“»als leid! J • f Ä fen der ich Un- ber tes die Iten Vpril 1933, notjmil- ich dahin, Jlram- Cömen“, jtoongsrndle 2319D t, Schreibtische, So- Mhmaschinen, Slei* ilMschine, 1 Photo- ppaiate, Haarbürsten, , Lnstreichpinsel, 1 Irogenschionk, Waren- en, Bücherschränke, 1 m lang), 15 Oregon- miemagen mit Saften, ir. nmesser, Scheren cho- äbe, Pseisen, Äuge, awaitennabeln, 3 Del« ist und Gleiberg), Sil» ■ fjanb: 1 tyartie ^o* nd broschiert), 1 M' , WerbMer. x Hand an Ort und ibe in obigem Lokal): tten in verschiedener e. i. ! i |t iD mftr ieher in Gießen 5 - Telephon 3383 eW d eintreffend: '-■5L'Ä. '"..PsundLSP- „Bratfisäe,. sclbiteingeinam, __ Wer, 2tuW - ^ermn^tßH SMktvod t:lSS Fernspr^M ]Ö J ÄiEdbr v ai gS 5^ Ä** AM 6 Ubr'^reilag^ K-S für al^/" m. 81 Kvübaussabe 183. Jahrgang Mittwoch, 5. April 1933 tfcr)d)emt lagltch,außer Sonntags und Feiertags. Beilagen: Die Illustrierte Gießener Familienblätter Heimat im Bild Die Scholle monats-Bcjugspreis: Mit 4 Beilagen NM. 1.95 Ohne Illustrierte , 1.80 Zustellgebühr.. „ -.25 Auch bei Nichterscheinen von einzelnen Nummern infolge höherer Gewalt. 5ernsprechanschlllffe unter Sammelnummer2251. Anschrift für Drahtnachrichten Anzeiger Gießen. Postscheckkonto: Frankfurt am Main 11686. GietzeimAnzeiger General-Anzeiger für Oberhessen Druck und Verlag: vrühl'fche Univerfitäl§-Buch- und Sleindruckerei R. Lange in Giehen. Schriftleitung und Geschäftsstelle: Schu^traße 7. Annahme oon Anzeigen für die Tagesnummer bis zum Nachmittag vorher. Preis für 1 mm höhe für Anzeigen von 27 mm Breite örtlich 8, auswärts 10 Reichspfennig: für Re- Klamean teigen von 70 mm Breite 35 Rcichspfennig, Platzvorschrift 20° , mehr. Chefredakteur: Dr. Friede. Wilh. Lange. Verantwortlich für Politik Dr. Fr. Wilh. Lange; für Feuilleton Dr H.THyriot; für den übrigen Teil Ernst Blumschein und für den Anzeigenteil i.D.TH.Kümmel sämtlich in Biegen. Der Untergang des Luftschiffs „Akron". Vernichtung durch eine Gewitterboe. — Außer dem Führer und zwei Mann niemand der II Mann starken Besatzung mehr lebend gerettet. — Keine Spur des untergegangenen Luftschiffs auf dem Ozean zu entdecken. Der Bericht des Kapitänleutnants Wiley. Neu york, 4. April. (1DIB.) Die küstenwache ouf Stalen Island Hal einen Funkspruch aufgefangen, worin der unter den vier Geretteten befindliche ftapitänleutnant Wiley die Katastrophe der „Akron" beschreibt. In diesem er st en Bericht eines Ueberlebenben heißt es: Wir sichteten etwa 30 Meilen südlich Philadelphia ungefähr um 20 Uhr einen Gewitter st urm. Der Erdboden war mit Nebel bedeckt. Das Luftschiff befand sich in guter Verfassung. Um 22 Uhr passierten wir die Küste. Bei Barnegat Leuchtschiff waren wir von Blitzen umgeben. Die Atmosphäre war jedoch nicht sehr stürmisch. Vis etwa 23 Uhr flogen wir ostwärts und dann bis Mitternacht in westlicher Richtung. Um 0.30 Uhr begann das Luftschiff plötzlich aus einer Flughöhe von 1600 Fuß rasch ; u fallen. Wir warfen Ballast ab und erreichten die bisherige Flughöhe wieder. Jehl waren wir v o l l st ä n d i g oo n Blitzen umgeben, und schienen uns im Mittelpunkt des Gewitters zu befinden. Vas Luftschiff begann heftig zu schwanken und mit dem Heck voraus niederzugehen. Alle Mann wurden alarmiert, und es wurde erneut Ballast abgeworfen. 3n diesem Augenblick wurde die $ f e u e r f entrolle weggerissen, und das Luftschiff fiel auf das Meer hinab. Durch die wucht des Aufschlagens wurde es zerstört. Ich sah viele Mitglieder der Besatzung in dem von Blitzen erleuchteten wasser umherfchwim- men. Das Wrack der „Akron" trieb dann rasch fort. Die Hilfsaktion abgebrochen. Nur drei Gerettete aus der Fahrt nach Neuyork. Neuyork, 4. April. (WTB.) Die Hilfs- Aktion für das verunglückte Luftschiff „Akron" hat keine weiteren Ergebnisse gezeitigt, sie ist abgebrochen worden. Es ist damit zu rechnen, daß die Katastrophe 73 Menschen das Leben gekostet hat. In Fachkreisen hatte man der Verwunderung darüber Ausdruck gegeben, daß die „Akron", die eine vollständige Funkausrüstung an Lord hatte, keine Notsignale gab. Wie erst feljt bekannt wird, hat die Küstenwachtstation As- burypark (New Jersey) doch im Laufe der Nacht u\s.A Philadelpl 74 \ 731 Mewhavßn Ufenhc 72\ / ° 7 Ton der „Akron" SOS-Rufe empfangen; jedoch habe — wie es heißt — die Station sich nicht weiter mit der „Akron" in Verbindung Hetzen können, da st a r k e a t m o s p h arische Störungen vorhanden gewesen wären. Die Flugstation Lakehurst hat eine Liste der Offiziere herausgegeben, die sich an Bord der ,Äkron" befanden; danach waren 19 Offiziere, unter ihnen der Leiter der aeronautischen Abteilung des Marineamtes, Konteradmiral M o f - fett, an Bord. Einer der Geretteten, der Tele- sraphist der „Akron", EopelanD, ist inzwischen an Bord der „P h ö b u s" trotz aller Bemühungen verstorben. Mehrere mit Journalisten tesehte Flugzeuge überflogen am Dienstagvormittag die ilnfallftcllc in einem Tim kreis von 20 Meilen ohne auch nur die geringste Spur des Luftschiffes oder der Besatzung zu finden. Das Marmeministerium^teilt mit, daß das amerikanische Küstenwachschiff „Tuk- fer" Wrack stücke des Luftschiffes „Akron" 15 Seemeilen östlich von Kap Karnegat aufgefischt hat. Die „Tucker" wird mit dem ersten Offizier der „Akron", zwei weiteren Mitgliedern der Mannschaft und der Leiche des Telegraphisten an Bord gegen Abend in Neuyork erwartet. Die „Akron" am Ankermast. Eckener über die möglichen Llrsachen der Katastrophe. Berlin, 4. April. (WTB.) Dr. Eckener erklärte über den Hergang und die mutmaßlichen Llrsachen der Katastrophe der „Akron": Wiley ist einer der erfahrensten Luftschiffkapitäne, der bereits Zehntausende von Seemeilen aus Luftschiffen zurückgelegt hat. Die Tatsache, daß die „Akron" in einen Sturm geriet, kann an und für sich noch nicht für das Unglück verantwortlich gemacht werden, da es ja oft genug vorgekommen ist, daß Luftschiffe vor dem Sturm zu kreuzen gezwungen waren. Man muß genauere Rachrichten abwarten. Auch die Mitteilung, daß das Schiff i neinen „elek- t r i schen Strom" geraten sein soll, läßt vorläufig keinerlei Rückschlüsse zu. Die Möglichkeit, daß eine Gewitterboe das Luftschiff in der Weise zerstört habe, daß eine von oben einfallende Kaltluftboe das Luftschiff auf das Wasser heruntergedrückt habe, sei zu bestreiten Seine sehr ausgiebigen Erfahrungen hätten gelehrt, daß das Luftschiff zwar ein Stück nach oben gedrückt werden könne, daß aber auch die Kaltluftboe stets bald zum Stehen komme und in ihr auch das Luftschiff, weil sie gegen die Erde nicht unentwegt Gelegenheit hätte, weiter herabzufallen. Der entgegengesetzte Fall, daß das Luftschiff erheblich nach oben gerissen werde, sei daher öfter vorgekommen und auch begreiflich. Es bleibe also nur noch die Frage eines Feuers an Bord. Eine solche Möglichkeit bestünde. Es könnte durch Entzündung des Brennstoffes vielleicht eine Reihe von Tragzellen vernichtet worden sein, so daß das Luftschiff dadurch zu viel Auftrieb verloren hätte. Dr. Eckener hat einen Bortrag, den er heute nachmittag in Berlin halten sollte, abgesagt. Er begründete diese Absage damit, daß auf dem untergegangenen Luftschiff viele Freunde, Kameraden und Mitarbeiter von ihm ihr Leben verloren hätten und daß im übrigen durch die Bernichtung des Luftschiffes er selbst in seiner ganzen Arbeit und in seinen weittragenden Plänen völlig aus dem Gleis geworfen sei. Kapitänleutnant Flemming, der bekannte Zeppelin-Führer, äußerte u. a.: Ich glaube nicht, da.ßes sich um Motorschaden handelt, da die fünf Motoren doch nicht alle äuf einmal ausgesetzt haben können. Denn wenn ein oder zwei Motoren defekt geworden sein sollten, so sind die übrigen drei noch immer in der Lage, wenn auch nicht gegen einen allzu starken Sturm ankämpfen zu können, so doch das Schiff so lange manövierfähig zu halten, bis die atmospärischen Verhältnisse s i ch gebessert haben. Viel eher besteht die Wahrscheinlichkeit, daß am Höhen» oder Seiten st euer irgend etwas nicht in Ordnung war, aber auch hier läßt sich naturgemäß Bestimmtes noch nicht sagen. Deutschlands Teilnahme. Berlin, 4. April. (WTB.) Der Reichspräsident hat an Präsident Roosevelt das nachstehende Telegramm gerichtet: „Tief erschüttert durch die Nachricht von dem schweren Unglück, das das Luftschiff „Akron" betroffen und so viele Opfer an blühenden Menschenleben gefordert hat, spreche ich Ew. Exzellenz, dem amerikanischen Volke und den Hinterbliebenen der tapferen Besatzung auch im Kamen des deutschen Volkes wärmste Anteilnahme aus." Reichskanzler Adolf Hitler hat folgendes Telegramm an Präsident Roosevelt gerichtet: Zu dem schweren Unglück, das die amerikanische Marine durch den Absturz des Marineluftschifies „Akron" betroffen hat, bitte ich Sie, meine und der deutschen Reichsregierung i n - nigfte Anteilnahme entgegenzunehmen. Ich gebe der Hoffnung Ausdruck, daß Menschenleben nicht zu beklagen sind. Der deutsche Tankdcunpfcr „Phoebus", der den Verunglückten die erste Hilfe leistete. ü. Ein zweites amerikanisches Lustschiff abgestürzt. Auf der Luche nach der „Akron" ms Meer gestürzt. Neuyork, 4. Mär;. (TU.) Das amerikanische kleinluftschisf „3. 