Nr. 289 Drittes Blatt Gietzener AnMger iGeneral-Anzeiger für Gderhetzen- Zamstag, 9. Dezember 1953 SlabschefRöhmvor^enDiplomalenundderAuslandspreffe 1 Cm Hotel Adlon in Berlin veranstaltete das Außenpolitische Amt der NSDAP, einen Empfangsabend, zu dem das Diplomatische Korps und die Vertreter der ausländischen Presse geladen roaren. Reichsminister Röhm, der Stabschef der SA., hielt eine große Rede, in der er auf weltanschauliche Fragen eingina. — Unser Bild zeigt von links nach rechts: Alfred Rosenberg, Leiter des Außenpolitischen Amtes der NSDAP.; Reichsminister Stabschef Röhm; Obergruppenführer von Detten Oberst a. L). R e i n h a r d, der Führer des Nationalverbandes deutscher Offiziere, wurde von Stabschef Röhm mit der Führung der SA.-Reseroe II beauftragt. Dr. Schlegel, der evangelische Feldprobst des Heeres und der Marine, erhielt vom Reichspräsidenten die Amtsbezeichnung „Evangelischer Felü- bischof der Wehrmacht". Geschichten aus aller Welt. Nachdruck, auch mit Quellenangabe, verboten! Der steinerne Jüngling. (k) Kopenhagen. Nun ist aus Helsingfors schon zum dritten Mal die Anfrage eingetroffen, ob man die Zuständigkeit jenes jungen Mannes nicht zu ermitteln vermöge, den man in den nächsten Tagen nach Dänemark abzuschieben gedenke. Er habe ein frisches, bartloses Gesicht, eine gerade Nase und halblange Locken. Das wichtigste Kennzeichen aber sei, daß er aus Marmor hergestellt ist... Denn es handle sich um eine Marmorfigur, die nachweisbar vor 80 Jahren aus Kopenhagen entführt und jetzt aus einem finnischen Brunnen ans Tageslicht emporgehievt worden sei, auf dessen Grund sie all die Jahrzehnte hindurch gelegen haben dürfte. Wann stahl man in Kopenhagen je einen jungen Mann mit frischem Gesicht, kurzgeschnittenen Locken aus Marmor? Man hielt Umfrage und erfuhr, daß wirklich in alten Polizeiakten ein Vermerk über eine gestohlene Brunnenfigur zu finden sei. Doch die Geschichte dieser Entführung muß man wieder aus finnischen Quellen schöpfen .. Damals war ein Schoner nach guter Fahrt nach Kopenhagen gekommen. Man hatte an Land ordentlich gefeiert und ging mit einem greulichen Brummschädel wieder an Bord, nicht ohne dem Kapitän, der gern Gespenstergeschichten erzählt, ein Andenken mitgebracht zu haben. Und dieses Andenken war eben die Figur, die einen Brunnen geziert hatte, und die kräftige Seemannsfäuste mit roher Gewalt abgebrochen hatten. Die Figur stellte man dem Kapitän vor die Ka- binentür, umhängte sie mit Laken, so daß sie ein Gespenst darstellte. Dann klopfte man bei dem Kapitän, und versteckte sich. Der Kapitän öffnete die Tür, sah die Figur, rieb sich die Augen und knallte die Tür zu. Aber man ließ sich nicht entmutigen. Man klopfte nochmals und mußte nun erleben, daß der Kapitän, der wohl erst gemeint hatte, eine Halluzination bluffe ihn, mit einer Pistole nach dem „Gespenst" schoß, das einige Schrammen erlitt und umfiel. Die Geschichte mit dem Gespenst war eine lu'tige Sensation' in allen Häfen der Ostsee. Die Büste selbst aber schenkte man dem Reeder Ärafi, der sie auf seinem Hos an einen Brunnen stellte. Kurz darauf brannte der Hof nieder und dabei stürzte die Büste in den Brunnen. Seltsamerweise wurde sie nicht vergessen, sondern in regelmäßigen Abständen wurde an ihre Existenz im Brunnen erinnert ... durch verrückte Spukge- schichten die von dem teilweise wieder aufgebauten Hof erzählten. Als nun kürzlich auch der Brunnen wieder hergerichtet werden sollte, fand man den jungen Mann mit den Locken und erkundigte sich in Kopenhagen, wohin man den anscheinend gar nicht so sehr Vermißten zurücksenden durfte... Wenn 100 Jahre über den Raub des Jünglings verflossen sind, wird er vielleicht in seiner marmornen Schönheit endlich heimgefunden haben, so daß nur noch die Kugelspur aus der Pistole des spoken- kiekenden Kapitäns daran erinnert, was ihm wider- fuhr. Merkwürdiger Tod