Mittwoch, 4. Oktober 1955 llr. 232 Zweiter Blatt Gießener Anzeiger (General-Anzeiger für Oberhessen) Hindenburgs Geburtstagsfeier in unübertroffen ü b r i Vereine sD 1Z en •oi- Hermann, den Fürsten der Cherusker, gab Karl Löser: eine interessante und überzeugende Stiftung. Er spielte ihn, was München vielleicht zunächst . überrascht haben mag, unter Verzicht auf jegliches Pathos, auf eine, sagen wir, „strahlende" Erschei- । Gießener StaSttheater -einrich von Kleist : „DieHermannsschlacht" . die Poesie ist eine kriegführende Macht, bei allen großen Welthändeln zugegen, Adam Müller im „Phöbus" Vor 125 Jahren, im Dezember 1808, wurde „Die Htrmannsschlacht" vollendet. Den Stoff hatte K l e i st mit zwei anderen deutschen Dichtern gemeinsam, mit Klopstock (1769) und mit Grabbe (1836), den Schauspielen dieser beiden war sein Drama an künst- leiischer Kraft, bühnenmäßiger Geschlossenheit und 'Troße des Gefühls weit überlegen, dennoch blieb feine Wirkung gering und auf einen ganz kleinen 'Kieis beschränkt: Kleists Drama, welches unmittelbar aus seiner Zeit heraus geboren und „einzig unb allein auf diesen Augenblick berechnet" war, fonö lange keine Aufführung und nicht einmal einen Drucker. Erst 1863, also 52 Jahre nach Kleists 3dbe, ist es zum ersten Male aus die Bühne gekommen: ein wahrhaft tragisches Schicksal des größten und unglücklichsten preußischen Dichters. Wer von den Zeitgenossen diese flammenden, klirrenden Szenen las oder vorlesen hörte, dem mußte es wie Schuppen von den Augen fallen; der mußte begreifen, wer mit diesen Römern auf germanischem Boden gemeint war, und in den Legionen des Va- rus die napoleonischen Bataillone erkennen, die damals, jeden Widerstand zerschlagend, durch Europa marschierten. Den Zeitgenossen sind in manchen Einzelzügen des Dramas noch deutlichere Anspielungen gegeben worden darauf kommt es heute nicht mehr an. Wichtig bleibt uns der große nationale Appell, der Aufruf an die Ration, der in diesen fünf aufrütteln- den Akten beschlossen war und fast ungehört verhallen mußte; ein Jahr vor seinem Tode dann hat Kleist sein in der „Hermannsschlacht" zeitgebunden niedergelegtes und den Deutschen geschenktes nationales Bekenntnis mit seinem letzten und reifsten Drama, dem „Prinzen von Homburg", großartig ins Unvergänglich-Zeitlose erhoben und mit der heroischen Verkündigung einer strengen und weisen Staatsidee gekrönt. Daß seinem Bilde auch ganz menschliche Züge und selbst ein gewinnender Humor nicht fehlen, zeigen die Szenen mit Thusnelda, die von Sybille Flemming gespielt wurde: sie bringt schon in der äußeren Erscheinung alle Voraussetzungen für diese sehr deutsche Gestalt mit; sie gab ihr darüber hinaus sowohl ruhige Würde wie weibliche Anmut und wußte selbst die an das Amazonendrama erinnernde Racheszene (V, 18) noch auf der gefährlich schmalen Grenze zu halten, die ihr gezogen ist. legentlid) unter Haussuchungen zu leiden gehabt hätten, und sie beklagen sich darüber, daß die rus- ji|d)e Presse in Leipzig anders behandelt worden ist, als die übrige ausländische Presse. Sie haben sich auch nicht durch die Aufklärungen beruhigen lassen, die ihnen von amtlicher Stelle zuteil geworden sind. Das Ganze macht den Eindruck, als ob künstlich ein Haken gesucht werden müßte, an dem dieser Konflikt ausgehängt werden konnte. Denn sonst lag tatsächlich für die Russen keinerlei Veranlassung vor, aus diesem an sich unbedeutenden Zwischenfall eine Prestigefrage zu machen. Sie haben bisher stets Wert daraus gelegt, die diplomatischen Beziehungen des russischen Reiches von der kommunistischen Parze,. träte zu trennen. Jetzt mit einemmal werfen sie beides zusammen und beanspruchen für die Angelegenheiten der Partei eine diplomatische Sonderstellung. Denn das Leipziger Gericht hat die Zulassung kommunistischer Zeitungen zu dem Brand- stifterprozeß grundsätzlich abgelehnt. Da es in Rußland andere Zeitungen nicht gibt, konnte also die russische Presse sticht gut zugelassen werden, wenn das nicht wieder Beschwerden aus anderen Ländern auslösen sollte. Tatsächlich ist also die russische Presse genau io behandelt worden w i e die In einer zeitgenössischen Aufzeichnung von unbekannter Hand heißt es: „1809 wollte H. (Kleist) nach Wien, um seine „Hermannsschlacht" aufführen zu lassen, dicht vor Wien erfährt er, daß seit einer Viertelstunde.die Franzosen eingerückt sind. Er kehrte um und ging nach Prag, wo er eine Flugschrift herausgab, die von großer Wirkung gewesen sein soll." Ein halbes Jahrhundert nach Kleists Ende ging sein heißester Wunsch in Erfüllung, auf der ersten Seite des Manuskriptes der „Hermannsschlacht^ standen die Verse: Wehe, mein Vaterland, dir! Die Leier, zum Ruhm dir, zu schlagen, Ist, getreu dir im Schoß, mir, deinem Dichter verwehrt Hub als Marbod, gedrungen und wuchtig, mit profundem Organ und ohne jeden störenden Anflug von Komik, vermochte (einen kurzen aber gewichtigen Szenen den zur Entscheidung drängenden Nachdruck zu verleihen. Heinz A. Marcks gab den Ventidius, eine schwierige, nur mit sicherem Takt zu spielende Rolle, sehr angemessen, elegant, aber nicht weichlich, als einen falschen Liebhaber, aber auch als einen Bürger und Abgesandten von Rom. 5y\ übrige ausländische Presse. Ein sachlicher Grund zur Klage lag daher nicht vor Das Denkmal für die Opfer der R ^01" Katastrophe. $ *71\ nung; er spielte ihn vielmehr verhalten, manchmal fast nachdenklich, und jedenfalls, wiederum im Sinne der Regie, verinnerlicht. Sv war er eigentlicher Träger des Führergedankens, und wer die von ihm ausgehenden Triebkräfte der Handluna auseinanderlegt, wird die Berechtigung solcher Auffassung bestätigen, denn dieser Fürst ist, bei Kleist, nicht nur als ein Feldherr, sondern ebensosehr als ein Staatsmann und ein Diplomat gedacht. Aus dem oben Gesagten ist das Problem der Inszenierung — die vom Intendanten König geleitet wurde — unschwer zu begreifen: die zeitliche Aktualität des Dramas mußte zum nationalen Symbol erhoben werden. Intendant König erkannte, wie seiner kurzen Vorbemerkung im Programmheft zu entnehmen ist, den Führergedanken, und zwar den deutschen Führergedanken, als das beherrschende Motiv des Schauspiels; dies ist der ideelle Mittelpunkt, um den die fünf Akte sich sammeln, von hier aus verteilt er die Gewichte in Spiel und Gegenspiel auf die Gestalten Hermann, Varus und Marbod, während, wie Kleist es gewollt und dramaturgisch zum Ausdruck gebracht hat, die Szenen zwischen Hermann und Thusnelda (mit Ventidius im Hintergründe) das zugleich entlastende und die Haupthandlung begleitende Zwischenspiel bilden Was er wollte, war ein höchst gegenwärtiges >E'ück, ein Drama für seine Zeit, einen flammenden Aufruf, ein glühendes Bekenntnis, eine Fanfare über ganz Deutschland hin an das Volk und an die dürften, einen Haßgesang gegen Napoleon und fltgen das damals übermächtige, Preußen, Europa ini) die Welt bedrohende Frankreichs Er war der Meinung, daß durch „Wichtigtun und Lotenschicken , Ärrd) geheime Verschwörung und Tugendbundelei »C5 Vaterland nicht zu retten sei. Er and, daß der innere und äußere Zustand seines Volkes im Jahre i8 jenem im Jahre 9 nach Christi Geburt verzwe.- frf ähnlich (ei, und wenn er mit feinem Drama (a Lit in die deutsche Vorzeit zurückgrlsf, so geschah Daten für Mittwoch, 4. Oktober. 1515: der Maler Lukas Cranach d. I. in Wittenberg geboren (gestorben 1586); — 1669: der Maler Rembrandt in Amsterdam geboren (gestorben 1606); — 1830: der Generalfeldmarschgll Graf Iorck von Wartenburg gestorben (geboren 1759); — 1864: Theodor Fliedner, Begründer des protestantischen Diakonissenwesens, in Kaiserswerth gestorben (geboren 1800); — 1865: der Schriftsteller Max Halbe in Güttland (Westpreußen) geboren; — 1865: der Dichter Friedrich Lienhard in Rothbach (Elsaß) geboren. Es ist nicht bekannt, wie Kleist an diesem Schau- fpiel gearbeitet, welche Quellen er benutzt oder ob er etwa, wie zu vermuten ist, überhaupt auf Quellenstudien verzichtet hat; bekannt ist dagegen, oft und ^jährlich mit Beispielen belegt, wie unhistorych und unbekümmert dieses Drama geschrieben wurde, das von Anachronismen und geschichtlichen Unmöglichkeiten wimmelt. Es genügt, in diesem Zusammenhang an ein Wort Lessings im 34. Stück der „Hamburgischen Dramaturgie" zu erinnern, wonach es dem Genie „vergönnt' ist, tausend Dinge nicht zu wissen, die 'Itber Schulknabe weiß", und es ist wichtig, in sol- Wr Willkür Kleists gegen d' historische Ueberliefe- ma den Schlüssel zum Verständnis seines Werkes =L finden: er wollte mit der „Hermannsschlacht' olles andere, als etwa ein historisches Stuck Treiben. M-Kllbr flerW' ...» ,Ss§ SÄi Landnöten. Das Relchsgei.ia-l yui wuyceiiO Oer Verhandlungen ouri|temuges oie ^euersuyrung ües Pro - 3: || e s gegen Die Reicyslagvvrano|tls- 4< r üögeutoujen. Es har ül|o eine ueine Pause ein- gycyuuel, oie |eyr nützlich Ist, um die tfuUe oer oer- mnenoen Einorucle zu oronen, die pcy aus Dem tipyecigen iöeriuu| Der Berneymung eigenen yaven. (ini niercwurolges Milieu ist es, oas stch da vor in,eren Augen uvzeichnei: oni geheimnisvollen Hell- Äiuei iseipiaaje von Aer>chwvrern unö tfanatuern, öl vor oen üDuyiiaijrtsanuern uno überall, wo stch Leii|chen |ammem, yerumiungern, die Dort mit Huven anoeuiuiigen um stch warfen, bis |ie (tilau- bye uno Eestunungsgenviien gejunoen Haven, die bim weiter geleitet werben, die man mit MieiOung uu Epen oei|Oigt, um |ie jur die „Bewegung zu guoinnen UNO Oen Zwecken des Umsturzes oienftoar zi maajeit. >Wie gefährlich die kommunifti|che Ver|euchung $uoe|en ist, wie nahe wir der Katastrophe gestanden bioen, das wird Dielen von uns fetzt erst klar aus bin, was die Zeugen |agen und aus dem, was sie lia)i |ugen. Datz ua der Leiter eines Wohifahrts- ciites jeftfteUt, er (ei von einem bevorfteyenden koerfaU venachnchtigt worden, daß er Polizei