Dienstag, 14. November M3 Gießener Anzeiger (General-Anzeiger für Oberheffen) Nr. 267 Drittes Blatt 2470 1600 2228 1056 schoffungsprogramm: 3600 1050 3200 1531 2300 1660 Aus der Provinzialhauptstadt Die brennenden Grenzpfähle. die Schaufelter leben dich an. Stadt und Land - Hand m Hand Meder 120 Waggon Kartoffe n für Frankfurt a. M Erweiterung und Umbau des Hochjpan- nungsnetzes der elettrischen!Licht- und Kraftleitung im Landkreis Wolfhagen Bau einer Wafferförder- u. Reinigungs-, sowie Wafferftandsfernmeweanlage tn Büd'ngen Erweitrung des ftädt. Wasserwerks durch Errichtung eines Grundwasserwerkes in Witzenhausen sendfaches Heil, die Menge singt spontan das Deutschland- und das Horst-Wessel-Lied. Das dreifache Sieg-Heil auf den Führer ist verklungen, die Hitler-Jugend bleibt noch um das Feuer, das bekannte Lied aus dem „Hitlerjungen Quex" braust 4125 2100 2720 2550 Allendorf Kanalisation und Oberflächenwiederherstellung der Gemeinde Roßdorf auf: „Ja, durch unsere Fäuste fällt Was sich uns entgegenstellt. Jugend! Jugend! wir sind der Zukunft Soldaten, Jugend! Jugend! Träger der kommenden Taten. Führer! dir gehören wir. Wir Kam'raden, dir." R. -ö. Tagew. a. d. Baustelle Zwei Vorschläge sollen hier gemacht werden, um die gute Bildwirkung eines Schaufensters ZU erhöhen. Einmal: Verwendet Blumen zum Aus- fchmücken der Auslagen! Es gibt für jede Form und Art der Ausschmückung passende Blumen und kein schmückendes Beiwerk vermag so fein die typische Note eines Schaufensters zu unterstreichen. Blumen bat jeder aern und oft wird der Blumenstrauß erst den Blick des Vorübergehenden auffangen, um ihn dann auf die anderen Gegenstände überzuleiten. Und zum Zweiten: Beleuchtet die Schaiifenster richtig! Es ist falsch, wenn die nicht an Hauptgeschäftsstraßen liegenden Geschäfte glauben, auf eine wirkungsvolle Beleuchtung verzichten zu können. Gerade für diese Geschäfte ist sie dringend notwendig, denn eine gute Beleuchtung hat immer eine werbende Wirkung. K. B. Einschaltung der besssscben Sparkassen in die Arbeitsbeschaffung. Das Staatspresseamt teilt mit: Um die hessischen Sparkassen möglichst weitgehend in die Arbeitsbeschaffung einzuschalten, hat das hessische Staats- ministerium im Einvernehmen mit dem Herrn Reichswirtschaftsminister die die Kreditgewährung seitens der Sparkassen einengenden Bestimmungen wesentlich gelockert, ähnlich wie das jetzt auch seitens der andern Länder geschehen ist^ Die hessischen Sparkassen sind dadurch in die Lage versetzt den großzügigen, vom Deutschen Sparkassen- und Giro- verband ausgearbeiteten Plan der Eingliederung des gewerblichen Mittelstandes in die Arbeitsbeschaffung mit den ihnen zufließenden Mitteln mit Nachdruck zu unterstützen. Durch den Hessischen Sparkassen- und Giroverband sind die hessischen Sparkassen von diesem Plan bereits eingehend unterrichtet worden, unb er wird mit ihnen in dieser Woche auch mündlich durch den Herrn Treuhänder der Arbeit im Wirtschaftsgebiet Hessen durchgesprochen werden. Das Nähere über den Plan Errichtung eines Anbaues an das Rathaus zwecks Unterbringung der Wohnung für den Rathausmeister, Einrichtung eines Werkraumes und einer Trinkanlage sowie eines Fahrradunter- tellraumes für die Schüler der Stein- chule und Unterbringung der ortsge- chichtlichen Sammlung der Stadt Ems wird der Oeffentlichkeit noch unterbreitet werden. Zu hosfen ist nur, daß nun auch unsere Sparer durch fleißige Einzahlungen den Sparkassen für diese Zwecke neue Mittel zuführen und dadurch ihrerseits dazu beitragen, dem Plan zu einem vollen Erfolg zu verhelfen. Es sind alle Mag- nahmen so getroffen, daß die Sicherheit des neuen Kredits gewährleistet bleibt. Glockengeläuts zum nationalen S eg. Aus Anlaß des großen nationalen Wahlsieges vom Sonntag wurden gestern von 12 bis 12.15 Uhr, einer einheitlichen Anordnung für das Reichsgebiet entsprechend, die Glocken gelautet. Auch in unserer Stadt erklang aus diesem Anlaß gestern das feierliche Geläute. Ferner ertönte auch in der Nacht zum Montag gegen Uhr aus dem gleichen freudigen Anlaß feierliches Glockenläuten tn unserer Stadt. NSDAP. Kampfbund der deutschen Architekten und Ingenieure: Heute, Dienstag, 20.30 Uhr, Vortrag von Oberbaurat B e r ck (Bad-Nauheim) im Cafä Ebel. . Die NS. -Frauenschaft Gi eßen-N ord hält am heutigen Dienstag, 20.30 Uhr, im Gare Ebel Zellenabend für die Zellen 1, 2 und 3 ab. Morgen, Mittwoch, 20.30 Uhr, im Cas6 Ebel Zellenabend der Zellen 4, 5, 6 und 7. Die Turnabende finden wieder regelmäßig jeden Donnerstag von 20.30 bis 22 Uhr im Turnsaal der Schillerschule statt. „ _ „. . NS. -Frauenschaft Gießen-Sud: Heute, Dienstag, Singstunde der Zellen 1, 2, 3 und 4 im „Graf Zeppelin". . Die Fachschaft Post hat am morgigen Mittwoch, 20.30 Uhr, Fachschaftsabend im „Hotel ^Är^Bund nationalsozialistischer deutsch e r I u r i st e n, F a ch g r u pp e W i r t s ch a f ts- recht l e r, veranstaltet am nächsten Donnerstag, 20.30 Uhr, im „Hotel Viktoria" zu Gießen eine Werbe-Versammlung. Im Mittelpunkt des Abends stehen Berichte vom Juristentag in Leipzig, erstattet ür Volkswirte, Betriebswirte, Wirtschaftsprüfer und Verbandsgeschäftsführer und Wirtschaftsleiter. Es sprechen Dr. Brauns (Darmstadt), Dr. A u - ferm an n (Darmstadt), Dr. Fetzer (Bingen) und Prokurist Bernhard (Darmstadt) Die Schluß- und Werbeanfprache hält Dr. rer. pol. Hans Seibel aus Michelstabt. Zehniahrtenkarten der Stratzenbahn. Ausbau von Dränungen und von Vorflut- und Entwässerungsgräben, Gemeinde Niederhadamar Ausbau von Vorslut- u. Entwässerungsgräben, Bachregulierung u. -Dränagen in Burdschwalbach Ackerdränagen in Füssingen Regulierung des Salzbaches und Ackerdränage in Niederzeuzheim Aufstockung der Volksschule in Schlitz Jnstandsetzungs- u. Ergänzungsarbeiten an verschiedenen Gebäuden in Oberlahnstein Jnstandsetzungs- u. Ergänzungsarbeiten an verschiedenen Gebäuden in Fulda Hin zum einigen Reich! Seiertidye Verbrennung der Grenzpsähle aus dem Ramerberg in Frankfurt. In einer gewaltigen Anstrengung unb Zusammenballung aller völkischen Kruste ist das deutsche Volk in den letzten Monaten darangegangen, der deutschen Arbeit und dem deutschen Erzeugnis die verdiente Würdigung und Anerkennung S" bringen. Die Notwendigkeit des Verbrauchs deutscher Erzeugnisse wurde allen Volksgenossen immer wieder eingebämmert, und heute läßt sich , erkennen daß dieser Rus an das Nationalgesuhl nicht umsonst er- Frankfurt a. SOL, 11. Nov. (WSN.) Nachdem bereits in den letzten Wochen zirka 120 Waggon Kartoffeln in Frankfurt an die minderbemittelte Bevölkerung verteilt werden konnten, trafen wieder 120 Waggon Kartoffeln ein die von den Bauern der Kreise Gelnhausen, Bingen, St. Goarshausen, Schotten, Friedberg, Dillenburg, Alzey, Groß-Gerau, Oppenheim, Erbach, Limburg, Westerburg und Schlüchtern für das W i n t e r h i l f s w e r k gespendet fir£)er erste Zug wurde am Hauptgüterbahnhof von dem Vertreter des Gauleiters, dem Gaupropaganda- leiter und Leiter der Landesftelle für Volksaufkla- runq unb Propaganda, Müller-Scheid in Empfang genommen. Nachdem der Vertreter des Kreises Schotten die Bereitwilligkeit, den Städtern zu helfen betont und den 3ug übergeben hatte, wies Gaupropaganda - Leiter M u l i e i ° Scheid insbesondere darauf hin, daß die e Gaben die Verbundenheit der Stadt- und Landbevölkerung so recht vor Augen fuhren Es seien keine Almosen, die hier gegeben wurden, und niemand brauche die Augen mederzuschla- aen, sondern es sei eine Selbstverständlichkeit, daß der, der noch etwas besitze, den Volksgenossen mit allen Mitteln helfe, die ohne ihr Derschulben m Not geraten seien. Wie in leder Familie einer ur den anderen sorge, wenn er in Not sei, geschehe das auch jetzt in der großen Familie des deutschen Volkes Den zahlreich erschienenen Vertretern der Bauernschaften der anliefernden Kreise sprach Pg. Müller-Scheld seinen besonderen Dank als Vertreter des Gauleiters aus und richtete zum Schluß an alle Versammelten den Appell, sich immer voll und ganz hinter den Führer zu stellen, damit dieser das begonnene Werk in kürzester Frist vollenden könne, und es vielleicht im nächsten Jahre nicht mehr nötig sei, auf diese Weise für die Volksgenossen zu sorgen. Dom Hauptgüterbahnhof begab sich Gauprova- ganbaleiter Müller-Scheld mit den Bauern- führern zum Fahrtor, wo bereits mit dem Aus- laben und Verteilen der Kartoffeln begonnen worden war. In einer kurzen Ansprache betonte er, daß im neuen Staat der Bauer wieder zu Ehren komme und aus der verachteten Stellung herausgeho' n werde, in die er in den letzten Jahrzehnten geraten sei. Hier könnten die Bauern- führer sehen, daß ihre Spenden an den rechten Platz kämen, und daß die Stadtbevvlkerung den Bauern für ihre Gaben dankbar sei. In einer anschließenden Besichtigungsfahrt gewannen die Vertreter der Bauernschaften Einblick in die Organisation der Winterhilfe und konnten sich mit eigenen Augen von der herrschenden Not uberzeugem Mit den jetzt in Frankfurt eingetroffenen Kartoffeln sind rund 250 Waggon zur Verteilung aelangt Im ganzen werden etwa 800 Waggon Kartoffeln in Frankfurt verteilt werden, Oie sich auf etwa 80 000 Familien verteilen von Denen bereits 30 000 versorgt sind. Am Montag »mb Dienstag treffen weitere 250 Waggon hier ein. gesamt en G a u g eb i e t ist die Versorgung mit Kartoffeln nunmehr s > ch e r g e st e 111. Etwa 300 000 Familien sind im Gau zu versorgen, wobei Aus all dem kann man wohl die Ueberzeugung gewinnen, daß durch die Schaffung der wahren Volksgemeinschaft endlich die Zeit gekommen ist, wo der, der noch in der glücklichen Lage ist, ein redliches Auskommen zu haben, ohne Murren und ohne Zwang gern und freudig dem notleidenden Volksgenossen hilft. Brot für die Städter' WSN. Frankfurt a. SOL, 12. Nov. Der gute Fortgang der Kartoffelschlacht hat bereits dazu geführt, daß die nächsten Pläne des Winterhilfswerks in Kürze zur Ausführung gelangen können Als nächstes ist die V e r s o r g u n g de r