' IW H < f, fM V < > M >>- 1 «■' NM'k- r - L s ; .,%: E H V» * ’Ä< Wif I MM ‘ - . W^hr^W- -v . . X -«L^L , -, j* .. z ' '.' •;■ •<*’. .. ————— I ■ ■ s 1 / I ,z ■ L UMM '< ’ ■" ML r 3 W-V». - Donnerstag, 5.®!tober 1955 Gietzener Anzeiger (General-Anzeiger für Gberhessen) Nr. 255 Dritter Blatt Oie Braune Messe in Gießen. lixa Menschen -ch! n in ihrer überholte' agt: wir hoben be. en: Frankreich, Kme> Judentum mögen di- üntcn haben, äbtrlf dem brutschen onnen! (Langanhel' siche Lusmarsch bei oifijiefle Teil bes unben hatte. Ein oon ■ab'djaftß^es 8ei|anv raten bann noä) r heben * Mn*, ’W‘8trI|n;;|M m“ ( Sta ffsF® eben. - kUbe.tatt für Soll m"1 ’e*65 6®r w von einem nb, Aeroben, *onbttn mit Wft nid)t nach wnferfnjen Ju ^WennSdo/, i» thn Deutsche Volk durch Los genügte, und K 2"'e ®Qnblungkr ren, bah Lüolf A- •nbern bereits Polin! unmehr müßten wir en: wir wollen nicht mal war, |onbem ben 61510 iastwirt i in die Ewig' (hm. 3% Uhr, , en bittet man □terbliebenen.- istwirt ,om Portal des Ä 615H> ibender s tzeoorvmen. tieter Trauer: ;b.WeÜ Ö137A e »htnl ' R\u i«laDi Holzheim, 2.Okt. Das erste Erntedankfest im Dritten Reich wurde auch in unserer Gemeinde feierlich begangen. Die Häuser hatten reichen Flaggenschmuck angelegt. Beim Hauptfestgottesdienst am Sonntagmorgen, nahmen sämtliche Formationen der NSDAP., sowie alle Vereine teil. Don der Adolf- Hitler-Straße aus, in der die Aufstellung des Fest- zuges stattfand, marschierte bann der Zug geschlossen zur Kirche, wo die einzelnen Fahnenabordnungen um den Altar Aufstellung genommen hatten. Pfarrer Schmidt gedachte in seiner Predigt bes greifen Reichspräsibenten von Hinbenburg.zu besten 86. Geburtstage, sowie bes Dolkskanzlers Abolf Hitler. Nachmittags bewegte sich ein stattlicher Festzug buid) bie Straßen bes Ortes. Auf einer Wiese außerhalb bes Dorfes fand eine Feier statt, bei der Zellenwart Pg. Kuhl, sowie Pg. Dr. B u ß (Gießen) eine eindrucksvolle Ansprache an die anwesenden Volks- genossen richteten. Der BdM. führte einen Ernte- reigen auf, der große Begeisterung hervorrief. Das Deutschland- und das Horst-Wessel-Lied bildeten den Abschluß der Feier. Anschließend wurde noch die Kundgebung auf dem Bückeberg in allen Sälen übertragen. Münzenberg. 8 Münzenberg, 2. Okt. Nachdem in einer von der Jugend überaus stark besuchten Versammlung unter Führung der nationalsozialistischen Ortsgruppe die Richtlinien für bas Erntedankfest und der Tag des deutlchen Bauerntums (Tii»gegeben und gründlich besprochen worden waren, ging es an das Richten für den großen Tag. Die Wellen des neuen Geistes schlugen bis in jede Gaste und jedes Haus. Uno so prangte unser Ort am 1. Oktober in einem Meer von Fahnen des Dritten Reiches. Im Gottesdienst, an dem die ganze Gemeinde teilnahm, erschollen die Lieder einer dankbaren Gemeinde, kündete Gottes Wort Gottes Gaden und der Menschen Aufgaben. Der Ortsgeistliche, Pfarrer Lenz, hämmerte der lauschenden Gemeinde in der Predigt ein: Die Voraussetzung der politischen Sendung bes beutschen Bauerntums ift fein religiöses, b. h. christliches Senbungsdewußtsein. Am Nachmittag marschierte ein stattlicher Festzug durch die geschmückten Straßen unseres alten Städtchens. Alle Vereine (kirchliche unb weltliche) unb sämtliche Organifatio- Das verwandelte Ammer. Anmerkungen von Julius Kreis. Wie war bas in gesunden Tagen? Man fiel zuweilen spät nachts aus den Kleibern heraus in tiefen Schlaf, man las mit bem Gefühl rounberbarer XlUeinfamteit noch in einem Schmöker, in einer Zeitung, manchmal vergönnte man sich ein bißchen „Spinnen", bergeftalt, daß man sich in bie Koje eines Polarschiffs, in bie Geborgenheit eines Samo- jedenzettes, in die primitiv-komfortable Höhle Robinsons hineinphantasierte, — ewiger Spaß aus Kindertagen. Ober an einem regenschweren Sonntag hörte man mit Behagen bie Tropfen auf bas Fensterblech fallen, froh, baß man unter Dach unb Decke noch eine Stunbe lang von Herzen faul sein konnte ohne Appell an bas Wanbergewifsen, ohne Verpflichtung, fein Haupt an ben manchmal so harten Busen her Natur zu halten. Ansonsten aber war einem bieses Schlafzimmer ziemlich wesenlos, am hellen Tag hinterließ es keinerlei Einbrücke, war ohne Interesse, fremb, ungemütlich. Liegt man aber längere Zeit krank in so einem Raum, so bekommt er von Tag zu Tag ein anbc- res, ein vertrauteres Gesicht. Das kleine Rißchen an ber Decke, bie Blase im Fensterglas, ber Webfehler im Vorhang, bas Muster bes Bobcnbelags, alles wirb mit unheimlicher Schärfe klar, ins kleinste hinein bewußt, in Fieberftunden gefpen- stich und voll Dämonie ins Hirn gezeichnet. Die nüchterne Ordnung unb Sachlichkeit bes Schlafraums verliert sich, sowie er Krankenraum wirb. Da stapeln sich Zeitungen, Zeitschriften unb Bücher auf Stuhl, Tisch und Ottomane, Blätter unb Blättchen zigeunern auf ber Bettbecke, auf dem Boden herum, Post quillt aus bem Schubfach bes Nachttisches, Decken unb Kissen, Wärmflaschen unb Wickel, Leinwand und Guttapercha, das alles treibt sich mit penetranter Hilfsbereitschaft herum. Das Unordentliche, Desorganisierte bes Körpers hat sich gewissermaßen auf ben Raum übertragen, auch er hat erhöhte Temperatur, auch in ihm „ftimmt’s nicht mehr." Eine mertroürbige Gesellschaft von Flaschen, Dosen, Schachteln reiht sich aneinanber, eine kleine Armee, bie mit Essenz, Pillen, Pulver ben Krankheitsteufel austreiben soll, starke Bataillone, sofern die Krankheit nickt die stärkeren hat. Da liegt auch in ihrem Alkoholbad (sie bafs gut!) die kleine Spritze, ultima ratio, wenn alle Pulverl versagt haben, gefürchtet unb bedankt zugleich. Das kleine Viereck b« Nackttisches ift nun die unmittelbare Welt. — Hier tickt die Uhr unentwegt die Zeit zur erhofften Genesung ab. Hier steht das Glas mit Himbeerwasser (ehemals brrrrr! — jetzt eine Leckerei ersten Ranges — nur ein Eßlöffel voll erlaubt), hier ist ein kleiner Kramladen von Pastillen und Tröpferi, die man sich wie ein braves Kind einoerleibt, so wie es ber Gott aus ber Wolke, ber Onkel Doktor, befahl. Tellerchen mit vertrockneten Orangenschnitzeln, ein Nestchen Milch, bas unoermeibliche Apfelkompott des kranken Mannes, wenn bie Schmerzen nachlassen, bentt man, ein bißchen Bitterkeit im Herzen, barüber nach, baß alles, was einem schmeckt, gesunbheitswibriq, bah alles was man nicht mag, gefundheitsförberlich ift. Wie schön beispielsweise könnte eine Krankheit verlaufen, wenn Fieber mit Tiroler Speckknöbeln unb Kolik mit einer guten Flasche Wein bekämpft werben könnte. Aber ein Kranker soll nicht allzu unbanfbar fein. Er barf sich — als ein bißchen unzurechnungsfähig — mehr herausnehmen als ein Gefunber. (Man nützt es leiber au wenig aus, weil man zu viel durch die Krankheit abgelentt ist.) Dann: bie Besuche! Sie finb sozusagen bas Pflaster auf bie Wunbe. Der Beweis von Anhänglichkeit, Freunbschaftlichkeit unb Freunblichkeit erquickt zu jeher Zeit, es fei beim, man hätte eben nach •bem kleinen bisfreten Gefäß geangelt. Besucher eines Kranken sind immer von einer großen relativen, wenn es bem Kranken ganz schlecht geht, von einer absoluten Aufrichtigkeit unb Herzlichkeit ber Teilnahme. Alle Desensivmaßnah- men, bie ber Oefunbe bem Gesunben gegenüber (bei aller Freundschaft) aufrechterhält, sind überflüssig. Der da in den Kissen ift ungefährlich. Freilich gibt es teilnehmende Gemüter, bie dir gleich sagen, wer alles schon an deiner Krankheit gestorben ist, delikatere Naturen berichten sogar, wer baoongetommen ift, — es finb bie robusten Seelchen unter beinen Bekannten. Sie haben es natürlich nicht so gemeint. — Der wahrhaft freundliche Besuch bagatellisiert deine Krankheit mit einem Plausch von „draußen", mit einem Scherzwort, mit sanfter Ironie, es sei denn, daß der Kranke selbst, ein bißchen gekränkt, daß man feine Krankheit nicht wichtig genug nimmt, davon zu erzählen anhebt. Dann allerdings darf und soll ein gelernter Krankenbesuch sofort mit ergriffenem Antlitz ben Kopf schütteln unb einige schwere goldene Worte des Mitleids und der Hochachtung über einen so seltenen Fall vertieren. Den Scheidenden begleiten die Augen zur Tür, dankbar, aber