Nr. 260 Zweites Blatt Gießener Anzeiger (General-Anzeiger für Oberhessen)Montag, 6. November M3 » »■ t- V » 'M . •>, (r- kl. Ä M ***-■-.' Mi «if ■ of ? Ministerpräsident Göring bei der Schilderung der politischen Zustände im Januar-Februar d. I. Gleichheit in Recht und Pflicht Voraussetzung für die Rechtsverbindlichkeit des Versaifler Vertrages Die Akademie für Deutsches Recht begründet den Rechtsanspruch der deutschen Forderung nach Gleichberechtigung. Berlin, 5. Nov. (WTB.) Zum ersten Male hielt die zur Neugestaltung des Rechtslebens geschaffene Akademie für Deutsches Recht im Berliner Rathaus unter Leitung des Reichsjustizkommissars Dr. Frank eine Sitzung ab, an der nicht nur die Mitglieder der Akademie, sondern auch zahlreiche Ehrengäste teilnahmen, darunter Vizekanzler v. P a p e n und die Reichsminister Dr. G ü r t n e r , Dr. Goebbels, Graf Schwerin-Krosigk und Schmitt. Reichsjust.zkommisiar Dr. $ronf wies auf die Aufgaben der ersten Vollsitzung hin, „Wir wollen hier im Rahmen der Methoden der Akademie nach den Gesetzen der rein w i s- sentschaftlichen Wahrheit forschend, die Grundlagen des politischen Ringens rechtlich festlegen. Wir sind als deutsche Juristen so sicher, diese These von dem Rechtsanspruch Deutschlands auf Frieden und Gleichberechtigung im Namen Europas und der Kulturmenschheit durchfechten zu können, daß ich als Leiter der Akademie heute einen Appell an alle Juristen des Erdkreises richte, zu dieser These, die wir heute aufstellen, ihrerseits juristisch in wissenschaftlichen Methoden Stellung zu nehmen. Reichsminister Dr. Goebbels bezeichnete feine Ausführungen über Friedenspolitik und Volksaufklärung als politische Randbemerkungen, die juristisch auszuwerten Sache der Mitglieder der Akademie sei. Er sei kein Jurist; früher habe er dieser Feststellung „Gott sei dank!" hinzugefügt, heute, wo wir auf dem Weg seien, ein neues deut- schens Rechtsempfinden zu schaffen, sage er „Leider!" Der Friede, so erklärte der Reichsminister, könne auf die Dauer nur erhalten werden, wenn er beiden friedenschließenden Teilen die Ehre läßt und Gleichberechtigung gibt. Der aufmerksame Beobachter käme bei der Betrachtung des scheinbaren Friedenszustandes Europas zu dem Ergebnis, daß der Versailler Vertrag eine Fortsetzung des Krieges mit anoeren Mitteln ist. Das Unglück habe an den deutschen Grenzen nicht halt gemacht, sondern y an z E u r o - p a in den Strudel gezogen. Die Polrtik der Nationalsozialisten habe immer in dem Ziel gegipfelt: Frieden, Ehre und Gleichberechtigung. Der Durchbruch der neuen Weltanschauung habe die gesamte deutsche Nation auf einen neuen historischen Boden gestellt. Sie könne sich nicht damit begnügen, einen Teil des Volkes zu besitzen, daher sei das höchste Ziel gewesen, von 51'/r auf 100 Prozent z u kommen. Wenn die Regierung nach acht Monaten schon wieder an die Nation appellieren könne, so sei das ein Zeichen des Kraftbewußtseins. Die Probleme feien aber so schwerwiegend, daß sie von der Regierung nicht allein bewältigt werden können, sondern nur mit dem Volk. Das sei der Sinn des 12. November. Llniversitätsproseffor Dr. Bruns, der Vertreter des Reichs beim Internationalen Gerichtshof im Haag, behandelte sodann außerordentlich anschaulich, auf fundamentaler Kenntnis der Materie begründet, das Rechtsproblem der deutschen Das Erinnerungsmai an den 9. November 1923 in der Münchener Feldherrnhalle. Der Gedenkstein mit der Inschrift zu Ehren der 13 Todesopfer der Erhebung vorn 9. November 1923, der am 10. Jahrestag in Gegenwart des Führers feierlich geweiht wird. Gleichberechtigung. Prof. Bruns stellte den beut- K Rechtsanspruch an Hand der vertraglichen achungen vom November 1918 über den Teil des Versailler Vertrages und in Artikel 8 der Döl- kerbundssatzung eindeutig heraus. Deutschland habeseineVerpflichtungenerfüllt. Die weitere Erfüllung der Abrüstungsverpflichtungen sei abhängig von der Vertragserfüllung der Gegner, auf die Deutschland einen Rechtsanspruch habe. Gleichheit in Recht und Pflichtsei die Grundlage des Völkerbundes, Völkerrecht und Rechtsgemeinschaft der Staaten Voraussetzung der Rechtsoer bindlich- f ei t der Staatsverträge überhaupt und damit auch des Versailler Vertrages und des Völkerbundsstatuts. Die Gemeinschaft der Staaten, die eine unabweisbare ethische Forderung sei, sei eine Verneinung der Herrschaft eines Staates über den anderen und die Gleichheit das Gerechtigkeitsprinzip der Völkergemeinschaft. Darum verneine die Rechtsgemeinschaft der Völker, wer die Gleichberechtigung verweigere. Indem die Gegner die im November-Vertrag, im Versailler Vertrag und in der Völkerbundssatzung feierlich versprochene Verpflichtung auch iherseits in derselben Weise abzurüsten, durch 14 