Ungar,. °°ller ist \m W«2 werdens ugsburg. Nrn« 3 starten. 'ehnten Länder- Mkommen. Dy Mch seines 25. i** nun r ,n Prag h«, Leidige? Z ^unnschas, der i^e an 6„ ,m”n"9en aJt •faSU*®» 9 Hifi1 et. - '» nttit Jett. DÄ -A eutschland mrich» n 411,5 Mill. Mk. wch die Aufträge, h die Jmportver-. >urden, deren Be* m nicht unter 10 ^merkenswert ist, illionen Mark bis en vom Juni 1932 Illionen Mark erst dem Abkommen arf entfällt. e fdftoad). Die AbeMvftr Jb'ie Spekulation lUslellungen vor, len Mittagsfchlust' von durchschnitten besonders JT^ ckt. Die innerpoli- mal man die wei- erachtet und vor irtschaftlichen Ent- je. Im Verlaufe i Veschäst erneut Felten mit plus en später, anschei- ) v.h. erholt. ebenfalls schwach, i bis 0,50 v.h., 1 D.j). Altbesitz h. Soldpsandbncss igeboten. Ligmda- 5 v.h. nach, auch hwächten sich °°n Anleihe 8,55 bis bis 66.55, Schuh' 61,75, Reichsbank - fin,25, Mannes- verein 34, ATZ. Kraft 94,75,M- 65, Felten 55,50, Mast ÄS* 0, hapag lö,^' 6,304 51,65 2,465 WrlLSl. — 3,057 63,23 73,08 63,94 77,42 14,28 0,858 4,209 58,48 21,5$ 16,425 81/34 34,45 81-90 0,879 0,2g 5,554 1237 3,063 169,57 73,22 64,06 77-3 14.32 0,862 4,217 58,6$ 21,54 16.465 81.50 34-51 82,06 ,881 0,241 5,566 12,99 58,56 63'83 & t 73,20 ii !!: 34,« u 1,24 ,3g 1,86 |,46 t,SO ttr.28 Erstes Blatt 185. Jahrgang Donnerstag, 2. Zebruar 1955 Lrtchein» »ügltch, nutz« Sonntags und Feierlags Se,lagen. Die Illustriert. Giegener Familien blätter Heimat >m Bild Die Scholl. Monau-Verugrpretr: Mil 4 Beilagen ÄM. 1.95 Ohne Illustriert. . 180 Zustellgebühr.. .-25 Auch bei Nichterscheinen van einzelnen Nummern infolge höherer Gewalt. §ernf»rechanfchlüffe. anterSammelnummer22oi. Anschrift für Drahtnachrichten Inielger «iehen. Postscheckkonto: Kronttnrt am Main 11686. GietzenerAnzeiger General-Anzeiger für Oberhessen vn'ck vnd Verlag: vrühl'sche Univerfitütr-Vuch- und Steindruckerei R. Lange in Sletzen. Schriftleitung und Geschäftsstelle: Zchulstraste 7. Annahme von Snzeige» für die Tagesnummer bis zum Nachmittag vorher. Preis für 1 mm höhe für Anzeigen von 27 mm Breite örtlich 8. auswärts 10 Reichspfennig,- für Re- klameanzeigen von 70 mm Breite 35 Reichspfennig, Platzvorschrift 20°mehr. Chefredakteur- Dr. Friedr. Wilh. Lange. Verantwortlich für Politik Dr. Fr. Wilh. Gange; für Feuilleton l)r H.THyriot; für den übrigen Ted Ernst Diumschein undlürdenAn- zeigenteil i.D.TH.Kümmel sämtlich in Biegen. Deutschland bringt die Enteignung deutscher Grundbesitzer in polen vor den Inte« nationalen Gerichtshof. Genf, l.Febr. ($11.) Sn der Ratssitzung am Mittwoch teilte der deutsche Vertreter Gesandter t>, Keller mit, das) die Reichsregierung sich infolge des Scheiterns der Verhandlungen entschlaf- «en habe, den gesamten Fall der einseitigen Behandlung der deutschen Minderheit in Polen bei der Durchführung der polnischen Agrarreform im Klageweg vor । Den Internationalen Haager Gerichtshof zu bringen. Die von der deutschen Regierung gemachten positiven Vorschläge feien leider ohne Ergebnis geblieben. Angesichts der entscheiden- den Bedeutung der ganzen Frage für die deutsche Minderheit sehe sich nunmehr die Reichsrcgierung gezwungen, den Fall vor den Haager Gerichtshof zu bringen. Der polnische Außenminister Beck erklärte daraus. die Agrarreform in Polen beziehe sich auf alle polnischen Staatsangehörigen und habe mit der deutschen Minderheitenfrage in Polen nichts zu tun. Die polnische Regierung werde nicht zulassen, das; der Minderheitenschutzvertrag lediglich zu politischen Zwecken aussen u h t werde und weise die Versuche, ein P.ivileg um für eine bestimmte Personengruppe zu erreichen, von sich. Gesandter v. K e l l e r lehnte die Auffassung, wonach der Minderheitenschutz zu einem politischen Zweck mißbraucht werde, kategorisch ab. | Die deutsche Regierung sehe es als Mitglied ; des Völkerbundes als ihre heilige Pflicht an, den Minderheitenschutz wirksam zu machen und über den in den Minderheitenverträgen fest- belegten Rechten zu Wachen. Die Reichsregierung freite keine Schuld an dem Scheitern der Verhandlungen. Die wahre Ursache für die Tatsache, datz sich der Rat fast in jeder Sitzung mit Klagen der deutschen Minderheit in Polen befassen mü'ie, liege eben in der Tatsache, datz eine unterschiedliche Behandlung der deutschen Minderheit in Polen stattfinde Die Reichsregierung würde es durchaus begrüben, wenn die Lage der deutschen Minderheit in Polen sich so gestalten würde, datz zu weiteren Klagen kein A n l a fj oorliege. Die Vertreter Englands und Frankreichs gaben ihrem Bedauern über die Ablehnung des Dreierausschutzberichtes durch Deutsch- । land Ausdruck, wobei der Franzose M a s s i g l i cuf den guten Willen der polnischen Regierung Hinwies, jedoch die Tatsache der unter» Ichiedlichen Behandlung der deut- Ichen Minderheit zugab. Der tschechi- Iche Vertreter sah sich zur allgemeinen Heber» laschung veranlaßt, die minderheitensreundliche Haltung seiner Regierung öffentlich ziu betonen. Der Vertreter Rorwegens wies darauf hin, 'bah die polnische Regierung infolge ihrer früheren Erklärungen über die Annahme des Berichtes junincbr gezwungen fei, gewisse darin enthaltene praktische Vorschläge für den Minderheitenschutz noch vpr der Haager Entscheidung i n Kraft z u seHen. Die Verhandlungen über iic Agrarbeschwerde wurden darauf vom Rats» 'dorsihenden als endgültig abgeschlossen bezeichnet. Wiederaufnahmeverfahren im Soll Dudek. Warschau, 1. Febr. (TU.) Das Oberste Bericht in Warschau hat das Urteil gegen den öchulrat a. D Dudek, Abteilungsleiter im - Deutschen Volksbund in Kattowih aufgehoben und das Wiederausnahmeverfah- re n beschlossen. Bekanntlich wurde Schulrat Du- bet wegen angeblichen Verrats mili- lärischer Geheimnisse in zwei Instanzen ju zweieinhalb Jahren Gefängnis und drei Jahren Ehrverlust verurteilt. Der Antrag auf Wie- J)c*aufna()mc des Derfayreno stützt sich auf Tat- M)en, die zum Teil durch den Uiitz-Prozeh ans chcht gekommen waren. Dazu gehören die Unzulässigkeit des berüchtigten Zeugen Pielawski, eines Polizeispitzels, und ein günstiges Gutachten des Laufanner Professors Bischoff, über den Fäl - chungscharakterd r von der Staatsanwalt- I Schaft als Beweismittel reproduzierten Photographien von Dokumenten. Rostmgs Mandat fürOanzig verlängert _ ®.e n f • 1- Febr. (TU.) Der Völkerbundsrat hat in einer Geheimsitzung das Mandat des Vorläufigen L“nbst°min,f,ar5' des Dänen R o st i n g, zu- E'Ochst bis zum 15. Oktober verlängert. Der Vc- wchlerstatter für die Danziger Fragen, der englische Staatssekretär Eden, betonte, datz die endgültige Ernennung eines Kommissars auf große Schwierigsten stoße, da von einer Regierung (Pole n) die Urnennung bes Vertreters einer Großmacht abge - Lebnt würde. Der deutsche Vertreter, Gesandter von Keller, verlangte Klärung der Frage, aus welchen Gründen der Vertreter einer Groß» niadjt abgeleljnt würde. Der französische Vertreter Massigli betonte die Notwendigkeit der baldigen (Ernennung eines endgültigen Völkerbunds- Eonuniffars. Französische Angst vor Genf. Wie wird es mit der Abrüstung? Paris, l.Febr. (TU.) Die Blätter beschäftigen sich weiter sehr eingehend mit den Ereignissen in Deutschland, wobei ganz besonders die bevorstehenden Abrüstungsverhandlungen in Genf berücksichtigt werden. Von dem gemeinsamen englisch-französischen Schritt in Rom ausgehend und die äußerst kühle Aufnahme berücksichtigend, die dieser Schritt in amtlichen römischen Kreisen gefunden hat, gibt Pertinax im „Echo de Paris" der Befürchtung Ausdruck, daß sich eine deutsch - ita » lienisch-ungarische Einheitsfront bilden könne, die den Beratungen des französischen Abrüstungsplanes große Schwierigkeiten entgegenstellen würde. Es fei zu wünschen, daß Kaul-Bon? cour den Mut ausbringen