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Beilagen: Die Illustrierte Athener Familienblätter Heimat im Bild • Die Scholle Monat, vezugspretr: Mit 4 Beilagen RM. 1.95 Ohne Illustriert« . 1.80 Zustellgebühr.. . -.25 lluch bei Nichterscheinen oon einzelnen Nummern msolge höherer Gewalt. Zernsprechanschlüste interSammelnummer2251. Anschrift für Drahtnachrichten: Anzeiger Stehen. Postscheckkonto: Frankfurt am Main 11686. SietzenerAnzeiger General-Anzeiger für Oberhessen Drrd und Verlag: vrühl'fche Univerfitätr-Vuch. und Steinöruderet R. Lange in Sieben. Schriftlettung und Seschästrstelle: Schulftrabe 7. Annahme oon Anzeigen für die Tagesnummer bis zum Nachmittag vorher. Preis für 1 mm höhe für Anzeigen von 27 mm Breite örtlich 8, auswärts 10 Reichspsennig; für Re- Klameanzeigen von 70 mm Breite 35 Reichspsennig, Platzvorschrift 20° , mehr. Chefredakteur Dr. Friedr. Wilh. Lange. Verantwortlich sür Politik Dr. Fr. Wilh. Lange: für Feuilleton Or.H.THyriot; für den übrigen Teil Ernst Blumschein undfürdenAn, zeigenteil i.D.TH.Kümme! sämtlich in Gießen. Oer Staat sirast wieder. Zunächst ist für Preußen eine Verschärfung des Strafvollzugs angeordnet worden, wo- b.'i als sicher anzunehmen ist, daß die anderen Lan- d.-r nun aus dem Fuße folgen werden. Es handelt s.ch hier nicht nur um einen Gestaltwandel des Lirasrechis und des Strafvollzugs, denn es kommt nicht nur in Frage, daß an Stelle der Erziehung d?s «Strafgefangenen wieder die Vergeltung für alle rntrelen soll, die die Strafgesetze oder die Rechts» s cherheit irgendwie verletzt haben. Was aus dem Strafvollzug in der November-Republik geworden r ch w a r z die Sitzung mit einem nochmaligen Appell zu meinsamer Arbeit im Geist bes Führers. Nach bem Stellvertreter bes Führers sprach Stabschef Röhm insbefonbere über die Zusammenarbeit zwischen der SA. unb der politischen Leitung unb betonte, baß noch keine Revolution bisher eine so starke gemeinsame Ä« Wb Stellung nahm. Die auf der Tagesorbnung stehenden Fragen wurden bereits in der Vormittagssitzung erledigt, fo daß die für den Nachmittag vorgesehene Sitzung ausfiel. Der Stellvertreter des Führers Rudolf Heß schloß eicht auch eine rrMen'. lebet, i-Aatkaufmen Volksgenossen i Hoffnung auf । gen soll. Grundlage gehabt habe wie die nationalsozialistische. In der überaus fruchtbaren Aussprache wurde über den bevorstehenden Reichsparteitag beraten, über eine neue Gesetzgebung für die innere Organisation der Bewegung, über die weltanschquliche Schulung der neuen Mitglieder, sowie über finanzielle Fi denen vor allem Reichsschatzmeister S ßrnennu Men Gauleiter € ' herigen Nu Walter Heys Adjutanten un k, Ranges. Den seithci a.M., Walter ' tretenden Fritz Weh I'sationsamtes. Den Fra Krebs, M. I leitet des Kr Den Oberbi Faschistischen Partei Hollands, die nach bett Grundsätzen der NSDAP, aufgebaut ist, ist außerordentlich groß. Auch bei den im Deutschen Reich lebenden Holländern sind Bestrebungen im Gange, sich zu einer nationalsozialistischen Organisation zusammenzuschliehen. Bemerkenswert ist, daß sich die Widerstände gegen die sich immer mehr breit machenden jüdischen Einwanderer in Holland von Tag zu Tag verstärken. Wie verlautet, sind Bestrebungen im Gange, die holländische Regierung zu einem Verbot der in Amsterdam erscheinenden antideutschen Hehzeitung der aus Deutschland zu- gezogenen Iuden zu bewegen. Führeriagung der RGOAp. München, 4. Aua. (WTB.) Die Führer« ta gu n g der NSDAP, begann am Freitag, 4. August, um 9 Uhr, mit einer Sitzung der Reichs- leiter, Gauleiter unb höheren SA.- unb SS.-Führer im Sitzungssaal I bes Münchener Rathauses. Die Tagung wurde durch den Stellvertreter des Führers Rudolf Heß geleitet. Er hielt eine bedeut» fame Rede über die gegenwärtigen und zukünftigen Aufgaben der Partei unb insbefonbere über bie E r - ziehungsarbeit, die zu leisten ist. Vor allem bemerkenswert waren die Worte, die der Stellvertreter des Führers über die Förderung bes Führernachwuchses sprach. Heß schloß seine Rebe mit einem Appell an bas Bewußtsein ber Verantwortung vor bem Führer, vor bem deutschen Volk unb vor ber Geschichte. SZ lMk ‘ vrt pol wr i* «»**; d» wieder J1 1 |t wurde: «*K$- »elnfo, Spenden, Lebwd W nie, ein SM Käufer eines W Balbo will über bie Azoren zurückfliegen. Wie aus Shoal Harbour (Neufundland) gemeldet wird, hat Balbo formell erklärt, daß er seine Absicht, nach Valentia zu fliegen, wegen des anhaltenden dichten Nebels über Irland endgültig aufgegeben habe. Balbo wird über die" Azoren nach Lissabon zurückfliegen. Die Mutterschiffe erhielten bereits eine entsprechende Anweisung. Der Abflug ist für den 10. August Mainz, zum fi ses Mainz. Den SA.-D xum kommissai Dingen. Den stellver: rer Kirch ne des Kreises A Den Üngcnic furt a. Hl, zi zu erwarten. Unfreiwilliger Rekord eines russischen Fallschirm-Springers. Einen unfreiwilligen Rekord hat der russische Flieger Jewdokimow ausgestellt. 0r sprang in der Nähe von Leningrad aus dem Apparat in einer Höhe von 6700 Meter. Der Fallschirm öffnete sich jedoch erst nach 108 Sekunden nach dem Absprung, als der Pilot sich nur noch 480 Meter über dem Boden befand. Raubmord in Dresden. In der Kanzlei eines Justizrats in Dresden wurde der dort angestellte 23jährige Bürovorsteher ®ur< t i n mit einer schweren Schußverletzung aufgefunden. Martin starb bald daraus, ohne daß er in ber Lage gewesen wäre, nähere Angaben zu machen. Man vermutet, daß ein früher in dem Büro beschäftigter Lehrling an Martin einen Raubmord verübt hat. Der Lehrling konnte noch nicht ermittelt werden. Verantwortlich für Politik I V.: Ernst Blumschein. lein unb von Geheimrat Weiß behandelt. Die Krankheit wurde immer bedenklicher, die Besorgnis stieg, und man legte der Königin nahe, doch auch noch den berühmten Münchener Professor Nix zuzuziehen. Schließlich machte die Königin tatsächlich den beiden behandelnden Aerzten diesen Vorschlag. Aber Schoenlein wehrte sich heftig gegen die Berufung. Nicht etwa, weil er den Kollegen aus München nicht da haben mochte. Sondern, weil er nicht wußte, wie man die Krankheitsnachrichten an das Publikum unterzeichnen sollte. Es war doch nicht gut möglich, die Bulletins zu unterzeichnen: „Schoenlein Weih Nix." ♦ Ein Kandidat wird im Examen gefragt: „Was werden Sie tun, wenn jemand den Typhus hat?" Der Kandidat antwortet. Der Professor fragt weiter: „Was werden Sie tun wenn er zu dem Typhus eine Lungenentzündung bekommt?" Der Kandidat antwortet. Hnerbittlich fährt der Professor fort: „Was werden Sie tun, wenn er nun eine Rippenfellentzündung dazu bekommt?" Der Kandidat antwortet. Der Professor fragt weiter: „Hnd was werden Sie tun, wenn er nun noch einen Morbus Brightii dazu bekommt?" ®a antwortet der Kandidat, die Stirne trocknend: „Gar nichts, Herr Professor, bann ist der Kranke schon längst tot." Der Wiener Anatom Hyrtl fragt einst bei einem Examen einen Kandidaten: „Sagen Sie mir, welche Muskeln werden in Bewegung gesetzt, wenn Ihnen jemand eine Ohrfeige gibt?" „Zuerst“, antwortete der Kandidat, „die Muskeln meines rechten Arms, weil ich ihm vor allem die Ohrfeige zurückgebe.