w —tian8 unb 'S-fiien. ml «äjHi* und 970 Vx° n 5 2 51. "3er RnL7>^L .'9 om ftärÄüa die in ^'l'9ung 3nnbefe6le Si" e^en bie fi^enöin 'le stehen. auch 42584 306511 N«-nmr sind zwei gleit allen, unb zwar je einer er S'Jmmtr ni den beiden ngeit.IjnA II J12. ffuli 1933 «iiing wurden Gewinne »innansjug Prcubisch.Eüddenllche '&•) Elaais-LoNcrie Nachdruck Derbofen. M - 8k>vM L 21180®. 50908 102135 Zrie' 47,05 12,56 3,0)3 169,87 70,17 62,36 72,07 13,97 0,93 2,993 58-66 22- 16,46 11,41 3)-'9 81,® 0,871 0,23» 5,205 12,68 46,95 12,54 3,047 169,43 70,18 62,4 72,1« 13,9 0,928 2,927 58,54 22,23 16-42 91,32 35,§ 81-62 0,874 0,234 5,195 12,71 2^2- "Tw 58,62 «'S 13,99 1k," 169,K 22-S 70,2» /2.Z 35.69 6,196 47,05 12,56 3,053 169,77 70,32 62,56 72,3 14,01 0,932 2.933 58,66 22,27 16,46 81,48 35,16 81.83 0,87 0,236 5,205 12.73 Nr. 162 Erstes Blatt 185. Jahrgang Sreitag.U. Juli 1935 Erfchern! täglich, nutzer Sonntags unb Feiertags Beilagen: Die Illustrierte (Siebener Familienblätter Heimat im Bild Die Scholle Monals-Vezugspreir: jjjlil 4 Beilagen RM. 1.95 Ohne Illustrierte . 1.80 Zustellgebühr .. . -.25 Auch bei Nichterscheinen von einzelnen Nummern infolge höherer Gewalt. zernsprechanschlüsse unter Sammelnummer 2251. Anschrift für Drahtnachrichten: Anzeiger Gießen. Postscheckkonto: granffurt am Main 11686. GietzemrAnzeiger General-Anzeiger für Oberhesfen vnick und Verlag: vrühl'fche Univerfi1äl§-Vuch- und Steindruckerei K Lange in Sietzen. Schristlettung und Geschäftsstelle: Zchulftratze 7. Annahme von Anzeigen für die Tagesnummer bi» zum Nachmittag vorher. Preis für 1 mm höhe für Anzeigen von 27 mm Breite örtlich 8, auswärt» 10 Reichspfennig; für Re» Klameanzeigen von 70 mm Breite 35 Reichspfennig, Platzvorschrift 20° , mehr. Chefredakteur Dr. Friede. Wilh. Lange. Derantwortlich für Politik Dr. Fr. Wilh. Lange; für Feuilleton l)r H.THyriot; für den übrigen Teil Ernst Dlumschein und für den An» zeigenteil i.D.TH.Kümmel sämtlich in Gießen. zur Fiktion und Farce geworden. Die Zwischenlage der Bölter, der Druck zwisch/n Ost und West, verschärft die Situation außerordentlich und stört das europäische Gleichgewicht. Manche westeuropäische Diplomaten glauben, diese zwischeneuropäischen Bölter wie Schachfiguren in dem Kraftfeld der internationalen Politik verschieben zu tönnen. In dieser Beziehung leistet insbesondere Frankreich Hervorragendes. Dieser Zustand wird vor allem von der studentischen Jugend dieser Bölter als entehrend Dresden, 13. 3u(i. Gelegentlich der Anwesenheit des Vizekanzlers von Papen in Dresden veranstaltete der Stahlhelm, Landesverband Sachsen, im Zirkus Sarrasani eine große Kundgebung, auf der der Vizekanzler u. a. ausführte: Die Aufgaben unserer Volkswerdung sind wahrlich hart genug, und die Schwierigkeiten zu groß, als daß wir etwa mutwillig die Bande tausendjähriger Reichstradition verletzen, die Erinnerung an die Kampf - undVlut- gemeinschaft des größt en aller Kriege trüben könnte. Deutschland verlangt in diesem Augenblick von seinen Brüdern im Süd- o st e n nichts anderes, als die Anerkennung, daß hier eine neue geschichtliche Entwicklung eingesetzt har, oie Europa von der Geißel des Bolschewismus gerettet hat und unser Volk von Innen her — über die Reugestaltung der geschichtlichen Ordnung —zu neuem volklichen Bewußtsein er- Kirchenwahlen voraussichtlich am 23.3uli. Berlin, 14. Juli, wie Reichskanzler Adolf Hitler in seiner Rede vor den Gaulettern bet NSDAP, und den Treuhändern der Arbeit mitteitte, werden die evangelischen Kirchenwahlen auf der Grundlage der neugeschaffenen Kirchenoerfassung vermutlich am übernächsten Sonntag, 23. Juli, ftalt- finben. 3m preußischen Kultusministerium wird von den Kirchenführern geprüft, ob sich die Durchführung der Wahlen mit einem fo kurzfristigen Termin technisch ermöglichen läßt. Sollte die Frist bis zum 23. 3u(i nicht genügen, so würde man mit einer Verschiebung von a ch 1 Tagen rechnen müssen, wie viele „Parteien" innerhalb des Kirchenvolkes zum Gang an die Urne antreten werden, steht heute noch nicht fest. Es sind Bestrebungen im Gange, das gesamte Kirchenvolk auf einer Linie, der Linie der Deutschen Christen, zu sammeln. Vorausgesetzt, daß eine völlige (Einigung nicht zustande kommt, würden also £ i ft e n aufgestellt werden. Auf Grund des Wahlergebnisses würden bann bie kirchlichen Gemeindevertretungen, die Synoden, sowie der Kirchensenat zufammengefeht werden. Der kirchensenat wiederum hätte den Reichsbischof zu wählen. Eine verständige Mahnung zur Einsicht. Wie würde England zu Mute sein, wenn bis vor vier Jahren Negerbataittone in Kent und Surrey gelegen hätten? ^Ausrottung gung, die Herst- Lid) e n Fundc Deiches durch d mus. Dazu darf ich i Vatikan sich e; Deiche unter Hitler ein R —. dann liegt in Deiches durch i Macht der Kirche der säkular.! Windung de In den innerpr t Ischen Verhältnissen müssen U eher lief er^g^n mit neuem wol- ; Anerkennung des jungen 2000jährige übernationale "gleich die Anerkennung atsache der Heber* Bolschewismus, der Gottlosen-Bewe- eines wahren, christ - /ntes für den Dau des l deutschen Rationalsozialis- l en verf chm o*h e n werden. Kunst der Führung ist es, beide Richtungen miteinander zu versöhnen, was eine Revolution verlangt, muß vollzogen werden, und es gibt nichts Rngeschichtlicheres, als eine Revolution in ihrem Ablauf hemmen zu wollen. Aber man soll das Leben eines Volkes organisch betrachten und nicht willkürlich. Cs ist ein einzigartiger Beweis füt den Konservativismus des deutschen Volkes, daß der Reichspräsident von Hindenburg und der Volkskanzler Adolf Hitler gemeinfam die Geschicke des deutschen Volkes lenken. Dort ein Edelmann preußischer Prägung, der aus der Vergangenheit, aus der altpreußischen Tradition in dies neue Zeitalter hineinragt wie ein erratischer Block, hier der junge Kriegsfreiwillige aus dem Weltkriege, der die heimkehrende Kriegsgeneration zu- sammenreißt, um mit ihrer Hilfe das zusammen- gebrochene deutsche Volk zu erneuern. Der Sohn der südöstlichen Grenzmark reicht den großen preußl- chen Volkern die Hand zum gemeinsamen Werke Unsere Revolution darf nicht begriffen werden als ein Aufstand der Massen gegen d.e Ooerschicht. Sie hat zwar auch eine sozialrevolutionare Seite, indem sie weite Volksmassen, die durch den Marxismus dem Volkstumsgedanken, dem Staat und dem Bater- lande entfremdet waren, für die völkische Gemeinschaft zurückerobert. Die Stände und kreise, die sich bisher von Volk und Vaterland ausgeschlossen fühlten, wollen in die Arme der Volksgemeinschaft zurückkehren. Dies alle in kann Sinn des revolutionären Geschehens fein und in diesem Sinne ist Adolf Hitler der Volkskanzler. Dieser Vorgang dec Annäherung und der Verschmelzung darf nicht von denen unterbrochen werden, die am liebsten die Re v o- lution in Permanenz erklären mochten. (Eine Revolution in Permanenz trägt d i e Gefahr der Anarchie in sich, die ein außenpolitisch gefährdetes Volk sich am wenigsten leisten kann. Der Kanzler hat in seinem klaren Denken längst erkannt, daß der Erringung der äußeren Macht die noch schwerere Aufgabe der g e i st i g e n Er z i e - hung des deutschen Menschen folgen muh. Dazu bedarf es der Ruhe und Ordnung, denn die große gesetzgeberische Arbeit, die zu leisten ist, um bie gesellschaftliche und wirtschaftliche Ordnung neu zu formen, muß von der A u t o r i t a t d e r 318’ gierung geleistet werden und diese Autorität fest zu stabilisieren, das ist der entschlossene Wille des Kanzlers, dem er in seiner großen Rede an bie Statthalter Ausdruck gab. Wer der deutschen Revolution in den Arm fallen will, macht sich vor der Geschichte schuldig. Eine solche Bremse ist aber nicht in dem Bestreben zu sehen, ewige Werte durch die deutsche Revolution h i n d u r ch - z u r e t t e n. Dieses ist am leichtesten zu erreichen, wenn d i e K r ä f t e d e r T r a d i t i o n u n d d e r Revolution sich achten und verstehen lernen, in tätiger Hingabe an Volk und Reich der deutschen Zukunft zu dienen. bestätigt zu erhalten. Die Abwicklung der Geschäfte der einzelnen Unterorganisationen und der Zentralorganisationen der DVP. wird nach Möglichkeit beschleunigt. Auch in diesem Punkte wäre ich besonders dankbar, wenn der Wille des Herrn