werde, sich aus der ärgerlichen Lage freizumachen, in die Frankreich durch die Erklärung der fünf Mächte am 5. Dezember gekommen sei. Das „3ournal" fragt besorgt, ob man französischerseits nun endlich die Politik aufgeben werde, die darin bestehe, jeder neuen Reichsregierung neue Zugeständnisse zu machen. Mit diesem System werde es Deutschland gelingen, alle drei Monate die Regierung zu wechseln, um auf diese Weife alle Forderungen erfüllt zu sehen. Erst habe man Deutschland die vorzeitige Rheinlandräumung zugestanden, Popen habe den Abschluß des Lausanner Abkommens erreicht, Schleicher habe die Anerkennung der deutschen Gleichberechtigung durchge- seht, und das Ziel Hitlers werde es fein, diese theoretische Anerkennung sobald als möglich in die Praxis umgeseht zu sehen. Die der Regierung nahestehende „Ere Rou» veile" betont, datz Frankreichs Politik auf der Abrüstungskonferenz von dem einzigen Gedanken getragen werden müsse, datz das deutsche Heer mit einem Schlage das mächtigste Heer der Welt geworden sei. Die nationalsozialistischen Truppen könnten jetzt nicht mehr als eine Privatarmee betrachtet werden. Hugenbergs Wirtschaftspolitik. Einheitliche Linie. — H ndelspolitische Sicherung des Binnenmarkts bei pfleglicher Behandlung lohnenden Exports. Berlin, 1. Febr. (TU.) 3n der Uebernahme des Reichswirtjchafisminisleriums und des Reichsminisie- riums für Ernährung und Landwirtschaft durch Hugenberg allein kommt bereits die beabsichtigte 3 u f a m tn e n f a f f u n g der Wirtschaftspolitik unter einheitlicher Leitung zum Ausdruck. Daß die Konzentration der Wirt- fchaftspolitik zur Verbürgung einer unbedingten Einheitlichkeit noch über den bisherigen Resiort- bereich der beiden Ministerien hinaustzreifen wird, hat Reichsarbeitsminister Seldte bereits bei der Uebernahme feines Amtes angekündigt. Seine erste Aufgabe dürfte Dr. hugenberg, wie der „Landwirtschaftlichen Wochenschau" von unterrichteter Seite erklärt wird, darin erblicken, eine einheitliche und klare nationalwirtschaftliche Linie feftzustellen, um dem inneren Wirtschaftskrieg, der in den letzten Monaten soviel Unheil angerichtet hat, ein endgültiges Ende zu bereiten. Aus den bisherigen Aeußerun- gen Dr. hugenbergs kann man schließen, daß ihm jede einseitige Wirtschaftspolitik völlig fernliegt. Au ein industriefeindliches Regime ist nicht zu denken. Es ist bekannt, daß Dr. hugenberg die ausgeglichene Forderung der Nationalwirtschaft erstrebt. Für ihn ist die Förderung des Binnenmarktes der Mittelpunkt des wirtschaftlichen Denkens. Man sollte also damit rechnen können, daß die bisherige Zurücksetzung der Landwirtschaft, die zu einer so schweren Schädigung auch der Industrie geführt hat, i h r Ende gefunden hat. Die ersten wirtschaftspolitischen Entscheidungen sind bereits in der allernächsten Zeit fällig. Nach den handelspolitischen Ter- nynen haben diese Wochen eine schicksalshafte Bedeutung, ähnlich der handelspolitischen Festlegung von 1925 auf den Exportwahn der Erfüllungspolitik. Da Dr. hugenberg wiederholt handelspolitische Sicherung des Binnenmarktes bei pfleglicher Behandlung eines gerechtfertigten und lohnenden Exports als dringende staatspolitische Aufgabe bezeichnet hat, darf man damit rechnen, datz die Entscheidungen der Handelspolitik und der damit zusammenhängenden Auslandverschuldung im Sinne eines positiven nationalwirtschaftlichen Interessenausgleiches fallen. Ein Enischuldungsplan für die Landwirtschaft. Kalckreuth und Brandes bei Hugenberg. Berlin, 1. Februar. (CNB.) Dr. hugenberg empfing in seiner Eigenschaft als Ernährungsmini st e r den Präsidenten des Reichslandbundes Graf Kalckreuth und den Präsidenten des deutschen Landwirtschaftsrates Dr. Brandes. Die Verhandlungen betrafen das Ernährungsproblem und die zugunsten der Landwirtschaft beabsichtigten Hilfsmaßnahmen. Jn'der Unterredung mit Präsident Brandes wurden insbesondere die zugunsten Ostpreußens und seiner Landwirtschaft zu treffenden Maßnahmen besprochen. Insbesondere erklärte Dr. hugenberg, daß er den schon im Dezember 1930 für die östlichen Provinzen von ihm im Reichstag eingebrachten Entschuldungsplan, nachdem nunmehr die landwirtschaftliche Not das ganze Land ergriffen hätte, als Gesetzentwurf für d i e gesamte Landwirtschaft im Reichskabinett nach entsprechender Anpassung an die veränderte Lage zur Beschlußfassung bringen werde. Es sollten die Entschuldungsmaßnahmen im Osten dem generellen Plan angepaßt werden. Für die Zeit, bis zu der dieses Gesetzgebungswerk wirksam werden könne, solle ein Vollstreckungsschutz Platz greifen, über den inzwischen in einer Unterhaltung mit ost- preußischen Landwirten auch Reichskanzler Hitler Andeutungen gemacht habe. Schon bei dem seinerzeit ausgestellten Entschuldungsplan seien Maßnahmen vorgesehen gewesen, die eine Schädigung des gewerblichen Mittelstandes ausgeschlossen hätten, wie sie jetzt in sehr starkem Maße jutagegetreten seien. Warum es zur Auslösung des Reichstags kam. Keine Einschränkung des Wahlrechts. - Auch Neuwahl in Preußen? Berlin, 1. Febr. (ERB.) Wie wir erfahren, ist dem Zentrum noch am Mittwochabend bie Antwort auf feine Fragen zugestellt worden, und zwar in einem Brief des Reichskanzlers an den Prälaten Kaas, wie ja auch die Fragen selbst in der gleichen Form eines persönlichen Briefes gehalten waren. 3n der Antwort dürfte zum Ausdruck gekommen sein, datz der Kanzler die Fragen als eine Ablehnung seiner Frage auffassen müsse, ob das Zentrum bereit sei, in eine Vertagung des Reichstages aus etwa ein Jahr einzuwilligen. Rach diesem Stand der Dinge war also mit den Zentrumsfragen eine Situation gegeben, in der die Auflösung des Reichstages unvermeidlich wurde. Sie erfolgte, wie es in der Auflösungsverordnung heitzt, nachdem sich die ..Bildung einer arbeitsfähigen Mehrheit als nicht möglich herausgestellt" hatte, und hat den Zweck, datz „bad deutsche Volk zu der Reubildung der Regierung des nationalen Zusammenschlusses Stellung nimmt.“. In dem Aufruf der Reichsregierung wird das Ziel dann weiter präzisiert. Die Reichsregierung verlangt von der deutschen Wählerschaft d i e Vollmacht, das große Werk der Reorganisation der Wirtschaft mit zwei großen Vierjahrplänen zu lösen, deren einer der Rettung des deutschen Bauern gilt, während der andere die Rettung des deutschen Arbeiters durch einen gewaltigen und umfassenden Angriff gegen die Arbeitslosigkeit herbeiführen soll- Wie in dem Aufruf weiter zum Ausdruck kommt, wird die Reichsregierung unter keinen Umständen dulden, daß die Erreichung dieser beiden Ziele durch den „anarchischen Kommunismus" verhindert wird. Daß die Reichsregierung in voller Geschlossenheit hinter diesem Ausruf steht, geht aus der Tatsache hervor, daß sämtliche Mitglieder des Reichskabinetts Wert daraus gelegt haben, ihren Rainen unter ihn zu sehen. 3m übrigen wird von unterrichteter Seite noch betont, daß von Plänen über eine Aende r u n g des Wahlrechts bisher nichts bekannt geworden sei. Wenn es überhaupt zu Aenderungen komme, so könnten sie nur geringfügig fein und nicht so weit gehen wie etwa zu einer Heraufsetzung des Wahlalters oder besonderen Vorzügen für irgendwelche Klassen oder dergleichen. 3m Wahlkampf werden alle Parteien bie gleichen Rechte haben. Es wirb betont, datz bie Reichsregierung sich vom ersten Tage an auf einen überaus loyalen Stanbpunkt gestellt hat. Es mühten also schon besondere Gründe die Durchführung der Wahl auf dieser Basis unmöglich machen. Die Entscheidung hierüber liegt bei den Parteien selbst. Dabei ist es kein Zweifel, datz man die Entwicklung der Ding« im Reich, wie sie in den vielfachen Z u s a m » men stützen zum Ausdruck kommt, mit grosser Aufmerksamkeit verfolgt. Bisher hat die Reichsregierung aber hierzu noch nicht in der Form besonderer Matznahmen Stellung genommen, da die Klärung der innerpolitischen Gesamtsituation durch die Auslösung und die Reuwahlen die Arbeit der beiden Kabinettssihungen vom Mittwoch vollkommen ausfüllte. Es ist beabsichtigt, die Wahl in Preutzen gleichzeitig durchzuführen. 