetter doch im wesentlichen trocken bleiben unb zeitweise auch Ausklaren ftattfinben. Die Temperaturen ändern sich wenig, gehen aber in klarer Nacht etwas unter den Gefrierpunkt zurück. Aussichten für Freitag: Neblig-wolkig mit Aufklaren, Temperaturen nachts etwas unter bem Gefrierpunkt, meist trocken. ßufttemperaturen am 15. November: mittags 3,4 Grab Celsius, abenbs 0 Grad: am 16. November: morgens 2,4 Grad. Maximum 3,5 Grad, Minimum minus 0,6 Grad. Erdtemperaturen in zehn Zentimeter Tiefe am 15. November: abends 2,6 Grad, am 16. November: morgens 2,4 Grad Celsius. — Riederschläge 0,1 Millimeter. sondern der zweithöchste in Europa, denn nur in Frankreich auf dem Col du Galibier liegt ein Tunnel, der sich 2645 Meter über dem Meeresspiegel befindet. Bei dem Bau stieß man auf Reste einer alten Römerstraße, auch wurde eine kleine Herkulesstatue aus Bronze gefunden, die aus der Keltenzeit stammen soll. Die Arbeiten an der Hoch- straße wurden wegen der ungünstigen Witterungsverhältnisse abgebrochen und werden im Frühjahr wieder aufgenommen werden. Die gesamte Großglocknerstraße wird voraussichtlich 1935 vollendet fein. Spenden für Arbeit und Brot Der deutsche Viehhande 1 hat der Reichsregierung ein Opfer für die nationale Arbeit und für die Winterhilfe überreicht. Er hat einen Appell an bie Opferwilligkeit aller Kollegen gerichtet und durch Sammlungen von seinen Mitgliedern 180 000 Mark erzielt. Von diesen sind 150 000 Mark als Spende zur Förderung der nationalen Arbeit und 30 000 Mark als Beitrag zur Winterhilfe überwiesen worden. Die öffentlichen Lebensversicherungsanstatten in Deutschland. Jrn Oktober 1933 wurden bei den im Verbände öffentlicher Lebensoersicherungsanstalten m Deutsch-- land zusammengeschlossenen öffentlichen Lebensversicherungsanstalten 1 2 8 4 3 neue Versiehe- rungenmitl8,24 Millionen RM. V e r- sicherungs summe beantragt. Die durchschnittliche Versicherungssumme betrug in ber Groß- lebensversicherung 3692 RM. gegen 3667 tm Oktober 1932 unb in ber Sterbegelboersicherung 39b RM. gegenüber 473 im gleichen Monat des Vorjahres. Der gestohlene Rembrandt wiedergefunden. Die Vermutung, daß der bereits gemeldete Einbruch bei einem Stockholmer Kunstsammler, wobei den Dieben u. a. ein berühmtes Rembrandt- Gemälde im Werte oon 400 000 Kronen in die Hände fiel, von einer internationalen Diebesbande ausgeführt fei, hat sich bestätigt. Es handett sich um den deutschen Metallarbeiter Ludwig Wipp B 1 aich und den Polen W o i z i ck. Blaich, der 35 Jahre alt ist, und sich seit Juli in Schweden auft hält (wahrscheinlich ein geflüchteter deutscher Kommunist) konnte jetzt in Stockholm fest genommen werden, nachdem die Polizei mehrere Schüsse auf ihn abgegeben hatte. Auch dem Polen ist man auf der Spur. Das Gemälde ist in einem Walde außerhalb oon Stockholm an einer Stelle aufgefunden worden, die Blaich selbst angegeben hatte. Blaich hat übrigens eingestanden, auch ben Einbruch bei bem Universitätskanzler, Ministerpräsident a. Trygger begangen zu haben. In Czelada bei Kattowitz (O.