V 89,40 >9 fanb ibenb i [to:t. Anlaß on Öen ?r Cßer. ib'.chiuf) en lrhr schöne :n Sie. mb 11t. enM Slchaslen ' Arbeit- id,cn o ii- it großet arbeit- 932. e sich bie die liier- n Jahre t, gegen rtrcii't'n ibä bie hr Der- anale in Hastsbe- m neuen die Darin einige ungspro- )ummi MB- )pel uni) n Jahr-'- ii-®erie ilie Opel Zeneral- bie L'r- . durch' B. Tix. r 1,181; Eiehen Samen, pirfnrag yrif ff. 1’5 12,«j 3.C63 169.« 72.77 13,17 77,C« 14.13 0,8« 4,217 58,4» 2I.C8 16,6 81.1 31.’ 81.88 0,87 0,241 5f6 12,86 für ben handel-- ie (91.3) uptgrup-- I), inb*p 1,1 u.fi) 2 D.j).), >.), flon- netbe kchden. i? Jfm. 4.63, 'Säften *:t« ■uiann- 5.®«$ :n -!■ 2n ? bei :8 Cie- '• 0:0)'. Qnlfut 5$ ^Ifurt ln:p9en anrur- , üvtsl. anlfmt •^21 ■3 Cie. ?.n_ Sur mQhpi $n,d „ne ptrfcg: vrühl'lchc Uni°-.ftla,5-viich° nnö Sttintruderei R. Ü-n?e in Süriftleltung uni> SelchMI-S-: S-t>u<-tra^e iages führen dürfte. Inzwischen wird der Reichskanzler die Besprechungen mit den Parteiführern, die bereits in der vorigen Woche begonnen haben, fort- sehen, und zwar steht für heule oder morgen der Besuch des Prälaten K a a s in Aussicht. Außerdem rechnen politische Kreise für morgen mit einer Aussprache zwischen h u g e n b e r g und Hitler, ohne dah dabei aber sofort positive Ergebnisse, etwa eine Zusammenarbeit zwischen dem Kabinett Schleicher und den Rational'ozialisten, erwartet werden. Ob es noch vor dem Reichstag zu einer Um- bildung des Kabinetts kommt, das hängt natürlich in erster Linie von dem Verlaus des Aeltestenrates und den bevorstehenden Besprechungen des Reichskanzlers ab. Das „k r i s e n s e st e Kabinett, zu dem der Kanzler seine Regierung angeblich umbauen will, ist schon zum Schlag, wort geworden, das man in politischen Krei en dauernd hört. An sich leuchtet es natürlich ein, dah General von Schleicher sein Kabinett io stark wie möglich machen möchte, wenn es zur Auslösung und einem neuen wnhlkamvf kommen sollte. Der Eindruck volitischer Kreise, dah das Ergebnis der lippischen Wahl die parlamentarische Situation im Re'ch versteift hat, kommt auch darin zum Ausdruck, dah man sich bereits über das voraussichtliche Datum der Reichstagsneuwahl unterhält. Ulan nennt allgemein den IS. oder 2 6. Februar als Wahltag, da die Reichs- reglerung im Interesse der Wirtschaft einen langen Wahlkamps vermeiden würde. Ob die Entwicklung sich so zuspiht. hängt seht natürlich ganz von der Haltung ab, die die Rationalsozialisten im Aeltestenrat und im Reichstag einnehmeu werden. Berlin. 16. Jan. (ERB. Funkspruch.) wie wir erfahren, hat sich das R e i ch s k a b i n e t t heute vormittag um 11 Uhr verjammelt. Die Beratungen gelten aber weniger der allgemein politischen Lage, als der weiteren Arbeit an der Rotverordnung über den V o l l ft r e ck u n g s s ch u h für die Landwirtschaft. Natürlich bespricht man in politischen Kreisen heute vormittag sehr stark den Auvsall der lippischen Wahlen. Ulan zieht aus ihrem Ergebnis den Schlufz, dah es nun wahrscheinlich doch zur Auflösung und Reuwahlen im Reich kommen wird. Dabei wird aus die Veröffentlichung der P r e f f e st e l l e der R S D A P. verwiesen, die bereits deutlich erkennen läht. dah sich die parlamentarische Situation von der national- sozialistischen Seite her zweifellos versteifen wird. Die Ratioualsozialisteu haben in Lippe gut abgeschnitten und ziehen offenbar daraus den Schluh. dah sie auch im Reich Reuwahlen nicht zu fürchten haben würden. In den anderen Parteitage™ ist man allerdings der Auffassung, dah die lippischen Wahlen keineswegs typisch sür Deutschland seien, sondern man bezeichnet das Ergebnis von Lippe als die Folge davon, dah die RSDAP. die ganze Wucht ihres Propaganda-Apparates auf dieses kleine Land konzentriert hat. wie weit das richtig ist. mag dahingestellt bleiben: sicher scheint jedensalls. dah die Möglichkeiten einer weiteren Vertagung des Reichstages sich nach den lippischen Wahlen sehr stark vermindert haben. In der Sitzung des A e l t e st e n r a t e s des Reichstages am kommenden Freitag wird zweifellos erklärt werden, dah die R e i ch s r e g i e - r u n g eine Vertagung als Tolerierung auffasie. In politischen Kreisen glaubt man nicht, dah die Rationalsozialisten bann einer weiteren Vertagung ; u st i m m e n werden, so dah also die politi'che Aussprache in der am 24. Januar beginnenden Reichslagstagung zu einem scharfen Kampf und zur Auflösung des Reichs- Annahme von »nzeigen für die Tagesnummer bi» zum Nachmittag vorher. Preis für l mm höhe für Anzeigen von 27 mm Breite örtlich 8. auswärl» 10 Reichspfennig: für Ne- hlameameigen von 70 । m Breite 35 Reichspfennig, Platzvorschrift 20“ , mehr. Chefredakteur Dr. Friede. Wilh. Lange. Verantwortlich für Politik Dr Fr. Wilh. Lange; für Feuilleton Dr H.THyr-ot; sür den übrigen Teil Ernst Dlumschein und^ürdenAn» ze»genteil i.D.TH.Kümmel sämtlich in (Siegen. Hiller kommt heute nach Berlin. Weimar. 16. Jan. (CNB.) (Eigene Meldung ) Wie verlautet, beabsichtigt Adolf Eitler. der bis Nacht hier verbringt, am Montag früh nach Berti n zu reisen. Die Bedeutung des Wahlergebnisses. Erl chr'ni tägltd), äuge' Lonn'aqs und eieriag» Beilagen. D,e Illustriert« Gienener Famii,enblalte> Heimat mBild Die Scholl« monats-Beingsprm. «jjlu 4 Beilagen RTI 1.9b Ohne Illustrierte . 1.80 Zustellgebühr . . -25 Auch bei Nichterscheinen von einzelnen Nummern infolge höhere, Gewalt Hernsorechanschlüsse unter Sammelnummer 2251 Anlchrift iüi Drahlnach» richten Anzeiger Giefoen. Postscheckkonto: sronlsrrt om Main 11686. ein solcher unbeugsamer DolkSwil l e besteht und auch bann und gerade bann bestehen bleiben wird, wenn ein Schwanken in ber feierlichen Erklärung der fünf Mächte in Gens em* treten sollt«- W r wollen in die Wllt bincinnfen; Das deutsche Volk will nun endlich als freie, gleichberechtigte Ration im Kreise der Völker den Platz einnehmen, auf den es nach seiner grohen inneren Vergangenheit und seiner Leistungsfähigkeit Anspruch hat. Die Feier schloh mit dem Fahnen ausrnarsch. Der Reichspräsident und die Ehrengäste wurden beim verlassen des Sportpalastes durch immer wieder einsehende Kundgebungen gefeiert. Verständnis in England. London, 16. Jan. (WTB. Funkspruch.) Die Rede des Reichskanzlers von Schleich e r in seiner Eigenschaft als R e i ch s w e h r m i n i st e r bei der Reichsgrünbungsfeier des Kyfshauserbundcs über bie Frage ber a11gemeinen Wehrpflicht ober, wie „Daily Mail" sagt, fein R u f nach Waffen, wirb von ber Presse ohne befon- 1 deren Kommentar wibergegeben. Die deutschen Bestrebungen in biefer Hinsicht sinb bekannt unb wurden, wenn nicht mit ausbrücklicher Zustimmung, so doch mit V e r ft ä n b n i s beobachtet. Ohne diesen starken Willen $ur Ration im Geiste Bismarcks kann die Freiheitsbewegung, in bet wir augenblicklich stehen, nicht durch- gesührt werden, eine Freiheitsbewegung, die aus der Diese des Volkes heraufdrängt, das nicht gelernt hat und nicht gewillt ist, ewig Sklave zu sein. Reichskanzler und Reichsrvehrminister von Sch.sicher hielt hierauf in seiner Eigenschaft als Reichswehrminister eine Ansprache, in der er sagte: Ich freue mich, dah ich als Reichswehrminister heute dem Kyffhäuserbund, der wie kein zweiter Bund in Deutschland die echte Kameradschaft auf seine Fahnen geschrieben und zur Richtlinie seines Handelns gemacht hat, die Grühe der jungen deutschen W e hr - macht selbst bringen kann. Das Deutsche Reich, das vor 62 Jahren gegründet wurde, verdankt seine Entstehung nicht zuletzt den Ruhmestaten einer in der Organisation zwar noch nicht zusammengeschlossenen, aber in Geist und Tapserkeit einheitlichen deutschen Armee. Unter dem Schuh dieser Armee hat Deutschland eine lange Reihe glücklicher F r i e den s j a h r e erlebt. In Di er furchtbaren Kriegsjahren hat diese Arrn.e den Feind von Deutschlands Grenzen ferngehalten. Gerade deshalb hat diese Armee, die schliehlich doch das deutsche Volk in Waf- f e n darstellte, nichts als so kränkend, unverdient, entehrend und von Seiten des Feindes unritterlich empfunden, wie das Verbot, Waffen _ zu tragen. Gilt doch dem Deutschen seit Urväter Zeiten das Recht, eine Waffe zu tragen, als das Zeichen des freien Mannes. Unsere Feinde wühlen sehr wohl, dah sie Deutschland ins Mark trafen, als sie es wehrlos und damit zu einen Volk zweiter Klasse machten. Gegen diese Deklassierung und für die Wiedergewinnung seiner Gleichberechtigung auf Militär.schem Gebiet hat daher das deutsche Volk und nicht am wenigsten die alten Soldaten, die sich heute hier zu einer Gedentseier zusammengefunden haben, zäh und mit heißem Herzen gekämpft, bis ihm vor kurzer Zeit dieses ent- scheidende Merkmal seiner Souveränität wieder zuerkannt ist. und ich kann heute nur die Worte des Herrn Reichsauhenininisters wiederholen, dah die Reichsregierung keine Abrüstungs-Konvention unterschreiben wird, die diesem Grundsatz nicht Rechnung trägt. Im übrigen wollen wir nur die g l e i ch e S i ch e r h e i t. wie jedes andere Land, und ich möchte hier erneut betonen, dah ich die a 11 g e m e i n e w e h r p f l i ch t für ein ganz befonders erstrebenswertes Ziel halte. liniere zweite Pflicht: Sorgen wir für Verbreitung ber Erkenntnis, bah ber Rot- unb Lei- bensweg unseres Volkes eine Opfertat ohnegleichen ist, um aus eigener Kraft W eber hoa)zutom- men unb nicht von