“ Arzt: „Was fehlt Ihnen denn?“ Patient: „Der Schlaf.“ Arzt: „Hnd wie leben Sie?“ Patient: „Ich arbeite wie ein Ochs, esse wir ein Wolf, bin abends müd wie ein Hund unib kann nicht, schlafen.“ Arzt: „Hm! Ia... da müssen Sie sich an einen Tierarzt wendenl" Hunifuntfraaen Den Direktor ßauttferenten fi Der ®aurct)i\ erM ten Sang 1 n lp uu)t wurde p,arle'toflbe. 9tl'>ta9prfcin’(ri K*. f flun9- über bi? Ernennungen bei der Gauleitung Braune Messe in Gießen iller Welt die Azoren Miickflieytv. Harbour (HeufunNanb) ge- lalbo formell erklärt, daß ) Cßalentia zu fliegen, taget len Aebels über Irland end- ibe. Dalbo wird über di! : f f a 5 o n zurüclfliegen. Die m bereits eine enlsprechend! »flug ist für den 10. Qluguf C x , ( 0 3 < “»er 01? Schulung der neuen s'naiZielle Fragen, zu e'chsfchahmeister T^warz . Woher die Wandlung? Daher diese IBanblung? wie kommt es, daß die nschütlernh hohe Zahl hoffnungsloser wieder freudiger in die Zukunft schaut? Der wiedererwochte glaube ZU dem Führer Adolf Hitler fchus dieses Ulllnder, der Volkskanzler, der in nie erlahmender tiabeilsfreudigkeit Tag und Nacht nur für da» Aohl feines Vaterlandes denkt und j c n b e U, dec jede, auch bie kleinste Möglichkeit, L-5baut, um bas ungeheure Heer ber Arbeitslofen nieder mit bem Grunbwerl alles Seins zu ver- i ibeu: Arbeit, llnb ber daburch all biefen ver- iiieifelten bas wieber geben will, was ihnen fast glommen wurde: Brot Ungeheures ist geleistet, Gewaltigere» muh noch jc chaffen werben, um bas Endziel. Arbeit und Brot für jeden Deutschen, zu erreichen. Ulles wird eingefügt in die gigantische Aufbau- ir beit; Staat. Gemeinden, Opserwilligkeil des einzelnen. Spenden, Sammlungen, Und al» ein grohe» liiebrad dieser gewaltigen Maschine eine Lotterie, ein Spiel für das ungeheure Werk. Jeder iäufer eines Loses hat die Genugtuung, auch feiner- cils an dem Werk mitzutun und dabei noch die Aussicht, einen Gewinn zu erhalten, und damit oiel- tld)l auch eine feiner zahllosen Hoffnungen zu 'rfüllen! Zeder, der es ermöglichen kann, soll diese ' Jl a r f aufwenden, die Mark, die so manchen seiner Ocolksgenossen wieder froh machen soll, dem er die Hoffnung auf eine sorglosere Zukunft wieder brin- gsraSj ,S»Ä!SS rilliger Rekord Jallfdrirm-Springets. ligen Vtetorb t>at be lofimom aufgefttlR. fr i Leningrad aus dem Sp 6700 Meier. Der Fckfchiw rach M Sekunden nach btr. toi sich nur noch 480 Mein irctcnbcn Gauleiter Hefsen-Äassau. Fritz M e h n e r t zum Leiter des Gau-Organi- ’ation8amte8. Den Frankfurter Oberbürgermeister Dr. K r c t>8 , M. d. L., zum kommissarischen Kreis- leitet des Kreises Groh-Frankfurt a. M. Den Oberbürgermeister Dr. Barth, MdL., Oliainz, zum kommissarischen Kreisleiter des Krei- |eS Mainz. Den SA.-Truppführer Studienrat Heiland ul in kommissarischen Kreisleiter des Kreises Dü- tiT.gcn. Den stellvertretenden Kreisleiter Alsfeld, Leh- * rer Kirchner, zum kommissarischen Kreisleiter 6e< Kreises Alsfeld. Den Ingenieur F. W. Leonhardt, Frank- furt a. M., zum Gaureferenten für technische RTindfunksragen. Den Direktor G r e h , Frankfurt a. M., zum Saureferenten für Luftverkehrsfragen. Der Gaurevisor Stadtverordneter Klecha erhült den Rang eines Gau-Inspekteurs. *♦ Stahlhelmkon^ert und Feuerwerk in der „B e r g s ch e n k c". Zu einem beliebten Ausflugsort hat sich unter der bewährten Leitung des Pachters Fr. Seebolb (Inhaber ber Firma Carl S ch w a a b, Seltersweg 19) bie im romantischen Bergwerkswalb gelegene „Bergschenke" entwickelt. Obwohl bie drei übereinander liegenden Terrassen Sitzgelegenheit für etwa 800 Personen bieten, konnte "die nach Tausenden zählende Menschenmenge anläßlich des gestrigen Prachtseuer- werkes, verbunden mit einem Gartenkonzert der Stahlhelmkalle Gießen kaum Platz finden. Der milde Sommerabend aestaltete bei erstklassigem Konzert angenehmen Aufenthalt im Freien. Das Feuerwerk, hergestellt und abgebrannt durch den Oberfeuerwerkmeister Bourgeois, Gießen, Neuen Bäue, wickelte sich ohne jegliche Verzögerung ab. Staunen- erregende Bomben, Raketen, Brillantsonnen, Leucht- Kugelspiele, Feuertöpse und vieles mehr steigerten die Bewunderung des Publkiums und lösten Beifallsstürme aus. Der Abschluß gipfelte in einem rot und dann grün aufleuchtenbem.in einer Prachtsonne schwebenden Hakenkreuz unter gleichzeitigem Bombardement von 200 Kanonenschlägen. Das Deutschlandlied und das Horst-WesselLied, begleitet von der Stahlhelmkapelle, unter Leitung des Kapellmeisters Schleuse bildete den würdigen Abschluß des Abends. ' * yw sM leitet. 6r8ieüDeeitlte*er dn nwärfigen uns !nLbelleut. .,n5be|onöer^übeUÄ,n -e zu leiften iftM- lhichst, &em tieuifihn sMSsi MW Degen. EUlird in Dresden. s Justizrats in Dresden wuck Ziährige Bürovorsteher ■en Schubverlehung auf*' alb daraus, ohne daß er m b« nähere Angaben ein früher in dem Büro bh n Martin einen Raubmor (ing tonnte noch nicht emu/leü behandÄt. Sie m-r bedenklicher, bie Wj Le der Königin nahe, doch Sten Münchener Wg rjMch machte bie Königin 'IX"«»»« Schoenlein wehrte > 4 Dicht etm. Mil er den M 5*^ •xi wie man w wN>W * anc-5 M gut mogliä «r KL- öSoenU' erzeichnen. * -ortet- DaS werden St- =-** iomnit- twortet- . b Aas Wjg =l5l^-'wbusBn" . . hie Stirne tm' ,rr Professor, W® 'tot" ' tI fragt einst w - „ Tbnen leni oenn JF -N* 2lrms. we" [gebe-“ Sfestf’ Zweck und Ziel her Veranstaltung. — Dolle Bereitschaft her MittelstanhS- organisationen zur Mitarbeit. Auf Einladung des Kreiskampsbundfübrers des x.'iverblichen Mittelstandes, komm. Vorsitzenden der randwerkskammer-Nebenstelle Gießen, K. S ch i m • n i l, fand am Donnerstagabend in der Gastwirt- ch oft von Soldan, Seltersweg, ein stark besuchte betfammlung von Vertretern aller Organisationen los Mittelstandes statt, bie einer Aussprache über he Veranstaltung einer Braunen Messe in Sieben, Dolksha11e, vom 30. Septem- ier bis 8. Oftober galt. Nach kurzen Begrühungsworten des Vorsitzenden irliuterte Pg. Steineder von der nationalsozia- lisAischen Reichsleitung den Zweck und das Ziel her- :raiger Veranstaltungen. Seinen Darlegungen war ■jtyenbes zu entnehmen: -Die Braune Messe hat ausgesprochenen ftampf- .charakter zur Werbung für bie beuffdje TJ a r