Mtttwocy, 6. September 1933 Ur.208 SrüvauSsabe 183 Jahrgang der Präses D. Winkler Ständiger Vertreter des Landesbischoss ist der Der Arierparagraph im Veamlengesetz ! mischen Volke den Heiland aufs Neue schenkte, so V i es gerade in unseren Tagen Ausgabe der Kirche, ie Seele des deutschen Menschen T;u der der der eröffnete die Sitzung mit kirchlichen Ereignisse der Müller s e i t s sal des Kanipf zu den Spitze des Bistums steht der Bifd)of. An Spitze der Landeskirche der Landesbischof, zugleich die evangelische Kirche der Alt- preutzischen Union vertritt. Friedrich Werner, zum ersten Stellvertreter des Präsidenten wurde Psarrer Hossen- selder, zum zweiten Stellvertreter Ministerial- oirektor Jäger gewählt Prof. D. S) e cf e 1 legte dann einen Antrag vor, der das preußische Staatsmimsterium bittet, der evangelischen Kirche die preußi>chen evangelischen S t i f t e zur organischen Eingliederung in die Kirche zurückzugeben Die Synode nahm den Antrag einstimmig an. Nach der Wahl der Ausschüsse trat die Synode in die Beratung eines Gesetzes ein, das für die zukünftige Gestaltung der Altpreußischen Kirche von entscheidender Bedeutung ist Nach diesem Gesetz wird für das Gebiet der Allpreuhischen Landeskirche das vifchofaml geschaffen. Zugleich werden folgende Bistümer errichtet: Brandenburg, Lammin, Berlin, Danzig, Königsberg, Breslau, Köln-Aachen, Münster, Magdeburg-Halberstadt, Merseburg-Naumburg. An Annahme von Anjeigen fLr die Tagesnummer bis zum Nachmittag vorher. Preis für l mm hohe für Anzeigen von 27 mm Breite örtlich 8, auswärts 10 Reichspfennig: für Re- Klameanzeiyen von 70 mm Breite 35 Reichspfennig, Platzvorschrift 20°, mehr. Chefredakteur Dr. Fnedr. Will;. Lange. Verantwortlich für Politik Dr. Fr. Wilh. Lange: für Feuilleton Dr H.THyriot; für den übrigen Teil Ernst Blumschcin und für den Anzeigenteil i. D.TH.Kümmel sämtlich in Biegen. Die Eröffnung der Generalsynode der Alipreußischen Union. Errichtung des Bischofsamts.-Das neue Beamtengeseh mit Zweidrittelmehrheit angenommen Oie Gruppe „Evangelium und Kirche" verläßt die Synode. Umfassende Vollmachten für den Kirchensenat. Wahlen zur Rationalsynode. Im weiteren Verlauf ihrer Beratungen übertrug die Generalsynode ihre Befug- niffedemKirchenfenat und ermächtigte ihn, auch verfafsungsändernde Gesetze zu erlassen sowie den Haushaltsplan für das kommende Jahr aufzufetzen. Angenommen wurde ein von der Brandenburgischen Provinzialsynode eingebrachter Antrag, der die Gleichschaltung der kirchlichen Behörden entsprechend dem Ausgang der Kirchenwahlen fordert und eine B e» setzung der Stellen zu 75 Prozent mit Deutschen Christen verlangt. Nach Annahme des Bischossgesctzes richtete Pfarrer Eckert namens der Deutschen Christen an den Kirchensenat die Bitte, dem Schöpfer dieses Gesetzes, Pfarrer Hossenfelder, den Dank dadurch zu bezeugen, daß er ihn schon in seiner morgigen Sitzung zum Bischof von Brandenburg berufe. (Lebhafter Beifall und Heilrufe.) Bei den Wahlen zur Nationalsynode erklärte der Sprecher der Deutschen Christen, Pfarrer Eckert, daß nunmehr alle Sitze von den Deutschen Christen eingenommen werden würden, nachdem die Gruppe „Evangelium und Kirche" die Verhandlungen verlassen habe. Die Deutschen Christen seien an sich bereit gewesen, lich mit der anderen Gruppe über die Verteilung der Sitze zu verständigen. Die Gruppe habe aber dadurch, daß sie das Feld räumte, gezeigt, daß sie an dem Aufbau der Kirche durch die Nat'ionalsynode kein Interesse mehr habe. Es wurden dann folgende 19 Abgeordnete zur Nationalsynode gewählt: Hossenfelder, Kube, Jäger, Loerzer, Wic- necke, Oberheid, Boy, Peter, Adler, Dr. Werner, Thom (Pustamin), Fürle, Heidenreich, Nonck Dr. D. Zänker, Themel, Wagner Engel. Landesbischof Müller wies zum Schluß aus die gewaltigen Eindrücke hin, die jeder Teilnehmer auf dem Nürnberger Parteitag empfange habe. Manche könnten sich damit nicht abfinden, daß jetzt auch im Bezirk der Kirche von „Nass e" die Rede sei. Dennoch müsse er bekennen, daß der Führer recht gehabt habe, als er diese Frage mit harter Hand an» faßte. Unter starkem Beifall der Zuhörer erklärte Landesbischof Müller, daß die Kirche nicht eine Kirche der Pastoren, sondern eine Kirche des Volkes sein müsse. Wir haben die Aufgabe, unser Volk, das durch die nationale Revolution aufgerüttelt wurde, die seelische Untermauerung zu bieten, die aus der Ewigkeit kommt, und die niemand ihm so geben kann als die Kirche. Oer Abschluß der Synode. Enge Verbundenheit mit den auslands- deutschen bttaubcnsbrüdern. In einer kurzen N a ch t s i tz u n g , zu der die Gruppe „Evangelium und Kirche" nicht erschienen war, wurde ohne Aussprache das Gesetz zur Schaffung des Bischofsamtes und zur Errichtung der Bistümer einstimmig angenommen. Das B e a m t e n g e f e tz , mit dem die Bestimmungen des Reichsgesetzes zur Wiederherstellung des Berufsbeamtentums auf die Kirche übertragen werden, wurde gegen die Stimmen der Generalfuperintendenten mit Zweidrittelmehrheit angenommen. Einstimmige Annahme fand das Gesetz, durch das die Generalsynode dem Kirchensenat weitgehende Vollmachten erteilt. Ferner wurde ein Gesetz über die Neubildung der kirchlichen Körperschaften im Saargebiet verabschiedet. Am Schlüsse der Synode gedachte Landesbischof Bischof von Brandenburg, der gleichzeitig das Amt des geistlichen Vizepräsidenten des Evangelischen Oberkirchenrates übernimmt. Die Stelle des Präsi- denken des Oberkirchenrates wird mit einer Persönlichkeit besetzt, die die Befähigung zum Richteramt oder höherem Verwaltungsdienst aufweist. Mit der Errichtung des Bischofsamtes wird das bisherige Amt d e r G e n e r a l f u p e r i n t e n d e n - ten aufgehoben. Zu, diesem Gesetz gab Psarrer Peter im Namen der „Deutschen Christen" eine programmatische Erklärung ab, in der er die Bedeutung des neuen Bischofsamtes für die neue Kirche würdigte. Es fei nicht beabsichtigt, so erklärte Psarrer Peter, mit der Errichtung des Bischofsamtes irgendeine Leerinstanz oder ein fremdes Recht neben dem deutschen zu schaffen Darin unterscheide man sich auf das schärfste von der katholischen Kirche. Man lehne deshalb auch irgendein kanonisches Recht ab. Irn Namen der Gruppe „Evangelium und Kirche" stimmte Pfarrer Deißmann den Grundgedanken des Bistumsgesetzes zu, machte aber dabei den Wunsch geltend, daß man den Gesetzentwurf in einer Kommission eingehend durchberaten möge. Die Stellung der Generalsuperintendenten brachte der Generalsuperintendent von Berlin, D. Karow, zum Ausdruck. Der Antrag, so führte er aus, entspreche durchaus den Grundsätzen, die von den Generalsuperintendenten bereits im Januar d. I. für die Reform der Kirchenoer- faffung aufgestellt seien einer Rückschau auf die , , letzten Monate. Einstimmig wählte dann die Synode zu ihrem Präsidenten Rechtsanwalt Dr. Die Geistlichkeit auf dem Wege zur Dreifaltigkeitstirche. Von links nach rechts in der ersten Reihe: Generalsuperintendent Karow, Landesbischof Müller und Pfarrer Hossenfelder, der Führer Deutschen Christen, dahinter die Generalsuperintendenten. Danzig und versicherte, daß die Heimat- kirche treu z u ihnen stehe und sie in ihrem Kampf unterstütze. Ein besonderes Wort widmete der Landesbischof den Brüdern in Rußland. Ich erhebe auch, so erklärte er unter ständi- gern Beisall der Synode, in dieser Stunde feierlichen Protest vor der ganzen evangelischen Welt gegen all das, was unseren evangelischen Glaubensgenossen dort angetan wird und ich rufe das evangelische Deutschland zur Hilfe auf. der deutschen evangelischen Brüder j e n = der Grenzen. Er berührte das Schick- Memellandes, das in einem schweren stehe. Ferner lenkte er die Gedanken hin Glaubensbrüdern in Schlesien und iqcn, ihn der Kirche zurückzugewinnen und dazu ,i helfen, daß das Volk seine Kirche wieder lieben rne. Das neue Deutsche Reich hat eine neue «meradschaft des Volkes gebracht. Die ieue Kirche soll uns alle verbinden in einer neuen iiarfen Glaubenskameradschaft. Wir alle aber, so der Landesbischof seine Kundgebung, die wir k rufen sind, dieser Kirche zu dienen, wir wollen in) müssen als Kameraden des Gla,i - lens zusammenstehen in Einigkeit des Geistes und ie r brüderlichen Liede." Beginn der Beratungen. Die ersten Gesetzesvorlagen. Die Generalsynode der Alipreußischen Union m .rbe durch ihren bisherigen Präsidenten D. Sin Her im Plenarsaal des ehemaligen Herrenhauses eröffnet. Das äußere Bild der Eröffnungssitzung entsprach der Bedeutung dieser Synode, k?ren Beschlüsse entscheidend sind für die zukünftige tinftaltung der Deutschen Evangelischen Kirche. Das Interesse der Oesfentlichkeit an den Beratungen der Sirnobe war so stark, wie nie zuvor. Reichsminister Di. Frick war durch Ministerialdirektor Bubt- m i n n , Ministerpräsident Goring durch Haupt- nienn a. D. Bruno Loerzer, Kultusminister :iL|t durch Ministerialrat Achelis vertreten. Aus der Regierungsbank hatten die Mitglieder bes Oberkirchenrats Platz genommen, an Ihrer Spitze Landesbischof Müller, den die Eynobe durch Erheben von den Plätzen begrüßte. tl)d)etnl täglich, auße Sonntags und Feiertag» Beilagen. Die Illustriert» . Uijtstener Familienblättei Heimat im Bild Die Scholl» lNonalr-vejugrpreti: M» 4 -Beilagen RM 1.95 L l>ne Illustrierte , I 80 Zustellgebühr , -25 ?i ud) bei Nichterscheinen von einzelnen Nummern infolge höherer Gewalt Hernsprechanschlüsse unter Sammelnummer 2251 Anschrift für Drahwach» I richten Anzeiger Sietzett Postscheckkonto: Frankfurt om Main 11686. Wochenlohn statt Stundenlohn. Berlin, 5. Sept. (VDZ.) Einer der Programmpunkte des ständischen Ausbaues ist die Ablösung der jetzt vielfach noch üblichen Stundenlöhne durch Wochenlöhne. Der von der Deutschen Arbeitsfront geplante Reichsrahmentarif will jedem Deutschen ein Mindesteinkommen garantieren, damit er leben kann. Es soll deshalb ein Mindestlohn festgesetzt werden, wobei selbstverständlich nur ein Wochenlohn öie Grundlage sein kann. Eine Beschäftigung unter dem Mindestlohn wird nach Inkrafttreten des Reichsrahm.