Jahre lang zu erfüllen sich weigerten, verletzten sie b i e f e Verträge, obwohl sogar biese Verträge diesen Grundsatz der Gerechtigkeit und der Gleichberechtigung anerkennen. Das deutsche Volk, das gegen diesen Bruch des Rechtes kämpfe, habe die Macht des Rechtes auf feiner Seite. Es werde in 5er Verwirklichung der Gerechtigkeit feine Freiheit finden. Die ausgezeichneten Darlegungen lösten stürmischen Beifall aus. Der Reichsjustizkommissar gab bekannt, daß die geschloffene Arbeitstagung am Nachmittag unter der Leitung des Münchener Uni- oersitätsprofeffors Geheimrat Kisch stehe und verlas folgende Entschließung an den Reichskanzler: „Die in der Akademie für das Deutsche Recht versammelten Vertreter des deutschen Recytes und der deutschen Wirtschaft stehen einmütig entschlossen zum Führer und geloben treueste Gefolgschaft in dem schweren, aber herrlichen Kampf um das Recht Deutschlands, die Gleichberechtigung des deutschen Volkes und den Rechtsfrieden in der Welt." Der Reichsjustizkommisfar schloß die Vollsitzung mit einem „Sieg-Heil!" auf den Reichspräsidenten und den Volkskanzler. Hitler schafft Arbeit! lagern, a. d. Baustelle Jnstandsetzungs- und -Erneuerungsarbeiten an öffentlichen Gebäuden des Kreifes (8 versch. Gmdn.) Kreis Hanau 7228 Jnstandsetzungs- und Ergänzungsarbeiten an den treiseigenen Schloßgebäuden in Eschwege 2360 Instandsetzung von städtischen Schulgebäuden in Kassel 13 035 Jnstandsetzungsarbeiten an öffentlichen Gebäuden, Jnstandsetzungsarbeiten an städt. Wohngebäuden, Brückenoerstärkungen in Hersfeld 2000 Verlegung der Abt. für Nervenkranke, bauliche Verbesserungen in der Kinderstation in Wiesbaden 1600 Instandsetzung der Gebäude auf dem städt. Grundstück Adolf Hitlerplatz 2 in Wiesbaden 8500 Einbau eines Lagers für Röntgenfilme, Umbau des pathol. Instituts, Verlegung der bakt. Untersuchungsstelle der dermatologischen Abt. der städt. Krankenanstalten Wiesbaden 9500 Oie Fahrkarte. 23on 3o Hanns RöSler. Kix und Kax reifen. Von Hamburg nach Hannover. In einem Abteil dritter Klasse. Plötzlich steigt ein schönes Mädchen ein. Kix und Kax kullern bald die Augen heraus. Das Mädchen setzt sich. Das Mädchen lächelt. Kix denkt: „Sie meint mich. Kax kommt ja gar nicht in Frage." Kax denkt: „Sie meint mich. Kix kommt ja gar nicht in Frage." Das Mädchen meint aber beide. Da stört nun Kix Kax und Kax Kix. Und einer ist böse auf den anderen. Die Fahrt vergeht. Das Mädchen wird immer hübscher. Plötzlich fragt Kix: „Wer hat denn die Fahrkarten?" „Du!" „Ich? Meine Karte habe ich. Aber deine?" „Du hast doch alle beide." „Ich habe nicht alle beide. Ich habe nur meine." Kax wird nervös. Sucht überall. In sämtlichen Taschen. Unter der Bank. Zwischen der Wäsche. Im Gepäcknetz. Nochmals in allen Taschen. Vergeblich. „Aber ich weiß doch genau, du hast sie", versucht er es nochmals. „Ich habe sie nicht." „Was machen wir denn da?" ,^d) weiß auch nicht", antwortet Kix ruhig, „wenn die Kontrolle kommt, und du wirst ohne Fahrkarte erwischt, mußt du den zehnfachen Betrag zahlen." „Ich muß die Karte reineweg verloren haben." „Wahrscheinlich." Kar durchsucht nochmals alles. Endlich kommt ihm Kix zu Hilfe. „Ich habe eine ' dee", sagt er. „Du legst dich ein- fach unter die Bank, bis der Schaffner vorbei ist." „Denkst du?" „Ich denke." Kax bleibt nichts anderes übrig. Kax kriecht unter die Bank. Das Mädchen lächelt. Kix lächelt. Und eins ist gut auf das andere. „Hört mal, da oben", ruft Kax nach einer halben Stunde, „war denn der Schaffner noch nicht da?" „Noch nicht." „Ich halte es hier unten nicht mehr aus." „Aber er muß jede Minute kommen." „Das ist mir duddegal. Mir wird schlecht." Er kommt hervorgekrochen. Grau, schmierig und schmutzig. „Du bist doch mein Freund, Kix?" fragt er freundlich. „Ich bin dein Freund, Kax." „Dann sei so lieb und kriech für mich da hinunter. Ich löse dich bald wieder ab. „Ausgeschlossen. Ich mache mich doch nicht lächerlich." „Und ich?" „Ja du! Aber ich habe meine Fahrkarte." Da klinkt das Mädchen aus Unfug mit dem Türschloß. Schwupp ist ftajens Kopf wieder unter der Bank, und er bleibt zehn Minuten stumm. Kix feixt begeistert. Das Mädchen feixt begeistert. Und eins ist gut auf das andere. Unterdessen wird es Kax immer schlechter. Es ist heiß und schmutzig und stickig. Aber Kax kann doch die Fahrt nicht nochmals bezahlen. Oder gar das Zehnfache! Vielleicht hat er doch die Karte. Er sucht nochmals. Stößt sich an das Mäuschen. An das Schienbein. In den Magen. Auf die Nase. Aber die Karte bleibt verschwunden. Immer schlechter wird ihm. Und der Schaffner kommt nicht. Nach einer Stunde würgt er sich hervor. „Ich kann nicht mehr. Mag werden, was will. Ich halte es nicht mehr aus!" In dieser Minute kommt der Schaffner. „Die