niovnmachen mußte, um jein Amt zu schützen, das allem spricht schon Bande. Aber dag die Menschen frei herumiaufen konnten, die offen d i e Rev 0 - lu 11 0 n predigten, und zwar die Revolution in den Formen Des Anarchismus, daß die Zweck- Mtzigkeit und Nützlichkeit Der Brandstiftung in aller Prelle erörtert würbe, — bedarf es da noch eines Kweises, wie weit der Boden unterhöhlt war, auf bin das brüchige Staaksgeoaude stand!' Mit leisem Hochrecken müssen wir ertennen, daß ohne die Um- fdjuiiung des 3U. Januar der Kommunismus seines tzifoiges sicher sein Durfte; Daß es nur noch eine Ziage von vielleicht Wochen war, bis diese gefährliche Saat aufgang, und die Brandfackel wirklich das Signal zur Eroberung der staaUichen Macht durch den kommunistischen Terror gab. An diesem Eindruck ändert es auch nichts, wenn der Hauptschuldige van der Lubbe durch Die itierfroürDige Taktik seiner Verteidigung den Anichein diichrankter Harmlosigkeit zu erwecken sucht. Der Wann ist ein schlechter Schauspieler, hinter dessen Maske sich der Fanatismus Der rücksichtslosen Verminung alles BestehenDen kaum verbirgt. Er war 311111 mindestens ein dankbares Objekt in den Händen Linderer. Die Fäden, die da hin und her liefen, sind Lurch den bisherigen Gang der Unterjuchung noch nicht vollständig klargelegt. Wir übersehen auch noch nicht die Verbindungen, Die zwischen Den Drei Gruppen von Angeklagten bestehen. La ist Herr T 0 r g - lit, der sich als Reoolukionsbeamter gefühlt hat Md mit Entrüstung den Gedanken von sich weist, er könnte tatsächlich einmal etwas getan haben, was dem Programm des Kommunismus entspricht. Da ,(inö diese seltsamen Bulgaren, offenbar Revotu- tionäre von Beruf, allerdings von Der vorsichtigen Sorte, Die sich mehr im Hintergründe halten und snDere Leute aus Die Barrikaden hetzen, um selbst im Falle des Mißlingens noch rechtzeitig Den Weg über Die jchützenDe Grenze finden zu können, Denen aber nach Der Art, wie sie sich geben, immerhin ju» jfutrauen ist. daß sie als Moskauer Sendboten ihre heimatlichen Erfahrungen in Berlin verwerten wollten und in van Der Lubbe einen verständnisvollen Bundesgenossen fanden . Die Aufführung war, mit diesen inneren Voraussetzungen, großzügig angelegt und in ihren Grundlinien vereinfacht. (Dennoch war verhältnismäßig wenig gekürzt, nur das Ende des Varus — im Sinne einer Andeutung V, 21 — abgewandelt.) Wenn man bedenkt, daß hier zum ersten Male die alten und die neuen Kräfte gemeinsam eingesetzt wurden, ist Die erfreulich geschlossene Leistung des Ensembles befonders zu loben; auch wurde im allgemeinen der außerordentlich schwer zu sprechende Kleistische Vers anerkennenswert bewältigt. Die von Löffler entworfenen Bühnenbilder entsprachen in Schlichtheit, Größe und gehaltenem Ernst ihrer Farmen und Farben vortrefflich dem Grundgedanken der Gesamtinszenierung. Im germanischen Lager bewährten sich Die Herren Lüpke, VoIck unD Geiger als tüchtige Sprecher, Frau Koch raunte Die gespenstigen Orakelworte Der germanischen Sybille im nächtlichen Wald; mit kleineren Aufgaben seien noch Die Herren Michel, Dieten und Peter Schorn genannt. zeitig eine hanDelspolitische Annäherung zu England und den Vereinigten Staaten nebenherläuft. Die russische Politik setzt sich also bewußt von Deutschland ab. Man braucht den Gründen, die Dafür auf finanziellem, politischem unD wirtschaftlichem Gebiet bestehen müssen, nicht nachzugehen. Es genügt, Die Tatsache festzustellen, um zu begreifen, Daß Die Russen vielleicht glauben, Durch möglichst kühle Haltung gegen DeutschlanD Die Aussichten ihrer Verhandlungen nach Der anDeren Richtung zu bessern. Wir haben gewiß nicht die' Absicht, uns in ihr Diplomatisches Spiel einzumischen. Das ist ihre eigene Angelegenheit. Wir beDauern aber, daß trotz aller Bemühungen Der Deutschen amtlichen Stellen Die Russen auf Dem Abbruch Der journalistischen Beziehungen bestanden haben. Denn Die Folge kann nur sein, Daß jetzt ein ganz unkontrollierbarer NachrichtenDienst einsetzt, Der in seinen psychologischen Wirkungen nur Dazu beitragen kann, Die beiDen Staaten, Die seit Rapallo sich politisch genähert hatten, roieDer auseinanDerjubringen. Don 10000» auf em gut tentierenb. 4X5 • 2>immerbau5- nahe dem stabt- Zentrum, gesucht. 2cbriftl.3ngeb.uti. <-157590*®. ML ziäeM N auch Beteilig. , -chrifllIngeb.u^ "ru es nur, um seinen CanDsleuten einen unbestechlichen I Spiegel vorzuhalten, Darin sie sich selber sollten er- | kennen samt ihren TugenDen unD ihren Lastern, mit ihrer Not, ihrem Unglück, ihre' elenDen Zerrissenheit und Uneinigkeit Damals wie heute, aber auch mit ihrer Kraft unD ihrer Unbesiegbarkeit — wenn sie einmal Den Mut hätten, beieinanDer zu stehen unD Das Gebot Der StunDe zu erkennen Das geschichtlich festgelegte Thema Des Germanen- Schauspiels aber lautete: Befreiung eines einigen Volkes unter starker Führung von Der drohenDen Unterjochung Durch Diplomatische VerhanDlung unD Durch Die Gewalt Der Waffen Zwei Fragen waren zu beantworten: wie steht es heute — Das heißt: im Jahre 1808 — in unserem Lande? Und: was muß geschehen, um Dem unerträglichen Zustand ein Ende zu bereiten? Beide Fragen sind mit einer mitreißenden, in manchen Szenen geradezu aufreizenden Eindeutigkeit und Offenheit beantwortet. Wer diese Verse las, Den Schauplatz Des alten Germanien in Das zeitgenössische DeutschlanD verwanDelte, und an Die Stelle Der Römer Franzosen setzte, Der konnte schlechterdings nicht mehr über Sinn und Aufgabe dieses Schauspiels im Zweifel fein. Dabei war Kleist Dramatiker und Theatraliker genug, um sich nicht, wie später Grabbe, auf ein von vornherein aussichtsloses Experiment einzulassen und etwa Die Schlacht im Teutoburger WalDe buchstäblich auf Der Bühne auszutragen: Die „Hermannsschlacht" war ausDrücklich für Das Theater geschrieben und konnte nur von der Bühne herab Dis Wirkung tun, Die ihr zugedacht war. Rußland hat also tatsächlich die journaii- si 1 jchen Beziehungen z u Deutschland obaed rochen. Die russischen Pressevertreter sind Lin aerlin abberufen, und Darauf haben Die vier 18er- Uretzr Der Deutschen Presse in Moskau ihre Anwpj- (uig mit einer Frist von Drei Tagen erhalten Was bi' Russen zur BegrünDung ihres Vorgehens .in- (ihren, i.c mehr als Dünn. Sie beklagen sich Darüber, dH Die Vertreter ihrer Zeitungen in Berlin ge- WM na&^tatiütio.Sl. ica.ll.Efc. geiutbt, UauckMeD.Sved. Xi. -ottnaim, ZnwkmrtamMaiv jtolltpritx.l, nr.y la gevtiegkn MagsM .u ^gein. Reifen £ * * SJJ ihr in k ft «’ne* Jjjj noch ’MbÄMer: . "'ehr hj>ung )ln9e ein igen9 °use, unb& alt. ercirun9en2Vi' »Pelle gefeit H 'erber. V; n ®hb. n-.>n .Zünd (ei^g 9enug rHpU -«si? Sä f° fef)r> >° eeJfir ‘ 9enW" ta Sw?1 war hell unb S unb Men. (ah et 2 ""Sepreht rer 'Ek‘^rlene- ir CT S^'den. ihn ■s IMrabies.* ■Ad) habe brühen in ,r 81 Wnin.*6ie tiefe i Mein. rlene zum Sofa, unb » er einen Ämi um ” unternehmen; aber Md) We jb grage ist Zllime, wie reich beichenkten M 9m- Gr (oh ihr tief in für mich bestimmt. auf dich gemattet. Ich Leben an Deiner Seite,, äopf fortan hochtragen, nl ich schuldlos bin.* [agte sie inbrünstig unb sdjuher. I folgt) Anton Neuhaus als Quintilius Varus: Der große Gegenspieler, Wortführer Roms, Sendbote Der antiken Weltmacht, graDIiniger und unzweiDeuti- ger im Charakter als Hermann; Neuhaus spielte ihn knapp, bestimmt, befehlsgewohnt, ruhenD im Be- wußtsein seiner Macht, weltmännisch auch in Der Verhandlung, schwankender erst ganz zuletzt, „hart zwischen Nichts und Nichts", in Der Vorahnung unb endlich Der unverrückbaren Erkenntnis seines Schick« fals. In Allonne bei Beauvais in Frankreich, wo vor Drei Jahren Das englische Riesenluftschiff „R 101" abstürzte, unD Die Passagiere Dieser ersten Fahrt bis auf wenige Ausnahmen Den ToD fanDen, wurde jetzt in Anwesenheit Des französischen unD englischen Mi- nifterpräfiDenten MacdonalD (rechts am Fuße Des Denkmals) ein Denkmal eingeweiht. ander. Bekanntlich hat eine von Der Verkehrskommission Des VölkerbunDes im Jahre 1931 einberufene Konferenz Den Kirchen empfohlen, Das Osterfest jeweils auf Den Sonntag nach Dem zweiten Samstag im April zu legen. Ostern würde Dann regelmäßig zwifchen Den 9. unD 15. April fallen, womit Die Spanne von fünf Wochen, in. Die das bewegliche Ostern jetzt fallen kann, auf eine Wdche herabgesetzt würbe. Für Die Kirchen ist vor allem Der Gesichtspunkt wichtig. Daß um Der Weihe Des Festes willen Ostern und die Karwoche nicht zu nahe an Den 1. April rücken, Der als Quartalserster viel Unruhe im geschäftlichen Leben mit sich bringt. Bei Der gegenwärtigen Berechnung Des Osterfestes (nach Dem ersten VollmonD nach Frühlingsanfang), fiel Der 1 April nicht selten in Die zweite Hälfte Der Karwoche ober sonst nahe an bas Osterfest. Der vom Völkerbunb vorgeschlagene Termin würbe unter biesem Gesichtspunkt bas Richtige treffen. Auch bie Führer anberer protestantischer unb orthodoxer Kirchen haben sich für Diesen. Termin ausgesprochen« Der Ausgangspunkt ist Deshalb auch wohl im Politischen unD in Der oeränDerten Stellung Rußlands nicht nur zu Deutschland, sondern zu Den Westmächten überhaupt zu juchen. Die Sowjetpolilik bemüht sich seit langem, aus ihrer Isolierung herauszukommen. Je mehr sie sich aus Dem asiatischen Osten her» ausgeDrängt sah, Desto stärker suchte sie roieDer Anschluß an Die europäische Politik zu geroinnen; sicherlich auch nicht ohne Erfolg. Die Nichtangriffsverträge mit Den Staaten Der Kleinen Ent°nte, Polen unD Italien sinD Die erste Etappe, Die Anknüpfung neuer Beziehungen zu Frankreich Die zweite, währenD gleichDie Aufführung fanD starken unD ehrlichen Beifall; mit Den Darstellern nahmen zuletzt auch In- tenSont unD BühnenbilDner Den Dank des Hauses entgegen. hth- -- WK" ... *>»*!*- / 2vieU'tH7Cfi. , ronntk^x'ubl r„ rteA h'eibc1.