-n- tarifs nicht mehr zulässig sein und unter Strafe gestellt werden. Zur Begründung der Forderung auf Uebergang von Stundenlohn zum Wochenlohn betont Dr. Franz G o e r r i g in der Braunen Wirtschaftspost, daß gerade die letzten schweren Krisenjahre deutlich gezeigt hätten, daß die als Vorteil des Stunben- lohnsystems hingestellten Auswirkungen — Beschränkung der Dienstleistungspflicht auf feste Stundenzahlen, Erfassung und Sonderbezahlung jeder einzelnen Arbeitsstunde — zum Nachteil der Arbeitnehmer mehr als aufgewogen wurden durch die Lohnausfälle bei Kurzar- sSj’XffS-- *ÄS*SS, .. für u «liHaflS A M ,r eipi^ai M61 morgen * zt Stundet Das Beamtengeseh, das ebenfalls für die Zu kunft der kirchlichen Führung und des Pfarrerstandes von entscheidender Bedeutung ist und den sogenannten Arierparagraphen enthält, bestimmt in § 1: Als Geistlicher oder Beamter der allgemeinen kirchlichen Verwaltung darf nur berufen werden, „wer die für seine Laufbahn vorgeschriebene Vorbildung besitzt und rückhaltlos für den nationalen Staat und die Deutsche Evangelische Kirche eintritt, wer nichtarischer Abstammung oder mit einer Person nichtarischer Abstammung verheiratet ist, darf nicht als Geist licher und Beamter der allgemeinen kirchlichen Verwaltung berufen werden". Geistliche und Beamte arischer Abstammung, die mit einer per son nichtarischer Abstammung die Ehe eingehen, sind zu entlassen. Wer als Person nichtarischer Abstammung zu gelten hat, bestimmt sich nach den Vorschriften des Reichsgesehes." Der § 2 enthält die Bestimmungen über die Pensionierung der Geistlichen und kirchlichen Beamten, die nach Vollendung des 65. Lebensjahres zu erfolgen hat. Nach § 3 können Geistliche und Beamte, die nach ihrer bisherigen Betätigung nicht die Gewähr dafür bieten, daß sie jederzeit rückhaltlos für den nationalen Staat und die deutsche evangelische Kirche eintreten, in den Ruhestand versetzt werden. Ebenson sind Geistliche oder Beamte, die nichtarischer Abstammung ober mit einer Person nichtarischer Abstammung verheiratet sind, in den Ruhestand zu versetzen. Die Vorschriften des letzteren Absatzes gelten nicht für Geistliche und Beamte, die bereits seit dem 1. August 1914 Geistliche oder Beamte der Kirche, des Reiches, eines Landes oder einer anderen Körperschaft des öffentlichen Rechts Gewesen find, oder die im Weltkrieg an der Front ür das Deutsche Reich ober für feine Verbünbeten geftanben haben ober bereu Väter ober Söhne im Weltkrieg gefallen finb. Zu bem Beamtengesetz gab Oeneralfuperintenbcnt (Kalmus (Stettin) im Auftrag ber Generalsuper- intenbenten eine Erklärung ab, in ber es u. a. heißt: Wir stimmen baher bem § 1 zu, aber wir halten dafür, daß die Maßnahmen des Staates nicht einfach auf die Kirche übertragen werden dürfen. Ein Sprecher der Gruppe „Evangelium und Kirche" brachte dieselben Bedenken gegen das Beamtengesetz vor Nach einer kurzen Unterbrechung trat die Synode bann in die Abstimmung über die beiden entscheidenden Gesetzentwürfe ein. Unter starker Spannung der Versammlung gab Präses D. K o ch im Namen der Gruppe „Evangelium und Kirche" eine Erklärung ab. Seine Gruppe sei zu der Generalsynode gekommen in der Hoffnung, daß ein endgültiger Schluß st rich unter die Ereignisse Der letzten Monate gezogen und eine brüderliche Zusammenarbeit gewährleistet werde. In dieser Hoffnung fei man enttäuscht worden. Bei wichtigen Wahlen habe man die Grundsätze der Verhältniswahl nicht angewandt. Erst am Vorabend der Synode sei seiner Gruppe der Gesetzentwurf über die Bistümer mitgeteilt worden, der in den Aufbau der Altpreußischen Landeskirche entscheidend eingreife. Auch bei der Beschlußfassung über das Beamtengesetz, das die Grundsätze des staatlichen Beamtenrechts auf die Kirche übertrage, entstehe die Frage, ob hier nicht der dritte Artikel des Glaubensbekenntnisses verletzt werde. Nach dieser Erklärung verließ die Gruppe „Evangelium uno Kirche" g e» schlossen den Saal. Die Gesetzentwürfe wurden dann mit der erforderlichen Zweidrittelmehrheit angenommen. MetzenerAnzeiger General-Anzeiger für Oberheffen Dtitd und Perlag: vrLyl'sche Universtläls-Vuch- und Stetnöruderei H. Lange in Sietzen. Schristleitung und Geschäftsstelle: Schnlstratze 7. b'emai^' gältet, % n ‘Hta'f? lr V?' &U. .®e|t)|el „'bSt«fiel tuAht •».. s* 0 bchu-°r. ' Bender, J u ß ' ^bin, TB im u * 2 ^Qu[e.9®er f?QrU)a 1 Meter. ' ' Bath, irabin,§en^ 'Nen, 130 Meimer, 8^?^' ®$en, TB. 1846 (Sn ? Ä- Mi ließen, 21,15 Meter 3‘ 65,30;l? y Wau/h-w äSs» Sä ibhimennnen-Unlerffufe. I ö e i t m u r f; i m> H60; 2. t' fite r« ä: h W. Wehlar, Ü>, TV. Lollar, 11,2 Sek. *r: 1.15J. Lollar, 44,2; 2. RTL • TD. 1846 Gießen, 45,2 Sek. he und Schule, hresversammlung f.DekeinsderBaslerMon ach, 4. Sept. Der vberhes. ' insoeretn für Basel hielt ate feine Zahresoersamm- Stabt ab. Vormittag waren ÜXiffions» in Lauterbach, Mnaersbad), ib Dirlammen. Das tanat5mi11ion6\e\t mar, oße Dnjammlu-atz txi dn hiesigen >, weil dem unbeständigen mit auf dem nahen „Eich- at ftatlfmbcn konnte. Nach Eröjs- Stadtkapelle, die auch die Begtei- ie besttitt, begrüßte Dekan Schloß des Dekanats Lauterbach und Stadl- ■ t im Namen der Stadt und des ftir« mit herzlichen Worten den Vberhes,. und die Festversamlung. Nachdem Her ben Jahresbericht des Dekamanns, Pfarrer Zeh fuß-hopf- • bei dem Parteitag m Nürnberg i hatte, sprach Missionar Lubke- -LLM Vormittag fg^ ^ie Iahr^ Köhlte •“fc *SSfws 3ST5 blichen Wahres !ouk-§rankM °-»Stau' lrbeiisgeb'ete g°b. P! 6er n erstattete den Ml xi ey,m ß!« « Dank für F" einen ®or aübke-JndM d . „ddie «sStis Ms--" Oer Eröffnunqsqokkesdienst. ID e r l i n, 5. Sept. (TU.) Die Generalfynode der ilbpreußischen Union wurde Dienstag morgen durch men feierlichen Gottesdienst in ber )reifaltigkeitskirche eröffnet. In feier» c;j?m Zuge betraten die geistlichen Führer der alt- leußischen Landeskirche und die Mitglieder der i:>iobe das Gotteshaus. Arn Portal begrüßte f6nperintenben Geest im Namen der Dreifältig« kntsgemeinde den preußischen Landesbischof Müller ihl bewillkommnete ihn in der Kirche kchleiermachers, des großen Kanzelredners riitr großen Zeit und in der Kirche Hindenburgs, des ehrwürdigen Reichspräsidenten, ictn Landesbischof Müller, der von General- uperintenbent Karow und Pfarrer Hossen- .-Iber geleitet wurde, folgten die Generalsuper- nlenbenten und die übrigen Mitglieder der General- nnobe. Der Gottesdienst vollzog sich in schlichten formen. Generalsuperintendent D. Eger (Magdeburg) legte seiner Predigt das Wort aus dem Lukas- Cucngelium zugrunde: „Laßt die Toten ihre Toten b graben. Gehe aber hin und verkünde das Reich Bottes!" Er führte u. a. aus, da die Kirche in den t.rgangenen Jahren in einer anderen Zeitperiode Hs bas Volk gelebt habe, hätten sich beide nicht n et) r verstehen können. Da jedoch die Kirche i in des Volkes willen da sei, müsse sie Opfer bringen. Nicht im Heute und Gestern liege der Sinn l > Lebens, sondern im Kommenden. Der Nationalsozialismus habe sich zum Ziel gesteckt, daß bis deutsche Volk wieder ein frommes Volk werde. Landesbischof Muilei» richtete nach der Predigt ein Wort von grund- qtlidjer Bedeutung an die versammelte (Sein, inbe: „Es ist bas erste Mal", so sagte ber kischos, „in der Geschichte der Alt-preußischen ll.iion, daß eine Generalsynode unter einzigartigen iugeren Umständen Zusammentritt. Nach den über- Lrnmenen Denkgewohnheiten war es ein Eingriff des Staates in das kirchliche Leben, 0.3 die Wahlen angeordnet wurden, aus denen diese neralfynode hervorgegangen ist. — Mit dem Dort „Eingriff des Staates" ist nicht wiederge- iebcn, was der Wahreit entspricht. Der Führer e I b ft war es, auf dessen Initiative ie Wahlen z u r ü ck zu f ü h r e n sind. Er hakte dabei keineswegs den Gedanken, in das Eigen- Itbcn der Kirche einzugreifen, im Gegenteil, weil er bas Eigenleben der Kirche fo stark empsand, vollte er, daß vor aller Welt öie Frei- ho i t der Kirche dokumentiert wurde. Tie Menschen innerhalb der Kirche sollten frei von sich aus bezeugen, wie sie die Kirche gestaltet wissen Wollten. Dieser kirchliche Gesamtvorgang kann nur teritanben werden aus dem gewaltigen Geschehen ler nationalen Erhebung, deren entscheidende Mo- tue seelische Werte und Kräfte find. Weil die ganze fcgreiche deutsche Freiheitsbewegung getragen wird ton den seelischen Kräften des Glaubens, der Liebe, -tetr Treue und des Gehorsams, so ist sie e n g v e r - fanben mit bem Leben der Kirche. ? r gesunde unverbildete Instinkt des einfachen Icuischen Menschen mit seiner frommen Sehnsucht üfjlt sich als Mitglied der deutschen Freiheitsbewe- vrg zugleich innerlich aufs engste verbunden mit . rer Kirche. Er will, daß sie die Gottes- rache des Zeitgeschehens verstehe, ober er verlangt auch, daß sie Gottes ewiges Wort klar, lauter und rein verkündige. Von hier aus ergibt sich öie Aufgabe öer Stjnoöe. Sie soll öer Kirche ein äußeres Ge- Dinb geben. Wir finb uns öabei bewußt, baß auch ie- schönste Form nur Form bleibt. Es ist ber i < i ft, in bem wir leben, arbeiten unb kämpfen, mer ist unser Meister: Christus. Wie Luther bem beit, Wochenfeiertagen, Betriebsstörungen, Ar- beitsverhinderungen usw. und durch Verschärfung der Gegensätze zwischen dem Arbeitgeber und seinen Arbeitnehmern. Gewiß würden manche ^kleineren Uebergangs- und Durchführungsschwierigkei- ten zu überwinden sein. Der Arbeitnehmer werde over auf eine kleinliche Arbeitsz^itberechnung und Ueberstundenabrechnung verzichten und der Arbeitgeber von Lohnabzügen für Ausfallstunden Abstand nehmen müssen. Sozial-, wirtschafts- und rechtspolitisch dürfte sich der Uebergang vom <5tiau den- zum Wochcnlohn zweifellos sehr günstig a is-- wirken. Die Arbeiter und ihre Familien könnten ihre Haushaltsführung auf ein viel gleichmäßigeres Niveau abstellen und die Arbeitsstreitigkeiten würden erheblich abnehmen. Abbau der kommunalen Zürforgelasten zurEr.e chierun derArbe tsbcfchaf ung Berlin, 5. Sept. (WTB.) Einen wesentlichen Schritt zum Abbau der kommunalen Fürsorgelasten bedeutet eine vom Reichsarbeitsminister getroffene Maßnahme. Nach den bisher geltenden Bestimmungen waren die bei Notstandsarbeiken gewährten Zuschüsse, die sog.nannte Grundsorderung, für die von Krisenunterstützungsempfängern geleisteten Tagewerke zu einem Fünftel von den Gemeinden, für die von Wohlfayrmnter- stützungsempfängern geleisteten Tagewerke völlig aus Mitteln der öffentlichen Fürsorge zu zahlen. Nunmehr ermächtigt ein Erlaß des Reichsarbeitsministers den Präsidenten der Reichsanstalt für Arbeitsvermittlung und