Fahrkarten — bitte —" Der Schaffner steht vor Kix. „Bitte sehr." Kix überreicht ihm höflich zwei Fahrkarten. Der Schaffner schaut verwundert: „Wozu brauchen Sie denn zwei Fahrkarten? „Weil wir zwei sind." „Wo ist denn der andere?' „Der sitzt unten unter der Bank. Kix zeigt nach unten und freut sich feines gelungenen Streiches. Schade wäre es, wenn es nicht wahr wäre! Oie Säge bringt es an den Tag. Wenn in einer Kriminalgeschichte erzählt würde, daß es aus der Scharte einer Axt gelungen sei, sie als die Waffe zu identifizieren, mit der ein Verbrechen verübt wurde, so würde dies wohl als Großtat gefeiert werden. Aber die Untersuchung von Scharfenspuren ist nur eine Frage der mikro- photographischen Technik, denn die Axt sowohl wie Die Zange weist auf ihrer Schnittkante stets mikroskopisch erkennoare Scharten auf. Sehr viel schwieriger aber ist es, aus einem Schnitt mit einer Sage kriminalistische Folgerungen zu ziehen, denn die Flächen sehen je nach der Holzart und der Ge- wandtheit des Arbeiters überaus verschieden aus. Hier kann man aus der Schnittfläche nicht erkennen. ob die Säge einen beschädigten Zahn gehabt hat, oder ob gar der eine oder der andere ausgebrochen war. Die Kriminalisten waren daher vor eine schwere Aufgabe gestellt, als ihnen ein ganzer Baumstumpf vom Tatort eines Raubüberfalls auf die Insassen eines Autos in der Nähe eines ost- preußischen Städtchens übersandt wurde. Die Täter hatten einen Straßenbaum mit einer großen Zugsäge so gefällt, daß er quer über der Straße lag. Mehrere Zugsägen wurden gleichzeitig übermittelt und dazu einige Probeschnitte. Wie Dr. R. M. Mayer in der Frankfurter Wochenschrift „Die Umschau" ausführt, war mit diesen Indizien garnichts anzufangen. Beim näheren Betrachten des Tatortschnittes stellt sich jedoch heraus, daß dessen Kante noch sehr gut zu erkennen war. Der Sägeschnitt war nämlich nicht ganz durchgeführt worden, sondern man hatte den Baum stürzen lassen, ohne eine genügende Kerbe auf der Gegenseite oorzuschlagen. So war er beim Fallen stark gesplittert und Teile der oberen Sägeschnittfläche waren stehen geblieben. Dadurch ließ sich die Breite des Sägeschnittes genau feftftelten. Es ergab sich durch neue Probeschnitte, daß die eine Säge eine sehr viel breitere Spur in demselben Holz hinterließ als die andere. Die genauen Maße wurden an Abgüssen ermittelt, und es zeigte sich, daß die Sägeschnittbreite des einen Probeschnittes mit der Tatortspur vollkommen übereinftimmte. Doch auch damit war noch nichts erwiesen. Denn es mußte noch ausgeschlossen werden, daß beide Sägen in der Zwischenzeit nachgeschärft worden waren. Dabei werden die Sägezähne bekanntlich neu geschränkt, und dadurch verändert sich auch die Schnittbreite. Nur unter dieser Voraussetzung konnte die eine Säge mit Sicherheit ausgeschlossen werden, während die Benutzung der andern bei der Tat möglich, aber nicht sicher war. Doch ergab sich aus anderen Umständen, Daß andere Sägen mit gleicher Schränkungsbreite nicht in Betracht kamen, und so brachte die Säge schließlich doch die Täter an den Tag. Deutsche Schiffahrt hebt den Fremdenverkehr. Nicht fördert mehr die Sympathien von Volk zu Volk, als die persönliche Berührung, das Sich- fennenlernen hüben und drüben, das heute dank großzügig organisierter und überraschend billiger Reisegelegenheiten, wie sie z. B. von der Hamburg- Süd geschaffen werden, vielfach ermöglicht ist. Es liegt Durchaus im Bereich der Ziele des Reichsministeriums für Volksaufklärung und Propaganda, auf diese Weise fördernd und anregend auf den Fremdenverkehr zu wirken, und die Teilnahme ausländischer Gruppen an den Touristenreisen deutscher Schiffe bietet nicht nur wirtschaftliche Vorteile, sie verfolgt auch nationale Ziele, indem sie das deutsche Ansehen im Ausland hebt. Erfreulicherweise ist es in diesem Jahre der Hamburg-Süd gelungen, eine ganze Reihe ausländischer Passagiere für die Fahrten ihrer beliebten Motorschiffe „Monte Pascoal" und „Monte Rosa" zu gewinnen. So nahmen, um einige Beispiele zu nennen, an den Mittelmeerreisen zahlreiche Schweden, Norweger und Dänen teil. Für Fahrten nach dem Norden, den norwegischen Fjorden, dem Nordkap und Spitzbergen besteht hinwieder großes Interesse seitens der südlichen Nationen. Große Gruppen Italiener zieht es Jahr für Jahr insbesondere nach Spitzbergen. Reisegesellschaften größeren Umfanges schließen in Paris, in der Schweiz, Oesterreich, Jugo- flauten, Rumänien, der Tschechoslowakei sich zusammen, um in Verbindung mit einer Reise durch Deutschland die Touristenfahrt von Hamburg mit den deutschen Schissen nach dem Norden anzutreten. Selbst Passagiere aus Südamerika, Südafrika und Australien nehmen an diesen in der ganzen Welt bekannt gewordenen