neuem, wie schon so oft, nachteiligen politischen Dinbungen zu unterliegen. Die dritte Pfticht, bie für ben Kyffhäuserbunb schon seit (ähren oberster Leitsatz ist, Schaffung einer großen beutfchen Front. Mit Vorbebaa)t ist biefer Rarne gewählt, weil ber Begriff national vielfach zu eng gefaßt würbe, toeil bie Derfuche, nationale Fronten zu bilden, darin bestanden, einige Parteien ober Parteigruppen aneinanberjubinben. Wir wollen etwas an- beres. Wir wollen gesinnungsrnähigen Zusammenschluß - unabhängig von allen Parteibindungen - aller berer, bie deutsch fühlen beutsch be nie n unb beutsch hanbeIn wollen, bie willens sinb, wirkliche nationale sittliche unb kulturelle Ausbauarbeit zu leisten,'die von ber lleberjeugung burchbrungen sind bah in ber jetzigen Gefahrenzeit eines das Rotwendigste und Dordringlichste ist: Die Her- stellung eines einheitlichen geschlossenen Volkes und Selbsterhaltungswillens wenigstens in den großen Lebens- und Schicksalssragen ber Ration. General v. Horn schloh: Unser verehrter E h - renpräsident Genera eldrna. s Hall v. H i n - benburq. hat uns alten Soldaten das leuchtendste Deispiel der Pflicht gegeben als er über alle persönlichen Auffassungen hinweg als Königlicher Feldmarschall die Geschicke unseres Voltes in bie Hand nahm mit bem Bekenntnis „liebet alles das Vaterland!" Solche lieber- zeugung von der Notwendigkeit, ja von dem Segen der Unterordnung des einzelnen unter das wohl des Ganzen lebte in unserer alten Armee. Dieser Geist soll und muh weiterleben und immer wieder den willen zur Nation stärken. Veränderte Zeitverhältnisse werden veränderte Formen bedingen. Ich denke dabei in erster Linie an die Miliz. Seien Sie aber überzeugt, dah die Wehrmacht, wie auch ihre äußere Form sein mag, stets von dem Gei st beseelt sein wird, der der Ihre war und ist. Tradition, wie wir sie auffassen, ist nicht an Zahlen und äußere normen gebunden. Tradition ist die Verpflichtung zu den alten Soldaten Lügenden des Gehorsams und der Kameradschaft. Daß die Kameradschaft innerhalb der Reichswehr im gleichen Maße gepflegt wird, wie in der alten Armee, ist für uns selbstverständlich. Auch zwischen den alten Soldaten und der jungen Wehrmacht bestehen engste kameradschaftliche Beziehungen. Die heutige Weihestunde gibt ihnen wieder einen besonderen Ausdruck, und ich hoffe, daß sich bald Mittel und Wege finden, dieses Band zwischen den im Kyss- Häuser-Bund vereinten allen Soldaten und den ausgeschiedenen Reichswehrangehörigen fester zu knüpfen. heule aber tut noch eine andere Sameradschasl not, eine Kameradschaft, die sich auch nach außen hin zeigt in dcm Gefühl enger Verbundenheit mit allen deutschen Volksgenossen. Detmvlb, 16. Ian. (TU.) Das markanteste Zeichen des Wahlergebnisses von Lippe ist da« weitere Anwachsen ber national!©- zia 1 istischen Stimmen, bie von runb 33 OOO am 6. Rovember auf 38 844 am 15i. Januar gestiegen sind. Dieses Ausmaß des nationalsozialistischen Erfolges kommt in erster Lrme auf das Konto ber vielen Reben, bie Adolf Rillet selbst nicht nur in ben Stabten, sondern auch auf kleinen Dörfern des Freistaates Lippe gehalteni hat. Rach dem Ergebnis der Wahlen ist bie bisher aus neun Sozialdemokraten, einem Staatsparteiler unb einem Dolksrechtsparteiler zusammengesetzte Koalition in bie Rkinder - beit gekommen. Die Rationais oziali st en werben im neuen ßanbtag von 21 Sitzen neun Sitze innehaben, während sie bisher nur durch einen einzigen Abgeordneten vertreten waren, der von der Landvolkpartei übergetreten war. Die Sozialdemokraten, bie seit 1919 durch ihren Landespräsidenten Drake unur/erbrochen das Land Lippe regiert haben, sind von neun auf sieben Sitze herabgedrückt worben unb da eich bie Kommunisten nicht ben erwarteten Zuwach« von ein auf brei, sondern nur auf zwei Mandate erhalten haben, kommt also eine Linksregie* rung für Lippe nicht mehr in Frage. Die Deutschnationale Volkspartei, die bisher drei Sitze innehatte, wird nur noch einen Vertreter in den neuen Landtag entsenden. Der Stimmenruckgang der Deutschnationalen von 9750 am 6. November auf 5923 am 15. Januar wird in politischen Kreisen in erster Linie auf den Konflikt zwischen Landbund und Schleicher zurückgefuhrt, also auf die Einwirkung der grohen Politik. Der Evangelische Dolksdienst, der bei diesen Wahlen neu in Erscheinung trat, hat ein Mandat erreicht. Die Deutsche Volkspartei, die einen Sitz gegenüber drei Sitzen im Jahre 1929 erhalten hat, hatte Listenver- bindung mit den Deutschnationalen vereinbart. Durch das Wahlergebenis ist eine r e i n e R e ch t s - regierung möglich geworden. Eine neue Regierungsbildung wäre durch ein Zusammengehen zwischen den Nationalsozialisten und den Deutsch- nationalen unter Hinzuziehung des Dolksparteilers, oder des Vertreters des Evangelischen Volksdienstes 1 möglich. Die Kommunisten, die am 6. November 14 590 Stimmen erhielten, haben diesmal sehr schlecht ab- geschnitten. Sie haben 11 000 erhalten. Der otim- menrüefgang wird in erster Linie auf landespolt- tische Gesichtspunkte zurückgeführt. Oie Schluß olgerung der NSDAP. Der offizielle Kommentar. Weimar, 16. Jan. (TU., Zum Ergebnis der Wahl en in Lippe schreibt bie Reichspressestelle der RSDAP.: .Der heutige Wahlsieg ber RSDAP. in Lippe kann in feiner politischen Bedeutung als I Grabmesser für bie allgemeine Stimmung un Volke nicht hoch genug eingeschäht toerben. Er widerlegt nicht nur in überzeugender Weise Die gegnerischen Behauptungen von einem Rückgang der nationalsozialistischen Bewegung, sondern ist auch der durch nichts mehr abzuleugnende Beweis dafür, baß die Stagnaki on der RSD AP. völlig überwunden ist unb daß eine neue Aufwärtsentwicklung nunmehr besonnen hat. Die nationalsozialistische Welle steigt wieder. Die RSDAP. ist aus der Verteidigung wieder zum siegreichen Angriff übergegangejj Das ist Hezwingende pvlitischeSch^MM Die AeichMM nach den lippeschen Wahlen. Gin offiziöikSStimmungsbiw.-ReichStagsneuwahl-n wahrschemUcher geworden? Ich habe in letzter Zeit ganz besonders erfreuliche Zeichen solchen Empfindens in der Reichswehr gefunden, wo Truppenteile unb Schisfsbesatzungen in Hilfsmaßnahmen für die notleidende Bevölkerung wetteiferten, und wo von allen militärischen Kommandobehorden jede Maßnahme mit Verständnis und freudiger Zustimmung unterstützt wurde, die dazu geeigne war, Erwerbslosen Srot unö 21 r beit z u bringen. Ich wünschte, daß solche Beispiele freiwilliger Opserbereiftchaft in allen Kreisen des Volkes Rachahmung fänden. Tradition ist aber auch die Verpflichtung zu gleicher sachlicher Arbeit, zu gleichen Leistungen jm Dienst des Vaterlandes, wie sie in der alten Armee selbstverständlich waren. Leuchtendes Vorbild dafür bleibt uns allen alt unb jung, unser hochverehrter Herr Generalfeldmarschall und Reichspräsident. Ich kann das We- sen dieser Tradition nicht besser umschreiben als mit den Worten, die ber Herr Feldmarschall der jungen Wehrmacht zurief, als er im Jahre 1925 ben Oberbefehl über die Reichswehr übernahm: „Im alten Sinn für Pflicht und Opfer liegen ihre wurzeln, ihr handeln aber gilt der Gegen- Berlin, 15. 3an. (SU.) ®e> Reichskriegerbund „Kysfhauser h eit aus Anlaß ber t>2. Wieberkehr bes Reichs- grünbungstages am Sonntagmtttag irn B-erliner Sportpalast eine emdiuasvolle W eihe - ft u n b e ab, an ber auch Reichspräsident, Gene- ralfeldmarfchall v. Hindenburg, als Ehren- Präsident, ferner der Kr 0 npr l n z , Prinz Eitel-Friedrich, sow e Generalseldmarschall v. Mackensen teilnahmen. Gegen 12 Uhr erschien Reichspräsident v. Hindenburg in Eeneralfeldmarschallsuniform in Begleitung des Reichskanzlers und Reichswehr- Ministers ».Schleicher. der ebenfalls Uniform trug Sie wurden von den brei Präsibenten des Kyffhäuserbundes zu bem Chrenpodiurn geleitet, aus dem Platz genommen hatten: Die Mitglieder des Hohenzollernhauses, bie Rcichsmini- ster v. Reurath , Dr. Dracht und SYrup, der Chef ber Heeresleitung General von Hamme r st e i n , der Chef ber Marineleitung 2Ibmi- ral Dr. Raeber, der ehemalige Reichskanzler v. Pa Pen, Genercllseldmarfchall v. Mackensen Generaloberst v. Kluck, General ber Infanterie v. H u t i e r , Admiral v. S ch r o e b e r General v. Stülpnagel, der Präsident bes Reichskuratoriums für Jugendertüchtigung, Oberbürgermeister Dr. S a h m, Polizeipräsident Melcher usw. Der Reichspräsident, der bie auf dem Podium versammelten Persönlichkeiten herzlich begrüßte, wurde von der Menge mit lautem, sich immer wiederholenden Hochrufen empfangen. Rach bem Einzug ber 63J Fahnen unter ben Klängen alter Märsche ergriff ber Erste Präsident des Deutschen Reichskriegerbundes „Kyff- häuser", General der Artillerie a. O. v. Horn das Wort zu einer Ansprache. Er führte u. a. aus ber Kysihauserbund lasse sich von bem Streben'leiten, ben Reichsgrünbungstagzu einem Feier- unb Bekenntnistag bes ganzen deutschen Volkes zu machen, damit es immer mehr in dem Witten gefestigt werde, bas Diktat bes zweiten Versailles, bas unsere Ehre unb Freiheit geraubt habe, zu überwinben. Während sich bie Fahnen senkten unb bie ganze Versammlung sich von den Plätzen erhob, epirte ber Rebner in einem tiefempfundenen Rachruf die zwei Millionen gefallenen deutschen Krieger. Die Musikkapellen spielten das Lied vom guten Kameraden. General v. Horn fuhr fort: Ver- gefsen wir niemals, daß