Arbeitslosenversicherung, bei allen Notstandsarbeiten die Grundsörderung für die von bisherigen Empfängern der Krisen- oder Wohlfahrtsunterstützung nach dem 31. Juli aeleisteten Tagewerke in vollem Umfang auf die Mittel der Reichsanstalt zu übernehmen. Die Inangriffnahme öffentlicher Notstandsarbeitcn unter Heranziehung aller Arten von Unterstützungsempfängern wird nach dieser Neuregelung erheblich erleichtert sein, so daß der Erlaß des Rcichsarbeits- ministers auch als wesentlicher Beitrag zur Arbeits- befchafsungspolitik der Reichsregierung zu werten ist. Ssr ÄeMMer bei den ÄMMchmbnngen in Schwaben. Herz; cher Empfang n U m und im Mar öoerge ände. Ulm, 5. Sept. (ERB) Reichskanzler Adolf Hitler ist gestern 18.30 Uhr im Fluazeug von Nürnberg kommend auf dem Lerchenfeld bei Ulm eingetroffen, wo er von den Vertretern der Stadt, der Po.izei und der Reichswehr begrüßt wurde. Er begab sich sofort nach Ulm, wo er jubelnd empfangen wurde. Der Besuch des Reichskanzlers gilt in erster Linie den würt- tcmbergischenTruppen. Außer dem Reichskanzler find Ministerpräsident General Göring, Reichswehrminister Generaloberst v. Blomberg, der Chef der Heeresleitung General v. Hammerstein, die R e i ch s st a t t h a l t e r Murr (Württemberg), Wagner (Baden) und Sprenger (Hessen), die Obergruppenführer Dietrich, v. I a g o w und Prützmann, der Oberpräsident der Nheinprovinz, Frhr. v. L ü - ninck, fern r mehrere italienische Gäste — General Rossi und drei weitere höhere Offiziere — in Ulm eingetroffen. Am frühen Morgen des Dienstag begab sich Reichskanzler Hitler ins Uebungsgelände, wo er bis zum späten Nachmittag die Uebungen mit größtem Interesse verfolgte und sich die einzelnen Waffen- und Truppengattungen vorführen ließ. Wohin auch immer er kam, hatte sich seine Anwesenheit mit Blitzesschnelle herumgesprochen. So wurden ihm auf dem Weg, den er im Kraftwagen zurücklegte, sowie in den Dörfern, durch die er Tnit seiner Begleitung kam, stürmische Huldigungen zu Teil. Auch Reichsmini st er Göring in Generalsuniform war Gegenstand lebhaftester Huldigung. Abends traf Reichskanzler Adolf Hitler wieder in Ulm ein, gefeiert und bejubelt von einer Riesenmenge, die sein Hotel umlagerte und nicht eher zufrieden war, als bis sich der Kanzler mehrmals am Fenster zeigte. Immer wieder erschollen das Deutschland- und das Horst-Wessel-Lied. Mchsslatthalier SNrenger begrüßt bas Gießener Va aillon. Frankfurt a. M., 5. Sept. (WSN.) Das Gaupresseamt meldet: Reichsstatthalter Sprenger traf Montagnacht, von Nürnberg kommend, nach Abwicklung des Rücktransportes der rhein- mainischen Nationalsozialisten vom Reichsparteitag, in Ulm ein, um der Herbstllbung der 5. Division beizuwohnen. Reichsstatthalter Sprenger empfing die heute gegen 4,30 Uhr morgens eintreffenden Truppen des Gießener Infanterie- Bataillons persönlich auf dem Bahnhof Am- stätten. Bon hier wurde der Marsch gegen die aus der Richtung Münsingen kommenden Truppen der anderen Farbe sofort angetreten. Reichsstatthalter Sprenger war der erste von den diesmal besonders zahlreichen Gästen der Uebung und wohnte den Handlungen der Truppenteile den Erlebnis mit dem jüngsten Gesellen. Lon Marianne Lendzian. Der Jüngste ist fast 19 Jahre alt, mißt 1,80 Meter, hat eine entsprechende Schuh- und Handschuhgröße (nur nach Maß zu bekommen) und bereitet sich zur Gesellenprüfung vor. Außerdem ist er peinlich genau in allen Dingen, verfügt über ein eigenes Dank- und Sparguthaben aus überschüssigen Wochenlohn-Pfennigen — es ist noch nicht ganz heraus: wird s ein Motorrad oder eine Flugrakete —, nimmt die schreibende Mutter nicht immer ganz ernst und nennt sie seit einiger Zeit „kleine Mama". Er ist überhaupt gegen das Schreiben, zumal bei Frauen, und behauptet, es verdürbe den Charakter und zerstöre andere wertvollere Begabungen. Das letztere ist ein deutlicher Seitenhieb auf das Nachtmahl. Die leibliche Speise spielt bei dem Jüngsten die entscheidende Nolle, besonders was die Menge anlangt, aber auch sonst. Lind er hat recht; denn es ist zum mindesten fraglich, was mehr Genugtuung und Freude bereitet: das sonntägliche „die Klöße, einfach unerhört prachtvoll" oder der Abdruck einer Skizze. Martin — in der Fabrik alias „Bude" läßt er sich Fritze nennen, um nicht aufzufallen — nimmt früh zur Werkstatt zwölf Scheiben Brot mit, fingerdicke, mit rohen Gurken, Tomaten und weißem Käse. Sie werden abends unter seiner Anleitung präpariert, bevor er zur Nacht hinaussteigt in sein Mansardenreich. Manchmal am hellen Sommerabend geht die Herrichtungszeremonie im Garten vor sich, romantisch, bei Sternenschein. Zwischen Brotaufstrich und Nettichpuh spricht man dann dies und jenes. And wird ernsthaft, wenn die feierlichen Belohnungs-Zigaretten glimmen. Das Ernsthafteste ist zur Zeit die Prüfung. Ein Reißbrett sei fällig, wird erklärt, ein Meter im Quadrat. Der schüchterne Borschlag, es doch mit dem großen Tisch zu versuchen, wird mit einem liebevollen, aber entschiedenen Lachen als unmöglich abgewiesen. And als Beweis und Grund ein großer blauer Papierbogen vorgelegt mit geheimnisvollen Strichen, Karos und Kreisen: die Skizze des zukünftigen Gesellenstücks. Es ist schwer, wenn nicht unmöglich, für ein untechnisches Auge, zu verstehen, daß diese Linien einmal greifbare Gestalt gewinnen, trotz aller „paß auf" und „sieh mal her". Man gibt es auf — das Blatt bleibt auf der mondbeschienenen Grasfläche liegen. ganzen heutigen Tag über mit großer A n - t e i l n a h m e bei. In seiner Begl iiung befand sich Herr Regierungsrat Reiner- Darmstadt. Auch SA.-Obergruppensührer von Iagow und SA.- Oberführer B e ck e r l e aus Frankfurt a. M. waren unter den Gästen der Herbstübung vertreten. Dem R.ichsstattf ilter und seiner Begleitung war Major von Bothmer vom 15. Infanterie-Regiment als Führer zugeordnet. Die Hebungen werden morgen und übermorgen fortgesetzt. Die Lehre von Largemarck. Ohne Ausbildung kern F. hrernachwuchs. B e r I i n , 5. S.'pt. (TU.) Reichsminister S e l d t e veröffentlichte anläßlich der Enthüllung des Sange» marck-Ehrenmals zu Naumburg einen Artikel in der „Kreuzzeitung", in dem er u. a. folgendes sagte: Wir habm 1914 beim Riesenmaß der uns erwachsenen Ausgabe der Landesverteidigung zwei schwere organisatorische Fehler gemacht. Das ausgebildete aktive und Reserve-Offizier- k o r p s war ohne Zurückbehaltung einer starken Führerreserve eingesetzt. Der zur Führung befähigte Nachwuchs füllte, in seiner Begeisterung nicht zu bändigen, als Mannschaft die Kriegsfreiwilligenregimenter. Ende September 1914, nach knapp siebenwöchiger Ausbildung, sind die ersten, die ausgesucht besten Kriegsfreiwilligen an der Front. Die aktiven Regimenter waren unübertroffen in ihrer Ausbildung, die Kriegsfreiwilligenregimenter unübertroffen in ihrem hinreißenden inneren Schwung. Aber was an Ausbildung fehlt, ist durch nichts zu ersetzen. Ein Bolk, das geistig nach so stark und geschlossen ist, bleibt wehrlos, wenn es ihm durch Geist oder Diktat versagt ist, seine Jugend im Waffenhandwerk zu schulen. Das sei all den Verleumdern gesagt, die das Zusammenwachsen der heutigen deutschen Jugend in Geist und Bund auslegcn wallen als Kriegsrüstung Deutschlands. Wir sind nach tausendmal wehrloser als es jene Jugend war, die den geübten Soldaten der Feinde nichts entgegenzusetzen hatte als die Opferkraft ihrer Liebe zu Deutschland. Gerade darin allerdings beruht auch ihr unvergänglicher Ruhm. * Reichswehrminister Generaloberst von Blomberg hat an die Stahlhelm-Langemarck-Feier in Naumburg a. d. Saale folgendes Telegramm gerichtet: „Die Wehrmacht gedenkt am heutigen Tage mit Stolz der Helden von Langemarck, die der deutschen Jugend zu allen Zeiten Vorbild und Urbegriff begeisterter Vaterlandsliebe und opferbereiten Heldentums bleiben werden." Man redet von den nun beinahe vier Jahren der Schlosserlehre. Bon dem Entschluß zu diesem Beruf und wie er zustande kam. Don dem ersten Monteuranzug, den ersten langen blauen Drillichhosen, der kleinen blauen Kappe, und wie der schmale Knabenkörper und der Kinderkopf nicht Hineinpossen wollten in die ernste Männerkleidung. Wie es zwar fruchtbar und schön war, aber nicht immer leicht: früh, kurz nach 5 Uhr, aufzustehen, in Kälte und Sturm hinaus, und dann 8 Stunden feilen und nieten, drehen und bohren. Das Essen in der Kantine wollte nicht schmecken die erste Zeit; die kleinen Hände bekamen Schwielen und Nisse. And wenn man etwas „vermauert" hatte, der Meister, der Obergeselle brummten» die Kollegen hänselten, weil man zu langsam, zu bedächtig war, so tat das weh, und man zog sich verschüchtert zurück. Das Schwerste war, den rechten Anschluß zu bekommen und den Glauben an sich nicht zu verlieren. Man irrte zeitweise viel allein umher, auch daheim, und Sonntags wußte man sich nicht recht zu Hause bei sich. Die Berufsschule war großartig; es hielt einen da noch ein Semester länger, man konnte sich nicht trennen, vom Lehrer, der Nat wußte in allen Lebenslagen, von Kameraden, die manchmal noch unbeholfener waren als man selbst. Schön waren die wahlfreien Kurse, dreimal wöchentlich, bis 10 Ahr abends. Nun hat man es doch geschafft, trotz Quarta- jubiläum, hat die mittlere Reife, nachgeholt und seit Ostern den Ausnahmeschein für die höhere Maschinenbauschule in der Tasche. Noch fünf Semester, und man ist Ingenieur. Jetzt erst gut die Prüfung 8um Gesellen bestehen, dann in drei Jahren eine vernünftige Stellung, und die schöne weite Welt ist offen... weitere Wünsche hat man nicht. In diese Zukunftsträume braust ein l)°Zug am nahen Dahngelände vorüber, mit einer großen dampfenden Lokomotive. Ob der Junge sie wohl bauen könnte, ganz klein, zum Andenken an die Prüfung, und Heimbringen, bittet man, und da kommt das bewußte „kleine Mama" und „komisch, alle Mütter wünschen sich so etwas Törichtes, beinahe alle 15 der künftigen Gesellenmütter". And alle wollen wenigstens die Gesellenstücke zur Erinnerung nach Hause bringen, wenn es schon nicht ganze Lokomotiven sein können. Das ginge aber absolut nicht. Jedes Stück würde in eine richtige Lokomotive hineingearbeitet. And man ist ent- Sie deussche Finanz- und HaudMvlK Aus aller Wett Mchiki gerufen habe, ist, so erklärte Dr. Schacht weiter, für mich neu, wohl habe ich von jüdischen Boykottdrohungen