auch nicht ohne einen kleinen Schuß Neid, baß ber Besucher ba jetzt in eine märchenhaft frembe Welt tritt: auf Die Straße, in ein Kaffeehaus, zum Tanzen ober ins Theater geht. Wir liegen roieber einsam unb hören bas ferne Rauschen ber Straßenbahn, ein Autohupen, Schrei unb Ruf, burch bie Mauern sickert Rabio-Rebe unb Klaoierübung, viel gefunber Lärm, wir greifen reicher einmal zu einem Pack alter illustrierter Blätter, 1911/1912/1913 steht herauf unb was ba an Jubiläen, Geburtstagen, an Berühmtheiten unb Sensationen abgebUbet ift, mutet bisweilen an wie ein grotesker Totentanz. Zwanzig Jahre haben genügt, bie Welt zwanzigmal umzuformen. Aus ben Zimmern in ber Wohnung kommt Gespräch unb Geräusch wie von einem fernen Planeten. Da über ber Türschreelle ist eine Welt, in ber man einmal geftanben — bie jetzt unerreichbar ist- Wenn man erst roieber über ben Korribor gehen könnte! Lesen wir also bis bahin als kleinen, unzulänglichen Ersah über Reisen auf bem Amazonenstrom. — Viertausenb. Kilometer. Aber alle Wunber bes Urwalds wögen nichts, wenn man jetzt einmal bie breißig Schritte ins an- bere Zimmer tun könnte. Da finb die Gefunden — da ist die Fremde ... Das Mainzer Gutenberg Museum. Schon vor über dreißig Jahren wurde im An- fchluß an das große Gutenberg-Fest in Mainz vom Jahre 1900 ber Plan eines Gutenberg-Museums gefaßt, aber es fehlte an einem Museums-Raum, unb erst her Iohannestag 1933 brachte wenigstens eine Zwischenlösung. Don biefem neuerftanbenen Gutenberg-Museum in Mainz berichtet Dr. Hans Knies im Buchhänbler-Börsendlatt. Die Hauptabteilung bes Museums ist jetzt in einem Juwel ber Mainzer Baukunst untergebracht, bem schönen Renaissance-Haus, bas ber reiche Mainzer Kaufmann Edmunb von Rokoch hinter dem Dom um bie Mitte des 17. Iahrhunberts erbaute, und das später als »ben Namen „Zum Römischen Kaiser" er- iele Berühmtheiten finb hier abgeftiegen, so Voltaire unb Goethe: ber junge Mozart gab hort ein Konzert. Die Stadt Mainz, die bas Haus im baufälligen Zustand übernahm, hat es in seiner ur- sprünglicheii Schönheit wieder hergefteCt, und eine amerikanische Geldspende ermöglichte eine geschmackvolle Innenausstattung. Im Erdgeschoß ist jetzt der technische Teil untergebracht: man sieht hier eine ganze Reihe von Werkzeugen und Maschinen, die die Geschichte ber Type unb bie bes Druckes veranschaulichen. Bisher war bie Rekonstruktion ber Gutenberg-Presse das Einzige, was auf diesem Gebiet in Mainz gezeigt wurde. Nunmehr kann ein viel reicherer Ueberblicf gegeben werden, denn die §eben, die Rede tu hören. Deutscher Tanz bildete ben lbschluß der Feier. Lauterbach. £ Lauterbach, 2. Oft Der gestrige Ernte« b a n 11 a g, der Tag bes deutschen Bauern, war auch für Lauterbach ein großes Erlebnis. Die Häuser waren schön geschmückt. Der Tag wurde durch einen Weckruf eingeleitet Im Anschluß daran war ber Bevölkerung Gelegenheit gegeben, bie Eröffnungsrebe bes Herrn Reichsminifters Dr. Goebbels anzuhören, bie burch öffentlich auf- gestellte Lautsprecher übertragen wurde. Zu bem um 930 Uhr angefetzten F e st g o t t e sd i e n st marschierten bie Kampfformationen, die Jugend- verbände, die NSDO. und die Deamtensachschaften geschlossen tur Kirche. Das Gotteshaus, dessen Altar sinnvoll geschmückr war, war diesmal fast zu klein für all die Menschen, die gekommen waren, bem allmächtigen Schöpfer zu bauten für all bas, was er aus beutschem Boden erstehen ließ. Don 11 bis 12 Uhr konzertierte bann bie SA.-Kapelle vor bem Rathaus. Nachmittags fetzte sich vom Norbbahnhof aus her Festzug in Bewegung. Voran fuhren auf einem Wagen bie Veteranen ber Arbeit, im Zug selbst würben alle lanbwirtschastlichen Maschinen, sinnvoll geschmückt, mitgeführt, außerbem sah man alle Erzeugnisse ber Lanbreirtschaft unb Gruppen, bie durch alle möglichen Gerätschaften symbolisch die schwere Arbeit des Landmanns darstellten. Arbeiter, Handwerker und Beamte marschierten mit. Der Zug erreichte auf dem Gelände bei ber Abolf-Spieh-Tumhalle fein Ziel. Dort sprachen bann Kreisletter Dr. Lang unb Kreisbauernführer Fischer über bie Debeutung der 1. Oktober als Erntebanktag. Sie ließen ihre Reben ausklingen in einem breifachen „Sieg-Heil!" auf ben Reichs. Sräfibenten unb ben Dolkskanzler Abolf Hitler. Jon 17 Uhr ab konnte man bie burch Lautsprecher übertragene Kunbgebung auf bem Vückeberg anhören. Bei Konzert unb Tanz blieb man noch lange beisammen. Mit diesem erhebenden Festtag hat bie Lauterbacher Bevölkerung aufs neue bewiesen, baß sie einig unb geschlossen hinter der Regierung und ihrer Führung steht. Wißmar. < Wißmar, 1. Okt. Der Stützpunkt ber NSDAP. Wißmar hatte unter ber Leitung seines unermüblichen unb eifrigen Stützpunktleiters Pg. Haibach unb bes Ortsbürgermeisters Pg. Best sein Bestes gegeben, um ber Erntedank- f e ft f e i e r in Wißmar zu vollem (Erfolge zu Der- helfen. Nicht minder hatte die Bauernschaft mit Liebe unb Hingabe an ber Ausgestaltung bes Festzuges mitgearbeitet. Fist alle Ortsbürger hatten chre Häuser reichlich mit Fahnen, Blumen unb" grünen ©eroinben geschmückt. Trompetensignale eröffneten am Sonntagmorgen das Erntedankfest. Die Rede des Reichsministers Dr. Goebbels wurde von ber Bevölkerung auf bem Abolf-Hitler-Platz mitangehört. An bem Festgottesbicnst, bei bem ber Kirchenchor mitroirtte, nahmen alle Vereine geschlossen teil. Desonbere Aufmerksamkeit erweckte Dabei bie SA. Wißmar, bie wie eine Mauer um ihre neue Fahne ftanb. Pfarrer Trauthig ermahnte in einbringlichen Worten bie Gemeinde zum Loben unb Danken für ben Segen des Herrn. Den Höhepunkt des Festtages bildete der Fest- z u g, an bem jung unb alt teilnahm. Begeisterung unb Freube leuchtete aus aller Augen, unb großer Jubel brach aus, als bie Festreagen erschienen, benen zwei reichgebänberte Früchterkänze an lar> ger (Erntegabel burch Frauen unb Mäbchen voran- getragen würben. Die Festwagen zeigten in finniger Weise borge« stellt alle Zweige Der Lanbwirtsckaft. Da sah man ben Werbegang vom Saatkorn vis zum täglichen Brot. Dem Pflug folgte ber Säemann im Leinenkittel unb blauer Arbeitsschürze: hinter schweren vollen Aehren folgten Schnitter unb Schnitterinnen in bäuerlicher Tracht. Der Erntewagen führte alle Felbfrüchte unb Felderzeugnisse mit. Auf einem anderen Wagen stellte man die Verarbeitung bes Mehles zu Teig unb Brot bar. Bäckerburschcn trugen Brot unb echten Wihmarer „Pekekuchen" hinterher. Beim Zwetschenmuskochen sah man „Wiß- marcr Hoinknose". Neben ber Mostkelter ftanb ein Maschinen finb betriebsfähig aufgestellt, unb die verschiedenen Typengießmaschmen, Setz- und Druck- maschinen werden vorgeführt. Die beiden oberen Geschosse bes „Römischen Kaiser* finb bazu bestimmt, bas Andenken an den größten von Mainz zu ehren, sein Werk zu zeigen und seine unmittelbare Auswirkung zu veranschaulichen. Was aus (Butenbergs Zeit erhalten ist unb auf ihn selbst Bezug hat, ift ja nur wenig: es finb nur ein paar Urkunden. Aber die Menge der ausgestellten Drucke, die aus ber Zeit vor 1500 herüyren, und nach ben ßänbern ihrer Herkunft angeorbnet sinh, vergegenwärtigt ben Siegeszug, ben die „schwarze Kunst" sofort nach ihrem Erscheinen burch die zivilisierte Welt antrat. Oer Affe, der das Rauchen nicht lassen konnte. Bubu, ber lchwarzgesichtige Schimpanse bes Lon- boner Zoos, hatte burch seine Leidenschaft für bas Rauchen kürzlich beinahe schweres Unheil ange» richtet. Trotz bes sehr beutlick angebrachten Verbotes, ben Insassen bes Affenhauses Tabak in irgenbeiner Form zu verabreichen, erhielt Bubu von einem Besucher eine brennende Zigarre. Der Schimpanse, ber zwar in bie Genüsse des Rauchens eingeroeiht ist, wußte aber nichts von ber Gefahr, bie barin besteht, wenn man einen brennenben Stummel ins Stroh wirst. Er tat bie», unb bie Flammen züngelten bereits empor, als glücklicherweise noch ein Wärter Darauf aufmerksam würbe unb mit bem Löschapparat ein Umsichgreifen ber Flammen verhinderte. Bubus Rauchsucht ist ein Problem, mit dem sich die Direktion des Zoo» jetzt ernsthaft beschäftigt. (Er war nämlich, bevor er in bas Affenhaus kam, in einer Familie, in ber ihm bas Rauchen gestattet