’utietL Dienstag, lO. Oktober 1933 Nr. 237 Zweites Blatt Gießener Anzeiger (General-Anzeiger für Gberhesfen) Vekanntmachungen des persvnalamtes lassen. t e u Der Polizeioberst Karl Fendel-Sartorius zu Darmstadt wurde auf Grund des Art. 17 des Gesetzes über die Schutzpolizei unter Anerkennung der dem Staate geleisteten Dienste mit Wirkung vom 1. Oktober 1933 aus dem Hessischen Staatsdienst ent- Wenn der Plan eines Reichssprachamtes Wirklichkeit wird, dann wohl in der Form, daß diese Auskunstsstelle des Sprachvereins amtlichen Charakter erhält und vor allem mehr als bisher mit der darstellenden Kunst zusammenarbeitet — mit Bühne, Rundfunk und Tonfilm, um die Pflege der lebendigen Sprache von höherer Warte aus zu unterstützen. tiger Wirkung auf ------- Wiederherstellung des Berufsbeamtentums aus dem hessischen Staatsdienst entlassen. Rach § 2 des Gesetzes zur Wiederherstellung des Berufsbeamtentums vom 7. April 1933 wurden folgende Beamte behandelt: Polizeioberst a. D. Sigismund F r e y e r zu Darmstadt, Polizeiverwaltungs- inspektor i. R. Franz Hordacher zu Enkenbach (Pfalz). Ernannt wurden: am 1. September 1933: der Schulamtsanwärter Georg Reinhard aus Mainz unter Berufung in das Beamtenverhällnis zum Lehrer (Turnlehrer) an der Volksschule zu Mainz mit Wirkung vom 1. September 1933 an; am 21. September 1933: der Studienrat an dem Landgraf-Lud- wigs-Gymnasium in Gießen Dr. Paul W o l k e w i tz zum Oberstudiendirektor an dem Landgraf-Ludwigs- Gymnasium in Gießen mit Wirkung vom 1. Oktober 1933 an; am 26. September 1933: auf Grund des § 5 des Gesetzes zur Wiederherstellung des Berufsbeamtentums vom 7. April 1933 der Rektor an der Volksschule zu Friedberg Rudolf Meyer zum Lehrer an der Volksschule zu Großen-Linden, Kreis Gießen, Daten für Dienstag, 10. Oktober. 1825: der Präsident der Südafrikanischen Republik Stephanus Johannes Paulus Krüger auf Farm Vaalbank geboren; — 1861: der Nordpolfahrsr Fridtjof Nansen auf Store Pröen bei Oslo (Chri- stiania) geboren; — 1873: der Forfchungsreifende Herzog Adolf Friedrich zu Mecklenburg in Schwerin geboren. Bergsteiger-Schicksal am Mont Blanc Ein dramatisches Ringen ums Leben zwischen den Schneegletschern des Mont Blanc wird von den überlebenden einer Bergsteiger-Gesellschaft in Mailänder Blättern geschildert. Sieben Männer, die alle geübte Alpinisten waren, unternahmen einen Aufstieg nach dem Mont Blanc auf dem Weg über die Aiguille Blanche, erreichten den Torre Gug- lielmina, wo ste die Rächt verbrachten, und befanden sich endlich auf dem Col de Peteret. Dis dahin war alles gut gegangen. Run aber gerieten sie in einen furchtbaren Schneesturm, der ste zwang. Unterschlupf in einem Gletscherloch zu suchen. Am Morgen des folgenden Tages war das Wetter eher noch schlechter geworden, und da keine Hoffnung für den weiteren Aufstieg bestand, beschloß die Gesellschaft zurückzugehen. Der Abstieg aber wurde ihnen infolge des gefallenen Reuschnees unmöglich, und so blieb ihnen nichts anderes übrig, als einen Versuch zu machen, sich nach der Courmaheur-Seite des Berges durchzukämpfen, auf der das Wetter bester zu sein schien. Sie erreichten einen Punkt, der etwa 400 Meter vom Gipfel des Berges entfernt war, und wurden hier von der Rächt überrascht. Sie mußten Halt machen, und am Morgen begann der Sturm von neuem zu wüten. Den ganzen Tag über kämpften die ermüdeten Männer mit den Unbilden der Witterung, um die Spitz« zu erreichen. Aber ste gerieten in einen Schneesturm, der jedes Vorwärtskommen unmöglich machte, und sahen sich gezwungen, einen Unterschlupf zu suchen. Sie fanden ihn schließlich in einer Eishöhle, in der ste sich eng zusammendrängten. Der Sturm, der ununterbrochen raste, hielt sie die ganze Rächt und die beiden folgenden Tage in der grausigen Kälte fest. Ihre Rahrungsmittel waren erschöpft, und do sie nun den Tod durch Verhungern oder Erfrieren voraussahen, so beschlossen die beiden Kräftigsten von ihnen,-sich nach der Dallol-Hütte auf der französischen Seite des Berges aufzumachen, um vielleicht dort Rahrung und Hilfe zu finden. Es glückte ihnen auch, zu der Hütte zu kommen, und sie fanden dort, was sie ersehnt hatten. Doch in der Rächt komrte keine Rettungsexpedition abgehen, und so brachen sie erst am andern Morgen, begleitet von fünf Offizieren und 15 Soldaten des 4. Alpen-Regiments, dis unterdessen zu Hilfe gesandt worden toaren, nach der Eishöhle auf. Mit der größtmöglichen Schnelligkeit unternahm man den Aufstieg und fand vor der Hohla die drei überlebenden der Gesellschaft, die sich hier zusammendrängten, um etwas Wärme von den Sonnenstrahlen zu empfangen. Die beiden andern waren erfroren. Aber er kriegt kein Kommando heraus. „Das Gewehr über!" heißt bei ihm etwa „tatata - zck!" Aber der Griff sitzt. Nachdem er einem Nachersatzpionier, der diese Art des Kommandierens noch nicht kannte und im Gliede lachte, fürchterlich ans Maul geschlagen hat, lacht kein Mensch mehr. Dies ist jetzt der zweite Hauptmann. Die vierte Kompagnie. Pioniere stehen im Schatten. Nur bei Transporten hat man sie zusammen, sonst gehen sie in alle Winde. Man muß sich morgens jeden Mann ansehen, ob man ihn auch noch einmal lebend wieder- bekommt. Pioniere stehen im Schatten, weil sie sich gegen den Tod nicht wehren können. Er schlägt zwischen sie und nimmt, wie es ihm gefällt. Mit dem Spaten oder der Kreuzhacke in der Hand ist gegen den Tod nichts auszurichten, wenn nicht einmal ein Gewehr hilft. Pioniere stehen im Schatten. Jeder will etwas von ihnen. Keinem machen sie es recht. Es sagt nicht einmal jeder dankeschön, wie der Augustaner- major bei Przemysl. Wer einsam und im Schatten durch die Lande marschiert, macht die Augen auf, aber hält den Mund. Spricht nur, wenn er gefragt wird, aber denkt sich sein Teil. Und handelt. Der Hauptmann sagt, wir seien ja gar keine Feldpioniere mehr, sondern eine kavaue Armierung. Der Unteroffizier Joch, der bei Przemysl so mit dem Bayern stotterte, benutzt eine Fliegerrippe als Spazierstock. „ ri Er ist im Besitze des Eisernen Kreuzes erster Klasse. Schiedsgericht für gutes Deutsch. DomsalschenKommazurSprachhUfe.