dreier Giraffen. (—) London. Beim Anlegen von Telephonlinien in Ostafrika hat man auch noch andere als rein technische Schwierigkeiten zu überwinden, wie folgende Erzählung eines Londoner Blattes lehrt: Im genannten Mandatsgebiet, der früheren deutschen Kolonie Ostafrika, ist kürzlich eine neue Telephonlinie gelegt worden, die auch einen Tag sehr gut funktionierte. Am anderen Tage jedoch war zwischen ihren beiden Endpunkten keine Verständigung mehr möglich. Irgendwo im Laufe der etwa tausend Kilometer langen Strecke mußte eine Störung ein« getreten fein. Von beiden Endpunkten aus wurden nun Störungssucher auf die Strecke entsandt, und die eine Gruppe fand auch schon nach zwei Tagen die Ursachen der Störung. Nicht nur die Stelle, wo der Draht zerrissen war, sondern auch dicht dabei die Uebeltäter, drei tote Giraffen. Auf dem gewohnten nächtlichen Wege zu ihrer Tränke hatten sie den Draht nicht gesehen und glatt durchschnitten. Nunmehr soll die Strecke neu angelegt werden, und zwar mit nicht weniger als neuen Meter hohen Telegraphenstangen. Der Mann, der 238 Menschenleben rettete. (k) Amsterdam. Ein stilles, altes Männlein hat jetzt, 80 Jahre alt, seinen letzten Seufzer in Donhelder getan. Zum Tode dieses Mannes erinnert man sich daran, daß er der größte Lebensretter von Holland war, vielleicht sogar von ganz Europa, wenn man bedenkt, daß seine Rettungstaten fast nur aus Einzelrettun- gen bestanden. Simon Diedenoven war zeitlebens zur See gefahren und zwar hauptsächlich an der Küste So kam es, daß er fast immer in der Nähe war, wenn irgendwo an Hollands Küste eine Schiffskatastrophe geschah. Als junger Kerl holte er die ersten Todgeweihten aus den Fluten. Das Menschenretten wurde ihm zum zweiten Beruf. Im ganzen hat er 238 Menschen vom Tode gerettet. Er entwickelte seine Fertigkeit, gefährdete Menschen von untergehenden Schiffen zu bergen, zu einer wahren Virtuosität, so daß auch das stürmischste Wetter ihn nicht hindern konnte, sein Rettungswerk zu vollenden. Noch bis in die letzten Jahre hinein weilte er Tag für Tag an der Küste, eilte herbei, wenn er von einer Katastrophe hörte, um mit seinem treffsicheren Rat zu helfen. Wenn man die Menschenleben dazu rechnet, die unter seiner Anleitung geborgen wurden, wird die Zahl noch viel größer Man verlieh ihm Medaillen und schickte ihm Belohnungen, aber am meisten freute sich der Alte darüber, daß man ihn im Kreise seiner Berufsgenossen den „Meerkönig" nannte. 200 Katzen reisen nach Littoria. (A. D.) Rom. Die römischen Ruinen sind von Katern und Katzen, Miezen und Mauzen jeden Alters und Geschlechts, jeder Größe und Farbe überreich bevölkert. Früher waren es die Säulenstümpfe bes Ira- Wo ist es am kältesten in Deutschland? -28' ,♦Fichtelberg • -23’ •Münster -20° •Kassel -23° Erfurt -30° Freudenstadt ♦ -26° * A Münchei • -32° <_ Zugspitze] •Feldberg -28° -•Kaiserslautern ♦ Nürnl «Karlsruhe '26° ^23° ^Stuttgart -23° Köln-17° PAachen -20° Franhf.*/M.e »Trier "24° ♦Hannover - Mfranßfurt */0 ♦Magdeburg -31 ♦Brocken -26° -26° ♦Leipzig -Görlitz ^Breslau -27° ♦ -^Ä<28° d-Z2° ^Rosenberg Dresden-28° ♦$chneel?oppe “3?° mdenUBremen -19° Unsere Karte gibt einen Ueberblick über die niedrigsten Temperaturen, die in den letzten fünf Jahren in den einzelnen deutschen Orten gemessen wurden. Am „wärmsten" — mit freilich 17 Grad Kälte — war es im Nordwesten, während die tiefsten Temperaturen in Ostpreußen, in Oberschlesien und in Südbayern gemessen wurden. Aber auch Deutschlands Mitte, die Gegend um Erfurt, hatte mit —30 Grad bittere Kälte zu verzeichnen. Die mitgeteilten Temperaturen wurden übrigens fast ausschließlich in dem Kälte» Rekordjahr 1929 gemessen. jansforum, um die herum sie ihr Hauptquartier aufgeschlagen hatten, aber auch die Trümmer des anderen Kaiserforum, das Pantheon und die Ce- stiuspyramide haben ihre alteingesessene Katzenbevölkerung. Ihren