-, ill Nach ’BlättermelDungen hat sich Der Kardinal- Ausschuß in Rom, Der feit einger Zeit Die Frage einer KalenDerreform berät, für Die Festlegung Des D ft e r f e ft e 5 ausgesprochen; Der Papst selbst Dürfte Dieser Entschließung zustimmen. Auf evangelischer Seite hat sich bekanntlich Die Eisenacher Kirchenkonferenz namens Der Deutschen Kirchen bereits im Jahre 1900 für Die Festlegung Des Dftertermins ausgesprochen. In gleichem Sinne hat Der Deutsche Evangelische Kirchenausschuß, Die Vertretung Der im KirchenbunD vereinigten Deutschen Landeskirchen, in Den Jahren 1923/24 gegenüber Dem VölkerbunD Stellung genommen. Auch Die obersten BehörDen Der einzelnen deutschen Landeskirchen haben auf eine Rundfrage Die Festlegung Des I Ostertermins allgemein bejaht oder Doch wenigstens als erwünscht bezeichnet. Hinsichtlich Des Termins Des „festen" Osterfestes gingen Die Vorschläge ausein» ReichspräsiDent von Hindenbur g und sein Sohn vor der Dorfkirche von Langenau, dem neuen Gute Der Familie Hindenburg, Das Preußen am Jahrestag Der Schlacht bei Tannenberg Dem Feldmarschall zum Geschenk machte. Sie< Aus der Provinzialhauptstabi Drachen in 9 ZesichtWngsbimimel in der Brannen Reffe ten Einblick in das Gebiet der Landwirtschafts- Wissenschaft, daneben aber auch in die bäuerliche Praxis. Ferner kann man prächtige Erzeugnisse des Feld- und Gartenbaues sehen, die namentlich unseren Hausfrauen besonders zur Besichtigung unseren Hausfrauen zur aufmerksamen Besichtigung beit des künstlerischen Gartenbaues für die Zwecke des Ziergartens nach neuzeitlichen architektonische« Gesichtspunkten. Aussteller auf der Braunen Messe. Schmidt, Iah. herm. L, Sich, Kurz-, Weiß- u. Wall« waren-Großhandel, Nieder!. Gießen, Alicenstr 20. Reih, Otto, Gießen, Naumann-Nähmaschinen, Aster« weg 44. Stand 152. Technische Rothilfe, Ortsgruppe Gießen: Arbeiten b, Hilfspionierdienstes. wertes Kennzeichen. Für die bäuerliche Bevölkerung, nicht minder aber auch für die Bewohner der Stadt sind die Stände besonders erwähnenswert, die der Land- , wirtschaft gewidmet sind. In eindrucksvoller Ausstattung erhält der Beschauer hier einen interessan- ** Vorsicht beim Steigenlassen von Drachen. Amtliche Stellen warnen dringend da- vor, Papierdrachen im Gefahrenbereich der elektrischen Leitunaen steigen zu lassen. Dadurch, daß sich Drachen in den Hochspannungsleitungen verfingen, sind mehrfach erhebliche Schäden an den Leitungen entstanden: ganze Bezirke wurden von der Strom- Zuführung abgeschnitten und Fabriken stillaeleat. Auch besteht Gefahr für den Führer des Drachens Für die Umgebung von Flugplätzen bestehen übrigens noch besondere Bestimmungen. ** Einschaltung der Bausparkassen in die Arbeitsbeschaffung. Man berichtet uns: Voraussichtlich werden die Bausparkassen in die Arbeitsbeschaffung der Reichsregierung eingeschattet, um große Geldmittel für den Baumarkt zur Verteilung an Eigenheimsteller unterer und mittlerer Schichten zu bringen. Die Reichsregierung erspart dadurch einen von ihr aufzuziehenden Derteilungs- apparat. Die große Bausparkasse «Deutsche Bau- und Siedlungsaemeinschaft (DBS.) in Darmstadt" arbeitet dieser Arbeitsbeschaffung durch die Reichsregierung schon vor durch erneute Vergebung einer Summe von 1,5 Millionen Reichsmark zur Erstellung von 131 Eigenheimen, wodurch 3000 bis 4000 Arbeiter für mehrere Monate Beschäftigung erhal- ten. Die Gesamtzahl der durch Darlehen der DBS. erstellten Eigenheime steigt damit auf rund 4000. Don dieser Darlehensoergebung erhiett auch die Ortsgruppe Gießen der DBS. wiederum ein Dar- Ein Gang durch die Braune Messe in der Gießener Volkshalle wird auch den Hausfrauen eine wertvolle Bereicherung bieten. Auf allen Gebieten der Hauswirtschaft können sie in.den Ausstellungsständen zahlreiche Anregungen empfangen. Daneben werden ihnen aber auch wertvolle Vergleichsmöglichkeiten geboten, auf die es der mit ihren Mitteln scharf rechnenden Hausfrau natürlich besonders ankommt. Der Besuch dieser Warenschau wird ferner auch für angehende Ehepaare von Nutzen sein, weil sie dort am übersichtlichsten erkennen können, wie sie in zweckmäßigster Weise ihre Einkäufe machen und dabei die Ehestandsdarlehensscheine verwerten können. Neben Ausstattung-,- und Haushaltswäsche in großer Auswahl, Möbel für Zimmer und Küche sieht man Haushaltsgerät der verschiedensten Art, eine große Auswahl an Osfen, von den einfachen bis zu sehr wertvollen Stücken, Küchenherde man- nigfaltiaster Konstruktionen zum Gebrauch von Elektrizität, Gas oder Kohle, Nähmaschinen mit vielseitigster Verwendungsmöglichkeit usw. usw. In den Bereich dieser Bedarfsdeckung gehören auch die reichhaltigen Waren-Kollektionen für die Körper- und Gesundheitspflege, ferner die großeAuswahl an Beleuchtungseinrichtungen, Glas, Porzellan und Kristallgegenständen, Teppichen, Gardinen, Steppdecken, Radio, Musikinstrumenten, Photo, Korb- und Rohrmöbeln und anderen Dingen, deren Zweck es ist, häusliche Behaglichkeit und Entspannung von den Strapazen des Alltagswerks zu bieten. Der Umfang der Ausstellung auf dem Gebiete der Haushaltsbedarfsdeckung ist so groß, daß es im Rahmen dieser Uebersicht unmöglich ist, alle Einzel- heiten lückenlos zu fajübern. Besonders zu betonen ijt aber, daß man durchweg beste Qualität der Ware zu sehen bekommt und dabei Preise nennen hört, die als durchaus angemessen anzusehen sind und die in ihrer Vielgestaltigkeit den weitesten Spielraum für die finanzielle Leistungsfähigkeit der Kaufinteressenten gewähren. Man gewinnt bei der Besichtigung der Ausstellungsstände dieser Waren- gruppen ferner den Eindruck, daß sich unsere einheimischen Firmen sowohl hinsichtlich der Qualität der Waren, wie auch bei der Preisbemessung den An- sprücben des Publikums in vollem Ausmaß ge- wachsen zeigen und unsere Geschäftsleute daher mit Recht die Forderung an die Einwohnerschaft stellen können: Kauft am Platze, kauft deutsche Waren beim deutschen Geschäftsmann! Eine reichhaltige Auswahl von Waren für den Büro- und Geschäftsbedarf ist ebenfalls ein besonderes Merkmal der Braunen Messe. An mehreren Ständen kann man Düromaschinen der vollendetsten Konstruktion und andere Hilfsmittel des Dürodienstes in vielfältigster Gestatt aufgestellt sehen. Auch hier beherrscht die gute Qualität zu angemessenen Preisen maßgeblich das Feld. Die taunenerregenben Fortschritte deutschen Erfinder- leiftes und deutscher Technik werden bei der Be- ichtigung dieser Stände in eindrucksvoller Weise offenbar. Auch den Ausstellungsbesuchern, die nicht unmittelbar zu den Kaufinteressenten für diese Fabrikate gehören, fei die Beachtung dieser Abteilungen empfohlen. Ebenso interessant ist es, die vielfättigen Erzeugnisse auf dem Gebiete der Kundenwerbung in Augenschein zu nehmen. Sowohl im Parterre der Dolkshalle, wie auch auf der (Empore kann man nach dies« Richtung hin sehr interessante und lobenswerte Erzeugnisse der Werbetechnik und der Handwerkskunst im Reklamewesen bemerken. Der Sportsmann, insbesondere der Anhänger des Kraftfahrsports, kann auf dieser Worenschau und Derkaufsmesse gleichfalls wertvolle Feststellung i gen machen. Einige Stände zeigen die Bielsiitig- feit und die Leistungsfähigkeit der deutschen Fchr- radindustrie und des Motorradbaues. Auch in Üe- fen Ständen kann man Reichhaltigkeit der Fabif- täte feststellen, die für den sachkundigen Beschaur von Interesse fein wird. Die gleiche Feststellung t von den Ständen der Lederwarenbranche zu b» richten. Eine Fülle gediegener Qualitätsarbeit ai den verschiedensten Gebieten der Bedarfswirtschcj ist hier zu sehen. Neben den altbekannten Artikel dieser Branche treten hier insbesondere die wonnig faltigen Gegenstände hervor, die für den Bedarf der Angehörigen unserer nationalen Wehrverbände von besonderer Bedeutung sind. Preiswürdigkeit der Waren ist auch hier ein besonderes und lobens- nach wie vor einen wertvollen Faktor im Dienste der Gesunderhaltung unserer Bevölkerung darstellt. Bornotizen. — Tageskalender für Mittwoch. Stadt- theater: 19.30 bis 22 Uhr, „Wo die Lerche singt". — Volkshalle-Liebigshöhe: 10 bis 21 Uhr, Braune Messe. — NS.-Frauenschafts-Kreisleitung Gießen: 15 Uhr, Liebigshöhe, Kundgebung im Rahmen der Braunen Messe. — Möbelfabrik Karl Hahn: Möbel- Sonderschau in den Ausstellungsräumen, Loder» straße 14. — Lichtspielhaus (Bahnhofstraße): „SOS Eisberg!". — Die Gesellschaft für Erd- und Völkerkunde eröffnet die Vortragsreihe des Winterhalbjahres 1933/34 am morgigen Donnerstag, 5. Oktober, 20.15 Uhr, in der Neuen Aula der Univerfttät mit einem Lichtbildervortrag von Hauptmann a. D. Dr. Walter Bruns (Neubabelsberg) über das Thema: „25 000 km durch Sibirien". Auf die gestrige Anzeige fei besonders aufmerksam gemacht. — Der Bund Haus und Schule veranstaltet am Freitag. 6. d. M., 20 Uhr, im Iohonnessaal einen Familienabend mit gesanglichen und instrumentalen Darbietungen. (Siehe heutige Anzeige.) . ,n- ßana.n putschen L Mnn in unfe fuhrt von Qi xnier Begleit »udta u, J-mts und rp* FÄ.® auVn,mer Wer ben vertret.