Reichskanzlers, diese Liquidationsarbeiten ohne (Eingreifen von außen und in aller Stille sich abroicfeln zu lassen, mir gegenüber noch einmal bestätigt werden würde. Genehmigen Sie, Herr Reichskanzler, den Ausdruck meiner ganz besonderen Hochachtung, Ihr er- \ gebener gez. Dinge 1 dey. Darauf hat der Herr Reichskanzler am 12. Juli wie folgt geantwortet: Sehr geehrter Herr Abgeordneter! In Erwiderung Ihres Briefes vom 7. Juli b e st ä t i g e ich Ihnen gerne, daß nach der Auflösung der Deutschen Volkspartei deren bisherige Mitglieder undWähler wegen ihrer Zugehörigkeit zur Deutschen Volkspartei und wegen ihrer Betätigung in dieser keinerlei berufliche und staatsbürgerliche Zurücksetzungen erfahren sollen. Ich nehme von Ihrer Erklärung der loyalen Mitarbeit an der Wiederaufrichtung der Größe und Freiheit des Vaterlandes gerne Kenntnis und bestätige Ihnen, daß den A b w i ck l u n g s g e s ch ä f t e n der Organisationen der Deutschen Volkspartei durch Eingriffe von außen kein e Schwierigkeiten in den Weg gelegt werden sollen. Mit vorzüglicher Hochachtung ihr sehr ergebener gez.: Adolf Hitler." Sofia, Anfang Juli. Es ist nichts Reues, daß die st u d e n t i sch e Jugend sich mit Politik beschäftigt, auch studentische Außenpolitik schien eine Zeit nach dem Kriege manchmal eine Annäherung der einzelnen Völker und Staaten anzubahnen, die jedoch auch auf diesem Abschnitt zwischen-- staatlicher Beziehungen an den französischen Hegemonialgelüsten scheiterte. Die „Deutsche Studentenschaft", als einzige anerkannte Vertretung der deutschen Studenten^ hatte sich nach den skandalösen Vorgängen in BrusselI93I wo man Deutschland in unerhörtester Wei,- brüskierte, von der im wesentlichen unter französischem Einfluß ftebenben Confederation Internationale des Etudiants (CIE.) z u r u ck g e z o - g e n. Sie mußte es ablehnen, den auf den bestehenden „Verträgen" basierenden Status quo stabilisieren zu helfen, um so mehr als d'.e Dts» kussion über den Eintritt der tn der großdeut- schcn , Deutschen Studentenschaft vereinigten reichsdeütschen und österreichischen Studenten völlig negativ verlies. Der K am ps gegen die Frredeni]b 11- tate wird auf allen Fronten mit verstärkte In- tensivität ausgenommen. Die Erkenntnis daß diese Diktate eine „Ordnung" in Europa geschaffen haben die einer Anarchie verzweifelt ähnlich sieht, gewinnt in allen einsichtigen Kreisen immer mehr Raum. Eine hervorragende Propaganda gegen die Diktate wird seit langer Zeit in Ungarn betrieben, wo in jedem Straßenbahnwagen auf die Unmöglichkeit der Lösung von Trianon hingewiesen wird. In Deutschland konnte der intensive Kampf gegen das Versailler Diktat tn den vergangenen Jahren nur mit unzulänglichen Mitteln geführt werden. Auch der Kamps der Deutschen Studentenschaft, die immer in nationalen Fragen in vorderster Linie gestanden hat, war durch die Lauheit der verflossenen Regierungen stark gehemmt und konnte sich nicht auswirken. muß. Die Verantwortung für das, was kommen wird, muh denen überlaßen bleiben, bie in sturer Einseitigkeit an der „Heiligkeit der Verträge" feft- kalten, an Verträgen, die aufgezwungen sind und jeder Gerechtigkeit Hohn sprechen. Das geistige unb wirtschaftliche Leben der Völker des mitteleuropäischen Raumes ist durch diese Dir- täte in einer Weise zerrissen worden, deren Unmöglichkeit jeden Tag durck) die realen Tatsachen demon- ftriert wird. Von den 400 Millionen Menschen in Europa müssen 6 0 Millionen — d. h. 15 Prozent — als Minderheiten in fremden Staaten leben. Der aus der französischen Auf- klärungsphilosophie entstandene Gedanke des Nationalstaates, der alle Volksangehörigen in einem Staate vereinigen will, unb einen wesentlichen Bestandteil der Wilsonschcn 14 Punkte bildete, wurde gerade von seinen geistigen Vätern bei der Grenzziehung und Staatenbildung aufs gröblichste verletzt. Die Einheit von Staat unb Nation ist hier im völlig desorganisierten „Zwischeneuropa" Volksgemeinschaft und Giaatsauion'iäi. Vizekanzler von Papen fordert die Verschmelzung der Kräfte der Revolution und der Tradition London, 14. Juli. (WTB. Funkspruch.l In einem Brief an die „Times" richtet sich Lord Roel B u x t o n zur letzten Unterhausdebatte über Deutschland. Er sagt: Diejenigen Unterhausmit- glieder, die für ein deutschfeindliches Verhalten eingetreten seien, würden wohl eine andere Haltung einnehmen, wenn sie D e u t s ch l a n d n e u- erdings persönlich besucht und auch daran gedacht hätten, wasDeutschland f ei t demKriege durchgemacht habe. Man behaupte, daß die bisherigen Handlungen der deutschen Regierung seinen Gegnern das Recht geben, die Revision der Verträge zu verweigern und die Abrüstungskonferenz zu schließen. Hierzu bemerkt Lord Buxton: Die außergewöhnliche Lage in Deutschland, der innere Zustand wurde durch Demütigung, Blockade und Ver- zweiflung immer bitterer. Hierdurch entstand eine Gärung, in der Meinungsverschiedenheiten buchstäblich zum D ü r g e r k r i e g wurden. Ist es ein verständiger Vorschlag, diese Gemütsverfassung dadurch heilen zu wollen, indem wir den Deutschen zeigen, daß die eigentliche Tlrsache dazu verewigt werden wird? wieviel wir auch bei unserer englischen Ueber- lieferung in der deutschen Lage beobachten mögen, was uns beklagenswert erscheint, so müssen wir doch zugeben, daß die alliierte Jur Auslösung der Deutschen Volkspartei. Ein Briefwechsel zwischen Tingcldeh und dem Reichskanzler Berlin, 13. Juli. (WTB.) Der Führer der jetzt aufgelösten Deutschen Volkspartei, Reichstagsabge- orbneter Dingeldey, hat am 7. Juli folgendes Schreiben an den Herrn Reichskanzler gerichtet: „Sehr verehrter Herr Reichskanzler! Nachdem ich die Deutsche Volksparteiaufgelo ftjjabe, da das Fortbestehen von Parteien im alten Sinne mit dem Wesen des jetzigen nationalsozialistischen Staates nicht vereinbar ist, ist es mir selbstverständliche Pflicht, Sie zu versichern, daß die Mitglieder und Wähler der bisherigen DVP. entsprechend ihrer lleberiieferung im verantwortungsfreudigen vaterländischen Bewußtsein und selbstverständlicher Loyalität an der Größe und Freiheit des Vaterlandes Mitarbeiten werden. Ich darf dabei ent- prechend dem von Ihnen, sehr verehrter Herr Reichskanzler, wiederholt bekundeten Willen annehmen, daß Sie in voller Anerkennung der vaterländischen Gesinnung dieser Menschen dafür Sorge tragen werden, daß fein Mitglied der bisherigen DVP. aus dieser seiner Mitgliedschaft irgendeinen Nachteil in seinem beruflichen Fort- kommenundseinerstaatsbürgerlichen Stellung erfährt. Ich wäre besonders dankbar, wenn ich in die Lage versetzt würde, diese Aufassung Nachdem die innerpvlttische Neuordnuna auch an den deutschen Hochschulen klare Verhältnisse geschaffen hatte, war der Weg frei für eine Aktivierung der Kräfte, für eine Neuorientierung der studentischen Außenpolitik. In diesen Tagen versammelten sich in Sofia, einer Einladung des Bulgarischen nationalen Studentenverbandes folgend, die Vertreter verschiedener Nationen, die eine gerechtere Ordnung m (Europa erstreben. Deutsche aus dem Reiche und aus Oesterreich, Ungarn, Kroaten, Ukrainer, Albaner, Mazedonier, sowie auch Amerikaner und Holländer als Gäste,'hatten der Einladung Folge geleistet. Sie alle wollten vor der ganzen Welt die Unmöglichkeit der Losung von Versailles, St. Germain, Trianon, Neuilly und der anderen Nach- friegsoerträge demonstrieren und gleichzeitig zum Ausdruck bringen, daß dieser Zustand notwendigerweise zu weiteren Auseinandersetzungen führen Der Kamps der Mend gegen die Mate. ............ Studentische NevisionStagung in Sofia. - Gründung einer „Internationalen Z SÄ Studentischen Liga für die Treugestaltung Europas". päischen Raum die vorhandenen Spannungen verschärft unb neue größere geschaffen Lon Ludwig Frch. | worben. Junge Menschen sind im allgemeinen unbelastet mit diplomatischen Vorurteilen und sehen die Dinge unbefangen und vereinfacht. Taktische Erwägungen treten oft hinter den Regungen des Herzens zurück. Jedoch müssen wir uns vor jeglichem Ressentiment hüten. Das gilt insbesondere in der Außenpolitik, die leider oft mit innerpolitischen Maßstäben gemessen wird. Es geht auch nicht um Teillösungen, sondern nur bie Totalität einer völlig neuen Ordnung kann Europa und der Welt den Frieden bringen. Diese Totalität entspricht zugleich dem Prinzip des nationalsozialistischen Denkens. In gemeinsamer Aussprache erörterten in Sofia die vertretenen Studentenschaften ihre besonderen nationalen und völkischen Nöte unb fanben eine gemeinsame A k t i o n s b a s i s. Die gemeinsame Arbeit zur Bekämpfung ber Friedensdiktate vereinigt bie studentische Jugend der unterdrückten Völker und die Einsichtigen aller Nationen. Lebensraum unb Lebensaussicht ber jungen Generation stehen gegen bie resignierte Ergebenheit ber allen, bie sich mit bem bestehenben mehr ober weniger ab« gefunben hat. Die in ber Jugenb schlummernden irrationalen Kräfte konnten von der in der naturaüftf» scheu „ratio" befangenen „Intelligenz" nicht verstanden werden. Die unter einem gemeinsamen Schicksal groß gewordene junge Generation der unterdrückten Volker (Europas '.st bereit, an einer schöpferischen Neuordnung m i t .3 u • arbeiten, die das Lebensrecht ihrer Völker aus« wecken wird. Man hat uns ost gesagt, daß der Rationalsozialismus eine Prote st antische Angelegenheit ist und daß der katholische Südosten deshalb keine Liebe zu ihm haben könne, dieser Stunde sagen: Wenn der .eben hat, mit bem Deutschen ng des Reichskanzlers Adolf k 0 n k 0 r d a t abzuschließen, Politik feit bem Kriege hauptsächlich für die heutige anormale Geist es- verfasfung verantwortlich ist. Wie würde uns zu Wüte fein, wenn wir im Anschluß an einen deutschen Sieg der Lebens- mittel beraubt worden wären und u n - fete Kinder verhungern sähen, wenn vier Jahre nach dem Kriege Porkshire beseht und eine Schreckensherrschaft errichtet worden wäre, wenn bis vor vier Jahren in Kent und Surrey Jlegerfolbaten aus Afrika in Garnison gelegen hätten, wenn bas versprechen unserer ehemaligen Feinde, abzurüsten, völlig unerfüllt geblieben wäre? Würben wir klaren Kopf behalten unb unsere Grunbsähe aufrechterhatten haben? I unb unhaltbar empfunben. ®ine W unterer PoNt» rustung wurde verhängnisv s $ -Ruhe kann uns nicht darüber Hinwegtäuschen, daß den künftigenFrieden- wndem Er unteJrirbifd> eine gefährliche Glut schwelt und nur bolung Deutschlands vom inneren Hader. Jede manchmal, wenn die Pistolenschüsse heißblütiger Politik entölt em Mfo Qlbet b.e J3 d gQnQtifcr ^llen, öann gcbt es wie ein fernes 111.11 x f 0 L9 aiirfvLrfShmn unseres ans- Wetterleuchten über Europa und wir können das mor& i^S^hrpfhen ist sicherlich unangenehme Gefühl nicht loswerden, daß hier, drucklichen Abrustungsversprechen ist sicherlich I Oberfläche, unberechenbare s die riskanteste von allen. I Kräfte tätig sind, die eines Tages in einer furchtbaren Explosion hervorbrechen können. Es wäre falsch zu behaupten, daß diese Spannungen erst durch die Pariser Vorortverträge entstanden wären. Die panslawistische Bewegung der Vor- MaMls des Ein neuer Roman von LValter Lullus Nloem In dankbare Geburt uns Aus den Dolomiten wird der Absturz des 29- jährigen Studenten der Medizin Werner Z u e r z e r aus Berlin gemeldet. Der Student hatte von Cana- zei aus den Colak bestiegen, war auf dem Rückweg an der steilen Westwand ausgeglitten und auf eine Steinhalde gestürzt, wo er tot liegen blieb. Die Leiche konnte von den Behörden geborgen werden. Man vermutet, daß er nicht bergerfahren war und sich verirrt hatte. Dee Mann, der mit dieser Jett serttg wird Aeg. Sakkoai Mk- 18.50, 23 ( Hau Smoking-u.F ™pon von M Lüsterjacken Mk-S00 an/\ mäQtel von M u® z Knickert iiosen von Ml undMusike?* Sporthosen v Aus der provinzialhaupistadt. Oberschulrai Or. Blank. Mit Wirkung vom 1. Juli wurde, wie wir gestern bereits kurz berichten konnten, Studienrat Dr. Blank auf Vorschlag des Hessischen Ministeriums durch den Herrn Reichsstatthalter zum Oberschulrat in der Ministerialabteiluna für Bildungswesen, Kultus, Kunst und Wissenschaft ernannt. Der Person des Schließlich pl seinen Obststi schenken ode: Er verwertet Beeren» Also krempelt । in seine Hänsi lange, bis unte saftherausquiili hebe Streit anh oder Most verar seine Frau zui andere Küchen y ®nn Sie am Holen Sie sic' wenigstens eint München, Berlin, Hamburg auf die zulässige Höchstleistung von 100 kW gebracht. Weiterhin ist der Bau eines neuen Deutschlandsenders mit der zulässigen Höchstleistung von 150 kW und möglichst wirksamer Antenne vorgesehen. Der Tod in den Bergen. Drei junge Leute aus dem Aosta-Tal, die die erste Besteigung des Pizzo Tyndall, eines Gipfels des Matterhorns, unternehmen wollten, stürzten auf einem Gletscher ab und waren auf der Stelle tot. Sie wollten auf dieser schwierigen Bergtour einer Gruppe von ausländischen Alpinisten (Schweizern, Holländern und Japanern) zuvorkommen, welche die Besteigung des Pizzo Tyndall für den 1. August vorgesehen hatten. «w oeutl^ •<:* J[,0 e -Mrb »ttion"1 1 keKA berufen. 1 Schwingen ausge drückt. Das neue national-revolutionäre Deutschland hat den unterdrückten Völkern neue Hoffnung gegeben. Der Name Hitler ist heute, trotz aller Verleumdungen, für viele schon zum Symbol der Freiheit geworden. Der Kanzler des deutschen Volkes wandte sich noch kürzlich eindeutig gegen jede Unterdrückung der Minderheit^. Moeller van den Bruck, der geistige Vorkämpfer des „Dritten Reiches" und des „Rechts der jungen Völker" hat die zukünftige Richtung einer deutschen Außenpolitik klar erkannt und formuliert: Entweder wir erhalten uns den Osten, oder wir verfallen dem Westen. N a ch O st e n hm ist die Welt geöffnet, nach Westen hin ist die Welt abgeschlossen. In einer Resolution bekennt sich die neugegründete „Internationale Studentische Liga für die Neugestaltung Europas" eindeutig gegen den Imperialismus jeglicher Schattierung zum Volk und damit zum Urquell alles politischen Lebens. Sie tritt ein für das Volkstumsprinzip, für die Rechte der Minderheiten, insbesondere die Kulturautonomie. Darüber hinaus ist man sich über den problematischen Wert von Resolutionen durchaus im klaren. Der Kampf geht weiter, wenn nötig mit allen Mitteln. Die Verantwortung für das, was kommt, tragen die „Siegerftaaten". Die Studentische Revisions- tagung in Sofia hat ein Echo gefunden bei allen denen, die es angeht, sie ist totgeschwiegen worden von den Nutznießern der heutigen Ordnung. Sofia war eine Demonstration der revolutionären Kräfte der studentischenJugend unter Führung Deutschlands, war ein Anfang, der erste Schritt auf dem Wege zu einer Zusammenfassung aller positiven Kräfte für ein neues Europa der nationalen Gerechtigkeit. Durch Gesetz der hessischen Staatsregierung vom 8. Juli 1933 ist „Artikel 2 des Gesetzes über den Verfassungstag vom 20. Juni 1929, Reg.-Bl. S. 145" aufgehoben worden. Der aufgehobene Artikel besagte: „Am Verfassungstag sind alle öffentlichen Gebäude in den Reichsfarben zu beflaggen. In allen Schulen find für Lehrer und Schüler verbindliche, der Bedeutung des Tages entsprechende Feiern zu veranstalten: fällt der Verfassungstag in die Schulferien, so finden die Gedenkfeiern frühestens acht Tage vor Schluß oder spätestens 14 Tage nach Wiederbeginn des Unterrichts statt." Dazu wird uns geschrieben: Mit dem Gesetz sind endlich die letzten Reste des Verfassungstages und seiner offiziellen Feier aus dem öffentlichen Leben verschwunden. Aus dem Leben des Volkes dagegen kann er schlechterdings nicht verschwinden, da die übergroße Mehrheit des deutschen Volkes dieses Machwerk immer abgelehnt hat. Nachdem vor einem Jahre bereits der 11. August seines Charakters als staatlich anerkannter Feiertag entkleidet worden war, bestand noch die Verfügung, daß an diesem Tage die öffentlichen Gebäude in den Reichsfarben zu flaggen und die Schulen Feiern zu veranstalten hätten. Es wäre natürlich ein Unding gewesen, etwa am kommenden 11. August unter den Symbolen Aus aller Wett. Der neue Kasseler Intendant. Zum Intendanten für das Kasseler Staats« theater wurde Intendant Wilhelm v. H o l t h o f f ernannt. Herr v. Holthoff war seit 1925 Direktor des Deutschen Bühnenvereins und vorher mehrere Iahre lang Generalintendant des Deutschen Opernhauses in Charlottenburg. Zwei Kinder im Wattenmeer ertrunken. Die in einem Ferienlager auf einer Hallig bei Pellworm (westlich von Husum) untergebrachten Kinder unternahmen eine Wanderung ins Wattenmeer nach einer eine