-Von derArbeitdes Deutschen Sprachvereins Von Egon Larsen. Der Neichsminister des Innern, Dr. Frick, hat an die Reichsstatthalter sowie die Reichs- und Landesbehörden ein Rundschreiben gerichtet, in dem er die Wichtigkeit eines klaren und guten Amtsdeutsches betont. „In der Pflege der deutschen Muttersprache", so heißt es in diesem Erlaß, „müssen die öffentlichen Behörden aller Verwaltungszweige beispielgebend wirken". Wir berichten im Folgenden über die in sprachlichen Dingen entscheidende Instanz, die amtlichen wie privaten Personen gern und gut Auskunft und Rat erteilt. „Auskunstsstelle" — man denkt an einen Kiosk mit Schalterfenster und Publikumsschlangen. Aber die Fragen, die von der „A u s k u n f t s st e l l e des Deutschen Srachvereins" beantwortet werden sollen, eignen sich nicht für betriebsames Großstadttempo; sie gehören in die stille Stube des Gelehrten. Diese Stube befindet sich in Berlin- Lichterfelde, und der Gelehrte ist Professor Dr. Oskar Streicher, seit fast dreieinhalb Jahrzehnt Schriftleiter des „Deutschen Sprachvereins". Unser Gespräch wird unterbrochen — Professor Streicher wird am Fernsprecher verlangt. „Ja, bitte? — Nein, es muß in diesem Falle „scheinbar" heißen, nicht „anscheinend". Natürlich, das Komma wäre falsch. Sie haben also recht, und Ihr Chef, der Ihnen das Komma angesagt hat, ist im Unrecht ..." — Professor Streicher hängt ein. „Das war ein kleines Büromädel — durchaus kein seltener Fall, daß man mich vom Schreibmaschinentisch aus als Schiedsrichter anruft. Weiß der Himmel, woher die Damen unsere Auskunstsstelle kennen. Jedenfalls freue ich mich, auch auf diese Art für gutes Deutsch werben zu können. Meine Kundschaft ist recht bunt, wie Sie sehen ... Da kann schon im nächsten Augenblick ein Ministerium anrufen, um irgendeinen Sprachzweifel zu klären. Oder ein Bezirksamt will bei der Benennung einer neuen Straße sicher gehen und fragt, ober es „Sundgau-Weg" oder „Sund- gauer Weg" heißen muß. Das alles sind noch verhältnismäßig einfache Fragen. Schwieriger und wichtiger find die Aufgaben, die gelegentlich von der Industrie gestellt werden — wenn es z. B. um die Abgrenzung der Begriffe „Kautschuk" und „Gummi" handelt; große Sitzungen haben wegen dieser Frage schon in Wirtschaftskreisen stattoefunden, da bedeutende Werte davon abhängen. Nicht ganz so wichtig, aber auch nicht leichter zu beantworten sind literarische Fragen, die man uns stellt, obwohl sie weniger in unser Gebiet einschlagen: manch einer will durchaus wissen, woher dies Zitat st a m m t ... Auf Grund des § 4 der Zweiten Verordnung zur Durchführung des Gesetzes zur Wiederherstellung des Berufsbeamtentums wurde der Kanzleigehilfe Nicolaus Höbe! beim Forftamt Lengfeld aus dem Staatsdienst mit sofortiger Wirkung entlassen. Neben diesem „Kleinkram" der Auskunftsstelle läuft aber noch die Arbeit der S p r a ch h i l f e. Sie besteht darin, Gesetzentwürfe, Verordnungen, wichtige Verträge, behördliche Vorschriften und Erlasse und ähnliche Manuskripte auf ihre sprachliche Genauigkeit hin durchzusehen, Fehler zu verbessern. Unklares deutlicher zu fassen — eine Arbeit, die oft in juristische Randgebiete führt. Professor Streicher hat schon 1909 die grundlegende und beispielgebende Aufgabe dieser Art zum ersti-n Mal durchgeführt: die sprachliche Umarbeitung der gesamten Reichsversicherungsordnung. Er hat Ausdrücke wie „Wochengeld", die uns heute selbstverständlich sind, gefunden und an Stelle umständlicher Zusammensetzungen in den Sprachgebrach eingeführt. Allein seit 1923 sind in der „Sprachhilfe" 5 0 0 große Entwürfe sprachlich umgearbeitet worden. Vor einigen Jahren bestellte das Reichs- arbeits- und Reichsinnenministerium eine Art Lehrbuch für Beamte, das den Amtsschimmel aus der Behördensprache vertreiben soll und bereits 1931 in über 70 000 Stück im ganzen Reich verbreitet wurde: die „Fingerzeige für die Gesetzes- und Amtssprache". Wenn in letzter Zeit im Amtsdeutschen viele alte Zöpfe gefallen sind, so ist dies nicht zuletzt der Arbeit Professor Streichers zu verdanken, der von dem Grundsatz ausgeht: der Bürger, der ein Gesetz oder eine amtliche Verfügung nicht versteht, verliert sein „Staatsgefühl". 1934 an. Heb ertragen wurden am 22. September 1933: dem Lehrer Otto Weitz an der Berufsschule zu Vilbel, Kreis Friedberg, die Stelle eines hauptamtlichen Berufsschullehrers an der Berufsschule zu Nidda, Kreis Büdingen; dem Lehrer Jakob Baßmann zu Fauerbach bei Nidda, Kreis Büdingen, eine Lehrerstelle an der Volksschule zu Wenings, Kreis Büdingen; dem Lehrer Heinr. Henß zu Steinfurth, Kreis Friedberg, eine Lehrerstelle an der Volksschule zu Bad-Nauheim, Kreis Friedberg; dem Lehrer Albrecht Weigel zu Bodenrod, Kreis Friedberg, eine Lehrerstelle an der Volksschule zu Offenbach a. M.; sämtlich mit Wirkung vom 1. Oktober 1933 an. Mehr als 1,5 Millionen Kraftfahrzeuge in Deutschland. Am 1. Juli d. I. wurde, wie von amtlicher Stelle mitgeteilt wird, im Deutschen Reich eine Gesamtzahl von 1 562 823 Kraftfahrzeugen, die sich im Verkehr befanden, ermittelt. Von der Gesamtzahl entfielen auf Krafträder 852 776, auf Personenkraftwagen 522 209, Lastkraftwagen 155 219, Zugmaschinen 27 539, Kraftwagen für Feuerlöschzwecke 3481 und Straßenreinigungsmaschinen usw. 1599. Außerdem waren noch 120162 