p» N-M < - z ^****w*L 5 . E xPWMS E^*M«K AWA M MH -■ MG.M ;.. >. • ■ ;• •' -M M--Ä1 W W i ,; , ;W< ■ :'y^v l - . rucker-Verein kereien iren fledern der Zwingt die Arbeitslosigkeit nieder! Das neue Abzeichen, das für die Mitglieder des Reichsluftschutzbunoes geschaffen wurde. Der Vestechungsprozeß Mhrdel - Mrr eue"R-'chtlmien, eWemltungs-, Hong nnd Beziehung gefördert ,en Zeit Reklame! N.d.R. Rudolf Schmeer, der bisherige Leiter bes Führeramts der Deutschen Arbeits- front, wurde von Staatsrat Dr. Ley zu seinem btelloertreter als Führer der Riesenorganisation ernannt. links abgeschnitten. Man übersah aber, daß sich auch ein Stempel rechts auf einer Seite befunden hat und dieser wurde nicht vernichtet. Um die Jahreswende 1932/33 wurde im Polizeipräsidium eine geheime Liste der Führer der NSDAP. ausgestellt und vervielfältigt. Man rechnete mit einem Umsturz und einer Verhaftung dieser Führer. Mührdel will diese Liste Dr. M. aus dem Grunde gegeben haben, da er ihn als Mitarbeiter benötigt Die Ueberführung des Finowkanals über eine Eisenbahnstrecke bei Eberswalde. Die Wassermassen werden also gleichsam auf einer Riesenbrücke über das Land geführt und finden dann den Niveauausgleich zu der 36 m tiefer gelegenen Oder an dem Riesen-Schiffshebewerk bei Niederfinow, das demnächst in Betrieb genommen wird. Das Gericht und die Angeklagten vor dem Fenster (X), durch das van der Lübbe in den Reichstag einstieg. SSfe feSS* ing ft“’ . iil* Das ebenso künstlerische wie wirksame Plakat, das sich an alle Volksgenossen wendet, um sie zu der Arbeitsspende aufzurufen, an der sich jeder — und sei die Gabe noch so klein — beteiligen muß, um die furchtbare Geißel der Arbeitslosigkeit zu beseitigen. F r a n k s u r t a. M., 13. Okt. (WSN.) Am o i e r° te n Verhandlungstage wurde die Vernehmung der Angeklagten fortgesetzt, und es wurden weiter Fällb erörtert, in denen Mührdel sich zu ßegenleiftungen bereitgefunden haben soll. Am 1. Dezember 1932 wurde ein nationalsozialistisches ylokat an den Litfaßsäulen angeschlagen, das die lieberschrift trug: „Die Partei der sozialdemokrati- shen Judenknechte". Das Plakat rief, wie Dr. Marx äußert, große Erregung hervor, und die Geschäfts- [itlle des ZV. bekam zahlreiche Anrufe. Dr. Marx begab sich zu Mührdel, der sich mit der Staatsan. waltschaft in Verbindung setzte und die Beschlag- mhme des Plakats zu erreichen suchte. Der Staats- onroalt lehnte die Beschlagnahme ab. Es wurde ober ein Teil des Plakats beschlagnahmt bzw. überlebt, weil eine Verächtlichung der Regierung von Papen vorliege, während der Gesichtspunkt einer lyliektivbeleidigung der Juden nicht durchdrang. Mührdel bestreitet, auf Veranlassung von Dr. Marx in dieser Sache tätig geworden zu sein. Gelegentlich der Besprechung eines anderen Fslles kommt zur Sprache, daß die Nationalsozialisten, die bei irgendwelchen Gelegenheiten sestgenommen wurden, erkennungsdienstlich behandelt worden seien. !se erste Anordnung nach dieser Richtung erging, die Mührdel sagt, vom Polizeipräsidenten Zim - Ein Teil des Materials war auf Dienstpapier geschrieben. Dr. Marx erklärt, daß er nie die geringsten Bedenken hatte, dieses Material zu empfangen, und daß er fest überzeugt war, daß ihm der Mitangeklagte das Material mit vollem Recht aus- hänbigte. Es fei gerichtsbekannt, daß von allen Behörden im Reich mitden republikanischen Organisationen und dem ZV. Verbindung unterhalten worden sei. Es habe sich um ein gegenseitiges Geben und Nehmen gehandelt. In bezug auf Materialaustausch hätten die Behörden geradezu die Mitarbeit des ZV. verlangt. Im Büro des ZV. sei vielfach das von Mührdel gelieferte Material abgeschrieben und sieben Durchschläge davon gemacht worden, die an die verschiedensten Behörden gingen. Dr. Marx sagt: Es mar so, daß eigentlich wir der Behörde das Material lieferten. Den Gliederungsplan hat Dr. Marx von Mührdel erhalten. Es wird festgestellt, daß Mührdel früher überhaupt bestritten hat, den Plan übergeben zu haben. Mührdel verweist auf seine schlechte Verfassung zur Zeit seiner polizeilichen Vernehmung durch Kriminalkommissar Wien und den Beamten Eilers. Er gibt aber weiter zu, auch die Mitgliederliste der NSDAP, geliefert zu haben, desgleichen die Liste der Wirtschaften. In der Nachmittagssitzung wird das Kapitel „M aterialaushändigung" fortgesetzt unk das Gericht prüft in jedem Einzelfall, ob das Interesse des Dr. Marx an der Erlangung des Materials berechtigt oder nicht berechtigt war. Es ergibt sich, daß in mehreren Fällen an dem von Mührdel überwiesenen Aktenmaterial die Ecken oder die Stellen abgeschnitten sind, auf denen sich Amtsstempel befanden. In einem Teil will Mührdel gesehen haben, daß Dr. Marx das Stück abschnitt. Im Juli 1930 unter- richtete das preußische Ministerium die Ober- und Regierungspräsidenten über eine in scharfem Gegensatz zur NSDÄP. stehenden im Aufbau begriffenen Gruppe sozialreoolutionärer Nationalsozialisten, die in nationalbolschewistischem Sinn auf einen Umsturz hinarbeiteten. Es sollten die politischen Sachberater unterrichtet werden. Dr. M. bekam hiervon eine Abschrift. Ferner empfing er von Mührdel xroei phototastiscye Abzüge über die Gliederung Der NSDAP, im Gau Hessen-Nassau, Süd und Nord, die 1930 vom Erkennungsdienst der Polizei hergestellt wurden. Zu dem empfangenen Material gehörte auch eine Anweisung der sogenannten Stennesgruppe. Der Stempel „Staat Preußen" ist auf sämtlichen Seiten m e r m a n n. Auch die Kommunisten wurden so behandelt. Polizeipräsident S t e i n b e r g hat sich dann bei Mührdel erkundigt, ob