V 89,40 >9 fanb ibenb i [to:t. Anlaß on Öen ?r Cßer. ib'.chiuf) en lrhr schöne :n Sie. mb 11t. enM Slchaslen ' Arbeit- id,cn o ii- it großet arbeit- 932. e sich bie die liier- n Jahre t, gegen rtrcii't'n ibä bie hr Der- anale in Hastsbe- m neuen die Darin einige ungspro- )ummi MB- )pel uni) n Jahr-'- ii-®erie ilie Opel Zeneral- bie L'r- . durch' B. Tix. r 1,181; Eiehen Samen, pirfnrag yrif ff. 1’5 12,«j 3.C63 169.« 72.77 13,17 77,C« 14.13 0,8« 4,217 58,4» 2I.C8 16,6 81.1 31.’ 81.88 0,87 0,241 5f6 12,86 für ben handel-- ie (91.3) uptgrup-- I), inb*p 1,1 u.fi) 2 D.j).), >.), flon- netbe kchden. i? Jfm. 4.63, 'Säften *:t« ■uiann- 5.®«$ :n -!■ 2n ? bei :8 Cie- '• 0:0)'. Qnlfut 5$ ^Ifurt ln:p9en anrur- , üvtsl. anlfmt •^21 ■3 Cie. ?.n_ Sur mQhpi $n,d „ne ptrfcg: vrühl'lchc Uni°-.ftla,5-viich° nnö Sttintruderei R. Ü-n?e in Süriftleltung uni> SelchMI-S-: S-t>u<-tra^e iages führen dürfte. Inzwischen wird der Reichskanzler die Besprechungen mit den Parteiführern, die bereits in der vorigen Woche begonnen haben, fort- sehen, und zwar steht für heule oder morgen der Besuch des Prälaten K a a s in Aussicht. Außerdem rechnen politische Kreise für morgen mit einer Aussprache zwischen h u g e n b e r g und Hitler, ohne dah dabei aber sofort positive Ergebnisse, etwa eine Zusammenarbeit zwischen dem Kabinett Schleicher und den Rational'ozialisten, erwartet werden. Ob es noch vor dem Reichstag zu einer Um- bildung des Kabinetts kommt, das hängt natürlich in erster Linie von dem Verlaus des Aeltestenrates und den bevorstehenden Besprechungen des Reichskanzlers ab. Das „k r i s e n s e st e Kabinett, zu dem der Kanzler seine Regierung angeblich umbauen will, ist schon zum Schlag, wort geworden, das man in politischen Krei en dauernd hört. An sich leuchtet es natürlich ein, dah General von Schleicher sein Kabinett io stark wie möglich machen möchte, wenn es zur Auslösung und einem neuen wnhlkamvf kommen sollte. Der Eindruck volitischer Kreise, dah das Ergebnis der lippischen Wahl die parlamentarische Situation im Re'ch versteift hat, kommt auch darin zum Ausdruck, dah man sich bereits über das voraussichtliche Datum der Reichstagsneuwahl unterhält. Ulan nennt allgemein den IS. oder 2 6. Februar als Wahltag, da die Reichs- reglerung im Interesse der Wirtschaft einen langen Wahlkamps vermeiden würde. Ob die Entwicklung sich so zuspiht. hängt seht natürlich ganz von der Haltung ab, die die Rationalsozialisten im Aeltestenrat und im Reichstag einnehmeu werden. Berlin. 16. Jan. (ERB. Funkspruch.) wie wir erfahren, hat sich das R e i ch s k a b i n e t t heute vormittag um 11 Uhr verjammelt. Die Beratungen gelten aber weniger der allgemein politischen Lage, als der weiteren Arbeit an der Rotverordnung über den V o l l ft r e ck u n g s s ch u h für die Landwirtschaft. Natürlich bespricht man in politischen Kreisen heute vormittag sehr stark den Auvsall der lippischen Wahlen. Ulan zieht aus ihrem Ergebnis den Schlufz, dah es nun wahrscheinlich doch zur Auflösung und Reuwahlen im Reich kommen wird. Dabei wird aus die Veröffentlichung der P r e f f e st e l l e der R S D A P. verwiesen, die bereits deutlich erkennen läht. dah sich die parlamentarische Situation von der national- sozialistischen Seite her zweifellos versteifen wird. Die Ratioualsozialisteu haben in Lippe gut abgeschnitten und ziehen offenbar daraus den Schluh. dah sie auch im Reich Reuwahlen nicht zu fürchten haben würden. In den anderen Parteitage™ ist man allerdings der Auffassung, dah die lippischen Wahlen keineswegs typisch sür Deutschland seien, sondern man bezeichnet das Ergebnis von Lippe als die Folge davon, dah die RSDAP. die ganze Wucht ihres Propaganda-Apparates auf dieses kleine Land konzentriert hat. wie weit das richtig ist. mag dahingestellt bleiben: sicher scheint jedensalls. dah die Möglichkeiten einer weiteren Vertagung des Reichstages sich nach den lippischen Wahlen sehr stark vermindert haben. In der Sitzung des A e l t e st e n r a t e s des Reichstages am kommenden Freitag wird zweifellos erklärt werden, dah die R e i ch s r e g i e - r u n g eine Vertagung als Tolerierung auffasie. In politischen Kreisen glaubt man nicht, dah die Rationalsozialisten bann einer weiteren Vertagung ; u st i m m e n werden, so dah also die politi'che Aussprache in der am 24. Januar beginnenden Reichslagstagung zu einem scharfen Kampf und zur Auflösung des Reichs- Annahme von »nzeigen für die Tagesnummer bi» zum Nachmittag vorher. Preis für l mm höhe für Anzeigen von 27 mm Breite örtlich 8. auswärl» 10 Reichspfennig: für Ne- hlameameigen von 70 । m Breite 35 Reichspfennig, Platzvorschrift 20“ , mehr. Chefredakteur Dr. Friede. Wilh. Lange. Verantwortlich für Politik Dr Fr. Wilh. Lange; für Feuilleton Dr H.THyr-ot; sür den übrigen Teil Ernst Dlumschein und^ürdenAn» ze»genteil i.D.TH.Kümmel sämtlich in (Siegen. Hiller kommt heute nach Berlin. Weimar. 16. Jan. (CNB.) (Eigene Meldung ) Wie verlautet, beabsichtigt Adolf Eitler. der bis Nacht hier verbringt, am Montag früh nach Berti n zu reisen. Die Bedeutung des Wahlergebnisses. Erl chr'ni tägltd), äuge' Lonn'aqs und eieriag» Beilagen. D,e Illustriert« Gienener Famii,enblalte> Heimat mBild Die Scholl« monats-Beingsprm. «jjlu 4 Beilagen RTI 1.9b Ohne Illustrierte . 