vorübergehend abgemeldete Kraftfahrzeuge vorhanden. In der 23er= teilung auf die einzelnen Größenklassen zeigt sich eine starke Zunahme der kleineren Fahrzeugtypen. Der Bestand an steuerpflichtigen Krafträdern hat z. B. abgenommen, während die Zahl der Kleinkrafträder sich um ein Zehntel, die der kleinsten Maschinen mit höchstens 75 ccm Hubraum sogar um ein Fünftel erhöhte. Statt stärkerer Krafträder sind offenbar mehr kleinere Kraftwagen gekauft worden. Beträchtlich, um über ein Viertel, war nämlich der Zuwachs in Personenwagen, die Motoren mit bis zu 1000 ccm Hubraum haben. „Dasselbe wie ich, Kalewe!" Seitdem sieht er den Leutnant von der Seite an. Mit Ypern und dem Kanal ist es nichts geworden. Jetzt ist auch das Wytschaete wieder weg. Vier Mann gaskrank aus Gheluvelt zuruck. Man kann sie wenigstens noch lebendig abfahren. Nachmittags kommt ein Gewitter hoch. Der Blitz haut in den Wetterdrachen, der auf der Wiese steht, und läuft in einer feurigen Schlange den Draht entlang in die Erde. Eisenbeton und Draht. Draht und Eisenbeton. Man ist ein besserer Bauunternehmer. Es huschen sechs schnelle Engländer, kleine drahtige Jagdmaschinen, über die Pappelkronen auf die Ballons zu, schießen Brandraketen ab und kreisen um die Leberwürste. Einer brennt schon. Die Flaks krachen. MG.s rattern. Brennt noch einer. Vier Fallschirme mit Beobachtern segeln. Ein Flieger beschießt die Puppe unter dem Fallschirm. Pfui! Das darf man nicht tun. Brennt der dritte. Ein Flieger geht steil abwärts Bravo. Jetzt brennt auch der vierte Ballon. Zweiter Flieger haut in die Pappeln. Dritter Flieger ist unsicher. Taumelt. Kommt über die Pappelkronen. Sackt ab. Setzt auf der Wiese hart auf. Beide Flügel abgebrochen. Motor in der Erde.' Kleines, blondes Kerlchen mit Brustschuß unter dem Fliegerabzeichen. Die Augen schon gebrochen. . Jappt noch ein paarmal wie em Sperling, den man aus dem Baum geschossen hat. Zittert sich aus. Streckt sich. Aus. Aber den Ballon hat er doch angesteckt. Sie erzählen, daß nur ein Flieger wieder über die Stellung gekommen ist. mit sofortiger Wirkung; der planmäßige außerordent- liche Professor und Prosektor am Anatomischen Institut der Landesuniversität in Gießen Dr. Hellmuth Becher zum ordentlichen Professor für Anatomie an der Landesuniversität Gießen mit Wirkung vom 1.Oktober an; der Lehrer an der Volksschule zu Darmstadt Adam Born zum Stadtschulrat bei dem Stadtschulamt in Darmstadt mit Wirkung Dum 1. September 1933 an; der Rektor an der Volksschule zu Offenbach a. M. Karl Born zum Kreisschulrat bei dem Kreisschulamt in Groß-Gerau mit Wirkung vom 1. Oktober 1933 an; der Lehrer an der Volksschule zu Darmstadt Ludwig Schanz zum Rektor an dieser Schule mit Wirkung vorn 1. Oktober an; der ordentliche Professor für Baukunst an der Technischen Hochschule zu Darmstadt Dr.-Jng. Ludwig Wagner zum Direktor der Kunst- und Gewerbeschule in Mainz mit Wirkung vom 16. September 1933 an. „Wir wollen nur beraten, belehren und empfehlen — aber nicht befehlen!" erklärt uns der Professor. „Denn die Sprache, das lebendigste Gut eines Volkes, läßt sich ebensowenig kommandieren wie das Volk selbst. Wir versuchen nur, sprachliche Zweifel zu bereinigen — und das ist ein unerschöpfliches Gebiet, wie uns die Erfahrung täglich von neuem zeigt. Brieflich, telefonisch, persönlich werden uns die Fragen oorgelegt; aus allen Schichten des Volkes kommen die Fragesteller: Beamte, Lehrer, kaufmännische Angestellte, Verbände, große Unternehmen, Ministerien. Oft werden gleich Dutzende von Fragen gestellt — ja ich erinnere mich an einen Brief, der 54 Fragen auf einmal enthielt! Alljährlich erledigen wir ein Arbeitsmaß von mehreren taufend Antworten." „Und was kostet so eine Auskunft, Herr Professor?" „Kc-'ten? Nein, das gibt's bei uns nicht. Wir sind ein gemeinnütziges Unternehmen." „Wollen Sie uns ein paar interessante Beispiele erzählen?" Der alte Herr nimmt einen Briefstapel vom Schreibtisch. „Hier; eine Parfümerie in Braunschweig möchte sich gern „verdeutschen". Aber der Kampf, den wir gegen undeutsche Bezeichnungen führen, ist schwer. Wie übersetzt man Parfümerie? Frühere Vorschläge wie „Duftei" oder „Duftladen" klingen komisch. Wir haben daher „Schönheitsmittel^ vorgeschlagen. Der nächste Brief: ein Jndustrieoerband fragt an, ob es „zugehörend" oder „zugehörig" heißt. Weiter: eine Neichsbcchn- direktion will wissen, ob Maulkörbe „beißsicher" ober „bißsicher" verlangt werden sollen. Ich habe einfach zu einem „sicheren" Maulkorb geraten, sonst könnte es nämlich so aufgefaßt werden, als müsse der Maulkorb „beißsicher" im Sinn von „treffsicher" sein. Weiter will man dort wissen, ob das Briefdatum „Hannover den soundsovielten" mit oder ohne Komma geschrieben werden soll — eine alte Streitfrage. Wir halten das Komma für überflüssig. Nächste Frage: ein Handelslehrer in Köln bittet um Auskunft, ob Schiffe mit männlichen oder sächlichen Namen ebenfalls als weiblich behandelt werden müffen; ob der Buchstabe y als Konsonant oder als Vokal gilt. Wieder eine Reichsbahndirektion schickt uns hier das Muster einer neuen Fahrkarte und bittet um Verdeutschung des Ausdrucks „Blanko-Billett", wir haben „Leerkarte" vorgeschlagen. Eine Fachzeitschrift fragt, ob es „dies" ober „dieses" bitten wir zu berücksichtigen" heißen muß ..." Der Kanzleiangestellte Max Friedrich M a n - f e l beim Amtsgericht Worms wurde mit sofor- Wirkung auf Grund von § 4 des Gesetzes zur Auf Grund des § 4 der Zweiten Verordnung zur Durchführung des Gesetzes zur Wiederherstellung des Berufsbeamtentums wurde der Hilfsforster Ernst Sch ne ucker beim Forftamt Alsfeld aus dem Staatsdienst mit sofortiger Wirkung entlassen. Aus Grund des § 3 des