würbe. So hatte er sich ben Konsum von fünf Zigaretten täglich angewöhnt. Die Beamten des Zoos aber halten das Zigarettenrauchen für Affen aus verschiedenen Gründen für unangebracht, und ba ihm bas geliebte Kraut versagt würbe, so legte sich Bubu auf» Betteln. Da ber Anblick eines rauchenben Schimpansen stets bas Interesse ber Besucher erweckt unb außerbem sich auch noch an ber Tür bes Affenhauses eine große Photographie eines Affen definbet, bie auf diese (Eigenart bes Bewohners hinweist, so bekommt Bubu immer wieder Zigaretten von feinen Bewunderern unb ist schon häufig danach krank ge» worden. Die Verwaltung beabsichtigt daher, ihm täglich ein bis zwei Zigaretten verabfolgen zu lassen, die er in Gegenwart des Wärters rauchen barf. Zu biefer Zeit kann bann ber rauchenb» Schimpanse berounhert werben. ****», M Ä Mä. * wH Ä ■?hottiAu. bem >. bi! l;eMt ^eQrnitnfo*(l9e,nb' lesmol § " Altar •S M klein n für an eQn- den, «n btr £ !uhren äS®* -L-L ---D b SrtiriJ1 fachen Ws* als it buÄllI r- *» gewiesen, ba§ otr “tfitrung unj « btt unter der Leituv gen StützpunktleiK isburgermtiiters b > der 6rnlebanh >llem Erfolat ju w le vautrnschch nd Gestaltung bes Fest, le Drtsbürger hatten ihnen, Blumen und - Trompetensignale er» «s krntebanksest. Die Toebbels mürbe :m Ldols-Wer-Platz »bienst, bei bem her n alle Vereine ge« Merksamkeit emeckte wie eine Mauer um rrer Irauthig er- lorten bie Oemeinbe Den Segen bes Herrn, les bildete ber Fest« tilna^m. Begeisterung ' Äugen, unb großer tftoagen trfd)ienen üchterkäM \ar wh Mdchrn voran- ufgeftettt, unb bienet« » Fetz» unb Druck- : Die beiben oberen i'r* sind dazu bestimmt, ; von Mainz zu ehm int unmittelbare Lis Bas aus Gutenbergs i selbst Bezug W i paar Urlauben. Äh Drucke, bie aus ber »Mden.Lu^rn x vergegenwärtigt den " ’S Wt M ?#« »tt * (inniger Meise bärge« irtschast. Da sah man m bis zum täglichen Säemann im Leinen« irje; hinter schweren er unb Schnitterinnen mlewaaen führte alle le mit Lus einem an« Sie Verarbeitung bes ir. Jäckerburschcn tni« rer „Pegekuchen' hm« rchcn sah man „Miß' r Mostkelter ftanb cm )tinU. er tat ^''Wilcher. 75s&2 tm UmfiÄ m ein >-r«k^ bevor er m . näml'ch. DeDb(I ihm r ,r sich den Zn lagt ch B aretten. hallen byntien P1 AM Obecheffen ii \l .< der das gebührt I schließenden rschönen I einem Sieg finden. Kreis 2llsscls. ßzügige Hilfe für die Voll, md den Rennsport hat das preußisch« Eine g r o Minuspunkte. Den Abschluß des Sonntags bildete eine kurze Besichtigung durch den Bannführer und der an- ..L..i Siegeroerkündigung, dis mit Sieg-Heil auf unseren Führer endete. b l u t z u ch t und______ ... . _ Ministerium des Innern für dis nächst» Rennsaison zugesichert. Vor allem soll auch der Renn» betrieb unter ollen Umständen gesichert kvrrds» Große Sporwetllämpse des Deulschen Arbeitsdienstes der ASSAP. in Wiesbaden SJi.-'fpoit Werbeabend und Sportfest der Hitler- Jugend in Großen-Buseck. Kreis Vievenkopf. £ Krumbach, 3. Okt. Lehrer Netz, der bU hiesige Lehrerstelle seit 1. Juni d. I. versah, hat uns in diesen Tagen verlassen, da er der Regierung in Königsberg überwiesen wurde. Im Interesse unse- rer Schule wäre es zu wünschen, wenn die Stelle, die seit 1. April durch Vertreter besetzt war, wieder einen endgültigen Inhaber erhalten würde. X Gladenbach, 3. Okt. Dos A r b e i t s. d i e n st l a g e r d e r N S D A P., G a u H e s s e n. Nassau - Süd wird nunmehr verlegt, da es die Gemeinde Gladenbach ablehnte, einen Neubau zu errichten. Das seitherige Lagerhaus, die Müllersche Fabrik konnte den Ansprüchen nicht mehr genügen, da das Gebäude undicht war und bei Nachtfrösten viele Krankheitserscheinungen auftraten. Der Hitler- türm erfreut sich eines lebhaften Besuches. Das finanzielle Ergebnis des ersten Eintopf-Sonntags in Frankfurt. WSN. Frankfurt a.M., 4. Okt. Wie uns mitgeteilt wird, sind die Sammlungen aus den E in« topf-Ersparnissen in den Wirtschaften und und Haushaltungen so gut wie beendet. Es konnten Ibis jetzt rund 52OOO Mark gesammelt werden, doch dürfte sich diese Summe nach dem endgültigen Abschluß der Sammlung auf 55000 Mark erhöhen. Als erste Kundgebung der Hitler-Jugend tm Unterbann 116/2 veranstaltete dieselbe in Großen- Buseck einen Werbeabend. Punkt 20.30 Uhr mar- schierte die Hitlerjugend in den vollbesetzten Saal der Wirtschaft „Zur Germania" ein, wo sie von den Anwesenden, die sich von ihren Sitzen erhoben hatten, mit dem Hitler-Gruß begrüßt wurden. Ober-Schmitten, 3. Okt. Auf Einladung des Zellenleiters Rud. Kirchhof versammelten sich in den Abendstunden des 2. Oktober bie Dorfbewohner auf dem hiesigen Turnplatz, um den Geburtstag des Reichspräsidenten zu begehen, und eine Hindenburg-Etche zu pflanzen. SA., HI. und Jungvolk von E i ch e l s - darf und Ober-Schmitten unter dem Kommando von Sturmführer Rau (Eichelsdorf) über- brachten dabei eine kunstvoll ausgefuhrte Ernte- kröne, die in der hiesigen Schule Aufstellung findet. Nach Ansprachen von Zellenleiter Kirchhof, Pfarrer Müller (Eichelsdorf) und Lehrer I. Diehl (Ober-Schmitten) wurde im Scheine der mitgeführten Lampions die stattliche Eiche gepflanzt und von Bürgermeister Mantel in die Obhut der Gemeinde übernommen. Eine Hi tse reiche soll in aller Kürze in unmittelbarer Nähe Aufstellung den. Heber 32 Jahre stand er in vorbildlicher Treue und Pflichterfüllung der Gemeindekasse des Amtes vor. Während seiner langen Tätigkeit hat er sich in allen Gemeinden des Amtes großes Vertrauen erworben. Aus Anlaß seines Scheidens aus dem Dienst fand im Bürgermeisteramt eine schlichte Ab- chiedsfeier statt. Beigeordneter Ortsbürgermeister Langsdorf sprach dem Scheidenden den Dank des Amtes und der Gemeinden für die aufopfernde Tätigkeit und Treue im Dienst aus und überreichte ihm als Zeichen der Dankbarkeit ein Bild des Reichskanzler Adolf Hitler. Im Namen der Beamten und Angestellten des Amtes sprach Amtsober- ekretär Sänger. Der frühere erste Beigeordnete res Amtes, B o r ck - Hörnsheim, gedachte des Jahres, in dem der Rentmeister in fein Amt eilige« ührt wurde. Ortsbürgermeister Schmidt- Klein- rechtenbach sprach dem Scheidenden im Namen der Bürgermeister Dank aus. Rentmeister Karl dankte mit bewegten Worten für die ihm zuteil gewordenen Ehrungen. Mit einem „Sieg-Heil!" auf den Dolkskanzler Adolf Hitler wurde die kleine Feier geschlossen. ll. Nieder-Ohmen, 2. Okt. Am Samstagabend sand hier im Saale von Ziegenhain eine Versammlung ber Ortsgruppe Nieder. Ohmen der NSDAP, statt. Amtswalter Hermann Kratz jun. begrüßte die erschienenen Mitgli"der, die SA., Hitler-Juaend, BDM. und die NSBO.-Mitglieder, insbesondere Kreis-Propa- gandaleiter Pg. Geys er. Nach dem gemeinsamen Ge ana eines Kampfliedes forderte Ortsgruppenführer Otto Erb die Versammlung auf, eine Minute stillen Gedenkens dem verstorbenen Pg. Ludwig W ihn er zu widmen. Hieraus folgte das Lied vom guten Kameraden. Ortsgruppenfuhrer Erb ernannte den Pg. Hch- Rühl (Ilsdorf) zum Ortsgruppenführer für das Winterhilfswerk und den Pg. Georg R i ch b e r (Nieder-Ohmen) zum Blockwart. Danach wurde einer Anzahl Partei- aenossen das Parteibuch überreicht. Ortsgruopen- führer E r b forderte sie auf, dem Führer die Treue so zu halten wie seither. Sodann hielt Kreis-Propa- gandaleiter G e y s e r eine längere Ansprache, m per er besonders auf große deutsche Vorbilder hinwies. Am Schluß seiner Rede wurde von der Versammlung spontan das „Horst-Wessel-Lied" gesungen. Im weiteren Verlauf der Versammlung sprach^der Ortsgruppenführer noch über organisatorische prägen. Mit einem dreifachen „Sieg-Heil" auf Reichs- räfibent von Hindenburg und den großen Führer wurde die Versammlung geschlossen. Kreis Lauterbach. ^.Lauterbach, 4. Okt. Der K r i e g e r o e r . ein Lauterbach hat es sich nicht nehmen lassen, durch eine schlichte Feierstunde des Geburtstages des Reichspräsidenten, Generalfeldmarschalls von Hi n - benburg zu gedenken; des Mannes, dem das deutsche Volk so viel zu verdanken hat, der mit seinem treuen Mitarbeiter, dem Reichskanzler, der Garant ist für deutsche Einigkeit unb Starke. Die Kampfformationen und die Vereine veranstalteten zuerst unter der Mitwirkung der SA.