^ mit > d.b Damen. An Samstagen ist das Schwitzbad von bis 19.30 Uhr für Herren geöffnet. Im Ruheraum wurde eine Schicht von etwa fünf Zentimeter Stärke von den Wänden geschlagen und die Wände wieder vollkommen neu verputzt. Decken und Wände sind mit Silin in Elfenbeinton gestrichen. Das Holzwerk ist in modernen Grau- und Beige- tönen gehalten und mit einem Seidenglanz-Emaille- Lack lackiert. Der Fußboden, der bisher mit Linoleum belegt war, hat einen Stoffbelag erhalten, der jegliche Glätte und damtt das oft gefürchtete Aus- gleiten verhindert. Der Dampfraum wurde mit dampfsicherem Emaille-Lack in meergrünem Ton versehen. Auch die Heißluft-, Wasch- und Massageräume erhielten an Decken und Wänden einen in Elfenbein abgetönten Silinanstrich. Auf die Farbenzusammenstellung wurde bei allen Arbeiten besonderer Wert gelegt Die für eine Badeanstatt charakteristischen Farbtöne wirken auf die Be- sucher ruhig und angenehm, sie tragen un«oeifelhaft zum Wohlbehagen der Badegäste bei. Dabei find selbstverständlich alle Gebote der Hygiene beachtet, so daß das Schwitzbad des Städtischen Volksbades effante Lichtbilder über Hindenburgs Jugend bis Su ferner Reichspräsidentenschast ergänzt. Mit dem Wunsche, daß Gott noch viele Jahre unseren Hindenburg erhalten möge, und mit einem dreifachen „Sieg-Heil" auf den Reichspräsidenten, General- feldmarschall von Hindenburg, auf den Volks- kanzler Adolf Hitler und auf das neue Deutsch, land fand der Lichtbilderoortrag seinen Abschluß. Sämtliche anwesenden Mitglieder unterzeichneten dann noch ein herzlich gehaltenes Gluckwunsch, schreiben an den Herrn Reichspräsidenten. Iw zwei- ten Teil des Lichtbilderoortrages zeigte Herr L 0» renz noch eine Anzahl schöner Lichtbilder über die Beseitigung der Arbeitslosigkeit. ** Der Wanderverein „Bund der Lahnfreunde" Gießen hiett zur Durchfüh- rung der Gleichschattung eine stark besuchte außerordentliche Hauptversammlung ab, die in harmo- irischster Weise verlief. Das Vereinslokal Hopseid ™ar wie man uns berichtet — mit dem Bilde öes Reichskanzlers, den Fahnen des Dritten Reichs und mit Blumen festlich geschmückt. Der Vorsitzende eröffnete die Versammlung mit einer Begrüßungsansprache, m der er besonders den engeren Haupt- Dorftanö des Oberhessischen Gebirgsoereins, Sitz willkommen hieß. Um den An- fchluß des Bundes an einen dem Reichsverband deutscher Gebirgs- und Wanderoereine angehörenden Verband herbeizuführen, wurde dem Vorschlag des Vorstandes, die Mitgliedschaft im Oberhessischen Gebirgsverein zu erwerben, einstimmig und mit großer Begeisterung zugestimmt und die^ Aufnahme des Bundes als Zweiaoerein in den Oberhessischen Gebirgsverein von dessen Führer feierlich vollzo- gen. Der Hauptverein hat jetzt 18 Zweigvereine, sein Wandergebiet umfaßt hauptsächlich von Gießen nördlich die obere Lahn und die Eder. Nach Bekanntgabe der 00m Reichskommissar für das Wanderwesen tjerausgegebenen Richtlinien wurde dann unter Leitung eines älteren Bundesmitgtteds die Wahl des Führers oorgenommen, die die einstimmige Wiederwahl des seitherigen 1. Vorsitzenden, Ooerpostinspektor Schäfer, ergab. Er wurde durch den Führer des Hauptoereins bestätigt und verpflichtet. Nach herzlichen Dantesmorlen für das ihm entgegengebrachte Vertrauen und unter Hervorhebung des besonders schönen Gemeinschaftsgeistes im Bunde bestimmte der Führer den Verwaltungsdirektor Kinkel zu seinem Stellvertreter und berief die seitherigen bewährten Dorstandsmit- glieder in ihre Aemter. Der Führer gedachte bann in ehrenden Worten des verstorbenen 1. Vorsitzenden des Bundes, Oberreallehrer Heinrich Will, umriß in kurzen, refflidjen Ausführungen die hohen Aufgaben des Wanderwesens im neuen Staat und gelobte unserem Volkskanzler Adolf Hitler unbedingte Gesinnungstreue und Gefolgschaft. Mit einem begeisterten Sieg-Heil auf Reichspräsident und Dolkskanzler und dem Gesang des Deutschland- und des Horst-Wessel-Liedes schloß der erste Teil des Abends. Im zweiten Teil, feierlich eingeleitet durch das vom Frauenchor gesungene „Sanftus“ von Schubert, gab ein Mitkämpfer eine Schilderung der Schlacht von Anloy, die in einem Gedenken für die Gefallenen des Weltkrieges, als auch für die durch den inneren Feind gefallenen Kämpfer des Dritten Reichs erhebend ausklang. Es folgten ge- meinfam gesungene Daterlandslieder und humoristische Erlebnisse aus dem Soldatenleben. Mit dem vom Frauenchor begeistert gelungenen Lied vom „frohen Wandersmann" schloß die festliche Tagung. Neue kommissarische Bürgermeister und Beigeordnete. Die nachstehenden Bürgermeister und Beigeordneten wurden kommissarisch in ihr Amt eingesetzt: Biebelnheim: Fritz Brand IL, Landwirt, an Stelle des zurückgetretenen Bürgermeisters Ernst Kussel. Rüddingshaufen: Heinrich Sohl X. an Stelle des zurückgetretenen Bürgermeisters Aug. Müßig. Beuern: Friedrich Hahn, an Stelle des feil» herigen Bürgermeisters Lindenstruth. Rinderbügen: Karl Schäfer an Stelle des zurückgetretenen Bürgermeisters Wagner. Gau-Algesheiw: Karl Valentin Dengler, Landwirt, für den zur Zeit unbesetzten Deigeord« netenpoften. Friedberg: Franz Jordis für einen Deigeord« netenpoften. Mafsenheim: Johannes Jacobi an Stelle des zurückgetretenen Bürgermeisters Schmidt. Staden: Otto Gärtler an Stelle des zurück« getretenen Bürgermeister» Dauch. NSDAP. Gießen. Heute, Mittwoch, 20.30 Uhr, Ortsgruppenoer- fammlung der Ortsgruppe Gießen-Mitte im Caf6 Leib mit Fahnenweihe, Deutschen Abend und Verpflichtung der Amtswalter. Die Zellenabende der NS. - Frauenfchaft G i e ß e n - O st fallen in dieser Woche aus, es wird aber die Beteiligung an der Frauenschaftskundgebung heute um 15 Uhr auf der Liebigshöhe zur Pflicht gemacht. Eindrucksvolle Kameradschastskund« gebung des Gießener Stahlhelm und der SA. Der Gießener Stahlhelm veranstaltete gestern abend im Saale des Caf6 Leib, der bis auf den letzten Platz besetzt war, eine Kundgebung, zu der auch offizielle Vertreter der SA.-Standarte 116 und der politischen Leitung der NSDAP, des Kreises Gießen, sowie eine Anzahl SA.-Kameraden erschienen waren. Die Kundgebung, bei der von berufenen Stahlhelmern und von den offiziellen Vertretern der Standarte und der NSDAP, mit allseitigem großen Beifall aufgenommene Ansprachen gehalten wurden, gestattete sich zu einem eindrucksvollen Bekenntnis für den nationalsozialistischen Gemeinschaftsgeist im Sinne des Führers und Volkskanzlers Adolf Hitler und zu dem festen Gelöbnis, auch in Gießen und in Oberheffen in aufrichtiger kameradschaftlicher Frontkämpferart für alle Zeit treu und fest zusammenzustehen für oie Verwirklichung des großen Werkes des Volkskanz- lers. Wir werden über die bedeutsame und erhebende Kundgebung morgen noch näher berichten. Oeffentliche Generalprobe itn Siadttheater. Lus dem Stadttheaterbüro wird uns geschrieben: Da bei der ersten öffentlichen Generalprobe am Samstag, 30. September, zur Operette „Schwarzwaldmädel" ein sträflicher unsozialer Mißbrauch mit den Karten getrieben wurde, sieht sich die Intendanz gezwungen, das nächstemal eine scharfe Kontrolle zu üben und von jedem Theaterbesucher den Nachweis zu fordern, da diese öffentlichen Generalproben für Erwerbslose, Wohlfahrtsempfänger und Kleinrentner gedacht sind. Es ist durchaus unzeitgemäß, sich unberechtigter Weife Vor- teile zu verschaffen, die für sozial schlechter gestellte Volksgenossen gedacht sind. Es beweist, daß Menschen, die sich ihnen nicht zugedachte Vorteile oder Ausnahmen verschaffen, vom Maionalsozialismus recht weit entfernt find und es eigentlich verdien- ten, öffentlich genannt zu werden. Die Intendanz wird mit den schärfsten Mitteln im Interesse der arbeitslosen Volksgenossen Mißbrauch zu verhüten suchen. Oie Schwitzbad-Abteilung itn Volksbad wieder geöffnet. Seit dem 4. September war die Abteilung Schwitz- bad im Volksbad mit Nebenräumen wegen Erneue- rungs- und Ausbesserungsarbeiten geschlossen. Am heutigen Mittwoch wird das Schwitzbad der Deffent- lichkeit wieder zugänglich gemacht. Die bisherigen Badezeiten behalten ihre Gültigkeit: Mittwoch von 9 bis 13 Uhr für Herren, von 14.30 bis 19 Uhr für Damen. Donnerstag von 9 bis 13 Uhr und von 14.30 bis 19 Uhr für Herren. Freitag von 9 bis 14.30 Uhr für Herren, von 14.30 bis 19 Uhr für lehen im Gesamtbeträge von 12 000 RM. Der glückliche Empfänger ist Karl Overbeck, Rodheimer Straße 58. ** Mitgliederversammlung der Sparer und Kleinrentner. Man berichtet uns: Zu einer Mitgliederversammlung hatten sich dieser Tage zahlreiche Mitglieder des Sparerbundes und des Reichsbundes der Deutschen Kapttal- und Kleinrentner (bisher Deuttoer Rentnerbund) im „Pfäl- der Hol" zusammengefunden. Der Vorsitzende des Sparerbundes, Herr Reiber, gab bekannt, daß zwischen den Bundesführungen der beiden Verbände vor einigen Wochen eine Arbeitsgemeinschaft vereinbart worden fei, mit der die Grundlage eines einheitlichen Kampfes für die Anerkennung und den Schutz des Privateigentums, insbesondere auch des Sparkapitals, und für die Beseitigung der Not deutscher Inflationsgeschädigter, Sparer und Zentner geschaffen wurde. Herr Reiber kam dann noch auf den jetzigen Stand der Rentneroerforgung und die Hauszinssteuerfrage zu sprechen. Da Adolf Hitler und Gottfried Feder selbst die Inflation als Verbrechen und Reichsfinanzminister von Schwerin-Krosigk die sog. Aufwertungsge- fetze als politische Dummheit bezeichnet hätten, so- wie außerdem Reichsminister Seldte sich über die Rentnerfrage letzthin in freundlicher Form geäußert habe, bestehe unter der Regierung Adolf Hitlers berechtigte Hoffnung auf baldige Beseitigung des Rentner- und Sparerelends. Anschließend sprach Bankbeamter Lorenz zunächst über poli- tische Tagesfragen, wobei er die Beseitigung des alten Parteisystems, die Aufdeckung und Bestrafung zahlreicher Korruptionsfälle der vergangenen 14 Versklaoungsjahre, die Erhöhung der Filial- und Warenhausfteuer, sowie die beträchtliche Verringerung der Arbeitslosenziffer als Großtaten der jetzigen Regierung bezeichnete. In längeren Ausführungen sprach der Redner anläßlich des 86. Geburtstages Hindenburgs von den Taten des Feldmarschalls als Heerführer und als Reichspräsident. Diese Ausführungen wurden durch zahlreiche inter- ** Der neue Leiter des Gießener Gymnasiums. Als Nachfolger des im Frühjahr in den Ruhestand getretenen Leiters des Land- graf-Ludwig-Gymnafiums, Oberftudiendirektor Al- tendorf, wurde mit Wirkung vom 1. Oktober 1933 an der Studienrat an dieser Anstatt Dr. W 0 lkewitz zum Oberstudiendirektor am Landgraf-Ludwig-Gymnasium ernannt ** Abschiedsvorstellung ßiefel Geling. Aus dem Stadttheaterbüro wird uns geschrieben: Nachdem ursprünglich die Aufführung „Schwarzwaldmädel" am letzten Sonntag für ßiefel Geling die Abschiedsvorstellung sein sollte, um