e und bie beutftfjen Geschäfts- Heute, für Mittelstand, hanbel unb Gewerbe. Die Veranstaltung wird nach einheitlichen Richt- .imien ber nationalsozialistischen Reichsleitung durchführt. Zu diesem Zwecke ist ber Reichsausschuß ui Messewesen gegründet, Deutschland in sieben üoindesbezirke eingeteilt und jeher Bezirk einem Cambesbeauftragten zur Betreuung unterstellt worbe n. Diese Einteilung gewährleistet bie einheit - iche Durchführung ber wirtschaft- ichen Propaganba im Sinne bes national» ozialistijchen Umbruchs unserer Zeit. Die Braune Messe ist eine ausgesprochene verkaussmesse. Str hort nach ber Art seines Geschäfts zum 23er- la.uf berechtigt ist, kann verkaufen, bamit ber jlnisfteller seine Kosten für bie Beteiligung an ber Inieftellung möglichst ganz ober teilweise decken am. Auf dieser Grundlage sind bie bisherigen 3-raunen Messen in anderen Stählen überall von rlterragenbem Erfolg begleitet gewesen, üicju bas gute Zusammenarbeiten ber Kampfbund- eiung mit der NSDAP, hervorragenb beigetragen iL. Die Braune Messe soll aber auch eine große krziehungsausgabe erfüllen in bem Sinne, )e i Verbraucher wieder zum beutfchen Ge- » ä f t unb zum ausschließlichen Bezug Zutscher Ware zurückzuführen, bie deutsche juusfrau davon zu überzeugen, daß sie in dem tenen Einzelhandelsgeschäft ihrer Nachbarschaft bes- kauft und solidere Arbeit erhält, als in bem jr :ßen Warenhaus ober Einheitsvreisgeschäft. Auf :i* *ie Weise muß bie beutsche Hausfrau bazu erzogen -isrben, den Bedarf für ihre Familie nur in den mzelhandelsgeschäften zu decken. Dazu •?3ört eine umfasiende Aufklärung ber Frau durch ..e Ausstellung in ber Braunen Messe. Die Ber- x taltung ber Braunen Messe muß streng national» ojaliftifd) in ihrer Disziplin unb Organisation burch- :efibrt werben. Die bisherigen Erfolge bieser Ar» teil liefern den Beweis, daß der Mittelstand uber- tll in anderen Orten gewillt war, als Kämpfer für leiien Stand unb Beruf auch im Rahmen der Brau» ier. Messe aufzutreten. Der wittelstanb ist bie SA. für bie wirtschaft, wie ber SA. als ftampfbunborganifation ber NSDAP, es zu oerbonken war, daß bie nationalsozialistische Bewegung den politischen Sieg errang, fo muh auch der INittelstanb selbst bereit sein, zu seinem IBiebetaufbau überall hanb anzulegen an bem großen werk ber Erziehung aller beutschen Volksgenossen zum verbrauch beutscher Ware unb zum Besuch beutscher Geschäfte. Regierungsmaßnahmen allein können eine Wirtschaft nicht aufbauen, jeher muß vielmehr mit eigener Initiative mitzufassen und sich an der Arbeit beteiligen. Wenn dem Mittelstand eine so lebendige Werde Möglichkeit gegeben wird, wie sie in der B r a u n e n M e s s e vorhanden ist, so muß ber Mittelstanb zugreifen. Er wirb sich dabei überzeugen können, daß bie Braune Messe nicht als Selbstzweck auftritt, fonbern einem großen Werke bient, daß bie Arbeit zur Her- richtung dieser Messe nicht etwa eine Geschäfte- macherei darstellt. Die Gestaltung her Braunen Messe ist ungeheuer vielseitig: Von ihr werben erfaßt ber gesamte Einzelhanbel, das Handwerk in geschlossener Ausstellung, ober auch in besonderer Abteilung ber Innungen, bie Landwirtschaft usw. In ber Braunen Messe soll bie Güte ber deutschen Waren, her deutschen Handwerksarbeit, der Landwirtschaft in vielseitigster Art bargeftellt werden. Insbesondere hat auf dieser Messe bie Landwirtschaft bie Möglichkeit, bie Besucher davon zu überzeugen, baß die Probukte ber beutschen Landwirtschaft qualitativ weit über denen stehen, die vom Ausland eingeführt werben. Auch bas kulturelle unb geistige Leden bes deutschen Volkes wird auf ber Braunen Messe erfaßt und bem Besucher in Wort, edjrift, Bilh, Theater usw. übermittelt. Die Braune Messe soll eben einer großen Erziehungsaufgabe auf jedem Gebiete gewidmet fein. Der Redner gab hierauf eine Reihe von organisatorischen und technischen Winken, die, aus reichen Erfahrungen aufgebaut, den Ausstellern sehr nützlich fein werden. Am Schlüße feiner einführenden Darlegungen betonte er noch einmal, baß bie Braune Messe nur der Werbung für bie deutsche Ware unb für ben deutschen Mittelstand bient Die Reichsleitung kämpft mit aller Kraft für den Mittelstand, und bie Einstellung bes iWers; unb Volkskanzlers Abolf Hitler für ben Mittelstand ist zur Genüge bekannt Wenn auch der Weg heute noch schwer ist, so muß doch jeher mitfämpfen für bie deutsche Ware und auch für sich selbst Dann wird auch bie wirtschaftliche Lage wieder besser werden unb vielen beutschen Brühern zu Arbeitunb Brot verholfen. Oie Aussprache. Den Darlegungen he» Vertreters der Reichste,- hing folgte ein reger Meinungsaustausch. Zunächst würbe auf Anregung aus bfr Versammlung heraus bie Frage geprüft, ob es zu ermöglichen wäre, bie Braune Messe mit der acht läge später ftaitfinbenben Reichs-Handwerkerwoche zur Werbung für das deutsche Handwerk zu verbinden. Angesichts ber grundsätzlichen Verschiedenheit der beiden Veranstaltungen kam man einstimmig zu dem Ergebnis, daß diese Zusammenlegung n i ch t m ö g • l i ch ist, dagegen durch bie Braune Messe unb burch bie hort vorn Handwerk gezeigten Ardeitserzeugnifse gute propagandistische Vorarbeit für bie Handwerkerwoche geleistet werden kann. Stadttheaterinlendant König gab ebenfalls der Ansicht Ausdruck, daß bie Resonanz bes Handwerks in der Handwerker-Werbewoche nur günstiger fein wird, wenn das Handwerk schon auf der Braunen Messe seine Erzeugnisse in umfassender Weise dem Publikum vor Augen führt. Weiterhin erklärte der Redner, bas Theater müsse sich stark in ben Dien ft ber Propaganda für die beiden Veranstaltungen stellen. Er gab die mit allgemeiner Zustimmung aufgenommene Anregung, zu diesem Zwecke eine Revue des Handwerks (nicht etwa im Sinne der üblen Revuen der letzten Jahre) zu veranstalten, bei der die handwerksinnungen in Form eines Festspiels die wichtigsten Eigenarten und Ergebnisse ihres Schaffens auf die Bühne stellen. Am wirkungsvollsten werde ein solches Festspiel Jein, wenn es vom lokalgeschichtlichen Standpunkt aus geschrieben werde. Bäderobermeifter Coeber, als Vertreter der Bäckerinnung und als Vorsitzender des Ortsgewerbe- Vereins, erkannte dankbar an, daß die nationalsozialistische Reichsleitung, ebenso wie bie Kreis- Fampfbunbleitung, nur bas Beste für den Mittelstand und insbesondere auch für .das Handwerk im Auge hat. Unter Hinweis auf die dem Mittelstand in früheren Zeiten aufgebürdeten schweren steuerlichen Lasten bedauerte her Redner, daß leider vom Mittelstand aus in finanzieller Hinsicht als Beisteuer zu ben Ausstellungskosten nicht viel getan werden kann. Namens ber Bäckerinnung und des Ortsge- werbevereins