3m Augenblick steht natürlich noch nicht fest, ob im Landtag am Samstag eine Mehrheit für den von der RSDAP. eingebrachten Antrag auf Auflösung zustandekommt. Wan hat deshalb die Frage aufgeworfen, ob bei einem negativen Ausgang dieser Abstimmung die Auflösung durch den Reichskommissar in Frage komme. Ein solcher Plan besteht nicht. Ob die Auslösung bann b u r ch Verordnung bes Reichspräsibenten erfolge, wird im Augenblick noch nicht erwogen. Soweit sich diese Fragestellung auf die staatsrechtliche Seite bezieht. wird allerdings die Ueberzeugung vertreten, datz die Auflösung durch Rotverordnung möglich ist. Oie Zukunft der deutschen Luftfahrt. Reichsminister ttöring beim Acro-Llub von Deutschland. B e r l i n , 2. Febr. (ERD.) Aus Ansatz des 25- jährigen Bestehens des Aero - Clubs von Deutschland sand in der Kroll-Oper ein 3u- biläumsfest statt, bei dem Reichsminister Göring feiner Freude Ausdruck gab, bah er sich hier den alten Kameraden a l s Reichskom» missar für Luftfahrt vorstelley könne. Besonderen Dank sprach er darauf seinem Vorgänger, dem Ministerialdirektor Brandenburg aus, der mit unermüdlichem Fleiß und zähem Ringen den Ausbau der deutschen Luftfahrt organisiert und durchgeführt habe und ihr auch in (Senf auf dem gefährlichen Parkett der internationalen Verhandlungen Geltung verschafft habe. Er begrüßte es besonders, daß Ministerialdirektor Brandenburg seine wertvollen Kräfte weiter der deutschen Luftfahrt zur Verfügung gestellt habe. Das neue Kabinett habe einmütig und eindeutig in seiner ersten Sitzung den Willen zum Ausdruck gebracht, der deutschen Luftfahrt einen verbreiterten finanziellen Rahmen zu geben, der ihrer Bedeutung für die Sicherheit des Volkes zukommt. Es gehe nicht um die Frage: Aufrüsten oder Abrüsten, sondern es gehe um die Sicherheit der deutschen Station, die über allem stehen müsse. Wir können, sagte der Minister, solange die Gleichberechtigung in der Luftfahrt nicht erreicht ist, die wertvollen technischen Forschungsarbeiten und alles, was deutscher Erfindergeist geschaffen hat, nicht der Welt zur Verfügung stellen. Erst wenn bie anderen Länder, so rote z. B. Italien, Deutschlands Anspruch auf Gleichberechtigung anerkannt haben, können ihnen deutsche Fabriken und Laboratorien geöffnet werden. Als eine [einer vornehmsten Aufgaben bezeichnete der Minister die Forderung des Flugsports. Die deutsche Luftfahrt müsse eines der vornehmsten Güter des deutschen Volkes werden. Kommunistische Demonstrationen in ganz Preußen verboten. Berlin, 2. Febr. (OB. Funkspruch.) wie wir von unterrichteter preußischer Seite erfahren, sind Umzüge und Demonstrationen der Kommunisten im ganzen preuhischen Staatsgebiet verboten worden. Dieses Verbot gründet sich auf die festgestellten st a a t s u m- stürzterischen Tendenzen derartiger Veranstaltungen der KPD. Auch die geschlossenen Versammlungen werden einer erhöhten Beobachtung der Polizei unterworfen. Ferner wird die Polizei auch den kommunistischem Sportverbänden, insbesondere denen für Schießsport, vermehrte Aufmerksamkeit widmen. Es wird weiter angeorbnet, baß die übrigen Versammlungen der Kommunisten sorafältiger als bisher beobachtet und sofort aufgelöst werden sollen, sobald eine Aufforderung zum Streik oder zu sonstigen hochverräterischen Unternehmungen ausgesprochen werbe. Besonbers sollen die kommunistischen Sportvereinigungen, namenllich soweit sie Schießübungen veranstalten, beobachtet werden. Die Polizei hat das Karl-Liebknecht-Haus besetzt und sämtliche Räume des Gebäudes einer eingehenden Durchsuchung unterzogen. Ferner wurden durchsucht die Räume der „R o t e n Hilfe" in Schöneberg und ein kommunistisches Verkehrslokal im Süden von Berlin. Auch in Thüringen Verbot. Weimar. 2. Febr. (WTB.-Funksptuch.) Durch Lanbespolizeiverorbnung sinb Versammlungen unter freiem Hirninelund Aufzüge bet KPD. ober ihrer Reben- ober Hilfsorganisationen wegen unmittelbarer Gefahr für bie öffentliche Sicherheit bis auf weiteres verboten worben. Desgleichen sinb Gelände- unb Ordnungsübungen dieser Vereinigungen bis auf weiteres verboten. Sozialdemokratische Kundgebung in Berlin verboten. Berlin, 2. Febr. (CNB. Funkspruch.) Die für Sonntag, den 5. Februar, geplante sozialdemokratische Kundgebung ist verboten worden. — Am Sonntag findet das S t a a t s b eg r ä b n i s der beiden Opfer der Charlottenburger Bluttat, des am Montagabend in Charlottenburg ermordeten Polizeiwachtmeisters Zauritz und des nationalsozialistischen Führers des SA.° n einem Stahlstich des alten Bockkellers in München eine Dichtung zum Preise des letzteren, und ein Münchener berichtet einem Schwaben: Einst lebte hier in Bayern Eine schone Herzogin. Ihr zu huldigen, sie zu feiern, War des Herzogs ganzer Sinn. , Die Herzogin wird guter Hoffnung, der Herzog ist überglücklich. Allein die Fürstin hat ein heimliches Verlangen, das sie dem Gemahl trotz inständiger Litten zuerst gar nicht gestehen will. Endlich öffnet sie die Lippen: „Bier" — seufzt sie voll Purpurglut, „Bier von Eimböck" möcht ich nippen, Es ist gar so süß und gut. An des Herren Vaters Hofe War's gewöhnlich unser Trank Und die Fürstin wie die Zofe Wußten dieser Sitte Dank. Keines hab ich angetroffen, Das mir so wie dies behagt, Und ich fürchte für mein Hoffen! Wird der Wunsch mir nun versagt. Der Herzog ist sehr besorgt, wie er diesen Wunsch erfüllen soll. Eimböck ist zu weit, das Bier würde unterwegs sauer werden. Doch Bayerns Hoffnung hängt an der Erfüllung dieses Wunsches. Darum muß ein wackrer Bräu Von dorther nach München eilen Und im fürstlichen Gebäu Brauet Bier er ohne Weilen. Bald liegt ein Prinzlein auf der Herzogin Schoß. Eimböcks Bier wird gepriesen. Auch andere dürfen den köstlichen Stoff genießen. Gin' Knappe taumelt unter lautem Sinnen davon. Er stößt dabei auf den Herzog, läßt sein Glas fallen und es zerbricht. „Ei, mein Sohn, wer warf dich nieder?" Fragt der Herzog unfern Mann. Unb der Knappe stammelt wider: „Ein — böck — ein bock hat's getan." ^er ’ft wohl getaut. Und da gerade ein Bocklem daher gesprungen kommt und an den Stufen des Kellers meckert, ruft der Fürst: „Ha, der Bock dort stieß ihn nieder". Und so heißt es noch heute, hat einmal einer einen zuviel getrunken. Zum Beweise der Warheit seiner Erzählung beruft sich der ungenannte Dichter auf bag Wappen im alten Bockkeller, das (auf der Abbildung) Faß, Bock und den trunkenen Knappen zeig?, Es trägt die Jahreszahl 1514. Parallel mit dieser Geschichte läuft eine Heber- lieserung aus Eimbeck, wonach eine bayerische Prin- ,zessin, die nach schwerem Liebesleid an Eimbecker Bier genas, ihrem herzoglichen Vater in den Ohren gelegen habe, ihr das Getränk wieder zu verschaffen. Der Bezug aus Eimbeck wird ihm auf die Dauer ZU teuer; er verschreibt sich einen Braumeister aus Eimbeck und läßt ihn in München das Eimbecker Bockbier brauen. Kleine Ursachen haben bekanntlich oft große Wirkung. Auch die Sprachforschung (Schmeller, Bayerisches Wörterbuch) führt den Neunen „Bock" oder „Bockbier" auf die Ausdrücke .