die Nationalsozialisten noch so behandelt würden, und als ihm dies bejaht wurde, erklärte Steinberg sein Einverständnis. Der Vorsitzende erwähnt, es werde behauptet, daß bei einer Unterredung Dr. Marx dem Kriminalrat Mührdel gesagt habe, daß die Leute von der NSDAP, nicht scharf genug angefaßt würden. Mührdel soll gesagt haben: „Die Nazis, die sistiert werden, lasse ich noch Klavier spielen (Fingerabdrücke nehmen)". Mührdel erklärt, daß diese Behauptungen alberne Geschichten seien. Es wurde ferner behauptet, daß Mührdel die sistierten Nationalsozialisten bis zum Mittag des anderen Tages festgehalten habe, damit sie ihre Stellung verlieren sollten. Mührdel bezeichnet dies als Unsinn. Die Verhandlung wandte sich dann dem Kapitel Materialaushändigung zu. Es handelt sich nach der Anklage um 14 verschiedene Nummern. Unter dem bei dem Zv. beschlagnahmten Material befanden sich u. a. ein Eingliederungsplan der Standarte 81, eine Mitgliederliste der NSDAP., Anordnungen des Gruppenführers Nordwest, ein Verzeichnis nationalsozialistischer wirtschaften usw turtnüfX beit! itnfL m brlngenben 15, Notruf leit. « bchalterdienst ießfachabholtr 7 n 2500. ■ NL te. l,e' Kommunion flmt mit predigt mltrtages; ]j: — ©rünbetg. Hochamt mit Wöigt; 14.30: - Hochamt mit mit Prrbizt. — • Dvrtwtz unb Jie Rosenkranz, lag um 20 Utjr; 3 um 18 Uhr. l $Me s* Ä&1 SuieT’Me. - (Ür SqQI L-K ■’AiSu sn* ■. Haupt. ; 2lnberiitd)e; • Hauptgotiez, ' _®**|i5b£d)Qm ÄoUefte, 20- antfeft|piel; für die Ahausen. 9: W für die ru Gießener Anzeiger (General-Anzeiger für Oderhessen) $amstag,14. Oktober (933 Silber vom nächtlichen Lokaliemin am Reichstag Die Sedenkseieni an die Leipziger VWeWachi Auf dem Wege zum Lokaltermin. Vorn links zwischen den Polizisten der Angeklagte P o p o f f, hinter ihm, den Kopf gesenkt, van der Lubde. An diesen beiden Stätten werden die großen Feiern der Reichsregierung zur Erinnerung an die Volker- schlacht von Leipzig stattfikden, in der vor 120 Jahren Preußen gemeinsam mit Oesterreich und Ruß- land das napoleonische Joch zerbrach. Links: Das Leipziger Völkerschlacht-Denkmal, erbaut nach Plänen von Bruno Schmitz mit Monumental-Skulpturen von Franz M e tz n e r. — Rechts: Die Befreiunas- Halle bei Kehlheim a. d. D., die vor 70 Jahren zur Erinnerung an die Völkerschlacht eingeweiht wurde. Eine seltsame Verkehrskreuzung. hält« und Abschriften machen lassen wollte, falls es 3u dem Umsturz kommen sollte. Darm sollte das Büro des ZD. die Listenabschriften an di« republikanischen Organisationen versenden. Dem ZD. seien di« Funktionen zugedacht gewesen, wie sie jefit die SA. habe. Man macht Mührdel darauf ausmerk- sam, daß er früher die Uebergabe des Materials bestritten hat, während er sie heut« zuaibt. Beii den weiteren Erörterungen wird di« Oessentlichkeit wegen Gefährdung der Staatssicherheit ausgeschlossen. Oberbeffen. Landkreis Gießen. XWieseck, 13. Okt. Rentner Heinrich L ö m exv stein I., «in treues Glied unserer evangelischen Gemeinde, kann am Sonntag, 15. Oktober, i körperlicher und geistiger Frische seinen 8 0. G e b u r t s t a g begehen. 00 Kletn-Linden, 13. Okt. Dieser Tage weilte der hessische Denkmalspsleger Gehe'mer Baurat Professor Dr. Walde (Darmst(U)t) als Vertreter der Landes-Kirchenbaubehorde h>er. um den Plan für das geplante Ehrenmal einer Besichtigung zu ünterziehen Pros. Walde sprach sich gegen die vorgesehene Errichtung des Denk- mal. vor dem «irchenportal aus gab allerdings seiner Meinung Ausbruch daß sich Anlage eines Ehrenzeichens für di« Gefallenen doch an dieser Seite der Kirche ermöglichen ließe aller- dings in anderer als in der vorgesehenen Form. Seine Vorschläge sollen besprochen und dem Archi- letten zur Ausarbeitung eines neuen Planes vor- gelegt werden. — 0 Klein-Linden, 13. Okt. Der hiesige Mannergesangverein „21 r i o n" hielt die- fer Tage unter dem Vorsitz seines Führers, Loko- motioführer Mülln, in seinem Dereinslokal, dem Gasthaus „Zur deutschen Eiche" eine außerordent- liche Generalversammlung ab. Es wurde beschlossen, die Summe von 150 Mark für gemeinnützig« Zwecke zur Verfügung zu stellen und zwar kommen 50 Mk. der Förderung der nationalen Arbeitsbeschaffung zugute,, 50 Mark werden der deutschen Winternot- Hilfe überwiesen, und weitere 50 Mark werden für das zu errichtende Kriegerdenkmal gestiftet. 4£ Lauter, 12. Okt. Bei den Ausschachtung»- arbeiten am Lautertalweg begruben beute ab ftür- ^ende Lrd- und Steinmassen einen Arbeiter aus Münster unter sich Es ist wie ein Wunder anzusehen, daß der Verunglückte mit leichten Verletzungen am Kops, Armen und Beinen und einigen Quetschungen davonkam. Dr. P h i l i p p (Laubach) brachte ihn nach Anlegung eines Rotoer- bandes in seine Wohnung nach Münster. Schwerer ZRaubüberfaU in Frankfurt. WSR. Frankfurt a. M., 13. Okt. Heute kurz vor 20.30 Uhr wurde der Apotheker Brandl in einer Drogerie in der Schweizerstraße nach Ge- chöftsschluß beim Zeitungslesen von hinten über- allen und durch einen Schuß verletzt. Brandl setzte ich zur Wehr und konnte dadurch verhindern, daß ler Räuber die Ladenkasse raubte. Bei dem sich entspinnenden kurzen Kampf gingen einige Glasscheiben in Trümmer. Der Täter verlieh bann fluchtartig das Lokal und rannte in der Richtung Gustav.illdolf-Platz davon. Einige Passanten nahmen die Verfolgung auf, doch gelang es dem Räuber zu entkommen. Am Tatort fand man die Pistole und eine schwarze Maske. Die Verletzung des Apothekers ist trotz starken Blutverlustes nicht lebensgefährlich. Amtsgericht Giehen. Der Reisende H. R. von Beltershausen kaufte im März