Dflh SDlm,.. und ’ften Schloß ein Stt*« SBintep' ^lten 5*^ 9. Unb n nVe nniai e-.b enlg.ng einlie&e nnen $Qni>’ ■ alten?.■ bann *&s SF'IÄ »-"Atz e he nur “ H e °-tz'SL ’ ^enn er q»uJ. m,l ihren IdjujnT Uhnenv^nnna m[n n ins Sdiii)6 le& sie leise, trocken log sie bann unb -cke empor. - '9e nach der Stabt geschäftliche Sachen noch mit einem '!? gesehen hatte "edete, fiel ihm bas auf. Doch er fagte .und fragte: ,Ast h. Ebel?" ' il? Fühlst bu dich h nur die dummen ' wieder." ie Worte aus ihrem 's er Otty. Er küßte Mein! Am Don- ilchern!' - IflD Musik der Musik. Großes ' t Prospekt kostenbeten. Vom 27. bis iomV C. A. Corbach. andlung Mache r ist für Sie mein itvon 40 Pf., izeitig entnehmen i können. -,W. Meyer Seltersweg 85 er Kleider- verbilligen es Ihnen. Nr. 57 Krübausgabe 183. Jahrgang Montag, Gietzener Anzeiger General-Anzeiger für Oberhefsen Dn’d und Derlog: vrühl'fche Universtläls-Vuch- und Sieinöruderei R. Lange in Sietzen. Zchriftleitung und Geschäftsstelle: Schulstratze 7. 13. Zebruar 1933 Annahme von für die Tagesnummer bis zum Nachmittag vorher. Preis lur l mm höhe für Anzeigen 00n 27 mm Breite örtlich 8, auswärts 10 Reichspfennig: für Ne» klameameigen von 70 > m Breite 35 Reichspfennig, Playvorfchrist 20“ mehr. Chefredakteur Dr. Friedr. Wilh. Lange. Berantroortlid) für Politik Dr Fr Wilh. Gange; für Feuilleton Dr H.THyriot; für den übrigen Teil Ernst Blumfchein und ür de» Anzeigenteil i.D. Th.Kümmel iämtlict) m Gieren. Ertchemi lügtich. außer Sonntags und ^eiertaas Beilagen; Die Illustriert» ffiieB»ner Familienblatter Heimat m Bild Die Scholl» UlonatsBejugsprets: Mit 4 ‘Beilagen RT1 1.95 Ohne illustrierte . I 80 Zustellgebüh, . . -.25 Auch bei Nichterscheinen von einzelnen Nummern infolge höherer Gewalt zernforechanschlttfle unter Sammelnummer 2251 Anichrift für Drahtnachrichten Anzeiger Lietzen Postscheckkonto: .(ronlfvrt am Mai" 11686. Die Explosionskatastrophe in Neunkirchen. Wahrscheinlich KnallgasbUdung im Gaskesiel als Ursache des Unglücks. - 54 Tote, 9 vermißte, 460 Schwerverteilte Blick auf die zerstörten Werkanlagen. ' W»''. 6i Neuykirchen, 12. Febr. (WTB.) Die D i - rektisn der Neunkircher Hütte gibt folgendes bekannt: Der in ausgezeichnetem Betriebszustand befindliche und täglich dreimal außen und innen begangene Behälter war zur Zeit des Unglücks mit etwa 15 000 Subifmcter Gas gefüllt. Die ! Druckverteilung in der Betriebsleitung zeigte kei- i derlei anormale Verhältnisse, so daß irgendwelche Störungen in der Scheibensührung des Behälters nicht unterstellt werden können. । Die Tatsache, daß an der Behälter-Umgangsleitung J einige Tage vor dem Unglück zum Zweck der Einsetzung von Dehnungsmufsen Schneide- und schweißarbeiten oorgenommen worden waren, hat zur Bildung verschiedener Gerüchte in der Bevölkerung Anlaß gegeben, die aber samt und sonders haltlos sind, daß die Schweißarbeiten am Un^lückstag bereits vollständig beendet waren. Lediglich mit Derslanschungsarbeiten waren noch einige Mann beschäftigt kurz bevor das Unglück geschah. Selbst wenn aber dort auch in der Un= glücksstunde noch irgendwelche Schweißarbeiten gemacht worden wären, so hätte dies noch keinen Anlaß zu einer Explosion geben können, da bekanntermaßen bei den Trockengasbehältern jeder Gasdurchtritt nach außen normalerweise ausgeschlossen ist und offene Feuerstellen an diesen Gasbehältern behördlich zulässig sind. Nach den bisherigen Berichten von Augenzeugen hat sich dicht am Behälter nach einer mittel- schweren Detonation plötzlich eine etwa 70 m hohe Stichflamme entwickelt. Die weiteren Vorgänge lassen sich etwa so erklären, daß die Stichflamme einige Minuten lang eine ungeheure Ueberhihung eines schmalen Behälterstceifens hervorrief, an der überhitzten Stelle die ve- hällerwandung sich dehnte und dadurch an der Scheibenführung eine Verklemmung eintrat und die Oeldichtung auslief. Dadurch bildete sich oberhalb der Scheibe ein explosives Gemisch, das durch die glühende Wand des Behälters zur Zündung gekommen fein dürfte. Oberhalb des explosiven Gemischs hat sich vielleicht noch ein zündunfähiges Luftkissen befunden: denn die vorgeschriebene leichte Bedachtung des Behälters ist ganz nahebei niedergegangen und offensichtlich von der Gewalt der Explosion nicht sehr stark beschädigt worden. Die Wirkung, von der sich auch heute noch erschreckende Einzelheiten an den umliegenden Gebäuden und Werksanlagen beobachten lassen, ist offenbar nur von den Seitenwänden des Behälters ausgegangen. Lieber die entscheidende Frage der Bildung und Entzündung eines explosiven Gc° misches am Behälter und die Bildung der Stichflamme besteht Llnklarheit. Die mehrfach in der Presse geäußerte Bemerkung, daß ein T a nist e l! c n b r a n d auf dem Weggelände der Ausgangspunkt der Katastrophe gewesen sein soll, scheint nach Besichtigung völlig abwegig. Oie ei sten Feststellungen des Gewerbeauisichtsamts. Saarbrücken, 11. Febr. (WTB.) Nach den vom Gewerben ufsichlsamt Saarbrük- k e n bisher angestellten Ermittlungen steht über den Hergang der Explosion etwa folgendes fest: Elma um 18 Ül)r erfolgte eine schwache Explosion, die durch Knall vernehmbar war. Zeugen bekunden übereinstimmend, eine sehr hohe lodernde Flamme vor dem Gasometer gesehen zu haben. Etwa 5 Minuten nach dem ersten schwachen Knall folgte die schwere Explosion des Gasometers. Dieser hatte zur Zeit der Explosion einen Inhalt von etwa 10 000 Kubikmeter. Wie sich aus dem Befund ergibt, liegt der kolbenartige, un vkifometcr befindliche Deckel unten. Das beweist, daß die Explosion oberhalb dieses Deckels entstanden sein muß. Im anderen Falls wäre er in die Luft geschleudert worden. Danach scheint die Explosion sich so entwickelt zu haben, daß sich zunächst aus bisher noch nicht geklärter Ursache vor dem Gasometer Gaslust entzündete. Die so entstandene Flamme bewirkte eine teilweise Erwärmung des Gasometer- manlels und dadurch eine Verwerfung, die ihrerseits einen Gasaustritt zwischen Mantel und dem Deckel des Gasometers ermöglichte. Dieses ausströmende Gas mischte sich mit der über dem Deckel befindlichen Luft und bildete das finaU- gasgemisch, das einige Zeit später explodierte. .Bezüglich der Beantwortung der Frage nach der Ursache, der ersten Entzündung, die von ausschlaggebender Bedeutung für die Erklärung des Unglücks überhaupt ist, ist die Untersuchung noch nicht abgeschlossen. Oie amtliche Verlustliste. Neunkirchen, 12. Febr. (WTB.) Die Gesamtzahl der Todesopser von Neunkirchen beträgt nach amtlichen Feststellungen 5 4. Die Zahl der vermißten wird mit 9 angegeben. 