Oonnerstag, 2. November (953 Lietzener Anzeiger (General-Anzeiger für Gberhessen) Nr. 257 Drittes Blatt Die ersten Winterhilfe-Kartoffeln find da Ankunft von Kartoffelsendungen, die Bauern für die Winterhilfe in die Großstadt geschickt haben. Auf den bekränzten Wagen sind humorvolle Aufschriften zu lesen. Oer grüne und der weiße Zettel. Wie wähle ich am 12. November? Bei dieser Wahl erhält jeder Wahlberechtigte einen grünen und einen weißen Stimmzettel. Der grüne Wahlzettel ist für die Bolksab- stimmung und der weiße für die Reichs- tagswahl bestimmt. Der Wähler hat bei der Volksabstimmung auf dem grünen Stimmzettel in den Kreis unter dem Dorgeorutften „I a" fein Kreuz einzufetzen. Der Kreis unter „N e i n" bleibt frei. Auf dem Stimmzettel für die Reichstagswahl wird in den Kreis hinter dem Namen der N a - tionalfozialistifchen Deutschen Arbeiterpartei ein Kreuz eingezeichnet. Beide Stimmzettel werden in einem Umschlag abgegeben. S o sehen die Stimmzettel aus, wenn du richtig gewählt hast! Billigst Du, deutscher Mann, und Du, deutsche Frau, diese Politik Deiner Reichsregierung, und bist Du bereit, sie als den Ausdruck Deiner eigenen Auffassung und Deines eigenen Willens zu erklären und Dich feierlich zu ihr zu bekennend Nein Stimmzettel in grüner Farbe Neichstagswahl Wahlkreis lllimlmu Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei (HMerbewegung) Adolf Hitler Rudolf H e h, Dr. Wilhelm Frick, Hermann Göring, Dr. Joseph Goebbels, Ernst Röhm, R. Walther Darrt, Franz Seldte, Franz von Popen, Alfred Hugenberg. Hilfe aus, deren Haupt und Ziel Christus ist. Da der neue Staat, wie sein oberster Führer, sich ausdrücklich aus den Boden des positiven Christentums gestellt hat, so ist auch die Tätigkeit des Staates und die der Kirche auf religiösem, sittlichem und charitativen Gebiet nicht mehr wie früher em Nebeneinander oder gar Gegeneinander, sondern ein Miteinander, so wie in dem einzelnen Staatsbürger ein glühendes Deutschtum und ein entschiedenes Christentum nicht zwei auseinandergehende Seiten sind. Die evangelisch-kirchlichen Frauenvereine sind keine „Vereine"' im gewöhnlichen Sinne, sondern „Organ der Kirche und bilden mit den NS.-Frauenschaften eine Einheitsfront zur Bekämpfung des geistigen Bolschewismus und zur geistigen Wiedergeburt unseres Volkes auf Grund des Christentums. Deshalb kann man sehr gut in beiden Organisationen Mitglied sein. Nur in dem Amt der Führerinnen darf keine Personalunion stattfinden, weil es hier gilt, die ganze Kraft einzufetzen. Die Arbeit der evangelischen Frauenhilfe mit ihren mehr als 1 Million Mitgliedern ist in ihrer beinahe fünfzigjährigen Tätigtet von dem zuständigen Reichsinnenminister Dr. Frick und der Reichsführerin ber1 NS -Frauenschaft amtlich anTagung des Landesverbandes evang.-kirchlicher Irauenvereine. EPH. Der Verband, Mitglied des „Reichsverbandes der evangelischen Frauenhilfe", veranstaltete vom 22. bis 26. Oktober eine Arbeitstagung der Kreisverbandsoorsitzenden und Ortskührerinnen in seinem Erholungsheim „Hirschpark" (Alsbach) unter Mitwirkung der Re.chsvorsitzenden, Frau von Oppen (Potsdam), und sodann am 26. Oktober in Darmstadt seine öffentliche Herbstversammlung in den überfüllten Räumen des Rummelbräu. Dabei sprach der Reichsgeschäftsführer Pg. Lic. Herrn e n a u aus Potsdam über die Jahreslosung des Reichsoerbandes für das Jahr 1934: „V o m W e r k zum Z i e l", wobei der Redner etwa folgendes ausführte: Das Werk der Frauenhilfe ist bekannt. Es wird aber nur dann zum Ziele führen, wenn das Ziel Christus ist. Deshalb mag alle Wohlfahrtspflege, auch die der Frauenwelt, ebenso gut auch von interkonfessioneller Seite getrieben werden, eoan- geli sche Liebesarbeit aber nur von der evangelischen Kirche und ihrer Frauenerkannt und jede Störung durch untergeordnete Organe verboten. Das Hakenkreuz erinnert an das christliche Kreuz, und als Sonnenzeichen erinnert es an die Sonne, von der Paul Gerhardt jubelt: „Die Sonne, die mir lachet, ist mein Herr Jesus Christ". Die eindrucksvollen Worte des Redners wurden durch Oberkirchenrat Zentgraf, der mit dem Präsidenten Dr. Dahlem der Versammlung beiwohnte, kräftig unterstrichen. In ihrem Schlußwort forderte die Vorsitzende, Frau Professor H e r ä u s , die Anwesenden auf, die Jahreslosung in die Tat umzusetzen. Nundfunkprogramm Freitag, 3. November. 6.05 Uhr: Morgenkonzert. 7.15 Uhr: Frühkonzert. 12: Mittagskonzert. 