«r. 285 Zweites Blatt rschiedenes 1 ■ithett.ouit chneideck 11t notf) Mb- t an. M 253 cilraftc 18 P. cvte iicl>, so wie geiit. feel. Lf ball ali wem. lensinbaltf.itille mb. wünschen cl II ein Gebildeter, -50er, m. rem« i rub. Veien b mir tragen, io e i* hertl. um - iraueniuzSOV bnO.200 iöM.MO Wt unüinb- la" Kreditlastk, ifiurter Str. 43. itcllt. ;mv B W. i-ß ,,ns a. W» iliWieng dnnuar fleußt briftl. Ang.unt- g, d, W. 250- ’i,roÄ ; ziMw tnSe'u,AM4D ?b unt. SjMjnh aet Mann, ig ^ebenÄ-. W 4s Uebrwawe nSe®ei*äf4 igel'- £k M, । jen TereSTJ lege ^rfi)j[ell[oie 'QUoie-lben£ls' ^^Äntennterd- ft'rss* ovleld 0f SK Sete£> -AS .iD Wintertag in Nordland. Bon Knut Oomsun Du liegst bis zehn ober elf Uhr am Tage im Bett urtb bist immer noch müde und matt, wenn du aufstehst. Ich sehe dich vor mir, wenn du auf die Straße hinauskommst, deine Äugen blinzeln, denn der Morgen hat 3U früh für sie gegraut. Ich stehe um fünf Uhr auf und bin ausgeschlafen. Draußen ist es noch dunkel, aber es gibt trotzdem genug zu beobachten, Mond, Sterne, Wolken und Wetterzeichen für den Tag. Ich tage mir bas Wetter für viele Stunden voraus. Auf welche Art saust bie Luft? Und kracht bas Eis auf dem Glimmasee trocken und lelicht, oder tief und lang? Ich höre prächtige Anzeichen, und wenn es hell wird, füge ich bie sichtbaren Zeichen zu den hörbaren und ©erbe immer wissender Dann kommt ein schmaler Streifen des Tages zu unterft im Osten, die Sterne saugen sich selbst ui den Himmel ein, und das Licht herrscht. Bald lreist ein Rabe über den Wäldern, und ich warne Madame, meine Maus, sich vor der Gamme sehen zu lassen, damit sie nicht verspeist werde. Ist aber Neuschnee gefallen, so haben Bäume UTib Gebüsch und große Steine die Form von un- irdischen Ungeheuern angenommen, sie sind des vduchts gleichsam aus einer anberen Welt gekommen. Eine windgefällte Kiefer mit ausgerissener Wurzel sieht aus wie eine Hexe, mitten in seltsamen Gebärden erstarrt. Da ist ein Haus gesprungen, dort ist die Fährte eenes einzelnen Renntiers. Ich hole meinen Schlaf- |iif heraus und hänge ihn hoch an einem Baurn ruf, wegen Madame, bie alles frißt, unb folge ben 9t?nntierfpuren in den W ld. Das Tier ist ganz gemächlich gegangen, wie ich sehe, aber es hat ein bestimmtes Ziel gehabt, es ist gerade nach Osten gewandert, bem Tageslicht entgegen. Beim Skjel- sluß, ber reißend ist und niemals zufriert, hat das Nenntier getrunken, am Ufer nach Moos gescharrt, kiv wenig gerastet, unb ist wieder weiter gezogen. Unb was bieses Renntier getan hat, ist vielleicht 1 mein einziges Wissen unb Erlebnis für biesen Tag. (Id) finde, es ist etwas. Die Tage sind kurz, schon aeflen 14 Uhr schlendre ich bei voller Dämmerung teimroärts der gute und stille Abend kommt heran, dann fange ich zu kochen an. Ich besitze eine Stenge Fleisch in brei blendend weißen Schneehau- ten, ich habe übrigens auch noch etwas Besseres: -Hl fette Renntierkäse zu Butter unb Flachbrot. Während bie Grütze kocht, lege ich mich ein wenig hin, schaue ins Feuer und schla-fe ein. Ich halte ‘auf »»« Schrank.’ AK :ed,r*are® les= Gel,e,n. miß >rs";eg67 Oren. aß ^mua roirb bei?5 ertllu^ 728’D f&.’S 16 m ben @e- ’ |u Meilen. Mtas bnouf bet ©efnngnis , nsiC ''bet M. Ren. •_ib.__ ItungT7 -mcinbe Tau- ngsiahr 1933 . Woche lang uroermeiiterei nrd eine Um* die Ausmärler Einwendungen Protokoll ein- 73O3D -3100.1933. i Taubmgeti. Kraft durch Freude. Der Begriff ber Ganzheit bezieht sich nicht nur auf bie Staatsgewalt, er bezieht sich auf bas beut’ sche Volk. Dieses Volk ist durch Parteien- uiVo Klassenkämpfe, ist burch wirtschaftliche unb soziale Segensätze a u f g e l ö st worben, so bah in ber Nachkriegszeit, als bie eiserne Klammer einer starken Staatsgewalt fehlte, jeber Druck von außen im Innern keinen Wiberstand fanb. Das politische ^arteiroefen brehte sich eigentlich nur um ben Klassenkampf, denn ber Marxismus zwang alle anberen Parteien in eine Abwehrfront, bie aber rnieber burch bie unselige Zwietracht zerrisse» war. 2aß Klassenkampf unb bas Erbübel ber Zwietracht tm beutschen Volke nicht wesenseigen finb, das hat bie nationale Erhebung gezeigt, benn bie gewaltige Kraft biefer Erhebung war innerlich getragen von bem Willen, burch Einheit zur Freiheit zu gelangen. Die Deutsche Arbeitsfront ist aufgerich- tet nicht etwa beshalb, um gewerkschaftliche Kamps- sormen neu erstehen zu lassen, sonbern, um alles jusammenzusassen, was burch ben Begriff ber Arbeit sozial unb geistig oerbunben ist. Der Maifeier- teg, dies stolze Bekenntnis ber Volksverbunbenheit, war bie Begrünbung ber Arbeitsfront, währenb die Auflösung ber Gewerkschaften ben Weg von unbeträchtlichen Hemmnissen unb Widerständen frei machte. Die Deutsche Arbeitsfront ist nicht eine bürokratische Einrichtung, sie lebt vielmehr in unb mit dem Volkstum: sie ist auch ber Träger bes Gedankens, baß nur bie Arbeit wahrhaft abelt. Wenn cs die Aufgabe ber Wirtschaft ist, bie materiellen Grunblagen bes Volkes sicherzustellen, so ergibt sich daraus zwmgenb, daß Arbeitszeit, Lohn unb Geholt geregelt sein müssen, roieber nicht deshalb, um soziale Gegensätze aufzurichten, sonbern um ber Wirtschaft bie Möglichkeit ber Entfaltung zu geben, wie sie burch bie nationale Höherentwicklung sowie durch ben internationalen Wettbewerb bebingt ist. Fünfzig Jahre Gewerkschaften unb Klassenkampf haben selbst im Vollbesitz ber politischen Macht, wie das in ber Nachkriegszeit ber Fall war, nicht ver- hinbert, baß sechs Millionen Deutsche jahrelang arbeitslos waren. Es muß also eine andere L ö - | u n g gesucht und gefunden werden, um der Wirtschaft bie Aufgabe möglich zu machen, bie materiellen Grunblagen bes beutschen Volkes zu sichern. Wenn ber Kopf- und Handarbeiter seine Arbeitskraft im Dienst der Wirtschaft ansetzen muß, so soll unb muß er auch fühlen unb erleben, baß bies nicht nur deshalb geschieht, um für sich einen Lebensunter- 1 holt zu erzielen, sonbern beshalb, um Volk unb Staat ’ zur Höhe zu führen. Staat unb Volk haben beshalb and) bie Pflicht, sich um ben Kopf- und Hanbarbei- i ter zu kümmern, sobald er seine Arbeitsstätte ver- , läßt. Wer Staat unb Volk lieben soll, wer mit ihnen oerbunben sein will, ber muß auch fühlen, daß beibe für ihn sorgen, nicht etwa materiell, sondern geistig unb sozial. Dem Recht auf Arbeit muß bas Recht auf Freube gegenüber« I stehen, wobei Form unb Art dieser Freude durch die höhere Gesittung gerade bes beutschen Volkes bestimmt werben. Die allgemeine Wehrpflicht war vor dem Kriege nicht nur eine militärische Angelegenheit, sie war auch die Form einer Erziehung, raie sie unter den gegebenen Verhältnissen nicht besser und zweckmäßiger erreicht werden konnte. Die Pflicht, bem Staate und Volke zu dienen, bleibt unabänderlich, aber diese Dienstpflicht soll unb muß gehoben fein burch bas Bewußtsein, im Volkstum als gleicher unter gleichen zu gelten. Die Deutsche Arbeitsfront steht heute so fest unb unerschütterlich ba, wie ber nationale Staat selbst. Das ist erreicht worben, weil Arbeiter unb Unternehmer ihre innere Verbunbenheit erkannten, so baß ber Arbeitsfront nur bie Aufgabe zusiel, bie äußere Verbunbenheit herzustellen. Die Verbindung wird nicht vom Beruf her gesucht, auch nicht von der Klasse oder vom Stand, sonbern vom Menschen her. Ihr dient die Gründung der Feierabend - Bewegung. Unter ber Bezeichnung „NdA ", „Nach*der Arbeit", wird Gießener Anzeiger (General-Anzeiger für Gberhessen) 8am§tag, 2. Dezember 1933 die Deutsche Arbeitsfront den Feierabend aller Berufstätigen sinnvoll gestalten. Hier soll die Frage gelöst werden, durch eine sinnvolle Feierabend-Gestaltung bem schaffenden Menschen neue Lebensfreude und neue Arbeitskraft zu geben und ihn zu einer staatsbejahenden Einstellung zu erziehen. Es ist selbstverständlich, daß die NdA.-Bewegung nicht das deutsche Familienleben gewissermaßen überflüssig machen will. Von allen führenben Persönlichkeiten des neuen Staates, und ganz besonders vom Führer Adolf Hitler selbst, ist ja gerade m den letzten Wochen immer wieder betont worden, daß bie Familie bie Grunblage bes Staates ist. Es wirb beshalb befonbers herauszustellen (ein, baß i n einem schönen Familienleben bie b e ft e Erholung nach ber Arbeit zu suchen unb zu finben ist. Aber auch jebe Familie hat von Zeit zu Zeit bas Bebürfnis nach Anregungen von außen, nach geselligem Verkehr, nach guter Musik, nach sportlichen Veranstaltungen und ähnlichen Dingen. Hier soll nun die Feierabend-Bewegung NdA. eingreifen. Hier soll die Sicherung dafür geboten werden, daß dem arbeitenden Menschen nicht Minderwertiges ober gar Schunb, sonbern wirklich Gutes geboten roirb. Man weiß, baß in Italien bie Dopolavoro- Organifation feit 1925 mit großem Erfolge bie Freizeit-Bewegung Italiens gestaltet. Reichsppopa- ganbaminifter Dr. Goebbels hat bei feinem Besuch im Juni bieses Jahres in Rom befonbers bie Einrichtungen biefer Organisation besichtigt unb ihren Sinn bahin formuliert, baß er meinte, eine Regierung, bie ins Volk bringen wolle, bürfe bas Volk niemals s i ch selb st überlassen. Wenn bereits vor bem Kriege große Unternehmungen burch Werks-Kasinos, sportliche unb ähnliche Einrichtungen ihren Belegschaftsangehörigen eine sinnvolle Freizeitgestaltung zu ermöglichen versucht haben, so fehlte bei all biesen Bestrebungen ber einheitliche Gedanke unb bie einheitliche Führung. Jetzt sollen berartige Einrichtungen, bie früher immer nur einem kleinen Prozentsatz ber Arbeiter unb Angestellten zugute kommen konnten, für alle geschaffen werden. Jetzt sollen sie aber auch gleichzeitig Schulung unb Bil- bung bes beutschen Menschen für ben neuen Staat fein. Als Wetterwart im Wüstenmeer. Projekte moderner Technik in der Sahara.