„Ainpockifches", „Ain- peckifches Bier", „Embockbier" zurück, Bezeichnungen, die sich auch auf allen Rechnungen des Münchner Hofbräuhaufes finden. Das Einbecker ^Brauwesen hatte wechselvolle' Schicksale, auf die hrer aber nicht eingegangen werden kann. In der Geschichte des deutschen Brauwesens spielt es eine besondere Rolle. Einst ging ein Drittel des Eimbecker Bieres über See, hauptsächlich nach Brasilien. Cs errang eine führende Stellung am Weltmarkt. Gewiß aber ist, daß die Bezeichnung „Bock" ihren Ursprung der alten Braustadt an der Jlme verdankt und als besondere Bezeichnung für das gute deutsche Bier in aller Welt in Geltung ist. F. G. D er Wettflieger von Gronau in Gießen Auf Einladung der Stadt und der Universität Gießen, der Provinzialdirektion Oberhessen und des Kreisamts Gießen, des Oberhessischen Automobilklubs und des (Vereins für Luftfahrt wird der bekannte deutsche Weltflieger Wolfgang von Gronau am kommenden Sonntag, 5. Februar, 20 Uhr, im Gießener Stadttheater einen Lichtbilder - Vortrag über seine Erlebnisse bei seinen Flügen um dieWelt halten. Arn 10. Rovember 1932 konnte von Gronau als erster Deutscher seinen dritten Weltflug rund um die Erde beenden. Diese zielbewußte, flugtechnisch außerordentliche Leistung wird für immer zu den ganz großen Pionierflügen in der Geschichte des Flugwesens rechnen. Denn es war keine Abenteurerlust oder Rekordhascherei, die von Gronau, wie bereits 1930 und 1931, so auch im Jahre 1932 zu seinem dritten Flug in der Ost-West-Richtung Veranlassung gaben, sondern ein praktisches Ziel: »die Erschließung der Rordroute über den Atlantik in der Ost-West-Richtung für den Luftverkehr." (Bei der Vorrangstellung, die heute der Luftverkehr unter allen Disziplinen moderner Verkehrstechnik einnimmt und bei dem allgemeinen Interesse der breitesten Oeffentlichkeit um die Fortschritte des Flugwesens dürfte auch in Gießen dieser Vortrag lebhaft begrüßt werden. Für diese bedeutsame und hier als größte Seltenheit zu bewertende Vortragsveranstaltung darf man wohl das Interesse und den Besuch weitester Bürgerkreise erwarten. (Siehe heutige Anzeige.! Oie Grippe in den Gießener Schulen. Wie wir auf Anfrage an zuständiger Stelle erfahren, waren am vorigen Samstag von den Kindern einer hiesigen Volksschule etwa 10 bis 11 Prozent, von den Kindern der beiden anderen Volksschulen etwa 15 bis 16 Prozent an Grippe erkrankt. Mittlerweile hat der Prozentsatz der Grippeerkrankungen unter den Kindern der Volksschule einen Anstieg auf etwa 20 Prozent erfahren. Von den Lehrkräften ist ebenfalls ein großer Teil durch Grippeerkrankung am Erscheinen zum Unterricht verhindert. Ein Anlaß zum Schließen der Volksschulen besteht bis jetzt nicht, dagegen ist mit Rücksicht auf den verhältnismäßig großen Ausfall von Lehrkräften em Einschränkung im Unterrichtsbetrieb nicht zu vermeiden. Im Gegensatz zur Stadt Gießen ist der Gesundheitszustand unter 'den Schulkindern des Kreises Gießen durchaus günstig: nur aus einigen Schulen des Kreises liegen Meldungen über Grippekrankheit, aber auch nur in geringer Zahl, vor. In den höheren Schulen unserer Stadt sind natürlich ebenfalls Fälle von Grippe unter den Schülern und Lehrkräften in Erscheinung getreten, | teilweise bis zu 30 Prozent der Schüler, jedoch ist auch hier an eine Schließung der Anstalten nicht gedacht. (4ici;.ner Wochenmarktpreise. * Gießen, 2. Febr. Es kosteten auf dem heutigen Wochenmarkt: Süßrahmbutter 11Ö bis 120, Landbutter 100 bis 110, Kochbutter 80 bis 90, Matte 20 bis 25 Pf. das Pfund, Käse 5 bis 10, Eier, inländische, 11 Pf. das Stück, Wirsing, gelb, 10 bis 12, grün 15 bis 20, WeiAkraut 8 bis 10, , Rotkraut 10 bis 12, Gelbe Rüben 10 bis 12, Rote ; Rüben 10 Spinat 30 bis 35, Llnter-Kohlrabi 6 bis 8, Grünkohl 15, Rosenkohl 30, Feldsalat 150, Zwiebeln 10, Meerrettich 30 bis 50, Schwarzwurzeln 25 bis 30, Kartoffeln 3, Aepfel 18 bis 30. : Dörrobst 35 bis 40, Honig 40 bis 45, Rüsse 40, Zunge Hähne 70 bis 90, Suppenhühner 70 bis ; 80 Pf. das Pfund, Tauben 40 bis 60, Blumenkohl | 30 bis 60, Endivien 20 bis 30, Lauch 5 bis 10, Rettich 10 bis 15, Sellerie 10 bis 30 Pf. daS . Stück: Kartoffeln 2,50 Mk. per Zentner. Bornonzen. — Tageskalender für Donners- tag: Stadttheater, 20 bis 22 älhr, „Gestern und Heute". — Kampfbund für Deutsche Kultur, 20.30 ■Ufjr, Reues Studentenhaus. Kammermusikabend. — Allgemeiner Deutscher Frauenverein, Turmhaus am Brandplatz, 11 bis 13, 15 bis 17 Uhr. Ausstellung der Arbeiten des freiwilligen weiblichen Arbeitsdienstes. — Lichtspielhaus, Bahnhofstraße: „Annemarie". — Astoria-Lichtspiele. Seltersweg: „Knall und Fall". — Vom Konzertverein wird uns geschrieben: Das Erscheinen Paul Lohmanns in Gießen ist als etwas Besonderes zu buchen; gilt er doch als einer der gefeiertsten und besten ßiebcrfänger der Jetztzeit! Ueberall, wo er aufgetreten ist, wird in gleicher Weise der wundervolle Vortrag, wie die Kraft und Schönheit seines Organs gefeiert, und man nennt ihn einen wahrhaft großen und begnadeten Sänger, dessen Lied- und Dalladengestaltungen zu einem tiefen Erlebnis würden. Paul Lohmann hat sich ein sehr reiches Programm gewählt, das ausgesuchte Werke von Schubert, Schumann und Loewe bringen wird. Teil I bringt Franz Schubert (Prometheus, Meeresstille, Totengräbers Heimweh, ■$?.E^!ärung); Teil II Robert Schumann (Proven- zalisches Lied, Mondnacht, zwei venettanische Gondellieder): Teil III Balladen von Karl Loew« Rauhe Haut: Penaten-Creme in Apotheken und Drogerien ÄM OJO, 0.55, 1.1Y M 2lnjcr- ^pels°n .. «ßLinflOfl Dl! ■Ä& ool^Wtsbarke't» "»s verbünd " r« l-chE lar i-1 Beointen$ H ;flrnher Belieb "®' Ä5 6ahr SL« (Raummeter Weitet . g,« lang) E' ICO Wellen iMLg’ (Raummeter 5A 100 Stud 1,00 M- - Dorrenden' tocrfammlung der M rage Md rg“ eine SWS d« X b« evangelisch' Dekanats Mttrölauba^lW iie Abhaltung des in beraten. Es wurde Un W der te-ln Sonnlag vor Pfingsten Oden zu tagen und oieb einzigen, nämlich Im 2 in Leihgestern und m rr werden alle unter dem stehen. ** Winterfest der 2. Kompanie unfeie; Sa Kompanie des Infanterie Helm' Ar. 116, veranstalt •Raumen der „Liebigshä Saal mar fast bis auf bf großer Aufmerksamkeit (i nehm den Darbietung! der Leituna von Obermu hielt mit schneidiger Ma »fiteren Zerlaufe des Äl musikalischen Darbietunge ujm.) auf. Sin Aorspruch oorgetragen von ilnteross iinb lebhaften Beifall So ches, Hauptmann S chu begrüßte den fteüvertret ittr, Hauptmann v o n Ottilie Grüße von Gem Lckk des Öffiziersvere Die Mannfchästsvereine, Die Verlobung un mit Herrn > Mm mir uns a ^WUtnWn ( unb$n $ri*8(ße|fa) Ntrfrajiei52 &iei aufccrÄ '^k>k &SEI W. ' r / ;:*O - ■ -- 'X !*u *» <& . ■MM und fen. fach und ülb, hab jens IUM cm ärz: mm. Vtn« fin- hen. Ar- Yen, irge ikn nge sich sten er- Die nb- ion. ine. 200 ■ irb. )sen aus -■gebier der IDei an- mS- ) r - ' e n uf- ffen veit aus rte, um erbe» kr- iiint tal- Oc- (Sä- der Kfc- daS für vei- Bet- lach urch ngs bige chen ab* ruck gern sich ter- >er- rat mb ra- eS ln- ift. um iich >ai er Die ms teil tut cm» ins iu- ar. rde ian .jen bet des Hfl «em len cu- Sur lüft )ie- Die Verlobung unsrer Tochter Tilly mit Herrn Erich Stahl beehren wir uns anzuzeigen Steueramtmann ErnstT.ehr und Frau Friedberg (Hessen) Kaiserstraße 152 Meine Verlobung nntFräulem Tilly £ef)r beehre ich mich anzuzeigen Erich Stahl Äerlin-Wilmersdors Gieselerstraße 16 im Januar 1933 Auch Frankreich hat feine Manzsoraen Lamsiag von ba >a | Zwangsversteigerung Am Donnerstag, dem 9. Marz 1933, arktpmie. fielen «OSfS butter HO bis U Bekanntmachung Lahn. 757D Prospekt antordem 77?D In politischen Entscheidungen die neuesten Nachrichten durch Rundfunk von K 89/31 er- eil . 6.15 Uhr . 6.30 „ . 