gegen Deutschland gehört. Was diese jedoch mit der Handelspolitik zu tun hat, kann ich Kredit Deutschlands schaden und nicht vielmehr das Gegenteil bewirken würde. Daß die deutsche Handelspolitik im Auslände Boykotterscheinungen zum Vorschein und die Ablösung bezahle, während man gleichzeitig stine Waren zurückweise, und die Ausfuhr nach Deutschland vergrößern wolle, sei eine Qua- dratur des Zirkels. Wir sind sicher bereit, von der Verwendung von Transferscrips zur Förderung der deutschen Ausfuhr abzusehen, wenn die täuscht, ein wenig stolz, und fragt, wo? And ob der Name daran käme, daß man es erkennen könne, wenn man etwa der Lokomotive begegnen sollte. Man wird wieder ausgelacht. And klammert sich an eine letzte Hoffnung: man käme gern einmal in die Fabrik, spräche mit dem Meister oder Direktor, vielleicht ginge das. Alle 15 Kandidaten würde man dann sehen, alle die 15 Gesellenstücke, und die Stellen an den Lokomotiven fühlen, wo sie aufmontiert würden. Man würde hören, was aus den jungen Burschen wird und anderen Müttern davon erzählen, die auch so dumme Muttersachen träumen. Die Erlaubnis wird vom Jüngsten erteilt. Anter einer Bedingung: er wolle dort behandelt werden wie die übrigen 14... Also: Fritze, also keine Ausnahmen, also allenfalls Händedruck, also nichts extra. ausländischen Gläubiger von der Bezahlung ihrer Zinsscheine absehen wollen. Wenn sie dies jedoch nicht wollen, dann würden sie gut daran tuu, Deutschland z u helfen, damit es durch seine Ausfuhr die ausländischen Devisen her- einbekomme, mit denen stine Zinsoerpflich» tunqen erfüllt werden können. Wir wünschen, das Valutadumping des Auslandes nicht mit den gleichen Waffen zu bestreiten. Wir werden uns stets bemühen, Fairneß im Handel hochzuhalten, auch wenn diese von anderen nicht mehr angewandt wird. Wir werden daher Scrips nur für „zusätzliche" Ausfuhr verwenden, die uns auch Sonderdevifen cinbringen und eine Sonder- zurückbezablung des Kredits an das Ausland möglich machen. Ein portugiesischer Flieger vor 400 Jahren. Als der erste* Mann, der mit einem Flugzeug sich in die Lüfte erhoben haben soll, wird von dem Portugiesen Joao Torto gefeiert. Ein Lissaboner Blatt erinnert jetzt an die zeitgenössische Schilderung, durch die uns das wunderbare Ereignis aufbewahrt wurde. Donna Marie da Gloria erzählt in ihren Erinnerungen von diesem Bahnbrecher der Fliegerei: am ersten Juni 1540 sandte Torto, ein Lehrer, der zu Bizeu in Portugal lebte, den städtischen Ausrufer durch die Straßen mit folgender Verkündigung: „Hierdurch mache ich, Toao Torto, den Einwohnern dieser Stadt bekannt, daß dieser Monat nicht enden wird, ohne daß das größte aller Wunder zu sehen fein wird, nämlich wie ein Mann die Fahnengruppen der aoclle der SA.-Siandart Abschluß des Festes. Die hält der 2. Bauführer Ku Die Reichsbahn wird Schweres E senöahnunglück imSiaate Aeuyor^. - 23 Tote. 3n Binghampkon (Neuyork) Hal sich ein furchtbares Eisenbahnunglück ereignet. 3n voller Geschwindigkeit fuhr ein Güterzug auf einen Personenzug auf. Die letzten beiden wagen des Personenzuges sind vollkommen zer- trümmerl. Soweit man bisher übersehen kann, hat dieses Unglück 23 Tote und weil über 10 0 Derlehle gekostet. Absturz eines russischen Bombenflugzeugs. — Acht Sowjetfunktionäre getötet. Bei Moskau stürzte ein schweres Bombenflugzeug ab, in dem sich der stellvertretende Kommissar für Schwerindustrie, Baranow, der außerordentliche Kommissar für den Ausbau des Flugzeugwescns, G o l c m a n n, der Generaldirektor der russischen staatlichen Flugzeugwerke, Gorbunow, das Mitglied des Staatsplankomitees der Sowjetunion, S a r ( a r und vier Begleiter befanden. Alle 8 Insassen sind t o t. Sie spielten in der Verwaltung des Flugwesens eine große Rolle. Baranow war früher Chef der russischen Militärfliegerei, Sarsar befehligte das russische Fluggeschwader bei seinem Flug Moskau — Peking — Moskau. Amtlich wird als Grund des Unglücks ein Fehler am Motor angegeben. Verheerender Orkan über Texas. Die Küstenplätze des Staates Texas haben durch den O r k a n, der die Wogen des Golfes von Mexiko haushoch aufwühlte und weit in das Land hineintrug, stark gelitten. Viele Schiffe wurden auf den Strand geworfen und zahlreiche Ortschaften überschwemmt. Die Einwohner ergriffen in Eile die Zu ihrem letzten P Saison standen pch am einigung 1900 und der Q über. Bei sehr ansprecher gen entwickelten /ich jur in welchen bie 1900er jebo tarnen. Die ßlaumei&en gu/?r Derjalfuna, ba& sich racher,W. Müller unk n e 5 taum bemerkbar ma 10 644,89 ihre b\Ma t Olympische Sportklub, der breachte, schlug sich zwar nie Gewinnchancen. Nachstehend die Wettbk 100 Meter: 1. 5 2. Jung, 1900, 11,7 S 11,8 Sek. 4. Siegmund, l 50 Meter führte Fische beiden 1900er auf und i 800 Meter: 1.-Bep 2. Baumstieger, 1900, 2 VTC., 2:26,2 Min. 3. § Die 1900er machten hier üng und Baumslieger ti "He. Bestleistung heran stark abstelen. 3000 Meter: 1 ( 2-Schaaf, 1900,9:37 4 3 Min. 4. Sobezack 0S( war in tadelloser Form Schaaf konnte erst ^^ansprechend lau vorbeigehen. Weitsprung: 1. [ 2 *IL 1900, 5,93 3 R DSU. 4,96. Lub ? S'eg für den ZT Mfprung; i. and das Ausland. Eine neue Unterredung mit Keichsöankpräsident £)r. Schacht. Flucht. Besonders groß ist der Schaden in Rockport. In Antonio sind zwei Todesopfer zu beklagen. Bronsville ist von der Außenwelt abgeschnitten. Raymondville, das 2500 Einwohner hat, soll verwüstet sein. Es wird berichtet, daß dort Hunderte kein Dach mehr über dem Kopf haben. Im Umkreis von 120 Kilometer feien alle Wege zerstört. Die Zahl der Toten in den Städten des Rio Grande- Tales soll beträchtlich sein. Hunderte ifaben' Verlegungen erlitten. Rechnungscal ftlumpp in Straßburg verhaftet. Der „Führer" berichtet aus Kehl, daß der nach Frankreich geflüchtete Rechnungsrat Klumpp, gegen den, wie seinerzeit gemeldet, wegen B e • trüge, Untreue und Bestechung zum Nachteil der Badischen Versicherungsanstalt für Gemeinde- und Körperschaftsbeamte Haftbefehl erlass fen wurde, am 2. September in Straßburg verhaftet worden ist. Die deutschen Behörden haben ein Auslieferungsverfahren eingeleitet. Wie das Blatt meldet, hatte Klumpp vor einigen Tagen die unerhörte Frechheit besessen, an die Versicherungsanstalt zu telephonieren und die mit der Aufklärung der Betrugsaffäre befaßten Personen in gemeinster Weise zu beschimpfen. Der Verhaftete ist der ehemalige Matrose Heinrich Klumpp, der bei der Novemberrevolte den Sturm auf das Karlsruher Schloß vollführte. „Graf Zeppelin" wieder unterwegs. Wie die Deutsche Seewarte in Hamburg mitteilt, befand sich das Luftschiff „G r a f Z e p p e l i n" am Dienstag um 10 Uhr (MEZ.) etwa 330 Kilometer nördlich der brasilianischen Insel Fernando Noronha. Die Durchschnittsgeschwindigkeit beträgt etwa 89 Stundenkilometer; es ging ein erheblicher Gegenwind. Amsterdam, 5. Sept. (TU.) „Allgemeen Handelsblad" veröffentlicht eine zweite Unterredung feines Berliner Korrespondenten mit dem Reichs- bankprästdenten Dr. Schacht. Dr. Schacht wendet sich zunächst gegen die Unterstellung, daß Mrttel der Konversionskasse zur Finanzierung des deutschen wirtschaftlichen Wiederaufbaues, d. h. für Arbeitsbeschaisungspläne verwendet werden sollten. Welche Mittel der Reichsregierung zur Finanzierung der deutschen Wirtschastsbelebung zur Verfügung st.hen, ergab sich aus den mehrfach veröffentlichten Ausstellungen. Aus den Wochenbilanzen der Reichsbank könne man sehen, daß dieNotenpresse bisher für diese Ausgaben noch nicht in starkem Maße benutzt worden ist. Die Frage, welche Beträge für die Finanzierung der Wirtschaftsbelebung notwendig find, könne kaum beantwortet werden. Die Wirtschastsbelebung werde sich notwendigerweise nach den eigenen Mitteln und Kräften zu richten haben, soweit sie nicht durch eine internationale Besserung der Konjunktur unterstützt wird. Die Auffassung, als sollte das Transfer- moratorium dem deutschen Kredit schaden können oder bereits geschädigt haben, müsse als sehr oberflächlich und kurz^chtig bezeichnet werden. Der Umstand, daß Deutschland rechtzeitig Maßnahmen ergriffen habe, um durch eine zeitweilige Aufschiebung des Transfers zu verhindern, daß bei Fortdauer der fälligen Schuldenzahlungen das Land sich in Kürze vor die Tatsache einer vollkommenen Einstellung der Zahlungen gestellt sehe, müsse jedem, der sehen und begreifen wolle, zeigen, daß Deutschland die Wirtschaftsprobleme, die eine sinnlose internationale Wirtschaftspolitik dem Lande aufgedrungen habe, nicht tatenlos anschau», sondern zweckbewußte Lösungen mit Kraft zur Hand nehme. Es würde doch sehr merkwürdig sein, wenn eine solche Haltung dem S0.F-V unD * uu Der - vvu; um uei J^uiiuciypuiiui ou 1UH */u‘, iuini iuy ./ ^9 nicht verstehen. Wenn je die Auffassung im Aus- tl ^taniiWni lande bestehen dürfte, daß Deutschland durch seine ^r. Handelspolitik selbst die deutsche Ausfuhr erschwert, gjlit bem so könne darauf hingewiesen werden, daß andere I, ;(re W"' , Sä n b e r viel früher als Deutschland begonnen 4 ,1yipfel gerben, o' hätten, ihre Einfuhr einzuschränken. Ferner werde >|aB fl?