Ä■ M ÄHKL UVS®*^’ l'et«r kann firflend,fllrt’er }.S«n befreien nJr?fli w' $*1 -^°"d eine ^Nr wahrend bie Un ??,f,c _ z. -EKJ!5 Si» nun °"!chei- v. e,n9eietit hat. 3mmer= k ! °" °' en nod; meist 1). nut Altbesitz konnten sich mleihe um /, Prozent net- gen unregelmäßig unb bis rsandbriesrnarkt war gtötze- wet unterzubringen, erst in 'te sich die Lage. Eoldpsand- 1,50 Prozent niedriger, die le und der Rhein. jjtjp, > wieder völlig erholen. Großhandelspreise. uni 1933 [teilte sich die vorn rechnete ©rofofjonbelsinbep 0), jie ift gegenüber dem i. 5), gestiegen. Die Zndex- lauten: Ayracsivssr ^>,V en 18,0 (+2,0 d.i).), in= halbroaren 89,2 (+ 1.6 zertlgwaren 112,1 (+ 0,5 nsmlttel 113,9 (unv.),Kon> r Ciemarkt. 8. Juli Sie Äachsragc im ndel ist weiter sehr schlecht e vom Publikum im all« empfunden werden. Die r Preise blieben ungefähr des vorhandenen Dedarss are fast vollkommen, aus- gegenwärtig in immer ge- in. ? Buttemarkt. 8 Juli. 3m Frankfurter n sich die Preise um etwa Üt deutsche Sutter werden Modische Butter 124 b s i Geschäft hat W etwas Nachfrage ?;uMuführen, wahrend ! abzusinken pflegt _ totes, Provinz, Wirtschast h. L. Neuner. w 'm. •%9J 58,85 62,5? 14,01 s i.« 81-10 35,« 0,223 5,>Z 12,75 'M. 53,61 62,33 13,88 I6.fi 169,26. 22- 70,26 72,21 81,1 35,08 6.204 46,95 12,54 3,047 169,68 70.43 62,59 72,38 14,02 0,928 3,017 58,77 22,36 16,^ 81.32 35-2 rcog Inf___ 226 ',05 1,56 ,053 3,71 0,82 2,91 2,62 i4.11 3,932 3,128 59.06 22,1? 16.6^ $5 8 0,231 S Miel- 0.932 3,023 58,K 22,40 16,54 81-48 35,2? 82.28 0,881 •0.231 5,205 12,17 TTjSuti q.w. —-—" jjuli 47,05 12,56 3,053 110,02 70,57 62,71 72,52 14,06 Montag, (O.MIYZZ 185. Zahrgang Nr. 158 Erster Blatt . GietzemrAnzeiger General-Anzeiger für Oberhessen Druck und Verlag: vrühl'sche UnwerfitStr Buch- und Ztelndruckerel R. Lange in Gietzen. Schristleltung und Geschäftsstelle: Zchulftrahe 7. Annahme von Anzeigen für die Tagesnummer bis zum Nachmittag vorher. Preis für 1 mm höhe für Anzeigen von 27 mra Breite örtlich 8, auswärts 10 Reichspfennig; für Reklameanzeigen von 70 mm Breite 35 Reichspfennig, Platzvorschrift 20°,o mehr. Chefredakteur: Dr. Friedr. Wilh. Lange. Verantwortlich für Politik Dr. Fr. Wilh. Lange; für Feuilleton Dr. H.THyriot; für den übrigen Teil Ernst Dlumschein und für den An- zeigenteil i. D.TH.Kümmel sämtlich in Gießen. Erf chetnt tägltd), auh« Sonntags und Feiertags. Beilagen: Die 3Duftnerte (Biebener Familienblätter Heimat im Bild Die Scholle monat$-Be$ugspreis: Mit 4 Beilagen RM. 1.95 Ohne Illustrierte , 1.80 Zustellgebühr .. . - 25 Auch bei Nichterscheinen von einzelnen Nummern infolge höherer Gewalt. Hernsprechanschlüfse unter Sammelnummer 2251. Anschrift für Drahtnachrichten: Anzeiger Gietzen. Postscheckkonto: Frankfurt am Main 11686. Sie Ausgaben des neuen Oer erste Aki der nationalsozialistischen Berlin, 8. Juli. (CNB.) Ministerpräsident Göring erklärte der Presse über den neuen Preußischen Staatsrat u. a. folgendes: Das neue Deutschland baut sich auf den Nationalsozialismus auf. Die Macht, die uns heute gegeben, ift, ist ungeheuer. Deshalb gerade müssen die Männer, die in dieser Machtvollkommenheit stehen, dafür Sorge tragen, daß sie jederzeit und immer diese Macht nur zum Segen des Volks anwenden können. Ich will durch den neuen Preußischen Staatsrat nun d i e lebendige Verbindung mit dem preußischen Volk Herstellen, will | orientiert werden über die Sorgen und Wünsche der Bevölkerung, will orientiert werden, wie sich die Gesetze auswirken, wie die Erlasse und Gesetze der Regierung im Volk selbst verstanden werden. Wer sind nun die Personen, die am besten über die Stimmung des deutschen Volks Bescheid wissen, die Gauleiter der NSDAP, sind es, zu denen die Sorgen herangetragen werden, die ständig in lebendigster und dauernder Fühlung mit dem Volk stehen. Daneben sind es in größerem Umfang b i c höheren SA.- und SS.-Führer und die Männer, die durch besondere Letstun- g e n auf besonderen Gebieten des öffentlichen Lebens hervorgetreten find. Aus der Fülle dieser Menschen wird der neue (Staatsrat berufen. Seine Aufgabe ist es, das Ministerium ins Bild zu fetzen, über das, was nötig ist, Anregungen zu geben, damit die Negierung weiß, was sie machen muß und kann, die Regierung zu beraten in ihrer Gesetzgebung, damit die Gesetze, die gemacht werden, lebendig sind, die Regierung zu beraten, wie das Gesetz sich auswirken wird, damit auch hier Fehler durch Ratschläge vermieden werden können. Selbstverständlich ist es, daß dieser Staatsrat nur ein beratendesOrgan ist. Auch hier । herrscht durchaus das Führerprinzip. Unmögliche AeMprechimg in derTschechoslowakei Das tschechoslowakische Republikschuhgeseh stempelt alle deutschen Nationalsozialisten zu strafwürdigen Geheimbündlern. preußischen SlaatsraiS. Staatsverfossung Preußens. Frankreichs außenpolttischer Kurs Ein Rechenschaftsbericht Daladiers. Paris, 9. 3uli. (WTB.) 3m Departement Vauclufe gab Ministerpräsident Daladier, eine Qfrt Rechenschaftsbericht,über die Politik seiner Regierung. Er erklärte, daß er den französischen Franken verteidigen wolle. Das Defizit unter seinen Vorgängern habe er um mehr als zehn Milliarden heruntergedrückt. Nunmehr falle seiner Regierung die Ausgabe zu, die finanziellen und wirtschaftlichen Probleme der Zukunft im Geiste allgemeiner Gerechtigkeit zu vollenden, jeder Druck von außen her müsse aber entschieden abgelehnt werden. Seine Regierung habe mit Wachsamkeit die Interessen Frankreichs und des Friedens verteidigt. 3m Mittelpunkt dieser Politik habe der Völkerbund gestanden, man habe entschlossen jede Politik der 3solierung, .des Nationalismus und der 3llusion abgelehnt. Eine Regierung habe nicht das Recht, in die Angelegenheit en eines anderen Staates einzugreisen, noch sich durch Gründe, die auf der Verschiedenheit der politischen Regime beruhen, bestimmen zu lassen. Auch Frankreich werde eine Einmischung in sein nationales Leben nicht dulden. Aber wenn sich im internationalen Leben e i n Harn a n e s Problem stelle, habe die französische Regierung stets ihre Stimme ertönen lassen, die getreu sei dem Geiste der Freiheit und der Gerechtigkeit. So habe jüngst vor dem Dölkerbunds- rat der Vertreter Frankreichs den notwendigen Protest des humanen Gewissens zum Ausdruck gebracht. Frankreich habe ernste Beweise seines Willens, Die Rüstungen herabzusetzen, ohne das Ergebnis der Arbeiten der Abrüstungskonferenz abzuwarten, gegeben. Daß die Abrüstungskonferenz jetzt vertagt worden sei, sei nicht auf Frankreich zurui- zuführen, denn es sei bereit, an der Abrüstung teilzunehmen, wenn sie gemeinsam durchgeführt werde, aber es wolle die Siche rhe 11 haben, daß die Abrüstung keinen Hinterhalt bedeute. Deshalb fordere es eine ernste, ständige, mobile und automatische Kontrolle. Frankreich wolle die Aussprache mit dem großen Nachbar (gemeint ist 3 t a t i e n), von dem man lange durch Meinungsverschiedenheiten getrennt gewesen sei, fortsetzen. Daladier lobte auch den mit Sowjetrußland abgeschlossenen Nicht- angrisfspakt. 3n wirtschaftlicher Hinsicht wolle Frankreich weder eine geschlossene Wirtschaft noch eine Autarkie. Frankreich fei überzeugt, daß die Rückkehr zur wirtschaftlichen Stabilität und zur Regelmäßigkeit des Warenaustausches von der Stabilität der Währungen abhänge. Die pariser Konferenz des Goldblocks. Paris, 8. Juli. (WTB.) In ben-fRäumen und unter Vorsitz des Gouverneurs der Bank von Frankreich fand die Konferenz der Vertreter der Emissionsbanken, deren Länder an dem Goldstandard feftf} alten, statt. Es nahmen an den Besprechungen teil die Gouverneure der Bank von Polen, der Niederländischen Bank, der Schweizerischen Nationalbank, der Belgischen Nationalbank, der I t a - I i e n i j d) e n Nationalbank, der Tschechischen Nationalbank, sowie der Direktor der Jnterna- tionalenZahlungsbank. Nach Beendigung der Beratungen wurde eine Mitteilung ausgegeben, in der es u. a. heißt: Der Meinungsaustausch hat zu einem vollkommenen Einverständnis über die Folgerungen geführt, die der Erklärung der Regierungen zu Gunsten der restlosen A u f r e ch t e r h a l - t u n g des Goldstandards zur augenblicklichen Parität ihre volle praktische Wirksamkeit geben können. Die Emissionsbanken der auf der heutigen Konferenz vertretenen Länder werden sofort technische Vorbereitungen treffen, deren Einzelheiten festgelegt wurden. OaS Büro der Weltunrischastskonfereuz auf unbestimmte Zeit vertagt. London. 10. Juli. (Reuter. Funkspruch.) Die heutige Sitzung des Präsidiums der Weltwirtfchafts- konferenz endete ohne entscheidende Abstimmung mit der allgemeinen Genehmigung, daß der S i 1 b e r - A u s s ch u h feine Arbeiten fortsehen könne, und daß der Präsident die Berichte der verschiedenen Unterausschüsse a b w a r t e n möge, um sie alsdann den Mitgliedern des Bureaus zu unterbreiten. Darauf vertagte sich das Bureau. ohne einen Zeitpunkt für feine nächste Zusammenkunft festzufetzen. Widerstände gegen 'das Erholungsprogramm Roosevelts. Neuyork, 8. 3uli, (TTl.) Präsident Roosevelt ist äußerst unangenehm berührt, daß die 11 n t e r * bringung Arbeitsloser und die Erhöhung der Löhne in gar keinem Verhältnis zur Steigerung der 3ndu- strieerzeugung und zum Anziehen der Preise stehe. Zwischen beiden Gruppen herrsche das krasseste Mißverhältnis, was auf eine Erhöhung der Arbeitsstunden im Gegensatz zum nationalen Crholungspcogramm für die 3ndustrie zurückzusühren sei. Präsident Roosevelt sei entschlossen, die s ch ä r s st e n Gegenmaßnahmen zu treffen, da sonst d a s oenaueGegenteildes Zwecks der Dollarabwertung erreicht würde. Dadurch würden Roosevelts Pläne illusorisch gemacht. Berlin. 8. Juli. (WTB.) Das Pilsener 5c r e i s g e r i ch t hat am 13. Juni neben zahlreichen Subetenbeutschen zehn reichsdeutsche Angehörige aus Asch und das Kreisgericht in Eger am 23. Juni zwei Reichsdeutsche aus Eger wegen des vergehens gegen den Paragraphen 17, Ziffer 1, des tschechoslowakischen Republikfchuhge- fehes zu erheblichen Freiheitsstrafen v e r u r t ei l t. Der von den Gerichten bei der Verurteilung zugrunde gelegte Tatbestand ist lediglich folgender: Die 10 Reichsdeutschen auch Asch haben an einer WahlverfammlunginDeutsch- land feilgenommen. Die beiden verurteilten Reichsdeutschen aus Eger haben sich an der Feier des „Tags der national en Arbeit" in einer r e i ch s d e u t f ch e n Grenz- gemeinde beteiligt. In beiden Urteilen wird die Deutsche Vati o n a l s o z i a l i s ch e Arbeiter - Partei als eine geheime Organisation im Sinne des Paragraphen 17 Ziffer 1 des Republikschuhgesehes betrachtet, deren Zweck es fei, ..die Selbständigkeit, die verfassungsmäßige Einheitlichkeit oder die demokratisch-republikanische Form des Staates zu untergraben“. Als geheime Organisation gilt nach dem Paragraph 17 Ziffer 1 Absatz 4 „auch eine solche, bic, während sie in Wirklichkeit die oben angeführten Zwecke hat. einen anderen Zweck vor - schütz t".' Eine solche Rechtsprechung muß dazu führen, daß alle in der Tschechoslowakei lebenden oder dieses Land besuchenden Reichs- d e u t s ch e n. die in irgendeiner Verbindung zu der NSDAP, stehen, deren Führerderdeutsche Reichskanzler ist und von der die gesamte Regierungsgewalt in Deutschland getragen wird, st ä n- digderGefahreinergerichtlichenVer- folgung und Bestrafung auf Grund einer willkürlichen Auslegung des tschechoslowakischen Republikschuhgesehes unterliegen. Was den anaeblichen geheimen Zweck der NSDAP, betrifft, fo find die außenpolitischen Ziele Jeder ,ber im Preußischen Staatsrat ist, trägt den Titel „Preußischer Statsrat" unb ist so zu betiteln unb anzureden. Die Stellung bes Staatsrats ist herausgehoben. Er kommt unmittelbar hinter ben Ministern, steht also über allen anberen 8c« amten ber preußischen Verwaltung. Auch bie Staatsminister tragen außer ihrem Titel als Staatsminister noch ben Titel „Staatsrat". Damit ist zum Ausdruck gebracht, welche große Bebeutung biefem zukommen soll. Der Staatsrat wirb im Berliner Schloßtagen, um auch hier ihn von vornherein in bie Mitte einer Umgebung zu setzen, bie große Trabitionen hat. Der Staatsrat ist nächst ber Staatsregierung bie wichtigste Einrichtung der gesamten preußischen Staatsführung, cr wirb in schärfstem und umfangreichstem Maße herangezogen zu Beratungen über Preußens Schicksal. Soweit die Staatsrate besonders ernannt sind, die Interessen einer Provinz wahrzunehmen, find sie auch im Leben und im Staatsleben der Provinzen selbst noch verankert. Das heißt, die Dberpräfibenten und ebenso die Regierungspräsidenten find veranlaßt, bei Abgabe wichtiger Gutachten auch die Stellungnahme des Provinzialstaatsrats, der für bie Provinz zu- ftänbig ist, herbeizuführen. Soweit Staatsräte f ü r andere Gebiete ernannt sind, z. B. für bie Wirtschaft, bie Arbeit, Kunst, Kirche, so haben sie auf diesen Gebieten ebenfalls Einspruchs- und Vorschlagsrecht. Darüber hinaus aber kennt der Staatsrat noch eine dritte Gruppe. Das sind solche Männer, die sich um den Staat verdient gemacht haben, die große Kenntnisse und Erfahrungen haben und deswegen in den Staatsrat berufen werden, um hier ihre Erfahrungen in den Dienst ber Sache stellen zu können. Das ist ber erste große schöpferische Akt ber preußischen Staatsregierung für bas künftige Dersassungsleben Preußens. des nationalsozialistischen Deutschlands vor der ganzen Welt klar und eindeutig in der Rede des Reichskanzlers Adolf Hitler am 17. Mai dieses Jahres im Reichstag dargelegt worden. Ein Zweifel an der Aufrichtigkeit dieser Erklärungen seitens tschechoslowakischer amtlicher Stellen müßte von der deutschen Regierung unter Vorbehalt aller weiteren Schritte m i t a l l e r Entschiedenheit zurückgewiesen werden. Der deutsche Geschäftsträger in Prag sprach im amtlichen Auftrag bei dem Vertreter des Außenministers Minister Dr. krofta vor. Die längere Aussprache bezog sich auf die Lage der Reichsdeutschen in der tschechosowakischen Republik im Zusammenhang mit den jüngsten Pilsener und Egerer Urteilen. Zwei nationalsozialistische Abgeordnete gegen Kaution hastentlaffen. P r a g, 9. Juli. (WTB.) Der Abg. ber Deutschen Nationalsozialistischen Partei Hans Krebs, ber vor vier Monaten in Untersuchungshaft genommen worben war unb gegen ben ein Verfahren nach bem Republikschutzgesetz schwebt, ist gestern gegen Sicher st ellung von 200 000 Kronen auf freien Fuß gesetzt worben. Der in ber gleichen Sache verfolgte Abg. ber Deutschen Nationalsozialistischen Partei Schubert würbe ebenfalls unter ben gleichen Bedingungen wie Krebs vor einigen Tagen bereits aus ber haft entlassen. Oie Deutsche Studentenschaft in der Tschechoslowakei aufgelöst. Prag, 8. 3uli. Die Deutsche Studentenschaft samt ihrer Untergliederungen, Prager Deutsche Studentenschaft, Vrünner, Przibramer, Tetschen- Liebwerter und Preßburger Deutsche Studentenschaft, ist von der tschechoslowakischen Regierung aufgelöst worden. Das Dekret wurde dem in Haft befindlichen Vorsitzenden stuck, jur. Adolf übermittelt. Bei den deutsch-russischen Flüchtlingen. Ein Besuch im Lager Schneidemühl. Schneidemühl, 7. 3uli (ENV.) Der Volksbund für das Deutschtum im Ausland hat zu einer großen Sammlung auf- gerufen, um den deutschen Bauern in S ow je tr uß l and, die fast alle dem Hungertod preisgegeben sind, Hilfe zu bringen. Zu Hunderten verlassen die bedauernswerten geplagten Deutschrussen ihre ehemals blühenden Besitzungen, um nach Deutschland z u fliehen. Diese Flüchtlinge werden in das eigens für diese Zwecke eingerichtete Lager nach Schneide- rn ü h l gebracht, wo sie erste Unterkunft und Verpflegung finden. Es sind zum größten Teil Bauern aus dem Wolga-Gebiet und der Ukraine, die sich gegenwärtig dort befinden, 357 an der Zahl. Sie erzählen von furchtbaren Erlebnissen. Der eine konnte beobachten, wie eine Mutter, die halb irrsinnig vor Hunger war, ihre beiden Kinder schlachtete und als Speise zubereitete. 3n einem anderen Fall g.uben hungernde Bauern frisch beigesetzte Leichen auf dem Friedhof aus. Auf dem Marktplatz einer Kreisstadt lagen Hunderte von erschöpften Bauern, niemand kümmerte sich um sie. Der sowjetrussischen Herrschaft ist es nicht mehr möglich, nur einigermaßen genügend Nahrung heranzuschaffen. Schuld ist die berüchtigte Kollektivwirtschaft, die den Bauern das Getreide nach der Ernte abnimmt. Für teueres Geld müssen die Bauern im Frühjahr das Saatgut zurückkaufen. Die Flüchtlinge werden als Landarbeiter in Deutschland untergebracht werden. Wem es gelang, noch etwas Geld mitzubringen (die Bauern waren zum größten Teil alle recht wohlhabend), der wird sich irgendwo a n s i e d e 1 n. Wehrkreispsarrer Mütter rüst zur Sammlung aller aufbau- willigen Kräste auf. Berlin, 8. Juli. (TU.) Wehrkreispfarrer Müller erläßt folgenden Aufruf an die (9 c • mcinben der A 11 p r e u ß i s ch e n Landes- kirche: „Der Kommissar für die evangelischen Landeskirchen in Preußen hat mir das Recht der obersten Leitung der evangelischen Kirche der Altpreußischen Union übertragen. Ich übernehme die Leitung des Evangelischen Oberkirchenrates in der besten Zuversicht, daß ich auch an dieser Stelle dazu beitragen kann, das beganneneEinigungs- werk der deutschen evangelischen Kirch e n im Sinne der kirchlichen Selbsthilfe so rasch wie möglich zu Endezu führen. Das evangelische Kirchenoolk wartet allcriDärts auf den Bau der deutschen evangelischen Kirche. Darum ist jetzt vordringliche Pflicht, die Verfassung, die dem Leben dieser Kirche Form und Regel geben soll, in kürzester F r i st f e r t i g z u st e 11 e n. Diese Bauarbeit gelingt nur, wenn sie in Einmütigkeit und innerer Sammlung ge- schehen kann. Alle Störungsversuche durch unsachliches Reden und handeln sind jetzt nicht mehr zu verantworten. Es müssen jetzt alle, die Presse eingeschlossen, zusammenstehen. Ich rufe die Glieder unserer Kirche aus, in treuer Fürbitte sich hinter mich und meine Mitarbeiter zu stellen." Müller-Scheid Leiter der Landesstelle Hesten-Aassau für Dottsausklärung und Propaganda. Frankfurt a. HL, 8. Juli. (TU.) Das Gau- preffeamt h e s s e n - N a s s a u teilt mit: „wie bereits bekannt, hat der Reichsminister für Volksaufklärung und Propaganda im Reichsgebiet 13 Landes ft eilen errichtet. Zu diesen Stellen kommen in den nächsten Wochen noch eine Reihe von Neben st eilen. Die Provinz Hessen-Nassau und das Land Hessen bilden bie Landes st eile hessen - N a s s a u für Volksaufklärung und Propaganda. Zum Leiter dieser Landesstelle wurde ber Gaupropagandaleiter ber NSDAP-, Wilhelm M ii 11 e r - S ch e i d , vom Minister ernannt Müller-Scheid hat ben Auftrag, sofort mit ber Organisation feines Büros zu beginnen. Die Aufgaben ber neuen Landesstellen sind außerordentlich groß. Fast die gesamte Volksaufklärung sowie die Propaganda für alle Regierungsmas, nahmen werden in engster Zusammenarbeit nflt der politischen Führung durch diese Landesstellen erfolgen. Einzelheiten über die Neuorganisation und ihr Programm werden In den nächsten Tagen der Oeffentlichkeit bekannt- gegeben." Oie Bescheinigung der Frontkämpsereigenschast im Sinne des Beamten-Berufögesehes. B e r 1 i n, 8. Juli. (VDZ.) Das Reichsinnenmini- fterium hat eine Verordnung über den Vollzug des Gesetzes zur Wiederherstellung des Berufsbeamtentums erlassen. Darin wird ausgeführt, baß im Interesse einer beschleunigten Erledigung ber von dem Zentralen Nachweisamt für Krie- gerverluste und Kriegergräber in S p a n d a u zahlreich vorliegenden Anträge auf Erteilung von Militärdienstdescheinigungen, bie auszu- Die Opposition in Rußland wächst. Oer Widerstand der Bauern gegen die Kollektiv-Wirtschaft. Moskau, 9. Juli. (TU.) In ber Sowjetunion wird die Rede des Volkskommissars für die Schwerindustrie Kuibyschew veröffentlicht, die dieser am 6. Juli bei der Zehnjahr esse.erber Bundesverfassung gehalten hat. In dieser hat Kuibyschew die gesamte politische Lage der Sowjetunion erörtert. Stalin habe m der letzten yjeit das Anwachsen gewisser gegenrevolutionärer Elemente fest st eil en müßen. Diese hätten versucht, die Industrie und die Landwirtschaft zu zerstören, um wieder ihr kleinkapita- listisches Regime zu errichten. Besonders handle es sich um die Bauern, bie jebc Gelegenheit benutz- | ten, um die Sowjetunion zu schädigen. Die Bauern versuchten, die neue Ernte dem Staat z u e n t z i e h e n , um dadurch die gesamte Getreidepolitik zu sabotieren. Man müsse damit rechnen, daß sich gewisse außenpolitische Vorgänge auf die innere Lage des Landes ausgewirkt hätten. In letzter Zeit fei die Welt in zwei Teile geteilt worden, einen kapitalistischen und einen sozialistischen. Der Kampf zwischen den beiden Weltanschauungen komme jetzt stark zum Ausdruck. Die Sowjetregierung gebe sich die größte Mühe, jeden kriegerischen Konflikt zu vermeiden. Trotzdem müsse Rußland für seine Sicherheit alles tun unb bie Wehrmacht stärken. . .. Aus der Provinzialhauptstadt Die hessischen Erzieher in Darmstadt Der ungarische Ministerpräsident G ö m b ö s ist in Wien eingetroffen. Am Bahnhof hatte sich Bundeskanzler Dr. Dollfuß zur Begrüßung eingefunden. Die Besprechungen werden in erster Linie das österreichisch-ungarische Handelsabkom- men betreffen. Aus Seefeld (Tirol) wurden drei r e i ch s - deutsche Familien, die dort seit zehn Jahren ansässig sind, wegen nationalsozialistischer Propaganda ausgewiesen. Kleine politische Nachrichten. Reichsscndeleiter Eugen Hodomovskh wurde zum Geschäftsführer der Reichsrundfunk-Gesell- schaft an Stelle des beurlaubten Dr. Krücken- berg ernannt. * Wegen beleidigender 2leuherungen gegen den preußischen Ministerpräsidenten Göring wird von den schwedischen Behörden gegen das kommunistische und das syndikalistische Organ in Stockholm vorgegangen werden. Das Innenministerium hat auf Vorstellungen hin, die der deutsche Gesandte in Stockholm in dieser Angelegenheit erhoben hat, die erforderlichenMaßnah- men getroffen. * Der Sohn des verstorbenen ersten Reichspräsidenten, der Redakteur Fritz Ebert aus Brandenburg, ist nach langem vergeblichen Suchen i n S ch u tzhaft genommen worden. Ebert hat eine unrühmliche Rolle in der brandenburgischen Stadtverwaltung gespielt. Er wird einen), Konzentrationslager zugeführt werden. und Eisenbahnverbindungen sind stellenweise unterbrochen. „Der Iungdeutsche" als „Nordische Zeitung". Wie das Blatt des aufgelösten Jungdeutschen Ordens „Der Jungdeutsche" bekannt gibt, ist durch die Liquidation der Organisation „Jungdeutscher Orden e. 23." die Aufgabe, den organisatorischen Belangen zu dienen, beendet. Es bleibe aber nach wie vor die Aufgabe bestehen, wahren nordischen Gei st und Gesinnung durchzukämpfen und zu verbreiten. Der Name des Blattes wird umgeändert in „Nordische Zeitung". Die Ausgestaltung werde nunmehr frei von organisatorischen Bindungen uni) Rücksichtnahmen erfolgen. Vorbereitungen für den Weiterflug valbos. Wie aus Reykjavik berichtet wird, sind alle Vorbereitungen für die Fortsetzung des italienischen Geschwaderfluge s getroffen. Müller, der Präsident der Handwerkskammer