3» den Krankenhäusern befinden sich noch etwa 16 0 Schwerverletzte. Oas Beileid Oeutschlands. Berlin, 11. Febr. (WTB.) Der Reichskanzler hat an den Bürgermeister von Reun- kirchen das nachstehende Beileidstelegramm gerichtet: x „Die Rachricht von dem schweren Anglücksfall, dem so viele Dolksgenossen in Ihrer Stadt zum Opfer gefallen sind, hat mich ams tiefste erschüttert. Ich bitte Sie, den Hinterbliebenen meine und der Reichsregierung innigste Anteilnahme auszusprechcn und der Berlehten die besten Wünsche auf baldige Wiederherstellung zu übermitteln. Ich bitte, auch den Helfern den herzlichsten Dank für ihre freiwillige Beteiligung an den Rettungsarbeiten zum Ausdruck zu bringen. Die Reichsregierung wird unverzüglich die Organisation eines H i l f s w e r k e s veranlassen. Reichskanzler Adolf Hitler." Wie der Amtliche Preußische Pressedienst mitteilt, haben die Kommissare des Reichs in Preußen zur Linderung der ersten Rot, die durch das Explosionsunglück in Reunkirchen entstanden ist, den Betrag von 100 000 RM. zur Verfügung gestellt. Der Reichskommisfar für das Land Preußen Vizekanzler v. P a p e n hat an den Bürgermeister der Stadt Reunkirchen folgendes Telegramm gerichtet: „Tief erschüttert durch die Rachricht von dem namenlosen Un» glück, das die Stadt Reunkirchen betroffen hat, bitte ich Sie, den Angehörigen der tödlich Verunglückten meine herzlichste Teilnahme zu übermitteln und den Verletzten die besten Wünsche für baldige Genesung auszusprechen." Außerdem hat der Reichskommisfar der Regie- rungslommission des Saargebiets seine aufrichtige Teilnahme telegraphisch übermittelt. Die preußische Regierung Braun hat folgendes Telegramm an den Bürgermeister in Reunkirchen gesandt: „Zu dem schrecklichen, folgenschweren Alnglüd, das Ihre Stadt heim- gesucht hat, spreche ich namens der preußischen Staatsminister der schwer betroffenen Einwohnerschaft unser tiefstes Mitgefühl aus. Ministerpräsident Brau n.“ Ferner haben u. a. herzliche Beileidstelegramme gesandt der Reichsminister des Auswärtigen Frhr. v. Reurath an den Präsidenten der Rechnungskommission des Saargebiets, Reichsminister Göring an den Bürgermeister von ,ng bester ehelicher iit und ein- -6S°° itoffe nprüfungs- we8 im Hau=el „ v—x* > Verletzte Einwohner von ‘Jleuntirdjen lehren zu ihren zerstörten Heimen zurück. Eine Straße in Neunkirchen: Kein Haus ist mehr bewohnbar. rat and ea» cS Unlust, um das Die das mell rum* auS i Zau- f ein ; war. ; mrbe Man ; legen über deS eifrig cnem ohlen Freu- »schie- N. ager 1 n. Die ugenb- •oröen. räume. )a 200 wird. sachsen Haus bürge- ager , c eben- ng fin- nähen, en Ar- kochen, ürsorge sozialen n junge ben sich nächsten sich er- hiesige it du:ch . n g mit )er weit hinaus mwerke, urts - nste um la" er- 925, be- eS Der- iig zum 'hört seit Lahntal- des Gele „Eä- ider, der Sanges- ficnb daS alte für hat hier d leider rt. Zwei rn Man- LebenS- rrstor- laufen i Huf- an dessen and wel- 2re Wet- und nach t. Durch UerdingS die über ergiebige südlichen rden oben Druck wolkigem chen sich J, später- Rieder- iftig und ■ trocken. Vielfach Tag und (en mild» 10,8 Grad morgens Dlinimum n 10 cm 9. März: t 0,0 mm. Neunkirchen, der Bremer Senat an den Magistrat von Neunkirchen unter Lieberweisung von 5000 Mk., der bayerische Ministerpräsident Dr. Held. Reichswirtschaftsminister Dr. Hugen- berg, der württembergische Staatspräsident Dr. Bolz, dec badische Staatspräsident, der Evangelische Oberkirche nra t, der Regierungspräsident der Pfalz und der Bischof von Trier. Spende des Papstes. Berlin, 12. Febr (TU.) Der Heilige Vater hat über den Bischof von Trier eine Spende von 5 0 0 0 Mark für die durch das Neunkirchener Unglück schwer betroffenen Familien zur Verfügung gestellt Die Anteilnahme des Auslandes. S a a r b r ü ck e n. 11. Febr. (WTB.) Anläßlich des Explosionsunglücks in Neunkirchen haben der Generalsekretär des Völkerbundes, die französische Regierung, der Staatsminister und Präsident der luxemburgischen Regierung B e ch. der frühere Präsideni- der Regierungskommission des Saor- gcbiets, Sir Ernest Wilton, sowie der interimistische Oberkommissar des Völkerbundes für die freie Eladt Danzig, R o st i n g, der Regierungskommission ihr Veileid übermittelt. Ferner gingen Beileidstelegramme ein von dem britischen Außenmin.ster Simon im Namen der englischen Regierung, dem österreichischen Bundeskanzler im Namen der österreichischen Regierung, sowie vom Pariser Stadtrat. Das Hilfswerk. Saarbrücken, 11. Febr. (WTB.) Die Regierungskommission, die staatlichen und kommunalen Körperschaften des Saargebiets, die politischen Parteien des Landesrats, die Organisationen der Unternehmer und Arbeitnehmer, die Bergwerkdirektion Saarbrücken, die Beamten- und Angestelltenverbände und die charitativen Verbände des Saar- aebiets haben einen Aufruf zur Nothilfe für Neunkirchen erlassen. Alle eingehenden Spenden werden von einem Ausschuß, an dessen Spitze der Landrat von Ottweiler steht, verteilt werden. Die Verwaltung der französischen Saargruben hat für die Opfer der Katastrophe 100 000 Franken gespendet. Das Stahlwerk Röchling in Voelklingen hat 50 000 Franken und die Bank und Kohlenhandlung Röchling 30 000 Franken für den gleichen Zweck zur Verfügung gestellt. Die Regierungskommission des Saargebiet'es hat 500 000 Franken für die Linderung der ersten Not zur Verfügung gestellt Oer Reichskanzler eröffnet die Berliner Auiomobilausstellung. - 4MMM MM J •< y'' Berlin, 11. Febr. (WTB.) Die Interna, tionale Automobil- und Motorradau s st e l I u n g in den großen Ausstellungshallen am Kaiserdamm, auf der 350 Kraftwagen und etwa 100 Motorräder gezeigt werden, ist heute vormittag feierlich eröffnet worden. Der Reichskanzler war in Begleitung des Reichsinnenministers