6.30 „ 6.52 „ Holzverkauf Staatsoberförfterei Krofdorf. I. Zfion den 6. Februar ö. J„ 9 Uhr, tei Gastwirt Klinket zu Odenhausen a. d. hatte der Redner vor den Augen seiner Zu>- hörerinnen eine Reihe von Gerichten (Fisch. Kuchen. Fleisch. Rosenkohl. Kartoffeln, Früchte usw.) dem Herde anvertraut, die nach Schluß des Vortrags in Form von Kostproben verabreicht wurden. Der Vortrag, der von den Hausfrauen mit grofter Aufmerksamkeit verfolgt wurde, brachte viel Reues. ligen 222er, sowie die Vertreter der übrigen Gießener Kriegervereine willkommen. Ferner begrüßte er besonders die aus Frankfurt erschienenen 51a- meraden. In seinen weiteren Ausführungen wies der Redner aus die Bedeutung der Kameradschaft hin, sprach von der notoollen Gegenwart, vom Vertrag von Versailles, der uns eine untragbare Wehroerfassung aufdränge, sprach aber auch von dem Optimismus, der den Soldaten im Gedenken an sein Vaterland erfüllen müsse und stellte schließlich Hindenburgs leuchtendes Beispiel allen vor Augen. Voll Ehrfurcht und Dankbarkeit blicke man zu Hindenburg empor, der mit der jüngeren Geschichte des deutschen Vaterlandes.unlösbar verbunden sei. Immer möge sich der Soldat vor Augen halten, daß nur, wie es Hindenburg ausgesprochen habe, „harte Zucht und Treue der Weg sei, um erfolgreich zu sein". Das deutsche Volk müsse zusammenstehen, wenn es wieder einen Aufstieg erleben wolle. Mit einem dreifachen Hurra auf den Reichspräsidenten, Generalfeldmarschall von Hindenburg schloß Hauptmann Schiel seine Ansprache. Gemeinsam wurde sodann der erste Vers des Deutschlandliedes gesungen. Im weiteren Verlaufe des Abends wartete die Gesangsabteilung der 2. Kompanie mit einigen ernsten und heiteren Volksliedern auf, die stärksten Beifall fanden. In lebenden Bildern, deren Sinn man durch musikalische Untermalung vertiefte, wurde das Soldatentum vergangener Jahrhunderte wach Man sah die Landsknechte des 16 Jahrhunderts, die Soldaten des Prinzen Eugen in ihrer historischen Uniform, die Leibgarde Friedrichs des Großen (die „langen Kerls") und den Monarchen selbst, man sah ferner die Freiheitskämpfer von 1813 in einem symbolischen Bilde, unter den Titeln „Die Wacht am Rhein", „Reserve hat Ruh', „Argonnerwald" und „Deutschlandlied" führte die Bildfolge in die neuere Zeit. Die sinnvolle Vorführung wurde mit dank- Dcmonftration der Ladenbesitzer gegen die geplante Erhöhung der Steuern. Bei der Demonstration mußten starke Polizeikräfte eingesetzt werden um Ruhe und Ordnung aufrechtzuerhalten. anfung am-Srföeb ct. Ein Anlaß zuu lieht bis fehl nicht >en vtthältnismäßij ,tcn e.n Einschwn- licht zu vernieibcn jen ist der Sesunb- inbem des Kreises iu5 einigen kchuier. über Grippetranl« er Zahl, vor unserer ötabt sind Grippe unter den rscheinung getreten, der Schüler. jcb°4 jung der Anstalten bt Giammholzverkauf. Donnerstag, den 9. Februar, 9 Uhr. im Gasthaus „Zum Rappen ', Grünberg, aus den Förstereien Atzenhain (Förster Scheig), Harbach (Förster Decher), Lumda (Forster Blum), Reinhardshain (FörsterEichenauer) und Saasen (Förster Höres): 765V 150 fm Eiche 1. bis 6. Kl.; 75 fm Luche 4. bis 7. Äl.; 2 fm Esche und Linde 1. bis 3 Kl.; 140 fm Kiefer lb- bis 5.Kl. (vor- wiegend Grauwinkel, Kaulhain ausgenommen); 15 fm Lärche lb- bis 4a-Kl. (darunter 1 Paradestamm in Tränkkopf); 3 fm Tanne 4a-Kl. Auskunft durch die genannten Reoier- beamten Hessisches Forstamt Grünberg. vormittags 9 Uhr, wird im Amtsgerichts- gebäube zu Gießen, Zimmer 107, das nachstehende im Grundbuche von Gießen 1. der 3atob Happel W.twe, Luise geb. Herbert in Gießen zu %, 2. dem Hans Wilhelm Emil Happel in Gießen zu % zugeschriebene Anwesen Große Mühlgajjc Jlt 30 750V Flur 1, Nr. 980 - 183 qm hosreite Flur 1, Nr. 986 - 583 qm hosreite. geschätzt zusammen 27 540 Reichsmark, versteigert Die amtsgenchtliche Verfügung ist an der Ortstafel, Bergstraße 20, Stadthaus, zur Einsicht ausgehängt. Gießen, den 30. Januar 1933. J.A. des Hessischen Amtsgerichts Gießen: Leo, Ortsgerichtsoorsteher. W-ZiÄ-WoliD. u.3 erro. Perf.lrub. Leute), per 1.4. ges. Punltl. Mietzahlg. Schrift!. Ana. unt 0660 a. d.Gß. Anz. Gießen, den 31. Januar 1933. Direktion der Städtischen Straßenbahn. S t o lt e. barer Freude ausgenommen. Musikalische Darbietungen, weitere Chorvorträge der Gefangsabtei- lung, ein luftiges Terzett, das geschickt geboten wurde, unterhielten die Gäste in bester Weise. Den Abschluß des Programms bildete eine ausgezeichnete Wiedergabe der I. Straußfchen „G'schichten aus dem Wienerwald" durch die verstärkte Gesangsabteilung der 2. Kompanie unteY Mitwirkung des Orchesters. Sänger und Musiker mußten sich zu einer Teilwiederholung verstehen. Eine reich aus- geftattete Tombola fand starken Zuspruch. Tanz beschloß den frohgestimmten Abend. •• „Die moderne H e i ß l u f t küch e". Vor einer stattlichen Anzahl interessierter Hausfrauen sprach gestern nachmittag und gestern abend im Saale des Hotels Schütz Herr Hermann Jordan. Braunschweig, über die moderne Heißluftküche. Er begrüßte die Zuhörerinnen im Auftrage des Mitteldeutschen Braun- kohlen-Syndikats, der Firma P i st o r Rachf. in Gießen. Marktstraße, und der Herstellerfirma der MABAG.-Heißluftherde. Rordhausen. In seinen Ausführungen schilderte der Vortragende zunächst die Konstruktion und die Behandlung des durch die Firma P i st o r zur Verfügung gestellten MABAG.-Herdes und wies auf die vielerlei Vorzüge des Herdes hin. Insbesondere machte er auf verschiedene Neuheiten in der Konstruktion aufmerksam und brachte im einzelnen das Le stungsvermögen des Herdes zur Kenntnis. Mit lebhaftem Interesse folgten die Zuhörerinnen den Ausführungen über die Erkenntnisse einer zeitgemäßen Kochtechnik.' die das Ziel verfolgt, möglichst alle in den Nahrungsmitteln enthaltenen Werte in ihrer ganzen Aktivität zu erhalten und der menschlichen Ernährung nutzbar zu machen. Die neuzeitlichen Kochmetyoden zu ve.wirll ch n. sei der MABAG.-Hritzluftherd ein ausgezeichnetes Mittel. Während des Vortrages »Erika« und andere Klein® Schreibmaschinen von Ml. 90.— an in proher Auswahl Aranz Vogt & Eo. Selterswep 44 Nut 2464 3sra lte vonSroim aü IMtHug rund un bewjG slugtch wstö für immer» 1 'n der @c|6id)[( ' es war keine Ädern i > j*'e von Gronau uch im Jahre 1932 )ft-Äefi-Ajchiunc n Praktisches Ziel Ue über den 2I|. I für den Luftvev ! « heute der Lust- en moderner Der- 1 dem allgemeiner, i'chkit um die Fort- auch in Gießen die- werden. ier als größte Sei- ■ sveranstaltung dar! j )en besuch weiteste:, v heutige Anzeige.!, ßenerSchulm zuständiger 6leHt Kunst und Wiffenschast. Geheimrat Dr. Holm f. Eine im deutschen Kunstleben bekannte Persönlichkeit. der langjährige Leiter des Bayerischen Rationalmuseums. Geheimrat Dr. Karl Maria Halm, ist in einer Münchener Klinik im Alter von 66 Jahren gestorben. Er war Mitglied der Tagung für Denkmalspflege, referierendes Mitglied für Süddeutschland der Rotgemeinschaft der Deutschen Wissenschaften und Vorsitzender des Vereins für Heimatschutz. Von 1916 bis 1931 war er Direktor des Bayerischen Rationalmuseums. Zwangsversteigerung 126/32 Am Donnerstag, dem ?3. Februar 1933, vormittags 9 Uhr, wird tm Arntsgerichrs- gebäuöe zu Gießen, Zimmer 107, das im Grundbuche von Gießen dem Wilhelm Dippel und Ehefrau Auguste, geb. henke, in Gießen zugeichriebene Anwesen kaiser- aUee 40 41 ID Flur 3, Nr. 293 = 24b qm Grabgarten - 116 qm Grasgarten Flur 3, Rr. 294 - 399 qm hofreile geschätzt 15 800 RM versteigert. Die amtsgenchtliche Verfügung ist an der Ortstafel, Bergstraße 20. Stadthaus, zur Einsicht ausgehängt Gießen den 16 Januar 1933. I A des Hessischen Amtsgerichts Gießen: Leo, Ortsgerichtsvorsteher. chef, Hauptmann Schiel, eine Ansprache Er Ixgrüßte den stellvertretenden Bataillonskomman- i)cur, Hauptmann von Stockhausen, übermittelte Grüße von General Mohr, hieß die Mitglieder des Offiziersvereins, die ehemaligen 116er, die Mannschaftsvereine, die Vertreter der eherna- Jltrpnieur- Flugzeugbau,Fiiegcr- ngenieuf schule, Papiertechnik Schule Eig. Lehrwerkstätten Maschinenbau, lie - Elektrotechnik, Uf fi I Hl 3 V Automobilbau W % I III II I Kirche und Schule. Kirchenvorftehertagung im nordwestlichen Oberhessen. Am Montag, 20. Februar, veranstaltet die Dorfkirchenvereinigung für das nordwestliche Oberhessen, Kreis Wetzlar und llmgegenö in Leihgestern eine Dorskirchenvorsteher- tagung. Die Tagung beginnt vormittags; Fest- Prediger ist der Superintendent der Provinz, Herr Oberkirchenrat v. Wagner. Am Rach- mittag spricht der Direktor der Inneren Mission der Kirche Hessen, Herr Pfarrer Röhricht (Darmstadt), über das aufschlußreiche Thema .Welche Aufgabe st eilt uns die Gottlos e n b e w e g u n g?" Der Vortrag wird Gelegenheit bieten zur Aussprache. Das Bedürfnis nach Aussprache über kirchliche Fragen der Gegenwart, noch mehr das Bedürfnis nach Gemeinschaft und Verbundenheit in Sachen evangelischen Glaubens ist durch die Rot unserer Zeit stärker geworden denn je. Die Kirchenvorstehertagungen sind immer mehr große Kirchentagungen geworden, vor allem auch durch die Anwesenheit der sührenden Kirchenmänner. Herr Prälat v. Dr. Diehl hat sein Erscheinen in Aussicht gestellt. Die Kirchenvorsteher sind, wie in den Vorjahren, Gäste der Gemeinde; rechtzeitige vorherige Anmeldung ist daher erforderlich. Landkreis (Bietzen. X W i e f e ck . 