anschließend im Tonfilm die gleiche Rolle der Bärbel zu übernehmen, hat die Intendanz »es er- moglicht, die allseitig beliebte Künstlerin noch für die Erstaufführung der Operette „Wo die Lerche singt" frei zu bekommen. Fräulein B e 11 n g wird sich daher am heutigen Abend dem Gießener Publikum in der Rolle der Margrit erstmalig vorstellen und sich leider für längere Heit, ihrer Tonfilmoerpflichtungen wegen gleichzeitig auch endgültig verabschieden. Die Vorstellung beginnt 19.30 Uhr und endet 22 Uhr. ** Po st Personalien. Im Oberpostdirektionsbezirk Darmstadt wurden übertragen: Oberpostinspektorstellen den Postinspektoren K ö h l i n« g e r und Sahm in Gießen, eine Dberpoftmeifter- stelle dem Oberpostinspektor Theis aus Darmstadt in Bensheim. Es sind angenommen: als Hilfspostschaffner die Posthelfer Bähr in Stockheim (Oberhessen), Dreiser in Bingen, Heid in Rüsselsheim, Herrmann in Offenbach, Horn in Alzey, Kirschner und Steinmetz in Darmstadt, L i ch und Wörsdörfer in Gießen, Neeb in Schot- ten, Rückert in Seligenstadt. Schmitt in Gau-Odern- heim und Werner in Langen. Planmäßig an» g e ft e 111 ist: als Telegraphenwerkführer der Telegraphenmechaniker Seeger in Mainz. Versetzt sind: der Postassessor Dr. Heidt von Darmstadt nach Aachen, der Postamtmann Herrmann von Marburg (Bez. Kassel) nach Bad-Nauheim, der Post- sekretär Wiche von Ober-Ramstadt nach Darmstadt, die Postassistenten Anna B 0 v i n g von Mainz nach Lauterbach, Ottilie Franz von Alsheim nach Guntersblum und Anna Luckhaupt von Niedsr- Ramstadt nach Darmstadt, die Postschaffner Held- mann von Ober-Ramstadt nach Darmstadt, Schäfer von Guntersblum nach Gernsheim und Sperling von Guntersblum nach Worms, die Postgehilfin Henriette Weber von Ober-Ramstadt nach Darmstadt und der Hilfspostschaffner Doebel von Pfungstadt nach Lorsch. Es treten in den Ruhe st and: der Postdirektor Kleinsteuber in Bensheim, der Obertelegraphensekretär Schmidt, der Postsekretär Dascher und die Telegraphensekretäre Marie Hisse- rich und Margarete Schmitt in Darmstadt, die Oberpostschaffner Abendroth in Eberstadt, Döll in Offenbach und Katzenmeier in Reinheim und der Postschaffner Müller in Büdingen. Gestor- den sind: der Oberpostsekretär Rönick in Lauter- bad) und der Postschaffner H 0 r ft in Mücke. Auf Grund des Gesetzes zur Wiederherstellung des Be- rufsbeamtentums scheiden aus: der Oberpoft- schasfner Stelze! in Neu-Isenburg und die Postschaffner Mahler in Darmstadt und Platt in Offen- bad). Sitzung des Provinzialausschusses. Am Samstag, 7. Oktober, vormittags 8,30 Uhr, findet im Sitzungssaal des Regierungsgebäudes zu Gießen eine öffentliche Sitzung des Provinzialaus- fchusfes der Provinz Oberheffen statt mit folgender Tagesordnung: 1. Klage des Bezirksfürforgever- bandes Detmold gegen den Landesfürsorgeverband Hessen, vertreten durch den Bezirksfürsorgeverband der Stadt Gießen, auf Ersatz von Fürsorgekosten für Franz Busch aus Freienwalde: 2. Klage der Firma Schade & Füllgrabe in Frankfurt a. M. gegen die Entscheidung des Kreisamts Friedberg vom 16. August 1933 wegen Versagung der Erlaubnis zum Betriebe eines Kleinhandels mit Branntwein im Hause Weiseler Straße 8 in Butz- bach: 3. Klage des Wilhelm Haas, Gießen, gegen die Entscheidung des Kreisamts Gießen vom 30. August 1933 wegen Versagung der Erlaubnis zum Kleinhandel mit Branntwein im Hause Frank- furter Straße 113 zu Gießen: 4. Klage der Johanna Frank in Gießen gegen die Entscheidung des Kreisamts Gießen vom 31. August 1933 wegen Der- fagung der Erlaubnis zum Kleinhandel mit Branntwein tm Hause Wetzlarer Weg 65 zu Gießen. Oer Tag des Tieres. Der Tag des Tieres am heutigen 4. Oktober geht alle Menschen an. Denn jeder einzelne ist in feiner Existenz abhängig von Dienst, Leden und ßebens- opfer zahlloser Mitgeschöpfe, ohne sich dessen recht bewußt zu werden. Diese Selbstverständlichkeit, mit der die Menschheit das ihr im Daseinskampf unterlegene Tier für jeden beliebigen Zweck beanspruchte, ja wie eine Sache benutzte, ist erschüttert worden. Einsichten, früher nur von Einzelnen entgegen der Gewohnheit und dem Rechtsgefühl der Allgemein- heit erlebt, haben sich allmählich so durchgesetzt, daß ein Tag des Tieres, ein Welt-Tier- fchutztag geschaffen werden konnte. Voll tiefem Dank sehen alle, die an dem einseitigen Herrschaftsverhältnis zwischen Mensch und Tier gelitten haben, auf unseren Führer, der auch hier unserem Volke mit unbestechlichem Gefühl oorangeht und trotz mannigfacher dringlicher Arbeiten in dem Tierschutz eine nicht mehr aufschiebbare Kulturabgabe sieht. Wir danken ihm für das in Aussicht gestellte, so lange vergebens ersehnte Reichsgesetz zum Schutze der Tiere, das der im Grunde so tierfreundlichen Gesinnung der Deutschen entspricht und der Tierschutzarbeit endlich eine kräftige Rechtsgrundlage geschaffen wird. Und wir danken ihm dafür, daß in der Besinnung auf letzte Werte und die natürlichen Wurzeln unserem Volke innerlich die Möglichkeit gegeben wird, unser Verhältnis zur Tierwelt mit neuen Augen zu sehen. Wir können es nicht mvhr dulden, daß ein Tier nur wie ein Gebrauchsgegenstand betrachtet wird, den man „verwendet" und wie eine Ware nur nach feinem Geldwert achtet, sondern wir empfinden in ihm das lebende Mitgeschöpf, dem Menschen durch vielerlei natürliche Erlebnisse verwandt: durch ge- fahrvolle Nahrungssuche, durch opferwillige Mutterschaft, durch selbstlose Sorge für die Jungen und zärtlicher Liebe zu ihnen, durch Kampf mit Widrigkeiten aller Art, mit Hunger, Kälte, Not und durch das Verständnis für gegenseitige Hilfe und Liebe. Aus der Einsicht in diese Schicksalsgemeinschaft heraus ist es nicht mehr möglich, schrankenlos vom Tiere zu beanspruchen, was uns zu Nahrung und Kleidung, Gesundheit und Arbeit, Genuß und Vergnügen nötig erscheint. Es schärft sich unser durch die Gewohnheit trüber Blick für das Elend und die Qual, die auf dem weiten Erdenrund durch die Menschheit den Tieren bereitet wurden und werden, und zugleich sehen wir, daß sich vieles davon verringern, ja vermeiden ließe, wenn wir weniger gedankenlos und gleichgültig in überkommenen Bräu- chen neben diesen fremden, stummen Brüdern herlebten. Der Tag des Tieres kostet kein Geld und keine Zeit. Er will auch nicht den Tieren etwas geben, was er den Menschen vorenthält. Er will nur das schiefe Verhältnis zwischen Mensch und Tier zurechtrücken, damit aus der Tyrannei des Menschen über die Geschöpfe der Erde eine von Verständnis und Liede durchwaltete Herrschaft werde, die nur aus Notwendigkeit und mit schonender Hand Opfer nimmt und tötet, nicht aber aus Laune, Mode, Genußsucht oder Geldgier. Jeder helfe an seiner Stelle durch Beispiel und Erziehung dieses Verständnis vertiefen, den Tieren zum Hell, unserem Volke zur Freude und Ehre! -Leihg^ter oar 6.30 Uhr ~ Dorfslrahen, als «locken das Ernt« Egannen die «k Bahnhosst mippenleiiers m Uhr begann m Vt bis auf den l fotitsbienit. Der- feume". JU Leizen- und Kor Hausen ausgestell Hackfrüchte. Obst 1 Pfarrer Neusch, Äugen warten au Speise um seine . Keier wurde ver ter Konfirmander Lhormeisters Kc prächtig vorgetra Um 14 Uhr s tn Bewegung. R kraßen begrüßte tic aus Gießen drntefeft mit un etwa 400 Mete Lussehen: den ! Spielleute der hi hiesige aktive uni tcn Stahlhelmko Amtswalter und teifreunde, sowie Abteilung der Kc die einzelnen In 8dM. hatte sein Spitze, die älteren und eine Gruppe Pfarrer Jieufd) tbcttfafc eine @rup Strohseil, Körbe, gerate zur Marbc Iunglandvirtr oer' rung von Mmü nen „Saat unb 1 vagen, der aü\e’ü Pächter der 3leut vierspännig geh des Neuhofs be landen und der wohl das schönste bildeten die Ort« Nach einem Prolog begrüßte teigenosse Otto l sprachen der lai Faber von hie aus Gießen. Sei 2er BdM. führte Merz eingeübt dichter Gg. Heß entsprechende Gei vfarrer Reuscl ^chgesterner, sor er dem Stadtvol wartete mit schn jur Uebertragunq ped auf der Fes beim Glas Wer 1 «n Leihgesternen Seholt wurde. Na wurden alle noch Mnern zum Nc wltgestellten Esse ij* J." Anspruch reÄ'n>n ~er tie Anwesen o^en 1 Uhr zu V Dieseck. «ten Ä r ^larraum r-n- Die* Veuer-ll @efl MJ» du " "A wieder IN j Partei E^ede des M Ober-Bessingen. kob. Ober-Bessingen, 1. Okt. Die Feier des E r n t e d a n k s e st e s , das am Sonntag auch hier begangen wurde, nahm einen würdigen Verlauf. Die gesamte Einwohnerschaft nahm daran teil. Der Festgottesdienst am Morgen war sehr stark besucht. Arn Nachmittag fand em ländlicher Festzug durch das Dorf statt. An der Spitze marschierte die SA., die Hitler- und die Schuljugend, dann folgte eine Reihe von Festgruppen, die das Leben und Treiben im Dorfe darstellten. Zu den interessantesten darunter gehörten em Wagen mit urwüchsigen Bauerngestalten, ein solcher mit Schnittern und Schnitterinnen, ein Müllerwagen und eine Spinnstube. Alle örtlichen Vereine be- roegten sich ebenfalls im Festzuge mit. Auf dem Lindenplatz löste sich nach dem Choral „Nun danket alle Gott", einem Schülerchor und zwei Schuler- vorträgen der Festzug auf. Die Zugteilnehmer begaben sich dann in den Saal von Heinrich Keil. Pfarrer Draudt (Lich) hielt eine Ansprache, in der er den Tag des Bauern würdigte. Sodann hörte man die Radioübertragung von der großen Bauernkundgebung auf dem Bückeberg. Das Morgenwecken und die Festmufik hatten der ^faunen. chor von Ettingshausen / Ober-Bessingen übernommen. ... Homberg, 1. Okt. Die Feier des Ern t e - d a n k f e st e s vollzog sich in würdigster Form. Sie begann am frühen Morgen mit einem großen Wecken, das von der SA.-Kapelle und dem Spiel- mannszuge des Gruppenkommandos gemoinfam ausgeführt wurde. Unser Städtchen hatte schon am Samstag reichen Schmuck angelegt. Gegen 10.30 Uhr fand vor vielen Zuhörern am Rathause ein von der SA.