Dr. Frick und des Reichsministers Göring erschienen. Sn Vertretung des Herrn Reichspräsidenten erschien Staatssekretär Dr. Meißner! unter den Anwesenden bemerkte man ferner die Reichsminister Dr. Hugenberg, Freiherr Elh von Rübenach, Seld te, General Freiherr von Hammer st ein, Staatssekretär Dr. Saut ter, an ausländischen Gästen den Prinzgemahl der Nieder- lande, sowie zahlreiche Vertreter des diplomatischen Eorps. Der Reichskanzler wurde bei seiner Qlnhmft von zahlreichen Zuschauern, die sich vor dem Hauptportal angesammelt hatten, lebhaft begrüßt Vor der Halle hatten mehrere Formationen der SS. und SA. Spalier gebildet. Die Eröffnungsansprache hielt Geheimrat Dr. A l l m e r s , der Präsident des Reichsverbandes der Automobilindustrie. Reichskanzler Hitler führte dann u. a. aus: Sm Namen des Protektors der Automobilausstellung, des Herrn Reichspräsidenten, und in seinem Auftrage möchte ich Shnen, meine Herren von der deutschen Automobilindustrie, dessen aufrichtige Glückwünsche zum heutigen Tage aussprechen. Als ein Mann, der selbst seit vielen Sahren im Kraftwagen ein unentbehrliches Der- kehrsinstrument kennen und schätzen gelernt hat, freue ich mich über die Ehre, diesen Auftrag ihnen übermitteln zu dürfen. Der Reichskanzler gab dann einen Ueberblick über die Entwicklung des Kraftverkehrs in den letzten Jahrzehnten und erklärte weiter, bürokratische Unvernunft und nicht immer groß gesehene eigene Interessenvertretung, haben dem jüngsten Verkehrs- inftrument jahrzehntelang das Leben verbittert und vergällt. Das Automobil hat sich aber trotzdem durchgesetzt. Heute können wir mit Stolz feft- fteUen: Die deutsche Automobilindustrie hat ihren alten Rang in der Welt wieder eingenommen. Die aus der Not der Zeit und unserer Gesetzgebung geborenen Kleinwagen sind heute unerreicht. Dasselbe gilt von unserer Kraftwagenindu- ftrie, die sich mit der Erbauung der schweren Oberhessischer Kunstverem. Gedächtnisausstellung Walter Gramatte. Gestern wurde eine große Gedächtnisausstellung für den in Berlin geborenen, 1929 in Hamburg verstorbenen Maler und Graphiker Walter G r a - matte eröffnet, lieber seinen Lebensgang, seine menschliche und künstlerische Persönlichkeit ist bereits vor mehreren Tagen an dieser stelle einiges gesagt worden; es darf auch daran erinnert werden, daß eine Anzahl von Gramattös Bildern schon einmal im Rahmen einer Wanderkollektion bei uns gezeigt wurden. Die gegenwärtige Ausstellung — die neben einer größeren Auswahl von Oelgemälden einige dreißig Aquarelle, über 70 Radierungen und etwa 60 andere graphische Arbeiten oorführt — ist so umfassend, daß sie wohl ein vorsichtiges Urteil über das Gesamtwert des im Alter von erst 32 Jahren Dahingegangenen erlaubt. Stellen wir die Oelbilder voran, so ist gerade in ihnen die Herkunft Gra- mattLS vom Expressionismus kaum zu verkennen. Das äußert sich weniger in einer gewissen, typischen Auflösung der Form als in einer zunächst nicht näher bestimmbaren Ekstatik im geistigen Habitus seiner Bilder. Vor allem in den Köpfen und Gesichtern (auch in den Aquarellstudien und Skizzen) ist das zu erkennen. Seine Porträts sind fast durchweg von vorn gemalt, en (ace gesehen dergestalt, daß immer die Augen qls zwingendes und beherrschendes Bildzentrum wirken und all den Gesichtern in ihrem durchdringenden Ernst und ihrer oft schmerzlichen Gespanntheit einen irgendwie verwandten Zug geben. Das wird hier und da auch durch eine gewisse realistische Akzentuierung des körperlichen De- tails verstärkt, durch die Rötung der Lider und die Erweiterung der Pupille, durch eine Stilisierung des Blicks in schattenhaft angebeuteten Augenhöhlen ober in der oergrößemben Spiegelung von Brillengläsern. Auch hierin ein Nachklang ber sogenannten affektiven Umbilbung, die der Expressionismus von viel älteren Stilarten übernommen und manchmal ins Extrem gesteigert hat. Von den Porträts machen uns den stärksten Eindruck das „Selbstbildnis als Soldat" — mit seiner einbringenben, Öen Beschauer festhaltenden Blick- schärfe — und das „Hullele-Bild", in dem die streuTransport- unt) Lastwagen beschäftigt. Diese staunenswerte Entwicklung verdanken wir — das muß neidlos anerkannt werden — nicht nur keiner staatlichen Förderung, sondern im Gegenteil: gegen alle erdenklichen Widerstände hat die private Initiative unserer Automobilwirtschaft sich durchgesetzt. Jahrelang hat die Art unserer Steuergesetzgebung dem deutschen Automobilbau ohne Zweifel schwer st en Schaden zugefügt. Die Höhe der öffentlichen Lasten ist geeignet, den Verkehr langsam abzudrosseln, statt zu fördern. Kleinliche Ueberwachungs- und Kontrollmaßnahmen versuchten sich an der Niederhaltung des neuen Verkehrsinstrumentes. Was in ber Zukunft zur Förderung dieser heule wohl wichtigsten Industrie zu geschehen hat, möchte ich kur; folgendermaßen kennzeichnen: 1. Herausnahme der staatlichen Interessenvertretung des Kraftwagenverkehrs aus dem Rahmen des bisherigen Verkehrs. 2. Allmähliche steuerliche Entlastung. 3. Inangriffnahme und Durchführung eines großzügigen Strahenbauplanes. 1 Förderung der f p o r k l i ch e n Veranstaltungen. Wenn man früher die Lebenshöhe eines Volkes oft nach der Kilometerzahl der Eisenbahnen zu messen suchte, wird man in der Zukunft die Kilometerzahl der für den Kraftverkehr geeigneten Straßen anzulegen haben, große Aufgaben, die auch mit dem Aufbauprogramm der deutschen Wirtschaft gehören. Wenn wir heute diese schöne Schau vor und sehen, so ist dies das Verdienst von drei Faktoren: Unternehmer,.3 nbu ft rielle und Kaufleute haben den Wagemut besessen, in so trauriger und verlustreicher Zeit die Flinte trotzdem nicht ins Korn zu werfen, sondern den Kampf gegen die zum Teil viel besser gestellte Kraftwagenindustrie des Auslandes aufzunehmen. Danken möchte ich aber weiter den unzähligen deutschen Konstrukteuren und Technikern, deren Genialität diese Wunderwerke menschlicher Erfindung schaffen. Es ist traurig, daß unser Volk diese namenlosen Männer kaum jemals kennen lernt. Erinnern möchte ich auch an dieser Stelle an die große Armee unserer deutschen Arbeiter, deren Fleiß und Zähigkeit und unerhörtes Können