betonte ber Rebner aber, baß man mit aller Kraft an bem Zuftanbekommen her bedeutsamen und anerkennenswerten Veranstaltung mitwirken will. Der Leiter des Tierzuchtamtes Gießen der Hessischen Bauernkammer, Oberlandwirtschaftsrat Dr. Wagner, stellte die regste Unterstützuna der Braunen Messe durch die Bauerntammer in sichere Aussicht, insbesondere wirb das Tierzuchtamt Gießen sich bemühen, bie Ausstellung durch Produkte der Tierzucht (Milch, Käse, Butter, Eier usw. usw.) zu bereichern. Frau Kalbfleisch als Vorsitzende der Gießener Hausfrauenberatung brachte gleichfalls ihre volle Zustimmung zu ber Veranstaltung ber Braunen Messe zum Ausdruck, begrüßte insbesondere die durch diese Ausstellung beabsichtigte Werbung für deutsche Erzeugnisse und stellte zu diesem Zweck die Lehrküche der Hausfrauenberatung, die schon immer für bie Benroenbung deutscher Erzeugnisse gewirkt habe, gern zur Berfügung. Gärtnereibesitzer Schneider und Universitäts- Garteninspektor i. R. Rehnelt sprachen als Ber- treter der Gießener Gärtnereigeschäste bzw. des Obst- unb Gartenbauvereins Gießen ihre volle Bereitwilligkeit zur Mitarbeit an bieser Ausstellung aus, für deren Ausschmückung aus bem Arbeitsgebiet ber beiden Redner nach besten Kräften gesorgt werden sott. Berwaltungssekretär Bobenbenber - Gießen betonte namens der Gießener Imker deren Bereit- Willigkeit, bie Ausstellung auch durch die Beschickung mit Imkereierzeugnissen zu bereichern. Schreinermeister Lenz stellte die bereitroillige Mitarbeit her Gießener Schreinervereinigung in Aussicht, bie insbefonbere mit Handwerksarbeit aus nur deutschen Hölzern äuswarten werde. Der Bertreter der Reichsleitung, Pg. Stemel- ter, nahm im Berlciuse der Aussprache wiederholt das Wort zu den verschiedenen Borschlägen aus der Versammlung, wobei er in bereitwilliger Weise auf alle Wünsche unb Anregungen einging unb die Mitarbeit der Mittelstandsorganisationen herzlich willkommen hieß. Er gab ber Ueberzeugung Ausdruck, daß durch das Zusammenarbeiten aller Kräfte mit der Veranstaltung der Braunen Messe in Gießen auch hier eine gute Werbung für die deutsch« Ware und für da» deutsche Geschäft zustandekom- men werde. Kreiskampfbunhführer Schimmel zog in einem kurzen Schlußwort in großer fiinle das Ergebnis der Aussprache und erinnerte dabei noch einmal an die vielfachen Schwierigkeiten, bie dem Mittelstand von ben Warenhäusern und Einheitspreisgeschäften bereitet werben. Er betonte die Wichtigkeit ber Aufgabe, ben Mittelstanb durch eifrige Mitarbeit aller wieder dahin zu bringen, wo er seiner Bedeutung entsprechend hingehört. Er forderte alle Angehörigen des Mittelstandes auf, sich an dieser ©ieberaufbauarbeit und jetzt insbe- HZ.-Oberbannführung. Di« Sprechstunden des Oberbannstabes liegen wie folgt fest: Ig Erich Seifert, Dberbannführer. Dienstag» und Freitags 14 bis 16 Uhr Abtlg. I, Orga- nifation — Propaganda. Ig. Walter Brück, Adjutant, täglich 10 bis 12 und 15 bis 18 Uhr. Ig. Heinr. Ungelenk, Gefs. täglich 12.30 bis 14.30 Uhr, Mittwochs 13 bis 19 Uhr. Adlig. II. Personalarnl. Ausrüstungs-Kartei. Pg. Pfarrer Rühl, Montags 16.30 bis 18.30 Uhr Adlig. III. Fürsorge — Iugendrecht. — Abteilung VI. RSIB. Pg Dr. D e i 6, Oberbannarzl, Freitags 18 bis 19.30 Uhr Abtgl. IV. Sanitälswesen. Ig. Willi Ruder, Gesolgschastsführer, Mittwochs 17 bis 19 Uhr Slbtlg. V. Kulturarbeit — Schulung — Wehrsport. Ig. E r n st R i n n e, Gesolgschaftsiführer, Mittwochs 17 bis 19 Uhr Abtlg. P. Presse. Pg. Dr. Klös, Geschäftsführung, täglich 10 bis 12 Uhr und 14.30 bis 16.30 Uhr außer Montags. Ig. W. Lichtenberg, Hausverwaltung, zu jeder Zeit. Die Sprechstunden finden statt in der Geschäftsstelle der HI. Friedberg, Bergkaserne, Tel. 4393. sondere an der Veranstaltung der Braunen Messe mit aller Kraft zu beteiligen. Der Abend, dessen Verlauf und Ergebnis die besten Aussichten für ein volles Ge- fingen der Braunen Messe eröffnete, wurde von Kreiskampsbundführer Schimmel mit dreifachem, von der Versammlung freudig aufgenommenem Sieg-Hell! auf den Führer und Reichskanzler Adolf Hitler geschlossen. Daten für Samstag, 5.August. 1772: Erste Teilung Polens. — 1809: Die Tiroler unter Speckbacher siegen am Slilsser Joch unb bei Brijen über bie Franzosen. — 1901: Kaiserin Frieb- rich geft. — 1915: Die Deutschen besetzen Warschau. Daten für Sonntag, v. August. 1195: Heinrich ber Löwe, Herzog von Bayern unb Sachsen, in Braunschweig gelt. (geb. 1129k — 1914: Kriegserklärung Oesterreich-Ungarns an Ruß- lung unb Serbiens an Deulschlanb. — 1930: Der schwedische Ingenieur und Nordpolfahrer Salomon August Andree und seine zwei Begleiter auf der zum Spitzbergen-Archipel gehörigen weißen Insel tot ausgefunden unb am 9. Oktober zu Stockholm ein- geäschert. Rundfunkprogramm. Sonntag, 6. August. 6.15 Uhr: Bon Bremen: Hasenkonzert. 8.30: Frie- benskirche Kassel: Morgenfeier. 9.30: Chorgesang. 10.30: Kassel: Hörbericht von ber Deutschen Heeres» rneifterschaft in Kassel. 11: Wiener Gitarren-Kam- mermufit. 12: Die Frühglocke. Aus ben Novellen von Adolf Schrnitthenner. 12.30: Mittagskonzert. 14.10: Stunde bes ßanbes. 15: Stunde der Jugend. 16: Aus dem Festspielhaus Bayreuth: Die Meistersinger von Nürnberg. Bon Richard Wagner. In her 1. Pause: Das ewige Franken. In der 2. Pause: Zeitgenössische Berichte über die Entstehung der Bayreuther Festspiele. 22.50: Nachtmusik. Montag, 7. August. 7.15 Uhr: Frühkonzert. 12: Mittagskonzert. 14.20: Jeder hört zu! 15.20: Musikalischer Zeitvertreib. 16.30: Nachmittagskonzert. 18: Deutscher Almanach. 18.10: 3X5 Minuten. 18.25: „Der Wirtschaftsprüfer im nationalsozialistischen Staat in seinen Beziehungen zu Unternehmertum und Behörde." 19: Reichs fenbung: Stunbe her Nation. Christian Dietrich Grabbe. Ein beutsches Dichterschicksal. Hörwerk von Curl Etwenspoek. 20: Birtuose Biolinmusik. 20.30: Sturmabenb ber Frankfurter SA. Leitung Dr. Sven Schacht. 2130: Stunbe her Kammermusik. 22.50: Bon Leipzig: Nachtmusik. Dienstag, 8. August. 7.10 Uhr: Bah Hersselb: Frühkonzert bes Stöbt. Kurorchesters. 10.45: Praktische Ratschläge für Küche unb Haus. 12: Mittagskonzert. 14.20: 2eher hört zu! 15.20: Der Hausfrau zur Erholung. 16.30: Nachmit- tagskonzert. 18: „Psychologisches unb Technisches von ber 2000-Kllometer-Fahrt burch Deutschlanb", Bericht eines Fahrtteilnehmers, erstattet von Ing. Otto Winkelmann. 18.25: „Auto-Straßen unb Auto- Inbustrie", Bortrag von Dr.-Ing. Karl Klingharbt, Frankfurt a. M 18.45: Kurzbericht vom Tag. 19: Reichssenbung: Stunbe ber Nation. Der deutsche Waffenschmied (Alfred Krupp). Eine Hörfolge von Theo Rausch. 20: Unterhaltungskonzert des sud- funk-Orchesters. 