3“ stürzte auf der Suche nach den Ueberlcbenöen des Luftschiffes „Akron" in der Nähe der Londs-Küstenwachtstation ins Meer ab. Küstenflugzeuge und küstenwacht- schiffe eilten dem verunglückten kleinluslfchiff. zu Hilfe. Zur Zeit des Unglücks befanden sich 11 Mann an Bord, die alle gerettet wurden. Auch ein französisches Luftschiff im Sturm zerstört. Paris, 4. April. (TU.) Während eines heftigen Sturmes mußte das einzige größere lenkbare Luftschiff über das die französische Marineluftfahrt verfügt, am Dienstag zwischen Rochefort und Lorient notlanden und zerbrach in zwei Teile. Von der 12köpsi- gen Besatzung wurde ein Korvettenkapitän und ein Fähnrich zur See schwer verletzt. Das verunglückte Luftschiff, das die Bezeichnung „E 9“ trägt, ist ein halb starres. Schiff von 10000 Kubikmetern. Das Luftschiff, das erst vor wenigen Monaten in D i e n st gestellt worden war, war am Diens- tagmorgen in Rochefort aufgestiegen, um eine Uebungsfahrt an der Küste entlang nach Lorient zu unternehmen. Unterwegs wurde das Schiff von einem heftigen Sturm überrascht und sah sich in der Rähe von Guerande zur Rotlandung gezwungen. Der Anprall war so heftig, daß der Rumpf des Luftschiffes mitten durch brach. Scharfe Bekämpfung der Korruption. Ein Erlaß des Iustizkommissars fterrl. Berlin, 4. April. (WTB.) Der Reichskom- missar für das preußische Justizministerium K e r r l hat angeordnet, daß im preußischen Justizministerium ein Sonderreferat zur Bekämpfung der Korruption in Staat, Wirtschaft und Hochfinanz gebildet wird. Die Aufgabe dieses Referates soll darin bestehen, die Bekämpfung der Korruption zu zentralisieren, sie mit größter Beschleunigung, schärfstem Rachdruck und unerbittlicher Strenge durchzuführen. Ferner soll bei jeder Staatsanwaltschaft ein geeigneter Staatsanwalt zur Bearbeitung der Korruptionssachen bestellt werden. Die Betreuung der Staatsanwälte, die für dieses Sonderdezernat von ihren Behörden vorgeschlagen werden, behält sich der Reichskommissar persönlich vor. Am Schluß des Erlasses heißt es: „Ich erwarte angesichts der außerordentlichen Bedeutung dieser Aufgabe rücksichtslose Bekämpfung aller Volksschädlinge im Staate, den Kommunalverbänden, Gemeinden, der Wirtschaft und Hochfinanz. Ich weise darauf hin, daß es mit Recht im Volke nicht verstanden wird, wenn Personen, die volksschädigender Handlungen verdächtig sind, von der Untersuchungshaft gegen Stellung einer Kaution verschont bleiben. Grundsätzlich stehe ich auf dem Standpunkt, daß Volksschädlinge, auch wenn sie eine hohe Kaution anbieten, nur einen kleinen Teil des durch ihre schädigenden Handlungen erworbenen Vermögens in die Hand des Staates geben, und daher solche Kautionen den Fluchtverdacht auszuschließen nicht geeignet sind. Die Zeit, da das Volk davon sprach, die Kleinen hängt man und die Großen läßt man laufen, muß vorbei sein." Die Vorgänge bei der Kölner Handwerkskammer. Köln, 4. April. (WTB. Funkspruch.) Wie der Regierungspräsident mitteilt, ergab sich bei der Prüfung der Geschäftsführung der Handwerkskammer in Köln durch die von der Staatsregierung eingesetzte kommissarische Leitung bei flüchtiger Durchsicht ein Defizit von etwa 1,5 Millionen Mark.Die Feststellungen gaben Veranlassung zu einer Strafanzeige bei der Staatsanwaltschaft gegen Syndikus Dr. Engels als geschäftsführendem Vorstand der Wirtschaftsstelle der Handwerkskammer, gegen den Vorsitzenden der Handwerkskammer, Walter, und gegen den Direktor der Gewerbebank in Euskirchen, Thomas Esser, in seiner Eigenschaft als 1. Vorsitzenden des Aufsichtsrates Der Wirtschaftsstelle. Die Untersuchungen haben zunächst ergeben, daß das Defizit im Verkehr mit verschiedenen Geldinstituten entstanden ist, in denen jeweils vereine oder der andere Der Drei vorerwähnten Deschul- Digten im D 0 rstanD , im Aufsichtsrat oder als Geschäftsführer eine maß» gebenDe Stelle inne hatte. Es wurde fcftgeftclli. daß eine Reihe von Verlustgeschäften weder verbucht noch der Generalversammlung vorgelegt und seitens des Aufsichtsrates ohne Nachprüfung genehmigt worden ist. Einige der Geschäfte sind mit Billigung und teilweise unter Beteiligung oder sogar auf Veranlassung des 1. Vorsitzenden des Aussichtsra.es. Esser, getätigt worden. Soweit Die BeschulDigten Welter und Dr. Engels in Frage kommen, hat das bisherige Ermiltlungsergebnis den dringenden Verdacht der Untreue und des Betruges so sehr verstärkt, daß ihre Vorführung zwecks Erlaß eines richterlichen Haftbefehls angeordnct worden ist. Bei Direktor Esser waren die Voraussetzungen für eine weitere Jnhaftbeh altung nach Festnahme der anderen beiden Beschuldigten und nach Sicherstellung des belastenden Materials nicht mehr gegeben. Er wurde deshalb a u f freien Fuß gesetzt. Das Ermittlungsverfahren wird jedoch auch gegen ihn fortgeführt. Alle drei Beschuldigten bestreiten zwar bis jetzt, strafbare Handlungen begangen zu haben, muhten jedoch schon zugeben, in vielen Fällen unkorrekt gehandelt zu haben. Die Gleichschaltung der Industrie. Wirtschaftspolitische Zusammenarbeit zwischen Langnamverein und NSDAP. Essen, 4. April. (TU.) Wie bereits mitgeteilt, haben Langnamverein und N S D A P. für das Gebiet West zur gemeinsamen Klärung wirtschaftspolitischer und organisatorischer Fragen einen Führerkreis gebildet, der bereits in diesen Tagen bedeutungsvolle Arbeiten ausnehmen wird und in dem Unternehmer und Arbeiter beteiligt sind. Nach Mitteilung des Gaues Düsseldorf der NSDAP, liegt die gesamte Organisation dieses Führerkreises in den Händen des Sturmführers und Wirtschaftsbeauftragten der NSDAP. Dr. Josef Klein und des Geschäftsführers des Longnam- vereins Dr. Schlenker- Düsseldorf. Für die verschiedenen Produktionszweige werden eingesetzt: Kohle: für die NSDAP. Ludwig Kraft- Düsseldorf und Direktor Janus (Kohlensyndikat) Essen, Eisen und Stahl: Sturmführer Dr. S ch e r r - Düsseldorf und Direktor Dr. Ernst Poensgen (Vereinigte Stahlwerke AG. bzw. Stahlwerksverband) Düsseldorf, Textilgewerbe: Kreiswirtschaftsreferent der NSDAP. Generaldirektor Wilhelm Achter- München-Gladbach und Abraham F r o w e i n - Wuppertal, Chemie und verwandte Produkte: für die NSDAP. Generaldirektor Eis- ni a n n - Koblenz und Direktor Fritz ter Meer (IG. Farbenindustrie AG.) Leverkusen und schließlich als wirtschaftlicher Beirat: Dr. Paul Karren- b r o ck (von der NSDAP.) Düsseldorf. Die so zusammengesetzte Stelle hat die Aufgabe, sofort für das gesamte Wirtschaftsgebiet West die erforderlichen Organisationen zu schaffen und Anordnungen zu treffen, sowie dafür zu sorgen, daß die Wirtschaft in diesem Gebiet sich organisch in den neuen Staat eingliedert. Die Sicherung -es Wirtschastsfriedens. Berlin, 4. März. Zu der Frage der zeitlichen Geltung der Tarifverträge wird an zuständiger Stelle die Annahme bestätigt, daß die Reichsregierung mit dem Plane umgeht, nach dem Beispiel der Textilindustrie und des Bergbaues die Tarifverträge für eine Reihe von Monaten unverändert bestehen zu lassen. Den Unter» nehmern soll nahegelegt werden, die Verträge nicht zu kündigen. Man darf wohl annehmen, daß der bestehende Zustand zunächst bis zum September grundsätzlich aufrechterhalten werden soll. Bekanntlich sollen die einschlägigen Fragen von einem Gremium nachgeprüft werden, das aus den neuen Mitgliedern des Reichswirtschaftsrates gebildet werden soll, die auf Grund der Reuorganisation des Reichswirtschaftsrates in Zukunft vom Reichspräsidenten ernannt werden. Solange diese Rachprüfung nicht abgeschlossen ist, soll an den bestehenden Tarifverträgen nichts geändert werden. Man ist an zuständiger Stelle der Ansicht, daß Ausnahmen nur in äußer st dringenden Fällen zugelassen werden können, so, wenn in einem Wirtschaftszweige eine ganz außerordentliche Verschlechterung eintreten sollte. Ein solcher Fall ist bisher nicht bekannt geworden. Oie Wasser ziehen. Von Otto Alscher. Die Sonne liegt platt und sanft auf dem flachen 2anö. Weiche, blaue Luft umkleidet noch das sumpfige Weideland, das erste Grün der Sträucher im Straßengraben und hält den Sonnenschein mit einer unsichtbaren Dunstschichte ab. Tlnd diese satte, nasse Aprilluft, das verschleierte, weite Land ist erfüllt von seltsam drängenden Rufen, dem blechernen Schrei der Kraniche, dem Geklingel ziehender Enten, dem Geschnarre und Gequetsch der Rohrsänger. Schon aufdringlich, trotz dem lärmfrohen Tag, wirkt das Quietschen der ungeschmierten Räder eines Büffelkarrens. Don der erhöhten Straße aus, auf welcher der Karren fährt, sieht man links über, vom steigenden Wasser bedeckten Vorgelände hinweg, Die rasch sich vorbeischiebende Fläche der Donau. Weiden und Pappeln, die am letzten Uferstreifen zwischen Sümpfen und Strom stehen, sehen aus, als zögen sie rasch vorbei, in langer Reihe längs der Straße hinmarschierend. Der bulgarische Bauer sitzt quer im Karren, dem Rücken gegen die Wagenleiter gelehnt, die süße gegenüber, durch die Sprießeln hängen lassend. Er schläft noch nicht, ist auch nicht wach, starrt vor sich hin, auf die ziehenden Wellen des Stromes, die sein Schauen einlullen, wie von dem Lärm der frühlingswachen Vogelstimmen sein Denken eingeschläfert wird. Das ungefüge Holzjoch, durch das die Düffel die Köpfe gesteckt haben, drückt ihnen schwer aus den Racken, scheuert ihnen die Brust und schwankt ächzend einmal rechts, einmal links mit dem Tritt der Tiere, die mit eingeknickten Knien die Straße hinschleichen. Und langsam, unendlich langsam rückt der Karren weiter. Vom Wasser herüber kommt es kühl und naß. Und dieser Lufthauch bettet wie in ein Gewölke endlosen menschenleeren Landes die Büffel ein, bringt ihnen nur die Rufe der Wasservögel mit ihrem aufreizenden Drängen herbei und das Ahnen, daß auch sie an das Erwachen der Ratur gebunden sind. Die Last des Joches hat die Köpfe der Düffel so tief zu Doden gedrückt, daß ihre Rüstern fast die Straße berühren. Trotzdem wittern sie das weite, freie Land rings um sich, die Sümpfe und das Frühlingshochwasser des Stromes. Sie Eine Reichssührer-Gemeinschaft des deutschen Bauernstandes. Reichskanzler Adolf Hitler übernimmt die Schirmherrschaft. Berlin, 4. April. (TU.) Auf Einladung des Präsidiums des Reichslandbundes traten am Dienstag im Landbundhause zu Berlin die Leitung