Nr. 2C6 Erstes Blati 183. Jahrgang Montag, 4. September 1933 vniik und Verlag: vrühl'lche Univerfiisis-Vuch- und Steinörudcrei H. Lange in Stehen. Zchriftleitung und Geschäftsstelle: Zchnlstratze 7. L&ptmter 1933 inne 164505 393232 Volk und Raffe 25472 331428 300387 154354 154080 jrantjurtji ieranlagung 203244 240574 273588 165736 209284 241482 275452 305535 345660 134437 158591 180645 191716 217041 >52408 91182 53190 367289 367358 13722 390710 395979 204933 239623 272163 295573 169019 191252 233051 264042 23297 188901 281282 397243 14016 198528 234386 266099 107695 141438 161822 184426 196140 23’8474 266277 295678 337543 175034 67205 324020 39612 201006 310031 399744 16757 i 112383 181321 201499 234811 279131 316908 36297 144183 86788 111849 141724 172025 187394 . 202841 250824 266504 303243 345123 373280 102777 138249 160438 182594 192127 229977 262894 293857 75312 131829 176941 215158 248844 277ö?5 315153 355343 189742 104630 373925 60946 206631 329465 21868 123836 182372 210887 235828 284458 330732 379059 Unser ganzes Leben verläuft zwischen Führung und Gefolgschaft. Das Volk prüft durch Widerstand auf allen Lebensgebieten d ie Fähigkeit der i00 SIL 168521 M W. 47791 $01345 304101 168894 201877 209838 257068 301650 346653 372233 251729 297611 343992 371119 186274 242498 274352 312234 364550 395744 198587 246677 283389 319900 368126 Der Kommunismus die unterste Stufe der Entwicklung. Annahme von Anzeigen für die Tagesnummer bi® zum Nachmittag vorher. Preis für l mm höhe für 2.»zeigen von 27 mm Breite örtlich 8, auswärts 10 Reichspfennig; für Reklameanzeigen von 70 mm Breite 35 Reichspfennig, Platzvorschrist 20°/. mehr. Chefredakteur: Dr. Friede. Will» Lange. Verantwortlich für Politik Dr. Fr. Wilh. Lange; für Feuilleton Dr H.THyriot; für den übrigen Teil Ernst Dlumschein und für denAn- zeigenteil i.D.TH.KümmeI sämtlich in Gießen. 1000 W. 182095 273794 383841 Und so. wie es ist. lieben wir es und hangen an ihm. 3m Lause der tausendjährigen Ge- schichte sind uns alle seine im Einzelnen oft so verschiedenartigen Züge vertraut und teuer geworden. So groß ist diese Gemeinsamkeit, daß wir glücklich sind über jeden Beitrag, der uns aus ihm zugutekommt, wir prüfen nicht, wem wir die Musikalität unseres Volkes verdanken und wem die technischen Fähigkeiten, wer uns die Kunst des Fabulierens spendet und wer die Kühle des Denkens, von woher unsere Dichter kommen und von woher unsere Philosophen, die Staatsmänner oder die Feldherren, wir prüfen jedenfalls nicht, um sie dann vielleicht besonders zu werten, sondern höchstens, u m es einfach zu wissen, welcher Art die Wurzeln sind, aus denen das deutsche Volk seine Fähigkeiten zieht. Und wir sind so sehr Gemeinschaft geworden, daß uns nur ein Wunsch erfüllt, es möchten alle Bestandteile unsres Volkes ihr bestes Teil bei steuern zum Reichtum unseres gesamten nationalen Lebens. Solange jeder Teil dort gibt, wo er zu geben hat. wird dies mithelfen, unser Leben zu nützen. Wir werden daher darüber glücklich fein, und dementsprechend ist es unsere Sorge, dah jeder Teil auch das in seine Obhut nimmt, was er für unser gemeinsames Lebensgut beigetragen hat. ’"***“& ----- Nachdrucks... | ei$« 51nnimtt |n J‘ S ^aigen I und II kn btlbtn -eplembtt ^mi'ttagsziehlmg »urten Semm, 400 M. sezvM 3000 TL 115043 000 W. 389852 O'jOTL 42720 364430 S'Sfc s Gesamtoerwaltung des Lebens überhaupt, auf dem der Politik, die gleiche Fähigkeit für alle zu behaupten. Denn dah alle Menschen in einer Ration fähig wären, einen Hof oder eine Fabrik zu verwalten, oder deren Verwaltung zu bestimmen, wird bestritten. Allein, dah sie alle fähig sind, den Staat zu verwalten oder dessen Verwaltung zu bestimmen. wird im Ramen der Demokratie feier- lichst attestiert. Es ist dies ein Widerspruch in sich. Entweder die Menschen sind infolge gleicher Fähigkeit in der Lage alle gleich einen Staat zu verwalten; dann ist die Aufrechterhaltung des Eigentumsgedankens nicht nur ein Unrecht, sondern einfach eine Dummheit. Oder die Menschen sind wirklich nicht in der Lage, das gesamtgeschaffene materielle und kulturelle Gut einer Nation als gemeinsames Eigentum in gemeinsame Verwaltung zu nehmen; dann sind sie noch viel weniger in der Lage, den Staat gemeinsam zu regieren! Die gemeinsame Verwaltung der Werte durch alle soll deshalb nicht möglich sein, weil sie nicht alle gleichmäßig an der Schaffung dieser Werte beteiligt waren. Dann ist aber die gemeinsame Verwaltung des Staates durch alle noch viel weniger möglich, weil der Staat am wenigsten seine Existenz allen verdankt, sondern nur einem bestimmten Teil, der der staatstragende und damit der staatserhaltende ist, deshalb, weil er einst auch der staatsbildende war. Diese Vorstellung ist kein Unrecht und ist auch keine Härte, sondern ist nur eine Feststellung der Wahrheit. Es ist also nur zu klar, ob die Bildung sagen wir des deutschen Volkes und deutschen Staates ein Produkt eines allseitigen Willens aller der daran Beteiligten war oder nicht. Wir können dies ganz klar beantworten: Das deutsche Volk ist nicht anders entstanden wie fast alle der uns bekannten wirklich schöpferischen Kulturvölker der Welt. Eine kleine organisationsfähige und kulturell schöpferisch begabte Rasse hat im Das Versagen des Bürgertums in der politischen Führung. 5^876 48.05 12,44 3,053 i 169,07 66,77 59-36 78, 2 13,285 0,932 2,928 58,59 22,03 16,46 81,08 35,09 81,83 0,7 0,21f 5,305 12.71 7 3 i3 24 38 45 28 >22 47 99 42 92 ,01 ,67 184 144 295 ,69 «,49 58,97 13.22 16." 169." Ob” 66," 4 81-L 35^ ^856 48,05 12," 3,053 169.22 66,12 59,11 68,2 13,24 0,932 2,918 51.53 22.7 16." 81,08 35.?9 81 18 0,761 0,246 5,305 12.71 67.96 80.74 34Z 301549 339559 .344918 368693 372479 500®. 876 5644 14248 17245 1904 35924 41646 43022 44945 1283 73408 74071 82754 101394 ...........* Erfchein» ragltch, autzei Sonntags und Feiertag» Beilagen: Die illustriert« Gießener Familienblältet Heimat im Bild Die Scholl« monat$=Be}ngspret$: Mit 4 Beilagen RM. 1.95 Ohne illustriert« . 1-80 Zustellgebühr.. , --25 Auch bei Nichterscheinen oon einzelnen Nummern infolge höherer Gewalt. Henisprechanschlüffe unter Sammelnummer 2251. Anschrift für Drahtnach- richten Anzeiger Eiehen. poftscheckkonto: granffurt am main 11686. 100 »«y "gTjlzÄ O, WÄl-ui- W V'Ä, sttpr 1533 ijv je 'TM 58.25 58-78 13." 16,38. 168.46 21,91 6642 SletzenerAnzeiger General-Anzeiger für Oberhesfen r? TÜT 47.95 12,42 3,047 168-88 66,38 58.99 68.13 13,20 0,928 2,912 58,41 22,03 16.42 80.9 35.0 81,62 0,779 0,2" 5,295 12.69 dUUJCf 304554 367127 3709-0 373823 Fast alle Völker der Welt bauen sich heute aus verschiedenen rassischen (3 r u n b ft o f • fen auf. Diese Urelemente sind die Träger voneinander abweichender Fähigkeiten. Nur in primitiven Funktionen des Lebens kann eine Gleichheit für alle Menschen angenommen werden. Darüber hinaus aber beginnen sie sofort in ihrem Wesen, ihrer Veranlagung und in Ihren Fähigkeiten auseinanderzufallen. Die Differenz zwischen den einzelnen Rassen kann z. T. sowohl äußerlich als damit selbstverständlich auch innerlich ganz enorm sein — und ist es auch. Die Spanne, die zwischen dem niedersten, noch sogenannten Menschen und unseren höchsten Rassen liegt, ist größer als die zwischen dem tiefsten Menschen und dem höchsten Affen. Würde es auf dieser Welt einige Rassen nicht geben, die zur Zeit ihr kulturelles Antlitz bestimmen, dann würde von einer menschlichen Kultur überhaupt wohl kaum zu reden fein. Nicht das Klima oder die Erziehung sind dafür verantwortlich zu machen, sondern nur der Mensch s e l b st, der von der Vorsehung mit dieser Fähigkeit begabt wurde. Die höhere Nasse — zunächst höher im organisationsfähigen Sinne gesehen — unterwirft s i ch eine niedere und geht damit ein Verhältnis ein, das nunmehr nicht gleichwertige Rassen umfaßt. Damit erst erfolgt die Unterstellung einer Vielzahl von Menschen unter den Willen von nur wenigen, hergeleitet einfach aus dem Recht des Stärkeren, einem Recht, das, in der Natur gesehen, als einzig vorstellbar, weil vernünftig, gelten kann. So wenig der wilde Mustang freiwillig oder gar freudig das Joch des Menschen auf sich nimmt, genau so wenig ein Volk die Gewalt eines anderen. Allein im Lause einer langen Entwicklung ist trotzdem sehr oft aus diesem Zwang für alle ein Segen geworden. Es bildeten sich jene Gemeinwesen, die durch das Zusammenschmieden ver- oder anders geartete des Lebenspartners. Damit aber wird die Verwaltung des Arbeitsertrages zwangsläufig einer Aufteilung verfallen. Die von der Berücksichtigung der Leistung ausgeht. Das heißt mit anderen Worten: Das Geschaffene wird als Eigentum in dem Maße wieder verwaltet, wie es entstand. Der Gedanke des Privateigentums ist daher unzertrennlich verbunden mit der Ueber- zeugung einer verschiedenartigen und verschiedenwertigen Leistungsfä- higkeit der Menschen und damit wieder mit der Verschiedenartigkeit und -Wertigkeit der Menschen selbst. Man kann aber nun nicht auf einem Gebiet des Lebens die V e r j ch jede n w e r t i g k e i t, die ich nun als verschiedene Veranlagung bezeichnen will, als moralischen Anspruch für ein bestimmtes (Ergebnis akzeptieren, um sie dann auf einem anderen Gebiet wieder adzu st reiten und damit unlogisch zu handeln; denn es ist unlogisch, zu erklären, das Privateigentum sei moralisch berechtigt, weil die Leistungsfähigkeit infolge ihrer verschiedenen Veranlagung nicht gleich ist und mithin die Ergebnisse dieser Leistung im einzelnen so verschieden ausfallen, dah man b e i ihrer Verwaltung hie Fähigkeit der Leistung zu berücksichtigen hat und umgekehrt auf dem wichtigsten Gebiet der Laufe vieler Jahrhunderte andere Völker überlagert und z. T. aufgesaugt, z. T. sieb ongepaßt. Alle einzelnen Bestandteile unseres Volkes haben selbst- verständlich ihre besonderen Fähigkeiten in diesen Bund mitgebracht, geschaffen aber wurde er nur von einem einzigen volks- und staatsbildenden Kern. Dieses Kernvolk hat seine Sprache durchgesetzt, natürlich nicht ohne Entlehnung von den Unterworfenen, und es hat endlich alle einem gemeinsamen Schicksal solange unterstellt, daß das Leben des Staatsvolkes sich unlöslich verbunden hat mit dem Leben der allmählich ein- und angeschmolzenen anderen Bestandteile. Aus Siegern und Besiegten ist unterdes läng st eine Gemeinschaft geworden. Es ist unser heutiges deutsches Volk Ausgehend von der Erkenntnis, daß alles Geschaffene nur durch dieselbe Kraft erhalten werden kann, die es schuf, kann auch ein Volkskörper nur erhalten werden von den Kräften, die ihn ins Leben riefen und durch ihre organisatorische Fähigkeit zusammenschweißten und erhärteten. Und alle, die ihr Volk lieben und seine Erhaltung wünschen, müssen daher dafür Sorge tragen, daß jener Teil feine politischen Fähigkeiten zur Auswirkung bringt, der einst der Träger der politischen Entstehung und Weiterbildung dieser Gemeinschaft war; denn wer die politische Führung der Nation einer anderen Kraft überantwortet als derjenigen, die einst im Lause langer Zeiträume die Nation gebildet hat, gibt diese damit früher ober später wieder frei. Wir hängen an unserem Volk, so wie es ist, und lieben es in .seiner inneren Vielgestaltigkeit und seinem damit bedingten äußeren Reichtum und möchten nicht, daß diese Gemeinschaft ihre Existenz auf dieser Welt verliert bloß deshalb, weil mit ihrer politischen Führung der falsche Teil betraut wurde. Und dies ist tatsächlich geschehen. — Indem das Bürgertum als neuer Lebensstand die politische Führung der Nation beanspruchte und erhielt, war die vernünftig organische Entwicklung auf dem allerwichtigsten Gebiet durchbrochen worden. Das deutsche Bürgertum als gesellschaftliche Substanz war das Produkt einer im wesentlichen weniger auf politischen als vielmehr ökonomischen Funktionen beruhenden Auslese. Das liberalistische Zeitalter hat mit der Einführung von Geld und Besitz als Maßstab einer bestimmten Wertung im Bürgertum eine seinem innersten Wesen entsprechende gesellschaftliche Schicht gezeugt. Daß zahlreiche Angehörige dieser Gesellschaftsklasse auf vielen nichtmateriellen Gebieten ebenfalls Hervorragendes leisteten, hängt nicht zusammen mit einer etwa durch den „bürgerlichen" Begriff gegebenen Wertung als vielmehr mit den in ihnen vorhandenen rassischen Grundwerten. Das Schlußwort des Führers auf dem Mrubergerparteikongreß Die staaisphilosophische Begründung der nationalsozialistischen Weltanschauung. schiedener Rassen das Wesen der Organisation begründeten. Diese aber erfordert Unterordnung des Willens und der Tätigkeit vieler unter den Willen und die Tatkraft immer eines Einzelnen! In eben dem Maße, in dem aber die Menschen die staunenerregenden Ergebnisse dieser Zusammenballung ihrer Fähigkeit und Arbeitskraft entdecken, erkennen sie nicht nur die Zweckmäßigkeit, sondern auch die Notwendigkeit eines solchen Vorgehens. Und so Ist nicht dort eine arische Kultur von Größe und Bedeutung entstanden, wo Arier rein und ausschließlich unter sich lebten, sondern überall dort, wo sie mit anbersgearte- ten Rassen eine lebendige Verbindung eingingen, nicht im Sinne einer blutmähigen Vermischung, sondern einer organischen Zweckgemeinschaft. Und was für den Besiegten zunächst sicherlich als harter Zwang empfunden wurde, ist später trotzdem auch sein Segen geworden. Unbewußt wurde in dem Herrenvolk immer als IHoral die Erkenntnis lebendig, dah sein Herrentum nicht Willkür fein darf, sondern edle Vernunft. Die Fähigkeit, andere zu unterwerfen, wurde ihnen oon der Vorsehung nicht gegeben, um diese sinnlos den Herren fühlen zu lassen ober zu quälen, sondern um aus der Verbindung seiner Genialität und der Kraft des anderen für beide gemeinsam ein menschenwürdiges, weil ihnen nützliches Dasein zu gehalten. Sowie aber dieser Prozeß der Volks- und Staatenbildung eingeleitet wurde, war das kommunistische Zeitalter der Menschheit beendet. Denn der Kommunismus ist nicht eine höhere Entwicklungsstufe, sondern er ist die pri- mitivste Ausgangsform. 