Stunde entfernten Dake. Beim Baden im Watt ertranken ein Knabe aus Elmshorn und der Sohn eines Rendsburger Lehrers. Schiffskatastrophe auf der Wolga. — 70 Todesopfer. Auf der Wolga kenterte, wie ein Funkspruch aus Moskau meldet, in der Rähe vom Iaroflaw infolge Tleberbelastung eine Barkasse mit 250 Ausflüglern und versank. Die Mehrzahl der Passagiere wurde gerettet, doch sind auch zahlreiche Todesopfer zu verzeichnen. Bisher wurden bereits 7 0 Tote geborgen. Ausbau des Rundfunkfendernehes. Nach dem Luzerner Wellenplan, der am 15. Januar 1934 in Kraft treten soll, erhalten die deutschen Großrundfunksender folgende Wellen: Deutschlandfender 191 kHz (1571 m), Mühlacker 574 kHz (522,6 m), Langenberg 658 kHz (455,9 m), München 740 kHz (405,4 m), Leipzig 785 kHz (382,2 m), Berlin 841 kHz (356,7 m), Hamburg 904 kHz (331,9 m), Breslau 950 kHz (315,8 m), Heilsberg 1031 kHz (291 m). In Verbindung hiermit werden die Sender Mühlacker, Langenberg, Gau-Propagandaleiter Mütter- Scheid nicht mehr Leiter der Abteilung „Aktion" im Südwestfunk WSR. F r a n k f u r t a. M., 13. Iuli. Das Gaupresseamt in Frankfurt a. M. sowie die Pressestelle des Südwestfunks geben bekannt: Dem Gau-Propagandaleiter Wilhelm Müller- Scheid ist es durch seine Ernennung xum Leiter der Landesstelle Hessen-Rassau für Volksaufklärung und Propaganda nicht möglich, die Abteilung „Aktion" im Südwestfunk weiter zu führen, da neue große Aufgaben als Landesleiter ihn völlig in Anspruch nehmen. Müller- Scheld wird nur noch bei der Hebertragung größerer politischer Aktionen mitwirken. Zwischendurch aber wird der Leiter der neuen Landesstelle in dieser dienstlichen Eigenschaft öfters imSüd- westfunk das Wort ergreifen. ‘ «Melo" und Propaganda eingesetzt. Neue jetzt noch zu besetzende Plätze sind nicht geschaffen worden Die Besuche und Gesuche sind somit leider zwecklos. Alle Volksgenossen werden unter voller Würdigung ihrer Notlage gebeten, von der Einreichung weiterer B e w e r b u n g s g e s u ch e abzusehen. KemeBestaggungundkeineSchulfeiem amBerfassungStage. Der Versuch! W He L.R« Gif Der Bankrott der Wettwirtschafiskonferenz. Rcichsbankpräsidcnt Dr. Schacht empfiehlt Selbsthilfe der Nationen. Berlin, 13. Juli. (TU.) Reichsbankpräsident Dr Schacht gewährte dem Londoner Vertreter des „Völkischen Beobachters" eine Unterredung, in der er u. a. ausführte: Ich betrachte das Vorhandensein stabiler Währungen als unerläßliche Voraussetzung für jede wirtschaftliche Zusammenarbeit der Nationen. Deutschland hat bewiesen, daß eine Währung auch ohne Golddeckung stabil gehalten werden kann. „Wir sind keine Goldfanatiker, erklärte Dr. Schacht weiter, „allerdings ist immer noch das Gold das geeignetste Mittel für internationale Wertmef- f u n g e n. Nachdem die Vereinigten Staaten erklärt hatten, daß sie die Dollarwährung augenblicklich nicht stabilisieren können, wäre es das Klarste gewesen, die Weltwirtschaftskonferenz sofort zu vertagen. Das ist nicht geschehen, zunächst aus äußeren Gründen, dann aber, weil immer noch Hoffnung auf eine amerikanische Stabil i s i e r u na vorhanden war. Die deutsche Delegation ist im Sinne der Politik des Führers ohne große Begeisterung, aber mit dem ernsten Willen in die Konferenz gegangen, jede Möglichkeit der Verständigung zu fördern und zu stützen. Diese Verständigung konnte nur eines zum Zieel haben: Die Bereinigung der wirtschaftlichen und finanziellen Schlacken und Rückstände des Krieges und der unsinnigen Friedensoerträge. In keiner Weise hat die Weltwirtschaftskonferenz sich fähig gezeigt, diese Dinge auch nur im Leisesten anzuareifen. Seit den Wirtschaftskonferenzen in Brüssel und Genua nahmen bisher fast alle internationalen Konferenzen nach dem ersten kompakten Anfang denselben Weg abwärts wie der Parlamentarismus in den meisten Staaten der Welt und der allgemeine Wunsch, der sich in einer Reihe von Ländern bereits gegenüber den Parlamenten durchgesetzt hat, dürfte nun auch bei dieser Art von Konferenzen in Erfüllung gehen mit der Parole: Nie wieder Gequasse l". Dr. Schacht äußerte noch, er sei in einer Weise dem amerikanischen Präsidenten Roosevelt dankbar. Roosevelt habe grundsätzlich denselben Gedanken, den Hitler und Mussolini zur Tat gemacht haben: „Nehmt euer Wirtschaftsschicksal s e l b st in die Hand und ihr helft nicht nur euch, sondern der ganzen Welt." Streikwelle in den Vereinigten Staaten Neuyork, 14. Juli. (Reuter. Funkspruch.) In den Vereinigten Staaten sind im Zusammenhang mit der Forderung der Regierung, daß überall Lohn- li st enundAufzeichnungenüberdie Arbeitsbedingungen aufgestellt werden sollen, schwere Arbeitsstreitigkeiten ausgebrochen. In Boston, in Philadelphia (Neuyork) sowie in Scranton und Reading (Pennsylvanien) sind insgesamt 23 000 Arbeiter verschiedener Industriezweige in den Aus st and getreten. neuen Deutschlands dos Werk eines Hugo P r e u ß zu feiern. Es wird daher allgemein begrüßt, daß so wie am 8. Juli 1933 dem 11. August die staatliche Anerkennung als Feiertag abgesprochen wurde. LZornotizcu. — Tageskalender für Donnerstag: Gießener Studentenhilfe e. V., 21 Uhr, im Rauch- und Spielzimmer des Neuen Studentenhauses, Leih- gefterner Weg 16, Mitgliederversammlung. — Lichtspielhaus, Bahnhofstraße: „So ein Mädel vergißt man nicht". * LU. Von der Landesuniversität. Von der Pressestelle der Universität Gießen wird mitgeteilt: Am Sonntag, 16. Juli 1933, 11.15 Uhr, findet in der Neuen Aula ein Universitäts-Gottesdienst statt. Die Predigt hält Herr Professor D. Born- kämm. ** Sonntags - Rückfahrkarten zum B u ndeskegelninFrankfurt. Der Bahnhof Gießen teilt mit, daß zu dem in der Zeit vom 15. bis 18. Juli 1933 stattfmdenden 18. Deutschen Bun- deskegeln in Frankfurt a. M. Sonntagsrückfahrkarten von allen Bahnhöfen im Umkreis von 200 Kilometern um Frankfurt ausgegeben werden. Die Karten gelten vom 15. Juli, 0 Uhr, bis 24. Juli, 12 Uhr. Bis zu diesem letztgenannten Zeitpunkt muß die Rückfahrt angetreten sein. Die Ausgabe dieser Sonntagsrückfahrkarten erfolgt nur gegen Vorzeigung der Festteilnehmerkarte. ** Sonntags - Rückfahrkarten zum 13. Nassauischen Bauerntag in Wetzlar. Zu dem in der Zeit vom 15. bis 18. Juli stattfinden- den Nassauischen Bauerntag in Wetzlar werden von allen Bahnhöfen im Umkreis von 75 Kilometern um Wetzlar Sonntagsrückfahrkarten ausgegeben. Die Karten gelten zur Hinfahrt vom 15. Juli, 0 Uhr, bis 17. Juli, 24 Uhr; zur Rückfahrt vom 15. Juli, 12 Uhr, bis zum 18. Juli, 12 Uhr. Bis zum letztgenannten Zeitpunkt muß die Rückfahrt angetreten fein. ** Straßensperre. Die Hesiische Polizeidirektion Gießen teilt mit: Wegen Straßenbauarbeiten wird vom 24. Juli 1933 ab bis auf weite- res der Leihgesterner Weg von der Röntgenstraße bis zur Friedrichstraße für den gesamten Fahrzeugverkehr polizeilich gesperrt. Die Umleitung erfolgt durch die Friedrichstraße. Die ausgestellten Sperr- und Umleitungsschilder sind zu beachten. " Stand der Rundfunkteilnehmer am 1. Iuli. Die Gesamtzahl der Rundfunkteilnehmer im Deutschen Reich betrug am 1. Iuli 4 521 103 gegenüber 4 553 380 am 1. Iuni d. I. Hiernach ist im Laufe des Monats Iuni eine Abnahme von 32 274 Teilnehmern eingetreten. Der Rückgang erklärt sich durch die in jedem) Iahre üblichen Sommerabmeldungen: er ist jedoch um etwa ein Drittel geringer als im gleichen Monat des Vorjahrs. Unter der Gesamtzahl befinden sich 532 636 Rundfunkteilnehmer, denen die Gebühren erlassen sind, gegenüber 535 827 am 1. Iuni. Die Zahl der gebührenbefreiten Teilnehmer (hauptsächlich Arbeitslose) ist mithin um 3141 zurückgegangen. dem Darmstädter Stadtrat. Darmstadt, 13. Juli. (WSN.) Der Stadtrat der Landeshauptstadt befaßte sich heute abend ins- besondere mit der Genehmigung verschiedener Arbeitsvergebungen. Aus Ersparnisgründen wurde zunächst die städtische Rettungswache auf- gelöst und der Rettungsdienst der Sanitätswache vom Roten Kreuz übertragen. Der Elektrofirma Fuld in Frankfurt a. M. wurde die E i n r i ch t u n g einer neuen Feuermeldeanlage zum Preise von 78 000 Mark, eines elektrischen Aufzugs für das Städtische Krankenhaus und die Einrichtung einer automatischen Fernsprech-, Lichtruf- und Zug- anlaae im Betrage von 26 000 Mark übertragen. Die Betrage sind auf längere Zeit