des agrarpolitischen Apparates der RSDAP. sowie der nationalsozialistischen Bauernschaften, die Spitzenvertretung Dcre Vereinigung der Deutschen Christlichen Bauernvereine und andere Bauernverbände zusammen, um eine Einigung des deutschen Bauernstandes herbeizuführen. Auf Vorschlag des geschäftsführenden Präsidenten des Reichsland- bundes, Graf v. Kalckreuth, wurde einstimmig beschlossen, sofort eine Gemeinschaft zur Schaffung einer einheitlichen Standesvertretung des gesamten deutschen Bauerntums zu bilden. Die Durchführung der organisatorischen Regelung müsse spätestens zum 1. Januar 1934 abgeschlossen sein. Darauf wurde die „Reichsführerge- meinschaft" des Deutschen Bauernstandes gebildet, die sich aus folgenden Persönlichkeiten zusammenseht: Den Präsidenten des Reichslandbundes, Graf Kalckreuth, Lind, Willikens, Meinberg, den Vertretern des agrar- poli tisch en Apparates der RSDAP. und der diesem angegliederten nationalsozialistische Bauernschaften Darre, Luber, Backe, Deininger, den Spitzenvertretern der Vereinigung der deutschen Christlichen Bauernvereine, Freiherr von Lüninck- Koblenz, Schill, Hundhammer, Stewes. Der Leiter des agrarpolitischen Apparates der RSDAP. Dr. Dorre wurde einstimmig gebeten, den Vorsitz der „Reichssührcrgemcinschaft" zu übernehmen. Aus Antrag des Grasen Kalckreuth wurde beschlossen, aus der besonderen Verbundenheit des deutschen Bauerntums mit dem Führer des neuen Deutschland, Adolf Hitler, diesen zu bitten, ..der Schi rmherr der Reichssührergemeinschaft des deutschen Bauernstandes" zu sein und dadurch dem Cinigungswerk feinen besonderen Schuh zu verleihen. Der große Einigungsgedanke des gesamten Berufsstandes soll durch die unmittelbare und eindeutige Verknüpfung mit der Person des Staatsführers klar und offen aus den Riederungen des überwundenen Parteigedenkens herausgehoben werden. Die Federführung der Reichsführergemeinschaft wurde in die Hände von Graf Kalckreuth gelegt. Weiter wurde beschlossen, daß die in der Reichsführergemeinschaft zusammengeschlossenen Führer in ihren Verbänden und Bereichen das Erforderliche veranlassen, um ö r t- l ich e Führe rgemeinschaften in entsprechender Zusammensetzung in den Ländern und Provinzen zur Durchführung der Absichten der Reichsführergemeinschaft baldigst zu bilden. Mit denjenigen wirtschaftspolitischenlandwirtschaftlichen Organisationen, die nicht in der Reichsführergemeinschaft vertreten find, wurde zunächst nicht in engere Verhandlungen eingetreten. Die Rcichsführergemeinschaft hat aber ihren Vorsitzenden gebeten, das Gebotene zu unternehmen, um auch den Dauern der noch außenstehenden Organisationen den Weg zum Rücktritt in die freie große, alle Angehörigen des Berufsstandes vertretene Gesamt- körpetätsk°! A urgische Klini, ^imr Unfall . vberndvrs. t '"e'Uer Mb $o & bethP°nl,JrmZ Preise: Eiml Whl, Karl Weippert 60 > fians Herrmann, l Eina Zung, Gretel $ 5d)on. .und 2 icljrsidirif t: 1- bewerb): Jtiebnä) Preise: Albert Mann Wilhelm, Lmsc Rei lati), Annemarie L Franz Klotz, bad), Heinrich W 2. Wer ein öffentlichen Zwecken dienendes Bau» werk in Brand setzt oder sprengt, oder wer eine Inbrandsetzung oder Sprengung in der Absicht begeht, in der Bevölkerung Angst oder Schrecken zu erregen; 3. Wer ein Verbrechen gegen § 229 Abs. 2 und §§ 312, 315 Abs. 2, 324 des Strafgesetzbuches (G i ftbeibringung, Uerberschwemmung, Beschädigung von Eisenbahnanlagen, gemeingefährliche Vergiftung) begeht. § 2. Für die in § 1 bezeichneten Verbrechen sowie für Verbrechen gegen § 5 Abs. 3 und §§ 6 bis 9 des Gesetzes gegen Den verbrecherischen und gemeingefährlichen Gebrauch von Sprengstoffen sind Die nach Der Verordnung der Reicysregierung vom 21. 3. 33 gebildeten Sondergerichte zuständig, soweit nicht Die Zuständigkeit des Reichsgerichtes oder der Oberlandesgerichte begründet ist. Zeitschriften. — „Der Naturforsche r", vereinigt mjt „Natur und Technik", heißt eine bei Hugo Bermühler, Verlag, Berlin-Lichterfelde, nunmehr im 10. Jahrgang erscheinende Zeitschrift, auf die wir früher bereits mit nachdrücklicher Empfehlung aufmerksam gemacht haben: eine bebilderte Monatsschrift für das gesamte Gebiet Der Naturwissenschaften und ihre Anwendung in Naturschutz, Unterricht, Wirtschaft' ■ und Technik. Der Verlag Bermühler, dessen gesamte Produktion sich für die Pflege der großen, verzweigten und weitschichtigen Gebiete der Naturwissenschaft. eingefetzt, wendet sich nicht an ein eng begrenztes f f Spezialistentum, sonder» an alle aufnahmebereiten; Kreise Des Volkes; in diesem Sinne darf auch Der. „Naturforscher" gewertet roerDen, Der in jedem seiner '! Hefte ein ungewöhnlich reichhaltiges Material an den Leser heranbringt; seine Beiträge, vo» tüchtigen s'I und gelehrten Kennern geschrieben, verbinde» wissen- schaftliche Zuverlässigkeit mit einer klaren, für jeder- 1 mann verständlichen Schreibweise. Der vielfach an- § i ß iitcerbl”1ffl ^en 'n 1 MM' i e ^ ■(ins®cltiyiidjligl^re! . ** ä l s f e f h fe 7-d- W £ iS s'br unb in/*"5 Milin "^den" °m ein § in be p<» liJtlm .u.fft» S« SÄ' N. »ihn u •Soifi öhtenp^ • i. unt 200 31‘J Mel" k August ■ r&r; 1- " lirn« Äti4 »°_n krrel5' Annemarie d i. n N-KS Damm; 2- V[eil90 5 Eeljmana-1 «w Aus der Provinzialhauptstadt Schne >ge beim , vortrug- Polizeichuh Diehl und Pkofessvr Stahlhelmtagung in Alsfeld birgstotmen der spanischen Westküste. Eine -Vuchr reiht sich an die andere, ost von schrotsen Fels- klippen umgeben, an denen die anrollende See brandet und ihren weihen Gischt übet die Steine — L i ch, 4. April. 3n einer auf gestern abend in den Rathaussaal einberufenen Festsitzung des Gemeinderats wurde einmütig die Ernen- sinden der beiden Derlehten ist, den Llmständen entsprechend, gut. *• Oefsentliche Bücherhalle. 3m Würz wurden 1361 Bände ausgeliehen. Davon tarnen auf; Erzählende Literatur 892, Literaturgeschichte 1, Zeitschriften 28, Gedichte und Dramen 8, 3ugendschriften 118, Länder- und Völkerkunde 81, Kulturgeschichte 11, Geschichte und Biographien 98, Kunstgeschichte 11, Naturwissenschaft und Technologie 43, Heer» und Seewesen 5, Haus- und Landwirtschaft 17, Gesundheitslehre 13, Religion und Philosophie 14, Staatswissenschaft 17, Sport 1, Fremdsprachliches 3 Bände. Rach auswärts kamen 4 Bände. Drei Ehrenbürger von Lich. 3n einer Ansprache, die vor der Presse bei der Dorbesichtigung der Ausstellung ..W a s s c r - sport und Wochenende" gehalten wurde, wurde betont, es sei ein glückliches Zeichen, dah diese Arbeit an den Beginn einer Zeit falle, die einen neuen Abschnitt in dem Geistes- und Wirtschaftsleben unseres Bolkes bedeute: das Berliner Messeamt stelle seine Einrichtungen ganz in den Dienst nationaler Erneuerung, um aufzubauen, was aufzurichten notwendig sei. Daher ist auch diese Schau nicht nur Selbstzweck: sie möchte vielmehr dem Gedanken der Dolksgesundheit, desWasfersports, des Wochenendes und allem dienen, was damit zusammenhängt, Wie gewöhnlich, hat man die Eintönigkeit der 3ndustrieschau durch farbenfreudige Aufmachung und bunte Wimpel belebt, und die große Halle, durch deren Oberlicht viel Sonne hineinströmt. bietet ein heiteres und luftiges Bild; überall die glänzenden Metalle der Motoren, die frisch lackierten schnittigen Körper der Boote und Kanus, die weihen Segel der Segel- und Eisjachten, das dunkle Grün ganzer Zeltstädte dazwischen. Die Sonderausstellungen fehlen auch heute nicht. Eine ethnographische zeigt in hübschen Kojen Modelle von Booten aus Afrika, Amerika und den Südseeinseln: in der sehr ausführlichen Kunstschau findet man Gemälde und Graphik von Malern. die ihre Motive aus der Landschaft und dem Sport genommen haben. I Die Ausstellung „Mit Zelt und Boot in fernen Ländern" baut ein ganzes Er- peditionslager auf mit allem, was zu einer tropischen Ausrüstung gehört, Kochgeschirren, Zelten. Möbeln, Kinokameras und Tonfilmaufnahmegeräten. 3m Obergeschoß fällt die wirksame Sonderschau „Ostpreußen ruft“ auf. die der Seedienst Ostpreußen zusammengestellt hat: sw wirbt für den Besuch des bedrohten Ostens und plakatiert sehr eindrucksvoll seine landschaftlichen I Schönheiten. Die Wassersportverbände führen ihre Einrichtungen, Bootshäuser. Preise, Fahrzeuge I vor. zu denen auch die schönen Eissegler gehören. Sehr mannigfaltig und vielschichtig zeigt sich I die eigentliche Ausstellung der 3ndu» ftrien. denen kaum ein Gebiet fern bleibt, das nur irgendwie mit Wassersport und Wochenende zusammenhängt — und was gehörte im weiteren Sinne eigentlich nicht dazu? Man findet hier einfach alles: Boote mit und ohne Motor, Segeljachten, Kanus, Paddelboote, Einsitzer und Viel- jagt. Die „Leipzig" hatte durch Funkspruch auf 13 Ahr einen Treffpunkt westlich der Bucht von Arosa verabredet, und da wir früh genug in der Nähe cintreffcn, läßt der Kommandant das Sch'f^ vor der Bucht stoppen. Gegen mittag lief man bann westlichen Kurs bis zum Treffpunkt nut bet „Leipzig", die gegen 13 Uhr am Horizont ausgemacht wurde. Ein wundervolles Bild, wie der Kreuzer in stolzer Fahrt an uns vorüberfährt. Auf der Leipzig" ist das Artillerie-Dersuchskom- mandv für Ähiffe sofort an die Arbeit gegangen, und wenig später nach unferm Zusammentreffen ballern schon die ersten Schüsse ^»nd dann salve auf Salve über den Atlantik. 