1000 ®. ..... ;07 93371 102335 ----- 173253 Führung, am meisten auf dem Gebiet der Politik. Denn es ist klar: Die Aufrichtung einer volklichen Gemeinschaft aus verschiedenen Raffebestandteilen hat nur dann einen Sinn, wenn sie von dem Teil führend getragen und verantwortet wird, der die Bildung erst übernommen und dann auch vollendet hat. So wie sich jede Kompanie verlassen fühlt und innerlich unglücklich und traurig ist, wenn ihr bewährter Führer fällt, so bricht unbewußt jedes Volk zusammen, dessen Führung versagt. Indem das deutsche Bürgertum die politische Führung der Ration beanspruchte, hat sich eine Gesellschaft dem Volke als Führung vor- gestellt, die dafür nie geboren war. Und bas Volk hat bas erkannt unb inslinklsicher abgelehnt. So war es benkbar, baß eine feembe Rasse sich unterstehen konnte, mit einer primitiven Parole inmitten unseres Volkes eine alle Rarbe aufzureißen, um i m Proletariat eine Organisation berjenigen vorzunehmen, bie burch bas Fehlen einer wirklich geborenen Führung nunmehr fÜhrer - l o s geworben waren. Rur so war es auch verständlich, baß bas zu einer politischen Führung nicht im Geringsten bestimmte Bürgertum bie Methoden unb Gebräuche bes wirtschaftlichen Lebens auf bas Gebiet bet Politik zu übertragen versuchte. Der anonymen Aktie entspricht bann ber anonyme Stimmzettel unb ber Aktienmehrheit bie parlamentarische Koalition. Daß man mit beiben aber auf bie Dauer nicht ben Gebauten bes Privateigentums logisch ober gar ethisch unb moralisch begrünben konnte, war bann ebenfalls klar. Je mehr diese Zeit in ihre innere Widerspräche hineinschlidderte, um so leichter war es einer konsequent oorgehenden fremden Rasse, das instinktiv rege gewordene Mißtrauen des Volkes in seine politische Führung vollends zu erschüttern. Wenn das Bürgertum sich aber aufbaute auf dem gänzlich unpolitischen Gedanken des individuellen Besitzes, dann fundierte man die im Volke gegebene Opposition vollkommen natürlich, auf jenem Teile, der an sich selbst nicht organisationsfähig war und auch heute nicht ist und daher im Kommunismus die primitivste, ihm in grauer Vorzeit einst eigene Ausdrucksform des Lebens plötzlich wieder- fand. Es ist daher kein Zufall, daß Hand in Hand damit eine Rückentwicklung auf allen Gebieten der Kultur planmäßig vom Kommunismus und seiner Führung propagiert und auch durchgeführt wurde. Ebenso ist es aber auch natürlich, daß dieses Bürgertum als eine vollständig unorganische politische Führung ohne jede ursächliche Veranlagung und damit Befähigung dem Angriff des Marxismus gegenüber zusa m m enbrechen mußte, und aus dem gleichen Grunde war auch je- bube« », >■ am 23 $ Qm uitih,.. «et £*"■ ' * l, 2 - r^rkt. • bis 9 r, fl’ Pro s Wn. MD ,'Aen 9 bis oi/.^aren Uia * in krau.!!1'9" ! r 'n ** «*£&*& Diese haben an sich aber mit dem Begriff Bür- aertum nichts zu tun, denn um zu dieser Gesellschaftsklasse gerechnet zu werden, genügte eine rein wirtschaftlich glücklich ausschlagende V< o v genau so wie eine sich in einen bestimmten ökonomischen Erfolg umsetzende geistige oder kulturelle. Auf keinen Fall sind für die Wertung der Zugehörigkeit zu dieser Klasse heroische oderyel- dische Eigenschaften entscheidend. Im Gegenteil: Da das wirtschaftliche Leben meistens mehr unheroische als heroische Züge an sich hat, war das deutsche Bürgertum viel weniger heroisch als eben „wirtschaftli ch". Die bürgerlichen Parteien waren das getreue Spiegelbild dieser inneren Seelenverfassung: krämerhafte Vereinigungen ohne jede Befähigung für eine wirkliche Führung des Volkes. Und das Volk hat das auch genau gefühlt. Die Schlußsitzung des großen Parteikongresses in der Festhalle beendete den 5. Reichsparteitag der NSDAP, in Nürnberg. Sie galt allein ber Entgegennahme der abschließenden Rede bes Führers. Unter den Ehrengästen befanden sich noch einmal alle die hervorragenden Vertreter der Oeffentlichkeit des In- und Auslandes, die schon den bedeutendsten Veranstaltungen der letzten Tage beigewohnt hatten. Bald nach 18.30 Uhr erschien der Fü h r e r mit seinen engeren Mitarbeitern, von der Menge stürmisch gefeiert. Nach dem Einmarsch ber Standarten begrüßte der Stellvertreter des Führers, Rudolf Heß, die feit Eröffnung der Tagung neu erschienenen Gäste. Die Partei, so sagte Rudolf Heß, weiß insbesondere die Bedeutung der erstmaligen Anwesenheit der Diplomaten auf einem Parteitag der NSDAP, zu würdigen. Dann begann der Führer, abermals mit lebhaften Ovationen empfangen, feine Abschlußrede, in der er folgendes ausführte: Wenige Stunden noch, unb die große Kundgebung der Partei ist beendet. Zug um Zug rollt durch die Nacht hinaus in die deutschen Gaue. Jeder kehrt wieder zurück zur Arbeit. Der eine auf seinen Acker, der andere in die Fabrik, ein dritter ins Büro; der Kampf des Lebens nimmt sie wieder gefangen und kann ihnen doch nicht die (Erinnerung löschen an die verlebten Tage. Mancher, der das Wesen dieser Bewegung nicht ersaßt hat, weil er sie selbst nicht erfassen kann, legt sich vielleicht die Fragen vor: Menschen vollständig gleichen Wesens und gleicher Art und damit auch gleicher Fähigkeiten werden zwangsläufig auch in ihren Leistungen gleich fein. Diese Voraussetzung trifft zu bei völlig raffeneinheitlichen Völkern. Unter der Annahme dieser Voraussetzungen wird das Einzelergebnis der Tätigkeit solcher Lebewesen nur dem allgemeinen Durchschnitt aller entsprechen. Da, wie schon erwähnt, große Leistungen aber infolge des Fehlens der Möglichkeit einer Zufammen- fafjung vieler Individuen unter den Willen eines einzelnen dann nicht möglich sind, wird es sich bei den nunmehr im Durchschnitt geschaffenen Lebensgütern nur um ganz primitive Werte handeln. Es fehlt damit die Voraussetzung für eine klare Herausfchälung des Eigentumsbegriffes mangels der hierzu nötigen Leistungsabstände. Dieser Begriff verliert seinen inneren Sinn dann, wenn das Gesamtergebnis des Schaffens sich infolge ganz gleicher Leistungsanteile von vornherein gleichmäßig aufteilt. In diesem Zustande ist daher der Kommunismus eine ebenso natürliche wie auch moralisch verständliche Ordnung. Mit dem Zusammentreffen verschieden st zu wertender Menschen wird auch das Ergebnis ihrer Leistungen verschieden sein, d. h. Die qualitativ höherstehende Rasse wird mehr zum Gesamtergebnis der gemeinsamen Arbeit beisteuern als die qualitativ schlechtere. Insbesondere aber werden die Fähigkeiten auf verschiedenen Ebenen liegen. Die primitive Fähigkeit der einen Rasse schafft von vornherein andere Werte als die hoher entwickelte 1. Warum wird eine solche Veranstaltung gemacht? und 2. wieso können die Menschen zu ihr kommen? Wie ift es möglich, daß Männer weit über das Land fahren, um irgendwo Dann aufzumarschieren, im Zeltlager zu schlafen, mit armer Kost fürlieb zu nehmen, und alles das, ohne dafür bezahlt zu werden? Wieso ist das möglich? Diese Fragen habe ich mir, meine Parteigenossen und -genossinnen gestellt, ehe ich dieses Werk begann. Ich frag mich damals: Wird man dies vom deutschen Volk fordern tonnen? Eine sehr schwerwiegende Frage; denn von ihrer Beantwortung hängt nicht etwa die Gründung einer Partei ab, die Möglichkeit oder Unmöglichkeit, eine Bewegung ins Leben zu rufen, sondern von dieser Antwort hängt ab das Schicksal der deutschen Nation. Wurde diese Frage verneint, Dann war jeder Versuch einer Regeneration unseres Volkes vergeblich. Glaubte man, sie bejahen zu können, mußte man dieses kühne Unterfangen wagen. Wenn ich jahrelang in allen Situationen und unter allen Umständen an Den Sieg Dec nationalsozialistischen Bewegung geglaubt habe. Dann kam diese unerschütterliche Ueberzeugung aus einem gründlichen Durchdenken der Lebensund Entwicklungsgesetze. Weine politischen Gegner hatten versäumt, dasselbe zu tun. 000 2L 1694g 49 81938 97981 iW, MU Äi 29QQ1, W.A 297254 MO®. qÄÄ' 333167 3343» 130388 Ä » 212758 300®. 21771 ® 398431 02022 113823 ^175 199265 " 226678 352733 der Gedanke, auf dem Boden des Bürgertums und mit seinen politischen Organisationen einen Wandel der Lage herbeizuführen, aufzugeben. Nachdem sich unsere neue Gesellschaftsbildung aus ökonomischen Funktionen heraus entwickelt hatte, war die Fähigkeit zur politischen Führung unter keinen Umständen als unbedingt identisch mit der gesellschaftlichen Stellung des einzelnen Deutschen anzunehmen. Das heißt also: Zur Führung des Volkes könnten ebensowohl Menschen aus wirtschaftlichen und damit gesellschaftlich minderen Schichten befähigt sein, wie umgekehrt zahlreiche Mitglieder höchster, besonders wirtschaftlich oder finanziell bedingter Gesellschaftskreise abgelehnt werden muhten. Entscheidend dürste nur sein, die für diesen Zweck nötige innere Veranlagung. Diese Menschen aber aus all' den verschiedenen Ständen, Berufen und sonstigen Schichten herauszufinden, war die gestellte Aufgabe. Dies war in Wahrheit eine sozialistische Handlung: denn indem ich mich bemühe, für jede Funktion des Lebens aus meinem Volk den dafür Geborenen zu suchen, um ihm auf diesem Gebiet die Verantwortung zu übertragen ohne Ansehen seiner bisherigen wirtschaftlich bedingten oder gesellschaftlichen Herkunft, handle ich im Interesse aller. Wenn aber das Wort Sozialismus überhaupt einen Sinn haben soll, dann kann es nur den haben, in eiserner Gerechtigkeit, das heiht tiefster Einsicht, jedem an der Erhaltung des Ganzen das aufzubürden, was ihm dank feiner angeborenen Veranlagung und damit seinen werten entsprich«. Es war damit nur entscheidend, d u r ch w e l ch e Methode man diese Mneschen finden wurde, d.e als Nachfolger und damit Erbträger der einstigen Schöpfer unseres Volkskörpers heute seine Fort- erholter sein können. Es gab hier nur eine Möglichkeit: Man konnte nicht von der Rasse aus die Befähigung schließen, sondern man mußte vo n der Befähigung den Schluß auf die rassische Eignung zie h e n. D.e Befähigung aber war feststellbar durch die Art der Reaktion der einzelnen Menschen auf eine neu zu proklamierende Idee. Dies ist die unfehlbare Methode, die Menschen zu suchen, die man inbcn will, beim jeder hört nur auf den Klang, auf den sein Innerstes abgestimmt ist. Man propagiere die Gewinnsucht als Inhalt einer Bewegung, und alle Egoisten werden sich ihr cmschlieyen. Man predige die feige Unterwerfung, und was unterwürfig ist, wird kommen. Man erhebe den Diebstahl, Raub und Plünderung zu Idealen, und die Unterwelt organisiert sich im Ring. Man denke nur an den Besitz und rede von Geschäften, und kann dann seine Anhänger in Wirtschaftsparteien vereinen. Man fordere aber Opfer und Milt, Tapferkeit, Treue, Glaube und He- r o i s m u s, und melden wird sich der Teil des Volkes, der diese Tugenden sein Eigen nennt. Dies aber war für alle Zeiten jener Faktor, der Geschichte machte. Die Bildung der Völker und Staaten sowie ihre Erhaltung ist aber der Inhalt dessen, was wir mit dem Wort Geschichte umfassen. Das nationalsozialistische WrerprWp. So habe ich im Jahre 1919 ein Programm ausgestellt und eine Tendenz niedergelegt, die der pazifistisch-demokratischen Welt bewußt ins Gesicht schlug. Gab es in unserem Volke noch Menschen dieser Art, dann war der Sieg unausbleiblich. Denn dann mußte dieser Fanatismus der Entschlossenheit und der Tat die ihm verwandten INcnschen anziehen, wo immer sich Träger dieser Eigenschaften befanden, mußten sie eines Tages die ihrem Blut eigene Stimme vernehmen, und sie mochten wollen oder nicht, der Bewegung folgen, die der Ausdruck ihres eigensten inneren wesens war. Es war nur mehr eine Frage der Zeit, wann diesen Menschen die Führung der Nation zufiel. Und daher konnte ich auch 14 Jahre warten, immer mehr erfüllt von der Erkenntnis, daß unsereIu - gend einmal kommen mußte: denn in diesen Jahren hat unsere Bewegung, so wie ein Magnet die stählernen Späne an sich zieht, die staatsbildenden Kräfte und damit auch ihre erhaltenden im deutschen Volke g e s am m e l t, aus allen Ständen und Berufen und Lebensschichten heraus. Während die bürgerlichen Politiker um unser Programm fragten, ahnten sie nicht, daß chunderttausende sich dieser Bewegung ergaben, einfach weil ihr innerer Empfänger auf die Wellenlänge dieser Idee gestimmt war. Die Nation fühlt allmählich die E n t st e - hung einer neuen politischen Füh- rung, der sie sich steigernd mehr und mehr ergibt, weil sie instinktiv in ihr etwas von jener Kraft wittert, der sie einst ihre Entstehung zu verdanken hatte. Dasselbe Volk aber, das in dieser liberalen Epoche mit seiner Führung im ewigen Hader liegt, steht mehr und mehr wie ein Mann hinter seiner neuen. Das Wunder, an das unsere Gegner niemals glauben wollten, ist Wirklichkeit geworben. In diesem 14jährigen Kampfe hat sich in unserem Volk eine neue, nach vernünftigen und entscheidenden Gesichtspunkten durchgeführe Gliederung vollzogen. Aus 45 Millionen erwachsenen Menschen haben sich drei Millionen Kämpfer organisiert als Träger der politischen Füh- rung der Nation. Zu ihrer Gedankenwelt aber bekundet sich heute als Anhänger die über- wältigende Mehrheit aller Deutschen. In diese Hände hat das Volk vertrauensvoll sein Schicksal gelegt. Die rechte Wreraiistese die Verantwortung desAationatsozialismussnrdie Zukunst derAaton Die Organisation hat aber