^aJLben 3c*lel\ stets übersehen, daß der deutsche Außenhandel aufs :cft in wert Engste mit dem Problem der. deutschen Aus- iöiiniil^^fnmDie aus d landsschulden verknüpft ist. Von Deutschland , ^r all« , ftattfanöei ZU fordern, daß es seine Zinsen für die Schulden ,zau des ™crL)Ortplafo, t> und die Ablöluna bexahfp mnhronh ninrt nf^irfnnifin IVr neue , t n Der niVa«SPortP lipPM lenWe unb Sonntag le’ne6nn nermnen IW v ’^übu (19 Meldunaen) und äs u;« bische Kundgebung .... /„nh Turner anaer Gut. versprochen. Man versinkt in Träume: das ist noch wie vorgestern, da lag der große blonde Mensch, der dort gelassen sitzt und raucht, im Körbchen, steckte die Zehe in den Mund und krähte die Sonne an... Unb wie gestern ist's, da besorgte der kleine Schulbub auf dem Heimweg Haushaltseinkäufe für dicke Pakete Billionenscheine, und nur ein Weilchen weiter wollte er die guten ehrlichen Groschen nicht annehmen: „Gib' erst richtiges Geld, Mutter". Lind dann die tränenreiche Dreijahre- Quarta und der Krebsgang zur Volksschule. Und dann Sonnenschein und Regen, so durchwachsen, mit Pfadfinderreisen, guten und weniger guten Büchern, Tanzversuchen, blonden und braunen Ellis und Ursels, die man Mutter brachte zu Kaffee, Kuchen und Anschauen, ob wohl die rechte darunter wäre; manchmal bissel Her^weh. meist Lachen, Musik und kleines Glück... Man spinnt sich ein in ferne hübsche Geschichten, der Spruch in einem Poesiealbum taucht auf... Ob er wohl noch existiert?... „Bleib' mir immer treu und redlich, bis an mein kühles Lebensende, das wünscht Dir Dein Freund Martin..." Können kleine verspielte Buben so rasch heranwachsen zu starken gelassenen Männern? — Der blonde Mann streicht über das Haar, die große Hand ist sanft; und als man fragt, ob Wohl der Lokomotivführer, dessen Sirene eben erklang, seine Frau und Kinder zur Nacht grüßen wollte, erhebt er sich und meint: „'s ist Zeit zu Bett für dich, Mutter; du träumst ja schon! Das war ja nur das Signal fürs Stellwerk, kleine Mama..." mit Zauberflugeln von dem Glockenturm der Et. Matthäus-Kathedrale durch die Luft fliegt." Donna Gloria beschreibt auch die Maschine, deren Antriebskraft in der Muskelstärke des Fliegers lag, die Maschine hatte vier Flügel aus Kaliko, für die unteren Gliedmaßen kleiner als für die oberen; sie waren durch eiserne, mit Lumpen umwickelte Reifen miteinander verbunden Durch diese Reifen ftecite der unerschrockene Flieger seine Arme und Füße; er trug das Gestell auf seinem Rücken. Am 20. Juni legte er dieses „Flug-Kleid" an, das besonders malerisch wurde durch eine Kopfbedeckung, die den Kovf eines Adlers mit offenem hocherhobenem Schnabel darstellte. Der seltsame Apparat wurde auf die Spitze des Glockenturmes gebracht. Uni en auf dem Marktplatz standen dicht gedrängt die Bewohner der Stadt und aus der ganzen Umgebung herbei- geströmtes Volk, und zwar war die Menge so dicht, daß „nicht ein Tiopsen Wasser zwischen ihnen hindurch hätte aus den Boden fallen können." Um 5 Uhr „startete" Torto in dieser Fluamaschine und schwebte in der Luft, hoch über den Köpfen der Zuschauer, dis alle ihre Köpfe nach oben gewendet hatten. „Wie wenn wirklich ein Wunder vor sich ginge,“ so heißt es in dem Bericht der Donna, „bahnte sich Meister Torto seinen Weg durch die gewichtlose Luft." Aber unglücklicherweise fiel in diesem kritischen Moment der Adlerkopf der sein Haupt krönte, über seine Augen herunter. Dadurch verwirrt und am Sehen gehindert, ruderte er einige Sekunden verzweifelt mit seinen Armen und Beinen, d mn stürzte et mit dem Adlerschnabel zuerst auf ein Dach, kam jedoch mit dem Leben davon. Ein Bericht über einen zweiten Versuch Tortos, die Luft zu erobern, ist nicht erhalten. "•192? I9.‘l ä™*“ * 9J.-fport MhikamMgebniffederVolkslummeisterschafien Bon beiG'Benn bi‘ En wollen. Sßsnn ft' ihrer Qnn wurden fie "2 h Worfj SU helfen T !> W b,e ausländischen" 2)!?! es bu’< "■ mit d-»,n »--■ Pflichtklubkampf 1900 - OG6 Eindrucksvoller S.eg der 19^ Oer. Berlin tran!*un a.M. 4.9- 1 5.9- 2,5 23,75 21,25 11,5 0,65 150,5 100,65 52,5 53.5 61,5 93,25 48 82 0 0 0 u 0 4 0 0 0 12 62,5 92,25 48,75 81.5 101 52 52 77 I 89,65 72,25 88,13 134 116,5 92,25 40 70,5 77 85,5 129,5 111 61 93 47,5 81,75 52,75 100,5 52 53 11,5 25 17 12,13 40 83,5 48.25 50 43,75 145 17,9 12 40,25 82,65 48 50 43 75 144,75 18 103 76,25 92 39,75 72 76,5 86 130,5 111,5 60 - 152 1 154,25 3,52 ent» Mainkrcftwerke Höchst a.M... Süddeutscher Zucker......... 5.13 5,05 Hamdurg-Amerika-Paket ..... Hamburg-Südam. Dampfschiff. Hansa-Tampfschisf........... Norddeutscher Lloyd ......... A.G. für Verkehrswesen Akt. .. Berliner Handelsgesellschaft ... Gommer^, und Prival-Ban! ... Deutsche Boni und DiSconto» Gesellschaft................ Dresdner Bank.............. Reichsbank ................ : lar, 43; 3. E. Schneider, Tv. Wetzlar, 42; 4. A. Lack, Tv. 1860 Bad-Nauheim, 40 Punkte. Iugendturnerinnen, Unter ft ufe (34 Teilnehmerinnen, 24 Siegerinnen): 1. T. Klier, To. Wetzlar, 67 Punkte; 2. M. Hecht, TuSpv. Marburg, 58; 3. ftuisgen, Tv. Wetzlar, 56; 4. K. Schmalz, MTB. Gießen, 55; 5. E. Seim, MTV. Gießen, 54; 6. L. Parlow, Tv. Lollar, 53; 7. M. Prätorius, MTV. Gießen, 52; 8. G. Kreiling, Tv. Heuchelheim, 51; 9. R. Winterlin, Tv. 1846 Gießen, H. Schwabe, To. Lollar, M. Benderoth, Tv. 1846 Gießen, je 50; 10. A. Fritzges, MTV. Gießen, M. Seim, MTV. Gießen, je 49; 11. A. Georg Tv. 1846 Gießen, A. Reuschling, MTV. Gießen, D. Michel, To. Grünberg, je 48; 12. G. Schmidt, MTV. Gießen, H. Agel, Tv. Lollar, je 44; 13. E. Ludwig, MTV. Gießen, L. Pälicke, Tv. 1846 Gießen, je 43; 14. I. Reibeling, Tv. 1846 Gießen, 42; 15. 21. Gümbel, Tv. 1846 Gießen, 40 Punkte. 4 5,75 5,1 Olympia-Sichlungswellbewerbe. St ab Hochsprung: 1. Jung, 1900, Meter. 2. Möbus, OSC., 2,70 Meter. Jung 16,65 24 19,5 12,25 40.5 83.25 48,4 51 44 146.13 10,5 0,65 4,1 4-13 3,8 6 5,15 5 3 5,2 2,4 23,9 o 4 0 0 0 6 6 0 0 64,25 94,13 48 81,5 54.5 102 53,5 52.5 Kurszettel der Berliner und Frankfurter Börse. Die hinter den Papieren angeführten Ziffern geben die Höhe der zuletzt beichlosjenen Dividende an. - Reichsbankdiskont 4 o. H., Lombardzinsfuß 5 o. H. 4 60 8| 154.25 Wirtschaft. * Neuer Vorstand der Hapag-Lloyd- Uni o n. In der gestrigen 2lufsichtsratssitzung der Hamburg-2lmerika-Linie und des Norddeutschen Lloyd wurden Direktor O b o u s s i e r zum Vorsitzenden des Vorstandes der Hamburg-2lmerika- Linie und Dr. Rudolf Virle zum Vorsitzenden des Vorstandes des Norddeutschen Lloyd ernannt. Hiermit ist die Oberleitung von Hapag und Lloyd wieder in die Hände praktischer Reeder gelegt worden. In der gleichen Aufsichtsratssitzung wurden die bisherigen stellvertretenden Vorstandsmitglieder Otto Krug und Dr. K u l e n k a m p f f zu ordentlichen Vorstandsmitgliedern und Niemann zum stellvertretenden Vorstandsmitglied der Hapag- Lloyd-Union ernannt. Dr. Leisler Kiep scheidet aus dem Vorstand der Hapag und des Lloyd aus; es ist beabsichtigt, Dr. Kiep der nächsten Generalversammlung zur Wahl in den Aufsichtsrat vorzuschlagen. * 2000 Neueinstellungen bei Humboldt-Deutzmotoren. Seit Anfang des Jahres hat die Humbold-Deutzmotoren AG. rund 2000 Arbeiter neu eingestellt. Die Gesamtbelegschaft beider Werke 'beziffert sich heute einschließlich der Angestelltenschaft auf rund 6500 Personen. Frankfurter Abendbörse still. Frankfurt a. M., 5. Sept. An der Abend- börse kam die rückläufige Bewegung zum Stillstand, und die Stimmung war beruhigter. Das Geschäft nahm allerdings kein nennenswertes Ausmaß an, zumal nur wenig Kauforders Vorlagen. Dom Berliner Platz zeigte sich kleine Nachfrage nach IG. Farben, die um 0,65 v. H. auf 114,90 v. H. anzogen. Auch sonst ergaben sich gegenüber dem Berliner Schluß leichte Besserungen im Ausmaße von 0,25 bis 0,50 v. H., vereinzelt auch bis zu 1 v. H., denen nur noch geringfügige Rückgänge gegenüberftanben. Im Verlaufe konnten IG. Farben erneut Bruchteile eines Prozentes gewinnen. Der Nentenmarkt lag säst geschäftslos, doch waren die Kurse gut behauptet. U. a. notierten: Neubesitz 9,50, Altbesitz 77,50, Schutzgebiete alle 6,85, Reichsbank 144,75, Buderus 61,50, Harpener 82, Mannesmann 53,50, Rheinstahl 73, Aku 28,25, AEG. 18, Scheideanstalt 164, Dt. Erdöl 92,75 bis 93,25, IG. Farben 114,90 bis 115, Lahmeyer 111 bis 111,50, Schlickert 85,25 bis 86, Siemens 130,50, Südd. Zucker 152, Reichsbahn-VA. 98,50, Hapag | 11,25. 8ut>enu ................... Deutsche Erdöl .............. Gelsenkirchener.............. Harpener................... Hoejch Eisen—Sötn-Neuessen .. Ilse Bergbau ............... Mse Bergbau Genüsse........ jrlöcknerwerke ............... Mannesman n-Röbrea........ 10.5 0,65 4,1 4.13 3,9 6 5,2 4,9 4% Oesterrelchische Golbrenke .. <20% Oesterrelchische Silberrente 4% Ungarische Goldrente....... 4% Ungarische Staatsrente v. 1910 4/i% desgl. von 1913.......... B% abgest. Goldmexikaner von 99 Co Türkisch, Zollanleihe von 1911 C/o Türkische Bagdadbahn-Anleihc Serie I..................... Weltmeisterschaften der Studenten Oer Kampf am Dienstag. ?Äi^***| mä ver6i,u« &=<■«! oon beruf’ i $en Ausfuhr Ä?5 -iur För, SO. ^eldberg-Turnfest. Einweihung des neuen Sportplatzes und des Philipp-Nöbig-^edenksteins. Das älteste Bergfest der Deutschen Turnerschast, bas traditionsreiche Feldbergfest, wird am kommenden Sonntag zu Ende geführt. Am 11. Juni zwang starker Regen zum vorzeitigen Abbruch des festes; nur der Mannfchaftskampj um das „Völ- fungen-Horn" wurde zu Ende geführt und endete bekanntlich mit einem Siege des Turnvereins Bieber. Mit dem sonntäglichen Fest sind noch zwei weitere Ereignisse von Bedeutung verbunden. Auf dem Gipfel des 880 • Meter • Berges ist ein Sportplatz geschaffen worden, durch dessen Anlage das Fest in kommenden Zeiten bei einwandfreien Verhältnissen durchgesührt werden kann, während bisher alle Wettkämpfe auf dem unbearbeiteten Plateau des Berges ftattfanben. Der neue Sportplatz, ber ben Namen „P h i - Ilpp-Röbig-Sportplatz? führt, erfährt am Sonntag feine Weihe unb Inbetriebnahme. Gleichzeitig wirb eine (Erinnerungstafel zum Gebenken an ben verstorbenen langjährigen „Vater der Felbbergfeste", Philipp R ö b i g , eingeweiht. Dem Festakt schließen sich bann bie Wettkämpfe an, zu benen über 1600 Melbungen (300 mehr als im Juni) vorliegen. Die Turner, Alters- unb Jugenbturner bestreiten einen aus 100-Meter- ßauf, Kugelstoßen, Weitsprung unb Freiübung be- stehenben V i e r k a m p f. Der Vierkampf ber Tur- I nerinnen setzt sich auf 75-Meter-Lauf, Kugelstoßen, Hochsprung unb Freiübung zusammen. Einzel- kämpfe werben burchgeführt im Weithochsprung (19 Melbungen) unb Kugelstoßen (7 Melbungen). Um 13.30 Uhr finbcn bie Staffelläufe um ben Jvhnschild (Derteibiger: lurngemeinbe Fulba, vier Mannschaften), Ernanuel-Schrnuck-Schilb (Verteibi- ger: Tv. 1860 Hofheim, 12 Mannschaften) unb Brunhilbe-Schilb (Verteibiger: M t v. Gießen, 4 Mannschaften) statt. Eine große vaterländische Kundgebung, an der sich die Spielleute und Turnersänger der umliegenden Vereine, die Fahnengruppen Der Vereine und die Musikkapelle der SA.-Standarte 81 beteiligen, bildet den Abschluß des Festes. Die Ansprache bei dieser Feier hält der 2. Gauführer Kurt Münch- Frankfurt. Die Reichsbahn wird dem zu erwartenden Ver- umfuhr verwinden bi 7ns" Ja •len cinbrinqen unb eine I es Kredits an bas Auslaß nw’J Mieter MM vor 400 Men. le erhoben oaDm iu. ßi0Dntt rsten Ium 2 fxbte, den Mv Jijcu . mit durch fi^S $oaoW .5‘erDur£Äannt, baf) dieser dieser Stabt ^ohte aller M-S-r , |_5bi9^l^opft>ebedun9'el nLchna- J-S'Sä- AMs HsUO UMZ che?, (eine rudert e, ubeLlfi sep^rinen $ auf ■es groß ist der Schaden in fRodpart 3U bella. s L°^^?