wir die Schandeund die Schmach des F r i e d e n s b i k t a t e s nicht deshalb so schmerzlich empfinden, weil unser Volk schließlich gegen eine Welt von tfemben unterlegen ist, sondern wegen der Art, wie wir zusammen gebrochen find, wie wir unseren Sturz ertrugen, teils in Gleichgültigkeit, teils in würdeloser Selbstbeschuldigung, ia Selbst- zerfleischung. Deshalb soll über dieser Weihestunde bie Mahnung stehen: Erkämpft unb bekämpft eure Fehler unb werbet nun enblid) ein Volk. Bannt ben Klassenhaß unb bie Parteisucht, bestinnt euch aus eure nationale würbe unb auf eure Geschichte. Deutschland fordert volle Wehrsreiheit! Reichskanzler von Schleicher spricht als Reichswehrmimster vor alten Soldaten über unsere Wehrforderung. wart unb Zukunft, bem Dienst am Volk unb Staat." In biefem Sinne gilt ebenso wie für die Wehrmacht für das gesamte deutsche Volk an diesem Gedenktage für bie Reichsgründung das Wort: „Was Du ererbt von Deinen Vätern hast, erwirb es, um es zu besitzen". General v. Horn knüpfte in einem Schlußwort an die Rede des Reichskanzlers an unb erklärte u. a.: Wir wissen aus der Aeuherung des Herrn Reichsaußenmini- sters daß in der Erklärung der Fünf-Machtebe- sprechung in Genf am 11. Dezember diedeutsche Gleichberechtigung unzweideutig anerkannt wurde. Die Schlacht in Gens ist aber noch nicht gewonnen. Wir wollen denReichs- grändungstag zu bem Gelöbnis benützen, daß Ur 15 Erstes Blatt 183. Jahrgang 1955 GiehenerAnzeM General-Anzeiger für Oberhessen nalsozialistische Die blutende deutsche Ostgrenze Aus der Provinzialhauptstadt Bück auf die Kundgebung des Vereins für da» Deutschtum im Ausland im Plenarsaal de- Reichstags. Da der Jubiläumsnachlaß nur in Rom gewonnen werden könne, wünsche der Papst von Herzen daß die Gläubigen in großer Zahl Zusammenkommen möchten zum Mittelpunkt der Kirche, Zu ihm selbst, dem gemeinsamen Vater Der volle Nachlaß der Sünden werde allen Gläubigen gewährt, die nach der Beichte und der Kommunion dreimal die vier Hauptbasiliken Roms besucht und dort einzelne oorgeschriebene Gebete verrichteten. Zum Schluß forderte Papst Pius XI. die Gläubigen nochmals auf, die heiligen Reliquien der Basilika Santa Croce in Jerusalem und die Heilige Treppe beim Lateran zu besuchen. Das außerordentliche Heilige Mr verkündet feierliche Bekanntgabe der päpstlichen Bulle Aus aller Mett. Kontrolleur eines Arbeitsamts ermordet. Der am Arbeitsamt Opladen (Rheinprovinz) angestellte 46 3ahre alte Kontrolleur Walter May, zu dessen 'Tätigkeitsbereich es u. a. gehörte, nach Schwarzarbeitern innerhalb der unterstützten Erwerbslosen zu fahnden, kehrte von einem seiner Dienstgänge nicht zurück. Rach langen Rachforschungen der Polizei wurde May an der DiepentHaler Talsperre t o t aufgefunden. Der Beamte ist einem Verbrechen zum Opfer gefallen. Die Leiche wies mehrere Stichverletzungen auf. Einen seiner Handschuhe hatte man dem Toten als Knebel in den Mund gesteckt. Rach dem Befund am Tatort hat May, der über große Körperkräfte verfügt«, sich heftig gewehrt. Man glaubt, daß als Täter mehrere Personen in Frage kommen. May ist häufig bedroht worden, weil er Schwarzarbeiter rücksichtslos zur Anzeige brachte, die Aktentasche, die er bei sich führte, ist verschwunden. Au» 9000 Meter Höhe tödlich abgestürzt. Bei einem Dersuchsflug der Flugzeugwerke von Penhoel bei St. Nazaire st ü r z t e das Flugzeug aus9000Meter Höhe ab. Der Flieger wurde tot geborgen. Der Kontrollausscruß, der dem Unglück beiwohnte, nimmt an, daß der .Flieger einen Herzschlag erlitten hat, da man ohne jeden er- . sichtlichen Grund das Flugzeug spiralförmig abstürzen sah, ohne daß der Flieger den Versuch gemacht hatte, die Maschine wieder aufzufangen. systematisch wichtige Bestimmungen der sie betref» senden Gesetzentwürfe verschwiegen 2. Die Auffassung der Beamten über eine Zusammenarbeit stimme mit der der Regierung nicht überein, obwohl der gute Wille des Ministerpräsidenten anzuerkennen sei. Der Bericht der Finanzsachverständigen sei das Produkt einer engen Zusammenarbeit der Bankenkreise und starker wirtschaftlicher Jnteressentengrup- Meder bergan! Der kürzeste Tag und die längste Rächt liegen hiinter uns. Ganz allmählich nimmt di« Dauer der Helligkeit wieder zu, die Bahn der Sonne beginnt sich zu steilen und sich unserem Planeten zu nähern. Trotzdem die Ratur noch im Winterschlaf zu liegen scheint, regen sich doch bereits unsichtbar jene geheimnisvollen Säfte, in denen sich die lebengeoenden und erhaltenden Kräfte von älrbeginn durch die Jahrtausende bis zum Evlöschen alles Seins im All fortpflanzen. Mögen auch Schnee und Eis nach außen hin Erstarrung vovtäufchen, ein Ausgelöschtwerden, ein Verflüchtigen und «in absolutes Richts müßte die Weltordnung in "'n sinnloses Geschehen verkehren, 2m ewigen Fluß alles Werdens reichen sich in vorgezei^-nete... und zweckbestimmtem Wechsel Tod und Leben die Hände, unaufhörlich, damit einer des anderen Verllärung s«i. W.e das Leben in der Ratur in gesetzmäßigem Auf und Ab erstarkt und sch nach der Verausgabung in Blüten und Früchte zu neuer Leistung erholen muß, so führte und führt der Weg der Menschheck und der einzelnen Völker, oft in zähem, jahrhundertelangem Ringen, bisweilen auch :n kometenhaftem Anstieg und vom Glück begünst'.gt, zu Höhen der Wacht und Geltung h.nan, di« nur durch di« Zusammenfassung aller in der Gemeinschaft schlummernden Energien erklommen werden können. Solche Gipfel erreichen Nationen nur, wenn jeder einzelne sein ganzes Och m die Volksgemeinschaft verströmt, in dem verpfl.chtenden Bewußtsein, daß der Boden, dem man entstammt, mit dem Blut der Ahnen getränkt ist, damck wir in ihrer Schuld bleiben, Geschlecht um Geschlecht. Mcht jeder Tag in der Ratur ist Maienblüte und Erntefest. Roch über keinem Volk lächelte die Sonne ungetrübter Geltung in dem Ring der Völker, die sein Schicksal zu Gedeih oder Verderb beeinflussen können. Aber noch immer ging es nach Schicksalsschlägen mit den Völkern wieder bergan, in denen der Glaube an die unversieg- baren Kräfte des Bodens nicht verdorrte, den die Väter in den Kulturzustand brachten, der, allen Stürmen zum Trotz, die Ernte der Zukunft tragen soll und kann und wird. Die Zeit der Drache nähert sich ihrem Ende. Einmal muß es, wie nunmehr langsam in der Natur, auch mit uns als Volk wieder bergan gehen. Sonst würde das Sein und Schaffen in und kür die Gesamtheit seinen schönsten Sinn verlieren! Jlottmf der deutschen Jugend. Auf Einladung der Leitung des Notwerks fand am gestrigen Sonntagvormittag im Saale des früheren Hotels Großherzog eine Besprechung statt, zu der 31 Vertreter von Jugendoerbänden erschienen waren. Die Anregung daß die einzelnen Ju- gendgruppen sich im Dienste des Notwerks zu einer gemeinsamen öffentlichen Veranstal- u n g zusammenfinden sollten, fand einmütige Zu- timmung. Es ist in Aussicht genommen, etwa Mitte Februar einen Spielabend abzuhalten, bei dem Volkstänze, Hans-Sachs-Spiele, turnerische und radsportliche Darbietungen, Gesang, Mando- linenkonzert und anderes zur Vorführung gelangen. Die originelle Veranstaltung, die auf künstlerischer Hohe mit den frischen Kräften unserer Jugend durchgeführt werden soll, kann sicherlich auf zahlreichen Zuspruch aus Gießen und den Landgemeinden rechnen. Neue Spende für die Winiernoibilfe. Don der Geschäftsstelle der Gießener Winterhilfe wird mitgeteilt, daß das Modehaus Salomon, Schulstraße, einen Posten Textilwaren zur Verteilung an bedürftige FamUien zur Verfügung gestellt hat. ♦ Der Ertrag der Wohltätigkeitsveranstaltung im Stadttheater, der für das Werk der Winternothilfe Verwendung finden wird, beziffert sich, wie wir von der Geschäftsstelle der Winternothilfe hören, auf rund 1600 RM. Davon stammen 1300 RM. aus dem Nettoerlös für Eintrittsgeld und rund 300 RM. aus dem Verkauf von Erfrischungen. rvornonzen. ageskalender für Montag: NSDAP., 20.30 Uhr, Cafs Leib, Nationalfozialisti- sche Versammlung. — Gemeindeoerein der Lukas- gemeinde, 20 Uhr, Lukasfaal, Generalversammlung. — Lichtspielhaus, Bahnhofstraße: „Der träumende Mund"; 22.45 Uhr, „Frankenstein". — Aus dem Stadttheaterbüro wird uns geschrieben. Als 16. Vorstellung im Dienstag- Abonnement bringt der Spielplan am Dienstag, 17. Januar, in dieser Spielzeit die erste Aufführung des Trauerspiels „Hamlet" von Shakespeare. Dieser Klassiker wird in völlig neuer Inszenierung unter der Spielleitung von Oberspielleiter Peter F o s s o t t herauskommen. Die Rolle des Hamlet spielt Harl Bruck. Mitwirkende: Damen: Berger, Koch- Herren: Bechstein, Eggemann, Sieten, Fassot, Fierment, För- derer Geiger, Hamel, Hauer, Heck, Heyser, Hub, Kühne, Michel, Nieren, Volck, Wrede. Spieldauer von 20 Uhr bis gegen 23 Uhr - Für Samstag, 21. Januar, abends 20 Uhr, und für Sonntag, 22. Januar, 19 Uhr, sind die nächsten Wiederholun- gen der Operetten-Reoue: „Im weißen Rößl" ange- setzt. An beiden Tagen gelten ermäßigte Operettenpreise und außerdem haben Vorzugsgutscheine Gül- tigkeit. Für Dienstag. 24. Januar, hat die Intendanz den Autor, Regisseur und Schauspieler Curt Götz mit seinem Ensemble zu einem einmaligen Gastspiel verpflichtet. Danzig bleibt deutsch! VDA.