damit eine feierliche Verpflichtung übernommen: Sie muß dafür sorgen, daß dieser fiern, der bestimmt ist, die Stabilität der politischen Führung in Deutschland zu gewährleisten, erhalten bleibt für immer. Die Bewegung hat da- für zu sorgen, daß durch eine geniale Methode der Auswahl nur jene Ergänzung slaltfindet, die das inner sie wesen dieser tragenden Kräfte unserer Ration niemals verändert. Sie hat darauf zu achten, daß nicht die zahlenmäßige Große dieses Kerns als ein Zeichen angesehen wird, nur eine innere Würdigkeit und damit feine innere Homogenität. Sie muh zeigen, daß die Auslese in der Zukunft nach denselben harten Grundsätzen erfolgen muh, wie sie uns das harte Schicksal in der Vergangenheit auferlegt hat. Wir dürfen nie davor zurückschrecken, aus dieser Gemeinschaft zu entfernen, was nicht seinem inneren Wesen nach zu ihr gehört. Wir müssen daher im Laufe der Zeit die Bedingungen für die Zugehörigkeit verschärfen, nicht vermindern ober schwächen. Niemals aber darf dieser Kern vergessen, daher seinen Nachwuchs im ganzen Volke zu suchen hat. (Er muh daher in stetiger Arbeit die ganze Nation nach feinen Prinzipien führen, d. h. sie lebendig erfassen. Nur bei dieser ununterbrochenen Arbeit mit und für das Volk entsteht ein wirklich innerer Altes Städtchen am Main. Bon Emil Baader Etliche Tage war ich durch die Märchenwälder des Spessart gewandert. Hatte Schloß Sommerau gesehen und Schloß Mespelbrunn, viele einsame Jagbund Forsthäuser, manch stilles weltfernes Waldtal, viele Dörfer, wohlhabende Dörfer im Vorfpesfart, landarme, menschenreiche Dörfer der Not im Hoch- spessart; und viele tiefe Wälder, endlose Wälder... Und war dann eines Sommerabends nach Lohr gekommen, das sich gerne „Tor des Spessarts" nennt. Nach langer Waldwanderschaft ist die Ein- in so ein Städtchen wie ein ^eimkommen zur Mutter. Man fühlt sich wohl und geborgen in den lieben alten Gassen, am behäbigen Marktplatz. Man beschaut die Sehenswürdigkeiten der Stadt: das alte Schloß, einst kurmainzisches Amthaus: die architck- tonisch sehr reizvolle Stadtkirche mit den wuchtigen Grabmälern dbr Herren von Rieneck, die maler.ichen Stabtturme. Man badet im Main: schwimmt weit hinaus in den Strom, auf dem malerische Kähne da- hinfahren, beladen mit Gras, und zahllose Paddelboote mit sonnenbraunen Menschen. Man wandert zur Stadt zurück. Man schaut dem Seiler bei seiner interessanten Arbeit zu. An offener Straße übt er sein selten gewordenes Gewerbe aus, das so gut in das Bild des alten Mainstädtchens paßt. Man besucht den fränkischen Dichter Nikolaus F e y , der seit Kriegsende in Lohr wohnt. Er hat sich im Stil eines fränkischen Bauernhauses ein anmutiges Dichterhaus auf einer Anhöhe über der Stadt erbaut. Weit ist hier der Blick über Stadt und mainfränkisches Land Man setzt sich am späten Abend in eine Weinstube 3u Lohrer Bürgern. Läßt sich erzählen von heute und gestern: von Spessarter Glasbläsern und Hammerschmieden. Sie sind längst nicht mehr. Die Lohrer Industrie, insbesondere die Hohlglasfabrik und das Eisenwerk, erinnert an die alten Spessarter Gewerbe Berühmt war einst der Lohrer Schiffsbau, Lohrer Schiffsbauern waren in Wien und Prag tätig. Vergangene Zeiten. Gespannt lauscht man den Erzäh- lungen über die Lohrer Karfreitagsprozession, wo die Darstellungen des Leidens Christi in Lebensgröße durch die Straßen getragen werden. Jahr um Jahr lockt dieser schöne religiöse Volksbrauch zahlreiche Menschen nach Lohr. Läßt sich erzählen von Ignatius Taschner, dem berühmten Bildhauer, dem Freunde Ludwig Thomas. Taschner hat in Lohr seine karge Jugend verlebt. Läßt sich berichten von Langbehn, dem „Rembrandt-Deutschen", der im Jahre 1900 einen Sommer lang in Lohr ver- weilte. Die schönen Baudenkmäler Lohrs erinnern an seine mannigfaltige Geschichte. Die Grafen von Rieneck waren im frühen Mittelalter die Stadt- Herren. Ludwig der Bayer verlieh der Siedlung 1333 alle Rechte der freien Sadt Gelnhausen. Der letzte Sproß des Rienecker Geschlechts, Philipp III., führte 1544 den Protestantismus in Lohr ein. Nach seinem Tode aber fiel der größte Teil seiner Grafschaft als erledigtes Lehen an das Erzstift Mainz: Lohr mußte wieder katholisch werden. Das -Lohrer Schloß erinnert an die Mainzer Zeit. Durch den Frieden von Lun6ville wurde dem Mainzer Kurstaat ein Ende bereitet; Lohr kam zunächst zu dem damals neugebilbeten Fürstentum Aschaffenburg, 1810 zum Grohherzogtum Frankfurt und durch die Bestimmungen des Wiener Kongresses endlich an Bayern. Von den zahlreichen schonen alten Städtchen am Main ist Lohr, das „Spessarttor", die ehemals kur- mainzische Oberamtsstadt, eines der anmutigsten und reizvollsten. Ein Löwendaby fürchtet sich. Äon Maria Eyk. Copyright 1933 by I. L. A., Wien. Dina hat ein Kind bekommen. Es ist klein und weich, und wenn die behutsame Zunge der Mutter über sein Helles, verschwommenes Fell streicht, bann drückt es sich ganz fest an Dinas Schnauze. Seine Augen sinb hellblau, ahnungslos unb in vielen Stunden bes Tages fest geschlossen. Es schläft sehr viel, unb Dina hat bann Zeit, es zu betrachten. Sie liebt es mit einer heftigen, eifersüchtigen Liebe unb ist glücklich, weil es gebeiht. Früher, als sie noch mit Rombo den Käfig teilte, war sie auch sehr glücklich gewesen, seine Nähe hatte ihr wohlgetan, sie spürte in ihm noch einen Rest der vergangenen Freiheit . . Dina hat noch lange nicht alles vergessen, trotzdem es seither viermal kalt geworden ist, o so kalt! In mancher Nacht wenn alles ganz still ist, werden Erinnerungen lebendig, sie denkt an ihre Heimat. Sie meint die wunderbare Wärme zu spüren, sie sieht die vielen Tiere, die in Freiheit leben unb sterben, ohne etwas von Gitterstäben zu ahnen. Dina haßt die Menschen. Wenn sie vor ihrem Käfig stehen unb mit ben Fingern auf sie zeigen, knirscht sie mit ben starken Zähnen unb ist roütenb über ihre entsetzliche Ohnmacht. Die können ja alles machen auf ber anberen Seite bes Gitters, alles können sich bie erlauben. Dina ist wehrlos. Unb bie vergnügten Sonntagsbesucher da draußen haben keine Ahnung, wie sehnsüchtig Dina oft wünscht, ihre Pranke in die weißen Gesichter zu schlagen. Bund, aber auch die Fähigkeit, bas zu dieser Auslese Gehörende im Volk zu erkennen. Denn eine solche Auslese bet politischen Führungsfähigkeit muh ängstlich darüber wachen, daß kein wirkliches Genie im Volke lebt, ohne gesehen und bei sich aufgenommen zu werden. Nur wenn sich eine solche feste Füh- rungshierarchie aufbaut, wird sie als ruhender Pol in der Erscheinungen Flucht aus lange Sicht hin die Leitung einer Nation gelassen und entschlossen zu betätigen vermögen. Sie, meine Herren Gauleiter, sind mir, im Verein mit den zahlreichen anderen Funktionären, Führern und Amtswaltern der Beweaung verantwortlich dafür, daß diese Erkenntnis folgerichtig berücksichtigt und verwirklicht werde. Denn unser Leben ist ein vergängliches. Und unsere Unsterblichkeit auf dieser Welt liegt nur in der Richtigkeit der Grundsätze, denen wir das Leben unseres Volkes ano.ertrauen. Die Gegenwart kann uns nicht mehr an Liebe und Treue unseres Volkes schenken, als sie uns gegeben hat. Die Zukunft aber wird uns einst wägen eben in dem Maße, in dem wir selbst an sie dachten. Möge uns daher unser Gott bewahren vor jenen Fehlern, Weitere Reden ans Nürnberg, 2. Sept. (WTB.) Der Beginn des Parteikongresses am Samstagnachmit- t a g verzögerte sich durch die vorverlegte Kundgebung der Hitlerjugend im Stadion um etwa eine yalbe Stunde. Der stellvertretende Parteiführer Rudolf Heß, der bei seinem Erscheinen ebenso wie bie Scywester bes Führers stürmisch begrüßt wurde, eröffnete nach dem Einmarsch der Fahnen in Anwesenheit zahlreicher Reichs- und Landesminifter und der Ehrengäste den Fortgang des Kongresses. Zunächst sprach Staatssekretär Gottfried Jeder über d eOreigliebetuna der deutschen Arbe t Die Arbeitsfront ist Trägerin nationalsozialistischer Weltanschauung unb hat bamit eine ungeheure Erziehungsarbeit zu leisten, bie im Klassenkampfge- banken ausgewachsene Arbeiterschaft zusammenzu- schließen in bem höheren Dienst Der Nation. Ganz im Sinne bes echten sozialen Gebankens liege es, baß ber Arbeitsfront bie Aufgaben ber gegenseitigen Hilfeleistung zugewiesen seien, vor allen Dingen bie Alters- und Jnoalidi- tätsversicherung und andere Aufgaben sozialer Art. Als die drei großen Sachaufgaben des ständischen Aufbaues bezeichnete Feder die Landwirtschaft, die Bauwirtschaft und die Bekleidungswirtschaft. Der bedeutsamste Beruf für das Wirtschaftsleben sei die Technik. Deren höchste Dienstleistung gegenüber aller gewerblich-wirtschaftlichen Tätigkeit rechtfertige allein schon den Führungsan- spruch der Technik über die in ber heutigen Wirtschaft üblich geworbene Vorherrschaft der Kaufleute und Bankiers. Der Handel fei nur eine Funktion jeder produktiven Tätigkeit. Verkehr fei ebenso wie Handel im Prinzip nur eine Funktion. Denn der Transport von Gütern und auch Personen sei keine schöpferische Tätigkeit, sondern nur eine vermittelnde Tätigkeit, eine notwendige Tatsache für die Produktion, die ebenso wichtig ist wie das Verkaufen selbst. Die umfassende Bedeutung des gesamten Verkehrswesens fei so bedeutsam, daß man es beim Verkehrswesen zum ersten Male in der Weltgeschichte erlebt habe, daß es in seinem wichtigsten Zweige, der Eisenbahn, verstaatlicht worben sei. Im Grunbe offenbare sich hierin der tiefe Sinn bes Artikels 13 des Parteiprogramms: „Wir fordern die Verstaatlichung aller bereits vergesellschafteten Betriebe." Oer Staatssekretär im Neichsarbeits- minisieriumOberftH eri sprach über das Thema„OerGeistbes Arbeitete steS" Der Arbeitsdienst fei keine vorübergehende Aushilfe im Kampf gegen bas Zeitübel ber Arbeitslosigkeit. Eine berufliche und örtliche Um- die in der menschlichen Eigensucht begründet liegen, Erfolge der Gegenwart zu nehmen ohne Rücksicht auf bie Folgen in ber Zukunft. Jnbem wir uns so ber Pflege bes uns vom Schicksal anoertrauten eigenen Blutes hingeben, helfen wir am besten mit, auch anbere Völker vor Krankheiten zu be- wahren, bie von Rasse auf Rasse, von Volk auf Volk überspringen. Wenn in West- ober Mitteleuropa erst ein Volk bem Bolschewismus verfällt, wird dieses Gift weiter fressen und das heute älteste und schönste Kulturgut der Erde verwüsten. Indem Deutschland diesen Kampf auf sich genommen hat, erfüllt es nur, wie schon so oft in seiner Ge- schichte, eine wahrhaft europäische Mission. Nachdem der Führer seine Ausführungen geendet hatte, die oft von brausendem Beifall der Tausenden von Zuhörern unterbrochen worden waren, fangen die Teilnehmer das Horst-Wessel-Lied. Während die Standarten aus dem Saal marschierten, erklärte der Stellvertreter des Führers, Rudolf Heß, den 5. Reichsparteitag der NSDAP, für geschloffen. Den Führer begleiteten beim Verlassen ber Kongreßhalle unb auf Dem Wege in die Stadt stürmische Ovationen. Dem pakieilvWeß. schichtung unseres Volkes, eine Los- reißung aus der todbringenden Verstädterung, eine Rückführung eines erheblichen Dolksteiles zur Bodenkultur sei eine Lebensfrage für unser Volk geworden. Der Arbeitsdienst schaffe die Voraus- etzung für diese Umschichtung. Der Arbeitsdienst ei berufen, unsere Jugend zusammenzuschweißen bei gemeinsamer harter ehrenvoller Arbeit für das gemeinsame Volk und Vaterland. Der große volkserzieherische Wert des Arbeitsdienstes könne nicht voll zur Geltung kommen, solange der Arbeitsdienst nur auf einen Teil unserer Jugend beschränkt ist, wie dies beim Freiwilligen Arbeitsdienst der Fall ist. Del Nationalsozialismus sehe in der allgemeinen gleichen Arbeits- dienstpflicht ein unveräußerliches Mittel, um unser ganzes Volk zu der dem Nationalsozialismus eigenen geistigen und seelischen Einstellung zur Arbeit und zum Arbeitertum zu erziehen. Heichsm u ster Ocrr6 ührte u. a. aus: Das Ziel aller staatsmännischen ■Überlegungen müsse die Erhaltung derdeut- ch e n Rasse sein. Es sei Tatsache, daß unsere Landbevölkerung noch die einzige Blutsquelle darstelle, die wir besitzen. Ein nationalsozialistischer Staatsmann habe überhaupt keine andere Wahl als die, das Bauerntum 3 u erhalten um jeden Preis und damit oas deutsche Volk als solches zu erhalten. Wolle ein Staat aus sozialen Gründen, d. h. aus Gründen der Blutsfrage, seinen Bauern retten und stützen, bann müsse biefer Staat burch ein Bauernrecht oerhinbern, daß der bäuerliche @runbx unb Boden derart verschulden könne, daß der Besitzer wegen der Schulden von Haus und Hof getrieben werde. Hierin unterscheide sich der Nationalsozialis- mus grundsätzlich von dem Nationalliberalismus, der das Wirtschaftliche in den Vordergrund gestellt und also sich eingebildet habe, über die Preispolitik allein dem Bauern helfen zu können. Dem Ratio- nalfozjalismus fei es Vorbehalten, von einem neuen Bauernrecht aus die Rettung des Bauern zu stabilisieren unb dies nicht um des Bauern willen, sondern weil vom Standpunkt des Gesamtwohles des Volkes her nur der Weg über bie Erhaltung unb Vermehrung des Bauerntums übrig bleibe als einziger Weg in eine hoffnungsvolle deutsche Zukunft. Oer Leiter des Außenpolitischen Amtes der NSOAp. Alfred Bosenberg sprach über „Oie ra fische Bedingtheit der Außenpo itik". Der Nationalismus des 19. Jahrhunderts sei heute gestorben. Der internationale Marxismus sei nahezu überall Knecht oder vergeblich revoltierender Sklave der Hochfinanz. Die Erschütterung, Solche Gedanken versteht hier nur einer: Rombo. Er weiß, was das heißt: Freiheit, Kampf, Gefahr. Aber die anderen, Lucy zum Beispiel, die im Gefängnis geboren wurden, bie wissen nichts baoon. Sie haben sogar manchmal Lust, mit bem Wärter ZU spielen ... Seit Dina ihr Kind hat, lebt sie getrennt von Öen anderen. Es ist kalt, unb bas Löwenhaus wirb geheizt. Dina kann nicht hinübersehen zu Rombo unb Lucy, sie sind burch eine Eisenwanb von ihr getrennt. 