d. I. von einem Landwirt in Watzenborn- Steinberg einen Bestrahlungsapparat mit der Ab- machung, ratenweise seinen Verpflichtungen aus dem Kauf nachkommen zu wollen. Die Leistungen blieben jedoch aus. Durch die gestrige Beweisaufnahme konnte dem Angeklagten ein Betrugsoorsatz nicht nachgewiesen werden. Das Gericht sprach den Angeklagten deshalb von Kosten und Strafe frei. In einem anderen Falle stand der Arbeiter Hans He n s e l von hier vor Gericht. Es wurde ihm vorgeworfen, Sachen im Werte von etwa 11 RM. aus dem hiesigen Braunstein-Bergwerk entwendet zu haben. Der Amtsanwalt beantragte wegen Dieb- stahls im Rückfall — der Angeklagte ist schon er« hedlich vorbestraft — vier Monate Gefängnis. Das Urteil lautete entsprechend dem Anträge des Amtsanwalts. Kundgebung der Meiler öffentlicher Betriebe. Bei starker Beteiligung fand gestern, unmittelbar nach Feierabend eine Kundgebung der Deutschen Arbeitsfront statt. Viele Arbeiter, so rote sie von der Arbeitsstätte kamen, hatten sich eingefunden. Schneidige Musik leitete die Kundgebung ein. Unter den Klängen des Badenroeller Marsches wurden die Fahnen der NSBO-Betriebszellen einge- bracht. Der Leiter der Versammlung erteilte sofort dem Intendanten des hiesigen Stadttheaters, pg. Könia das Wort zu einigen Ausführungen über die „Deutsche Bühne". Die „Deutsche Bühne" solle, wolle und müsse jedem Volksgenossen die Möglichkeit verschaffen, teilzunehmen an dem, was das Theater zu bieten habe. Der deutsche Arbeiter habe nach Stunden angestrengter Arbeit immer wieder die Sehnsucht, ein Buch zu lesen, ein Bild zu betrachten, kurzum, aus- zuspannen Ausgleich in diesem höheren Sinn wolle auch das Theater geben. Das Theater schaffe unmittelbaren Kontakt vom Menschen Aum Menschen. Das Theater, der Schauspieler, der Dichter, sie alle brauchten den lebendigen Menschen vor sich, der Zuschauer aber sehe auf der Bühne den lebenden Mensä)«n, dem er persönlich danken oder nicht danken könne für seine Leistung. Die „Deutsche Bühne" biete viel. Der Arbeiter werde dabei nicht mit schweren geistigen Problemen belastet, sondern gut unterhalten. L» bedürfe zum Besuch des Theaters auch nicht der Feiertagskleider; der Arbeiter könne In das Theater gehen, wie er von der Arbeitsftäi e komme. Lr könne sich dem Theater widmen, ganz wie er sei. Das Theater brauche nicht der Schauplatz neuester Moden zu fein. Es komme immer vielmehr auf das ?«öffnete Herz und auf die geöffnete Seele an. (Ein- achhcit solle auch auf der Bühne gepflegt werden. Der Arbeiter werde das Dolksstück, die gute deutsche Operette zu hören bekommen. Das Gebotene solle Äiir deutschen Seele sprechen, well nur dann allein ber Theaterbesucher gut unterhalten sei. Das Theater wolle auch nicht schulmeistern. Wer der „Deutschen Bühne" beitreten wolle, habe eine Mark Beitrag im Jahre zu bezahlen. Dafür könne er dann jeweils zum Preise von 70 Pf. pro Vorstellung, zum Preise von 1,40 Mark also zwei Vorstellungen im Monat besuchen. Dem Erwerbslosen koste ber Beitrag nur 25 Pfennig. Es sollten recht viele Arbeiter kommen, damit recht viele Abende mit den Vorstellungen der „Deutschen Bühne" belegt werden könnten. Die „Deutsche Bühne" müsse den Grundstock d»r Theaterbesucher stellen, dann werde eines Tages auch das Abonnement überflüssig werden. Das Theater müsse Theater aller Deutschen und aller Volksgenossen werden. (Lebhafter Beifall!) Sodann sprach der Bezirksleiter der deutschen Arbeitsfront pg Goebel'Frankfuri Di« Arbeiter seien, so führte er u. a. au«, am heutigen Abend zusammengerufen worden, um mit den Zielen der Deutschen Arbeitsfront und der Ge- roerkschosten vertraut gemacht zu werden. Lang« Zelt habe die Arbeiterschaft führerlos zwischen ver- j(Siebenen Gruppen der Gesellschaft geschwankt. Sie habe sich zusammengesunden, um gemeinsam ihre Interessen zu verfechten. Leider habe die Entwick- hing der Arbeiterbewegung andere Wege, al» die erhofften, eingeschlagen. Daran feien aber die Führer schuld gewesen. Der Kampf der Ration.,I- lozlalisttiN habe sich nur gegen jene Bonzen In den luxuriösen Verwaltungsgebäuden gerichtet. Der Ra- tionalsoziallsmu» habe die Gewerkschaften übernehmen müssen, habe Defizite in Ordnung gebracht, sparsam gewirtschaftet und bereite Aktiven geschaffen. Der Schroeihgroschen de« deutschen Ardei- terv werd« wertbeständig angelegt, damit er später für die Unterstützung der Arbeiter Im Alter bereit stj. Zum Teil aber würden die Gelder für di« Ar- beltsbesck)affiing dienstbar gemacht Adolf Hitler habe nicht nur geredet, sondern gehandelt beute leien bereit« 2 Millionen Arbeiter wieder in den Arbeitsprozeß eingegliebert In vier Jahren werde es keinen Arbeitslosen mehr geben. Wer aber in Zukunft Rechte beanspruchen wolle, müsie jetzt Pflichten übernehmen. Was hinter uns liege, müsse begraben sein. Jetzt sei Neues im Entstehen, ein Neues, das den Arbeiter wieder zum freien Deut- fchen machen solle. Da werde keiner abseits stehen wollen. Klassenkamvf und lachende Dritte dürfe es nicht mehr geben. Wenn Adolf Hitler nicht gekommen wäre, würde heute der Kommunismus in Deutschland herrschen. DI« Mehrzahl der deutschen Arbeiter denke heute nicht mehr an den Marxismus, sondern sehe alle» vertrauen auf Adolf Hitler. Die Rechte de» Arbeiter» seien heute durch Ihn mehr denn je gewahrt. Der Nationalsozialismus habe auch hier den richtigen Weg beschritten. Im neuen Staat werde das Lebensrecht des deutschen Arbeiters durch ihn selbst gesichert, well er den Weg zu Volk und Vaterland gefunden habe. Die ehemaligen Arbeiterführer machten sich heute