1.80 Zustellgebühr . . -25 Auch bei Nichterscheinen von einzelnen Nummern infolge höhere, Gewalt Hernsorechanschlüsse unter Sammelnummer 2251 Anlchrift iüi Drahlnach» richten Anzeiger Giefoen. Postscheckkonto: sronlsrrt om Main 11686. ein solcher unbeugsamer DolkSwil l e besteht und auch bann und gerade bann bestehen bleiben wird, wenn ein Schwanken in ber feierlichen Erklärung der fünf Mächte in Gens em* treten sollt«- W r wollen in die Wllt bincinnfen; Das deutsche Volk will nun endlich als freie, gleichberechtigte Ration im Kreise der Völker den Platz einnehmen, auf den es nach seiner grohen inneren Vergangenheit und seiner Leistungsfähigkeit Anspruch hat. Die Feier schloh mit dem Fahnen ausrnarsch. Der Reichspräsident und die Ehrengäste wurden beim verlassen des Sportpalastes durch immer wieder einsehende Kundgebungen gefeiert. Verständnis in England. London, 16. Jan. (WTB. Funkspruch.) Die Rede des Reichskanzlers von Schleich e r in seiner Eigenschaft als R e i ch s w e h r m i n i st e r bei der Reichsgrünbungsfeier des Kyfshauserbundcs über bie Frage ber a11gemeinen Wehrpflicht ober, wie „Daily Mail" sagt, fein R u f nach Waffen, wirb von ber Presse ohne befon- 1 deren Kommentar wibergegeben. Die deutschen Bestrebungen in biefer Hinsicht sinb bekannt unb wurden, wenn nicht mit ausbrücklicher Zustimmung, so doch mit V e r ft ä n b n i s beobachtet. Ohne diesen starken Willen $ur Ration im Geiste Bismarcks kann die Freiheitsbewegung, in bet wir augenblicklich stehen, nicht durch- gesührt werden, eine Freiheitsbewegung, die aus der Diese des Volkes heraufdrängt, das nicht gelernt hat und nicht gewillt ist, ewig Sklave zu sein. Reichskanzler und Reichsrvehrminister von Sch.sicher hielt hierauf in seiner Eigenschaft als Reichswehrminister eine Ansprache, in der er sagte: Ich freue mich, dah ich als Reichswehrminister heute dem Kyffhäuserbund, der wie kein zweiter Bund in Deutschland die echte Kameradschaft auf seine Fahnen geschrieben und zur Richtlinie seines Handelns gemacht hat, die Grühe der jungen deutschen W e hr - macht selbst bringen kann. Das Deutsche Reich, das vor 62 Jahren gegründet wurde, verdankt seine Entstehung nicht zuletzt den Ruhmestaten einer in der Organisation zwar noch nicht zusammengeschlossenen, aber in Geist und Tapserkeit einheitlichen deutschen Armee. Unter dem Schuh dieser Armee hat Deutschland eine lange Reihe glücklicher F r i e den s j a h r e erlebt. In Di er furchtbaren Kriegsjahren hat diese Arrn.e den Feind von Deutschlands Grenzen ferngehalten. Gerade deshalb hat diese Armee, die schliehlich doch das deutsche Volk in Waf- f e n darstellte, nichts als so kränkend, unverdient, entehrend und von Seiten des Feindes unritterlich empfunden, wie das Verbot, Waffen _ zu tragen. Gilt doch dem Deutschen seit Urväter Zeiten das Recht, eine Waffe zu tragen, als das Zeichen des freien Mannes. Unsere Feinde wühlen sehr wohl, dah sie Deutschland ins Mark trafen, als sie es wehrlos und damit zu einen Volk zweiter Klasse machten. Gegen diese Deklassierung und für die Wiedergewinnung seiner Gleichberechtigung auf Militär.schem Gebiet hat daher das deutsche Volk und nicht am wenigsten die alten Soldaten, die sich heute hier zu einer Gedentseier zusammengefunden haben, zäh und mit heißem Herzen gekämpft, bis ihm vor kurzer Zeit dieses ent- scheidende Merkmal seiner Souveränität wieder zuerkannt ist. und ich kann heute nur die Worte des Herrn Reichsauhenininisters wiederholen, dah die Reichsregierung keine Abrüstungs-Konvention unterschreiben wird, die diesem Grundsatz nicht Rechnung trägt. Im übrigen wollen wir nur die g l e i ch e S i ch e r h e i t. wie jedes andere Land, und ich möchte hier erneut betonen, dah ich die a 11 g e m e i n e w e h r p f l i ch t für ein ganz befonders erstrebenswertes Ziel halte. liniere zweite Pflicht: Sorgen wir für Verbreitung ber Erkenntnis, bah ber Rot- unb Lei- bensweg unseres Volkes eine Opfertat ohnegleichen ist, um aus eigener Kraft W eber hoa)zutom- men unb nicht von neuem, wie schon so oft, nachteiligen politischen Dinbungen zu unterliegen. Die dritte Pfticht, bie für ben Kyffhäuserbunb schon seit (ähren oberster Leitsatz ist, Schaffung einer großen beutfchen Front. Mit Vorbebaa)t ist biefer Rarne gewählt, weil ber Begriff national vielfach zu eng gefaßt würbe, toeil bie Derfuche, nationale Fronten zu bilden, darin bestanden, einige Parteien ober Parteigruppen aneinanberjubinben. Wir wollen etwas an- beres. Wir wollen gesinnungsrnähigen Zusammenschluß - unabhängig von allen Parteibindungen - aller berer, bie deutsch fühlen beutsch be nie n unb beutsch hanbeIn wollen, bie willens sinb, wirkliche nationale sittliche unb kulturelle Ausbauarbeit zu leisten,'die von ber lleberjeugung burchbrungen sind bah in ber jetzigen Gefahrenzeit eines das Rotwendigste und Dordringlichste ist: Die Her- stellung eines einheitlichen geschlossenen Volkes und Selbsterhaltungswillens wenigstens in den großen Lebens- und Schicksalssragen ber Ration. General v. Horn schloh: Unser verehrter E h - renpräsident Genera eldrna. s Hall v. H i n - benburq. hat uns alten Soldaten das leuchtendste Deispiel der Pflicht gegeben als er über alle persönlichen Auffassungen hinweg als Königlicher Feldmarschall die Geschicke unseres Voltes in bie Hand nahm mit bem Bekenntnis „liebet alles das Vaterland!" Solche lieber- zeugung von der Notwendigkeit, ja von dem Segen der Unterordnung des einzelnen unter das wohl des Ganzen lebte in unserer alten Armee. Dieser Geist soll und muh weiterleben und immer wieder den willen zur Nation stärken. Veränderte Zeitverhältnisse werden veränderte Formen bedingen. Ich denke dabei in erster Linie an die Miliz. Seien Sie aber überzeugt, dah die Wehrmacht, wie auch ihre äußere Form sein mag, stets von dem Gei st beseelt sein wird, der der Ihre war und ist. Tradition, wie wir sie auffassen, ist nicht an Zahlen und äußere normen gebunden. Tradition ist die Verpflichtung zu den alten Soldaten Lügenden des Gehorsams und der Kameradschaft. Daß die Kameradschaft innerhalb der Reichswehr im gleichen Maße gepflegt wird, wie in der alten Armee, ist für uns selbstverständlich. Auch zwischen den alten Soldaten und der jungen Wehrmacht bestehen engste kameradschaftliche Beziehungen. Die heutige Weihestunde gibt ihnen wieder einen besonderen Ausdruck, und ich hoffe, daß sich bald Mittel und Wege finden, dieses Band zwischen den im Kyss- Häuser-Bund vereinten allen Soldaten und den ausgeschiedenen Reichswehrangehörigen fester zu knüpfen. heule aber tut noch eine andere Sameradschasl not, eine Kameradschaft, die sich auch nach außen hin zeigt in dcm Gefühl enger Verbundenheit mit allen deutschen Volksgenossen. Detmvlb, 16. Ian. (TU.) Das markanteste Zeichen des Wahlergebnisses von Lippe ist da« weitere Anwachsen ber national!