1. Febr. Die Basler Mission veranstaltete am Sonntag, nachmittags und abends, eine wohlgelungene Borneo - Filmvorführung in der Kirche. Missionar Bär erläuterte an Stelle des verhinderten Pfarrers i. R. Groh in anschaulicher Schilderung die Bilder, die das Leben und die verhältnismäßig hohe Kulturentwicklung aus Borneo zeigten, und berichtete über seine Missionstätigkeit bei den dortigen Eingeborenen, den „Dajaks". fähigeSeute zu vermiet. Schr. Ang. u. 0656 a.d Gieß.A Kirchliche Tlachrichten. 3sraelitifche Gemeinden. Israelitische Religionsgemeinde. Gottesdienst in der Synagoge (Südanlage). Samstag, 4. Februar. Vorabend 5.15 Uhr; morgens 9; abends 5.35 und 6.15 Uhr. 3sraelitische Religionsgesellschaft. Sabbatfeier den 4. Februar. Freitag abend 5 Uhr; Samstag vormittag 8.30; nachmittags 3.30; Sabbatausgang 6.15. — Wochengottesdienst: morgens 7; abends 5 Uhr. lEdward, Prinz Eugen, Hochzeitslied); Teck IV nochmals Franz Schubert (Bei bir, Der Abend, 2£n die Leier, Sprache der Liebe, Der Musen- lohn). Man darf diesem Konzert mit ganz besonderen Erwartungen entgegensetzen. Am Flu- ael wird Paul Meyer aus Franksurt fernes Amtes walten. Das Konzert findet Sonntag um 17 übr in der Reuen Aula statt, und zwar als g Abonnementskonzert. Alles Rähere in den Anzeigen und bei Ernst ©ballier, Reuenweg. Holzversteigerung. Die Gemeinde Wißmar oerfteigeii Montag, den 6. Februar, von vormittags 9 Uhr ab bei Wirt Wolf aus Distrikt 20 Stümpf, 29 und 33 Beckert, 36 Wolfsgräben: Fichl 27 Stämme 12 fm, 67 Derbstangen, 8 rm Knüppel, Eiche: 3 rm Rollen, 2 m lang, 73 rm Scheit und Knüppel; Buche. 1146 rm Scheit und Knüppel, 1758 rm Reiser. 767D Anfang mit dem Brennholz aus dem Stümpf. Das Nutzholz kommt gleich nach der Mittagspause zum Ausgebot. Wißmar, den 1. Februar 1933. Der Gemeindevorsteher: Bi11endorj. Betr.. Ltratzenbuhnveiriev, jatjcpian. Wir geben bekannt, daß mit sofortiger Wirkung folgender Wagen neu eingelegt wurde: 758D Marktplatz ab . Wieseck an . . Wieseck ab . . Bahnhof an . . 100 Stück 7,00 Mk. * Vorsitzenden- und Dirigentenversammlung der Kirchengesangvereine. Dieser Tage fand hier im Hotel „S)inöen- ßurg“ eine Sitzung der Vorsitzenden und Diri- genten. der evangelischen Kirchengesangvereine cs Dekanats Gießen unter Vorsitz von Pfarrer Staub wch (Watzenborn) statt, um über die Abhaltung des diesjährigen Verbandsfestes beraten. Es wurde beschlossen, wegen der großen Zahl der teilnehmenden Vereine am Sonntag vor Pfingsten an drei verschiedenen Orten zu tagen und die benachbarten Vereine dazu einzuladen, nämlich im Walde beim Schiffenberg, n Leihgestern und in Treis a. d. Lda. Die Feiern werden alle unter dem Losungswort „Dennoch" stehen. ' W i n t e r f e st der 2. Kompanie. Die 2. Kompanie unseres Bataillons, die Traditions- Kompanie des Infanterie-Regiments „Kaiser Wil- ftelm" Nr. 116, veranstaltete gestern abend in den Räumen der „Liebigshöhe" ihr Winterfest. Der Saal war fast bis auf den letzten Platz besetzt. Mit großer Aufmerksamkeit folgten die zahlreichen Teil- nchmer den Darbietungen. Das Musikkorps unter "w»s- ”!* Wruit, UL'"** iij‘ no“i"0it6eti «Ä Jcine Erleb. n um dieDr(. .enlSbiSN.Me Untn-Mrabik [ 30, Feldsalat 1A li8 50, LchwarzvZ Acpsel 181jj* A , t:a 45 Iusse 4 ppcchuh»» 10 S sst’wÄ e* Iustizpersonalie. Sein 40jähriges Renstiubllaum beging gestern bei bester Gesundheit Auftiunfpettor Karl Allendörfer am hiesigen Amtsgericht Justizinspektor A l l e n d o r f er ein 5obn ber Stadt Gießen, hat den größten Teil (et- ier Amtszeit am hiesigen Amtsgericht zugebracht, '.„foiae seines liebenswürdigen Wesens, das mit vrniglichen Kenntnissen auf dem Gebiete der Fret- oilliaen Gerichtsbarkeit und besonders des Handels- caisterwesens verbunden ist, erfreut sich der Jubi» ar bei dem rechtsuchenden Publikum und allen >roeigen der Beamtenschaft außerordentlichen An- chens und großer Beliebtheit •• Oll i c t e 11 u b 11 ä u m. Am gestrigen Mitt- voch waren es 25 Jahre, daß Herr Karl S)of- nann im Hause Reuen Bäue 11 bei Herrn R. -Such acker wohnte. Das langjährige Miets- i-erbältnis ist ein Zeichen guten Einvernehmens Mischen den beiden Familien. > •• Städtische Drennhblzver steigern ng. Bei der gestrigen Drennholzversteigerung Tin den Waldungen der Stadt Gießen (Försterei chochwart) wurden bei großer Beteiligung im Durchschnitt folgende Preise erzielt: Buchen- fcheiter per Raummeter 9,60; Hainbuchenscheiter 8,00; Eichenscheiter 8,00; Buchenknüppel 7,40; Eichenknüppel 5,00; Dirkenknüppelreisig (2,5 Meter lang) 4,00; Eichenknüppelreisig 3,20; Fichten- ffnüppelreisig 3,20; Hainbuchenreisig 2. Klasse pro 100 Wellen 15,00; Fichtenreisig 2. Klasse 10,00; Buchenreisig 3. Klasse 14,00; Duchenstöcke Per Raummeter 5.20; Bohnenstangen 7. Klasse Per Zentner. * Sakn). rKfÄ N bu-hcs: eberal'«^ wunb<‘. cast und na" "Laer d-!"' ietcn lies-» gen i ilgräbers v ^"'"Lene« Radio-Ruhl MZ Sorfterci Salzböden, Distrikt 61b, 62a, h, *7, 68, 72 und 81 und Försterei Waldhaus, Distrikt 59: >Ci.-Scheit 32 rm, -Knüppel 122 rm., -Reif III. 155 rm Äu -Scheit 153 rm, -Knüppel 276 rm, «Reif HL 1662 rm Fi.-Scheit 15 rm, -Knüppel 31 rm, außerdem aus Diftr. 62a und 72-4 Stück Ei -Stangen II. Klasse und 9 rm Lii.-Nutz- lollen. II Am Freitag, dem 10. Februar d. 3., 4 Uhr, im Freundschen Saale ju Krofdorf. Försterei Krofdorf, Distrikt 22d und 23b Ei.-Scheit 81 rm, -Knüppel 23 rm 3»i -Scheit 529 rm, -Knüppel 111 rm, -Reis. III 1189 rm, eußerdem aus Distrikt 23b Ei.-Nutzscheil I. Kl 7 rm, II. KL 5 rm, Hainbu.-Nutz- rollen 10 rm. Försterei Waldhaus, Distrikt 54a: 8u.-schelt 90 rm, -Knüppel 9 rm, -Reis III 130 rm. bienenhomg »ernster Qum., Pfd 1,20 Mt.o.Gl.,verl »olanaeBorrai?«77v Ed. Schäfer, Imker Am Navrunasi' 1" (Vermietungen | Lkvone, geräumige i.g. Zustand befinbl 4-Zimmer-WotiQ. (Altwohnung);.nor- malern Breis an nur ruhige u.zahlungo- Lcköne 3-Zimmer-WohDüDg v. ruh. Mieter, kerne Kinder, 1. 3. oder 1. 4. 33 gei. Miete auf Wunsch i .ödrau» gezahlt. Sckn. Ang. u.0665a.d.Gß.Anz. Behaglich möbl. Zimmer für sofst u. dauernd gesucht. (Balinhofs- nähe u. Zentralhzg. erwünscht.) Angev. an Th. Sanwald, DuiMharg. Ublandstratze 30. ieber *,?ben if>m aufÄ'tr.' | Stellenangebote! 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Ein Vorspruch in vaterländischem Geist, r 'ptoynM I norgetragen von Unteroffizier Lützenkirchen, RütittnbetToIli- loni) lebhaften Beifall Sodann hielt der Kompanie- Mietgesuche ■ r. M M i KmmfluW * X N *'♦ O ■:i !*.