volkstümlichen Fahrten teil. Diese Ausländer, die auf den Schiffen der Hamburg-Süd deutsche Gastlichkeit, deutsche Kultur und deutsche Art kennenlernen, werden dazu beitragen, daß man in ihrer Heimat den richtigen Begriff vom neuen Deutschland erhält, und sie werden davon künden, daß im deutschen Staat redlichster Wille zur Ordnung, zum Aufbau und zur Selbstzucht herrscht. Hochschulnacb richten. Der Privatdozent in der Rechts- und Staats- wissenschaftlichen Fakultät der Universität Bonn Dr. Ernst Rrdolf Hu b e r ist zum ordentlichen Professor an der Universität Kiel ernannt worden. Der Privatdozent in der Juristischen Fakultät der Universität Heidelberg Dr. Georg Dahm ist zum ordentlichen Professor in der Rechts- und Staatswissenschaftlichen Fakultät der Universität Kiel ernannt worden. Der Privatdozent in der Rechts- und Staatswissenschaftlichen Fakultät der Universität Göttingen Dr. Karl Larenz ist zum ordentlichen Professor an der Universität Kiel ernannt worden. Der ao. Professor für Philosophie an der Universität Leipzig Dr. Gunther Ipsen erhielt einen Ruf als Ordinarius der Philosophie an die Universität Königsberg. Er hat den Ruf angenommen und wird seine Lehrtätigkeit schon in diesem Semester aufnehmen. Ml bei lan minii OUST in b allei unfe gern mitfi bere les Iah In Sh jeil ui M Lol Sri), erfu als ultö. fdjlo Kolo ten noch Fuk« hikrh tile p H Wfat riesig Zone l'chir gleich schwl u|ö., und hmtt btr l»NjI 9infl Eta; S.Jl.-'fpOTt SäA neue. wix 'Jut^ejn. Fußball des Sonntags im in Deutschland-Norwegen 2:2 ar- Primo Camera hat laut einer Entscheidung der Jnterenationalen Box-Union zu seinem Weltmeistertitel nun auch durch seinen römischen Sieg über Paolino auch noch die Europameisterschaft im Schwergewichtsboxen gewonnen. Sprinterkampf vor Dasch und Buschenhagen Front blieb. in Nürnberg gegen ASB. 1:2 unterlaßen und ooy Schweinfurt vom zweiten Platz verdrängt wurden. Schweinfurt schob sich durch einen 2:1-Sieg über . . die Münchener Bayern nach vorn. Die größte ipielmeife Überraschung aber war in diesem Gau in Fürth stöße, doch kam ihr Sturm über die besonnen beitende deutsche Deckung nicht hinaus. Enttäuschung nach der pause. Die Verbote sudetendeutscherTurn- vereine folgen Schlag auf Schlag. In den letzten Tagen wurden in Aichig sieben und in Karlsbad neun deutsche Turnvereine aufgelöst, darunter der DTD. Karlsbad 1860. kamen nun auch die Norweger besser zum Zug. Der Sturm der Skandinavier wurde zwar durch Einzelaktionen gefährlich, aber unsere Verteidigung war auf der Hut. Der Kamps hotte ein gutes Niveau. Im allgemeinen hatte die deutsche Elf eine klare Ueberlegenhert und nach einigen Ecken fiel 10 Minuten vor der Pause auch ein völlig oer- bientcr zweiter Treffet. Wlgold legte nach schnellem Durchspiel geschickt zu fiohmann vor. und dieser lenkte den Voll ruhig und placiert in die Ecke Wieder war der Beifall außerordentlich stark Die Norweger unternahmen nun einige heftige ®egen« hingen. 1. Halbzeit: Deutschland fuhrt 2:0. Don der Üblichen Nervosität befreite sich zunächst die deutsche Eli und bald sah man unsere Jungens wieder in prächtigster Laune spielen Schon in der 7 Minute fiel der Führungstreffer. Nach einem schönen Zusammenspiel zwischen Bender und dem linken Flügel kam der Ball zu Lohmann, der Albrecht bediente und unter dem Jubel der Massen schoß der Rechtsaußen unhaltbar ein. Bereits in der nächsten Minute konnte ein Flachschuß von Wigold nur mit Mühe abgewehrt werden. In der Folge 0auXII derOT arbeitebereit Im Sitzungssaals des Kasseler Rachauses wurde gestern ein Akt von turngeschicktlicher Bedeutung vollzogen. Er gestaltete sich in seinem ersten Teil in erhebender Feierstunde zu einfm eindrucksvollen Bekenntnis der Deutschen Turnerschast für Volk und Vaterland und ihrer Führer, und er legte tm weiteren Verlauf den organisatorischen Aufbau des neuen Gaugebiets der Nordhessen in den Grund- binationen verloren an Fluß, sie gerieten immer ------- ---- -..... 91h wieder ins Stocken und auch das Schußvermögen I leider oft im Argen, es mußte beiter werben, su r schien verschwunden. Im gleiche ' ' ' " “ —--k'*e* """ n,r die Unsicherheit der ßäuferreil unserer Elf schienen feit, die Rollen waren vertauscht. Anaetrieben von Oie Ergebnisse der Bezirksklasse, Gruppe Oberhessen. 1900 Gießen — SD. Wetzlar 1:1 (0:0). FC. Steinberg — VfB. Gießen 7:5 (4:2). Bad-Nauheim — Lollar 7:2 (4:2). Butzbach — Marburg 1:2. Spielvereinigung 1900 Gießen. 