2Iber das ist ihr sehr recht. Sie kümmert sich nur um das Kleine, unb die Erinnerung an Rombo wirb immer schwächer. Das Kleine wächst, unb Dina pflegt es mit sor- genber Zärtlichkeit. Es gibt Tage, an benen viel mehr Menschen kommen als sonst. Viel zu oft für Dinas Geschmack wieberholen sich biese Tage. Dann stehen sie vor bem Käsig, lachen unb schwatzen, rufen bas Kinb unb möchten es am liebsten mitnehmen. Dina ist wütend, sie ruft das Kleine unb legt sich mit ihm in die hinterste Ecke, aber es ist neugierig und läuft immer wieder an das Gitter. Eines Tages erwacht Dina mit einem unruhigen Erwartungsgefühl, sie läuft hastig hin und her unb glaubt, daß etwas Besonderes geschehen müsse. Sie irrt sich nicht. Plötzlich geht die Rückwand bes Käfigs langsam unb tnarrenb in bie Höhe unb eine starke, sonnenwarme Luft strömt herein. Das Kleine niest und blickt mit seinen blauen Kinderaugen erstaunt auf bie Veränberung. Dina aber nickt be= friebigt und geht mit langsamen, fast feierlichen Schritten durch die niedrige Tür, hinaus in den sonnenübergossenen Sommerkäfig. Sie ist lange nicht da gewesen, zuletzt war es auch gar nicht mehr schön gewesen. Die Bäume hatten so traurig ausgesehen ohne Blätter, unb ber Winb fegte kalt unb brohenb. Aber jetzt ist es herrlich! Ein weicher Lockruf tönt an bas Ohr bes kleinen Löwenkinbes. Es hebt bas runbe Köpfchen, kommt mit zögernben Schrittchen heraus unb sieht nun zum ersten Male ein Stückchen biefer mertwürbi- gen, unerwartet praßen Welt. Ein Geräusch im Nebenkäfig läßt Dina aufblicken. Hier kann sie sehr gut hinübersehen zu ben anbern, es ist keine starre Wand, bie sie trennt, sonbern ein dickes, eisernes Gitter. Ein Gitter, ja, aber man kann durchsetzen. Drüben steht Rombo. Lange hat ihn Dina nicht Öen unb sie erschrickt ein bißchen bei seinem ick. Langsam geht sie näher an bas trennenbe Gitter heran, unb auch Rombo macht ein paar Schritte, ihr entgegen. Dina hat ihr Kinb ver- gefiert, bas Kleine, das sie von Rombo getrennt hat: nicht ber kleinste Gebanke gehört nun bem Kind, sie steht unb sieht nur Rombo... Da erscheint drüben in der Tür Lucy. Sie steckt ihre hübsche Nase in die warme Frühlingsluft unb behnt sich genießerisch in ber starken Sonne. Dann erblickt sie auf ber anberen Seite Dina unb sieht, wie Rombo vor bem Gitter steht unb wie er versunken ist in Dinas Anblick. In biefem Augenblick ist es um Dina geschehen. Eine rafenbe Eifersucht schlägt in ihr hoch unb mit einem furchtbaren Brüllen springt sie gegen bas Gitter. Ihre Augen funkeln in einem gefährlichen Licht, unb ihr Atem geht schwer unb keuchenb. Lucy erschrickt unb flüchtet an Rornbos Seite. Das macht Dina nur noch roütenber unb ihr rasenbes Schmerz- gebrüll erfüllt ben ganzen Garten. Die anderen Tiere werden unruhig, und ein kleiner Bär wim- wert vor Angst. So furchtbar klingt Dinas Stimme. Doch es geschieht etwas, das augenblicklich imstande ist, Dinas Brüllen zu unterbrechen. Sie hört das ängstliche Wimmern ihres Kindes und wendet sich mit einem jähen Ruck um. Das Kleine kriecht angsterfüllt durch ben Käfig, fein kleiner Bauch berührt bie Erbe, unb feine Hellen Augen sinb erfüllt von einem jagenben Schrecken. Es läuft auf die an» bere Seite unb klettert, um Hilfe jammernd, an ben Eifenstangen hinauf. Angst schüttelt ben klei- neu Körper, eine namenlose Angst. Dinas Augen folgen entsetzt ben Bewegungen bes Klemen, unb eine lähmenbe Enttäuschung lagert sich um ihr Herz. Das ist mein Kinb? Dieses jarn- mernbe Kätzchen ist mein Kind? Das kann ja nicht sein... Dina knickt zusammen, ihre Wut ist gebrochen und sie blickt nicht ein einziges Mal mehr hinüber zu Rombo. Mübe unb traurig schleicht sie hin zu ihrem Kinb unb hüllt es ganz ein in ihre beruhi- genben Küsse. Das Kleine knautscht noch ein biß- efien, bann schläft es erschöpft in ber Sonne ein. Dina stiert vor sich hin, sie ist sehr unglücklich. Sie kann es nicht vergessen, baß dieses junge Lö- wenkind, das ihr Blut in ben Abern trägt, vor ber Stimme feiner Mutter gezittert hat... Franklins Grabschrifi. Der große amerikanische Menschenfreund und Staatsmann Benjamin Franklin verfertigte feine eigene Grabschrift, die für sein ganzes Wesen sehr bezeichnend ist. Sie lautet: „Hier ruht, eine Speis« für Würmer, der Körper Benjamin Franklins, de» Buchdruckers, tote die Hülle eines alten Buche«, dessen Blätter zerrissen sind, dessen Ginband abgenutzt ist. Aber das Buch selbst wird nicht verloren gehen, sondern es wird wieder erscheinen, in einer neuen Ausgabe, durchgesehen und verbessert von seinem Schöpfer.' PW nE Entnommen, 6 M/Snpft oder e {front Rjji haben. I*" (5 btuWn yen,qSn mtt) LsM -5G bens Ml H* deutschen Nation auef echten Friedens durch Möklang Noch einmal sind z' geflammt und breni Hitler!" in glommen Die Straßen sind em vom Heer der Frei facher, das nun na Tage ein paar Stun von ihnen haben jd rüftet, und als die in der Kongreßhalle kehren, sind die frisch wieder abgerei und ein Teil der 621 reife angetreten. Bor ähnliches Bild wie b dem Spiel rücken die Adolf Hitlers wieder lichen Abfchiebswinten Zug rollt aus b rufe und Tücherfchllm sie ben Wen enl/tfmt fin ben totalen ber ■ Fe es möglid) mar, i und durstigen Kehlen zu Wtiärt bleiben. Fefsii alles auch hier ai W ber Selbsigenüch T' ’iölin, bie sich auch währte. Es gab ein S'encn und luftigen ergreifende Momente, kämpfer, bie das S Landesteile des Reid lief) wiedersahen und fangen ber Bewem Augen leuchtete bie unb Ohrenzeugen b gewesen zu fein. Kleine volii Von ber Absicht, b( la9 >m September ^bftanb genomme; ben die Vertreter i Verabschiebuna !LU”0'bie im Reich fit, in einem ber tot »erben tonnen. “iS-" ien. ÜVCt:;. Ä^meincn 9 tei*S ter, taasüb ' üena)ti «us I ^bruffi ut 3. Lopera fernher mi?bct ->b Ms le aut S ?r°ntheit»n nill lenn n Ü b,. *ÄJÄ ‘,f‘ 'chsporteitaq Lr D en Rührer A?fr WvM !QÜC und auf J1S beim Nationen. U ö m Wege jn KAiUeß. lJ.ts . r bangenden 2os’ 'm- e .^bensjraqe zur "»sdienst lL .\Wx ■ttidjlL'T 'K“ fugend lulnml ^bkltsdiM T^renUSÄ?* ib Saterlanb l,Jur bfl« les 2IrbeitsbLu 9,r.°^e °°>kz. t0"M, W*Äiy ^GG ’ uuveräuherlichez Mittel um h ?ertxm ^niionallozialism^ N*" !* rt krtum zu erziehen. m nster X)crrö ÄÄ* ftaatsmännijdjth ■ oie yrbaltungberbeut. inn 61 un'ert ritL\Od) ble E'uzige ^eUe die nur besitzen. Ein Staatsmann Hobe überhaupt Qis die, das Bauerntum m leben Preis und damit als solches zu erholten. Wolle aien Gründen, d. h. aus Grün- !. [einer! Tauern retten und biejer Staat durch ein Lauern- tK>B der bäuerliche Grund "und chulden könne, daß der Besitzer n von Hous und Hos getrieben . scheide sich der Nationolsozialir- von dem NotioMiberolismus, che in bin Dorbergrund gestellt Ibet habe, über bie Preispolitik helfen iu tonnen. Sem Jlatia- Vorbehalten, von einem neuen Rettung des Bauern zu \ta\n« t um des Bauern Men, [an- ibpunti des Geiamtwohles des Weg übet die Erhaltung und Bauerntums übrig bleibe als ne hosinungsvolle deutsche ZU- Außenpolitischen Amtes Alfred Bosenberg Krach i fische Bedingtheit der chenpoitik". MUS des 19. Jahrhunderts . Der internationale Marxismus ' Knecht oder vergeblich revoltie- - .fwchlinanz. Die Erschütterung, 5 harten Sonne. Dann erblickt sie eite Sina und sieht,, wie R°m ht und wie er oer,unken ist « hiitf ist es um Dina geschehen. LfLt in ihr hoch unb m gfSSs Sss ganzen Garten. g,unb f'Saf»me. lnrhns QiiaenblWüd) W etwas, das uns cor| Hen M ul,tÄ'j uni mentet ern ihres sto»»n° R° willen finßi6f, mirbnlC& jn einer feStf-Ä-' durchs " Dte heute die Wett durchbebe, sei die Rache der Natur gegen den intellektuellen Versuch, ihre Gesetze durchbrechen zu wollen. Die Nationa sozialisten erkennten, daß Volkstum ein Wert an sich ist, nicht ein Mittel für Dynastien oder weltpollt.- sche Finanzmachenschaften. Innerhalb einer Nation stelle d ieRassendominan t e das entscher- dende Moment dar. Auch das bnt.sche Imperium beruhe auf dem rassischen Herrenstandpunkt des weißen Menschen und werde nur solange von Lauer sein, als diese Form der Selbstbehauptung bestehen bleibe. Wenn man heute den schon geschichtlich gewordenen Rassenausgleich zwi - schen Deutschen und Juden zu einer konzentrischen Bekämpfung des jungen Deutschland auszunutzen gewillt sei, so ergebe sich die Tatsache, daß die jetzt getroffene Regelung nicht aus einer persönlichen Böswilligkeit, nicht aus Haß ent- sprungen sei, sondern aus einer schick sal- haften Notwendigkeit. Was sich heute in Deutschland vollziehe, sei nicht eine Judenverfolgung, sondern die Wiederherstellung der elementarsten Gerechtigkeit dem deutschen Volke gegenüber. In ritterlichster Weise habe die deutsche Regierung jene Deutschen aus der prozentualen Regelung ausgenommen, die für Deutschland an der Front gekämpft oder einen Sohn oder Vater im Kriege verloren haben. Man müsse manchen Ausländern erklären, daß jene, welche die Diskriminierung des deutschen Volkes durch das Versailler Diktat 14 Jahre geduldet oder gefördert haben, kein Recht hesäßen, über die angebliche Diskriminierung des Judentumes zu klagen, welches sich öffentlich ^ühme, keine deutschen Interessen mehr anzuerkennen. Der Nationalsozialismus wünsche entgegen dem kapitalistischen Nationalismus des 19. Jahrhunderts nicht eine Unterdrückung anderer Völker, lehne aber auch d i e Vergewaltigung des Deutschtums durch fremde Nationen ab. Die deutsche Nation fordere in ihrem Erwachen das bereits urkundlich festgelegte und feierlich versprochene Gleichberechtigundsrecht. Sie erwarte die Aufhebung bestimmter Artikel des Deutschland diskriminierenden Versailler Unfriedens, weil sie glaube, daß durch die Befriedung der deutschen Nation auch ein Zug eines allgemeinen echten Friedens durch die Welt gehen werde. Uusliang in Nürnberg. Noch einmal sind zur Nacht Millionenlichter aufgeflammt und brennt der deutsche Gruß „Heil Hitler!" m Flammenschrift von den Häuserfronten. Die Straßen sind ein unaufhörliches Auf und Ab, vom Heer der Freiheitskämpfer und Kongrcßbe- sucher, das nun nach dem letzten anftrengenben Tage ein paar Stunden der Erholung sucht. Diele von ihnen haben schon zur Heimreise gerüstet, und als die Besucher der Abschlußtagung in der Kongreßhalle wieder in die Stadt zvrück- kehren, sind die frischen Hitlerjungens schon wieder abgereist Auch die Amtswalter und ein Teil der SA.-Formatione haben die Heimreise angetreten. Vor allen Bahnhöfen bietet sich ein ähnliches Bild wie bei der Ankunft. Mit klingendem Spiel rücken die blumengeschmückten Soldaten Adolf Hitlers wieder ab. begleitet von dem herzlichen Äbschiedswinken der Nürnberger. Zug auf Zug rollt aus den Hallen, Winke, Heilrufe und Tucherschwenken begleiten die Gäste, bis sie den Blicken entschwunden sind. Hn ben Lokalen der S'adt herrscht noch Betrieb. De es möglich war, alle die hungrigen Münder unb durstigen Kehlen zufriedenzustellen, wird wohl ungeklärt bleiben. Festzustellen war jedenfalls, daß olles auch hier auf das befte floppte, d"nk der Selbstgenügsamkeit und der gewohnten D''iplin, die sich auch außerhalb des Dienstes bewährte. Es gab eine Unmenge von reizvollen 6'enen und luftigen Bildern: es gab aber auch ergreifende Momente, wenn sich alte Freiheitskämpfer, die das Schicksal in die verschiedensten Landesteile des Reiches verschlagen hatte, urplötz- lich wiedersahen und (Erinnerungen aus den Anfängen der Bewegung austauschten. Aus aller Augen leuchtete die Dankbarkeit darüber, Auaen- und Ohrenzeugen dieser unvergeßlichen Stunden gewesen zu sein. Kleine politische Nachrichten. Von der Absicht, den großdeutschen Aerzte- tag im September abzuhalten, muß endgültig Abstand genommen werden. Voraussichtlich werben die Vertreter der Aerzteschaft erst nach Verabschiedung der Reichsärzteord- nung, die im Reichsministerium in Vorbereitung ist, in einem der kommenden Monate einberufen werden können. * Der preußische Ministerpräsident G ö r i n g hat den preußischen Landesbischof Müller und den Ab- miral a. D. v o n T r o t h a zu preußischen Staats» löten ernannt. ’-tvct::\ t •. e,aer Ortsgruppe Gießen-Aord zum Empfang der Aürnberg-Fahrer am Bahnhof. Das Erscheinen sämtlicher Amtswalter ist unbedingte Pflicht. Berufstätige müssen sich dazu eine Stunde Urlaub nehmen. Zungvolk-We bemonat. Mitgliedersperre vorübergehend aufgehoben! ZDP. Vom 1. bis 26. September ist vorübergehend die Mitgliedersperre im Jungvolk aufgehoben. Der Monat September ist eine Werde- m o n a t. Alle Veranstaltungen in diesem Monat stehen im Zeichen der Werbung. Der Mitgliederbestand wird sich in diesem Werbemonat um über 50 v. Jn. erhöhen. Ende September werden in Oberhessen bald 15 000 Jungvolkjungen stehen. (Es werden in allen Teilen Oberhessens große Aufmärsche und Kundgebungen ftattfinben. Es müssen in diesem Werbemonat sämtliche noch außenstehende Jungen in unsere Arbeit eingegliedert werden, die Eltern müssen ebenso wie Schule, Parteidienststellen und Bürgerschaft über unsere Ziele Aufklärung erhalten. Teilnahme an den Führungen und Besichtigungen jedem freigestellt. Die Weiterfahrt von Braunfels—Oberndorf nach Saalburg durch schöne Taunustäler über Usingen ist überaus reizvoll und vermittelt schöne Natureindrücke. Ankunft in Saalburg 14.50 Uhr. Don hier aus bequemer und kürzester Aufstieg ('/« Stunden) zum wiederhergestellten Römerkastell Saalburg, Das unter sachkundiger Führung kostenlos besichtigt werden kann. Wer sich für das Saalburgmuseum interessiert, kann es zum ermäßigten Eintrittspreis von 10 Pf. besichtigen. Um 20.15 Uhr erfolgt die Rückfahrt vom Bahnhof Saalburg über Friedrichsdorf—Friedberg nach Gießen. Ankunft 21.23 Uhr. Der Zug hält in Butzbach. Anschlüsse in Gießen nach Richtung Lang-Göns, Nidda, Grünberg, Niederwalgern und Wetzlar. Diese schöne Rundreise kostet nur 2 Mark für die Person. Kinder von 4 bis 10 Jahren die Hälfte. Fahrkarten und ermäßigte Eintrittskarten zu 35 Df. für Schloß Braunfels (kl. Besichtigung) und für das Saalburgmuseum sind bei allen Fahrkartenausgaben und den Reisebüros in Gießen und Wetzlar erhältlich. Niemand versäume diese Gelegenheit, um für billiges Geld Braunfels und die Saalburg kennenzulernen, oder erneut zu besuchen. Taten für Montag, 4. September. 