^?geschnitten. Das 2500 Einwohner hat, soll ver. 5 w^d berichtet, baß dort Hunderte r über dem Kopf haben. Im Umkreis meter seien alle Wege zerstört. Die en in ben Stäbien bes Rio Trandc- nächtlich jein, Hunderte haben 5er- erlitten. 12,13 40.25 82.25 48 51 44 145,5 17,75 | 105.13 I 77.25 I 89 | 42,75 72.5 79,5 86.5 132,5 115 Nachdem wir gestern aus der umfangreichen Siegerliste der Bezirksvolksturnmeisterschaften des Bezirks Hessen der DT. die Ergebnisse der Einzel- Wettbewerbe veröffentlicht hatten, folgen nachstehend die Ergebnisse der Dreikämpfe, die im Laufe des Sonntagvormittag zum Austrag gelangten. Wir bringen diese Ergebnisse im Auszug: Turner (121 Teilnehmer, 42 Sieger): 1. W. Beaupin, TuSpv. Marburg, 68 Punkte; 2. F. Peter, Tv. Lauterbach, 66; 3. K. Schuster, Tv. Wetzlar, 61; 4. H. Grobhaus, Tv. Lollar, 60 6. Otto Lindenftruth, Mto. Gießen, 58; 7. K. Michels, Tv. 1846 Gießen, 56. 8. W. Speier, Tv. Odenhausen, F Bender, Turn- und Sportverein Griedel, K. Bücking II, Tv. Alsfeld je 55; 9. W. Loh, Tv. 1846 Gießen, O. Nickolei, Tv. Großen-Linden, E. Zellmann, Tv. Alsfeld, H. Berg, TuSpv. Butzbach, H Henkel, TuSpv. Marburg, je 50; 10. A. Martin, Tv. Lauterbach, O. Gafterftedt, TuSpv. Marburg, je 49; 11. A. Kreiling, Tv. Heuchelheim, W. Zecher, To. Odenhaufen, je 48; 12. K. Strack, Mtv. Gießen, W. Miebach. Tv. Heuchelheim, je 47; 13. G. Rühl, To. Romrod, H. Bücking, Tv. Alsfeld, L. Ulm, Tv. Allendorf a. d. Lahn, H. Simon, To. Odenhaufen, je 46 14. O. Kern, To. 1846 Gießen, H. Ahrend, TuSpv. Butzbach, je 45; 15. L. Reitz, Tv. Holzheim. Jugendturner - Oberstufe (48 Teilnehmer, 30 Sieger): 1. R. Stock, Tv. Lauterbach, E. Frohme, Tv. Wetzlar, je 69 Punkte; 2. W. Krämer, Tv. Werdorf, 64; 3. 21. Klinkei, Tv. Lollar, 62; 4. R. Blaß, To. Großen-Linden, K. Faber, Tv. Gro- ßen-Linden, je 57; 5. W. Ellermeyer, Tv. 1846 Gießen, 56; 6. R. Erb, Tv. Lich, H. Diehl, Tv. Lollar, je 52; 7. W. Kraft, Tv. Dutenhofen, W. Werner, Tv. Wiefeck, A. Roth, Tv. Steinbach, je 51. 8. H. Happel, To. 1846 Gießen, H. Lang, Tv. Lauterbach, A. Lupp, Tv. Nidda, je 50; 9. R. Hahn, Tv. Großen- Linden, 49; 10. Heinz Schmidt, To. Kinzenbach, 47. Iugendturner, Unterstufe (40 Teilnehmer, 25 Sieger): 1. F. Waldschmidt, To. Wetzlar, 81 Punkte; 2. I. Opper, Tv. Goßfelden, 73; 3 K. Bender, Tv. Heuchelheim, 64; 4. K. Bechtold, Tv. Launsbach, 62; 5. K. Bonarius, Tv. Großen- Buseck, 59; 6. K. Schwarzhaupt, Tv. 1846 Gießen, 55; 7. K. Wagner, Tv. Krofdorf, 54; 8. R. Reitz, TuSpv. Butzbach, 53; 9. W. Göbel, Tv. Trais, 50; 10. H. Agel, Tv. Dutenhofen, 49; 11. H. Thomas, TuSpv. Butzbach, 48; 12. W. Diehmann, Tv. Münchholzhausen, 47; 13. E. Kley, MTV. Gießen, F. Müller, Tv. Großen-Buseck, PH. Schaaf, Tv. Trais, W. Zück, MTV. Gießen, je 46; 14. F. Schüler, MTV. Gießen, 45; 15. H. Bär, To. Grun- berq, 44; 17. K. Bender, TuSpv. Butzbach, 42, 2I(tersturner 1893 und älter (6 Teilnehmer, 3 Sieger): 1. Hermann Schimpf, TuSpv. Marburg, 54; 2. Friedrich Bellos, Tv. 1846 Gießen. 38; 3. K. Müller, Tv. 1846 Gießen, 36 Punkte. Altersturner 1 8 9 4 bis 1898 (8 Teilnehmer, 6 Sieger): 1. H. Walter, Tgm. Friedberg, 53 Punkte; 2. Gotthardt Wolf, Tv. 1847 Wetzlar, 46; 3. E. Södler, Tv. Lauterbach, 44; 4. F. Sauer, Tv. 1846 Gießen, 43; 5. W. Laur, Tv. Leihgestern, 42; 6. H. Fink, Tv. Lauterbach, 41 Punkte. Turnerinnen-Stufe (14 Teilnehmerinnen, 11 Siegerinnen): 1. E. Röhmig, MTV. Gießen, 62 Punkte; 2. Tilly Reinheimer, Tgm. Friedberg, 60; 3. Martha Arabin, Tv. Wetzlar, 55; 6. Mathilde Koch, Tv. 1846 Gießen, Käthe Bath, Tv. Heuchelheim, je 46; 7. Ria Phikivp, Tv. 1846 Gießen, 44; 8. Jddel Hauck, Tv. 1846 Gießen, 42; Iugendturnerinnen, Oberstufe (9 Teilnehmerinnen, 4 Siegerinnen): 1. E. Eisenreich, Tgm. Friedberg, 45 Punkte; 2. A. Buß, To. Wetzwickelt sich in höchst erfreulichem Maße. Eine Höhe von 3,52 Meter ist bis jetzt in einem Gießener Verein noch nicht erzielt worden. Jung sprang sie auf Anhieb. Bei guter Anlaufbahn sollte er 3,60 Meter bewältigen können. Speerwerfen: 1. Jakob, OSC., 47,50 Meter. 2. Grenad. Krüger (1. Komp.), 1900, 41,50 Meter. Der OSC.er kam auf eine von ihm bisher noch nicht erreichte Weite. Krüger, der noch entwicklungsfähig ist, muß technisch richtiger werfen. 4X100-Meter-Staffel: 1. Spielvgg. 1900 (Felsing, Bepperling, Koch, Jung), 46 Sek. 2. OSC. 46,7 Sek. Die 1900er, die schön liefen und wechselten, gewannen sicher. 3X1000-Meter - Staffel: 1. Spielvgg. 1900, ^.-Mannschaft (Mootz, Glagow, Peters) 8:53,5 Min. 2. Spielvgg. 1900, L-Mannschaft, 9:05,3 Min. Zu ihrem letzten Pflicht-Klubkampf in dieser Caston standen |id) am Sonntagmorgen Spieloereinigung 1900 und der Olympische Sportklub gegenüber. Bei sehr ansprechendem Niveau der L.'tstun- gen entwickelten sich zumeist spannende Kämpfe, in welchen die 1900er jedoch überall zu Gutpunkten kamen. Die Blauweißen waren durchweg in so ^llter Verfassung, daß sich das Fehlen von Eid- r a ch e r , W. Müller und Unterfeldwebel Steines kaum bemerkbar machte. Sie erreichten mit 10 644,89 ihre bislang höchste Punktzahl. Der Olympische Sportklub, der es auf 8.841,49 Punkte breachte, schlug sich zwar nicht schlecht, hatte aber nie Gewinnchancen. Nachstehend die Wettbewerbe: 100 Meter: 1. Koch II., 1900, 11,5 Sek. 2. Jung, 1900, 11,7 Sek. 3. R. Fischer, OSC., 11,8 Set. 4. Siegmund, OSC., 11,9 Sek. Die ersten 50 Meter sührte Fischer klar, dann kamen die beiden 1900er auf und gingen auch vorbei. 800 Meter: 1. «Bepperling, 1900, 2:04,9 Min. 2 Baumstieger, 1900, 2:06,5 Min. 3. R. Fischer, OSC., 2:26,2 Min. 3. Knetsch, OSC., 2:26,3 Mm. Die 1900er machten hier viel Punkte gut. Bepper- Itng und Baumftieger tarnen nahe an ihre persönliche Bestleistung heran, wohingegen die OSC.er start abfielen. 3000 Meter: 1. Gerhardt, 1900, 9:27,3 Min. 2 Schaaf, 1900, 9:37,4 Min. 3. Grölz, OSC., 9:43,5 Min. 4. Svbezack, OSC., 10:38,5 Min. Gerhardt ®ar in tadelloser Form und lief ein schönes Rennen. Schaaf tonnte erst in der vorletzten Runde an dem ansprechend laufenden Grölz vom OSC. Vorbeigehen. Weitsprung: 1. Luh, OSC., 6,13 Meter. 2 Felsing, 1900, 5,93. 3. Betz, 1900, 5,44. 4. Rodriguez, OSC. 4,96. Luh tonnte hier als einziger einen Sieg für den OSC. erringen. Hochsprung: 1. Grenad. Beyer (1. Komp.), 1900, 1,65 Meter; 2. Möbus, OSC., 1,61. 3. Schlarb II., 1900, 1,55. 4. Höpfner, OSC., 1,35. Eine ausgezeichnete Leistung von dem noch jugendlichen Beyer. Distuswerfen: 1. Kilo, 1900, 41,16 Meter 2. Luh, OSC., 36,55. 3. U'feldw. Gugel (1. Komp.), 1900, 34,69. 4. Unteroff. Mohl (3. Komp.), OSC., 33,50. Kilo war seinen Konturrenten flar überlegen. Kugel st oßen: 1. Unterfelbro. Gugel, 1900, 14,21 Meter (!). 2. Luh, OSC., 13,15. 3. Unteroff. Mahl, OSC., 13,09. 4. Kilo, 1900, 12,91. Die 14,21 Meter sind die zweifellos beste Leistung des Tages. Auch die Wurfweiten der übrigen tonnen sich sehen lassen. lOX'/rRunde-Staffel: 1. Spielvgg. 1900 4:11,5 Min. 2. OSC., 4:23,8 Min. Die Spielvereinigungsleute liefen einen Vorsprung von 100 Metern heraus. Am Dienstag wurden die Weltspiele der Studenten in Turin am Nachmittag mit den Kämpfen im Schwimmen, Korbball, Fechten und Tennis fortgesetzt. Es war also ein ruhiger Tag für die Deutschen, die nur im Schwimmen vertreten waren. Im übrigen wurden die Auslosungen für die Dor- tämpfe zu den leichtathletischen Konkurrenzen be« tanntgegeben, bei denen unsere deutschen Studenten ziemlich vorteilhaft wegkamen. Das Tennis-Turnier konnte endlich abgeschlossen werden. Wie am Montag gab es auch diesmal wieder einige unscköne Szenen. In Ruhe konnte das Herreneinzel entschieden werden. Hier siegte der junge Franzose Troncin über den Tschechen Crasny leicht mit 6:2,4:6, 6:2, 6:1. Beim nachfol- genben Doppelspiel gerieten die Gemüter in höchste Erregung. Die Franzosen P o u I a l i o n/T e r r i e r spielten weit besser als Cesura/Quintavalle (Italien). Nach den beiden ersten Sätzen hieß es bereits 6:2, 6:2 für sie. Beim dritten Satz vollführte das Publi- tum jedoch einen so großen Lärm, daß die Fran- Datum 4% desgi. Serie II ............ 6% tRumän. ueretnb. (Rente v. 1903 «si,%Rumän.vereinh.Rentev.lgl3 4% Rumänische vercinh. Rente . - 2*4% (Mnatolier ............... f Slumpp in Slrafjburg verhaftet. " berichtet aus Kehl, daß der noch ächtete Rechnungsrat Klumpp, feineren gemeldet, wegen Le< ’ue unb !Befterfjung jum Nach' en Berficherungsan/to/t für &t> :perjchaftsbeamte Haftbefehl er(«^ !.September in SWino, ist Die deutschen Dchvrden ijabm ^verfahren einyle'rttt. Wie bei ,iie Ksimpp vor einigen Tagen bie heit besessen, an die Versicherung-' Homeren und die mit der Aufllö-, msassäre befaßten Personen in gi- zu beschimpfen. Der Verhaftete iji Matrose Heinrich Klumpp, der bn: revolte den Sturm auf das Karls- j oollfiihrte. Zeppelin" wieder unterwegs. utiche Seewarte in Hamburg mitteilt, .■ s LuftM „Graf Zeppelin ob f 10 Uhr MZ.) etwa 330 Kilometer t Mianifchen Insel Fernando RoronhL ? **;XÄ'* kehr durch Einlegen von Sonderzüaen Rechnung tragen. Die Reichspost läßt von den Bahnstationen Kronberg und Königstein und vorn Lokalbahnhof Hohemark aus Sonderwagen nach dem Berggipfel verkehren. Kommerzienrat Schill tritt zurück. Karl S ch i 11 - Osthofen, der langjährige Kassenwart der Deutschen Turnerschast, hat den Führer der DT. gebeten, ihn von seinem Amte zu entbinden, nachdem eine Kassenprüfung tadellose Ordnung in der Kasse ergeben hatte. Schill ist infolge eines Beinleidens, das die Folge eines Betriebsunfalles ist, seit längerer Zeit behindert, so daß er, der Siebzigjährige, glaubt, die Last und Derant- wortung des schweren Amtes auf die Schultern eines Jüngeren legen zu müssen. Um die Neuordnung im Handball. Gemeinsame Spielreihen schon in diesem Jahre. Die Deutsche Turnerschast, die nach den in der letzten Woche neu bekannt gegebenen Richtlinien (Deutscher Turn- und Sportoerband) künftig den Handballsport betreut, will noch in diesem Jahre gemeinsame Runden durchführen, d. h. die Vereine der DSB. in ihre Spielreihen aufnehmen. Die Spielleitung für Deutschland liegt in Händen des DT.-Spielwartes Braungardt -Oldenburg und des DT.