ArHorhinaS ift biC Ostpreußens Sieg über -ie Arbeitslosigkeit. Königsberg, 15. August. (WTB.) An den Reichspräsidenten v. Hindenburg, an Reichskanzler Adolf Hitler und an Ministerpräsident Göring wurde telegraphiert: Innerhalb eines Monats ist es gelungen, in der Provinz Ostpreußen sämtlichen Arbeitslosen Arbeit zu beschaffen. Allein in der Stadt Königsberg sind mehr als 30 000 männliche und weibliche Arbeitswillige in Arbeit gebracht worden. Die Vorarbeiten für Be- «mg von Arbeiten in den Wintermonaten sind ange Der Oberpräsident." Ostpreußen flaggt Königsberg, 15. Aug. (TU.) Die Pressestelle des Oberpräsidiums teilt mit: Königsberg und somit ganz Ostpreußen ist nun frei von Arbeitslosigkeit. Ueber unserer Provinz sollen zu Ehren des Tages die Fahnen des neuen Deutschlands wehen. Sie sollen auch bekunden, daß die gesamte Bevölkerung Ostpreußens stosze Freude über den Sieg in der Arbeitsschlacht empfindet, den der Oberpräsident, Gauleiter Koch, gemeinsam mit ihr errungen hat. Drum für Mittwoch Fahnen heraus! Erfahrungen im ostpreußischen Arbeitskampf. Königsberg, 15.2lug. (TU.) Ostpreußen ist unter Führung seines Gauleiters und Oberpräsidenten Erich Koch nach bessern Dienstantritt mit frischem Mut der Arbeitslosigkeit entgegengetreten. 3n einem Tempo und mit einem Schwung, wie man es auf diesem Arbeitsgebiet bisher nicht kannte, sind heute den letzten Königsberger Arbeitswilligen Arbeitsplätze zugewiesen worden. Dabei sind auch ältere männliche und weibliche Arbeitswillige nicht vergessen worden. Auch diese können und sollen wieder mithelfen, den Kreislauf unserer Wirtschaft lebendig zu erhalten. Grundsatz für den ostpreuhischen Abwehrtampf gegen die Arbeitslosigkeit war: Die wertschas. sende Arbeitslosenfürsorge ist, auch aus kurze Fristen gesehen, billiger als die unterstützende Fürsorge. Daher sind planmäßig die vorhandenen Arbeitsplätze erfaßt und zweckmäßig aus- genuht worden. In erster Linie hat man Bodenverbesserungsarbeiten in Angriff genommen, weil hier die Möglichkeit besteht, bisher für die Gesamtheit des Volkes nicht voll ausgenutztes Vermögen — den Boden — durch Verbindung mit dem nicht ausgenutzten Kapital — der Arbeitskraft — wieder nutzbringend zu verwerten. Gleichzeitig hat die Ueberführung größerer Gruppen Ar- beitswilliaer aufs Land die Frage eines zweckmäßigen Absatzes für landwirtschaftliche Produkte aus sich selbst heraus durch einen gesteigerten Bedarf an Lebensmitteln bejahend beantwortet. Durch Ucbernahme der Verpflegung für die Arbeitsmänner und deren Einsatz zur Steigerung des landwirtschaftlichen Bodenertrags ist die I n t e n s i - vierung unserer Landwirtschaft von der Arbeitskraft her — also nicht so falsch wie früher: von der Kapitalfestlegung her — ange- Sackt worden. Es Hal sich gezeigt, daß bei richtigem ufbau der Kameradschastslager auch ältere, früher in ganz anderer Tätigkeit beschäftigte Personen gern bereit waren, auf bem Lande mitzuarbeiten und das nachzuholen, was früher versäumt worden ist, durch Verbindung mit dem Boden wieder das echte Heimatgefühl in jedem Einzelnen zu wecken. Für rund 2500 Frauen sind ebenfalls Kamerad- fchaftsgruppen gebildet worden, die in gemeinsamer Arbeit mithelfen, die Ausrüstung und Bekleidung für die in Ostpreußen tätigen arbeits- dienfkwilligen Landhelfer und Landdienstler zu schaffen. Gerade die ostpreuhischen Frauen haben gezeigt, daß sie ebenfalls erkennen, daß der Gesamtplan ihrem Wohl ebenso dient, wie dem allgemeinen Wohl und sind gern zu ihren Arbeitsplätzen gekommen. Für die Finanzierung der Arbeiten ist man davon ausgegangen, daß mindestens durch zwei in der Landwirtschaft tätige Kräfte ein Arbeitsplatz in Industrie und Gewerbe geschaffen wird. Schon diese einfache Aeberlegung zeigt, daß bei öffentlichen Arbeiten rund ein Drittel mehr gezahlt werden tann als die durchschnittliche Unterstützung beträgt, wenn es möglich ist, Vorhaben zu finden, die größtenteils ohne weitere Geldmittel finanziert werden können. Das ist in Ostpreußen gelungen und dürfte auch in anderen Gebieten des Reiches möglich sein. Darüber hinaus stehl schon jetzt fest, daß das gesamte Wirtschaftsleben durch Eingliederung der Arbeitslosen in den Wirtschastsprozeß einen derartig schnellen Auftrieb erhält, daß in wenigen Monaten schon Ersparnisse eintreten. In Ostpreußen wird man deshalb voraussichtlich an Förderungsbeträgen für öffentliche Arbeiten in der Feit vom 1 Juli 1933 bis 31. März 1934 — auf die sonst vorhandenen ostpreuhischen Arbeitslosen berechnet — weniger Förderungsmittel aufzuwenden haben, als in dem entsprechenden Zeitraum des Vorjahres an reinem Unter- stutzungsaufwand. Ostpreußen kann jetzt durch den Einsatz von Landsleuten aus dem Reiche unserem Führer den Dank dafür abstatten, daß er den Ostpreußen den seelischen Auftrieb und die Besinnung auf die eigene Kraft gegeben hat. Schon in den nächsten Wochen werden Arbeitsplätze für Arbeitswillige aus dem Reich geschaffen werden. So zieht Ostpreußen die Jugenb aus den überfüllten Bezirken des Reiches heraus. Es schafft so mittelbar freie Arbeitsplätze für ältere Industriearbeiter. Damit wird auch in Auswirkung des Ostpreuhen-Aufbauplanes unseres Führers im Reich die organische Gestaltung des Arbeitsmarktes und die Eingliederung aller Arbeitswilligen in unsere Volkswirtschaft gefördert. Die Stimme des Volkes. Königsberg, 15. Aug. (ERB.) Die „Preußische Zeitung" schreibt: Ostpreußen ist frei von Erwerbslosen. Rich s wäre aber verfehlter, als wollte man nun auf den einmal erkämpften Siegeslorbeeren ausruhen uni/ untätig der weiteren Entwickelung der Dinge entgegensehen. Der Kampf geht weiter. Das Ende wird und muh sein: „Ein freies Volk auf freier ostpreuhischer Scholle." Die Königsberger AllgemeineZei- tung" sagt: Hier und da im Reich wird man wieder den Kopf schütteln über das Wunder in Ostpreußen, und es ist tatsächlich auch nicht so leicht, zu begreifen, daß eine Aufgabe, an der sich jahrelang die Führer von Staat und Wirtschaft vergeblich bemühten, jetzt in einer unglaublich kurzen Zeit mehr als gelöst wird. Roch gibt es keine Ruhe. Ein freies Volk auf freiem Land, das ist das letzte Ziel. Die „Hartungsche Zeitung" schreibt: Die Unterbringung aller Arbeitswilligen ist anderthalb Monate vor dem ursprünglich angcsehten Termin, des 1. Oktober, gelungen. Das tonnte nur geschehen, weil von allen Vevölkerungsschich- ten der größte Eifer und die stärkste Opferwilligkeit bewiesen sind. Sämtliche Danziger Landkreise frei von Arbeitslosen. Berlin, 15. Aug. (ERB.) Der RSK. entnehmen wir folgendes Telegramm: „Der Gau Danzig meldet, daß es dem Danziger Senat seit seiner SOtägigen Tätigkeit gelungen ist, im Freistaat sämtliche Landkreise mit dem heutigen Tage arbeitslosen frei zu machen. In der .Stadt selbst wird alles getan, um auch hier die Arbeitslosigkeit, soweit es möglich ist. zu mildern. üoniumturefle Veffenmg berWtWase. Berlin, 15. Aug. (VDZ.) Die Beschäftigung der Industrie nahm im ersten Halbjahr 1933 .in fast allen Zweigen beträchtlich zu. Die Zahl der beschäftigten Arbeiter ist gegenüber dem saisonmäßigen Tiefpunkt im Januar u m 15 o. H. gestiegen. Die Gesamtzahl der tatsäch- lich gelelsteten A r b e i t e r st u n d e n hat sich sogar um 25 v. H. erhöht; die Wirtschaftsbelebung ist also noch stärker, als aus der Zunahme der Beschäftigtenzahl hervorgeht. Dementsprechend ist auch die durchschnittliche Arbeitszeit eines Arbeiters von 6,7 Stunden im Januar auf 7,2 im Juni gestiegen. Die Beschäftigung steigt zwar im Frühjahr. Indes ist die Zunahme dieses Mal stärker als in den letzten Jahren. Sie kann also aus saison- mäßigen Gründen allein nicht erklärt werden. Die Entwicklung seit Januar 1933 stellt vielmehr eine konjunkturelle Besserung der Wirtschaftslage dar, die in beträchtlichem Umfange durch die Maßnahmen der Reichsregierung für Arbeitsbeschaffung bedingt ist. Am stärksten hat sich der Fahrzeugbau belebt. Durch die Steuererleichterungen für Kraftfahrzeuge hat sich der Absatz besonders von Kraftwagen so erhöht, daß die Beschäftigung der Kraftwagenindustrie bereits fast den Stand von 1 9 2 9 erreicht hat. Innerhalb der