14.40: Der Hausfrau zur Erholung. 16: Von Leipzig: Nachmittagskonzert. 18: Englischer Sprachunterricht. 18.20: „Warum Familienforschung?" 18.35: „Die schwarze und die gelbe Gefahr für den Arbeiter in Amerika", Vortrag von Dipl.-Jng. F. W. Haupt, Frankfurt a. M. 19: Von Berlin: Reichssendung: Stunde der Nation. „Revolution des Geistes". 20: Griff ins Heute. 20.10: Wer vieles bringt... Bunte Stunde. 21.30: Symphonie in O-Dur von Joseph Haydn. 22.20: Du mußt wissen... 22.45: Unterhaltungsmusik. 23: Nachtmusik. „Leicht und heiter". 24 bis 0.45: Vom Schicksal des deutschen Geistes. Vortrag von Professor Bergsträßer, Heidelberg. Samstag, 4. November. 6.05 Uhr: Morgenkonzert. 7.15: Frühkonzert. 10.10: Schulfunk: „Der obergermanische Limes". Von Otto Rahn. 12: Mittagskonzert. 14.30: Stund« der Jugend. 15.15: Lernt morsen! 16: Nachmittagskonzert. 18. Stimme der Grenze. 18.35: Stegreifsendung. 19: Reichssendung: Stunde der Nation. Gesang auf dem Rhein. Rheinische Dichtung aus alter und neuer Zeit. 20: Griff in Heute. 20.10: „Mit 500 Kw!" Gemeinsamer Bunter Abend der Sendergruppe West. 22.20: Du mußt wissen .. 22.45: „1933er Auslese!" Eine bunte Stunde zu, gunsten der Winterhilfe. 24 bis 2: Nachtmusik. ÖJ.-fport , FC.Teutonia" Watzenborn-Steinberg FL. Groß-Karben (Liga) — FL. „Teutonia" Watzenborn-Steinberg (Liga) 5:3 (2:2). Das Spiel der beiden Llgamannfchaften begann in flottem Tempo und wurde äußerst fair geführt. Groß-Karben ging zuerst mit 2:0 Toren in Führung, den Teutonen gelang es aber, noch bis zur Pause gleichzuziehen. Groß-Karben erhöhte sodann auf 3:2. Die Freude der Gastgeber dauerte aber nicht lange. Der Ausgleich wurde auch jetzt her- gestellt. Man glaubte schon an einen unentschiedenen Ausgang des Spieles, als durch ein Mißverständnis im Steinberger Schlußtrio ein viertes und kurz vor Schluß gar noch ein fünftes Tor für den Gastgeber fiel. Der Ausgang des Kampfes entspricht nicht ganz dem Spielverlauf; ein Unentschieden wäre als gerechter empfunden worden. Die zweite Mannschaft des FC. „Teutonia" Watzenborn-Steinberg konnte auf eigenem Platz gegen die spielstarke zweite Mannschaft der Spielvereinigung 1900 Gießen ein Unentschieden von 3:3 Toren erzielen und damit einen wertvollen Punkt behalten. Zu loben war das eifrige Spiel der Gastgeber. Die Jugenbmannsckaft trat ersatzgeschwächt in Lich gegen die Jugendmannschaft des VfR. Lich an und mußte sich mit einem Unentschieden von 3 :3 Toren zufriedengeben. Handball im Gan XII der DT. Hochelheim I — Heuchelheim I 8:3. Im Spiel der ersten Mannschaft fand sich der Gast zuerst und kam auch zum ersten Erfolg. In der Folgezeit wurde die Mannschaft der Platzbesitzer immer besser und diktierte das Spiel. Die Gäste gefielen in ihrer Spielweife sehr, konnten sich aber im entscheidenden Moment vor dem Tore nicht durchsetzen und verloren zum Schluß recht hoch. Im Spiel der 2. Mannschaften stand der Sieg der Einheimischen nie in Frage und wurde nach überlegenem Spiel errungen. Ergebnis' 8:1. Launsbach — Wißmar 6:7 (5:1). In diesem Lokaltreffen ging es hart auf hart, ohne daß jedoch die Grenzen des Erlaubten überschritten wurden. Der Kamps verlies dramatisch und sah zunächst die Launsbacher als die Besseren. Die Mannschaft holte auch bis zur Pause ein Torverhältnis von 5:1 heraus. Nach dem Wechsel war Wißmar wie umgewandelt und setzte Angriff auf Angriff auf das Tor der Launsbacher. Das Bemühen war nicht ohne Erfolg. Wißmar erzielte sogar den Ausgleich. Nachdem beide Mannschaften noch je einen Treffer erzielt hatten und das Spiel remis stand, fetzte ein scharfer Kampf um den Sieg ein, den Wißmar kurz vor Schluß durch ein weiteres Tor sicherstellen konnte. Gerätemannschastskampf in Waldgirmes. To. wiefeck — Tv. Burgsolms — Tv. Waldgirmes. In Anwesenheit des Gauoberturnwarts Paul (Gießen) und des Kreissührers D a u p e r t (Wie- seck) sand am Samstag in Waldgirmes ein Geräte- mannfchaftskampf Wiefeck — Burgsolms — Waldgirmes statt. Sieger wurde die Mannschaft des Veranstalters vor Wiefeck und Burgsolms. Die Mannschaft des Siegers wies keinen Versager auf, während Wiefeck mitunter von starkem Pech verfolgt war und mit 6 Punkten gegenüber Waldgirmes in Rückstand kam. Gau XIII mahnt... Lin ernstes wort an Vereine, Schiedsrichter und Spieler. Der Gau-Sportführer und der Gau-Fußballfach- wart im Gau XIII (Südweft) weifen in einer Mahnung an alle Vereine, Schiedsrichter und Spieler darauf hin, daß