-Kapelle veranstaltetes Konzert statt. Die in der Hauptsache oorgetragenen Märsche sanden großen Beifall. Die SA., das Arbeitslager, der BdM., die H3-, die Frauenschaft, der Stahlhelm Nieder- Gemünden, außerdem sämtliche Vereine und die Mtglieder der Feuerwehr nahmen um die Mittags- stunde am Rathause Aufstellung. Sie marschierten dann vor die Stadthalle, um am Feldgottesdienst teilzunehmen. Nach den Gemeindegosängen und einem von dem Gesangverein unter Leitung von Lehrer V i e h m a n n exakt vorgetragenen Chor, hielt Pfarrer Wolf (Deckenbach) die tiefdurchdachte Festpre- digt. Nach beendetem Gottesdienste folgte am Sportplätze die Aufstellung des Festzuges. Dort waren m- zwischen viele geschmückt« Wagen eingetragen, bte von Homberg und den Dörfern der näheren Umgebung sinnvoll aufgebaut waren. Die Spitze des Festzuges bildete die SA.; die Kapelle, das Arbei s- lager und die bereits genannten Körperschaften folgten. Die Festwagen wunden eingereiht. Bewunderung erregten die Festwagen, von denen die meisten schäft war auf einem Wagen durch eine Ziege und eine Zentrifuge dargestellt. Die ältere Art des Milch- Verkaufes brachte ein Hundewagen zum Ausdruck. Der Wagen mit der Spinnstube erinnerte an die Winterzeit. Den Bauern als Lieferanten des Schlachtviehes zeigte eine mit großem Kranze gezierte fette Kuh, von der Metzgerinnung mit Schlacht- Werkzeugen begleitet. Ein Müllerwagen brachte den Bäckern das Mehl, die in Arbeitskleidung Torte und Gebäck zum Kaufe anboten. Wie sehr auch die Bauersfrau als treue Helferin geschätzt ist, ließ der Wagen des Frauenvereins erkennen. In diesem Zusammenhang sei betont, daß sich die Bauern in der Ausrichtung ihrer Wagen geradezu übertrafen. Nachdem der Feftzug die Straßen der Stadt pas- fiert hatte, traf er nach 15 Uhr wieder an seinem Ausgangspunkte ein. Dort wurde durch einen Sprechchor nicht nur der früheren, sondern auch der jetzigen Zeit gebührend gedacht. Der landwirtschaftliche Fachberater Pa. L. Gaub hielt anschließend eine zeitgemäße Ansprache. Pg. Geißer gedachte in kernigen Worten der Bedeutung dieses Tages. Vor der Stadthalle fanden dann noch zum «chlutz Volkstänze des BdM. statt, die recht gut gefielen. Besonders lobend wurde die Gemeinde Holzheim erwähnt, die allein nahezu 600 Zentner Kartoffeln gezeichnet hätte. — Ein Platzkonzert, gemeinsam gesungene Volkslieder und alte Volkstänze, ausgeführt von dem BdM., schlossen sich an. Von 17 Uhr ab wurde bann durch Lautsprecher die Feierlichkeit von dem Bückeberg oei Hameln übertragen. Abends folgte ein Volksfest mit Musik und i M. ;ryugnifi? her Kerbt- mft im ÄeDtmetw(en ändert der !nl)änger usi bttitr Kami schau ; wertvoUr FeslileUm zeigen die Wig- ii her deutschen far» •abbaues. Such in be- Sbair.M der gabt- -»•unbiaen Seschaur Gleicht FestMims t maunbranty yi f> r Qualitätsarbeit ar ter Ledarsswiüscha altbekannten Artikel iteiondert bit ntanmg ’ bit für den nonalen Vehrvtrbonde s,nd Lcei Würdigkeit hxiondtrts und loben»- w 'N, " ter Stadt sind * #« , eindrucksvoller rV, hie namtnütd; r 7% Besuhtigunz sichtnurW^' Staunen * iSft*** Wieseck. X Wieseck, 1. Okt. Das E r n t e d a n k f e st wurde hier in würdiger Weise mit einem sehr gut besuchten Festgottesdienst eingeleitet, bei dem im Ültarraum der Kirche die Fahnen und Wimpel der verschiedenen Parteiorganisationen Ausstellung fanden. Am Nachmittag bewegte sich der große Ernteumzug durch die mit zahllosen Fahnen, Blumen und Girlanden geschmückten Straßen, geführt von dem Gmtereiter und dem gesamten Sturm 12/116. Be- sonderen Beifall ernteten die Saat- und Ernte- wagen mit den einzelnen Gruppen der Schnitter ! und Erntemädchen usw., die unter der künstlerischen Leitung von Architekt Herbert Sattler standen. Weiter erfreuten u. a. die Wagen der Milchaenossen- jchaft und des Geflügelzuchtvereins, dem sich dann in bunter Reihe die Vereine, darunter zum ersten Male der wieder neu gegründete Kriegerverein und die Parteigenossen der Ortsgruppe der NSDAP. Giehen-Nord, Zelle 1 bis 5, anschlossen. Die Rede des Führers wurde in die verschiedenen Säle übertragen. Dis in die späte Abendstunde unterhielten sich noch die Gäste aus der iptadt mit den Landleuten bei Musik und Tanz. Leihgestern. 8 Leihgestern, 2. Okt. Sonntagmorgen — es war 6.30 Uhr — lag noch dichter Nebel in den Dorsstraßen, als unsere altehrwürdigen Kirchenglocken das Erntedankfest einläuteten. Anschließend begannen die Spielleute der hiesigen SA.-Reserve in der Bahnhofstraße vor der Wohnung des Ortsgruppenleiters mit dem großen Weckruf. Um 10 Uhr begann in unserer geräumigen, schonen Kirche, bte bis auf den letzten Platz gefüllt war, der Festgottesdienst. Der Altar war herrlich geschmückt mit Blumen, zu beiden Seiten waren Hafer-, Gerste-, Weizen- und Korngarben wie auf dem Felde zu Hausen aufgestellt, davor verschieden gruppiert Hackfrüchte, Obst und Kraut. Unser Ortsgeistlicher, Pfarrer Reusch, hatte den Text gewählt: „Aller Augen warten auf dich, und du gibst ihnen ihre Speise um seine Zeit" (Psalm 145, Äers 15). Die Feier wurde verschönert durch zwei Sprechchöre der Konfirmanden und zwei unter der Leitung des Chormeisters Köhler vom Kirchengesangverein Lang Gönö. tn Lang-Göns, 2. Okt. Der „Tag des heutigen Kauer n", das Erntedankfest, begann in unserm Dorf mit dem Wecken, ausge- führt von Mitgliedern des hiesigen Posaunenchors Unter Begleitung von SA. und HI. Der Ernte- dänkfest-Gottesdienst fand auf dem geräumigen Achp atz statt. Die Feldkanzel war mit (3run K Idfrüchten und einem Erntekranz geschmückt. Sjnfs und rechts hatten bte Fahnenträger Auf- st llung genommen. Zur Einleitung fangen die beiden Gesangvereine „Frohsinn" und Germania gemeinsam unter Leitung von Ehormeister Han- ei n (Friedberg) zwei Chore. Der Ortsgeistliche rrebiate über Epheser 3, 20 (Dem aber, der Heber- ckiwengliches tun kann iwer alles ..."), wies bar- au? hin daß wir trotz des schlechten Wetters im Frühjahr eine ausgezeichnete Ernte gehabt hatten, und daß wir nicht nur mit dem Munde Gott dcm- • (nnbem mit dem Herzen und derer ge- unter Begleitung de- P°1°unench°r- und »ollem °N°chmitt°g- wurde auf der Reimet Strafe har e ft 2 ii n aufaefteüt, der sich an Große und Abwechslung dem vorn 1. Mai würdig an stellen konnte. Alle landwirtschaftlichen Arbeiten, oom Düngerstreuen an, wurden auf den einzelnen Wagen gezeigt. Besonders zahlreich waren die Erntewagen mit Getreide, Obst, ^^offeln usw. Vertretern Auch die landwirtschaftlichen Maschinen und ein Geflugelzuchtwagen fehlten nicht. Viel Freube machte der Wagen, auf dem bte Frucht noch mit Dreschflegeln ausgebroschen würbe, ebenso ber, auf bem Honig gekocht würbe. Die Hauptsehens» Würdigkeit des Festzuges, die auch von allen Zuschauern auf bas lebhafteste begrüßt wurde, aber 8 Ulrichstein, 1. Okt. Der deutsche Bauern» t a g wurde hier sehr festlich begangen. Der Festgottesdienst am Vormittag war überfüllt, die Formationen und Vereine waren geschlossen beteiligt. Bon 13 bis 14 Uhr war Platzkonzert am „Darm» , ftäbter Hof", anschließend hielt am Adols-Hitler- 'unkelhett smQh Müller Karl Rühl von Schotten eine be» geisternde Ansprache über die Stellung und die /».AflCoti Pflichten des Bauern im Dritten Reiche. Hierauf VJOO,V,le . formierte sich ein stattlicher Festzua mit mehreren ch. Saasen, 1. Oft. Der heutige Tag brachte charakteristischen Gruppen. So wurde der reich ge- eine Feier des Erntedankfestes, wie man schmückte Erntewagen des Mustergutes Selgenhof sie hier bisher noch nicht erlebte. Morgens um I D,e( bemerkt, auch ritt dem ganzen Zug ein Dor- 6.30 Uhr fand das Wecken statt. Um 10 Uhr ver- reiter auf dem stattlichen Hengst des Selgenhofs sammelten sich die SA., die Mitglieder der NSBO., ooran Der Zug bewegte sich durch die Ortsstraßen der Bund deutscher Mädchen, der Frauenverein, ,um „Darmstädter Hof" zurück, wo man Auf» der Gesangverein, der Kriegeroerein und alle son- stellunq nahm und die Uebertragung der großen ftige Einwohner, sowie die Schüler bei der Schule Feiern auf dem Bückeberg mit der Rede des Füh- zum gemeinsamen Kirchgang; die Kirche war fest- rers durch Lautsprecher hörte, lich mit der Hakenkreuzfahne und mit den Gaben . des Feldes auf dem Altar geschmückt. Pfarrer | HlrzeNyaM. Scheuer (Grünberg) hielt die Festpredigt. Am Nachmittag versammelten sich abermals bie Vereinigungen sowie alle übrigen Einwohner zum Festzug. Dabei sah man bas bunte Bilb des Erntewagens, der Mädchen und Burschen in der Arbeits- tleibung mit den verschiedenen Feldaeräten, den Jäger und sämtliche Handwerker. Der Zug bewegte sich durch die Straßen nach Bollnbach und dann zurück zur Hitler-Eiche unter dem alten ehrwürdigen Veitsberg. Der Gesangverein „Eintracht" brachte unter Leitung von Lehrer B l e s e r zwei Chöre zu Gehör, Pg. Wilhelm Schepp begrüßte die Festteilnehmer und wies auf die Bedeutung des Tages hin. Ernst Schepp hielt die eigentliche Festrede, die sehr beifällig ausgenommen wurde. Die Feier des Erntedankfestes bewies die wahre Volksgemeinschaft auch innerhalb unseres Dorfes. Zusammensein. Krofdorf. (VKrofdorf- Gleiberg,!. Okt. Das E r n> tebanffeft gestaltete sich in unserer Gemeinde zu einem Erlebnis, wie es eindringlicher nicht sein konnte. Flaggen- und Grünschmuck war in bisher nicht gekanntem Maße in allen Straßen und an allen Häusern und Höfen zu sehen und damit kennzeichnet, wie sehr die deutsche Erneuerung der dörflichen politischen Zerrissenheit zu Leibe geruckt ist und wie sie ihr einigendes Band um alle Volksgenossen schlingt. In früher Morgenstunde marschierte die hiesige Kapelle, verstärkt durch das Trommler- und Pfeiserkorps des Turnverems, durch das Dorf, um den Weckruf erschallen zu lassen. Zahlreiche Zuhörer fand dann um 10.30 Uhr ein Platzkonzert unter Mitwirkung des Gesangvereins „Germania", der drei Lieder unter feinem neuen Dirigenten Groß (Wieseck) vortrug. Zu den stärksten Eindrücken des Tages gehörte wohl der Festzug, der in seinem imposanten