n o 11 e i d e n- den Bevölkerung mit Brot vorgesehen, die sich auf die ganze Winterzeit erstreckt. Zu diesem Zwecke wird das von den Bauern gespendete Mehl an die einzelnen Bäckerinnungen verteilt, die das Brot verbacken. Die Ausgabe erfolgt dann jeweils durch die Ortsgruppen. Die Bevölkerung wird sobald die Verteilung vorgenommen werden kann, rechtzeitig benachrichtigt. Man rechnet bei der Mehl- bzw o Brotversorgung mit einem Aufkommen von etwa 150 000 bis 200 000 Zentnern, so daß a u f die Familie etwa Zentner entfallt. Gleichzeitig beginnt auch die K l e i d e r v e r s o r - g u n g. Sie Sammlung ist bereits so weit sort- geschritten daß demnächst mit der Verteilung begonnen werden kann. Da die Kleidersammlung tn der Stadt naturgemäß bedeutend erfolgreicher ist, als aus dem Lande, andererseits aber auch auf dem Lande Bedürftige sind, die mit Kleidern versorgt werden müffen, geht ein Teil der steammeten Kleider sozusagen als Gegengabe für die Lebens mittel aufs Land. Alle diese Maßnahmen sichern die Linderung der größten Not in diesem Winter. Es ist jedoch zu hoffen, daß >m nächsten Mnte.r alle Dolksaenossen wieder in Arbeit sind, und damit derartige Maßnahmen überflufsig werden. Der bäuerlichen Bevölkerung aber die in so edelmütiger Weise an dem Gelingen des Wmter- hilssmerkes mithilft und dazu beitragt, die große Not ihrer bedürftigen Volksgenossen zu lindern, ihr dankt der Städter aus ganzem Herzen! Kartoffelbilte in Alsfeld. Alsfeld, 12. Nov. Am Freitag fand auf dem Lindenplatz im Rahmen des. t e r h ' l s s - werks der NS.- Volkswohlfahrt die Ver- teilung von Kartoffeln an die Bedürftigen der Stadt Alsfeld statt. Aus den nahegelegenen Dörfern trafen pünktlich zur festgesetzten Stunde bu- mit Tannengrün geschmückten, mit entsprechenden Aufschriften versehenen Wagen ein. Der Ortsgruppen walter der NS.-Volkswohlfahrt und örtliche Führer des Winterhilfswerks, Bürgermeister Dr. V o l f i ng (Alsfeld), hielt dabei eine Ansprache, in der auf Die Bedeutung des großartigen Hilfswerkes der Nis.- Volkswohlfahrt, die auf einen Befehl oes Volkskanzlers Adolf Hitler zurückgehe, hingewiesen wnrde. , Außerdem wies der Ortsgruppeywalter auf die schicksalhafte Bedeutung des Abstimmungstages am 12. November hin und forderte die Anwesenden mit eindringlichen Worten auf, ihre Pflicht zu tun und sich geschlossen hinter den Führer Adolf Hitler zu stellen. Im Anschluß daran begann die Kartoffelverteilung, die sich dank der sorgfältigen Vorbereitungen reibungslos und flott abwickelte. Hiller schasst Arbeit! Weitere bewilligte Maßnahmen im Ardeitsbe- Don der Bannführung 116 der Hitler-Jugend wird uns berichtet: Schon lange vor 20 Uhr strömten am Sonntag, 12. November, von allen Seiten die Menschen auf den Römerberg, um einer historischen Begebenheit beizuwohnen. Dort sollen die letzten Zeugen der deutschen Kleinstaaterei durch die Hitlerjugend den Flammen übergeben werden. Um 20 Uhr ist der ganze Platz vor dem Römer überfüllt von dichten Menschenmassen, die Fenster der umliegenden Häuser bis auf den letzten Platz besetzt. Nun erscheint unter den Klängen der Marschmusik die HI. In der Mitte des Platzes wird mit Mühe eine freie Stelle geschaffen, um das von weither mit Auto nach Frankfurt geschaffte Material aufzuschichten. Von allen Seiten kommen kleine Trupps, beladen mit schweren Pfählen. Eine reiche Auswahl: bayrische, hessische, badische und preußische Grenzpfähle, werden von einer tatenfrohen Jugend auf einen Haufen zusammengeworfen. Nun kommt Bewegung in die SDlaffen. Aus Dem Balkon des Römers erscheint der Führer des Gebietes Hessen-Nassau der Hitlerjugend, Reichstagsabgeordneter Kramer, mit seinem Stab. Seine Rede, durch Lautsprecher weithin vernehmbar, legt ein wuchtiges Bekenntnis zum deutschen Einheitsstaat ab. Er beginnt: „Deutsche Volksgenossen auf historischem Boden lind roir in Die Direktion der städtischen Straßenbahn gibt In unserem heutigen Anzeigenteil bekannt, daß von morgen ab außer den bisherigen Fünferkarten zu 65 Pfg. noch Knipskarten mit 10 Fahrten zum Preise von 1,20 Mk. eingesührt werden, die im Stadtgebiet ohne Rücksicht auf die Streckenlänge, ferner für die Strecke vom Marktplatz nach Wieseck und umgekehrt gültig sind. Die neue Einrichtung sei der Beachtung und Benutzung durch unsere Mitbürger bestens empfohlen. Arbeitsvermittlung durch nichtgewerbsmäßige Arbeitsnachweise. Das Landesarbeitsamt Hessen teilt mit: Der Präsident der Reichsanstalt für Arbeitsvermittlung und Arbeitslosenversicherung hat in einem Rundschreiben an die Landesarbeitsämter und Arbeitsämter darauf hingewiefen, daß die Zusammenarbeit der Arbeitsämter mit den nichtgewerbsmäßigen Arbeitsnachweisen außerhalb der Reichsanstalt sich auf der Grundlage der Gleichberechtigung und des gegenseitigen Vertrauens zu vollziehen hat. Er hat weiter darauf hingewiesen, daß die Vermittlungseinrichtungen, die den früheren Gewerkschaften gesetzlich zugelassen waren, mit diesen in den neuen Verbänden der Arbeitsfront aufgegangen sind und daher von diesen Verbänden weiterhin unterhalten werden dürfen. Weitere Zusammenschlüsse von Gesangvereinen. Jrn Anschluß an die bereits gemeldete Verschmelzung der Gesangvereine „Liederkranz" und „Heiterkeit" sind — wie man uns mitteilt — inzwischen weitere Verbindungen in Gießen erfolgt: der Gesangverein „Harmonie-Gemütlichkeit mit dem Gesangverein „Concordia" zum „Großschen Männercho?', Chorleiter Musiklehrer Philipp Groh (Wieseck); Vorsitzender Heinrich K l e i n h a n s. -Ber» einslokal „Frankfurter Hof". Die Gesangverein« „Frohsinn" und „Quartettuerein' haben sich zum „Frohsinn-Quartettverein" unter der Leitung von Musiklehrer Friedr. Leib (Gießen) zusammengeschlossen. Vorsitzender Georg Schäser. Vereins- lokal „Stadt Wetzlar". Die bisher in sieben Ber- Versorgung des Gemarkungsteils „Hof Wehneberg" mit Wasser, Neulegung von Gas- und Wasserleitungen, Verstärkung von Gasleitungen, Kabelverlegungen Stadt H e r s f e l d Neu- und Umbau der Kanalisation unb Neubau einer Kläranlage im Stadtteil historischer Stunde zusammengekommen, um letzten Reste einer traurigen Vergangenheit, die in unserem Herzen schon längst yefallen sind, auch äußerlich zu beseitigen. lief im Odenwald, im Spessart und im Vogelsberg sind heute durch die deutsche Jugend, die kein Verständnis mehr hat für Trennungslinien zwischen Menschen gleichen Blutes, alle Grenzpsähle beseitigt worden und sollen hier den Flammen übergeben werden." Bei diesen Worten flammt unter dem Jubel der Bevölkerung der Holzstoß auf, die ganze Front des Römers hell erleuchtend. Die Polizei, die in liebenswürdiger , _ . Weife ihren Dienst versieht, hat alle Muhe, allzu 8 9 n • . $äufer tauft deutsche Erzeugnisse! Neugierige von dem Holzstoß zuruckzu^angen. Dem ' biefer ganzen Maßnahmen wird Gebietssuhrer dankt nach^Schluß der Redefin tau» | { den Willen des Käufers bedingt, " sondern muh nun durch eine wirkungsvolle Unterstützung der Derkäuferschichten untermauert und gesichert werden. .. , n ... Es ist ja auch für den Verkäufer em Leichtes festzustellen, welche Wirkung die verschiedenen Formen und Arten der Werbung auf seine Kauftust ausüben, denn er muß ja selbst Qcintaufe tätigen. Aus diesen Beobachtungen muß er die Folgerungen für eigene Werbemaßnahmen ziehen. Er wird da vor allem eins feststellen, daß er z. B. oon einem gut aussehenden und geschmackvoll eingerichteten Schaufenster unbedingt angezogen wird. Damit rühren wir an eine Tatsache, die von den kleinen und kleinsten Geschäftsleuten leider immer noch zu wenig beachtet wird. Nicht mit Unrecht nimmt der Käufer an, daß das Schaufenster ein Spiegelbild des Geschäftes selber ist. Und wenn schon das Schaufenster einen unordentlichen oder gar unsaube- ~ ren Eindruck macht, bann kann man Besseres vom gäbe gestellt §at. Mit einer Hingabe ohne Beispiel Schaufenster. Auch mit diesem Unfug muh aufge- Snb mit einer vorbilblichen Hilfsbereitschaft führen räumt »erben benn rurfjt bte ^e nber ©arem die jungen Arbeitsbienstier bie Verteilung ber Kar- onbern ihre Gute soll gezeigt werden. Huie jicy to fein durch und jeder freut sich, wenn er mit- jeder Geschäftsmann davor seinem Schaufenst r helfen darf Wie stark die Anteilnahme der Bauern bas Aussehen einer Ramschbube 9ebem Wen g an bem Gelingen ber Kartosfelschlacht ist, zeigen Gegenstänbe, formschön zusammeng^etzt veranlassen bie zahlreichen Briese, bie in den Waggons liegen, ben Beschauer sich bas einzelne Stuck nun auch unb3 bie Grühe ber Bauernkinber an bie Stabt- wirklich anzusehen. Notwendig ist dann, bahi ber menH; “nb Saft einzelnen 2lAellunAiuke d'VUfanrS-" 6an,b°r ihre Sat,Oh fein im empfang nehmen | - j(?be Werbung sein, aber niemals bars sie aus- bringlid) wirken. Leiber haben manche „gleichge- schaltete" Geschäftsleute geglaubt, burch möglichst viel Hakenkreuzschleifen unb Abbilbungen national ozialistiscber Symbole ben Käufer für sich zu gewinnen. Man hat scheinbar vergessen, daß es den meisten Deutschen aus tiefster Seele Zimmer ist, wenn Symbole in ben Bereich bes „Geschafte- machens" gezogen werben. eine zersplitterten Gießener Sänger haben sich nunmehr in vier Chören zusammengefunden: außer den drei Vereinigungen besteht noch der „Bauersche Gesangverein" unter Prof. Dr. Stefan T e m e s - 0 a r y. Vorsitzender Heinrich Ley. Daneben hat Gießen noch einen „Gemischten Chor", den Gesangverein „Sängerkranz", Leitung Musiklehrer Albert K a st e n, Vorsitzender Fritz Flimm. Stiftungsfest des Artillerie-Vereins (Ziehen. Der Artillerie-Verein vereinigte am vergangenen Samstagabend im CafS Leib viele Mitglieder und Gäste zur Feier des 38jährigen Bestehens des Vereins. Unter den Gästen sah man auch Standartenführer Lutter, Standartenführer Münker, den Führer des Stahlhelms, Dr, Dehner, und den Vorsitzenden der Arbeitsgemeinschaft der Militär- und Regimentsoereine, Landgerichtsrat T r ü m- p e r t. Mitglieder des Musikkorps des hiesigen Bataillons leiteten den Abend