es ermöglichen, technische Geanken in solche Maschinen umzuformen, die man als wahre Meisterwerke von Präzision und ästethischer Schönheit bezeichnen kann. Reichskanzler Hitler bei ber Eröffnungsansprache. Zum letzten will ich nun des deutschen Volkes gedenken. Möge es die Arbeit, den Fleiß und die Genialität so vieler Kräfte auch seinerseits würdigen. Möge es auch hier seine deutschen Mei st er der Stirn und der Faust ehren und möge es nicht vergessen, daß viele Hunderttausende unserer Volksgenossen arbeitslos sind und erwarten dürfen, daß das ganze Volk sich ihrer erinnert und daß Solidarität mit ihrer Not den deutschen Arbeitern die Hände reicht. Denn erst, wenn die nationale Wirtschaft zur Genesung gebracht ist, kann ein Aufblühen der Weltwirtschaft erfolgen. Mit dieser Hoffnung erkläre ich namens des Herrn Reichspräsidenten mit zuver- sichtlichem Stolz die Automobilausstellung für eröffnet. Geheimrat Allmers dankte dem Reichskanzler persönlich und als Vertreter des Reichspräsidenten für das warme Eintreten für die Interessen der Automobilindustrie. Er schloß mit dem begeistert aufgenommenen Ruf: Möge Gott der Herr Shnen noch lange Mut und Kraft geben! Es lebe Vater Hindenburg! Mit dem gemeinsamen Gesang des Deutschlandliedes schloß die Eröffnungsfeier. Es schloß sich ein Rundgang durch die Ausstellung an. Nie Liquidierung der„Sieben- provinzen"-Meuterei. Amsterdam, 11. Febr. (WTB.) Meldungen aus Batavia zufolge hat sich herausgestellt, daß die Beschädigungen, die der Panzerkreuzer „Sieben Provinzen" durch den Bombenabwurf erlitten hat, nicht allzu schwer sind. Der Kreuzer fährt zur Zeit mit eigener Kraft nach Tandjung Priock. Von der Besatzung des Schiffes sind 28 Europäer verhaftet und mit dem Regierungsdampfer „Orion“ nach Batavia gebracht worden. 184 eingeborene Mitglieder der Besatzung wurden mit dem Kreuzer „Sava" nach der Snsel Onrust gebracht, wo sie vorläufig unter strenger militärischer Bewachung interniert werden. Lieber das Schicksal der Meuterer wird erst eine Entscheidung getroffen werden, nachdem an Bord der „Sieben Provinzen“ die aus Marineoffizieren bestehende Llntersuchungskommission ihre Arbeiten beendet hat. Diese Kommission steht unter dem Vorsitz des Kapitäns zur See ©öfter, der gleichzeitig mit der Wahrnehmung des Kommandos des Panzerkreuzers „Sieben Provinzen" betraut wurde. Der von seinem Poften abberufene frühere Kommandant des Panzerkreuzers, Kapitänleutnant E i k e b o o m , dem bekanntlich der Vorwurf gemacht wurde, daß er den ihm zugegangenen Berichten über drohende Zwischenfälle auf seinem Schiff keine Beachtung geschenkt habe, hat Weisung, sich bis auf weiteres zur Verfügung des Kommandanten des Kreuzers „Sava“ zu halten. Erdbeben-Katastrophe im Innern Chinas. 70 000 Menschen «ms Leben gekommen? Paris, 13. Feb5. (WTB. Funkspruch.) Rach einer im „Echo oe Paris" veröffentlichten Agentur- melbung aus Peking sollen aus dem Landes- innern kommende Kamelreiter mitgeteilt haben, daß sich am 26. Dezember im westlichen Teile der Provinz Kansu ein heftiges Erdbeben ereignet habe. Mehrere Städte seien ; e r ft ö r f worden. Man schätzt, daß 7 0 0 0 0 Personen ums Leben gekommen seien. Zeldmarschall JRoberffott f. London, 12. Febr. (TLl.) Feldmarschall Sir William Robertson ist am Sonntagmorgen im Alter von 75 Sahren in London gestorben. Robertson war zu Beginn des Krieges General- quartiermeister und anschließend Ches des Generalstabes der englischen Streitträste in Frankreich. 1915 wurde er zum Chef des Großen Generalstabes ernannt, welchen Posten er bis 1918 inne hatte. 1918 wurde er Oberbefehlshaber des Ostkommandos und ’ 1919 Oberbefehlshaber der englischen Besatzungsarmee im Rheinlande. Auflösung aller kommunistischen Organisationen in Rumänien. Bukarest, 11. Febr. (WTB.) Die Militärbehörden haben die Auflösung aller kommuni stischen Organisationen verfügt, die unter verschiedenen Namen bestehen. Im ganzen werden von der Verfügung 12 Organisationen betroffen. gen und angespannten Züge eines geliebten Ant- litzes unbestechlich herausmodelliert sind Bei dem Bild ,,La quasi Diog6ne“ muß man unwillkürlich an die „Gespenstersonate" von Strinb- berg denken, hier findet sich schon dieser merkwürdig literarische Einschlag, den dann die Buchillustrationen bestätigen und vertiefen. Uebrigens auch die Kreuzung der expressionistischen Grundlinien mit gewissen romantischen Elementen (die ja überhaupt aus der Gesamthaltung dieses Stils nicht weggedacht werden können). Sie finden sich am ausgeprägtesten in den Landschaften wieder: |omol)l in ber Motiv-Wahl („Aufgehender Mond". „Träumender Knabe") wie in der koloristischen Mischung („Sterbender Wald" u. a.) Sdjon bei ber ersten Ausstellung war festzustellen, daß GramattS in feinen großen farbigen Kompositionen immer wieder auf einen aus Bla» und Örün zusammenstießenben Grunbton zurückkommt: er wanbeit ihn ab, nuanciert ihn, gibt ihn ganz auf (in einigen (üblichen Lanbschaften) ober ergänzt ihn durch verschiebenartige, tontraftierenbe Valeurs. Uebrigens führt diese ausgesprochene Vorliebe gelegentlich zu einer Verschwommenheit in der Faktur, einer gewissen trüben Verwaschenheit dieses dusteren und schwerflüsstgen Kolorits — in einer oer Mondlandschaften z. B. und in dem schon früher hier ausgestellten „Weihnachtsbild" —, die der Gelamtwirkung nicht zum Vorteil gereicht * Die Aquarelle geben sich im Landschaftlichen heiterer, Heller und minder beschwert, nicht so unbedingt auf tiefe und kühle Lokaltöne festgelegt. In der. Porträts, die teilweise außerordentlich fein und lebendig erscheinen, wiederholen sich einzelne, bevor- ^ringlichkesttst^pen mit einer oft schmerzhaften Ein- Das gleiche gilt von den graphischen Blättern, die übrigens eine bemerkenswerte Wandlungsfähigkeit und Vielseitigkeit in ber Behandlung ber Techniken erweisen. Die oben angebeutete Stilmischunq, bie uns für bas Gesamtwerk (Bramattds charakteristisch erscheint, kennzeichnet auch seine illustrativen Är- beiten, wie bie Radierungen zum „Mantel" von Gogol und zu den Fragmenten „Lenz" und Woy- zeck" vom hessischen Georg Büchner. * Die Gedächtnisausstellung wurde gestern