Verbrauchsgiiterindustrien ist die größte Belebung in den Industriezweigen festzustellen, die Hausrat und Gegen st ände für den Wahnde d ar f Herstellen. Die Belebung dürste in beträchtlichem Umfange auf die Maßnahmen der Reichsregierung für Arbeitsbeschaffung zurückzusüh. ren sein. 3m Einklang damit steht der Rückgang der Zahl der Konkursanmeldungen, der gegenüber dem ersten Halbjahr 1932 etwa 43,4 v. h. betrug, für die Vergleichsverfahren sogar 76,6 v. h. 3m zweiten Vierteljahr 1933, besonders im 3uni, ist der Rückgang der eröffneten, wie auch der mangels Masse abgelehnten Konkurse und der Vergleichsverfahren so stark, daß er auch als Ausdruck einer Zunahme des wirtschaftlichen vertrauens zu werten ist. Der Rückgang der Wechselproteste im ersten Halbjahr 1933 gegenüber der gleichen Dorjahrszeit betrug der Anzahl nach 42,2 v. H. und dem Gesamtbeträge nach 57,2 o. H. Der Durchschnittsbetrag je Protestwechsel ist von 182 auf 135 Mark gesunken, die Protestquote von rd. 6 v. T. auf rd. 3 v. T. Die niedrigen Zahlen der Wechselproteste in den letzten Monaten stehen mit den auf anderen Gebieten deutlich sichtbaren Zeichen der wirtschaftlichen Belebung im Einklang. verweigert. Rach denselben Gesichtspunkten habe sie gelegentlich der Errichtung und Einweihungsfeier für ein Denkmal des 138. Infanterie-Regimentes am 6. August verfahren, wo die Veranstalter ausdrücklich die Zusicherung gegeben Ratten, daß die Einweihung keinen politischen Charakter haben werde. Trotzdem hätten außer den beiden genehmigten Geistlichen von außerhalb ins Saargebiet gekommene weitere Redner das Wort ergriffen und Reden politischen Inhaltes gehalten. Cs habe sich die bereits in früheren Fällen gemachte Erfahrung wiederholt, daß trotz Zusicherung der Veranstalter über den nichtpolitischen Charakter die Feier deirnoch bewußt zu politischen Kundgebungen benutzt wurde. Die Regierungskommission drückt ihre Heber- Beugung aus, „daß jeder recht denkende Mensch solch illegales Verhalten und Richteinhaltung des gegebenen Wortes aufs schärfste mißbilligen werde, und daß sie sich dadurch gezwungen sehr, die notwendigen Maßnahmen zu treffen, um solchen Mißbräuchen zu begegnen." Sreie Bahn für Marxisten? Saarbrücken, 15. Aug. (TU.) Wie wir erfahren, beabsichtigt die Sozialdemokratische Partei des Saargebiets am Tage der saardeutschen Niederwaldkundgebung, am 27. August, gemeinsam mit den Kommuni - ft e n im Saargebiet große Gegenkundgebun- g e n abzuhalten. Die Regierungskommission hat angeblich die Genehmigung zu diesen Veranstaltungen schon erteilt und zugelassen, daß die Rede des Vorsitzenden der SPD. und Chefredakteur der „Volksstimme", Max Braun, von sämtlichen französischen Sende r-n verbreitet werde. Daß die geplante saarländische Niederwaldkund- gebung eine große Angelegenhent wird, beweist die Tatsache, daß bis jetzt schon mehr als 60 000 Anmeldungen vorliegen. 50 Sonderzüge sind bereits bestellt, die von Saarbrücken aus am Tage der Kundgebung abgehen werden. Oesterreichische „Enthüllungen". Berlin, 15. Aug. (WTB.) Das Außenpolitische Amt der NSDAP, teilt mit: Die Wiener „Reichspost" verösfentlicht in sensationeller Aufmachung eine Anzahl „Doku- mente", u. a. auch solche angeblich vom Außenpolitischen Amt der NSDAP., in denen es sich mit der Stellung Deutschlands zu Oesterreich, mit dem Auswärtigen Amt usw. befaßt haben soll. Das Außenpolitische Amt stellt fest, daß es niemals derartige Schreiben hat hinausgehen lassen. Kreuzer „Köln" in Schanghai und Tsingtau. Schanghai, 15. Aug. (WTB.) Der Aufenthalt des Kreuzers „K ö l n" in den chinesischen Gewässern fand heute seinen Abschluß. Die deutschen Kolonien in Tsingtau und Schang - h a i zeigten sich hoch erfreut über diese Gelegenheit, ihre Verbundenheit mit der Heimat zu zeigen. Die chinesischen Behörden, die Bevölkerung und das internationale Publikum begrüßten den Kreuzer gleichfalls auf das freundschaftlichste und veranstalteten Empfänge, Sportkämpje und schließlich eine internationale Kriegsteilnehmerzusammenkunit. Der deutsche Gesandte Trautmann, der zur Begrüßung nach Tsingtau gekommen war, betonte gelegentlich eines von Konsul Bracklo gegebenen Gartenfestes in einer Ansprache an die deutsche Gemeinde die Notwendigkeit für alle Deutschen in China, sich geschlossen hinter die nationale Bewegung zu stellen. Von chinesischer Seite wurde der erste Besuch eines deutschen Kriegsschiffes in Tsingtau seit 1914 lebhaft begrüßt. Der Aufenthalt des Kreuzers in Schanghai löste gleichfalls zah!ofe Bekundungen der geachteten Stellung des Deutschtums bei den Chinesen und dem internationalen Publikum aus. Täglich gaben der stellvertretende Generalkonsul Behrens und die deutsche Gemeinde offizielle und private Veranstaltungen, die großen Anklang sanden. An Bord des Kreuzers fand u. a. auch ein Treffen internationaler Kriegsteilnehmer statt. Den nahezu 3000 Gästen wurde dabei der Film „Deutschland erwacht" oorgesührt. Bei einem Abschiedsfest betonte der chinesische Bürgermeister General Wutechen die guten deutsch- chinesischen Beziehungen, deren Ausbau von China besonders gewünscht werde im Hinblick auf den deutschen Verzicht auf Exterritorialität, sowie die Aehn- bdjteit der deutschen und chinesischen Lage im Kampf um den nationalen Wiederaufbau, zu dem China sich die wissenschaftliche und technische Mithilfe Deutschlands erhoffe. 5 Mt nv "*'!> ft« "b,n ilen? f Reiben; jn . “i «Seit örei TnA 'shoren. 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Lange; für Feuilleton vr H.Tkyriot; für den übrigen Teil Ernst Diumschein und für den An. zeigenteil i.D.Th.Kümmel sämtlich in (Riehen General-Anzeiger für Oberhessen vnick und Verlag: vrühl'sche Univerfitütr-Vuch' und Stcinönicferei K Lange in Gießen. Schnftieitung und Geschäftsstelle: Schllfstratze 7. Erschein» täglich,autze» Sonntags und Feiertag» Betlagen: Die Illustrierte Gießener Familienblätter Heimat im Bild Die Scholle Monatr-bezugspretr: Mit 4 Beilagen RM.1.95 Ohne Illustrierte . 1.80 Zustellgebühr .. , -.25 Auch bei Nichterscheinen von einzelnen Nummern infolge höherer Gewalt. Hernsprechanschliisse unter Sammelnummer 2251. Anschrift für Drahtnachrichten Anzeiger Gießen. Postscheckkonto: Frankfurt am Main 11686. nr.rooseü6etts«e»e W. z-hrgmg mittag, «iw ms Siebener Anzeiger Besprechungen beimReichstanzler Berchtesgaden, 15. Aug. (WTD.) Reichskanzler Adolf Hitler halte am Dienstagabend auf dem Obersalzberg Besprechungen mit dem Reichswrrtschattsminister Dr Schmitt, dem Rcichsbankpräsidenten Dr. Schacht, dem preußischen Ministerpräsidenten Göring, dem Stellvertreter des Führers der RSDAP. Heß, dem Staatssekretär der Reichskanzlei Dr- Lammers und dem Wirtschaftssachverständigen in der Reichskanzlei Keppler. KreUasiung der Verwandten Scheldemanns. Berlin, 15. Aug. (WTB.) Der Amtliche Preußische Pressedienst teilt mit: Der ins Ausland geflüchtete ehemalige Reichs- fcyxjler Scheidemann hatte bekanntlich in der „Rew Bork Times" einen wüsten Heh- a r t i k e l veröffentlicht, in dem er sich nicht scheute, selbst militärische Interventio- nen gegen Deutschland zu fordern. Daraufhin sind auf Veranlassung des Geheimen Staatspolizeiamtes die in Deutschland lebenden Verwandten Scheidemanns in Schutzhaft genommen worden. Inzwischen hat Scheidemann in einer öffentlichen Erklärung den unter feinem Ramen erschienenen Artikel als eine Fäls ch u n g hinzustellen versucht Gleichzeitig haben die auf Grund dieses Vorfalles in Schutzhaft genommenen Verwandten dargetan, daß sie sofort nach Erscheinen des Heyartikels ihre Beziehungen zu Scheidemann abgebrochen und auch der „Rew Bork Times" ihren tiefsten Abscheu über das landesverräterische Verhalten ihres Verwandten zur Kenntnis gebracht haben. Die vom Geheimen Staatspolizeiamt getroffenen Maßnahmen haben somit erreicht, daß Echeidemann in aller Oeffentlichkeit vonseinem eigenen Machwerk abgerückt ist. Die inuni) ausländische Presse hat bei dieser Gelegenheit zur Kenntnis nehmen können, wie ein sozialdemokratischer Emigrant seine Verleumdungen gegen Deutschland selbst Lügen st raste. Auf Grund dieser Feststellungen hat die Geheime Staatspolizei die in Schutzhaft genommenen Verwandten Scheidemanns freigelassen. Es wird in diesem Zusammenhang daraus hingewiesen, daß auch in künftigen Fällen mit un- nachsichtlicher Schärfe durchgegrif- f e n wird, falls geflüchtete marxistische Elemente vom sicheren Ausland aus gegen ihr ehemaliges Vaterland zu Hetzen versuchen. Dänischer Schwindet Über Stabschef Röhm. Berlin, 15. Aug. (TU.) Wie der „Völkische Beobachter" meldet, wurde die in Berlin mit der Luftpost eingetroffene Montagsausgabe der Kopenhagener Zeitung „Politiken" auf Befehl des Polizeipräsidiums beschlagnahmt. Das Blatt hatte einen Artikel gebracht, in dem unter der Ueberschrift „Herausforderung Hitlers durch den Führer des SA - Heeres" u. a. behauptet wurde, Stabschef Röhm habe bei seiner Ansprache an die 82 000 SA.