-Oie Salzhölle von Agorgott. Bon unserem Ll-Berichtersiaiier. Kopf setzt ein unb plötzlich fühlt er ben unwiderstehlichen Wünsch, mit der Maschine auf die Erda zu stoßen, um allem ein Ende zu bereiten. Viele widerstehen dieser Manie nicht. Trotzdem ist man neuerdings zu einer kombinierten saharischen Touristik übergegangen: Flugzeug und Raupen-Automobil arbeiten Hand in Hand. Zwei Flugzeuge und drei Automobile. Die Flugzeuge fliegen voraus, orientieren sich von oben, landen an vorher verabredeten Punkten, bringen Wasservorräte zusammen, falls sie Oasen sichten konnten, und bereiten bas Nachtlager vor. Noch heute beschäftigen sich wissenschaftliche Expe- bitionen mit ber Anfertigung von geographischen Karten, bie bie verborgenen unterirbifdjen Gewässer, Seen unb Quellen genau registrieren. Man will ein Bewässerungssystem ausarbeiten, durch das 2,5 Millionen Quabratmeilen Land kultiviert werden können. Die Theorie meint, daß die Versandung ber Flüsse unb ber natürlichen Wasserbecken naturgemäß zu einer Stauung des Wassers in unterirdischen Becken führen muß. Man beruft sich auf das Beispiel des Irak, dessen ehemaliges Wüstengebiet durch planvolle Bewässerung zum Teil fruchtbar wurde, das stellenweise sogar jährlich zwei Weizenernten einbringen konnte. Durch artesische Brunnen will man die unterirdischen Wasserhöhlen erschließen und ihren segenbringenden Inhalt vorzaubern. Neuerdings sollen in Ghabames Bohrversuche unternommen worben fein, bie in einer Tiefe von 380 Meter soviel Wasser ergaben, daß biefe Oase ber Badeort ber Sahara hätte werben können. Nachbruck, auch mit Quellenangabe, verboten! Tamanrassat, November 1933. Unser Observatorium befinbet sich auf bem bis zu 3000 Meter anfteigenben Ahaggar-Gebirge südlich von Algier. Eine ganz moderne Wetterwarte mitten in den Höhen der Sahara, ausgerüstet mit den raffiniertesten optischen Instrumenten. Wir haben hier einen großen Aufgabenkreis seit unserem einjährigen Bestehen. Täglich funken wir mehrmals die Lustdruck- und Temperaturwerte, sowie alle anderen Messungsergebnisse. Aehnlich wie in den Eiswüsten Grönlands die ganze Nautik einflußreich reguliert wird von den Forschern, die sich in die Einsamkeit wagten zum Wohle der Menschheit, so ist es auch in der ewigen Sandwüste Nord- afritas. Durch unsere Vorhersagen sind jetzt W ü - ten - Expeditionen und Randschisf- ahrt gewarnt vor den gefährlichen Staub- türmen der Sahara. Bis vor kurzem wohnten hier nur die halbwilden luaregs, sagenhafte Gestalten, wahrscheinlich bie Urbevölkerung ber Sahara. Eine unbezähmte Wilb- heit unb Morblust zeichnet sie aus. Ihr Gastrecht erstreckt sich nur auf bestimmte Zeit, bann greifen sie ben nichtsahnenben Gast an unb werfen ihn nieber. Nie sieht er seine Heimat roieber. Gewaltige Sicherheitsmaßnahmen waren baher nötig, um unsere Wetterstation am Leben zu erhalten. Die ganze Warte ist zu einer 21 rt Fort ausgebaut, besitzt richtige Festungswälle unb man sieht hier niemanb von uns ohne Waffen im Gurt. Wie blutdürstige Krieger sehen wir aus. Man kann Hunderte von Kilometern zurücklegen, ohne auch nur einen Grashalm oder ein Insekt zu erblicken. Alles Leben ist hier unter den Gluten ber unbarmherzigen Sonne erstickt. Aber seltsam, hier erfaßt bie Kreatur ein Gefühl kosmis ch e r Verbunbenheit, bie Lanbschast ber Erbe roirb unwesentliche, bie metaphysische Welt bes Kosmos lebt uns in diesem ewigen Schweigen auf. Jetzt hat sich die Menschheit zur Aufgabe gestellt, den Ozean des Todes zu beleben, die Sandwüste fruchtbar zu machen und dem modernen Verkehr zu erschließen. Schon gibt es regelmäßige Postflugzeugdienste.die von Dakur nach der westafrikanischen Küste fliegen. Aber noch sind sie bedroht von Wüstensturm und Räuberbanden. Nicht selten kommt es vor, baß Sahararäuber, bie geschickte Schützen finb, ein Postflugzeug herunterholen. Viel schlimmer ist bie Notlanbung, die auf jeden Fall identisä) ist mit dem sicheren Verdursten. So muß z. B. jedes ausländische Flugzeug, das sich über bie Sahara wagt, vorher 100 060 Franken für eine unter Umftänben erforberliche Hilfsexpebition beponieren, bamit zum minbeften ein Teil ber hohen Kosten geberft ist. Man sieht also, mit welcher Wahrscheinlichkeit bie Behörben irgenb- eine Katastrophe voraussetzen. Gefördert roirb bie Gefahr ber Sahara für ben Flieger burch bas sogenannte „C a f a r b", bies ist eine plötzlich auf- tretenbe Tollheit, bie auch als „W üsten - Ko 1 - I e r" bezeichnet roirb. Durch ben ftunbenlangen Flug über eintönigsten Sanb, über bie ewig gleiche Farben, aezeinigt von blenbenber Sonnenglut, ’.er» liert ber Flieger jeben Begriff von Höhe, Schnelligkeit unb Sage feines Flugzeuges. Ein Dröhnen- im Vor 50 Jahren noch waren viele Oasen von einem Pflanzenwuchs bebeckt, ber hinter bem ber gesegneten Gebiete bes Mittelmeeres kaum zurückstano. Heute ist von dieser paradiesischen Fruchtbarkeit wenig mehr vorhanden. Wo vor 50 Jahren noch eine blühende Oase zu finden war, sieht man heute nur noch einen versteinerten Palmenstumpf. So schnell frißt sich ber Tob bes Sandes in bie lebende Vegetation hinein. Die Sahara ist eine untergebe n b e Welt! Das Grundwasser versinkt immer mehr in bie Tiefe. Das Graben unb bie Erhaltung ber Brunnen erforbert immer größere Mühe, bie Förberung bes Wassers dauert immer länger. So kämpfen- die Oase unb ihre armselige Bevölkerung „Deutschlands Ausstieg", eine Münchener Schneeplastik. Nach bem ersten Schneetag, ber über ganz München eine dichte weiße Decke legte, errichtete ein arbeitsloser Maler mitten auf ber Straße eine einbrucksvolle Plastik, bie Deutschlanbs Aufstieg symbolisiert. meinen Mittagsschlaf vor bem Essen. Unb wenn ich auswache, ist bie Grütze gekocht, es riecht nach Fleisch unb Harz in ber Gamme. Mabame schießt auf bem Boden hin unb her unb erhält schließlich ihren Anteil. Dann esse ich unb zünde die Pfeife an. Der Tag ist zu Enbe. Alles ist gut gewesen, ich habe keinen Derbruß gehabt. In ber großen Stille, bie mich umgibt, bin ich ber einzige erwachsene roanbernbe Mensch, ich werbe badurch größer und bedeutungsvoller, Gottes Nächster .. Ich liege da unb benfe an bas Renntier, an ben Weg, ben es gegangen ist, was es beim Skjelfluß getan hat, unb daß es bann seine Wanberung fort’ setzte. Da ist es unter einigen Zweigen burchgeschlüpft, unb bas Geweih hat mehrere Zeichen in bie Rinbe geritzt: bort hat ein Weibengebüsch es gezwungen, einen Bogen zu machen: aber gleich hinter bem Gebüsch hat es von selbst den Boden wieder ausgeglichen und ist dann weiterhin nach Osten gegangen. An all das denke ich. 3m Schuh. (Sine Advenisgeschichie von Felix Wemfaflen, GOS. Es ist ganz merkwürdig. Bis Weihnachten finb es noch vier Wochen dahin, aber gestern Abend muß ber Weihnachtsmann b o ch schon in ber Gegend gewesen sein, denn als Mananne am Morgen ihren Schuh (ein Schühlein) anziehen wollte, ba lag — hehe — ein kleines Schweinchen aus eitel Marzipan im Schuh. Und bas ist boch merfroürbig! Vati unb Mutti haben sich gerounbert. Und Mananne hat das Schweinchen glaubensvoll und fröhlich aufgegeffen. Das Merkwürdigste aber ist, daß seitdem ber Weihnachtsmann noch öfter gekommen ist. Alle brei ober vier Tage, und jedesmal über Nacht, hat er etwas in Makiannes Schuh gelegt. Nun sieht sie jeden Morgen nach, ob unb was biesmal barin läge ... Das ist wirklich sehr merkwürbig unb sehr wunderbar unb auf alle Fälle stark aufregenb. „M i r legt er nie etwas in ben Schuh", sagt Mutti und sieht 23ati an. „Mir auch nicht", grunzt 23a fi. „Na", meint Mutti entrüstet, „das wäre aller- bings auch zu merfroürbig!" Unb Mananne gibt ihnen allen beiden schlau ben Rat, ihre Schuhe immer abenbs hübsch auf bie Fensterbank zu stellen. Sie weiß nämlich schon, wie man bas Wunder vorbereiten muß. • Sie ist ganz glücklich und munter. In Vati aber reift unversehens ein Gedanke, wiewohl er sich nichts davon' anmerken läßt. Er weiß schon, daß Mutti eine gute, liebe brave Mutti ist, derart gut, daß ber Weihnachtsmann ihr wirklich mal ... Unb er zählt still im Verborgenen die paar Kröten in seinem Geldbeutel unb weiß schon, was er tun roirb Er muß es aber sehr klug unb heimlich ins Werk setzen. Unb enblich bietet sich ihm bie Gelegenheit, heimlich unb schlicht ein paar kandierte Datteln in Muttis Schuh zu stecken, abenbs, als Mutti soeben mübe und erlöst ins Bett gehüpft ifL Unb wenn sie nun morgen früh aufwacht, wenn sie bie Schuhe anziehen will, bann roirb sie sich freuen, baß also auch ihr ber Weihnachtsmann einmal etwas in ben Schuh gelegt hat. Unb vielleicht, denkt Vati, legt ihm bann ber Weihnachtsmann auch einmal etwas in ben Schuh. Vati hat ja bie größten Schuhe. Unb sie liegen beibe unb schlafen schon beinahe unb Vati freut sich insgeheim. Er weiß: vor Muttis Bett steht ein Schuh! Und plötzlich sagt Mutti zu 23a ti: „Du, ich habe heute morgen fürchterlich an ben Füßen gefroren. Ich glaube, ich stelle meine Schuhe über Nacht auf ben Ofen. Dann finb sie morgen früh schön warm." „Ach roas7', sagt Vati und rappelt sich aufgeschreckt aus ben Kifftn hervor, „ach was, tu bas lieber nicht, Mutti. Das soll sehr ungefunb fein!" 