Ausbau, insbesondere mit seinen landwirtschaftlichen Wagen und Gruppen an die Wetzlarer Ochsenfestzüge erinnerte. Große Freude löste der Anblick der alten Krosdors-Gleiberger Trachten aus, die von jungen Frauen und Mädchen getragen, Erinnerungen an Großmutters Zeiten erweckten. Vor der Turnhalle begrüßte Stützpunkt- (eiter Schmidt mit kernigen deutschen Worten die Einwohner, die fast vollzählig herbeigekommen waren. Der landwirtschaftliche Ortsfachberater K. Bender hielt eine kurze Ansprache, in der er bas Hauptgewicht auf bie Verbunbenheit aller Volksgenossen legte. Den folgenden erhebenden Feld- gottesbienft leitete ber gemeinsame Gesang bes Liedes: „Nun danket alle Gott" ein. Pfarrer Wiebel hielt die Predigt Über das Erntedankfest als bem Fest bes Dantes und der Freude. Mit dem Lied: „Lobe den Herren" fand die Feier ihr Ende. Nach der Pause lauschten viele Zuhörer den Rundfunkübertragungen der Reichsfeierlichkeiten. Bischoffen. Bischoffen, 2. Okt. Das Erntedankfest wurde, seiner Bedeutung entsprechend, auch in Bischoffen gefeiert Häuser und Straßen waren nut frischem Grün und mit Fahnen reich geschmückt. Zum (Erntebantgottesbienft marschierten die SA. und bie Vereine geschlossen zur Kirche, wo Missionar Schäfer über Psalm 106, Vers 1, die Predigt hielt. Auf dem Altar waren die Früchte des Feldes und des Gartens zu sehen; in einfacher Art war oie übrige Kirche geschmückt. Um 14.30 Uhr bewegte sich unter starker Beteiligung ber Einwohner, der Festzug durch bie Ortsstraßen, voran die 3ugenb, bie Erntekränze und -bogen trug. Stützpunktteiter Karl Nickel hielt vor ber Auflösung des Zuges eine Ansprache. Im Anschluß daran horte man dann die uebertragung ber Erntebankfeier auf bem Duckeberg. prächtig oorgetragene Lieber. Um 14 Uhr setzte sich ein gewaltiger Festzug In Bewegung. Reicher Fahnenschmuck in ben Orls- ktraßen begrüßte unsere Schwestern unb Brüber, Die aus Gießen gekommen waren, bas biesjährige Erntefest mit uns auf bem ßanbe zu feiern. Der etwa 400 Meter lange Festzug hatte folgendes Aussehen: ben Reitern an ber Spitze folgten bie Spielleute ber hiesigen SA.-Reserve, benen sich bie hiesige aktive unb Reserve-SA. anschloß, bann folgten Stahlhelmkameraben mit ihren Spielleuten, Amtswalter unb sonstige Parteigenossen und Parteifreunde, sowie das Arbeitslager Gießen. Einer Abteilung ber Kapelle bes Jns.-Rgt. 15 folgten nun bie einzelnen Trachtsngruppen und Feftwagen. Der BdM. hatte seine Jüngsten im Braunkleid an ber Spitze, bie älteren stellten eine Schnitterinnengruppe Pfarrer ^R^u?ch hott? mtt" seiner evang. fugend I durch Choralblasen bes 'Posaunenchors vor dem ebenfalls eine Gruppe im Arbeitskleid gestellt, welche städtischen Krankenhaus und an sonstigen Stellen StrohseU Körbe, Hacken, Sensen u. a. Arbeits- eingeleitet. Rach der Uebertragung der Rebe von geräte zur Felbarbeit mit sich führten. Die hiesigen Reichsminister Dr. G o e bbels unb nach einem Hunglandwirte versinnbilblichten durch die Mitfuh- Festgottesdienst m der katholischen Kirche fand em rung von geschmückten landwirtschaftlichen Maschi- ^«1% G r n tebantbotte 9 b i e n ft m ber oon nen Saat und Ernte". Einen prächtigen Ernte- 1500 Menschen besuchten evangelischen St. Mar.en- wagen der allseitige Bewunderung fand, hatte der stiftskirche statt Die Konstrnianden zogen un er Pachter des Neuhofs, Herr B r ü ck m a n n , gestellt. Führung des Geistlichen in feierlichem Zug unter Vierspännig gefahren und von den Verwaltern den machtvollen Klangen der Orgel, m das^Gottes- Sh»^.bC9 Mi3U9C5-Den edM Mach einem von Toni Brück vorgetragenen das Apostelwort „Weißt du nicht, daß dich Gottes Droloa begrüßte auf der Festwiese zuerst der Par- Güte zur Buße leitet Die eindrucksvolle Fest- tpinpnnffe Otto Wagner die Erschienenen, dann predigt. Die Festgemeinde s^ug zum Schluß das Kph her lanÜroirtMaftlid)e Fachberater Karl Lied: „Nun danket alle Gott". Nach dem Gottes- a b e r von hier und Parteigenosse Dr. Röder dienst gab bie Feuerwehrkapelle auf bem Adler- m.«bfflie&en Sein Sieg-Heil!" galt bem Führer, platz ein Platzkonzert, bas mfolge der guten Musik «X BdM führte zw7i von ber Führerin Elisabeth großen Beifall fanb. Arn Nachrntttag bewegte sich, ™ r®? PinnPÜbte Erntereigen auf, ber Heimat- voraus eine Reiterabteilung der SA. unb cm schon f)efc unb seine Tochter trugen bem Tag geschmückter Wagen des NSKK„ unter Begleitung dichter Gg. H v l heimatlichen Dialekt vor, I der Feuerwehrkapelle und des Posaunenchors und Mbirre^R^u^ch' lobte ^die^gii^e Gesinnung seiner unte? Beteiligung der Behörden der SA SS., r fLr^pr nmie ihren Anhang zur Kirche, was HI., StH. ein großer Festzug durch die mit Fahnen Leihgesterner sow h V H z Unb Waldesgrün reich geschmückten Straßen, "dem ^?dl^E^als ^V^bilo^m^g^^^ ßejtung Zuges lag in Händen des Orts- ro r HahpHrnaiina aus Hameln verbrachte man die gruppenführers Kuhn unb des Stabsbrigadefuh- ??pHUauf^ btt foftroiete in gemütlicher Stimmung rers Dr. Erb. Der Verlauf des Ernteiahres „Don Äas Bier und Zwetschenkuchenessen, der von der Saat bis zur Ernte wurde den zahlreichen Zu- beim Glas Vier un $ 'nLn auf ben Festplatz schauern burch einzelne Grupven der Vereine sowie S Beendigung der Uebertragung durch prachtvolle Festwagen der Hofguter ßuh.unb Sn aU= no» =u®n,ä?tig9=n 0äfte non ben W Mnfjaufen, der Sarttfrauen, durch,»- nerfgebe- aiim Nachtessen eingelaben. Die 500 be» "ttgestellten Essen-Quartiere ‘mürben leiber nicht in Anspruch genommen, viele Gaste waren inzwischen schon mit ber Bahn nach Hause gefahren Abenbs fanb in zwei Sälen nod) Tanz statt, ber bie Anwesenben bei guter Stimmung noch bis gegen 1 Uhr zusarnrnenhielt. ■ I eine im Laufe ber vier Jahreszeiten verrichtete lanb- lyrunPCrg. ■ roirtschaftliche Arbeit versinnbilblichten. Die Früh- "+ Grünberg, l.Okt. Hier erhielt bas Ernte- I jahrsarbeiten waren durch einen mit zwei Pferden dankfest durch bie Beteiligung ber SA.-Motor- bespannten Pflug unb eine Säemaschine angedeutet, staffel 81 und des NSKK. Frankfurt a. M. eine be- I (gjn Bauer, künstlichen Dünger streuend, folgte ihr. sondere Ausgestaltung. I Die Sommerarbeiten zeigte ein Heu- und ein Ernte- Arn Samstagnachmittag trafen bie Frankfurter I n>agen an, bem Burschen unb Mädchen folgten, um in Stärke von über 500 Mann mit etwa 200 Fahr- I Getreide zu binden. In einem prächtig geschmückten zeugen hier ein. Die Stabt zeigte reichen Flaggen- Wagen, ber mit allerlei Früchten (Obst, Gemüse) schmuck. Am Marktplatz fanb burch Propaganba- I beloben war, kam ber Herbst zum Ausbrud; gleich- leitet Harber für bie Ortsgruppe ber NSDAP. I falls beim Dreschen des Getreides (Dreschflegel) und und den Führer der Bauernschaft, Leonh. Groh- I beim Reinigen (Fegmühl«), das ein anderer Wagen Haus, die Begrüßung der Gäste statt. Ihre große I vorführte. Die Verwendung des Obstes zu Apfelwein Zahl erforderte es, daß ein Teil von ihnen noch war durch eine Kelter angebeutet. Die Mllchwirt- in den Nachbarorten Quartier beziehen muhte. Der Festgottesdienst am Sonntagmorgen, bei dem Dekan Schmidt über Psalm 104, 13—14 predigte und der durch die Mitwirkung vom Musikverein und Kirchenchor wesentlich bereichert wurde, wies eine derartig Hohe Besucherzahl auf, dah unsere große Kirche bis in die letzte Ecke gefüllt war. | Im Anschluß an den Gottesdienst fand am Denkmal vor der Kirche eine Gefallenen-Ehrung statt, bei der Staffelführer Neumann von der SA.-Motorstaffel 81 die Ansprache hielt und einen Kranz niederlegte. Am Nachmittag bewegte sich ein langer F e st z ug durch die Straßen der Stadt, an der Spitze die Bauernschaft, anschließend vier festlich hergerichtete Wagen, welche Frühling, Sommer, Herbst und Winter versinnbildlichten, dann Kriegsbeschädigte in Wagen, Feuerwehr, Männer- chor, Turnverein, Kriegerein, Stahlhelm, Freiwilliger Arbeitsdienst, Jungvolk, Hitlerjugend, NSBO., SA., SA.-Reserve, Motorsturm, Motorreseroesturm und als Schluß die Frankfurter Gäste: SA.-Motor- staffel 81 und NSKK. Frankfurt. Auf dem Sport- platz an der Gießener Straße folgten dann allerlei sportliche Darbietungen ber Frankfurter: Wettbe- werbe im Geschicklichkeits- unb Hinbernisfahren, Staffelläufe, Tauziehen, Schubkarrenfahren unb Eierlaufen, welche von den zahlreichen Zuschauern mit Interesse verfolgt wurden. Nach Schluß der Darbietungen sprach Staffelführer Neumann ben Dank ber Gäste für bie gaftfreunblidje Aufnahme aus. Sämtliche Vereine unb Verdänbe zogen bann zur Stabt, um bie Rundfunkübertragung vom Bückebery anzuhören. Bei Einbruch der Dunk " fuhren die Gäste wieder ab. Bekanntmachungen des Personalamtes. Ernennungen. Ernannt wurden am 21. September 1933 durch den Herrn Reichsstatthalter auf Vorschlag der Hessischen Regierung der Oberstaatsanwalt beim Landgericht der Provinz Oberhessen, Dr. Ernst Brill, zum Landgerichtsdirektor bei diesem Gericht und zugleich zum Amtsrichter beim Amtsgericht Gießen: der Amtsgerichtsrat beim Amtsgericht Mainz, Ludwig Koeler, zum Amtsgerichtsdirektor bei diesem Gericht: der Landgerichtsrat beim Landgericht der Provinz Starkenburg, Wilhelm B e ch st e i n , zum Oberlandesgerichtsrat beim Oberlandesgericht zu Darmstadt: der Landgerichtsrat beim Landgericht der Provinz Starkenburg, Adolf Gros, unter Belassung in der Stelle eines Amtsrichters beim Amtsgericht Darmstadt zum Landgerichtsdirektor beim Landgericht der Provinz Starkenburg: der Amtsgerichtsrat beim Amtsgericht Offenbach a. M., Gustav Landmann, zum Amtsgerichtsdirektor bei diesem Gericht; olle mit Wirkung vom 1. Oktober 1933; der Staatsanwalt bei der Staatsanwaltschaft des Landgerichts der Provinz Starkenburg, Hans Karl Eber, zum Oberstaatsanwalt beim Landgericht der Provinz Rheinhessen, mit Wirkung vom 1. November 1933; der Landgerichtsrat beim Landgericht der Provinz Rheinhessen, Oskar Cordes, unter Belassung in der Stelle eines Amtsrichters