-S.) erlitt der 28 Jahre alte Arbeitslose Michael Mazur plötzlich einen Tobsuchtsanfall. Er ergriff einen schweren Knüppel unb schlug auf seine Frau, seine beiben Kinber und feine bei ihm wohnenden Eltern ein. Die Angehörigen, von denen einige schwere Verletzungen erlitten, konnten sich nur durch schleunige Flucht retten. Der Tobsüchtige zerschlug dann die ganze Wohnungseinrichtung. Als herbei- gerufene Polizeibeamte in die Wohnung eindrangen, prang Mazur aus dem Fenster der zu ebener Erde gelegenen Wohnung, raste durck die Straßen und chlug die ihm entgegenkommenden Bewohner mit $ • l i n, 15. Nov. (TU.) Im Alter von 52 Jah- t ■, ist Admirm Meusel, einer der engsten Mitar- l e r d e s R e i ch s b i s ch o f s, gestorben. Seine nuliiärische Laiubahu begann Admiral Meusel 1899. ®ar m Während des Krieges war er erster Artillerie-Ofsi- : ä?,Qnn" 31 aus d m Linienschiff „König" und zweiter Ad- i* m3p?el'e* naralstah-Ossizier beim dritten Geschwader. Nach orX m ,fler iwn Kriege war er Chef i)cs Stabes beim Kom- ft ' jya‘,ir mundo der Marinestation der Ostsee und Kom- 11 TUMB r ........ Ben» die Hauvt» Habt der Schweiz lieber fern erst etwas verblüfftes Gesicht ging em glückliches Lächeln „Ich freuen! Es ist etwas so Nachdruck verboten! 16. Fortsetzung. Enttäuschung über seine zerschlagen batte er: tun. Handkuß. mal ohne wert", sagte er und sah sich in Früher, da hab ich alleweil um. fuhr nix. Hast du mich verstau- Du und Du muß sich auch !* 1. 2. 1 m Berner O b e r1h n d I Jungfrau | 416« » ü. d M guter Vage 'Wie1 iM7 m 4 Breitborn 4171 ni Der Monte Rosa tiaitor 4230 m üb. d. 3)1. 4638 m iib.d.M., büchst. Berg der Matterhorn SchweizerAloen 4405m ü.b.l’l. das Hund Dose Versuchen Sie unseren vorzüglichen Kaffeel beliebte Sorten zu Mk. 2.., 2.40 end 3.- das Hund. dachte, du würdest dich wundervoll Schönes um auch f. Geschäft ober Praxis geeignet,mit Heilung, sofort ober föäter ui vermieten. 2dir. '21 ng. u. 06546 a. b. Gieß. Anzeiger. den ihn ihn, war. noch ihm .17 .25 .22 .22 .30 Sie hatte erspäht und Treppe. Montreys Sekunde in Mönch 1105 tn a. d TL Linsen, neue Imte Weiße Bohnen Graupen, grob Hartwelzengrieß pHma „ Haferflocken, lose „ Kartoffelmehl, lose „ Haselnußkemo, neue Ernte la. Fettheringe, große Dose der Landwirt glaubhaft macht, daß er das zu schlachtende Tier nicht zu einem angemessenen Preis abzusetzen vermag. die wirtschaftliche Lage des Landwirts eine derartige Notmaßnahme rechtfertigt, Packen. „Ist auch was her kahlen Stube so viel Zeug mit Möbelwag'n voll Landwirt sind und ihre Lebsucht vor- wiegend aus ihrer eigenen Erzeugung bestreiten, es sich um nicht mehr als ein Tier, und zwar ein Stück (Kleinvieh) im Kalenderjahr handelt, wenn ein Tier notgeschlachtet werden muß. hetzt, vorn Morphium geschwächt. hatte er nur Lena, die ihn umsorgte Die Nächte brachten kaum ein paar Stunden Ruhe. Madlen kannte keine Rücksicht und weckte kaum daß er etwas in Schlummer gefallen vernicht üb. b. M. Weißdorn 4511 m üb. b. M. •vobbcrgbom Tüncnboni Nabelborn Nabelgrat Tom Zäidibom 'Jllububcl AUalmborn Worte stand deutlich in feinem Gesicht geschrieben. ..Nun urteilst du wieder, weih Gott wie schrecklich über mich. Weil ich nicht vor lauter Glückseligkeit in Ohnmacht falle Ich habe mich nie für Kinder interessiert. Du wirst schon sehen, wie dich das Oe- schrei in deiner Praxis stört." „Es wird mich nid)t stören, Madlen. Schlaf jetzt noch ein bißchen", bat er und zog ihr die Decke «eiter gegen die Brust herauf. «Und suche dich soviel