-Kundqebunq im Reichstag. Berlin, 14. Jan. (ERB.) Der Landesverband Mark Brandenburg des Vereins für das Deutschtum im Auslande veranstaltete im Plenarsitzungssaal des Reichstags anläßlich der Anwesenheit der D a n z i g - F l i e g e r eine große Kundgebung, an der u. a. zahlreiche Behördenvertreter teilnahmen. Der Vorsitzende des Landesverbandes Mark Brandenburg des VDA., Studiendirektor Gaster, führte in feiner Begrüßungsansprache u. a. aus, daß Danzig zwar ein eigenes Staatswesen sei, feine Einwohner aber unlöslich mit dem deutschen Volkstum verbunden seien. Das Problem: Staat oder Volk als Grundlage des politischen Lebens? sei für Deutschland besonders wichtig, denn während bei den meisten Völkern die Begriffe Staat und Volk nahezu zusammenfielen, wohnten von den rund l0Ü Millionen Deutschen nur wenig mehr als 60 Millionen innerhalb der Reichsgrenzen. Die übrigen 40 Millionen seien zwar deutsche Doltsangehörige, n * ch t a der deutsche Sta atsangehörige. Das Gefühl der inneren Verbundenheit des ganzen deutschen Volkes auch jenseits der Reichsgrenzen muffe erhalten bleiben Nach kurzen Ausführungen des Berliner Oberbürgermeisters Dr. S a h m und des Geschäftsführers des Landesverbandes Mark Brandenburg des VDA. Erich Klinghammer überbrachte ftub. Z'rwas, einer der drei Danzig-Flieger, den Gruß der alten deutschen Hansestadt Danzig. Täglich und stündlich stehe Danzigs Jugend im Kamps um deutsches Volkstum. Der Werbeflug der Akademischen Fliegergruppe wolle keine große Politik treiben, sondern Zeugnis ablegen für die unlösliche Verbundenheit Danzigs mit der deutschen Nation. Die Flieger wollten von ihrem Flug nach Danzig eine Gewißheit und einen Glauben mitbringen Zum Schluß ihres Fluges wollten sie in Danzig bezeugen, daß dos deutsche Volk der alten deutschen Hanse st a d t die Treue halte und daß im Reick Danzigs Schicksal und Not als Schicksal und Not des Reiches empfunden werde. Memelland deutsch! Eindrucksvolle Kn dgebnng in Berlin. Berlin, 14. Jan. (TU.) Der Memelland- bund veranstaltete am Samstagabend in Berlin zur Erinnerung an den am 15. Januar 1923 erfolgten Einmarsch der Litauer in das Memelge- biet eine eindrucksvolle Kundgebung. Das Thema '*• Veranstaltung lautete: ,Leh n Jahre Geeine Lotterie ausgeschrieben werden, die aller- dings den vollen Betrag einbringen müsse, der durch eine Pensionskürzung hätte eingespart werden können. Der Allgemeine Beamtenoerbaiiö und der Postbeamtenverband Haden heute vormittag Sitzungen abgehalten und tagen auch am Nachmittage noch. Bei der Sitzung des Allgemeinen Beamtenoerbandes wurde der A b b r u ch d e r V e r- Handlungen mit der Regierung wie folgt begründet: 1 Die Regierung habe der Beamtenabordnung ** In den Programmbeirat des Südwest deutschen Rundfunks berufen wurde u. a. der Universitätsmusikdirektor Professor Dr. Temesvary, Gießen. Die Berufung erfolgte von dem preußischen Minister für Wissenschaft, Kunst und Volksbildung. ** Auszeichnung. Der Waffenring der beut- fchen Kavallerie Hot bem Ehrenmitglieb bes Der- eins ehm. hesi. ßeibbragoner bes Kreises Gießen, Oekonomierat Carl Hoffmann, in Anbetracht feiner Verbienfte um die Erhaltung ber Trabition ber alten ruhmreichen Kavallerie das Mackenfen- Ehrenkreuz 1. Klaffe verliehen. ** Pünktliche Abgabe ber Umsatz- steuer- Doranmelbu ngen! Von sachoerstän- btger Seite wird mitgeteilt, baß noch Ablauf der Schonfrist für die Abgabe ber Umsatzsteuer-Voran- melbungen — am 17. bes bem Steuerabschnitt fol- genben Monats — vom Finanzamt unnachsichtlich em Verspätungszuschlag bis zu 10 v. H. bes Umsatzsteuerbetrages erhoben wirb. Es wirb also zur Der- meidung dieses Zuschlages pünktliche Abgabe ber Voranmeldung empfohlen. f o l g e r u n g dieser Wahl, der sich niemand entziehen kann. Aller politischen Hetze, allen Lügen seiner Gegner und allen Gewalten zum Trotz hat der Nationalsozialismus feinen Siegeszug aufs Neue angetreten als wohlverdientes Ergebnis unerhörter Standhaftigkeit, nicht zu erschütternder Treue und nicht erlahmenden Angriffsgeistes. Tie nationalsozialistischen Kämpfer in Lippe haben der ganzen Bewegung ein leuchtendes Beispiel gegeben, was nationalsozialistischer Wille zu leisten vermag. Die nächsten Wochen und Monate werden ganz Deutschland im Zeichen dieses neuen Erwachens und verstärkten K a m p s w i l l e n s sehen, der die Bewegung gegenüber dem Zusammenbrechen der anderen wie eine Sturmflut weitertragen wird, ois ihre Gegner am Boden liegen oder der NSD AP. die führende politische Stellung ein geräumt wird, auf die sie einen Anspruch hat. Für faule Kompromisse, die der Stärke und Bedeutung der nationalsozia'istischen Bewegung nicht entsprechen, ist nach dieser Wahl f ü r di e NSDAP, weniger Zeit denn j e." Berliner preffekommeniare D erlin 16. 3an. ($11.) Die wenigen am Montog'rüh ersch« nenden Ber Lier Blätter nehmen zu dem Wahlergebnis inLippe ausführlich Stellung. Der „OK o n t a g" weist daran s h n, daß der Stimmenzuwachs der Nationalsozialisten ziffernmäßig etwa in der Mitte zwischen dem Ergebnis vom 31. 3uli 1932 mit 42 280 Stimmen und dem Ergebnis vom 6. November 1932 mit 33 038 Stimmen liege. Die Nationalsozialisten hätten aber mit ihrem Zuwachs gegenüber der Wahl vom 6. November 1932 eine Abnahme der gefamtmarxistischen Stimmen nicht er- ' reichen können. Den allergrößten Teil der von den Sozialdemokraten gewonnenen Stimmen hätten die Kommunisten verloren. Die Zunahrne der Em Zenirums-Kommeniar. Köln, 16. Jan. (TU.) Als hervorstechendstes Merkmal des Wahlergebnisses in Lippe bezeichnet die „Kölnische Volkszeitung (KV.)" die Tatsache, das die Nationalsozialisten trotz eines Riesenaufgebotes an politischer Propaganda ihre Stimmenzahl oom 31. Juli 1932 nicht wieder erreicht hätten. Die „Hermanns-Schlacht", von der Hitler gesprochen habe, sei also nicht geglückt. Selbst der Umstand, daß Hitler die lippischen Dörfer ebenso intensiv bereist habe, wie be: den Reichstagswahlen die deutschen Großstädte, habe nicht genügt, um den am 6. November erlittenen Verlust voll aufzuheben. Dieses Kennzeichen der lippischen Wahl dürfte für das ganze Deutsche Reich gelten, lieber raschend sei ber Abstieg der Deutschnationalen. Nationalsozialisten stamme naa> diesem isrgeomel nicht aus dem marxistischen, sondern aus dem bürgerlichen Lager. Für die innerpolitisHe Lage Lippes liege die Bedeutung darin, daß das sozialdemokratische System gestürzt ist. Für die Reichspolitik werde sich die Folgerung ergeben, daß die NSDAP weniger \u vorläufigen, oder gar endgültigen Kompromissen mit dem Reichskabinett geneigt sein werde, als man bisher in der Wilhelmstraße angenommen habe. Die „M o n t a g s p o st" sagt, her große nationalsozialistische Wahlkampf habe nicht dazu gereicht. um die Ziffern der NSDAP, auf die Höhe zu bringm, die die nationalsozialistische Bewegung am 31. 3uti 1932 erreicht haoe. Der Stimmenzuwachs stamme nicht aus dem marxistischen, son- dern aus dem bürgerlichen Lager und bedeute keine Stärkung^ sondern lediglich eine Radikalisierung der Rechten. Auf der Linken dagegen habe sich eine Entradikalisierung vollzogen. Beide Resultate hätten keine Bedeutung für die Situation im Reiche. Rom, 15. Jan. (TU.) Am Sonntagvormittag wurde in der Vorhalle der Peterskirche zu Rom die päpstliche Bulle verlesen, in der das außerordentliche heilige 3ahr 1933 34 anläßlich der 1900. Wiederkehr des Todestages und der Auferstehung Jesu Christi verkündet wird. Bereits eine Stunde yorher hatte sich der gesamte Hofstaat des Papstes im Thron- jaul im Vatikan versammelt Nachdem Papst Pius XL auf dem Throne Platz genommen hatte, überreichte der Regens der päpstlichen Kanzlei dem Papst die Bulle. Papst Pius XL erteilte hieraus die Erlaubnis zur Verlesung und händigte die Bulle dem Dekan der päpstlichen Protonotare aus. Unter Glockengeläut, das bis Mittag andauerte, begaben sich hieraus, nachdem der Papst sich in seine Gemacher zurückgezogen hatte, die versammelten Prälaten m feierlicher Prozession in die Vor- Halle der Peterskirche, in der sich das Domkapitel und der Klerus der Basilika versammelt hatten Von einem Podium verlas bann der Dekan ber Prvtvnotare, der bekannte deutsche Archäologe Prälat Wilpert, die Bulle In ber Bulle erinnert ber Papst baran, daß es ben Geschichtsforschern nicht gelungen sei, den genauen Zeitpunkt dieser Jahrhun- bertfeier mit voller Sicherheit zu bestimmen. Trotzdem sei die Feier von derartiger Bedeutung, daß man nicht an ihr Vorbeigehen könne Daher fordert der Papst dazu auf, wenigstens für eine gewisse Zeit in diesem Jahre die Erde zu vergessen und die Gedanken zum Himmel zu erheben zur Betrachtung der Liebe, die uns der Erlöser bewiesen habe und zur Entflammung der Dankbarkeit, die wir ihm schuldeten. Anschließend ruft der Papst die Ereignisse jenes großen Jahres insGedächtnis, das nunmehr gefeiert werde, von ber Einsetzung bes Heiligen Abenb- mahles bis zur Austeilung des Heiligen Geistes unb zu ben Wunbern, bie die erste Verkündung des ersten Evangeliums begleiteten. Das Gedenken an dieses Ereignis labe zum G e - b e t unb zur Buße für uns selbst unb bie ganze Menschheit ein. Möge biefe» heilige Jahr den Seelen den Frieden bringen, der Kirche die Freiheit, den Belfern die Eintracht und das Gedeihen. waltherrschaft ber Litauer im Memel- lanb — w i e lange noch?" Der Bunbesvorsihenbe Professor B o e r s ch - mann begrüßte Vertreter ber Regierung, der Stabt Berlin, der Parlamente, der Hochschulen, der