1900 (Liga) — Sportverein Metzlar (Liga) 1:1 (0:0). Das Spiel stand unter einem ungünstigen Stern. Der angesetzte Schiedsrichter Koch (Friedberg) blieb aus und so wurde zunächst die Geduld der Zuschauer aus eine harte Probe gestellt. Schließlich wurde vom Kreisführer der anwesende Schieds- ridjter-Dbmann S) o t) m a n n zum Schiedsrichter für das Spiel bestimmt, der das Amt auch übernahm. In dem ehrlichen Bemühen, streng gerecht zu fein, traf er aber manche Entscheidung, die sich au Ungunsten der Blauweißen auswirkte. Außer- dem erwies sich die Umstellung des Sturmes der Spieloeremigung als unglücklich, denn der Sturm ließ nichts von der Durchschlagskraft merken, die notwendig war, um ein Verbandsspiel gegen die Wetzlarer zu gewinnen. Die Blauweißen spielten in folgender Aufstellung: Schlarb, Zeiler, Lippert; Hambach, Roch, Langsdorf; Luft, Grünewald, Jäckel, Heilmann, Bromm. bürg — mit 2:0 Treffern und angesichts ihrer prächtigen Form schien sie einem neuen Triumph mu> steuern. Aber Fußball ist ein unberechenbares Hein Domgörgen konnte in Hambura im Kampf um die Deutsche Mittelgewichtsmeisterschaft seinen Titel gegen Fritz Bölck nur durch ein mäßiges Unentschieden verteidigen. zügen fest. Turnerführer aus dem hessischen Berglande, vom Taunus, dem Westerwald uno aus der Wetterau, von der Lahn, der Fulda und Eder, also aus Gebietsteilen der bisherigen Gaue (Kreise) Mittelrhein und Oberweser waren dem Rufe ihres Gauoertreters Bernhard Andrö - Hersfeld gefolgt, um sich erstmals turnbrüderlich die Hand au reichen zu gemeinsamer Arbeit im neuen Groß, Einen deutschen Se ch s t a g e s i e g gab es in Chicago. Zusammen mit B. Walchour gewann der Berliner Wissel diese 145-Stundenfahrt nut Rundenvorsprung vor Letourneur/Peden und Demp- sey/Thomas. Walter N e u s e l, der hoffnungsvolle deutsche Schwergewichtler, blieb in seinem ersten Kampf m Amerika siegreich, er schlug in Brooklyn Les Kennedy in der sechsten Runde k. o. Beim Berliner „Fest der Sportpresse" gewann Schein-Hamburg den Sprinterkampf vor Borchmeyer-Bochum, Ladewig siegte im Hochsprung mit 1.90 vor Sievert mit 1.85 Meter, Syring beendete die 3000 Meter knapp siegreich vor Dr. Peltzer, der zum erftenmale diese lange Strecke lief. Metze gewann ein 10-Kilometer-Steyerrennen vor Wißbröcker und Sawall, während Steffes im Mik 7:6 Toren wurde sie von der Mannschaft Bet | Turnvereins Hachenburg um die Punkte gebracht. I Ein schwarzer Sonntag für die Gießener Handball- Gauliga! Oie deutsche Handball -Spie'ordnung tritt am 1. Dezember in Kraft. Amtlich teilt diedeutscheHandballeitung mit: „Die deutsche Handballjpielordnung einschlieh- lich der internationalen Spielregeln tritt am 1. Dezember 1933 in Kraft. Etwaige andere Anordnungen der Gau-Handballeitungen werden hierdurch widerrufen und sind überholt. Am 12. November herrscht im gesamten Handball- spielgebiet Deutschlands wegen der Reichstagswahl Spielverbot. OieMtgljedschastehemaliqerMarxisten in Sportvereinen. Die Pressestelle des Reichssport- f ü h r e r s teilt mit: ,Hm Nachgang zu meinen Anordnungen über die Aufnahme ehemaliger Marxisten weise ich darauf hin, daß alle diese Dolksgenosien, nachdem sie sich ausdrücklich zur Regierung bekannt und zur Mitarbeit am Bau des neuen Deutschlands verpflichtet haben, in den Vereinen vollgültige Mitglieder werden müssen. Bei der Zusammensetzung von Sportmannschaften usw. ist deshalb nur nach sachlichen Gesichtspunkten und nicht nach der Herkunft des einzelnen zu entscheiden. Lediglich Vorstands- bzw. Dereinsführerposten dürfen von Mitgliedern marxistischer Herkunft erst nach frühestens einjähriger Mitgliedschaft besetzt werden. In Zweifelsfällen hat die Entscheidung darüber mein zuständiger Beauftragter. Selbstverständlich ermatte ich. daß die von vorstehender Anordnung Betroffenen sich des in sie gesetzten Vertrauens in jeder Beziehung würdig zeigen. Sollten sich irgendwelche Mißstände zeigen, so werden meine Beauftragten eingreifen. Der Reichssportführer: gez.: Breitmeyer, Stellvertreter. Kurze Sportnotizen. Die Deutsche Turnerschaft wird sich im nächsten Jahre erstmals an den Weltmeisterschaften im Turnen beteiligen, die vom 18. bis 21. Mai in Budapest ausgetragen werden. Zur Entscheidung gelangen sieben Meisterschaftswettbewerbe. ........... -................ ~-.igau- Der Führer des Gaues konnte außer den Turn- brübern auch eine Anzahl Gäste besonders herzlich willkommen heißen. Aus deren Mitte entboten Stadtrat Dr. Schaumlöffel als Vertreter des Kasseler Oberbürgermeisters und der Beauftragte des Reichssportfuhrers, Turnbruder Meister- Kassel, unter Anerkennung und Würdigung der von der Turnerschaft geleisteten Arbeit dem ersten Gauturntag der Nordhessen herzlichen Gruß. Gauver- treter Andrö gab dann in großangelegtem Vor- trag über den „Einbau des Gaues Nordhesienm das Drille Reich" ein anschauliches Bild von der Entwicklung der Turnbewegung seit Jahns Zeiten, während Sportbeauftragter Meister m beachtlichen Ausführungen über „ Die gegenwärtige Lage der