1824: der Komponist Anton Bruckner in Ansfelden in Oberösterreich geboren (gestorben 1895); — 1853: der Afrikareisende und Organisator der Deutschen Schutztruppe, Major Hermann von Wißmann, in Frankfurt (Oder) geboren (gestorben 1905); — 1907: der Komponist Edward Grieg auf Trelghangen bei Bergen gestorben (geboren 1843). Bornotizen. — Tageskalender, f ü r Montag: Deutscher Stenographenbund, Ortsgruppe Gießen, 19 Uhr, Pestalozzischule, Wernerwoll 18. Beginn des Anfänger-Lehrgangs. — Lichtspielhaus, Bahnhofstraße: „Brennendes Geheimnis" mit Willi Forst und Hilde Waaener. — (Eine Arbeitsfront-Kundgebung in der Dolkshalle findet am kommenden Mittwoch, 20.30 Uhr, statt. Redner ist der Derbands- leiter des Fabrikarbeiteroerbandes, Pg. Kar- wahne- Hannover. Die Dolkshalle wird um 19 Uhr geöffnet. Die Standartenkapelle 116 wird bei dieser Veranstaltung konzertieren. — Lichtspielhaus Bahnhofstraße. Vom heutigen Montag ab läuft im Lichtspielhaus Bahnhofstraße ein Film der Deutschen Universal unter dem Titel „Brennendes Geheimnis", der bei seiner Uraufführung in Berlin einen außerordentlichen (Erfolg verzeichnen konnte. In den Hauptrollen sieht man u. a. Willi Forst und Hilde W a g e n e r. Aus die heutige Anzeige sei besonders aufmerksam gemacht. w ** I N den wohlverdienten Ruhe st and getreten. Am 1. September ist infolge Erreichung der Altersgrenze der langjährige Vor- sitzende der Staatlichen Betriebskrankenkasse und Leiter der Hessischen Beamtenkrankenkasse, Direktor Phil. Harth zu Darmstadt, in den Ruhestand getreten. Direktor Harth hat 33 Jahre lang an der Spitze der Krankenkassen gestanden. Er hat aber nicht allein die ihm anvertrauten Kassen mit großem Geschick geführt, sondern er ist weit über Hessens Grenzen hinaus als Sachverständiger auf dem Gebiete des Krankenkassenwesens bekannt. Das Vertrauen höchster Stellen hat ihn auch zum Beauftragten des Herrn Reichsarbeitsministers für den Verband der Betriebskrankenkaffen für Süb- westdeutschland und den Verband zur Wahrung der Interessen der Krankenkassen im Volksstaat Hessen berufen. Diesen beiden Krankenkassenverbänden wird Direktor Harth auch nach seiner Versetzung in den Ruhestand ehrenamtlich weiter vorstehen. e* Das Bataillon rückt nach Münsingen aus. Heute morgen um 9 Uhr verliehen die Kompanien unseres Bataillons die Kasernen, um sich zum Bahnhof zu begeben. Mit klingendem Spiel zogen die Truppen in vorzüglicher Haltung in feldmarschmäßiger Ausrüstung durch die Licher Straße, Kaiserallee, Gartenstraße, Hindenburgwall (hier schloß sich die 3. Kompanie an) durch di» Frankfurter Straße zum Bahnhof. Der Sonderzug, der das Bataillon zum Truppenübungsplatz Münsingen bei Ulm bringt, verließ kurz nach 11 Uhr Den Bahnhof. ♦♦ Seinen schweren Verletzungen er- legen ist der vor einigen Tagen auf einem Schulausflug in der Nähe von Hochheim a. M. mit dem Fahrrad gestürzte Studienrat Dr. Schraub von hier. Das Andenken an den Bedauernswerten, der sich sowohl bei seinen Schülern, wie auch bei feinen Kollegen und der Bürgerschaft großer Wertschätzung erfreute, wird hier in Ehren fortleben. ** Zur Förderung der nationalen Arbeit. Don der Betriebszellenleitunb der NSBO. der Universitätskliniken wird uns mitgeteilt, daß für den Monat September von den Beamten, Aerzten, Angestellten und dem Lohnpersonal der Universitätskliniken, der Deterinär-Klinik, der Heilstätte Settersberg, der Orthopädischen Klinik und Dem Lupusheim der Betrag von 827,25 Mark an das Finanzamt für die Spende zur Förderung der nationalen Arbeit überwiesen wurde. ** Lieferungsvergebung. Wie aus einer Bekanntmachung der Bürgermeisterei im heutigen Anzeigenteil zu ersehen ist, soll die Lieferung von Armensärgen und die Lieferung von 36 dreiteiligen Matratzen vergeben werden. Interessenten seien besonders darauf aufmerksam gemacht. ** Zwei Kühe in bie Lahn gestürzt. Am Samstag gegen 12 Uhr ereignete sich an der Lahn/ gegenüber vom Felsen, ein seltener Unfall. Das Fuhrwerk des Landwirts W. Hahn aus Launsbach hielt unweit der Lahn. Plötzlich scheuten die vor den Wagen gespannten Kühe und fuhren so dicht an die Lahn, daß der Wagen in das Wasser stürzte und die beiden Kühe mitgerissen wurden. Der Wagen war mit Grünfutter voll beloben unb infolgebeffen sehr schwer. Da es nicht ohne weiteres möglich war, bie Kühe aus bem Wasser zu holen, würbe bie stäbtische Feuerwache in Gießen gerufen, bie sich mit Hilfe bes erwerbslosen Heinrich D ahmet unb einiger anberer Personen um bie Rettung ber Tiere bemühte. Die Bergungsarbeiten gestalteten sich sehr schwierig. Eine ber beiben Kühe war beim (Eintreffen ber Feuerwache bereits ertrunken, bie anbere wehrte sich verzweifelt gegen ben Tob im Wasser. Schließlich gelang es, nachbem Herr Dahmer bie Kuh im Wasser ausgeschirrt hatte, bas Tier bem nassen (Element lebenb zu entreißen. ** Der Manbolinen» unb Gitarren- verein „Ttea polita" Gießen hielt bieser Tage im „Bayerischen Hof" eine Sitzung ab, wobei bie Gleichschaltung bes Vereins vorgenommen würbe. Nachbem der seitherige Dorstanb sein Amt niebergelegt hatte, würbe Herr H. Sonntag mit ber Leitung beauftragt. Nach einleitenden Worten unb unter Hinweis auf bas Führerprinzip in unterem Staate übergab Herr H. Sonntag bem Pg. Herrn Karl Zimmer bie Leitung unb den Vorsitz bes Vereins. Dieser bestimmte bann seine Mitarbeiter Herrn Willi Rinn als Stellvertreter, Herrn Rub. Richter als Kassenwart, Herrn Willi Weber als Schriftführer unb bie Herren Walter Richter unb ßubroig Ockel als Beisitzer. Herr H. Sonntag wurde weiter als Dirigent gebeten, Herr Otto Singel behielt sein Amt als Notenwart. Im Werbemonat September sind folgende 23 e r« anftaltungen geplant und werden ourchgesührt werden: 1. bis 4. September: Reichsparteitag in Nürnberg, an welchem von jedem Jungbann eine Fahnenabordnung teilnimmt. 9. und 10. September: Staffellauf des Jungvolks durch Oberheffen. In drei Staffeln werden Jungvolkjungen von Friedberg durch ganz Oberhessen nach Gießen laufen. 9. und 10. September: Aufmarsch des Iung- bannes Chatten tn Gießen. An diesem Auf- marfch nimmt auch der Stamm Rote Ritter vom Jungoann Cherusker teil. 17. September: Aufmarsch bes Jungbannes San» gobarben m Friebberg. 23. unb 24. September: Gauparteitag in Frankfurt a. M. An biefem werben etwa 3000 Jungen Oberhessens marschieren. 28. September bis 4. Oktober: Herbstübung burch ganz Oberhessen, an welcher über 5000 Jungen teilnehmen werben. Außer biesen großen Unternehmen finben zahlreiche Treffen ber Stämme unb Fähnleins statt. lieber bie einzelnen Veranstaltungen werben wir laufenb berichten. Billige Bahnfahrt nach Braunfels und der Saalburg. Am Sonntag, 10. September, fährt von Gießen, Abfahrt 8.10 Uhr, ein Verwaltungssonberzug mit 60 v. H. Fahrpreisermäßigung nach Braunfels— Dbernborf unb Saalburg. Der Sonberzug hält in Wetzlar, Abfahrt 8.29, unb trifft um 8.45 in Braunfels — Obernborf em. Don hier aus 15 Minuten Wanberung nach Stabt unb Schloß Braunfels, einem ber schönsten Schlösser Deutsch- lanbs. Bis zur Weiterfahrt bes Sonberzuaes um 13.40 Uhr verbleibt genügend Zeit zur Besichtigung bes überaus schön gelegenen Bergstäbtchens unb bes Schlosses unter tunbiger Führung. Ermäßigter Eintritt ins Schloß: Große Besichtigung 50 Pf., kleine Besichtigung 25 Pfennig. Auch verbleibt Zeit für bas Mittagessen, bas jeber Teilnehmer ba einnehmen kann, wo es ihm 1 beliebt. Es besteht keinerlei Zwang; auch ist bie Üe6erfälle auf Pfarrhäuser. Zwei Dörfer in Starkenburg Schauplätze der Tat.—Die Verbrecher erscheinen und flüchten im Auto. D a r m ft a b t, 3. Sept. (WSN.) Der Polizeibericht melbet: In ber Nacht zum Freitag, kurz nach 3 Uhr, weckten zwei unbekannte Männer ben katholischen Pfarrer Neher in Münster bei Diebura mit ber Erklärung, ihn verhaften zu müssen. Da ber Pfarrer ber Sache nicht traute unb zu verstehen gab, baß er ohne Beisein ber Ortspolizei nicht öffne, fliegen bie Täter über bas Hoftor unb versuchten gemalt- [am in bas Pfarrhaus einzubringen. Auf bie Hilferufe bes Pfarrers eilten einige Nachbarn, unter ihnen ber Forster Schlett, herbei. Die Täter ließen jetzt von ihrem Dorhaben ab unb versuchten, bie herbeigeeilten Leute einzu- schüchtern. Plötzlich fuhr unbemerkt ein unbeleuchteter Personenkraftwagen an. Der eine Täter sprang rasch in ben Wagen, wäh- renb ber anbere mit bem Forster ins Hanbgemenge geriet. Als ber Förster mit seinem leiber unge- fabenen Jagbgewehr um sich schlug, flüchtete auch ber zweite Täter in bas bereitstehenbe Auto, bas sich rasch unb unbeleuchtet in ber Richtung Eppertshausen entfernte. Gegen 3.30 Uhr riefen bie ber Beschreibung nach gleichen Täter ben Pfarrer Winter in Eppertshausen von bem Nebeneingang bes Dfarrhauses aus bem Bett. Da ber Wachhunb im Pfarrhof sehr stark anschlug, begab sich einer ber Rufer an bas gegenüberliegenbe Wohnhaus bes Kolonialwaren- hänblers Murmann. Dieser vermutete einen Unglücksfall unb begab sich baher mit feinem Untermieter in seinen Laben, um ben Rollaben hochzuziehen. Plötzlich sah er sich einem fremben Mann gegenüber, ber eine Pistole mit ber Aufforberung „$) ä n b e hoch!" auf ihn richtete. Geistesgegenwärtig feuerte Murmann eine Schreckschuß- p i ft o I e, bie er vorsichtshalber mitgenommen hatte, auf ben Unbekannten ab. Dieser flüchtete barauf um bie Hausecke unb feuerte blinblings vier bis fünf scharfe Schüsse auf das Haus Murmann ab, ohne jedoch irgend jemand zu treffen. Nach kurzer Zeit lief er bann mit bem zweiten Täter, ber sich an ber Pfarrhausecke ausgestellt hatte, nach einem bereitstehenben u n b e • leuchteten Auto, mit bem sie unerkannt in ber Richtung Altheim bavonfuyren. Beibe Täter sinb zirka 28 Jahre alt, etwa 1,70 Meter groß unb von kräftiger Gestalt. Der eine hatte längliches Gesicht, ziemlich hellblonbes Haar unb war glatt rasiert. Er trug Helles Sporthemb unb buntle Hose. Der anbere trug einen buntlen Anzug mit Breecheshose. Beibe hatten berbe genagelte Stiefel an. Bei bem Auto hanbelt es sich um einen mittelgroßen, ziemlich niebrigen unb geschloffenen Wagen mit bem Polizeikennzeichen V 8 unb einer fünfstelligen unbekannt gebliebenen Zahl. Die eine Person ist wahrscheinlich burch einen Gewehrkolbenschlag bes Forsters verletzt worben. Ein Verbrechen? Landung einer mit schweren Steinen belasteten weiblichen Leiche. Mainz, 2. Sept. (WSN.) Große Aufregung entstand gestern am Rheinufer in der Nähe des Fcldbergtores, wo verschiedene Angler diesem Geduldspiel huldigten. Plötzlich hatte sich die Angel eines der Mainzer Angler mit einem schweren Gegenstand verfangen, der nun mit Hilfe der anderen Anwesenden ans Ufer gezogen wurde. Es war eine weibliche Leiche, der um das eine Handgelenk eine Aktentasche gebunden war, in ber sich große Steine im Gesamtgewicht von 2 7 Pfunb befanben. Es hanbelt sich um eine noch ziemlich junge Frau, bie, ber Kleibung nach zu schließen, ben besseren Stänben angehören Dürfte. MAGGI S WÜRZE SUPPEN FLEISCHBRÜHE beutfehe Qualitäte-Qtyettgniflt Nachdruck verboten! 27. Fortsetzung. 547 D 5477 0 Vereine Rasenbleiche 5470 Watzenborn, den 4. September 1933. Die Beerdigung findet Dienstag, den 5. Sept, nachm. 3 Uhr statt. 05170 empfiehlt billigst 5473A Edgar Vorrmann, Elsenhandlung 31. März 1934). 5483D 1 i 5476 C Wirksame Werbe-Drucksachen liefert die BrühPsche Druckerei Obstkuchen und Obsttorten lassen sich sehr leicht in der Gasbackform backen. - Tausende vonHaus- frauen backen schon damit. — Tun Sie es auch. Sie bekommen eine für 4.75 bei J.B.Häuser Am Oswaldsgarten Gießen-Ruf 2145/2146 Ein Film für alle Männert Dasu das gute Beiprogramm und Ufa-Ton-Woche. Lieferungsvergebung. Es sollen vergeben werden: 1. Lieferung der Armensärge für den Rest des Rechnungsjahres 1933 (bis EKBetten Schlafzim, Polster,. Stahl- Boatr^n jeden,Tellz. Katlr. Elaenmöbelfabrik Suhl/Th. Bekanntmachung. Der Voranschlag der Gemeinde Holz- Heim und der Feldgemeinde Bergheim für das Rj. 1933 liegt vom 5. September 1933 ab eine Woche lang auf der Bürgermeisterei offen. Einwendungen können während dieser Zeit mündlich oder zu Protokoll vorgebracht werden. 