©- zia 1 istischen Stimmen, bie von runb 33 OOO am 6. Rovember auf 38 844 am 15i. Januar gestiegen sind. Dieses Ausmaß des nationalsozialistischen Erfolges kommt in erster Lrme auf das Konto ber vielen Reben, bie Adolf Rillet selbst nicht nur in ben Stabten, sondern auch auf kleinen Dörfern des Freistaates Lippe gehalteni hat. Rach dem Ergebnis der Wahlen ist bie bisher aus neun Sozialdemokraten, einem Staatsparteiler unb einem Dolksrechtsparteiler zusammengesetzte Koalition in bie Rkinder - beit gekommen. Die Rationais oziali st en werben im neuen ßanbtag von 21 Sitzen neun Sitze innehaben, während sie bisher nur durch einen einzigen Abgeordneten vertreten waren, der von der Landvolkpartei übergetreten war. Die Sozialdemokraten, bie seit 1919 durch ihren Landespräsidenten Drake unur/erbrochen das Land Lippe regiert haben, sind von neun auf sieben Sitze herabgedrückt worben unb da eich bie Kommunisten nicht ben erwarteten Zuwach« von ein auf brei, sondern nur auf zwei Mandate erhalten haben, kommt also eine Linksregie* rung für Lippe nicht mehr in Frage. Die Deutschnationale Volkspartei, die bisher drei Sitze innehatte, wird nur noch einen Vertreter in den neuen Landtag entsenden. Der Stimmenruckgang der Deutschnationalen von 9750 am 6. November auf 5923 am 15. Januar wird in politischen Kreisen in erster Linie auf den Konflikt zwischen Landbund und Schleicher zurückgefuhrt, also auf die Einwirkung der grohen Politik. Der Evangelische Dolksdienst, der bei diesen Wahlen neu in Erscheinung trat, hat ein Mandat erreicht. Die Deutsche Volkspartei, die einen Sitz gegenüber drei Sitzen im Jahre 1929 erhalten hat, hatte Listenver- bindung mit den Deutschnationalen vereinbart. Durch das Wahlergebenis ist eine r e i n e R e ch t s - regierung möglich geworden. Eine neue Regierungsbildung wäre durch ein Zusammengehen zwischen den Nationalsozialisten und den Deutsch- nationalen unter Hinzuziehung des Dolksparteilers, oder des Vertreters des Evangelischen Volksdienstes 1 möglich. Die Kommunisten, die am 6. November 14 590 Stimmen erhielten, haben diesmal sehr schlecht ab- geschnitten. Sie haben 11 000 erhalten. Der otim- menrüefgang wird in erster Linie auf landespolt- tische Gesichtspunkte zurückgeführt. Oie Schluß olgerung der NSDAP. Der offizielle Kommentar. Weimar, 16. Jan. (TU., Zum Ergebnis der Wahl en in Lippe schreibt bie Reichspressestelle der RSDAP.: .Der heutige Wahlsieg ber RSDAP. in Lippe kann in feiner politischen Bedeutung als I Grabmesser für bie allgemeine Stimmung un Volke nicht hoch genug eingeschäht toerben. Er widerlegt nicht nur in überzeugender Weise Die gegnerischen Behauptungen von einem Rückgang der nationalsozialistischen Bewegung, sondern ist auch der durch nichts mehr abzuleugnende Beweis dafür, baß die Stagnaki on der RSD AP. völlig überwunden ist unb daß eine neue Aufwärtsentwicklung nunmehr besonnen hat. Die nationalsozialistische Welle steigt wieder. Die RSDAP. ist aus der Verteidigung wieder zum siegreichen Angriff übergegangejj Das ist Hezwingende pvlitischeSch^MM Die AeichMM nach den lippeschen Wahlen. Gin offiziöikSStimmungsbiw.-ReichStagsneuwahl-n wahrschemUcher geworden? Ich habe in letzter Zeit ganz besonders erfreuliche Zeichen solchen Empfindens in der Reichswehr gefunden, wo Truppenteile unb Schisfsbesatzungen in Hilfsmaßnahmen für die notleidende Bevölkerung wetteiferten, und wo von allen militärischen Kommandobehorden jede Maßnahme mit Verständnis und freudiger Zustimmung unterstützt wurde, die dazu geeigne war, Erwerbslosen Srot unö 21 r beit z u bringen. Ich wünschte, daß solche Beispiele freiwilliger Opserbereiftchaft in allen Kreisen des Volkes Rachahmung fänden. Tradition ist aber auch die Verpflichtung zu gleicher sachlicher Arbeit, zu gleichen Leistungen jm Dienst des Vaterlandes, wie sie in der alten Armee selbstverständlich waren. Leuchtendes Vorbild dafür bleibt uns allen alt unb jung, unser hochverehrter Herr Generalfeldmarschall und Reichspräsident. Ich kann das We- sen dieser Tradition nicht besser umschreiben als mit den Worten, die ber Herr Feldmarschall der jungen Wehrmacht zurief, als er im Jahre 1925 ben Oberbefehl über die Reichswehr übernahm: „Im alten Sinn für Pflicht und Opfer liegen ihre wurzeln, ihr handeln aber gilt der Gegen- Berlin, 15. 3an. (SU.) ®e> Reichskriegerbund „Kysfhauser h eit aus Anlaß ber t>2. Wieberkehr bes Reichs- grünbungstages am Sonntagmtttag irn B-erliner Sportpalast eine emdiuasvolle W eihe - ft u n b e ab, an ber auch Reichspräsident, Gene- ralfeldmarfchall v. Hindenburg, als Ehren- Präsident, ferner der Kr 0 npr l n z , Prinz Eitel-Friedrich, sow e Generalseldmarschall v. Mackensen teilnahmen. Gegen 12 Uhr erschien Reichspräsident v. Hindenburg in Eeneralfeldmarschallsuniform in Begleitung des Reichskanzlers und Reichswehr- Ministers ».Schleicher. der ebenfalls Uniform trug Sie wurden von den brei Präsibenten des Kyffhäuserbundes zu bem Chrenpodiurn geleitet, aus dem Platz genommen hatten: Die Mitglieder des Hohenzollernhauses, bie Rcichsmini- ster v. Reurath , Dr. Dracht und SYrup, der Chef ber Heeresleitung General von Hamme r st e i n , der Chef ber Marineleitung 2Ibmi- ral Dr. Raeber, der ehemalige Reichskanzler v. Pa Pen, Genercllseldmarfchall v. Mackensen Generaloberst v. Kluck, General ber Infanterie v. H u t i e r , Admiral v. S ch r o e b e r General v. Stülpnagel, der Präsident bes Reichskuratoriums für Jugendertüchtigung, Oberbürgermeister Dr. S a h m, Polizeipräsident Melcher usw. Der Reichspräsident, der bie auf dem Podium versammelten Persönlichkeiten herzlich begrüßte, wurde von der Menge mit lautem, sich immer wiederholenden Hochrufen empfangen. Rach bem Einzug ber 63J Fahnen unter ben Klängen alter Märsche ergriff ber Erste Präsident des Deutschen Reichskriegerbundes „Kyff- häuser", General der Artillerie a. O. v. Horn das Wort zu einer Ansprache. Er führte u. a. aus ber Kysihauserbund lasse sich von bem Streben'leiten, ben Reichsgrünbungstagzu einem Feier- unb Bekenntnistag bes ganzen deutschen Volkes zu machen, damit es immer mehr in dem Witten gefestigt werde, bas Diktat bes zweiten