Darmstadt sprechen wird. der Stromleitung in Verbindung. Der Tod trat so- fort ein, und die herbeigerufene Freiwillige Sanitätskolonne vom Roten Kreuz konnte nur noch den Leichnam in Sicherheit bringen. **Organisationim Reichsluftschuhbund. Im Anschluß an die Luftschuhübung, die anläßlich des Flugtages im Flughafen Gießen stattfand, wurde von Privatdozent Dr. Eichler zum Eintritt in den Reichsluftschutzbund aufgerufen. Der Redner führte etwa folgendes aus: Die Flieger, die über Berlin Flugzettel abgeworfen haben, machten es jedem klar, wie luftgefährdet die deutsche Lage sei. Heute seien es noch Flugzettel, morgen könnten es schon Bomben fein! Ein Luftschutz sei also notwendig. An den ilebung fjabc man gesehen, daß zahlreiche Volksgenossen sich schon zur Mitarbeit zur Verfügung stellten. Rettungsarbeiten dieser Art würden von der Polizeibehörde organisiert und geleistet. Die Arbeit der Behörde habe aber ihre Grenze an der Haustüre. Im Hause sei jeder für sich selbst und seine Angehörigen verantwortlich. Der Dau von Schuhkellern .die Information über die Gefahren sei Sache des eigenen Wollens. Die Arbeit in dieser Richtung werde organisatorisch erfaßt vom Reichsluftschuhbund. Deshalb bitte er jedermann im eigensten Interesse Mitglied im Relchsluftschutzbund zu werden. Deshalb empfehle er an einem Kurs zur Information über die Luftgefahr und ihre Bekämpfung teilzunehmen und den Kurs pünktlich zu besuchen, schließlich sich zur eventuellen Ausbildung zur Feuerlöschung, zur ersten Hilfe und zum älnterstandsbau zur Verfügung zu stellen. Die Mindestbeiträge, betragen für den Reichsluftschuhbund 1 Mark, für Arbeitslose 50 Pfennig für ein ganzes Iohr. 3eber einzelne könne und solle hier zur Wehrhaftigkeit beitragen. Wer den Frieden wolle, unterstütze den Luftschutz, denn nur ein wehrloses Deutschland werde von einem Feinde mutwillig angegriffen. ** Heng st Versteigerung irt Darmstadt. Rach Schluß der diesjährigen Deckperiode wurden aus dem Bestand der Staatsdeckhengste wiederum eine Anzahl Hengste ausrangiert und auf dem Wege der öffentlichen Versteigerung zum Verkauf gestellt. Cs kommen in diesem Iahrs fünf bis sechs Hengste, und zwar Kaltblut und Warmblut zur Versteigerung. Sämtliche Hengste sind eingefahren und gehen auch fast ousnohms- los sehr gut einspännig. Sämtliche Hengste sind noch voll gebrauchsfähig. Die Versteigerung findet in Darmstadt auf dem Pferdemarktplatz in der Holzhofallee statt, und zwar am Samstag, 15. Iuli. Die Bauernkammer hat die Hengstversteigerung im Hinblick auf die Ausnutzungs- Möglichkeit von Sonntags-Fahrkarten auf einen Samstagnachmittag gelegt. ** Unwetter über Gießen. Gestern gegen 12 Uhr ging über unsere Stadt eine breite Gewitterfront hinweg, die viel Regen und auch Hagel mit sich brachte, Der Regen ging zeitweilig wolkenbruch- artig nieder und richtete in den Gärten allerlei Unheil an. Ernsterer Schaden durch Blitzschlag war glücklicherweise nicht zu verzeichnen. Die Feuerwehr mußte an zwei Stellen, in der Kaiserallee und in der Licher Straße abgeschlagene Aeste beseitigen. Die Regenfluten setzten einige Keller unter Wasser. " Dns ersteOpfer derLahn. Am vergangenen Samstag wurde der 18jährige Schlosserlehrling Willy Gans, wohnhaft in der Frankfurter Straße, tot aus der Lahn geborgen. Der junge Monn hatte in der Rähe des Launsbacher Steges gebadet, ertrank dabei, ohne daß jemand auf den VorfaU aufmerksam geworden war. Rach etwa einer halben Stunde konnte er an das Ufer gebracht werden. Die sofort angestellten Wiederbelebungsversuche waren jedoch erfolglos. ** 21 n der Stark st romleitung verunglückt. Am Samstag gegen 14 Uhr verunglückte der 22jährige Anstreicher Emil Schleich aus einem Ort bei Fulda an der 110 000-Volt-Starkstrom-Lei- tung unweit von Sichertshausen. Der bedauernswerte junge Mann war mit dem Streichen eines Mastes beschäftigt und geriet dabei anscheinend mit stellenden Bescheinigungen über die Frontkämpfereigenschaft künftig in einer abgekürzten Form gewährt werden sollen. Die Bescheinigung über die Frontkämpfereigenschaft im Sinne des Berufsbeamtengesetzes soll sich von nun an auf d i e Teilnahme an einem Gefecht b e • schränken und auch sonst nur ein geeignetes Merkmal aufweisen. Von der Stellung von Anträgen in Listenform sowie Erinnerungs- fchreiben ist abzusehen, weil die Geschäftslage des Zentralen Nachweisamtes für Kriegerverluste und Kriegergräber ihre Erledigung nicht zuläßt. chen, der Reichsführer Hans S ch e m m möge bald auch Kultusminister des Deutschen Reiches sein. Reichsstatthalter in Hessen, Gauleiter Sprenger, widmete besonders den alten nationalsozialistischen Kämpfern unter den hessischen Lehrern eine herzliche Begrüßung. Nachdem die Volksschul- lehrerschaft früher weithin von demokratischer Humanitätsduselei ergriffen war, begrüße er um so freudiger den Umbruch der Lehrerschaft. Unter Schemms Führung beginne auch in der Frage der Erziehung eine neue Zeit und eine neue Methode der Ehr und der Wehr. (Beifall.) Die Grüße der evangelischen Landeskirche und ihres Prälaten D. Dr. Dr. Diehl überbrachte Oberkirchenrat D. Müller die Grüße des Mainzer Bischofs Dekan Dr. Gasteil. In einer großen Rede urnriß alsdann Mmistenarrai Ringshausen den Charakter des Nationalsozialismus als einer geistigen Macht, die Scherben wegräumen und eine neue Welt aufbauen wolle. Nur Glauben und Treue haben den Nationalsozialismus zu seiner heutigen Größe und Macht geführt. Sein Ziel sei die U in - formung aller Deutschen, vorab in der Schule, im Glauben an Gott und Vaterland. „Wer nicht beten und nicht kämpfen kann, ist kein deutscher Mann", dieses Wort gelte vor allem für den Erzieher. In Zukunft dürfe nur der Erzieher deutscher Jugend sein, der selbst als Junglehrer in den Reihen der SA. gestanden habe. Im neuen Staat sei kein Platz für die Bequemlichkeiten modernen Junggesellentums. (Lebhafter Beifall.) 2luch die Bildung einer Familie sei nationale Pflicht. Es gelte heute ein hartes Geschlecht zu formen, starke Persönlichkeiten mit reichern inneren Leben. Oie Festrede. 3n seiner Festrede, die wiederholt von spontanem Beifall begleitet war, behandelte der bayerische Kultusminister Lchemm insbesondere die gemeinsamen treuen Kräfte, die den Umsturz erzwungen haben und durch den Nationalsozialismus das deutsche Volk zu neuen Zielen führen. Zunächst gelte es, den dem deutschen Volk wesens- gemäßen Staat zu formen. Letzterer Zweck und Ziel des Volkes sei seine triftige und sittliche Entfaltung. Viele sind Nationalsozialisten oyne es zu wissen. Nationalsozialist kann man weder werden noch gewesen sein. Konjunkturleute, die sich das Abzeichen anstecken, machen sich vergebliche Mühe. Das Volksund Weltbild des Nationalsozialismus ergibt sicy aus seiner Stellung zu den Fragen nach dem Woher, nach der Ewigkeit, nach Gott. Sie führt zu der Herrschaft des Geistigen und Charakterlichen über das Körperliche und Stoffliche, das jenen dienen muß. Glück ist die Orientierung des Du und Wir, das sorgenvolle Glück der Mutter um ihre Kinder, die Berufung zum Dienen, lieber die Ganzheiten Fami- lie urtb Volk richtet sich unsere Politik auf die nächste Ganzheit, den Chor der Völker. Es ist die Aufgabe der schöpferischen Kraft des Deutschtums, hier führend zu sein und die anderen mit emporzureißen in geistige Höhen. Im Anfang und Ende unseres Fragens steht Gott. Dazwischen fügt sich die gottgewollte Ordnung, die der Marxismus leugnete, der darum volkszerreißend wirkte, während der Nationalsozialismus volksbindend ist. Der Nationalsozialismus wird nie mehr dulden, daß eine Kluft zwischen den beiden christlichen Konfessionen, bei denen das Gemeinsame weit stärker ist als das Verschiedene, aufgerissen werde. (Lebhafter Beifall.) Kompromisse in Grundfragen kennt und duldet der Nationalsozialist nicht, weil er der Ansicht sei, daß der Nationalsozialismus die einzig richtige Weltanschauung ist. Darum werden wir Nationalsozialisten auch nicht ruhen, bis das ganze deutsche Volk nationalsozialistisch ist. Stechmücken. Wahrlich, sie können uns den schönsten Sommertag verleiden. Wenn wir uns in der Abendkühle an der scheidenden Sonne erfreuen und die köstliche Waldluft einatmen, kommen sie in Scharen und verletzen uns durch Stiche, die uns nicht nur schmerzen, sondern oft noch bösartige Geschwülste hinterlassen. Wie oft endet ein solcher Spaziergang mit Mißmut und Merger. Wofür sind diese Schädlinge da? Sollen wir uns denn an nichts ergötzen können, ohne daß gleichzeitig gierige Insekten nach unferm Blut verlangen? Mud) in unferm Zimmer wird die Fliegenplage in den letzten Sommertagen unerträglich. Es sind nicht nur harmlose Tierchen, die über unsere Hand kriechen. Gar viele sind mit einem sehr scharfen Stachel ausgerüstet und können uns beim Nachmittagsschläfchen gehörig zusetzen. Und wenn wir Erquickung im kühlen Bade suchen, sind bald auch die „Bremsen", diese giftig-grauen, häßlichen Fliegen, da, um uns die Freude zu nehmen. Sogar nachts werden wir durch die Schnaken gestört, die in manchen Orten so überhandnehmen, daß wir nur ruhig schlafen können, wenn die Fenster durch Drahtnetze gesichert sind. Selbst wenn nur eine einzige dieser Schnaken ins Zimmer gelangt, kann sie uns mit ihrem eigenartigen Summen den Schlaf rauben. Ist es im Leben nicht ebenso? Mir will scheinen, daß die Stiche des Schicksals oft noch viel schmerzhafter und lähmender wirken als die der Insekten. Und doch halten sie uns nicht ab, auch weiterhin ZU. arbeiten und zu hoffen. Wir gehen mit allen Mitteln der Hausapotheke gegen die Insektenstiche vor. Wir machen Umschläge auf geschwollene Mugen- lider und schmerzende Gliedmaßen. Manchmal ohne Erfolg, aber in den meisten Fällen wirken solche Mittel beruhigend und lindernd. Wie es Menschen gibt, die fast unempfindlich sind gegenüber Insektenstichen, so gibt es auch solche, die im Leben weder durch Mißerfolge noch durch Zusammenbrüche irgendwie entmutigt werden. Sie haben eine Haut wie ein Elefant, sagen wir von ihnen, und vielleicht beneiden wir solche Menschen. Gar oft aber machen wir dann die Entdeckung, daß die Leute mit dem „dicken Fell" auch für keine große Freude empfänglich sind. Sie nehmen alles ftumpf und ergeben hin. Wollen wir mit ihnen tauschen? Ich denke, wir regen uns doch lieber bei einer Glücksbotschaft auf. Wer Leid und Glück im tief- fteq Herzen miterlebt, ist fidjer der Stärkere. Von den Gleichgültigen, immer gleichmäßig kühlen Menschen geht kein Strahl aus, der zündet, weder beim Unglück, noch bei der Freude. „Eins freilich können wir von ihnen lernen, auch für den Fall, daß uns die Insekten stark zusetzen. Das ist nämlich die Geduld! Nehmen wir solche Stiche nicht allzu tragisch! Suchen wir sie zu vergessen, und verlieren wir die Ruhe nicht! Schlimme Botschaften dürfen wir schon gleichgültig aufnehmen. Frohe Glücksstimmung aber laßt uns mit ' ganzer Seele und tiefstem Herzen auskosten! Dann wird uns das Leben wieder lebenswerter erscheinen. Warum sollen wir nach jeder Wespe, die sich an unserm Obste gütlich tun will, schlagen? Reizen wir sie dann nicht absichtlich dazu, daß sie sticht? Sind die Wespen — und andere Insekten — nicht auch nützlich? Die Natur schuf nichts Ueberflüssiges. Und bei den Wespen muß ich immer daran denken, daß sie eigentlich schuld daran sind, daß wir Menschen Überhaupt Zeitungen und Bücher haben. Denn im Anblick an ihre Mrbeit fand vor vielen Jahren der ehrbare Friedrich Gottlob Keller aus Großhaini- chen in Sachsen den Gedanken an die