5479D Es wird eine Umlage erhoben, zu der auch die Ausmärker herangezogen werden. Holzheim, den 2. September 1933. Hessische Bürgermeisterei Holzheim. Buß. Eduard Weiser suchte in seiner Brieftasche. „Hier, Baron, können Sie eine solche Warnung lesen von ,einem, der es gut meint'. Vor kurzer Zeit flog sie mir ins Haus!" „Ah, ganz niederträchtig abgefaßt!" bemerkte Kurt v. Langen, als er den ihm überreichten Brief gelesen, „unter der Maske des treubesorgten Freundes eine solche hinterlistige Verdächtigung der reinen Frau! Gestatten Sie, Herr Weiser? — Die Baronin wird ebenfalls Interesse haben?" . Lilos Hände bebten ein wenig, als sie das Schreiben entgegennahm, und sie brauchte verhältnismäßig viel Zeit, die wenigen Zeilen zu lesen,' ein heißes Rot brannte aus ihren stark gepuderten Wangen, — sie kannte den Brief ja gut! „„ , ., „Eine Verdächtigung Magussis kann ich eigentlich nicht daraus lesen. Ihre Geheimniv- tuerei mit dem Kapellmeister konnte fremden, die sie nicht so gut kennen wie wir, allerdings Anlaß zu kühnen Mutmaßungen geben. Nun hat sich ja alles aufgeklärt, und man . wird beruhigt sein," sagte Lilo nachlässig, Eduard das Schreiben zurückgebend. „Ja, es hat sich aufgeklärt, gnädige Frau! wiederholte Eduard ihre Worte und sah sie dabei groß an. . ,xo£,.. „Nun also! Warum so viel Lärm um nichts? „Ist die hinterhältig angegriffene Ehre einer Frau nichts?" fragte Kurt v. Langen, „und dieser Brief tut es, trotz der anscheinenden Harmlosigkeit seiner Zeilen." w ' „Es freut mit, daß Sie der gleichen Ansicht sind wie ich, Baron! Im übrigen ist es eine unnützige Zeitverschwendung, sich mit so etwas zu befassen. Der Absender hat sich selbst gerichtet!" Eduard winkte dem Kellner, zu zahlen. Dann erhob er sich, um sich zu verabschieden. „Sieht man Sie bald einmal wieder, Herr Weiser?" „Vorläufig wohl kaum, Baron! In den nächsten Tagen reise ich geschäftlich nach Schweden." „Ah, fährt Magussi mit?" fragte Lilo eifrig. „Nein!" , ... Sehr schroff und ablehnend klang dieses e ne Wort, während er kalt über sie hinwegsah, und auch seine Verabschiedung von ihr war knapp und kühl. Moderne Heißmangel zeitsparende Maschine Abholung kostenlos Zerlegbare Mtoffttgeflelle D.N.G.M., für 3 und 6 Zentner Gießen, den 2. (September 1933. Städtisches Dolksbad Gießen Siolie. mit großer Trockenhalle Großwäscherei „Edelweiß“ Größere Briefmarkensammlung zu kaufen gesucht. Off. mit Sttickz. Inhalt, Preis usw.unt. T. 304 och. Koch St Mtinzberg G.m.b.H., Frankfurt, M.,Kaiser- ■traße & 5478D 2-Aimmerwohnung mit Küche, Bad vorgesehen, mit oder ohne Garage zum 1.10. zu vermieten. Schriftl.Angeb.unt. 03168a.d.Gieß.Anz. 2. Lieferung von 36 dreiteiligen Matratzen (Seegrasfüllung), Größe 80 X 200 cm, mit Kopfkeil und Schug- decke. Bedingungen zu 1 können beim Wohlfahrtsamt, Gartenstraße 2, Zimmer 17, abgeholt werden. Muster zu 2 sind in der Jugendherberge, Asterweg 27, zu besichtigen. Verschlossene Angebote sind mit entsprechender Aufschrift bis spätestens Samstag, den 16. September 1933, beim Wohlfahrtsamt, Gartenstraße 2, einzureichen. Den Angeboten auf Matratzen usw. sind Drell- und Schutzdeckenmuster unter Angabe des Gewichtes der Füllung beizuschließen. Es wird ausdrücklich bemerkt, daß auswärtige Gewerbetreibende sowie Warenhäuser und Filialgeschäfte von den Lieferungen ausgeschlossen sind. Gießen, den 31. August 1933. Bürgermeisterei Gießen (Wohlfahrtsamt). Dr. Seid. Tienötag, d. 5.9.33 abends 81/? Uhr Wiederbeginn der regelinäßigenSing« stunden imGewerk- schaftsbaus. stseV 1-2 Biiroräome und ImöbLSchlaiziininer per 1. Okt. z. mieten gesucht. Schr. Ang. u. 05164 a. d. G. A. LeupinCreme und Seife vorzügliches Hautpflegemittel, seit Jahren glänzend bewährt bei flechte, Jutta Ausschlag, Krätze, Hämorrhoiden, Beinschäd., Wundsein usw. 1574 V Löwen Drog. W.KIIbinger Nacht, Seltersweg 79a; Drog. Winterhoff, Kreuzplatz 10; Kreuz-Drogerie A. Noll, Bahnhofstr. 53; Med.-Drogerie H. Elges, Seltersweg 68a. Das Wunder der Magussi Weiser Vornan von Fr. Lehne. Urheberschutz durch C. Ackermann, Stuttgart. Vekanulmachmg. Das Dampf- und Heißlustbad im hiesigen Dolksbad bleibt wegen Instandsetzungsarbeiten vom Mittwoch, dem 6. September 4933 bis auf weiteres Ziehung bestimmt am S.Sept. Eisenacher Geldlotterie 3386 Geldgewinne, zue. M. 12500 döttislgewinniol Doppellos: 5000 Hkbstgewinn auf ein Einulte 2500 Los 50 Ptg.Doppellos 1.. M Porto u. Liste 30 Pf. extra A. OiDkeimanD.wonns ’orhthtd: 20 060 Frankfurt i. M. Zu haben bei den staatlichen Lotterie - Einnahmen und allen durch ° I a k a t e kenntlichen ___Verkaufsstellen. „Da stimmt etwas nicht zwischen Magussi und ihrem Mann," sagte Lilo „ferne plötzliche Reise nach Schweden ist auffallend - gib mir, bitte, noch eine Zigarette, Kurt! — Es war vorauszusehen, daß es da einen tüchtigen Krach geben mußte bei den strengen, spießbürgerlichen Ansichten der Familien Bunte und Weiser. Magussi auf der Bühne — ein Verbrechen! — Von ihr allerdings ein starkes Stück und eigentlich unverzeihlich!" Ihre ganze Art ärgerte ihn und verletzte ihn in seinem Empfinden. Und diese Sache mit dem anonymen Brief mußte er jetzt aufgeklärt haben. Er schämte sich für Lilo. „Ob aber so stark und unverzeihlich wie das Schreiben eines anonymen Briefes? Ich weiß nicht, wozu mehr Mut gehört!" fragte er langsam. Sie zuckte die Achseln. . „Mein Gott, was ihr für ein Wesen mit dieser Magussi macht. Tatsache bleibt, daß sie sich mit diesem abenteuerlichen Schritt in der Gesellschaft unmöglich gemacht hat!" „Bist du der Ansicht, daß die Fürstin Waldenau einer solchen Dame in so auffallender Weise Freundlichkeiten erweist? Frau Magussi Weiser hat sich nicht außerhalb der Gesellschaft gestellt — wie du es getan, als du jenen anonymen Brief an Eduard Weiser sandtest/ sagte er, sie fest im Ange haltend. Sie wurde dunkelrot. „Ich habe es nicht getan!" fuhr sie fort, „wer wagt das zu behaupten?" „Ich! Oder kannst du leugnen?" „Ja!" Trotzig warf sie den Kopf zurück. „Warum hast du nicht wenigstens den Mut, diese Tat einzugcstehen? Eduard Weiser hat dich als Absender vermutet — sein Benehmen hat cs deutlich genug verraten! Warst du denn von allen guten Geistern verlassen?" Er schüttelte den Kopf, „das ist etwas, was ich nicht begreifen kann — das tun doch nur zweitklassige Menschen — Menschen, mit denen man sich nicht an einen Tisch setzt —" „— und doch sitzest du mit einem solchen an einem Tisch", höhnte sie. „Es wird zum letzten Mal gewesen sein!" entgegnete er scharf, „man macht sich nicht gern unmöglich, um deinen Ausdruck zu gebrauchen." Unsagbar hochmütig und ablehnend sah er in diesem Augenblick aus. Erschreckend spürte sie seine Geringschätzung. Mit einem Mal hatte sich eine Kluft zwischen ihnen aufgetan, die wohl kaum zu überbrücken war, wie sie unbewußt fühlte. Sien.suhr auf; wuterfüllt funkelten ihre Augen ihn an. „Natürlich, du warst immer schon in dieses blonde, scheinheilige Lärvchen vergafft! Ich habe es dir längst angemerkt! Das Glas bekamst du heute abend ja nicht von den Augen!" für 2 Wellensittiche zu kaufen gesucht. Angebote m. Preis an Hitlerwall 31 v. Lichtspielhaus • Gießen Ab heute Montag der mit größter GrOß-TOfifilm Spannung erwartete ,ra, ■ mtWILLI FORST u. seiner neuen Partnerin Hilde Wagener. Ferner: Alfred Abel und H. J. Schaufuß. Zum Schlafengehen war sie noch zu unruhig. Und rasch, wie sie war, setzte sie sich, sobald sie es sich bequem gemacht und das orangefarbene Ge- fellschaftskleid mit einem seidenen, gesteppten Schlaf- rock vertauscht, noch vor den Schreibtisch. Sie verwendete das Datum des Übernächsten Tages, an dem sie den Brief abfenden wollte — doch festge- halten mußten ihre Gedanken werden. Sie schrieb, sie habe es sich plötzlich überlegt; sie wolle einige Zeit auf Reifen gehen; es fei ihr hier zu langweilig geworden; sie habe Sehnsucht nach interessanten, geistig hochstehenden Menschen be- kommen, die man in diesem „spießigen Rest hier nicht finde! Vorerst wolle sie nach Bersin zu ihrer Freundin Molly von Brauchitzsch; diese habe Beziehungen zu Filmkreisen, und sie möchte dort ein- geführt werden. Wie er wisse, habe sie ja starkes Interesse für den Film, und es sei nicht ausgeschlos- fen, daß sie sich dem Film widmen werde. — Dieser Gedanke war ihr mit einem Male durch den Kopf geflogen, und schnell hatte sie ihn schon auch niedergeschrieben mit dem festen Entschluß, seine Verwirklichung zu suchen — beim Film würden sich ihr allerhand Möglichkeiten bieten! — Lilo war wirklich gezwungen gewesen, den Brief abzusenden, da Kurt von Langen sie weder angerufen noch aufgefucht hatte, so sehr sie auf ihn gewartet. Mit Absicht hatte er seinen Aufenthalt bei dem Bruder auf acht Tage ausgedehnt. Es war ihm unmöglich gewesen, Lilo jetzt zu sehen, nachdem er ihren Charakter erkannt. Für so niedrig hätte er sie doch nicht gehalten, daß sie zu dem verwerflichen Mittel eines anonymen Briefes gegriffen, um der Freundin zu schaden. Das hatte seine Verliebtheit ganz erkalten lassen. Es war ja nur ein Rausch gewesen, der ihn zu der feschen und reizvollen Frau gezogen. Er hatte sich manchmal gegen ihre Art gesträubt, — aber warum sollte er nicht nehmen, was sich ihm bot? Und sie war ihm wirklich eine bequeme Freundin gewesen, bis er gemerkt, daß sie ihn festhalten wollte für aüe Zeit, — daß sie mit allen Mitteln bestrebt war, Baronin von Langen zu werden. Als eine solche hätte er sich aber, wenn er überhaupt an Heiraten gedacht, eine andere vorgestellt, als gerade Lilo von Konsilius, die wohl zur Freundin, aber nicht zur Ehefrau taugte. Darum hieß es, sich langsam zurückziehen. Er wollte nicht rücksichtslos werden, wie sie es wohl verdient, da sie sich mit jenem Brief in einem so erbärmlichen Licht gezeigt, daß es eigentlich nicht nötig war, noch Rücksichten zu üben. Dennoch wollte er ihr Gelegenheit geben, daß die Lösung ihrer Beziehungen von ihr ausging — diese Genugtuung würde er ihr in seiner Ritterlichkeit gern gönnen. Deutlich genug hatte er ihr allerlei zu verstehen gegeben. Daß sie begriffen, bewies ihm der Brief. Und froh war er, wie reibungslos und über Erwarten glatt die Trennung erfolgt war. (Fortsetzung folgt.) Hühneraugen Warzen, Hornhaut werden infolge der Tieionwirknng auch indenhartnäck.Fäll. todsicher u. Garant, i. 5-6 Tagen restl.m. Wurzel beseit, durch Hühneraugen Rapid. Qj'iHUn nui lowen- Drogerie W. Kilbinger Nacht. Seltersweq 69 Gestern abend 11 Uhr verschied nach kurzem, schwerem Leiden mein lieber Mann, unser guter Vater, Schwiegervater, Großvater, Bruder, Schwager und Onkel Herr Balthaser Happel V. im Alter von 70 Jahren. Die trauernden Hinterbliebenen: Frau Katharine Happel, geb. Hirz Familie Karl Happel V. Familie Heinrich Heß IV. Familie Karl Pfaff II. EnlletWs- Kurzucker das giftfreie, neuzeitliche Kurmittel S Kräuterhaus TJUNG in der Schnlslrafle. „Mit dieser Angelegenheit haben deine Beobachtungen nichts zu tun. Bitte, schweife nicht ab. Ich gebe gerne zu, daß ick) Frau Magussi Weiser sehr verehre und sehr hoch schätze." „Wohl höher als mich? Natürlich, zuletzt ist man doch die Dumme!" zischte sie. „Mein Gott, Lilo, wie kannst du so wahnsinnig geschmacklos sein! — Willst du dich, bitte, nicht mäßigen? Mir scheint, unser Tisch wird ein Gegenstand der Aufmerksamkeit, und du weißt, daß ich nicht liebe, wenn man auffällt!" sagte er kalt. „Ich will gehen!" stieß sie heftig hervor. „Wie es dir beliebt!" Er bezahlte, half ihr höflich in den Pelzmantel und trat mit ihr auf die Straße. Kühl wehte der Nachtwind um die heißen Gesichter. Es hatte aufgehört zu regnen. Dünne, opalschimmernde Wolken- jchleier huschten eilig über die sich rundende Mondsichel. Man ging die wenigen Schritte bis zur nahen Autohaltestelle; Lilo trippelte vorsichtig in ihren hochhackigen Wildlederhalbschuhen neben ihm her. Er hatte beide Hände in die Taschen seines Ulsters vergraben; nicht wie sonst hatte er sie zärtlich untergefaßt. Mit schrägem, scheuem Blick streifte sie sein kaltes, ablehnendes Gesicht. Es ärgerte sie sehr. Aber nachlaufen würde sie ihm gewiß nickst. Da waren noch andere, die sich um sie bemühten. In ihrer dummen Verliebtheit hatte sie ihm schon manche verlockende Heiratsaussicht geopfert. Es wurde allmählich Zeit, daß sie sich ernstlich nach einem sicheren Hafen umsah. Und war sie wieder verheiratet, konnte sie dennoch tun und lassen, was ihr beliebte — vor allem mußten ihre Geldverhältnisse wieder in Ordnung gebracht werden. Seinetwegen wollte sie gewiß ihre besten Jahre nicht länger opfern, das fiel ihr nicht ein. Blitzschnell flog ihr alles durch den Kopf, während der Kraftwagen sie ihrer Wohnung zuführte. Die Unterhaltung zwischen ihnen war sehr einsilbig, nur auf ein paar nickstssagende Worte beschränkt, und jeder war froh, als man am Ziel war. Nicht wie sonst hatte er sie in toller Verliebtheit im Arm gehalten und geküßt. Höflich half er ihr aus dem Wagen und schloß ihr die Haustür auf. ; „Wann sehen wir uns wieder?" fragte sie zögernd. Er überlegte einen Augenblick. „Morgen, übermorgen bin ich voraussichtlich bei meinem Bruder." „Ich kann mir bann etwas anderes vornehmen?" „Für diese Tage, ja! Servus!" Er küßte ihr die Hand und bestieg den Wagen, den er hatte warten lassen. Er verzichtete also heute auf die Tasse Tee, um die er sonst noch zu bitten pflegte, wenn sie aus einem Konzert oder Theater tarnen. Sie wußte, was das alles zu bedeuten hatte, — aber sie ließ sich nicht wegwerfen; dann wollte f i e es fein, die Schluß machte! | Verkäufe j Gebr. 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Grünfuttersilos, die als einfache Erdgruben mit Beton bzw. Ziegelsteinwänden und «höben nach den von der Landwirt schaftskammer aufgestellten Normaltypen angelegt werden, bedürfen keiner baupolizeilichen Genehmigung; dagegen bedarf es einer Bauanzeige, die der Bauherr unter Beifügung einer Typenzeichnung und einer einfachen Lageplanskizze, aus der sich die Baustelle ergibt, durch die Ortspolizeibehörde an die Baugenehmigungsbehörde zu richten hat. Achämnis Ein Film für alle Frauen! Gießen, den 4 September 1933. Die Einäscherung findet in aller Stille statt Wir bitten, von Beileidsbesuchen und Blumenspenden abzusehen. Wir betrauern tief das Ableben unseres 1b. A. H. Dr.phil.Wilhelm Schraub akt. 02/04 (XXX.X) Studienrat in Gießen. Am 2 September verschied infolge eines Unfalls mein geliebter Mann und mein treusorgender Vater Herr Studienrat Dr. Wilhelm Schraub In tiefer Trauer: Else Schraub, geb. Curschmann Walter Schraub. Die Landsmannschaft Darmstadtia. I. A. d. C.: Ernst Eckhardt (XXX) XX a. i. 5481 L) 2 UtzW. flbab im hiesigen Volksbad ^-llngsarbei'ien vm (September 1935 war ij, °-L"LKLÄ des übetn^4l-bli'd) S^' ’M?