3n dec Nacht laufen wir dann in Kiellinie der ..Leipzig" direkten Kurs Madeira. Der Sonntag tommt, und bei ziemlich starkem Seegang werden noch einige Schießübungen erledigt. Porto Santo kündet sich durch seine Feuer in der Nacht, warme Cuft umgibt uns. Wir sind an den Toren ber^ro- pen angelangt. Funchal liegt im Süden, und hort geht es dann endlich vor Anker. Stenogi-aphischerWetikampfinGießen. Als Auftakt zu den diesjährigen ftenographi- Lhen Wettkämpfen des Hessisch-Nassauischen Kurz- MftDerbanbe5 veranstaltete die 1. Reichskurzschrnt- Usellfchaft Gießen in der Pestalozzischule ein Ver- ciiswettschreiben. Dem Schnellschrelben war cm 5d)ön= und Richtigschreiben angegliedert. Insgesamt ui /rden 73 Arbeiten abgeliefert. Die Höchstleistung im Schnellschreiben betrug 260 Silben, die von den •'Ritgliebern Kurt Moosdorf und Georg Wahl kwielt wurde. Für die besten Arbeiten wurden vom '.S:rein Ehrenpreise zur Verfügung gestellt. Das Weltschreibergebnis: der Tiere. ... . Dann wird die 3nsel Quessant passiert und damit der Kanal. Das Wahrzeichen von Quessant »st der .Preußische Grenadie r". der hohe schwarz-weiß gestrichene Leuchtturm der 3nsel. Und dann geht es hinein in die Biskaya, die „Heimat d e r S t ü r m c". Aber diesmal meint sie es gut mit uns. Sie gibt lich von der friedlichen Seite. Schweinsfische begleiten dasSmiil. 3n mächtigen Sähen schießen sie aus dem WaNer in die Lust und wieder hinein in ihr feuchtes Element, mit einer Schnelligkeit ohnegleichen. Dann wieder eine Nacht, und da leuchten an der Kimm die ersten Feuer von der spanischen Nordküste auf. Kap Finisterre ist erreicht. und entlang geht es an den bizarren Geber spanischen Westküste. Eine Ducht Großes Arbeilsdiensilagerprojeki in Nidda. • Nidda, 3. April. 3n einer Sitzung, an der zwölf Gemeinden und drei staatliche Forstämter teilnahmen, wurde der Plan eines großen Arbeitsdienstlagers in Nidda festgelegt. Für die Arbeiten wurden Anträge mit fitjer, Dersuchsmodelle aus allen Hölzern und in den mannigfachsten Formen, und man müßte sich eigentlich in die Leistungen jeder einzelnen Koje vertiefen, um einen Eindruck von dem augenblicklichen Stand dieser weit verzweigten 3n- öuftrie zu gewinnen, die sich durchaus auf tue heutigen Verhältnisse eingestellt hat: das b e st e Gerät zu den billigsten Preis en! Die sehr umfangreiche Kleinbootindustrie führt llcinft- mögliche Boote mit Kajüten m hoher Bequemlichkeit und Vollendung vor. Wir finden die umfangreiche Schau der Faltboote mit einer Vielseitigfeit von 2.Y- pen. die erstaunlich ist. Wurde das Faltboot bisher eigentlich nur mit Gummihaut bespannt, so kommen jetzt zwei wichtige Neuheiten auf den Markt. Das Schlauchboot war bisher nur den großen Ozeandampfern als Rettungsboot bekannt das bis zu hundert Menschen fassen kann: jetzt möchte es sich auch als Gebrauchsboot cin- führen. Cs hat den wichtigen Vorzug der einfachen Zusammenlegbarkeit und Olufftcllbartcit. Er besteht nur aus Gummi, kann daher leicht gerollt werden und wird einfach mit einem Blasebalg ausgeblasen. Setzt man noch einen Motor hinten an, hat man ein Außendordsahrzeug, doch erscheint es auch als kleineres Badeboot und als Paddler. Es soll unglaublich wenig Raum beanspruchen, da es eine Art Floßboot mit Luftschläuchen darstellt, bei dem die Versteifungen durch Spanten fortsallen. Das S t a h l b o o t sucht dagegen den Vorzug der leichten Beförderung auf andere Weise zu gewinnen, und es möchte zugleich die Haltbarkeit der üblichen Gummihaut dadurch übertreffen, daß fein Uederzug aus einem Spezialblech besteht, das man zu einer Rolle zusammenrollen und mit sämtlichem Gestänge in einem Rucksack transportieren kann. Seine größere Stabilität und Haltbarkeit sprechen für die neue Erscheinung. Das Schlauchboot mit seinen Luftkammern sieht nicht gerade elegant aus. das Stahlboot zeigt die schnittigsten Formen. Ein ganzes Kapitel bildet die Abteiliing der Motoren, der Rennboote, der Motorboote und aller Fahrzeuge, die getrieben werden. Man sieht also, daß auf dieser Ausstellung wirtlich alles Zubehör dis zu den Zelten und Zelthäusern versammelt wurde und daß alles auf Wasser, Sonne und Weite gestimmt ist. Auch die nicht zu umgehende Erfrischungsstätte ist die Nachahmung eines Dampferdecks, von dem aus man einen (gemalten) Uebcrblick über eine weite, sonnenschim- | mernöe Wasserfläche hat. insgesamt rund 2 4 6 0 00 Tagew orten und einer Geldaufwendung von rund 4 93 000 Ml. vorgelegt und beschlossen. Es soll umgehend diy Genehmigung durch das Landesarbeilsamt her- bcigeführt werden, damit die Arbeiten schleunigst begonnen werden können. Als SiN des Arbeitsdienstlagers wird ein hiesiges großes Gebäude in einer ehemaligen Brauerei eingerichtet. ) in der heMen s-Äirtschast. t. 4. April. Die Preise- ltsregierung teilt mit: Der empfing am Montag ndesverbandes Hessen für ih Gewerbe, Mainz, Die then (1. Aorsihenderl, en, Mainz, Aorsihenber . -sowie den Landesver« ng, Main;. Dorsitzenkr itaatäprälibenten im 2?n- eften Glüäwünschc zu sei« Ziele des Verbandes dar. Bericht über die fieber« rrbandes und betonte ine« e des Terbandes sich "i i bewegten, wie bieieni« des fiirdenAittel« des Äechtkinwafts Di. »ntSrffletnct u ü. den Gedanken des es. Dieses Vorhaben fc mrdern, zumal ihm bereite d und Ziele des Aerban 6 einer «*8 "t jen Kampfbund für M öege °d°-8 , «ilteSin :1 lanl* 9 mein9efQl)r, Wassersport und Wochenende Eine neue Berliner Ausstellung. il. (DSAl o, fttian Emmel. Prang |8 «nE L - m,t: Unije OTcö. d»Me^.7/'s- »taann.10- )Q n b to e r [ ä f n m ?ö’ in1 9um ukb W Technische aÖf :r;5An v-Low tLr tn Berufs- f^?Cr9er hon öcc mann K Ö h l. Er wies darauf hin, daß eine der drückendsten Fesseln des Versailler Vertrags das völlige Verbot der Luftfahrt für Deutschland fei Trotzdem sei es dem deutschen Erfindungs- und Unternehmungsgeist gelungen, das Flugwesen in Deutschland weiter zu entwickeln. Der Ozeanflug des Hauptmanns Köhl fei eine Großtat gewesen, tjer eine besondere Bedeutung zukomme, sein Ozeanflug habe wesentlich zur Stärkung des beub scheu Ansehens im Ausland beigetragen. Hoffentlich würden die Fesseln, die heute noch das deutsche Flugwesen hinderten, bald gelost werden. Der zweistündige Vortrag von Hauptmann Kohl war für alle Zuhörer eine große Freude. Der Vortragende verstand es ausgezeichnet, eine überaus packenoe und anschauliche Schilderung des großen Unternehmens zu geben. Aus dem Vortrag ging hervor, mit welch großen Schwierigkeiten und Gefahren der Flug, der vielfach im dichten Nebel vor sich ging, verbunden war. Besonders interessant war die Schilderung der Ereignisse des letzten Teiles des Fluges entlang der Eiswüste von Labrador mit der romantischen Landung beim Leuchtturm von Green- ln Island. Zum Schluß zeigte der Redner eine Anzahl Lichtbilder über den begeisterten Empfang der Ozeanflieger in Neuyork und in den anderen amen kanischen Großstädten. Wohl feiten hat em Vortragender in diesem Saale einen so stürmischen, minutenlangen Beifall geerntet, wie Hauptmann Vorstellung. ** Personalien. Versetzt wurde der Kanzlei- ossistent Ludwig S ch n e u ck e r zu Ulrichstein vom 1. April ab in gleicher Diensteigenschaft in das Forst- flint Gießen. — In den Ruhestand versetzt wurde der Lehrer Konrad Hildebrand an der Volksschule zu Gettenau, Kreis Büdingen, auf fein Nach- juchen mit Wirkung vom 1. April ab. Unfälle bei der Arbeit. 3m Laufe des gestrigen Nachmittags ereignete sich in den Werkstätten der Firma Bänninger ein Unfall. Der 25 Fahre alte Fräser Heinrich Dtzbach aus Steinbach geriet mit einer Hand in die Fräsmaschine und erlitt dabei schwere Verletzungen, die seine sofortige Ueberführung durch die Freiwillige Sanitätskolonne vom Roten Kreuz in die Chirurgische Klinik notwendig machten. — Ein weiterer Unfall ereignete sich in B r anö« oberndorf. Der 64 3ahre alte Zimmer- meifter 3akob Roos war mit der linken Hand der Kreissäge zu nahe gekommen und hatte sich schwere Verletzungen zugezogen. Auch diesen Verunglückten brachte die Freiwillige Sanitats- kolonne nach der Chirurgisches Klinik. Das Be- eingezeichnet sind. 3mmer wieder „Boje über Bord", besonders schwer bei dem nun immer Härter werdenden Seegang und Wind aus Nordnordwest bis zur Stärke 5. Manchmal tauchten die Kutter in der Dünung völlig weg, so daß sie zeitweise nicht zu sehen waren. Dann senkt sich wieder die Nacht herab mit ihrem starken Signalverkehr. Da ist auch an Bord übrigens ein ganz besonderer Gast, Hoko, der Bär. Daß er sich "vn Bord wohlfühlt, merkt man ihm allenthalben an. zumal er an Deck überall frei herumlaufen darf und seinen Bärenlaunen, soweit sie lich in einigermaßen manierlichen Grenzen halten, nachgehen kann. Erstaunlich ist seine Kletterkunst. Kein Mail ist ihm zu hoch, daß er ihn nicht ersteigt mit schwindelfreier Sicherheit, wobei es überaus ergötzlich ist. zuzusehen, wie das Tier mit allen Nieren rauf und runter entert. Auf Seife ist er wie versessen und holt sie sich weg, wo er sie nur kriegen kann. Wehe, Wenn ihn seine Streifzuge in eine Kammer führen, ©leid) geht sein Spiel- trieb mit ihm durch und zurück bleibt ein wüstes Durcheinander. Aber alles ist ihm freundlich gesonnen. Der Seemann ist nun einmal ein Freund $ Mit einer Ansprache des Bezirksgruppenführers des Stahlhelms, Freiherrn v o n R o k s m a n n (Dotzelrod) und dem Gesang des Deutschlandliedes wurde der Abend beendet. Den Vortrag des Hauptmanns Kohl hatte Stadtbaumeister Maurer (Alsfeld), der im Weltkrieg als Flugzeugführer In der Kampfftaffel des Hauptmanns Kohl stand, ver- ■ mittelt. -risten. ich er", vereimgl mii.^ lnestw Sw», jcöcm an bet reicht 8 on W1 nf Beitrage, wi^ 'Sx.S.S sS&ä fS’Sj’SÄ jung; ^2,ksglaube" ener er b|C D(Uiel^rludLh eile tinirhin^11 J ^bic von "Äana i95C^1 ®ci9e 'M rasest Mdniaten^' Salven im Atlantik. Auf Manöverfahrt mit „Emden" und „Leipzig". - „Boje über Bord" Hoko, der Bär. - An den Toren der Tropen. Bon unserem Dr. O.-Sonderberichterstatter. 