Papiererzeugung. Er dachte wohl so: Können wir nicht auch den Holzstoff fein zermahlen und mit einem Mittel verbinden, daß es eine ähnliche Masse gibt wie die Waben der Wespen? So wurde die Papierherstellung aus dem Holze gefunden, nicht erfunden: denn wie so oft im Leben, ging es auch hier. Wir Menschen lauschen der Natur ihre Geheimnisse ab, und bann sprechen wir von der Erfindung des menschlichen Geistes. Lassen wir also die Wespen von Zeit zu Zeit ein wenig naschen, und denken wir dabei an das, was sie einst dem Menschen zeigten. In irgendeiner alten illustrierten Zeitschrift fand ich einmal ein Bild eines Mannes mit einer großen Nase, auf der eine Wespe saß und den Stachel zückte. Unter dem Bild stand: „Ob mich das liebe Tierchen wohl sticht?" Daran muß ich immer denken, wenn ängstliche Gemüter blindwütend um sich schlagen, wenn lie nur das Brummen irgendeines unschuldigen Insektes hören. Oder sind wir den Bienen nicht dankbar für ihren Honig? Geben wir ihnen nicht das Recht, sich zu wehren, wenn sie gereizt oder beraubt werden sollen? „Ohne schwere Sckicksalsschläge, die unfern Mut stählen und neue Gedanken reifen lassen, ist das Leben arm. Ebenso ist ein Sommertag, an dem wir uns gegen Insekten wehren müssen, nicht Der- loren. Er zeigt uns nur wieder die Richtigkeit des Dichterwortes: Des Lebens ungemischte Freude ward keinem Sterblichen zuteil. W-r. Bornotizen. Aus oller Welt. Oie nationalsozialistischen Kraftfahrer am Deutschen Eck. Koblenz stand am Samstag und Sonntag im Zeichen des NSKK. -Treffens, einer gewaltigen nationalsozialistischen Kundgebung. Noch nie sah das Gelänbe von Karthaus einen solchen Muto- park vereinigt wie am Sonntag. Fast 7000 Mutos und Motorräder nahmen auf dem Platz Mufftellung. Bald begannen die Geländefahrt und Geschicklichkeitsprüfungen. Den Wanderpreis für die beste Staffel ber Gruppenftaffel West errang der Sturm 1, Staffel 98 der Dberftaffel Hessen-Nastau-Süd. Pie Kunbgebung gestaltete sich zu einem großen Ereignis für die Teilnehmer. Es hatten sich etwa 20 000 SM.-Kameraden am Flugplatz eingefunden, um SM.-Stabschef Röhm zu begrüßen. Röhm führte in feiner Mnfprache u. a. aus: In der SM. ist heute olles, was deutsch ist, bereit zu kämpfen und das Letzte herzugeben für unsere große nationalsozialistische Idee, und mit ihr kämpfen heute Schulter an Schulter die Kameraden des Stahlhelm gemeinsam mit der SS. als stärkste Garanten für den Bestand der nationalsozialistischen Bewegung. Ihr wart die Voraussetzung dafür, daß an Stelle eines volksfremden Elements eine volksverbindende Regierung treten konnte. Ihr habt dazu beigetragen, daß aus einem parteizerrissenen Volk eine Volksverbundenheit werden konnte. Euer geschichtliches Verdienst wird es sein, daß wir den Sieg errungen haben. Ein fünftes Todesopfer des v-Zug-Unglücks bei Apolda. In der Nacht zum Montag wurde in den Trümmern des verunglückten v-Zuges Stuttgart—Berlin noch ein Toter in stark verstümmeltem Zustande aufgefunden. Damit erhöht sich die Zahl der Todesopfer auf fünf. Bei der Leiche fand man drei Schuhe. Da der Körper des Mufgefunbenen stark verstümmelt war, ist es möglich, daß es sich um zwei verunglückte Personen handelt. Die Mufräumungsarbeiten, die die ganze Nacht hindurch fieberhaft fortgesetzt wurden, sind so weit gefördert, daß die Strecke in langsamem Tempo wieder befahren werden kann. Ein Augenzeugenbericht meldet über das Ain» glück noch folgende Einzelheiten: Der Zug D 15 Stuttgart—Kisfingen—Berlin entgleiste zwischen der Blockstelle 32 unmittelbar vor dem Bahnhof Rieder-Trebra. Der Schnellzug riß in drei Teile. Am schlimmsten mitgenommen wurden die drei Kissinger Wagen, während die Stuttgarter und der Mergentheimer Wagen verhältnismäßig gut davon kamen. Zum Glück war der ganze Zug nur schwach besetzt. Nach der Mitteilung des Küchenchefs hatte der Zug im Mugenblid des Unglücks eine Geschwindigkeit von 100 Kilometer. Wie Fahrgäste behaupten, soll an vier Stellen die Notbremse gezogen worden fein, die anscheinend jedoch nicht in Ordnung war. Die Lookomotive ist aus diesem Grunde fortgebracht worden und soll untersucht werden. Starker Erdstoß in Gelsenkirchen. 9lm Samstag gegen 21 Uhr wurde in Gelsenkirchen ein starker E r d ft o h verspürt. Besonders heftig war das Beben im Stadtteil Schalke, wo der Kamin eines Hauses einstürzte und von einem anderen Hause Dachziegel herunterfielen. „Graf Zeppelins" Heimfahrt. Die Zwischenlandung des Luftschiffes „Graf Zeppelin" in Pernambuco diente zur Auffüllung des Betriebsstoffes. In der Rächt zum Sonntag ist das Luftschiff mit voller Passagier- besetzung zurRückreisenachDeutschland gestartet. Ueberschwemmungskalastrophe in karpalho- Rußland. Karpatho-Rußland ist von einer katastrophalen Ueberschwemmung heimgesucht worden. Bisher wurden zwei Tote geborgen. 50 weitere Personen werden vermißt und man befürchtet, daß diese in ihren Wohnungen ertrunken sind. 2000 Personen sind obdachlos. Die Fluten überraschten die Einwohner während der Nacht. In einer einzigen Gemeinde sind 250 Häuser eingestürzt. Das Wasser steht stellenweise 7 Meter über normal. Die Bevölkerung konnte nur das nackte Leben retten. Unterhalb Wylack bildet die Theiß einen 10 Kilometer breiten See. In der Theiß wurden mehrere treibende Leichen gesehen. Telephon-, Telegraphen- ~ Tage skatender für Montag. Alice-Schulverein: 20 Uhr, im Fröbel-Seminar, Gartenstrotze 30, Mitgliederversammlung. — Bahnhofstraße: Heinz Ruhmann als Musketier Distelbeck in „Der Stolz der dritten Kompanie". — Der Kampfbund des gewerblichen Mittelstandes veranstaltet heute um 21 Uhr im Cof6 Leib eine Mitgliederversammlung, in der der stellvertretende Gaukampfbundführer Pg. Fritz Darmstadt, 9. Iuli. (WER.) Auf Veranlassung des Hessischen Rationalsozialist ischen Lehrerbundes war Samstag und Sonntag die gesamte hessische Erzieherschast in Darmstadt versammelt. Bereits zu dem B e - grühungsabend am Samstag im Städtischen Saalbau hatten sich mehrere Tausend hessische Lehrer und Lehrerinnen aller Schulgattnn- gen eingefunden. Umrahmt von musikalischen und deklamatorischen Darbietungen stand im Mittelpunkt des Begrüßungsabends eine Rede des Führers der hessischen Erzieherschaft, Ministerialrat Ringshausen, der nach Begrüßungsworten an den ebenfalls anwesenden Ministerpräsidenten Dr. Werner und die gesamte Kollegenschaft u. a. erklärte: .»Die hessische Lehrerschaft hat sich zu einer einigen und machtvollen Front zusammengefunden. Es gereicht mir zur Ehre, an der Spitze derer zu stehen, die die Zeichen der Zeit verstanden haben. Die Aufgaben des Nakionalsozialistischen Lehrerbundes sind riesengroß. Umfangreiche kulturelle Arbeiten sollen von einem armen Staat geleistet werden. Wenn der Staat allein mit seinen Mitteln sie nicht bewältigen kann, ist es Pflicht des Volkes, einzuspringen. Ihre Sendung ist es, Führer zu sein auf kulturellem Gebiet. Sie sollen mit Ihrer Arbeit das Sehnen des Volkes erfüllen Was wir erstreben, ist die wahre deutsche Demokratie. Ich habe die feste Zuversicht, die hessische Erzieherschaft wird ihre Aufgabe erfüllen. Eines Tages wird auch der letzte Volksgenosse zurück- gesührt sein auf die eine große Straße, und die heißt Deutschland. Ministerialrat Ringshau- s e n schlotz seine Rede mit einem dreifachen „Sieg- Heil" auf den Führer, in das die große Versammlung begeistert einstimmte. Die Tagung am Sonntag begann mit einem Kirchgang für die beiden Konfessionen. Anschließend formierte sich die Lehrerschaft zu einem Marsck nach dem Marienplatz, wo die Fachschaftsfahne geweiht wurde. Der bayrische Kultusminister S ch e m m , der Reichsleiter des Nationalsozialistischen Lehrerbundes, sowie die hessischen Führer schritten die Front der 21 Fahnen unter den Klängen des hessischen Präsentiermarsches ab. Die Weiherede hielt Ministerialrat Ringshausen, der auf die Bedeutung der Fahne als Symbol im Kampf um die Idee hinwies. Auf der Zitadelle des Staates sei heute die Hakenkreuzfahne aufgerichtet. Der stärkste Felsen des Staates seien die Erzieher, die die Verantwortung für Deutschlands Jugend trügen. Mit dem Gelöbnis, bis zum Tode zur Fahne zu stehen und mit dem Horst-Wessel-Lied endete der LLeiheakt auf dem Marienplatz. Der bayerische Kultusminister und Reichsführer der deutschen Erzieher Schenini sprach dann über die überragenden Begriffe Volk und Gott als die Grundrechte des Volkes. Unter lebhaftem Beifall erklärte er, jetzt, da alle Parteien verschwunden seien, werde auch die Politik in der Kirche aufhören, um des Deutschtums und des Christentums willen. In der Fahne Schwarz-Weiß-Rot und in Hindenburg sei das 2000jährige deutsche Erbe verkörpert und mit dem Hakenkreuz und Adolf Hitler vereint mit der deutschen Zukunft. Rach öem Deutschlandlied marschierten die hessischen Lehrer zu einer Kundgebung in der Festhalle. Wirkungsvoll mit Blumen und Fahnen geschmückt, gab die Festhalle einen stimmungsvollen Rohmen für die imposante Kundgebung. In der Begrüßungsrede des stellvertretenden Gauobmanns Siu» dienrat Grundberger wurde unter lebhaftem Beifall der Tausenden die Hoffnung ausgespro» Schon befinden sich die zur Hilfeleistung heran- oezogencn Motorboote in „Alarmbereitschaft", doch lauten die Wetterberichte aus Labrador ungünstig. Augenscheinlich will General Dalbo bessere Witterungsverhältnisse obwarten, doch hat er sich nicht über seine Absichten geäußert. Da er ein Mann von raschem Entschluß ist, kann der Befehl zum Start unter Umständen jeden Augenblick gegeben werden. Am Freitagnachmittag unternahmen die italienischen Flieger auf Einladung der isländischen Regierung einen Ausflug. Am Abend fand ein Festessen statt, bei dem zwischen dem Ministerpräsidenten AsgeUrson und General Balbo Reden ausgetauscht wurden. Die Italiener heben mit besonderer Genugtuung hervor, daß bei sämtlichen Motoren seit dem Abflug von Rom nicht die geringste Störung eingetreten sei. Im Hafen von Reykjawik liegen zur Zeit drei große Touristendampfer, deren Fahrgäste die italienischen Vorbereitungen mit größtem Interesse verfolgen. Sie Gießern Sie Siege in gingen also n Meister im i treten. Man I Regatta bei sondern ein Rus der Gil Rudersports Steuerlich das gelohnte aller Umsicht feiten, die zur konnten die z fangreiche?ri los und pünftl konnte der Le nicht jo stark | Sonntag war. ( Bevölkerung de Interesse entgec Ml besondei schirmherr bei Sr. HJe der mit seiner Regatta beimo wie;, daß er i alles Anteress Ser Samst den Bearü verlies. Mit Preise sand d War auch Gießener M< hegten Erwa Regatta in Regatten wi Die 6 Jean K Im Dorrem der m. a frort gut b, lLimburger l AD. M T Ems fast auf burger etwa , rend die Gie hatten. 1. Az 1907 6;56,3 I Weitem Die diesjährig hif» (Lh diesmal n „Mascha en nW jehr, aronem Pech L auswärtig gab auch den eineri ot machten- Um mal nur drei drei Siege u schajt errung nicht nergomi Mnnschasten einen sehr g schiedenen J durchsetzen. J Aufstrebend zulun stige^c sich im ffiettbi aber auch W gemäß Frei-Weinheim-Jngelheim sicher mit drei Längen für sich. Der Gießener Ruderklub Hassia Rennen. 1. Frei- den B e + Schwerhörig! + Wir 1465 A Dazu gutes Beiprogramm! Ufa-Ton-Woche! Selterewig 71 I nähen - sticken - kurbeln - zeichnen machen Hohlsaum - Wir fertigen Mainz-Kostheim- Ruderklub Hassia Frankfurter RV. Geschäftsdrucksachen Rechnungen Briefblätter Briefumschläge Postkarten Geschäftskarten bei BrOhl, Schulstraße 7 Sardinen und Matratzen an Haus«. Handarbeit verlief. w» ~v..