*■? c*»" ** <■ v . . ■' <■< >• > Tischdecken, vorgez. aut FM Haustuch. ca. 130/160 cm wfll ■ Mk. 1.45 100/100 cm Pf. W W — M-Zeiikklile Marktlaube Jeden Freitag vor- mittag u672 la ftjslhe Seefische und Fischfilets öoh.Verhey,TsI.22Sö. Fam. auf d. Lande verpflegt ölt. penf. Herrn geg. inonatl. Berg. v. 40-50 Mk. Wo, sagt d. Geschst. des Gies;. Anz. vv?i Vereine Funlziger IM-IÄ Samstag, 4. Sehr. 20 U61' 0657 Schwaabs Weinstuben. Stadttheater Gießen. essD Freitag, 3. Febr. 20—23 U6r 17. Freitag-Abonn. Gewöhnt. Preise Hamlet Prinz v. Dänemark Trauerspiel in 5Auf- züg.v. Shakespeare. ml LU S HL Sebra drückt Sie MM wiegend gmstiget über der PoM nidu Zmikohlenweile Holle 1,75 o.h. aufzuMijer H.'niiiche BrounWr o.h. hoher. 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Für die in so reichem Maße entgegengebrachte Teilnahme bei der Krankheit und dem Hinscheiden unseres lieben Entschlafenen, für die trostvollen Worte des Herrn Predigers Schramm, seinen ehemaligen Kollegen und Altersgenossen für die Ehrungen sowie allen Verwandten und Freunden sagen wir hierdurch unsern herzlichsten Dank Frau Postmeister Schmidt und Kinder Nachruf. Am 31. Januar verschied ganz plötzlich infolge eines Schlaganfalles unser Werkmeister i. R. f~ Verkäufe | Haus in der Anlage mit beziehb.Wohn.weg. Crbvert.sehr bill. zu oert. Schr. Ang. n. 0676 a. ü. G. A. erb. Mehrere Bauplätze in schön. Lage am Ortseing. v. (Rieften nach Klein-Linden preisnr. zu verkauf, ^einr. Bernhardt Kl.-Linden, [ 837 D rZrankf. 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Bon dort her fragte sie mit bebender Stimme: „Babette, kennen Sie die junge Frau von Achern?" „Bein, gnädiges Fräulein, nur den jungen Herrn von Achern. Er war hier, als der gnädige Herr '«roch lebte, und dann hat er ja auch bei seinem Tode alles geregelt. Beulich war er doch auch da. Ihn kenne ich also sehr gut, die junge Gnädige nicht." „Es ist gut, Babette." Pia ging in ihrem Zimmer hin und her. Es war ja nicht möglich, daß ihr Verdacht sich bestätigte. Lind doch, Artistin! Lansing hatte ihr gesagt, daß Frau Augsten eine Artistin war. Alles stimmte. Lind Aehnlichkcit mit Edelgarde? Dann — dann waren die Augstens Verwandte von ihr, und sie hatte keine Ahnung! Aber vielleicht war es doch ein Zufall? Pia lächelte schwach. Bein, es war kein Zufall. Es verdichtete sich immer mehr: Frau Augsten wollte kommen und ihre Kinder sehen. Lansing hatte bei seinem letzten Hiersein davon gesprochen und auch davon, daß Frau Augsten außer sich sei, daß man Gollwcrn gekauft hatte. Daß sie nun nicht gern in diese Gegend zurückkehrte, war verständlich. Pia sah mit großen Augen vor sich hin. Ihr Hirn arbeitete fieberhaft. Edelgarde war die Tochter der schönen, ruhelosen Artistin! Alles klärte sich. Sie hatte das wilde, unruhige Blut in sich, fand nirgends Frieden, quälte sich und ihre Umgebung, weil der Wunsch nach Freiheit übermächtig rege wurde. Armer Harry! Pia dachte an den geliebten Mann, und ihr Herz krampfte sich zusammen. Sie selbst empfand nichts bei dem Gedanken an die fremde Frau, dir das LInglück nach Hohenbrück brachte und Mann und Kind verließ. Sie hatte dann viele Jahre später den reichen Augsten geheiratet und auch ihn wieder verlassen, ihn und ihre Kinder, die sie in dieser zweiten Ehe geboren. Pia fröstelte es trotz der warmen Sonne. Welch eine Mutter, die zu solchem Tun fähig war! In Pias blauen Augen stand stolze Abwehr. Wenn das Schicksal es wollte, daß man eines Tages die Zusammenhänge erfuhr, sie würde dieser Frau immer fremd gegenüberstehen, sie wollte sich niemals zu ihr bekennen. Pia war in den nächsten Tagen seltsam still und in sich gekehrt. Sie hatte sich mit der jungen Frau des Arztes, der hier die Aufsicht über die Gesundheit der Kinder hatte, befreundet. Frau Doktor Druse war eine liebe, zierliche Frau, die einen offenen Blick und guten Humor besah. Pia war viel in ihrer Gesellschaft. In diesen Tagen ging sie aber auch ihr aus dem Wege. Frau Druse bemerkte die Veränderung, die mit Pia vorgegangen war, und sie schob es auf körperliche Liebermüdung. Pia war von früh bis spät im Heim tätig, was sie gar nicht nötig hatte, denn die Schwestern waren sehr zuverlässig. Sie wollte doch einmal mit ihrem Mann darüber sprechen, daß er Pia vorstellte, sich doch etwas mehr Buhe zu gönnen. Pia aber dachte: „Wenn mein Verdacht begründet ist, und er ist es bestimmt, dann wird auch Edelgarde ihren Mann eines Tages verlassen. Vielleicht geschieht es schon jetzt, wenn die ruhelose Frau kommt, die nur LInglück bringt. Was dann? Harry von Achern wird nie gleichgültig darüber hinweggehen. Es müßte ein furchtbarer Schlag für ihn sein." Bach und nach aber wurde es wieder ruhiger in ihr. Was sorgte sie sich? Vielleicht kam Edelgardes Mutter nicht, dann blieb der Friede, der nach außen hin in Achern war, doch vielleicht bestehen? Zwölftes Kapitel. Achern wußte nicht, ob er sich freuen sollte über die Eröffnung, die der Arzt ihm gemacht. War es denn schließlich nicht nur Anlaß, daß Edelgarde von neuem das Leben an seiner Seite unerträglich fand? Sinnend ging er im Zimmer hin und her. Ein guter Vorsatz reifte in ihm: Man mußte sich das Leben nicht selbst verbittern. Er wollte versuchen, die alte Herzlichkeit zwischen sich und Cdelgarde herzustellen, die in den paar ersten Wochen ihrer Ehe geherrscht hatte. In einigen Wochen wollte er mit ihr reisen. Sie sollte selbst bestimmen, wenn ihr Zoppot nicht zusagte. Es hatte ihn beinahe so gedünkt, als er es ihr damals sagte. Acherns Gedanken gingen zu Pia. Sie hatte in dem aufopfernden Beruf Trost gefunden. So wie er Pia kannte, wäre sie niemals sein geworden, wenn er sich von Edelgarde getrennt hätte. Bun war es auch gleich, wenn das Leben in alten Dahnen weiterging, nur erträglich muhte er es sich gestalten. Das wollte er, er hatte den besten Willen dazu. Langsam schritt er in sein Arbeitszimmer hinüber. Hier entnahm er dem alten, hohen Schrank die schwere, eiserne Kassette, die den Achernschen Familienschmuck enthielt. Er suchte lange. Endlich hielt er ein kostbares Halsband in der Hand. Cs besaß einen ungeheuren Wert. Edelgarde sollte es heute als Geschenk erhalten. Boch einen Augenblick blieb er stehen, überlegte, dann ging er mit raschen Schritten hinaus. Er fand Edelgarde nicht im Wohnzimmer, auch nicht im Salon. Da ging er ins Schlafzimmer. Hier lag die junge Frau auf einem Buhebett, hatte den Kopf ganz tief in den Kissen vergraben und weinte. Achern trat zu ihr, strich behutsam über den dunkellockigen Kopf. „Edel, warum weinst du?" Sie warf sich herum, blickte mit anklagendem Blick zu ihm auf. „Du weiht es doch, warum fragst du noch? Lind ich bin so unglücklich, ich will jung und schon bleiben, ich sterbe lieber, als — das —" Er beherrschte sich noch immer. Ganz fest nahm er sie in seine Arme, nachdem er den Schmuck auf den Tisch gelegt. „Edelgarde, soll es richt wieder so sein zwischen uns wie früher? Wir reisen in den nächsten Wochen, bestimme du, wohin. Mir soll alles recht rein. Ich will dir nie ein böses Wort sagen, aber nimm das, was mich glücklich macht, auch als das, was es ist: ein großes, schönes Glück! Andere Frauen sehnen sich vergeblich danach." Ihr zuckender Körper wurde allmählich ruhiger in seinen Armen. Sie sah ihn an, sah, dah er von neuem versuchte, ein gutes Verhältnis zwischen ihnen herzustellen, und da wandte sie trotzig den Kopf. Er hatte ja seinen Triumph, warum sollte er denn nicht lachen? So und nicht anders nahm sie es auf, so, als ob sie unterlegen sei in einem Kampf mit ihm um eine Meinungsverschiedenheit. „Ich habe dir etwas mitgebracht, Edel, — vielleicht macht es dir Freude?" Sie richtete sich auf, strich das Haar zurück. Aus dem weiten, weißen Aermel des Kleides sah der schlanke, mattweiße Arm hervor, auf den sie sich jetzt stützte. Sah zu ihrem Manne auf. Er lächelte und trat zurück, schob den kleinen Tisch mit dem Schmuck zu ihr hin. Cdelgarde blickte mit großen