vielfach noch Spiele ausgetragen würden, die in ihrer Art und Weife nicht dem Geist der neuen Zeit entsprechen würden. Es dürften unter keinen Umständen mehr dis Grenzen überschritten werden, die mit dem Begriff des anständigen Spiels verbunden find. Die Schiedsrichter werden darauf hingewiesen, daß sie mit aller Strenge gefährliche Spielweife zu unterbinden und rücksichtslos die Uebeltäter vom Spielfeld zu entfernen haben. Alle Schiedsrichter, die durch unan« gebrachte Nachsicht den Sport und fein Ansehen schädigen, sollen von der Schiedsrichterliste gestrichen werden. Oie hessischen Tennis-Ranglisten. Die Tennis-Ranglisten 1933 für das Gebiet des ftüheren Bezirks IX (Hessen/Hessen-Nassau) im Deut- schen Tennis-Bund haben folgendes Aussehen: Herren: 1. Tüscher-Kassel, 2. Gosewich-Frank- furt, 3.—4. Erwen-Frankfurt, Henke-Frankfurt, 5.—7. Hamel-Hanau, Kleinlogel-Darmstadt, Sig- wart-Frankfurt, 8.—10. Bäumer-Frankfurt, Halber- stadt-Frankfurt, Hillmer-Kassel, 11.—13. Dohnal- Frankfurt, Endriß-Darmstadt, Schultze-Hanau, 14. bis 27. Berkow-Kronberg, Biermann-Frankfurt, Donner-Frankfurt, Gauthier-Hanau, Groß-Kassel, v. Knoop-Wiesbaden, Mack-Kreuznach, Ohl-Wiesbaden, Reinhart-Wiesbaden, Scheel-Kassel, Stipan- ski-Kassel, Weber-Frankfurt-Höchst, Werner-Darmstadt, Zimmer-Kreuznach. Nicht klassifiziert: Claas, Dr. Landmann. Damen: 1. Frl. Horn-Wiesbaden, 2. Frl. Menges-Frankfurt, 3. Fr. Hoefch-Frankfurt, 4.-8. Frl. Hamel-Hanau, Fr. Heß-Wiesbaden, Frl. Sauen» ftein-Bad Homburg, Frl. A. Lefeldt-Frankfurt, Frl. E. Lefeldt-Frankfurt, 9.—15. Frl. Arnoldt-Hanau, Fr. Barchfeldt-Kaffel, Frl. Hennerich-Wiesbaden, Frl. Kuhlmann-Kaffel, Fr. Ratazzi-Frankfurt, Frl. Reifner-Kreuznach, Fr. o. Vincke-Wiesbaden. — Nicht klassifiziert: Fr. Binder, Frl. Zint. Neuer Weltrekord von Jsmayr. Im Rahmen der Winterhilfe-Veranftallung der Kraftsportler in München im ausverkausten Zirkus Krone stellte der deutsche Olympiasieger im Gewichtheben, Rudolf Ismayr, einen neuen Weltrekord auf. Jsmayr verbesserte im beidarmigen Stoßen den bisherigen Weltrekord des Egypters Arafa von 143 auf 144,15 Kilo. Der Veranstaltung wohnten zahlreiche Vertreter der Behörden bei. Innenminister Wagner als Protektor erhielt nach einer kurzen Ansprache einen Rosenstrauß, den er später Jsmayr unter dem Jubel des vollen Hauses für feine grandiose Leistung überreichte. Sie neue deutsche HanddaWeiordnung. Angleichung an internationale Regeln. Es sind zwar streng genommen keine „neuen" Handballregeln, vielmehr sind jetzt die deutschen Regeln den internationalen allgemein angepaßt worden. In der neuen deutschen Handballspielordnung, die voraussichtlich am 1. Dezember in Kraft tritt, sind allerdings die neuen Bestimmungen als Regeländerungen aufgeführt. Das kommt daher, daß die bisherigen Einheitsregeln der Deutschen Turnerschaft gegenüber den Regelbestimmungen der Deutschen Sportbehörde, die gleichzeitig mitbestimmend für die Fassung der internationalen Regeln ist, geringe Abweichungen enthalten. Nach der Einigung im deutschen Handballsport war es eigentlich eine Selbstverständlichkeit, daß nur nach „einer" Regel gespielt wird. Die wenigen Aenderungen sind immerhin von ziemlicher Bedeutung und am wichtigsten sind wohl die, die sich auf die Vorgänge im Spiele selbst beziehen. So bleiben Fangfehler jetzt straffrei. Das sofortige Zufafsen und Ueberführen des Balles mit der einen Hand in die andere ist also e r - I a u b t. Sperren war schon in der alten Fassung der Regel erlaubt, jetzt wird aber bestimmt, daß auch das Ausbreiten der Hände beim Sperren kein Grund für den Schiedsrichtereingriff ist. Heber- Haupt wird der Spielcharakter härter werden. Bei den Frauen darf jetzt der Ball auch „aus-der-Haird-gefpielt" werden. Aber der bewußten Unfairneß ist eine Schranke gesetzt; bestraft wird jetzt das Anrennen und Anspringen, im Gegensatz zu früher, wo es nur bann verboten war, wenn es in cf? f ä h r l i ch e r Weise geschah. Der Torraum hat gerade beim Handballspiel eine besondere Bedeutung. Klarstellungen nach dieser Hinsicht sind also begrüßenswert Der Torraum ist jetzt schon betreten, wenn auch nur der Teil eines Fußes auf die Torraumlinie kommt. Andererseits darf der Torwart den Torraum mit dem Ball in der Hand nicht mehr verlassen; gibt er den Ball vorher ab, so bekommt er die Stellung jedes anderen Spielers. Bleibt der Ball, von den Verteidigern zuletzt berührt, im Torraum liegen, jo