Reichsgesetzes über die Rechtsstellung der weiblichen Beamten vom 30. Mai 1932 und 30. Juni 1933 wurde aus dem hessischen Schuldienst entlassen am 19. September 1933 die Lehrerin Marie D ö r r an der Volksschule in Schotten auf ihr Nachsuchen mit Wirkung vom 1. Oktober 1933 ab. v t ri f Aus Grund des § 4 des Gesetzes zur Wiederherstellung des Berufsbeamtentums vom 7. April 1933 wurden aus dem hessischen Staatsdienst mit sofortiger Wirkung entlassen: am 26. September 1933: der Direktor der Hessischen Landesbibliothek in Darmstadt, Dr. Hans Wilhelm E p p e l s h e i m e r ; die Lehrerin an der Volksschule zu Mainz Maria H a r 11 e b ; der Gewerbelehrer an der Fachschule für Elfenbeinschnitzerei und verwandte Gewerbe zu Erbach i. O. Emil Straub. mx. , ri , Auf Grund des § 6 des Gesetzes zur Wiederherstel- lu.ig des Berufsbeamtentums vom 7. April 1933 wurde in den Ruhestand versetzt: am 21. September 1933: der Direktor am Pädagogischen Institut zu Mainz bei der Technischen Hochschule Darmstadt Dr. E. Feldmann mit Wirkung vom 1. Januar Wir hatten die Front. Von LLlrich Sander. In den „Pioniere n" von Ulrich Sa sitz e r, die im Verlage Eugen Diederichs in Jena erschienen, haben wir ein Buch, das in männlich reifer Haltung dem Erlebnis des Krieges den für uns gültigen Ausdruck gibt Wir veröffentlichen daraus den folgenden Abschnitt: Immer im silbernen Flandern. Eines Morgens ist unten im Süden etwas los. Um Wytschaete. Die Engländer haben angefangen. Ein Teil der Stellung ist in die Luft geflogen und der Bogen zum Teil verloren. Auch Messines ist weg. Aber in den Betonkästen halten sich noch tagelang Maschinengewehre. Sergeant Kalewe läuft mit großen, drohenden Augen herum. Man spricht am besten nicht mit ihm. Was er denkt, weiß man. Es ist und bleibt ein gottverfluchtes Wytschaete. Die Gräber werden nun wohl längst um und um gewühlt sein. Und wieder begraben. Und wieder ausgewühlt. Ob die „black watch" wieder dabei gewesen sind? Damals stand bei ihnen der Bruder von Tante Neuem in Wolgast, kam verwundet in deutsche Gefangenschaft, aber hat sich durch die Knicks wieder daoongemacht. Fixer Junge offenbar. Pionier Althaber und Wendt am Pionierpark Veldhoek nachts gefallen. Volltreffer auf die Förderbahn. Menschen und Wagen in Fetzen. In Terhand hat man den Friedhof im Dorf. Drei Schritte D' der Tür. Nahebei. Der Tabak setzt die zweiten Blätter an. Schon drei Gräber. ^Jn der Luft wird es immer unruhiger. Vier Fesselballons stehen vor Terhand dicht nebeneinander. Die Gitterschwänze streichen gerade über die Pappelkronen weg. Nun wird es bei uns auch wohl bald losgehen. Meine Herren! Haltet mir die Leute zusammen! Auch in dem letzten stecken zwanzig Jahre Mühe und Sorge. Sergeant Kalewe fragt: „Was ist denn bas mit dem Dorf da geworden, Herr Leutnant?' ,Zn die Binsen gegangen, Kalewe.' „Dann ist damals alles... ? „Wollen von was anderem sprechen, Kalewe. M meinte man bloß, Herr Leutnant..." Em Bestechungsprozeß in Frankfurt. WSN. Frankfurt a. M., 9. Okt. Am 10. Oktober beginnt vor der Großen Strafkammer in Frankfurt a. M. die Verhandlung gegen den Kriminalpolizeirat Mührdel und den Syndikus Dr. jur. et rer. pol. Martin Marx. Mührdel, der unter dem alten Regime bis zuletzt Leiter der politischen Polizei war, wird Bestechung, Amtsunterschlagung, Urkunden- und Aktenbeseitigung in gewinnsüchtiger Absicht vorgeworfen. Dr. Marx soll sich der aktiven Bestechung, der unbefugten 21 mtsaus« Übung und der 21 n ft i f t u n g zur schweren Urkundenbeseitigung, Amtsunterschlagung und Verwahrungsbruchs schuldig gemacht haben. Die Verfehlungen sollen in den Jahren 1928 bis 1933 begangen worden sein. Der Angeklagte Dr. Marx war Syndikus des Zentralvereins Deutscher Staatsbürger jüdischen (glaubens, Geschäftsstelle Hessen-Nassau und Hessen. Den Ausbau der Organisation des Zentralvereins soll Dr. Marx, wie ihm die Anklage attestiert, mit großem Geschick vollzogen haben, er soll dabei aber gegen das erwachende Deutschland jede Gelegenheit ergriffen haben, die sich ihm zu einem Vorgehen gegen Angehörige der nationalen Parteien bot, und er soll sie teilweise bis in die höchste Instanz verfolgt haben. In der Verhandlung werden eine Anzahl Fälle, die so gelegen sein sollen, zur Sprache kommen. Die beiden Angeklagten sollen seit etwa 1928 Hand in Hand gearbeitet haben. Der Kriminalrat soll dem Syndikus amtliches Material, Auskünfte usw. zur Verfügung gestellt haben, wodurch er das Dienstgeheimnis verletzte. Er soll dafür Geschenke und Bargeld erhalten haben. Die Verhandlung wird darüber Aufklärung bringen, ob es sich hierbei nicht um Gaben für Spitzel handelte. Die Anklage führt 2 3 Fälle auf, in denen Mührdel sich zu Gegenleistungen verstanden haben soll, und in weiteren 14 Fällen soll es zu einer Materialaushändigung gekommen sein. Die unbefugte Amtsanmaßung wird darin erblickt, daß Dr. Marx noch nach feiner Ueberfieblung von München nach Frankfurt sich als Rechtsanwalt betätigt habe, cs wird aber behauptet, daß er dies nicht gegen Entgelt und nur bei Gelegenheit der Interessenvertretung in seiner Eigenschaft als Syndikus getan hat, und daß gewisse Umstände vor» liegen, die ihn vielleicht zu der Annahme berechtigen konnten, noch Anwalt zu fein. ^6 $9^ 9e9an9?r Ö“" bem '•«ne« hotte Don re LiebV?^oi> Meißen 0?ubt 'n kehrte Mrr Stti" ^u-um überall n; mQn kam fogar ^'Herren und LT ?Ql,ren- ieit merNben, unfrei« gement Unb Sie Wei herumkommt 'Ur vierzehn T^e achmal dletiüngs M) deutlich. Sie 'i°nd nur eine Art I mit bem ihr fo >ssen. von biefem hübschen n, noch etwa; aus« atürlichleit, sand er„ en, bie ihn, wo er irten. Igt) ' Minen ■ StadtNef 3 . et*. .Mvvoa>; Ubt hea en !zen! dem toem nen eibeol S.J.