21: Der Mann von der Straße spricht. 22.05: Mannheim: Streichquartett. 2250 bis 24: Freiburg: Nachtmusik. Mittwoch, 9. August. 7.10 Uhr:Bab Hersfeld: Frühkonzert bes Stadt. Kurorchesters. 10.45: Praktische Ratschläge für Küche unb Haus. 12: Bon Leipzig: Mittagskonzert. Das Emde-Orchester, Leipzig. 14.20: Jeder hort zu! 15.20: Stunde der Jugend. 16.30: Nachmittagskonzert. 18: ,Die Dichtung und das heimliche Deutschland." Bon Wolf Bergmann. 18.25: Zeitsunk. 19: Reichssendung: Stunde der Nation. Das heimliche Reich. Hörwerk von Alois Johannes Lippl. 20.05: Wegbereiter im Aufbruch. Wort und Musik. 21.20: Cannstatt: Unterhaltungskonzert. 23: Nachtmusik. Donnerstag, 10. August. 7.10 Uhr: Bad Ems: Frühkonzert bes Kur- orchesters. 10.45: Praktische Ratschläge für Küche unb Haus. 12: Mittagskonzert. 14.20: Jeher hort zu! 15.20: Stunbe ber Jugenb. 16.30: Nachmittagskon- zert. 18: Wo steht her Mensch? Zum Bcrftänbnis der jüngsten deutschen Philosophie. Bon Dr. Josef Greiner. 18.35: „Die Römerberg-Spiele in Frankfurt a. M. — ein Schritt zum Bolkstheater?" Gedanken von Dr. K. Klinghardt. 19: Bon der Funk- stunde Berlin: Stunde her Nation. Das Examen. Hörspiel von Rubolf Presber. 20: Untcrhaltungs- konzert. 21.20: Wanberbllber aus Bayern. Das Kiefersfeldener Ritterdrama. 2150: Klaviermusik von Robert Schumann. 23 bis 1: Bon der Funkftunde Berlin: Sie wünschen — wie spielen. Heiterer Tanzabend. Freitag, 11. August. 7.10 Uhr: Bah Ems: Frühkonzert des Kurorchesters. 12: Mittagskonzert. 14.20: Jeder hört zu! 15.20: Musikalischer Zeitvertreib. 16.30. Pforzheim: Nachmittagskonzert. 18: Fichtes Bermächtnis an die nationale Revolution. Bon Paul H. Darapsky. 18.20: Zeitfragen. 19: Born Deutschlandsender: Reichssen- düng: Stunde ber Nation. Deutsche BaUahen. 20: 3X5 Minuten. 20.20; Symphoniekonzert bes Süd- funk-Orchesters. 21.45: „Wie soll man reifen?" Plauderei von Dr. Hans Geisow. 22.45 bis 24: Nachtmusik. Samstag. 12. August. 7.10 Uhr: Frühkonzert. 12: Mittagskonzert. 15.30: Stunde ber Jugenb. 16.30: Nachmittagskonzert. 18: Borlesung aus „Gewalt aus ber Erbe". Ein Crom» well-Roman von Johannes Tralow. 19: Bon Königsberg: Reichssenbung: Stunbe ber Nation. Ostpreußisches Gold. Bericht unb Dichtung von ber Bern- fteintüfte. 20: Kompositionsstunbe von Gustav Friemann (Trier). 20.30: Unheimlicher Humor 21.30: Frankfurter Frembenbuch. Bon Waller Helldorf. 23: Tanzmusik. S.Upor/ Wieder Kußball.... Die ersten Freundschaftsspiele. 1900 (Liga) — Germania Marburg (Liga) Die Fußballsperre, die in den vergangenen Wochen die Mannschaften auf das Spiel im Training verwiesen hat, ist etwas früher, als man es erwartete, aufgehoben worden. Schon für den kommenden Sonntag find die Spielfelder wieder für Wettspiele freigegeben. Den Auftakt der Fußballsaison 1933/34 bilden verschiedene Freundschaftstreffen, die am Sonntag mit dem Spiel der 1. Mannschaft der Spieloereinigung 1 900 gegen Germania- Marburg beginnen und bereits am Mittwoch mit einem Spiel gegen Frankfurt-Oberrad fortgesetzt wird. Am morgigen Sonntag ist also die Liga von Germania-Marburg auf dem Platz der Spielvereinigung 1900 an der Liebigshöhe zu Gast. Die Marburger stellen einen ernsten Gegner dar und wenn sie auch wahrscheinlich aus der bisherigen Bezirks- iiga abfteigen müssen, so werden die Blauweißen doch alle Kraft einsetzen müssen, wenn sie einen Sieg erringen wollen. Die Spielvereinigung stellt für diesen Kampf der Saisoneröffnung — gleichzeitig veranstaltet aus Anlaß des 33. Stiftungsfestes — folgende Mannschaft: Schlarb; Zeiler, Lippert: Langsdorf, Heilmann, Schmelz: Luft, Hainbach, Grünewald. Bromm, Roth. Es sind also gute Bekannte, die in dieser Reihe vertreten sind. Es ist zu erwarten, daß sich die Mannschaft rasch findet. Hoffentlich ist der Elf ein guter Start beschieden, der dann als ein gutes Omen für die bevorstehende Spielzeit positive Kräfte auslöfen könnte. Bei einigem Siegeswillen sollte es möglich sein, den Gästen eine, wew auch nur knappe Niederlage beizubringen. Vorher wird die Ligareserve auf den Plan treten. Allerdings steht hier der Gegner -noch nicht endgültig fest. 2m Notfall stellt die neue Lehrmannschaft den Gegner, die sich aus der bisherigen 1. Jugend rekrutiert. Man wird auch hier einen spannenden Kampf erwarten dürfen, denn die Kräfte in den beiden Mannschaften scheinen recht gut ausgewogen. Die Mannschaften des Vereins für Bewegungsspiele nehmen erst am nächsten Sonntag den Spielbetrieb auf. 25 Jahre Verein für Bewegungsspiele. Der Verein für Bewegungsspiele 1908 e. V. (VfB.) kann in diesen Tagen auf ein 25jähriges Bestehen zurückblicken. Aus diesem Anlaß finden am Samstag, 12., und am Sonntag, 13. August, verschiedene Veranstaltungen statt, die das Interesse einer breiteren Öffentlichkeit finden dürften. Der Verein hat für diese Jubiläumstage ein umfangreiches sportliches und gesellschaftliches Programm aufgestellt. Am Samstag, 12. August, nachmittags, beginnen auf dem Waldfportplatz die Ausfcheidungskämpfe um den DfB.-Jubiläumspreis, der von der Stadt Gießen gestiftet wurde. Am Abend findet dann eine Jubiläumsfeier im Cafe Leib statt, xu der der Ehrenvorsitzende Dr. K n ö p p l e r die Ansprache halten wird. Neben einer Reihe musikalischer und gesanglicher Darbietungen wird auch die 1. Mannschaft als Sieger der 1. Bezirksklasie in der Spielzeit 1932 geehrt werden. Der Sonntag nachmittag bringt wieder ein lebhaftes sportliches Programm. In einer würdigen Gefallenen-Gedenkfeier im Ehrenhain wird man jener gedenken, die ihr Leben für das Vaterland gaben. Im Laufe des Sonntagnachmittags wird dann auch das Entscheidungsspiel um den Iubiläumspreis ausgetragen werden. Für die Spiele anläßlich des Jubiläums werden verschiedene leistungsfähige befreundete Mannschaften verpflichtet. Während einer Pause des vorgesehenen Ligaspieles werden Heimattänze gezeigt. Den Abschluß der Jubiläumsfeier wird am Abend ein Herrenkommers im Vereinsheim bilden. • Oie 13. Herbstregatta des Lahnregatta-Verbandes. Durchgeführt vom Verein Rudersport Gießen 1913. Die diesjährige Herbstregatta des Lahnregatta- Verbandes, die auch in diesem Jahre wieder vom Verein Rudersport Gießen 1913 und Akademische Ruderabteilung e. V. durchgeführt wird, findet am Sonntag, 27. August, auf der Lahn statt. Die Ausschreibungen sind bereits vor einiger Zeit herausgegangen. Melde- und Nennungsschluß ist der Mittwoch, 16. August. Am Abend dieses Tages findet dann im Bootshaus des Vereins Rudersport die Bekanntgabe des Meldeergebnisses unh die Auslosung zu den Rennen statt. Nach der Ausschreibung sind folgende 20 Rennen vorgesehen: Lahn-Jung- mann-Dierer, Zweiter Vierer, Jugend-Gig-Vierer, Erster Lahn-Vierer, Jungmann-Einer, Jungmann- Achter, Jungmann-Vwrer, Herbst-Vierer, Junior- Vierer, Herbst-Einer, Vierer (Kurzstreckenrennen), Vierer um den Hessischen Staatspreis, Herbst-Achter, Anfänger-Vierer, Lahn-Achter, Damen-Vierer, Lahn- Einer, Jungmann-Vierer, Ermunterungs-Vierer und Großer Achter, lieber das Meldeergebnis werden mir zu gegebener Zeit berichten. OGC.