wird — im Gegensatz zu früher — das Spiel nicht mehr unterbrochen, sondern geht weiter. Einen 13- Meier-Strafwurf, der nicht mehr innerhalb von drei Sekunden ausgeführt zu werden braucht, gibt es u a. dann, wenn der fe[t gefaxte Ball von einem Spieler der verteidigenden Mannschaft bewußt n den Torraum geworfen wird. Beim Freiwurf darf der Werfer nicht behindert und der Ball nach jeder Richtung gespielt werden. Zum Schluß noch zwei Erläuterungen in technischer Beziehung. Die A b f e i t s r e g e l wurde bisher recht unterschiedlich ausgelegt. Nun wird hierzu folgende grundsätzliche Feststellung getroffen: Lin Spieler, ber mit dem Ball in den Abseits- raum lauft, Fann niemals abseits sein. Also ist er nur bann abseits, wenn et sich ohne Lall im Abseitsraum befindet und — bas wird ausdrücklich feffgelegt — in dieser Stellung ins Spiet eingreift. Er muß also einen Gegner hindern oder gar den Ball in dieser Stellung spielen. Auch der technische Begriff „Aus d e m S t a n d" wird endlich genau festgelegt. Den Ball „aus-dem-Stand-spielen" heißt, ihn ohne Ab- oder Anlauf und ohne Sprung zu spielen. Das Heben der Füße ist ebenso erlaubt wie ber Schrittwechsel ober Stanb auf einem Fuß beim Abwurf. ) . < ---------------------- mnhfneUb Reue politische Literatur Wirtschast von * Rückgang der Zwangsoer steige- rungen land- und for st wirtschaftlicher Grund st ücke im zweiten Vierteljahr 193 3. Nach Mitteilung des Statistischen Reichsamts wurden im zweiten Vierteljahr 1933 im Deutschen Reich unter Dem Einfluh des erweiterten Vollstreckungsschutzes nur 330 Zwangsversteigerungen land- und forstwirtschaftlicher Grundstücke mit einer Gesamtfläche von 5388 Hektar durchgeführt. Im gleichen Zeitraum des Vorjahres wurden demgegenüber 178 Verfahren mit einer Gesamtfläche 41 290 Hektar gezählt. Frankfurter Börse. INittagsbörse sehr still. Frankfurt a. M., 1. Noo. Die Geschäftsstille an der heutigen Mittagsbörse war womöglich noch größer als seither, da infolae des katholischen Feiertages Orders aus dem Rheinland und aus Süddeutschland vollkommen fehlten und zum heutigen Monatsbeginn neue Limite kaum gegeben waren. Aus diesem Grunde und mangels neuer Anregungen verhielt sich naturgemäß auch die Kulisse weiter abwartend, so daß die Kursfeststellung nur schleppend und bei minimalen Umsätzen erfolgte. Die Grundstimmung blieb indessen weiter freundlich, zumal der Ultimo ohne Schwierigkeiten Überwunden wurde. Rentenwerte lagen zwar sehr still, aber gut behauptet. Altbesitz 79, Neubesitz 12,70, späte Reichsschuldbuchforderungen 88,5 (+ 0,13 0.5).), dagegen Reichsbahn-VA. 101,5 (—0,25 o. H). Am Aktien- markt war die Kursgestaltung etwas unregelmäßig, die Abweichungen nach beiden Seiten hielten sich aber in engsten Grenzen. Größere Kursveränderungen hatten lediglich am Montanmarkt Harpener mit + 1,40 v. H., Marisfelder Bergbau mit + 1 vH. und Buderus mit + 0,75 v. H., andererseits Klöck- nerroerte mit — 1 v. 5x und am Elektromarkt Siemens mit —2,25 ü.5). 9®. Farben waren zu 116,40 v. H. gehalten, ebenso Reichsbank unter Berücksichtigung des Teildioidendenabschlags. Im Verlaufe waren IG. Farben etwas gesucht und um 0,90 o. H. auf 117,25 v. H. erhöht, später bröckelten sie aber wieder aus das Anfongsnioeau von 116,40 o. H. ab. Auf den übrigen Marktgebieten traten bei fast völliger Stagnation kaum Veränderungen ein. U. a. kamen noch zur Notiz: Rhein. Braunkohlen (— 1,75 o. H ), Lohmener (—2 o.5).), Kali Salzdetfurth (—2,65 v. H ) andererseits Aschaffenburger Zellstoff (+1 v. H), Licht 8t Kraft (+0,75 v. H.). Am Kassamarkt überwogen meist kleine Abbröckelungen, so u. a. bei DD.-Bank (—0,5 d.5).), Franks. Hypotheken-Bank (—1 v. H.), andererseits lagen Schöfferhof-Binding 14> o. H. fester. Am Rentenmarkt bröckelten Altbesitz im Verlauf auf 78,5 v. H. ab, Neubesitz und späte Schuldbuch' forderungen blieben behauptet. Gold- und Liquida- tionspfandbriefe lagen still und nur um Bruchteile eines Prozentes nach beiden Seiten verändert. Kommunal-Obligationen und Stadtanleihen waren etwas gefragt und meist von 0,5 bis 1 v. H. höher. Staats- und Länderanleihen lagen ruhig. Steuergutscheine von 1935 erneut + 0,25 v. H., von 1936 und 1937 je + 0,13 v. H., Durchschnittskurs 87,80 v. H. Von fremden Werten gaben Rumänen etwas nach, andererseits waren Saloniki Monastir um 45 Pf. auf 3,13 v. H. befestigt. — Tagesgeld war zu unv. 4,25 v. H. noch gesucht. Exportvaluta lag mit 25,75 v. H. weiter fest. Abendbörse weiter still. Der Ordermangel aus Publikumskreisen hielt auch an der Abendbörse an. Das Geschäft stagnierte nahezu vollkommen. Die Grundstimmung war keine unfreundliche, dennoch bröckelten die Kurse infolge der kaum noch zu überbietenden Geschäftslosigkeit eher etwas ab. Auch im Verlaufe blieb es sehr — Dr. Dr. Friedr. Aoemarie .