------o --- — Preise fand die Regatta ihren offiziellen Abschluß. Rudersport verlor sehr ehrenvoll. Zeiten: 1. Saar Saarbrücken 5:58,4; 2. Köln 31 6:04,2; 3. Rudersport Gießen 6:07,4 Min. Erster Achter: Die Kölner Mannschaft hatte ihre Meldung zurückgezogen. Es lagen also nur GAG. und Würzburger AD. im Rennen. Dis zu etwa 303 Meter lagen die beiden Boote Bord an Bord. Dann aber gingen die Würzburger langsam aber stetig vor- Die Gießener machten zwar tapfere Vorstöße, ließen die Gäste nicht mehr Raum gewinnen, aber sie muhten sich im Ziel doch mit dreiviertel Länge geschlagen bekennen. Zeiten wurden in diesem Rennen nicht genommen. Die Gießener passierten 4,8 Sekunden nach den Gästen das Ziel. Oie kennen des Sonntags. Das Adolf-Fischer-Gedächtnis- Rennen eröffnete die Wettbewerbe des Sonntags. Wetzlar hatte kurz vor Beginn seine Meldung zurückgezogen. So starteten nur GRG. und Verein Rudersport Gießen. Die GRG. entschied das Rennen mit zwei Bootslängen für sich 1. GRG. 6:44,2; 2. Verein Rudersport 6:54,4 Minuten. Vierer: Saar Saarbrücken und Wetzlar lagen am Start. Das Rennen war den Gästen aus dem Saargebiet nicht zu nehmen. Sie gewannen mit drei Längen Vorsprung. 1. Saar Saarbrücken 6:52; 2. Wetzlarer RE. 1880 7:10 Minuten. Erster Vierer: Die Gießener konnten hier keinen Sieg landen, denn sie wurden von den Mainzern schwer behindert und gaben deshalb zum Schluß auf. 1. Mainz-Kastel 6:43 Minuten. Im I unior-Einer wurden Hüllin g h o f f (Germania Frankfurt) wegen dauernder Behinderung ausgeschlossen. Den Sieger stellte Kai - del, Schweinfurt. Das Rennen wurde nicht gezettet. Rennen für Damen (800 m): 1. Frauen RV. Freiweg Frankfurt 3:56; 2. RE. Oppenheim 4:03,6 Minuten. 8-Vierer: Das Rennen entschied erwartungs- Wer schlechte Augen hat, kauft sich eine Brille und kann wieder sehen. Wer ein schlechtes Gehör hat, braucht nicht zu verzweifeln. Sie können schwerhörig sein und doch gut hören, lieferte ein im Stil sehr schönes Weinheim-Ingelheim 6:55; 2. Gustavsburg 7:11; 3. Gießener 7:29 Min. Oer Ausklang. Die Kundgebung war umrahmt von Chören und Musikdarbietungen. Sie schloß unter den Klängen des Horst-Wessel-Liedes mit einer^indrucksvollen Ehrung der Toten des Rationalsozialismus, des Weltkrieges und aller, die für Deutschland gestorben. Cßon der Versammlung wurde folgendes Telegramm an den Reichskanzler Adolf Hiller gesandt: „Die in Darmstadt zu machtvoller Kundgebung versammelten Erzieher aller Schulen Hessens geben ihrem harten Willen Ausdruck zur Arbeit am gewaltigen Wiederaufstieg unseres Volkes und zur Heranbildung einer gesunden, Willensstärken, völkischen deutschen Jugend, und grüßen dankerfüllt in alter Hessentreue ihren Führer. gez.:Schemm. gez.: Ringshausen." der 3. Kompagnie Weitere Hauptrollen: Fritz Kämpers, Pani Henkels, Trude Berliner Einer der besten Militär-Tonfilme der Vorkriegszeit von zündender Schlagkraft des Witzes und grotesker Komik, der im Gegensatz zu allen anderen Militärfilmen in allen Einzelheiten konsequent den Stil der Vorkriegszeit wahrt und Soldaten und die Menschen in Zivil zeigt, wie sie damals wirklich waren. 1461 c S.Jf.-lfpor i Große Gießener Ruder-Regatta Guter Sport. — Einige Lleberraschungen. — Ausfälle. War auch die sportliche Ausbeute für unsere Gießener Mannschaften diesmal nicht ganz den gehegten Erwartungen entsprechend, so reihte sich die Regatta in ihrer Gesamtheit doch den früheren Regatten würdig an. Oie Ergebnisse des Samstags. Iean Kirch - Gedächtnis - Vierer: Im Vorrennen schied überraschend die Mannschaft der GRG. aus, während sich der Verein Rudersport gut behaupten konnte. Im Hauptrennen (Limburger RC., Verein Rudersport Gießen und RV. Bad Ems lagen im Rennen), führte Bad Ems fast auf der ganzen Strecke und ließ die Limburger etwa anderthalb Längen hinter sich, wahrend die Gießener bei 1500 Meter aufgegeben hatten. 1. RV. Bad Ems 6:51; 2. Limburger RC. 1907 6;56,3 Minuten. ______________ Ihren Beruf wieder ausüben, an allen Freuden von Wort, Ton und Musik wieder teilnehmen. Sie brauchen sich nicht mehr zurückgesetzt fühlen. Möchten Sie das wieder? 4458v Dann besuchen Sie bitte in Ihrem Interesse unsere Vorführung am Mittwoch, dem 12. Juli 1933, In Gießen im Hotel Viktoria, von 10—1 und 3—6 ühr. Unser langjähriger schwerhöriger Sachverständiger. Herr Fr. Behrend, Hannover, erteilt Ihnen gern Rat und Auskunft. Vir zeigen Ihnen die neuesten Akustik-Modelle, die, unauffällig im Gebrauch, nebengeräuschfrei jedes Wort lautstark wiedergeben. Niedr. Preise! flentsGhe IMk-tallsti HLW, Berlin-Reinickendorl-Osl. Größte, älteste und führende Spezialfabrik für Hörapparate. Sehr wichtig: Alto Apparate werden anf Wonach geändert. Garterrmvbel besond. Zr eddofö-Bänte, •SeffcL Gießkannen, ttranzständer uiw. sowie herausnebmb., vat.Wasche- tmA vkäble. per Stück NM. 5.— u. 6 Edgar Borrmann, Gießen. Jungmann-Achter: Der „ lag bei 500 Meter klar im Vorteil. Germania holte aber wieder auf. Zwischen Germania und RD. kam es zu einem harten Endkampf, den die Mannschaft des Frankfurter Ruderoereins mit A Länge für sich entschied. 1. Frankfurter RV. 6:01; 2. Germania Frankfurt 6:03; 3. Saar Saarbrücken 6:20 Min. Die Steuerleute zeigten eine sehr gute Leistung. Im Lahn-Achter waren nur Limburger RC. und Gießener RG. am Start. Die Gießener lagen bei 500 Meter leicht im Vorteil, die Limburger holten aber auf, sie gewannen dann ihrerseits etwas Terrain, denn die Gießener krebsten und setzten einige Schläge aus. Das ließ sie das Rennen verlieren. Limburg siegte mit XA Länge. 1. Limburger RC. 6:05; 2. GRG. 6:06,4 Min. Lichtspielhaus ■ Gießen Heute: Alarm in Gießen Den Zweiten I u n i o r - V i e r e r bestritten Saar Saarbrücken, Köln 31 und Würzburg. Saar gewann mit VA Längen vor den Kölnern. 1. Saar Saarbrücken 7:06,2; 2. Köln 31 7:11,6; 3. Würz- bürget RV. 7:21 Min. Den Sieg im Lahn-Pokal-Einer erhielt Friedel I ö d t zugesprochen, da Fahrenberg, Kassel, nicht startberechtigt war. Dritter Vierer: 1. Saar Saarbrücken 6:52,6; 2. Mainz-Kasteler RG. 6:58,4; 3. Bad Ems 7:01 Minuten. Ermunterungs - Vierer: Die Wetzlarer gewannen zur allgemeinen Ueberraschung vor Germania Frankfurt dieses Rennen. Zeiten Wetzlarer RC. 7:03,8; 2. Germania Frankfurt 7:17 Min. Der Start zum Dritten Achter stieß aus verschiedene Schwierigkeiten. Es gab zunächst einen Protest zwischen Hellas-Offenbach und Frankfurt- Oberrad, der aus dem Vorrennen resultierte. Oberrad hatte anzutreten. Die Mannschaft wurde dann aber wegen zweimaligen Fehlstarts ausgeschlossen, so daß nur noch Limburger RC. und Verein Rudersport-Gießen im Rennen lagen. Bei 200 Meter mußte das Rennen aber abgebrochen werden und der Start wurde nach dem des Großen Achters verschoben. Im eigentlichen Rennen siegten die Lim- bürget trotz aller Anstrengungen der Gießener mit klarem Vorsprung. Die Rudersportler ruderten einen guten Stil. Der Große Achter sah nur Würzburger RD. und GRG. im Kampf. Köln hatte abgemeldet. Es entspann sich zunäcyst ein harter Bord-an-Bord- Kamps. Bei 1000 Meter führten die Gäste mit etwa einer halben Länge; sie vergrößerten den Vorsprung, den die GRG.er nicht mehr aufzuholen vermochten. Sie mußten die Ueberlegenheit der Würzburger anerkennen und sich mit li Längen geschlagen geben. Zeiten: 1. Würzburger RV. 5:54; 2. GRG. 6:01,2 Minuten. Iungmann - Vier er: In einem der drei Vorrennen lieferte die Mannschaft des Vereins Rudersport den Kölnern von 1931 einen harten Kampf, sie^wurden dann aber zum Schluß von Köln regelwidrig bedrängt und verloren das Rennen nur mit einem Meter hinter den Gästen. Don einem Protest sah man jedoch ab. Im Hauptrennen waren nur die GRG. und Köln 31 am Start. Mainz-Castel trat wegen Dootsschaden nicht an. Köln und GRG. lagen abwechselnd in Führung, dann aber kamen die Gießener in den Vordergrund und entschieden das Rennen mit nahezu zwei Längen Vorsprung für sich. 1. GRG. 6:51,2; 2. Köln 31 6:57 Minuten. Iungmann - Einer: Rur Hülling- hoff (Germania. Frankfurt) und Martin (Limburger RC. 1907) bestritten den Endkampf. Der Wettbewerb endete mit einer Lleberraschung. Der Limburger schlug Hüllinghosf recht eindeutig. 1. Martin 7:42,8; 2. Hüllinghosf 7:45,2 Minuten. Prinz-Eitel-Friedrich-Vierer: Man sah dem Rennen mit größtem Interesse entgegen. Leider mußte Saar-Saarbrücken absagen. So starteten nur GRG., Würzburger RV. und Mainz- Casteler RG. Gießen gab dazu noch bei etwa 1500 Meter auf, so daß nur zwei Boote durch das Ziel gingen. Mainz-Castel gewann. Zeit: 1. Mainz- Casteler RG. 6:38; 2. Kölner RC. 1931 6:53,2 Min.; 3. GRG. aufgegeben. Der Jugend-Gigvierer brachte auf der ganzen Strecke einen spannenden Kampf zwischen den Jugendlichen der Gießener Rudergesellschaft und dem Wetzlarer RC. 1880. Im kräftigen Endspurt entschieden die Gießener das Rennen knapp für sich. 1. GRG. 3:45,8; 2. Wetzlarer RC. 1880 3:47 Min. Zweiter Vierer: Würzburger RD., Saar- Saarbrücken und Wetzlarer RC. waren beteiligt. Wetzlar und Saarbrücken lagen geraume Zeit Bord an Bord. Würzburg führte. Wetzlar gab dann aber bei 1000 Meter auf, während Würzburg den Vorsprung vergrößerte und im Ziel die Saarbrückener mit nicht weniger denn etwa 4 Längen hinter sich ließen. 1. Würzburger RV. 6:38; 2. Saat-Saarbrücken 6:48,6 Min.. 3. Wetzlar aufgegeben. Junioten-Achter: Im Junioren - Achtet mußte die Gießener Rudergesellschaft eine Niederlage hinnehmen. Bei 500 Meter lagen beide Boote noch auf gleicher Höhe, dann holten die Kurhessen von Kassel einen Vorsprung von etwa einer Länge heraus, den sie auch bis zum Ziel halten konnten. 1. RC. „Kurhessen"-Kassel 6:10; 2. GRG. 6:15,2 Minuten. Der Zweite Einet brachte ein recht negatives Ergebnis. K a i d e l' (Schweinfurter Rc.) und F ähre n b e r g (Kurhessen Kassel) lagen im Rennen. Kaidel mußte aufgeben und Fahrenbetg passierte bann allein in 7:45,6 Minuten das Ziel. Der Vierer ohne Steuermann fiel aus, da die Gießener Rudergesellschaft abgemeldet hatte. Der Preis wurde der Mainz-Kastellet RG. zugesprochen. Im T t o st - A ch t e t lagen Mainz-Kostheim- Gustavsbutg im Rennen. Die Mainzer hatten bei 800 Meter' eine halbe Länge gewonnen, Wetzlar holte aber wieder auf, mußte aber im Endspurt doch den Sieg an die Mainzer abgeben. 1. Mainz-Kost- Heim-Gustavsburg 6:38; 2. Wetzlarer RC. 1880 6:38,8 Minuten. Im Er st en Junior-Vierer waten die Mainz-Kasteler die weitaus bessere Mannschaft. Sie siegten mit 5 Bootslängen unangefochten. 