Turn- und Sportbewegung" die Aufgabe der Turn- und Sportoerbänbe im neuen Reiche klar aufzeigte. Nach feierlicher Verpflichtung ber Führerschaft bes Gaues, ber Bezirke unb Kreise unb nach eindrucksvoller Ehrung der verdienten bisherigen Führer des alten Dberroefer- Gaues, Ehrengauvertreter Engelhardt-Esch- wege, und Ehrengauoderturnwart S ch n ä d t e r - Fulda, huldigte der Turntag mit einem begeisterten Treugelobnis dem neuen Reiche und seinem großen Führer Adolf Hitler. Der zweite Teil des Turntags behandelte organisatorische Fragen im Anschluß an äußerst frische Berichte des Gauoberturnwarts Paul und der Bezirksführer Dr Rau-Butzbach und K. B r u n ft- Dolkmarshaufkn, ferner Etatsfragen, über die der Gaukassenwart H e r z o g - Kassel aufschlußreich berichtete. Alles in allem kann gesagt werden: der neueGauNordhessen steht und kann unter arbeitswilliger Führerschaft nunmehr seine Arbeit aufnehmen. wurde manche Torgelegenheit nicht ausgenützt, während es den Gästen ihrerseits nicht gelang, die gegnerische Verteidigung zu überwinden. Torlos tour- Wetzlarer brachten keinen ernsthaften Angriff mehr nach vorne, sondern beschränkten sich daraus, Zeit verstreichen zu lassen, unb das Ergebnis mindestens zu halten Der Ausgang bes Spieles bringt den beiden beteiligten Mannschasten in ber Tabelle nicht viel Vorteil, um so mehr aber interessiert man sich in Bad-NauHeim für dieses Ergebnis Oie Verbandsspiele in Nordhessen. Hanau 93 vor SC. 03 Kassel unb Kurhessen Kassel. Don den nur drei Treffen des Sonntage stund Im Mittelpunkt des Interesses die Begegnung iwischen Kurhesien Raffel und dem VfB. Friedberg )ae Treffen endete mit dem namentlich In dieser Hohe überraschenden Siege der Rurbeffen von 5:1 (4:6) Toren. Das Lokaltreffen in Kassel zwischen SE 03 und dem Spielverein war nicht weniger wichtig. Spleloerein erkämpfte sich nach einem 3:3 einen äußerst wertvollen Punkt, während die 03er mit 11:5 Punkten einen Punkt Hinter die mit 12 4 Punkten führenden Hanauer zurückgefallen sind Kurhesien Marburg spielte zuhause gegen Hel'en Der Iugendführer des Deutschen Reichs hat zum 12. November ein Bildheft für die deutsche Jugend „Der neue Staat und wir Jungen!- erscheine* lassen. Das Heft stellt den Sünden ber Vergangenheit bie Aufbauarbeit bes Führers und seine» Regierung gegenüber, zeigt in anschaulichen Bilden» wie andere Völker in Waffen starren unb Deutsch» lanb nur ein Heer des Friedens und der Arbeit hat Es bringt Darstellungen über Rerienfahrtci\ und Iugendspiele. die uns so recht das Ziel der Regierung, die Jugend an Leib unb Seele gefunb und kräftig ehrliebenb unb arbeitsfreudig Heranwachfen zu lassen, vor Augen kühn Aus der deutschen Jugend — für die deutsch« Jugend, wie der Titel des Heftes sehr treffend sagt, ist es ein Bekenntnis der Jugend zu ihrem Führer. Ausdruck des Glaubens an die Zukunst des deutschen Volkes. Das Heft soll vor dem 12. November in die Hände jedes Jungen und Mädel» gelangen. Der Preis van 5 Pf. ist derart niebrig, daß es auch von den ärmsten Schülern beschafft werden kann. Den Vertrieb haben bie Banne ber Hitlerjugenb übernommen Eingesandt. (Für Form unb Inhalt aller unter biefer Rubrik stehenden Artikel übernimmt bie Redaktion den» Publikum gegenüber keinerlei Verantwortung.) „Dünsche an bas hanbwerk." Zur Förderung des gegenseitigen Verstehens erwidere ich aus das Eingesandt „Wünsche an das Handwerk" wie folgt: Der Einsender macht uns den Vorwurf, wir kümmerten uns nicht genügend um die Kleinigkeiten, und schließt daraus, dieser oder jener Meister müßte doch sehr beschäftigt fein unb bie Klagen in biefer Beziehung seien übertrieben. Die Klagen über Arbeitslosigkeit im Bau- unb Wohnungshandwerk waren unb sinb leider nicht übertrieben und bie Auswirkung auf das Handwerk mar und ist verheerend und erorürfenb. Jeder, ber biefe Wahrheit ehrlich untersuchen rnill, hat dazu Gelegenheit. Er braucht nur mit einem orientierten Herrn der Steuerbehörde, ober mit ben Lieferanten des Hanbrnerks zu sprechen. Diese Leute kennen bie Not. Sie missen auch, daß eine Menge alter, hoch ehrenwerter Männer, die feit vielen Jahren in größtem Fleiß ihr Geschäft geführt Haden, heute vor dem Nichts stehen. Da müssen Ansichten, roie sie in dem Eingesandt angebeutet und auch ausgesprochen roerben, tief verletzen. Ich kenne ben Fall des Einsenbers nicht. Ein Einzelfall ist auch nebensächlich, aber rote geht es oft? Der Meister, der in einer Person technischer und kaufmännischer Führer seines Betriebes ist, der aber auch unbedingt Vorarbeiter in seiner Werkstatt fein muß, wenn er überhaupt noch Leute beschäftigt, wird wegen einer Kleinigkeit bestellt. Dreht es sich um einen Kunden, der auch bessere, größere Arbeiten dem Handwerker zu