-Spielwartes Burmeister -Hamburg. Die Spielleitung hat bereits für alle Gaue Spielleiter eingeteilt und diesen die Aufforderung wgeljen lassen, sofort die (Einteilung der Mannschaften vorzunehmen und bereits am 17. September mit den neuen Derbandsspielen zu beginnen. Es soll gespielt werden — analog dem Fußball — in Gauklassen (8 bis 10 Mannschaften), Bezirks- und Kreisklassen. Die vorläufige Spielleitung in den Gauen liegt in folgenden Händen: Gau XI (Mittelrhein): DT.: Adam Reitz-Frankfurt, DSB.' W. Klaes-Köln; Gau XII (Nordhessen): DT.: Karl Denn- Kassel, DSB.: H. Riemann-Kassel; Gau XIII (Südhessen-Pfalz-Saar): DI.: Bezirk 1 und 3 A. Reitz-Frankfurt, Bezirk 2 A. Treiber- Landau, DSB.: K. Klee-Frankfurt; Gau XIV (Baden): DT.: F. Neubert-Karlsruhe, DSB. G. Herzog-Mannheim; Gau XV (Württemberg): DT.: W. Strobel-Stuttgart, DSB.: E. Ritzen-Ulm; Gau XVI (Bayern): DT.: H. Beck-Schweinfurt, DSB.: | Geschäftsstelle Nürnberg, Gartenstraße 5. zosen vollkommen aus dem Schlag kamen. Die Italiener siegten schließlich mit 2:6, 2:6, 6:3, 7:5, 6:2, trotzdem sie von einem guten Tennisspiel sehr wenig Ahnung hatten. Im Rahmen des Fußball-Turniers spielten Ungarn unb Lettland. Die Ungarn fanden bei den spielschwachen Letten keinen Widerstand und siegten hoch mit 7:0. yn den Schwimmkonkurrenzen gab es einige Entscheidungen. Erfreulicherweise tarnen auch die Deutschen zu einem Ueberraschungs- erfolg. In der 3X50-Meter-Lagenstasfel tonnten sie hinter Ungarn den zweiten Platz vor Italien, England und Belgien halten. Das (Ergebnis biefer Staffel war: 1. Ungarn 1:37,1 Min. 2. Deutschlanb 1:41 Min. 3. Italien 1:41,6 Min. 4. (Englanb 1:41,7 Min. 5. Belgien. In ben übrigen Wettbewerben halten unsere deutschen Vertreter nie eine Chance, sie mußten sich mit einigen undankbaren Plätzen zusriedengeben. bSri- 18 104.25 1 103,13 “ 1 75,5 Schluß- hird 4-9. «Schluß'. Abmd- börir 5.9. 5.1 2,9 5,5 2.4 24 .rrantiur u. Jül flerii'i Echluß- turd «Schluß!. Abend« börse «Schluß- furd Schluß! Mittag» börse Datum 4.9. i 5.9. 4.9. | 5.9. 6% Deutsche RelchSanlethe v. 1927 84.75 83,75 84 83,7 1 «% ehem.7% Tt. RctchSanl. v. 1929 ßy,% Doung.Anleihe von 1930 .. 98,5 98,6 98.75, 98.25 85,4 82- 65 85 — Deutsche Anl.-Mtöl.-Lchulb mit 77.65 77,5 77,9 77,5 Aullol.-Rcchten ............. Le-gl. ohne AuSIo|.-Rechte...... 9,3 9.5 9,3 9.5 6% ehem.8% Hell. BolMtaat 1929 76 76,5 76 lrückzahlb. 102%)............ — C% Heil- Landerbank Darmstadt Sold R. 12.................. 79,25 78.5 — 79 6/,% Hell- Lander^ypotheken- bank Darmstadt Staut......... 84 84 — — Lberhellen Brovtnz-Anleihe mit Auelos.-Rechten ............. 68 67 — — Deutsche Komm. Eammelabl. An- 69,5 69 69.5 leihe Serie 1 mit Auslos.-Rechten 6% ehem. 8% Arants. Hnp.-Bank 69 79,25 Goldpse. 15 unkündbar bis 1935 79 — 6% ehem. 7% grants. HhP -Bant Goldpse. 16 unkündbar bis 1936 79,25 78,75 — — 6Vi% ehem. 4*4% Prrantf. Hyp.- Bant-Liqu.-Psandoriese....... 83,5 83 — — 6y,% ehem. 414% Rheinische Hyv.-Bank-Liau.-Goldose..... 83,9 84.75 — — 6°'„ ehem. 8% Pr. LandeSpsand- briefanftalt, Pfandbriefe R. 19 82 81.5 — — 6% ehem. 7% Pr. L an verpfänd- briesanstalt, Pfandbriefe R. 10 82,5 82 82,5 81,5 Lteuergutsch. VerrecknungLkur- 86.4 86,5 86.4 franksurt a. 2TI. 4.September 5. «September Amtliche Dotierung l^eld | 3r:c Amtliche Dotierung Geld | ^ric Schluß» fur< Schluß!. Abend- börit Schluß» tur< Schluß!. Mtnog. börse Datum 4.9. 5.9. 49. 5.9- Manssclder Bergbau.........01 Hotiroetle .................. 0 23,75 32 194,75 72,5 31 23,75 31,75 189 73 31,4 11.25 108 109 115 164 24 65 L2 72,75 31,13 11,65 111 113,5 117 23.13 63,5 31,5 186,25 73 30,5 11 109 109 150 114,25 Phonir Bergbau............. 0 Rhetniiche Braunkohlen ..... 10 Rheinstahl..................0 Bereinigte Stahlwerte........0 Ltavi Minen ...............0 Kaliwerke Ascherileben........5 Kaliwerke Westeregeln........6 Kaliwerke Salzdetfurth.....7*4 I. 0. Farben-Induslrte....... 7 ZcheideanstaU............... 9 Goldschmidt ................0 Rutger-werte ...............0 40,5 47 54 41,5 ü 29,5 43,5 35 21 '4,75 41 11 162 188,5 136,5 41 46.75 53 40 - 28.25 43 33,75 20.9 24,25 36,65 10 161,5 179 134,5 | — 40,5 47,5 53.25 • 98,5 29.5 44 21,5 100 24,75 41 28 11 162 188 136,5 41,5 46.4 53 = 95,25 28,13 42,5 33 20,65 98,75 24,25 35,25 27,9 10,13 160 180 135 Meiallgelellschaft.............0 Philipp Holzmann........ 0 Zementwerk Heidelberg ......0 Zementwerk Karlstadt.........0 Schultheis Payenhofer .......0 atu «Mgemeine Kunstseide) .. 0 Bemberg...................0 Zellstoss Daldhos ............0 ZeUswss Aschassenburg .......0 Teliauer @a4 ........ 7 Daimler Mowren............0 Deutsche Linoleum...........0 Crenftein & Koppel..........0 Leonhard Tie» ..............0 Cbadc......................10 Acrumulatoren-gabrik........0 Sonti-Gummt...............0 Grigner....................0 HelstngsorS.. 5.844 5,856 5.864 5,876 Wten....... 47,95 48.05 47,95 48.05 Prag....... 12,42 12,44 12,42 12.44 Budapest ... — — — — Sofia ...... 3,047 3,053 3,047 3,053 Holland .... 168,98 169,32 169,08 169,42 Lslo....... 66,38 66,52 66,83 66.97 Kopenhagen. 58.99 59,11 59,39 59.51 Stockholm. . 68.13 68,27 68,58 68.72 London..... 13.20 13.24 13,29 13,33 Buenos Aires 0,928 ' 0,932 0,928 0.932 Neunork.... 2,902 2,908 2,897 2,903 Brüllet..... 58,44 58,56 58,46 58,58 Italien..... 22,08 22,12 22.08 22,12 Paris ...... 16,42 16,46 16.42 16.46 Schweiz .... 80,97 81,13 81,02 81,18 Spanien.... 35,01 35,09 35,04 35,12 Danzig..... 81,57 81,73 81,57 81.73 Japan...... 0,769 0,771 0,774 0,776 Rio de Ian. 0,244 0,246 0,241 0,243 Jugoslawien. Liitaüon.... 5,295 5,305 5,295 5,305 12,69 12,71 Banknoten 12,69 12,71 L.E.G...................... 0 Betula..................... 0 Sieht. LteserungSgekellschaft.. 6 Licht und Kraft .......... 6 Felten & Guilleaume........ 0 Gesellsch.s.EIettr.Unternehmung 5 Rheinische Elektrizität ....... 5 Schuckert & (io............. 5 Siemens L Halske........... 7 Lahmeyer LCo............. 10 Berlin, 5.September Geld Amerikanische Noten.............. 2,85 2,87 Belgische Noten.................. 58.30 58.54 2äni|d)C Noten ................. 59.13 59,37 Englische Noten ................. 13,25 13.31 Französische Noten............... 16.38 16.44 Holländische Noten............... 168.66 169,34 Italienische Noten................ 21,96 22,04 Norwegische Noten .............. 66,67 66?» Deutsch Oesterreich, 1 100 Schilling — Rumänische Noten............... — 68,41 68,69 80,84 81,16 34,91 35,05 Die Heimkehr der Standarte 116. — US K • „ L Abmarsch der Standarte vom Bahnhof Gießen nach dem Kreisamt. — An der Spitze Standartenführer Lutter; rechts neben ihm Standartenadjutant und Sturmbannführer M ü n k e r. Dahinter das der Standarte vom Führer verliehene Feldzeichen. — (Aufnahme: Photo-Pfaff, Gießen.) M nr w M 12 sw»; l i Die Standarte unter Führung von Standartenführer Lutter (mit erhobener rechter Hand) bei dem Vorbeimarsch vor dem Brigadeführer Schmidt (im Auto stehend) auf dem Landgraf-Philipp-Platz. — (Aufnahme: Photo-Pfaff, Gießen.) ■ A .-X . ■ Das Feldzeichen der Standarte 116. Aus der provinzialhauptstavr, Gpoßaufmarsch der NSDAP, im ^hein-Main-Sebiet. Das Gau-Presseamt teilt mit: Während Deutschland noch völlig im Zeichen des gewaltigen Tages von Nürnberg steht und Frankfurt a. M. den Tag des Arbeiters noch so frisch in Erinnerung hat wie Rüdesheim die Saarkundgebung, sollte man meinen, eine gewisse „Ruhepause" in der NSDAP, erwarten zu dürfen. Nun ruft die Gauleitung Hessen- Nassau zum Gautag am 23. September 1933 auf. Die Partei kennt keinen Stillstand. Der Gau umfaßt bekanntlich das Land Hessen, den Regierungsbezirk Wiesbaden und einen Teil des Regierungsbezirks Kassel (Kinzigtal). Die bekannte Aktivität der rhein-mainischen Nationalsozialisten ist sichere Gewähr für ein neues erhebendes Erlebnis unseres Wiederaufstiegs. Schon sind die Vorbereitungen in vollem Umfange ausgenommen, weshalb auch jetzt bereits die Bevölkerung des Rhein-Main- Gebiets auf den ganz unter dem Eindruck des Braunhemdes stehenden Gautag hingewiesen wird. Oer Mrnberg-Zilm. Die Landessilmstelle Südwest der NSDAP., Frankfurt a. M., Bürgerstraße 9/11 (Tel. 31198) teilt mit: Zum Verleih an Lichtspieltheater steht der Lan- desfilinstelle Südwest der NSDAP. (Leiter Pg. Hensel) demnächst der Nürnberg-Film mit den Hauptereignisjen des Reichsparteitages zur Verfügung. Inhalt des Films: Empfang des Führers im Rathaus. — Ausnahmen im Luitpoldhain. — Bilder aus der Masse der braunen Soldaten und Führer, Abmarsch der SA., SS., St. und Hitlerjugend vom Standort aus gesehen. — Aufnahmen von Nürnbergs Burg, von den Türmen der Sebaldus-, Lorenz- und Frauenkirche — Aufnahmen von der Stadt Nürnberg, dem Schmuckkästchen mit Wimpeln, Blumen und Fahnen. — Ausnahmen von Nürnberg mit seinen architektonischen Schönheiten. — Aufnahmen vom größten Feuerwerk der Welt. Zum Zwecke weitgehender'Propaganda erscheinen Teile dieser Aufnahmen vor der Uraufführung des Reichsparteitags-Films in sämtlichen deutschen Wochenschauen. Kein Erlaß rückständiger Steuern. Es ist in der letzten Zeit wiederholt festgestellt worden, daß Steuerpflichtige der Meinung sind die vom Reichsfinanzministerium angekündigte Steuerreform werde sich auch auf die rückständigen Steuern erstrecken, und zwar in der Weise, daß die rückständigen Steuern erlassen würden. Dazu wird amtlich mitgeteilt, daß ein allgemeiner Erlaß rückständiger Steuern undenkbar ist. Rückständige Steuerschulden werden nach wie vor eingetrieben, und sie erhöhen sich nach wie vor um die üblichen Ver- Bnsen oder Stundungszinsen. Durch die in ht genommene Steuerreform wird an dieser Tatsache nichts geändert werden. Stundung wird nur aus Antrag des Steuerpflichtigen gewährt. Es ist Pflicht jedes Volksgenossen, durch pünktliche Entrichtung der laufenden Steuerzahlungen und durch baldige Beseitigung etwaiger Rückstände den heutigen Staat in seinem Kampfe um die Verminderung der Arbeitslosigkeit und in seiner Absicht, bald eine grundlegende Steuerreform und Steuervereinfachung durchzuführen, tatkräftig zu unterstützen. „Euch macht Ihr s leicht. Mir macht Ihr s schwer!" Aus dem Stadttheaterbüro wird uns geschrieben: Diesen Stoßseufzer, den ehemals der Meister- finger Hans Sachs ausstieß, hört man jetzt im Stadttheater beim täglichen Eingang der Post in unserer