mit schneidig wieder- aegebenen Märschen und Konzertstücken ein. Der Führer des Artillerieoereins, Kamerad Müller hielt die Begrüßungsansprache, in der er besonders die Gäste aus den Reihen der SA., des Stahlhelms und der Kriegeroereine willkommen hieß. In seinen Ausführungen erinnerte er an die Zeiten des Krieges, an Not und Tod, an Kampf und Opfer, an Hunger und Strapazen während der Kriegsjahre vor dem Feind, an die unbesiegte Rückkehr der deutschen Truppen und die Fremdheit, die sie in der Heimat empfangen habe, weil andere die Herrschaft an sich rissen, die darauf keinen Anspruch hatten. In jener Zeit habe der Soldat den Soldaten wieder gesucht. In den Militär- und Regimentsoer- einen habe der vaterländische Geist ernste Pflege erfahren. Zwar seien die in diesen Vereinen zusammengeschlossenen Soldaten bei den früheren Regierungen nicht beliebt gewesen, nun habe aber Adolf Hitler den Mächten der Finsternis das Zeichen des Hakenkreuzes, des Lichts entgegengesetzt und der alte Soldat komme wieder mehr zu Ehren. Der Kampf sei hart gewesen, aber der Angriff härter. Heute gedenke man dankbar des Tages, da Generalfeldmarschall von Hindenburg dem Gefrei- ten Adolf Hitler die Hand gereicht habe zur Rettung des Vaterlandes. Schon fei im Inneren des Landes Gewaltiges geleistet worden, darüber hinaus aber werde man unablässig einen Frieden des Rech- tes und der Gleichberechtigung fordern. Zum Ge- denken der Gefallenen, deren Opfer der Redner in eindrucksvollen Worten würdigte, erhoben sich alle Anwesenden von den Plätzen. Die Musik spielte das Lied vom guten Kameraden. Kamerad Müller beschloß seine Ansprache mit einem dreifachen „Sieg- Heil!" auf den Führer und Reichskanzler Adolf Hitler. Gemeinsam wurden sodann der erste Vers des Deutschland- und des Horft-Weffel-Liedes gesungen. Landgerichtsrat Trümpert übermittelle die Glückwünsche und Grüße der Arbeitsgemeinschaft der Militär- und Regimentsvereine und betonte, daß innerhalb dieser Vereine stets wertvolle Arbeit geleistet worden sei, um den Sinn und die Bereitschaft zur Hingabe für das Vaterland wachzuhalten. Er schloß mit den Wünschen für den weiteren Fortbestand des Artillerievereins. Standartenführer L u t t e r hielt ebenfalls eine kurze Ansprache, in der er besonders die Aufgabe der SA. im Dienste des Vaterlandes umriß. Im weiteren Verlaufe des Abends wurde einer stattlichen Reihe von Mitgliedern als Anerkennung für über 25jährige treue Mitgliedschaft im Artillerie- verein eine besondere Auszeichnung zuteil. Die Ehrennadel des Vereins erhielten folgende Herren: Ludw. Bernhardt, Gg. Euler, Iohs. Euler, Iohs. Friedrich, Heinr. Faber, Heinr. Förster, Eduard Kondner, Georg Götz, Richard Habicht, G. Herpel, Heinrich Krauskopf, Wilhelm Lyncker, Philipp Müller, Georg Piek, Jakob Rau, Wilhelm Reu sch, Heinrich R u h l, K. W. R o h r b a ch , Johann Schmandt, Heinrich Schneider, Erich Stutzen st ein, Karl Schwan, Karl Weinhold, Leonhardt Treusch, Leicht, Schweitzer und Heinrich Siebert. Dem Ehrenvorsitzenden Bernhardt ist das Ehrenkreuz der Artillerie zugedacht. Gute musikalische und gesangliche Darbietungen, sowie verschiedene lustige Aufführungen ließen die Stunden des Abends rasch vergehen. (tiicficncr WodiciimarUprcik. * Gießen, 14. Roo. Auf dem heutigen Wochen- markt kosteten: Süßrahmbutter, das Pfund 1,55 Mk., Landbutter 1,40, Kochbutter 1,20 Mk., Matte 20 bis 25 Pf., Käse, das Stück 4 bis 10, Eier (inländische) 14, Wirsing, das Pfund 8 bis 10, Weißkraut 5 bis 7 Pf., der Zentner 3 Mk. Rotkraut 8 bis 10, Gelbe Rüben 8 bis 10, Rote Rüben 10, Spinat 15, Unter- kohlrabi 5 bis 7, Grünkohl 15 bis 18, Rosenkohl 20 bis 25, Feldsalat 80 Pf. bis 1 Mk., Tomaten 20 Pf^ Zwiebeln 8 bis 10, Meerrettich 30 bis 50, Schwarzwurzeln 20 bis 30, Kürbis 5 bis 7, Kartoffeln 3 bis 313 Pf., der Zentner 2,50 bis 2,80 Mk., Aepfel, das Pfund 10 bis 18 Pf., Dirnen 10 bis 15, Nüsse 40 bis 50, Honig 45, junge Hähne 70, Suppenhühner 60 bis 70, Gänse 60 bis 70, Blumenkohl, das Stück 15 bis 50, Salat 8 bis 10, Endivien 5 bis 15, Lauch 5 bis 10, Rettich 10, Sellerie 10 bis 25, Radieschen, das Bund 10 Pf. Vornotizen. — Tage skalender für Dienstag: Stadttheater, 20 bis 22.15 Uhr „Am Himmel Europas". — Volkshochschule, 21.15 Uhr, Beginn der Lehrgänge: Kunstwissensck-aftliches Institut „Von deutschem Formen, Bilden, Bauen und Gestalten", (Prof. Rauch). Universität, Hörsaal 34, „Englischer Oderkurs", (Graf). — Lichtspielhaus, Bahnhofstraße: „Unsichtbare Gegner". — „Postkeller": 16 und 20 Uhr, Vortrag über „Wie bleibe ich schlank und schön?". — Aus dem Stadttheaterbüro wird uns geschrieben: Heute 20 Uhr 7. Vorstellung im Dienstag-Abonnement, das Segelfliegerstück: „Ain Himmel Europas" von Schwenzen-Malina: Spielleitung: Anton Neuhaus Ende 22.15 Uhr. — Mittwoch, 15. Nov., Erstaufführung der Gesellschaftskomödie: „Der Traum der Vilma Kelemen" von Franz Molnar. Spielleitung: der Intendant. Gewöhnliche Preise. Spieldauer von 19.30 bis nach 22 Uhr. — Wir verweisen heute schon auf die tiuttjer feier am Samstag, 18. Nov, 20 Uhr. Im Programm u. a. Vortrag des bekannten Luther- forscher» Prof W. G. F r e y t a g, München, und Darbietungen des Bauerschen Gesangvereins. — Die Volkshochschule beginnt am heutigen Dienstag mit ihren Lehrgängen, und zwar mit dem Kursus von Professor Rauch „Von deutschem Formen, Bilden, Bauen und Gestalten", ferner mit dem Englischen Oberkurs unter Leitung von Herrn Graf. (Siehe heutige Anzeige.) — Deutsche Arbeitsfront (DHD.). Der für den 15. November vorgesehene Vortrag des Dich- fers W e h n e r fällt an diesem Tage aus und folgt spater. Nächsten Donnerstag Hausjrauen-NachmlUag. (Siehe heutige Anzeige.) — Die Dortragsveretnigung Goethe- Bund, Kaufmännischer Verein und Ge- werbeoerein teilt uns mit: Der zweite gemeinsame Vortagsabend findet am kommenden Donnerstag statt. Musikdirektor H a l l w a ch s und Konzertsängerin Elisabech Pennrich werden eine musikalische Abendstunde geben unter dem Titel: „Das deutsche Volkslied als Spiegel deutschen Lebens." Musikdirektor H a l l w a ch s, der schon mehrere Male mit großem Erfolg unser Gast gewesen, ist ein ausgezeichneter Redner, der durch seine tief- durchdachten und klargegliederten Ausführungen seine Zuhörer schnell in seinen Bann zieht. Seine musikalischen Vortragsabende bedeuten für jeden einen hohen Genuß. In besonderem Maße sind gerade solche musikalischen Dortragsdardietungen geeignet, nicht nur Stunden hohen künstlerischen Musikerlebens zu vermitteln, sondern vor allem auch an breitere Schichten das Verstehen und Erfühlen eines Musikwerkes heranzutragcn. Kann es für eine solche Aufgabe ein schöneres und wertvolleres Arbeitsgebiet geben, als die Erschließung des deutschen Volksliedes? Dies zu einer Stunde, wo unser Volk sich wieder auf feine eigenen Kulturgüter besinnt und zur Achtung bringt! Musikdirektor Hall- wachs wird seinen Einführungsvortrag durch Kon- zertoorträge am Flügel erläutern, und Konzertsän- gerin Elisabech Pennrich, deren wundervolle Sopranstimme hier auch schon mehrmals erfreut hat, wird eine Reihe der schönsten deutschen Volkslieder singen. Es ist ein reizvoller und besinnlicher Vortragsabend zu erwarten, der allseits Beachtung verdient. (Siehe heutige Anzeige.) — MitgliederoersammlungdesHaus- besitzerverein s. Am Donnerstag, 16. Novem- der, 20 Uhr, hält der Hausbesitzerverein e. V Gießen im Hotel Hindenburg eine Mitgliederversammlung ab. Lerr Dr. List, Direktor des Arbeitsamtes Gie- ßen, hält einen Vortrag über „Instandsetzungsorbei- ten des Hausbesitzes und deren Finanzierung". Da dieses Thema gegenwärtig für alle Hausbesitzer von großem Interesse ist, steht ein zahlreicher Besuch zu erwarten. (Siehe heutige Anzeige.) — Verein ehemaliger 118er. Nächsten Montag im „Postkeller" Herbst-Generaloersarnmlung. (Siehe heutige Anzeige.) * ** Erdbeben in der Gießener Gegend verspürt. Zu unserem Bericht über „Erdstöße in Tirol und Süddeutschland" (Gieß. Anz. Nr. 263 1 Bl. 3. S.) wird uns aus dem Schulhause eines Nachbarortes von Gießen von einem dortigen Lehrer das Folgende mitgeteilt: „Ich war Dienstag auf Mittwoch spät zu Bett geangen und schlief noch nicht fest, als ich — es mag gegen 2 Uhr gewesen fein — durch ein eigentümliches Erzittern des Schulhaufes aufwachte. Ich spürte ganz deutlich zweimal kurz hintereinander, daß das Brett erzitterte. Auch ein schwaches, dumpfes Geräusch war bemerkbar. Am anderen (Mittwoch) Morgen fragte ich sowohl meine Angehörigen als auch die Kinder meiner Schulklasse, ob sie in der vorherigen Nacht ein Erdbeben wahrgenommen hätten. Es war von niemand beobachtet worden. Nachdem ich nun den Bericht Ihrer Zeitung las, bin ich der Meinung, daß ich das gleiche Erdbeben in Oberhessen wahrnahm." " Die Beitragserstattung aus der Angestelltenoersicherung bei Heirat. Von der Reichsversicherung für Angestellte wird mit- geteilt: Die Gerüchte, es bestehe die Absicht, die Vorschriften über die Beitragserstattung aus der Angestelltenversicherung an weibliche Versicherte bei Heirat (§ 62 des Angestelltenversicherungsgesetzes) oufzuheben, entbehren jeder Grundlage. Die Beitragserstattung nach § 62 des Angestelltenversicherungsgesetzes ist aber nur zulässig, wenn bei der Heirat die Wartezeit bereits erfüllt ist. Die Wartezeit beträgt 60 Beitragsmonate. Sind aber weniger als 60 Beitragsmonate auf Grund der Verficherungs pflicht erfüllt, so beträgt die Wartezeit 120 Beitragsmonate. ** Wintersportvorbereitung im Trockenskikursus. Man schreibt uns: Den Skiläufern, die in den letzten Jahren sehr stiefmütterlich mit Schnee bedacht wurden, scheinen sich in diesem Winter bessere Möglichkeiten zur Ausübung dieses königlichen Sportes zu bieten. Im Schwarzwald, im Allgäu und im Riesengebirge ist die Schneehöhe bereits ausreichend, um dem Skilauf huldigen zu können. Die Wettervoraussagen kündigen auch für unsere Gegend für den kommenden Winter genügende Schneehöhe an. Um allen Ski- sportlern und solchen, die es werden wollen, schon vor dem ersten Schneefall die ersten Begriffe im Skilauf und der damit verbundenen Muskeltätigkeit beizubringen, veranstaltet der Skiklub Gießen unter Leitung geprüfter DSV.