vor- mittag mit einem Einführungsvortrag non Gra- mattes Biographen. Dr. Ferdinand Eckhardt, Berlin, der Oeffentlichkeit übergeben. Der Vortragende gab zunächst einige Lebensdaten des früh verstorbenen 'Dialers und schilderte bann seine fünft lerifche Entwicklung im Aufriß und Ueberblick an Hand des hier vorgesührten reichhaltigen Materials. Dr. Eckhardt betonte, daß drei einschneidende Erlebnisse die menschliche und geistige Persönlichkeit Gra- mattes entscheidend beeinflußt haben: der Krieg, dessen Erschütterungen sich vor allem in seinen frühen Arbeiten ganz unverkennbar ausprägen; die Verbindung und die wechselseitig ausstrahlende Zusammenarbeit mit seiner Frau, einer jungen russischen Musikerin, deren Züge auf vielen seiner Bildnisse wiederkehren; und endlich die Begegnung mit ber spanischen Landschaft, die namentlich in den letzten Arbeiten Gramattös ihren Niederschlag gefunden hat. Die hervorstechenden Wesenszüge seines künstlerischen Schassens und Ausdrucksvermögens wurden an einer Reihe von typischen Arbeiten im einzelnen aufgezeigt —y— Zeitschriften. — „Berliner Monatsheft e", heraus» gegeben von Dr. Alfred von Wegerer, 11. Sahr- gang 1933, Februarheft. (Quaderverlag, Berlin w 15, Preis des Heftes 1,20 Mk.) — Für die Beurteilung der Genfer Abrüstungsverhand- lungen ist es erforderlich, über zwei Punkte im klaren zu sein: Was hat die Abrüstungskonferenz im Sahre 1932 ergeben? Worauf gründet sich Deutschlands Anspruch auf Gleichberechtigung? Den ersten Punkt behandelt Generalleutnant a.D. von Metzsch in seinem Aufsatz: „Sahres- bilanz der Abrüstungskonferenz". Don der Generaldebatte und den Verhandlungen in den Kommissionen führt der Verfasser den Leser über den Hoover-Plan zur Schlußresolution vom 23. Suh 1932 und schildert anschließend den Gang der Verhandlungen, die Deutschlands Rückkehr zur Konferenz bewirkten. Die Beantwortung der zweiten Frage bildet den Snhalt des Aufsatzes „Deutschlands Anspruch auf gleiche Rechte und Snvasionen“ von Generalleutnant a- . ?lus dem übrigen Snhalt sei auf zwei bisher unbekannte Telegramme Wilhelms II. t>om 30. und 31. Suli 1914 hingewiesen. Die Dokumente zeigen, daß der Kaiser noch um die Mittagsstunde des 3i. Suli die Hoffnung hatte, daß es der gemeinfamen deutsch-englischen Vermitt» luug gelingen würde, den europäischen Krieg zu vermeiden. Auch Kainz ist einmal durchgefallen. Für den jungen Schauspieler erscheint es als fein größtes Unglück, wenn er gleich bei seinem ersten Debüt vom Publikum abgelehnt wirb. Dabei kann diese erste Entscheidung der Theaterbesucher eine ganz zufällige sein, durch Tatsachen entstanden, bie gar nicht mit dem Können bes jungen Künstlers Zusammenhängen. Auch unsere ganz großen Schauspieler berichten von mißglückten Austritten. So ' sand man jetzt einen unbekannten Bries von Kainz, in bem er über seinen Durchfall im Leipziger • Schauspielhause berichtet: „Förster hatte die Absicht, mich in der Eröffnungsvorstellung den Ferdi- nanb in „Kabale und Liebe" spielen zu lassen, aber er nahm mir die Rolle schon nach der dritten Probe ab. Dafür gab er mir bas Versprechen, mich an einer weniger exponierten Stelle zum ersten Male dem Leipziger Publikum zu präsentieren. Der Ed- inond von Varennes, ein junger Advokat in einem sunsaktigen Lustspiel, das er aus bem Französischen übersetzt hatte, sollte mir Gelegenheit geben, vor dem Feind zu erscheinen. Das war ein schwerer strategischer Fehler. Schiller trägt, Scribe will getragen werden. Perücke, Feberhut, Uniform, Segen und Reitstiefel machen Figur. Der Gehrock und'der Zylinder find für einen jungen Anfänger immer gefährliche Requisiten. Besagter Rock war noch dazu nach dem neuesten Wiener Schnitt, nach einer Mode, die in Leipzig noch völlig unbekannt war. Ich hatte zwei solcher Röcke, einen gelben und einen schwarzen. Mit dem gelben machte ich schon aus der Straße tatsächlich Fiasko. Studenten und Spießer blieben stehen, und der anmutige sächsische Volkswitz übte sich täglich an dem „langschwänzigen Kanarienvogel" Der schwarze Rock war vom selben Schnitt, und mit ihm bekleide!, betrat ich bie Bretter auf dem Augustusplatz. Weil nun ber junge Advokat, den ich spielte, das für mich damals noch unerreichbare Alter von achtundzwanzig Jahren hatte, so ließ ich mir einen dichten, schwarzen Vollbart ins Gesicht kleben und betrat, so ausgestattet, den Salon. Meeresbrandung! Funken und Flocken tanzten vor den Augen! Trockene Zunge; dann plötzlich durch bie Meeresbranbung und das Ohrensausen ein Gelächter, jedenfalls aus bem Zufchauerraum. Dann ein Gefühl völliger Blutleere und eine unheimliche Stimme aus den ersten Parkettreihen: „Der Kanarienvogel ist in bie Tinte gefallen!" Ich war in ber Tinte. Wie bie fünf Akte zu Ende gin- tzen, weiß ich nicht. Aber bas weiß ich, ich habe in jener Vorstellung „Haare gelaßen", ich werk/ es nie oergeffen." * • fa* n6e8 Kommandos des Mgf bekau, Jen Qbbetufcnc (tu. ^euzrrs Nilin, bekanntlich der Tor. , 2 >bm zugeaailgc. ' ZwischensalK üui 3 geschenkt habe, ha, re- zur Terfügun. euzers „W zu affrvphe Was. !bcn gekommen? '• Junkspruch.) Nach össentlichlen Agentur- aus dem Landes- ■itet milgeteilt haben, i westlichen Teile der iges Lrdbeben er, idte seien zerstört ? 0000 JJer(oncn seien. 'ött/son f. i Aeümarschall Sir im Sonntagmorgcn nbon gcftorben. Krieges General, chend W\ des i Streittidite in n Ches des Grasten >cn Posten er bis er Oberbesehldhaber 9 Oberbefehlshaber ce im Aheinlande. Wunistischen Rumänien. STB.) Die Militär- ung aller körn- tionen orrsügl, bn bestehen. Im ganzer. 2 Organisationen be- l duschgefallen. r erscheint es als sein id) bei seinem ersten ml wird- Dabei k°'. Theaterbesucher ein lachen entstanden, die ie5 jungen Kunsts ganz großen # >ten A»jiri"cn- len Brie' von W- SaU im Wj? X batte W® *nu"«b;«NB eile i™ ‘r|“L W eÄc will ge>r°Z u'niiorm- WJ LSZL e""" deinen Ml' en und ^ gira^e )(a 200 wirb. ■ sachsen Haus bürge* ager t eben- : ng fin* naben, I cn Ar* kochen, 1 ürsorge 1 sozialen n junge ben sich । nächsten lich er* hiesige it Duid) n g mit )er weit hinaus Dntocrtc, • u r t « - nste um lia" er» 925, bete« Dornig zum ?hört seit Lahntal- De« ®e- 'ie „G-ä- iDer, Der Sange«* 5cnD Da« nttc für hat hier tb leibet •rt. Zwei cn Man- LebenS- rrstor- -ausen 1 Äuf - an Dessen and wei» rrc Wet- unb nach t. Durch llcrbing« bie über ergiebige süblichen rben oben Druck wolkigem chen sich i, fpäter- Rieber- istig unb - trocken. Vielfach Tag und ,en mild, 10,8 Grab morgens Minimum n 10 cm 9. März: e 0,0 mm. SJ.