Versailles, bas unsere Ehre unb Freiheit geraubt habe, zu überwinben. Während sich bie Fahnen senkten unb bie ganze Versammlung sich von den Plätzen erhob, epirte ber Rebner in einem tiefempfundenen Rachruf die zwei Millionen gefallenen deutschen Krieger. Die Musikkapellen spielten das Lied vom guten Kameraden. General v. Horn fuhr fort: Ver- gefsen wir niemals, daß wir die Schandeund die Schmach des F r i e d e n s b i k t a t e s nicht deshalb so schmerzlich empfinden, weil unser Volk schließlich gegen eine Welt von tfemben unterlegen ist, sondern wegen der Art, wie wir zusammen gebrochen find, wie wir unseren Sturz ertrugen, teils in Gleichgültigkeit, teils in würdeloser Selbstbeschuldigung, ia Selbst- zerfleischung. Deshalb soll über dieser Weihestunde bie Mahnung stehen: Erkämpft unb bekämpft eure Fehler unb werbet nun enblid) ein Volk. Bannt ben Klassenhaß unb bie Parteisucht, bestinnt euch aus eure nationale würbe unb auf eure Geschichte. Deutschland fordert volle Wehrsreiheit! Reichskanzler von Schleicher spricht als Reichswehrmimster vor alten Soldaten über unsere Wehrforderung. wart unb Zukunft, bem Dienst am Volk unb Staat." In biefem Sinne gilt ebenso wie für die Wehrmacht für das gesamte deutsche Volk an diesem Gedenktage für bie Reichsgründung das Wort: „Was Du ererbt von Deinen Vätern hast, erwirb es, um es zu besitzen". General v. Horn knüpfte in einem Schlußwort an die Rede des Reichskanzlers an unb erklärte u. a.: Wir wissen aus der Aeuherung des Herrn Reichsaußenmini- sters daß in der Erklärung der Fünf-Machtebe- sprechung in Genf am 11. Dezember diedeutsche Gleichberechtigung unzweideutig anerkannt wurde. Die Schlacht in Gens ist aber noch nicht gewonnen. Wir wollen denReichs- grändungstag zu bem Gelöbnis benützen, daß Ur 15 Erstes Blatt 183. Jahrgang 1955 GiehenerAnzeM General-Anzeiger für Oberhessen nalsozialistische Die blutende deutsche Ostgrenze Aus der Provinzialhauptstadt Bück auf die Kundgebung des Vereins für da» Deutschtum im Ausland im Plenarsaal de- Reichstags. Da der Jubiläumsnachlaß nur in Rom gewonnen werden könne, wünsche der Papst von Herzen daß die Gläubigen in großer Zahl Zusammenkommen möchten zum Mittelpunkt der Kirche, Zu ihm selbst, dem gemeinsamen Vater Der volle Nachlaß der Sünden werde allen Gläubigen gewährt, die nach der Beichte und der Kommunion dreimal die vier Hauptbasiliken Roms besucht und dort einzelne oorgeschriebene Gebete verrichteten. Zum Schluß forderte Papst Pius XI. die Gläubigen nochmals auf, die heiligen Reliquien der Basilika Santa Croce in Jerusalem und die Heilige Treppe beim Lateran zu besuchen. Das außerordentliche Heilige Mr verkündet feierliche Bekanntgabe der päpstlichen Bulle Aus aller Mett. Kontrolleur eines Arbeitsamts ermordet. Der am Arbeitsamt Opladen (Rheinprovinz) angestellte 46 3ahre alte Kontrolleur Walter May, zu dessen 'Tätigkeitsbereich es u. a. gehörte, nach Schwarzarbeitern innerhalb der unterstützten Erwerbslosen zu fahnden, kehrte von einem seiner Dienstgänge nicht zurück. Rach langen Rachforschungen der Polizei wurde May an der DiepentHaler Talsperre t o t aufgefunden. Der Beamte ist einem Verbrechen zum Opfer gefallen. Die Leiche wies mehrere Stichverletzungen auf. Einen seiner Handschuhe hatte man dem Toten als Knebel in den Mund gesteckt. Rach dem Befund am Tatort hat May, der über große Körperkräfte verfügt«, sich heftig gewehrt. Man glaubt, daß als Täter mehrere Personen in Frage kommen. May ist häufig bedroht worden, weil er Schwarzarbeiter rücksichtslos zur Anzeige brachte, die Aktentasche, die er bei sich führte, ist verschwunden. Au» 9000 Meter Höhe tödlich abgestürzt. Bei einem Dersuchsflug der Flugzeugwerke von Penhoel bei St. Nazaire st ü r z t e das Flugzeug aus9000Meter Höhe ab. Der Flieger wurde tot geborgen. Der Kontrollausscruß, der dem Unglück beiwohnte, nimmt an, daß der .Flieger einen Herzschlag erlitten hat, da man ohne jeden er- . sichtlichen Grund das Flugzeug spiralförmig abstürzen sah, ohne daß der Flieger den Versuch gemacht hatte, die Maschine wieder aufzufangen. systematisch wichtige Bestimmungen der sie betref» senden Gesetzentwürfe verschwiegen 2. Die Auffassung der Beamten über eine Zusammenarbeit stimme mit der der Regierung nicht überein, obwohl der gute Wille des Ministerpräsidenten anzuerkennen sei. Der Bericht der Finanzsachverständigen sei das Produkt einer engen Zusammenarbeit der Bankenkreise und starker wirtschaftlicher Jnteressentengrup- Meder bergan! Der kürzeste Tag und die längste Rächt liegen hiinter uns. Ganz allmählich nimmt di« Dauer der Helligkeit wieder zu, die Bahn der Sonne beginnt sich zu steilen und sich unserem Planeten zu nähern. Trotzdem die Ratur noch im Winterschlaf zu liegen scheint, regen sich doch bereits unsichtbar jene geheimnisvollen Säfte, in denen sich die lebengeoenden und erhaltenden Kräfte von älrbeginn durch die Jahrtausende bis zum Evlöschen alles Seins im All fortpflanzen. Mögen auch Schnee und Eis nach außen hin Erstarrung vovtäufchen, ein Ausgelöschtwerden, ein Verflüchtigen und «in absolutes Richts müßte die Weltordnung in "'n sinnloses Geschehen verkehren, 2m ewigen Fluß alles Werdens reichen sich in vorgezei^-nete... und zweckbestimmtem Wechsel Tod und Leben die Hände, unaufhörlich, damit einer des anderen Verllärung s«i. W.e das Leben in der Ratur in gesetzmäßigem Auf und Ab erstarkt und sch nach der Verausgabung in Blüten und Früchte zu neuer Leistung erholen muß, so führte und führt der Weg der Menschheck und der einzelnen Völker, oft in zähem, jahrhundertelangem Ringen, bisweilen auch :n kometenhaftem Anstieg und vom Glück begünst'.gt, zu Höhen der Wacht und Geltung h.nan, di« nur durch di« Zusammenfassung aller in der Gemeinschaft schlummernden Energien erklommen werden können. Solche Gipfel erreichen Nationen nur, wenn jeder einzelne sein ganzes Och m die Volksgemeinschaft verströmt, in dem verpfl.chtenden Bewußtsein, daß der Boden, dem man entstammt, mit dem Blut der Ahnen getränkt ist, damck wir in ihrer Schuld bleiben, Geschlecht um Geschlecht. Mcht jeder