verteilt zahlbar. Durch die Zurverfügungstellung eines Darlehens von 62 200 Mark auf die Dauer von 15 Jahren ist es möglich, im Rahmen des Reichsarbeitsbeschaffungsprogramms die Frankfurter Straße bis zur Gemarkungsgrenze auszubauen. Handwerkerschulungstag in Bad-Nauheim. Bad-Nauheim, 13. Juli. (WSN.) Am Mitt» woch waren hier etwa 350 Handwerksmeister aus der Provinz Oberhessen zu einem Schu» lunastag versammelt, dem vor kurzem ein solcher in Nidda vorausgegangen war. Im Mittelpunkt der Veranstaltung stand ein tiefschürfendes Referat des Handwerkskammeroräsidenten Mülle r-Darm- stadt über die Stellung d e s National- sozialismus zum Privateigentum und über das Wesen des Nationalsozialismus. Der Redner führte u. a. aus, der Nationalsozialismus lehne eine Sozialisierung des Privateigentums im Sinne der marxistischen Gleichmacherei ab. Auf der anderen Seite wende er sich aber auch gegen den individualistischen Liberalismus. Alles Eigentum sei im natio- nalistischen Staat Lehenseigentum, dem einzelnen zur Verwaltung zu treuen Händen überlassen. Der einzelne habe nun die Pflicht, in freier schöpferischer Entfaltung dieses Eigentum so zu verwenden und zu gebrauchen, daß es der Allgemeinheit und damit schließlich auch ihm selbst als Glied dieser Gemein- schäft Nutzen bringe. Der totale Staat habe das Recht, die gemeinnützige Verwendung des Eigentums zu verlangen, ihm stehe eine planmäßige Einwirkung auf Erzeugung und Verbrauch im Sinne einer Autarkie zu. Formell sei alles Eigentum also Privateigentum, seinen Ausübungs- und Verwendungsmöglichkeiten entsprechend sei es jedoch Ge- samt- und Gemeineigentum. Mord in Offenbach. WSR. Offe nbach, 13. Iuli. Gestern gegen 21 Uhr gab der 33jährige Kaufmann Qln* dreas Stöcker auf die 40jährige Prokuristin Franziska Schwab im Garten ' es Hauses Strah- lenbergerstrahe 69 vier Schü^^Np, Schwab wurde mit drei Bauchschüsse_____j einem Oberarmschuß schwer verletzt be Ud rankenhaus zu- geführt, wo sie heute morge,V? ® .jrben ist. Stöcker flüchtete nach der Tat n>>^/^m Main, warfi die Waffe in den Fluß i/aats=£gab sich zu denl Schleusenwärter, den er crurtci.9e> worden. In diesem Prozeß trat die Getötet- gegen Stöcker als Zeugin auf. Kein neuer Oberbürgermeister in Marburg. WSR. Marburg, 13. Iuli. Die Stadtverordneten beschlossen in ihrer Abendsihung einstimmig bei dem zuständigen Ministerium die Versetzung des seit 28. März d. I. beurlaubten Oberbürgermeisters Müller zum nächst zulässigen Termin zu beantragen. Im Ramen der RSDAP. gab Stadtrat und Kreisleiter Kawi - l i e s k i eine ©rfltirung ab, nach welcher die RSDAP. nicht gewillt sei, mit Oberbürgermeister Müller eine Stunde zusammenzuarbeiten, in welchem man den typischen Vertreter liberalisti- scher Gedankengänge erkannt habe. Die Stelle des Oberbürgermeisters wird aus Ersparnisgründen vorläufig nicht wieder beseht und die Geschäfte durch Bürgermeister Voß erledigt, dem die Stadträte Dr. Scheller und Dr. Walz als ehrenamtliche Beigeordnete zur Seite stehen. Auto von einer Lokomotive überrannt. Marburg, 13. Juli. (WSN.) Ein schweres Unglück ereignete sich gestern nachmittag auf einem schrankenlosen Eisenbahnübergang der Strecke Marburg—Kreuzthal in der Nähe von Buchenau. Als ein Lieferauto der Sturm-Zigarettenfabrik diese Stelle passierte, wurde es von einer Lokomotive erfaßt und etwa 100 Meter mitgeschleift. Die Insassen, Hoffmann und Zimmermann aus Garbenheim, erlitten schwere Verletzungen und mußten in die Harburger Klinik gebracht werden. Hoffmann erlitt mehrere Beinbrüche und einen Beckenbruch, während Zimmermann an schweren Kopfver - letzungen und einem Schlüsselbeinbruch darnieder liegt. Neuer Beigeordneter in Grünberg. + Grünberg, 14. Juli. Am Donnerstagabend wurde der Gemeinderat zu einer eiligen Sitzung ein» berufen. Wie Bürgermeister Dr. Mildner mitteilte, war der Grund hierfür der Rücktritt des Beigeordne- ten Böß und die dadurch bedingte Bestellung eines neuen Beigeordneten. Von der Parteileitung war für diesen Posten das seitherige Gemeinderatsmitglied Rechner Möller, in Vorschlag gebracht worden. Der Bürgermeister nahm in der üblichen Weise die Verpflichtung des neuen Beigeordneten vor, wobei er darauf hinwies, daß er Herrn Möller in feiner seitherigen Tätigkeit als Ge- meinderatsmitglied als sachlichen und gewissenhaften Mitarbeiter schätzen gelernt habe. Herr Möller betonte, daß ihm der Entschluß zur Uebernahme des Amtes nicht leicht geworden sei, da er auch noch anderweitg Verpflichtungen habe; er habe sich aber dem Rufe der Partei nicht versagen wollen und werde seine Kraft einsetzen für das Interesse der Stadt, getreu dem Wahlspruch unseres Führers! „Gemeinnutz geht vor Eigennutz". Anschließend widmete der Bürgermeister dem ausgeschiedenen Beigeordneten Böß noch Worte des Dankes für feine Sachlichkeit und Gewissenhaftigkeit, die ihn stets bei seiner Tätigkeit als Beigeordneter — seit September 1931 —, sowie auch als langjähriges Mitglied des Gemeinderats geleitet habe. Weiterhin wurde noch die durch den Rücktritt des Beigeordneten Böß bedingte Neubildung einiger Ausschüsse vorgenommen. Auf Anordnung der Be- neuen Oberschulrats gilt in Gießen ein besonderes Interesse, da Oberschulrat Dr. Blank gerade mit Gießen in vieler Hinsicht auf das Engste verbunden ist. Oberschulrat Dr. Rudolf Blank wurde am 20. Iuli 1886 zu Haarhausen (Kreis Alsfeld) als Sohn des Lehrers Karl Blank geboren. Er besuchte die Volksschule zu Gonterskirchen im Kreise Schotten (1892—1899), anschließend das Gymnasium Fridericianum au Laubach und legte dort Ostern 1906 die Reiseprüfung ab. Seine Hochschulbildung genoß er an der Landesuniversität Gießen. Hier bestand er auch die wissenschaftliche Prüfung in den Fächern Chemie, Geographie, Botanik und Zoologie. Im Oktober 1919 promovierte er. Seine erste dienstliche Verwendung sand er an den Volksschulen zu Griesheim und Hahn (1906 bis 1907), vom 15. April 1907 bis 1. Oktober 1909 war er an der höheren Bürgerschule zu Pfungstadt tätig. In der Zeit vom 1. Oktober 1909 bis 30. September 1910 diente er als Einjährig-Freiwilliger bei den 116em. Rach mehrjähriger Wirksamkeit an der höheren Bürgerschule zu Babenhausen diente er im Weltkrieg als Reserve-Offizier vom 3. September 1914 bis zum 30. April 1916 feinem Vaterlande an der Front. Seine weitere Tätigkeit sah ihn an der Stadtknabenschule und an der Oberrealschule zu Gießen. Seit dem 16. April 1920 gehörte er dem Lehrkörper des Landgraf- Ludwigs-Gymnasium an, bis er am 15. März als Referent in das Hessische Ministerium für Kultus und Dildungswesen berufen wurde. Oberschulrat Dr. Blank ist allen Gießenern durch seine aufopfernde Hingabe bekannt geworden, mit der er sich schon früh für die Ziele der national- ozialistischen Freiheitsbewegung eingesetzt hat. Wer erhält Kettverbilttgmigsscheine? Dorn Wohlfahrtsamt der Stadt Gießen wird uns geschrieben: Unter Bezugnahme auf die heutige Bekanntmachung wird auch an dieser Stelle daraus aufmerksam gemacht, daß der Kreis der bezugsberechtigten minderbemittelten Bevölkerung um folgende Perfonengruppen erweitert worden ist: 1. Empfänger von Krankengeld nach § 117 AVAVG. für sich und ihre Familienangehörigen, die während des Bezugs von Alu'oder Kru Zu- chlagsempfänger waren. 2. Notstandsarbeiter (für die auf Grund des § 139 AVAVG. die sog. Grundförderung gezahlt wird), ihre Ehefrauen und unterhaltsberechtigten minderjährigen Kinder. 3. (Empfänger von Vorzugsrente, ihre Ehefrauen und unterhaltsberechtigten minderjährigen Kinder. 4. Personen, deren Lohn und sonstiges Einkorn- men den Richtsatz der öffentlichen Fürsorge nicht wesentlich übersteigt, ihre Ehefrauen und unterhaltsberechtigten minderjährigen Kinder. 5. Kinderreiche Familien mit 4 (bei Witwen mit 3) oder mehr unterhaltsberechtigten minderjährigen Kindern für jeden Elternteil und jedes unterhaltsberechtigte minderjährige Kind. 6. Anstalten der öffentlichen und freien Wohl- ahrtspflege für die in ihnen in geschlossener Für- orge untergebrachten Personen, bei denen die sonnen Voraussetzungen für den Bezug des Reichs- verbllligungsscheins nach den vorstehenden Bestimmungen erfüllt find: sowie für Anstalten und Ein- nchtungen der öffentlichen und der freien Wohl- atjrtspfjege, die in halboffener oder offener Für- orge Minderbemittelte beköstigen, jedoch nur für i der von ihnen beköstigten Personen . Die Ausgabe erfolgt ab sofort täglich während der Dlenststunden für die unter 1. und 2. Genann- ten durch das Arbeitsamt: für die unter 3. Ge nannten durch das Wohlfahrtsamt, Gartenstr. 