-fpor/ Vogelsbergsahrt der Standarte 254 durchgefü! Oer Gerätewettkamps Grohen-Linden - Sinn - Klafeld. Am Sonntag veranstaltete die NSKK.-Staffel der Standarte 254 eine Zuverlässigkests- und Werbefahrt rund um den Vogelsberg. Start und Ziel waren in Lauterbach. Die Fahrstrecke führte über Alsfeld, Kirtorf, Homberg a. d. Ohm, Grünberg, Lauter, Laubach, Schotten, Engelrod, Lauterbach. Mit Ausnahme der Kleinkrafträder (bis 200 ccm) mußte die 120 Kilometer lange Strecke zweimal durchfahren werden. Leider waren infolge des Regenwetters einige Stürze nicht zu vermeiden. Die Veranstaltung wurde als Touren- und Propagandafahrt nach folgenden Klaffen gewertet: Klaffe 2 Motorräder bis 200 ccm, Klaffe 3 Motorräder bis 300 ccm, Klaffe 4 Motorräder bis 500 ccm, Klaffe 5 Motorräder bis 1000 ccm, Klaffe 6 Motorräder mit Beiwagen: Klaffe 7 Personenkraftwagen bis 1300 ccm, Klaffe 8 Personenkraftwagen über 1300 ccm. Teilnahmeberechtigt war jener deutschstämmige Fahrer. Mannschaften waren nur von den nationalen Verbänden einschließlich Reichswehr, Volizei und Fabriken zugelassen. Die vor- geschrieoenen zu durchfahrenden Kilometer pro Stunde mußten von jedem Fahrzeug eingehalten werden, nur ein ganz geringer Zeitunterschied wurde auf den einzelnen Kontrollstationen freigelassen. Ueber- oder Unterschreitung der Zeiten wurde mit Strafpunkten belegt. Die Organisation der Veranstaltung lag in Händen des bewährten Staffelführers Nagel, das Wertungsgericht fetzte sich zusammen aus dem Standartenführer Münch, Sturmbannführer R i f f e r und Sturmführer N a - fiel. Für diese Fahrt waren von der Stadt Lckuter- nach, vom Brigadeführer Schmidt und mehreren Firmen zum Teil sehr wertvolle Preise gestiftet worden. Von den insgesamt gemeldeten 6 7 Motorrädern haben nach der ersten Runde 40 die Kontrollstation Lauterbach erreicht, von 2 9 gemeldeten Wagen traten 23 die zweite Rundfahrt an; während der zweiten Runde fielen dann nochmals drei Krafträder und zwei Wagen aus. Gegen 16.20 Uhr trafen die letzten Fahrzeuge spielten, keinesfalls aber körperlich unterlegen mären. Für die weiteren Derbandsfpiele berechtigt die Leistung der Männerturner zu großen Hoffnungen. Zum Lobe beider Mannschaften sei gesagt, daß das Spiel trotz der hohen Torzahl, in anständiger Weise durchgeführt wurde. Schiedsrichter D r o l s b a ch (Garbenleich) war dem Spiel ein gerechter Leiter. am Ziel bei der Turnhalle in Lauterbach ein. Am Abend fand dann, nachdem der Standartenführer Münch kurz über Zweck und Ziel einer solchen Veranstaltung gesprochen hatte, die Siegeroerkünbi- gung statt. Oie Ergebnisse. Klasse 2: 1. Preis Burschel-Fulda (Standard); 2. Preis Hartmann-Groß-Felda (DKW ); Anerken- nung: Römer-Groß-Felda (DKW.). Klaffe 3: 1. Preis Ruckelshaus-Alsfeld (DKW); 2. Preis Grün-Gießen (DKW.); Anerkennung: Oeft- reich-Hörgenau (Zündapp). Klaffe 4: 1. Preis Fronapfel-Fulda (Hörer); 2. Preis Rühl-Maar (Horex); 3. Preis Müller- Homberg (Triumph); Anerkennung: Buchegger- Lauterbach (Hörer) und Weber-Lauterbach (Horex). K l a s f e 5: 1. Preis Kühne-Lauterbach (BMW.); 2. Preis Sorg-Fulda (Tornax); 3. Preis Becker- Homberg (BMW); Anerkennung: Schlerett-Kissin- gen (BMW.), Krömmelbein-Lauterbach (BMW.), Schuchhardt-Alsfeld (BMW.), Lerch-Alsfeld (WW). Klaffe 6: 1. Preis Lübke-Gießen (AD.-Puch); 2. Preis Lutz-Alsfeld (BMW ); Anerkennung: Lud- wig-Nauheim (Triumph). Klaffe 7: 1. Preis Funk-Alsfeld (Opel); 2. Preis Dr. Balz-Friedberg (Opel). Klaffe 8: 1. Preis Otterbein-Schlitz (Mercedes- Benz); 2. Preis Hamesfuhr-Fulda (Röhr); 3. Preis Weil-Gießen (Opel); 4. Preis Braun-Windhaufen (Opel); Anerkennung: Haas-Giehen (Opel), Heiliger- Lauterbach (Adler), Hill-Alsfeld (NEU.). In der Klaffe 8, schwere Personenwagen, mußten die vier ersten durch Los entschieden werden. Den einzigen Mannschaftspreis, der ausaegeben wurde, errang die Fabrikmannschaft Alsfeld auf NSU. An die Preisverteilung schloß sich noch ein Ball an, zu dem die Standartenkapelle unter der Stabführung des Kapellmeisters Otter- dein (Lauterbach) fleißig auffpielte. zug aus der Siegerliste. Platzmangels wegen sind immer nur die paar ersten Sieger angegeben: Sportabteilung A (14 Teilnehmer über 18 Jahre): Fünfkampf: Ehrensieger Walter Klein, 89 P.; 1. Wilhelm Fey, 88; 2. Robert Stein, 82; 3. Rudolf Jung II., 77; 4. Richard Steinmüller, 75; 5. Erwin Stopp, 67 Punkte. Sportabteilung B (Teilnehmer unter 18 Jahren): Fünfkampf: 1. Hans Faber, 94; 2. Rudolf Holler, 87 Punkte. Zöglinge: 1. Karl Marten, 146; 2. Walter Schmidt, 133; 3. Walter Weber, 129; 4. Wilh. Zörd, 128, 5. Erich Weigel 117 Punkte. 3ugenbturner-Dberftufe (Achtkampf): 1. Walter Lang, 146; 2. Karl Weber, 128; 3. Hans Weller, 126; 4. K. Eyring, 124; 5. Helmuth Weber, 120 Punkte. Jugendturner - Unterstufe: 1. Herrn. Jung, 120; 2. Helmuth Hohbach, 108; 3. Hermann Hinterlang, 99 Punkte. Turnerinnen (Zehnkampf): 1. Emmi Ma- linowski, 172; 2. Hedwig Marten, 149; 3. Ella Kissel, Liese! Steinmüller und Ottilie Frey, je 148; 4. Hilde Weigel 139; 5. Elfriede Brückel, 137 Punkte. Turnerinnen, (Siebenkampf): 1. Emmi Malinowski, 125; 2. Ottilie Frey, Liesel Steinmüller, je 116; 3. Hilde Weigel, 113; 4. Herta Hock, 112; 5. Hedwig Marten, 110 Punkte. Jugendturnerinnen - Oberstufe: 1. ^Deutscher, fliege!* Der Werbefilm des Deutschen Lustsport-Derbandes „Deutscher, fliege!" zeigt die Entstehung des Flug- zeuges in den Werken des Leichtflugzeugbaues Klemm von der einfachen Spante bis zur Hua* U'gen Maschine. Er fuhrt den Zuschauer in Herr- l'chen Flügen durch die deutschen Lande bis in die Hohen der Alpenwelt, wo Meister Übet seine mag- MBgen Flugkunststückchen zeigt. Elli Beinhorn plauderte von ihren Flugerlebnissen. Das Schluß- wort zu diesem wundervollen Filmwerk, das be- stimmt überall da, wo es gezeigt wird, dem Flug- . ,neue. freunde gewinnen wird, sprach Reichsluftfahrtminister G o e r i n g, der in eindringlichen Worten die deutsche Jugend ermahnte, das Erbe derjenigen, die mit der Luftwaffe fielen, zu wahren und weiter auszubauen. Wir wollen und müssen eine fliegende Nation werden, darum: „Deutscher, fliege!". Schwimmeister als Sportlehrer organisiert. 