Tag in der Ratur ist Maienblüte und Erntefest. Roch über keinem Volk lächelte die Sonne ungetrübter Geltung in dem Ring der Völker, die sein Schicksal zu Gedeih oder Verderb beeinflussen können. Aber noch immer ging es nach Schicksalsschlägen mit den Völkern wieder bergan, in denen der Glaube an die unversieg- baren Kräfte des Bodens nicht verdorrte, den die Väter in den Kulturzustand brachten, der, allen Stürmen zum Trotz, die Ernte der Zukunft tragen soll und kann und wird. Die Zeit der Drache nähert sich ihrem Ende. Einmal muß es, wie nunmehr langsam in der Natur, auch mit uns als Volk wieder bergan gehen. Sonst würde das Sein und Schaffen in und kür die Gesamtheit seinen schönsten Sinn verlieren! Jlottmf der deutschen Jugend. Auf Einladung der Leitung des Notwerks fand am gestrigen Sonntagvormittag im Saale des früheren Hotels Großherzog eine Besprechung statt, zu der 31 Vertreter von Jugendoerbänden erschienen waren. Die Anregung daß die einzelnen Ju- gendgruppen sich im Dienste des Notwerks zu einer gemeinsamen öffentlichen Veranstal- u n g zusammenfinden sollten, fand einmütige Zu- timmung. Es ist in Aussicht genommen, etwa Mitte Februar einen Spielabend abzuhalten, bei dem Volkstänze, Hans-Sachs-Spiele, turnerische und radsportliche Darbietungen, Gesang, Mando- linenkonzert und anderes zur Vorführung gelangen. Die originelle Veranstaltung, die auf künstlerischer Hohe mit den frischen Kräften unserer Jugend durchgeführt werden soll, kann sicherlich auf zahlreichen Zuspruch aus Gießen und den Landgemeinden rechnen. Neue Spende für die Winiernoibilfe. Don der Geschäftsstelle der Gießener Winterhilfe wird mitgeteilt, daß das Modehaus Salomon, Schulstraße, einen Posten Textilwaren zur Verteilung an bedürftige FamUien zur Verfügung gestellt hat. ♦ Der Ertrag der Wohltätigkeitsveranstaltung im Stadttheater, der für das Werk der Winternothilfe Verwendung finden wird, beziffert sich, wie wir von der Geschäftsstelle der Winternothilfe hören, auf rund 1600 RM. Davon stammen 1300 RM. aus dem Nettoerlös für Eintrittsgeld und rund 300 RM. aus dem Verkauf von Erfrischungen. rvornonzen. ageskalender für Montag: NSDAP., 20.30 Uhr, Cafs Leib, Nationalfozialisti- sche Versammlung. — Gemeindeoerein der Lukas- gemeinde, 20 Uhr, Lukasfaal, Generalversammlung. — Lichtspielhaus, Bahnhofstraße: „Der träumende Mund"; 22.45 Uhr, „Frankenstein". — Aus dem Stadttheaterbüro wird uns geschrieben. Als 16. Vorstellung im Dienstag- Abonnement bringt der Spielplan am Dienstag, 17. Januar, in dieser Spielzeit die erste Aufführung des Trauerspiels „Hamlet" von Shakespeare. Dieser Klassiker wird in völlig neuer Inszenierung unter der Spielleitung von Oberspielleiter Peter F o s s o t t herauskommen. Die Rolle des Hamlet spielt Harl Bruck. Mitwirkende: Damen: Berger, Koch- Herren: Bechstein, Eggemann, Sieten, Fassot, Fierment, För- derer Geiger, Hamel, Hauer, Heck, Heyser, Hub, Kühne, Michel, Nieren, Volck, Wrede. Spieldauer von 20 Uhr bis gegen 23 Uhr - Für Samstag, 21. Januar, abends 20 Uhr, und für Sonntag, 22. Januar, 19 Uhr, sind die nächsten Wiederholun- gen der Operetten-Reoue: „Im weißen Rößl" ange- setzt. An beiden Tagen gelten ermäßigte Operettenpreise und außerdem haben Vorzugsgutscheine Gül- tigkeit. Für Dienstag. 24. Januar, hat die Intendanz den Autor, Regisseur und Schauspieler Curt Götz mit seinem Ensemble zu einem einmaligen Gastspiel verpflichtet. Danzig bleibt deutsch! VDA.-Kundqebunq im Reichstag. Berlin, 14. Jan. (ERB.) Der Landesverband Mark Brandenburg des Vereins für das Deutschtum im Auslande veranstaltete im Plenarsitzungssaal des Reichstags anläßlich der Anwesenheit der D a n z i g - F l i e g e r eine große Kundgebung, an der u. a. zahlreiche Behördenvertreter teilnahmen. Der Vorsitzende des Landesverbandes Mark Brandenburg des VDA., Studiendirektor Gaster, führte in feiner Begrüßungsansprache u. a. aus, daß Danzig zwar ein eigenes Staatswesen sei, feine Einwohner aber unlöslich mit dem deutschen Volkstum verbunden seien. Das Problem: Staat oder Volk als Grundlage des politischen Lebens? sei für Deutschland besonders wichtig, denn während bei den meisten Völkern die Begriffe Staat und Volk nahezu zusammenfielen, wohnten von den rund l0Ü Millionen Deutschen nur wenig mehr als 60 Millionen innerhalb der Reichsgrenzen. Die übrigen 40 Millionen seien zwar deutsche Doltsangehörige, n * ch t a der deutsche Sta atsangehörige. Das Gefühl der inneren Verbundenheit des ganzen deutschen Volkes auch jenseits der Reichsgrenzen muffe erhalten bleiben Nach kurzen Ausführungen des Berliner Oberbürgermeisters Dr. S a h m und des Geschäftsführers des Landesverbandes Mark Brandenburg des VDA. Erich Klinghammer überbrachte ftub. Z'rwas, einer der drei Danzig-Flieger, den Gruß der alten deutschen Hansestadt Danzig. Täglich und stündlich stehe Danzigs Jugend im Kamps um deutsches Volkstum. Der Werbeflug der Akademischen Fliegergruppe wolle keine große Politik treiben, sondern Zeugnis ablegen für die unlösliche Verbundenheit Danzigs mit der deutschen Nation. Die Flieger wollten von ihrem Flug nach Danzig eine Gewißheit und einen Glauben mitbringen Zum Schluß ihres Fluges wollten sie in Danzig bezeugen, daß dos deutsche Volk der alten deutschen Hanse st a d t die Treue halte und daß im Reick Danzigs Schicksal und Not als Schicksal und Not des Reiches empfunden werde. Memelland deutsch! Eindrucksvolle Kn dgebnng in Berlin. Berlin, 14. Jan. (TU.) Der Memelland- bund veranstaltete am Samstagabend in Berlin zur Erinnerung an den am 15. Januar 1923 erfolgten Einmarsch der Litauer in das Memelge- biet eine eindrucksvolle Kundgebung. Das Thema '*• Veranstaltung lautete: ,Leh n Jahre Geeine Lotterie ausgeschrieben werden, die aller- dings den vollen Betrag einbringen müsse, der durch eine Pensionskürzung hätte eingespart werden können. Der Allgemeine Beamtenoerbaiiö und der Postbeamtenverband Haden heute vormittag Sitzungen abgehalten und tagen auch am Nachmittage noch. Bei der Sitzung des Allgemeinen Beamtenoerbandes wurde der A b b r u ch d e r V e r- Handlungen