Kassen-Abteilung. Die Alt-Abonnenten, denen man Anrecht auf ihren vorjährigen Stammplatz bis zum 1. September einräumte, haben bisher nicht in der gewünschten Weise hier- von Gebrauch gemacht. Da aber erfreulicherweise Neu meld un gen in sehr gesteigerter Zahl vorliegen, anderseits die Mittwoch-Abonnenten zufriedenstellend auf Dienstag- und Freitag-Abonnement verteilt werden sollen, müssen wir unsere vorjährigen Vormieter bitten, auf alle Fälle die dem Werbeprospekt beiliegende Karte aus- z u f ü l l e n , auch wenn sie von ihrem Stamm- Platz in dieser Spielzeit keinen Gebrauch machen wollen. Die Kassen-Abteilung kann unmöglich den vorjährigen Stammplatzmietern den Platz länger freihalten, da die Neuanmeldungen auf Zuteilung drängen. Um aber ein übriges zu tun, verlängern wir den vorjährigen Abonnenten die Frist letztmalig bis zum äußersten Termin am Donnerstag,?. September. Wenn bis zu diesem Tage keine Stellungnahme des bisherigen Platzinhabers oorliegt, muß die Kasse den Platz als ver- fallen betrachten und wird die Intendanz anderweitig darüber verfügen. Wir hoffen, daß dieser letzte Ruf unsere Theaterfreunde erreicht: „Und alle, alle kamen!" Oberheffen-Staffel des Jungvolkes. Als Auftakt des Werbemonats läuft das oberhessische Jungvolk am nächsten Sonntag i n drei Staffeln durch ganz Oberhessen. Der Lauf beginnt in der Nacht vom Samstag auf Sonntag und nimmt für sämtliche drei Staffeln seinen Ausgang in Friedberg. Am Sonntag zwischen 10 und 11 Uhr werden sämtliche Staffeln in Gießen eintreffen. Wir geben anschließend öie größeren Orte bekannt, durch die der Staffellauf gehen wird, und die Abgangszeit. 1. Staffel. Friedberg ab 0.30 Echzell 1.40 Nidda 2.40 Schotten 2.55 Hoherodskopf 3.50 Ilbeshausen n 4.30 Herbstein 4.55 Lauterbach 5.55 Stumpertenrod 7.15 Ruppertenrod 7.55 Grünberg 8.40 Reiskirchen 9.25 Gießen an 10.20 Uhr 2. Staffel. Friedberg ab 24.00 Uhr Wölfersheim „ 0.50 „ Hungen Laubach Freienseen Flensungen Nieder-Ohmen Groß-Felda Alsfeld Kirtorf Homberg Rüddingshausen Londorf Lollar Gießen „ 1.40 „ „ 2.35 „ ,, 3.00 „ „ 3.40 „ „ 4.10 „ „ 4.55 „ „ 6.10 „ „ 7.10 „ „ 8.05 „ „ 8.45 „ „ 9.10 „ „ 10.15 „ an 10.50 „ 3. Staffel. Uhr Vornotizen — Tageskalender für Mittwoch. Lichtspielhaus (Bahnhofstraße): „Brennendes Geheimnis" mit Willi Forst und Hilde Wagener. Friedberg ab 23.00 Ober-Rosbach 23.30 Rodheim o. d. H. n 24.00 Ober-Erlenbach 0.30 Nieder-Wöllstadt 1.30 Bönstadt II 2.10 Altenstadt 2.45 Ortenberg 3.45 Gedern 4.45 Wenings 5.10 Büdingen 6.15 Bleichenbach 6.55 Dauernheim 7.40 Reichelsheim 8.20 Echzell 8.40 Münzenberg 9.20 Butzbach 10.10 Gießen an 11.00 r I. I •* * r -* > ■ ? - ■$*><; t'-v ■ ■»/ Ist 1 Das Feldzeichen der Standarte 116 wird unter Führung von Standartenführer Lutter feierlich in das Kreisamtsgebäude gebracht. Reichseinheitöverband des Gaststätten- und Fremdenverkehrsgewerbes. Man schreibt uns: In diesen Tagen treffen sich Deutschlands Gastwirte in Kiel zu ihrer diesjährigen großen Tagung. Nach 60jährigem Bestehen soll der Deutsche Gastwirtsoerband den Namen „Reichseinheitsverband des deutschen Gaststätten- und Fremdenoerkehrsgewerbes" erhalten, in den sich alle anderen gastgewerblichen Verbände eingliedern werden. Damit ist das Ziel erreicht, das seit vielen Jahrzehnten die einzelnen Gastwirte und die einzelnen Organisationen erstrebten: Der Zusammenschluß sämtlicher Gaststätteninhaber Deutschlands. Der Reichseinheitsverband ist als 6. Berufsstand zu dem berufsständischen Aufbau der deutschen Wirtschaft anerkannt worden. Das Gaststättengewerbe wird seine Geschicke mit eigener öffentlich- rechtlichen Vertretung selbst mitformen. Unser großer Führer Volkskanzler Adolf Hitler kennt die Nöten des Gaststättengewerbes und hat die persönliche Schirmherrschaft des Reichseinheitsoerbandes übernommen. Auch die Freie Innung der Gastwirte von Gießen und Umgegend ist bei dem Neuaufbau nicht untätig geblieben. In vielen Orten des Kreises Gießen wurden Versammlungen abgebalten und Untergruppen gegründet. Der Kreisleiter Franz S o l d a n und der Schriftführer Adolf Sauer forderten in diesen Versammlungen die Nichtorganisierten Gastwirte auf, sich ausnahmslos in dem Reichseinheitsverband zusammenzuschließen. Ein einheitlicher Staat verlange eine einheitliche Führung und ein einheitlicher Berufsstand nicht minder. Um der berufsständischen Vertretung die nötige Schlagkraft und den erforderlichen Rückhalt zu geben, könne nicht mehr geduldet werden, daß noch Wirte außerhalb der Organisation ständen. Erfreulicherweise haben fast alle Wirte ihren Beitritt zu dem Verband vollzogen und dadurch ihre nationale Gesinnung sowohl, als auch ihren unerschütterlichen Willen zur Mitarbeit an der geistigen und beruflichen Wiedergesundung unseres Vaterlandes kundgetan. * ** Lieferungsoergebungen Die Industrie- und Handelskammer Gießen macht auf die Ausschreibungen der Landes-Heil- und Pflege- anftalten in Heppenheim und bei Goddelau von Kolonial-, Material- und Textilwaren aufmerksam. Interessenten wollen sich bezüglich der Lieferungsbedingungen ohne. Verzug an die Direktionen der Anstalten wenden. ** Zur Verpfändung von Lebensversicherungspolicen ist, wie wir in den vom Wirtschaftsprüfer und Volkswirt Herm. Will zu Gießen herausgegebenen „Aktuellen Steuerfragen" (Rundschreiben Nr. 17) lesen, auf ein Urteil des Reichsgerichts vom 25. 11. 1932 — VII 280/32 hinzuweisen. Danach erfüllt die Verpfändung von Lebensversicherungspolicen als Sicherheit für ein Darlehen nur dann den erstrebten Zweck, wenn unter Widerruf des etwa im Versicherungsverträge erklärten Bezugsrechtes (z. B. für die Ehefrau des Versicherten) der Darlehnsgeber ausdrücklich als Bezugsberechtigter angegeben wird. Vielfach schreiben auch die Versicherungsbedingungen vor, daß eine Abtretung der Versicherungsansprüche der Gesellschaft mitgeteilt werden muß. ** Die Einheitsfront der Volkswirte und Betriebswirte im Rhein-Mainischen Wirtschaftsraum tritt — wie man uns mitteilt — mit einer Kundgebung am 13. September, 20 Uhr, im großen Saal der Industrie- und Handelskammer Frankfurt a. M. vor die Oeffentlichkeiti Es sprechen Diplom-Kaufmann Lorenz, Syndikus der Industrie- und Handelskammer Berlin; Diplom-Volkswirt Dr. I e I e r i ch , Geschäftsführer des Deutschen Gemeindetages, Berlin. Führende Männer der Wirt- schäft, Verwaltung und Universitäten, sowie eine größere Anzahl Teilnehmer aus Hessen und Hessen- Nassau werden erwartet. Svrcmiituihcn Der Redaktion 11.30 bis 12 30 Uhr 16 bis 17 Uhr Samstos nachmittag geschlossen Eewinnauszntz 5. Klasse 41. Preußisch-Süddeutsche (267. Preuß.) Staats-Lotterie Ohne Gewähr Nachdruck verboten Auf jede gezogene Nummer sind zwei gleich hohe Gewinne gefallen, und zwar je einer auf die Lose gleicher Nummer in den beiden Abteilungen I und II 23. Ziehungstag 4. September 1933 3n der heutigen Vormittagszwbung wurden Gewinne über 400 M. gezogen 2 Gewinn« zu 1OOOO M. 299216 6 Gewinne zu 6000 M. 94241 111469 190907 361181 14 Gewinne ,u 3000 M. 69301 100505 138146 270830 282846 309521 385851 50 Gewinne -u 2000 M. 41318 46988 67453 73827 79513 80390 82427 111852 123769 156662 168499 168662 191243 197111 235526 239521 241980 242181 245182 257342 371324 378060 389933 391169 391189 96 @etn.nnc zu 1000 OH. 2283 40831 42374 47264 47768 62057 65544 78548 82318 88679 94055 97157 98267 109665 111717 114006 121169 138776 148411 149245 159736 163895 169959 170895 170976 177180 183948 197661 198241 212375 217505 234034 236769 239804 250473 298489 299394 299307 310175 314476 317939 331007 342941 353859 373454 383889 387196 395692 188 Gewinne zu 600 M. 1313 2316 3816 13391 20102 21705 22643 36044 48515 60987 62013 63934 69862 63329 75564 85825 91939 108313 108352 113433 116708 128555 131306 135123 145457 148618 149118 153055 153723 161862 165284 165356 167829 170520 172001 178159 186364 190001 196097 196138 201073 202084 209072 210810 211489 223415 225401 232284 238130 246477 246646 254523 257439 257504 265168 265244 266915 267697 270346 270593 274795 280334 283203 286636 289036 289728 293287 295097 295698 295749 317039 320937 322796 322799 324200 325976 328050 330440 331813 335302 338220 353939 355654 357702 366506 369615 373565 382409 382508 382874 387814 391831 392443 397577 3n der heutigen Nachmittagsziehung wurden Gewinne über 400 M. gezogen 2 Gewinne ju 25000 M. 188202 6 Gewinne zu 10000 M. 11909 317041 337245 4 Gewinne zu 5000 M. 355971 379247 18 Gewinne ,u 3000 M. 5523 13166 14917 70615 104425 112100 233495 325351 376478 72 Gew »ne au 2000 M. 5635 9918 12546 24739 33130 42543 70857 81131 101011 129390 150743 162778 166513 169042 214046 231790 235717 240277 241023 244358 248452 260546 261011 276621 320635 321817 327012 336746 337340 354813 357693 358987 361605 362003 391651 398210 82 Gewinne zu 1000 M. 14168 17645 22845 23969 24265 34598 34940 45874 60033 68739 68611 77424 78248 79092 84204 84971 133690 144254 151130 179663 182863 192464 197021 202341 206290 212986 233514 254143 259900 264569 287191 297524 302056 315412 324073 324261 329529 358859 361917 365186 398666 162 Gewmne zu 500 -M. 16533 20109 25268 29387 40848 43248 43487 45368 47325 49430 61182 53349 57414 60650 61764 62164 63379 69011 69794 70784 73273 76498 81041 83721 85239 85965 87170 91647 93694 102585 103555 120905 134404 140025 142460 143873 148266 156986 161958 166278 166781 172149 176198 180252 182897 188414 192314 193481 194870 196665 202080 209686 215017 221559 222516 23i266 237510 237545 240016 247360 276536 280891 285481 290020 292278 292406 295828 296688 305903 311284 313055 319035 323235 333508 340795 350911 352750 357031 361245 377253 390518 Im Gewinnrade verblieben: 2 Prämien zu je 500000 und 100 Prämien zu je 8000, 2 Gewinns zu je 500000, 4 zu je 50000, 2 » tände einzuvchter thlaq abgelehnt m nis, daß die Abruf stehen wurde. Merk' erfolgt ist, noch » Presse sich Muhe gl aus geeignet hinzustellen. Und nc Paris noch London erinnert wird, desi wäre, gemeinfe tragsstaaten einzule Das sieht jast s gezinkten Ka Spielpartner, der i Deutschland i| Mund seines Kanzl uns einem solchen setzen werden unter aus alle Unte zur SInwenbun tige Kontrolle unter gar fein fomtnen. fieutfälanbi Versailler Vertrag ein verholt einer K worden. 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