Lebensunterhalt verdanken die Tiere mitleidigen Katzenfreunden, darunter zahlreichen Angelsächsinnen, die sich täglich mit geheimnisvollen Paketen zu den Katzenkolonien in den Ruinen begeben. Nun hat der Faschismus fein Interesse auch diesem müßigen Teile der römischen Bevölkerung zugewandt: die tauglichen unter ihnen sind zum aktiven Arbeitsdienst einberufen worden. Die im Gebiet von Littoria im Ager Pontinus neuangesiedelten Bauern haben nämlich keine Katzen, wohl aber zahllose Mäuse. Jedenfalls haben sie nach nicht weniger als 200 Katzen verlangt. Die Angestellten der römischen Tierschutzgesellschaft machten sich daraufhin auf den nicht leichten Katzenfang und suchten unter ihrer Beute die gesündesten und schönsten Exemplare aus, die in besonderen Käfigen auf Lastwagen nach Littoria geschickt wurden. Bei ihren neuen Herren werben me Katzen es hoffentlich besser haben, als in ihren melancholischen Ruinen. Die beschlagnahmte Jellachen-Brant. (R) Kairo. Die ganze Levante lacht gegenwärtig über den neuesten Streich her fleißigen Helfer des noch fiel- ßiaeren Rüssel-Pascha, jenes Engländers in königlich äanptischen Diensten, der an den Ufern des alten Nil einen aigantischen Kampf gegen den Rauschgifthandel führt. Bewegt sich da durch die Gassen Kairos eine lange Prozession von Einaeborenen. Ein Hochzeitszug! In einem besonderen Wagen, dessen Fenster dicht verhangen sind, die Braut, die nach altem islamitischem Brauch der Bräutigam erst nach der Trauung sehen darf Plötzlich stockt die Prozession. Polizeibeamte stehen nm den Wanen her Zukünftigen und machen An- ftaffen, das Allerheiligste einer gründlichen Untersuchung zu unterziehen Protest. Geschrei. Emvörung der Familien. Die B-amten einigen sich schliestllch mit her aufa-menten Menge dah'n Braut und Wagen bi« zur Entscheidung her nächsthöheren Instanz zu belchsagnabmen. Diese Instanz entscheidet dann nach einftünbioem gualnoll-'m Warten, baß das Zeremoniell unter Polizeiaufsicht zu geschehen habe, sintemalen her Wagen her Ansermählten unbehinqt einer höchst arünhlichen Durchsuchung zu unterziehen sei, da her Kutscher des Rauschgiftschmuggels dringend verdächtig Also geschah es, die Neuvermählten sollen jetzt, wie es heißt, eine starke Abneigung gegen Opium und andere süße Gifte zur Schau tragen. Die große Szene. (Avk) Budapest. Die große Diva spielte die qroste. Szene mit Inbrunst. Svannuna erfüllte den Raum des Buda- nefter Theaters Eine oMmraubenbe Situation auf her Bühne Da — ein Schrei, her nicht im Reaie- buch stanb Ein» Zufchau-rin fiel in Ohnmacht Der Tb-aterarzt führte die Frau hinaus. Nach der un= fi-'hfamen Störung konnte hie Diva ihre große Szene zu fimhe svielen. . . Nach hem Aktfchluß erhielt hie Schaiifvielerin einen B«üef- ..Hochverehrte Künstlerin, als lana'ährige afühenhe Verehrerin Ihrer Kunst habe ich mir Tag für Tag einige Heller nnm Munde abaefnart, um Sie in Ihrer neuesten Rolle bewundern z» hülfen. N-m kam dieser Schwächeanfoll Ich habe Sie gestört und bin selbst um b-n Kunstgenuß gekommen, auf hen ich mich schon seit Wochen so sehr aefreut hatte. Haben Sie Erbarmen mit einer armen Frau aus hem Volke iinh erstgtton Sie mir h»n Preis meines Varkettützes hie 4 Penaö 80 Heller, anähiaft zurück Auf bah ich nach meiner, hoffentlich baldigen Genesung wieher in« Theater kann .. ." Die Dina tobte: ..Nicht aenua. hast diese Person meine ara&e S’ene kg wüt gewacht hat nun will fie sogar GWh non mir haben* Eine Unverfrorenheit sondergleichen* ^rh henke nicht haran, dem unverschämten Wunsch nachzukommen*’' Die Kollegen waren anderer Meinung: „Sieh, die arme Krau ist nur Dir zuli-be in die Vorstellung gekommen* Deine Kunst sollte fie die All- taasfaraen neraess-n machen Das ist doch ein Korn- ufimenf für Ttirh* Eine grenzenlose Anerkennung Deiner Fähigkeiten!" „Ich bin zwar nicht eitel", ließ die Diva ihr Herz erweichen, „über