- und der Stahlhelmkapelle einen Umzug bis zur Turnhalle, um dort gemeinsam und unter Anteilnahme der ganzen Bevölkerung des greifen Feldmarschalls an seinem 86. Geburtstage des Weltkrieges zu gedenken. Nach dem Fahneneinmarsch sang der Mannergesangverein 1900 zwei dem Sinn des Abends angepaßte Chöre. Ein Huldiaungsgedicht, durch Herrn P l o - j e tz vorgetragen, leitete die Feier em. Im Anschluß daran sprach dann der Führer des Kriegervereins Herr L ö ch e l über den Werdegang und das Leben Hindenburgs und feierte ihn als den getreuen (Sne» Hardt der deutschen Nation. Seiner und des Volkskanzlers Adolf Hitler wolle man m dieser S unde gedenken unb ihnen, so führte der Redner abschlie- ßend aus, aufs neue die Treue schworen. Begeistert stimmten die Teilnehmer in bas dreifache „Sieg- Heil" ein unb sangen spontan das Deutschland, unb bas Horst-Wessel-Lind. Turnerische Vorführungen, Gesangs- unb Musikvorträge verschonten die Feier. preuhen. Kreis Wetzlar. O Grohrechtenbach, 4.Ott. Amtsrentmei- fier Ka rl ist dieser Tage aus seinem Amte geschie- Unterbannführer Wilhelm S ch n e i b e r eröffnete bie Kundgebung mit kurzen markigen Sätzen und begrüßte den Hauptreferenten bes Abends, Pg. Ruder, die Oberbannführung und die Bannsüh- rung, sowie die zahlreich erschienenen Eltern. Es folgten einige Musikstücke, gespielt von der Busecker SA.-Kapelle und ein Gedicht „Tritt — gefaßt". Sodann erteilte der Unterbannsührer dem Oberbannschulungsleiter Pg. Ruder das Wort. Pg. Ruder schilderte in fast einstündiger Rede die Stellung der Hitler-Jugend im alten System und im Kampf um die Macht, das Verhältnis zwischen Staat und Jugend im alten Reich und das Verhältnis zum neuen Reich. Weiter sagte er, daß in einem ordentlichen Staat die Regierung die Ausgabe der Jugend unbedingt erkennen müsse, was früher nicht der Fall war. Der Redner beendete seine mit lebhaftem Beifall aufgenommenen Ausführungen mit einem Ge- löbnis zu Führer und Vaterland. Eine Jungmädelgruppe führte anschließend den „Froschkönig" auf, ein Stück, das mit großem Interesse verfolgt wurde. Größte Aufmerksamkeit fanden fodann die turnerischen Darbietungen Turnerabteilung der Hitler-Jugend Gr.-Buseck am Barren und am Pferd. Unterbannführer W. Schneider sprach Schlußwort, in der Hoffnung, daß die Eltern aus diesem Abend ersehen haben, was in der Hitler- Jugend geleistet, gelernt und getrieben werde und wofür sie im Kampf stehe. Besonderer Dank r“1“ auch der SA.-Kapelle, die den Abend oers , Zentner Roggen. Frankenbach. £ Frankenbach, 3. Oft. Unsere Gemeinde begann das E r n t e b a n t f e ft mit einer religiösen Feier im Freien, bei ber ber Ortsgeistliche und der Prediger der freien evangelischen Gemeinde Ansprachen hielten und die Chöre beider Richtungen mitwirkten. Im Hauptgottesdienst zogen die Konfirmanden, eine Erntekrone und Blumensträuße tragend, mit dem Geistlichen unter Orgelspiel in die Kirche ein. Die Schulkinder trugen durch Wort und Gesang zur Verschönerung des Gottesdienstes -bei. Den Umzug am Nachmittag eröffnete die Erntekrone, die vorangetragen wurde. Ein schönes Bild boten hier die mit Kränzen und Blumen geschmückten Kinder, die allerlei reich verzierte Erntegeräte und gefüllte Körbchen trugen. An den Umzug schloß sich die Uebertragung der Reichssendung an. Der Posaunenchor verschönte den Tag durch seine Darbietungen. Weidenhausen. X Weidenhausen, 3. Oft. Auch in unserer Gemeinde wurde der Erntedankfest tag in würdiger Weise begangen. Am Morgen fand ein Feldgottesdienst auf bem alten Friedhof statt. Pforrer Fischer wies in seiner Predigt darauf hin, baß man bei bem reichen Erntesegen bieses Jahres auch an arme Volksgenossen in ber Stadt denken und praktisch' Volksgemeinschaft üben solle. Am Nachmittag bewegte sich ein großer Festzug durch die Straßen mit zahlreichen Erntewagen und schönen Trachtengrupven, die allgemeine Bewunde- rung hervorriefen. Am Abend sand man sich am Radio zusammen, um die Uebertragungen vom Bückederg zu hören. Erdhausen. X Erdhaufen, 3.Oft. Unter großer Beteiligung der Bevölkerung unseres Ortes wurde am Sonntag hier das Erntedankfest gefeiert. Die Straßen und Häuser waren allenthalben festlich geschmückt. Die Bevölkerung bewies erneut, daß sie sich ber Sache des Führers Adolf Hitler eng verbunden fühlt und gewillt ist, am Aufbau bes Dritten Resches mitzuarbeiten. Landkreis Gießen. * Lollar, 4. Okt. Heute feiert Rektor i. R. Karl I Sehrt in bester körperlicher Gesundheit und geisti- I ger Frische seinen 8 0. Geburtstag. Seine erfte Lehrerstelle versah er in Ulrichstein. Danach war er 21 Jahre in Maulbach (Kr. Alsfeld) tätig. Don 1898 bis 1904 lehrte er in Ruttershausen. Von 1904 ab wirkte er ununterbrochen an der mehrklassigen Schule unserer Gemeinde, zunächst als Lehrer, dann als Hauptlehrer und später bis 1922 als Rektor. Im 68. Lebensjahr trat er 1922 in den wohlverdienten Ruhestand. Als Anerkennung seiner ersprießlichen Tätigkeit als Erzieher wurde er unter der alten Regierung in Deutschlands großer Zeit mit dem Ritterkreuz 2. Klasse ausgezeichnet. Die gesamte Einwohnerschaft wünscht dem ehrwürdigen Herrn einen weiteren schönen Lebensabend tm Kreise seiner Angehörigen. y. Ruttershausen, 3. Oft. Gestern abend versammelte sich der hiesige Kriegerve re in mit den jungen SA.-Kameraden zu einem einfachen, kameradschaftlichen Zusammensein im Der» einslokal zur Feier des Geburtstages unseres geliebten Reichspräsidenten v. Hindenburg, der ich mit Recht kostspielige, rauschende Festlichkeiten verbeten hatte. Ansprachen und das Singen vaterländischer Lieder ließen den Abend schnell vergehen. Kreis Büvinqcn. Nidda, 2. Oft. Der Gemeinderat beschloß in einer jüngsten Sitzung für bas Kalenderjahr 1934 eine Hundesteuer von 8 Mark pro Hund zu erheben. Der mehrfache Hundebesitz soll nicht besonders verteuert werden. Zur Unterbringung von asozialen Mietern will man zwei Notwohnungen erstellen. Das in Aussicht gestellte staatliche Baudarlehen für bie Erbauung von Behelfswohnungen und zwar von 1000 Mark pro Wohnung, hält man nicht für ausreichend. Der Gemeinderat lehnte wiederholt das An- sinnen der Landeskommunalbank-Girozentrale zu Darmstadt auf Eintragung einer Sicherungshypothek für das früher gewährte Darlehen ab. Weiter stimmte der Gemeinderat der Begradigung und R e - gulierung des Flutbachs im Wege bes freiwilligen Arbeitsdienstes zu. Durch diese Maßnahme hofft man ein für alle Male die Stadt Nidda hochwasserfrei zu machen. — Gestern wurde ein junger hiesiger Mann in bas Konzentrationslager nach Osthofen gebracht, nachdem er bereits vor einiger Zeit in Gießen verhaftet worden war. — Die evangelische Kirche beabsichtigt im Rahmen bes Ar- beitsbefdjaffungsprogramms eine neue D r a e I für die Kirche anzuschaffen, die mit über 10 000 Mark veranschlagt wird. Die Kosten müssen anteilmäßig von den Kirchspielsgemeinden getragen werden. Am 7. und 8. Oktober 1933 findet in Wiesbaden ein großes Sporttreffen bes Deutschen Arbeitsdienstes statt, auf dem die Werkfoldaten aus bem ganzen Gebiet bes neugebildeten Arbeitsgaues 25, Sitz Wiesbaden, in stischem, friedlichem Wettstreit ihre durch Arbeit unb Sport gestählten Kräfte messen wollen. Das Sporttreffen in Wiesbaden soll keine Rekordleistungen schlechthin Herausstellen, sondern vielmehr an den guten, möglichst einander gleichwertigen höheren Durchschnittsleistungen der teilnehmenden Sportler den Beweis erbringen, daß die sportliche Betätigung, wie sie nach dem Er- zühungsplan des DAD. betrieben wird, den rechten Weg geht und zum Erfolg führt. Sportliche Betätigung und Ausbildung ist nur als ein Teilgebiet innerhalb der Erziehungsaufgaben zu betrachten, die der Arbeitsdienst zu leisten hat. Deshalb betreiben die Arbeitsdienstler nicht den Sport, um Rekordleistungen ju erzielen; denn die Erziehung im DAD. will ja bewußt eine einseitig übersteigerte Ausbildung der körperlichen oder geistigen Kräfte eines IHen- schen vermeiden, dagegen aber den harmonischen Ausgleich zwischen Körper und Geist bei dem neuen deutschen Menschen anstreben. Aus dieser Einstellung zum Sport ergibt