-Leichtathletik. Einer Einladung des Ballspielclubs 1899 e. V. Offenbach a. M. folgend, startet der OSC. am kommenden Sonntag mit einigen Leichtathleten in Offenbach. Die Nationalen Wettkämpfe des BSC. 1899 waren bisher immer gut besetzt. Es wird dem OSC. schwer fallen, sich durchzusetzen. Lediglich L u h und Jakob gehen im Dreikampf der Klasse 1 bzw. der Klasse 3 mit einigen Aussichten in den Kampf. Siegmund und Fischer starten im 100- und 400-Meter-Lauf der Klasse 3. Ferner läuft der OSC. die 4X100-Meter und die Schwedenstaffel. Gutes Meldeergebnis zu den deutschen ^studermeisterschasten. Die Deutschen Audermeisterfchaften, die am 12. und 13. August auf der Regattastrecke auf dem Flutkanal in Vreslau ausgetragen werden, haben ein ausgezeichnetes Meldeergebnis gezeitigt. 55 Vereine aus dem ganzen Deutschen Reich haben ihre Meldungen abgegeben. Die gute Besetzung der einzelnen Rennen verfpricht scharfe Käckpfe. 3m Vierer o. S t. trifft die deutsche Meisterschaftmannschaft der Mannheimer Amicitia auf die RG. Mainz-Kastel. die alle Anstrengungen machen wird, ihr den Sieg streitig zu machen. 3m Einer hat der deutsche Meister Willi Dohme, Guben, in dem jungen Tangermünder Deutsch einen scharfen Rivalen. Der Meisterschafts-Vierer wird die schärfsten Kämpfe zwischen dem Berliner Ruder-Club, seinem alten Ortsrivalen RK. am Wannsee und der Mannheimer Amicitia bringen. Die Mainz-Kasteler RG. und die RR. von Etus-Essen werden hier kaum in die Entscheidung einarcifen können. 3m Zweier o. S t. hat der Deutsche Ruder-Verband eine Mannschaft aufgestellt, die in Beyer-Leverkusen und der RG. Wiking-Berlin starke Gegner haben. Für den Doppel-Zweier haben u. a. die RG. der Germania und Hansa-Hamburg, der WSV. Godesberg und der RC. v. 1882 Frankfurt a. d. Oder gemeldet. Das Hauptereignis des Tages, der Große Achter, hat naturgemäß das stärkste Rennungsergcbnis gebracht. Hier werden der Berliner RC., die RG. Mainz-Kastel, der Schlesische Ruder-Verband mit zwei Booten, der Kölner CfR. und die Berliner RG. von 84 die aussichtsreichsten Teilnehmer sein. Die Gießener R G. 1 8 7 7 hat ebenfalls zu diesem Rennen gemeldet. Abschluß der Alpenfahri. Gutes Abschneiden der deutschen Wagen. Zu schönen Erfolgen kamen die deutschen Wagen, die sich an der Internationalen Alpenfahrt beteiligten. Die schwere Prüfung, die über zahlreiche der höchsten Pässe in den Alpen führte und an Wagen und Fahrer unerhört große Anforderungen stellte, ging am Freitag mit der vierten Etappe von Grenoble nach Nizza über 374 Kilometer zu Ende. 3n der Gruppe III (1500 bis 2030 ccm) errang das Adler-Trumpf- Team mit den Fahrern Wildemann, Hofmann und Gehrmann den ersten Preis und damit den wertvollen Alpenpokal. Mercedes-Benz kam in der Dreiliter-Klasse auf den zweiten Rang und in der Gruppe IV plazierte sich Adler-Primus hinter Riley und Frazer Nash auf dem dritten Rang. Auch in der Einzelwertung gab es deutsche Teilerfolge. Frau Lotte Bahr auf Adler-Trumpf erreichte bei den Wagen bis 2030 ccm durch einen zweiten Preis die Goldene Gletscher-Plakette und in der gleichen Klasse wurde Paul v. Guilleaume (Adler-Trumpf) Dritter. Kurze Gporinotizen. Die Deutsche Turnerschaft hat auf Vorschlag ihres Kassenwartes, Komm.-Rat Schill-Osthofen, je 5000 Mark für die „Adolf-Hitler-Spende" und für die „Opfer der Arbeit" zur Verfügung gestellt. * Die englische Lang st reckenschwimm e- rin Mercedes Gleitze unternahm am Mittwoch einen neuen Versuch, den Kanal zu durchschwimmen, nachdem ihr dies vor einigen Jahren schon einmal gelungen war. Das Vorhaben mißglückte jedoch: infolge zu hohen Seeganges mußte die mutige Schwimmerin nach sechs Stunden zehn Meilen von Dover entfernt aufgeben. 37 Stunden Segelflug. - Weltrekord. Die sonst so stille Gegend über dem Kurischen Haff, über der vorgestern und gestern der Segelflieger Schmidt, Königsberg, kreuzte, war vor Sonnenuntergang das Ziel zahlreicher im Auto und auf Motorrädern aus Königsberg und aus der Provinz herbeigeeilter Gäste, die mangels anderer Möglichkeiten im Fliegerlager Korschen- ruh Erfrischungen erhielten. Aus Königsberg waren Vertreter aller maßgebenden Behörden erschienen. Die Orag hat ein Mikrophon auf- gebaut, um den Hörern gleich nach der Landung Bericht zu erstatten. Schmidt wird von seinen Kameraden als überaus zäher und ausdauernder Segelflieger und Sportsmann geschildert. Bemerkenswert ist, daß Schmidt sich der Segelfliegerei gegen den Wunsch seines Vaters ergeben hat. Oie Landung. Der Weltrekordflieger Schmidt ist um 19.59 älhr glatt auf dem Alfer des Frischen Haff gelandet, hat sich also insgesamt 36 Stunden und 36 Minuten in der Luft gehalten. Bei der Landung wurde Schmidt durch die Vertreter der Behörden und die sonstigen Anwesenden mit stürmischem 3ubel in Empfang genommen, einem 3ubel, der jedes Wort aus seinem Mund unverständlich machte. Der Weltrekordflieger äußerte sich auf Befragen, daß er keineswegs die Absicht gehabt habe, bereits um diese Zeit z u landen. Vielmehr sei er der durch Zeichen gegebenen Aufforderung des Luftsportverbandes gefolgt. Der Werdegang des Weltrekordfliegers. Kurt Schmidt ist Student der Philosophie in Königsberg. Er wurde im Jahre 1906 in Straßburg geboren, hat aber fast seine ganze 3ugend in Ostpreußen verbracht. Sein Vater ist Waffenmeister in Allenstein. Die Segelfliegerei betreibt Schmidt seit langer Zeit. Er hat in ©tun au im Riesengebirge unter Wolfgang H i r t h seine weitere Ausbildung genossen. Er war bereits im Besitze der einzelnen Segelfliegerscheine und auch des amtlichen Flugscheines. Er hat sich sehr sorgfältig auf den Weltrekord vorbereitet und ist schon einmal eine Nacht über sieben Stunden lang in der Luft gewesen, lediglich um einen Nachtflug auszuprobieren. Auch sonst hat er Flüge von mehreren Stunden hinter sich. Als Verpflegung hat er an Bord, neben einigen Butterbroten etwas Schokolade und eine Flasche Wasser. Schmidt verkürzt sich die Zeit in der Luft durch allerlei Kapriolen. Das Flugzeug. Der erfolgreiche Weltrekordflieger flog mit feinem Segelflugzeug „Loerzer" Typ Gronau- Baby. Telegraphische Benachrichtigungen über den beispiellosen segelfliegerischen Erfolg gingen sofort an den Reichskanzler Adolf Hitler, an den Reichsminister Hermann