ich will großzügig sein!" Spruchs und gab für die „arme Frau" aus dem Volke die gewünschte Summe. Jan und Hinnerk auf dem Eis. T-T-y Ein reizendes Bild aus dem Fischerdorf Völendam bei Amsterdam, wo die scharfe Kälte aus allen Grachten und Hafenbecken eine prächtige Eisbahn für klein und groß geschaffen hat. „Eitelkeit, dein Name ist Weib", fällte der Part« ner der Diva sein fachmännisches Urteil und — verteilte die milde Gabe unter den Bühnenarbeitern, auf daß sie einen guten Tropfen auf das Wohl der Primadonna trinken mögen... Die Schauspielerin bekam einen Weinkrampf, als sie am nächsten Tage aus einer Zeitung erfuhr, roie sie hinters Licht geführt worden war. Das gestohlene Haus. (hk) Warschau. In Kielce ist eine Straftat zu verzeichnen, die bisher wohl einzig dastehen dürfte. Hier wurde nämlich ein ganzes Haus gestohlen, und in einem Walde, vier Stunden entfernt, wieder aufgebaut. Erst nach fast zweimonatigem Suchen gelang es dem Hauswirt im Verein mit der Polizei, fein Haus wieder ZU entdecken und die Diebe dem Gericht zuzuführen. Dieser sensationellen Entführungsgeschichte ging ein Streit der Mieter nut dem Hauswirt voraus. Schließlich kündigte der Hauswirt den Bewohnern und forderte sie auf, das Haus innerhalb von einem Monat zu räumen. Die letzte Miete werde er Ende des Monats einziehen kommen. Als er nach vier Wochen zur Erhebung der Miete erschien, war bas Haus sozusagen verschwunden. Die Einwohner hatten im Laufe von zwei Nächten erst die Inneneinrichtung des Hauses Stück für Stück abgebaut und verladen und bann die Außenwände der Holzkon- struktion auf den Wagen gepackt. Sie rückten also über Nacht mitsamt dem Hause aus und zogen sich in einen benachbarten, sehr dichten Wald zurück. Hier bauten sie das Haus auf einer Lichtung wieder auf und zogen fröhlich und in dem Bewußtsein, dem Hauswirt vorerst entgangen zu fein, wieder ein. Der betrogene Hauswirt vermochte auch von den Anwohnern des früheren Standortes des Hauses nichts zu erfahren, wohin die Ausreißer verschwunden seien. Ein Förster, der zufällig auf einem Dienstgang das Haus entdeckte, lenkte die Aufmerksamkeit der Behörden auf das so urplötzlich dort erstandene Haus. Durch Umfrage stellte man dann fest, daß in Kielce ein Haus gesucht werde. Ein größeres Polizeiaufgebot setzte die Räumung des Hauses durch. Die Bewohner beteuerten, sie hätten die Verlegung nur vorgenommen, um vor dem Hauswirt ihre Ruhe zu haben ... SvrcmininDcn Der Nedaktion. 11.30 bis 12 30 Uhr. 16 dir U Uhr. Sambias aochmUtag gejchlosiea. Aus aller Welt io bei der deiht Ehrfurcht und [einem Teile —y— Zeitschriften. lichen Generaloersammlung die Auflösung des Vereins. Die Auflösung wurde notwendig, dl Oberheffea. Landkreis Gießen. X Dieses. 8. Dez. Der hiesige O r t s g e - werbe verein beschloß in seiner außerordent- °°m. JnhÄt zu ,pre. Zlnn-o-fang-n h->, UN» nach Kamp, 6er Freu»« am L-bendl^«d.i», «, uberwaltlgt wird. Eine andere Photoerie, deren Religion. Daran will dieses Buch zu se aufnahmetechnische Vollkommenheit erstaunlich ist: mithelfen. 3U eine aus dem Wasser am Schilfstengel emporkrie- __ ßflroe, aus der sich alsbald eine junge Li- Qfiffrfirifhm brühten Verbrecher noch größer sei, als in der Reutermeldung angegeben wurde. Sühne für einen grauenhaften Lustmord. Das Koblenzer Schwurgericht fällte nach fünfstündiger Verhandlung gegen den 32 Jahre allen Wohl- fahrtserwerbslosen Joseph Kreyer, der am 14. November d. I. in Plaidt die Ehefrau Frank ermordete, folgendes Urteil: Der Angeklagte wird wegen Mordes, gefährlicher Körperverletzung, Notzucht nach § 176 Ziffer 2 und wegen Diebstahls im Rückfall, begangen durch vier selbständige Hand- lungen. zum Tode und zu einer Gesamtzucht. Hausstrafe von sieben Jahren verurteilt. Die bürgerlichen Ehrenrechte werden ihm auf Lebens- zeit aberkannt. Damit hat ein grauenhafter Lustmord seine Sühne gefunden. Line