'Aber Mutti lacht ihn aus. „Wie kann benn bas ungefunb sein?" Unb Vati merkt, baß sie hinaus will, hinaus aus bem Bett, mitten in ber Nacht, in dieser gräßlichen Kälte. „Bleibe liegen, Mutti", sagt er gütlich unb groß und edel, „ich stelle dir die Schuhe auf den Ofen!" Unb schon ist er braußen mit bem linken Bein in der Kälte, unb bie Kälte schneibet ihm das Fleisch förmlich herunter vom Knochen. Aber Mutti ist schon vollends draußen und trabt mit den Schuhen in der Hand zähneklappernd im Dunkel durch bie Wohnung, sie huscht bahin wie ein bleiches Gespenst unb rettet sich entsetzt unb armselig roieber in bie Febern unb seufzt beglückt auf: „Na, Gott sei Dank! Du, fei froh, baß du nicht aufgestanden bist! Eine Kälte ist bas ...! Jgittegitt!" Unb beckt sich zu unb liegt in ihren Betten runb wie eine Wurst Unb bann, nach einer Weile, freut sie sich ihrer Tat unb sagt: „Da werbe ich morgen warme Füße haben! — — Gute Nacht, Vati!" „Gute Nacht, Mutti!" Unb Mutti schläft ein, und Vati wacht noch ein bißchen, weil er irgenbmie beunruhigt ist. Denn er weiß nicht recht ...?! Aber zuletzt schläft auch er. Unb aus dem Ofen steigt über Nacht langsam und treu unb unablässig bie Wärme, bie Hitze, die Glut und unterhält sich mit Muttis Schuhen. „Was habt ihr denn da in euch?" fragt bie dumme Hitze. „Ein bißchen kandierte Datteln", sagen die Schuhs seufzend. „Die hat der Haushaltungsoorstand in seiner Dummheit hier hereingelegt. — Mach doch nicht solche unsinnige Hitze, du bummer Ofen! Auf bie Dauer kann bas boch kein Leder mehr abhalten von ben Datteln." „Tja", sagt ber Ofen, „bas ist schlimm. Aber mit ber Hitze darf ich nicht nachlassen. Dafür bin ich Ofen." Unb bie armen Datteln in ihrer Frierhaut von Zuckerzeug unb Gelee werben von ber Rührung ergriffen, sie schmelzen unaufhaltsam hin, sie können sich gar nicht mehr beherrschen, sie gehen uferlos ins Weite, ins Breite, sie schwimmen dahin und füllen bie Schuhspitze unb kochen förmlich ... Dahinein hat Mutti am anbern Morgen dann getreten, als sie schlau und freudig ihren warmen Schuh an ben kalten Fuß zog. „Esel", sagt sie zu Vati. Das ist der Morgenaruß für ihn. Vati aber, so ein Esel, sieht immer noch nach, ob etwa in feinem Schuh einmal etwas läge. Er zieht feinen Schuh immer sehr vorsichtig an. Es könnte boch eine prima Zigarre barin sein, um bie es jammerschabe wäre ... Denn warum sollte zu ihm ber Weihnachtsmann nicht auch einmal kommen? „Das müßte ja wunderbar zugehen", meint Mutti höhnisch unb herzlos. „Das wäre ja gerabezu merk, roiirbig." Unb so ist also in biefer feinen Familie nur das Kind Mananne richtig und vollkommen froh und ungetrübt. Bei i h r macht ber Weihnachtsmann keine solchen bummen Geschichten. Ihr Schuh steht allemal gut, trocken unb richtig temperiert. Zeitschriften. In ber Berliner 111 ustrirten Zeitung erscheint zur Zeit u. a. eine interessante Artikel- ferie unter ber Überschrift „Alarm! Tauchen!", worin ber ehemalige beutsche 0-Boot-Kommanbant Kapitänleutnant Werner Fürbringer von seinen Er- lebniffen unb Abenteuern währenb bes Weltkrieges berichtet. Weihnachten m Beihe. Wieder rüsten wir uns in Bethel auf das große Fest des Friedens und der Freude. Es wirst bei uns feine Strahlen hinein in eine Welt der Dunkelheit. Hrer und in unseren Zweiganstalten beherbergen wir mehr als 6000 große und kleine Leute, die durch Krankheit oder Not ihre Heimat verloren haben Alle Gestalten menschlichen Leidens ziehen vor unseren Augen vorüber, und mancher deutschen Mutter ärmstes und doch liebstes Kind dürfen rotr hier in der Stille psleaen. Pflegen aber heißt, in ein müde gewordenes Leben Kräfte der Genesung fließen lassen. Diese Kräfte heißen Arbeit und Freude. Was irgend kann, arbeitet in Bethel. Und wer kaum noch arbeiten kann, ist doch für Freude empfänglich, die ihm die Liebe bereitet. Durch Liebe Freude bereiten, dos ist die Kunst der weihnachtlichen Zeit. Wir bitten um gute Bundesgenossenschast in diesem Dienst. Dabei darf daran erinnert werden, daß Bethel in weitem Maß praktische Winterhilfe leistet, vor allem auch an sehr vielen Arbcits- und Heimatlosen. Um sie und die Kranken und Kinder versorgen zu können, ist uns alles sehr willkommen. Besonders freut sich unser .Weihnachtshaus" (Anschrift Weih- nachtshaus, Bethel b Bielefeld. Bahnstation Brack- wedel über Lebensmittel, Kleidungsstücke, Schuhe, Strickwolle, Spiele, Bücher ufw. Je eher man uns senden kann, desto leichter können wir alles richtig verteilen. Nicht minder dankbar sind wir für jedes Geldgeschenk, das wir in Weihnachtsgaben umwandeln können (Postscheckkonto 1904 Hannover) Mit herzlichem Weihnochtsgruh F. v. Bodelschwingd Pastor. Bethel bei Bielefeld, im Advent 1933 tatsächlich den verzweifeltsten Kamps ums Dasein, den unsere Erde aufzuzeigen hat. Und wenn die Grundwasservorräte des ehemaligen Saharaozeans vlötzlich versiegen, weil sie zu lief gelegen fein wer- Hen? Dann müßten die Menschen der Sahara wie die Wesen des Mars-Planeten einen Riefenkanal zum Meere stechen ober sie wären verloren. Hier gibt es Städte, Oaienstädte, die a u s S o l z erbaut llnd. Keine Fasiaden und Säulenprachi sieht man hier Ein streng kubisch geschlossener Bau- körper aus geweißtem Lehm und Salzkrusten, fast ohne Fenster, umschließt einen hofartigen Raum, in dem die Gläubigen sich täglich versammeln Seitlich ragt der steile, aber unbeholfene lurm eines Minaretts magisch geisternd in den Himmel. Kastell- artige Siedlungen, oieltürmia und zerklüftet, wie notdürftig erholten aus einer fernen und ausgestor- denen Zeit, konserviert vom Gluten des Sandes. Hier fällt jahrelang kein Tropfen Regen, der Himmel ist ewig blau und brennend Unbetretbar sind die meisten Wüstenftädte für den Fremden. Dies gilt insbesondere von der heiligen Stadt Beni M' zab. Helle Straßen voll Stille und Würde sieht man hier Frauen streng verschleiert. Als so Verschleierte hot sich eine Europäerin hinein geschlichen in das Wustenheiligturn und uns hier Aufnahmen überlasten, die sie mit einer winzigen, unter dem Ueberhang herauskugenden Kamera gemacht hat. Hochzeiten und Romadanende holten die Einwohner draußen vor den Toren ab, da ihre Stadt ihnen dafür zu heilig ist. Dann ziehen alle Männer vor die Tore der Stadt, in der die Frauen und Sinter zurückbleiben: die Stadt wird nun auf drei Tage verschlossen. Nie sind an einer Hochzeit Braut und Bräutigam zusammen anwesend. Dann würden auch andere Männer die Braut sehen und das verbietet die Religion T a u d e n i im Innern der Sohoro, unglücklichste Stadt der Welt, wie die Eingeborenen sagen, und mit Recht, ist der Welt da draußen unbekannt: aber ihr Elend muß geschildert werden: Ringsum Salzbergwerke. Bereits von weitem macht Taudeni einen unheimlich deprimierenden Eindruck. Mitten im Ozean brennenden Wüstensandes erheben sich trostlos aussehend, vier halbverfallene Mauertürmc. Elende Hütten daneben. Tropische Sonne über der toten Stadt. Grabesstille empfängt die Karawane. Hier ist die Solzhölle von Agorgott. Hundert Sklaven arbeiten den ganzen Tag ununterbrochen in fressendem Solz. Diese ausgehungerten Neger haben keine Hoffnung auf eine bessere Lebenswege. Ungenügende Ernährung, Elend, Dürft, Ungeziefer und Krankheit sind der einzige Inhalt ihres Lebens Und keine Flucht ist ihnen möglich: die Wüste empfängt sie und das ist der sichere Tod. Besondere Agenten des Kaid haben den Auftrag, unwissende Neger auf jede nur mögliche Art und Weise anzuwerben und zu bereden, hauptsächlich im Alkoholrausch werden die meisten dorthin gelockt. Das Solz wird in großen Blocks aus den Wän- den kleiner Gruben ausgegraben Der Boden der Gruben ist mit übelriechenden Salzabfällen über und über bedeckt In jeder Grube arbeiten vier Mann. Der eine schleppt die Abfälle fort, der andere weitet die Grude aus, der dritte hackt das Solz von den Wänden, während der vierte das Salz in Klumpen formt Diese eintönige Arbeit wird verrichtet in einem unausstehlichen Gestank unter glühender Sonne im Wüstenstoub von Menschen, die von Solz- säuren verzehrt werden und ewig dursten. Meist glei- chen diese Bedauernswerten Gerippen mit geschwol- lenen, rot triefenden Augen Zwei Tage in der Woche arbeiten diele Salzsklaven für ihren eigenen Lebensunterhalt, die übrige Zeit für ihren Herrn, den Kaid. Elf Pfund Hirse ist ihre ganze Speise für eine Woche 50 Salzklumpen bedeuten ein Pfund Tee für sie. Der Kaid hot das einzig bewohnbare Haus, er hat einen eigenen Hofstaat und fast alle Frauen, die hier sehr rar sind. Nur einmal im Jahre besteht Verbindung mit der Außenwelt Das ist, wenn bi e große Karawane, die unter französischer Mi- litäresforte steht, aus Timbuktu mit vielen tausend Kamelen kommt und das Salz abholt Sie bringt Cebensmitel und Galanteriewaren zum Aus- tausch mit. Hiermit muß ein Jahr lang hausgehalten werden. Das ist die SaharaI Filmexpeditionen haben im Eise Grönlands herrliche Resultate erzielen können, wenn auch unter Einsetzung aller Energien und bei ständiger Lebensgefahr Hier im Sande aber scheiterten sie. Ihre Mission verlief buchstäblich im Sande. Erst in diesem Sommer ging wieder eine amerikanische Filmexpedition durch schweren Sandsturm zugrunde. Sie konnte nicht rechtzeitig von uns gemimt werben, obwohl sie mit Funkgeräten ausgerüstet war. Das Staupenauto bat feinen Weg in bie Wüste gefunden Aber es ist hier in der Sahara durchaus noch unzuverlässig Das Sicherste bleibt vorläufig trotz aller Technik die Kamelkarawane. Ich horte, man plant, Verkehrsampeln für Kamelkara- mnnen zu erreichten Vielleicht wäre es ein sicherer Weg, indem man auf bas alte und bewährte Kamel nicht verzichtet, ihm aber ein einfaches Hilfs- m ttel moderner Technik zur Seite stellt, damit Mensch und Tier den Weg finden durch das furcht- barste Labyrinth, den ewigen Sand. Aus der provinzialhaupistadt Leuten zu Jerusalem die Adventsbotschast zu- den Tanzgastspie» Mathilde Buhr und Joachim von (^eewih Aus dem Stadttheoterbüro wird uns geschrieben: Am Montag, 4. Dezember, 20 Uhr, gibt das bekannte Ton.zpaar Mathilde B u h r und Joachim von Seewitz nach erfolgreicher Amerika-Tanz- gastspielreise auf Einladung des Intendanten im Stadttheater Gießen ein einmaliges Tanzgastspiel, besten Programm Tanzdarbietungen unter dem Motto: „Phantastische Tänze" umiaht. Die beiden weit über die Grenzen Deutschlands bekannten Tanzkünstler zählen zu den emstzunehmenden Sternen der Tanzkunst. Ihr Programm wird durch die Häufung ewig neuer Einfälle zu einer künstlerischen Erinnerung werden. Um allen Freunden der Tanzkunst