's ’ »es be9rünbet if?59eti*s ►4 Alsfeld, 3. April. Eine große Stahlhelm- tagiing wurde am Samstagnachmittag mit einem Appell der auswärtigen Stahlhelmgriippen im Schulhof der Stadtschule eröffnet. Am Abend fand im „Deutschen Haus" für geladene Gäste ein. D e u t scher Abend statt. Der Landesfuhrer des Landesverbandes Groß-Hesfen, Kapitän z. S. Weiße, hielt eine Ansprache über die Bedeutung und die Ziele des Stahlhelms. Er zeigte Entwicklung der Stahlhelmbewegung, die alsbald nach der Revo.u- tion 1918 einsetzte, und feine verschiedenen Ausgaben, insbesondere für Erziehung zum Wehrgedanken und in der Mitwirkung auf dem Gebiet des freiwilligen Arbeitsdienstes. In der Turnhalle wurde der Film „Emden" und „Unsere Reichswehr vorgeführt. Die Tagung am Sonntag begann mit einem Gottesdienst in der Walpurgiskirche, an den sich ein Stahlhelmausma r^ch aller Grup p e n anschloß. Sodann erfolgte eine Phr denn f st e U u n g auf dem Marktplatz und ein V o r- beimarsch vor dem Landesführer. Am Nachmittag fanden W e 1) r f p o r t ö a r b i e t u n g e n auf dem Sportplatz in der Rambach statt, die ein zahlreiches Publikum angelockt hatten. Zum erstenmal trat in dem Aufmarsch auch die Scharnhorst-Jugend in Erscheinung. Den Höhepunkt der Tagung bildete der abends im großen Saale des „Deutschen Hauses" gehaltene Vortrag des Ozeanfliegers Hauptmann Köhl über seinen Ozeanslug nach Nordamerika im Jahre 1928. Der große Saal war bis auf den letzten Platz besetzt. Nach dem Fahneneinmarsch begrüßte Bürgermeister Dr. Vöksing in herzlichen WortenHaupt- Nachdruck, auch mit Quellenangabe, verbotenI An Bord der „Emde n", im März. Noch einmal vor ihrer ersten Auherdienststellung sollte die „Emden" hinaus auf die H o ch st r aßen des Weltverkehrs, um zu ihrem Teil beizutragen zu der hehren Aufgabe, den Namen Deutschlands sowie den deutschen Selbstbehauptungswillen immer und immer wieder zu künden. Kann man sich eine bessere Gelegenheit denken mit freudiger Genugtuung und mit von Stolz erfülltem Herzen zum Dienst auf hohe See hinauszufahren, als in diesen Tagen, da Deutschlands Lebenswille und heißer Drang zum W i e d e r a u s st i e g d e r N a t i o n stärkeren Ausdruck findet denn je /»uvor in den Llnglückszahren seit dem Zusammenbruch, seit dem Diktat von Versailles! Bei wunderschönem klaren Winterwetter lichtete die .Emden" am Nachmittag des 20. Februar in i Wilhelmshaven die Anker, um zusammen mit dem Kreuzer „Leipzig", der einen Tag später folgte, auf dem "Wege nach Madeira und Las Palmas artilleristische Hebungen im Atlantik durchzuführen. Wie stets beim Auslaufen zu I einer längeren Fahrt hatten sich auch diesmal viele 3adestädter an der Südschleuse der dritten Ein- sahrt zum Abschied eingefundcn. als das SchM unt-’t den Klängen vaterländischer Musik durch die Südschleuse hinaus auf die 3ade sich -ubewegte, auf der sich weithin die Sonne spiegelte. Wind- und Wettermeldungen lauteten günstig, fo daß eine schöne Fahrt zu erwarten War. 'Spiegelglatt auch die 3ade, die geradezu zu einem Manöver Boje über Bord" herausforderte. And cs dauerte auch gar nicht lange, bis die Sirene über das Schiff heulte, die „Emden" stoppte, und das I Manöver begann. Schon find die Boote im Wasser. ..Hohlweg — Hohlweg!" So tonte es von ten Kuttern herüber, die bald wieder geheißt Waren und mit 15 Meilen Geschwindigkeit ging es dann hinaus in die Nordsee, die im Abendrot der untergehenden Sonne leuch'.ele. Norderney flog in -wei Seemeilen Abstand vorbei, und von oen Dampfern begann der Signalverkeh r:/Bitte Namen" — „Hier Kreuzer Emden' — »Woher kommen Sie?" — Wo wollen Sie hin?" — „Wünschen gute Fahrt" — „Danke, gute Docht!' cd blitzten die Scheinwerfer im Morsealphabet von Schiff zu Schiff über die Nordsee. Eine böige Nacht, etwas lebhaftere cee, aber die „Emden" ist tüchtig, weich sind ihre Bewegungen. und am Morgen War man schon dicht am Kanal. Diele deutsche Schiffe, und doch beläuft sich. Wie der Kommandant erklärte, jetzt der Verkehr im Kanal höchstens aus ein drittel gegenüber der Hochkonjunktur vergangener 3ahre. Dann taucht der Kreidefelsen von Dover auf. im Hellen Svnnenglanz. Wasser und Land erstrahlten in den schönsten Farben. Steilauf ragen die Kreide- wände aus dem Wasser und geben einen schönen Kontrast zum blauen Spiegel des Meeres. Dicht an der englischen Küste geht es weiter, im Dunst am Horizont schimmert leicht ansteigend - das französische Festland. Nachmittag wird Beachy i Head passiert, der weiteste Vorsprung der Kulte . von Sussex, wo um das Feuerschiff Royai I Sovereign zahlreiche W r a cks in der Karte Schön- und Richtigschreiben: Berich r s s ch r i s t: 1. und Ehrenpreis (außer Wettes empfing der Staats' b.'wcrb): Friedrich von ßemmers; 1. und Ehren- v Mi> Professor Her. ....... "WM----- vriurnversität in ft, tont)Professor Her- Wn zum Kanzler sicher Eigenschaft er die 1 hessischen Staats, r Universität hätte, 'd auch für die Technischr soffen wer&cn. -Ausjin bivedirektvr Dr. Diel- ’{’Sunhn°^ ein Eesth 6-irenpreise "kl hx, llschreiben: 260 Silben: 1. und w,n..F~.fe: Kurt Moosdorf und Georg Wahl. 2 0 0 Silben: 1. und Ehrenpreis: Fritz Dörfner; ■>_ Preis Otto Wilhelm. 180 Silben: 1. und Ehrenpreise: August Schott, Johanna Bohl und r.ung des R e i ch s p r ä s i d c n t e n, des R e i ch s- Erna Reininger: 1. und Ehrenpreis (außer Kon- kanzlers und des hessischen Staats- ti^rrenz): Friedrich von ßemmers; 1. Preise: Albert Präsidenten zu Ehrenbürger nun- 'Ol.anns, Annemarie Steinberger und Karl Brückel. I serer Stadt beschlossen. Die Kosten für die ,,,, 15 0 Silben: 1. und Ehrenpreise: Karl Berg Ausstellung der Ehrenbriefe durch Künstlerhand und Karl Br6e. 140 Silben: 1. und Ehrenpreise: und die im Sitzungssaal aufzuhängenden Bilder 7 1 Khanna Graf und Karl Marth: 1. Preise: Gertrud der neuen Ehrenbürger Wurden bewilligt. Nach Ü'svr tzcrzoqs rum Schäfer Wilhelm Hofmann, Rudolf Günther, Anna Schluß der Sitzung fand auf dem Adlerplatz. ein- MWcrjitiit Lamni 2 Preis: Alfred Wifsemann; 3. Preis: Chri- geleitet durch die Feuerwehrkapelle, eine feier- Wan Emmel. 120 Silben: 1. und Ehrenpreise: siche Kundgebung zur Ehrung der und Albrecht Heöermehl; 2. Preise: neuen Ehrenbürger statt. Bürgermeister cunc ^iKn, Jerta Eisenbach, Luise Reinhardt, Ilse Geil sprach aufs deutsche Vaterland, das Vehmann. 100 Silben: 1. und Ehrenpreise: Otto Hessenland und die Stadt Lich, Pfarrer Dr a uo t Keßler Hermann Blum und Albert Klinkei: 1. auf den Reichspräsidenten, den Reichskanzler Meise: Ri« Gerbiq, Willi Ganß, Adam Krug, Elisa- und den Staatspräsidenten. Das Deutschlandtied dckh Paul Irma Krämer, Annemarie Seibert, Hans und das Horst-Wessel-Lied, sowie ein Vortrag fiugo Wrede, Ferdinand Dörfner, Otto Mädel. 80 tzer Kapelle beendeten die Feier, der eine große Gilben: 1. und Ehrenpreis: Erich Haibach: 1- Menschenmenge beiwohnte. Preise: Emil Wahl, Elfriede Meister Starl Schick, (SSmiälhemofrdtifcbe 3Üraermeiffer x.....KC *ar( Weippert. 60 Silben: 1. und Ehrenpreis. OO^iaiOemorraillUJK y 9U *em5bttg, btt f)ans Herrmann, 1. Preis: Franz Kloß: 2. Preise: tf)FC6 Amtes entN0veN. Wen Lina Jung, Gretel Roßkath, Annemarie Beith. Darmstadt, 2. April. (WSN.) Mit sofortiger Wirkung wurden nachstehende s o z i a l d e m o k r a- tifche Bürger m ei ft er und Beigeo r d - ,V1A,VVV,. _ .... neten ihres Amtes enthoben und durch fol- areifeVAlbert Manns, Annemarie Steinberger, Otto I gende Kommissare ersetzt: ~ , Wilhelm, Luife Reinhardt; 2. Preise: Gretel Roß- Arheilgen: Bürgermeister Jakob Jung durch tdth Annemarie Veith, Gertrud Schäfer; 3. Preise: Julius Birkenstock, Beigeordneter Georg opengler Franz Kloß, Emmi Wahl; Belobigung: Erich Liai- durch Arthur Zeidler. t»ad), Heinrich Haberkorn. Redeschrift: 1. und E b e r st a d t: Beigeordneter Peter Flick durch Ehrenpreise: Friedrich von ßemmers, Annemarie Heinrich Dächer. . Steinberger. 1. Preise: Johanna Bohl, Albert Pfungstadt: Bürgermeifter Iohs. cchwinn, Vanns, Otto Wilhelm, Gertrud Schäfer; 3. Preis: durch Georg Steinmetz XVI., Beigeordneter Paul Luise Reinhardt. Weigel durch Wilhelm Martin. . .. Roßdorf: Bürgermeister Wilh. ßorenz durch '-bornötigen. I Heinrich Nikolay Aus dem Stadttheater b üro wird Oberramstadt: Beigeordneter Jakob Brauns geschrieben: Heute, 20 Uhr, zum erstenmal das banb durch Heinrich Muhl. Schauspiel „Andreas Hollmann" von Christoph Erzhausen: Bürgermeister August ßorenz Suierqcl unter der Spielleitung Wolfgang Kühnes durch Dberftabtfetretär Vollrath, Beigeordneter Karl mit Frau Auguste P rasch - Greoenberg, Seibold durch Willi ßotz. Ehrenmitglied des Meininger Landestheaters, als Wixhausen: Bürgermeister Jean Jung durch (Saft in der Rolle der Frau Hollmann. 25. Borstel- Peter Volz, Beigeordneter Heinrich Bauer durch [unq im Mittwoch-Abonnement; gewöhnliche Preise. Philipp Dietz. 1 Spieldauer von 20 bis 22 Uhr. — tfur tfreitag, G r ä s e n h a u s e n: Beigeordneter Hrch. Kurz <. April, sieht der Spielplan eine Wiederholung des durch Philipp Mager. Schauspiels „Andreas Hollmann" vor als 26. Vor- Griesheim: Beigeordneter Wilhelm Dickhart stcllung im Freitag-Abonnement. Gewöhnliche durch ßehrer Jakob Scraut. Preise. Spieldauer von 20 bis 22 Uhr. — Die letzte (^)0kort-E>varmaßnahmeN Ausführung des Schauspiels „Vor Sonnenunter- 1 n.ui.V von Gerhart Hauptmann unter der cpiel- OCF CDtOOt MÜINZ. Ititung des Intendanten und mit Intendant Dr. MSN. Mainz, 3. April. Der kommissarische Drasch in der Rolle des Geheimrats Clausen ftn- Oberbürgermeister 3 u n g hat nach Anhören der tci am Sonntag, 9. April, 19 Uhr statt als Fremden- -AS.-Beamtenfachschaft eine Reihe von Sofort- sparmahnahmen getroffen, auf Grund deren die Stadt jährlich etwa 230000 Mark spare n wird. Diese Einsparung erfolgt durch Kürzung des Personaletats und trägt zunächst vorläufigen Charakter. Bei dem notwendigen 2Ibbau ist allen sozial berechtigten Forderungen Rech- nung getragen worden, da besonders die mittleren und unteren Beamtengruppen von der Kürzung ihrer Bezüge ausgenommen werden. 