ausreichenden Preisen gönnt, so wird jeder vernünftige Meister auch die kleine Arbeit, von ber er sich feinen Nutzen verspricht, bereitwillig ausführen. Wirb aber 6er Meister wegen einer Kleinigkeit bestellt, ihm nicht einmal vorher genauer gesagt, was es ist, er also bie Arbeit erst besichtigen muß, unb babei eine unbezahlte Stunbe verliert, bann kann man verstehen, bah er mit einer gewissen resignierten Mübigfeit an biefe Arbeit herantritt. ben bie Seiten gewechselt. Nach der Pause kamen bie 1900er sehr in Fahrt, I Die Sportstadt Magdeburg hatte an diesem ersten belagerten immer wieder das Gästetor, aber es Novembersonntag ihren großen Tag, zum ersten fehlte immer an jener Entschlossenheit zum Tor- Male sah sie einen Fußball-Länderkamps in ihren schuß, die allein (Erfolge erzielen läßt. Einer ver- Mauern. Auf dem neuen Cricketer Sportplatz erliefe sich auf den anderen, unb wenn bann der Ball schienen bereits in ber Morgenfrühe, es war kaum abgegeben wurde, so geriet der Ball totsicher dem g Uhr, die ersten Unentwegten. Stundenlang ftan- Gegner, zum Abschlag in das Feld zurück, vor die den Hunderte, die zum Teil weit aus der Provinz Fuße. In der 7 Minute war aus heftigem Gedränge gekommen waren, vor verschlossenen Toren. Als heraus ein für Schlarb unhaltbares Tor gefchosien bann Einlaß gegeben wurde, füllten sich in ben worden, bas ben Gästen zunächst einige moralische ersten Mittagsstunden schnell die Ränge. Von allen Ueberlegenheit gab. Allerdings liefern sich die Blau- Seiten grüßten bie Flaggen bes neuen Deutschlands, roelfeen nicht allzu sehr entmutigen. Rasch geroan- 3U Ehren der Gäste und des Schiedsrichters waren nen sie ihre volle Kampfkraft wieder unb gingen bie norwegische unb bie holländische Flagge gehißt. Immer wieder zum Angriff über, leider aber wur- Das Wetter war -deal. Das Spielfeld befand sich in ben bie Balle entweber dem ausgezeichneten Tor- bester Verfassung Zwischen einem Iugendspiel unb mann tn bie Hanbe ober aber neben bas Tor ge- dem Beginn des Länderkornpfes weihte der Herr chosien. Schon begannen die Gäste auf Zeit zu Reichsfportführer v Tschamrner unb Osten spielen Zu allem Ueberflufe würbe ein Elfmeter- bie neuen Fahnen der Magdeburger Sportvereine, ball von Gninewold zu durchsichtig geschossen, so Der feierliche Akt klang mit dem Horst-Wessel-Lied daß er eine sichere Beute des Gastetormanns wurde, ber 40 000 Menschen aus Schließlich gelang dann Luft derAusgleich Er schoß, Stürmisch begrüßt, erschienen bann bie Mann- ! drangt, an bie untere Rente ber Quer- schäften, zuerst bie Norweger unb bann die Deut- lattc, der Ball sprang innen an das Netz und ging jchen Beide Nationalhymnen wurden gespielt Beide Ä. „ n ^rutf- D-r Schiedsrichter ent- Teams stellten sich in ben angefünbigten Ausstel- schied au Recht „Tor", wenn auch die Wetzlarer 1 - hm nicht dieser Meinung zu sein schienen Bei diesem Unentschieden 1:1 blieo es dis zum Schluß. Die Niemand zweifelte während der Pause daran, daß die deutsche Mannschaft auch diesen Kamps gewinnen würde. Unsere Elf führte — wie in Duis- Hersfeld 1:1. Für die Spitzengrupve kommen noch ernstlich in Betracht: Kurhessen Kassel mit 10:4, Borussia Fulda mit 9:5 und VfB. Friedbera mit 10:6 Punkten, während Sport Kassel, Kurhessen Marburg und Hermannia Kassel, das Tabellenende zieren. Aus anderen Gauen. Bei den Punktekämpfen in den füb- unb füdwest- beulfchen Gauen gab es an biefem Sonntag wieder Resultate, die man fast nicht mehr verstehen kann. Der FC. Kaiserslautern, gestern noch Tabellenführer des Gaues Sübroeft unb Liebling hoher Torzisfern, ließ sich auf eigenem Platz vom SD. Wiesoaben nicht nur schlagen, andern mit 0:5 sogar — wie der Fußballer sagt — „überfahren". In diesem Gau der kuriosen Fußballergebnisse führt nun der SV. Wiesbaden mit 9:5 Punkten vor Pirmasens und Kaiserslautern mit je 9:7 Punkten. Die Frankfurter Mannschaften liegen einen Punkt zurück. Die „Eintracht" verlor in Worms gegen Wormatia unglücklich 1:0, unb ber FSV. mußte sich im Kampf mit ben Kickers aus Offenbach mit einem 2:2 begnügen, nachbem er — unb das war ärger noch als in Magdeburg — fünf Minuten vor Schluß noch 2:0 führte. In Bayern hat München 1860 feine führenbe Position stark befestigen können. Die „Löwen" fertigten die Mannschaft Jakobs, Jahn Regensburg, glatt 4:1 ab, während die Augsburger Schwaben Meistens wird aber ber Fall so liegen, daß ber Meister den Kunden wunschgemäß zur rechten Zett bedienen wollte, ein anderer Kunde hält ihn aber durch ein überlanges Gespräch fest. Das ffnb bie Spiel... I Momente, wo man roie auf feurigen Kohlen steht. Die Norweger schossen in ber zweiten Halbzeit aber stillhalten muß Ober ber Meister hat nun tat- ebenfalls zwei Tore unb erzielten Damit zum