sich bas neue Gepräge der Sportwettkämpfe der national- sozialistischen Werksoldaten: Die straff disziplinierte Durchführung der geplanten Kämpfe, die Wertung der Kampflelstungen und vor allem bie Vielseitigkeit und Gestaltigkeit der Kämpfe. Die Hauptkampftage sind Samstag, 7.Oktober, und Sonntag, 8. Oktober, an denen die leichtathletischen Wettkämpfe auf dem Sportplatz Kleinfeldchen in Wiesbaden ausgetragen werden. Ausgeschrieben find Läufe von 100, 400, 1500 und 10 000 Meter, ferner Hoch- und Weitsprungwettbewerbe, Steinstoßen, Kugelstoßen und Handballkämpse. Großes Interesse wirb ein Drei- kampf finden, der aus 100 Meter-Lauf, Weit- fprung und Kugelstoßen besteht und von Mannschaften zu je vier Mann bestritten wird, von denen jeweils die drei besten Leistungen gewertet werden. Es folgen im Programm ein Radfahren über 20 Kilometer und ein Gepäckmarsch über 25 Kilometer mit 25 Kilogramm Sela ft u n g, zu denen Mannschaften in Stärke von je sechs Mann statten, von denen für die Wertung mindestens vier Mann geschlossen durchs Ziel müssen. Zudem folgen in der Reihe ber Kämpfe noch eine 10 X lOÖ-Meter-Stasfel, eine 4 X 100- Meter-Staffel unb eine olympische Staffel (800, 200, 400 Meter). Am Samstag findet um 8 Uhr noch ein Kleinkaliberschießen der Sportfreudigen statt, für bas ebenfalls bestimmt zu erreichend» Mindest- hals. Die Kundgebung schloß mit dem Gesang bed Horst-Wessel-Lieoes. Am Sonntagmorgen fanb in Großen-Buseck ein Hitler-Jugend-Tref fen statt, in besten Mittelpunkt bas Sportfest des Unterbannes 116/2 stand. Aus dem ganzen nördlichen Teil unseres Heimatkreises waren die braunen Jugendkolonnen nach Großen-Buseck. gekommen, um sich im sportlichen Wettkampf zu messen. Das Sportfest wurde mit einer Besichtigung des Unterbannes durch den Oberbannführer emgeleitet. Außerdem weilte der Bannführer R. Buß mit dem Bannschulungsleiter an jenem Morgen unter der Jugend, um geeignete Sportler für das große Hiller-Jugend-Sportfest m Köln auszuwählen. Als erstes fand ein Handballspiel zwischen Unterbann 116/1 und 116/2 statt, das von 116/2 mit 5:3 gewonnen wurde. Die Sieger im Gepäckmarsch mit 10 kg Gepäck bei einer Strecke von 10 km sind: 1. Schar Großen-Buseck 1:25,15 Std., 2. Schar Grünberg 1-26,20 Std., 3. Schar Rödgen 1:28 Std., 4. Schar Allendorf a. b. Lda. 1:29 Std., 5. Schar Treis 1:31,40 Std., 6. Schar Lumda 1:32,15 Std., 7. Schar Stangenrod 1:35 Std. Die Sieger in den sportlichen Setzungen (Hindernislauf, Staffel usw.) sind: 1. Schar Grünberg 9 Minuspunkte, 2. Schar Großen-Buseck 10, 3. Schar Lollar 14, 4. Schar Londorf 28, 5. Schar Treis 29, 5. Schar Rüddingshausen 29, 6. Schar Mainzlar 31, 7. Schar Allendorf a. d. Lda. 32, 8. Schar Stangenrod 39, 9. Schar Rödgen 47 leiftungen vorgeschrieben sind. Anschließend daran Preisschießen, offen für jedermann. Die Reichhaltigkeit des sportlichen Programms, in dem auch werksoldatische Freude und Heiterkeit in lustigen Einlagen nicht fehlen wird, wirb ben Besuchern des Sporttreffens einen Einblick in bas Leben und Treiben ber Arbeitsfreiwilligen geben. Die Teilnehmer aber sollen und werden an diesem Sportfest in Wiesbaden erneut das große Erlebnis der Gemeinschaft mit nach hause nehmen und neuen fiampfesmut und neuen Lebenswillen aus dieser Deranftaltung für das schwere Derk ihrer Selbslerziehung schöpfen. Für die musikalische Umrahmung der Sporttämpfe werden Musikzüge bes 2lrbeitsbienftes sorgen, bie aus den Reihen der Arbeitsdienstler zusammengesetzt sind. Am Sonntag findet ein großer Vorbeimarsch der grauen Werksoldaten bes Arbeitsgaues 25 vor ihren Führern statt, ein ganz ungewöhnliches Bild, das in seiner Erstmaligkeit große Begeisterung auslösen wird. Kurze Sportnotizen. William Tilden, der sich in seine amerikanische Heimat begeben hat, wird bereits im November wieder nach Europa kommen und Spiele in Prag, Berlin und London austragen. Im Frühjahr begeben sich die Amerikaner zusammen mit Henry Cochet wieder nach den Staaten. Eine Flughöhe von 13 631 Metern erreichte der französische Flieger Lemoine bei seinem kürzlichen Rekordversuch, wie jetzt die amtliche Prüfung der Meßapparate ergeben hat. DerTorwart der Münchener Bayern, Karl Haymann, ist wegen Tätlichkeit mit Wirkung vom 23. September ab vom Fachwort bes Gaues Bayern auf sechs Wochen bisqualifiziert worden. Marcel Thil verteidigte in Paris feinen Titel als Weltmeister im Mittelgewichtsboxen gegen den kubanischen Neger Kid Tunero durch einen klaren Sieg nach Punkten erfolgreich. P a o v o N u r m i hat der Pariser Ladoumögue- Gesellschaft, die ihn für verschiedene Veranstaltungen verpflichten wollte, endgültig eine Absage erteilt. Neue Weltrekorde im Schwimmen wurden aufgestellt von Kiyokawa, dem japanischen Olympiasieger, im 400-m-Rückenschwimmen mit 5:30.4 Min. und von dem Amerikaner James Gilhula iffl 440-Pards-Crawlschwimmen mit 4:48.6 Min. Faß mit Apfelwein, bem tapfer zugesprochen wurde. Der Wagner unb ber Schmieb waren mit ihren Gewerben vertreten. Auch bie Sd)a{-unb Viehzucht war nicht vergessen worben. Drei Mann führten einen mit Blumen und Grün gezierten schweren Vogelsberger Bullen, und auf einem Wagen waren mehrere alte Bauern damit beschäftigt, em Schaf ( zu scheren. Das Ganze stand unter dem Motto: Die ( Landwirtschaft gibt das tägliche Vrot, sie gibt Ar- ; beit, sie ist der Lebensquell des deutschen Volkes, . sie ist das wichtigste Rad im Getriebe der beut- ! schen Volkswirtschaft. j Nach bem Anhören ber Uebertraaung bes Fest- , altes auf dem Bückeberg unb ber Rebe bes Fuh- rers bie leider zeitweise unter großen Storungen litt — ob Sabotage, sei dahingestellt — versam- ' melten sich die Festteilnehmer bei Gastwirt Wolf ,u gemütlichem ungetrübtem Beisammensein, verschönt durch die Gesänge des Gesangvereins Germania. Uno als alte deutsche Tänze gespielt und getanzt wurden, da kam Helle Freude und ftoher Jubel bei der älteren Generation auf. Bald beherrschten sie den Tanzboden, und die schönen alten Trachtenröcke flogen in vollem Schwünge wie vor dreißig Jahren. Mit bewegten Worten schloß spät abends Stützpunktleiter Haibach das volksver- bindende Fest mit einem dreifachen „Sieg-Heil!" auf bas beutsche Volk unb ben Führer. Bieber. * Bieber, 1. Okt. Das hiesige Erntebank- f eft gestaltete sich zu einer erhebenben Feier, an ber sich bie Bevölkerung unseres kleinen Ortes saft restlos beteiligte. Die Feier würbe begonnen mit einem Gottesbien st im Saalbau Scherer. Psar- per Vömel (Robheim) hielt bie Festpredigt. Am Festzug beteiligten sich über 500 Menschen. Sechs mit Erntegaben unb Geräten geschmückte Wagen würben im Zuge mitgeführt. Außerbem beteiligte sich fast ein Drittel ber Teilnehmer, Manner, Frauen unb Kinber in bäuerlicher Kleibung mit Acker- und Gartengeräten. Kriegs- und Arbeits- invaliden nahmen auf Waaen am Zuge teil. Mit einem Tanzvergnügen am Abend wurde die wohl- gelungene Erntefeier gefchloffen. Fellingshausen. -- Fellingshausen, 3. Okt. Am Sonntag zu früher Stunde zog die SA.