beim Amtsgericht Mainz zum Landgerichtsdirektor beim Landgericht der Provinz Rheinhessen; der Landgerichtsrat beim Landgericht der Provinz Starkenburg, Dr. Alexander Kröll, zum Oberstaatsanwalt bei diesem Gericht; beide mit Wirkung vom 1. Oktober 1933. Auf Grund des § 5 des Gesetzes zur Wiederherstellung des Berufsbeamlentums wurden mit Wirkung vom 1. Oktober 1933 ernannt: 1. Polizei-Oberinspektor Eugen Gillmann zu Worms zum Polizei-Inspektor; 2. der Kriminal-Jespektor Johann Sambaß zu Worms zum Polizei-Komissar, 3. Polizei-Oberleutnant der Verwaltung Georg Schönig zu Darmstadt zum Polizeiverwaltungssekretär: 4. Kriminalsekretär Peter Meier zu Mainz zum Polizei-Hauptwachtmeister; 5. Kriminal-Hauptwachtmeister August Hart zu Worms zum Polizei-Hauptwachtmeister; 6. Gendarmerie-Hauptwachtmeister Hans Schulz zu Kirch-Brombach zum Polizei-Hauptwachtmeister. Ernannt wurde am 20. September 1933 der Strafanstaltsoberwachtmeister bei dem Landeszuchthaus Marienschloß, Friedrich Philipp Seibert, zum Strafanstaltsoberwachtmeister bei dem Landgerichtsgefängnis in Darmstadt mit Wirkung vom 1. November 1933. Ernannt wurden der Baupraktikant Konrad Fleischhauer aus Rüddingshausen zum überplanmäßigen Oberbausekretär mit Wirkung vom 1. August 1933; der Vorstand des Hessischen Hochbauamtes Friedberg, Regierungsbaurat Ludwig Vogt, zum Oberbaurat mit Wirkung vom 1. Juli 1933; am 20. September 1933 der Dersorgungsanwärter Adam Philipp Falter aus Mainz unter Berufung in das Beamtenoerhältnis zum Straf- anstaltsoberwachtmeifter bei dem Amtsgerichts- gefängnis in Worms mit Wirkung vom 1. September 1933. Ruhestandsversehungen. Auf ihr Nachsuchen wurden mit Wirkung vom 1. Oktober 1933 in den Ruhestand versetzt: Polizeiinspektor Heinrich Barschdorf zu Offenbach und Polizeimeister Karl Dußmann zu Bensheim unter Anerkennung der dem Staate geleisteten Dienste; ferner Polizeihauptmann Heinrich Ahl zu Darmstadt, Polizei-Verwal- tungs-Jnspektor Johannes K u ch zu Gießen, Gendarmeriemeister Philipp Musch zu Hirschhorn und Polizei-Hauptwachtmeister Joh. Valentin H o f f m a n n zu Viernheim. Auf Grund des § 6 des Gesetzes zur Wiederherstellung des Berufsbeamtentums vom 7. April 1933 wurden mit Wirkung vom 1. Januar 1934 in den Ruhestand versetzt: der Verwaltungs-Sekretär Heinrich Wilhelm Rod- d i g e r beim Kulturbauamt Darmstadt; am 27. September 1933 der Notar in Worms Richard Fuchs; am 26. September 1933 der ständige Hilfsarbeiter bei der Ministerialabteilung II, Regierungsrat Paul Gutermuth; der Amtsgerichtsrat beim Amtsgericht Offenbach, Joseph Maria Schul; der Vermessungsrat t. e. R. Georg Holler zu Darmstadt. Versetzung. Der Förster Heinrich Peter Robert zu Hüttenfeld wird mit Wirkung vom 1. August 1933 ab in gleicher Diensteiaenschaft in die Försterei Wildbahn des Forstamts Lampertheim versetzt. BerlinerFrühbörse. Berlin, 4. Okt. (WTB. Funkspruch.) Nachdem! die gestrige Frankfurter Abendbörfe wieder Umsatz^ los, aber eher etwas freundlicher gestimmt war, lagt auch der heutige Frühverkehr ruhig, aber gut behauptet. Es fehlte an neuen Anregungen, unb' auch der unregelmäßige Verlauf der gestrigen NeuSpenden für die NS.-Dolkswohlsahrt werden eingezahlt auf Konto Nr. 4513 NS.-Volkswohlsahrt des Kreises Gießen bei der Bezirkssparkasse Gießen. Yorker Börse konnte sich nicht auswirken. Man nimmt an, daß das Interesse für Renten nach dem Anlagetermin anhalten wird und taxiert die All- besitzanleihe mit 80 und späte Reichsschuldbuchforderungen mit 83,25 unverändert fest. Farben blieben bei 115,50 vernachlässigt. 2Im Devisenmarkt nannte man das Pfund gegen Paris mit 78,80, Mailand 58,75, Spanien 36,90, Schweiz 15,92 und Kabel mit 4,7850 bis 4,7875. __________tSchluß des redaktionellen Teils.» Es prangt in schönstem Glanz. Das kann fürwahr jede Hausfrau von ihrem Heim behauplen, die Fußböden, Möbel, Ledersachen, Steinsliesen Marmor- platten usw. mit Verwachs poliert. Perwachs ergibt einen besonderen hervorstechenden Edelglanz, der außerordentlich haltbar ist. Perwachs verhütet nor- malerwcise das Ausrutschen auf Fußböden und Treppen. Das ist ein ganz gewaltiger Vorteil. Perwachs wird stets nur hauchdünn aufgetragen und gleich nach dem Aufträgen poliert. 5634A Oieben, Kassel und Bad-Nauheim, den 2. Oktober 1933. 6111 D In tiefer Trauer: Lützellinden, den 2. Oktober 1933. 6126D Familie Georg Weber Familie Friedrich Bork Gott dem Allmächtigen hat es gefallen, unsere liebe, gute Tante und Schwägerin Die Beerdigung findet statt am Donnerstag, dem 5. Oktober, nachmittags 2 Uhr. Beileidsbesuche dankend verbeten. — Die Beerdigung findet in der Stille statt. Am Montagabend ist unsere gute, liebe Mutter und Schwiegermutter Frau Luise Kling, Lehrerwitwe im Alter von 64 Jahren von uns gegangen. Tief trauernd: Dr. Friedrich Kling Clara Kling Otto Kling, Rechtsanwalt Liesel Kling, geb. Fischer Frau Witwe Kath. Elisaöethe Weber geb. Bork nach kurzem Leiden im 79. Lebensjahre zu sich in die Ewigkeit abzurufen. Für die vielen Beweise herzlicher Teilnahme und für die trostreichen Worte des Herrn Pfarrers bei dem Heimgange unserer lieben Entschlafenen sagen wir auf diesem Wege herzlichen Dank. Otto Möller und Kinder. Gießen, den 3. Oktober 1933. __________________________________________________________057.7 Donnerstag, den 5. Oktober 1933, nachmittags 2 Uhr, versteigere ich im „Löwen", Neuenweg 28, dahier, zwangsweise gegen Barzahlung: 6115D Ml MIM tägl. frijrfi v. Kelter. Schäfer,Blcichstr.8 Frische Seefische zum Kochen 05753 Pfund von 25^ an Filet, Marke „Fifi" Pfund von 35-Z an Lebende 53 arvfen, Hcchte,'Uale,5irebse Tagt. fr. Räncher- waren empfiehlt HochMoloec Mäusb.l5,Tel.3612 Mercedes Kleinschreibmaschine nur 172.— RM. schon für monatl. RM.7.90 Franz Vogt & Co. Seltersweg 44 Ruf 2464 2 Registrierkassen, 1 Flügel, 1 Radio- anlage, 6 Sofas, 11 Hartplattenkoffer, 5 Büfetts, 1 Cautsch, 1 Kollier, 1 Armbanduhr, 1 Registraturschrank, 3 Schreib- Maschinen, 4 Warenfchränke, 4 Klaviere, 200 Rollen Butterbrotpapier, 1 Damen- Frisiertoilette, 1 Haarschneidemaschine, 3 Vertikos, 1 Trumeauspiegel, 4 Chaiselongues, 5 Schreibtische, 3 Nähmaschinen, 2 Kleiderschränkc, 2 Tische, 6 Stühle, 1 Teppich, 2 Sessel, 1 Blumenkrippe, 1 Lüster, 1 Spiegel, 2 Grammophone, 1 Kommode, 1 Ladentheke, 1 Wanduhr, 1 Korbmöbelgarnitur, 1 Standuhr, 1 . Rauchtisch, 1 Harmonium. Ferner an Ort und Stelle (Bekanntgabe erfolgt im Versteigerungslokals: 2 elektrische Kühlschränke, 11 Heurechen, 12 Dutzend Mäusefallen, 1 Kassenfchrank, Baugeräte, wie Bohlen, Gerüststangen, Baubude usw., 1 Opel-Personenwagen, 20 Heugabeln, 2 Mantelkessel. Möll Gerichtsvollzieher in Gießen Ludwigstraße 33 — Telephon 3239 Bekanntmachung. Die bereits fälligen Strom- und Gasgelder im Stadt- und Ucbcrlandgebiet für den Monat August 1933 können noch bis zum 16. d. 2H. ohne Kosten bezahlt werden. Bei Nichtzahlung bis zu diesem Termin erfolgt Beitreibuno und Sperre auf Ko- sten des Abnehmers. 6121D Gießen, den 3. Oktober 1933. Direktion der Elektrizitätswerke, Ueberlandanlage und Straßenbahn, sowie des Gas- und Wasserwerks der Stadt Gießen. S t 0 l t e. Haustanberatung Hieben Kirchenplatz 2 6117 D Donnerstag. 5. Oktober, abends 8 Uhr: htefanMWe Vortrag von Frau Else Walich Unserer werten Kundschaft von Gießen und Umgegend zur gefälligen Kenntnisnahme, daß unsere Preise in Schuh - Reparaturen wie folgt sind: yiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiimiiiiie Ausführung A: | Herrensohlen, genagelt Mk. 2,50 i | Damensohlen, „ Mk. 1.90 e niiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiimiiiiiiHiiiiiiiiiiiiiiiif; Genäht 0.geklebt Mk.0.30 mehr Herrenabsätze von ... . Mk. 0.95 bis Mk.1.30 Damenabsätze von .... Mk. 0.60 bis Mk. 0.80 Uiiiiiiiiiiiiiiiuiiiiiiiiiiiiiiiiiimiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiin» | Ausführung B: | Herrensohlen, genagelt Mk. 2.20 | | Damensohlen, „ Mk.1.60 | niiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiimiiiiiiiiiiiiiiiiiiHiiiiiiiiiiiHiiHiHiHn Man beachte bitte die Preistafel im Schaufensterl • • Schuh-Instandsetzungs-Fabrik „Hansa“ August von Soosten G. m. b. H. • Nur Marktplatz 2 • Annahmestelle Wiesecker Weg 42 II NB.: Ferner machen wir unsere Kundschaft darauf aufmerksam, daß sich das Unternehmen seit der Gründung im Jahre 1900 in rein arischen Händen befindet 61i2d Dolkshalle und Liebigshöhe Gießen Geöffnet täglich ^0 bis 21 Llhr VrauneMffe 30. September bis 8. Oktober 1933 Im Rahmen der Braunen Messe findet Donnerstagabend um 9 Uhr ein Vortrag des Leiters der hiesigen Staatspolizei, Pg. B U L L M A N N, über Nationalen Kitsch in der VOLKSHALLE statt 6128 D Volkstümliche Naturwissenschaft in reichbebilderten, leichtverständlich geschriebenen Werken und in verschiedenen Preislagen bieten unsere Verla-scrzeugnisse. Sie vermitteln einen tiefen Einblick in die Geheimnisse des Naturgeschehens und damit durch erweitertes Wissen erhöhte Freude an den vielfältigen Schönheiten der Natur. - Verlangen Sic Prospekte und auch Probehefte der Zeitschrift „Der Naturforscher“ Hugo Bermühler Verlag • Berlin - Lichterfelde 61290 Wir haben uns verheiratet Rechtsanwalt Or. Möller und Frau Annemarie, geb. Oombrowsky Gießen, Aulweg 82 Berlin-Lichterfelde 4. Oktober 1933 .................................. 6106 D Bund für christlich - evangelische Erziehung in Haus und Schule Freitag, 6. Oktober, abends 8 Uhr, im Johannessaal Musikalischer Abend Mitwirk.: Fräulein Stammler mit Schülerinnen u. ein 6110D Streichquartett der Reichswehrkapeüe. Bor Ver»ta#4. Nach mehrjähriger Assistententätigkeit habe ich mich in Gießen.Hindenburgwall 12 (EckeGoethe- straße) als Zahnarzt niedergelassen. Telefon 3273 Dr. Ernst Geyer f'57» mit dem Groß-Film 6119 c Schleppzug M.17 Hauptrollen Heinrich ficorge. Betty Amann. 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