-Männer auf dem Tempelhofer Feld geäußert: „Wir kehren uns nicht einen Deut daran, was die hohen Herren in Berchtesgaden ausknobeln. Revolutionen werden immer in der Hauptstadt des Landes entschieden. 800 000 Braunhemden sind eine Macht, die nicht forteleminiert werden kann." Weiter soll der Stabschef in westfälischen Städten durch SA.-Männer folgenden kleinen Vers an viele Häuser haben malen lassen: „Gibt Hitler uns kein Brot, dann chlagen wir ihn tot." Wenngleich die „Politiken", o erklärt der „Völkische Beobachter" u. a., die vor- tehenden Behauptungen als aus dem Organ der „E m i g r a n t e n", „Freie Press e", entnommen bezeichnet, so hatte das Blatt, das einen ständigen Korrespondenten in Ber - l i n unterhält, die Pflicht, vor der Veröffentlichung derartig bösartiger Lügen sich über deren Richtigkeit zu vergewissern, um so mehr, als die Ansprache des Stabschefs Röhm von mehr als 1 0 0 0 0 0 Menschen angehört worden ist, unter denen sich zahlreiche Ausländer, auch Dänen, befanden. Deutsche Ferienreisende werben es sich in Zukunft zu überlegen haben, ob sie weiterhin in so großer Anzahl wie bisher Gäste eines Landes fein wollen, dessen sogenannte pazi- [istische Presse es noch in dem jetzigen Moment für nötig hält, das Verhältnis feines Landes zu Deutschland zu trüben. Solange eine solche Zeitung sich als das größte Organ Dänemarks bezeichnen kann, muß man annehmen, daß der größte Teil des dänischen Volkes hinter ihm steht rmd man wird sich auf deutscher Seite darauf einzurichten haben. Neue Bedrückungen im Saargebiei in Sicht. Saarbrücken, 15. Ang. (WTB.) Die Regierungskommission erlich heute ttnefrer eine Mitteilung an die Presse, in der sie auch gewisse Maßnahmen ankundrgt. die sie nicht näher bezeichnet. Sie gehr davon aus. daß ber der Prusung von Anträgen auf Genehmigung öffentlicher Kundgebungen zur E h r u n g d e r G e f a 11 e n e n sie sich stets von dem Gedanken habe leiten lassen, daß die Feierlichkeit solcher Kundgebungen niau durch hervortretende politische Dinge beeinträchtigt wer- . den solle. Sie habe deshalb stets die Genehmigung zu politischen Reden bei solchen Anlässen I 1 Glühwürmchen. Don Sofie von Uhde Copyright 1933 by I. L. A. Wien. Jede Nacht sehe ich auf der kleinen Felsenmauer unter meinem Fenster, zwischen den spärlichen Far- renkräutern, die aus den Ritzen der Sieine wachsen, ein einsames Glühwürmchen sitzen. Es ist ein Weibchen und kann nicht fliegen; bescheiden und geduldig sitzt es in den Steinen und schickt sein grünliches Lichtlein in die Nacht. Längst ist der Juni mit seinem Leuchtkäserreigen üTer den Wiesen und über den Rosen vorüber. Aus der hochzeitlichen Illumination der Frühsommernächte sind kleine, brave Haushalte geworden mit vielen, gefräßigen Larvenkindern und wachsendem Hang zur Beschaulichkeit; da ist kein Sinn und auch keine Zeit mehr für Wiesenfeuerwerk und Rosenbeleuchtungen. Zuweilen schwirrt wohl noch mit leichtfertigem Schein ein windiger Junggeselle durch die Nacht, aber diese unverbesserliche Gattung ist nun einmal nicht an Ordnung zu gewöhnen. Was ein rechter, sittsamer Glühwurm ist, der hat sein Lämpchen nun ausgelöscht und setzt bei der Erziehung der Kinder Kummerfalten und Sorgenspeck an. Warum den-n nur leuchtet das kleine Weibchen in seiner Mauernische unter den Farrenkräutern noch immer so rufend durch die Dunkelheit? Ich betrachte es von Nacht zu Nacht mit wachsender Besorgnis: kein Zweifel, es ist sitzen geblieben. Ein kleiner Hungernder an der Tafel des Lebens. Aber mit dem dumpfen Glauben der Kreatur fitzt es und wartet und ruft. Jeden Abend sehe ich ihm zu, wie es sein Lichtlein ansteckt. Ich besuche es zuweilen auch am Tage, aber da ist es ein höchst unscheinbares graues Würmchen mit verkümmerten Flugdecken und sagt mir nicht viel. Ich muß warten, bis es Nacht geworden ist und die kleine Lampe leuchtet, dieser stumme, zarte Ruf aus der Einsamkeit. Nach und nach habe ich die Sache diefes geduldigen Geschöpfes zu der meinen gemacht. Stundenlang liege ich im Fenster und warte, ob nicht von den Wiesen oder vom Saum des Waldes her ein Lichtlein angeflogen kommt, vom Herzen des großen Vaters ausgesandt, um diesem rufenden, kleinen Wesen Erfüllung und Ergänzung zu sein. Denn jedes Geschöpf in der Welt hat irgendwo seinen Gefährten, und die ganze, große Frage ist nur die, ob es ihm begegnet. Aber es kommt kein Lichtlein, von nirgendsher. Ich bin hinüber in das Wiesental gegangen und habe dort eine halbe Nacht lang einen Hochzeiter für meine kleine Freundin gesucht, es war keiner da. Sie sind, wie gejagt, alle schon gesetzte Familienväter geworden. Käme doch wenigstens einer von den windigen Junggesellen angeschwirrt. Ihr meint, da hätte sie auch nichts rechtes, die Kleine? Ach, sie hätte wenigstens ein Stückchen Leben gekostet, einen Trugtraum vom Glück oder vielleicht sogar das Glück selbst, wer will denn da richten? Auch noch das Leid, auch noch die Enttäuschung sind besser als das Nichts, dieser graue Vogel mit den leeren Augen. Hätte ich Macht zu handeln in der Welt, (o würde ich sorgen, daß das Leid der Tiere und Kinder aufhörte und das Am- Leben-Vorbeilaufen jo vieler Menschen; alles andere, auch die Not, auch die Prüfung, kommt von Gott und kann Segen bringen, aber dieses nicht. Schon ist der Juli vorbei, schon ist der August gekommen. Kleines, geduldiges Lichtlein in der Mauerspalte, jetzt sieht's schlecht aus mit deinen Aussichten! Wenn das goldene Korn im Winde weht, ist kein Raum mehr für Verlangen und sehnenden Flug; bald klingt die Sichel. Ach, meine kleine Schwester unter den Farrenkräutern, wie du mich dauerst! Käme doch der heilige Poverello von Assisi dahergewandert unter den Sternen, diese holdeste aller guten Gestalten, dieser Trost der Welt, die Sandalen noch staubig vom langen, heißen Wege, den Saum der Kutte feucht vom Nachttau, die Hände auf den Häuptern seiner Tiere und das Herz voll von Güte und Mitleid! Zu ihm, der die Sprache der Tiere versteht, würde das vergessene Lichtlein reden; in dies Ohr der Liebe würde es seine Rechtlosigkeit und seinen Kummer flüstern. Und der Heilige in der armseligen Kutte würde ihm ohne Dünkel zuhören; und dann würde er das Licht seiner strahlenden Augen in die Nicht schicken. Sieh, leuchtet es dort nicht über dem Wegrand? Schwebt es nicht blitzend heran, ein kleiner, grüner, fliegender Edelstein? Wiegt er sich nicht suchend über den Farren? Heller strahlt das Lichtlein in der Mauerritze, hellauf strahlt es. Und über den Kies des Weges raschelt der Saum eines Gewandes zwischen dem leisen Tappen von Tierpfoten und verliert sich in den nächtlichen Wiesen. Englands Skiaven-Besreier. Sn London und besonders in seiner Heimatstadt Hüll finden große Feierlichkeiten statt, die das Andenken von William Wilberforce ehren. Er war der leidenschaftlichste Vorkämpfer für die Abschaffung des britischen Aegerhandels, und als er 1833 starb, wurde wenige Tage nach seinem Tode die Beseitigung der Sklaverei in allen britischen Dominions und Kolonien zum Gesetz erhoben. Damit war die fast 50jährige Arbeit von Wilberforce mit dem endgültigen Erfolge gekrönt und eine Tat vollbracht, die der englische Historiker Lacky „unter die drei oder vier wirklich edlen Seiten in der Geschichte der Völker" einreiht. Um die Leistung dieses Menschenfreundes ganz zu begreifen, muh man sich