2 Zimmer Nr. 11; für die unter 4., 5. und 6. Genannten durch das Wohlfahrtsamt, Lonystraße 2 Zimmer Nr. 3. D ' Keine Bewerbungsgesuche an das Propagandaministerium senden? Es hat eine Flut neuer schriftlicher Bewerbungs- geludje und von persönlichen Gesuchen zu Bewer- bungszwecken im Ministerium für Volksaufklärung D i n ke l a ck e r.' nicht zu. !n Apoth.-Drog. -.30, -.55,1,10 RM. 1.50 4424 V Altbewährte Qualität. - Neue Packung. (Sschbai^llsingen (TaunuS-Land), am 3. 3uli 1933 2. 4552 D Unreines Gesicht, Mitesser, Pickel und Pusteln beseitigtunt. Garantie Cehafln- Teintwasser. Flasche x 2.30 und 1.30. usw. weit unter Preis abzugeben Kommt mit Euren Wünschen zu UO VV . •• V 1 l, M 11 v v * * O . Ci B. Vetter, Möhelwerkstätte x WUcAficfroltA 4 A n Wiesenstrabe 4. 4542 D 1553 A RASSOL FW 4328 A 4546 A Der Versudi lohnt! Der Versuch lohnt! en-Creme am oswaldsgarten 3n dankbarer Freude geben wir die glückliche Geburi unseres dritten Sohnes bekannt RM. 26.- RM. 22.- 2 ä M reitgelegt Modehaus 1 gr. Fl- MK. 1.50 Gertrud Weber, geb. 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Das ist die größte Menge, die seit vielen 3ahren auf dem Rhein befördert wurde. G. A.-Gport. Oer Deutsche und Oesterreichische Alpenverein bleibt selbständig! Vom Führer der reichsdeutschen Sektionen des Deutschen und Oesterreichischen Alpenvereins wird mitgeteilt: „Der Herr Reichssportkommissar v. Tfcham- mer- Osten hat mich unter dem 16. 3unt 1933 mit sofortiger Wirkung als Führer der reichsdeutschen Sektionen bestimmt und mich in seinen Führerring berufen. Die Eigengesehlichkeit des Alpenvereins wurde bestätigt. Berbindung mit anderen Wanderverbänden findet nicht statt. Den Landessportkommissaren und Parteidienststellen stehen Befugnisse gegenüber unseren Sektionen s.s/aeäutdi« GIESSEN & . RM. 19.50 . RM. 12.75 (auch als Haus- u. 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Oft sogar kann man das herrliche Schauspiel bewundern, i wie ein Rheinriese mit fünf und sechs schwer be- 1 Erst in einem schönen, leichten Wander-Nulll Körperflugzeuge, ein Sportgerät der Zukunft? Wie zu der Aussetzung eines 5000-Mark-Preises für den ersten .Menschenflüg" von fachlicher Seite mitgeteilt wird, handelt es sich um einen Versuch, den heutigen Segelflug von seinen natürlichen Einschränkungen zu befreien. Die Flugzeuge sollen mit der menschlichen Kraft angepaßten elastischen Schwingen ausgerüstet werden, deren Antrieb durch den menschlichen Arm erfolgen muh. Der Rekordflieger Kronfeld äußert sich zu diesen Versuchen folgendermaßen: Ratürlich darf man nicht annehmen, daß man mit derartigen Körper-Sportflugzeugen weite Strecken über Land Salomon Schulstrabe 4 Gegründet 1886 Schließlich plagt er sich nicht das ganze Jahr mit seinen Obststräuchem, um die Ernte nachher zu verschenken oder für ein Paar Pfennige zu verkaufen. Er verwertet Sie lieber für sich selber. — Beerensaft ist eine Köstlichkeit! Also krempelt er die Aermel hoch, schüttet die Beeren in seine Häuser - Beeren - Presse und dreht oben so lange, bis unten goldgelber oder rubinroter Beerensaft herausquillt, worauf meist der häusliche Streit anhebt, ob er ihn zu Wem oder Most verarbeiten darf oder ob ihn seine Frau zur Gelee-Bereitung und andere Küchenzwecke beschlagnahmt. Wenn Sie auch Beerenobst haben: Holen Sie sich so eine Presse oder wenigstens einen Saftbeutel von I Geld-Lotterie Ziehung 27. Juli 1933 Gesamt-, Höchst- und Hauptgewinne RM W 15000 | j. schweickert |s| R Fernepr. 26641, Postsoh. Stuttgart 2066RB 3 MWW Hier In allen Verkaufsstellen WWW 5 % Jos. Chambrt; F. Ellert; S. Loeb; Friseur Lotx; H.Lubliniky; W Sammler; W.Weber; Koni .Emmerich; L. Joost; Herm.Knhl. isaeV Wirtschaft. Frankfurt fester. F r a n k f u r t a. M., 14. 3uli. (WTD. Draht- Meldung.) Die heutige Mittagsbörse eröffnete in bemerkenswert fester Haltung und auch die Umsätze hatten eine leichte Erhöhung erfahren, da neben Kaufaufträgen der Kundschaft auch die Ku- lisse sich stärker am Geschäft beteiligte. Reben der Rede des Reichskanzlers vor den Gauleitern und Treuhändern der Arbeit waren ganz besonders die Ausführungen des Reichswirtschaftsministers Schmitt von stärkerer Anregung. 3m Vergleich aur Abendbörse traten auf fast allen Marktgebieten durchschnittliche Erhöhungen von etwa 1 Prozent ein. Sehr lebhaft war das Geschäft in Renten, von denen Altbesih 0,65 Prozent, Reubesih 0,38 Prozent und späte Reichschuldbuchforderungen 0,90 Prozent gewannen. Reichsbahn-Dorzugsaktien und Stahlverein waren hingegen etwas vernachlässigt und nur knapp gehalten. Am Aktienmarkt standen Montanwerte im Vordergrund des Interesses, wobei die steigende Rohstahlerzeugung in Verbindung mit dem Arbeitsbeschaffungsprogramm anregten. Stahlverein und Phönix zogen um je 1,50 Prozent und Adler-Werke um 2 Prozent, die übrigen Werte von 0,50 bis 1 SZvL KM Wtz tines e[Pl rn,Q9e , 8 'sprech, ""d die (FjSwgs °n 2fiXiAlrui= län?fÄ?Qrf uSLN hn9M f?crteifuin- d'e Sdri P• len hpc toD°n 15 «Ui etos vor Schu. > mar ? ein f0(2 WZS ? 10nah ’eV.alionalio,iQl^ H ma4erei ab. ^uf hlm er auch QMpn J . CnbtTtn stegÄ WM btt totale C bak??"' Mch üSm. b 1 65 >°d°ch Te. n Offenbach. arti'-3u£' Astern ge. s S Kaufmann An- Vl Prokuristin J1 ®Qj‘e" « Hauses Strah- SfrSfr K Sie Schwob r kW-____J einem Ober« ■le9t 6c,ittfl -ankenhaus zu. ‘m?r9U€ff)lben iff’ Ltäckr ft toatfi v 5 Fgcb sich zu dem et ( oerte, die Polizei - doraushin bet« lich um einen seit IJn mit der Schwab hgfeif ^Winbet ift Die lterin_^t> Prokuristin bei later oefen, bet fie auch Hatte. Gestern dormittag eamt^leidigung zu bier nftkFy tootbtxv Motett gegen biväer als Prozent an. Ferner fanden Schifsahrtswerte erneut Interesse bei um 1,50 bis 3 Prozent höheren Kursen. Bau- und Baustoff.Werte gewannen 1 Prozent, Deutsche Linoleum sogar 3 Prozent. Don Elektro- papieren wiesen Schuckert und Elektrische Lieferungen Mannheim Erhöhungen bis 1,50 Prozent auf. AEG., Licht 8t Kraft und Siemens waren gut behauptet. Ehemiewerte verzeichneten Besserungen bis 0,75 Prozent, nur Scheideanstalt bröckelte,, weiter leicht ab. Im übrigen eröffneten Reichsbank um 0,65 Prozent, Daimler um 0,40 Prozent höher. Süddeutsche Zucker blieben mit 152 Prozent unverändert. Auch in der 2. Dörsenstunde blieb die Tendenz unverändert fest und es traten meist neue Kurssteigerungen um 0,50 bis 1 Prozent ein. Darüber hinaus waren 3G. sogar 2 Prozent höher. Das Geschäft war indessen nicht mehr so lebhaft, nur am Rentenmarkt blieben Reichsschuldbuchsorderungen (erneut -4- 0,25 Prozent) und Altbesih (unverändert 76,50 Proz.) sehr lebhaft. Goldpfandbriese waren weiter gesucht, ferner stellten sich Liquidationspfandbriefe und Kommunalobligationen gegenüber den erhöhten Kursen der Abendbörse um 0,50 bis 1 Prozent fester. Stadtanleihen lagen sehr still und meist unverändert, Staatsanleihen zogen vereinzelt etwas an. Am Auslandsmarkt blieben Türken und Schweizer Anlagen behauptet, Anatolier ließen leicht nach Am Geldmarkt kam Tagesgeld, zum Medio gefragt, auf 3,75 Prozent. Deutsche tunken deutschen Apfeltee (58 Pf.) jetzt kalt, jeder Schluck ein Genuß! osots PTi Kräuter haus ty~3UN6 flleflen 1. d. Sclmlstr. LeupinCreme und Seife vorzügliches Hautpflegemittel, seit Jahren glanzend bewährt bei Hl«,Jutta Ausschlag, Krätze, Hämorrhoiden, Beinschäd., Wundsein usw. 1574 V Löwen-Drog. W.KIIbinger Macht, Seltersweg 79a; Drog. Winterhoff, Kreuzplatz 10 ; Kreuz-Drogerie A. Moll, Bahnhotstr. 53; Med.-Drogerie H. Elges, Seltersweg 68a. 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Mi eftern Ü» »'* nnntiner ßotomotme er- meier in L3UC. t zu einet Jjj'nn® bmitteiüe, des Seigeoldne. ber^^^iitung eines urch Dlnr8marlciteilung wa.r Don ' j deratsn"' z seitherig.