zehnjährige Brandstifterin. Die Ortschaft Marastorf in Niederbayern wurde hl den letzten Jahren wiederholt von Bränden hermgesucht. Nunmehr stellte sich heraus, daß die 13 Jahre alte Stieftochter des Besitzers, bei dem es zuletzt gebrannt hatte, drei Brände mit einer Kerze gelegt hatte. Das Mädchen hat bereits ein. Geständnis abgelegt. Die junge Verbrecherin wurde verhaftet und in eine Erziehungsanstalt eingeiiesert. Zur Zeit des ersten Brandes, den das Mädchen gelegt Hot, war die Brandstifterin erst zehn Jahrealt. Grohfeuer auf einem Rittergut bei Berlin. Auf dem in der Nähe von Berlin-Zehlendorf ge- legenen Rittergut Düppel brach ein Großfeuer aus. Das Gut gehörte früher dem Prinzen Fried- r i ch Karl und bient heute dem bekannten Turnierreiter Major B Ü r ck n e r als Tattersall. Der Brand wurde nach mehrstündigen Löscharbeiten einge- dämmt. Das Holzgebäude der Reitbahn, das eine »lache von 1000 Quadratmeter bedeckt, ist bis auf die Grundmauern niedergebrannt. An der Brandstelle waren neun Züge der Berliner Feuerwehr tätig. Em Feuerwehrmann erlitt bei den Löscharbeiten durch einen Unfall eine Gehirnerschütterung und mußte ins Krankenhaus gebracht werden. Lin Texas-Neger endet auf dem Scheiterhaufen. Wie aus Kountze (Texas) gemeldet wird, wollte dort die Polizei einen Neger verhaften, der bcfd)ul- Diflt war, eine weiße Frau entführt und getötet zu haben. Der Neger fetzte den Beamten hartnäckigen Widerstand entgegen. Es kam zu einem Hand- gemenge, in deren Verlauf die Polizei den Neger tötete. Die Bevölkerung entriß den Beamten den Leichnam und schleifte ihn hinter einem Automobil durch das Negeroiertel. Dann errichtete sie einen Scheiterhaufen und verbrannte den Leichnam. chen, so wurde vermutlich eine trockene Aufzählung ter hl«r in Bild und Wort geschilderten Tiergattungen dem Leser wenig oder gar nichts sagen. Zwar kennt er — mehr oder minder gründlich — ctu>a Schmetterlinge. Käfer, Spinnen und Würmer. Von einem Seeigel, einer Gottesanbeterin, einem Puppenrauber ober einer Dornwanze wird er da- gegen wenig oder überhaupt nichts wissen. Wenn übwei '<&L<\UÖeit »u- fammengetafet bat: Aus der Liebe zur Natur im Verbundenheit mit te® Heimatboden, die Liede zum Vaterlat»; aus Das „Petit Journal" veröffenllicht eine ergänzende Meldung aus Ölgier, in der gesagt wird, daß der Aufstand auf der Reise von St. Marttn de RL nach Algier ausgebrochen sei. Die Lage der Wach- Mannschaften an Bord des Schiffes fei einen Augenblick sehr kritisch gewesen. Man habe zur Niederwerfung des Aufstandes nicht nur von der Schußwaffe Gebrauch machen müssen, sondern auch die besonderen Einrichtungen in Tätigkeit gesetzt, die sich an Bord des Schiffes für derartige Fälle befinden und die in der A u s st r a h l u n g von heißem Kesseldampf bestehen. Der Kampf zwischen den Meuterern und der Besatzung habe mehrere Stunden gedauert. Die genau Anzahl der Toten und Verletzten sei noch nicht bekannt. „La Martiniire" sei am Donnerstag morgen in den Hasen von Algier eingelaufen und habe dort einen neuen Schub von Schwerverbrechern übernommen. Havas veröffentlichte später ein De m e n t i zu den Meldungen über die Meuterei. Zwei oder drei der Schwerverbrecher hätten zwar versucht, eine Meuterei anzuzetteln, sie seien aber sofort überwältigt und in Ketten gelegt worden. Dieses Dementi stößt in ber französischen Oesfentlichkeit auf eine gewisse Skepsis. Man hält die von Reuter in dieser Angelegenheit verbreitete Meldung für richtig und betont in gewissen Kreisen sogar, daß die Zahl der bei der Meuterei erschossenen oder ver- „Belauschtes Leben." Klein« ffreatar In Wasser, Busch und Holm !