den Besuch dieses Gastspiels zu ermöglichen, hat die Intendanz Preise von 0,30 bis 1,50 Mark angesetzt. Das Gastspiel dauert von 20 bis 22 Uhr. Morgen Tag des p erdes. Es sei noch einmal daran erinnert, daß am morgigen Sonntag, 3. Dezember, auch in Gießen der lag des Pferdes begangen wird. Besonders bedeutsam wird dabei die Ehrung der Kriegsveteranen unter den Pferden fein. Um 10.45 Uhr wird ein Aufmarsch aller Pferde in drei Gruppen — Gruppe 1 „Das Pferd in der Landwirtschaft", Gruppe 2 „Das Pferd im Gewerbe" Gruppe 3 „Das Reitpferd" — auf Oswaldsgorten ftattflnben. Don Advent. Don Superintendent Lic. Dorrmann. Es ist Advent — die Zeit der kurzen Tage, der langen Abende und der dunklen Nächte. Es ist Winter mit Dunkel und Kälte um uns. Aber mitten im dunklen Winter wacht geschäftiges Treiben voll Leben und Liebe in den Häusern auf. Die kurzen Tage reichen nicht aus, um neben der tag- lichen Arbeit die Vorbereitung auf Weihnachten zu treffen Die langen Abende sind gerade recht dazu. Sie sind wie geschossen für die Arbeiten der Kinder und für die emsigen Hände der Hausfrau. Sie sind die rechte Rüstzeit auf Weihnachten. Advent will uns hinsühren auf Weihnachten, und es ist gut, wenn wir schon dem ersten Advent die Führung in dieser Richtung überlasten. Aber wie Weihnachten nicht nur das Fest dec Geschenke ist, so will Advent auch nicht nur in diesem äußeren Sinne auf Weihnachten uns hinführen. Advent, so singt das schöne Lied, ist „Frühlingszeit im Reich der Gnade". Wir sollen in dieser Adventszeit hingeführt werden zu der in der Krippe von Bethlehem uns offenbarten überwältigenden Gottesgnade. Und der König des Advents, Jesus Ehristus, will uns in dieser Zeit diesen Führerdienst tun. So wie einst im Evangelium dieses Sonntags (Matth. 21, 1 bis 11) vor 1900 Jahren Unser neuer Roman V 518 • Yvonnes Geheimnis von Klothilde von Stegmann beginnt am Montag, dem 4. Dezember 1033 teil wurde: „Siehe, dein König kommt zu dir!", so klingt heute in unser Herz als selige Verheißung auf Weihnachten das Evangelium: „Der Führer Jesus Christus kommt auch zu dir, um dich ins Weihnachtsland zu führen". Gerade wir Deutschen haben stets dieser Botschaft des himmlichen Führers gern gelauscht. Zu unseren Vätern kam dieser Jesus einst in die ger- manischen Wälder als der christliche Herzog, als der Führer, der seinen Mannen voran,zog aus Dunkel Ins Licht. Und wie gern haben wir von jeher das mannhafte Lied solcher Nachfolger gelungen: „Mir nach, spricht Christus unter Held, mir nach, ihr Christen alle!" Und heute, wo das Führerprinzip unser staatliches Leden beherrscht, werden wir umso leichter auch für unser religiöses Leben die Sprache des großen Führers Jesus Christus verstehen, zumal wenn sie so gnadenreich und verheißungsvoll klingt: „Folgt mir zu meinem und eurem Vater!" Wo ein Führer auftritt, da muß Not, große Not unter den Menschen sein. Wir kennen alle die Not unserer Seele! Die Sorgenlast drückt uns auf die Seele, die Last des Leides wird nicht geringer, aber immer großer und schwerer, je länger wir leben. Darum ist, ehe ein Führer erscheint, auch immer die Sehnsucht riesengroß, aus der Not herauszukommen. Und diese Sehnsucht der Seele nach Er- löfunq von den Lasten der Sorge, des Leides und der Schuld ist gerade im Advent, dieser Zeit des Wartens, des Nochnichthadens, dieser Zeit der Der- heißung, aber noch nicht der Erfüllung, immer wieder ausgewacht. So geht es vielen Taufenden non Christen auch zu Beginn der diesjährigen Adventszeit: Die Sehnsucht nach dem Führer aus aller Seelennot erfüllt unsere Herzen. Der Not und der Sehnsucht beaegnet der rechte Führer mit einem Uebermaß von Kraft. Das haben wir im staatlichen Leben erfahren dürfen Das wollen wir in dieser Adventszeit auch erleben durch den Führer Jesus Christus an unserer S"ele Er ist ja noch heute der ,^rott-Held". wie ihn die Bibel nennt „All unsre Not zu End er bringt" Dnnn er ist nun einmal der Heiland der Heil- bringer, der Stiller der S-hnlucht, weil er allein unter allen Menschen die Kraft besah, sein L"h»n ganz in Gott und aus Gott und darum für Gott zu führen, und darum ist er und bleibt er der einzig fidrre Führer der Menschheit auf ihrem Weae zu Gott Laßt uns diesem Führer ©"''•oHam geloben' Er bietet uns in grober Treue sein» D'entte auch in dieser Adv-ntsz-it w'-der an Er so" nicht vergeblich rufen ffr soll nicht an uns vo^üb^rzu- aehen brauchen' Mir folgen dem Führer ins selige Licht der Weihnacht! Ein Dach wird zum Strome .... Hoch oben im felsigen, unfruchtbaren Gebirge ist eine kleine Quelle entsprungen. Sie fließt hinab, und da sie so sicher den Pfad zu finden weiß, gesellt sich zu ihr anderer Quellen klares Wasser. Sie bilden den Bach, und der winket Im Tale anderen Bächen. So flicht der Fluß durch Dörfer, Marktflecken und Städte. Und andere Flüsse münden in ihn, ein breiter, fruchtbringender Strom strömt durch das dürstende Land... So wie diese Quelle bildet die Arbeitsbeschaffungs-Lotterie der NSDAP, den Auftakt zum Entstehen eines großen Geldstromes, der unseres Führers weitumfastenden Plan der Arbeitsbeschaffung für alle fordern soll. Jedes Los ist eine Quelle dieses Stromes. Diele (Eine- Mark-Lose fließen zu einem mächtigen Ganzen, das dir und deinen noch hungernden arbeitslosen Nächsten Brot bringt. Vielleicht bist du sogar besonders vom Glück begünstigt und von ungefähr 300 000 ausgeloften Gewinnen entfällt einer auf dich, vielleicht gar der Hauptgewinn von 100 000 Mark! Willst du nun. daß der Bach zum Strom werde, so beteilige dich sofort an der 2. Geldlotterie für Arbeitsbeschaffung, denn am 29. und 30. Dezember I findet schon die Ziehung statt. dort aus wird ein Umzug durch folgende Straßen gehen: Steinstraße, Marourger Straße, Walllor- vtraße, Kirchenplatz, Schulstraße, Sonnenstraße, Kreuzplatz, Seltersweg, Hindendurgwall, -jleid)- straße, Ludwigstraße, Ludwigsplotz, Neuen Däue, Sonnenstraße, Brandplatz, Hitlerwall, Wernerwall zum Oswalosgarten zurück. Nach dem erneuten Aufmarsch am Oswaldsgarten werden die in unserer Stadt noch vorhandenen Pferde aus dem Weltkrieg geehrt. Im Rahmen dieser Veranstaltung, die unter der Führung von Reitlehrer Schomds als beauftragtem Führer des Trupp 6 der Reiter-SA. Brigade 147 steht, soll auch eine Sammlung für das Winterhilfswerk vorgenommen werden. Jedermann spende für dieses edle Werk gerne und nach besten Kräften, sobald ihm die Sammelbüchse dargereicht wird. Arbeitsbeschaffung durch Chnstbaum» schmuck-Ergänzung Es wird Zeit, daß wir an die kleinen und großen Gaben denken, die den Weihnachtstisch schmücken sollen. Bei der Auswahl der Geschenke oder der notwendigen Anschaffungen sollen wir in bleiern Jahre bewußt berücksichtigen, daß es Industrien gibt, die nur für diese kurze Spanne Zeit arbeiten. Dazu gehört besonders die Spielzeug- und die Christbaum- schmuckindustrie. In den Herstellungsorten dieser Spielzeuge ist die Not so groß, daß die Kinder vielfach nur zweimal in der Woche warmes Essen bekommen können Wir müssen uns vor Augen halten, daß schon diese Kinder in harter Arbeit mithelfen müssen, und deshalb sollten wir alle unseren Christbaumschmuck im Rahmen des Möglichen ergänzen. Jede neue Kugel, jedes neue Glöckchen bedeutet ein Stück Brot, und jedes unseren Kindern geschenkte Spielzeug bedeutet wiederum Nahrung und Freude. Deutsche Volksgenossen: 100 000 deutscher Volksgenossen leben vom Weihnachtsmarkt: bedenken Sie, daß das Fest der Liebe, das Fest der Geschenke die beste Möglichkeit bietet, um den Opferwillen in seiner schönsten Bedeutung, in der Form einer Ardeits- spende, zu beweisen. ^errfprcdjfunöenbienft n Ziehen Born 1. Dezember ab ist im Ortsfernsprechnetz Gießen — wie schon seit längerer Zeit in anderen großen Städten — der Fernsprechkundendienst eingerichtet worden. Die Kundendienststelle, die unter der Rufnummer 04 zu erreichen ist, kann beauftragt werden, a) Anrufe, die für den Auftraggeber bestimmt sind. entgegenzunehmen und die Anrufer nach Anweisung des Auftraggebers zu verständigen (^-Auftrag). b) bestimmte Personen anzurufen und ihnen eine kurze Nachricht (bis au etwa 30 Wärter) durch Fernsprecher zu übermitteln (B Auftrag). c) die Auftraggeber durch Fernsprecher zu wecken (C-Muftrag). Aufträge können für das Ortsfernsprechnetz des Auftraggebers und für andere Ortsfernsprechnetze erteilt werden. Für diese Aufträge werden besondere Gebühren berechnet, die — wie die anderen Fernsprechgebühren — durch die Fernsprechrechnung erhoben werden. Nähere Auskunft über den Fernsprechkundendienst erteilt das Postamt (fernmündlich 2519). An oUf Chorleiter im Gebiet M He fisch»nGä gerbundes Der Hessische Chordiriaentenverband teilt mit: Die Verhandlungen zwischen dem stellverttetenüen Landesleiter der Reichsmusikkammer. Landesleitung Hessen, und dem Hessischen Sängerbund bzw Hessischen Chordirigentenoerbanü sind zum Abschluß aefommen. Danach wird bestimmt, daß die Ueber- führung der hessischen Chorleiter (Haupt- und Nebenberufler in die Reichsmusikkammer durch den Hessischen Chordirigentenverband erfolgt Die Herren Chorleiter werden deshalb ersucht, weitere Anweisung, die im Laufe der nächsten Woche ergeht, abzuwarten. An bie Gaue Vogelsberg-Nord und -Süd, Weschnitz und Neckartal wird durch die Herren Gau- oorsitzeer des Hessischen Sängerbundes besondere Anweisung ergehen. Sonn^agsverkehr auf her Krastpost | Allen Bu eck-D e,eck I Nach der Verlegung der Bundesbahn des Kegier- I bundes nach Alten-ldufeck treffen sich an jedem I Sonntag auswärtige Sportvereine in Alten-Buseck, I Fei' um dort ihre Wettkämpfe im Kegelsport auszucra- I 1 gen. Um diesen Sportsleuten, sowie den Bewoh- I , nern von Allen Buseck an den kommenden Sonntagen eine bequeme Fahrt von und nach Alten-Bu- jeck zu ermöglichen, läßt die Reichspost im Anschluß an die elektrische Straßenbahn in Wieseck vom Sonntag, 3^Dezember, ab die Kraftpost Alten Buseck —Wieseck Sonntags nach folgendem Fahrplan oer- kehren ab Wieseck 11.01, 13.16 und 18.01 Uhr, ab Alten-Buseck 11.45, 13.30 und 18.27 Uhr. Bericht der (Ztaatspoiizeiffelie Gieven. 