3m Auftrage der Reichsleitung gebe ich folgende Verfügung des Reichsfportführers bekannt: Die staatlick geprüften Schwimmeister find im Gegensatz zu den in der „Reichsarbeitsgemeinschaft der Berufe im sozialen und ärmlichen Dienst" organisierten Bademeistern und Baoewärtern als Sportlehrer für das Fachgebiet Schwimmen zu betrachten. Als ihre Derbandsorganifation ist daher ausschließlich der Reichsverband Deutscher Turn-, Sport- und Gymnastiklehrer e. V. (im NS.-Lehrerbund) zu betrachten Den für Schwimmsport zuständigen Deutschen Schwimmverband habe ich veranlaßt, künftig nur solche berufsmäßigen Lehrkräfte zu beschäftigen, die Dem Reichsverband angehören. Gießen, 9. Oktober 1933. Reichsoerband Deutscher Turn-, Sport, und Gym- naftiklehrer e. V., im NS.-Lehrerbund. Rudolf Fischer, Bezirksleiter. 100<Öleter-(£ratt>l in 59,8 Sekunden. Mit einer famosen Leistung wartete am vorletzten Tage Des Olympia-Lehrganges der junge Schwimmer Fischer (Bremen) auf, der im Spandauer Stadtbad die 100-Meter-Crawl in 59,8 Sek. zurücklegte und damit neben Derichs als zweiter Deutscher unter der Einminutengrenze blieb. Handball im Gau XII der OT. Mio. Gießen Jugend — Io. Klein-Linden Jugend 23:0 (9:0). Am vergangenen Sonntag trug die Jugend- Mannschaft des Männerturnvereins ihr erstes Verbandsspiel aus; Gegner war die Mannschaft des To. Klein-Linden. Die Männerturner waren wieder in ganz großer Form. Der Mannschaft war ihr eifriges Training in jeder Spielphase anzumerken. (Konnten doch die Männerturner in den Zwei letzten Spielen ein Torverhältnis von 43:3 buchen!) — Sofort nach Beginn entwickelte sich ein schönes, flottes und faires Spiel, in dem die Gießener jederzeit tonangebend waren. Allerdings sei bemerkt, daß Tv. Klein-Linden nur mit 9 Mann MarHa Rinn, 130; 2. Marie Weigel, 114; 3. Marie Burger, 111; 4. Elisabeth Zörb, 100; 5. Erna Becker, 93 Punkte. Jugendturnerinnen • Unterstufe: 1. Tilli Rinn, 50; 2. Marianne Jung III., Lotte Euler und Irma Eyrina, je 40; 4. Elli Schmidt, 39; 5. Marie Hofmann, 38 Punkte. Fußball-Ergebnisse im Bezirk Gießen. Wetzlar — Naunheim 3:3; Bad-Nauheim — Groß- korben 1:1. Neuer Schnelligkeitsflugrekord. Auf einer 100 km langen Strecke zwischen Pisaro und Falconara verbesserte der italienische Fliegeroberst Eastinelli den Geschwindigkeits-Rekord für Wasserflugzeuge auf 629,370 St./km. Der schnelle Flieger benutzte ein Flugzeug der Type Machi C. 72 mit einem Fiat-Motor. Den allen Rekord hielt der englische Lt. Atcherly mit 533,800 St./km, der somit um fast 100 km überboten wurde. Den absoluten Schnelligkeitsrekord hält ebenfalls ein Italiener, der Marineflieger Agello mit der fabelhaften Leistung von 682,403 St./km. 46 Loopings im Segelflugzeug. Mit einer ausgezeichneten kunstfliegerischen Lei- ftung wartete der amerikanische Segelflieger Jack O'Meara auf. Er ließ sich durch ein Motorflugzeug über dem Roosevelt-Feld in Neuyork in große Höhe schleppen und führte bis zu seiner glücklichen Lan- düng auf dem Flugplatz nicht weniger als 46 Loo- pings aus. Welcher Beliebtheit sich das deutsche Geräteturnen erfreut, bewies am Sonntag wieder einmal der tarke Besuch des Mannschaftsgerätekampfes in öroßen-Linden. Nicht allein von Großen-Linden, andern auch von Leihgestern, Lützellinden, Hörnsheim ufw. waren viele Turnfreunde erschienen. Die Besucher wurden aber auch nicht enttäuscht, denn einen schöneren und bis zur letzten Hebung spannenderer Kampf dürfte selten ausgetragen werden. Nach Begrüßungsansprachen des Vereinsführers vom Tv. Großen.Linden Dr. R ö m e r und des Bür- germeiftflcs Cong ergriff noch der 1. Bezirksver- freier Dr. Rau (Butzbach) das Wort zu einer ein- drucksvollen Ansprache. Wie schon berichtet, erreichte Klafeld 470,5 Punkte und wurde damit erster Sieger vor Großen-Linden mit 467,5 Punkten und Sinn mit 423,5 Punkten. Die Ergebnisse an den einzelnen Geräten waren folgende: Barren: Sinn 127, Klafeld 137,5, Großen- Linden 138,5 Punkte. Pferd: Sinn 126,5, Klafeld 133, Großen-Linden 132,5 Punkte. Freiübung (von jeder Mannschaft nur zwei Turner): Sinn 43,5, Klafeld 51,5, Großen-Linden 61 Punkte. Beck: Sinn 126,5, Klafeld 148,5, Großen-Linden 145,5 Punkte Die Höch st «Punktzahl (ohne Freiübung) erreichten: N. Seth, Tv. Großen-Linden, 86,5 P.; A. Gr übe Ibach, To. Klafeld, 85; K. Kehler, Io. Großen-Linden, 71 Punkte. Den Abschluß bildete eine schlichte Sieger- *ßrung durch den Obmann und Leiter des Kamp- fes, Bezirksoderturnwart Paul (Gießen). Er hob dabei ble hervorragenden Leistungen der drei beteiligten Mannschasten hervor, die aus Orten mit rein ländlichem Charakter zusammengekommen seien. Seine begeistert oorgetragene Rede klang in einem dreifachen „Gut Heil!" auf das deutsche Volk, seinen Volkvkanzler Adolf Hiller und Reichspräsi- denten v. Hindenburg aus, in das die Menge begeistert einstimmle. Die gewissenhafte und gerechte Wertung des Kampfgerichtes fand allgemeine 8u- ftimmung. Abturnen im Turnverein Klein-Linden. Am Sonntag hielt der Turnverein Klein-Linden 1889 lein Abturnen ab. Nach einem Derbeumzug begrüßte der Vereinsführer Karl Weih auf dem Sportplatz die Teilnehmer am Wettkampf, wies auf den hohen Wert der körperlichen Ausbildung hin und rief die noch ableit» stehende Jugend zum Ein- tritt in die DI. auf. Sein „Sieg-Heil!" galt