-fpor/ Kußball in Giepen Das Wochenende brachte in Gießen zwei 'Begegnungen. VfB. erledigte eine Rückspielverpflich- tung gegen die Universität und erzielte am Samstagnachmittag nach wenig ernstem Kampf und ohne große Anstrengung einen Sieg mit 6:0 Toren. Am Sonntag trug die Spielvereinigung 1900 das fällige Derbandsspiel gegen Bvt- tenhorn aus und schlug die Gäste mit 3:0 Toren. Halbzeit 1:0. Bottenhorn gab diesmal einen beachtenswerten Gegner ab. * Die Handballmannfchaften der Spielvereinigung 1900 traten gegen die Mannschaften von Kirchgöns an. Die 1. Els gewann mit 6:3, die 2. Mannschaft mit 5:2 Toren. * Die Tischtennisabteilung derSPielverein igung war in großer Form und schlug die Vertretung von TTC. Frankfurt-West mit 9:5 Dunklen. Oer deutsche Handball-Meister geschlagen. Zum ersten Male in dieser Spielzeit erlitt der deutsche Handballmeister Polizei Weihen- sels eine Aiederlage. Die Polizistmr waren bei ihren Leipziger Berufskollegen zu Gast und verloren dort nach einem harten Kampfe mit 5:4 (3:1). Allerdings verloren Weißenfels einen Spieler durch Verletzung. Sietas siegt in Kopenhagen. Die Holländerin Ouden schwimmt Luroparekord. Die zweitägige tiuerhalionale Schwimmveranstaltung in Kopenhagen nahm am Freitag einen vielversprechenden Anfang. Besonders die teilnehmenden Damen befanden sich in Hochform, so daß ein neuer Europarekord gemeldet werden konnte. Die holländische Olympiazweite Willie den Ouden unterbot über 100 Meter Kraul ihre eigene Höchstleistung um über sieben Sekunden auf 1:07 und ließ die Dänin Lilly Andersen glatt hinter sich. — Heber 100 Meter Brustschwimmen verwies ebenfalls Hollands Olympiateilnehmerin Frl. Brauwers in 1:27,5 die Dänin Else Jacobsen in 1:28 Sekunden auf den zweiten Platz. Einen leichten Sieg trug der deutsche Meister Sietas (Hamburg) über 200 Meter Brust in 2:50,4 davon, während der Däne Hans Malm- ström erst in 2:55,5 anschlug, damit aber noch einen neuen Landesrekord aufstellte. Einen weiteren deutschen Erfolg gab es im Kunstspringen für Damen, das die Berlinerin Hertha Schicke vor der unsicheren Dänin Frl. Krag! überlegen gewann. eß. Hiefierfee Zweiter in Arosa. Die Gishockeykämpfe um den Golspokal von Arosa gingen am Freitag zu Ende. 3m Finale trafen sich der EHE. Davos und der neue deutsche Meister SC. Rießerfee, die sich einen spannenden Kampf lieferten. Aus Grund ihres weit durchschlagskräftigeren Sturmes gewannen die Schweizer verdient mit 3:1 (2:1, 0:0, 1:0). KZG kennen in Innsbruck Eriksson (Schweden) siegt in der Kombination. Die Leitung des FIS-Nennen hatte es nun doch noch fertiggebracht, die Berg-Isel-Schanze für den Sprunglauf benutzbar zu machen. Leider war auch diesmal wieder das Wetter nicht sehr günstig, der leichte Regen hatte zudem noch zahlreiche Zuschauer vom Besuch des Springens abgehalten. Es hatten sich nur 3000 Zuschauer eingefunden, die für die Verhältnisse ausgezeichnete Leistungen zu sehen bekamen. Der Norweger Birger Ruud sprang nach Abschluß der Konkurrenz sogar die phantastische Weite von 71,5 Meter. Sieger des Sprunglaufes und damit auch der Kombination wurde der Schwede Sven Eriksson, der im ersten Sprung 63 Meter und im zweiten 67 Meter stand. Als bester Deutscher erwies sich Alfred Stoll, der Weiten von 61 und 68 Meter erreichte. Ersschnettauf-Elile in Oslo. Die Eisschnellaufelite von Vorwegen, Finnland, Holland und Amerika traf sich in Oslo zu einer Generalprobe für die Mitte Februar in Dront- heim stattfindenden Weltmeisterschaften. Am ersten Tage siegte vor 8000 Zuschauern über 500 Meter der Finne Clas Thunberg in der ausgezeichneten Zeit von 43,5 vor den Norwegern Pedersen, H. und W. Nygren. Heber 10000 Meter war dann der Amerikaner Schröder in deT fabelhaften Zeit von 17:27,9 seinen Konkurrenten überlegen. Die nächsten Plätze belegten Staksrud (17:33), Ballangrud (beide Norwegen), Heiden-Holland und Taylor-Amerika. WSV.Le»chtathleitt-Terminefür^9Z3 Auf einer in Essen abgehaltenen Sitzung legte der Verbands Athletik-Ausschuß des Westdeutschen Spielverbandes die Termine für die wichtigsten Veranstaltungen der kommenden Saison fest. Die westdeutsche Waldlaufmeisterschaft wird am 9. April vom FC. Süchteln ausgetragen, die Groß-Eountry- Meisterschaft folgt am 30. April in Duisburg, die westdeutschen Meisterschaften finden am 23. Juli statt und zwar für Männer in Hamm, für Frauen in Lennep. Der Repräsentativkampf West—Nord ist erweitert worden, indem nun auch auf beiden Seiten die Männer antreten. Die Ausrichtung erfolgt in Bochum. Der Länderkampf Westdeutschland—Holland wurde für den 6. August nach Krefeld vergeben. Fußballübenaschungen des Sonntags. Zn Hessen-Hannover. .. Die Fußballspiele in Hcssen/Hannover litten auch am Sonntag wieder sehr unter den schlechten Bodenverhältnissen, so daß an die Spieler hohe körperliche Anforderungen gestellt wurden, auch ileberrafd)ungcn blieben nicht aus. So konnte Kurhessen Kassel auf eigenem Gelände gegen Her- mania Kassel nur 3:3 spielen. Dadurch konnte Borussia Fulda seinen Vorsprung wieder auf 5 Punkte vergrößern, so daß die Borussen, die selbst in Göttingen mit 5:1 bei dem SC. 05 siegreich blieben, kaum noch zu holen sind, die Meisterschaft ist ihnen wieder sicher. Sie führen mit 26:2 Punkten vor Kurhessen Kassel (21:7) und SC. 03 Kassel (16:12) Punkte. Die 03er lieferten die zweite Hcberraschung des Tages, sie schlugen Tura Kassel mit nicht weniger als 7:1. Auch der Spielverein kam nach einer langen Pechsträhne zum ersten Male wieder zu Sieg und Punkten: Germania Marburg mußte auf eigenem Platze mit 2:3 dran glauben. Bei den süddeutschen Endspielen . . . Die Spiele des 12. Februar haben bei der süddeutschen Meisterschaft manche Heberraschung und Verschiebungen, in der Tabelle hervorgerufen. Das gilt für beide Abteilungen. 