^ bracht °>°l' 0»i E 'w 6e Hörde hat die Neuernennung von Schätzern nach dem Reichsviehseuchengesetz zu erfolgen; es wurden hierfür die beiden Gemeinderatsmitglieder Jak. Dued- Hörner und Konrad T r i n k a u s bestimmt, als ihre Ersatzleute die Landwirte Gg. Kreuder und Christ. Ritter. — Die Sitzung dauerte etwa eine Viertelstunde. Künstler-Komert ........................................................... = Neue Stirnmungs-Kapelle an jedem E E Mittwoch, Samstag und Sonn- = E tag, nachmittags und abends 4551 D = ...................................................................... Stadt-Cafe Kühle Räume Offene Fenster In meinem Möbel-Ausverkauf sind noch einige Küchen Schlafzimmer Speisezimmer Herrenzimmer Wettervoraussage. Der Kern der Störung ist bereits bis zur Nordiee vorgerückt, so daß wir nunmehr unter den Einfluß seiner Rückseite kommen. Kühlere Lust fließt daher südwärts und wird neben wechselhafter Bewölkung weiterhin Anlaß zu Regenschauern bieten. Die Temperaturen gehen dabei etwas zurück. Vorhersage für Samstag: Wechselnd wolkig mit. zwischenzeitlicher Aufheiterung, noch Regenschauer, mäßig warm. Vorhersage für Sonntag: Roch kein be- ständiges Wetter. Lufttemperaturen am 13. Juli: mittags 22,3 Grad Celsius, abends 18,4 Grad; am 14. Juli: morgens 16,2 Grad. Maximum 22,8 Grad, Minimum 15,5 Grad. — Erdtemperaturen in 10 cm Tiefe am 13. Juli: abends 20,9 Grad; am 14. Juli: morgens 18 Grad Eelsius. — Niederschläge 5,6 mm. — Sonnenscheindauer 5 % Stunden. Verantwortlich für Lokales, Provinz, Wirtschaft und Sport: 2. V.: L. N e u n e r. Herrengarderobehaus L. ROSENZWEIG Giehen,Neustadt Nr. 10 4541 A ♦ni S o 18. Fortsetzung. Nachdruck verboten! SekWIiMiMA Vornan von Helma von Hellennann. flössen die Linien des schlanken, durchtrainierten Körpers. Der kleine, kokette Dreispitz kleidete das dunkle Lockenköpfchen gut. Es war eine Feststellung — kein Gefühl. „War er der einzige, Li?" Schweigen, von leisem Weinen durchzittert. Maanus Steinherr starrte zum Fenster hinaus, an dessen Scheiben der Regen, non hartem Wind getrieben, herabfloß. „Es ist gut, daß du nicht leugnest..." Sie hob das Gesicht, in Lessen Schmink- und Puderschicht die Tränen kleine Rinnsale gegraben. „Rein, ich kann dich nicht anlügen, Magnus — du erfährst ja doch alles... Es war schon so!" Ein halb schluchzender Seufzer. „Aber alles geschah bloß aus Sehnsucht nach dir!" „Und ein bißchen aus Vorsorge!" schloß er trocken. „Blieb ich aus, war die Nachfolge gesichert! Laß nur, Li!" Sie wollte auffahren. „Hast ja ganz recht: ein Scheckbuch ist so aut wie das andere. Der lustige Jimmy wird deine Tanzabende und Revuekostüme gewiß ebenso gern finanzieren wie seine verschiedenen Vorgänger." Die schneidende Schärfe war aus seiner Stimme gewichen; er lächelte sogar, ein etwas müdes, halb belustigtes, halb bitteres Lächeln. Was wollte er denn mit seinen Vorwürfen, das hübsche Geschöpf- chen da handelte ja nur nach seiner Natur. Hatte er sic je für mehr gehalten, als einen reizenden Schmetterling, der Honig entnahm, wo er ihn fand? „M—m!" Li schüttelte den Kopf und sah zu ihm auf in kindlich-trotziger Hilflosigkeit. „Was, er hält seine Börse geschlossen? Wie ungalant!" „Er will mich dadurch zwingen, ihn zu heiraten!" „Aber so tue es doch, Li! Ich hindere dich ganz gewiß nicht daran!" „Das ist's ja gerade — ich habe dich doch so lieb!" Sie wollte wieder weinen, besann sich aber, daß Wiederholung nur ab schwächte, und sah zag den Mann an, der, die Hände in die Taschen seines Jacketts vergraben, auf der Ecke des Tisches saß. Ein paar Tränen perlten noch an ihren Wimpern. „Ein Irrtum, meine Gnädige!" Steinherr hob die Brauen und schüttelte lächelnd den Kopf. „Wäre Magnus Steinherr ein beliebiger Beamter mit viertausend Mark Jahreseinkommen, hättest du dich nicht groß um seine Neigung gekümmert! Wollen nur aufrichtig sein — nicht wahr? Ich suchte Ablenkung nach angestrengter Arbeit, ein wenig Freude und Frohsinn, und du einen Gönner, der dich förderte. Wir sind beide auf unsere Rechnung gekommen! Aber jedes Ding hat seine Zeit, Li, die unsere ist vorbei!" „Du liebst die Maloreen!" rief die Frau und ballte die kleinen Hände. „Diese Schlange mit den falschen Augen, die den armen Heinz Gebier zur Verzweiflung treibt — die ist klüger als ich, aber nicht etwa besser; das sag' ich dir, nur vorsichtiger!" „Laß das!" Hart und befehlend übertönte des Mannes Stimme das erneut ausbrechende Weinen, das so jäh verstummte, wie es begonnen. „Meiipe Bekanntschaft mit Frau Maloreen hat gar nichts mit dir zu tun. Sie ist eine kluge Frau, mit der ich mich gern unterhalte. Das ist alles. Nach England wäre sie auch ohne mich geflogen, wie sie auch ohne mich weiterreiste nach Belgien." Li Kalesso schluckte und schwieg. Sie fühlte, daß Steinherr die Wahrheit sprach. Wenige Frauen zogen ihn an. Und sie Närrin hatte ihn betrogen, nicht nur diesmal... Und liebte ihn doch! Ein Seufzer voll tiefster Beklommenheit kam über ihre Lippen. Steinherr sah auf die Uhr. „Verzeihung, Li, aber ich habe noch zu tun!" Sie nickte gehorsam. Deffnete ihr silbernes Handtäschchen und begann mit schnellen, geübten Strichen die Tränenspuren mit Puderquaste und Lippenstift zu tilgen. Sie erhob sich dann, den großen Kragen ihres Mantels schließend, und stand zögernd, die Handschuhe nervös durch die Finger ziehend, vor ihm, der höflich, aber deutlich auf ihren Fortgang wartete. „Kommst du nie mehr, Magnus?" „Unsere Wege haben sich geschieden, Li! Treffen wir uns je, so werden wir uns wie gute Freunde begrüßen. Mehr erwarte nicht!" erwiderte Steinherr ruhig. Groß und aufrecht stand er vor ihr. „Und wenn Johnston es ehrlich meint, so heirate ihn. Revueruhm ist von kurzer Dauer — und das Leben meist lang!" Auch das hatte sie gegen seinen Wunsch getan... Bedrückt nickte die Frau. Ließ den Blick noch einmal durch den großen Raum schweifen, der trotz seiner kostbaren Einrichtung kalt und unwohnlich wirkte, hob das Gesicht. „Ach, Magnus!" „Und wenn du etwa in finanziellen Nöten bist, so sage es getrost!" fügte er, ihr Zögern falsch deutend, hinzu, im Bestreben, dieser unerquicklichen Szene endlich ein Ende zu machen. Aber sie wehrte heftig ab. Unter der Schmink» wallte es heiß auf in ihren Wangen. „Nein, Magnus, jetzt doch nicht mehr!" Ein mattes Aufblitzen jener gassenbubenhaften Verschmitztheit, die ihn sooft belustigt hatte. „Aber natürlich habe ich kein Gdldk Wann je hatte ich welches? Nun mag Jimmy bluten; er soll es büßen, daß er mich heiraten will!" Und -Lhe der Mann es sich versah, hatte sie die Arme um seinen Hals geschlungen. Noch einmal fühlte er ihre Küsse. „Du Sieber* Goldiger — wenn du Sehnsucht nach mir kriegst, komm — du!" Fort war sie. Stimmen im Flur. Unten begann der angekurbelte Motor des wartenden Wagen«, zu rattern. Es knirschten Räder auf dem Sande. £lLn paarmal rief befehlend die Helle Hupe. Li fuhr^s ff ( Fortsetzung fr „Ja, das ist schön!" sagte sie leise. In dem kühnen, braunen Gesicht stand ein seltsam spottendes Lächeln. „Ich weiß nicht, ob das so sehr schön, ob es nicht vielmehr natürlich ist", meinte Steinherr, mit dankender Verneigung seine frisch gefüllte Teetasse von der jungen Hausfrau entgegennehmend. „Wer aus dem Volke stammt, hat wohl mehr Verständnis dafür, als die oberen Gesellschaftsklassen, die den Arbeiter ihr Lebtag lang als untergeordnetes Geschöpf betrachten." „Ihr Herr Vater?" fragte Vandro, verwundert ob der Schärfe in des andern Stimme. Der alte Steinherr war doch einer rheinischen Jndustriefami- lie entsprossen. „Der Geheime Kommerzienrat Steinherr war nur mein Pflegevater", erwiderte der Gast und spürte eine böse Lust an den erftauntfti Gesichtern der beiden Menschen. „Zwar adoptierte er mich als Sohn nach Gesetz und Recht, geboren bin ich aber in dem kleinen märkischen Dorf Wetternwalde, als Sohn des dortigen Schmiedes — dessen altes Haus mit dem Storchnest auf dem Strohdach Ihnen vielleicht erinnerlich ist, wenn Sie Ihre Verwandten auf dem Schloß besuchten, Frau von Vandro." Ganz groß und rund, voll unverhohlenen Staunens waren jetzt die schwarzen Augen der Frau. Sie beugte sich über den Tisch. „Sie stammen aus Wetternwalde, Herr Steinherr? Aber ja doch, ich kenne es gut — wir waren öfters dort vor Jahren, als ich noch ein Kind war; auch auf die Schmiede entsinne ich mich!" Sie stockte plötzlich, dachte nach mit gerunzelter Stirn. „Aber Sie — wohnten Sie damals dort, Herr