vergegenwärtigen, wie der Sklavenhandel im achtzehnten Jahrhundert ausgefaht wurde. Er galt noch Ende des achtzehnten Jahrhunderts für eine der ältesten und gewinnbringendsten Industrien der Welt, war in England durch ein Gesetz Karls II. unter besonderen Schutz gestellt und brachte vor allem große Reichtümer. Roch um 1E0J betrug der englische Anteil an diesem Schacher mit Menschenfleisch jährlich 50 000 Sklaven, von denen jeder einen runden Profit von wenigstens 40 Mk. brachte. Die Sklaverei galt als etwas Selbstverständliches, und sogar in England selbst gab es noch 14 0 0 Sklaven, als 1772 der Regerhandel auf englischem Boden abgeschafft wurde. Man hielt damals in den besten britischen Kreisen den Sklavenhandel für unbedingt notwendig für das Blühen der westindischen Kolonien und wollte diese Industrie nicht allein in die Hände der Franzosen geraten lassen. Wilberforce hatte daher einen sehr schweren Stand, als er seit 1787 immer wieder im englischen Unterhaus gegen diese Kulturschande ankämpfte. Er war anfänglich ein reicher junger Lebemann gewesen, der besonders hoch Karten spielte, hatte dann aber nach einer plötzlichen Bekehrung beschlossen, sein Leben und seine ganze Kraft dem Wohle der Mitmenschen zu weihen. Er wurde beschimpft und auf jede Weise gehemmt. Reben den Handelsinteressen hinderten auch die französische Revolution und die napoleonischen Kriege den Sieg seiner Ideen. Aber es gelang ihm allmählich, das öffentliche Gewissen wachzurütteln. 1807 setzte er die Aufhebung des Regerhandels im britischen Machtbereich durch, und als er starb, hinterließ er die Anschauungen der britischen Welt so gründlich verändert, daß die Sklaverei noch im Jahre 1833 überhaupt in Großbritannien und den Kolonien ihr Ende fand. Freilich ganz unterdrückt ist der Menschenhandel auch heute noch nicht, und man hat ■ erst kürzlich berechnet, daß es noch mindestens 5 Millionen Sklaven auf unserem Erdball gibt. Zeitschriften. — „D e r Raturforscher" vereint mit „Ra- tur und Technik". Bebilderte Monatsschrift für das gesamte Gebiet der Raturwissenschaften und ihre Anwendung in Raturschutz, Unterricht, Wirte schäft und Technik. Herausgeber: Dr. Oskar P r o ch n o w. Jahrgang X, Heft 5. 38 Seiten Text, 3 Tafeln und 32 Textabbildungen. Preis vierteljährlich 2,50 Mk., einzeln 1 Mk., Hugo Bermühler, Verlag, Berlin-Lichterfelde. — Ueber die große Bedeutung des gewaltigen Reichsbauplanes für Kraftwagenstraßen, der auf Anregung des Führers Adolf Hitler gegenwärtig durchgeführt wird, äußert Dr.-Ing. Schenck seine Auffassung und erläutert an Hand von wertvollem Zahlenmaterial die voraussichtlichen Ausmaße und Auswirkungen in technischer und wirtschaftlicher Hinsicht. In einem besonders in Hinblick auf die Bedeutung der Landwirtschaft sehr beachtlichen Aufsatz über „Die deutsche Rinderzucht und ihre Leistungen" legt Geh. Reg.- Rat Prof. Dr. Hansen dar, wie es durch Einführung wissenschaftlicher Grundsätze in die Praxis der Tierzucht, durch Zuchtwahl, die Gründung von Herdbuchgesellschaften usw. gelungen ist, eine wesentliche Leistungssteigerung beim Milchvieh zu erzielen. Dr. O. v. Schubert schildert die wissenschaftlichen Grundlagen des Eissiche- rungsdienstes der Schiffahrt. Wie sich unsere Wälder in der nacheiszeitlichen Geschichte entwickelt haben, berichtet der Altmeister der pollen- analytischen Forschung, Prof. Rudolph in Prag, an Hand von Tabellen und schönen Bergleichsbildern gegenwärtiger Waldformen, die Dr. Hueck besteuerte. Die kleinen Aufsätze über zahlreiche Fragen aus Raturschuh, Wirtschaft, Wissenschaft und Technik, über Beobachtungen und Betrachtungen aus allen Gebieten, über neueste Forschungsergebnisse usw. vervollständigen den wertvollen Inhalt diefes Heftes, das in seinem sauberen Druck und mit seinen vielen schönen Bildern außerordentlich ansprechend ausgestattet ist und jedem Raturfreunde viel Reues und Schönes bietet. Dochschulnachrichten. Die Honorarprofessoren an der Universität München Dr. Fritz van C a l k e r (Strafrecht), Dr. Karl Haushofer (Geographie), Dr. Ernst Rüdin (Psychiatrie) und Dr. Hermann Merkel (gerichtliche Medizin) wurden zu ordentlichen Professoren ernannt. Aus aller Wett faßt. Lindbergh auf Island. dem geeinten deutschen Volke auch auf dem Gebiete der Kurzschrift bringen werde. Autounglück bei Düsseldorf. — Ein Toter, zwei Schwerverletzte. Ein holländischer Personenwagen, der mit drei Personen beseht war, raste auf der Straße nach Willich bei Düsseldorf gegen einen Baum. Der Wagen wurde vollkommen zertrümmert. Ein junges Mädchen war auf der Stelle t o t, während die beiden anderen Insassen, von denen der eine ein Holländer ist, mit schweren Verletzungen ins Krankenhaus gebracht wurden. Falschmünzerwerkstatt ausgehoben. Die Polizei in Rothenburg o. T. hat in Zusammenarbeit mit der Kriminalpolizei Heilbronn in einem Rothenburger Anwesen eine Falsch- münzerwerk statt ausgehoben. Bei den Durchsuchungen wurden eine schwere Presse, zahlreiche Werkzeuge sowie eine große Menge von Halb- und Fertigfalsifikaten gefunden. Die Falschmünzer, von denen drei in Rothenburg und drei in Oehringen (Württemberg) festgenommen wurden, haben sich vornehmlich mit der Herstellung von falschen Zehn- und Fünfzigpfennigstücken be- Gnadenerweise des preußischen Ministerpräsidenten. Wie der Amtliche Preußische Pressedienst mitteilt, hat der preußische Ministerpräsident die durch das Sondergericht in Beuthen am 16. September 1932 gegen den früheren Oberlandjäger Hermann Springer verhängte Todesstrafe im Gnadenweg in eine 15jährige Zuchthaus st rase umgewandelt. In gleicher Weise hat er den von dem Schwurgericht in Koblenz am 20. Oktober 1932 zum Tode verurteilten Fleischer Viktor Krutzek zu einer Zuchthausstrafe von 15 Jahren begnadigt. Der Adjutant des Reichskanzlers schwer verunglückt. Die Reichspressestelle der RSDAP. teilt mit: Auf der Fahrt nach Reit im Winkel (Oberbayern) erlitt Dienstagnachmittag einer der den Führer begleitenden Wagen einen Unfall. Hierbei wurde der Adjutant des Führers, Gruppenführer Brückner, schwer verletzt durch schweren Schädel- und Armbruch. Die weiter im Wagen befindliche Richte des Führers und eine weitere Dame erlitten leichtere Verletzungen, während die Schwester des Führers ohne Verletzung davonkam. Rückkehr des „Gras Zeppelin" von seiner Südamerikafahrt. „Graf Zeppelin" ist am Dienstagnachmittag von seiner vierten diesjährigen Südamerikafahrt wieder nach Friedrichshafen zurückgekehrt. An Bord befanden sich 16 Passagiere und 105 Kilogramm Post. Punkt 18 Uhr landete das Luftschiff auf dem Werftgelände. Die Gleichschaltung der Stenographenverbände. Nachdem vom Nationalsozialistischen Lehrerbund an alle stenographischen Systemoertretungen, die nicht die Reichskurzschrift lehren, die Aufforderung ergangen war, ihre Organisationen aufzulösen, um den Vereinen den Weg zur Eingliederung in eine zu gründende Deutsche Stenographenschaft freizumachen, hatte der D e u t s ch e S t e n o- graphenbund Gabelsberger von 1868 einen außerordentlichen Bundestag nach Halle ein- berufen. Nach mehrstündiger Aussprache wurde der Beschluß gefaßt, den Bund aufzu'lösen, da für die bestehenden Kurzschriftverbände in der neu zu gründenden Deutschen Stenographenschaft kein Raum sei. In der Entschließung wird nach einem Rückblick auf die 65jährige Tätigkeit des Bundes die Zuversicht ausgesprochen, daß die große nationale Erhebung die Wiederherstellung des Idealismus in Die „Irish Gazette" veröffentlichte am Dienstagabend eine amtliche Mitteilung über die bevorstehende Inkraftsetzung zusätzlicher Bestimmungen zur Verfassung, die die Einsetzung emes S o n d er gerichlshofes ermöglichen. Dieser würde für eine große Reihe politischer Vergehen äußer st große Strafen, ja sogar die Todesstrafe verhängen dürfen. Ein Berufungsrecht gegen die Urteile dieses Gerichtshofes würde nicht bestehen. General O'Ouffy verzichtet auf den Kirchgang. Dublin, 16. Aug. (WTB. Funkspruch.) General O ' D u f f y hat sich auf Intervention der Kirche hin entschlossen den für den kommenden Sonntag anberaumiea Kirchgang derDlau- hemden abzusagen. Es sollen stacl dessen in