8*6® - eportmog hiute ino> Vll - Ott! Mtn' - lurmtiai ; trrsi'l )ugu 2) Uftr, „L 3)J0 Uhr, Osthofen untergebracht. |ti)oren unrergeoraajt. Am 30. November wurden in Vilbel durch die enbarmerie, unter Zuziehung von SA -Leuten Gendarmerie, unter Zuziehung von SA -Leuten »"Hefters ft 1 * ine Jfiflt vu imoslea I * * * * * * . h michs. S 12 Uhr. - rent und Matt das! August hin ^pteltauer i * tytmbfi | lonapt * * * * * nrftrotrban Luftschutz -lagt tteater: 19. kräht'. - I S 1115 Uhr V B chülmämt ftont/n'. - .ttlmpo* - 7#, fjottl ijo h| - Mar Otamnbtabti löoentsfeiet. - Aus btrö uns Bühnt. Reih »mbtr-Dvch volksstück: I cusMunfl. I W- Hw I ntf ; ab 1 Jtaoülltnto befindlichen Gegenstände nicht abgeliefert, weshalb ein entsprechendes Strafverfahren gegen ihn eingeleitet wurde. Wegen seiner Tätigkeit war Hahn beseits im Juni und Juli im Konzentrationslager --15 U hes Z)ra . -^iMung f 6?»5ftü4 ?Utt van U Mm 7 dir 5, fi fitßfalai 8 Meerrettich Kartoffel", £50 bis 2,8 firnen 10 7) bi» 75, < 7), Blumen! ßr.Nwn 5 b StHtrie 5 bi und Beamten der Staatspolizeistelle, Ermittlungen angeftellt, weil bekannt geworden war, daß sich ehemalige Kommunisten wieder zusammenfanden, > jedenfalls deshalb, um den Zusammenhalt der nicht mehr bestehenden Partei zu 'örbern. Cs rourb* auch eine getarnte hochverräterische Druckschrift vorne- funben. die von Hand zu Hcnw meitergeg-ben ' iwrfl* wurde. Durch das energische Zugreifen des Brr- nehmungsrichters beim Amtsgericht Vilbel wurde die Sache soweit geklärt, daß drei Männer und die Ehefrau eines Täters unter Haftbefehl gestellt werden konnten. Die Verhafteten wurden mit ein*m Auto der Landespolizei Butzbach in das Am's- gerid)tsgefängnis Friedberg einaeliefert, während zwei weitere ehemalige Kommunisten in Schutzhaft genommen werben mußten. Diese kamen in bas Polizeigefangnis Friebderg. Bericht derKnminalpolizeisteUeGteffen Nachstehenbe Gegenstänbe würben im Lause der letzten Zeit in Gießen entwendet: (Eine silberne H» renarmbanduhr N». 15427; ein Mülleimer Dir. >692; eine Brosche, innen blauer Türkis mit Kreis aus zwei braune Herrenpullooer, ein graubrauner wollener Unterrock und ein Päckchen mit Futterstoff entwendet wurden? Zweckdienliche Mitteilungen werden an die Kriminalpolizeistelle erbeten. (fiternofrenö der G.ud enanstalt. Die Elternabende der Studienanstalt erfreuen sich von Jahr zu Jahr einer wachsenden Besucherzahl wie dies bei der am Donnerstaanachmittag im M* tholischen Dereinshaus veranstalteten Feier ern»4 festzustellen war. Zu Beginn begrüßte der Leiter der Stubienanftalt, Oberstudiendirektor Schell« Horn, bie Besucher aus Stadt und Land, dank» besonders den Ehrenaasten für ihr Erscheinen, und gab seiner Freude Ausdruck über den starken Besuch, den er als ein Zeichen des guten Einoernetz- mens zwischen Schule und Elternhaus begrüßte. Der tiefere Sinn der Feier waren „Spiel und Musik". Mit dem letzten Satz aus der OMoll-Sympc)»- nie von I. Haydn eröffnete das gutgeschulte Orchester unter Leitung von Musiklehrer 91 e b e M n g 6| > Bortrogsfolge. Reicher Beifall der Zuhörer dank» für den ausgezeichneten Vortrag. Erstmalig tri ein Flötentrio (Blockflöten) auf und erfreuten vH einem Allegro van PH. E. Bach. Die beste inftr»i mentale Darbietung war bas Allegro modcraO aus bem Centyenquartett von 3. Haydn für Streichquartett (zwei (Beigen. Bratsche unb Cello). AuH bie unter Leitung von Herrn 9c e be 11 n g bar gebetenen Chore, zum Teil ganz schwieriger Art, zeatzten von sorgfältigster Beinarbeit des Dirigenten; le« sondere Freude bereitete den Befudjern die Wiede» s 8abe der altbekannten Volksweisen. Die Linüdu« er Volkstänze, teilweise mit kleiner OrchesterbeqlM tung, hatte in der Hand der Turnlehrerin der 6t» bienanfialt, Frl. Jaeger, gelegen. Bei fämtliJw Darbietungen dieser Art war fefUufteUen, bah ■ den Tänzen und Spielen Freude. Rörperausbilbuiei und jugendliche Anmut gleichstark zur Geltung kB men und damit bem Enbrel ber Tänze gerecht wu» den. Allen Tänzen, ob sie von jüngeren ober ältf* ren Schülerinnen gezeigt würben, brachte mc» größtes Jnleresie entgegen; belohnte die Mitwir» Ein'Glasermeister aus Gießen würbe vorüber» Sehend in Schutzhaft genommen, weil er in einem 'mnibus aus der Strecke Krofdorf—Gießen den Herrn Reichskanzler durch verächtliche Leußerun- gen herabgeroürbigt hat. Gegen den Mann ist bereits wegen anderer Aeuherungen ein Verfahren nach § 3 der DO. vom 21 März 1933 bei der Strafverfolgungsbehörde anhängig Die Gemeinschaft ber Siebenten-Tags-LdventtsteH ist in Hesien auf Grunb des § 1 der DO vom 28. Februar 1933 verboten. Die Auflösung und Beschlagnahme des Vermögens erfolgte am 30. November. Im Schutzgebiet der 6taatspolheifteQe Gießen wurden eine größere Menge Druckschriften, das gesamte Inventar des Betsaales, Bargeld und sonstige Gegenstände sichergestellt. Der ehemalige Funktionär ber Kommunistischen Partei Lorenz Hahn, geboren am 23. Juni 1907 zu Gießen, ber sich bis in bie letzte Zeit betätigte, wurde am 1. Dezember feftgenommen, weil er Vermögenswerte einer aufgelösten marxistischen Organisation verschoben hat. Nach ber Festnahme wurde eine eingehende Durchsuchung seiner Wohnung oorgenommen und dabei durch Beamte her Staatspolizeistelle und Angehörige des Sonderkommandos fast die gesamten Instrumente des Kampfbundes gegen den Faschismus gut versteckt vorgefunden und sichergestellt. Die Staatspolizei- stelle hatte vor einiget Zeit wegen ber Instrumente ehemalige Kommunisten festgenommen. Dabei hatte ein solcher aus der Hammstraße auf eindringlichen Vorhalt angegeben, die Instrumente seien von Kommunisten aus Frankfurt a. M. fchon im März 1933 abgeholt worden. Die weiteren Feststellungen ergaben jedoch, daß Letzterer vollkommen unwayr« Angaben gemacht hatte und die Instrumente, genau so wie der vor einiger Zeit aufgefunbene Derviel» fältigunasapparat der KPD., an verschiedene ehemalige Kommunisten weitergegeben und von diesen versteckt wurden. Hahn hat auch trotz der Veröffentlichungen über die Einziehung oolks- unb staatsfeindlichen Vermögens die in feinem Besitz Brillanten, an den Seiten Stäbchen aus Platin., , - weiter einige elektrische Fahrradlampen. Eine sicher- gestellte Fahrradlampe befindet sich bei ber Krimi- nalpolizeislelle, Zimmer 5. Es handelt sich um eine elektrische Lampe, bje angeblich von einem Damen- jjQrf -aUI® rad, welches in der oberen Kaiserallee in einem 2 tv ■Lauci Borgarten stand, entwendet wurde. F ^nstag. Wer hat wahrgenammen, daß am 29. November .^tag in den Nachmittagsstunden aus einem Korbchcr. das an einem im Hausflur eines Geschäfts am Marktplatz aufgeftellten Fahrrad angebracht mar, 3000 1350 1700 Ge- 1135 der 2470 2000 4000 1700 2000 2300 2500 6000 1200 4400 2036 Ge- 1280 Ge- 2250 und 4740 3800 nurbe. werben an bie So ter, 10. Vorstellung im Freitag-Abonnement Erst- _ Diese Sonne Krallst immer...! Ctiroune'-ORIGINAL HANAU- 1200 425 1900 11267 Tagewerk« auf der Baustelle, n Lilbel durch dir ng von Kl-'Leull, eiftelle, Ermittlung! jrben war, daß fi' »er ,)u|ammenfQnbfi, fammtnbaü der niti dem. Es tourb* aum Dnidlfa'ft oorge- ianu Taunuskreis Dränung von Ackerländereien der meinde Erfurtshaufen Dränung von Ackergrundstücken der meinde Rüddingshaufen Dränagen, Bewässerungsanlagen chenhaufen Dränierung von Ackergrundstücken meinde Relnhardshain Dränage von Ackergrundstücken In Gemarkung Gillingen Entwässerung und Kultivierung von Oedland Gemeinde Radmühl Dränung von Oedländereien, Drän-Genossenschaft Roth-Lieblos Regelung von kleinen Wasserläufen Gemeinde Geislih Ausbau der Weschnitz Gemeinde Biblis Diefenentwäsferung Gemeinde Altenmittlau Jnstandsehungsarbeiten an öffentlichen gemeindeeigenen Wohngebäuden in Langenselbold Jnstandsehungs- und Ergänzungsarbeiten an einer Reihe öffentlicher und sonstiger Gebäude in Finthen Jnstandsehungsarbeiten an städtischen Wohn- und Dienstgebäuden in Idstein Nutzbarmachung der Löwenhoskaserne In Mainz Umbau der Brücke über die Pfieffe zwischen Adelshausen und Mörshausen nebst Regulierung der Auff ahrlsrampen, Kreis Melsungen Jnstandsehungsarbeiten an Gebäuden im Landkreis Fritzlar - Homberg Kanalisierung des Haingrabens und der Bahnstrahe in Kelkheim, Erweiterung der Wasserleitung in Münster im Main- Folgeelnrichtungen in der Gemeinde Obermörlen Wiesenenlwässerung und Umwandlung von Waldgelände in Ackerland in der Gemeinde Reuenhahlau '£e to fconb«. Snftnimenk bes gisntus gut versteck, 2le Sfaatepofnei, ,en öer Mumtnte 'mmcn. Dabei hatte auf einbringlicben umente feien oon fch°n im März Üuguft Hinrichs. Spielleitung: Anton Neuhaus. Spieldauer von 19.30 bis 21.30 Uhr. — Montag, Maßnahme Ausbau einer gemeinsamen Dränage Gemeinde Unterrosphe Ackerdränage Gemeinde Dausenau Entwässerung von Ackerland Gemeinde Wilhelmsdorf Dränierung von 23 Hektar Acker- und Wiesenland Gemeinde Krästel Hutweidenmeliorationen Gemeinde S i e - Morgen ißt der Führer sein Eintopfgericht! Zeige Du ebenso Deine Verbundenheit mit den Aermsten Deiner Volksgenossen. Opfere! PREISE: Tischlampe des Jubiläums- Modells mit Reflektor (Typ SR 300| für Wechselstrom 220 Volt RM 220.50 Vereinfachtes Modell (Typ SN 300) für Wechselstrom.......... RM 184.50 Für Wechselstrom HO Volt (SR und SN Modelle) Mehrpreis .. RM 20.— Tischlernpen-ModeII nur für Gleich* Strom mit Kippzündung .. RM 126.— NEU: Die ALPINA - Heimsonne ous dem neuen I. G. Phosphatglas für Gleich- od. 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M., Postfach 915 aus einem SW« 5 Z“-,3unt 1907 .