-* • • Du führst die Reihe der Lebendigen Bor mir vorbei und lehrst mich, meine Brüder 3m stillen Busch, in Lust und Wasser kennen." Die Goethe-Derse, welche wir diesem Aufsatz vor- angeftellt haben, stehen als Motto über einem Bud) , das wir ohne Ucbertreibung als eine einzig, artige Neuerscheinung auf dem überaus reichhal- tigen beutln Büchermarkt dieses Winters bezeich- nen dürfen. Um das Buch, das wir meinen, nach 2Befen und Wert vergleichsweise zu charakterisieren, konnten wir allenfalls an das naturkundliche Bill»werk „Waldwcben" erinnern, auf das mir frul)er schon mehrfach mit nachdrücklicher Empfeh- 'uust un dieser Stelle aufmerksam gemacht Haden. Wahrend aber im „Waldweben" eine weite und vielgestaltige West deutschen Naturlebens erschlosten wurde, die dem durchschnittlichen Leser und Betrachter wenigstens im Großen und aus einer (wenn auch oft genug flüchtigen und gedankenlosen) eige- nen Anschauung vertraut ist, führt das Buch „Se- laufcbteö Leben" mit feinen Bildern und seinem S n cmc wirkliche Wunderwest ein. in einen Mikrokosmos kreatürlichen Lebens, das sich in einer unbegreiflichen Fülle vor dem Auge des Beschauers entfaltet. Die Eindrücke, die man schon beim ersten flu^tigen Durdjblüttern empfängt, sind vielleicht am m ten Empfindungen und Gedanken eines Menschen zu vergleichen, der zum ersten Mal in feinem Leben eines der großen lieffecaquarien in unseren Zoologischen Gärten betritt. Die für die Würdigung diese» Werke» vielleicht bemerkenswerteste tveftftelluna ergibt sich au» ber Tatsache, daß der Verfasser ein Laie ist: da» Buch welches sich mit dem Leben der Äleintierfauna ber sogenannten „Wirbellosen" befaßt, wurde von einem Juristen geschaffen— au» reiner Freude an der Sache und au» Liede §u aller Kreatur. Er hat fast ein Menschenalter nnt dieser Arbeit zugebracht, deren Ergebniste nun hier vorliegen: in einer Form' bie bem heutigen Stande ber biologischen Wissenschaft vollkommen entspricht. * Belauschte» Leben. Meine Kreatur in Master. Wald und Dusch. Don Karl Otto Bartels. 164 photographische Naturbeobachtvngen 5 dem Leben der niederen Tierwelt. Mit einem Geleitwort von Dr. P. Dee gen er T'rofc’k •- Zoologie an ber Universität Berlin In steifem Jm schlag 3,90 Mark, in Ganzleinen 4.80 Mark H ipa Bermühler Verlag, Derlin-Lichterfeld«. — (617.) — belle entpuppt: sie führt übrigens den hübschen Na- men „Große blaue Wasserjungfer". Eine herrliche Aufnahme von der Zartheit japanischer Holzschnitt- blätter zeigt einen Maikäferschwarm vor Sonnen- aufgang an den Zweigen eines Rosenstrauches, regungslos, ausruhend von der wilden Schwärmerei am Abend zuvor. Vier Wochen später entstand das Bild ber Apollo Hochzeit an einer blaublühenden Wiesensalbeistaude: bas haben Sie wahrscheinlich noch nie gesehen, und die Raupe eines Nachtpfaiien- auges bei der Herstellung des Puppenkokons wohl auch nicht. zogen mittags ab 12 Uhr unter Doranreiten do* vier Fanfarenbläsern durch die Orte Kesselbach, Londorf, Nordeck, Winnen, Allendors, Allertshausen. Geilshausen und Odenhausen. Elimbach, Rüddings- Hausen und Wermertshausen konnten wegen Ei» und Glätte nicht besucht werden. Es war ein prächtiger Zug, die SA.-Reiter, 18 geschmückte Wagen mit schönen Gespannen und ein Diererzug. Taten für Lamstag, S.Dezember. 1594: Gustav Sldolf geboren; — 1641: ber Maler Anrhoni» van Dyck in London gestorben (geboren 1599); — 1717: der Altertumsforscher Joh. Winkelmann in Stendal geboren (gestorben 1768). Kirchliche Jlod>rid>tcn. Evangelische Gemeinden. Sonntag, den 10. Dezember. 2. Advent. Slabttiräx. 9.30 Uhr (zugleich Univerjuatsgotte»» dienst); Professor Dr. Haencyen; 11: junbernrdie für die Matthausgemeinde; Pfr. Muhr; 17: Beichte und hl. Abendmahl für die Marrusgemeinde, Pfr. Becker; vorher Drbinahon des Pfarrastistenten Balz durch Dekan Gußmann. — I»ohanne»rirche. 9.30: Pfr. Bechtolsheimer; 11: Kinderkirche für bie Lucas- gemeinde; Pfr. Bechtolsheimer; 17: Beichte und hl. Abendmahl für die Johannesgemeinde; Pfr. Ausfeld: 20: Bibelbefprechung im Johannesfaal: Pfr. Lenz. — Kapelle de» Asten Friedhof». 