^Deutschland» Ringen um Ehre und Freiheit", nationalsozialistischen Sieg, ließen. (Preis: stark karto- vom Weltkrieg bis zum national Emil Roth Verlag In Gießen, f niert 1,60 Mark. — 456.) An Büchern, die die neueste Entwickluna der deutschen Geschichte etwa in den letzten 20 Jahren behandeln, ist, soweit sie für die Jugend und den Unterricht brauchbar sind, ein ungewöhnlicher Mangel. Das nimmt nicht wunder. Denn ist es schon für den Geschichtsforscher un- gemein schwierig, eine wissenschaftliche Darstellung der eigenen Zeitepoche au geben, so gehört für die Abfassung eine» Jugend- und Schulbuches biefer Art nicht nur große Vertrautheit mit dem noch wenig gesichteten und überall verstreuten Stoff, sondern auch viel Takt und starke Konzentration. Man kann ruhig behaupten, baß ba» vorliegende Werk auf feinen knapp 150 Seiten biefe Doroebingunaen in überraschendem Maße erfüllt. Der Verfasser hat es verstanden, in drei großen Abschnitten die beut- sche Geschichte seit dem Beginn de» Weltkrise» bi» zur Errichtung bes nationalsozialistischen Maates so kurz und gedrängt, wie es Roum und Aufgab eines Jugendbuches forderten, aber zugleich m Jo prägnant und erschöpfend zu behandeln baß Die Lektüre ein lückenloses Bild biefer letzten 20 Jahre gibt. Die Vorgeschichte be» KNetzes b>e Hel dentalen der deutschen Heere an allen Krönten, bte Rot der Heimat, aber auch die marxistische Zer setzungsarbeit und der seelische Zu ammenbruch der Rovembertage 1918 werben mit hinreißendem Schwung geschildert. Waffenstillstand und Versailler Diktat erfahren eine besonders sorgfältige und klare Darstellung. Hier sind besonders auch dievielen Zahlenangaben für den lugendl.chen Leser von Wert Der Verfasser gibt bann eine eindrucksvolle Schilderung des Weimarer Systems und feiner furchtbaren Folgen für die Dolksmoral. Der Ab- wehrkompf an Rhein und Ruhr, in dem Deutsch- land sich zu einer echten Volksgemeinschaft zusam- mensand, ist ein dem Verfasser besonders Gelungenes Kapitel. Nach einer kurzen Darstellung der Lrful- lungspolitik feit dem Abbruch des passiven Wider- standes wird dann die nationale Revolution von ihren Anfängen aus gezeichnet. Das Werden Adolf Hitlers aus den Besonderheiten feiner österreichischen Heimat zum Parteiführer und Staatsmann wird an Hand der Selbstbiographie des Kanzlers geschickt und flüssig dargestellt, ebenso der Kampf der nationalsozialistischen Partei und ihrer Führer bis zu jenem 30. Januar, der die Erfüllung der nationalen Sehnsucht brachte. Die letzten Seiten sind dem Aufbau des neuen Staates gewidmet. Öm Anhang kommen in dankenswerter Weife die wesentlichen Programmpunkte der NSDAP, zum Abdruck. Allch eine klare Gliederung der politischen Organisation der SA. und SS. erhöht den Werl des Buches. Speziell für Hessen wesentlich ist eine Uebersicht über die Provinzen und Kreise sowie ein Schema der neuen hessischen Staatsverwaltung. Zahlreiche Bilder der Männer des neuen Reichs schmücken das Werk, das durchaus geeignet erscheint, der Erziehung unserer Jugend in nationalsozialistischem Geiste zu dienen. Die zweckmäßige Ausstat- tung und der saubere Druck machen es besonders geeignet, unseren Kindern in die Hand gegeben zu werden. . “ , . _ — Wegbereiter und Vorkämpfer für dasneueDeutschland,die völkischen Führer In 168 Meisterbildern von E. Retzlaff u. a. Herausgegeben von W. Fhm. v. Müsfling. Preis 1,50 Mark. Verlag I. F. Lehmann, München. — (218.) — Daß die Führer des heutigen kämpferischen deutschen Staates wesentlich anders aussehen als diejenigen, die vergeblich versucht haben, im vergangenen Jahrzehnt seine Geschicke zu meistern, ist jedem klar, ohne daß er die Bildnisse dieser Führer xu vergleichen braucht. Klar wird einem der neue Typus aber erst, wenn man Gelegenheit hat, in diesem Buche eine Reihe von Bildnissen der Vorkämpfer der völkischen Bewegung zu betrachten. Das Buch zeigt zunächst die Bildnisse der geistigen Vorkämpser des völkischen Gedankens, etwa Lagarde, Möller van den Bruck, Ernst Hasse, Schönerer u. a. Es ist erfreulich, daß dieser Männer hier in Dankbarkeit gedacht wird. Es folgen dann die Kämpfer der Gegenwart und an ihnen kann man sich besonders klar »machen, welche verschiedenen Typen unter diesen Führern vertreten sind. Da ist der jugendlich begeisterte, kampfesfrohe SA.