Göring, an den Präsidenten des Deutschen Luftfahrtverbandes Hauptmann a. D. Loerzer, sowie an den Gauleiter und Oberpräsidenten Koch. Oer Reichskanzler beglückwünscht den Segelflieger. Reichskanzler Adolf H i t l e r hat an den Segelflieger Schmidt nach Korschenruh bei Königsberg folgendes Telegramm gesandt: „3ch beglückwünsche Sie zur 3hrer unerhörten Leistung. Adolf H i t l e r." Oie amtliche Mitteilung über den Weltrekord Schmidts. Die Flieger-Landesgruppe Oftpreu- ! ßen teilt amtlich mit: Der Königsberger Student Kurt Schmidt, wohnhaft in Allenstein, hat in der Zeit vom 3. August morgens bis 4. August abends den Weltrekord im Segeldauerflug mit der Leistung von 36 Stunden 37 Minuten bei zeitweise regnerischem, stark böigem Wetter überboten, da der bisherige Weltrekord auf 21 Stunden 34 Minuten stand. Die Leistung bedeutet gleichzeitig einen neuen offiziellen deutschen Rekord (bisher 16^ Stunden). Der gesamte Flug (Start und Landung) erfolgte unter amtlicher Kontrolle und mit den vor- gefdjriebenen Meßapparaten, so daß der Anerkennung nichts mehr im Wege steht. W irffchast. OieOeutscheReichsbahn im Sunil 933 Der Güterverkehr der Deutschen Reichsbahn weist abweichend von früher im Juni gegenüber dem Vormonat eine geringe Verkehrssteigerung um 0,27 Prozent auf, obwohl nach Pfingsten in zahlreichen Industriebetrieben eine Geschäftsstille eintritt und der jahreszeitlich bedingte Rückgang in dem Versand künstlicher Düngemittel und landwirtschaftlicher Erzeugnisse im Juni jedes Jahres zu einem Rückgang des gesamten Verkehrs zu führen pflegt. In den Jahren 1932, 1931 und 1929 betrug dieser Rückgang 1,7, in 1930 sogar 3,1 Prozent. Der Expreßgutoerkehr war im Hinblick auf das Pfingstfest lebhaft. Der Eilstückgutverkehr war nach wie vor durch Obst- und Gemüsesendungen belebt. Wenig Aenderungen zeigte der Fracht- stückgutverkehr. Der Personenverkehr stand im Juni im Zeichen des Pfingstverkehrs und nahm einen außerordentlichen Umfang an, allerdings erreichte der Pfingftverkehr nicht überall die Vorjahrshöhe. Der unbehinderte Wettbewerb des Kraftwagens war in Nähverbindungen sehr stark, in Aussicht genommene Sonderzüge mußten vielfach aussallen. Die Zahl der geleisteten Zug- kilometer ist gegenüber Mai auf 53,27 (52,3) Millionen und die der Wagenachskilometer auf 1922 (1807) Millionen gestiegen. Die Gesamteinnahmen erreichten 246,07 Mark (Mai: 231,75) Millionen, sie waren um über 1 Million Mark höher als im Juni 1932. Der Personen- und Gepäckverkehr weist gegenüber Juni 1932 eine Mehreinnahme von 3 Millionen auf, der Güterverkehr eine solche von 2 Millionen Mark, während die sonstigen Einnahmen ein Minus von 4 Millionen Mark ergeben. Die Gesamtausgaben belaufen sich auf 278,37 (271,63) Millionen, die Mehrausgabe gegenüber der Monatseinnahme beträgt also 32,3 Millionen Mark. Aus dem Ansteigen der Ausgaben läßt sich bereits die Auswirkung des Arbeitsbeschaffungsprogramms erkennen. Der Personalbestand ist hauptsächlich infolge Einstellung von Arbeitern in der Bahnunterhaltung auf 604 558 (600 603) Köpfe gestiegen. * * Metallgesellschaft 21®., Frankfurt a. M. Nach Mitteilung der Metallgesell- schaft AG. haben verschiedene der von ihr betriebenen Geschäftszweige im Vergleich zum Vorjahr eine günstigere Entwicklung erfahren. Die Metallkurse liegen trotz des Rückschlages der letzten Tage im Durchschnitt über den Bilanzkursen vom 30. September 1932. Die Entwicklung auf dem ausländischen Währungsmarkte während der letzten Monate hat für die Metallgesellschaft Sondergewinne zur Folge gehabt: in welchem Umfang dies am Bilanzstichtag dieses Jahres ziffernmäßig zum Ausdruck kommen wird, kann natürlich heute nicht vorausgesagt werden. Schließlich hat die innere Gesundung mehrerer großer Tochtergesellschaften zweifellos in diesem Geschäftsjahre fühlbare Fortschritte gemacht. Trotzdem kann mit Sicherheit noch nicht gesagt werden, ob das am 30. September zu Ende gehende Geschäftsjahr aus seinen regulären Erträgen ein wesentlich günstigeres Ergebnis aus- weisen wird, als das vergangene. Denn - öü ersten Monate des Geschäftsjahres litten noch unter besonders ungünstigen Verhältnissen, und die besseren Erträgnisse bei den TochtergeseUschas- ten können sich erst im nächsten Geschäftsjahr bei der Metallgesellschaft auswirken. Frankfurter Abendbörse rückgängig. Frankfurt a. M. 4. Aug. Die Abendborfc war lustlos und zeigte meist leicht nachgebende Kurse. Das Geschäft war wieder als minimal zu bezeichnen, zumal vyn den schwächeren Auslands- börfen keine Anregung ausgehen kannte. Metall- gefellischaft lag mit 52 um 0,75 Prozent gedrückt, IG. Farben und Harpener gaben je 0,25 Prozent AEG. 0,13 Prozent nach. Elektr. Licht & Kraft kann« ten ihren Mittagsstand behaupten. Der Rentenmarkt lag vollkommen vernachlässigt. Altbesitzankeihe wurde eine Kleinigkeit niedriger, Neubesitz unverändert genannt. Späte Reichs- schuldbuchforderungen gaben ca. 0,25 Prozent nach, Stahkoerein-Bonds und Reichsbahn-VA. lagen gehalten. U. a. notierten: Neubesitzanleihe 11,60, Altbesitzanleihe 77,50, 6 Prozent Stahlverein-Bonds 58,40, Reichsbahn-VA. 99,40, Schutzgebietanleihe alle 6,80, Reichsbank 147,90, Harpener 94, Mannesmann 61, Phönix 37, Stahlverein 36, AEG. 20,75, Bekula 109,25, Scheideanstalt 172,50, Licht & Kraft 97, IG.-Farben 130,50, Holzmann 50, Siemens 153, Hapag 14, Norddeutscher Lloyd 14,90 Prozent. Kurszettel -er Berliner und Frankfurter Börse. Die hinter den Papieren angeführten Ziffern geben öte Hohe der zuletzt beschlossenen Dividende an. — Reichsbankdiskont 4 o. H. Lombardzinsfuß 5 o. H. Frankiuri a. Ul. Berlin Schluß» kurs Schlußk. Abendbörse Schluß» kurs Schlußk. Mittag- börse 'Saturn 3.8. i 4-8- 3.8. 4.8. 6% Deuychc Reichsanieihe v. 1921 83,25 83,25 83,5 83,1 6% efiem.7% Dl.Relchsanl.v. 1929 98,25 98,65 98 98,9 f>¥i% Doung Anleihe von 1930 . 82,3 83 82,25 82,5 Deutsche Ant.-Ablös.-Schuld mb AuZloj.-Rechten .......... . 77.65 77,5 77,65 77,65 Desgl. ohne AuSlos.-Mechte..... 11,7 11,6 11,65 11,65 6% ehem. 8% Hess. Boll-Maat 1929 irückzahlb. 102%) ........... 74,75 — — 76 Oberhessen Provinz - Anleihe mi Auslos.-Rechten ............ — 65,5 — — 6% Hess. Landesbank Darmstadt Gold N, 12......... 81,5 81,5 81 6Vi% Hess. Landes Hypothekenbank Darmstadt Liqui...... 85 85 85 Deutsche Komm. Sammelab l.An leihe Seriel mUAuölos.-Rechten 66,75 70,25 70 70 6% ehem. 8% Franks. Hyp.-Ban! Goldpse. 15 unkündbar bis 193.) 82,9 83 — — 6% ehem. 7% Franks Hyp.-Baw Goldpse. 16 unkündbar bis 1936 82,9 82,75 —— _ t>'/-% ehem. 4/t% Franks. Hyp. Banl-Ltau.-Psandbrlese ..... 84,75 85,13 - 6y2% ehem. 4/.% Rheinische Hyp.-Bank-Ligu.-Goldpse. ... 