mit der Regierung wie folgt begründet: 1 Die Regierung habe der Beamtenabordnung ** In den Programmbeirat des Südwest deutschen Rundfunks berufen wurde u. a. der Universitätsmusikdirektor Professor Dr. Temesvary, Gießen. Die Berufung erfolgte von dem preußischen Minister für Wissenschaft, Kunst und Volksbildung. ** Auszeichnung. Der Waffenring der beut- fchen Kavallerie Hot bem Ehrenmitglieb bes Der- eins ehm. hesi. ßeibbragoner bes Kreises Gießen, Oekonomierat Carl Hoffmann, in Anbetracht feiner Verbienfte um die Erhaltung ber Trabition ber alten ruhmreichen Kavallerie das Mackenfen- Ehrenkreuz 1. Klaffe verliehen. ** Pünktliche Abgabe ber Umsatz- steuer- Doranmelbu ngen! Von sachoerstän- btger Seite wird mitgeteilt, baß noch Ablauf der Schonfrist für die Abgabe ber Umsatzsteuer-Voran- melbungen — am 17. bes bem Steuerabschnitt fol- genben Monats — vom Finanzamt unnachsichtlich em Verspätungszuschlag bis zu 10 v. H. bes Umsatzsteuerbetrages erhoben wirb. Es wirb also zur Der- meidung dieses Zuschlages pünktliche Abgabe ber Voranmeldung empfohlen. f o l g e r u n g dieser Wahl, der sich niemand entziehen kann. Aller politischen Hetze, allen Lügen seiner Gegner und allen Gewalten zum Trotz hat der Nationalsozialismus feinen Siegeszug aufs Neue angetreten als wohlverdientes Ergebnis unerhörter Standhaftigkeit, nicht zu erschütternder Treue und nicht erlahmenden Angriffsgeistes. Tie nationalsozialistischen Kämpfer in Lippe haben der ganzen Bewegung ein leuchtendes Beispiel gegeben, was nationalsozialistischer Wille zu leisten vermag. Die nächsten Wochen und Monate werden ganz Deutschland im Zeichen dieses neuen Erwachens und verstärkten K a m p s w i l l e n s sehen, der die Bewegung gegenüber dem Zusammenbrechen der anderen wie eine Sturmflut weitertragen wird, ois ihre Gegner am Boden liegen oder der NSD AP. die führende politische Stellung ein geräumt wird, auf die sie einen Anspruch hat. Für faule Kompromisse, die der Stärke und Bedeutung der nationalsozia'istischen Bewegung nicht entsprechen, ist nach dieser Wahl f ü r di e NSDAP, weniger Zeit denn j e." Berliner preffekommeniare D erlin 16. 3an. ($11.) Die wenigen am Montog'rüh ersch« nenden Ber Lier Blätter nehmen zu dem Wahlergebnis inLippe ausführlich Stellung. Der „OK o n t a g" weist daran s h n, daß der Stimmenzuwachs der Nationalsozialisten ziffernmäßig etwa in der Mitte zwischen dem Ergebnis vom 31. 3uli 1932 mit 42 280 Stimmen und dem Ergebnis vom 6. November 1932 mit 33 038 Stimmen liege. Die Nationalsozialisten hätten aber mit ihrem Zuwachs gegenüber der Wahl vom 6. November 1932 eine Abnahme der gefamtmarxistischen Stimmen nicht er- ' reichen können. Den allergrößten Teil der von den Sozialdemokraten gewonnenen Stimmen hätten die Kommunisten verloren. Die Zunahrne der Em Zenirums-Kommeniar. Köln, 16. Jan. (TU.) Als hervorstechendstes Merkmal des Wahlergebnisses in Lippe bezeichnet die „Kölnische Volkszeitung (KV.)" die Tatsache, das die Nationalsozialisten trotz eines Riesenaufgebotes an politischer Propaganda ihre Stimmenzahl oom 31. Juli 1932 nicht wieder erreicht hätten. Die „Hermanns-Schlacht", von der Hitler gesprochen habe, sei also nicht geglückt. Selbst der Umstand, daß Hitler die lippischen Dörfer ebenso intensiv bereist habe, wie be: den Reichstagswahlen die deutschen Großstädte, habe nicht genügt, um den am 6. November erlittenen Verlust voll aufzuheben. Dieses Kennzeichen der lippischen Wahl dürfte für das ganze Deutsche Reich gelten, lieber raschend sei ber Abstieg der Deutschnationalen. Nationalsozialisten stamme naa> diesem isrgeomel nicht aus dem marxistischen, sondern aus dem bürgerlichen Lager. Für die innerpolitisHe Lage Lippes liege die Bedeutung darin, daß das sozialdemokratische System gestürzt ist. Für die Reichspolitik werde sich die Folgerung ergeben, daß die NSDAP weniger \u vorläufigen, oder gar endgültigen Kompromissen mit dem Reichskabinett geneigt sein werde, als man bisher in der Wilhelmstraße angenommen habe. Die „M o n t a g s p o st" sagt, her große nationalsozialistische Wahlkampf habe nicht dazu gereicht. um die Ziffern der NSDAP, auf die Höhe zu bringm, die die nationalsozialistische Bewegung am 31. 3uti 1932 erreicht haoe. Der Stimmenzuwachs stamme nicht aus dem marxistischen, son- dern aus dem bürgerlichen Lager und bedeute keine Stärkung^ sondern lediglich eine Radikalisierung der Rechten. Auf der Linken dagegen habe sich eine Entradikalisierung vollzogen. Beide Resultate hätten keine Bedeutung für die Situation im Reiche. Rom, 15. Jan. (TU.) Am Sonntagvormittag wurde in der Vorhalle der Peterskirche zu Rom die päpstliche Bulle verlesen, in der das außerordentliche heilige 3ahr 1933 34 anläßlich der 1900. Wiederkehr des Todestages und der Auferstehung Jesu Christi verkündet wird. Bereits eine Stunde yorher hatte sich der gesamte Hofstaat des Papstes im Thron- jaul im Vatikan versammelt Nachdem Papst Pius XL auf dem Throne Platz genommen hatte, überreichte der Regens der päpstlichen Kanzlei dem Papst die Bulle. Papst Pius XL erteilte hieraus die Erlaubnis zur Verlesung und händigte die Bulle dem Dekan der päpstlichen Protonotare aus. Unter Glockengeläut, das bis Mittag andauerte, begaben sich hieraus, nachdem der Papst sich in seine Gemacher zurückgezogen hatte, die versammelten Prälaten m feierlicher Prozession in die Vor- Halle der Peterskirche, in der sich das Domkapitel und der Klerus der Basilika versammelt hatten Von einem Podium verlas bann der Dekan ber Prvtvnotare, der bekannte deutsche Archäologe Prälat Wilpert, die Bulle In ber Bulle erinnert ber Papst baran, daß es ben Geschichtsforschern nicht gelungen sei, den genauen Zeitpunkt dieser Jahrhun- bertfeier mit voller Sicherheit zu bestimmen. Trotzdem sei die Feier von derartiger Bedeutung, daß man nicht an ihr Vorbeigehen könne Daher fordert der Papst dazu auf, wenigstens für eine gewisse Zeit in diesem Jahre die Erde zu vergessen und die Gedanken zum Himmel zu erheben zur Betrachtung der Liebe, die uns der Erlöser bewiesen habe und zur Entflammung der Dankbarkeit, die