dem obersten Führer, dem Herrn Reichskanzler Adolf Hitler, der Reichsregierung und der DI. Gegen Abend nahm Dietroart Karl Eyring die Sie- geroerlünbigung der Schülerabteilungen vor. Am Abend wurden in einer Feier im Turner- Heim durch Oberturnroart Ernst Pfaff die Sieger der übrigen Gruppen befanntgegeben. Am härtesten wurde in den Mavnjchaftskämpfen um den Sieg gerungen. Nachstehend folgt ein AusDer Abschluß des Olympia - Kurses. Fest der Leichtathleten. Gemeinsam mit den Handballspielern beschlossen auch die Leichtathleten des Olympia-Kursus ihren Lehrgang mit einem Sportfest an der Avus. In Anbetracht der denkbar schlechten Bodenverhältnisse war mit guten Leistungen von vornherein nicht zu rechnen. Die Sprinter tarnen nicht einmal unter die 11-Sekundengrenze. Am besten hielt sich in den sechs Vorgabeläufen noch Hornberger-Pirmasens, der mit 11,2 die schnellste Zeit erzielte. Glänzend verlief die 3X1000-Meter-Staffel, in der bei beste- ren Wetterbedingungen sicher die bestehende Best- zeit unterboten worden wäre. Die Zeit von 7:47,2 der Mannschaft Rothbart-Stetlin, Dr. Dessecker- Stuttgart und Könia-Harnhurg war aber auch so noch hervorragend. Der deutsche 800-Meter.Meister Äönig konnte wenig gefallen, er verlor gegen den jetzt in Berlin weilenden Schilgen fast 50 Meter. In den technischen Hebungen blieben die Leistungen ebenfalls hinter den gewohnten zurück. Hirschfeld stieß die Kugel immerhin noch 15,21 Meter weit, Dagegen erzielten im Mannschafts. Speerwerfen Weimann, Sloeck und Sleingroß nicht ihre Best- leiftungen. Weimann brachte es auf 65,91 Meter. Die Ergebnisse: 10° Meter Vorgabe ; 1. Lauf: 1. Schellin- Stettin, 3 Meter, 11,1; 2. Bannier-Berlin, 3 Mtr 2. Lauf: Hornberger-Pirmafens, Mal, 11,2; Steiger- Ihal-Hamburg, 3 Mtr., 11,3. 3. Lauf: Scheele-Al- tona, 4 Mtr., 11,3; 2. Reuter-Cottbus, 3 Mtr 113 4 Cauf: Galetzki-Breslau, 3 Mtr, 11,7; 2. Äran'v «idefelb. Mal, 11,7. 5 Lauf: 1. Geißler-Breslau 3 Mtr., 11,3; 2. Leichum-Stettin, Mal, 114 6 Laus' 1. Stein-Halle, Mal, 11,6; 2. Biebach-Halle,' Mal 11,7 oefunben. ' "OS M^er: 1. Rolhbarl-Steltin, Dr. De||cder-Stuttgart, König-Hamburg 7:47,2 2 Gott- jchalk, Gohrt, Schilgen (Berlin) 7:48; 3.' Würker- Magdeburg, Danz-Kaffel, Pochat-Oldesloe 7 50 8 Kugel: 1. Hirschfeld-Allenflein 15,21 Mir' 2 Reymann Rendsburg 14,95 Mir., 3. Scknciber- Darmstadt 14,56 Mir.; 4. Blask-Königsbera 14 48 So? m Sto-ck-Berlin 14,38; 6. Werring.tzron'au 14,21 Meter. Mannschafts. Speerwerfen. 1. Wei- mann-Leipzig 65,91 Mir., Stoeck-Berlin 65,72 Mtr Stemgroh-Oppeln 62,86Mir., zusammen 194,49 Mtr ' 2- '=tofdjed-9tatibor 61,77 Mir , Hanebut-Stenbäi 17012 meter®Öber,®erÜn flammen Schwimmen, Hockey, Handball. Am Samstag halten die Schwimmer im Berliner Wellenbad schon öffentlich Proben ihres «dielte über 100 Meter Straul mH 1101 eine bt* achtenswerte Zeit. Das Wasserballspiel gewann die Kursislen-Mannschaft gegen Weißensee 96 mit 6:0 (3 : 0) überraschend hock. Arn Sonntag hatten die Kämpfe im Freien unter der Ungunft der Witterung zu leiden. Der Hockey. Nachwucks mußte bei strömendem Regen spielen, das Hauplspiel zwischen BSV. 92 und einer A- Mannschaft der xurfiften wurde beim Stande von 1 :0 kurz nach der Pause abgebrochen. Die Hand- baller bestritten zwei Spiele gegen Berliner Auswahlmannschaften. Beide Treffen beendete Berlin siegreich. Tag der Leichtathleten in München. 100 X100-ZHcter-Staffel in neuer Bestzeit. Einen imposanten Ausklang nahm die Leichtathletiksaison in München mit einem glänzend gelungenen Sportfest. Im Vordergrund der Veran- taltung stand die 100X100» Tteter-Staf- ei, an der fünf Mannschaften teilnahmen. Sflad) )em Aufmarsch Des Riesenfeldes der Teilnehmer begrüßte Ritter v o n H a l t, der Führer der DSB., die Wettkämpfer und brachte zum Schluß feiner Rede ein Sieg-Hell auf den Führer aus. Dann begannen die Kämpfe selbst. Einen überaus spannenden Verlauf nahm die Riesenstaffel. Der Turnfest- sieger M t o. 1 879 München stellte auch hier wieder die beste Mannschaft und siegle mit 25Meter Vorsprung in der neuen Bestzeit von 19:45,5. Für die große Leistung der Siegerftaffel spricht der er- zielte Durchschnitt von 11,85 Sekunden. In den übrigen Wettkämpfen gab es recht gute Leistungen, die aber über den Rahmen eines lokalen Sportfestes nicht hinausragten. Nach Verkündung der Ergebnisse erklärte Ritter Dr. von Hall, daß die 100X100-Meter-Slaslel die, Bezeichnung „Deutsche Staffel" finben wird. SpoftlervonderSaarinZranksuria M. Die beiden Frankfurter Vereine Eintracht und Fußdallsportverein hatten es sich am Sonntag beim Empfang der Saarvereine Borussia Neunkirchen und Sportfreunde Saarbrücken nicht nehmen lassen, mit der Austragung der beiden Gauliga-Spiele im Frankfurter Stadion eine gewaltige Kundgebung für das Saarland zu oeranftalten. Die Frankfurter Bevölkerung nahm regsten Anteil an den Feiern und bekundete damit ihre treue Verbundenheit mit den Brüdern von der Saar. Schon am Samstagabend traf der erste Sonber- Zua auf dem Frankfurter Hauptbahnhof ein, dem neben den beiden Mannschaften und ihren Führern einige Hundertschaften Schlachtenbummler entfliegen. Der Fußball-Fachwort des Gaues XIII im DFB., f)err Karl Zimmer, richtete an die Gaste freund- Uche Begrußungswort«. Im festlich geschmückt« Dachsaal des Frankfurter Feschallengeländes hatten dann die Aktiven und ihre Führer Gelegenheit, alte (Erinnerungen auszutauschen. Gen.