-Führer. Dazwischen stehen die Organisatoren der Partei. Wieder eine andere Gruppe sind die Denker und Dichter, Gelehrte wie Lenard und Stark, Dichter wie Wilhelm Schäfer und Kolbenheyer, Philosophen wie Krieck und Rosenberg. Wir blättern weiter zu den Ministern und Statthaltern und sehen hier eine glückliche Mischung der verschiedenen Führerele- mente. Frontsoldaten und Künstler, Gelehrte und Redner, erfahrene Beamte und rücksichtslose Kampfer, sie alle haben sich in Jener obersten Führerschicht durchgesetzt. Aanbbud) der Iudenfroge, Ne haften Tatsachen zur Beurteilung de, Indischen Volke» Ausammengestellt und herausgegeben von z j 'ob1. Tilld). 33. Hufta«. 3. SJoftsaus. nnh, 105 bis 124. Tausend, Preis in Seinen g,6un6.n4^ nt. (298). Di. jiationalfolialifHf*- Jütltanidiauung, die heute Den Staat beherrscht und d^» Volk durchdringt, ist ohne die Judenftaae nicht „i denken Alle Vorkämpfer des Nationalsozialis- SU5 "oben imer wieder die Iudenfroge als rafft- sches und religiöse» Problem und daraus abgeletht natürlich auch als politisches Problem durchforsch und ihre Einstellung dazu festgelegt. Wie sehr dabei die meisten Späteren auf den Schultern Theodor Fritschs standen, dafür zeugen am besten die hohen Ehren, die man dem kürzlich verstorbenen greifen Vorkämpfer de» Antisemitismus von feilen der Partei und des Staates an feinem Grabe erwiesen bat. Von der Brauchbarkeit und Volkstümlichkeit feine» Hauptwerkes zeugt auch Die Riefenauflage, Die e» erreichen konnte, sowohl fein StuDium keineswegs leicht ist. Das HanDbuch stellt Beiträge ver- fchieDener Autoren nach einheillichcn Gesichtspunkten zusammen, es wird damit zwar eine so gut wie erschöpfende ungeheuer vielfeitige Darstellung Des Iudenproblems erreicht, aber mancherlei lieber- schneidungen lassen sich bei Der Aufteilung unter verschiedene Mitarbeiter naturgemäß schwer vermeiden. Neben eimr kurz gefaßten auf dem bekannten Güntherschen Werk fußenden Rassenkunde und einem Abriß Der Geschichte Des jüDischen Volkes bis in die neueste Zeit wird besonders eingehend die jüdische Religion behandelt. Es werden dann die jüdischen Organisationen und Parteien besprochen und schließlich in dem Hauptabschnitt des Buches der Einfluß des Judentums auf die deutsche Kulturge- meinschaft in Politik, Religion, Presse, Wirtschafts, leben, Kunst und Schrifttum sehr eingehend und unter zahlreichen Quellenangaben dargestellt. Zum Schluß gibt das Buch noch eine kurze Uebersicht über Die Entwicklung der antisemitischen Bewegung. Besonders interefiant ist eine Sammlung von Urteilen über das Judentum vom frühen Altertum dis in unsere Tage. Auch jüdische Stimmen selbst kommen zu Wort. In einem Nachtrag zur letzten Auflage werden eine Reihe von Berichtigungen solcher Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens gebracht, die irrtümlicherweise der jüdischen Rasse zugeschrie- ben worden waren. Das Buch ist auch heute noch ein unentbehrliches Quellen- und Nachschlagewerk für jeden, der sich mit Dem Judentum auseinander» setzen will. — Deutschlands Arbeitsdienst. Von Jesco von P u 11 k a m e r. Mit einem Geleitwort des Staatssekretärs Hier!. 112 Seiten mit 79 z. T. ganzseitigen Bildern. Verlag Gerhard Stalling, Oldenburg L O. Kartoniert 3,50 Mark. — (354.) — Ueberafl in ganz Deutschland ist Arbettsdienst ein- gesetzt. In 5000 Lagern: in allen Schlößern oder Klöstern, in einsamen Landhäusern oder seldstge- zimmerten Baracken steht die junae Generation des neuen Deutschland in zähem Kampf gegen die Arbeitslosigkeit. Die Ration ist erwacht. Bus allen Schichten Des Volkes ist Die Jugend herbeigeeilt und wachst zu einer neuen Volksgemeinschaft zu- fammen. Arbeit und Kameradschaft, Pflichtgefühl und Einfachheit, Stählung des Körpers und des Geistes sind die neuen Symbole, Die alle erfüllen. Das Buch von Putt käme r zeigt Den Arbeitsdienst wie er ist. Alle Die vielen Fragen, die mit ihm zusammenhängen, die jeden von uns angehen und interessieren, werden hier angeschnitten. Jeder Deutsche wird dieses Werk, desien Erscheinen von der Reichsleitung des Arbeitsdienstes, Berlin, lebhaft begrüßt wird, mit höchster Spannuna lesen und die vielen Bilder