besten, wenn man möglichst hartes Holz dazu nimmt und den scharfen Sand, den man unterlegt, anfeuchtet. Als Hohlbohrer eignet sich gut ein hohler Knochen, der besser mit trockenem als mit nassem Sand benutzt wird. Es ist sehr wahrscheinlich, daß zum Drehen des Bohrers ein Bogen benutzt wurde; diese Form des Antriebs funktioniert ausgezeichnet. Solche einfachsten Bohrmaschinen, wie sie in der Steinzeit erfunden wurden, sind auch noch in der Bronze- und sogar in der Eisenzeit benutzt worden. 30 Millionen Deutsche im Ausland. Die Gesamtzahl der Ausländsdeutschen wird heute auf rund 30 Millionen geschätzt; das entspricht ungefähr 50 Prozent der deutschen Reichsbevölkerung. Es wohnt somit heute etwa jeder dritte Deutsche im Ausland, Oesterreich zählt 6 Millionen Deutsche, die Tschechoslowakei 3,7 Millionen, die Schweiz 2,3 Millionen, Frankreich (Elsaß-Lothringen) 1,6 Mil- lionen, Polen 1,3 Millionen, Rußland 1,8 Millionen, Rumänien 900 000, Südslawien 1 Million, Ungarn 500 000, Italien 280 000, Luxemburg 280 000, Danzig 350 000, Belgien 120 000, Dänemark 50 000, andere Länder Europas zusammen 200 000, ferner Kanada 360 000, die Vereinigten Staaten von Amerika 8 Millionen, Mittel- und Südamerika 1 Million, andere Erdteile 280 000. Zusammen rund 30 Millionen. Die Zahl der Ausländsdeutschen wäre jedoch heute noch erheblich höher, wenn die Nachkommen der deutschen Auswanderer alle ihr Volkstum rein bewahrt hätten. Das gilt vorab für das Deutschtum in Nord- und Südamerika. Wenn wir diese heute etwa auf 10 Millionen schätzen, so ist dies etwa nur ein Drittel der Deutschabkömmlinge, die übrigen zwei Drittel sind im Laufe der Jahre dem Prozeß der Amerikanisierung zum Opfer gefallen. Hocbscbulnacbricbten. An der Universität Göttingen wurden auf Grund des Gesetzes zur Wiederherstellung des Be- russbeamtentums die ordentlichen Professoren Richard Honig (Strafrecht) und Moritz Geiger (Philosophie), ferner der Bibliotheksrat Dr. Fritz Löwenthal in den Ruhestand versetzt. Den a. o. Professoren der Mathematik Emmy N o e t h e r und Paul Hertz wurde die Lehrberechtigung entzogen, ebenso den Privatdozenten der Mathematik Hans Levi und Lothar Nordheim, sowie Dr Nikolaus P e v s n e r (Kunstgeschichte), Heinrich Ku h n (Physik), Walter Heitler (Physik), Paul Hoch (Medizin) und K. H. H o h e n ß n»1 - * (a^m^ndte Mechanik). „ 8 ^en id)ari,hr6Quni: ? N. be. -ein et®Q5 Wen Fl-ck, ®urbe gar nicht,. bcn .’X'ä °«f bitk >