1. Mainz- Kasteler RG. 6:49,4; 2. Kurhessen Kassel 7:01,2 Mm. Zweiter Achter: Saar Saarbrücken nahm zunächst die Spitze, Verein Rudersport und Wetzlar hielten aber die Verbindung. Abwechselnd lagen die Mannschaften in Führung. Dann gingen aber die Saarländer wieder vor und holten im Endkampf zwei Längen. Rudersport und Köln lieferten 1 sich einen hartnäckigen Kamps um den zweiten Platz. Die diesjährige große Gießener Ruder-Regatta, die eine ausgezeichnete Besetzung aufzuweisen hatte, stand diesmal meyr im Zeichen der Siege auswärtiger Mannschaften. Die Gießener Ruderer kämpften nicht seht glücklich. Zum Teil waren sie von großem Pech verfolgt, zum Teil zeigten sich eben die auswärtigen Mannschaften als die besseren. Es gab auch einige Behinderungen, die den Gießenern den einen oder anderen' möglichen Sieg streitig machten. Um es vorweg zu sagen: es blieben diesmal nur drei erste Siege in unserer Stadt. Diese drei Siege wurden von der Gießener Rudergesell- schaft errungen. Dem Verein Rudersport war es nicht vergönnt, einen ersten Sieg zu buchen; seine Mannschaften hinterließen aber nichtsdestoweniger einen sehr guten Eindruck und konnten sich in verschiedenen Wettbewerben für die Entscheidungen durchsetzen. Die Mannschaften sind unverkennbar im Ausstrebcn begriffen. Man wird sie als Gegner für zukünftige Regatten im Auge behalten müssen. Dem Gießener Ruderklub Hassia fiel es etwas schwerer, sich im Wettbewerb mit den zum Teil hochqualifizierten Gegnern zu behaupten. Gute Ansätze waren aber auch hier zu bemerken. Die Gießener Rudergesellschaft hatte ihren schwersten Gegner im Würzburger Ruderverein, der die beiden großen Achter-Rennen für sich entscheiden konnte und dadurch seine gegenwärtige Vorrangstellung bewies; ferner in der Mainz-Kasteler RG., die die beiden ersten Vierer an sich bringen konnten. Die Siege in diesen vier bedeutungsvollsten Rennen gingen also nach auswärts. Leider war der Deutsche Meister im Dieter, Undine Saarbrücken, nicht vertreten. Man kann nur hoffen, daß die Ergebnisse der Regatta bei den Gießenern nicht eine Depression, sondern ein „Und dennoch!" auslösen, damit der Ruf der Gießener Mannschaften in der deutschen Rudersportwelt erhalten bleibt. Aeußerlich bot die Regatta auch diesmal wieder das gewohnte Bild. Die Vorbereitungen waren mit aller Umsicht getroffen. Trotz mancher Schl^eng- keiten, die zum Beispiel auch das Wetter bereitete, konnten die zahlreichen Vortennen und das umfangreiche Programm der Haupttennen reibungslos und pünktlich durchgeführt werden. Naturgemäß konnte der Besuch der Regatta am Samstag noch nicht so stark sein, wie er es erfreulicherweise am Sonntag war. Es erwies sich aber, daß die Gießener Bevölkerung dem Rudersport das ihm gebührende Interesse entgegenbringt. 2Nit besonderer Freude wurde der Lhren- schirmherr der Regatta. Ministerpräsident Prof. Dr. Werner, willkommen geheißen. der mit seiner Familie am Sonntagnachmittag der Regatta beiwohnte und durck) seine Anwesenheit bewies, daß er auch dem Rudersport in unserer Stadt Gastsviel der Original- 20 MMIM-Wllki Großen-Linden, Saalbau Schaum Dienstag, den 11. Juli Lang-Gönö, Gasthof Hebbel Mittwoch, den 12. Juli nachmittags 4 Uhr: Märchen-Schausviel Rotkäppchen und der Wolf Kaspar und Clown Tontolini Die lustigen Rekruten, Rat u. Patachon Ein Programm, daß die Großen lachen und dieKleinen nicht weinen. 3lbent)§8,/2U6r:Varlet6-u.Bnrlesken-Abend „Piefke“ der Stolz der 3. Kompagnie 3 Akte, 16 Bilder I O»1 7 15 Mann Orchester I Eratkl. Ansatattnng I Zwangsversteigerung 2lm Donnerstag, dem 13. 3uli 1933, vormittags 9 Uhr. wird im Amtsgerichts- gebäude zu Gießen, Zimmer 107, das im Grundbuche von Gießen dem Kaufmann Otto Reih in Gießen zugefchriebene Anwesen Asterweg 44 44660 Flur II, Nr. 132 = 480 qm hosreite, Jlur II, Nr. 1325/io - 8 qm Brunnen, geschätzt 23 230 RM., sowie die auf dem Grundstück stehende Autohalle, geschätzt 351 RM., zusammen 23 580 RM., versteigert. Die amtsgerichtliche Verfügung ist an der Ortstafel Bergstraße 20, Stadthaus, zur Einsicht ausgehängt. Gießen, den 8. Juli 1933. I. A. des Hessischen Amtsgerichts Gießen: Leo, Ortsgerichtsoorsteher. alles Interesse entgegenbringt. Der Samstagabend brachte in der üblichen Form grühungsabend, der sehr harmonisch Mit der Verteilung der sehr wertvollen Heinz Ruhmann hat das Signal gegeben, von nah und fern strömt heute alles zu dem MllitUr-Tonfilm - Schwank: Heinz Ruhmann als „Musketier Distelbeck" in: Der Stolz Wirtschaft. Frankfurt freundlich Frankfurt a. M, 10. Iuli. (WTB. Draht- Meldung.) Auch gum Wochenbeginn erhielt sich die freundliche ©runöftimmuag. obwohl man von der Weltwirtschaftskonferenz keine Anregung mehr erwartete und auch der Plan einer Wiedereinbe- rufung der Abrüstungskonferenz kein sonderliches Interesse fand. Etwas mehr B.achtung fand dagegen die neuerliche merkliche Schwäche des Dollars, das Publikum hielt mit Aufträgen aber noch zurück und auch bei der Spekulation zeigte sich wenig Unternehmungslust. Das Kursniveau zeigte daher mir geringe Veränderungen von 0.5 Prozent nach beiden Seiten, wobei die Desscrun- gen allerdings überwopen. Zellsioss Waldhof wur- >den aus die Abschluhveröfsentlichungen 1,25 Prozent niedriger genannt. Chadeaktien setzten ihre Abwärtsbewegung nach Minus mit 5 Mark fort und von Spezialwerten fielen Rütgerswerke durch einen Verlust von 1,25 Prozent auf. Auch Dt. Erdöl büßten 0,75 Proz. ein, hingegen lagen IG.-Farben 0,75 Proz. besser. Am Schiffahrts- aktien-Markt war ein Rückgang von 0.75 Prozent bei Rordd. Lloyd bemerkenswert, Hapag waren behauptet. Am Montanmarkt bröckelten die Kurse meist geringfügig ab. Von Elektrowerten lagen Siemens etwa 2 Prozent höher. Der Rentenmarkt erweckte nur wenig Interesse und die Kurse für deutsche Anleihen waren etwas abgeschwächt, ebenso für späte Reichsschnld- buchforderungen. Eine kleine Erholung zeigten Reichsbahnvorzugsaktien. Von fremden Werten lagen Bagdad Serie II mit 5,60 gut behauptet. Im Verlaufe hielt die Geschäftsstille an und infolgedessen ergaben sich vielfach kleine Abbröckelungen. IG.-Farben und Mannesmann verloren 0,75 bis 1 Prozent, andererseits kamen Lahmeier 2,25 Prozent, Kali Westeregeln 2 Prozent und Conti-Gummi 1,5 Prozent fester zur Rotiz. Der Pfandbriefmarkt verzeichnete vereinzelte Rachfrage und die Kurse lagen um etwa 0,25 bis 0,5 Prozent fester bzw. gut behauptet. Don Staatsanleihen lagen 5,5prozentige QJoung- Anleihe um etwa 3 Prozent höher. Stadtanleihen wiesen nur geringe Veränderungen auf. Tagesgeld war mit 3,5 Prozent unverändert- Frankfurter Schlachwiehrnarkt. Frankfurt a. M., 10. Juli. Auftrieb: 1039 Rinder (304 Ochsen, 73 Bullen, 340 Kühe, 185 Färsen), 358 Kälber, 30 Schafe, 3771 Schweine. Es wurden notiert: Rinder: Ochsen: vollfleischige, aus- gemästete, höchsten Schlachtwerts, jüngere 31 bis 34 Mark, ältere 27 bis 30, sonstige vollfleischige, jüngere 23 bis 26; Bullen: jüngere, vollfleischige, höchsten Schlachtwerts 27 bis 30; sonstiye voll- fleischige oder ausgemästete 23 bis 26. Kühe: jüngere, vollfleischige, höchsten Schlachtwerts 25 bis 29; sonstige vollfleischige oder ausgemästete 21 bis 24; fleischige 17 bis 20; gering genährte 12 bis 16. Färsen (Kalbinnen, Jungrinder): vollfleischige, ausgemästete, höchsten Schlachtwerts 30 bis 34; vollfleischige 26 bis 29; fleischige 22 bis 25. Kälber: beste Mast- und Saugkälber 39 bis 42; mittlere Mast- und Saugkälber 35 bis 38; geringe Kälber 28 bis 34. Schweine: vollfleischige, zirka 240 bis 300 Pfund Lebendgewicht 37 bis 40; vollfleischige, zirka 200 bis 240 Pfund Lebendgewicht 37 bis 41; vollfleischige, zirka 160 bis 200 Pfund Lebendgewicht 30 bis 40; fleischige, zirka 120 bis 160 Pfund Lebendgewicht 34 bis 38. — Marktverkauf: Rinder und Schweine ruhig, ausoerkauft; Kälber und Schafe mittelmäßig, geräumt. Wettervoraussage. Der hohe Druck schrumpft zusarnernn und die Ausläufer der neuen Niederschlagsstörung dehnen sich über dem Kanal bis zum Küstengebiet aus. Wenn auch durch die Ausläufer bei uns keine stärkere und längere Beeinflussung der Wetterlage erfolgen dürfte, so ist immerhin durch das Vordringen feuchter Luft mit etwas wechselhafter Witterung zu rechnen, wo- bei es zum Auftreten einzelner zum Teil gewitter- artiger Niederschläge kommt. Aussichten für Dienstag: Stellenweise noch dunstig, tagsüber wechselnd bewölkt, aber auch aufheiternd, warm jedoch leichter Temperaturenrückgang, im nördlichen Teil des Bezirks einzelne geroit- terartige Niederschläge. Lufttemperaturen am 9. Juli: mittags 20,5 Grad Celsius, abends 18,1 Grad; am 10. Juli: morgens 14,8 Grad Celsius. Maximum 26,8 Grad, Minimum 13,8 Grad. — Erdtemperaturen in 10 cm Tiefe am 9. Juli: abends 22,5 Grad; am 10. Juli: morgens 18,5 Grad Celsius. — Niederschläge 16,9 mm. — Sonnenscheindauer 6% Stunden.__ Verantwortlich für Lokales, Provinz, Wirtschaft und Sport: I. V.: H. L. N e u n e r_______ 3flr Wanöerer. Haturfreünöe und wiche, öle es werden wollen, ein ainü» fantes und dabei lehrreiches Buch ist. tSierllmqatur tmf (Ein Sünden, und Sillenbuch. Mit 64 Kunst- drucklafeln und vielen Textabbildungen. Preis broschiert NM. 3.-, gebunden RM. 4.—. gu beziehen durch Hugo Dermühler Verlag Berlin - Lichterfelde Büromöbel und Karteien Aufführungen- f o i'h fn ä n n i s c h e Bedienunr Niederhausen Glesien Bahnhofstraße 'g.e gc nabe r Bafel Schulz 'S- H c-EV eiCj •5^ = C tt-CXi n-uC?.. «c 2 C-O-15 C ^| | 0 1 5- ••0 8 .'^ua o'^L J c ’ a 15 0=Ae C< iSF« - ::s=2 J? . d 5S’®' e-E c e — o O •* Q* 5 §*§5 llu - 5 Q)6*^ O _ — E~ — s=W Aachdruck verboten! 14. Fortsetzung. MWMSMkM Vornan von Helma von Hellermann. Hupen, die Stimme des Chauffeurs: „Wo find Sie, Sir?" Mit Hilfe der Taschenlampe fand Steinherr seinen Weg zurück zum wartenden Wagen. „Jetzt sind wir auf dem richtigen Weg, hier hinauf müssen wir", sagte er, einsteigend. Der Konsul, der ein wenig eingenickt war, wurde wieder munter. Man schimpfte auf den Londoner Nebel, lachte über die Irrfahrt, Steinherr bot Zigaretten an. Man trennte sich in sehr vergnügter Stimmung. Aber lange nachdem die anderen den Schlaf der Gerechten schliefen, lag Magnus Steinherr wach und grübelte über die nächtliche Begegnung nach, die ihn bis zur Fassungslosigkeit erregt. 17. Kapitel. Als er gegen neun Uhr erwachte, hatte ein scharfer Ostwind den Nebel verjagt. Im blauen Himmel strahlte eine unwahrscheinlich große goldene Sonne und tauchte das Zimmer in eine wahre Flut von Licht. „Ein gutes Oinen für den Tag", dachte der Mann, während die kalte Brause über seinen schlafwarmen Körper rieselte. Wie eisige Nadeln stach sie in die Haut, unter der sich die Muskeln spielend dehnten und spannten. Die Erregung der Nacht war gewichen, eine gehobene Freudigkeit erfüllte ihn ganz und gar. Was lag an Jenny Maloreen, was an allen Frauen der WeltI Mochten sie ihrer Abenteuerlust frönen, er brauchte sie nicht, ging feinen Weg allein! Und der führte nun zur Krönung lahre- langen Mühens. Mit Appetit verzehrte er sein Frühstuck: Tee und Toast, Lammkoteletts am Rost, gedünstete Nieren, frisches Obst. Sie kochten vorzüglich im Savoy. Punkt zehn Uhr kam Direktor Schmitt, ein ganz klein wenig verkatert, aber sonst gehobener Stimmung, und mit ihm ein kleiner Herr, dessen schief- gewachsenem Körper ein prachtvoller Gelehrtenkopf adelte: Doktor Everlein, Ingenieur und Chemiker. Gleich darauf saß man um den Tisch in Steinherrs Salon und lauschte aufmerksam den Ausführungen des Erfinders. Wenn man dem flüssigen Stahl das von ihm entdeckte neue Metall, Liturgin, beimengte, wurde eine bisher noch nie erreichte Härte und Elastizität erreicht, die eine unbegrenzte Dauerhaftigkeit besaß. „Das Geheimnis der berühmten Damaszener Klingen bestand in einer ähnlichen Metallbeimischung: es gelang aber nicht, hinter das Geheimnis zu kommen. An diesem neuen Stahl prallen die stärksten Geschosse ab." „Bis ein findiger Kopf das Geschoß erfindet »setzte Steinherr trocken hinzu. Aber sein dunkles Gesicht glühte ebenso wie die der beiden Männer. „Glücklicherweise brauchen wir Stahl im Frieden ebenso nötig wie im Kriege. Wertvoll wäre schon ein unzerstörbares Material. Was verlangen Sie für Ihre Erfindung, Doktor?" Der lehnte sich in seinen Stuhl zurück und legte die Fingerspitzen gegeneinander. „Eine Million Mark und fünf Prozent Anteil an jedem in den nächsten zehn Jahren getätigten Auftrag", erwiderte er in sachlichem Ton, der jede Widerrede von vornherein als aussichtslos obschnitt. Schmitt hielt hörbar den Atem an. Er hatte zwar die ganzen vorbereitenden Verhandlungen mit Ever- Der Konsul lehnte sich in seine Ecke und pfiff leise ein paar Takte des vor kurzem gehörten Tanzliedes. „Meinetwegen bleiben wir ein bissel", meinte er gemütlich, „schlafen kann man überall mit der nötigen Bettschwere." Steinherr war ausgestiegen und der Lichtspur seines Chauffeurs gefolgt. Sein scharfer Blick erkannte ihn als dunklen Punkt im Nebel, dessen feuchte Kühle wohltat nach der beengenden Schwüle im Embassy. Nun stand er neben dem Mann, der, das Licht in der erhobenen Rechten, den Namen der Straße vom Schild ablas. „Saint Johns Gate — da bin ich. aber mächtia ob- gekommen vom Weg, das ist ja 'ne ganz obskure Gegend hier", meinte er, erschrocken und erleichtert zugleich. „Nun weiß ich wenigstens, wo wir sind. Wir müssen zurück, Sir, die dritte Straße links ein- biegen." „Fahren Sie den Wagen langsam, so nahe wie möglich an der Bordkante, bis dahin", befahl Stein- Herr, „und ich gehe die drei Straßen bis zur betreffenden Ecke zu Fuß, damit Sie nicht wieder verfehlen. Geben Sie mir die Lampe." Still war es hier zu dieser vorgerückten Stunde, doch bald rief die Arbeit. Der Tag der in dieser ärmlichen Gegend lebenden Menschen begann früh. Lautlos, wie ein Phantom, glitt der Wagen neben dem vorsichtig dahinschreitenden Manne her. Matt funkelten die beiden Azetylenlampen durch das Dun- kel. Zweite Ecke--Achtung, jetzt kam die dritte. Von der aus ging es dann in meilenlanger Geradlinigkeit bis zum Piccadilly Circus. Steinherr ließ zur Sicherheit die Taschenlampe noch einmal über dos Straßenschild spielen. Es stimmte. Alt und baufällig sahen die Baracken aus, große Stücke Mörtel waren da von der Wand abgebröckelt. Er ließ die Hand sinken. 