3m einzelnen sind folgende Anordnungen geschehen: 83 Beamte, über 60 3ahre alt. smd m den Ruhestand versetzt worden, wodurch rund 98 000 Mark eingespart werden. Durch die in den letzten Tagen corgenonimenen Beurlaubungen von Beamten werden 20 000 Mark eingespart. Die zukünftige Durchführung des Stellenplanes durch Zurückstufung von Beamten ergibt eine Weitere Einsparung von 25 000 Mark, die bei oberen und höheren Beamten vorgenommene Gehaltskürzung erbringt 30 000 Mark Ersparnis. Außerdem werden durch Kürzung der Gehälter des Oberbürgermeisters und der Beigeordneten rund 17 000 Mark und durch Herabsetzung der Ruhe- I gchältcr und Hinterbliebenenbezüge ungefähr | 40 000 Mark eingespart. S.Jt.-'fpOlt Spielvereinigung 1900 Gießen. 1900 Al — SV. Wehlar Al 4:0 (1:0). 1900 spielt die erste Halbzeit mit dem Winde, das Zusammenspiel klappte nicht richtig, so daß Erfolge ausblieben. Nach anfangs verteiltem Feld- spicl, in dem die Gäste mehrere schnelle und gefährliche Durchbrüche machten, wurden die Blau- wcitzen überlegen, doch der Sturm war zu weich und unentschlossen vor dem Tor. Kurz vor Halbzeit siel nach schöner Kombination das erste Tor. Nach der Pause wurde 1900 trotz des Gegenwindes immer mehr überlegen. Neben gutem Zusammenspiel sah man auch schöne Einzelleistungen. Drei Tore wurden noch erzielt, denen der Gast trotz seines Eifers keines entgegensetzen konnte. 1900 Schüler — SV. Wetzlar Schüler 0:1 (0:0). Den Kleinsten ist die Revanche für die Niederlage in Wetzlar nicht geglückt. In der ersten Halbzeit spielten sie überlegen, den Gästetormann konnten sie aber nicht bezwingen. Wetzlar wurde mit 1:0 glücklicher Sieger. Zugendopferspiele auf dem Lande. Teutonia Laubach — Sportverein Bidingen 4:3 (1:2). Nus Anlaß des Iugendopfertages trafen sich auf dem Platz zu Laubach die beiden ersten Mannschaften von Laubach und Nillingen. Das Wettspiel begann mit einer leichten äleberlegenhrit der Teutonen, die mit Ersah und anfänglich nur mit zehn Mann angetreten waren. Ein verdienter Erfolg blieb ihnen vorläufig versagt, während der flinken Gästemannschaft vereinzelte Durchbrüche zwei Torerfolge einbrachten. Kurz vor Halbzeit fiel für Laubach der verdiente erste Treffer. Nach der Pause kam Dillingen auf. Nach schöner Kombination erzielten die Gäste auch ein drittes Tor. Erst . in der letzten Viertelstunde fanden sich die Lau- facher gut zusammen und konnten in kurzen Abständen noch drei weitere Erfolge für sich buchen. Schiedsrichter Iox (Ettingshausen) leitete einwandfrei. Grünberg-Wetterfeld (komb.) — Ettingshausen 1 0:1 (0:1). Zum Iugendopfertag weilte die 1. Mannschaft des Sportv. Ettingshausen in Grünberg. Gegner war eine kombinierte Mannschaft von Grünberg und Wetterfeld. Trotzdem Ettingshausen ersatzgeschwächt antrat, blieb es mit 0:1 Sieger. Der spielstarke Gegner hatte große Mühe, um das Spiel bei diesem Stande zu halten. Ettingshausen zeigte das bessere technische Können und gewann verdient. Heuchelheim 1 — VfB- Gießen 11 5:2. Drei Spiele und drei Siege waren das Ergebnis des Sonntags für den Sportverein Heuchelheim. Die 1. Mannschaft spielte gegen die Reserve vom VfD. Gießen und gewann mit leichter Mühe 5:2. Dem Spielverlauf nach hätten die Einheimischen noch höher gewinnen können. Die Heuchelheimer Elf zeigte nach langer Zeit wieder einmal ein technisch hochstehendes Spiel. Die 2. Mannschaft (neu ausgestellt) gefiel verhältnismäßig gut und schlug die 1. Mannschaft vom VfB. Krofdorf überraschend hoch mit 8:0 Toren. Das Treffen der Schüler gegen VfB. Gießen Schüler endete 4:0. 3um Hallen-Handballiurnier. 3n dem Bericht über das Endspiel der zweiten Gruppe beim Hallcnhandballturnier, 2. Kompanie gegen die Turnergilde im DHV. Gießen, wurde erwähnt, daß in der DHV.-Mannschaft vier Leute der Spielvereinigung 1903 mitgespielt haben. Um Mißverständnissen, die hierdurch entstehen könnten, vorzubeugen, sei bemerkt, daß sämtliche Spieler der DHV.-Mannschaft selbstverständlich eingetragene Mitglieder der Turnergilde im DHV. sind. Sandball im Lahn-Oünsbera-Gau Nordeck I — Garbenheim I 1:2 (0:0). Zu einem Aufstiegsspiel trafen sich beide Mann- schaften in Nordeck. Das Spiel sah zunächst den Plagbesitzer überlegen, wurde dann ausgeglichener, aber keine Partei kam zu Erfolgen. Erst kurz nach dem Wechsel vermochte der Gast den Führungstreffer zu erzielen. Der Ausgleich folgte sehr bald und ließ beide Mannschaften in der entscheidenden Phase sehr zerfahren spielen. Erst in der letzten Minute stellte der Gast durch einen Strafstoß den Sieg sicher. Launsbach I — Sieinbach I 8:1 (3:1). Das Gesellschaftsspiel sah die Platzbesitzer sofort in tfront. Nach zwei weiteren Toren erreichten die Gaste ihren ersten und einzigen Erfolg. Nach dem Wechsel vermochte der Gast den Launsbachern keinen Widerstand mehr zu leisten. Launsbach II gegen Lollar II 3:4 (1:2). Staufenberg I — Ruttershausen I 6:6 (4:5). Beide Mannschaften traten zu diesem Gesellschaftsspiel mit Ersatz an und zeigten mäßige Leistungen. Bor der Pause ging jede Mannschaft abwechselnd in Führung. Nach dem Wechsel schoß der Gast zunächst das sechste Tor. Die Platzbesitzer drängten dann sehr und erzielten bis zum Schluß noch den Ausgleich. Geräie-Wettkampf Sinn - Großen-Linden - Kiafeld. In der Turnhalle zu Sinn trafen sich am Sonntag vor einer großen Zuschauermenge die Kampfmannschaften (je 6 Turner) der Turnvereine Großen-Linden, Klafeld und Sinn zu einem Kunstturnwettkampf. Diese drei Vereine gehören drei verschiedenen Turngauen der DT. an. Großen-Linden mußte mit Ersah antreten und hatte viel Pech. Dem Kampfgericht gehörte u. a. Gauoberturnwart Paul (Gießen) an. Die höchste Punktzahl erreichte Klafeld mit 484 P., dann folgte Großen-Linden mit 455 P. und Sinn mit 440 P. Die Ergebnisse: Barren: Klafeld 141 P., Großen-Linden 135 P., Sinn 129,5 P. Querpferd: Klafeld 142,5 P., Großen-Linden 128,5 P., Sinn 133 P. Reck: Klafeld 147 P., Großen-Linden 136,5 P., Sinn 127,5 P. Freiübung (nur 2 Turner von jedem Verein): Klafeld 53,5 P., Großen-Linden 55 P.» Sinn 49,5 P. Der beste Einzelturner (die Freiübung mitberechnet) war Alfred Grüdelbach, Klafeld, mit 114 von 120 erreichbaren Punkten, vor Rich. Seth, Großen-Linden, 108,5 P. und Karl Lenz, Sinn, 96 P. Deutschlands neue Boxmeister. Die Meisterschaftskämpfe der deutschen Amateurboxer in Berlin gingen am Montagabend vor nur schwachem Besuch zu Ende. Die Kämpfe bo- Neuordnung an der frankfurter Effekten- und der Getreidebörse. WSN. Frankfurt a. M., 3. April. Der kommissarisch mit der Führung der Präsidialgeschäfte der Industrie- und Handelskammer Frankfurt a. M.—Hanau beauftragte Dr. Euer hat Herrn Franz I. Schwarz, Frankfurt a. M., zum Beauftragten für die Frank fur- ter Wertpapierbörse ernannt und ihn zur Durchführung der für die ordnungsmäßige Weiterführung erforderlichen Maßnahmen ermächtigt. Der Beauftragte für die Frankfurter Effektenbörse hat mit sofortiger Wirkung sämtliche bisherigen Mitglieder des Börsenvorstandes und der Maklerkammer beurlaubt und durch einen von ihm ernannten Beirat erseht. 25 vereidigte Kursmakler wurden ihres Amtes enthoben. Unter Enthebung des bisherigen Vorstandes der Frankfurter Börse, Abteilung Getreide, wurde Landwirt Gustav Wirth, Eschbach, zum Kommissar ernannt. Ein sieben- gliederiger Beirat wurde zur Weiterführung der Geschäfte bestimmt. Fünf beeidigte Kursmakler wurden ihres Amtes enthoben. * Wiedereinführung der Sechs- tage-Woche bei Opel. Wie die Adam Opel AG. in Rüsselsheim mitteilt, hat seit Anfang März eine so starke Belebung des Automobilgeschäftes eingesetzt, daß sämtliche Betriebe des Rüsselsheimer Werkes zur Zeit voll beschäftig tsind und die Sechstage-Woche wieder eingeführt werden konnte. Richt weniger als 3247 Wagen haben im März die'Fabrik verlassen. Das bedeutet gegenüber dem März 1932 eine Steigerung von 46 Prozent. Und zwar ist der Inland- Bersand um 60 v. H., der Export um 21 v. H. gestiegen. Die Belegschaft umfaßt gegenwärtig 6654 Arbeiter und Angestellte. Außerdem werden in den nächsten Tagen mehrere Hundert Neueinstellungen erfolgen. Die gegenüber dem Vorjahr so bemerkenswerte Produktionssteigerung ist ein erfreulicher Beweis für die in den letzten Wochen eingesetzte Wirtschaftsbelebung und zeigt u. a. das Vertrauen, mit dem die Zusage der Negierung auf baldige Steuerten durchweg guten Sport. Fliegengewichtsmeister wurde der Barmer Spannagel, der den Berliner Weinhold nach Punkten schlug. 