^te betätigt«, "‘Men, Uiimn I ■ ucJun9 leim fflo/j, lon^Jes Sonb«. uSenanfloli. ?,tnS'r?P.anb d-nkt ' del y'rxuße '°k?Eebel'"S lehret Han! ° * VL» jä» ** Don der Landesunioer sität. Der Privatdozent Dr. Karl E n g i s ch in Gießen ist aus 1. April 1934 zum ordentlichen Professor für Strafrecht, Strafprozeß, Einführung in die Rechtswissenschaft und Rechtsphilosophie an der Universität Heidelberg ernannt worden. ** Die Poliklinik der Psychiatrischen und Nervenklinik Gießen. Am Steg 18, ist ab 1. Dezember wieder eröffnet. Direktion: Prof. Dr. Hoffmann. ** Das Oberhessische Museum im Alten Schloß am Brandplatz ist am Sonntag zwischen 11 ube, ''D p NSDAP, in Nürnberg „Der Sieg des Glaubens" statt. Der Südwestfunk wird in der Wochenschau am Samstag, 2. Dezember, 18.20 Uhr, einen Aus- schnitt aus diesem Film als „Hörfilm" über alle Sender der Sendergruppep West geben. ** D i e W e i h n a ch t s m e sf e der Deutschen Frauenkultur, Ortsgruppe Gießen, findet, wie aus der heutigen Anzeige ersichtlich ist, am 4., 5. und 6. Dezember im Billardsaal des Eafe Amend statt. Der Verband Deutsche Frauenkultur E. D. — so schreibt man uns — ist der größte unter den rein kulturelle Ziele verfolgenden Verbänden der deutschen Frauenoereine. Er hat in seiner 37jährigen Tätigkeit versucht, die Frauen gegen die Schäden einer mechanisierten und entseelten Welt aufzurusen zu Selbstoerantwortung, Selbsterziehung und Selbstüberwindung im Dienste am Volksgan- Zen. Er hat es auch stets als eine seiner größten Aufgaben angesehen, deutscher Wertware den Weg zu bereiten und hat in den Nachkriegsjahren wertvolle Vermittlungstätigkeit dafür geleistet. So ist auch die diesjährige 8. Weihnachtsmesse in Gießen eine Ausstellung deutscher Wertware und wendet sich besonders an die Kreise verantwortungsbewußter Mütter und Erzieher, an die selbstschaffende Frau und die zukunftsgläubige Jugend. Sie alle mögen helfen, damit das große Ziel der Frauenkultur erreicht wird: Deutsche Kultur aufrechtzu- erhalten, zu verteidigen und weiterzuführen. ** ,,V o m Proletariat zum Arbeiter- stand." Im Guttemplerheim „Hassia" Gießen sprach — wie man uns berichtet — dieser Tage Herr August Weigel über das Thema „Vom Proletariat xum Arbeiterstand". Seinen Ausführungen sei folgendes entnommen: Während der Bauernstand und der Bürgerstand bereits im Mittelalter bestanden haben, ist der Arbeiterstand ,m heutigen Sinne eigentlich ein Erzeugnis des Maschinenzeitalters, also des 19. Jahrhunderts. Wir haben es alle miterlebt, welche ungeahnten Veränderungen die Erfindung der Maschine in unser Leben gebracht hat. Großstädte mit Industrievierteln und Massenwohnungen verdanken ihre Entstehung diesen Erfindungen. Leider war mit dem Zusam- mendränacn der Menschen auch das Wohnunqs- elend verbunden, das unsere Volksgesundheit vielfach schwer geschädigt hat. Es ist daher kein Wunder, daß vielfach statt eines Arbeiterstandes, der seiner Bedeutung bewußt ist, nur ein städtisches Proletariat entstand, das durch verkehrte Führung sich nicht mehr als ein Teil des deutschen Volkes fühlte, sondern im internationalen Zusammenschluß und im nationalen Kampf gegen das Bürgertum seine Befreiung aus der schlimmen Lage erhoffte. Es war die Gefahr entstanden, daß das deutsche Volk hierdurch in zwei getrennte Lager zerrissen wurde. Es ist eines der größten Verdienste der nationalsozialistischen Bewegung, diese große Ge- 7 bis 8, Grünkohl 12 bis 15, Rosenkohl 20 bis 25, Feldsalat 80 Pf. bis 1 Mk., Zwiebeln 8 bis 10 Pf., Meerrettich 30 bis 50, Schwarzwurzeln 20 bis 25, Kartoffeln, das Pfund 3 bis 3J4 Pf., der Zentner 2,50 bis 2,80 Mk., Aepfel das Pfund 12 bis 20 Pf., Birnen 10 bis 15, Nüsse 35 bis 50, junge Hähne 70 bis 75, Suppenhühner 60 bis 70, Gänse 60 bis 70, Blumenkohl, das Stück 20 bis 60, Salat 5 bis 10, Endivien 5 bis 10, Lauch 5 bis 10, Rettich 5 bis 10, Sellerie 5 bis 25 Pf. Vornotizen. Winter! Hilfe! - Winterhilfe! Von Hans Falk, Propagandaführer des WHW. Winker nur noch ein Bruchteil der heuklgen Hilfe notwendig wird. Wir wollen dafür sorgen, daß bei der im Frühjahr erneut einsehenden Arbeitsschlachk die zweite Welle der Arbeitslosen nicht ausgemergelt einer entwöhnten und daher schweren Arbeit entgegentritt, sondern freudig, mit Harfen Muskeln die Arbeit anpacken kann. Damit sorgen wir gleichzeitig dafür, daß nicht nur Hunger, Kälte und Nässe überwunden werden, sondern daß unsere Tat auch Millionen aus ihrer seelischen Erstarrung herausreißt. Der Eindruck dieser wunderbaren Volkshilfe wird das Eis um Millionen verhärteter Herzen brechen. Der größte Erfolg des Hilfswerks aber wird folgender fein: Seit 1918 bis zur Machtergreifung durch uns Nationalsozialisten haben 225 000 Männer und Frauen ihr Leben weg- geworfen, oft ihre Kinder noch mit in den Tod reißend. Sie konnten von „Freiheit, Schönheit und Würde" nicht leben. Es waren oft nicht die schlechtesten deutschen Menschen. Darum erschreckt uns nicht nur die Zahl dieser Toten, sondern noch mehr der Gedanke: Wer sagt uns, wieviel große Arbeiterund Bauernführer, wieviel große Künstler und Gelehrte hier von uns gingen? Welch prächtige Menschen sind vielleicht unter dieser Jugend gewesen, die die Eltern mit in den Tod nahmen? Alles wegen eines armseligen Stückchen Brotes, das diese Aermsten eben — nicht hatten! Wir geloben, daß niemand mehr in Deutschland aus solchen Gründen am Leben verzweifeln soll. Unsere Hilfe gibt allen Glaube und Hoffnung und damit ihrem Leben den Sinn zurück. Ein zeitgebundenes und doch über alle Zeiten ragendes Werk. Laßt uns so arbeiten, daß uns alle einmal das Gefühl freudig getaner Pflicht erfüllt, wenn wir zurückdenken oder von der kommenden Generation erinnert werden an die größte und schönste Tat deutschen Brudergeistes: An das Winterhilfs- werk des deutschen Volkesl In den kurzen Worten der Ueberschrift liegt bereits mehr, als lange Sätze sonst sagen können. W l n t e r I H i l f e I Das wäre der Entsetzensruf von 6 Millionen deutschen Männern, Frauen und Klndern gewesen noch vor einem Jahr, wenn es dem Winter entgegenging. Wieviel Glanz und Warme liegt daher schon in dem einzigen Wort: W i n t e r h i lf el Wenn im alten System der Winter nahte, stellten sich die jeweiligen Kanzler (deren Namen wir längst vergaßen) an das Mikrophon und sagten salbungsvoll: „Meine Damen und Herren! Ohne Zweifel geht das deutsche Volk einem schweren Winter entgegen ..." Welche Weisheit! Statt Brot gab es schöne Worte. Die Folgen waren entsprechend. Wer von uns hat nicht einmal einen Verzweiflungsausbruch des verratenen Volkes erlebt? In diese Vergangenheit zurücksehend, kommt uns erst voll zum Bewußtsein, wie groß die Tat Adolf Hitlers, wie groß das Dort ist: Niemand soll in diesem Winter hungern oder frieren! Ein stolzes, ein kühnes — und fo herrliches Wort! Lin Versprechen, das uns als die Gefolgschaft des Führers zum äußersten Einsatz der letzten Kraft verpflichtet. Angesichts dieses großen sozialen Werkes aller Zeiten bleibt es unverständlich, daß es noch Menschen gibt, denen der tiefere Sinn dieser Tat noch nicht aufgegangen ist. Denen das Opfern und Helsen noch als Müssen, nicht als Dürfen, erscheint. Die s o denken, beweisen nur, wie fern sie der Idee des nationalen Sozialismus stehen. Was sind alle heutigen Opfer an Zeit, Geld oder Arbeit gegen das vergossene Blut eines einzigen unserer braunen Kameraden? Gegen das Leid der Müt- ter und der Frauen unserer Toten? So laßt uns stolzdaraus sein, an einem Werk mithelfen 3 u dürfen, vor dem kommende Generationen bewundernd stehen werden. Laßt uns die Ziele fest ins Auge fasten! Laßt uns geloben, daß wir in diesem Winter so gründlich helfen wollen, daß im nächsten ausführung der Operette „Die lustige Witwe" von Franz Lehär. Leitung: Wrede-Cuj6-Spohr. Operetten-Preise. — Samstag, 9. Dezember, Volks- Vorstellung zu kleinen Preisen die Gesellschafts- komödie „Der Traum der Vilrna Kelemen" von Franz Molnar. Spielleitung: der Intendant. Spieldauer von 20.15 bis 22.30 Uhr. — Der Kavallerie-Verein Gießen begeht am heutigen Samstag, 20 Uhr beginnend, fein diesjähriges Winterfest im Saale des Cafö Leib. Die Veranstaltung findet zu Gunsten der NS.-Volkswohlfahrt statt. Im Hinblick auf diesen guten Zweck hat sich die Kapelle der SA.-Reserve 116 unter Kapellmeister Herrmann in völlig uneigennütziger Weise jur die Veranstaltung zur Verfügung gestellt. Die Vorbereitungen lassen einen genußreichen Abend erhoffen. Neben den Mitgliedern des Vereins rechnet man auch auf starken Besuch von Gästen, damit der Abend zu einem vollen Erfolg für den guten Zweck werden kann. — Der D W A., Verband derweiblichen Ange st eilten, veranstaltet für seine Mitglieder am morgigen Sonntag, 3. Dezember, 17.30 Uhr, im DHV.