Augen auf das kostbare Geschmeide. Dann rih sie es an sich. „Ich danke dir, Harry, du bist sehr lieb. Ich will mich auch sicher um deinetwillen über — über das — andere auch freuen, weil d u dich freust." Da hoffte er noch einmal, dah alles noch gut werden könne, und küßte lie. — Sie reiften dann nach Scheweningen, und es war wirklich alles gut. Er freute sich, daß er ihr den Willen getan hatte, und auch sie zeigte keinerlei Launen. An einem Konzertabend trug sie den kostbaren Schmuck zu einem matten, gelben Kleid, und sie erregte berechtigtes Aufsehen. Sie bemerkte es, und es freute sie. Er aber dachte: „Arme, kleine, oberflächliche Edel, — an was für nichtigen Dingen hängt doch dein Herz?" Er blieb stets an ihrer Seite, und Edelgarde wurde von den Damen um ihren schönen, eleganten Mann beneidet. Er machte sich nichts daraus. Für ihn bedeutete ein Flirt nichts, er gab ihm nichts, er wäre auch viel lieber daheim in Achern geblieben. Die vier Wochen gtngdl schnell vorüber, und sie mußten an die Abreise denken. Cdelgarde versuchte einen Aufschub, doch er blieb fest. „Wir gehen Nach Weihnachten nach Davos. Da kannst du dich gut erholen, kleines Mütterchen." Sie war so zufrieden. So verlief auch die Abreise in schönster Eintracht. Auch die nächsten Wochen noch. Achern hatte viel Arbeit vorgefunden, und er mühte sich, trotzdem noch genügend Zeit für seine Frau, zu finden. Eines Tages ging, Edelgarde ins Dorf. Achern hatte sie gebeten, die Frau Pastor, eine alte, würdige Same, doch einmal mit ihrem Besuch zu erfreuen. Bach einigem Lieberlegen entschied Cdelgarde sich wirklich für den Besuch, und sie ging nun den schmalen Feldweg zwischen den Fluren dahin. Da blieb sie plötzlich stehen. Drüben am Walde hielten vier Pferde. Daneben standen Franziska und Ingeborg. Ihre Begleiter waren die beiden Brüder Brenden. ' Edelgarde rief. Sie stützten, erwiderten freudig den Zuruf und schwangen sich auf ihre Pferde. In schlankem Trab hielten sie auf sie zu. Edelgarde legte beide Hände vor das Gesicht. Was hatte sie getan — wie konnte sie dem allem entsagen, nur weil Harry eine sorgsame, solide, mit allen Hausfrauentugenden geschmückte Frau und Mutter aus ihr machen wollte? Sie war jung, schön und lebenslustig. Sie wollte auch mit den anderen um die Wette tollen. Jetzt waren sie bei ihr angelangt. Eine fröhliche Begrüßung folgte. Die vier jungen Menschen hatten keine Ahnung, was für schwarze Gedanken ihr fröhliches Llmherjagen auf den edlen Tieren in der Brust Edelgardes geweckt hatte. Die junge Frau vergaß den Zweck ihres Weges und ging jetzt mit den Schwestern und deren Begleitern zurück. Der Wald duftete köstlich, und Edelgarde dachte: „Wie konnte ich solange ohne meine .Mirjam' fein?“ , .Mirjam' war ihr weißes Reitpferd. Lind Edelgarde nahm sich vor, gleich morgen einen wilden, langen Ritt zu unternehmen. Mochte Harry sagen, was er wollte: vorerst würde er es ja auch nicht erfahren, wenn sie es nur geschickt anfing. Er war ja jetzt soviel auf den Feldern. Morgens gegen vier LIhr ritt er schon hinaus und kam vor Mittag nicht heim. Also hatte sie genügend Zeit. Sie stand dann eben etwas zeitiger auf als sonst. Zwei Stunden genügten dann für ihren Bitt. Ingeborg sagte leise zu Edelgarde: „Du, wie schön du bist! Macht dies das Glück?" Edelgarde lächelte stolz und küßte die Schwester. Die Brüder Brenden hatten beide einen vertraulichen, wenn auch höflichen Ton gegen sie, und sie dachte, dah es in Gollwern wohl bald zwei Hochzeiten geben würde. (Forts, folgt.) „Ein Volk, das seine großen Söhne ehrt, das ehrt sich selbst!" Am Sonntag, dem 5. Februar 1933 wird der deutsche Weltflieger Wolfgang von Gronau der Stadt Gießen einen Besuch ab statten und im Stadttheater Giefsen über seine Erlebnisse bei seinen Flügen um die Welt einen Lichtbilder-Vortrag halten. Die Unterzeichneten geben sich der zuversichtlichen Erwartung hin, für diese bedeutsame und hier als größte Seltenheit zu bewertende Vortragsveranstaltung das größte Interesse und den Besuch weitester Bürgerkreise zu finden. Stadt Gießen • Hessische Landesuniversitat Provinzialdirektion Oberhessen • Kreisamt Gießen Oberhess Automobilklub e.V. (AvD), Sitz Gießen Verein für Luftfahrt in Gießen, E.V. 7500 Astoria-Lichtspiele Heute bis Sonntag einschließlich Pat und Patacbon in ihrem neuesten köstlichen Lustspiel Knall und Fall Eine ganz tolle Angelegenheit über die auch die Frauen lachen werden. 756 c Ferner gutes Beiprogramm Botel-Beitaurant „Köhler“ I Westanlage 35 0664 MMMMell Ab 10 Uhr Wellfleisch mit Kraut Uebermorgen Samstag, den 4. Februar, abends 7.47 Uhr Der groheV. i. B.- Maskenball IW* auf der Liebigshöhe Eintritt RM. 1 —. Tanz frei. Die Musik wird ausgeführt von Mitgliedern des Musikkorps 1/1 S.Vorverkauf Schuhhaus Süß, Marktstr. 9 — 11, Friseur Tränkner. 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Gewürz, lose '-4 Pfd. 30 d)t die 3-Pfd.°Dose 2.60 rNckavd Gvunewald Babnhofstr. 27 0079 Fernspr. 3631 Wissenschaftliche Werke Sondergeoiet oor Brühl'schen Druckerei Feinste Fisch - File s Pfund von 35 Pf. an ■■■■I Koch-Fische, Pfund von 30 Pf. an Fischhaus Cuxhaven Marktstraße 23 vesA Telephon 2417 dremiholz-Versieigerimgen der Stadt Gießen. A. Montag, den 6. Februar 1933, 9% Uhr, aus AbL 16a und 18 Hangelstein, Försterei Wieseck: 764C 119,9 rm Buchenscheiter 1. und 2. Kl. 11,9 rm Eichenscheiter 1. und 2. Kl. 3,2 rm Kiefern- u. Fichienscheiter 1.KL 40,6 rm Buchenknüppel 7,7 rm Eichenknüppel 13,6 rm Kiefern-, Fichten- und Birken- knüppel 30,0 rm Fichten-Knüppelreifig 2. Kl. (in ganzen Längen) 1445 Wellen Buchenreisig 2. und 3. KL 148 Wellen Eichenreisig 2. und 3. Kl. 330 Wellen Hainbuchen-, Birken-, Linden- und Aspenreisig 2. KL 12,3 rm Buchenstöcke 2,0 rm Eichenstöcke 4 Fichten-Derbstangen l.KL 56 Fichten-Derbstangen 2. KL 132 Fichten-Derbstangen 3. Kl. Zusammenkunft: Saubringer Straße (in der Nähe des Steinbruchs). B. Mittwoch, den 8. Februar 1933, 9% Ahr, aus Abt. 126 des Stadiwaldev, Försterei Hochwart: 33,0 rm Buchenscheiter 1. und 2. Kl. 10,0 rm Eichen- u. Birkenscheiter 1. KL 120,0 rm Kiefern- und Fichtenscheiter L und 2. Kl. 121,0 rm Buchenknüppel 116,0 rm Eichenknüppel 15,0 rm Ahorn-, Linden- und Kiefernknüppel 9,0 rm Fichtenknüppel 1600 Wellen Buchenreisig 3. Kl. 13,0 rm Buchenstöcke 18,0 rm Eichen-Nutzrundscheiter 2. Kl, 2,20 m lang 4,0 rm Lärchen-Nutzrundscheiter 2. KL, 3,00 m lang 11,0 rm Kiefern-Nutzrundscheiter 2. KL, 2,50 m lang. Zusammenkunft: Licher Straße, am Forsthaus Hochwart. C. Freitag, den 10. Februar 1933, 9% Uhr, aus Abt. 71, 99 und 100a des Stadtwaldes, Försterei Gießen: 2,0 rm Hainbuchenscheiter 1. Kl. 46,5 rm Eichenscheiter l.KL 19,1 rm Buchen- u. Hainbuchenknüppel 38,0 rm Eichenfnüppel 1,7 rm Eschenknüppel 1600 Wellen Buchen, und Hainbuchenreisig 2. Kl. 860 Wellen Eichen-, Eschen- u. Aspenreisig 2. Kl. 2560 Wellen Kiefernreisig 2. Kl. 560 Wellen Fichtenreisig 2. Kl. 18,0 rm Eichenstöcke 17 Stück Fichten-Derbstangen 1. und 2. Kl. 90 Stück Fichten-Derbstangen 3. Kl. 110 Stück Fichten-Neisstangen 4. Kl. 60 Stück Fichten-Reisstangen 5. und 6. KL Zusammenkunft: Licher Straße — achte Schneise. Gießen, den 1. Februar 1933. Bürgermeisterei Gießen. I. 23.: Dr. Rosenberg. Tafeln MOOgr, ErdnulpVollmilch* Schokolade Im Aussdinltt Pfd. 1,08, Cervelatwurst Im AussdinlH Pfd. 1.20» Cervelatwurst Im Ausschnitt Pfd. 1.28» Plockwurst Holstern*» UF Apfelmus Gemüse-Erbsen .. Gemlsdile Frudil* Marmelade 2 Feine» Carolina-Reis pm. Milch-Reis . e e • s Md. Oelsardinen Club-Dose Oelsardinen 2 Porttosv Dosen Feine Dattel-Felgen.... Feine Toiletteseife... 2 WeiljeKernseife swgr.^gewid*, Dauerhaftes Putjtuch... .sml le 1 Pfund Mischobst und ■ 0 Eierbandnudeln .. J WURST-ABSCHLAGI p SHAMÜLIGRABE PFENNIG Ä