-Skilehrer (deren Bezeichnung neuerdings Skilehrwarte ist) einen Trocken- skikursus in der Reithalle am Brandplatz. Die Teilnahme ist vollständig kostenlos. Der Skilauf wird im kommenden Winter besonders stark in den Vordergrund treten, da bereits Verhandlungen zwischen dem Deutschen Skioerband und den obersten Lei- tungen von SA., SS., ST., HI. usw. zustandgekommen sind, die die Skitechnilche Ausbildung durch ausgebildete Lehrer des DSV. bezwecken. (Siehe heutige Anzeige.) Vrieflaften öer Heöaffion. ('Jted)teguta(hfen sind ohne Verbindlichkeit bei Sdjriftleltung ) 3- in G. Die Ledigensteuer als solche ist seit 1. Juli 1933 weggefallen. An ihre Stelle tritt die Ehestandshilfe, von der aber Personen über 55 Jahre befreit find. Jedoch hat ab 1. Juli 1933 die Einkommensteuer bei Personen, denen Familien- ermäßigungen nach dem Einkommensteuergefetz nicht zu gewähren find, insoweit eine Erhöhung erfahren, als der Abschlag in Höhe von 25 Prozent der Lohnsteuer (höchstens 3 Mark monatlich) in Wegfall gekommen ist. (§ 20 des Gesetzes zur Verminderung der Arbeitslosigkeit vom 1.6. 1933.) ID. v. III in A. Der von Ihnen im vorigen Jahre abgeschlossene Pachtvertrag mit den darin bestimmten Pachtpreisen ist noch heute in Gültigkeit: eine gesetzliche Regelung der Höhe der Pachtpreise ist zwischenzeitlich nicht erfolgt. Falls jedoch in der dortigen Gegend die heutigen Pachtpreise gegen die im früheren Jahre gültigen wesentlich zurückgegon- gen sein sollten, hat der Pächter die Möglichkeit, durch Anrufung des Pachteinigungsamtes eine entsprechende Herabietzung des Pachtzinses zu erreichen 7!ach Nidda. Grundsätzlich hindert die Gewährung von Invalidenrente nicht das Zustandekommen eines versicherungspflichtigen Beschaftigungsoerhält- nifses. Beträgt die Entlohnung (Barlohn einschl. Sachwerte, also auch Beköstigung) mehr als ein Drittel des am Beschäftigungsart maßgebenden Ortslohnes, so ist *bie Anmeldung zur zuständigen Krankenkasse zu machen. Beträgt das Einkommen weniger als ein Drittel des Ortslohnes, so ist die Frage der Versicherungspflicht im allgemeinen zu verneinen. Im Falle von Krankheiten usw. trifft, wenn Bersicherungspflicht nicht vorliegt, den Arbeit- gebet keine Haftung. Winterhilfswerk in Der Große Kurfürst an die Deutschen! Gedenke eine jeder, was er für die Ehre des deutschen Namens zu tun habe, um sich gegen sein eigenes Blut und sein Vaterland nicht zu versündigen. Gedenke, daß du ein Deutscher bist! Spendet für das VNnlerhilfswerk! Postscheckkonto Nr. 28100 Frankfurt am Main. Girokonto 6200 der Nassauischen Landesbank Frankfurt am Main. Kleider- und Waschesommlunq. Ab Donnerstag wird in der Stadt Gießen die bereits angekündigte Kleidersammlung durchgeführt. Die Volksgenossen, welche dem winterhilfs- werk Kleider- und Däschestücke zu/ Verfügung stellen, werden gebeten, die Kleidungsstücke usw. als Paket der Stadt Gießen. zusammenzupacken. Freiwillige Helfer werden, mit einem Ausweis versehen, an den Tüten ootsprechen und die gestifteten Sachen abholen. Ich erwarte, daß nur solche Kleidung»- und Wäschestücke gegeben werden, die sich noch verwenden oder umändem losten. heil Hitler! Kloß, Kreisführer de, whw. Winterhilfswerk des Deutschen Volkes 1933/34. Gauführung Hessen-Nassau. Frankfurt a. M„ Taunusstrahe 111, Telephon 32288. Postscheckkonto: Frankfurt a. M. 28100. vanttonto. Nassauische Landesbank, Frankfurt a. HL, Girokonto 6200. Die oberhessische Hitlerjugend wirbt. Aufhebung der Mitgliedersperre wahrend der Werbewoche. Dom Oberbann IV Obethessen der Hitlerjugend wird uns geschrieben: 3n dieser Woche wird in ganz Oberhessen ein großer Werbe feldzug von der Hitlerjugend und dem Jungvolk durchgeführt. Wer nach Schluß dieser Werbewoche sich nicht über Bedenken, die ihn etwa bisher noch der HI. ferngehalten haben, hat hinwegsetzen können, der wird vermutlich lange warten müssen, bis die Hitlerjugend und das Jungvolk noch einmal geöffnet werden. UeberaU in Oberhessen werden in diesen Tagen die Kameradschaften und Scharen werben, werden mit Sprechchören durch die Straßen der Stadt ziehen, werden durch ihre Spielmannszüge und Lands- knechtstrommelzüge und durch die Fanfaren die Lauen wachtrommeln und nicht zur Ruhe kommen lassen, bis das einige Volk der Jugend da ist. Denn nur eine einige Jugend wird einmal ein ganz einiges und vor allem ein dauernd einiges deutsches Volk schaffen können. In der Woche vom 12. bis 19. November wirbt die Hitlerjugend für das Winterhilfswerk des deutschen Volkes. In dieser einen Woche soll noch einmal die Aufnahmesperre für die Hitlerjugend und das Jungvolk aufgehoben werden. Diese Möglichkeit ruft auch die Letzten auf, sich e i n z u r e i h e n in die große Front der deut- schen Jugend! Darum rufen wir auch die Letzten! Her zu uns! Werbewoche für das W nterhilsswerk. Hitlerjugend ist Dienst am Volke. Hitlerjugend setzt sich für das Volk ein. Hitlerjugend ist das Volk. Jeder ist Glied desselben Volkes, jeder lebt in diesem Volke, jeder ist an bas Volk, in dem er lebt, gebunden. Die Hitlerjugend hat sich im Kampf um die Macht durch ihre Leistungen und Opfer bewährt. Im nationalsozialistischen Staat ist sie redlich bemüht, im Zeichen des Aufbaues ihren Pflichten nach, zukommen. In dem gewaltigen Kamps gegen Hun- ger und Kälte steht die Hitler-Jugend nicht zurück. Das Soziale Amt der Reichsjugendsührung hat angeregt, daß ab 6. November in allen deutschen Schulen und am 19. November auf allen Plätzen ein Wappenschild, das Abzeichen der Hitlerjugend, zugunsten des Winterhilfswerkes genagelt wird. Der Reinertrag wird dem Winterhilfswerk des deutschen Volkes zugeführt. Für die Benagelung des Wappens sind 425 schwarze und 1036 Silbernagel erforderlich, hieran den vorgelochten Stellen einzuschlagen finb. Jeber Nagel wirb mit 5 Pfennigen bewertet. Die Nagelung ergibt somit eine Einnahme von 73,05 Mk. Die Herstellungskosten für Schild und Nägel betragen 11,75 Mk. Für jedes Abzeichen werden also der zuständigen Einheit des Winterhilfswerkes 61,30 Mk. abgerechnet. Diese Aktion erfolgt im Einvernehmen mit dem Reichsministerium für Dolksaufklärung und Propaganda und ist vom Reichsministerium des Innern genehmigt worden. Das genagelte Wappen soll wegen seiner künstlerischen Wirkung in jeder Schule als Andenken verbleiben. Die deutsche Jugend soll sich stets daran er- Innern, daß unter dem Symbol der Hitlerjugend die gesamte deutsche Jugend in Zeiten tiefster Rot mit dem deutschen Volk beispiellos gegen Hunger und Kälte geopfert und gekämpft hat. Eröffnung öer Volkshochschule. Im Saale des Studentenhauses fand gestern abend die Eröffnungs - Versammlung der Volkshochschule Gießen statt. Der Einladung des ehrenamtlichen Leiters der Volkshochschule, Rektors N e b e l i n g , waren zahlreiche Interessenten gefolgt, es hätten aber im Hinblick auf die Wichtigkeit der Volkshochschularbeit im Dritten Reich zweifellos noch mehr Besucher dieser Veranstaltung beiwohnen müssen. Rektor Jlebding wies in seiner grundlegenden Ansprache einleitend darauf hin, daß in der heutigen Zeit täglich neue Geschichte wird und das große Geschehen jeden einzelnen deutschen Volksgenossen in Anspruch nehmen muß. Als den größten Tag der gewaltigen Ereignisse feit 1914 bezeichnete er den vorgestrigen 12. November 1933, der eine in Deutschland und auch in den anderen Ländern noch nie dagewesene Vertrauenskundgebung für die Regierung brachte. Diese überwältigende Einheit der Willensäußerung bekunde, daß Deutschland eins geworden sei, ein Staat, in dem es nur eine Partei, infolgedessen aber im eigentlichen Sinne des Wortes überhaupt keine Partei mehr gebe, öer über Parteien hinausgewachsen fei zum geeinten Volk. Die seit Jahrtausenden erstrebte Volkwerdung, die Einheit des deutschen Volkes, habe sich am 12. November vollzogen. Der Redner wies dann kurz auf die gewaltigen Aufgaben im neuen Staate hin. Die heutige Generation habe über die Gegenwart hinaus an die Zukunft unseres Volkes zu denken, dafür das (Erbe und die Kräfte der Vergangenheit in vollem Umfange nutzbar zu machen, beide durch eigene rege Mitarbeit selbstschöpferisch zu erweitern und zu vertiefen, den Erfolg des Mühens von Generationen und der Gegenwart gut ,u verwalten, damit das Merk zum Vesten un eres Volkes an die Kommenden weitergereicht werde. In diesem Sinne wolle auch die Volkshochschule Gießen an der Sicherstellung der Zukunft unseres Volkes tatfroh mitarbeiten. Die Volkshochschule werde sich besonders bemühen, durch Führer- schulung geeignete Führerpersönlichkeiten für die Arbeiten und Ausgaben des öffentlichen Ledens heranzubilden, indem sie ihnen das geistige Rüstzeug für ein fruchtbares Wirken als Führer im Dienste der Allgemeinheit darbiete. Aus diese Weise hoffe sie, dem otaat und dem Volk wertvolle Mitarbeit zu leisten. Anschließend besprach der Redner den für das Wintersemester 1933 34 aufgestellten Arbeitsplan, der folgende Lehrgänge aufweist: 1. „Die Weltanschauung des Nationalsostalismus", Leiter des Lehrgangs: Rektor Nebeling. 2 „(Erbgefunb- heits- und Rassenpflege", Leiter des Lehrgangs: NS.-Aerztebund Dr. med. Kranz. 