kein Gewissen mehr daraus, wie es dem deutschen Arbeiter heute gehe. Sie versetzten, vom Ausland her. ihrer ehemaligen Gefolgschaft einen Schlag nach dem anderen ins Gesicht. Die Sozialdemokratie habe den „Unverstand der Massen" nicht etwa beseitigt, sondern gefordert, denn sonst wäre der Arbeiter ja gar nicht willenlos gefolgt. Heute aber sei der Arbeiter frei, er lebe auf — und doch stehe man noch im Anfang einer Entwicklung. Schon jetzt seien in den verschiedenen Berufsorganisationen 19 Millionen organisiert. Der Arbeiter sei kein Prolet mehr. Er dürfe nicht recht- und besitzlos sein, sondern müsse teilhaben an allen Gütern der Nation. So werde auch der letzte Volksgenosse in die Volksgemeinschaft eingefügt. Dem berufsständischen Fundament werde man den wirffchaftsständifchen Aufbau folgen lassen. Dann werde jeder Gelegenheit erhalten, von seiner Hände Arbeit zu leben. Dann werde der Staat völlig von der Volksgemeinschaft getragen sein. Aber: diese Riesenarbeit könne nicht von Einzelnen geleistet werden. Jeder Einzelne muss« zur Mitarbeit bereit fein. Ueber kurz oder lang werde hie ganieSo- zialversicherung eine völlige Umge- ftaltung erfahren. Im NS.-Staat werde der Arbeiter alle feine Rechte erhalten, ohne daß er sie erst zu fordern brauche. Wer aber nicht säe, dürfe auch nicht ernten. In den Betrieben dürfe es keine Unorganisierten mehr geben. Der Arbeiter werde in Zukunft kein „Minderwertiger" mehr, sondern erster im Staate. Die Arbeit werde geadelt. Dann werde der Arbeiter auch wieder stolz auf sich selbst sein dürfen. Dann gebe es nicht mehr Unterschiede der Klassen, sondern nur noch Wirtschaftsführer und Wirtschaftsgefolgschast. Der Nationalsozialismus werde die errungene Position auf keinen Fall mehr preisgeben. Den Feinden des Volke, werd« der Fuß im Nacken . gehalten, der deutsche Arbeiter aber heraus- gerisfen au« dem Sumpfe de» Proletariats und hingeführt zum Deutschen Arbeitertum. Besonder» nahe werde man ober denjenigen treten, die unter dem Nationalsozialismus lediglich Ihre Geschäftspolitik vertreten wollen. Der Kampf gelte auch jenen, deren Nationalsozialismus am Geldbeutel aufhöre. Wahrer Sozialismus fei es, dem anderen Volksgenossen auch das Lebensrecht zu gönnen. Wahrer Sozialismus sei es aber auch, den Nachkommen bessere Lebensbedingunaen zu schaffen Immer müsse uns der Wahlspruch gelten: „Einer für alle, alle für Einen!" Das Volk müsie in seiner Gesamtheit le- benskräftig gemacht werden. Schulter an Schulter müsie der Kampf um diese» Ziel ausgefallen wer- den. Dann werd« auch der Arbeiter im Staate seine Heimat finden. E» gelte da» Letzte daran zu setzen^ daß Kind und Kindeskinder nicht als Heloten durch das Leben gehen, sondern als freie Menschen auf freier deutscher Scholle. (Lebhafter Beifall) MU einem dreifachen „Sieg-Heii!" auf den Volks- kanzler Adolf Hitler, mit dem 1. Vers des Deutsch- land und dem ersten Ver» de« Horst-Wessel-Liedes fand bk eindrucksvolle Kundgebung ihren Abschluß. Zehn Richtsätze ans dem Lnlschuldungsgesetz. angemeffenen Lebensführung erforderlichen Hausrat und in die aus der Betriebsführung entstandenen Zeugung, vergleich gericht Di vom Neues für den Büchertisch verlauf foroie mit der Kalkulation in her Kris« TI« bohin ver» Bk- °r anhalll BiH« E* u Bortooi Alpten- »ei kleinen Un r.tiae Tendenz, V feW» um Lanne ein, ohne fahren ha" - i u t i e r m i t t e »reise um ttwa L'cich da- W6 LA Beütnfitit 8,10. vonopotzufchlag r n 14, Erdnußl giauhf Utter i kreise, und zwo, i.-üen- und W. d- gebündelt 1,60 .tartoffelne itca» niedriger, •. l>0 Mark (in bei hing zu verzichten." — <3) — OttoHauserrRasfeunbRrotestan« tismus 75 Seiten. Verlag „Der Mensch", Dan» Zig 63 — Leiv,st, CI. — 216) — — Otto Heuschel«: Schiller und bH Iugenddieser Zelt. 40 Seiten. Preis 1 Ttcjr Verlag von W. Kohlhammer, Stuttgart 1933 — (1Y — Wolfgang Uwe: Die soziale Dir tatur Verlag W. G. Korn, Breslau, ftartonnleo 2,50 Mark. — (54) Amtsgericht ausgewählt. Bringt her Schulbner hie schriftliche Erklärung einer geeigneten Entschul- bungsfteUe, so muß blefe bestimmt werben. Geeignet sinh in Hessen hie Bezirkssparkassen, hie Can- besgenossenschaftsbank unb hie Lanhesbank in Darmstadt. 4. Die Eröffnung des Entfchulbungsverfah- rens hat die Wirkung, daß während der Dauer des Verfahrens die rechtsgeschäftliche oder zwangsweise erfolgende Belastung ber zum Betrieb gehörigen Grundstücke mit Hypotheken, Grund- unb Rentenschulden oder Reallasten unzulässig ist. 5. Am Entschuldunhsverfahren sind alle Gläubiger beteiligt, hie zur Zeit her (Eröffnung bes Verfahrens einen bmglichen ober persönlichen Anspruch gegen ben Schuldner haben. Die Gläubiger haben diese Ansprüche innerhalb ber im Eröffnungsbeschluß bestimmten Frist hem Amtsgericht an,zu- melden und etwaige in ihren Händen befindliche Schulhurkunden einzureichen. Die Nichtanmelhung hat nur hie Wirkung, haß wegen Forherungen, hie nicht aus dem Grunhduch ersichtlich sind, hie Zwangsvollstreckung in die Grundstücke des Betriebsinhabers nebst Inventar, sowie in ben zur rungen gehen von Prebigten Luther» unb Ealoin« aus. — Jeder dieser fünf Vorträge enthält aeist- volle geschichtliche Feststellungen und treffliche Winke zum Verständnis der gegenwärtigen Lage. B. — Dr. I. E. Wenter: Sind bie Ena« länber Menschen w i e wir? Union Deutsche Verlags-Gesellschaft in Stuttgart. — (263.) — Ein holländischer Arzt, der seit einem halben Menschenalter in England lebt, Land unb Beute so genau kennt wie kaum ein zweiter, unb ber bennoch t>ox« urteilslos unb ohne jebe Tenbenz Kritik zu ubeit vermag an seiner Wahlheimat, plaubert hier üb« Engländer und englisches Wesen. Alle Erscheinung»« formen englischen Lebens — Staatsverfassung, Parlament, Kirche, Gesellschaft, Presse, Bildung»« wesen, Denken und Moralaufsassung — werden unter die Lupe genommen unb beurteilt. (Er er« arünbet bie seelischen Grunblagen be« englischen Volkscharakters und weist neue Wege zum Verständnis des Inselvolke». Ein Buch, das durch seine Vielseitigkeit und seinen sicheren Blick für jeden, der bie politische Haltung Englands in den großen Weltfragen verstehen will, aufschlußreich ist. — Dr Richard Euchenwirth: Zwölf Schicksalsge st alten ber deutschen G e - schichte. 