als möglich zu beherrschen — dem Kinde zuliebe." Sic würdigte ihn feiner Antwort mehr und drehte sich gegen die Wand Es mar eine schreckliche Zeit, der Grude nun ent- gegenging. Die Tage mit Arbeit ausgesüllt. todmüde, abqe- Dis Lötachbergbshi Sviet a.Tbun.See. K andersten. Blick in bao Rbonetal. Tab fi ien tat u.d.Reichen- badi-.vrille. Ter Timvlvn. .'3ermatt )n Wu «’stiiii Blick tauchte für den Bruchteil einer den ihren. Madlen kam aus einem und machte ein etwas saueres Gesicht. aushör'n, solang ich vor dir am Steuerrad sitz. Das geht einmal nct anders. Aber wenn du mir bann am Abend so hin und wieder ein halbes Stünderl schenkst, bin ich dir schon recht dankbar. Und meine 8- beit, die tu ich. wie sich's gehört. 3d) wasch mein Wag'n und halt die Garage in Ordnung und was es sonst noch alles für einen Chauffeur zu tun gibt. Wann du mit dem allen einverstanden bist, dann fönmn wir gehn.--Sonst bleib ich." „Es soll sein, wie du gesagt hast. Dick." Die JanglreebahB Scheidegg. Eigergl. Eismeer. Jungfrau- wch 3467 in iib.d.M. ®engen. Lauter- brunnen. 2 taubbarh* fall i. Vauterbr. Tal mir rumg'schleppt! Einen ganz'n Sach, die wo ich gar net braucht die G'schicht so einfach!" Er ließ „Der Herr Doktor selbst." Zornig knüllte sie ihre Serviette zwischen den Händen. Man konnte überhaupt nicht zur Ruhe kommen. Erst hatte sie Lena glücklich abgewimmelt. Und nun kam Dick und setzte sich mit ihnen zu Tisch. — Und er — das wußte sie genau — Kie/t 's' untt oiele ü «rtiart, klltn nty, । Joppdjf wimm i» idjufi „Ich lügen? — — Erlaub einmal, Felix?" „Jawohl! — — Einen Moment!" Er riß den Brief aus der Tasche und überreichte ihn Montrey, der seine Rolle wie ein Schauspieler von Beruf zu Ende führte. «Nessas na! Jetzt sowas! Wann ich das gmeint hatt--" er lachte verlegen und mied es, dem Freunde ins Gesicht zu blicken. „Jetzt is schon g'schehn, Felitsche. Muht ihn halt net für Ernst nehmen, den Wisch." Gedankenlos zerknüllte er das Blatt zwischen den Fingern. „Und ob ich ihn ernst nehme", sagte Grude erregt. „Du kommst mit mir' Die Lena setzt bereits das Quartier für dich instand " „Um keinen Preis!" „Warum nicht?" „Schau, Felix, es töt kein Gut. Ich bitt* dich, ich möcht net wieder ein Gnadenbrot essen." „Gnadenbrot? Wer sagt was davon? Ich entlohne dich nach dem Taris! Du arbeitest für mich, hälft meinen Wagen in Ordnung." „Ja, wenn ich das alles machen darf?" „Natürlich darfst du! Und wann kannst du kommen?" „Sobald du mich brauchst." „Dann gleich. Komm also." „Kannst noch zehn Minuten wori n, Felix?" Grude nahm wieder Platz und mußte lochen, denn diese zehn Minuten benötigte Montrey zum er würbe schwerer lvs zudem gen fein. Außerdem war er Mitwisser ihres Geheimnisses. Sie mußte Rücksicht auf ihn nehmen. Aber er sollte sich hüten! Einschüchtem ließ sie sich nicht! Als er nach einer Viertelstunde an Grades Seite ins Zimmer trat, war er in einem tadellos sitzenden dunklen Anzug und neigte sich ein zweites Mal über ihre Hand. „Es ist bloß heut', Madlen", sagte er gleichmütig. „Weils der Felix absolut so hab'n will. — Sonst eß ich auswärts. Du mußt also keine Angst hab'n." „Ich wußte nicht!" Ihre Augen flammten auf, bann verdüsterten sie sich zusehends. Grude wurde nicht klug aus dieser Rede. Trotzdem verlief dos Abendessen