3. „Volk und Gott", Leiter des Lehrgangs: Studentenpfarrer S u ck e r. 4. „Heimat und Volkstum", Leiter des Lehrgangs: Dr. Glöckner 5. „Volk und Vaterland, deutsche Geschichte", Leiter de» Lehrgangs: Dr. S t e ig e r. 6. „Von deutschem Denken und Dichten" (Literaturgeschichte), Leiter des Lehrgangs: Dr. B u ß. 7. „Was finget und klinget! Deutsche Musik", Leiter des Lehrgangs: der Dirigent des Gießener Kammerorchesters, Musiklehrer Franz Bauer jun. 8. „Von deutschem Formen, Bilden, Bauen und Oeftallen", Letter des Lehrgangs: Prof. Rauch. Außerdem stnden noch Sprachkurse in Englisch und Französisch unter Leitung von Gg. Graf statt. Rektor Nebeling skizzierte bei der Bekanntgabe dieses Planes die grundlegenden Gedanken und Erwägungen, die bei der Auswahl des Arbeitsstoffes richtunggebend gewesen sind und die darauf abzielen, den Kursusteiinehmern unbehinderte und weite Erkenntnisse zu ermöglichen, damit sie selbst und durch sie wiederum die Volksgemeinschaft wertvollen Gewinn für die deutsche Gegenwart und Zukunft erlangen. Aus den Darlegungen des Redners war überzeugend zu entnehmen, daß die Volkshochschule sich die ernsteste und schönste Arbeitsausgabe gestellt hat, die deutschen Volksgenossen im Gefühl ihrer Verbundenheit mit dem Volke und im Bewußtsein ihrer Mitverantwortung für das Gestalten der deutschen Gegenwart und Zukunft erwachsen kann. Jjn Verlaufe des Abends machte Rektor Nebeling die Versammlung noch mit den 'JR i t arbeit e r n öer Volkshochschularbeit bekannt, öie ebenso wie öer Leiter selbst ihre Tätigkeit in anerkennens- werter Weise rein ehrenamtlich ausüben. Weiterhin würbe mitgeteilt, daß Ministerialrat Ringshausen Rektor Nebeling zum Leiter öer Volkshochschule bestimmt hat, der seine Mitarbeiter im Vorstand wie folgt ernannte: Dr. Steiger, Stellvertreter des Leiters: Frl. Balser, Geschäftsführerin und Schriftführerin: Herr Wellhausen, Rechner. Das Führerprinzip ist selbstverständlich auch in der Volkshochschule maß- ge.bend. Mit kurzen Worten herzlichen und dankbaren Gedenkens des Leiters der Volkshochschule an den Mann, dem unser deutsches Volk so unendlich viel w verdanken hat, den Führer und Volkskanzler Adolf Hitler, und mit freudig aufgenommenen dreimaligen Sieg-Heil-Rufen auf ihn fand die Versammlung ihren Abschluß. tfinaefanöt. (Für Form und Inhalt aller unter dieser Rubrik stehenden Artikel übernimmt die Redaktion bem Publikum gegenüber keinerlei Verantwortung.) Neuhaus- und Allhausbesih. In Nr. 260 3. Bl. bringen Sie unter „Wirtschaft" einen Aussatz betitelt: „Der Neuh^usbesitz im Neuen R e i ch" von Heinz Sprengel (Bad-Nauheim), in welchem einmal klar die Divergenz der wirtschaftlichen Interessen des Neu- und des Althausbesitzes erwähnt werben. Man erfährt, daß ein „Reichsverbanb deutscher Neuhausbesitzer und Eigenheimsiedler" sich gebildet hat. Es wäre nun für die Althausbesitzer von großem Jntereste, tu erfahren, wo der in bem Aussatz erwähnte „Alt- yausbesitzer-Verbanb" existiert. Wenn der (Einfenber biefen letzteren mit .^Haus- desitzer-Derein" gleichsetzt so irrt er. Denn hier in Gießen sind im Hausbesitzer-Verein Alt- und Neu- Hausbesitzer m W. vereinigt unter einem Vorstand, der zwar aus Althausbesitzern besteht, aber zufolge des Berufs feiner Mitglieder mindestens das gleiche Jntereste am Neubesitz hat. Ein Zusammenschluß der Althausbesitzer ist eine zwingende Notwendigkeit. Mögen diese Zeilen ihn ins Leben rufen, damit einer weiteren Entwertung di ries Dells des deutschen Volksoermögens In letzter Stunde porgebeugt werden kann__________.... r. W W Hf>B. chlanö Alles für nen mit dem J unb Propa- i des Innern seiner fünft. Inöenfen ver- ets daran er- Hitlerjugend n tiefster Not zegen hunger 933/34 IU. ^°n 32288 28100. "kfUtta.A, Herbstlicher Berliner Bilderbogen Unpolitischer Brief aus der Reichshauptstodt. mg von 0g. >ei der Be« tzmdm ch/chll/e iw 6 dankbaren hule an den inenbM) M Dolkskanzler sand bie en. 'verden, mil erwarte dnk> ütnanbern Woche des Volksinms in Samsiadl. Schulungstagung der Frauengruppen des VOA. - Große öffent iche Kund« gebung des hessisch:« VOA. - Landesjugendtreffen! Von Or. Göh, Darmstadt. Vom 25. bis 29. Oktober stand die hessische Landeshauptstadt im Zeichen des VDA., des großen Verbandes, der in der Volkstumsarbeit schon immer an führender Stelle stand und auch im Dritten Reich berufen ist, Vorkämpfer zu sein beim nationalen Werk der Erhaltung unseres Volkstums in aller Welt. Gerade Hessen hat schon seit Jahren vorbildlich in der VDA.-Arbeit gewirkt; der Reichsführer des VDA., Dr. Steinacher, hat bei der öffentlichen Kundgebung am 27. Oktober ausdrücklich den Landesverband Hessen als den an der Spitze aller binnenländischen Landesverbände stehenden Landesverband bezeichnet. Nur die Erenzlandverbände Ost-, West- preußen und Schleswig-Holstein übertreffen die Leistungen, die das kleine Hessenland im Verhältnis zu seiner Größe aufzuweisen hat. Daß auch in der neuen Zeit gleicher Arbeitswille und gleiche Arbeitsfreundigkeit vorhanden sind, bewiesen die drei großen Veranstaltungen, mit denen der „Winterfeldzug" der Darmstädter VDA.-Grup- pen machtvoll eingeleitet wurde. Zunächst die Schu unLstagkng i-er Frauen, die unter dem Vorsitz der Reichsleiterin, Frau Maria Rabl- Leipzig, stattfand. Der Frauenarbeit kommt bekanntlich in der Tätigkeit des VDA. ganz besondere Bedeutung zu. Es darf als besondere Anerkennung der Arbeit der hessischen Frauengruppen und besonders der Frauengruppe Darmstadt und ihrer unermüdlichen Führerin, der Landesleiterin Frau Dr. Koepke, betrachtet werden, daß nun zum zweiten Male führende Frauen des VDA. aus ganz Deutschland in Darmstadt zusammenkamen, um übe.r Aufgaben und Ziele des Volksbundes für das Deutschtum im Ausland zu sprechen und in grundlegenden Vorträgen und Aussprachen alle Probleme zu behandeln, die mit der Volkstumsarbeit im VDA. und dem Zusam- I menschluß aller Deutschen in der Welt auf dem Boden des Volkstums Zusammenhängen. In ihrer Begrüßungsansprache bezeichnete Frau Dr. Koepke als Hauptzweck der Tagung, sich in kleinerem Kreise darüber auszusprechen, was die Frauenarbeit im VDA. im einzelnen in Zukunft zu leisten habe. Staatsrat Block betonte, daß VDA.-Arbeit ohne Mitwirkung der deutschen Frau nicht möglich sei. Von hoffnungsfrohem Geist war die Eröffnungsansprache der Reichsführerin, Frau Rabl, erfüllt: Die Liebe zur Sache, die Ausdauer, Zähigkeit und Beharrlichkeit der deutschen Frauen werden das Erschaffene erhalten und darüber hinaus an neuen 'em er (ebt, JPf um bie *et beoafjrt. 'M be. suchten noch, .xsen $)Un, «cht zurück (fütirung hqt Jen btuttyen Wen Mrjugenb, lt wird. Der M deutschen sind 425 illich, bie on l sind. Jeder Dresv erieliakt est große Mode. Es ist nicht wahr, daß Berlin eine kalte, reizlose, nüchterne, unhöfliche, schnodderige Stadt ist. Wahr ist vielmehr, daß Berlin höflich, zuvorkommend und liebenswürdig ist. Es ist nicht wahr, daß Berlin keine Tradition besitzt. Wahr ist vielmehr, daß die Berliner eine berühmte Vergangenheit haben. Es ist nicht wahr, daß die Berliner Frauen langweilige und steife Geschöpfe sind. Wahr ist vielmehr, daß die echte Berlinerin ein schlichtes, natürliches, entzückendes Wesen hat. Auch Berlin hat seinen Charme, seinen Zauber, seine Freundlichkeit. In dieser Zeit des Nebels, der sich wie ein milchiger Schleier über den Tiergarten legt, sind die Berliner Lokale überfüllt. W a l z e r u n d M a r s ch e sind die große Mode. Der alte Johann Strauß, der bekanntlich den Wiener Walzer erfunden hat, würde seine helle Freude haben, wenn er emen Blick in die Berliner Tanzlokale werfen konnte. Unermüdlich rasseln die Rolltreppen. Die Drehtüren drehen sich immerzu, die livrierten Pförtner stehen wie Operettgnkönige vor den Lokalen. Die neuen deutschen Tänze sind noch nicht eingefuhrt, aber sie werden nicht mehr lange aus sich warten lassen. Vorläufig ist nur der alte, unsterbliche Walzer wieder lebendig geworden. Dcivierteltakt über Berlin. Otto mit drr Kaibskeu'e. Was macht Otto Mach mit der Kalbkeule? So werden sich viele Berliner fragen, wenn sie erfal/= ren, daß ein gewisser Herr Mach eine unglaublich große Kalbkeule gewonnen hat. Eine Antwort auf diese Frage zu geben, hieße Keulen nach Athen tragen. Herr Mach wird die sensationelle Kalbskeule höchst persönlich verspeisen und zwar, wie es sich für einen Junggesellen gehört, am Weihnachtsabend. Nämlich als die Berliner Handwerker ihren berühmten Werbeumzug veranstalteten befanden sich darunter auch zwei Wagen der Fleischerinnung mit ungeheuren Fleisch- und Wursthügeln. Die Berliner Bevölkerung mußte nun raten, wieviel Zentner Fleisch und Wurst hier versammelt waren. Don den drei nahrhaften Preisen, die der Berliner Fleischerverband für die richtige Lösung aussetzte, hat dieser gewisse Herr Mach, ein heller Kopf, den ersten Preis gewonnen, eine 25pfündige Kalbskeule. Sage und schreibe 2000 Bewerber haben sich um diese Kalbskeule gerissen. Herr Mach, der glückliche Keulenschwinger, ist vier Jahre erwerbslos gewesen. Unser lieber Otto Mach hat also sein Stuck Kalb redlich verdient. . , Das Rätselraten ist überhaupt em beliebtes Berliner Gesellschaftsspiel. Da offenbart sich so recht das naive Herz der Weltstadt. Ob es nun Kreuzworträtsel sind, über uie sich Liebende in stundenlanger Harmonie beugen, oder ob die reizende Berliner Verkehrsgesellschast für niedliche Schuljungen Preisaufgaben veranstaltet — es ist im Grunde em und dasselbe. Wenn man dem Berliner seine Ra se! nimmt, nimmt man ihm seinen schönsten Zeitvertreib, denn dieser Berliner ist nicht em Arbe.ts- automat, der aufgezogen wird und wieder ab- schnurrt, sondern ein Mensch aus Fleisch und Blut, der sich gerne eine Stunde abzwackt, um einmal recht tief Atem zu holen. Mus Hühner im Waschkorb. Menschen, die für Haustiere schwärmen halten sich in Berlin Kühe, Hühner, Ziegen und so fort. Es ist erwiesen, daß es im ersten ".^ Berliner Hauses einen Kuh st all gibt. Es ist weiter bleler HfKflton W qnt®8 rtun0,) %lrt^afi aarbes'tz spreng1 Äer trwaR „ tu «1* -ti'? K? Laßt Blumen flüstern ... Laßt Blumen flüstern, Chrysanthemen hauchen und Orchideen seufzen. Der Berliner hat viel Sinn für das Land. Er liebt den Geruch des Landes, er । liebt die Tiere, aber er liebt nicht minder die Blumen. In den berühmten Gewächshäusern von Sanssouci ist wieder die traditionelle Blumen sch au eröffnet. Da stehen die Berliner vor mancher Blume, als wäre es ein Weltwunder. Eine reine Freude glänzt in ihren Augen. Komm in den Park von Sanssouci, dort sieht du Blumen hinter Gittern. ... . ... Herbstliche Wehmut liegt über dem königlichen Garten. Einsam klagt der Wind um das große Palmenhaus. Die prominentesten Blumen sind dort die Chrysanthemen. Die Schönste heißt „Prinzessin von Zehlendorf". Betörende Düfte erfüllen die Lust. Orchideen, Alpenveilchen, Primeln und viele andere Blumen verbreiten ihr Aroma und entzücken den Berliner, der in Andacht versunken ist. Ohne Sorge ist man in Sanssouci im unsterblichen Ham ewiger Blütenpracht. Em paar Zahlen zum Schluß. Man sorgt dafür, daß der Berliner nicht frieren und hungern muß. 350 000 Mark hat der letzte Eintopssonntag gebracht, dreimal so viel wie am 1. Oktober. 