3n der Abteilung 1 erlitt der bisherige Tabellenführer SpVgg. Fürth in Ludwigshafen vor 12 000 Zuschauern durch Phönix eine knappe, aber auf Grund des Eifers der Platzherren verdiente 1:0-fl:0)Niederlage. Der 1. FC. Nürnberg lieferte zuhause gegen den FC. Kaiserslautern eine große Partie. Er siegte nach Treffern von Friedel, Schmidt (je zwei), Hornauer, Neinmann und einem Selbsttor der Gäste mit nicht weniger als 7:0 (2:0) und setzte sich dadurch an die erste Ta- bellenstclle. Der FK. Pirmasens unterlag auf eigenem Platz gegen den SV. Waldhof einigermaßen überraschend mit 0:1 (0:1). Die Pfälzer spielten allerdings „unter Vorbehalt", da sie ihren Internationalen He rg er t für das Repräsentativspiel in Marseille abgegeben hatten. München hatte sein großes Ereignis im Lokalderby zwischen Bayern und 1860. Bayern München, das in letzter Zeit doch in seiner Spielstärke zurückgegangen ist, mußte mit 2:3 (1:1) eine neue Niederlage einstecken. Dem spannenden Kampf wohnten 15 000 Zuschauer bei. Die Tore schossen für 1860 Lachner, Pfedl (Foulelfmeter) und Kiener: für Bayern Krumm und Welker. In der Tabelle der Abteilung 1 führt nun der 1. FC. Nürnberg mit 9:3 Punkten vor München 60 mit 8:2, Sp.-Vg. Fürth 8:4, Waldhof 7:7, Ludwigshafen 6:8, Bayern München 4:6, Pirmasens 3:7 und Kaiserslautern mit 3:11 Punkten. In der Abteilung II gab es diesmal wieder nur zwei Spiele. Eines davon aber genoß um so größere Bedeutung: das Frankfurter Lokalderby. Hier bezog vor 20 000 Zuschauern der Fußballsportverein im Kamps gegen den süddeutschen Meister Eintracht Frankfurt mit 1:3 (1:1) seine erste Niederlage in den diesjährigen Endspielen. Der Sieg der Eintracht, die sich endlich wieder zu alter Kraft gefunden hat, war verdient. Ihre drei Treffer fielen sämtlich durch den Linksaußen Lindner. Das Gegentor für den Sportverein fiel durch den Rechtsaußen Hensel. Eine große lleberraschung gab es in Mainz, wo die Platzherren von Phönix Karlsruhe mit 1:3 (1:0) geschlagen wurden. Die Tabelle der Abteilung II hat nach den Spielen des 12. Februar folgendes Aussehen: FSV. Frankfurt 10:2 Punkte, Eintracht Frankfurt 7:5, Wormatia Worms 6:4, Kickers Stuttgart 6:6, Karlsruher FD. 5:5, Union 'Bedingen 4:6, Phönix Karlsruhe 4:8 und Mainz 05 2:8 Punkte. Wenn nicht alles trügt, dürften die beiden wertvollen ersten Plätze der Abteilung wieder von den beiden Frankfurter Mannschaften besetzt werden. Süddeutschland siegt in Marseille mit 4:0. Eine süddeutsche Auswahlmannschaft konnte am Sonntag auf dem Platz von Olympigue Marseille Südostfrankreich mit 4:0 (3:0) schlagen. Trotz ungünstigen Wetters hatten sich zu diesem Spiel über 10 000 Zuschauer eingefunden. Sie sahen einen verdienten Sieg der Süddeutschen, die die einheitlichere, technisch bessere und durchschlagskräftigere Mannschaft stellten. Diese Mannschaft war in allen Teilen gut. Ein besonderes Lob gebührt dem Abwehrtrio, das oft unter dem starken Druck des stürmisch angreifenden Gegners stand, aber allen Angriffen Stand hielt. Nach dem Austausch von Blumensträußen und Wimpeln begann der Kampf mit überlegenem Spiel der Süddeutschen, die auch bald durch den Halbrechten Müller zum Führungstor kamen. Wenig später erhöhte Förschler auf 2:0. Die Franzosen gingen dann, angefeuert durch ihre Landsleute, zu kräftigen Gegenangriffen über. Jakob und seine beiden Vorderleute wehrten aber erfolgreich ab. In der 35. Minute wartete dann Rühr mit einem Alleingang auf, bei dem er die französische Hintermannschaft umspielte und zum dritten Treffer einfenden konnte. Die zweite Halbzeit verlief etwas ausgeglichener. wenn auch stets die bessere Ballbehandlung und das flüssigere Zusammenspiel der Süddeutschen erkenntlich blieb. Zunächst drängten die Franzosen stark, aber ihre Angriffe wurden erfolgreich abgeschlagen. Nach verteiltem Spiel gab es dann einen schönen Endspurt der Süddeutschen, der auch durch Fath (Worms) noch einen verdienten vierten Treffer einbrachte. Die süddeutsche Mannschaft fand beim Publikum vor und nach dem Spiel eine herzliche Aufnahme. Buntes Allerlei. Kleines Abenteuer im Hotel. Der amerikanische Filmschauspieler W. "Beerb, der mit einer Rolle in dem Metro-Goldwyn- Mayer-Film „Menschen im Hotel" (nach dem Roman von Vicki Baum) auch in Deutschland bekannt wurde, erzählte einem Hollywooder Reporter folgendes Erlebnis: „Das war vor zig Jahren, in Florida, während meiner Hrlaubszeit. Eines Abends kriege ich Bummelgelüste, na, es mag so gegen elf, Halbzwölf gewesen sein, mache mich hübsch und schlendere so ganz gemütlich den Korridor runter, als mich plötzlich ein Kerl anrempelt, anscheinend furchtbar erschrocken über den Zusammenstoß, der für ihn bei meinem harten Schädel wahrscheinlich kein reines Vergnügen war, entschuldigt sich sehr höflich und entschwindet im Hintergrund. Na, ich denk mir nichts weiter, fahre runter, will nochmal nach der Hhr sehen — ach du Donnerwetter — die Hhr ist weg! Die muß der angerempeltS Kerl haben! Ich wieder rauf, renne den Korridor entlang, erwische ihn richtig, dreh ihn um, lang ihm ein paar und nehm" mir die Uhr zurück. Sehr schön, sehr geistesgegenwärtig, lob ich mich in Gedanken. Na, als ich morgens nach Hause komme, hab ich zwei Hhren: die andere lag auf dem Nachttisch." Was Gre a G^rbo darf. Wie Londoner Blätter berichten, hat Greta Garbo ihren Vertrag mit Metro Goldwyn Mayer unter Bedingungen erneuert, die ihr eine einzigartige Stellung im Bereich der Hollywooder Filmwelt sichern. Sie bedingt sich dabei ausdrücklich das Recht aus, ihre Film-Texte selbst auszuwählen, ebenso ihre Partner, ihre Regisseure, und anzuordnen, in welchen Ländern ihre Filme gegeben werden dürfen. Der nächste Film, in dem sie auftreten wird, behandelt einen historischen Stoff: die Geschichte der ebenso exzentrischen wie genialen Königin Christine von Schweden, der Tochter Gustav Adolfs. Den Plan, diese Gestalt zu verkörpern, hegt die Filmdiva schon lange, aber bereits füns Textdichter haben sich vergebens an dem Stoff versucht. Nun soll Walter Wan - g e r unter Mitwirkung der Garbo ein endgültiges Drehbuch ausarbeiten. Wenn die Künstlerin in Europa bleibt, so werden Regisseure, Mitwirkende