-Kapelle mit dem Gesang von Kampfliedern durch die Straßen des Ortes. Wenig später versammelten sich dann die Ortseinwohner auf dem Kreuz vor der Kirche, wo ein Lautsprecher aufgestellt war, um die Eröfs- nungsrebe zum deutschen Erntedankfest des Reichsministers Dr. Goebbels zu hören. Stutzpunktleiter K. K r a us k o p f leitete das örtliche Fest mit einer Ansprache ein, in der er u. a. ausführte, daß sich niemand verschließen solle, den Tag des deutschen Bauern so au feiern und zu würdigen, wie man auch den Tag des deutschen Arbeiters — den 1. Mai — gemeinschaftlich feierte. Der (Ernte- banttag solle uns vor Augen führen, baß wir eine Not- unb Schicksalsgemeinschaft barstellen. Gleichzeitig solle ber 1. Oktober mieberum bie Verbundenheit aller deutschen Menschen mit der deutschen Scholle und dem deutschen Bauern zeigen. Der deutsche Bauer werde seine Verbundenheit mit den ärmeren Volksgenossen beweisen, indem er das großangelegte Winterhilfswerk der Regierung tatkräftig unterstützte. Im Anschluß an die Rede des Reichsministers Dr. Goebbels trug der Gesangverein „Concordia" einige Lieder vor. Um die Mittagsstunde begann die Ausstellung des Festzuges auf dem Kreuz. An ber Spitze bes Zuges marschierten brei Hitlerjungen mit der Hakenkreuzfahne unb einem Schild „Dem deutschen Bauern zur Ehr"; es folgte die Musikkapelle, die SA., die Schuljugend, eine Schnittergruppe mit ihren Geräten und anschließend alle Vereine unb Derbänbe unseres Ortes mit ihren Fahnen, sowie bie übrigen Ortseinwohner. Im Zug waren ferner ein Wagen bes Obst- unb Gartenbauvereins mit ben Erträgnissen aus Felb und Garten und ein Wagen, auf dem eine Spinnstube dargestellt war, zu sehen. Der stattliche Zug endete nach dem Marsch durch die festlich ge= schmückten Straßen des Ortes wieder vor der Kirche. Geschlossen nahm man dann am Gottesdienst teil. Nachmittags versammelten sich dann alle Ortseinwohner auf dem Kreuz, um zunächst Musikübertragung und dann die Rede von Reichsminister Darrä unb Volkskanzler Abolf Hitler auf bem Bückeberg zu hören. Nach ber Rebe bes Führers wurde begeistert der erste Vers des Horst-Wessel' Liedes gesungen. Am Abend verlebten die Einwohner von Fellingshausen noch einige srohe Stunden bei Musik unb Tanz. — Die erste Sammlung für bas Winterhilfswerk am Sonntagvormittag ergab 77 05 Mk. in bar, 50 Zentner Kartoffeln und einige Wirtschaft und Weizen lie| Bekanntmachungen des Personalamtes zu zu zu Kriminalsekretär Edmund Da u t zu Mainz. zu Gendarmeriehauptwachtmeister Joseph Hahn zu Zwingenberg. Kriminaloberinspektor Adam Sohn zu Mainz. Kriminalpolizeimeister Adolf Bräutigam Worms. Allgäuer Butter- und Käsebörse. Kempten, 4.Okt. Bei allgemein unveränderter Geschäftslage war auch das Preisniveau nur wenig verändert. Es notierten: Allgäuer Molkereibutter 1. Qualität 125 Mark, 2. Qualität 123, Landbutter 116, Rahmeinkauf bei 43 Fetteinheiten ohne Buttermilchrückgabe 123, Allgäuer Weichkäse mit 20 o. H. Fettgehalt, grüne Ware 22 bis 25, Allgäuer Emmen- thaler mit 45 v. H. Fettgehalt 1. Sorte 70 bis 72, 2. Sorte 65 bis 67 Mark. am 26. September 1933 die Gerichtsreferendare beim Amtsgericht Darmstadt, Dr. Hans Emil Adelung und Erich Guter aus Griesheim b. Darmstadt. Auf Grund des § 4 des Gesetzes zur Wiederherstellung des Berufsbeamtentums vom 7. April 1933 wurden mit sofortiger Wirkung aus dem heffi- fchen Staatsdienst entlassen: am 26. September 1933 der Arbeitsgertchtsdirektor aus dem Kreisdienst: der Verwaltungsamtmann beim Kreisjugendamt Groß-Gerau Adam Rauch; aus dem Vorbereitungsdienst: am 27. September 1933 der Gerichtsreferendar Darmstadt Erasmus Schlapp, Entlassungen. Auf Grund des 2 des Gesetzes zur Wiederher- fiellung des Berufsveamrenlums vom 7. April 1933 wurde mit sofortiger Wirkung aus dem x>or- bereltungsüienft entlaßen; am zl. Sept. 1933 der Gericytsreferendar in Darmstadt K.Prings- heim; aus Grund des § 3 desselben Gesetzes wurden aus dem Borbereitungsoiensi entlassen: am 2b. September 1933 oie Gerichtsreferendarin bei dem Amtsgericht Bingen, Elise Ester Strauß, der Referendar Luowig Guckenheimer aus Darmstadt und der Getichtsreserendar Karl Phil. Jung beim Amtsgericht in Darmstadt. Auf Grund des tz 4 desselben Geseges wurde mit sosorliger Wirkung aus dem Vorbereitungsdienst entlassen: am 2b. September 1933 der Genchts- referendar in Weiskirchen Dr. Leonhard G o - b e l und der Gerichtsreferendar in Langen Robert B a e u m e r t h. Auf Grund des § 4 des Gesetzes zur Wiederherstellung des Berussbeamtentums vom 7. 4. 1933 wurden folgende Beamte mit sofortiger Wirkung aus dem hessischen Staatsdienst entlassen: Polizeihauptmann Heinrich Zuck zu Mainz^ Polizeioberleutnant Joseph Erstfeld und Friedrich Heddäus zu Darmstadt. Lehrer an der Hessischen Landespolizeischule Ludwig Ehrhardt zu Darmstadt. Gendarmerie-Oberinspektor Julius Knaufs zu Darmstadt. Gendarmeriemeister Heinrich W e h r u m zu Höchst im Odenwald. Polizeikommisjar Adolf E m r i ch zu Worms. Polizeimeister Julius Roßkopp zu Bad-Rauheim und Polizeimeister Jakob König zu Worms. Polizeihauplwachtmeister Heinrich Geißler zu Worms, Konrad Müller zu Lampertheim, Hein- (5cf)tt>etnemorff in Gießen. Auf dem gestrigen Schweinemarkt in Gießen standen 132 Ferkel zum Verkauf. Es kosteten: Ferkel, bis sechs Wochen alt, 10 bis 13 Mark, sechs bis acht Wochen alt 13 bis 18 Mark, acht bis dreizehn Wochen alt 18 bis 22 Mark. — Tendenz: mäßig, Uederftand. frankfurter Lchlachtvichmarkt. Frankfurt a. M., 5. Okt. Dorauftrieb: 59 Rinder, 815 Kälber, 315 Schafe, 643 Schweine. Es wurden notiert: Kälber 22 bis 41 Mark, Schafe 16 bis 28 Mark, Schweine 47 bis 54 Mark. — Marktoerlauf: Kälber und Schafe langsam, Schweine mittelmäßig. Frankfurter Getreidebörse. Frankfurt a. M., 4. Okt. Die Getreidebörse lag s e h r still. Die Befestigung ist zum Stillstand rich C o n r a d i zu Mainz, Adolf Re is g i es zu Darmstadt und Friedrich Rippert Darmstadt. gekommen; man übte allgemein Zurückhaltung, doch war die Haltung ziemlich widerstandsfähig. Gerste und Weizen ließen etwas nach, auch Futtermittel blieben nicht voll behauptet. Weizen 195,50, Roggen 161, Sommergerste 182,50 bis 185, Hafer 137,50 bis 140, Weizenmehl, Spez. 0, ohne Auslandsweizen 28,75 bis 29,50, do., ohne Auslandsweizen 27,25 bis 28, Roggenmehl, 0—60proz. Ausmahlung, 23,25 bis 23,50, do., südd. Spez. 0, 23,75, Weizen- kleie 9, Roggenkleie 8,75 RM. (Getreide je t, alles übrige je 100 kg). Polizeioberwachtmeister Emil Hartmann zu Worms, Friedrich Seipp und Heinrich Kohl, beide zu Darmstadt, Karl Martin zu Nieder- Ramstadt, Gottfried Fuchs zu Butzbach, Richard Wagner zu Mainz und Karl Blind zu Butzbach. Auf Grund des § 4 des Gesetzes zur Wiederherstellung des Berufsbeamtentums vom 7. April 1933 wurden mit sofortiger Wirkung entlassen: aus dem hessischen Staatsdienst: am 27. September 1933 der Gerichtsassessor in Darmstadt Andreas Quessel, am 26. September 1933 der Justizinspektor beim Amtsgericht in Darmstadt Ludwig Büttel, der Hilfsgefangenenausseher bei dem Amtsgericht in Dieburg Adam Friedrich W i ck II., der Oberjustizsekretär beim Amtsgericht Reichelsheim i. Odw. Hans H o o s, der Kanzleiassistent beim Amtsgericht Ober-Jngel- heim August Ludwig Pitzer, der Kanzleiassistent beim Amtsgericht Groß-Gerau Johann Jacob Georg Klenk, der Hessische Notar in Michelstadt Otto Wolf, der Gerichtsvollzieher in Groß-Umstadt Ludwig Metzger, der Werkmeister bei der Landes-Heil- und Pflegeanstalt „Philippshospikal" bei Goddelau Philipp Ulrich, die Pfleger in Goddelau, Philipp Brunner, Emil Bauer, Philipp Schäfer II., Peter Wilhelm, Georg Schlöritk, Georg Müller, Wilhelm En gelter, Wilhelm Kohlbacher und Johann Keil, der Gefängnisoberwachtmeister in Langen Jakob Benz, der Justizsekretär in Darmstadt. Wilhelm Karl Schäfer, der Aushilfsamtsgehilfe beim Amtsgericht Mörstadt Karl Rocker II., der Gerichtsvollzieher beim Amtsgericht in Butzbach Ulrich Saß; Aktienbräu (54,50, —2,50 o. H). Don Großbanken gaben DD-Bank und Dresdner Bank erneut je 0,50 o. H. auf 42,50 bzw. 35 nach. Die festverzinslichen Werte lagen auf der ganzen Linie fester und teilweise auch lebhafter. Besonders Kommunal-Obligattonen blieben gesucht und lagen von 0,50 bis 1,50 v. H. höher. Ferner zogen Gold- und Liquidationspfandbriefe von 0,50 bis 1,25 o. H. an, Meininger Hyp. Liquid, plus 1,59 v. H. Don Länderanleihen gewannen Hessen Dolks- ftaat 1 o. H., Stadtanleihen stellten sich ebenfalls meist 1 v. H., 6 (6 v. H.) Frankfurter (67,75, + 1,75 v. H). Don Industrie-Obligationen lagen Farben- Bonds 1,50 v. H. schwächer, Siemens im selben Ausmaß fester. Don fremden Werten blieben Anatolier fest, und auch einzelne Schweizer Werte lagen weiter fest. — Tagesgeld war zu 3,75 v. H. erneut leichter. Exportvaluta 23,25 (gestern 24). Abendbörse: geschäftslos. Die Abendbörse lag fast vollkommen geschäftslos, da von der Kundschaft keine Orders Vorlagen und die Zurückhaltung der Kulisse durch die sich wider- sprechenden Meldungen über die Währungsfrage in USA. verstärkt wurde. Der Quartalsbericht der IG. Farbenindustrie vermochte auch heute abend keine Anregung zu geben, so daß selbst die Farben- Aktie nur etwa gehalten war. Im übrigen lagen die Berliner Schluhkurse ziemlich unverändert. Renten lagen ebenfalls sehr still, doch gut behauptet. Goldpfandbriefe und Kommunal-Obligationen sowie Stadtanleihen waren meist weiter befestigt. 