jedem Distrikt Versammlungen der Rationalgardisten stattfinden, in denen nach einem Schweigen von zwei Minuten zu Ehren der verstorbenen Rationalhelden eine Botschaft des Führers der Rationalen Garde verlesen wird. O Duffy lehnt es ab, über den Inhalt dieser Botschaft bereits jetzt Angaben zu machen. Tenor gegen dir irischen Zlanhemden Einsetzung von Militärgerichten gegen die Opposition. D u b l i n, 15. Aug. (WTB.) 2m ganzen Freistaat hat bereits eine allgemeine Razzia nach Waffen eingesetzt, die, wie man erwartet, zu zahlreichen Verhaftungen führen wird. Die Ereignisse entwickeln sich mit großer Geschwindigkeit. Man hält es nicht für ausgeschlossen, daß noch vor Ende der Woche ein Haftbefehl gegen General O'DuffY und die Führer seiner Gruppe' erlassen wird. Wie verlautet, hat das Kabinett heute noch keine Entscheidung über ein Verbot der demonstrativen Kirchgänge der Blauhemden am nächsten Sonntag gefaßt. Im Lager der Partei des früheren Präsidenten Cosgrave finden Beratungen über die Bildung einer Einheitsfront mit den Blauhemden im Hinblick auf die Möglichkeit von Reuwahlen statt. Von gewissen Teilen der Partei soll Cosgrave angeblich zum Rücktritt aufgefordert worden sein. Mit großer Spannung sah man am Dienstag der Sondersitzung des irischen Kabinetts entgegen, die über drei Stunden dauerte. Am Dienstagabend wurde mitgeteilt, daß die Einsetzung eines Militärtribunals beschlossen worden ist, um gegen politische Ausschreitungen oorzugehen. Der amerikanische Weltflieger Oberst Lindbergh traf am Dienstag um 7.22 Uhr in Reykjavik ein. Englisches Schulmädchen versehentlich von einem Kampfflieger erschossen. Ein ungewöhnlicher Unglücks fall ereignete sich bei der Sheppey-Jnsel an der Themse-Münduna, wo ein 15jähriges englisches Schulmädchen durch das Maschinengewehrfeuer eines englischen Kampfflugzeuges getötet wurde. Das Opfer ist Ioan. Chesterton, die mit ihrer älteren Schwester auf die See hinausgerudert war, um den abgetriebenen Ball ihrer jüngsten Schwester aufzufischen. Als die beiden Mädchen etwa 500 Meter von der Küste entfernt waren, brauste ein Geschwader von fünf englischen Kampfflugzeugen heran und eröffnete M a - schinengewehrfeuer auf eine Reihe von Zielbojen. Einer der Flieger verwechselte anscheinend das Boot mit einer Zielboje und schoß darauf. Das fünfzehnjährige Mädchen wurde von mehreren Kugeln getroffen und sofort getötet, während ihre ältere Schwester mit dem Leben davonkam und den Leichnam ans Ufer zurückbrachte. Verantwortlich für Politik: i. V.: Ernst Blumschein. MÄ di- S‘l .W61” fc*el »es bei Veidroy " Wdb in der 7 ,ch DOr die W®/ .^2 zu hi fesöSS* >Ättcht aber I Schug der nützliche, «einen Sänger fm i'Sen MiM°ne> Einzelne Artende: jenes W3teferf st der Ditz ; uchen ihr Futter tern, Blüten un yen es m der x und Laub aus d Unseres bejon! oögel, also dieje über bei uns b Au Sei Das Hessische Auf Grund > Herstellung des 1933 (Reichsge dem hessisi f en: Am 5.Q fessor in der l desuniversität Wirkung vom In den R u suchen: Am 5. Stadtschulamt Anerkennung Dienste mit C Der Oberen ters bei de „Philippshospi jung vom 26. Gesetzes zur I tentums vom 7 dienst entla Dem Berufs) Mainz wurde । vom 16. August meinen Abteill übertragen. Bericht der , > Von der Ti k geteilt: Am ll.Slugi © l auberg u wegen Vorder, ( cmwaltschast G antragte, der c aus Nieder-Fli rial von einen halten, dieses Kommunisten Im weiterer anlassung der L Hessen stamme wohnhafter K, w Frankfurt c transportiert. Ende Juli w des Herrn Re gepflanzte Hitl schädigt, indem Zentimeter rur ißegen^er gern Mittel-seemen, Erhebung in ö öas Konzentrat Uaenomn tzr sich bei bet Bauernkomitees wnalsozialist m Wieb, um dem te'sichen Eimjcht G f 7-tag D0;n *en Mailens J ä Wrt ein I f .r 0 & e n = ß j n lewem Bruder , ^entziehen. $ 3>ehung pqj] fw wurden biekr! Blunden unbE geleitet. ■ leidigtu7"Sta DorQU5h(?rte 1 9cn°mmenT e,n png n; 2fr । 01 mit Weiif: "^Nnai tiner zu T-eßem h Nefr V»°°k »Ä11! n Wti Die Vegnißiuig deritalienischen Geschwaderflieger Der Duce dankt den.versammelten Teilnehmern des großen Geschwaderfluges zwischen denRumen auf dem Palatin, die noch immer ein Wahrzeichen der Große des alten Roms und zugleich eine Mahnung an die jetzt lebenden Geschlechter darstellen. Prag verbietet deutschen preffesunk. Knebelung der deutschsprachigen Zeitungen. Prag, 15. Aug. (TU.) Das Mittagsblatt der tschechischen Sozialdemokratie „Pra- v o L i b u " schreibt: „Die TU. in Berlin ist seit dem Siege Hitlers das Zentrum der nationalistischen und revisionistischen Propaganda in ganz Europa. Von dieser Kanzlei bezieht auch der „ T a g e 5 b o t e ", das Blatt der Brünner deutschen Bourgeoisie, seine Nachrichten. Man warf dem Blatt vor, daß es das Hitlerregime verteidige. Die feindliche Propaganda, die die Berliner TU. betreibt, hat auch die Aufmerksamkeit der tschechoslowakischen Behörden hervorgerusen. Gestern wurde der Redaktion des „Tagesboten" ein Auftrag der Brünner Postdirektion zugestellt, mit dem auf Grund des Artikels 70 des internationalen Telegraphen- Abkommens (Brüsseler Revision 1928) die Bewilligung zum r a d i o t e 1 e f o n i s ch e n Empfang des von der Agentur Telegraphen-Union, Berlin, verbreiteten Rundfunks widerrufen wird. Deutschland hat durch seinen Rundfunk eine zersetzende Arbeit in Oesterreich aeleiftet, weshalb es gut ist, daß die tschechoslowakischen Behörden durch Präventivmaßnahmen darauf hinarbeiten, daß sich bei uns derlei Dinge nicht ereignen können." Hierzu stellt die Telegraphen-Union fest, daß das Prager Postministerium außer bei dem „Brünner Tagesboten" auch bei einer Reihe anderer deutschsprachiger Zeitungen in der Tschechoslowakei die ihnen seinerzeit erteilte Bewilligung zur Aufnahme des Tlll-Funks widerrufen hat. Im übrigen zeigt die Tatsache, daß diese Nachricht zuerst in einem s ozialdemokratischen tschechischen Blatt veröffentlicht wird, wer allein in der Tschechoslowakei an dieser unverständlichen Maßnahme des tschechischen Postministeriums gegen bi e deutschsprachige Presse interessiert ist. Das sind niemand anders als die tschechischen Marxisten, die offenbar befürchten, daß die von der Telegraphen- Union verbreiteten einwandfreien Tatsachenberichte über das nationalsozialistische Deutschland der marxisti- Hetze Abbruch tun könnten. Daß die über Deutschland zu berichtenden Tatsachen für sich sprechen, steht außer Zweifel — so wenig die bloße Verbreitung von Tatsachen als „Propaganda" anzu- sprechen ist. Die Frage ist, was die tschechische Regierung damit erreichen will, daß sie die Verbreitung der Wahrheit über Deutschland in der Tschechoslowakei unmöglich macht. Glaubt die tschechische Regierung wirklich, daß sie durch eine derartige Maßnahme ihrer internationalen Stellung einen Dienst leistet? Die Begründung des Verbots ist dazu wohl doch zu wenig fundiert. Die tschechischen Behörden haben u. a. beanstandet, daß Revisionsreden und Artikel Mussolinis von der TU. wiedergegeben wurden, ebenso kritische italienische und französische Stimmen, die sich mit der Kleinen Entente und ihrer Politik befaßten! Darin sieht die tschechoslowakische Behörde einen Beweis für eine „revisionistische Propaganda". Als ob es journalistisch angängig wäre, Reden des italienischen Ministerpräsidenten mit Stillschweigen zu übergehen. Oder glaubt man in Prag wirklich, solche wichtige internationale Tatsachen dadurch ungeschehen zu machen, daß man ihrer Verbreitung Schwierigkeiten in den Weg legt? :>-f. ? > . M < , * OfHetbinflS ist me Wer Vögel »erfolgt, schädigt das Gesamlwohl! Aus Oer Provinzialhaupistadt Brot, Großmann behält die Kreisleitung Oppenheim z ** Das Fest der silbernen Hochzeit als Stabsleiter in das Gaukommissariat I berufen und zu seinem persönlichen Adjutanten ernannt. Pg. ** Kreisleiter Großmann Gaukommissar-Adjutant. Der Gaukommissar I, Ministerialrat Ringshausen, hat den Kreisleiter des Kreises Oppenheim, Paul Großmann, Nierstein, getretener Einmietebetrüger wurde in unserer Stadt festgenommen und dem Amtsgericht zugeführt. Buntes Allerlei. Bildersprache für Babnhöfe. Es ist ein peinliches Erlebnis, wenn man in einem fremden Lande, dessen