9.30: Pfr. Lenz, zugleich Beichte und hl. Abendmahl für die Luthergemeinde; 11.15: Kinderkirche für die Luther- gemeinde: Pfr. Lenz. — prtrustapede. 9.45: Pfr. Trapp: 11: ziindercirche für die Petrusgemeinde: Pfr. Trapp: 17: Pfr. Trapp. — Saal der Urnen Krippe. 11: Kinderkirche für die Johannesgemeinde, Pfr. Ausfeld. — w.efeck. 9.45: Hauptgottesdienft, 11: Kinderkirche; 17.30 und 1930: Vorweihnachtliche Lichtbildstunden. — Allen-Bnseck. 10; 13. — Stein- bad). 9.30: Beichte und Abendmahl für die Jugend; 19: Adventsandacht. — Albach. 13: Gottesdienst. — Heuchelheim. 10: Hauotgotiesdienst, 11.15: l.Kin- beraotte&bienft; 13: 2. Kindergottesdienst. 17: ßituj- gische Adoentsfeier. — Kirchberg. 10. — Mainzlar. 13.30. — Klein-Linden. 10: Gottesdienst; 11. Kinder- gottesbienft — wahen^orn-Sleinberg. 10.30: Haupt- gottesbienft; 13.30: Liturgische Adventsandacht; Sprechchor. — Hausen. 10: Kirchenoilttation durch Herrn Dekan Gußmann. — Garbentelch. 13: Kirchen- Visitation durch Herrn Dekan Gußmann. — Llch. 10: Stiftsdechant Kahn; 13: Kindergottesdienst; 19.30: Liturgische Adoentsfeier; Stiftspfarrer Draudt. — Langsdorf. 11. Hauptgottesdienst. — Bettrahaufen. 13.30: Hauptgottesdienst. — Hungen. 9.45. Gottes- dienst; 10.45: Kindergottesdienst. — Langd. 13: Gottesdienst; danach Vorbereitung und Feier des hl. Abendmahls. Kalholifche Gemeinden. Samstag, den 9. Dezember. Gießen. 16.30 und 19 U^r: Deichte. Sonntag, den 10. Dezember. 2. Adventssonntag. Gießen. 6.30 Uhr: Deichte; 7: Messe; Kommunion der Jungstauen und Hausangestellten; 8: Kommunion; 9: Hochamt mit Predigt; 11: Messe mit Pre- digt; 16.30: Versammlung ber Jungfrauen-Kongre- gation; 17.30: Andacht. — ©rün'jerg. 9.45: Messe mit Predigt. — Hungen. 9.30: Hochamt mit Predigt und Christenlehre. — Lich. 730: Hochamt mit Predigt; 20: Christenlehre und Andacht. — Lollar. 8.45: Messe mit Predigt. — Nidda. 8.30: Hochamt mit Predigt. Montag, den 11. Dezember. caubach. 7.30 Uhr: Messe. Mittwoch, den 13. Dezember. Hungen. 7.15 Uhr: Messe. Oeffenllicher Sonntagsdienst. Polizei: Telefon 2751, nur in dringenden Notfällen Telefon 01. Feuerwache: Telefon 2244 45, Notruf Telefon 02. Hauptpostamt: Beschränkter Schalterdienst 8 bi» 21 Uhr. c. 6La p 0 fta m t: Für Schließfachabholer 1 bl» 13 Uhr. Sanitätskolonne: Telefon 2500. Aerzte . Sanitätsrat Dr. Schllephake, Dr. Neu- mann-Spengel. Zahnarzt: Dr. med. dent. Haubach. Apotheke: Hirschapotheke. Neugliederung zum ständischen Aufbau nach dem Führerprinzip die Vertretung des örttichen Hand- werk» und Gewerbes nur noch in der Hand Des Drtsobmannes, der gleichzeitig Mitglied des Kreis- Jnnungsausschusies ist, liegt. Zum Ortsobmann wurde ber seitheriae erste Vorsitzenbe Sandgrubenbesitzer Karl Seibert bestimmt. Das vorhandene Vereinsoermögen wurde laut Generaloersammlungs- beschluß, wofür noch eine Aenderung ber Statuten notwendig war, der zukünftigen gesetzlichen Berufs- Vertretung, dem Kreisausschuß, überwiesen. Orts- obmann Seibert berichtete bann in großen Zügen über den Verlauf und Zweck der bisherigen Schulungskurse und gab bekannt, daß die über das Wesen, die Rechte und Pflichten des Hand- werks im nationalsozialistischen Staat von Kammer- Präsident Muller in den Kursen gehaltenen Dor- traae den Organisationen zugestellt werden und an verschiedenen Winterabenden oorgetragen werden sollen. Gerade die Selbstzucht, bas Jnsichausnehmen des nationalsozialistischen Wollens, so führte Seibert aus, ist die Fundamentierung aller geschäft- lichen Handlungen der handwerklichen und gewerblichen Unternehmungen im Dritten Reich. Der Handwerker muß, und das ist der Zweck und die Aufgabe der NS.