80 Selten. Kart. 1,40 Mark. R. Voigt« länders Verlag, Leipzig. — (257) — Auf gedrängtem Raum zeichnet der Verfasser eine Entwicklung der deutschen Geschichte aus dem Glauben an bie Macht der Persönlichkeit. Von Karl hem Großen , bis Hitler ziehen in knapper einbrucksooller Schi!« berung bie großen Führerpersönlichkeiten ber Nation am Leser vorüber. — Dr. IuliusGreifzu: Die Kalkulation in ber 9 n b u ft r l e. Kart. 3,80 Mk. Hanlea- tisch« Berlaasanftalt Hamburg. — (186.) — Das Buch ist völlig auf bi« praktisch« Arbeit unb für hie Verwendung im kaufmännischen Bildung»- unt> Unterricftsroekn abgestellt: es berücksichtigt höbet bie heutige Entwicklung vom Großbetrieb zu kleineren unb mittleren Betrieben, bei her sich her Produktionsweg wieder mehr von her Maschine zur Landarbeit wenden wird. U*ber bie allgemein« Kosten-B«rechnung und bi« Kalkulation bet normalen Betriehsbebingungen hinaus macht es den Lesern klar und anschaulich mit der verfeinerten Unkostenberechnung, nut schwierigen Unterneh« mungsfragen über Be'diäftigungsgrab unb floffen« ] dem Betriebsinhaber unter Zugundeleguna bes Reinertrages bei orbnungsmäfjiger Wirtschaftsführung bie Bestreitung ber Kosten einfacher Lebens- Haltung unb bie Verzinsung unb Tilgung her nach dem Vergleichsoorschlag verbleibenden Schulden ermöglicht wird. Kapitalforderungen, welche nicht mündelsicher dinglich gedeckt sind, können ohne Zustimmung der Gläubiger bis zu 50 v. f). gekürzt werden. Bei einigen besonderen Forderungen ist ein derartige Kürzung unzulässig, z. B. bei Löhnen, Kostgeld ufro. 8. Der Vergleichsvorschlag bedarf ber 3uft Im« mung von mehr als her Hälfte ber in Frage fommenben ©läubigerforberun« gen, hoch läßt bas Gesetz einen Weg, unter befon« beren Umftänben auch ohne Zustimmung bieser Mehrheit zum Ziel zu kommen. Er bebarf auch ber Bestätigung burch bas Amtsgericht. Diese» bat sowohl eine formelle al» auch ein« matt- riefle Ueberprüfung eintreten lassen. Der bestätigte Vergleich wirkt wie ber bestätigte Entschulbung» plan (oben 6). , _ , 9. Auf Antrag bes Schulbners kann eine Ent- fchu 1 bung burch fianbgabe ftattfinben (Entschulbung burch Verkleinerung bes Betriebs). 10. Der Betriebsinhaber kann auch ohne Ent- | fchulbungs- ober Zwangsvergleichsoerfahren seinen Betrieb zum Entschuldungsbetrieb machen, wenn 1 er außerhalb her münbelsicheren Grenze nur Fvr- I berungen hat, bie nicht höher als 4 Prozent zu ver- 1 zinsen unb lünbbare lilgungsforberungen sind. — Richard Hamann: Geschichte der Kunst. Von ber altchristlichen Zeit bis zur Gegen- wart. Malerei — Plastik — Architektur — Kunst- Scroerbe — Graphische Künste. 968 Seiten. Lerikon- ormat. Halbleder, 5,60 Mark. Volksverbano ber jücherfreunde, Wegweiser-Verlag GmbH., Berlin- Charlottenburg 2. — (62) — 1110 Abbildungen, überwiegend nach Aufnahmen des Verfassers und des von ihm geleiteten Kunstgeschichtlichen Instituts an der Universität Marburg, größtenteils eigens für dieses Werk photographiert. 12 vielfarbige Kunstdrucktafeln. Ein Verzeichnis der wichtigsten Künstler und Werke mit den Lebensdaten der Meister, Standorten der wichtigsten Kunstwerke, Angabe ber Schulen unb Stil- richtungen in Malerei, Plastik, Architektur, Kunstgewerbe ufro. Eine chronologische Gesamtübersicht mit einer Zusammenfassung des gesamten Verlaufs ber Kunstgeschichte. (Eine Erklärung kunstgeschicht- sicher Fachausdrücke in leichtfaßlicher, jedem Laren verständlicher Form. Ein ausführliches Register der Namen, Orte unb Kunstwerke. — Zum ersten Male ist mit dieser Kunstgeschichte ein Werk geschaffen morden, das ben gesamten Verlauf unserer abendländischen Kunst von ihren Anfängen in der frühchristlichen Zeit bis zur unmittelbaren Gegenwart in Wort unb Bill) einheitlich barftellt. Professor Ho- mann, den man mit Recht „einen ber Lebendigsten auf dem kunstwissenschaftlichen Katheder" (Kunst- blatt) genannt hat, sieht diese ganze Entwicklung völlig neu, mit den Augen bes Menschen von heute, dem sich auch bie Vergangenheit grunblegervb ge- wanbeit hat. Kunstgeschichte sit hier keine bloße Auf- zählung von Stilen ober Meisternamen, sondern eigentlich eine Geistes- und Kulturgeschichte ber Menschheit, wie sie sich in ben Denkmälern her Kunst widerspiegelt. Zugleich mit hem Text eigens für bie. ses Werk neu geschaffen wurde bas Bildmaterial. Besonderer Hervorhebung bedarf ber im Verhältnis zur Leistung geringe Prers bes Werkes. — Volk, Staat, Kirche. Ein Lehrgang ber Theologischen Fakultät Gießen. Verlag von Alfreh Töpelmann in Gießen. 