2m Tamar,,° gewicht gab es eine Ueberraschung. Der Münchener Europame'ster Ziglarski wurde von dem Düsseldorfer Deck überzeugend nach Punkten abge- fcrtigt. Kästner. Erfurt, wurde Titelträger im Federgewicht durch einen einwandfreien Punktsieg über Tröblinger,^ Speyer. Der technisch hervorragende Dortmunder Schmedes sicherte sich den Titel durch einen klaren Sieg über Leopold, Berlin. Einen zweiten westdeutschen Erfolg gab es im Weltergewicht, in dem Franz, Duisburg, auf Grund seiner famosen Technik über Mahn, Berlin, Meister wurde. Den schönsten Kampf gab es im Mittelgewicht zwischen Bcrnlöhr, Stuttgart, und Hornemann, Berlin. Der Süddeutsche punktete den Berliner sicher aus. Der erst ^jährige K y f u ß , Gevelsberg, brachte den Titel im Halbschwergewicht durch einen knappen Punktsieg über den Leipziger Piehsch an sich. In der schwersten Kategorie gab es den erwarteten Sieg von Voosen, Köln, über Holz, Berlin. Arbeiter-Turn- und Sportbund. Meseck 1 — Naunheim I 6:0. Beide Mannschaften standen sich am Sonntag in Wieseck im Freundschaftsspiel gegenüber. Wieseck übernahm durch Elfmeter zuerst die Führung. Bei diesem Stande blieb es trotz aller Anstrengung auf beiden Seiten bis zur Halbzeit. Nach Seitenwechsel war Wieseck leicht im Vorteil und erhöhte bald auf 2:0. Naunheim ging nun mächtig aus sich heraus, vergab jedoch die sichersten Chancen. Auf der Gegenseite erhöhte Wieseck in gleichmäßigen Abständen auf 6:0. Kinzenbach I — Wieseck II 6:3. Dieses Freundschaftsspiel wurde in Kinzenbach ausgetragen. Bei Halbzeit führte Wieseck mit 3:1 Toren. Nach Seitenwechsel hatten die Platzbesitzer den Wind zum Bundesgenossen, so daß sich die mit nur 10 Mann spielenden Gäste sehr anstrengen mußten. Sie konnten jedoch den Sieg der Gäste nicht verhindern. Handball. Vor diesem Spiel standen sich die Handballmannschaften von Wieseck und Gambach im Freundschaftsspiel gegenüber. Wieseck mußte sich kräftig wehren und konnte nur ein Unentschieden 5:5 Toren erzielen. fenfung von allen Kraftfahrerkreisen aufgenommen wird. * GV. Darmstädter Volksbank eGmbH., D a r m ft a 6t. Die GV. der Darmstädter Volksbank eGmbH. erledigte ohne Debatte die Regularien für das Geschäftsjahr 1932 und beschloß, den Gewinn von 15124 Mk. auf neue Rechnung vorzutragen. Durch Entgegenkommen der Vergleichsgläubiger konnten die Zinsen für die oergleichsgedun- benen Guthaben auf 2 v. H. gesenkt und hierdurch die Gewährung eines weiteren verlorenen Zuschusses durch das Reichswirtschaftsminifterium ermöglicht werden. Für den ausscheidenden Direktor Kluge tritt Direktor Zapf von der Genossen- schaftsabteilung der Dresdner Bank in den Vorstand ein. Berlin geschästölos. Berlin, 4. April. (WTB. 'Funkspruch.) Ganz gegen den Erwartungen des Vormittaasverkehrs überwogen zu Beginn der heutigen Börse die Kursrückgänge. Das Geschäft war nur klein, seitens der Kundschaft bestand nur wenig Kaufneigung, während die Spekulation eher Glattstellungsbedürfnis zeigte. Die Kurse kamen daher häufig bei Mindestumsätzen zustande und waren doch mehr oder weniger von Zufällen abhängig. Mehr Interesse bestand nur für Reichsbankanteile, die auf den 12prozentigen Dividendenvorschlag um 2,75 v. H. anziehen konnten. Auch Holzmann eröffneten im Zusammenhang mit der verhältnismäßig günstigen Sanierung von 10:7,75 v. H. höher. Sonst fielen noch Wasserwerke Gelsenkirchen mit einem Gewinn von 5 vom Hundert auf. Stärker gedrückt und 2,50 bis 4 v. H. schwächer waren Deutsche Kabel, Charlottenburger Wasser, Deutsche Erdöl, Rheag und Siemens. Elektrische Lieferungen verloren 5 v. H., Schubert & Salzer büßten auf ein Angebot von 6 Mille sogar 7 v. H. ein. Bon unnotierten Werten lagen Wintershall 2,50 o. H. niedriger. Mit ein Grund für die enttäuschende Börseneröffnung war außer den fehlenden Anregungen von außen die Tatsache, daß der Geldmarkt sich nicht in dem erhofften Umfange entspannt. Auch für Renten bestand heute wenig Kaus- interesse. Die meisten Gebiete des Anlagemarktes waren kaum verändert. Kassarenten neigten eher Wirtschaft. zur Schwäche. Die beiden variabel gehandelten Stahlobligationen büßten zwar je 1,25 Prozent ein, dafür konnten Reichsbahnvorzugsaktien 0,39 Prozent gewinnen. Reichsschuldbuchfordcrungen wurden auf gestriger Basis in kleinen Beträgen gehandelt. Bon Auslandsrenten erschienen die seil dem 29. März nicht notierten Bosnischen Anleihen mit Minus-Minus-Zeichen und wurden später je 2,25 Prozent unter ihrem letzten Kurs festgesetzt. Auch Anatolier neigten zur Schwäche. Die Geldsähe erfuhren heute eine kleinere Erleichterung. Der Tagesgeldsatz ging auf 4,75 Prozent zurück. Reichsschahanweisungen und Reichswechsel hatten weiter sehr kleines Geschäft, für letztere scheint die Tranche per 5. Juli noch nicht offiziell aufgelegt zu sein. Sranffurfer Abendbörse fester. Frankfurt a. M., 4. April. Die Abendbörse lag im Anschluß an den Mittagsschluhverkehr weiter etwas fester, wobei die Regierungserklärung, daß der Boykott morgen nicht wieder ausgenommen wird, weiter wirksam blieb. Seitens der Kundschaft waren in kleinem Umfange Orders eingetroffen und auch die Kulisse nahm einige Deckungen vor, so daß im Vergleich zu den Berliner Schlußkursen Erhöhungen von 0,5 bis 1 Prozent zu verzeichnen waren. IG.-Farben zogen um 1,13 Prozent an, Zellstoff Waldhof und Gesfürel je 1,5 Prozent an. Das Geschäft war mäßig belebt. Im Verlaufe blieb die Tendenz freundlich, und teilweise ergaben sich noch leichte Erhöhungen. Am Rentenmarkte lagen Alt- und Neubesitzanleihe um je 0,39 Prozent höher, Reichsschuldbuchforderungen in späten Fälligkeiten stellten sich mit 83 bis 83,5 Prozent ebenfalls etwas fester, ebenso wie Schutzgebiete mit 8,39 Prozent. Neubesih 13,75, Altbesitz 75,75, Rcichsbank 151. Phönix 45,5, IG.-Farben 129.5 bis 129,91, Ges- sürel 92,5, Zellstoff Waldhof 52, Hapag 22,25. Landkreis Gießen. Bg. Großen-Duseck, 3.März. Nach längeren Verhandlungen und nachdem verschiedene andere Pläne wieder aufgegeben wurden, wird nunmehr mit der Errichtung eines festen Lagers für den Freiwilligen Arbeitsdienst begonnen. Auf den neben dem Sportplatz gelegenen, der Gemeinde gehörigen Wiesen wird eine große, im Fundament massive Halle errichtet werden. Darin sollen etwa 120 Arbeitsdienstwillige untergebracht werden. An Arbeiten sind zunächst Wegebauten vorgesehen. L Burkhardsfelden, 29. März. Der hiesige Kirchengesangverein veranstaltete am Sonntag in dem Saale der Hinterschen Gastwirtschaft eine musikalische Abend u>ter- Haltung. Außer dem Kirchengesangverein wirkten noch die hiesige Oberklasse der Volksschule (Lehrer Hofmann), sowie einige hiesige Musiker mit. In geschickter Zusammenstellung, wechselten schön vorgetragene Chöre des Vereins, Lieder der Oberklasse, sowie Musikvorträge miteinander ab. Ein Mädchenspiel, sowie ein ernstes Zwiegespräch mit Gesangseinlagen, trugen zur Verschönerung des Abends bei. Reicher Beifall belohnte die Vortragenden. Die würdige Feier fügte sich gut in den Rahmen der jetzigen Passionszeit. Pfarrer Frank sprach das Schlußwort. Drei älteren Mitgliedern, Elisabeths Rühl, Margarethe M ö b u s und Marie Mohr, wurden für 30- und mehrjährige Mitgliedschaft Ehrendiplome überreicht. Der Verein, der auf einer farm auf fein öO/ähri- ges Bestehen mit Stolz zurückblicken. ’ Ein Zahr Gefängnis für Grenettügen Frankfurt a. M., 3. April. (TU.) Der staatenlose Hausierhändler Erich Löwenstein, der behauptet hatte, in Worms sei ein Jude ausgehängt und andere Juden seien in Schweineställe gesperrt und dort gezwungen worden, sich gegenseitig zu verprügeln, ferner ein jüdischer Rechtsanwalt in Kiel sei von SA.-Leuten erschossen worden, wurde von dem hiesigen (Son- dergericht auf Grund des Gesetzes zur Abwehr heimtückischer Angriffe zu einem Jahr Gefängnis verurteilt. Kommunisten in Schutzhaft genommen. WSN. Worms, 3. April. Im Laufe der letzten Tage hat die Wormser Polizei mit Unterstützung der Hilfspolizei in Worms und Umgebung größere Unternehmungen gegen Funktionäre und Mitglieder der KPD. durchgeführt und dabei umfangreiches Material verschiedenster Art vorgefunden und beschlagnahmt. U. a. wurden in Heppenheim eine Anzahl Eierhandgranaten, Sprengstoff und Zündschnur, ein Karabiner und Munition (in eifern Grabe versteckt) gefunden. 82 Kommunisten, darunter 3 Frauen, hat das Polizeiamt bis auf weiteres in Schutzhaft genommen. Kurszettel der Berliner und Frankfurter Börse. Die hinter den Papieren angeführten Ziffern geben die Höhe der zuletzt vefchlosfenen Dividende an. - Reichsbankdiskont 4 o. H., Lombardzinsfuß 5 v. H Datum 6% Deutsche Reichsanlelhe v. 1921 6% e£>em.7% Dl. ReichSanl. v. 1929 6%% Dvung-Anleihe von 1930 .. Deutsche Anl.-Ablöj.^schuld mit AuLlos.-Rechten ............ Desgl. ohne Auslos.-Rechte...... 6% ehern. 8% Hess. Vol'sstaat 1929 srückzahlb. 102%) ........... Oberhessen Provinz. Anleihe mit Auslos.-Rechten ............ Deutsche Komm. Sammelab l.An- leihe Seriel mit Auslos.-Nechlen 6% ehem. 8% Franks. Hyp.-Bank Goidpfe. 15 unkündbar bi- 1935 6% ehem. 7% Franks. Hnp.-Ban! Goldpfe. 16 unkündbar 6(3 1936 y/2% ehem. 4'/.% Franks. Hpp. Bank-Liau^Psandbriese ..... 6’/4% ehem. d'/2% Rheinische Hyp.»Äank»Ligu..Goldpfe. ... 6% ehem. 8% Pr. Lanbespfand briesanstall, Psandbciese R. 19 6% ehem. 7% Pr. Landespsano briefanflall, Pkandbrieke 8t. in 4% Certcnetdilldie Goldrente.... 4,20% Oeslerreichische Silberrcnle 4% Ungarische Goldrente ..... 4% Ungarische Staatsrente v. 1910 4V2°/o de.gl. von 1913 ..... 6% ahgeil. Goldmexikaner von 99 4% Türkische Zollanleihe von 1911 4% Türkische Bagdadbahn-Anleihe Serie I ................... 4% veSgl. Serie II ............ •% Rumän. vereinh. Renke v. 1903 4^,%Rumän.vereinh.Rentev.lS13 4% Rumänische vereinh. Ren le .. 8%% Anatolier............... lyrantfurt a. M. Schluß» kurs (Schluß!. Abend« börse Schluß» kurö Schlußk. Mittag» 66rfe 3-4. 4.4- 3.4. 4.4. 84,75 85,4 84,75 85 95 96,25 95 96,5 — — 83,9 83,9 73,5 75,75 73,25 73,13 12,8 13,75 12,8 13,4 86,9 88 87,5 88 — — — — 72 71,75 72,5 70,5 89,75 89,75 — — 89,75 89,25 - — 89,5 88,5 — — 89 88,75 - — 90 90 89,5 90 90 89,5 - — — — ■ 14 1,1 —— 1,25 — — — — — — —- — — — — — —— — ,75 4,75 1,8 4,6 — - 5,25 5,2 5,4 — 5,2 5,75 y 5,9 9,3 9,5 «— 5,8 5,1 5 — 25,5 25,25 25,9 25,4 Hranttun u. jji. Berlin Schluß« kurs Schlußk. Abend- börse Schlußkurs Schlußk. Mittag» börse Datum 3.4. 4-4. 3.4. 4-4- Hamburgs merik.r-Pakei .....u 21 22,25 21 21,5 Hamburg-Südam. Dampsschiss. o Hansa Dampfschiff........... o 33 — 34 Norddeutscher Lloyd .........o 21,5 22,25 21,25 21,5 A G. für Verkehrswesen Akt. .. o 52 50 51,5 51,75 Berliner Handelsgesellschaft.... 4 Commerz, und Privat-Bank... o 96 53,5 53,5 97,75 53,5 97,75 53,5 Deutsche Bank und Disconto- Gesellschast................o 70 70 70 Dresdner Bant..............o 61,5 61 75 Reichsbank ................. i 147.5 151 147^25 150/75 A.C.G.................... o 30,5 30.75 30.4 30 4 Elektr. LieferungSgesellschast ... 