-Hago", erzogen werden zum nattonalsozlalistischen Denken und Handeln. Wenn dann als Bundesgenosse sich die dank der tat- kräftigen Förderung durch die Regierung Adolf Hillers auf dem besten Wege befindende Belebung der Wirtschaft einstellt, wird der Zeitpunkt gekommen seist, wo der Handwerker auch wieder seine Existenz in seinem Berufe findet. Sehr viele Behordenstellen haben sich schon in anerkennenswerter Weise auf das berechtigte Verlangen nach Zuteilung ber Arbeiten an vernünftig kalkulierenbe Anbieter umgestellt, währenb andere noch phlegmatisch, dem Wesen de» Nationalsozialismus zuwider, Die Arbeiten einfach dem Wenigstnehmenben zuteilen. In diesen Fällen gibt es, genau wie gegen öte Preispfuscher, sowie anderseits die Wucherer und Ausbeuter unter den Berufskollegen, im ständischen Staat Mittel und Wege zur Abstellung dieses chronischen Liberalismus. Dem selbständigen Handwerker ist in bezug auf feine berechtigten Forderungen seitens der Behörden dieselbe Unter- stutzung zuteil werden zu lassen, wie dem Arbeit- nehmer und Bauer. Das will unser großer Führer Adolf Hitler, dafür kämpft unser Handwerks- kammer-Präsident Müller mit aller Kraft, und wir haben uns mit ehrlichem Wollen und in S-Ibst- Zucht hinter unsere Führer zu stellen und so zu helfen am Aufbau ber nationalsozialistischen Volksgemeinschaft. Kritik ist nicht nur erlaubt, sondern erwünscht, nur muß sie von aufrichtigem Au bau- willen getragen fein. Rücksichtslos unterbunden roirö sie^ wenn sie in Nörgeleien ausartet. Mit emem Sieg-Heil auf bas Hanb-in-Hanbarbeiten und die Elmgkett des Wiesecker Handwerks und Gewerbes unter sich, sowie zur gesamten Einwohnerschaft, auf unseren tatkräftigen Förderer Handwer^kammer-Präsident Müller und unseren großen Dolkskanzler Adolf Hitler endete die denkwürdige Generalversammlung. * Großen-Linden, 8. Dez. Die Hitler- lugend bes Standortes Großen-Linben veran- staltete am gestrigen Donnerstag in ben Räumen der schule eine schlichte Adoentsfeier. Pfarrer S ch u ltheiß hatte sich in liebenswürdiger Weise bereit erklärt, die Ausgestaltung des Abends zu übernehmen. Nach bem gemeinschaftlichen Lied "Macht hoch bie Tür" sprach Pfarrer Schultheiß zunächst in kurzen Worten über die Bedeutung ber Adventsfeiern, anschließend brachte er eine Ad- ventsgeschichle zum Vortrag, bie bie Jungens un- fesselte und erfreute. Mit einem gemein- schaftllchen Lieb fand die Feier chren Mschluß. * Londorf, 7.Dez. Der Reitersturm 3 Der Brigade 147 Rabenau beging am 3. Dez. Den „lag desPferdes"in würdiger und eindrucksvoller Weise. Die Reiterscharen Londorf, Geilshausen unb Wermertshausen unb bie Reiterreserve ber Rabenau Wie misch M- XV-"-. - • iU?‘- ■ WM v&to.v,. Nöpr V g|r: ►SÄ' 'X-MVI er. (flebofej. Eintel. o*n D°X a& jd* Agenten ruf leit# iltertlenfl ihoter 1 Meu« rcht unb em Me -y- • l.Sin« '■ ßitur- Mnjtac, Sinter- : chaupt» and acht-, 'n durch Airchrn» - Lich. lstiMv: raubt — enhau|en. : ©ottes» 13: ®ot- r tes hl W» ^efür chli unb Ä durch U e Liuoz. '.unb M Sius» mntag. mmunion ßonunu- mit Pre» 1-äongre- 15: Messe Ü Predigt mit Prc- ta. 8.45: jamt mit für die et lNnte; t lleutn ieMnte, Mitt: 'nächtlich, - Stein. ■ Nenb; uff; »n* esundheit ajife der ihf unb üsschrist 6rt auch n Wert roenfoifl- tburten* ie Dessen aber in unter- xuht dar dergnind iiner vor- n reichen, HMen- fien Tat pos auf, 'eßen. " ig-LaS- der »an LZ Ml,7 'MÄ Bei Nieren, Blasen- und Frauenleiden,Harnsäure,Eiweiß^ucker 1931: 19400 Badegäste Haupt-Niederlage in Gießen: Jean Weisel, Sonnenstraße Nr. 6 Telephon Nr. 3888 3M4V Schuhhaus Bernhardt ^„ß.re1n0 das Haus der Kleinen Preise „56A Gießen, schuistraße n Gießen, Schulstraße 11 Wie eine liebevolle Hand "fängt die Gelenk-^ :e den stützbedürf- jen Fuß. und Fußgelenk. nach Maß gemach umschließt der anato- A W Wie auf weichem Bett y" ruht die empfindliche Trittfläche auf der Loo- jg^fah- Polsterbrandsohle. von Mk. 12.50 an Kaufhaus Kinos ramstrelle« .. -uWl ... P8(S0T.«i>-“«dl’s'.. ,„.1.25 I Motorradfahrer 3teis»WaUB^.-^Ä.A(l Kanonen -.SV ******** ;'^v. Festungen Stuck 8aMtmas*CT h ^He»****...« -25 W 75,-60. 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