2,80 Mark. — (300) — Es war ein glücklicher Gebaute her Gießener Theologischen Fakultät, einen Lehrgang für Pfarrer zur Besinnung auf bie brennenden Gegenwartsfragen zu veranstalten. Dieser Lehrgang fand im 3uni bei starker Beteiligung in Darmstadt und in Gießen statt: bie babei gehaltenen Borträge sinb nun im Druck erschienen. Professor Bornkamin verbreitet sich über „Volk unb Rasse bei Martin Luther", er weist nach, hab Luther biefe beiben Begriffe im heutigen Sinne nicht gekannt hat, roenn es für ihn auch Erscheinungen gegeben hat, bie mit diesen Begriffen zusammenhängen. Professor R u - bolph erörtert „Volk und Staat im Alten Testa- ment". Nach seinen Ausführungen sah sich Israel als das von Gott erwählte Volk an, weniger trat bei ihm der Staatsgebanfe hervor. In seinem Bortrage Bott und Staat Im Neuen Testament" führt Professor Bertram biefe Linie weiter. Er stellt fest, daß bie Bevölkerung Palästinas zur Zeit Jesu eine Mischbevölkerung war, bie nicht nur verschie- bene Bötter, fonhern auch verschiedene Rassen umfaßte und in bie große Kulturbewegung der Helle- nifierung hingezogen worben war. Das Neue Testa- ment kennt nur ben heidnischen Obriakeitsstaat, dem auch der Christ Gehorsam schuldet, aber keinen nationalen Staat. Der Systematiker Professor Haenchen macht In seinem Bortrage „Volk und Staat in der Lehre ber Kirche" geltend, daß bie Bekenntnisie ber Kirche nicht ben Anspruch erheben, alle Fragen, die bie Christenheit bewegen, er- schöpfend zu beantworten, sondern nur bas in bas Auge fassen, bas in ber Zeit, in ber sie entstanden sind, bie Seelen bewegte. Im Anschluß hieran be- spricht er hie Begriffe „Gesetz", „Beruf", „Staat", „Volk", „Bottstum" unb .Rasie". Professor Cordier, ber Vertreter ber praktischen Theologie, bespricht bie Frage „Bott unb Staat in ber Prebigt her Kirche", indem er von Prebigten ausgeht, die Schleiermacher zum Frieden von Tilsit und dann am 28. März 1813. ol» die Volkserhebung begonnen hatte, gehalten hat. Die folgenden Erörte- oom Sronffi Um Frankfurt» «Haltung unregt (aiebungen inner mr in engen @n In gingen etwas aal bie Auftrieb Duren, bemerken erhallende gute b-.rtn auch in dies peetn 467) lebhai blieben unveränd Schale 25 bis Y. tv. 20 Mark. 3m Rinder f/'.T(?4#re Seidjid 1 ynWwningtn i lr> Qualität des 2 hinbtl iMt ber Vs U a2) U bi- r 3i, bm bis 24, c) 17 bis bi- 33. b) 27 bis dagegen bliebe Preise konnten si ßtgen 1265) nur »•T oren 2 Mark. * M bis 40, b) b s 24 Mark I seither let ®13 r 11 biflt nie " 0, unter befon. ™munq biefer ^bedarf auch bet ,Bmt5gtrid)L 19 °uch eine matt, tn. Der betätigte Jtt Tn^chiüdunp, 5 kann eine Tnt. S°d« siittfinden un« der Betriebs), nn auch ohne (Eni- ichrversohren feinen trieb machen, wenn m Grenze nur Fon 4 Prozent zu ven Herwigen sind. leien und Mälzereien still, doch konnten sich die Sreife der Dorwoche mit 182,50 bis 185 Mark per Vamburg-Amerika-Pafet ... vamburg-Südam. Dampfschiff Hanla-Dampfschlss.......... Norddeutscher Lloyd 81.0. für Verkehrswesen Vlkt. . Berlin« Handelsgesellschaft .. Commerz, und Prioal-Bank ... Deutsche Bank und DiZconto- Gesellschaft................ Dresdner Bank Reich« bank ................ 1 14 0,625 4,1 4,2 4 7,25 5,3 khofe 25 bis 27, mittler« 21 bis 24, bio 20 Mark. Am Rindermarkt führte die al 36 bis 40, b) 30 bis 35. c) 25 bis 29, d) 20 bi; 24 Mark ' Das feibber lebhafte Geschäft am Schweine- m ü r 11 hielt nicht an, doch blieb die Nachfrage nad) fetten Schweinen, für die auch Preise über Äo!iz bezahlt wurden, noch gesucht, während magere €i)n>eine weiterhin schlecht verkäuflich waren. Die Preise gaben bei schleppendem Handel um 1 bis 2 Mark nach, wobei noch etwas Ueberstand oer° biieb. Schweine von 240 bis 300 Pfund 48 bis 52, non 200 bis 240 Pfund 48 bis 51, von 160 bis 200 Pund 44 bis 48 Mark für einen Zentner Lebendgewicht Der Auftrieb lag mit 4739 Stück um 503 €lüd höher als in der Vorwoche. Frankfurter Börse. TRiflagsbörfe fest. Frankfurt a. M., 13. Okt. Die heutige Mit- iegsbörfe hatte für Aktien weiter f e ft e 2c n b e n 3, da von der Kundschaft kleine Aufträge eingetroffen waren und sich auch die Kulisse lebhafter am Geschäft beteiligte, zumal man die Emser Verhandlungen trotz noch bestehender Schwie- 30,9 42,5 34,5 20 30,5 39,75 15 155 165 132,5 Wochenbericht vom Frankfurter Vrobuktenmartt. 0,70 4,25 4,6 6,75 5,3 6,2 bis 24, c) 17 bis 20, d) 13 bis 16; Färsen aj 30 bi; 33, b) 27 bis 29 c) 22 bis 26 Mark. Aus aller Welt. Der „italienische Canbru“ Seroiatti hingerlchiet. In Sarzana ist der „italienische ßanbru" Cesare Seroiatti durch Erschießen hingerichtet worden. Seroiatti hat in den vergangenen Jahren die italienische Riviera dauernd in der Mask« eines Biedermannes bereift. Dort näherte er sich Kellnerinnen und Dienstmädchen und machte ihnen, obwohl er selbst verheiratet war, Heiratsversprechungen. Seine Abenteuer endeten meist damit, daß Grttzi Moinkraftwerke Höchst a.M. SüddelUlchek Lucker m.e.®.....................o Bekula o Sieht. LieferungSgesellschaf«... 6 Llchl und Ihah .. 8 •Jetten & (Guilleaume .. 0 0eiellfd).f.eieftr.Uniente6mung. 6 Rheinische Elektrizität ....... 6 Schlickert LEv. ........... b Siemen« « Hallke 7 LahmeyerLEo ....... io ftwächere Beschickung (1209 gegen 1750) durchweg Preissteigerungen von 2 bis 3 Mark herbei, zumal bi? Qualität des Viehes besser war. Nach regem handel wurde der Markt geräumt. Ochsen al) 30 bis 32, a2) 26 bis 29, b) 22 bis 25; Bullen a) PhilippHvUmann 0| 56,5 I Zementwerk Heidelberg ...... 0 72,75 I Zementwerk Karlstadt......... O| — | » ehern i r ? Union Deutsch« trt - (263.) - ®i m halben Mensche» nb Heute /o geu b btt bennod) nj uhf plaubext hier üb l Mr Erscheinung» - Ttaatsoersassu^ it, Presse. Bilbungi- ussasiung - werden dnb beurteilt Er er- -lagen de« englischen tut Wege zum Bei- Buch, da« durch semi en Bfid für jeden der and« in den grohee !!schlußreich ist. rnwirth: Zw°l, >r deutschen Te' 140 Mark. 5t. W' 9.57) - Aus gebräng* aller eine Entwicklung dm Glauben an du on Jtarl dem ®roM ■ eindrucksvoller -ch'l' fönlichkeilen derBaM 22,5 33,65 180,5 74,5 33 10,5 114,25 115 159 100 Kilogramm franko Mainz) in Mark: Weizen 19,25 bis 19,35, Roggen 16 bis 16,25, Hafer 13,75, Braugerste 18 bis 18,75, Jnbustriegerste 17,25 bis 17,60, Malzkeime 11,75 bis 12,25, Sübb. Weizenmehl Spez. 0 29,65, Roggenmehl (60 v. H., norbb.) 