usw. aus Hollywood zu ihr geschickt werden, und es wäre damit der erste Fall gegeben, bei dem ein europäischer Star nicht nach Hollywood geht, sondern Hollywood zu ihm kommt, wie seinerzeit Mahomed zum Berge. Wirtschaft. Kredit und Vertrauen. Der Rus nach staatlicher Hilfe und ilnte» stühung wird häufig verbunden mit einer übertriebenen ungünstigen Darstellung der eigenen Verhältnisse. Die betreffenden Wirtschaftskreise vergessen, daß die Hebertreibungen schnell bekannt werden und daß dann ihre wirkliche Not leicht unterschätzt wird. Aber auch sonst schaden Hebertreibungen noch. Wie oft z. B. kommen Klagen über Kapital- und Kreditmangel. Aber welcher vernünftige Mensch, welches Geldinstitut wird seine eigenen, ober die ihm anvertrauten Ersparnisse in eine Gegend, an eine Berufs- gruppe oder an einen Betrieb ausleihen, wo die Verhältnisse immer schwarz in schwarz geschildert werden! Der Kredit folgt dem Vertrauen, das ist eine alte Erfahrung. Wer kein Vertrauen genießt, bekommt keine oder nur sehr teure Darlehen. Diejenigen, die in den letzten Jahren das Ven- trauen zu sich untergraben haben, ziehen jetzt die bittere Lehre, daß auch die Hilfsmittel des Staates sehr beschränkt sind und daß Selbsthilfe sicherer und besser ist. Die Selbsthilfebestrebungen gewinnen neuerdings stark an Boden. Beim Sparen, einem der wirtsamsten Selbsthilfemittel, zeigt sich das in dem Anwachsen der Spareinlagen bei den Sparkassen. Zwar ist Kapital in Deutschland aus vielen Gründen sehr knapp. Aber das Heraus- kommen der aus falscher Angst gehamsterten Banknoten, die stärkeren Einzahlungen bei den Sparkassen und manche andere Anzeichen berechtigen zu der Hoffnung, daß allmählich auch in Deutschland wieder eine normale Kreditpolitik möglich wird. * • D i e Devisenhöch st betröge im März. Der Reichswirtschaftsminister hat ange- orbnet, bah ber Grunbbetrag ber allgemeinen Genehmigungen für bie Wareneinfuhr im Monat März» nur bis zur Hohe von 50 Prozent in Anspruch genommen werben barf. * D i e Indexziffer der Großhandelspreise. Die vom Statistischen Reichsamt für den 8. 2. 1933 berechnete Indexziffer der Großhandelspreise stellt sich auf 90,5 (1913 = 100); sie ist gegenüber ber Vorwoche (93,7) um 0,2 Prozent zurückgegangen. Die Inberzif- fern ber Hauptgruppen lauten: Agrarstoffe 80,3 (minus 0,6 Prozent), industrielle Rohstoffe und Halbwaren 87,1 (unv.) urä industrielle Fertigwaren 112,3 (unv.), hiervon Produktionsmittel (114,6), Konfumgüter 110,6 (beide unverändert). Frankfurter Eiermarkt. Frankfurt a. M., 11. Febr. Im Frankfurter Eiergroßhandel hat sich die Marktlage wider Erwarten gebessert. Die Tatsache, daß weit weniger Angebot an den Markt kam, als man infolge der milden Witterung angenommen hatte, führte zu Preiserhöhungen von 0,5 bis 1,25 Pf. Der Kleinhandel hat größere Deckungen vorgenommen, so daß das Geschäft sehr lebhaft war und sich Materialmangel einstellte, zumal aus dem Osten und dem Balkan kaum Ware angeboten wurde. Es notierten in Pfennig per Stück loco Frankfurt (Main): Jugoslawen 8 bis 8,5, Rumänen 7,75 his 8,50, Holländer 8,75 bis 11, Flandern 8,75 bis 9,50, ungestempelte bayerische ßanbeier 8,50 bis 9, deutsche Frischeier je nach Gröhe 8,50 bis 12, Italiener, "Bulgaren, Russen, Polen und Dänen nicht am Markt. Frankfurter Buttcrmarkt. Frankfurt a. M., 11. Febr. Die Tendenz des Buttermarktes ist sehr flau geworden, da dem erhöhten Angebot keine nennenswerte Kaufneigung des Konsums gegenüberftanb. Desonbers geringe "Butter war reichlich angeboten und 5 bis 10 Mark niedriger: bessere Qualitäten ließen im Preise zwar auch von 4 bis 6 Mark nach, doch war hier das Angebot nicht so groß und auch die Nachfrage etwas besser. Die Verkaufspreise des Großhandels lauten (in Zentner-Tonnen): süddeutsche Butter 93 bis 92, deutsche Markenbutter 102 bis 106, holländische Markenbutter 112 bis 115 Mark. Kurszettel her Berliner und Frankfurter Börse. Die hinter den Papieren angeführten Ziffern geben die Höhe der zulegt beschlossenen Dividende an. — Reichsbankdiskonl 4 o. H.. Lombardzinsfuß 5 v. H. Zrantsuri a. Dl. denn. Schluß- kurS Schluß!. Abend- börs Schluß- iurS Schluß!, mittag- böcse Datum 10.2. I 11-2. 10.2. 11.2 6% Deuische RelchSanlethe v. 1921 78,5 78.75 78,75 78,75 6% ehem.7% Di. Reicheanl. v. 1929 — 94 93,5 93,5 b^r% Donng-Anleihe von 1930 .. teutfdje Ant.-Ablos.-Schuld mb 82 81,5 82 81,9 AuSlvs.Rechten _______ . 66,4 66,5 65,8 66 DeSgl. ohne Auslos.-Rechte...... 6% rbein.8% Hess. Botkesiaat 1929 9,4 9,3 9,13 9.1 (rückzahlb 102%) .. . 75,25 75,5 75 Oberhessen Provinz.Anleihe mb Ausl »s.-Rechten .......... Deutsche Komm. Cammelab l.An 62 — - 75 leihe Serie! mit AuSlos.-Rechten 6% ehem. 8% Franks. Hhp.-Bant 0,75 61 59,25 60,65 Golbpse. 15 unkündbar bis 1935 6% ehem. 7% Franks. Hnp.-Banl 83,5 84,25 — - Goldpse. 16 unkundbar bis 1930 6)4% ehem. 4%% Franks. Hyp. Bank.LIgu..Psanbbriese ..... 83 83,9 - - 86 86,9 _ 6)4% ehem. 4',.% Rheinische Hyp.-Vank-Ligu.-Goldpse. ... 6% ehem. 8% Pr. LandcSpsand 85,65 86 - — brtcsanstalt, Psandbrtefe R. 19 6% ehem. 7% Pr. Landeüpsand briesanstalt, Pfandbriele R. 10 83,5 83,5 — 83.5 83 83,5 — — 4% Oefterteldjtldie Goldnnie... 4,20% Ccftenetdilfdte ©ilbenenfe 4% Ungarische Goldreme 4% Ungarische 6tnai»rcnte v. 1910 4ty% DeüflL uvn 191.3 6% adgeli. Goldmexikaner von 99 4% Türtische gollanleilie von 1911 4% Türkische Bagvadbahn-Anieihe Serie I . ................. 4% deSgl. Serie II ............ 6% Rumän. vereint). Rente v. 1903 4^%Rum2n.vereinh.Renlev.l913 4% Rumänische vereint». Rente .. 8%% Anatolier ............... — — — 1,4 — — 1,4 —— * — — — — —— — — — 6,25 6,4 6,5 6,45 5.45 5.45 5.45 5,4 — — 5,85 5,9 5,9 5,85 5,9 7 7 6.8 —» 10,85 10,75 10,9 —— 5.75 5,8 5,7 5,75 - 25 25 24,9 .yraiitmr ficrun Schluß- kurS Schluß!. Abendbörse Schluß- kurS Schluß! mittag« börse Dalum 10.2. 11.2. 10.2. 11.2. Hamburg-Amertla-Patt-i ..... 1 17,5 17,5 17,5 17,75 Hamburg-Südam. Dauipsschiss. 0 38.5 Hansa Tampsschiss........... 0 — —— _ Norddeutscher Lloyd ........ 0 17,9 42 17,9 42.4 18 41,75 Sl-G. für Verkehrswesen Akt. .. 0 41,5 i^kllincr Handelsgesellschaft.... 4 97 97 97 97 C^nTnun- und Privat Bank... Deutsch>