ohne jede Störung. Als das Telephon fdjcllte, ging er nach dem Sprechzim- mer und kam gleich darauf wieder zurück. „Ich muß noch noch dem Franz-Iosefskoi. Dürft ich bitten, den Wagen bereitzuhalten. Dick?" „Sofort! Aber sag net jedesmal .Bitt schön', Felix' Das vertrag ich net. Du weißt, wie wirs ausg'mocht hab'n. Im Dienst bin ich dein Chauffeur, sonst nix." Grude nickte und sagte seiner Frau „Gute Nacht!" Ehe Montrey dos Zimmer verlieh, trat Madien rasch an seine Seite. „Ich will Frieden haben, hörst du. Dick!" „Freilich!--Was denn sonst?" „Es ist nicht zu spaßen mit mir!" „Mit mir auch net!----" Es hotte scherzend geklungen, aber sie hörte die Drohung sehr wohl heraus. Mit einer Verneigung empfahl er sich--dies- Am Vlerws da Itter See Vinerii. 'Brunnen u. b. Mutt). Rigi u. Pilatus Tie Tcll0tnucllc Sdmnn. Uri 'Huf bem Rütli Tie St hlottbaiblialm Yiigauo. (Ocnf, Montreux Zürich, Schaffhausen 3ürid).2ce,tHbeinfaU Rvvenzell Avvenzelle.in und Jodler Jin (♦mmcntnl Alvwinfchnft und Alvcmf trieb eine junge Mutter." „Ach — — das hätte Zeit gehabt." Nun war es doch etwas wie Scham, daß sie ihm feine Freude allein mit Dick. Wenn sie doch sd)lofen möchte, wünschte Lena. Aber Madlen schlief nicht, sondern wartete eigensinnig, bis Grude wieder zurück war Unh di« Quälerei begann von neuem Er war zum Erschrecken hager geworden und sein Haar begann sich zu lichten. Einmal, als er einen Gipsverband zu machen hatte, ftrciftejrr die Bermel weit zurück. Da sah Lena Stich an Stich, wie ein« Tätowierung eingeimpft. Es gab nichts mehr, das ihm Halt gewährte. Nicht einmal di« Hoffnung auf fein Kind. Am Abend saß Lena, voll Verzweiflung gepackt, auf dem Ronde ihres Bettes und warf sich darüber hin. Wgs konnte man denn noch tun? — Nur einen Fingerzeig vom Himmel, was sich tun ließ! (Fortsetzung folgt.) gtanki btt N« eine v liche I nhdoft dennoch jche" ' fllaui das m an ein noch c „Bring mir Wolfer, bitte!--Host du kein Pul- oer zur Hand! Mir ist so elend!--Mein Gott, wie kannst du schlafen, wenn ich so krank bin! Für alle anderen Frauen host du ein Gefühl, nur für die deine nicht! Ich kann zugrunde gehen, um mich rührst du keinen Finger." Lena konnte das nicht mehr mitanhören. Nacht i 3tmmer. evtl. 1 3immer mit Küche von 2 Peri, gesucht. Bctmftl.flngeb. uni. 06S38aJ).MJüu. hingeni suche. Uebertr Stimme nahmen traditun ftulltili mdr; i künftig aufjenpt Umso weile i bem 1 tzöndic Ucberl |d)lülf flonbl fron Schicks mit rr der ®i Dorb Bürgei reichs Washii neue ' ßanjö europt banl chic Kehuni &ben ■.De «ubei i 'Un St Ne, No, >H. Li für Nacht ging die Türe in dem Schlaf zimm r ein halbes Dutzend mal auf und zu und wieder auf und wieder zu. Und rornn er gerufen wurde, fiel Madien in einen Weinkrompf. ,Laß mich allein! Ich brauche dich selber! Ich nehme Gift ober springe aus dem Fenster, wenn du gehst'" Dann blieb Lena bei ihr zu Hause und er litsche! Wann ich jetzt Chauffeur--sonst den»" „Ja, Dick!" „Und das mit dem der Zimmer „Es ist nett, daß du da bist. Dick!" „Ich dank dir schön für den Willkomm', Madien. Ich werd mich schon gut führ'n", sagte er und neigte sich mit einem Lächeln über ihre Finger. Im Eßzimmer herrschte die junge Frau das Mädchen an: „Für wen ist das dritte Gedeck?" „Für Herrn Hauptmann Montrey." „Wer hat dos angeordnet?" Doktor Srudes Ehe Driginalroman von 3- Ochneider-Zoerfil. Wenn Dick wüßte, warum er einen Chauffeur brauchte! Aber die Lena war ja verschwiegen! Die verriet ihm nicht, daß er Morphinist war. Sie war ein solch gutes treues Menschenkind und würde ihn nie im Stiche lassen. Nie! den Wagen schon vom Fenster aus empfing die beiden Herren an der l’Lhi! m.3entralb. z.verm. Sdniftl. Ana. imt. 06545 a. ö. Gß. Az. ■5-Damenbart ™ cntf m.d.Wur- zel für immer ftrau K.