betrachten, die, in allen deutschen Arbeitslagern vom Verfasser für dieses Buch ausgenommen und daher in der Öffentlichkeit noch nicht bekannt, ein echtes Bild vom Leben der Ar- beitsfteiwilligen geben. Die großen volkswirtschaftlichen Arbeiten entstehen vor unseren Augen, die kameradschaftliche Verbundenheit und die Bilder vom bunten Lagerleben geben uns einen unvergeßlichen Eindruck. — „Das faschistische Iugendwerk". Aus dem Italienischen bearbeitet von Wilhelm Kranz. Verlag von Emil Roth in Gießen. (Preis: geheftet 0,10 Mark. — 457.) Das kleine Heftchen gibt einen netten Ueberblicf über die Eingliederung der Jugend in Die faschistischen Organisationen und die Arbeit, die der Faschismus zur Erziehung der Jugend im Sinne feiner Weltanschauung leistet. In einer Zeit, die der Heranführung der Jugend an den Staat auch in Deutschland besondere Aufmerksamkeit widmet, wird das Büchlein auf großes Interesse stoßen. — Egelhaass Hi st orisch- politische Jahresübersicht für 1 9 3 2. Herausgegeben von Friedrich Neubauer. Carl Ärabbc Verlag Erich Gußmann in Stuttgart. Geheftet 7,50 Mark. — (195.) — Von Egelhaass Historisch-politischer Jahres- Übersicht erscheint jetzt der füniundzwanzigste Jahrgang. Sein Sin ist, das vaterländische Gefühl durch sachliche, klar geordnete, das Wesentliche heroor- hebende Berichterstattung über Die jüngste Vergangenheit zu untermauern. Das Jahr 1932 brachte unferm Volke nach außen Die Vernichtung des Poung-Plans und die freilich nur grundsätzliche Anerkennung seiner militärischen Gleichberechtigung. Die innerpolitische Entwicklung bot, von dem kräftigen Zugriff abgesehen, der Dem Dualismus Reich- Preußen ein Ende machte, kaum einen Lichtblick. An dramatischen Szenen war Die Geschichte Des letzten Jahres reich. Inmitten aller Enttäuschungen ließ sich die Hoffnung auf das Wiedererstehen Des vaterlänDischen Geistes nicht ersticken. still, einzelne Montanpapiere notierten um Bruch- teile eines Hundertsatzes über Berliner Schluß- Niveau, ferner waren IG. Farben nach knapp behaupteter Eröffnung wieher leicht erholt. Späte Reichsschuldbuchforderungen hörte man mit zirka 88,40 vH. U. a.' notierten: Neubesitz 12,65, Alt- besiy 78,5, Schutzgebietsanleihe 7,95, Reichsbank 152. Buderus 63.25, Gelsenkirchen 44, Harpener 76, Phönix 34,65, Stahloerein 29,25, Bekula 108,5, Ehade 140, Scheideanstalt 173, IG. Farben 116,13 bis 116,25, Holzmann 55,5, Lahmeyer 113,5, Siemens 130,5. <5d)tt>einemorff in Gießen. Auf dem gestrigen Schweinemarkt in Gießen standen 203 Ferkel zum Verkauf. Es kosteten: Ferkel, bis sechs Wochen alt, 8 bis 10 Mark, sechs dis acht Wochen ast 12 bis 14 Mark, acht bis dreizehn Wochen ult 16 bi» 18 Mark. — Tendenz: mittel; Ueberftunb. Viehmarkt in Hungen. W Hungen, 2. Roo Gestern fand hier der Allerheiligenmarkt statt, der auch in die- fern Jahre wieder aut besucht war. Auf Dem Diebin a r k t waren aufqetrieben: 28 Kühe unb RinDer, 455 Ferkel, 336 Schafe. Auf Dem Rindvieh- markt. Der in Diesem Jahre zum ersten Male mit Dem Allerheiligenmarkt verbunden war, wurden verschiedene Käufe abgeschlosien, wobei Rinder je nach Alter und Beschaffenheit zu 65 bis 250 Mark, Kühe von 220 bis 350 Mark verkauft wurden. Auf dem Schweinemarkt kosteten Ferkel bis zu 6 Wochen alt 8 bis 10 Mark, 6 bi» 8 Wochen ast 11 bis 14 Mark, 8 bis 10 Wochen alt 15 bis 18 Mark, 10 bis 13 Wochen alt 19 bis 22 Mark. Der Handel war gut, es verblieb wenig lieber- ftgnD. Ganz besonders gut war der Handel auf dem Schafmarkt, wo alle Tiere verkauft wurden. Es kosteten Jährlingshämmel bis zu 24 Mk., Ham-, mellämmer 15 bis 20 Mark, Mutterschafe 22 bi»' 25 Mark; für ältere abgängige Böcke wurde bis zu 38 Mark gelöst. Jüdische Händler waren vom Markt ausgeschlossen. Sktterauer Cbffmorff in Butzbach. Butzbach, 1.Noo. Der Markt war reichlich beschickt. Nachfrage und Angebot ausgeglichen. Es wurden bezahlt für den Zentner Tafelobst: Aepfel 10 bis 16 Mark Birnen 4 bis 5 Mark Wirtschastsobftr Aepfel 4 bis 8 Mark, Birnen 1,50 bis 4 Mark. — Tendenz: lebhaft. Frankfurter Getreidebörse. Frankfurt a. M., 1. Noo. Die Tendenz war weiter stetig Das Geschäft aber nach wie vor gering, obgleich Die Mühlen über einen etwas besseren Meht-^ absatz berichteten. Am Futtermittelmarkt blieb Die Haltung fest bei weiter anziehenden Preisen, im übrigen blieben die letzten Montagsnotierungen unverändert. Es notierten ((Betreibe je Tonne, alles übrige je 100 kg) in RM.: Weizen 193, Roggen 161 bis 162, Braugerste 181 bis 183,50, Hafer 137,50 bis 140, Weizenmehl (Spezial 0, mit Auslandweizen) 28,75 bis 29,65, Weizenmehl (ohne Auslandweizen hergestellt) 27,25 bis 28,15, Roggenmehl (0—60 v. H. Ausmahlung) 22,50 bis 23, Roggenmehl (fübDeut- sches, Spezial 0) 23,50, Weizenkleie 9,50 bi» 9,60, Roggenkleie 9. — Tendenz: ruhig. Frankfurter Lchlachtvichmarkt. Frankfurt a. M., 2. Noo. Um 10 Uhr nxir folgende Marktlage: Vorauftrieb 83 Rinder, 776 Kälber, 432 Schafe, 698 Schweine Kälber 20 bis 40 Mark, Schafe 16 bis 26 Mark, Schweine 45 bis 52 Mark.