-Heim in der Lonystraße eine Advents- feier, zu der alle Mitglieder herzlich eingeladen sind. Herr Pfarrer Sattler wird eine Ansprache halten. Fräulein Gärtner wird einige Lieder fingen. Nach dem feierlichen Teil wird Tee gereicht, wozu sich jeder das Gebäck selbst mitbringt. (Siehe gestrige Anzeige.) — Deutscher Werkmeisterverband, Gießen und Lollar. Morgen Sonntag, 15 Uhr, Monatsversammlung mit Vortrag von Dr. L i st im Gewerkschaftshaus. — Kulturarbeit im DHV. Der zweite Dichterabend im DHV. Gießen wird am kommenden Montag, 20.15 Uhr beginnend, im Heim des DHV., Lonystraße, einen weiteren Ausschnitt aus der Kulturarbeit des Verbandes bringen. Zu dem interessanten Abend haben die Inhaber von Teilnehmerkarten freien Eintritt. eWfport nu9uiej. SU??: J 'n ^eS^lui löem Ä?u,etl '8.27 Uijr Ui)t- ab afborf—eintm ddM toi Uz ji/ w bei btt ÄÄ ■sä — Tageskolender für Sonntag. Stadt- iheater: 19.30 bis 21.30 Uhr, „Wenn der Hahn kräht". — Turmhaus am Brand: 11 bis 13.30 Uhr, Kunstausstellung. — Lichtspielhaus, Bahnhofstraße: 11.15 Uhr (Goethebund) „Das wahre Gesicht Afrikas"; 14 Uhr: „Hänsel und Gretel" und „Di« Wichtelmänner"; ab 15 Uhr: „Heideschulmeister Uwe Karsten". — Astoria-Lichtspiele, Seltersweg: „Höllentempo". — Obst- und Gartenbauverein: 15.30 llhr, Hotel Hopfeld, außerordentliche Hauptversamm- tenben reicher Beifall. Den Abschluß der Feier bildete die Aufführung des Märchendramas „Die Zaubergeige" von Pocci. Alle Rollen lagen in au- Zen Händen, fo daß die Aufführung zu einem vollen Zrfolg wurde, um Abend wurde die Feier wegen des starken Besuches wiederholt. Der Ueberschuß Beider Feiern soll dem deutschen Winterhilfswerk zugesührt werden. Gute Sportmöglichkeit auf dem Hoherodskopf. Bei 6 Grad Kälte, bei 25 bis 30 cm Schneehöhe (Pulverschnee) sind auf dem Hoherodskopj beste Sportmöglichkeiten vorhanden, lieber den Höhen lag heute morgen Nebel. (kheftener Wochenmarktpreise. * Gießen, 2. Dez. Auf dem heutigen Wochen- markt kosteten: Süßrahmbutter, das Pfund 1,55 Mk., Landbutter 1,35 bis 1,40, Kochbutter 1,20 Mk., Matte 20 bis 25 Pf , Käse, das Stück 4 bis 10, Eier (inländische) 14 bis 15, Wirsing, das Pfund 10 bis 12, Weißkraut 6 bis 8, Rotkraut 10, Gelbe Rüben 8 bis 10, Rote Rüben 10, Spinat 12 bis 20, Unterkohlrabi fahr gebannt zu haben. Daß mit dem Großstadt« elend zugleich der moderne Alkoholismus groß wurde, ist wohl klar. Die allgemeine Verbreitung des Alkoholismus trug wesentlich dazu bei, daß der Arbeiterstand ins Proletariat zurücksank. Gerade bei den ärmsten Teilen der Bevölkerung schlägt her Alkoholismus die tiefsten Wunden. Die Arbeit des Guttempler-Ordens und aller gleichgesinnten alkohol- gegnerischen Verbände ist daher in dieser Zeit besonders wichtig, in der es gilt, einen deutschen Arbeiterstand zu bilden, der sich als ein wichtiger Bestandteil des Ganzen fühlt. Nur durch Nüchternheit und Sparsamkeit kann der Industriearbeiter seine Lage verbessern. Der Redner sprach die Hoff- nung aus, daß die besondere Bedeutung Des Kampfes gegen die alkoholischen Trinkfitten Überall erkannt werde. "Weihnachten i n R o m. Man schreibt unst Die vom Hapag-Reisedureau m Gießen geplante Gesellschaftsfahrt über Weihnachten und Neujahr nach Rom hat überraschend guten Anklang gefunden. Dies ist nicht zuletzt darauf zurückzuführen, daß dies voraussichtlich die letzte Möglichkeit sein wird, mit einer Ermäßigung von 30 und 70 v. H. nach Rom zu fahren. Normalexweise kostet die Fahrt von Gießen nach Rom und zurück allein annähernd 130 Mark, während bei dem Teilnehmerpreis von 154 Mark bei dieser Reise auch die Unterbringung und volle Verpflegung einschl. aller Nebenabgaben eingeschlossen ist. Jedem, der sich noch anschließen will, wird baldigst Anmeldung empfohlen. (Siehe heutige Anzeige.) ** Der letzte diesjährige Frankfurter Pferdemarkt findet Montag, 4. Dezember, statt. Dieser Markt bietet — wie man uns schreibt — vor Beginn des Winters nochmals Gelegenheit, überzählige Pferde zu verkaufen, ober auch ältere Tiere gegen zwei- und dreijährige Fohlen einzu- tauschen Einige Transporte Hunsrücker Arbeitspferde und leichtere Gebrauchstiere sind .zum Verkauf gemeldet. (Siehe heutige Anzeige.) ,t und 13 Uhr geöffnet. [. I ** Sieg des Glaubens" im Rundfunk. - I Zur Zeit finden in allen Gauen Deutschlands Erst- > I aufführungen des Films vom Reichsparteitag der Irren Feststellung — Tageskalender fü Samstag: Stadt- outommen unwahre theater, 20 bis 22 Uhr, „Wenn der Hahn kräht", ^itrumente, genau" —Turmhaus am Brand, 16 bis 18.30 Uhr, Kunst- uigefunbene Derviel- ausstellung. — Lichtspielhaus, Bahnhofstraße, 14.15 an verschiedene ehe« Uhr, „Hänsel und Gretel" und „Die Wichtelmän- leoen und van dies, ner"; ab 16 Uhr „Der Schuß am Nebelhorn". — auch trotz der Bc Astoria-Lichtspiele, Seltersweg: „Höllentempo". — üebung nolts- upu Kooallerieoerein Gießen, 20 Uhr, Cafä Leib, Win- in feinem Sefa terfest zugunsten der NS.-Volkswohlfahrt. — DHV., abgefiefert, roestialb1 20 Uhr, „Liebigshöhe", geselliger Abend. — 222er, ren gegen ihn ein-:: 20.30 Uhr, „Andres", Wiedersehensfeier. — Tech- Lätigteit w f)al)iu niferoerbanb, 20 Uhr, Vortrag von Dr. Gerster über Sonyntrationslagtr „Luftschutz unb Luftrüstung". ^ugreben des T" (ung. Matlhausgemeinbe: 19.45 Uhr, (Safe Leid, -rW wir' ©emeinbeabenb. — DWA.: 17.30 Uhr, DHV.-Heim, iw Manner und!r, iiboentsfeier. a’tceiebl 8^.®^ _ Aus bem 61 a b 11 b e a t e r b u r e a u i truröen mit ri un6 geschrieben: Heute 20 Uhr Deutsche jM in dm■ nnfr Reihe 2: Gerabe Mitgliebsnummern (1. De- emaeliefert, roanrw »liGer-Vorstellung ber Samstag-Abonnenten) bas iiimften in WW ^glksstück: „Wenn der Hahn kräht" von August Diese kamen in tu Spielleitung: Anton Neuhaus. Ende 22 Uhr. — Sonntag, 3. Dezember, außer Abonne- üidiiblloßiefltf ment unb zu kleinen Preisen von 0,30 bis 1,50 lljemmv in ^<5 Volksstück: „Wenn ber Hahn kräht" von wrben im ßaufe b ünguft Hinrichs. Spielleitung: Anton Neuhaus. ifine filbetne fy fcpelbauer von 19.30 bis 21.30 Uhr. — Montag, Mülleimer Ulr. 1^, 4. Dezember, einmaliges Tanzgastspiel bes befann- ükis mit Kreis aus ten Tanzpaares Mathilde Buhr unb Joachim löbchen aus Plahm,: t. Feewitz. Das Programm bes Abenbs bringt: Lampen. Eine Wr-! Phantastische Tänze". Leitung bes Stadttheater- t sich bei ber farnu» Ordjefters Kapellmeister Fritz C u j L. Außer Abon- banbelt sch um em? nernent und zu kleinen Preisen von 0,30 bis 1,50 h von einem W» jicrf. Dauer des Tanzgastspiels von 20 bis 22 Uhr. j^iieraike in t>niB - Dienstag, 5. Dezember, 20 Uhr, 10. Vorstellung ■e, im Dienstag-Abonnement das Schauspiel: „Am QP1 AWeM Himmel Europas" von Schwenzen-^Ralina. Spiel- v CÄrhM lejfung: Anton Neuhaus. Gewöhnliche Preise. Enbe 22.15 Uhr. — Mittwoch, 6. Dezember, 19.30 Uhr, das Drama:'„Der Strom" von Max Halbe. 9. Vorstellung im Mittwoch-Abonnement. Spielleitung: Anton Neuhaus. Gewöhnliche Preise. Ende 22 Uhr. — Donnerstag, 7. Dezember, Deutsche Luhne, Reihe 1: Ungerade Mitgliedsnummer (1. De- »ember-Dorstellung ber Donnerstag-Abonnenten) ias Volksstück „Wenn ber Hahn kräht" von August Hinrichs (Spielleitung: Anton Neuhaus. Spiel- lauer von 20 bis 22 Uhr. — Freitag, 8. Dezem- Oie Jagd im Dezember. Frühzeitig hat uns der Winter in diesem Jahre den ersten Schnee geschickt, als wolle er sich damit anmelden. Er ist eine Mahnuna an den Jäger zu- gleich, ob sein Revier gerüstet ist, wenn der strenge j)err einmal Ernst macht und bei Frost und Kälte sein weißes Tuch über alles deckt. Roch manche Stunde frohen Weidwerks soll der letzte Jahresmond dem Weidmann bringen, aber die Vorsorge für die Notzeit seines Wildes darf er darüber nicht vergessen. Solange eine leichte Schneedecke die Erde deckt, findet das Wild draußen meist Aesung genug. Anders das Bild, wenn hoher Schnee fällt und gar verharscht. Dann folgt der Fuchs der Rotfährte des laufkranken Wildes, und der wildernde Hund macht I Oie Sammlung von morgen muh das Ergebnis der vergangenen Sammlung übertreffen. Morgen abend muh sich der Opfergeist des Volkes wieder einmal übertroffen haben! leichte Beute. Ungern wechselt das Wild umher, weil jeder Schritt schmerzt, und dankbar ist es für jede Hilfe. Strippen und Raufen sind im Revier des Hegers vorbereitet, Heu, Grummet, Laubheu, Hafer- stroh, Rüben, Kartoffeln, Eicheln, Kastanien u. a. geben ihm die Möglichkeit, seinen Lieblingen einen abwechslungsreichen Tisch zu decken. Nie füttert man große Menge auf einmal, um sie vor dem derberen zu schützen. Das, was gegeben wird, soll für 2 bis 3 Tage berechnet fein. Schützende Fichten, an deren Stämme das Futter angebunden wird, ersparen oft besondere Schutzdächer, viele kleinere Fütterungen sind besser wie wenige große. Sie werden leichter gefunden und zwingen das Wild zur Bewegung, die es zum Gesundbleiben braucht. Gern folgt es dabei den Fußtapfen des Jägers, der den Schnee zusammentrat. Die beste Aesung ist und bleibt immer die natürliche. Wo Heidekraut und Heidelbeere wachsen, muß der Rechen sie frei- legen. Brombeere ist wertvollste Winteräsung. Vor ollem aber sei an die vielen Weichhölzer im Walde erinnert. Weiden und Espen wachsen überall, und immer wieder muß der Forstmann sie heraushauen, um seine Kulturen von ihnen zu reinigen. Förster und Jäger können hier Hand • in - Hand arbeiten, wie es immer sein sollte. Zur Notzeit des Wildes gefällte Weichhölzer sind billigste und außerordentlich bekömmliche Aesung für Schalenwild und Hasen. Aus sie kann der Jäger nicht eindringlich genug hingewiesen werden. Es ist gut, wenn der Weidmann sich vor dem Einsetzen des Winters mit diesen Fragen vertraut macht, damit er und fein Wild vor Schaden bewahrt bleiben. Im Rotwildreoier erstreckt sich die Jagd vor allem auf Kahlwild, u. 11. auch noch auf schlecht veranlagte Geweihte. Das Schwarzwild tritt in die Rauschzeit. Im Walde bricht es nach Buchen- und Eichelmast, oder tritt nachts auf die Felder, vor allem auf alte Kartoffeläcker, aus. Jede Neue wird zum Kreisen und Besagen benutzt, denn nur Schnee gestattet ein erfolgreiches Jagen. Das Rehwild hat in Preußen noch Schußzeit, jedoch ist der Abschuß von Bockkitzen und Böcken verboten. In Hessen dagegen ist die Schußzeit überhaupt vorüber. Die Böcke haben meist abgeroorfen. An die Waldjagden, die meist im November gehalten wurden, schließen sich nun die Feldjagden auf den Hasen an. Das Streckenergebnis entsprach bisher nicht ganz den Erwartungen, es war in einzelnen Revieren sogar ausgesprochen schlecht. Diese Feststellung ist deswegen von Wichtigkeit, weil der Hase zweifelsohne unser wirtschaftlich wichtigstes Wild ist. Wer daher nicht in den Tag hineinlcbt, sondern sein Revier wirklich planmäßig bejagt, wird den Abschuß nur auf einer Treibjagd vollziehen und vom „Kesseln" dabei sparsamen Gebrauch machen. Das Standtreiben mit offenem Rückwechsel ist entschieden die schonendste