<> uhlcn. SlaBti. ymöenburgrooU 15. SDrcdn'tjei.i'vreitfl. 9-7 Ubr hurrtig 3. die Genehmigung nur solchen Personen erteilt wird, die im Hauptberuf | Stellenangebote) Rationale ^arbe! Vertreter f. Private gef. Tagef-öerbienit 12 b. 15 Mk. Cff. an A. ■einel. Mtraben, Peredlentr. 11 6 k l‘t pdt JfN UN fkachd hab. Und jetzt ist , . die Schlösser seines Koffers herunterschnappen und streifte ine Tischdecke glatt. „Ein Wort noch, Fe- zu dir komm, bin ich dein Sch.gnTmöbl.Ziminer m. Heizung u. Bad, 1.2 tock Äeoleritr.l fofor zu verm.Anzu- feb. oormtttagv. hw „3d? habe noch am Schwarzenbergplatz zu Kreuzung Prinz-Eugen-Strahe 58." Der Motor sprang an. Dor sich sah Grude gestrafften Rücken des Freundes. Er glaubte noch nie so geliebt zu haben. Armer Dick! War so ein flotter Offizier gewesen! Und solch ein glänzender Gesellschafter! Und hatte sich bis zum V gten Tage so tapfer mit den Welschen herumgeschlagen! Dann war über Nacht der Umschwung gekommen: Hauptmann a. D.--Zigarettenhändler-- Miettoxichausfeur und nun fein eigener. 3nunferer2ieblunp iyrieben-3ftr. 41 I iit iuml.Deiemb.eine 3-Zim.-Wohn. mit Bad u. 2 Mansarden zu vermieten. Näheret aus unfer. Büro, von 6—8 Ubr abends. Am Slugei- berg 51. 7000o Baugenossenschaft 1894 e. ffl. m b. <>. 2 Zimmer mit fließend. 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Du kannst sorgen, daß wir eine größere Wohnung bekommen. — — Direkt blödsinnig ist bas!* weinte sie los. „Nun bin ich knapp zwanzig Jahre und kann diesen Winter nicht einmal zum Tanzen gehen. Das hättest du mir ersparen können! Voriges Jahr war die Trauer um Vater und das ewige Getue mit Christa. Und heuer das!" «ui Kulturfilm vom Schweizer Volk und feinen Bergen in 5 Teilen mit besonderer Musikbearbeitung für den Film. In Sturm und «io: Bearbeitung Arnold Franck. Taiftellev: Vanne? Schneider und .Ilie Rohde. Die Glarner Alpen Tax- Vintal u. d. unt. Lernst- tal. Touvelfall d. Diesbadies. «Hämisch, 2920 in üb. d. M. Tödi 3623 in üb. d. M. Tie Mlaiifcmtraftc 1X93—99 m m. einem Sloftenaufio. ö. 4 Mill. Arc. erbaut. Ter imt. ftätid)- badifall: Tie Alvenvost. Der Berglistüber Ter in «io und Sdmee frfiitn» inerube Titlio 3239 ni üb. d. M. (ülarus.Im Sllvntal. Auf dein Sackberg Attn. £ber- u. 'Ried.- Urnen.Elektr.Seilbahn n. Vinta! 663 in nach Braun- inald 1254 m ü. ö. 3)1. Steile Ielsabstürze der Wlrimifdi- Mette am Sllönter See. „Dick!" Montreys Gesicht wandte sich nach hinten. „Soll ich rascher fahren?" „Nein, Alter!