'Ein paar Meter vor ihm öffnete sich knarrend eine Haustür. Zwei Menschen traten heraus, vom Licht im Flur deutlich beleuchtet, ein Mann und eine Frau. Sie wandten sich zurück, nahmen Abschied von einer dritten, im Flur stehenden Person. Der Mann war jung und trug einen kleinen Schnurrbart. Spitze weiße Zähne blinkten im lachenden Gesicht. Die Frau war sehr hellhäutig und blaß, unter dem kleinen randlosen Hut bauschte sich blondes Haar. Sie schien müde, unterdrückte ein Gähnen, die Augen unter den schweren Lidern waren matt und glanzlos. Ein gedämpfter Zuruf: „Au revoir, ma belle!“ Sie lächelte, hob die Hand zum Gruß, dann nahm der junge Mann ihren Arm: die Tür schloß sich, das Licht erlosch. , Steinherr starrte geweiteten Blicks den beiden nach, deren Umrisse sofort von Nacht und Nebel verschluckt wurden. Einen Augenblick hörte er noch ihre Stimmen, ging unbewußt ein paar hastige Schritte hinter ihnen her. Und blieb stehen. Dicht neben ihm ragte ein Laternenpfahl. Das Licht, das er trug, beleuchtete nichts als eine dichte gelbliche Nebelmasse. War er berauscht? Hinter ihm ein leises kurzes an die Nutzlosigkeit meines Lebens, das wenige be- glückt und vielen geschadet hat. Vielleicht wäre manches anders geworden, hätte ich früher einen Menschen wie Sie kennengelernt, Magnus Steinherr." Ein mattes Lücheln huschte über ihre blutleeren Lippen. „Nun ist's zu spät. Ein grausames Wort, das ,zu spät' ..." Steinherr schwieg, bewegt, ja, erschüttert. Nur schweres Leiden konnte dieser Frau mit dem männ- lief) scharfen Verstand eine derartige Gefühlsosfen- barung entlocken. Behutsam strich er über das blonde Haar, das schon einige weiße Fäden durchzog. Sie schmiegte ihre Wange gegen seine Hand, ließ sie darauf ruhen, lag ein paar Atemzüge ganz still. Die Schmerzenslinien glätteten sich. „Wie wohl Ihre Nähe tut", sagte sie endlich, „und Ihr Schweigen! Es gibt so wenig Menschen, die schweigen können. Aber nun lassen Sie mich meine Nöte vergessen und an Ihrem Leben ein wenig teil- nehmen! Erzählen Sie von sich! Was haben Sie gestern getan, was geschäftlich erreicht? Sie sehen stolz und froh aus; ich will mich mitfreuen dürfen!" Sie schob die seidene Decke zurück,richtete sich auf. Sah nicht, daß dabei ein kleines Heft mit schwarzem Wachstuchdeckel unter ihren Kissen auf den Teppich glitt. Der Mann aber bemerkte es. Wo hatte er ein ähnliches Heft gesehen?, überlegte er, sich danach bückend. Es war erst kürzlich gewesen ... Ehe er sich wieder aufgerichtet, hatte die Frau es ihm mit schneller, spielerischer Gebärde aus der Hand genommen. „Ach, mein Haushaltsbüchlein", sagte sie lächelnd. „Tausend Dank! Ich rechnete vorhin einmal die Monatsausgaben zusammen, daher wohl die Mi- grüne!" Sie schob das Heft erneut unter die Kissen, diesmal gegen die Wand zu, stützte den Kopf auf ine Hand und sah Steinherr an, unbefangen, liebens- würdig, ganz aufmerksame Zuhörerin. Aber ihre Bitte wurde nur halb erfüllt, denn von dem, was ihn am meisten bewegt, sprach der Mann nicht. Mit wenigen Worten erzählte er von den Erlebnissen des Abends im Hotel und Klub, lobte dis Künstlerin, die die Carmen gesungen, und das gute Essen im Savoy. Nicht einmal die Namen feiner beiden Gefährten konnte die teilnahmsvoll Fragende erfahren. Aber sie ließ sich keine Enttäuschung an- merken. Ihre Züge hatten sich belebt, waren von Geist und Willen gestrafft, da sie die Unterhaltung sehr fein und taktvoll und ganz unmerklich auf das Gebiet der Berufsinteressen zu lenken suchte. Das Diner wurde in ihrem kleinen Salon serviert. Im mattgrün fließenden Negligö, eine Kette aus wundervollem Jade um den schlanken Hals, machte Frau Jenny die Honneurs mit all dem bezaubernden Scharm, den sie auszuüben imstande war, wenn die Mühe lohnte. Seltsam aufgewühlt ging Magnus Steinherr von ihr fort. Saß noch lange allein in feinem Hotelzimmer, ein ungeöffnetes Buch in der Hand, den Whisky und Soda neben sich unberührt, und sann über die Frau nach, deren Wesen immer neue Seiten enthüllte. Es mochte manch dunklen Punkt in ihrer Vergangenheit gegeben haben ... I (Fortsetzung fol-* lein geführt, auf diese Summe aber war er nicht gefaßt gewesen. Aber Steinherr dachte nicht daran, zu handeln. Er wußte wohl, was diese Erfindung ihm wert, wußte, daß Everlein sie jeder fremden Regierung, jedem Trust hätte anbieten können und daß er nur deshalb gefragt wurde, weil der alte Steinherr des Erfinders Freund gewesen war. So nickte er nur. „Es ist gut. Wenn der neue Stahl allen Belastungsvroben standhält, werden Sie die geforderten fünf Prozent ebenfalls erhalten." „Er wird standhalten", sagte der andere ruhig, „seit zehn Monaten stellen wir Versuche damit an — alle gelangen." „Das weiß ich", lächelte Steinherr. Er wußte genau Bescheid. „Ohne Sicherheit rückt man heutzutage keine Million heraus!" Er saß gerade und tat einen tiefen Atemzug. „Ich danke Ihnen, Doktor Everlein." Fest umschloß seine Hand die des anderen. „Und nun wollen wir zum Notar, wenn es Ihnen recht ist." Er erhob sich, stand hoch aufgerichtet vor den beiden Männern, leuchtenden Stolz im braunen Gesicht. Wehmütig hing des kleinen Doktors Blick an der großen straffen Gestalt. Recht wie ein Sieger sah er aus, dieser Magnus Steinherr, dessen Wiege in einer Dorfschmiede gestanden, der jetzt, ohne mit der Wimper zu zucken, eine Million für eine Erfindung zahlen konnte. Solchen Männern gehört die Erde. Aber — der kümmerliche Körper reckte sich — sein Geist ebnete ihm den Weg! Alles auf dieser Erde glich sich aus. — Es war schon Abend, als Steinherr bei Jenny Maloreen eintrat. Er hatte telephonisch gebeten, erst zum Diner kommen zu dürfen, da Geschäfte ihn festhielten. , Ein eigenartiges Gefühl überkam ihn, als er hinter dem wegweisenden Boy den Flur zu ihren Zimmern durchschritt. Das Gesicht der Frau im Nebel tauchte plötzlich wieder vor ihm auf, das die Ereignisse des Tages völlig verdrängt. War sie es wirklich gewesen? Oder hatten die Geister des Weins ihn genarrt, daß er eine Fremde für die Freundin gehalten? r. . Sie empfing ihn auf der Chaiselongue liegend, wandte den Kopf langsam dem Eintretenden zu. Kalkweiß war das Gesicht, von Schmerzen entstellt und verzogen. Nur die Augen strahlten groß und geheimnisvoll dem Manne entgegen, der sich merklich bestürzt- zu ihr herabneigte. „Sie sind unpünktlich, mein Freund — seit fünfzehn Minuten erwarte ich Sie, und die Zeit schien lang", sagte sie, matt den Druck seiner Finger erwidernd Ein warmes Leuchten verklärte das blasse Gesicht. Mit fast zärtlicher Gebärde gütt ihre schlanke schöne Hand über die Rosen, die er ihr mitgebracht hatte. „Rote Rosen wuchsen im Garten meiner Großmutter in Algier", sagte sie leise. „Ich lebte einmal ein Jahr lang bei ihr, nachdem meine Eltern starben. Sie war Engländerin, die Frau eines klonen französischen Beamten — und sehr unglücklich. Die Rosenzucht war ihre einzige Freude" Die seltsmen grünen Augen waren voller Traume, da sie sie zu dem neben ihr sitzenden Manne erhob. „Ich muß jetzt so oft an meine Kindheit denken und RM.79000 ir em m Die Fliege Ist ein winzig’ Ding — und doch überträgt sie Krankheiten und verdirbt die Speisen. — Schützen Sie sich dui ch Fliegenglocke Speiseschrank Fliegenklatsche Fliegengaze Das alles nützt viel und kostet doch wenig bei J.B.Häuser Am Oswaldsgarten Gießen, Ruf 2145/2146 Schlaflos? Versuchen Sie „Olbas“, das giftfr. Naturmittel 04077 Gießen, i. d. Schulstr. werden gegen erste Hypothek fü" •“ dies.Jahre erbautes Wohnhaus gesucht. Denkb.größt.Sicherheit gewährleistet. Schriftl.Angeb.unt. 4468va.d.Gieß.Anz. Dienstag, den 11. Juli 1933, beginnend vormittags 10 Uhr, versteigere ich im vfandhaufe (Gasthaus „Zum Löwen"), Neuenweg 28, dahier, zwangsweise gegen Barzahlung: 4456V 1 größere Partie Schokolade (Markenartikel), Pralinen, Drops usw., ferner verschiedene Möbelstücke, wie Ausziehtische, Nähmaschine, Trumeauspiegel, Küchenschrank, Sofa mit Umbau und a:dere Haushaltungsgegenstände. Die Versteigerung findet bestimmt statt. Moll, Gerichtsvollzieher in Gießen Ludwigstraße 33 — Telephon 3239 Dienstag, den 11. Juli 1933, nachmittags 2 Uhr, werden im „Löwen", Neuenweg 28, dahier, gemäß §§ 1228 ff. VGV. gegen so- fertige Barzahlung bestimmt versteigert: landwirtschaftliche, forstwissenschaftliche und veterinärmedizinische Bücher, Bett- und Herrenwäsche, 1 Steppdecke, verschiedene Herrenartikel u. a., wie Halbschuhe, Bürsten, Gamaschen Gürtel 1 Silberstift usw., Koffer, 2 Wecker, 1 Tischdecke, verschiedene Küchengeräte. (4459V Hebbel Gerichtsvollzieher in Gießen Betten Schlaf2dm, Polster, Stahl- matr.nn jeden,TcHz. Kiu.tr. Suhl/Th. H mineralen und Hornhaut beseitigt in kurzer Zeit mein Hühner- augen-Radikal Germania-Drogerie Carl Seibel Frankfurter Sir. 39 iKabrkuü.frisckm., 1 Motorrad i.tadell. Zustand m. Anschi.° Wagen u.1 sehr gut. Halbverdeckpreisw. zu verkaufen. Schriftl.Angeb.unt. 04166a.d.Gieß.Anz. [Verschiedenes | üMW junge Hora gesucht (bis 27 Jahre) gute Garderobe, sympathisches Aeustere und Umgang, be, freier Fahrt durch Deutschland. Zu melden Dienstag-Nachmittag 5 bis 6 Uhr, tm Restaurant Boller, Bahnhofttraße, bei Herrn Schulze. outo Statt besonderer Anzeige Am 9. Juli entschlief sanft nach längerem, mit Geduld ertragenem Leiden, versehen mit den hl. Sterbesakramenten mein innigstgeliebter Mann, unser lieber Vater, Schwiegervater, Großvater, Schwiegersohn, Bruder, Schwager und Onkel Kinder!. Ehepaar s 1-2 Zimmer mit Küche persof.Schr.Angeb. u. 04180 a. d. G.A. | Stellenangebote | Zigarrenverkäufer sofort gesucht, «««gv Caf6 Amend. Illlllllllllllllllllllllllllllllllll Wer sich einen gutenVer- dienst schast'en will, dem errichte ich eine Bertnebsstelle für mein erstklassig. Seifenpulver. Angebote unt. A. L. 100 (04173) an die Ge- schäftsft. d. Zeitung. IIII»IIIIIIIIIIIIII»IIIIII»IIIH Putzfrau ges. Seltersw.391. | Verkäufe Junge Stallhasen ,Droie Mutierhasen zur Zucht, billigst abzugeben. 