Sprache man nicht kennt, mf dem Bahnhos stehl und nicht weiß, wohin man sich wenden soll, falls man zum Speisesaal oder gar zu einem noch wichtigeren Ort gelangen will. Um in dieser Not dem Relsenden beizustehen, hat die Jnter- Oas Los zu einer Mark. Nicht Reich, nicht Länder allein schaffen Dir Du selbst muht lindern die Arbeitsnot, Du selbst, und sei's mit einer einzigen Mark, Mit einem Los machst Du andere stark! Bornotizen. — Tageskalender für Mittwoch. Lichtspielhaus (Bahnhofstraße): „Das Abenteuer der Thea Roland". Hessische Personalien. Das Hessische Personalamt gibt bekannt: Auf Grund des § 4 des Gesetzes zur Wiederherstellung des Berufsbeamtentums vom 7. April 1933 (Deichsgesetzblatt I Seite 175) wurde aus dem hessischen Staatsdienst entlassen: Am 5-August 1933 der ordentliche Professor in der Philosophischen Fakultät der Landesuniversität Gießen, Dr. Friedrich Lenz, mit Wirkung vom 1. August 1933 an. 3n den Ruhe st and verseht wurde auf Rachsuchen: Am 5-August der Stadtschulrat bei dem Sladtschulamt Mainz, Dr. Georg Rein, unter Anerkennung seiner dem Staate geleisteten Dienste mit Wirkung vom 1. August 1933 an. Der Oberarzt, Medizinalrat Dr. Iosef Peters bei der Landes-Heil- und Pflegeanstalt „Philippshospital" bei Goddelau wurde mit Wirkung vom 26. 3ult 1933 auf Grund des § 4 des Gesetzes zur Wiederherstellung des Berussbeam- tentums vom 7. April aus dem Hessischen Staatsdienst entlassen. Dem Berufsschullehrer Johannes Z e h f u ß zu Mainz wurde am 4. August 1933 mit Wirkung vom 16. August 1933 an die Leitung der allgemeinen Abteilung der Berufsschule zu Mainz übertragen. Bericht der Staatspolizeistelle Gießen «k» ion. nationale Eisenbahn-Nnion einen praktischen Dor» schlag gemacht, auf dem Dr. j). Müller in der „Umschau" hinwcist. Es soll nämlich die mangelnde Sprachkenntnis durch allgemein verständliche „Sinn"» Bilder ersetzt werden. Und zwar würde ein Fragezeichen bedeuten: Auskunftsbüro; einige Münzen: Wechselbüro; ein Schirm und ein Stott Fundbüro; Messer und Gabel: Speisesaal; ein Stühlchen: Warte- soal; ein Häuschen: Zoll; eine Fahrkarte: Fahrkar- tenschaUer; ein Bries: Postamt; eine Hand, die auf einen Zug weist: zu den Zügen; ein osfenstehendes Tor mit einem Pseil: Ausgang usw. Diese „Bilderschrift" könnte natürlich noch reich ausgestaltet werden und würde für den Fremdenverkehr sehr nützlich fein. Ser älteste englische Weltkriegsveteran. Wie aus Bulawajo in Rhodesien berichtet wird, ist zu Monze in Rord-Rhodesien der älteste Soldat gestorben, der im Weltkrieg unter den britischen Fahnen gefochten bat. Es war ein alter Krieger John McGee, der fast 100 Jahre alt geworden ist. Während des ersten Duren-Krieges war er als englischer Soldat nach Südafrika gekommen und nahm dann an den verschiedenen Kämpfen teil. Rach Ausbruch des Weltkrieges stellte er sich freiwillig bei 6cn in Ostasrika kämpfenden englischen Truppen und gab fein Alter mit 57 Jahren an. Wie sich später herausstellte, war er aber damals schon 80 Jahre. Er nahm an zahlreichen Gefechten teil, wurde nach einem Jahr verwundet und kehrte nun nach Rord-Rhodesien zurück, wo er sich auf einer Farm anstedelte und feinen Lebensabend verbrachte. ^f Island. flieget Oberst Lind- im 7.22 Ähr in Rehkja- .(0«' her »’S listen. [Act“ vereint mit..2a« Le MnaMrist für Aaturwissenl-Hasten un 'Ä. 38 Wtn einzeln l ä r auszusischen. Als die teter von ber Küste eni- .schwaber von fünf eng- ran und eröffnete 'Knauf eine Reihe von ier verwechfelte anschei- ielboje unb schoß daraus. |en wurde von mehreren rt getötet, während ihre Leden dovonlam und Mdrachte.___ (: Ernst Blumichm. Don ber Staatspol-zsiftelle Gießen wirb mit-/ auch weiterhin bei. geteilt: ** *• - <*-<«• Am 11. August würben zwei Kommunisten aus ringen, obwohl nur eine Verlegenheitself zur Stelle war. Die Gießener lagen bereits mit 5:2 im Vorsprung. Wißmar verkürzte unter anderem durch einen Handelfmeter. Abschluß der Deutschen Tennis- Meisterschasten. Zwei deutsche Siege am Schlußtag. Die Internationalen Tennis-Meisterschaften von Deutschland in Hamburg wurden, wir berichteten bereits kurz darüber, am Sonntag bei schönstem Wetter und sehr gutem Besuch beendet. Nachdem in der einzigen Entscheidung am Samstag der Titel im Damen-Einzel an Hilde Krahwinkel -Essen gefallen war, gab es am Sonntag zwei weitere deutsche Siege. Gottfried v. C r a m m schlug in einem aufregenden und bis zur letzten Phase spannenden Fünfsatzkampf den Deutschböhmen Roderich Menzel im Endspiel im Herren-Einzel mit 7:5, 2:6, 4:6, 6:3, 6:4. Nach einem hart umkämpften ersten Satz, den v. Gramm gewann, gingen die beiden nächsten Sätze an Menzel. Im vierten Satz erzielte v. Gramm aber wieder Satzausgleich und im fünften Satze, der an die Nerven der Teilnehmer größte Anforderungen stellte, fiel schließlich der Sieg dem Deutschen zu, der schon im Vorjahre gegen Menzel den Titel gewonnen hatte. Nachdem nun o. Gramm und Hilde Krahwinkel die Titel in den beiden Einzelspielen für Deutschland erobert hatten, fiel ihnen auch noch der Sieg im Gemischten Doppel zu. Bekanntlich hatten die Deutschen schon in Wimbledon diese Konkurrenz gewonnen und auf ihr Abschneiden in Hamburg war man deshalb sehr gespannt. Die Deutschen konnten ihren guten Ruf rechtfertigen und über das schweizerisch-japanische Paar Frl. Payot-Satoh nach Verlust des ersten Satzes 2:6, 6:1, 11:9, gewinnen. Besonders anzuerkennen ist die Leistung v. Gramms, der vorher erst das schwere Spiel um die Einzel- meisterschaft hatte austragen müssen. Ausländische Angelegenheiten waren die Endspiele im Damen- und Herrendoppel. Im Herrendoppel gewannen erwartungsgemäß die Japaner Satoh-Nunoi 6:2, 6:2, 6:3 über die Engländer Tuckey-Tinkler, während es im Damendoppel ein rein englisches Finale gab, wobei das Paar Pitt- man-Stammers 6:1, 5:7, 6:2 über Dearman- Lyle siegte. * Tildens Kasseler G a st s p i e l endete auch am zweiten Tage mit Siegen der Amerikaner Tilden und Barnes, die in den Einzelspielen über Na- juch und Messerschmidt sicher siegten. Das Doppelspiel wurde wegen der einbrechenden Dunkelheit im zweiten Satz abgebrochen. Schiedsrichter Renker (Lauterbach) entwickelte sich bald ein schöner hochinteressanter Kampf, dem auch recht zahlreiche Zuschauer beiwohnten. Schon bald nach Beginn kamen die Blauweißen zu ihrem ersten Treffer, 'der au5 einem von Bromm verwandelten Ha'ndelfmeter bestand. Ein Alsfelder hatte in höchster Not einen scharfen Schuß Wilhelmis mit der Hand auf der Torlinie gestoppt. Auch weiterhin zeigten die Gießener schöne Leistungen und hatten immer ein wenig mehr vom Spiel, so daß cs eigentlich wundernahm, daß der Sturm weiter keine Treffer erzielte. Der Linksaußen Roth kam aber wenig zur Entfaltung, da er durch seine ehemaligen Vereinskameraden recht liebevoll bewacht wurde. Auch Grünewald und W i l h e l m i fanden sich diesmal mit dem Ball und dem glatten Grasboden nicht so zurecht. Mit 1:0 für 1900 wechselte man die Seiten. Nach der Pause hatten die Gießener den Gegenwind, zudem stellten sich Mitte der zweiten Halbzeit allgemeine Ermüdungserscheinungen ein, so daß Alsfeld mehr aufkam und in den letzten 15 Minuten noch zu Ausgleich und Sieg gelangte. Zu dem ersten Treffer führte em Fehlschlag von Schneider, während der Siegestreffer auf ein Abklatschen von Tormann Schlarb erfolgte. Trotzdem sei gesagt, daß die Torhüter auf beiden Seiten die besten Leute waren. Während bei Alsfeld die Verteidigung in großer Form spielte, war dies bei Gießen die Läuferreihe in ihrer Gesamtheit. Die beiden Angriffsreihen standen sich nicht viel nach. Der Platzverein war auf den Flügeln besser besetzt. Alsfeld spielte den wuchtigeren Kampfstil. Die Erzielung des Siegestreffers geschah nicht ganz einwandfrei, denn vorher hatte der Spielleiter eine glatte Abseitsstellung des späteren Schützen leider übersehen. Ein Unentschieden wäre den beiderseitigen Leistungen und Anstrengungen eher gerecht geworden. 1900 mußte Luft, feiler, Langsdorf und Heinbach ersetzen. Alsfeld war komplett. 