wir ihm schuldeten. Anschließend ruft der Papst die Ereignisse jenes großen Jahres insGedächtnis, das nunmehr gefeiert werde, von ber Einsetzung bes Heiligen Abenb- mahles bis zur Austeilung des Heiligen Geistes unb zu ben Wunbern, bie die erste Verkündung des ersten Evangeliums begleiteten. Das Gedenken an dieses Ereignis labe zum G e - b e t unb zur Buße für uns selbst unb bie ganze Menschheit ein. Möge biefe» heilige Jahr den Seelen den Frieden bringen, der Kirche die Freiheit, den Belfern die Eintracht und das Gedeihen. waltherrschaft ber Litauer im Memel- lanb — w i e lange noch?" Der Bunbesvorsihenbe Professor B o e r s ch - mann begrüßte Vertreter ber Regierung, der Stabt Berlin, der Parlamente, der Hochschulen, der Verbände der alten Armee, der Wehrverbände usw. Er dankte ben im Memelgebiet ausharrenden Deutschen für ihren unerschütterlichen Glauben an das Vaterland. Zehn Jahre schmachteten nur schon 150 000 Deutsche unter ber Zwangsherrschaft der Litauer, die sich mit Gewalt deutsches Land angeeignet hätten. Das Memelland fei deutsch und müsse wieder deutsch werden. Die geschäftsführende Bundesoorsitzende Frau BrönnerHoepfner mahnte dazu, sobald als möglich eine ^Bereinigung ber Memel- frage Im deutschen Sinne herbeizuführen. Der 2. Vorsitzende des Memellandbundes, Dr. Borchardt, erinnerte an den Kampf gegen die deutsche Sprache, gegen die Autonomiegesetzgebung und die deutsche Gerichtsbarkeit. Der Selbstbehauptungskampf der Memelländer muffe Deutschland in einem Abwehr- und Auf- Närungsfeldzug unterstützen. Nach weiteren Ansprachen ber Vertreter ber Grenzlandsvereinigungen fand eine Entschließung Annahme, in der es heißt: „Wir werden bie staatliche Zugehörigkeit des Meme 1 gebietes zu Litauen niemals als zu Recht bestehend anerkennen. Hundert Jahre Unrecht machen nicht eine Stunde Recht. Wir werden unermüdlich die Welt aufklären und überzeugen, daß das M e m e l v o l k nach Herkunft und Willen restlos dem deutschen Kulturkreis angehört. Wir fordern die Wiedergutmachung des schreienden Unrechts, das durch den Berfailler Bertrag, durch die litauische Bergewaltigung und durch deren völkerrechtliche Duldung dem Memelland und dem gesamten Deutschtum zugefügt wurde Da» Memelland ist deutsch und mutz wieder heim ins Reich." Chorgesänge umrahmten die Kundgebung, bie mit bem Deutschlanblied schloß. Kürzung der französischen Beamiengehälier. Paris, 15.Jan. (WTB.) lieber das bisherige Ergebnis ber Kabinettsberatungen weiß Havas zu berichten, daß die B e a m t e n g e b ä 11 e r bis zu 12 000 Franken jährlich feiner Kürzung unterworfen roerben sollen. Dagegen würden bie höheren Gehäl- tei u m 2 bis 10 Prozent gekürzt werden. Die ursprünglich vorgesehene Pensionskür- zung ber ehemaligen Frontkämpfer Joll nicht oorgenommen werben; bafür werbe BSC Oberheffen an der Spitze! Jm Stetnbruch bei Großen-Linden Steinbrucharbeiten bei Großen-Li n- den, die im Laufe des vergangenen Jahres vielen Arbeitsdienstwilligen willkommene Beschäftigung gegeben haben. Für den weiteren Ausbau des Freiwilligen Arbeitsdienstes im neuen Jahre find bereits wertvolle Vorarbeiten geleistet worden 21 n der Lumda bei Lollar liger zeigen, daß hier über allen Parteihader und Standesdünkel hinweg wieder das Kamerad- schafts- und Zusammengehörigkeitsgefühl die Jugend zusammenschweißt. Mit wieviel Lust und Liebe die jungen Leute bei der Sache sind, zeigen unsere Bilder über Uferarbeiten an der Lumda bei Lollar und DerFretwilligeArbetts- ____ bien ft in Oberhessen hat unter der tatkräftigen Förderung durch den Direktor des Arbeitsamts Gießen, Regierungsrat Dr B u e s. während des vorigen Jahres außerordentliche Fortschritte gemacht und ist vorbildlich geworden für das ganze Reich Insgesamt sind im vorigen Jahre in Oberhessen 524 Maßnahmen genehmigt und durchgeführt worden, wodurch 1 2900 Arbeitsdienst willige be schäftigt werden konnten. Die große Zahl der Annahmegesuche, die leider nur zum geringen Teil berücksichtigt werden konnten, läßt erkennen, rote groß bei der arbeitslosen Jugend das Interesse für den Freiwilligen Arbeitsdienst ist. Was ist es, wa- die jungen Menschen dazu treibt, sich zum Teil unter Aufgabe materieller Vorteile dem Freiwilligen Arbeitsdienst zu unterstellen? Ist es nur der Ausdruck der wirtschaftlichen Rot? Oder ist hier nicht doch eine neue Idee im Entstehen, die auch der seelischen Rot un- serer Jugend wirksam entgegenzutreten in der Lage ist? Tausende von Briefen ,unger Arbeitsdienstroil- Präsident Roosevelt als Schüler in Bad-Nauheim. -DSD. Bad-Rauheim, 14. Jan. ®cr fflrj- lich zum Präsidenten Amerika- gewählte Franklin Roosevelt hat in seiner Jugend einige Zeit die hiesige Stadtschule besucht. Seine Eltern weilten im Sommer 1889 zu längerem Kuraufenthalt in Dad-Rauheim, und so kam es, daß der damals siebenjährige Franklin eine Zeitlang als Hospitant hier in die Schule ging. Kundfunkprogramm. Dienstag, 17. Januar. 7.25 Uhr: Frühkonzert auf Schallplatten. 12: Mittagskonzert I aus Schallplatten. 13.30: Mittagskonzert II. 15.20 bis 15.50: Hausfrauen-Nachmittag. 17: Nachmittagskonzert erwerbsloser Berufsmusiker, Kassel. 18.25: „Die Regelung der Frauenarbeit in Deutschland und im Ausland", Vortrag von Beatrix von Moritz. 18.50: „Lohnpolitik und Kapitalbtl- düng", Vortrag von Professor fiermberg, Jena. 19.20: Stunde der Bühne: „Amphytrion" von Heinrich von Kleist, Vortrag von Intendanten Kronacher. 19.30: Konzert aus Schallplatten. 20: Von Breslau: Volksschicksal im Südosten, Oberschlesien. 21: Rus- sische Musik, gespielt vom Philharmonischen Orchester Stuttgart. 22.30: Konzert für Violine und Dr- chester von Josef Scheid, gespielt vom Philharmo- nischen Orchester Stuttgart, 2245 bis 24: Nachtmusik. LlZcttervoraussagc. FLIEGERSCHULE Neue und gebrauchte Klaviere empfiehlt zu günstigen Zahlungsbedingungen Georg Ebert. Klailermucher Gießen. Ludwi.sir 5p. 