11. a. notierten: Neubesitz 11,35, Altbesitz 79,75, Schutzgebiete von 1914 7,60, Reichsbank 141, Buderus 64,5, Gelsenkirchen 45,5, Rheinstahl 73,5, AEG. 17,60, IG. Farben 115,25 — 115 — 115,13, Holz- mann 55,5, Lahmeyer 114, Reichsbahn-DA. 99,75. ZG.-Iarbenindustrie im dritten Bierte.jahr 1933. Die günstige Entwicklung des Geschästs hat nach dem Bericht der IG. Farbenindustrie AG., Frank- iurt a. M., im dritten Vierteljahr weiter angeyalten. Im Inland wirkten sich die Maßnahmen der Regierung zur Arbeitsbeschaffung und zur Gesundung der Wirtschaft günstig aus und haben bei einer Reihe der Produkte der Gesellschaft zu einer Erhöhung der Umsatztätigkeit und zu einer Der- mehrung der Produktion geführt. Auch für die Zukunft erwartet die Gesellschaft einen fördernden Einfluß dieser Maßnahmen auf ihre Arbeiten. Im Exportgeschäft waren die Verhältnisse unverändert. 3m einzelnen stellt sich die Entwicklung bei den verschiedenen Sparten der Gesellschaft wie folgt dar: Die Geschäftslage auf dem Farbenmarkt zeigt gegenüber dem zweiten Vierteljahr 1933 keine wesentlichen Aenderungen. In Chemikalien hielt sich der Umsatz nach dem bisher vorliegenden Auftragseingang auf der gleichen Höhe wie im zweiten Vierteljahr 1933. Das bedeutet, verglichen mit dem dritten Vierteljahr 1932, eine wesentliche Vergrößerung. In Düngerstickstoff wurde in Anpassung an die Absatzschätzung für das Düngejahr 1933/34 die Produktion annähernd auf der gleichen Höhe gehalten, wie im zweiten Vierteljahr 1933. Der Absatz an Stickstoff-Düngemitteln hat, soweit sich das bisher übersehen läßt, gegenüber dem gleichen Zeitraum des Vorjahrs eine geringe Zunahme erfahren. Die Benzinproduktion wurde gegenüber dem 2. Vierteljahr 1933 wieder etwas gesteigert. Hierbei nimmt besonders der Anteil, der unmittelbar aus der Braunkohle gewonnen wird, ständig zu. Das Geschäft in Pharmazeutika und Pslanzeusihutz- mitteln hat, soweit der Binnenmarkt in Frage kommt, eine nicht unerhebliche Belebung erfahren. Bei Photographika zeigen die letzten drei Monate sowohl im Inland, als auch im Ausland gegenüber den vorangehenden drei Monaten die übliche Saisonbewegung. Im Viscose-Kunstseidegeschäft hielt sich der Umsatz auf ungefähr gleicher Höhe wie in den Vormonaten des zweiten Vierteljahres 1933. Für Diftrafafer und Acetat Kunstseide zeigt der Gesamtumsatz sowohl im Vergleich zu dem der Dor- quartafsmonate als auch zu dem des gleichen Zeitraumes des Vorjahres eine gute Steigerung. Die Gesellschaft wird über ihre Bemühungen auf dem Gebiet der Arbeitsbeschaffung insbesondere im Hinblick auf die bevorstehenden Wmtermonate, demnächst ausführlich berichten. Frankfurter Börse. Millagsbörse: Aktien schwächer. Renten fest. Frankfurt a. M., 4. Okt. In Ermangelung nennenswerter Anregungen, sowie Orders der Kundschaft eröffnete auch die heutige Mittagsbörse in kaum zu überbietender Geschäftsstille. Die Kulisse übte aus den bekannten Ursachen weiter Zurückhaltung. Die Umsatztätigkeit war weder am Aktien-, noch am Rentenmarkt befriedigend, doch war die Haltung des letzteren durchaus freundlich. Don gewisser Anregung war hierbei neben Anlagekäufen des Publikums nach dem Kupontermin auch die Erwartung, daß die Reichsbank anläßlich der BJZ- Sitzung am 9. Oktober die Genehmigung für freie Mark/politik erhalten werde. Recht fest .lagen von den variabel gehandelten Renten Neubesitzanleihe mit 11,50 (+ 0,25 o. H.) und späte Reichsschuldbuchforderungen mit 83,50 (+ 0,38 v. H), während die Altbesitzanleihe sehr ruhig und mit 79,90 unverändert lag. Die Aktienmärkte waren stark vernachlässigt und von wenigen Ausnahmen abgesehen, ergaben sich jedoch gegenüber der Abendbörse nur Veränderungen um Bruchteile eines Prozentes. Weiter schwach lagen Siemens mit 143,50 (— 2,25 v. H ), nachdem sie schon gestern abend 1,75 v. H. verloren hatten, ferner Deutsche Erdöl mit 94 (— 2 v. H.). JG.-Farben eröffneten mit 115,75 v. H. unverändert. Reichsbank, Montan- und Derkehrswerte waren knapp gehalten, dagegen konnten sich die Mehrzahl der Elektroaktien um 0,25 bis 0,50 v. H. befestigen. Der im Verlaus der Börse bekanntgewordene günstige Quartalsbericht der JG.-Farbenindustrie blieb auf die Stimmung ohne Einfluß, selbst auf die JG.-Aktie, die 0,50 v. H. nachgab und soweit sonst noch Kurse zur Erstnotiz gelangten, lagen sie von 0,50 bis 1 v. H. schwächer, Schuckert gaben um 2 v. H. auf 87 v. H. nach, ferner büßten Rheinbraun 2 v. H., Klöckner und Conti-Gummi je 1,25 v. H. ein. Nur Mannesmann waren 1 v. H. höher (51,50). Das Geschäft schrumpfte auf ein Minimum zusammen. Neubesitzanleihe gaben 20 Pf., späte Schuldbücher 0,13 v. H. nach. Am Kassamarkt lagen Drauereiwerte meist etwas fester außer Mainzer Kriminalhauptwachtmeister Wilhelm Michel zu Darmstadt, Heinrich Weber zu Darmstadt und Johannes Bach zu Darmstadt. Polizeioerwaltungsinspektor Wilhelm K u st e r und Friedrich Köhler, beide zu Darmstadt. Polizei-Derwaltungsodersekretär Karl Holler zu Darmstadt und Georg Schöck zu Heuchelheim. Polizeioerwaltungssekretär Johann Adam Keil, Johannes Lotter und Johannes Lutz, letzte drei zu Darmstadt. bet dem Arbeitsgericht In Darmstadt, Herman« Mueller, der Obervermessungssekretär bei dem Dermessungsn amt Friedberg, Karl Wilhelm Daubertsi Häuser, der Oberpfleger bei der Landes-Heil- und Pflege« anstatt in Alzey, Philipp Fromm. Auf Grund des § 4 des Gesetzes zur Wiederher» fteUung des Berufsbeamtentums vom 7. April 1933 wurden mit sofortiger Wirkung aus Dem hessischen Staatsdienst entlassen: der Dermessungs-Obersckretär Karl Heinrich Lin« ker beim Feldbereinigungsamt Darmstadt, der Oberbausekretär Philipp Jung beim Kulturbauamt Darmstadt, der Vermessungs-Jespettor Otto Simon beim Landesvermesiungsamt Darmstadt. Aus aller Welt. Kriminalkommissar von Einbrechern erschossen. In einer der letzten Nächte wurde im Hardtwald und im Fasanengarten in Karlsruhe eine Razzia durchgeführt, um die Einbrecher, die in letzter Zeit im Schützenhaus und auch sonst in der Umgebung Einbrüche ausgesührt hatten, auszufpüre'n. Die im Fasanengarten eingesetzte Streife, bestehend aus vier Kriminalbeamten, stöberte Denn auch in einem der Pavillons hinter dem Phönix-Stadion zwei Einbrecher auf. Noch ehe der Führer der Streife, Kriminalkommissar Rumpf, zur Festnahme schreiten konnte, traf ihn ein tödlicher Schuß. Der Kriminalassistent K u ch erhielt drei Schüsse, wurde aber nur leicht verletzt. Einer der Täter, Alfred Ott, konnte festgenommen werden, der Haupttäter, der mehrfach vorbestrafte Franz Zwinger, ging flüchtig. Jen Besitz her Verbrecher befanden sich Einbruchswerkzeuge und gestohlene Fahrräder. (Eröffnung der Baden-Badener Spielbank. Im glänzend erleuchteten Prunksaal desBaden- Badener Kurhauses versammelten sich an einem der letzten Abende die ersten Spieler. Anwesend waren u. a. Pressechef Nora11er, Polizeidirektor Naumann, Landrat Tritscheler, Handelskammerpräfident Dr. Kentrup, Bürgermeister Schwedhelm, Kreisleiter Bürt le, Standartenführer Dr. Binswanger und eine Reihe weiterer Persönlichkeiten aus Gesellschaft und Staatsleben. Kurdirektor v. S e 1 a c i n s k i gab einen kurzen Einblick in die Art der Spiele. Punkt 20 Uhr rollte die erste Kugel, geworfen von Apotheker Dr. Rößler, einem Der ältesten Mitbürger BaDen-BaDens, Der noch Das letzte Spiel im Jahre 1872 erlebt hat. Es folgte Dann ein mit allgemeinem Interesse verfolgtes Prvdespiel, während Des Danach von Der Stadt Baden Baden gegebenen Abendessens wiederholte Oberbürgermeister Dr. E l f n e r seinen Willkommensgruß. Er schilderte das frühere Spiel von Baden-Baden und begrüßte es, daß die neue Regierung es ermöglicht habe, in Baden-Baden wieder Den Spielbctrieb einzuführen. — Der Pächter des Unternehmens Paul Salles dankte in französischer Sprache für das ihm entgegengebrachte Vertrauen und machte bann die Mitteilung, daß die Spielbank als erste Stiftung für die Armen der Stadt Den Betrag von 1000 Mark fpenDet. Anschließend wurde der