1900 II. — Alsfeld II. 4:5 (1:2). Dem Ligaspiel voraus ging diese Begegnung. Bei den Gießenern war Fischer im Tor, der erstmals wieder spielte, lange nicht so sicher wie früher. Nach der Pause muhte er infolge einer Verletzung lange Zeit aussetzen, so daß nur 10 Gießener im Feld standen. 1900 III. — Wißmar I. 5:4 (2:1). In diesem Spiel, daß in Wißmar stattfand, konnten die Blauweißen einen einwandfreien Sieg er- Wirtschaft. Staatspräsident Or. Werner auf -er Wassersuppe. WER. Fliegerlager Wasserkuppe, 15. August. Der hessische Staatspräsident Dr. Werner weilte heute längere Zeit auf der Wasserkuppe, um die Anlagen in Augenschein zu nehmen. Das Wetter war stark wechselnd, immerhin konnten etwa 25 Flüge ausgeführt werden. Die Gesamtzahl der Wettbewerbsstarts beläuft sich jetzt auf etwa 275. Besonders erwähnenswert ist nur ein Streckenflug Kreckels bis Bacha (41 Kilometer), den dieser auf „Ther- mikus" ausführte. Hochbeirieb auf und über der Wafferkuppe. Das sommerliche Wetter hatte am Freitag seinen Höhepunkt erreicht. Die erlösende Abkühlung brachte ein schweres Gewitter. In den Mittagsstunden des Samstags segelten einige Maschinen jüngerer Piloten bei schwachen Winden über dem Wasserkuppe- Gelände,» die sich um die Preise der größten Gesarnt- flugöauer der Ausschreibung der diesjährigen Veranstaltung bewarben. Schleicher auf „Ozite" blieb 1 'Ä Stunden in der Luft, Krekel auf „Ther- m'it'us", der Württemberger 1% Stunden, und der .Darmstädter Fischer auf „Windspiel" schasste mit 2 Stunden die Bestzeit des Tages. Auf Strecke gingen Wöckner, der die Göttinger Maschine fliegt. Er erledigte seinen ersten lieber landflug mit 78 Kilometer. Seine Landung erfolgte bei Groß Bxeitenbach. Wesentlich später lief eine Meldung von Deutschmann ein, der auf dem Flugzeug „Schlesien in Not" der Ortsgruppe Breslau des Deutschen Luftsport-Verbandes auf Strecke gegangen war. Das Flugzeug, das von der technischen Kommission nicht z u W o l k e n s l ü g e n z u gelassen worden war, hatte in der Luft abmontiert, und Deutschmann sprang mit dem Fallschirm ab. Er landete glatt in der Nähe von Bischofsheim. Sein Flugzeug wurde gänzlich zertrümmert. Am frühen Nachmittag erlebten die 400 Lagerbewohner zum ersten Mal während der „14. Rhön" die berüchtigte „Knofe". Alle Hoffnungen auf Besserung der Wetterlage in den Abendstunden versanken in dem undurchsichtigen Nebelmcer. Die Anzahl aller Wettbewerbsflüge hat mit den heutigen 30 Starts bereits die Ziffer 200 überschritten. Am zweiten Wettdewerbssonntag setzte vom frühen borgen an ein starker Verkehr zum Fliegerlager aus der Wasserkuppe ein. Unzählige Besucher bevölkerten die verschiedenen Hänge, nachdem die Sonne wieder durchgebrochen war und den Nebel vertrieben hatte. Die 4000 Besucher des vergangenen Sonntag wurden heute mindestens dreimal übertroffen. Leider ließ die Wetterlage zunächst keine rechte Flugtätigkeit zu. Am Nachmittag fanden dann vom Motorflugplatz aus Schleppzüge statt. Von drei Motormaschinen wurden die Segelflugzeuge, die auf Strecke gehen wollten, in die Höhe geschleppt, diese vermöchten sich aber infolge des fehlenden Windes und der auch nicht ausreichenden Thermik nicht allzulange in der Luft zu halten. Später glückte Edgar Dittmar die Ueberfliegung der Milseburg und die Rückkehr zur Startftel^. Von den heute erfolgten Starts sind besonders erwähnenswert die Flüge derjenigen Piloten, die trotz des ..ziemlich schwachen Ostwindes Anschluß an günstige Aufwindgebiete fanden. Anton Endres gelangte auf der „Würzburg" bis in die Gegend von Fulda (20 Kilometer), Krecke! auf „Thermikus" gelangte bis Büdesheim bei Frankfurt (87 Kilometer) und Heini Dittmar auf „Kondor" gelangte bis Preungesheim bei Frankfurt (etwa 100 Kilometer). Er hat sich diese Landungsstelle deshalb ausgewählt, weil er dort Bekannte wohnen hat. Von Peter Riedel traf die Meldung ein, daß er zwischen Bingen und Kreuznach (etwa 163 Kilometer) gelandet ist. Spieivereimgung 1900 Gießen. 1900 Liga unterliegt in Alsfeld 1:2 (Halbzeit 1:0). Daß der Gang der Gießener nach Alsfeld noch nie ein leichter war, wußte man bereits. Auch diesmal stellte der Gastgeber, der Sportverein 06, eine außerordentlich kampfkräftige Mannschaft, die besonders durch den Neuzugang von ehemaligen Spielern der Freien Turnsrschaft Alsfeld stark an Schlagkraft gewonnen hat. Trotzdem war ihr Sieg nicht ganz verdient. 1900 hatte den besseren Spielaufbau durch das überlegene Können der eifrigen Läuferreihe. Lediglich der überaus schwach spielende Angriff verschuldete die knappe Niederlage, da er es an Verständnis und Schußkraft fehlen ließ. Dabei muß inan aber den Gießenern zugute halten, daß sie seit dem Vorsonntag bereits das dritte Spiel absolvierten, während Alsfeld erstmals in die Schran- > ken trat, also verhältnismäßig frisch war und besser durchstand. Unter der guten Spielleitung von ‘ Oer deutsche Außenhandel im Zuli. Die Umsätze im deutschen Außenhandel Haden sich im 3i«u kaum geändert. Die Einfuhr betrug 360 Mill. Mark gegen 357 Mill. Mark im Vormonat. Diese Zunahme der Einfuhr stellt im wesentlichen eine Mengensteigerung dar. Der gehobene Durchschnittswert der Einfuhr, der im Vormonat gestiegen war, hat sich diesmal kaum verändert. Ebenso wie die Gesamteinfuhr ist auch die Einfuhr aus den einzelnen Ländern im Juli nur wenig verändert. Die Ausfuhr hat sich mit 385 Mill. Mark fast genau auf dem Stand des Vormonats gehalten. Mengenmäßig ist sie um einen geringfügigen Betrag höher als im Juni. Diese Zunahme wurde jedoch durch eine kleine Senkung des gehobenen Durchschnittswertes ausgeglichen. Die Handelsbilanz schließt im Juli mit einem Ausfuhrüberschuß von 25 Mill. Mark gegen 28 Mill. Mark im Vormonat ab. Bei der Beurteilung dieser Zahl ist, wie auch bisher schon, zu berücksichtigen, daß ihr nicht ein Devisenüberschuß in der gleichen Höhe aus dem Warenverkehr entspricht. Vielmehr mindert sich der Deviseneingang durch das Einfrieren von Ausfuhrförderungen in zahlreichen Länder, durch eine etwaige weitere Entwertung der in Rechnung gestellten Währungen, durch die Verwendung von Sperr- und Registerguthaben und deutschen Auslandsbonds bei zusätzlichen Ausfuhrgeschäften und ähnliche Umstände mehr. * Henschel & Sohn A. - G., Kassel. Die Gesellschaft schließt das Geschäftsjahr 1932 mit einem neuen Verlust von 2 411 825 (i. VV. 2 671 965) RM. ab, wodurch sich der Gesamtverlust auf 6 574 181 Mark erhöht. Der Gesamtumsatz erreichte nur 47 Prozent des Umsatzes von 1931. Den größten Teil hiervon bildeten Lieferungen an die Deutsche Reichsbahn-Gesellschaft, an die u. a. 26 schwere Dampflokomotiven zur Ablieferung gebracht wurden. Im Kraftwagengeschäft betrug der Umsatz 63 Prozent des Vorjahres. Das Braunkohlenbergwerk der Gesellschaft hat wieder mit befriedigendem Erfolg gearbeitet. Der trotz verringerter Unkosten entstandene erhebliche Verlust beruht zum großen Teil auf außerordentlichen Abschreibungen und Rückstellungen. Im Jahre 1933 wurden im Zusammenhang mit dem Arbeitsbeschaffungsprogramm der Reichsregierung durch die Reichsbahn eine Reihe von Aufträgen erteilt, die eine Verstärkung der Belegschaft im Autobau ermöglichten. Der gegenwärtige Auftragsbestand sichert eine Beschäftigung der jetzigen Gesamtbelegschaft für annähernd 12 Monate, gestattet aber keine weiteren Neueinstellungen. In einer Pressebesprechung teilte das Vorstandsmitglied der Henschel & Sohn A.-G., Dr. Fichtner, noch mit, daß die Firma von der Reichsbahn einen Auftrag über 50 dreiachsige Lastwagen und einen weiteren Auftrag über 20 Fünftonnenwagen mit Lanova- Dieselmotoren erhalten habe. Die Beschäftigung könne für den Winter als gesichert gelten. Das Auslandsgeschäft gestalte sich sehr schwierig. Der einzige Abnehmer sei Indien, doch könne Deutschland mit England dort wegen der Preisgestaltung nicht konkurrieren. Frankfurter Abendbö se. Frankfurt a. 1, 15. 2Iug. Der heutigen Abendbörse fehlte es an jeglichen Orders seitens der Kundschaft sowie an Anregungen irgendwelcher Art. Die Kulisse übte stärkste Zurückhaltung. Die Llmsahtätigkeit beschränkte sich daher auf ein Minimum. Don den Kursen, di' zunächst zur Rotiz gelangten, waren IG.-Far- ben 0,50 Prozent unter Berliner Schluß, während Phönix 0,25 Prozent anzogen und AEG. behauptet lagen. 