04172 Neustadt 131. Emma Schöck Willi Weisel Verlobte Äirklar, den 9. 3uti 4933 4465 D Die Wahl ist schwer! Wenn Sie sich entschlossen haben, jetzt als fortgeschrittener Photo-Amateur sich eine erstklassige Kamera fürs Leben an- zuschaifen, dann werden Sie auf den Rat des Fachmannes Wert legen. Ich zeige Ihnen gern alle die führenden Apparate der „Elite-Klasse“, wiez.B.Leica, Contax, Peggy, Rolieiflex, Prominent und erkläre Ihnen die Vor- und Nachteile all dieser Konstruktionen. Dann wählen Sie bestimmt die einzig richtige für sichl Ihre Sommerreise wird für Sie wertvoller, wenn Sie eine wirklich gute Kamera mitnehmen. Kommen Sie mal ganz zwanglos zu Photo Winterhoff Kreuzplatz 9 ___1462A BäuersGiißr~ Gesangverein e. V. Dienstag, 11. Juli Probe int Kath. Bereinshaus. Ehekameradin von einem tüchtigen Werkarbeiter a. dem Lande für bald gesucht. Bertrauliche Zuschriften u. 04169 u. d. Gießener Anz. f Der [Stahlhelm’ Dienstag, 11. Juli, taals-Versamliing im Augustiner, «««»o B.d.F. Antreten der Ortsguppe am Dienstag 14.45 Uhr a. Stahl- belmheim zu zwei Beerdigungen. 4475D Der OrtsgruppenfUhrer. Deutsdier Technikerverband Am Donnerstag, den 13.Jnli, abends 8 Uhr, findet im Hessisch. Hof unsere erste Vollversammlung statt. 4455v Erscheinen Pflicht. Ter Vorstand. Herr Emil Freund, Gastwirt Gießen, Marburg, den 10. Juli 1933 Die Beerdigung findet Mittwoch, den 12. Juli, nachmittags 3 Uhr, von der Kapelle des Neuen Friedhofes aus statt. — Von Beileidsbesuchen bitten wir absehen zu wollen 4464 D 1921 1871 Wir erfüllen hiermit die traurige Pflicht, unsere Mitglieder von dem Ableben unseres lieben Alterskollegen Emil Freund in Kenntnis zu setzen. 44,7V Gießen, den 9. Juli 1933. Die Trauerfeier find. Mittwoch, 12. Juli. nachm.3Uhr, statt. Um zahlr.Beteil. bittet der Vorstand. 7- Zimm.-Wohn. Pt.,i.best.Geschäfsl. f.Praru.f.jed. Geschäft pass., zu oerm. Schristl Angeb. unt. 04175 ach.Gieb.Anz. Illlllllllllllllllllllllllllllllllll 2 leere Zimmer mit des. Eingang., i. Klinikviert.zu verm. eo. als Abstellraum. Anzuseh. 10—12 u. 4—6 Uhr. 04176 Hofmannstraße 81. Illlllllllllllllllllllllllllllllllll im 62. Lebensjahre In tiefer Trauer: Frau Anna Freund, geb. Gerstadt Emil Freund und Frau Martha, geb Seibel Hermann Freund und Frau Leni, geb. Haufi und 1 Enkelkind | Mietgesuche \ 2 —3-Zim.-Whng. s.jg.kinderl.Ebepaar z. 1.9.33 oderspäter. Schriftl.Angeb.unt. 04170a.d.Gieh.Anz. Oauermieter suchtabl.Septemb. gut möbliert. Zimmer. Schristl. Angebote mit Preis u. 04178 an den Gieß. Anz. 04171 Im Namen aller Hinterbliebenen: Heinrich Hengst und Kind. Gießen, den 10. Juli 1933. Die Beerdigung findet Dienstag, den 11. Juli, nachmittags 4 Uhr, auf dem Neuen Friedhof statt Am Samstagabend, 8.15 Uhr, verschied nach kurzer, schwerer Krankheit meine herzensgute Frau, meine unvergeßliche, treusorgende Mutter, Tochter, Schwester, Schwägerin, Tante, Nichte und Kusine Margarete Hengst geb. Feldhaus im Alter von 34 Jahren. L> 9 19 o ®A ag ~ 3 8 = 2.5 = S-2 c o, E -j> =19 B e E ? m u = ~ :O 2 Eg® e* L i9 g.; ZE •ccy = ■e l. C* tn A u- ZF « E*t SK KLZZN L§U)Z A^-e2 19 £ ■°A •es 2€22.E§2 a ESS c «5-.E <5 o _ -t ■» -E .E_ «m—- 22 5=A.5S-E(919^19-^A(9 LSN-: es S BS 19 §5-0 E 5 . = E ^(9 m E 2 cy e e S E 8 A~ E ■e ’öfgS€A® s ® s«L^ r- £ M Q Ü M A> E w S = A »-5-- & = c‘CA ti e o Q <0-0 -b A A 3 = "= "E.S9 -U SöflJ? s? «e >r> / EF-2A E ~ cm 3uli 1933 » ’S Q = N e E in g L «a-2 EäE ...........— 2 L E c M (9 ® E.E | g? ?EE A © g s eA 5 Q-ä E’o © ’S A e» Se- ©5 sJ3 E -.Z «ö ±1 <3 8 B -e € Er ’E’S e PPE3 B - E -2N 5 e(9 S c 2 e = A ZE^-LAZZ-'ßZ seL u s? o» e o>e c-ä 2 E r 2 2© g •ä£ g e =, 3 9* ZL^b AI rt A i=to s-KZ LZ C S E 2i-= = e •- 5 c'E i; c;c ©•Sc » EZE «? = R ö@ sQs •&*3 e © 8 c N ©S = 9 -5Z in •• ZN a e 3 P ÄZ^» 5(9 E« A e . ä& E L-Z to -g "e 2 m u-i W E C <59 □ e 'eS® ZS E E :O e^ •“ © ge « E = eS §€£. E^g53 se, N 22.x E: ce- ■g W 's S CM. D 8 meZ = 67 e. Ws« 2© 5 S? E E‘“ g2 (9 19*=- säe Z.e© SZ- 8ä !h e s “© s e s LZeoA 3-TU 8-? 2s« e Sfi“E®EäE m9 Magnug Steinfjerr oon ige allein in (einem Hotel- 's Buch in her Hand, den n (ich unberührt, und (ann deren Wesen immer neue )d)te manch dunklen Punkt gegeben haben... iuna tob 3ö ä<9 = 2 ©S.L m c A s Z. Ze <^e ^(9 ~ S 9=5® “ 3e ’S S E N =Z «w c ZE s c.2 ■oa ge xt »S- :C ES - 3 o a w A C JO =* 3 jn © o in» 2 e c-=" S iffi‘5.2 E’S e = s r 8 = *» 2 M © c ° E e° § e§§ c 3 = 5 a, 5 5c E®®LZZ •H <= - S WÖ4 o sSS gjo<2 c ~‘S «es e u-e e“ c.2(9 = um# tinet- «»D m "-4?' Ei o» e^ Q ■£> 19" E goä cy = a. q 5-2 h(9e E M»S? g E '= * c E =(9 c.2e. = ^: s 5 Ä-cy 3 "’s E.^Z ri3 -O r-s «, »9f X «'S 8-sL cr-19 'S" ■= e 3 IE E l- ZM’SNA’Sa e« fd*cr j S Sete Äjg K 9=«i^§ । §= = s © 8 “eS 2-T5 - — S ’M >-> S S 3 :i-s= EZ 2 e = S-- in •s Q’-ge 2 E P eZ <839 in^B2^ .e"8 s M >- E E^ | 8 c s^e = - = ?■ 2^'"ZKKF- 5^8(92^1 . -'s- o E o O ■C -* (schwer! Kam aut den Ra< werden Sie wert'”ed"e f«b'«"den le,n wiez.B <-elca' ”KI:"p’roIB|"ent un, >"el' .i Nachteile all Vor- o"d Nd;ählen Sie ‘anz:»adSIOSZU y\linterh°^ [reuzP,att 9 «s* = 5 LN -’S(9 -E e c Z LK« E—3 S KZ's Z Z •e-6» 67«E- 5© 3 E:E J ■e"B(SeE<äi= E c- ,_____ elsj L©4 N = eE-2’ Üo4 » _- _ 's s . 2 :2,k S __ _ 3 C -O 28ec°«cti - C = = E»i@§; 8A1 E.E O'S17«' ° = >§ - « ° ®.eejf _ 0 — ^3— e.2 pq A c E 2 SC7A» iS-SQ^e F-.SZ- s u a * N ZZZ X=> TD m C O EÄ(9 ge- SfJSÄ** neu bäht mn?? 6,8 äU™'*ÄiÄ • äfit*li!^ «beX.fW4b"®““ J Zahlte er von den (Er. “■ »tsu J,fc " gelungen, und das gute -'Mal die Namen fe n en Qn* U waren von !l- ba s'e die Unterhaltung d 8°nz unmerklich aus dos len zu lenken suchte. hrem kleinen Salon serviert, n Neglige, eine Sette aus den schlanken hals, mochte rs mi* E dem bezaubernden 3cn Mslande war, wenn die Et- 2 seä = S = 2 TZ = cgS« O 2» 3 -s-s^.-s* - 3 Sc=ä:5€ r ES = s , 5 S £ . «E5 Zsc-LsZ 2 2-2(9 o — Q .=19 s_®SeOs E E ö8 s-e :Q in« g E 5-LQ «•= ^ 2 8 3 Ä -e2 ■2t»S = -e ‘TTvSL.E ®* t O© g ^ben5 \ ?MWS 6”gt^te egt :. ' Hut n > 6i?3b die mr8tbeneinS).n,ein8 "sich! La; hT9 äs ®- KZ sh’K ©W =2.(9 ~ ■6' «-8 «2 g 5 ^|to® ,2.'§ 21 -3- 5 «-3. §e| _. = : 2 E 5 « öS&s5 I — «xi 1 § 5s 2 .p:a Ü€o = E-2 st^AZZZs •O _c- E — A, ■' Z .■s57^-- E c, — E = ° ZDL >- = »- s o€u3©~s Me8 . *8? _ c C E -g L2 E 1 E L Z Z *bE o*6'jc w Z €E I ä 5 s «J’S — gÄ E O =^Ü ZZ-ZAZ ?E0S€o o C-S..2 o.H u' in .O Q ,. EW * E ■€* ä 5x= 2 - E 5 EK 5 I -oSK sK? _ in • C C a. , - c Q) o = s cä's Ciit-2Juc-E'» ^.rs E C o n> ojg»e^.' '■— m 67 c 2 = S S-8 = o E a A § 2 2 to, E S 9 E © 2 E 2 2 2 2 2 E A P 2 © E 2 9 S 2 (9 9 2 2 N lÄ te = o cy / M A—*-. . »-«e 2 ©5 9 o-3 3 2.0 » 3 «= A s ” =.-a- s- 3 Z3 :^s es 8 ö -i? © Gl Q Gl 3-H9» re 3 8 3 Cfl^ 5 g' g* 3 z 3-=* 2. 8 re — *-»- 8 sco äag a- 3* 3* 13 fl ? 3 — 51 5 v> S s 3 8 3 3 §• 3& L«Z 3 3^ 8 5 E 8 ^ =: öl 2 3 g 18& 8 re" Er ger enD 8 — 3 *3-5 5 3 ■3 E’2 ■ 2 orcn 8 S ÖB -2^-ä 3 5 ti" 3 es~ •-« 5'3" s :3- 61° c§^3 LZZ .3 8 2 2 2 5§ 3g &«■ 3 Q ö 3 3 3 Ä3 2.3 A 2o3 VI S3 = Z2*a. 3 £ 8 3 Z « 3 r°3'’* 8 0-^3 Z 2 5® 3 &q o s" L-3--Z- • re o O ZZ-AL 2® = 3 = v> - 8 23r» 3 3 3 58 3 8-LZ ®* E" H ro I_5 3 D "1 ~ Is -8 3-3T ;• 3 §.§3= V> = 61 «2.8 rs 33 3 Ha 3 •A43™ <3- 5®?» "vT 3 8 s 3 D-ZÄ J-QT- Q: ö"re” V» ZL' 3 o. 32 3- o A33 8 5:iaq. 8 3 3 A 3 a-ä.00 VI ^5 :-za ® &Z: L v> «3 3 5. Z- Z re 3 3.1 2 3 3-s -g-re 18. 3 3 8 ro Z 8" A 3 <=■ g " 8 "t A ■s» 3 US' ZL 3 v> = O 3 Lö = 58 " £5 © 8L Gis-5 -3 •? = re 3 3 = 8 er="Z 3 3 2 re — er d 3e 8 2 8 5 Q 3 re 3 3 ™ •*a*H Sr a ® Z§Z>Z g re re 8 Z^ c~ §>§• 3 = ^2 28 8 ’ Gl = 3288.2 :3 ■ alä- Z3 8 A 3m Gl ^2 AS 3 re re = = £5 = <5> re A Vi " 3 = 8 ‘ 35 3 " re 5 3 = 3 8 “ I? ÖS 8 5 *3 s 3 = = 52 = 3 ä><8 £32 = "t3 = «3» 3» 3 a - s re 3 8. 3 8 5 g2= § •» 3 o" ai 361Z5 © 3« °2o^3“ •ö re ry—- re _ ■•5 3 a®, s= 8 A C?re 8 © 61° = E 3 5co 3 © ■3 3 2 S g = 3 v> z 3 SS 3 re re = 3 =: SZ 3 L 61 es8 3 i’H Z 33 3 5,3 .35® ö v> =:2 A ö * 3 ö ‘•9*7' 8” er 33 3 3 0 2 er $ 8 Z3 3» 3 8 3 3 3 8 3 3 3 8 3 O: 3 A 3 3 3 er 5 = 3. 3 ro 3 D 3* 2.61 s o CZ o S 3 3 5 5 = o 8 2 3 3 =^3 Cfl= o re 8 o L 3 s R, öB a=-©S 2=33 D e 3 *2.' LZ 3 33 a 5 3 3 re — =.v> * ' cd A i?r" v> 3 re & 3 2. g 33= = 8-2 re 5 - o =. 2 — re = 8 re er £S E ’ Z er 2 3 ö f?" ■ö ärs 5 3^5 61 Q # 3 S. er = A ro =3 913 3 re o 3 3 =, Za 0 3 CD -Z :„w = re 3 3 3,^L re <= -E! 3 «> = 3^^ D 9 r3 ÖD — o: E 0 A = re 3 O a re S 3 = = Z «■5 — -■2 3 3 3 re D c«) re O: «• D? _=_ re 3'©gS 8 ©re e8 o re re," o J2. = 3^ 2. öS = =: "‘3s ®2 = 3 2. o- 3—0 3 ** 3 §-.®a ^jre'ä3 " f S! ^Ssi'sägiegs 3 S ’ iss "re ä.2. <="2r” 3 g3Z 3 3Z= =• . re Vi s3- V> re Q. re <3- 2. •z A = recr O Z2 vqp o »0003 ZE ££*8 3C2 er 3 3 3 2 " er&2 eZ ga_ °«Z83 = 0=8 L-a§Z=L8= re" 3 2' _ er c re p 3.5= 3 : re- 3- Z r» c — 3 O re ' Öre re 3 C re V» vi 2 re » er cs 3 C V> " 2 o re re er o- 3 2 »e==3?f_ yOlerH^ag tico S or 3 __ _ »811 . _ 2 R re a-«°ZZ3 5H ,.<3 ö g ; L-Z s <2?Z 3 ^3 ' K3—r, O ö — lä £2 3 3 £2 3S=2-~-.aro? 5 El^ ^LS= 5: " Q. <21 s^£3 8" = ro = ts 33$ s =. re- O: er re re <3. A re ss?iS vtiE' K'ÄK tiud) rin8«ln‘" ‘'©ttp «Ki» fnWnb-EwiW I url o|nu O ö o =• Ls 2.2.3g 3 2 re O -C 3 %3 äBo ^8 - ® 2 8 3 I % 5 2:233 m-vSk9x5' |qS-02. ■S- —- 8^=5 v>3£Soa- = re 3 ES Z§ re re CO = _ Ae <£2 2 3 -2,D - 3 öß_ ™ 3 e 6-L3 o re — e = = er ä»23- S3reZ LL©- CD 5 re’ " a I |fS«a| 2 £ 3 la?? 8 s 8 3- d D C " zß 2^©®3 '3 re er.?a re -* re re ?&a er ieB ilnttfR tönifli SÄ gro&tin M effantcnJJ drücke 'S- ” Ich schrei^' Landkarte E Don alten ist die llmforBjJ die schnell^, piyIi(6fW Millionen stE Seitdem. vor^'M erlangt habcn.üLe Struktur ttvol fassung Mg^ wurde Kreu-.'^m Etwas viel k^u* Regierung ift M»"< Eine pW-he 2ur tionalgcsuhls ' in England unter dc gend hat die nommen! Ein ett ’ Land neu. Er flieht Kanälen des Äatil Herzen- Auf Sesuch in Nor zeichen des neuen f)i den entleaenflen Dö Clädten. uebzr die . \\^t mm die Nazis liegtnber San^aufei bem man auf ben lai gegnet, trägt feinen j die malerischen Taffer die harten jungen Mai ihre braungetleibeten । Herrschaft über Deuts Weiteren übernommen. -eit mehreren Johl dieser Bewegung sehr c lember 1930 schrieb ii „Daily Mail', dah Di „entschlossen wäre, die Belangen in seine fja jetzt bewiesener ®enai Bewegung ju einet gebürt Deutschl selbst Sechziger, be gegebene Beispiel i Jagend auf herrsch bie höchste Gewalt 39 wahren erreidjL "°-h jünger. Sie ;us< Mregietlen in tut ^auf, daß Hitler,! zur Nacht gelangt 1| Deutsch, MTrohbritawue ßutoM gegen Rap, nationalen Führers ^°n, alle hatten ( tejSÄ SNi -'Ö*< ia[( d yeter" dringlich^ Cf aIlen beäkchK der iu der!? ’n 1 I?lHe S8Cn- € ^net Ägnfte w'ken ZMoft Sung. £ Äulturfo ESj -nan^llifle Ä?5“. 66?^ ^®c9ung _3 re 3 re hF re = ' 32 O< 3 Z re *5 re o: = 2.3 to L3 3 re “ §r 3" o"’ re = % 2 3|t?=s2= ®S8f § v',3 H --re gl are =-a g 3, = er 3 re re Z5Cfl$a'-5‘ Za ~ 3 3 3 ° re g" aai a^3'3‘®2' g re 3 3 3 8 2 «2 8® re Z= a. s-z®« L —-.re = ^32. = OE 3. CS- 3 ^3 3 2 = 3 -3Äre 5- A2ö«6ag Z61re = ö =loS2 = ="reT-re3E 3 5 3®=° " KS 3 re = 3." 8Ö»3 33eS=5 c= "" 3 3-3.3 2.= B = a 5" ^Lre 2 OT; 3 e« ;-=*= 3 3-o-SS aä.„= 3 - 360 3-5 Öey 5 S* —" ~ re re re re 3 » Z3 3 O QF — ÖDC «2.-5 re'S' tS''” O- Kä = re Öü re g5 g. ZZ8- 7 re o: m 3 3 «cd D °:= v3°„ SZ-D^U^L ® -’*3sn^g ^33^- -^re = : = = 8 D =2 =•" re ti3 tS2 3^33 3o-3 §?L zfS§Hg 2 - ASr-. 3 3 re re re O:3C2 = ö5' ^3KZa3 = iä er 5* —. g er =■ re «" re 51" D -=• ? -er Q: ö3=° _ -33.2-3 §^O = 8 S* re 2 2 3 E B S" | §?= Ä 3 r-Z = ^33 = 3 o- o^-g-co = 8 8 Zron 8 3 8 8 3 8 O 3 re 'S 8 3 8 3 8 8 3 8 8 8 8 8 £S 3 3 re ep re 8 s: 3 es 8 8 8 8 3 8 K. M