22,50 bis 23, (fübb.) 23 bis 23,50, Weizenkleie (fein) 9,15, (grob) 9,90 bis 10,15, Roggenkleie 9 bis 9,50, Weizenfuttermehl 11, Biertreber 15,50 bis 15,75, Sojafchrot 14,40 bis 14,50, Trockenschnitzel 8,85. Kölner Buttermarkt. Köln, 13. Okt. Laut Preisbericht ber Kölner Warenbörse stellte sich der Großeinkaufspreis für 100 Pfund ab Versandstation einschließlich Faß in Reichsmark wie folgt: Deutsche Markenbutter 135 bis 138, deutsche Molkereibutter 1. Qualität 134, 2. Qualität 130. QnQ5Dernl v ^llz ll>u fü, 'OK und macht einen j?'Zung der nach tbenben N'^lche nicht S^rzl 3' bei Ahnen, 'M der S ult Im, Aku (SUIgemeint Kunstseide) .. O Bembcrg Lelllloss Waldhos .... BelHtofl Asthassenburg Dessauer @a« Daimler Motoren . ... Deutsche Linoleum ... Crenfieln & Koppel .. Leonhard Hetz Chade Areumulatoren.flabrik Santi. (Bummi....... Kurszettel der Berliner und Frankfurter Börse. Die hinter den Papieren angeführten Ziffern geben die Hohe der zuletzt beschlossenen Dividende an — Reichsbankdiskont 4 vH Lombardzinsfuß 5 o. H. Jjjnne behaupten. Bei kleinen Umsätzen hatte der Hafermarkt sietige Tendenz, später trat jedoch eine Ermäßigung les Preises um 2,50 Mark auf 137,50 Mark per Tonne ein, ohne daß die Nachfrage eine Belebung erfahren hätte. Ueberhaupt gestaltete sich das 'siuttermittelgeschäst trotz der ermäßigten $r.eife um etwa 15 bis 25 Pfennig sehr ruhig, ob» deich das Angebot, besonders in Mühlennachpro- iuüien, knapp blieb. Je 100 kg in RM. notierten: Dsizenkleie 8,75, Roggenkleie 8,60, Soyaschrot mit Monopolzuschlag (m. M.) 14 bis 14,50, Palmkuchen jn. M. 14, Erdnußkuchen m. M. 16,10, Treber 15,50. Rauhfuttermittel hatten unveränderte B, und zwar kosteten Heu 5,50 bis 5,70, t und Roggenstroh drahtgepreht 2 bis 2,25, do. gebündelt 1,60 bis 2 Mark. Kartoffeln lagen weiter sehr ruhig und etwas niedriger, Industrie hiesiger Gegend 2,15 bis 2,20 Mark (in der Vorwoche 2,20) per 50 kg. Wochenvencht vom Frankfurter Scblacktviedmarkt Arn Frankfurter Schlachtviehmarkt war die Preis- Rstaltung unregelmäßig, wenn sich auch die Der- sihiebungen innerhalb der einzelnen Viehgattungen nur in engen Grenzen bewegten. Das Geschäft war bn ganzen etwas besser als in der Vorwoche, zumal die Auftriebe überroieejenb etwas geringer waren. Bemerkenswert ist die seit einigen Wochen haltende gute Nachfrage nach Schafen, in binen auch in dieser Woch etrotz erhöhter Zufuhr (502 ssgen 467). lebhaftes Geschäft stattfand. Die Preise blieben unverändert und notierten wie folgt: beste Datum •Ulancfelher Bergbau......... O Kurswerte O Phonir Bergbau O Rbeintiche Braunkohlen 10 Mhelnstahl .................. 0 Bereinigte Stahlwerke O Olavi Minen ..............0 Kaliwerke Aschersleben 6 Kaliwerke Westeregeln 6 Kaliwerke Salzdetfurth 7 Yt rlgteiten recht zuversichtlich beurteilt. Daneben lagen aus Handel und Wirtschaft eine ganze Anzahl gun- Inger Nachrichten vor. Die Kursgestaltung war bei Borfenbeginn nicht einheitlich, da verschiedentlich auch Realisationen erfolgten, überwiegend traten aber Erhöhungen von 0,5 bis 1 v. H. ein. Einige Spezialwerte, wie Reichsbank, IG. Farben, Klöckner, Mannesmann, Daimler Motoren und Lah- meyer sowie Rütgerswerke gewannen bei etwas größerem Umsatz gegenüber der Abendbörse bis zu 2 v. H. Auf das günstige deutsche Kunstseidengeschäft zogen AKU um 1,40 v. H. an. Etwas schwächer eröffneten andererseits Goldschmidt (— 1,40 v. H.), AEG., Schuckert, Siemens, L. Tietz und AG. für Verkehrswesen, die von 0,25 bis 0,50 v. H. nachgaben. Schiffahrtswerte lagen uneinheitlich, Hapag + 0,40 v. H., Nordd. Lloyd — 0,13 v. H. Der Verlauf war weiter fest, besonders für IG. Farben, die bis auf 119,25 (insgesamt + 2,75 v. H.) anstiegen, ferner lagen Daimler erneut 1 v. H. und eine Anzahl anderer Werte etwa 0,25 bis 0,50 v. H. fester. Elektt. Lieferungen kamen feit vorgestern um 8 v. H. höher zur Notiz. Arn Mo.itanrnarkt blieben die Kurse nicht immer voll behauptet. Weiter fest lagen auch Bank für Brauindustrie (+ 2,25 v. H.). Arn Kassamarkt lagen Frankfurter Hypotheken- Bank-Aktien nach der raschen Steigerung schwach und mit 70,25 v. H. um 4,5 v. H. niedriger. Lothringer Zement blieben stark gefragt, die Kurstare erhöhte sich auf 108 o. H. (letzter amtlicher Kurs 97 o. H ), andererseits tarnen Inag Erlangen nach längerer Pause mit 27 um 8 v. H. niedriger zum Kurs. Am Rentenmarkt war das Geschäft klein, und die variabel gehandelten Werte, wie Altbesitz, späte Reichsschuldbuchforderungen und Stahlverein-Bonds gaben um 0,25 bis 0,75 v. H. nach, während Neubesitz schon anfangs lebhafter und zunächst 5 Pfg. böher lagen. Später erfolgten größere Umsätze und der Kurs stieg von 11,55 auf 12 v. H. Außer späten Schuldbuchforderungen, die weiter 0,5 v. H. verloren, waren andere Großwerte wieder höher, Altbesitz 77,60 — 0,13 — 77,5, 6 v. H. Stahlverein 62,90 bis 63,5. Goldpfandbriefe gaben überwiegend 0,25 bis 0,75 v. H. nach, Liquidationspfandbriefe lagen nicht ganz einheitlich, aber ebenfalls meist 0,25 bis 0,5 v. H. niedriger. Kommunal- Dbligationen gaben fast allgemein 1 v. H. nach. Stadtanleihen hatten ebenfalls geteilte Haltung: während Mainzer 1 v. H. verloren, zogen Frankfurter 