3n Schifsahrtswerten lag kaum i noch Angebot vor, und die erholten Mittagsschlußnotierungen n annte man unverändert. — Am Rentenmarkt sanden kleine älmsätze in späten Schuldbuchsorderungen zu unverändert 79 Prozent statt, Stahlverein-Bonds setzten 0,13 Prozent niedriger, deutsche Anleihen lagen geschäftslos. U. a. notierten: Reubesitz 10,85, Altbesitz 77,25, öproz. Stahlverein 60, Schutzgebietsanleihe alle 6,85, Reichsbank 150, Harpener 89. Klöckner 53, Phönix 35,50, Mannesmann 57,25, Skahlverein 34,75, Aku 37,75, Bekula 108,25, AEG. 20,25, Scheideanstalt 172,50, Licht & Kraft 96, IG.-Farben 131,50, Gesfürel 80, Holzmann 48,25, Rütgerswerke 56,50, Reichsbahn-DA. 99,65, Hapag 11,25, Rordd. Lloyd 12,50. Frankfurter Pserdemarkt. WER. Frankfurt a. M., 15. Aug. Bei dem gestrigen gpt befahrenen Pferdemarkt war der Besuch seitens der Landwirtschaft gering. Trotzdem fanden die zum Verkauf aufgestellten Tiere flotten Absatz an Handelsleute aus der näheren und weiteren Umgebung sowie nach dem Rheinlands. Es erzielten geringe Laufpferde 200 bis 400 Mark, mittelschwere Arbeitspferde und die aus Ungarn importierten Pferde 650 bis 850 Mark: gute norddeutsche Tiere waren knapp und wurden mit 900 bis 1100 Mark gehandelt. Für Schlachttiere erste Qualität sind 25 bis 27 Mark und für zweite Qualität 19 bis 21 Mark je 50 Kilo angelegt worden. Der nächste Pferdemarkt findet am 2. Oktober statt. Gewinnauszug 5. Klasse 41. Preußisch-Süddeutsche (267. Preuß.) Staats-Lotterie Ohne Gewähr Nachdruck verboten Auf jede gezogene Nummer sind zwei gleich hohe Gewinne gefallen, und zwar je einer auf die Lose gleicher Nummer in den beiden Abteilungen I und II 5. Ziehungstag 14. August 1933 3n der heutigen Vormittagsziehung wurden Gewinne über 400 M. gezogen 2 Gewinne zu 10000 M. 372971 10 Gewinne »u 5000 M. 8679 81906 215916 266490 345488 14 Gewinne >u 3000 M. 49057 86720 182077 269672 296144 351600 381618 60 Gew ,-ne ,u 2000 M. 4916 5928 9071 20212 24753 24868 34430 44243 60390 66516 70334 73606 73673 86314 91149 101521 106535 131690 139300 184391 222971 263369 269323 302245 315477 317289 353296 360037 378263 389005 134 Gewinns zu 1000 M. 4276 13257 16152 17575 23435 24561 37537 38257 40975 42585 44405 54118 64669 73732 77083 81914 83690 92242 98271 108583 112921 113417 120436 127883 136457 137448 138794 153064 154701 158931 165936 169200 171476 184005 184859 186609 187305 196378 202602 204552 209696 210154 210681 211822 215241 218016 232214 234328 241379 253697 293201 299784 312460 316469 322524 323580 323762 340535 355014 355216 364209 367326 375642 377004 377775 380937 394005 202 Gewinne ,n 500 M. 2134 12652 13308 26924 27008 28514 32354 37935 41805 43104 47078 47463 52729 54081 67612 68190 70272 71743 73812 81883 82044 83910 85802 93754 97415 99334 104745 108578 109474 112312 116612 125378 128076 129884 133033 134873 135169 150661 151447 154465 162848 163947 167425 168291 168452 171671 186616 194764 210453 213393 214607 219363 220612 225991 228912 243709 244735 248564 251529 254244 264847 266308 269348 270269 271606 274139 275627 284707 284913 286297 288813 289725 291928 292642 293098 294311 300768 311211 317825 319498 319903 320922 323844 324643 334459 337214 339927 343747 345889 352039 356234 358646 370717 373677 380334 391457 397380 397686 399104 39919^ 399742 In der heutigen Nachmitlagsziehung wurden Gewinne über 400 M. gezogen 4 Gewinn, ,u 5000 M. 291907 311492 12 Gewinne ,u 3000 M. 22911 200163 209946 229841 359565 379750 48 Gewinne zu 2000 DI. 13341 17280 21344 35917 53658 80945 84880 86351 121360 159311 199475 242711 253139 257506 260367 271693 312208 364718 316677 378590 327470 334505 341491 356901 1 36 Gewinn« ju 1000 M. 11120 20938 26067 30112 33444 52489 59840 64031 66756 67062 90221 91695 93362 94302 106125 107709 108244 112980 116899 117278 123606 127019 129152 132963 135605 138118 144040 145786 155460 160866 167300 168790 180289 194296 195427 206255 211437 221291 229550 252045 254762 255556 256909 260127 264637 265870 268483 282935 284061 296375 303742 305063 306278 324883 335597 340837 345458 361583 365008 369387 387819 370118 390045 370617 396337 372025 372581 386824 222 Gewinne zu 500 W. 3720 12462 13538 20624 28272 34560 38362 38428 38ß88 41391 45029 46029 46120 48151 48376 50384 51931 52144 55778 61007 68792 69481 76511 86746 87515 91926 94326 114795 115135 115735 115872 124484 126829 133199 135336 138204 138448 138990 144688 143296 148345 148855 164068 165142 165169 168303 179460 181292 181578 182518 187048 190713 191294 192023 198688 200365 200358 204445 204572 209534 218892 224075 231138 236475 239713 240256 242833 245438 245564 253664 254433 254472 255062 257090 260232 261727 264576 264608 265663 271892 280553 281957 286364 295212 296473 301580 302859 307099 314402 318466 324268 326614 334080 335637 338034 339012 343830 355461 375288 376303 376593 378605 382453 383608 398690 385975 398923 386361 387818 394668 396727 Im Gewinnrade verblieben: 2 Prämien zu je 500000 und 100 Prämien zu je 3000, 2 Gewinns zu je 50000 J, 2 zu je 300000, 2 zu je 200000, 4 zu je 100000, 6 zu je 75000, 10 zu je 50000, 30 zu ,e 25000, 170 zu je 10000, 424 zu je 5000, 818 zu je 8000, 2432 zu je 2000, 4870 zu je 1000, £056 zu je 500, 24380 zu je 400 Di. Kurszettel der Berliner und Frankfurter Börse. ________ D'e hinter Öen Papieren angeführten Ziffern geben öte Hohe öer zuletzt be|d)iollenen Dividende an. — Retchsbankdiskont 4 o H., Lombardzinsfuß 5 o. H. iyranliuri a. 2)1. Berlin Frankfurt a.M. Berlin Frankfurt a. 2)1. Serhn Devisenmarkt Berlin — Frankfurt a ZU. Schluß- kurS üa)iupr. Abend- börle Schlußkurs Schlußk. Mittag- börse Schlußkurs Schlußt. Abend- börse Schluß, fürs Schluß!. Millag- börie Gchluß- kurS Schlußk. Abcnd- börse Schluß- lurS Schlußk. Mnag. börfc 14. August 15.August Amtliche Notierung Geld 1 Arie' Amtliche Notierung Geld. | Sric 'Datum 14-8 : 15.8 j 14-8 j 15-8 Datum 14-8. 15-8 14.8 15.8- Datum 14-8. 15-8 14-8 15.8- 6% Deutsche Reichsanleihe v. lf)27 6% efjem.7% Tt. iKcidrSant.u. 1929 5'/zoo Doung-Anleiye osn 1930 .. Teutsche Aul.-Ablvj.-schuld mit Ausios.-Rechten ............. Teogl. olme Sluslos.-Rechte...... 6% et)em.8% Hess. Voltsstaat 1929 (tütLjaljlb. 102%) ............ 6% •Ve|f. Lande-baut Darmstadt GoldR. 12.................. £>’_■% Hel!. Landes-Hypotheken- bank Tarmftaot Liaut......... Lberhessen Provinz Anleihe mit Auslos.-Rcchlen ............. Deutsche Komm. Sammelabl. An- leihe Serie 1 mitAuslos.-Rechteu 6% ehern. 8% Frantf. Hnp.-Bank Goldpse. 15 unkündbar bis 1935 6% ehe ui. 7% Franks.'Hyp.-Bank Goldpse. 16 unkündbar bis 1936 5J4% ehern. 4’/2% Franks. Hyp.» Bank-Ligu.-Psandbriesc....... 5'/;% ehern. 4% Rheinische Hyp.-Bank-Ligu.-Goldpse..... 0% ehern. 8% Pr. Landespsand- briefanftalt, Pfandbriese R. 19 6% ehern. 7% Pr. Landespfand- bricfanftalt, Pfandbriefe R. 10 ©teuerßutfeh. Verrechnungskurs.. 4% Oesterrelchifche Goldrente.... 4,20% Oesterrcichische Silberrenic 4% Uiiflariidie Goldrente....... ................ 3,10 58,42 61,80 13,845 16,405 169,26 21,97 69,81 71,51 80,91 34,99 3,12 58,66 62.04 13,905 16,485 169,94 22,05 70,09 71,79 81,23 35,13 i llt.W 5S? Btü09en; ®ie0enc’ Hein"""" fllonats S'k von inW itrnfP unter5;11" ci-W? poll1 §ie bet' fen Staat« lien einc treibe bei Dernichtr Menscher Hungere, kannte - terns der eii Weltblä Eo beim ser „3r der Lorn ler ange mühuW regulier' Ruhlc fuhrr Getre ten 2Ibl dern, d wollten nennen feiner I ausführ Mus besonder die geict lohnt fid noch ein Heutic Sie Kon Londone ren." Er Lüge", i Gleicher verpflicht zur jionsi gur feine hier fjani unbi)e$ Itanbem her tein L Doranten, ZU Dl sviim \o\y mutz toqt Platz räut Politik F kommt je jo wie e allgemeir suchte M Frankrei Kundgeb Defterrei des Per Ganz Geschick, männer, in uner Präsents tschechos amt nat revisj Reuerdi scheu deutlich Versuchen Deuts wruch ai Nationen Aott fei öer osteur polnisch beiden sehen. < Ml meh dunh die srredsertix P M deutschen neben F die Tipz zosische j . Demeri Zer Seit Se'te he, über bQ5 mentrejfe französisch lidj bie j n°ch Sott deutsche in Stolen' L"dh°t frnber & W freile v°rQUs -W ™Qbren $