Jagdart. Don dieser Treibjagd ausgeschieden werden kann ein Reoierteil, in dem die „Küchenhasen" geschossen werden, oder auf dem der Jagdherr zu seinem Vergnügen auch einmal gelegentlich einen Suchhasen schießen will. Wo so verfahren wird, ist auch in schlechten Hasenjahren der Ausfall nie zu groß. Wenn die Wintcrs- not auf unserem Wilde lastet, dann erwacht sehr leicht das Interesse der „stillen Teilhaber" an ihm. Wie man im Waldrevier immer einmal die Reh- wechsel nach Schlingen abgehen soll, so gebührt auch den Gartenzäunen und -Hecken zur Schneezeit besondere Aufmerksamkeit. Reviergänge in mondhellen Schneenächten bringen manches an den Tag! Die Schußzeit des Rebhuhnes ging zu Ende. An die Hege dieses Wildes denken leider nur wenige Jäger, obwohl es im Winter besonderen Erfahren ausgesetzt ist. Wo Hecken, Schilf usw. noch vorhanden sind, erhält sich bekanntlich immer ein besserer Besatz. Denn hier findet das Hühnervolk Schutz vor den Räubern aus der Luft und auch vor dem eisigen Nord- oder Ost, der über dos Feld pfeift. Das sind auch die Stellen, wo der Jäger schon vorsorglich Spreu und Hinterkorn hinfahren ließ und wo er seine Hühner füttert, wenn es nottut. Wer es aber versäumte, der kann jetzt noch auf jedem Heuboden Heublumen genug bekommen und damit gutes Futter für das Huhn. Fehlen die Hecken, so empfiebj# sich bk Anlage kleiner Schutzdächer, in der ein zachsten Form aus Sichten- ästen, die hüttenförmig in den Boden gesteckt wurden. Die Winterhege des Rebhuhnes ist so einfach und billig, daß es für ihre Unterlassung keine Entschuldigung gibt. Der Fasan hat noch in beiden Geschlechtern Schuhzeit, jedoch sollten bei unseren noch kleinen Beständen die Hennen stets geschont werden. Die Notwendigkeit seiner ausgiebigen Winterfütterung ist schon immer betont worden. Als Futtermittel on den Fütterungen, die im Herbst schon angelegt fein sollten, kommt vor allem der Mais in Frage. Auf Flüssen und Bächen liegen Enten, auch Gänse kommen in strengen Wintern als seltene Beute gelegentlich vors Rohr. Der Fuchs trägt nun einen vollwertigen Balg und lohnt die Jagd. Zum Fuchsjagen über der Erde ist kein großes Aufgebot notwendig. Wenn der Jagdherr Die Pässe kennt, genügen w.'nige Flinten und Treiber, um den Rotrock zur Strecke au bringen. Hasenklage und Mäusepfiff betören den schlauen Räuber, besonders wenn die Mäuse unter dem Schnee stecken. Zu dieser Zeit können wir ihn oft untertags auf Feld und Wiese antreffen, wo er der Jagd auf die kleinen Nager obliegt. Schließlich kommt auch noch die Baujagd in Frage, bei Der auch der Dachs gegraben werden, kann. Weidmannsfreuden und Weidmannspflichten sind im Julmond eng miteinander verbunden. Nur geringe Mühe und geringe Opfer find nötig, um Gutes zu wirken. „Der Heger, der Pfleger kann Jäger nur fein" (Löns). Hubertus. Kleine politische Nachrichten. Reichspräsident o. Hindenburg emo- fing den Reichskanzler zum Vortrag über schwebende außen- und innenpolitische Fragen. Der Ches des Außenpolitischen Amtes der NSDAP. Reichsleiter Alfred Rosenberg hatte die diplomatischen Vertreter der s ü d - und mittel- amerikanischen Staaten zu einem Tee im Mozartsaal des Hotels Adlon geladen. Vollzählig waren die Nationen durch die Gesandten und Geschäftsträger vertreten. Der Preußische Ministerpräsident Göring hat den Staatsrat S p awn i o l mit Rücksicht auf die Ver- orbnung der Regierungskommission des Saargebiets vom 29. November, wonach Beamte des Deutschen Reiches oder der Länder im Saargebiet keiner- leiFunktionen ausüben dürfen, auf eigenen Antrag bis zur Wiedervereinigung des Saargebietes mit dem Vaterlande von feiner Tätigkeit als Preußischer Staatsrat entbunden. • Im Verlaufe der Untersuchung der Vorgänge, die die bayerische Politische Polizei veranlaßt haben, drei katholische Geistliche wegen Verbreitung unwahrer Greuel - Nachrichten Schutzhaft zu nehmen, wurden nunmehr Haussuchungen in den Wohnungen der Verbreiter der Greuelnachrichten vorgenommen. In ihren Wohn- und ArbeitsrgFmen wurden umfangreiche marxistische Literatur und Mitgliedsbücher der „Roten Hilfe" zutage gefördert. Die Staatspolizei hat in Minden eine größer« kommunistische Organisation aufgedeckt. 7 9 Kommunisten, darunter Drganifalionsleiter, Kassierer und Kuriere, wurden verhaftet. Ferner wurde illegales Druckschristenmaterial beschlagnahmt. Die Beteiligten wurden dem Richter wegen Hochverrats zugeführt. Aus aller Well. Die Tstünchen-Augsburger Abendzeitung" In vier Jahrhunderten. Die „München - Augsburger Abend- zeitung" in München begeht am 15. Januar 1934 ihr 32 5 jähriges Jubiläum Sie ist Die älteste bestehende Zeitung Deutschlands. Keine andere Zeitung des Deutschen Reiches kann auf eine rühm- reichte Vergangenheit zurückschauen. Aus bielem Anlaß gibt der Verlag zum Erinnerungstage eint umfangreiche Festausgabe heraus, die unter dem Titel „325 Jahre Bayern und die München-Angs- burger Abendzeitung" die historische Entwicklung der Zeit und der Zeitung behandelt. Ein Niesenpahfälscherprozeh in fiorono. 3n Kowno begann ein Riefenprozeß gegen eine Fälscherbande, die sich im Laufe mehrerer Jahre mit Hilfe gefälschter und gestohlener Amts- stempel mit der Herstellung gefälschter Päsie, Urkunden und Hochschulzeugniffe befaßte, Die an In- tereffenten gegen hohes Entgelt vertrieben wurden. Von etwa 200 Schuldigen konnten nur 26 vor Gericht gebracht werden. Da die übrigen nach Dem Ausland entkommen konnten Unter den 26 Angeklagten, darunter 21 Juden, finden sich auch einigt höhere Beamte aus dem Innenministerium, unter ihnen der frühere Leiter Der Paßabteilung Di« Fälscher hatten auch im Ausland, u. a. in Berlin, ihre Hintermänner. Geplante Ausgrabung eines Römerkastell» bei Augsburg. Der Verband für schwäbische Kultur- und Heimat» pflege in Augsburg hat beschlossen, das etwa 30 Kilometer von Augsburg bei Druisheim gelegene Römerkastell Summontorium, das einst das wichtigste Besesligungswerk der Römer an der Donau- grenzlinie und das Schutzwerk für Augusta Binde- licorum (Augsburg) bildete, auszugraben. Bereit» im Jahre 1924 wurden vorläufige Ausgrabungen vorgenommen. Die Kosten für die Totolausgrabung dürften eine halbe Million betragen. Es ist an zu» nehmen, daß die Forschungen auch für die Erweiterung unserer Kenntnis der frühgermanischen Zeit von Bedeutung sein werden. Jetzt ist Zeit zur Weihnachtsbäckerei I Die fdefta -Geschäfte empfehlen dazu: Kuchenmehl...........Pfund —.18, —.20 Feinstes Konfektmehl........Pfund —.23 Kartoffelmehl...............Pfund—Lkr Kunsthonig............Pfund —.40, —.45 Puderzucker................Pfund —.45 Streuzucker, bunt..........*/< Pfund —.25 Süße Mandeln ... */« Pfund —25, —.30, —.! 5 Haselnußkern..............‘/-Pfund —.19 Kokosflocken............... Pfund —.26 Sultaninen.......‘/-Pfund—.08, —.12, —.15 Korinthen............*/- Pfund —.12, —.15 Orangeat.................Pfund —.20 Zitronat ................ '/« Pfund —.23 Block-Schokolade .... Pfund -.80,1.-, 1.10 Ferner alle Backzutaten In bester Qualität 7-12 A erhoifcn Sie bei freier Prjt und Ürankent, ausmahl jährlich bis 1OOOröergii-fang fordern Sic Prospekt utuffchtrHing Rranhcn-oerflcherungenerrinaX KcrwaltungtfleOt ISiehro, £em?|W. 1A, lern ruf 3275. Preis wieder missen. 7025 A Wer einmal eine Elektro-Mlele-Wasch- maschine besitzt, möchte sie für keinen J. B. Häuser • Gießen Am Oswaldsgarten - Ruf Nr. 2145,2146 Frau Lehmann ganz begeistert spricht: „Ich laß'von meiner Miele nicht". Das Vergnügen, mit einer elektr. Miete- Waschmaschine waschen zu dürfen ist jeder Hausfrau zu gönnen, zu- m 035 mal die Monatsrate doch nur IU bezw. 14.40 Mk. beträgt Mlele-Waschmaschinen zu haben bei: Siillt die Xücften im lüdsdiesdiiaiiti! Sie sind da; — und Sie machen bestimmt mit Wäschestücken Freude. Aber schenken Sie etwas ordentliches. Es gibt schon so billige und doch gute Damen- und Herren-Wäsche und Unterzeuge, Tafeltücher, Tischdecken, Gedecke, Bettwäsche, Damaste, Halbleinen und Leinen, Hand- und Geschirrtücher, Taschentücher ß..€0töfird€o. Bahnhofstraße 44 7300 A Das ÄellMchlsgeschmk- Weitestgehende Zaßtungsakichtrrungen JTläpilge JRonatocntm ßingcr MMaschmenAttmgeWtiast Gießen, Marktplatz Ar. 18 7294 D Wegen tfeberfüllung unserer Äöden wird der Gersteneinkaus bis auf weiteres eingestellt Brauerei Zhnna Melchior Lich. __________________________7W>D ZMMMsWlM in Gletzen am Tonnerötng. dem 7.Dezember 1933. Zum Auftrieb gelangen 36 auf Körper- form vorbesichtigte Bullen deS Hessischen Fleckviehs, deren Mütter unter Leistungskontrolle sieben. Tie Versteigerung findet in der (< oft fch en Ho fr eite. Nodheimer i Straße, statt. Beginn der Prämiierung 9'/, Ubr. der Perftcigernng 10', Ubr vormittags. Anfragen an das naoD Tlevzurhtanri in Gietzen. ein neues so i fort wirken- [ des Mittel, haben ; Tiefenwirkung und tret fen das Hühnerauge mit der Wurzel direkt in der i Unterbau! Der Sckeerx hört »eiert aal; das lästige j Hühnerauge wudweich und so lose, daß Sie es in einigen Tagen mit den Fingern herausheben können (desgl. Hoinhuuti Vollständig unschädlich. Kein gefährliches Schneiden mehr. Die Original-Flasche „W-Tropfcn“ « mit Auftragepipette kostet M M. und ist la allen Drogerien, Apotheken ani Sanltlt»- geichlften n haben. Ein Apothekenbesitzer schreibt: „In meiner langjährigen Praxis habe ich fast alle Hühneraugenmittel gebraucht, aber mit keinem hatte ich solch einen Erfolg wie mit Ihren „W- rropfen*. Ich empf« meiner Apotheke jedem Patienten, der nach einem guten wirksamen Mittel fragt* ewV Das Fest der Gescheute! Ich empfehle« Ulster-Paletots schmissige und gediegene Verarbeitung 24- 33- 39- 47- 56- Herren-Ulster schwere reinwollene Qualitäten 33- 39- 47- 56- 67- Wetter - Mäntel Gabardine u. Loden, Slipons od. 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