®**«», ZrWr »■«fei 6 Stete: t äs** hotte sje'j'h^!^ durch Ekelten bieten' ttUrben iWi 5« etlaS £• *e?en- noch, niekbri9 ewrs Qntmn»? |le 3u dem 8" re‘3ooUen Vqu ÄVirti«Ä.- i4Än'“’Kchchten zu üben. ■ >hr Gelegenheit geben, daß bi« lungen non ihr ausging - diel» er ihr in seiner Ritterlichkeit atte er ihr allerlei zu verstehen >egnssen, bewies ihm der Bries, wie reibungslos und über Er- rennung erfolgt mar. -rtsehung folgt.) »sich, 547 D [ Vereine A ^lESSfi^k/ Ihaus»Gieret» er 1933. olfetaö Gießen. ;olle. K VLSetten gdiMzim, Pobl»,. S™- eräugen , Hornhaut Infolge der trknng auch irtnäa.Fall. c u. Garant, wenrefkl.m. beseit, duck mgea Bipid. diu L»"6"' W. Kilbmger Selterswep 69 Ä * fuß. ei Abel f er rartete Illi**’ < f nf Nr. 206 Zweites Blatt uiontag, 4. September M5 Eichener Anzeiger (General-Anzeiger für Gberhchen) Bilder vom Nürnberger Neichsparteitag. Der Stellvertreter des Führers, Rudolf Heß, eröffnet den Parteitag in der festlich geschmückten Lmt- poldhalle, die etwa 15 000 Menschen faßt. In der ersten Reihe sieht man den Reichskanzler, Stabschef Röhm, den Leiter der Arbeitsfront, Dr. Ley, Reichspropagandaminister Dr. Goebbels u. a. m. '"x W H * A;. 1 ...' i ' “.-in >■* **■ #W ( MB ZI ■ ■t 'A £ , t,,, ... •1 r M Rheinland in Ketten. Niebe,DaterlandSvei-rciter,Zuchthäus„ h«; E «73 e*. 2 ger Erzeugnisse, wenn dafür ein überragendes Bedürfnis der gesamten deutschen Volkswirtschaft anerkannt wird, Steuererleichterungen gewahrt werden. Ea-Ü) c ; 3 oj- c _•> LdL 2 E = E iSL E 2 5 ® Die Neuordnung des staatlichen Naiurfchutzdienstes in Hessen. Don Dr. Karl Rudolf Fischer, Siaatl. Vertrauensmann für Naturschutz in Hessen. ct; > Großen-Buseck, 3. Sept. Die Spar« und Darlehnskasse e. G. m. b. H. Großen- Buseck hielt heute ihre diesjährige Generalversammlung im Saale des Mitglieds Wagner ab. Der Vorsitzende des Aufsichtsrats Herr Dr tm ei n begrüßte die erschienenen Mitglieder und wies in einer längeren Rede auf die Stellung der Genossenschaften im nationalsozialistischen Staate hin. Darauf erstattete Direktor Damm einen ausführlichen Geschäftsbericht und legte die Bilanz zur Genehmigung der Versammlung vor. Die Spareinlagen betrugen 26" 000 Mark, der Reserverfonds in Hohe von 17 278 Mk., sowie 5000 Mk. aus dem Reingewinn wurden zuzüglich 22 300 Mark Genossenschaftsbeihilfe des Staates Zur Sanierung der Kasse für den von der Reichsgenossenschaftshilse als abfchreibungswürdig angesehenen Betrag von 45 578 Mk. verwandt. Aus dem verbleibenden Reingewinn von 2470 Mk. wurden auf Vorschlag des Vorstandes 4,5 v. H. Dividende verteilt. Der Mitgliederstand betrug zu Beginn des Geschäftsjahres 257, hiervon schieden aus 16, neueinaetreten sind 18. Dberrevisor Hartmann (Gießen) erläuterte in längeren Ausführungen die von der Reichsgenossen- chaftshilfe angebotene Sanierung, deren Annahme von der Versammlung beschlossen wurde. Dem Vorstand wurde alsdann Entlastung erteilt. <> Grünberg, 4. Sept. Am Sonntag veranstaltete die Südwe st deutsche Sportflie- ger-Vereinigung Gießen einen nationalen Flugsport-Werbetag in Grünberg, zu dem die hiesige Ortsgruppe der N S D A P. und die SA. die Vorbereitungsarbeiten geleistet hatten. Das günstige Wetter hatte eine große Zuschauermenge von nah und fern zu der Veranstaltung herbeigeführt, die auf der Wiesenfläche an der . Staatliche Förderung deutscher Qualitätsarbeit Don Direktor K. Zannot, Gotha. stände in bcmviauiw.. —। - _nr Regierung geäußert und außerdem die SA. verunglimpft. Trotzdem er von anderen Gasten auf das Ungehörige seines Verhaltens hingewiesen wurde, unterließ er seine "ngen i ^en ^irb die" gemeinübliche "land- und forstwrrt- Anbetracht der schweren B igungen 8 schaftliche Landesnutzung durch den Grundstucks- der Staatsanwalt ein f . e r Monate eigentümer, den Pächter oder dessen Beauftragten, Monaten. Das Urte bisberiae Unbescholten- sowie die diesen Zwecken dienenden Maßnahmen, ? e f ° n b » ' s. weiterhin die Ausübung der Jagd und der Fischegezogen wurde. 9Die Untersuchungshaft wurde in rei durch das Gesetz nicht beschnitten. Lediglich Anrechnung gebracht. landschaslsverandernde und damit den Grund- ^nrecynung gea j charakter zerstörende Handlungen unterliegen dem Slaatsoerbot, E a c 9 M 2,5 ähnlich, wie sich der Staat auch den Schutz von Baudenkmälern in Privathänden gesichert und durch die Schaffung des „Denkmalschutzes" dem Spannraum der menschlichen Willkür eine Grenze gesetzt hat. Das hessische Naturschutzgesetz ist von manchen Seiten kritisiert worden. Das dürfte em Unrecht sein. Nach meinen Begriffen ist es ideal. Es ist streng weil es straft. Aber es ist auch gütig, weil es belehrt. Das ist alles, was man von einem weitsichtigen Gesetzgeber neben sachlicher Vollkommenheit verlangen kann. Und es ist auch uneigennützig, weil es nicht an uns, sondern unsre Enkel denkt. „Raum für alle hat die Erde. E = Ä C u^cC- CÄ Q Lß-r u E IM- gaben 0,13 v. H., Neubesitz 20 Pfg. und späte Reichsschuldbuchforderungen 0,40 v. H., sowie Amnestieanleihe um 0,50 auf 100 v. H. nach. Stahlvereinbonds eröffneten unverändert, Reichsbahnvorzugsaktien verloren 0,40 v. H., Goldpfandbriefe ließen überwiegend um 0,25 bis 0,50 v. H., Liquidationspfandbriefe teilweise 0,25 o. H. und Kommunalobligationen durchweg 0,50 o. H. nach. Frankfurter Schlachtviehmarkt. Frankfurt a. M., 4. Sept. Auftrieb: 1649 Rinder (473 Ochsen, 125 Bullen, 505 Kühe, 422 Färsen), 391 Kälber, 29 Schafe, 3867 Schweine. Es notierten: Rinder: Ochsen: vollfleischige, ausgemästete höchsten Schlachtwerts, jüngere 29 bis 32 Mark, ältere 25 bis 28; sonstige vollfleischige 21 bis 24. Bullen: jüngere, vollfleischige, höchsten Schlachtwerts 27 bis 29, sonstige vollflei- schige oder ausgemästete 22 bis 26; Kühe: jüngere, vollfleischige, höchsten Schlachtwerts 24 bis 27, sonstige vollfleischige ober ausgemästete 20 bis 23, fleischige 16 bis 19, gering genährte 12 bis 15; Färsen (Kalbinnen): vollfleischige, ausgemästete, höchsten Schlachtwerts 29 bis 32, vollfleischige 26 bis 28, fleischige 23 bis 25. Kälber: Beste Mast- und Saugkälber 38 bis 43, mittlere Mast- und Saugkälber 32 bis 37, geringere Saugkälber 27 bis 31, geringe Saugkälber 22 bis 26. Schweine: Fettschweine über 300 Pfund Lebendgewicht 44 bis 46, vollfleischige. Schweine von etwa 240 bis 300 Pfund 44 bis 46, von etwa 200 bis 240 Pfund 43 bis 46, von etwa 160 bis 200 Pfund 40 bis 45, fleischige Schweine von etwa 120 bis 160 Pfund 38 bis 41 Mark. Marktverlauf: Rinder ruhig, geringer Ueberstand; Kälber und Schafe mittelmäßig, geräumt; Schweine mittelmäßig, ausoerkauft. Zoologische Handlungen, Präparaloren, 3nfef- fenbörfen und ähnliche Einrichtungen werden hinfort ebenfalls besonders überwacht. lieber alle Erwerbe geschützter, lebender wie toter Tiere, auch Puppen, Larven, Eier und Nester ist Kontrolle zu halten, es sei denn — was glaubhaft nachzuweisen ist —, daß sie von auswärts, aus Gegenden, wo sie nicht geschützt sind, eingeführt, von dem Besitzer selbst gezüchtet oder sonstwie ohne Verletzung des Naturschutzgesetzes in das Privateigentum des Besitzers gelangt sind. Gewerbsmäßig wie gelegenheitsmähig tätige Präparatoren und Ausstopfer sind gehalten, sich bei der Entgegen- nähme von Facharbeiten eine Herkunftsbescheinigung ausstellen zu lassen, die auf Verlangen den Vertrauensleuten oder den von ihnen geschickten Polizeibeamten vorzulegen ist und über die Rechtmäßigkeit des Auftrages Auskunft zu geben hat. Händler und Präparatoren im Hauptgewerbe haben sogar ein Verzeichnis zu führen, das Namen, Wohnort und Wohnung des Einlieferers und Empfängers der Tiere, sowie Angaben über Ankunft und Abgang unter Benennung der Stückzahl der einzelnen Arten zu enthalten hat. So ist sowohl auf dem Wege des Einzelschußes, der die Sammeltätigkeit für immer entscheidend । unterbindet, als auch durch Schaffung von Natur- I schutzgebieten, in denen sich die bedrohten Selten- I heilen als Art erhalten, alles für den Heimatschutz und Gasangriff auf einen Unterstand u. a. Mit besonderer Spannung wurde ein gelungener Fallschirmabsprung verfolgt. Zum Schlüsse fanden noch einige Passagier- und Freiflüge statt. „Wer Flugblätter verteilt/ spielt mit dem Lebens WSN. Offenbach, 2. Sept. Die Pressestelle der Polizeidirektion Offenbach teilt mit: Vereinzelt tauchen immer noch in der Stadt, sowie innerhalb des Schutzgebietes Offenbach marxistische Flugblätter auf. Der kommissarische Polizeidirektor macht ausdrücklich darauf aufmerksam,, daß, wer Flugblätter verteilt, mit seinem Leben spielt, da Anweisung gegeben ist, daß auf flüchtige Flugblattverteiler sofort und ohne dreimaligen Anruf geschossen wird. Außerdem ist angeordnet, daß künftig bei Entdek- tung eines marxistischen Flugblattes bekannte M a r x i st e n , KPD. wie SPD., f e ft genommen und ins Konzentrationslager »sh J Arbeit und Schaffen gebar der Erhaltungstrieb, „des Leibes Notdurft und Nahrung". Je geringer und primitiver das Bedürfnis, je geringer und primitiver die Arbeit und das Schaffen. Die Steigerung der Bedürfnisse bedingte den otoang zur Arbeit, zum Schaffen, und erzeugte gleichzeitig durch die Freude am Erreichten den Schaffens- drang, die Hingabe zur Arbeit, das Vorwartsstre- ben auf handwerklichen, auf geistigen, auf technischen und kulturellen Gebieten. Zunächst handelte es sich um die Bedürfnisse des Einzelnen. Mit der Steigerung der Bedürfnisse wurde ein Austausch des Geschaffenen unter den Einzelnen bedingt. Der Austauschkreis vergrößerte sich auf die Stammeszugehörigen, Volkszugehon- ^Der Staat wurde Hüter der Arbeit und Beschützer des Schaffens nach innen und außen. Er muhte die Arbeit und das Schaffen tn Dege leiten, die nicht nur dem Einzelnen, sondern vor allem dem Ganzen dienten. Unsere Regierung hat sich daher als vornehmste Aufgabe die Bekämpfung der Arbeitslosigkeit zum Ziel gesetzt. Demjenigen, der Arbeit und Brot schafft, wird eine Vorzugsstellung eingeräumt. Das beweisen z. B. die Gesetze über Steuererleichterungen. Der Staat muß Maßnahmen ergreifen, um die in der Weltwirtschaft entstandenen Welthandels- schwierigkeiten zu überbrücken, und zwar in zweierlei Richtungen: Einmal um die U n a b - hängigkeit der eigenen Volkswirt- f d) a f t sicher zu stellen, und zum anderen um die Ankurbelung der Ausfuhr gu er= möglichen. Diese beiden Ziele können nur durch Steigerung der nationalen Arbeit auf den Gebieten erreicht werden, die uns vom Ausland unabhängig machen und ferner auf den Gebieten, auf denen wir dem Ausland etwas Besseres, als es selbst schaffen kann, bieten können. Besonders wichtig ist daher die Bestimmung über Steuererleichterungen, wonach Unternehmungen zur Entwicklung neuer Herstellungsverfahren oder zur Herstellung neuarti= E 5 s (Schluß.) Die größte Aufgabe der Vertrauensleute ist die Vorbereitung zur Durchdringung der weitesten Volks sch ichten mit der Ideenwelt d e s Naturschutzes und der Heimatwerte allgemein. Insbesondere haben die Vertrauensleute bei allen sich bietenden Gelegenheiten ihren persönlichen Einfluß im Sinne der Naturschutzbestrebungen aeltend zu machen und in diesem Sinne die örtliche Natur zu überwachen, leichtfertige Verschandelungen des Landschaftsbildes zu verhindern, gegebenenfalls die Behörden rechtzeitig auf die Gefährdung von Naturwerten aufmerksam zu machen, sowie Maßnahmen zur Erhaltung und zur Wiederherstellung zerstörter Land- jchaftsteile anzuregen. Das setzt aber auch voraus, daß die Bevölkerung auf dem Wege über die Schulen, durch Vorträge und Führerschulungen bei dem Freiwilligen Arbeitsdienst über Sinn und Zweck des Naturschutzes, die geltenden allgemeinen Schutzvorschriften und die zu dem Schutz von bestimmten, nur in ihrem Gebiete heimischen Pflanzen, Tieren, Denkmälern oder gar Gebieten erlassenen Anordnungen aufgeklärt wird, um ihr frühzeitig eine Vorstellung über die Größe etwaiger Vergehen gegen diese idealen Heimatgüter und Volkswerte zu erwecken und somit für den Schutz und die Erhaltung mehr auf vorbeugendem als auf st rasendem Wege zu erreichen. Auch das Forst- und Feldpolizeipersonal ist durch die Vertrauensleute auszubilden und mit den geschützten Pflanzen und Tieren, deren Vorkommen und den üblichen Nachstellungen bekannt zu machen. Ja sogar die Marktpolizei der Städte hat auf Rundgängen durch die Blumenstände, möglichst in Begleitung der ortszuftändigen Vertrauensleute, sich 0u vergewissern, daß keine auf unrechtmäßige Art in den Besitz des Verkäufers gekommenen geschützten Pflanzen gegen Entgelt abgesetzt werden. Bei der Ueberwachung dieser zum Schutz der Natur erlassenen umfassenden Vorschriften und örtlichen Anordnungen ist Verstößen gegenüber zunächst hinweisend und aufklärend einzugreifen, nötigenfalls aber auch Anzeige zu erstatten, sowie das zuständige Forstamt von den vorkommenden Zuwiderhandlungen zu unterrichten. Die Arbeitsweise der Vertrauensleute untereinander und der oberen Forstbehörde gegenüber ist nach besonders zweckmäßigen Gesichtspunkten geregelt. Außer den lokalen Vertrauensleuten bestehen noch eine Reihe von beratenden Vertrauensleuten, die für ganz Hessen zuständig sind und denen ganz bestimmte Spezialgebiete zur Bearbeitung zugewiesen werden. So ist auf gesetzlichem Wege hinsichtlich der Organisation der