--Aber sei vorsichtig, ja!" „Bitt schon,--Du brauchst keine Angst hab'n." „Es ist nicht um mich. Dick!" „Das weiß ich eh! — Aber so lang ich dich im Wag'n sitz'n hab, passiert mir nix. Den Hals brech ich mir erst, wann ich allein bin." Grude lehnte den Kopf zurück und liebkoste Montreys schmales Profil, das er von feiner Ecke aus sehen konnte. Wie weich dieser sonst so herbe Mund jetzt war! Nur das Kinn war trotzig vorgeschoben und die Wangen tief eingebuchtet. Vielleicht hatte er in der letzten Zeit sehr oft gehungert. Sofort gesucht von großem leistungsfähigen Gießener ramcnbauo an jedem Crt des Kreises Gießen und angrenzenden Bezirken je eine geeignete Persönlichkeit (Irau oder Mann) zur Entgegennahme von Samenaufträgen. Guter Verdienst. Borertt fdiriftl. Bewerbung, mit genauer Adresse unter 06540 an den Gieß. Anz. 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Eine Durchbrechung des seither geltenden Grundsatzes, daß eine derartige Schlachtung nur bann als gewerbsmäßig anzu- fehen Ist, wenn diese zum Zwecke des Verkaufs von Fleisch und Wurst und besonders in der Absicht öfterer Wiederholung erfolgt, ist zur klaren Scheidung der den einzelnen Berufsständen im neuen Staat obliegenden Aufgaben nur insoweit vertretbar, als es die zur Zeit der Landwirtschaft aegenüber gebotene Rücksicht in einzelnen besonders gelagerten Fällen erfordert. 7004C Die Ministerialabteilung 111 (Arbeit und Wirtschaft) des Hesi. Staatsministtriums hat daher durch Verfügung vom 2. d. M. zu Nr. A. u. W. 45074 im Einvernehmen mit dem Landesbauernpräsidenten bestimmt, daß eine Ausschlachtung durch Landwirte nur dann als nicht gewerbsmäßig zu behandeln ist, wenn 5onnißfl, 19 noo 1933.uorm.il,/4 Uhr(6inlo610*2UDO montan. 20. Uod. 1933. naöjm 2¥* UOt (Ginlofi VA UDO (s’iinnalipe Zonbcrbcranftaltuuo bcc i di o n ft c n Kulturfilms Alpen-Symphonie Niesen IBIümlisalv s .^7 rn Ü. d. M j 3671 ra ü. d. M. |____________ Giger ilinfteraarlwru Gr.Lchrecklwru 3975 m Ü. b. 'Dl. 4275 in u. d. M. 4"80 m U. d. M. ^ann also, m Gottesnamen! Probieren wir*« halt." An Grudes Seite schritt er die Treppe hinab Der blaue Lack des Daimler spiegelte in der Sonne. Montrey öffnete den Schlag, wartete bis Grude eingestiegen war und schloß ihn wieder. Dann stellte er seinen Koffer neben den Führersitz, und während er am Steuer Platz nahm, fragte er: „Mariahilferstraß'n?" Ba-etetgung dem 453s ni hohen l-yekamm Bilder von gewaltiger Schönheit und Reinbeit ander nur selten betreienen Wunderwelt der Hoctzalven, der unbcriiUrten 2rt)övfunn Gottes. II 3toci Dlcnirtjcu bringen in Sturm und || || Vis durch die aigniitiidjcn Biomassen II über Gletscherfvalten, gefährliche Schncebrücken.durch Gletsckerschluchten, durch eine unvergleichliche Pracht der Statur bis znm Givfel vor. lind oben brüllt der Fön über die eisgevanzerten Givfel nnb oeitfrfit bie nnenblichen Wolkenmassen über die Pässe. :Uad) der 2tuminad)t. T e ersten Sonnemtrablen. dieufchnee. Ans dem Wege nach Scnuatt Preise derPlätze: Logen 1L0, Balkon 1.30, Rang 1.20, 1. Platz 1.—, 2. Platz - SO. Platz -.60 RM rdiülcr zahlen imdtmitngA halbe Preise. Vorverkauf: Mnfikalienbandlim.q Ernf, Elrallier. |u ' . b In bester zentraler \ Vermietungen | Lage schone Sn Lauter Vase id, Z-Zsg||I|eMtzl|. «tbt •” l”v battem -6) kostet wohl ^art,"°?;Xw mehr, fltbt etw au» unb wart abtT Dabet «tLNestrt, gett unb nran - I trittlelL 7> • - | 670 t wlÄneiümi bat noch Tage frei. Weferftr. tfl v. -..u Volkshoch Ho'? deutel Tonner.: I 20' .UV^Nniver'i ial 1. (»rboefnnbheifr« n.9laffmt)flcnc< Tr. 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