Steinherr?" Sie hatte vergessen, was ihm noch so deutlich in der Erinnerung lebte ... „Nein, wohl kaum, ich kam sehr früh fort in die Lehre, hierher in die Steinherrschen Werke." „Aha, und da wurde der alte Herr gewiß auf Sie aufmerksam!" Georg von Vandro betrachtete seinen Chef tief interessiert. „Manchmal ist das Leben doch gerecht." Seine Bewunderung für diesen Mann war eher gestiegen als vermindert. So gar nichts Parvenü- Haftes war an ihm. Der geborene Herrenmensch. SteinHerr lachte. Aber sein Blick war voller Herzlichkeit, als er dem des blonden Mannes begegnete. „Danke! Möchte sich das Wort bald bei Ihnen bewahrheiten, lieber Vandro! Aber es ist spät geworden — Ihre Schuld, meine Herrschaften! Warum ist es so gemütlich bei Ihnen." Er erhob sich, stand groß und ragend in dem kleinen Zimmer, das der Frau plötzlich voll beengender Schwüle war. Der Tabak, die Wärme — Luft, Fenster aufgerissen! Man erstickte ja... Das dunkle Gesicht neigte sich über sie. „Gute Nacht! Vielen Dank, Frau von Vandro!" Wie sellsam seine Augen sie anblitzten, fragend, ein wenig soöttisch. Sie richtete sich sehr gerade auf, lächelte, ganz in Förmlichkeit getaucht. „Gute Nacht, Herr Steinherr!" Aber es wurde nur für den einen, Ahnungslosen eine gute Nacht, denn Magnus Steinherrs Gedanken tanzten einen tollen Wirbel im Traum. Und Wera von Vandro sann aufgewühlt und erregt den Worten des Mannes nach, die taufend Erinnerungen wachgerufen, von seliger Kinderzeit und glückloser Vereinsamung — und von jener kleinen Szene vor der alten Schmiede, die sie noch lange nachher mit Entrüstuna und Angst erfüllt hatte. Sie setzte sich auf, voll herzklopfender Unruhe. Jener Jüngling mit dem harten Gesicht und den brennenden Augen, der sie so plötzlich an sich gezogen, war Magnus Steinherr gewesen... 21. Kapitel. „Wozu das, Li?" Mit gefurchten Brauen stand Steinherr auf der Schwelle des Empfangszimmers, auf dessen Perserteppich die Kalesso ruhelos hin und her schritt. Sie fuhr herum, eilte zu ihm. „Du kommst nicht mehr, Magnus, beantwortest meine Briefe nicht, läßt den Diener für dich am Telephon sprechen — was blieb mir weiter übrig, als zu dir zu kommen!" Flehend hingen ihre Augen an dem dunklen Gesicht, das kühl und ernst auf sie herabsah. Sie hob die Hände in bittender Demut; Üer reizende Mund wölbte sich zärtlich. Theater!, dachte der Mann angewidert. Alles Pose! „Tat ich das, so wollte ich es wohl", erwiderte er ruhig. „Wozu also deine Bemühungen?" Sie ergriff seinen Arm. „Magnus — ich ertrage die Trennung nicht! Du mußt mir verzeihen! Höre doch, wie alles kam! Du wirst doch auf dies eine — dies eine Mißverständnis hin nicht gleich unser Verhältnis lösen..." Jetzt war die Angst in ihrer Stimme echt. Aber des Mannes Miene blieb unbewegt. „Ja, ja, hast es mir ja schon ein gutes dutzendmal vorgebetet. Nur um mich eifersüchtig zu machen, begannst du das Spiel mit Johnston. Ein kleiner Flirt mit einem anderen sollte mich strafen für die Reise ohne dich." Er sah sie fest an. ,Hch aber weiß, daß es mehr war. Du warst reichlich geschmacklos in der Wahl deiner Mittel, liebe Li, das Opfer war zu groß!" Die schöne Frau schluchzte auf. „Elende Verleumdung! Und du glaubst sie! Oh, dieser Lump, dieser Schuft!" Sie sank auf den nächstbesten Stuhl, schlug die Hände vor das Gesicht. Steinherr stand dabei, ohne sich vom Fleck zu rühren. Selbst in der Erregung wirkte sie, weich jug M 1 T ß •WWM9MH 2-Zimmer-Wohnnng Nähe Kaiserallee an ruhig. kl.Farniliesof. z.verrn.Schr.Ang.u. 04241a.d.Gieß.Anz. HHHHWW Garage mit und ohne Wagenpflege zu vermieten Groß-Garage Am Aulweg.u4”6 Unsere Mitglieder werden gebeten, ihren Bedarf in der Samenhandlung bis zum 25. Juli anzumelden. Daselbst auch Obsl- und !,?X Gartenbau - Verein noch Proben zum Chinesischen Spitzkohl Konkursverfahren. lieber das Vermögen des Friedrich IBil- helm Schmidt in Gießen, Bahnhofstr. 33, wird heute am 11. Juli 1933, 17 Uhr, das Konkursverfahren eröffnet, da der Schuldner glaubhaft seine Zahlungsunfähigkeit behauptet hat. 4539D Der Rechtsanwalt Lngifch II. in Gießen wird zum Konkursverwalter ernannt. Konkursforderungen find dis zum 3. August 1933 bei dem Gerichte anzumelden. Es wird zur Beschlußfassung über die Beibehaltung des ernannten oder die Wahl eines anderen Verwalters, sowie über die Bestellung eines Gläubigerausschusses und eintretenden Falls über die in § 132 der Konkursordnung bezeichneten Gegenstände und zur Prüfung der angemeldeten Forderungen auf Donnerstag, den 10. August 1933, vormittags 10 Ahr vor dem unterzeichneten Gerichte, Zimmer Nr. 201, Termin anberaumt. Allen Personen, welche eine zur Konkursmasse gehörige Sache in Besitz haben oder zur Konkursmasse etwas schuldig sind, wird aufgegeben, nichts an den Gemeinschuldner zu verabfolgen ober zu leisten, auch die Verpflichtung auferlegt, von dem Besitze der Sache und von den Forderungen, für welche sie aus der Sache abgesonderte Befriedigung in Anspruch nehmen, dem Konkursverwalter bis zum 7. August 1933 Anzeige zu machen. Hessisches Amtsgericht zu Gießen. Fleck-Frei beseitigt Harz, Fett, Oel usw. schnell u. sicher, ganze Fl.—.85 halbe Fl.—.50 Germania-Drogerie Carl Seibel Frankfurter Sir. 39 Vereine 224er 50 50 4547 A mitzunehmen. Kommen Sie bitte noch schnell zu uns, Sie finden« Schlafanzüge füi* Damen aus prima Batist od. Popeline AQR mit kurzem oder langem Aennel, einfarbig mit bunt. » g Kragen od. Revers, St. 4.75, W für Damen und Herren aus la Popeline od. 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Der Vorstand. s^ -- -e « D E E3 = K •es Q ° = S e □ 89 H®* EhH SZ L<9 E s'LLZ -e- €"Hs £s E^^HA'L S to = 9 •ea N a vs E 2 N E = E QZQ9 KS^-S ZZtriZ 19 A ^S (9 £ ==.o LZ s ~ s ESö^»; c^(9 = L 2: s- (9 Q® 3 E X. =- -b (9 c" L rC ST 2»:o 2 ■s-e S -e: e 8? 2.E-o Vereine E 2»- ^SZe E ° e = SS A ferQ = €ß E E2 ’e v, <2 c<% 2 € B 2 €■15 to- <0 €-9=to 5 ’g S ° E o- (9 £ .Ec?- E S -b-o -O (9 = S»> 2€\ 9-g5 2 e ®S ES 2 o 2 ß° Sa 2^ 2 £ 2-2 © g c (9 €-9 = 6? 2.E .2 A E =A,‘£ ZI •e S€3=^q JO% «e 52 A ö -e— 9 c€-s u> 62 2 € (9 = «a§ Sc 2 = 2 c S =6? «(9 E 9 § b € E 2 2 A = Ke s 9 © EA 2 2 EL C® tf, ♦547A Modehau8 = §Z eR se 10 « — mm c »>w = Lo(9S o 2® 24% «» z: CU — ES sr e lÄ £ £ ro K5 **' Öl s= o €» e e E «7 =S - C ® iÄ o E s 5 E 5 oi= M i. Str.1 Mzug. eseck, E e G "c-e KZ EC? E.xL^- q9(9A e 's ® c «? 9 = "„GO. 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Juli, 20.30 Mr im „Andres" Sonnenstrabe (w>q Sängerkranz Gießen. o E o »ZZ |5S-o S£»eo>k ss is^i ’s’“-? *-• ?* »x M O> o> cu JD (9 6. ■^'VZL Qs ist SJ$rQu, ff rtü Jefloge? 5‘. ^od) u'4 SH*,«. b,! Pirach.'^fühlte w ***<*■? '^n,l?ern|ilf,««!s5oJ NS-L^ b,a^ äffefe P ^agnu59« PULL Brecht unn, ^erfc ötein. ihr. DM- 1 ab. Unter her ex-.., S?“wa®Ä =9 mlln »De e? TW 9imtnqbluten! rinT'k iW« will!" Unb Mr fie die Arme m e7 Ke We. „Lu Liebe. Flucht nach mir kriegt Unten begann her anaetur« iben^üßagenfju rattern. Er w Sande. paarmal tief e-L( fuhrst. lne| tzung fr eH . S 1> —— <3 A o £ = - 2- M E 4% 89 A 3 n«5fi X2 xS €•- 2’“ a»A§ - u±(92 -o ~e>o® o §S --2H ßegr striOo ÖÄ 3 3 - L®(9 2 L^e eX'-z i_i <3c , Ec;M Co Ä S8tl e E-S o o = Sg±E Z^S 9=3 = • 3 9 - «tox ^£S üeB3 ZZK^cp 'S?= U.S ®S A a o 11=95 a> = 25 = W3?E .n^S Ter Autobus nach ;S« sBÄg Gaieyettieru^atb. SereinMi». l Fahrt vro Perron / A. 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Jcrm nett den Lnttvurf i jung der De Sieche und eine 5 Gesetzes der Deutsche Vetter wurden sc Ersetz zur uützigkeii im 1 eniwurs übet die Bayern und Tßütl wurs über die Lin düng von Ula' Industrie, Gesk ZwangskarU wucf über die i DJcikr das Gesetz gaben und Best preisüberw, Minister bzw. ai Weiler wurden v zung des Gesetze Handels vorn Gleichfchaliu Bank für De tionen und zur striebonkgese Das Kabinett bcfck für die Berge träge sowie mit lreidewirlscha außerdem dos Sefe Schaffung von Ergänzung und! Jle|s- und p «ttorönung der Du, öulassvng ,u 7^a'enl°nv Jtnbmng der Bao ^'elebnRei Ält3uni 7 ^daung einia Un9MbMtt Dastzndeh ^"^«Ncng,, lind in§ i> to. Nest 'itnburopriibun s-a . üurfÄ»- Nr<7A heit hp, Oer mr land enhilpk0,'ti s'ören, ober Sechen ün gji "ui H "n Heim 0 Uni *"8o^tu“i‘ °K re O 2,-1 wcp7*Z<£ -CT re. 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