Verbände der alten Armee, der Wehrverbände usw. Er dankte ben im Memelgebiet ausharrenden Deutschen für ihren unerschütterlichen Glauben an das Vaterland. Zehn Jahre schmachteten nur schon 150 000 Deutsche unter ber Zwangsherrschaft der Litauer, die sich mit Gewalt deutsches Land angeeignet hätten. Das Memelland fei deutsch und müsse wieder deutsch werden. Die geschäftsführende Bundesoorsitzende Frau BrönnerHoepfner mahnte dazu, sobald als möglich eine ^Bereinigung ber Memel- frage Im deutschen Sinne herbeizuführen. Der 2. Vorsitzende des Memellandbundes, Dr. Borchardt, erinnerte an den Kampf gegen die deutsche Sprache, gegen die Autonomiegesetzgebung und die deutsche Gerichtsbarkeit. Der Selbstbehauptungskampf der Memelländer muffe Deutschland in einem Abwehr- und Auf- Närungsfeldzug unterstützen. Nach weiteren Ansprachen ber Vertreter ber Grenzlandsvereinigungen fand eine Entschließung Annahme, in der es heißt: „Wir werden bie staatliche Zugehörigkeit des Meme 1 gebietes zu Litauen niemals als zu Recht bestehend anerkennen. Hundert Jahre Unrecht machen nicht eine Stunde Recht. Wir werden unermüdlich die Welt aufklären und überzeugen, daß das M e m e l v o l k nach Herkunft und Willen restlos dem deutschen Kulturkreis angehört. Wir fordern die Wiedergutmachung des schreienden Unrechts, das durch den Berfailler Bertrag, durch die litauische Bergewaltigung und durch deren völkerrechtliche Duldung dem Memelland und dem gesamten Deutschtum zugefügt wurde Da» Memelland ist deutsch und mutz wieder heim ins Reich." Chorgesänge umrahmten die Kundgebung, bie mit bem Deutschlanblied schloß. Kürzung der französischen Beamiengehälier. Paris, 15.Jan. (WTB.) lieber das bisherige Ergebnis ber Kabinettsberatungen weiß Havas zu berichten, daß die B e a m t e n g e b ä 11 e r bis zu 12 000 Franken jährlich feiner Kürzung unterworfen roerben sollen. Dagegen würden bie höheren Gehäl- tei u m 2 bis 10 Prozent gekürzt werden. Die ursprünglich vorgesehene Pensionskür- zung ber ehemaligen Frontkämpfer Joll nicht oorgenommen werben; bafür werbe BSC Oberheffen an der Spitze! Jm Stetnbruch bei Großen-Linden Steinbrucharbeiten bei Großen-Li n- den, die im Laufe des vergangenen Jahres vielen Arbeitsdienstwilligen willkommene Beschäftigung gegeben haben. Für den weiteren Ausbau des Freiwilligen Arbeitsdienstes im neuen Jahre find bereits wertvolle Vorarbeiten geleistet worden 21 n der Lumda bei Lollar liger zeigen, daß hier über allen Parteihader und Standesdünkel hinweg wieder das Kamerad- schafts- und Zusammengehörigkeitsgefühl die Jugend zusammenschweißt. Mit wieviel Lust und Liebe die jungen Leute bei der Sache sind, zeigen unsere Bilder über Uferarbeiten an der Lumda bei Lollar und DerFretwilligeArbetts- ____ bien ft in Oberhessen hat unter der tatkräftigen Förderung durch den Direktor des Arbeitsamts Gießen, Regierungsrat Dr B u e s. während des vorigen Jahres außerordentliche Fortschritte gemacht und ist vorbildlich geworden für das ganze Reich Insgesamt sind im vorigen Jahre in Oberhessen 524 Maßnahmen genehmigt und durchgeführt worden, wodurch 1 2900 Arbeitsdienst willige be schäftigt werden konnten. Die große Zahl der Annahmegesuche, die leider nur zum geringen Teil berücksichtigt werden konnten, läßt erkennen, rote groß bei der arbeitslosen Jugend das Interesse für den Freiwilligen Arbeitsdienst ist. Was ist es, wa- die jungen Menschen dazu treibt, sich zum Teil unter Aufgabe materieller Vorteile dem Freiwilligen Arbeitsdienst zu unterstellen? Ist es nur der Ausdruck der wirtschaftlichen Rot? Oder ist hier nicht doch eine neue Idee im Entstehen, die auch der seelischen Rot un- serer Jugend wirksam entgegenzutreten in der Lage ist? Tausende von Briefen ,unger Arbeitsdienstroil- Präsident Roosevelt als Schüler in Bad-Nauheim. -DSD. Bad-Rauheim, 14. Jan. ®cr fflrj- lich zum Präsidenten Amerika- gewählte Franklin Roosevelt hat in seiner Jugend einige Zeit die hiesige Stadtschule besucht. Seine Eltern weilten im Sommer 1889 zu längerem Kuraufenthalt in Dad-Rauheim, und so kam es, daß der damals siebenjährige Franklin eine Zeitlang als Hospitant hier in die Schule ging. Kundfunkprogramm. Dienstag, 17. Januar. 7.25 Uhr: Frühkonzert auf Schallplatten. 12: Mittagskonzert I aus Schallplatten. 13.30: Mittagskonzert II. 15.20 bis 15.50: Hausfrauen-Nachmittag. 17: Nachmittagskonzert erwerbsloser Berufsmusiker, Kassel. 18.25: „Die Regelung der Frauenarbeit in Deutschland und im Ausland", Vortrag von Beatrix von Moritz. 18.50: „Lohnpolitik und Kapitalbtl- düng", Vortrag von Professor fiermberg, Jena. 19.20: Stunde der Bühne: „Amphytrion" von Heinrich von Kleist, Vortrag von Intendanten Kronacher. 19.30: Konzert aus Schallplatten. 20: Von Breslau: Volksschicksal im Südosten, Oberschlesien. 21: Rus- sische Musik, gespielt vom Philharmonischen Orchester Stuttgart. 22.30: Konzert für Violine und Dr- chester von Josef Scheid, gespielt vom Philharmo- nischen Orchester Stuttgart, 2245 bis 24: Nachtmusik. LlZcttervoraussagc. FLIEGERSCHULE Neue und gebrauchte Klaviere empfiehlt zu günstigen Zahlungsbedingungen Georg Ebert. Klailermucher Gießen. Ludwi.sir 5p. Temph. 240 kein Laden 8571 > Seltersweg 17.... müßte eigentlich schon jedermann kennen. Wer wollte nicni sparen, wenn ihm die Mögbchk >t jetzt so augen- tä lig Günstig geboten wird? Benützen Sie doch, wenn Sie es einrichten können, die Vormitiacsstunden zum Einkauf, weil wir Sie da mit erhöhter Aufmerksamkeit be dienen und Ihnen klar machen können, daß Sie ims ande sind, unsere Großzügigkeit, man kann auch sagen unsere Gutmütigkeit auszunutzen. Sind Sie gescheit und sparen bei KÖHLER Herren- und Knaben-Bekleidung, GIESSEN, Seltersweg 349 A Ä Strelitz Meckieno. Stret Sinti inert Hochbio. Tiefbeo, Stehl u Betonbai. Maschinenbia Elektro-, Ftagz.-. lutob o Helzungstechn Progr frei Wirtschan Lippe verursachte an der heutigen Börse im chinlrllck auf die Weiterentwicklung der innerpoli- tischen Verhältnisse starke Zurückhaltung. Einen wesentlichen Unsicherheitsfaktor bildete die Kampfansage Hitlers an die derzeitige Regierung. . Die Kurse eröffneten fast auf der ganzen Lime in abgeschwächter Tendenz. Die Kursrückgänge betrugen gegen den Wochenschluß im Durchschnitt 1 d. 5)., einige Spezialwerte waren darüber hinaus von 1,50 o. H. bis 3 o.H. niedriger. Dem herauskommenden Angebot stand wegen der Unsicherheit keine Aufnahmeneigung gegenüber. Stark abgeschwächt waren vor allem die am Wochenende forcierten Montanpapiere, von denen Gelsenkirchen 3, Rheinstahl 2, Stohlverein 1,75 und Mannesmann 1,50 o. 8). nachaaben. Buderus eröffneten zunächst 0,90 v. 8). niedriger, gaben später erneut 0,65 v. 8). nach. Phönix blieben zu 35,90 o. 8). relativ behauptet. Am Chemiemarkt büßten IG. 1,90 und Deutsche Erdöl 2 ü.f). ein, Rütgerswerke logen 0,75 d. 8) schwächer, wogegen Scheideanstalt 0,25 v. 8). und Goldschmidt 0,50 o. 8). höher einsetzten. Von Elektro- werten verloren Siemens 2,75 v. 8). und Schuckert 1,75 d. 5)., AEG und Licht und Kraft gingen bis zu 0,75 v. 8). zurück. Bekula waren behauptet. Schwächer eröffneten ferner AG. für Verkehrswesen (minus 2 v. f).), Deutsche Atlanten-Telegraph (minus 1 v. 8).), Schiffahrtswerte (minus 0,90 o. 8).), Aku (minus 0,75 v. S).), Daimler und Allgemeine Lokal und Kraft mit minus 0,50 o. 8). Don Zellstoff- werten lagen Waldhof 1 v. 8). höher, dagegen Aschaffenburg 0,50 o. 8). schwächer^ Reichsbankantelle bröckelten nach behaupteter Eröffnung später 0,50 o 8). ab. Leicht gebessert waren noch Gebr. Jung- Hans (plus 0,50 v und Zement Heidelberg (plus 0'Deutsche Anleihen litten ebenfalls unter Abgaben der Spekulation. Neubesitz (minus 0,50 v. h.), Altbesitz (minus 0,75 o. §).), bprozentige Stahlnerem- obligationen (minus 1 v. h.) und spate Reichsschuld- buchforderungen minus 1,50 v. 8). Gold- und Llgui- dationspfandbriefe lagen überwiegend von O.oO bis 1 d. 8). schwächer, Frankfurter chyp-Bank-Kommu- nalobligationen waren stark angeboten und etwa 1,50 v. 8). niedriger. Marter Lchlachtvichmarkl. Frankfurt a. M., 16. Jan. Auf trieb : Rinder 1516 Stück: darunter 423 Ochsen, 127 Dullen 475 Kühe, 393 Färsen: Kälber 569. Schüfe 160 Schweine 4549 Stück. Cs .rotierten. R i n ° der. Ochsen: vollfleischige, ausgemästete, höchsten Schlachtwerts: jüngere 25 bis 28, altere 22 bi^ 24, sonstige vollfleischige: jüngere 19 bis 21; -Dullen: jüngere, vollfleischige, höchsten Schlachtwerts 24 bis 26. sonstige vollsleischige oder ausgmnastete 20 bis 23; Kühe: jüngere, vollfleischige, hochiten Schlachtwerts 21 bis 23. sonstige vollfleischige Berlin abgeschwächt. Berlin, 16. Jan. (WTB. Funkspruch.) Die Tendenz an den Aktienmärkten war zu beginn der neuen Woche allgemein schwächer, da der Ausgang der lippischen Landtagswahlen einen Konflikt zwischen Regierung und Reichstag und damit eine Reichstagsauflösung sehr wahrfcheinlich gemacht hat. Die Börse befürchtet nun, daß die mit jebem Wahlkamps verbundene Verschärfung der innerpolitischen Gegensätze die noch im Anfangsstadium befindliche Wirt- schoftsbesferung hemmen könnte. Das herauskommende Material stammte zumeist von der Spekulation, allerdings fehlten auch heute Kauforders des Publikums, io daß die Notierungen zumeist bis zu 2 Prozent niedriger lagen. Beforwere Anregungen waren nicht vorhanden. Don Montanen