— Marktverlauf: bei allen Viehgattungen ruhig. Kunst und Wiffenschast. „ein Häger au» Kurpfalz" im Film. In der Rheinpfalz wird jetzt ein großer Spiel- film nach Motiven aus dem Volkslied „E i n Jäger aus Kurpfalz" gedreht. Von bekannten Darstellern wirken u. a. Fritz Kämpers, Hans Adalbert von S ch l e t t o w und Walter Ri Ha mit. Die landschaftlich reizvolle Gegend an der Kropsburg, Kloster Heilsbruck, aber auch zahl- reiche andere pfälzische Punkte bilden den Hinter- gründ des Film», Den die Carl Fröhlich Film-AG. aufnimmt. Auflösung des Silbenrätsels. Brezel — Erbschaft — Fliege — Objektivität — Lufts chiftec — Geographie — Emu — Schule — Trinidad — Euterpe — Tivoli — Sultan — Diagnose — Ekzem — Nachttisch — Gerste — Uri — Telegramm — Erna — Nesselsucht — Regiebetrieb — Automobil — Tuba — Helmut — Amulet. Befolge stets den guten Rat: Halte Treue deinem Heimatblatt! Kurszettel der Berliner und Frankfurter Börse. Die hinter ben Papieren angeführten Ziffern geben die Hohe Der zuletzt beld)lof|enen Dividende an. — Reichsbankdlskont 4 o H Lombardzinsf.iß 5 o H. .♦reniiur «. jji »CThn e<6iu». fur< etxnb- b#rit Achtu». tun .-»luit mittag, bflrft Datum 31-10. | 1.11. 31.10. | 111. Ttuttoe KttäK.mltü* v. IW? 89.9 89,75 89.75 — SUidrtdnL 9.19» 99,4 99,13 99.4 99.13 »H%®cune.«nlritw von 1980 . ®iuifdw «nl..«blöl.^d)uto all 85 84,5 85 84.25 Wuitcl .Wrtfitrn 79 78.5 79 78,65 tN»l- ebnt fluMal .«trfjtt...... •% t6em.*X «E-uU 1929 11.7 12.65 12.7 12.65 (tütfi-iDi». 85 5 86 85,5 86 «y teil- VaneHlMxl t«rmna6t ®ol6 Ä. IS ...... frfl dank TatmfläBi Miaut 17 67 87 86.75 86,75 — CWt6r|lrn ttu>otn4. -«an! 75,63 75,4 75 75.11 «ülfiDfr 15 unhlnbbat bU r-U 17.63 87,5 * * t und ftrafi 4 ntltrn S MuUlrausw . .. 0 ®eleti!l) f.®eht.Untmie6iauna. 5 «beintiLe aiettichuLl ....... 6 6»u4rnÄtfo. ............. 6 €tesutu Ä i'aUtt............ 7 eabmreaia*............ 10 (hkM .......... 0 r*uh<6e OrbAl ...... 4 •elfen Hnbeeet..............( vart-ener ................ 0 t--r? tfikn—«toi.Rfuflki .. 0 9g» < >1* * s»4Utal 4 4.7 3.5 5.7-> 3.25 23,25 9,65 I 10,13 45.75 80.25 40.75 42 30.5 158 16,11 108,5 75.5 88.25 41 72,5 77,25 85 132.75 115.25 62.5 90.75 U 75 93,75 56.8 49.5 4.8 3.4 3,5 22.75 8,75 10,4 45 80 40,5 41.5 50,5 152 16 108.5 75.25 89,25 41 72.5 77,5 85,5 130.5 113.5 63,25 90 44 2 i 49*5 1 48,75 — 3.75 6 3,3 23.5 9,5 20 13 9.9 45.5 80 41 42 50,5 157 16,4 108.4 75.6b 88 <0,5 72.25 77,13 85.25 131.5 62.65 90,5 43,75 75 51,5 126.5 94 <”n 3,25 5.9 3.1 23 9.75 13,5 10,13 44,75 80.5 40,5 41,5 50,5 152,5 15,75 108,5 78 88.5 65.13 130.5 113.5 63.5 90.25 43.65 75 5 50.5 125 ' 49*5 1 49.75 ^ranirun a. Ml. Strlin Schluß furt e»iu»i. Abend. b#rj< Schw»- tur4 ninag» b4rf< Datum 31.10. 1.11. 31.10. 1.11. IRantfelber Bergbau......... 0 22,75 23,25 22.75 66.13 23.5 66.5 fi. fvtverte . .......... 0 Phomr Bergbau............. o 34,5 34,65 34,13 34.5 öibeiniiche vrauntohlen ..... 10 180 178.25 181,75 — kUbetnitahl ......... C 75 25 75 75.25 75 29.25 9.75 29.25 29.25 29 25 Olovt Minen ...... 0 9,5 9.65 9,75 106.5 - - ItCLlIDcnc «ilGJCl'. ‘-urn. «••••• • u 108 107 Äallrotrtr tzaUdetlurth..... — 116.5 173 116.25 116.5 116,25 I •- geben^hduihw....... ' 173 38.5 45.75 38.25 45 5 Kütgrt4»erfe ...............£ i>leuiUa«1tUid>dt.............0 39,25 45.75 45.75 52,5 — — 55.5 55.5 56 56,25 72 72.5 - - ^etneniwerl »arlitadt...... 0 80 80 - - ettultOe# -Labendster .......® ä!u lülfgemein, tuatoeibe) .. 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Italien..... 58.49 53.61 58.44 58.56 22.09 22.13 22.07 22.11 l'artl ...... 16.41 16.45 16.40 Id.44 cdjroeti .... 81,17 81.33 81.12 81.28 2canten.... 35,11 35.19 35.11 35.19 Tar|ig..... Iavan ...... 81.70 81.86 81.67 81.83 0,799 0.227 o.eoi 0.793 0,795 «u> t« ?an. . 0.229 0,227 0.22» 5,295 5.305 5.295 5,305 12.67 12.69 12.67 12.69 Banknoten. Berlin, 1 .Ttc^mbtr