brit- sächlich einmal eine nennenswerte Arbeit erhalten ten Male In biretter Reihenfolge ein Unentschieden und muß, um bei dem gedruckten Preis auszukom- gegen Deutschland. Nur bie ersten vier Spiele sinb men, alles baransetzen, so schnell wie möglich fertig von Deutschlanb gewonnen worben. zu werben und er kann, um den Arbeitsgang nicht Schon bald nach Wiederbeginn verlor unsere ganz empsindlich zu seinem Schaden zu stören, oie Mannschaft den Schwung, ber sie vorher in so Werkstatt einfach nicht verlassen. Es »ft so bequem, hohem Maße ausgezeichnet hatte. Nur zuweilen einen Menschen ober auch einen Stanb zu oeroam- sah man noch ben alten Angriffsgeist. Die Rom- men, ben man nicht kennt an Fluß, sie gerieten immer | Die Rechnungsschreibere, liegt bemi^Handwerker len Mafee wuchs auch da liegt es auch oft nur daran, daß olles aus der ___/erreifje. Im Gegensatz zu I Person des Meisters ruht Er muß seine Rechnun- die Norweger wie ausgewech gen alle persönlich ausarbeiten unb aurffeuen, nie- nischt. Anaetrieben von manb kann ihm diese Arbeit abnehmen (Er muß oft Dem großen Können eines Joergen Iuve drängte stundenlang für nichts und wieder nichts Arbeiten der Gegner immer mehr unb entriß so unserer (Elf kalkulieren, er muß 'Bauerherrn, Architekten Run- ben schon sicher gewähnten Sieg. In ber 18. Minute den. Schuldner. Gläubiger und eteuerbehorDen b • holte Norwegen das erste Tor auf. Auf eine suchen Herr Einsenber, verlassen oe sich lest da a t, Flanke von Val schoß ber Rechtsaußen A Kvam- es läuft mancher Handwerker heute den ganzen -t. 9 men aus ollem kauf ein. wie gehest herum ist allo e n olelbelrha ttMer Schon vier Minuten später war ber Ausgleich da. Mann, und seine Werkstatt steht leer, er nar n Es aab einen Hande-Strafstoß dicht an der Grenze nennenswertes Einkommen des deutschen Strafraumes. Vor dem deutschen Tor I Es soll unb muß alles besser werden W ol- baute sich eine „lebende Mauer" auf. Aber Iuve I kn dazu helfen, helfen Sie auch. v *~ schoß so geschickt unb wuchtig, bafe ber Ball zwischen ---------- all bie vielen Beine ber Verteidiger burchruilchie für Montaq 6. November unb ins Netz ging. Der Rest bes Spieles würbe »ür *alfn ™r " «... - , bie Deutsche Mannschaft sehr bitter Die äufeerft 1632: Schlacht bei Lutzen; - V7l.^Slols^ Sette- munter geworbenen Gaste Drängten immer ftürml ftlder, (Erfinber des S t e > ndrucks, '"D ag geb ren scher und die deutsche Mannschaft konnte von großem (gestorben 1834); - E:derNorwegi!cheDicher Glück lagen, daß sie wenigstens noch ein Unent- Ionas Cie bei Drammen geboren (geflorben 1909) schieden behielt. Lediglich Buchloh ist es au danken, - 1893- der russische Kompomst Peter I. Tschal- bafe die Norweger den Dritten unD ffegbringenben kowsky gestorben (geboren imu)____________________ Trester nicht erzielen konnten , n. « ncr ,HcDa‘tion Mit der Spielleitung des Holländers vanMor- s e l konnte man zufrieden sein. tl 30 bis 12 30 Uhr 16 bis 17 Uhr Samstag --------— 1 nachmittag geschloffen. Der Spielbeginn sah sofort die Gäste etwas überlegen. Sie lagen immer etwas mehr vor bem Tor der Spielvereinigung, kombinierten sehr gut unb liehen währenb Der ersten 20 Minuten die Platzbesitzer nicht recht züm Zug kommen. Erst allmählich stellten sich Die Blauweißen auf bie Spielweise der Gäste ein und gingen, wenn sie den Ball I fällig, wo sich der Altmeister Spielvereinigung von hatten, mit Elan vor Das Wetzlarer Tor, vor dem dem als chancenlos ausgegebenen FC. Wacker es dann jeweils zu sehr kritischen Situationen kam, München 1:3 bezwingen ließ. — Im Mittelrhein' derer die Verteidigung nur mit Mühe Herr wurde. nau haben die bislang führenden Trierer Mann- Verschiedentlich mußte der Tormann in höchster schäften Westmark unb Eintracht unerwartete Nieber- Not eingreifen, er meisterte bie Bälle aber mit lagen erlitten, großer Sicherheit. Mancher von ber Läuferreihe yh Xor vorbereiteter Angriff wurde aber vom Sturm nicht 3)0000011 IM C9OU All OCF V.S. ausgewertet, ober aber bie technisch vorzüglichen Niederlagen Gießener Mannschaften. 8Be8larer liefien bk 1900er 3u feinem «Erfolg $je H„ndballm°nn|ch°ft ber Gpietoereinigung fommen. So ging ber Kampf EnahNch ousge. ig00 mußte im Spiel gegen Turnverein Wehiar in ghd>ener au unb ab. AI- in ber 25. Minute etwa Metzlar eine llberrascheni hohe unb unerwartete Sie Staunte Ben »u emem Tor lamen h-nfchte Niederlage hinnehmen. Die BlauweiBen würben Ä" Schteb-nchier konnte ben Erfolg mil Nicht weniger denn 7:1 Toren gelingen. Auch WM*, Ä 0 4 6a.6er muf a,r,er die Mannschaft ber Gießener Turnerfchoft kämpfte Verbstsenheib^ zum^Teil^ auch^^reichstch^ hort würbe I auf bem Unioerfltät-,portplatz nicht sehr glücklich, roeitergefämpft. Auf der Seite der Blauweißen