waren Rheinstahl 2% Prozent gedrückt, während Mansfelder und Schlesische Bergbau etwas freundlicher lagen. Don Braunkohlenwerfen waren Ilse, Leopoldgrube und Rhein. Braunkohlen bis zu 1 Prozent freundlicher, da Verhandlungen über eine Dividendengarantie zwischen Rhein. Braunkohlen und RWE. Jnteressekäufe zur Folge hatten. Kalipapiere waren bei kleinen Umsätzen bis zu 4 Prozent abgeschwächt. Von chemischen Werten lagen Farben etwas mehr als 2 Prozent gedrückt. Gummi- und Linoleumwerte blieben vernachlässigt. Elektroaktien waren im Einklang mit der Allgemeintendenz bis zu 2 Prozent niedriger, von Gas- werten verloren Schlesische Gas beinahe 2J4 Prozent. Kabel- und Drahtwerte, Maschinenfabriken, Textil- sowie Metallwerte und die Anteile von Wasserwerken waren sehr ruhig und leicht nachgebend. Autoaktien und Bauwerte lagen etwas schwächer, ebenso Kunstseideaktien. Von Papier- und ZeUstosfwerten waren Aschasfenburger Zellstoff freundlicher, Feldmühle in Reaktion insgesamt mehr als 3 Prozent gedrückt. Unter Brauereien fielen Dortmunder Union durch einen Gewinn von mehr als 1 Prozent auf. Schiffahrtsaktien lagen meist schwächer. Von Derkehrswerten waren AG. für Verkehrswesen etwas mehr als 2 Prozent abge- schwächt. Von Banken büßten Reichsbank nach und nach 2 Prozent ein. Im übrigen sind noch Gebr. Junghans mit einem Gewinn von 1% Prozent, der sich jedoch später nicht voll behaupten konnte, als freundlicher zu erwähnen. Von Anleihen verloren Altbesitz über 1 Proz., Neubesitz fast % Prozent. Reichsschuldbuchforde- rungen gaben bis zu 1 Prozent nach An den übrigen Rentenmärkten überwog das Anaebot, so daß sich auch hier Verluste ergaben. Ausländer tendierten nicht ganz einheitlich. ^rontfurt schwächer. Frankfurt, 16.Jan. (WTB. Drahtmeldung.) Das Ergebnis der L a n d t a g s w a h l e n in öeschäftsdrucksacheD Rechnungen Briefbiatter Bnetumschiayv Postkarten Gescnäftskarten der Brühl. SchuietraBe I Hühneraugen Warzen.-öornballi'' ueieitipi reit los auch " ben hartnnrfip'i Fillk-n 'OtfidieTun' '»)m inmrb >6 Tn. Hühngen-Rapid E Unitl nui Löwen Drogerie W. Kilbingei Hacblw Seitenweg 68. Täglich 4, 6, 8.30 Uhr. auC Des großen Andrangs zu den Abend -Vorstellungen wegen bitten wir um Besuch der beiden Nachm.- Vorstellungen um 4 Uhr und 6 Uhr. Gutes Beiprogramm und Tfa-Ton-Woche. Lichtspielhaus / Gießen Heute Montag Premiere! !! Das gesellschaftliche Ereignis II inender Straßenbahnwagen ftür31e in der Kurve aus dem Gleis und gegen einen Mast der Oberleitung. Der Wagen wurde von dem Ma st bis zur Hälfte durchschnitten und so st vollständig zertrümmert. Daß die Insassen des Wagens durch den eindringenden Mast nicht schwer verletzt wurden, muß geradezu oer- wundern. Die meisten erlitten Prellungen und Schnittverletzungen. Die Ursache des Unfalls ist noch nicht geklärt. 2. Ziehungstag 12. Fanuar 1933 3n der heutigen Dormitlagsziehung wurden Gewinne über 400 M. gezogen 2 ««»Inn» |# 10000 M. 7749 8 ®e® nn« >u 6000 W. 2818 92290 98502 153049 8 »etoinne |B 3000
L 26191 34925 43870 76323 85234 90188 103336 110536 121092 121424 123319 143093 160390 176526 180758 193610 210511 216281 221172 231394 233050 243452 276734 284187 302597 312568 319820 341642 Oll der heutigen Nachmitlagsziehung wurden Gewinne über 4UU M. gezogen 2 Gewinn, in 50000 9H. 33325 4 Gewinne »u 10000 M 54703 206454 2 Gewinn, iu 3000 M. 191137 4 Gewinn, in 2000 M. 21186 50028 30 Gewinne in 1000 TL 14412 16607 18932 45291 66948 112038 130917 147664 196972 214516 278305 289955 298663 326161 341086 28 Gewinn, au 800 M. 13099 35366 35487 80188 81207 108922 185554 232191 266062 303178 310096 361061 388480 399223 54 ®roinn, ju ÖOO TL 52696 63855 85781 99074 141892 148718 193380 206140 207789 208648 215840 218719 219030 232618 250910 251264 262955 268649 268994 272096 281062 295395 304337 305624 346550 347395 381977 Die Ziehung der 5. Klaffe der 40. Preußisch- Süddeutschen (266. Preußischen) Sloots-Lolterte findet vom 8. Februar bis 14. März 1933 statt. Elisabeth Bergner In tiefer Trauer: Luise Luh, geb. Hofmann, nebst allen Angehörigen. Der letzte Termin, bis zu dem olle Auftröge in Superphosphat Ammoniak-Superphosphat Am Sup-Ka bei den Lieferanten eingegangen sein müssen, ist der 25. Januar 1933 Die bis zu diesem Zeitpunkt zur prompten Verladung vorliegenden Aufträge genießen eine Frühbezugsprämie «w» RM 15,— fwMn RM 7,50 und Zinsvergütung bis 1. März 1933 Deutsdse Super phosphat-lndustrie G . m. b . K Wiese ck, Klein-Linden, den 15. fanuar 1933. Die Beerdigung findet Dienstag, den 17. Januar, nachm. 2% Uhr, vom Trauerhause, Wieseck, Philosophenstraße 2, aus statt 350 V Heute morgen 9% Uhr entschlief sanft mein lieber Mann, unser treubesorgter Vater, Schwiegervater und Großvater Wilhelm Luh im 62. Lebensjahre. oüec ausgemästete 18 bis 20, fleischige 15 bis 17, gering genährte 12 bis 14; Färsen (Kalbinnen, Jungrind^: DefiJ isch.ge, ausgemästete, höchsten Schlachtw^rts 2d bis 2d, vollfleischige 23 bis 25, fleischige 20 bis 22. Kälber. D.'ste Mast- und Saugkälber 33 bis 37, mittlere Mast- un1 2 * 4 ^aug- kälber 28 bis 32, geringe Kälber 22 b s 27. Schafe. Mastlämmer und jüngere Mastpammel (Weilemast, 2d bis 25, mittlere Mastlämmer, ältere Masthämmel und gut genährte Schafe 20 bis 22, fleischiges Schafvieh 16 bis 18. Schweine. Vollfleischige Schweine von etwa 240 bis 300 Pfund 35 bis 38, von etwa 200 bis 240 Pfund 35 bis 38, von etwa 160 bis 200 Pfund 34 bis 37, fleischige Schweine von etwa 120 bis 160 Pfund 32 bis 36 Mort. Marktverlauf: Rinder ruhig, geringer äleberstond, Kälber und Schafe mittelmäßig, geräumt. Schweine schleppend, geringer älel^rstand Schwerer Straßenbahnunfall in Wiesbaden WER. Wiesbaden, 14. Jan. Ecke Mainzer Straße und Kaiser-Wilhelm-Ring, in der Nähe des Hauptbahnhofs, ereignete sich heute ein schweres S t r a ß e n b a h n u n g l ü ck. Ein von Mainz fern- Aus dem nordöstlichen Hochdruckgebiet fließt mehr kalte Luft über Deutschland, |o daß das Frostwetter anhält. Ein Tiesausläuser im Westen, der sich bis über Frankreich erstreckt, schiebt allerdings auch maritime Luft östlich vor, die beim Zusammentressen mit der lontinentalen Luft Dunst und Bewölkung hervorruft und vereinzelt auch zu leichten Schneefällen führen wird. Aussichten für Dienstag: Dunstig und bewölkt, Frost etwas zurückgehend, veremzelter Schneefall. Lufttemperaturen am 15. Januar: inittags — 4,5 Grad Celsius, abends —4,5 Grad: am 16 Januar: morgens — 4,9 Grad. Maximum — 4,4 Grad, Mini- rnum —6,6 Grad. — Erdtemperaturen in 10 cm Tiefe am 15. Januar: abends — 0,4 Grad Verantwortlich für Politik: I. V.: Ernst Blumlchein Eewinaauszug 4. Klasse 40. Preuß.-Süddeufsche (266. Preuß.) Slaats-Lotlerie Ohne Gewähr Nachdruck verboten Auf lebe gezogene Nummer sind zwei gleich hohe Gewinne gefallen, und »war je einer auf die Lofe gleicher Nummer in den beiden Abteilungen I und II träumende Mund RUDOLF FORSTER REGIE ' PAUL CZINNER ’ 1 3 RotIIcHuiiq ’Jtadjhrurf verboten. Vodvteefett i niedrigsten Preisen bei Niederhausen&Co. 1,82 | Vermietungen gegen Junnnd iet der ZutrPt voraolnnl Inn. m. VrtiCnnn. . 0847 n. b. (M. VI. u ERT ml». La RANI Wybert sind ungemein sparsam. Eine Dose zu 90 Pf. mit ca. 400 Wybert reicht einen ganzen Monat, wenn Sie täglich 10 bis 12 Wybert nehmen. Die kleine Dose kostet gar nur 45 Pf. Das ist doch billig. Wybert bekommt man nur in den blau-weiß-schwarzen Originalschachteln mit der bekannten „3-Rhomben- marke". Verlangen Sie ausdrücklich WYBERT, denn nur WYBERT-Pastillen besitzen WYBERT-Eigenschaften. übrigens schmecken sie ausgezeichnet Heiserkeit und Katarrh sind die aus reinen Naturprodukten hergestellten WYBERT, die auch der empfindlichste Magen ausgezeichnet verträgt Sie eignen sich besonders zur täglichen Halspflege, einem ebenso wichtigen Faktor in der Körper-Hygiene wie die tägliche Mundpflege. Sie schützen die jeder Anstek- kung ausgesetzten Schleimhäute der oberen Luftwege und wirken gleichzeitig angenehm erfrischend. irofle Auswahl erster nbrlkate linden Sie iu Monschau mit schwachen Nerven wollen diesen Film nicht nnsehen! Ihtb murncit Dienstag? «uv rum avotzen c _ c Ein FUm.d. vollkommen von der Schablone ab- welcht u. In nnf- wtlhlenden plmn- lantlsch. Bildern packt U. an dem Nerven rüttelt. - 19o Ss im LSweu 91 e u r ii in r n 91 r. ÄH Qlnftiif) n Uhr nflnieooininimimg - Oumor Muudeudtenft prüft a.8, kostenlos alle gelieferten Apparate, auctiLcairbo-Lvaschmaschinen. ycfitdidnnforöcrunncn erbeten an: fiünin, f avlarieigaffe 2, Tclcvbun 4825. 8b-N» Fichten-Dcrbftangon Kleinschreibmaschinen Packendl - Neuartig! - Aufregend! Der Roman Frankenstein Ist keine blut i'ttnit ko Kolpoi hiize. sondern voll grül> priecher Thom Io, die Ballade vom kllnst liehen Nönnchen, der selber verflucht, der Menschheit zum Opfer wird. 346 c | Stellenangebote! IHdOdieii *J Kind., (um.BO'IUr. Vcro.,A.i.d.ncfnrbt. 2rbnHI, Ana. mit. 0880 a b.Wich.91114. Der neue „Villiger** hat zwei besondere Vorzüge: Er Iet mild und rnnalg zugleich. Diene »elfen« Erachctnung Int nuf dl« nuago- •uchfcn Ucbcrncctnbnke der hervor- ragrnden 1930er Ernte zurückzufUhrcn. Noch nie waren unnere l.ngcrhlliiRor mit eo prttchtlgon Tabnkcn bla zum Borsten ungestillt. Unnere Hiiuptaorgc, die atetn glclchblelbond gute Qualität lat damit nuf hinge Zeit blnnua behoben. Villiger-Stumpen sind etwas Besonderes! Preislagen 8, 10 und 15 Pfg. hbrlkiMAT Frankiert e. 6r. Eiüuksiau 1 fr. M, Tel. Or.j-,0 > » S O-. bO* a <0 . o _ , .'aC ex S». 