0,75 bis 1 v. H. an. Länderanleihen lagen meist etwas schwächer. Steuergutscheine von 1935 bis 1938 zogen um je 0,13 v. H. an, der Durch- schnittskurs stellte sich auf 87,20 v. H. Von Aus- lanbsrenten lagen 5proz. äußere Goldmexikaner mit 7,30 um 80 Pf. fester. — Tagesgeld war zu 3,25 v. H. unverändert. Exportvaluta schwach 20,5. Abendbörse: fest. An der A b e n d b ö r s e blieb die Stimmung weiter f e ft, und die Umsatztätigkeit war ziemlich lebhaft. Das Hauptgeschäft wickelte sich in Neubesitzanleihe ab, die zunächst 15 Pf. und später weitere 10 Pf. gewann. Aber auch Altbesitzanleihe und späte Reichsschuldbuchforderungen waren um je 0,40 v. H. fester, ebenso zogen Schutzgebiete um 15 Pf. auf 8.05 an. Don Aktien gingen IG. Farben und Daimler lebhafter um bei Besserungen um 0,65 bzw. 1 v. H. Im übrigen ergaben sich gegenüber dem Berliner Schluß Erhöhungen von 0,25 bis 0,75 v. H. Auffallend ruhig lagen Montanaktien. Im Verlaufe wurde es etwas ruhiger, doch konnten sich die höchsten Kurse ziemlich behaupten. Kassa» renten lagen z. T. 0.25 v. H. fester. Neubesitz 12,20 bis 12,30 bis 12,25. Altbesitz 77,75 bis 78, Reichsbank 148,25 bis 148,50, Buderus 66,75, Klöckner 54,75, Rheinstahl 76, Daimler 30 bis 30,50, IG. Farben 119,40 bis 119,65, Holzmann 61, Siemens 136,50, Zell. Waldhof 34,50. Berliner ^rühbörfe. Berlin, 14. Okt. (WTB. Funkspruch.) Obwohl es im heutigen Frühverkehr zu nennenswerten Umsätzen noch nicht gekommen ist, nimmt man in Bankkreisen an, daß für die bevorstehende Börse mit einer unverändert freundlichen G r u n d st i m- m u n g zu rechnen ist. Don Publikumsseite liegen Kauforders sowohl für Aktien als auch für Renten vor, so daß weitere leichtere Kurssteigerungen zu erwarten sind. Im Vordergründe des Interesses liegen auch heute wieder Neubesitzanleihe, für die ein Kurs von zirka 12 20 genannt wird. Schutzgebietsanleihe gehen mit 8 um. Daimler nannte man mit 30,5, JG.-Farben mit 119,5. Am Devisenmarkt nannte man. über Zürich er- rechnet: London gegen Kabel 4.5550, Schweiz 16 17, Amsterdam 7,77, Paris 79,99, Mailand 59,45, Spanien 37,48. Mainzer Getreidemarkt. Mainz, 13. Okt. Bei geschäftsloser Allgemeintendenz notierten (Großhandels-Einstandspreis je Seroiatti, nachdem er sie um Ihre Ersparnisse beraubt hatte, seine Opfer beseitigte. Die Leichen wurden stets von ihm zerstückelt. Bel der Gerichtsverhandlung hat (Seroiatti drei Fälle, In denen seine Täterschaft klar erwiesen war, in zynischer Weise eingestanden. Auf sein Konto wird aber noch eine Reihe anderer Morde gesetzt. Bis zu seiner Erschießung bewahrte er den Zynismus. Die letzten Worte an seine Frau lauteten: „Nimm das Glas und trink auf mein Wohl!" Der Weg zum Richtplatz war troß eines starken Gewitters, das in den frühen Morgenstunden niederging, von 5000 Menschen umsäumt. kommunistische Geheimdruckerel in Köln aus- gehoben. In Köln konnte eine kornrnuni st Ische Geheimdruckerei ausgehoben werden, in der die in der letzten Zeit in Köln und Umgebung zur Verteilung gelangten kommunistischen Hetz- schristen und Flugblätter hergestellt wurden. Sechs Personen wurden feftaenommen, unter ihnen ein Mitglied der kommunistischen Bezirksleiter für den Bezirk Mittelrhein und ein wegen Vorbereitung zum Hochverrat gefügter kommunistischer Funktionär. In den Staotteilen Ehrenfeld und Lindenthal wurden mehrere Personen beim Verbreiten von kommunistischen Hetzschriften fe ft genommen und einem Konzentrationslager zugeführt. Außerdem wurden Waffen gefunden. Das Getreidegeschäft nahm in der abgelaufenen Woche einen recht schleppenden Verlauf. Die neuen Festpreise sind seit gut einer Woche in Kraft. Es hegt in der Natur der Sache, daß die beteiligten ßenbroirte, Genossenschaften, Händler und Mühlen sich zunächst an die neue Einrichtung gewöhnen, )eoor sie reibungslos funktioniert. Lebhafteres Ge° ir-idegeschäft konnte sich noch nicht entwickeln. Das Die b l g e f d) ä f t bewegte sich in denkbar enasten Brennen. Die Forderungen blieben unverändert, mb nur wer dringenden Bedarf hatte, legte die sireise an. Man verlangte für Weizenmehl Spez. 0 nit Auslandsweizen hergestellt 28,75 bis 29,50, )». ohne Auslandsweizen 27,25 bis 28, für Roggen- nhr!9^’ * HrKm.7°/oTt.Re,ch«on!.v 1929 ■r jui vtt'.iA-i, Young-Anleihe von 1930 - Ttfilunbe Die jjef.-DnifÄe Anl..Ablü1.-SchuIb mit 7 ? laflW" ,in] |uüof.-Wecf)ten ........... vn-' - ’q.ihina5' " , veisl.°biie Ausiol.-Rechle...... " be$ We über1929 \ "lusla^E, s.». ((l «wchahlb. 102%) ......... r LJ,finen JltbOl'« 5-|f. Landes Darms,ob, ■ *halMI,hr!id)en B «0IMH.12......... • Jn,r '' rfnnC« Lanbes-Hnvoibeken- . nAtotaa" ,-u krl Darmslabl Lioui...... )liro* " < . ?ntl)fll* . Oktbtlfen Provinz-Anleihe mit *[g.^t31£",n aiijb«' fe^f.-iRcdnen ,tyihin , ’ ■[[ q|! Komm. Eammelabl. An- - , »rieten'I .-. l»l,?Serie 1 mit AuSIos.-Rechlen R;dlt ’)u ve|I1 nfll** »ebtm. 8% granff. Hyp.-Banf L. (pantw •alopfe. 15 untünbbar bi» 1935 .,-b! . V'ri »h7% .Zronff Hvo.-Pank 1' - t* ''*C1 16 unfünbbai büj_936 ” finanZ" tkLchem. 8% Pr LanbeSpfand. "-VD nb'fl'MrianNail, Pfonbbelefe R 19 i( ou flfcebcm. 7% Pr Lonbes^anb- , ItefrmflaU, Pfanbbriefe 9t. 10 eat'Niurtd) ®ened>nuita«fur« ff»11" ct aitsanaele- genbeiten, wie Auskünfte, Beobachtungen, Erm ttelunqen, Be'chafmnli 0. '-Berne vmm m Stmi- u. BiöilDxoi. flrenn diSkr. Svrechst.:9b 12‘/»ußllb' „M Hartholz v. Wagen 5 Zentner 5.- RM. Anmachholz vro Wagen 6- RM. frei anS vaud.eosoD Sägemehl z. Rauch, sowie Streuen biU. abzugeben. I.Wcllhöfer, Marburger Str. 24. 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