150 000 Sammler waren unterwegs. Man sorgt dafür, daß der Berliner in einem neuen Geiste erzogen wird. Man veranstaltet Ausstellungen, von denen eine schöner ist als die andere. Gegenwärtig ist es die herrliche Volkskunstschau „D e u t s ch e s H e i m a t w e r t , in der das Schaffen der Länder und ihre Einaenart bezwm- genden Ausdruck findet. Man sorgt dafür, daß der Berliner gesund bleibt. 30 000 Tuberkulose und 11 000 Geschlechtskranke werden ständig überwacht. 800 000 Menschen erhalten kostenlos ärztliche HUse, Arzneien und Heilmittel. Die Stadtväter lieben ihre Berliner. Ein Meister, der für das Wohl ferner Stadt bürgt: das soll der Bürgermeister sein. Heute sind die Äänner da, nach denen das Volk verlangte. Sie stehen nicht im Schimmer der Jupiterlampen. Sie schaffen ohne viele Worte zum Wohle der großen Stadt und ihrer vielen Bewohner ... Erlaß von rückständigen Oomanialgesällen in Hessen Frau Dr. Frahm- Berlin über das Thema „Deutscher Kindergarten im Ausland", der vor allem auch für die Weiterbildung der schulentlassenen Mädchen nutzbar gemacht werden müsse, indem er sie für ihre zukünftige Aufgabe als deutsche Mutter vorbereite. Einen interessanten Vortrag, der bewußt die kritische Einstellung der Versammlung Hervorrufen wollte und auch heroorrief, hielt Frl. Dr. Zimmermann -Limbach über „Frauenarbeit in den Deutschtumsgebieten Rumäniens", in Siebenbürgen, Banat, Bukowina und Dobrudfcka. Am zweiten Tage, den Frau B a m l e r - Essen leitete, hielt Frau F o ck - Liegnitz einen hochinteressanten, zum Teil erschütternden und sehr zum Denken anregenden Vortraa über „Volkstumsarbeit und Eugenik". In einer lebhaften Aussprache wurde das Kinderproblem von den verschiedensten Seiten beleuchtet, vor allem wurde auf die Notwendigkeit erbgefunden Nachwuchses hingewiesen. Den Höhepunkt der Frauentagung bildete die Ansprache des Reichsführers des VDA., Dr. Steinacher-Berlin. Ausgehend von dem fundamentalen Verständnis, das der Führer Adolf Hitler der Volkstumsarbeit entgegenbringe, und von der selbständigen Haltung, die dem VDA. und seiner Arbeit neben der Staatspolitik zugebilligt werde, hob auch er wieder die Bedeutung der Arbeit der Frauen hervor, die in der Bewährung ihrer Stellung in der Familie beruhe. Die Schicksalsfragen eines Volkes liegen vor allem bei der Frau. Nach weiteren grundsätzlichen Ausführungen über Fragen der inneren VDA.-Arbeit beantwortete Dr. Steinacher die gestellten VDA.-Frauenfragen im einzelnen. Mit Worten des Dankes für ben Geist, der in der VDA.-Frauenarbeit sich bewahre, schloß der Reichsführer feine wertvollen Ausführungen. In der folgenden Aussprache wurde u. a. auch auf die große Pfingsttagung 1934 in Mainz und Trier hingewiesen. Der letzte Tag brachte zwei weitere wertvolle Vorträge von Frau L o w a ck - Gleiwitz („Grenzlandaufgaben im neuen Deutschland") und Dr. E r k- mann-Darmstadt („VDA.-Jugend im Dritten Reich"). v . Ein Schluß- und Dankeswort der Reichsletterm beendigte die überaus erfolgreiche Tagung. Für die Erholung der Teilnehmerinnen sorgten ein Besuch des Hessischen Landestheaters und ein Nachmittagsausflug in den Odenwald, nach Lindenfels und Lichtenberg. . .. Am Abend des zweiten Arbeitstages nahmen die Teilnehmerinnen an der großen öffentl chen Kundgebung, die der Landesverband Hessen im Städtischen Saal- bau veranstaltete, teil. Nach wirkungsvollem Einmarsch der VDA.-Wimpel und Banner zu den chneidigen Weisen der Polizeikapelle Darmstadt entbot der Landesführer, Staatsrat Block, den Willkommgruß, vor allem der Reichsführer Dr. Steinacher, und hob die Bedeutung der Volks- tumsarbeit im nationalsozialistischen Staat hervor. Dr. Steinacher zollte den Leistungen des Hes- fischen VDA. und seinem Führer Block höchste Anerkennung; er wußte dann in eindringlichen Wor- ten deutsches Volkstum der Versammlung naherzu- bringen, an geschichtliche Ereignisse anknupfend. Volkstum ist Gemeinschaft, die allein schöpferische Kraft hat. Diese Gemeinschaft ist wie die zwischen Mutter und Kind und bleibt unberührt von den einen Zeitraum bis zum 1.4. 1936 erstrecken. Das Forstamt hat je eine Abschrift des Zahlungsplanes der Forstabteilung und dem zuständigen Finanzamt guzustellen und gemeinsam mit diesem die pünktliche Einhaltung des Zahlungsplans zu überwachen. Solange dieser Plan pünktlich eingehalten wird, gelten die Rückstände zinslos gestundet. 4. Bei Schuldigkeiten über 50 000 Mark behalten wir uns vor, mit dem Schuldner über die Abtragung der Rückstände unmittelbar zu verhandeln und eine entsprechende Vereinbarung, namentlich hinsichtlich des Zahlungsplans, zu treffen. 5. Zahlungen auf Domanialgefälle (Pacht, Miete ufw.) find, wenn der Schuldner nicht anderes bestimmt, zunächst auf die Schuldigkeiten derselben Art aus dem Wirtschaftsjahr 1933, Zahlungen auf rückständige Domanialgefälle auf die ältesten Reste zu verrechnen. 6. Bereits gewährte allgemeine Erlässe und Nie- I derschlagungen werden auf die nunmehr ein- tretenden Erleichterungen nicht angerechnet. Bei bereits getroffenen Sonderregelungen bleibt Entscheidung von Fall zu Fall Vorbehalten. 7. Ein Entgegenkommen hinsichtlich der Rückstände kann abgelehnt werden, wenn die seitherige Säumnis des Zahlungspflichtigen auf bösen Willen und nicht auf wirtschaftliche Schwierigkeiten zurückzuführen ist. 8. Von dieser Regelung werden alle Domanialgefälle erfaßt, mit Ausnahme von Forderungen aus Pachtverträgen über Jagd- und Fischereien, aus Grundstücksverkäufen, Losholzverkäufen und Darlehen, sowie mit Ausnahme der rückständigen Beiträge zu den Kosten der Staatsforstverwaltung, sowie der Mieten aus staatlichen Miet- und Dienstwohnungen. Es wird erwartet, daß die Schuldner von jetzt ab nicht nur ihren lausenden Verpflichtungen pünktlich nachkommen, sondern auch ihre Rückstände planmäßig und sorgfältig tilgen. Die weitgehenden Erleichterungen können nur unter dieser Voraussetzung gewährt werden, zumal es sich hier um Forderungen handelt, die das Entgelt für Leistungen und Lieferungen der Staatsverwaltung sind. Es ist daher Pflicht aller Schuldner, in Befolgung des Grundsatzes „Gemeinnutz geht vor Eigennutz^ alle Kräfte anzujpannen, um ihre Verpflichtungen dem Staate als dem Sachwalter der Volksgemeinschaft gegenüber gewissenhaft und rechtzeitig zu erfüllen, dies um so mehr, als sie hierfür Gegenleistungen von entsprechendemWerte erhalten haben. Hesse. * • Die vorstende Regelung findet auch auf die Domanialgefälle unter Bauverwaltung Anwendung. Die Forstabteilung des Hessischen Staatsministeriums hat an die Forstämter folgende Ver- ffigung über die rückständigen Domanialgefälle erlassen: Durch Entschließung des Herrn Staatsminlsters ist allen Steuerschuldnern die Abwicklung ihrer hessischen Steuerrückstände wesentlich erleichtert worden. Obwohl die Domanialgefälle keine öffentlichen Abgaben sind, sondern auf vertraglicher Grundlage beruhen und sich von anderen privatrechtlichen An- prüchen nur dadurch unterscheiden, daß sie wie öf- entliche Abgaben eingezogen werden, haben wir >och mit Ermächtigung des Herrn Staatsminislers beschlossen, auch die rückständigen Domanialgefälle teilweise zu erlassen. Durch diese Maßnahme soll das Bestreben der Reichsregierung, die Wirtschaft und namentlich die Landwirtschaft einer Gesundung entgegenzuführen, unterstützt, zum anderen auch den Schuldnern ein Anreiz gegeben werden, ihren Verpflichtungen gegenüber dem (Staat nacyzukommen, der zur Erfüllung seiner vielfältigen Aufgaben auch auf den Eingang der Domanialgefälle angewiesen ist. Es tritt hiernach folgende Regelung ein: 1. Es werden erlassen: Domanialgefälle, die bis zum 15. November 1933 noch nicht beglichen sind, und zwar aus dem Wirtschaftsjahr 1930 — 1.10.1929 bis 30.9. 1930 — und früheren Wirtschafts, jähren in Höhe von 33'/s v. H.; aus dem Wirtschaftsjahr 1931 in Höhe von 20 v. H.; aus dem Wirtschaftsjahr 1932 in Höhe von 10 v. H. ..... Ferner werden erlassen alle Zinsrückstände für Domanialgefälle aus dem Wirtschaftsjahr 1932 (1. Oktober 1931 bis 30. September 1932) und den früheren Wirtschaftsjahren. 