Naturschutzbestrebungen das Menschenmöglichste getan, um eine einwandfreie und ausreichende Durchführung der vom Staat erlassenen Anordnungen zu gewährleisten. In Zukunft kann es also nicht mehr vorkommen, daß irgend ein gewissenloser oder unwissender Grundbesitzer z B. Drainagearbeiten auf einer Wiese vornehmen läßt, die seltene und somit geschützte Pslanzen birgt und die durch Veränderungen des Wasserhaushaltes im Boden restlos vernichtet werden würden. Es wird nicht mehr möglich sein, daß Wanderer allsonniciFich dicke Blumensträuße geschützter Pflanzen von ihrer Bergwanderung ungeahndet mit nach hause bringen. WSN. Frankfurt a. M., 3. Sept. Ein hiesi- herbeigefuyrt. Die auf oer 'zmeienjiaaje an oer « ger Rechtsanwalt und ein Fabrikant Straße nach Lauter stattfand. Zwei Doppeldecker, aus Groß-Auheim wurden verhaftet, weil sie ein Eindecker und ein Segelflugzeug führten ein (von Frankreich Hetzschriften reichhaltiges Programm vor: Geschwaderflug, | und der Polizei keine Mitteilung davon Kunstflüge aller Art, Ballonjagd, Bombenabwurf I -------- getan und es ist nichts vergessen worden, was den Naturschutzgedanken und seine Bestrebungen an irgend einer Stelle wirkungslos machen konnte, gen .s^L^Zeift üb?r' bie“nationale mit ftiner praktisch beleidigender JBetß über Die nationale rr Huf>füörunfl beließ, sieht es für solche auf Fälle vor, wo es dem Staat nicht möglich ist, be- en schränkend in die Rentabilität des nutzwirtschaftlichen Privateigentums einzugreifen. In solchen gebracht werden, auch wenn ihnen eine Teilnahme an der Flugblattverteilung nicht nachge. wiesen wird. Diese Maßnahme soll eine Vergeltungsmaßnahme im Hinblick darauf fein, daß immer noch verbrecherische Elemente versuchen, das Volk gegen die jetzige Regierung aufzuhetzen. Diejenigen also, die Flugblätter verteilen, schädigen in erster Linie ihre eigenen Gesinnungsgenossen, die für die Tat der anderen auf das empfindlichste büßen müssen, während die Wirkung der Flugblätter naturgemäß äußerst gering ist, da niemand sich die Mühe geben wird, ein solches Schmierblatt Wenn es soweit ist, werden sie sich auch nicht mehr darauf berufen können, sie hätten es nicht gewußt, daß diese Pflanzen geschützt seien, sondern, genau so, wie man im Walde darauf aufmerksam gemacht wird, daß man eine Hege vor sich hat, deren Be- AuflösUNgsVenaMNllUNg treten verboten ist, wird man belehrt sein, daß man j. . AoffiMttn fdnhbutlbeä in einem Naturschutzgebiet wandert, dessen Verun- veS ©CfWGJCn fcOnOPIlUPW. ftaltung und Verändern durch Menschenhand Be- WSN. Friedberg, 2. Sept. Um Die auf ftrafung zur Folge hat. Die Tafeln mit den Ab- Grund des Neuaufbaues des landwirtschaftlichen bilbungen der in diesem Gebiet vorkommenden Oraanisationswesens erforderliche Ueberführung des seltenen Pflanzen und Tieren werden es wissen Hessischen Landbundes in den Hessisch-Nassauischen lassen, welche Werte und Naturschönheiten sich an Bauernstand satzungsgemäß durchführen zu können, diesem Ort erhalten haben, dem Naturfreoler zur findet am Donnerstag, 21. September, in F r i e d - Warnung, dem wißbegierigen Naturfreund aber zur berg eine außerordentliche Versammlung des Hessi- Belehrung und zum Genuß: „Zum Sehen geboren, scheu Landbundes statt. aber zum Schauen bestellt". Landkreis Gieken. Die Bevölkerung der bedrohten Naturgebiete ö aber wird bis dahin so aufgeklärt sein, daß sie stolz Y Staufenberg, 2.Sept. Em alter schöner ist auf die Eigenarten ihrer engsten Heimat, und Brauch, der fast zur Volkssitte geworden, wird vom jüngsten Schulbuben bis zum Förster aber durch die Einwirkung des alten politiftfjen und Feldschütz ein wachsames Auge haben auf alle Systems saft eingeschlafen war und nur durch die Frevler, die sich an ihrem Eigentum, an „ihre r" Treue der Schulfugend m kindlichem Spiele auf- Heimatnatur und an „ihren" Waldwerten und rechterhalten wurde, ist fetzt wieder lebendig ge° Bergschönheiten vergehen. Und wehe dem Sünder, worden. Heute abend flammten an den erhöhten der dann, trotzdem er hinreichend gewarnt ist an Lahnufern m Staufenberg und Ruttershausen wach- Ort und Stelle, auf seiner Rückkehr abends mit tige „S e b a n f e u e r auf. Eine große Volksverbotenen Blumen belaben burchs Dorf geht, wenn menge, befonbers bie nationale Jugenb umgab bas alle Leute vor ben Türen fitzen! Das schließt es Feuer unb sang begeistert feine vaterlanbischen auch aus, baß gewisse Leute bes Dorfes noch weiter Weisern wie in früheren Zeiten zum Zwecke bes Gelber- 1 s a D,- Snar. werdes ganze Körbe mit geschützten Blumen auf ben Markt ber nahen Stabt bringen. Sollte es benqoch vorkommen, wirb bie Marktpolizei bas ihrige tun. In ähnlicher Weise werben von Bergwacht unb Naturhegern gemeinsam auch bie Futterpflanzen von all ben seltenen Schmetterlingen betreut, unb man wirb ein wachsames Auge haben auf Fremde, die sich auf ihren Spaziergängen an ihnen zu schaffen machen. 43=5 Uh*®, 9L-- ~ P oE£-z MlhM e’' — =ec~'3E 5 e ®-~ 0A5 g-~ , 5 Ä = E " eXS j* $ * Diese Möglichkeit muß tn ganz besonderem Maße propagiert und ausgebaut werden. Es muhte mit oiesem großen Gedanken nicht nur eine großzugiae Ankurbelung der Technik, sondern auch der Landwirtschaft verbunden fein, insbesondere auch Die Förderung der Siedlung, des Obst- und Gemüseanbaues, die sachgemäße Einlage und Behandlung von Dauerobst, die Förderung der Pelztierfarmen usw. Dieser Gedanke sollte nicht nur auf die steuerliche Förderung beschränkt bleiben, er mußte in ganz großzügiger Weise durch Ausschreibungen, Messen usw. ausgebaut werden. Wird eine ftaat- 1 liche Anerkennung zur Beschaffung eines geeignet FranlsUN schwächer, ten Ersatzes für ein ausländisches Metall oder Frankfurt, 4. Sept. (WTB.-Drahtmeldung.) einen Rohstoff, den wir einführen mujfen, ausgc« I erne Börse der neuen Woche eröffnete in schrieben, wird beispielsweise em Verfahren vom schwächerer Haltung, während man noch im Vor- Staate prämiiert, das die deuts chen Kleider- bärsenoerkehr ziemlich unveränderte, zum Teil so- stosse den englischen gleichwertig macht, so wurde festere Kurse genannt hatte. Von der Kund- bas zweifellos einen großen volkswirtschaftlichen jVgu1 Iaflen keine Kaufaufträge vor, im Gegenteil/ Auftrieb auslösen. Dafür sollte man ^^uffstng | e5 erfolgten in einigen Spezialpapieren roieber einer Staatsmebaille erwägen, die selbstoerstand- rtärtere sibqaben, was die Zurückhaltung bei der lich viel hochwertiger fein mußte als die früheren gu(iue nur verstärkte. Da auch aus der Wirtschaft „Hoflieferantenwappen . Auch staatliche Anerken- jegliche Anregung vermißt wurde, stand dem her- nungsprämien würden den Gedanken fordern. auskommenden Angebot fast keine Aufnahme Es müßte ein Goldenes Buch der deutschen I gegenüber, so daß gegenüber den Wochenschlußvolkswirtschaft eingerichtet werden, in dem kursen durchschnittliche Verluste von 1 bis 1,5 v. H. eingetragen ju werden, die höchste national- 3U verzeichnen waren. Das Geschäft hielt sich da- wirtschastliche Auszeichnung bedeuten würde. bei in sehr engen Grenzen. Schwach lagen ganz Hand in Hand mit der Durchführung dieses Vor- besonders am Elektromarkt Siemens, die 4,5 v.H. schlaaes hätte ein deutsches Warenzeichen einbüßten. AEG. und Bekula gaben bis 0,90 v. H., au gehen Nicht nur ein Warenzeichen für die ins Gesfürel 2,5 v. H. nach. Matt lagen auch I. 0., bie Ausland gehende Ware. Wie uns England vor dem zunächst 0,5 v. H. niedriger eröffneten, nach dem Weltkrieg gezwungen hatte, bei unserer Ausfuhr- ersten Kurs aber rasch weitere 2 v. H. verloren, wäre „ Made in Germany" anzubringen — das Scheideanstalt gingen um 1,25 v. H. zurück, wäh- anftatt der deutschen Industrie Schaden zuzufügen, rend Metallgesellschaft widerstandsfähig waren, nur Vorteile gebracht hat — so müssen wir ein Merklicher Kursdruck bestand auch am Montan- deutsches Warenzeichen haben, das die deutsche markt, wobei Harpener, Rheinstahl und Stahlver- Ware gerade im eigenen Lande deutlich kennzeich- ein mit Einbußen von 2 bis 2,5 v. H. am stärksten net gedrückt waren. Schwächer eröffneten außerdem Reichsbank mit Minus 2 v.H., Contigummi mit Minus 1,90 v. H. unb AG. für Verkehr mit Minus 1,5 v. H. Schiffahrts- unb Kunstseibeaktien gaben bis 0,5 v. H. nach, ferner bröckelten Zement Heibel- berg unb Daimler um je 0,5 v. H. ab. Etwas fester lagen nur Sübbeutscher Zucker mit Plus 1,25 v. H. e Q. E «a & g = e *2 e cy L ÄS £ •e in F e § (9 19 E SKQ 19 = CO- 19 E E 19 2 d- « C XB <-> 'n 8K eÄ C7 § >- oin c», ?§ aa IS 5 u in 2:§ 2 o <± u. m N. = © E Ä'6'qi "SZ E 15 E®5 am £a S’~ 2 «■ >!Sß ö e *3 H S^. QA «— H C<9 8 to >D 519 <9 e 3 E ZA aA . 2 ro ’>E B E E 2 E »* c-> ■** A iS e ««» L 2 cy©.E.cy E EL d •Evq ZK Z-Z^ LZ.Ö E s §3 E G> EZ§- e&: s e o E hXe §(S 8= © .© € •Ees -tu M--O O ^^FZS-Zs-E sA' E e s 8-E £ o. o L £ --Z L.1 74 F a JZ5K ■EK L © 2 5. SC^CK L8 o -s .E «?-.2 g>- E « 2 E^ -ei9w®“-£ e eiy ” = © s ü =s-§lS* - 5 = = tos K « V. « j o 8 e EZ^^L- 8 5 el9 o; E 19 ° E in •- E Z4Z t -E KE §8 LZ ZZ.ELZ-ZEZ L 2 € 5ZZ «ucy 2 Z -— to »E = SE CVS 3 5 8 5(9 5 e5 « 52-^ "Z©©§ WZu) j$» = F E 2 E 8 ; m - 5f?®TjS s Ü? -K o Z si ZZ E E ö> o CX-Q 5E E E e c s 0> *e ■5 E -E" E^l E 3 K E E 5* o’S' S(9 e EU>Ä Eh5 E jS '.Z ' E 2 < SS A*2 219 a 5 SB*»> SEÄi £2 E-e •g »-> e-g •Q 5 d- e E § I N o ei (9-5 E 8 L o 2 Z 67 *572 2 c cy m « W w 12 -jSc 2 .ES Ze' - O • ■F « . *£• o e <3 in eg© SeS LZ E E 7 ÄÄ :Z .5» jS 2 S- a ^*5 ■res u E-ß 5 = := “ es in -S E . E Z & s ° «iS £<9 5. - *»: DSZK § £jq e Be * E ™* । cn = j=- c o E «» a ® E 2 E* %j§ E "E. rh ?2 . = ex e _e E (9 ®.E s ~ t 5 a E K^U)^ EN§ §go El-e — to ° -F P E o ■'='= E — ,E 5 2 2- Ato ZK m •" © 2 M=- E^-jS Ec®-» 5^3 :O;3 2 2 oe g Q.§:5Ö E^-J - *;S r-e j-> O — * — f-J " ’-gsi’ö’0 cXroEae-__ — K :a I- O i 8 E U E s*§ v 8 2 2®: oaA ty-2 E «Ö . —3 o “ 4, E E R f- E 5 "gS SS - 8 V ZE “S’e5 101 ?bT°.1 =1 ’-g «SH ä2 «E ••‘ö’ft-Ä 5 E fiinä9a- E v — .21 = (9 e = —3 ^ = EH^ =- S -& E Q S Eß EZZ KD =s “- C2 - S' -9 d--.2i 2i Eß ? ^ZZAAco^N •B® 5^ SEfl«§ „30 = = ”5 E «* - " •2-5(9 -°® 5-. E *SZ-<9ä ES K V E «c- . 5s E& E'g'jnß u »-• 2. J2 2 = w Eiffi E DZE N = m ■ - iij ?«Mg g.9 § 3 c«° *n = 2 E c e u_ e 5 e ~ S = E . Es" “gsN *5 5L E cd. o ILK in rr\ o o e. 2-55 E'§ *“ 5 g E (9 .V eZ. 8 *s e k-Z-5 5 E 5 30o r?Ä“es H *c, xS -JÖ -c=e^ ^“u2 -E L :2 j=~ to 2 Z.E r . iö c M - F .S! 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M S L-29, fonti9e * tete 22 bis 26; Kühe: jüngere Lchlachtwerls 24 bis 27, |on' :r ausgemästete 20 bis 23, stei- ma genährte 12 bis 15; Färsen ischigc, ausgemästete, höchsten s 32, vollsleischige 26 bis 28, Selber: Beste Mast- und Saug- nittlere Mast- und Saugkälber ' Sauakälber 27 bis 31, geringe tö, Sihweine: Fettschweine über lewicht 44 bis 46, vollsleischige 240 bis 300 Psund 44 bis 46, 10 fflunb 43 bis 46, von etwa 40 bis 45, fleißige Schweine 160 Wfunb 38 bis 41 Mark. ruhig, geringer Ueberftonb; tielma&ig, geräumt; Schweine uft in 3 cn a E c c a k. c •o 22 i- S-B 30 3K Z-'-t^.L:c 5. £ iffi-^ c Z’Z • o-y e a - S 5 0 s?i «c-E a L «- E —- £ rZ c E to ' " C Z.E.E£S ese _£-: -JZO. DKZ? Is-S "LZ s einen Unterstand u. a. Mit io wurde ein gelungener Fall- vlgt. Zum Schlüsse sanden noaj nd Freislüge statt. öfter verteilt/ spielt mit em Leben/ -lÄ-BS iuf D r kommissarische PK« -FB fe-ÄSÄf MW 'AS" ln”'^?S' ”°6”,W«nbM »«r”l E”’ - ™Ämnte»«!«*“• rechensche ®«w" ^zchetzrn. 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"t o -5*^3 s*. «. _ — er 3 o ö E ”7 “— * "«^go’gff 2C= 2 Z.6 3 " »L 1= 3: o' a - 2 JwShffrfg DZgKZZg^ 2» ** _,o=s6) Skl gMrter G'r «Baris, yx^i S'i“.g Worten die o.Rerr würde. Doch nichts ° Der Führer sei nich eine Erörterung der 3m übrigen ergeht ' des Blattes in Lobre liche DisziP.l'N » der Nationalioziaüsten. 100 Jahre leben, ohne [er Massenkundgebung material, das an der. teiligt gewesen sei, h plin und Lebens Berichterstatter selbst, wesen, wenn eine t einem anderen chinm ständen abgehalten w Ausländern seien alle soluten Korrekt Andere Blätter ben eine „militarifti[ . zustellen, obwohl sie n „Petit Pan'sien" - r kennen, das Reichskai betont hat, die Leransi gerischen Tharakter. Ur fehlte Bemühen im „1 einem einbruttsoollen t fierung einer wahren B naiismus der Reoolutio Wvsv^ir genügen, abe sen, ob DeutMnd die wenn es könne, aus d werde. Auch „Fsgar^ letzte Tag des Pacteüi ratter getragen. Unter blättern tut sich d Peuple" durch sein ner Ausdrücke heroor. dens lasse sich nicht gegen den Faschismu- Der Eonderberichter g e a n t" schreibt, da marschiere jetzt Hand Deutschland. Diese he Triumph bestät daß viele noch zöger seien und sich dem Hitler habe in Nü Sieg davongetragen. polnische Warschau, 4.6e Krakauer Jliust Nürnberger Retchspar emen umfangreichen 2 ~®« tonnte es auä n ~ $u dem Schluß ®to in fe"’ “ »»'Billion,«, V” be*n‘, 3m falls !,|Jl,ul|ll LLZZ pä*«is -WZ Der ®ihtt| Öonbon a - »Bl or n । n n ^c,1*)5Pai k^ÄA'l° Ver 3Menh epun Äntor n VQnbei h&t lich boA ?'r La bcn Erk>? crfenner einen fl Q r u n q e. ^lbst d^ken §j K? ff -9 a^^S-lüseNrchtu eNl bi r,0, 5 neue r,re9e®lQflung nerlei »^'chen k*l «orb,,,6 K-D "---SL R, - <0 (2) 3 -3-o co 3-0 co —. ro ro" ro cy 3 3 q*"- ISE ItZ k-"«^ 83-0-aa3 a-3?-^' 'S "Peroro o 2 2 3"in -* — 3 2.0 Sg. •t EL-__, p. 2 3 J M = R"-q og- cS S"m^R 3 3 Z-S'Z'O S.'^y-aSo g5 3 e o cya- er -. 2.5. 2 --2.a? — ro 3 — - — -: 3 ©32 ca tcysoi’hfi I§g-^5 = g^Sl=SgS 3-S§3 O'S,2~ro —333^^ ro « — 3 <3 — —• 2; — ri o:= M«»3 ”'0 3 3 . ”2:- r?i 61 3 - 3 2 =. ^trö-a^ya " S-.a-'S o-w 6)g Z-SöS'gga S"S"§ SS a_2 s5.2.^-f 3 -Z g,s .-= r^r ' s Z-I * 3 2*0.^® »'S -NZALLZZ. 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