reguläre Spielbetrieb ausgenommen. Die brasilianische Regierung fährt mit dem Luftschiff „Graf Zeppelin". Nach einem bei der Hamburg-Amerika-Linie in Hamburg eingegangenen Telegramm aus Pernam» buco ist das Luftschiff „Graf Zeppelin" am Mittwoch um 10 Uhr MEZ. zu seinem Weiterflug nach Rio de Janeiro gestartet. An Bord befinden sich der brasilianische Bundespräsident Getulio Daraas, der Derkehrsminister Jos6 America, Landwirtschaftsminister Juarez T a v o r a l, der Luftfahrtminister G r i (l o , ferner hohe Militärs. Es ist nicht das erste Mal, daß eine größere Gruppe ausländischer Minister durch ihre Mitfahrt ihr Vertrauen in die unbedingte Sicherheit des Zeppelins bekundet. Daß dieses Vertrauen mehr und mehr Allgemeingut zu werden beginnt, beweist auch die Tatsache, daß die für den 14. Oktober vorgesehene große Dreiecksfahrt ab Friedrichshafen nach Süd- und Nordamerika bereits ausoerkauft ist- Norwegischer Dampfer brennend auf hoher See. Die norwegischen Funkstationen haben von dem norwegischen Dampfer „Roholm", der sich auf der Fahrt von Archangelsk nach England befindet, 80 8-Rufe aufgefangen. Das Fahrzeug ist auf hoher See in der Gegend von Tromfö in Brand geraten und bittet um Hilfe. An Bord befinden sich 25 Mann Besatzung. Infolge der großen Entfr- nung kann Der sofort abgeschickte Rettungsdampfer das brennende Schiff ftühestens nach zweimal 24 Stunden erreichen. Kurszettel her Berliner und Frankfurter Börse. Die hinter Den Papieren angeführten Ziffern geben Die Höhe Der zuletzt beschlossenen DiviDende an. — ReichsbankDiskont 4 o. H., LombarDzinsfuß 5 o. H. Srantfuri a. JH. Berlin IVranffurt a.M. 3erlin Echluß- turd Schluß!. Abend- bärfe Schluß furd Schlugt. Mittag« bSrse Schluß» für« Schluß!. Ldend- bSrse Schlußkur« Schluß!, mittag» bSrft Datum 3.10. | 4.10. 3.10. 4.10. Datum 3 -10. 4.10. 3.10. 4.10. «% Deutsche Reichbanleihe v. 1927 «% et>f m.7% Tt.tHcidjdaiil.tf. 1929 6Vi% young.flnlcibe von 1930 .. Deutsche i?lnl.,Ablos..Lchuld mü Aullos.-Rechtrn ............. teigl. ohne tiu6lo|..£Rcd)te...... •% ebem.8% Hess. Bollsftaai 1Ö291 (rüHahlb. 102%)............ 6% Hell. Canbelbanl Darrn Nabt Solb )H. 12.................. 6Vi% Hell Lanber^Hypoihelen» dank Darmftabt Liaui......... vberhessen Provinz-Anleihe mü Auslol.-Rechtcn ............. Deutsche Komm. Sammclabl. An- leibt Serie 1 mit AuSlos.-Rechten 6% eben,. 8% grants. Hop -Bant Golbpse. 15 untünbbar bU 1935 •% ebem. 7% grants. Hyp.-Bant Golbpse. 16 unhtnbbar bU 1936 6K% ebem. 4K% grants. Hyp.- Bant-Ltqu..Psanbbnrse....... ebem. 41i% Rheinische Hyp.-Bank-Liau.-Golbpse..... 6% ebem. 8% Pr. Xlanbclpfanb- briesanftalt, Psanbdriele R. 19 8% ebem. 7% Pr. Lande-psand. briesanftalt, Psanbbriese R. 10 Struergutsch. verrrchnunatturl.. 4% vefterreichllche Golbrente.... 4,20% österreichische Siwerrentr 4% Ungarische Goldrente....... 4% Ungarische Staat-rrnte v. 1910 4H% besgl. von 1918.......... 6% abfleft. Goldmexikaner von 99 4% Lartische Zollanleihe von 1911 6eärlld,e ti*babba6n*'2lnlci* 85,25 99,25 85,9 79,9 11,25 81 82,5 85 73,65 84,25 84,25 85 87 85,5 85 86,9 11 0,70 3,65 5,5 5,05 5 86.4 99,25 86,13 79,75 11,35 81,75 83,25 85 72 74,75 85,13 85 85,5 87,5 85,5 85,5 86,9 12 0,65 3.65 5,5 5,13 8,18 86 99 85,9 80 11,15 82 73,75 85 86,9 11 0,70 4,5 4.4 3,75 6,5 5 1 86 99,3 86,25 79,9 11,35 82,5 74,5 86,9 12 4,M 4,6 4,1 5,9 5,05 4% btigl. Serie II ............ 6% Rumän. vereint). Rente v. 190 4!4%Rumän.vereinb.Rentev.lSl 4% Rumänische vercinh. Rente . »K% Anatolier .............. Vamdurg-Amerika-Paket ..... Hamburg-Südam. Dampsschiss. Hania-Dampsschiss........... Norddeutscher Lloyd ......... ÖL®, sür Verkehrswesen AN. .. Berliner Handel^gelellschalt ... Commerz, und Pnoat-Bank ... Deutsche Bant und Diskont» Gesellschaft............... Dresdner Bant.............. Reich« bant ................ i M.®...................... Betula..................... SleNr. Lieserungsgelellschaft... Licht und Rraft ............. gelten S Guilleaume......... Gesellsch.s.Glettr. Unternehmung. Rheinische Elektrizität ........ Schuckert L Co............... Siemens L Halske............ Lahmeyer L Co............. 1 Bubend ................... Deutsche GrdSI .............. Gelsenkirchener.............. Harpener.................. £'c'<|S56eni —... » 3 0 » 3 3 3 3 3 0 4 3 3 3 6 5,05 2,8 4,5 2,5 26 10,25 11,25 40 84,5 41 43 35,5 141 18 114 71 88 42 90 145,75 64,5 95,5 46,5 80,75 93,5 53 50,5 5,1 2,8 4,5 2,4 26,25 10,25 11,05 40 84 41 42,5 35 141 17,65 113,75 88 41,5 69 77,5 87 142 114 64,5 95,25 45,5 80 92,5 51,5 5M 4,2 2,4 25,75 10,25 22,5 19,75 11,25 40 84,5 41 43 35,5 141 17,9 113,75 70,25 88,5 41.5 70 79 88,5 145.75 113 65 95 46.25 80,5 53,5 — 93 52,75 61 5,1 4,25 2.45 26,1 10,25 18,5 11,13 39,5 141 17,65 113,9 68.5 88 41.25 69 87,75 141 114,25 64,5 96 45.5 80 53 125,25 92 52 50.75 Jranlturt a. 2)1. Derlm Schlußkur« Schluß'. Abend- bSrse Schluß- furd Schluß'. Mmag- bSrse Datum 3.10. 4.10. 3.10. 4-10. Mansselder Bergbau .. .......0 22,5 22,5 22,65 22.25 Kokswerke ........... .......c — 67,75 66.75 Phönix Bergbau...... .......c 32,5 32 32,13 31,4 Rheinische Braunkohlen ..... IC 188 186 185,25 183,5 Rheinstahl ........... .......0 73,25 73,5 73,25 73.75 Bereinigte Stahlwerke. .......0 32,13 31 31,75 30,9 Ctaol DHntn ........ .......0 11 11 11,13 10.9 Kaliwerke Aschersleben. .......6 — — 112.25 110 Kaltwerke Westeregeln . .......5 112 112 112,5 110 Kaliwerke Salzdetsurth ..... - - 162,5 158 I. G. Farben-In duftete ....... 7 115,75 115,13 115,25 115,5 ScheideanstaU........ ....... 9 170 170.5 — —• Goldschmidt ......... ....... O 40 39.75 40,13 39.5 Rütgertwerke ........ .......O 46.5 46,5 46,65 45,75 Metall,esellschast...... .......0 52 52 52,4 52,13 Philipp Hols mann .... Zementwerk Heidelberg Lementwerk Karlstadt.. .......O 56,5 55.5 56,25 55,5 ......O 72,5 72 - .......O - - €d)ultbd« Paßen böser .......0 — — 90,75 90 Aku (Allgemeine Kunstseide) .. O 29 28,75 29,25 29 Bemberg............ .......0 39,5 38 39,5 39,5 Sellitoss waldbos..... .......0 32 31,5 31,5 -81 Zellstoss «Wallenburg .......0 19 19 20 19.75 Dessauer ®al ........ .......7 — — 96,5 97,25 Daimler Motoren..... .......0 24,4 24,25 24,5 24 Deutsche Linoleum .... .......0 39,25 33,13 39,5 39,25 Lrenftein « Koppel ... .......0 — 27,75 27 Leonhard Tie»....... .......0 16,5 17 17,25 17,13 Lbade............... .......10 159,5 161 158 161,5 Aecumutatoren.gabrit. .......0 157 157,5 157 158.5 Conti-Gummi........ .......0 133 132 133 131,75 Gritzner............. .......0 15,5 15,5 15,75 15 Matntraftwerte Höchst a.M-.. 4 55 55 Süddeutscher Zucker .....—. 8 157.75 158 131 Devisenmarkt Berlin — Frankfurt a. M. Banknoten. 3. Oktober 4-ONober Amtliche (freie Dotierung arte Amtliche (frelb Dotierung 2)rte' Heisings»».. 5.694 48,05 5,706 48,15 5.704 48,05 5.716 48,15 Prag....... 12,425 12,445 12,425 12,445 Budapest ... 3,047 169,43 3,053 169,77 3,047 169,18 3,053 169.52 Holland .... Cito....... 64,64 57,44 64.76 57,56 64,93 57,74 65,07 57,86 Kopenhagen. Stockholm... 66 33 66,47 66.63 66,77 London..... 12,86 12,90 12.92 12,96 Buenos Aires 0,963 0,967 0,963 0,967 gicuood.... 2,682 2,688 2.717 2.723 Brüssel..... 58,54 58,66 58,52 58.64 Italien..... Paris...... 22,02 16,42 81,42 22,06 16,46 81,58 22,03 16,42 81,22 22,07 16.46 81.38 Schweiz .... Spanien.... 35,01 35.09 35,06 35.14 Danzig..... 81 ,62 81.78 81.62 81.78 Japan...... Rio be Ian. . 0,764 0.766 0.764 0.766 0,229 0.231 0.228 0,230 Jugoslawien. 5,295 5,305 5.295 5.305 ximatoe .... 12,68 12,70 12,69 12,71 Berlin, 4-Oktober (frelb ' ■ Ariel Amerikanische Roten............. 2.67 2,69 Belgische 41 ölen.................. 58,36 Dänische Roten ................. 57,48 57,72 Englische Roten ................. 12,88 12,94 Französische Roten............... 16,38 16,44 Holländische Roten............... Italienische Roten................ 168,76 ?1 91 169,44 Norwegische Roten .............. 64,77 65,03 Deutsch Lett erreich, * 1OG Schilling Rumänische Roten............. Schwedische Roten............... Schweizer Roten................. 8\04 8L36 Spanische.rL-:en................. Ungarische Rote»................