2. Der Erlaß wird erst wirksam, wenn a) aus dem Wirtschaftsjahr 1930 und früheren Wirtschaftsjahren 66-/3 v. H., aus dem Wirtschaftsjahr 1931 80 v. H., aus dem Wirtschaftsjahr 1932 90 v. H. bezahlt und b) die aus dem Wirtschaftsjahr 1933 fälligen Domanialgefälle bis zum 1. Dezember 1933 und neu entstehende Domanialgefälle fristgerecht beglichen werden. Beträgt hiernach der Rückstand aus 1930 und früheren Jahren 180 Mark, so sind nur zu zahlen 120 Mark; bei einem Rückstand aus 1931 mit 180 Mark sind zu zahlen 144 Mark, bei einem solchen aus 1932 mit 180 Mark sind zu zahlen 162 Mark. 3. Die Abtragung der rückständigen Domanialgefälle hat nach einem festen Plan zu erfolgen, der unter Beachtung der besonderen Verhältnisse des Einzelfalles und nach Benehmen mit dem Schuldner von dem Forstamt aufzustellen ist. Die Abzahlung kann sich nötigenfalls über Werken bauen! Eine ganze Reihe von Landesleiterinnen und Ortsgruppenführerinnen sprach sodann über die Erfahrungen ihrer Arbeit und den Aufgabenkreis der Frauengruppen, so Frl. S ch u ch e r t - Wuppertal, Frau Ess er-Bonn, Frau D e i n h a r d t - Jena, Frau Zuschlag-Waldeck, Frl. Hessenauer- Kassel, Frl. Dr. Kircher-Karlsruhe, Frau V. Schmidt-München unb Frl. D i e t r i ch - Köln. Die letztgenannten Rednerinnen befaßten sich besonders mit den Mädchengruppen und der Erzie- _ ... । hung des Nachwuchses für die Dolkstumsarbeit. erwiesen, daß in einem Berliner Haus fünf Huh- Unmittelbar an diese wertvollen Kurzreferate schloß nerineinemWaschkorb herumrumoren. Ein «1 eine anregende, viele Fragen klärende Aus- Mann erspart sich die Milchfrau, indem er zwei fprQd)e richtige lebende Ziegen in seiner Wohnung vier g,ne Anzahl inhaltsreicher, umfassender V 0 r - Treppen links verpflichtet hat. Diese Ziegen lind so- träge behandelte im weiteren Verlauf der Ta- zusagen zimmererein. Sie werden sehr sauber ge- u verschiedene Gebiete der Arbeit. So sprach halten und liefern eine äußerst nahrhafte Milch, bie • ber gesamten Familie neue Kraft verleiht. Daß man sich Ziegen hält, kann man ohne weiteres begreifen. Aber baß man zu Hause eine Reihe von Hamstern hat, ist schon etwas verwunderlicher. Ich will die Straße nicht nennen, in der dieser ulkige Herr wohnt. Es ist seine Leidenschaft, Hamster zu harn- ftern. Die Hamster befinden sich hinter Drahtgittern, und wenn der Herr frische Luft schöpft, steckt er seinen Lieblingshamster in die Seltentasche seines Wintermantels. Auch das ist Berlin: Alte Herren, freundliche Sonderlinge, die ein zurückgezogenes Leben führen. Glückliche kleine Familien, die sich Ziegen halten. Fünf Hühner in einem Waschkorb. Wer kennt dieses Berlin? Was das auf den Straßen braust und rauscht, rast und rattert, rumpelt und pumpelt, das ist nur die Oberfläche Berlins, dahinter werden stille Küsse getauscht, Sorgen be- sprachen, Freuden geteilt, dahinter ist das Berliner Glück im Winkel, eine kleine freundliche Atmosphäre. Grenzen des Staates. Heute steht der Volkstums- f edanke im Mittelpunkt der Nation; in Adolf Hit- e r haben wir feine lebendige Verkörperung. Der Staat hat fid) aus dem Volkstum heraus zu rechtfertigen ; Gesamtoolk gleich Nation, das ist das Erste. Dieses neue Deutschland muß aus dem Geiste des Volkstums heraus, das geistige Großdeutsch- land ist nun geboren! Professor Dr. Laube r t-Breslau erörterte dann mit tiefer Sachkenntnis „Schlesiens Stellung im Ostmarkenproblem". Dieser Vortrag war besonders im Hinblick auf den Ablauf des Genfer Abkommens im Jahre 1937 lehrreich: dann muß eine Revision der kulturellen und wirtschaftlichen Bestim- mungen für den deutschen Osten kommen Professor Laudert vertiefte am nächsten Tage die Eindrücke seiner Ausführungen durch eine Aussprache mit den Teilnehmerinnen der Frauentagung. Damit auch die Jugend neben den Erwachsenen gebührend zu Worte kam, fand als Abschluß der VDA.-Woche ein zweitägiges Landesjuqendtreffen in Darmstadts Mauern statt. Der Landesjugendführer Dr. E r k m a n n darf mit dem Erfolg der Jugendtagung vollauf zufrieden sein: über 1500 Teilnehmer waren seinem Rufe gefolgt, davon nahezu 900 aus allen Teilen des Hessenlandes. In Massenquartieren war für einfache, aber warme Unterkunft gesorgt: die Darmstädter Jugend hatte zahl- reiche Freiquartiere zur Verfügung gestellt. In einer großen, überfüllten Kundgebung im Saalbau spra- chen Dr. Bell- Kassel, der bekannte DDA.-Jugcnd- führer, über die Notwendigkeit der VDA.-Arbeit, und Dr. E r k m a n n über die Bedeutung der Jugend für die Dolkstumsarbeit. Die umrahmende Musik bei allen Veranstaltungen stellten die Spielmannszüge und Schülerorchester der Darmstädter Schulen. Eine religiöse Morgenfeier im Herbstwald am Herrgottsberg und eine Weihe st unde und loten geöenffeier am Bismarckturm waren weitere Höhepunkte. Pfarrer K n e l l > Hanau sprach bei jener, Dr. Erk - mann bei dieser Veranstaltung aufrüttelnde Worte zur versammelten Jugend. Ein Abend des Volkstums am Samstagabend und eine Abschlußfeier am Sonntagnachmittag, beide im überfüllten Städtischen Saalbau, zeigten die Vielseitigkeit der Jugend durch Darbietungen mannigfachster Art in bestem Licht. Alle drei Veranstaltungen aber waren ein wuchtiger Einsatz zur Winterarbeit des Darmstadter und Hessischen VDA. Alle Teilnehmer wurden neugestärkt im entschlossenen Willen, ihre ganze Kraft einzusetzen für die Erhaltung deutschen Volkstums in aller Welt. Oberheffen. (Semeinberat in Schotten. 00 Schotten, 13. Noo. Aus dem Gemeinde- rat. Die Frage der Besetzung der Schutzmannstelle wurde besprochen, lieber die Vergebung an einen der aussichtsreichsten Beweroer wird noch bestimmt werden. — Die Fortführung der Stadl- d a ch k a n a l i s a t i o n bis zur Brücke Lohgasse soll nach Anhörung des Kulturbauamtes vorgenommen werden. — Bei der demnächstigen Feld- bereinigung soll der Hohenwiesenweg nach der alten Straße ausgeschieden und als Straße durchgeführt werden. — lieber das Arbeitslager Schotten erfolgte nähere Aussprache. Das Lager soll — wenn auch nur evtl, als Sommerlager — der Stadt erhalten bleiben. Unter der Voraussetzung, daß die Unterkunftsverhältnisse des Lagers in einwandfreier Weise geregelt sind, besteht die Möglichkeit, auch dauernd ein Stammlager zu behalten. Der Gemeinderat prüft die Frage, ob die damit verbundenen finanziellen Lasten für die Stadt tragbar sind. — Die Holzhauerei für den kommenden Winter im Tariflohn wie beim Staat wird ausgeschrieben. Gefallenen-Gedenkfeier in Laubach. □ Saubad), 13. Nov. Der Sturmbann 111/116, ber Stahlhelm und die Hitler- Jugend veranstalteten anläßlich der zehnjährigen Wiederkehr des 9. November 1923 an dem Denkmal der im Weltkrieg Gefallenen unter großer Anteilnahme der Bevölkerung eine schlichte Gedenkstunde. Nach Begrüßungsworten durch Sturmbannführer Karl Hahn (Laubach) hielt Pfarrer Kornmann eine Ansprache, in der er der Toten des Weltkriegs und der am 9. November 1923 vor der Feldherrnhalle in München gefallenen Helden in ehrenden Worten gedachte. Nach dem Liede vom guten Kameraden, gespielt von der Kapelle des Lau- bacher Musikvereins, legte Sturmbannführer Hahn einen Kranz am Denkmal nieder. Die einzelnen Stürme zogen anschließend in die Säle, woselbst die Feierakte durch Ansprachen des Sturmbannführers und dessen Adjutanten Haas fortgesetzt wurden. t'nnötrcie toicfcrn. 00 Klein-Linden, 13. Noo. Unter Mit- Wirkung der SA., der HI. und des BdM. veranstaltete die Zelle Klein-Linden der N S D A P. im Saale des Gasthauses „Zur deutschen Eiche" einen sehr gut besuchten Deutschen Abend. Zellenleiter Dr. Crößmann grüßte die Besucher herzlich, insbesondere Sturmbannführer 'S e cf c r (Großen-Linden), gedachte des schmachvollen 9. November 1918, ferner des Tages der ersten Erhebung der NSDAP, am 9. November 1923 und gab feiner Freude darüber Ausdruck, daß der SA.-Sturm 46 Klein-Linden zum ersten Male mit (einer neuen Fahne einer Veranstaltung bei- wo^n" Truppführer Erich Ufer ehrte in einem Gedichtoortrag die Toten des Wettkrieges. Sturm- führer Hans Becker hielt ebenfalls eine kurze Ansprache, lieber die Ereignisse des 9. November in München berichtete Truppsührer Heini Jung. SA.-Mann Rudolf Germer gedachte in ehrender Weise in einem selbstverfaßten Gedicht der Toten des Tages von München. Eine Reche lebender Bilder aus der deutschen Geschichte fand dankbare Aufnahme. Den Höhepunkt bildete ein Laienspiel: „Der 9. November 1923 in München", von SA.- Mann Rudolf Germer gedichtet, das von den Darstellern vortrefflich gefpielt wurde. Der BdM. sang unter Leitung von Frau Dr. Crößmann einige Daterlandslieder. In einer Ansprache wies dann Zellenleiter Dr. Crößmann auf die Bedeutung des 12. November hin. Sturmbannführer Becker (Großen-Linden) brachte ein dreisaches „Sieg-Heil!" auf den Reichskanzler Adolf Hitler und das deutsche Vaterland aus. Das gemeinsam gesungene Horst-Wessel-Lied beendete die in allen Teilen wohlgelungene Feier. ? Reiskirchen, 13. Nov. Zwecks Gründung einerOrtsgr.derN S.-Frauenschaft hatten sichim Saale von Fritzel eine große Anzahl Frauen und Mädchen eingefunden.Pg. Heß-Winnerod sprach über„Die Stellung der Frau zum Nationalsozialismus". In fesselnder Weise machte er die Frauen mit dem Wesen des Nationalsozialismus bekannt. Pgn. Frau Heintz- Winnerod richtete an die Erschienenen das Wort mit dem Wunsche, in Reiskirchen recht bald eine starke Ortsgruppe der Kreisleiterin vorstellen zu können. Es meldeten sich sofort etwa 75 Frauen und Mädchen an. — Gestern abend fand im Saalbau von Gundrum die Aufführung des Schauspiels von Pg. H. Bartholomäus- Gießen „Erst dann wird Deutschland frei", statt. In atemloser Stille folgten die sehr zahlreichen Zuhörer dem Verlauf des Stückes. Den Spielern, deren Können auf hoher Stufe steht, dankte großer Beifall. Der hiesige Gesangverein „Harmonie" hatte sich zur Verschönerung des Abends zur Verfügung aefteUt. Seinen Chören und Liedern dankte reicher Beifall. Kreis Spotten □ Laubach, 13. Noo. Ein hiesiger Dach- öecfergefelle fiel bei Ausführung von Repa- raturarbeiten vom Dach des Freienseener Bahnhofsgebäudes und zog sich einen Bruch des linken Fußes, sowie Verletzungen am Hinterkopf zu. Lebensgefahr besteht zum Glück nicht. ♦ Eichelsdorf, 13 Nov. Der Schulungswart unserer Ortsgruppe der NSDAP., Lehrer Würz, hielt hier in einer Versammlung einen Lichtbildervortrag über „Blut und Boden, Frieden und Gleichberechtigung". An Hand aus bebilderten Zeitschriften zusammengestellter Bildreihen führte der Vortrag in die schwierigen Gedanken- . gange der Rassenkunde und Rassenpflege ein, und erhellte, in welcher Gefahr sich unser durch den I Schmachfrieden von Versailles wehrlos gemachtes Volk inmitten hochgerüfteter Staaten befindet. Mit einfachsten Mitteln wurde in allen verständlicher Form ein aufrüttelnder Schulungsabend durchgeführt. i Gedern, 13. Noo. Im Bereich der N S D A P.» Ortsgruppe Gedern, zu der noch die Orte Ober-, Mittel- und Nieder-Seemen gehören, gingen für die NS. -Winterhilfe folgende Betröge ein: als Zwillingspfennig-Spende zusammen 37.28 Mk.: anläßlich der Kirchweihe in Ober-Seemen wurden 4.50 Mk. gespendet. Im Ortsgruppenbereich ergab die Haussammlung 177,35 Mk, die Straßensammlung 22,55 Mk. Die Eintopfgericht-Sammlung für den 