210 1 | Verkaufe | 2 crftflnff. 7 Uli mutte ulte Gdmschmein» Gbev bei Qö.flchkr, eo Vnim-WüntL mehrere BanpIMtae in fibüuer Vmu* nm Oribelnn.uon Kinin- Lladen preiswert au verlaufen. mid Heinrich Bernhardt Xlela-Lindea. ä'sgsS °2E-Ö SsÄ? ' :<3 3 ” ■ ptlh V C P ,t« fluSe« 3 e 0 ~ t L. S2.X se? *• ticc<: ul*!* ti2» = ou •5eSSeE c c(0 5 §6 je»: =-c°u! c», a ■ o , ®E c S 5«» 5 Litern nicht auch gelingen? llr.b Hier lohnte sich dl, Müh? doch wahrhaftig! Harry von Achern sah Im Smoking so vorzüglich auS baß sämtliche jungen Damenhrrzen bet seinem Anblick schneller schlugen, ör stand neben Pia und Frau Horlinger und empfing seine Gälte in der großen, angenehm erwärmten Jagdhalle. Pia« liebes Gesicht sah blas; auS wie immer. Nur die großen, dunkelvlauen Augen strahlten. In ihrem schlichten weißen Kleid wirkte sie sehr einfach gegen die anderen jungen Damen. Und doch blickten alle fast atemlos in PiaS Gesicht, — Achern bemerkte eS wohl. Man hatte Pia so lange nicht mehr gesehen, daß man nun wirklich erschrocken war, daß sie sich so r^ymb entfaltet hatte. Doch da atmete man auch schm erleichtert auf: nein, Pta Eichendorfs beverne^r keine Gelahr, sie war ja „ein Krüppel"! Aach der Tafel, die sich ziemlich lang auS- gcdehnt hatte, tanzte Achern gleichmäßig mit allen jungen Damen, waS einesteils Wut, andern- teil« Beruhigung auSlö'te. Pia faß mit Frau Horlinger und den älteren Damen in einer Ecke. Die schien nichts zu entbehren, doch sein dunkler Blick glitt ein paarmal über sie hin, und das Schuldgefühl war wieder da. DaS war nun Pias Schicksal, mit den alten Damen zusammensihen au müssen, während die Jugend sich ringsum freute, die Jugend, zu der In erster Linie sie gehörte. Er tankte gerade mit Ilse Borrheim, und der kamen beinahe die Tränen, weil er ihr schon auf Awei Fragen nicht geantwortet hatte. AlS er sich seines gesellschaftlichen Verstoßes bewußt wurde, bat er sie um Entschuldigung und gleich noch um den nächsten Tanz. Sie nickte ihm strahlendzu. Frau Borrheim hatte jede Tour kontrolliert, die der Dchloßherr von Achern tanzte, und sic richtete sich höher aus, weil sie ein PluS für ihre Ilse buchen konnte. Sie erwiderte Frau Erlen- bacl>S wütenden Blick mit einem Siegerlächeln, während sich Frau Erlenbach vornahm, der aufgeblasenen Pute auf keinen Fall daS neue Öin- kostrezept zu verraten. Horry von Achern begleitete später seine Gäste bl« zur breiten Treppe, die in den Schloßhof führte, wo die Wagen in Aeih und Glied schon zur Abfahrt bereitstanden. Mit einem süßen Lächeln wandte Frau Dorrheim sich an ihn: „Also kommen Sie bestimmt zu Ilse« Geburtstag. lieber Herr von Achern. Ain« wäre das ganze Fest verdorben, wenn Sie fehlten." Liebevoll und schon gan* schwiegermütterlich stand sie dicht neben ihm uno legte die Hand auf seinen Arm. Ihn grauste ein wenig vor dieser Huld: da er aber schon heute ganz genau wußse. daß er Frau Dorrheim enttäuschen würde, so lächelte er sie an und sagte: „Ich wäre untröstlich, wenn ein tückischer Zu fall mich abhielte, gerade diese« Fest zu der- säumen." (Fortsetzung folgt.) Heute abend: uiD llrcliermchlcßm Stadttheater (Hollen mal) Dienstag, 17. Jam, 20 bis neuen 28 Uhr 1(3. Dienst, ^lßonn. (McivübnL Preise. ( An neuer dnszeu.) 'datnlet. Prinz iwu Dänemark. TrtntetfuJnfiiüuh. vonW >Lbakcsp um, Dame finden, die diesen Posten zu deiner Zu- frledenb-.t auSlÜllt." DaS junge Mädchen nickte und stand auf. „Du entschuldig^, Ich bin etwas müde von der Ttelfe. Laß dich durch meine Anwesenheit nicht stören. Ich werde mir die Zelt In Achern gewiß nicht lang werden lassen " Er atmete aus. Sie sah e« und lächelte. Dann gab sie Ihm die Hand. „Oluf Wiedersehen! Ich werde mir durch Mamsell die Gewohnheiten In Achern noch einmal In« GerächtniS rufen lassen." Er begleitete sie zur Tür, stihlte sich erleichtert, daß dlcse Unterredung vorüber war. Schließlich hatte er viel zu schwarz gesehen. Die schien so anspruchslos zu fein. Und wenn er jetzt aus einem nachbarlichen Verkehr bestand, so war c« wohl hauptsächlich deswegen, um den Aachbarn nicht neuen Grund zum Gerede zu g ben. Er kannte die guten Leutchen doch! Wenn die nicht immer etwas zu reden hatten, war Ihnen nicht wohl. Don sich an« hätte er diesen Verkehr ganz gern gemieden, denn wa« hierbei da« Ende vom Liede war, wußte er auch. Aber wenn die dachten, daß er sich hier eine Frau nahm, dann hatten sie sich gewaltig geirrt. Harry von Achern trat an daS Fenster. Unten Im Garten bog der Herbstwind die bunten Georginen nach allen Seiten, als ärgere es ihn, daß die Blumen seinem Wüten während der letzten Tage getrotzt hatten. Harry dachte einen Augen- bild an Pta. Wie seltsam, daß diese Unterredung so ganz anders ausgefallen war, al« er ftch gedacht! D.'Itsam auch daß er jetzt gar nicht mehr daran dachte, so schnell wte möglich eine Aeise anzutreten. Set ne Gedanken gingen nach der Hauptstadt: dort wartete eine schlanke, schöne Frau ans ihn. Wie beiß Ltssb Meeren küssen konnte, ob. so heiß! Und dennoch! Schon war ein leiser Ueberdruß In Ihm gegen diese heiße, ungezügelte Liebe. Do erging e« ihm nun stets - Immer war e« da« gleiche. Er halte b?reit« ernsthaft bei sich ablvoaeiL ob er nicht überhaupt gänzlich auf eine Heirat verzichten solle. Vielleicht war er einer von den Männern, die niemals ein Leben lang eine einzige Frau Heben können. Und wenn er da« nicht konnte, wa« war da« dann für eine Ehe? Harry von Achern besah die Photographie eine« jungen Mädchen-: Lore von Haller. Das war auch so eine Liebe von ihm gewesen, die erst alle Himmel stürmte und dann schal, abgeschmackt für ihn zu Ende ging. Gestern halte der dicke Heidenreich zu Ihm gesagt, daß man sich In Dorrhelm der Hoffnung hingebe, daß er, Harry von Achern, Ilse Borr- 6:1m heiraten werde. Harry dachte an dle rundliche, rosige Ilse. Ör schüttelte sich. Kain nicht in Frage. Den schönen Glauben ließ er den Borr- heimeru, erfüllen würde er sich nie. Aber freilich, heiraten mußte er, denn ec war der letzte Achern! Da gab e« nun nicht viel zu überlegen. Er blickte auf den schmalen Haden, der eine berückende Linie bot. Deine Zähne knirschten auseinander. Die Qteue kam mit Allgewalt Wäre Pia kurz, abloeisend geivesen, dann hätte er weiterhin auf feinem Haß bestehen können. So aber faß flc ihm so selbstverständlich gegenüber, so, al« hätte nie ein grenzenloser Haß zwischen ihnen bestanden al« hätte dieser kindische und doch so gesährliche Haß niemals den Frieden auf Achern gestört: al« wüßte sie nicht, daß er schuld war, daß sie so durch die Welt gehen mußte! Zhn aber überkam ein grenzenlose« Elend, daß er diese schöne Mädche b iite verwundet halte, daß sie nun verkrüppelt sein mußte. Sie sprach von allem Möglichen. Pia dachte: wie er sich verändert Hit! Hat ihn der Schmerz um die verslorlnne Mutter so welch gemacht? ör sah sie prüsend an „Eigentlich siehst du sehr blaß au». Pia. Hattet Ihr nicht genügend srische Lust?" Zhre kleinen, schwarzen Handschuhe waren zu Boden gefallen, ohne daß sie c« bemerkt hatte. Sie beantwortete seine Frage: „Ob, wir hatten viel Freiheit. Dur ich habe e« meisten« vorgezogen, babclm zu bleiben, well Ich den anderen doch nur ein Hindernis g wesen wäre/' Obre Worte sollten ganz gewiß keine Anklage bedeuten, doch ihn trafen sie wie Keulenschläge. Ö« war ein Drängen In ihm, ein Drängen, sie um Verzeihung zu bitten. Und doch tat er e« nicht. Er hob die Handschuhe aus. und Pia sah auf seinen schmalen, dunklen Kops. Ein weiche«, warme« Gejlihl war In Ihr. Doch auch sie verschloß diese« Gesühl hinter einer rußigen, abgeklärten Gelassenheit Wie sich ihr Zusammensein in Zukunft hier gestalten sollte, wußte sie auch nicht. Da« mußte sie ihm überlassen. Da sing er schon selbst davon zu sprechen an: „Wir loetben wieder einen sreundschastllchen, nachbarlichen Verkehr mit den Gutsbesitzern ringsum einrichten, ungefähr so, wte e« die Ölfern hielten. Man kann sich nicht ganz absondern. Wie denkst du darüber?" Pia sah zu Boden, dachte nach, hob dann den ßlonb ii Kops >"i" fagl< langsam „Du wirst für mich jemanden engagieren müssen, da ich nun einmal laut Papa« Bestimmung In sichern zu bleiben habe, bl« Ich mündig bin." Er sah sie an. Eine stumme Frage war in seinen Augen, die er jedoch nicht in Worte kleidete ör saata nur: „Natürlich, Pta. daran habe Ich auch schon gedacht. ö« wird sich sicher eine feingebildete ältere I Aber Ilse Dorrheim kam trotzdem nicht in Frage. Lissy Mceren auch nicht -- sie war eine Filmschauspielerin. Aber obwohl sie sehr schön war, kam sie nicht vorwärts. Lissy behauptete, weil sie l h m treu wäre. Da« legte Ihm nun eigentlich einige Verantwortung auf. Wenn er also jetzt Schluß machte, ihr noch einen anständigen Scheck überreichte, dann ebnete er Ihr vielleicht den Weg zum Ruhm. Man würde ja sehen. Drittes Kapitel. Da« Leben in Achern ging seinen gewohnten Gang. Der junge Dchloßherr war durch die An- w.senheit Pias nicht im mindesten behindert. Wenn fie ihm nicht beim Mittagmabl mit ihrer Gesellschafterin, einer wirklich feingebildeten, stillen Frau, gegenüberges. fsen hätte, dann hätte er wohl überhaupt ihre Anwesenheit In Achern vergessen lönnen. Er bemerkte ihr