5 81,28 85 80,5 Licht und Straft .............f, — 102,5 100,75 102,75 Felten & Guilleaume ........o 64 •63,9 64 64,25 Gesellschaft für Elektrische Unter- nehmungen............... -i 90 92,5 90,5 91 Rheinische Elektrizität ........5 Cchuckert & (So..............o 100 100 97,75 101 Siemens & Halske...........rt 156,5 155 155,75 154,5 Lahmever&(£o..............io 129 128 129 123,5 Buderus ...................o 59 59 Deutsche Erdöl .............a 100,5 98,5 99,n 5$98 Gelsenkirchener..............o 64 64,5 62,25 63,9 Harvener...................o 86,5 85 Hoesch Eilen—Köln-Neuessen.. o 66,13 66.25 Ilse Bergbau ............? _ Slfe Bergbau Genüsse........7 Klöcknerwerke ..............o 115 61 113 115 114 ManneSmann-Röhreu....... o 70,5 69 68*25 68,25 Mansfelder Bergbau.........o 27 27 25,25 27 Lberschles. Kokswerke.........o 77 75 9 Phönix Bergbau.............o 45,5 45,5 45,75 44^9 Rheinische Braunkohlen ......io 200,5 200 198,5 Rheinstahl................... 80,25 81,5 81,5 81,5 Frankfurt a.M. Berlin Schluß» kurs Schlußk Abendbörse Schluß» kurs Schlußk. Miliag» börle Datum 3.4. 4-4. 3.4. 4.4- Bereinigte Stahlwerke....... 0 44,5 44,25 44,5 44,5 Ltavi Minen .............. 0 18 17 18 17,4 Kaliwerke Aschersleben....... 6 132,75 130,5 131 120 Kaliwerke Westeregeln....... 6 134,75 133 134,25 131,25 Kaliwerke Salzdetfurth...... 9 202 201 201,5 201 G. Farben-Industrie...... Scheideanstalt.............. 7 126,75 129,9 .27,9 128,4 .10 168 168,5 — Goldschmidt ............... 0 56 56,25 56 57,5 RütgerSwerke.............. 0 52,25 52,5 51 52 Metallgesellschast............ 0 37 36,5 38 35,5 Philipp Holzmann.......... 0 53 55,75 53,75 55,5 Zementwerk £>eioc£6etg ..... Zementwerk Karlstadt........ 4 0 69,5 69 Wapß & Frevtag .......... 0 6 6,4 Schultheis Patzenhosec....... 0 _ 110,13 110 Aku (Allgemeine Kunstseide) .. 0 36,75 37 36,75 37,5 Bemberg.................. 0 50,25 50 50,5 50 Zellstoff Waldhof........... 0 53,5 52 51,5 50 Zellstoff Aschaffenburg ...... 0 28,5 28 26,25 Dessauer GaS ......... 7 — — 113,9 112,5 Daimler Motoren........... 0 29,75 31,25 30 30,25 Deutsche Linoleum ......... 0 41,25 41,65 40,25 40 Orenstetn L Koppel...... 0 49 47,5 Leonhard Tietz............. 6 28 28,5 28 28,75 Thade..................... 12 143 125,5 123 125,5 t Grttznci ................... 01 _ 34,75 35.5 35 Mainkrastwerke Höchst a.M» .. 4 — 74,5 Süddeutscher Zlüker ......... s| 151 1 1501 — Devisenmarkt Berlin — Jranffurl a. 2H. 3. April 4. April Amtliche Notierung Geld | Srie Amtliche Notierung Geld | Brie Helsingsors.. Wien....... Prag....... Budapest ... Sofia...... Holland .... Oslo....... Kopenhagen. Stockholm... London ..... Buenos Aires Neuyork.... Brüssel..... Italien..... Paris...... Schweiz.... Spanien.... Danzig.... Japan...... Rio de Jan. . Jugoslawien Lissabon... 6,339 47,45 3,047 169,43 73,53 64,14 76,02 14,36 0,818 4.196 58,51 21,53 16,48 80,96 35,36 81.97 0,899 0,239 5,145 13,07 r 6,351 47,55 3,053 169,77 73,67 64,26 76,18 14,40 0,822 4,204 53,63 21,57 16,52 81,12 35,44 82,13 0.901 0,241 5,155 13,09 3anfnoten. 6,354 47,20 3,047 169,58 73,68 64,24 76,12 14,39 0,818 4,201 58,57 21,51 16,50 81,05 35,36 81,97 0,899 0,239 5,145 13,09 6,366 47,30 3,053 169,92 73,82 64,36 76,28 14,43 0,822 4,209 58.69 21.56 16,54 81,21 35,44 82,13 0,901 0,241 5,155 13,11 Serlin, 4. April | Geld Bries ‘ Amerikanische Noten.............. Belgische Noten.................. Dänische Noten ................. Englische Noten ................. Französische Noten............... Holländijche Noten............... Italienische Noten................ Norwegische Noten .............. Deutsch Oesterreich, 4 1OO Schilling Rumänische Noten............... Schwedische Noten............... Schweizer Noten................. Spanische Noten................. Ungarische Noten.............. 4,185 58,41 63,37 14,35 16,46 169,21 21,51 73,50 2,46 75,95 80,87 35,23 4,205 58,65 64,13 14,41 16,52 169,89 21,59 73,8« 2,48 76,25 81,19 35,37 Statt Karten. Na chruf im 72. Lebensjahr. Trauerhause aus statt 02063 alle Zelt erhalten bleiben. 2288 D Der Oberhessische Anwaltsverein Statt Karten. Nachruf. Grofien-Linden, den 31. März 1933. Die Beerdigung findet Sonntag, den 2 April, nachmittags 3x/2 Uhr vom Trauerhause aus statt 02062 2274 D Gott dem Allmächtigen hat es gefallen, unseren lieben Onkel Herrn Friedrich Schön im Alter von 82 Jahren aus dem Leben abzurufen Die trauernden Hinterbliebenen Lollar, den 31. März 1933 02075 Die Beerdigung findet Montag. 3 April, nachmittags 2*/, Uhr statt 2283 D verlegt haben. 01070 02030 j WaMSSOSlOrillfll FätafiCk Bmniels/Labngetirtje • heilt Nerven-, Stoffwechsel-. Herz- und Frauenleiden. Neu- Ehrung sagen wir aut diesem Wege 640V Vertreter gesucht. Wieseck. den 1. April 1933. geführt. 02108 K. Lorenz, Televbon 2375. I. St. L 02118 ,< - Worte des Herrn Pfarrers Gesangverein für die letzte unseren herzlichsten Dank. Großen-Linden, Weimar (Thüringen), Butzbach, den 31. März 1933. Die Beerdigung findet Sonntag, den 2. April, nachmittags 3*/, Uhr, vom Frau H. Spuck II. Wwe. und Angehörige. Am 30. März verschied der langjährige Leiter unseres Betriebes in Crumbach. MederSprechstunde Valentin Minklev Naturheilkundiger, jetzt NiegcKriad 32 In tiefem Schmerz: Luise Kehler, geb Pin- Luise Pfeiffer, geb. Kehler Albert Kehler Dr. Christian Pfeiffer Emma Kehler, geb. BraubadL Autofahrten werden billigst aus- Hessisches Mal-losM Roher: Herr Zentrale Giehen, Fernspr. 3788 Haupt-VcrwaltungssteUe für den öffentlichen Plakatanschlag in Oberhessen und Hessen-Nassau. Nach Gottes unerforschlichem Willen verschied gestern abend nach kurzem Leiden mein innigstgeliebter Mann, unser guter, stets treusorgender Vater, Schwiegervater, Großvater, Bruder, Schwager, Onkel und Neffe Herr Fabrikant Johannes Kehler X. )er unterzeichnete Verein oberhessischer Anwälte und mit ihm die gesamte Hessische Anwaltschaft und der Vorstand der Hessischen Anwaltskammer haben durch den am 29. März erfolgten Tod ihres kurz nach erreichtem 65. Lebensjahre dahingeschiedenen Kollegen Asbest- Platten 1,2, 3,4 and 5 mm. wieder am Lager. 2O4D CarlSchunck KD KEN VERBILLIG UNGS AKTION I Wir liefern hierfür Eintagsküken n. Jing- hen-en, weiße am. Leghorn, RhcdeUmler. Ausgesuchte, pullorumfr. Zuchthennen. Nachzucht hat hohe Leistung u. gutes Eigewicht. Eintagsküken jeden Freitag. Leb. Ankunft garantiert la Refeienzen a. Anfrage. Schreiben Sie noch heute an HI. von Weinberg’sche Großgeilttgenarm, Waldirlen Walldorf 14 bei Frankfurt a. M. Anerkannte Hochleistungs- u. Herdbuchzucht d.Landwirtschaftskammer f. Hes-. Geschäftsverlegung! Hierdurch bringen wir zur Kenntnis, daß wir unsere Gcschäftsräame und Wohnung ab 30. März 1933 von Marburger Straße 34 in eigenes Haus Groh. Steinweg 17 (Nähe Kalserallee u. Ludwigsplatz) 10 Ztr. Tragkraft, steuerfrei, Wasserkühlung 227OD Zng. fi. £. Wolff Wilbelmstranc 46. Berichtigung. In der gestrigen Danksagung Anna Voigt, geb. Stier muß es anstatt unseres, unserer lieben unvergeßlichen Entschlafenen heißen. Unser Geschäft ist morgen Sonntag von 1-6 Uhr geöftnet Gießen (Schützenstraße 19). Heuchelheim, Wieseck, Nieder-Florstadt, den 31. März 1933 Beerdigung: Montag, den 3 April, nachm. 2.30 Uhr, auf dem Neuen Friedhof filflölere l! ßaruiolllM werd, ladigemäh il oreiswen ge- stimm! u. revar. G.EveriL'» 8ie6eD.Lndwl8$tr.5p Zeleobon 2403. Verkauf o. neuen u. nebr. Klan Gott dem Allmächtigen hat es gefallen, meinen heben, unvergeßlichen Mann, unseren stets treusorgenden Vater. Schwiegervater, Großvater, Bruder, Schwager und Onkel Herrn GustavSommerlad in ein besseres Jenseits abzurufen Im Namen der trauernd Hinterbliebenen: K.Sommeriad und Kinder zeitliche Kuranstalt. Prospekt frei. Dr. med. Handwerker. Ostern: Schulungswoche für Eltern und Erzieher. nuD Veranstalter: Deutsche Erziehungsgesellschaft Leipzig. Seit 1898 in unseren Dienste" hat dei Verstorbene alle ihm gestellten Aufgaben zu unserer vollen Zufriedenheit erfüllt Seine hohe Pflichtauffassung und sein offenes, treues Wesen sichern ihm ein ehrendes Andenken. Rinn & Cloos A.G. Danksagung. Für die außerordentlich vielen Beweise herzlicher Teilnahme bei Wir erfüllen hiermit die schmerzliche Pflicht, unseren Geschäftsfreunden und Bekannten mitzuteilen, daß unser Teilhaber und langjähriger, treuer Mitarbeiter Herr Johannes Keßler X. nach einem arbeitsreichen Leben gestern abend sanft entschlafen ist Herrn Rechtsanwalt Hermann Mendelsohn zu Giehen einen überaus schweren Verlust erlitten. Wir betrauern in dem Dahin geschiedenen nicht nur den Berufskollegen, der alle Zelt die Pflichten seines Berufs vorbildlich erfüllt hat und bei Gericht und der Kollegenschatt das höchste Ansehen genofi. wir betrauern in ihm vor allen Dingen auch den treuen, alle Zeit hilfsbereiten Kameraden und Freund und den aufrechten, tapferen deutschen Mann, der sich im Jahre 1914 keinen Augenblick besann und sich als Soldat dem vaterländischen Dienst im Westen sofort zur Verfügung stellte, obwohl er das dienstpflichtige Alter bereits erheblich überschritten hatte. Sein Angedenken wird uns, die wir mit ihm lebten, unveigeblich sein, möge er auch den folgenden Generationen als leuchtendes Vorbild deutscher Treue und Pflichterfüllung Marburg (Lahn) Dr.MQUers PrivatleDraDstaneD Schule und Schfllerheün in ges. Waldlage. Indiv. Erziehung u. Schulung VLOL Vorbeugung geg Zeit verlust.OII-Eeifeu. Abitur. Daneben: alleHandelsschulfäcber für i kaufm.u. gewerbl. Berufe. Beste Ernpfeh-1 lungen. 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