5. November erbrachte den Bettag von insgesamt 184,50 Mk. — Aus der Station Gedern wurde für das Winterhilfswerk ein Waggon Kartoffeln von der Ortsgruppe Burkhards verladen. Dieser enthielt von Burkhards 71,90 Ztt., von Kaulstoß 25,50 Ztt., von Sichenhausen 33,60 Ztr., also insgesamt 131 Ztt. Kartoffeln. Von der Ortsgruppe Gedern wurden 184 Ztt. in einem Waggon eingeladen, auf der Station Ober-Seemen wurden von den zur Ortsgruppe Gedern gehörenden Zellen Ober-Seemen 140 Ztr., Mittel-Seemen 64 Ztr. und von Nieder- Seemen 74 Ztt. Kartoffeln verladen. Die Kartoffel- spende ging nach Frankfurt a. M. Mrcie vüdingen. A Nidda, 12. November. Die Ortsgruppe Nidda der NSDAP, kaufte von der hiesigen Kasinogesellschaft das Gesellschaftshaus nebst dem daranliegenden großen Wirtschaftsgarten für 13 000 Mark. — Der Rektor der hiesigen Volksschule, Adolf Mergott, ist auf fein Nachsuchen nach 40- jähriger Dienstzeit in Beuern, Obbornhofen und hier unter Anerkennung feiner dem Staate geleisteten Dienste und des im nationalen Interesse bekundeten Dpferfinns in den Ruhe st and versetzt worden. Q] Nidda, 13. Nov. Von der Ortsgruppe Nidda der NS. -Volkswohlfahrt, zu der auch die Gemeinden Geiß-Nidda, Wallemhausen, Ober-Wid- dersheim, Borsdorf und Unter-Schmitten gehören, wurden 3 Waggons Kartoffeln nach Hanau versandt, die 683 Zentner enthielten Da Borsdorf und Unter-Schmitten nicht in diese Waggons laben konnten, geht ein weiterer Waggon ab. — Die Vertröstung ber hiesigen ß a n b p o ft ist jetzt vorgenommen worben. Kreis Friedberg. * j) eibenbergen, 14. Nov. Frau Katharina Weisbecker, bie Witwe bes früheren Polizei- bieners ßubroig Weisbecker, die am 13. März 1934 97Jahre alt wird und geistig noch außerordentlich rege ist, beteiligte sich am vorigen Sonntag an derWahl, bei ber sie ihre Stimme freubig für ben Führer unb Dolkskanzler Aböls Hitler abgab. Preu&en. Landwirtschaftliche Tagungen in Wetzlar. O Wetzlar, 12. Nov. In ber „Alten Post" fanb eine Versammlung der landwirtschaftlichen 0 r t s g r u p p e n f a chb e r a t e r statt. Kreisführer ßangsborf gab bekannt, daß in dem Kreisbauernstand Wetzlar einige Ergänzungen Dorgenommen worden feien. Es wurden bestimmt: zum Kreisobmann Bürgermeister Heinrich D e f ch (Oberweg), zum Leiter ber Hauptabteilung IV (Landhandelsbund) Klein jr. (Wetzlar), zum Kreisfachberater für Geflügelzucht Richard Wald- s ch m i b t (Wetzlar), zum Kreisfachberater für Forst, wirtschaft Jakob Schwarzentraub (Hof Buben- rob), zum Kreisfachberater für Siedlungswesen Heinrich D e s ch (Oberwetz) unb zum Kreisfachbe- rater für bas landwirtschaftliche Pressewesen Wolfgang Dornberger (Wetzlar). Geschäftsführer Dornberger sprach bann über bas Reichserb- hofgesetz unb besten Durchführungsbestimmungen. In der Aussprache kam zum Ausdruck, daß unter ben Bauern kein Widerstand mehr gegen das Gesetz besteht. Kreisführer Langsdorf machte noch einige Mitteilungen über bas Winterhilfswerk, Bei- tragsfragen und das Auspfunden der Schweine. Der neue Geschäftsführer der Kreisviehverwertungs- genossenschaft Karl Müller (Ehringshausen) appellierte an alle, künftig das Vieh nur durch die Viehverwertungsgenossenschaft gehen zu lassen. Geschäftsführer Schmidt von ber Kreisbauernschaft gab einige Informationen über die Steuergutschein- attion. lieber bie landwirtschaftliche Entschuldung sprach Kreisführer Langsdorf. Mit dem Gruß an den Führer und dem Gesang des Horst-Westel- Liedes wurde die Tagung geschloßen. Im neuen Kreishause versammelten sich dieser Tage die Vorstände der Züchteroereinigun- gen unseres Kreises. Zu Fragen der Milchleistungs- konttolle wurde deschlosten, die Milchleistungskon- trolle weiter auszubauen. Nachdem bereits ein gemeinsamer Zuchlwart für bie vier Züchterverbände bestellt ist, soll nun auch e i n Geschäftsführer die Geschäfte der vier Verbände führen. Hierzu wurde Landwirtschastsrat W i 11 g e n von ber Landwirt- schaftlichen Schule bestimmt. Es soll außerdem ein geschäftsführender engerer Ausschuß aus den Verbänden gebildet werden. Tierzuchtdirektor Dr. Tor- n e d e regte an, eine Markthalle zu bauen, so wie es jetzt in Gladenbach geschehe. In dieser Halle könnten die Nutzvieh-Auktionen, bie bisher im -^chlachthof stattsanden, unb sämtliche Nutzviehmärkte abgehatten werden. Die Markthalle in Gladenbach koste nur 1800 Mark. Der Kreisbauernstand Wetzlar soll mit den zuständigen Stellen über bie Frag« ber Markthalle verhandeln. Äücheriisch. — Die nationalsozialistische Revolution in Deutschland hat so grundlegend in alle Gebiete des öffcnt- Uchen und privaten Lebens eingegriffen, daß man das Jahr 1933 als den Beginn einer neuen Epoche bezeichnen muß. Was in alten ßejrifas über die staatlichen und wirtschaftlichen, sozialen und kulturellen Verhältnisse des Deutschen Reiches steht, ist veraltet. Für jeden, der am Leben unserer Zeit Anteil nimmt, ist es deshalb von unschätzbarem Wert, daß der Verlag Bibliographisches Institut AG. jetzt ein umfassendes, auf den neuesten Stand gebrachtes Nachschlige-' werk herausbringt, das in sachlicher, lexikalischer Form bereits die jüngsten Ereignisse darstellt: Meyers Kleines Lexikon, 9., gänzlich neu bearbeitete Auflage in drei Bänden unb 1 Atlas- band (Band I bis III in Leinen je 10 Mk, in Halb- leber je 15 Mk.: Banb IV fAtlasj in Seinen 20 Mk., in Halbleber 25 Mk.). Der erste Banb, der die Stich- Wörter von A bis Gelbwurz umfaßt, (iegtxfertig vor. Beim Durchblättern (800 zweispaltige Seiten im großen Lexikonformat) ist man erstaunt, wie cs möglich ist, ein so umfastendes Werk mit 400 Text- abbilbungen unb 270 Tafeln unb Karten, z. T. in prachtvollem Farbendruck, für biefen Preis herzu- stellen. Gegenüber der 8. Auflage ist ber Umfang ber Bände um die Hälfte vermehrt. Wesentlich für ben zeitgenössischen Benutzer ist bie Gegenwartsnähe, die man in allen Artikeln findet. Ob man sich über den Ausbau der Deutschen Arbeitsfront, die Ziele der Deutschen Christen, die verschiedenen Gesetze der Re- gierung Hitler, bie mit Erboesundheitslehre unb Eugenik zusammenhängenden Fragen unterrichten will, in jedem Falle erhält man erschöpfende Auskunft und Angabe der neuesten Literatur. Unter dem Buchstaben D findet man ein ganzes Kompendium bes Deutschtums: große, reich illustrierte Artikel über Deutsche Kunst, Deutsche Literatur, Deutsche Musik, bie Geschichte bes Deutschen Reiches bis zum Oktober 1933, dazu Sorten des Deutschtums im Ausland, der ehemaligen eutschen Kolonien, der deutschen Geschichte, Bildtafeln deutscher Dorfsiedlungen, deutscher Rassetypen, deutscher Flaggen, deutscher Kunstwerke usw. Daß daneben auch die Veränderungen der übrigen Welt unb die jüngsten Entdeckungen unb Forschungen der Wissenschaft ausführlich unb zuverlässig bargefteHt finb, versteht sich von selbst. — Werner Beumelburg: Das jugendliche Reich. Reben unb Aussätze zur Zeitw«'nde. Verlag Gerharb StaUing, Oldenburg i. O., StaQing- Bücherei „Schriften an bie Nation" Banb 49. Pappband 1,20 RM —(373) — Werner Beumelburg widmet diesen Banb Martin Venzky, dem früh verstorbenen Begrünber ber „Schriften an bie Nation". Von ber kurzen, unsentimentalen unb männlichen Grabrebe für ben Toten führt eine Reihe von Reden unb Aussätzen aus bem entscheibenben Erleben bes Krieges mitten in bie Zeitwenbe von 1933. Die Züchtung eines neuen beutschen Menschen, bie Neuformung ber kulturellen beutschen Haltung, bie Heranbilbung einer geistigen Führerschicht unb bie Verwurzel'ing biefer Schicht im Volke finb bie Fragen, bie Beu- melburg mit geschliffener Feder behandelt. 06501 nachm. 2 Uhr. roir mit einem «m?d Wissenschaftliche Werke Trockenste und Körperschulungslurs in der Reithalle am Brandvlad. Dauer: Gießen (Anneröder Weg 30), den 12. November 1983. Die Trauerfeier findet am Mittwoch, dem 15. November, nachmittags 2 Uhr, in der Kapelle des Neuen Friedhofs statt. Um zahlreiche Beteiligung bittet Der Vontand. Gießen, den 13. November 1933. im Alter von 71 Jahren. Im Namen der trauernden Hinterbliebenen: Elisabeth Peter und Kinder. 1862-1912. Wir beklagen den Heimgang unseres lieben Altersgenossen Herrn Heinrich Peter dem wir ein ehrendes Andenken bewahren werden. Beerdigung. Mittwoch, 15. d. M., Heute nach' entschlief sanft nach langem schweren, mit großer Geduld ertragenem Leiden mein innigstgeliebter Mann, unser stets treubesorgter Vater, guter Schwiegervater. Großvater, Bruder, Schwager und Onkel Herr Heinrich Peter Skiklub Gietzen. AmFrcitag.dcml7.November,begmnen Am Montag, 20. Nov., 20 y* Ubr, im Poftkeller Berbst- ”i57D GeneralversammliiDg Erscheinen ist Pflicht! Tie Führung. Sonaergebiet der Brühl'schen Druckerei 4wockng, »Vreitags von 21—22 Ubr. Teilnahme kostenlos. Auskunft und Anmeld, in den Lvortgeschanen Schwan u. Kühne. Oberhessischer Geschichtsverein Donnerstag, den 16. November 1933, abends Uhr im Hörsaal des Kunstwissenschafti. Instituts, Ludwigstraße 34 Vortrag mit Lichtbildern von Dr. Hävernick-Hamburg über: Das mittelalterliche Münz-und Geldwesen im Rhein-Main-ßebiet 696)D Gäste willkommen Vortrags-Vereinigung: Goethe-Bund/ KaufmännischerVerein / Gewerbeverein. 2. Vortragsabend Donnerstag, den 16. November 1933. abends 8 Uhr, Neue Aula Musikalische Abendstunde unter Mitwirkung von Musikdirektor Hellwach* (Einführungsvortrag und Konzert vorträge am Flügel) — Konzertsängerin Elisabeth Pennrich. Das dentsche Volkslied als Spiegel deotsdien Lebens Die Mitglieder des Goethe-Bundes. Kaufm. Vereins und Geweibevereins erhalten gegen Bdckgahe das Gutscheines and Kontrollabschnittes Mr. 2 aus den neuen Ausweiskarten an der Saalkasse bis zu 3 Personen freien Eintritt. Verbandsmit|lleder ge.eu Einlösung des Gutscheines Nr.2 in der Musikahennandlung ChaUier Platzkarten sn 60 PI. Für Mlchtmitglleder Eintrittskarten zu Mk. 1.25 bei Challier. Für Studenten Vergünstigungs-Gutscheine zu 30 Pf. auf der Geschäftsstelle der 'tudentenschait, Univ.-Geb., Zimmer 6. Für Hörer der Velkikockieknle zu 60 Pi. gegen Vorzeigen