86 86,25 — _ 6% ehem. 8% Pr. Landespsand briesanslalt, Pfandbriefe R. 19 6% ehem. 7% Pr. Landespsand 84,5 85 84,4 85,5 briesanslalt. Psandbriese R. ic 85 85 — Verrechnungskurs ........... 86 86 86 86 4% Oesterretchische Goldrenle... — 12 — — 4,20% Oesterreichische Silbcrrente 0,95 0,95 — — 4% Ungarische Goldrente ....... 4,75 4,75 4,7 4,65 4% Ungarische Staatsrenle v. 1910 4,25 4,35 4,5 *¥>% bergt, von 1913.......... B% abgesl. Goldmexikaner von 90 4,5 4,2 — 4,35 7 7 — 7,3 4% Türkische Zollanleihe von 1911 4% Türkische Bagdadbahn-Anleihe 5,3 5,15 5,25 Serie 1.................... 5 — 5,05 5,1 Franksurt a.M. Berlin Schlußkurs Schlußk, Abend» börse Schluß» kurs Schlußk. Mittag» büric 'Datum 3-8. 4.8- 3.8. 4.8. 4% desgl. Serie 11 ........... 5,3 5,2 5,3 5,2 6% Rumän. vereinh. Rente v. 1903 4 4 4,25 4,1 4'/»%Rumän.vereinh.Nentev.l91S 8,1 8,1 8 4% Rumänische vereinh. Rente 3,55 3,5 3,6 3,55 8%% Anatolier ............. 24,13 24,4 24,13 24,9 Hamburg-Amerika-Pakei ..... Homburg-Südam. Dampfschiff. i 14,13 14 14 13,75 0 — 20,25 21 Hansa Dampfschiff........... 0 — — 20,5 Norddeutscher Lloyd ......... 0 15 14,9 14,9 14,5 A.G. für Verkehrswesen Akt. .. 0 46,25 46 46,5 46,25 Berliner Handelsgesellschast.... 4 86,5 86,5 87,25 87 Gommctj- und Prival-Bank ... l 49,25 49,5 49.5 49,25 Deutsche Bank und DiSconto- Gesellschaft................ (i 54,25 54 54,25 54 Dresdner Bank.............. 0 45,25 45,25 54,25 45,25 Retchsbank ................. 1 150,75 147,9 151 147 A.E.G...................... ( 21,13 20,75 21,25 20,9 Elektr. Lieserungsgesellschaft ... 6 — 84 84 84,5 Licht und Kraft ............. 6 97 97 97,25 97 gellen L Guilleaume ........ 0 45 47,5 47,25 47,75 Gesellschaft für Elektrische Unter- nehmungen............... 4 80,5 80 80,75 79,65 Rheinische Elektrizität ........ 6 — 87 Schuckerl LCo.............. 0 103 102,4 103 101,25 Siemens L Halske........... 155 153 155 153 Lahmeyer L Eo.............. 10 126,25 — 125,5 126 Buderus ................... ( 72 71,25 72,5 _ Deutsche Erdöl ............. 4 110,65 110,5 111 109,5 Gelsenkirchener.............. 0 61,5 59,5 61,4 59 Harpener................... 0 97,5 94 97,25 94,25 Voesch Eisen—Köln-Neuelsen.. 0 — — 62,75 61,5 Ilse Bergbau .............. 7 — — Ilse Bergbau Genüsse........ 7 108,5 108 108.5 108,5 Kiörknerwerke ............... 0 58 55,25 58 55.5 ManneSmann-Rbhren........ 0 62,5 61 62,9 61 Jranltun a. M. Berlin Schluß» kurs Schluß!. Abend» börse Schluß» lurs Schlußk. Minag- börse Oalum 3.8. 4.8. 3.8. 4.8. Mansseider Bergbau .. .......0 26,5 26 26,5 26 KokSwerke........... .......0 — — 79,5 79,25 Phönir Bergbau...... .......0 38,25 37 38,3 36,75 Rheinische Braunkohlen ......10 187,25 185 186,75 183,5 Rheinllabl .......0 90,5 88,25 90,4 88,25 Vcreinigle Stahlwerke. .......0 38 36 38,5 36,5 Otavt gjlinen ........ .......0 13,5 13 13,5 13 Kaliwerke Aschersleben. .......6 122,75 122,75 122,5 122,25 Kaliwerke Westeregeln. Kaliwerke Salzdetfurth .......6 126 124,5 125,5 124 .......P 172 171 171,5 — 3 ®. Farben.Industrie.......'< ScketdeanstaU...............1° Goldschmidt ................0 Rütgerswerke...............0 Metallgelellschast.............< Philipp Hotz mann...........O| Zementwerk Heidelberg ......<1 Eemenrwerk Karlstadt.........0| Schultheis Patzenhoser........0 Mu lMgemeine Kunstseide) ... o Bemberg...................0 Zellstost Waldhos ............0 Zellstoss Aschaffenburg .......0 Dessauer GaS ...............7 Daimler Motoren............0 Deutsche Linoleum ..........0 Crenficln & Koppel ..........0 Leonhard Tietz..............6 Chadc......................12 Krthner....................o| Matnkraftwerke Höchst a.M. ... 4 Süddeutscher Zucker ........ ?| 132,75 130,5 133,25 130,75 172,75 172,5 — — 47,25 46,75 47,5 —— 58,75 57,65 59,25 57,5 49,75 52 50,5 52,75 50,75 50 50,5 82 _ 115,5 115 33,75 33,5 33,9 33,5 49,25 48,65 — 48,75 41,5 41,25 41,25 41,25 20,75 20,5 — — 114,5 114 29 28,75 2-9 29 43,25 42,75 43,14 43 — — 34,4 33,75 15,5 15,5 — 15,65 161 159,5 162,5 159,5 20,5 ?! 21 63 62,5 157,5 156,75 157 — Devisenmarkt Berlin — Frankfurt a. 2!L Bantnoten. 3. August 4. August Amtliche Notierung Amtliche Notierung Geld | Brie' Geld Brie' Helstngsors. 6,144 6,156 6,144 6,156 Wien...... 47,20 47,30 47,45 47,55 Prag...... 12,42 12,44 12,42 12,44 Budapest ... Sofia..... 3,047 3,053 3,047 3,053 Holland .... 169,83 170,17 169,68 170,02 €«o....... 69,98 70,12 69,98 70,12 Kopenhagen. 62,19 62,31 62,19 62,31 Stockholm... 71,83 71,97 71,83 71,97 London ..... 13,92 13,96 13,92 13,96 Buenos Aires 0,928 0,932 0,928 0,932 Neuyork .... 3,047 3,053 3,092 3,098 Brüssel..... 58,64 58,76 58,64 58,76 Italien..... 22,11 22,15 22,10 22,14 Paris..... 16,46 16,50 16,46 16,50 Schweiz ... 81,37 81,53 81,27 81,43 Spanten.... 34,96 35,04 34,96 35,04 Danzig.... 81,67 81,83 81,67 81.83 Japan..... 0,839 0,841 0,839 0,841 Rio de Jan. 0,244 0,246 0,244 0,246 Jugoslawien 5,195 5,205 5,195 5,205 Lissabon... 12,67 12,69 12,67 12,69 Berlin, 4-August Geld Brief _ Amcrtkantsche Noten.............. 3,045 3,065 Belgische Noten.................. 58,48 58,72 Dänische Noten ................. 61,93 62,1? Englische Noten ................. 13,88 16,42 13,94 granzösische Noten............... 16,48 Holländische Noten............... 169,26 169,94 Italienische Noten................ Norwegische Noten .............. 21,98 69,81 22,06 70,09 Deutsch Oesterreich, i 100 Schilling — — Rumänische Noten ............... — — Schwedische Noten............... 71,66 71,94 Schweizer Noten................ 81,0 81,41 Spanische Noten............... 34,83 34,97 Ungarische Rot», ............ n D.. nain mon«15:8”, 5* JS So« Oi »'S & Kr SLMni »efunga, )Avin, 4 Minister Ät m Z. Preise Dienen - ^erzufük. Gitte .3°m, 4 Atz»»» JÄ'ii- Im Witte Herrschaft m taum steht Pariser 2or politisch worden- Df in erster Ll beitet hat. d zösischcn besteht darin heitliches. v und k o nt biet zu schc die zwischen EinfWPhai südeuropäisa gekreist Tschechoslow zu Stützen 6 reiches bestii kommen ist den Donau, garn fest gliedern. 2 unter f r a Mrtschaftsi afrikabis Die in Mi könnte danr der Schioe taleurop Wirtscha Das Mittel Donauraum sinanzpot versucht, feine, bern angulegei Ginflu5 ben ] lidjen folgen ollen Dingen 0 wn alten, natii xn\t Deutfd) ( auch Ungarn eine wichtige $ in Pari;, al Gömbös n< dort über b1 Wünsche Ung, Haupthindern Plans Oester tung zu fest Donauraum Regierun nicht das reichs, har ihrer Ziele i Aber die l i t i k ist nr nis, daß Fr Donaura Agrarlande Hinsicht am Leberschuß s stnd den ßar in-Frankreich in Deutsch Zend Industrie Deutschland, 6 Erschließ Ek-ortinduslrn Xnb nicht nur Jomfen Do fcftlidje Anschluß c