unauffällige« Dasein mit geheimer Genugtuung. Am nächsten Dienstag gaben sie Ihr erste- große« Fest In Achern. Mit heimlicher Freude bemerkte er, daß sich alle« zu seiner Zufriedenheit vollzog, ohne daß er sich mit all den Anordnungen für da« Fest abzugeben brauchte. Die Aachbarn freuten sich, daß sich nun endlich die früher so gastlichen Türen in Achern wieder öffneten. Ilse Borrheim probierte wohl ein Dutzend neue Toiletten, fand sich immer noch nicht fchön genug und ließ sich von ‘Berlin noch einen Karton schicken. Seufzend zahlte Papa Dorrhelm die lange Rechnung. Ein hellblaue« Seidenkleid hatte endlich Ilse« Beifall gesunden. Sie sah darin zwar noch massiger au« al« sonst, aber Papa Borrheim verstand nicht« von Kleiderfragen, absolut nicht«, und Mama Borrheim fand ihr einzige« Kind bildschön. Für die frechen Zungenfiguren, die die Mode verlangte, hatte sie nicht- übrig. Ilse Borrheim aber sah sich bereit- Im Geiste am Ziel ihrer Wünsche. Wie würden die Erlenbacher Mädel sich giften, dann die waren ja alle beide In den schönen Achern verschossen! Ilse probierte jetzt einige Stücke de« FamilienschmuckeS. Dabei dachte sie an den dunklen, hod^gewachsenen Mann, der Ihr eigentlich immer ein bißchen Furcht elnslößte. Trotzdem liebte sie ihn In ihrem eigennützigen, eitlen Herzen wirklich auf ihre Art. Alan munkelte zwar von seinen Beziehungen zu einer Theaterdame: das war schmerzlich, aber das wollte sie Ihm schon au«lrelben, wenn er erst ihr Mann war. Also, wie gesagt, Im Gut-Hause von Borrheim war man voll schönster Hoffnungen. Und auch noch in anderen Familien. Man konnte es den besorgten Müttern ja, auch wahrhaftig nicht verdenken, denn solche Partien, wie der Achern eine war waren rar. Also drillte auch hier die Mama die lieblich errötenden Töchter auf den Männerfang. Schließlich hatte man doch selbst auf diese Weise einst einen Mann bekommen, warum sollte e« denn da den Töch- ■ Lichtspielhaus»Gießen K Heute Rloning. den II., Dleaataa, iu IT., I ■Itlwoeh, den II., Donneratno, den II. Jänner H 4 große Nachtvorstellungen Holzversteigerung iin Anneröder Gemeindewald nm Donnerstag, den 19. 3anuar 1933, vormittag, 9% Uhr. Zusammenkunft Schneisenkreuz beim Pflanzgat ten IUI * .3a-N-5Tle,crii-6liimmc 2,33 fin MMIMWMl Vornan von (flerf JHotfyberg. (Urheberschutz durch E A ck e r m a n n, Aomanzentrale Stuttgart.) Seltorswog 17 erstorltok. von Kloldor Köhler. wm dA 2-E-E’ • «E B -tx. SQ 5 S^ Zs-^ ~y»-GQ gL s -e ?8 (9 E ®e: S E 3» ßM E o 3 53 ö «sG toS-EElS 5>E(5®U)vqS 8ä’o <> o 8 EL ,§2ßa 8 = 2 g-B E° -2g- •e e •e & b ro x eE ® c .2 8 § e ■s" E 8 = n — c « = *19 E *6" w dn-es 2 L L M-b ZM W o --Z-ZE- f Ö 8 E * e-e E — E« (9 E 8 o ,HB 1$> •JO *2to #§§ SactS B = Q — e-.CE Agäc? N :GSM N ZAg® fiQsa 195® •e® o ü, <31 B 6-g 8 L ° E -er . A> x 5 0H1 ZLZALZZSLZsLL^ 3 c £ E 2 2, ¥ tto b EE g g 81 S s EqA 8 ’S e.® e^EB :.e=i b c ® 2 S8:t9 E uQ E 2^-5 •e 2 es E55 2 8 8 Ql e 5 »o G E o 8 -S* ° K2- -§ZE E ® c «N- hFl®E:5g! SegE L B’E S 19 ® E g ? O1 i- 5BäS e# 3 A SgE = c sä -e® B-e g2 = < 3 K 0 Q b 2 Ti esSE = s 53 D< c* EA 5? ®EgÄ S e oüo«? 8 Xc^o 8ig A (9 E53BCQ ;®issCTS2® ä :SÄ LS 19 S Ess 2 22 = - A - -b £ EA JOU) gs 6®€a -A 2 E 3 S’c® IS SS in & E-e 1. E n< E 192 8>o -L e&9 = E in E c - c (9S 8 5-19 E 8 E-E es o ® A jo 2-® c 8 8 °19:C 5(9’5 Eg? ?■=«■ c?m 19 B Q b -B cSE «> oB» A o -W ® : xA EEg - o 3 J- A GO Ä<9 E-55® Et: 2. er o A c j8 5N L 3 5 ”(0 ~® b» sg .LZ 8 5 B-e « O 8 A <3 8q9 ® Ao k> «cDEl ä ■e :o H z-> _s E 19 8 A js- ^rE ?«i?2 •E "o (9 ££•2(9(9 E E ° -8 <®B a 5 2 8 xa 8 E n* et e io Ess . >D 3 E2-C g E — J2 E- chn 3a» zu der- E 5 L B 2 hx .-e -§Z ^E 4 s 6r 3.E 19 ~B El^; zu 3t lie g- 2 e eB-, E »> L 8 -e C« 2? E§ ■& «SöE tf> e c? cA -I EL? o mC7° ®B = E WAZ 8E 53 c E ö <- S) = s E-? Es 2^ „ -°(9 SB 3 E « 2e a£ E Eo^E 3 CI-0 oSS 5 B 0 H§ *“ E~ ®ZA Zs 5(9 = * = E L^N.« E? 5 «c-e SB £ EB E fc 2 3 S Vsr s = s = cS^4 EZB Sig . c 8 Elterlich ^anb auf »r biefer u tvuMe, itbe, fv r j» «G* _B «e E o ± * £!9 E ltrvllint, unb |ic für ihre u Erlen- »lächeln, der auf. eue Sin. S 5 - E §ALL - o «B^ - .5 . ® - ?- SE u s A - unbfter Hon auf ?« er Wt ® Mch M CB E-e = XB 8 S 5 ~B (92 5 a'-' ■e—2 B 31 ea -®®S 8A L ; s®ls WBe 8, C?ö §E 3 3 BÄ ■°H? E n« lie ik- ft- d. er. S s c? DU- ne Tafle chlohhvf ed schon i süßen ihn: Stbuttf. tiflany ^-to = — O 0^77 E E o E'XTdn cZ o 2 0^2*5 8.E5 2 O c o ° । Ä u£ = _ B ■eo- 3 3 3 31 E a 2 3 Ä E ß2 ß*B.g 3 .. o di ^-L-S L? p- sn ^BNL. 19 lieferten (Minen, tn: 0U4S25. im bÄ2s Se-ba E 8 g SBZ--A «°A g e E EU L- EZL2 ^ ° E «G 3 oL 3 E ne E Z--2- cA-G 8 ^.3 QA fiill R-, i o — - o = E±® :ue «■ E 3 “■' B5BÄ M E-E G-® gc3 = — . 2 o SB-s J3-8 s ra» 3 S^l E Xg si 19 WSBfe3 -* c§2 -B^Z d E o E ja g 03 -e^A El = KUZA 7=2® o 5Eh llchhl, ?W >bti b neb^ \®Q'te 'Sdhaiie en- 3n H Ertlich entfalt^ ®eiabt, *9 au«. 3*9 mit Edern. 1 2frau l« Ecke, dunkler ba« Mn Diag Ensihen ungSum «mit |ie ZSZ 3 5- w 5 c« 0(9 — - 2 ZB >, L :® ® Je; 5-e 3 53 o ^-U £ 2-e 528 = = E;» ..3 ® « ° 8 ® ®Bi. E®S® 5 gg?eÄ = S 2 0'9 c E S o «7 ä E * 5 =A!_ -G 5: ia»E -Z^L o E c“t=: C E BE® .E E O B list« |SE ZZL"-KZ"MKZZS ,Z r r r r 55 5 G? 5 t' E* ** _ 'E 1 ‘«'S c C?5 O O O Q g^o Z 8AUL gS. :L g-BE-e E-eS^ -.£3. =3 L 5BE § BpGO- 19 E ® E 5 2 « E g M • •»za — <. w w «Ö5Äg?-o ^°C?A 8 0^ = 83 (9 eeE|S?£ -EA 2- 2 C(9 o?5 AO-E--N feg?H BXSx°=S . 8S *®Bq2- s s7b-=e E *“ 2-3(92= E 2^2-o-E 3 3 VD :O •- o 2 E .8ÄS; E £ » 3 Z8^,B J2 «-*—■— m a d>53 3. g « - ® B - ü. « c sEQ3= °(9 «w-iis CK G> | «Ä 2* gH | C Q tO — «3 «s; *: \ • oE pt c cB(9 5 2 - o e c«^g? oSc -’SSZks §« 5 E « ß>- c oHE eläfcj®c afinS®fa5Ä«S : UZZ- (9«~-E® E(9 E E®ä®300 2 3-61.. 3 .O B.J“ LB — S-B lv Z-Z^IU- 25 E 5 •• c E w I a “BE-EEf BE^ZUZ°2 ->=> 3 q ä 3 — — •<= 3a E"“2- s « 2»;s = « :-° 3' § c ’S J o ° 5 ° w 2 s c-g-e gSu^«- " E E E 8 (9 E (9 8 D «D E Lu 8 8 j 8 8 E E 8 E E E E 8 8 » E E 8 8 tO tO e a E 8 B 3 8 ß £3 5° g 2 «y' ÖDE Eä.lS? c 3 g 5 S-q "» 5 aOT ro ÖD *5*5 a a -ö' (()sr c a a •S>2 e = 3 * 3 8 c to ti | a-S I o er >3* 3° 8-3- ass a <=r a 2 es 34 3 ~ er — 2 3 “S = »'S So3 61 3 o ft) er -t y* »9^8 r® a5 3 3 2 s c a Cfl8 2 2a ca " 3 2 y r h *i - a a a a y a GDQron S 3 §5* 2 E A 2^3 3 3 a» ö~s« 3>yg O to to o Koo a 2.a >_-> o*cn o- ro 3 2. LS ö Z 3,2,0 Ö? Ö3« «'S n> ÖD g«-= -3-2 2 Ö8 o LS © 3 3« CS' or3 8 2 61 — 3 -« opor 3 o Vf A e ec g §ggg§g ö 3-34° G-O5 es8 |-Sc 3 •§• a O ?»g: es 3 3 c g 9 Gl ST 5 a s g ö aas cs* -3 e o § H 3 a 2 ÖD &K 3 •?33 g O: 3 2" 5 ua s 3 2“ » =-3 8 S o ofi) Vf to 3 as «2. a a- 7 3 3 ?”S Za sZ as 3 to a1 3 Gl = o- es 2 3 §2, cs 3 CS 2.3 ” 2 CS acsi cr-o CS 3 aö. c5'7r 3 a S o 3 CD eSg. 3 2 g =U aa ’^a CS= 3 7so3 3 8 = 3 Z^a a " © ®’«8 CS 3 S2 a 2 ® 3 y 3^ 3 Srf o ro3 a - ,a^2 3 , „a Z-3Z3 » «CS A3 a= * 3 za“ 3aa£ 3 ÖO ™göi es 3”öd« 3 8« Last es 3 » a. CS’D o er 2 a SA- a° : 3 ? rr ßq^®S!®’88.92 3 5 ~ iS r> 2 a> 2 ö 8 A2e?G1 2 La 2. S. e5 ' a 3g 3 0 rei I- LS I» itz 3 3 C(f|ä as es2 s* 5 = ^3 = a •T 2. ? Z- «a 3 = % y = 3 3 3 3 ° 3 3 TO -es 3 « "ra* a Xi Q O *- C5 Q o 3 Cfl 9 'S E."^ D ’ a~?a §§ 342 a 9.3 3 a 09 E Gl aS u> E-a ca'1 2.0 8 3 y a a »S a 3L g A CS A - § 2 E'ya 3 aas. iS LZ 2. y 3 t3öp 3 u 3 «3"> 5 3 ?3 -es 9 c- 3 2« S o 3 3 S8 «2.re to* -1" A a 8 LS a a 3 eo D a cs 3 a er H 35 3 H 6d 3 3 ro 2 cs 3 Gl =a a 's A 3 3 a s L' 3 a 3 a 3 a H o a 95 D 3 3 a n o D 3 3^ a 3 2 • a u> LS ;S-:3 aa 3 to aZ K F a 2 y sl 3 a^ ÖD 8 a Lisy ? d a a 3 La 3 3 c s 3 D 8 3- 2 iS y-a C5 c 2. are c» 8 § i K§esA-8^-8 " 3 e?/7 u> a cs s= 3 3 8.3 er aes2 C2.a ro 3 ä TO ra 3 ä = »G13 ro Gl ft- S2§ C9 -3*5 Za cr»__ --a S a to“ Ö o A 3 Q <3* r*",TO a^ 3 g esa ay’s-o s o u> 3 TO 3 «o§-3 ||3 “’a er y «■ d 2 H; • d c jz,a Gio» 3S 3 M_a2 D Q*»” o 3 u> _ ac s C -■ 3 2 = er en “a^ » 3 2a © TO 3 er f s o es y5 —2. reaa- to g c 2* ca 3 e 8 2 a 3 TO O TO ö. a^- 2 Sa 3 aa I ’itBsra y^ 3 2 § 8: 2’y qDm ° ar--=r^ = — H = a = 2-Ö y - D 3 on to" Gl S&ca' ssLZZ. 3a™ - a g 2 •£ to a° a 3 3 3 2-5 3 3.to «'Gl3"« FZ cy' g^2 □ 32 u> q- 8 cf 8 D O" tf> O er« 3 Z §■1 S ? er o a " i"S 3 !»y GISS' CT 2. ° b Z 61AZZ,. ör\ a Q o —" f-t U< — to o s.3 o«-a« or rj q, 3 3 ca-a o to 8Z>« to o 'n c 3 c ~>Cr~. o 2 2 -*. y y Q D er aö’S 8 2 3 aa : i A" " A =C •» y s 3 -ä D 3 2.3 3 2 3‘° H o 0,15.n a* 3 3 3 D m a :3 D C« OF • • a«Sg 3^=5° ■-Sa u» — ®rac » 22, o 3. ~a Ö* 3 3 ^g-,^ eajagg. AZ ' “ “ a3 » a - ro as.Lsz --'aHzZ = = 2.~ 3a3 to-7*" LE LS B«CÄ Ä 3 a?2 a F#tif A= eän^i 3.C «es to or 3 TO es 3ZZ.5- aga-« 8 «3 "-3-es = CD 2. 3 ?«. a - «ya3 « Gl TO S a5 _ tsD 3 o Sä3yTO^335 Z'AZL TOa-Sgr^O- 8 ;er£- ^a^Ä §3- .a^: Cäto Gl es-Gi 8 3 B 3as TO. »f 2. ” “ “ TO 3. 3 ess' W§©ß y 3 n 2 cs " 2"_«d 3 Sq 0 -to, - <3 S«D 3 y Glsor^- - <0 _ Gl to 2 3 oa 3 a§.Ä * al? 2 a r 0 3 — S"-31 «r> 2. — CS to LS ?a □ 5 - ö O ÖD2 "HZ ' Z 3 0 a3-4 3 D Gl S» g'öJjig« «> a ~ L a to1- iS Z TO-ä TO D o ■er^. er* 5 CS Q £2= Z-L 3-?^ Cr? 2 m 5 3 Glj= S^^Ap n> A iS 3. ___D — 3 2a° — 3 «CO ■8*a • a-93 2o*: A-'Q?" CS A -I TO a er to 3 öde* 3 e a 2 La E" — o TO- tT — 3 ® c c 5.3, o*w u>a« J W Gl a to-2,a <-2 8 -F D 09— " TO es to K; q:O* 8 9 aRA a to cs CD TO 2. r* a 2-o 3 ; 3-ar^5g^3|?gg«0g — >x u>TOre2-*"TOroiTO- so'' c-~a s. aH'^'^a'^y™' er . §.. . aas yZ gtzH 2 ■» y 3^'a^ö a~ S-to a3« ro TO C3 S* _. S. 2 g-ro- 3* D-- TO iro. I e~) er er e 3.4—,0?* 2 — a 3 to 2 9. ro — o er 2 'S — - O.— CT' o TO