-Dir. Schneider (FSV.) begrüßte hier die Gäste, woraus Herr Balles (Sportfreunde Saarbrücken) und Herr Dr. B e r n b e ck (Borussia Neunkirchen) ihren Dank für den Herrchen Empfang aussprachen und die Erklärung abgaben, daß die Saar treu zum Reiche stehe, und daß man mit Ungeduld an der Saar den Tag erwarte, an dem man auch äußerlich dieser Zugehörigkeit Ausdruck verleihen könnte. Am Sonn- tagoormittag gab es auf dem Römerberg noch eine großen ftunbgebung, an der fick auch die kurz vorher eingetroffenen 3Ö00 Saarländer beteiligten. Oberbürgermeister Dr. Krebs schilderte in seiner begeistert aufgenommenen Begrüßungsansprache den schweren Kampf, den die Saarländer zu Hause ausjutragen haben. In der anschließenden Dankrede versprach Dr. Baltes die unbedingte Rück- kehr der Saarländer zum Mutterlande. Eine Abschlußfeier gab es am Sonntag- nachmittag im Frankfurter Stadion. Nach Beend!- S?ng des ersten Spieles zwischen dem FSV. und Borussia Neunkirchen marschierten die Leichtathleten durch das linke Portal in das weite Rund ein, und narfjbem 600 Mann SA., SS. und Stahlhelm in Der Mitte des Spielfeldes Aufstellung genommen hatten erledigten die Athleten ihre 10 X 250-Meter- Staffel, die von Eintracht in 5:03,6 nach scharfem Kampfe vor BSC. Offenbach, DSC. Saarbnirfen und FSV. gewonnen wurde. In einer flammenden Rede sprach anschließend Staatsrat Spaniol das unverbrüchliche Treuegelöbnis zum Deutschen Reiche aus und betonte, daß das der letzte Herbst sei, den die Saarländer vor (Erringung ihrer Freiheit erlebten. Gemeinsamer Gesang des Saarliedes, Horst-Wessel- und Deutschlandliedes beendeten die imposante Feier. Kurze Sportnotizen. Der internationale Mittel st ürmer Rohr vom FE. Bayern München ift nun trotz aller Warnunaen doch nach Zürich abgereift, um sich dort als Berufsspieler zu betätigen. Da Rohr Deutschland aus Unzufriedenheit mit den neuen Sportverhältnissen verlassen hat, wird ihm der DFB. kaum Spielerlaubnis erteilen. ♦ 08A. -Stehermeister wurde der bekannt» Franzose Alfred ßetourneur mit 45 Punkten vor dem Belgier GLrard Debaets, der es auf 43 Punkte brachte. Den dritten Platz belegte der Deutsche Dülberg mit 40 Punkten. • Die italienische Ringermannschaft von Sportioa Bologna gab am Sonntag beim ASV. 03 Kreuznach ihr erstes Gastspiel auf deutschem Boden. Die gut aufgezogene Veranstaltung war von 1200 Zuschauern besucht, die einen überlegenen Sieg von 10:6 Punkten der Einheimischen erlebten. ♦ Der Große Preis der Matadoren, ein Steherrennen über 100 Kilometer, stand im Mittelpunkt der Hallenser Radrennen am Montag. Sieger wurde der deutsche Meister Erich Metze vor dem Spanier Prieto und Sawall. Studenten ehren Horst Wessel. Frankfurt a. M„ 9. Okt. (WSN.) In der Sportschule der Frankfurter Universität in Oberursel veranstaltete der SS.-Sturm 1/5/2 eine schlichte, aber weihevolle Feier z u Ehren Horst Wessels. In einem Saal der Sportschule war ein Altar aufgebaut, über dem das mit Eichenlaub umkränzte Bild Horst Wessels und die Hakenkreuzfahne hingen. Sturmführer Fähndrich schilderte Das Leben Horst Wessels und erwähnte vor allem, daß Horst Wessel nicht nur Student und Werkstudent, sondern vor allem S A. - M a n n gewesen sei, dessen Sicherheit der Existenz weit hinter der Sicherheit der Eristenz des gesamten deutschen Volkes kam. Die Feier wurde durch einen Treuschwur und mit dem Horst-Wessel-Lied beendet. Erste Südwestdeutsche Funkausstellung Frankfurt a. M. vom 14. bis 18. Oktober 1933. Die Vorbereitungen für die erste S ü d w e st» deutsche Funkausstellung in Frankfurt a. M. sind in vollem Gange. «Surd) die Beteiligung aller maßgebenden Rundfunkerzeuger, der Deutschen Reichspost und des Südwestfunks ift die Gewähr geboten, daß eine umfassende Schau zu» stände kommt, die jebem Besucher etwas bietet Die feierliche Eröffnung der Ausstellung wird am 14. Oktober vormittags auf dem Messegelände statt- finden. Für den Sonntag lind Einzeltagungen der in der Reichsrundfunkkammer zusammengeschlossenen Organisationen vorgesehen, bei denen maßgebliche Führer der Spitzenorganisationen das Wort ergreifen werden. Als Vertreter des Der- dandes der Funkindustrie und der Wirufa wirb Arno Moyzisckewitz, geschäftsführenber Dor- ftanb bes Verbandes ber Funkindustrie, bas Wort ergreifen. Außerbem finbet vormittags eine große Kundgebung ber sübwestbeutschen Kreisgruppen be» Reichsverbanbes Deutscher Runbfunkteilnehmer und ber Funkwarte ber NSDAP, statt, bei ber P. L. Werber, geschästsführenbes Dorstanbsmstglied ber Reichsrunbfunkkammer, bas Referat halten wird. Für Montag, 16. Oktober, ift in Frank- furt a. M. aus Anlaß der Funkausstellung eine große Kundgebung der Rundfunkhörer geplant. Nach einem rundfunkpolitischen Vortrag des Pg. Werber von der Reichsrundsunkkammer übernimmt ber Sübwestfunk ble Durchführung eines bunten Runbfunkabenbs. Im bunten Teil bes Abenbs wirken bas Rundfunkorchester bes1 Sübweftfunks unter Leitung von Hans R o s • b a u b unb Dr. Merten, bas NSDO -Orchester Frankfurt a. M. unter Leitung von Pg. Cornelius unb ber Frankfurter NS.-Chor unter Leitung oon Pg. Kurt Kretschmar mit. Außerbem sind von hervorragenben Bühnenmitgliedern John GI ä- f e r und Emmy Heinmüller vom Frankfurter Opernhaus unb (Erna Sack vom Lanbestheater in Wiesbaben gewonnen worben. Für ben humoristischen Teil zeichnen bie bewährten Pg. Harry Kob- ler unb Reinholb Freiberg vom Sübwestbeutschen Runbfunk. Außerbem hören wir bie beliebten Saarsänger. Etwas Neues wirb burch ein blinbes Dreigespräch geboten, bas burch ßautfpre darüber» tragung zwischen brei Humoristen aus Köln, Frankfurt unb Stuttgart burckgeführt wirb, so bah bie Hörer hier Gelegenheit naben, bie neue „Senber- gruppe West", im Scheinwerfer bes rheinischen, Franksurter unb Württemberger Humors zu beachten. Im Rahmen ber Ausstellung sollen ferner noch Schulführungen ftattfinben unb Vorträge über Störungsschutz, Störungsbeseitigung ge- haüen unb über bie Einrichtung ber neuen gtunbi funk'Beratungsstellen gesprochen roerbetk