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Die Kurse eröffneten fast auf der ganzen Lime in abgeschwächter Tendenz. Die Kursrückgänge betrugen gegen den Wochenschluß im Durchschnitt 1 d. 5)., einige Spezialwerte waren darüber hinaus von 1,50 o. H. bis 3 o.H. niedriger. Dem herauskommenden Angebot stand wegen der Unsicherheit keine Aufnahmeneigung gegenüber. Stark abgeschwächt waren vor allem die am Wochenende forcierten Montanpapiere, von denen Gelsenkirchen 3, Rheinstahl 2, Stohlverein 1,75 und Mannesmann 1,50 o. 8). nachaaben. Buderus eröffneten zunächst 0,90 v. 8). niedriger, gaben später erneut 0,65 v. 8). nach. Phönix blieben zu 35,90 o. 8). relativ behauptet. Am Chemiemarkt büßten IG. 1,90 und Deutsche Erdöl 2 ü.f). ein, Rütgerswerke logen 0,75 d. 8) schwächer, wogegen Scheideanstalt 0,25 v. 8). und Goldschmidt 0,50 o. 8). höher einsetzten. Von Elektro- werten verloren Siemens 2,75 v. 8). und Schuckert 1,75 d. 5)., AEG und Licht und Kraft gingen bis zu 0,75 v. 8). zurück. Bekula waren behauptet. Schwächer eröffneten ferner AG. für Verkehrswesen (minus 2 v. f).), Deutsche Atlanten-Telegraph (minus 1 v. 8).), Schiffahrtswerte (minus 0,90 o. 8).), Aku (minus 0,75 v. S).), Daimler und Allgemeine Lokal und Kraft mit minus 0,50 o. 8). Don Zellstoff- werten lagen Waldhof 1 v. 8). höher, dagegen Aschaffenburg 0,50 o. 8). schwächer^ Reichsbankantelle bröckelten nach behaupteter Eröffnung später 0,50 o 8). ab. Leicht gebessert waren noch Gebr. Jung- Hans (plus 0,50 v und Zement Heidelberg (plus 0'Deutsche Anleihen litten ebenfalls unter Abgaben der Spekulation. Neubesitz (minus 0,50 v. h.), Altbesitz (minus 0,75 o. §).), bprozentige Stahlnerem- obligationen (minus 1 v. h.) und spate Reichsschuld- buchforderungen minus 1,50 v. 8). Gold- und Llgui- dationspfandbriefe lagen überwiegend von O.oO bis 1 d. 8). schwächer, Frankfurter chyp-Bank-Kommu- nalobligationen waren stark angeboten und etwa 1,50 v. 8). niedriger. Marter Lchlachtvichmarkl. Frankfurt a. M., 16. Jan. Auf trieb : Rinder 1516 Stück: darunter 423 Ochsen, 127 Dullen 475 Kühe, 393 Färsen: Kälber 569. Schüfe 160 Schweine 4549 Stück. Cs .rotierten. R i n ° der. Ochsen: vollfleischige, ausgemästete, höchsten Schlachtwerts: jüngere 25 bis 28, altere 22 bi^ 24, sonstige vollfleischige: jüngere 19 bis 21; -Dullen: jüngere, vollfleischige, höchsten Schlachtwerts 24 bis 26. sonstige vollsleischige oder ausgmnastete 20 bis 23; Kühe: jüngere, vollfleischige, hochiten Schlachtwerts 21 bis 23. sonstige vollfleischige Berlin abgeschwächt. Berlin, 16. Jan. (WTB. Funkspruch.) Die Tendenz an den Aktienmärkten war zu beginn der neuen Woche allgemein schwächer, da der Ausgang der lippischen Landtagswahlen einen Konflikt zwischen Regierung und Reichstag und damit eine Reichstagsauflösung sehr wahrfcheinlich gemacht hat. Die Börse befürchtet nun, daß die mit jebem Wahlkamps verbundene Verschärfung der innerpolitischen Gegensätze die noch im Anfangsstadium befindliche Wirt- schoftsbesferung hemmen könnte. Das herauskommende Material stammte zumeist von der Spekulation, allerdings fehlten auch heute Kauforders des Publikums, io daß die Notierungen zumeist bis zu 2 Prozent niedriger lagen. Beforwere Anregungen waren nicht vorhanden. Don Montanen waren Rheinstahl 2% Prozent gedrückt, während Mansfelder und Schlesische Bergbau etwas freundlicher lagen. Don Braunkohlenwerfen waren Ilse, Leopoldgrube und Rhein. Braunkohlen bis zu 1 Prozent freundlicher, da Verhandlungen über eine Dividendengarantie zwischen Rhein. Braunkohlen und RWE. Jnteressekäufe zur Folge hatten. Kalipapiere waren bei kleinen Umsätzen bis zu 4 Prozent abgeschwächt. Von chemischen Werten lagen Farben etwas mehr als 2 Prozent gedrückt. Gummi- und Linoleumwerte blieben vernachlässigt. Elektroaktien waren im Einklang mit der Allgemeintendenz bis zu 2 Prozent niedriger, von Gas- werten verloren Schlesische Gas beinahe 2J4 Prozent. Kabel- und Drahtwerte, Maschinenfabriken, Textil- sowie Metallwerte und die Anteile von Wasserwerken waren sehr ruhig und leicht nachgebend. Autoaktien und Bauwerte lagen etwas schwächer, ebenso Kunstseideaktien. Von Papier- und ZeUstosfwerten waren Aschasfenburger Zellstoff freundlicher, Feldmühle in Reaktion insgesamt mehr als 3 Prozent gedrückt. Unter Brauereien fielen Dortmunder Union durch einen Gewinn von mehr als 1 Prozent auf. Schiffahrtsaktien lagen meist schwächer. Von Derkehrswerten waren AG. für Verkehrswesen etwas mehr als 2 Prozent abge- schwächt. Von Banken büßten Reichsbank nach und nach 2 Prozent ein. Im übrigen sind noch Gebr. Junghans mit einem Gewinn von 1% Prozent, der sich jedoch später nicht voll behaupten konnte, als freundlicher zu erwähnen. Von Anleihen verloren Altbesitz über 1 Proz., Neubesitz fast % Prozent. Reichsschuldbuchforde- rungen gaben bis zu 1 Prozent nach An den übrigen Rentenmärkten überwog das Anaebot, so daß sich auch hier Verluste ergaben. Ausländer tendierten nicht ganz einheitlich. ^rontfurt schwächer. Frankfurt, 16.Jan. (WTB. Drahtmeldung.) Das Ergebnis der L a n d t a g s w a h l e n in öeschäftsdrucksacheD Rechnungen Briefbiatter Bnetumschiayv Postkarten Gescnäftskarten der Brühl. SchuietraBe I Hühneraugen Warzen.-öornballi'' ueieitipi reit los auch " ben hartnnrfip'i Fillk-n 'OtfidieTun' '»)m inmrb >6 Tn. Hühngen-Rapid E Unitl nui Löwen Drogerie W. Kilbingei Hacblw Seitenweg 68. Täglich 4, 6, 8.30 Uhr. auC Des großen Andrangs zu den Abend -Vorstellungen wegen bitten wir um Besuch der beiden Nachm.- Vorstellungen um 4 Uhr und 6 Uhr. Gutes Beiprogramm und Tfa-Ton-Woche. Lichtspielhaus / Gießen Heute Montag Premiere! !! Das gesellschaftliche Ereignis II inender Straßenbahnwagen ftür31e in der Kurve aus dem Gleis und gegen einen Mast der Oberleitung. Der Wagen wurde von dem Ma st bis zur Hälfte durchschnitten und so st vollständig zertrümmert. Daß die Insassen des Wagens durch den eindringenden Mast nicht schwer verletzt wurden, muß geradezu oer- wundern. Die meisten erlitten Prellungen und Schnittverletzungen. Die Ursache des Unfalls ist noch nicht geklärt. 2. Ziehungstag 12. Fanuar 1933 3n der heutigen Dormitlagsziehung wurden Gewinne über 400 M. gezogen 2 ««»Inn» |# 10000 M. 7749 8 ®e® nn« >u 6000 W. 2818 92290 98502 153049 8 »etoinne |B 3000